Am ungeliebten Job festhalten 
Mittwoch, 22. Mai 2013 - Studien
Die schwierige Wirtschaftslage lässt anscheinend viele Arbeitnehmer an ihren Jobs festhalten, obwohl sie diese nicht mögen. Eine Erhebung des Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Personalvermittlers Manpower unter 684 Berufstätigen ab 18 Jahren zeigt, dass 48 Prozent der Arbeitnehmer mit ihren Jobs nicht zufrieden sind. 43 Prozent planen deshalb einen Jobwechsel. Die Arbeitszufriedenheit ist insgesamt zurückgegangen, nur noch 52 Prozent sind mit den Arbeitsbedingungen "insgesamt zufrieden", was einem Rückgang um 11 Prozentpunkte innerhalb des letzten Jahres entspricht. Die Kritikpunkte und Wünsche der Befragten: höherer Lohn (24 Prozent), mehr Anerkennung für die eigene Leistung (15 Prozent), fehlende Freude bei der Arbeit (11 Prozent), fehlende Abwechslung (10 Prozent), schlechtes Arbeitsklima (10 Prozent) und Ärger mit dem Chef (5 Prozent).
Jeder Zweite ist unzufrieden mit seinem Job, Spiegel online 7.5.13


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Sozialkompetenz wird im Financing wichtiger 
Dienstag, 21. Mai 2013 - Studien
Buchhaltung und Controlling war gestern, denn in immer mehr Unternehmen wird von den Mitarbeitern der Finanzabteilungen ein bereichsübergreifendes Engagement gefordert. Eine Studie des Personaldienstleisters Robert Half, für die 1.000 Leiter von Finanzabteilungen und Bereichsvorstände Finanzen in Deutschland und weiteren europäischen Ländern befragt wurden, zeigt, dass neben Finanzfachwissen (29 Prozent) auch Branchenkenntnisse (38 Prozent), Führungsqualitäten (36 Prozent) und analytische Fähigkeiten (28 Prozent) in diesem Segment eine wachsende Rolle spielen. Demzufolge werden auch Weiterbildungen gestaltet, und zwar im Hinblick auf analytische Fähigkeiten (35 Prozent), Führungskompetenz (42 Prozent) und Finanzfachwissen (42 Prozent). Interessant ist, dass die Schulungen zu Sozialkompetenzen für immerhin 37 Prozent der Firmen für wichtig erachtet werden.
Das sind die Sorgen der Finanzchefs, HB 5.5.13


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Schlechte Meeting schlagen aufs Gemüt 
Freitag, 17. Mai 2013 - Studien
Die Meetingkultur im Business steht bisweilen im Ruf, nervig und zeitraubend zu sein, da es vielen Zusammenkünften schlicht am Willen zur Effizienz zu fehlen scheint. Eine arbeitspsychologische Untersuchung unter 60 Mitarbeitern eines Energieunternehmens zeigt nun, dass die Negativfolgen weitaus größer sind. Die Studienteilnehmer verbrachten pro Woche im Schnitt in vier Meetings, die zusammen etwa sechs Stunden dauerten. 58 Prozent bewerteten diese als größtenteils unproduktiv. Zu den Effizienzkillern zählen schlechte Kommunikation, Jammern über Missstände, die Suche nach Schuldigen, das Abschieben von Verantwortung, Gespräche, die nichts mit dem Meeting-Thema zu tun haben, die Abwertung anderer und ein sich Verlieren in Details. Diese Konstellationen nerven die Mitarbeiter nicht nur, sondern sie machen sogar krank, und zwar vor allem diejenigen, die besonders häufig zu Meetings zitiert werden.
Meetings machen krank, WiWo 3.5.13


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Tue Gutes - für möglichst viele 
Donnerstag, 16. Mai 2013 - Studien
Tue Gutes und rede darüber - so lautet die klassische Annahme, wie gute Reputation zustande kommt. Bei der Untersuchung eines 500-Einwohner-Dorfes in der Karibik haben Anthropologen nun festgestellt, dass soziales Ansehen nicht allein von der Zahl der guten Taten abhängt, sondern auch davon, wie vielen Menschen sie zugute kommen. Demnach hatten die Dorfbewohner, die einer Vielzahl von Mitbewohnern bei Arbeiten halfen, eine höhere soziale Reputation als diejenigen, die mehrmals der gleichen Person zur Seite standen.
Das Geheimnis eines guten Rufs, WiWo 3.5.13


