Es geht auch anders - Danone praktiziert Nachhaltigkeit 
Dienstag, 21. April 2009 - Success Stories
Die Danone-Gruppe ist schon länger sozial engagiert und versteht ihre Aktivitäten bei der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation vor allem in Schwellenländern nicht als karitatives Engagement. Vielmehr sind die Danone-Aktivitäten ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich eine wohlverstandene Corporate Citizenship unmittelbar ins operative Geschäft integrieren lässt - zum Vorteil für alle Beteiligten. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Franck Riboud, Vorstandsvorsitzender der französischen Danone-Gruppe, warum eine unterschwellig auf "Wirtschaftsförderung" ausgerichtete Unternehmenspolitik für alle Beteiligten nicht nur materiellen Gewinn birgt, sondern auch Sinn macht. So ist der Konzern sehr engagiert darin, in Ländern wie Indonesien oder Bangladesch mit den Menschen vor Ort neue Produktions- und Vertriebswege aufzubauen (in Bangladesch gibt es beispielsweise eine Kooperation mit der Grameen Bank von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus). Einheimische Mitarbeiter werden geschult und erhalten Arbeit. Die typischen Danone-Produkte werden auf die Bedürfnisse vor Ort angepasst. So produziert Danone im Joint-Venture mit Grameen in Bangladesch ein mit Nährstoffen angereichertes Joghurt, das die Bevölkerung mit lebenswichtigen Vitaminen versorgen soll - zu einem Preis, den sich die potenziellen Kunden auch leisten können. "Wenn man nicht in das wirtschaftliche Umfeld investiert, kommt niemand voran", so die Devise von Danone-Chef Riboud. Der vom Unternehmen aufgelegte Fonds "Ökosystem" adressiert die ökologische und ökonomische Entwicklung verschiedener Regionen. 100 Millionen Euro sind bereits hineingeflossen und zusätzlich wird jedes Jahr ein Prozent des Danone-Nettogewinns investiert. Diese an Nachhaltigkeit orientierte Ausrichtung schafft auch innerhalb des Unternehmens neue Perspektiven. "Wir erzielen für unsere Mitarbeiter, vor allem die Manager, einen wichtigen Effekt: Man muss ihrer täglichen Arbeit einen Sinn geben und den Beschäftigten den Stolz auf das eigene Unternehmen. Wenn man die Leute nur mit Boni ködert, fährt man vor die Wand. Das gilt in der Krise noch mehr als sonst. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihre Mitarbeiter sich hängenlassen und die Krise als gegeben hinnehmen, statt sie zu bekämpfen", sagt Riboud. Die Mitarbeiter haben längst zu einer besonderen Verbundenheit mit dem Unternehmen gefunden. So investieren viele ihre Erfolgsbeteiligungen in den Fonds "Danone Communities", der im sozialen Business aktiv ist - und selbst im Krisenjahr 2008 seinen Wert um drei Prozent steigerte. Die Managervergütungen richtet Danone an langfristigen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Zielen aus. So haben die Evian-Mitarbeiter das Ziel, bis 2011 das Mineralwasser CO2-neutral herzustellen.
"Wer nur mit Boni ködert, fährt vor die Wand", FAZ 15.4.2009



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Krise führt zu mehr Konkurrenz 
Montag, 20. April 2009 - Studien
Eine Mehrheit der Arbeitnehmer fürchtet, dass im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise die Konkurrenz am Arbeitsplatz zunimmt. Der Karriereportal Stepstone befragte weltweit Fach- und Führungskräfte, 3.777 davon aus Deutschland. 52 Prozent der deutschen Arbeitnehmer gehen davon aus, dass der interne Wettbewerb unter Kollegen durch die unsichere wirtschaftliche Situation steigen wird. Lediglich 15 Prozent gehen davon aus, dass die Krise in den Unternehmen zu mehr Zusammenhalt führen wird. Ein Drittel erwartet von der Krise keine Auswirkungen auf die bereits bestehende Konkurrenzsituation. Deutlich düsterer sehen das vor allem die Amerikaner. Hier befürchten 86 Prozent der Befragten wachsenden internen Konkurrenzdruck.
Pressemitteilung Stepstone


