Ausgeschlafene Führungskräfte haben Seltenheitswert 
Mittwoch, 22. Januar 2014 - Studien
Wie fit sind Deutschlands Führungskräfte, wie wach und ausgeschlafen, um tagtäglich Entscheidungen mit großer Tragweite zu treffen? Eine Befragung von 1.000 Managern in Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen durch die Max-Grundig-Klinik zeigt: 59 Prozent der Führungskräfte haben mit Schlafstörungen zu kämpfen. Sie tun sich schwer mit dem Einschlafen oder wachen im Laufe der Nacht mehrmals auf. Das verheißt wenig Gutes. Ob die Betroffenen sich Gedanken darüber machen, dass der mangelnde Schlaf ihre Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen könnte, ist aus der Studie nicht zu entnehmen. Wer an sich selbst beobachtet, welche Folgen gestörte Nachtruhe haben, mag ahnen, dass die Situation der Führungskräfte zumindest als suboptimal zu betrachten ist ...
Manager können schlecht schlafen, HB 13.1.14


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evolve - das neue Magazin für Bewusstsein und Kultur 
Dienstag, 21. Januar 2014 - Medien
Bewusstseins- und Kulturentwicklung sind seit jeher Themen, die mir besonders am Herzen liegen. Umso mehr freue ich mich, dass es seit einer Woche an Deutschlands Zeitungskiosken ein neues Magazin gibt, das auf einzigartige Weise genau diese Fragen ins Visier nimmt: evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur. Ich gehöre dem Editorial Board an und bin in der aktuellen Ausgabe mit dem Schwerpunktthema Politik auch mit einem Beitrag vertreten, und zwar zum Thema neue Eliten. Insgesamt wirft das Magazin einen erfrischend tiefgründigen Blick auf aktuelle politische Diskurse, geht der Frage nach, wie wir als Bürgerinnen und Bürger unser Recht auf politische Partizipation wahrnehmen können, und stellt vielversprechende Projekte vor, die in der öffentlichen Sphäre bereits Einfluss nehmen, um die alte Top-Down-Mentalität der Politikerkaste ein wenig aufzulockern. Ich würde mich freuen, wenn Sie vielleicht bald zu unseren neuen Abonnenten gehören.
evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur

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Meister Eckhart Preis 2014 geht an Seyla Benhabib 
Montag, 20. Januar 2014 - Wissenschaft
Das Thema Zuwanderung führt in den Medien ja seit einigen Wochen wieder zu verstärkten Auseinandersetzungen, da durch die Freizügigkeit innerhalb der EU immer mehr Länder eine wachsende Armutsmigration befürchten. Betrachtet man Migration allein unter diesen Vorzeichen, wird sie leicht zu einem rein wirtschaftspolitischen Thema - und es gerät aus dem Blick, dass viele der in öffentlichen Debatten geäußerten Befürchtungen auch damit zu tun haben könnten, dass Zuwanderung nach wie vor im Kern auch unsere Identitäten berührt und unser Verständnis davon, welche Rechte und Pflichten Menschen in einer globalisierten Welt haben. Umso mehr freut es mich, dass dieses Jahr die politische Philosophin Seyla Benhabib mit dem Meister Eckhart Preis ausgezeichnet wird. Der mit 50.000 Euro einer der angesehensten Wissenschaftspreise in Deutschland ehrt die in Yale lehrende Philosophin, weil sie in ihrem Werk das Augenmerk darauf richtet, dass Menschenrechte und Migration in ihrer Komplexität nur adäquat betrachtet werden können, wenn wir sowohl juristische als auch politische und identitäre Faktoren in Einklang bringen. Und dass es - mit Bezug auf Hanna Arendt - auch ein menschliches Recht gibt, überhaupt Rechte zu haben. Es wäre sicherlich wünschenswert, dass die Preisverleihung einen Beitrag dazu leistet, dass die gegenwärtige politische Diskussion wieder etwas facettenreicher geführt werden könnte.
Pressemitteilung zum Meister Eckhart Preis 2014

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Positive Fragen öffnen für Entwicklung 
Freitag, 17. Januar 2014 - Management
Kritik ist im Management ein heikles Thema. Wenn Mitarbeiter den Erwartungen an sie nicht gerecht werden, kann man sich mit dem beschäftigen, was konkret schief läuft, doch ist dies meist wenig konstruktiv. Die Wissenschaft zeigt: Positive Fragen öffnen nicht nur den Geist, sondern schaffen auch Raum für konkrete Entwicklung. In einem Beitrag für den Harvard Business Manager erklärt Daniel Goleman, Vorreiter der emotionalen Intelligenz, dass positive, offene Fragen im Gehirn Regionen aktivieren, die mit guten Erinnerungen und erhebenden Gefühlen assoziiert sind. Stellt man Probanden hingegen negative Fragen, die um Probleme greifen, werden Angstzentren aktiviert und Regionen, die mit Unzufriedenheit verbunden sind. Goleman zieht daraus den Schluss, dass sich im Business deutlich mehr erreichen lässt, wenn man nicht über Probleme spricht, sondern Menschen eher nach Wünschen, Potentialen oder positiven Entwicklungen fragt, denn dann ist das Gehirn am ehesten aufnahmebereit für konstruktive Veränderungen.
Richtig Kritik üben, HBM 9.1.14


