Integrale Perspektiven mit Business-Schwerpunkt 
Dienstag, 13. März 2007 - Medien
Das Magazin Integrale Perspektiven hat seine aktuelle Ausgabe dem Thema Business gewidmet. Das Heft beinhaltet Artikel zum "Geist eines bewussten Unternehmens", zu integraler Organisationsentwicklung und integralen Aspekten von Verantwortung. Die Einzelausgabe ist zum Preis von 6 Euro plus Versandkosten beim Integralen Forum erhältlich. Der Arbeitskreis widmet sich der Diskussion der integralen Theorie von Ken Wilber.
Integrale Perspektiven

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Wenn Aufmerksamkeit zur Mangelware wird 
Montag, 12. März 2007 - Management
Festnetztelefon, Handy, Laptop, Blackberry - wenn Manager arbeiten, tun sie dies zumeist in einem Hagel äußerer Reize. Es klingelt, piept und klopft an. Die Folge: Mehr als ein paar Minuten Konzentration auf eine Aufgabe sind nicht drin. Arbeiten im Multitasking-Modus gehört in den Unternehmen längst zur Selbstverständlichkeit - und diese zahlen dafür einen hohen Preis. Amerikanische Studien zeigen, dass die häufigen Unterbrechungen die US-Wirtschaft jährlich 588 Milliarden US-Dollar kosten und auf diese Weise rund 28 Milliarden Arbeitsstunden verloren gehen. Der Grund: Wer aus seiner Arbeit herausgerissen wird, macht leichter Fehler und braucht nach der Unterbrechung immer einige Minuten, um sich wieder auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Selbst gewöhnliche Angestellte sind einer amerikanischen Studie zufolge parallel mit 11,7 Aufgaben beschäftigt und arbeiten maximal elf Minuten am Stück ohne Unterbrechung von außen. Arbeitspsychologen warnen bereits davor, dass ein solcher, von Hyperaktivität und Fremdbestimmung geprägter Arbeitsrhythmus die Kreativität nachhaltig reduziert.
"Manager - immer erreichbar, selten kreativ", FTD 7.3.2007

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Neues Online-Journal zu integralen Themen 
Freitag, 9. März 2007 - Medien
Die Integrale Bibliothek und die Integrale Initiative Frankfurt haben gemeinsam ein neues Online-Journal zu integralen Themen gelauncht. "integral informiert" will ab sofort mit zehn Ausgaben pro Jahr auf jeweils 20-25 Seiten über die Entwicklungen der integralen Theorie in deutscher Sprache informieren. Die Redaktion übersetzt dazu aktuelle Diskurse und Äußerungen Ken Wilbers. Eine Nullnummer steht zum kostenlosen Download bereit. Die erste kostenpflichtige Ausgbe soll im April erscheinen, wobei das Jahres-Abo 30 Euro kostet.
Kostenlose Nullnummer von "integral informiert"

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"Außenseiter glauben an ihre eigenen Erfahrungen" 
Donnerstag, 8. März 2007 - Success Stories
Das Unternehmerinnen-Magazin "existenzielle" wartet in seiner März-Ausgabe mit einem inspirierenden Interview mit der Body Shop-Gründerin Anita Roddick auf. Die erfolgreiche Geschäftsfrau vertritt darin die Überzeugung: Im Business darf es nicht nur ums Geld gehen, sondern Wirtschaft müsse einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Die Gründerin des Kosmetikanbieters Body Shop, der inzwischen zu L'Oreal gehört, war schon immer als Aktivistin für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit aktiv und hat ihre Vorstellungen und Erfahrungen auch im eigenen Unternehmen umgesetzt. Ihr Credo: "Die Wirtschaft ist die größte und mächtigste Institution in der Gesellschaft. Sie ist mächtiger als die Kirche, mächtiger als die Regierungen. Wenn sie gänzlich ohne Moral auskommt, dann hilf uns Gott. Alles, was in der Wirtschaft geschieht, berührt das Leben von Millionen Menschen. Grund genug, um ehrenhaft zu arbeiten."

Die aktuelle Ausgabe von existenzielle mit dem vollständigen Interview ist erhältlich unter www.existenzielle.de.

