Das Paradox der Normalität 
Dienstag, 11. Februar 2020 - Bewusstsein, Lebensart, Wissenschaft
Als "normal" bezeichnet zu werden, dürfte für viele Menschen einer Beleidigung gleichkommen, denn mit normal verbinden wir leicht langweilig. Und doch wird unser ganzes Leben von vielen Bezügen zur Normalitäten zusammengehalten - ohne sie würden wir schlicht die Orientierung verlieren. Statistisch betrachtet beschreibt die Gaußsche Normalverteilung Normalität - sie erfasst den Durchschnitt und seine Abweichungen. Angewendet auf menschliches Verhalten könnte man sagen, wenn zwei Drittel der Menschen etwas gleich oder sehr ähnlich tun, ist dies normal. Normal kann ein wertfreier Begriff sein, doch steckt in ihm auch der Impetus der Norm, also der Hinweis darauf, was wir tun sollten. Was nicht normal ist, kann dann leicht stigmatisiert werden. Im Zeitalter des Individualismus ist Normalität natürlich eine Zumutung. Andererseits: Der Wunsch, einzigartig zu sein, ist so verbreitet, dass auch er längst normal ist.
Wie viele müssen dasselbe tun, damit es normal ist?, Zeit.de 4.2.20

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Eigenständig denken! 
Donnerstag, 5. Dezember 2019 - Bewusstsein, Lebensart, Wissenschaft
In der kapitalistischen Verwertungslogik stehen Geisteswissenschaften nicht gerade hoch im Kurs. Kritik kommt allerdings auch aus den eigenen Reihen. In der NZZ etwa fordert die Philosophin Donata Schoeller, dass Studierende wieder mehr lernen müssten, statt einfach Diskursen zu folgen, ihre eigene Denkfähigkeit zu schulen. "Wer als Studentin in die Denkwelten der Philosophie eintritt, begreift bald: Alles ist anders, als man denkt, je mehr ein Mensch denkt. Das begeisterte Hineinspringen in Philosophien hat jedoch auch einen Haken. Je mehr man sich in das Denken der anderen vertieft, desto schwieriger wird es, zum eigenen zurückzukehren. Man nennt dies auch die Macht des Diskurses. ... Eigenständig denken zu lernen, scheint unrealistisch. Gelehrt wird buchstäblich das Nach-Denken. Man liest Texte, in denen man den Gedankengängen der anderen nach-denkt und diese wiederum mit anderen Gedankengängen von anderen in Beziehung bringt. Erlaubt man Studierenden, ihre eigenen Fragen oder Ideen zu formulieren, begegnet man zunächst einer Art Schockstarre und nervös wippenden Füssen", so Schoeller. Sie plädiert dafür, so etwas wie eine "freie Nachdenklichkeit" zu entwickeln und unter Philosophen bewusster Formen des "überraschenden, weiterführenden Austauschs" zu kultivieren. Da Maschinen im mechanischen analysieren ohnehin besser seien als der Mensch, verweist Schoeller darauf, die sinnlichen Fähigkeiten und unsere verkörperlichte Existenz stärker zu berücksichtigen, wenn es ums Denken geht: "Verwobenheiten, in denen das individuelle Denken vor sich geht, funktionieren nie nur logisch und diskursiv, sondern responsiv. Die Vielfalt der verkörperten Kontexte, die mitwirken bei allem, was man sagt, will oder tut, kann die Philosophie immer besser beschreiben. Ihre Methoden jedoch grenzen sich von diesem Reichtum nach wie vor ab. Diesen zuzulassen, heisst einzubeziehen, was bereits der Name der Geisteswissenschaften ausschliesst: nämlich das verkörperte Situationserleben der Geisteswissenschafter." Mir scheint es in den Einwürfen der Philosophin um viel mehr zu gehen als nur um Denken und Philosophie, denn in gewisser Weise spricht sie an, wie wir es zunehmend zulassen, dass unser menschliches Potenzial immer mehr verkümmert.
Was für die Geisteswissenschaften zählt, ist nicht nur der zwanglose Zwang des besseren Arguments, sondern auch die konkrete Situation des Denkens, NZZ 28.11.19

