Burger braten und vier Management-Regeln 
Mittwoch, 20. Juni 2007 - Management
Jerry Newman, Professor für Management an der New York State University, Buffalo, wagte ein außergewöhnliches Experiment. Der BWL-Professor arbeitete fast eineinhalb Jahre in verschiedenen amerikanischen Fast Food-Ketten und entdeckte dort vier wesentliche Management-Prinzipien. Anlass des ungewöhnlichen Experiments: Newman konnte in den Klassikern der Management-Literatur nur die Top-Down-Perspektive entdecken. Die Top-Manager, so sein Kritikpunkt, leiten ihre Ratschläge oft viel zu einseitig aus ihrer eigenen Perspektive ab. Was die Mitarbeiter bewegt, erahnen sie indes kaum. Beim Burger-Braten entdeckte Jerry Newman seine vier Regeln, die dieser Sichtweise von unten nach oben gerecht werden sollen:
1. Gute Manager arbeiten in der Realität und sagen Mitarbeitern, woran sie sind.
2. Sie schaffen Rahmenbedingungen, unter denen sich die Mitarbeiter untereinander verstehen.
3. Sie sind beständig, so dass die Mitarbeiter wissen, was der Chef schätzt und was nicht.
4. Sie zollen ihren Mitarbeitern Anerkennung und fördern sie.
"Burger braten für die Karriere", FAZ 16.6.2007

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Beteiligung als Teil einer nachhaltigen Unternehmenskultur 
Dienstag, 19. Juni 2007 - Success Stories
Das Magazin "factorY" stellt in seiner aktuellen Ausgabe Modelle der Mitarbeiterbeteiligung als Möglichkeit zur Stärkung einer nachhaltigen Unternehmenskultur vor. In dem Beitrag heißt es: "Die Beteiligung der Mitarbeiter ist in der Praxis ein zentrales Element Nachhaltigen Wirtschaftens: Sie sorgt für höhere Motivation zur Entwicklung neuer Produkte, verstärkt Qualitäts- und Kundenbewusstsein und nutzt der Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung." Unter den genannten Firmen, die bereits Beteiligungssysteme umsetzen, sind unter anderem die Möbelhersteller Sedus Stoll und Wilkhahn. Beteiligungsmodelle können auf der Ebene der Unternehmensführung ansetzen und hier sowohl die Kommunikation als auch Innovationsprozesse verbessern. Auch Erfolgs- und Kapitalbeteiligungen sind ein Mittel, um die Bindung der Belegschaft an das Unternehmen zu stärken. Der Artikel zitiert eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, demzufolge Betriebe mit Beteiligungsmodellen eine um 20 Prozent höhere Wertschöpfung pro Mitarbeiter und Jahr aufweisen als solche ohne. Nach einer Studie der Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft e.V. nutzen in Deutschland erst 3.600 von rund drei Millionen Betrieben diese Möglichkeiten, während in England bereits 24 Prozent der Unternehmen und in Frankreich sogar 43 Prozent der Unternehmen auf Beteiligungen setzen.
"Modelle zur Mitverantwortung", factorY 2.2007

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Führungskräfte immer im Bereitschaftsmodus 
Montag, 18. Juni 2007 - Studien
Vor allem jüngere Führungskräfte sind in permanenter Bereitschaft, wenn es um den Job geht, so das Ergebnis einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Saaman Consultants. So gaben 91 Prozent der Befragten unter 40 Jahren an, jederzeit ihre Freizeit zugunsten des Jobs zurückzustellen. In der Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen ist dies noch bei 76 Prozent der Befragten der Fall. Bei den über 50-jährigen Managern dagegen verschieben sich die Prioritäten deutlicher, denn in dieser Altersgruppe steht nur noch für 52 Prozent der Job an erster Stelle - wohl nicht zuletzt, weil sie beruflich bereits dort angekommen sind, wo sie hinwollten.
"Junge Führungskräfte immer bereit", FAZjob.NET 13.6.2007

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Creative Work - Vom Prekariat zur Sinnerfüllung 
Freitag, 15. Juni 2007 - Studien
Das Zukunftsinstitut hat eine aktuelle Studie dem Wandel der Arbeitswelt gewidmet. Unter dem Titel "Creative Work" beleuchten die Kelkheimer Zukunftsforscher einen neuen Trend, demzufolge einerseits Kreativitätsmärkte im Wachsen begriffen sind und andererseits die Arbeit an sich einen Kreativitätsschub verbucht. Die Studie zeigt auf, dass die in den Medien ausgetragenen Prekariats-Diskussionen nur einen Aspekt des Arbeitsmarktes, nämlich das Abschmelzen ganz bestimmter Job-Profile, die meist mit der Vorstellung eines sicheren Arbeitsplatzes verbunden sind, widerspiegelt. Die andere Seite: Gerade die neue Unsicherheit schafft auch neue Freiräume - der Selbstverwirklichung und des kreativen Wandels, denn wenn es in der Job-Welt ohnehin keine Garantien für gar nichts mehr gibt, kann der Einzelne auch einfach gerade das tun, was er wirklich will. Die Studie geht weit über die bisherigen Ansätze beispielsweise zur "Digitalen Bohème" hinaus und zeigt auf, dass auch die Welt der Konzerne und Großunternehmen am Thema Kreativität künftig nicht mehr vorbeikommen werden.
Studie "Creative Work"

