Film zum Thema Grundeinkommen 
Mittwoch, 7. Januar 2009 - Medien
Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise sind die Diskussionen um das Thema Grundeinkommen etwas abgeflaut. Wer sich für das Thema dennoch interessiert, kann sich einen kostenlosen 100-minütigen Film der Initiative Grundeinkommen kostenlos aus dem Internet herunterladen, in dem die verschiedenen Facetten des gegenwärtigen Erkenntnisstandes ausführlich dargestellt werden.
Download Grundeinkommen-Film


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Mehr langfristige Komponenten bei Managersalären 
Dienstag, 6. Januar 2009 - Management
In der Diskussion um die Gehälter von Top-Managern zeichnen sich, nicht zuletzt angetrieben durch die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise, neue Paradigmen ab, die den tatsächlichen Erfolg, den Führungskräfte mit ihrer Arbeit erzielen, sowie langfristige Komponenten stärker berücksichtigen sollen. "Ein Vorstand schuldet nicht Bemühen, sondern er schuldet Erfolg", sagt etwa Michael Kramarsch, Chef der Beratungsgesellschaft Towers Perrin. Seine Gesellschaft sowie die Experten von Kienbaum sind sich darin einig, dass künftig die langfristigen Anreize in den Vergütungssystemen stärker berücksichtigt werden müssen. und schlagen eine Drittel-Teilung der Bezüge vor: Ein Drittel Grundgehalt, ein Drittel kurzfristige und ein Drittel langfristige Anreize. Langfristig bedeutet für Kramarsch eine Bezugsgröße von drei bis vier Jahren, wobei hier die Richtgröße nach wie vor der Aktienkurs des Unternehmens sein sollte.
"Ein Drittel fix, zwei Drittel variabel", FAZ 27.12.2008


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Für andere tätig sein wollen 
Montag, 5. Januar 2009 - Success Stories
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat in ihrer Reihe "Mein Weg" den anthroposophisch orientierten Unternehmer Götz Rehn portraitiert. Rehns grundsätzliche Perspektive für sein unternehmerisches Handeln: "Wirtschaften heißt für mich, für andere tätig sein zu wollen, und dann bekommt man etwas zurück." Das diese eher selbstlose Devise durchaus aufgeht, zeigen die Erfolge der von Rehn gegründeten Biolebensmittel-Kette Alnatura, die regelmäßig zweistellige Umsatzzuwächse erzielt und deutlich stärker als der deutsche Biomarkt wächst. Die unkonventionelle Betrachtung wirtschaftlicher Zusammenhänge prägte Rehns Leben bereits lange bevor er selbst in die Rolle des Unternehmers schlüpfte. So promovierte der Volkswirtschaftler mit einer Dissertation über Organisationsentwicklung und versuchte, die Frage zu beantworten, wie sich im Rahmen der Unternehmensorganisation die wirtschaftlichen Ziele und die Interessen der Mitarbeiter in Einklang bringen lassen - eine Fragestellung, mit der der junge Rehn in der damaligen Zeit aneckte, da Themen wie unternehmerische Verantwortung noch längst nicht auf der Agenda der Universitäten und Unternehmen standen. Rehns persönliches Ziel bei der Gründung von Alnatura: "Das Unternehmen sollte dem Menschen dienen und die Erde nicht zerstören."
"Liebt eure Kunden!", FAZ 27.12.2008


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Frohe Weihnachten 
Montag, 15. Dezember 2008 - sonstiges
Das Blog think.work.different macht Urlaub und ist ab 5. Januar 2009 wieder mit frischen News für Sie da. Bis dahin wünsche ich Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann

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Alternativbanken fordern Entschlackung des Finanzsystems 
Freitag, 12. Dezember 2008 - Management
Die internationale Association for Investors in Social Economy (INAISE), zu der sich die sozial-ökonomisch orientierten Banken Banca Etica (Italien), Cultura Bank (Norwegen), Ecological Building (Großbritannien), Ekobanken (Schweden), Freie Gemeinschaftsbank (Schweiz), GLS Bank (Deutschland) und Merkur Bank (Dänemark) zusammengeschlossen haben, haben ein 8-Punkte-Programm erarbeitet, mit dem der gegenwärtigen Finanzkrise begegnet und künftige Systemkrisen verhindert werden sollen. Die Banken fordern darin eine klare Ausrichtung aller Finanzdienstleister auf die Bedürfnisse der Realwirtschaft und eine deutliche Reduktion von Finanzinstrumenten, die dieser nicht dienen. Darüber hinaus fordern die Institute verschiedene ordnungspolitische Maßnahmen, darunter das Einbeziehen von Vermögenswerten in Inflationsrisiken, den Abbau regulatorischer Unterschiede zwischen den verschiedenen Staaten, die gegenwärtig noch für Finanzinstrumente genutzt werden, Regelungen für Rating-Agenturen, die Interessenkonflikte beseitigen, und eine einfache Produktgestaltung. Aufgrund der Finanzkrise erfreuen sich die Alternativbanken gegenwärtig großen Zuspruchs. Die in der INAISE zusammengeschlossenen Institute betreuen rund 150.000 Kunden und haben ein gemeinsames Bilanzvolumen von mehr als acht Milliarden Euro. Sie beabsichtigen, ihrem 8-Punkte-Programm öffentlich Nachdruck zu verleihen und gemeinsam mit dem von Jakob von Uexküll ins Leben gerufenen World Future Council den politischen Entscheidungsträgern aktiv globale Rahmenbedingungen für die neue Finanzwirtschaft im Sinne von "Best Policies" näher zu bringen.
Pressemitteilung GLS Bank