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Geist wird zur Nebensache 
Montag, 2. Dezember 2019 - Bewusstsein, Lebensart, Wissenschaft
Die Hightech-Gesellschaft braucht entsprechende Fachkräfte und seit Jahren schon wird immer wieder betont, wie dringend wir doch mehr Studienabsolvent*innen in Fächern wie Mathematik oder Informatik brauchen. Israel vermeldete kürzlich einen Durchbruch in seiner diesbezüglichen nationalen Bildungsstrategie. Offizielle sprachen sogar davon, dass es gelungen sei, die Wahl des Studienfachs zu revolutionieren. So wurden in den letzten zehn Jahren in den MINT-Fächern Steigerungsraten von 80 Prozent erzielt. Gleichzeitig haben die Bildungspolitiker auch auf dem Schirm, dass der damit verbundene Rückgang der Studierenden der Geisteswissenschaften möglicherweise auch nicht das Gelbe vom Ei sein könnte. Nun will man durch interdisziplinäre Programme die MINT-Studierenden motivieren, auch geisteswissenschaftliche Kurse in ihre Ausbildung zu integrieren. Unter dem Strich kann man wohl ziemlich ernüchtert feststellen - Geist scheint im Bildungssystem zur Nebensache zu werden.
Israel kehrt Studienwahl um, FAZ 14.11.19

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Wir sollten wieder fragen: Was ist der Mensch? 
Mittwoch, 27. November 2019 - Bewusstsein, Wissenschaft
Seit Jahren schon haben die Geisteswissenschaften einen schweren Stand. In Zeiten und Kulturen, in denen so vieles auf Funktionalismus und (kapitalistische) Verwertbarkeit ausgelegt ist, scheinen Wissenschaften, die in die Tiefe hinein denken und versuchen, die Feinheiten unseres Menschseins und unserer Kulturen zu durchdringen, keinen "Nutzen" im Sinne dieser Rahmenbedingungen zu stiften. In einem Beitrag in der NZZ bewertet der Philosoph Andreas Reckwitz den wachsenden Trend, die Geisteswissenschaften zu untergraben, als gefährliche Ausprägung eines Systems, das sich mit aller Kraft selbst zu erhalten versucht und dabei seine eigentliche Basis, den Menschen, immer mehr aus dem Blick verliert: "Es ist kein Zufall, dass die Geisteswissenschaften zur Zielscheibe des realhistorischen Populismus geworden sind. Denn sie liefern die methodologischen Grundlagen zur Entzifferung und Kritik der gegenwärtigen Verhältnisse. Ohne Politikwissenschaft könnte man die Regierungsformate des Populismus nicht einmal angemessen beschreiben. Ohne philosophisch begründete Ethik lässt sich der heute grassierende Kulturrelativismus nicht kurieren." Mit Blick auf die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz warnt Reckwitz davor, dass unsere "Reflexionskompetenz an die falsche Adresse delegiert wird". Es grenze an eine "Selbstverzwergung", wenn man den Geisteswissenschaften allenfalls noch die Rolle des Kulturkommentars zuweise. "Geisteswissenschafter erkennen unter reflexiven Theoriebedingungen, wie sich der Mensch selbst beschreibt und welche Formen des Menschseins möglich und wirklich sind", erklärt Reckwitz. Es geht um einen Horizont, der unbedingt offen bleiben muss.
Geisteswissenschaften sind unentbehrlich. Sie lehren uns das, was wir mehr und mehr brauchen: kritisches Denken, NZZ 18.11.19


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Haben wir uns der Arbeit ausgeliefert? 
Donnerstag, 26. September 2019 - Bewusstsein, Lebensart, Wissenschaft, Arbeit
Ein Beitrag meines Lieblingssoziologen Hartmut Rosa in der NZZ hat mich schwer zum Nachdenken gebracht. Rosa beschreibt darin ausführlich, warum die Arbeitswelt heute für die meisten Menschen einer der wichtigsten, wenn nicht gar der wichtigste Resonanzraum ist. "Tatsächlich bildet insbesondere in der modernen Gesellschaft Arbeit nicht nur eine Resonanzachse, sondern sie stellt eine zentrale Resonanzquelle dar, in der sich eine Vielzahl von Resonanzachsen wie in einem Brennglas bündeln. Wir begegnen nämlich nicht nur der stofflich-materiellen, widerständigen Welt, an der wir unsere Selbstwirksamkeit entfalten, sondern immer auch anderen Menschen als Kollegen und/oder als Kunden beziehungsweise Klienten, und die überwältigende Mehrzahl von Arbeitenden entwickelt über die Zeit hinweg deshalb intensive soziale Resonanzbeziehungen am Arbeitsplatz: Die Kollegen sind uns nicht gleichgültig, sie berühren uns in ihrem Handeln und Leiden, und wir erfahren uns als selbstwirksam verbunden, wenn wir feststellen, dass wir auch ihnen etwas bedeuten", so Rosa. Die Bedeutsamkeiten und Beziehungen, die uns hier entgegenkommen, mögen uns im Leben tragen. Aber sie verbinden uns auch mit Systemen, die uns oft alles andere als gut tun. Noch kritischer finde ich aber, dass Arbeit heute auch die Sinndimension immer mehr einzunehmen scheint. "Über ihre Arbeit fühlen sich Menschen auch existenziell oder vertikal mit dem Ganzen der Gesellschaft, der Welt oder des Lebens verbunden. Ich nenne das die vertikale oder existenzielle Resonanzachse: Menschen brauchen und suchen nach einer Bestätigung oder einem Sinn dafür, dass sie mit dem Urgrund der Existenz und zugleich mit der Totalität des Daseins verbunden sind, und zwar so verbunden, dass ihr Dasein und ihr Handeln, ihre Existenz nicht spurlos vorübergeht, nicht wirkungslos und bedeutungslos bleibt. Menschen müssen sich einerseits als wirksam und andererseits als «gemeint», als «adressiert» erfahren können. In der Berufsarbeit können sich Menschen ihres resonanten In-der-Welt-Seins auf unmittelbar leiblich-materielle, auf sinnlich erfahrbare Weise vergewissern: In ihrem Arbeiten wirken sie auf die Welt ein und transformieren sie – und sei es «nur» das Regal im Supermarktlager –, und im Lohn- oder Gehaltszettel erfahren sie die nährende Antwort", so Rosa. Das finde ich eine bedenkliche, ja schmerzhafte Entwicklung. Ich glaube, leider, dass Hartmut Rosa hier ein sehr guter Beobachter der Verhältnisse unserer Zeit ist. Aber ich würde mir wünschen, dass wir wieder andere existenzielle Resonanzräume für uns entdecken und beleben, die nicht schon per se in die Funktionalismen des Leistens eingebunden sind.
In der Arbeit finden wir die Welt, NZZ 16.9.19

