Life-Coaching wird immer mehr zum Trend 
Dienstag, 7. Juli 2009 - Studien
Immer mehr Menschen greifen auf die Unterstützung von Coaches zurück, um wichtige Lebensfragen zu klären. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage der International Coach Federation, an der knapp 2.200 Coaching-Kunden teilnahmen. Die meisten Coachees suchen eine Beratung, um ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstachtung zu stärken. Die war für 41 Prozent der Befragten einer der drei wichtigsten Gründe für ein Coaching. 36 Prozent wollen ihre Work-Life-Balance stärken und 28 Prozent ihre Karrierechancen verbessern. Diese eher persönlichen Themen lassen sich möglicherweise darauf zurückführen, dass knapp zwei Drittel der Befragten Frauen waren. Betrachtet man die Themen, zu denen in den letzten fünf Jahren Coachings besucht wurden, insgesamt, so wird die Liste mit 58 Prozent vom Themenkomplex Leben, Visionen, Verbesserung angeführt. 36 Prozent ließen sich zu Business-Themen coachen, 33 Prozent zu Führungsfragen und 30 Prozent zum Thema Management. Ein Berufswechsel war für 25 Prozent Anlass für ein Coaching, das Thema Beziehungen für 17 Prozent.
Life-Coaching liegt vorne, ManagerSeminare Juli 2009




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Sicherer Job geht den Deutschen über alles 
Montag, 6. Juli 2009 - Studien
Die IG Metall ist mit einer umfangreichen Umfrage der Frage nachgegangen, wie sich die Deutschen ein gutes Leben vorstellen. An der Erhebung, die von April bis Juni 2009 lief, beteiligten sich 450.000 Arbeitnehmer, Arbeitslose, Studenten, Schüler, Auszubildende und Selbstständige. Das wichtigste Thema für die große Mehrheit der Befragten: Knapp neun von zehn Umfrageteilnehmern geht ein sicherer Arbeitsplatz über alles. 83 Prozent wünschen sich, eine Rente zu bekommen, mit der sie im Alter gut auskommen können. Knapp 80 Prozent ist es sehr wichtig, so abgesichert zu sein, dass sie ihre Zukunft planen können - und wünschen sich vom Staat entsprechende Sicherungssysteme im Falle von Arbeitslosigkeit und Krankheit. Der Faktor Freude bei der Arbeit nimmt demgegenüber eine deutlich nachrangige Position ein. Im Vergleich lediglich zwei Drittel der Befragten fanden es sehr wichtig, dass die Arbeit auch Spaß mache.
Gutes Leben gleich sicherer Job, FAZ 3.7.2009




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Krankmachen ist gesund 
Freitag, 3. Juli 2009 - Studien
Krankmachen ist der Gesundheit von Mitarbeitern zuträglich, so das Ergebnis einer dänischen Studie unter 12.000 Beschäftigten. Die Forscher fanden heraus, dass Mitarbeiter, die sich öfter krank zur Arbeit schleppen, ein um 74 Prozent höheres Risiko haben, in der Folgezeit länger als zwei Monate auszufallen als jene, die, wenn sie krank sind, zuhause bleiben und sich kurieren. Der in immer mehr Unternehmen aus Angst vor dem Arbeitsplatzverlust gepflegte Präsentismus, der dazu führt, dass kranke Mitarbeiter vor einer Krankschreibung zurückscheuen, könnte Firmen also nachträglich teuer zu stehen bekommen.
Kranksein macht gesund, ManagerSeminare Juli 2009


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Gute Arbeit ist Mangelware 
Donnerstag, 2. Juli 2009 - Arbeit
Nur zwölf Prozent der deutschen Arbeitnehmer haben "gute Arbeit", so das ernüchternde Ergebnis des jährlich erhobenen Index des DGB. 55 Prozent der Angestellten haben mittelmäßige Arbeitsbedingungen, für 33 Prozent sind diese sogar schlecht. Auf der Skala des DGB stehen Indexwerte von 80 bis 100 für gute Arbeit, Werte zwischen 50 und 80 für Mittelmaß und Werte von 0 bis 50 für eine explizit schlechte Arbeitssituation. Der Durchschnittswert aller erhobenen Parameter lag in der Erhebung 2009 bei 58. Am zufriedensten sind die deutschen Arbeitnehmer mit dem Sinngehalt ihrer Arbeit (79), der Kollegialität am Arbeitsplatz (77) und der Gestaltung der emotionalen Anforderungen (71). Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten, Führungsqualität und die Betriebskultur rangieren dagegen im unteren Mittelfeld. Am schlechtesten beurteilen die Deutschen ihr Einkommen (40), gefolgt von Aufstiegsmöglichkeiten (47) und den beruflichen Zukunftsaussichten sowie der Arbeitsplatzsicherheit (48).
DGB Gute Arbeit 2009



