7Mind - die Meditations-App macht Meditieren leichter 
Donnerstag, 26. März 2015 - sonstiges
In den letzten Monaten habe ich emsig mit einem Team rund um den Führungskräfte-Coach und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes an einer Meditations-App gewerkelt. Seit dieser Woche nun ist unser Baby 7Mind für Android und iOS online. Die kostenfreie Version bietet einen Einsteigerkurs, der mit sieben Lektionen à sieben Minuten in Basics des Meditierens einführt. Außerdem gibt es, ebenfalls mit sieben Übungen, einen Kurs zum Thema Stressmanagement. Weitere Einzelmeditationen helfen beim Einschlafen, erleichtern es, in herausfordernden Situationen runterzufahren oder eröffnen Momente des Loslassens für zwischendurch. Im nächsten Schritt werden wir auch eine bezahlpflichtige Business-App entwickeln, die es Unternehmen erleichtern soll, ihren Mitarbeitern Meditation kostengünstig zugänglich zu machen.
7Mind - zur App

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7Mind - die Meditations-App: Meditieren leicht gemacht 
Montag, 23. März 2015 - sonstiges
Meditation ist für immer mehr Menschen von Bedeutung - sei es, um die eigene Widerstandsfähigkeit zu fördern, etwas für die gesundheitliche Balance zu tun oder auch, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Doch der Einstieg in eine regelmäßige Praxis fällt vielen nicht leicht. Gemeinsam mit dem Zen-Lehrer Paul Kohtes, dem Mediziner Prof. Dr. Tobias Esch und mit Jonas Leve und Manuel Ronnefeldt von der Universität Witten-Herdecke, die das Projekt ins Rollen gebracht haben, habe ich in den letzten Monaten an der Entwicklung eines Programms mitgearbeitet, das es Meditationsanfängern erleichtern möchte, die ersten Schritte auf dem Weg der Innenschau zu gehen. Seit heute ist unsere App 7Mind für Handys, die unter Android oder iOS laufen, erhältlich. Die kostenlose Version bietet einen Einsteigerkurs mit sieben 7-minütigen Lektionen, einen Kurs zum Stressmanagement sowie Einzelmeditationen zum besseren Einschlafen, für Pausen und für die SOS-Momente des Lebens. Im nächsten Schritt werden wir auch eine kostenpflichtige Variante für Unternehmen entwickeln, die zusätzliche Features bietet.

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Prominente Meditierer 
Freitag, 13. März 2015 - sonstiges
Der vor allem in den Vereinigten Staaten wachsende Meditations-Hype führt zu immer amüsanteren Outings. Arnold Schwarzenegger, der als Schauspieler eher fürs Austeilen bekannt war, erklärte in einem Pdcast mit dem Erfolgsautor Tim Ferriss, dass er 1975 eine zeitlang Transzendentale Meditation geübt habe: „Ich fühlte mich so, als ob ich etwas tun wollte, denn ich hatte so tolle Chancen und alles lief in die richtige Richtung, aber ich habe alles nur als ein großes Problem gesehen, anstatt die Einzelteile zu betrachten und Ruhe und Frieden zu haben und glücklich zu sein. Ich habe es 20 Minuten am Morgen und 20 Minuten am Abend gemacht, und ich würde sagen, nach 14 Tagen oder drei Wochen war ich an dem Punkt, an dem ich wirklich meinen Geist abschalten konnte… und gelernt habe, mich zu fokussieren und ruhig zu werden.“ Das reichte Arnie dann allerdings auch, denn nach etwa einem Jahr hörte er mit dem Meditieren wieder auf. Von Britney Spears wird vermeldet, dass sie vor ihren Auftritten in Las Vegas in die Stille geht: „Sie hat ein Mantra und meditiert vor ihren Auftritten für 15 Minuten, um ihre Mitte zu finden und ihre Nerven zu beruhigen.“ Beispiele wie diese zeigen, dass das Interesse an Meditation zwar zu wachsen scheint, aber vor allem im Kontext der amerikanischen Kultur vor allem aus einem Selbstbezug schöpft und noch wenig Stetigkeit entfaltet.
Arnold Schwarzenegger: Meditation ist sein Erfolgsgeheimnis, Red Carpet 8.2.15
Britney Spears: Meditation tut ihr gut, Showbiz.de, 9.2.15

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Sehnsucht nach etwas Größerem 
Donnerstag, 5. März 2015 - sonstiges
Der Trend der so genannten „Sunday Assemblies“ ist nun auch nach Deutschland geschwappt, wie die FAS mit einem großen Beitrag zeigt. In Abgrenzung zu traditionellen Gottesdiensten treffen sich hier Sinnsucher, an Gemeinschaft Interessierte und Menschen, die das Bedürfnis nach einer „entstaubteren Kirche“ artikulieren, zum gemeinsamen Singen, Musizieren und Philosophieren. Postmodern bunt und häufig noch ohne erkennbare übergreifende Bezugspunkte oder tiefergehende Fundierung entfaltet sich hier ein soziales Treiben, das wahrscheinlich weniger eine Gegenbewegung zur traditionellen Religion formiert, sondern eher Ausdruck eines wachsenden Bedürfnisses nach sinnstiftender Gemeinsamkeit ist. Dass die Form der Zusammenkünfte stark an das Format von Gottesdiensten erinnert, mag ein Hinweis darauf sein, dass die Kultur der Moderne bisher keine eigenständigen Formen des Gemeinsamen entwickelt hat. Wo die Religion vielen längst zu hierarchisch und verstaubt ist und das System Familie durch wachsende Individualisierung längst nicht mehr standardmäßig den Mittelpunkt des eigenen Lebens bildet, scheint es neuer Wege zu bedürfen, um das urmenschliche Verlangen nach sozialem Miteinander zu befriedigen. Die Frage ist vielleicht, ob ein solches Miteinander sich als Event inszenieren lässt, oder ob es nicht viel mehr neue soziale Praktiken braucht, die aus dem Leben selbst entspringen.
Dieses schöne Gefühl der Gemeinschaft, FAS 10.2.15

