Wann haben Sie das letzte Mal über Ihren Lebenplan nachgedacht? 
Mittwoch, 10. Januar 2007 - Management
Hektik, Stress und Termindruck - und dabei der Blick immer schön auf die Karriere gerichtet: für viele Führungskräfte kommt das Thema Lebensplanung häufig zu kurz, so ein aktueller Beitrag in der Computerwoche. Das Problem vieler 24/7-Arbeiter: Sie gönnen sich zuwenig Auszeiten, um zu reflektieren, ob ihr Leben noch auf Kurs ist. Der Beitrag zitiert unter anderem den Zeitmanagement-Experten Lothar Seiwert, der in seinem Work-Life-Balance-Modell dazu rät, nicht nur Aspekte wie Beruf und Leistung zu betrachten, sondern auch Bereiche wie Körper und Gesundheit, Familie und Kontakt sowie Sinn und Kultur, denn Balance könne sich nur einstellen, wenn man alle Bedürfnislagen berücksichtige und einer ganz persönlichen Lebensvision folge.
"Vor der Karriere steht der Lebensplan", Computerwoche 3.1.07

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CSR spielt bei Investor Relations bisher nur geringe Rolle 
Dienstag, 9. Januar 2007 - Management
Obwohl das Thema Corporate Social Responsibility in aller Munde ist, spielt es im Hinblick auf Investor Relations bisher eher eine geringe Rolle. Der aktuelle IR-Trendmonitor, für den CAT Consultants, die dpa-Tochter news aktuell und die PR-Agentur Faktenkontor 203 Fach- und Führungskräfte der IR-Branche befragt haben, zeigt: 54,3 Prozent der IR-Experten in börsennotierten Aktiengesellschaften messen der Berichterstattung über die Corporate Social Responsibility ihres Unternehmens nur geringe Bedeutung bei. 13,2 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte geben sogar an, sich in ihrer Arbeit gar nicht um dieses Thema zu kümmern. Lediglich 2,3 Prozent der befragten IR-Verantwortlichen sehen in CSR ein sehr wichtiges Thema, immerhin 30,2 Prozent ein wichtiges.
"Ethik? Nein danke!", Pressemitteilung Faktenkontor

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Keine Chance für Stress: Mindfulness Based Stress Reduction 
Montag, 8. Januar 2007 - Management
Das Magazin Gehirn & Geist berichtete in seiner Dezember-Ausgabe über das Entspannungsverfahren Mindfulnes Based Stress Reduction (MBSR), das sich in den letzten drei Jahrzehnten fast schon zu einem Allheilmittel bei Stress, Depressionen oder chronischen Schmerzen entwickelt hat. Die Methode wurde in den späten siebziger Jahren von dem amerikanischen Mediziner Jon Kabat-Zinn ins Leben gerufen und bündelt Meditation in Stille, leichte Yoga-Formen, Geh-Meditation und einen so genannten Body Scan, bei dem der/die Praktizierende die Aufmerksamkeit im Hinblick auf den Körper konzentriert. Verschiedene wissenschaftliche Studien haben bereits gezeigt, dass MBSR ein effizientes Mittel gegen Stress ist. Der Grund: Durch die Schulung der Aufmerksamkeit verlieren sich regelmäßig Praktizierende nicht mehr so häufig in Gedanken und Emotionen, sondern gewinnen ein vernünftiges Maß an Selbstdistanz und Akzeptanz, das ihnen zu neuer Handlungsfreiheit verhilft.
"Willkommen im Jetzt", Gehirn & Geist 12.2006

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Der Bedarf nach christlichem Coaching wächst 
Freitag, 5. Januar 2007 - Management
Das Wirtschaftsmagazin Capital beleuchtet in einem Artikel den wachsenden Bedarf nach "Spiritual Consulting", der Unternehmensberatung und dem persönlichen Coaching auf Basis eines christlichen Kontextes. Ob Manager in der Sinnkrise oder Unternehmen, die mit dem stetigen Wandlungsdruck nicht mehr klar kommen - aus dem Wunsch nach Besinnung, Aufrichtigkeit und Persönlichkeitsentwicklung ist längst ein kleiner, wenn auch etablierter Markt geworden, in dem immer mehr christliche Berater mitspielen. So gründete der Benediktinermönch Anselm Bilgri vor zwei Jahren ein "Zentrum für Unternehmenskultur", zu dessen Kunden Unternehmen wie Allianz, BMW, Microsoft und Siemens gehören. Der Benediktiner Anselm Gründ, der regelmäßig Kurse zu Themen wie "Führen und geführt werden" gibt, hat mit seinen christlichen Ratgebern eine internationale Auflage von rund 14 Millionen erreicht - Sinnbild eines wachsenden Sinnvakuums in den Führungsetagen. Und die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover hat sich sogar schon den Begriff "Spiritual Consulting" als Marke schützen lassen.
"Ora et consulta", Capital 27.12.06

