Sommerzeit - Ferienzeit 
Montag, 3. August 2015 - sonstiges
think.work.different macht im August Sommerferien! Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und sind ab September wieder mit frischen News für Sie da.

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Meditation im Mainstream 
Mittwoch, 24. Juni 2015 - sonstiges
Der gegenwärtige Meditations-Hype scheint nun wirklich im Mainstream anzukommen. Auf seiner Webseite präsentiert der Fernsehsender RTL jedenfalls einen ausführlichen Artikel zu Achtsamkeitsmeditation. Interessanterweise legt der Beitrag einen Schwerpunkt auf Themen wie Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung und verzichtet darauf, Meditation als reine Anti-Stress-Methode oder Mittel zum besseren funktionieren im Alltag zu positionieren. "Meditation ist dafür da, sich selbst kennenzulernen und Freundschaft mit sich zu schließen. Man lässt sich einfach sein wie man ist und manipuliert nicht an seiner Erfahrung herum. Wenn man meditiert nimmt man sein Leben in die Hand. Das trauen sich viele nicht, da muss dann auch bereit sein, das ganze Dilemma anzuschauen. Davor nicht zu kapitulieren erfordert viel Mut. 'Augen zu und durch‘ ist leichter", wird Anne von der Eltz, Leiterin des Shambhala Meditationszentrums in Köln, zitiert. "Verlangsamung statt Beschleunigung, alles soll auf ein einfaches Niveau reduziert werden", heißt es weiter in dem Artikel. Was das Niveau angeht, können einige RTL-Formate da sicher bereits mithalten. Und die Verlangsamung nimmt sich die Redaktion vielleicht auch noch zu Herzen - wie wäre es, mit ein paar besinnlichen Formaten anstelle der immer lauter werdenden Konfrontations-Doku-Soaps?
Freundschaft mit sich selbst schließen: Warum Meditation so vielen hilft, RTL 15.6.15



[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Reiche geben 
Mittwoch, 10. Juni 2015 - sonstiges
Bei den Großverdienern in den Vereinigten Staaten scheint sich ein neuer Trend zu entwickeln - Spenden wird zum Sport der Begüterten. Letzte Woche machte Apple-Chef Tim Cook Schlagzeilen, weil er 50.000 seiner Apple-Aktien im Wert von mehr als 6,5 Millionen Dollar spendete. Bekannt wurde die Spende, da die Weitergabe solcher Aktienpakete von der US-Börsenaufsicht dokumentiert wird, unbekannt ist hingegen, an wen sie ging. Cook deutete bereits an, sein gesamtes Vermögen spenden zu wollen, wenn er die College-Ausbildung seines heute zehnjährigen Neffen finanziert habe. Cook wurden bei seinem Antritt 2011 eine Million Apple-Aktien bis 2021 in Aussicht gestellt - seinerzeit ein Wert von 380 Millionen Dollar, heute aufgrund des höheren Kurses der Apple-Aktie 900 Millionen Dollar. Auch Pimco-Gründer Bill Gross gehört zu den Großspendern. Er stiftete kürzlich 700 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke und plant, auch sein verbleibendes Vermögen von zwei Milliarden Dollar noch zu spenden. Zeichnet sich hier bei den Superreichen ein grundlegender Einstellungswandel ab? Vielleicht. Aktionen wie diese werfen die Frage auf, welchen Sinn Systeme machen, die erst Ungleichgewichte herstellen und die Akteure, die dazu beitragen, dass diese entstehen, dann wieder versuchen, sie zu beheben.
Tim Cook spendet Apple-Aktien, HB 31.5.15

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Wenn Institutionen die Menschenrechte verletzen 
Freitag, 24. April 2015 - sonstiges
Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass zahlreiche Projekte der Weltbank zum Teil massiv die Menschenrechte der betroffenen Bevölkerung verletzen. Einer Analyse von 6.600 Dokumenten des Internationalen Konsortiums für Investigative Journalisten zufolge sollen im vergangenen Jahrzehnt durch mehr als 900 Weltbank-Projekte 3,4 Millionen Menschen ihr Land oder einen Teil ihrer Lebensgrundlage verloren. Im Jahr 2014 flossen mehr als 65 Milliarden Dollar in die Projekte der Weltbank. Die Institution ging der Kritik nach und räumte ein, die Wirkung ihrer Projekte bisher nicht sorgfältig genug geprüft zu haben.
Weltbank verletzt Menschenrechte weltweit, Zeit online 16.4.15

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
7Mind - die Meditations-App macht Meditieren leichter 
Donnerstag, 26. März 2015 - sonstiges
In den letzten Monaten habe ich emsig mit einem Team rund um den Führungskräfte-Coach und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes an einer Meditations-App gewerkelt. Seit dieser Woche nun ist unser Baby 7Mind für Android und iOS online. Die kostenfreie Version bietet einen Einsteigerkurs, der mit sieben Lektionen à sieben Minuten in Basics des Meditierens einführt. Außerdem gibt es, ebenfalls mit sieben Übungen, einen Kurs zum Thema Stressmanagement. Weitere Einzelmeditationen helfen beim Einschlafen, erleichtern es, in herausfordernden Situationen runterzufahren oder eröffnen Momente des Loslassens für zwischendurch. Im nächsten Schritt werden wir auch eine bezahlpflichtige Business-App entwickeln, die es Unternehmen erleichtern soll, ihren Mitarbeitern Meditation kostengünstig zugänglich zu machen.
7Mind - zur App

