Buddhistische Wege gegen den Stress 
Donnerstag, 26. April 2007 - Medien
Das Magazin "Buddhismus aktuell" hat seine aktuelle Ausgabe dem Thema "Leben ohne Stress" gewidmet. In sehr interessanten Beiträgen legen unter anderem buddhistisch ausgerichtete Coaches und Meditationslehrer dar, wie verschiedene Methoden der Achtsamkeit und Besinnung einen Ausgleich schaffen können zur - nur allzu oft selbst herbeigeführten - Hyperaktivität des alltäglichen Lebens. Ein wichtiger Grundgedanke, der sich implizit durch alle Ansätze zieht: Meditation sollte dabei nicht allein als Methode der - sehr erfolgreichen - Selbstoptimierung gesehen werden, sondern als Weg, um die eigene Persönlichkeit wieder ganzheitlich wahrzunehmen und in größere Zusammenhänge zu integrieren.
"Leben ohne Stress", Ausgabe 2.2007 von Buddhismus aktuell

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Deutsche Manager lassen bei Soft Skills nach 
Mittwoch, 25. April 2007 - Management
Die so genannten weichen Faktoren scheinen bei Führungskräften nicht allzu hoch im Kurs zu stehen, so das Ergebnis einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Saaman Consultants. Die Personalberater verglichen die Profile von 250 Managern aus den Jahren 1997 und 2007. In den letzten zehn Jahren haben dabei die Fähigkeiten in verschiedenen methodischen Bereichen wie dem Change Management deutlich zugenommen, während weiche Faktoren wie Einfühlungsvermögen und Sensibilität deutlich im Abnehmen begriffen sind. So erhielten etwa 1007 noch 137 von 250 Managern gute Noten für ihr Einfühlungsvermögen, während diese Zahl zehn Jahre später auf 94 geschrumpft ist. Ein weiterer Trend ist die wachsende Zielorientierung. Hier erhielten in diesem Jahr 229 Führungskräfte Bestnoten, 1997 waren es nur 170. "Gerade den Absolventen der modernen, international ausgerichteten Business-Schools merkt man es an, dass sie vor allem Management-Tools gepaukt haben", so Berater Wolfgang Saaman gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
"Technokraten an der Spitze", FAZ 21.4.2007

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Arbeit anders denken - SZ-Interview mit Holm Friebe 
Dienstag, 24. April 2007 - Arbeit
Holm Friebe, einer der Namensgeber der neuen "digitalen Bohème", philosophiert in einem Interview der Süddeutschen Zeitung über die Schrecken des Angestelltendaseins und ruft dazu auf, das Thema Arbeit aus neuen Perspektiven zu betrachten. Seiner Meinung sind die fehlenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, die viele mit dem Selbstständigendasein verbinden, nur für Menschen ein Schreckgespenst, "die Arbeit als den unerquicklichen Teil ihrer wachen Lebenszeit empfinden. Und die glauben, in ihrer Freizeit finde dann ihr eigentliches Leben statt." Friebe geht es weniger darum, ein neues Unternehmertum zu propagieren, sondern schlicht darum, Herr über die eigene Zeit und Arbeit zu sein. So wird aus dem gerade in den letzten Monaten viel verteufelten Prekariat eine neue Lebens- und Arbeitsform, die - zweifelsohne - Mut und Eigenständigkeit erfordert, aber eben auch viele Freiheiten und Chancen birgt.
"Hauptsache, nicht angestellt", Süddeutsche Zeitung, 21.4.2007

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Trendbüro erforscht Konsum-Ethik 2007 
Montag, 23. April 2007 - Studien
Im Auftrag des Versandhändlers Otto hat das Hamburger Trendbüro eine Studie zum Thema Konsum-Ethik 2007 erstellt. Ein wichtiger Trend der Erhebung: "Selbstverwöhnung statt Weltverbesserung". Die Verbraucher nähern sich dem Thema Ethik aktuell eher über Ästhetik, statt über Ideologien, frei nach dem Motto gut aussehen und dabei Gutes tun. Für die Gruppe der so genannten "Netzwerkkinder" (16 bis 25 Jahre) sind Vertrauen, Transparenz, Menschlichkeit und Natürlichkeit wichtige Aspekte im Hinblick auf Kaufentscheidungen. Die "Generation X" (26 bis 45 Jahre) setzt auf Qualität und Wohlbefinden, Gesundheit und Wellness als Ausgleich zu familiärem und beruflichem Stress. Die "Babyboomer" (45 bis 65 Jahre) wiederum setzen mit Blick auf die eigene Gesundheit auf ökologisch produzierte Produkte.
Download der Studie

