Eine schöne Weihnachtszeit 
Montag, 17. Dezember 2012 - sonstiges
think.work.different macht Weihnachtsferien. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 7. Januar sind wir wieder mit täglichen News für Sie da.

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Überstunden = Leistungsbereitschaft? 
Freitag, 14. Dezember 2012 - Studien
30 Prozent der Finanzchefs sind der Ansicht, dass Überstunden positive Auswirkungen auf die Arbeitsmoral haben, so das Ergebnis einer Umfrage der Personalberatung Robert Half unter 2.100 Finanzchefs in 13 Ländern. Bei der Erhebung zeigte sich, dass 40 Prozent der Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen zwei bis drei Mal pro Woche länger arbeiten, etwa zehn Prozent sogar täglich. Nur 27 Prozent der Finanzchefs glauben, dass dies negative Auswirkungen habe. Allerdings gehen auch nur sieben Prozent der CFOs davon aus, dass die Überstunden die Produktivität des Unternehmens erhöhen. 49 Prozent finden eher, dass eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl der Produktivität zugute komme.
Chefs glauben an Überstunden, WiWo 30.11.12


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Empowerment fördert Leistungsfähigkeit 
Donnerstag, 13. Dezember 2012 - Studien
Eine US-Studie zeigt: Je mehr Mitarbeiter sich im Job entfalten können, umso leistungsfähiger sind sie. Je mehr Freiheiten sie haben, umso produktiver und zufriedener sind sie. Mitarbeiter mit großen Entfaltungsmöglichkeiten scheinen nach Angaben ihrer Vorgesetzten eine um 16 Prozent höhere Gesamtleistung zu erbringen. Nach eigenen Angaben leiden diese Personengruppen zu 125 Prozent seltener an Burn-out, setzen sich um 32 Prozent stärker für ihr Unternehmen ein und weisen eine um 46 Prozent höhere Jobzufriedenheit auf. Dennoch ist das Thema Empowerment in vielen Unternehmen immer noch eine Gratwanderung, da Führungskräfte die Sorge hegen, Kontrolle und Einfluss zu verlieren. Als Wege zu mehr Selbstermächtigung sehen Experten das Schaffen von Entscheidungsspielräumen, die Förderung des Wissensaustauschs und ein freundliches Miteinander.
Warum Chefs Mutmacher sein sollten, Zeit online 30.11.12


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Neuer Studiengang Holistic Management 
Mittwoch, 12. Dezember 2012 - Arbeit
Das Steinbeis Transferinstitut Freiburg und der Berufsverband der Yogalehrenden preschen mit einem neuen Studiengang zu Holistic Management nach vorne. Ab dem Sommersemester 2013 haben Interessierte die Gelegenheit, in Freiburg das sechs bzw. sieben Semester dauernde Studium zu absolvieren. Als dualer Studiengang ausgelegt, bietet das Curriculum neben einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium Einblicke in die angewandten Yogawissenschaften. Neben regelmäßiger Yogaübungspraxis bieten die östlichen Weisheitskonzepte auch wichtige Impulse für ein neues Führungsverständnis.
Pressemitteilung BDY


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Vorstoß für nachhaltigeres Wirtschaften 
Dienstag, 11. Dezember 2012 - Management
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat als Dialogangebot an die Wirtschaft zehn Eckpunkte zur Diskussion gestellt, die dabei helfen sollen, dass die deutsche Wirtschaft sich noch konsequenter mit der Nachhaltigkeitsthematik auseinandersetzt. So wünscht sich der Rat, dass künftig mehr Unternehmen eine ökologische Gewinn- und Verlustrechnung einführen und den Deutschen Nachhaltigkeitskodex anwenden. An die Politik ergeht die Aufforderung, die Fiskalpolitik stärker an Nachhaltigkeitskriterien zu orientieren und die Energiewende durch einen multisektoralen Ansatz zu forcieren. Die zehn formulierten Eckpunkte sollen zunächst eine Diskussion auf breiter Basis initiieren. Die Ergebnisse sollen dann von internationalen Experten bewertet und bis Ende 2013 in Form eines Peer Review veröffentlicht werden.
Nachhaltigkeitsrat fordert von Politik und Unternehmen größere Fortschritte beim nachhaltigen Wirtschaften, Nachhaltigkeitsrat 21.11.12


