Retreat mit Master Hsin Tao im April im Saarland 
Dienstag, 24. März 2015 - Veranstaltungen
Wer einmal ein Retreat mit einem authentischen Zen-Meister der chinesischen Tradition erleben möchte, hat dazu vom 13. bis 18. April im Meditationszentrum Neumühle/Saar die Möglichkeit. Master Hsin Tao wurde in Burma (Myanmar) geboren und wurde mit 25 Jahren Mönch. Er gilt als einer der erfahrensten Zen-Meister der chinesischen Tradition. 1989 gründete er die Ling Jiou Mountain Cultural Foundation und das Museum of World Religions. Beim Retreat stehen stille Zen-Meditation sowie Geh-Meditation im Fokus, außerdem besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit dem Meister.
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7Mind - die Meditations-App: Meditieren leicht gemacht 
Montag, 23. März 2015 - sonstiges
Meditation ist für immer mehr Menschen von Bedeutung - sei es, um die eigene Widerstandsfähigkeit zu fördern, etwas für die gesundheitliche Balance zu tun oder auch, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Doch der Einstieg in eine regelmäßige Praxis fällt vielen nicht leicht. Gemeinsam mit dem Zen-Lehrer Paul Kohtes, dem Mediziner Prof. Dr. Tobias Esch und mit Jonas Leve und Manuel Ronnefeldt von der Universität Witten-Herdecke, die das Projekt ins Rollen gebracht haben, habe ich in den letzten Monaten an der Entwicklung eines Programms mitgearbeitet, das es Meditationsanfängern erleichtern möchte, die ersten Schritte auf dem Weg der Innenschau zu gehen. Seit heute ist unsere App 7Mind für Handys, die unter Android oder iOS laufen, erhältlich. Die kostenlose Version bietet einen Einsteigerkurs mit sieben 7-minütigen Lektionen, einen Kurs zum Stressmanagement sowie Einzelmeditationen zum besseren Einschlafen, für Pausen und für die SOS-Momente des Lebens. Im nächsten Schritt werden wir auch eine kostenpflichtige Variante für Unternehmen entwickeln, die zusätzliche Features bietet.

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Jobverlust untergräbt Vertrauen 
Freitag, 20. März 2015 - Studien
Wer einmal seinen Arbeitsplatz verloren hat, ist über Jahre deutlich misstrauischer als Menschen, die keinen Jobverlust zu erleiden hatten, so die Erkenntnis der Auswertung der Daten von knapp 7.000 Personen durch die University of Manchester. Gewöhnlich ist der Grad des Vertrauens, den Menschen ihren Mitmenschen und der Welt entgegenbringen, über die Lebensspanne relativ konstant. Wenn Menschen indes ihren Job verlieren, sinkt ihr Vertrauen erheblich - und das Misstrauen, das entsteht, bleibt über Jahre erhalten. Entlassungen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten könnten demzufolge langfristige gesellschaftliche Nebenwirkungen haben, so die Forscher.
Entlassungen machen auf Jahre hinaus misstrauischer, spektrum.de 10.3.15

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Heute schon gekündigt? 
Donnerstag, 19. März 2015 - Studien
Nur 15 Prozent der Deutschen sind wirklich mit vollem Elan bei der Arbeit, genauso viele haben indes bereits innerlich gekündigt - der Rest macht bestenfalls Dienst nach Vorschrift. So das ernüchternde Ergebnis der diesjährigen Gallup-Umfrage zur Arbeitsmotivation und emotionalen Bindung der Mitarbeiter an ihre Arbeitgeber. Die emotionale Demotiviertheit hat verschiedene Folgen. 60 Prozent der emotional distanzierten Arbeitnehmer geben an, sich ausgebrannt zu fühlen - von den emotional gebundenen sind es nur 21 Prozent. 19 Prozent der Distnazierten suchen aktiv nach einem neuen Job, weitere 23 Prozent halten die Augen danach immerhin offen - bei den emotional Engagierten liegen diese Werte bei lediglich einem bzw. sechs Prozent.
15 Prozent haben innerlich gekündigt, SZ 10.3.15

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Killt der Kapitalismus die Demokratie 
Mittwoch, 18. März 2015 - Studien
Mehr als 60 Prozent der Deutschen glaubt, dass hierzulande keine echte Demokratie herrscht. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer Repräsentativbefragung des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin. In den Augen von jedem Dritten führt der Kapitalismus zwangsläufig zu Armut und Hunger. Drei von zehn Bundesbürgern glauben, dass eine wirkliche Demokratie nur ohne Kapitalismus möglich sei. 27 Prozent befürchten sogar, dass aufgrund einer zunehmenden Überwachung der Bürger Deutschland auf dem Weg in eine Diktatur sei. Ein Fünftel glaubt, es brauche eine Revolution, da Reformen die Lebensbedingungen nicht verbesserten. Alternative Politik- und Gesellschaftsmodelle scheinen indes Mangelware zu sein. 37 Prozent der West- und 59-Prozent der Ostdeutschen jedenfalls halten kommunistische und sozialistische Gesellschaftsformen für eine grundsätzlich gute Idee, die bisher nur schlecht ausgeführt worden sei.
Mehr als 60 Prozent bezweifeln Demokratie in Deutschland, Zeit online 23.2.15


