Sommerzeit - Ferienzeit 
Donnerstag, 18. Juli 2013 - sonstiges
think.work.different macht Ferien! Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und sind ab 12. August wieder mit frischen News für Sie da.

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Wenn 1,70 Euro zu viel sind ... 
Freitag, 28. Juni 2013 - sonstiges
Der Schokoladenhersteller Ritter Sport wird seine Biostrategie abspecken, weil die Bio-Schokoladen im Handel auf nicht genügend Resonanz stoßen. Ritter hatte seit 2008 fünf Ökosorten ins Programm genommen, für die Bio-Kakao aus Per, Ecuador und Nicaragua verwendet wurde. Nun will das Unternehmen beim Kakaobezug größtenteils auf das weniger restriktive UTZ-Siegel umstellen, das den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger erlaubt. Im konventionellen Handel hatten sich die Bio-Schokoladen, die mit einem 100-Gramm-Preis von 1,70 Euro doppelt so teuer sind wie die Nicht-Bio-Konkurrenz nicht durchsetzen können - und in den Bio-Ketten landeten sie häufig erst gar nicht im Sortiment, weil der Hersteller schwerpunktmäßig als konventioneller Anbieter wahrgenommen wird. Eine Zwickmühle, aus der Ritter Sport nun mit dem beschriebenen Kompromiss, der in der Fachpresse kritisiert wird, den Ausstieg sucht. Andererseits: Was nutzen die besten Siegel und die ambitioniertesten Programme, wenn den meisten Verbrauchern der eigene Genuss in Verbindung mit "guten" Rohstoffen nichts wert zu sein scheint ...
Weniger Bio bei Ritter Sport, taz 3.6.13


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Osterzeit - Ferienzeit 
Freitag, 29. März 2013 - sonstiges
Liebe Leserinnen und Leser, think.work.different macht Osterferien. Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage und sind ab 8. April wieder mit frischen News für Sie da.

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Das Glück erkennen, wo es sich zeigt 
Montag, 7. Januar 2013 - sonstiges
Der Beginn des neuen Jahres ist für viele Menschen mit guten Vorsätzen verbunden - seien es neue Ziele im Job, mehr Balance zwischen Beruf und Privatem oder auch der Wunsch, sich im Alltag einfach mehr Glücksmomente zu verschaffen. Beim Thema Glück sehen wir jedoch bisweilen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, wie ein schönes Video bei Focus mit dem Zen-Lehrer und Führungskräfte-Coach Paul J. Kohtes zeigt. Wir verrennen uns nur allzu leicht in Ideen darüber, was uns glücklich machen könnte - und knüpfen Bedingungen daran. Wenn nur dies passiert, dann kann ich glücklich sein ... Dabei übersehen wir bisweilen, dass unser Glück nicht im Morgen auf uns wartet, sondern vielleicht schon gegenwärtig ist - wenn wir es nur wahrnehmen könnten. Ein wunderbarer Clip zur Einstimmung auf das neue Jahr!
Das Nichts suchen - und Erfolg finden, Focus.de 16.12.12



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Eine schöne Weihnachtszeit 
Montag, 17. Dezember 2012 - sonstiges
think.work.different macht Weihnachtsferien. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 7. Januar sind wir wieder mit täglichen News für Sie da.

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Umfrage zu Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Privatleben 
Freitag, 2. November 2012 - sonstiges
Christoph Harrach, Betreiber der Online-Plattform KarmaKonsum, realisiert zur Zeit eine Umfrage zu den Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Privatleben. Dabei geht er der Frage nach, welche Einstellungen Arbeitnehmer zum Thema Nachhaltigkeit umtreiben und in welchem Maße sie diese konstruktiv in ihrem Job einbringen können. Ein spannendes Projekt, weshalb ich mich freuen würde, wenn Sie dieses Forschungsvorhaben durch Ihre Teilnahme an der Umfrage unterstützen.
Zur Umfrage auf KarmaKonsum


