Die neue Ausgabe von evolve ist da: Die Zukunft in uns 
Donnerstag, 23. Juli 2015 - Medien
Seit heute ist die neue Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur am Kiosk erhältlich. Mit dem Titelthema "Die Zukunft in uns - Gesellschaft im Umbruch" widmen wir uns dieses Mal der Frage, wie soziale Transformation möglich werden kann. Der Kulturphilosoph Charles Eisenstein beispielsweise versucht dafür zu sensibilisieren, dass wir im Herzen oft schon ein Gespür dafür haben, welche bessere Welt wir uns wünschen. Enno Schmidt, Vorreiter der Idee des Grundeinkommens, rückt den Blick darauf, wie wichtig es ist, sich selbst vorbehaltlos zu fragen, was der eigene Ausdruck sein könnte - als tiefste Form gelebter Authentizität. Eine Frage, die wir uns allzu oft aufgrund vermeintlich äußerer Zwänge gar nicht mehr zu stellen getrauen. Otto Scharmer gibt spannende Impulse, wie ein Shift vom Ego- zum Eco-Bewusstsein gelingen kann. Und Marina Weisband zeigt am Beispiel der liquiden Demokratie, dass die Reibung an scheinbaren Gegensätzen essenzieller Teil neuer Lösungen sein kann. Ich selbst versuche in meinem Beitrag zu zeigen, welche Wege Unternehmen einschlagen, um mit Meditation zu einer neuen Bewusstheit im Business zu finden. Alles in allem bringt evolve dieses Mal wieder jede Menge Inspiration für alle, die am Thema Change interessiert sind.

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Besser Leben - die Idee des Magazins "transform" 
Donnerstag, 28. Mai 2015 - Medien
Zeit online berichtet über einen neuen Start-up, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, mit einem Magazin namens "transform" neue Perspektiven für die Arbeits- und Lebenswelt zu verbreiten. "Ich bin davon überzeugt, dass wir vieles wieder zurückerobern müssen – zum Beispiel Zeitsouveränität. Muße, Müßiggang, Zeit zum Nichtstun sind wichtig für ein gutes Leben. Und darum geht es uns – das gute Leben. Überall gibt es nur Krisen, in den Medien wird überwiegend über Probleme berichtet. Da wird immer nur kritisiert, selten geht es um Lösungen – und wenn, dann sind sie kompliziert oder verweisen auf eine höhere Instanz. 'Die Politik müsste….' heißt es dann. Aber was hat das mit mir zu tun?", beschreibt Ko-Gründer Jan Korte die Motivation hinter dem Projekt. Die Devise der Gründer: "Jeder einzelne kann die Welt mitgestalten und prägen, insbesondere in seinem unmittelbaren Lebenszusammenhang." Auf der Magazin-Webseite gibt es bereits Artikel zu Themen wie "Anleitung zum Blaumachen", "Kein Job erfüllt alles" und "Was ist das 'gute Leben'"? Gegenwärtig sammeln die Gründer via Crowdfunding Geld, um eine gedruckte Version des Magazins herauszubringen.
"Her mit dem guten Leben", Zeit online 20.5.15
Webseite "transform"


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Wie Wir-Räume unser In-der-Welt-Sein verändern können 
Montag, 18. Mai 2015 - Medien
Letzte Woche habe ich zusammen mit Dr. Thomas Steininger bei Radio evolve eine Sendung zur aktuellen Ausgabe des Magazins über Wir-Räume gemacht. Vor allem in den aktuellen Diskussionen über die Möglichkeit sozialen Wandels zeigt sich immer wieder, dass der Individualismus westlicher Kulturen an seine Grenzen zu stoßen scheint. Der Fokus auf die eigene Lebenssphäre, mit dem wir häufig recht unbewusst durchs Leben gehen, scheint uns in gewisser Weise von der Lebendigkeit des Lebens als Ganzem zu trennen - meist, ohne dass wir es wirklich bemerken. In der Radio-Sendung sprechen wir nicht nur über aktuelle Zugangswege zu neuen Wir-Perspektiven, sondern wir gehen auch der Frage nach, wie die Ausrichtung auf größere Lebenszusammenhänge unser Ich-Sein selbst zu verändern beginnt. Die Sendung lässt sich online nachhören oder herunterladen unter:
Radio evolve: Sendung zu "Wir-Räume - die Transformation unserer Beziehungen"

