Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr 
Freitag, 15. Dezember 2006 - Veranstaltungen
Liebe think|work|different-Leserinnen und -Leser,

ein ereignisreiches Jahr nähert sich dem Ende. Ich habe in den vergangenen Monaten von zahlreichen regelmäßigen Blog-Besuchern aufmunterndes Feedback erhalten, wofür ich mich noch einmal herzlich bedanken möchte. Ich wünsche allen, die sich mit ihrem täglichen Wirken für ein authentisches und integrales Business engagieren, weiterhin eine Vielzahl von Inspirationen - und werde dazu ab 2. Januar 2007 mit diesem Blog wieder meinen ureigenen Beitrag leisten. Bis dahin bleibt mir nur, allen ein paar frohe Weihnachtstage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zu wünschen.
Herzliche Grüße
Nadja Rosmann

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HR Today mit Special über CSR 
Freitag, 15. Dezember 2006 - Success Stories
Das Schweizer HR-Portal HR Today bietet in seiner Dezember-Ausgabe einen Themenschwerpunkt zu Corporate Social Responsibility. Einige der Beiträge sind online frei verfügbar. So können sich Interessierte im Swiss CSR Monitor 2006 einen Überblick über das CSR-Klima in der Schweiz verschaffen und sich über aktuelle Firmenbeispiele informieren. Ein weiterer interessanter Beitrag beschäftigt sich mit dem in Einsatz von Tieren Trainings.
HR Today

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BDA-Positionen zu Werten in der Wirtschaft 
Donnerstag, 14. Dezember 2006 - Management
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat ein Positionspapier zur Bedeutung von Werten für die Wirtschaft veröffentlicht. Unter dem Titel "Wirtschaft mit Werten - Für alle ein Gewinn" entwickelt die BDA dabei ein relativ zweckrationales Bild von Wertekonzepten in globalisierten Märkten. Ein gutes Wirtschaften basiere auf ethisch und ökonomisch richtigem Handeln, so die Grundaussage des Papiers. Charakteristisch für die Arbeitgeberperspektive ist dabei sicherlich die Annahme, dass allein "erfolgreiches", also gewinnorientiertes Wirtschaften bereits einen Beitrag zum Gemeinwohl darstellt. Das von der BDA postulierte Bild des "ehrbaren Kaufmanns" baut aus Sicht der Arbeitgeber hierbei die Brücke zwischen wirtschaftlichem Eigeninteresse und davon befruchteten positiven sozialen Wirkungen: "Im Eigeninteresse des Unternehmens liegt es, seine Existenz nachhaltig zu sichern, seine Marktposition weiter auszubauen und sich zukunftsfähig zu machen. Dabei helfen ihm ethische Werte wie Verantwortung und Verlässlichkeit, Freiheit und Offenheit, Integrität und Wahrhaftigkeit u. a. m. maßgeblich. Es ist ökonomisch vernünftig, über den Tag hinaus zu kalkulieren statt sich in kurzfristigen Vorteilen zu verbrauchen. Dafür steht der 'ehrbare Kaufmann': Weil auf seine Redlichkeit Verlass ist, kommen die Kunden auch noch morgen zu ihm. Werte wie Zuverlässigkeit, Wahrhaftigkeit und Sorgfalt 'lohnen' sich mithin auch betriebswirtschaftlich. Eine langfristige und nachhaltige Unternehmenspolitik nimmt dagegen Schaden, wenn Entscheidungen überwiegend quartalsorientiert sind; Flexibilität darf nicht mit Kurzatmigkeit verwechselt werden." Das liest sich sehr schön, geht aber über typische Win-Win-Floskeln, bei denen nachhaltige Effekte nur ein nettes Bonbon bleiben, nicht hinaus.
BDA-Positionspapier

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Umfrage: Transpersonale Ansätze im Management 
Mittwoch, 13. Dezember 2006 - Studien
Im Rahmen seiner Diplomarbeit zum Thema "Transpersonale Ansätze und Methoden in der Personalentwicklung und Personalführung" führt der Student Martin Steca aus Ansbach eine Erhebung unter Führungskräften durch, um herauszufinden, inwieweit eine transpersonale Perspektive von Führung dazu beitragen kann, Mitarbeiterpotenziale zu besserer Entfaltung zu bringen. Zur Teilnahme aufgerufen sind Führungskräfte, die sich auf die eine oder andere Weise mit Themen wie Wertschätzung im Arbeitsalltag und transpersonalen Methoden wie Meditation oder Konzentration beschäftigen und Energie und Weisheit aus der Stille schöpfen. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmer die Ergebnisse der Umfrage nach Abschluss zur Verfügung gestellt. Der Fragebogen steht auf der Webseite von Martin Steca zum Download zur Verfügung. Alternativ können die Fragen auch sofort online beantwortet werden. Daten für das Login:Username: gast, Passwort: diplom07
Die Umfrage läuft bis zum 31.1.2007.
Zur Umfrage

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Symposium "Business Energy - Business Ethics" 
Dienstag, 12. Dezember 2006 - Veranstaltungen
Am 16. und 17. Januar 2007 findet in Interlaken das 5. Internationale Alpensymposium statt. Motto der Veranstaltung: "Business Energy – Business Ethics: Corporate Governance “Gestern – Heute – Morgen”". Auf der Agenda stehen Themen wie “Firmenethik als Erfolgsfaktor – Die 10 Gebote für Manager! ”, "Brücken bauen zwischen Reich und Arm" und “Genug gejammert – Eigenlob stimmt!”. Zu den Referenten gehören unter anderem prominente Persönlichkeiten wie Sir Bob Geldof und DJ Bobo, die von ihren Projekten berichten werden.
5. Internationales Alpensymposium

