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Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business

© Dr. Nadja Rosmann 2022

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Lohn hat oft mit Leistung wenig zu tun

In der Finanzbranche sind die Gehälter in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Eine Studie des Exzellenzclusters ECONtribute an der Universität Bonn zeigt nun, dass die Höhe der Vergütungen sich teils deutlich von der eigentlichen Leistung entkoppelt hat. Aus Daten aus den USA und Schweden konnten die Forscher ablesen, dass Angestellte von Finanzunternehmen 70 Prozent mehr verdienen als der Durchschnitt aller Arbeitnehmer. Mitte der 1980er-Jahre waren es hingegen nur zehn Prozent. Als Grund für diesen drastischen Anstieg machen sie die immer höheren Profite des Finanzsektors aus. Die Studie untersuchte, ob der deutliche Anstieg der Bezahlung auch an einer verbesserten emotionalen oder kognitiven Leistungsfähigkeit gelegen haben könnte, fanden dafür jedoch keinerlei Hinweise. Die stark wachsenden Löhne standen eher im Zusammenhang mit der sehr guten Ertragssituation der Firmen im Finanzwesen. Etwa zehn Prozent dieser Profite wurden mit den Angestellten geteilt, was etwa 50 Prozent des Gehaltsanstiegs erklärt. Das lässt Begriffe wie "Leistungsträger" in einem neuen Licht erscheinen ...
Profite ließen Löhne im Finanzsektor steigen, idw 13.7.2022

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