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Kurze Pause 
Mittwoch, 25. Februar 2015 - sonstiges
think.work.different macht eine Woche Pause, denn heute bin ich auf dem Weg nach San Francisco zur Konferenz Wisdom 2.0. Und da das Konferenzprogramm sehr prall ist und auch die Achtsamkeitspraxis nicht zu kurz kommen soll, wird der Blog in dieser Woche die Stille ebenfalls genießen. In der Zwischenzeit empfehle ich einen Blick auf das Video-Archiv der letztjährigen Konferenz, wo sich viele interessante Beiträge über die Möglichkeiten von Achtsamkeit im Business finden.
Videos der Wisdom 2.0 Konferenz 2014

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Wenn Ideen auf die Wirklichkeit treffen 
Mittwoch, 18. Februar 2015 - sonstiges
Seit einem halben Jahr gibt es in Berlin-Kreuzberg den Supermarkt "Original Unverpackt", in dem die Ware gänzlich ohne Verpackung den Besitzer wechselt. Eine Idee, die zur Eröffnung laut n-tv einen wahren Hype auslöste - und auf Facebook immerhin auf 55.000 Likes kommt. Doch nach der ersten Euphorie herrsche im Geschäft inzwischen gähnende Leere. Der Beitrag bemängelt die Sterilität des Ladens, der dem von ihm propagierten Tante-Emma-Charme keineswegs gerecht werde, die Preise hoch seien und beklagt vor allem, dass es doch arg umständlich sei, alle zu kaufenden Lebensmittel selbst in geeignete, mitzubringende Behältnisse zu füllen. Fazit: "Schade ist es vor allem um die Grundidee, denn die ist immer noch wunderbar, wenn man sich in Erinnerung ruft, wie viel Müll jeder Deutsche pro Jahr produziert: Es sind 611 Kilogramm." Ähh ... Als Idee also eigentlich wunderbar, aber wenn man im eigenen Tun gefragt ist, dann doch nicht. Anscheinend haben die Gründer das in vielen Studien immer stärker zum Ausdruck kommende Öko-Bewusstsein der Bevölkerung über- und ihre Bequemlichkeit unterschätzt. Ja, die vielen Kilogramm Verpackungsmüll sind wirklich schlimm. Nein, ich bin jetzt zu faul, daran etwas zu ändern ... ;-)
Tristesse im Tante-Emma-Laden, n-tv 3.2.15

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Naikan verbindet Meditation und Psychologie 
Donnerstag, 12. Februar 2015 - sonstiges
Das Deutschlandradio Kultur hat in einer Sendung die japanische Meditationsmethode Naikan und deren Anwendung im deutschen Strafvollzug vorgestellt. Naikan ist eine Form der Innenschau, die mit drei Fragen arbeitet. Die Meditierenden betrachten unterschiedliche Phasen ihres Lebens und eruieren, was andere Menschen für sie getan haben, was sie für diese Menschen getan haben und wo sie den anderen Schwierigkeiten bereitet haben. Im Erkennen, was man von anderen im Laufe seines Lebens bekommen hat (eine Fülle, die oft in der eigenen Wahrnehmung von der stärkeren Rezeption der Probleme überlagert wird, stellt sich für viele Praktizierende eine neue Gelassenheit ein. "Sehr einfach gesagt wäre Naikan ein Schweigeseminar, das meditative und psychologische Aspekte vereint. Ein stiller Weg zur Selbsterkenntnis. Naikan ist aber auch Dankbarkeit, Verantwortung, Gelassenheit. Es verändert das Bewusstsein", erklärt Wilfried Geppert, Naikanbegleiter und seit 2011 Naikanbeauftragter des Niedersächsischen Justizministeriums. Gerade die letzte der drei Naikan-Fragen nach den Schwierigkeiten, die man anderen bereitet hat, entfalten im Strafvollzug ihre eigene Bedeutsamkeit, erleichtern sie es doch, die eigenen Taten in einem neuen Licht zu sehen und Verantwortung zu übernehmen. In Japan hat eine etablierte Naikan-Praxis bereits dazu geführt, dass sich die Rückfallquoten von Strafgefangenen um 23 Prozent reduziert haben. In Deutschland laufen verschiedene Langzeituntersuchungen.
Meditation hinter Gefängnismauern, Deutschlandradio Kultur 25.1.15

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Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 
Montag, 22. Dezember 2014 - sonstiges
think.work.different macht Ferien! Wir wünschen allen LeserInnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen wunderbaren Start ins neue Jahr. Ab 12. Januar sind wir wieder mit frischen News für Sie da.

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