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Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business

© Dr. Nadja Rosmann 2022

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Chefetage hat wenig Zeit zum Denken

In einer Glosse geht die Süddeutsche Zeitung der Frage auf den Grund, welchen Stellenwert das Nachdenken in Unternehmen hat - und kommt dabei zu ernüchternden Ergebnissen. Rajesh Chandy von der London School of Economics schätzt, dass Top-Führungskräfte drei bis vier Prozent ihres Tages damit verbringen, über langfristige Firmenstrategien nachzudenken. Bezogen auf einen 12-Stunden-Arbeitstag sollte also immerhin eine halbe Stunde Strategieplanung herausspringen, rechnet die SZ vor. Für viele Beschäftigte laut SZ ein eher unglaubwürdiges Ergebnis, erleben sie es doch allzu oft, dass die lieben Vorgesetzten sich hauptsächlich mit Strategien beschäftigen, wie sie ihre eigene Macht absichern. Nicht besser sieht es bei den Mittelmanagern aus. In einer Studie der Beratungsfirma Coretelligence äußerten mehr als 60 Prozent der Befragten, dass ihnen ihr Job kaum Möglichkeiten zu konzeptionellem Denken biete, weil sie im Tagesgeschäft zu eingespannt seien und in der Informationsflut untergingen. 58 Prozent erklärten zudem, dass neue Denkansätze in ihrem Unternehmen ohnehin nicht honoriert würden. Nachdenken? In vielen Firmen also eher Fehlanzeige ...
Chefs im Alltag: Alles außer nachdenken, SZ 16.5.11

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