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Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business

© Dr. Nadja Rosmann 2022

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Wann Lob besonders wirkt

Lob motiviert, so viel ist klar. Aber gibt es auch Kontexte, in denen es sich als besonders wirkungsvoll erweist? Eine Studie der Universität Konstanz ging dieser Frage nach und untersuchte das Verhalten von 300 Studierenden, die zu Semesteranfang und -ende jeweils eine Klausur in Mikroökonomie zu schreiben hatten. In einer Studierendengruppe wurden nach der ersten Benotung die besten 30 Prozent vor versammelter Mannschaft gelobt, in der anderen nicht. Bei der Folgeklausur zeigte sich, dass sich insbesondere diejenigen, die bei der ersten Klausur nur knapp schlechter abgeschnitten hatten als die erwähnten 30 Prozent der Besten sich deutlich verbessert hatten. Die ohnehin schon sehr guten Studenten wiesen diese Verbesserung nicht auf. Die Forscher gehen davon aus, dass es vor allem die durch das Lob kommunizierte implizite Norm war, die zu diesen Verbesserungen beitrug. Sie gab denen, die sie knapp verfehlt hatten, einen Anhaltspunkt, sich noch stärker für das wünschenswerte Ergebnis zu engagieren.
Wem Lob wirklich hilft, spektrum.de 20.2.17

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Buch-Tipps
Meine beiden Bücher, die ich mit Paul J. Kohtes geschrieben habe.

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