Mittelstand erkennt das Potenzial der Ressource Mitarbeiter 
Donnerstag, 14. September 2006 - Studien
Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen, dass das Potenzial ihrer Mitarbeiter zum wichtigen Wettbewerbsfaktor wird. Einer Studie der Organisation mittelständischer Führungskräfte TEC (The Executive Committee) zufolge erhoffen sich 77 Prozent der Mittelständler eine stärkere Effizienz durch engagierte Mitarbeiter. Gleichzeitig sehen jedoch 30 Prozent der befragten Unternehmen Nachholbedarf in Sachen Mitarbeitermotivation, da sie davon ausgehen, dass die eigenen Beschäftigten nicht ausreichend motiviert sind. Sogar über 94 Prozent der Mittelständler sind der Meinung, dass das Engagement der Mitarbeiter dazu beitragen könne, mit neuen Ideen den Firmen bei der Lösung von Problemen kurzfristig zu helfen.
TEC-Studie
TEC Germany

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Das Geheimnis des Erfolgs: Profession 
Mittwoch, 13. September 2006 - Management
Was unterscheidet gute Berater von den weniger erfolgreichen? Für Jürgen Kluge, den scheidenden McKinsey-Deutschland-Chef, kommt es vor allem darauf an, das eigene Business als wahre Profession zu sehen und nicht nur als Geschäft. "Wer Beratung als Profession betreibt, will für seine Klienten das Beste geben und gleichzeitig eine Institution aufbauen, die ewig hält und die Mitarbeiter stolz macht. Der Erfolg kommt dann von selbst", äußerte Kluge in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
"Unser Honorar enthält ein Schmerzensgeld", FAS 10.9.06

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Werteorientierung muss zum Anfassen sein 
Dienstag, 12. September 2006 - Management
Viele Unternehmensleitbilder seien zu abstrakt formuliert, kritisiert der Unternehmensberater Dr. Wolfgang Saaman. "Aussagen in einem Leitbild müssen anfassbar formuliert sein und so, dass sie auch von den Menschen an der Werkbank, im Einkauf, im Verkauf und von Fahrern verstanden", so der Experte. Er rät Unternehmen deshalb, lieber auf weniger, aber umso griffigere Werte zu setzen, die sich aus dem Unternehmenskontext direkt ableiten lassen, denn nur so können die Mitarbeiter auch wirklich erreicht werden. "Wertebalancierte Unternehmensführung ist eine Führung, von der eine Begeisterung der Menschen ausgeht, der die Menschen gern folgen, die ihnen Spaß an Leistung und ein Teilhaben am Erfolg ermöglicht", so der Gründer der Beratungsgesellschaft Saaman Consultants.
Saaman-Briefe 20.2006

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Neue Online-Bibliographie zur Unternehmensethik 
Montag, 11. September 2006 - Wissenschaft
Die Nachrichtenplattform csr-news.net hat ein neues Online-Portal für die Recherche zu CSR-Themen eingerichtet. Die Datenbank, die als Beta-Version vorliegt, umfasst bereits rund 5.000 Einträge zu Publikationen rund um die Themen Unternehmensethik und Corporate Social Responsibility. Erfasst sind Monographien, Sammelbände sowie derzeit rund 3.500 Einträge zu Zeitschriftenveröffentlichungen aus Publikationen wie Business Ethics Quarterly (BEQ), Business Ethics: A European Review (BEER), Business and Society (BS), Business and Society Review (BSR), Economics and Philosophy (EP), Journal of Business Ethics (JOBE), Journal of Human Values (JHV), Teaching Business Ethics (TBE) und der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik (zfwu).
Online-Bibliographie csr-literature.net

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Ministerium stößt Forschung zu nachhaltigem Konsum an 
Freitag, 8. September 2006 - Wissenschaft
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung investiert sechs Millionen Euro in eine neue Förderinitiative mit dem Titel "Vom Wissen zum Handeln - Wege zum nachhaltigen Konsum". Die neue Förderinitiative ist Teil des Schwerpunktes Sozial-ökologische Forschung im Rahmenprogramm "Forschung für die Nachhaltigkeit" des Ministeriums und soll Wissenschaft und Praxis miteinander verknüpfen. Ziel ist es, Verbrauchergemeinschaften, Bildungseinrichtungen, Medien, produzierende Unternehmen und den Handel in den Forschungsprozess einzubeziehen. Im Rahmen der aktuellen Initiative sollen Verbraucherbefragungen ausgewertet werden, um Einstellungen und Wertorientierungen nachzuvollziehen und zu untersuchen, unter welchen Umständen Käufergruppen ihr Konsumverhalten zugunsten eines nachhaltigeren Konsums verändern. Projektskizzen können bis zum 31. Oktober 2006 eingereicht werden.
Info-Seite des Rates für Nachhaltigkeit

