Leadership braucht Intuition 
Mittwoch, 10. April 2013 - Studien
Die Unternehmensberatung A.T. Kearney hat in 150 Tiefeninterviews untersucht, welches die wichtigsten Leadership-Parameter sind. Ein zentrales Ergebnis: "Die Intuition hilft deutschen Entscheidungsträgern, in ihren Organisationen über die kommenden Jahre tiefgreifende Veränderungen voranzutreiben. Je stärker sie diese Intuition durch eine professionelle, fundierte Entscheidungsanalyse ergänzen können, desto größer ihr Erfolgspotential." Da viele Unternehmen in den letzten Krisenjahren in Sachen Finanzierung und Wertschöpfung bereits die Optimierungspotentiale im Unternehmen ausgereizt hätten, seien es nun die Bereiche Marketing und Personalführung, die noch nachhaltige Verbesserungen versprechen. Ein weiterer zentraler Punkt: Turbulente Zeiten nicht negativ betrachten, sondern Chancen nutzen, denn gerade wenn Firmen in ihrem Kern herausgefordert seien, könne dies den Weg ebnen, um grundsätzliche Perspektiven neu zu entwickeln.
Pressemitteilung A.T. Kearney 21.3.13


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Kommunikation lebt von Gemeinsamkeiten und Wertigkeiten 
Dienstag, 9. April 2013 - Arbeit
Gute Kommunikation ist das A und O im Business, doch viele Firmen verlieren sich in einem ziellosen Information-Overload. Im Gespräch mit dem Manager Magazin erklärt der Kommunikationsexperte Klaus-Ulrich Moeller, wie Unternehmen besser kommunizieren könnten. Ein wichtiger Punkt ist für ihn das Herstellen von Nähe: "Nähe ist keine Frage der räumlichen Distanz, sondern der Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen und tragfähige Gemeinsamkeiten zu entdecken." Dem Überfluss an Informationen sollte man in den Augen von Moeller nicht durch eine Begrenzung der Kommunikation entgegenwirken, sondern durch eine klare Darlegung von Prioritäten. Unternehmer müssten deutlich machen, was ihnen persönlich wichtig ist, worauf sie Wert legen, denn diese Betonung mache einen wesentlichen Unterschied.
"Am liebsten verführen lassen", Manager Magazin 14.3.13


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Optimismus auf niedrigem Niveau 
Montag, 8. April 2013 - Studien
Die Deutschen sind verhalten optimistisch, was die politische und wirtschaftliche Großwetterlage angeht, während sie das eigene Leben deutlich positiver betrachten. So das Ergebnis einer Repräsentativ-Studie der Allianz in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim. 36 Prozent betrachten die künftige Lage der Nation als positiv, was fünf Prozent mehr sind als vor einem Jahr. Zwei Drittel bewerten die Wirtschaftslage als positiv, wobei die Zahl derer, die an die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes glauben, von 29 auf 26 Prozent gesunken ist. Insgesamt blicken rund zwei Drittel der Deutschen positiv auf die kommenden zwölf Monate, wobei diese Zuversicht in den letzten Wochen leicht bröckelt, denn im Januar waren es noch 71 Prozent, im März hingegen nur noch 60 Prozent, die diese Ansicht bekräftigen.
Die Deutschen sehen ihre Zukunft positiv, Die Welt 20.3.13


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Dauerthema Erreichbarkeit 
Mittwoch, 3. April 2013 - Studien
Eine Bitkom-Studie unter 505 Berufstätigen und Personalverantwortlichen aus 854 Unternehmen zeigt, dass beim Thema Erreichbarkeit nach wie vor jede Menge Unsicherheit vorherrscht. So gibt es in 62 Prozent der befragten Firmen keinerlei Regelung, wie die Erreichbarkeit von Mitarbeitern außerhalb der Arbeitszeit zu handhaben ist. Und nur knapp jede dritte Firma findet, dass Mitarbeiter außerhalb der Arbeitszeit nicht erreichbar sein sollten. 79 Prozent der Befragten glauben zwar, dass sich durch das Arbeiten im Home Office Arbeit und Familie besser miteinander vereinbaren lassen, aber 55 Prozent haben auch Sorge, dass sich die Grenzen zwischen Beruf und dem übrigen Leben dadurch zu stark verwischen. Schon jetzt behalten rund 60 Prozent der Angestellten ihre Mails auch nach Feierabend im Blick.
Immer bereit für den Anruf vom Chef, HB 16.4.13


