think.work.different macht Urlaub 
Freitag, 1. August 2014 - sonstiges
Sommerzeit - Ferienzeit! think.work.different macht im August Urlaub. Ab September sind wir wieder mit frischen News für Sie da. Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Sommertage.

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Innovationsmanagement könnte besser sein 
Donnerstag, 31. Juli 2014 - Studien
90 Prozent der deutschen Industriemanager glauben, dass eine starke Innovationsfähigkeit sich auf den Geschäftserfolg des Unternehmens positiv auswirkt, jedoch stufen gleichzeitig nur 41 Prozent die Innovationskultur in der eigenen Firma als gut ein, so das Ergebnis des Innovationsindex, der vom Meinungsforschungsinstitut Forst im Auftrag des Chemiekonzerns Altana erstellt wurde. Nur 22 Prozent der befragten Unternehmen nutzen stark die Möglichkeit eines betrieblichen Vorschlagswesens. Immerhin 46 Prozent bemühen sich um Kundenorientierung. Wichtigste Eigenschaften innovativer Mitarbeiter sind der Studie zufolge Neugier (74 Prozent), Veränderungsbereitschaft (64 Prozent) und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (56 Prozent).
Unternehmen hören zu wenig auf ihre Kunden, WiWo 22.7.14


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Stark gefühlte Ungleichheit 
Mittwoch, 30. Juli 2014 - Studien
Die Deutschen scheinen ein starkes Gefühl für Ungerechtigkeit und Ungleichheit zu haben - das aber jüngsten Studien zufolge nicht immer den Statistiken zu entsprechen scheint. Laut einer Allensbach-Studie haben 60 Prozent der Bevölkerung den Eindruck, dass es hierzulande nicht fair zugeht. Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft wiederum zeigt, dass die Deutschen im Hinblick auf die Einkommensverteilung eine deutlich größere Ungleichheit wahrnehmen, als sie statistisch gegeben ist. So glauben sie, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung zur untersten Einkommensschicht gehört, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient - es sind indes lediglich 15,6 Prozent. Zur Mittelschicht gehören in den Augen der Befragten etwa 30 Prozent - während laut Statistik fast die Hälfte der Deutschen hier anzusiedeln ist und 80 bis 150 Prozent des mittleren Einkommens verdient. Was die Spitzeneinkommen oberhalb von 250 Prozent des mittleren Einkommens angeht, nehmen die Befragten an, dass hierzu acht Prozent der Bürger zählen, es sind jedoch nur drei Prozent.
Die Deutschen fühlen sich gerne schlecht, FAZ 21.7.14


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Deutsche vertrauen Homöopathen 
Dienstag, 29. Juli 2014 - Studien
Eine Befragung der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK unter 7.000 Versicherten zeigt, dass die Homöopathie bei den Deutschen hoch im Kurs steht. Mehr als 80 Prozent der homöopathisch Behandelten verbessern durch die Therapie ihr Allgemeinbefinden und ihre seelische wie körperliche Verfassung. Als einen der Hauptgründe für diese positive Bilanz nennt die Untersuchung das in der Homöopathie intensivere Verhältnis zwischen Arzt und Patient mit längeren Gesprächen und einer stärkeren Berücksichtigung der Ängste und Sorgen der Betroffenen. So haben denn auch 90 Prozent der Befragten starkes Vertrauen zu ihrem Homöopathen, während nur 75 bis 80 Prozent Schulmedizinern in gleicher Weise vertrauen. 87 Prozent der Menschen, die bereits Homöopathie genutzt haben, sind der Ansicht, dass die Homöopathie dort noch helfen kann, wo die Schulmedizin versagt hat - und den Menschen ohne vergleichbare Erfahrung sind es 60 Prozent.
Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung, 18.7.14


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Neue Ausgabe von evolve: Maschinen meditieren nicht 
Montag, 28. Juli 2014 - Medien
Die druckfrische neue Ausgabe von "evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur" widmet sich dieses Mal einem besonders spannenden Thema. Unter dem Titel "Maschinen meditieren nicht - Unsere Zukunft zwischen Geist und Technik" geht das Heft der Frage nach, welche Bedeutung technologische Entwicklung für unser Menschsein hat und welche Herausforderungen sich aus den Zukunftsvisionen des Transhumanismus ergeben. In meinem Beitrag zu "Meditation im Mainstream" betrachte ich zwei unterschiedliche Umgangsweisen mit Meditation, nämlich die Möglichkeit, Achtsamkeitsmethoden dafür zu nutzen, den Herausforderungen der Leistungsgesellschaft besser Stand zu halten, und eine eher bewusstseinsorientierte Perspektive, die in Meditation eher einen Weg sieht, unsere Haltung zum Leben und im Leben auf grundlegende Weise zu transformieren. Mike Kauschke zeigt in einem Artikel, wie die innere Wirklichkeit, die durch Meditation zugänglich wird, heute immer stärker auch in philosophischen Diskursen aufgegriffen wird und sich damit eine neue Werte- und Bewusstseinskultur zu entwickeln beginnt. In Interviews gehen Bruder Steindl-Rast und der Neurowissenschaftler und Anthroposoph Arthur Zajonc der Frage nach, wie wir unvoreingenommen und aus einem tieferen Gegründet-Sein mit den Chancen der Technik angemessen umgehen können, ohne dabei unser Menschsein zu konterkarieren. Elizabeth Debold wiederum wirft einen Blick in die Gender-Zukunft und gibt Einblicke, wie sich unsere Geschlechteridentitäten wandeln könnten. Zum Heft gibt's auch eine Radio-Sendung, in der Tom Steininger und ich das Thema der Ausgabe weiter erkunden.
Zur Magazin-Webseite

