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<title><![CDATA[ZENpop - think.work.different]]></title>
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<description><![CDATA[Das Blog für Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business]]></description>
<lastBuildDate>Fri, 10 Mar 2023 12:07:00 +0100</lastBuildDate>
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<copyright>Copyright (C) 2022 zenpop.de</copyright>
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<title><![CDATA[Klima-Angst und möglicher Job-Verlust]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Klimakrise besorgt viele Arbeitende nicht allein aufgrund ihrer umfassenden und vielfach nicht abschätzbaren Auswirkungen auf unsere Lebensmöglichkeiten, sondern auch, weil sie ganz konkrete Befürchtungen haben. In einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes bekundeten rund 20 Prozent der Beschäftigten, dass sie sich sorgen, weil sie bereits wahrnehmen, wie Klimaschutzmaßnehmen auch auf den Arbeitsmarkt wirken. Denn die anstehenden Veränderungen unserer Lebensgewohnheiten sorgen auch dafür, dass sich in vielen Branchen das bisher Gewohnte verändert, dass ganze Geschäftsbereiche sich wandeln müssen und dafür womöglich auch viele neue Qualifikationen notwendig werden. In Firmen, die hierfür nicht durch umfassendes Weiterbildungsmanagement aufgestellt sind, hegen deshalb sogar 43 Prozent der Befragten berufliche Zuukunftssorgen, während es in Unternehmen, die mit der Weiterbildung ihrer Beschäftigten auf der Höhe der Zeit sind, lediglich 11 Prozent sind. Uns wirksam auf die Klimakrise einzustellen, erfordert also weit mehr als nur direkte klimapolitische Maßnahmen.
<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article244027769/Klimaschutz-Jeder-fuenfte-Beschaeftigte-sieht-Job-durch-Klima-Massnahmen-bedroht.html" target="_blank">Jeder fünfte Beschäftigte fürchtet um seinen Job, welt.de 1.3.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 12:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wohlstand lässt Jugendliche unglücklicher sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Studien zeigen, dass - bis zu einem gewissen Grad - mit dem Wohlstand einer Gesellschaft das Wohlbefinden der Menschen steigt. Eine neue Untersuchung legt nun nahe, dass dies zwar für Erwachsene gelten mag, sich bei Jugendlichen aber eine gegensätzlich Entwicklung zeigt. Ausgewertet wurden hier die Daten von fast einer halben Million 15-Jähriger aus 72 Ländern. Dabei zeigte sich, dass mit steigendem Pro-Kopf-Einkommen die Lebenszufriedenheit in der jungen Generation sinkt. Die Wissenschaftler führen diese vordergründig überraschende Entwicklung darauf zurück, dass mit wachsendem Einkommen auch die Anforderungen im Bildungssystem größer werden. Und diese höhere Lernintensität könne den Jugendlichen aufs Gemüt schlagen. Aus Sicht der Forscher könne es helfen, das kooperative Miteinander im Schulwesen zu stärken, denn insbesondere ein wahrgenommener Konkurrenzdruck wirke negativ auf die Lebenszufriedenheit.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer/jugendliche-werden-mit-steigendem-wohlstand-ungluecklicher-18709365.html#void" target="_blank">Mit steigendem Wohlstand werden Jugendliche unglücklicher, FAZ 27.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress ist Gift für Unternehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist längst ein chronisch gewordenes Phänomen, dass Arbeitende von Jahr zu Jahr höhere Stressempfindungen beklagen. In einem Interview mit Capital fordert die Beraterin Sara Weber, dass Unternehmen sich dieser Situation endlich ernsthaft stellen müssten. &quot;Wenn alle gestresst und erschöpft sind, macht das krank und dann wird die Rechnung für die Unternehmen auch nicht aufgehen&quot;, so Weber. Der Forderung vieler Arbeitgeber, die aufgrund des wachsenden Fachkräftemangels längere Arbeitszeiten fordern, hält sie entgegen: &quot;Nur weil ich mehr arbeite, bin ich nicht unbedingt produktiver. Das gilt natürlich mehr für Wissensberufe als Pflege oder Einzelhandel. Ein großer Denkfehler in dieser Diskussion ist, dass immer so getan wird, als ob alle in Vollzeit arbeiten würden. Aber tatsächlich arbeiten viele in Teilzeit, würden teilweise vielleicht gerne mehr arbeiten, müssen aber beispielsweise auf die Kinder aufpassen. Das sorgt für eine Schieflage, die man ausgleichen und damit Stress rausnehmen könnte.&quot; Flexibilität für alle Seiten im Arbeitsprozess sei wichtig, doch müssten die Interessen aller Beteiligten dabei auch gewahrt bleiben. &quot;Flexibilität ist gut, wenn sie aus Sicht der Menschen gedacht ist, also, wenn wir dadurch Freizeit, Job und Sorgearbeit besser unter einen Hut bringen können. Wenn Flexibilität bedeutet, ständig erreichbar sein zu müssen und man keine Grenzen mehr ziehen kann, ist sie gefährlich. Wir brauchen feste Rahmenbedingungen für Remote-Work, um uns nicht zu überarbeiten&quot;, erklärt Weber. Wesentlich sei hierbei auch, dass nicht der Einzelne Grenzen ziehen müsse, sondern es institutioneller Arrangements bedürfe: &quot;Grenzen sind persönlich, die verteidige ich selbst. Allerdings verschieben die sich leicht, sobald der Vorgesetzte anruft. Leitplanken sind dagegen institutionalisiert und klare Regeln, nach denen sich alle richten. Die können im Kleinen vom Team oder Unternehmen aufgestellt werden und im Großen von der Politik. Leider gibt es das bisher kaum.&quot;
<br><a href="https://www.capital.de/karriere/gestresste-mitarbeiter--was-deutschland-von-den-usa-lernen-kann-33177884.html" target="_blank">„Wenn alle gestresst und erschöpft sind, verlieren auch die Unternehmen“, capital.de 22.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte sind ein wesentlicher Bindungsfaktor]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein gutes Arbeitsklima oder auch die viel beschworene Work-Life-Balance sind für viele Mitarbeiter wesentlich, um sich ihrem Unternehmen verbunden zu fühlen. Untersuchungen zeigen aber auch immer wieder, dass die Beziehung zu den Führungskräften in besonderem Maße dafür verantwortlich sind, ob Angestellte gerne in ihrem Unternehmen verbleiben. Eine Studie der Hochschule Ludwigshafen und der Personalberatung Hays mit rund 1.000 Entscheidern aus dem deutschsprachigen Raum untermauert nun diese Bedeutung der Führungskräfte für die Mitarbeiterbindung. Das bekundeten jedenfalls  82 Prozent der Befragten. Weitere Aspekte wie eine marktgerechte Entlohnung (70 Prozent), flexible Arbeitszeiten (58 Prozent) und eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie (52 Prozent) hatten hingegen eine geringere Bedeutung. In den Augen von 73 Prozent der Befragten lebt ein gutes Verhältnis zu den Führenden vor allem davon, dass diese die Leistung ihrer Mitarbeiter anerkennen. Weiter wichtig sind ein fairer Umgang (61 Prozent), ausreichend Zeit für das Miteinander (54 Prozent) und regelmäßiges Feedback (44 Prozent). Damit wird deutlich, dass Firmen die ausgeklügelsten Programme zur Mitarbeiterbindung im Umkehrschluss wenig nutzen, wenn Führungskräfte die angesprochene Beziehungsebene vernachlässigen.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/mitarbeiterbindung-was-chefs-tun-muessen-um-gute-mitarbeiter-zu-halten/28981296.html" target="_blank">Was Chefs tun müssen, um gute Mitarbeiter zu halten, Wirtschaftswoche 18.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Nein-sagen manchen so schwer fällt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Als soziale Wesen ist es uns wichtig, gute Beziehungen zu anderen Menschen zu haben. Kommen wir in Situationen, in denen wir den Wünschen anderer nicht nachkommen möchten oder auch können, empfinden manche das als besonders herausfordernd. Eine neue Studie zeigt: Insbesondere Menschen, die ängstlich sind oder sich gestresst fühlen, erleben diese Herausforderung in besonderem Maße und tun sich schwer damit, auch einmal nein zu sagen. Der Grund: Sie befürchten, dass sie sich, wenn sie andere oder deren Anliegen ablehnen, selbst noch schlechter fühlen. Diese Schlussfolgerung hat auch damit zu tun, dass manche Menschen Ablehnungen, die sie selbst erfahren, sehr stark empfinden.
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/42467-andere-zurueckweisen-wie-ich-mich-damit-fuehle.html" target="_blank">Andere zurückweisen: Wie ich mich damit fühle, Psychologie heute 3.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein Loblied auf die Vier-Tage-Woche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt neues Wasser für die Mühlen derer, die glauben, eine Vier-Tage-Woche (bei vollem Lohn und gleichbleibender Arbeitszeit) sei ein guter Weg, das Business und die Beschäftigten zu stärken. Gerade ist in Großbritannien ein sechsmonatiges Pilotprojekt zu Ende gegangen, an dem sich 61 Unternehmen beteiligten, vom Fish-and-Chips-Shop bis hin zu Finanzdienstleistern. 18 Unternehmen waren mit den Ergebnissen so zufrieden, dass sie das Konzept bereits dauerhaft verankert haben. Insgesamt wollen vier von fünf der Beteiligten Firmen die Idee auch künftig weiterführen. In der Testphase ging der Krankenstand in den Betrieben um 65 Prozent zurück. Gleichzeitig sank die Fluktuationsrate um 57 Prozent. Ein kleines Umsatzwachstum von 1,4 Prozent gab es obendrauf. Es sind Entwicklungen, die zuversichtlich stimmen. Und doch sollte man bei der Bewertung vorsichtig sein. Denn sicher gibt es auch Menschen, denen die Verdichtung der Arbeit auf nur vier Tage längerfristig nicht guttut. Vielleicht sollte man auch einmal untersuchen, was der neue Arbeitsrhythmus für die menschliche Regenerationsfähigkeit bedeutet. Denn wer sich auspowert, braucht ja auch entsprechende Erholung. Ein Zeitraum von einem halben Jahr ist da nicht viel. Und natürlich macht es euphorisch, wenn man plötzlich einen Tag mehr in der Woche nur für sich hat. Ob das dauerhaft funktioniert, sollten wir herausfinden. Und auch über weitere Modelle der Flexibilisierung von Arbeit, die nicht auf Verschleiß ausgelegt sind (siehe auch der Beitrag von gestern), nachdenken.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/vier-tage-woche-und-volles-gehalt-projekt-in-england-ausgewertet-18694685.html#void" target="_blank">Vier Tage Arbeit, volles Gehalt, FAZ 21.2.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-loblied-auf-die-vier-tage-woche</link>
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<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeiten bis zum Umfallen war gestern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren wird viel darüber diskutiert, wie sich die so genannten Babyboomer, jene Generation von Arbeitskräften, die gegenwärtig kurz vor dem Renteneintritt steht, vom Nachwuchs, der heute ins Business einsteigt, unterscheidet. Den Älteren unterstellt man vor allem eine deutlich bessere Arbeitsmoral und mehr Einsatzwillen, während viele bei den Jungen eine ausgeprägte Haltung zur Selbstschonung beobachten. Während die Jungen vor allem auf Sinnhaftigkeit im Job aus seien, sind viele Ältere noch davon geprägt, sich einfach im Beruf durchzubeißen und nicht ständig zu jammern. Aus kultureller Sicht wird hier deutlich, dass die unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexte des Aufwachsens diese Wünsche und Selbstbilder wesentlich mitbestimmt haben. Vor einigen Jahrzehnten war Arbeit eine Pflicht. Schön für die, denen sie auch Freude machte. Aber das war eher ein Bonus. Da wundert es auch nicht, dass das Phänomen Burnout durch die Babyboomer zum sozialen Thema wurde, denn ihre Generation ist es, in der systematische Selbstverausgabung zum Problem wurde. Die Jungen sind heute sensibler und selbstbewusster, sie spüren, wenn es zu viel wird. Manche interpretieren das als Drückebergerei oder Selbstbezogenheit. In den Unterschieden zwischen den Generation wird aber auch schlicht deutlich, dass wesentliche Parameter der Arbeitswelt längst überdacht werden müssten. Denn was bringt eine Arbeitswelt, die tendenziell darauf ausgelegt ist, Menschen zu verschleißen? Der Arbeitskräfte-Nachwuchs legt mit der Bekundung eigener Bedürfnisse auch einen Finger in eine lange bekannte Wunde, die nicht einfach so verheilt. Vielleicht geht es den Jungen gar nicht nur darum, für sich selbst im Job das Beste herauszuholen. Vielleicht wollen sie einfach nur die Chance auf ein erfülltes Arbeitsleben, an dem sie möglichst lange teilhaben können? Dass sich etwas ändern sollte, legen jedenfalls auch diverse Zahlen nahe. So erreichten etwa zwischen 1993 und 2001 weniger als zehn Prozent der Beamten (deren Jobs ja gemeinhin sogar als entspannter gelten als jene in der freien Wirtschaft) die Regelaltersgrenze. Ein Großteil dieser Frühpensionierungen war psychischen Erkrankungen geschuldet. Hier zeigt sich, wie wesentlich gute Arbeitsbedingungen sind, denn schlechte zehren die Arbeitskräfte aus. Damit ist niemandem gedient.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/generation-babyboomer-viele-babyboomer-sind-an-ihre-belastungsgrenzen-gekommen/28792358.html" target="_blank">„Viele Babyboomer sind an ihre Belastungsgrenzen gekommen“, Wirtschaftswoche 18.2.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeiten-bis-zum-umfallen-war-gestern</link>
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<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Braucht es Goodies, um die Rückkehr ins Büro schmackhaft zu machen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Beschäftigte haben die Bequemlichkeiten, die das Arbeiten von Zuhause aus mit sich bringt, in den Pandemiejahren schätzen gelernt. Umgekehrt ist es das Anliegen vieler Arbeitgeber, jetzt, wo das Business wieder auf eine Art Normalbetrieb zusteuert, möglichst viele Beschäftigte wieder zurück an die Firmenschreibtische zu bringen. Wie kommen diese unterschiedlichen Bedürfnisse wieder zusammen? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung merkt bereits an, dass Unternehmen es für ihre Mitarbeitenden künftig attraktiver machen müssten, wieder im Büro zu erscheinen, zumal es inzwischen für nicht wenige Beschäftigte sehr ausschlaggebend sei, dass sie im Home Office arbeiten können. Wenn Büro-Rückkehrer dann doch nur wieder in Videokonferenzen landen, helfe das wenig. Vorgesetzte sollten darauf achten, mit ihren Büro-Rückkehr-Aktionen dafür zu sorgen, das soziale Miteinander im Betrieb gezielt wieder aufleben zu lassen, um eine &quot;Präsenzrendite&quot; zu erreichen. Laut Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände haben sich 86 Prozent der Unternehmen, in denen mobiles Arbeiten grundsätzlich möglich ist, bereits darauf eingerichtet, auch künftig mit einem Zusammenspiel aus Präsenzpflicht und Home Office zu arbeiten. Für den persönlichen Austausch und Kollaboration sei die Anwesenheit im Büro weiterhin ein ausschlaggebender Faktor, so die Vereinigung. Auch die Gewerkschaft verdi erkennt das Büro als &quot;sozialen Ort&quot; an, verweist aber auch darauf, dass durch das Home Office vielen Beschäftigten die negativen Begleiterscheinungen ihrer Arbeitsplätze in der Firma heute bewusster seien, darunter Lärm im Großraumbüro und Ablenkungen. Für Arbeitgeber bedeute dies, die jeweiligen Arbeitsumgebungen künftig dienlicher zu gestalten. Nach der Pandemie ist eben nicht wie vor der Pandemie. Und die Zeit wird noch zeigen, ob die gemachten Erfahrungen längerfristig zu einem Kulturwandel in den Unternehmen führen.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/vom-homeoffice-ins-buero-wie-man-arbeitnehmer-zurueck-locken-kann-18685466.html#void" target="_blank">„Arbeitgeber wollen im Schnitt stärker zurück als die Beschäftigten“, FAZ 17.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Im Job wird von Frauen mehr erwartet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt wohl nicht wenige Frauen, die im Business das Gefühl haben, mehr leisten zu müssen als ihre männlichen Kollegen, um anerkannt zu werden. Und dieses Gefühl trügt nicht, wie Studien immer wieder zeigen. In einer neuen Untersuchung wurden Headhunter gebeten, die Einstellungschancen von Menschen anhand fingierter Lebensläufe abzuschätzen. Dabei präsentierte man ihnen jeweils die Profile eines für eine Position qualifizierten und eines überqualifizierten Mannes und die gleichen Daten einer Frau. Grundsätzlich unterstellen die Personaler dem Mann bei beiden Qualifikationsprofilen die höhere Karriereorientierung. Bei dem männlichen Bewerber führte die Überqualifizierung dazu, dass er weniger Stellenangebote bekam - weil die Personalverantwortlichen fürchteten, dass er bald auf die Suche nach einem noch besseren Job gehen könnte. Bei der Frau war es genau umgekehrt. Die passende Qualifizierung werteten viele so, dass sie der Bewerberin unterstellten, sich bald auf dem Job zurückzuziehen, um flexibler für Familienbelange zu sein. Der als überqualifiziert dargestellten Frau trauten hingegen viele zu, den Job gut und lange zu machen. Wahrscheinlich, weil hier der typische Gedankengang ist: Wenn sie sich schon so ins Zeug gelegt hat, wird sie nicht so leicht aufgeben. Die deutlich unterschiedlichen Maßstäbe, die hier an Männer und Frauen angelegt werden, sind besorgniserregend. Nach Chancengleichheit sucht man hier vergebens.
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/vorurteile-warum-die-ueberqualifizierte-frau-den-job-bekommt-und-nicht-der-mann-a-bacec551-4b29-44f6-9d02-1a1986d17484" target="_blank">Warum Frauen überqualifiziert sein müssen, um Jobs zu bekommen, Harvard Business Manager 9.2.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=im-job-wird-von-frauen-mehr-erwartet</link>
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<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ist das Glück näher, als wir denken?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind Sie glücklich? Es ist eine Frage, die in der Wahrnehmung bei den meisten Menschen unmittelbar viel bewegt. Denn fast jede.r hat relativ klare Vorstellungen davon, was es bedeutet, glücklich zu sein. Im Umkehrschluss bedeutet das dann wohl: Ist dieser vorgestellte Zustand nicht erreicht, sind wir auch nicht glücklich. Obwohl wir es vielleicht doch sind, irgendwie. Gedangengänge wie dieser werden durch die psychologische Forschung jedenfalls angedeutet. Eine Studie etwa zeigt: Menschen, die sich einen Film anschauen und dabei ihren Gefühlen schlicht freien Lauf lassen, fühlen sich glücklicher als jene, die während des Filmes ganz bewusst versuchen, glücklich zu sein. Allein das Streben nach Glück scheint hier dem Glück eher im Wege zu stehen. Vergleicht man Menschen, die bewusst durch verschiedene Anstrengungen versuchen, ihrem Glück auf die Sprünge zu helfen, mit solchen, die eher auf die Dinge schauen, die sich bereits in ihrem Leben verwirklicht haben und für die sie dankbar sind, zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Dankbaren sind mit ihrem Leben wesentlich zufriedener. Vielleicht sollten wir weniger danach schauen, was uns - vermeintlich - glücklich macht. Damit das Glück, das bereits gegenwärtig ist, wieder in unsere Aufmerksamkeit rückt?
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/42449-fuenf-dinge-die-glueckliche-menschen-tun.html" target="_blank">Fünf Dinge, die glückliche Menschen tun, Psychologie heute 3.2.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ist-das-glück-näher-als-wir-denken</link>
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<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlaf lässt sich weder erzwingen noch herbeimessen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unzählige Tools und elektronische Helfer buhlen um die Aufmerksamkeit der von Schlafproblemen geplagten. Viele Angebote überbieten sich dabei mit technischen Finessen. Das Dumme ist nur: In den Augen vieler Schlafmediziner versprechen diese Produkte und Angebote mehr, als sie halten können. Viele Messungen von Schlafphasen beispielsweise seien weder wissenschaftlich geprüft noch genau. Und: Was hilft es zu wissen, dass man womöglich nicht genügend Tiefschlaf bekommt? Herbeizaubern kann man ihn jedenfalls nicht. Und so fallen die Ratschläge von Ärzten denn auch gerne konventioneller aus, als viele sich das erhoffen. Sich Schlafroutinen aufbauen, immer zur selben Zeit zu Bett zu gehen (und das früh genug, um genügend Schlaf zu bekommen!) und sich angenehme Rituale zum abendlichen Abschalten zu schaffen (denn das ist die beste Vorbereitung auf einen erholsamen Schlaf) mag nach wenig klingen, und ist doch herausfordernd. Denn hier wird deutlich: Eine App lässt sich per Knopfdruck einschalten, aber der Schlaf kommt eben nicht auf Knopfdruck. Wahrscheinlich ist der wachsende Markt an Schlafhelfern auch Ausdruck davon, dass wir gerne jedes Problem am liebsten möglichst schnell mit dem passenden Tool lösen würden. Dabei reicht es schon, wenn wir uns ernsthaft ein bisschen mehr um uns selbst kümmern ...
<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article243740929/Schlafen-Das-bringen-die-Tracker-Apps-und-Co-bei-Schlafstoerungen.html" target="_blank">„Es ist immer besser, der Patient lernt, seine eigene Schlaftablette zu sein“, welt.de 14.2.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schlaf-lässt-sich-weder-erzwingen-noch-herbeimessen</link>
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<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Power im Job fängt beim Essen an]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mal schnell ein Schokoriegel, wenn der Magen knurrt, und natürlich die obligatorischen Kekse während des Meetings - bei der Arbeit wird das Thema Ernährung leicht zum Krisenszenario. Dabei steht und fällt unsere Leistungskraft nicht zuletzt mit einer angemessenen Ernährung. Die Ernährungsexpertin Mareen Richter rät in einem Beitrag der Wirtschaftswoche Beschäftigten dazu, ihre Verpflegung während der Arbeit zu überdenken - dann fällt auch das berühmte Mittagstief aus. Ein guter Arbeitstag beginnt ihrer Erkenntnis nach mit einem ausgewogenen Frühstück, vielleicht Müsli mit Obst oder Rührei mit Vollkornbrot. Ihre Erfahrung: Viele Arbeitende nehmen sich morgens mit dem obligatorischen Kaffee den ersten Hunger und lassen darüber die eigentliche Ernährung schleifen. Wer viel Stress habe, könne durch ein mitgebrachtes Mittagessen leichter zur passenden Zeit essen. Hier rät Richter zu Eintöpfen mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten, da diese Zutaten nicht schwer im Magen liegen und die Leistungsfähigkeit fördern. Von Fertiggerichten hingegen rät die Expertin ab. Irgendwie weiß man ja, dass diese Gift für den Körper sind. Studien zeigen aber längst auch, dass das Convenience Food ob kurz oder lang auf die Denkfähigkeit schlägt.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/ernaehrung-im-job-diese-ernaehrungsfehler-machen-sie-weniger-leistungsfaehig/28975866.html" target="_blank">Diese Ernährungsfehler machen Sie weniger leistungsfähig, Wirtschaftswoche 13.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 08:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schöne Alltagsmomente machen das Leben bedeutungsvoll]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Über die Zeit haben sich in der wissenschaftlichen Forschung insbesondere drei Aspekte herauskristallisiert, die Menschen ihr Leben als sinnvoll empfinden lassen. Einerseits gehört dazu eine wahrgenommene Stimmigkeit der eigenen Lebenszusammenhänge (Kohärenz), weiter eine klare Richtung und ein Ziel und das Leben als wertvoll und bedeutsam zu erleben. Eine neue Studie zeigt nun, dass ein weiterer Aspekt ebenfalls wesentlich sein könnte - eine &quot;Wertschätzung für Erfahrungen&quot;. Gemeint ist damit die &quot;Fähigkeit, sich für einen Augenblick mit dem Leben verbunden zu fühlen, die ihm innewohnende Schönheit zu erfahren und zu schätzen&quot;. Das kann ein fröhlich zwitschernder Vogel am Morgen sein, ein besonderer Genussmoment in der Natur oder eine flüchtige Begegnung. Es müssen also gar nicht die vordergründig großen Bewegungen des Lebens sein, die zur Empfindung von Sinnhaftigkeit führen. Der frühere indische Premierminister Jawaharlal Nehru, der ein Weggefährte von Mahatma Gandhi war, schrieb schon 1950: &quot;Wir leben in einer wunderbaren Welt. Wir können endlos viele Abenteuer erleben, wenn wir sie nur mit offenen Augen suchen.&quot; Im Alltag für die kleinen, leicht übersehenen Momente wieder sensibel zu werden, macht also einen großen Unterschied.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/sinn-offen-fuer-die-schoenen-momente-des-lebens/2090250" target="_blank">Offen für die schönen Momente, spektrum.de 10.2.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schöne-alltagsmomente-machen-das-leben-bedeutungsvoll</link>
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<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Fast alle wollen einen ordentlichen Feierabend]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Entgrenzung von Beruf und Arbeit hat durch das Tätigsein aus dem Home Office neuen Auftrieb erhalten. Das ändert allerdings nichts daran, dass ein Großteil der Beschäftigten sehr klare Vorstellungen davon hat, was einen richtigen Feierabend ausmacht. Einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zufolge, in die die Daten von 2.300 Beschäftigten einflossen, zeigt: Je nach Arbeitsbeginn möchte ein Großteil der Angestellten zwischen 16 und 17 Uhr den Arbeitstag beenden - und auch darüber hinaus nicht für Berufliches ansprechbar sein. 97 Prozent der Befragten finden, allerspätestens um 18 Uhr sollte im Job schluss sein. Frauen sprechen sich im Schnitt für einen Feierabend eine Stunde früher aus, als Männer es tun. Ansonsten gibt es bei den bekundeten Bedürfnissen der Beschäftigten keine Unterschiede zwischen Eltern und Kinderlosen. In der Pressemitteilung zur Studie heißt es: &quot;Arbeit am Abend begünstige Stress, Schlafprobleme und emotionale Erschöpfung bei betroffenen Beschäftigten, so die Forschungslage. Wenn die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem verschwimmen, könne es zu Konflikten kommen, die unter anderem das Wohlbefinden von Kindern gefährden. Auch Partnerinnen und Partner litten dann vermehrt unter Stress und Depressionen und seien weniger zufrieden mit dem Zusammenleben. Negativ könne sich nicht nur stundenlange Arbeit am Abend auswirken, sondern bereits gelegentliche Mails oder die Erreichbarkeit für Anrufe. &quot;
<br><a href="https://idw-online.de/de/news808958" target="_blank">Knapp 97% der Beschäftigten wollen spätestens um 18 Uhr Feierabend machen – Abendarbeit schädlich für Vereinbarkeit, idw 8.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Viele wollen weniger arbeiten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dem Fachkräftemangel zum Trotz zeigt sich in der deutschen Arbeitnehmerschaft ein wachsendes Bedürfnis nach kürzeren Arbeitszeiten. Gegenwärtig liegt die durchschnittliche Arbeitszeit der Beschäftigten, bei 38,4 Wochenstunden. 53 Prozent der Berufstätigen würden allerdings gerne weniger arbeiten, geht aus dem neuen Arbeitszeitreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hervor. Etwa die Hälfte der Befragten wünscht sich eine Verteilung der Wochenarbeitszeit auf weniger als fünf Tage. Ausgewertet wurden die Rückmeldungen von 20.000 Angestellten aus dem Jahr 2021. Womöglich könnte also dieser Trend durch die neuen Erfahrungen während der Pandemie sich noch verstärkt haben. Die Erhebung gibt auch Hinweise darauf, dass eine ständige Erreichbarkeit und die Verschmelzung von Job und Feierabend wie auch Ruhezeiten, die kürzer als 11 Stunden sind, dem Wohlbefinden der Beschäftigten nicht gut tun.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/jeder-zweite-arbeitnehmer-moechte-weniger-arbeiten-18660447.html#void" target="_blank">Beschäftigte in Deutschland wollen weniger arbeiten, FAZ 7.2.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=viele-wollen-weniger-arbeiten</link>
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<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Hybrides Arbeiten wird zur Dauereinrichtung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat die Arbeitsgepflogenheiten durcheinander gewirbelt. Und neue Studien zeigen, dass das Home Office wohl längerfristig zu einem selbstverständlichen Teil des Arbeitslebens wird. Einer aktuellen Erhebung in einigen europäischen Ländern und den USA zufolge, arbeiten gegenwärtig nur 49 Prozent der Deutschen ausschließlich im Firmengebäude, während 42 Prozent im Hybridmodus tätig sind, also zu ausgewählten Zeiten Zuhause beruflich tätig sind. 10 Prozent arbeiten vollständig remote, doch hier ist die Tendenz inzwischen fallend. Interessant ist auch: Nur 9 Prozent der Beschäftigten wünschen sich, nur im Büro zu arbeiten. Hier wird deutlich, dass entweder Firmenbelange oder die Einstellung der Vorgesetzten diesem Wunsch im Weg zu stehen scheint.
<br><a href="https://t3n.de/news/remote-hybrid-buero-deutschland-1532901/" target="_blank">Neueste Zahlen: Wie es um die Remote-Arbeit in Deutschland steht, t3n, 7.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bloß nicht lächeln]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer sich um einen neuen Job bewirbt, möchte natürlich einen möglichst guten Eindruck hinterlassen. Für viele Menschen gehört dazu, sich möglichst gut mit dem Gegenüber zu verbinden. Und das geschieht häufig durch ein Lächeln, das für die meisten Menschen eine Geste der Zuwendung ist. Eine Meta-Studie legt nun nahe, dass man mit diesen Gesten sehr behutsam sein sollte. Denn in der Auswertung verschiedener Studien zu Bewerbungssituationen wurde deutlich: Zu viel lächeln wird von Personalern eher negativ wahrgenommen. Wesentlich wichtiger als diese Gestik sei zunächst einmal das äußere Erscheinungsbild von Menschen, die sich um einen Job bewerben. Gepflegte Kleidung signalisiert Professionalität. Blickkontakt und wiederkehrendes Nicken beim Zuhören seien darüber hinaus dienliche Signale, die eine Beziehung herstellen. Beim Lächeln hingegen, insbesondere wenn Menschen aufgrund innerer Aufgeregtheit etwas verkrmpft sind, gerate man laut der Studie leicht in Gefahr, es zu übertreiben, was dann als wenig authentisch rüberkommt.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-aus-den-usa-warum-sie-im-bewerbungsgespraech-nicht-laecheln-sollten/28960752.html" target="_blank">Warum Sie im Bewerbungsgespräch nicht lächeln sollten, Wirtschaftswoche 5.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stille - erschreckend und verführerisch zugleich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Stille ist ein zweischneidiges Schwert. Wer unter Druck steht, wünscht sich bisweilen einfach ein paar Momente der Ruhe. Im Gespräch mit anderen aber, oder auch, wenn man auf sich selbst zurückgeworfen ist, sei es durch Alleinsein oder auch in einem bewusst gewählten Meditations-Retreat, kann sie sogar verschrecken. In Kulturen wie der Deutschen, die sehr redeorientiert sind, werden in einem Dialog schon 1,5 Sekunden der Stille als unbehaglich empfunden. Hier entsteht Verbundenheit mit dem Gegenüber insbesondere, wenn Menschen einander recht schnell antworten. In Kulturen, die eher zur Stille neigen, sollte man hingegen aufpassen, genügend Raum zu lassen. Wer meditiert, weiß, dass, sobald all die äußeren Geräusche wegfallen, das eigene, innere Geplapper in den Vordergrund drängt. Meditation wird hier zum Lernraum, diese eigenen Gedanken immer mehr ziehen lassen zu können. Die Psychologie weiß auch, dass Schweigen zu einem tieferen Erleben im Hier und Jetzt führen kann. Wer nicht dauernd spricht, ist anwesender. In der heutigen Zeit scheinen wir unsere Beziehung zur Stille neu erlernen zu müssen. Denn so selten, wie wir ihr begegnen, ist sie uns dann leicht fremd, obwohl sie zutiefst heilsame Wirkungen haben kann. Gerade deshalb zieht es ja viele Menschen immer wieder in Meditations-Retreats.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/stille-was-passiert-wenn-wir-schweigen/2104353" target="_blank">Was die Stille in uns auslöst, spektrum.de 2.2.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie starke Meinungen die Wahrnehmung verengen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer eine starke Meinung zu einem Thema hat, ist oft sehr vom eigenen Wissensstand überzeugt. Die Folge: Selbstüberschätzung. Eine Studie hat diesen Zusammenhang kürzlich näher untersucht. Dabei wurden Probandinnen im Hinblick darauf betrachtet, wie ihr Verhältnis zur Wissenschaft ist. Und es wurden ihnen Fragen zum Thema Genetik gestellt. Dabei stellen die Forscher fest, dass Menschen, die eine ausgeprägte Haltung gegenüber der Wissenschaft haben, sei diese positiv oder auch negativ, ein überdurchschnittliches Selbstvertrauen in ihr persönliches Wissen über die Wissenschaft aufweisen. Im Experiment der Studie wurde jedoch deutlich, dass insbesondere jene Menschen, die der Gentechnik sehr ablehnend gegenüber stehen, einen eher niedrigen Wissensstand zum Thema haben. Dieser Zusammenhang kann durchaus negative Nebenwirkungen haben. Gerade, wenn es um kritische Themen geht, können der Wissenschaft gegenüber besonders kritisch eingestellte Menschen nämlich aufgrund ihrer Selbstüberschätzung leichter fragwürdigen Quellen aufsitzen. In der Wissenschaftskommunikation, so eine Erkenntnis der Studie, helfe es nicht, allein Fakten zu vermitteln. Es komme auch darauf an, ein grundsätzliches Verständnis des wissenschaftlichen Arbeitens und der Wertigkeit der daraus resultierenden Erkenntnisse zu fördern.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/wissenschaft/analyse-wer-eine-starke-meinung-hat-denkt-viel-zu-wissen-oft-zu-unrecht/" target="_blank">Menschen mit starker Meinung schätzen den eigenen Wissensstand hoch ein, und das oft zu Unrecht – zeigt eine Erhebung, Business Insider 25.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-starke-meinungen-die-wahrnehmung-verengen</link>
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<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Negatives Feedback hemmt das Lernen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Volksmund weiß: Aus Fehlern lernt man. Die Wissenschaft zeigt aber auch: Die Art des Feedbacks, das Lernende erhalten, ist wesentlich dafür, wie sich ihr Lernprozess entfalten kann. In einer Studie wurde untersucht, wie Probandinnen auf positives und negatives Feedback reagieren und welche Auswirkungen dies hat. Dabei wurde im Tomographen deutlich: Negative Rückmeldungen werden anscheinend vom Gehirn bevorzugt verarbeitet und führen zu einer stärkeren emotionalen Reaktion. Die Wissenschaftler schlussfolgern aus diesem Befund, dass es dem lernen dienlich ist, positive Emotionen wachzurufen.
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/42400-selbstbild-was-wir-beim-lernen-erleben.html" target="_blank">Selbstbild: Was wir beim Lernen erleben, Psychologie heute 5.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Probier&#039;s mal mit Genügsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Burnout-Zahlen explodieren. Gleichzeitig ziehen sich immer mehr Berufstätige auf Dienst nach Vorschrift zurück, um sich zu verschleißen. Doch gibt es auch so etwas wie einen gesunden Mittelweg? Robert Kelley, Professor an der Tepper School of Business der Carnegie Mellon Universität, findet: Ja. Genügsamkeit heißt für ihn das Zauberwort, dass weder dem Selbstverschleiß huldigt noch dem Rückzug in die Untätigkeit. &quot;In den vergangenen drei Jahren haben sich viele Leute gefragt: ‚Was ist genug für mich?'&quot;, so Kelley im Business Insider. &quot;Menschen wollen sich nicht auf Kosten ihres Lebens zu sehr auf ihre Jobs konzentrieren – sie wollen nicht nachts und an Wochenenden arbeiten oder die Zeit mit ihren Kindern, Hobbys oder der Kirche opfern. Sie wollen eine bewusste Entscheidung treffen.&quot; Insbesondere die Erfahrungen der Pandemie hätten zu einem Umdenken geführt, weil Menschen stärker als früher erfahren haben, was ihnen wirklich wesentlich ist. Und das ist eben in vielen Fällen weder Besitz noch Konsum, sondern Lebensqualität. &quot;Nur sehr wenige Menschen tanken bei ihrer Arbeit neue Energie&quot;, so Kelley. &quot;Deshalb versuchen sie, bewusster damit umzugehen, wie viel Zeit und Energie sie für ihre Arbeit aufwenden, damit ihnen mehr Zeit für Freunde und Familie und für sich selbst bleibt.&quot; Dienst nach Vorschrift hört sich leicht nach Verweigerung an. Aber was spricht dagegen, wirklich das zu liefern, wozu man sich vertraglich verpflichtet hat? Über die Jahre hat ein &quot;immer mehr&quot; schlicht dazu geführt, dass Beschäftigte zunehmend zu Getriebenen wurden. Und das versuchen sie anscheinend gerade wieder zu verändern. Genügsamkeit ist nicht nur eine private Einstellung. Auch, was das Arbeiten angeht, ist es vielleicht irgendwann genug.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/genuegsamkeit-mittelweg-zwischen-burnout-quiet-quitting-a/" target="_blank">Es gibt einen Mittelweg zwischen Burnout und „Quiet quitting“: Genügsamkeit, Business Insider 31.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ist das Home Office ein Booster für die Freizeit?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht wenige Führungskräfte glauben, dass es ihren Angestellten im Home Office zu gut gehe und sie womöglich unproduktiver sind als im Büro. Dabei vergessen sie gerne, dass durch das entfallende Pendeln auch Zeit gespart wird, die manche dann sogar in Mehrarbeit investieren. Im Vergleich von Menschen, die von Zuhause aus arbeiten, über 27 Länder hinweg, zeigen sich interessante Unterschiede, was diese mit der gewonnenen Zeit anfangen. Im Schnitt liegt die Zeitersparnis pro Beschäftigtem bei 72 Minuten, in deutschland bei 65 Minuten. Die Deutschen sind mit Blick auf zusätzlichen Fleiß international keine Vorbilder. 46 Prozent ihrer eingesparten Pendelzeit investieren sie in ihre Freizeit - ein Spitzenwert im globalen Vergleich, in Malaysia wandern nur 25 Prozent ins private Zeitbudget. Dort werden 53 Prozent in Überstunden investiert, was in Deutschland nur für 31 Prozent gilt. Das mag nach Drückebergerei klingen. Zeigt aber auch: Die Unternehmen profitieren dennoch!
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/ueberstunden-oder-erholung-diese-studie-zeigt-so-nutzen-beschaeftigte-die-gewonnene-zeit-im-homeoffice-wirklich/28946288.html" target="_blank">So nutzen Beschäftigte die gewonnene Zeit im Homeoffice wirklich, Wirtschaftswoche 28.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ist-das-home-office-ein-booster-für-die-freizeit</link>
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<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was wir konsumieren, zeigt, wo wir politisch stehen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Konsum ist ein Politikum und das nicht allein, weil alles, was wir verbrauchen, einen negativen Einfluss auf den Planeten hat. Eine Untersuchung der Universität Mannheim legt nahe, dass unsere Konsumgewohnheiten auch viel über unsere politischen Präferenzen sagen. &quot;Eine stärkere Polarisierung unter den Liberalen nach der Wahl von Präsident Trump steht im Einklang mit dem Konzept des kompensatorischen Konsums. Mitglieder der politisch bedrohten Gruppe ergreifen kompensatorische Maßnahmen wie den Kauf liberalerer Marken, um ihre politische Identität besser zu etablieren&quot;, erklärt Florian Stahl, Inhaber des Lehrstuhls für Quantitatives Marketing und Konsumentenverhalten. Die Auswertung von Twitter-Daten, der Followerschaft von ausgewählten Marken und von bekundeten Kaufabsichten bringt zutage, dass die politische Polarisierung ihren Ausdruck auch in Konsumgewohnheiten findet. Der Studie zufolge bevorzugten liberal eingestellte Verbraucherinnen und Verbraucher nach der US-Wahl 2016 Marken, die der Trump-Regierung offen kritisch gegenüberstanden.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news808203" target="_blank">Unsere politische Haltung beeinflusst, welche Produkte und Marken wir kaufen, idw 25.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-wir-konsumieren-zeigt-wo-wir-politisch-stehen</link>
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<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Mit Deutschland geht es bergab]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn die Bahn einmal pünktlich ist, wird das zum unerwarteten Geschenk. Preisspiralen und drohende Versorgungskrisen rauben vielen den Schlaf. Und wer sich durch die Grundsteuererklärung gekämpft hat, ahnt bereits, dass die Post vom Amt, die er, nach ewigem Warten, bekommen wird, keine guten Nachrichten bringen wird. Das sind nicht nur private Sorgen der Deutschen, denn viele Menschen sehen in Entwicklungen wie diesen auch ein Kollabieren der einst sprichwörtlichen deutschen Verlässlichkeit. Eine Studie des Allensbach-Instituts zeigt: Nur noch 39 Prozent der Deutschen glauben, dass das Land in den kommenden 10 bis 15 Jahren noch eine führende Wirtschaftsnation sein wird. Vor fünf Jahren waren es noch 20 Prozent mehr. Die Hälfte der Bevölkerung habe bereits heute das Gefühl, dass hierzulande nichts mehr so richtig funktioniert. Immerhin 14 Prozent geben sich optimistisch und glauben, Deutschland könne aus den gegenwärtigen Krisen gestärkt hervorgehen. Vom Staat sind 79 Prozent der Bürger.innen enttäuscht, weil er durch seine Bürokratie lähme. 39 Prozent betrachten die Entwicklungen im Gesundheitssystem bereits mit Sorge. Da wirkt es wie ein Tropfen auf den heißen Stein, dass sich immerhin 33 Prozent von einer stärkeren Digitalisierung Verbesserungen im Land erhoffen.
<br><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-01/umfrage-deutsche-zukunft-wirtschaft-buerokratie" target="_blank">Viele Deutsche zweifeln an Zukunftsfähigkeit des Landes, zeit.de 26.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mit-deutschland-geht-es-bergab</link>
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<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Nicht nur um das Ich kreisen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter den Vorzeichen multipler Krisen und wachsender Verausgabung im Arbeitsleben wird die Psychologie immer mehr zu einem Reparaturbetrieb. In den Augen des Psychologen Christoph Burger reicht es jedoch nicht, das Ich immer wieder fit zu machen, ohne auch die äußeren Umstände ganz konkret und tatkräftig einzubeziehen. Burger, der sich auch bei den Psychologists for Future und im Arbeitskreis Kritische Umweltpsychologie der Initiative Psychologie im Umweltschutz engagiert, findet: Die Psychologie sollte politischer werden. &quot;Wo ist die Psychologie, die ... es uns mental erleichtert, uns einmal auf den Kopf zu stellen und alle unsere Wertungen herumzudrehen? Die Psychologie, die die Klimakleberin und den Klimakleber normal nennt und die Normalität hochriskant? Eine Psychologie gar, die davor warnt, zu sehr um sich selbst zu kreisen oder sich in psychologischen Konstrukten zu verlieren, und die stattdessen zum Handeln aufruft? Wir hätten sie bitter nötig!&quot;, sagt er in einem Kommentar für Psychologie heute. Burger kritisiert den vorherrschenden &quot;Optimierungsbetrieb&quot; und wünsch sich eine Psychologie, die &quot;systemkritisch forscht und handelt&quot;. In seinen Augen ist es auch Aufgabe seiner Disziplin, für die Widersprüche im öffentlichen Umgang mit der Klimakrise zu sensibilieren. Wie sollen Menschen ihre Konsumgewohnheiten und ihr Selbstverständnis verändern, wenn ihnen rund um die Uhr immer neue Konsumbotschaften auf die Bildschirme gespült werden? Dem hält er entgegen, &quot;das wenig beachtete Modell der Ich-Entwicklung&quot; wieder ins Zentrum zu stellen, das zeige, &quot;wie Menschen sich am Ende vom Konsum abwenden und an ihrem reich entfalteten Innenleben erfreuen, an der Natur und am universellen Miteinander, was sich harmonisch zu den indigenen antikolonialistischen Denktraditionen gesellt.&quot; Seine Vision: die &quot;Kooperationskrise in eine wahre Krisenkooperation zu verwandeln&quot;.
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/42395-das-stoert-christoph-burger-psychologie-ist-zu-unpolitisch.html" target="_blank">Psychologie ist zu unpolitisch, Psychologie heute 5.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-nur-um-das-ich-kreisen</link>
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<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Schlafentzug sich über Tage zeigt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen neigen dazu, sich während der Woche zu verausgaben, um dann am Wochenende den verpassten Schlaf nachzuholen. Glaubt man neuesten Erkenntnissen der Schlafforschung, ist das keine gute Idee. Denn der Schlafmangel einer einzigen Nacht zeigt sich über Tage durch verstärkte Müdigkeit. Einer neuen, kleinen Studie zufolge, braucht es etwa vier Nächte mit deutlich mehr Schlaf, um nur eine Nacht mit einer Stunde zu wenig Schlaf auszugleichen. Schlafforscher raten deshalb dazu, sich möglichst einen Schlafrhythmus anzueignen, bei dem man regelmäßig wirklich genügend Schlaf bekommt. Kommt dann doch einmal etwas dazwischen, kann es helfen, durch kurze Power-Naps zumindest das größte Tief zu kompensieren. Aber man sollte sich bewusst sein, dass Körper und Geist sich eben nicht über lange Zeit austricksen lassen.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/leben/experten-dazu-wie-sich-schlaf-nachholen-laesst-a/" target="_blank">Lässt sich Schlaf nachholen? Ja, sagen Experten, aber nicht etwa durch Ausschlafen am Wochenende, Business Insider 27.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-schlafentzug-sich-über-tage-zeigt</link>
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<pubDate>Fri, 03 Feb 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum das soziale Leben fit für die Arbeit macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Arbeitswelt wird meist darauf geschaut, wie Mitarbeitende möglichst produktiv sein können. Private Bedürfnisse und soziales Drumherum werden da leicht als unnötige Ablenkungen betrachtet. Wie wesentlich jedoch das soziale Erleben von Menschen auch für ihre Arbeitsfähigkeit ist, zeigt nun eine neue Studie. Dabei stellten die Wissenschaftler fest: Für Menschen mittleren und höheren Alters fördert ein gutes Sozialleben signifikant die Arbeitsfähigkeit. Körperliche Fitness leistet in mittleren Jahren einen zusätzlichen Beitrag. Für Ältere ist körperliche Fitness sogar ein Beitrag zu ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit. Eigentlich sollte man sich nicht wundern, dass der Mensche keine Arbeitsmaschine ist, die einfach unermüdlich Leistung abrufen kann. Studien wie diese tragen dazu bei, diese Ganzheitlichkeit wieder wahrzunehmen.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news808063" target="_blank">Arbeitsfähigkeit wird von körperlicher Fitness, sozialem Leben und kognitiven Funktionen beeinflusst, idw 23.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-das-soziale-leben-fit-für-die-arbeit-macht</link>
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<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 08:01:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Warum Kümmern wesentlich ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn wir auf das Leben schauen, sind es oft die großen Schöpfungsakte, die uns begeistern. Wenn es uns gelingt, etwas Neues in die Welt zu bringen, etwas zu schaffen, haben wir das Gefühl von Wesentlichkeit. In einem Beitrag für das Philosophie Magazin kehrt Johan Wientgen den Blick um und betrachtet die kleinen Akte der Fürsorge, des Sich-Kümmerns. Und zeigt, dass letztlich diese es sind, die das Leben zusammenhalten. &quot;Dinge zu reparieren und nicht wegzuschmeißen, ist seit Beginn der menschlichen Geschichte eine alltägliche Lebensrealität. Heutzutage ist diese bescheidene Pragmatik einer extremen Dekadenz im Umgang mit alltäglichen Objekten gewichen. ... Das hat auch mit unserem anthropologischen Selbstverständnis zu tun. Denn diesem folgend ist der Mensch in erster Linie ein produzierendes Wesen&quot;, so Wientgen. Dem hält er entgegen: &quot;Nicht die großen Schöpfungsmomente sorgen für den reibungslosen Ablauf unseres Lebens, sondern die kleinen Akte des Kümmerns, Pflegens und Bewahrens. ... Auch deshalb zeigt sich überall dort, wo Systeme zusammenbrechen, an den Rändern und Zwischenräumen der Zivilisation, die Kraft des Improvisierens und die Langsichtigkeit der Reparatur. Denn das Reparieren eröffnet dem einzelnen Individuum eine konkrete Handlungsfähigkeit gegenüber dem System. Ich kann einen wirklichen Unterschied in der Welt, die mich umgibt, bewirken, nicht dadurch, dass ich ein neues Produkt kaufe, sondern indem ich einen alten und geschundenen Gegenstand mit meinen eigenen Händen wieder zum Leben erwecke. Dieses direkte und konkrete Verhältnis von mir als Subjekt zur mich umgebenden Welt aus Objekten zu realisieren, hat auf einer ganz persönlichen Ebene etwas Befriedigendes und Beruhigendes.&quot; Es ist die Einladung, unser Selbstverständnis zu wandeln und so unsere tieferen Wirkkräfte freizulegen und wirksam werden zu lassen. Zugleich erwächst hier eine Handlungsfähigkeit, die den Menschen tiefer mit dem Leben als Ganzes verbindet. Denn jeder Akt der Zuwendung stiftet Beziehungen und diese tragen.
<br><a href="https://www.philomag.de/artikel/kleine-philosophie-der-reparatur" target="_blank">Kleine Philosophie der Reparatur, Philosophie Magazin 23.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-kümmern-wesentlich-ist</link>
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<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Auf und Ab des Meditieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Menschen probieren dank der Fülle an Meditationsapps, die heute zur Verfügung stehen, wie es ist, regelmäßig Achtsamkeitsübungen zu machen. Doch über die längerfristigen Prozesse, die sich dadurch entfalten können, wird eher wenig gesprochen. Auf dem Online-Portal Utopia berichtet Benjamin Hecht nun von einem 100-tägigen Selbstversuch. Seine Erfahrungen können vielleicht anderen Übenden dabei helfen, ihre eigenen Erlebnisse beim Meditieren besser zu verstehen. Wo viele Studien allein die segensreichen Wirkungen der Stille hervorheben, bringt der Prozess des &quot;Am Ball Bleibens&quot; nämlich seine eigenen Herausforderungen mit sich. Hecht fühlt sich zu Beginn seines Selbstexperiments sehr motiviert, und in den ersten Tagen des Übens bemerkt er eine zunehmende Entspannung und Fokussierung. Am Ende des ersten Monats spricht er sogar von Euphorie. Auf eine erste Phase der Routine folgt für ihn eine Zeit tieferer Selbsterkenntnis. Doch dann - Langeweile. Mit Disziplin überwindet Hecht diese Durststrecke, um in der Mitte des dritten Monats seines Experiments mit einer sich weiter vertiefenden Wahrnehmung &quot;belohnt&quot; zu werden. Doch dann: Müdigkeit und mentale Erschöpfung. Offen gesteht er ein: &quot;Nach etlichen Wiederholungen diverser Übungen, hatten mein Körper und mein Geist schlicht keine Lust mehr aufs Meditieren. Als ich meine 100. Einheit absolvierte, entschied ich mich daher, erstmal damit aufzuhören. Möglicherweise würden die positiven Effekte auf meinen Geist ohne tägliche Auffrischung weiterhin Bestand haben, dachte ich. Doch daraus wurde leider nichts.&quot; Hecht fällt, nachdem er mit dem Meditieren aufhört, wieder in alte Verhaltensmuster zurück. Die Erinnerung an die Zeiten, in denen es ihm besser ging, motiviert ihn schließlich, die Praxis wieder aufzunehmen. &quot;Als ich zuletzt wieder meditierte, spürte ich innerhalb von nur 20 Minuten wieder diese Ruhe einkehren, die mich in den 100 Tagen Selbstversuch begleitete. Ich merkte erneut, den unglaublich beruhigenden und zugleich belebenden Effekt, den Meditation auf mich hat. Von da an war mir klar: Ich werde wohl weiterhin zumindest beinahe täglich meditieren müssen, wenn ich die beste Version meiner selbst sein will.&quot; Praxisberichte wie dieser können dabei helfen, das innere Auf und Ab, das einfach zum Leben dazugehört und sich eben auch beim Meditieren zeigt, besser zu verstehen. Meditation ist - wie eigentlich alles im Leben - kein Instant-Programm. Doch zu meditieren, kann zu einer positiven Gewohnheit werden, dem Leben immer wieder wirklich zu begegnen, so wie es ist. Und vielleicht ist genau das das eigentliche Geschenk der Meditation.
<br><a href="https://utopia.de/ich-habe-100-tage-lang-taglich-meditiert-so-hat-es-mich-verandert-458596/" target="_blank">Ich habe 100 Tage lang täglich meditiert – so hat es mich verändert, Utopia 21.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-auf-und-ab-des-meditieren</link>
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<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hauptsache mal ein Meeting]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meetings sind so etwas wie die Keimzelle der Zusammenarbeit in Unternehmen, denn sie eröffnen die Räume, die Mitarbeitende brauchen, um sich abstimmen und gemeinsam miteinander die Aufgaben des Berufsalltags zu bewältigen. Doch die Realität ist oft eine andere. Lange Zusammenkünfte mit fragwürdigem Ausgang, gelangweiltes Zusammensitzen, bis das angesetzte Zeitfenster endlich vorüber ist - wohl die meisten Menschen merken im Job, dass nicht wenige Meetings schlicht unproduktiv sind. &quot;Eigentlich gibt es drei Gründe für Meetings: Entweder man möchte gemeinsam etwas erarbeiten, man hat routinemäßige Abstimmungen oder der soziale Austausch steht im Vordergrund&quot;, erinnert Dirk Schmachtenberg, Geschäftsführer einer Technologieberatung. Seine Erfahrung zeigt: Dieser Fokus fehlt den meisten Meetings. Dann wird Zeit eher gemeinsam totgeschlagen, als das am Ende etwas Produktives geschieht. Mit einigen bewussten Vorgaben wären leicht konstruktivere Zusammenkünfte möglich. &quot;Ein klares Thema für den Termin, eine klare Zielsetzung und eine Zusammenfassung der Ergebnisse zu haben, würde schon einen großen Fortschritt bringen. Außerdem sollten die Teilnehmer zum Termin passen und nur so viel Zeit dafür eingesetzt werden, wie wirklich erforderlich ist&quot;, sagt Schmachtenberg. Der Berater richtet den Blick allerdings auch darauf, dass die Arbeitskultur insgesamt in den letzten Jahren eher gelitten hat. &quot;Ich glaube, dass viele mittlerweile verlernt haben, überhaupt mal zwei, drei Stunden lang konzentriert zu arbeiten. Meetings, Emails oder Chats unterbrechen die Arbeit ständig. Wir wissen neurologisch, dass das für die Kreativität nicht gut ist, weil das Gehirn immer wieder neu hochfahren muss&quot;, erklärt Schmachtenberg. Vielleicht müssen wir wieder lernen, Arbeit vom anderen Ende zu denken. Welche Fokussierung brauchen Menschen, um im Job herauszufinden, was wirklich wesentlich ist? Und von dort aus dann schauen, welche Meetings diese Anliegen unterstützen?
<br><a href="https://www.capital.de/karriere/die-haelfte-der-meetingzeit-kann-man-sich-sparen-33095988.html" target="_blank">„Die Hälfte der Meetingzeit kann man sich sparen“, Capital 16.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht alles muss immer noch besser werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Erinnern Sie sich noch an diese kleinen viereckigen Kaubonbons, die gewöhnlich an Fastnacht von den Festwagen geworfen werden? Als Kind habe ich die Dinger geliebt, wenngleich es immer ein wenig fuddelig war, aus vergleichsweise viel Papier das bisschen Leckerei herauszufriemeln. Diese Kaubonbons gibt es noch heute und sie sehen immer noch nahezu genauso aus. Auch die Geschmacksrichtungen - Zitrone, Orange, Himbeer, Kirsche - sind immer noch die gleichen wie in meiner Kindheit. Kürzlich bekamen diese Böhme Fruchtkaramellen ungewohnte mediale Aufmerksamkeit, weil ein Comedian auf Twitter darüber postete. Und die Recherche der Wirtschaftswoche zeigt, dass diese Kaubonbons gewissermaßen ein All-time-Klassiker sind. Sie sind kein besonderer Verkaufsschlager, doch über die Jahrzehnte haben sich die Umsätze mit dem Produkt auf einem guten Niveau etabliert. Der Hersteller hat durchaus versucht, immer mal wieder Innovationen an das Produkt heranzutragen - mit wenig Erfolg. &quot;Klar, ab und an haben wir versucht, die Fruchtkaramellen zu modernisieren, sie höherwertig zu positionieren und neue Geschmacksrichtungen auszuprobieren. Aber ehrlich gesagt: Bislang ist jeder unserer Versuche grandios gescheitert&quot;, sagt Darren Ehlert, der Geschäftsführer der Delitzscher Schokoladenfabrik, die die Bonbons herstellt. Was können wir daraus fürs Leben lernen? Es gibt wahrscheinlich mehr gute Dinge, als wir meinen, die keinerlei Verbesserung bedürfen, keinerlei Innovation oder gar Disruption. Vielleicht gelingt es uns ja, diese Dinge wieder mehr wertzuschätzen. Wenn man überlegt, wie viel Energie Unternehmen darauf verwenden, durch - oft fragwürdige - Neuerungen unsere Kauflust zu erhöhen, wäre uns und der Wirtschaft vielleicht mehr geholfen, wenn mehr Dinge einfach so bleiben können, wie sie sind.
<br><a href="https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/boehme-fruchtkaramellen-das-habe-ich-bei-noch-keinem-anderen-konsumprodukt-so-erlebt/28933382.html?wt_mc=zeitparkett" target="_blank">„Das habe ich bei noch keinem anderen Konsumprodukt so erlebt“, Wirtschaftswoche 19.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-alles-muss-immer-noch-besser-werden</link>
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<pubDate>Fri, 27 Jan 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Im Alter wird das Leben geruhsamer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für alle, die gegenwärtig stark unter Stress stehen, gibt es aus der Forschung eine gute Nachricht. Denn die Entwicklungspsychologie zeigt: Für die meisten Menschen sinkt das Stresserleben mit der Zahl der Lebensjahre. Einer amerikanischen Langzeitstudie zufolge fühlen sich viele Menschen vor allem in jungen Jahren besonders gestresst. Menschen in ihren 20ern etwa erleben an 40 bis 45 Prozent aller Tage Stressoren. Für die ältere Generation, die bereits die 70er erreicht hat, trifft dies nur an 20 bis 25 Prozent aller Tage zu. Diese Verteilung macht durchaus Sinn, denn wer am Anfang des Berufslebens steht, eine Familien gründet und sein Leben so richtig in Gang bringt, hat natürlich viel mehr Herausforderungen zu bewältigen als Menschen, die bereits aus dem Berufsleben ausgeschieden sind. Gleichzeitig sieht der Entwicklungspsychologe David Almeida aber auch Indizien, dass über die Zeit der Stress insgesamt zugenommen hat: &quot;Wie in Blick auf unsere Daten zeigt, hatten Erwachsene im Jahr 2010 einen stressigeren Alltag als noch im Jahr 1995. Außerdem fühlten sie sich auch subjektiv stärker belastet. Unsere Hypothese ist, dass dies auf historische Veränderungen wie die Rezession aus dem Jahr 2008 zu führen ist sowie auf das Aufkommen von neuen Technologien, die die Art und Weise, wie wir miteinander interagieren, verändert haben.&quot; Wir sollten also nicht allein darauf hoffen, dass mit dem Alter alles besser wird. Sondern auch eine gesellschaftliche Diskussion darüber anstoßen, wie viel Stress dem Leben gut tut und wo womöglich Grenzen überschritten werden.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/stress-scheint-im-lauf-des-lebens-abzunehmen/2099529" target="_blank">»Stress scheint im Lauf des Lebens abzunehmen«, spektrum.de 18.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachhaltigkeit kommt langsam in Unternehmen an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn wir über unsere Zukunft sprechen, ist Nachhaltigkeit ein Top-Thema, denn ohne einen regenerativeren Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen wird es für die Menschheit auf diesem Planeten immer enger. Die Bertelsmann Stiftung hat in ihrem Sustainability Transformation Monitor untersucht, wie Unternehmen auf diese Entwicklung reagieren. Von den Befragten aus der Realwirtschaften glauben 46 Prozent, dass das Thema Nachhaltigkeit inzwischen ganz oder überwiegen in ihrem Unternehmen verankert sei, in der Finanzwirtschaft sind es knapp 40 Prozent. Wenn es um konkrete Maßnahmen geht, herrscht in beiden Wirtschaftszweigen allerdings eine gewisse Behäbigkeit. Konkrete Klimaziele verfolgt etwa nur ungefähr ein Drittel der Firmen aus der Realwirtschaft und ein Viertel aus der Finanzwirtschaft. 43 Prozent der Unternehmen aus der Realwirtschaft und 33 Prozent aus der Finanzwirtschaft sagen allerdings auch, dass eine Festsetzung von Klimazielen &quot;in Vorbereitung&quot; sei.  Interessant ist auch, aus welchen Richtungen Veränderungsdruck wahrgenommen wird. Für 72 Prozent der Befragten ist die junge Generation der wichtigste Treiber und in gleichem Maße auch die eigene Geschäftsführung, die eine Transformation anstößen möchte. Die Medien geben in den Augen von 64 Prozent wichtige Anstöße. Nur etwa 30 Prozent betrachten auch die Gewerkschaften als wesentliche Treiber des Wandels.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news807540" target="_blank">Nachhaltigkeit wird in der Wirtschaft immer wichtiger, idw 12.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nachhaltigkeit-kommt-langsam-in-unternehmen-an</link>
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<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Flexibilität bei der Arbeit ist dem Nachwuchs wichtig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was wollen ambitionierte Berufseinsteiger? Es ist eine Frage, die viele Unternehmen, die zunehmend unter Nachwuchssorgen leiden, beschäftigt. Eine Umfrage der TUM School of Management in München unter 700 Master-Studierenden zeigt: Einerseits wollen die Wirtschaftsfachleute spannende Karrieren, aber Freiräume bei der Gestaltung ihres Arbeitsumfeldes sind ihnen gleichermaßen wichtig. Inhaltlich interessiert sich der Nachwuchs vor allem für die Arbeitsfelder Strategie, Finanzen und Digitales. Das Thema Nachhaltigkeit folgt immerhin auf Platz vier. Wenn es um die Rahmenbedingungen des Berufslebens geht, nennt der Führungsnachwuchs insbesondere ein gutes Arbeitsklima wie auch eine gute Work-Life-Balance und flexible Arbeitsformen, die das Arbeiten im Home Office ermöglichen oder auch Sabbaticals zulassen. Das hohe Einkommen kommt bei den Studierenden, von denen sich selbst 90 Prozent als ehrgeizig oder sogar sehr ehrgeizig einschätzen, an vierter Stelle. Unter dem Strich kann man sagen, die neue Generation will viel - im Hinblick auf gestalterische Herausforderungen wie auch für ein angenehmes persönliches Leben.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/was-die-manager-von-morgen-wollen-18597740.html#void" target="_blank">Was die Manager von morgen wollen, FAZ 12.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=flexibilität-bei-der-arbeit-ist-dem-nachwuchs-wichtig</link>
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<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Abstiegsängste werden konkreter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsenden finanziellen Belastungen, die Haushalte zu stemmen haben, verändern die Lebensmöglichkeiten vieler Menschen. Und es zeichnet sich immer mehr ab, dass viele künftig den Gürtel enger schnallen müssen. Eine Repräsentativuntersuchung des Finanz-Informationsdienstes CRIF zufolge rechnen zwei Drittel der Befragten damit, beim Lebensmittelkauf oder bei den Ausgaben für Heizung und Auto absehbar sparen zu müssen. Ein Drittel rechnet damit, den gewohnten Lebensstandard nicht länger halten zu können. Und ein weiteres Drittel denkt über Nebenjobs nach, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu kompensieren. Die mit dieser Situation verbundenen Abstiegsängste sind nicht nur psychologischer Natur. Bereits 2017 hatten in einer Studie des Politikforschungsinstituts »policy matters« 27 Prozent der Befragten geäußert, sie hätten bereits einen niedrigeren Lebensstandard als ihre Eltern. Bei Abstiegsängsten spielt die Angst vor Jobverlust durchaus eine Rolle, allerdings gingen Studien zufolge im Jahrzehnt vor der Pandemie (neuere Zahlen liegen nicht vor) diese Ängste zurück. Heute sorgt sich auch unter jenen, die den eigenen Job als relativ sicher erachten, ein Drittel um den künftigen Lebensstandards. Es wird immer deutlicher, dass die Lebensmöglichkeiten keine Einbahnstraße nach oben sind, wie viele, die im Wirtschaftswunderglauben aufgewachsen sind, lange Zeit meinten. Wie wir aber mit solchen Unsicherheiten als Gesellschaft langfristig umgehen können, wissen wir nicht.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/abstiegsangst-sorge-um-den-eigenen-status/2093880" target="_blank">Die Angst vor dem Fall, spektrum.de 9.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 08:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Last nicht mehr alleine tragen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohl jede.r kennt das unschöne Gefühl, wenn man im Umgang mit anderen Menschen einen Fehler gemacht oder ihnen sogar geschadet hat. Schuldgefühle sind dann die Folge, und diese schmerzen oft über lange Zeit. Eine Studie der Universität Basel kommt nun zu überraschenden Erkenntnissen, wie sich diese Schuldgefühle vielleicht lindern lassen: mit Placebos! Die Wissenschaftler ließen ihre Versuchspersonen ein Geschehnis aus ihrem Leben aufschreiben, das in ihnen zu Schuldgefühlen geführt hatte, die sie immer noch beschäftigen. Einer Versuchsgruppe gaben sie anschließend ein Mittel, das gegen Schuldgefühle helfen soll - die Probanden wussten hier nicht, dass es sich um ein Placebo handelte. Eine weitere Gruppe wurde informiert, dass es ein Placebo ist, das sie erhielten. Und eine Kontrollgruppe erhielt keinerlei Gabe. Bei der anschließenden Befragung wurde deutlich, dass sich die Mitglieder beider Placebo-Gruppen nach der Medikamentengabe erleichtert fühlten. Die Forscher werten diese Erkenntnisse als so vielversprechend, dass sie in größerem Stil untersuchen möchten, wie solche offenen Placebo-Gaben in Behandlungsszenarien integriert werden könnten. Ich frage mich ja, ob der gemessene Effekt wirklich mit dem Medium Placebo zusammenhängt. Oder ob nicht vielleicht allein der menschliche Kontakt, der mit der Gabe des Mittels verbunden war, zur Wirkung beitrug. Schuldgefühle wirken ja oft deshalb so schwer, weil Menschen sich mit ihnen alleingelassen fühlen und die empfundene Bürde selbst tragen müssen. In ein &quot;Behandlungsszenario&quot; eingebunden zu sein, nimmt womöglich etwas von dieser Last. Dann wäre nicht das gegebene Mittel die Lösung, sondern die Tatsache, dass der empfundene Schmerz offiziell geteilt werden kann durch das Miteinander mit einem anderen Menschen im Zuge der Behandlung.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news807546" target="_blank">Placebos helfen gegen Schuldgefühle, idw 12.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitale Selbstversklavung?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das digitale Nomadentum hat in den Medien Hochkonjunktur. Immer wieder erscheinen Beiträge über insbesondere junge Menschen, die sich mit digitalen Jobs selbstständig machen und arbeitend um die Welt reisen. In sozialen Netzwerken werden diese Lebensweisen gerne als Kultur der Selbstbefreiung dargestellt. Ich bin so frei und ich mach' einfach mein Ding! Die New-Work-Autorin Christine Thiel geht in ihrer 2021 publizierten Dissertation &quot;Der mobile Alltag Digitaler Nomaden zwischen Hype und Selbstverwirklichung&quot; dem Phänomen nach und kommt zu eher ernüchternden Erkenntnissen. Denn in gewisser Weise entsteht hier ein neues globales Prekariat, allerdings eines, das sich in Freiheit glaubt. Vielen der digitalen Nomaden spielt das Lohngefälle zwischen verschiedenen Ländern in die Hand. Sie arbeiten für westliche Firmen und leben sehr preiswert in Ländern mit deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten. Aber mehr noch - in Thiels Feldforschungen zeigte sich, dass nicht wenige der Selbstverwirklicher eher zu den Geringverdienern gehören. Hinzu kommt: Ihre Angebote am Markt sind oft eher selbstreferenziell. Viele leben von Online-Kursen, die den eigenen Lebensstil als Non-Plus-Ultra verkaufen und anderen Tipps geben, wie sie selbst zum digitalen Nomaden werden. Es ist eine Blase, die sich selbst am Leben erhält, aber nicht wirklich etwas in die Welt bringt, das zu realer Entfaltung führt. Fast scheint es, als hätte der Kapitalismus hier auf smarte Weise eine neue Stufe gezündet, die der digitalen Selbstversklavung.
<br><a href="https://taz.de/Arbeiten-aus-Urlaubslaendern/!5905140/" target="_blank">Neoliberale Hippies, taz 12.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Besser mit hybriden Arbeitsformen umgehen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat Schleusen geöffnet und das hybride Arbeiten wird aus der Arbeitswelt nicht mehr verschwinden. Das stellt Führungskräfte vor neue Herausforderungen. Die beiden Management-Professoren Jonathan Trevor und Matthias Holweg erklären in einem Beitrag für die Wirtschaftswoche, wie Führungskräfte die dezentralisierte Zusammenarbeit am besten handhaben. Leichte Produktivitätszuwächse im ersten Pandemiejahr haben gezeigt, dass es viele Office-Tätigkeiten gibt, die sich hervorragend alleine von Zuhause aus bewältigen lassen - und das effektiver und effizienter als im Büro. Es sind vor allem jene Aufgaben, bei denen alleine gedacht und konzentriert gearbeitet werden muss. Trevor und Holweg haben in ihren Untersuchungen herausgefunden, dass es im Bereich der Kreativität anders aussieht. Hier ist es hilfreich, wenn Teams sich persönlich begegnen und in gemeinsamer Interaktion wirken können. Die Management-Professoren raten Führungskräften deshalb dazu, die Organisation von Home-Office-Zeiten nicht allein schematisch zu denken nach dem Motto ein paar Tage im Büro, ein paar Zuhause. Sondern strategisch zu planen, in welchen Arbeitsphasen sich Menschen besser persönlich begegnen, um ihre Aufgaben gut zu bewältigen. Es geht also darum, die Tiefenstrukturen des Arbeitens wie auch des menschlichen Engagements besser zu verstehen und die Zusammenarbeit entlang dieser Faktoren zu organisieren. Es geht um den Abschied von einer Präsenz- und Kontrollkultur und eine Entwicklung hin zu einer Ermöglichungskultur. Das könnte die Arbeitswelt noch stärker wandeln als die schlichte Tatsache, dass Arbeiten dabei flexibler wird.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/flexible-modelle-so-managen-sie-die-hybride-arbeitswelt/28904524.html" target="_blank">So managen Sie die hybride Arbeitswelt, Wirtschaftswoche 10.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Kraft des Wir wiederentdecken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir leben in Zeiten, in denen offensichtlich wird, dass wir neue Formen des Miteinanders, ja der Verbundenheit brauchen. Denn all die Herausforderungen, in denen wir in unserer modernen Kultur heute stehen, lassen sich auf der individuellen Ebene nicht lösen. In einem ganz wunderbaren Beitrag für &quot;Ethik heute&quot; erzählt der Journalist Geseko von Lüpke von der afrikanischen Kultur des Ubuntu, die daran erinnert, wie wirkliche Gemeinschaftlichkeit sich entfalten könnte. &quot;Ubuntu – das ist eine afrikanische Philosophie der Verbundenheit und jener gegenseitigen Abhängigkeit, die im Zusammenleben entsteht, indem man teilt, zusammen weint und lacht. Ubuntu ist ein wesentlicher Teil afrikanischer Identität mit Werten wie Mitgefühl, Selbstlosigkeit, Nächstenliebe, Solidarität. Ubuntu lässt sich am ehesten als ‚Menschlichkeit‘ übersetzen und ist als Ideal des rechten Lebens in den traditionellen Dörfern über das ganze südliche Afrika verbreitet. Es ist ein Lebensgefühl. Wer Ubuntu hat, lebt verbunden und für andere und hat sich gleichzeitig selbst verwirklicht. Der südafrikanische Präsident Nelson Mandela galt als Beispiel für gelungenes Ubuntu, aber auch Mahatma Gandhi, Martin Luther King oder Mutter Theresa. Es ist eine Philosophie des Wir&quot;, beschreibt von Lüpke diese kulturelle Bewegung. Im Kern meint Ubuntu, dass wir erst durch unsere Teilhabe am gesellschaftlichen Ganzen wirklich die sein können, die wir sind. Wo im Westen meist das individualistische &quot;Ich denke, also bin ich&quot; Vorrang hat, deutet Ubuntu auf ein &quot;Ich nehme Teil, also bin ich&quot;. Ich finde es spannend, solche kulturellen Wege tiefer zu betrachten und ernster zu nehmen, denn unsere westlichen Versuche, bei Problemen immer wieder in kleinem Rahmen verschiedenen separierten Interessengruppen zu helfen, greifen zu kurz. Was wäre, wenn wir immer wieder versuchen, aus dieser größeren und umfassenderen Verbundenheit zu handeln?
<br><a href="https://ethik-heute.org/ubuntu-die-afrikanische-kultur-des-wir/" target="_blank">Ubuntu – Die afrikanische Kultur des Wir, Ethik heute 9.1.2023</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kleider machen Leute - auch beim Betteln]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unser Mitgefühl mit anderen Menschen und unsere Bereitschaft, ihnen zu helfen, hängt nicht unwesentlich davon ab, wie sehr wir uns innerlich mit den Hilfesuchenden verbinden können. Eine neue amerikanische Studie zeigt, dass sich dies auch im Umgang mit Bittstellern zeigt, die auf der Straße um Geldgaben ersuchen. Die Wissenschaftler hatten in den Straßen von New York und Chicago damit experimentiert, ob es einen Einfluss auf die Spendenbereitschaft hat, wie sich die Hilfesuchenden präsentieren. Einmal trug der Wissenschaftler, der am Straßenrand mit einem Pappbecher um Spenden für Obdachlose warb, schlichte Jeans und ein T-Shirt, ein anderes Mal trat er im gepflegten Anzug auf. Insgesamt war die Resonanz der Passanten in beiden Fällen etwa gleich gering - von rund 4.500 Personen, die vorbeigingen, ließ sich nicht einmal jede 50. zu einer kleinen Spende erweichen. Doch die unterschiedliche Kleidung des Bittstellers machte einen Unterschied, denn mit Anzug und Krawatte erhielt er die 2,5-fache Summe. Und Gaben von fünf Dollar oder sogar mehr erhielt er ausschließlich, wenn er Anzug trug. In einer Befragung der Passanten wurde deutlich: Kleider machen Leute, denn die Menschen empfanden den Anzugträgerals  kompetenter, warmherziger und sogar menschlicher und sie konnten sich besser mit ihm identifizieren. Für die Wissenschaftler zeigt dies, dass unser Mitgefühl nicht zuletzt davon abhängt, wie leicht wir uns mit Menschen und ihrem Leid verbinden können.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/hilfsbereitschaft-ein-mann-im-anzug-bekommt-mehr-geld/2095842" target="_blank">Anzugträger bekommen mehr Geld, spektrum.de 7.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kleider-machen-leute-auch-beim-betteln</link>
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<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Krank zur Arbeit - für viele ganz normal]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich ungesund zur Arbeit zu schleppen, war zu Hochzeiten der Pandemie ein no-go. Doch inzwischen gehört es wieder zum Alltag, auch bei Krankheit zu arbeiten. Und der Trend zum Homeoffice hat diese Entwicklung noch verstärkt. Einer Umfrage der Techniker Krankenkasse zufolge schleppt sich gut jede.r vierte Beschäftigte häufig krank zur Arbeit, viele davon absolvieren dann häufig oder sogar sehr häufig den vollen Arbeitstag. Nur jede.r sechste Beschäftigte bleibt grundsätzlich im Krankheitsfall daheim. Unter den Führungskräften pushen sich 21 Prozent mit Medikamenten, um halbwegs arbeitsfähig zu sein, unter den Angestellten immerhin noch 16 Prozent. Im Homeoffice kommt es bei fast der Hälfte der Befragten vor, dass sie öfter arbeiten, obwohl sie sich krank fühlen. Von den Krankgeschriebenen tun dies 12 Prozent. Gründe für die Arbeitsamkeit sind fehlende Vertretungen oder die Sorge, man falle den Kolleg.innen zur Last. Manche arbeiten auch schlicht aus Freude am Job.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/krank-zur-arbeit-jeder-vierte-arbeitet-haeufig-trotz-krankheit-18580680.html" target="_blank">Ein Viertel der Beschäftigten geht häufig krank zur Arbeit, FAZ 5.1.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=krank-zur-arbeit-für-viele-ganz-normal</link>
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<pubDate>Fri, 13 Jan 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Homeoffice ist den Beschäftigten lieb und teuer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Arbeiten im Homeoffice ist weiterhin auf der Überholspur. Einer Umfrage aus dem Oktober zufolge arbeiteten seinerzeit 55 Prozent der Beschäftigten zumindest gelegentlich von zuhause aus. Angst vor hohen Heizkosten daheim haben dabei die Wenigsten. Im Gegenteil: Zwei Drittel der Befragten stehen einer Ausweitung der Heimarbeit, beispielsweise weil der Arbeitgeber Energiekosten sparen möchte, positiv gegenüber. Besonders wesentlich für diese hohe Akzeptanz ist, dass die Beschäftigten die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die durch das Arbeiten im Homeoffice für sie gegeben zu sein scheint, deutlich höher bewerten als die höheren Heizkosten, die dann an ihnen hängen bleiben. Außerdem fühlen die meisten sich zuhause produktiver und glauben, konzentrierter zu arbeiten als im Büro.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/trendstudie-homeoffice-trotz-heizkosten/28897464.html" target="_blank">Homeoffice trotz Heizkosten?, Wirtschaftswoche 30.12.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=homeoffice-ist-den-beschäftigten-lieb-und-teuer</link>
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<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit im Dienste kapitalistischer Arbeitsethik]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit im Business ist längst zum Selbstläufer geworden, doch nicht immer geht es dabei nur um das Wohl der Mitarbeiter. In einem Artikel beklagt etwa Der Standard: &quot;In großen Tech-Konzernen werden immer öfter buddhistische Lehren zu einer kapitalistischen Arbeitsethik umcodiert&quot;. Der Beitrag zitiert etwa die amerikanische Soziologin Carolyn Chen, die in ihrem Buch &quot;Work Pray Code&quot; kritisiert: &quot;Der Buddhismus hat eine neue institutionelle Heimat im Westen gefunden: das Unternehmen. Religion ist nun Teil der Arbeit.&quot; Autor Adrian Lobe schlussfolgert: &quot;Das eigentlich Interessante ist, dass über das Vehikel von Apps ein Kulturimport des Zen-Buddhismus, das Konzept der Achtsamkeit, auf der ganzen Welt exportiert wird. ... Dass man ein Smartphone aber schlecht im Lotussitz halten kann und die Apps genau das erzeugen, was Achtsamkeit zuwiderläuft, nämlich Ablenkung, ist den Handlungsanleitungen nicht zu entnehmen. Insofern ist die buddhistisch beglaubigte Achtsamkeitsrhetorik auch nur ein aufmerksamkeitsökonomisches Bio-Label für fragwürdige Produkte, die allein ihre Entwickler ruhig schlafen lassen.&quot; Na dann, auf ein neues Jahr der McMindfulness.
<br><a href="https://www.derstandard.at/story/2000141465239/wie-tech-konzerne-spiritualitaet-fuer-sich-nutzen-wollen" target="_blank">Wie Tech-Konzerne Spiritualität für sich nutzen wollen, Der Standard 15.12.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-im-dienste-kapitalistischer-arbeitsethik</link>
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<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Ist wirklicher Urlaub ein Auslaufmodell?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Feiertage sind vorüber, im Job geht's wieder richtig los. Aber - viele Arbeitenden haben zwischen Weihnachten und Neujahr, obwohl sie Urlaub hatten, ohnehin gearbeitet. Eine Befragung von YouGov unter 2.000 Beschäftigten zeigt: Urlaub als völliges Abschalten von der Arbeit scheint Schnee von gestern zu sein. Vor Weihnachten gaben 32 Prozent der Befragten an, auch während des Urlaubs erreichbar zu sein. In dieser Gruppe wollten 35 Prozent täglich auf Stand-by sein und 84 Prozent mindestens einmal pro Tag nach ihren Mails schauen. Die Entwicklung ist nicht neu. Der Umfrage zufolge wurden 23 Prozent im Jahr zuvor von ihren Vorgesetzten im Urlaub kontaktiert, 27 Prozent von den Kolleg.innen und 21 Prozent von Kunden. Wer in den Ferien arbeitet, tut dies meist nicht zu knapp. Bei zwei Dritteln der Befragten entspricht ihr Einsatz locker einem halben Arbeitstag und knapp ein Fünftel hat sogar drei bis fünf Tage investiert. Drei Viertel der Befragten sind freiwillig und selbst motiviert erreichbar, 61 Prozent scheinen aber auch keine klaren Grenzen zwischen Job und Freizeit zu haben. Und 54 Prozent sagen, dass sie mit der Erreichbarkeit der Erwartung ihrer Kunden entsprechen müssten. Knapp einem Drittel bereiten diese Umstände Stress und sie sorgen sich, langfristig einen Burnout zu bekommen. 43 Prozent der Führungskräfte teilen diese Ansicht - und 75 Prozent glauben auch, dass sie Mitarbeiter dazu antreiben, im Urlaub wirklich abzuschalten. Doch nur 27 Prozent der Mitarbeiter sehen letzteres genauso, während der Rest diesbezügliche Hilfestellungen vermisst.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/weihnachten-feiertage-jeder-dritte-ist-fuer-den-job-erreichbar/" target="_blank">Ruhige Feiertage? Jeder dritte Büroangestellte ist zwischen den Jahren für den Job erreichbar, Business Insider 12.12.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu wenig Gehalt + schlechte Führung = Kündigung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zufriedene Mitarbeiter sind Gold wert, doch hält man sie nicht bei Laune, sitzen sie auf gepackten Koffern. Einer Umfrage von McKinsey zufolge denken gegenwärtig rund 28 Prozent der Beschäftigten darüber nach, in den kommenden drei bis sechs Monaten zu kündigen. Die Gründe dafür: zu wenig Gehalt (39 Prozent), Unzufriedenheit mit den Führenden (36 Prozent) oder ein Mangel an beruflicher Entwicklung und Förderung (34 Prozent). Doch was bräuchte es, um diejenigen, die geistig schon auf dem Absprung sind, zu halten. Für 50 Prozent ist es eine angemessene Vergütung. Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft im Team würde 39 Prozent im Bleiben bestärken. Und 38 Prozent käme es entgegen, wenn man ihnen mehr Flexibilität einräumen würde.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/mckinsey-befragung-fast-jeder-dritte-deutsche-arbeitnehmer-denkt-an-kuendigung-18547793.html#void" target="_blank">Fast jeder Dritte denkt an Kündigung, FAZ 20.12.2023</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-wenig-gehalt-schlechte-führung-kündigung</link>
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<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Winterpause. Wir wünschen allen besinnliche Weihnachtstage und einen inspirierten Start ins neue Jahr. Ab 9. Januar sind wir dann wieder mit frischen News für Sie da!</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frohe-weihnachten</link>
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<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst vor Jobverlust macht unproduktiv]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Gefahr des Jobverlusts zu drohen, um Beschäftigte so zu mehr Engagement zu &quot;motivieren&quot;, scheint in manchen Unternehmen durchaus zum Führungsrepertoire zu gehören. Eine Serie von Studien mit insgesamt rund 600 Beschäftigten in den USA zeigt allerdings, dass dieser Schuss oft genug nach hinten losgeht. In den Erhebungen gaben die Beschäftigten an, aus Sorge um den Job mehr zu arbeiten und sich mehr anzustrengen. Betrachteten sie jedoch ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit, stellte sich heraus, dass diese nicht stieg. Wahrscheinlich, weil der empfundene Druck die Betroffenen so erschöpfte, dass das gefühlt größere Engagement verpuffte. Hinzu kam: Jene, die das Gefühl hatten, auf dem Schleudersitz zu sitzen, kamen öfter zu spät zur Arbeit oder beschädigten Firmeneigentum. Organisationsentwickler raten Firmen deshalb deutlich davon ab, solche Drohungen als vermeintliche Motivationsmaßnahme einzusetzen.
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/fuehrung/motivation-drohung-mit-jobverlust-wirkt-toxisch-a-6e3f260a-f7e9-4db0-a7c8-86279f955f1b" target="_blank">Drohung mit Jobverlust wirkt toxisch, Harvard Business Manager 8.12.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=angst-vor-jobverlust-macht-unproduktiv</link>
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<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gewalterfahrungen bei der Arbeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gewalt im beruflichen Kontext zu erleben, ist verstörend. Und es kommt häufiger vor, als man vielleicht denkt. Eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) belegt nun, dass etwa 23 Prozent der weltweit Beschäftigten im Job schon einmal körperlichen, psychischen oder sexuellen Angriffen ausgesetzt waren. In Nord- und Südamerika ist die Betroffenheit am Größten, hier mussten 39 Prozent der Frauen und 31 Prozent der Männer schon Gewalterfahrungen im Beruf machen. In Europa und Zentralasien trifft dies auf 30 Prozent der Frauen und 22 Prozent der Männer zu. Am häufigsten erleben Menschen Beleidigungen, Mobbing oder andere Formen der Einschüchterung (17,9 Prozent), gefolgt von physischer Gewalt wie Schlägen oder Anspurchen (8,5 Prozent). 6,3 Prozent sind von sexuellen Übergriffen betroffen, unter die auch anzügliche Bemerkungen fallen.
<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2022-12/internationale-arbeitsorganisation-gewalt-arbeitsplatz" target="_blank">Jeder fünfte Beschäftigte weltweit erlebt Gewalt am Arbeitsplatz, zeit.de 5.12.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht der Glaube Menschen gesünder?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Glaube kann Berge versetzen, weiß der Volksmund. Doch im Alltag schenken wir den möglichen positiven Wirkungen von religiöser oder spiritueller Praxis oft eher wenig Aufmerksamkeit. Ein Artikel im Guardian beleuchtet, wie Religion das Leben von Menschen besser machen kann. Gebete oder der regelmäßige Kirchbesuch haben nämlich, viele wissenschaftliche Studien zeigen dies, durchaus Effekte. So scheinen Menschen, die sich im Religiösen zuhause fühlen, weniger unter Herzkreislaufproblemen zu leiden, seltener Depressionen zu entwickeln und auch weniger selbstmordgefährdet zu sein. Manche Studien zeigen sogar bei religös Praktizierenden eine um zehn Jahre höhere Lebenserwartung. Eine spannende Studie mit HIV-Erkrankten offenbart: Menschen, die für andere beten statt nur für sich selbst, können ebenfalls länger leben.
<br><a href="https://www.theguardian.com/world/2022/dec/03/beyond-beliefs-religious-faith-happier-healthier-life" target="_blank">Beyond beliefs: does religious faith lead to a happier, healthier life?, The Guardian 3.12.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=macht-der-glaube-menschen-gesünder</link>
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<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Digitalisierung zum Stressfaktor wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Digitalisierung soll unser Leben einfacher machen. Doch gerade für Berufstätige hat sie oft auch Schattenseiten, wie eine neue Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt. Hier gaben 40 Prozent der Befragten an, sich durch die Digitalisierung in ihrer Tätigkeit stärker belastet zu fühlen. Zwei Drittel sehen gestiegene Anforderungen an ihre Qualifikation. 46 Prozent merken an, dass sie inzwischen mehrere Aufgaben parallel berarbeiten müssten. Immerhin knapp ein Viertel hat den Eindruck, dass sich ihr beruflicher Entscheidungsspielraum durch Digitales erweitert habe. In der Studie zeigt sich, dass bereits 83 Prozent der Beschäftigten in der einen oder anderen Weise mit digitalen Tools und Prozessen zu tun haben. Über die Häfte etwa nutzt Videokonferenzen. Doch die Nutzung solcher Tools führe oft auch dazu, dass Arbeit sich verdichtet, beispielsweise indem die Zahl virtueller Meetings sich stetig erhöht. Der DGB sieht die Ergebnisse seiner Umfrage als Warnsignal, zumal nur 26 Prozent der Befragten auch das Gefühl haben, ihr Arbeitsumfeld und die eigenen Arbeitsbedingungen beeinflussen und gestalten zu können.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/dgb-viele-arbeitnehmer-sehen-digitalisierung-als-last-18501777.html#void" target="_blank">Viele Arbeitnehmer empfinden Digitalisierung als Last, FAZ 1.12.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefühlte Belastung ist auch eine Frage des Kontexts]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie viel Menschen sich im Arbeitsleben engagieren und welche äußeren Anforderungen sie als Belastung empfinden, hängt auch stark davon ab, mit welchen Werten Menschen aufgewachsen sind und ob sie die an sie gestellten Ansprüche als relevant empfinden. Ein Beitrag in der Wirtschaftswoche beispielsweise wirft eine Blick darauf, dass die Generation der Babyboomer, jene Altersgruppe, die heute ins Rentenalter kommt, mit deutlich anderen Leistungsforderungen groß wurde. Babyboomer leiden oft unter Burnout, weil sie diese Werte verinnerlicht haben und sich schwer tun, die Notbremse zu ziehen, wenn sie merken, dass sie manchen Anforderungen schlicht nicht nachkommen können. Für jüngere Arbeitende hingegen stehen oft andere Kriterien im Vordergrund. Und hier zeigt sich, dass es  nicht unbedingt die reale Arbeitsbelastung ist, die Menschen im Job müde macht oder gar erschöpft. Junge Menschen orientieren sich oft an der Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit. Ein Job, in der Welt Gutes bewirkt, mag dann auch stressig sein, doch leiden die Arbeitenden nicht unter den Anforderungen. Insgesamt geht es darum, dass die persönliche &quot;Gratifikationsbilanz&quot; harmonisch ist. Wer viel arbeitet und damit viel Geld verdient und so seine Lebensziele erreicht, mag sich rundum wohlfühlen. Das kann auch auf Menschen zutreffen, die viel arbeiten, wenig verdienen, aber das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun. Schwierig wird es, wenn Menschen durch ihre Arbeit in Konstellationen geraten, die ihren Werten nicht entsprechend. Ein Großverdiener und Vielarbeiter, der vielleicht lieber ein bescheidenes und ruhiges Leben führen möchte, dürfte sich hier eher schwer tun.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/generation-babyboomer-viele-babyboomer-sind-an-ihre-belastungsgrenzen-gekommen/28792358.html" target="_blank">„Viele Babyboomer sind an ihre Belastungsgrenzen gekommen“, Wirtschaftswoche 29.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gefühlte-belastung-ist-auch-eine-frage-des-drumherums</link>
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<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Müssen Arbeitszeiten flexibler werden?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das deutsche Arbeitszeitgesetz regelt sehr klar, wie lange Menschen täglich arbeiten dürfen. Betriebe mögen sich dadurch in ihren Planungsmöglichkeiten eingeschränkt fühlen, doch diese Reglementierungen dienen letztlich ja auch dem Gesundheitsschutz. Allerdings wünschen sich immer mehr Angestellte selbst mehr Flexiblität. Viele wären gerne bereit, an einem Tag auch mal zehn oder zwölf Stunden im Büro zu sein, wenn sie dafür an anderen Tagen weniger arbeiten können. Bayerns Arbeits- und Sozialministerin Ulrike Scharf hat deshalb eine Diskussion eröffnet, die recht kategorischen Beschränkungen der Gesetzgebung zu verändern. &quot;Wir brauchen mehr Flexibilität, um Familie mit Beruf vereinbaren zu können – das steigert auch die Beschäftigungsquote&quot;, zitiert Spiegel online die Ministerin. Für Angestellte kann es hilfreich sein, sporadisch mehr zu arbeiten, um dafür an Tagen, an denen es für das Familienleben oder die Work-Life-Balance wichtig ist, kürzer zu treten. Veränderungen hätten sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitende sicherlich viele Vorteile. Gleichzeitig ist aber auch Vorsicht geboten, damit Lockerungen nicht einseitig zu einem immer Mehr an Arbeit führen.
<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/bayern-ministerin-ulrike-scharf-will-taegliche-arbeitszeit-von-mehr-als-zehn-stunden-ermoeglichen-a-c5ddab6b-8a48-46fc-984f-ccbd39ea1730" target="_blank">Bayern will tägliche Arbeitszeit von mehr als zehn Stunden ermöglichen, spiegel.de 30.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=müssen-arbeitszeiten-flexibler-werden</link>
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<pubDate>Fri, 09 Dec 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bewegungsmuffel werden immer mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bewegungsmangel war schon vor der Pandemie ein großes Thema, denn die wachsende Zahl der Bürojobs lässt uns statistisch gesehen unbeweglicher werden. Durch Home Office und einen stärkeren Rückzug ins Private verschärft sich diese Situation weiter. Ein Drittel der Deutschen ist täglich weniger als eine halbe Stunde körperlich aktiv. 45 Prozent treiben sogar nur selten oder gar nicht Sport. Fehlende Arbeitswege oder auch die eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten Zuhause zählen hier zu den Gründen, aber auch die fehlende Motivation. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt eine wöchentliche körperliche Aktivität von 150 Minuten, um gesund zu bleiben. Schon jetzt sind die erwartbaren Konsequenzen von Bewegungsmangel alarmierend. So geht die WHO davon aus, dass bis 2030 weltweit nahezu 500 Millionen Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Fettleibigkeit, Depressionen und Demenz erkranken, auch weil sie sich nicht ausreichend bewegen. Bewegungsmangel scheint dabei auch ein Wohlstandsphänomen zu sein, denn in Ländern mit hohem Einkommen bewegen sich im Schnitt mehr als 30 Prozent der Menschen zu wenig, in ärmeren Ländern sind es etwa 16 Prozent.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/fast-jeder-zweite-in-deutschland-treibt-keinen-sport-18496942.html#void" target="_blank">Fast jeder zweite Deutsche treibt keinen Sport, FAZ 30.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bewegungsmuffel-werden-immer-mehr</link>
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<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jede.r Vierte ist im Job unzufrieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zufriedenheit im Job ist für viele keine Selbstverständlichkeit. In einer Untersuchung im Auftrag des Tech-Unternehmens Slack mit gut 2.000 Angestellten bekundeten 23 Prozent, dass sie viele Reibungspunkte im Beruf sehen. Bei sechs Prozent führt dies schon zu konkreten Wechselabsichten. Für alle Befragten, auch jene, die noch nicht an einen neuen Arbeitgeber denken, sind vor allem drei Aspekte ausschlaggebend, die die Beziehung zum eigenen Unternehmen untergraben: mangelnde Bezahlung  (82 Prozent), eine ungesunde Work-Life-Balance (74 Prozent) und Unzufriedenheit mit dem Vorgesetzten (72 Prozent). Hybrides Arbeiten wird von immer mehr Angestellten gewünscht. 56 Prozent wollen eine Mischung aus Home Office und Büro-Anwesenheit. Ganz aufs Büro fixiert sind 20 Prozent der Befragten, 18 Prozent würden am liebsten nur noch von Zuhause bzw. unterwegs aus arbeiten.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/umfrage-fast-jeder-vierte-bueroarbeiter-unzufrieden-mit-job-/28836820.html" target="_blank">Fast jeder Vierte Büroarbeiter unzufrieden mit Job, Wirtschaftswoche 29.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-vierte-ist-im-job-unzufrieden</link>
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<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Psyche der Jungen ernster nehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Studien mehren sich, aus denen hervorgeht, dass vor allem die junge Generation in den letzten Jahren psychisch sehr gelitten hat. Zunächst war da die Pandemie, in der viele Schüler.innen durch Schulschließungen und die Isolation zu Hause auf sich zurückgeworfen wurden. Viele der psychischen Probleme, die hier entstanden, sind bis heute nicht gelöst, geschweige denn geheilt. Mit dem Ukraine-Krieg und der wachsenden Inflation, aber auch der Klimakrise häufen sich weitere Bedrohungslagen an, die an der Psyche zehren. Vor diesem Hintergrund fordert der Deutsche Ethikrat, dass mehr für die psychische Verfassung der jungen Generation getan werden müsse. Ratsvorsitzende Alena Buyx etwa wies darauf hin, dass die Gesellschaft eine Verantwortung habe, jungen Menschen nicht zu viel aufzubürden. Der Ethikrat fordert vor diesem Hintergrund einen flächendeckenden Ausbau psychologischer Angebote. Weil die psychische Gesundheit viel zu lange &quot;im toten Winkel der öffentlichen Aufmerksamkeit&quot; verblieben sei, hätten sich in der Vergangenheit viele psychische Belastungen zu Krankheiten entwickelt. So hätten Essstörungen, Süchte, Angsterkrankungen und Depressionen deutlich zugenommen. Fehlende Therapieangebote führten dazu, dass die Betroffenen kaum in geeignetem Umfang Hilfe erhielten.
<br><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-11/ethikrat-psychische-krankheiten-junge-menschen-pandemie" target="_blank">Ethikrat fordert mehr psychosoziale Angebote für junge Menschen, Zeit.de 28.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-psyche-der-jungen-ernster-nehmen</link>
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<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sensibel oder einfach selbstbezogen?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dank der Psychologie wissen wir immer mehr über die menschlichen Empfindsamkeiten. Ein besonderes Thema unserer Zeit ist dabei die so genannte Hochsensibilität. Sie wird kontrovers diskutiert, denn es ist schwer, sie nach wissenschaftlichen Standards zu &quot;messen&quot;. Und manche glauben, dass Menschen, die sich als hochsensibel empfinden, schlicht ein Ding aus ihrer Überempfindlichkeit machen. In eine ähnliche Richtung gehen zwei neue Studien, die Hochsensibilität, Narzissmus, Anspruchsdenken und Selbstwertgefühl bei 600 Proband.innen untersuchen. Hier zeigt sich, dass Hochsensible auf unangenehme Situationen sehr stark reagieren und dann gerne mit Rückzug antworten. Weil sie sich als etwas Besonderes sähen, glauben sie, einen Anspruch darauf zu haben, wegen ihrer höheren Sensitivität negativen Erfahrungen aus dem Weg zu gehen, so die Studie. Die Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang von einem &quot;hypersensitiven Narzissmus&quot;, weisen aber auch darauf hin, dass es ihnen lediglich um eine Untersuchung des Phänomens gehe, nicht aber um eine Pathologisierung. Der wunde Punkt: Es gibt sie tatsächlich, diese hypersensiblen Persönlichkeiten, die stark um sich selbst kreisen und keine Gelegenheit auslassen, ihre Besonderheit geltend zu machen. Doch gleichzeitig erscheint es auch als ein recht gesundes Phänomen, dass immer mehr Menschen auf die wachsenden Anforderungen des Lebens, auf ein Bombardement durch Informationen und äußere Impulse, mit Abgrenzung reagieren. Vielleicht ist das nicht nur ein Zeichen von Hochsensibilität, sondern auch von gesunder Selbstbehauptung. Denn letztlich hat die menschliche Aufnahmefähigkeit wohl Grenzen.
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/42295-hochsensibilitaet-narzisstische-zuege.html" target="_blank">Hochsensibilität: Narzisstische Züge, Psychologie heute 4.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sensibel-oder-einfach-selbstbezogen</link>
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<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Kann Online-Therapie helfen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeiten sind herausfordernd und die Statistiken der Krankenkassen zeigen eine beunruhigende Zunahme psychischer Erkrankungen. Gleichzeitig werden die Wartezeiten für Menschen, die therapeutische Betreuung benötigen länger und länger. Der Bundespsychotherapeutenkammer zufolge müssen Betroffene etwa fünf Wochen auf ein Erstgespräch warten und dann weitere fünf Monate, bis ihre Therapie beginnen kann. Online-Angebote könnten hier womöglich eine Lücke schließen. Mediziner etwa gehen davon, dass beispielsweise Online-Kurse bei leichteren psychischen Problemen eine Therapie durchaus ersetzen könnten. Je intensiver die Möglichkeiten zum persönlichen Austausch bei solchen Angeboten seien, umso besser. In der Kombination mit Therapie können virtuelle Angebote einen ähnlichen Nutzen haben wie der Einsatz von Psychopharmaka, so eine Studie. Eine Zertifizierungsstelle für digitale Gesundheitsanwendungen trennt für Betroffene bereits die Spreu vom Weizen. Und einige Krankenkassen zahlen auch für die Online-Angebote. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich solche Angebote qualitativ weiterentwickeln lassen. Ein wirklicher Ersatz für menschliche Interaktion werden sie im Zweifel nicht werden.
<br><a href="https://www.capital.de/karriere/psychische-erkrankungen--was-online-therapieplattformen-leisten-koennen-32939654.html" target="_blank">Was Online-Therapieplattformen leisten können, capital.de 23.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kann-online-therapie-helfen</link>
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<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation ist nicht für alle gut]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Je mehr Achtsamkeit boomt, umso stärker wird auch der Gegenwind. Denn verschiedene Untersuchungen wenden sich nun auch den herausfordernden Seiten von Meditation und Achtsamkeit zu - und werden dabei fündig. Der Deutschlandfunk hat in einer Sendung diese Vielschichtigkeit der Wirkung von Meditation aufgegriffen. Die Sendung geht darauf ein, wie Achtsamkeit bei traumatisierten Menschen zu Retraumatisierungen führen kann. Und sie betrachtet, ob und inwiefern Meditation die Selbstbezüglichkeit stärkt. Ich finde es gut, dass die Betrachtung von Meditation inzwischen deutlich differenzierter wird und man Achtsamkeit nicht mehr per se als Allheilmittel anpreist. Je größer der Trend nämlich wurde, umso stärker geriet aus dem Blick, dass in den großen spirituellen Traditionen das Verweilen in Stille nicht einfach als Goodie gesehen wurde, sondern als ein durchaus herausfordernder Weg der inneren Läuterung und der Öffnung für das, was uns Menschen übersteigt. Menschen, die aus einer besonderen Erwartungshaltung heraus mit dem Meditieren beginnen, werden da leicht enttäuscht. Oder sie entdecken sogar, dass ihre Psyche nicht so gefestigt ist, wie sie sich dies vielleicht wünschen würden. Gerade Menschen, die aus psychischen Gründen Achtsamkeit praktizieren möchten, raten Experten ohnehin, sich psychologisch begleiten zu lassen.
<br><a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/kritik-was-gegen-achtsamkeit-sprechen-kann" target="_blank">Was gegen Achtsamkeit sprechen kann, Deutschlandfunk Nova 17.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-ist-nicht-für-alle-gut</link>
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<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jugend schaut düster in die Zukunft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer heute jung ist, schaut deutlich skeptischer in die Zukunft, als es noch bei früheren Generationen der Fall war. Das ist eine Erkenntnis der Studie &quot;Jugend in Deutschland&quot; von Simon Schnetzer und Klaus Hurrelmann. Insbesondere in den letzten Monate habe sich die Wahrnehmung junger Menschen im Hinblick auf Lebensqualität, wirtschaftliche Lage und gesellschaftlichen Zusammenhalt deutlich eingetrübt. Inzwischen ist die größte Sorge der 14- bis 29-Jährigen die Inflation (71 Prozent), während es vor einem halben Jahr noch der Ukraine-Krieg war. Die Angst vor der Klimakrise treibt 55 Prozent der jungen Menschen um. Die wirtschaftlichen Sorgen zeigen sich auch im Hinblick auf die persönliche Positionierung fürs Berufsleben. So ist für 60 Prozent der Befragten Geld inzwischen die wesentlichste Motivationsquelle, für 43 Prozent ist es der Spaß am Job. 33 Prozent ziehen ihren Antrieb aus dem Erreichen ihrer Ziele. Die wahrgenommenen äußeren Herausforderungen schlagen auch auf die Psyche. Jede.r vierte Befragte ist mit der eigenen psychischen Gesundheit unzufrieden. 16 Prozent der jungen Menschen fühlen sich hilflos und 10 Prozent denken sogar bisweilen an Suizid. Dies sei noch eine Minderheit, so die Studienautoren, allerdings eine erschreckend große.
<br><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-11/jugendstudie-deutschland-sorgen-inflation-krieg" target="_blank">Jugendliche fürchten Ende der Wohlstandsjahre, Zeit.de 21.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jugend-schaut-düster-in-die-zukunft</link>
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<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verbraucher merken, wenn Sinn ihnen nur vorgegaukelt wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Unternehmen versuchen, sich mit einem Purpose in der Öffentlichkeit gut darzustellen. Doch den wenigsten gelingt dies auch nachhaltig, wie eine Studie der Managementberatung Globeone nahelegt. Die Forscher haben 130 Marken betrachtet und mit 4.300 Konsument.innen geprüft, wie glaubwürdig die gemachten Sinnversprechen rüberkommen. Auf der Untersuchungsskala erzielte die Drogeriekette dm mit 76,5 Indexpunkten den höchsten Wert, gefolgt von Rotem Kreuz, der Drogeriekette Rossmann, dem Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen und Miele. Für die Unternehmensberater zeigt die Tatsache, dass Banken, mehr aber noch Wohnungsgesellschaften, die im Ranking deutlich schlechter abschnitten, wesentlich mehr tun müssten, um ihre Zielgruppen zu überzeugen. Sinnstiftung zu propagieren, sei eine Sache. Sie aber wirklich zu leben, und zwar so, dass sie bei den Verbrauchern auch ankomme, eine ganz andere, die entsprechender Authentizität bedürfe.
