Glaube kann wirtschaftliches Wachstum fördern 
Mittwoch, 31. Januar 2007 - Wissenschaft
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erläutern die Wissenschaftler Robert Barro und Rachel McCleary, unter welchen Voraussetzungen der Glaube an Gott wirtschaftliche Aktivitäten fördern kann. Die Erkenntnis der Wissenschaftler: Der Glaube an ein Leben nach dem Tod und an die Erlösung setzt Anreize für ein Verhalten, "um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, nach dem Tod in den Himmel zu kommen. Dieses Verhalten mag einen positiven Einfluss auf die Produktivität und damit auf das Einkommen und den Wohlstand haben." Darunter fallen Fleiß, Rechtschaffenheit, Gastfreundschaft, Toleranz und Offenheit. Aspekte wie diese können nach Ansicht der Wissenschaftler auch eine Rolle im internationalen Handel spielen.
"Der Glaube an Gott beflügelt das Wachstum", FAS 28.1.2007

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Beautiful Energies - Die Welt einmal mit anderen Augen sehen 
Dienstag, 30. Januar 2007 - Bücher
Die jüngsten neurologischen Forschungen bringen uns in arge Bedrängnis, wenn es um die Frage geht, wie frei wir in unserem Denken und Handeln sind. Die Prozesse, die im Gehirn ablaufen, scheinen fast schon ein Eigenleben zu haben und unser Einfluss auf unser tägliches Schicksal wäre damit relativ gering. Wie immer ist dies jedoch nur eine Seite der Medaille. Albert Metzler unternimmt mit seinen „Beautiful Energies“ dagegen einen Anlauf, die Dinge aus einer anderen Perspektive aufzurollen. Er sensibilisiert den Blick dafür, wie wir öfter als notwendig schlicht unseren Konditionierungen folgen und dabei die uns eigentlich zur Verfügung stehenden Gestaltungsmöglichkeiten übersehen. „Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern so, wie wir selbst sind“, stellt Metzler fest. Doch genau hier kann der Beginn eines persönlichen Abenteuers liegen, denn diffuses Unbehagen und das wage Gefühl, das Leben könnte auch ganz anders sein, kennt wohl jeder. Was fehlt, ist vielleicht ein bisschen Mut, sich auf diesen Instinkt einzulassen. Albert Metzler lehnt sich in seiner Argumentation an die neuesten Erkenntnisse der Quantentheorie an und zeigt die Ähnlichkeiten zwischen moderner Physik und östlicher Philosophie auf, um vor diesem Hintergrund zu erklären, warum das Verlangen nach Vollkommenheit zutiefst menschlich ist. Die gute Nachricht: „Energie ist unerschöpflich“. „Beautiful Energies“ ist eine Einladung, die eigenen schöpferischen Kräfte wieder zu entdecken und den subtilen Emotionen, die uns als Wegweiser dienen können, wieder mehr Beachtung zu schenken. Die einzelnen Kapitel der CD sind in sehr motivierendem Tonfall gehalten und es macht einfach Freude, die Ausführungen auf sich wirken zu lassen. Gestattet man es sich, die Welt und das eigene Leben anschließend öfter mal mit „anderen“ Augen zu sehen, wird der Weg frei für einen Prozess der Transformation.

Beautiful Energies
Albert Metzler
Audio-CD, 72 Minuten, 14,90 €
ISBN 3-937864-95-4
Breuer & Wardin Verlagskontor 2006
Weitere Infos auf der Verlagsseite


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Unzufriedenheit im mittleren Management 
Montag, 29. Januar 2007 - Studien
Im mittleren Management macht sich Unzufriedenheit breit, so das Ergebnis einer Studie der Beratungsgesellschaft Accenture, die durch eine Befragung von rund 1.400 Angestellten aus dem mittleren Management in Europa, Nordamerika und Asien erhoben wurde. Jeder vierte Befragte bemängelt fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereoptionen. 44 Prozent fühlen sich nicht angemessen bezahlt und 43 Prozent sind der Meinung, dass ihre Leistung nicht angemessen gewürdigt wird. Weitere Aspekte der Studie, die sich um finanzielle Gesichtspunkte drehen: Jeder Zweite mahnt die aktuelle Bezahlung an (wobei nicht näher spezifiziert wird, was darunter zu verstehen ist) und 56 Prozent der Befragten sind der Sinsicht, keine ausreichende Wertschöpfung der beruflichen Leistung zu erhalten. Für jeden dritten Mittelmanager ist die Balance zwischen Arbeit und Privatleben problematisch. Immerhin 39 Prozent zeigten sich jedoch mit ihrer derzeitigen Berufssituation generell zufrieden. Viele Führungskräfte sitzen derweil schon auf gepackten Koffern. So erwägen 43 Prozent einen Wechsel des Arbeitgebers, 23 Prozent sind sogar bereits aktiv dabei, sich um eine neue Stelle zu bemühen.
Frustration am Arbeitsplatz als Zeitbombe für Unternehmen, 16.1.07


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Stiftung Neues Leben lobt Werte-Award aus 
Freitag, 26. Januar 2007 - Success Stories
Die Stiftung Neues Leben will mit einem Werte-Award gesellschaftliches Engagement ehren. Der Preis wird in drei Kategorien für vergeben: Für couragiertes Handeln im Alltag, für innovative und strukturverändernde Projekte sowie für das herausragende Lebenswerk von Menschen. Im Projektbereich sind nicht zuletzt Initiativen aus dem Arbeitsleben angesprochen, die "in der Arbeitswelt Strukturen des Teilhabens und Teilgebens verwirklichen". Der Kontext des Preises: "Der Werte-Award möchte Glaube, Liebe, Hoffnung, den Werten, die bleiben, eine große Bühne geben." Die Preisverleihung soll im Oktober 2007 stattfinden, Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2007.
Werte Award 2007