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Ein Feuer entfachen 
Freitag, 17. April 2009 - Bücher
Das Heulen und Zähneklappern ist gegenwärtig in den Unternehmen groß. Kurzarbeit, Arbeitsüberlastung, Stellenstreichungen, fehlende Zukunftsperspektiven - Corporate Germany gleicht einem Tal der Tränen. Doch die gegenwärtige Wirtschaftskrise mit all ihren negativen Begleiterscheinungen sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass es trotz schwieriger äußerer Rahmenbedingungen und vermeintlicher Sachzwänge immer auch Möglichkeiten gibt, die Energie im Unternehmen hoch zu halten. Mit seinem neuen Buch "Leading with Life" zeigt Matthias zur Bonsen, wie Unternehmen neue Energien freisetzen, ihre Innovationsfähigkeit steigern und vor allem die Motivation und Begeisterungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter wecken können. Zur Bonsens Rezept ist einfach und nachvollziehbar: Man muss ein Feuer entfachen und neue Lebendigkeit freisetzen. Lose Strukturen für mehr Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, Diversität kreativ nutzen, verfestigte Sichtweisen überwinden und Ziele, Werte und Visionen mit Leben füllen, das sind die Optionen, die aus dem Jammertal herausführen können. Das Buch macht Mut und Lust auf Veränderung und zeigt, wie man mit inspirierenden Geschichten die Leidenschaft zurück ins Unternehmen holt. Zur Bonsen liefert zahlreiche Beispiele für gelungene Transformationsprozesse, die nicht zuletzt mit Großgruppen-Events die ganze Mannschaft ins Boot holen.
Verlagsseite zum Buch


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Vorbilder - wichtig und verzweifelt gesucht 
Donnerstag, 16. April 2009 - Studien
Vorbilder spielen für viele Arbeitnehmer eine große Rolle bei der Gestaltung ihres persönlichen Karriereweges. 36 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen werden bei ihrer beruflichen Planung von ihren Vätern beeinflusst, so das Ergebnis einer Untersuchung von Accenture. Darüber hinaus spielen eigene Interessen, Fähigkeiten und Ziele eine herausragende Rolle bei der Selbstpositionierung im Job. Freunde spielen bei 37 Prozent der Frauen und bei 40 Prozent der Männer ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Untersuchung zeigt aber auch, dass es - so laut Accenture "die einhellige Meinung" - in der Öffentlichkeit viel zu wenige Vorbilder gibt. Vor allem in Wirtschaft und Politik seien diese Mangelware. Für die Studie befragte die Unternehmensberatung mehr als 2.200 Führungskräfte in 13 Ländern.
Pressemitteilung Accenture



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Stress in Unternehmen an der Tagesordnung 
Mittwoch, 15. April 2009 - Studien
Immer mehr Beschäftigte erleben am Arbeitsplatz Druck, so das Ergebnis einer Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung. Befragt wurden im Rahmen der WSI-Betriebsrätebefragung 1.700 Arbeitnehmervertreter aus Firmen mit mehr als 20 Beschäftigten. In 84 Prozent der in die Umfrage einbezogenen Unternehmen gaben die Beschäftigten an, unter hohem Zeit- und Leistungsdruck zu arbeiten. Durchschnittlich sind rund 43 Prozent der Mitarbeiter von diesen Rahmenbedingungen betroffen. Als Auslöser für diesen Arbeitsstress nennen die Betriebsräte eine zu enge Personaldecke (84 Prozent), die hohe Eigenverantwortlichkeit der Beschäftigten (79 Prozent) und die Abhängigkeit von Kundenvorgaben (75 Prozent).
Mitteilung der Hans-Böckler-Stiftung


