Positive Fragen öffnen für Entwicklung 
Freitag, 17. Januar 2014 - Management
Kritik ist im Management ein heikles Thema. Wenn Mitarbeiter den Erwartungen an sie nicht gerecht werden, kann man sich mit dem beschäftigen, was konkret schief läuft, doch ist dies meist wenig konstruktiv. Die Wissenschaft zeigt: Positive Fragen öffnen nicht nur den Geist, sondern schaffen auch Raum für konkrete Entwicklung. In einem Beitrag für den Harvard Business Manager erklärt Daniel Goleman, Vorreiter der emotionalen Intelligenz, dass positive, offene Fragen im Gehirn Regionen aktivieren, die mit guten Erinnerungen und erhebenden Gefühlen assoziiert sind. Stellt man Probanden hingegen negative Fragen, die um Probleme greifen, werden Angstzentren aktiviert und Regionen, die mit Unzufriedenheit verbunden sind. Goleman zieht daraus den Schluss, dass sich im Business deutlich mehr erreichen lässt, wenn man nicht über Probleme spricht, sondern Menschen eher nach Wünschen, Potentialen oder positiven Entwicklungen fragt, denn dann ist das Gehirn am ehesten aufnahmebereit für konstruktive Veränderungen.
Richtig Kritik üben, HBM 9.1.14


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Meditieren macht glücklich 
Donnerstag, 16. Januar 2014 - Wissenschaft
Macht Buddhismus glücklich? Diese Frage stellte der Nachrichtensender n-tv dem Neurowissenschaftler und Arzt Tobias Esch. Esch unterscheidet drei Formen des Glücks - den kurzen Hochmoment, der mit Lust und Befriedigung einher geht, die Erleichterung, wenn sich Stress oder eine schwere Situation auflöst, und eine dritte Form, die anhaltende Zufriedenheit mit sich bringt, eine Verbundenheit mit dem Sein. Letztere kann sich vor allem durch Meditation, wie sie im Buddhismus praktiziert wird, einstellen, da hier ein Loslassen geübt wird sowie die Achtsamkeit auf den Moment. "Die Erfahrung im Jetzt, mit einer Haltung der Akzeptanz und dem bewussten Kontakt mit uns selbst und den Menschen um uns herum - das allein kann schon glücklich machen", so Esch. Vielleicht sollten wir uns einfach gut überlegen, ob wir wirklich immer nach dem vermeintlich großen Glücksgefühl streben sollten, dass wir uns durch Impulse von außen erkaufen, oder ob es uns nicht viel zufriedener macht, aus der eigenen inneren Ruhe zu schöpfen.
Macht Buddhismus glücklich? n-tv 7.1.14

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Alltagswirksamkeit von Meditation 
Mittwoch, 15. Januar 2014 - Wissenschaft
Der Fernsehsender n-tv stellt in seinen News neue Forschungsprojekte vor, die die Alltagsrelevanz von Meditation ins Visier nehmen. So wird am Bender Institute of Neuroimaging gegenwärtig nach Beweisen gesucht, wie Meditation den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamt, da dies interessant im Hinblick auf die Vorbeugung von Demenzerkrankungen sein könnte. Die die Forschungen haben bereits gezeigt, dass sich durch Meditation innerhalb weniger Wochen Gehirnstrukturen positiv verändern lassen - wird die Meditationspraxis allerdings eingestellt, verfliegen auch diese Wirkungen wieder. Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer wiederum erforscht mit dem ReSource-Projekt gegenwärtig mit 160 Probanden, wie sich durch Meditation die für Mitgefühl verantwortlichen Hirnregionen verändern. Die Studienteilnehmer meditieren über neun Monate lang mindestens an sechs Tagen in der Woche. Singer möchte mit der Studie zeigen, dass es möglich ist, Kooperation und menschliches Miteinander durch Meditation zu verbessern - Fähigkeiten, die im Alltag grundsätzlich wichtig sind, auch wenn Menschen beispielsweise keinerlei spirituelles Interesse hegen.
Meditierende kommen in die Röhre, n-tv 27.12.13


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Deutsche optimistisch wie lange nicht mehr 
Dienstag, 14. Januar 2014 - Studien
Einer Repräsentativbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge sind die Deutschen für 2014 so optimistisch wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. 57 Prozent der Bevölkerung starten hoffnungsvoll ins neue Jahr, nur 20 Prozent mit Skepsis und lediglich 12 Prozent gar mit Befürchtungen. Erhoben wird die Neujahrsfrage seit 1949. Zwischen 1990 und heute gab es nur wenige Jahre, in denen eine Mehrheit so positiv gestimmt auf das neue Jahr blickte. Der Optimismus der Bevölkerung war letztmals Mitte der 1990er Jahre so groß wie heute. Laut Allensbach ist der Optimismus ein guter Indikator für die Konsumstimmung und auch für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.
Voller Zuversicht ins neue Jahr, 27.12.13