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evolve: Wir-Räume - Die Transformation unserer Beziehungen 
Donnerstag, 7. Mai 2015 - Medien
Seit einigen Tagen ist die neue Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur im Handel, dieses Mal mit dem Schwerpunktthema "Wir-Räume - Die Transformation unserer Beziehungen". Wir haben dabei den Versuch unternommen, verschiedene zumeist auf Kommunikation basierende Zugangswege zu einem neuen Wir-Verständnis nachvollziehbarer zu machen. Andrew Venezia zeigt beispielsweise in seinem Artikel, wie unser mentales Bewusstsein unter den Vorzeichen der Zeit an seine Grenzen stößt - und vermittelt einen Geschmack davon, wie wir über diese Grenzen hinausgehen können. Elizabeth Debold sprach mit World-Café-Begründerin Juanita Brown und William Isaacs, der unter anderem mit dem Dialog nach David Bohm in Business-Kontexten arbeitet, darüber, wie sich unsere Wahrnehmungsfähigkeit für ein personal-soziales Wir kultivieren lässt und was dadurch möglich wird. Isaacs lässt dabei bereits anklingen, dass jenseits des rein Zwischenmenschlichen sich hier eine neue Dimension öffnet, die unser Selbstverständnis von Grund auf verändern könnte. Diesen Identitäts-Shift nehmen Thomas Steininger und Jeff Carreira in den Blick, die in ihrem Dialog über Evolutionäre Dialoge anschaulich vermitteln, welche neuen Möglichkeitsräume sich auftun, wenn das Ich durchlässig wird und sich in seiner Unbegrenztheit nicht nur erfährt, sondern auch aus dieser heraus agiert. Wie radikal diese Veränderung sein kann und was sie von uns und unserem Selbstverständnis verlangt, versuche ich in meinem Beitrag zum Thema "Über (s)ich hinauswachsen" aufzugreifen.

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Downshifting - warum weniger bisweilen mehr ist 
Montag, 4. Mai 2015 - Medien
In der April-Ausgabe von info3 ist von mir der Artikel Weniger Arbeit, mehr Leben erschienen, in dem ich den wachsenden Trend zum Downshifting näher betrachte. Längst sind es nicht mehr nur überarbeitete Führungskräfte und Besserverdienende, die beschließen, nicht ihre gesamte Wachzeit dem Job zu widmen. Auch in der jüngeren Generation mehren sich die Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um mehr Zeit für ihre weiteren Interessen zu haben. Diese neue Bewegung ist nicht grundsätzlich gegen das Arbeiten eingestellt, sondern sie erkennt lediglich, dass Leben mehr bedeutet, als nur im Job aktiv zu sein.

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Der Körper - ein unterschätzter "Lebensraum" 
Donnerstag, 22. Januar 2015 - Medien
Solange er "funktioniert" und wir uns halbwegs gesund fühlen, machen wir uns im Alltag nur wenige Gedanken um unseren Körper. Unsere nach außen fokussierte Kultur lässt schlicht aus unserer Wahrnehmung geraten, dass unsere Körperlichkeit im Prinzip der vordergründige Resonanzraum ist, durch den wir mit der Welt im Kontakt sind. Deshalb haben wir uns mit der neuen Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur, die ab heute am Kiosk erhältlich ist, unter dem Titel "Vom Körper, den wir haben, zum Leib, der wir sind" diesem faszinierenden Thema einmal angenommen. In spannenden Interviews mit den Philosophen Gernot Böhme und Thomas Fuchs, mit Erfahrungsberichten mitten aus dem Leben und einem wunderbaren Überblick über die evolutionäre Entwicklung unserer Körperbeziehung von meinem Kollegen Mike Kauschke lässt sich so ein völlig neues inneres Verständnis unseres Daseins entwickeln. Die Gender-Expertin Elizabeth Debold zeigt, wie verschiedene öffentliche Diskurse den Körper zum Politikum machen - andererseits illustriert die spirituelle Lehrerin Tenzin Palmo, dass hinter dieser Art von Entfremdung auch ein Weg zu neuer Freiheit liegen kann. Für mich selbst war das Arbeiten am Thema eine existenzielle Erfahrung, denn gerade im Ringen um Worte für etwas, das eigentlich vor den Worten als Wirklichkeit schon da ist, hat sich mein eigenes Hiersein auf neue Weise erkannt. In meinem Beitrag versuche ich, verschiedene Körpererfahrungen, die wir, sei es durch mediale Vermittlung oder ein unbewusstes von uns selbst Absehen, veräußerlicht haben, in ihrer Bedeutsamkeit wieder von innen verstehbar zu machen. Heute Abend ab 20 Uhr werde ich in Radio evolve gemeinsam mit Thomas Steininger des Thema der Ausgabe weiter erkunden.