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Sinn weckt in Mitarbeitern Begeisterung 
Donnerstag, 7. September 2006 - Management
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Alnatura-Geschäftsführer Götz Rehn, wie Sinnhaftigkeit und Unternehmensstrategie zusammenfinden. "Nur mit 'sinnvollen' Produkten und Dienstleistungen ist es möglich, dass die Mitarbeiter aus Begeisterung für das Unternehmen tätig werden. Dies wiederum ist die Voraussetzung dafür, sich für ein Ziel motivieren zu können", so der Unternehmensgründer, der mit seinen Bio-Supermärkten gegenwärtig jährliche Zuwachsraten von rund 25 Prozent erwirtschaftet. Rehn selbst hält dabei wenig von so genanntem Ethik-Management, das aus wie er sagt "klugheitsmoralischen" Erwägungen stattfindet. Vielmehr sei es eine absolute Grundsatzentscheidung, wie ein Unternehmen sich ausrichtet - die rein wirtschaftlichen Erwägungen folgen für ihn erst an zweiter Stelle. Das Erfolgsrezept von Alnatura: "Die Entscheidung, was wir herstellen, ist eine Kulturfrage. Wir wollen zum höchsten Ziel in der Gesellschaft - nämlich: den Menschen bei der Verwirklichung seiner Freiheit zu unterstützen - aktiv beitragen. Diese Entscheidung wird vorab und unabhängig von wirtschaftlichen Erwägungen getroffen. Dies hat vielfältige Konsequenzen: Zum Beispiel nutzen wir ausschließlich Energie, die aus Wasserkraft gewonnen wurde. Die Wände in unseren Läden sind mit Kalksandputz oder Marmormehl verputzt. Wir verwenden Holzregale, die mit Naturfarben lasiert sind. Beim 'Wie' unseres Handels bemühen wir uns um möglichst effiziente, wirtschaftlich sinnvolle Prozesse."
"Frauen sind risikobereiter", FAZ 6.9.06

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Jeder zweite Manager ist erschöpft 
Mittwoch, 6. September 2006 - Studien
Laut einer Studie der Unternehmensberatung Saaman weisen 45 Prozent der Manager Zeichen von Erschöpfung auf, berichtet Spiegel Online. Befragt wurden insgesamt 10.000 Führungskräfte. Bei 60 Prozent der betroffenen Manager zeigen sich Warnsymptome für einen Burn-out bzw. bereits ein reduziertes Engagement. Weitere 30 Prozent werden von den Personalexperten den Stufen 3 (Schuldzuweisung als emotionale Reaktion) und 4 (Abbau von Leistung) zugeordnet. Nur bei wenigen Führungskräften werden die Erschöpfungssyndrome zum schweren seelischen Krisenfall, aber auch dies seien immer häufiger zu beobachten.
"Immer mehr Manager mit Erschöpfungssyndrom", Spiegel Online 3.9.06

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Gallup-Studie: Motivationstief noch ein bisschen tiefer 
Dienstag, 5. September 2006 - Studien
Die neue Gallup-Umfrage zur Mitarbeitermotivation im Jahr 2006 verheißt nichts Gutes, denn der Abwärtstrend der letzten Jahre verfestigt sich. Wie auch bei der letzten Erhebung stagniert der Anteil der Arbeitnehmer, die gegenüber ihrem Arbeitgeber eine hohe emotionale Bindung spüren, bei mageren 13 Prozent. Der Anteil der Beschäftigten, die überhaupt keine Bindung mehr sehen und innerlich gekündigt haben, ist um einen weiteren Prozentpunkt auf nunmehr 19 Prozent gestiegen. Satte 68 Prozent der Befragten (Vorjahr: 69 Prozent) fallen in die Kategorie geringe emotionale Bindung, was schlicht Passivität und Dienst nach Vorschrift bedeutet.
"Frustfaktor Job", Spiegel Online, 31.8.06

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