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Meditieren macht glücklich 
Donnerstag, 16. Januar 2014 - Wissenschaft
Macht Buddhismus glücklich? Diese Frage stellte der Nachrichtensender n-tv dem Neurowissenschaftler und Arzt Tobias Esch. Esch unterscheidet drei Formen des Glücks - den kurzen Hochmoment, der mit Lust und Befriedigung einher geht, die Erleichterung, wenn sich Stress oder eine schwere Situation auflöst, und eine dritte Form, die anhaltende Zufriedenheit mit sich bringt, eine Verbundenheit mit dem Sein. Letztere kann sich vor allem durch Meditation, wie sie im Buddhismus praktiziert wird, einstellen, da hier ein Loslassen geübt wird sowie die Achtsamkeit auf den Moment. "Die Erfahrung im Jetzt, mit einer Haltung der Akzeptanz und dem bewussten Kontakt mit uns selbst und den Menschen um uns herum - das allein kann schon glücklich machen", so Esch. Vielleicht sollten wir uns einfach gut überlegen, ob wir wirklich immer nach dem vermeintlich großen Glücksgefühl streben sollten, dass wir uns durch Impulse von außen erkaufen, oder ob es uns nicht viel zufriedener macht, aus der eigenen inneren Ruhe zu schöpfen.
Macht Buddhismus glücklich? n-tv 7.1.14

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Alltagswirksamkeit von Meditation 
Mittwoch, 15. Januar 2014 - Wissenschaft
Der Fernsehsender n-tv stellt in seinen News neue Forschungsprojekte vor, die die Alltagsrelevanz von Meditation ins Visier nehmen. So wird am Bender Institute of Neuroimaging gegenwärtig nach Beweisen gesucht, wie Meditation den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamt, da dies interessant im Hinblick auf die Vorbeugung von Demenzerkrankungen sein könnte. Die die Forschungen haben bereits gezeigt, dass sich durch Meditation innerhalb weniger Wochen Gehirnstrukturen positiv verändern lassen - wird die Meditationspraxis allerdings eingestellt, verfliegen auch diese Wirkungen wieder. Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer wiederum erforscht mit dem ReSource-Projekt gegenwärtig mit 160 Probanden, wie sich durch Meditation die für Mitgefühl verantwortlichen Hirnregionen verändern. Die Studienteilnehmer meditieren über neun Monate lang mindestens an sechs Tagen in der Woche. Singer möchte mit der Studie zeigen, dass es möglich ist, Kooperation und menschliches Miteinander durch Meditation zu verbessern - Fähigkeiten, die im Alltag grundsätzlich wichtig sind, auch wenn Menschen beispielsweise keinerlei spirituelles Interesse hegen.
Meditierende kommen in die Röhre, n-tv 27.12.13


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Deutsche optimistisch wie lange nicht mehr 
Dienstag, 14. Januar 2014 - Studien
Einer Repräsentativbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge sind die Deutschen für 2014 so optimistisch wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. 57 Prozent der Bevölkerung starten hoffnungsvoll ins neue Jahr, nur 20 Prozent mit Skepsis und lediglich 12 Prozent gar mit Befürchtungen. Erhoben wird die Neujahrsfrage seit 1949. Zwischen 1990 und heute gab es nur wenige Jahre, in denen eine Mehrheit so positiv gestimmt auf das neue Jahr blickte. Der Optimismus der Bevölkerung war letztmals Mitte der 1990er Jahre so groß wie heute. Laut Allensbach ist der Optimismus ein guter Indikator für die Konsumstimmung und auch für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.
Voller Zuversicht ins neue Jahr, 27.12.13

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Geld vermittelt kaum Sinn 
Montag, 13. Januar 2014 - Wissenschaft
Geld macht das Leben einfacher und ist damit eine gute Quelle für grundsätzliche Lebenszufriedenheit. Bedeutsamkeit und Sinn schöpft der Mensch hingegen aus gänzlich anderen Quellen. Wissenschaftler der Universitäten Virginia und Illinois analysierten eine multinationale Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup mit 140.000 Teilnehmern aus 132 Ländern im Hinblick auf diesen grundlegenden Unterschied. So ist die Lebenszufriedenheit von Menschen aus reicheren Ländern höher als die von Menschen aus ärmeren Ländern. Fragt man jedoch nach Sinn und Bedeutsamkeit des eigenen Lebens, zeigt sich ein umgekehrtes Bild. Die Psychologen gehen davon aus, dass dies daran liegt, dass religiöse Werte in ärmeren Ländern noch stärker ausgeprägt sind als in den reichen Industrienationen. Und religiöse Sinnstiftung scheint eine stärkere Bedeutsamkeit für das Leben zu haben als Geld.
Der Glaube macht den Unterschied, Gehirn & Geist 20.12.13


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