"Glücksgefühle blitzschnell enorm steigern" 
Montag, 23. November 2015 - Studien
"Mit diesem Trick wirst du 44 Prozent glücklicher!", titelt das Modemagazin Elle auf seiner Webseite. Das Wundermittel, um das es geht: Meditation. Der Beitrag beschreibt eine Studie des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, für die 75 Probanden während eines Gehirnscans einem schmerzhaften Hitzereiz ausgesetzt wurden. Anschließend erhielt eine Gruppe eine Placebo-Schmerzcreme zur Behandlung, eine andere Gruppe durfte unter Anleitung 20 Minuten meditieren. Vier Tage später wurde der Test wiederholt und die Probanden sollten wieder die ihnen zuvor vermittelte Methode anwenden. Dabei zeigte sich, dass sich in der Gruppe der Meditierenden der körperlich wahrgenommene Schmerz um 27 Prozent verringerte, der emotionale sogar um 44 Prozent. Die Wissenschaftler führen das Ergebnis darauf zurück, dass beim Meditieren unter anderem Hirnregionen aktiv sind, in denen positive Emotionen verarbeitet werden. Elle zieht daraus den Schluss: "Wer regelmäßig meditiert, fühlt sich nicht nur besser und ist entspannter, sondern wird auch viel glücklicher!"
Mit diesem Trick wirst du 44 Prozent glücklicher! Elle 12.11.15

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Führungskräften fehlt realistische Selbsteinschätzung 
Freitag, 20. November 2015 - Studien
Wie gut wird in Deutschland geführt? Dieser Frage ging die Beratungsgesellschaft Information Factory mit einer Befragung von knapp 2000 Mitarbeitern, Führungskräften und Personalverantwortlichen nach. Einig waren sich mehr als 90 Prozent der Untersuchungsteilnehmer, dass gute Führungskräfte die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens deutlich verbessern. Auffällig ist, dass viele Führungskräfte die Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern als wirkungsvoller einschätzen, als dies von den Beschäftigten wahrgenommen wird. Gut 90 Prozent der Chefs glauben, einen offenen und ehrlichen Dialog mit den Angestellten zu führen - bestätigt wird dies lediglich von 40 Prozent. Unternehmerische Kompetenz bescheinigen sich 80 Prozent der Führenden, während sie nur von 47 Prozent der Beschäftigten anerkannt wird. Noch größer ist die Diskrepanz im Hinblick auf die Mitarbeitermotivation - 91 Prozent der Führungskräfte glauben, sie wirkten motivierend, aber nur 34 Prozent der Angestellten nehmen diese Kompetenz tatsächlich als gegeben wahr.
Studie Information Factory

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Beruflicher Erfolg garantiert keine Lebenszufriedenheit 
Donnerstag, 19. November 2015 - Studien
Beruflich erfolgreich zu sein, führt nicht automatisch zu Lebenszufriedenheit, so die Erkenntnisse einer Studie der Universität Erlangen-Nürnberg. Befragt wurden 990 Berufstätige, die im Abstand von zwei Jahren zweimal Auskunft gaben. Die Wirkung des eigenen beruflichen Erfolgs hänge nicht zuletzt davon ab, mit welchen weiteren Möglichkeiten die Menschen ihre persönliche Situation vergleichen. Wer für seine Berufsgruppe sehr gut verdiene, könne beispielsweise unzufrieden sein, weil er sich mit Menschen vergleicht, die ein höheres Gehalt bekommen. Auch ein objektiv guter Job muss sich nicht gut anfühlen, wenn sich jemand seine Berufstätigkeit gänzlich anders vorgestellt hatte. Zufrieden waren diejenigen, die sich im Vergleich mit anderen als gut einschätzten oder deren berufliche Leistungen sich mit ihren persönlichen Zielen deckten.
Hängt Erfolg im Beruf und Lebenszufriedenheit zusammen? FR 11.11.15

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70 Prozent der Arbeitenden sind gestresst 
Mittwoch, 18. November 2015 - Studien
Einer von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Auftrag gegebenen Studie zufolge fühlen sich inzwischen sieben von zehn Arbeitnehmern in Deutschland durch ihre Arbeit unter Stress gesetzt. 42 Prozent finden, dies treffe voll auf sie zu, 28 Prozent fühlen sich "eher" betroffen. Die Angestellten im Osten fühlen sich dabei deutlich gestresster als ihre Westkollegen. Im Osten fühlen sich 53 Prozent voll gestresst, im Westen sind es 32 Prozent. 77 Prozent der Ostdeutschen gaben an, dass ihre berufliche Belastung zugenommen habe, im Westen 68 Prozent.
Mehrheit der Deutschen bei Arbeit gestresst, Ärztezeitung 10.11.15