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Achtsamkeit am Arbeitsplatz 
Dienstag, 17. März 2015 - Veranstaltungen
Am 20. April 2015 findet in Frankfurt am Main zum dritten Mal die Fachtagung "Achtsamkeit am Arbeitsplatz" statt. Referenten aus Wissenschaft und Arbeitswelt sowie Experten in Achtsamkeitsmethoden werden einen Überblick geben über die Wirkungsweisen verschiedener Ansätze und mit Beispielen aus der Unternehmenspraxis illustrieren, wie sich diese Methoden in den betrieblichen Alltag integrieren lassen. Prof. Dr. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg zeigt in dem Vortrag "Ausbildung von Resilienz und Umgang mit Stress durch achtsamkeitsbasierte Verfahren" die Wirkweise von achtsamkeitsbasierten Interventionen aus neurobiologischer und gesundheitswissenschaftlicher Sicht und stellt die Ergebnisse der größten deutschlandweit durchgeführten Studie zu Achtsamkeit am Arbeitsplatz vor. Rüdiger Standhardt, Dipl.-Pädagoge und Ausbilder für MBSR & TAA, zeigt in seinem Vortrag "achtsamkeit@work. Neue Wege der Stressbewältigung durch Achtsamkeit" ganz praktisch auf, wie Achtsamkeit am Arbeitsplatz eingeübt werden kann, was bei der Implementierung beachtet werden muss und warum ein ganzheitliches Verständnis von Achtsamkeit, das auch die ethische und spirituelle Dimension miteinschließt, wesentlich ist. Dr. Kai Romhardt, Wirtschaftswissenschaftler und Dharmalehrer, wird in seinem Beitrag „Achtsam arbeiten, aber wie?" Erfahrungen des Netzwerks Achtsame Wirtschaft vermitteln und illustrieren, wie sich unsere Arbeitsgewohnheiten grundlegend verändern lassen. Beispiele sind das Prinzip des bewussten Übergangs, das regelmäßige Innehalten sowie die Kultivierung von Impulsdistanz und Single-Tasking. Ich selbst spreche zum Thema "Mit Achtsamkeit in Führung. Was Meditation für Unternehmen bringt" und führe in psychosoziale und gesellschaftliche Wirkungszusammenhänge von Achtsamkeit ein, stelle Zielgruppen- und Vermittlungsszenarien für Meditation vor und zeige, was Achtsamkeit im betrieblichen Gesundheitsmanagement, bei der Burnout-Prophylaxe, in der Führungskräfte-Entwicklung und im Hinblick auf die persönliche Potentialentfaltung bewirken kann.
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Führen aus der Kraft der Stille 
Montag, 16. März 2015 - Veranstaltungen
Am 27./28. April 2015 findet im Benediktushof in Holzkirchen bei Würzburg das Wirtschafts-Symposium "Führen aus der Kraft der Stille" statt, bei dem Führungskräfte und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, Methoden der Meditation und Achtsamkeit im Kontext des Berufsalltags zu erkunden. Verschiedene Vorträge zeigen, wie Stille einen neuen Wahrnehmungsraum schaffen kann, aus dem heraus sich mit der Komplexität des heutigen Arbeitslebens konstruktiver umgehen lässt. Praxisworkshops zu Kommunikation, Meditation in Unternehmen, der Entwicklung der eigenen Führungspersönlichkeit und neuen Wir-Zusammenhängen im Business ebenen den Weg zum Praxistransfer. Ich selbst werde bei einer Diskussion zum Thema "Stille in der Unternehmenspraxis" beteiligt sein und einen Workshop halten mit dem Titel "Mit Achtsamkeit in Führung – Wie viel Bewusstheit verträgt der Berufsalltag?".
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Prominente Meditierer 
Freitag, 13. März 2015 - sonstiges
Der vor allem in den Vereinigten Staaten wachsende Meditations-Hype führt zu immer amüsanteren Outings. Arnold Schwarzenegger, der als Schauspieler eher fürs Austeilen bekannt war, erklärte in einem Pdcast mit dem Erfolgsautor Tim Ferriss, dass er 1975 eine zeitlang Transzendentale Meditation geübt habe: „Ich fühlte mich so, als ob ich etwas tun wollte, denn ich hatte so tolle Chancen und alles lief in die richtige Richtung, aber ich habe alles nur als ein großes Problem gesehen, anstatt die Einzelteile zu betrachten und Ruhe und Frieden zu haben und glücklich zu sein. Ich habe es 20 Minuten am Morgen und 20 Minuten am Abend gemacht, und ich würde sagen, nach 14 Tagen oder drei Wochen war ich an dem Punkt, an dem ich wirklich meinen Geist abschalten konnte… und gelernt habe, mich zu fokussieren und ruhig zu werden.“ Das reichte Arnie dann allerdings auch, denn nach etwa einem Jahr hörte er mit dem Meditieren wieder auf. Von Britney Spears wird vermeldet, dass sie vor ihren Auftritten in Las Vegas in die Stille geht: „Sie hat ein Mantra und meditiert vor ihren Auftritten für 15 Minuten, um ihre Mitte zu finden und ihre Nerven zu beruhigen.“ Beispiele wie diese zeigen, dass das Interesse an Meditation zwar zu wachsen scheint, aber vor allem im Kontext der amerikanischen Kultur vor allem aus einem Selbstbezug schöpft und noch wenig Stetigkeit entfaltet.
Arnold Schwarzenegger: Meditation ist sein Erfolgsgeheimnis, Red Carpet 8.2.15
Britney Spears: Meditation tut ihr gut, Showbiz.de, 9.2.15

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