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European Leadership Academy in Berlin gegründet 
Dienstag, 14. April 2009 - Management
Das Coaching Center Berlin hat gemeinsam mit 21 weiteren Gesellschaftern die European Leadership Academy gegründet. Das neue Bildungsinstitut widmet sich ausschließlich dem Thema Führung von Unternehmen, Organisationen und Menschen. Zentrales Angebot der Akademie ist ein zehnmonatiges, berufsbegleitendes Entwicklungsprogramm für Führende. Es basiert auf einem integral-systemorientierten Verständnis von Führung und umfasst daher gleichwertig die Dimensionen Persönlichkeit (Ich), Gruppe (Wir), Organisation und Gesellschaft (System). Die wichtigsten Inhalte sind: Selbst- und Teamentwicklung, gesunde Lebensführung in Führungspositionen, visionäres Denken und Handeln, Verständnis und Führen komplexer Systeme, Haltung und Handeln in herausfordernden Führungssituationen. Starttermine für die Weiterbildung sind der 11. Juni und der 3. September 2009. Informationsabende der Akademie finden am 23. April und am 8. Mai statt, außerdem gibt es am 15. Mai einen Tag der offenen Tür.
www.european-leadership-academy.com/


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Kulturentwicklung wichtiger als Leitbilder 
Donnerstag, 9. April 2009 - Management
Martin Gössler, Geschäftsführer des Wiener Beratungsunternehmens Vielfarben, räumt auf mit dem oft nicht zielführenden Gebrauch von Leitbildern in Unternehmen. In einem Beitrag für das Weiterbildungsmagazin ManagerSeminare verdeutlicht er, dass man die Identität eines Unternehmens nicht entwerfen kann, sondern sie prozesshaft entwickeln müsse. "Kulturentwicklung - als Reflexion und Weiterentwicklung der ungeschriebenen Spielregeln und Grundannahmen - wird eng mit dem aktuellen Geschäft verzahnt. Kulturentwicklung kann dezentral geschehen, auf verschiedenen Ebenen und zu verschiedenen Themen. Das jährliche Strategiemeeting beinhaltet eine kritische Reflexion der Grundannahmen über Markt- und Wettbewerbsdynamik ebenso wie eine offene Diskussion über die Arbeitskultur im Managementteam", so Gösslers Forderung. Von Leitbildern rät der Experte ab, da diese eher Informationen darüber vermittelten, was noch nicht sei und damit eher Unzufriedenheit erzeugten. Werte und Umsetzungsmaßnahmen zu entwickeln, funktioniere in der Praxis ebenfalls kaum, da dies der Eigendynamik vieler Organisationen widerspreche. Auch sei es wenig erstrebenswert, eine einheitliche Unternehmenskultur zu propagieren, denn: "Unternehmen mit einer hohen Kulturdiversität haben ein höheres Innovationspotenzial, können sich besser an verschiedene Umwelten andocken und sind attraktiver für Mitarbeiter."
"Leitbilder verschwinden oft zu Recht in der Schublade", ManagerSeminare, April 2009



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Mythos Stress? 
Mittwoch, 8. April 2009 - Studien
Stress sei vielfach nur ein Mythos - zu diesem Schluss kommt die Soziologin Nadine Schöneck, die in ihrer Dissertation das Zeitempfinden von Erwerbstätigen untersuchte. Obwohl ein Großteil der Deutschen von sich behaupte, ein Zeitproblem zu haben, führe dies lediglich bei einem Drittel (die Untersuchung ist nicht repräsentativ) auch zu tatsächlichem Stress. Die Soziologin kommt zu dem Schluss, dass Zeitknappheit in der heutigen Zeit ein wichtiges Attribut bei der Selbstpositionierung darstellt: "Zeitknappheit ist ein immaterielles Statussymbol. Keine Zeit zu haben signalisiert, wichtig und bedeutend zu sein. Das zieht sich durch alle sozialen Schichten und fängt schon bei jungen Leuten an", so Schöneck. In ihrer Untersuchung fand sie vier Typen, die unterschiedlich mit Zeit umgehen: "Der robuste Zeitpragmatiker und der zufriedene Zeitstrategielose gehen demnach gelassener mit Zeit um als der egozentrische Zeitsensible und der reflektierende Zeitgestresste, die in ihrem Alltag mehr Beschleunigung empfinden", so n-tv.
"Im Stress sein, ist 'in'", n-tv, 27.3.2009



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