Die neue Ausgabe von evolve ist da: Die Zukunft in uns 
Donnerstag, 23. Juli 2015 - Medien
Seit heute ist die neue Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur am Kiosk erhältlich. Mit dem Titelthema "Die Zukunft in uns - Gesellschaft im Umbruch" widmen wir uns dieses Mal der Frage, wie soziale Transformation möglich werden kann. Der Kulturphilosoph Charles Eisenstein beispielsweise versucht dafür zu sensibilisieren, dass wir im Herzen oft schon ein Gespür dafür haben, welche bessere Welt wir uns wünschen. Enno Schmidt, Vorreiter der Idee des Grundeinkommens, rückt den Blick darauf, wie wichtig es ist, sich selbst vorbehaltlos zu fragen, was der eigene Ausdruck sein könnte - als tiefste Form gelebter Authentizität. Eine Frage, die wir uns allzu oft aufgrund vermeintlich äußerer Zwänge gar nicht mehr zu stellen getrauen. Otto Scharmer gibt spannende Impulse, wie ein Shift vom Ego- zum Eco-Bewusstsein gelingen kann. Und Marina Weisband zeigt am Beispiel der liquiden Demokratie, dass die Reibung an scheinbaren Gegensätzen essenzieller Teil neuer Lösungen sein kann. Ich selbst versuche in meinem Beitrag zu zeigen, welche Wege Unternehmen einschlagen, um mit Meditation zu einer neuen Bewusstheit im Business zu finden. Alles in allem bringt evolve dieses Mal wieder jede Menge Inspiration für alle, die am Thema Change interessiert sind.

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Konformität reicht nicht mehr 
Mittwoch, 22. Juli 2015 - Management
"Machen Sie Ihr eigenes Ding", rät der Psychologe und Coach Roland Geschwill Führungskräften. Sie sollten sich eher als Künstler verstehen, Regeln brechen, Ungewohntes wagen. "Wir leben in einer Zeit der Umbrüche und dessen sollten sich die Manager bewusst werden. Es bringt ihnen nichts auf Konformität zu setzen, sie müssen neue, eigene Ideen durchsetzen. ... Es geht darum, dass die Manager ihre etablierten Denkmuster aufbrechen, Visionen entwickeln. Meistens sind sie operativ sehr eingebunden. Manager müssen sich die Zeit nehmen über die großen, strategischen Herausforderungen nachzudenken. Künstler haben große Entwürfe, Manager brauchen sie", so Geschwill. Der Coach weist darauf hin, dass Künstler nichts erzwingen können. Kommen sie bei einem Projekt nicht weiter, machen sie Pause oder arbeiten an etwas anderem. Durchbrüche seien nicht planbar, und entstünden häufig, nachdem zig anderen Ansätze verworfen wurden. "m Moment sind alle auf der Suche nach Kreativität und Innovation. Das hat vor allem einen Grund. Die digitale Ökonomie wird immer mehr Routinearbeit überflüssig machen und Geld wird mit der Lösung von komplexen Aufgaben verdient werden. Viele Geschäftsmodelle werden neu entstehen. Vieles ist heute noch nicht vorhersehbar. Künstler sind besser in der Lage auf Unvorhergesehenes zu reagieren", sagt Geschwill. Für Unternehmen, die die Künstlerhaltung fördern wollen, bedeute dies auch Herausforderungen, denn Kreativität brauche Freiheiten, Zeit statt Ergebnisdruck, die Fähigkeit, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen. Hört sich an wie der Abschied vom Konformismus, der gegenwärtig in den Führungsetagen noch hoch im Kurs steht.
"Machen Sie Ihr eigenes Ding", WiWo 13.7.15

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Schönheit erhöht die Verdienstaussichten 
Dienstag, 21. Juli 2015 - Studien
Wer gut aussieht, verdient auch gut - so könnte man den aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft zur Bedeutung von Schönheit im Hinblick auf den finanziellen Verdienst umschreiben. In Deutschland verdienen schöne Frauen rund 20 Prozent mehr als diejenigen, die eher durchschnittlich aussehen. Gut aussehende Männer kommen auf ein Beauty-Plus von 14 Prozent. In den USA und Kanada verdienen "Schöne" hingegen lediglich fünf Prozent mehr, was den dortigen Anti-Diskriminierungsgesetzen geschuldet sein könnte. In den USA wechseln attraktive Anwälte häufiger vom öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft als die Normalos. Auch das Gewicht spielt eine Rolle. Kellnerinnen, TV-Moderatorinnen oder Verkäuferinnen scheinen mit steigendem Gewicht immer mehr Gehalt zu verlieren. Bei Männern, vor allem jenen, die in der Produktion tätig sind, erhöht ein Mehr an Gewicht hingegen das Salär.
Je hübscher, desto höher das Gehalt, Karriere-Spiegel 10.7.15

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Fast jeder Zweite arbeitet länger für lau 
Montag, 20. Juli 2015 - Studien
Laut Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der Überstunden in Deutschland im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf insgesamt 58,5 Milliarden. Ein nicht unerheblicher Teil davon wird von den Arbeitnehmern für lau geleistet. Laut "Arbeitszeitmonitor 2015" der Plattform gehalt.de erhalten 44 Prozent für die Mehrarbeit weder Geld noch Freizeitausgleich - in den Genuss einer dieser beiden Vergütungsformen kommen lediglich 56 Prozent der Überstundenleister. Insgesamt leisten 62,9 Prozent der Beschäftigten Überstunden. Bei einer Mehrheit von 40 Prozent sind es wöchentlich bis zu fünf Stunden. Knapp jeder Siebte kommt auf bis zu 10 Stunden Mehrarbeit, beinahe vier Prozent sogar auf bis zu 15 Stunden.
Viele Überstunden nicht bezahlt, FAZ 2.7.15

