Deutsche sehnen Rente herbei 
Montag, 20. August 2012 - Studien
Die Rente mit 67 ist für viele Deutsche anscheinend nach wie vor ein No-Go. In einer Umfrage des Jobportals Monster.de meinten 89 Prozent der 1.600 Umfrageteilnehmer, dass sie es sich nicht vorstellen können, so lange im Erwerbsleben zu verbleiben. Lediglich 2 Prozent wollen diesem neuen gesetzlichen Rahmen folgen. Allerdings: 3 Prozent wollen auf jeden Fall sogar länger arbeiten, 2 Prozent können sich sogar überhaupt nicht vorstellen, in Rente zu gehen.
Bloß nicht bis 67 arbeiten, FTD 26.7.12


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Lohas noch immer ein Minderheiten-Phänomen 
Freitag, 17. August 2012 - Studien
Der Lohas-Trend (Lifestyles of Health and Sustainability) geistert zwar überproportional häufig durch Medien und Marketing, bleibt aber nach wie vor ein Minderheitenphänomen, wie die neueste AWA-Erhebung von Allensbach zeigt. Das Institut rechnet rund 11 Prozent aller Deutschen zu den Lohas-Anhängern - ein Wert, der in den letzten Jahren stabil geblieben ist. Statistisch betrachtet wird der Lohas-Stil überdurchschnittlich häufig von Frauen, Menschen über 50, mit (Fach-)Hochschulreife und sehr guter bis guter Einkommenssituation kultiviert. Die Lohas-Konsumenten sind in hohem Maße an Qualität und Marken orientiert, überdurchschnittlich innovationsoffen und explizit weder technik- noch fortschrittsfeindlich eingestellt. Sie setzen beim Einkauf auf sozial- und umweltverträgliche Produkte und legen Wert auf faire Wirtschaftsbeziehungen. Während nur 22 Prozent der Gesamtbevölkerung Wert auf Bio-Produkte legen, sind es im Lohas-Umfeld 67 Prozent. Beim Kauf von Kleidung achten 40 Prozent (Bevölkerungsdurchschnitt 13 Prozent) auf eine sozial- und umweltverträgliche Produktion. Rund 25 Prozent der Bevölkerung sind bereits bereit, für umweltverträgliche Produkte auch höhere Preise zu zahlen.
Allensbach-Studie


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Arbeit ... ist nicht alles 
Donnerstag, 16. August 2012 - Arbeit
Die Süddeutsche Zeitung beleuchtet in einem Beitrag einmal mehr den neuen Trend zum Downshifting. Immer mehr vor allem hochqualifizierte Mitarbeiter denken nicht mehr allein an Einkommen und Aufstieg, sondern suchen in ihrer Arbeit gezielt nach Sinn, wünschen sich mehr freie Zeit für Familie, Ehrenamt oder schlicht Freizeit und wollen den Kopf auch frei haben, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Für Berater ist bereits klar, dass das Modell "Karriere um jeden Preis" längst nicht mehr für alle gut Qualifizierten Gültigkeit hat. Die zunehmende Arbeitsverdichtung, aber auch die überproportional geforderte Permanent-Präsenz in Führungsjobs lassen immer mehr Menschen am damit verbundenen Selbstverschleiß zweifeln. Sie wollen mehr Freiräume, um ihr Menschsein auch außerhalb des Jobs zu kultivieren und zu leben. Personaler raten Firmen deshalb bereits dazu, Gestaltungsfreiheiten, sinnvolle Aufgaben und flexible Arbeitszeiten im Auge zu behalten, denn wer diese Randbedingungen nicht anbiete, dürfte künftig beim Recruiting Probleme bekommen.
Wenn Geld und Macht nicht mehr locken, 14.7.12