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Wie Apps in der Therapie helfen können 
Freitag, 2. August 2019 - Bewusstsein, Psychologie, Wissenschaft
Meditations-Apps gibt es bereits wie Sand am Meer, und nicht alle entfalten für die Anwender einen wirklichen Nutzen. Das Experimentieren mit neuen Technologien könnte jedoch mittelfristig im Gesundheitssektor für manchen Durchbruch sorgen. An der Frankfurter Uniklinik etwa werden bei der Behandlung von Patienten mit bipolaren Störungen und Depressionen spezielle Medizin-Apps erprobt, die es den Therapeut*innen erleichtern sollen, Veränderungen im Gesundheitszustand ihrer Patient*innen zu erkennen, selbst wenn sie diesen selbst vielleicht noch gar nicht bewusst sind. Die Apps erstellen Bewegungsprofile der Nutzer und werten ihr Kommunikationsverhalten mit dem Smartphone aus. So lässt sich für die betreuenden Mediziner beispielsweise erkennen, ob jemand gerade dabei ist, über die Maßen aktiv zu werden oder in einen Rückzug verfällt - Indizien dafür, dass Krankheitssymptome sich zuspitzen. Für die Betroffenen kann das sehr hilfreich sein, denn so können die Therapeut*innen intervenieren, bevor die Patient*innen völlig aus der Bahn geworfen werden. Gleichzeitig führen die Apps allerdings auch zu gläsernen Patient*innen, was nicht jedem behagen mag. Ich finde es spannend, wie Psychologen versuchen, die neuen Technologien auf dem Menschen dienliche Weise zu nutzen. Gleichzeitig frage ich mich aber auch, ob hier nicht bereits heute stellenweise direkte menschliche Fürsorge durch Technik ersetzt wird.
Wenn das Handy Depressions-Alarm schlägt, FAZ 25.7.19

