Kreativität kann auch im Schlaf entstehen 
Freitag, 11. April 2008 - Success Stories
Unternehmen bemühen immer mehr Methoden und Techniken, um die Kreativität ihrer Mitarbeiter zu fördern und damit ihre Innovationsfähigkeit zu verbessern. Ein Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschreibt dagegen am Beispiel des Chemikers Friedrich August Kekulé und seiner Entdeckung der Benzol-Theorie, dass es sogar möglich ist, im Schlaf kreativ zu sein: "In der Nacht der Entdeckung habe er an seinem Schreibtisch gesessen und im Halbschlaf das Funkenspiel des Kaminfeuers betrachtet, berichtete der Chemiker. Mit einem Male habe ein Traum die lang gesuchte Lösung gebracht: Er habe die Kohlenstoff- und Wasserstoffatome vor seinen Augen tanzen gesehen. In diesem Traum sei ihm das alte, alchimistische Symbol der Ourobourosschlange erschienen, deren Kopf in den eigenen Schwanz beißt. In der Folge stellte er die Benzol-Theorie auf, mit der er die bis dahin rätselhafte Struktur des Benzols als einen aus sechs Kohlenstoffatomen bestehenden symmetrischen Ring erklärte - ein Durchbruch für die Chemie im Verständnis komplexer Kohlenstoffverbindungen." Skeptiker mögen diesen Durchbruch als Zufall abtun oder als Ergebnis von Kekulés langjähriger Forschungsarbeit, die aufgrund seiner Bemühungen irgendwann schließlich zum Durchbruch gelangen musste. Man könnte die Begebenheit jedoch aus einer völlig anderen Perspektive betrachten: Vielleicht kommen uns die besten Ideen immer gerade dann, wenn wir uns nicht krampfhaft um etwas bemühen?
"Ourobourosschlange in der Nacht", FAZ 5.4.2008



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Arbeitsumfeld kann Produktivität steigern 
Donnerstag, 10. April 2008 - Arbeit
Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass sich durch Verbesserungen des Arbeitsumfeldes bzw. der Büroarbeitsplätze deutliche Produktivitätssteigerungen erreichen. Das Office Innovation Center des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) geht beispielsweise davon aus, dass sich auf diesem Weg Effizienvorteile von bis zu 36 Prozent realisieren lassen. Eine Untersuchung der Universität von Texas zeigte: Durch einen besseren Bürostuhl konnte die Effizienz von Steuersachbearbeitern um 17,8 Prozent erhöht werden.
"Arbeitsplatz: Der Lehrstuhl", FTD 28.3.2008


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Nur weniger als jedes zweite Change-Projekt ist erfolgreich 
Mittwoch, 9. April 2008 - Studien
Der Wandel in Unternehmen ist schwerfälliger, als viele Führungskräfte es gerne hätten. Eine Studie von IBM Global Business Services in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn kommt zu dem ernüchternden Ergebnis: 46 Prozent aller Change-Projekte führen nicht zum gewünschten Ergebnis, 16 Prozent scheitern sogar ganz. Dabei ist die schwierigste Hürde nach Ansicht der 220 befragten Projekt- und Change-Manager die Veränderung von Denkweisen und Einstellungen. Eine weitere Untersuchung der Düsseldorfer Unternehmensberatung C4 Consulting belegt diese Tendenz. Von den 201 befragten Führungskräften zeigten sich lediglich 26 Prozent mit den Ergebnissen ihrer jüngsten Veränderungsprozesse zufrieden. Nur jede fünfte Manager (21 Prozent) konnte einen erfolgreichen Change verbuchen. Bei dieser Studie äußerten sich die Verantwortlichen vor allem kritisch gegenüber den oberen Führungsebenen, die Veränderungsprozesse ihrer Meinung nach nicht ausreichend unterstützten.
"Die Angst vor dem Neuen", FTD 31.3.2008