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Fehltage aufgrund seelischer Leiden seit 2003 verdoppelt 
Freitag, 17. Juli 2015 - Studien
Mittlerweile 15 Prozent aller Krankentage mit ärztlichem Attest gehen laut BKK-Gesundheitsatlas inzwischen auf seelische Erkrankungen zurück. Im Hinblick auf die Zahl der Krankschreibungen landen sie damit hinter den Muskel- und Skeletterkrankungen auf Rang 2. Besonders tückisch ist die Krankheitsdauer, denn im Schnitt fehlen Menschen mit psychischen Probleme 39 Tage - beinahe doppelt so lange wie bei Muskel- und Skeletterkrankungen. Bei Depressionen liegt die durchschnittliche Ausfallszeit sogar bei 58 Tagen. Seit 2003 haben sich die Krankentage aufgrund seelischer Leiden mehr als verdoppelt. Die Dauer der Krankschreibungen stieg in diesem Zeitraum um ein Viertel.
BKK-Atlas zeigt düsteres Potenzial der Depressionen, Welt 9.7.15

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Freizeit findet vor allem vor der Glotze statt 
Donnerstag, 16. Juli 2015 - Studien
Jenseits von Schule, Studium oder Job, lästiger Hausarbeit und dem Einkaufen, haben wir Deutschen im Schnitt werktags 3 Stunden und 56 Minuten Freizeit. Und was machen wir damit? Über alle Altersgruppen hinweg ist das Fernsehen der Spitzenreiter der Freizeitgestaltung, wie der Freizeit-Monitor 2014 der Stiftung für Zukunftsfragen zeigt. 66 Prozent der Menschen sind mit ihrem Freizeit-Volumen zufrieden oder sehr zufrieden, 13 Prozent eher unzufrieden und 4 Prozent sogar unglücklich. Heraus stechen die Teenager - hier betrachten 10 Prozent die ihnen zur Verfügung stehende Freizeit als kritisch. Insgesamt ist das Freizeitverhalten der Deutschen weitgehend uniform über die Altersgruppen hinweg. Neben dem Fernsehkonsum gehören Radio hören, Telefonieren und Beschäftigungen im Internet bei allen zu den Top 10. Jugendlichen und Teenagern ist darüber hinaus das Ausschlafen wichtig. Singles gehen gerne auch ihren Gedanken nach. Bei Paaren, Familien, Jungsenioren und Ruheständlern spielt darüber hinaus die mit dem Partner verbrachte Zeit eine große Rolle. Ab der Familienphase wird in der Freizeit auch öfter über "wichtige Dinge" gesprochen. Alles in allem eine eher ernüchternde Bilanz. Kreative Tätigkeiten oder Lesen (mit Ausnahme der Paare, bei denen es das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften immerhin auf Platz 9 schafft) scheinen indes für die heutige Freizeit kaum Bedeutung zu haben. Auch Sport wird von vielen nur genannt für den Fall, mehr Freizeit zu haben.
Deutsche verbringen Freizeit am liebsten vor der Glotze, Zeit online 9.7.15

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An der Spitze immer nur die Gleichen 
Mittwoch, 15. Juli 2015 - Studien
In den Vorstandsetagen der DAX-Konzerne herrscht gepflegte Einförmigkeit. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie der German Graduate School of Management & Law in Heilbronn. Die Wirtschaftwoche spricht gar von "personeller Langeweile", denn die Auswertung von 280 Fremdeinschätzungen der anonymisierten Steckbriefe der DAX-30-CEOs, kombiniert mit Eigeneinschätzungen und Urteilen von Arbeitskollegen, zeigt, dass auf den Chefsesseln vor allem ein Typus thront: Männlich, Mitte 50, emotional sehr stark, belastbar und ausgeglichen. Studienleiter Christian Mai vom Lehrstuhl für Unternehmensführung an der Universität Hohenheim attestiert den Top-Managern "emotionale Härte als angeborenes Charakteristikum". Von der Durchschnittsbevölkerung unterscheidet die Top-Leader außerdem, dass sie kaum Teamplayer sind, sondern eher rivalisierende Typen. Gewissenhaftigkeit, besondere Leistungsstärke, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit - das sind die Fähigkeiten, die bei den obersten Bossen dominieren.
Die DAX-Chefs sind wie geklont, WiWo 6.7.15

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Lächeln lässt die Welt freundlicher erscheinen 
Dienstag, 14. Juli 2015 - Studien
Eine Studie der City University London legt nahe, dass wir, wenn wir lächeln, unsere Mitmenschen als angenehmere Zeitgenossen erfahren. Die Wissenschaftler unterzogen 25 Probanden einem EEG-Test ihrer Gehirnaktivität, während diese beim beim Anblick von Fotografien mit lächelnden oder neutral guckenden Gesichtern entweder fröhliche oder neutrale Gesichtsausdrücke annehmen sollten. Dabei zeigte sich, dass der Anblick neutraler Gesichter vom Gehirn ähnlich verarbeitet wird wie der von lächelnden Gesichtern, wenn der Betrachter selbst gerade lächelt. „Wir sind die ersten, die beweisen konnten, dass die primäre neuronale Verarbeitung der Gesichtszüge unserer Mitmenschen von unseren eigenen Gesichtsausdrücken abhängt. So untermauert unsere Forschungsarbeit das Sprichwort „Wenn du zu der Welt lächelst, lächelt die Welt zurück. Ich denke, dass dieser Effekt dadurch entsteht, dass der Körper sehr eng mit der Seele verbunden ist”, so die Direktorin der Cognitive Neuroscience Research Unit an der psychologischen Fakultät der City University London, Prof. Tina Forster.
When you smile, the world smiles at you, London City University 29.6.15

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