Der Widerstand gegen die Achtsamkeit 
Dienstag, 5. Dezember 2017 - Bewusstsein, Arbeit, Management
Der österreichische Standard hat auf seiner Webseite einen sehr kompetenten Artikel veröffentlicht, der den Entstehungskontext von Achtsamkeitsmethoden und das wachsende Interesse an ihnen in Unternehmen darstellt. Mindestens genauso aufschlussreich sind allerdings die Leserkommentare zum Beitrag. Die typischen Hardliner aus dem Herzen der Leistungsgesellschaft halten das Ganze natürlich für Quatsch. Andere, sensiblere Gemüter, sorgen sich darum, dass Achtsamkeitskurse von Firmen dafür genutzt werden könnten, ihre Mitarbeiter einfach gefügiger zu machen und Widerstand gegen Arbeitsbedingungen auszuhebeln. Wieder andere fordern ganz pragmatisch, doch einfach die Arbeitssituationen zu verbessern und die Gesellschaft dahingehend zu verändern, dass die Menschen sich weniger - begründete - Sorgen um ihr Auskommen machen müssen. Es gibt allerdings auch einige positive Feedbacks, vor allem von Menschen, denen nicht nur die Idee der Achtsamkeit gefällt, sondern die das Meditieren auch schon selbst ausprobiert haben. Sie berichten von weniger Stress und Sorgen, einer Entspanntheit und besserem Schlaf. Manche Dinge muss man wohl am eigenen Leib erfahren. Die Standard-Leser sollen diese Möglichkeit bekommen, denn der Beitrag kündigt für die kommenden Wochen regelmäßige Achtsamkeitsübungen an.
Achtsamkeit im Job: Offen sein für das, was kommt, Der Standard 26.11.17

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Frauen suchen Anerkennung vor allem von Männern 
Montag, 4. Dezember 2017 - Bewusstsein, Studien, Arbeit
Es ist eine Studie, deren Ergebnisse nachdenklich stimmen. Psychologen der University of Buffalo haben untersucht, welchen Einfluss das Geschlecht von Mentoren im Bereich Mathematik und Technologie darauf hat, wie sehr Jungen und Mädchen sich mit ihren Leistungen anerkannt fühlen. Dabei zeigte sich, dass die Mädchen sich vor allem dann unterstützt fühlten, wenn sie von Männern gelobt wurden. Jungen hingegen reagierten gleichermaßen positiv auf das Lob beider Geschlechter. Die Wissenschaftlerinnen gehen davon aus, dass Mädchen vor allem deshalb das Feedback durch Männer höher bewerten, weil diese eine Art Gatekeeper-Funktion in den entsprechenden Fächern erfüllten. Das heißt, unter dem Strich - schon in jungen Jahren machen Frauen sich abhängig vom Urteil der Männer. Die üblichen Mentorinnen-Programme, die dazu dienen, Frauen mehr für technische Berufe zu begeistern, erscheinen vor diesem Hintergrund vergleichsweise obsolet. Andererseits: Ich erinnere mich noch gerne an meine Informatik-Lehrerin aus der Mittelstufe - die hat damals den allerersten Computerkurs geleitet, der an meiner Schule stattfand. Sie war wirklich smart und tough! ;-)
Was weibliches Mathe-Selbstvertrauen stärkt, spektrum.de 22.11.17

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Grundeinkommen steht hoch im Kurs 
Freitag, 1. Dezember 2017 - Lebensart, Studien, Arbeit
Eine Mehrheit der Deutschen liebäugelt inzwischen mit dem Grundeinkommen, so die Erkenntnisse einer Erhebung von Splendid Research unter gut 1.000 Befragten. Die Zustimmungsrate hängt dabei davon ab, ob mehr die Vor- oder die Nachteile hervorgehoben werden. Wenn in der Definition die Vorteile überwiegen, plädieren 64 Prozent, stehen mehr die Nachteile im Vordergrund immer noch 46 Prozent. Als angemessenen Betrag erachten die Befragten 1.137 Euro. Bis zu 38 Prozent der Beschäftigten würden, wenn das Grundeinkommen eingeführt würde, den Beruf oder den Arbeitgeber wechseln, ihre Stundenzahl reduzieren oder sogar überhaupt nicht mehr arbeiten. Das Grundeinkommen würde der Studie zufolge nicht nur Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt mit sich bringen. Rund ein Drittel der Befragten könnte sich vorstellen, so versorgt in Regionen mit günstigeren Mieten und Preisen zu ziehen und sich dort ehrenamtlich zu engagieren oder ein Unternehmen zu gründen.
So stehen die Deutschen zum bedingungslosen Grundeinkommen, Die Welt 23.11.17


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Im Teamwork ist der Nachwuchs gut 
Donnerstag, 30. November 2017 - Studien
Die einst schlechten Ergebnisse Deutschlands bei den PISA-Erhebungen lassen bis heute aufhorchen, wenn neue Studien veröffentlicht werden. Dieses Mal steht Deutschland jedoch ziemlich gut da. Die jüngste Untersuchung zeigt: Vor allem im Teamwork sind die Schülerinnen und Schüler hierzulande sehr gut. So liegt Deutschland dieses Mal bei der Sozialkompetenz mit einer Platzierung zwischen dem 10. und 14. Rang unter 50 Ländern sehr gut. Getestet wurde die Fähigkeit zur Zusammenarbeit beim Lösen von Aufgaben am Computer. Mit einem Mittelwert von 525 Punkten lagen die deutschen Schüler über dem OECD-Durchschnitt von 500 Punkten und damit etwa gleichauf wie die USA, Großbritannien und Dänemark. 13 Prozent der hiesigen Schüler erreichten sogar die höchste Kompetenzstufe (OECD-Schnitt: 8 Prozent):
Bei Teamarbeit sind deutsche Schüler spitze, WiWo 21.11.17