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Geld für andere ausgeben macht glücklich 
Dienstag, 8. April 2008 - Wissenschaft
Studien zeigen immer wieder, dass Geld, wenn die Grundbedürfnisse einmal befriedigt sind, nicht wirklich glücklicher macht, wenn sich der Besitz erhöht. Eine neue kanadische Studie zeigt nun: Wer Geld für andere ausgibt, ist dabei glücklicher, als wenn er sich selbst etwas leistet. Die Forscher untersuchten im Rahmen eines Experiments die Zufriedenheit von Probanden, die eine Summe zwischen fünf und 20 Dollar erhielten. Eine Gruppe hatte die Aufgabe, mit dem Geld für andere Geschenke zu kaufen, die Vergleichsgruppe durfte das Geld für sich selbst ausgeben. Die Teilnehmer, die das Geld für Geschenke ausgegeben hatten, berichteten anschließend deutlich häufiger von einem Gefühl der Zufriedenheit als die Vergleichsgruppe - unabhängig von der Höhe des ausgegebenen Betrages. Diese Wirkung auf das persönliche Glücksgefühl scheint jedoch den wenigsten im Alltag bewusst zu sein. Die Forscher fragten in einem weiteren Test 100 Personen danach, ob sie mit fünf oder mit 20 Dollar glücklicher wären und ob es sie glücklicher machen würden, das Geld für sich selbst oder für soziale Zwecke auszugeben. Die Mehrzahl der Befragten war der Ansicht, mit 20 Dollar für den Eigengebrauch am Glücklichsten zu sein - eine Einschätzung, die durch das vorangehende Experiment ja widerlegt wurde. Die Studie zeigt wieder einmal: Geben ist seliger denn nehmen, leider erkennen das die Wenigsten.
"Geben macht seliger denn nehmen", wissenschaft.de 22.3.2008


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Frühe Förderung bringt die größte Rendite 
Montag, 7. April 2008 - Wissenschaft
In einem Interview mit dem amerikanischen Ökonom und Nobelpreisträger James Heckman zeigt die Süddeutsche Zeitung, dass die frühe Förderung von Kindern aus sozial benachteiligten Familien enorme Auswirkungen darauf hat, wie die Geförderten später einmal im Arbeitsleben zurecht kommen. Eine amerikanische Studie belegt: Die geförderten Kinder hatten in späteren Jahren bessere Berufe, verdienten mehr Geld, landeten dafür seltener im Gefängnis und wurden seltener drogenabhängig. Die Erklärung des Wissenschaftlers: Vor allem die persönliche Zuwendung der Erzieherinnen, die durch regelmäßige Besuche bei den Eltern auch das Klima der Förderung zu Hause verbesserten, haben Einfluss auf diese Entwicklung. Laut Heckman beinflussen Förderprogramme die Entwicklung des IQ nur in den Anfangsjahren. Viel wichtigere Langzeitfolge einer Förderung von benachteiligten Kindern sei dagegen, dass diese durch die Unterstützung mehr Selbstdisziplin entwickeln und eine deutlich höhere Motivation, etwas aus ihrem Leben zu machen, als dies bei nicht geförderten Vergleichsgruppen der Fall ist.
"Die Mittelschicht soll Gebühren zahlen", SZ 29.3.2008