<br><a href="https://www.capital.de/karriere/purpose--nur-die-wenigsten-unternehmen-ueberzeugen-mit-haltung-und-tun--32916478.html" target="_blank">Purpose: Nur die wenigsten Unternehmen überzeugen mit Haltung und Tun, capital.de 16.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verbraucher-merken-wenn-sinn-ihnen-nur-vorgegaukelt-wird</link>
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<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fehler vorgehalten zu bekommen, blockiert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Aus Fehlern lernt man, weiß der Volksmund. Doch in der Praxis ist es dann doch nicht so einfach. Denn Studien zeigen: Menschen, denen man einen Fehler vor Augen hält, scheinen eher zu blockieren als dazuzulernen. In Forschungssetting wurde Teilnehmenden nach dem Lösen einer Aufgabe mitgeteilt, ob ihr Ergebnis richtig oder falsch war. Im nächsten Schritt des Versuchs bekamen sie dann die gleiche Aufgabe in anderer Formulierung und sollten sie noch einmal lösen. Die verblüffende Erkenntnis: Jene Versuchsteilnehmenden, die zuvor eine positive Rückmeldung erhalten, lagen beim zweiten Anlauf zu 80 Prozent richtig, unter denen, die zuvor ein falsches Ergebnis genannt hatten und korrigiert worden waren, waren es nur 60 Prozent. Wenn Teilnehmende gar nicht selbst die erste Aufgabe gelöst hatten, sondern als Zuschauende im Anschluss die korrekte Antwort erfuhren, war der Lerneffekt bei ihnen größer. Die Wissenschaftler schlussfolgern daraus, dass es uns schwer fällt zu lernen, wenn wir dies durch eigene Fehler tun sollten. Unser Ego scheint nämlich dieses Scheitern in der Wahrnehmung vermeiden zu wollen - und blendet damit auch die Informationen aus, aus denen wir lernen könnten. Ein bisschen mehr Lockerheit mit den eigenen Unzulänglichkeiten wäre hier sehr dienlich. Oder auch eine Fehlerkultur, die nicht zu sehr auf die Fehler selbst deutet, sondern mehr auf das, was möglich ist.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/fehler-warum-es-so-schwer-ist-aus-ihnen-zu-lernen/2075376" target="_blank">Warum es so schwer ist, aus eigenen Fehlern zu lernen, spektrum.de 12.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fehler-vorgehalten-zu-bekommen-blockiert</link>
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<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer wenig hat, gibt vergleichsweise viel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Weihnachtszeit, Spendenzeit - alle Jahre wieder flattern einem in den letzten Wochen des Jahres unzählige Aufrufe ins Haus, sich finanziell für gute Zwecke zu engagieren. Untersuchungen zeigen, und das mag manche überraschen, dass insbesondere ärmere Haushalt, verglichen mit ihrer Finanzkraft, hier sehr großzügig sind. So stellt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung fest, dass von den ärmsten zehn Prozent aller Haushalte nahezu jeder dritte spendet und zwar im Schnitt 150 Euro, was in dieser Gruppe zwei Prozent des verfügbaren Einkommens entspricht. Prozentual betrachtet gaben sie im Vergleich zu den reicheren Haushalten damit doppelt so viel. Von den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung spendet eine Mehrheit und hier kommen im Schnitt 1.265 Euro pro Jahr zusammen.
<br><a href="https://taz.de/Bereitschaft-zum-Spenden/!5892332/" target="_blank">Heldentum endet beim Finanzamt, taz 16.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-wenig-hat-gibt-vergleichsweise-viel</link>
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<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie eine Urlaubsmentalität produktiver macht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Abschalten, ausspannen, einfach mal Pause - dieser Sehnsucht, die die Beraterin Melody Wilding auch Urlaubsmentalität nennt, sollten wir vielleicht öfter einmal nachgeben. Denn sie mag uns zwar temporär vom Arbeiten abhalten, aber sie macht uns auch produktiver, wenn wir dann wieder am Schreibtisch sitzen. &quot;Das menschliche Gehirn kann nicht immer auf die Arbeit fokussiert bleiben. Wir brauchen auch Zeit für Ruhe, um aufzutanken und reflektieren zu können. Nur so können wir im Job wieder funktionieren – und uns kreativ und energetisch fühlen&quot;, erklärt sie im Business Insider. Sie schlägt vor, sich schöne Szenen, gerne aus dem Urlaub vorzustellen. Oder, ganz im Sinne der Achtsamkeitsbewegung, öfter bewusster im gegenwärtigen Moment zu sein. Meditation und Selbstreflexion sind ihrer Wahrnehmung nach ein guter Anfang, nicht im Arbeitseinerlei zu versinken. Darüber hinaus könne es helfen, die eigene spielerische Ader mehr zum Vorschein zu bringen: &quot;Als erwachsene Menschen ist Spaß bei der Arbeit oft eher selten. Das macht unser Leben sehr langweilig. Ein Urlaub dagegen belebt den kindlich-verspielten Spaß in uns wieder. Es lohnt sich, diese Energie mit zum Arbeitsplatz zu bringen. Wieso? Weil Spaß für unser Wohlergehen unerlässlich ist. Spaß reduziert Stress und erleichtert Zusammenarbeit. Das fängt mit dem einfachen Lächeln an. Ein Lächeln dem Kollegen oder der Kollegin gegenüber mag nichts Großes sein, aber es führt dazu, dass sich alle besser fühlen.&quot; Kann also ganz einfach sein, im Job etwas zu bewirken und dabei noch entspannt und energetisiert zu sein ...
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/burnout-im-job-verhindern-mit-urlaubsmentalitaet-so-geht-es/" target="_blank">Ein Burnout im Job verhindern mit der „Urlaubsmentalität“: So geht es, Business Insider 16.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-eine-urlaubsmentalität-produktiver-macht</link>
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<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Freiheit oder Faulheit? ]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mal wieder poppt die Diskussion über das Grundeinkommen im politischen Diskurs nach oben. Die Wirtschaftswoche hat sich die Mühe gemacht, einmal die aktuellen Diskussionsstränge in der inhaltlichen Auseinandersetzung zusammenzustellen. Manche sehen im Grundeinkommen einen Freiraum, der es Menschen erlaubt, zu experimentieren und durch Ausprobieren eine berufliche Aufgabe zu finden, die ihnen wirklich liegt - ganz ohne akuten Zwang zum Geldverdienen und frei von Versagensängsten. Wirtschaftswissenschaftler wie Thomas Straubhaar versuchen, den Kritikern, die an der Finanzierbarkeit zweifeln, den Wind aus den Segeln zu nehmen, und finden: Durch eine Bündelung aller sozialstaatlichen Unterstützungsprogramm wäre ein Grundeinkommen für alle durchaus möglich. Wieder andere, darunter Susann Fiedler vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, weisen darauf hin, dass der Arbeitsdruck, den viele Gegner des Grundeinkommens beschwören, alles andere als dienlich ist. Sie sagt: &quot;Sobald man unter Druck steht – sei es durch fehlende finanzielle Mittel oder Zukunftssorgen –, gehen kognitive Kapazitäten verloren.&quot; Man darf gespannt sein, wie sich dieser Mix aus Argumenten und Gegenargumenten über die Zeit weiterentwickelt. Fest steht jedenfalls: Die Diskussion ist in der Gesellschaft angekommen - und scheint auch nicht mehr zu verschwinden. Götz Werner, der inzwischen verstorbene Gründer der Drogeriemarktkette dm, der zu den ersten Vorreitern gehörte, würde sich darüber sicherlich freuen.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/psychologie-des-grundeinkommens-warum-so-leidenschaftlich-uebers-grundeinkommen-gestritten-wird/28808692.html" target="_blank">Warum so leidenschaftlich übers Grundeinkommen gestritten wird, Wirtschaftswoche 14.11.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie SAP Achtsamkeit zum Massenphänomen werden ließ]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit ist heute selbst im Business in aller Munde. Das Unternehmen SAP gehört in Deutschland zu den großen Vorreitern. Seit vor zehn Jahren Peter Bostelmann, inzwischen Chief Mindfulness Officer des Software-Konzerns, mit ersten Programmen im Unternehmen begann, haben Tausende von Mitarbeitenden Achtsamkeitskurse durchlaufen. Und das mit für das Unternehmen sehr positiven Folgen: &quot;Zwischen 2015 und 2019 hat unser Data-Science Team 7.000 Mitarbeitende mit einer relevanten Kontrollgruppe verglichen und eine Datenanalyse durchgeführt. Was u. a. herauskam, war, dass das Mitarbeiterengagement signifikant höher ist als das Engagement der Menschen, die nicht durch das Programm gegangen sind. Und wir konnten sehen, dass die krankheitsbedingten Fehlzeiten zurückgingen. Das sind Kennzahlen, die für ein Wissensunternehmen wichtig sind. Wenn wir diese monetär bewerten, dann lässt sich schlussfolgern, dass der Return on Investment des Programms – also das Kapital, das wir aufwenden, um die Mitarbeitenden zwei Tage ein bezahltes Training machen zu lassen − mehr als doppelt so hoch ist&quot;, so Bostelmann im Interview mit Ethik heute. Der Wirtschaftsingenieur ist sich der Diskussion um eine mögliche Instrumentalisierung von Achtsamkeit in der Arbeitswelt bewusst. In seinen Augen entscheiden es mündige Mitarbeiter selbst, welche Weiterbildungen des Unternehmens sie nutzen. &quot;Bei SAP wird keiner gezwungen. Wir sehen es als ein Angebot, dass ich meine Stärken, meine Schwächen besser erkenne, Grenzen setze. Natürlich hat das Unternehmen ein Interesse, dass die Mitarbeitenden kraftvoll sind, dass sie gut in der Lage sind, mit den Herausforderungen umzugehen. Aber SAP hat auch ein Interesse zu sagen: Du musst erkennen, wann du Stopp sagst. Und wir haben einen großen Teil von Mitarbeitenden, die sagen, Achtsamkeit interessiert mich nicht, und das ist auch in Ordnung. Und damit ist es eine lebendige und ehrliche Kultur. Wobei mein Team und ich uns natürlich wünschen, dass wir viele Menschen erreichen&quot;, erklärt er.
<br><a href="https://ethik-heute.org/sap-achtsamkeit-lohnt-sich/" target="_blank">SAP: Achtsamkeit lohnt sich, Ethik heute 14.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-sap-achtsamkeit-zum-massenphänomen-werden-ließ</link>
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<pubDate>Tue, 22 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Typisches Studentenleben? Leistung zählt ...]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Nächte durchfeiern und morgens einfach die Vorlesung sausen lassen? Ganze Generationen von Studierenden haben mit einem vergleichbaren Rhythmus gut gelebt. Und dennoch irgendwann auch einen, oft sogar guten Abschluss gemacht. Doch die Zeiten ändern sich. In der FAZ beschreibt Lina von Coburg, wie sie sich als Studierende zunehmend durch die &quot;Hustle Culture&quot; ihrer Kommiliton.innen befremdet fühlt. Doch was meint &quot;Hustle Culture&quot; eigentlich? &quot;Burnout Culture, Workaholism oder Toxic Productivity sind die Gängigsten [Begriffe]. Weiter bedeutet Hustle Culture, dass man seiner Karriere und bestimmten Zielsetzungen alles andere unterordnet und über die körperlichen Belastungsgrenzen hinweg arbeitet. Freizeit, ein soziales Umfeld oder Entspannung scheinen neben dem ganzen Hustlen keinen Platz zu haben&quot;, so von Coburg. Der Lifestyle Gleichaltriger, dem sie in den sozialen Netzwerken begegnet, ist ambitioniert: &quot;Um fünf Uhr aufstehen, eine schnelle Runde joggen, danach einen Gurken-Spinat-Smoothie trinken und im Anschluss um acht in der Uni sein, um bis ultimo zu lernen.&quot; Sie kritisiert, dass hier ein Leistungsschema Überhand gewinnt, dass viele, die nach einer gewissen Work-Life-Balance streben, als Versager dastehen lässt: &quot;Denn was diese Kultur vor allem vermittelt, ist, dass Studenten nur etwas wert sind, wenn sie bis zur Ermüdung lernen. Alle anderen, die ab und an ein Bier zu viel trinken, obwohl sie am nächsten Tag Vorlesungen haben oder sich gar Zeit für Freunde und Freizeit nehmen, sind nach dieser Logik Versager, die es im Leben nie zu etwas bringen werden.&quot; Der Optimierungszwang fängt heute eben schon an der Uni an. Und all die Straffungen der Studienabläufe in den vergangenen Jahren haben  noch mal viel dazu beigetragen, den Erfüllungsdruck zu erhöhen. Eine gewisse Grundentspannung, eine Offenheit für Mögliches ohne Zielerreichungszwang, das scheint uns heute in vielen gesellschaftlichen Bereichen immer fremder zu werden. Was auf der Strecke bleibt, ist dabei die Muße ...
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/kolumne-uni-live-der-studi-von-heute-ist-ein-streber-18436496.html#void" target="_blank">Der Studi von heute ist ein Streber, FAZ 4.11.22</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[25 Stunden Arbeit sollen reichen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Jusos haben einen Coup gelandet. Beim Partei-Konvent der SPD, als diverse Delegierte schon im Aufbruch waren, ließen sie über eine Vorlage abstimmen, die die Arbeitswelt verändern könnte (wenn der Beschluss denn wirklich irgendwann einmal umgesetzt wird): &quot;Um eine Arbeitswelt zu schaffen, die Beschäftigten Lebensqualität und Selbstbestimmung einräumt, setzen wir uns für eine wöchentliche Arbeitszeit von mittelfristig 25 Stunden ein. Damit Beschäftigte keine Gehaltseinbußen erfahren, braucht es einen vollen Lohnausgleich. Gleichzeitig darf es nicht zu einer Verdichtung und Intensivierung der Arbeit sowie zu erhöhtem Leistungsdruck führen. Die Reduzierung der Arbeitszeit geschieht daher bei vollem Personalausgleich.&quot; Arbeitsminister Hubertus Heil und viele aus der SPD-Führungsriege waren gegen diesen Vorstoß. Doch nun ist er in der Welt. Mit Produktivitätssteigerungen und Wirtschaftswachstum könnte sich diese Vision sogar irgendwann verwirklichen lassen. Viel interessanter scheint aber erst einmal, ob ein Beschluss wie dieser auf breiterer Basis wirklich ernsthafte Diskussionen des Themas ermöglicht. Vielen Beschäftigten brennt die Verkürzung ihrer Arbeitszeit unter den Nägeln. Und das betrifft nicht nur die GenZ, die ein deutlich anderes Verhältnis zur Arbeit hat als die Boomer-Generation, die nun in Rente geht.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/politik/spd-fordert-die-25-stunden-woche-fuer-alle-bei-vollem-lohnausgleich-so-realistisch-ist-der-beschluss-des-parteikonvents-a/" target="_blank">SPD fordert die 25-Stunden-Woche für alle bei vollem Lohnausgleich– so realistisch ist der überraschende Beschluss der Partei, Business Insider 10.11.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn&#039;s im Büro frostig wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Energie zu sparen, beschäftigt gegenwärtig wohl fast alle von uns. Und nicht immer verlaufen entsprechende Versuche zufriedenstellend. Als ich kürzlich in meinem Büro die Heizung runtergedreht habe, hat mich prompt eine Verkühlung erwischt. Ich scheine die wohligen 21 Grad einfach zu brauchen. (Nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich sitze hier gerade bei genau dieser Temperatur, in dicker Strickjacke und eingewickelt in eine Wolldecke - denn ansonsten wäre mir richtig, richtig kalt.) Die Idee, Büros künftig nur auf 19 Grad zu heizen, mag rechnerisch verführerisch sein. Aber sie passt einfach nicht für alle - selbst wenn man nicht im T-Shirt am Schreibtisch sitzen möchte. Die Writschaftswoche etwa diskutiert in einem Artikel das Für und Wider solcher übergreifender Maßnahmen. Und weist darauf hin, dass bisher viele Büros mit 20 bis 23 Grad sehr wohltemperiert waren. Gerade für Kälteempfindliche kann es da schnell eng werden. Experten etwa mahnen, dass Kühle für nicht wenige Menschen einige Tage erträglich sein könne, aber längerfristig auch psychische Probleme verursache. Empfehlungen an Mitarbeiter reichen vom Zwiebel-Look bis hin zum Tee-Trinken. Irgendwie zeigt sich hier, wie verzweifelt unsere Lage ist. Ein, zwei Grad weniger Raumtemperatur klingt nach nicht viel. Und doch beeinträchtigen solche Veränderungen deutlich das Lebens- und Arbeitsgefühl. Womöglich sollten wir auch nach anderen Hebeln suchen, um unseren Energiehunger in den Griff zu bekommen. Ich kann mich damit trösten, dass mein Büro mit 10 Quadratmetern der kleinste Raum im Haus ist ...
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/frieren-im-buero-selbst-20-grad-sind-schon-ziemlich-frisch/28789718.html" target="_blank">„Selbst 20 Grad sind schon ziemlich frisch“, Wirtschaftswoche 8.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenns-im-büro-frostig-wird</link>
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<pubDate>Thu, 17 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Firmen auf Bedeutsamkeit setzen sollten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Management-Kontexten poppen immer wieder neue Trends auf. Mit New Work und ähnlichen Konzepten rückt auch die Bedeutsamkeit der Arbeit immer mehr in den Blick. &quot;Meaningfulness, also das Sinn-Erleben des eigenen Handelns, sorgt auf einer individuellen Ebene für positive Einstellungen und Wohlbefinden. Doch auch für Unternehmen ist es wertvoll, wenn Mitarbeitende ihr Tun als sinnig erleben, denn es fördert die Leistung und sorgt für erwünschte Verhaltensweisen am Arbeitsplatz&quot;, erklärt etwa Kerstin Alfes, Professorin für Organisation und Personalmanagement an der ESCP Business School, Campus Berlin. Ihrer Wahrnehmung nach sind es vor allem drei Aspekte, die hier zentral sind und von Führungskräften im Blick behalten werden sollten: &quot;der Person-Job-Fit, die mit den Tätigkeiten einhergehende positive Wirkung auf andere sowie das Erleben von Gemeinschaft&quot;. Alfes rät  dazu, immer wieder zu überprüfen, ob Aufgaben noch zu den Mitarbeitern passen. Und darüber zu sprechen, welche Sinnhaftigkeit mit den verschiedenen Tätigkeiten verbunden ist. Darüber hinaus brauche es Raum, auch das soziale Miteinander im Unternehmen zu stärken. &quot;Führungskräfte sollten ihren Mitarbeitenden Zeit geben – nämlich Zeit zum Austausch. Statt nur aufgabenorientiert zu denken, sollten selbst bei mittelfristig angelegten Projektteams immer auch ein- bis eineinhalb Tage ins Teambuilding investiert werden&quot;, erklärt sie. Hier wird deutlich, dass Bedeutsamkeit im Job zwar kein Selbstläufer ist, aber eigentlich immer in Reichweite - zumindest, wenn man nicht einfach versucht, Arbeitsaufgaben durchzuprügeln.
<br><a href="https://www.capital.de/karriere/wie-chefs-fuer--meaningfulness--im-unternehmen-sorgen-32855962.html" target="_blank">Wie Chefs für „Meaningfulness“ im Unternehmen sorgen, Capital, 28.10.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-firmen-auf-bedeutsamkeit-setzen-sollten</link>
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<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mobiles Arbeiten belebt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Home Office und mobiles Arbeiten haben durch die Pandemie einen neuen Stellenwert erreicht. Beim Otto-Konzern gehört mobiles Arbeiten, insbesondere im europäischen Ausland, schon seit Jahren zum Programm. &quot;Weil wir es können. Weil wir es wollen. Und weil unsere Mitarbeitenden das wollen. Wir haben bei der Otto GmbH und Co. KG rund 6200 Angestellte, davon sind, schätze ich, zwischen 90 und 95 Prozent in der Lage, zumindest einen Teil ihrer Arbeit mobil zu leisten. Es hat viel mit dem Menschenbild zu tun. Wer glaubt, man müsse Mitarbeiter ständig im Blick haben, damit sie etwas leisten, hat noch einen weiten Weg vor sich&quot;, erklärt Personalerin Angela Löw-Krückmann. In ihren Augen geht es vor allem darum, auszuhandeln, wie die Wünsche der Mitarbeiter und die Erfordernisse des Unternehmens in Einklang gebracht werden können. Insbesondere dort, wo es Jobs gibt, die sich nicht für mobiles Arbeiten eignen. &quot;Wir haben diese Neiddiskussion eigentlich nicht. Mit Unterschiedlichkeiten geht man ja nicht am besten damit um, dass man alle gleichmacht. Den ortsgebundenen Angestellten hilft es nicht, wenn mobiles Arbeiten für andere verboten wird. Es ist viel besser, mit einem sehr differenzierten Blick auf die jeweiligen Gruppen zu schauen und herauszufinden: Was brauchen die, um gut arbeiten zu können und sich wertgeschätzt zu fühlen?&quot;, so Löw-Krückmann. Beispiele wie Otto könnten über die Zeit auch anderen Firmen verdeutlichen, dass womöglich mehr Mobilität im Unternehmensalltag machbar ist, als vielfach angenommen.
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/karriere/mobiles-arbeiten-und-workation-im-ausland-eine-otto-managerin-erklaert-die-probleme-a-e3b4a82f-7bec-4d27-8b50-a038095b3770" target="_blank">Nach zehn Tagen in Spanien ist im Otto-Konzern Schluss, Manager Magazin 3.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mobiles-arbeiten-belebt</link>
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<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Abstiegsgefühle wirken über die Zeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Insbesondere der Rechtspopulismus wird in vielen Ländern mehr und mehr zum Problem der Demokratie. Eine neue Untersuchung der Friedrich-Schiller-Universität Jena legt nun nahe, dass die politische Zustimmung zu populistischen Parteien wie der AfD auch eine zeitliche Komponente hat, die bei eher gegenwartsbezogenen Analysen leicht übersehen wird. Die Wissenschaftler stellten nämlich fest, dass Abstiegsgefühle, die sich zum Teil über Jahrzehnte entwickeln, eine besondere Rolle dabei spielen, dass Menschen sich von rechtspopulistischen Ideen angesprochen fühlen. Betrachtet man die heutigen AfD-Hochburgen im Osten, werde deutlich, dass es sich um Regionen handelt, die in früheren Zeiten einmal wirtschaftlich sehr prosperierend waren - und die über die Jahrzehnte diese Stellung verloren haben. &quot;Landstriche wie Südsachsen und Städte wie Bautzen oder Dresden gehörten in den 1920er Jahren deutschland- wenn nicht gar europaweit zur wirtschaftlichen Spitzengruppe, haben aber in der weiteren zeitlichen Entwicklung enorm an wirtschaftlicher Bedeutung eingebüßt. Gerade in diesen Gebieten ist die Zustimmung zur AfD besonders hoch, auch wenn man andere mögliche Bestimmungsgründe des Wählerverhaltens berücksichtigt&quot;, so Prof. Dr. Michael Fritsch von der Universität Jena. Dass diese Region auch von den Entwicklungen nach der Wiedervereinigung profitiert hat, falle dabei weniger ins Gewicht als das Gefühl eines langfristigen Verlusts: &quot;Der Abstieg des Wirtschaftsstandorts von einer Führungsposition ins derzeit untere Viertel hinterlässt Spuren im Selbstverständnis und sorgt dafür, dass sich die Menschen stärker abgehängt fühlen, als sie es eigentlich sind.&quot; Politisch betrachtet bräuchte es wahrscheinlich sehr viel mehr Sensibilität für diese historischen Zusammenhänge menschlicher Selbstverortung und äußerer Rahmenbedingungen. Dies könnte auch helfen, die gegenwärtigen Abstiegsängste in breiteren Teilen der Bevölkerung besser zu verstehen. Denn sie speisen sich nicht allein aus der aktuelle Situation (die für viele immer noch mindestens gut ist), sondern auch aus dem historischen Vergleich. Denn in den letzten Jahrzehnten konnten jene, die sich anstrengen, sich darauf verlassen, mit einem gewissen Wohlstand rechnen zu dürfen. Doch genau diese Sicherheiten zerfallen gerade.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news803947" target="_blank">Langfristiger Bedeutungsverlust sorgt für Wählerfrust, idw 2.11.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=abstiegsgefühle-wirken-über-die-zeit</link>
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<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was Arbeitende sich von Unternehmen wünschen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie stark die Möglichkeiten des hybriden Arbeitens die Menschen bereits ansprechen, zeigt eine neue Erhebung mit 460 Angestellten im IT-Bereich. Für 52 Prozent ist dort inzwischen eine Verteilung ihrer Arbeitszeit zwischen Unternehmen und Home Office das bevorzugte Modell. 20 Prozent würden es sogar begrüßen, wenn &quot;remote first&quot; gilt, die freie Wahl des Arbeitsortes also Vorrang hat. &quot;Office first&quot; wünschen sich hingegen gerade einmal 16 Prozent der IT-Beschäftigten. Besonders wesentlich für die Wahl des Arbeitgebers ist in der IT-Branche nach wie vor ein hohes bzw. leistungsgerechtes Gehalt - 52 Prozent der Befragten nennen dies als wesentlich. Weichere Faktoren wie Teamwork, eine gute Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeiten und die Sicherheit des Arbeitsplatzes sind für jeweils gut ein Viertel der Befragten relevant. Für das soziale Engagement eines Unternehmens interessieren sich hingegen lediglich 4 Prozent der IT-Beschäftigten.
<br><a href="https://e.infogram.com/dd72b577-f8ec-4d73-81e9-3a633212aca1?parent_url=https%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2Fkarriere-hochschule%2F&src=embed#async_embed" target="_blank">Von Arbeitenden präferierte Aspekte bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber</a>
<br><a href="https://e.infogram.com/6bdcf965-cf93-4ed0-848d-b48f955dcf58?parent_url=https%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2Fkarriere-hochschule%2F&src=embed#async_embed" target="_blank">Arbeitsmodelle, die Arbeitende sich wünschen</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-arbeitende-sich-von-unternehmen-wünschen</link>
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<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ausgeschlafene Frauen wollen mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ist Ehrgeiz eine Frage des Schlafs? Bei Frauen könnte genau das der Fall sein. Jedenfalls deuten erste Erkenntnisse einer amerikanischen Studie in diese Richtung. Forscherinnen der Washington State University haben bei ihrer Untersuchung herausgefunden, dass Frauen, wenn sie gut geschlafen haben, im Job ambitionierter sind und ihr Interesse an Status, Verantwortung und beruflichem Weiterkommen wächst. Bei Männern zeigte sich diese Wirkung der Schlafqualität hingegen nicht. Müdigkeit scheint Frauen also eher um ihre berufliche Fokussierung zu bringen als Männer. Woher dieser Unterschied nun rührt, kann die Studie allerdings nicht beantworten.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/guter-schlaf-macht-frauen-ehrgeiziger-a/" target="_blank">Guter Schlaf macht Frauen ehrgeiziger, zeigt eine Studie, Business Insider 4.11.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Ringen mit dem Scheitern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Überforderung ist für viele Arbeitende ein nicht zu unterschätzendes Thema, denn die Anforderungen im Job scheinen für nicht wenige stetig zu wachsen. Wie damit umgehen, wenn mehr erwartet wird, als man zu leisten vermag? Als die junge Firmenerbin Verena Bahlsen kürzlich öffentlich machte, wie sehr ihr ihre Führungsaufgabe psychisch zusetzte, so dass sie sich aus der Geschäftsführung zurückzog, war dies ein deutliches Signal. Allerdings wird ein solches Scheitern, insbesondere wenn es um Führungskräfte geht, oft nach wie vor vor allem als persönliche Schwäche ausgelegt, während die Arbeitskultur im Ganzen eher nicht hinterfragt wird. &quot;Machtvolle Personen geben ihr Inneres preis – das ist etwas, woran wir uns gewöhnt haben. Aber es hängt dennoch stark davon ab, in welchem Kontext und in welcher Hierarchieebene das passiert. ... Zur Rolle einer  Führungskraft gehört es, Überblick zu bewahren, Orientierung zu geben, Entscheidungen zu fällen. Und dann strahlt da jemand plötzlich Hilflosigkeit aus. Bahlsen deutet auch an, dass sie aufbrausend gegenüber Mitarbeitern war. Es macht einen Unterschied, welche Emotionen man zeigt. Wenn ich angeschnauzt werde von meiner Führungskraft, weil die einfach überfordert ist – da habe ich wohl kaum Verständnis. Und was Verena Bahlsen emotional ausdrückt, ist ja letztendlich Überforderung&quot;, sagt etwa der Wirtschaftspsychologe Uwe Kanning im Interview mit der Wirtschaftswoche. Heißt das, dass Führungskräfte auf keinen Fall jemals überfordert sein dürfen? Es klingt beinahe so. Dass Führende auch nur Menschen sind, mit Stärken wie auch Schwächen, bleibt bei einer solchen Perspektive leider außen vor. Würde ihnen mehr Scheitern zugestanden, könnte das auch die Arbeitskultur längerfristig verändern. Denn was der Chef oder die Chefin nicht stemmen kann, wäre vielleicht auch von Mitarbeitenden zu viel verlangt. Doch in der Management-Welt misst man gerne noch an Idealen und theoretischen Konzepten, die mit der Lebens- und Arbeitswirklichkeit und dem, was Menschen zu leisten vermögen, immer weniger zu tun haben.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/firmenerben-was-verena-bahlsen-ausdrueckt-ist-letztendlich-ueberforderung/28783522.html" target="_blank">„Was Verena Bahlsen ausdrückt, ist letztendlich Überforderung“, Wirtschaftswoche 3.11.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Pilzen gegen Depressionen?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Volkskrankheit Depression stellt die Medizin nach wie vor vor viele Rätsel. Und in den letzten Jahren mehren sich die Vorstöße, der Krankheit mit eher unkonventionellen Mitteln zu begegnen. So genannte Psychedelika, die vielen wohl vor allem als Partydrogen bekannt sind, zeigen in der Erprobung mit psychisch Erkrankten immer wieder kleinere Durchbrüche. Magic Mushrooms etwa,  psilocybinhaltige Pilze, können bei Depressionen und Angststörungen helfen oder auch Menschen mit einer tödlichen Krankheit im Endstadium wie etwa Krebs, AIDS oder Multiple Sklerose dabei unterstützen, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen. Von Ecstasy erhoffen sich Therapeuten, dass es vielleicht in einigen Jahren als Medikament bei der Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen therapeutisch auf breiterer Basis eingesetzt werden könnte. &quot;Die Patienten, die die Substanzen in den Versuchen verabreicht bekommen, erlebten Veränderungen der Wahrnehmung, des Gefühlslebens und der Denkmuster. Menschen könnten mit biografischen Prozessen in Kontakt kommen, indem sie Szenen aus der Kindheit wiedererleben und einen neuen Blick darauf bekommen&quot;, heißt es in einem Beitrag des Deutschlandfunks. Für die Medizinerin Andrea Jungaberle spielt bei der hilfreichen Wirkung dieser Drogen auch eine Rolle, dass Patienten durch deren Einnahme &quot;mystische oder quasi-mystische Erfahrungen&quot; machen können und so mit etwas in Kontakt kommen, das sie übersteigt. Es sind Erfahrungen, die womöglich dem Sinnverlust, den viele Menschen alltäglich erleben, etwas Positives entgegensetzen und ihnen mehr Gründung und Bedeutung vermitteln. Vielleicht ist ein Fehler unseres Gesundheitssystems, dass wir dazu neigen, in Symptomen und Medikamenten zu denken. Was würde sich ändern, wenn wir gerade die Sinndimension mehr in den Blick nehmen? Dann würden wir vielleicht weniger Energie auf die Suche nach immer neuen Medikamenten verwenden und uns mehr daran orientieren, wie wir sinnhaftere Lebenszusammenhänge schaffen könnten.
<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/drogen-gegen-depressionen-100.html" target="_blank">Drogen gegen Depressionen?, Deutschlandfunk Kultur 1.11.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Raus ins eigene Leben&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Freizeit sollte eigentlich die entspannteste Phase des Tages sein. Doch für viele geht in den Stunden, die nicht der Arbeit, der Lebensfürsorge oder dem Schlaf gewidmet sind, der Stress erst richtig los. Untersuchungen etwa zeigen, dass immer mehr Menschen sich von typischen Freizeitaktivitäten eher bedrängt oder überfordert fühlen, anstatt sie zu genießen. &quot;Freizeit wird definiert als frei gestaltete Zeit mit eigenen Prioritäten, denn ob wir uns um die geliebten Familienmitglieder und Freunde kümmern bzw. uns kulturell, sportlich oder politisch betätigen, bestimmen wir eigenmächtig. Die Paradoxie liegt darin, dass viele Menschen quasi in den Medien leben, sodass sie sich selbst zu wenig Schlaf gönnen und ihre eigene Mediennutzung keineswegs als selbstbestimmt empfinden. Als ob sie ferngesteuert seien, ein eindeutiges Zeichen von süchtigem Verhalten! Und jede Sucht enthält das Moment von Wiederholungen, der Unfähigkeit zur Selbstgestaltung&quot;, erklärt die Therapeutin Astrid von Friesen im Deutschlandfunk. Schon Erich Fromm wies vor Jahrzehnten darauf hin, dass die &quot;einfachen Reize&quot; der Medien uns zu passiven Konsumenten machen. Und diesen Verlust des selbstbestimmten Handelns, der eigenen Intentionalität, scheinen wir heute immer stärker zu spüren. Ulrich Reinhardt, Leiter der BAT-Studie über Freizeit, sagt: &quot;Wenn wir über Freizeitaktivitäten sprechen, stellen wir fest, dass die meisten mittlerweile Freizeitpassivitäten sind (...), wodurch der Erlebnischarakter, Zufriedenheit und Wohlgefühl verloren gehen.&quot; &quot;Dieser mediale Brei wie im Schlaraffenland erzeugt irgendwann Lauheit, Überdruss und das ewige Kreiseln um das eigene isolierte Selbst!&quot;, findet auch Astrid von Friesen. Sie hat allerdings auch ein Gegenrezept parat: &quot;Was hilft? Schlicht gesagt: Raus ins eigene Leben! Alle Sinne nutzen und schärfen! Rein in lebendige, reale Wagnisse! Fünf Bereiche ermöglichen die höchsten Flow-Erlebnisse: Kunst und Spiel, körperliches Auspowern und Sinnesgenuss, denn die Verkümmerung der Sinne ist eine der wichtigsten Ursachen für Langeweile. Als Drittes das Lesen, das heißt, die Eigenproduktion von inneren Fantasien sowie erarbeitete Sachkompetenz durch Vertiefung, durch Konzentration. Als Fünftes: Altruistisches Handeln, denn die Umsetzung von Empathie vertreibt Lebensüberdruss, verlebendigt uns selbst!&quot; Am besten, einfach mal ausprobieren ...
<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/langeweile-stress-apathie-lustlosigkeit-100.html" target="_blank">Freizeit, die keinen Spaß mehr macht, Deutschlandfunk Kultur 26.10.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer schlecht schläft, wird zum Sozialmuffel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zu wenig Schlaf ist ungesund. Aber ständige Müdigkeit trägt auch dazu bei, dass unsere sozialen Beziehungen leiden. Wer zu wenig geschlafen habe, halte mehr Abstand zu Menschen. Außerdem leiden diese Personen unter einer Verminderung der Hirnaktivitäten, die es erlauben, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, so die Neurowissenschaftlerin Eti Ben Simon in einem Interview mit spektrum.de. In ihren Untersuchungen stellte sie fest: &quot;Wir fanden heraus, dass Menschen mit Schlafmangel deutlich seltener bereit waren, anderen zu helfen, und dass dies mit einer Beeinträchtigung ihres Theory-of-Mind-Netzwerks einherging. Je größer die Beeinträchtigung war, desto weniger wollten sie anderen Menschen beistehen. Und dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um einen Freund, ein Familienmitglied oder einen Fremden handelte.&quot; Entscheidend für diese Entwicklung ist vor allem die Schlafqualität, weniger die Schlafdauer. Sprich: Wer schlecht schläft, wird zum Sozialmuffel. Das lässt sich auch in großem Stil belegen. So verglichen die Wissenschaftler die Spendenbereitschaft von Menschen in der Woche nach der Umstellung auf Sommerzeit, die viele erst mal in ihrem Schlafrhythmus durcheinander bringt, mit anderen Zeiten des Jahres. Und siehe da: In diesem Zeitraum wurde etwa 10 Prozent weniger gespendet.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/schlechter-schlaf-und-einsamkeit-haengen-zusammen/2070042" target="_blank">»Unausgeschlafene Menschen sind weniger bereit zu helfen«, spektrum.de 26.10.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lieber Rente als Gehalt?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Möglichst früh raus aus dem Job, das scheint für immer mehr Menschen zur neuen Devise zu werden. Ein Blick auf die Neuverrentungen zeigt: Jede vierte Person, die im vergangenen Jahr in Rente ging, tat dies verfrüht und mit Abschlägen. Das ist die höchste Zahl seit 2013. Im Schnitt gehen die Arbeitenden gut zwei Jahre früher in Rente und verzichten damit auf 8,3 Prozent beziehungsweise 110 Euro pro Monat. In Ostdeutschland ist dieser Trend noch offensichtlicher - hier sind sogar 40 Prozent Frühverrentungen zu verzeichnen. Die Statistik sagt allerdings nichts über die Gründe der Betroffenen aus. Ist den Menschen der Stress im Job zu viel, so dass sie sich gerne möglichst früh daraus verabschieden? Oder ist es vielleicht sogar umgekehrt - das Fehlen von Jobperspektiven drängt zum frühen Ruhestand als Ausweg aus der Misere?
<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article241795539/Bis-zu-8-Prozent-Minus-Arbeitnehmer-nehmen-fuer-fruehere-Rente-Abschlaege-in-Kauf.html" target="_blank">Immer mehr Arbeitnehmer nehmen für frühere Rente Abschläge in Kauf, welt.de 26.10.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 19:20:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld zu sparen, gelingt immer weniger Menschen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Krise schlägt mittlerweile voll auf die Sparmöglichkeiten der Deutschen durch. Waren 2020 noch 70 Prozent der Menschen in der Lage, etwas auf die hohe Kante zu legen, sind es inzwischen nur noch 50 Prozent. Im Bereich eines Haushaltseinkommens von 2.000 bis 2.500 Euro, was der mittleren Einkommensklasse entspricht, gelingt dies beispielsweise noch 52 Prozent. Bei jenen, die über weniger als 1.500 Euro verfügen, hingegen nur noch 20 Prozent. Immer mehr Menschen sind also gezwungen, von der Hand in den Mund zu leben, was natürlich mit entsprechenden Existenzängsten verbunden ist. 61 Prozent müssen feststellen, dass sich ihre Sparmöglichkeiten im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert haben, 39 Prozent können sogar deutlich weniger Geld beiseite legen. Und diese Situation wird auch nicht besser dadurch, dass 61 Prozent ihre Ausgaben bereits stark oder sogar sehr stark reduziert haben. Das Institut der Deutschen Wirtschaft warnt deshalb auch, dass sich hier für die Betroffenen &quot;existenzielle Fragen&quot; auftun.
<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-10/energiekrise-sparmoeglichkeiten-mittelschicht-iw-koeln-sinus" target="_blank">Nur noch jeder zweite Deutsche kann sparen, zeit.de 24.10.22</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geld-zu-sparen-gelingt-immer-weniger-menschen</link>
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<pubDate>Wed, 02 Nov 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Moral zermürbt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn man über Moral  nachdenkt, möchte man vielleicht meinen, unser moralischer Kompass sei ein ziemlich konstantes Navigationssystem. Was wir heute als verwerflich empfinden, dürfte uns morgen kaum als gerechtfertigt erscheinen. Die Forschung hingegen zeigt: Werden wir immer wieder mit unmoralischem Verhalten konfrontiert, wirkt das auf unsere Orientierung zermürbend. In einer Studie wurden 3.000 Proband.innen mit Zeitungsberichten über moralisches Fehlverhalten konfrontiert. Dabei zeigte sich: Je mehr ähnliche moralische Vergehen ihnen präsentiert wurden, umso weniger verwerflich erschien den Versuchspersonen das Verhalten. Die Wissenschaftler beobachteten, dass auch das emotionale Empfinden in diesem Prozess immer mehr erlahmte. Lediglich, wenn die Untersuchungsteilnehmenden ihr Urteil rein rational fällen sollten, setzte diese moralische Zermürbung nicht ein. Es scheint also gerade bei Aufreger-Themen zu helfen, den Verstand nicht außer Acht zu lassen.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/wiederholte-verbrechen-scheinen-weniger-verwerflich/2068722" target="_blank">Wiederholte Verbrechen scheinen weniger verwerflich, spektrum.de 22.10.2022 </a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office macht minimal glücklicher]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die, die das Home Office lieben, dürften ihre oftmals erst durch die Pandemie erlangten Privilegien behalten wollen und betrachtet man die Statistiken, sieht gegenwärtig viel danach aus, dass in vielen Firmen der vorpandemische Normalbetrieb so schnell nicht mehr zurückkehren wird. Eine neue Repräsentativbefragung zeigt: Im Sommer ging der Anteil jener, die ganz oder teilweise von Zuhause aus arbeiten, lediglich von 29 auf 26 Prozent zurück. Betrachtet man die Lebenszufriedenheit der Angestellten, ist auffällig, dass die Frage, ob man im Home Office arbeitet oder im Betrieb, hier lediglich einen minimalen Unterschied macht. Diejenigen, die überwiegend von Zuhause aus tätig werden, sind ein kleines Bisschen glücklicher. Man kann gespannt sein, wie sich diese Befindlichkeiten über die Zeit entwickeln.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/neue-arbeitswelt-macht-uns-das-homeoffice-gluecklicher-/28755844.html" target="_blank">Macht uns das Homeoffice glücklicher?, Wirtschaftswoche 20.10.2022  </a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht allein die Energiekrise macht das Zuhause kalt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen bangen dieser Tage, ob sie sich absehbar das Heizen überhaupt noch werden leisten können. Doch für immerhin 2,6 Millionen Deutsche, das sind 3,2 Prozent der Bevölkerung, hat sich diese Frage schon in diesem Jahr gestellt - diese Menschen konnten es sich bereits nicht leisten, ihre Wohnung so zu beheizen, wie es für sie wünschenswert gewesen wäre. Diese Armutsphänomene bleiben im öffentlichen Diskurs meist außen vor. In anderen Ländern ist diese Situation bereits  gravierender. 17,5 Prozent der Menschen in Griechenland und 14,2 Prozent jener in Spanien erging es nämlich genauso. Am stärksten betroffen waren in diesem Jahr mit 23,7 Prozent die Menschen in Bulgarien. Es tut schon weh zu sehen, dass die Politik hier erst jetzt aktiv wird, wo große Bevölkerungsteile durch die Folgen des Krieges betroffen sind.
<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-10/energiekrise-heizen-kosten-finanzen" target="_blank">2,6 Millionen Menschen konnten 2021 nicht ausreichend heizen, zeit.de 21.10.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-allein-die-energiekrise-macht-das-zuhause-kalt</link>
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<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Es muss nicht immer ein Studium sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studieren wird für Berufseinsteiger immer mehr zum Standard. War es zur Jahrtausendwende noch jede.r dritte Schulabgänger.in, der/die an die Universität strebte, sind es inzwischen mehr als 55 Prozent eines Jahrgangs. Aus Prestigegründen mag das vielleicht noch nachvollziehbar sein, im Hinblick auf ein attraktives Einkommen muss das nicht so sein. Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt nämlich, dass auch die Branche, in der später gearbeitet wird, verbunden mit der beruflichen Qualifikation, die auch aus Lehre und weiterführenden Qualifizierungen bestehen kann, einen erheblichen Einfluss auf die finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten im Berufsleben haben. IT-Spezialisten auch ohne Studium verdienen über das ganze Leben gesehen beispielsweise deutlich mehr als Akademiker, die in Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen beschäftigt sind. Finanziell am besten weg kommen Studierte, die im Maschinen- oder Fahrzeugbau arbeiten. Die Studie zeigt auch: Viele junge Menschen tun sich schwer, das für sie passende Berufsfeld zu finden. So liegt die Studienabbrecherquote bei 27 Prozent, unter den Auszubildenden werfen 25 Prozent vorzeitig hin.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/iab-untersuchung-gutes-gehalt-ohne-studium-18395948.html#void" target="_blank">Gutes Gehalt ohne Studium, FAZ 18.10.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Krank ins Büro - selbst mit Corona]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich auszukurieren, wenn man krank ist, wurde in den vergangenen Jahren zu einem Minderheitenphänomen. Mit Grippe ins Büro - für viele Arbeitende, die sich unter Druck fühlen, ist das normal. Und seit Covid-Erkrankungen kaum noch kontrolliert werden, schleppt man sich dann eben auch mit Corona in die Firma. Eine Untersuchung der Betriebskrankenkasse Pronova BKK mit 1.200 Befragten zeigt: Gut 20 Prozent gehen mit ansteckenden Infektionskrankheiten arbeiten, weitere 9 Prozent mit nachgewiesener Corona-Infektion. 17 Prozent arbeiten in solchen Fällen von Zuhause, weitere 17 Prozent kurieren zumindest die schlimmsten Symptome aus, bevor sie wieder arbeiten. Nur 28 Prozent sind so konsequent und erholen sich, bis eine Erkrankung wirklich ausgeheilt ist. Die Ansteckungsrisiken für andere scheinen dabei kaum eine Rolle zu spielen. Mediziner warnen allerdings davor, Krankheiten auf diese Weise zu verschleppen. Wer Symptome durch Medikamente unterdrücke, riskiere schwerwiegendere Erkrankungen. Und Viruserkrankungen könnten zudem das Herz oder weitere Organe langfristig beeinträchtigen.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-fast-jeder-zehnte-geht-trotz-corona-infektion-zur-arbeit/28750142.html" target="_blank">Fast jeder Zehnte geht trotz Corona-Infektion zur Arbeit, Wirtschaftswoche 17.10.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstregulation macht Kinder erfolgreicher]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt Studien, deren Ergebnisse eigentlich positiv sind, die bei mir aber dennoch einen schalen Beigeschmack hinterlassen. So zeigt eine Untersuchung der Universitäten Mainz und Zürich, wie Schulkinder bessere Lernerfolge erzielen, wenn ihnen Fähigkeiten zur Selbstregulation beigebracht werden. 500 Erstklässler.rinnen hatten im Unterricht über fünf Stunden gelernt, wie sie sich Ziele setzen und diese erreichen können und wie sie konstruktiv mit möglichen Hindernissen umgehen. Das hatte ein Jahr nach der Schulung eine deutlich verbesserte Lesekompetenz zur Folge und die Kids machten weniger Flüchtigkeitsfehler. Noch drei Jahre nach der Instruktion bestand für die Teilnehmenden des Programms eine deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Gymnasialbesuch. Selbstregulation verbessert also die Lebenschancen der Kinder. Warum habe ich dann Magengrummeln? Nun, in besagtem Programm liegt der Fokus ganz klar auf der Leistungsverbesserung. Was aber macht es mit Kindern, wenn sie schon zu Beginn ihrer schulischen Laufbahn auf Leistung getrimmt werden? Achtsamkeitsprogramme haben ähnlich positive Effekte auf die Leistungsfähigkeit von Lernenden, berücksichtigen aber auch die persönliche Dimension, indem sie Kinder dafür sensibilisieren, was ihnen gut tut, wie sie regenerieren können und wie sie sich menschlich entfalten. Vor allem die Leistung in den Blick zu nehmen mit Förderprogrammen vernachlässigt diese menschliche Entfaltung, die sich nicht immer nur in konkreten notenrelevanten Entwicklungen äußert. Ich finde es ein wenig beängstigenden, wie hier schon in so frühen Lebensjahren Menschen auf das Erzielen von Ergebnissen geeicht werden, statt erst einmal den Raum zu bekommen, sich als Menschen zu entwickeln, jenseits aller Anforderungen.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print=1&id=802925" target="_blank">Selbstregulation früh lehren – mit nachhaltiger Wirkung auf den Bildungserfolg von Kindern, idw 13.10.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbstregulation-macht-kinder-erfolgreicher</link>
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<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Verantwortung wirkt positiv auf Mitarbeiter-Gesundheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Krankenstand ist für Firmen nicht erst seit der Pandemie ein großes Thema. Zumal die Statistiken der Krankenkassen seit Jahren verdeutlichen, wie stark Arbeitende belastet sind, was vor allem in steigenden Zahlen psychischer Erkrankungen einen Ausdruck findet. Es gibt jedoch auch ein entgegengesetztes, sehr positives Phänomen. So zeigt eine Studie der AOK, dass Unternehmen, deren Mitarbeiter beim Arbeitgebenden eine hohe Sozialverantwortung wahrnehmen, deutlich weniger krank sind. Sie fehlen im Jahresschnitt etwa 9,7 Tage krankheitsbedingt, während Mitarbeitende von Firmen, denen eine schlecht wahrgenommene Unternehmensverantwortung attestiert wird, 4,5 Tage mehr krank sind. Unter sozialer Verantwortung versteht die Krankenkasse vor allem eine gute betriebliche Gesundheitsförderung und eine Haltung, die Gesundheit nicht allein zur reinen Privatsache der Arbeitenden erklärt. Hier Verantwortung zu übernehmen, hat für Firmen nicht nur gesundheitlichen Nutzen. Auch die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten ist hoch. In verantwortlichen Unternehmen empfinden sich 97 Prozent der Belegschaft als leistungsbereit, in den Firmen mit weniger Verantwortungsbewusstsein sind es lediglich 76,4 Prozent.
<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/krankmeldung-je-sozialer-die-firma-desto-gesuender-die-mitarbeiter-a-f735e4e5-d9c9-4e8b-a1a7-b0c15de82534" target="_blank">Je sozialer die Firma, desto gesünder die Mitarbeiter, spiegel.de 13.10.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=soziale-verantwortung-wirkt-positiv-auf-mitarbeiter-gesundheit</link>
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<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Hamstern oder kluge Vorsorge?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Hamstern gegen Blackout&quot; betitelt der Business Insider fast schon ein bisschen hämisch eine
Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, in der untersucht worden war, ob sich die Deutschen auf mögliche Versorgungsengpässe vorbereiten. 29 Prozent der Bevölkerung tun dies, indem sie beispielsweise Lebensmittelvorräte anlegen. 61 Prozent hingegen sehen dazu keine Veranlassung. Ein Drittel der Befragten könnte sich immerhin vier Tage ohne neue Lebensmittelkäufe über Wasser halten, ein weiteres Drittel sogar bis zu einer Woche. 22 Prozent haben so viele Vorräte, dass sie auch mehr als zehn Tage ohne Supermarkt auskämen. Nach den Toilettenpapier-Engpässen der Pandemie scheint sich ein Großteil der Bevölkerung im Hinblick auf Versorgungsvorsorge wieder deutlich entspannt zu haben. Allerdings rät selbst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe dazu, jederzeit genügend Vorräte zur Hand zu haben, um zehn Tage überbrücken zu können.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/hamstern-gegen-blackout-fast-jeder-dritte-deutsche-kauft-vermehrt-auf-vorrat-um-auf-eine-notfallsituation-vorbereitet-zu-sein-a/" target="_blank">Hamstern gegen Blackout, Business Insider 12.10.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hamstern-oder-kluge-vorsorge</link>
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<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gutes Gehalt und Job-Sicherheit sind für Studierende wesentlich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht irgendeine Studie durchleuchtet, wie die kommende Generation von Arbeitenden so tickt. Die Erkenntnisse variieren dabei sehr deutlich. Wird dem Nachwuchs gerne unterstellt, für ihn zähle vor allem die Work-Life-Balance, ergibt sich aus einer neuen Untersuchung der Beratungsgesellschaft EY ein etwas anderes Bild. In der Erhebung war für 53 Prozent der befragten Studierenden vor allem das Gehalt ausschlaggebend, um sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden. 52 Prozent nannten die Sicherheit des künftigen Jobs. Hier scheint die junge Generation wieder etwas mutiger zu werden, denn 2020 nannten diesen Punkt noch 67 Prozent. Die Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren, ist vielen ebenfalls wichtig. 51 Prozent achten darauf, ein Anstieg von 39 Prozent im Jahr 2020. Allerdings sind die Prioritäten hier nach wie vor eher geschlechtstypisch, denn 64 Prozent der Frauen finden dies wichtig, aber nur 38 Prozent der Männer.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/studenten-setzen-bei-der-berufswahl-auf-gehalt-und-sicherheit-18378840.html#void" target="_blank">Studenten setzen auf Gehalt und Sicherheit, FAZ 11.10.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gutes-gehalt-und-job-sicherheit-sind-für-studierende-wesentlich</link>
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<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angst ist in der Arbeitswelt unterbelichtet]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wiederkehrende Studien zeigen, dass ein nicht unwesentlicher Anteil der Bevölkerung regelmäßig mit Angstthemen bis hin zur diagnostizierten Störung zu kämpfen hat. In der Arbeitswelt wird diese Thematik jedoch immer noch weitgehend ausgeblendet. &quot;Arbeiten, handeln können, zielorientiert sein – das verträgt nicht so viele belastende Gefühle wie Angst oder Scham. Es ist daher erst einmal nachvollziehbar, dass man versucht, solche Emotionen zu elimnieren. Aber das wird irgendwann zu einem Bumerang, weil Ignoranz sie nicht einfach verschwinden lässt. Untergründig wirken sie stets weiter. Und das kann zu sehr schwierigen, menschenunwürdigen Situationen führen. Alles wird der Leistung und dem Erfolg untergeordnet, und der emotionale Preis wird nicht mehr gesehen&quot;, sagt etwa der Psychoanalytiker Marius Neukom im Interview mit Psychologie heute. In seinen Augen trägt das Ignorieren von Angst dazu bei, dass Betroffene sich ausgestoßen und isoliert fühlen und ihr Selbstwertgefühl Schaden nimmt. Neukom weiß um die Paradoxien der Angst, denn bis zu einem gewissen Maße kann sie sogar zu einer Produktivkraft werden: &quot;In einem mittleren Bereich ist Angst sehr stimulierend und erzeugt Leistung. Es ist eine Gratwanderung, und das wissen auch die meisten Unternehmen. Der autoritäre Führungsstil arbeitet ganz dezidiert mit der Angst: Das Bestrafen, die Drohung mit Strafe aktivieren Menschen, erzeugen Loyalität und bringen sie auch zu Höchstleistungen. Aber gleichzeitig ist Angst eben der Prototyp einer Unlust-Empfindung. Sie wirkt sehr schnell auch hemmend und beengend.&quot; Das Problem nicht nur vieler Mitarbeiter, sondern auch ihrer Chefs: Angst bleibt oft ein diffuses Gefühl, die ihr Objekt nicht kennt. Das macht es schwer, an einer konstruktiven Entwicklung zu arbeiten. Der Psychoanalytiker rät: &quot;Die Führungskraft muss  Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion im Bereich der Emotionen, spezifisch der Angst, lernen, damit die Angst integriert statt eliminiert werden kann. Integriert heißt: Die Angst bekommt Wort und Wahrnehmung, sie wird eingebunden in Beziehungen. Und dann können die Chefin oder der Chef auch eine beruhigende Funktion für andere einnehmen.&quot;
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/beruf/artikel-detailansicht/42263-ansonsten-bin-ich-einfach-blind.html" target="_blank">„Ansonsten bin ich einfach blind“, Psychologie heute 12.10.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=angst-ist-in-der-arbeitswelt-unterbelichtet</link>
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<pubDate>Wed, 19 Oct 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Gesundheitsbelastungen auf neuem Höchststand]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Man sollte meinen, dass sich dieses Jahr, wo die akuten Beeinträchtigungen durch die Pandemie eher in den Hintergrund gerückt sind, auch die gesundheitliche und psychische Verfassung der Bevölkerung wieder etwas erholt hat. Doch das Gegenteil ist der Fall. Laut dem neuen Fehlzeitenreport der AOK hat die Krankenkasse für dieses Jahr neue Höchststände im Hinblick auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen ihrer Versicherten ermittelt. Am schlechtesten steht es um die emotionale Verfassung der Menschen. 91,1 Prozent der AOK-Mitglieder klagen über Wut, Verärgerung und Lustlosigkeit, gefolgt von Erschöpfung und Schlafstörungen, wovon 85,2 Prozent der Versicherten betroffen sind. Gelenkbeschwerden, Rücken- und Kopfschmerzen machen 78,5 Prozent der Kassenklientel zu schaffen. An Entwicklungen wie diesen zeigt sich, dass der Umgang mit der Pandemie sich langsam vielleicht auf die Gesamtbefindlichkeit der Bevölkerung beziehen sollte. In den letzten zwei Jahren hat sich vieles angestaut und viele einst funktionierenden Alltagsroutinen sind weggebrochen. Vielleicht braucht es nun eine ganz bewusste Pflege des allgemeinen Wohlbefindens, um aus diesem Tief überhaupt wieder herauszukommen. Liest man Zahlen wie diese, hat man jedenfalls das Gefühl, eine große Mehrheit der Bevölkerung hängt in einer Sackgasse des Leidens fest und braucht Hilfe.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/rueckenschmerzen-schlafstoerungen-wut-diese-vier-grafiken-zeigen-worunter-die-deutschen-leiden/28734944.html" target="_blank">Diese vier Grafiken zeigen, worunter die Deutschen leiden, Wirtschaftswoche 11.10.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gesundheitsbelastungen-auf-neuem-höchststand</link>
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<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Führungskräfte vom Home Office gestresst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Obwohl viele die Arbeit im Home Office schätzen, zeigt sich über die Zeit auch, welche besonderen Schwächen aus dieser Konstellation entstehen. Insbesondere für Führungskräfte im mittleren Management ist es nicht leicht, ihre Teams zusammenzuhalten, wie eine neue
Studie des Bundesverbands der Personalmanager.innen und der Kienbaum Consultants International zu &quot;Remote Leadership&quot; zeigt. Nahezu zwei Drittel der 240 befragten Führenden etwa beklagen, dass für sie der Stress durch das verteilte Arbeiten zugenommen habe und die Hälfte fühlt sich überarbeitet. Lediglich fünf Prozent empfinden durch das Home Office Entlastung. Ein wunder Punkt für viele Führende - anscheind funktionieren die üblichen, erlernten Führungsmethoden  beim virtuellen Arbeiten nur bedingt. Jedenfalls empfindet sich die Hälfte der Befragten in ihren Führungsmöglichkeiten eingeschränkt. 38 Prozent geben außerdem an, dass die Konflikte in ihren Teams zugenommen haben. Nahezu die Hälfte der Führenden spürt deshalb auch, dass der Druck auf sie zunimmt, von den Teammitglieder wie auch von höheren Vorgesetzten. Die Führung virtueller Teams möchte also genauso gelernt werden wie das Führen selbst. Viele Firmen haben diese Unterschiede noch gar nicht im Blick, doch wird sich wohl über die Zeit noch deutlicher zeigen, an welchen ihrer Fähigkeiten Führungskräfte in diesen sich voraussichtlich etablierenden Konstellationen noch üben müssen.
<br><a href="https://www.bpm.de/app/uploads/2022/10/BPM-und-KIE_Studie_Remote_Leadership-2022.pdf" target="_blank">Studie Remote Leadership</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führungskräfte-vom-home-office-gestresst</link>
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<pubDate>Mon, 17 Oct 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vom Gefühl gallopierender Preise]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Inflation von annähernd zehn Prozent ist schon ein starkes Stück. Viele Verbraucher haben allerdings sogar das Gefühl, dass die Preise noch stärker anziehen. Einer aktuellen Studie zufolge ist in den Augen der Verbraucher das Leben um rund 34 Prozent teurer geworden. Die Diskrepanz zwischen Statistik und gefühlter Alltagsrealität ist leicht erklärt. Während in die Berechnung der Inflation auch Güter eingehen, die man eher selten kauft, beispielsweise Fernseher, Möbel und andere &quot;größere Anschaffungen&quot;, die über die Jahre zum Teil deutlich preisgünstiger werden, haben sich die Preise für Dinge des Alltagsbedarfs, hier wären an erster Stelle Lebensmittel und Energie zu nennen, enorm erhöht. All das, was wir regelmäßig bezahlen müssen, ist in der Tat teurer geworden als die Inflationsrate suggeriert. Gut 90 Prozent der Bevölkerung macht sich bereits Sorgen ob dieser Entwicklung, gut die Hälfte sogar große Sorgen. 80 Prozent versuchen deshalb bereits, beim Energieverbrauch zu sparen, drei Viertel bei der Anschaffung von Haushaltsgegenständen oder Reisen.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print=1&id=802309" target="_blank">Warum die gefühlte Inflation so viel höher ist, idw 4.10.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Narzissten sind im Business Zeitbomben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer schon einmal mit Narzissten zu tun hatte, weiß: Sie sind mit Vorsicht zu genießen. Eine neue Studie zeigt nun: Insbesondere wenn narzisstische Chefs oder Chefinnen sich angetriggert fühlen, weil sie das ihnen entgegengebrachte Verhalten als Rivalität deuten, hilft noch nicht einmal sich wegzuducken. Denn Führungskräfte die im Rivalitätsmodus unterwegs sind, reagierten der Untersuchung zufolge sowohl auf herausforderndes als auch auf eher devotes Verhalten damit, die betreffenden Mitarbeiter schlecht behandeln zu wollen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer einer Folgestudie: Schmeichelt man diesen Narzissten nach einem Zusammenstoß, kann das die Beziehung wieder etwas beruhigen. Aber unter dem Strich sollte man solchen Persönlichkeiten wohl am besten so weit wie möglich aus dem Weg gehen.
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/beruf/artikel-detailansicht/42243-wenn-fuehrungskraefte-rivalisieren.html" target="_blank">Wenn Führungskräfte rivalisieren, Psychologie heute 5.10.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Den Krisen ins Auge schauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Anbetracht der sich immer weiter verschlimmernden Krisenlagen wächst die Besorgnis in der deutschen Bevölkerung enorm. Gleichzeitig sind sehr viele Menschen dazu bereit, Verzicht zu üben, wenn sie darin einen tieferen gesellschaftlichen oder ökologischen Sinn sehen. Einer Umfrage des Allensbach Instituts zufolge sind mehr als drei Viertel der Bevölkerung tief besorgt, wenn sie an die möglichen Entwicklungen der kommenden zehn Jahre denken. Sie befürchten eine weiter wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, weniger staatliche Leistungen, eine Zunahme der Probleme durch die Klimakrise, mehr gesellschaftliche Spannungen und Wohlstandsverluste. Die Hälfte aller Deutschen schaut pessimistisch in die Zukunft, 30 Prozent sind optimistisch. Gleichzeitig ist die Bereitschaft hoch, mit Einbußen zu leben, wenn diese dazu beitragen, dass Deutschland in der Energieversorgung unabhängiger von anderen Ländern wird, die Artenvielfalt und Ressourcen erhalten werden oder Verzicht dem Klimaschutz dient bzw. für bessere Zukunftschancen der jüngeren Generation sorgt. Gut die Hälfte bis zu zwei Drittel der Bevölkerung bejahen dies. Die Politik könnte den Bürger.innen also durchaus etwas mehr zutrauen.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/zeitenwende-mehrheit-in-deutschland-glaubt-an-sieg-der-demokratie-18351880.html?printPagedArticle=true&premium#void" target="_blank">Mehrheit glaubt an Sieg der Demokratie, FAZ 30.9.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu wenig Schlaf hat auch soziale Konsequenzen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zu wenig zu schlafen, ist bereits mittelfristig ungesund, das hat sich längst rumgesprochen. Neuer dagegen ist die Erkenntnis, dass Schlafmangel auch unsere sozialen Fähigkeiten einschränkt. Eine amerikanische Studie, für die Fragebogentests wie auch Messungen im Tomographen eingesetzt wurden, zeigt: Wenn wir übermüdet sind, schwindet unsere Neigung, anderen Menschen zu helfen. Das hat in den Augen der Wissenschaftler damit zu tun, dass jene Hirnareale, die es uns ermöglichen, die Bedürfnisse anderer Menschen zu verstehen und uns in sie hineinzuversetzen, durch Schlafmangel beeinträchtigt werden. Nach einer Nacht mit schlechtem Schlaf sind wir deshalb weniger hilfsbereit. Eine Untersuchung zu Verhaltensänderungen, die sich ergeben, wenn die Uhren von Winter- auf Sommerzeit umgestellt werden, zeigt, dass bei Menschen schon bei nur einer Stunde weniger Schlaf auch die Spendenbereitschaft sinkt. Unter dem Strich könnte man vielleicht sagen: Je weniger wir schlafen, umso unsozialer sind wir.
<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/schlafmangel-macht-weniger-hilfsbereit/#" target="_blank">Schlafmangel macht weniger hilfsbereit, wissenschaft.de 23.8.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-wenig-schlaf-hat-auch-soziale-konsequenzen</link>
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<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beim Naturerleben schlägt Blau das Grün]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unzählige Studien belegen, wie zuträglich Erlebnisse in der Natur für Gesundheit und seelisches Wohlbefinden sind. Je mehr die Wissenschaft bei ihren Untersuchungen ins Detail geht, umso präziser werden die Aussagen und Ratschläge. Eine vergleichsweise neue Erkenntnis ist beispielsweise, dass Aufenthalte am Wasser eine noch bessere Wirkung zeitigen als Besuche im Grünen. Manche Studien fanden dabei heraus, dass der Umgang mit Wasser zu anderen Tätigkeiten einlade als beispielsweise Spaziergänge. Im Wald beispielsweise kann man nicht einfach schwimmen. Womöglich ist es dieser facettenreichtum des Möglichen, der für zusätzliche Energie sorgt, einfach, weil die Betätigung aus dem alltäglich Gewohnten herausfällt. An anderer Punkt, auf den die Wissenschaft deutet: Wer innerlich eine tiefere Beziehung zu seiner natürlichen Umgebung hat, auf den wirkt sie positiver, als wenn man einfach achtlos durch die Natur stapft. Die positiven Effekte zeigen sich bereits, wenn man wöchentlich rund zwei Stunden draußen verbringt. Nach fünf Stunden ist ein Plateau erreicht. Die gute Nachricht: Diese Zeit muss man nicht am Stück aufbringen. Bereits ab zehn Minuten entfaltet der Naturgenuss erste Wirksamkeit. Die Detailfreude der Wissenschaftler im Hinblick auf Empfehlungen, wie man den Naturgenuss perfektionieren kann, hat allerdings auch etwas Fragwürdiges, denn allzuleicht verleiten solche Ratschläge dazu, rational planend das persönliche Naturprojekt anzugehen. Da greift dann wieder die Erkenntnis, dass es letztlich die wirkliche Beziehung ist, die man zu seiner Umgebung hat, die wirksam ist.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/mentale-gesundheit-warum-es-guttut-am-meer-zu-sein/2060736" target="_blank">Lieber ans Meer als in den Wald, spektrum.de 27.9.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehrheit der Deutschen liebäugelt mit 4-Tage-Woche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Weniger Arbeit, mehr Freizeit - immer mehr Menschen denken genau darüber nach. In einer neuen Repräsentativbefragung gaben knapp 63 Prozent der Deutschen an, gerne nur im Rahmen einer 4-Tage-Woche arbeiten zu wollen, wenn es vollen Lohnausgleich gäbe. 14 Prozent würden sogar Gehaltseinbußen in Kauf nehmen. In der Industrie und Fertigung sind es sogar 24 Prozent. Besonders die jüngere Generation mag sich nicht mehr damit abfinden, dass 40 Stunden oder mehr pro Woche normal sein sollen. Bei den unter 40-Jährigen betrachten sogar 83 Prozent der Befragten die Idee der 4-Tage-Woche positiv und 17 Prozent wären bereit, finanzielle Abschläge zu akzeptieren. 51 Prozent dieser Altersgruppe können sich auch vorstellen, in Teilzeit zu arbeiten. Da in den Medien immer häufiger über Experimente mit verkürzten Arbeitszeiten oder der Umverteilung der regulären Arbeitszeit von 5 auf 4 Tage berichtet wird, fangen mehr Menschen an, darüber nachzudenken, ob das nicht auch ihr Ding sein könnte. Es ist ein schleichender kultureller Wandel, der wohl auf Dauer nicht mehr wegzudiskutieren sein wird. Zumal die diversen Freiheiten, die viele durch pandemiebedingtes Home Office schätzen gelernt haben, hier ihr übriges tun. Man kann gespannt sein, wann diese Begehrlichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ernsthaft Spuren hinterlassen in Form konkreter Angebote.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/vier-tage-woche-in-deutschland-die-sehnsucht-nach-freizeit-18344379.html#void" target="_blank">Arbeit? Nicht mehr so wichtig! FAZ 27.9.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deadlines durchpeitschen muss nicht sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer besonders gewissenhaft ist, tut sich schwer damit, um Fristverlängerungen zu bitten, wenn die Zeit für ein geplantes Projekt einmal zu knapp bemessen ist. Oft ist es die Sorge, von anderen als inkompetent wahrgenommen zu werden, die Menschen dann lieber bis zur Erschöpfung arbeiten lässt, um doch noch pünktlich zu liefern. Dass dabei oft nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die Qualität der Arbeit auf der Strecke bleibt, blendet man dann allzu leicht aus. Eine Studie zeigt nun, dass die Sorge, vor anderen blöd dazustehen, wenn man mal um Aufschub bittet, oft größer ist als angemessen. In dem Versuch wurden Probanden, die um eine Verlängerung der Zeit für eine zu bewältigende Aufgabe baten, zwar tatsächlich als etwas inkompetenter eingeschätzt als die pünktlich liefernden Vergleichpersonen, doch viel diese Bewertung längst nicht so negativ aus, wie die Betroffenen befürchtet hatten. Hinzu kam, dass sie durch den Aufschub bessere Arbeit ablieferten. Dieses Qualitätsmerkmal, das ja auch einen Hinweis auf Kompetenz liefert, vernachlässigen Menschen unter Zeitdruck gerne. In einem weiteren Versuch stellte die Studie fest, dass es Menschen deutlich leichter fällt, um Aufschub zu bitten, wenn es für diese Möglichkeit klare Regeln gibt. Es wäre also im Business viel gewonnen, wenn mit der Tatsache, dass man nicht alles zeitlich genau kalkulieren kann, bewusster umgegangen würde. Wer ständig etwas verschiebt, dessen Glaubwürdigkeit mag leiden. Doch sind wir eben nicht immer Herr (oder Frau) über alle Rahmenbedingungen. Und wenn etwas einmal wirklich nicht hinhaut, macht etwas mehr Zeit einen qualitativen Unterschied.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/stress-warum-es-oft-besser-ist-eine-frist-zu-verschieben/2060004" target="_blank">Warum es oft besser ist, eine Frist zu verschieben, spektrum.de 26.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deadlines-durchpeitschen-muss-nicht-sein</link>
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<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Produktivität beginnt bei der menschlichen Innenwelt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die japanische Methode des Kaizen steht auch bei deutschen Unternehmen hoch im Kurs. Oft wird darunter eine kontinuierliche Verbesserung von Betriebsabläufen verstanden, verbunden mit schlanken Management-Strukturen. Doch diese funktionalistische Blickweise verkennt allzu leicht die tieferen Wirkdynamiken von Kaizen. &quot;Wenn man sich die japanischen Schriftzeichen anschaut, dann steht die Silbe 'kai' für 'erneuern' oder 'neu ansetzen' und die Silbe 'zen' für 'das Gute'. Kaizen heißt also die 'Erneuerung zum Guten'. Kaizen zielt auf die Qualität des Denkvorgangs selbst. Von allen Arbeitsfaktoren kann nur der Mensch aus sich selbst heraus lernen und wachsen und er ist es auch, der jede Art von Handlung vornimmt. Nur wenn der Mensch ständig das Verbessern übt, indem er die eigenen Prämissen in Frage stellt und neue Lösungsansätze sucht, wird auch der Prozess in seiner Umgebung besser. Erst dadurch kann er Grenzen überschreiten, es gelingen ihm dann Innovationen im Sinne einer kompletten Erneuerung&quot;, beschreibt der Kaizen-Experte Shunji Yagyu diese Tiefendimension, die auf den Menschen selbst abzielt. Im westlichen Verständnis mag man ganz ähnliche Worte verwenden, doch geht dabei leicht der tiefere menschliche Bezug verloren. &quot;Häufig achtet man zu sehr auf die Methoden und verliert den zweiten Aspekt, den Menschen, aus den Augen. Bei Toyota sagt man: 'Sachen machen beginnt mit Menschen bilden' oder frei übersetzt 'Wertschöpfung durch Wertschätzung'. Ein Unternehmen wirtschaftet ja mit Menschen, die etwas gemeinsam erreichen wollen&quot;, sagt Yagyu. Wertschätzung wird hierzulande in Führungskreisen gerne erwähnt, doch bei den Worten des Japaners kann man spüren, das sie aus einer anderen Sensitivität zu kommen scheinen, einer, die ahnt, was durch Menschen verkörperte Wertschätzung wirklich bedeuten kann. Nicht uninteressant ist dabei, dass Kaizen in sich mit Zen auch den Begriff der Meditation trägt. Sie - oder wenigstens eine Sensibilität, die durch sie geweckt werden kann - mag sicherlich dieses tiefere Verständnis fördern.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/die-erneuerung-zum-guten-kaizen-bringt-die-gesichter-der-menschen-zum-leuchten/28701210.html" target="_blank">„Kaizen bringt die Gesichter der Menschen zum Leuchten“, Wirtschaftswoche 23.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=produktivität-beginnt-bei-der-menschlichen-innenwelt</link>
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<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitale Ermüdung - Henne oder Ei?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt viele Studien, die untersuchen, wie Digitalisierung uns immer erschöpfter werden lässt. Oft sind dabei die Kausalitäten jedoch nicht völlig klar. Fühlen Menschen sich gestress, weil sie ständig am Handy daddeln? Oder greifen sie zu digitalen Ablenkungen, weil sie das Gefühl haben, anders nicht mehr abschalten zu können? Eine Studie hat nun einen näheren Blick auf diese Zusammenhänge geworfen. In der Untersuchung wurde insbesondere deutlich, wie das Verhalten von Führungskräften die Mitarbeiter in ihrer Digitalnutzung beeinflusst und bisweilen auch stresst. Wenn E-Mails in den Abendstunden verschickt werden, setzt das - oft gar nicht beabsichtigt - einen Erreichbarkeitsdruck für die Mitarbeitenden. Das Forscherteam ging solche unterschwelligen Stressoren in einer Führungskräfteschulung direkt an, um mehr Bewusstheit für die Wirkungen zu entwickeln. Bei einer anschließenden Erhebung zeigte sich, dass die Mitarbeitenden der Geschulten nun weniger Stress empfanden und abends besser abschalten konnten.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print=1&id=801716" target="_blank">Den Feierabend zurückerobern, idw 22.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=digitale-ermüdung-henne-oder-ei</link>
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<pubDate>Fri, 30 Sep 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Moderate Bewegung hält den Geist fit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sitzen ist das neue Rauchen - eine Diagnose, die sich womöglich auch mit Blick auf die steigenden Demenzzahlen bewahrheitet. Die Forschung zur Frage, ob Bewegung ein guter Schutzmechanismen gegen die Degeneration des Geistes sein kann, jedenfalls blüht. Der Klassiker, dass 10.000 Schritte pro Tag der beste Schutz für die Gesundheit sein sollen, kann inzwischen als widerlegt gelten, denn verschiedene Untersuchungen haben die Wirkung von Bewegung längst mehr im Detail durchleutet. So zeigt eine Studie, dass 9.800 Schritte am Tag das Demenzrisiko um die Hälfte reduzieren. Wer nur 3.800 Schritte schafft, ist allerdings schon um 25 Prozent besser geschützt als die Bewegungsmuffel. Es muss also nicht immer das Maximum sein, um zumindest deutliche gesundheitliche Effekte zu erzielen. Auch die Gehgeschwindigkeit kann zu einem Pluspunkt werden. Wenn Menschen 6.300 Schritte am Tag zurücklegen und einen Teil dieses Pensum in schnellerem Gang (mit 112 Schritten pro Minute) absolvieren, senken sie ihr Demenzrisiko nämlich sogar um 57 Prozent. Das dürfte eine gute Nachricht sein für all jene, die glauben, nicht genug Zeit für ein bisschen zusätzliche Bewegung im Alltag zu haben.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/demenz-wie-man-mit-bewegung-das-alzheimer-risiko-verringern-kann-18328996.html#void" target="_blank">112 Schritte pro Minute gegen das Vergessen, FAZ 20.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=moderate-bewegung-hält-den-geist-fit</link>
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<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Wenn die Freizeit zum Stressfaktor wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Freizeit ist zum Abschalten da, doch für mehr und mehr Menschen wird die freie Zeit jenseits von Job und familiären Verpflichtungen zur Stressfalle. Der Freizeit-Monitor 2022 hat deshalb in diesem Jahr insbesondere das Thema Stress in der Freizeit näher betrachtet. Laut der repräsentativen Studie fühlt sich bereits ein Drittel der Bevölkerung bei der eigenen Lebensplanung gestress. 2015 waren es noch rund 30 Prozent. Die Hälfte der Befragten leidet unter dem Gefühl, nicht genügend Zeit für sich selbst zu haben. Knapp die Hälfte sorgt sich um zu hohe Geldausgaben. Und 41 Prozent hadern mit ständiger Erreichbarkeit. Ständig gehetzt zu sein, dürfte auch viel mit der gestiegenen Internetnutzung zu tun haben, die für 97 Prozent der Befragten fester Teil des Alltags ist. Vor zehn Jahren traf dies nur auf die Hälfte der Bevölkerung zu. So tummeln sich zwei Drittel der Menschen auf den zeitfressenden Plattformen wie Facebook, TikTok oder Instagram. Gerade hier scheinen sich die User durch ihr Nutzerverhalten und die Inhalte, die sie posten, gegenseitig zu stressen. Zumindest empfindet das die Hälfte der bis zu 34-Jährigen so, in der Gesamtbevölkerung immerhin ein Drittel. Vor 40 Jahren war das Freizeitverhalten noch ein gänzlich anderes, ruhiger und analoger. Damals waren die beliebtesten Beschäftigungen Aktivitäten wie eine Zeitung zu lesen, etwas mit Freunden zu unternehmen oder ein Buch zu schmökern. Sie werden heute kaum noch regelmäßig ausgeübt. Der entpersönlichte Medienkonsum scheint seine ganz eigene Stressblase zu schaffen, von der sich immer mehr Menschen aufsaugen lassen. Immerhin die Hälfte der Befragten geht noch mindestens einmal die Woche spazieren oder in die Natur - wahrscheinlich würde es helfen, Aktivitäten wie diesen wieder einen höheren Stellenwert einzuräumen.
<br><a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/deutsche-fuehlen-sich-zunehmend-von-ihrer-freizeit-gestresst-a-75b9487a-dd5c-4d35-a6a5-ca427285b1b9?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ" target="_blank">Deutsche fühlen sich zunehmend von ihrer Freizeit gestresst, spiegel.de 20.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-die-freizeit-zum-stressfaktor-wird</link>
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<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wollen junge Arbeitende zu viel?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Arbeitnehmer-Nachwuchs ist für viele Führungskräfte immer noch ein Rätsel, denn mehr und mehr zeigt sich, dass die neue Generation von Beschäftigten deutlich anders tickt als die älteren Altersgruppen. Personaler sind immer wieder verblüfft, wenn junge Bewerber.innen vor allem nach guter Work-Life-Balance fragen, anstatt danach, was sie für das Unternehmen leisten können. Eine neue Umfrage legt verschiedene Diskrepanzen zwischen altgedientem Personal und Nachwuchs offen. 57 Prozent aller Erwerbstätigen etwa meinen, dass die Generation Z zu viel Wert auf eine gute Work-Life-Balance legt. Und nahezu zwei Drittel der Führungskräfte stimmen dem zu. 44 Prozent der Angestellten und sogar 47 Prozent der Entscheider bemängeln außerdem, dass die junge Generation zu hohe Erwartungen an Führende stellt. Die Frage ist vielleicht auch, wie man solche Forderungen und Diagnosen einordnet. Denn vielleicht sind die Wünsche des Nachwuchses nicht allein altersbedingt, sondern deuten auf einen umfassenderen kultruellen Wandel hin. Andere Studien zeigen immer deutlicher über verschiedene Altersgruppen hinweg, dass viele Beschäftigte gerne weniger Zeit für die Lohnarbeit aufwenden möchten, um mehr Spielraum für ihr Leben als Ganzes zu haben. Was vielleicht auch etwas mit der Verdichtung der Arbeit zu tun hat. In Zeiten der Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit und des Bombardements mit Mails und Chat-Nachrichten sind die typischen Arbeitstage für viele Menschen intensiver geworden und das schlaucht. Ältere Beschäftigte wurden noch in anderen Arbeitskulturen sozialisiert und haben vielleicht deshalb auch noch ein anderes Wertesystem (und blenden vielleicht die eigenen Überbelastungen und unerfüllten Wünsche leichter aus). Die junge Generation hingegen steigt in einem Umfeld in den Beruf ein, das vielerorts schon auf Verschleiß programmiert ist. Da auf das eigene Wohlbefinden zu achten (man könnte auch sagen, auf die eigene Gesundheit!), klingt irgendwie vernünftig. Und von Führenden zu erwarten, dass sie dieses Wohl mitberücksichtigen, wohl auch.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/exklusive-umfrage-zwei-drittel-der-entscheider-haelt-die-gen-z-fuer-nicht-kritikfaehig/28683746.html" target="_blank">Zwei Drittel der Entscheider hält die Gen Z für nicht kritikfähig, Wirtschaftswoche 19.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wollen-junge-arbeitende-zu-viel</link>
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<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office wird schleichend zur Normalität, zumindest für einige]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten zweieinhalb Jahren hat die Pandemie die Gepflogenheiten der Arbeitswelt kräftig durcheinander gewirbelt. Viele Arbeitende haben sich daran gewöhnt, von Zuhause aus zu arbeiten. Und aktuelle Untersuchungen zeigen, dass zumindest in überschaubarem Ausmaß das Home Office zur neuen Normalität des Arbeitslebens gehört. Einer Untersuchung des ifo-Instituts zufolge, die die Home-Office-Quoten für 27 Länder ausgewertet hat, kommt zu dem Schluss, dass über alle Länder hinweg im Schnitt inzwischen an 1,5 Tagen von Zuhause aus für die Firma gearbeitet wird. Eine weitere Umfrage zeigt: Die Arbeitnehmer.innen hätten gerne mehr Spielraum für Home-Office-Tage, die Arbeitgeber.innen hingegen sind zögerlicher. So addiert sich die durchschnittlich gewünschte Arbeitszeit Zuhause aus Sicht der Beschäftigten auf 1,7 Tage, während die Firmen am liebsten nur 0,7 Tage pro Woche zugestehen würden. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich diese unterschiedlichen Präferenzen in Zukunft weiterentwickeln. In Branchen, in denen Arbeitskräfte knapp sind und Home Office sich gut bewerkstelligen lässt, dürfte der Druck auf Unternehmen zunehmen, hier beschäftigtenfreundlichere Angebote zu entwickeln.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/homeoffice-ist-international-beliebt-bei-arbeitnehmern-mehr-als-bei-arbeitgebern-18325446.html#void" target="_blank">Das Heimbüro ist rund um die Welt beliebt, FAZ 18.9.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Inflation schlägt bereits auf die Gesundheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Je mehr Monate mit hoher Inflation ins Land gehen, umso angeschlagener fühlen sich viele Deutsche. Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov zufolge fühlt sich bereits gut die Hälfte der Befragten durch die mit der Preisentwicklung verbundenen finanziellen Sorgen gesundheitlich belastet. Bei 47 Prozent sind es körperliche Symptome wie Bauchschmerzen oder Schlafstörungen, die aus den sie plagenden Sorgen resultieren. 42 Prozent machen sich mehr Sorgen um ihre finanzielle Zukunft als vor dem Anstieg der Inflation. Jede.r Fünfte schämt sich außerdem für die eigene finanzielle Misere, die aus den äußeren Umständen resultiert. Für den Alltag viele hat die Situation bereits gravierende Folgen. 71 Prozent haben bereits ihr Konsumverhalten verändert, schieben Ausgaben hinaus und verzichten auf nicht unbedingt Benötigtes. Bei einem Viertel übersteigen dennoch die zu leistenden Zahlungen bereits ihre Einnahmen. Sogar 61 Prozent wären überfordert, wenn sie unerwartete Ausgaben in Höhe von 1.500 Euro stemmen müssten. Mit Blick auf die weiter steigenden Preise für Energie und Strom dürfte auch die gesundheitliche Belastung vieler sich weiter erhöhen.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/schlafstoerungen-bauchschmerzen-angstzustaende-haelfte-der-deutschen-klagt-ueber-gesundheitsprobleme-durch-steigende-lebenshaltungskosten-a/" target="_blank">Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Angstzustände: Hälfte der Deutschen klagt über Gesundheitsprobleme durch steigende Lebenshaltungskosten, Business Insider 14.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=inflation-schlägt-bereits-auf-die-gesundheit</link>
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<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Mitarbeitern fehlt es oft an Identifikation mit dem Arbeitgeber]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeitgeber sind sich oft kaum bewusst, wie viele - leicht zu verbessernde - Faktoren die Identifikation ihrer Mitarbeiter mit dem Unternehmen untergraben. Eine aktuelle Repräsentativbefragung im Auftrag der  Deutschen Employer Branding Akademie (DEBA) zeigt: Immerhin zwei Drittel der Angestellten würde ihrem Arbeitgeber auch ein zweites Mal treu bleiben. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Jede.r dritte Beschäftigte ist wankelmütig. Von jenen, die bleiben wollen, glaubt ein gutes Drittel, dass ihre Kollegen den Job für mehr Geld wechseln. Weitere Gründe sind jeweils ein Viertel der &quot;fehlende Spaß bei der Arbeit&quot;, &quot;mangelnde Weiterentwicklungsperspektiven&quot; oder &quot;schwierige Vorgesetzte&quot;.  Eine große Mehrheit von zwei Dritteln findet, dass gute Arbeitgeber sich durch eine faire Behandlung ihrer Mitarbeiter auszeichnen. Für gut die Hälfte ist ein positives Arbeitsklima relevant, für ein Viertel sind es flexible Arbeitszeiten und -orte. Die Höhe des Gehalts hingegen ist nur für jede.n Fünften ausschlaggebend. Statt viel Geld in teures Employer Branding zu stecken, würde es den meisten Unternehmen wahrscheinlich helfen, sich einfach ein bisschen besser um ihre Mitarbeiter und deren Bedürfnisse zu kümmern.
<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/zweifel-am-arbeitgeber-was-beschaeftigte-wirklich-abschreckt-a-73ef7ea6-380c-42ca-b3fc-a926e145b501" target="_blank">Was Beschäftigte wirklich abschreckt, spiegel.de 13.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mitarbeitern-fehlt-es-oft-an-identifikation-mit-dem-arbeitgeber</link>
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<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Kann man pro-sozialem Verhalten auf die Sprünge helfen? ]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Empathische Menschen neigen dazu, anderen aus sich heraus zu helfen. Bei weniger selbstlosen Zeitgenossen helfen bisweilen Anreize, um sie zu einem sozialeren Verhalten zu motivieren. Aber verändern solche Interventionen die grundsätzliche Haltung von Menschen? Oder braucht es vielleicht dann immer neue Anstupser, um bei ihnen pro-soziales Verhalten auszulösen? Eine neue Studie zeigt: Menschen, die ohnehin zu Empathie neigen, werden durch Anreize kaum zusätzlich motiviert. Es kann sogar passieren, dass solche äußeren Motivatoren bei ihnen einen gegenteiligen Effekt bewirken. Menschen, die eher egoistisch handeln, lassen sich durch Anreize hingegen bisweilen umstimmen und zu sozialerem Verhalten bewegen. Doch beschränkt sich die Wirkung solcher Interventionen meist auf den konkreten Moment, während die Betroffenen ihre grundsätzliche Haltung zum Leben und ihren Mitmenschen nicht verändern. Prosoziales Nudging mag also im Einzelfall die gewünschten Wirkungen zeigen, ist aber im Hinblick auf längerfristige Verhaltensveränderungen kein Selbstläufer.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news801007" target="_blank">Mitgefühl: Ein Anreiz hilft nicht immer, idw 12.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kann-man-pro-sozialem-verhalten-auf-die-sprünge-helfen-</link>
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<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 08:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Apps bei Depressionen nicht unbedingt erste Wahl]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Meditation zu einer Trendmethode auch bei der Behandlung von Depressionen geworden ist und immer mehr Apps sich als Helfer beim Erlernen von Achtsamkeitsmethoden anbieten, liegt für manche die Schlussfolgerung nahe, dass eine Therapie im Zweifelsfall vielleicht unnötig ist. Experten wie Ulrich Hegerl, Professor an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Goethe-Universität Frankfurt, raten indes davon ab, depressive Symptome einfach selbst kurieren zu wollen, im Glauben, die App werde es schon richten. &quot;Wenn ich mich entspannen will, kann eine Yoga- oder Achtsamkeits-App mir eine nette Anleitung geben. Sobald ein Mensch aber tatsächlich eine Depression hat, ändert sich das: Auch eine leichte Depression ist eine schwere Erkrankung des Gehirns&quot;, sagt Hegerl in einem Interview mit der Welt. Er stellt nicht in Frage, dass insbesondere explizit medizinische Apps, die entsprechende Qualitätskriterien erfüllen, eine gute Unterstützung zu einer Therapie bieten können. Doch warnt er auch vor reiner Selbstbehandlung, da vielen Betroffenen die Schwere ihrer Erkrankung womöglich nicht klar sei: &quot;Depression ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung und da ist es eine schlechte Idee, sich etwas aus dem Internet herunterzuladen und sich selbst zu behandeln. Die Lebenserwartung bei der Diagnose Depression ist im Durchschnitt um zehn Jahre reduziert. Herzinfarkt, Schlaganfall, Suizid – viele Risiken sind deutlich erhöht. Eine fachkundige Behandlung ist erforderlich.&quot; Menschen mit akutem Leidensdruck, die lange auf einen Therapieplatz warten müssen, rät Hegerl zum Gang zum Hausarzt oder Psychiater, da diese mit Antidepressiva bei der Überbrückung der Wartezeit helfen könnten.  Der Psychiater mag hier eher konservativ argumentieren. Allerdings ist es wirklich bedenkenswert, wie weitreichend inzwischen die Do-it-Yourself-Mentalität geworden ist. Eine kulturelle Grundhaltung, derzufolge jeder seine eigenen Probleme möglichst schnell am besten alleine löse, führt bei vielen Menschen zu besonderem Leidensdruck. Manchen, insbesondere jenen, die keine wirkliche Depression haben, sondern womöglich einfach etwas mehr Entspannung brauchen, können diverse App sicherlich einen Weg zu konstruktiven Verhaltensänderungen ebnen. Aber manchmal ist ärztliche Abklärung auch hilfreich, um nicht in eine Sackgasse zu geraten.
<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article241008667/Depressionen-Hier-kommen-Therapie-Apps-an-ihre-Grenzen.html" target="_blank">Therapie mit Tablet? Hier kommen Depressions-Apps an ihre Grenzen, welt.de 12.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=apps-bei-depressionen-nicht-unbedingt-erste-wahl</link>
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<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sport ist besser für Erholung als Social Media]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Trübe Gedanken hinter sich lassen und einfach mal ein bisschen entspannen -  viele Menschen meinen, das in Social-Media-Konsum zu finden. Eine Studie der Ruhr-Universität legt jedoch nahe, dass wir diese Gewohnheit überdenken sollten. Die Wissenschaftler hatten für eine zweiwöchige Intervention mehrere Gruppen gebildet, um herauszufinden, welche Veränderungen im Freizeitverhalten der Psyche am wohlsten tun und depressive Verstimmungen mindern. Eine Versuchsgruppe sollte ihren Social-Media-Konsum täglich um eine halbe Stunde reduzieren, eine andere ihre sportlichen Aktivitäten um eine halbe Stunde erhöhen und eine dritte Gruppe diese beiden Maßnahmen kombinieren. In den Befragungen nach der Intervention zeigte sich: Sowohl weniger Social Media als auch mehr Sport führten zu einem verbesserten psychischen Wohlbefinden, weniger depressiven Symptomen und größeren Glücksgefühlen. Beide Maßnahmen kombiniert zeigten einen noch stärkeren Effekt. In der Nachuntersuchung, die die Studienteilnehmenden ein halbes Jahr lang begleitete, zeigten sich außerdem dauerhafte Verhaltensveränderungen, denn die Reduktion im Social-Media-Konsum bzw. die erhöhte sportliche Aktivität wurden von den Teilnehmenden zumindest zum Teil auch nach dem eigentlichen Experiment beibehalten.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news800779" target="_blank">Sportrunde drehen statt Social-Media-Story sehen, idw 7.9.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sport-ist-besser-für-erholung-als-social-media</link>
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<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstüberschätzung von Studierenden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt Berufszweige, in denen die dort Arbeitenden in besonderer Weise von sich selbst, ihrer Bedeutung und ihrer Leistungsfähigkeit überzeugt sind. Und womöglich wird der Same dafür schon in der Zeit an der Universität gelegt. Die FAZ jedenfalls lässt sich in einer Kolumne recht bissig über die an Selbstüberschätzung grenzenden Selbstbilder von BWL-Studierenden aus. Der Kommentar wittert Selbstbeweihräucherung: &quot;Derzeit geistert der High Performer durch die Flure der ökonomisierten Bologna-Universität. In der Wirtschaft schon lange zu Hause, erobert er sich in den Hochschulen neues Terrain. High Performer heißt so viel wie Leistungsträger, meint also jene, die von sich glauben, überdurchschnittlich viel zu leisten. Zwar denken das aktuell vor allem BWL-Studenten, mit mehr als 240 000 an der Zahl sind das aber eine Menge. Das mit Abstand beliebteste Studienfach Deutschlands setzt Maßstäbe, und die stehen für viele Studenten nicht mehr im Zeichen eines abstrakten Bildungsgedankens, sondern im Sinne der klaren Karriereorientierung.&quot; Vielleicht ist es aber auch umgekehrt? Liest man nämlich die Beschreibung der FAZ, was diese High Performer ausmacht, ahnt man, dass diese sich schlicht sehr weitreichend die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu eigen gemacht haben: &quot;Der High Performer unterwirft die Welt der linearen Kausalität des Geldverdienens. Wer etwa besonders gesund lebt, kann sich beim Lernen besser konzentrieren und schreibt so bessere Noten. Ein besseres Zeugnis bedeutet einen besseren Lebenslauf, heißt einen tollen Job und damit unglaublich viel Kohle. Die Idee vom High Performer verschiebt den Fokus des Studenten vom Denken auf das Machen. Es geht nicht mehr um das, was im Kopf passiert, sondern ausschließlich um nachweisbare Erfolge auf dem Papier.&quot; Letztlich geht es vielleicht gar nicht so sehr um die Studierenden, sondern mehr darum, welche Bilder eines erstrebenswerten Lebens und dienlicher Leistung wir in die Welt bringen, verbreiten und leben. &quot;Der High Performer ist so der Totengräber der ursprünglichen Idee der Universität. Wörtlich gesehen, ist er jemand, der ständig performen muss, also Leistung zu bringen hat. Zeiten der produktiven, langen Weile sind ihm fremd. Es gibt ihn nur im Präsens: im stetigen Tun mit kalkuliertem Nutzwert&quot;, schreibt die FAZ. Aber haben sich nicht gerade die Universitäten mit der Bologna-Reform in genau diese Richtung schon seit Jahren bewegt? Wer ständig Credit Points hinterherhecheln muss, weil er sonst die ihm zugestandene Studiendauer überschreitet, muss wohl immer produktiv sein. Und, falls er/sie sich die Bildung mit Kredit finanziert, auch früh nach den späteren Gegenwerten schielen. Es geht nicht um BWL, letztlich geht es darum, in welcher Welt wir leben möchten und welche Anreize wir auch im Bildungssystem vermitteln.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/high-performer-hochschulen-bwl-18240567.html#void" target="_blank">Hohler Kürbis, FAZ 21.8.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Tiefendimension von Achtsamkeit erkunden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gerade die News von gestern hat einmal mehr gezeigt, wie leicht Achtsamkeit heute benutzt werden kann, um Schwierigkeiten des Alltags und des Zusammenlebens instrumentell zu negieren. In den Augen vieler, die Achtsamkeit eher als eine grundlegende Kultur der Innenschau betrachten, ist das jedoch gar nicht die Aufgabe des Innenhaltens. &quot;Wir entwickeln sehr schnell Strategien, um uns von negativen Emotionen oder Problemen abzulenken, zum Beispiel durch Netflix, Social Media oder sogar Alkoholkonsum. Bei Achtsamkeit geht es hingegen darum, dieses Ausweichverhalten zu umgehen und zu lernen, sich bewusst mit allen Seiten des Lebens auseinanderzusetzen. Achtsamkeit heißt für mich immer, in Beziehung zu sich selbst und seinem Umfeld zu leben. Damit ist Achtsamkeit kein Hobby oder eine Phase, sondern eine grundsätzliche Haltung&quot;, sagt etwa Martina Aßmann,  Arbeitsmedizinerin, Psychotherapeutin und Vorsitzende des MBSR-Verbandes in Deutschland, in einem Interview mit dem Stern. In ihren Augen ist das Innehalten ein möglicher Weg zu mehr Selbsterkenntnis, der Menschen vielleicht milder werden lässt, sich selbst und auch anderen gegenüber: &quot;Wir lernen durch Achtsamkeit, eine gesunde Beziehung zu uns selbst aufzubauen. Damit legen wir wiederum die Basis, um auch eine richtige Verbindung zu unserem Umfeld und unserer Lebenswelt zu entwickeln. Wenn ich mich mit mir selbst auseinandersetze, dann lerne ich auch, meine Macken und Fehler zu akzeptieren. Das schärft dann auch meinen Blick dafür, dass andere Menschen eben auch Makel haben, die es zu akzeptieren gilt.&quot; Den typischen Selbstoptimierern versucht Aßmann den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem sie darauf verweist, dass die typischen Kompensationsbemühungen auf Dauer eher nicht tragfähig seien: &quot;Immer wieder wird Achtsamkeit leider auch zweckentfremdend. Es kommen zum Beispiel zunehmend Leute auf mich zu, die durch Achtsamkeit noch leistungsfähiger und perfekter werden wollen. Es geht dabei also auch um Selbstoptimierung. Und das mag sogar eine Weile lang gut gehen, aber langfristig wird man mit diesem Anspruch nicht glücklich.&quot;
<br><a href="https://www.stern.de/gesundheit/mbsr--was-achtsamkeit-wirklich-leisten-kann-32643032.html" target="_blank">Weniger Stress, mehr Lebensfreude: was Achtsamkeit wirklich leisten kann, stern.de 19.8.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-als-tiefere-lebensart</link>
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<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit als Helfer bei Vertrauensbrüchen?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Enttäuschte Mitarbeiter können für Unternehmen eine Zeitbombe sein. So geben etwa 90 Prozent der gegenwärtig in US-Unternehmen Beschäftigten an, sich schon einmal böswillig gegenüber ihrem Arbeitgeber verhalten zu haben. Sei es durch gezieltes Zuspätkommen, langsames Arbeiten oder ähnliche Boykottmaßnahmen - Angestellten fällt einiges ein, wenn sie enttäuscht werden, insbesondere wenn sie glauben, Opfer von Vertrauensbrüchen geworden zu sein, beispielsweise weil sie eine versprochene Gehaltserhöhung dann doch nicht bekamen oder ihnen die Arbeit im Home Office verwehrt wird. Eine Studie unter der Beteiligung der Otto Beisheim School of Management legt nun nahe, dass Achtsamkeit hier helfen könnte, die Kollateralschäden zu reduzieren. &quot;Durch die Methode lernen Menschen, sich selbst besser zu kontrollieren und weniger emotional zu reagieren. Zwei Achtsamkeitsprozesse sind entscheidend, um sowohl auf emotionaler als auch auf Verhaltensebene flexibler zu reagieren: die Entkopplung gemachter Erfahrungen von der eigenen Person und weniger Automatismus in den Reaktionen. Durch die Entkopplung ist das Ich in der eigenen Wahrnehmung weniger stark involviert und die Person in der Lage, mental Abstand zu den Ereignissen und Erfahrungen zu nehmen. Achtsame Menschen können mit negativen Erfahrungen daher neutraler umgehen und ihre emotionale Wirkung enttarnen. Sie reagieren dadurch bewusster und weniger impulsiv. So gelingt es ihnen, ein nicht erfülltes Versprechen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, mildernde Faktoren zu berücksichtigen und für Alternativen zur Beilegung des Konflikts offen zu sein&quot;, erklärt Pisitta Vongswasdi, Juniorprofessorin an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Wird hier Achtsamkeit einmal mehr für ein bisschen soziale Kosmetik bemüht? Vongswasdi warnt davor, solche Methoden zu leichtfertig als Kompensationsstrategie zu nutzen: &quot;Beachten Sie, dass Achtsamkeitstrainings nicht dazu dienen sollten, Mitarbeitende zu beschwichtigen, damit Sie oder Ihr Unternehmen weiterhin Vertrauensbrüche begehen können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Angestellte können nach einem Vertrauensbruch zu Recht verärgert sein.&quot; Umgekehrt könnte es vielleicht auch jenen, die in der Rolle sind, solche Vertrauensbrüche gegenüber Untergebenen zu begehen, etwas mehr Achtsamkeit helfen, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.
<br><a href="https://www.whu.edu/de/forschung/whu-knowledge/mit-achtsamkeit-gegen-boeswilliges-verhalten-in-unternehmen/" target="_blank">Mit Achtsamkeit gegen böswilliges Verhalten in Unternehmen, WHU-Blog 17.8.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-als-helfer-bei-vertrauensbrüchen</link>
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<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Anteilnahme hilft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn andere Probleme haben oder in der Klemme stecken, ist es oft ein natürlicher Reflex, ihnen helfen zu wollen. Doch viele Menschen halten sich dann mit Unterstützung zurück, weil sie in Sorge sind, keine wirkliche Hilfe zu sein und keine dienlichen Ratschläge geben zu können. Eine neue amerikanische Studie legt nun nahe, dass diese Sorgen unbegründet sein dürften. In ihrer Untersuchung mit rund 600 Teilnehmenden fanden die Forschenden heraus, dass es mehr die erfahrene Zuwendung als solche ist, die Menschen in Phasen des Bedrücktseins weiterhilft und dass die Betroffenen oft gar nicht primär etwas wie funktionale Hilfe erwarten. Einfach Mitgefühl zu bekunden oder wärmende Worte für das ersichtliche Leid zu finden, also schlicht Anteilnahme auszudrücken, stieß in der Studie bei den Betroffenen auf sehr positive Resonanz. Sich zurückzuhalten, auch wenn man keine klugen Ratschläge parat hat, ist also gar nicht notwendig.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/unterstuetzung-waerme-ist-wichtiger-als-kompetenz/2049039" target="_blank">Warmherzigkeit ist wichtiger als Kompetenz, spektrum.de 16.8.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Glück des Alleinseins]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Pandemie haben viele Menschen durch die phasenweise erzwungene Isolation unser menschliches Miteinander auf neue Weise schätzen gelernt. Unerwünschte Einsamkeit ist ohnehin ein großes Thema vieler moderner Gesellschaften, da der Zusammenhalt von Familien oder auch Freundeskreisen oft unter den Ansprüchen einer Leistungskultur leidet. Doch es gibt auch Menschen, die ganz bewusst die Einsamkeit suchen und Alleinsein als großes Glück empfinden. Die Webseite evangelisch.de etwa hat ein Interview mit der Einsiedlerin Maria Anna Leenen geführt, die seit Jahren als Eremitin in einem Bauernhaus in der Nähe von Osnabrück lebt. Sie sagt: &quot;Für mich ist Alleinsein die riesengroße, unverzichtbare Chance, mir selbst, dem Menschsein und dem Sinn des Glaubens an Gott auf die Spur zu kommen. Das kann ich nur in intensiven Gebeten, Kontemplation und Lesen in der Bibel. Es ist nicht immer leicht. Aber es ist das Schönste, was ich mir vorstellen kann.&quot; Leenen lebt ein sehr fokussiertes Leben, geprägt von regelmäßigen Gebetszeiten, der Arbeit auf ihrem kleinen Hof, dem Studium christlicher Literatur und dem Schreiben von Büchern über ihre Erfahrungen. Von Zeit zu Zeit empfängt sie auch Besuchende. Es ist eine Selbstgenügsamkeit, die keine Bestätigung von anderen braucht, eine in unserer Zeit eher ungewohnte Perspektive. Für sich einsam fühlende hat die Eremitin einen Rat: &quot;Ich rate ihnen, sich den Urgrund ihrer Einsamkeit bewusst zu machen, sich diese Gedanken aufzuschreiben, auf den Küchentisch oder neben das Bett zu legen. Damit sie immer mal wieder draufgucken und sich dadurch selbst auf die Spur kommen können.  ... Jemand fragte mich einmal: Wenn niemand da ist, der mir sagt, ich bin - bin ich dann oder bin ich dann nicht? Als schmerzlich empfundene Einsamkeit hängt oft mit einem defizitären Selbstbild zusammen. Es ist das Gefühl, nicht geliebt oder überhaupt wahrgenommen zu werden.&quot; Mit unseren üblichen Ablenkungen wie Fernsehen oder Facebook versuchen wir  oft, uns einfach abzulenken, um nicht mit uns selbst zu sein und uns, mit all unseren Wünschen und Schwächen, näher zu kommen. Allein zu sein kann auch ein Türöffner sein, sich wieder wirklich zu begegnen - das verändert dann auch die Begegnungen mit anderen Menschen.