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Mehr oder weniger arbeiten?  
Mittwoch, 29. November 2017 - Lebensart, Studien, Arbeit, Management
Unter den Vorzeichen der Digitalisierung werden die Regelarbeitszeiten immer wieder zum Thema. Die wirklichen Bedürfnisse der Arbeitnehmer lassen sich allerdings kaum durch klare Regeln fassen. Einerseits möchten immer mehr Menschen gerne weniger arbeiten. Doch gibt es auch eine Vielzahl an Unterbeschäftigten, die ihre Arbeitszeit gerne aufstocken würden. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes würde rund eine Million der Beschäftigten gerne kürzer arbeiten. 2,7 Millionen hingegen hätten nichts dagegen, wenn ihr Arbeitgeber sie länger beschäftigt. In den Ärmsten Haushalten ist die Arbeitszeit seit 1990 um 31 Prozent gesunken, bei der Oberschicht um 6,5 Prozent. Oft sind es Menschen in Teilzeitjobs, die gerne länger arbeiten würden, um besser über die Runden zu kommen. Der große Erfolg der 450-Euro-Jobs macht jedoch vielen einen Strich durch die Rechnung, denn Arbeitgeber setzen aufgrund der höheren Flexibilität gerne auf mehrere Mini-Jobber, statt Vollzeitstellen zu schaffen. Experten fordern deshalb, die Privilegien dieser Jobs abzuschaffen. Die von der Wirtschaft immer wieder geforderte weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten zielt oftmals vor allem auf die High Potentials, die ohnehin schon viel arbeiten. Doch am unteren Ende des Arbeitsmarktes scheint der Reformbedarf auch erheblich.
Ich eine Stunde weniger, du eine mehr, Zeit online 21.11.17

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Natur und Gesundheit sind vielen wichtiger als Erfolg 
Dienstag, 28. November 2017 - Lebensart, Studien
Die Deutschen scheinen sich nach Ursprünglichkeit zu sehnen. Bei der Erhebung zum Werteindex 2018 schaffte es die Natur auf Platz 1. Viele Menschen versprechen sich von ihr Seelenfrieden und innere Kraft. Die Analyse von Diskussionsbeiträgen in deutschsprachigen Social Media-Kanälen ergab als weitere Top-Werte der Deutschen: Gesundheit, Familie, Freiheit, Sicherheit, Erfolg, Gemeinschaft, Anerkennung, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Zum ersten Mal werde Sicherheit häufiger diskutiert als Vertrauen, heißt es in der Untersuchung. Die Beiträge würden zunehmend in den politischem Sicherheitskontext gestellt. Der Fokus liegt auf der Rolle des Staates, insbesondere im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise. Beim Thema Freiheit bewegt die Deutschen vor allem ihre persönliche Freiheit im Alltag, während die politische Freiheit an Relevanz verliere.
Werteindex 2018, tns Infratest 20.11.17

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Wenn fehlender Schlaf zum Problem wird 
Montag, 27. November 2017 - Lebensart, Studien, Arbeit, Management
Guter Schlaf ist eine wesentliche Basis für ein gesundes Leben. Doch die Belastungen des Arbeitsleben scheinen hier vielen Menschen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Laut einer Erhebung der Techniker Krankenkassen unter 1.000 Personen schläft jeder Dritte nur mittelmäßig, schlecht oder sogar sehr schlecht. 24 Prozent kommen nicht einmal auf sechs Stunden Schlaf pro Nacht. Eine schlechte Schlafqualität scheint dabei mit häufigeren gesundheitlichen Problemen verbunden. Unter denen, die schlecht schlafen, leiden 54 Prozent unter Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, bei den guten Schläfern sind es nur 35 Prozent. Auch die Erschöpfung liegt hier mit 44 Prozent fast doppelt so hoch. die Gereiztheit gar mehr als drei Mal so hoch, ebenso die Niedergeschlagenheit.
Die Arbeit raubt den Schlaf, Zeit online 15.11.17

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Was die Wissenschaft zur Wirkung von Yoga sagt 
Freitag, 24. November 2017 - Lebensart, Studien
Yoga, früher als Freizeitbeschäftigung für überspannte Hausfrauen verspottet, rückt immer mehr in den Blick der Medizin, denn die Zahl der wissenschaftlichen Studien zeigt, dass das sanfte körperlich-energetische Training in einigen Anwendungsbereichen sogar besser wirkt als konventionelle Ansätze. Geo hat eine Übersicht mit den wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Yoga zusammengestellt. So wirkte Yoga bei der Behandlung von Nacken- oder Rückenschmerzen in mehreren Studien besser als die klassische Rückenschule. Wenn es um Stress und die Stimmung geht, schneidet Yoga besser ab als Aerobic. Bei Schlafstörungen kann Yoga die Einschlafzeit verkürzen und die Schlafzeit verlängern helfen - und dies besser als die konventionelle Schlafberatung. Es lohnt sich also, den Sonnengruß zu lernen ...
Wie und warum wirkt Yoga? Geo.de

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