Hipp: Rundum öko und ethisch 
Dienstag, 19. September 2006 - Success Stories
In Zeiten von Gammelfleischskandalen und illegal importiertem Genreis suchen Verbraucher nur eines: Unternehmen, die fair und ehrlich am Markt agieren und erstklassige Ware anbieten. Der Babykosthersteller Hipp wirbt schon seit Jahren mit seinen Produkten aus ökologischem Anbau. Und auch an alle darüber hinausgehenden wirtschaftlichen Entscheidungen innerhalb des Unternehmens wird immer die ökologische Messlatte angelegt. So verordnete Hipp sich bereits 1995 eine Umwelterklärung und begann mit der Etablierung eines Umweltmanagementsystems nach der europäischen Öko-Audit-Verordnung. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. So senkte das Unternehmen in den letzten Jahren kontinuierlich und überaus erfolgreich seinen Verbrauch an Wasser, Energie, Rohstoffen und reduzierte auch seine Emissionen und Abfallmengen. Heute stammen 96 Prozent der für die Produktionsprozesse benötigten Energien aus erneuerbaren Quellen. Im Betriebsrestaurant liegt der Anteil biologischer Lebensmittel inzwischen bei rund 50 Prozent. Und in ökologischen Fahrtrainings für die Mitarbeiter lernen diese, wie sie den Kraftstoffverbrauch um 20 Prozent senken können. Im Mai wurde Firmenchef Prof. Dr. Claus Hipp für sein Umweltengagement mit dem B.A.U.M. Umweltpreis ausgezeichnet.
Umweltbilanz von Hipp

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Gesellschaftlicher Bedarf nach ganzheitlicher Gesundheit wächst 
Montag, 18. September 2006 - Wissenschaft
In der aktuellen Wellness-Beilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15.9.06 setzt der Zukunftsforscher Matthias Horx zu einer Erklärung des von seinem Zukunftinstitut maßgeblich geprägten Begriff der Selfness an. Dabei bezieht er sich auf die Arbeiten des Sozialökonomen Leo A. Nefiodow, der in seinem Schlüsselwerk "Der sechste Kondratieff" den Aspekt der psychosozialen Gesundheit als ausschlaggebend für die künftige wirtschaftliche Entwicklung beschreibt. Laut Horx fallen darunter: "ein stabiles Selbstwertgefühl, ein positives Verhältnis zum eigenen Körper, die Fähigkeit zu Freundschaft und sozialen Beziehungen, eine intakte Umwelt, eine sinnvolle Arbeit und gute Arbeitsbedingungen sowie eine lebenswerte Gegenwart und die begündete Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft". Nefiodow selbst äußerte bereits 1999 in einem Interview mit dem Online-Magazin Morgenwelt: "Ich bin der festen Überzeugung, dass der nächste Innovationsschub im wesentlichen davon abhängt, dass wir künftig die weichen Faktoren besser nutzen. Damit meine ich Kompetenzen im Umgang mit Menschen, Kreativität, Motivation, Verantwortungsgefühl und vor allem die Bereitschaft, sich für eine Sache einzusetzen."
"Es gibt keinen Stillstand", Morgenwelt 6.99
Der sechste Kondratieff


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China: Wie glücklich macht Wirtschaft? 
Freitag, 15. September 2006 - Wissenschaft
Die chinesische Regierung plant die Einführung eines neuen Index, der das wirtschaftliche Glück der Chinesen messen soll, berichtet Spiegel Online. In diesem "Glücksindex" sollen nicht nur Aspekte wie das Einkommen einfließen, sondern auch Lebensumstände, die Zufriedenheit mit dem eigenen Beschäftigungsverhältnis, staatliche Fürsorge und die Qualität der natürlichen Umwelt. Weitere Punkte, die erfasst werde sollen, sind Faktoren wie Innovation und soziale Harmonie.
"China will Index für wirtschaftliches Glück einführen", Spiegel Online 13.9.06