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Erfahrung ist kein Garant für Kompetenz 
Mittwoch, 15. Mai 2013 - Studien
Führungserfahrung ist kein Garant dafür, dass Führungskräfte wirklich führen können. Dieses Paradox entschlüsselte der Wirtschaftspsychologe Uwe Kanning im Rahmen der Untersuchung von 814 Mitarbeitern eines großen deutschen Unternehmens. Im Rahmen eines Assessment Centers wurden die Teilnehmer in ihren Leistungen in neun Kompetenzkategorien beurteilt, darunter Führungs- und Entscheidungsfähigkeit und Selbstreflexion. Das überraschende Ergebnis: Menschen, die bereits über Führungserfahrung verfügten, wiesen keine besseren Führungskompetenzen auf als diejenigen, die sich noch nicht in Leitungsfunktionen erprobt hatten. Darüber hinaus stellte Kanning einen Zusammenhang zwischen Alter und Führungs(un)fähigkeit fest, denn ältere Mitarbeiter schnitten bei Führungsqualitäten schlechter ab als jüngere. Das Paradox führt der Wissenschaftler darauf zurück, dass es vielen Firmen an einer funktionsfähigen Feedbackkultur mangele. Wer keine adäquaten Rückmeldungen bekomme, sei auf seine Selbsteinschätzung angewiesen - und die trügt nur allzu oft, da Menschen dazu neigen, die Ursachen für schlechte Leistungen bei anderen zu suchen.
Kompetenz steigt nicht mit den Berufsjahren, Spiegel online 3.5.13


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Fehlende Pausenkultur 
Dienstag, 14. Mai 2013 - Arbeit
Pausen machen kreativ, denn wer beim Arbeiten ab und an innehält, ist entspannter und kann sich besser konzentrieren. Doch in der gegenwärtigen Hochleistungskultur scheinen Pausen aus der Mode geraten zu sein, wie der Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin dokumentiert. Vor allem chronische Vielarbeiter verzichten demnach am häufigsten auf Pausen. Dabei weiß man aus dem Sport, dass Aktivität zwar die Basis legt für ein Weiterkommen, die Pausen zwischen Trainingseinheiten sind jedoch essenziell, damit Leistungssteigerungen wirksam werden können.
Viele Arbeitnehmer machen zu wenig Pause, WiWo 25.4.13


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Arbeitszeiten werden länger 
Montag, 13. Mai 2013 - Studien
Die Deutschen arbeiten immer länger, so das Ergebnis einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes. So liegt die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten inzwischen bei 41,9 Stunden, was einem Anstieg um eine halbe Stunde seit 1991 entspricht. Selbstständige sind noch länger im Einsatz - sie kommen auch eine wöchentliche Arbeitszeit von 50,4 Stunden.
Selbstständige arbeiten zehn Stunden mehr, Spiegel online 30.4.13


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Vorstoß zum Arbeitnehmerschutz 
Freitag, 10. Mai 2013 - Arbeit
Die Initiative mehrerer Bundesländer, vor dem Hintergrund steigender psychischer Erkrankungen den Arbeitnehmerschutz im Hinblick auf Stressbelastungen zu verbessern, geht in eine neue Runde. So bringt die Initiative eine "Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch psychische Belastungen bei der Arbeit" in der Länderkammer ein. Absehbare Schäden für die Volkswirtschaft und die Sozialkassen sowie das durch entsprechende Erkrankungen entstehende menschliche Leid lassen in den Augen der Initiative neue gesetzliche Regelungen notwendig erscheinen. So werden die Kosten psychischer Erkrankungen auf insgesamt über 43 Milliarden Euro geschätzt, bei 52 Arbeitsunfähigkeitstagen. Letztere seien in den vergangenen fünf Jahren um etwa 80 Prozent angestiegen. Die Initiative fordert, Arbeitszeiten und -rhythmen so zu regeln, dass Gefährdungen der psychischen Gesundheit weitgehend vermieden werden können. Unterstützt wird die Initiative von den Gewerkschaften. So habe die IG-Metall bereits vor einem Jahr eine "Anti-Stress-Verordnung" vorgelegt.
Dem Kopf soll es besser gehen, SZ 3.5.13


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