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CSR braucht Bezug zum Kerngeschäft 
Mittwoch, 7. März 2007 - Management
Maßnahmen der Corporate Social Responsibility sollten immer zum Geschäftsmodell eines Unternehmens passen, so André Habisch, Professor für Christliche Sozialethik und Gesellschaftspolitik an der Universität Eichstätt, in einem Beitrag auf FAZ.net. Nach Meinung des Experten können sich Firmen am besten profilieren, wenn sie die eigenen Geschäftsprozesse ins Visier nehmen und beispielsweise Fragen der Ökoeffizienz, Arbeitssicherheit oder Lieferketten auf CSR-Maßstäbe hin abklopfen. Im internationalen Vergleich scheint Deutschland beim Thema unternehmerische Verantwortung noch eher zu den Spätzündern zu gehören. Die ernsthafte Beschäftigung mit CSR gehört deshalb laut Habisch unbedingt auf die Agenda der Führungskräfte: "Die gesellschaftlichen Probleme werden nicht verschwinden und der Staat allein kann sie nicht mehr lösen - von daher ist die Diskussion geerdet."
"Anleitung zum Verantwortlichsein", FAZ.net 16.2.2007

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Seminar Business Ethics & Compliance Management 
Dienstag, 6. März 2007 - Veranstaltungen
Das Zentrum für Wirtschaftsethik bietet vom 13. bis 15. Juni 2007 in Konstanz ein Seminar zum Thema "Business Ethics & Compliance Management" an. Auf dem Lehrplan stehen Rechtsnormen und Standards, der Aufbau effektiver Compliance Programme, die Implementierung eines Werte-Managements und dessen nachhaltige Umsetzung sowie der Stakeholder-Dialog. Die Teilnehmer erhalten eine Übersicht über den aktuellen Stand der internationalen Corporate Governance- und Business Ethics-Diskussion.
Weitere Informationen zum Seminar

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Plädoyer für mehr Redlichkeit 
Montag, 5. März 2007 - Management
Der Präsident des "Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft e.V." Ulf D. Posé stößt auf dem Online-Portal ChangeX eine Diskussion über mehr Redlichkeit im Business an. Wie weit einst gängige Tugenden im 21. Jahrhundert schon verloren scheinen, zeigt ein Blick auf die acht Grundsätze, die Posé anmahnt:

1. Ich unterscheide zwischen Wahrheit und Gewissheit; und ich weiß, dass meine Erkenntnisse nicht wahr, sondern nur gewiss sind.
2. Ich bemühe mich um Wissenskompetenz. Wenn ich ein Wort benutze, dann habe ich nicht nur ein Gefühl, sondern ich weiß, was der Begriff bedeutet.
3. Ich glaube nicht nur einer Quelle und beziehe meine Informationen nicht nur von Menschen, die meine Meinung teilen.
4. Ich handle verantwortlich und stehe für das, was ich tue, gerade. Das meint, ich habe vor der Handlung über deren Folgen nachgedacht, ich kenne eine Alternative zu dem, was ich tun will, ich habe ein Ziel, ich bin bereit, meine Handlungen zu begründen, und übernehme Verantwortung für die überschaubaren Konsequenzen meines Tuns.
5. Ich bin aufrecht, ich sage, was ich meine.
6. Ich bin verlässlich, andere können mir vertrauen.
7. Ich pflege Zivilcourage und kritische Gerechtigkeit: Ich bin bereit, meine Werte auch gegen eine vorherrschende Meinung zu vertreten und Selbstverständliches in Frage zu stellen.
8. Ich urteile realitätsnah. Ich bewahre mir den Blick für das Wesentliche.

Beim oberflächlichen Lesen fallen einem sicher zig Beispiele aus der Wirtschaft ein, die über Maximen wie diese schonungslos hinweg gehen. Doch wie sieht es mit der eigenen Position aus? Wann haben Sie das letzte Mal Selbstverständlichkeiten mutig in Frage gestellt? Die eigene Perspektive nicht als absolut genommen? Oder wirklich das Wesentliche einer komplexen Situation erkannt? Auch wer sich für redlich hält, sollte sich ab und an Minuten der Besinnung gönnen.
Zusammenfassung des Beitrags auf csr-news

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Freiheiten machen produktiv 
Freitag, 2. März 2007 - Success Stories
Der Software-Konzern SAP setzt im Personalmanagement auf Freiheiten für die Mitarbeiter und eine wohlverstandene Work-Life-Balance. "Flexibilität ist ein ganz wichtiger Faktor für die Zufriedenheit der Mitarbeiter", sagt Personalvorstand Claus Heinrich im Gespräch mit der Financial Times Deutschland. Ob kurze Auszeiten oder längere Sabbaticals - die Software-Schmiede macht's möglich. Mit Lebensarbeitszeitkonten, Gleitzeit sowie Sport- und Wellnesskursen hält SAP die Mitarbeiter bei Laune. Der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit ist im Unternehmen Programm. "Wir haben früh begriffen, dass man Mitarbeiter teilhaben lassen muss. Wir leben das", so Personalvorstand Heinrich.
"Freiräume statt Arbeitszwang", FTD 23.2.2007

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