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Zweifel an der Share Economy 
Dienstag, 14. Oktober 2014 - Medien
Teilen statt besitzen - unter dem Schlagwort "Share Economy" etablieren sich immer mehr Geschäftsmodelle, die bisherige Konsummodelle unterwandern. Was von den einen als Befreiung der Verbraucher gefeiert wird, ruft bei anderen zunehmend Skepsis hervor. "Schlimmstenfalls verwandelt die Sharing Economy uns in ewige Verkäufer und zementiert unsere Eingebundenheit in den Weltmarkt. Der Imperativ des Teilens diktiert uns, dass alles, was wir besitzen, von materiellen Vermögenswerten bis hin zu immateriellem wie Gedanken und Ideen, kategorisiert und mit irgendeiner Form der Identifizierbarkeit, etwa einem QR-Code, versehen werden kann", kritisiert etwa Evgeny Morozow im Freitag. Er verweist auf die politischen Implikationen, die diese neuen Vorstöße haben - und auf Verwerfungen, die durch sie nur weiter zementiert werden könnten: "Doch das eigentliche Probleme mit diesen utopischen Zukunftsvisionen besteht darin, dass sie die Pathologien des bestehenden politischen und ökonomischen Systems rationalisieren und sie als unsere bewussten Lifestyle-Entscheidungen darstellen. Es ist schön, sich in einer Position zu befinden, in der man wählen kann, ob man eine Sache mieten oder kaufen möchte. Doch viele haben eben nicht die Wahl. Ihnen bleibt gar nichts anderes übrig, als zu mieten." Laut Morozow könnte das vielgepriesene Teilen zwar die Negativfolgen der Wirtschafts- und Finanzkrise für viele Menschen erträglicher machen, lasse aber zugleich deren Ursachen unangetastet. Er kritisiert, dass der Sharing-Hype eher dazu beitrage, Politisches zu ignorieren und eine Taubheit gegenüber Unrecht und Ungleichheit zu befördern.
Zugang on demand, Der Freitag 30.9.14


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Neue Ausgabe von evolve: Maschinen meditieren nicht 
Montag, 28. Juli 2014 - Medien
Die druckfrische neue Ausgabe von "evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur" widmet sich dieses Mal einem besonders spannenden Thema. Unter dem Titel "Maschinen meditieren nicht - Unsere Zukunft zwischen Geist und Technik" geht das Heft der Frage nach, welche Bedeutung technologische Entwicklung für unser Menschsein hat und welche Herausforderungen sich aus den Zukunftsvisionen des Transhumanismus ergeben. In meinem Beitrag zu "Meditation im Mainstream" betrachte ich zwei unterschiedliche Umgangsweisen mit Meditation, nämlich die Möglichkeit, Achtsamkeitsmethoden dafür zu nutzen, den Herausforderungen der Leistungsgesellschaft besser Stand zu halten, und eine eher bewusstseinsorientierte Perspektive, die in Meditation eher einen Weg sieht, unsere Haltung zum Leben und im Leben auf grundlegende Weise zu transformieren. Mike Kauschke zeigt in einem Artikel, wie die innere Wirklichkeit, die durch Meditation zugänglich wird, heute immer stärker auch in philosophischen Diskursen aufgegriffen wird und sich damit eine neue Werte- und Bewusstseinskultur zu entwickeln beginnt. In Interviews gehen Bruder Steindl-Rast und der Neurowissenschaftler und Anthroposoph Arthur Zajonc der Frage nach, wie wir unvoreingenommen und aus einem tieferen Gegründet-Sein mit den Chancen der Technik angemessen umgehen können, ohne dabei unser Menschsein zu konterkarieren. Elizabeth Debold wiederum wirft einen Blick in die Gender-Zukunft und gibt Einblicke, wie sich unsere Geschlechteridentitäten wandeln könnten. Zum Heft gibt's auch eine Radio-Sendung, in der Tom Steininger und ich das Thema der Ausgabe weiter erkunden.
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