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Mistkerle im Management 
Montag, 11. Dezember 2006 - Management
In überraschend deutlicher Ausdrucksweise geht die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung der Frage nach, welche Kosten "Mistkerle" im Management für Unternehmen nach sich ziehen. Der Artikel merkt an: "Die Chefs ganz oben sind häufig Egomanen und Soziopathen, ohne Fähigkeit, langfristige Bindungen einzugehen." Der Stanford-Professor Robert Sutton geht sogar noch einen Schritt weiter und feiert gerade mit seinem Buch "Der Arschloch-Faktor" Bestseller-Erfolge. Laut Sutton gehören zu den typischen Verhaltensweisen des Management-Mistkerls: persönliche Beleidigungen, verbale und nonverbale Drohgebärden, Einschüchterungen, sarkastische Witze, Angriffe auf den Status des Opfers, öffentliche Demütigungen und janusköpfige Attacken. Viele Unternehmen glauben, diesen "Arschloch-Faktor" vernachlässigen zu können, solange die Performance der über die Stränge schlagenden Führungskräfte stimmt. Neben den moralischen Gründen, sich solcher Führungskräfte anzunehmen, sieht Sutton auch handfeste wirtschaftliche Notwendigkeiten, denn schlechte, regelmäßig ausrastende Chefs sorgen seiner Erfahrung nach für mehr Krankheitstage bei den Untergebenen, eine geringere Loyalität zum Unternehmen und damit verbunden eine höhere Wechselbereitschaft der Angestellten.
"Die Kosten eines Mistkerls", FAS 10.12.06

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Manager sollten sich Zeit für das Wesentliche nehmen 
Freitag, 8. Dezember 2006 - Management
Das Business-Blatt "Who Magazine" stellt in einem Portrait die Strategien des Zeitmanagement-Experten Prof. Dr. Lothar Seiwert vor. Er rät Führungskräften zu systematischer Entschleunigung und legt ihnen ans Herz, sich auf das für sie Wesentliche zu konzentrieren. Erfahrungsgemäß erzielen auf lange Sicht - so seine Erfahrung - nicht die Workaholics die beste Performance, sondern diejenigen, die auch Lebensaspekte wie Gesundheit, Familie und das eigene Wohlergehen nicht aus den Augen verlieren. Seiwerts Rat für gestresste Manager: "Denken Sie über Ihre berufliche und persönliche Lebenszukunft nach, über Ihre Ziele, Träume und Visionen. Haben Sie Mut zu Unkonventionellem! Und wenn alle um einen herum sagen, dass das, was man vor hat, falsch ist, ist dies oft die beste Bestätigung dafür, dass man richtig liegt."
"Herr der eigenen Zeit!", Who Magazine Europe

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Von Alphatieren und "weisen Tyrannen" 
Donnerstag, 7. Dezember 2006 - Management
In einem Interview mit dem Manager Magazin beschreibt der Berater Michael Löhner, wie er Unternehmen dabei hilft, ungeeignete Führungsmuster zu transformieren. Als grundsätzliche Herausforderung sieht er die Schwierigkeiten vieler Manager, sich selbst in Change-Prozessen zu orientieren. Seine These: Wo es den Führungskräften nicht gelingt, sich mit neuen Situationen zu identifizieren, schaffen sie es auch nicht, ihren Mitarbeitern die benötigte Orientierung zu vermitteln. Sein Ziel ist es deshalb, den Blick für diese nicht direkt sichtbaren Aspekte der Unternehmensführung zu schärfen. Wichtiger Punkt ist dabei, dass die Manager unterschiedlicher Hierarchieebenen auf ganz verschiedene Persönlichkeitseigenschaften zurückgreifen sollten, um ihren jeweiligen Aufgaben gerecht zu werden. "Je höher ein Topmanager in einer Unternehmenshierarchie angesiedelt ist, desto wichtiger ist sein aktives und passives Erfolgsvertrauen. Er muss seinen Job beherrschen und sozusagen die 'Kuh vom Eis kriegen', nur dann kann er Erfolgsvertrauen auch weitergeben. Beliebtheit ist in dieser Position weitgehend Nebensache", charakterisiert Löhner die Herausforderung für die Alphatiere. Auf der zweiten und dritten Führungsebene hingegen sind völlig andere Qualitäten gefragt, denn: "Je tiefer eine Führungskraft in einem System steht, desto mehr menschliche Nähe ist vonnöten." Hier ist laut Löhner der "weise Tyrann" gefragt, der "klug ist und Entscheidungen treffen kann, aber dann auch die charismatische, autoritäre Kraft hat, diese Entscheidungen auf andere zu übertragen". Die Brücke zwischen dem Ist- und dem Soll-Zustand im Unternehmen schlägt der Berater dabei über die Philosophie, da diese seiner Meinung nach die breiteste Basis für ein Verstehen und Akzeptieren schaffe.
"Wir haben zu wenig gute Manager", Manager Magazin 24.11.06

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