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
7Mind - die Meditations-App: Meditieren leicht gemacht 
Montag, 23. März 2015 - sonstiges
Meditation ist für immer mehr Menschen von Bedeutung - sei es, um die eigene Widerstandsfähigkeit zu fördern, etwas für die gesundheitliche Balance zu tun oder auch, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Doch der Einstieg in eine regelmäßige Praxis fällt vielen nicht leicht. Gemeinsam mit dem Zen-Lehrer Paul Kohtes, dem Mediziner Prof. Dr. Tobias Esch und mit Jonas Leve und Manuel Ronnefeldt von der Universität Witten-Herdecke, die das Projekt ins Rollen gebracht haben, habe ich in den letzten Monaten an der Entwicklung eines Programms mitgearbeitet, das es Meditationsanfängern erleichtern möchte, die ersten Schritte auf dem Weg der Innenschau zu gehen. Seit heute ist unsere App 7Mind für Handys, die unter Android oder iOS laufen, erhältlich. Die kostenlose Version bietet einen Einsteigerkurs mit sieben 7-minütigen Lektionen, einen Kurs zum Stressmanagement sowie Einzelmeditationen zum besseren Einschlafen, für Pausen und für die SOS-Momente des Lebens. Im nächsten Schritt werden wir auch eine kostenpflichtige Variante für Unternehmen entwickeln, die zusätzliche Features bietet.

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Prominente Meditierer 
Freitag, 13. März 2015 - sonstiges
Der vor allem in den Vereinigten Staaten wachsende Meditations-Hype führt zu immer amüsanteren Outings. Arnold Schwarzenegger, der als Schauspieler eher fürs Austeilen bekannt war, erklärte in einem Pdcast mit dem Erfolgsautor Tim Ferriss, dass er 1975 eine zeitlang Transzendentale Meditation geübt habe: „Ich fühlte mich so, als ob ich etwas tun wollte, denn ich hatte so tolle Chancen und alles lief in die richtige Richtung, aber ich habe alles nur als ein großes Problem gesehen, anstatt die Einzelteile zu betrachten und Ruhe und Frieden zu haben und glücklich zu sein. Ich habe es 20 Minuten am Morgen und 20 Minuten am Abend gemacht, und ich würde sagen, nach 14 Tagen oder drei Wochen war ich an dem Punkt, an dem ich wirklich meinen Geist abschalten konnte… und gelernt habe, mich zu fokussieren und ruhig zu werden.“ Das reichte Arnie dann allerdings auch, denn nach etwa einem Jahr hörte er mit dem Meditieren wieder auf. Von Britney Spears wird vermeldet, dass sie vor ihren Auftritten in Las Vegas in die Stille geht: „Sie hat ein Mantra und meditiert vor ihren Auftritten für 15 Minuten, um ihre Mitte zu finden und ihre Nerven zu beruhigen.“ Beispiele wie diese zeigen, dass das Interesse an Meditation zwar zu wachsen scheint, aber vor allem im Kontext der amerikanischen Kultur vor allem aus einem Selbstbezug schöpft und noch wenig Stetigkeit entfaltet.
Arnold Schwarzenegger: Meditation ist sein Erfolgsgeheimnis, Red Carpet 8.2.15
Britney Spears: Meditation tut ihr gut, Showbiz.de, 9.2.15

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Sehnsucht nach etwas Größerem 
Donnerstag, 5. März 2015 - sonstiges
Der Trend der so genannten „Sunday Assemblies“ ist nun auch nach Deutschland geschwappt, wie die FAS mit einem großen Beitrag zeigt. In Abgrenzung zu traditionellen Gottesdiensten treffen sich hier Sinnsucher, an Gemeinschaft Interessierte und Menschen, die das Bedürfnis nach einer „entstaubteren Kirche“ artikulieren, zum gemeinsamen Singen, Musizieren und Philosophieren. Postmodern bunt und häufig noch ohne erkennbare übergreifende Bezugspunkte oder tiefergehende Fundierung entfaltet sich hier ein soziales Treiben, das wahrscheinlich weniger eine Gegenbewegung zur traditionellen Religion formiert, sondern eher Ausdruck eines wachsenden Bedürfnisses nach sinnstiftender Gemeinsamkeit ist. Dass die Form der Zusammenkünfte stark an das Format von Gottesdiensten erinnert, mag ein Hinweis darauf sein, dass die Kultur der Moderne bisher keine eigenständigen Formen des Gemeinsamen entwickelt hat. Wo die Religion vielen längst zu hierarchisch und verstaubt ist und das System Familie durch wachsende Individualisierung längst nicht mehr standardmäßig den Mittelpunkt des eigenen Lebens bildet, scheint es neuer Wege zu bedürfen, um das urmenschliche Verlangen nach sozialem Miteinander zu befriedigen. Die Frage ist vielleicht, ob ein solches Miteinander sich als Event inszenieren lässt, oder ob es nicht viel mehr neue soziale Praktiken braucht, die aus dem Leben selbst entspringen.
Dieses schöne Gefühl der Gemeinschaft, FAS 10.2.15

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink

Zurück Weiter