Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 
Montag, 20. Dezember 2010 - sonstiges
think.work.different macht Weihnachtsferien. An dieser Stelle möchte ich allen LeserInnen des Blogs für ihre Aufmerksamkeit und ihre freundlichen Feedbacks zu meiner Arbeit danken. Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 10. Januar finden Sie hier wieder Neuigkeiten rund um Spirit im Business. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann

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Zen, Gesundheit, Lebensenergie 
Freitag, 17. Dezember 2010 - Veranstaltungen
Die Zen Leadership School bietet eine Seminarreihe speziell für Führungskräfte an, die auf die ganzheitliche Gesunderhaltung ausgerichtet ist. "Zen ist ein mentales Training, das in Asien seit mehr als 2.500 Jahren von der Elite praktiziert wird. Wir nutzen die japanische Meditationstechnik zur Stressbewältigung im europäischen Kontext. Im Berufsalltag hat sich gezeigt, dass schon 25 Minuten Meditation täglich ausreichen, um mit dieser mentalen Verankerung in der eigenen Mitte Stärke und Gelassenheit zu schöpfen. Rund zwei Drittel unserer Seminarteilnehmer haben das Zen-Training nachhaltig in ihr Leben integriert. Ihre Erfahrung zeigt: Die Konzentration auf das Wesentliche führt zu mehr Ausgeglichenheit und effizienterem Arbeiten", so Initiator Helmut Rümke. Das Seminar verbindet die Zen-Praxis mit einem fachübergreifenden Gesundheitscoaching und beinhaltet körpertherapeutische Anwendungen, ärztliche Beratung zu Ernährung und Gesundheit sowie einen Stoffwechsel-Check-up. Für 2011 steht der dreitägige Kurs an drei Terminen auf dem Programm.
Weitere Informationen zum Seminar

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Meditation fördert die Selbstregulation 
Donnerstag, 16. Dezember 2010 - Studien
Eine neue Studie der Dalian University of Technologie und der University of Oregon zeigt, dass bereits ein elfstündiges Meditationstraining eine deutliche Verbesserung der Selbstregulation nach sich ziehen kann. Die Forscher hatten die Testpersonen im Integrativen-Body-Mind-Training (IBMT) geschult, einer Methode, die Erkenntnisse der traditionellen chinesischen Medizin nutzt und Atemübungen, die Arbeit mit Vorstellungsbildern sowie weitere Techniken einsetzt. Vor und nach dem Training durchleuchteten die Wissenschaftler die Gehirne der Probanden und einer Kontrollgruppe, die ein konventionelles Entspannungsverfahren praktiziert hatte. Bei den Teilnehmern des IBMT zeigten sich starke Veränderungen im cingulären Kortex, der eine wichtige Schaltstelle für die Verhaltens- und Aufmerksamkeitssteuerung und vor allem für die Regulation von Stimmungen und Emotionen zuständig ist. Damit hat das Training offenbar eine Gehirnregion ertüchtigt, die es ermöglicht, das eigene Verhalten gezielter auszurichten und die eigenen Gefühle in den Griff zu bekommen.
Meditation stärkt die Selbststeuerung, Psychologie heute 2.11.10

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Krank zur Arbeit aus Pflichtgefühl 
Mittwoch, 15. Dezember 2010 - Studien
Krank und trotzdem arbeiten? Für viele deutsche Arbeitnehmer ist das fast schon eine Selbstverständlichkeit. So zeigt eine Erhebung der Barmer GEK Krankenkasse unter fast 5.000 Männern und Frauen: 22,5 Prozent der Angestellten gehen aus Pflichtgefühl arbeiten, auch wenn sie krank sind. 17,3 Prozent tun dies aus Teamgeist und weil sie sich den Kollegen gegenüber verpflichtet fühlen. Nur jeder Fünfte fürchtet hingegen Konsequenzen, wenn er sich krank ins Bett legt - 8,7 Prozent haben Angst vor einer Benachteiligung im Job und 2,4 Prozent fürchten sogar einen Jobverlust, wenn sie sich daheim auskurieren.
Kranke gehen oft den Kollegen zuliebe zur Arbeit, FR 2.12.10

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Oben ist nur selten vorne  
Dienstag, 14. Dezember 2010 - Management
In einem Interview mit der Zeit erklärt der Gründer der Drogeriemarktkette dm, was einen guten Chef ausmacht: "Für mich ist ein Chef wie ein Gärtner, der für sein Saatgut optimale Bedingungen schafft. Heißt konkret: ein erfolgreiches Unternehmen ist eine Plattform, auf der sich Menschen gut entwickeln können." Werner plädiert für eine ausgeprägte Fragekultur in Unternehmen, denn: "Menschen neigen zur Gemeinschaft und zur Zusammenarbeit. Eine Gemeinschaft, die in der Lage ist, offen mit Fragen umzugehen, fördert automatisch innovative Lösungen, kreiert neue Produkte und kreative Dienstleistungen." Von strengen Hierarchien hält der Anthroposoph hingegen wenig: "In hierarchisch geführten Unternehmen wird das Management so lang anecken, bis es merkt, dass sein Menschenbild falsch ist. Sie wollen Druck erzeugen. Aber das ist falsch, sie müssen mit Sog arbeiten! Wir sehen unsere Mitarbeiter wie Kunden, denen wir ja auch morgens die Tür öffnen und sie einladen, bei uns zu kaufen." Das "Netzwerk von vielen Freien" habe einen großen Vorteil gegenüber der klassischen Pyramide, an deren Spitze der Chef gewöhnlich steht. "Oben ist nur selten vorne", so Werner.
"Ein guter Chef ist wie ein Gärtner", Die Zeit 9.11.10