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Mittelstand erkennt das Potenzial der Ressource Mitarbeiter 
Donnerstag, 14. September 2006 - Studien
Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen, dass das Potenzial ihrer Mitarbeiter zum wichtigen Wettbewerbsfaktor wird. Einer Studie der Organisation mittelständischer Führungskräfte TEC (The Executive Committee) zufolge erhoffen sich 77 Prozent der Mittelständler eine stärkere Effizienz durch engagierte Mitarbeiter. Gleichzeitig sehen jedoch 30 Prozent der befragten Unternehmen Nachholbedarf in Sachen Mitarbeitermotivation, da sie davon ausgehen, dass die eigenen Beschäftigten nicht ausreichend motiviert sind. Sogar über 94 Prozent der Mittelständler sind der Meinung, dass das Engagement der Mitarbeiter dazu beitragen könne, mit neuen Ideen den Firmen bei der Lösung von Problemen kurzfristig zu helfen.
TEC-Studie
TEC Germany

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Das Geheimnis des Erfolgs: Profession 
Mittwoch, 13. September 2006 - Management
Was unterscheidet gute Berater von den weniger erfolgreichen? Für Jürgen Kluge, den scheidenden McKinsey-Deutschland-Chef, kommt es vor allem darauf an, das eigene Business als wahre Profession zu sehen und nicht nur als Geschäft. "Wer Beratung als Profession betreibt, will für seine Klienten das Beste geben und gleichzeitig eine Institution aufbauen, die ewig hält und die Mitarbeiter stolz macht. Der Erfolg kommt dann von selbst", äußerte Kluge in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
"Unser Honorar enthält ein Schmerzensgeld", FAS 10.9.06

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Werteorientierung muss zum Anfassen sein 
Dienstag, 12. September 2006 - Management
Viele Unternehmensleitbilder seien zu abstrakt formuliert, kritisiert der Unternehmensberater Dr. Wolfgang Saaman. "Aussagen in einem Leitbild müssen anfassbar formuliert sein und so, dass sie auch von den Menschen an der Werkbank, im Einkauf, im Verkauf und von Fahrern verstanden", so der Experte. Er rät Unternehmen deshalb, lieber auf weniger, aber umso griffigere Werte zu setzen, die sich aus dem Unternehmenskontext direkt ableiten lassen, denn nur so können die Mitarbeiter auch wirklich erreicht werden. "Wertebalancierte Unternehmensführung ist eine Führung, von der eine Begeisterung der Menschen ausgeht, der die Menschen gern folgen, die ihnen Spaß an Leistung und ein Teilhaben am Erfolg ermöglicht", so der Gründer der Beratungsgesellschaft Saaman Consultants.
Saaman-Briefe 20.2006

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Neue Online-Bibliographie zur Unternehmensethik 
Montag, 11. September 2006 - Wissenschaft
Die Nachrichtenplattform csr-news.net hat ein neues Online-Portal für die Recherche zu CSR-Themen eingerichtet. Die Datenbank, die als Beta-Version vorliegt, umfasst bereits rund 5.000 Einträge zu Publikationen rund um die Themen Unternehmensethik und Corporate Social Responsibility. Erfasst sind Monographien, Sammelbände sowie derzeit rund 3.500 Einträge zu Zeitschriftenveröffentlichungen aus Publikationen wie Business Ethics Quarterly (BEQ), Business Ethics: A European Review (BEER), Business and Society (BS), Business and Society Review (BSR), Economics and Philosophy (EP), Journal of Business Ethics (JOBE), Journal of Human Values (JHV), Teaching Business Ethics (TBE) und der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik (zfwu).
Online-Bibliographie csr-literature.net

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Ministerium stößt Forschung zu nachhaltigem Konsum an 
Freitag, 8. September 2006 - Wissenschaft
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung investiert sechs Millionen Euro in eine neue Förderinitiative mit dem Titel "Vom Wissen zum Handeln - Wege zum nachhaltigen Konsum". Die neue Förderinitiative ist Teil des Schwerpunktes Sozial-ökologische Forschung im Rahmenprogramm "Forschung für die Nachhaltigkeit" des Ministeriums und soll Wissenschaft und Praxis miteinander verknüpfen. Ziel ist es, Verbrauchergemeinschaften, Bildungseinrichtungen, Medien, produzierende Unternehmen und den Handel in den Forschungsprozess einzubeziehen. Im Rahmen der aktuellen Initiative sollen Verbraucherbefragungen ausgewertet werden, um Einstellungen und Wertorientierungen nachzuvollziehen und zu untersuchen, unter welchen Umständen Käufergruppen ihr Konsumverhalten zugunsten eines nachhaltigeren Konsums verändern. Projektskizzen können bis zum 31. Oktober 2006 eingereicht werden.
Info-Seite des Rates für Nachhaltigkeit

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