Sommerzeit - Ferienzeit 
Donnerstag, 18. Juli 2013 - sonstiges
think.work.different macht Ferien! Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und sind ab 12. August wieder mit frischen News für Sie da.

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Arbeitnehmer fürchten um ihre Jobs 
Mittwoch, 17. Juli 2013 - Studien
Das aktuelle Edenred-Ipos-Barometer, für das 7.200 Arbeitnehmer aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien befragt wurden, zeigt, dass die Angst der Arbeitnehmer vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes wächst. So ist diese Furcht inzwischen bei 44 Prozent der Deutschen verbreitet (2012: 29 Prozent), in Spanien sogar bei 59 Prozent der Arbeitenden. Zwar sind im Schnitt rund 90 Prozent der Befragten stolz zu arbeiten, aber das hat wenig mit der Zufriedenheit mit dem Arbeitsverhältnis selbst zu tun als mit der Tatsache, dass die meisten einfach froh sind, überhaupt Arbeit zu haben. 42 Prozent der Deutschen betrachten die Qualität ihres Arbeitsleben als hoch (2012: 48 Prozent). 62 Prozent bekunden eine gleichbleibende Motivation, 14 Prozent sogar eine steigende, während 22 Prozent der deutschen Arbeitnehmer zugeben, dass ihre Motivation sinke. 39 Prozent der Befragten bemängeln eine unzureichende Prävention von psychosozialen Erkrankungen, 47 Prozent fühlen sich im Hinblick auf die Unterbringung ihrer Kinder in Tagesstätten von ihrem Unternehmen im Stich gelassen.
Deutsche sind Europameister der Motivation, WiWo 11.6.13


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Kreativität kann man lernen 
Dienstag, 16. Juli 2013 - Management
Kreativ ist man, oder man ist es eben nicht - dieses Vorurteil wird von vielen Menschen ohne Hinterfragen akzeptiert, denn der Kreativitätsmythos, den wir verinnerlicht haben, besagt nichts anderes als dass man Kreativität nicht lernen kann. Ein Beitrag im Harvard Business Manager geht hingegen davon aus, dass es bei der Entfaltung von Kreativität nicht allein um das Nutzen angeborener Talente geht, sondern vielmehr darum, sich permanent darin zu üben, den Geist für Neues und Unvorhersehbares zu öffnen. Meist seien es vier Aspekte, die Menschen davon abhalten, kreativ zu werden: "Angst vor dem Unbekannten, vor dem Urteil von Mitmenschen, vor dem ersten Schritt und vor Kontrollverlust". All diese Ängste lassen sich jedoch überwinden, indem man sich im Berufsalltag einfach regelmäßig mit ihnen konfrontiert und im Zuge der eigenen Erfahrung lernt, dass die Lebenspraxis dabei hilft, über die Angst hinwegzugehen. Der Rat der Autoren an Führungskräfte: öfter mal den Schreibtisch verlassen, sich mit anderen Menschen (zum Beispiel Kunden) persönlich auseinandersetzen, ungewöhnliche Ideen nicht gleich verwerfen, sondern ausprobieren. So einfach kann sich Kreativität einstellen.
Mut zur Kreativität, HBM 10.6.13


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Lachen schadet der Frauenkarriere 
Montag, 15. Juli 2013 - Studien
Lachende Frauen werden als Chefinnen nicht ernst genommen - so könnte man die Ergebnisse einer Untersuchung der Technischen Universität München deuten. Rund 2.000 Probanden wurden fiktive Szenarien mit Frauen vorgestellt. Manche Frauen zeigten ein fröhliches Verhalten, andere ein eher emotionsloses, während die dritte Gruppe Stolz auf ihre Leistungen zum Ausdruck brachte. Die Testpersonen kamen dabei schwerpunktmäßig zu der Einschätzung, dass vor allem die fröhlichen Frauen keinen Führungswillen zeigten. Zwar gilt auch bei der Betrachtung von Männern Stolz als Merkmal für Führungsbereitschaft. Doch wird beispielsweise fröhlichen Männern dennoch mehr Führungswille zugetraut als fröhlichen Frauen. Die Forscherinnen wollen die Ergebnisse zum Anlass nehmen, Schulungen für ein vorurteilsfreieres Personalmanagement zu entwickeln.
Fröhliche Frauen überzeugen nicht, WiWo 10.6.13