<br><a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/204431/14-08-2022/so-sieht-der-alltag-einer-eremitin-aus" target="_blank">So sieht der Alltag einer Eremitin aus, evangelisch.de 14.8.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-glück-des-alleinseins</link>
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<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich bin dann mal weg]]></title>
<category>sonstiges</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Ferienzeit ist vorbei, doch für das Blog steht die nächste kurze Auszeit an, denn wir berichten nicht nur über Themen wie Achtsamkeit, sondern praktizieren sie auch. Ich bin die nächsten Tage auf Retreat in Berlin, nicht nur in tiefer Stille, sondern auch in Beziehung mit all dem, was gegenwärtig in der Welt geschieht. Wir werden, auch an öffentlichen Orten, unsere Praxis der Stille dem Thema <a href="https://evolve-world.org/berlin-retreat/" target="_blank">Wholeness in the Face of Fragmentation</a> widmen. Und sind ab 12. September dann wieder mit frischen News für euch da.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ich-bin-dann-mal-weg</link>
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<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stress wird früher erkannt, aber bleibt ein großes Thema]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Fast kein Monat vergeht, in dem nicht neue Zahlen belegen, dass der Stresspegel der Bevölkerung wächst. Eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag an das Arbeitsministerium Mitte des Jahres etwa verdeutlicht: Jedem fünften Arbeitenden gelingt es nicht, die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten zwischen Arbeitseinsätzen einzuhalten. Und fast ein Drittel hat keine Möglichkeit, sich die gesetzlich festgelegten Ruhepausen während der Arbeitszeit zu gönnen. Die gute Nachricht - da Stress so allgegenwärtig ist, werden Menschen auch im Umgang damit sensibler. Markus Heinrichs, Leiter einer Stressambulanz in Freiburg, etwa hat in den letzten 20 Jahren bemerkt, dass Menschen sich heute bereits Hilfe suchen, wenn sie noch nicht völlig ausgelaugt sind oder gar einen Zusammenbruch haben. Besonders gefährdet von überbordenden Anforderungen ist seiner Erfahrung die so genannte Sandwichgeneration, Menschen zwischen 30 und Mitte 40, die im Beruf durchstarten, aber gleichzeitig im Privatleben großes zu stemmen haben wie Familiengründung oder Hausbau. Da werde der erlebte Stress leicht chronisch, und das könne gefährlich sein: &quot;Stressreaktionen kann man gut mit standardisierten Stresstests messen, bei denen wir unter anderem Herzrate, Blutdruck, das Stresshormon Kortisol oder auch psychologische Parameter wie Ängstlichkeit messen. Bei einer gesunden Person sollte dieser Pegel nach einer Stresssituation wieder schnell sinken. Chronisch gestresste Personen sind viel zu lange hochreguliert. Die kriegen diese Gedanken auch nicht los, wenn etwas nicht geklappt hat. Es gibt auch einen Extremfall: Manche Dauergestresste reagieren gar nicht mehr auf eine solche Situation. Die sind einfach zu erschöpft für eine biologische Stressreaktion.&quot; Heinrichs sieht seine Ambulanz nicht als Reparaturbetrieb. Ihm und seinen Mitarbeitenden geht es darum, Menschen wieder ein gesundes Leben zu ermöglichen. &quot;Wir machen eine umfangreiche Diagnostik und folgen keinem unrealistischen Lebensstil. Zynisch gesagt: Es ist nicht unsere Aufgabe, dass wir Leute fitschrauben für die schrecklichsten Arbeitsbedingungen. Ein Therapieziel kann auch sein, herauszufinden, wie jemand wieder ein zufriedenes Leben führen kann&quot;, sagt er. Zufriedenheit kann auch bedeuten, nicht zu versuchen, jeder noch so unrealistischen Leistungserwartung hinterherzuhecheln. Gleichzeitig erfordert das viel Seelenstärke in einer Arbeitskultur, die nach immer mehr Einsatz verlangt. Vielleicht führt die Tatsache, dass immer mehr Menschen dem dauerhaft nicht standhalten können, aber auch dazu, dass sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass menschliche Leistungsfähigkeit natürlichen Grenzen unterliegt.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/stressambulanz-leiter-markus-heinrichs-vor-allem-leute-in-der-sandwichgeneration-leiden-unter-chronischem-stress-/28344886.html" target="_blank">„Vor allem Leute in der Sandwichgeneration leiden unter chronischem Stress“, Wirtschaftswoche 16.8.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-wird-früher-erkannt-aber-bleibt-ein-großes-thema</link>
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<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum Achtsamkeit politischer werden sollte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Trends bringen immer auch Kritik hervor und seit Meditation und Achtsamkeit zu einem Breitenphänomen geworden sind, bekommt auch die meditative Beschaulichkeit Risse. Ein neuer Artikel des Philosophie Magazins etwa beschreibt das herausforderne Wechselspiel zwischen achtsamkeitsgetriebener Kulturkritik und der Vereinnahmung des Spirituellen. Kilian Thomas schreibt: &quot;Die Konjunktur der Spiritualität lässt sich beinahe als Korrektiv zur Transzendenzlosigkeit der Moderne begreifen. Die gesellschaftspolitische Wirksamkeit wird jedoch allzu oft blockiert. Allerdings nicht, wie anzunehmen wäre, von einer zensierenden Übermacht, die in der Spiritualität ihren zu unterdrückenden Widersacher erkennt. Im Gegenteil, der sublime Spätkapitalismus übt sich erfolgreich darin, spirituelle Werte in seinem Sinne umzugestalten: Längst wird etwa Yoga als Wellness und produktivitätssteigernde Methode der Selbstoptimierung vermarktet.&quot; Er kritisiert, dass praktizierte Achtsamkeit leicht zu einer Ausweichbewegung vor der Gegenwartskultur mit ihren Leistungswünschen und ihrer Hektik werde. Und er bemängelt eine Trennung von gesellschaftlichem Handeln und persönlichem Wachstum, die dazu führe, dass sich die grundsätzlichen Verhältnisse nicht verändern. &quot;Während aktivistische Kreise den Wandel von politischen Strukturen anstreben und dabei oft das Individuum ausklammern, fokussieren sich spirituelle Kreise meist ausschließlich auf den persönlichen Wandel. Wahres Potenzial zur Veränderung hätte indes eine Synthese beider Kräfte&quot;, so Thomas. Wie diese aussehen könnte, deutet er mit einem Zitat Foucaults an, das im Kontext der iranischen Revolution entstand. Foucault meinte: &quot;Aber vor allem müssen wir uns selbst verändern. Wir müssen unsere Lebensweise, unser Verhältnis zueinander, zu den Dingen, zur Ewigkeit, zu Gott usw. vollkommen verändern. Nur bei solch einer radikalen Veränderung unseres Erlebens wird es eine echte Revolution geben.&quot; Es ist mehr als eine Veränderung im rein Persönlichen, die hier angesprochen wird, denn der Philosoph deutet auf unsere Beziehungen zum Leben, zur Mitwelt, zum Gegebenen. Und Beziehungen sind, so sie aktiv gestaltet werden und nicht als Rückzug nach innen eigentlich eine Beendigung der Beziehung darstellen, jener Möglichkeitsraum, in dem wir Veränderungen anstoßen können. Thomas fordert hier deutlich mehr öffentliche Verständigung: &quot;Folgt aus der spirituellen Lehre einer wechselseitigen Verbundenheit allen Lebens nicht eine Ethik der Verantwortung? Aus dem holistischen Weltbild das Ideal einer nachhaltigen und ausbeutungsfreien Wirtschaft? Aus dem meditativen Einheitserlebnis die soziale Pflicht zum engagierten Einsatz für geistige Werte? Eine stärkere Präsenz dieser und ähnlicher Überlegungen wäre eine wünschenswerte Ergänzung in den Debatten der Gegenwart. Die in spirituellen Kreisen geläufigen Ansätze in anthropologischer, ethischer und soziologischer Hinsicht verdienen größere Aufmerksamkeit. Mit mehr Mut zum öffentlichen Auftreten lässt sich die Gegenwart um eine sinnstiftende Kultur der Wiederverzauberung und des leidenschaftlichen Weltbezugs bereichern.&quot;</p>
<p><br><a href="https://www.philomag.de/artikel/revolution-der-achtsamkeit" target="_blank">Revolution der Achtsamkeit, Philosophie Magazin 17.8.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-achtsamkeit-politischer-werden-sollte</link>
<guid>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-achtsamkeit-politischer-werden-sollte</guid>
<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sich ergreifen lassen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Durch den Achtsamkeitstrend ist Spiritualität heute zu einer im Alltag stark präsenten Möglichkeit geworden. Uwe Habenicht, Mitbegründer der Waldkirche in St. Gallen, bringt zusätzlich zur Achtsamkeit die Natur ins Spiel und entdeckt in der Beziehung zu ihr eine befreiende Dynamik. &quot;Zunächst einmal ist ja die Natur für uns ein Raum, den wir außerhalb unseres Alltags betreten. Das heißt, wir verlassen unsere gewohnten Räume und gehen hinaus ... Das heißt, wir betreten etwas Neues, weil wir etwas Altes hinter uns lassen. Ich glaube, dass wir, wenn wir genau hinschauen, ja sehen, wie viele Menschen sich danach sehnen, Alltagslogiken hinter sich zu lassen und Bereiche zu betreten, die noch mal anders funktionieren als das, was sonst unseren Alltag prägt&quot;, sagt er. Und gerade dieser Perspektivwechsel erlaube es, sich der Tiefendimension des Lebens, seiner spirituellen Gründung, anzunähern: &quot;Das bedeutet, dass, sobald ich eben diesen alten Raum des Normalen verlasse, ich die Chance habe, Teil von etwas zu sein, was ich sonst eben nicht erlebe. Das ist für mich das Tor, das sich öffnet in Richtung Spiritualität.&quot; Mich spricht sehr an, wie Habenicht zwischen Achtsamkeit und Spiritualität unterscheidet und verdeutlicht, dass eine Vertiefung der Erfahrung möglich ist: &quot;Die Achtsamkeit ist für mich eine Vorstufe des Spirituellen. Achtsamkeit heißt für mich zunächst erst einmal, dass ich wieder Teil werde von etwas, was über mich hinausgeht, dass ich etwas wahrnehme, dass ich mir Zeit nehme, mich entschleunige. Das Religiöse oder – streng genommen – das Religiöse-Spirituelle beginnt aber da, wo ich weiß, dass ich mich in einem Raum befinde, wo eine Gegenwart von etwas anderem mir noch einmal so nahekommt, dass es mich auch wirklich verändert und auch mich sozusagen ergreift.&quot; Vielleicht liegt genau hier der Punkt, warum viele Achtsamkeitsmethoden oft eher eine stark selbstbezogene, vor allem psychologisch motivierte Praxis anregen und das &quot;Eigentliche&quot; von Meditation verpassen. Denn dieses Sich-Ergreifen-Lassen, sich etwas anzuvertrauen, das sich der eigenen Kontrolle entzieht, ist eine besondere Öffnung. Sie führt in Neuland. Ein Abenteuer, mit offenem Ausgang ...
<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/spiritualitaet-natur-meditation-himmelsrichtungen-100.html" target="_blank">Meditation in alle Himmelsrichtungen, Deutschlandfunk Kultur 14.8.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sich-ergreifen-lassen</link>
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<pubDate>Wed, 24 Aug 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Empathische Führung für alle!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie Leadership-Perspektiven, die, wenn sie auf dem Radar zuerst auftauchen, häufig erst einmal geschmäht werden, um dann Jahre später als ultimative Best Practice gefeiert zu werden. Die empathische Führung ist ein solches Phänomen. Vor 15 Jahren waren Empathie und das Thema Achtsamkeit vielen Führungskräften nicht mal ein Achselzucken wert und manche runzelten gar über das Esoterische solcher Vorstöße die Stirn. Heute wird empathische Führung als eine Art Meta-Trend gefeiert. Die Webseite &quot;Arbeits-ABC&quot; findet gar, sie sollte das Herz eines jeden Unternehmens sein. Mit dem Achtsamkeitstrend, der sich bei vielen gestressten Arbeitenden als Vermeidungsstrategie für Burnout etabliert hat, ist das Empathie-Vokabular salonfähig geworden. Und viele wissenschaftliche Studien belegen, dass empathische Führung in der Praxis einen positiven Unterschied macht und Empathie noch dazu auch im Erwachsenenalter erlernbar ist. Das verleitet dann leicht dazu, das nächste Allheilmittel auszurufen. Bei Arbeits-ABC klingt das so: &quot;Zusammenfassend kann gesagt werden: Wer sich in andere Menschen hineinversetzen kann, hat die Fähigkeit, Großes zu erschaffen. Denn Empathie fördert das Team und signalisiert den anderen: 'Ich bin für dich da'. Dies gilt vor allem für Vorgesetzte, die verstehen wollen, was ihre Angestellten antreibt, was ihnen Angst macht, was sie demotiviert und welche Art von Unterstützung förderlich ist.&quot; Ein Schaden für die Arbeitswelt sind solche Versprechen sicher nicht, wenn sie zur Nachahmung inspirieren. Doch oft blenden solche Empfehlungen aus, dass &quot;Empathie lernen&quot; damit verbunden ist, viele der im Business leider immer noch allzu üblichen Konkurrenz- und Wettbewerbsmechanismen zu überwinden, was leicht zur Herkulesaufgabe wird und nicht mal eben so gelingt. Ich bin gespannt, was nach dem Achtsamkeitstrend kommt. Wobei: Bis dieser wirklich durchsickert und ernstzunehmende Spuren hinterlässt, könnten locker noch einmal 15 Jahre ins Land gehen.
<br><a href="https://arbeits-abc.de/empathische-fuehrung/" target="_blank">Warum empathische Führung das Herz eines jedes Unternehmens sein sollte, Arbeits-ABC 11.8.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Aug 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein hohes Einkommen ist nicht alles]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer genug zum Leben hat und nicht auf die große Karriere aus ist, scheint, was das Einkommen angeht, eine Sättigungsgrenze zu haben. Als in Deutschland die Bahn ihren Mitarbeitern die Wahl ließ, sich für eine Gehaltserhöhung oder mehr Urlaubstage zu entscheiden, wählten mehr als erwartet den Zugewinn an Freizeit. In Schweden zeigt sich ein ähnliches Phänomen, allerdings unter den Vorzeichen des dortigen Steuerrechts. Schweden, die mehr als 52.000 Euro im Jahr verdienen, müssen  zusätzlich zur Einkommensteuer 20 Prozent Steuern gezahlt werden. Das führt dazu, dass nicht wenige Menschen bewusst ihre Arbeitszeit reduzieren, wenn sie Gefahr laufen, mehr zu verdienen. Auch ist es einer Studie zufolge signifikant, dass Selbstständige ihre Gewinne ebenfalls entlang dieser Steuergrenze steuern. Besagte Studie zeigt auch, dass es vor allem die intelligenteren Menschen sind, die  diese Anpassungsmöglichkeiten besonders häufig nutzen. Die FAZ macht aus diesem Zusammenhang eine Geschichte der Steuervermeidung der Klugen und beklagt, dass so vor allem die Schlauen zumindest mit einem Teil ihrer Leistungskraft vom Arbeitsmarkt vertrieben würden, beispielsweise Ärzte, Wissenschaftler oder Zahnärzte. Eine andere Lesart ist aber auch möglich. Anscheinend scheint es beim Einkommen, wenn man erst einmal genug zum Leben erwirtschaftet, eben nicht um jeden Preis um ein Mehr zu gehen. Und gerade Berufe, in denen Menschen besonders Intellektuell gefordert werden (und hier dürften viele dieser schlauen Steuervermeider tätig sein), sind oft auch mental anstrengend, so dass weniger Arbeit ein deutliches Plus für die Lebensqualität bedeuten kann. Wenn dann für den persönlichen Verschleiß auch noch mehr Steuern fällig werden, fällt die Entscheidung vielleicht einfach vielen leichter, sich für mehr nicht-monetäre Lebensqualität zu entscheiden.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/steuer-erhoehungen-fuehren-zu-mehr-teilzeit-laut-studie-18125361.html#void" target="_blank">Mehr Steuern, weniger Arbeit, FAZ 6.8.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-hohes-einkommen-ist-nicht-alles</link>
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<pubDate>Mon, 22 Aug 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ferien sind nicht immer Ferien]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die berufliche Erreichbarkeit wird in Urlaubszeiten immer wieder zum Thema. In einer Erhebung des Umfrageinstituts YouGov gaben 31 Prozent der Befragten an, auch in den Ferien für Berufliches erreichbar zu sein. Selbst unter jenen, die eigentlich von sich sagen, nicht erreichbar zu sein, wirft rund ein Viertel mindestens einmal pro Woche einen Blick auf die beruflichen Nachrichten. 30 Prozent fühlen sich von dieser Erreichbarkeit gestresst, 66 Prozent sagen, es bereite ihnen Schwierigkeiten, unter solchen Bedingungen wirklich abzuschalten. Hinzu kommt der Stress, der sich rund um die Urlaubsabwesenheit aufbaut. So merken 45 Prozent, dass die Tage vor dem Urlaub besonders stressig sind, und 63 Prozent gelingt es nicht, die Erholung länger als eine Woche nach ihrer Rückkehr zu halten. In gewisser Weise verpufft die Erholungszeit also.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/jeder-dritte-buero-arbeiter-auch-im-urlaub-erreichbar-laut-umfrage-18207034.html#void" target="_blank">Jeder dritte Büroarbeiter auch im Urlaub erreichbar, FAZ 29.7.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ambitionen bringen weiter, können aber auch enttäuschen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sollten wir uns hohe Ziele setzen, um im Leben weiterzukommen? Oder lieber auf Sicht fahren, damit wir nicht enttäuscht werden, wenn sich die Dinge doch nicht so entwickeln, wie wir es erhofft haben? Eine neue Studie zeigt, dass die Antwort nicht so eindeutig ist, wie wir sie vielleicht gerne hätten. Wissenschaftler untersuchten die Daten zu Bildungsverlauf, beruflicher Entwicklung und persönlichem Befinden von mehr als 17.000 Menschen aus Großbritannien. Dabei zeigte sich: Wer sich in jungen Jahren höhere Ziele setzt, erreicht im Leben durchaus mehr. Menschen niedrigerer Bildungsschichten hatten hier im Vergleich zu jenen, die in Haushalten mit höherem Bildungsniveau aufwuchsen, schon zu Schulzeiten deutlich weniger ambitionierte Berufsziele. Das könnte durchaus auch ein Selbstschutz sein, denn die Studie zeigt auch, dass ein Verfehlen ehrgeiziger Ziele vor allem in jungen Jahren die Lebenszufriedenheit negativ beeinflusst. Andererseits stellten die Forschenden auch fest, dass diese Enttäuschung im Verlauf des Arbeitslebens wieder abklingt und sich dann bei späteren Erfolgen ein höheres Wohlbefinden einstellt, als dies bei Jüngeren der Fall ist, die ihre Pläne früh verwirklichen können. Für die Wissenschaftler ist augenscheinlich, dass im Bildungswesen mehr darauf geachtet werden sollte, wie stark die familiäre Geschichte auf Erfolgsambitionen wirkt. Wer in der eigenen Familie keine Vorbilder hat, tut sich schwer damit, Visionen für die eigene Zukunft zu entwickeln. Doch gehe es nicht darum, Träume zu maximieren, sondern es gelte, tragfähige Wege in eine erfolgreiche Zukunft zu finden.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news798988" target="_blank">Ambitionierte Berufsziele: Gratwanderung zwischen Erfolg und Enttäuschung, idw 26.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ambitionen-bringen-weiter-können-aber-auch-enttäuschen</link>
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<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Buddhistische Haltungen in der Wirtschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit im Business ist inzwischen weit verbreitet und im Zuge des Meditations-Booms fließen auch immer mehr buddhistische Perspektiven in die Unternehmensberatung ein. Der Deutschlandfunk hat in einem Beitrag betrachtet, was dies für die Wirtschaft und Unternehmen bedeutet und welche Horizonte sich hier auftun. Der Unternehmensberater Jan von Bibra-Achenbach etwa ließ nach eigenen Klostererfahrungen immer mehr buddhistische Haltungen in seine Beratungsarbeit einfließen. Er macht die Erfahrung, dass sich in den letzten Jahren der Blickwinkel vieler Führungskräfte verschiebt und Profit nicht mehr an erster Stelle steht. In den Augen von Wolfgang Drechsler, der an der Uni Tallin in Estland als Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt „nicht-westliche Verwaltung“ und Innovationspolitik tätig ist, hat dieser Einstellungswandel viel damit zu tun, dass die früheren Versprechen des Kapitalismus langsam porös werden. &quot;Sie haben immer zwei Sachen: Das Interesse an Alternativen, aber auch das große Versprechen des westlichen Narrativs, das dann anfängt, brüchig zu werden. Und wenn es brüchig wird, ist es auch nicht mehr so überzeugend.&quot; Die buddhistische Wirtschaftsethik, die Gewinn nicht verurteilt, aber eben nicht als alleiniges Ziel betrachtet, könne hier alternative Blickwinkel eröffnen. Der Berater und der Politikwissenschaftler erleben aber auch, dass manche Unternehmenschefs erst mal skeptisch sind, wenn es um buddhistisch orientierte Beratung geht, denn manche glauben, dass es sich hierbei nur um eine neue Mode handelt, mit der Geld gemacht wird. Jan von Bibra-Achenbach beobachtet, dass es vor allem die selbst gemachten Erfahrungen sind, die Kund.innen überzeugen. Nach einem Ausflug mit einer Werbeagentur ins Kloster etwas habe das Team &quot;viel inklusiver, mit viel stärkerer Verbundenheit&quot; agiert. Das sind die Momente, in denen viele Menschen spüren können: Business geht auch anders.
<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/buddhistische-business-beratung-mit-achtsamkeit-zum-erfolg-100.html" target="_blank">Mit Achtsamkeit zum Erfolg, Deutschlandfunk Kultur 24.7.2022
</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=buddhistische-haltungen-in-der-wirtschaft</link>
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<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Virtuelle Realität kann ganz schön schlauchen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bedingt durch die Erfahrungen der Pandemie hat die dezentralisierte Zusammenarbeit geradezu einen Boost erfahren. Videokonferenzen sind mittlerweile wohl aus keinem Unternehmen mehr wegzudenken. Und, mit angetrieben durch Vorstöße wie die von Facebook zur neuen virtuellen Meta-Welt, längst befinden sich weitere Tools für Team Work jenseits der persönlichen Präsenz in der Erprobung. Eine neue Studie hat erstmals betrachtet, wie sich das Arbeiten in VR-Welten auf Menschen auswirkt. Für den Versuch arbeiteten 16 Teilnehmende eine Woche lang jeden Tag acht Stunden in einer VR-Realität. Die ersten Ergebnisse sind eher ernüchternd. Die Beteiligten berichteten von einer stärkeren mentalen Belastung bei der Arbeit, erlebten eine höhere Frustration und eine Überanstrengung der Augen. Außerdem bemängelten sie die Benutzerfreundlichkeit der virtuellen Tools. Was ihre wahrgenommene Produktivität angeht und ihr Wohlbefinden, empfanden sie die VR-Umgebung ebenfalls negativer als ihren normalen Arbeitsplatz. Die Untersuchung zeigte allerdings auch, dass sich die Menschen an verschiedene dieser Herausforderungen mit der Zeit gewöhnen beziehungsweise ihr Unbehagen überwinden. Ziel weiterer Studien sollte es in den Augen der Forschenden sein, herauszufinden, wie sich die möglichen VR-Arbeitsszenarien verbessern lassen.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news799020" target="_blank">Studie: Eine Woche in der virtuellen Welt arbeiten, idw 26.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=virtuelle-realität-kann-ganz-schön-schlauchen</link>
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<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Orientierung und Glück in komplexen Zeiten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Unsicherheit, die in Folge der Pandemie und durch den Krieg in der Ukraine in der Luft liegt, beschäftigt viele Menschen. Und die Wissenschaft sucht nach Erklärungsmustern dafür, wie sich unter solchen äußeren Umständen die Orientierung festigen lässt und Menschen bei allen Herausforderungen auch Glück erleben können. In früheren Zeiten war es vor allem die Religion, die Halt in der Krise vermittelte. Und in Gesellschaften, in denen das Religiöse noch eine starke Rolle spielt, ist dies bis heute so. In Mexiko zeigt sich beispielsweise, dass 71 Prozent derer, die sich als sehr glücklich betrachten, auch religiös sind. In Deutschland sind es 30 Prozent. Hierzulande hat sich durch den Pädagogen Fritz Schubert in den vergangenen Jahren an Schulen ein Unterrichtsfach zum Thema Glück etabliert, um säkulare Formen der inneren Verortung und Entfaltung zu vermitteln. In geschützten Räumen können sich die Schülerinnen und Schüler mit zentralen Lebensfragen beschäftigen und lernen, wie sie durch Innehalten, Dialog und die gemeinsame Auseinandersetzung mit den schönen wie auch den fordernden Aspekten des Lebens ihr Glücksempfinden besser verstehen und es kultivieren können. Es ist interessant zu sehen, wie die Frage, was unser Leben lebenswert macht und uns glücklich sein lässt, so immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommt. Und es erscheint sehr wesentlich, Heranwachsende nicht nur pragmatisch-funktional fit zu machen für die Erwerbsarbeit, sondern ihnen auch Fähigkeiten zu vermitteln, wie sie insgesamt gut im Leben zurecht kommen.
<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/spirituelle-selbstfindung-macht-religion-gluecklicher-100.html" target="_blank">Macht Religion glücklicher?, Deutschlandfunk Kultur 17.7.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Aug 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht für zwei Wochen Sommerferien. Ab 15. August sind wir wieder mit frischen News für euch da. Genießt den Sommer und habt eine gute Zeit!</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Helfer teils besser bezahlt als Fachkräfte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Fachkräftemangel ist in aller Munde und in Folge der Pandemie hat sich in manchen Branchen ein regelrechter Exit gezeigt. Die Gastronomie findet immer schwerer Mitarbeiter oder auch schlecht bezahlte Jobs in der Sicherheitsbranche lassen sich gegenwärtig nur schwer besetzen. Das liegt, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) herausgefunden hat, womöglich nicht nur daran, dass viele Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren kaum eingestellt haben und nun unter Druck stehen, sondern auch mit den Gehaltsstrukturen in manchen Branchen. Anhand einer Datenanalyse fanden die Wissenschaftler nämlich heraus, dass manche Fachkräfte deutlich weniger verdienen als Hilfskräfte. Was, motiviert durch die grundsätzliche Unsicherheit während der Pandemie, immer mehr Menschen einen Jobwechsel erleichtert haben dürfte. In der Körperpflege verdienen Fachkräfte nur knapp 1.700 Euro, in der Gastronomie sind es rund 1.850 Euro. Im Industrie- und Baubereich, in der Ver- und Entsorgung oder der Chemie hingegen werden schon Helfertätigkeiten oft genug mit mehr als 3.000 Euro vergütet. &quot;Der Umstand, dass in einigen Berufen auf Fachkraftniveau niedrige Löhne erzielt werden, macht diese Berufe weniger attraktiv. Das kann zu Berufswechseln und damit zu einem Mangel an Fachkräften in den betreffenden Branchen führen oder bestehende Engpässe weiter verschärfen&quot;, erklärte IAB-Forscherin Doris Wiethölter in der FAZ. Es wird wirklich Zeit, die Angemessenheit von Löhnen wieder stärker in den Blick zu nehmen.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/lohnunterschiede-gut-verdienen-als-hilfskraft-18183843.html#void" target="_blank">Gut verdienen – als Hilfskraft, FAZ 19.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=helfer-teils-besser-bezahlt-als-fachkräfte</link>
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<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen führen weiser als Männer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wiesheit als besondere Führungskompetenz zu betrachten, mag manchen Führenden vielleicht als esoterisch erscheinen. Die Forschung zeigt indes: Wer weise führt, stärkt das Engagement im Unternehmen. Gegenwärtig scheint Weisheit vor allem Frauensache zu sein. Das Beratungs- und Forschungsunternehmen Potential Project untersuchte in einer Analyse rund 5.000 Unternehmen in 100 Ländern. Dabei zeigte sich, dass Frauen, wenn es um Eigenschaften wie Weisheit oder Mitgefühl geht, die Nase vorn haben. So wurden 55 Prozent der Führungsfrauen von ihren Mitarbeitenden als weise und mitfühlend beschrieben, während dies nur 27 Prozent der männlichen Führungskräfte zugeschrieben wurde. Ist eine Führungskraft weiblich und die mitarbeitende Person ebenfalls, liegt der Untersuchung zufolge das Engagement um 5,5 Prozent höher als in einer Mann-Mann-Konstellation und die berufliche Leistung fällt um 6 Prozent besser aus. Die Berater weisen darauf hin, dass die Fähigkeit, &quot;schwierige Dinge menschlich zu lösen&quot;, heute eine zentrale Führungsaufgabe sei. Und Weisheit und Mitgefühl scheinen hier zu einer Art geldwertem Vorteil zu werden, denn, so der Harvard Business Manager: &quot;Da sich die Mitarbeitenden von Frauen stärker in ihrem Job engagierten als die Mitarbeitenden männlicher Führungskräfte, sparten Managerinnen ihrem Unternehmen im Vergleich 1,43 Millionen Dollar pro 1000 Mitarbeitende und Jahr (bei einem angenommenen Gehalt von 60.000 Dollar). Dazu kommen Einsparungen in Höhe von 30.000 bis 120.000 Dollar pro Kopf, weil weniger frustrierte Beschäftigte kündigen und ersetzt werden müssen.&quot;
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/fuehrung/fuehrungseigenschaften-frauen-im-vorteil-a-6ff90088-0cd5-46df-93ea-51c52b99167d" target="_blank">Frauen im Vorteil, Harvard Business Manager 18.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-führen-weiser-als-männer</link>
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<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Gemeinwohl als wirtschaftliche Kraft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung versucht mit seinem Forschungsprojekt &quot;Teilgabe&quot;, die Bedeutung gemeinwohlorientierter Wirtschaftsformen stärker in eine Sichtbarkeit zu bringen. &quot;Die klassische Einteilung in Markt, Staat und Non-Profit-Sektor macht neue Formen des Wirtschaftens unsichtbar. Dabei gibt es immer mehr Unternehmungen, die konkrete Zielgruppen und das Gemeinwohl fördern wollen und die dabei sowohl am marktlichen Wettbewerb teilnehmen als auch in zivilgesellschaftlichen Verbünden kooperieren. Damit wirtschaften sie jenseits der klassischen Sektorenlogik&quot;, erklärt Christian Lautermann, der das Projekt leitet. Die ersten Forschungsergebnisse des Projekts zeigen: Neue Wirtschaftsformen bauen neue kollektive Eigentumsstrukturen auf und orientieren sich stark an ihren Zielgruppen. Sie setzen mehr auf das Gemeinwohl als auf Profite und handeln mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Öffentlichkeit besonders transparent. Von Energiegenossenschaften im Bürgerbesitz über Solidarische Landwirtschaft bis hin zu Plattform-Kooperativen - viele dieser Ansätze orientieren sich an einer Bedarfswirtschaft, die nicht auf Wachstum ausgerichtet ist, sondern Ziele erfüllen möchte, die für Mensch und Erde verträglich sind. Durch diese Haltung werden auch Strukturen von Institutionen und Prozesse des Miteinanders bei der Arbeit konstruktiv verändert. &quot;Gemeinschaftlich geteiltes Eigentum als ein Merkmal kann zu neuen Organisationsformen für die gemeinsame Bewirtschaftung von Ressourcen führen, etwa Bürgerenergiegenossenschaften. Die Handlungsweise der Civic Action als ein weiteres Merkmal bedeutet unter anderem, dass auch beim Wirtschaften gewaltfreie Aushandlungen das gemeinsame Ideal darstellen und soziale Inklusion angestrebt wird&quot;, erklärt Carla Young, die am Projekt mitwirkt. Die Beteiligten Wissenschaftler.innen wünschen sich, dass solche Ansätze breitenwirksamer werden: &quot;Zivilgesellschaftliches Wirtschaften kann den sozial-ökologischen Wandel voranbringen
Um den sozialen und ökologischen Wandel voranzutreiben, muss zivilgesellschaftliches Wirtschaften bekannter, und dessen Merkmale müssen bewusster umgesetzt werden und mehr Verbreitung finden.&quot;
<br><a href="https://idw-online.de/de/news798663" target="_blank">Gemeinwohl statt Profite: Studie zeigt, was kooperatives Wirtschaften ausmacht, idw 19.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gemeinwohl-als-wirtschaftliche-kraft</link>
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<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mitgefühl als Führungsqualität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mitgefühl ist eine wesentliche Führungseigenschaft, die in vielen Unternehmen noch stark unterschätzt wird. Studien zeigen, dass Menschen, die für Führungskräfte tätig sind, die Mitgefühl zum Ausdruck bringen, ein um 25 Prozent höheres Engagement zeigen, sich 20 Prozent stärker für ihr Unternehmen einsetzen und eine um 11 Prozent verringerte Burnout-Gefahr haben. Die Beraterin Liz Kislik versucht in einem Beitrag für den Harvard Business Manager die Besonderheiten von Mitgefühl zu verdeutlichen. Üblicherweise gelte es als Soft Skill, doch eigentlich handele es sich hierbei um eine aktivierende Fähigkeit, die entsprechend wertgeschätzt werden sollte. &quot;Es ist das Bedürfnis zu handeln und etwas zu verändern, das Mitgefühl von Einfühlungsvermögen unterscheidet. Sie könnten etwa einfühlsam sein, wenn Sie ein schlechtes Gewissen haben, weil |eine Situation| für eines Ihrer Teammitglieder ein ernsthaftes Problem darstellt. Mitfühlend hingegen sind Sie, wenn Sie dem Teammitglied |Rahmenbedingungen| ermöglichen, wie die Person sich wohler fühlt. Es sind die Handlungen, die den Unterschied ausmachen&quot;, erklärt sie. Kislik rät Führenden dazu, nicht zu viel erreichen zu wollen und vor allem nicht zu viel zu versprechen. Eher gehe es darum, konsequent an Verbesserungen zu arbeiten. Und sich auch unangenehmen Situationen offen, aber bestimmt zu stellen, denn: &quot;Mitgefühl zu haben bedeutet nicht, &quot;nett&quot; zu sein und bei Problemen wegzusehen. Mitgefühl bedeutet, eine Situation so tiefgründig zu verstehen, dass Sie die beste Entscheidung für alle Beteiligten treffen können. Manchmal heißt das auch, Mitarbeiter für unzufriedenstellende Arbeit oder falsches Verhalten zur Verantwortung zu ziehen. Natürlich sollten Sie dabei die Würde der betroffenen Personen wahren, ihnen Erklärungsmöglichkeiten bieten und dabei helfen, Werte neu zu justieren und sich zu sammeln.&quot;
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/fuehrung/fuehrungsstil-mitgefuehl-zeigen-auch-wenn-die-unternehmenskultur-es-nicht-tut-a-c3a7ca37-fda9-4c4f-9c31-3731d386411b" target="_blank">Zeigen Sie Mitgefühl, auch wenn Sie der Einzige sind!, Harvard Business Manager 14.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mitgefühl-als-führungsqualität</link>
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<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Stress eine positive Richtung geben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Methoden zum Umgang mit Stress versuchen, belastenden Menschen Entspannungsmöglichkeiten zu vermitteln. Wesentlich effektiver könnte es hingegen sein, ihnen zu zeigen, wie sie dem Stress eine positive Richtung geben und so durch herausfordernde Situationen wachsen können. Dies legt eine umfassende amerikanische Studie nahe. Die Wissenschaftler hatten mit mehreren Probanden-Gruppen, meist Jugendliche und Studierende, ein halbstündiges Online-Training gemacht. Dieses beinhaltete einen synergetischen Ansatz, der nicht nur auf übliche Stressbewältigung setzte, sondern die Teilnehmenden im Anschluss an die Stresserfahrung auch reflektieren ließ, wie sie die eigenen Reaktionen anders bewerten könnten. Denn die Forschung zeigt: Stressreaktionen können auch einen Leistungsschub auslösen, wenn man sich nicht als Opfer einer Situation fühlt, sondern wahrnimmt, wie man resilient reagieren kann. Bei den Tests nach dem Online-Training mussten die Teilnehmenden herausfordernde Aufgaben lösen und wurden anschließend nach ihrem Stressempfinden gefragt. Im Vergleich zu Testpersonen, die das Training nicht absolviert hatten, fühlten sie sich weniger herausgefordert, was sich auch in physiologischen Messungen zeigte. Eine Untersuchung mit benachteiligten Jugendlichen machte deutlich, dass diese selbst längere Zeit nach dem Stresstraining noch davon profitierten. Sie zeigten nach anstrengenden Tagen ein höheres Selbstwertgefühl und der Spiegel des Stresshormons Kortisol war bei ihnen niedriger als bei der Vergleichsgruppe. Zusätzlich untersuchten die Forscher die schulischen Leistungen der Beteiligten. Auch hier zeigte sich, dass die Teilnehmenden des Stresstrainings bei anspruchsvollen Prüfungen etwas besser abschnitten. Die Wissenschaftler sehen ihren Ansatz als Möglichkeit, grundsätzlich den Umgang mit Stress zu verbessern und in einer Zeit unsicherer Lebensverhältnisse Menschen in der Tiefe zu stärken.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/kurze-schulung-schuetzt-junge-menschen-effektiv-vor-stress/2037979" target="_blank">Kurze Schulung schützt junge Menschen effektiv vor Stress, spektrum.de 8.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-eine-positive-richtung-geben</link>
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<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lohn hat oft mit Leistung wenig zu tun]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Finanzbranche sind die Gehälter in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Eine Studie des Exzellenzclusters ECONtribute an der Universität Bonn zeigt nun, dass die Höhe der Vergütungen sich teils deutlich von der eigentlichen Leistung entkoppelt hat. Aus Daten aus den USA und Schweden konnten die Forscher ablesen, dass Angestellte von Finanzunternehmen 70 Prozent mehr verdienen als der Durchschnitt aller Arbeitnehmer. Mitte der 1980er-Jahre waren es hingegen nur zehn Prozent. Als Grund für diesen drastischen Anstieg machen sie die immer höheren Profite des Finanzsektors aus. Die Studie untersuchte, ob der deutliche Anstieg der Bezahlung auch an einer verbesserten emotionalen oder kognitiven Leistungsfähigkeit gelegen haben könnte, fanden dafür jedoch keinerlei Hinweise. Die stark wachsenden Löhne standen eher im Zusammenhang mit der sehr guten Ertragssituation der Firmen im Finanzwesen. Etwa zehn Prozent dieser Profite wurden mit den Angestellten geteilt, was etwa 50 Prozent des Gehaltsanstiegs erklärt. Das lässt Begriffe wie &quot;Leistungsträger&quot; in einem neuen Licht erscheinen ...
<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print=1&id=798350" target="_blank">Profite ließen Löhne im Finanzsektor steigen, idw 13.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lohn-hat-oft-mit-leistung-wenig-zu-tun</link>
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<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte müssen ihr Selbstbild ändern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Angesichts der hohen Komplexität unserer Welt gelingt es  niemandem mehr im Alleingang, die großen gegenwärtigen Herausforderungen zu lösen, zumal auch das Tempo der Innovationszyklen drastisch angezogen hat. Eine Situation, die auch an Führungskräfte komplett neue Anforderungen stellt&quot;, stellt Constanze Buchheim, Unternehmerin und  Vordenkerin für Future Leadership, in einem Beitrag für Capital fest. Sie glaubt, dass Führungskräfte dringend ihr Selbstbild und ihre Handlungsweise verändern müssen, um mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Die &quot;Zeit der großen Egos&quot; ist in ihren Augen vorbei, denn heute brauche es das orchestrierte Zusammenspiel vieler Spezialisten, um erfolgreich zu sein. &quot;Teamplay bedeutet, loslassen zu können, Kontrolle abzugeben – und zwar ohne, dass dies zu Stress und Ängsten führt; sondern ganz im Gegenteil, dass Vertrauen und Zuversicht mit der Abgabe von Verantwortung einhergehen, weil wir in eine Haltung gelangen, in der wir verstehen, dass wir nicht füreinander arbeiten, sondern miteinander an einem gemeinsamen, sinnvollen Ziel&quot;, erklärt sie. Sie mahnt einen Reifeprozess in der Führung an, der Manager in ihrer Tiefe anfragt. &quot;Dazu gehört auch, eigene Fehler oder Unwissenheit einzugestehen. Führungskräfte rücken heutzutage das Ergebnis und den Beitrag, nicht das eigene Ego in den Vordergrund. Und das fordert einiges von ihnen ab, nämlich persönliche Reife – diese wiederum kann nur mit einem Haltungs-und Einstellungswechsel und ständiger persönlicher Entwicklung gelingen&quot;, so Buchheim.
<br><a href="https://www.capital.de/karriere/das-wohlergehen-von-fuehrungskraeften-ist-auch-eine-frage-ihrer-eigenen-haltung-32530934.html" target="_blank">Das Wohlergehen von Führungskräften ist auch eine Frage ihrer eigenen Haltung, capital.de 11.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führungskräfte-müssen-ihr-selbstbild-ändern</link>
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<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 00:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder zweite Deutsche stößt psychisch bisweilen an Grenzen]]></title>
<category>Studie</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Psyche der Deutschen ist angenagt und die Pandemie hatte hier einen nicht unwesentlichen Einfluss. Das dokumentiert der Stada Health Report 2022, für den 30.000 Menschen aus 15 europäischen Ländern befragt worden waren, darunter 2000 Deutsche. 29 Prozent der Deutschen bekunden , dass sich ihre psychische Gesundheit seit der Pandemie verschlechtert habe. 12 Prozent empfinden ihre mentale Gesundheit als schlecht oder sogar sehr schlecht, dafür geht es der Hälfte der Befragten insgesamt gut oder sogar sehr gut. Die übrigen Untersuchungsteilnehmer finden ihre Verfassung ganz in Ordnung. Überlastung ist dennoch in der Breite immer wieder ein Thema. 13 Prozent geben an, schon einen Burnout erlebt zu haben und 14 Prozent fühlen sich, als stünden sie kurz davor. 23 Prozent kennen diese Befindlichkeit zumindest als vorübergehende Erfahrung. Die Pandemie hat für gut ein Viertel das Stresslevel erhöht.
<br><a href="https://www.zeit.de/news/2022-07/08/stada-report-mentale-gesundheit-hat-durch-corona-gelitten?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F" target="_blank">Stada-Report: Mentale Gesundheit hat durch Corona gelitten, zeit.de 8.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-zweite-deutsche-stößt-psychisch-bisweilen-an-grenzen</link>
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<pubDate>Wed, 20 Jul 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehrarbeit noch immer sehr verbreitet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Auch wenn im vergangenen Jahr durch die Pandemie vielerorts zwangsweise weniger gearbeitet wurde, sind Überstunden nach wie vor für viele Arbeitende ein Thema. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren 2021 etwa 4,5 Millionen Beschäftigte, das sind etwa 12 Prozent aller Arbeitenden, von Überstunden betroffen, bei Banken und Versicherungen sogar rund jede.r fünfte Angestellte. Bei vielen geht es nur um wenige Stunden pro Woche, doch ein knappes Drittel leistet mindestens 15 Überstunden. 22 Prozent der Mehrarbeiter werden dafür nicht bezahlt, 18 Prozent bekommen den Aufwand vergütet. Bereits drei Viertel der Arbeitnehmer haben Arbeitszeitkonten, können also die Mehrarbeit - zumindest zum Teil - irgendwann abfeiern, denn viele Unternehmen kombinieren inzwischen die Arbeitszeitkonten und bezahlte bzw. unbezahlte Mehrarbeit. Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, sagt gegenüber dem Spiegel dazu: &quot;Solche Zahlen sind beunruhigend. Vor diesem Hintergrund wird noch einmal deutlich, wie unnötig und kontraproduktiv Diskussionen über eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit sind. Wer Fachkräfte halten möchte, sollte sich um attraktive Arbeitsbedingungen kümmern. Dazu gehören Arbeitszeitarrangements, die zum Beispiel Spielräume für eine bessere Vereinbarkeit für Arbeit und Leben lassen.&quot;
<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/ueberstunden-4-5-millionen-arbeitnehmer-leisten-mehrarbeit-a-a15a402e-4b1c-4b89-8d1e-3d9e6c941698" target="_blank">4,5 Millionen Arbeitnehmer machen Überstunden, spiegel.de 6.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehrarbeit-noch-immer-sehr-verbreitet</link>
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<pubDate>Tue, 19 Jul 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Konzentration funktioniert besser mit Plan]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es mit unserer Konzentrationsfähigkeit nicht zum Besten steht. Und dabei ist es nicht nur das Arbeiten im Großraumbüro mit seinen akustischen Ablenkungen, das uns das Fokussieren schwer macht. Die Flut von Mails, Messenger-Dienste, die nach unserer Aufmerksamkeit fragen oder auch einfach das subjektive Gefühl, von vielen Anforderungen überwältigt zu werden, rauben vielen Menschen die Fähigkeit, ablenkungsfrei länger mit einer einzigen Aufgabe zu verweilen. Der Buchautor Volker Kitz erklärt in einem Interview mit der Wirtschaftswoche, wie es dennoch gelingen kann, am Ball zu bleiben. Einer seiner Top-Tipps: Unangenehme Aufgaben in limitierten Zeitfenstern angehen und sich zum Beispiel eine Spanne von 20 Minuten zu setzen, in der man dann wirklich alles gibt. &quot;Man verbietet sich diese Tätigkeit tatsächlich, bis auf zwei Zeitfenster von 20 Minuten am Tag, in denen man sie erledigen darf. Danach muss man wieder aufhören. Diese 20 Minuten werden unglaublich wertvoll, da sich die Längskonkurrenz verringert, also die Möglichkeit, die Aufgabe später zu erledigen. Ich praktiziere diese Methode selbst, sie setzt wirklich viel Energie und Effektivität frei&quot;, so Kitz. Darüber hinaus rät er, auch mit kleinen Alltagsdetails eine gute Basis für Konzentration zu schaffen. Genügend zu trinken, helfe sehr, das Hirn auf Touren zu bringen. Und ganz wesentlich ist auch ausreichend Schlaf: &quot;Wer vier Nächte am Stück nur fünf Stunden schläft, hat ähnliche Einschränkungen wie jemand mit 0,6 Promille Alkohol im Blut. Der dürfte am Straßenverkehr nicht teilnehmen.&quot; Auf Zucker für den schnellen Aktivitäts-Push zu setzen, davon rät der Experte ab: &quot;Eine Metastudie vor drei Jahren hat gezeigt, dass es keine Hinweise auf einen positiven Effekt von Zucker auf die Konzentration gibt. Wohl aber, dass Süßigkeiten nach 30 bis 60 Minuten müde machen. Kurzum, Zucker schadet der Konzentration.&quot; Früh ins Bett und viel Wasser trinken - es sind eben doch oft die wenig cool daherkommenden Klassiker, die tatsächlich helfen.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/konzentrationsforscher-fuer-bessere-konzentration-gibt-es-einfache-und-schnelle-dinge-/28465656.html" target="_blank">„Für bessere Konzentration gibt es einfache und schnelle Dinge“, Wirtschaftswoche 5.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=konzentration-funktioniert-besser-mit-plan</link>
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<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Armut ist nicht nur eine Frage des Einkommens]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der öffentlichen Diskussion um Armut und Reichtum werden Bewertungen häufig aufgrund des Nettoeinkommens getroffen, das Menschen im Alltag zur Verfügung steht. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung hat nun empirisch untersucht, wie sich die Möglichkeiten der Teilnahe verändern, wenn Menschen zusätzlich bei der Lebensführung auf Rücklagen zurückgreifen können. Die Untersuchung zeigt: Die üblichen Definitionen kommen der Lebensrealität sehr nahe, denenzufolge Menschen, denen weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens zur Verfügung stehen, als arm oder armutsgefährdet betrachtet, und jene, die über mehr als 200 Prozent verfügen, als reich. Doch im Detail mache die Tatsache, auf wie viele Rücklagen diese zurückgreifen könnten, doch einen Unterschied. So illustrieren die Analysen, dass Menschen im unteren Einkommensbereich, wenn sie noch kleinere Rücklagen haben, diese zuerst für die grundlegenden Lebenshaltungskosten verwenden wie Nahrungsmittel. Die Forscher sprechen hier von einem &quot;ungedeckten Bedarf&quot;, der sich erst bei 65 Prozent des mittleren Einkommens verliere. Oberhalb dieser Armutsschwelle leben immer noch viele Menschen prekär. Hier seien die grundlegenden Bedürfnisse zwar erfüllt, aber soziale Teilhabe dennoch nur mit Abstrichen möglich. Hinweise geben hier die Ausgaben für Bekleidung und soziokulturelle Teilhabe, beispielsweise die Kosten für Handy, Internet oder einen Besuch im Cafébesuch. Ähnlich wie bei den Nahrungsmitteln am unteren Ende der Verteilung zeige sich auch hier ein ungedeckter Bedarf, der erst bei etwa 80 Prozent des mittleren Einkommens eine &quot;vorläufige Sättigung&quot; finde. Gerade jetzt, wo die Inflation bereits Menschen ohne Rücklagen in Bedrängnis bringt, wäre es sicherlich hilfreich, Erkenntnisse wie diese in der politischen Dimension zu berücksichtigen. Qua Definition mögen viele Menschen noch nicht arm sein, aber essenzielle Möglichkeiten sozialer Teilhabe dürften ihnen bereits verwehrt bleiben.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print=1&id=797925" target="_blank">Wann ist man arm, wann reich? Neue Studie überprüft gängige Definitionen empirisch, idw 6.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=armut-ist-nicht-nur-eine-frage-des-einkommens</link>
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<pubDate>Fri, 15 Jul 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Erkenntnisgewinn widersprechender Positionen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Widerspruch ist vielen Menschen unangenehm, doch wenn es darum geht, Probleme zu lösen oder Fragen zu beantworten, in denen man sich nicht so auskennt, können unterschiedliche Perspektiven zu einem Erkenntnisgewinn führen. Das zeigt eine neue Studie, die untersucht hat, ob sich die bekannte &quot;Weisheit der Vielen&quot; auch ohne Gegenüber herbeiführen lässt. Die Wissenschaftler ließen ihre Probanden schätzen, welches Gewicht beispielsweise eine Waschmaschine, ein Klavier oder ein Elefantenbaby haben. Eine Gruppe der Versuchspersonen sollte bei dem Versuch zwei Mal selbst raten, eine Andere sollte sich beim zweiten Versuch vorstellen, welche Antwort ein Bekannter, der in anderen Fragen oft ähnliche Meinungen vertrete, geben würde. In der dritten Gruppe wurden die Studienteilnehmenden gebeten, sich die Antwort einer Person vorzustellen, die oft anderer Meinung sei als sie selbst. In der Auswertung zeigte sich: Bei dieser dritten Gruppe kam der Mittelwert aus den unterschiedlichen Antworten den Tatsachen am nächsten. Die &quot;Weisheit der Vielen&quot; scheint sich also bis zu einem gewissen Grad auch selbst anzapfen zu lassen. Allerdings weisen die Forscher darauf hin, dass dieser Effekt sich nicht bei allen Fragen einstelle. Gehe es um Einschätzungen, die die Ränder von Skalen betreffen, also sehr hohe oder sehr niedrige Werte (als Beispiel nennt die Studie beispielsweise die Frage, wie viele Prozent der Chinesen Christen sind - 5 Prozent), könne eine stark abweichende Einschätzung eher vom richtigen Ergebnis wegführen.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/weisheit-sich-selbst-zu-widersprechen-macht-klueger/2035099" target="_blank">Sich selbst zu widersprechen, macht klüger, spektrum.de 2.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-erkenntnisgewinn-widersprechender-positionen</link>
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<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Freiwilliges Engagement wächst mit Religionszugehörigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ehrenamtliches Engagement steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Rund 40 Prozent der Bevölkerung nutzen ihre freie Zeit, um anderen zu helfen und als Freiwillige soziale Projekte zu unterstützen. Häufigste Felder für das Ehrenamt sind Sport und Bewegung (13,5 Prozent), Kultur und Musik (8,6 Prozent) und der soziale Bereich (8,3 Prozent). Erhoben werden diese Daten regelmäßig vom Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirchen in Deutschland. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass die Angehörigen der Kirchen hier besonders aktiv sind. So engagieren sich 45 Prozent der Katholiken, 46 Prozent der Protestanten und bei den evangelisch-freikirchlich Befragten sind es sogar 58 Prozent. Unter jenen, die keiner Kirche oder Religion angehören, sind es 34 Prozent, die sich zum Ehrenamt hingezogen fühlen und sich engagieren.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print=1&id=797755" target="_blank">Engagement in der Zivilgesellschaft - warum und wie Freiwillige in Deutschland helfen, idw 4.7.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=freiwilliges-engagement-wächst-mit-religionszugehörigkeit</link>
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<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Inflation und die Angst vor Kontrollverlust]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsende Sorge vor der Inflation ist kein rein monetäres Phänomen. Im Interview mit Psychologie heute erklärt der Psychoanalytiker Jakob Müller, welche emotionalen Befindlichkeiten in der gegenwärtigen Krise virulent werden. Eine wesentliche ist sicherlich die Sorge vor Kontrollverlust. &quot;Die Frage lautet, was kann ich mit Geld herstellen? An erster Stelle ist das Sicherheit, indem ich beispielsweise Geld spare. Ich will meine Lebensgrundlage so sichern, dass ich auch in Zukunft Sicherheit habe, auch für meine Kinder. Die Inflation greift dieses Sicherheitsgefühl an, es wird deutlich, dass es für die Zukunft keine Sicherheit gibt. Inflation löst eine Urangst aus, dass diese Sicherheit, diese Kontrolle über das Leben verloren geht&quot;, so Müller. Gerade den Deutschen konstatiert der Analytiker ein kulturell vermitteltes hohes Sicherheitsbedürfnis, wenn es ums Geld geht. Die historische Erfahrung der Hyperinflation von 1923 wie auch die Währungsreform von 1948 prägen die Wahrnehmungskontexte und das selbst bei Menschen, die diese Krisen nicht miterlebt haben. Ein Wunder Punkt sei, dass dieses Trauma über die Generationen weitergegeben werde, aber man nicht wirklich darüber spreche. &quot;Worüber man spricht, dazu kann man sich verhalten. Die unausgesprochenen emotionalen Prozesse und die daraus resultierende Atmosphäre, die kommen wie Tatsachen daher, mit denen wir aufwachsen, die wir erst einmal gar nicht hinterfragen. Es herrscht zum Beispiel ein Klima von Angst in Bezug auf Geld, man will das nicht hergeben, hat Angst, dass irgend jemand einem etwas wegnehmen könnte. Diese emotionale Grundstimmung kann sehr prägend sein und ist ganz schwer abzustellen&quot;, erklärt Müller. Er rät dazu, die persönliche Beziehung zu Geld gerade in dieser Zeit zu überdenken, sich begründete Sorgen und womöglich auch übertriebene Ängste bewusster zu machen. Ein anderer Befreiungsschlag könne sein, die eigenen Vorstellungen von Verzicht zu überdenken, denn dieser könne immer auch eine Befreiung mit sich bringen: &quot;Im Verzicht steckt ein Stück eigener Wille drin, ein Stück Freiheit. Verzicht heißt, dass ich mich von etwas lösen kann, etwas von mir abstoßen kann, wenn auch manchmal erst unter Druck. Verzicht kann auch eine Chance sein, dass man versucht, sich von bestimmten Dingen freizumachen.&quot;
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/42046-unser-selbstwert-ist-an-materielle-werte-gekoppelt.html" target="_blank">&quot;Unser Selbstwert ist an materielle Werte gekoppelt&quot;, Psychologie heute 24.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=inflation-und-die-angst-vor-kontrollverlust</link>
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<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wie sich unsere Ängste unter den Vorzeichen der Zeit verändern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bis vor einem halben Jahr war für viele Deutsche die Pandemie noch die größte Sorge in ihrem Leben - jede/r Zweite fürchtete sich davor noch im Dezember. Heute sind es lediglich noch 18 Prozent. Und das wohl nicht, weil hier inzwischen ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist, sondern eher, weil seitdem neue akute Herausforderungen aufs Gemüt drücken. Das legt zumindest Ipsos Global Advisor-Studie &quot;What Worries the World&quot; nahe, für die kürzlich online rund 19.000 Menschen aus 27 Ländern befragt wurden. 42 Prozent der Deutschen drückt heute eher die Angst vor der Inflation. Und, eng damit verbunden, 38 Prozent sorgen sich, weil sie  Armut und soziale Ungleichheit fürchten. Interessant ist, dass die Klimakrise hinter diesen akuten Bedrohungen deutlich weniger wahrgenommen wird. In Deutschland macht sie 28 Prozent der Befragten Angst,  weltweit liegen die Werte hier je nach Land zwischen 33 Prozent (Australien) und lediglcih 3 Prozent (Argentinien).
<br><a href="https://www.ipsos.com/en/what-worries-world-june-2022" target="_blank">What Worries the World – June 2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-sich-unsere-Ängste-unter-den-vorzeichen-der-zeit-verändern</link>
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<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wie Ablenkungen produktiv machen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie, die Wasser auf meine Mühlen ist. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Ablenkungen, wenn sie richtig dosiert sind, unserer Produktivität nicht schaden, sondern sie sogar verbessern können. Ich gebe es ja zu, ich bin nicht so die Sportliche. Deshalb läuft, wenn ich meine Workouts mache, auch immer eine unterhaltsame Serie. Die Spannung auf dem Bildschirm lässt mich nicht mal mehr auf die Uhr schauen, wie lange ich noch zappeln muss, um mein Plansoll zu erfüllen. Die neue amerikanische Studie bestätigt diesen Zusammenhang nun auch für das Arbeitsleben. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, wenn sie monotone Tätigkeiten ausführen müssen, leichter durchhalten, wenn sie eine positive Ablenkungen haben, beispielsweise Musik hören. In verschiedenen Settings ließen sie Probanden langweilige Aufgaben durchführen und erlaubten ihnen parallel dazu, sich Geschichten anzuhören, Bilder zu betrachten oder Musik zu hören. So fanden sie heraus, dass es eine Grenze gibt, ab der die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Tätigkeit zu sehr abgelenkt wird. Alles, was unterhalb dieser Grenze lag, förderte hingegen Motivation und Produktivität der Arbeitenden.
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/selbstmanagement/wie-man-langweilige-aufgaben-durchhaelt-a-df18edce-0f69-4d0b-a6e9-bd6c3e8d79f5" target="_blank">Wie man langweilige Aufgaben durchhält, Harvard Business Manager 28.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-ablenkungen-produktiv-machen</link>
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<pubDate>Fri, 08 Jul 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel müssen wir arbeiten?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der britische Test zur Vier-Tage-Woche hat die öffentliche Diskussion über Arbeitszeitmodelle wieder entfacht. Während hierzulande Teil der Wirtschaft eher dafür plädieren, dass eine 42-Stunden-Woche zur Regelarbeitszeit werden sollte, um beispielsweise den Fachkräftemangel aufzufangen, gibt es gute Gründe, die Vorteile einer Arbeitszeitverkürzungen mindestens genau so ernst zu nehmen. Philipp Frey vom britischen Thinktank &quot;Autonomy&quot; etwa sagt: &quot;In der öffentlichen Debatte erscheinen Arbeitsverkürzungen oft als Dank an Arbeiter, die hochproduktiv arbeiten. Wenn man aber in die wissenschaftliche Literatur schaut, dann wurden Arbeitszeitverkürzungen schon vor vielen Jahrzehnten als 'Produktivitätspeitsche“'bezeichnet. Sie fördern organisatorische und technische Innovation, die es erlauben, die bestehenden Aufgaben in der geringeren Zeit durchzuführen. Weniger Arbeitszeit kann also zu einem vergleichbaren Output oder mehr führen. Das wäre aus meiner Sicht eine klassische Win-Win-Situation.&quot; In eine ähnliche Richtung gehen auch die Hoffnungen der Unternehmen, die sich am aktuellen Experiment in Großbritannien beteiligen. Frey sieht darüber hinaus weitere Vorteile im Shift zu verkürzten Arbeitszeiten: &quot;Viele erhoffen sich einen Produktivitätsschub oder, dass sie die Unternehmensbindung der Mitarbeiter erhöhen können. Unternehmen mit Vier-Tage-Wochen haben eigentlich immer ein verbindendes Element: Sie haben weniger Fluktuation in der Belegschaft. Viele Unternehmen gehen außerdem davon aus, dass Arbeitnehmer durch Corona Erfahrungen mit Arbeitszeitverkürzungen gemacht haben. Viele wollen gar nicht mehr in diesen alten Trott zurück.&quot; Es sind bedenkenswerte Argumente, denn die Wechselbewegungen von Arbeitenden, die durch die Pandemie angestoßen wurden, zeigen inzwischen, dass viele Menschen die letzten zwei Jahre zum grundsätzlichen Überdenken ihrer Arbeitssituation genutzt haben und neue Prioritäten setzen.
<br><a href="https://www.capital.de/karriere/42-stunden-woche--warum-eine-vier-tage-woche-besser-sein-koennte-31978578.html" target="_blank">Warum eine Vier-Tage-Woche besser wäre als eine 42-Stunden-Woche, Capital 23.6.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit als Krisenkompetenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit wird an Schulen immer mehr zum Thema, denn viele Studien zeigen, dass selbst schon in jungen Jahren der Stress bei Schülerinnen wächst. Ein Projekt im Kontext der Lehrerausbildung der Universität Leipzig eröffnet in diesem Kontext einen noch weiteren Horizont, denn die Initiierenden verstehen Meditation und Achtsamkeit nicht allein als Kompensationsmethode, um Stress oder Prüfungsängste zu reduzieren, sondern als eine ganz grundsätzliche Möglichkeit, Krisenkompetenz zu entfalten. &quot;Wenn ich mir unsere Gesellschaft anschaue, wenn ich mir die Krisen anschaue, mit denen wir konfrontiert sind, dann sehe ich, dass wir bestimmte Kompetenzen brauchen, um mit den eigenen Ressourcen aber auch den Ressourcen unserer Mit- und Umwelt stimmig umzugehen. Die Kompetenz, schwierigen Emotionen zu begegnen, die Konflikte auslösen, in Kontakt miteinander zu bleiben, eigene Vorurteile und Automatismen wahrzunehmen und zu reflektieren. In dieser Hinsicht einen anderen, selbstbestimmten Umgang zu finden und sich aus einem systemischen Verständnis heraus für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Diese Fähigkeiten möchte ich gern schon den Kindern mitgeben&quot;, erklärt die Achtsamkeits- und Kommunikationsexpertin Susanne Krämer. Mit dem Projekt &quot;Achtsamkeit in der Bildungs- und Hoch-/Schulkultur&quot; vermitteln Krämer und ihre Kollegen Lehramtsstudierenden und schon tätigen Lehrenden Impulse, wie sie mit ihren Schülerinnen diese Kompetenzen entfalten können. Betrachtet man die Wirkung, die Achtsamkeitsübungen auf die Kinder haben, spürt man unmittelbar, dass hier ganz neue und sehr grundsätzlich menschliche Entfaltungsräume erwachsen. Ein Teilnehmender einer Achtsamkeits-AG der 9. Klasse etwa sagt: &quot;Achtsamkeit hebt die schönen Dinge hervor. Man kann das, was man erlebt hat, mehr genießen. Sie führt einem vor Augen, wie gut man es eigentlich hat und lässt einen glücklich sein.&quot;
<br><a href="https://www.mdr.de/wissen/achtsamkeit-lernen-meditation-in-der-schule-projekt-in-sachsen100.html" target="_blank">Schule von morgen: Achtsamkeit als Unterrichtsfach, mdr 24.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-als-krisenkompetenz</link>
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<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gezielte Anstupser holen mehr aus uns heraus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nudging wird in der Politik und im Business immer wichtiger. Wenn man Menschen einen stimmigen Anstupser gibt, sind sie oft gerne bereit, ihr Verhalten etwas zu verändern, selbst wenn es für sie einen gewissen Aufwand oder Unannehmlichkeiten bedeutet. Eine Studie der Universität Bern hat nun genauer erkundet, wie groß die Spannweite solcher Interventionen sein kann. Die Wissenschaftler untersuchten die Zahlungsbereitschaft von Fluggästen, die Emissionen ihres Fluges zu kompensieren. Gewöhnlich bieten Kompensationsrechner eine vergleichsweise niedrige Zahlung an. Dafür wird dann ein Baum gepflanzt und die Kompensation der Schadstoffe erfolgt über einen Zeitraum von 20 Jahren. Moderne Systeme erlauben es auch, diese Zeitspanne zu verkürzen - bei dann höheren Kosten für die kompensierende Person. In der Studie fanden die Forscher heraus, dass Fluggäste durchaus bereit sind, höhere Kosten zu tragen als die oft angebotenen Minimalvarianten. Im Versuch ließen sich mehr als 40 Prozent der Probanden auf den ihnen vorgeschlagenen höheren Preis ein. Es könnte also im Sinne eines umweltdienlicheren Verhaltens helfen, diese Grenzen der Zahlungsbereitschaft bewusster auszuloten.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news796023" target="_blank">Forschende der Universität Bern messen die Grenze des «Nudging», idw 23.6.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Sexismus ist im Job an der Tagesordnung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Als der Frankfurter Oberbürgermeister Martin Feldmann vor einigen Wochen durch sexistische Kommentare über Flugbegleiterinnen auffiel, war das Raunen in den Medien groß. Eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey legt nun nahe, dass solche &quot;Ausrutscher&quot; weit mehr sind als nur Einzelfälle der Unbelehrbaren. Von den 2.500 befragten Frauen meinte etwa jede zehnte, sich am Arbeitsplatz körperlich und emotional nicht sicher zu fühlen. Mehr als 40 Prozent wurden selbst im Job bereits Opfer sexistischer Kommentare. Etwa jede fünfte Frau war schon einmal Zeugin von sexueller Belästigung im Berufsleben. Und jede vierte Frau wurde selbst schon einmal sexuell belästigt. Solche Zahlen lassen einen erschauern, denn sie zeigen, wie alltäglich Sexismus immer noch ist. Dass Anzüglichkeiten oft in saloppen Sprüchen daher kommen, macht die Dinge besonders schwer, denn bei flapsigen Kommentaren Kante zu zeigen, scheuen viele Frauen, um nicht als überempfindlich dazustehen und damit ein ebenfalls sexistisches Klischee zu bedienen.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/zwei-von-fuenf-frauen-betroffen-das-sexismus-problem-in-der-deutschen-wirtschaft-ist-groesser-als-vermutet/28427706.html" target="_blank">Das Sexismus-Problem in der deutschen Wirtschaft ist größer als vermutet, Wirtschaftswoche 19.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sexismus-ist-im-job-an-der-tagesordnung</link>
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<pubDate>Mon, 04 Jul 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder achte Mensch weltweit ist psychisch krank]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit unserer psychischen Gesundheit steht es nicht zum Besten. Einem neuen WHO-Bericht zufolge leiden global etwa eine Milliarde Menschen unter psychischen Problemen, also etwa jede achte Person. Und diese Zahl stammt aus einer Erhebung vor der Pandemie. Allein im ersten Pandemiejahr haben laut der Gesundheitsorganisation Depressionen und Angststörungen um 25 Prozent zugenommen. Es ist ein ernstes Gesundheitsproblem, denn bei Menschen mit schweren psychischen Störungen verringert sich die Lebenserwartung um 10 bis 20 Jahre, verglichen mit Gesunden. Die Erkrankungsrate habe viel mit dem finanziellen Status zu tun, denn in ärmeren Bevölkerungen ist die Betroffenheit der Psyche deutlich größer - und gleichzeitig erhalten diese Menschen deutlich seltener angemessene Behandlungen. Allerdings steht es auch in reicheren Ländern nicht sonderlich gut um Betroffene. Laut WHO werde auch hier nur rund ein Drittel der unter Depressionen Leidenden von Fachkräften behandelt.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/corona-who-berichtet-von-mehr-psychischen-krankheiten-18108588.html#void" target="_blank">WHO: 25 Prozent mehr Angststörungen und Depressionen, FAZ 17.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-achte-mensch-weltweit-ist-psychisch-krank</link>
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<pubDate>Fri, 01 Jul 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die Politik uns an Ungleichheit gewöhnt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir stecken so tief drin im Neoliberalismus, dass sich unsere Denkweisen schon in großem Maße an seine Voraussetzungen angepasst haben. Eine amerikanische Studie zeigt nun, dass neoliberale Politik schon in wenigen Jahren das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung verändert. Die Wissenschaftler untersuchten für 160 Länder und den Zeitraum von 1995 bis 2019 Datensätze zu Wirtschaftsdaten (Steuersätze, Einkommen, Arbeitnehmerrechte) und brachten diese zusammen mit den Erkenntnissen des World Values Survey, der weltweit umfangreichsten Umfrage zu Wertevorstellungen. Dabei zeigte sich: Je länger sich in einem Land die Politik am Neoliberalismus orientiert, umso stärker hießen die Menschen starke Einkommensunterschiede für gut. Der Wandel im Denken setzte dabei schon nach einigen Jahren ein.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/neoliberalismus-foerdert-akzeptanz-von-ungleichheit/2030197" target="_blank">Neoliberalismus fördert Akzeptanz von Ungleichheit, spektrum.de 15.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-die-politik-uns-an-ungleichheit-gewöhnt</link>
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<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unser Ich in der Zukunft? Können wir uns kaum vorstellen ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manche Menschen wissen genau, wo sie in 10 oder 20 Jahren in ihrem Leben stehen wollen. Und sie arbeiten emsig auf ihre Ziele hin. Doch was wir in der fernen Zukunft für Menschen sein werden, welche Werte wir haben werden und wie wir uns innerlich weiter entwickeln, können sich die wenigsten wirklich vorstellen. Die Psychologie nennt das den &quot;End of History&quot;-Effekt. In Untersuchungen fanden Wissenschaftler heraus, dass wir uns gut daran erinnern, wie Lebensereignisse uns verändert haben. Und wir erkennen im Rückblick, dass wir heute nicht mehr die sind, die wir einst waren. Doch die Gegenwart scheint uns auch irgendwie einzufrieren. Dann wird das Jetzt und unsere gegenwärtige Befindlichkeit zum Endpunkt unseres Vorstellungsvermögens. Ich kenne das gut aus eigener Erfahrung. Und dachte bisher, vielleicht liegt diese Leere im Hinblick auf die Zukunft an meiner Phantasielosigkeit. Andererseits: Vor einiger Zeit war ich auf einem Kongress, bei dem wir eine Übung gemacht haben, in der wir zu der Generation sprechen sollten, die in 300 Jahren auf der Erde leben wird (ja, die Annahme der Übung war, dass dann noch Menschen auf diesem Planeten leben können). Dabei habe ich gemerkt, wie die Bilder zur Zukunft nur so sprudelten. Wohl auch, weil sie nicht allein aus mir selbst, sondern aus der Beziehung zu einem Gegenüber kamen. Vielleicht deutet die psychologische Forschung ja einfach darauf, dass sich nicht alles um uns selbst dreht und wir nicht alles, was wird (dazu gehört auch unser künftiges Ich), allein aus uns selbst hervorgeht. Wenn ich mir vorstelle, jemandem aus der Zukunft in dieser Zukunft zu erzählen, wer ich bin, kommen mir schon einige Gedanken ...
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/podcast-zuhoeren-karriere-machen-20-end-of-history-illusion-a/" target="_blank">Die „End of History Illusion“: Wie dieses psychologische Phänomen eure Entscheidungen im Job sabotieren kann, Business Insider 17.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unser-ich-in-der-zukunft-können-wir-uns-kaum-vorstellen-</link>
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<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Am Schreibtisch in Bewegung bleiben?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Am Schreibtisch ein bisschen radeln oder auf dem Laufband walken? Es mutet kurios an, mit welchen Tricks Menschen heute versuchen, im Büro zu ein bisschen Bewegung zu kommen. Fest steht: Stundenlanges Sitzen ist der Gesundheit abträglich. Und es ist längst eine Volkskrankheit. Studien zeigen: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung zählt schon zu den Dauersitzern. Und weil viele Menschen so durchgetaktet sind, schaffen sie es kaum noch, die von Medizinern empfohlenen 60 bis 75 Minuten Bewegung pro Tag in ihren Alltag einzubauen. Deshalb die bizarren Sportgeräte für den Schreibtisch. Aber macht das wirklich Sinn? Warum nicht einfach mal darüber nachdenken, die Art, wie wir Leben organisieren, grundsätzlich zu verändern? Studien zeigen ja auch, dass wir uns ohnehin nicht stundenlang am Stück konzentrieren können. Da könnte man ja gleich ein paar Work-out-Einheiten in den Büro-Alltag integrieren. Das wäre nicht nur gut für Herz und Kreislauf, sondern auch für den Geist. Aber es ist interessant zu sehen, wie sehr wir daran festhalten, alles oder zumindest vieles der vermeintlichen Produktivität am Arbeitsplatz unterzuordnen. Ein Schelm, wer da denkt, Arbeit macht krank ...
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/immer-in-bewegung-18092784.html?printPagedArticle=true#void" target="_blank">Immer in Bewegung, FAZ 14.6.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Weisheit, bitte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Irgendwie spürt man es, wenn man auf einen weisen Menschen trifft, der viel über das Leben reflektiert. Oft kommt einem dann eine Lebenserfahrung entgegen, deren Außergewöhnlichkeit einen unmittelbar trifft. Es geht gar nicht darum, dass solche Menschen unbedingt Großes geleistet haben müssten. Eher ist es der Feinsinn ihrer Weltwahrnehmung, ihre Zugewandtheit zum Leben oder auch ihr Mitgefühl (auch mit sich selbst und der eigenen Fehlbarkeit). Die Weisheitsforscherin Judith Glück sagt in einem Interview mit Psychologie heute: &quot;Weise Menschen haben einen reflektiven und selbstreflektiven kognitiven Stil. Das heißt, sie hinterfragen die Dinge und sie hinterfragen sich selbst. Sie reagieren nicht impulsiv, sie denken intensiv nach und haben das Bedürfnis, insbesondere große Lebensthemen vertiefend zu verstehen. Das heißt auch, dass sie bereit sind, ihre eigenen Handlungen zu hinterfragen, selbst wenn dabei nicht nur Positives zum Vorschein kommt. Und im Zusammenhang damit haben sie eine generelle Bereitschaft, sich nicht so wichtig zu nehmen.&quot; Es sind Haltungen und Handlungen, die heute vielleicht besonders besonders anmuten, weil Oberflächlichkeit und Hektik dieses tiefe mit dem Leben Sein oft in den Hintergrund rücken. Glück unterscheidet Weisheit von Klugheit, denn letztere könne durchaus instrumentell oder selbstbezogen sein, während eine weise Beziehung zur Welt in ihren Augen immer eine umfassendere Ganzheit im Blick habe: &quot;Ich kann sehr klug darin sein, Ziele zu verfolgen, die mir selbst nützen. Zur Weisheit gehört aber immer, dass ich meine eigenen Ziele und Bedürfnisse mit denen anderer Menschen abgleiche. Eine weise Handlung dient nie nur dem eigenen Nutzen, sondern orientiert sich an breiteren guten Ergebnissen, am Gemeinwohl, wenn Sie so wollen.&quot; Weisheit klingt heute, in Zeiten umfassender Aufgeregtheit, ein bisschen antiquiert. Doch vielleicht ist sie gerade deshalb so wesentlich und auch erstrebenswert.
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/42036-dinge-in-ihrer-tiefe-verstehen.html" target="_blank">„Dinge in ihrer Tiefe verstehen“, Psychologie heute 8.6.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Jun 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Letztes Jahr lief es für Millionäre gut]]></title>
<category>Studie</category>
<description><![CDATA[ <p>Während immer mehr Menschen unter der Inflation leiden, verkündet die Unternehmensberatung Capgemini in ihrem jährlichen Bericht zur Verteilung des Weltreichtums neue Rekorde. In Deutschland waren im vergangenen Jahr gut 1,6 Millionen Millionäre zu finden, ein Anstieg um 6,4 Prozent. Ihr Vermögen erhöhte sich sogar um 7,4 Prozent. Der wachsende Geldsegen trotz Pandemie erkläre sich dadurch, dass die deutsche Wirtschaft weniger stark rückläufig war als die anderer Länder. Außerdem stiegen die Immobilienpreise weiter an, was für Vermögenszuwachs sorgt. Für dieses Jahr hingegen stehen die Zeichen nicht so rosig. Capgemini geht davon aus, dass Kriegsfolgen, Inflation und Kursverluste die Millionärsvermögen bisher um etwa 4 Prozent reduziert haben.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/zahl-der-millionaere-in-deutschland-ist-deutlich-gestiegen-18100060.html#void" target="_blank">In Deutschland leben jetzt 1,6 Millionen Millionäre, FAZ 14.6.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Jun 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Angestellte zum Absprung bereit]]></title>
<category>Studie</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter der Pandemie hat auch die Bindung an den Arbeitgeber gelitten. Der neueste Gallup-Report zeigt: Viele Mitarbeiter halten die Augen offen nach neuen Job-Gelegenheiten. 44 Prozent der Europäer (16 Prozent mehr als vor einem Jahr) finden, dass es eine gute Zeit sei, einen neuen Job zu suchen. In Deutschland bejahen das sogar 53 Prozent. Das Engagement im aktuellen Job ist bei vielen eher mau. Am besten sieht es in den USA aus, wo 35 Prozent der Befragten sagen, sie seien hoch engagiert. In Frankreich, Japan und Italien sind es hingegen nur 4 bis 6 Prozent. In diesen drei Ländern ist auch die Zahl jener, die gar kein Engagement mehr an den Tag legen am Höchsten - 19 bis 23 Prozent haben hier schon innerlich gekündigt. Deutschland rangiert im Mittelfeld. 16 Prozent Hochmotivierten stehen 15 Prozent gegenüber, die auf Engagement keine Lust mehr haben. Stress ist in allen Ländern ein Thema. Der durchschnittliche Stresslevel der Studie liegt bei 44 Prozent, in den USA sogar bei 52 Prozent.
<br><a href="LINK" target="_blank">Stresslevel weltweit auf Rekordhoch, spiegel.de 14.6.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie das Unerwartete unsere Wahrnehmung prägt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Unerwartete hinterlässt in uns deutlich stärkere Eindrücke als das Gewohnte. Und das prägt - und verzerrt - unsere Weltwahrnehmung. Eine Studie aus Israel zeigt, wie weitreichend diese kognitiven Verzerrungen sind. Die Wissenschaftler befragten Studierende in Israel, wie viele arabischstämmige Kommilitonen sie an der Universität sahen. Sowohl bei den israelischen Juden als auch bei den israelischen Palästinensern zeigte sich dabei eine deutliche Überschätzung - beide Gruppen gingen von rund 30 Prozent aus, doch die Zahl der Studierenden mit arabischer Herkunft belieft sich nur auf 10 Prozent. Ein Experiment mit Fotocollagen zur Präsenz von People of Color ergab noch größere Abweichungen. Hier verschätzten die Probanden sich um mehr als 40 Prozent. Die Fehlschätzungen waren, wie Folgeexperimente zeigten, unabhängig von der persönlichen Haltung der Studienteilnehmenden. Die Wissenschaftler erklären sich das damit, dass das Gehirn vor allem auf das fokussiert, was es nicht erwartet. Und das bleibt besonders im Gedächtnis. Sie raten deshalb, insbesondere in der politischen Kommunikation dazu, stark mit Zahlen zu argumentieren, um solche kognitiven Verzerrungen zu vermeiden.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/kognitive-verzerrung-die-illusion-der-vielfalt/2029702" target="_blank">Die Illusion der Vielfalt, spektrum.de 13.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-das-unerwartete-unsere-wahrnehmung-prägt</link>
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<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Dem Selbstzweifel auf der Spur]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manche Menschen tun sich schwer damit, ihre Erfolge zu genießen und in ihre Fähigkeiten zu vertrauen. Gelingt ihnen etwas besonders gut, schreiben sie es eher dem Zufall zu - und haben Angst, beim nächsten Mal zu versagen. Psychologen der Universität Halle-Wittenberg untersuchten dieses Hochstapler-Phänomen nun genauer. Sie ließen 76 Personen Intelligenzaufgaben lösen. Das positive Feedback, das diese alle erhielten, stand nicht in Beziehung zu ihrem realen Abschneiden im Test. Anschließend wurden sie befragt, wie sie ihr gutes Abschneiden erklären. Dabei zeigte sich, dass jene Teilnehmenden, die sich als Hochstapler empfinden, überdurchschnittlich stark ihre objektiv gemessenen Leistungen abwerteten und dachten, sie hätten eben Glück gehabt. Diese Neigung hatte nichts mit der Intelligenz der Betroffenen zu tun und war unabhängig von Alter und Geschlecht. Das Hochstapler-Phänomen ist zwar keine Krankheit, doch zeige sich laut Studie, dass Menschen, die darunter leiden, stärker zu Depressionen tendieren als jene, die frei davon sind. Die Wissenschaftler erhoffen sich von ihrer weiteren Forschung, Wege zu finden, wie diese Menschen wieder ein gesundes Selbstvertrauen entwickeln können.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print=1&id=795236" target="_blank">Studie zum Hochstapler-Phänomen: Wenn Selbstzweifel überhandnehmen, idw 9.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dem-selbstzweifel-auf-der-spur</link>
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<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie das Internet uns manipuliert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Sonderangebot ist fast vergriffen; möchte man die Zahl der eingesammelten Cookies auf das notwendige Minimum reduzieren, muss man mehrfach klicken; die Einwilligung zum Newsletter-Bezug ist voreingestellt - Webseitenbetreiber nutzen alle erdenklichen Methoden, um aus ihren Kunden das Maximale rauszuholen. Die Manipulation hat längst einen eigenen Fachbegriff - Dark Pattern. Die EU-Kommission ließ kürzlich in Europa relevante Webseiten entsprechend untersuchen, darunter große Shopping-Plattformen wie Amazon oder Zalando, Facebook und die meistverbreitesten Apps. Dabei zeigte sich, dass viele Betreiber in der einen oder anderen Form sehr bewusst ihre User im gewünschten Sinne &quot;führen&quot; oder, umgekehrt ausgedrückt, in eine möglichst freie Entscheidung möglichst schwer machen. Besonders beliebt beim Online-Shopping: der Countdown-Timer, der suggeriert, dass eine Ware nur limitiert verfügbar sein soll. Die Studie zeigt, dass viele Verbraucher die typischen Muster, durch die sie zum Kaufabschluss gedrängelt werden, nur sehr begrenzt durchschauen. Kombiniert man die Dark Patterns mit einer Personalisierung der Webseite, stehen die Chancen für Betreiber gut, insbesondere ältere Menschen und weniger Gebildete in ihren Kaufentscheidungen zu beeinflussen.
<br><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/die-meisten-webangebote-manipulieren-ihre-nutzer-13376287" target="_blank">Die meisten Webangebote manipulieren ihre Nutzer, Forschung und Wissen 30.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-das-internet-uns-manipuliert</link>
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<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit - nicht jede App hält, was sie verspricht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Achtsamkeit ein richtiger Trend geworden ist (in Deutschland interessieren sich schon 25 Prozent der Bevölkerung dafür), boomt auch der Markt entsprechender Apps. Doch nicht überall, wo Achtsamkeit draufsteht, ist auch die entsprechende Wirkung drin, wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt. Die Prüfer schauten bei ihrer Bewertung vor allem danach, ob die angebotenen Übungen auch in ihrer Wirkung wissenschaftlich belegt sind und ob die Apps ein stimmiges Gesamtkonzept aufweisen. Wirklich punkten konnten hier nur zwei Apps - Headspace und 7Mind. Sie wurden beide mit einem &quot;Sehr gut&quot; ausgezeichnet. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sie auszuprobieren, sollte sich vorher bei seiner Krankenkasse schlau machen, denn 7Mind kooperiert bereits mit verschiedenen Kassen, die die Nutzung einiger Kurse der App finanziell bezuschussen.
<br><a href="https://www.chip.de/news/Apps-zum-Entspannen-Das-sagt-Stiftung-Warentest-dazu_183729316.html" target="_blank">Apps zum Entspannen: Das sagt Stiftung Warentest dazu, chip.de 6.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-nicht-jede-app-hält-was-sie-verspricht</link>
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<pubDate>Fri, 17 Jun 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Großbritannien macht sich für 4-Tage-Woche stark]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer wieder kommt die 4-Tage-Woche ins Gespräch und viele europäische Länder haben bereits Experimente dazu gemacht. Nun prescht auch das britische Königreich in dieser Frage vor. 70 Unternehmen mit rund 3.300 Mitarbeitenden wollen nun den bisher weltweit größten Pilotversuch starten, welche Auswirkungen eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 80 Prozent bei vollem Lohnausgleich haben könnte. Die beteiligten Firmen sind alle eher kleinere Arbeitgeber verschiedener Branchen, darunter Finanzdienstleister, Softwarefirmen, eine Brauerei und ein Fish-and-Chips-Laden. Die Zauberformel, von der sie alle ausgehen: dass die Mitarbeiter auch mit einem Arbeitstag weniger pro Woche ihre bisherige Produktivität beibehalten. Darüber hinaus erhoffen sich die Arbeitgeber eine bessere Gesundheit und mehr Wohlbefinden ihrer Beschäftigten. Aus vergleichbaren Versuchen anderer Länder weiß man, dass diese Gleichung aufgehen könnte, denn in ähnlichen Konstellationen hat sich bereits gezeigt, dass, wer um einen zusätzlichen Tag der Erholung pro Woche weiß, sich an den verbleibenden Arbeitstagen oft auch mehr verausgabt. In Deutschland bestimmen immer noch überwiegend die Skeptiker die öffentliche Diskussion zum Thema. Manche glauben, dass ein voller Lohnausgleich nicht drin sei. Andere halten in Zeiten von Fachkräftemangel die Idee schlicht für absurd. Andererseits macht es Sinn, beispielsweise einmal im Gesundheitssektor zu schauen, wie Menschen (die es sich leisten können) mit der üblichen vollen Arbeitszeit umgehen. Gerade in der Pandemie hat es sich nämlich gezeigt, dass nicht wenige im Gesundheitswesen Beschäftigte aufgrund der massiven Belastung sich dann eben in Teilzeit flüchten.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vier-tage-woche-als-pilotprojekt-in-grossbritannien-18086606.html#void" target="_blank">80 Prozent Arbeitszeit bei 100 Prozent Lohn, FAZ 7.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=großbritannien-macht-sich-für-4-tage-woche-stark</link>
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<pubDate>Wed, 15 Jun 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitslosigkeit schlägt mental auf die Gesundheit - auch bei Partnern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seinen Job zu verlieren, ist für die meisten Menschen ein wirklicher Schlag und so wundert es kaum, dass sie auch gesundheitlich unter der Situation leiden. Eine neue Untersuchung des Gesundheitsökonoms Jan Marcus zeigt nun: Auch auf Partner wirkt sich dieses Tief aus. Anhand von Daten des Soziooekonomischen Panels konnte er beobachten, wie es sich in Beziehungen zeigt, wenn einer der Partner die Arbeit verliert. Denn die Auskünfte der Betroffenen zu ihren Befindlichkeiten zeigen: Stimmungstiefs treten nicht nur bei der arbeitslosen Person selbst aus, sondern auch der oder die Partnerin erlebt Gemütsveränderungen. Verliert ein Mann den Job, sind die Stimmungsauswirkungen auf die Partnerschaft am Größten, wohl vor allem, weil Männer immer noch häufig die Hauptverdiener sind und damit wirtschaftliche Ängste besonders stark werden. Aber auch wenn Frauen ihre Arbeit verlieren, leiden ihre Männer mit. Marcus Begründung für diese Zusammenhänge: &quot;Früher hat sich die Forschung vor allem mit den Arbeitslosen selbst beschäftigt, also wie es ihnen damit geht, keinen Job zu haben. Seit ein paar Jahren wird viel mehr das Umfeld untersucht, also die Lage der Partnerinnen und Partner, die Kinder, die Familie – weil sie alle mitleiden. Wenn jemand arbeitslos wird, sinkt das Haushaltseinkommen – das betrifft beide Partner. Je nachdem, wie viel das ist, kann das Stress und auch Angst auslösen: Was ist mit dem Hauskredit? Was mit dem geleasten Auto? Der soziale Status, der für viele von großer Bedeutung ist, geht verloren. Dazu kommt, dass der arbeitslos gewordene Partner oder die Partnerin wahrscheinlich schlechter gelaunt ist. Und er oder sie ist plötzlich dauernd zu Hause.&quot;
<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2022-05/arbeitslosigkeit-beziehung-auswirkungen-forschung" target="_blank">&quot;Die psychische Gesundheit beider Partner leidet&quot;, DIE ZEIT 6.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitslosigkeit-schlägt-mental-auf-die-gesundheit-auch-bei-partnern</link>
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<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein bisschen Schlaf hilft immer]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter Schlafmangel zu leiden, ist in Japan beinahe ein Volkssport, doch in einer Disziplin haben die Japaner die Nase vorn: beim Powernap. Gerade weil durch langes Pendeln und lange Arbeitstage viele japanische Angestellte zu Hause kürzer im Bett liegen, als gesund für sie wäre, gibt es in der Arbeitswelt geradezu eine Kultur des kurzen Mittagsschläfchens. Der Nahrungsmittelkonzern Nestle hat daraus sogar ein Geschäftsmodell gemacht. In seinem Nescafé Suimin Café können Japaner sich einen Kaffee gönnen und danach für eine halbe Stunde ruhen. Umgerechnet sechs Euro zahlen sie für dieses Kaffeenickerchen. Vor dem Dösen erst einen Kaffee zu sich zu nehmen, mag kontraintuitiv wirken, macht aber physiologisch viel Sinn. Denn das Koffein braucht 20 bis 30 Minuten, bevor es seine volle Wirkung entfaltet. Wer erst zum Kaffee greift und danach ein wenig schläft, hat also beste Chancen, danach wieder hellwach zu sein.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/powernapping-nicht-laenger-als-20-minuten-und-kurz-zuvor-einen-kaffee/28387712.html" target="_blank">Nicht länger als 20 Minuten – und kurz zuvor einen Kaffee, Wirtschaftswoche 2.6.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-bisschen-schlaf-hilft-immer</link>
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<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 08:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Keine Visionen mehr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die NZZ richtet ihren Blick auf ein kulturelles Phänomen, das zwischen Klimakrise, Pandemie und Krieg aufgrund der vielen akuten Bedrohungslagen zwar präsenter denn je ist, aber irgendwie auch kaum ansprechbar - den Mangel an Visionen. &quot;Es geht allenthalben darum, den schlimmsten Fall zu verhindern, den Planeten wenigstens vor seiner kompletten Zerstörung zu bewahren, das weltweite Gefälle von Arm und Reich nicht noch grösser werden zu lassen, rechtzeitig Massnahmen gegen die nächste Pandemie zu entwickeln und statt eines Weltfriedens wenigstens einen fragilen Waffenstillstand zu erreichen. Im Zustand des Getriebenseins, des Hangelns von Krise zu Krise ist längst kein Platz mehr für die Imagination eines Weltzustands, der mehr als nur die Vermeidung der grösstmöglichen Katastrophe als sein erstrebenswertes Ziel ausgibt&quot;, so die Diagnose des Beitrags. Der Artikel listet viele Beispiele aus Belletristik und Kulturleben, in denen es vor allem um Niedergang oder Versuche, diesen zu vermeiden, geht. Irgendwie scheinen wir gesellschaftlich immer mehr in ein Vakuum zu rutschen. Eine unlösbare Krise jagt die nächste und viele Menschen versuchen einfach nur, die Nase noch über der Wasserlinie zu halten. Doch Aufbruchstimmung erwächst aus solcher Defensivhaltung nicht. Und schon gar keine Idee, wie wir auf diesem Planeten vielleicht besser (zusammen)leben können. Ich beobachte das manchmal bei mir selbst, wenn ich vor allem damit beschäftigt bin, akute Herausforderungen zu lösen oder zu versuchen, nicht vor vermeintlichen Aussichtslosigkeiten zu kapitulieren. Wirklich bewegen wird sich aus so einer inneren Haltung heraus jedoch erfahrungsgemäß nicht viel. Es geht hier nicht um positives Denken oder das Ignorieren schlimmer Entwicklungen. Vielleicht würde es schon helfen, öfter die Frage zu stellen, warum wir etwas als &quot;schlimm&quot; oder &quot;bedrohlich&quot; empfinden - denn dahinter verbirgt sich ja auch das, was wir wertschätzen und was verlorenzugehen zu droht.  Und ist es nicht gerade das, was uns wesentlich ist, das uns von einer besseren Zukunft träumen und ihr dann auch Gestalt geben lässt?
<br><a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/utopien-oder-visionen-es-reicht-wenn-die-welt-gerettet-wird-ld.1685528?mktcid=smsh&mktcval=E-mail" target="_blank">Wer träumt noch von Utopien? Schadensbegrenzung heisst seit langem die Devise, NZZ 28.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=keine-visionen-mehr</link>
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<pubDate>Fri, 10 Jun 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Umstände krank machen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In medizinischen Kontexten hat sich, auch in Folge der Pandemie, ein neuer Begriff etabliert - der Worry Burnout. Damit versuchen Mediziner der Tatsache Rechnung zu tragen, dass durch die wachsende Unsicherheit im Lebensalltag immer mehr Menschen in chronische Erschöpfung verfallen. Es ist nicht das zu viele Arbeiten oder klassischer Stress im Job, der hierzu beiträgt. Nein, es geht um eine Erschöpfung aufgrund langanhaltender Belastungen, die nicht unbedingt aus dem persönlichen Verhalten von Betroffenen resultiert. &quot;Die Erschöpfung im Falle eines Worry Burnouts wird durch die ständige Alarmbereitschaft des Gehirns verursacht. Betroffene können sich nicht aus der Angstspirale befreien und laufen Gefahr, sich ihren Sorgen zu verlieren. Faktoren, die solche Angstspiralen auslösen, sind zum Beispiel die andauernde Ungewissheit, wie die pandemische Situation weitergeht oder die Angst um eigene Gesundheit und finanzielle Existenz. Ein Gefühl der Machtlosigkeit und des hilflosen Ausgeliefertseins entsteht. Diese steigern die Alarmbereitschaft des Hirns zusätzlich&quot;, beschreibt das Phänomen ein Infotext auf der Webseite der Oberbergkliniken. Zu den Symptomen gehören  Müdigkeit, Lustlosigkeit, das Fehlen von Motivation oder Hoffnungslosigkeit wie auch dauerhafte Ängste. Die Kliniken raten: &quot;Um einem Gesundheitsrisiko zu entgehen und die Beschwerden des Worry Burnouts zu reduzieren, ist es wichtig, einen Umgang mit Emotionen wie Angst und Stress zu finden. Dabei können angemessene Strategien der Selbstfürsorge helfen: Dies können Gespräche mit Angehörigen sein, Sport oder das Finden neuer Freizeitaktivitäten.&quot; Jetzt, wo nicht nur die Pandemie immer noch vielen im Nacken sitzt, sondern der Krieg in der Ukraine und seine Folgen viele Menschen auch in finanzielle Sorgen versetzen, wird aber auch deutlich, dass diese individuellen Formen der Prophylaxe kaum ausreichen werden. Natürlich kann man versuchen, sich von Ängsten nicht auffressen zu lassen und mit Entspannungsübungen dagegenhalten, aber: Viele der aktuellen Ängste - siehe auch die gestrige News - sind nun einmal konkret und bedrohlich. Mit Blick auf die finanziellen Zukunftssorgen der Deutschen beispielsweise dürfte es mit ein bisschen Achtsamkeit kaum getan sein, denn hier bauen sich gegenwärtig ganze gesellschaftliche Problemfelder auf, die auch gesellschaftlicher Antworten bedürfen.
<br><a href="https://www.oberbergkliniken.de/artikel/worry-burnout-was-steckt-dahinter" target="_blank">Worry Burnout – Was steckt dahinter?, Oberbergkliniken</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-die-umstände-krank-machen</link>
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<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Finanzielle Ängste steigen deutlich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder vierte Mensch in Deutschland betrachtet die eigene finanzielle Lage gegenwärtig als stark oder sehr stark belastend und macht sich Sorgen um seine wirtschaftliche Zukunft, so eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Vor allem in den niedrigen Einkommensgruppen sind die Erwartungen sogar noch düsterer. Von jenen, die bis zu 1.300 Euro netto im Monat zur Verfügung haben, macht sich gut die Hälfte große Sorgen, in der nächsthöheren Einkommensgruppe bis 2.000 Euro sind es 40 Prozent. In den niedrigen Einkommensgruppen leiden 80 Prozent der Befragten vor allem durch die enormen Preissteigerungen. Die Stiftung rät der Politik, insbesondere bei der Bewältigung der Folgen des Ukraine-Kriegs die soziale Balance im Blick zu behalten, denn viele Bürgerinnen machten sich Sorgen, dass diese Lasten nicht gerecht verteilt werden. Hier gehe es nicht nur um soziale Gerechtigkeit, sondern um die &quot;Stabilisierung der Gesellschaft als Ganzem&quot;, so die Stiftung.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/inflation-laut-hans-boeckler-stiftung-belastender-als-corona-krise-18061945.html#void" target="_blank">Inflation wird als belastender empfunden als die Corona-Krise, FAZ 27.5.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Damit der Stress nicht chronisch wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gute Nachricht zuerst: Stress scheint - leider - aus der Arbeitswelt kaum noch wegzudenken, zumindest wenn man sich die Zahl der Betroffenen anschaut. Experten bemerken aber auch, dass dank wachsender Sensibilität für das Thema die Menschen heute früher Hilfe suchen und damit so mancher Burn-out vermieden werden kann. &quot;Früher kamen gerade Männer erst dann, wenn sie schon an Alkoholismus erkrankt waren oder einen Suizidversuch hinter sich hatten. Sie waren oft schwer depressiv oder hatten einen Zusammenbruch. Das hat sich zum Glück deutlich verändert! Gerade junge Führungskräfte kommen heute deutlich früher und mit weniger chronischen Symptomen als vor 20 Jahren&quot;, erklärt der Stressforscher Markus Heinrichs in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Eine Altersgruppe sei heute besonders betroffen, sich im Job zu verausgaben: &quot;Unter chronischem Stress leiden insbesondere Personen in der Sandwichgeneration zwischen 30 und Mitte 40. Sie stehen unter enormen Druck. ... Sie vernachlässigen Erholung und Freunde und haben oft das Gefühl, nie genug leisten zu können. Bei dieser Gruppe haben wir die höchste Quote von Menschen, die mit stressbedingten Erkrankungen reagieren.&quot; Heinrichs hat natürlich viele Gesundheits-Tipps parat, von ausreihend Schlaf bis zu mehr Bewegung. Einen Punkt aber hebt er besonders hervor, den bisher eher wenige auf dem Radar haben: &quot;Sozial integriert sein und Unterstützung erfahren. Wir puffern Stress und Belastung sehr effizient durch soziale Kontakte ab. Unter Medizinern ist das aktuell eine revolutionäre Erkenntnis. Deshalb: Achten Sie auf Ihr soziales Netzwerk.&quot;
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/stressambulanz-leiter-markus-heinrichs-vor-allem-leute-in-der-sandwichgeneration-leiden-unter-chronischem-stress-/28344886.html" target="_blank">„Vor allem Leute in der Sandwichgeneration leiden unter chronischem Stress“, Wirtschaftswoche 22.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=damit-der-stress-nicht-chronisch-wird</link>
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<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ist die Mittelschicht wirklich stabil?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft hat meine Aufmerksamkeit erregt, denn irgendwie scheint sie ein bisschen aus der Zeit gefallen. Kürzlich verkündeten die Wirtschaftsforscher nämlich: &quot;Mittelschicht vor Corona: Stabil und weniger besorgt&quot; Ich habe mir beim Anblick der Überschrift etwas die Augen gerieben, denn irgendwie wirkt diese Erkenntnis geradezu romantisierend nach zwei Jahren Pandemie, im Angesicht eines Krieges und mit Blick auf die Klima- und Energiekrise sowie die steigende Inflation. Was die Untersuchung zeigt, ist, dass in den vergangenen 15 Jahren recht stabil knapp 50 Prozent der Bevölkerung der Mittelschicht angehörten. Und während sich zu Beginn der 2000er Jahre immerhin rund 25 Prozent dieser Menschen Sorgen um ihre finanzielle Zukunft machten, waren es 2019 lediglich 10 Prozent. Aber sind das wirklich gute Nachrichten? Die Wissenschaftler merken an, dass schon heute unter den 18- bis 34-Jährigen weniger Menschen der Mittelschicht angehören als noch der Elterngeneration. Erklärt wird dies mit längeren Ausbildungszeiten. Allerdings zeigen andere Studien schon seit längerem, dass es längst kein Garant mehr ist, wenn man in die Mittelschicht hineingeboren wird, auch dort zu verweilen oder gar aufzusteigen. Und die vor uns liegenden Herausforderungen dürften dieses labile Gefüge weiter verändern. Die Spargelbauern etwa klagen in diesem Jahr über einen massiven Rückgang beim Konsum des Edelgemüses. Viele Menschen können oder wollen sich einen solchen Luxus in Zeiten stetig steigender Preise schlicht nicht mehr leisten. Auch in der Diskussion um die Bafög-Reform tun sich Bruchstellen auf, denn Wissenschaftler haben errechnet, dass die geplante Erhöhung der Bafög-Sätze, die Studierenden eine etwas sorgenfreiere Ausbildung ermöglichen sollte, in Anbetracht der aktuellen Situation nicht einmal die Preissteigerungen auffangen werde. Das System wird gerade an vielen Seiten sehr porös. Aber Hauptsache, vor der Pandemie war alles &quot;gut&quot;.
<br><a href="https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/judith-niehues-maximilian-stockhausen-stabil-und-weniger-besorgt.html" target="_blank">Mittelschicht vor Corona: Stabil und weniger besorgt, Institut der Deutschen Wirtschaft, 16.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ist-die-mittelschicht-wirklich-stabil</link>
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<pubDate>Fri, 03 Jun 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation ist eine Herausforderung - immer wieder]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Dem Mindfulness-Trend mit seinen Instant-Achtsamkeits-Übungen via App zum Trotz ist Meditation für viele Menschen immer noch eine Herausforderung, allerdings eine sehr lohnenswerte. Insbesondere, dann wenn es um längere Phasen der Stille geht, um Retreats, die mehrere Tage dauern, zeigt sich, wie Meditation unsere ganz grundsätzlichen Befindlichkeiten auf den Prüfstand stellt. Die Journalistin und Yoga-Lehrerin Michelle de Oliveira etwa beschreibt, wie sie sich jedes Mal zu Beginn eines Retreats wieder fragt: Warum tue ich mir das eigentlich an? &quot;Mein rechter Fuss ist taub, der linke kribbelt. Meine Knie und mein Rücken tun weh, der Nacken ist verkrampft und ich habe Kopfschmerzen. Ich bin unendlich müde und gleichzeitig nervös, und ich warte sehnlichst auf den erlösenden Gong, der die Meditation beenden wird. Und denke bis dahin ständig: Verdammt noch mal, wieso tue ich mir das an? Ich könnte zu Hause auf dem Sofa liegen, ein Buch lesen und Wein trinken. Oder ein paar Tage in einem chicen Hotel mit Dampfbad und Massagen verbringen. Warum besuche ich ein Meditationsretreat mit Mehrbettzimmer? Schon wieder?&quot;, beschreibt de Oliveira die Gedanken, die in den ersten Tagen der Stille auf einen einströmen. Ihre Erfahrung: Nach einigen Tagen klingt dieser innere Sturm ab. &quot;Mittlerweile weiss ich: Die Stimmen drehen am Anfang so richtig auf, verausgaben sich und werden dann tatsächlich leiser. Und dann weiss ich wieder, wieso ich hier bin, wieso ich die Anstrengung, den schmerzenden Körper, die nicht enden wollenden Meditationseinheiten auf mich nehme. Das Sitzen auf dem Meditationskissen gelingt mühelos. Die Wut ist weg, ich bin friedlich&quot;, sagt sie. Es ist eine transformierende Erfahrung, die sich mit Instant-Meditationen kaum einzustellen vermag. Und es sind kostbare Momente, in denen all das, was wir zu sein glauben, von uns abfällt.
<br><a href="https://www.bluewin.ch/de/leben/fit-gesund/wieso-tue-ich-mir-das-immer-wieder-an-1204313.html" target="_blank">Wieso tue ich mir das immer wieder an?, Bluewin News 16.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-ist-eine-herausforderung-immer-wieder</link>
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<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlafmangel ist Stress fürs Hirn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mal eine Nacht schlecht zu schlafen, ist für die meisten Menschen kein Drama. Und deshalb geht man leicht darüber hinweg. Und bemerkt oft gar nicht, wenn sich über die Zeit ein chronisches Schlafdefizit einstellt. Dabei kann schon ein überschaubarer Schlafmangel sehr deutliche Negativwirkungen haben, insbesondere weil unser Gehirn hier sehr empfindlich reagiert. &quot;Es gibt viele unerwünschte kurzfristige Effektes des Schlafentzugs. Wir können Informationen schlechter abrufen und schlechter neue Dinge erlernen. Wir können Dinge schlechter in Kontext setzen und die Kompetenz, Probleme zu lösen, sinkt. Die Leistungsfähigkeit nimmt ab, man wird impulsiver und kann mit stressigen Situationen nicht mehr gut umgehen. Gerade wenn wir beruflich am Anschlag stehen, gibt uns Schlaf eine Resilienz, damit besser umzugehen. Schon eine oder wenige Nächte mit zu wenig Schlafen führen dazu, dass unser Gehirn unglaublich gestresst ist&quot;, erklärt der Neurowissenschaftler Christian Benedict in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Die in der Folge gebildeten Stress-Eiweiße, die sich im Blut nachweisen lassen, führen auch längerfristig zu unerwünschten Nebenwirkungen und begünstigen beispielsweise Alzheimer. Benedicts Forschung zeigt auch soziale Effekte. Menschen, die unter Schlafmangel leiden, werden von anderen als weniger attraktiv und weniger vertrauenswürdig wahrgenommen. Gleichzeitig entwickeln die Zu-wenig-Schläfer ein vergleichbares Bild von ihren Mitmenschen. Dadurch leiden nicht nur zwischenmenschliche Beziehungen, die Gesamtwahrnehmung der Mitwelt verändert sich und Menschen nehmen weniger wahr, was wirklich ist. So entstehen Scheinwelten der Schlaflosigkeit, die uns vom tatsächlichen Leben trennen. Das ist fast so, als ob man das richtige Leben verschläft ...
