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Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business

© Dr. Nadja Rosmann 2022

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Risse in der Unternehmenskultur

Was kommt nach dem Home Office? Diese Frage sollte Unternehmen jetzt besonders beschäftigen. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass ungefähr 80 Prozent der von Zuhause Arbeitenden ihre Erfahrungen positiv bewerten. Und doch ist ihre Stimmungslage angespannt: "Die überwiegende Mehrheit beschreibt sich als besorgt (42 Prozent), deprimiert (12 Prozent) oder sogar wütend (7 Prozent)." Als "Haarrisse" in der Unternehmenskultur betrachtet die Studie, dass 50 Prozent der Befragten ihre sozialen Kontakte schlechter aufrechterhalten können und 41 Prozent Schwierigkeiten haben, die Beziehungen zu anderen Teams aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig schauen nur 56 Prozent positiv auf die Zukunft ihres Unternehmens. Die Studie rät Firmen deshalb, sich bereits jetzt gezielt mit diesen Bruchstellen zu beschäftigen: "Die emotionale Entkopplung durch mangelnde soziale Kontakte wie auch die strukturellen Benachteiligungen von weiblichen Erwerbstätigen und der jüngeren Generationen werden perspektivisch bei einer modernen Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik zu berücksichtigen sein. Gleichzeitig muss ein neues Führungsverständnis, aber auch Selbstverständnis der Mitarbeiter:innen in Richtung mehr Vertrauen und Selbstverantwortung gefördert werden."
Home-Office und Unternehmenskultur, Bertelsmann Stiftung 14.5.21

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Buch-Tipps
Meine beiden Bücher, die ich mit Paul J. Kohtes geschrieben habe.

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