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Energiewende - alles eine Frage der Perspektive 
Mittwoch, 24. Oktober 2012 - sonstiges
Die Wogen schlagen gegenwärtig hoch, denn die absehbare Erhöhung der Abgabe im Zuge des Gesetzes für Erneuerbare Energien (EEG) trifft natürlich viele Verbraucher hart. Interessant zu beobachten ist, wie einseitig die politische Diskussion über den Sachverhalt geführt wird. Wo Politiker mit Blick auf die nächste Bundestagswahl schon einmal Stimmung machen, indem sie behaupten, der Öko-Strom werde wettbewerbsverzerrend subventioniert, hilft ein Blick auf die Zahlen. So gibt der Ökostrom-Anbieter EWS in einer Pressemitteilung an, dass die fossil-atomare Energieerzeugung seit 1970 jährlich mit durchschnittlich 14,5 Milliarden Euro aus Steuermitteln subventioniert wurden. Bei den Erneuerbaren liegt dieser Wert bei durchschnittlich 5,6 Milliarden Euro im Jahr. Und während die Milliarden für Atomstrom und Co. den großen Konzernen zugute kamen, profitieren vom EEG vor allem kleine und mittlere Unternehmen, da 60 Prozent der Anlagen, die erneuerbare Energie produzieren, von ihnen betrieben werden. Laut EWS haben die Konzerne bisher nur mit 6,5 Prozent zur Energiewende beigetragen. Ein weiterer bizarrer Faktor sorgt gerne für Verwirrung. Da die künftige Knappheit fossiler Energieträger sich gegenwärtig noch nicht sonderlich stark in der Preisbildung für Strom niederschlägt, "kostet" Ökostrom gegenwärtig tatsächlich deutlich mehr als Atomstrom, woraus gerne der Vorwurf abgeleitet wird, dass die Subventionierung von Ökostrom ineffizient sei. Nun ja, wenn wir warten, bis der letzte Tropfen Öl oder Erdgas verbraucht ist, sitzen wir halt alle im Dunkel und klappern mit den Zähnen... Übergangsstadien wie das jetzige sind nicht einfach - weder in der Darstellung, noch in der Bewältigung. Und da hilft es wenig, die Interessen aller Beteiligten gegeneinander auszuspielen. Der jüngste Vorstoß der Wirtschaft, über weitere Abgaben die Stromkunden an Ausfallrisiken und den Kosten des Stromnetzausbaus zu beteiligen, ist da nur ein Punkt unter vielen. Ich wüsste zu gerne, in welchem Maße mich die Konzerne im Gegenzug an den zu erwartenden Gewinnen beteiligen werden, die, wenn sich die Knappheit fossiler Energieträger erst in den Marktpreisen niederschlägt, sicherlich immens sein werden. Da lobe ich mir Anbieter wie die EWS. Die geben auf ihrer Webseite an, dass 5,49 Prozent ihres Strompreises in die Deckung der Verwaltungskosten und den Gewinn fließen. Das klingt doch fair.
EWS-Pressemitteilung


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Globale Probleme nachhaltig lösen 
Montag, 15. Oktober 2012 - sonstiges
Die internationale Politik krankt daran, dass nachhaltige Lösungen, die im Interesse aller Menschen wären, sich gegenwärtig kaum durchsetzen lassen. Einer der Gründe: Preschen einzelne Länder beispielsweise durch Gesetzesnovellen, die eine stärkere Regulierung des Finanzsystems zum Ziel haben vor, entsteht eine Konkurrenzsituation zu den Ländern, die dies nicht tun. Geschäfte würden sich dann der Wettbewerbslogik folgend in diese Länder verlagern, was nicht nur einen Nachteil für die innovativen Länder darstellen würde, sondern auch in der Sache selbst - hier die Regulierung das Finanzsystems - keine wirklichen Fortschritte mit sich bringen würde. Der Engländer John Bunzl möchte mit seiner Simultanpolitikkampagne Simpol hier einen Ausweg aus diesem ewigen Dilemma schaffen. Seine Idee: Wenn Politiker und ganze Regierungen sich einem nachhaltigen Engagement verpflichten und die Wähler ankündigen, nur noch Politiker zu wählen, die dies tun, entsteht ein neuer konstruktiver Wettbewerb. Der Clou der Simpol-Idee: Konkrete Maßnahmen, beispielsweise die Selbstverpflichtung zur nationalen Regulierung des Finanzwesens, werden erst dann umgesetzt, wenn alle von einer Maßnahme grundsätzlich betroffenen Länder mitmachen. Eine bekundete Selbstverpflichtung wird also erst eingelöst, wenn eine realistische Chance auf globale Umsetzung besteht, so dass Vorreiter keine Nachteile befürchten müssen. Simpol wirkt also zunächst auf eine grundsätzliche Einstellungsveränderung im politischen System, der nachgeschaltet dann konkrete politische Maßnahmen folgen können. In Deutschland wird die Simpol-Kampagne von Dirk Weller geleitet, und es gibt bereits Regionalgruppen in Berlin und Hannover. Als Reaktion auf den Brandbrief der chemischen Industrie an Kanzlerin Merkel, in dem die Unternehmen ihren Befürchtungen über steigende Energiepreise im Zuge der Energiewende, die ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit schwäche, Ausdruck verliehen, haben die deutschen Simpol-Aktivisten alle Mitglieder des Deutschen Bundestages angeschrieben, um sie zu einer Beteiligung an Simpol zu animieren.
Simpol in Deutschland

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