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Teilzeit wirkt bei Männern auf die Psyche 
Freitag, 12. Juli 2013 - Studien
Eine Teilzeitbeschäftigung scheint Männern aufs Gemüt zu schlagen, denn männliche Arbeitnehmer mit kürzeren Arbeitszeiten sind häufiger wegen psychischen Beschwerden krankgeschrieben. Die zeigt die Auswertung der Daten von 3,9 Millionen Versicherter der Techniker Krankenkasse. Während vollzeitbeschäftigte Männer 2012 im Schnitt auf 1,44 Tage Krankschreibung aufgrund psychischer Leiden kamen, waren es bei Männern in Teilzeitbeschäftigung 1,91 Tage. Außerdem erhielten letztere 53 Prozent mehr Tagesdosen Antidepressiva. Als Grund für diese Diskrepanz werten die Wissenschaftler das männliche Selbstverständnis, das einen nicht unbedeutenden Teil des Selbstwertgefühls aus der Arbeit schöpfe. Wer diesem klassischen Rollenmodell nicht gerecht werde, leide darunter. Mediziner empfehlen deshalb, den eigenen Stolz nicht nur aus dem Beruf zu schöpfen.
Teilzeitjobs machen Männer krank, Karriere Spiegel 8.6.13


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Mitgefühlstraining stärkt Beziehungen im Job 
Donnerstag, 11. Juli 2013 - Studien
Eine amerikanische Studie illustriert, dass Menschen, die sich in der Praxis des Mitgefühls üben, nicht nur ihr persönliches Wohlbefinden verbessern, sondern auch eine bessere Beziehungsqualität in ihrem Arbeitsalltag wahrnehmen. 65 Angestellte der University of North Carolina wurden sechs Wochen lang täglich für eine Viertelstunde in der Liebende-Güte-Meditation trainiert, bei der die Praktizierenden lernen, sich selbst, aber auch anderen Menschen mehr Mitgefühl entgegenzubringen. Die Trainierenden wurden mit einer Wartegruppe verglichen, die keiner besonderen Praxis nachging. In Tagebüchern notierten alle Probanden ihre positiven und negativen Gefühle während des Projekts. Die Mitgefühlsgruppe zeigte dabei deutlich mehr Qualitäten wie Freude, Hoffnung, Dankbarkeit und Dankbarkeit und berichtete über deutlich weniger negative Gefühle. Auch gaben die meditierenden Probanden an, dass sie ihre Beziehungen zu anderen Menschen verbesserten. Eine wichtige Erkenntnis: Die positiven sozialen Wirkungen stellten sich erst ein, nachdem die Übenden eine positive Wirkung auf ihr eigenes Gefühlsleben durch das Training feststellten. Die Forscher schließen daraus, dass die Gestaltung positiver Beziehungen zuallererst auf der individuellen Ebene ansetzen müsse.
Sich gesund meditieren, Wirtschaftspsychologie aktuell 11.6.13


