Yoga kann Krankheitskosten senken 
Dienstag, 23. April 2013 - Wissenschaft
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) weist auf zwei wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass Yoga bei der Vermeidung beziehungsweise Behandlung von Nacken- und Rückenschmerzen einen wirksamen Beitrag leisten kann. Laut Verband gehen wissenschaftliche Schätzungen davon aus, dass durch diese Art der Erkrankung allein in Deutschland ein volkswirtschaftlicher Gesamtschaden von 49 Milliarden Euro entstehe. Eine randomisierte Studie zeige, dass bereits 90 Minuten Yoga-Praxis pro Woche über einen Zeitraum von neun Wochen bei Menschen mit chronischen Nackenschmerzen zu einer Verringerung der Schmerzen und einem besseren psychischen Wohlbefinden führe.
Pressemitteilung des BDY


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Frauen kommen langsam an die Spitze 
Montag, 22. April 2013 - Studien
Eine aktuelle Erhebung des Vereins "Frauen in die Aufsichtsräte" zeigt, dass die öffentliche und politische Diskussion über eine Erhöhung des Frauenanteils Früchte trägt - langsam, aber kontinuierlich. Spitzenreiter im Women-on-Board-Index, den der Verein regelmäßig aktualisiert, ist gegenwärtig die Telefonica Deutschland Holding AG - sie weist einen Frauenanteil von 50 Prozent im Aufsichtsrat auf und immerhin eine Frau im Vorstand. Gegenwärtig liegt der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 160 im DAX, MDAX, SDAS und TecDAX notierten Unternehmen bei 16,2 Prozent (Vorjahr: 12,8 Prozent), in den Vorständen bei 5,9 Prozent (Vorjahr: 3,4 Prozent).
Women-on-Board-Index, 2.4.13


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Wer Geld hat, fühlt sich gesünder 
Freitag, 19. April 2013 - Studien
Einer Studie des Medienunternehmens Nielsen zufolge scheint es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Gesundheit bzw. der gesundheitlichen Selbstwahrnehmung und dem Einkommen zu geben. Befragt wurden gut 6.000 Haushalte zu ihren gesundheitsspezifischen Einstellungen. 75 Prozent der Befragten mit "ordentlichem" Gehalt fühlen sich demnach gesund, während es bei der Gruppe mit "niedrigerem" Pro-Kopf-Einkommen lediglich 60 Prozent sind. Von dem Drittel der Befragten, das sich nicht gesund fühlt, ist die Hälfte körperlich und psychisch belastet, 37 Prozent fühlen nur körperliche und 12 Prozent nur psychische Belastungen.
Warum sich Besserverdiener gesünder fühlen! HB 27.3.13


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Ich bin erreichbar, also bin ich 
Donnerstag, 18. April 2013 - Studien
Für immer mehr Deutsche scheint die Devise zu gelten: Ich bin erreichbar, also bin ich. Das legt zumindest eine Umfrage der Ergo Direkt Versicherung unter 3.001 Personen ab 18 Jahren nahe, die zeigt, dass eine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit via Handy für einen großen Teil der Bevölkerung längst zum Alltag gehört - und auch kaum hinterfragt wird. Mehr als jeder dritte Befragte ist beruflich wie privat täglich 21 bis 24 Stunden telefonisch erreichbar. Nur jeder Sechste fühlt sich durch häufige Anrufe gestresst. Jeder Zweite fühlt sich hingegen durch permanente Kommunikationsmöglichkeiten sicherer, 35 Prozent werten die ständige Erreichbarkeit sogar als Ausdruck von Freiheit. Die Anruffrequenz der Mehrheit liegt bei bis zu fünf Anrufen pro Stunde - und diese werden fast überall entgegengenommen wie aus dem Schlaf heraus (22 Prozent) oder beim Duschen (5 Prozent). 87 Prozent sind für Familienmitglieder fast rund um die Uhr erreichbar, etwa die Hälfte stört sich auch nicht daran, wenn Freunde zu später Stunde anrufen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich nur 14 Prozent der Deutschen ein Leben ohne Mobiltelefon vorstellen können.
Dauernd erreichbar? Ja, gerne! WiWo 27.3.13