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Karriere ist für viele Studenten nicht das wichtigste Ziel 
Donnerstag, 25. Januar 2007 - Studien
Karriere scheint für viele heutige Studenten allenfalls ein untergeordneter Antriebsfaktor zu sein, wie eine Studie der HIS Hochschul-Informations-System GmbH unter 3.000 Studierenden in ganz Deutschland zeigt. "Auf alle Fälle Karriere machen" spielte hier nur für jeden vierten Studenten eine große bis sehr große Rolle. Das heißt jedoch nicht, dass die Studies null Bock auf den Job nach dem Studium haben, denn 84 Prozent bemühen sich stark bis sehr stark darum, fundierte berufliche Kompetenzen zu erwerben. Vier von fünf Studierenden ist es dagegen sehr wichtig, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Ein sicherer Arbeitsplatz und finanzielle Sicherheit sind ebenfalls bei knapp 80 Prozent der Befragten ein wichtiger Punkt in ihrer Lebensplanung. Berufliches Prestige ist dagegen nur für jeden Dritten ein bedeutsamer Faktor.
Studie "Lebensziele und Werte Studierender"

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Effektivität am Arbeitsplatz auch eine Frage der Raumgestaltung 
Mittwoch, 24. Januar 2007 - Studien
Im Rahmen eines so genannten Office Excellence Check hat das Fraunhofer Institut herausgefunden, dass die räumliche Gestaltung von Arbeitsplätzen erheblichen Einfluss auf die Performance der Mitarbeiter hat. Die wichtigsten "Design-Faktoren" für ein effizientes Büro: Rahmenbedingungen, die jede Art von Kommunikationsarbeiter bestmöglich unterstützen, eine auf die Tätigkeiten abgestimmte und bewusst geplante Büroform und ein hohes Maß an ergonoischer Qualität des Arbeitsplatz-Mobiliars. Eine Zwischenauswertung der Fraunhofer-Studie ergab: Je nach Ausgangsbasis lassen sich durch eine Optimierung der Design-Faktoren Performancesteigerungen von bis zu 36 Prozent realisieren. Der nüchterne Kommentar der Forscher: "Der aus den Angaben aller Teilnehmer ermittelte Durchschnittswert zur Ermittlung einer spezifischen Produktivitäts- bzw. Performance-Kennzahl liegt – bezogen auf den möglichen Maximalwert – aktuell bei 60,7 Prozent. Dieser Wert gibt deutliche Hinweise auf bislang noch ungenutzte Performance-Potenziale."
Zwischenergebnis der Fraunhofer-Studie

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PR und das Geschäft mit der Lüge 
Dienstag, 23. Januar 2007 - Management
Kontrovers und kämpferisch - der PR-Profi Klaus Kocks gibt sich gerne als Provokateur. "Wir alle leben in Doppelmoral, Redlichkeit besteht darin, es zuzugeben", sagte er kürzlich im Interview mit Spiegel Online, um sofort noch einen draufzusetzen: "Die Wahrheitskategorie hat mit Geschäften nichts zu tun. Ein Autohändler möchte Geschäfte machen, und ein Politiker möchte das auf einer anderen Ebene auch. In Demokratien müssen Sie Machtausübung - zynisch könnte man sagen: leider - legitimieren. Deshalb müssen Sie die Leute von Ihren politischen Maßnahmen überzeugen. Dass es dabei nicht um die reine Wahrheit geht, ist mittlerweile Allgemeingut." Ehrlichkeit im Business? Wahrhaftigkeit? Oder vielleicht nur Offenheit? Bei Klaus Kocks sind solche Attribute eine glatte Fehlanzeige. Dass der PRler mit großem Hang zur Selbstdarstellung einst sechs Jahre lang Kommunikationsvorstand bei VW war, ist dabei eine nette Fußnote. Vielleicht sind Unternehmen manchmal gut damit beraten, sich nicht beraten zu lassen.
"Lügner reden immer nur von Notlügen", Spiegel Online 17.1.07

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Von "schlechtem" Geld und guten Zwecken 
Montag, 22. Januar 2007 - Management
Die Moralfrage hat in den letzten Tagen die Stiftungswelt eingeholt. So stand die Stiftung von Bill und Melinda Gates kürzlich in der Kritik, weil bekannt wurde, dass das Vermögen der Stiftung zum Teil durch Investments in Konzerne gemehrt wird, deren Aktivitäten die "Tue Gutes"-Mentalität der Stifter konterkarieren. Im Portfolio der Stiftung finden sich beispielsweise Investments in BP, Exxon Mobil, Merck und Schering, die bereits wegen Ethikverstößen aufgefallen waren, oder - wie das Manager Magazin scharf formuliert: "Umweltverpester, Ausbeuter, Sozialsünder". Experten haben errechnet, dass rund 8,7 Milliarden Dollar des Stiftungsvermögens ethisch fragwürdig investiert sind. Das Beispiel macht sensibel für die andere Seite der sozialen Verantwortung, die - auch in vielen Unternehmen - noch nicht konsequent thematisiert wird. Denn was nutzt es unter dem Strich, wenn sich Firmen im Zuge eines wachsenden Bewusstseins für das Thema Corporate Social Responsibility engagieren, aber durch die Hintertür - im Zuge ihrer Geschäftsaktivitäten - entsprechende Konsequenz vermissen lassen?
"Schlechtes Geld schadet gutem Ruf", Manager Magazin 15.1.07

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