Bezahlter Schlaft - Versicherer aus den USA prescht vor 
Mittwoch, 20. April 2016 - Success Stories
Endlich mal genug schlafen und dafür noch Geld bekommen? Was kurios klingt, ist für die Mitarbeiter des amerikanischen Versicherungsunternehmens Aetna Realität. Die Firma zahlt Angestellten, die den Nachweis - beispielsweise mit einem Fitnesstracker - erbringen, dass sie 20 Tage in Folge sieben oder mehr Stunden geschlafen haben, 25 Dollar. So lässt sich im Jahr ein Bonus von 500 Dollar erreichen. Vorstandschef Mark Bertolini gab im Interview mit CNBC eine einfache Begründung für diesen Vorstoß: "Am Arbeitsplatz präsent zu sein und bessere Entscheidungen zu treffen hat viel mit Grundlagen zu tun." Wer ständig in einem Zustand des Halbschlafs sei, könne nicht gut arbeiten. Erholte Mitarbeiter hingegen könnten zu einem besseren Unternehmensgewinn führen. Deutschen Studien zufolge leiden hierzulande etwa 15 Prozent der Erwerbstätigen unter chronischem Schlafmangel.
Schlaf, Kollege, schlaf! FAZ 13.4.16

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Angst treibt viele krank zur Arbeit 
Dienstag, 19. April 2016 - Studien
Krank und trotzdem zur Arbeit? Für 68 Prozent der Deutschen war das im letzten Jahr Realität, wie eine Auswertung des DGB der Umfragedaten von 4.600 Arbeitnehmern zeigt. 18 Prozent schleppen sich sogar über eine Woche krank zum Job, 15 Prozent der Krankarbeiter zwei bis drei Wochen und 14 Prozent sogar länger als drei Wochen. Der DGB sieht in diesem ungesunden Präsentismus ein Zeichen für eine wachsende Angstkultur in Unternehmen. Wer krank arbeiten gehe, habe entweder Sorge um den eigenen Arbeitsplatz oder fürchte Nachteile, weil das eigene Fehlen dann häufig von Kollegen ausgeglichen werden müsse.
Gut zwei Drittel gehen krank zur Arbeit, Karrierespiegel 8.4.16

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Arbeitgeber kümmern sich zu wenig um Mitarbeiter 
Montag, 18. April 2016 - Studien
Mit der Jobzufriedenheit sieht es in Deutschland nicht gut aus. Einer Umfrage von Manpower Deutschland zufolge, für die gut 1.000 Personen befragt wurden, sind 44 Prozent innerlich auf dem Sprung und überlegen, sich im nächsten Jahr einen neuen Job zu suchen. Zentraler Grund: Die Arbeitgeber scheinen sich zu wenig um die Belange ihrer Mitarbeiter zu kümmern. 87 Prozent bemängeln, dass es in ihrem Unternehmen keine professionelle Karriereförderung gibt. Zwei Drittel der Unternehmen offerieren keine regelmäßigen Mitarbeitergespräche. Nur 28 Prozent der Firmen bieten laut Umfrage familienkompatible Arbeitsmodelle an.
Manpower-Studie

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Wer anderen hilft, hat bessere Laune 
Freitag, 15. April 2016 - Studien
Anderen mal die Türe aufhalten, nett zu Kollegen sein, ein bisschen Hilfsbereitschaft kultivieren - eine Studie der Yale-Universität mit 77 Erwachsenen zeigt, dass diese Hilfe im Kleinen die persönliche Stimmung merklich fördert. Die Testpersonen mussten über drei Wochen abends via Smartphone einige Fragen beantworten und es zeigte sich: Wer über den Tag hinweg, freundlich zu anderen war und öfter mal seine Hilfe anbot, fühlte sich abends besser als diejenigen, die eher selbstbezogen unterwegs waren. Bei ihnen schlug eine hohe Belastung merklich auf die Psyche, während die Hilfsbereiten die mit dem Helfen verbundenen positiven Gefühle als sehr wirksam erlebten. Die Psychologen vermuten, dass der Bezug auf andere Menschen dabei hilft, das eigene System etwas herunterzufahren und zudem Nähe schaffe. Auch könnten sich die dabei ausgeschütteten Hormone positiv auf die Stressreaktionen des Körpers auswirken.
Gute Taten, bessere Laune, Psychologie heute 10.3.16