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Neue Konsumenten: Zwischen Hedonismus und Nachhaltigkeit 
Donnerstag, 14. Juni 2007 - Success Stories
Spiegel Online widmet den so genannten Lohas, den Lifestyles of Sustainability and Health, einen Artikel, in dem die Konsummuster der Kunden in den neuen "moralischen Märkten" dargestellt werden. Immer mehr Firmen versuchen, mit ihren Produkten das wachsende Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und Ethical Correctnes zu adressieren - und machen damit wunderbare Geschäfte. Deutlich wird: Den Verbrauchern geht es nicht um ein durch und durch ethisch-ökologisch korrektes Leben, sondern um einen gehobenen Lebensstil, der mit einer Prise Nachhaltigkeit gewürzt wird, um das Gewissen zu beruhigen. Nichtsdestotrotz gehen die Verfechter der Lohas davon aus, dass auch die "zartesten" Versuche, nachhaltig zu Handeln, wirksam sind und die Märkte moralischer machen.
"Heitere Apokalypse", Spiegel Online 11.6.2007

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Integrale Personal- und Organisationsentwicklung 
Mittwoch, 13. Juni 2007 - Wissenschaft
Für die Fans der Integralen Theorie Ken Wilbers findet sich in der Integralen Bibliothek so manches Schmuckstück. Für Personal- und Organisationsentwickler dürfte beispielsweise die Diplomarbeit von Margit Geilenbrügge zur Umsetzung der Wilberschen Modelle in Organisationen von Interesse sein. Am Beispiel von Wissensgemeinschaften und Visions-Coaching wird die Praxistauglichkeit von Wilbers Ansatz illustriert.
Download Diplomarbeit

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Kreative Klasse - Zukunft der Wirtschaft? 
Dienstag, 12. Juni 2007 - Arbeit
Große Trends kommen meist schleichend. Sie kündigen sich Tag für Tag, doch keiner will sie sehen. Und irgendwann überrollen sie uns dann doch. So ähnlich verhält es sich mit der "Kreativen Klasse", die der amerikanische Wissenschaftler Richard Florida bereits seit einigen Jahren aufmerksam beobachtet und dokumentiert. Seine These: Die Zukunft der Wirtschaft gehörten den kreativen Industrien und ihren Akteuren. Schon heute sind nur noch knapp 20 Prozent der deutschen Erwerbstätigen im produzierenden Gewerbe oder Handwerk tätig, während sich die Umsätze der Kreativindustrien, darunter nicht nur der klassische Kulturbetrieb, sondern auch die Computerspiele-Branche, die Wissenschaft und technologiegetriebene Industrien, auf 117 Milliarden Euro jährlich summierten. Die neue Leitwährung der Kreativen Klasse: Toleranz, Kultur, Bildung und Forschung. Ohne diese Assets wird manch' heutige Metropole in ein paar Jahren zum Suburbia der kreativitätslosen Einfaltspinsel absteigen. Ein Trost für Deutschland, das im Rennen um die Trends ja immer ein bisschen langsamer ist: Im Ranking der talentträchtigsten Metropolen erscheint die erste deutsche Großstadt immerhin auf Rang 19 von 116. Kurioserweise handelt es sich dabei um die Bankenmetropole Frankfurt am Main, die ihre Position Dank dem überdurchschnittlichen Akademikerzuzug (Schwerpunkt Finanzdienstleistungen) verdankt. So viel also zur Kreativität.
"Es werde Licht!", FTD 28.5.2007

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Neuer Buch-Shop auf think.work.different 
Montag, 11. Juni 2007 - Bücher
Ab sofort gibt es auf diesem Blog einen Webshop mit meinen Lieblingsbüchern aus dem »inspire!«-Programm der J.Kamphausen Verlagsgruppe. Mein erstes eigenes Buch "Hören Sie auf zu rennen. Was Manager von Hase & Igel lernen können", das ich zusammen mit Paul J. Kohtes geschrieben habe, ist dort im letzten Herbst erschienen. Und seit Anfang des Jahres habe ich die Herausgeberschaft der Reihe übernommen. Mit dem Shop möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass interessierte Leserinnen und Leser die Möglichkeit wahrnehmen, Titel direkt beim Verlag zu bestellen, denn: So komfortabel und bequem Anbieter wie Amazon auch sind, Tatsache ist auch, dass gerade die Großen im Buchhandel durch ihre sehr "selbstbewussten" Rabattforderungen es kleineren Verlagen immer schwerer machen, am Markt zu bestehen. Aus diesem Grund mache ich an dieser Stelle gerne ein wenig Werbung in eigener Sache.
Zum »inspire!« Buch-Shop

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