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Der Zwang zur Selbstoptimierung 
Dienstag, 17. November 2015 - Studien
Neuro-Enhancement ist zwar kein Massenphänomen, doch die Indizien, dass die Wettbewerbskultur und der wachsende Leistungsdruck immer mehr Menschen mit einer empfundenen Notwendigkeit der Selbstoptimierung konfrontieren, mehren sich. Die Aufmerksamkeit mit Ritalin pushen, Antidepressiva für besseren Schlaft? Substanzmissbrauch scheint eine logische Folge einer "kompetitiven Leitkultur" zu sein, wie Nicola Erny, Professoring für Praktische Philosophie an der Hochschule Darmstadt, das gesellschaftliche Klima unserer Zeit beschreibt. Zwei Studien des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung zufolge ist der Anteil der Studierenden, die schon einmal Substanzen eingenommen haben, um mit dem Lernstress zurechtzukommen, in den letzten vier Jahren von 12 auf 14 Prozent gestiegen. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt eine ähnliche Situation - 8,3 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal Medikamente wie Ritalin eingenommen zu haben, um den beruflichen Belastungen besser standzuhalten. Thomas Damberger, Mitarbeiter am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Universität Frankfurt regt vor diesem Hintergrund an zu fragen: "Stimmt vielleicht etwas an den Verhältnissen nicht?"
Mit Ritalin fit für die Prüfung? FAZ 4.11.15

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GenY will doch Kohle 
Freitag, 13. November 2015 - Studien
Viele Studien kommen inzwischen zu dem Schluss, dass die junge Generation der Arbeitnehmer nicht mehr so sehr auf ein hohes Einkommen setze, sondern vor allem Wert auf interessante Jobs und Wohlfühlfaktoren lebe. In einer Repräsentativbefragung des Direktversicherers Hannoversche gaben hingegen 45 Prozent der 18- bis 29-jährigen Befragten an, dass sie sich ein überdurchschnittliches Gehalt wünschen, um sich im Job wirklich wohlzufühlen. Über alle Altersgruppen hinweg ist dies nur 41 Prozent wichtig. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft für viele deutsche Arbeitnehmer eine zum Teil erhebliche Lücke. So hätten 44 Prozent der Befragten gerne eine gute Work-Life-Balance, doch nur 31 Prozent bekommen diese vom Arbeitgeber auch geboten. Flexible Arbeitszeiten wollen 53 Prozent, aber nur 46 Prozent können sie auch realisieren. 41 Prozent wollen besser als der Branchenschnitt bezahlt werden, doch nur 16 Prozent gelingt dies tatsächlich.
Mehr Geld, weniger Schnickschnack, bitteschön! FAZ 2.11.15

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Hohe Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber 
Mittwoch, 11. November 2015 - Studien
Die Deutschen sind vergleichsweise loyal gegenüber ihren Arbeitgebern, wie eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft EY zeigt. 77 Prozent fühlen sich ihrem Unternehmen verbunden - insbesondere die Mitarbeiter unter 30 Jahren und diejenigen, die kurz vor dem Renteneintritt stehen. In der Altersgruppe der 31- bis 40-Jährigen hingegen ist das Commitment geringer ausgeprägt. Die stärkste Verbundenheit zeigt sich in der Automobilindustrie, so sich jeder dirtte Beschäftige der Firma besonders eng verbunden fühlt - gefolgt von der Land- und Forstwirtschaft und dem Maschinen- und Anlagenbau. In der IT-Branche hingegen ist mit 26 Prozent der Wille zum Jobwechsel sehr hoch ausgeprägt. Über alle Branchen hinweg suchen etwa 18 Prozent nach neuen beruflichen Chancen, weitere 13 Prozent wären offen für gute Angebote. 69 Prozent haben hingegen kein Interesse, den Arbeitgeber zu wechseln.
Meiste Deutsche hoffen kaum noch auf große Karriere, Die Welt 2.11.15

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Jeder zweite Deutsche bei der Arbeit gestresst 
Montag, 9. November 2015 - Studien
Stress im Job ist inzwischen ein Alltagsphänomen. Laut einer Umfrage der Personalmanagementfirma ADP erfahren 44 Prozent der Europäer oft oder zu oft Stress bei der Arbeit - in Deutschland betrifft dies sogar die Hälfte aller Arbeitnehmer. Ein Viertel aller Befragten findet, dass der Arbeitgeber sie nicht dabei unterstützt, konstruktiv mit den Belastungen umzugehen. Ein Fünftel meint sogar, die Vorgesetzten seien sich dieser Herausforderungen gar nicht bewusst. Bei den Wünschen an die eigene Arbeit sind knapp einem Drittel der Europäer eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben wichtig, ein Viertel will flexible Arbeitszeiten, ein weiteres Viertel wünscht sich vielfältige Aufgaben.
Halb Deutschland ist im Stress, SZ 26.10.15

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