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Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business

© Dr. Nadja Rosmann 2022

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Menschliche Dimension wird im Recruiting gerne ausgeblendet

Man sollte meinen, der Faktor Mensch und die Frage, wie sich neue Mitarbeiter in eine Unternehmenskultur und die ihr zugrunde liegende Wertelandschaft eingliedern, spielen im Recruiting eine zentrale Rolle. In der Theorie mag das so sein. In einer Umfrage des Job-Portals StepStone sagten zumindest 93 Prozent der rund 4.000 befragten Personalentscheider, dass dieser so genannte Cultural Fit wichtig bis sehr wichtig sei. Doch nur 41 Prozent prüfen bei der Besetzung von Stellen auch wirklich, inwiefern der Bewerber zur Arbeitsumgebung passt. Das mag auch daran liegen, dass 40 Prozent der Befragten überhaupt nicht klar ist, für welche Werte ihr Unternehmen steht und was die Unternehmenskultur ausmacht. Die kulturelle Dimension im Bewerbungsprozess einzubeziehen, setzt systematische Verfahren voraus, beispielsweise Persönlichkeitstests oder leitfadengestützte Interviews - die werden aber nur von 15 Prozent der befragten Firmen genutzt. Es mag leichter sein, einfach fachliche Qualifikationen zu überprüfen. Doch damit verzichten Unternehmen auf wesentliche Mehrwerte der kulturellen Passung. 70 Prozent der Firmen, die Tools nutzen, um sich über den Cultural Fit mehr Klarheit zu verschaffen, konnten dadurch die Fluktuation reduzieren. Eine große Mehrheit berichtet auch von einer gesteigerten Zufriedenheit der Mitarbeiter.
Passt menschlich nicht? Na und? WiWo 12.11.17

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Buch-Tipps
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