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Das gesellschaftliche Klima wird eisiger 
Montag, 13. Dezember 2010 - Studien
Die Langzeitstudie "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit", die mit 10-jähriger Laufzeit Ursachen und Entwicklungen von Vorurteilen im Rahmen einer Forschungsgruppe unter Leitung von Wilhelm Heitmeyer vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung in Bielefeld untersucht, legt zum Jahresende bedrückende Befunde vor. In einer wirtschaftlich geprägten Gesellschaft werden "wirtschaftlich Nutzlose" zum neuen Feindbild, warnen die Forscher. Tagesschau.de umreißt das zentrale Ergebnis der aktuellen Erhebung aus dem Mai/Juni 2010 mit 2.000 Personen wie folgt: "Angefeuert von politischen, medialen und wissenschaftlichen Eliten sind in höheren Einkommensgruppen deutliche Anstiege hinsichtlich abwertender, menschenfeindlicher Einstellungen gegenüber verschiedenen schwachen Gruppen vorzufinden. Dies müsse als eine deutliche Vereisung des sozialen Klimas interpretiert werden, meinen die Forscher." Die Wissenschaftler sprechen von einer "rohen Bürgerlichkeit" - infolge ökonomischer und gesellschaftlicher Kriseneffekte gebe es deutliche Hinweise auf eine "entsicherte wie entkultivierte Bürgerlichkeit". "Die neue Formel des Abbaus von sozialstaatlichem Anrecht auf Unterstützung laute: Gnade durch Wohlhabende und Selbstverantwortung der sozial Schwachen. Die Forscher betonen, dass der gepflegte Konservatismus abgestreift werde: Zivilisierte, tolerante, differenzierte Einstellungen in höheren Einkommensgruppen scheinen sich in unzivilisierte, intolerante Einstellungen zu wandeln. ", so tagesschau.de. In den höheren Einkommensgruppen ab 2.500 Euro netto pro Kopf) nehme die Zustimmung zu Etabliertenvorrechten zu. Wohlhabende fühlten sich trotz nachgewiesener Umverteilung von unten nach oben ungerecht behandelt und werten beispielsweise Langzeitarbeitslose deutlich stärker ab als die Befragten in niedrigen Einkommensgruppen dies tun. "Der semantische Klassenkampf von oben wird ungeniert offenbart", so die Wissenschaftler.
"Rohe Bürgerlichkeit und soziale Vereisung", tagesschau.de 3.12.10


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Von Gutmenschen und Menschenentwicklern 
Freitag, 10. Dezember 2010 - Management
In einem Interview mit der Zeit warnt der Coach Boris Grundl dafür, dass typische Gutmenschen in Führungsverantwortung lähmend fürs Business sind. "Diese Spezies kann Ihnen überall begegnen, im Privatleben und im Beruf. Es sind Leute, die es vordergründig gut meinen und die denken, dass ihre Absichten den Mitmenschen helfen. Die tatsächliche Wirkung ist aber eine andere: Gutmenschen wollen in erster Linie vor anderen gut dastehen. Sie sind harmoniesüchtig, wollen anerkannt und gebraucht werden. Unter einem Chef, der Gutmensch ist, entwickeln sich die Mitarbeiter nicht weiter. Sie erstarren in einem Abhängigkeitsverhältnis und werden unselbstständig", so seine Kritik. Grundl hält dem das konstruktive Bild des Menschenentwicklers entgegen: "Ihm geht es nicht um Status, er liebt stattdessen die Wirkungen und Ergebnisse. Er führt seine Mitarbeiter zu Unabhängigkeit und Stärke, gibt ihnen Verantwortung und lässt sie sich entwickeln. Gute Chefs behandeln ihre Mitarbeiter auch nicht gleich. Es muss Unterschiede geben, denn die Leute entwickeln sich auch unterschiedlich. Nur der Gutmensch schert alle über einen Kamm. Wer das Potenzial als Menschenentwickler hat, kommt in eine Abteilung, nutzt die Verantwortung und sorgt dafür, dass es auch ohne ihn läuft und die Ergebnisse besser werden. Er macht sich im besten Fall überflüssig."
"Der Gutmensch-Chef bremst die Mitarbeiter", Die Zeit 9.11.10

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Gute Laune macht rundum fit fürs Business 
Donnerstag, 9. Dezember 2010 - Arbeit
Gute Laune kann ein starker Leistungsfaktor sein, wie die Wirtschaftswoche in einem Beitrag darlegt. Auf der Basis verschiedener Studien kommt das Magazin zu dem Schluss: "Gute Laune, also jener Zustand, in dem man laut Definition die Umwelt mit durchweg positiven Gefühlen wahrnimmt, wird in der Wissenschaft schon länger erforscht. Die bisherigen Ergebnisse lassen sich so zusammenfassen: Heiterkeit macht aufmerksamer und aktiver. Gutgelaunte sind stressresistenter, ertragen Rückschläge leichter, können besser mit Niederlagen umgehen und lernen daraus mehr. Und natürlich macht Frohsinn kreativ." So zeigte eine Studie, dass Probanden, die mit Musik in eine positive Stimmung versetzt wurden, eine erhöhte Aufnahme- und Analysefähigkeit an den Tag legen. Darüber hinaus fördert Lebenszufriedenheit die Empathie. Fröhliche Mitarbeiter können ihr Ansehen im Unternehmen erhöhen und werden häufiger weiterempfohlen. Auch schätzen Mitarbeiter eine entspannt-fröhliche Atmosphäre am Arbeitsplatz und sind dadurch produktiver.
Wie gute Laune die Leistung steigert, WiWo 2.12.10

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