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Osterzeit - Ferienzeit 
Freitag, 29. März 2013 - sonstiges
Liebe Leserinnen und Leser, think.work.different macht Osterferien. Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage und sind ab 8. April wieder mit frischen News für Sie da.

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Weniger bleibt weniger - der Gender Pay Gap 
Donnerstag, 28. März 2013 - Studien
Von Gleichberechtigung bei der Bezahlung kann in Deutschland noch immer keine Rede sein, wie die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. 2012 lag der durchschnittliche Bruttoverdienst von Frauen um 22 Prozent niedriger als der von Männern. Während Frauen mit einem Stundenlohn von im Schnitt 15,21 Euro abgespeist werden, erhalten Männer im Schnitt 19,60 Euro. Rechnet man besondere Effekte wie die höhere Teilzeitquote bei Frauen, die oft niedrigeren Positionen, die diese bekleiden, und auch die Tatsache, dass weibliche Arbeitnehmer häufig in Branchen mit niedrigerem Lohngefüge tätig sind, heraus, bleibt immer noch eine nicht zu erklärende Lücke von sieben Prozent Gehaltsunterschied.
Frauen verdienen weiterhin weniger, WiWo 19.3.13

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Ständige Erreichbarkeit wird zur Belastung 
Mittwoch, 27. März 2013 - Studien
Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit ist im Business längst eine Selbstverständlichkeit. Eine Umfrage der Krankenkasse GEK unter 1.000 Managern zeigt, dass 90 Prozent der Führungskräfte werktags auch außerhalb der Bürozeiten für ihr Unternehmen erreichbar sind, mehr als 70 Prozent sind dies auch am Wochenende und 58 Prozent auch im Urlaub. Doch das hat Folgen, denn zwei Drittel der Betroffenen haben bereits den Eindruck, dass diese ständige Präsenz sie gesundheitlich beeinträchtige. Vielen Firmen scheint dies noch gleichgültig zu sein, denn 80 Prozent der Befragten geben an, dass es in ihrem Unternehmen keine Maßnahmen zur Einschränkung der ständigen Erreichbarkeit gebe.
Führungskräfte sind ständig erreichbar, FAZ 19.3.13


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Für Transparenz und Transformation im Bankenwesen 
Dienstag, 26. März 2013 - Success Stories
Die Global Alliance for Banking on Values hat mit ihrer "Berliner Erklärung" neue Grundsätze für das Bankwesen verabschiedet. Der Initiative gehören gegenwärtig 22 Banken weltweit an, die für eine faire Finanzwirtschaft eintreten. Zum notwendigen Paradigmenwechsel im Bankensystem gehört für die Unterzeichner ein klares Bekenntnis zu Transparenz, so dass Banken ihre Geschäftsmodelle und die damit verbundenen Geldflüsse vollständig offenlegen sollten. Die Forderungen der Initiative zum Thema Nachhaltigkeit: "Banken spielen eine entscheidende Rolle bei der Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Daher sollten soziale und ökologische Kriterien ein fester Bestandteil ihrer Finanzangebote sein. Banken stehen in der Pflicht, sowohl für die kurz-, als auch langfristigen Folgen ihrer Aktivitäten die volle Verantwortung zu übernehmen. Sie stehen im Dienste der Realwirtschaft und müssen gesamtgesellschaftliche Sichtweisen bei ihren Entscheidungen stärker berücksichtigen." Darüber hinaus ist es den beteiligten Banken wichtig, eine Vielfalt an Finanzinstitutionen aufrechtzuerhalten, so dass die Kapitalmärkte nicht alleine von globalen Finanzkonzernen bestimmt werden.
Berliner Erklärung 2013


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