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Gender, Asymmetrie und Macht 
Mittwoch, 10. Juli 2013 - Wissenschaft
Nachdem durch die anhaltende Debatte über die Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte die Frage der Unterschiede zwischen den Geschlechtern wieder stärker in den öffentlichen Fokus rückt, gibt es immer mehr Wortmeldungen in der Gender-Diskussion, die zu einer differenzierteren Betrachtung mahnen. Im Gespräch mit der Zeit erklärt die Psychologin Doris Bischof-Köhler einige Ursachen für ganz grundsätzliche Asymmetrien zwischen Männern und Frauen. " Die Entstehung der heute beobachtbaren Geschlechtsunterschiede liegt etwa 400 Millionen Jahre zurück. Unsere tierischen Vorfahren gingen zum Leben an Land über. Samen und Eizellen wurden nicht mehr, wie bei Fischen, dem Meer anvertraut. Die Weibchen übernahmen die Bürde der inneren Befruchtung. Seitdem können sie erheblich weniger Nachkommen in die Welt setzen als die Männchen. Das bedingt eine permanente Konkurrenzsituation zwischen den Letzteren, und die hat einen Selektionsdruck ausgeübt, zu dem es beim weiblichen Geschlecht keine annähernd gleich starke Entsprechung gibt. Alle wesentlichen Geschlechtsunterschiede leiten sich aus dieser Asymmetrie her. Männchen, die Risiken eingehen, die Konkurrenzsituationen nicht nur ertragen, sondern Freude daran haben, die sich von Misserfolgen nicht entmutigen lassen, die Rangordnungen etablieren und unter Bildung von Seilschaften stressfrei ertragen, bis bessere Bedingungen eintreten – solche Männchen hatten größere Chancen, ihre Eigenschaften an ihre Söhne zu vererben, als die weniger robusten Konkurrenten", so Bischof-Köhler. Die Psychologin weist darauf hin, dass letztlich nicht der Unterschied von Bedeutung sei, sondern seine gesellschaftliche Bewertung: "Leider ist die Unterscheidung in der Tat durchaus nicht wertfrei. Das liegt daran, dass die permanente Konkurrenzsituation evolutionsbiologisch auch bewirkt hat, dass Männer Spezialisten in der Selbstdarstellung, im Imponierverhalten sind. Aufgrund uralter wahrnehmungspsychologischer Gesetze erzeugt Aufsehen automatisch Ansehen, Beachtung führt zu Achtung. Imponieren suggeriert Bedeutsamkeit. Ein radschlagender Pfauenhahn macht mehr her als eine tarnfarbene Pfauenhenne. Wir beobachten, dass Männer sich und ihre Tätigkeiten spektakulärer inszenieren als Frauen – man braucht nur einen Drei-Sterne-Koch mit einer Hausfrau zu vergleichen. Deshalb habe ich auch keine Sorge um die armen Männer, die jetzt um ihr Prestige bangen. Sie werden den Dämpfer überstehen." Vor diesem Hintergrund wäre der Gender-Debatte und vor allem den Bemühungen um eine Gleichstellung von Männern und Frauen wahrscheinlich mehr gedient, wenn sich die Diskussion stärker auf die gesellschaftliche Konstruktion von Werten und Bewerten konzentrieren würde als auch biologische Unterschiede ...
"Keine falschen Schlüsse ziehen", Zeit online 9.6.13


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Yoga macht das Hirn fit 
Dienstag, 9. Juli 2013 - Studien
Eine Studie der University of Illinois zeigt, dass bereits 20 Minuten Yoga-Praxis einen deutlichen positiven Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten haben. Untersucht wurde eine Gruppe von Studentinnen, die in zwei Gruppen eingeteilt entweder Yoga-Übungen mit Muskeltraining und Entspannungsphasen absolvierten oder an einem Laufprogramm teilnahmen. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass sportliche Betätigung kognitive Leistungen verbessern kann. Beide Gruppen lösten vor und nach ihren jeweiligen Übungen kognitive Aufgaben, die das Arbeitsgedächtnis und die Aufmerksamkeit für Fehler überprüften. Dabei zeigte sich bei der Yoga-Gruppe ein deutlich größerer Leistungsfortschritt nach dem Training als bei der Sport-Gruppe. Die Wissenschaftler führen die Unterschiede darauf zurück, dass die meditativen Übungen des Yoga insbesondere auch gegen Unruhe und Stress wirken, was der Fokussierung des Geistes zugute komme.
Yoga schärft das Hirn, Wissenschaft aktuell 7.6.13


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