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Der Traum von der beruflichen Freiheit 
Montag, 10. Dezember 2012 - Studien
Etwa jeder vierte Deutsche träumt nach einer Erhebung der GfK davon, beruflich selbstständig zu sein. Wichtigste Motivation ist für 52 Prozent die Unabhängigkeit vom Arbeitgeber, gefolgt von der Möglichkeit der Selbstverwirklichung (46 Prozent), zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten (35 Prozent) und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie (24 Prozent). Für 69 Prozent ist jedoch fehlendes Startkapital die größte Hürde, und 58 Prozent räumen eine Angst vor dem Scheitern ein. 84 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass das Thema Selbstständigkeit in den kommenden zehn Jahren wichtiger werden wird.
Jeder Vierte wäre gerne selbstständig, FR 14.11.12


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Tödliche Bürojobs 
Freitag, 7. Dezember 2012 - Studien
Bürojobs sind der Lebenserwartung alles andere als zuträglich, so die Erkenntnis aus der Auswertung der Daten von 17.000 Personen durch das Pennington Biomedical Research Venter in Lousiana, USA. Menschen, die weniger als drei Stunden am Tag in sitzender Haltung verbringen, haben demzufolge eine um zwei Jahre höhere Lebenserwartung als diejenigen, die mehr als drei Stunden am Schreibtisch verbringen. Noch deutlicher sind die Zahlen, wenn die sitzende Tätigkeit noch länger andauert. So haben Männer, die täglich sechs oder mehr Stunden sitzend verbringen, eine um 20 Prozent höhere Sterberate - bei den Frauen liegt sie sogar um 40 Prozent höher. Da sich zu viel Sitzen negativ auf Verdauung und Stoffwechsel auswirkt, haben Vielsitzer häufig Gewichtsprobleme und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme. Menschen, die mehr als 42 Stunden pro Woche im Sitzen verbringen, haben außerdem ein um 31 Prozent erhöhtes Risiko, eine psychische Erkrankung zu entwickeln.
Wer lange sitzt, ist früher tot, Zeit online 15.11.12


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Psychopharmaka-Anwendung bei jungen Menschen steigt 
Donnerstag, 6. Dezember 2012 - Studien
Schenkt man den Statistiken Glauben, sind wir immer mehr auf dem Weg, zu einer entnervten Gesellschaft zu werden, die der Psychopharmaka-Verbrauch - vor allem in den jüngeren Altersgruppen - ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. So ist nach einer Erhebung der Techniker Krankenkassen zwischen 2006 und 2010 die Verschreibungsquote von Antidepressiva um 55 Prozent gestiegen. Erhielten Studenten im Alter zwischen 20 und 35 Jahren 2006 noch durchschnittlich 8,7 Tagesdosen als Verschreibung, waren es 2010 bereits 13,5. Gleichaltrigen, die bereits arbeiten, benötigten 2010 im Schnitt 9,9 Tagesdosen, was eine Erhöhung um 39 Prozent bedeutet. Studenten scheinen etwas schneller zu genesen als Arbeitende im gleichen Alter - bei Hochschülern liegt die Verordnungsdauer bei 65 Tagen, bei Arbeitenden bei 72 Tagen. Einhergehend mit dieser Entwicklung steigt auch die Zahl der psychischen Diagnosen. Jedem fünften Studenten und jungen Erwerbstätigen wird mindestens einmal pro Jahr eine solche Diagnose gestellt.
Immmer mehr Studenten nehmen Psychopharmaka, WiWo 29.11.12


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