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Workshops: Business und buddhistische Tradition 
Donnerstag, 4. Januar 2007 - Veranstaltungen
Das Enlightened Business Institute (EBI) bietet auf Basis der tibetisch-buddhistischen Grundlagenarbeit von Geshe Michael Roach Business-Workshops an, die dazu beitragen sollen, Wirtschaftsaktivitäten ganzheitlicher und menschlicher auszurichten. Das EBI orientiert sich dabei mit seiner Arbeit an zehn Prinzipien, die zwar dem buddhistischen Kontext entstammen, aber nicht zwingend an diesen gebunden sind:
1. Fördere das Wohl anderer
2. Achte deine finanziellen Verpflichtungen
3. Bleibe ausgeglichen
4. Vermittele nur wahre Eindrücke
5. Schaffe Verbindung zwischen Menschen
6. Spreche qualifiziert und respektvoll
7. Spreche nur über Bedeutsames
8. Finde Freude an dem, was du hast
9. Feiere die Erfolge anderer
10. Erkenne das verborgene Potenzial in Allem
Im März 2007 finden dazu in Köln, Bremen und Frankfurt eintägige Workshops statt, die diese Prinzipien und ihre Anwendung im Business-Alltag erläutern.
EBI-Workshop-Übersicht


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Der IQ hat ausgedient 
Mittwoch, 3. Januar 2007 - Wissenschaft
Wie intelligent ist der herkömmliche Intelligenzquotient, der vor allem mathematische, räumliche und sprachliche Fähigkeiten misst? Nicht sonderlich, so das Ergebnis eines Berichts der Wirtschaftswoche, der den aktuellen Stand der multiplen Intelligenztheorie darstellt. Die drei Intelligenzbereiche eigenen sich nach Ansicht vieler Forscher kaum, um die tatsächliche Leistungsfähigkeit von Menschen vorherzusagen, da sie wichtige Qualitäten außer acht lassen. Im Zuge der seit Jahren schwelenden IQ-Diskussion haben verschiedene Forscher bereits darauf hingewiesen, dass auch Faktoren wie die kinästhetische Intelligenz (motorische Fähigkeiten), musikalisches Verständnis (Rhythmusgefühl) sowie inter- und intrapersonale Intelligenz (soziale Kompetenz) eine große Rolle spielen, um Erfolg im Berufs- und Privatleben zu haben. Zu den "neueren", im wissenschaftlichen Diskurs propagierten Intelligenzen gehören außerdem die von dem Amerikaner Daniel Goleman ins Spiel gebrachte emotionale Intelligenz. Jüngste Neuzugänge der Intelligenzskala sind darüber hinaus die naturalistische Intelligenz (Verständnis der Natur) und die existenzielle Intelligenz (Lösung spiritueller Fragen). Diese neuen Intelligenzkonzepte werden - vor allem von deutschen Wissenschaftlern - noch als relativ spekulativ abgetan. Ein Blick in die Unternehmensrealität zeigt jedoch, dass die neuerdings in den Fokus des Interesses gerückten Fähigkeiten immer wichtiger werden, denn wie sollen Konzepte wie Nachhaltigkeit oder Corporate Social Responsibility mit Inhalten und Leben erfüllt werden, wenn Führungskräfte kein Gespür für soziales Miteinander, für das Wechselverhältnis von Mensch und Umwelt sowie für das in der Gesellschaft wachsende Bedürfnis nach Sinn und Spiritualität haben?
"Abschied vom IQ", WiWo 21.12.06

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Verbreitetes Phänomen "Bad Boss" 
Dienstag, 2. Januar 2007 - Studien
Pauschale Manager-Schelte ist nur allzu verführerisch. Die Florida State University ging der Frage nach, welche konkreten Fehltritte aus Sicht der Mitarbeiter Vorgesetzte zum "Bad Boss" machen. Befragt wurden 700 Arbeitnehmer aus unterschiedlichen Firmen und mit unterschiedlichen Positionen. Das Ergebnis der Umfrage ist für die Führungskräfte wenig schmeichelhaft. So gaben 39 Prozent der Befragten an, dass ihr Chef sich nicht an gegebene Versprechen halte. 37 Prozent bemängeln, dass die Führungskräfte selbst in angebrachten Situationen kein Lob aussprechen und 31 Prozent berichten, dass ihr Chef sie phasenweise mit Nichtbeachtung behandele. Fehlverhalten wie dieses hat auf die Leistungsfähigkeit von Unternehmen einen erheblichen Einfluss, denn die Betroffenen leiden nach Einschätzung der Forscher vermehrt unter Erschöpfung, Anspannung, Nervosität und Depressionen und ihre Leistungsbereitschaft sinkt.
"Wer hat Angst vorm Big Bad Boss?", FTD 15.12.06

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Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr 
Freitag, 15. Dezember 2006 - Veranstaltungen
Liebe think|work|different-Leserinnen und -Leser,

ein ereignisreiches Jahr nähert sich dem Ende. Ich habe in den vergangenen Monaten von zahlreichen regelmäßigen Blog-Besuchern aufmunterndes Feedback erhalten, wofür ich mich noch einmal herzlich bedanken möchte. Ich wünsche allen, die sich mit ihrem täglichen Wirken für ein authentisches und integrales Business engagieren, weiterhin eine Vielzahl von Inspirationen - und werde dazu ab 2. Januar 2007 mit diesem Blog wieder meinen ureigenen Beitrag leisten. Bis dahin bleibt mir nur, allen ein paar frohe Weihnachtstage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zu wünschen.
Herzliche Grüße
Nadja Rosmann

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