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Ganz easy - einfach mal das Leben grundlegend ändern 
Donnerstag, 14. April 2016 - Studien
Wesentliche Parameter im eigenen Leben zu verändern, das wissen die meisten aus eigener Erfahrung, fällt ganz schön schwer. Ein Versuch der Universität von Kalifornien in Santa Barbara hingegen zeigt: auf die harte Tour lässt sich recht schnell ein grundlegender Wandel der Lebensgewohnheiten erreichen. Die Wissenschaftler ließen 15 Studenten ein 6-wöchiges Programm durchlaufen, das es in sich hatte. Die Probanden mussten pro Tag fünf Stunden investieren - in leichten Sport, die Teilnahme an einem Achtsamkeitstraining mit Meditation und Mitgefühlsübungen, Vorträge über gesunden Schlaf und ausgewogene Ernährung sowie Yoga und Pilates. Außerdem sollten die Teilnehmer jede Nacht acht bis zehn Stunden schlafen und zuvor höchstens ein Glas Alkohol drinken, gesunde Mahlzeiten zu sich nehmen und zusätzlich noch zweimal allein ein Intensivtraining absolvieren. In der anschließenden Untersuchung zeigten sich deutliche physiologische Verbesserungen, eine gewachsene Konzentrationsfähigkeit, eine verbesserte Körperwahrnehmung sowie eine verbesserte Stimmung und ein Zuwachs im Selbstwertgefühl. Sechs Wochen später wurde erneut untersucht - und festgestellt, dass viele der Effekte anhielten. Auch lebten die Studenten gesünder und bewusster als vor dem Experiment. Aufgrund der kurzen Versuchsdauer und der kleinen Gruppe wollen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse nicht generalisieren. Es scheint allerdings auf der Hand zu liegen, dass es vielleicht doch nicht so schwer ist, seine Lebensweise zu verändern. Vielleicht war es ja auch die Kombination des Programms, die nicht nur Anleitungen lieferte, sondern durch das Achtsamkeitstraining möglicherweise auch einen Prozess der Selbsterkenntnis angestoßen hat.
Wie man sein Leben auf einen Schlag umstellt, Die Welt 6.4.16



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Stressreduktion sollte Führungsaufgabe sein 
Mittwoch, 13. April 2016 - Studien
Stress wohin man schaut - einer Erhebung der GfK zufolge leiden 41 Prozent der Deutschen dauerhaft unter Termin- und Zeitdruck und fühlen sich durch ihren Job über die Maßen gefordert. Bei 36 Prozent ist der empfundene Stresspegel sogar so hoch, dass sie glauben, bis zum erreichen des Rentenalters in ihrem Beruf nicht durchzuhalten. Eine andere Befragung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) weist hingegen darauf hin, dass die Rahmenbedingungen der Arbeitswelt ja veränderbar wären. Strukturierte Mitarbeitergespräche etwa oder wirksame Maßnahmen zur Gesundheitsförderung könnten den Stresspegel deutlich senken. So betrachten die INQA-Experten die Vermeidung psychischer Fehlbelastungen als klassische Führungsaufgabe. Andererseits zeigt sich ja - mit Blick auf die gestrige News -, wie sehr die Chefs selbst mit dem Hamsterrad kämpfen ...
Gute Chefs, gutes Klima, WiWo 5.4.16



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Wer führt, schläft oft schlecht 
Dienstag, 12. April 2016 - Studien
Führungskräfte bringt ihr Job leicht um den Schlaf. Einer Untersuchung der Max-Grundig-Klinik in Bühl zufolge sind 54 Prozent der männlichen Führungskräfte unzufrieden mit ihrer Nachtruhe, bei den Frauen sogar 59 Prozent. 27 Prozent der Befragten räumten ein, bis kurz vor dem Schlafengehen online zu sein, 54 Prozent immerhin bis zu ein bis zwei Stunden vor der Bettruhe. Drei Viertel checken bereits morgens vor der Arbeit zu Hause ihre Mails. Etwa die Hälfte der Befragten sieht den Grund für den schlechten Schlaf im Job-Stress, bei einem Viertel sind es private Probleme. Finanzielle Probleme spielen für 17 Prozent eine Rolle. Vielleicht liegt es aber auch am Alkohol, denn etwa 40 Prozent der Befragten räumten ein, abends in der Regel mehr als ein Glas Bier oder Wein zu trinken, bei den Männern sogar mehr als die Hälfte.
Jeder zweite Manager schläft schlecht, HB 3.4.16

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Deutsche sind unzufrieden im Job 
Montag, 11. April 2016 - Studien
Die Deutschen sind die zweitunzufriedensten Arbeitnehmer weltweilt - so die Auswertung des Jobportals Indeed von 25.000 Unternehmensbewertungen auf der eigenen Website. Unzufriedener sind nur die Japaner. Am glücklichsten hingegen wird in Kolumbien, Russland und Mexiko gearbeitet. Die Analyse zeigt auch, dass international die Work-Life-Balance als wichtigster Aspekt der Arbeitszufriedenheit gilt, gefolgt vom Management, der Unternehmenskultur, der Jobsicherheit und Karriereperspektive. Das Gehalt und Benefits rangieren hingegen an fünfter Stelle. Aber vielleicht sind vor allem die Deutschen an ihrer Arbeitsunzufriedenheit nicht ganz unschuldig. Eine weitere Umfrage zeigt nämlich: Für 64 Prozent sind die Verdienstmöglichkeiten der wichtigste Faktor bei der Jobwahl ...
Geld allein macht nicht glücklich, Indeed 29.3.16

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