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Der Dalai Lama zur Finanzkrise 
Mittwoch, 1. Juli 2009 - Management
Die Fixierung auf materielle Werte engt den Geist und das Denken ein und ist eine der Ursachen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise - so der Dalai Lama in einem Interview mit dem Manager Magazin. Enthusiasmus und globale Verantwortung sollten die Triebfedern der Ökonomie sein, fordert der Mönch. Die entscheidende Frage sei, wie das Geld verteilt werde - für die Befriedigung der Gier von einigen wenigen Menschen oder im Sinne der globalen Verantwortung für den Lebensstandard der armen Menschen, die Bildung der Kinder und das Gesundheitssystem, schreibt das Manager Magazin. Ein besonderer Kritikpunkt des Dalai Lama: Immer noch werde in der Wirtschaft viel zu stark zwischen "wir" und "sie" unterschieden, so dass wechselseitige Verpflichtungen im Rahmen der Weltwirtschaft nicht gesehen würden. Auf der Webseite des Manager Magazins stehen verschiedene Web-Videos zum Interview zur Verfügung.
"Gier hat die Krise verursacht", Manager Magazin 26.6.2009


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Götz Werner und seine menschengemäße Führung 
Dienstag, 30. Juni 2009 - Management
Mit seinem Einsatz für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist DM-Gründer Götz Werner in den letzten Jahren ständig in den Medien präsent. Sein Menschenbild, das auf Entfaltungsfähigkeit und Entwicklungspotenziale, abzielt, kann Führungskräften wichtige Anregungen für eine "menschengemäße Führung" vermitteln. Das Unternehmensmagazin von Egon Zehnder hat ein ausführliches Portrait über Werner veröffentlicht. "Menschen wollen sich in ihrem Leben entwickeln, sonst kämen sie gar nicht erst auf die Welt", so das Credo von Werner. Für den Anthroposophen haben Führungskräfte die Aufgabe, ähnlich wie ein Dirigent eines Orchesters einen Rahmen zu schaffen, der die Mitarbeiter anregt, ihr Bestes zu geben. Dabei stehe weniger das "Wie" im Vordergrund, als vielmehr das "Warum" einer Tätigkeit, denn Führung funktioniere dann wie ein Sog. Auch zum Thema Change und vorausschauender Strategieentwicklung hat Werner seine ganz eigenen Ansichten: "Die Fähigkeit zur Antizipation, die Vorwegnahme der Zukunft, ist die urunternehmerische Fähigkeit schlechthin.“ Voraussetzung für dieses "Handeln aus der eigenen Vorstellung heraus" sei eine gute Wahrnehmung. Diese durch Kunst, Kultur und andere Anregungen von außen zu schulen – auch bei sich selbst –, sei die Aufgabe einer Führungskraft.
Der Humanist, Egon Zehnder Magazin 1.2009


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Bei Banken hapert es noch mit der Nachhaltigkeit 
Montag, 29. Juni 2009 - Management
Die Analysten von oekom research haben die Nachhaltigkeitsbemühungen von 65 Geschäftsbanken untersucht. Die Skala der Ratings reicht von der Bestnote A+ bis zur niedrigsten Wertung D-. Der Durchschnittswert aller untersuchten Banken lag bei C- - ein im Vergleich zu anderen Sektoren laut oekom research eher schlechtes Ergebnis. Die Deutsche HypoVereinsbank erreichte ein B-, gefolgt von den australischen Banken Westpac Banking Corporation und National Australia Bank, die beide mit C+ abschnitten. Die besondere Kritik der Analysten gilt nach wie vor der mangelnden Transparent und Kundenorientierung der Banken im Vertrieb. Bei der Ausgestaltung der Produkte orientieren sich immer mehr Finanzdienstleister am Thema Nachhaltigkeit und berücksichtigen Themen wie Klimawandel oder Wasser bei den Kapitalanlagemöglichkeiten. Trotz beeindruckender Wachstumsraten liegt der Anteil von Fonds und Mandaten, die nach umfassenden ökologischen und sozialen Kriterien verwaltet werden, bei den meisten Banken bei unter drei Prozent. Die HypoVereinsbank ist im Rating der Vorreiter. Sie berücksichtigt im Prüfprozess für die Vergabe von Großkrediten und Projekten auch ökologische und soziale Kriterien.
Pressemitteilung oekom research 19.6.2009


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Krise ist in vielen Unternehmen hausgemacht 
Freitag, 26. Juni 2009 - Studien
Unternehmen, die im Zuge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise akut ins Trudeln geraten und Insolvenz anmelden müssen, waren meist schon vor dem Einbruch der Wirtschaft gefährdet - ihre Bedrohung ist also in vielen Fällen hausgemacht, so das Ergebnis einer Studie der Munich Strategy Group. Untersucht wurden 800 Mittelständler mit Umsätzen zwischen zehn und 600 Millionen Euro. An den akuten Problemen der letzten Monate sind häufig Managementfehler früherer Jahre schuld, so die Studie. Falsche strategische Entscheidungen hätten Firmen wie rosenthal, Pfarr, karmann oder Märklin ins Trudeln gebracht, so die Experten. Laut Studie sind 19,3 Prozent der untersuchten Unternehmen derzeit akut gefährdet, weitere 41,4 Prozent weisen ein mittleres Risiko auf, darunter etwa ein Viertel, dem ebenfalls das Aus drohen könne. Mehr als ein Drittel der Firmen steht allerdings nach wie vor gut da: 17 Prozent haben aufgrund kluger Strategien ein sehr geringes Risiko, 22 Prozent ein geringes.
Wer jetzt fällt, hat lang gewackelt, FTD 17.6.2009


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