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Huhn oder Ei? Outperformer sind Vorreiter in Sachen CSR 
Donnerstag, 11. Dezember 2008 - Success Stories
Die Frage, ob umfassende CSR-Aktivitäten das Unternehmenswachstum stimulieren oder ob umgekehrt Firmen, deren Performance überdurchschnittlich ist, sich ein besonderes CSR-Engagement eher leisten können, ist nach wie vor schwer zu beantworten. Eine CSR-Studie des britischen Economist unter 1.250 Führungskräften, darunter 300 CEOs, zeigt jedoch: die Outperformer weisen meist auch überdurchschnittliche CSR-Aktivitäten auf. Die Outperformer der Studie verzeichneten in den letzten drei Jahren einen Zuwachs ihres Aktienwertes in Höhe von 50 Prozent, während die Lowperformer hier Verluste von mehr als zehn Prozent hinnehmen mussten. Umweltziele und Menschenrechte in der Produktions- und Lieferkette zu berücksichtigen, war dabei für 40 Prozent der Outperformer wichtig, dagegen nur für 18 Prozent der Lowperformer. Eine ähnliche Tendenz zeigte sich bei der Reduzierung der Treibhausgase, die 38 Prozent der Outperformer auf ihrer Agenda haben, aber nur 24 Prozent der Lowperformer. Für fast die Hälfte der Outperformer (49 Prozent) ist es wichtig, Produkte auf den Markt zu bringen, die soziale und Umweltprobleme adressieren, dagegen nur für 35 Prozent der Lowperformer.
"Doing good: Business and the sustainability challenge", Economist Februar 2008


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Im Business dominieren leistungsbezogene Analytiker 
Mittwoch, 10. Dezember 2008 - Management
Eine Fallstudie des Beratungsunternehmens SizeSuccess macht deutlich: Über alle Management-Ebenen hinweg ist der Typus des leistungsbezogenen Analytikers sehr weit verbreitet. Die Beratung untersuchte in einem Zeitraum von sechs Jahren knapp 1.600 Führungskräfte eines 180.000-Mitarbeiter IT-Konzerns mit einem Jahresumsatz von 20 Milliarden Euro. Die Berater legten dabei ein Persönlichkeitsanalyse-Modell mit sechs Typen zugrunde: Analytiker, Aktiver, Einfühlsamer, Kreativer, Ruhiger, Bewahrer. Sehr weit verbreitet über alle Führungsebenen ist dabei der leistungsbezogene Analytiker, der durch Fachwissen, Expertise und Genauigkeit glänzt, aber auch zu Perfektionismus neigt. Im Top-Management sind es vor allem die Aktiven, die über die Geschicke des Unternehmens bestimmen. Sie sind besonders durchsetzungsfähig, zeigen viel Initiative und packen Probleme rasch an. Im Mittelmanagement hingegen sind die Bewahrer ein sehr verbreiteter Typus. Deutlich unterrepräsentiert waren dagegen in allen Führungsebenen die Kreativen, die Einfühlsamen und die Ruhigen. Die Berater resümieren: Nur eine gesunde Mischung aus allen Typen trägt nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei, während eine zu geringe Präsenz der eher menschenbezogenen Typen schnell zu Einseitigkeit führe.
"Kreative und Einfühlsame sind Mangelware", ManagerSeminare Dezember 2008


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Traumberuf? Für fast die Hälfte der Deutschen Fehlanzeige 
Dienstag, 9. Dezember 2008 - Arbeit
54 Prozent aller Deutschen arbeiten in ihrem Traumberuf, so das Ergebnis des aktuellen Bildungsbarometers der Universität Koblenz-Landau. Eine positive Zahl, möchte man auf den ersten Blick meinen, doch die Kehrseite: Fast die Hälfte aller Beschäftigten arbeitet in einem Job, der ihnen nicht wirklich am Herzen liegt. 40 Prozent derjenigen, die sich mit einem Beruf zweiter Wahl arrangiert haben, nennen fehlende Voraussetzungen in Familie und Schule als Ursache. 16 Prozent glauben etwa, dass sie mit größerer Unterstützung aus der Familie mehr hätten erreichen können, 13 Prozent sehen in fehlenden schulischen Voraussetzungen den Grund dafür, nicht ihren Traumjob ergriffen zu haben. Für 12 Prozent ist es das Fehlen angemessener Förderung und für 5 Prozent die eigene soziale Herkunft, die es verhindert hätten, dass der Weg zum Traumjob eingeschlagen werden konnte. Die Forscher sehen in diesen Ergebnissen einen Beweis für fehlende Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. Eine Frage, die in der Studie leider nicht aufgegriffen wurde, ist die, inwiefern die Befragten überhaupt bereit waren, für ihre Ziele und Ideale zu kämpfen. Denn häufig obsiegen bei der Berufswahl auch der Wunsch nach vermeintlicher Sicherheit und die Anpassung an Vorbilder, die den Konventionen folgen anstatt eigene Wege zu gehen.
"Der Traumberuf! Chance vertan?" idw-online 19.11.2008


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