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Kann der Mensch "gehackt" werden? 
Donnerstag, 1. August 2019 - Bewusstsein, Lebensart, Psychologie, Wissenschaft
Dass die Digitalisierung unser Leben heute mehr prägt, als wir gewöhnlich bewusst zur Kenntnis nehmen, dürfte inzwischen offensichtlich sein. Der Bestseller-Autor Yuval Harari geht davon aus, dass es absehbar noch schlimmer kommt. In einem Interview mit der NZZ spricht er darüber, dass es nicht mehr lange dauern dürfte, bis die Algorithmen der Computerkonzerne unser menschliches Innenleben vollends gehackt haben: "Einen Menschen zu hacken, heisst: ihn besser zu verstehen und zu durchschauen, als er selber das vermag. Früher oder später werden verschiedene Instanzen, seien es nun Unternehmen oder Staaten, die Gefühle, Wünsche, Ängste und Gedanken der Menschen mithilfe von Algorithmen ermitteln können. Die Folgen liegen auf der Hand: Wer die inneren Regungen der Menschen kennt, kann ihre Handlungen antizipieren. Und ihre Begehren natürlich auch manipulieren. Letztlich werden diese Instanzen also immer mehr Entscheidungen an unserer Stelle treffen, weil sie unsere inneren Abläufe absolut perfekt erfassen." Was mich an Harari immer ein wenig stört, selbst wenn er auf kluge Weise sehr relevante Themen anspricht, ist, wie sehr er den Menschen unter den Vorzeichen eines materialistischen Funktionalismus betrachtet. Auch im NZZ-Interview spricht er davon, beispielsweise wenn er die Gehirntätigkeit oder das Entstehen von Emotionen mit Algorithmen vergleicht. Andererseits scheint er uns Menschen auch - noch - die Fähigkeit zur Selbstreflektion zugute zu halten, wenngleich sie von uns nicht immer zwingend auch genutzt wird: "Am einfachsten zu manipulieren sind ausgerechnet jene Leute, die alles, was ihnen dauernd durch den Kopf geht, als Ausdruck ihres eigenen Willens oder als Produkt ihres autonomen Geistes sehen. Solche Personen haben keinerlei über sie hinausreichende Neugier. … Dagegen bringt es einen sehr viel weiter, wenn man kritisch danach fragt, wie Vorstellungen, Ideen und Wünsche eigentlich entstehen und geformt werden. Denn erst wenn ich begreife, wie stark mein Denken von allen möglichen biologischen, kulturellen und sozialen Faktoren geprägt wird, kann ich mir so etwas wie Freiheit überhaupt erkämpfen." In seiner Schlussfolgerung kann ich ihm nur zustimmen. In meiner Wahrnehmung ist es jedoch nicht nur die Wachheit gegenüber all diesen äußeren Einflussfaktoren, die uns vor dem Durchgriff der Algorithmen schützen kann. Denn letztlich sind wir als lebendige Wesen immer auch mit einer tieferen, man kann durchaus sagen mystischen Dimension des Lebens verbunden. Über unser eigenes Denken und Fühlen hinaus gibt es da immer etwas, das größer ist als wir selbst (und damit meine ich jetzt nicht die unglaublichen Rechenkapazitäten der Maschinenwelt). Und die Beziehung zu dieser Grenzenlosigkeit bringt eine grundsätzliche Offenheit und Unbestimmtheit in unser Menschsein, die sich von Algorithmen nicht durchdringen lässt. Es geht womöglich gar nicht darum, Angriffe der Algorithmen abzuwehren, sondern uns mehr auf das Wesen unserer Menschlichkeit bewusst auszurichten.
Yuval Noah Harari: «Vor einer vergleichbaren Herausforderung hat die Menschheit noch nie gestanden», NZZ 23.7.19

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Ist die Management-Ausbildung in einer Sackgasse? 
Mittwoch, 31. Juli 2019 - Wissenschaft, Arbeit, Management
"Die Managementausbildung ist zu engstirnig geworden. Um aus dieser Sackgasse herauszukommen, brauchen wir einen anderen Zugang", sagt Volker Rundshagen, Professor für Management mit Schwerpunkt Tourismusmanagement an der Hochschule Stralsund, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Spätestens seit der letzten akuten Finanzkrise haben viele Menschen sehr kritisch auf dem Radar, dass das, was Business Schools üblicherweise lehren, sehr vom ökonomischen Paradigma der Gewinnmaximierung geprägt ist. Rundshagen wünscht sich mehr interdisziplinären Weitblick, denn im Lernen von anderen Forschungsbereichen könnten neue Zusammenhänge erkennbar werden und Synergien entstehen. Er führt die Impressionisten als Beispiel für eine Art "visionäre Hingabe" an, derer es auch in der Management-Ausbildung mehr bedürfe. In Kontexten, in denen vor allem auf Akkreditierungen und Rankings fokussiert werde, gehe eine solche Experimentierfreude allerdings verloren. "Die Impressionisten waren von einer visionären Hingabe getrieben. Bei der damals in Paris dominierenden, klassisch orientierten Kunstakademie stießen sie auf Unverständnis mit ihren neuen Ideen. Gegen diese Widerstände haben sie dennoch weitergemacht, haben sich zusammengefunden und einfach eine eigene Ausstellung auf die Beine gestellt", erzählt Rundshagen - und wünscht sich ähnliche Bewegungen auch, wenn es um die Ausbildung von Führungskräften geht. Für ihn sind die Impressionisten auch ein wunderbares Beispiel für eine positiv praktizierte Globalisierung: "Bei den Impressionisten bedeutete Internationalisierung mit verschiedenen Menschen und Kulturen zusammenzukommen. Es wurde nichts kopiert, sondern verschiedene Ansätze aufgegriffen, in die eigenen Ideen eingearbeitet und weiterentwickelt."
„Die Management-Ausbildung ist zu engstirnig“, WiWo 23.7.19

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