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Vertrauen in den Kapitalismus sinkt 
Mittwoch, 15. August 2012 - Studien
Eine Studie des Pew Research Center in Washington zeigt, dass das Vertrauen in den Kapitalismus in einzelnen Ländern drastisch gesunden ist, während vor allem in den aufstrebenden Nationen der Glaube an die wirtschaftliche Entwicklung ungebrochen scheint. Besonders optimistisch geben sich die Türken - 60 Prozent von ihnen betrachten ihre eigene wirtschaftliche Situation als gut (Zuwachs von 20 Prozentpunkten gegenüber 2008), 57 Prozent sehen dies auch für die Positionierung des Landes (Zuwachs um 36 Prozentpunkte gegenüber 2008). Auch in Deutschland ist der Optimismus noch groß - hier sind 74 Prozent zufrieden mit ihrer persönlichen wirtschaftlichen Situation (plus 7 Prozentpunkte) und 73 Prozent (plus 20 Prozentpunkte) mit der wirtschaftlichen Situation des Landes. In China sind die Zuwächse zwar gering, aber nur deshalb, weil die Chinesen auch im Krisenjahr 2008 schon sehr optimistisch waren. 69 Prozent der Chinesen fühlen sich selbst wirtschaftlich gut aufgestellt (plus 3 Prozentpunkte), sogar 83 Prozent (plus 1 Prozentpunkt) betachten die Situation der chinesischen Wirtschaft als gut. In den von der Krise besonders stark betroffenen Ländern zeigt sich hingegen ein anderes Bild. So glauben nur noch 57 Prozent der Spanier (minus 11 Prozentpunkte), dass ihre eigene wirtschaftliche Situation gut ist, von der spanischen Wirtschaft insgesamt nehmen dies nur noch 6 Prozent (minus 29 Prozentpunkte) an.
Pervasive Gloom About the World Economy, Pew Research 12.7.12

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Betrug ist business as usual 
Dienstag, 14. August 2012 - Studien
Die Ergebnisse sind erschütternd, doch letztlich nicht wirklich verwunderlich. Einer Untersuchung der Anwaltskanzlei Labaton Sucharow unter mehr als 500 Managern zufolge ist es für ein Viertel der Führungsleute kein Problem, im Job auch unehrliche Machenschaften zu betreiben - sie sehen zum Teil darin sogar einen Schlüssel zum Erfolg. Mehr als ein Viertel der Befragten gab zu, über Fehlverhalten oder gar illegale Geschehnisse in ihrem beruflichen Umfeld informiert zu sein, aber nichts dagegen zu unternehmen. Und rund 30 Prozent sind der Ansicht, dass die Mischung aus niedrigen Basisgehältern und hohen Boni geradezu dazu motiviere, die Regeln zu brechen. Insidergeschäfte sind für 16 Prozent der Finanzmanager ebenfalls kein Tabu.
Betrug gehört zum Erfolg, n-tv 11.7.12


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Sommerzeit - Ferienzeit 
Donnerstag, 19. Juli 2012 - sonstiges
think.work.different macht Sommerferien! Ab 13. August sind wir wieder mit täglich frischen News für Sie da. Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage.

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Symposium "New Science and Leadership" 
Mittwoch, 18. Juli 2012 - Veranstaltungen
Das in der Schweiz beheimatete Lassalle-Institut veranstaltet vom 8. bis 10. November 2012 ein Symposium "New Science and Leadership", das der Frage nachgeht, in welcher Welt wir leben wollen. Die Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen den Naturwissenschaften und den Weisheitstraditionen, betrachtet Erkenntnisse aus Hirnforschung, Neurobiologie und Quantenphysik und erörtert den Nutzen, den Menschen, die in Beruf und Alltag Verantwortung tragen, aus diesen neuen Erkenntnissen für die Führungskunst und Führungskultur gewinnen können. Die Symposiumskultur zeichnet sich durch eine kreative Mischung von Referaten, Learnshops, einem Panel, der Zen-Meditation und künstlerischen Beiträgen aus. Teilnehmende haben Zeit zur Ruhe zu kommen, aufzutanken, und sich von neuen Erfahrungen und anregenden Begegnungen inspirieren zu lassen.
Programminformationen


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Bessere Führung braucht neue Methoden 
Dienstag, 17. Juli 2012 - Management
In der aktuellen Ausgabe des Magazins Forum Nachhaltig Wirtschaften ist ein Artikel von mir zum Thema "Dem Business Kraft und Richtung verleihen" erschienen. Darin stelle ich neue Führungssysteme wie das Managementsystem der Beratungsgesellschaft Growth River, das sich der evolutionären Organisations- und Mitarbeiterentwicklung verschrieben hat, und den integralen Ansatz Holacracy vor. Gemeinsam ist beiden, dass sie sehr funktionelle Methoden beinhalten, die den alten Top-Down-Ansatz, der trotz zunehmender Teamarbeit in vielen Firmen immer noch die vorherrschende Meta-Struktur bildet, um wirksame Feedback- und Gestaltungsprozesse von unten nach oben ergänzen. Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt: Die Ausrichtung der Mitarbeiterschaft auf das höchste Ziel des Unternehmens und die Entwicklung sich selbst organisierender Einheiten. Forum Nachhaltig Wirtschaften erscheint quartalsweise und das Jahresabo ist für 30,- Euro erhältlich.
Kostenloser PDF-Download des Artikels



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