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Feminismus als Investment-Strategie 
Mittwoch, 17. April 2013 - Management
Ein interessanter Vorstoß in Sachen Gleichberechtigung zeichnet sich bei der amerikanischen Großbank Morgan Stanley ab. Die Vermögensberaterin Eve Ellis hat einen Fonds aufgelegt, in dessen Depot nur Aktien von Unternehmen wandern werden, in deren Aufsichtsrat mindestens drei Sitze von Frauen besetzt sind. Hintergrund der Aktion sind mehrere Studien, die nachweisen, dass Firmen, in deren Kontrollgremien eine nennenswerte Anzahl von Frauen vertreten ist, eine deutlich bessere Performance aufweisen als solche, die stark männerdominiert sind. Ellis selbst versteht sich als "Investmentaktivistin", die mit dem neuen "Parity Portfolio" am Finanzmarkt ein Zeichen setzen und der Thematik stärkere Aufmerksamkeit bescheren möchte. Pikantes Detail: Aktien von Morgan Stanley selbst werden wohl absehbar nicht in dem Fonds landen, denn bei der Großbank gibt es erst zwei Frauen im Aufsichtsrat.
Morgan Stanleys feministische Wette, Zeit online 27.3.13


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Mitarbeiterbindung zwischen Schein und Sein 
Dienstag, 16. April 2013 - Studien
Das Thema Mitarbeiterbindung scheint vielen Unternehmen unter den Nägeln zu brennen, doch wenn es um die praktische Umsetzung geht, tun sich zum Teil große Lücken zwischen Wunsch und Wirklichkeit auf. Der HR-Report 2012/13, der vom Institut für Beschäftigung und Employability und dem Dienstleister Hays auf Basis einer Befragung von 714 Entscheidern aus Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhoben wurde, zeigt so manche Divergenzen. 93 Prozent der Befragten sehen in einem guten Betriebsklima das wichtigste Instrument der Mitarbeiterbindung, aber nur 70 Prozent glauben auch, über ein entsprechendes Klima zu verfügen. 76 Prozent setzen auf gute Reputation, doch nur 55 Prozent sehen das eigene Unternehmen in diesem Punkt auch gut aufgestellt. Die marktgerechte Entlohnung scheint wichtiger geworden zu sein, denn 77 Prozent sehen inzwischen in ihr einen wichtigen Bindungsfaktor, während es bei der Erhebung im Vorjahr nur 57 Prozent waren.
Unternehmen tun wenig für treue Mitarbeiter, WiWo 25.3.13

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Unternehmen schöpfen Nachhaltigkeitspotentiale nicht aus 
Montag, 15. April 2013 - Studien
Eine Studie von KarmaKonsum-Aktivist Christoph Harrach zeigt, dass viele Unternehmen die Nachhaltigkeitsambitionen ihrer Mitarbeiter nicht gezielt nutzen. Im Rahmen einer Online-Befragung, an der 2.443 Personen teilnahmen, untersucht Harrach, wie Mitarbeiter in ihrem Unternehmen ökologische und soziale Impulse liefern. 1.364 Befragte der Studie sind der "Grünen Community" zuzurechnen, 1.079 bilden eine Repräsentativ-Stichprobe der Normalbevölkerung. 71 Prozent der "Grünen" (und 54 Prozent der Gesamtbevölkerung) geben an, dass es ihnen wichtig sei, ihr umweltfreundliches Verhalten auch am Arbeitsplatz einbringen zu wollen. Doch nur rund 17 Prozent der Befragten beider Stichproben können auch wirklich im Unternehmen mitentscheiden, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Nur jeder fünfte Vorgesetzte bemüht sich, die entsprechenden Potentiale zu fördern. So entgehen Firmen nicht nur wichtige Impulse, sie verspielen auch die Chance, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, denn 77 Prozent der grün-orientierten Befragten und 44 Prozent der Normalbevölkerung erachten verantwortungsvolle Unternehmen als besonders wünschenswerte Arbeitgeber.
Nachhaltigkeit: Unternehmen unterschätzen ihre Mitarbeiter, WiWo Green 25.3.13

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Entscheiden in komplexen Zeiten 
Freitag, 12. April 2013 - Management
Im Interview mit der Wirtschaftswoche erklärt der Wirtschaftsprofessor Jürgen Weigand, warum sich Führungskräfte mit Entscheidungsprozessen heute so schwer tun. Ein wunder Punkt: Je komplexer das Business, umso schwerer ist es für Einzelne zu überblicken. Sich Rat bei anderen zu holen, ist für viele Führungskräfte jedoch ein Tabu, weil sie Sorge haben, dass dies als Zeichen von Schwäche oder Autoritätsverlust interpretiert werde. Weigand rät Entscheidern, sich ihrer "vorgefertigten Meinung" bewusster zu werden, denn letztlich richte sich das Gehirn auf die Informationen aus, die einen in der eigenen Haltung bestätigen. Vor diesem Hintergrund ist das vielbeschworene Bauchgefühl eine zweischneidige Angelegenheit, denn es resultiert aus vergangenen Erfahrungen. Ändern sich aber die Vorzeichen, liegt der Bauch bisweilen daneben.
Gute Führungskräfte sind Schiedsrichter der Firma, WiWo 24.3.13


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