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/schlafforscher-christian-benedict-schon-eine-nacht-mit-zu-wenig-schlaf-stresst-das-gehirn-unglaublich/28317852.html" target="_blank">„Schon eine Nacht mit zu wenig Schlaf stresst das Gehirn unglaublich“, Wirtschaftswoche 12.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schlafmangel-ist-stress-fürs-hirn</link>
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<pubDate>Wed, 01 Jun 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Veränderungen systematisch angehen - dann klappt es auch!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohl jede.r hat schon einmal versucht, Verhaltensweisen zu ändern. Sei es, sich gesünder zu ernähren oder mehr Sport zu treiben. Und wohl jede.r ist damit schon einmal gescheitert. Ein Artikel im Harvard Business Manager gibt hilfreiche Tipps, wie man sich am besten an grundlegende Veränderungen des Lebensstils herantastet. Denn wer ein tragfähiges Fundament legt, hält später auch leichter durch. Gerade in Zeiten, in denen Erschöpfung für viele Menschen ein Thema ist, empfiehlt es sich, erst einmal an der eigenen Substanz zu arbeiten. Sich um ausreichend Schlaf zu kümmern, legt hier die Basis, um überhaupt genügend Energie zu haben, auch andere Dinge im Leben zu wandeln. Denn nur wer ausgeschlafen ist, hat auch Kraft und Elan. Der nächste Punkt ist die Ernährung, denn, das vergessen manche leicht, auch sie trägt wesentlich dazu bei, mit wie viel Schwung wir uns unseren persönlichen Change-Projekten zuwenden. An dritter Stelle kommt schließlich die Bewegung, für die das gleiche gilt wie für Schlaf und gesundes Essen. Wer schon einmal richtig erschöpft war, weiß, dass es in solchen Momenten meist gleich um alle drei dieser Grundpfeiler nicht zum besten steht. Und oft fühlt man sich überfordert, weil man verzweifelt versucht, alle drei Baustellen gleichzeitig anzugehen, aber dafür nicht die Kraft findet. Etwas Geduld und ein systematisches Step-by-Step-Vorgehen kann hier nicht nur psychisch entlasten, es macht die Umsetzung leichter. Erst wenn man alle drei Baustellen wieder im Griff hat, macht es wirklich Sinn, sich mit weiteren möglichen Veränderungen zu beschäftigen. Dann ist man wirklich dafür gewappnet und die Erfolgsaussichten verbessern sich erheblich.
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/selbstmanagement/weg-aus-der-erschoepfung-wie-entwickle-ich-neue-gewohnheiten-a-338238d5-cbc4-47c7-a2eb-c7abd9abed75" target="_blank">Wie entwickle ich neue Gewohnheiten?, Harvard Business Manager 12.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=veränderungen-systematisch-angehen-dann-klappt-es-auch</link>
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<pubDate>Tue, 31 May 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schadet Home Office dem Klima?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der durch die Pandemie erzwungene Home-Office-Trend hat in den vergangenen zwei Jahren deutlich dazu beigetragen, Fahrten des Berufsverkehrs zu reduzieren und damit auch ökologische Belastungen. Doch langfristig könnte sich diese Wirkung in ihr Gegenteil verkehren, wie eine Untersuchung des ifo-Instituts zeigt. Mit der Option des Home Office haben sich nämlich die Prioritäten der Menschen zu ändern begonnen. Soll es eine dauerhafte Erscheinung werden, braucht es entsprechenden Wohnraum, denn das Büro auf Dauer am Küchentisch einzurichten, dürfte den wenigsten behagen. Größere Wohnungen sind jedoch für viele eher im Umland als in der Nähe ihrer Arbeitsplätze bezahlbar, was dann zu längeren Fahrtwegen führt, wenn man doch einmal ins Büro muss. Wer allerdings nur selten pendelt, schaut auch meist nicht so genau auf den Spritverbrauch, so dass bei diesen neuen Lebensmodellen unter dem Strich dann eher keine Einsparungen stehen, zumal auch der vergrößerte Wohnraum zu einer negativeren Klimabilanz beiträgt.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/homeoffice-trend-koennte-langfristig-dem-klima-schaden-18021816.html#void" target="_blank">Homeoffice-Trend könnte langfristig Klima schaden, FAZ 11.5.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 30 May 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Endlich Zeit, in Ruhe zu arbeiten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Gefühl, im Büro kaum einmal ungestört länger an etwas arbeiten zu können, ist vielen Menschen allzu vertraut. Und der Mangel an Fokus liegt nicht nur an individuellen Faktoren wie beispielsweise der Neigung, sich durch ständig eingehende Mails oder Nachrichten aus der Ruhe und Konzentration bringen zu lassen. Denn oft genug sind Arbeitstage auch durch Meetings nicht nur durchgetaktet, sondern auch fragmentiert. Der IT-Konzern SAP probiert nun etwas Neues aus. Künftig soll der Freitag im Unternehmen frei von Besprechungen bleiben, damit die Beschäftigten wenigsten an einem Tag in der Woche die Möglichkeit haben, konzentriert zu arbeiten. &quot;Wir durchlaufen die Arbeitswoche in Höchstgeschwindigkeit; was aber auf der Strecke bleibt, ist die Möglichkeit, intensiv an Dingen zu arbeiten, Neues zu lernen oder in einer Mittagspause durchzuatmen&quot;, erklärt Personalchef Cawa Younosi in einer internen Mitteilung. Der so genannte Focus Friday wird zunächst bei SAP Deutschland erprobt und soll, wenn das Modell trägt, weltweit bei SAP eingeführt werden.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/sap-verzichtet-an-freitagen-auf-konferenzen-ungestoerte-arbeitszeit-18006879.html#void" target="_blank">SAP verzichtet an Freitagen auf Konferenzen, FAZ 5.5.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 May 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jugend im Krisenmodus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für die junge Generation ist die gegenwärtige Weltlage eine besondere Zumutung, denn sie hat ihre Zukunft noch vor sich - und diese sieht in vielerlei Hinsicht düster aus. Das illustriert eine neue Jugendstudie, für die 14- bis 29-Jährige befragt wurden. Darin bekundeten 68 Prozent, dass Ihnen der Ukraine-Krieg Sorge bereite, gefolgt vom Klimawandel (55 Prozent), der Inflation (46 Prozent), der Spaltung der Gesellschaft (40 Prozent) und der Wirtschaftskrise (39 Prozent). Dieses Multi-Krisen-Szenario zeigt deutliche Spuren, wenn es darum geht, was den Jungen im Hinblick auf ihre (künftige) Arbeit und Leistung wichtig ist. So ist für eine Mehr von 57 Prozent dadurch Geld zur Hauptmotivation geworden, gefolgt von Spaß (45 Prozent) und dem Wunsch, Ziele zu erreichen (32 Prozent). Ehrgeiz und Anerkennung sind hingegen nur für 21 Prozent noch relevant. Die Psyche des Nachwuchses leidet bereits. So gaben 45 Prozent der Befragten an, unter Stress zu leiden. 35 Prozent fühlen sich antriebslos. Jeweils 32 Prozent klagen über Erschöpfung bzw. Langeweile. Von Depressionen berichten 27 Prozent der Befragten. Unter dem Strich sind die gegenwärtigen Perspektiven junger Menschen also mehr als durchwachsen.
<br><a href="https://www.spiegel.de/panorama/bildung/studie-jugend-in-deutschland-geld-ueberholt-spass-als-leistungsmotivator-a-ae80338b-3fed-4692-a89d-88c4e282ac23" target="_blank">Geld überholt Spaß als Leistungsmotivator, spiegel.de 3.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jugend-im-krisenmodus</link>
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<pubDate>Wed, 25 May 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die 4-Tage-Woche bleibt im Gespräch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren haben verschiedene Unternehmen den Vorstoß gewagt, ihre Arbeitszeit-Konzepte grundlegend zu überdenken und zu verändern. Insbesondere die 4-Tage-Woche ist dabei zu einem Thema geworden, dessen Stand die FAZ nun in einem umfassenden Artikel analysiert. Was einzelne Vorreiter unter der 4-Tage-Woche verstehen, ist dabei sehr unterschiedlich. Manche verteilen dabei einfach das bisherige Stundenpensum von fünf Tagen auf die verbleibenden vier, das heißt an der Gesamtarbeitszeit ändert sich nichts. Andere wiederum kürzen auch die Wochenarbeitszeit selbst. Die Idee dahinter: Es tut den Mitarbeitern gut, jede Woche einen freien Tag zu haben. Im Falle der schlichten Umverteilung federt dieser freie Tag die Mehrbelastungen an den verbleibenden vier Tagen ab. Firmen, die die Stundenzahl reduzieren, passen bisweilen auch die Gehälter nach unten an - oder behalten diese bei, weil sie merken, dass ihre Mitarbeiter an vier Tagen genau so produktiv sind wie wenn sie fünf Tage arbeiten. Verschiedene Studien deuten an, dass die Produktivität sich durch Komprimierung oder Reduzierung der Arbeitszeit beibehalten oder sogar steigern lässt. Langzeituntersuchungen gibt es allerdings bisher keine, so dass man beispielsweise noch nichts darüber sagen kann, ob Firmen, die die Arbeit verdichten, um einen freien Tag rauszuschlagen, nicht längerfristig mit einer Ermüdung ihrer Angestellten rechnen sollten, weil sie das Pensum langfristig nicht durchhalten. Andererseits gehen Firmen, die mit Arbeitszeiten experimentieren, oft auch dazu über, ihre Prozesse zu analysieren - und zu entschlacken. Dann werden Produktivitätskiller wie unnötige Meetings geopfert, aber der Betrieb läuft genau so gut weiter wie zuvor. Fakt ist: Immer mehr Menschen fühlen sich von der üblichen 5-Tage-Woche überfordert und hätten gerne Alternativen. Das Spielen mit der Wochenarbeitszeit könnte ein erster Schritt sein, die vermeintlichen Notwendigkeiten zu hinterfragen. Verdichtungsmodelle folgen allerdings weiter der üblichen kapitalistischen Logig, aus Menschen das Maximum an Leistung herauszuholen. Vielleicht sollten wir stattdessen noch viel grundsätzlicher über die Zusammenhänge von Leben, Arbeit und Geld nachdenken.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/wie-die-vier-tage-woche-die-produktivitaet-steigern-soll-17991597.html?printPagedArticle=true#void" target="_blank">Wie die Vier-Tage-Woche die Produktivität steigern soll, FAZ 4.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-4-tage-woche-bleibt-im-gespräch</link>
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<pubDate>Tue, 24 May 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Zwischen Purpose und Arbeitsalltag]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für immer mehr Menschen ist die Sinnkomponente im Berufsleben bedeutsam und insbesondere die jüngere Generation wünscht sich Tätigkeiten, mit denen sich auch Gutes in der Welt bewirken lässt. Das und auch der Hype um eine New-Work-Kultur haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass viele Unternehmen sich geradezu darin überbieten, mit dem Stichwort Purpose um Mitarbeiter zu werben. Ein Fehler, meint der Wirtschaftspsychologe Ingo Hamm. Denn die oft hochglanzpolierten Versprechen hielten dem Arbeitsalltag meist nicht stand: &quot;Geködert mit Purpose und Tischkicker, stellen sie dann im Arbeitsalltag fest, dass sie einen ganz normalen Job haben, mit guten und schlechten Chefs, Kollegen und Aufgaben. Schließlich müssen in den meisten Betrieben ganz alltägliche Dinge geleistet werden.&quot; Hamm rät Firmen, einen Gang zurückzuschalten und den Blick mehr darauf zu richten, was einzelne Mitarbeiter wirklich wünschen und was sie bewegt: &quot;Es ist nicht jeder Job erfüllend, nur weil das Unternehmen in drei oder vier Charts überzeugend den Purpose für alle kommuniziert. Tatsächlich geht es um den individuellen Sinn im eigenen Job.&quot; Menschen, die überlegen, in ein Unternehmen einzusteigen, empfiehlt er, sich möglichst gut mit dem konkreten Arbeitsalltag, der sie erwarten wird, vertraut zu machen und nach den Details der Beschäftigung zu fragen, statt nach blumigen New-Work-Konzepten.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/man-sollte-sich-nicht-von-new-work-versprechen-blenden-lassen-wirtschaftspsychologe-erklaert-warum-purpose-in-unternehmen-oft-ein-missverstaendnis-ist-a/" target="_blank">„Man sollte sich nicht von New-Work-Versprechen blenden lassen“: Wirtschaftspsychologe erklärt, warum Purpose in Unternehmen oft ein „Missverständnis“ ist, Business Insider 3.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zwischen-purpose-und-arbeitsalltag</link>
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<pubDate>Mon, 23 May 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Beim Schlaf kommt es auf die Dosis an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Schnitt schlafen die meisten Menschen zu wenig und haben dadurch, mal mehr, mal weniger, mit gesundheitlichen Folgeerscheinungen zu tun. Doch auch zu viel Schlaf ist nicht unbedingt gesund. Eine große Studie, die die Daten von 500.000 Erwachsenen aus den USA und China näher betrachtet hat, kommt zu dem Ergebnis: Wer jede Nacht sieben Stunden schläft, hat gute Chancen, das richtige Schlafpensum zu treffen (wenngleich selbstverständlich manche Menschen mit weniger Schlaf auskommen und andere mehr brauchen). Wer deutlich weniger oder mehr schlafe, riskiere hingegen, dass dies die Funktion des Gehirn beeinträchtige und zu vorzeitigen Abbauprozessen führen könne. Von diesem Idealzustand sind wir allerdings gesamtgesellschaftlich leider noch weit entfernt. Hierzulande berichtet etwa ein Drittel der Bevölkerung von Schlafproblemen.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/forschung-wie-viel-schlaf-der-mensch-braucht-17998369.html#void" target="_blank">Sieben Stunden ab dem mittleren Alter optimal, FAZ 2.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-schlaf-kommt-es-auf-die-dosis-an</link>
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<pubDate>Fri, 20 May 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstdarstellung kann zum Ausschlusskriterium werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit den eigenen Pfunden zu wuchern, gehört im Business zum guten Ton. Und die sozialen Netzwerke tragen auf ihre Weise dazu bei, das, was man kann, besitzt und verkörpert, in Szene zu setzen. Eine neue amerikanische Studie legt nun nahe, dass dieser Hang zur Selbstdarstellung als Schuss nach hinten losgehen könnte. In verschiedenen Tests mit insgesamt 2.800 Mitwirkenden untersuchten die Wissenschaftler, auf welche Akzeptanz Personen stoßen, die darin geübt sind, sich in Szene zu setzen und ihr Wissen und Können oder auch das, was sie bereits erreicht haben im Leben zur Schau zu stellen. Dabei wurde deutlich: Diese Selbstdarsteller kommen bei ihren Mitmenschen nicht so gut an. Gerade in Kontexten, in denen es um Kooperation geht, traut man ihnen wenig zu, weil man davon ausgeht, dass mit ihren Errungenschaften auch eine Selbstbezogenheit verbunden ist. Lediglich in den Testszenarien, in denen es darum ging, dass eine Gruppe mit einer anderen in Wettbewerb tritt, wurden von den Versuchspersonen Menschen mit hohem Status bevorzugt in die eigene Gruppe eingeladen - denn hier kann der Selbstbezug die Durchsetzungsfähigkeit gegenüber anderen fördern. Die Wissenschaftler weisen denn auch darauf hin, dass Selbstdarstellung immer eine Gratwanderung sei und man sie sehr bewusst und situationsbezogen nutzen sollte - oder eben auch nicht.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/selbstdarstellung-statussymbole-haben-eine-kehrseite/2012842" target="_blank">Statussymbole haben eine Kehrseite, spektrum.de 25.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbstdarstellung-kann-zum-ausschlusskriterium-werden</link>
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<pubDate>Thu, 19 May 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Elitäre Aufstiegsdynamik der Bildung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Abitur zu machen, gehört heute für viele zu den unabdingbaren Do's, um später einmal beruflich erfolgreich zu sein. Doch das Abi allein ist manchen da noch nicht genug Vorbereitung. Insbesondere in Familien, in denen die akademische Bildung eine längere Geschichte hat, ist man anspruchsvoller. Eine soziologische Untersuchung der Daten aus des Soziooekonomischen Panels ist den Unterschieden bei der Bildungsentwicklung nachgegangen. Es zeigt sich dabei, dass der Trend zur höheren Bildung vergleichsweise jung ist. 54 Prozent der heutigen Gymnasiasten kommen nämlich aus Familien, in denen die Eltern nicht akademisch gebildet sind. Bei weiteren 12 Prozent waren es immerhin die Großeltern. 22 Prozent der Jugendlichen haben Akademiker-Eltern, bei 12 Prozent trifft dies auch auf die Großeltern zu. Je tiefer der akademische Hintergrund in der Familiengeschichte reicht, umso anspruchsvoller ist man, was die Ausbildung des Nachwuchses angeht. Während die Familien der Bildungsaufsteiger schon im Besuch des Gymnasiums einen großen Schritt nach vorne sehen, gehen die Bildungsfamilien weiter. Besondere Sportarten, Zusatzqualifikationen oder der Besuch von Privatschulen gehören hier längst dazu, um den Bildungsfortschritt zu verstetigen. So gut und schön das mit der Bildung sein mag - die immer höher werdenden Ambitionen tragen, und das macht sich bereits bemerkbar, auch zur Abwertung nicht-akademischer Ausbildungen bei. Für die angestrebte Energiewende beispielsweise braucht es wahrscheinlich weniger studierte Ingenieure als vielmehr jede Menge Handwerker, die die Solarpanele aufs Dach bringen. Als Gesellschaft mögen wir immer gebildeter werden, aber wir sollten auch mehr die Frage nach der Wirksamkeit dieser Bildung stellen.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/schulbildung-in-familien-es-kommt-auch-auf-die-grosseltern-an-17992750.html#void" target="_blank">Abi reicht nicht, das hatte auch der Opa, FAZ 2.5.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=elitäre-aufstiegsdynamik-der-bildung</link>
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<pubDate>Wed, 18 May 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind Video-Konferenzen Kreativitäts-Killer?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der so genannte Zoom-Fatigue ist für viele, die in den letzten zwei Jahren hauptsächlich online gearbeitet haben, eine unerwünschte Nebenwirkung des virtuellen Arbeitslebens. Eine neue Studie belegt nun: Video-Konferenzen scheinen auch der Kreativität nicht sonderlich dienlich zu sein. Die Untersuchung teilte 600 Probanden in zwei Gruppen, die kreative Aufgaben lösen sollten. Eine Gruppe arbeitete in Zweier-Teams persönlich zusammen, die andere per Video-Konferenz. Die virtuellen Partner entwickelten dabei deutlich weniger kreative Impulse als jene, die persönlich zusammen arbeiteten. In den Entscheidungsprozessen, welche Ideen weiterverfolgt werden sollte, zeigte sich zwischen den beiden Arrangement kein Unterschied. Mit weiteren Tests überprüften die Forscher, ob die visuelle Wahrnehmung auf die Kreativitätsunterschiede einen Einfluss hatte. Und tatsächlich zeigte sich, dass die Videokonferenz-Teilnehmer oft stark auf ihr Gegenüber fixiert waren und die Umgebung im Raum des anderen weitgehend ausblendeten. Diese Verengung des Sichtfeldes könnte auch zu einer kognitiven Verengung beitragen. Ich finde diese Erkenntnisse interessant, denn man kann sich natürlich fragen, ob die Besonderheit der Videokonferenz-Situation sich nicht einfach dadurch verändern lässt, dass man lernt, auch das virtuelle Miteinander einfach menschlicher zu gestalten. Ich hatte kürzlich einen kleinen Online-Workshop mit Business-Teilnehmern. Und durch die kleinen Wahrnehmungsübungen zum Ankommen und bewussteren Miteinander-Sein im geteilten virtuellen Raum haben in wenigen Minuten das Zusammensein aller Beteiligten völlig verändert. Viele waren völlig überrascht, wie nah man sich auch virtuell sein kann, wenn man sich schlicht bewusster begegnet. Erfahrungen wie Zoom-Fatigue sind womöglich einfach nur die Folge davon, dass wir uns in unserer menschlichen Anwesenheit zu stark von der Beschränktheit der Technik vereinnahmen lassen. Wenn wir diese hingegen dazu  nutzen, unsere menschlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse gezielt einzubringen, verändert sich alles und mehr Miteinander und damit wahrscheinlich auch mehr Kreativität wird möglich.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/amerikanische-studie-neue-arbeitswelten-videokonferenzen-bremsen-die-kreativitaet/28282966.html" target="_blank">Neue Arbeitswelten: Videokonferenzen bremsen die Kreativität, WiWo 27.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sind-video-konferenzen-kreativitäts-killer</link>
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<pubDate>Tue, 17 May 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie psychedelische Substanzen das Gehirn verändern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der psychologischen Forschung und testweisen Anwendung stehen so genannte &quot;magic mushrooms&quot; seit einiger Zeit hoch im Kurs. Denn das enthaltene Psilocybin scheint positiv auf verschiedene psychische Prozesse zu wirken. So hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, dass die Einnahme der Pilze bei der Behandlung von Depressionen hilfreich sein kann. Wie eine neue Hirnstudie zeigt, scheinen die positiven Wirkungen nicht allein auf die während eines Trips gemachten Erfahrungen von tiefer Verbundenheit mit dem Leben zurückzuführen zu sein. Die Forscher untersuchten nämlich anhand von Gehirnscans, ob die psychedelischen Substanzen hier etwas verändern. Und sie tun dies tatsächlich. Die Wissenschaftler stießen nämlich auf eine erhöhte funktionale Konnektivität in den Hirnen der Psilocybin-Konsumenten. Das bedeutet, verschiedene Teile des Gehirns verbinden sich stärker miteinander. Bei Depressionen hingegen zeigt sich, dass gerade diese Konnektivität in den Gehirnen der Betroffenen oft sehr reduziert ist. Eine Interpretation der Wissenschaftler: &quot;Die erhöhte funktionelle Verbindung könnte einer beschriebenen subjektiven erhöhten Flexibilität und emotionalen Entspannung entsprechen.&quot; Psychedelica tun also dem Wohlbefinden gut, doch scheint ihre Wirkung nicht an die einmalige Einnahme gebunden zu sein, sondern könnte darüber hinausgehen. Wo das Hirn wieder mehr im Einklang arbeitet, können sich neue Sichtweisen auf das eigene Erleben zeigen und das Empfinden verändert sich anscheinend in eine positivere Richtung.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/psilocybin-als-heilmittel-zauberpilze-knuepfen-neue-hirnnetzwerke/2008705" target="_blank">Zauberpilze knüpfen neue Hirnnetzwerke, spektrum.de 11.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-psychedelische-substanzen-das-gehirn-verändern</link>
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<pubDate>Mon, 16 May 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeiten, wo man möchte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Abschaffung von immer mehr Corona-Maßnahmen rufen nun auch viele Unternehmen ihre Mitarbeiter wieder zurück ins Büro. Doch es gibt auch Firmen, die das mobile Arbeiten, das während der Pandemie erprobt wurde, sogar ausbauen. Airbnb etwa hat angekündigt, dass seine Mitarbeiter künftig von jedem beliebigen Ort aus arbeiten dürften. Dem Unternehmen ist klar, dass es auch noch persönliches Miteinander braucht. Je nach Arbeitsbereich sollen Teams deshalb mindestens einmal im Quartal für eine Woche zusammenkommen, um gemeinsam kreativ zu arbeiten.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/airbnb-mitarbeiter-duerfen-kuenftig-von-ueberall-arbeiten-17992379.html#void" target="_blank">Airbnb-Mitarbeiter dürfen künftig von überall arbeiten, FAZ 29.4.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 May 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erfolgsdruck wird auch in der Familie geschürt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Jahren zeigen Umfragen unter Studierenden, dass der wahrgenommene Druck, in der Ausbildung erfolgreich zu sein, wächst. Eine Untersuchung auf Basis der Langzeitdaten von Menschen aus den USA, Kanada und Großbritannien verdeutlicht: Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind die Ansprüche deutlich gestiegen. Junge Menschen erleben zunehmend einen durch die Eltern vertretenen Erfolgsdruck, so dass sie selbst hohe Ansprüche an sich stellen, Perfektionismus von sich selbst und anderen erwarten und insgesamt versuchen, den hohen Ansprüchen, die ihnen von außen entgegenkommen, gerecht zu werden. Gerade dieser Hang zum Perfektionismus erzeugt viel Stress, kann Depressionen und Angstzustände begünstigen und beeinträchtigt die Gesundheit. Daten über die vergangenen 30 Jahre zeigen: In dieser Zeit hat sich aus Sicht der jungen Menschen der Druck seitens der Eltern im Schnitt um 40 Prozent erhöht. Wo im Außen eine vorherrschende Leistungskultur schon auf Erfolg programmiert, kommen die familiären Erwartungen, die diesem kulturellen Narrativ folgen, noch oben drauf. Es ist ein Teufelskreis, denn je mehr Rückhalt ein oft übertriebener Leistungsethos kulturell findet, umso stärker wird er.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/perfektionismus-studierende-fuehlen-zunehmenden-erfolgsdruck/2006350" target="_blank">Studierende stehen zunehmend unter Druck, spektrum.de 4.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=erfolgsdruck-wird-auch-in-der-familie-geschürt</link>
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<pubDate>Thu, 12 May 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kombiniert mit Meditation, wird Yoga zum Booster]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dank vieler wissenschaftlicher Studien sind Yoga und Meditation längst breitentaugliche und vor allem beliebte Methoden, der eigenen Gesundheit und dem psychischen Wohlbefinden etwas Gutes zu tun. Eine neue Meta-Studie zeigt nun: Gerade in Kombination miteinander sind diese Übungen besonders nachhaltig und wirksam. Die Wissenschaftler verglichen die verschiedenen Wirkungen von Körperübungen, Atemtechniken und Meditation und stellten fest: Gerade wenn körperbasierte Methoden mit der Atmung oder der stillen Innenschau verbunden werden, profitieren die Übenden in besonderem Maße. Diese theoretische Erkenntnis unterzogen sie dann auch einem eigenen Praxistest. Dabei zeigte sich: Zur Stressvermeidung sind insbesondere Yoga und Meditation besonders hilfreich. Bei Probanden, die Meditation mit einer Auseinandersetzung mit Lebensethik verbanden, war der Effekt auf das Wohlbefinden besonders tiefgreifend und auch dauerhaft. Die Studie legt nahe, dass gesundheitliche Vorsorge und Selbstfürsorge nicht allein von speziellen Methoden abhängen, sondern anscheinend auch von der Ganzheitlichkeit der Ansätze. Umgekehrt ist es ja auch so, dass viele Stresserfahrungen nicht zuletzt daraus resultieren, dass diese Ganzheit in vielen Arbeits- und Alltagskontexten zunehmend verloren geht. Vielleicht wäre es künftig hilfreich, bei der Erforschung der Wirksamkeit von speziellen Methoden nicht nur die Methode selbst zu betrachten, sondern gezielter zu erforschen, wie sie zu einem ganzheitlicheren Erleben beitragen. Spannend ist auch, dass die gezielte Auseinandersetzung mit Fragen der Lebensgestaltung und Ethik einen großen positiven Einfluss hat. Methoden scheinen also nicht allein eine funktional nachweisbare Wirkung zu haben, sie entfalten sich noch besser, wenn man bewusst und reflektierend mit ihnen umgeht und so auch grundlegende Veränderungen des eigenen Lebensstils ermöglicht.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print=1&id=792467" target="_blank">Mehr Entspannung und weniger Stress durch kombinierte Yoga-Techniken, idw 26.4.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 May 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Vermögen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Geld verdirbt den Charakter, weiß der Volksmund. Die Wissenschaft hingegen weiß nun, dank einer neuen Auswertung mit Daten des Soziooekonomischen Panels, dass der Charakter womöglich auch Einfluss darauf hat, wie viel Geld wir haben. Die Forscher betrachteten verschiedene Daten von Einkommensmillionären und verglichen diese mit der Normalbevölkerung. Dabei zeigt sich: Menschen, die reich sind, unterscheiden sich charakterlich vom Mainstream. Sie sind emotional stabiler, risikobereiter, offener, gewissenhafter und extrovertierter als die Durchschnitsbevölkerung. Insbesondere bei Menschen, die sich ihr Vermögen selbst erarbeitet haben, sind diese Eigenschaften stark ausgeprägt, bei Erben hingegen weniger. Auch Menschen, die keine großen Vermögen besitzen, sich aber im Laufe ihres Lebens &quot;hochgearbeitet&quot; haben, sind diese Charaktermerkmale, wenngleich abgeschwächter, zu beobachten. Die Forscher betrachten ihre Erkenntnisse als gesellschaftlich relevant, da gerade Reiche auch oft einen hohen Einfluss hätten.
<br><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/so-unterscheiden-sich-millionaere-und-die-allgemeinbevoelkerung-13376086" target="_blank">So unterscheiden sich Millionäre und die Allgemeinbevölkerung, Forschung und Wissen 5.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-zusammenhang-zwischen-persönlichkeit-und-vermögen</link>
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<pubDate>Tue, 10 May 2022 11:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bewusstsein hat keine Grenzen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für Naturvölker ist es eine Selbstverständlichkeit, dass nicht nur menschliche Lebewesen ein Bewusstsein haben, sondern alles Lebendige gewissermaßen in einem Netzwerk des Bewusstseins miteinander verbunden ist. In westlichen Kulturen haben wir uns von diesem Beziehungssystem schon lange verabschiedet, doch die Sehnsucht nach tieferer Verbundenheit scheint zu bleiben. Nicht wenige Menschen versuchen, diese durch die Einnahme halluzinogener Substanzen wieder zu erfahren. Eine amerikanische Studie, die die Erfahrungen von Menschen, die psychedelische Drogen eingenommen haben, untersucht, zeigt dabei: Die Einheitserfahrungen, die durch die Drogen ausgelöst werden, scheinen den Konsumenten wieder das Gefühl zu geben, dass Bewusstsein sie überall umgibt. Ein Drittel der Menschen glaubt vor dem Drogenkonsum, dass das Universum bewusst ist. Im Anschluss an eine psychedelische Erfahrung sind es 80 Prozent. Auch die Wahrnehmung, dass Pflanzen oder Pilze bewusste Organismen sind, erhöht sich nach dem Konsum um das Zwei- bis Dreifache. Ich finde es interessant, über Forschungsergebnisse wie diese auch im Kontext der Klimakrise nachzudenken. Vielleicht sollte man einmal untersuchen, wie diese Erfahrungen sich auf die gelebten Beziehungen zum Lebendigen im Alltag auswirken. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Menschen, die solche bewussten Verbundenheitserfahrungen einmal gemacht haben, auch ihre Lebensweise verändern. Dann sind ein paar Grad Klimaerwärmung vielleicht keine reine Rechengröße mehr, sondern man nimmt wahr, dass hier ganze Bewusstseinsräume, in die ja auch wir selbst eingebunden sind, ins Schwitzen kommen. Wobei: Damit aus Erfahrungen mehr werden kann als eine beglückende Erinnerung, braucht es wohl auch kulturelle Verständigungsräume, in denen die Relevanz des Erlebten gemeinsam bewusst aufrechterhalten werden kann.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/verhelfen-psychedelische-drogen-zu-neuen-einsichten/2006308" target="_blank">Nach einem Trip fühlt sich die Welt anders an, spektrum.de 4.4.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 May 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn das Sabbatical für Schuldgefühle sorgt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Berufliche Auszeiten können sehr wirkungsvoll sein - wenn Angestellte sich erst einmal trauen, ein Sabbatical auch in die Tat umzusetzen. Eine Umfrage des Karrierenetzwerkes LinkedIn zeigt:  Bei 62 Prozent derer, die sich die Auszeit gönnen, stellt sich ein erhöhtes Wohlbefinden ein und 57 Prozent werden sich über ihre Lebensziele klarer. Doch gibt es auch 12 Prozent, die die Pause vom Job bereuen. Die Gründe, warum ein Sabbatical grundsätzlich immer noch bei vielen auch Unbehagen hervorruft, haben damit zu tun, dass der Auszeit in der Arbeitswelt immer noch eine Art Stigma anhaftet. So befürchten 47 Prozent, dass die Pause sich im Lebenslauf schlecht macht - weshalb ein Viertel derer, die schon einmal eine eingelegt haben, dazu veranlasst, sie zu verschweigen. Weitere Gründe: 34 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen nach dem Sabbatical der Wiedereinstieg ins Arbeitsleben schwerer fiel, als sie erwartet hatten. Und 30 Prozent räumten ein, sogar Schuldgefühle entwickelt zu haben während ihrer Auszeit.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/auszeit-vom-beruf-laut-einer-neuen-umfrage-haben-viele-beschaeftigte-waehrend-karrierepausen-schuldgefuehle/" target="_blank">Auszeit vom Beruf? Laut einer neuen Umfrage haben viele Beschäftigte während Karrierepausen Schuldgefühle, Business Insider 27.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-das-sabbatical-für-schuldgefühle-sorgt</link>
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<pubDate>Fri, 06 May 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Arbeit zur Parallelwelt wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wird Arbeit zur neuen Religion? Glaubt man der Soziologin Carolyn Chen von der Universität Berkeley, ist das im Silicon Valley bereits der Fall. &quot;Viele Tech-Angestellte sagen zwar, sie seien Atheisten, aber das Silicon Valley ist eine sehr spirituelle Region. Die Tech-Firmen kümmern sich aktiv um das seelische Wohlergehen ihrer Angestellten. Damit ist die Arbeit für hochqualifizierte Amerikanerinnen und Amerikaner zu einer Quasireligion geworden&quot;, erzählt sie in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung. Chen untersuchte die Arbeitskultur der Bay Area und betrachtet die Entwicklung mit Sorge. Einerseits schaffen viele Tech-Firmen ihre eigenen Öko-Systeme mit Rundumbetreuung der Mitarbeiter, was ganz praktisch auch notwendig erscheint, wenn diese fast rund um die Uhr am Firmencomputer sitzen. Gleichzeitig vermischt sich diese &quot;Fürsorge&quot; auch immer öfter mit Spirituellem: &quot;Viele Technologiefirmen bieten pseudoreligiöse Praktiken an: Workshops für Meditation, Atemtechniken zur Stressreduktion und Beruhigung, Achtsamkeitstrainings, die die Produktivität der Angestellten steigern sollen. An grosse Firmenanlässe werden regelmässig buddhistische Mönche eingeladen, und Führungspersonen werden von ihren Unternehmen in spirituelle Coachings geschickt.&quot; Für das Selbstbild und die Identität der Menschen hat das Folgen. &quot;Viele Tech-Angestellte erzählten mir, sie hätten durch die Arbeit zu sich selbst gefunden. Ihre Identität beruht auf ihrem Job. Sie fühlen sich zugehörig zur Mission ihrer Firma, sie erleben eine tiefe Verbundenheit zu ihren Teammitgliedern. Damit erfüllt die Arbeit für sie die gleiche Funktion wie früher die Kirche&quot;, so Chen. Für die Soziologin ist dabei kritisch, dass hier nicht nur soziale Parallelstrukturen entstehen, sondern auch Institutionen wie intakte Nachbarschaften oder Kirchengemeinden zunehmend in den Hintergrund treten. Was aber, wenn der Job mal nicht mehr trägt und Menschen aus ihrer Arbeitsgemeinschaft herausfallen?
<br><a href="LINK" target="_blank">«Für hochqualifizierte Amerikanerinnen und Amerikaner im Silicon Valley ist die Arbeit zu einer Quasireligion geworden», NZZ 25.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-arbeit-zur-parallelwelt-wird</link>
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<pubDate>Thu, 05 May 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zufriedenheit geht vor Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Über die GenZ und ihre Vorlieben ist schon viel geschrieben worden. Und der Trend, dass diese jungen Menschen unter 25 Jahren ihren ganz eigenen Blick auf die Arbeitswelt, ist konstant. Eine weltweite Erhebung der Personalvermittlung Randstad unter 35.000 Beschäftigten zeigt: Wenn es den Jungen im Job nicht mehr passt, kündigen sie lieber als sich durchzubeißen. Und selbst vor Phasen der Arbeitslosigkeit scheinen sie dabei keine Angst zu haben, wohl auch, weil sie davon ausgehen, schnell etwas neues zu finden. 38 Prozent der Arbeitenden, die jünger als 35 Jahre sind, gaben in der Untersuchung an, lieber arbeitslos zu sein als unglücklich bei der Arbeit. Bei den 55- bis 67-Jährigen stimmen dem nur rund 25 Prozent zu. Mehr als die Hälfte der bis 34-Jährigen würde kündigen, wenn der Job sie von einem glücklichen Leben abhält. In der GenZ bis 25 Jahren suchen demzufolge auch 32 Prozent aktiv nach einer neuen Beschäftigung, bei den 55- bis 67-Jährigen hingegen nur 10 Prozent.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/beruf-gen-z-und-millenials-wer-ungluecklich-ist-kuendigt-den-job/28268420.html" target="_blank">Gen Z und Millenials: Wer unglücklich ist, kündigt den Job, WiWo 21.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zufriedenheit-geht-vor-job</link>
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<pubDate>Wed, 04 May 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die sozialen Schäden der Pandemie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Krisenzeiten rücken Menschen stärker zusammen und üben sich in sozialem Zusammenhalt. In der Pandemie hingegen bliebt dieser unterstützende Effekt aufgrund der Isolation für viele Menschen aus, was deutliche Folgen hat, wie das CovSocialProjekt der Berliner Charité nahelegt. Für das Projekt waren 3.500 Berliner.innen zu ihren Lockdown-Erfahrungen befragt worden. &quot;Die Ergebnisse zeigen, dass der erste Lockdown im März und April 2020 zu einschneidenden psychischen Belastungen wie erhöhtem Stress, Einsamkeit, Depressivität und Ängstlichkeit geführt hat. Sozialer Zusammenhalt zeigte sich dabei sowohl als gefährdender als auch als schützender Faktor für die Psyche&quot;, sagt Projektleiterin Tania Singer. Die Beeinträchtigung des sozialen Miteinanders war dabei deutlich spürbar, denn die soziale Kohäsion ging deutlich zurück. &quot;Die geforderte soziale Distanz und Isolation hat vermutlich verhindert, dass wir Unterstützung und Hilfe durch andere auf den bisher gängigen Wegen geben und erhalten konnten&quot;, erklärt Dr. Sarita Silveira, Postdoktorandin in der Forschungsgruppe. Besonders groß waren die sozialen Verlusterfahrungen bei Menschen, die vor der Pandemie in vielfältige soziale Beziehungen eingebunden waren. &quot;Obwohl soziale Kohäsion normalerweise ein Resilienzfaktor ist, war vermutlich die plötzliche Isolation für die Sozialeren unter uns erst einmal ein Schock, weil für diese die üblichen sozialen Bewältigungsstrategien wegfielen, wie etwa Treffen mit Freund<em>innen oder Nachbar</em>innen. Für soziale Kontakte mussten diese Menschen erst neue Wege finden, etwa über Online-Plattformen oder Nachbarschafts-Apps&quot;, sagt Tania Singer. Den Wissenschaftlern ist es wichtig, diese soziale Dimension der Krise neben allen anderen gesundheitlichen Auswirkungen ernstzunehmen. Die Menschen, denen es gelang, viele ihrer Beziehungen aufrechtzuerhalten, konnten sich beispielsweise von den psychosozialen Folgen des folgenden Lockdowns deutlich besser erholen.
<br><a href="https://nachrichten.idw-online.de/2022/04/20/schutz-und-risiko-sozialer-zusammenhalt-im-lockdown/?groupcolor=2" target="_blank">Schutz und Risiko: Sozialer Zusammenhalt im Lockdown, idw 20.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-sozialen-schäden-der-pandemie</link>
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<pubDate>Tue, 03 May 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beim Lohn fällt das Mittelfeld immer weiter zurück]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Arbeitende spüren die aktuelle Wirtschaftslage bereits deutlich, denn die Energiekrise mit exorbitanten Preissteigerungen wie auch die Inflation bei Lebensmitteln macht sich im Portemonnaie negativ bemerkbar. Für Menschen in hochqualifizierten Berufen ist das nicht ganz so herausfordernd, denn in diesem Bereich sind die Löhne in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Durch die Erhöhung des Mindestlohns stehen auch Arbeitende im Niedriglohnsektor, was Lohnerhöhungen angeht, zumindest statistisch recht gut dar (wenngleich in dieser Einkommensgruppe der Preisanstieg bei Dingen des täglichen Bedarfs, und das sind Energie und Lebensmittel nun einmal, sicher nicht durch die Lohnsteigerungen aufgefangen wird). Die KfW sieht in einer neuen Studie allerdings auch eine Gruppe auf dem Arbeitsmarkt, die immer weiter zurückfällt, und zwar das untere Mittelfeld. Hier arbeiten Menschen, die oberhalb des Mindestlohns vergütet werden, aber nicht durch Lohnsteigerungen aufgrund von Fachkräftemangel profitieren. In Zahlen heißt das: Während zwischen 2010 und 2020 die Löhne für Führungskräfte und Spezialisten um 26,9 Prozent zulegten, waren es im unteren Mittelfeld gerade einmal 16,5 Prozent. Zum Vergleich: Bei ungelernten Hilfskräften lag der Lohnanstieg immerhin bei 18,4 Prozent. Die Gleichung, zu arbeiten, um leben zu können, scheint für immer weniger Menschen wirklich aufzugehen.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/untere-mittelschicht-in-deutschland-faellt-bei-lohnzuwachs-zurueck-17965134.html#void" target="_blank">Die untere Mittelschicht fällt zurück, FAZ 19.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-lohn-fällt-das-mittelfeld-immer-weiter-zurück</link>
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<pubDate>Mon, 02 May 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Ringen mit der Agilität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Agiles Arbeiten ist ein Trendthema im Business, doch nach wie vor ringen viele Unternehmen damit, wie sie eine flexible Arbeitskultur schaffen können. In Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten geben zwei Drittel der Führenden aus dem Personalbereich an, bereits mit agilen Methoden zu arbeiten, durch Corona ist die Tendenz steigend. Gleichzeitig nennen jedoch nur 12 Prozent von ihnen das Einführen agiler Organisation eine zentrale Unternehmensaufgabe. Ein Beitrag in der FAZ betrachtet, wie erfolgreiche Unternehmen mit dem Thema umgehen. Hier wird deutlich, dass es häufig die schrittweise Einführung neuer Methoden ist, die es erlaubt, neue Arbeitsansätze in der Firmenkultur zu verankern. Die Beispiele zeigen auch: Nicht nur die Methoden müssen gut etabliert werden. Es braucht insgesamt eine Art der Kulturarbeit. Berater sind sich einig, dass Agilität sich nicht verordnen lässt wie eine neue Software. Sie muss von der Unternehmensspitze auch vorgelebt und im Miteinander mit den Mitarbeitenden immer wieder erprobt und modifiziert werden.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/moderne-arbeitsmethoden-freiraeume-fuer-mitarbeiter-17942936.html#void" target="_blank">Schleichend agil werden, FAZ 11.4.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pandemie schlug vor allem Intelligenten aufs Gemüt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr Menschen unter der in der Pandemie entstandenen Isolation leiden, scheint auch im Zusammenhang mit ihrer Intelligenz zu stehen. Das legt zumindest eine britische Studie nahe, die zu dem Schluss kommt, dass weniger intelligente in der Pandemie weniger unglücklich wurden als jene, die einen höheren IQ haben. Im allgemeinen waren intelligentere Menschen in der Betrachtung der Daten von 9.400 Probanden aus zwei Langzeitstudien zufriedener. &quot;Was wir heute als allgemeine Intelligenz bezeichnen, hat sich ursprünglich entwickelt, um neuartige Probleme zu lösen. Daher sind intelligentere Individuen besser in der Lage, neuartige Situationen und deren Konsequenzen zu verstehen&quot;, heißt es in der Studie. Diese wahrgenommene Handlungsfähigkeit könnte zur Zufriedenheit beitragen. Mit Beginn der Pandemie bröckelte diese bei den Intelligenten jedoch deutlich stärker als bei weniger intelligenten Menschen. Woran das genau liegt, vermag die Studie nicht zu sagen. Die Wissenschaftler glauben, dass digitale Ersatzkommunikation für die Intelligenten vielleicht weniger zufriedenstellend war als für andere, weil sie mehr Details der üblichen sozialen Interaktion vermissten. Ein weiterer Grund könnte sein, dass sie die Komplexität und Herausforderung der Lage besser verstanden als weniger intelligente Menschen und sich womöglich deshalb schlechter fühlten. Erklärungsansätze wie diese müssten jedoch in weiteren Studien näher betrachtet werden, denn es handelt sich nur um Mutmaßungen der Forschenden.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/leben/studie-intelligente-menschen-sind-waehrend-der-pandemie-ungluecklicher-geworden-im-gegensatz-zu-weniger-schlauen/" target="_blank">Studie: Intelligente Menschen sind während der Pandemie unglücklicher geworden — im Gegensatz zu weniger schlauen, Business Insider 11.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pandemie-schlug-vor-allem-intelligenten-aufs-gemüt</link>
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<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Düstere Blicke in die Zukunft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Stimmungsbarometer der Deutschen ist auf einem Tiefpunkt. Die vom Meinungsforschungsinstitut YouGov seit 2016 jährlich erhobene Befindlichkeitsanalyse zeigt, dass sich die Verfassung der Bevölkerung deutlich verschlechtert hat, das Barometer sank um die Hälfte auf 7 Punkte. Befragt wurden 3.100 Bürgerinnen und Bürger im Alter von 18 bis 79 Jahren. Vor allem der Ukraine-Krieg sorgt für Zukunftssorgen im Hinblick auf die Finanzen. Während die Auswirkungen der Pandemie hier noch für deutlich weniger Ängste gesorgt hatten. Die Jüngeren unter 30 Jahre sind hier mit einem Wert von 27,25 Punkten noch recht gelassen. Bei der älteren Bevölkerung sei der finanzielle Ausblick jedoch geradezu erodiert. Vier von zehn Befragten der Generation 50+ sehen voller Sorge in ihre finanzielle Zukunft.
<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article238082819/Ukraine-Krieg-bereitet-den-Deutschen-finanzielle-Sorgen.html" target="_blank">Stimmungsbarometer halbiert – Ukraine-Krieg bereitet den Deutschen finanzielle Sorgen, welt.de 11.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=düstere-blicke-in-die-zukunft</link>
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<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Flexibilität will gelernt sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mehr Teamwork, flexibler arbeiten, Agilität - die Schlagworte der New-Work-Bewegung sind bereits in vielen Unternehmen angekommen, die Umsetzung hingegen ist bei ähnlich vielen vor allem work-in-progress. Die Haufe-Gruppe aus Freiburg, ein Weiterbildungs- und Software-Anbieter mit einem Jahresumsatz von 377 Millionen Euro und 2.200 Mitarbeitenden, wagt nun ein Experiment. Künftig sollen Arbeitsteams selbst entscheiden können, wie oft sie in Präsenz gemeinsam im Unternehmen sind und wie das Arbeiten aus dem Home Office geregelt werden soll. &quot;Wir haben einen Weg gefunden, der uns einerseits Flexibilität und Freiraum ermöglicht, gleichzeitig aber dezidiert auf die Anforderungen und Herausforderungen unserer Teams Rücksicht nimmt. Warum machen wir das? Niemand weiß besser als die Mitarbeitenden, welche Konstellation ein Team braucht, um erfolgreich für Kunden und das Unternehmensergebnis zu arbeiten und welcher Rahmen der richtige ist, damit alle wirksam werden können&quot;, erklärt Birte Hackenjos, Vorstandsvorsitzende der Haufe Group. Manche Teams rufen beispielsweise &quot;Lagerfeuer&quot;-Tage aus, an denen alle Mitglieder sich im Büro treffen. Andere machen &quot;Kneipen&quot;-Tage, bei denen die Anwesenheit der Teammitglieder fluktuiert. Die grundsätzliche Idee dabei: Der Selbstorganisationsfähigkeit der Mitarbeitenden zu vertrauen. Angst vor Kontrollverlust hat Birte Hackenjos nicht: &quot;Es liegt an den Teams, einen passenden Rahmen für die tägliche Arbeit zu schaffen. Das bedeutet eben auch, dass nicht jeder machen kann, was er oder sie will. Es geht letztlich um neue Fragen: Wie schaffen wir es, uns digital zu verabreden und eine Verbindlichkeit herzustellen, die im Büro viel normaler ist? Ich glaube persönlich nicht daran, dass es eine Kontrolle braucht, bei der ein Chef schaut, ob ein Mitarbeiter zum Beispiel im Internet surft. Im Gegenteil. Arbeiten im Team führt dazu, dass die Mitglieder sehr bewusst darauf achten, wer zu viel auf dem Tisch hat und wer eher weniger.&quot; Für Firmen, die mit solch weitgehenden Freiheiten noch hadern, hat sie einen Tipp parat: &quot;Lasst Flexibilität zu und vertraut euren Mitarbeitern.&quot;
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/arbeitswelt-mit-und-nach-corona-lasst-flexibilitaet-zu-und-vertraut-euren-mitarbeitern/28206684.html" target="_blank">
„Lasst Flexibilität zu und vertraut euren Mitarbeitern!“, WiWo 8.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=flexibilität-will-gelernt-sein</link>
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<pubDate>Tue, 26 Apr 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitende wünschen sich Freiheiten und Sinn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Erfahrungen im Home Office im Zuge der Pandemie haben bei vielen Arbeitenden den Wunsch geweckt, auch zukünftig flexibler zu sein, was die Wahl ihres Arbeitsortes angeht. Eine Umfrage des Bitkom Verbandes unter rund 1.500 Erwerbstätigen zeigt: 88 Prozent möchten gerne auch in Zukunft zumindest teilweise von Zuhause aus arbeiten. 80 Prozent wünschen sich, wenn sie im Büro sind, einen Einzelarbeitsplatz. Und 71 Prozent finden, dass insgesamt die Möglichkeiten mobilen Arbeitens stärker genutzt werden sollten. Auch im Hinblick auf die Details des Arbeitsumfeldes und die Rahmenbedingungen in Unternehmen haben die Befragten klare Vorstellungen. 95 Prozent wünschen sich, ihre Arbeitszeit frei einteilen zu können. Genau so viele möchten ihre Leistungs- und Lernziele gerne selbst bestimmen. 91 Prozent erwarten vom Arbeitgeber, dass er gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, 92 Prozent wünschen eine Förderung von Diversität und Gleichstelllung. Und 91 Prozent bekunden das Bedürfnis nach einer sinnstiftenden Tätigkeit.
<br><a href="https://www.pbs-business.de/news/monitor/01-04-2022-pandemie-beschleunigt-wandel-der-arbeitswelt/" target="_blank">Bitkom-Studie: Pandemie beschleunigt Wandel der Arbeitswelt, Business Partner 1.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitende-wünschen-sich-freiheiten-und-sinn</link>
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<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[think.work.different macht Osterurlaub]]></title>
<category>sonstiges</category>
<description><![CDATA[ <p>Ab 25. April sind wir wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führen im Geflecht der Pandemiefolgen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwei Jahre Pandemie gehen an die Substanz und jetzt, wo langsam wieder mehr Büroalltag einsetzt, spüren auch die Chefs deutlicher, dass all die Herausforderungen und Zumutungen  an ihren Mitarbeitern nicht spurlos vorbeigegangen sind. Robin Abrahams und Boris Groysberg haben deshalb Tipps zusammengestellt, wie Vorgesetzte mit erschöpften Teams umgehen können. Beide sehen Chefs besonders in angespannten Zeiten in einer Vorbildrolle: &quot;Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie ist unerlässlich. Wenn Sie angespannt, reizbar, zurückgezogen oder unbeständig sind, kann Ihr Team ebenfalls darunter leiden. Wenn Ihre Sicht der Realität durch Verleugnung, Täuschungen oder polarisiertes Denken verzerrt ist, wird auch die Effizienz Ihres Teams stark eingeschränkt. Und wenn Sie einen schädlichen Führungsstil an den Tag legen oder unüberlegte und inkonsistente Entscheidungen treffen, zerstören Sie das Vertrauen und die Moral Ihrer Belegschaft.&quot; Die Management-Profis raten deshalb: &quot;Stellen Sie Ihre Menschlichkeit in den Vordergrund und seien Sie ein Vorbild im Umgang mit unvermeidlicher menschlicher Unvollkommenheit. Dies erreichen Sie am besten durch mentale Flexibilität, emotionale Offenheit und gesunde Gewohnheiten.&quot; Führende sollten auch auf die eigene mentale Flexibilität achten. Erschöpfung, aber auch eine Flut von Informationen, die in volatilen Zeiten immer größer zu werden scheint, könnten leicht zu einem kognitiven Tunnelblick führen. &quot;Machen Sie es sich bei der Arbeit zur Gewohnheit, regelmäßig um Anregungen zu bitten und zuzugeben, was Sie nicht wissen. Normalisieren und entstigmatisieren Sie das Eingestehen von Fehlern. Erkennen Sie widersprüchliche Impulse und Wertvorstellungen an. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Meinung zu ändern, wenn Sie mit Informationen konfrontiert werden. Und entschuldigen Sie sich, wenn Sie es müssen, und zwar ohne sich zu schämen&quot;, raten Robin Abrahams und Boris Groysberg. Weitere Aspekte auf der Harvard-Liste: Im Umgang miteinander mehr emotionale Offenheit pflegen, gesunde Lebensweisen fördern und Stressfaktoren reduzieren.
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/fuehrung/wie-sie-ein-erschoepftes-team-fuehren-a-6d18b891-7420-4b76-b3b7-8ef1fef430c0" target="_blank">Wie Sie ein erschöpftes Team führen, Harvard Business Manager 7.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führen-im-geflecht-der-pandemiefolgen</link>
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<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur engagiert oder arbeitssüchtig?]]></title>
<description><![CDATA[ <p>Dass in einer so auf Leistung ausgerichteten Kultur wie der unseren Arbeit zur Sucht werden kann, sollte nicht überraschen. Experten gehen davon aus, dass hierzulande mehrere Hunderttausend Beschäftigte von Arbeitssucht betroffen sind und in der Pandemie könnte diese Zahl noch gestiegen sein. Mobiles Arbeiten und die Entgrenzung von Beruf und Freizeit machen es gefährdeten Menschen schwer, ein gesundes Maß von Engagement und Erholung zu finden. Der Psychologe Stefan Poppelreuter rät Vorgesetzten, im Blick zu behalten, ob sich ihre Mitarbeiter zu sehr verausgaben. Wer Mails am späten Abend schreibt, muss nicht unbedingt ein Workaholic sein, aber fragt man beispielsweise einmal mit echtem Interesse nach den Freizeitbeschäftigungen eines solches Mitarbeiters, lässt sich leicht erkennen, ob dieser sich auch private Auszeiten gönnt. Ein Alarmsignal könne es sein, wenn Menschen, die von außen betrachtet viel arbeiten, immer weniger auf die Beine stellen. Denn dann sind sie meist schon in einer Spirale des Selbstverschleißes, verzetteln sich in zu vielen Aufgaben und haben ihre Kraft verloren. Poppelreuter hält zwar viel von Prävention, weist aber auch darauf hin, dass diese wenig bewirke, wenn das Arbeitsumfeld insgesamt auf Verschleiß ausgelegt sei.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitssucht-so-erkennen-fuehrungskraefte-dass-ihr-mitarbeiter-zum-workaholic-mutiert/28195388.html" target="_blank">So erkennen Führungskräfte, dass ihr Mitarbeiter zum Workaholic mutiert, WiWo 7.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-engagiert-oder-arbeitssüchtig</link>
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<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Die richtige Motivation zum Kündigen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Hinschmeißen und noch mal neu anfangen bei einem besseren Arbeitgeber, diese Vorstellung bewegt viele Menschen, sie sich mit dem Gedanken tragen, ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Doch ist es anderswo wirklich besser. Der Marcus Buckingham rät Menschen, die unzufrieden sind mit ihrem Job, die Dinge von einer anderen Seite zu betrachten. &quot;Wenn ihr den Wechsel richtig angehen wollt, solltet ihr nicht nach dem Unternehmen, sondern nach euch selbst suchen&quot;, sagt der Berater. Sein Tipp: Statt sich über den Arbeitgeber oder die miese Stelle zu ärgern, lieber mal in Ruhe überlegen, welche Tätigkeiten einem besonders liegen und welche nicht. Was ist es, was einen während des Arbeitstages besonders leicht von der Hand geht, spannend ist, motiviert? Diese roten Fäden können dabei helfen, ein klareres Bild davon zu gewinnen, wohin man sich entwickeln möchte. Und das kann unter Umständen sogar im jetzigen Unternehmen sein.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/forscher-warum-viele-menschen-aus-dem-falschen-grund-kuendigen/" target="_blank">Ein Arbeitsforscher erklärt, warum viele Menschen aus dem falschen Grund kündigen, Business Insider 7.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-richtige-motivation-zum-kündigen</link>
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<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vielen stinkt der Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den USA ist schon seit einiger von der &quot;Great Resignation&quot; die Rede, davon, dass gegenwärtig überdurchschnittlich viele Angestellte ihren Job hinschmeißen oder zumindest auf der Suche nach neuen Alternativen sind. Diese Befindlichkeit scheint sich der aktuellen Gallup-Umfrage zufolge nun auch in Deutschland stärker auszubreiten. Der aktuellen Erhebung unter 1.500 Arbeitnehmenden zufolge sind nur noch 60 Prozent der Angestellten ohne Wenn und Aber für ihre Firma tätig. 2018, also deutlich vor der Pandemie, waren es noch 78 Prozent. Die Unzufriedenheit spiegelt sich auch darin wider, dass 14 Prozent der Beschäftigten bereits aktiv auf der Suche nach einer anderen Stelle sind. Das sind doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Richtig genervt vom aktuellen Arbeitgeber sind 14 Prozent der Befragten. Was Chefs größeres Kopfzerbrechen bereiten sollte, ist allerdings, dass 69 Prozent gegenwärtig allenfalls Dienst nach Vorschrift machen. Auch der Stresslevel in den Firmen ist gestiegen. 38 Prozent fühlen sich erschöpft und ausgebrannt. Vor der Pandemie waren es &quot;nur&quot; 26 Prozent.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/viele-deutsche-stellen-wegen-corona-pandemie-ihre-arbeit-infrage-17935802.html#void" target="_blank">Viele Deutsche stellen ihre Arbeit infrage, FAZ 5.4.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vielen-stinkt-der-job</link>
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<pubDate>Mon, 11 Apr 2022 08:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beförderung als Schleudersitz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen sind in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert. Und eine weitere Entwicklung im Business fördert ihre Karriereoptionen auch nicht unbedingt. Denn nicht selten werden weibliche Führungskräfte gerade in Zeiten an die Spitze befördert, in denen Unternehmen in sehr schwierigem Fahrwasser sind. Das macht den Chefinnen-Posten dann leicht zum Schleudersitz. Eine deutsche Studie, die fünf Jahre Führungsentwicklungen in amerikanischen Firmen untersuchte, stellt etwa fest, dass bei Firmen im Krisenmodus die Wahrscheinlichkeit für Frauen, zur Chefin zu werden, 50 Prozent höher liegt als bei Firmen, denen nicht eine Zahlungsunfähigkeit droht. Sie werden an eine &quot;gläserne Klippe&quot; befördert und das Risiko des Scheiterns ist enorm. Insbesondere in bisherigen Männerdomänen zeichnet sich dieses Bild ab. Für mehr Gleichberechtigung ist das durchaus ein Problem, denn wenn in solchen Kontexten Beförderte scheitern, was nicht unwahrscheinlich ist, stehen die Betroffenen als erfolglos da. Manchmal sollte frau sich vielleicht gut überlegen, ob eine Beförderung auch eine gute Wahl ist.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/management-warum-frauen-in-der-krise-ceo-cfo-oder-coo-werden-a/" target="_blank">Die „gläserne Klippe“: Warum Frauen oft erst in der Krise ins Top-Management kommen – und dann ein hohes Risiko haben, zu scheitern, Business Insider 30.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beförderung-als-schleudersitz</link>
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<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 08:06:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Sollten wir Mündigkeit lernen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Krisenszenarien der Gegenwart halten uns vor Augen, dass unser menschliches Vermögen oft mit den Anforderungen, die uns aus der Welt entgegenkommen, kaum mithalten kann. Das mag nicht nur an unseren persönlichen Unzulänglichkeiten liegen, sondern hat vielleicht System. Einer Umfrage des Schulbuch-Verlags Cornelsen unter gut 1.000 Schulleitungen zeigt: Die Lehrenden finden, dass die Schulen mehr Verantwortung übernehmen müssten, damit junge Menschen wirklich lebenstüchtig werden. Vier Fünftel der Befragten halten gegenwärtige Lehrpläne für nicht mehr zeitgemäß und wünschen sich eine Überarbeitung, in die mehr praktische Lebensfragen einfließen, die den Schülerinnen und Schüler nähergebracht werden sollten. 92 Prozent sehen einen Bedarf im Hinblick auf digitale Bildung und Mündigkeit. 90 Prozent würden gerne Wissen und Fähigkeiten zu Gesundheit und Ernährung vermitteln. Und 88 Prozent sehen auch die Notwendigkeit, an Schulen stärker ein Demokratieverständnis in der Lehre zu fördern. Bildungsforscher Klaus Hurrelmann, der an der Studie beteiligt war, deutet dies als Bedarf nach fächerübergreifender oder problem- und projektbasierter Unterrichtsgestaltung und wünscht sich eine politische Diskussion über diese Fragen.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer/kritik-an-lehrplaenen-mehr-alltagskompetenzen-im-unterricht-17921101.html#void" target="_blank">Schulleitungen wollen mehr Alltagskompetenzen vermitteln, FAZ 30.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sollten-wir-mündigkeit-lernen</link>
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<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 08:04:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Können wir konstruktiv mit schlechten Nachrichten umgehen?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Erst die Pandemie, nun der Krieg in der Ukraine - die schlechten Nachrichten reißen nicht ab und als Menschen ringen wir tagtäglich damit, wie wir mit der Informationsflut des Negativen zurechtkommen können. Verschiedene wissenschaftliche Studien zeigen: Ein Überkonsum an schlechten Nachrichten kann die Psyche erheblich beeinflussen. So können Katastrophennachrichten, wenn man sich ihnen zu häufig und zu intensiv aussetzt, durchaus Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung hervorrufen, obwohl Menschen im eigenen Leben zuvor keine traumatisierenden Erlebnisse hatten. Auch Angst und Depressionen sind Folgen zu vieler schlechter Nachrichten. Wer zwei Stunden oder mehr am Tag mit negativen Impulsen verbringt, zeigt Symptome einer Angststörung und ist oft depressiv verstimmt. Forscher und Psychologen raten deshalb dazu, den eigenen Medienkonsum bewusster zu gestalten und existenziell herausfordernde Nachrichten wohlzudosieren. Gleichzeitig ist sich die Wissenschaft aber auch bewusst, dass dies in einer Welt, in der über digitale Kanäle der Informationsstrom nie Pause macht, eine große Herausforderung ist. Ich frage mich ja, ob wir nicht gleichzeitig auch nach neuen psychischen Verarbeitungsmechanismen suchen sollten, wie wir mit dem, was ist, konstruktiver umgehen können. Und konstruktiv meint in diesem Fall nicht, wie wir zu &quot;Lösungen&quot; kommen, denn für viele der Katastrophen unserer Zeit gibt es diese schlicht nicht. Aber vielleicht können wir auch unsere Fähigkeit trainieren, all diese Impulse nicht zu persönlich zu nehmen und dennoch den Geschehnissen in der Welt zugewandt zu sein? Womöglich sind wir nach einer neuen Art von Frustrationstoleranz gefragt.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/doomscrolling-suechtig-nach-schlechten-nachrichten/2005048" target="_blank">Süchtig nach schlechten Nachrichten, spektrum.de 30.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=können-wir-konstruktiv-mit-schlechten-nachrichten-umgehen</link>
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<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn Beförderungen zum Schleudersitz werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen sind in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert. Und eine weitere Entwicklung im Business fördert ihre Karriereoptionen auch nicht unbedingt. Denn nicht selten werden weibliche Führungskräfte gerade in Zeiten an die Spitze befördert, in denen Unternehmen in sehr schwierigem Fahrwasser sind. Das macht den Chefinnen-Posten dann leicht zum Schleudersitz. Eine deutsche Studie, die fünf Jahre Führungsentwicklungen in amerikanischen Firmen untersuchte, stellt etwa fest, dass in Krisenzeiten die Wahrscheinlichkeit für Frauen, zur Chefin zu werden, 50 Prozent höher liegt als bei Firmen, denen nicht eine Zahlungsunfähigkeit droht. Sie werden an eine &quot;gläserne Klippe&quot; befördert und das Risiko des Scheiterns ist enorm. Insbesondere in bisherigen Männerdomänen zeichnet sich dieses Bild ab. Für mehr Gleichberechtigung ist das durchaus ein Problem, denn wenn in solchen Kontexten Beförderte scheitern, was nicht unwahrscheinlich ist, stehen die Betroffenen als erfolglos da. Manchmal sollte frau sich vielleicht gut überlegen, ob eine Beförderung auch eine gute Wahl ist.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/management-warum-frauen-in-der-krise-ceo-cfo-oder-coo-werden-a/" target="_blank">Die „gläserne Klippe“: Warum Frauen oft erst in der Krise ins Top-Management kommen – und dann ein hohes Risiko haben, zu scheitern, Business Insider 30.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-beförderungen-zum-schleudersitz-werden</link>
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<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 08:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Geduld der Karriere hilft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer beruflich etwas erreichen möchte, muss sich richtig reinknien und jede sich bietende Chance ergreifen, ist eine gängige Annahme. Matthias Sutter, Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, sieht das etwas anders. In seinen Augen ist vor allem Geduld ein guter Weg, um sich im Arbeitsleben zu etablieren. Wer beispielsweise zu schnell den Job wechselt, tut sich damit womöglich langfristig nichts Gutes. In einer Studie hat der Verhaltensökonom nämlich beobachtet, dass Bewerbende, die bei gleicher Berufserfahrung bereits mehrere Arbeitgeber hatten, seltener zu Vorstellungsgesprächen gebeten werden, als jene, die einem Unternehmen länger treu sind. Menschen, die nur einen Arbeitgeber im Lebenslauf angaben, wurden 40 Prozent häufiger eingeladen als die, die schon für vier Firmen tätig waren. &quot;Ich möchte vor allem, dass die Leser wissen, wie Arbeitgeber denken. Nämlich so, dass jemand, der schon viermal gewechselt ist, auch bei ihnen schneller aufgibt. Weil woanders das Gras grüner ist oder die aktuelle Arbeit zu anstrengend&quot;, sagt Sutter im Interview mit der Wirtschaftswoche. Geduld ist in seinen Augen ein wesentliches Moment erfolgreicher Job-Suche: &quot;Da muss man viel Zeit aufwenden und auch mal Absagen verkraften. Wer dann zu ungeduldig ist, gibt zu schnell auf. Geduldigere Menschen halten eher durch und finden daher auch eher einen Job.&quot; Nicht zu viel zu schnell zu wollen, könne man durchaus üben. &quot;Im Schulalter kann man die Geduld noch gut erlernen, für Erwachsene ist das schon schwieriger. Aber auch da gibt es ein paar Kniffe. Zum Beispiel Wenn-Dann-Pläne, die ich mir vornehmen kann. Ich lege mir vorher einen Plan zurecht: Immer wenn ich der Versuchung erliege, etwas abzubrechen, dann halte ich erst einmal kurz inne und denke darüber nach, warum ich das tun will. Damit kann man sich selbst überlisten, wie Odysseus, der sich an den Mast seines Schiffes binden lässt&quot;, rät der Verhaltensökonom.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/karrieretipps-aus-der-forschung-geduldigere-menschen-finden-eher-einen-job/28173314.html" target="_blank">„Geduldigere Menschen finden eher einen Job“, Wirtschaftswoche 27.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-geduld-der-karriere-hilft</link>
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<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn gute Luft grantig macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohl jeder Mensch weiß frische Luft zu schätzen. Doch die Maßnahmen, die notwendig sind, damit die Luft möglichst sauber ist, stoßen nicht immer auf entsprechende Gegenliebe. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Forschungsinstituts RFF-CMCC in Mailand zeigt: Umweltzonen beispielsweise tragen nachhaltig zu einem gesunden Lebensumfeld bei, doch scheinen die Anwohnerinnen einige Jahre zu brauchen, bis sie sich an die neuen Lebensumstände gewöhnen. Denn wenn neue Umweltzonen eingerichtet werden, sinkt zunächst einmal die Lebenszufriedenheit der Betroffenen. Vor allem bei Menschen unter 65 Jahren und von den Regulierungen besonders betroffenen Diesel-Fahrern stoßen Umweltzonen oft zunächst auf Widerstand. Die Wissenschaftler erklären das damit, dass die Altersgruppe im Erwerbsalter oft auf das Auto angewiesen ist, um zur Arbeit zu kommen. Und da scheinen Unbequemlichkeiten wie die Einschränkung des Autoverkehrs den Alltag komplizierter zu machen. Sie machen sich sofort bemerkbar, während die gesundheitlichen Vorteile eines stärker reglementierten Autoverkehrs eben nicht unmittelbar spürbar werden. Auch bei Anwohnern, die in der Nähe von Umweltzonen leben, stießen die Forscher auf eine sich verschlechternde Stimmung. Das könnte auch damit zu tun haben, dass die Zonen bisweilen zu Verlagerungen des Verkehrs führen. Die am Rande von Umweltzonen Lebenden haben dann noch nicht einmal die positiven Wirkungen der Umweltzone, tragen aber deren Lasten.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/umweltzone-studie-luftqualitaet-gesundheit-zufriedenheit/" target="_blank">Studie: Umweltzonen im Stadtverkehr machen die Bewohner tatsächlich gesünder — aber auch unzufriedener, Business Insider</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-gute-luft-grantig-macht</link>
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<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie extreme Belastung entspannt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Entspannung verbindet man ja gemeinhin ein Runterfahren von Anstrengung und Beanspruchung. Dass gerade Höchstbelastungen entstressen können, klingt da irgendwie kontraintuitiv. Und doch ist etwas dran. Gerade physiologische Stimuli, die den Körper über begrenzte Zeit besonders fordern, können dazu führen, dass sich anschließend eine Entspannungsreaktion einstellt. Ob ein Gang in die Sauna oder ein High Intensity Interval Training, man gerät richtig unter Strom, doch wenn die Belastung abklingt, beginnt der Relax-Modus. Wer es ausprobieren möchte, kann morgens mit einer kalten Dusche beginnen - 15 Sekunden und jeden Tag ein bisschen länger. Manchmal ist Entspannung dann doch leichter als gedacht.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/warum-es-stress-abbaut-wenn-ihr-euch-kurz-hitze-oder-kaelte-aussetzt/" target="_blank">Warum es Stress abbaut, wenn ihr euch kurz Hitze oder Kälte aussetzt, Business Insider 27.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-extreme-belastung-entspannt</link>
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<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auszeit von all den Krisen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Zeiten der Krise ist weniger manchmal mehr. Das erlebt jedenfalls die Fasten- und Burn-out-Klinik Buchinger. War Fasten früher eher ein gesundheitlicher Reset, steht laut Klinik heute für viele das Thema Resilienz im Zentrum. Ein paar Tage am Bodensee ausspannen, bedeutet für die Klinikbesucher eine Auszeit von all dem, was in der heutigen Zeit bedrängt. &quot;Viele unserer Gäste kommen, weil sie einfach mal eine Pause für Körper und Geist brauchen, auch angesichts der medialen Überlastung, erst durch die Pandemie, jetzt durch die Kriegsereignisse&quot;, erzählt Klinikchef Leonard Wilhelmi. Es ist eine teure Auszeit, denn eine Woche bei Buchinger kostet zwischen 3.000 und 16.000 Euro. Für wenig bis gar nichts ist das schon ziemlich viel. Wilhelmi betrachtet seine Klinik auch als eine Art Kloster, einen Ort des Rückzugs. Kulturell ist es schon spannend zu sehen, wie sich anscheinend immer mehr Menschen diesen Rückzug zu einem hohen Preis erkaufen müssen. Zeigt sich hier unser kulturelles Unvermögen, einfach im alltäglichen Leben solche Räume zu schaffen?
<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fasten-klinik-ukraine-krieg-corona-burn-out-1.5552486" target="_blank">Im Kloster am Bodensee, SZ 23.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=auszeit-von-all-den-krisen</link>
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<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 08:03:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was echte Langweiler ausmacht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Englische Wissenschaftler sind in einer umfangreichen Untersuchung der Frage nachgegangen, welche Menschen als besonders langweilig empfunden werden. Insgesamt wurden dafür 500 Personen, die meisten aus den USA, befragt. Im Hinblick auf den Beruf fanden die Studienteilnehmenden insbesondere Beschäftigungen im Steuer- oder Versicherungswesen, in der Datenanalyse, der Buchhaltung, im Bankwesen und der Reinigung als langweilig. Beim Lebensstil und Freizeitbeschäftigungen wurden vor allem Schlafen, Religion, Fernsehen, Tiere beobachten und Mathematik am häufigsten als Kennzeichen eines langweiligen Lebens genannt. Und wie tickt ein Langweiler? Er zeichnet sich in der Wahrnehmung der Studienteilnehmenden durch Interessenlosigkeit, Humorlosigkeit, Meinungslosigkeit sowie ständiges Nörgeln aus. Die Wissenschaftler setzten aus diesen Typologien den Prototyp des Langweilers zusammen. Er wäre demnach ein Datenbearbeiter, der in einer Kleinstadt wohnt, ein religiöses Leben führt und in seiner Freizeit gerne fernsieht. Das klingt wirklich nicht sonderlich spannend. Überraschend für die Wissenschaftler war, wie festgeschrieben diese Steretype in der Wahrnehmung der Befragten waren.
<br><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/langweiligster-mensch-der-welt-identifiziert-13376043" target="_blank">
</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 08:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ist das noch schlechtes Benehmen oder schon Sexismus?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsende Sensibilität für sexistisches Verhalten lässt viele Arten des schlechten Benehmens in neuem Licht erscheinen. Ist ein Mensch, der andere ungebührlich angeht, einfach nur ungehobelt oder legt die Person sexistisches Verhalten an den Tag? Eine neue amerikanische Studie zeigt: Das zu unterscheiden, ist gar nicht so einfach. Die Wissenschaftler konfrontierten ihre Probanden mit verschiedenen Varianten abwertenden Verhaltens. Wurden Frauen abgewertet, erkannten die Studienteilnehmenden recht zuverlässig, ob Verhalten eine sexistische Note hatte. Ging es hingegen um Situationen, in denen Menschen beide Geschlechter wahllos mit Abwertungen angingen, fiel es vielen schwer, in manchen Äußerungen den Sexismus zu erkennen. Sie gingen dann eher davon aus, dass die Person schlicht ein insgesamt schlechtes Benehmen zeige. Damit wird ungehobeltes Verhalten fast zu einer Art Freifahrtschein.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/schlechtes-benehmen-verschleiert-sexismus/2001595" target="_blank">Schlechtes Benehmen verschleiert Sexismus, spektrum.de 22.3.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind Verbote vielleicht manchmal gut?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Anything goes des wirtschaftlich getriebenen Denkens hat die Politik längst erreicht. Der
Politikwissenschaftler Philipp Lepenies etwa beklagt eine &quot;Politik aus dem Geiste des Unterlassens&quot;. Insbesondere mit Blick auf die Klimakrise findet Lepenies es sehr bedenklich, dass es kaum einen öffentlichen Diskurs gibt zur Frage, welche Beschränkungen und damit womöglich auch Verbote hier sinnvoll sein könnten. Der Politikwissenschaftler möchte keine Verzichtsparolen predigen, hat aber eine klare Haltung: &quot;Ich argumentiere nur, dass wir im Hinblick auf die Transformations-Erfordernisse des Klimawandels ohne Verbote und Verzicht nicht die Zukunft gestalten werden können.&quot; Seine Kritik gilt einer wahrgenommenen &quot;Konsumentendemokratie&quot;, mit der eine &quot;neoliberale Skepsis gegenüber der Demokratie&quot; einhergehe. Dann werde der Staat, der regulierend eingreift, leicht zum Feind. Doch: &quot;Der Staat ist nicht unser Gegner in der Demokratie. Der Staat sind wir, und auch das haben wir längst verlernt. Wir sehen ja nur den Bösen, der uns irgendetwas verbieten will.&quot; Lepenies wünscht sich wieder mehr sachliche Diskusisonen darüber, wie wir unser Zusammenleben klimagerecht gestalten können. Und in solchen Diskursen darf es seiner Meinung nach auch um mögliche Verbote gehen.
<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/philipp-lepenies-verbot-und-verzicht-100.html" target="_blank">„Wir sehen nur den bösen Staat, der uns irgendetwas verbieten will“, Deutschlandfunk Kultur 19.3.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 08:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[In der Ruhe liegt die Kraft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen bekommen zu wenig Schlaf und sind im Alltag gestresst. Die Deutsche Stiftung Schlaf lobt deshalb regelmäßig einen Preis aus, der dienliche Praktiken auszeichnet, wie diese Probleme reduziert werden können. So wurde dieses Jahr etwa die Deutsche Flugsicherung ausgezeichnet, weil sie ihren Mitarbeitenden regelmäßige Ruhepausen gönnt. (Man mag sich kaum vorstellen, was geschähe, wenn sie dies nicht täte.) Außerdem wurde eine App für Kinder ausgezeichnet, die mit Achtsamkeitsübungen, Traumreisen und Gutenacht-Geschichten den Kids zu einem besseren Schlaf verhelfen möchte. Es ist schon kurios, für was es in der heutigen Zeit Preise braucht.
<br><a href="https://www.zeit.de/news/2022-03/18/meditation-per-app-preise-fuer-gesunden-schlaf-verliehen?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com" target="_blank">Meditation per App: Preise für gesunden Schlaf verliehen, zeit.de 18.3.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Smartphone gesünder nutzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer kennt das nicht - man greift zum Handy, um eine neue Whatsapp-Nachricht zu lesen, klickt darin auf einen Link und kommt eine ganze Weile später, nach Exkursionen zu Facebook &amp; Co. wieder zu sich. Diesem sich verselbstständigen Verhalten (und seinen gesundheitlich bedenklichen Wirkungen) möchte ein Start-up mit der noch in Entwicklung befindlichen app &quot;Not Less But Better&quot; nun ein Ende setzen. Im Gegensatz zu Anwendungen, die lediglich die zeitliche Dauer der Smartphone-Nutzung protokollieren und beim Überschreiten selbst festgelegter Parameter warnen, möchte &quot;Not Less But Better&quot; eher dem unproduktiven oder abschweifenden Verhalten auf die Schliche kommen. Dann bekommt man beispielsweise Hinweise, wenn man vom Hundersten ins Tausendste geht, ein Video nach dem anderen anschaut oder zu später Stunde noch viele Mails verschickt. Einem ersten Test zufolge soll die App nach dreiwöchiger Nutzung bei den Probanden das eher problematische Nutzungsverhalten um 42 Prozent reduziert haben. Die gesamte Bildschirmzeit sei dabei um 20 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig sei das Wohlbefinden der Anwender um 8 Prozent gestiegen.
<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/gruenderszene/article237567417/Social-Media-App-schuetzt-vor-gefaehrlicher-Nutzung.html" target="_blank">Schlecht für die Psyche - diese App schützt vor gefährlichem Social-Media-Konsum, welt.de 18.3.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 08:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld kann Sinn ersetzen - wenn man genug davon hat]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt eine Vielzahl von Studien, die zeigen, dass ein sinnstiftendes Leben Menschen glücklicher macht als Geld. Kanadische Wissenschaftler haben nun mit neuen Untersuchungen herausgefunden, dass das nur bedingt stimmt. In ihren Erhebungen zeigte sich: Der Glücksgewinn durch Sinn stellt sich nur bis zu einem bestimmten Einkommen ein. Sprich: Wer eher wenig Geld zur Verfügung hat, wird durch Sinnstiftung deutlich zufriedener. Doch Menschen, die umgekehrt, recht viel Geld zur Verfügung haben, können durchaus auf Sinn verzichten und dennoch sehr zufrieden sein. Die Wissenschaftler fanden dies durch die Untersuchung der Daten von 350.000 US-Amerikanern, die sich zu Sinnerfüllung, Zufriedenheit und ihrem Einkommen geäußert hatten, heraus. Dabei zeigte sich: Bis zu einem monatlichen Einkommen von 2.000 Dollar sind sinnstiftende Tätigkeiten tatsächlich am wirksamsten für eine Steigerung des Glücks im Alltag. Schon bei Einkommen bis zu 5.000 Dollar lässt dieser Zusammenhang nach und ist am geringsten ausgeprägt bei Menschen, die mehr als 10.000 Dollar im Monat zur Verfügung haben. Die Wissenschaftler werteten schließlich auch Datensätze anderer Kulturen aus und fanden diesen Zusammenhang in fast allen Ländern bestätigt. Ausnahme ist Südostasien - hier waren Sinnerfüllung und Glück unabhängig vom Einkommen stark miteinander verwoben. Die Wissenschaftler deuten die Ergebnisse so, dass Menschen mit viel Geld sich viele Annehmlichkeiten leisten können, die womöglich vergleichbar zufrieden machen wie das Gefühl, mit dem eigenen Leben etwas Sinnvolles zu tun.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/zufriedenheit-geld-schlaegt-sinn/2000572" target="_blank">Geld schlägt Sinn, spektrum.de 18.3.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Mar 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn man ins Gehirn schaut ... sieht man noch nicht allzu viel]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Neurowissenschaften haben uns in den letzten Jahren manche Einsichten darüber vermittelt, wie unser Gehirn funktioniert und demzufolge wie wir als Menschen ticken. Unheimlich muss uns das nicht sein, denn die Gehirnscanner können zwar in sehr konkreten Fragestellungen durchaus neue Erkenntnisse liefern, aber uns wirklich durchleuchten können sie (noch) nicht. &quot;Unsere Hirnaktivität kann viel über unsere Gedanken verraten. Egal ob wir glücklich oder traurig sind oder uns für Kaffee oder Tee entscheiden: Bei jedem Gedanken stellt sich ein unverwechselbares Muster der Hirnaktivität ein. Diese Gedankenmuster können wir bereits heute mit einer Kombination von Hirnscannern und KI-Algorithmen erkennen, so ähnlich wie wir auch Fingerabdrücke mit Computern erkennen können. Allerdings gibt es natürlich erhebliche Grenzen. Wir müssen für jeden Gedanken neu lernen, wie er im Gehirn kodiert ist, und die Muster sind von Person zu Person hochgradig individuell. Wir können also heute noch keine 'universelle Gedankenlesemaschine' bauen, die beliebige Gedanken beliebiger Personen ohne Trainingszeit erkennen kann. Bis es so weit ist, wird es noch einige Jahre dauern&quot;, erklärt der Neurowissenschaftler John-Dylan Haynes gegenüber Psychologie heute. In klar definierten Szenarien kann der Blick ins Hirn schon einmal offenbaren, wie Menschen  sich in einer bestimmten Situation entscheiden. Aber schon, wenn es darum geht herauszufinden, ob ein Mensch lügt, ist die Wissenschaft noch nicht wirklich zuverlässig. Im Moment scheinen Google &amp; Co. also noch deutlich mehr über uns zu wissen, als das, was sich bei einem Gehirnscan zeigen dürfte.
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/41804-sagen-sie-mal-herr-haynes-kann-man-unsere-gedanken-lesen.html" target="_blank">Sagen Sie mal, Herr Haynes: Kann man unsere Gedanken lesen?, Psychologie heute 4.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-man-ins-gehirn-schaut-sieht-man-noch-nicht-allzu-viel</link>
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<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Pandemie hat psychische Krisen verschärft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr die Pandemie den Menschen auf die Psyche geschlagen hat, zeigen inzwischen auch die Auswertungen der Krankenkassen. So meldet die Krankenkasse DAK für 2021 unter ihren Versicherten einen neuen Höchststand der Fehltage aufgrund psychischer Probleme. Diese stiegen um 41 Prozent. 39 Prozent der psychischen Erkrankungen entfielen auf Depressionen, ein Anstieg um 2,7 Prozent. Auf Rang zwei folgen Anpassungsstörungen mit 36 Prozent, hier lag der Anstieg sogar bei 16 Prozent. Zudem haben laut DAK Angststörungen erheblich zugenommen. Zu den besonders Betroffenen zählen Frauen ab 55 Jahre. Außerdem habe sich im Gesundheitswesen eine besondere Betroffenheit gezeigt - hier liegt die Krankheitsrate um 44 Prozent höher als im Durchschnitt aller Branchen.
<br><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/hoechststand-bei-arbeitsausfaellen-durch-psychische-erkrankungen-13375984" target="_blank">Höchststand bei Arbeitsausfällen durch psychische Erkrankungen, Forschung und Wissen 3.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pandemie-hat-psychische-krisen-verschärft</link>
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<pubDate>Mon, 21 Mar 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zurück ins Büro braucht Gewöhnung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeiten von Dauer-Home-Office nähern sich dem Ende, denn in einigen Tagen entfällt auch in Deutschland die Empfehlung, pandemiebedingt von zuhause aus zu arbeiten. Am Beispiel Großbritanniens lässt sich bereits sehen, dass der Übergang zurück ins Büro wahrscheinlich nicht mit einem Rutsch stattfinden wird. Und auch, dass das hybride Arbeiten in verschiedenen Formen weitergehen wird. So zeigte sich in der Londoner City, dass Anfang März, also gut sechs Wochen nach Wegfall der Pandemieregeln, hier die Büroauslastung im Wochenschnitt bei lediglich 15 Prozent lag, an Spitzentagen immerhin bei 25 Prozent. Manche Firmen testen gegenwärtig aus, welche neuen Konstellationen denkbar sind. Sie experimentieren beispielsweise mit einem Arbeitstag im Office für wichtige Team-Meetings, manche empfehlen ihren Mitarbeitern zwei bis drei Tage Anwesenheit pro Woche.  Experten sind sich bereits einig, dass die Fünf-Tage-Präsenz als Standard so schnell nicht zurückkehren wird.
<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article237477207/Grossbritannien-Die-Bueros-fuellen-sich-nur-langsam-wieder.html" target="_blank">„Müssen uns erst wieder daran gewöhnen“ – die zögerliche Rückkehr der Briten ins Büro, welt.de 12.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zurück-ins-büro-braucht-gewöhnung</link>
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<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 20:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Emotionen im Job stiften Vertrauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen folgen der Devise, Berufliches und Privates deutlich zu trennen. Damit verbunden ist auch die Haltung, ihr Gefühlsleben im Job eher nicht zu zeigen, sondern professionell neutral aufzutreten. Das könnte ein Nachteil sein, wie eine Studie der Business Schools Harvard und Stanford mit 2.500 Beteiligten nahelegt. Bei der Befragung von von Arbeitnehmern zeigte sich hier beispielsweise, dass diese Menschen, die im Beruf eher ihre Gefühle zeigten, stärker vertrauten als jenen, die sich eher mit Pokerface in der Zusammenarbeit präsentierten. Ein ähnliches Bild zeigte sich, als Probanden Videos mit unterschiedlichen Gefühlsmomenten vorgespielt bekamen. In Szenen, in denen ein Mitarbeiter bewusst die Gefühlslage seines Gegenübers ansprach und sich darauf bezog, sahen die Studienteilnehmenden mehr Vertrauenswürdigkeit als in Szenen, in denen diese Gefühle ignoriert wurden. In den Augen der Wissenschaftler wird es von vielen als besonderes Investment gewertschätzt, wenn Menschen sich am Arbeitsplatz um die Gefühle anderer kümmern - gerade weil es bis heute leider noch nicht wirklich üblich ist.
<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/fuehrung/im-team-ueber-gefuehle-reden-a-7450b677-0002-0001-0000-000193738758" target="_blank">&quot;Du wirkst verärgert&quot;, Harvard Business Manager 10.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=emotionen-im-job-stiften-vertrauen</link>
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<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 20:04:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Soziale Verortung prägt Wahrnehmung der Pandemie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Studie &quot;Coping with Corona&quot; haben Wissenschaftler der der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Osnabrück untersucht, wie soziale Rahmenbedingungen, Weltanschauungen und die politische Selbstverortung von Menschen darauf wirken, wie diese die Folgen der Pandemie verarbeiten. Dazu wurden die Probanden über vier Wochen täglich zu ihren Einstellungen, Emotionen und Alltagserfahrungen befragt. Menschen, die sich politisch eher im linken Spektrum verorten, zeigten sich dabei in der Untersuchung ängstlicher und sorgenvoller als jene, die sich eher dem rechten Spektrum zuordnen. Letztere kritisierten stärker die von der Politik verhängten Einschränkungen. Menschen, die sozial, kulturell oder ökonomisch eher benachteiligt sind, erlebten durch die Krise stärkere Einschränkungen, waren unglücklicher und empfanden die Pandemie als deprimierender. Menschen mit religiösen Bezügen wiederum erleben in der Pandemie mehr Geborgenheit, zeigen aber, so die Forscher, auch eine größere Neigung, sich auf Verschwörungstheorien einzulassen.
<br><a href="https://hpd.de/artikel/religioese-menschen-sind-anfaelliger-fuer-verschwoerungstheorien-20189" target="_blank">Religiöse Menschen sind anfälliger für Verschwörungstheorien, Humanistischer Pressedienst 10.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=soziale-verortung-prägt-wahrnehmung-der-pandemie</link>
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<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verträglichkeit ist gut für den Erfolg]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer wieder untersuchen Studien, welche Eigenschaften Menschen im Beruf besonders erfolgreich sein lassen. Eine neue Kandidatin ist die Verträglichkeit. Eine amerikanische Meta-Studie wertete für diese Erkenntnis rund 4.000 Untersuchungen zu Persönlichkeitsmerkmalen aus. Wer hohe Verträglichkeitswerte aufweist, ist in 93 Prozent der Fälle psychisch und körperlich gesünder, hat bessere Beziehungen und eine bessere Führungskompetenz und erbringt im Beruf bessere Leistungen als eher unverträgliche Zeitgenossen. Verträglich Menschen werden von ihrem Umfeld als mitfühlender, vertrauensvoller, hilfsbereiter und kooperativer wahrgenommen, während Menschen, bei denen diese Eigenschaft geringer ausgeprägt ist, öfter als streitlustig, selbstorientiert und wettbewerbsbezogen von anderen beschrieben werden. In den Augen der Wissenschaftlerinnen beinhaltet die Verträglichkeit eine ganze Reihe von Eigenschaften, darunter Eigenverantwortung, Zufriedenheit, einen Sinn für Teamarbeit, soziale Integrationsfähigkeit und die Bereitschaft, in Beziehungen zu investieren. Sie hat also klare Wurzeln, und an denen kann jeder Mensch arbeiten.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/diese-8-eigenschaften-lassen-euch-im-job-erfolgreicher-werden/" target="_blank">Diese 8 Eigenschaften sorgen für mehr Erfolg im Job, sagt eine Studie, Business Insider 9.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verträglichkeit-ist-gut-für-den-erfolg</link>
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<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Beim Verhandeln zählt die Wahrnehmung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer vor schwierigen Verhandlungen steht, ist geneigt, sich besonders gut vorzubereiten. Wie könnte sich das Gespräch entwickeln? Was sind die Absichten meines Gegenübers? Sich Fragen wie diese vorab zu stellen, kann es erleichtern, sich auf den Verhandlungsprozess einzustimmen. Aber es könnte auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. &quot;Das Problem ist: Wir suchen, teilweise unbewusst, nach all dem, was die Vorannahmen bestätigt. Das ist wie ein Filter. Vieles andere, was da sonst so passiert, fließt daran vorbei&quot;, erklärt Thorsten Hofmann, Leiter des Center for Negotiation an der Quadriga Hochschule Berlin. Um nicht in die Selbstbestätigungsfalle zu laufen, rät Hofmann, ganz gezielt im Dialog auch nach Hinweisen zu suchen, die den eigenen Annahmen widersprechen. Diese Offenheit und Wachheit für das, was sich im Gespräch gerade wirklich zeigt, führt außerdem zur wohl wesentlichsten Haltung für erfolgreiche Verhandlungen: dem Zuhören. Laut Hofmann bestreiten wirklich gute Verhandler nur bis zum 40 Prozent des Gesprächs aktiv, den Rest der Zeit verbringen sie damit, ihrem Gegenüber wirklich zuzuhören. &quot;Es ist ein Irrglaube, dass ein guter Verhandler ein guter Rhetoriker ist. Nur wer zuhört, erfährt etwas. Wenn wir unter Stress geraten, neigen wir dazu, mehr zu reden – und bilden uns ein, die Situation so zu kontrollieren. Dabei ist das Gegenteil der Fall&quot;, so Hofmann. Einfach mal tief durchzuatmen und den anderen reden lassen, macht hier einen wichtigen Unterschied.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/verhandlungsgeschick-viele-maenner-sind-zu-sehr-mit-sich-selbst-beschaeftigt/28137704.html" target="_blank">„Viele Männer sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt“, Wirtschaftswoche 7.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-verhandeln-zählt-die-wahrnehmung</link>
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<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie existenziell kann es werden, Führungskraft zu sein?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Management scheint die Sehnsucht nach Vorbildern sehr ausgeprägt zu sein. Wann immer Menschen unter außergewöhnlichen Umständen hervortreten und etwas besonderes bewirken oder auf ungeahnte Weise Stärke zeigen, folgen ihnen auf dem Fuß die Berater und Coaches, die daraus Handlungsmaximen für Führungskräfte ableiten. So wundert es kaum, dass nun auch Wolodymyr Selenskyj, dem Präsidenten der Ukraine, diese Ehre zuteil wird. In diversen sozialen Netzwerken wird er für seinen Mut und sein Charisma gefeiert und man analysiert ihn als Musterbeispiel, an dem Manager sich einiges abschauen könnten. Die Wirtschaftswoche hält das für groben Unfug, denn die existenzielle Kriegsbedrohung, der Selenskyj sich stellt, habe mit dem Leben von Führungskräften wenig gemein. &quot;Ein Manager wird wohl nie in eine solche Situation kommen. Sicherlich, eine unternehmerische Krise oder gar die Geschäftsaufgabe trifft auch Manager, die an der Spitze großer Konzerne unter besonderer Beobachtung stehen. Doch um ihr Leben müssen sie nicht bangen&quot;, schreibt die WiWo in einem Artikel. Mir kommt in diesem Kontext eine ganz andere Frage, nämlich die danach, wie existenziell Führungskräfte ihre Aufgaben vielleicht betrachten sollten, selbst wenn es nicht um die Dimensionen eines Krieges geht. Denn ist es nicht gerade die vielfache Ausblendung der existenziellen Dimension, die oft genug zu den Kollateralschäden des Business führt, über die, als Externalitäten wegretouchiert, gerne der Mantel des Schweigens gehüllt wird. Wie würden beispielsweise Manager von Energiekonzernen handeln, deren Geschäftspraktiken oft ganze Landstriche veröden und die Lebensgrundlagen einheimischer Bevölkerungen vernichten, wenn sie diese existenziellen Folgen stets vor Augen hätten? Wie die Führungskräfte bei Limonadeherstellern, wenn sie stets im Blick hätten, dass ihre Produkte und erst recht deren Bewerbung Menschen verführen, bei Überkonsum krank machen und nicht wenige dadurch vorzeitig ihr Leben verlieren. Der Vergleich mit Wolodymyr Selenskyj mag hinken und sogar einen zynischen Beigeschmack haben. Doch eines können wir von ihm mit Sicherheit lernen, nämlich zu welcher Seelenstärke wir im Angesicht des Existenziellen vielleicht fähig sind.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/manager-bewundern-selenskyj-psychologe-grosse-krisen-sind-booster-fuer-das-charisma/28118150.html" target="_blank">Psychologe: „Große Krisen sind Booster für das Charisma“, Wirtschaftswoche 3.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-existenziell-kann-es-werden-führungskraft-zu-sein</link>
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<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wenn der Boden brüchig wird, hilft auch der Glaube kaum]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Man sollte meinen, Menschen, die an etwas Größeres glauben, finden in dieser tiefen Überzeugung in Krisenzeiten einen festen Halt. Eine Studie weckt hieran nun Zweifel. Arndt Büssing, Professor für Medizintheorie an der Universität Witten-Herdecke, hat während der Pandemie mit einem Forscherteam untersucht, wie stabil der Glaube im Angesicht von Corona ist und kam dabei zu ihn selbst überraschenden Ergebnissen. Die Wissenschaftler befragten für ihre Untersuchung mehr als 4.500 Menschen im Juni 2020 und im November 2021. Und ihre Daten lesen sich wie eine Chronik der Zermürbung. Vertrauten bei der ersten Befragung noch 60 Prozent der Katholiken einer unterstützenden höheren Macht, war diese Zahl ein gutes Jahr später, fest im Griff der nunmehr vierten Pandemie-Welle, auf 36 Prozent gesunken. Bei den Protestanten sank die Zustimmung von 52 auf 38 Prozent, bei Menschen, die nicht religiös gebunden sind, von 37 auf 25 Prozent. Ein ähnlicher Abwärtstrend zeigte sich im Hinblick auf die Frage, ob der Glaube eine Kraftressource sei. Hier fiel die Bejahung bei katholischen Befragten von 49 auf 23 Prozent, bei den protestantischen von 33 auf 24 Prozent und bei den religiös Ungebundenen von 26 auf 19 Prozent. Die Studienautoren erklären sich diese Einbrüche damit, dass durch die Pandemie-Beschränkungen vielfach die Möglichkeiten zur gemeinsamen Glaubenspraxis beschnitten waren.
<br><a href="https://hpd.de/artikel/pandemie-broeckelt-glaube-20162" target="_blank">In der Pandemie bröckelt der Glaube, Humanistischer Pressedienst 1.3.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-der-boden-brüchig-wird-hilft-auch-der-glaube-kaum</link>
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<pubDate>Thu, 10 Mar 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wie Meditation den Mainstream verblüfft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In aller Öffentlichkeit meditieren? Und dann auch noch im Fernsehen? Es ist immer wieder spannend zu sehen, welche Ereignisse heute Nachrichtenwert haben. Der Frankfurter Rundschau (und einigen anderen Blättern) jedenfalls war der &quot;irre Auftritt&quot; des jungen Sängers Arian Golic eine Schlagzeile wert. Golic ist Kandidat bei &quot;Deutschland sucht den Superstar&quot; und weil er vor einem Vorsingen so aufgeregt war, erbat er sich eine kurze Auszeit zum Meditieren, vor den Augen der Jury. Ich weiß nicht, ob Golic gut singen kann, aber ich finde, allein für diesen Auftritt hat er etwas Beifall verdient. Und es kommt noch besser. Die Jury, darunter Schlagerstar Florian Silbereisen, ließ es sich nicht nehmen, sich zusammen mit Golic auf den Boden zu setzen und meditierte eifrig mit. Was Dieter Bohlen, der bei dieser Staffel nicht mehr dabei ist, dazu wohl gesagt hätte?
<br><a href="https://www.fr.de/ratgeber/medien/dsds-2022-jury-auftritt-kandidat-arian-golic-florian-silbereisen-recall-deutschland-sucht-den-superstar-tv-zr-91378295.html" target="_blank">Irrer Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“: DSDS-Kandidat meditiert mit Jury auf dem Boden, Frankfurter Rundschau 28.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-meditation-den-mainstream-verblüfft</link>
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<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie wir uns selbst um den Schlaf bringen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Es fühlt sich an, als hätte man Superkräfte, als könnte man die ganze Welt erobern&quot;, sagt Guy Meadows. Das, wovon der Schlafphysiologe hier spricht, mag sich außergewöhnlich anhören. Und ist es in gewisser Weise auch. Die Rede ist nicht von irgendwelchen Wundermitteln oder gar Drogen, nein, Meadows beschreibt schlicht, wie es sich anfühlt, wenn man nach einer Nacht mit ausreichend Schlaf morgens ausgeruht aufsteht. Es ist eine Befindlichkeit, die heute Seltenheitswert hat. Bei einer Umfrage unter 25.000 britischen Erwachsenen etwa gab lediglich ein Prozent an, morgens wirklich erfrischt das Bett zu verlassen. Es gibt sogar schon einen Begriff für unseren Dauerzustand des Müdeseins: insufficient sleep syndrome. Seine Ursache: Wir setzen in den Abendstunden oft uns dauerhaft wenig dienliche Prioritäten. Statt zeitig ins Bett zu gehen und uns die so notwendige Erholung zu gönnen, schauen wir lieber noch einen Film auf Netflix, vertrödeln unsere Zeit in sozialen Netzwerken oder folgen anderen Formen des Freizeitaktivismus. Aber mal ehrlich, welche dieser Beschäftigungen verschafft uns ein Gefühl wie dieses? &quot;Du fühlst dich voller Energie und voll da. Und, ganz wichtig: Du fühlst dich glücklich, du hast mehr Leidenschaft und Liebe für dich selbst, aber auch für andere. Wenn du gut geschlafen hast, ist alles besser&quot;, so Meadows. Zu schön, um wahr zu sein? Vielleicht einfach einmal ausprobieren ...
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/epidemie-des-schlafentzugs-der-groessere-teil-der-weltbevoelkerung-gewaehrt-sich-selbst-nicht-ausreichend-schlaf/25295660.html" target="_blank">„Der größere Teil der Weltbevölkerung gewährt sich selbst nicht ausreichend Schlaf“, Wirtschaftswoche 28.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-wir-uns-selbst-um-den-schlaf-bringen</link>
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<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung, die Sinn erwachsen lässt]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Sinnfindung hat im Business Hochkonjunktur. Von der New-Work-Bewegung quasi zum Trend gemacht, fühlen sich immer mehr Unternehmen vor die Frage gestellt, wie sie nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein können, sondern auch eine Unternehmenskultur schaffen, die die Potentiale ihrer Mitarbeitenden wirklich fördert. Doch wie lässt es sich bewerkstelligen, unternehmerischen Herausforderungen angemessen zu begegnen und dabei aus der menschlichen Dimension der Zusammenarbeit nicht einfach das nächste coole Ding zu machen, das bei nächster Gelegenheit von einem neuen Trend abgelöst wird? </p>
<p>In ihrem Buch <a href="https://amzn.to/3IRO0Lr" target="_blank">Vom seidenen Faden zum gemeinsamen Strang</a> bieten die „UnternehmensBeatmer“ Eb Schmidt und Steffen Karneth einen erfrischenden Zugang zur Thematik an, der Bodenhaftung hat und dabei neue Erfahrungsräume öffnet. Die „7 Schritte zum Dream-Team“ kommen in der ungewöhnlichen Form eines Business-Romans daher und dieses Format ist die besondere Stärke des Buches. Am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens, das durch einige Tiefen geht, bevor der gemeinsame Strang sichtbar und schließlich auch belastbar wird, führen die beiden Berater in das Growth River Betriebssystem ein, das Firmen nicht nur bei der Sinnfindung unterstützt, sondern diese mit vielen praktischen Führungsfragen verzahnt. Ob es um klare Rollensysteme geht, hilfreiche Mindsets, die grundsätzlichen Werte des Unternehmens, effektive Zusammenarbeit und abgestimmte Strategien – die Sinnfrage durchdringt all diese Basics guter Unternehmensführung. </p>
<iframe width="1024" height="576" src="https://www.youtube.com/embed/sjoxZbEkd5o" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
<p>Mir gefällt an dem Buch die Form des Romans, denn sie eignet sich hervorragend, um all die Erfahrungsprozesse, die bei dieser Unternehmensentwicklung durchlaufen werden wollen, nachvollziehbar und vor allem lebensnah zu vermitteln. Die Autoren enthalten sich dankenswerterweise des typisch markig-euphorischen Beraterjargons und lassen stattdessen die Unternehmensmitarbeiter und selbstverständlich die Chefin selbst zu Wort kommen. Und hier genau liegt der positive Unterschied zu klassischen Beratungshandbüchern, die oft wunderbare Theorien vermitteln und meist auch einige Tipps für die Fallstricke in der Praxis, aber all die Details menschlicher Reaktionen, vor allem jener, die sich einstellen, wenn Mitarbeiter unzufrieden sind, oft nicht wirklich authentisch berühren. Um zum Dream-Team zu werden, geht man gemeinsam durch manche Tiefen und genau über diese spricht das Buch. Das erleichtert es Führenden, die daraus lernen möchten, das, was sie womöglich erwartet, besser einzuschätzen und die menschliche Dimension tiefer zu verstehen. </p>
<p>Viele Beispiele für innerbetriebliche Reibungen, interne Konkurrenz und die alltägliche Frustration, wenn wieder einmal etwas nicht läuft wie erhofft, kommen in dem Buch ungeschminkt in die Wahrnehmung. Sehr gelungen ist, wie die Fallbeispiele aus dem Unternehmensalltag immer wieder verdeutlichen, in welchem Zusammenhang Führungsverhalten und das Engagement der Mitarbeitenden stehen. Führung ist keine Kommandoaufgabe, im Gegenteil, Unternehmenstransformation funktioniert ohne die Transformation der Führenden selbst nicht. Und das Buch zeigt auf sehr motivierende Weise, was möglich ist, wenn die Chefin mit gutem Beispiel voran geht. Obwohl das Buch eine Fülle von Business-Know-how vermittelt, ist es dabei wunderbar unterhaltsam, vielleicht, weil die Protagonisten einem immer wieder aus der Seele sprechen. Dass Eb Schmidt und Steffen Karneth sich „UnternehmensBeatmer“ nennen, macht dabei Sinn, denn mit ihren Interventionen verschaffen sie dem Unternehmen im Ganzen wieder mehr Luft zum Atmen.