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Geld für andere ausgeben macht glücklich 
Samstag, 5. April 2008 - Wissenschaft
Studien zeigen immer wieder, dass Geld, wenn die Grundbedürfnisse einmal befriedigt sind, nicht wirklich glücklicher macht, wenn sich der Besitz erhöht. Eine neue kanadische Studie zeigt nun: Wer Geld für andere ausgibt, ist dabei glücklicher, als wenn er sich selbst etwas leistet. Die Forscher untersuchten im Rahmen eines Experiments die Zufriedenheit von Probanden, die eine Summe zwischen fünf und 20 Dollar erhielten. Eine Gruppe hatte die Aufgabe, mit dem Geld für andere Geschenke zu kaufen, die Vergleichsgruppe durfte das Geld für sich selbst ausgeben. Die Teilnehmer, die das Geld für Geschenke ausgegeben hatten, berichteten anschließend deutlich häufiger von einem Gefühl der Zufriedenheit als die Vergleichsgruppe - unabhängig von der Höhe des ausgegebenen Betrages. Diese Wirkung auf das persönliche Glücksgefühl scheint jedoch den wenigsten im Alltag bewusst zu sein. Die Forscher fragten in einem weiteren Test 100 Personen danach, ob sie mit fünf oder mit 20 Dollar glücklicher wären und ob es sie glücklicher machen würden, das Geld für sich selbst oder für soziale Zwecke auszugeben. Die Mehrzahl der Befragten war der Ansicht, mit 20 Dollar für den Eigengebrauch am Glücklichsten zu sein - eine Einschätzung, die durch das vorangehende Experiment ja widerlegt wurde. Die Studie zeigt wieder einmal: Geben ist seliger denn nehmen, leider erkennen das die Wenigsten.
"Geben macht seliger denn nehmen", wissenschaft.de 22.3.2008


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Die weltbesten Companies und was sie auszeichnet 
Freitag, 4. April 2008 - Studien
Das jährliche Ranking der weltweit besten Unternehmen, das vom Fortune Magazine und der Hay Group veröffentlicht wird, hat es wieder einmal in sich. Bestes deutsches Unternehmen auf Platz 9 ist BMW, gefolgt von BASF (Platz 41), Siemens (43) und Lufthansa (48). Die geringe Präsenz deutscher Firmen in dem internationalen Ranking liegt unter anderem daran, dass zu den Voraussetzungen für das Voting ein Jahresumsatz von mindestens zwölf Milliarden Dollar gehört. Die Liste der "Most Admired Companies" wurde nach einer Befragung von 16.000 Top-Managern und Analysten aus 26 Ländern zusammengestellt. Unangefochtener Spitzenreiter wurde die amerikanische Technologie-Schmiede Apple, die für ihre besondere Innovationskraft ausgezeichnet wurde. Was die Beliebten anders machen als ihre Konkurrenten, analysiert die Hay Group wie folgt: 82 Prozent der Most Admired Companies stimmen ihre Vergütungsprogramme regelmäßig mit ihren Beschäftigten ab, während dies bei der Vergleichsgruppe nur bei 64 Prozent der Firmen der Fall ist. 41 Prozent sind der Ansicht, dass es ihrem Management gelingt, ein gutes Arbeitsklima zu schaffen (Vergleichsgruppe: 21 Prozent). 41 Prozent sind der Ansicht, dass ihre Vergütungsprogramme fair sind (Vergleichsgruppe: 27 Prozent).
Fortune-Liste der 50 Most Admired Companies
Analyse der Hay Group

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Fairness zahlt sich für Firmen langfristig aus 
Donnerstag, 3. April 2008 - Studien
Fairness im Umgang mit Geschäftspartnern zahlt sich für Unternehmen längerfristig aus. Das ist das Ergebnis einer Studie der US-Business-School Wharton und der University of Minnesota. "Wenn Manager von ihren Verhandlungspartnern als fair angesehen werden und so handeln, ersparen sie sich zeitraubende Verhandlungen und Gespräche über Verträge, die in der Praxis dann meistens viel zu kompliziert sind", zitiert das Handelsblatt die Wharton-Professoren. In einem Modell belegen die Professoren, dass, sofern die Partner ihre jeweiligen Kosten in den Verhandlungen transparent machen, beide Seiten langfristig davon profitieren, wenn sie nicht nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Auf diese Weise spare man Zeit und Kosten und Erhöhe damit den Ertrag der Geschäftsbeziehung. Das Problem in der Realität: gerade Großunternehmen feiern Manager eher für kurzfristige, maximale Erfolge.
"Fair gewinnt", Handelsblatt 26.3.2008


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