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Frohe Ostern! 
Donnerstag, 5. April 2007 - sonstiges
Ich wünsche allen think.work.different-Lesern schöne und erholsame Ostertage. Das Blog macht bis zum 23. April Ferien und ist dann wieder mit neuen Nachrichten für ein authentisches Business für Sie da.
Herzliche Grüße
Nadja Rosmann

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Konsumenten schätzen "faire" Produkte 
Donnerstag, 5. April 2007 - Success Stories
Fair produzierte und gehandelte Produkte stoßen am Markt auf immer größere Nachfrage. So konnte die Organisation TransFair e.V. im vergangenen Jahr ihren Umsatz mit Gütern, die unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und zu für die Erzeuger annehmbaren Preisen weltweit produziert werden, in Deutschland auf 18.000 Tonnen verdoppeln, was einem Umsatz von 110 Millionen Euro entspricht. Die am meisten nachgefragten Produkte waren Kaffee, Bananen und Süßwaren. Der weltweite Absatz stieg 2006 um 60 Prozent auf ca. 270.000 Tonnen. Ein weiterer Trend: Das Angebot an fair gehandelten Bio-Produkten steigt stetig.
Jahresbericht TransFair Deutschland

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Best Practice: CSR im Mittelstand 
Mittwoch, 4. April 2007 - Veranstaltungen
Zu einem Workshop "Zukunft Mittelstand! Erfolgsfaktor gesellschaftliches Engagement" lädt die AGP-Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft e.V. am 17 April in Berlin ein. Auf der Agenda stehen CSR-Strategien für Marketing und Kommunikation in mittelständischen Unternehmen. Fallbeispiele zu Modellen der Mitarbeiterbeteiligung, Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor oder unternehmerischer Verantwortung im regionalen Kontext runden das Programm ab.
Workshop-Programm

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Commitment als Basis des Unternehmenserfolgs 
Dienstag, 3. April 2007 - Management
Nicht nur die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist für Unternehmen eine wichtige Produktivitätsgröße, sondern die Motivationsleistung des Arbeitsumfeldes insgesamt. Darauf deuten die neuesten Forschungen zum Thema Mitarbeiter-Commitment hin. Das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest etwa legt fünf diesbezügliche Aspekte zugrunde, die verschiedene Motivationsebenen berücksichtigt:
- Gesamtzufriedenheit mit dem derzeitigen Arbeitgeber (rational)
- Weiterempfehlung des Arbeitgebers (emotional)
- Wiederbewerbung bei diesem Arbeitgeber (intentional)
- Arbeitsmotivation der Kollegen (aktionsfundiert)
- Einschätzung der Marktstärke des Unternehmens (zukunftsorientiert)
Das Organizational-Citizenship-Behaviour-Modell fasst ebenfalls Dimensionen zusammen, die positiv besetzt müssen, damit Mitarbeiter mehr als nur den berühmten Dienst nach Vorschrift tun, nämlich Hilfsbereitschaft, Gewissenhaftigkeit, Eigeninitiative, Unkompliziertheit und organisationale Loyalität. Da es sich hierbei um freiwillige Verhaltensweisen handelt, die von Unternehmen nicht direkt "abgerufen" werden können, können diese lediglich über die implizite Gestaltung des Arbeitsumfeldes Einfluss nehmen. Experten nennen immer wieder Aspekte wie Respekt, Verantwortung und Selbstbestimmung, die dazu führen, besagte Faktoren zu fördern und Mitarbeiter zu Engagement zu motivieren.
"Der treue Mitarbeiter", FTD 1.4.2007

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