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Geld vermittelt kaum Sinn 
Montag, 13. Januar 2014 - Wissenschaft
Geld macht das Leben einfacher und ist damit eine gute Quelle für grundsätzliche Lebenszufriedenheit. Bedeutsamkeit und Sinn schöpft der Mensch hingegen aus gänzlich anderen Quellen. Wissenschaftler der Universitäten Virginia und Illinois analysierten eine multinationale Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup mit 140.000 Teilnehmern aus 132 Ländern im Hinblick auf diesen grundlegenden Unterschied. So ist die Lebenszufriedenheit von Menschen aus reicheren Ländern höher als die von Menschen aus ärmeren Ländern. Fragt man jedoch nach Sinn und Bedeutsamkeit des eigenen Lebens, zeigt sich ein umgekehrtes Bild. Die Psychologen gehen davon aus, dass dies daran liegt, dass religiöse Werte in ärmeren Ländern noch stärker ausgeprägt sind als in den reichen Industrienationen. Und religiöse Sinnstiftung scheint eine stärkere Bedeutsamkeit für das Leben zu haben als Geld.
Der Glaube macht den Unterschied, Gehirn & Geist 20.12.13


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Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 
Montag, 16. Dezember 2013 - sonstiges
think.work.different macht Ferien. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 13. Januar 2014 sind wir dann wieder mit frischen News für Sie da.

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Kultur macht einen großen Unterschied 
Freitag, 13. Dezember 2013 - Management
Viele Unternehmen machen den Fehler, ihre betriebsinterne Kultur einfach als gegeben anzusehen - und verspielen damit wichtige Entwicklungspotentiale. Ein Beitrag des Harvard Business Manager zeigt, dass Kulturwandel einerseits vergleichsweise einfach sein kann und andererseits auch positive finanzielle Wirkungen zeitigt. Um einen Kulturwandel zu initiieren, sei es hilfreich, sich Klarheit über die Vision (wohin die Organisation als Ganzes gelangen möchte), die Mission (das, was alle zusammen tun) und das leitende Verhaltensprinzip (wie sich die Mitarbeiter verhalten sollen) zu verschaffen, um diese Ziele dann anzugehen. Der Beitrag zeigt, dass dies nur funktioniert, wenn die entsprechenden Punkte nicht von oben verordnet werden, sondern man einfach beginnt, sie im Unternehmen systematisch (vor)zuleben. Das im Artikel beschriebene Beispielunternehmen begann beispielsweise damit, Fragen der Unternehmenskultur immer wieder in Meetings anzusprechen, um sie überhaupt ins Bewusstsein der Mitarbeiter zu bringen. Maßnahmen wie ein respektvollerer Umgang miteinander oder explizite Dankesgesten für gute Arbeit wurden von den Führungskräften vorgelebt, um aus einer schönen Theorie wirkliche Praxis werden zu lassen. Im Beispielfall zahlte sich dieses Vorgehen aus - materiell wie ideell, denn die Kündigungsquote ging zurück, der Umsatz und Gewinn stiegen und die Mitarbeitermotivation schoss sogar in die Höhe.
Ändern Sie Ihre Kultur - möglichst schnell! HBM 4.12.13


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Schrumpft der Gender-Pay-Gap? 
Donnerstag, 12. Dezember 2013 - Studien
Einer Untersuchung der Unternehmensberatung Hay Group zufolge scheint der Gender-Pay-Gap sich zu verringern. Die Einkommensanalyse von 320.000 Angestellten in knapp 600 Unternehmen brachte zutage, dass die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen (für die gleiche Tätigkeit) sich seit 2010 reduziert haben - von vier auf gegenwärtig zwei Prozent. Die in anderen Studien gemessenen größeren Einkommensunterschiede sind eher darauf zurückzuführen, dass Frauen in Spitzenpositionen und gutbezahlten Branchen noch deutlich in der Minderheit sind. Rein rechnerisch hat das natürlich Schlüssigkeit. Aber vielleicht sollten wir auch einmal die Frage stellen, warum unterschiedliche Tätigkeiten zum Teil sehr stark unterschiedliche Gehälter nach sich ziehen. Schließlich gibt es auch schon Studien, die zeigen, dass es nicht zuletzt Menschen in Gutverdiener-Branchen sind, die mit ihrer beruflichen Tätigkeit und für ihr Unternehmen sehr viel Geld verdienen, aber durch diese Aktivitäten auch die Gesellschaft im Ganzen eher schädigen. Denn in gewisser Weise geht es um viel mehr als darum, Frauen und Männer gleich zu bezahlen. Auch die Wirkung von Berufen sollte vielleicht eine Rolle spielen ...
Frauen verdienen zwei Prozent weniger als Männer, WiWo 5.12.13


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