<br><a href="https://amzn.to/3IRO0Lr" target="_blank">Buch bei Amazon</a>
<br><a href="https://die-unternehmensbeatmer.de" target="_blank">Webseite der UnternehmensBeatmer</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=2022-03-07</link>
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<pubDate>Mon, 07 Mar 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung, die Sinn erwachsen lässt]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Sinnfindung hat im Business Hochkonjunktur. Von der New-Work-Bewegung quasi zum Trend gemacht, fühlen sich immer mehr Unternehmen vor die Frage gestellt, wie sie nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein können, sondern auch eine Unternehmenskultur schaffen, die die Potentiale ihrer Mitarbeitenden wirklich fördert. Doch wie lässt es sich bewerkstelligen, unternehmerischen Herausforderungen angemessen zu begegnen und dabei aus der menschlichen Dimension der Zusammenarbeit nicht einfach das nächste coole Ding zu machen, das bei nächster Gelegenheit von einem neuen Trend abgelöst wird? </p>
<p>In ihrem Buch <a href="https://amzn.to/3IRO0Lr" target="_blank">Vom seidenen Faden zum gemeinsamen Strang</a> bieten die „UnternehmensBeatmer“ Eb Schmidt und Steffen Karneth einen erfrischenden Zugang zur Thematik an, der Bodenhaftung hat und dabei neue Erfahrungsräume öffnet. Die „7 Schritte zum Dream-Team“ kommen in der ungewöhnlichen Form eines Business-Romans daher und dieses Format ist die besondere Stärke des Buches. Am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens, das durch einige Tiefen geht, bevor der gemeinsame Strang sichtbar und schließlich auch belastbar wird, führen die beiden Berater in das Growth River Betriebssystem ein, das Firmen nicht nur bei der Sinnfindung unterstützt, sondern diese mit vielen praktischen Führungsfragen verzahnt. Ob es um klare Rollensysteme geht, hilfreiche Mindsets, die grundsätzlichen Werte des Unternehmens, effektive Zusammenarbeit und abgestimmte Strategien – die Sinnfrage durchdringt all diese Basics guter Unternehmensführung. </p>
<iframe width="1024" height="576" src="https://www.youtube.com/embed/sjoxZbEkd5o" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
<p>Mir gefällt an dem Buch die Form des Romans, denn sie eignet sich hervorragend, um all die Erfahrungsprozesse, die bei dieser Unternehmensentwicklung durchlaufen werden wollen, nachvollziehbar und vor allem lebensnah zu vermitteln. Die Autoren enthalten sich dankenswerterweise des typisch markig-euphorischen Beraterjargons und lassen stattdessen die Unternehmensmitarbeiter und selbstverständlich die Chefin selbst zu Wort kommen. Und hier genau liegt der positive Unterschied zu klassischen Beratungshandbüchern, die oft wunderbare Theorien vermitteln und meist auch einige Tipps für die Fallstricke in der Praxis, aber all die Details menschlicher Reaktionen, vor allem jener, die sich einstellen, wenn Mitarbeiter unzufrieden sind, oft nicht wirklich authentisch berühren. Um zum Dream-Team zu werden, geht man gemeinsam durch manche Tiefen und genau über diese spricht das Buch. Das erleichtert es Führenden, die daraus lernen möchten, das, was sie womöglich erwartet, besser einzuschätzen und die menschliche Dimension tiefer zu verstehen. </p>
<p>Viele Beispiele für innerbetriebliche Reibungen, interne Konkurrenz und die alltägliche Frustration, wenn wieder einmal etwas nicht läuft wie erhofft, kommen in dem Buch ungeschminkt in die Wahrnehmung. Sehr gelungen ist, wie die Fallbeispiele aus dem Unternehmensalltag immer wieder verdeutlichen, in welchem Zusammenhang Führungsverhalten und das Engagement der Mitarbeitenden stehen. Führung ist keine Kommandoaufgabe, im Gegenteil, Unternehmenstransformation funktioniert ohne die Transformation der Führenden selbst nicht. Und das Buch zeigt auf sehr motivierende Weise, was möglich ist, wenn die Chefin mit gutem Beispiel voran geht. Obwohl das Buch eine Fülle von Business-Know-how vermittelt, ist es dabei wunderbar unterhaltsam, vielleicht, weil die Protagonisten einem immer wieder aus der Seele sprechen. Dass Eb Schmidt und Steffen Karneth sich „UnternehmensBeatmer“ nennen, macht dabei Sinn, denn mit ihren Interventionen verschaffen sie dem Unternehmen im Ganzen wieder mehr Luft zum Atmen.
<br><a href="https://amzn.to/3IRO0Lr" target="_blank">Buch bei Amazon</a>
<br><a href="https://die-unternehmensbeatmer.de" target="_blank">Webseite der UnternehmensBeatmer</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führung-die-sinn-erwachsen-lässt</link>
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<pubDate>Mon, 07 Mar 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office als Mittel gegen Klimawandel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Öko-Institut hat mit einer neuen Studie darauf hingewiesen, wie stark das Arbeiten im Home Office unsere Klimabilanz entlasten könnte. Den Wissenschaftlern zufolge ließe, sich mit einer Beibehaltung der Pandemie-Gepflogenheit, von Zuhause aus zu arbeiten, jedes Jahr bis zu 3,7 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgase einsparen. &quot;Während der Corona-Pandemie haben bis zu 70 Prozent der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ganz oder teilweise im Homeoffice gearbeitet. Dabei haben sie 2021 im Schnitt 38 Milliarden Kilometer weniger Arbeitswege als im Jahr 2017 zurückgelegt. Da 93 Prozent der Pendelwege im eigenen Auto zurückgelegt werden, ist der Anteil an der Emissionsbilanz entsprechend hoch. So werden pro gefahrenem Kilometer im Auto 202 Gramm CO2-Äquivalente (CO2e) emittiert, im Bus sind es 83 Gramm CO2e und in der Straßen- oder U-Bahn 54 Gramm CO2e&quot;, heißt es in der Studie. Selbst wenn für Home-Office-Arbeitsplätze erst noch Technik angeschafft werden muss, die ebenfalls CO2-Emmissionen mit sich bringt, sind in der Gesamtbilanz Einsparungen möglich. In einer konservativen Berechnung, die von 20 Prozent Home-Office-Zeit ausgeht, würde sich der durch wegfallende Fahrten vermiedene CO2-Ausstoß auf rund eine Million Tonnen pro Jahr belaufen. Die Wissenschaftler haben allerdings auch mögliche unerwünschte Folgewirkungen im Blick. Ein Trend zu mehr Home Office könne Umzüge aufs Land begünstigen. Und hier könne es sein, dass dann durch fehlende Infrastruktur mehr Kilometer mit dem Auto für private Zwecke zurückgelegt werden.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news788946" target="_blank">Homeoffice trägt zum Klimaschutz bei, idw 23.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=home-office-als-mittel-gegen-klimawandel</link>
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<pubDate>Fri, 04 Mar 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Politische Entfremdung verfestigt sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Corona-Proteste sind, das legt eine neue interdisziplinäre, transnationale Studie nahe, anscheinend die Spitze eines Eisberges. Das Forschungsprojekt &quot;Cultures of Rejection&quot; untersuchte auf europäischer Ebene, wie sich in den vergangenen Jahren zunehmend eine Ablehnungskultur etabliert hat. Ihrer Wahrnehmung nach hat die heute so stark in Erscheinung tretende Protestbewegung tiefere Wurzeln. Schon 2015 habe sich dieser Perspektivwechsel angebahnt. Die jetzigen Proteste fußten auch in einer schon vor der Pandemie &quot;existierenden Entfremdung von politischer Beteiligung und demokratischer Repräsentation&quot;, heißt es in einer Pressemitteilung der Humboldt-Universität, die an dem Forschungsprojekt beteiligt ist. Zwar unterscheiden sich die Protestbewegungen in verschiedenen Ländern durch regionale Besonderheiten, doch weisen sie auch Gemeinsamkeiten auf. &quot;Zu diesen gehören ein vorrangig ein übersteigerter Individualismus, stark personalisierte Politikformen, eine Mischung aus Verschwörungsdenken und Spiritualismus und eine fundamentale Skepsis hinsichtlich institutionalisierter Autoritären&quot;, so die Wissenschaftler. Sie gehen davon aus, dass diese Bewegungen bleibende Spuren hinterlassen werden. &quot;Einerseits haben sie subjektive Erlebnisse, soziale Verbindungen und organisatorische Infrastrukturen ausgebildet, die auch nach der Pandemie weiterbestehen können. Andererseits zeigt sich in ihnen eine Erneuerung der Proteste &quot;gegen Flucht und Migration&quot;, deren ideologische Zusammensetzung auch in zukünftigen politischen Krisen nach der Pandemie verfangen kann&quot;, so die Einschätzung. Selbst wenn die Pandemie einmal vorbei ist, gibt es also langfristigen Aufarbeitungsbedarf.
<br><a href="https://idw-online.de/de/news788960" target="_blank">Empirische Tiefenbohrungen in die Welt der Corona-Proteste, idw 23.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=politische-entfremdung-verfestigt-sich</link>
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<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 13:41:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Report zur Wirkung von Achtsamkeit in Arbeitskontexten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Unternehmen wird Achtsamkeit immer beliebter, weil sich viele Organisationen aufgrund der vorherrschenden Studienlage davon gesundheitliche Effekte versprechen und hoffen, dass sich das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter verbessert. Eine wissenschaftliche Meta-Studie,  die 105 hochwertige Untersuchungen zum Thema ausgewertet hat, bestätigt diese Hoffnungen. Die Auswertung zeigt, dass unterschiedlichste Ansätze, von Meditation über Achtsamkeitsübungen bis hin zu bewegungsorientierten Programmen sich in Arbeitskontexten positiv auswirken können. Vor allem die Wirkung auf die Psyche und hier insbesondere eine Senkung des Stresserlebens wurde bei den meisten Programmen erzielt. Vor allem MBSR-Kurse zeigten auch mittlere bis starke Wirkungen auf der physiologischen Ebene, im Hinblick auf Wohlbefinden, Erholungsfähigkeit und arbeitsbezogene Faktoren. Betrachtet wurde auch die Wirksamkeit von reinen Digitalprogrammen. Hierbei zeigte sich, dass diese wirksam sind, aber das gleichzeitig Übungskontexte, bei denen Teilnehmende einander begegnen und gemeinsam Erfahrungen machen, mehr in die Tiefe gehen. Der zur Studie herausgegebene Report der Initiative Gesundheit &amp; Warbeit (iga) kann Entscheidern eine fundierte Übersicht vermitteln, wenn sie selbst entsprechende Programme im Unternehmen initiieren möchten.
<br><a href="https://www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igareporte/igareport-45/" target="_blank">iga Report</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=report-zur-wirkung-von-achtsamkeit-in-arbeitskontexten</link>
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<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Glück der anderen kann auf die Stimmung schlagen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gesellschaftlicher Druck zum Glücklichsein kann aufs Gemüt schlagen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt eine internationale Studie. Die Wissenschaftler hatten insgesamt rund 7.500 Menschen zu ihrem seelischen Wohlbefinden und ihrer Lebenszufriedenheit befragt, zu Ängsten und Depressionen, wie auch dazu, ob sie in ihrem Umfeld gesellschaftlichen Druck wahrnehmen, möglichst eine positive Grundhaltung zum Leben zu haben. Diese persönlichen Wahrnehmungen wurden außerdem in einen Bezug zum World Happiness Report gestellt. Bei der Auswertung wurde deutlich, dass das persönliche Wohlbefinden der Befragten schlechter war, wenn sie subjektiv Druck empfanden, glücklich sein zu sollen anstatt traurig. Sie waren unzufriedener, erlebten weniger positive Gefühle und wiesen auch eher depressive Verstimmungen, Angst oder Stress auf. Das Glück in einem Land mag noch so groß sein - jene, die vielleicht ohnehin schon weniger glücklich sind, werden noch unglücklicher, wenn man ihnen vorhält, dass sie eigentlich glücklich sein sollten.
<br><a href="https://science.orf.at/stories/3211547/?fbclid=IwAR2YGYVK7RBYoc5cUyCMWRzV79T_hK0ueGE5QV1MjS3kj9j9t98USK1YQ-E" target="_blank">Zwang zum Glücklichsein macht unglücklich, orf 20.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-glück-der-anderen-kann-auf-die-stimmung-schlagen</link>
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<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Achtsamkeits-Apps helfen bei Depression]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Untersuchung des MIT zeigt: Achtsamkeits-Apps können nicht nur dem gefühlten Stress entgegenwirken, sie helfen sogar gegen depressive Stimmungen. Die Wissenschaftler haben mehr als 2.000 amerikanische User.innen der App Headspace, die jeweils vier Wochen mit dem Tool geübt hatten, untersucht. Dabei wurde deutlich, dass die Achtsamkeitsübungen deutlich dazu beitrugen, Symptome von Stress, Angststörungen und Depressionen zu verringern. Bei Anwender.innen mit eher leichten Symptomen von Angststörungen oder Depressionen, sank der Anteil der davon Betroffenen durch die App-Nutzung um 11 bis 13 Prozentpunkte und war nur noch halb so hoch wie jener in der Kontrollgruppe. In der Kontrollgruppe lag der Anteil der Betroffenen bei 26 bis 29 Prozent. Auch Übende mit minimalen Symptomen konnten ihre Befindlichkeit verbessern. Die Forscher gehen davon aus, dass Meditations-Apps eine ähnliche Wirkung haben könnten wie eine klassische Psychotherapie, sprechen sich aber für weitere Untersuchungen aus. Denn ihre Studie hatte als Kontrollgruppe lediglich eine Wartegruppe, so dass Vergleiche weniger aussagekräftig sind als mit durch vergleichbare Programme aktivierten Kontrollgruppen. Denn allein die Aussicht auf baldige Hilfe könnte die Antworten der Kontrollgruppe verzerren.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/studie-meditations-apps-koennen-angstsymptome-lindern-17813463.html#void" target="_blank">Meditations-Apps können Angstsymptome lindern, FAZ 18.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeits-apps-helfen-bei-depression</link>
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<pubDate>Mon, 28 Feb 2022 08:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neues Buch: Training Achtsamkeit in Organisationen]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer hier öfter liest, weiß, wie sehr mich der Achtsamkeits-Hype bisweilen nervt. Ich finde es wunderbar, dass durch Meditations-Apps und all die vielen wohlgemeinten Achtsamkeits-Tipps in Magazinen mehr Menschen bewusst versuchen, etwas für ihr Wohlbefinden zu tun. Aber mich stört es auch, dass Meditation viel zu leicht zum Allheilmittel stilisiert wird und Unternehmen oft lieber ein paar Achtsamkeitskurse spendieren als einmal grundsätzlich über ihre Unternehmenskultur nachzudenken. Das neue Buch von Rüdiger Standhart &quot;TAO – Training Achtsamkeit in Organisationen: Die Kunst, sich selbst und eine Organisation achtsam zu führen&quot; deutet hier in eine andere Richtung. Ich kenne Rüdiger  seit vielen Jahren und wir teilen das Anliegen, Achtsamkeit breitentauglich zu machen, ohne sie dabei zu verwässern. Es ist relativ leicht, Achtsamkeit &quot;zu lernen&quot;, wenn man das so nennen möchte. Eigentlich braucht man nichts weiter zu tun, als sich hinzusetzen und einmal nichts zu tun - und dabei wirklich wach zu sein. Und letzteres ist irgendwie genau der Punkt. Denn die meisten Achtsamkeitsbücher, ob sie nun für Unternehmen geschrieben wurden oder mit Blick auf die ganz private Sinnsuche, bedienen die unhinterfragten Bedürfnisse ihrer Leser und lassen dabei außer Acht, dass viele der Probleme, die wir mit Achtsamkeit zu lösen versuchen, vor allem aus den Umständen resultieren, in denen wir leben. Rüdiger Standhart verzichtet in seinem Buch auf plumpe Rezepte. Er spricht über menschliche Entfaltung und Miteinander, stellt die Zwänge der Arbeitswelt in Frage und betrachtet Entwicklung als einen tieferen Erfahrungsprozess, der sich nicht mit ein paar klugen Übungen und Interventionen erzwingen lässt. Wer mit Achtsamkeit die eigene Organisation einfach nur ein bisschen aufhübschen möchte, wird sich davon vielleicht nicht angesprochen fühlen. Wer im Unternehmen hingegen in der Tiefe etwas verändern möchte, findet in diesem Buch eine wunderbare Landkarte - und braucht eigentlich nur die Bereitschaft, mit den eigenen Mitarbeitern mal einen neuen Weg einzuschlagen. Achtsamkeit gibt keine Erfolgsgarantien, und genau das macht sie so spannend und wirksam. Denn sie öffnet Türen in Neuland. Mehr Konzentration oder Kreativität sind sehr oft positive Nebenwirkungen dieses Weges ins Offene - aber in der Offenheit wird eben auch vieles möglich, das sich zuvor noch gar nicht erahnen lässt. Mit seinen Jahrzehnten an Erfahrung ist Rüdiger Standhart auf diesem Weg ein wunderbarer Begleiter, denn sein Buch hilft Menschen und Organisationen dabei, das Wesentliche in sich zu entdecken anstatt auf die womöglich falschen Ziele zuzulaufen.
<br><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3608984836/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=zenpop09-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3608984836&linkId=c6e26c0785856bd92385d26220be3d74" target="_blank">Buch bei Amazon</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neues-buch-training-achtsamkeit-in-organisationen</link>
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<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nur vier Tage Arbeit - in Belgien bald eine Möglichkeit für viele]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Je hektischer die Zeiten, umso schwieriger wird es mit der Work-Life-Balance. Wer sich noch erinnert, wie vergleichsweise ruhig und gediegen die Arbeitswelt noch vor wenigen Jahrzehnten war, kann nachvollziehen, dass vielen Beschäftigten eine Fünf-Tage-Woche selbst mit Bürojob immer öfter zu viel wird. Belgien prescht nun mit einem neuen Gesetz vor. So sollen Beschäftigte künftig, in Abstimmung mit dem Arbeitgeber, die Möglichkeit haben, flexibler zu arbeiten. Ein Modell gibt Angestellten das Recht, ihre Wochenarbeitszeit künftig auf vier Tage aufzuteilen und an diesen mehr zu arbeiten, um den fünften Werktag freizunehmen. Mit Blick auf getrennt erziehende Eltern, die häufig die Kinder wochenweise aufteilen, soll es auch im Hinblick auf die Arbeitswochengestaltung mehr Flexibilität geben. So können Beschäftigte in einer Woche bis zu 45 Stunden arbeiten, in der anderen dann mindestens 31 Stunden. Vor einiger Zeit bereits hatte Island einen erfolgreichen Modellversuch zur Vier-Tage-Woche abgeschlossen, mit Arbeitszeitverkürzung und bei vollem Lohnausgleich - und konnte überraschende Produktivitätszuwächse bei deutlich gestiegenem Wohlbefinden der Beschäftigten verzeichnen. Man kann gespannt sein, wie diese Entwicklungen weitergehen. Weniger arbeiten würden sicherlich viele gerne, doch bleibt es auch für die meisten leider weiterhin ein tief gehegter Wunsch, zumindest wenn das Einkommen auf einer bestimmten geleisteten Stundenzahl beruht.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/belgien-schafft-anspruch-auf-viertagewoche-als-arbeitszeit-modell-17810351.html" target="_blank">Belgien schafft Anspruch auf Viertagewoche, FAZ 16.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-vier-tage-arbeit-in-belgien-bald-eine-möglichkeit-für-viele</link>
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<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht die Algorithmen sind schuld]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Theorie der Filterblase bestimmt seit geraumer Zeit unser Denken über die Polarisierungen, die in den Augen vieler durch das Digitale vorangetrieben wird. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen sieht das ganz anders. Für ihn haben die Algorithmen sozialer Medien nicht die Allmacht, die viele ihnen zuschreiben. &quot;Erstens ist die digitale Informationswelt außerordentlich divers – trotz lernender, die Datenflut sortierender Algorithmen. Zweitens ist die sogenannte Filterblase primär ein Symptom unseres Informationsverhaltens, Ausdruck und Folge der allgemein menschlichen Bestätigungssehnsucht, des confirmation bias. Und noch etwas: Wir können uns zwar in unser Selbstbestätigungsmilieu hineingoogeln, aber der Weltsicht anderer unter vernetzten Bedingungen nicht ausweichen&quot;, schreibt er in einem Beitrag für Psychologie heute. Er spricht sogar von ständiger &quot;Feindberührung&quot;, von einem &quot;Filterclash&quot;. Seine These: Wir sollten Kompetenzen entwickeln, um mit diesen Reibungsflächen besser zurechtzukommen anstatt uns an den Algorithmen abzuarbeiten. &quot;Auf dem Weg zu mehr Empathie und gelingender Verständigung bräuchte es also nicht einfach nur eine raffiniertere Software und algorithmisch-technische Irritationsprogramme, die den Dissonanzstress im Zweifel einfach nur steigern. Vielmehr bräuchte es viel Zeit, Sensibilität und Behutsamkeit, geklärte Kontexte und analoge Lern- und Kooperationserfahrungen, um den Disput und den Dialog zu verbessern. Man müsste vom Menschen sprechen, nicht von Maschinen&quot;, so Pörksen.
<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/41760-wir-reden-nur-von-filterblasen-das-stoert-bernhard-poerksen.html" target="_blank">Wir reden nur von Filterblasen. Das stört Bernhard Pörksen, Psychologie heute 4.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-die-algorithmen-sind-schuld</link>
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<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kollektive Hilflosigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine nicht enden wollende Pandemie und politische Krisenherde von Afghanistan bis hin zur Ukraine machen es schwer, zuversichtlich zu bleiben. Und in der Tat scheint sich rund um den Globus in gewisser Weise eine kollektive Hilflosigkeit auszubreiten. Eine Studie, die auf Umfragen in den  Ländern der G-7- sowie Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika basiert, zeigt: Zwischen einem und zwei Dritteln der jeweiligen Bevölkerungen halten die globalen Entwicklungen ihr Ausgeliefertsein vor Augen und sie fühlen sich deshalb hoffnungslos. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass viele der gegenwärtigen Gefahrenlagen entweder grundsätzlich nicht wirklich beherrschbar sind (Pandemie, Klimakrise) oder aber, wie im Falle politischer Konflikte, vielfach die Politik ihre Ohnmacht vor Augen geführt bekommt und die Bürger spüren, dass ihr Staat sie nicht schützen kann. Interessant ist beim Empfinden der Menschen, dass die Bürgerinnen autokratischer Staaten deutlich weniger hoffnungslos sind als jene in demokratischen Ländern. Während in China nur gut jeder Dritte keine Hoffnung hat, sind es in Indien nahezu zwei Drittel der Bevölkerung. Deutschland findet sich mit 49 Prozent in der Mitte.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sicherheitskonferenz-menschen-von-konflikten-ueberfordert-17804600.html#void" target="_blank">Umfrage sieht „Gefühl kollektiver Hilflosigkeit“, FAZ 14.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kollektive-hilflosigkeit</link>
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<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Heidegger und die Algorithmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sollten Informatiker sich mit Philosophie beschäftigen? Unbedingt, möchte man sagen, wenn man den erfolgreichen Start-up-Gründer Sam Ginn über seine Erfahrungen im Philosophie-Kurs sprechen hört. Im Gespräch mit dem Philosophie Magazin beschreibt er, wie Heidegger für ihn den Zugang zur Welt der Algorithmen komplett verändert hat. Wenn er davon spricht, was bis vor kurzem der Standard war beim algorithmischen Entschlüsseln des Sinns von Texten, wundert man sich kaum, warum KI einem heute vielfach nicht intelligent vorkommt, denn der Versuch, die Bedeutung von Worten zu enträtseln, indem man ihnen statische Werte zuweist, ist nun mal begrenzt. Ginn erzählt: &quot;Heidegger spricht auf ganz andere Weise von Bedeutung. Er spricht davon, wie es ist, etwas zu verstehen. Wörter und Dinge haben für Heidegger eine potenzielle Vielfalt von Bedeutungen: Erst wenn sie mit einem bestimmten Zweck, einer Absicht, einem Tun verbunden werden, nehmen sie einen spezifischen Sinn an. Das ist sein Konzept des 'Zuhanden-Seins'.&quot; In seinen Programmierungen folgt Ginn Heideggers Sinn für die tiefere Bedeutung und versucht statische Zuweisungen durch wandelfähige Beziehungen zu ersetzen. &quot;Künstliche Intelligenz will ein Bewusstsein schaffen, das Dinge begreifen kann. Und darin liegt für mich auch der Kern all der Fragen, mit denen sich Heidegger befasst: Was heißt es wirklich für den Menschen oder für irgendein Wesen, sich in dieser Welt zu bewegen und etwas zu wollen oder zu wünschen, zu tun oder zu erleben? Heidegger besteht darauf, seine Art des Philosophierens mit der 'durchschnittlichen Alltäglichkeit' zu verbinden, wie er am Anfang von Sein und Zeit schreibt. Und dasselbe tun wir in der Informatik, speziell mit der KI&quot;, so Ginn. Mich würde ja interessieren, wie Facebook wäre, wenn Heidegger es programmiert hätte ... ;-)
<br><a href="https://www.philomag.de/artikel/mit-heidegger-im-silicon-valley" target="_blank">Mit Heidegger im Silicon Valley, Philosophie Magazin 6.1.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=heidegger-und-die-algorithmen</link>
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<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Brauchen wir Technik, um psychisch gesünder zu sein?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Einen Gang zurückschalten und das Leben wieder als Ganzes wahrnehmen - für immer mehr Menschen wird diese Perspektive wichtig. Russell Glass, CEO von Headspace Health, dem Zusammenschluss des Anbieters von Meditations-Apps Headspace und dem Health-Tech-Unternehmen Ginger, etwa erzählt: &quot;Nachdem ich viele Jahre in erster Linie an meine Karriere gedacht habe, ist es mir inzwischen gelungen, ein Gleichgewicht zu finden zwischen meinem Privatleben und meinem Beruf. Dadurch mache ich jeden Tag etwas, das ich liebe: Einerseits konzentriere ich mich auf die Mission, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, andererseits kann ich aber auch abschalten und mich auf meine Familie und die Dinge außerhalb der Arbeit konzentrieren.&quot; In einer Auszeit zwischen zwei beruflichen Engagements entdeckte er das Leben jenseits der Arbeit wieder. Die Pandemie habe die psychischen Verschleißerscheinungen, die bereits die Arbeitswelt geprägt haben, noch verstärkt. &quot;Es besteht kein Zweifel daran, dass die Pandemie gezeigt hat, wie wichtig – und fragil – die mentale Gesundheit ist. Man sieht es an den Zahlen. Vor der Pandemie schätzte die Weltgesundheitsorganisation, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung von mentalen Problemen auf klinischem Niveau betroffen waren. Also klinische Angstzustände, Depressionen oder andere psychische Probleme. Schätzungen zufolge hat sich diese Zahl in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Heute sind es also 40 Prozent der Bevölkerung, die unter klinischen Angstzuständen oder Depressionen leiden. Bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 60 Prozent&quot;, so Glass in einem Interview mit t3n. Die Vision von Headspace Health sei dabei folgende: &quot;Wir wollen dafür sorgen, dass Menschen frühzeitig anfangen, über ihre psychische Gesundheit nachzudenken und sich um sie zu kümmern, damit sie sich auf die Zeiten im Leben vorbereiten können, in denen es ihnen vielleicht nicht so gut geht. Wir nennen das 'preventative care', also Vorsorge. Sie umfasst bei uns Meditation, Achtsamkeitspraktiken, Schlafmanagement und Bewegung. Für diejenigen, die von psychischen Problemen betroffen sind, bieten wir Live-Coachings und Therapie-Sessions sowie Medikamentenmanagement an. Unser Ziel ist es, mittels unserer Plattform und neuer Technologie das gesamte Spektrum der psychischen Gesundheit abzudecken.&quot; Das ist sicherlich gut gemeint und vielfach auch sehr hilfreich. Aber vielleicht sollten wir uns gesellschaftlich und kulturell auch fragen, warum wir anscheinend auf breiter Basis in eine Behandlungsbedürftigkeit hineinstolpern. Vorsorge hört sich ja nett an. Aber wenn man einmal betrachtet, welche Lebensumstände wir uns insgesamt schaffen, würde der Begriff Schadensbegrenzung den Sachverhalt oft viel eher treffen.
<br><a href="https://t3n.de/news/headspace-ceo-russell-glass-muss-1448994/" target="_blank">„Mentale Gesundheit muss wie Zähneputzen werden“, t3n, 7.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=brauchen-wir-technik-um-psychisch-gesünder-zu-sein</link>
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<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Algorithmen in die Sackgasse führen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Technologische Intelligenz ist im Business längst ein Hype, weil Unternehmen sich davon erhoffen, noch bessere Vorhersagen über ihre Märkte zu treffen. Doch Algorithmen, die Datenmassen auswerten, sind oft nicht so intelligent, wie erhofft. Zwischen Korrelationen und Kausalitäten zu unterscheiden, ist eben nicht einfach. Hinzu kommt: Abrupte Veränderungen lassen sich technisch oft schwer fassen, denn Algorithmen, die in einem bestehenden Kontext gut funktioniert haben, müssen das nicht automatisch auch, wenn sich die Bedingungen, für die sie programmiert waren, verändern. Menschlicher Verstand tut sich da oft leichter. Man nennt das auch Denken ... Auch wenn es um unternehmerische Entscheidungen geht, die ganz spezifische Situationen betreffen, nutzen Datensätze oft wenig, schlicht weil der Kontext selbst einzigartig ist. Doch selbst wenn Algorithmen in einem bestimmten Bereich &quot;gut funktionieren&quot;, ist es vielleicht keine gute unternehmerische Entscheidung, sich dann auch auf sie zu verlassen und ihnen zu folgen. Denn letztlich sind heute viele Firmen auf der gleichen technischen Höhe unterwegs - und wenn alle das Gleiche machen, hat letztlich keiner einen Vorteil. Nicht nur nach gängigen Mustern zu handeln, erfordert natürlich Mut. Und Verantwortungsgefühl. Aber gerade ungewöhnliche und neue Ideen lassen sich eben kaum aus alten Daten ableiten.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz-kann-fuer-firmen-tueckisch-sein-17784020.html?printPagedArticle=true#void" target="_blank">KI kann für Unternehmer tückisch sein, FAZ 9.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-algorithmen-in-die-sackgasse-führen</link>
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<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Verletzlichkeit uns mit anderen verbinden kann]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen scheuen sich davor, ihre Verletzlichkeit zu zeigen - nicht zuletzt, weil sie Angst haben, von ihrem Umfeld dann negativ bewertet zu werden. Verschiedene Untersuchungen der Universität Mannheim zeigen hingegen: Vielleicht ist diese Furcht unnötig. In ihren Tests mit Probanden wurde deutlich: Baten diese um Hilfe oder gestanden Fehler ein, war die Resonanz der Mitmenschen oft wesenltich wohlwollender, als die Testteilnehmenden es erwartet hatten. Die Wissenschaftler.innen sehen in der Kultivierung von Selbstmitgefühl einen Weg, diese Selbstverengung zu lockern. Dazu gehöre es, Verständnis für die eigenen Schwächen und das persönliche Leiden daran zu entfalten, Schmerz und Versagen als unvermeidlichen Teil des Lebens anzuerkennen und bewusst im Augenblick zu sein, ohne Probleme zu ignorieren oder überzubewerten. In einer Studie mit Studierenden überprüften sie die Wirksamkeit des Selbstmitgefühls. Und tatsächlich zeigte sich bei jenen Teilnehmenden, die über ein höheres Selbstmitgefühl verfügten, deutlich weniger Hemmungen, eigene Schwächen einzugestehen und schlicht als menschlich wahrzunehmen.
<br><a href="https://www.spektrum.de/kolumne/verletzlichkeit-wie-man-sich-schwach-und-stark-zugleich-fuehlen-kann/1957774" target="_blank">Wir alle machen Fehler, spektrum.de 11.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-verletzlichkeit-uns-mit-anderen-verbinden-kann</link>
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<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Herz kommt in der BWL deutlich zu kurz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren wurde vielfach Kritik geübt an der Art und Weise, wie heute BWL an Universitäten gelehrt wird. Selbst studentische Initiativen setzen sich längst dafür ein, dass sie im Studium nicht nur mit Daten und Wettbewerbsdenken zugeschüttet werden. Das Bedürfnis, die menschliche Dimension in das Fach einzubeziehen, scheint zu wachsen. &quot;Der Kern der ökonomischen Ausbildung besteht darin, dass wir das Konzept der Anreize vermitteln. Damit meine ich die Idee, dass wir alle Menschen dazu bewegen können, etwas zu tun, wenn wir ihnen nur die richtige Wurst vor die Nase hängen. Wenn wir das Studierenden fünf Jahre lang eintrichtern und wenn wir davon ausgehen, dass die Universität eine Rolle in ihrer charakterlichen Prägung spielt, dann haben wir zumindest zu einem Teil ihren Charakter verdorben&quot;, sagt etwa Dodo zu Knyphausen-Aufseß,  Professor für Strategische Führung und Globales Management an der Technischen Universität Berlin, kritisch über sein Fach. Sein Anliegen: &quot;Ich möchte den Studierenden ein Denken vermitteln, in dem es nicht nur darum geht, persönlich viel Geld zu verdienen und den Börsenwert ihres Arbeitgebers zu erhöhen. &quot; Er würde das Curriculum beispielsweise erweitern und mehr über grüne Investments sprechen und über Konsumkritik lohnen, neue Ansätze wie die Zirkulärökonomie einbringen und über  die externen Effekte diskutieren, die gewöhnlich in  Kostenkalkulationen kaum berücksichtigt werden. &quot;Ich würde den allzu Mathematikbegeisterten sagen, dass es nicht ausreichen kann, sich arrogant hinzustellen und zu sagen, alternative Ideen sind Quatsch. Man muss doch zumindest anerkennen, dass Klimaschutz und Ressourcenmangel aktuell wichtige Themen sind. Da müssen wir Platz schaffen für Pluralität und Diskurs. Das zeichnet ein akademisches Umfeld auch aus. Wissenschaft impliziert, unter anderem, ein Prinzip der Kritik&quot;, sagt er.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/betriebswirtschaftslehre-dann-haben-wir-ihren-charakter-verdorben/28039632.html" target="_blank">„Dann haben wir ihren Charakter verdorben“, Wirtschaftswoche 8.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-herz-kommt-in-der-bwl-deutlich-zu-kurz</link>
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<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office wird stark bleiben in der Arbeitswelt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In zwei Jahren Pandemie hat man sich an das  Home Office gewöhnt - das gilt nicht nur für die Arbeitendenden, sondern auch für die Unternehmen. Eine Umfrage unter 1.200 Unternehmen des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW zeigt: Auch nach der Pandemie wird dem Arbeiten von Zuhause in der Arbeitswelt ein hoher Stellenwert zukommen. In der Informationswirtschaft beabsichtigt etwa jedes zweite Unternehmen, einem Teil der Beschäftigten ein bis zwei Tage Home Office pro Woche anzubieten. Mit bis zu drei Tagen Home Office wollen 37 Prozent der Firmen in dieser Branche weitermachen - was eine Verdreifachung im Vergleich zu vor der Pandemie bedeuten wird. Auch im verarbeitenden Gewerbe, wo die Home-Office-Möglichkeiten deutlich geringer ausgeprägt sind, zeichnet sich ein Aufwärtstrend fürs Home Office ab. So beabsichtigt jedes Dritte Unternehmen hier, einem Teil der Mitarbeiter einen Tag Heimarbeit pro Woche anzubieten. Vor der Pandemie kamen hier etwa acht Prozent der Beschäftigten in den Genuss des Home Office, nach der Pandemie sollen es etwa 32 Prozent sein. In der Informationswirtschaft steigt der Anteil von 24 auf 70 Prozent der Mitarbeiter, die solche Hybridmodelle werden nutzen können.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/umfrage-wie-viel-homeoffice-nach-der-pandemie-bleibt-17785673.html#void" target="_blank">Wie viel Homeoffice nach der Pandemie bleibt, FAZ 7.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=home-office-wird-stark-bleiben-in-der-arbeitswelt</link>
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<pubDate>Mon, 14 Feb 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Stadt macht krank]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mir ist es ja ein Rätsel, wie Menschen in der Großstadt leben können. Klar, man hat immer ein schönes Café oder eine tolle Kneipe in Laufweite, das kulturelle Angebot ist groß, und shoppen kann man an jeder Ecke. Mir ist es in der Stadt einfach zu laut und wuselig. Für einen Ausflug ins Museum nehm' ich das gern in Kauf, aber dort tagtäglich leben? &quot;Es gibt zum Beispiel epidemiologische Daten, die zeigen, dass Menschen, die in der Stadt leben doppelt so häufig an Schizophrenie erkranken. Wer zusätzlich noch in der Stadt aufgewachsen ist, erkrankt sogar fast drei Mal so häufig. Auch Angsterkrankungen und Depression finden sich in der Stadtbevölkerung häufiger&quot;, erklärt der Psychiater Mazda Adli in der Wirtschaftswoche. Einer der Gründe für diese Daten ist die soziale Dichte - viele Menschen auf wenig Raum, vor allem in kleinen Wohnungen. Und das Gewusel an Menschen, das eher Stress erzeugt als menschliche Nähe fördert, tut sein Übriges, denn Einsamkeit in der Stadt ist für viele ein Thema. Und dann ist da noch der oft fehlende Zugang zur Natur. &quot;Wir haben mit dem Umweltbundesamt eine Studie gemacht, um zu schauen, welchen Einfluss Grünflächen und Feinstaub um die eigene Wohnadresse haben. Uns hat vor allem interessiert, wie sich diese Faktoren auf die neuronale Verarbeitung von Stress auswirken. Dazu haben wir unsere Probanden in den Scanner geschoben und haben sie künstlichem Stress ausgesetzt. Dabei haben wir krasse Unterschiede in der neuronalen Antwort auf diesen Stress gesehen. Wer in seiner Wohnumgebung einen höheren Anteil von Grünfläche hat, steckt Stress besser weg&quot;, erklärt Adli. Ich frage mich ja, wann wir endlich einmal anfangen, unsere Siedlungspolitik zu überdenken. Kein Mensch möchte lange pendeln müssen, um im Grünen leben zu können und dann zur Arbeit in die Stadt pendeln zu müssen. Gleichzeitig klagen immer mehr kleine und mittlere Städte über Abwanderung. Könnte man doch alles ein bisschen neu sortieren. Arbeiten kann man auch in der Kleinstadt oder auf dem Land. Häufig gibt es da für Unternehmen auch günstige Flächen. Und wenn kleinere Orte nicht mehr ausschließlich Schlafstädte sind, kann sich auch dort soziokulturelles Leben entfalten. Frische Luft inklusive.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/koennen-sich-nicht-dagegen-wehren-was-menschen-in-der-stadt-krank-macht/27944734-all.html" target="_blank">Was Menschen in der Stadt krank macht, Wirtschaftswoche 25.1.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Runter von der Couch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Home Office macht träge, da sind sich Mediziner einig. Denn viele Wege fallen weg und man schleppt sich nach einem Arbeitstag oft nicht weiter als bis zur Couch. Gesund ist das natürlich nicht, und irgendwie wissen wir das auch. Und doch fühlen sich viele Couch-Potatoes überfordert, ein Fitnessprogramm in Angriff zu nehmen. 150 bis 300 Minuten  Bewegung bei mittlerer Intensität oder alternativ 75 bis 150 Minuten pro Woche bei starker, so die medizinischen Empfehlungen. Und dazu dann bestenfalls noch zwei Mal pro Woche die Muskeln trainieren. Wo soll man da anfangen? Die gute Nachricht: Gerade für Bewegungsmuffel lohnt sich jede Minute, denn etwas scheint für den Körper schon deutlich besser als gar nichts zu sein. Experten raten außerdem dazu, sich eine Bewegungsform zu suchen, die einem wirklich liegt - dann bellt der innere Schweinehund wahrscheinlich leiser. Und sich ganz konkrete Pläne zu machen, beispielsweise an welchem Wochentag man wie lange trainiert. Also, dann mal los ...
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/homeoffice-macht-traege-folgen-von-schreibtischarbeit-17759656.html#void" target="_blank">Für mehr Bewegung im Homeoffice, FAZ 31.1.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Wenn die Arbeitskultur der Burnout-Kandidat ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat viele Menschen zum Nachdenken gebracht und selbst viele unter denen, deren Jobs bisher nicht in Gefahr kamen, kamen ins Grübeln. Will ich wirklich so arbeiten, wie ich es gegenwärtig tue? Eine Frage, die, weil immer mehr Menschen sie für sich mit Nein beantworten, Sprengkraft hat. Denn in vielen Ländern sind die Kündigungen durch Angestellte in den letzten zwei Jahren nach oben gegangen. In einem Beitrag für den Spiegel analysiert der Headhunter Heiner Thorborg, dass unsere Arbeitskultur selbst anscheinend immer mehr zum Burnout-Kandidaten wird. Und die, die sich in ihr noch nicht verschlissen haben, planen ihre Flucht. &quot;Für die Unternehmen hat das gewaltige Konsequenzen. Denn die übliche Methode, die besten Mitarbeiter zu identifizieren und sie mit Gehaltserhöhungen, Boni und Incentives an Bord zu halten, funktioniert nicht mehr, wenn es in der Masse der Arbeitnehmer Zweifel gibt an der Sinnhaftigkeit des Jobs ... Wie es mit der Arbeitskultur, der Menschlichkeit und dem Respekt weitergehen soll angesichts von Turbodigitalisierung und künstlicher Intelligenz, weiß keiner so recht. Und Besserung ist kaum in Sicht, denn geht es nach Zuckerberg &amp; Co., arbeiten viele von uns bald in einem Metaverse, in der man auf dem Bildschirm nicht mal mehr das Gesicht seines Gegenübers sieht, sondern nur noch dessen Avatar. Was tut das mit den Menschen und ihren Familien? Bislang gibt es kaum Antworten&quot;, so Thorborg. Der Headhunter rät Unternehmen dazu, genauer hinzuschauen, zu erkunden, wo es für ihre Beschäftigten hakt. Und ernst zu nehmen, dass eine Unternehmenskultur, die auf menschlichen Verschleiß ausgelegt ist, im Zweifel sich selbst verschleißt. Mich wundert ja, dass Firmen nicht von selbst auf diese Ideen kommen und sie umsetzen. Ist ja letztlich nur eine Frage des gesunden Menschenverstands. Aber vielleicht sind manche Vorstände schon zu sehr mit ihren Avataren beschäftigt. Die kann man leicht ersetzen.
<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/max-eberl-und-sein-ruecktritt-wie-kann-ein-burn-out-verhindert-werden-a-0a3b59e1-9d4e-46d3-8c0f-ef246ad8e2d2" target="_blank">Hört auf, die Menschen kaputtzumachen, spiegel.de 2.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-die-arbeitskultur-der-burnout-kandidat-ist</link>
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<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Auszeit zur beruflichen Orientierung]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Ich geb' es gerne zu, mit der Ratgeberliteratur habe ich es nicht so. Viel zu oft bleiben mir die Tipps und Tricks der Autoren zu sehr an der Oberfläche, sind mir zu weichgespült oder einfach zu belanglos-offensichtlich. Und zum Durcharbeiten von To-Do-Listen habe ich auch meistens keine Lust, zumal sich das selbst bei besten Vorsätzen oft nach wenigen Tagen im üblichen Alltags-Gewusel wieder verliert. <a href="https://www.neue-wege-zur-berufung.de/der-auszeit-kompass/" target="_blank">Der Auszeit-Kompass von Guido Ernst Hannig</a> stellt da für mich in vielerlei Hinsicht eine erwähnenswerte Ausnahme dar. Seine Einladung: sich einfach mal eine ganze Woche Zeit zu nehmen, um sich mit der eigenen beruflichen Orientierung zu beschäftigen. Hannig schlägt vor, das Reflektieren über mögliche berufliche Veränderungen oder die eigene Sinnsuche nicht mal eben nebenbei zu erledigen, sondern sich eine wirkliche Auszeit, bestenfalls an einem ruhigen Ort, vielleicht sogar in einem Kloster zu gönnen. Das allein macht in meiner Wahrnehmung bereits Sinn, denn wie soll man inmitten all dessen, was einen Tag für Tag bindet, einen klaren Blick genau darauf gewinnen? Eine große Stärke des Buches liegt für mich darin, dass der Coach seine Leser.innen auf diese Auszeit gut vorbereitet. Erste Anregungen zum Nachdenken, bevor die eigentliche Woche beginnt, sind eine schöne innere Einstimmung. Und auch die Woche selbst verplant er mit seinem Programm nicht vollkommen, sondern lässt Zeit für das Ankommen und den Übergang zurück in den Alltag. Gerade dieses &quot;Drumherum&quot;, das in unserer Effizienz-orientierten Zeit so gerne ausgelassen wird, um noch mehr erledigen zu können, erscheint mir sehr wesentlich. Denn es gibt Raum zum Atmen und nimmt den Druck, sofort zu irgendwelchen Ergebnissen kommen zu wollen. Mit einer Vielzahl an Übungen und Reflektionen führt Hannig die Leser.innen in einen Prozess der Selbstbeobachtung und Selbsterkenntnis. Es geht darum, tiefer in sich zu lauschen, die eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Motivationen wieder wahrzunehmen. Und nicht einfach Pläne für Neues zu schmieden, sondern diese Erkenntnisse auch wirken zu lassen. Es ist kein Programm, das man einfach durchgeht und Punkt für Punkt abhakt. Es ist mehr eine Reise zu den eigenen Sehnsüchten auf der Seelenebene. Für mich ist das Buch so ansprechend und authentisch, weil Hannig oberflächlichen Zeitgeist vermeidet. Und weil er aus seiner eigenen Tiefe schöpft. In einer eher atheistischen Zeit wie der unseren empfinde ich seine Verweise auf den Heiligen Franziskus und andere christliche Anleihen als sehr wohltuend, weil sie unser Eingebettet-Sein in etwas Größeres ins Spiel bringen. Das hilft dabei, oberflächliche Impulse und Reflexe von den eigenen, tieferen Gemütsregungen zu unterscheiden. Und diese Tiefe in sich auch wieder mehr zuzulassen. Worauf ich hinaus will: Sinnfindung wurde in den letzten Jahren bisweilen zur oberflächlichen Mode und dementsprechend oberflächlich sind auch viele der Ratgeber, die diese Mode hervorgebracht hat. &quot;Der Auszeit-Kompass&quot; hingegen hat Substanz. Manche mögen bei Hannigs Ratschlag, sich in der Auszeit-Woche technischer Geräte und Ablenkungen zu enthalten, vielleicht zurückzucken. Aber diese ersten Schritte des Loslassens machen Raum. Und diesen Raum braucht es, wieder bei sich selbst anzukommen. Es ist ein wunderbares Buch für alle, die die Frage nach ihrer Seelentiefe nicht beruflichem Pragmatismus opfern wollen. Und die mutig sind, sich selbst zu begegnen. Denn Orientierung funktioniert nicht wie ein Rezept, sie ist ein Erfahrungsprozess. Und bei diesem unterstützt das Buch ganz hervorragend.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=eine-auszeit-zur-beruflichen-orientierung</link>
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<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Generation Ich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Selbstherrlichtkeit und Selbstüberschätzung sind immer wieder ein Thema, wenn die Schwächen von Führungskräften in Studien thematisiert werden. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Victoria Berg hat nun in einer Untersuchung mit 10.000 Personen, darunter 2.500 Führungskräfte, festgestellt, dass die Selbstbezogenheit insbesondere in der jüngeren Altersgruppe immer mehr zu einem Breitenphänomen zu werden scheint. Berg spricht von &quot;sublinischem Narzissmus&quot;, also einer Form der Selbstüberhöhung, die zwar noch keinen Krankheitswert hat, aber dennoch schädliche Auswirkungen hat. &quot;Zunächst waren wir überrascht, dass gerade junge Männer und auch Frauen um die 30 Jahre die höchsten narzisstischen Werte haben. Die Ausprägung nimmt mit fortschreitendem Alter ab. Unterscheidet man aber die Unternehmensebenen, stellt man fest, dass mit steigendem Hierarchielevel auch der Narzissmus zunimmt – und hier sind dann doch vor allem Männer auffällig&quot;, erklärt sie in einem Interview mit der FAZ. Das Dilemma: Insbesondere um eine Führungsposition zu erreichen, kann narzisstisches Verhalten begünstigend wirken, doch in der Führung selbst wird es leicht dysfunktional. Wo Führungskräfte weniger auf den Zusammenhalt im größeren Ganzen ausgerichtet sind, auch, weil sie sich selbst zu wichtig nehmen, leidet die Organisationskultur. Berg fordert vor diesem Hintergrund, dass Firmen und Organisationen überdenken sollten, welche kulturellen Anreize sie setzen: &quot;Gerade weil eine Generation von Narzissten heranwächst, sollten Unternehmen dringend definieren, für welche Art der Führung sie stehen wollen. Viele stellen sich eine erfolgreiche Unternehmenspersönlichkeit immer noch als männlich-dominante Alphaperson vor, laut, stark, risikobereit und bestimmend. Das gilt es dringend zu hinterfragen. Aber in vielen Unternehmen werden statt Empathie und Engagement individueller Wettbewerb und Machtstreben belohnt, was Narzissten den Weg nach oben ebnet und dieses Verhalten sogar belohnt.&quot; Letzteres könne leicht zu &quot;toxischen&quot; Zuständen führen. &quot;Weil Narzissten in einer ständigen Ambivalenz der Extreme zwischen Größenwahn und hochgradigem Minderwertigkeitsgefühl leben und ihr überhöhtes Selbstbild um jeden Preis erhalten wollen, entscheiden sie im Zweifel zu ihren Gunsten und nicht zugunsten des Unternehmens oder Teams&quot;, erklärt Berg.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/wirtschaftswissenschaftlerin-ueber-eine-generation-von-narzissten-17761695.html?premium" target="_blank">„Es wächst eine Generation von Narzissten heran“, FAZ 29.1.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=generation-ich</link>
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<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kreativität aus dem Unbewussten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dass Multitasking mehr Wunsch als Wirklichkeit ist, hat die Wissenschaft längst bewiesen. Neue Forschungen zur Kreativität zeigen allerdings: Menschen, die eher intuitiv an Problemlösungen herangehen, leiden unter Ablenkungen, die ihre Kognition beanspruchen, kaum. In einer belgischen Studie sollten die Teilnehmenden Aufgaben mit Wortassoziationen lösen. Einige waren nur mit dieser Aufgabe betraut, zwei andere Gruppen erhielten parallel eine kognitive Aufgabe. Dabei zeigte sich: Bei jenen, die die Wortassoziationen eher systematisch-kognitiv angingen, gingen die gelösten Assoziationsaufgaben deutlich zurück. Die Gruppe, die meinte, eher intuitiv-unbewusst an die Wortaufgaben herangegangen zu sein, verschlechterte sich in ihren Ergebnissen durch die kognitive Parallelaufgabe hingegen nicht. Unser Gehirn scheint also zu deutlich mehr in der Lage zu sein, als wir bisweilen meinen. Andererseits scheinen die kognitiven Kapazitäten an Grenzen zu stoßen.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/kreativitaet-wie-aha-momente-entstehen/1976509" target="_blank">Wie Aha-Momente entstehen, spektrum.de 27.1.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Feb 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gehaltskürzungen killen die Produktivität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Firmen greifen, wenn es ihnen schlecht geht, auf Gehaltskürzungen zurück, um ihre akuten Engpässe zu überwinden. Eine Studie zeigt nun, dass diese Maßnahme geradezu verheerende Wirkungen haben kann. Man muss kein Psychologe sein, um sich vorstellen zu können, dass Mitarbeiter eine Beschneidung ihres Lohns nicht gut finden. Doch die Demotivierung, die durch einen solchen Schritt entsteht, übersteigt vielleicht das Vorstellungsvermögen vieler, wie eine Studie zu den Gehaltsveränderungen in einer Beratungsfirma mit Headhuntern zeigt. Das Unternehmen stellte sein Vergütungssystem um. Da ein Teil der Mitarbeitenden bereits zu den neuen Bedingungen - höheres Fixgehalt, geringere Boni - eingestellt worden war, bildeten diese gewissermaßen eine Vergleichsgruppe. Die schon länger im Hause tätigen Beschäftigten hingegen mussten diese Anpassung nun hinnehmen und auf einen Teil ihrer einst hohen Boni verzichten zugunsten eines höheren Festgehalts, das diese Differenz nicht auffing. Die Wissenschaftler konnten beobachten, dass die auf diese Weise in ihrem Einkommen Beschnittenen nun 32 Prozent weniger freie Stellen fanden als ihre neueren Kollegen, an 30 Prozent weniger Meetings mit Kunden teilnahmen und 27 Prozent weniger Kandidaten für freie Stellen fanden. Gleichzeitig meldeten sie sich 32 Prozent häufiger krank.
<br><a href="https://www.capital.de/karriere/was-passiert-wenn-chefs-mitarbeitern-den-bonus-kuerzen" target="_blank">Was passiert, wenn Chefs Mitarbeitern den Bonus kürzen, capital.de 27.1.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gehaltskürzungen-killen-die-produktivität</link>
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<pubDate>Thu, 03 Feb 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Pandemie verändert Wünsche der Arbeitenden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Pandemie sind viele Schwächen in Wirtschaft und Gesellschaft verstärkt zutage getreten. Und Arbeitende kommen mehr und mehr ins Grübeln, was sie von ihrem Job und ihrem Arbeitgeber erwarten. Verschiedenen Studien zufolge scheint auch die Wechselwilligkeit der Beschäftigten zuzunehmen. Eine amerikanische Studie zeigt nun: Angestellte mit mehr Geld halten zu wollen, funktioniert nicht mehr so wirklich. So wünschen sich seit der Pandemie viele eher die Möglichkeit, neben dem festen Job ein eigenes Business aufbauen zu können. Diese Option ist ihnen 2,5 Mal wichtiger als ein höheres Gehalt. Und sogar zwölf Mal wichtiger als Aufstiegschancen und Beförderungen. Die Studie hat anscheinend nicht untersucht, was die Gründe für diese Haltungsänderungen sind. Aber es ist schon interessant zu sehen, wie hier ein Spirit erblüht, lieber sein eigenes Ding machen zu wollen statt sich zur Gänze den fremdbestimmten Rahmenbedingungen der Firmenwelt zu fügen. Gerade mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel könnte hier auf die Arbeitswelt alter Schule noch einiges zukommen.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/mehr-geld-haelt-nicht-mehr-vom-kuendigen-ab-was-gute-mitarbeiter-jetzt-wirklich-an-den-job-bindet/" target="_blank">Mehr Geld hält nicht (mehr) vom Kündigen ab: Was gute Mitarbeiter jetzt wirklich an den Job bindet, Business Insider 26.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pandemie-verändert-wünsche-der-arbeitenden</link>
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<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wodurch entsteht Sinn?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der New-Work-Bewegung hat die Diskussion über Sinnstiftung in der Arbeitswelt Einzug gehalten. Das mag man menschlich begrüßenswert finden, aber es gibt auch immer mehr Kritiker, die den Versuch kritisieren, so manchen Notwendigkeiten des Lebens unbedingt Sinn abtrotzen zu wollen. Der Wirtschaftspsychologe Ingo Hamm etwa schreibt in seinem Buch &quot;Sinnlos glücklich&quot;: &quot;Sinn im Job ist keine sinnvolle Sinnerfüllung, sondern lediglich eine weitere quiekende Publicity-Sau, die grunzend durchs New-Work-Dorf getrieben wird.&quot; Er hält dem eine andere Sinn-Definition entgegen: &quot;Sinn ist immer nur der eigene Sinn.&quot; Ich hadere irgendwie mit beiden Fraktionen dieser Diskussion. Die Sinn-Diskussion in der Arbeitswelt erscheint mir oft wie ein verzweifelter Reflex. Da die meisten Menschen gezwungenermaßen einen großen Teil ihres Lebens bei der Arbeit verbringen, wirkt es irgendwie logisch, dort auch Lebenssinn zu suchen. Diese Perspektive vernachlässigt aber irgendwie, dass Sinn in gewisser Weise ein Geschenk ist, dass uns unverhofft zuteil wird und dass man nicht machen kann. Ich muss da an den Soziologen Hartmut Rosa denken, der zeigt, wie sehr wir versuchen, uns alle Bereiche des Lebens verfügbar zu machen. Doch die wirklichen Glücksmomente resultieren meist aus Konstellationen, die wir gar nicht beeinflussen können. In diesem Sinn würde ich auch Hamms These, dass Sinn etwas &quot;Eigenes&quot; sein kann, anzweifeln. Natürlich freuen wir uns, wenn Wünsche in Erfüllung gehen oder das Leben Phasen mit sich bringt, in denen für uns alles rund läuft. Aber ist Sinn nicht etwas, dass wir vor allem in größeren Zusammenhängen erfahren? In der Beziehung zu anderen Menschen, zu höheren menschlichen Zielen? Ich bin die Instanz, die hinterher spürt: Das war wirklich sinnhaft. Doch dieser Sinn ist gar nicht mein eigener. Er entspringt etwas, das über mich hinausreicht.
<br><a href="https://www.management-journal.de/2022/01/07/der-unsinn-mit-dem-sinn/" target="_blank">Der Unsinn mit dem Sinn, Management Journal 7.1.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wodurch-entsteht-sinn</link>
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<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auf die Beziehung kommt es an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Ton im Internet wird immer rauer und Hate Speech ist leider inzwischen ein Alltagsphänomen. Wissenschaftler der ETH Zürich haben ausprobiert, ob es wirkungsvolle Gegenstrategien gibt und dabei herausgefunden: Mit kontern bewirkt man wenig, doch es gibt eine Beziehungsebene, auf der sich etwas erreichen lässt. Die Forscher hatten mit einem Algorithmus 1.350 Twitter-Nutzer identifiziert, die sich regelmäßig fremdenfeindlich zu Wort meldeten. In ihrer Untersuchung erprobten sie in diesem Feld drei verschiedene Strategien, auf solche Hass-Posts zu antworten: kontern mit Humor, Hinweise auf mögliche Konsequenzen des jeweiligen Verhaltens oder der Versuch, Verständnis für die Geschmähten zu wecken. Die beiden ersten Strategien, die den Hassreden in gewisser Weise etwas entgegen setzten, verpufften nahezu wirkungslos. Die Schreiber setzen ihre üblichen Schmähreden einfach fort. Die letzte Strategie, etwas Empathie ins Spiel zu bringen und beispielsweise Sensibilität für die Situation der von Hassreden Betroffenen zu wecken, hingegen zeigt Wirkungen. Postende, die solche Hinweise bekamen, reduzierten daraufhin in der Folgezeit ihre derben Kommentare. Ich finde diese Entwicklung spannend, deutet sie doch darauf hin, dass sich mit Verhaltensweisen, die auf ein Dagegenhalten setzen, nicht wirklich etwas erreichen lässt. Das Ansprechen einer menschlichen Dimension hingegen scheint Menschen innerlich zu berühren, zumindest in einigen Fällen, so dass positive Veränderungen möglich werden.
<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/mit-empathie-gegen-hassrede/#" target="_blank">Mit Empathie gegen Hassrede, wissenschaft.de 7.12.2021</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 31 Jan 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Viele sehnen sich nach einem Jobwechsel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Erschütterungen durch die Pandemie zeigen längst auch ihre Spuren im Hinblick auf die Einstellung vieler Arbeitenden zu ihrem Job. Einer Online-Befragung von gut 2.500 Arbeitnehmer.innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zufolge sind gegenwärtig 37 Prozent der abhängig Beschäftigten in Wechselstimmung. Besonders groß ist diese Wechselbereitschaft bei den 30- bis 39-Jährigen. Jede.r Vierte, der/die den alten Job hinschmeißt, tut dies, ohne schon einen neuen Vertrag zu haben. Dass viele, die über eine neue Betätigung nachdenken, es früher oder später ernst meinen, zeigt sich daran, dass seit Pandemiebeginn zehn Prozent der Befragten tatsächlich den Job gewechselt haben. 40 Prozent der Wechselwilligen (bei den unter 30-Jährigen sogar knapp 80 Prozent) beziehen ihre Motivation aus der Aussicht auf einen besseren Verdienst bei einem anderen Arbeitgeber. Die Unzufriedenheit mit der Geschäftsführung ist für 38 Prozent ein wesentlicher Grund. Für 30 Prozent der Befragten ist es der/die direkte Vorgesetzte.
<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/arbeitsmarkt-jeder-vierte-kuendigt-ohne-neue-stelle-a-793ffbaa-9193-49a0-ae7d-a91e7548100c" target="_blank">Jeder Vierte kündigt ohne neue Stelle, spiegel.de 18.1.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Institutionen im Vertrauenstief]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat die Welt erschüttert - und auch das Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen. Das Edelman Trust Barometer, für das jedes Jahr 36.000 Menschen aus 28 Ländern befragt werden, zeigt ein Vertrauenstief. Vor allem in westlichen Demokratien ist das Zutrauen in die Institutionen sehr deutlich gesunken. In Deutschland beispielsweise vertrauen ihnen nur noch 46 Prozent der Bevölkerung. In Russland sogar nur 32 Prozent. Das höchste Vertrauen herrscht in China mit 83 Prozent. In den reicheren Industriestaaten sind Verlustängste besonders ausgeprägt. Hier befürchten die Befragten, dass es ihnen in fünf Jahren finanziell schlechter gehen werde. Aufgrund der Pandemiepolitik vertrauen weltweit nur noch 52 Prozent den politischen Institutionen, den Medien sogar lediglich 50 Prozent. Die neue Erhebung zeigt auch, dass die Hoffnungen der Menschen sich in Richtung Wirtschaft verschieben. Zwei Drittel der Befragten erwarten von Unternehmen, dass sie sich im Hinblick auf gesellschaftliche Themen und Nachhaltigkeit positionieren.
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vertrauensverlust-in-regierungen-und-medien-laut-umfrage-17737969.html#void" target="_blank">Die Wirtschaft soll es richten, FAZ 18.1.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Jan 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Ethikunterricht das Religiöse verdrängt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Religiöse scheint in den letzten Jahrzehnten nur eine Richtung zu kennen. Nicht nur die steigenden Kirchenaustritte zeugen von seiner Erosion. Eine neue Studie des ifo Instituts zeigt, dass auch der Ethikunterricht an Schulen dazu beiträgt, religiöse Bindungen poröser werden zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit, seltener in den Gottesdienst zu gehen oder zu beten wie auch Mitglied einer Kirche zu sein, ist jedenfalls, seit es in Deutschland die Wahl zwischen Religions- und Ethikunterricht gibt,  gestiegen. Die Wissenschaftler haben in ihrer Studie herausgefunden, dass die Ethikschulung traditionelle Geschlechterbilder verändert hat und durch sie auch die Bedeutung der Ehe zurückgegangen ist. Gleichzeitig wuchs bei jenen, die den Unterricht besuchten, später die Beteiligung am Arbeitsmarkt wie auch das Lohnniveau. Auf die Lebenszufriedenheit und ethisches Verhalten hatte der Unterricht hingegen keine Wirkung.
<br><a href="https://hpd.de/artikel/ethikunterricht-verringert-religiositaet-20031" target="_blank">Ethikunterricht verringert Religiosität, Humanistischer Pressedienst 17.1.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Jan 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lebensgewohnheiten lassen auf Intelligenz schließen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Intelligenztests sind ja nicht unumstritten, auch, weil sie eher komplexe Fähigkeiten letztendlich auf einen einzigen Wert reduzieren. Und trotzdem ist die Wissenschaft nach wie vor fasziniert, den Menschen auf diese Weise zu vermessen. Einige Studien haben inzwischen kartographiert, durch welche Lebensgewohnheiten sich intelligente Menschen von weniger intelligenten unterscheiden. Die Liste ihrer Erkenntnisse ist nicht uninteressant. Toleranz und ein Sinn für moderne oder neue Werte deuten laut mancher Studie auf eine höhere Intelligenz. Die Klugen gehen später ins Bett, bewegen sich weniger und trinken regelmäßiger Alkohol, allerdings in geringen Mengen. Auch lachen Intelligente öfter über schwarzen Humor.  Wenn ich mir diese Liste anschaue, scheine ich ziemlich intelligent zu sein ... ;-)
<br><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/intelligente-menschen-sind-unsportlich-und-trinken-haeufiger-alkohol-13375757" target="_blank">Intelligente Menschen sind unsportlich und trinken häufiger Alkohol, Forschung &amp; Wissen 13.2.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lebensgewohnheiten-lassen-auf-intelligenz-schließen</link>
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<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge Mitarbeiter wollen Mittagsschlaf]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer dachte, der klassische Mittagsschlaf ist eher was für ältere Semester, wird durch den Gesundheitsbericht „How's work“, der vom Konstanzer Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung im Auftrag der Techniker Krankenkasse erstellt wurde, eines besseren belehrt, denn gerade in der jungen Generation ist der Wunsch nach Zeit für ein kleines Schläfchen in der Mittagszeit weit verbreitet. Bei der Befragung gaben 65 Prozent der unter 30-jährigen befragten Mitarbeiter an, gerne öfter die Gelegenheit für ein solches Nickerchen zu haben. Schlafforscher pflichten diesem Bedürfnis bei, denn wer 15 Minuten ruht, ist danach locker für drei Stunden deutlich leistungsfähiger als zuvor. Die Wissenschaftler raten aber auch dazu, nicht länger zu dösen, denn dann rutsche man in eine Tiefschlafphase, die etwa zwei Stunden braucht. Wird man in dieser Zeit dann vom Wecker wachgeschreckt, ist man eher dösig als ausgeruht.
<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/junge-angestellte-gaehneration-z-traeumen-vom-mittagsschlaf/27967386.html" target="_blank">Gähneration Z: Träumen vom Mittagsschlaf, Wirtschaftswoche 12.2.2022</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Home Office wird weiter von vielen geschätzt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den vergangenen Monaten wurde viel über Home Office gesprochen. Die Option dürfte, zumindest theoretisch, für 30 Prozent aller Tätigkeiten möglich sein - der Rest der Beschäftigten, ob Kassierer oder Feuerwehrfrau, muss zum Arbeitsplatz. Bei jenen, die Bürojobs haben, erfreut sich das Arbeiten von Zuhause nach wie vor großer Beliebtheit. In einer Untersuchung der Universität Konstanz gaben die meisten Heimarbeiter an, gerne weiterhin die Möglichkeit zu haben, bis zu drei Tage in der Woche das Home Office beibehalten zu wollen. 20 Prozent könnten sich sogar vorstellen, komplett von Zuhause für ihr Unternehmen zu arbeiten. Auf der Liste der Vorteile stehen nach wie vor eine bessere Zeiteinteilung und entfallende Fahrtzeiten, aber auch mehr Produktivität. Gleichzeitig spüren die Menschen aber auch immer bewusster, wie wesentlich ihnen der soziale Austausch in der Firma ist.
<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/forscher-florian-kunze-homeoffice-100.html" target="_blank">Die Euphorie ist weiter ziemlich hoch, Deutschlandfunk Kultur 12.1.2022</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=home-office-wird-weiter-von-vielen-geschätzt</link>
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<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 08:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Beim Meditieren kommt es auch auf die Dosis an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation wird ja gerne gefeiert für viele positive Wirkungen, die sie hat, sei es Entspannung, eine bessere Konzentration, oder auch positive gesundheitliche Wirkungen im Hinblick auf die Regulation des Blutdrucks. Allerdings suggerieren viele Studien auch, dass sich große Effekte mit minimalem Aufwand erzielen lassen. In diese Frage bringt nun eine gerade erschienene amerikanische Studie neues Licht. Die Wissenschaftler hatten die Teilnehmenden eines Meditations-Retreats eingehend untersucht. Die Übenden hatten acht Tage jeden Tag zehn Stunden meditiert. Bei den anschließenden medizinischen Untersuchungen stellten die Wissenschaftler fest, dass durch die intensive Praxis auch das Immunsystem der Übenden erheblich aktiviert worden war. Sie mutmaßen, dass dieser Aktivierungsgrad sogar vor schweren Covid-Verläufen schützen könnte. Weil die Praxis so intensiv ist und das übersteigt, was viele Menschen an Übungszeit im Alltag mal eben schnell dazwischen schieben können oder wollen, halten die Forscher allerdings solche Szenarien als  Baustein gesundheitlicher Prävention für eher nicht praktikabel, weil kaum alltagstauglich. Ich finde es dagegen spannend zu sehen, wie sich hier ganz neue Blickwinkel auf die Pandemie und gesundheitliche Vorsorge auftun. Denn es ist doch spannend wahrzunehmen, dass &quot;Nichtstun&quot; solche Effekte haben kann und dabei für jeden Menschen zugänglich ist.
<br><a href="https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/studie-intensive-meditation-kann-immunsystem-staerken20220103/" target="_blank">Studie: Intensive Meditation kann Immunsystem stärken, grenzwissenschaft-aktuell.de, 2.1.2022
</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-meditieren-kommt-es-auch-auf-die-dosis-an</link>
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<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 08:01:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Kleinigkeiten lieber sofort erledigen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ich geb' es gerne zu, mit den üblichen Zeitmanagement-Methoden habe ich es nicht so. Ich organisiere mich lieber intuitiv. Bei der Lektüre eines Artikels auf Business Insider habe ich jetzt festgestellt, dass ich anscheinend manches ganz unbewusst richtig mache. Ich verzichte meist auf die Einteilung in wichtige und dringliche Fragen und arbeite morgens und über den Tag gerne immer wieder all die Kleinigkeiten ab, die mich wenig Zeit kosten, mich aber im Hinterkopf weiter beschäftigen würde, wenn ich sie unerledigt ließe. Dass dabei oft am Tagesbeginn, also in der besonders produktiven Zeit, erst mal eine halbe Stunde draufgeht, stört mich wenig. Und siehe da, Experten empfehlen sogar, Dinge, die weniger als zwei Minuten brauchen, bestenfalls sofort zu erledigen. Aus genau diesem Grund. Ich empfinde es auch aus einem weiteren Grund als entlastend. Wenn ich durch meine Mails gehe, um überhaupt herauszufinden, ob etwas wirklich Dringliches meiner Aufmerksamkeit bedarf, ist es viel leichter, schnell Erledigbares gleich zu tun. Dann ist die Mail Geschichte. Und in meiner Inbox warten nach einer solchen Aktion nicht mehr Dutzende Tasks auf mich und erzeugen unbewusst Druck, sondern vielleicht vier bis fünf. Und die kann ich dann wunderbar priorisieren.
<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/arbeitsleben/so-hat-mir-die-2-minuten-regel-geholfen-mich-bei-der-arbeit-zu-fokussieren-und-weniger-gestresst-zu-sein/" target="_blank">So hat mir die „2-Minuten-Regel“ geholfen, mich bei der Arbeit zu fokussieren – und weniger gestresst zu sein, Business Insider 11.1.22</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kleinigkeiten-lieber-sofort-erledigen</link>
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<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 08:02:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit kleinen Schritten zum Erfolg]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Lähmende der Pandemie liegt für viele auch darin, dass längerfristige Pläne irgendwie gegenwärtig kaum Sinn machen. Doch wer deshalb gar nichts mehr plant, tut sich irgendwie auch keinen Gefallen. Ein Artikel im Spiegel zeigt, wie motivierend es sein kann, einfach kleinere Dinge auf Sicht in Angriff zu nehmen - und jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung dann als wirkliche Entwicklung zu erleben. Was könnte beispielsweise in den nächsten, überschaubaren Wochen wichtig oder spannend zu bewerkstelligen sein? Und welche Handlungen führen dorthin? Auch kann es helfen, sich nicht über das zu ärgern, was gerade nicht möglich ist. Führt zu gar nichts. Im Bereich des aktuell Möglichen gibt es sicherlich auch genug zu tun und zu erleben. Beim Lesen des Artikels ist mir aufgefallen, wie sehr ich selbst in den letzten Monaten in diesen Durchhäng-Modus geraten bin und vieles vor mir hergeschoben habe. Aber irgendwie hat das neue Jahr intuitiv anders angefangen - mit kleinen Schritten, die Dinge anzupacken, die gerade machbar sind.
<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/ziele-so-planen-sie-ein-unplanbares-jahr-a-8a1c41d3-1de2-4dae-b105-102b8736a88c" target="_blank">So planen Sie am besten in unsicheren Zeiten, spiegel.de 6.1.22</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mit-kleinen-schritten-zum-erfolg</link>
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<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 08:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Spiritualität von der Welt trennen kann]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Monaten wird darüber diskutiert und untersucht, wie sich spirituelle Haltungen auf den Umgang mit der Pandemie auswirken. Auf der ganz praktischen Ebene zeigen viele Studien, dass Meditation natürlich dabei helfen kann, mit all den Krisenerfahrungen besser zurechtzukommen. Doch wie sieht es mit dem Geist aus, mit dem Denken? Die Deutsche Welle hat in einem Beitrag verschiedene Studien betrachtet, die teils unschöne Nebenwirkungen spiritueller Bezüge veranschaulichen. So zitiert der Artikel eine deutsche Studie, die zeigt, dass Meditation und Achtsamkeit bisweilen so sehr das Ego stärken, dass Praktizierende ungesunde Überlegenheitsgefühle entwickeln. Der Beitrag zitiert den amerikanischen Psychologen Scott Barry Kaufman beispielsweise mit der Einschätzung: &quot;Spirituelle Praktiken können das narzisstische Selbst aufbauen, also das Anspruchsdenken und das Gefühl fördern, etwas Besonderes zu sein.&quot; Gerade dieses Besonders-Sein kann im Umgang mit der Pandemie und bei der Einschätzung der Lage leicht zur Falle werden. Denn wer sich anderen überlegen fühlt, hat natürlich auch eine Neigung zu glauben, in vielem Recht zu haben. Und wenn er über Verschwörungstheorien stolpert und sich zu eigen macht, werden diese dann leicht zur Wahrheit schlechthin stilisiert. Die Sozialpsychologin Clara Schliessler warnt deshalb in dem DW-Beitrag: &quot;Narzissmus ist ein eine Art Scharnier, wenn es um Esoterik und Verschwörungsideologen geht.&quot; Ist das ein Indiz dafür, dass spirituelle Perspektiven unsere Weltwahrnehmung verzerren? Nicht unbedingt, denn letztlich kommt es auch darauf an, in welchen Kontexten wir einerseits spirituelle Erfahrungen machen und andererseits dem Leben begegnen. In Umfeldern, in denen Selbstherrlichkeit gefördert wird, mag es nahe liegen, dass sich ein Spirit des Verschwörungsdenken einstellt. Doch in Kontexten, in denen eine &quot;reife&quot; Spiritualität praktiziert wird, die sich weniger auf rein persönliche Erfahrungen und mehr auf ein Miteinander in gemeinschaftlichen, andere Menschen einschließenden Beziehungen erstrecken, sind solche Folgen weit weniger zwangsläufig. Hier kann spirituelle Erfahrung sogar dazu beizutragen, neue Sinnräume zu erschließen, die unangenehme Wahrheiten nicht ausblenden, sondern es erleichtern, sich ihnen gemeinsam zu stellen.
<br><a href="https://www.dw.com/de/corona-esoterik-als-türöffner-für-verschwörungstheorien/a-60293376" target="_blank">Corona: Esoterik als Türöffner für Verschwörungstheorien, Deutsche Welle 30.12.2021</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-spiritualität-von-der-welt-trennen-kann</link>
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<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 08:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was bringt Achtsamkeit im Business und der Gesellschaft? ]]></title>
<category>Artikel</category>
<description><![CDATA[ <p>In Balance bleiben im Home Office zwischen Zoom-Konferenzen und Kinderbetreuung? Nicht die Nerven verlieren in Wochen des Lockdowns? In der Pandemie wurde Achtsamkeit von vielen Medien geradezu als Geheimwaffe gepriesen. Und auch immer mehr Unternehmen springen auf diesen Zug auf, denn das Versprechen von konzentrierteren, kreativeren und dabei auch noch gesünderen Beschäftigten ist einfach zu verführerisch. Aber wie tragfähig ist dieser Hype wirklich? Im Kontext des Kongresses Meditation &amp; Wissenschaft, der am 1./2. April 2022 wieder in Berlin stattfinden wird und den ich für drei Stiftungen organisiere, habe ich kürzlich einen Artikel geschrieben zum Thema &quot;Der große Hype – und was davon übrig bleibt&quot;, in dem ich auf Fallstricke des Achtsamkeitstrends eingehe und gleichermaßen zeige, wo Meditation unter welchen Voraussetzungen hilfreich eingesetzt werden könnte. Ein bisschen allergisch reagiere ich ja, wenn man fragt, welche Probleme Achtsamkeit lösen kann. Da bin ich schnell geneigt zu sagen: Keine! Meditation ist keine Methode, um irgendetwas zu erreichen. Selbst, wenn sie vieles bewirkt. Nehmen wir ein Beispiel: Ein Mitarbeiter in einem Unternehmen ist innerlich völlig ausgelaugt, weil die Anforderungen seines Jobs seine natürliche Leistungsfähigkeit bei weitem übersteigen. Natürlich kann er jetzt anfangen zu meditieren. Und das hilft ihm sehr wahrscheinlich dabei, abends besser abzuschalten und sich zu regenerieren. Womöglich ist er bei der Arbeit auch konzentrierter und schafft so ein höheres Pensum. Aber das eigentliche Problem, unrealistische Arbeitsanforderungen, ist dadurch keinesfalls gelöst. In dieser Hinsicht hat Meditation etwas von ihrer einstigen Unschuld verloren. Anfangs waren viele Berater und Coaches begeistert von den Erkenntnissen der Achtsamkeitsforschung. Und haben diese Methoden mit viel Elan in Unternehmen getragen. Und dort bewirken sie ja auch etwas, das möchte ich gar nicht leugnen. Aber wir laufen auch Gefahr, auf diese Weise systemische Fragen und Probleme zu umgehen, indem wir auf Lösungen im Individuellen setzen. Dann wird Achtsamkeit zur Schadenskompensation, ist aber kein Problemlöser. </p>
<p>Meiner Erfahrung nach, und ich meditiere seit 30 Jahren, kann kontinuierlich praktizierte Meditation Menschen in der Tiefe verändern. Aber eine Frage ist natürlich: Betrachte ich das dann als persönlichen Erfolg? Oder verändert sich dadurch auch meine grundlegende Beziehung zum Leben und zur Welt? In den spirituellen Traditionen der Weltkulturen, aus denen ja viele der heute säkular vermittelten Achtsamkeitsmethoden stammen, hatten diese Übungen immer auch einen gemeinschaftlichen und einen ethischen Bezug. Heute geht es vielen in unserer westlichen Kultur Meditierenden eher so, dass sie sich einfach mehr Wohlbefinden wünschen. Und daran ist auch absolut nichts falsch. Aber dieses rein persönliche Interesse hat zunächst einmal keine gesellschaftlichen Auswirkungen. Da braucht es auch Räume, in denen gemeinschaftliche Reflektionsprozesse stattfinden können. In denen Menschen sich frei von allen Zwängen darüber austauschen können, wie sich ihr Erleben verändert und wie sie dadurch eventuell auch ihr Handeln verändern möchten. Das ist ein langer Prozess und ein langer Weg. </p>
<p>Wer den ganzen Artikel lesen möchte, kann das hier tun:
<br><a href="https://www.meditation-wissenschaft.org/Artikel_Achtsamkeits-Hype.html" target="_blank">Der große Hype – und was davon übrig bleibt, Meditation &amp; Wissenschaft Dezember 2021</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-bringt-achtsamkeit-im-business-und-der-gesellschaft-</link>
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<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 08:10:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vertrauen braucht Erfahrung und Wechselseitigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studien zeigen immer wieder, wie wesentlich Vertrauen für gelingende Zusammenarbeit in der Arbeitswelt ist. Mitarbeiter, die vertrauen, identifizieren sich eher mit ihrem Arbeitgebern, sie arbeiten produktiver, legen mehr Kreativität an den Tag und auch die Zusammenarbeit mit Kollegen klappt. Doch warum fällt es vielen Führungskräften so schwer, eine Vertrauenskultur zu etablieren? Eine Studie aus dem Medizinsektor gibt Anhaltspunkte. Hier wurde das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Medizinstudenten untersucht. Dabei wurde deutlich: Erfahrene Ärzte, die die Fähigkeiten von Studierenden besser einschätzen konnten, taten sich leichtern, ihnen zu vertrauen, als Ärzte, die noch nicht so viel Berufserfahrung hatten. Auch zeigte sich, dass inhaltliche Gespräche über die Arbeit, das wechselseitige Erklären, warum man wie handelt, und generell der weiterführende Austausch zwischen den Beteiligten vertrauensstiftend wirkt. Klingt ja auch wirklich logisch - wenn man sich besser kennt und einschätzen kann, weiß man, was man voneinander erwarten kann. Und auch, was man vielleicht gar nicht erst erwarten sollte. Ist also gar nicht so schwer mit dem Vertrauen ...
<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/besser-arbeiten-vertrauensvolle-beziehungen-in-der-arbeit-17688393.html#void" target="_blank">Sie können mir vertrauen!, FAZ 20.12.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vertrauen-braucht-erfahrung-und-wechselseitigkeit</link>
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<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 08:10:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Spiritualität - Erleuchtung oder Narzissmus?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Durch den Mindfulness-Trend nimmt Spirituelles in der Alltagswelt heute allzu leicht inflationäre Züge an. Für viele Menschen werden Achtsamkeit und Meditation durch die Hintertür zu einem Booster für das eigene Ego. Die Psychologie nennt das Phänomen spirituelle Selbstaufwertung. Eine Studie, die Yoga-Übende und Meditierende über einen längeren Zeitraum jeweils nach Ausübung ihrer Praxis befragte, zeigt: Häufig steht die Bedeutsamkeit, die Übende ihrer Praxis beimessen, im Zusammenhang mit Selbstaufwertung, die wiederum zu Wohlbefinden führt. Ein tückischer Zusammenhang. Bei Übenden, die explizit spirituell interessiert waren und nicht nur aus Gründen des Wohlbefindens praktizierten, stießen die Forscher auf Neigungen zu spirituellem Narzissmus. Ihr ernüchterndes Fazit: &quot;Das Motiv der Selbstaufwertung ist so mächtig, dass es Methoden vereinnahmt und für sich nutzen kann, die eigentlich das Ego transzendieren sollen.&quot;
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/yoga-und-meditation-ein-spiritueller-deckmantel-fuer-narzissmus/1938055" target="_blank">Spiritualität auf Abwegen, Spektrum.de 17.12.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 Jan 2022 08:10:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen mögen Wettbewerb - wenn der Kontext stimmt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen wird ja immer wieder nachgesagt, dass sie deutlich weniger wettbewerbsorientiert handeln als Männer. Eine neue amerikanische Studie zeigt nun: Das stimmt nur bedingt. Für Frauen scheint es wesentlich zu sein, wozu ein Wettbewerb dient. Allein für sich selbst zu gewinnen, scheint vielen Frauen nicht zu genügen. Doch wenn ihr Einsatz gegen die Konkurrenz dazu führt, dass sich daraus neue soziale Möglichkeiten ergeben, stehen sie den Männern in nichts nach. In der Studie sollten Frauen und Männer zwischen unterschiedlichen kompetitiven Aufgaben mit verschiedenen Belohnungssystemen wählen. Besonders viele Frauen entschieden sich gerade dann für einen Wettbewerb, wenn sie ihren Gewinn später mit anderen teilen durften.
<br><a href="https://www.spektrum.de/news/wann-frauen-ebenso-wettbewerbsfreudig-sind-wie-maenner/1957729" target="_blank">Wann Frauen genauso wettbewerbsfreudig wie Männer sind, Spektrum.de 7.12.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-mögen-wettbewerb-wenn-der-kontext-stimmt</link>
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<pubDate>Tue, 11 Jan 2022 08:10:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gute Vorsätze? Schokolade! ]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine gute Nachricht für alle, die sich im neuen Jahr von Süßigkeiten lossagen möchten. Greift zu dunkler Schokolade mit einem Kakaoanteil von mind. 85 Prozent. Eine Studie aus Südkorea zeigt nämlich, dass dies zur Stimmungsaufhellung beiträgt. Ursache dafür sind die im Kakao enthaltenen Polyphenole. Wichtig ist die Dosierung, denn die antidepressive Wirkung tritt erst bei einem täglichen Input von mehr als 250 Milligramm ein. In dem wissenschaftlichen Versuch hatten die Proband.innen über drei Wochen jeden Tag drei Stück Schokolade à 10 Gramm konsumiert - das ergibt dann etwa 400 Milligramm der Polyphenole. Wohl bekomm's!
