Sommerzeit - Ferienzeit 
Donnerstag, 19. Juli 2012 - sonstiges
think.work.different macht Sommerferien! Ab 13. August sind wir wieder mit täglich frischen News für Sie da. Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage.

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Mit Zen die eigenen Potenziale entfalten 
Mittwoch, 14. März 2012 - sonstiges
In ihrer Sendung HR3 live spricht Moderatorin Bärbel Schäfer mit Zen-Meister Hinnerk Polenski über Zen-Praxis als Weg, die eigenen Potenziale tiefer zu ergründen und zu entfalten. Polenski spannt dabei einen Bogen zwischen Denken und Erkennen, zwischen lebendigem Alltag und Stille und zeigt, wie Meditation es uns ermöglichen kann, einen neuen Blick auf unser menschliches Dasein zu werfen. Im Zuge der anhaltenden Diskussion über Burn-out und Erschöpfung wird ja zunehmend auch über die hilfreichen Folgen von Meditation gesprochen. Polenski eröffnet in dem Gespräch jedoch eine weitere Dimension, denn ihm geht es nicht allein um die funktionalen und beispielsweise gesundheitlich positiven Wirkungen von Meditation, sondern darum, einen grundsätzlichen Erfahrungsraum zu vermitteln, der zur Erkundung des eigenen Seins einlädt.
HR3 Live mit Hinnerk Polenski

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Virtuelle Scheuklappen 
Freitag, 9. März 2012 - sonstiges
Spiegel online geht in einem Beitrag der Frage nach, welchen Einfluss die Selbstselektionsmechanismen sozialer Netzwerke auf unsere Weltwahrnehmung haben. Wo Shopping-Seiten uns dank Cookies zielsicher Artikel zeigen, die uns aufgrund unserer bisherigen Einkäufe interessieren könnten, wo wir auf Facebook seitenweise Links und Aktivitäten unserer "Freunde", mit denen wir bereits viele Perspektiven teilen, angezeigt bekommen, wo Nachrichten-Aggregatoren die Weltlage gemäß unseren Leseneigungen filtern, da wird der Blick auf die Welt leicht einseitig. Hinzu kommt, dass die Häppchenwelt des Internets rein systemisch vor eher komplexen Themen zurückweicht. Erfahrungsgemäß sind es Nachrichten, die in wenigen Worten auf den Punkt kommen, die wir häufig weiterleiten - um unsere eigene Aufmerksamkeit und die der Empfänger nicht überzustrapazieren. Einerseits wird die Welt für uns immer größer, aber wir schränken den Zugang zu ihr - häufig selbstinduziert - ständig weiter ein. Dieses Paradox lässt sich nur aktiv überwinden: Öfter einmal auch inhaltlich komplexe Beiträge mit Muße lesen, nicht immer nur die gewohnten Blogs konsultieren oder auch einfach mal neugierig in der Buchhandlung nach Titeln fischen, die einen zweiten Blick wert sind ...
Wie Facebooks nette Welt uns entmündigt, Spiegel online 27.2.12

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Neue Ausgabe von "WIR - Menschen im Wandel" 
Dienstag, 6. März 2012 - sonstiges
Ab sofort ist die neue Ausgabe von "WIR - Menschen im Wandel", zu dessen Gründern ich gehöre, im Handel erhältlich. In diesem Heft portraitieren wir den Visionär Otto Scharmer, der mit seiner Methode des Presencing einen neuen Zugangsweg zum Thema gesellschaftliche Transformation ebnet. Darüber hinaus stellen wir die Transition-Town-Bewegung vor, die das Thema Nachhaltigkeit ganz konkret in die Regionen trägt. Im WIR-Trialog diskutiere ich mit meinen Redaktionskollegen Jens Heisterkamp und Christoph Quarch über neue Perspektiven der politischen Partizipation und des Wandels. Weitere spannende Themen sind die dritte industrielle Revolution, die Arbeit der NGO Tactical Technology Collective und ein Beitrag von mir über das wachsende Bedürfnis der Deutschen nach mehr Weisheit in der öffentlichen Sphäre. "WIR - Menschen im Wandel" ist ein Magazin-Projekt, das bisher nur durch die größtenteils unentgeltliche Mitarbeit der Gründer und Unterstützer möglich ist, weshalb wir uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit tatkräftig unterstützen - indem Sie WIR abonnieren oder uns sogar mit einem Gründungsbaustein ab 1.000 Euro finanziell unterstützen.
WIR - Menschen im Wandel


