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Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business

© Dr. Nadja Rosmann 2022

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Wird Home Office zum Abstellgleis?

Waren vor der Pandemie gerade einmal 4 Prozent der Arbeitenden überwiegend oder gänzlich von Zuhause aus tätig, stieg diese Zahl in Lockdown auf 27 Prozent. Für viele Angestellte ist es eine positive Erfahrung, nicht ins Büro zu müssen, weil das lästiges Pendeln spart und nicht wenige auch das Gefühl haben, daheim produktiver zu sein. Ein wunder Punkt ist allerdings, dass die Kommunikation mit Kollegen und Chefs leidet, denn die Erfahrungen zeigen: Wo all die kleinen Gesprächsgelegenheiten zwischendurch wegfallen, sind viele Arbeitnehmer nicht mehr über alles informiert, was im Unternehmen los ist. Experten gehen deshalb davon aus, dass ein bis zwei Tage in der Woche im Home Office hilfreich sein können, mehr aber nicht. Bei der Betrachtung der Zufriedenheit der von Daheim Arbeitenden zeigt sich: Vor allem Extrovertierte leiden unter den geringer werdenden persönlichen Kontakten, Introvertierte hingegen fühlen sich damit sehr wohl. In einer Befragung zeigt sich außerdem, dass unter den jungen Arbeitnehmern bis 24 Jahre die Hälfte Sorge hat, die eigene Karriere könne leiden, wenn man nicht im Büro anwesend ist. 40 Prozent glauben, wer am Schreibtisch im Büro anwesend ist, werde von Führungskräften bevorzugt behandelt. Sollten wir eine neue Bürokultur etablieren wollen, die das Home Office sinnvoll integriert, bleibt also noch viel zu tun.
Wer profitiert – und wer leidet?, spiegel.de 26.10.21

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Buch-Tipps
Meine beiden Bücher, die ich mit Paul J. Kohtes geschrieben habe.

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