<br><a href="https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Wie_Schokolade_die_Stimmung_hebt1771015590912.html" target="_blank">Wie Schokolade die Stimmung hebt, Wissenschaft aktuell 10.12.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Jan 2022 08:10:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Weihnachtspause. Ab 10. Januar sind wir wieder mit frischen News für Sie da. Und wir wünschen Ihnen allen besinnliche Weihnachtstage und einen inspirierten Start ins neue Jahr.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frohe-weihnachten-und-ein-gutes-neues-jahr</link>
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<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ökonomen setzen sich mehr Selbstverpflichtungen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die ökonomische Lehre prägt sehr wesentlich unsere Gesellschaft, denn viele unserer Lebenszusammenhänge sind von wirtschaftlichen Aspekten durchdrungen. Doch wie unabhängig ist die Forschung, die auf viele Dimensionen unseres Alltags wirkt? Und welchem Selbstverständnis folgen die Forschenden? Der Verein für Socialpolitik, ein Zusammenschluss von 4.000 Ökonomen, hat sich nun neue Verhaltensregeln gegeben. Richteten sich die bereits bestehenden Regeln vor allem auf das wissenschaftliche Arbeiten selbst, wurden nun auch verschiedene ethische Dimensionen des Berufsalltags in den Verhaltenskodex integriert. Die Ökonomen verpflichten sich etwa, an ihren Lehrstühlen keine &quot;feindseligen Umfelder&quot; zu schaffen und sich um ein &quot;inklusives Arbeitsumfeld&quot; zu bemühen. Diese Bemühungen sollen auch dazu beitragen, in der Ökonomie unter Forschenden mehr Diversität zu fördern. Von manchen Mitgliedern wurde allerdings auch kritisiert, dass diese neuen Regeln zu stark vom &quot;woken&quot; Zeitgeist aus den USA getrieben seien.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verein-fuer-socialpolitik-neuer-ethikkodex-fuer-oekonomen-17675848.html#void" target="_blank"><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verein-fuer-socialpolitik-neuer-ethikkodex-fuer-oekonomen-17675848.html#void">https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verein-fuer-socialpolitik-neuer-ethikkodex-fuer-oekonomen-17675848.html#void</a></a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager verkennen leicht ihren Führungsstil]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohl die meisten Führungskräfte sind angetan vom eigenen Führungsstil - und verkennen dabei leicht, dass ihre Mitarbeiter sich eine ganz andere Führung wünschen. In einer Umfrage mit 13.500 Fach- und Führungskräften zeigte sich diese Diskrepanz zwischen Selbstbild und Wirklichkeit sehr deutlich. Eine große Mehrheit der Beschäftigten, 94 Prozent, wünscht sich eine transformationale Führung, bei der Vorgesetzte sich als Vorbild positionieren und Visionen vermitteln. Auch strategische Führung (88 Prozent) und ethische Führung (84 Prozent) stehen bei den Fachkräften hoch im Kurs. Diese Führungsstile zeichnet neben ihrer Beliebtheit aus, dass sie auch sehr effektiv sind. Hinzu kommt: Menschen, die nach dem von ihnen bevorzugten Führungsstil geführt werden, sind besonders zufrieden bei der Arbeit. Der wunde Punkt: Die Führungswirklichkeit ist eine andere. In der Umfrage erkannten nur 21 Prozent bei ihren Chefs transformationale Qualitäten, eine strategische Ausrichtung beobachteten 29 Prozent. Ethische Führung nahmen hingegen nur 9 Prozent wahr. Da mit vergeben Führende viele Potentiale, die sie leicht eröffnen könnten.<a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/fuehrungsstil-was-deutschlands-chefs-alles-falsch-machen/22917968.html new" target="_blank">Was Deutschlands Chefs alles falsch machen, Wirtschaftswoche 8.12.21</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=manager-verkennen-leicht-ihren-führungsstil</link>
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<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sinn steht  bei Führenden hoch im Kurs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was motiviert Führungskräfte im Job dazu, Verantwortung zu übernehmen? Was trägt sie durch die Herausforderungen des Arbeitsalltags? Einer Umfrage unter 2.000 Führenden zufolge ist es vor allem der empfundene Sinn der eigenen Tätigkeit - er beflügelt knapp 60 Prozent der Befragten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Minimal weniger berufen sich darauf, dass ihnen das Führen Freude macht. Die Lust, zu innovativen Veränderungen beizutragen, treibt knapp die Hälfte der Vorgesetzten an, Einflussname, Macht und Gestaltungswille sind für 40 Prozent an Antreiber. Einflussreich zu sein, ist also von eher untergeordneter Bedeutung. Das zeigt sich auch darin, dass jede*r dritte Befragte äußerte, mit der erreichten Hierarchieebene zufrieden zu sein und keinen weiteren Aufstieg anzustreben, da dieser mehr Paktieren und Kompromisse erfordere.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/manager-wollen-keine-machtkaempfe-und-verzichten-auf-mehr-gehalt-a/ new" target="_blank">Viele Manager haben keine Lust mehr auf Machtkämpfe — und verzichten deshalb sogar auf höhere Gehälter, Business Insider 4.12.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sinn-steht--bei-führenden-hoch-im-kurs</link>
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<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Alkohol sorgt kaum für Wohlgefühle]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir machen uns gerne vor, dass bestimmte Genussmittel unsere Stimmung heben und unser Wohlbefinden verbessern. Aber ist das wirklich so? Eine amerikanische Studie ist dieser Frage nachgegangen und hat untersucht, welche Wirkungen Menschen dem Genuss von Alkohol zuschreiben - und welche er tatsächlich hat. Das Ergebnis ist, nun, ernüchternd. Menschen, die Alkohol trinken, um sich hinterher besser zu fühlen, geben, wenn sie befragt werden, nach einem Drink zumeist auch an, dass die erwünschte Wirkung eingetreten sei. In der Studie stellten die Wissenschaftler diesen Probanden in unmittelbarem Nachgang zum Alkoholgenuss mittels einer App mehrere direkte Fragen zu ihrem Befinden, beispielsweise ob sie sich gerade nervös oder niedergeschlagen fühlten? Dabei wurde deutlich: Gefühlslagen wie diese hielten auch nach dem Alkoholkonsum an. Menschen, die sich depressiv fühlten, berichteten auf die direkte Frage danach sogar, dass sich ihre Gefühlslage verschlechtert habe. Die Ergebnisse der Studie sind spannend, weil sie zeigen, wie gerne wir uns selbst etwas vormachen und so Gewohnheiten entwickeln, die gar nicht zum erhofften Ergebnis führen. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/alkohol-wer-trinkt-fuehlt-sich-dadurch-nicht-besser/1956079 new" target="_blank">Wer trinkt, fühlt sich dadurch nicht besser, spektrum.de 3.12.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=alkohol-sorgt-kaum-für-wohlgefühle</link>
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<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die (Selbst-)Isolation sich ins Leben schleicht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Monaten wurde viel darüber diskutiert, wie die Pandemie-Bedingungen uns gesellschaftlich wie individuell immer mehr in eine Isolation treiben. Dabei gerät ein bisschen aus dem Blick, dass wir auch ohne diese Restriktionen von außen anscheinend kulturell mehr und mehr dazu neigen, unsere persönliche Primärsphäre als Schutzraum zu betrachten. Rückzug ins Eigene scheint vielen Menschen - ist das unserem wachsenden Individualismus geschuldet? - immer mehr zu einem zentralen Bedürfnis zu werden. Neulich las ich einen Beitrag über die Veränderungen, die das Zusammenleben in Studentenwohnheimen betrifft. Das Studienwerk Mannheim hatte eine Unterkunft für Studierende renoviert und dabei die Küche, einst der soziale Raum schlechthin in Studenten-WGs, aber auch Familien, völlig umgestaltet. Alle Schränke und selbst die Kühlschrankfächer waren nun nicht mehr Gemeingut, sondern den Bewohnenden individuell zugeteilt. Das veränderte nicht nur die Atmosphäre, der Aufteilung fielen auch zuvor gemeinsam genutzte Flächen zum Opfer. Das mag eine banale Veränderung sein, doch der Kolumne war zu entnehmen, dass sich das Lebensgefühl in dem Wohnheim dadurch deutlich veränderte. Nun wirkte die Küche nicht mehr wie ein gemeinsamer Raum, sondern wurde zur Ansammlung privater Ecken. Das Studierendenwerk hatte gute Gründe für die Veränderungen, denn immer mehr Studierende wünschten sich in einer Umfrage mehr Privatsphäre. Dass der Alltag mit den Mitbewohnenden sich dadurch entzweit, nahmen sie anscheinend in Kauf. Eine Frage ist allerdings, ob wir wirklich wollen, dass auf diese Weise immer mehr soziale Bereiche in rein persönliche Räume zerfallen. Denn das trägt natürlich auch zu sozialer Isolation bei, und zwar zu einer, die nicht unbedingt notwendig wäre. Und diese Lebenserfahrungen wirken natürlich im Erwachsenenalter weiter. Was bedeutet das dann für uns als Gesellschaft im Ganzen?<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/uni-live/studentenwohnheim-kuehlschraenke-haben-jetzt-abschliessbare-faecher-17664759.html?printPagedArticle" target="_blank">Mein Kühlschrank, mein Skript, mein Leben, FAZ 3.12.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-die-(selbst-)isolation-sich-ins-leben-schleicht</link>
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<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Psilocybin das Leben verändert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Früher vor allem von Hippies geschätzt, hat LSD längst Einzug in der Arbeitswelt gehalten. Mit so genanntem Microdosing, der Einnahme geringster Mengen, versuchen vor allem in der Tech-Welt Menschen, ihre Kreativität zu stärken. Eine neuere Studie hat hingegen einmal die Wirkungen von Psilocybin  in einem tiefgründigeren Kontext untersucht, um der therapeutischen Wirkung der Ich-Losigkeit, die sich häufig bei der Anwendung von Psilocybin  einstellt, nachzugehen. Der Schweizer Psychiater und Neurowissenschafter Franz Vollenweider und der Zen-Meister Vanja Palmers untersuchten, wie die Substanz auf erfahrene Meditierende wirkt. Während eines mehrtägigen Retreats verabreichten sie der Hälfte der Teilnehmenden gegen Ende einmalig Psilocybin, die andere Hälfte bekam ein Placebo. Während bei anderen Untersuchungen die LSD-Konsumenten die folgenden vier bis sechs Stunden oft liegend und bisweilen Musikhörend verbringen, meditierten hier die Probanden die ganze Zeit. In der anschließenden Gehirn-Untersuchung zeigte sich, dass bei den Psilocybin-Probanden die Funktionen auf eine Abnahme der Selbstbezogenheit deuteten. &quot;Verglichen mit der Placebo-Gruppe beschrieben die Probanden das psychedelische Erlebnis nicht nur als eines der bedeutendsten in ihrem Leben, sondern profitierten noch Monate danach von einer Reihe messbarer psychologischer und psychosozialer Faktoren. Dazu zählten eine Neubewertung der eigenen Meditationspraxis, Lebensbejahung, Selbstakzeptanz, Mitgefühl, Sorge um die Umwelt und Gesellschaft sowie Anerkennung der eigenen Sterblichkeit. Die Studie konnte aufzeigen, dass sowohl das Ausmaß der Ich-Auflösung als auch das verabreichte Psilocybin erheblich zu den weitreichenden Veränderungen in Einstellung und Verhalten beitrugen&quot;, schreibt der Standard. <br><a href="https://www.derstandard.de/story/2000131391927/was-neurowissenschaften-zen-meditation-und-psychedelika-miteinander-verbindet new" target="_blank">Was Neurowissenschaften, Zen-Meditation und Psychedelika miteinander verbindet, Der Standard 1.12.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-psilocybin-das-leben-verändert</link>
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<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zweischneidiges Home Office]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Weniger Pendeln zu müssen, weckt bei vielen Menschen Lust, von Zuhause aus zu arbeiten. Dank vergleichsweise hoher Home-Office-Raten rücken jedoch auch die Schattenseiten immer mehr in den Blick. Zumal viele Arbeitgeber ihre Mitarbeiter hier ziemlich allein lassen. In einer Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbund mit 6.400 zufällig ausgewählten Beschäftigten zeigte sich etwa, dass 90 Prozent der Heimarbeiter in diesem Jahr für die anfallenden Miet-, Strom- und Heizkosten selbst aufkommen mussten. Aber auch technisch betrachtet bleiben viele Angestellte daheim sich selbst überlassen. 47 Prozent beklagten fehlende Unterstützung beim Einsatz neuer technischer Geräte, 44 Prozent vermissten entsprechende Schulungen. Für fast ein Drittel der Heimarbeiter wurde das Home Office zur zusätzlichen Belastung.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/arbeitnehmer-in-der-pandemie-technik-die-nervt-a-9c548f61-ec04-4707-b080-f7bab3266d8c new" target="_blank">Technik, die nervt, spiegel.de 30.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Produktiv zu sein, ist einfacher, als man vielleicht denkt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Frische Luft im Büro ist nicht nur in Anbetracht der bösen Aerosole eine gute Idee. Eine Harvard-Studie fand beispielsweise heraus, dass Menschen, die in gut gelüfteten Büroräumen arbeiten, sich besser konzentrieren und auch effektiver arbeiten. Ein anderer Tipp für mehr Produktivität: Bewegung. Eine kalifornische Studie etwa belegt, dass schon 10 Minuten Yoga oder Tai Chi die Merkfähigkeit unmittelbar verbessern. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Bewegung hier langfristig hilfreich ist. Inzwischen schon ein Klassiker ist Meditation. Hier zeigte eine amerikanische Untersuchung, dass Menschen, die noch nie meditiert hatten, nach einer 20-minütigen angeleiteten Meditation Fehler besser erkannten. Es ist also unter dem Strich sehr simpel, das eigene Potential beim Arbeiten ein bisschen zu pushen.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/bewegung-meditation-luftqualitaet-diese-drei-faktoren-machen-eure-arbeitstage-besser/ new" target="_blank">Bewegung, Meditation, Luftqualität: Diese drei Faktoren machen eure Arbeitstage besser, Business Insider 29.11.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=produktiv-zu-sein,-ist-einfacher,-als-man-vielleicht-denkt</link>
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<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jugend ringt beim Klimaschutz mit dem Verzicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht alle jungen Menschen ticken, wenn es um den Klimawandel geht, wie jene, die sich beispielsweise bei Fridays for Future oder Extinction Rebellion engagieren. Die neue Studie &quot;Jugend in Deutschland&quot;, auf Basis einer repräsentativen Online-Befragung von gut 1.000 deutschsprachigen Personen im Alter von 14 bis 29 Jahren zeigt, dass Verzicht bei vielen weniger gut ankommt. 60 Prozent von ihnen sind regelmäßig mit dem Auto unterwegs. 80 Prozent können sich einen Verzicht auf diesen Individualverkehr ebenso wenig vorstellen wie damit aufzuhören, tierische Produkte zu konsumieren. 18 Prozent sind zum Verzicht auf ein eigenes Auto bereit, 27 Prozent wollen nicht mehr fliegen. Faire Produkte und Bio-Lebensmittel kommen bei 36 Prozent an. 40 Prozent könnten sich damit anfreunden, statt neuer lieber gebrauchte Produkte zu kaufen. Und 65 Prozent möchten Wegwerfprodukte aus Plastik vermeiden. <br><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/jugend-in-deutschland-studie-zu-konsumverhalten-und-klimaschutz-17646602.html" target="_blank">Nicht so „grün“ wie gedacht, FAZ 22.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bauchgefühl ist als Begründung nicht genug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Zeiten von Fake News stellt sich immer wieder die Frage, auf welche Begründungen wir setzen, wenn wir Informationen als wahr oder falsch beurteilen. Die Universität Zürich hat in einer Studie mit 500 Versuchspersonen aus Deutschland, Japan und den USA erkundet, unter welchen Umständen Menschen eine Aussage für gerechtfertigt halten - und wann nicht. Dabei zeigte sich: Das berühmte Bauchgefühl fällt im Test durch. Nur 2 Prozent der Japaner, 7 Prozent der Deutschen und 12 Prozent der Amerikaner hielten es für gerechtfertigt, auf dieser Grundlage Behauptungen aufzustellen. Wenn sich eine gut begründete Aussage im Nachhinein doch als falsch herausstellt, finden es 75 bis 83 Prozent der Befragten in Ordnung, dass die Aussage gemacht wurde. Und wenn die Behauptung auf verlässlichen Informationen gründet, sind es sogar je nach Land 96 bis 99 Prozent. Wie würde die gegenwärtige Online-Welt wohl aussehen, wenn alle Menschen, die wilde Aussagen posten, sich das mehr zu Herzen nehmen würden?<br><a href="https://www.spektrum.de/news/falsche-behauptungen-irrtum-erlaubt-aber-nur-mit-gutem-grund/1949377 new" target="_blank">Irrtum erlaubt, aber nur mit gutem Grund, spektrum.de 15.11.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bauchgefühl-ist-als-begründung-nicht-genug</link>
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<pubDate>Mon, 06 Dec 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jüngere wollen mehr gleichberechtigtes Familien-Engagement]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Als die Elternzeit für Väter eingeführt wurde, wurde das Angebot zunächst sehr zögerlich genutzt. Heute zeigt sich: Insbesondere die jüngere Generation bekundet hier nicht nur großes Interesse, sie plädiert insgesamt für mehr Geschlechtergerechtigkeit, wenn es um die Fürsorge innerhalb der Familie geht. Das Väternetzwerk conpadres ließ berufstätige Kinderlose im Alter von 29 bis 40 Jahren befragen, wie sie sich ihre Familiengründung vorstellen. Dabei zeigte sich, dass die Hälfte der Untersuchungsteilnehmenden sich eine partnerschaftliche Aufteilung der Elternzeit wünschen. Nur noch die Hälfte der Befragten finden, dass Väter idealerweise mehr als 32 Stunden pro Woche arbeiten sollten. Eine ähnliche Zahl spricht sich für wöchentliche Arbeitszeiten von 15 bis 32 Stunden aus. &quot;Das ,New Normal‘ wird die 4-Tage-Woche, um Familie und Beruf im Gleichgewicht zu halten&quot;, zitiert die FAZ den Geschäftsführer des Väternetzwerkes Volker Baisc.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/studie-zu-vereinbarkeit-vaeter-wuenschen-sich-mehr-familienzeit-17641691.html" target="_blank">Berufstätige Männer wünschen sich mehr Familienzeit, FAZ 19.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirklich ausruhen oder daraus ein Erholungs-Programm machen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich auszuruhen, hat in der heutigen Zeit schon beinahe etwas Antiquiertes. Denn wo Meditations-Apps und Yoga-Kurse boomen, bedeutet sich zu entspannen meist, sich gleich ein Erholungs-Programm zu verordnen. &quot;Zweckgebundenes Ausruhen aber ist am Ende häufig gar keins. Die Vereinnahmung durch externe Zwecke kann diesem menschlichen Grundbedürfnis nur schaden: Wenn Ausruhen seinerseits zum Stressfaktor wird, führt es sich selbst ad absurdum&quot;, kritisiert die Philosophin Amrei Bahr in einem Beitrag auf Deutschlandfunk Kultur. Sie nimmt die Begehrlichkeiten der Arbeitswelt unter die Lupe und bemängelt, dass viele Unternehmen mit Programmen zu Achtsamkeit und Resilienz die Erholung institutionalisieren - und damit oft auch vereinnahmen. Ihr Rat an alle Erholungsbedürftigen: &quot;Wir sollten uns deshalb schleunigst das Ausruhen um des Ausruhens willen zurückerobern – mit einem gepflegten Desinteresse an dem, was wir Arbeit nennen.&quot;<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/work-life-balance-100.html new" target="_blank">Mehr Desinteresse an der Arbeit!, Deutschlandfunk Kultur 19.11.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wirklich-ausruhen-oder-daraus-ein-erholungs-programm-machen</link>
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<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Interesse für Umweltpolitik reduziert nicht den Stromkonsum]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Man könnte meinen, wer sich für Fragen der Umweltpolitik interessiert, richtet auch sein Verhalten entsprechend umweltfreundlich aus. Dass dem eher nicht so ist, zeigt haben Wirtschaftswissenschaftler der Universität Kassel herausgefunden, die in einer Studie untersuchten, welche individuellen Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale einen Einfluss auf den Stromverbrauch haben. Insbesondere Männer und ältere, weniger gebildete oder weniger gesunde Menschen fielen in der Untersuchung durch einen erhöhten Stromkonsum auf. Sparsamer waren hingegen jene Menschen, die sich als geduldig betrachteten. Die Forscher deuten den Zusammenhang dahingehend, dass die eher langfristigen Effekte des Stromsparens eben nicht sofort sichtbar sind und viele Menschen deshalb darauf wenig Augenmerk legen. Ihre Empfehlung: Stromrechnungen in kürzeren Zeitabständen zur Verfügung zu stellen, um die Verbraucher entsprechend zu motivieren.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/umweltbewusstsein-ist-nicht-sparsamer-hoher-stromkonsum-17635435.html" target="_blank">Umweltbewusste nicht automatisch sparsamer, FAZ 16.11.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=interesse-für-umweltpolitik-reduziert-nicht-den-stromkonsum</link>
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<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die Pandemie zermürbt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer und ihr Forschungsteam vom CovSocial-Projekt haben im Rahmen einer Studie untersucht, wie die Pandemie die Berliner Bevölkerung über die Zeit beeinträchtigt hat. Eine wesentliche Erkenntnis: Durch die Abfolge mehrerer Lockdowns konnten sich über die Zeit bei vielen Menschen keine Erholungseffekte einstellen, sondern ihre Stimmungslage erreichte immer neue Tiefpunkte. Während der erste Lockdown eher von einem Schockeffekt geprägt war, führte der zweite zu vertieften Ermüdungserscheinungen, so die Studie. &quot;Im ersten Lockdown von Mitte März bis Mitte April 2020 litten die Teilnehmenden verstärkt unter Depressionen, Ängsten, Einsamkeit und Stress. Nach den Lockerungen der Maßnahmen verbesserte sich die Gefühlslage der Befragten deutlich. Das Ausgangsniveau wurde aber nur selten wieder erreicht. Während des längeren Lockdowns von Oktober 2020 bis in das Frühjahr 2021 sank die psychische Gesundheit erneut und erreichte am Ende den bisherigen Tiefpunkt im Verlauf der Pandemie&quot;, so die Wissenschaftlerin Malvika Godara. Und Studienleiterin Tania Singer fasst zusammen: &quot;Während der beiden Lockdowns nahmen die Lebenszufriedenheit, der Optimismus und die positiven Gefühle der an der Umfrage teilnehmenden Berlinerinnen und Berliner drastisch ab. Insbesondere während des ersten Lockdowns gaben die Befragten an, als Reaktion auf den Stress weniger ihre Lage als solche verändern zu wollen als vielmehr die Situation zu akzeptierten.&quot; Die zweite Projektphase, die noch ausgewertet wird, untersucht, wie 300 Teilnehmende eines zehnwöchigen mentalen Online-Trainings von diesen Interventionen womöglich profitiert haben könnten.<br><a href="https://nachrichten.idw-online.de/2021/11/15/psychische-gesundheit-in-zeiten-von-corona-2/ new" target="_blank">Psychische Gesundheit in Zeiten von Corona, idw 15.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Zumutungen des Arbeitsalltags]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Techniker Krankenkasse und das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung haben in den Jahren 2018 bis 2021 mehr als 11.000 in der privaten Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen Arbeitenden gefragt, wie es ihnen auf der Arbeit. Die nun vorgelegten Ergebnisse dieser Studie &quot;How&#039;s work?&quot; illustrieren die ganz alltäglichen Zumutungen des Arbeitslebens. Überstunden sind beispielsweise über alle Altersgruppen hinweg ein Thema, treffen allerdings die älteren Arbeitenden deutlich öfter. Während unter den bis 29-Jährigen nur ein knappes Viertel oft oder immer mehr arbeiten muss, sind es unter den 40- bis 49-Jährigen mehr als ein Drittel. Fast 40 Prozent der Befragten leisten manchmal Überstanden. Nie oder fast nie kommt das bei lediglich jeder zehnten Arbeitskraft vor. Auch was die Arbeitsbelastung angeht, zeigen sich Altersunterschiede. Unter den bis 29-Jährigen findet nur gut ein Viertel, oft oder immer zu wenig Zeit für die gestellten Aufgaben zur Verfügung zu haben, bei den Älteren sind es gut 40 Prozent. Diese Arbeitsverdichtung ist vor allem für Führungskräfte ein großes Thema. Unter diesen gelingt es nur zwei Prozent, die Arbeit auch innerhalb der Arbeitszeit zu erledigen, während nahezu 15 Prozent das nie schaffen. Der Überblick deutet darauf hin, dass in vielen Unternehmen der Verschleiß der dort Arbeitenden durchaus einkalkuliert wird.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/schwieriger-joballtag-diese-grafiken-zeigen-was-deutsche-sich-im-joballtag-zumuten/27783116.html new" target="_blank">Diese Grafiken zeigen, was Deutsche sich im Joballtag zumuten, WiWo 10.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Abwärtsspirale der Billigkultur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein-Euro-Shops gibt es in fast jeder größeren Stadt. Sie sind die neuen Gemischtwarenläden der Billigkultur. Oft verkaufen sie Restposten, manchmal sogar Markenartikel, aber unter dem Strich eben vor allem Waren mit minderer Qualität. In den USA führen diese Billigläden bereits zu einem deutlichen Wandel in den Innenstädten. Auch, weil ein immer größerer Teil der Bevölkerung es sich gar nicht mehr leisten kann, in Läden, die normalpreisige Artikel anbieten, einzukaufen. Das setzt jedoch insgesamt eine Abwärtsspirale in Gang, wie die Welt berichtet. Denn die Menschen, die in solchen Shops arbeiten, verdienen beispielsweise oft zu wenig, um sich überhaupt ein Dach über dem Kopf leisten zu können. Es ist bizarr. &quot;75 Prozent der US-Bevölkerung leben in einem Umkreis von fünf Meilen zur nächsten Filiale des Marktführers Dollar General. Zum Vergleich: Nur ganze 60 Prozent der US-Amerikaner wohnen so nah an einem Krankenhaus&quot;, so die Welt. Gerade in Vierteln mit geringer Kaufkraft sind die amerikanischen Ein-Dollar-Shops oft die letzte verbliebene Einkaufsmöglichkeit. Viele von ihnen bieten auch Lebensmittel an, wobei billigste Fertiggerichte diesen Namen kaum noch verdienen. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article234974310/Dollar-Shops-Der-gefaehrliche-Siegeszug-der-Billiglaeden.html new" target="_blank">Der gefährliche Siegeszug der Billigläden, welt.de 11.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office belastet bei jedem Dritten die Psyche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Home Office bringt vielen mehr Flexibilität und Freiheiten. Doch manche Menschen leiden auch zunehmend unter der Einsamkeit am heimischen Bildschirm. Die Deutsche Stiftung Depressionshilfe stellt in ihrem Deutschland-Barometer Depression 2021, für das 5.300 Menschen befragt worden waren, fest, dass ein Drittel derer, die von zuhause aus arbeiten, sich psychisch belastet fühlen, jede/r zehnte Befragte sogar sehr. Insgesamt habe schon jede/r fünfte Arbeitende in seinem Leben einmal eine depressive Episode diagnostiziert bekommen. Und weitere 19 Prozent glauben, eine solche ohne Diagnose durchlebt zu haben. Laut Depressionshilfe leiden im Schnitt jedes Jahr etwa acht Prozent der Bevölkerung unter Depressionen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/stiftung-deutsche-depressionshilfe-jeder-dritte-beschaeftigte-leidet-psychisch-unter-homeoffice/27782086.html new" target="_blank">Jeder dritte Beschäftigte leidet psychisch unter Homeoffice, WiWo 9.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein Drittel der Deutschen sind Internetmuffel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie der Strategieberatung Boston Consulting Group zeigt: Rund ein Drittel der Bevölkerung zählt sich zu den Internetmuffeln. Zu langsames Internet oder die Sorge vor mangelndem Datenschutz spielen dabei eine geringere Rolle als erwartet. Eher scheinen Alter und Einkommen ausschlaggebender zu sein. So nutzt etwa die Hälfte der über 60-Jährigen das Internet nicht, bei den 30-59-Jährigen jede/r Dritte, aber auch bei den 16-29-Jährigen immerhin jede/r Vierte. Analog ist die Verteilung im Hinblick auf das Einkommen. 46 Prozent der Menschen, die weniger als 1.500 Euro verdienen, zählen sich zu den Nichtnutzern, im Einkommensbereich 1.500 bis 3.000 Euro 36 Prozent und unter Menschen mit einem Einkommen über 3.000 Euro sind es 26 Prozent. Sorge um den Datenschutz bekundete ein Drittel der Befragten, doch gaben gleichzeitig zwei Drittel an, Cookies auf Webseiten umstandslos zu akzeptieren. Und 71 Prozent nutzen Anwendungen, bei denen ihr Standort getrackt wird. Auf der Wunschliste der Befragten für ein besseres Internet stehen eine sehr zeitnahe Bearbeitung ihrer Anliegen und die leichtere Auffindbarkeit von gewünschten Inhalten weit vorne.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/digitalisierung-in-deutschland-wieso-viele-keine-angebote-nutzen-17622948.html" target="_blank">Jeder Dritte ist digital abgehängt, FAZ 7.11.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-drittel-der-deutschen-sind-internetmuffel</link>
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<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mutkultur: Anpacken statt Angst haben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeiten sind stürmisch und viele Menschen erleben Ängste, die vor einigen Jahren noch eher selten an die Oberfläche traten. Mit der Pandemie und der sich verschärfenden Klimakrise nimmt die gefühlte Unsicherheit teils dramatisch zu. &quot;Mehr denn je benötigen wir neue gesellschaftliche Praktiken zur Prävention und Abschwächung der Folgen heraufziehender Hunger-, Wirtschafts- und Klimakrisen. Dafür müssen wir raus aus unserer gegenwärtigen Angst- und Fehlerkultur. Wir brauchen eine Mutkultur. Wir brauchen den Willen zur Veränderung und die Fähigkeit, kollektive Fehler und Illusionen der Vergangenheit zu erkennen&quot;, sagt der Philosoph Jörg Bernardy in einem Beitrag für den Deutschlandfunk. Er richtet den Blick darauf, dass unser Selbstbild dynamischer werden sollte. Herausforderungen und Bedrohungen könnten dann schlicht zu einem Anstoß werden, uns zu verändern, neue Dinge auszuprobieren und uns weiterzuentwickeln. Wichtig ist ihm, dass es hier nicht um allein persönliche und psychologische Veränderungen geht, sondern dass wir hier eher vor einer gemeinschaftlichen und kulturellen Frage stehen: &quot;Erst ein dynamisches Selbstbild gibt uns die nötige Kraft und Resilienz, uns konstruktiv der Zukunft zu stellen. Zu diesem Prozess dynamischer und ehrlicher Selbsterkenntnis gehört auch die Einsicht, dass nicht zu handeln im Zweifelsfall bedeutet, die Risiken und das Ausmaß der eigenen Fehler zu vergrößern. ... Die Mutkultur erfordert Zuversicht und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit, bei der man spürt: Ich kann etwas verändern und mit mir verändert sich etwas. Aber eben auch: Wir können gemeinsam etwas verändern.&quot; <br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/mutkultur-zukunftsgestaltung-beginnt-bei-uns-selbst.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Zukunftsgestaltung beginnt bei uns selbst, Deutschlandfunk Kultur 8.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Viele wollen Freiheit - und einen starken Staat]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Zeiten der Herausforderung verändert sich, was uns wesentlich erscheint. So spiegelt eine Studie der  EBS Universität für Wirtschaft und Recht im Zuge der Pandemie einen gewissen Wertewandel wider. Für die Untersuchung wurden Daten des World Value Survey für Deutschland von 1994 bis 2019 ausgewertet und eine Online-Umfrage mit 1.205 Teilnehmenden im Oktober Oktober 2020 durchgeführt (der Zeit vor dem zweiten Lockdown). In der Studie wird deutlich, dass die Bedeutung von persönlicher Freiheit und Unabhängigkeit zugenommen hat, während Aspekte wie Arbeit, gutes Benehmen oder Gehorsam weniger wichtig genommen wurden als in früheren Zeiten. Gleichzeitig stieg die Bedeutung staatlicher Autorität und bürgerliche Mitbestimmung wie auch Meinungsfreiheit verloren in den Augen der Befragten an Relevanz. Unterschiede zeigten sich in den befragten Altersgruppen. Während für Jüngere der starke Staat mehr Gewicht hatte, bewerteten die Älteren die Bürgerrechte als relevanter.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/werte-in-zeiten-von-corona-17613612.html" target="_blank">Werte in Zeiten von Corona, FAZ 6.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge Menschen leiden psychisch stark unter Pandemie-Folgen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Virtualisierung der Vorlesungen sind Studierende in den vergangenen eineinhalb Jahren nahezu völlig aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Und dieser erzwungene Rückzug in die Isolation zeigt deutliche Folgen. Der Psychologe Pablo Paolo Kilian vom Studentenwerk Leipzig etwa beschreibt den Zuwachs an psychischen Notlagen unter den Studierenden als dramatisch. Zwischenzeitlich seien die Wartezeiten auf Beratungsgespräche bei der psychosozialen Beratungsstelle der Universität auf drei Monate gestiegen, heute, nach einer Erweiterung der Kapazitäten sind es immer noch sechs Wochen. &quot;Viele derjenigen, die sich bei uns melden, sind vorher ganz gut durchs Leben gegangen. Aber die Corona-Maßnahmen haben dazu geführt, dass sich Eigenschaften verstärkt haben, die bis zu einem gewissen Maße total normal sind. Soziale Ängste zum Beispiel. Personen, die auch sonst eher zurückhaltend sind, haben alle Möglichkeiten verloren, ihre Zurückhaltung zu überwinden und diese Überwindung in Vorlesungen, in Seminaren und auf Partys zu üben. Unsere sozialen Ängste werden größer, wenn wir keine korrigierenden Beziehungserfahrungen haben, und die Schwellen, aus sich raus zu gehen, werden höher, auch wenn es den anderen ganz genauso geht&quot;, so Kilian über die Probleme der Studierenden. Was die mit der psychischen Verfassung der Betroffenen macht, beschreibt der Psychologe so: &quot;Viele Studierende sind in suizidale Krisen geraten. Auch bei einer Vielzahl derjenigen, die sich jetzt bei uns melden, sind die Krisen existenziell: extreme finanzielle Nöte, gewaltvolle Paarbeziehungen, Nahestehende sind gestorben, von denen sie sich nicht verabschieden konnten.&quot; Es sind Erfahrungen, die sich nicht einfach auflösen, sollte die Pandemie einmal abklingen. Und Beispiele wie dieses zeigen, dass es noch ungemein viel kultureller Aufarbeitung brauchen wird, um all diese Krisenerfahrungen zu integrieren.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/folgen-des-corona-studiums-studierende-sind-in-suizidalen-krisen-17607208.html?printPagedArticle" target="_blank">„Viele Studierende sind in suizidale Krisen geraten“, FAZ 2.11.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=junge-menschen-leiden-psychisch-stark-unter-pandemie-folgen</link>
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<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel Schutz braucht flexibles Arbeiten?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Flexibilisierung der Arbeitsmöglichkeiten während der Pandemie hat vielen Arbeitenden durch das Home Office neue Freiheiten beschert, weil sie ihre Arbeitszeiten besser mit weiteren Bedürfnissen ihres Lebens in Einklang bringen können. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass gerade die Neigung zu Überstunden bei Vertrauensarbeitszeiten und ergebnisorientierten Arbeitsaufträgen wächst. Arbeitende machen dann nicht selten unbezahlte Überstunden, um ihr Plansoll zu erfüllen. Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt etwa, dass Mitarbeiter mit Vertrauensarbeitszeit im Schnitt 3,5 Überstunden in der Woche leisten, während es bei Menschen, deren Arbeitszeit betrieblich erfasst sind, 2 Stunden pro Woche sind. Gerade die Überstunden, die im Home Office anfallen, würden häufig weder erfasst noch vergütet. Gleichzeitig leidet laut Studie die Hälfte der Beschäftigten unter Stress und hat Probleme, nach der Arbeit abzuschalten. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass von Arbeitenden gewünschte Flexibilisierungen in der Regel vor allem mehr Zeitsouveränität zum Ziel haben. Ihre Forderung an die Politik: Nicht den Schutz der Arbeitnehmerinnen aufzuweichen, sondern ihn im Gegenteil zu stärken.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-11/homeoffice-hans-boeckler-stiftung-studie-arbeitszeitgesetz-fdp-ampel-koalition new" target="_blank">Wieder mal kein Feierabend, zeit.de 2.11.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Unternehmer Bodo Janssen und die Kraft der Stille]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Hotelier Bodo Janssen hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht, wenn es darum geht, auf Meditation und Achtsamkeit im Unternehmen zu setzen. In einem neuen Buch beschreibt er viel von seinem persönlichen Weg und spricht auch darüber, welche tiefere Kraft wirkliche Stille mit sich bringt. &quot;Die Stille schafft einen Raum, in dem ich Antworten finde, die ich für diese Situation oder für den heutigen Tag brauche. Ich spreche da gerne vom Gewissen, also von der inneren Stimme, die wir häufig überhören. In der Stille geben wir dieser inneren Stimme einen Raum&quot;, erzählt er in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Für ihn ist Meditieren auch ein Weg, sich all den Herausforderungen des Lebens aus der eigenen inneren Tiefe heraus stellen zu können. &quot;Ich glaube, es geht für viele Menschen darum, einen inneren Frieden zu finden und innerlich zur Ruhe zu kommen. Ich erlebe bei vielen Menschen, dass sie flüchten – vor sich selbst und vor ihren Gedanken. Und ich glaube, je mehr wir uns selbst näherkommen, desto leichter wird es uns gelingen, uns selbst zu verstehen und mit den Unwägbarkeiten des Lebens zurechtzukommen. Zu begreifen und zu verinnerlichen, wer ich bin, was mir wichtig ist und wieso ich mich verhalte, wie ich mich verhalte&quot;, so Janssen. Gleichzeitig warnt er auch davor, Achtsamkeit instrumentalisieren zu wollen und von ihr etwas zu erwarten. Eher gehe es darum, einfach mit der Stille zu sein und sie auf ihre ganz eigene Weise wirken zu lassen: &quot;Wenn wir meditieren, um zu – dann sollten wir es sein lassen. Weil wir uns dann selbst unter Druck setzen. Wenn ich jetzt meditiere, um mich psychisch zu entlasten, warte ich darauf, dass das geschieht. Gerade in der Meditation entscheide ich mich dagegen, auf etwas zu warten. Es geht um diesen Moment, um die Gegenwart.&quot;<br><a href="https://www.rnd.de/lifestyle/stille-bodo-janssen-ueber-sein-neues-buch-und-meditationstipps-GATHHSJ4BNGZ7JRLHQVEKPT22Q.html new" target="_blank">Der Tod als Freund des Lebens: Wie Unternehmer Bodo Janssen Kraft aus der Meditation zieht, RND 1.11.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-unternehmer-bodo-janssen-und-die-kraft-der-stille</link>
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<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation hat viel mit Annehmen zu tun]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Zuge des Achtsamkeitstrends haben sich in den letzten Jahren viele Meditationsmethoden etabliert, mit denen Menschen vor allem versuchen, ihr Wohlbefinden zu verbessern. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk erklärt die buddhistische Lehrerin Sylvia Kolk, wie diese Wirkung auf einer tieferen Ebene zustande kommt. In ihrer Wahrnehmung bedeutet Achtsamkeit, wach zu werden für den Moment und eine Präsenz zu entwickeln, die wirklich mit dem ist, was gerade ist. In einer solchen Wachheit werden ihrer Erfahrung nach viele der inneren Widerstände, durch die wir uns gewöhnlich unbewusst vom Leben abtrennen, wieder zugänglich. &quot;Diese Präsenz sagt nicht: ‚Oh Scheiße! Widerstand!‘ Oder: ‚Oh, so ein blöder Widerstand. Den will ich nicht haben!‘ Sondern mit Neugier und Interesse: ‚Oh, dieser Widerstand! Ja, da ist ein Kampf, da verengt sich was. Das fühlt sich auch unangenehm im Körper an. Und das erschöpft auch!‘ Und dann merkst du im Grunde, wie es ja auch heißt, das Erkannte. Nur das Erkannte kann sich ändern und ändert sich.&quot; Ich schätze die Klarheit sehr, mit der Kolk hier etwas wirklich Grundsätzliches und zutiefst Menschliches auf den Punkt bringt. Wesentlich ist ihr in ihrer Arbeit, dass diese Fähigkeit, die Dinge zunächst einmal anzunehmen, wie sie sind, an eine Ethik gebunden sind. Denn es geht nicht darum, beispielsweise Ungerechtigkeiten einfach hinzunehmen. Achtsamkeit kann sie sogar in einer neuen Klarheit in der eigenen Wahrnehmung erscheinen lassen. Und diese Klarheit fordert immer auch zum Handeln auf.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/buddhistische-meditation-die-dinge-annehmen-statt-gegen-sie.1278.de.html?dram:article_id" target="_blank">Die Dinge annehmen, statt gegen sie anzurennen, Deutschlandfunk Kultur 31.10.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-hat-viel-mit-annehmen-zu-tun</link>
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<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind Psychedelika die neuen Psycho-Retter?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Lebensart des Silicon Valley bringt immer neue Lifestyle-Phänomene hervor, darunter auch den Gebrauch von Psychedelika. Microdosing, die Einnahme geringster Mengen bewusstseinsverändernder Substanzen, ist in der Tech-Branche längst ein probates Mittel, um sich beim Arbeiten in einen Flow zu bringen und die eigene Kreativität anzukurbeln. Doch Kalifornien erschließt inzwischen auch den fundierteren Gebrauch von LSD, Magic Mushrooms und Co., denn dies scheint ein sich gerade entwickelnder Hype im Gesundheitswesen zu sein. 2018 wurden etwa 100 Millionen Dollar in Start-ups investiert, die das Feld der Psychedelika beackern, 2020 waren es bereits 350 Millionen Dollar und in diesem Jahr wurde diese Schwelle bereits nach vier Monaten überschritten. Der Grund, warum dieses Feld zu attraktiv ist: Versuche zeigen immer wieder, dass diese Substanzen insbesondere bei ausgeprägten Belastungs- oder Angststörungen wie auch bei Depressionen bisweilen eine Wirksamkeit erreichen, die manchen gar als revolutionär erscheint. Es ist noch viel Forschung nötig, bis hier wirklich breitentaugliche Anwendungen entstehen, aber die Hoffnungen sind groß. Gleichzeitig werfen solche Ansätze natürlich auch die Frage auf, wie sich solche Ansätze kulturell einbinden lassen und wie persönliche Entwicklungsprozesse im Umgang mit diesen Mitteln gestaltet werden können.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/kolumne-ueber-uebermorgen-mehr-macht-den-drogen/27718340.html new" target="_blank">Mehr Macht den Drogen!, WiWo 29.10.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sind-psychedelika-die-neuen-psycho-retter</link>
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<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wege aus der Klimakrisen-Ohnmacht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Entwicklung der Klimakrise ist erdrückend. Denn betrachtet man all die wissenschaftlichen Daten, die auf dem Tisch liegen, erscheint es, insbesondere mit Blick auf den politischen Stillstand in dieser Frage, nahezu aussichtslos, dass wir das Ruder noch einmal herum reißen. Und vielleicht ist gerade das Warten auf die Politik ein wesentlicher Hemmschuh. Der Deutschlandfunk hat in einem Beitrag das Thema Klimapsychologie aufgegriffen. Auch hier finden sich viele Fakten, die darauf deuten, dass große Teile des CO2-Ausstoßes sich bisher individuellen Handlungsmöglichkeiten entziehen. &quot;Wenn Sie mal durchspielen, was etwa ein 25-jähriger Student, der in einer Wohngemeinschaft lebt, kein Auto hat, der keine Flugreisen unternimmt und sich vegetarisch ernährt, was der schon für einen ökologischen Fußabdruck hat, dann kommt man auf ungefähr einen Wert von 5,4 oder 5,5 Tonnen CO2 im Jahr. Damit läge selbst dieser bescheiden lebende Student noch um mehr als das Doppelte über der der Zielmarke von 2,5 Tonnen pro Person im Jahr 2030&quot;, erklärt etwa der Soziologe Sighard Neckel. Der Beitrag rückt aber gleichermaßen ins Licht, dass Veränderungen im Privaten eben nicht spurlos sind. Die Psychologin Thea Dorn etwa begann vegetarisch zu kochen, auf Flugreisen zu verzichten und weniger Auto zu fahren. In dem Dorf, in dem sie lebt, motivierte ihre Anschaffung eines eBikes bereits einige Nachbarn, es ihr gleichzutun. &quot;Die fünf wichtigsten Dinge sind: ein Kind weniger zu bekommen, ohne Auto zu leben, Flugreisen zu vermeiden, grüne Energie zu beziehen und vegetarisch oder vegan zu leben&quot;, sagt die Klima-Kommunikatorin Susan Joy Hassol. Es mag sein, dass wir mit solchen Maßnahmen kaum auf den niedrigen CO2-Ausstoß kommen, der notwendig ist, um die Klimakrise wenigstens einzudämmen. Denn viele unserer gesellschaftlichen Infrastrukturen tragen deutlich mehr zum CO2-Ausstoß bei, als wir mit Maßnahmen im Privaten verhindern. Aber: Selbst aktiv zu werden, ist ein Schritt aus der Hoffnungslosigkeit heraus. Und je mehr mitmachen, umso leichter fällt es vielleicht auch der Politik, an den großen Stellschrauben zu drehen.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/klimapsychologie-was-kann-ein-einzelner-gegen-den.976.de.html?dram:article_id" target="_blank">Was kann ein Einzelner gegen den Klimawandel ausrichten?, Deutschlandfunk Kultur 28.10.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wege-aus-der-klimakrisen-ohnmacht</link>
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<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein Blick hinter typische Meditations-Mythen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht zuletzt die Frauenzeitschriften haben einen großen Anteil daran, dass Achtsamkeit in den vergangenen Jahren so populär geworden ist. Allzu oft wurde &quot;ein bisschen meditieren&quot; als das Wundermittel gehypt, wenn es darum, Stress in den Griff zu bekommen, positiver gestimmt zu sein oder einfach nur im Alltag ein bisschen gelassener. Langsam werden die Töne wieder realistischer. So hat das Magazin Brigitte kürzlich einen Beitrag gepostet, in dem Missverständnisse zu Meditation thematisiert werden. So erklärt die Redaktion, dass des ein Fehlglaube sei, beim Meditieren gehe es darum, an nichts zu denken: &quot;Was wir beim Meditieren aber üben, ist, uns nicht mit den Gedanken zu identifizieren und uns nicht von ihnen davontragen zu lassen. Stattdessen wollen wir lernen, sie als neutrale:r Beobachter:in einfach wahrzunehmen – ohne sie zu bewerten und in das Gedankenkarussell einzusteigen.&quot; Auch warnt der Beitrag davor, mit Achtsamkeit negative Gefühle loswerden zu wollen: &quot;In der Meditation dürfen alle Gefühle und Gedanken da sein, auch die unangenehmen. Wir nehmen sie wahr und lassen sie dann ziehen. Langfristig hat das bei den meisten Menschen durchaus zur Folge, dass sie insgesamt gelassener werden und mit den Widrigkeiten des alltäglichen Lebens entspannter umgehen können.&quot; Die Bedeutung der Langfristigkeit wird auch deutlich, wenn es darum geht, wie oft man am besten meditiert. Nur ab und zu die Stille zu suchen, mag schön sein, hat aber oft wenig dauerhafte Effekte. &quot;Jeden Tag fünf Minuten in die Stille zu gehen ist viel effektiver, als nur einmal die Woche, dafür aber eine Stunde zu meditieren. Unser Gehirn braucht die tägliche Wiederholung, um die Achtsamkeitspraxis als Gewohnheit abzuspeichern&quot;, rät Brigitte. Man darf ruhig ein bisschen darüber meditieren, was fünf Minuten am Tag bewirken, verglichen mit all dem, was wir in den übrigen 23:55 Stunden mit unserem Leben machen. Das soll auch gar nicht nach Oberlehrerin klingen. Aber irgendwie ist es doch so: Die Art und Weise, wie wir unser Leben leben, formt einfach unsere Beziehung zum Leben. Und wenn wir die Zeit abseits vom Kissen weiter Murks machen, dann ist es eben das.<a href="https://www.brigitte.de/gesund/entspannung/3-missverstaendnisse-ueber-meditation---und-wie-es-wirklich-ist-13099134.html new" target="_blank">3 Missverständnisse über Meditation – und wie es wirklich ist, Brigitte.de 28.10.21</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-blick-hinter-typische-meditations-mythen</link>
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<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Gegenwärtigkeit - beim Gehen und in der Stille]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Weitwanderer und Meditationslehrer Ernst Merkinger spricht in einem sehr inspirierenden Interview mit den Niederösterreichischen Nachrichten darüber, wie er bei seinen Wandertouren, aber auch in der Meditation immer wieder der Ursprünglichkeit auf die Spur kommt. &quot;Meditation trägt das Potenzial inne vom Spüren, zum Fühlen, zum gegenwärtigen Sein überzugehen und zu erkennen, was immer da ist – diese wache Präsenz. Sie ist eben durch den Lärm von Geräuschen wie Emotionen oder zumeist destruktiven, analytischen Gedanken, Geschichten, die wir uns erzählen zu sein, identifizieren, verborgen. Das Gute ist, dass diese Qualität des Seins durch ein regelmäßiges Üben möglich ist zu realisieren und uns ein gelassenes Leben ermöglicht – sehr zu empfehlen im Anbetracht der Tatsache, dass wir in solch einer polarisierenden Zeit leben und dadurch schnell mal selbst unbewusst, verstimmt sind. Sozusagen ist Meditation eine Möglichkeit wieder seine Stimmigkeit, seine Mitte zu finden&quot;, erzählt er. Bei seinen Wanderungen erlebt er, wie &quot;die Stille sich mit einer &#039;Wucht&#039; zeigt, die einem selbst ruhig, Still werden lässt&quot; und die Ursprünglichkeit der Natur einen der eigenen Ursprünglichkeit näher bringt. Mich bewegen solche Berichte über existenzielle Berührungen mit dem Leben immer sehr. Vielleicht gerade, weil wir dieser existenziellen Dimension im meist geregelten Alltag oft genug ausweichen.<br><a href="https://www.noen.at/hallo-mostviertel/merkinger-der-urspruenglichkeit-auf-der-spur-nofb-297708161 new" target="_blank">Der Ursprünglichkeit auf der Spur, Niederösterreichische Nachrichten 27.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wird Home Office zum Abstellgleis?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Waren vor der Pandemie gerade einmal 4 Prozent der Arbeitenden überwiegend oder gänzlich von Zuhause aus tätig, stieg diese Zahl in Lockdown auf 27 Prozent. Für viele Angestellte ist es eine positive Erfahrung, nicht ins Büro zu müssen, weil das lästiges Pendeln spart und nicht wenige auch das Gefühl haben, daheim produktiver zu sein. Ein wunder Punkt ist allerdings, dass die Kommunikation mit Kollegen und Chefs leidet, denn die Erfahrungen zeigen: Wo all die kleinen Gesprächsgelegenheiten zwischendurch wegfallen, sind viele Arbeitnehmer nicht mehr über alles informiert, was im Unternehmen los ist. Experten gehen deshalb davon aus, dass ein bis zwei Tage in der Woche im Home Office hilfreich sein können, mehr aber nicht. Bei der Betrachtung der Zufriedenheit der von Daheim Arbeitenden zeigt sich: Vor allem Extrovertierte leiden unter den geringer werdenden persönlichen Kontakten, Introvertierte hingegen fühlen sich damit sehr wohl. In einer Befragung zeigt sich außerdem, dass unter den jungen Arbeitnehmern bis 24 Jahre die Hälfte Sorge hat, die eigene Karriere könne leiden, wenn man nicht im Büro anwesend ist. 40 Prozent glauben, wer am Schreibtisch im Büro anwesend ist, werde von Führungskräften bevorzugt behandelt. Sollten wir eine neue Bürokultur etablieren wollen, die das Home Office sinnvoll integriert, bleibt also noch viel zu tun.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/homeoffice-wer-profitiert-und-wer-leidet-a-c7131c73-b53b-49b0-8ac3-e7f937c6dbc3 new" target="_blank">Wer profitiert – und wer leidet?, spiegel.de 26.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst vor Jobverlust durch Digitalisierung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht wenige Menschen fürchten, dass die Digitalisierung ihren Job bedroht. In einer Repräsentativbefragung des Beratungsunternehmens EY bekundeten 12 Prozent der Angestellten diese Befürchtung. Das mag wenig klingen, doch je nach Branche ist die gefühlte Bedrohung schon recht deutlich ausgeprägt. In der Automobilindustrie etwa haben 19 Prozent der Befragten Angst, durch Maschinen ersetzt zu werden, im Maschinen- und Anlagenbau sind es 17 Prozent. Weit geringere Befürchtungen haben Beschäftigte im Gesundheitsbereich, wo nur 8 Prozent glauben, durch die Digitalisierung überflüssig werden zu können. Jede dritte befragte Person hat bereits erlebt, dass zumindest Teile der eigenen Arbeit digitalisiert wurden, in der Banken-, Immobilien- und Versicherungsbranche sogar 46 Prozent.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2021-10/jobstudie-2021-ey-arbeitsplatz-verlust-digitalisierung-sorgen-arbeitswelt new" target="_blank">Jeder Achte fürchtet wegen Digitalisierung um Arbeitsplatz, zeit.de 25.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Pandemie und die Psyche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die psychologischen Folgen der Pandemie geraten immer mehr in den Blick. Einerseits zeigen verschiedene Studien, wie sehr die Gesamtbevölkerung psychisch in den vergangenen eineinhalb Jahren gelitten hat. Gleichzeitig zeigen sich im Kontext von Covid-Erkrankungen immer wieder psychische Folgen. Erste Studien legen nahe, dass Menschen, die eine Erkrankung durchgemacht haben, öfter in den Monaten danach Angststörungen oder Depressionen entwickeln als jene, die andere Erkrankungen wie eine Grippe durchmachen. Corona scheint also eine Wirkung auf die Psyche zu haben, wenngleich Wissenschaftler noch nicht genau wissen, warum. Die Folgen auf das Gehirn werden gerade erst erforscht und es gibt verschiedene Anhaltspunkte, dass die durch das Virus hervorgerufenen entzündlichen Prozesse hier eine Rolle spielen. Andererseits scheint es auch so zu sein, dass Menschen, die bereits psychische Probleme haben, häufiger an Covid erkranken als psychisch Gesunde. Die Lage ist also einigermaßen komplex und bedarf weiterer Forschung. Nicht zu leugnen ist aber, dass der Psyche im Kontext der Pandemie deutlich mehr Beachtung geschenkt werden sollte, als das bisher der Fall war. Nur die körperliche Gesundheit der Bevölkerung mit Maßnahmen zu adressieren, greift zu kurz. Die Psychosomatik weiß das schon lange ...<br><a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2021-10/long-covid-corona-spaetfolgen-psychologie-depression-angststoerung-panikattacken/komplettansicht new" target="_blank">Erst kam Covid, dann die Depression, zeit.de 22.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Nov 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Universitäten die Moral prägen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es darum geht, Einstellungen zu prägen, scheinen Universitäten hier eine ebenso große Wirkungskraft zu haben wie beispielsweise starke religiöse Einstellungen. Eine Studie aus Kanada mit einer Längsschnittbetrachtung über zehn Jahre bestätigt, dass die Uniausbildung Menschen abstrakter nachdenken und sich an universalistischeren Prinzipien ausrichten lässt. Vorurteile verringern sich und das Einfühlungsvermögen in andere wird gestärkt. Unter dem Strich neigen Akademiker zu einer progressiveren Sicht auf moralische Fragen als der Rest der Bevölkerung. Die Studie spricht laut FAZ von einem &quot;moralischen Absolutismus&quot;, der konservativen Werten und gesellschaftlicher Stabilität die Fähigkeit zu Anpassung und Änderungsbereitschaft entgegensetzt. Ein wunder Punkt: Der akademische Konsens führe leicht dazu, diese Änderungsbereitschaft zwar von anderen zu erwarten, aber nicht unbedingt auch auf die eigene Perspektive anzuwenden.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/die-universitaet-als-moralische-anstalt-17586394.html new" target="_blank">Die Universität als moralische Anstalt, FAZ 22.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Klimaangst nicht runterspielen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor kurzem habe ich mit der Identity Foundation eine <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?entry" target="_blank">Studie zu Zukunftsperspektiven</a> abgeschlossen, in der mich vor allem die düsteren Aussichten, die die junge Generation im Hinblick auf die Klimakrise entwickelt, betroffen gemacht haben. Für viele junge Menschen steht heute tatsächlich in Frage, ob sie eine wirkliche Zukunft auf diesem Planeten haben werden. In einer englischen Studie mit 10.000 Befragten im Alter unter 25 Jahren glaubte die Hälfte, dass die Menschheit dem Untergang geweiht sei. Manche sprechen schon von Klimaangst, ein Begriff, den vor allem Aktivisten eher kritisch sehen. In der taz sagt etwa die Psychotherapeutin und Aktivistin Lea Dohm: &quot;Dieser Begriff verkürzt das Thema, weil er das Grundproblem, nämlich die Klimakrise, pathologisiert und die damit verbundenen Sorgen als „hysterisch“ abstuft. Als müssten nur diese Sorgen behandelt werden und dann würde es schon irgendwie weitergehen. Das stimmt aber nicht. Angst verbunden mit der Klimakrise ist eine gesunde und normale Reaktion auf eine reale Bedrohung.&quot; Deshalb ist Dohm auch der Ansicht, dass der beste Weg zur Reduzierung dieser Angst endlich ein beherztes Handeln im Hinblick auf die Emissionsreduzierung wäre. Sie sieht gerade diese Angst als Treiber für viele Menschen, sich selbst einzusetzen, zu demonstrieren und ihr Verhalten zu ändern. Doch stehe gleichermaßen die Gefahr im Raum, dass Menschen sich aufgrund der empfundenen Machtlosigkeit und der Größe der Herausforderung zurückziehen könnten, was der Demokratie, die ja auf Partizipation beruhe, schade. In der Studie der Identity Foundation sind diese Rückzugstendenzen durchaus bereits erkennbar. Eine große Mehrheit hat das Vertrauen in von der Politik angestoßene Lösungen bereits verloren. Allerdings engagiert sich auch etwa ein Drittel der Bevölkerung für Verbesserungen, beispielsweise durch Veränderungen im eigenen Verhalten.<br><a href="https://taz.de/Psychotherapeutin-ueber-Klimaangst/!5809938/ new" target="_blank">„Eine gesunde und normale Reaktion“, taz 22.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[New Work kommt nur bei einer Minderheit an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Agil Arbeiten, mehr Flexibilität im Berufsalltag und flache Hierarchien - unter dem Begriff New Work sind diese Themen vor allem bei Beratern und hippen Start-ups nicht mehr wegzudenken. Die breite Masse der Erwerbstätigen kann sich indes unter dieser neuen Arbeit nicht wirklich etwas vorstellen. Eine Umfage des Recruiting-Unternehmens Softgarden zeigt: Etwa 40 Prozent derer, die auf Stellensuche sind, können mit dem Begriff nichts anfangen. Unter Akademikern ist er jedem Dritten fremd, unter Nichtakademikern sogar fast jedem Zweiten. Drei Viertel der Personaler sind der Ansicht, dass New Work nach der Pandemie eine noch größere Rolle im Recruiting spielen werde, unter den Bewerbern glauben das indes nur 40 Prozent. Jobsuchende sind vielleicht etwas simpler gestrickt und pragmatischer. So suchten im Sommer etwa 70 Prozent der Bewerber nach Arbeitsangeboten, die ortsunabhängig sind. Doch diesem Wunsch tragen nur etwa 23 Prozent der gegenwärtigen Stellenangebote auch Rechnung.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/agile-arbeit-new-work-kenn-ich-nicht-a-b524cbbc-b236-487b-86bf-1998b248a883 new" target="_blank">New Work? Kenn ich nicht!, spiegel.de 21.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Energiepreise führen zu ungewollten &quot;Fastenkuren&quot;]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer in diesen Tagen an der Tankstelle vorfährt, reibt sich die Augen, denn die Spritpreise kennen nur eine Richtung - weiter nach oben. Ein Drittel der Bevölkerung kann dies mit einem Schulterzucken hinnehmen, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt. 44 Prozent rechnen damit, sich künftig etwas einschränken zu müssen, um mit den Energiepreisen zurechtzukommen, 23 Prozent rechnen sogar mit deutlichen Einschnitten. Vor allem die niedrigeren Einkommensgruppen trifft die Situation hart. Bei Haushalten mit einem Nettoeinkommen bis zu 1.500 Euro rechnen 42 Prozent damit, den Gürtel deutlich enger schnallen zu müssen, bei jenen mit einem Einkommen zwischen 1.500 und 3.000 Euro ist es ein Drittel. Wo die Menschen sparen, ist sehr unterschiedlich. Wichtigster Punkt ist mit 31 Prozent die Versorgung mit Lebensmitteln, gefolgt von sparsamerem Heizen und geringerem Wasserverbrauch (24 Prozent) und geringerem Stromverbrauch (18 Prozent). Über weniger Autofahrten denken 20 Prozent nach. Aber auch Freizeitaktivitäten (17 Prozent), Reisen (12 Prozent) und Kleidung (11 Prozent) stehen zur Disposition. Für gut jeden Zehnten, der sich durch die Energiepreise stark getroffen fühlt, stehen Einschränkungen in allen Lebensbereichen an. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article234505682/Steigende-Energiepreise-23-Prozent-muessen-sich-stark-einschraenken.html new" target="_blank">Teil der Deutschen will bei steigenden Energiepreisen am Essen sparen, welt.de 19.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 01 Nov 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gesunde Ernährung? In Deutschland eher Fehlanzeige ...]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie wichtig gesunde Ernährung ist, ist allseits bekannt. Und die Politik müht sich ja auch irgendwie, schädliche Nahrungsmittel von uns möglichst fernzuhalten. Allerdings scheinen diese Bemühungen nur mäßig zu sein, wie eine Studie der LMU München und des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie nahelegt. Die Wissenschaftler untersuchten 43 Länder im Hinblick auf den sogenannten Food Environment Policy Index (Food-EPI). Der Index bildet die politischen Rahmenbedingungen im Hinblick auf Ernährung ab. In den 13 Bereichen mit insgesamt 47 Indikatoren, die der Index umfasst, hat Deutschland der Studie zufolge nur in zwei Bereichen kein schlechtes Ergebnis. Wie drängend hier bessere Bemühungen wären, zeigen andere Zahlen. Nach Angaben der Wissenschaftler sind 15 Prozent aller Todesfälle und mehr als 17 Milliarden Euro Gesundheitskosten pro Jahr mit unausgewogenen Ernährungsmustern verbunden. Mehr als ein Viertel der Deutschen habe starkes Übergewicht, rund zehn Prozent seien an Diabetes mellitus erkrankt. Es gibt also noch viel zu tun.<br><a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2021-10/food-epi-deutschland-ernaehrungspolitik-mangelhaft-studie-adipositas-diabetes new" target="_blank">Studie bescheinigt Deutschland mangelhafte Ernährungspolitik, zeit.de 19.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Depressionen gleichen einer Pandemie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Kontext der &quot;Aktionswoche Seelische Gesundheit&quot; hat der Freitag dem Thema Depressionen einen Artikel gewidmet, der auf die pandemischen Ausmaße dieser Krankheit eingeht. Vielerorts haben sich  bereits besorgte Psychologen zu Wort gemeldet, die darauf verweisen, dass die Lockdown-Beschränkungen und viele Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie die Zahl psychischer Erkrankungen haben ansteigen lassen. Unabhängig davon sind die Zahlen ohnehin schon enorm. Der Wissenschaftsjournalist Wolfgang C. Goede macht folgende Rechnung auf: &quot;In Deutschland stehen gut 4 Millionen dauerhaft Depressionskranken insgesamt 4,3 Millionen Covid-Infizierte gegenüber, von denen über 4 Millionen wieder genesen sind (Statista 10/2021). 94.000 Corona-Todesfälle vergleichen sich mit jährlich 9.000 Suiziden. Grund dafür sind meist Depressionen.&quot; Und er fragt kritisch: &quot;Warum wird die kritische Mentalgesundheit nicht zum Gesundheitsrisiko ersten Ranges erklärt? Warum hat die Weltgesundheitsorganisation WHO, zusammen mit EU-Gesundheitsautoritäten und den nationalen Gesundheitsministern, nicht den Welt-Seelen-Notstand  ausgerufen? Die mentale Pandemie!&quot; Eine Antwort liefert er auch: &quot;Seelenschwäche schmeckt der Leistungs-, Wachstums-, Ego-Gesellschaft nicht. Sie ist ein Bremsblock, ein Malus, anrüchiger als dereinst Pest und Cholera – in Schule, Arbeit, Politik. &quot;<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-pandemie-ueber-die-man-lieber-schweigt new" target="_blank">Die Pandemie, über die man lieber schweigt, Freitag 41/2021</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Viel Schlaf muss nicht gut sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Rückkehr ins Büro müssen gegenwärtig viele Menschen ihr in den letzten Monaten lieb gewonnenen Routinen wieder ändern. Das Home Office hat es vielen Berufstätigen ermöglicht, aufgrund der wegfallenden Pendelei zum Arbeitsplatz morgens länger zu schlafen. Insgesamt hatten im Lockdown 64 Prozent der Deutschen ihre Schlafgewohnheiten verändert. Der Schlaf war in dieser Zeit nicht immer erholsam. Denn während den Hochzeiten der Pandemie hatte mehr als die Hälfte der Menschen Probleme mit dem Einschlafen und wachte morgens wie gerädert auf. Grund dafür waren Sorgen oder auch die Tatsache, dass wenig Abwechslung und Bewegung nicht zur wünschenswerten Bettschwere führten. Mit dem Abklingen der Pandemie regulierte sich allerdings bei vielen die Schlafqualität wieder. Bis jene, die nun wieder früher aus den Federn müssen, wieder zu ihrem alten Schlafrhythmus finden, könnte es hingegen ein bisschen länger dauern.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/folgen-von-corona-fuer-den-biorhythmus-mehr-schlaf-heisst-nicht-besserer-schlaf/27705518.html new" target="_blank">„Mehr Schlaf heißt nicht besserer Schlaf“, WiWo 15.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer Energy Drinks konsumiert, fährt riskanter Auto]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es klingt fast wie ein Klischee, wenn sich ein Zusammenhang zeigt zwischen dem Genuss von Energy Drinks und einer riskanten Fahrweise beim Autofahren. Aber genau diesen Zusammenhang legt eine Studie aus Estland dar, die die Daten von 800 Autofahrenden auswertete. Mit Fragebögen wurden Ernährungs- und Lebensgewohnheiten erfasst. Die Wissenschaftler erfassten außerdem Faktoren wie Impulsivität und Aggressivität. Zusätzlich wurden Blut- und Gentests durchgeführt. Und letztlich alle Daten mit den Datenbanken von Polizei und Versicherungen verknüpft. Das Ergebnis: Menschen, die anstrengenden sportlichen Aktivitäten nachgehen, gerne Junkfood essen oder Alkohol drinken oder eben Energy Drinks konsumieren, neigen zu einem riskanteren Verhalten im Straßenverkehr. Ein konkretes Beispiel: Wer mindestens einmal pro Woche einen Energy Drink zu sich nimmt, neigt doppelt so oft zur Überschreitung von Tempolimits wie Menschen, die solche aufputschenden Getränke seltener konsumieren. <a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/wer-ungesund-lebt-faehrt-auch-riskanter-auto-13375428 new" target="_blank">Wer ungesund lebt, fährt auch riskanter Auto, Forschung &amp; Wissen 12.10.21</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehrere Monate Meditation senken Stress nachhaltig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studien zur Wirkung von Meditation bringen oft ein grundsätzliches Problem mit sich, denn die Wirkung der Übung wird meist durch Fragebögen erfasst. Da die Probanden wissen, dass sie meditiert haben, und auch, dass dies den Stress senken kann, ist es durchaus möglich, dass dieser Kontext ihr Antwortverhalten beeinflusst. Studienergebnisse können dann eventuell zu positive Wirkungen dokumentieren. Im Rahmen des ReSource-Projekts des Max-Planck-Instituts wurden bei den Teilnehmenden eines neun Monate dauernden Mentaltrainings aus diesem Grund die Cortisolwerte im Haar gemessen. Dabei zeigte sich: In den ersten drei Monaten sank der Cortisolspiegel langsam, nach sechs Monaten sogar insgesamt signifikant, im Schnitt um 25 Prozent. In den drei folgenden Monaten blieb er auf niedrigem Niveau. Die Wissenschaftlerinnen interpretieren diese Ergebnisse so, dass es durchaus mehrerer Monate Übungspraxis bedarf, damit Meditation wirklich eine den Stress mindernde Wirkung entfaltet.<br><a href="https://nachrichten.idw-online.de/2021/10/07/haaranalysen-zeigen-meditationstraining-verringert-langzeitstress/?groupcolor" target="_blank">Haaranalysen zeigen: Meditationstraining verringert Langzeitstress, idw 7.10.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehrere-monate-meditation-senken-stress-nachhaltig</link>
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<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zukunft? 90 Prozent der Deutschen fürchten drastische Veränderungen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwei Drittel der Deutschen blicken ängstlich auf die gesellschaftliche Zukunft. Mangelndes Vertrauen in Staat und Institutionen sowie die Angst vor gesellschaftlicher Spaltung forcieren den Rückzug in private Nischen. Es wächst aber auch die Bereitschaft, allein oder mit Gleichgesinnten für eine lebenswerte Zukunft tätig zu werden. Das sind zentrale Erkenntnisse einer repräsentativen und tiefenpsychologischen Untersuchung des Kölner rheingold instituts in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Stiftung für Philosophie Identity Foundation in Düsseldorf. Durch die Allgegenwart schwerer Krisen ist die Bevölkerung verunsichert, das Vertrauen in eine bessere Zukunft ist fundamental erschüttert: Die Mehrheit der Deutschen befindet sich in einem &quot;No- Future&quot;-Modus. Gesellschaftlichen Herausforderungen und anstehenden Umbrüchen begegnet eine Mehrheit mit einer resignativen Grundhaltung. Sie glaubt nicht daran, dass die großen Probleme unserer Zeit gelöst werden könnent. Das Vertrauen, dass Staat, Politik, Institutionen und Parteien die Krisen lösen können, ist erodiert: Nur 26 Prozent stimmt das Wirken von Politik und Parteien optimistisch für die Zukunft. Die Wahrnehmung einer gesellschaftlichen Mehrheit: &quot;Deutschland steht vor einem Niedergang&quot; (61 Prozent). Allerdings gibt es auch Lichtblicke. In einzelnen Subkulturen zeigt sich ine Aufbruchsstimmung. Rund ein Drittel der Befragten engagiert sich für ökologischere Verhaltensweisen, reduziert den eigenen Konsum oder bringt sich in soziale Initiativen ein. &quot;Die Aussichtslosigkeit, die viele Menschen empfinden und das mehrheitlich beklagte politische Versagen haben wir bereits in früheren unserer Studien festgestellt&quot;, sagt Paul J. Kohtes, Gründer der Philosophie- Stiftung Identity Foundation. &quot;Womöglich stehen wir vor einem sehr grundsätzlichen gesellschaftlichen Perspektivwechsel und die Idee institutioneller Lösungen von oben ist ein Auslaufmodell. Interessant ist, dass inzwischen ein Drittel der Bevölkerung im Spirituellen Ermutigung findet, nicht als Weltflucht, sondern als Antrieb, sich dem Leben und seinen Herausforderungen tatkräftig zuzuwenden&quot;, so Kohtes.<br><a href="http://www.identity-foundation.de/zukunft/Zukunftsstudie_Oktober_2021.pdf new" target="_blank">Pressemitteilung der Identity Foundation</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zukunft-90-prozent-der-deutschen-fürchten-drastische-veränderungen</link>
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<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehr Menschen suchen nach Jobs im Home Office]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen scheinen Geschmack daran gefunden zu haben, von Zuhause aus zu arbeiten. Seit die pandemiebedingte Pflicht zum Home Office ausgelaufen ist, verbucht die Jobplattform Indeed bei den Stellensuchen eine erhöhte Nachfrage nach Arbeitsverhältnissen, die das Arbeiten von Daheim zulassen. Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie seien diese Anfragen um 120 Prozentpunkte gestiegen. Insgesamt machen diese Suchen allerdings nur 1,5 Prozent aller Stellensuchen aus. Auch auf Arbeitgeberseite hat sich einiges getan. Sahen vor der Pandemie nur 4,6 Prozent der Stellenanzeigen Home Office vor, waren es im August diesen Jahres schon 9,7 Prozent.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/arbeitsleben/home-office-suchen-nach-remote-jobs-haben-sich-mehr-als-verdoppelt-a/ new" target="_blank">Seit Aufhebung der Homeoffice-Pflicht: Suchanfragen nach remote Jobs haben sich mehr als verdoppelt, Business Insider 15.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Home Office schadet weder der Produktivität noch dem Commitment]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vielen Arbeitgebern ist es immer noch unheimlich, wenn ihre Mitarbeiter zu lange im Home Office verbringen. Sie befürchten, dass unter der physischen Abwesenheit die Verbundenheit mit dem Unternehmen und auch die Produktivität leiden. Zwei Studien geben hier Entwarnung. Einer Studie vor der Pandemie zufolge etwa spürten 50 Prozent der seinerzeit von Zuhause aus Tätigen eine gute Work-Life-Balance und waren zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen, während die andere Hälfte die Heimarbeit als schwierig empfand. Ausschlaggebend für die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden waren hier aber vor allem als fair wahrgenommene Arbeitsbeziehungen. Angestellte im Home Office bejahten insgesamt öfter Fragen, die auf eine positive Identifikation mit dem Arbeitgeber schließen lassen, als jene, die permanent im Büro arbeiteten. Eine Befragung von Führungskräften zur Produktivität im Home Office während der Pandemie wiederum zeigt: Nur in den wenigsten Fällen verschlechterte sich die Produktivität der Mitarbeiter, bei der Hälfte blieb sie gleich und 30 Prozent der von Daheim Arbeitenden waren dort sogar produktiver. Es spricht also viel fürs Home Office - wenn das Arbeitsklima insgesamt stimmt.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/neue-studie-sorgt-das-homeoffice-fuer-weniger-engagement-17583108.html" target="_blank">Sorgt das Homeoffice für weniger Engagement? FAZ 13.10.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Oct 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Schlafmangel geht auf die mentale Fitness]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Politische Verhandlungsmarathons oder Meetings bis in die Nacht sind für Politiker und Führungskräfte keine Seltenheit. Doch der Schlafmangel geht auf die kognitive Leistungsfähigkeit. &quot;eder kann mal eine schlechte Nacht haben oder auch eine Woche zu wenig Schlaf bekommen, aber wer regelmäßig weniger als sechs Stunden schläft, der ist mental nicht so aktiv und fit. Deshalb denke und hoffe ich, dass Spitzenpolitiker und -managerinnen, wenn sie beispielsweise von A nach B gefahren werden, mal ein paar Minuten die Augen zu machen. Schon ein Power-Nap von wenigen Minuten kann für die nächsten drei bis vier Stunden wieder sehr wach machen&quot;, erklärt der Schlafforscher Prof. Dr. med. Ingo Fietze ist in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Seiner Erfahrung nach gibt es auch keine wirklichen Tricks, um längerfristig mit weniger Schlaf, als man rein physiologisch braucht (und das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich) auszukommen. &quot;Einzig mit Adrenalin im Blut und starkem Willen kann man ein Schlafdefizit auch mal überlisten. Je öfter man dies macht, desto trainierter ist man darauf. Ein Training, dauerhaft mit möglichst wenig Schlaf auszukommen, gibt es nicht und ist auch nicht sinnvoll&quot;, so Fietze. Er hat indes einen anderen Tipp parat: &quot;Zulassen, dass einem die Augen zufallen, wenn man schläfrig wird, das sogenannte Power-Nap. Wer das kann, der hat schon viel gewonnen. Das kann man auch am Schreibtisch machen – auch, wenn es womöglich manchen zu peinlich ist.&quot;<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/schlafmanagement-von-fuehrungskraeften-4-stunden-schlaf-warum-durchwachte-naechte-gefaehrlich-sind-/27674518.html new" target="_blank">4-Stunden-Schlaf: Warum durchwachte Nächte gefährlich sind, WiWo 11.10.2021</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schlafmangel-geht-auf-die-mentale-fitness</link>
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<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was unsere Veränderungs-Resistenz triggert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ob Belohnungen für wünschenswertes Verhalten oder Strafen für unerwünschtes - Menschen zu Verhaltensänderungen zu bewegen, ist ein herausforderndes Unterfangen. Das zeigt eine Studie der Queen Mary University of London, die die Daten zu 65 entsprechenden Versuchen auswertete. In einem Versuch sollten Staatsbedienstete mit kleinen Goodies wie Wellness-Gutscheinen zu mehr Sport animiert werden. Am Ende der Studie zeigte sich allerdings, dass sich die Probanden genau so wenig sportlich betätigt hatten wie die Kontrollgruppe. Eine Universität verbot den Verkauf von Wasserflaschen, um Müll zu reduzieren, und rüstete ihre Wasserspender so um, dass die Studierenden dort eigene Trinkflaschen auffüllen konnten. Die dachten jedoch nicht im Traum daran und griffen am Campus-Kiosk nun zu ungesunden, abgefüllten Softdrinks. In einem weiteren Experiment erhielten Probanden Vitaminpillen. Das wirkte wie ein Freibrief, denn sie bewegten sich weniger und ernährten sich ungesünder als die Kontrollgruppe, da sie sich auf der sicheren Seite wähnten. Die Untersuchungen zeigen eindrücklich, wie wenig sich Verhaltensweisen anscheinend durch äußere Maßnahmen ändern lassen.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/41543-jetzt-erst-recht-nicht.html new" target="_blank">Jetzt erst recht nicht!, Psychologie heute 8.10.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-unsere-veränderungs-resistenz-triggert</link>
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<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit ganz ohne Office]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Unternehmen ganz ohne Büros? Wie das geht, erforscht der Hamburger Unternehmer Willms Buhse bereits seit einigen Jahren. Als Strategieberater beschäftigt er seit jeher einen großen Stab freier Mitarbeiter neben festangestellten und Home Office wie auch virtuelles Arbeiten prägten bereits den Firmenalltag. Mit der Zeit verlagerte sich die Arbeit zusehends ins Virtuelle, weil die Mitarbeiter die Flexibilität schätzen und die, die zuvor ins Büro kamen, froh waren, weniger pendeln zu müssen. Für Buhse war ausschlaggebend, dass das Büro als fester Ort seine Teams nicht kreativer machte. Deshalb konzentrierte er seine Energie darauf, die Strukturen der Zusammenarbeit selbst besser zu durchdenken. So gibt es in seiner Strategieberatung inzwischen neben den formellen inhaltlichen Arbeits-Meetings auch Coffee-Update und sogar virtuelle Cocktail-Parties. Gleichzeitig sind alle Mitarbeitenden auch in ihrer persönlichen Abstimmung gefragt und leisten ihren Beitrag dazu, dass die Abläufe im Ganzen funktionieren. Als Buhse sein Experiment begann, hatte er 30 feste und freie Beschäftigte, heute sind es 140. Sein Fazit: Flexibles Arbeiten funktioniert hervorragend, wenn alle sich dem großen Ganzen verpflichtet fühlen.<a href="https://www.welt.de/regionales/hamburg/article234128518/Homeoffice-oder-Buero-Dieser-Unternehmer-hat-sich-fuer-die-radikale-Loesung-entschieden.html new" target="_blank">Dieser Unternehmer hat sich für die radikale Lösung entschieden, welt.de 1.10.21</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Oct 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sinnstiftende Gespräche mit Fremden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kommt man mit fremden Menschen ins Gespräch, tastet man sich gerne vorsichtig voran. Eine tiefgründige Frage zu stellen, fühlt sich für die meisten Menschen als zu persönlich an und deshalb belassen sie es im Dialog mit Unbekannten gerne beim Smalltalk. Eine amerikanische Studie legt nun nahe, dass wir vielleicht im Kontakt mit Fremden etwas mutiger sein sollten, da uns sonst unerwartete Inspirationen entgehen. Die Wissenschaftler führten mit insgesamt 1.800 Proband.innen Experimente durch, bei denen einander Fremde sich mal über typische Smalltalk-Themen wie das Wetter unterhalten sollten oder gemeinsam tiefergründigen Fragen nachgingen, beispielsweise &quot;Wofür sind Sie im Leben am Dankbarsten?&quot;. Die Studienteilnehmenden, die tiefgründige Gespräche führen sollten, empfanden die Aufgabe zunächst als eher unangenehm, auch, weil sie befürchteten, ihrem Gegenüber vielleicht zu nahe zu treten. Insgesamt überschätzte ein Großteil der Mitwirkenden, wie unangenehm ein sehr persönlicher Dialog sein könnte, und unterschätzte gleichzeitig, wie verbunden sie sich mit ihrem Gegenüber fühlen könnten und wie glücklich sie sich im Anschluss an das Gespräch fühlen würden. Das Fazit der Wissenschaftler: Tiefschürfende Gespräche machen glücklich - und wir sollten sie öfter führen, auch mit uns Unbekannten.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/kommunikation-tiefgruendige-gespraeche-mit-fremden-tun-gut/1931497 new" target="_blank">Menschen führen gerne tief gehende Gespräche mit Fremden, spektrum.de 30.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Alleine produktiver als in der Herde]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Durch das pandemiebedingte virtuelle Arbeiten ergeben sich auch neue Erkenntnisse im Hinblick auf unsere Produktivität. Eine amerikanische Studie hat das Arbeitsverhalten von knapp 200 Mitarbeitern mehrerer Teams untersucht und dabei interessante Entwicklungen festgestellt. So stellten die Wissenschaftler eine Entflechtung der individuellen Arbeitszeiten fest. Virtuell Arbeitende verbrachten etwa 60 Prozent ihrer Arbeitszeit zur im Unternehmen üblichen Arbeitszeit mit ihrem Team, wobei es die größten Teamüberschneidungen zwischen 10 und 11 Uhr und 15 und 16 Uhr gab. Die restlichen 40 Prozent der Arbeitszeit verbrachten einige Mitarbeiter auch außerhalb der Kernarbeitszeit, beispielsweise in der Nacht. Hier zeigte sich, dass gerade diese Randstunden besonders produktiv verbracht wurden, wahrscheinlich, weil die Arbeitenden keinen Störungen von außen, und sei es durch die Mitglieder des eigenen Teams, ausgesetzt waren. Die Wissenschaftler sehen ihre Studie als Anregung, unser Verständnis von Arbeitszeiten zu überdenken. Dabei gelte es, die positiven wie auch die negativen Effekte üblicher Arbeitstage in den Blick zu nehmen. Denn gemeinsam zu arbeiten, kann produktiv sein, wenn es um den Gedankenaustausch geht. Es kann aber auch stören, wenn man eigentlich Phasen längerer Konzentration ohne Unterbrechung bräuchte. Und diese könnte man ja auch am Tage schaffen.<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/selbstmanagement/homeoffice-in-remote-teams-ist-immer-jemand-online-a-db27b3da-0002-0001-0000-000179057691 new" target="_blank">In Remote-Teams ist immer jemand online, HBM 28.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bei Beziehungen ist weniger nicht immer mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat viele Lebensstile entschlackt. Wo sich das Privatleben durch Lockdowns und Beschränkungen für viele über Monate vor allem auf die eigene Kernfamilie und vielleicht einige wenige ausgewählte Freundschaften beschränkte, fragen sich viele nun, wo das gesellschaftliche Leben langsam wieder hochfährt, wie viele soziale Kontakte man eigentlich wirklich braucht. Bekannte, die man schon früher eher selten traf, hat man vielleicht längst vergessen. Aber auch in den sozialen Netzwerken schaut man vielleicht nun genauer hin, mit welchen Followern man eigentlich wirklich im Austausch stehen sollte. Das Philosophie Magazin geht in einem Artikel einem vor allem unter Menschen um die 30 verbreiteten Phänomen nach, soziale Kontakte deutlich zu reduzieren. Vielen geht es dabei nicht nur darum, weniger Ablenkungen ausgesetzt zu sein. Oft spielt auch die knallharte Frage &quot;Bringt mir die Beziehung zu diesem Menschen etwas?&quot; eine Rolle. Das reduziert menschliche Beziehung leicht auf eine reine Nutzenkomponente. Und zwar eine, die viele vielleicht nicht bis ins Detail durchdenken. Denn der Artikel geht auch darauf ein, wie gerade flüchtige Kontakte, die vielleicht nicht tief gehen, aber neue Impulse und Abwechslung in unser Leben bringen, das Salz in der Suppe sind. Beschränken wir uns nur auf jene Menschen, mit denen wir richtig eng sind, wird unser Leben leicht eintönig und wir kreieren uns unsere gemütliche Blase. Das Fazit des Artikels: &quot;Ein Beziehungsminimalismus, insbesondere wenn er nicht nur wenige, sondern auch möglichst ähnliche Sozialkontakte anstrebt, riskiert demnach nicht nur ein marktförmiges Verständnis von Freundschaft zu pflegen, sondern auch in intellektueller Ödnis zu enden.&quot;<br><a href="https://www.philomag.de/artikel/relationship-minimalism-ist-im-sozialleben-weniger-mehr new" target="_blank">Relationship Minimalism: Ist im Sozialleben weniger mehr?, Philosophie Magazin 24.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bei-beziehungen-ist-weniger-nicht-immer-mehr</link>
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<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kann Warten kulturelle Kraft entfalten?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Zug hat Verspätung, an der Supermarktkasse ist eine lange Schlange, im Feierabendverkehr steht man im Stau - wohl jede.r kennt diese erzwungenen Wartesituationen, in denen man sich meist über den damit verbundenen Zeitverlust ärgert. Unser Alltag ist so durchfunktionalisiert, dass wir diesen Phasen des Dazwischens oft wenig Aufmerksamkeit schenken und sie vor allem als Störung unserer eigentlichen Pläne erfahren. Oder wir versuchen, aus der Not eine Tugend zu machen, und füllen das uns aufgezwungene Warten mit anderen Tätigkeiten, lesen auf dem Smartphone vielleicht ein paar Nachrichten oder schauen, was auf Facebook gerade los ist. Es gibt jedoch auch andere Perspektiven. &quot;Vom philosophischen Standpunkt aus lässt sich indes ­fragen, ob es immer richtig ist, das Warten angenehm zu gestalten. Martin Heidegger etwa war der Ansicht, dass die aus dem Warten resultierende Langeweile eine Grundstimmung zu wecken vermag, die dem Menschen sein Menschsein näherbringt, da sie zur Reflexion über das Dasein anregt. Das mag im Hinblick auf die meisten Alltagssituationen unrealistisch klingen, vielleicht lohnt es sich aber, Wartezeit probeweise einfach mal in ihrer vermeintlichen Leere zu belassen&quot;, sagt etwa der Soziologe Andreas Göttlich in einem Interview mit Psychologie heute. Mit etwas Neugier kann Warten sogar unser Denken in neue Richtungen lenken und unseren Blick auf das Leben konstruktiv verändern. Göttlich etwa meint: &quot;Wartezeit als „leere Zeit“ zu akzeptieren bedeutet, sich aus dem pragmatischen Kontext, also dem erforderlichen praktischen, nützlichen Handeln unserer Alltagspläne auszuklinken, die uns ja von einem Termin zum anderen treiben. Das kann zu dem führen, was Adorno den sabbatischen Blick nannte: Die Dinge der Umgebung werden nicht mehr im Hinblick auf ihren praktischen Verwendungszweck, sondern auf ihren ästhetischen Wert hin betrachtet. Man entdeckt Schönes, wo man bislang nur Zweckhaftes sah. So kann Warten zum Zeitfenster für eine veränderte Wirklichkeitswahrnehmung werden. Das Zurückstellen pragmatischer Alltagsmotive eröffnet auch die Möglichkeit, diese zu hinterfragen: Weshalb nehme ich dieses Warten gerade überhaupt auf mich? Ist es das wert? Unreflektierte Wertsetzungen können so unter Umständen zurechtgerückt werden.&quot; Wie warten Sie das nächste Mal?<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/41446-gleich-passierts.html new" target="_blank">Gleich passiert’s!, Psychologie heute 2.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[4-Tage-Woche soll neue Mitarbeiter anlocken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Branchen wie die Gastronomie und Hotellerie haben in der Pandemie nicht nur durch lange Schließungszeiten gelitten. Inzwischen hat sich der Fachkräftemangel in der Branche verstärkt, auch, weil immer weniger Menschen mit den stressigen Arbeitszeiten vorlieb nehmen möchten. Die Hotelkette 25hours startet nun ein Experiment und bietet an zwei Standorten eine freiwillige 4-Tage-Woche an, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Die Angestellten sollen dabei pro Tag neun Stunden arbeiten. &quot;Die Situation in unserer Branche ist mit Blick auf Fachkräfte und Personal kritisch. Wir bekommen kaum noch Bewerbungen für offene Stellen. Seit der Pandemie, sehen wir wirklich große Lücken, nicht nur, wenn es darum geht, qualifizierte Mitarbeiter zu halten, auch wenn es darum geht, neue Mitarbeiter zu finden. Die Vier-Tage-Woche ist also eine Maßnahme zur Bindung, aber auch zum Finden neuer Kollegen. Auch unsere Mitarbeiter haben sich in einer internen Umfrage mehr Freizeit gewünscht&quot;, so Kathrin Gollubits, Director of Human Resources, im Interview mit Capital. Viele der bisherigen Mitarbeiter freuen sich bereits auf das Experiment, so die Personalchefin.<br><a href="https://www.capital.de/karriere/warum-die-hotelkette-25hours-die-4-tage-woche-einfuehrt new" target="_blank">Warum die Hotelkette 25hours die 4-Tage-Woche einführt, capital.de 29.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 08 Oct 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stressfaktor Unsicherheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress auf der Arbeit resultiert nicht allein aus der Flut von Aufgaben, die Berufstätige zu bewältigen haben. In einem Interview mit der Wirtschaftswoche weist der Hirnforscher Achim Peters darauf hin, dass auch die zunehmend erlebte Unsicherheit immer mehr Menschen belastet. &quot;Das Problem ist, dass heute bis in weite Teile der Mittelschicht hinein eine Unsicherheit herrscht, die früher nur in den untersten Schichten aufzufinden war&quot;, sagt er. Psychische Leiden führen zu jährlichen Produktivitätsverlusten von rund 12 Milliarden Euro. &quot;Eine soziale Personalpolitik würde helfen. Unbefristete Verträge geben Sicherheit, die Kernarbeitszeiten sollten eingehalten werden, damit Arbeitnehmer in Bezug auf ihre Freizeit mit der Familie Planungssicherheit haben&quot;, meint Peters. Langjährige Unsicherheit führt nach den Erfahrungen des Hirnforschers letztlich zu toxischem Stress mit massiven gesundheitlichen Auswirkungen. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung seien kaum gestresst. 40 Prozent kommen mit dem Stress gut zurecht, weil sie innerlich Distanz wahren können. Die übrigen 40 Prozent allerdings seien stark gefährdet, denn irgendwann führe das ständige Sich-Aufreiben zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/aus-dem-archiv-stress-im-buero-wenn-sie-wissen-wollen-wie-gestresst-jemand-ist-schauen-sie-auf-den-bauch/24371350.html New" target="_blank">„Wenn Sie wissen wollen, wie gestresst jemand ist, schauen Sie auf den Bauch“, WiWo 29.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation mit Neurofeedback für Unternehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf dem Achtsamkeitsmarkt für Unternehmen zeigt sich ein neuer Player. Fullmind möchte mit einem Neurofeedback-System Firmen das Meditieren ihrer Mitarbeiter schmackhaft machen. Die von Fullmind entwickelten Schulungsprogramme beinhalten Atemübungen, Entspannungsübungen und Meditationsarten wie Konzentrationsmeditation, Achtsamkeitsmediation sowie stille Meditation. Vor allem aber wirbt das Unternehmen damit, dass die Trainingserfolge durch die Neurofeedback-Systeme jederzeit nachvollziehbar seien. Durch anonymes Tracking würden so die Erfolge für das betriebliche Gesundheitsmanagement sichtbar. Irgendwie behagt es mir nicht, wie sehr hier auf eine Technologisierung meditativer Erfahrungen gesetzt wird. Da wird der Mensch leicht zu einer Maschine, die man nur noch ein bisschen optimieren muss, damit sie rund läuft.<br><a href="https://www.fullmind.de new" target="_blank">Webseite von Fullmind</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kreative Durchbrüche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kreativität ist der Schlüssel zu vielem und so wundert es nicht, dass die Wissenschaft immer wieder versucht, ihr Zustandekommen zu entschlüsseln. Eine amerikanische Studie hat sich nun bei Künstlern und Wissenschaftlern auf die Suche nach den entscheidenden Bedingungen für kreative Höhepunkte gemacht. Die Forscher nutzten dafür künstliche Intelligenz und fütterten sie mit unterschiedlichen Daten wie stilistischen Markern und Themensetzungen wie auch Erfolgskriterien, darunter Verkaufspreise für Kunstwerke oder Publikumserfolg. Über diese Kriterien mag man streiten, zumal der Massengeschmack nur wenig über eine originär kreative Leistung aussagt. Die Wissenschaftler fanden in ihren Auswertungen einige Muster, die zu kreativen Durchbrüchen führen könnten. Themenwechsel oder das Ausprobieren von Neuem gingen Kreativschüben häufig voraus. Irgendwann fanden sich dann die über die Zeit gesammelten unterschiedlichen Erfahrungen anscheinend in unerwarteter Kombination wieder und das führte zum Durchbruch. Die retrospektive Betrachtung zeigt auch - die meisten kreativen Hochs dauern nur etwa vier bis fünf Jahre. Was sagen uns solche Studien? Kreativität lässt sich im Nachhinein vielleicht in Teilen nachvollziehen, gezielt &quot;machen&quot; aber kann man sie nicht.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wie-gelangen-kuenstler-kreative-und-wissenschaftler-zum-erfolg-17559711.html" target="_blank">Heiße Phase, FAZ 29.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ist zu viel Freizeit öde?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Haben Sie genügend Freizeit? In der heutigen Zeit des Vielbeschäftigtseins dürfte die Antwort bei vielen eher auf ein Nein hinauslaufen. Verschiedene Studien zeigen, dass die meisten Menschen ein sehr genaues inneres Gespür dafür haben, wie viel freie Zeit ihnen gut tut. In einem Online-Experiment etwa wurden 6.000 Personen befragt, wie glücklich und zufrieden sie einer Viertelstunde, dreieinhalb oder sieben Stunden Freizeit am Tag wären. 15 Minuten waren für den meisten definitiv zu wenig, so wenig Freiraum löste Stress aus. Aber auch die Aussicht auf sieben Stunden war nicht für viele das Richtige. Hier fürchteten sie, sich eher unproduktiv zu fühlen, vor allem, wenn Freizeitgestaltung eher passive Konsumtätigkeiten wie Fernsehen meinte und weniger das Ausüben von interessanten Hobbies. Die Mitte hingegen erwies sich für die meisten als stimmig. In einer anderen Studie hatten Berufstätige ohne Kinder im Schnitt viereinhalb Stunden Freizeit, Menschen mit Kindern eine Stunde weniger. Und das optimale Freizeitfenster lag für die Befragten zwischen zwei und fünf Stunden. Auch sie machte sowohl mehr als auch weniger Freizeit nicht glücklich. Ich finde die Ergebnisse spannend, weil sie zeigen, dass wir anscheinend ein gewisses Eingebundensein in Aktivitäten, die uns nicht gänzlich freistehen, brauchen, um zufrieden zu sein.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/work-life-balance-zu-viel-freizeit-ist-auch-nicht-gut/1924438 new" target="_blank">Zu viel freie Zeit tut auch nicht gut, spektrum.de 25.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Zumutung von Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation setzen viele Menschen gleich mit Entspannung. Für den Zen-Lehrer Paul Kohtes hat sie indes auch viele Ähnlichkeiten mit der Philosophie. Die philosophischen Schulen des Ostens etwa haben schon immer auch die Erfahrungsdimension der Weisheit geschätzt und kultiviert. Im Hinblick auf unsere Lebenswirklichkeit ist Meditation in den Augen von Paul Kohtes durchaus eine Zumutung. In einem Dialog, begleitet von praktischen Übungen, hat er beim Philosophie-Festival phil.cologne dazu eingeladen, dieser Zumutung zu begegnen. Auf der Webseite der von ihm gegründeten Philosophie-Stiftung Identity Foundation kann das <a href="https://www.identity-foundation.de/#PJK2021 new" target="_blank">Video des Vortrages</a> angesehen werden.</p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Selbstverteidigung des Gehirns vor Neuem]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In schnelllebigen Zeiten ist es sehr wichtig, dass Menschen sich immer wieder an neue Lebensvoraussetzungen anpassen. In der Realität zeigt sich jedoch, dass wir Wandel mit einer gewissen Schwerfälligkeit begegnen. &quot;Das unangenehme Gefühl, das uns bei vielem Neuen beschleicht und uns Veränderungen manchmal verweigern lässt, ist ein Schutzmechanismus unseres Gehirns. Weil Neues zu verarbeiten dem Stoffwechsel mehr von unserer begrenzten Energie abverlangt, löst unser Gehirn einen negativen Affekt aus, oder sagen wir der Einfachheit halber: ein schlechtes Gefühl&quot;, erklärt die Psychologin Friederike Bornträger im Deutschlandfunk. Negative Gefühle und innere Abwehr deuten zunächst einmal darauf, dass unser Körper-Geist-System versucht, uns mit möglichst wenig zusätzlichem Energieaufwand durchs Leben zu navigieren. Und die klugen Argumente, die für Veränderung sprechen, setzen sich im Gehirn langsamer durch als das spontane Gefühl von Abwehr. Laut Bornträger können nur Bewusstmachung und Ausprobieren aus dieser Blockade führen. Ihr Rat: &quot;Machen wir uns bewusst, dass das Neue Energie kostet und Energieverbrauch eine Warnung auslöst, die sich schlecht anfühlt. ... Denken ist aber nicht genug. Sammeln wir Erfahrungen mit den neuen Dingen. Probieren wir [sie ]mal eine Weile aus. Dadurch generieren wir Erfahrungsdaten und die erleichtern uns den Umgang mit dem vormals Neuen. Energiewarnungen werden unnötig und die Vernunft, auf die wir zu Recht große Stücke halten, dringt zu uns durch.&quot; <br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/schutzmechanismus-des-gehirns-warum-es-uns-schwerfaellt.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Warum es uns schwerfällt, Neues zu denken, Deutschlandfunk Kultur 23.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-selbstverteidigung-des-gehirns-vor-neuem</link>
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<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Anstupser reichen nicht für eine völlige Kehrtwende]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nudging, das sanfte Verändern von Verhaltensweisen durch gezielte Impulse, ist seit einiger Zeit ein nicht zu unterschätzendes Thema in der Politik. In der Kantine den Salat zugänglicher zu präsentieren als beispielsweise den eher ungesunden Nachtisch, kann bei manchen Menschen tatsächlich zu einer gesünderen Lebensweise führen. Doch diese sanften Anstubser sind kein Allheilmittel. Die - schon längst nicht mehr sanften - Bemühungen zur Erhöhung der Impfquote zeigen das deutlich. Und die Wissenschaft bestätigt das. In Versuchen zeigt sich immer wieder, dass durch ein sanftes Anstoßen vor allem Menschen erreicht werden, die die durch das Nudging intendierten Verhaltensweisen bereits von sich aus in Erwägung gezogen haben. Der äußere Anstoß wird dann zum Beschleuniger für die Umsetzung. Verhaltensweisen gegen die Wünsche und Meinungen von Menschen mit Nudges zu steuern, funktioniere hingegen so gut wie gar nicht.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/menschen-lassen-sich-nicht-zu-etwas-verleiten-was-sie-nicht-wollen/1924816 new" target="_blank">Menschen lassen sich nicht zu etwas verleiten, was sie nicht wollen, spektrum.de 22.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=anstupser-reichen-nicht-für-eine-völlige-kehrtwende</link>
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<pubDate>Wed, 29 Sep 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das menschliche Dilemma zwischen Wirtschaft und Konsum]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Durch Konsum - oder gar Nicht-Konsum - die Wirtschaft zu verändern, wurde in den vergangenen Jahren immer wieder zum Thema. Der wunde Punkt: Individuelle Konsumentscheidungen wirken nicht unbedingt auch auf die größeren strukturellen Zusammenhänge der Wirtschaft. Der kanadische Journalist James MacKinnon hat sich in einem neuen Buch diesen Wechselseitigkeiten gewidmet. In einem Interview mit der Zeit bringt er das vorherrschende Dilemma auf den Punkt: &quot;Dass wir ein Wirtschaftssystem geschaffen haben, das komplett abhängig ist von ewigem Wachstum. Dass wir in einer Konsumgesellschaft leben, die uns dauerhaft auffordert, Dinge zu kaufen, weil das nötig ist, um Wachstum zu erzeugen. ... Wenn Menschen jetzt gerade die Entscheidung treffen, radikal weniger einzukaufen, bedrohen sie die Grundlagen unserer Weltwirtschaft.&quot; Er wünscht sich, dass die Wirtschaft öfter die Frage stellt, wie sie die wirklichen Bedürfnisse von Menschen erfüllen könne. &quot;Wir müssen uns doch bloß mal fragen: Was soll diese Wirtschaft für uns als Gesellschaft tun? Welche Werte sind uns dabei wichtig?&quot;, so MacKinnon. In einer Abkehr vom einseitigen Wachstumszwang sieht der Journalist jedenfalls ein großes Momentum menschlicher Befreiung: &quot;Wenn wir weniger konsumieren würden, müssten wir auch weniger Geld verdienen. Möglich ist, dass wir dann weniger Druck verspüren würden, Karriere zu machen und unser Gehalt zu steigern. Außerdem ist denkbar, dass uns ein Wirtschaftssystem ohne Wachstumsdogma mehr Freiheit bescheren würde. Zum Beispiel in der Frage, welchen Beruf wir uns aussuchen und wie wir arbeiten.&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/green/2021-09/james-mackinnon-konsum-wirtschaft-gesellschaft-veraenderung/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Wer weniger konsumiert, muss auch weniger Geld verdienen&quot;, zeit.de 21.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-menschliche-dilemma-zwischen-wirtschaft-und-konsum</link>
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<pubDate>Tue, 28 Sep 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wirklich komplex - Achtsamkeit im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Achtsamkeit in der Arbeitswelt angekommen ist und immer mehr Unternehmen damit experimentieren, hat sich eine differenzierte Diskussion darüber entfaltet. Ist es gut, dass meditierende Mitarbeiter durch die Entspannung oft leistungsfähiger werden und sich dabei auch wohler fühlen? Ist das noch kluges Gesundheitsmanagement oder schon der Beginn zur Manipulation? Beraterinnen, die mit Achtsamkeit in Unternehmen unterwegs sind, machen die unterschiedlichsten Erfahrungen. Oft sind es begeisterte Führungskräfte, die das Thema in der Firma lancieren. Sie haben nicht unbedingt die Optimierung ihrer Belegschaft im Blick, sondern ein aufrichtiges Interesse an menschlicher Entfaltung. Gleichzeitig sind viele Businesskontexte aber auch durch Strukturen geprägt, in denen die Mitarbeitenden Zwängen ausgesetzt werden, auf die sie keinen Einfluss haben. Da wird ein verordnetes Achtsamkeitsprogramm dann leicht als Versuch verstanden, noch ein bisschen mehr aus den Angestellten herauszuholen. Die Gemengelage ist komplex und Königswege gibt es nicht. Wohl aber viele Fragen. Darunter auch die, wie viel Profanisierung das Meditieren eigentlich verträgt. Als Praxis aus einem spirituellen Kontext war sie im Buddhismus von einer Ethik gehalten. Im Unternehmenskontext müsste sich eine solche erst entwickeln. Ein Beitrag des Deutschlandfunk Kultur lässt viele Expertinnen zu Wort kommen und gibt Anhaltspunkte, welche Fragen einer näheren Betrachtung wert sind.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/achtsamkeit-in-der-arbeitswelt-schwierige-chefs-lassen-sich.1278.de.html?dram:article_id" target="_blank">Schwierige Chefs lassen sich nicht wegatmen, Deutschlandfunk Kultur 12.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Sep 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Freizeit? Wird immer mehr ein passives Konsumvergnügen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wen wundert es - in der Pandemie haben sich Freizeitbeschäftigungen vor allem in die eigenen vier Wände verlagert. Das dokumentiert nun auch der  Freizeit-Monitor 2021 der Stiftung für Zukunftsfragen (einer Initiative von British American Tobacco). Die Bildschirmnutzung daheim hat der Untersuchung zufolge deutlich zugenommen. Und Handys werden immer weniger zum Telefonieren genutzt, sondern kommen eher für die Mediennutzung, Online-Shopping oder andere Ablenkungen zum Einsatz. Auch die Faulenzer-Rate hat sich erhöht. Knapp zwei Drittel faulenzen einmal pro Woche, zwei Jahre zuvor war es nicht einmal jeder Zweite. Die gute Nachricht: Immerhin ist auch das Interesse an Spaziergängen, Sport und der Gesundheit dienenden Aktivitäten gewachsen. Doch insgesamt konstatieren die Forscher einen deutlichen Hang zu &quot;Freizeitpassivitäten&quot;, die frühere Aktivitäten ersetzen.<br><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-09/freizeit-monitor-2021-corona-deutschland-streaming-internet-hobbies-zuhause new" target="_blank">&quot;Freizeit findet hauptsächlich in den eigenen vier Wänden statt&quot;, zeit.de 16.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=freizeit-wird-immer-mehr-ein-passives-konsumvergnügen</link>
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<pubDate>Fri, 24 Sep 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Apple-Produkte mit Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Besitzer von Apple-Produkten konnten sich schon die ganze Zeit über ein Gimmick freuen - eine App, mit der sie beim bewussten Atmen unterstützt werden. Im September wurde die App nun erweitert und kann ab sofort auch Achtsamkeit. Als Teil von Apples Fitness+ sollen Übungen zur Reflektion und geführte Meditationen das Nutzungsergebnis abrunden. Ruhe, Dankbarkeit, Freundlichkeit - was will der Apple-User mehr? Amüsant ist auch die Funktion &quot;Fokus&quot;. Dazu Apple: &quot;Die Funktion Fokus hilft dir, dich ohne Ab­len­kung zu konzentrieren, und erlaubt nur Mitteilungen, die du er­halten möchtest.&quot; Echt jetzt? Mein iPhone schafft das ganz ohne zusätzliche Apps - einfach mal stummschalten oder besser gleich aus ... Das ist wirklicher Fokus ...<br><a href="https://t3n.de/news/apple-fitness-plus-deutschland-1406511/ new" target="_blank">Neue Trainings und Meditation: Apple bringt Fitness Plus noch 2021 nach Deutschland, t3n 14.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit der Bedrohung steigt die Abgrenzung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Angesicht von Bedrohungen rücken Menschen zusammen. Der Sozialpsychologie Immo Fritsche etwa untersucht dies im Hinblick auf den Klimawandel. Eine Erkenntnis seiner Untersuchung: &quot;Unsere Untersuchungen zeigen, dass Menschen unter persönlicher Bedrohung kollektiver denken und handeln. Das heißt, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe gewinnt an Bedeutung. 2012 haben wir ein Experiment mit Studierenden in England und Deutschland durchgeführt. Dabei beobachteten wir, dass autoritäre Einstellungen zunehmen, wenn man Menschen an bedrohliche Klimafolgen für das eigene Land erinnert.&quot; In solchen Kontexten wachse die Überzeugung, dass vor allem die im eigenen Umfeld geltenden Normen die richtigen seien, die Bereitschaft zur Unterwerfung unter soziale Autoritäten erhöhe sich und es zeige sich eine &quot;autoritäre Aggression&quot;, beispielsweise die Bereitschaft, Menschen zu bestrafen, die vom Konsens der eigenen Gruppe abweichen. Die Neigung, als systemgefährdend wahrgenommene Gruppen abzuwerten, erstrecke sich sogar auf solche Gruppen, die mit dem eigentlichen Thema gar nichts zu tun hätten. Als ich das Interview mit Immo Fritsche auf spektrum.de gelesen habe, ist mir mulmig geworden. Ersetzt man in den Beispielen das Thema Klimawandel durch Corona und Pandemie, erhält man nämlich leider ein ziemlich deutliches Bild von dem, was gerade gesellschaftlich vor sich geht. Besonders gruselig finde ich die Beispiele aus seiner Forschung, wo die Forscher mit experimenteller Manipulation arbeiteten. Sie spiegelten den Studienteilnehmenden je unterschiedliche Meinungen der Mehrheit ihrer Gruppe. Und - gleich welche Meinungen das waren - die Probanden pendelten sich auf diese Mehrheitsmeinung ein und übernahmen deren Argumentationsmuster. Das, was gegenwärtig im politischen Corona-Diskurs geschieht, und die Auswirkungen davon, erscheinen vor diesem Hintergrund in einem sehr fragwürdigen Licht.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/klimaangst-bedrohung-durch-klimawandel-macht-kollektiver/1913551 new" target="_blank">»Bedrohung macht kollektiver«, spektrum.de 10.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mit-der-bedrohung-steigt-die-abgrenzung</link>
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<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die Pandemie das Stadtleben verändert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Während der diversen Lockdowns kam das Leben in den Innenstädten oft zum Erliegen - und aufgrund von Home Office ist auch in den entspannteren Phasen der Pandemien vom früheren Normalbetrieb noch lange keine Rede. Eine amerikanische Studie deutet nun darauf hin, dass dies so bleiben könnte. Die Untersuchung zeigt, wie sich die Bevölkerungsstruktur wandelt. Auf Basis von Arbeitsmarkt- und Immobiliendaten, Kreditkartenabrechnungen und der Bewegungsprofile bei den Mobilfunkanbietern fanden die Forscher heraus, dass in den dichtbesiedelsten Gebieten von Großstädten, in denen viele Angestellte mit Home-Office-tauglichen Jobs leben, wesentliche Veränderungen ergaben. Diese Stadtbezirke verloren nämlich in der letzten Zeit rund zehn Prozent ihrer Bevölkerung - während die am dünnsten besiedelten Stadtgebiet einen Bevölkerungszuwachs von etwa fünf Prozent verbuchten. Dass diese Verschiebung nicht nur eine Momentaufnahme zu sein scheint, illustrieren die laut Studie bereits gesunkenen Mieten in den Wegzugs-Regionen. Natürlich könnte diese Veränderung für Menschen, die sich bisher die hohen Mieten dort nicht leisten konnten, eine besondere Gelegenheit darstellen. Die Wissenschaftler weisen jedoch auch darauf hin, dass die Wegzugswelle nur der Anfang einer größeren Bewegung sein könnte. Denn wenn kein neuer Zuzug erfolgt, dürfte sich mittelfristig die innenstädtische Infrastruktur deutlich verändern. Weniger Büroleben und weniger Bewohner brauchen nämlich auch weniger Restaurants, Kneipen und andere Dienstleistungen. Ob das Zeichen eines Niedergangs sind oder ein Wandel, der vielleicht auch Verbesserungen mit sich bringt, wird sich erst zeigen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/beschaeftigte-im-servicesektor-die-opfer-der-homeoffice-welt/27601036.html new" target="_blank">Die Opfer der Homeoffice-Welt, WiWo 10.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-die-pandemie-das-stadtleben-verändert</link>
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<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht Zeitmanagement zufriedener?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeit ist kostbar und insbesondere im Berufsleben hat Zeitmanagement einen hohen Stellenwert. Eine kanadische Metastudie hat nun 150 Studien zum Thema im Hinblick auf wesentliche Wirkungen von Zeitmanagement ausgewertet und kommt zu interessanten Ergebnissen. Im Hinblick auf die berufliche Leistung, insbesondere bestätigt durch Feedbacks von Chefs, scheint ein geplanter Umgang mit der eigenen Zeit tatsächlich moderate Wirkungen zu entfalten. Eine unerwartete Entdeckung der Wissenschaftler: Zeitmanagement hat erhebliche Wirkungen auf die Lebenszufriedenheit. Diese sind wesentlich stärker - nämlich 70 Prozent - als im Hinblick auf die berufliche Zufriedenheit. Darüber hinaus korreliert gutes Zeitmanagement mit einem höheren Selbstwert und höherer Selbstwirksamkeit. Die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge vermag die Metastudie allerdings nicht zu klären, also ob Menschen mit einem hohen Gefühl der Selbstwirksamkeit sich einfach besser organisieren oder die effektivere Selbstorganisation den Selbstwert beflügelt. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/gutes-zeitmanagement-hat-viele-vorteile/1917736 new" target="_blank">Ein guter Umgang mit Zeit hat viele Vorteile, spektrum.de 2.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Klimawandel macht erst Angst, wenn er sich zeigt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie abstrakt der Klimawandel für viele Menschen ist, zeigt die jährliche Untersuchung der R+V Versicherung zu den Ängsten der Deutschen. Dieses Jahr machten vor allem mögliche Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen durch Corona (53 Prozent), steigende Lebenshaltungskosten (50 Prozent), Kosten für die Steuerzahler durch die EU-Schuldenkrise (50 Prozent), eine Überforderung des Staates durch Geflüchtete (45 Prozent) und Schadstoffe in Nahrungsmitteln (43 Prozent) den Deutschen Angst. Naturkatastrophen und Wetterextreme (41 Prozent) landeten in der vor den jüngsten Hochwassern erhobenen Daten lediglich auf Rang 8. In einer Nacherhebung zeigte sich dann der Umschwung, denn nun gaben 69 Prozent der Befragten an, sich hiervor zu fürchten und 61 Prozent glauben, der Klimawandel werde dramatische Folgen für die Menschheit haben. Man muss die Gefahr anscheinend erst wirklich vor Augen haben, bevor sie tatsächlich ängstigt.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article233686696/Aengste-der-Deutschen-Buerger-fuerchten-hoehere-Steuern-und-Inflation.html new" target="_blank">Das sind die neuen Ängste der Deutschen, welt.de 9.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=klimawandel-macht-erst-angst,-wenn-er-sich-zeigt</link>
