Sommerzeit - Urlaubszeit 
Freitag, 10. August 2007 - sonstiges
Die letzten schönen Sommertage wollen genutzt werden! Deshalb macht think.work.different bis einschließlich zum 2. September Urlaub. Ich wünsche allen LeserInnen entspannte und sonnige Augusttage. Wir lesen uns wieder.
Herzliche Grüße
Nadja Rosmann

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Tyrannen haben beste Aufstiegschancen 
Donnerstag, 9. August 2007 - Studien
Eine Studie der Bond-Universität, Australien, zeigt: Chefs, die sich tyrannisch benehmen, haben gute Aufstiegschancen. In einer Online-Umfrage der australischen Wissenschaftler äußerten zwei Drittel (64,2 Prozent) der 240 Teilnehmer, dass herrische Chefs für ihr Verhalten nie gerügt würden und oft sogar besonders schnell die Karriereleiter hinauf stiegen. Die Studienautoren stufen dieses Ergebnis als "bemerkenswert beunruhigend" ein und verweisen darauf, dass überautoritäre Vorgesetzte bei ihren Untergebenen ernsthafte gesundheitliche Probleme hervorrufen könnten, darunter Schlafstörungen, Depressionen und Erschöpfungszustände.
"Büro-Tyrannen machen besonders schnell Karriere", Spiegel online 3.8.2007

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Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Glaubwürdigkeit 
Mittwoch, 8. August 2007 - Studien
Werte allein sind kein Erfolgsgarant. Es müssen schon die richtigen sein, so das Ergebnis einer Studie der Wertekommission e.V., an deren Erstellung die Unternehmensberatung Management Partner beteiligt war. Während weniger erfolgreiche Unternehmen auf ihrer internen Werteliste vor allem auf Kundenbindung, Innovation und Qualität setzen, zeichnet sich das Werte-Ranking der erfolgreichen Firmen durch weitere wesentliche Faktoren aus. Sie messen der Zufriedenheit der Mitarbeiter, der inneren Transparenz, der Zusammenarbeit, sozialem Engagement und Glaubwürdigkeit eine deutlich höhere Bedeutung bei als ihre weniger erfolgreiche Konkurrenz. Das Wertemanagement ist eine klare Führungsaufgabe. Während 79 Prozent der erfolgreichen Unternehmen ihr Wertesystem in der Führungskultur verankern, tun dies nur 34 Prozent der weniger erfolgreichen Firmen.
Werte-Studie von Management Partner

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Kreativität für alle als Erfolgsprinzip 
Dienstag, 7. August 2007 - Management
Die Hamburger Werbeagentur Nordpol meint es ernst, wenn es darum geht, dass ihre Mitarbeiter kreativ sind. Die hochdekorierten Werber verzichten auf feste Kreativteams. Bei neuen Aufträgen kann sich jeder Mitarbeiter mit seinen Ideen einbringen, egal welchen Job er im Unternehmen macht. Das Prinzip: alle Beteiligten erhalten ein Briefing und können sich dann in Ruhe ihre ureigenen Gedanken zum Projekt machen. Später werden die Ideen dann von allen begutachtet. Wie erfolgreich dieses Vorgehen ist, zeigen nicht nur die zahlreichen Preise, die die Agentur immer wieder abräumt. Die Idee für den sehr erfolgreichen Renault-Werbespot, bei dem die Sicherheit der französischen Automarke mit dem Crashtest an einem unkaputtbaren Baguette demonstriert wird, stammt beispielsweise von einem der Internet-Spezialisten der Werber. "Ideen werden besser, wenn sie von untersciedlichen Leuten weitergedacht werden", sagt Nordpolgründer Mathias Müller-Using in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ein weiteres Geheimnis der Hamburger Werber: weniger ist mehr. Auf mehr als 35 Mitarbeiter soll die Kreativschmiede nicht anwachsen, denn eine größere Belegschaft erschwere den kreativen Austausch, so die Gründer.
"Kreative mit Wachstumsbremse", FAZ 3.8.2007

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Basic: Spagat zwischen Spirit und Kommerz 
Montag, 6. August 2007 - Management
Der Einstieg der Schwarz-Gruppe mit ihrem Discounter Lidl sorgt bei der Kette für Biolebensmittel und -produkte Basic für lebhafte Grundsatzdiskussionen hinter den Kulissen und in den Medien. Ein Teil der Basic-Gründer zeigt sich skeptisch gegenüber dem Flirt mit dem Mainstream. Sie befürchten, dass sich ein negativer Lidl-Geist - der Discounter ist nicht zuletzt aufgrund eines wenig zimperlichen Umgangs mit seinen Mitarbeitern immer wieder in den Schlagzeilen - sich auf Basic übertragen und die Philosophie des Unternehmens gefährden könnte. Zwei der Gründer tragen sich Medienberichten zufolge bereits mit dem Gedanken, ihre Unternehmensanteile abzugeben, falls die Schwarz-Gruppe ihren gegenwärtigen Anteil von 23 Prozent weiter erhöhen werde. Das Beispiel wirft die berechtigte Frage auf, wie sich der Spirit eines Unternehmens entwickeln kann, wenn die verschiedenen Anteilseigner völlig unterschiedliche Vorstellungen über Sinn und Zweck ihrer Geschäftstätigkeit haben.
"Gründer fliehen vor Lidl", Manager Magazin 31.7.2007