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Möglichkeitsräume der Kommunikation erschließen 
Freitag, 25. Juli 2014 - Veranstaltungen
Kommunikation ist das "Medium", das Menschen miteinander verbindet und Dinge möglich macht, und das gilt nicht nur für die Arbeitswelt. Die Herbstakademie Frankfurt, die von EnlightenNext, einem Verein, der sich der Kultur- und Bewusstseinsentwicklung verschrieben hat, dem anthroposophischen Magazin info3 und dem Integralen Forum, einem Verein zur Erkundung integraler Philosophie und Praxis, gemeinsam ausgerichtet wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Wie gelingt Kommunikation? Vernunft, Intuition - Wir und die Welt". Seit der ersten Akademie im Jahr 2006 haben die Veranstalter über die Jahre eine besondere Kommunikationskultur entwickelt, die "Evolutionären Dialoge". Verschiedene Prinzipien erleichtern es dabei den an einem Gespräch Beteiligten, aus einem Raum der Verbundenheit, der wechselseitigen Bezugnahme und der Aufgeschlossenheit für die Entstehung von Neuem heraus miteinander zu kommunizieren. In diesem Jahr werden sich auch die inhaltlichen Impulse des Events, das vom 14. bis 16. November in Oberursel bei Frankfurt stattfindet, um diese Kommunikationskultur drehen. Dabei geht es vor allem um Evolution in der Kommunikation und die dialogische Emergenz einer neuen Kultur. In einem Forum wird außerdem der Bezug von Kommunikation und Kunst, Meditation sowie der Arbeitswelt diskutiert werden.
Infos und Anmeldung


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Wie ist der Reichtum in Deutschland wirklich verteilt? 
Donnerstag, 24. Juli 2014 - Wissenschaft
Spätestens seit der französische Ökonom Thomas Piketty mit seinem Buch über das Kapital im 21. Jahrhundert die Diskussion um die Vermögensverteilung und damit verbunden die wachsende Ungleichheit wieder angefeuert hat, fragen sich viele, wie reich "die Reichen" denn wirklich sind. Eine Frage, auf die es kaum eine Antwort zu geben scheint. Wie die taz jüngst berichtete, existieren nämlich nicht wirklich belastbare Daten dazu, wie viel die Superreichen tatsächlich besitzen. Die EZB führte zwar im vergangenen Jahr in den Euroländern eine Haushaltsbefragung durch - die Teilnahme war jedoch freiwillig, und die Reichen machten wohl nicht mit. Denn die Ergebnisse der Untersuchung führen den reichsten Haushalt Deutschlands mit einem Vermögen von 76 Millionen Euro - allein die Aldi-Brüder kommen laut taz indes gemeinsam auf 40 Milliarden Euro. Die EZB glich ihren lückenhaften Datenbestand schließlich mit der Forbes-Liste der Milliardäre ab. Das führt zu dem Schluss, dass es in Deutschland 52 Milliardäre gibt, die insgesamt 183,3 Milliarden Euro besitzen. Die Millionäre - in Deutschland besitzen laut Schätzung der EZB rund eine Million der Haushalte mehr als eine Million Euro - wurden indes nicht mitgezählt. Hochgerechnet auf Basis einer Pareto-Verteilung kommt die EZB zu dem Schluss, dass 32-33 Prozent des Volksvermögens in den Händen des reichsten Prozents der deutschen Bevölkerung findet. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung kam vor einigen Jahren zu ähnlichen Erkenntnissen - seinerzeit wurden die Daten des Sozioökonomischen Panels mit der Reichenstudie des Manager Magazins kombiniert, und auch hier ergab sich, dass das reichste Hundertstel der Bevölkerung wohl ein Drittel des Volksvermögens besitze. Die taz führt an, dass die Einführung einer Vermögensteuer mehr Klarheit in die Besitzverhältnisse bringen könnte, denn dan gebe es eine Vollerhebung der Besitztümer.
Billionen Euro gesucht, taz 18.7.14


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Wenn der Arbeitgeber die Toilettenpause überwacht 
Mittwoch, 23. Juli 2014 - Arbeit
Der amerikanische Wasserhahnhersteller Water Saver hat für Schlagzeilen gesorgt, weil er seinen Mitarbeitern vorgibt, pro Arbeitstag für Toilettengänge lediglich sechs Minuten der Arbeitszeit verwenden zu dürfen. Wer länger braucht, erhält eine Abmahnung, so dass sich gegenwärtig 19 Mitarbeiter wegen "exzessiver Toilettennutzung" rechtfertigen müssen. Wer seine Pinkelpause auf die Mittagspause verschiebt und ansonsten der Toilettenabstinenz huldigt, bekommt für jeden Tag, an dem dies gelingt, indes einen Dollar gutgeschrieben. Grund für die Restriktionen war seitens des Firmenchefs die Annahme, dass seine Mitarbeiter, da während der Arbeit Handys verboten sind, den Gang zum Klo für Telefonate und sonstige Handy-Aktivitäten nutzen. Im Mai seien 120 Produktionsstunden durch Trödeleien auf der Toilette verloren gegangen. Nach deutschem Arbeitsrecht ist eine solche Totalüberwachung aller Mitarbeiter - bei Water Saver werden die Toilettengänge über Stechkarten kontrolliert - nicht rechtens, in begründeten Einzelfällen indes legal.
US-Arbeiter dürfen nur sechs Minuten aufs Klo, Spiegel online 17.7.14


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