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<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pandemie trifft - wen wundert&#039;s - Mütter besonders]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Sender rbb24 hat sich die Mühe gemacht, Erhebungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) darauf abzuklopfen, wie Frauen und Männer durch die Pandemie gekommen sind. Frauen haben hier deutlich mehr gelitten, aber wen wundert das. Waren vor der Pandemie 29 Prozent der Mütter in Beziehungen gelegentlich oder häufiger niedergeschlagen oder hoffnungslos, stieg der Anteil während der Pandemie auf 64 Prozent. Bei Alleinerziehenden war die Kurve noch steiler - von 21 auf 74 Prozent. Bei den Vätern lag der Anteil mit 33 Prozent vor Corona etwas höher, stieg aber nur auf 48 Prozent. Die Datenauswertung legt auch - wieder mal - dar, wie stark unterschiedlich sich die Geschlechter doch in der Fürsorgearbeit einbringen. Pandemiebedingt engagierten sich die Väter zwar mehr als zuvor, doch ein Großteil der Care-Arbeit ist eben nach wie vor Frauensache.<br><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2021-09/studie-pandemie-muetter-vaeter-coronavirus-burnout-depressionen new" target="_blank">Pandemie traf Mütter psychisch härter als Väter, zeit.de 8.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pandemie-trifft---wen-wundert&#039;s---mütter-besonders</link>
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<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitales Meditieren boomt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf dem Nachrichtenportal des Netzwerks Ethik heute findet sich ein hervorragender Überblick über digitale Gesundheitsangebote, insbesondere zu Meditations-Apps. Ich blogge ja selbst auch immer mal wieder Details zu einzelnen Tools, aber Gerald Blomeyer hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet und stellt nicht nur diverse Achtsamkeits-Apps und ihre Geschichte vor, sondern auch Angebote der Krankenkassen. Wer also nach einem Einblick in diesen Markt sucht, wird hier bestens bedient.<br><a href="https://ethik-heute.org/apps-fuer-meditation-boomen/ new" target="_blank">Apps für Meditation boomen, Ethik heute 6.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Corona die Job-(Un)zufriedenheit erhöht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Corona-Krise hat viele Unzufriedenheiten in Arbeitsverhältnissen unterm Brennglas gezeigt. Gleichzeitig gibt es auch Berufsgruppen, die von der Pandemie profitiert haben. Eine Studie des HDI Versicherungskonzerns zeigt - insgesamt hat sich die Schere zwischen zufriedenen und unzufriedenen Arbeitenden weiter vergrößert. Und das liegt auch an der Digitalisierung. Ein gutes Drittel der 3.700 Befragten wurde in der Krise zufriedener mit den eigenen Arbeitsbedingungen. Darunter fallen vor allem Menschen in den Einkommensgruppen am 5.000 Euro/Monat, solche, die in der IT arbeiten, und Führungskräfte - also vor allem Berufsgruppen, die gewisse Gestaltungsspielräume im Job haben und durch Arbeit im Home Office mehr Bequemlichkeit fanden. Für 15 Prozent verdüsterte sich indes im vergangenen Jahr die Einstellung zur Arbeit. Auf beiden Seiten stiegen die Werte gegenüber dem Jahr davor um drei Prozentpunkte, was die Versicherung zu Warnungen in Richtung Arbeitgebern veranlasst, denn beides sei nicht gut für sie. Denn die Bereitschaft zum Jobwechsel ist von 18 auf 27 Prozent gestiegen, bei manchen aus einer Position der empfundenen Stärke, bei anderen aus purer Not.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/homeoffice/corona-folgen-die-pandemie-spaltet-die-arbeitswelt/27571284.html new" target="_blank">Die Pandemie spaltet die Arbeitswelt, WiWo 2.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-corona-die-job-(un)zufriedenheit-erhöht</link>
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<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Großzügig im Kleinen, selbstbezogen im Großen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn&#039;s um Geld, nun ja, sind Menschen sehr zweischneidige Wesen. Die Erkenntnisse einer neuen Studie einer Forschungsgruppe aus Zürich lassen die Schlussfolgerung zu: Je direkter der Kontakt zu Menschen und je überschaubarer das Beziehungssystem, umso leichter scheint Großzügigkeit zu fallen. Werden die Bezugsgruppen größer, wendet sich das Blatt und viele nutzen gerne die Gelegenheit, die eigenen Vorteile zu mehren. Die Wissenschaftler hatten mit ihren Probanden verschiedene Szenarien durchgespielt. Einmal hatten sie die Gelegenheit, einzelnen Menschen kleine Geldbeträge zu schenken. Hier zeigten sich viele Mitspielende spendabel. Ein anderes Mal ging es um Gruppen mit 16 Personen, bei denen die Möglichkeit gegeben war, ihnen bis zur Hälfte ihrer Einnahmen abzuknöpfen. Davon machten vier Fünftel der Studienteilnehmenden Gebrauch. Je persönlicher die Beziehung, umso zugewandter ist man, könnte man meinen. Da wundert es kaum, dass das Tricksen bei der Steuererklärung für viele einfach dazu gehört.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/umgang-mit-geld-zuericher-studie-klaert-ueber-unser-verhalten-auf-17507111.html" target="_blank">Raubtierspiele, FAZ 2.9.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=großzügig-im-kleinen,-selbstbezogen-im-großen</link>
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<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht jedes Bellen ist ein Schuldeingeständnis]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Getroffene Hunde bellen, weiß der Volksmund. Doch psychologisch muss das nicht unbedingt zutreffend sein, wie eine Studie aus den USA und Kanada mit rund 5.000 Versuchspersonen zeigt. Die Wissenschaftler untersuchten, wie das Verhalten von Beschuldigten auf ihre Glaubwürdigkeit wirkt - und welche Ursachen es eigentlich hat. Die Wahrnehmung der Beobachter des Studiensettings, fiktiver Gesichtsverhandlungen, folgte dabei der landläufigen Meinung, dass lautstarke Abwehr quasi ein Schuldeingeständnis ist. Auf sie wirkten die Probanden, die sich Anschuldigungen gegenüber ruhig verhielten, unschuldiger als jene, die leichten Ärger zeigten oder gar laut wurden. Je mehr Ärger artikuliert wurde, umso schuldiger, lautete ihre Einschätzung. Diese Erkenntnisse verglichen die Psychologen mit den Selbsteinschätzungen der Probanden. Sie sollten sich an ihre Reaktionen in einer Situation erinnern, in der sie zu unrecht beschuldigt worden waren. Dabei zeigte sich: Ein solch falscher Verdacht führte bei 95 Prozent dazu, dass sie die Anschuldigung von sich wiesen. Während unter jenen, die treffenderweise beschuldigt worden waren, nur 41 Prozent die Tat auch abstritten. Aus der Resonanz auf eine Beschuldigung Erkenntnisse über den wirklichen Sachverhalt ableiten zu wollen, führt also in die Irre. Gleichzeitig hilft es im Angesicht nicht gerechtfertigter Anschuldigung anscheinend auch, in Ruhe zu diskutieren statt sich durch aufbrausendes Verhalten unnötig verdächtig zu machen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/emotionsmanagement-aerger-macht-verdaechtig/1917157 new" target="_blank">Ärger macht verdächtig, spektrum.de 1.9.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilzeit oder Jobsharing? Vom Makel zum Mehrwert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Beschäftigung von Teilzeit gilt in vielen Unternehmen nach wie vor eher als Abstellgleis. Für Frauen, die der Familie zuliebe kürzertreten möchten, wird die Reduzierung der Arbeitszeit oft zur Karrierefalle, für Männer mit Karriereanspruch zum Ko-Kriterium.  Eine Umfrage des Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo und des Personalvermittlers Randstad unter 630 Personalverantwortlichen etwa zeigt: 45 Prozent der Befragten halten Führungspositionen in Teilzeit für undenkbar. Allerdings können sich 40 Prozent das vorstellen. Spricht man hingegen von Jobsharing, sieht die Sache etwas anders aus. Immer mehr Unternehmen fangen an, mit solchen Doppelbesetzungen in der Führungsetage zu experimentieren. Und das nicht nur, um den Frauenanteil im Management zu erhöhen. Denn in der Praxis zeigt sich auch, dass zwei Köpfe mehr beitragen können als einer. Sich eine Führungsposition zu teilen, bringt einerseits mehr Flexibilität für die Beteiligten, aber eben auch mehr Kreativität fürs Unternehmen. Skeptiker bemängeln, dass Führungspositionen keine fixen Arbeitszeiten kennen und deshalb die Gefahr besteht, dass hier schleichend aus Teilzeitstellen dann doch wieder Vollzeitarbeit werden könnte. Aber auch das könnte man ja einfach ändern.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/jobsharing-teams-profitieren-vom-know-how-zweier-koepfe/27562568.html new" target="_blank">„Teams profitieren vom Know-how zweier Köpfe“, WiWo 30.8.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Sep 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fitness im eigenen Takt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Pandemie hat das Thema Fitness für viele Menschen einen neuen Stellenwert bekommen. Selbst manche eingefleischte Bewegungsmuffel haben nach Monaten des Zuhauseseins Bewegungsdrang entwickelt. Auf Youtube und in anderen sozialen Medien finden sich unzählige Tutorials, die zum Training daheim animieren und Workout-Routinen empfehlen. Ein Artikel in der FAZ geht der Zweischneidigkeit dieser Angebote nach. Oft sind es die durchtrainierten Fitness-Apologeten, die die Messlatte mit ihren Programmen so hoch legen, dass Einsteiger schon beim ersten Trainingsversuch die Puste ausgeht. Durchdefinierte Körper, superbeweglich und stark - die wenigsten Menschen könne auf diesem Level einsteigen. Wer jedoch ständig bei vermeintlichen Trainings für &quot;Einsteiger&quot; hinterherhechelt, verliert schnell wieder die Lust an der Bewegung. Der FAZ-Artikel kommt zu dem Schluss, dass es hilfreicher ist, sich selbst zu überlegen, was einem wirklich Freude macht. Dann wird das Training zum Fun-Faktor, nicht zur Qual. Und es hilft, Ausschau zu halten nach Vorbildern, deren Übungen man gut umsetzen kann. Ich habe bei meinen Streifzügen einen neuen Favoriten gefunden. Hampton Liu, noch keine 30 und einfach nur sympathisch, erklärt Fitnessmuffeln wie mir auf seinem <a href="https://www.youtube.com/c/HybridCalisthenics new" target="_blank">Youtube-Channel Hybrid Calisthenics</a>, wie sie peu à peu ihre Fitness aufbauen können. Keine Klimmzüge oder Liegestütze zu können, ist hier kein Problem, sondern ein Anfang, denn Hampton hat für jeden Fitnessgrad Anleitungen parat, mit denen selbst Ungeübte Kraft und Beweglichkeit aufbauen können. Und das alles ohne teure Geräte oder anderen Schnickschnack. Einfach mal ausprobieren!<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/fitnesswahn-mit-body-neutrality-training-zur-selbstakzeptanz-17467670.html?printPagedArticle" target="_blank">Wie geht Fitness ohne Wahn?, FAZ 31.8.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fitness-im-eigenen-takt</link>
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<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn die Arbeit im Büro Halt gibt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manche lieben das Home Office, andere sehnen sich nach dem ständigen Zusammensein mit Kollegen. Fest steht: Durch die Pandemie-bedingte Isolation bekommen die sozialen Aspekte der Arbeit neues Gewicht. &quot;Eine unserer Erkenntnisse ist, dass Menschen durch die Pandemie neurotischer, unsicherer und ängstlicher geworden sind. Die Einschränkungen der Pandemie haben sich auf die Persönlichkeit der Menschen ausgewirkt und ihr Verhalten geändert&quot;, diagnostiziert der Arbeits- und Organisationspsychologe Hannes Zacher in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. In einer solchen Situation gebe der Büroalltag mit seinen Strukturen den Menschen Halt: &quot;In Krisenzeiten gehen Struktur und Kontrolle verloren, das Beklagen auch unsere Studienteilnehmer. Im Büro gibt es dagegen soziale Taktgeber, wie der Gang in die Kantine oder gemeinsame Meetings vor Ort. Ohne solche Taktgeber lassen sich Menschen leichter ablenken. Mit Gegenreaktionen wird versucht, die Kontrolle wiederherzustellen. Viele checken deshalb ständig ihre Handys oder E-Mails.&quot; Seine Langzeitstudie, die er seit März 2020 mit 1.000 Teilnehmenden durchführt, zeigt: Das Home Office bringt zwar viele Freiheiten, beispielsweise im Hinblick auf zeitliche Flexibilität mit sich, wird aber auch schnell kontraproduktiv. Ein bis zwei Tage in der Woche von Zuhause aus zu arbeiten, könne die Zufriedenheit bei der Arbeit stärken. Doch längere Zeiträume sind für viele Menschen schwierig, weil ihnen eine übergeordnete Struktur fehlt, sie unproduktiver werden und auch ihre sozialen Kontakte vermissen.<a href="https://www.wiwo.de/erfolg/homeoffice/arbeitspsychologe-erklaert-das-homeoffice-hat-uns-neurotisch-gemacht/27548200.html new" target="_blank">Das Homeoffice hat uns neurotisch gemacht, WiWo 28.8.21</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-die-arbeit-im-büro-halt-gibt</link>
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<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht mehr schuften für jeden Preis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat den Niedriglohnsektor durchgewirbelt - und anscheinend bahnt sich nun in der ersten Phase der Erholung ein fundamentaler Wandel an. In den ersten Lockdowns verloren viele Menschen, die insbesondere in Branchen mit eher schlechter Bezahlung wie der Gastronomie tätig waren, ihre Arbeit, scheint es jetzt, wo die Geschäfte wieder anziehen, für viele Unternehmen schwierig, wieder Personal zu finden. In den USA, wo diese eher prekären Arbeitsverhältnisse anscheinend noch verbreiteter sind als in Deutschland, führten die von der Regierung eingeführten Corona-Hilfen sogar dazu, dass viele Arbeitslose plötzlich mehr Geld zur Verfügung hatten als zu den Zeiten, als sie für wenig Geld viel malochten. Eine Situation, die weniger daran liegt, dass die Zahlungen der Regierung besonders üppig gewesen wären, sondern eher darauf deutet, wie schlecht die Stundenlöhne in vielen Beschäftigungsverhältnissen waren. Nun, wo die Wirtschaft sich erholt, haben viele Firmen Schwierigkeiten, zu den ursprünglichen, sehr niedrigen Löhnen, überhaupt noch Mitarbeiter zu finden. Manche haben sich einfach neue Jobs in besser bezahlten Kontexten gesucht. Andere rechnen vielleicht nach und stellen fest, dass staatliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ihrem Leben dienlicher ist als für einen Hungerlohn zu schuften. Man darf gespannt sein, ob diese momentane Entwicklung in der Perspektive auf Themen wie den Mindestlohn längerfristig etwas verändert.<br><a href="https://www.zeit.de/2021/35/usa-arbeitsmarkt-kuendigung-niedriglohnsektor-corona-hilfen/komplettansicht new" target="_blank">Goodbye, Knochenjob!, zeit.de 25.8.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-mehr-schuften-für-jeden-preis</link>
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<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Vor dem Weltuntergang noch mal richtig abzocken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Krisenszenarien der vergangenen Jahre haben bei jungen Menschen deutliche Spuren hinterlassen. Die Generation Z, die die heute 18- bis 25-Jährigen umfasst, steckte noch in den Kinderschuhen, als die globale Finanzkrise hereinbrach. Die Gefahren des Klimawandels und nun noch der Pandemie halten sie weiter in Atem. Auf die Beziehung zur Welt dieser jungen Menschen hat dies enormen Einfluss. Neben jenen, die sich, beispielsweise in der Klimabewegung, für einen positiven Wandel einsetzen, entsteht auch eine Gruppe, die sich fast schon gegenteilig engagiert. Der Marktforscher Oliver Spitzer spricht von den &quot;Puppies of Wall Street&quot; (in Anlehnung an den Film &quot;Wolf of Wall Street&quot;). Junge Menschen, die Experten in Finanzfragen sind, wilde Onlinespekulationen betreiben und versuchen, bevor es richtig kracht, noch einmal Kasse zu machen. Spitzer nennt das einen Fluchtreflex, der dazu führe, dass man sich vor allem um sich selbst kümmere. Ein Selbstbezug und Egoismus, der, sollte er auf breiterer Basis Schule machen, natürlich die Katastrophen, mit denen man rechnet, noch verstärken könnte.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/generation-z-junge-apokalyptiker-im-boersenrausch/27543126.html New" target="_blank">Junge Apokalyptiker im Börsenrausch, WiWo.de 24.8.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vor-dem-weltuntergang-noch-mal-richtig-abzocken</link>
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<pubDate>Fri, 03 Sep 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Rückzug in die Komfortzone]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den vergangenen zwei Jahren sind mehrere gute Studien erschienen, die zeigen, dass Achtsamkeit kein Allheilmittel ist. Neben der bereits bekannten Erkenntnis, dass Meditation sich beispielsweise nicht für Menschen mit ernsthaften psychischen Problemen oder gar traumatischen Erfahrungen eignet, wenn sie nicht von kompetenten Therapeuten in ihren Übungen begleitet werden, zeigen diese Untersuchungen, dass es immer wieder auch Menschen gibt, bei denen Stille, Reizreduktion oder schlicht das tiefere In-sich-Hineinhorchen Unwohlsein auslösen. Das Online-Portal der Frauenzeitschrift Brigitte titelte etwa kürzlich über die &quot;Gefahren des Achtsamkeits-Hypes&quot; und sprach sogar von einer &quot;Toxic Mindfulness&quot;. Nach der Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen geht der Artikel dazu über, den Lesenden lieber einige Wohlfühlübungen zu empfehlen, die ihnen im Hinblick auf eine Verbesserung ihres Alltags mehr bringen könnten als Achtsamkeit. Ich finde es interessant, welche unausgesprochenen Erwartungen in solchen Beiträgen mitschwingen. Seit Achtsamkeit in aller Munde ist, scheint sie immer mehr zu einem Weichspüler zu werden. Die Erfahrungen, die Übende machen, sollen möglichst kuschelig sein. Diese Erwartung verkennt allerdings, was Achtsamkeit und Meditation eigentlich bedeuten und wie sie wirken. Denn wer durch regelmäßiges Meditieren oder das Schulen der Aufmerksamkeit wacher wird für das, was ist, bekommt natürlich auf einmal auch vieles mit von dem, was bisher vielleicht lieber ausgeblendet wurde. Das können beunruhigende Dinge in der Außenwelt sein, aber auch Erkenntnisse über sich selbst, die einem vielleicht erst einmal weniger behagen. Gerade in diesen tieferen Einsichten liegt jedoch das wirkliche und wirksame Potential von Achtsamkeit, denn nur das, was man als nicht dienlich erkennt, kann man auch verändern. Und das sind oft nicht die naheliegenden Dinge, die wir ohnehin schon im Blick haben. Ich würde mir mehr Mut wünschen, dazu einzuladen, hier tiefer zu gehen.<br><a href="https://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit/toxic-mindfulness--gefahren-des-achtsamkeits-hypes--ueber-die-niemand-spricht-13039134.html new" target="_blank">Die Gefahren des Achtsamkeitshypes, über die niemand spricht, brigitte.de 20.8.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Leistung stiftet kaum Sinn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Was die Sinnforscherin Tatjana Schnell in ihren Studien herausgefunden hat, sollte Arbeitgeber, die auf eine besondere Leistungskultur pochen, zum Aufhorchen bringen. Und könnte Beschäftigten, die, obwohl sie erfolgreich sind im Job, unter einer Sinnkrise leiden, so manches erklären. Schnell hat nämlich in verschiedenen Studien belegt, dass Leistung &quot;kein super Sinngeber&quot; ist. Im Interview mit Psychologie heute erklärt sie auch, warum: &quot;Vermutlich weil Leistung relativ external erlebt wird, also jemand anders definiert, was eine gute Leistung ist. Oft liegt der Leistung auch ein sozialer Vergleich zugrunde, und soziale Vergleiche tun uns ohnehin nicht gut.&quot; Am stärksten tragen laut ihren Forschungen Generativität, Fürsorge, Religiosität, Harmonie und Entwicklung zur Sinngebung bei. Hört sich vielleicht ein bisschen altbacken an, doch ist mit all diesen Faktoren anscheinend eine Tiefendimension unseres Daseins angesprochen. Sinn entsteht anscheinend nicht an der glatten Oberfläche.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/41415-ploetzlich-bin-ich-ein-teil-von-etwas-grossem.html new" target="_blank">„Plötzlich bin ich ein Teil von etwas Großem“, Psychologie heute 10.8.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office scheint sich zu etablieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwar kehren immer mehr Menschen zurück an ihre Büroarbeitsplätze, doch zeigen Erhebungen gleichzeitig, dass sich der Trend zum Home Office zu verstetigen scheint und die Arbeitswelt diesbezüglich in einem längerfristigen Umbruch ist. Dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung zufolge beabsichtigten im Juni vergangenen Jahres bereits 64 Prozent der befragten Unternehmen in der Informationswirtschaft, ihren Beschäftigten auch nach der Pandemie die Arbeit von Zuhause aus zu ermöglichen. Aktuell ist diese Zahl bereits auf 74 Prozent gestiegen. Dieser Wandel erreicht selbst das Gewerbe, das häufig weniger fürs Home Office geeignete Arbeitsplätze bereitstellt. Vor der Pandemie konnten sich nur 24 Prozent der Betriebe für ihre Mitarbeiter regelmäßige Heimarbeit vorstellen. Vor einem Jahr waren es bereits 37 Prozent und inzwischen rechnen sogar 46 Prozent der Firmen damit, dass ein Teil ihrer Angestellten künftig mindestens einmal in der Woche von daheim arbeitet.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/nach-corona-immer-mehr-unternehmen-rechnen-mit-mehr-homeoffice-a-4eb3a2c9-7aac-4ba7-b4bb-35bf20df28d0 new" target="_blank">Unternehmen rechnen mit deutlich mehr Homeoffice, spiegel.de 4.8.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Coaching-App als Stress-Helfer]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Erfinder der App Pocketcoach möchten Menschen Helfen, bevor Stress ihnen psychische Probleme beschert. Dafür verbindet der digitale Helfer Meditation, Atemübungen und Dialoge mit einem Chat-Bot. In der in Zusammenarbeit mit Therapeuten entwickelten Chatfunktion können die User ihren Problemen auf den Grund gehen. Und die App bietet ein Repertoire von etwa 400 Übungseinheiten, mit denen dann gezielt an den Ursachen der individuellen Herausforderungen gearbeitet werden kann. So bekommen die Anwender genau die Hilfe, die sie gerade benötigen, lautet das Versprechen.<br><a href="https://www.businessinsider.de/gruenderszene/health/pocketcoach-app-stress-a/ new" target="_blank">Ihre App soll euch vor Stress schützen – und die Krankenkasse zahlt, Businessinsider 28.7.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Musik uns Kraft gibt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Musik kann uns durch die Tiefen des Lebens tragen, wie eine Studie des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik mit 5.000 Menschen aus sechs Ländern auf drei Kontinenten zeigt. Die Untersuchung während des ersten Lockdowns zeigt: &quot;Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, Musik zur Bewältigung emotionaler und sozialer Stressfaktoren zu verwenden.&quot; Menschen, die stark durch negative Emotionen belastet waren, fanden im Musikhören Hilfe, mit Depressionen, Angst und Stress besser umzugehen. Für Menschen mit eher positiver Grundstimmung wurde die Musik zum Ersatz für soziale Interaktionen - wenn sie den Klängen lauschten, hatten sie eher das Gefühl, einer Gemeinschaft anzugehören. Selber Musik zu machen, könne in den Augen der Forscher ein gutes Mittel zur Selbstreflexion sein.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/stress-musik-hilft-durch-krisenzeiten/1898575 new" target="_blank">Musik hilft durch Krisenzeiten, spektrum.de 26.7.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das eigene Leben bewusster gestalten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen hoffen, dass wir die Pandemie bald überwunden haben und damit ein Zurück zur gewohnten Normalität verbunden sein wird. Der Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt beobachtet aber auch, wie sich bei manchen ein grundlegender Einstellungswandel vollzogen hat. Im Interview mit dem Manager Magazin erklärt er: &quot;Wir beobachten tatsächlich einen neuen Trend: JOMO – Joy of missing out. Corona hat bei einigen den Reset-Knopf gedrückt. Sie wollen das Leben wieder mehr genießen und &#039;müssen&#039; nicht mehr überall dabei sein. Der Grundsatz &#039;Eine Sache zu einer Zeit&#039; erlebt eine Renaissance. Also entweder Freunde treffen oder ins Restaurant gehen, Fernsehen oder telefonieren, und das auch gern mal länger als zwei Stunden am Stück.&quot; Im momentanen Übergang zeigt sich allerdings auch, wie fragil diese innere Neujustierung ist. &quot;Wäre das Angebot wieder bei 100 Prozent dessen, was vor Corona möglich war, würden wahrscheinlich drei von vier Bürgern wieder so agieren wie vorher. ... Aber die Entscheidung, wie sie ihre knappe Zeit einsetzen, treffen viele eben deutlich bewusster&quot;, so Reinhardt. Wäre doch toll, wenn wir dieser Bewusstheit mehr Aufmerksamkeit schenken und sie nicht einfach aufgeben, wenn die Verführungen im Außen wieder so sind, wie sie einmal waren ...<br><a href="https://www.manager-magazin.de/lifestyle/zukunftsforscher-ulrich-reinhardt-ueber-die-folgen-der-pandemie-die-leute-denken-mehr-darueber-nach-was-ihnen-wirklich-wichtig-ist-a-19ba855d-7183-43cf-81a6-ab8e44d7253f new" target="_blank">&quot;Corona hat bei einigen den Reset-Knopf gedrückt&quot;, Manager Magazin 26.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-eigene-leben-bewusster-gestalten</link>
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<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was ist schon normal?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Was wir als normal empfinden, ist uns häufig unbewusst und tritt erst in die Wahrnehmung, wenn das Unerwartete unsere Wege kreuzt. Gerade die Pandemie mit ihren teils dramatischen Veränderungen unserer Alltagswelt hat uns dies deutlich vor Augen geführt. Die divergierenden Reaktionen auf verschiedenste Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie haben dabei deutlich werden lassen, welch unterschiedliche Ansprüche im Hinblick auf Normalität es gibt. &quot;Ist es normal, dass wir unsere Freiheiten, unsere individuelle Maximierung von Lust einschränken zugunsten einer Allgemeinheit? Ist das legitim, durchsetzbar, erwartbar? Oder ist es nicht normal?&quot;, fragt etwa die Soziologin Villa Braslavsky im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Für sie ist eine Lehre aus der Pandemie, &quot;dass zu unserer Normalität, gesellschaftlich wie individuell, immer eine eigene Verwundbarkeit gehört, eine physische, biologische, wie eine gesellschaftliche Verwundbarkeit&quot;. Was aber bedeutet es, diese Verwundbarkeit anzuerkennen? Die Illusion von Normalität ist ja immer auch ein Selbstschutz, weil sie uns eine Vorstellung gibt, wie die Dinge sein sollten. Im Prinzip bricht hier die Vorstellung eines kontinuierlichen Halts im Leben in sich zusammen. Können wir uns längerfristig als Kultur darauf einstellen, das das ständig sich Verändernde die eigentliche Normalität sein könnte? Und wie könnten wir uns in dieser prozesshaften Volatilität dennoch verankern? Die Pandemie hat große existenzielle Fragen aufgeworfen, die, auch wenn sie einmal überwunden sein sollte, immer noch von Belang sind. Villa Braslavsky ist etwas skeptisch im Hinblick auf ein solches Umdenken, denn sie beobachtet, &quot;dass sich für sehr viele Menschen das &#039;Zurück zur Normalität&#039; mit einer gewissen Sorglosigkeit verbindet, dass es sich verbindet mit der magisch anmutenden Idee: Es wird wieder alles, wie es nie war.&quot;<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/was-ist-normal-unsere-vorstellung-von-normalitaet-ist.2162.de.html?dram:article_id" target="_blank">„Unsere Vorstellung von Normalität ist ideologisch verzerrt“, Deutschlandfunk Kultur 25.7.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 25 Aug 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Verquere Arbeitswelt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir nehmen die Bedingungen unserer Arbeitswelt leicht als unverrückbar gegeben hin und vergessen dabei gerne, wie diese Einstellung historisch gewachsen ist. Im Interview mit dem Philosophie Magazin erklärt der Soziologe Harald Welzer: &quot;Deutschland ist eines der frühindustrialisierten Länder, in dem sich die entsprechende Produktionsart mitsamt dem zugehörigen Zeitregime sowie einer dazu passenden, normativen Hochbewertung von Arbeit über mehrere Generationen in die Psyche eingeschrieben hat.&quot; Vieles, was wir mit Arbeit verbinden, hat bis heute unsere Gegenwartskultur entscheidend geprägt. &quot;Man muss auch sehen, dass mit dem bereits beschriebenen Prozess der Industrialisierung die Arbeit als Erziehungsmittel etabliert wurde. Wir merken mitunter heute noch, dass Begriffe wie Arbeit, Erziehung, Disziplin, ordentliche Lebensführung usw. stark miteinander verkoppelt sind&quot;, so Welzer. Vielleicht fällt es uns gerade deshalb so schwer, unsere Perspektive zu verändern? Die aktuellen Diskussionen um das Grundeinkommen oder auch eine 4-Tage-Woche illustrieren, wie Initiativen heute verstärkt versuchen, mehr Souveränität in das System zu bringen. Doch das ist gar nicht so einfach: &quot;Es ist schlicht und ergreifend eine Tatsache, dass Zeit nicht als politische Gestaltungsaufgabe begriffen wird, denn was macht man mit den Produktivitätszuwächsen, die es ohne Zweifel gibt? Man übersetzt sie in die Generierung von weiterem Mehrwert und nicht in kürzere Arbeitszeit. ... Aber immerhin gibt es bei der IG Metall jetzt Tarifabschlüsse mit der Wahl zwischen mehr Einkommen oder mehr Freizeit. Das sind also schon kleine Anzeichen dafür, dass es eine Renaissance der Arbeitszeitdiskussion gibt. Ansonsten wird aus Arbeitnehmerperspektive allerdings meist für mehr Lohn optiert, während aus Arbeitgeberperspektive der Produktivitätszuwachs so investiert wird, dass man noch produktiver sein kann. Zudem handelt es sich bei dem Drang, ständig beschäftigt zu wirken schließlich auch um ein Kulturphänomen. Etwas also, das sich nicht ohne Weiteres ändern lässt.&quot; Wir scheinen in einer Art Spirale festzustecken, doch vielleicht hilft es bereits, die Frage, wie wir Arbeit anders denken und leben können, einfach immer wieder zu thematisieren, um die verfestigten Denk- und Handlungsstrukturen langsam, aber sicher durchlässiger werden zu lassen.<br><a href="https://www.philomag.de/artikel/harald-welzer-manchen-berufen-wird-nur-noch-unsinniges-gemacht?fbclid" target="_blank">Harald Welzer: „In manchen Berufen wird nur noch Unsinniges gemacht“, Philosophie Magazin 22.7.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Aug 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Erfolgsgeschichte der Achtsamkeit im Sozialen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit ist heute vielen Menschen ein geläufiger Begriff, selbst wenn sie noch keine praktischen Erfahrungen damit haben. Der Boom der letzten zehn Jahre ist nicht zuletzt wissenschaftlich fundierten Angeboten zu verdanken, die eine Brücke geschlagen zwischen den modernen Ambitionen im Hinblick auf die Wirksamkeit von Meditation und der Möglichkeit, entsprechende Angebote sinnvoll in praktischen Kontexten zu verankern. Zu den Vorreitern dieser Bewegung gehört auch Andreas de Bruin, der 2010 mit dem Münchner Modell den Startschuss gab, in akademischen Institutionen Programme zu entwickeln, die es erleichtern, Achtsamkeit in die Bereiche Soziale Arbeit, Pflege, Bildung und Erziehung zu integrieren. Schon für sein erstes Angebot im Studiengang &quot;Soziale Arbeit&quot; gab es eine lange Warteliste. Mittlerweile nehmen an den Programmen jedes Semester 150 Studierende aus 24 Studiengängen teil. Vom Kindergarten bis zur Altenpflege können sich fundierte Übungskontexte auf diese etablieren, denn viele ehemalige Studierende wirken bereits selbst als Lehrbeauftragte. Es ist spannend zu sehen, wie sich in nur zehn Jahren in diesem Feld so unglaublich viel entwickeln konnte.<br><a href="https://ave-institut.de/achtsamkeit-in-die-sozialen-berufe-integrieren/?fbclid" target="_blank">Achtsamkeit in die sozialen Berufe integrieren, AVE Institut 10.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-erfolgsgeschichte-der-achtsamkeit-im-sozialen</link>
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<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht eine kleine Sommerpause. Ab 23. August sind wir wieder mit frischen News für Sie da! Und wünschen Ihnen bis dahin wunderbare Sommertage.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 02 Aug 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ab wann wird Meditation zum Ego-Trip?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Kultur, die wie die westliche stark auf Leistung und Wohlbefinden ausgerichtet ist, wirkt Achtsamkeit wie ein Wundermittel. Sich besser konzentrieren können, wacher und dabei zugleich entspannter zu sein, ist für viele Menschen ein guter Grund, sich dem Meditieren zuzuwenden. Doch die Vereinnahmung der Methoden spiritueller Traditionen zum persönlichen Nutzen hat auch Schattenseiten. In einem interessanten Talk auf seinem Youtube-Channel untersucht der bekannte Moderator Gert Scobel gemeinsam mit dem Mediziner Tobias Esch, welche Fallstricke hier lauern. Esch schätzt natürlich die positiven gesundheitlichen Wirkungen des Meditierens, äußert aber auch die Sorge, dass im Zuge der Funktionalisierung von Achtsamkeit viele subtilere Aspekte dieses Ansatzes übersehen werden oder gar verloren gehen. Sein klares Plädoyer: &quot;Meditation darf nicht zum Ego-Kult werden!&quot;<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v" target="_blank">Meditation darf nicht zum Ego-Kult werden!, Scobel 15.7.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 30 Jul 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations-Apps boomen - aber nur wenige sind wirklich gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Boom weckt viele Begehrlichkeiten und so mancher Anbieter hofft, hier ein gutes Geschäft zu machen. So sind in den vergangenen Jahren unzählige Meditations-Apps auf den Markt gekommen, die viele Versprechen mit sich bringen. Mit wenigen Minuten der Achtsamkeit am Tag soll man entspannter sein, kreativer werden und sich besser konzentrieren können. Doch was ist dran an all diesen Versprechen? Die Stiftung Warentest hat zehn Meditations-Apps getestet und dabei vor allem darauf geschaut, ob die Programme eine methodische Qualität mit sich bringen, psychologisch fundiert sind und die Wirksamkeit der Übungen wissenschaftlich belegt ist. Von zehn getesteten Apps erhielten dabei lediglich zwei eine gute Bewertung, die App Headspace sowie die in Deutschland entwickelte App 7Mind. Die beiden Programme &quot;bieten qualitativ gute, mit profunder wissenschaftlicher Kennt­nis konzipierte Kurse und Übungen, die den Einstieg in die Welt der Entspannungs­techniken begleiten können, aber auch für Fort­geschrittene interes­sant sind&quot;, urteilt Stiftung Warentest.<br><a href="https://www.familie.de/testberichte/meditations-apps-diese-ist-laut-stiftung-warentest-die-beste/ new" target="_blank">Meditations-Apps: Diese ist laut Stiftung Warentest die beste, familie.de 21.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditations-apps-boomen---aber-nur-wenige-sind-wirklich-gut</link>
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<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Ouzo zur Rechnung macht spendabel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeigen sich Menschen spendabel, animieren sie damit oft ihre Mitmenschen ebenfalls zu Großzügigkeit. Dies zeigt ein Experiment, bei dem für 400 Tische in einem griechischen und 200 Tische in einem deutschen Restaurant die Handhabung der Freigetränke mit dem gegebenen Trinkgeld der Gäste verglichen wurde. Dabei wurde deutlich: Insbesondere wenn die Gabe, beispielsweise ein Ouzo, direkt mit der Rechnung serviert wird, sind die Gäste am Großzügigsten. Hier gaben sie im Schnitt 8,6 Prozent Trinkgeld. Wurde bereits während des Essens ein Freigetränk gereicht, waren es immerhin 7,8 Prozent. Kommt der Ouzo hingegen erst, nachdem die Rechnung bereits beglichen ist, wurden 7,1 Prozent Trinkgeld gegeben. Im gutbürgerlichen deutschen Restaurant führte der Schnaps zur Rechnung sogar zu 8,8 Prozent Trinkgeld. Es hat den Anschein, dass die Nähe zum Zeitpunkt der Gegengabe durch die Restaurantgäste die finanzielle Impulskraft des Freigetränks hebt. Doch unter dem Strich dürfte dies mehr als eine Rechenaufgabe sein. Denn eine kostenlose Gabe durch den Wirt signalisiert ja auch Wertschätzung und schafft eine Beziehung. Vielleicht sollte man auch einmal untersuchen, was geschieht, wenn der Ouzu missmutig zur Rechnung angeboten wird.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/trinkgeld-spendierfreude-zahlt-sich-aus/1894510 new" target="_blank">Spendierfreude zahlt sich aus, spektrum.de 16.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-ouzo-zur-rechnung-macht-spendabel</link>
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<pubDate>Wed, 28 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beim Home Office ginge vielerorts noch deutlich mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die pandemiebedingte Home-Office-Welle erweitert den Denkradius. So hat das ifo-Institut untersucht, dass vor allem in den Ballungsräumen deutlich mehr Arbeit von Zuhause aus denkbar wäre. Das Institut ermittelte, dass in Großstadtregionen wie Frankfurt, München, Stuttgart oder Berlin gut 57 Prozent aller Beschäftigten im Prinzip ganz oder zumindest größtenteils vom heimischen Schreibtisch aus für die Firma tätig werden könnten. Im Frühjahr wurde für die umliegenden Kreise von Großstädten wie Berlin oder München eine Home-Office-Quote von 31 Prozent erreicht. In ländlichen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein lag diese hingegen bei lediglich 21 Prozent, was auch den wirtschaftlichen Strukturen geschuldet sein dürfte. Im Juni arbeiteten bundesweit im Schnitt gut 28 Prozent der Angestellten von Zuhause. Insgesamt wäre also, zumindest was die theoretische Machbarkeit angeht, doch viel Luft nach oben. Ob das auch gewollt ist und aus welchen Motivationen heraus, ist natürlich eine weitere Frage.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/fast-sechs-von-zehn-beschaeftigten-in-ballungsraeumen-koennten-ins-homeoffice-17440682.html" target="_blank">Homeoffice-Möglichkeiten „unausgeschöpft“, FAZ 16.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-home-office-ginge-vielerorts-noch-deutlich-mehr</link>
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<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Unternehmenskultur rechnet sich in barer Münze]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kultur ist immer noch vielfach ein Nice-to-have, mit dem man sich gerne schmückt, aber dem man auch nicht zu viel Bedeutung gibt, zumindest, wenn es um handfestes Engagement geht. Das gilt nicht nur für den Kulturbetrieb, sondern auch für Unternehmen, wie eine Untersuchung von Heidrick Consulting mit 500 Firmenlenkern aus aller Welt zeigt. Viele Führungskräfte glauben durchaus, dass die Unternehmenskultur sehr wesentlich für den geschäftlichen Erfolg ist. Aber sie handeln nicht zwingend danach. Und verschenken damit auch wirtschaftliche Chancen, denn die Studie zeigt: Firmen, die sich um ihre Kultur aktiv kümmern, erwirtschaften deutlich höhere Gewinne. Danach gefragt, ob sie die Unternehmenskultur als bedeutsam erachten, antworten viele politisch korrekt natürlich mit einem Ja. Doch ihr Blick auf das Unternehmen ist ein anderer. So nannten 51 Prozent der Befragten weltweit die Strategie als wesentlichen Faktor für finanziellen Erfolg, gefolgt von Führung (39 Prozent) und Prozessen sowie Regeln (38 Prozent). Die Kultur landete bei den meisten nicht in der Top-3-Liste. Betrachtet man hingegen die Firmen genauer, die die Kultur als wesentlich erachten - in den USA 18 Prozent, in Kanada 16 Prozent und in Deutschland 14 Prozent -, dann zeigt sich: Diese Unternehmen erreichten über drei Jahre ein Wachstum von 9,1 Prozent, während es bei den kulturell eher Ignoranten lediglich 4,4 Prozent Wachstum gab. Vielleicht ein guter Grund, die Perspektiven und das eigene Führungshandeln wieder einmal zu überdenken.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/unternehmenskultur-glueckliche-mitarbeiter-geld-in-der-kasse-a-30b9027d-e7ff-48d2-b534-1f23d19f6a8a new" target="_blank">Glückliche Mitarbeiter, Geld in der Kasse, spiegel.de 15.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unternehmenskultur-rechnet-sich-in-barer-münze</link>
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<pubDate>Mon, 26 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Danke sagen - im Job spielt dabei auch die Form eine Rolle]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie heißt das Zauberwort? Was man gerne zu kleinen Kindern sagt, um ihnen beizubringen, dass Danke zu sagen, im sozialen Miteinander eine wesentliche Kraft ist, spielt auch im Business eine Rolle. Peter Cardon, Professor für Unternehmenskommunikation an der University of Southern California, untersuchte in einer Studie mit 1.200 Teilnehmenden, welche Bedeutung das Danke im Berufsleben hat. Und machte eine erstaunliche Entdeckung. Oft möchten Menschen gar nicht vor versammelter Mannschaft gewertschätzt werden. So äußerte ein Viertel der 18- bis 29-Jährigen, dass sie eine Danksagung in Schriftform vorziehen. Wer hätte das von den digital Natives gedacht? Unter den 45- bis 60-Jährigen hat die Schriftform eine etwas geringere Bedeutung. Grundsätzlich hat ein Dankeschön einen hohen Einfluss auf die Motivation und Loyalität der Beschäftigten. Gut die Hälfte der Befragten äußerte, dass sie länger in einem Unternehmen bleiben würden, wenn ihre Vorgesetzten mehr Wertschätzung zeigten. Für 81 Prozent ist das Danke eine wesentliche Quelle ihrer Motivation. Und es braucht keine große Inszenierung. Unabhängig davon, ob ein Dankeschön im Gespräch oder vielleicht mit einer schönen Karte übermittelt wird, ist es zwei Dritteln der Befragten am Liebsten, wenn die Danksagung in persönlichem Rahmen geschieht und nicht in Anwesenheit der Kolleg.innen.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/mitarbeiter-motivation-warum-ein-handschriftliches-danke-wichtig-ist/ new" target="_blank">Ein Experte erklärt, warum ein handschriftliches „Danke“ der Schlüssel zu motivierten Mitarbeitern sein kann, Business Insider 13.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=danke-sagen---im-job-spielt-dabei-auch-die-form-eine-rolle</link>
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<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge streben nach Sinn im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeit soll nicht nur Geld bringen, sondern auch Sinn. Diese Haltung treibt immer mehr vor allem jüngere Menschen um. Eine vor zwei Jahren erstellte Studie des Zukunftsinstituts zeigt: Einem Großteil der Millenials, 87 Prozent,  ist eine sinnvolle und erfüllende Berufstätigkeit wichtig. Hoher Verdienst ist hingegen nur für 55 Prozent von Bedeutung. Die deutsche Unternehmenslandschaft macht es dem Nachwuchs allerdings nicht immer leicht, denn hierzulande dominieren nach wie vor klassische Industrieunternehmen, die Themen wie Nachhaltigkeit und innovative Ansätze, die nicht nur zu Gewinnen, sondern auch einer besseren Welt beitragen, erst beginnen zu entdecken. Hippe Start-up-Kulturen, deren expliziter Fokus Gemeinwohl, ökologische Verträglichkeit und soziale Innovationen sind, kennt man hingegen eher aus den Vereinigten Staaten oder Aufsteiger-Ländern wie Israel. Für die junge Generation bedeutet das, häufig Kompromisse zu machen. Nur knapp ein Drittel der Millenials würden den Arbeitgeber wechseln, wenn sich seine Nachhaltigkeitsversprechen nicht erfüllen, im globalen Vergleich sind es zehn Prozent mehr. Bequemlichkeit und Sicherheit scheinen also auch eine bedeutende Rolle zu spielen.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/millenials-und-die-suche-nach-dem-sinn-im-job-17417195.html" target="_blank">Millenials und die Suche nach dem Sinn, FAZ 13.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=junge-streben-nach-sinn-im-job</link>
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<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie kommt wirklich Neues in die Welt?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Innovation ist eine vielbemühte Idee in der heutigen, sei es in Unternehmen oder auch, wenn es darum geht herauszufinden, wie wir der Klimakrise angemessen begegnen können. Doch vieles, was als vermeintlich innovativ gelabelt wird, stellt eigentlich nur eine eher marginale Erweiterung des Bestehenden dar. Anstatt Kraftstoff zu verbrennen, Autos mit Strom fahren lassen? Oder darauf hoffen, dass irgendeine Durchbruchstechnologie bestehende Engpässe einfach überwindet? Ein Kommentar in der NZZ analysiert auf eloquente Weise, dass der Durchbruch in wirkliches Neuland im heute beobachtbaren innovativen Denken kaum vorkommt. Vielleicht, weil wir aus dem falschen Blickwinkel auf die Welt schauen? Wo dieser beginnen könnte, formuliert der Beitrag so: &quot;Die Normalität ist der Ausnahmefall, der Ausnahmezustand hingegen die Regel. Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass sich die traute Vergangenheit linear in die Zukunft fortschreibt. Hingegen können wir darauf vertrauen, dass alles Erwartbare die Ausnahme bleibt, dass hingegen das Unvorhersehbare immer schon eine Normalität war, was wir nur leider zu verdrängen gelernt haben.&quot; Das Unvorhersehbare lässt sich nicht direkt adressieren oder gar erreichen. Es fragt nach einer tiefgreifenden Veränderung unserer Lebensart und unserer Weltbeziehung. Die NZZ meint deshalb: &quot;Wir tun darum gut daran, uns auf das Unvorhergesehene einzustellen und uns im Umgang damit zu üben. Wir können dabei nicht in die Kristallkugel der Zukunft schauen, und wir werden nie punktgenau antizipieren, was die bösen Überraschungen von morgen sein werden. Aber wir können in die Schule der Vorstellungskraft gehen und ins Mentaltraining des Unerwarteten. Die Antwort auf die Unwägbarkeiten des Kommenden heisst Phantasie. Sie mag ebenso eine Antwort von gestern sein, aber sie hat den Vorzug, Vorstellungswelten plausibel zu machen, die jenseits des Vorstellungsvermögens liegen.&quot; Was wäre, wenn wir uns alle öfter in diesem Territorium jenseits des Vorstellbaren treffen? Und von dort aus unsere Fühler gemeinsam ausstrecken? Das Neue ist kein Ziel, dass wir einfach erreichen können. Es offenbart sich nur im Unerwarteten.<br><a href="https://www.nzz.ch/meinung/innovation-heisst-zu-oft-noch-mehr-vom-gleichen-ld.1634852?mktcid" target="_blank">Innovation heißt oft noch mehr vom Gleichen, NZZ 13.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-kommt-wirklich-neues-in-die-welt</link>
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<pubDate>Wed, 21 Jul 2021 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge Berufstätige leiden stark unter der Pandemie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat wohl bei allen Menschen bereits tiefe Spuren hinterlassen. Für junge Berufstätige und Auszubildende, für die dieser Lebensabschnitt ohnehin schon eine Phase des Übergangs darstellt, sind die Auswirkungen enorm. Die Studie Plan B der IG Metall und des Jugendforschers Simon Schnetzer mit 1.000 Befragten zeigt, dass sich die psychische Gesundheit bei 61 Prozent des Nachwuchses in der letzten Zeit verschlechtert hat. 51 Prozent leiden darunter, dass sie ihr eigenes Leben nicht mehr kontrollieren können und 55 Prozent sehen negative Auswirkungen auf ihre Freundschaften. 71 Prozent ringen mit einer massiv verschlechterten Situation an den Berufsschulen, während Menschen im dualen Studium unter den eingeschränkten Bedingungen an den Hochschulen leiden. Unter den Studierenden fürchtet ein Drittel, nach dem Abschluss nicht übernommen zu werden, bei den Auszubildenden sind es sogar 40 Prozent. Die Frage ist, wie Unternehmen dieser Unsicherheitslage begegnen könnten.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-07/corona-krise-psyche-gesundheit-auszubildende-jugendliche new" target="_blank">Auszubildende klagen über Isolation und Zukunftschancen, FAZ 14.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=junge-berufstätige-leiden-stark-unter-der-pandemie</link>
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<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Demut so wichtig ist in der Führung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeiten, in denen vor allem &quot;harte Kerle&quot; als gute Führungskräfte angesehen wurden, sind lange vorbei. Aber welche weichen Tugenden sind es eigentlich, die Vorgesetzte zu guten Führenden werden lassen? Die Antwort mag überraschen. Management-Studien zeigen, dass neben der schon länger gerne beschworenen Empathie vor allem Demut eine wesentliche Fähigkeit zu sein scheint. Das Verhalten von Führungskräften beeinflusst zu bis zu 70 Prozent, ob Menschen sich in einem Unternehmen wohlfühlen und so auch ihr bestes geben können. Bescheidenheit, ein Bewusstsein für die eigenen Vorurteile wie auch die Neugier auf andere Menschen tragen dazu bei, tragfähige Arbeitsbeziehungen zu stiften. Wenn es um Vorurteile geht, können Führende mit gutem Beispiel vorangehen, doch braucht es einiges, um hier keine Placebos zu verteilen. Denn zu bekunden, selbst nicht von Vorurteilen frei zu sein, wird leicht zum Freibrief, wenn es so aussieht, als könne man an diesen nur wenig ändern. Genau hier kommt die Demut ins Spiel, denn Führende, die es ernst meinen, bitten ihre Mitarbeiter aufrichtig um Feedbacks, die blinde Flecken ansprechen. Studien zeigen, so ein Artikel im Harvard Business Manager, dass das Eingeständnis von Voreingenommenheit, wenn es sich mit Empathie verbindet, das Zugehörigkeitsgefühl im Unternehmen um ein Drittel stärker werden lässt.<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/fuehrung/integrative-fuehrung-als-fuehrungskraft-alle-mitnehmen-a-1a3bc80b-cf5a-4adf-ae54-b41ee04c1756 new" target="_blank">Als Führungskraft alle mitnehmen, HBM 6.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-demut-so-wichtig-ist-in-der-führung</link>
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<pubDate>Mon, 19 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Mitarbeiter einfach aussortiert werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Artikel des Business Insider wirft wieder mal einen Blick auf die eher brutaleren Führungsmethoden großer Unternehmen. So liegen dem Portal nach eigenen Angaben Unterlagen von Amazon vor, aus denen hervorgehe, dass die Führungskräfte in ihren Bereichen jedes Jahr einen bestimmten Prozentsatz an Mitarbeitern, die nicht die erhoffte Leistung erbringen, wieder loswerden sollen. Das nennt man &quot;unbedauerliche Abgänge&quot;, die entweder erfolgen, weil jemand von selbst kündigt, oder aber, wenn er gefeuert wird. Besonders krass an dem Ansatz ist, dass für jedes Jahr eine prozentuale Quote vorgegeben wird, die erfüllt werden müsse. Sollten zufällig alle Mitarbeitenden gut gearbeitet haben, trifft es dann also die etwas weniger Guten, die hinausbefördert werden. Man kann sich gut vorstellen, was für ein Arbeitsklima das mit sich bringt. Von der grundsätzlichen Menschenverachtung, die in diesem Denken mitschwingt, einmal ganz zu schweigen.<br><a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/der-neue-amazon-ceo-hat-eine-rate-wie-viele-menschen-jaehrlich-das-unternehmen-verlassen-sollen-zeigen-interne-dokumente/ new" target="_blank">Der neue Amazon-CEO hat eine Rate, wie viele Menschen jährlich das Unternehmen verlassen sollen, zeigen interne Dokumente, Business Insider 8.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-mitarbeiter-einfach-aussortiert-werden</link>
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<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die 4-Tage-Woche zufrieden macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Weniger zu arbeiten, ist der Traum vieler Menschen. Und das nicht, weil sie etwa arbeitsscheu werden. Experimente zeigen immer wieder, dass die, die ihre Arbeitszeit reduzieren, in der gewonnenen freien Zeit nicht untätig bleiben, sondern sich schlicht Dingen widmen, die sie besonders interessieren oder ihnen gut tun. Die isländische Regierung untersucht in einem Experiment auf fünf Jahre angelegten Experiment mit 2.500 Teilnehmenden, was sich verändert, wenn Menschen statt an fünf nur noch an vier Tagen zur Arbeit müssen. Erste Erkenntnis: Weniger Zeit im Job zu verbringen, macht glücklicher und entstresst das Leben. Ein Grund dafür könnte sein, dass die freie Zeit mehr Entscheidungsfreiräume ins Leben bringt. &quot;Wichtig ist vor allem, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein hohes Maß an Selbstständigkeit bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeit hatten. Selbstbestimmung macht zufrieden, das ist erwiesen&quot;, so der Politikwissenschaftler Jack Kellam, der das Experiment begleitet. Er weist auch darauf hin, dass viele positive Effekte des Experiments sich womöglich erst lange danach zeigen werden. So nutzen viele Menschen die gewonnene Zeit, um mehr Sport zu treiben oder öfter etwas Gesundes zu kochen. Die isländischen Gewerkschaften nutzten das Projekt als Steilvorlage, um die Arbeitszeiten neu zu verhandeln und etwas zu senken. &quot;Aktuell haben 86 Prozent der Arbeitnehmer in Island nun kürzere Arbeitszeiten oder zumindest die Möglichkeit dazu. Doch die Entwicklung geht ganz eindeutig in Richtung weniger Arbeitszeit und mehr Freizeit. Ich bin optimistisch, dass die Isländer schon in ein paar Jahren bei 32 Arbeitsstunden pro Woche angelangt sind. Und Island kann ein Vorbild für andere Länder sein&quot;, so Kellam in der Zeit.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2021-07/island-4-tage-woche-reduktion-arbeitszeit-politikwissenschaftler-jack-kellam/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Die Viertagewoche könnte auch in Deutschland funktionieren&quot;, zeit.de 8.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-die-4-tage-woche-zufrieden-macht</link>
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<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Macht das Verständnis einschränkt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Macht verändert die Wahrnehmung. Welche Folgen das hat, zeigt eine Reihe neuer sozialpsychologischer Studien. In verschiedenen Experimenten befragten die Wissenschaftler vor ihren jeweiligen Tests ihre Probanden entweder, wie mächtig sie sich fühlten im Leben, oder wiesen ihnen in den Versuchskonstellationen mal Positionen mit mehr, mal mit weniger Macht zu. Dann sollten sie über verschiedene soziale Szenarien urteilen, in den es darum ging, andere Menschen zu beurteilen. Dabei zeigte sich, dass bei allen Versuchen die Personen, die sich machtvoll fühlten oder eine machtvolle Position vorab zugewiesen bekamen, in ihren Urteilen deutlich strenger waren als jene, die eher machtlos waren. Interessant finde ich, dass Macht anscheinend diese Wirkung selbst dann entfaltet, wenn die Menschen eine fiktive Rolle, mit der Macht verbunden ist, zugewiesen bekommen - sie also gar nicht direkt auf die eigene Erfahrung im Nutzen dieser Macht zurückgreifen, wenn sie urteilen. Allein schon die Vorstellung, mächtig zu sein, scheint etwas mit Menschen zu machen. Die Wissenschaftler möchten mit ihrem Experiment darauf hinweisen, welche Auswirkungen Macht beispielsweise in Politik oder Wirtschaft hat, wenn Politiker sich die Sorgen und Nöte weniger mächtiger Menschen nur noch schwer vorstellen können oder Chefs automatisch denken, ihre Untergebenen hätten die gleichen Möglichkeiten wie sie selbst. Denn die Strenge, die die Versuche offenbarten, scheint auch auf mangelndes Verständnis der jeweiligen Menschen zurückzuführen zu sein. Macht schafft also eine Distanz, die nicht immer hilfreich ist.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/wer-macht-hat-urteilt-strenger-ueber-fehler/1891339 new" target="_blank">Wer Macht hat, urteilt strenger über Fehler, spektrum.de 6.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-macht-das-verständnis-einschränkt</link>
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<pubDate>Wed, 14 Jul 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beim Klima zählt jede kleine Veränderung im Lebenswandel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Klimakrise lässt viele ohnmächtig zurück, denn in Anbetracht der riesigen Einsparungen, die für ein wirkliches Abbremsen der globalen Erwärmung notwendig sind, fühlt man sich leicht ohnmächtig. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt indes, dass auch moderate Veränderungen in unseren alltäglichen Gewohnheiten bereits einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für das große Ganze leisten. Würden wir beispielsweise umsichtiger mit unseren Lebensmitteln umgehen und nur noch die Hälfte von dem, was wir heute ungenutzt verderben lassen, in den Müll werfen, könnte dies sechs Millionen CO2 im Jahr einsparen. Zum Vergleich: Dem innerdeutschen Flugverkehr werden jährlich zwei Millionen Tonnen zugeschrieben. Eine Reduktion des Fleischkonsums um ein Fünftel könnte sogar zehn Tonnen im Jahr sparen. Und ein Fünftel weniger Kleidungskäufe helfen dem Klima mit der Einsparung von 12 Millionen Tonnen. Öffentlicher Nahverkehr statt Flug oder Autonutzung wäre eine weitere, leicht umzusetzende Veränderung. Mit Maßnahmen wie diesen lassen sich pro Kopf und Jahr immerhin rund 0,6 Tonnen CO2 einsparen. Das mag wenig klingen in Anbetracht der Tatsache, dass wir heute 11 Tonnen pro Jahr verbrauchen, es aber, um weitere Temperaturanstiege zu begrenzen, eigentlich nur eine Tonne sein dürfte. Das Institut der deutschen Wirtschaft sieht die größten Einsparnotwendigkeiten bei der Energieversorgung wie auch in Industrie und Verkehr. Aber alleine die Möglichkeit wahrzunehmen, selbst einen bewussten Beitrag zu leisten, befreit vielleicht aus der Ohnmachtsfalle - und macht auch empfänglicher für die weiteren notwendigen Schritte im großen, die die nächsten Jahre auf uns zukommen.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-energie-und-umwelt/hohes-co2-einsparpotential-durch-veraenderten-lebensstil-17429386.html" target="_blank">Jeder Einzelne kann viel CO2 einsparen, FAZ 9.7.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-klima-zählt-jede-kleine-veränderung-im-lebenswandel</link>
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<pubDate>Tue, 13 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Positives Denken weckt viele Fähigkeiten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir alle kennen es aus eigener Erfahrung, dass wir, wenn wir gute Laune haben, oft Berge versetzen können, während wir, wenn es uns nies geht, oft nicht viel auf die Reihe bekommen. Die Wissenschaft kann diese Unterschiede gut erklären. So belegen Studien, dass negative Gefühle wie Angst oder Wut dazu führen, dass wir uns in uns selbst zurückziehen, körperlich verhärten und unsere Wahrnehmung verengen. Dann ist in unseren Beziehungen zu anderen Menschen und zum Leben nicht viel möglich. Sind wir hingegen positiv gestimmt, verhält es sich genau umgekehrt. In einem Experiment, in dem die Wissenschaftler ihre Probanden eingangs in eine positive Stimmung versetzten, zeigten diese einen größeren Hang zu Aktivität und bezogen sich in Beziehungen zu anderen eher auf das, was einander verbindet, als auf Trennendes. Außerdem erweitert sich bei guter Laune das periphere Sichtfeld, so dass Menschen mehr im Blick haben. Und ihr Denken wird verbundener, sie nehmen Zusammenhänge leichter wahr. Ein Überschwang an Positivität bringt allerdings auch negative Folgen mit sich, denn dann unterschätzen Menschen mögliche Gefahren und werden in ihren Urteilen unrealistischer.<br><a href="https://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/magazin/positive-emotionen-erweitern-wahrnehmung-und-denkvermoegen/174/ new" target="_blank">Wie positive Emotionen Wahrnehmung und Denkvermögen erweitern, Psychologie aktuell 19.5.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Jul 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vertrauen ist gut]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In unseren volatilen Zeiten widmet die NZZ eine wunderbare Betrachtung dem Thema Vertrauen. &quot;Gemeinhin gilt Vertrauen als etwas, was aus guten Erfahrungen in der Vergangenheit und der Hoffnung auf das Gute im Menschen entsteht&quot;, heißt es in dem Artikel und wenn man das liest und sich die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Monate anschaut, kommt einem diese Einschätzung leicht vor wie aus einer anderen Zeit. Für den Autor Paul Jandl ist das Misstrauen, dass sich in vielen Kontexten im Zuge der Pandemie so deutlich gesteigert hat, nicht einfach das Gegenteil von Vertrauen. Im Gegenteil, es wird zum Sog, der jedes Vertrauen verschlingt: &quot;Sind wir erst einmal im Zustand des Misstrauens, können wir uns nicht mehr dafür entscheiden, zu vertrauen. Der Zweifel hat ein Loch ins dünne Eis geschlagen, das wir Wirklichkeit nennen. Bei jedem Schritt hören wir, wie dieses Eis unter uns knackt. Wer politisch Gespenster sieht, sieht sie bald überall. Er verbindet sich mit anderen Gespenstersehern und hofft, damit wieder festen Boden unter den Füssen zu haben.&quot; Hört sich an, als bräuchten wir an vielen Stellen eine neue Vertrauensoffensive.<br><a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/das-vertrauen-macht-sich-nur-zu-leicht-aus-dem-staub-ld.1631651?mktcid" target="_blank">Der Mensch ist dem Menschen kein Wolf, NZZ 30.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Geringverdiener die größeren Lasten tragen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer viel verdient, zahlt auch viel in die Sozialsysteme ein, möchte man meinen. Eine Anfrage der Linken beim Bundesarbeitsministerium zeigt jedoch: Dank der Beitragsbemessungsgrenze ist das nicht wirklich so. Besserverdiener mit einem Jahreseinkommen zwischen 70.000 und 100.000 Euro tragen elf Prozent der Sozialabgaben, haben aber einen Anteil von 13 Prozent an allen Einkommen. Bei Großverdienern ab 110.000 Euro geht die Schere noch weiter auseinander - auf sie entfallen 23 Prozent der Einkommen, aber nur neun Prozent der Sozialabgaben. Am unteren Ende der Skala ist das Bild genau umgekehrt. Menschen mit einem Jahreseinkommen von bis zu 30.000 Euro zahlen nämlich 36 Prozent der Sozialabgaben, obwohl auf sie nur 24 Prozent der Einkommen entfallen. Verkehrte Welt ...<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-06/einkommensverteilung-geringverdienende-sozialabgaben-jahreseinkommen-beitragsbemessungsgrenze new" target="_blank">Geringverdienende zahlen überproportional viel Geld in Sozialkassen, zeit.de 29.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Augenwischerei mit der Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Deutschlandfunk hat in einem Beitrag den Achtsamkeitstrend in den Blick genommen und kommt zu sehr differenzierten Einschätzungen. Der Artikel stellt ausführlich vor, wie typische MBSR-Kurse einen Einstieg in Achtsamkeit vermitteln und welche positiven gesundheitlichen Wirkungen sich aus der Praxis ergeben können. Gleichzeitig lässt er auch Kritiker zu Wort kommen, die davor warnen, dass die Meditationspraxis auch dazu beitragen könne, dass gesellschaftliche Strukturprobleme einmal mehr aufs Individuum verlagert werden, dass sich dann eben selbst helfen soll. Der Soziologe Hartmut Rosa etwa sagt: &quot;Ein Problem, das ich dabei sehe ist eben, dass man die Problemlage auf die Individuen verschiebt. Dass man damit sagt, wenn du nur genügend Achtsamkeit trainieren würdest oder dein Leben richtig ausrichtest, dann hättest du kein Problem mehr und die Problemlagen, von denen ich als Soziologe unbedingt sagen will und auch sagen kann, dass sie in ganz hohem Maße gesellschaftlich verursacht sind, strukturell bedingt sind, die werden eben dem Individuum angelastet – du musst lernen damit zurechtzukommen. Und deshalb halte ich Achtsamkeit als politische Lösung für problematisch.&quot; Hier wird Achtsamkeit mehr und mehr auch zu einem Politikum.<br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/spiritualitaet-achtsamkeit-ist-politisch-und-problematisch.886.de.html?dram:article_id" target="_blank">Achtsamkeit ist politisch – und problematisch, Deutschlandfunk 28.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-augenwischerei-mit-der-achtsamkeit</link>
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<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Volkssport pendeln]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer arbeiten geht, ist vielfach Pendler, denn immer seltener arbeiten die Menschen auch an dem Ort, an dem sie leben. Inzwischen sind es 59 Prozent aller Arbeitnehmer, also 18,4 Millionen Menschen, die nicht am Wohnort ihr Geld verdienen. Und die Pendelstrecken werden länger. So stieg die Zahl derer, die einen täglichen Arbeitsweg von mehr als 50 Kilometern haben, in den letzten 20 Jahren von 13 auf 21 Prozent. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien zeigt: Die Fahrerei nervt, frustriert, schlägt auf die Psyche und auch auf die körperliche Gesundheit. Doch der Traum vom Wohnen im Grünen und einem gut bezahlten Job in der nächsten großen Stadt wird weiterhin von vielen nicht nur geträumt, sondern auch in die Tat umgesetzt. Die Wirtschaftswoche beschreibt in einem Artikel, wie verschiedene Faktoren das Phänomen weiter anheizen. Neubaugebiete in den Speckgürteln sind verlockend für viele. Wer sich abends beim Chillen auf der eigenen Terrasse sieht, verdrängt gerne, dass er, wenn der Nahverkehr schlecht ist oder er im Stau steht, diese Komfortzone später erreicht, als einem lieb sein kann. Viele Kommunen unterstützen mit ihrer Verkehrspolitik die Begehrlichkeiten. Wenn es Pendlern leichter gemacht wird, mit dem öffentlichen Nahverkehr in die nächste Stadt zu kommen anstatt sich schnell in der eigenen Stadt zu bewegen, erscheint ein Arbeitsplatz weiter weg in attraktiverem Licht. Die Frage ist, wann hier wer bereit ist, den Teufelskreis als erstes zu durchbrechen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsweg-pendler-betruegen-sich-selbst/20560038-all.html new" target="_blank">Pendler betrügen sich selbst, WiWo 28.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Plaudern hilft, egal mit wem]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Bekannten ist das Reden am erfreulichsten, möchte man meinen. Doch die Wissenschaft belehrt uns eines besseren. Verschiedene Studien zeigen nämlich: Wenn wir mit Fremden reden, hebt das deutlich die Stimmung. Gespräche mit uns noch nicht Bekannten mögen zwar bisweilen (aber nur in seltenen Fällen) etwas ruckeliger verlaufen als beispielsweise mit Partnern oder Freunden. Doch zeigen die Erfahrungen aus verschiedenen Untersuchungen auch: Die meisten Menschen fühlen sich richtig gut, wenn sie - sei es in der Bahn, im Supermarkt oder einem Café - mit Leuten ins Gespräch kommen, die sie gar nicht kennen. Am besten selbst einmal ausprobieren!<br><a href="https://www.spektrum.de/news/kommunikation-ein-kurzes-gespraech-mit-fremden-tut-gut/1887049 new" target="_blank">Mit Fremden zu reden, tut gut, spektrum.de 26.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=plaudern-hilft,-egal-mit-wem</link>
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<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Ernährung ist politisch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Was wir essen, hat Folgen - nicht nur für uns persönlich, sondern für die Gesellschaft im Ganzen. Der Ethikrat hat sich mit der Frage beschäftigt, wer für eine gesunde Ernährung verantwortlich ist, und dabei den Philosophen Thomas Mohrs auf seiner Jahressitzung zu Wort kommen lassen. Er findet, das Thema &quot;Public Health&quot; müsse mit all seinen demokratiepolitischen Grundsatzfragen betrachtet werden. So verweist er etwa auf die hohen Kosten im Gesundheitswesen, die aus Mangel- und Fehlernährung erwachsen. Gleichzeitig sei es unverantwortlich von Konsument.innen, die Folgen ihrer ungesunden Lebensweise der Allgemeinheit aufzubürden. &quot;Es ist häufig eine Frage der Werte&quot;, sagt Mohrs im Deutschlandfunk. Sich kein besseres, gesünderes Essen leisten zu können, ist in seinen Augen häufig eine Ausrede. Gleichzeitig müsse die Politik sicherstellen, dass auch die Ärmeren die Möglichkeit haben, sich gesund zu ernähren. Betrachtet man den Zulauf, den beispielsweise die Tafeln mit ihrer kostenlosen Lebensmittelausgabe haben, wird deutlich, dass nicht wenigen ihre Werte nichts nutzen, wenn sie schon nach der Hälfte des Monats kein Geld mehr für Lebensmittel übrig haben.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/gesunde-ernaehrung-sorg-fuer-dich-selbst.1008.de.html?dram:article_id" target="_blank">Sorg‘ für dich selbst!, Deutschlandfunk Kultur 23.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Jul 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleichheit wächst und wächst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat zu Beginn auch die Vermögenden getroffen. Doch inzwischen ist für sie nicht nur wieder alles beim Alten, sie sind sogar reicher geworden. Und damit geht laut Global Wealth Report die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Im vergangenen Jahr stieg der Wert privater Vermögen um 7,4 Prozent auf 418 Billionen Dollar, zieht man Wechselkurseffekte ab, bleibt ein Plus von 4,1 Prozent. Würde man diese globalen Vermögen auf die 5,2 Milliarden Erwachsenen der Weltbevölkerung verteilen, kämen jeder Person rund 80.000 Dollar zu. Die Wirklichkeit ist eine andere. 1,1 Prozent der erwachsenen Bevölkerung besitzen nämlich knapp 46 Prozent der privaten Vermögen, insgesamt 192 Billionen Dollar. 2,9 Milliarden Menschen (55 Prozent der Bevölkerung) verfügen hingegen jeweils über weniger als 10&amp;#8202;.000 Dollar. Ihnen gehören nur 1,3 Prozent des Weltvermögens. In der Pandemie sind jene an der Spitze der Pyramide noch etwas reicher geworden, während die Menschen an der Basis finanziell noch weiter zurückfielen.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/corona-pandemie-hat-fuer-wachsende-ungleichheit-gesorgt-17402254.html" target="_blank">Die Pandemie hat die Schere zwischen Arm und Reich weiter geöffnet, FAZ 22.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Je besser das Zuhören, umso besser das Gespräch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Businesskontexten steht bei der Gesprächskultur häufig im Vordergrund, wie man die eigene Message am besten rüberbringt. Allzu oft wird der Dialog sogar zur Arena, um sich durchzusetzen. Wirklich gute und hilfreiche Gespräche entstehen dadurch eher selten. Die Management-Expertin rät dazu, dem richtigen Zuhören mehr Aufmerksamkeit zu geben. &quot;Wer nicht bis zum Ende zuhört, der hat keine Ahnung, wohin der andere will. Wir glauben, es zu wissen. Aber so ist es nicht. Wenn man zu früh ins Wort fällt, dann kann kein gutes Gespräch entstehen&quot;, sagt sie in einem Interview mit Business Insider. Hilfreich sei es auch, sich darüber klar zu werden, dass in jedem Dialog sich wirklich neues zeigen könne und die Gesprächspartner so miteinander etwas lernen: &quot;Ein gutes Gespräch ist für mich ein Austausch über Dinge, die ich vorher noch nicht wusste. Es sind Gespräche, in denen man gesagt hat: Ach echt? Das wusste ich noch gar nicht. Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Erst dann begibt man sich in eine neue Welt und kann etwas lernen. Es gibt auch gute Gespräche, die sind ein Austausch über das, was wir schon wissen. Und das macht Spaß! Aber wir lernen dadurch nichts und wir kommen dadurch auch nicht weiter.&quot; Gerade im Businessalltag ist diese Perspektive des Neuen eine oft unterschätzte Dimension der Dialogkultur. Vielleicht brauchen wir gar keine tollen Innovationsseminare, wenn wir uns einfach besser zuhören.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/so-geht-richtiges-zuhoeren-laut-einer-management-expertin/ new" target="_blank">Das Geheimnis des richtigen Zuhörens, Business Insider 22.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Positive Gehirnwäsche]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf Social-Media-Kanälen ist das Leben immer poliert - Fotos von lächelnden Menschen, tollen Klamotten, knackigen Bodys gaukeln uns vor, wie schön es andere haben. Diese aufgehübschte Selbstdarstellung hat Folgen. Psychologen sprechen bereits von einer &quot;Toxic Positivity&quot;, die im Leben immer weniger Raum für die realen Grautöne lässt. &quot;Immer so zu tun, als hätte ich gute Laune, ist aber anstrengend und auf Dauer ungesund. Ich deckle damit etwas in mir ab, und das kostet psychische Energie&quot;, sagt etwa die Psychologin Doris Röschmann in einem Beitrag in der Welt. Der so entstehende Zwang, immer nur die guten Seiten des Lebens zu zeigen, könne sogar zu Schlafmangel und Depressionen führen und langfristig negative Wirkungen auf das Immunsystem haben. Die Feedback-Mechanismen von Social Media fördern geradezu solche Stressspiralen, denn wer viele Likes für seine schönen Bilder bekommt, wird animiert, noch mehr davon zu posten - und den nicht so tollen Teil seines Lebens immer mehr auszublenden. &quot;Echte gute Laune entsteht nur durch ein Leben, in dem man nicht abhängig ist von Äußerlichkeiten. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit, alle Gefühle wahrzunehmen. Dafür müssen wir mit uns selbst verbunden sein&quot;, so Röschmann.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article231930413/Toxic-Positivity-Gute-Laune-bei-Instagram-raubt-Lebensenergie.html new" target="_blank">Diese Instagram-Lüge kostet Lebensenergie, welt.de 21.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Freiräume innerhalb der Grenzen entdecken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem die Klimakrise nun auf der politischen Agenda wieder ein Stück nach vorne gerückt ist, wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich die Ambitionen, die Klimaneutralität zu erreichen, in Gesetzen und Verboten niederschlagen. Doch wie für all die vielen konkreten Lebensbereiche, um die es hier geht, geeignete Regelungen finden? Der Klimaforscher Anders Levermann macht in einem Interview mit der Zeit einen interessanten Vorschlag, der durch Einfachheit überzeugt. Warum nicht einfach im Großen die Grenzen setzen, die nicht mehr überschritten werden dürfen, aber im Kleinen im Hinblick auf die konkrete Umsetzung möglichst viele Freiräume lassen? &quot;Dahinter steht das Prinzip des Wachsens in die Vielfalt: dass die Dinge nicht immer höher, schneller oder weiter werden, sondern besser. Und dieses &#039;besser&#039; ändert sich mit der Zeit. ... In der Physik erkennen wir dieses Prinzip immer dann, wenn wir unendliches Wachstum im endlichen Raum erzeugen: das Prinzip der Faltung. Man setzt einem System klare Grenzen, nicht kleinteilig, sondern größtmöglich – wie etwa eine maximale Menge CO&amp;#8322;-Ausstoß oder ein Verbot von Plastik ab einem bestimmten Jahr. Solange das System diese klaren Grenzen erkennt, baut es sie ein. Die Dynamik sieht dann oft so aus, dass man erst auf einem bestimmen Pfad wächst, dann der Grenze nahekommt – und umbiegt und sich weiterentwickelt.&quot; Ich finde, der Vorschlag hat etwas Faszinierendes, denn er gibt Raum für Wahlmöglichkeiten, für die Entstehung von Innovationen und vermeidet gleichzeitig Verwirrung durch zu viele vorgegebene Details. <br><a href="https://www.zeit.de/2021/25/anders-levermann-klimaforschung-klimakrise-oekowende-pik/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Begrenzen, was wir nicht mehr wollen&quot;, zeit.de 16.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-freiräume-innerhalb-der-grenzen-entdecken</link>
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<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reichtum ist vielen nicht so wichtig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wären Sie gerne reich? Falls Ihnen jetzt spontan ein Nein in den Sinn kommt, halten Sie es wie eine Mehrheit der Deutschen. Eine weltweite Studie zeigt: Hierzulande ist es vielen nicht so wichtig, vermögend zu sein. Als reich definiert die Erhebung dabei jene, die ein Haus besitzen und zusätzlich mindestens eine Million Euro. In Deutschland ist es 26 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen wichtig oder sogar sehr wichtig, reich zu sein. Dieser Geschlechterunterschied besteht auch in anderen Ländern, allerdings sind anderenort die Reichtumsambitionen deutlicher größer als hier. In Italien beispielsweise wünschen sich 40 Prozent der Männer und 34 Prozent der Frauen, vermögend zu sein. In den USA, Schweden, Spanien und Frankreich ist dieser Wunsch jeweils bei etwa einem Drittel der Männer und einem Viertel der Frauen gegeben. Noch weniger Interesse an Reichtum als die Deutschen zeigen die Briten - von ihnen wünschen sich ihn nur 22 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/reichtum-und-geld-nur-jeder-vierte-deutsche-will-reich-sein-17387520.html" target="_blank">Nur jeder vierte Deutsche will reich sein, FAZ 14.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum wir ein neues Verständnis von Freiheit brauchen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zum gestrigen Beitrag über die Mäßigung passt sehr gut ein Interview mit dem Ökonomen Till van Treeck aus der Zeit, in dem es darum geht, dass wir ein neues Verständnis von Freiheit kultivieren sollten. Gerade im Kapitalismus ist die Vorstellung von Freiheit stark mit Eigentum verbunden. Mit dem, was mir gehört, kann ich machen, was ich will. Van Treeck kritisiert, dass ein solcher Freiheitsbegriff die damit einhergehenden Unfreiheiten anderer ausblendet: &quot;Wenn man Privateigentum – also das Recht an einer Sache – mit Freiheit gleichsetzt, unterschlägt man den Freiheitsentzug derer, die das Recht an dieser Sache nicht haben. Die Freiheit der Eigentümer*innen zählt, die der anderen nicht.&quot; Es gehört zu den großen Mythen des Kapitalismus, diesen Engpass dadurch überwinden zu wollen, dass man versucht, mit marktwirtschaftlichen Prinzipien mehr Sachen verfügbar zu machen, so dass mehr Menschen Zugang zu den von ihnen gewünschten Gütern erhalten. Aber trägt das wirklich zu mehr Freiheit aller bei? Zumindest begründet diese Denkweise den stetigen kapitalistischen Zwang zum Wachstum. Doch gerade dieser ist auf dem Weg, durch die Klimakrise unsere künftig mögliche Entfaltung drastisch zu beschneiden. &quot;Wenn wir nicht schneller unsere Lebens- und Produktionsweise ändern, bedeutet das eine umfassende Freiheitsgefährdung in der Zukunft&quot;, so van Treeck. Freiheit in materialistischen Kontexten zu definieren, hat lange Zeit funktioniert. Doch heute macht dieser Freiheitsbegriff uns zu Gefangenen. Freiheit könnte auch bedeuten, uns von ihm zu befreien.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-06/freiheit-klimaschutz-ungleichheit-gesellschaft-klimakrise-oekonomie-till-van-treeck/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Man kann nicht ganz Deutschland mit Eigenheimen zubauen&quot;, zeit.de 12.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-wir-ein-neues-verständnis-von-freiheit-brauchen</link>
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<pubDate>Thu, 24 Jun 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bescheidenheit in einer Zeit der Selbstdarstellung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Maßhalten und sich nicht den eigenen Bedürfnissen zu sehr ausliefern ist seit Jahrhunderten ein kulturelles Thema. Im Mittelalter eine Kardinaltugend, später vom Bürgertum als Abgrenzung gegenüber dem Adel genutzt, führt Mäßigung zu einer Freiheit gegenüber dem eigenen Verlangen. Eine Perspektive, die in der Pandemie stark an Bedeutung gewonnen hat. Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk Kultur spricht die Philosophieredakteurin Catherine Newmark darüber, wie das selbstauferlegte Maßhalten Kontrolle über das eigene Leben ermöglicht. Diese Emanzipation von eigenen oder auch gesellschaftlich vermittelten Bedürfnissen ist jedoch in der heutigen Zeit, in der oft Selbstoptimierung und Selbstvermarktung gefragt sind, schwer durchzuhalten. Gemessen an diesen Erwartungshaltungen bringe Bescheidenheit einen nicht weiter, so Newmark. Gleichzeitig rufen die äußeren Lebensbedingungen, allen voran die Klimakrise, geradezu danach, dem Weniger höhere Priorität einzuräumen. &quot;Es ist tatsächlich eine Tendenz da, dass wir diese Schubumkehr zu leisten haben&quot;, so Newmark. In den Augen der Philosophieexpertin zeichnet sich hier ein &quot;fundamentaler mentaler Wandel&quot; ab, der noch lange nicht abgeschlossen ist.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/bescheidenheit-die-wiederentdeckung-der-maessigung.2147.de.html?dram:article_id" target="_blank">Die Wiederentdeckung der Mäßigung, Deutschlandfunk Kultur 12.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Yoga hat richtig Biss]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Yoga ist was für &quot;echte Kerle&quot;, glaubt man Patrick Broome, der seit 2005 die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit den sanften Bewegungen trainiert. Die praktischen Gründe, die für diese Bewegungskunst sprechen, liegen auf der Hand. &quot;Yoga hilft, sich selbst zu spüren, Körpergefühl zu entwickeln und besser zu schlafen. Die Regeneration ist der Faktor, von dem man weiß, dass man noch am meisten herausholen kann. Wer sich schnell erholt, kann schnell wieder Höchstleistung bringen&quot;, so Broome im Interview mit der Wirtschaftswoche. Der Yogi ist in seiner Berufslaufbahn allerdings immer wieder auch mit Skepsis konfrontiert. Vor allem Männer hätten Angst, dass sie durch Yoga den Biss verlieren. Sie machen lieber Extremsportarten. Aber: &quot;Yoga wirkt auf einer viel tieferen Ebene, auf der nervlichen und hormonellen, so dass man wirklich den Körper durch diese Arbeit viel länger leistungsfähig und gesund halten könnte.&quot; In Boomes Augen ist Yoga ein wahrer Booster: &quot;Mit Yoga bist du bissiger und fokussierter, es gibt dir Kraft. Die meisten Leute denken, dass Yoga weich und beweglich macht, dass es um Mitgefühl und Liebe geht. Beim Yoga geht es vornehmlich darum, den Energiehaushalt unter Kontrolle zu halten, wenn man älter wird. Das weiß nur kaum jemand. ... Yoga hilft, dich auf die entscheidenden Dinge zu konzentrieren und dich nicht von Gefühlsgeplänkel beeinflussen zu lassen, das stattfindet, wenn Menschen miteinander arbeiten. Man lernt, einen kühlen Kopf zu behalten, auch wenn die sprichwörtliche Kacke am Dampfen ist.&quot; Wenn das mal keine Empfehlung ist.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/yogalehrer-der-nationalelf-jogis-yogi-yoga-macht-bissig/27276822.html new" target="_blank">Jogis Yogi: „Yoga macht bissig“, WiWo 11.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[In der Pause fängt das Lernen erst richtig an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer beim Arbeiten regelmäßig eine Pause einlegt, ist hinterher nicht nur erfrischter, sondern auch konzentrierter. Versucht man, etwas zu lernen, wird die Pause sogar zum Wundermittel. Eine neue Studie zeigt: Das Lernen geschieht nicht nur während des Prozesses des aktiven Sich-Aneignens, sondern nach Pausen zeigt sich bei Übenden eine sprunghafte Verbesserung. Für den Versuch ließen die Wissenschaftler ihre Proband.innen immer wieder die gleiche Zahlenkombination tippen, insgesamt über 36 Durchgänge. Bis zum elften Durchgang stellten sich dabei merkliche Veränderungen ein, danach wuchs das Tempo nur noch marginal. Was aber besonders auffiel: Die Übenden wurden nicht schneller, während sie einen Durchgang absolvierten, sondern ihre Verbesserung zeigte sich nach den Pausen, die zwischen den Durchgängen lagen. Mit Gehirnscans konnten die Wissenschaftler sichtbar machen, dass in den Pausen sich im Gehirn der Proband.innen die gleichen Aktivitätsmuster zeigten wie während des Übens, allerdings drei Mal so häufig und mit 20-fach höherer Geschwindigkeit. Wenn das kein guter Grund ist, beim Lernen die Pausen genauso wichtig zu nehmen wie das Üben selbst ...<br><a href="https://www.spektrum.de/news/hirnforschung-in-der-pause-uebt-das-gehirn-im-schnelldurchlauf/1883572 new" target="_blank">In der Pause übt das Gehirn im Schnelldurchlauf, spektrum.de 10.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=in-der-pause-fängt-das-lernen-erst-richtig-an</link>
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<pubDate>Mon, 21 Jun 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beschäftigte sind oft außerhalb der Arbeitszeit erreichbar]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Recht auf Nichterreichbarkeit nach Feierabend wird von einer großen Mehrheit der Bevölkerung befürwortet. 81,1 Prozent finden diese Freiheit nach Dienstschluss wichtig. Ihr Verhalten spricht allerdings eine andere Sprache, wie eine Umfrage des Technik-Portal t3n zeigt. 64,6 Prozent der Frauen und 59,8 Prozent der Männer gaben an, auch nach Feierabend für Kollegen erreichbar zu sein. Die Wichtigkeit der Unerreichbarkeit wächst mit dem Alter. So befürworten ein entsprechendes Gesetzt 43 Prozent der 25- bis 34-Jährigen, bei den 35- bis 44-Jährigen sind es schon 47 Prozent und unter den 45- bis 54-Jährigen sogar 50 Prozent. 42,1 Prozent der Befragten, die Angaben, erreichbar zu sein, sind dies, weil sie es möchten. 27,3 Prozent stehen zur Verfügung, weil der Job es erfordere. Und 20,1 Prozent gehen eher zähneknirschend ans Telefon oder beantworten Mails, weil sie glauben, ihr Arbeitgeber fordere das. <br><a href="https://t3n.de/news/erreichbarkeit-im-feierabend-umfrage-1381948/ new" target="_blank">Erreichbarkeit im Feierabend: So ticken die Deutschen, t3n 1.6.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Politik lieber einfach automatisieren?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie politikverdrossen große Teile der Weltbevölkerung sind, zeigt das Ergebnis einer Studie des Center for the Governance of Change der spanischen Universität IE, für die knapp 3.000 Menschen aus 11 Ländern befragt wurden. Darin sprach sich ein erstaunlich hoher Prozentsatz dafür aus, Parlamentarier durch künstliche Intelligenz zu ersetzen. In Spanien befürworteten dies 66 Prozent, in Italien 59 Prozent und in China sogar 75 Prozent. Deutschland liefert ein etwas anderes Bild - hier sprachen sich 56 Prozent gegen diesen Gedanken aus. Wo Menschen sich immer mehr von Filterblasen umgeben fühlen, scheint das Vertrauen in gewählte Politiker zu schwinden. Doch die KI-Befürworter blenden dabei aus, dass die Algorithmen, die dann Politik machen würden, genau so schlecht sind wie die Filterblasen. <br><a href="https://taz.de/KI-statt-Parlamentariernnen/!5771686/ new" target="_blank">Wunsch nach automatisierter Politik, taz 1.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=politik-lieber-einfach-automatisieren</link>
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<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Diskriminierende Algorithmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren wächst die Sensibilität für die unerwünschten Nebenwirkungen beim Einsatz von Algorithmen. Wir haben uns daran gewöhnt, im Netz ausspioniert zu werden, auf das man uns gemäß unseres Klickverhaltens die passenden Werbeanzeigen einblendet. Das mag nerven oder gar zu absurden Vorschlägen führen, aber ist noch kein gesellschaftliches Problem. Kritisch wird es dann, wenn Algorithmen, die in wesentliche Bereiche unseres Leben hineinwirken, dümmer sind als die Realität. &quot;Fehlt den Daten die notwendige Tiefe, stammen sie etwa nur aus der Vergangenheit, bilden sie nur einen Ausschnitt der Bevölkerung oder nur bestimmte Lebensrealitäten ab, dann führen die Algorithmen zu verzerrten Entscheidungen. Dann werden die benachteiligt, deren Daten nicht inkludiert sind. Der Code führt unsichtbar zu Diskriminierung&quot;, so ein Artikel im manager magazin. Nicht nur die Tatsache, dass rund 78 Prozent der KI-Fachkräfte weltweit Männer sind, beeinflusst, mit welchen Daten Maschinen gefüttert werden. Ein weiterer wunder Punkt ist, dass Computer nicht zwischen Korrelationen und Kausalitäten unterscheiden. Ein Unternehmen hatte beispielsweise ein Bewerbungssystem aufgesetzt. Aufgrund der bisherigen Daten der Personalabteilung musste das Programm davon ausgehen, dass Männer die besseren Bewerber sind, denn laut dem bisherigen Datenbestand hatten in der Firma deutlich mehr Männer als Frauen Karriere gemacht. Der Algorithmus war darauf ausgelegt, diese Vergangenheit fortzuschreiben, doch glücklicherweise fiel der Fehler einem menschlichen Beteiligten auf. Der Artikel im manager magazin kommt zu dem Schluss: &quot;Wir sollten klare ethische Überlegungen anstellen. Softwareentwicklung muss das soziale Gefüge einer Gesellschaft berücksichtigen und diverse Erfahrungen und Lebensrealitäten einschließen. ... Künstliche Intelligenz kann nur mathematische Entscheidungen treffen, keine ethischen. Darum liegt es gerade in der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, nicht den einfachsten Weg zu gehen und nach maximalem betriebswirtschaftlichen Nutzen zu streben. Es reicht nicht, den Code als eine Ansammlung von Nullen und Einsen zu sehen.&quot;<br><a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/janina-kugel-ueber-diversitaet-in-der-kuenstlichen-intelligenz-der-code-der-diskriminierung-a-2bda38a9-0002-0001-0000-000177568793 new" target="_blank">Der Code der Diskriminierung, manager magazin 28.5.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Jun 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungsfrauen sind leichter zu finden als gedacht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manche Unternehmen, die gerne mehr Frauen in Führungspositionen bringen würden, kämpfen damit, dass sie schlicht nicht genügend geeignete Bewerberinnen finden. Eine britische Versicherung hat diesen Engpass sehr smart überwunden und sich von Verhaltensforschern beraten lassen. Daraufhin schrieb der Konzern eine Vielzahl von Führungspositionen mit Teilzeitoption aus und formulierte die Anzeigen dafür in genderneutraler Sprache. Vorgesetzte, die auf einer Vollzeitkraft bestanden, mussten dies wirtschaftlich begründen. Die Wirkung dieser Veränderungen war verblüffend: Es bewarben sich 19 Prozent mehr Frauen auf Führungspositionen und der Anteil der Frauen an den Gesamtbewerbungen stieg um 16 Prozent. Ein spannender Nebeneffekt: Insgesamt verdoppelte sich die Zahl der Bewerbungen und zwar auch jene von Männern. Teilzeit scheint also nicht nur ein guter Köder für ambitionierte Frauen zu sein.<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/fuehrung/frauen-in-fuehrungspositionen-teilzeit-stellen-beschleunigen-recruiting-a-bec511d3-0002-0001-0000-000177421303 new" target="_blank">Teilzeit für alle, HBM 17.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führungsfrauen-sind-leichter-zu-finden-als-gedacht</link>
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<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie das Digitale unser Denken begrenzt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir Menschen sind komplexe Wesen, doch wenn wir digital unterwegs sind, treffen wir auf eher verkümmerte Möglichkeitsräume, denn all die Grauzonen und Zwischenbereiche, mit denen wir es alltäglich zu tun haben, lassen sich in der Logik der Nullen und Einsen nur schwer oder gar nicht fassen. Deshalb kreiert das Digitale häufig Schwarz-Weiß-Welten von Entweder-Oder und jeder Klick, den wir machen, suggeriert eine Beherrschbarkeit, die eher Illusion ist. &quot;Der Siegeszug der digitalen Anwendungen in unserem Alltag lässt uns denken, dass etwas, was wir uns wünschen, Realität werden kann: Eindeutigkeit, Ambivalenzfreiheit, Klarheit, Kontrollierbarkeit. Das menschliche Maß aber liegt im Dazwischen, im Zufälligen und Unvorhersehbaren&quot;, erklärt der Psychoanalytiker Volker Münch in Psychologie heue. Er warnt davor, sich von den Erleichterungen, die uns viele technische Möglichkeiten verschaffen, zu sehr beeindrucken zu lassen: &quot;Die schiere Datenmenge, die verarbeitet wird, imponiert, wir freuen uns über das, was wir hervorgebracht haben. Und genau da liegt die Gefahr der Hybris: Denn hervorgebracht haben wir nicht die Welt, die es gibt, sondern eine, die wir als Kopie in die Rechner einspeisen; die Digitalisierung kann die „alte Realität“, unser menschliches Hin- und Hergerissensein, unsere mangelnde Perfektion nie abschaffen. Alles andere ist eine Illusion. Doch Maschinen könnten uns vergessen lassen, was unsere Stärke ist: Mitfühlen, Widersprüche interessant finden, Zuhören und Lachen.&quot;<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/41108-volker-muench-stoert-unser-denken-wird-digital.html new" target="_blank">Volker Münch stört: „Unser Denken wird digital“, Psychologie heute 14.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-das-digitale-unser-denken-begrenzt</link>
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<pubDate>Mon, 14 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Karriere ist für immer weniger Frauen und Männer ein Thema]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>So richtig Lust auf Karriere hatten in den vergangenen Jahren immer weniger Menschen. Auch im letzten Jahr sind die diesbezüglichen Ambitionen weiter zurückgegangen. Die &quot;Initiative Chefsache&quot;, zu der sich Sozialverbände, Unternehmen und Konzerne unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin zusammengeschlossen haben, befragt zwei Mal im Jahr rund 5.000 Beschäftigte zu ihren Karriereambitionen. Die jüngste Erhebung zeigt: Unter Frauen ist der Karrierewunsch in den letzten zwei Jahren deutlich zurückgegangen. Strebte damals noch mehr als jede dritte Frau eine exponierte Position an, ist es heute nur noch knapp jede vierte. Der Optimismus, sich den eigenen Karrierewunsch erfüllen zu können, schwand ebenfalls. Waren vor zwei Jahren noch 33,5 Prozent der Frauen diesbezüglich optimistisch, sind es heute nur noch 30,6 Prozent. Bei den Männern ging die Zahl der Karrieristen von 42 auf 36 Prozent zurück. Ihr Optimismus hingegen stieg leicht von 44 auf 44,6 Prozent. Grund für das In-Deckung-Gehen könnte unter anderem sein, dass 51 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer sich bei Beförderungen oder Gehaltserhöhungen vom Arbeitgeber nicht fair behandelt fühlen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/frauenquote-umfrage-frauen-wuenschen-sich-seltener-eine-fuehrungsposition/27244530.html new" target="_blank">Umfrage: Frauen wünschen sich seltener eine Führungsposition, WiWo 1.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=karriere-ist-für-immer-weniger-frauen-und-männer-ein-thema</link>
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<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pandemiefolgen: Depressiv auf der Couch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr die Pandemie Körper und Geist zusetzt, zeigt eine Studie der Universität Frankfurt, für die im April und Mai 2020 rund 15.000 Menschen aus 14 Ländern befragt worden waren. Im Untersuchungszeitraum gingen die sportlichen Aktivitäten deutlich zurück. Mäßiger Sport wurde zu 41 Prozent weniger ausgeübt, bei anstrengenden sportlichen Betätigungen lag der Rückgang bei 42 Prozent. Und Menschen über 70 Jahre bewegten sich sogar 67 Prozent weniger als sonst. 73 Prozent der an der Studie Teilnehmenden bekundeten, dass sich ihr mentales Befinden verschlechtert habe. Im Bereich der sehr niedrigen Zufriedenheitswerte, die auf eine Depression deuten können, erhöhte sich der Anteil der Betroffenen von 15 auf 45 Prozent. Hier waren insbesondere Frauen und Jüngere sehr betroffen. Die Frage ist, ob sich diese Effekte nach der Pandemie wieder verlieren und die Menschen wieder zu ihrer alten Form zurückfinden - beziehungsweise auch, wie man ihnen dabei helfen könnte.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/corona-folgen-lockdown-macht-menschen-traege-und-depressiv-17366964.html" target="_blank">Lockdown macht Menschen träge und depressiv, FAZ 1.6.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pandemiefolgen</link>
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<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Koffein die Performance nicht rettet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nach einer zu kurzen Nacht morgens eine Extra-Dosis Koffein und der Tag ist gerettet? Gefühlt mag das für viele Menschen so sein, denn nach einem starken Kaffee fühlt man sich oft energiegeladener und die Stimmung hebt sich. Unser Gehirn (und seine Leistung) lässt sich davon allerdings kaum beeindrucken, wie eine neue Studie zeigt. Die Wissenschaftler ließen ausgeruhte und unausgeruhte Menschen Aufmerksamkeitsaufgaben sowie einen komplexen, mehrstufigen Test durchlaufen. Dabei wurde deutlich, wie sehr Schlafmangel auf die Performance schlägt. Nach einer ordentlichen Dosis Koffein (200mg) wiederholten die Müden die Tests. Die einfachen Aufmerksamkeitsübungen meisterten sie dann besser als zuvor, auf die kognitive Leistungsfähigkeit bei komplexen Aufgaben hatte das Koffein hingegen keinen Einfluss, weil das unausgeschlafene Gehirn weiter langsamer arbeitete. Wer sich durch Kaffeekonsum wacher fühlt, könnte also leicht dem Irrglauben erliegen, in Normalform zu sein. Dies dürfte vor allem in komplexen Situationen ein Problem sein, denn wer sich überschätzt, macht Fehler, die je nach Arbeitsumgebung erheblich sein können. Wieder ein Grund mehr, dem Schlaf genügend Raum zu geben.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/schlafmangel-koffein-macht-muede-nicht-wirklich-munter/1879618 new" target="_blank">Koffein macht Müde nicht wirklich munter, spektrum.de 31.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-koffein-die-performance-nicht-rettet</link>
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<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Care-Arbeit wird von der Wirtschaft ausgeblendet]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie wichtig die fürsorgliche Tätigkeiten sind, wurde in der Pandemie mehr als deutlich. Vom System der Wirtschaft wird dieser Bereich jedoch nach wie vor gezielt ausgeklammert. Der Forscher Hans Rusinek, der an der Universität St. Gallen am Institut für Wirtschaftsethik zu Sinn und Arbeit promoviert, bezeichnet den vorherrschenden Wirtschaftsbegriff als &quot;kryptonormativ&quot;, was so viel bedeutet wie: Er vermittelt Dinge, die als normal gelten, beispielsweise all die harten Fakten des Business, und blendet andere zum Teil völlig aus. Fürsorge, die durch Erziehung beispielsweise erst Menschen zu Arbeitenden werden lässt und dazu beiträgt, die Arbeitsfähigkeit aufrechtzuerhalten, kommt in vielen Wirtschaftslehren als normativer Faktor gar nicht vor. &quot;So spielt Care-Arbeit dann auch in der Wirtschaftswissenschaft kaum eine Rolle. Die wenigen, die dazu forschen, wie sich Fürsorgearbeit in ökonomische Prognosen und Modelle integrieren lässt, sodass unser Wirtschaftsverständnis diesen riesigen blinden Fleck überwindet, müssen dies meist fernab universitärer Belohnungssysteme machen&quot;, so Rusinek. Das habe handfeste Folgen: &quot;In einer ähnlichen Logik wie bei der Umwelt werden die Kosten von Care nicht beachtet und eben meist auch nicht in Rechnung gestellt. Care und Umwelt sind die zwei Systeme, die wir für Regeneration haben. Unser Wirtschaften ist auf beide angewiesen – und beutet beide aus.&quot; In der Schweiz, errechnete dort das Bundesamt für Statistik, beläuft sich der Gegenwert der Fürsorgearbeit auf 360 Milliarden Euro, ein Volumen, das höher ist als die Wirtschaftskraft der Banken oder der Pharmaindustrie. Man darf gespannt sein, ob die Lehren aus der Pandemie die blinden Flecken im System vielleicht neu beleuchten.<a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/wirtschaftslehre-care-arbeit-darf-nicht-laenger-ignoriert.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Care-Arbeit darf nicht länger ignoriert werden, Deutschlandfunk Kultur 27.5.21</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=care-arbeit-wird-von-der-wirtschaft-ausgeblendet</link>
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<pubDate>Tue, 08 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kollektive Intelligenz lebt von Koordination]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie kann sich in Teams die bestmögliche Kooperation und damit eine wirksame kollektive Intelligenz entfalten? Eine Frage, der Unternehmen viel Aufmerksamkeit schenken. Eine amerikanische Studie, für die die Daten von 1.356 Teams mit rund 5.000 Personen ausgewertet wurden, verdeutlicht nun einige Erfolgsfaktoren. Als wesentlich für gelingende Teamprozesse und ein effektives gemeinsames Wirken erwiesen sich dabei die gemeinsame Strategie der Beteiligten, Anstrengung und Koordination. Diese Prozesse waren etwa für die Hälfe der kollektiven Leistung einer Gruppe maßgeblich und hatten damit einen nahezu doppelt so hohen Einfluss wie die individuellen Fähigkeiten der Teammitglieder. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/kollektive-intelligenz-koordination-ist-entscheidend/1878109 new" target="_blank">Die Koordination ist entscheidend, spektrum.de 26.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kollektive-intelligenz-lebt-von-koordination</link>
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<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation ist nicht nur nett]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In therapeutischen Settings hat Meditation Hochkonjunktur, denn immer mehr Studien lege nahe, dass Achtsamkeitsmethoden beispielsweise in der Psychotherapie ähnlich positive Effekte zeitigen wie eine konventionelle Medikation. Allerdings hat das Meditieren ähnlich wie Medikamente bisweilen auch Nebenwirkungen. Eine amerikanische Studie mit knapp 100 Teilnehmenden untersuchte die Wirkungen einer achtwöchigen achtsamkeitsbasierten kognitiven Therapie und zeigt, dass sich bei 58 Prozent der Übenden mindestens jeweils ein negativer Effekt zeigte. Die Wirkungen beinhalteten beispielsweise eine andauernde Überempfindlichkeit, Albträume oder auch traumatische Ereignisse, die den Teilnehmenden wieder ins Bewusstsein gerufen wurden. Ängstlichkeit oder emotionale Ermattung zählten ebenfalls zu den weniger angenehmen Folgen des Meditierens. Für 37 Prozent der Studienteilnehmer waren die negativen Effekte so groß, dass sie sich im Alltag sogar beeinträchtigt fühlten. Bei sechs Prozent hielten die Beschwerden länger als einen Monat an. Gleichzeitig zeigte sich allerdings auch, dass sich bei vielen Teilnehmenden trotz dieser unerwünschten Effekte die Symptome, aufgrund derer sie die Therapie mit Meditation absolvierten, darunter Stressprobleme, Angst oder Depressionssymptome, verbesserten. Die Wissenschaftler betrachten die Erkenntnisse ihrer Studie nicht als ungewöhnlich. Es gelte schlicht, die positiven wie negativen Effekte des Meditierens bewusst zueinander ins Verhältnis zu setzen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/meditation-die-negativen-seiten-der-achtsamkeit/1875130 new" target="_blank">Die negativen Seiten der Achtsamkeit, spektrum.de 20.5.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations-Apps werden immer beliebter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit digitalen Helfern zu meditieren, wird immer beliebter. Eine globale Konsumenten-Studie mit knapp 5.000 Befragten weltweit zeigt, wie gefragt Meditations-Apps in verschiedenen Ländern sind. In Indien beispielsweise haben schon 40 Prozent der User eine App zum Meditieren auf dem Smartphone. In den USA, Großbritannien und Schweden sind es jeweils etwa ein Drittel der Befragten. In der Schweiz, Deutschland und Spanien findet man die Entspannungshelfer auf etwa jedem vierten Handy. In Frankreich hat immerhin jeder fünfte Befragte eine Achtsamkeits-App auf dem Phone. Zurückhaltender sind die Österreicher (16 Prozent) und die Chinesen (12 Prozent). Erinnert man sich, dass vor rund zehn Jahren Achtsamkeit und Meditation allenfalls &quot;Eingeweihten&quot; ein Begriff war, ist das schon eine erstaunliche kulturelle Entwicklung. Eine Frage, die in der Erhebung nicht thematisiert wurde, ist allerdings natürlich auch, wie intensiv die digitalen Helfer wirklich genutzt werden.<a href="https://de.statista.com/infografik/24888/anteil-der-befragten-die-fuer-meditations-apps-gezahlt-haben/ new" target="_blank">So verbreitet sind Meditations-Apps, statista.de 18.5.21</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Jun 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kollektive Schlafvermeidung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht ausreichend zu schlafen, ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem globalen Phänomen geworden. Im Interview mit der Wirtschaftswoche erklärt der Schlafphysiologe Guy Meadows, Mitgründer der Sleep School in London und dort klinischer Direktor, wie der kontinuierliche Schlafmangel aus unseren kulturellen Gewohnheiten erwächst: &quot;Früher kam man nach Hause, es wurde dunkel, dann ging man schlafen. Vor nicht so langer Zeit gab es nur eine Handvoll TV-Sender und das Programm ging auch nicht die ganze Nacht hindurch. Jetzt ist alles unendlich. Die moderne Technologie manipuliert uns sogar aktiv, immer mehr zu wollen.&quot; Wer kennt das nicht - abends nur noch mal schnell auf Facebook checken, was so los ist, oder noch eine kurze Folge der Lieblingsserie auf Netflix. Alles natürlich nur, um vor dem Schlafengehen noch ein bisschen zu entspannen. Meadows rät dazu, sich der eigenen Bedürfnisse wieder bewusster zu werden, sich nicht so sehr von den Ablenkungen der Unterhaltungsindustrie leiten zu lassen und so die Kontrolle über die eigenen Schlafgewohnten wieder zurückzugewinnen. Außerdem rät er zum täglichen Power-Nap - mittags zwischen 12 und 15 Uhr für 10 bis 15 Minuten. &quot;Einfach die Augen schließen, achtsam sein – und es passieren lassen&quot;, so Meadows. Schon nach drei Monaten falle es selbst Menschen, die zuvor meinten, kein guter Kurzschläfer zu sein, leicht, diese Nickerchen im Alltag konstruktiv zu nutzen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/epidemie-des-schlafentzugs-der-groessere-teil-der-weltbevoelkerung-gewaehrt-sich-selbst-nicht-ausreichend-schlaf/25295660.html new" target="_blank">„Der größere Teil der Weltbevölkerung gewährt sich selbst nicht ausreichend Schlaf´“, WiWo 18.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kollektive-schlafvermeidung</link>
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<pubDate>Tue, 01 Jun 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit bei Amazon]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nun möchte auch Amazon achtsamer werden. Im Rahmen seines betrieblichen Gesundheitsprogramms &quot;Working Well&quot;, das bereits von rund 860.000 Mitarbeitern an 350 Standorten des Unternehmens genutzt wird, haben Beschäftigte künftig die Möglichkeit, in Wellness-Zonen an so genannten &quot;AmaZen-Stationen&quot; auch Achtsamkeitsprogramme zu üben. Das Meditationsangebot ist Teil eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, das körperliche, geistige und ernährungsphysiologische Unterstützung bietet. Mit den bereits seit längerem angebotenen Körperübungen gelang es dem Unternehmen nach eigenen Angaben, Erkrankungen des Bewegungsapparats innerhalb eines Jahres um 32 Prozent zu reduzieren. Es ist natürlich zu begrüßen, wenn Firmen sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter kümmern. Neben Meditation tragen allerdings auch ein angemessenes Gehalt und entstresste Arbeitsabläufe zum psychosozialen Wohlbefinden bei, ein Bereich, in dem Amazon sich qua Geschäftsmodell bisher noch nicht sonderlich positiv hervorgetan hat.<br><a href="https://technoguru.istocks.club/amazon-startet-workingwell-um-seine-mitarbeiter-gluecklich-und-gesund-zu-halten/2021-05-18/ new" target="_blank">Amazon startet WorkingWell, um seine Mitarbeiter glücklich und gesund zu halten, Techno-Guru 18.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-bei-amazon</link>
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<pubDate>Mon, 31 May 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Überarbeitung ist ein globales Problem]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Überarbeitung in der Arbeitswelt wird immer wieder zum Thema, beispielsweise wenn Investmentbanker nach exzessiven Arbeitseinsätzen schlapp machen. In der japanischen Kultur, in der berufliche Verausgabung hoch im Kurs steht, gibt es sogar den Begriff karoshi für den Tod durch zu viel Arbeit. Doch diese Extreme sind keine Einzelfälle. Laut Weltgesundheitsorganisation und Internationaler Arbeitsorganisation sind 2016 weltweit rund 745.000 Menschen an einem Schlafanfall oder einer Herzerkrankung gestorben, weil sie überarbeitet waren (durch 55 oder mehr Wochenstunden Arbeitsleistung). 23 Millionen gesunde Lebensjahre seien so in besagtem Jahr verloren gegangen. Zwischen 2000 und 2016 habe die Zahl der Todesfälle durch Herzerkrankungen, die im Zusammenhang mit überlangen Arbeitszeiten stehen, um 42 Prozent zugenommen, die Zahl tödlicher Schlaganfälle erhöhte sich um 19 Prozent. Die WHO kommt zu dem Schluss, dass Überarbeitung inzwischen der führende Risikofaktor im Feld der Berufskrankheiten sei. Insgesamt sind rund neun Prozent der Weltbevölkerung von Arbeitszeiten, die 55 Wochenstunden übersteigen betroffen. Die geringste Überlastung zeige sich dabei in Europa und Nordamerika, wo Maßnahmen des Arbeitsschutzes die Menschen besser schützen als in den ärmeren Weltregionen.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-05/un-studie-tote-ueberarbeitung-arbeitsplatz-gesundheitsschaeden-verletzungen-corona-krise new" target="_blank">Hunderttausende sterben laut UN jährlich an Überarbeitung, zeit.de 17.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=überarbeitung-ist-ein-globales-problem</link>
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<pubDate>Fri, 28 May 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das richtige Hobby hilft auch im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ob Hobbys mit der Arbeit konkurrieren oder sogar Fähigkeiten im Job unterstützen, hängt ganz davon ab, wie intensiv man sich Freizeitbeschäftigungen widmet und welche inneren Ressourcen sie aktivieren beziehungsweise beanspruchen. Eine britisch-französische Studie zeigt: Wer ein Hobby intensiv betreibt, das Fähigkeiten anspricht, die im Beruf nicht im Vordergrund stehen, kann von seiner Freizeitbeschäftigung auch bei der Arbeit profitieren. Die Wichtigkeit des Hobbys evaluierten die Wissenschaftler dabei mit Fragen danach, ob die Aktivität ein wichtiger Ausdruck dessen sei, was eine Person ausmache, ob sie etwas mit ihrer Betätigung erreichen wolle oder auch, wie intensiv die Freizeitbeschäftigung betrieben wurde. Weiter wurde untersucht, ob die mentalen und physischen Fähigkeiten des Hobbys ähnliche waren wie die der Berufstätigkeit. Über sieben Monate wurden die Studienteilnehmenden dann befragt, wie sie mit ihrer Arbeit zurechtkamen. Insgesamt zeigte sich dabei: Menschen, die ambitioniert einem Hobby nachgehen, das andere Fähigkeiten aktiviert als ihre übliche Arbeit, zeigten sich beflügelter als jene, die im Job und privat ähnlichen Aktivitäten frönten. Die Abwechslung und die Aktivierung durch berufsfremde Impulse scheinen also Potentiale freizusetzen, während zu viel des Gleichen eher die begrenzten Ressourcen in einem Feld überlastet. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/karriere-foerdern-wie-hobbys-auch-im-beruf-nuetzlich-sein-koennen/25675612.html new" target="_blank">Wie Hobbys auch im Beruf nützlich sein können, WiWo 15.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-richtige-hobby-hilft-auch-im-job</link>
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<pubDate>Thu, 27 May 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Menschen im Job wachsen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeit als zeitlich wesentlicher Faktor im Erwachsenenleben hat Auswirkungen auf die Persönlichkeit. Dabei finden sich je nach Berufsphase unterschiedliche Wirkungen. In der Auswertung von Daten des Soziooekonomischen Panels, für die die Daten von 6.000 Erwachsenen in den Blick genommen wurden, zeigte sich, dass für junge Menschen der erste Job signifikante Wirkungen zeitigt. Sie werden durch den Einstieg ins Arbeitsleben tendenziell gewissenhafter, verträglicher und extravertierter. Die Gewissenhaftigkeit erreicht laut Studie in den Anfangsjahren des Berufslebens ein Allzeithoch und sinkt, je näher das Rentenalter rückt, wieder ab, ein Phänomen, dass die Forschung den Dolce-Vita-Effekt nennt. Offenheit und emotionale Stabilität hingegen stehen in einem Zusammenhang mit beruflichen Erfolgen. Wer im Job etwas erreicht, wird über die Zeit emotional stabiler, kann besser mit Stress umgehen, ist entspannter und weniger besorgt. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/charakter-arbeiten-veraendert-die-persoenlichkeit/1872322 new" target="_blank">Arbeiten verändert die Persönlichkeit, spektrum.de 15.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-menschen-im-job-wachsen</link>