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Stradivari des Universums 
Freitag, 3. August 2007 - Bücher
Wir wirklich ist die Wirklichkeit? Diese Frage beschäftigt die meisten Menschen im Alltag recht wenig. Zu sehr sind wir damit beschäftigt, unserem Business-as-usual nachzugehen. Doch mit dieser Verengung der eigenen Perspektiven lassen wir auch viele Chancen und Möglichkeiten ungenutzt. Albert Metzler geht mit seinem Buch der Frage nach, woher die Energien kommen, die die Basis für große künstlerische Werke, aber auch schlicht die Verwirklichung der besonderen individuellen Fähigkeiten bilden. In einem spannenden Streifzug durch die Welt der Quantenphysik und Psychologie, der Religionen und der Kunst macht er deutlich: Die Welt ist genau das, was wir von ihr denken. Und unsere Fähigkeiten werden alleine durch das, was wir uns vorstellen können, begrenzt. Albert Metzler lädt mit seinem Buch dazu ein, diese Grenzen des Denkbaren zu erweitern, wenn nicht gar aufzulösen, um den Raum der individuellen Möglichkeiten zu erweitern. "Neue Dimensionen nehmen ihren Anfang immer im Bereich des Subtilen, das nur zu oft von den groben Dingen verdeckt wird. Und gerade das Subtile drängt sich uns nicht auf, wir können es nur sehen, wenn wir unsere Sinne darauf konzentrieren. Die Realität oder das innere Wesen von allem verbirgt sich meist hinter der äußeren Erscheinung", sagt der Autor und lädt seine Leser zu einer Entdeckungsreise ein, die das Selbstverständliche hinter sich lässt, um dafür dem Selbst näher zu kommen. Ein spannendes Buch, das teils überraschende Einsichten vermittelt!
Verlagsseite zum Buch

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Auswege aus der Sinnkrise 
Donnerstag, 2. August 2007 - Arbeit
Das hektische Business von heute sorgt bei immer mehr High Potentials für eine - oft zeitlich vorgezogene - Midlife Crisis. Wer Jahre voller Engagement investiert, um die eigene Karriere in Gang zu bringen, verliert dabei oft den Blick für die ureigenen persönlichen Bedürfnisse. Die Wirtschaftswoche stellt in einem Beitrag verschiedene "Aussteiger" vor, die oft auf dem Höhepunkt ihrer Karriere feststellen, dass ihre eigentlichen Leidenschaften ganz woanders liegen als im aktuellen Job. Der Beitrag zeigt: Wer seiner akuten Unzufriedenheit ins Auge schaut, entwickelt leicht neue Perspektiven. Für viele führt der Weg aus der Sinnkrise in die berufliche Selbstständigkeit, denn in der Firmenwelt ist nach wie vor nur wenig Platz für unkonventionelle Ideen.
"Jobwechsel: Wenn das Hobby zum Beruf wird", WiWo 26.7.2007

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Verhaltensforschung für Führungskräfte 
Mittwoch, 1. August 2007 - Management
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt in einer neuen Serie der Samstagsausgabe verschiedene Management-Gurus vor. In der letzten Ausgabe nahm Autor Ralf Nöcker den Blick des Verhaltensforschers Felix von Cube ins Visier. Der Pädagogikprofessor geht davon aus, dass Führung von verschiedenen Naturgesetzen profitieren kann. Aus dem verhaltensbiologischen Blickwinkel ist die Sorge vieler Manager, ihre Mitarbeiter könnten mehr an Laissez-faire denn an Leistung interessiert sein, völlig unbegründet, denn laut Cube ist der Mensch auf Anstrengung und Leistung programmiert. "Lust empfindet nur, wer Leistung erbringt", zitiert die FAZ den Pädagogen. Neugier und Entdeckerfreude leidet die Verhaltensforschung aus dem menschlichen Bedürfnis ab, Unsicherheit in Sicherheit zu verwandeln. Dem mit dieser Suche nach Herausforderungen verbundenen Trieb werde jedoch im Unternehmensalltag meist viel zu wenig Rechnung getragen. "Es müssen ständig neue Herausforderungen für die Mitarbeiter geschaffen werden", sagt Cube, denn ansonsten seien Langeweile und eine Abneigung gegen den Job die Folge. Dem Aggressionstrieb misst der Wissenschaftler durchaus Positives bei, denn er führe dazu, Anerkennung durch Leistung gewinnen zu wollen.
"Der Verhaltensforscher", FAZ 28.7.2007

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