[ 1 Kommentar ]     Permalink
Geschichten des Gelingens 
Donnerstag, 9. Februar 2012 - sonstiges
Veränderung braucht konkretes Handeln, so der Sozialpsychologe Harald Welzer. Mit seiner Stiftung Futurzwei will er Vorreiter des Wandels zeigen, die zum Nachahmen motivieren. "Aus der Sozialpsychologie weiß man, dass Wissen und Einsicht allein nicht reichen, um unsere Lebenspraktiken und die Infrastrukturen des Alltags zu verändern. Man weiß, dass das stärkste Moment der Veränderung einer Praxis die Praxis selbst ist. In Gesellschaften wie unserer, die jede Menge Freiräume anbieten, gibt es auch jede Menge Labore einer anderen, nachhaltigeren Wirklichkeit", so Welzer. Die Geschichten des Wandels, die er auf der Stiftungswebseite sammelt, sollen es nicht bei Kritik am Bestehenden bewenden lassen: "Die Akteure, von denen wir erzählen, tun etwas Unerwartbares. Dass wir zu viel Dreck, Mobilität, Emissionen, Ungerechtigkeit hervorbringen, finden wir ja alle bedenklich. Aber in der Regel erschöpft sich das Unzufriedensein darin, dass man mit anderen darüber spricht. Futurzwei interessiert sich für die Leute, die sagen: Ich mache das jetzt anders." Das Wichtigste für ihn: "Menschen verstehen sich in diesem Medium als Handelnde, nicht als Opfer."
Wir sind nicht nett, Die Zeit 20.1.12

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Selbstbewusstsein durch Modeaskese 
Donnerstag, 2. Februar 2012 - sonstiges
Eine ungewöhnliche Idee und ein Zeichen der besonderen Art: Die FAZ berichtet in einem Beitrag über die 17-Jährige Rebecca Berker, die ein Jahr lang mit Konsumverzicht für ökologische Belange eintrat. Die Schülerin trug 365 Tage lang das gleiche T-Shirt - mit der Aufschrift "i am challenge" (na gut, sie hatte 10 Exemplare davon, denn ab und zu durften die Shirts auch mal gewaschen werden) und wollte damit zeigen, dass man auch anders leben kann: "Für mich sind Klamotten eben nicht so wichtig, sondern Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit." Der Umweltaktivistin gelang es zwar nicht, Mitschüler zum Mitmachen zu bewegen, doch werden ihr zahlreiche Wetten einige Spenden für ihr Umweltengagement einbringen. Für die junge Frau sprang neben diesem greifbaren Ergebnis viel Selbsterfahrung heraus: "Heute kann ich sicher sagen, dass meine Freunde mich nicht nur aufgrund meiner Klamotten mögen. Mir ist es auch egal, was andere darüber denken. Außerdem habe ich ein anderes Verhältnis zu materiellem Eigentum aufgebaut."
Modeaskese als Selbsterfahrung, FAZ 24.1.12

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Weihnachtszeit - Ferienzeit 
Donnerstag, 15. Dezember 2011 - sonstiges
think.work.different macht Weihnachtsferien. An dieser Stelle möchte ich allen LeserInnen des Blogs für ihre Aufmerksamkeit und ihre freundlichen Feedbacks zu meiner Arbeit danken. Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 2. Januar finden Sie hier wieder Neuigkeiten rund um Spirit im Business. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Zwischen Pragmatismus und Dogmatismus 
Mittwoch, 12. Oktober 2011 - sonstiges
Die taz lässt in einem spannenden Dialog die Initiatorin des Projekts Halbzeitvegetarier Katharina Rimpler und den überzeugten Veganer Christian Vagedes darüber diskutieren, welcher Weg sinnvoll ist, um Menschen zu einer Veränderung ihres Ernährungsverhaltens - und damit zu einer Minimierung der schädlichen Auswirkungen desselben auf die Welternährungslage und ökologische Aspekte - zu bewegen. Rimpeler, die selbst auf den Genuss von Fleisch verzichtet, geht davon aus, dass eine eher dogmatische Alle-oder-Nichts-Forderung, nämlich die Forderung eines hundertprozentigen Verzichts auf tierische Produkte, eher abschreckende Wirkung hat, da Menschen eher dazu neigen, ihr Verhalten langsam und im Rahmen kontinuierlicher Lernprozesse zu verändern. Vagedes hingegen betrachtet diese Perspektive eher als Halbheit und setzt auf hundertprozentiges Commitment. Er betrachtet den eher legeren Umgang mit dem Thema als grundlegend falsches Signal. Ich finde an dem Beitrag spannend, wie Rimpeler - aus meiner Sicht sehr treffend - beschreibt, dass man sich so großen Entscheidungen wie dem Fleischverzicht auch in kleinen Schritten annähern kann. Sicherlich haben manche Menschen ein initiales Erlebnis oder eine Erkenntnis, die es ihnen leicht macht, ihr Leben von hier auf jetzt um 180 Grad zu wenden. Aber häufig sind es gerade die - auch selbstauferlegten - Verbote, die uns mental in die Enge treiben. Ein "nie wieder" wirkt da leicht blockierend und mobilisiert unseren Widerstand. Mein persönliches Fazit: Auch kleine Schritte in die richtige Richtung sind ein wichtiger Beitrag.
"Man muss einen Cut machen!" taz 25.9.11

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink

Zurück Weiter