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<pubDate>Wed, 26 May 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Chefs führen direktiver als sie glauben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Chefs wissen, was gute Führung auszeichnet - und sie glauben allzu oft, dass sie die entsprechenden Führungsstile auch anwenden. Viele Mitarbeiter sehen das indes völlig anders. Eine Studie der Personalberatung Kienbaum und der Stellenbörse Stepstone mit 13.500 Fach- und Führungskräften zeigt eindrücklich, welche Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit besteht. Die Mitarbeiter wurden in der Untersuchung danach gefragt, welche Führungsstile sie bevorzugen und wie sie von ihren Vorgesetzten geführt werden. Die Chefs sollten Angaben zum eigenen Führungsverhalten machen. In der Gunst der Mitarbeiter steht die transformationale Führung mit 94 Prozent an erster Stelle, gefolgt von strategischer Führung (88 Prozent) und ethischer Leadership (84 Prozent). Laut Studie waren die Mitarbeiter, die nach den bei ihnen beliebten Prinzipien geführt werden, zufriedener mit ihrer Arbeit, zeigten sich innovativer und dachten seltener darüber nach, den Job zu wechseln. Die transformationale und die ethische Führung führten außerdem zu einer höheren Identifikation mit dem Unternehmen und inspirierten zu höherem Engagement. Die Führungskräfte verorteten sich selbst zum großen Teil in den drei beliebtesten Kategorien, was ihre Mitarbeiter hingegen völlig anders wahrnahmen. 54 Prozent von ihnen gaben nämlich an, eher direktiv geführt zu werden. 29 Prozent wurden nach eigenen Angaben strategisch geführt, 21 Prozent transformational. In den Genuss der ethischen Dimension von Führung kamen hingegen lediglich 9 Prozent der Mitarbeiter. Die Lücke ist also beträchtlich und viele Chefs täten sicher gut daran, ihre Selbstwahrnehmung von Zeit zu Zeit mit der Wahrnehmung ihrer Mitarbeiter abzugleichen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/fuehrungsstil-was-deutschlands-chefs-alles-falsch-machen/22917968.html new" target="_blank">Was Deutschlands Chefs alles falsch machen, WiWo 13.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=chefs-führen-direktiver-als-sie-glauben</link>
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<pubDate>Tue, 25 May 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum Armut ein ernstzunehmendes Politikum ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf den ersten Blick scheinen wir wirtschaftlich vergleichsweise gut durch die aktuelle Krise zu kommen. Doch gerade an den Rändern der Erwerbsgesellschaft bei Menschen mit ohnehin schon niedrigem Arbeitseinkommen wird es bereits eng. &quot;In der Corona-Krise waren diejenigen in den unteren Einkommensgruppen häufiger von Einkommensverlusten betroffen. Dafür gibt es mehrere Faktoren: Viele geringfügige Beschäftigungen sind in der Pandemie weggebrochen. Andere Geringverdiener arbeiten in Branchen wie dem Gastgewerbe, die in der Pandemie besonders häufig von Kurzarbeit betroffen sind. Wer mit seinem Einkommen nur knapp über der Armutsschwelle liegt, und dann über Monate zehn oder zwanzig Prozent weniger verdient, droht abzurutschen und gerät auf jeden Fall in eine sehr belastende Situation&quot;, erklärt die Soziologin Bettina Kohlrausch in einem Interview mit der Zeit. Das habe unmittelbare politische Auswirkungen: &quot;Wir sehen in unseren Daten, die auf einer repräsentativen Befragung von circa 6.000 Erwerbspersonen beruht, dass diejenigen, die Einkommensverluste in der Corona-Pandemie erlitten haben, eher bereit sind, Verschwörungstheorien anzuhängen. Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen Einkommensverlusten in der Pandemie und rechtspopulistischen Einstellungen.&quot; Hinzu komme, dass die Wahlbeteiligung in den unteren Einkommensgruppen bereits deutlich zurückgegangen sei. &quot;Wer Armut bekämpft, festigt am Ende auch die Grundlage unserer Demokratie&quot;, so das Plädoyer der Soziologin, Armut nicht nur als wirtschaftliches Phänomen zu betrachten.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-05/bettina-kohlrausch-corona-homeoffice-armut-reichtum-ungleichheit-bundesregierung/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Homeoffice ist ein Privileg der Reichen&quot;, zeit.de 12.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-armut-ein-ernstzunehmendes-politikum-ist</link>
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<pubDate>Fri, 21 May 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Risse in der Unternehmenskultur]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was kommt nach dem Home Office? Diese Frage sollte Unternehmen jetzt besonders beschäftigen. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass ungefähr 80 Prozent der von Zuhause Arbeitenden ihre Erfahrungen positiv bewerten. Und doch ist ihre Stimmungslage angespannt: &quot;Die überwiegende Mehrheit beschreibt sich als besorgt (42 Prozent), deprimiert (12 Prozent) oder sogar wütend (7 Prozent).&quot; Als &quot;Haarrisse&quot; in der Unternehmenskultur betrachtet die Studie, dass 50 Prozent der Befragten ihre sozialen Kontakte schlechter aufrechterhalten können und 41 Prozent Schwierigkeiten haben, die Beziehungen zu anderen Teams aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig schauen nur 56 Prozent positiv auf die Zukunft ihres Unternehmens. Die Studie rät Firmen deshalb, sich bereits jetzt gezielt mit diesen Bruchstellen zu beschäftigen: &quot;Die emotionale Entkopplung durch mangelnde soziale Kontakte wie auch die strukturellen Benachteiligungen von weiblichen Erwerbstätigen und der jüngeren Generationen werden perspektivisch bei einer modernen Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik zu berücksichtigen sein. Gleichzeitig muss ein neues Führungsverständnis, aber auch Selbstverständnis der Mitarbeiter:innen in Richtung mehr Vertrauen und Selbstverantwortung gefördert werden.&quot;<br><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/fuehrungsdialoge/projektnachrichten/home-office-und-unternehmenskultur new" target="_blank">Home-Office und Unternehmenskultur, Bertelsmann Stiftung 14.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=risse-in-der-unternehmenskultur</link>
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<pubDate>Thu, 20 May 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Wohlbefinden auch in widrigen Zeiten möglich ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Monaten haben Psychologen viel darüber berichtet, wie die Zumutungen der Pandemie auf die Psyche durchschlagen. Die aktuelle Situation verdeutlicht, wie fragil und abhängig von äußeren Umständen das, was wir üblicherweise Wohlbefinden nennen, ist. In einem Interview mit dem Magazin moment by moment erklärt der Meditationsforscher Richard Davidson, wie wesentlich es deshalb ist, dieses Wohlbefinden bewusst zu kultivieren: &quot;Viele der Herausforderungen, vor denen wir stehen, können wir nicht kontrollieren, wie das Virus oder die mit ihm verbundenen Probleme. Dazu gehören Herausforderungen wie Einsamkeit, das Bewusstsein unserer eigenen Sterblichkeit, viele negative Selbstgespräche oder das Gefühl von Sinnlosigkeit. Das sind Krisenzustände, die wir vom Center of Healthy Minds auf ein Versagen, Wohlbefinden zu kultivieren, zurückführen.&quot; Studien seines Instituts haben gezeigt, dass Menschen, die gelernt haben, durch Achtsamkeitsübungen ihr Wohlbefinden unabhängig von äußeren Umständen zu stärken, auch im gesellschaftlichen Miteinander besser mit den Pandemie-Herausforderungen umgehen: &quot;Neue Daten unseres Zentrums zeigen, dass Menschen, die letztes Jahr vor der Pandemie in Fähigkeiten trainiert worden sind, die das Wohlbefinden fördern, jetzt eher Mund-Nasen-Masken tragen und ganz allgemein den Empfehlungen eher folgen. Und zwar, weil sie die Befolgung der Empfehlungen als einen sozialen Akt verstehen, als eine einfache Handlung, die anderen nützt.&quot; Achtsamkeitsübungen sind laut Davidson deshalb so hilfreich, weil sie es Menschen ermöglichen, ihre Aufmerksamkeit bewusst zu steuern und besser wahrzunehmen, was in ihrem Geist vor sich geht. &quot;Es hat sich herausgestellt, dass Menschen signifikant weniger glücklich sind, wenn sie abgelenkt sind und ihre Metabewusstheit nicht einsetzen können. Sie hat also einen direkten Einfluss auf das Wohlbefinden&quot;, so Davidson.<br><a href="https://www.moment-by-moment.de/richard-davidson/ new" target="_blank">Never Give Up. Mit Mut, Hingabe und Selbstvertrauen den eigenen Weg gehen, moment by moment 1.2021</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-wohlbefinden-auch-in-widrigen-zeiten-möglich-ist</link>
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<pubDate>Wed, 19 May 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum wir nicht unbedingt nach einem &quot;Traumjob&quot; suchen sollten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Karriereratgebern wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Menschen in den Jobs am besten arbeiten, für die sie eine wirkliche Leidenschaft empfinden. Die Suche nach einem solchen Traumjob ist vielleicht aber gar nicht so konstruktiv, wie viele meinen. Der britische Ökonom Dan Cable beispielsweise warnt davor, sich zu sehr an einer solchen Vision festzubeißen, unter anderem, weil die wenigsten beruflichen Tätigkeiten diese hohen Kriterien erfüllen dürften. Unrealistische Ansprüche seien auf Dauer mehr als frustrierend. Er rät Menschen eher, einmal zu beobachten, von welchen Tätigkeiten sie nicht lassen, obwohl sie sich anstrengen müssen und sich dabei auch die eine oder andere Blase einhandeln. &quot;Eine Blase entsteht dort, wo man sich an etwas reibt – und sich sogar ein bisschen überreizt – und dennoch nicht davon ablässt. Was ich an dem Satz mag, ist, dass er zum Ausdruck bringt, dass man sich an etwas leidenschaftlich abarbeiten kann, auch wenn es einen nicht immer unbedingt die ganze Zeit glücklich macht oder leicht fällt&quot;, so Cable. Hier scheint ein Interesse zu erwachen und ein Engagement möglich zu werden, das von einer tieferen Anziehungskraft getragen ist. Vielleicht muss Arbeit nicht immer easy sein oder unsere größten Wünsche erfüllen. Faszination, selbst wenn wir sie womöglich noch nicht einmal verstehen, kann ein großer Treiber sein. Und Cables Denken lässt auch genügend Raum für den Pragmatismus, der in der Arbeitswelt nun einmal gang und gäbe ist.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/karriere-was-besser-ist-als-den-traeumen-oder-der-leidenschaft-zu-folgen/ new" target="_blank">Die eigene Karriere planen: Was ihr tun solltet, statt eurer Leidenschaft zu folgen, Business Insider 10.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-wir-nicht-unbedingt-nach-einem-&quot;traumjob&quot;-suchen-sollten</link>
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<pubDate>Tue, 18 May 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Um die Mittagszeit machen Arbeitende es sich gerne leicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sie möchten einen Kredit beantragen oder haben in anderen wichtigen Entscheidungen mit Behörden zu tun? Dann sollten Sie für Verhandlungen unbedingt die Mittagszeit vermeiden. Denn eine neue britische Studie zeigt: Am Ende des Vormittags machen sich Sachbearbeiter statistisch betrachtet zu treffenden Entscheidungen gerne leicht und gehen eher auf Nummer sicher. Die Wissenschaftler untersuchten für die Studie mehrere Tausend Kreditanträge von 30 Sachbearbeitern einer Großbank. Darin ging es um die Wünsche nach Umschuldungen, weil die Kreditkunden ihre vereinbarten Raten nicht mehr tragen konnten. Am früheren Vormittag bearbeitete Anträge wurden dabei von den Sachbearbeitern wesentlich öfter bewilligt als jene, die kurz vor der Mittagspause auf ihrem Schreibtisch landeten. Bei jedem Antrag sind komplexe Sachverhalte abzuwägen, darunter die Wahrscheinlichkeit, ob eine Senkung der Rückzahlungsraten dauerhaft der Zahlungsfähigkeit der Kreditnehmer hilft. Denn eine Verlängerung des Zahlungsziels verschafft der Bank zwar ihr Geld später, aber so verhindert sie auch, dass bei Beibehaltung der ursprünglich vereinbarten Ratenhöhe der gesamte Kredit ausfällt. In den Vormittagsstunden zeigten die Sachbearbeiter deutlich mehr Engagement, die komplexen Sachverhalte bis ins Detail zu prüfen, während sie, je näher die Mittagspause rückte, öfter auf die Einhaltung des ursprünglichen Vertrags pochten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich hier über die Zeit eine Entscheidungsmüdigkeit einstellt, so dass die Mitarbeiter lieber auf Nummer sicher gehen, als mögliche Chancen und Risiken genau abzuwägen. Für die Banken ist das ein Risiko, denn &quot;auf Nummer sicher&quot; kann auch bedeuten, dass ihnen eine durch Streckung der Raten mögliche Rückzahlung entgeht. Die Studie zeigt einmal mehr, dass Menschen nicht wie Maschinen kontinuierlich die gleiche Leistung liefern. Vielleicht täten Arbeitgeber gut daran, die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeiter entsprechend zu planen.<br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychologie-kreditsachbearbeiter-lehnen-antraege-vor-mittagspausen-eher-ab-a-3629ca2d-e972-4caa-985b-c4c8e4a4f9a0 new" target="_blank">Warum Sie einen Kredit nicht zur Mittagszeit beantragen sollten, spiegel.de 7.5.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 May 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht allein die Algorithmen sind schuld]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer wieder wird darüber diskutiert, wie sehr unsere Lebenswelten inzwischen von Algorithmen geformt werden. Fast alle Technologien, die wir nutzen, basieren in ihren Prozessen auf Vorannahmen über die Welt, die von den technischen Routinen gemäß der Logik ihrer Programmierer auf zu lösende Probleme angewendet werden. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass die so genannte künstliche Intelligenz, selbst wenn sie über Mechanismen des Selbstlernens verfügt, niemals autonom ist. Am Anfang steht immer der Mensch, mit seinen Stärken und Schwächen, seinen Visionen, aber auch seinen Denkbegrenzungen. &quot;Algorithmen sind nicht rassistisch. Menschen, die Algorithmen einsetzen, obwohl sie rassistische Ergebnisse produzieren, sind rassistisch. Dennoch muss man sich fragen, wie es dazu kommt, dass Algorithmen rassistische Ergebnisse produzieren. ... Wer eine ... KI gestalten wollte, würde hierfür Daten aus vergangenen Entscheidungen in einen Computer einspeisen, auf deren Basis ein Algorithmus entwickelt wird. Wenn allerdings diese Trainings- und Testdaten bereits rassistisch diskriminieren, weil in der Vergangenheit Menschen durch menschliche Entscheider rassistisch diskriminiert worden sind, dann werden deren subjektive Fehler durch den Algorithmus lediglich objektiviert&quot;, erklärt der Philosoph Sebastian Rosengrün in einem Interview mit dem Philosophie Magazin. Er plädiert dafür, Entscheidungen und Prozesse, die mit Menschen zu tun haben, nicht allein auf Maschinen zu verlagern: &quot;Das eigentliche Unding besteht vielmehr darin, dass überhaupt Entscheidungen über menschliche Schicksale an Maschinen delegiert und damit automatisiert werden. Immer wenn Menschen nicht als Menschen angesehen, sondern auf Datenpunkte reduziert werden, läuft etwas grundlegend falsch.&quot; <br><a href="https://www.philomag.de/artikel/sebastian-rosengruen-algorithmen-sind-nicht-rassistisch-menschen-sind-rassistisch new" target="_blank">Sebastian Rosengrün: „Algorithmen sind nicht rassistisch, Menschen sind rassistisch“, Philosophie Magazin 5.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-allein-die-algorithmen-sind-schuld</link>
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<pubDate>Fri, 14 May 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiter sind volatilen Herausforderungen oft nicht gewachsen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fachkenntnisse sind die eine Sache, die es braucht, um im Beruf erfolgreich zu sein. Doch in den volatilen Arbeitsumgebunden von heute ist weit mehr gefragt. Und viele Arbeitnehmer scheinen für diese sich stetig wandelnden Anforderungen wenig gerüstet zu sein. Eine Umfrage der Beratungsfirma Kienbaum und des Jobportals StepStone unter 3.000 Fach- und Führungskräften zeigt: 60 Prozent der Befragten sehen hier im eigenen Unternehmen gravierende Engpässe. Und eine Mehrheit der Führungskräfte glaubt, dass diese Lücke in den kommenden fünf bis zehn Jahren noch deutlich größer werden wird. Zu den vermissten Befähigungen, um die es geht, zählen in ihren Augen Digitalkompetenzen, lebenslanges Lernen, Zusammenarbeit, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Was all diese Fähigkeiten gemeinsam haben, ist, dass sie sich nicht auf festgefügte Methoden beziehen, die man einmal lernt und dann für immer zur Verfügung hat. Es geht eher darum, sich immer wieder auf neue, oft komplexe Situationen einzustellen, kreative Lösungen zu entwickeln und mit den unterschiedlichsten Menschen zu einer gelingenden Kommunikation zu finden. Viele Mitarbeiter scheinen gewillt, in diese Herausforderungen hineinzuwachsen, beklagen aber auch, dass die Förderung ihrer Entwicklung durch den Arbeitgeber oft zu wünschen übrig lasse.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article230857623/Arbeitsmarkt-Das-Ende-von-9-to-5-warum-der-Routine-Job-ausstirbt.html new" target="_blank">Das Ende von „9 to 5“ – warum der Routine-Job jetzt ausstirbt, welt.de 4.5.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mitarbeiter-sind-volatilen-herausforderungen-oft-nicht-gewachsen</link>
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<pubDate>Wed, 12 May 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mentale Gesundheit als Politikum]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Vergleich zu lebensbedrohlichen körperlichen Erkrankungen werden psychische Leiden immer noch gerne bagatellisiert. Die neuseeländische Regierung hat nun den Schritt gewagt, &quot;mental health&quot; zu einer wichtigen Angelegenheit zu erklären. Ein Vorstoß, der auch in der EU mehr Anklang finden sollte, wie die CDU-Politikerin Diana Kinnert im Gespräch mit dem Deutschlandfunk bekundet. Digitalisierung, Brüche in der Arbeitsbiografie oder gesellschaftliche Diversität sind in ihren Augen für viele überfordernd und lassen immer mehr Menschen krank werden. &quot;Ich glaube, dass die zunehmende Unsicherheit den Leuten auf die Seele drückt&quot;, so Kinnert. Psychische Probleme seien zwar inzwischen keine Tabuthemen mehr, doch bedürfe es deutlich mehr Hilfen für Betroffene.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/psychische-gesundheit-warum-unsere-seele-politische.2950.de.html?dram:article_id" target="_blank">Warum unsere Seele politische Chefsache ist, Deutschlandfunk Kultur 5.5.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 May 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger arbeiten? Nicht in Sicht ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren zeigen Studien immer wieder, dass viele Deutsche gerne weniger arbeiten würden. Statistisch betrachtet sind die Arbeitszeiten hierzulande hingegen seit nahezu 30 Jahren so gut wie unverändert, wie eine Auswertung des Statistischen Bundesamts zeigt. Vollzeitbeschäftigte arbeiten im Schnitt rund 41 Wochenstunden, ein kleiner Rückgang von 25 Minuten verglichen mit der Zeit direkt nach der Wiedervereinigung. Der Anteil derer, die mehr als 48 Stunden in der Woche im Job verbringen, sank leicht von 10,3 auf 9,7 Prozent. Rechnet man Teilzeitarbeit (durchschnittliche Wochenarbeitszeit 19,5 Stunden) ein, verändert sich das Gesamtbild und die Durchschnittsarbeitszeit ist um fast vier Stunden auf 34,8 Wochenstunden gesunken. Signifikant ist hingegen die Verschiebung der Arbeitszeiten auf Abendstunden und das Wochenende. Ein Fünftel der Beschäftigten arbeitet regelmäßig auch zwischen 18 und 23 Uhr, jeder Zwanzigste auch nachts. Samstags sind 25 Prozent der Erwerbstätigen regelmäßig im Job, sonntags sind es 12,5 Prozent.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2021-04/statistisches-bundesamt-arbeit-arbeitszeit-vollzeit-teilzeit-statistik new" target="_blank">Arbeitszeiten in Deutschland seit 30 Jahren nahezu unverändert, zeit.de 30.4.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 May 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Am liebsten in Fensternähe mit freier Sicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeiten im Großraumbüro ist wahrlich nicht jedermanns Sache - und im Moment dank Home Office für viele auch kein Thema. Eine kleine Studie aus Großbritannien gibt nun erste Hinweise darauf, mit welchen Details die Beschäftigten ringen, insbesondere wenn es um ihren eigenen Platz im Raum geht. Wer viele Schreibtische von Kollegen im Blick hat, bewertet den eigenen Platz beispielsweise weniger positiv. Ein Schreibtisch in Fensternähe hingegen lässt Mitarbeiter gefühlt produktiver und konzentrierter sein. Sitzplätze, bei denen man viele Kollegen im Rücken hat, stoßen auf wenig Gegenliebe, wohl aufgrund des Gefühls mangelnder Kontrolle, das sie hervorrufen. Wer sich schon mal mit Feng Shui beschäftigt hat, kann nachvollziehen, dass an all diesen Wahrnehmungen etwas dran ist. Evolutionär betrachtet haben wir einfach ein tief verwurzeltes Gespür dafür, welche Umgebungen uns hilfreich sind und welche vielleicht solches Gefahrenpotential bergen. Wer möglichst viele Menschen auf möglichst wenig Raum unterzubringen versucht, dürfte auf diese Befindlichkeiten allerdings nur schwer Rücksicht nehmen können. Aber wer weiß, ob es nach der Pandemie eine nahtlose Rückkehr zum Großraumbüro alter Schule geben wird. Lassen wir uns überraschen.<br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/grossraumbuero-welches-ist-der-beste-platz-a-8c65c6dd-b5f6-4c12-b6df-37e52c3ad24c new" target="_blank">Wo ist der beste Platz im Großraumbüro?, spiegel.de 30.4.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 May 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pandemie beflügelt Jobwechsel-Fantasien]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gut jeder vierte Arbeitnehmer denkt akut darüber nach, den Job zu wechseln und verstärkt seine Suchbemühungen, so die Erkenntnisse einer Umfrage der Stellenbörse Stepstone unter 28.000 Beschäftigten, die im Herbst vergangenen Jahres durchgeführt wurde. Durch die Pandemie sei vielen klar geworden, dass sie womöglich im falschen Beruf gelandet sind. Für andere geht es um Sicherheit, denn immerhin 13 Prozent haben durch die aktuelle Krise das Gefühl, dass die Arbeit, der sie nachgehen, ihrem Sicherheitsbedürfnis nicht entspricht. Auf dem Jobportal zeigt sich diese Neigung darin, dass die Suchen nach Jobs im öffentlichen Dienst um 12 Prozent gestiegen sind. Etwa 60 Prozent der Befragten sind ins Grübeln gekommen, weil sie spüren, dass ihre momentane Arbeit ihnen keinen Sinn gibt, und denken über einen Wechsel nach. Man kann gespannt sein, wie sich dieser Einstellungswandel künftig auf dem Arbeitsmarkt zeigt.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/jeder-vierte-will-durch-pandemie-erfahrung-seinen-job-wechseln-2021-4/ new" target="_blank">Job auf dem Prüfstand: Jeder vierte will durch Pandemie-Erfahrung seinen Job wechseln, Business Insider 27.4.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 May 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenig Sinn für Risiken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mögliche Risiken für unser Leben angemessen zu bewerten, fällt den meisten Menschen schwer. Gerade in der Pandemie zeigt sich, wie groß die Spannweite zwischen Ignoranz und übertriebener Panik leicht werden kann. Das liegt wohl auch daran, dass Risiken bei uns vor allem emotional ankommen, als gefühlte Bedrohung. Doch Angst (oder ihre Abwesenheit) sagt wenig über die tatsächliche Gefahrenlage. &quot;Vielen Menschen mangelt es leider an Risikokompetenz, weil unsere Bildungspolitik das nicht vorsieht&quot;, äußert der Risikoforscher Gerd Gigerenzer etwa in einem Interview mit der Zeit. Am Beispiel der Ängste, die sich inzwischen rund um den Impfstoff von AstraZeneca entwickelt haben, illustriert er, wie schwer es fällt, Risiken angemessen einzuschätzen: &quot;Das Risiko von drei Todesfällen pro einer Million Impfungen mit AstraZeneca entspricht etwa dem Risiko, innerhalb eines Jahres durch einen abgelenkten Autofahrer ums Leben zu kommen.&quot; Die Impfung vor Augen, rückt das Risiko sehr nahe. Wenn&#039;s ums Autofahren geht, belassen wir es bei unserer Wahrnehmung möglicher Gefahren wahrscheinlich eher im Diffusen, wohl auch, weil es uns schier verrückt machen würde, in jedem Auto eine potentielle Gefahr für unser Leben zu sehen. Der Rat des Risikoforschers: &quot;Es ist wichtig, dass wir Menschen selbst anfangen nachzudenken und mit Unsicherheit leben lernen.&quot; Das deutet auf die Entwicklung einer inneren Haltung, die nicht panisch wird, sondern nach nüchternem Abwägen fragt. Die aber auch emotionale Stabilität entwickelt, denn wie der Schriftsteller Erich Kästner schon so schön sagte: &quot;Leben ist immer lebensgefährlich.&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/2021-04/nebenwirkungen-astrazeneca-corona-impfung-risiko-gerd-gigerenzer/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Wir Menschen müssen lernen, mit Unsicherheit zu leben&quot;, zeit.de 25.4.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenig-sinn-für-risiken</link>
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<pubDate>Wed, 05 May 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sich dem Tod bewusst zuwenden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Tod ist ein Thema, das wir aus unserem modernen Leben gerne raushalten, denn unsere Kultur ist von Machbarkeitsglauben und Fortschrittsoptimismus geprägt. &quot;Doch die Pandemie deckt gnadenlos die mentale Schwachstelle, die metaphysische Not der hedonistischen Gesellschaft auf&quot;, sagt der Historiker Klaus-Rüdiger Mai im Deutschlandfunk Kultur. Habe beispielsweise die mittelalterliche Kultur in ihrer &quot;Gewissheit der Transzendenz&quot; noch &quot;metaphysischen Trost&quot; gefunden, trifft uns die Konfrontation unserer Sterblichkeit heute viel unvermittelter. Die in der Pandemie allabendlich verkündeten Todeszahlen konfrontieren uns jedoch stetig mit unserer Sterblichkeit. &quot; Für Mai ist das Wissen um unser Ableben gerade ein Grund zu leben: &quot;Aus dem Wissen heraus sterben, aus dem Glauben, sich womöglich dereinst rechtfertigen zu müssen, stellt sich doch erst die Frage nach der Verantwortung, die man in der Welt hat. Auch wenn man nicht an ein Leben nach dem Tode glaubt, würde doch die Vorstellung, sich selbst aus der Welt zu denken, erst offenbaren, was von einem bleibt. Hat man etwas bewirkt? War man wichtig oder gütig oder gar ein Segen?&quot; Vielleicht erschließt sich ein tieferer Lebenssinn ja gerade in der Konfrontation mit und der Reibung an letztendlichen Fragen wie diesen.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/corona-als-existenzielle-herausforderung-wir-muessen-wieder.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Wir müssen wieder lernen, den Tod zu denken, Deutschlandfunk Kultur 7.4.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 May 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zyniker schneiden sich ins eigene Fleisch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bissige Kommentare, überspitzte Ironie - Zyniker halten mit oft harschen Bemerkungen das Leben und die Welt gerne auf Abstand. Wissenschaftliche Untersuchungen legen allerdings nahe, dass sie sich selbst damit nicht unbedingt einen Gefallen tun. So zeigt eine Studie, dass Zynismus die Empathiefähigkeit untergräbt. Markige Sprüche mögen andere auf Distanz halten, treiben einen selbst aber auch in die Isolation. Wer sich zynisch gibt, tut dies bisweilen aus Selbstschutz, doch schützt diese Haltung nicht vor Traurigkeit oder Schmerz. Im Gegenteil, sie verhindert oft, Sinnhaftigkeit im Leben zu finden. In Studien wird deutlich, dass Zyniker häufiger Merkmale von Depressionen zeigen - vielleicht wurden sie aber auch erst zynisch, weil ihnen der Lebenssinn schon zuvor fehlte? Zynismus scheint auch physisch auf die Gesundheit zu wirken. Jedenfalls sind Zyniker stärker gefährdet, wenn es um Entzündungen, Herzerkrankungen oder Demenz geht. <br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/artikel-detailansicht/41105-fiese-treffen-sich-selbst.html new" target="_blank">Fiese treffen sich selbst, Psychologie heute 7.4.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zyniker-schneiden-sich-ins-eigene-fleisch</link>
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<pubDate>Mon, 03 May 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kontrolle führt nicht unbedingt zu Konformismus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kontrolle ist aus dem Arbeitsleben kaum wegzudenken, doch greift sie oft zu kurz und bringt nicht die erwünschten Effekte. Eine Studie der Universität Gießen etwa zeigt: Menschen, die kontrolliert werden, neigen häufiger dazu, Regeln zu brechen. Die Wissenschaftler erklären dass damit, dass in solchen Fällen Menschen sich vor allem dann an Regeln halten, wenn die Gefahr erwischt zu werden, groß ist. Ohne Kontrollinstanzen hingegen handeln sie eher aufgrund ethischer Erwägungen, was anscheinend die Bereitschaft zur Regeltreue fördert. In einer neuen Studie kam nun ein weiterer Aspekt in die Sichtbarkeit: Haben Menschen eine persönliche Beziehung zu den Kontrollierenden, fällt es ihnen schwerer, sich über Vorgaben hinwegzusetzen. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass externe anonyme Kontrollen eher weniger effektiv sein dürften.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/psychologen-der-uni-giessen-wann-sich-mitarbeiter-an-regeln-halten-17269062.html" target="_blank">Wie man Mitarbeiter dazu bringt, sich an Regeln zu halten, FAZ 30.3.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kontrolle-führt-nicht-unbedingt-zu-konformismus</link>
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<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Den Geist in Ordnung bringen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeitskurse an Hochschulen sind längst keine Seltenheit mehr. Längst werden neue Angebote auch von den Studierenden selbst initiiert. An der Hochschule für Philosophie in München etwa hat die 25-Jährige Anna Aroyan einen interkulturellen Meditationskreis gegründet. Die Armenierin hatte bereits Architektur studiert, doch während ihres anschließenden Masterstudiums merkte sie plötzlich, dass die bisherige Geradlinigkeit ihrer Ausbildung nicht mehr stimmig war. Sie wechselte zum Zweitstudium der Philosophie und entdeckte die Meditation für sich. &quot;Jeder ist total im eigenen Tun verloren. Wir haben so viele To-dos, die wir abhaken wollen. Der Kopf ist ständig im Tun, im Denken und wenig im Seinsmodus&quot;, beschreibt sie den Hintergrund ihrer Initiative, für die sie von der Hochschule bereits mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet wurde. Bei den Treffen des Meditationskreises sitzen die Studierenden gemeinsam in Stille und lesen bisweilen auch inspirierende Texte. &quot;Wenn man im Leben etwas hinbekommen möchte, muss man zuerst den eigenen Haushalt in Ordnung bringen. Damit meine ich den eigenen Geist&quot;, so Anna Aroyan. Der gemeinsame Austausch und die geteilte Erfahrung der Stille eröffnen den Mitmachenden tiefere Einblicke - in sich selbst wie auch das Leben. Für manche ist das zunächst gewöhnungsbedürftig, manche kommen nach dem ersten Treffen nicht wieder. Doch jene, die bleiben, schätzen es, dass in diesem besonderen Zusammensein Raum ist für eine Tiefe, die sich im Studienalltag eher selten zeigt.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/meditation-wir-sitzen-da-und-schweigen-1.5249290 new" target="_blank">&quot;Wir sitzen da und schweigen&quot;, SZ 28.3.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=den-geist-in-ordnung-bringen</link>
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<pubDate>Thu, 15 Apr 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kurzarbeit lässt Väter aktiver werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Diskussion um die Auswirkungen der Pandemie wird immer wieder auch darüber gesprochen, wie sehr doch in den letzten Monaten emanzipatorische Entwicklungen in der Rollenverteilung von Männern und Frauen eingebrochen seien. Viele Studien belegen, dass im Shutdown bei zusammenbrechender Kinderbetreuung Frauen wieder deutlich öfter für den Nachwuchs zuständig seien als vor der Viruskrise. Eine Erhebung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt nun kleinere Lichtblicke. Die Befragung von gut 6100 Erwerbstätigen und Arbeitsuchenden machte deutlich, dass etwa 30 Prozent der Väter in Kurzarbeit sich in dieser Zeit hauptsächlich um den Nachwuchs kümmerten. Vor der Pandemie waren es lediglich sieben Prozent. Weitere 35 Prozent äußerten, sich in gleichem Umfang wie ihre Frauen in der Kinderbetreuung einzubringen. Die befragten Frauen sahen die Dinge allerdings etwas anders, denn unter ihnen glaubten zwei Drittel, sowohl vor als auch während der Pandemie in der Hauptsache für die Kinderbetreuung zuständig zu sein. Womöglich war hier das Selbstbild der Väter etwas besser als die Realität. Aber vielleicht zeigt sich hier auch, dass Väter, so sie denn mehr Zeit haben, sich auch stärker für die Familie engagieren.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/corona-vaeter-in-kurzarbeit-uebernehmen-oefter-kinderbetreuung-17264764.html" target="_blank">Väter übernehmen größeren Teil der Kinderbetreuung, FAZ 26.3.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kurzarbeit-lässt-väter-aktiver-werden</link>
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<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hilfe von außen verändert die Selbsteinschätzung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Zeit, in der man jede Wissenslücke umgehend durch eine Suchanfrage bei Google schließen kann, neigen wir anscheinend dazu, unser eigenes Wissen und unsere Fähigkeiten zu überschätzen. Eine neue Studie zeigt: Menschen, denen bei einer zu bewältigenden Aufgabe ungefragt geholfen wird, verbuchen ihr auf diese Weise verbessertes Leistungsvermögen als eigenes Können - und merken dann beim nächsten Mal, dass sie hinter dieser Erwartung zurückbleiben. Für die Untersuchung ließen Wissenschaftler ihre Probanden Aufgaben lösen. Manche taten dies gänzlich ohne fremde Hilfe, andere konnten sich auf Wunsch Rat holen. Und wieder andere bekamen ungefragt Unterstützung. In einem zweiten Durchgang sollten die Beteiligten dann einschätzen, wie gut sie die erneut zu bewältigende Aufgabe nun lösen würden. Dabei zeigte sich: Menschen, die keine externe Unterstützung bekommen hatten oder selbst danach fragen mussten, schätzten ihr Leistungsvermögen deutlich realistischer ein als jene, denen beim ersten Versuchsdurchgang ungewollt geholfen worden war. Hilfe lässt Menschen Aufgaben als weniger schwierig wahrnehmen und genau das verzerrt dann das Urteilsvermögen. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/fehlattribution-externe-hilfe-foerdert-die-selbstueberschaetzung/1850266 new" target="_blank">Wer Tipps bekommt, überschätzt das eigene Können, spektrum.de 22.3.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hilfe-von-außen-verändert-die-selbsteinschätzung</link>
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<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation als Tor zur Selbstbestimmung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Meditations-Trend wirft immer wieder auch die Frage auf, ob es sich dabei nicht einfach um eine Beruhigungspille handelt. Achtsamkeit als Methode, unter unzureichenden Bedingungen dennoch immer weiter funktionieren zu können. In einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv wirft der Meditationsforscher Ulrich Ott deshalb auch einen Blick auf die tiefere und befreiende Wirkung von Meditation. Er sagt: &quot;Die Menschen merken dann aber, dass mehr hinter Meditation steckt, dass sie ein ganzes Spektrum von Wirkungen hat. Eine davon ist, mehr Authentizität und Integrität zu erlangen, wirklich mit sich selbst eins zu werden. ... Ich glaube, diese Idee, dass man Meditation wie eine Art Pille verschreiben kann, das funktioniert so nicht. Sondern es läuft darauf hinaus, dass die Menschen, die das praktizieren, auch selbstbestimmter leben.&quot; Das kann durchaus Konsequenzen haben, denn manche fühlen sich dann veranlasst, substanziell etwas in ihrem Leben beziehungsweise an seinen Umständen etwas zu verändern: &quot;Mein Eindruck ist, dass es tatsächlich diese Kraft entfaltet. Man reflektiert und wird sich auch der Umstände bewusst, in denen man arbeitet. Es gibt eine exemplarische Studie, die das gut illustriert. Sie wurde in einem Callcenter durchgeführt. Man kann sich ja gut vorstellen, dass dort sehr viel Stress herrscht. In dem Callcenter wurde ein Meditationsprogramm durchgeführt, und am Ende der Studie zogen zwei Mitarbeiter tatsächlich die Konsequenz und haben gekündigt.&quot;<br><a href="https://www.n-tv.de/wissen/Aufmerksamkeit-ist-wie-ein-Messer-article22441366.html new" target="_blank">&quot;Aufmerksamkeit ist wie ein Messer&quot;, n-tv.de 22.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Osterpause]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht einige Tage Osterpause. Ab 12. April sind wir wieder mit frischen News für Sie da. Genießen Sie den Frühling!</p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was die Pandemie uns zeigt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Zukunftsforscher Matthias Horx zeigt in einem Artikel zum &quot;Corona-Effekt&quot;, was wir zur Zeit aus der Pandemie lernen (selbst wenn uns das vielleicht gerade jetzt noch nicht so wirklich bewusst ist). Die gegenwärtige Erschöpfungsphase im Aushalten all der bestehenden Beschränkungen ist in seinen Augen eine für Krisen typische Phase, die sich zwar nicht wie die Zuwendung zu neuen Lösungen anfühle, aber paradoxerweise doch darauf hinführe. &quot;Jetzt fügen sich die einzelnen Erkenntnisse und Irrtümer langsam zu einem Wirkungs-System zusammen&quot;, so Horx. Das Aufbrechen unserer &quot;hedonistischen Tretmühle&quot; durch die Krise zeige uns deutlich die &quot;Abwesenheit einer plausiblen Zukunft&quot; in unseren bisherigen Lebensstilen. Horx ist sich, auch mit Blick auf frühere Menschheitskrisen, sicher, dass die Pandemie noch positive Wandlungen zeitigen wird. Daran ändere auch die Zuspitzung im Tonfall vieler öffentlicher Diskussionen und Demonstrationen nichts: &quot;Epidemien bilden einen gewaltigen Echoraum für das innerlich Unerlöste, eine Bühne für hysterische Narrative aller Art. Gleichzeitig war aber zu beobachten, dass der Wahn im Verlauf der Pandemie nie zu echter Bewegungsdynamik anwuchs.&quot; Horx rät dazu, &quot;aufzuhören, die Welt mit ihrer medialen Repräsentation zu verwechseln&quot;. Interessant finde ich seine Betrachtung im Hinblick darauf, dass Krisen uns zwar erfahrungsgemäß nicht tiefgründig verändern, aber durch die Grenzen, die sie aufzeigen, Wandel ermöglichen: &quot;Wir stellen uns Wandel gerne als einen heroischen Akt vor, als Läuterung zu einer höheren Moral. Das ist ein gefährliches Missverständnis. Menschen ändern sich nicht, vor allem dann nicht, wenn man sie anschreit. ... Und trotzdem können sich Menschen wandeln – indem sie ihr Verhalten an veränderte Bedingungen anpassen. Wandel entsteht letztlich aus AKZEPTANZ: Wir realisieren, dass es in der alten Weise nicht mehr weitergeht. Wenn unser übergroßes neuroflexibles Hirn neue Muster entwickelt – durch Übung, Rückkopplung und ein bisschen Zwang – entstehen neue Wege des Miteinanders, des kreativen Umgangs mit Selbst und Welt. Krisen sind dabei Katalysatoren. Sie zeigen uns nicht direkt, wohin es geht. Aber deutlich, wo es nicht mehr weitergeht.&quot; Hoffen wir mal, dass wir in eine bessere Richtung abbiegen.<br><a href="https://www.horx.com/70-der-corona-effekt/?utm_source" target="_blank">Der Corona-Effekt, März 2021</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weinen im Büro]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Pokerface selbst bei extremen Erschütterungen, Gleichmut, wenn&#039;s ans Eingemachte geht? Im Büro Gefühle zu zeigen oder gar Tränen zu vergießen, gilt vielen bis heute als wenig angemessen. Dabei kann es die Zusammenarbeit erleichtern, wenn in Teams und Unternehmenskulturen auch Raum ist, Gefühle wirklich zu zeigen. Die FAZ hat dem Weinen im Büro einen ganzen Artikel gewidmet, der zu dem Schluss kommt: Für die, die weinen, ist die entlastende Funktion nicht zu unterschätzen, denn Aufgestautes verschafft sich so Luft und oft sind die Betroffenen anschließend wieder mehr bei sich und ihrer Arbeit. Auch für das Umfeld habe ein solch offener Umgang mit Emotionen Vorteile, denn dann wissen sie, woran sie sind. Aus Sicht der Unternehmenskultur kann Experten zufolge Weinen auch ein Indiz dafür sein, dass Mitarbeiter schon länger sehr überlastet sind. Dann könne schon eine Kleinigkeit obendrauf das Fass zum Überlaufen bringen. Also: Tränen ruhig fließen lassen und sie dann nicht nur trocknen, sondern bestenfalls auch etwas verändern.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/emotionen-am-arbeitsplatz-die-kraft-der-traenen-17241026.html" target="_blank">Die Kraft der Tränen, FAZ 22.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kann man Glück lernen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Innovativen Schulen, eine private Münchner Realschule, möchte ihre Lernenden damit vertraut machen, wie Glück im Leben funktioniert. Schon jetzt steht bei den fünften und sechsten Klassen das Thema Glück offiziell als Fach auf dem Stundenplan, ab dem kommenden Schuljahr soll das Angebot dann auf alle Klassen ausgeweitet werden. Zum Curriculum zählen Bereiche wie Meditation, Spiele, kreative Arbeit und Bewegung. Das Angebot soll den Kindern dabei helfen, mit ihren Emotionen in Kontakt zu kommen oder auch zu lernen, dass Scheitern nicht nur schlecht, sondern auch eine Chance sein kann. Außerdem lernen sie hier, Verantwortung zu übernehmen und kreative Lösungen zu entwickeln, so die Schulleiterin.<br><a href="https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/glueck-als-regulaeres-fach-fuer-muenchner-realschueler-art-714781 new" target="_blank">Glück als reguläres Fach für Münchner Realschüler, Abendzeitung 20.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 30 Mar 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wann wird das Handy zur Suchtfalle?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Für viele sind sie schlicht ein Werkzeug, doch der Übergang zur Sucht kann fließend sein. Psychologen weisen darauf hin, dass die Nutzungsdauer alleine noch nicht viel darüber sagt, ob jemand gefährdet ist. Denn für viele Menschen ist das Handy schlicht eine Alternative zu anderen Geräten und sie nutzen es unterwegs, um Mails abzurufen, Nachrichten zu lesen oder auch Filme zu schauen. Beobachten sollte man indes, wie man in sozialer Hinsicht mit dem Gerät umgeht. Greift man wie ein Getriebener häufig zum Smartphone, weil man Angst hat, etwas zu verpassen? Flüchtet man sich in Online-Chats und vernachlässigt darüber seine persönlichen sozialen Kontakte? (Eine Frage, die während der Pandemie natürlich schwierig zu beantworten ist.) Greift man vor allem dann zum Phone, wenn man sich einsam fühlt und versucht dann so, sich abzulenken? Experten raten Menschen, die ahnen, zu oft mit ihrem Handy beschäftigt zu sein, sich immer wieder gerätefreie Zeiten zu nehmen, beispielsweise während des Essens oder abends ab einer bestimmten Uhrzeit. Wer schon bei kleinen Auszeiten Entzug verspürt, merkt, wie sehr er sich an diese Ablenkungen schon gewohnt hat. Aber man kann sich ja auch wieder entwöhnen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article228237557/Handy-Sucht-Wann-wird-der-staendige-Griff-zum-Smartphone-zum-Problem.html new" target="_blank">Ständiger Griff zum Smartphone – Ab diesem Moment ist es eine Sucht, welt.de 14.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Chefs altern schneller]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungsjobs haben ihren Preis. CEOs mögen hohe Gehälter bekommen, doch wenn es um ihre Gesundheit geht, könnte es gut sein, dass sie selbst draufzahlen. Das legt zumindest eine neue amerikanische Studie nahe, die die Daten von 1.600 Top-Führungskräften auswerteten. Im Kontext einer Veränderung in der amerikanischen Gesetzgebung, die seit einigen Jahren Unternehmen besser vor Übernahmen schützt, konnten die Wissenschaftler beispielsweise feststellen, dass Führende, die keine Sorge haben müssen, von der Konkurrenz geschluckt zu werden, zwei Jahre länger leben als ihre von Übernahmen bedrohte Kollegen. Wirtschaftliche Krisen mit Einbruch der Aktienkurse lassen Vorstandsvorsitzende im Schnitt um eineinhalb Jahre schneller altern. Eine Fotoanalyse ergab zudem, dass besonders krisengebeutelte CEOs im Vergleich zu erfolgreichen Kollegen nach zehn Jahren ein Jahr älter aussahen. Es wäre natürlich Jammern auf hohem Niveau, sich über diese Wirkungen zu sehr zu beklagen. Die Wirtschaftswoche weist denn auch schon im Einstieg ihres Artikels zum Thema darauf hin, dass es sehr viele Menschen gibt, die unter wesentlich schlechteren gesundheitlichen Bedingungen für wesentlich weniger Geld schuften müssen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/gesundheit-im-management-wenn-chefsein-toedlich-ist/27007876.html new" target="_blank">Wenn Chefsein tödlich ist, WiWo 15.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jede*r Dritte ist ausgebrannt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schon vor der Pandemie fühlte sich laut Untersuchungen des Beratungsunternehmens Gallup jede<em>r vierte Mitarbeiter</em>in in Unternehmen ausgebrannt. Mit Corona ist dieser Anteil nun auf 35 Prozent gestiegen. Das scheint auch Auswirkungen auf die gefühlte Treue zum Arbeitgeber zu haben. Der Anteil jener, die ohne Wenn und Aber in ihrer jetzigen Anstellung bleiben möchten, sank von 73 auf 61 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil der Wechselwilligen unter Menschen in Kurzarbeit. Diese Situation führe laut Gallup zu einer &quot;Eintrübung des Vertrauensverhältnisses&quot; und einem &quot;kritischeren Bild vom Arbeitgeber&quot;. Gleichzeitig erhalten die Firmen, die sich um ihre Mitarbeiter kümmern, nach wie vor hohe Zustimmung.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/coronakrise-anteil-ausgebrannter-mitarbeiter-steigt-drastisch-a-295616c8-d172-47b3-8db5-9656098e76d5 new" target="_blank">Jeder dritte Mitarbeiter fühlt sich ausgebrannt, spiegel.de 18.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Rundum-Belastung durch Corona zwingt viele in die Knie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr die Mehrfachbelastung zwischen Home Office und Familie Arbeitenden zusetzt, hat die Boston Consulting Group in einer globalen Umfrage mit 20.000 Teilnehmenden erkundet. In Deutschland beteiligten sich 1.500 Beschäftigte. 35 Prozent der Väter und 22 Prozent der Mütter gaben an, sich um ihre Zukunft im Unternehmen zu sorgen. Mehr als 40 Prozent von ihnen bekundeten, körperlich oder psychisch gestresst zu sein. Unter Arbeitenden ohne Kinder oder zu versorgende Angehörige hatten nur 21 Prozent Jobsorgen und nur ein Drittel von ihnen fühlt sich gestresst. Unter den Eltern mit Kindern unter 12 Jahren nehmen etwa 30 Prozent wahr, dass ihre Leistungsfähigkeit bei der Arbeit unter der Mehrfachbelastung leidet. Viele Führungskräfte kommen den Gebeutelten zwar entgegen, beispielsweise durch flexible oder reduzierte Arbeitszeiten und großzügigere Termine, doch nur 42 Prozent der Männer und 35 Prozent der Frauen fühlen sich in ihrer Lage wirklich verstanden. Diese Situation passt zum Artikel über Care-Arbeit vom Montag. Die offizielle Arbeitswelt macht ihre bisherige Funktionsweise zum Standard und wenn die äußeren Umstände sich ändern wie gegenwärtig durch die Pandemie, wird mit einem Schlag offensichtlich, was sie alles für selbstverständlich nimmt - nämlich dass Arbeitende besser nur für ihren Job da sind. Diese Reibeflächen werden uns sicherlich noch länger beschäftigen. Vielleicht sollte man das sogar hoffen, denn womöglich erhöhen sich dann die Chancen, dass sich langsam systemisch etwas verändert.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/homeoffice-doppelstress-fuehrt-zu-wunsch-nach-jobwechsel-17242892.html" target="_blank">Im Doppelstress alles hinwerfen, FAZ 13.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn der Achtsamkeits-Trend nervig wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Wenn ein paar Atemübungen vor dem nächsten Meeting, Smartphone-Detox nach Feierabend und Slow Food beim Lunch zur Leistungssteigerung eingesetzt werden, hat das nichts mehr mit der Idee von Achtsamkeit zu tun. Dann gehts wieder nur darum, ein schnelles Geschäft zu machen und mehr Leistung aus den Angestellten und sich selbst rauszuholen&quot;, kritisiert der Autor Marco Weimer auf Business Insider. Mit welcher Euphorie, mehr noch wahrscheinlich in den Medien selbst als in den Unternehmen, Achtsamkeit betrachtet wird, kann einem wirklich manchmal schwindelig machen. Der Yoga-Lehrer findet es besorgniserregend, wie viele Menschen im Job über ihr Limit gehen - und dann versuchen, die Überlastung durch Meditation oder Yoga zu kompensieren. Für Weimer hat Achtsamkeit auch etwas damit zu tun, öfter mal den gesunden Menschenverstand zu bemühen: &quot;Nicht auszuschließen, dass einer viel beschäftigten Managerin und anderen Workoholics mit ein paar Achtsamkeitstechniken geholfen sein könnte. Allerdings sollten wir uns dann darauf einigen, dass es nicht wirklich um Achtsamkeit geht, sondern um Leistungssteigerung. Wirklich achtsam zu sein, würde hingegen beispielsweise bedeuten, ein Gespür dafür zu entwickeln, ob das auferlegte Arbeitspensum angemessen ist oder nicht. Egal ob der Chef es einem aufgebrummt hat oder man sich selbst unter Druck setzt.&quot; Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass der Trend zur Zeit eher gegenläufig ist. Achtsamkeit wird dann zum letzten Strohhalm, doch noch ein bisschen mehr Power aus sich herauszuholen, obwohl man eigentlich gerade fertig hat. <br><a href="https://www.businessinsider.de/gruenderszene/perspektive/der-hype-um-achtsamkeit-nervt-weil-es-oft-nur-um-leistungssteigerung-geht-a/ new" target="_blank">Der Hype um Achtsamkeit nervt, weil es oft nur um Leistungssteigerung geht, Business Insider 13.3.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-der-achtsamkeits-trend-nervig-wird</link>
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<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Care-Arbeit wird selten als &quot;Arbeit&quot; anerkannt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir nennen es Arbeit, wenn Menschen morgens das Haus verlassen, um einem Job nachzugehen, mit dem sie Geld verdienen. Findet die Arbeit Zuhause statt, beispielsweise für all die reproduktiven Tätigkeiten von Essenkochen über Wäschewaschen bis hin zur Fürsorge für Angehörige, haben wir gesellschaftlich einen blinden Fleck. Diese Care-Arbeit bildet eigentlich das Fundament unserer Gesellschaft, doch Anerkennung findet sie kaum, Bezahlung noch weniger. Sie ist höchst ungleich verteilt. Laut einer Untersuchung der Bundesregierung haben wir hierzulande einen &quot;Gender Care Gap&quot; von 52 Prozent: Frauen wenden anderthalb Mal so viel Zeit für Fürsorge- und Reproduktionstätigkeiten auf wie Männer. Bei Paaren mit Kindern beträgt die Lücke sogar 83 Prozent. Die App WhoCares sensibilisiert dafür, wie selbstverständlich es noch immer genommen wird, dass diese Tätigkeiten in der Volkswirtschaft nicht eingerechnet und bezahlt werden. In der App kann man seine Haushaltstätigkeiten erfassen und mit einem Stundensatz verrechnen lassen, beispielsweise dem Mindestlohn, einem mittleren Lohn oder dem Stundenlohn, den man für eine bezahlte Tätigkeit erhält. So wird vielen Menschen erstmals wirklich deutlich, welche Werte im materiellen Sinne sie mit ihrer unentgeltlichen Arbeit tagtäglich leisten. Das Statistische Bundesamt hat ausgerechnet, dass in Deutschland die geleistete unbezahlte Arbeit um ein Drittel höher liegt als die bezahlte. <br><a href="https://www.spiegel.de/psychologie/care-arbeit-was-ihre-hausarbeit-wert-ist-a-d81758d2-a232-42b6-a6c1-adde8faf3637 new" target="_blank">Was Ihre Care-Arbeit wert ist (und warum Sie niemand bezahlt), spiegel.de 8.3.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=care-arbeit-wird-selten-als-&quot;arbeit&quot;-anerkannt</link>
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<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel ist genug?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Genug ist vielen Menschen nicht genug, sonst gäbe es das Phänomen der Gier nicht. In den Augen des Psychologen Patrick Mussel ist es dabei nicht nur der Wunsch nach mehr, der Menschen ihrer Gier auch nachgeben lässt, sondern es brauche auch die Energie, diesem Wunsch auf Biegen und Brechen nachzugehen, koste es, was es wolle. Wer wirklich gierig sei, überschreite Grenzen, seien es moralische oder rechtliche. &quot;Diesen Punkt zu finden, wo man sagt, nein, das mache ich nicht, obwohl ich es eigentlich will, das charakterisiert nicht-gierige Menschen&quot;, so Mussel im Deutschlandfunk. Glaubenssätze wie &quot;Ich bin nichts wert&quot;, &quot;Ich werde nicht geliebt&quot; oder &quot;Ich muss Leistung bringen, um geliebt zu werden&quot; können Gier begünstigen. &quot;Was wir zeigen konnten, ist, dass Personen, die diesen Aussagen zustimmen, höhere Werte auf Gier haben und sich auch im Laufe der Zeit stärker in Gier verändern, also die Gier stärker ansteigt&quot;, erklärt der Psychologe.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/psychologie-wie-viel-gier-steckt-in-uns-allen.1008.de.html?dram:article_id" target="_blank">Wie viel Gier steckt in uns allen?, Deutschlandfunk Kultur 11.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Armut verfestigt sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nahezu jede/r sechste Deutsche lebt heute unterhalb der Armutsrisikoschwelle, verglichen mit den 1990er Jahren ein Anstieg um fünf Prozentpunkte. Ein besonderes Problem ist die Verfestigung dieser Lebenslage. Laut dem &quot;Datenreport 2021 – ein Sozialbericht für Deutschland&quot;, der vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung erstellt wurde, waren 88 Prozent der heute Armen in den vergangenen vier Jahren schon einmal von Armut betroffen, 44 Prozent sogar im gesamten Zeitraum. Zu den besonderen Risikogruppen zählen Alleinerziehenden (41 Prozent), Menschen mit Hauptschulabschluss ohne Berufsabschluss (35 Prozent) oder mit direktem Migrationshintergrund (29 Prozent). 75 Prozent der West- und 80 Prozent der Ost-Deutschen wünschen sich, dass der Staat sich für den Abbau von Einkommensunterschieden einsetzt.<br><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschlands-armut-und-wie-corona-sie-veraendert-a-6f1e4b32-35b6-4043-a6a5-ff0985d1bfd7 new" target="_blank">Deutschlands Armut und wie Corona sie verändert, spiegel.de 10.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führen am Bildschirm fordert heraus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Führungskräfte sind mit Pandemie und Home Office in einer neuen Situation, denn jene, die sie führen, begegnen ihnen heute oft vor allem in Form von kleinen Bildchen auf dem Bildschirm. Für viele Führende sei dies eine &quot;Verlusterfahrung&quot;, so Jürgen Weibler, Professor für Personalführung: &quot;Denn das, was das Soziale im Kern ausmacht, lässt sich digital nicht erzielen: eine intensiv erlebte Form der Kommunikation, des Austausches und der Nähe.&quot; Für Weibler wird durch die Bildschirmerfahrung spürbar, welche Aspekte in das Führen hineinwirken: &quot;Wir vergessen sehr oft, dass im Führungsbereich natürlich die Worte wichtig sind, aber auch sehr stark die Frage, wie ich auf andere als Person körperlich wirke, also mit der Körperspannung oder mit der Stimmlage. In Präsenz bekommt vieles dadurch eine andere Nuancierung und Qualität.&quot; Um etwas Atmosphäre zu schaffen und den Rückzug ins Schweigen zu vermeiden, rät Weibler dazu, die Anwesenden sehr direkt einzubeziehen. Die Distanz von Online-Meetings habe übrigens manchmal auch Vorteile: &quot;Dort, wo ich eine Führungsbeziehung habe, in der ich am liebsten nicht wäre, der ich am liebsten aus dem Weg gehen würde – da bietet das Virtuelle gewisse Chancen, mein Wohlbefinden zu fördern, und ich glaube auch, dass gewisse toxische Führungskräfte, die im Alltag den einen oder die andere drangsalieren, nicht so viel Spielraum haben.&quot;<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/chefs-in-der-corona-krise-interview-ueber-digitale-fuehrung-17228457.html" target="_blank">Das große Schweigen in der Zoom-Konferenz, FAZ 10.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Verlieren lernen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Durch die Start-up-Kultur ist das Thema Scheitern in der Geschäftswelt sichtbarer geworden, denn insbesondere beim Launchen neuer Geschäftsmodelle ist das Risiko hoch, dass die Erwartungen nicht aufgehen. Ein Beitrag im Harvard Business Manager widmet sich der Frage, wie man Scheitern lernen kann und welche Rahmenbedingungen dabei helfen, dass sich keine Gefühle einer vernichtenden Niederlage einstellen. In den Augen von Tim Leberecht, Co-Gründer und Co-Geschäftsführer des Netzwerks &quot;House of Beautiful Business&quot;, kann ein Geschäftsmodell, das nicht aufgeht, ein Hinweis sein, die Fähigkeiten, die man darauf fokussiert hat, in eine produktivere Richtung zu lenken. Wäre das Videospiel Glitch ein Erfolg geworden, gäbe es heute die in vielen Unternehmen genutzte Software Slack nicht. Als die Spieleentwickler scheiterten, entwickelten sie einfach ihre zuvor nur intern genutzte Kommunikationssoftware weiter und landeten damit diesen Markterfolg. Beim Scheitern kann auch die Unternehmenskultur eine große Hilfe sein. &quot;Als Mensch, als Team oder als Organisation müssen wir Scheitern Raum geben, um unsere Emotionen, unseren Frust und die Trauer ausleben zu können. Wir schaffen damit psychologische Sicherheit, die eine bessere Zusammenarbeit, Innovation und Produktivität fördern kann. Eine Studie fand heraus, dass traurige Führungskräfte oft bessere Leistungen erzielen als wütende. Negative Gefühle anzuerkennen kann auch zu besseren Leistungsbewertungen führen. Wenn Menschen nicht das Gefühl haben, nicht immer und bei jeder Aufgabe Höchstleistungen erbringen zu müssen, entstehen vielleicht bedeutsamere Gespräche, mit denen sie sich persönlich und beruflich weiterentwickeln können&quot;, so Leberecht. Er rät dazu, sich, wenn ein Projekt hakt, auch zu fragen, ob man wirklich um die Sache selbst kämpft oder einfach nur nicht verlieren möchte: &quot;Führungskräfte müssen erkennen, wann ihre Handlungen mehr davon geprägt sind, unbedingt gewinnen zu wollen, als vom echten Wunsch nach Veränderung. Sie sollten erkennen, wenn ihr Sieg nur vordergründig ist, kurzfristig oder der Preis dafür zu hoch ist.&quot;<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/selbstmanagement/niederlagen-welche-art-von-verlierer-wollen-sie-sein-a-97e24a29-22b9-406c-ac21-11d3f2901aa8 new" target="_blank">Welche Art von Verlierer wollen Sie sein?, Harvard Business Manager 8.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Eingebildete Höhenflüge]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ich habe schon mehrmals über den neuen Microdosing-Trend geschrieben, die Einnahme von LSD in minimaler Dosierung, die von manchen als kleine Inspirationsquelle im Alltag betrieben wird. Überzeugte Microdoser berichten davon, dass sie sich dadurch wacher fühlen und kreativer und häufig insgesamt eine bessere Stimmung haben. Eine Studie des Imperial College London mit knapp 200 Teilnehmenden zeigt nun: Diese Effekte könnten größtenteils auf Einbildung beruhen. Die Wissenschaftler bauten in ihr Testsetting nämlich eine Placebo-Kontrolle ein. So erhielten manche Probanden vier Wochen lang LSD, andere vier Wochen ein Placebo und wieder andere zwei Wochen LSD und zwei Wochen ein Placebo. Die Studienteilnehmenden protokollierten, wie wohl sie sich während der Untersuchungsphase fühlten. Zusätzlich sollten sie jede Woche angeben, ob sie glaubten, das Placebo oder den richtigen Wirkstoff erhalten zu haben. In der Auswertung zeigte sich, dass alle Mitwirkenden an der Studie sich nach deren Abschluss insgesamt besser fühlten. Und es fiel auf, dass die Teilnehmenden, in den Wochen, in denen sie glaubten, LSD erhalten zu haben, dann auch ein höheres Wohlbefinden notierten - selbst wenn sie das Placebo bekommen hatten. Da die Studienteilnehmenden alle erfahrene Microdoser waren, könnte es durchaus sein, dass ihre Erwartungshaltung aufgrund früherer Erfahrungen Anteil an diesem Ergebnis hat. Für Menschen, die damit noch unerfahren sind, aber auch für jene, die Microdosing betreiben, um psychische Probleme zu lindern, müsste noch untersucht werden, ob Placebos auch hier diese Wirkung entfalten.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/microdosing-nicht-wirksamer-als-der-placebo-effekt/1844800 new" target="_blank">Laut Studie nur so wirksam wie ein Placebo, spektrum.de 8.3.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=eingebildete-höhenflüge</link>
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<pubDate>Mon, 15 Mar 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Home Office? Da geht noch mehr ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Aufgrund der Pandemie bieten inzwischen 81 Prozent der deutschen Unternehmen für Teile ihrer Belegschaft Home Office an. Allerdings betrifft diese Option nur 30 Prozent aller Beschäftigten. Das ifo Institut kommt in einer Studie indes zu dem Schluss, dass bis zu 56 Prozent der Angestellten auch von Zuhause aus arbeiten könnten. Mit 40 Prozent hat der Dienstleistungssektor zur Zeit den höchsten Home-Office-Anteil, gefolgt vom Großhandel mit 24 Prozent und der Industrie mit knapp 22 Prozent. Ein Gefälle besteht auch zwischen der Industrie und dem Mittelstand. In kleinen und mittleren Betrieben arbeitet ein Viertel der Beschäftigten Zuhause, in der Industrie ist es ein Drittel. Das ifo Institut rät dazu, die Anreize für das Home Office zu verstärken, um andererseits mehr Öffnungen der Wirtschaft zulassen zu können.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/homeoffice-potential-in-corona-krise-bei-weitem-nicht-ausgeschoepft-17224929.html new" target="_blank">Homeoffice-Potential bei weitem nicht ausgeschöpft, FAZ 3.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Mar 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Haushalt? Immer noch oft Frauensache ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Man möchte meinen, wir leben in emanzipierten Zeiten. Doch wenn es um die Hausarbeit geht, stehen die Geschlechterstereotype noch in voller Blüte - insbesondere in Beziehungen mit Kindern. Die Partnervermittlung ElitePartner befragte mehr als 7.000 Personen darüber, wie sie in ihren Beziehungen die Hausarbeit aufteilen. Wahrnehmung und Wirklichkeit klaffen dabei oft auseinander. 56 Prozent der Frauen gaben an, allein oder hauptsächlich für Essensplanung, Einkaufen und Kochen zuständig zu sein, beim Aufräumen, Putzen und der Wäsche sind es sogar 65 Prozent. Gerecht findet das nur jeweils rund ein Drittel von ihnen. Andererseits glauben 51 Prozent der Männer, sich im Hinblick auf die Versorgung gleichermaßen zu engagieren, wenn&#039;s um die Ordnung geht, sind es 40 Prozent. Jeder vierte Mann ist überzeugt, den Haushalt alleine zu schmeißen, was allerdings nur von 7 Prozent der Frauen bestätigt wird. Und wenn Kinder ins Spiel kommen, verschiebt sich die ohnehin schon ungleiche Aufgabenverteilung noch mehr zuungunsten der Frauen. Ich frage mich ja: Warum machen Frauen das mit?<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/arbeitsleben/frauen-kuemmern-sich-noch-immer-mehr-um-hausarbeit-2021-2/ new" target="_blank">Partnerschaftsstudie zeigt: Die meiste Hausarbeit erledigen Frauen — besonders dann, wenn ein Paar Kinder hat, Business Insider 2.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[10 Jahre Achtsamkeit an Münchner Hochschulen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr sich Achtsamkeit im letzten Jahrzehnt in der Gesellschaft verbreitet hat, zeigt eine Pressemitteilung aus München: Das Münchner Modell, das Achtsamkeit auf die Lehrpläne der Hochschulen brachte, feiert sein 10-jähriges Bestehen. 2010 fing Prof. Dr. Andreas de Bruin mit dem ersten Achtsamkeitskurs im Studiengang für Soziale Arbeit an. Heute nehmen jedes Semester etwa 150 Studierende aus bis zu 24 Studiengängen an entsprechenden Veranstaltungen teil. Ein Novum des Münchner Vorstoßes war es sicherlich, auf diese Kurse auch Leistungspunkte zu vergeben, was in Europa immer noch Seltenheitswert hat. De Bruin wertete die Meditationstagebücher von 2.000 Studierenden aus und kommt zu dem Ergebnis, dass die Kurse es den Übenden erleichtern, besser mit den Herausforderungen ihres Alltags zurechtzukommen und sich leichter damit tun, dem vorherrschenden Leistungsdruck standzuhalten. Mit Stresssituationen können sie konstruktiver umgehen. Und ein besseres Verständnis anderer Menschen sowie mehr emotionale Gelassenheit lassen sich auch erkennen. Das Münchner Modell hat sich im Langzeittest bewährt. Und man würde sich wünschen, dass noch mehr Hochschulen sich auf diese Weise engagieren.<br><a href="https://nachrichten.idw-online.de/2021/03/01/achtsamkeit-und-meditation-im-hochschulkontext-zehn-jahre-muenchner-modell/ new" target="_blank">Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext – zehn Jahre Münchner Modell, Pressemitteilung 1.3.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Von Arbeit leben können]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Mindestlohn ist sicherlich eine Errungenschaft unserer Zeit. Doch ein Blick auf Arbeitsmarkt und Lebensumstände zeigt auch, dass Maßnahmen wie diese nur bedingt dazu beitragen, dass Menschen wirklich von ihrer Arbeit leben können. Julia Friedrichs gehört zu jenen, die seit Jahren darüber aufklären, wie sehr sich in den letzten Jahrzehnten die Wirkkraft der Erwerbstätigkeit verschoben hat. Früher fühlten sich nachkommende Generationen in der Sicherheit, mit hoher Wahrscheinlichkeit später einmal mehr Geld verdienen zu können als die eigenen Eltern. Für die nach 1980 Geborenen erfüllt sich diese Hoffnung nur noch in 50 Prozent der Fälle, analysiert Friedrichs. Gleichzeitig verschiebt sich die Quelle von Einkommen für viele Menschen immer mehr in Richtung Vermögen. Doch in Deutschland hat nur etwa die Hälfte der Bevölkerung überhaupt etwas auf der hohen Kante. &quot;In den Siebzigern waren Finanzwirtschaft und Realwirtschaft gleichauf. Inzwischen ist die Finanzwirtschaft auf das Vierfache angeschwollen. Das heißt, Kapital wird wichtiger, immer mehr Menschen beziehen Einkommen aus Kapital, aber das ist halt schlecht für die, die kein Kapital haben&quot;, erklärt Friedrichs im Deutschlandfunk. Wo ein Staat sich weiterhin hauptsächlich aus Abgaben auf Arbeit und Konsum finanziert, wird hier die Lücke zwischen jenen, die viel haben, und jenen mit nichts, immer größer. Was Friedrichs bei ihren Recherchen immer wieder herausfindet: Die heutige Working Class hat im Gegensatz zur früheren Arbeiterklasse kaum noch ein Bewusstsein, dass sie eigentlich eine Gruppe mit gemeinsamen Interesse sein könnte. Dem Individualismus sei Dank kämpft ihrer Wahrnehmung nach heute fast jeder nur für sich selbst, was kein guter Ausgangspunkt ist, um gemeinsam etwas in größerem Stil zu verändern.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/julia-friedrichs-working-class-warum-das-soziale.1270.de.html?dram:article_id" target="_blank">Warum das soziale Aufstiegsversprechen nicht mehr funktioniert, Deutschlandfunk 27.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ich glaub&#039;, ich steh&#039; im Wald]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal glaubt man wirklich, man steht im Wald. So komme ich mir jedenfalls vor, wenn ich mir anschaue, wie weit die Bemühungen gedeihen, Naturerlebnisse mit technischen Hilfsmitteln zu simulieren. Waldbaden hat es in den letzten Jahren zu einiger Bekanntheit geschafft, weil immer mehr Studien zeigen, dass der Aufenthalt in der mit Terpenen durchsetzen Luft der Gesundheit gut tut und auch dem Gemüt. Jetzt haben Wissenschaftler der Universität Hamburg, des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) untersucht, ob sich nicht ähnliche Wirkungen auch erzielen lassen, wenn man den Wald in einer virtuellen Realität simuliert. Sie schickten Probanden mit VR-Brillen zu Rundgängen im Waldambiente, in einer Häuserlandschaft und in neutralem Territorium, dargestellt durch ein weißes Rechteck auf schwarzem Hintergrund. Es überrascht wenig, dass sich die Probanden nach dem simulierten Waldspaziergang am Wohlsten fühlten. Für die Wissenschaftler ist diese Erkenntnis Anlass für die Hoffnung, durch solche Simulationen die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, die nicht mehr aus dem Haus kommen, beispielsweise weil sie krank sind oder in Pflegeheimen leben. Ich frage mich ja, ob es nicht sinnvoller wäre, nach analogen Wegen zu suchen, diesen Zielgruppen ein bisschen Natur in ihre Umgebung zu holen. Oder eine menschliche Lösung zu suchen - Leute, die einfach mit jenen, die es nicht mehr selbst schaffen, ab und an nach draußen gehen.<br><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/virtual-reality-waldspaziergaenge-verbessern-die-stimmung-13374752 new" target="_blank">Virtual-Reality-Waldspaziergänge verbessern die Stimmung, Forschung und Wissen 23.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Rigide Kulturen tun sich mit Corona-Regeln leichter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Maske aufsetzen, Abstand halten - mit der Pandemie haben neue Praktiken in unseren Alltag Einzug gehalten. Wie sehr wir uns daran halten, scheint viel mit der Qualität unserer Kultur zu tun zu haben. Eine internationale Studie, für die kulturelle Werte von 57 Ländern untersucht wurden, zeigt: In jenen Kulturen, die eher straff durchorganisiert sind, scheinen die Corona-Regeln ernsthafter praktiziert zu werden als in Kulturen, die stärker auf Laissez-faire beruhen. Um den Grad dieser kulturellen Organisiertheit zu messen, hatten die Forscher um die Einschätzung von Aussagen wie &quot;Die Leute in diesem Land halten sich eigentlich immer an die Regeln&quot; oder &quot;Wenn sich jemand unangemessen verhält, wird er von anderen getadelt&quot; gebeten. Im Vergleich mit den Infektionsraten der jeweiligen Länder wurde deutlich, dass niedrigere Infektionszahlen und eine hohe kulturelle Rigidität Hand in Hand gingen, mit sehr wenigen Ausnahmen. Da für das Infektionsgeschehen weitere Variablen bedeutsam sind, berücksichtigten die Wissenschaftler in ihrer Auswertung Faktoren wie Wirtschaftsleistung, Bevölkerungsdichte, Altersstruktur und Regierungsform, was die Relevanz des kulturellen Mindsets bestätigte.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/wie-gross-der-einfluss-von-kulturellen-normen-auf-die-corona-zahlen-ist-17194423.html new" target="_blank">So groß ist der Einfluss kultureller Normen auf die Pandemie, FAZ 24.2.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=rigide-kulturen-tun-sich-mit-corona-regeln-leichter</link>
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<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Teamwork bringt weniger Geld, macht aber zufriedener]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Teamfähigkeit gehört wohl zu den wichtigsten Skills, die Unternehmen von ihren Mitarbeitern erwarten. Eine neue Studie zeigt allerdings: In manchen Firmen werden gerade die kooperativen Mitarbeiter deutlich schlechter bezahlt als ihre egoistischen Kolleginnen. Andererseits: Obwohl sie weniger verdienen, sind sie anscheinend auch zufriedener. Für das Experiment wurden 1.000 Mitarbeiter eines internationalen Softwareunternehmens mit einem Online-Test auf ihre Kooperationswilligkeit hin geprüft. Anschließend verglichen die Wissenschaftler diese Ergebnisse mit der Gehaltsentwicklung der Studienteilnehmenden. Dabei zeigte sich, dass die Kooperativen unter ihnen in der Vergangenheit um 29 Prozent niedrigere Gehaltserhöhungen erhalten hatten als die Selbstbezogenen. Eine anschließende Befragung machte allerdings auch deutlich, dass die Wertschätzung, die die Teamplayer im Job-Alltag erfahren, bei ihnen scheinbar zu einer höheren Zufriedenheit führt als der finanzielle Vorteil bei ihren Kolleginnen. Anerkennung ist vielleicht die stärkere &quot;Währung&quot; im Vergleich zum Geld.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/kooperation-teamarbeiter-sind-schlecht-bezahlt-aber-gluecklich/26932324.html new" target="_blank">Teamarbeiter sind schlecht bezahlt, aber glücklich, WiWo 19.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Brauchen Lügner mehr Zeit zum Antworten?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer die Wahrheit sagt, tut dies meist ohne zu zögern. Vielleicht sehen sich Menschen deshalb zur Schlussfolgerung verleitet, dass wenn die Antwort etwas länger braucht, gelogen wird. Das legt zumindest eine französische Studie nahe, die diesen Zusammenhang näher untersuchte. Für die Untersuchung wurden Experimente mit mit mehr als 7.500 Teilnehmern aus den USA, Großbritannien und Frankreich durchgeführt. Die Studienteilnehmer bekamen Audios, Videos und Texte vorgelegt, in denen Menschen Fragen beantworteten. Themen waren beispielsweise, ob jemand den von einem Freund gebackenen Kuchen mochte oder ob er Geld gestohlen hätte. Die Antwortzeiten variierten in den Szenarien von einer bis zu zehn Sekunden. Schon eine Verzögerung von nur zwei Sekunden bei den Antworteten führten dazu, dass diese als unehrlicher wahrgenommen wurden - wobei die Toleranz im Hinblick auf die Antwortzeit etwas größer war, wenn aufgrund der Frage davon auszugehen war, dass die antwortende Personen noch etwas nachdenken musste (zum Beispiel mit Blick auf länger zurückliegende Ereignisse) oder eine mögliche Antwort sozial unerwünscht sein könnte (beispielsweise wenn der Kuchen des Freundes nicht schmeckt). Erkenntnisse wie diese sind relevant, wenn es beispielsweise in Gerichtsprozessen darum geht, die Glaubwürdigkeit von Zeugen einzuschätzen. Ich finde es fast schon ein wenig erschreckend, wie sehr wir anscheinand darauf programmiert zu sein scheinen, schnelle Antworten als Standard zu erwarten - und die Langsamkeit als Abweichung von der Norm interpretieren. Denn sich etwas Zeit zum Nachdenken zu nehmen, vielleicht auch eine Frage erst einmal auf sich wirken zu lassen, hat ja weder etwas mit Grübelei zu tun noch zwingend damit, dass jemand sich schnell noch eine Lüge ausdenkt. Es kann einfach ein Zeichen dafür sein, dass man sich erst mal wirklich auf das Gefragte innerlich einlassen möchte.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/luegen-wer-langsam-antwortet-wirkt-schnell-unglaubwuerdig/1835542 new" target="_blank">Wer langsam antwortet, wirkt schnell unglaubwürdig, spektrum.de 16.2.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=brauchen-lügner-mehr-zeit-zum-antworten</link>
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<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn&#039;s um Fleisch geht, hört für viele der Spaß auf]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Am Fleischkonsum rütteln zu wollen, versetzt die Gemüter mehr in Erregung, als manche sich vorstellen können. Die Grünen mussten das vor einigen Jahren lernen, als ihre Initiative zur Einführung eines bundesweiten Veggie-Days von der Empörung der Fleischfreunde in kürzester Zeit begraben wurde. Nun hat die Stadt Lyon einen ähnlichen Aufreger produziert. In den Schulkantinen der Stadt soll es in der nächsten Zeit nur noch vegetarische Menüs geben. Prompt kam es zum Aufruhr in den sozialen Medien. Hintergrund der Kampagne ist nicht etwa ein gezielter Vorstoß in Sachen Nachhaltigkeit und schon gar nicht die Absicht, das Fleischessen zu sanktionieren. Der Schritt wurde beschlossen, um während der Pandemie die Versorgung der Schülerinnen zu vereinfachen und den Prozess der Essensausgabe zu beschleunigen. Deshalb soll in den Kantinen nur noch ein Gericht gereicht werden - und damit niemand durch die Wahl des Menüs ausgeschlossen wird, eben ohne Fleisch. Als der Entrüstungssturm losbrach, wies die Zuständige für Bildung umgehend darauf hin, dass auch Eier und Fisch weiterhin auf den Teller kämen. Für einige Kritiker der Vereinfachungsmaßnahme geht es auch um eine soziale Frage: Viele Kinder aus ärmeren Familien bekämen nämlich allenfalls in der Schulkantine mal Fleisch auf den Teller - und diese Möglichkeit solle ihnen nicht genommen werden.<br><a href="https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/frankreich-streit-ueber-fleisch-in-schulkantinen-a-0c7c7d8a-d6f9-418a-b765-37bd63ef4f44 new" target="_blank">Frankreich streitet über Fleisch in Schulkantinen, spiegel.de 21.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einfach draußen ein paar Runden drehen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Spaziergang ist durch die Pandemie zu einer für viele Menschen in der letzten Zeit existenziellen sozialen Praxis geworden. Freunde treffen - zur Zeit geht das wohl am besten, indem man einfach draußen zusammen ein paar Runden dreht. Die Wissenschaft illustriert, dass wir davon nicht nur im Hinblick auf das zwischenmenschliche Miteinander profitieren. In Wohlstandsgesellschaften sind laut WHO ein Viertel der Männer und ein Drittel der Frauen nicht so körperlich aktiv, wie es gesundheitlich wünschenswert wäre. Das erhöht das Sterberisiko um 20 bis 30 Prozent, verglichen mit Menschen, die sich ausreichend - mindestens 150 Minuten pro Woche - moderat bewegen. Die Auswertung der Daten von rund 334.000 Europäern zeigt: Schon mittelmäßige körperliche Aktivität (im Artikel auf spektrum.de nicht genauer spezifiziert) verringert das Sterberisiko im Vergleich zu Menschen, die sich gar nicht bewegen, um 16 bis 30 Prozent. Auch psychologisch betrachtet hat das Spazieren Vorteile, denn der damit verbundene Umgebungswechsel scheint gut fürs Gemüt zu sein. Eine amerikanische Studie zeigt: Nur 12 Minuten umherwandeln auf dem Uni-Campus verbesserte die Stimmung der Studienteilnehmer - wobei auch die Vergleichsgruppe, die indoor auf dem Laufband trainierte, diesen Effekt erzielte. So gesehen erleichtern es uns die Corona-Beschränkungen sogar, uns gesundheitlich etwas Gutes zu tun!<br><a href="https://www.spektrum.de/news/spazierengehen-einfach-mal-raus-und-bewegen/1824811 new" target="_blank">Einfach mal raus!, spektrum.de 31.1.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=einfach-draußen-ein-paar-runden-drehen</link>
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<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was tun nach einem Burnout?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Berufliche Überlastung zwingt immer mehr Menschen in die Knie. Doch wie aus dem Burnout wieder herauskommen? Nico Rose, Experte für Positive Psychologie und Professor für Wirtschaftspsychologie an der International School of Management (ISM) in Dortmund, sensibilisiert dafür, dass Betroffene sich einerseits mit ihrer beruflichen Identität näher auseinandersetzen sollten, aber gleichzeitig sich auch in ihrem Umfeld etwas verändern müsse. So könne man sich fragen, welche Tätigkeiten einem Energie geben und welche sie einem eher rauben. Auch Glaubenssätze, die einen in eine Spirale übermäßiger Leistung treiben, gehören auf den Prüfstand. Doch der Berater warnt auch davor, die Ursachen für einen Zusammenbruch allein in diesen persönlichen Faktoren zu suchen. &quot;Es trifft durchaus zu, dass manche Personen gemäß ihrer Konstitution ein höheres Risiko tragen, doch ein Burnout entwickelt sich immer in einem spezifischen Kontext. Oft lassen ungesunde Aspekte einer Organisationskultur oder auch mangelhaftes Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten eine Abwärtsspirale entstehen. Es gilt zu reflektieren, ob eine Rückkehr in das gleiche System überhaupt erstrebenswert ist&quot;, so Rose.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/der-rat-der-weisen-burnout-was-braucht-es-fuer-eine-erfolgreiche-genesung/26919834.html new" target="_blank">Burnout: Was braucht es für eine erfolgreiche Genesung?, WiWo 17.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wunsch nach sinnstiftender Arbeit wächst in der Pandemie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Corona-Krise sensibilisiert viele Menschen dafür, was wirklich zählt. Bei Arbeitnehmern zeigt sich dabei, dass das Bedürfnis nach einer sinnstiftenden Berufstätigkeit durch die Pandemie gewachsen ist. Einer Repräsentativbefragung der Königsteiner Gruppe zufolge hat sich im letzten Jahr der Wunsch nach einer sinnvollen Tätigkeit bei 28 Prozent aller Befragten erhöht. Besonders stark ist er in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen ausgeprägt. Hier wünschen sich inzwischen sogar 41 Prozent eine Arbeit, die auch Sinn stiftet. Als Arbeitgeber, die in Frage kommen, nennt die Studie vor allem den Pflegebereich, öffentliche Verwaltungen und Universitäten. Allerdings kritisieren die Befragten gleichzeitig die oft schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Gehälter in Pflegeberufen.<br><a href="https://www.volksfreund.de/pr/presseportal/pflege-jobs-trotz-corona-beliebter-aktuelle-koenigsteiner-studie-zeigt-waehrend-pfleger-und-pflegerinnen-im-ganzen-land-gegen-corona-kaempfen-steigt-die-attraktivitaet-ihres-berufs_aid-56284351 new" target="_blank">Pressemitteilung zur Studie</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wunsch-nach-sinnstiftender-arbeit-wächst-in-der-pandemie</link>
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<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[App hilft dabei, sich zu verändern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Persönlichkeitsmerkmale gelten gewöhnlich als die Eigenschaften, die wir an uns am schwersten verändern können. Ein Forschungsprojekt der Universität Zürich zeigt nun, dass hier dennoch mehr möglich zu sein scheint, als wir oft meinen. 1.500 Erwachsene, im Schnitt 25 Jahre alt, nutzten dazu die von der Uni entwickelte App, die sie mit einem Chatbot, Videos, Anleitungen zur Selbstreflexion und Feedbacks anleitete, die gewünschten Veränderungen zu erreichen. Die Probanden konnten wählen, an welchen der folgenden Eigenschaften sie arbeiten wollten: Emotionale Labilität, Extraversion, Offenheit für neue Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit. Ähnliche viele Teilnehmenden wollten gewissenhafter werden oder geselliger. Weitere Veränderungswünsche betrafen mehr Offenheit für Neues (gut sieben Prozent), weniger Verträglichkeit (sechs Prozent) und mehr Verträglichkeit (vier Prozent). Eine Befragung nach drei Monaten des Übens mit der App zeigte, dass die Teilnehmenden den Selbstauskünften zufolge ihrem Ziel näher waren als die Kontrollgruppe, die die App nicht genutzt hatte. Lediglich der Versuch, die Offenheit für Neues mit den App-Übungen zu steigern, lief ins Leere. Welche Langzeiteffekte diese Intervention hat und ob die persönlich wahrgenommenen Veränderungen sich auch in verändertem Handeln zeigen, kann die Studie nicht klären. Wer selbst den Versuch wagen möchte: Die App wird von der Universität demnächst zum öffentlichen Download bereitgestellt.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/persoenlichkeit-was-wir-an-uns-aendern-koennen/1835008 new" target="_blank">Sich zu ändern ist leichter als gedacht, spektrum.de 16.2.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=app-hilft-dabei,-sich-zu-verändern</link>
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<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arbeitgeber zaudern noch immer beim Home Office]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Obwohl das Thema Home Office kaum einen Tag nicht in den Medien diskutiert wird, scheinen viele Arbeitgeber immer noch zu zaudern. In einer Erhebung der Hans-Böckler-Stiftung gaben 39 Prozent der Befragten an, dass ihre Arbeit ganz oder in großen Teilen von Zuhause aus erledigt werden könnte. Ende Januar waren allerdings trotz der Verordnung der Bundesregierung lediglich 24 Prozent der Beschäftigten im Home Office aktiv. Im November waren es sogar nur 14 Prozent, im Dezember 17 Prozent. Der Druck der Bundesregierung hat also einiges bewegt, doch wäre wohl mehr möglich. <br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/homeoffice-jeder-vierte-arbeitet-von-zu-hause-17199443.html new" target="_blank">Jeder Vierte im Homeoffice, FAZ 16.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurzarbeit schafft nicht nur finanzielle Sorgen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Etwa acht Prozent der deutschen Arbeitnehmer erhalten gegenwärtig Kurzarbeitergeld, so eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Und diesen vorübergehenden Schutz vor Arbeitslosigkeit wissen viele auch zu schätzen. Dennoch haben viele bereits finanzielle Sorgen - und die Angst vor der beruflichen Zukunft wächst. 48 Prozent der Kurzarbeiter berichten bereits von einer angespannten Finanzlage. Das sind nahezu viermal so viele wie unter jenen, die noch normal arbeiten können - und kaum weniger als unter Menschen ganz ohne Arbeit. Doch nicht nur fehlendes Geld beunruhigt die Betroffenen. 44 Prozent von ihnen sind zudem in Sorge, ob kurz oder lang den Job doch noch zu verlieren. Unter den Beschäftigten ohne Kurzarbeit befürchtet dies nur jeder Zehnte.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/corona-viele-kurzarbeiter-haben-existenzsorgen-a-86952346-44df-487d-bb91-9812d87c7b92 new" target="_blank">Mehr als die Hälfte der Kurzarbeiter hat Existenzsorgen, spiegel.de 5.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 22 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feedback - oft gewünscht, selten gegeben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es um die Feedbackkultur in Unternehmen geht, sind in Studien oft die Klagen groß, dass Führungskräfte hier viel zu sparsam sind. Eine Repräsentativstudie im Auftrag der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu legt nun nahe, dass die Beschäftigten, die sich beklagen, oft selbst nicht gerade redselig sind, wenn es um Feedback für die Führenden selbst geht. Nur knapp die Hälfte der Befragten beispielsweise spiegelt einer Führungskraft, wenn diese sich positiv verhalten hat. Und nicht einmal jeder Zehnte lässt das die Personalabteilung wissen. Kritik zu äußern, traut sich gar nur jeder Dritte. Es ist eine Sprachlosigkeit, die anscheinend alle Beteiligten der Feedbackkette gleichermaßen betrifft. Wer da wohl zuerst das Eis bricht?<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/arbeitsleben/mitarbeiter-geben-ihrem-chef-selten-feedback-positives-wie-negatives/ new" target="_blank">Nur die Hälfte der Mitarbeiter gibt Feedback, wenn sie sich über den Chef freuen — und noch seltener, wenn sie sich ärgern, Business Insider 11.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Achtsamkeit hilft der Agilität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Agilität ist in aller Munde, doch viele Firmen scheitern an ihr, weil sie versuchen, neue Verhaltensweisen eher formal umzusetzen und dabei vergessen, dass Mitarbeiter auch innere Wachstumsschritte machen müssen. Ein Berliner Start-up möchte diese Lücke schließen. Wevolve verbindet Methoden der Agilität mit Achtsamkeit, um dieses Wachstums zu ermöglichen. &quot;Die Grundidee von Wevolve ist, dass Veränderung bei einem Selbst anfängt und von innen nach außen stattfindet&quot;, so Mitgründer Daniel Rieber. Statt klassischem Achtsamkeitstraining möchten die Wevolve-Berater mit ihren Kunden an der Entwicklung einer auf den Prinzipien von Achtsamkeit basierenden Unternehmenskultur arbeiten. Dabei kommen Methoden der Ko-Kreation und Design Thinking zum Einsatz. Nico Rönpagel, der viel über Achtsamkeit geforscht hat, begleitet die Kundenprojekte und untersucht ihren Impact, so dass die Firmen hinterher anhand der Forschungsergebnisse nachvollziehen können, was die Interventionen bewirken. <br><a href="https://www.businessinsider.de/gruenderszene/health/wewolve-achtsamkeit-seminare/ new" target="_blank">Zwei Gründer wollen mit Achtsamkeits-Coaching deinen Job leichter machen, Business Insider 8.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sport tut dem Hirn gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bewegung ist gesund, das wissen wir alle. Sie tut nicht nur dem Körper gut, sondern die Gehirne von trainierten Menschen arbeiten auch effizienter. So zeigt sich über alle Altersgruppen hinweg, dass die sogenannten exekutiven Funktionen, die zur Selbstregulationsfähigkeit und dem Erfolg beim Lernen beitragen, durch Bewegung gefördert werden. Wer viel trainiert, reagiert außerdem ruhiger auf Stress, ist in herausfordernden Situationen weniger ängstlich und hat eine bessere Stimmung. Sportarten, bei denen man bestimmten Regeln muss wie beispielsweise beim Baseball stimulieren das Hirn dabei mehr als eher zyklische Bewegungsabläufe wie beim Laufen oder Schwimmen. Wenn die Couch mal wieder ruft, also einfach daran denken, dass das Gehirn sich über etwas ganz anderes wesentlich mehr freuen könnte ...<br><a href="https://www.spektrum.de/news/training-sport-macht-klug/1782986 new" target="_blank">»Sport macht klug«, spektrum.de 2.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiter wünschen sich bei Führungskräften mehr Herz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was eine gute Führungskraft auszeichnet, kann in den Augen von Mitarbeitern und Unternehmenschefs sehr unterschiedlich sein, wie eine Untersuchung der Boston Consulting Group mit 4.000 Befragten zeigt. Herz, Hand oder Hirn, was braucht ein guter Chef?,  lautete die Frage - und die Antworten der unterschiedlichen Interessengruppen vielen diametral entgegengesetzt aus. Unter den Mitarbeitern erreichten die menschlichen Qualitäten mit 37 Prozent den Spitzenplatz, gefolgt von Tatkraft (20 Prozent) und Intellekt (14 Prozent). Die Unternehmen selbst legen jedoch eindeutig die Priorität auf den Kopf, und zwar mit stolzen 69 Prozent. Tatkraft kam an der Unternehmensspitze auf 44 Prozent und das Herz folgte erst an letzter Stelle mit 25 Prozent. Da wundert es kaum, dass eine Vielzahl von Studien immer wieder zum Ergebnis kommt, dass die Mitarbeiter an ihren Führungskräften vieles vermissen.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2021-02/fuehrungsetage-studie-chef-chefin-eigenschaften-empathie new" target="_blank">Mitarbeiter wünschen sich menschliche Chefs, zeit.de 6.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychopharmaka werden von jungen Menschen leicht missbraucht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Opiodkrise der USA ist schon schlimm genug, doch zeigt eine neue Studie nun auch, wie junge Menschen auf besorgniserregende Weise mit Psychopharmaka umgehen. Die Wissenschaftler werteten dafür Daten aus dem National Survey of Drug Use and Health Sampling von 110.000 jungen Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren aus. Gut ein Drittel der Befragten gab an, im Vorjahr ein verschriebenes psychoaktives Medikament eingenommen zu haben, was mir schon als eine recht hohe Verbreitung dieser Substanzen erscheint. Ein knappes Drittel dieser jungen Menschen räumte außerdem ein, die Mittel nicht wie gedacht verwendet zu haben, sie also missbraucht zu haben, um sich beispielsweise aufzuputschen. Das Missbrauchspotential wächst mit dem Alter - unter den bis zu 17-Jährigen räumte jeder Vierte die unsachgemäße Medikamenteneinname ein, bei den 18- bis 25-Jährigen waren es gut 40 Prozent. Werden hier die Grundlagen für spätere Abhängigkeitserkrankungen gelegt? <br><a href="https://www.spektrum.de/news/psychopharmaka-einer-von-drei-us-jugendlichen-missbraucht-medikamente/1828078 new" target="_blank">Einer von drei US-Jugendlichen missbraucht Medikamente, spektrum.de 2.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Feb 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie unser Fleischkonsum den Planeten zerstört]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Anzudeuten, dass der weltweite Fleischkonsum einen starken Anteil am Klimawandel und dem Verlust der Biodiversität hat, ist immer noch ein heikles Thema, denn Menschen, die gerne und oft Fleisch essen, empfinden solche Hinweise leicht als ideologiegetriebene Maßregelung ihres Lebensstils. Ein Bericht der Uno zeigt jedoch einmal mehr, dass es vor allem die Tierhaltung im Dienste des Fleischkonsums sowie die für die Futtermittelherstellung intensiv betriebene Landwirtschaft sind, die dem Artenreichtum schaden, Böden auslaugen und das Grundwasser sinken lassen beziehungsweise durch Düngemittel belasten. Das Bundesamt für Naturschutz geht für Deutschland dafür aus, dass ein Drittel aller Säugetierarten hierzulande aufgrund der Art und des Umfanges, wie wir Landwirtschaft betreiben, gefährdet sind. Ich frage mich, wie es wäre, wenn wir diese Fakten einmal, bevor wir damit beginnen, über Fleischkonsum und mögliche Alternativen zu diskutieren, tiefer auf uns wirken zu lassen. Was macht es mit uns als Menschen, wenn wir uns bewusst werden, dass die Art und Weise, wie wir uns am Leben erhalten, das Leben um uns herum bedroht. Ich glaube nicht, dass sich Lebensstilveränderungen von oben verordnen lassen. Aber wenn wir uns innerlich mehr auf die Zusammenhänge einlassen, die zwischen unserer Lebensweise und unserer Lebenswelt bestehen, öffnen sich vielleicht auch Türen für bessere, nachhaltigere Verhaltensweisen.<br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/uno-bericht-fleischkonsum-ist-groesster-naturzerstoerer-a-0b441812-4ed4-44ca-91a9-a83dedca4dbc new" target="_blank">Fleischkonsum ist der größte Feind der Natur, spiegel.de 4.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Yoga wird zum Breitensport, zumindest als Markt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Neben dem beobachtbaren Achtsamkeits-Trend hat auch das Yoga in den vergangenen Jahren einen deutlichen Wachstumsschub hingelegt. Laut einer Studie des Berufsverbandes der Yogalehrenden üben schon etwa fünf Prozent der Deutschen die indische Bewegungskunst. Das mag sich nach nicht viel anhören, doch beim Hinblick auf die wirtschaftliche Dimension dieser Bewegung wird deutlich, dass es durchaus von Bedeutung ist. Weltweit werden jährlich bereits 130 Milliarden Dollar im Namen des Yoga bewegt - für Kurse, Yoga-Bekleidung oder Zubehör wie Trainingsmatten. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie sehr solche kulturellen Trends in Systemen, die vor allem von einer Geldwirtschaft geprägt sind, zu einem wirtschaftlichen Ding werden. Natürlich sollten Menschen, die anderen Yoga lehren, für ihren Aufwand ein Auskommen haben. Ich frage mich aber auch, ob die hier beobachtbare Form der Kommerzialisierung wirklich wünschenswert ist. Das meine ich auch gar nicht ideologisch im Sinne, dass Geld in solchen spirituellen Kontexten nichts zu suchen hätte. Eher wird mir mal wieder deutlich, wie sehr der Kapitalismus einfach dazu neigt, sich die meisten Entwicklungen, die in diesem System stattfinden, früher oder später einzuverleiben. Ist das gut so? Und wollen wir das überhaupt?<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/yoga-wird-immer-beliebter-uebungen-fuer-koerper-und-geist-17158345.html new" target="_blank">Yoga dehnt sich aus, FAZ.de 25.1.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=yoga-wird-zum-breitensport,-zumindest-als-markt</link>
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<pubDate>Thu, 11 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[In den Fängen des berechnenden Bewusstseins]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit die ersten Corona-Impfstoffe auf dem Markt sind, zeigt sich in der Öffentlichkeit in Politik und Wirtschaft wie auch der breiten Bevölkerung, wie sehr wir alle doch von einem berechnenden Bewusstsein getrieben werden. Die Allianz beispielsweise veröffentlichte gerade eine Studie, die zeigt, dass Europa aufgrund der Langsamkeit der europäischen Impfkampagnen voraussichtlich im Vergleich zu Ländern, die schneller impfen, einen wirtschaftlichen Schaden von 90 Milliarden Euro riskiert. Ich möchte gar nicht in Abrede stellen, dass die Impfstoffversorgung möglicherweise besser hätte laufen können, und ich bin sehr dafür, diese Fragen wirklich offen zu diskutieren, aber irgendwie sitzt mir auch quer, dass die Situation sofort wieder vor allem im Kontext wirtschaftlicher Zahlen diskutiert wird. Und vor allem, dass im Vordergrund steht, welche Länder zur Zeit ihre Bevölkerungen am besten mit Impfstoff versorgen, aber nur wenig darüber gesprochen wird, wie es um die Zukunftschancen jener Länder bestellt ist, die in diesem Verteilungskampf immer noch ganz am Ende der Warteschlange stehen. Vielleicht ist es naiv, dass ich mir hier mehr Verbundenheit wünsche, mehr Einsicht darin, dass uns vordergründig mehr beschäftigen sollte, wie alle Menschen angemessen bei den Impfungen berücksichtigt werden können. Denn wahrscheinlich ist der wirtschaftliche Schaden, der durch das Vorpreschen der reichen Länder beim Impfen für die ärmeren entsteht, viel größer als jene 90 Milliarden Euro, die in der EU vielleicht in den kommenden Monaten mehr verdient werden könnten.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article225684369/Allianz-Studie-Verzoegerung-beim-Impfen-kostet-EU-90-Milliarden-Euro.html new" target="_blank">Verzögerung beim Impfen kostet Europa 90 Milliarden Euro, welt.de 4.2.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Grün ist gut fürs Gemüt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Grünpflanzen in der Wohnung scheinen auf subtile Weise das menschliche Wohlbefinden selbst in besonders herausfordernden Zeiten zu stärken. Wissenschaftler aus Italien hatten im vergangenen Jahr zwischen März und Juni weltweit 4.200 Menschen aus 46 Ländern befragt, wie sie durch die jeweiligen Lockdowns gekommen waren. Dabei zeigte sich, dass Menschen, die keine oder kaum Pflanzen in der eigenen Wohnung um sich hatten, schlechter zurechtkamen als jene, die sich mit viel Grün umgaben. Die Pflanzenlosen klagten häufiger über negative Emotionen und erlebten weniger gute Gefühle als jene, die mit vielen Pflanzen leben. Die Erforschung von Trends wie Waldbaden zeigt schon seit einiger Zeit, dass die Natur dem menschlichen Gemüt gut tut. Gut zu wissen, dass selbst Zimmerpflanzen, wenn sie in ausreichender Zahl vorhanden sind, hier einen Beitrag leisten können.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/mit-pflanzen-besser-durch-die-pandemie/1823752 new" target="_blank">Mit Pflanzen besser durch die Pandemie, spektrum.de 26.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation für die Massen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit ist längst zu einem Modebegriff geworden und durch die Pandemie und den mit ihr verbundenen psychosozialen Stress haben im vergangenen Jahr mehr und mehr Menschen ein Interesse daran entwickelt, das Meditieren zu erlernen. Der Streaming-Dienst Netflix schafft für diese neuen Zielgruppen nun ein neues, leicht zugängliches Angebot. Gemeinsam mit dem Meditations-App-Anbieter Headspace hat Netflix eine neue Serie veröffentlicht, in der Headspace-Gründer Andi Puddicombe in 20-minütigen Folgen in die Welt des Meditierens einführt. Er vermittelt Meditationen für Einsteiger und gibt Hinweise, wie die gemachten Erfahrungen auch im Alltag zum Tragen kommen können. Ein spannender Vorstoß, der womöglich breiteren Bevölkerungsgruppen den Weg zum Meditieren ebnet und dabei nicht nur für Popularisierung, sondern auch eine gewisse Fundierung des Themas sorgt, denn Puddicombe bringt in seine Lehrtätigkeit seine langjährige klösterliche Erfahrung ein.<br><a href="https://www.fitforfun.de/news/meditation-erobert-streaming-headspace-sendung-auf-netflix-im-selbsttest-463631.html new" target="_blank">Meditation zum Streamen: Die &quot;Headspace&quot;-Sendung auf Netflix im Selbsttest, fit for fun 24.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Feb 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirksamer zu Zweit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der IT-Welt wird es schon länger praktiziert, das Arbeiten in Zweier-Teams. Beim so genannten Pair Programming, teilen sich zwei Entwickler eine Aufgabe. So können sie sich ständig Feedback geben und falls einer im Team ausfällt, muss Ersatz nicht lange eingearbeitet werden. Außerdem entstehen durch unterschiedliche Erfahrungshintergründe der Beteiligten Synergien. &quot;Es ist das Projektwissen, das jeder von uns hat — aber auch das gemeinsame Denken. Wir fordern uns gegenseitig heraus, besseren Code zu schreiben&quot;, beschreibt der Software-Entwickler Constantin Jaeck die Vorteile gegenüber Business Insider. In der Forschung werden Zweier-Teams noch kaum beleuchtet, doch einzelne Untersuchungen zeigen bereits, dass die Arbeit im Duo das Selbstvertrauen stärkt und wechselseitiges Lernen fördert. Wesentlicher Erfolgsfaktor für solche Duos ist eine gelingende Kommunikation. Die mag zwar auch etwas Zeit kosten, rechnet sich aber, wenn vier Augen mehr sehen als zwei und zwei Köpfe zu intelligenteren Lösungen kommen als einer. Das Programmierer-Modell könnte auch im konventionellen Management so manche neue Perspektive ermöglichen.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/erfolg-im-duo-arbeit-im-zweier-teams-macht-effizient-und-selbstbewusst/ new" target="_blank">Effizienter, selbstbewusster, zufriedener: Warum Unternehmen mehr auf Zweier-Teams setzen sollten, Business Insider 27.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Dezentrales Arbeiten fragt Führende nach neuen Fähigkeiten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn die Mitarbeiter ins Home Office ausschwärmen, stellt sich für viele Führungskräfte die Frage, wie sie in dieser Situation ihre Teams zusammenhalten und ein reibungsloses Arbeiten gewährleisten können. &quot;Indirektes Führen verlangt wesentlich mehr Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Selbstdisziplin und Selbststeuerung auf Seiten der Mitarbeiter. Die Kernfrage ist dann, wie man dieses Verhalten fördern kann&quot;, so der Management-Coach Waldemar Pelz in einem Interview mit der FAZ. Ein wunder Punkt dabei - viele dieser Eigenschaften lassen sich nicht mal eben so entwickeln: &quot;Dinge wie Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Selbstdisziplin sind im Wesentlichen Charaktereigenschaften, und die kann man im Gegensatz zu Kompetenzen nur schwer oder gar nicht erlernen oder verändern.&quot; Ein weiterer, &quot;dass indirektes Führen nur dann funktioniert, wenn eine Vertrauensbasis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern vorhanden ist&quot;. Wenn Mitarbeiter nur noch über Videokonferenz erreichbar sind, zeigt sich, ob Führende schon vor der Pandemie einen guten Draht zu ihnen hatten - oder ob sie nun vor einer Quadratur des Kreises stehen. Pelz erinnert Führende daran, dass sie eine Fürsorgepflicht haben - die, wenn schon vor der Pandemie im Unternehmen keine Vertrauenskultur gegeben war, oft nicht einfach einzulösen ist. Wohlmeinende Anrufe, in denen Manager sich nach dem Befinden ihrer Mitarbeiter erkunden, werden dann leicht als Kontrolle erlebt. Da dezentrales Arbeiten auch in Zukunft eine hohe Bedeutung in der Arbeitswelt haben wird, rät Pelz Firmen dazu, ihre Führungskultur entsprechend auszubauen. Und das bedeutet nicht nur, sich dem Thema virtuelles Arbeiten gezielter zu widmen, sondern öfter auch die Frage zu thematisieren, was die Menschen im Unternehmen eigentlich in der Tiefe zusammenhält.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/arbeiten-in-corona-pandemie-homeoffice-geht-nur-mit-vertrauen-17160796.html new" target="_blank">„Homeoffice geht nur mit Vertrauen“, FAZ 25.1.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dezentrales-arbeiten-fragt-führende-nach-neuen-fähigkeiten</link>
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<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Corona überstanden und fix und fertig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Frage, die immer mehr Psychologen beschäftigt, ist, wie sie Menschen helfen können, die nach einer Corona-Erkrankung zwar genesen sind, aber unter erheblichen Erschöpfungssyndromen leiten. &quot;Die häufigsten Spätfolgen scheinen Depres­sion und Erschöpfung zu sein. Die Patien­ten und Patientinnen sind anhaltend erschöpft, können sich schlecht konzentrieren, häufig schlafen sie schlecht. Manche leiden unter Ängsten oder ungewohnten depressiven Verstimmungen&quot;, beschreibt Martin Walter, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena, die Situation. Der gegenwärtigen Forschung zufolge könnten die psychischen Probleme Folge kleinster molekularer Veränderungen im Körper sein. &quot;Wir müssen davon ausgehen, dass einige psychische Symptome, wie sie etwa auch bei neurologischen Erkrankungen auftreten, wie Müdigkeit, Depression oder Schlafstörungen, wirklich etwas mit einer Veränderung auf der Ebene kleinster Gefäße zu tun haben&quot;, erklärt Walter. Studien zeigen außerdem, dass die intensivmedizinische Behandlung Folgen zeitig wie &quot;Verwirrung, depressive Verstimmungen, Angstzustände, Gedächtnisstörungen und Schlaflosigkeit, Flashbacks oder sogar eine posttraumatische Belastungsstörung&quot;. Wenige Erkrankungen zeigen so deutlich wie diese, wie eng Körper, Geist und Psyche miteinander verknüpft sind. Die dadurch notwendige Corona-Nachsorge dürfte uns noch längere Zeit beschäftigen, denn viele der inzwischen Genesenen sind auch noch Monate nach der Corona-Erkrankung nicht wieder in der Lage, ein normales Leben zu führen oder gar zu arbeiten.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/40954-postvirale-fatigue.html new" target="_blank">„Postvirale Fatigue“, Psychologie heute 8.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vergessliche Multitasker]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir wissen längst, dass Multitasking unserem geistigen Befinden nicht gut tut. Eine neue Studie offenbart Details über einen Zusammenhang zwischen der Neigung, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, und Vergesslichkeit. Jungen Erwachsenen, die nach eigenen Aussagen zum Multitasking neigten, wurden auf dem Computer Bilder von Objekten präsentiert. Nach einer 10-minütigen Pause bekamen sie erneut Bilder gezeigt und sollten angeben, welche davon sie zuvor bereits gesehen hatten. Überwacht wurde der Test durch Eye-Tracking und per Elektroenzephalografie  (EEG). Dabei zeigte sich: Die Multitasker konnten sich seltener daran erinnern, welche Motive ihnen eigentlich bekannt sein sollten. Im EEG zeigte sich, dass sie weniger aufmerksam waren als die Nicht-Multitasker und bei ihnen Hirnaktivitätsmuster, die mit dem episodischen Gedächtnis in Zusammenhang stehen, geringer ausgeprägt waren. Die Studie kann zwar nicht erklären, ob Multitasker eher dazu neigen, per se unaufmerksam zu sein oder ob das Multitasking zur Abgelenktheit führt, doch wird deutlich, dass Fokussierung und ständig schweifende Aufmerksamkeit sich anscheinend nicht vertragen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/medienkonsum-multitasking-und-vergessen-haengen-zusammen/1822913 new" target="_blank">Multitasking und Vergessen hängen zusammen, spektrum.de 25.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Anspruchsdenken verleitet zu Ignoranz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer glaubt, selbst etwas besseres verdient zu haben als andere, scheint eher dazu zu neigen, die Auswirkungen der Pandemie zu verharmlosen oder zu ignorieren. Dies liegt eine neue psychologische Studie nahe, in der untersucht wurde, wie persönliches Anspruchsdenken und die Reaktionen auf die Krise zusammenhängen. In drei Erhebungen wurden die Beteiligten nach Parametern des Anspruchsdenkens und entsprechenden Persönlichkeitsmerkmalen befragt und sollten Auskunft geben über verschiedene Einschätzungen zur Pandemie. Dabei zeigte sich sehr deutlich, dass Menschen mit hohem Anspruchsdenken stärker dazu neigen, die Krise zu verharmlosen, für sich selbst und andere eher geringere Risiken zu sehen und das Krankheitsrisiko insgesamt zu unterschätzen.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/40959-coronapandemie-leichtsinnige-anspruchsdenker.html new" target="_blank">Coronapandemie Leichtsinnige Anspruchsdenker, Psychologie heute 7.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Geld macht glücklicher als gedacht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Geld macht glücklich, aber ab einem bestimmten Betrag (etwa 75.000 Dollar bzw. 62.000 Euro, die einem Haushalt jährlich zur Verfügung stehen) wächst das Glücksgefühl nicht mehr - so bisher die einhelligen Befunde der Forschung. Eine neue Studie aus den USA, die ein verfeinertes Instrumentarium zur Messung verwendete, kommt hingegen zu einem anderen Schluss. Ihr zufolge nimmt die allgemeine Lebenszufriedenheit weiter zu und mit ihr auch das tägliche emotionale Wohlbefinden. Die neue Studie befragte ihre 33.000 Probanden, von denen rund 1,7 Millionen Einzeldaten ausgewertet wurden, in regelmäßigen Intervallen per App, wie sie sich fühlen. In den üblichen Studienszenarien hingegen erfolgt diese Einschätzung ausschließlich retrospektiv. Außerdem maßen die Wissenschaftler das Wohlbefinden mit einer breiten Skala, anstatt wie sonst häufig üblich nur zwischen gutem und schlechtem Befinden zu unterscheiden. Dabei wurde deutlich, dass Glück und Zufriedenheit sich bis weit über die 80.000 Dollar-Marke hinaus immer noch verbessern. Man muss also wohl sagen, dass mehr Geld glücklicher macht, als bisher angenommen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/gluecksforschung-macht-noch-mehr-geld-noch-gluecklicher/1821179 new" target="_blank">Macht noch mehr Geld noch glücklicher? spektrum.de 20.1.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-geld-macht-glücklicher-als-gedacht</link>
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<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einsamkeit ist ein Politikum]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die mit den Lockdowns verbundene Isolation der Menschen hat in den vergangenen Monaten bereits viele Psychologen auf den Plan gerufen. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Noreena Hertz geht in ihrer Betrachtung von Einsamkeit und ihren Folgen noch weiter - für sie liegt auf der Hand, dass dies auch ein politisches Thema ist, das so noch viel zu selten wahrgenommen wird. So zeige sich in Studien in Ländern wie den USA, Frankreich oder auch den Niederlanden, dass Rechtspopulisten unter Menschen, die wenige soziale Kontakte haben, auf besonderen Zuspruch stoßen. In den Vereinigten Staaten bezeichnen sich drei von fünf Menschen als &quot;allein&quot;, in Großbritannien kennen 60 Prozent der Menschen nicht die Namen ihrer Nachbarn. Was sich hier abzeichnet, scheint nicht weniger als eine Vereinsamung und menschliche Entfremdung im großen Stil zu sein. &quot;Diese Einsamkeit stellt ein sehr kostspieliges Problem dar: Allein in den Vereinigten Staaten schätzt man die damit verbundenen physischen und psychischen Folgen auf sieben Milliarden Euro pro Jahr für die amerikanische Gesundheitsversorgung und zwei Milliarden für die britische. Andererseits ist die Einsamkeit aber auch nützlich, da sie die Menschen für erzählte Traditionen oder auch den Gemeinschaftssinn, die gerade die populistischen Bewegungen verkörpern, besonders empfänglich macht. Viele der Menschen, die ich interviewt habe, erzählten mir, dass ein Besuch bei einer Kundgebung von Donald Trump oder einem Festival der Lega zu den wenigen Momenten gehörte, in denen sie sich einer Gemeinschaft zugehörig fühlten&quot;, so Hertz in einem Interview mit welt.de. Die Ökonomin weist auch darauf hin, wie das soziale Miteinander im Alltag zunehmen erodiert: &quot;Diese Bürger, die in der realen Welt kaum noch mit anderen interagieren, empfinden die Au&amp;#946;enwelt als feindseliger und bedrohlicher als andere Personen Soziale Netzwerke und Internet, die auf der thematischen Zwanghaftigkeit ihrer Algorithmen beruhen, treiben die Positionen dieser Menschen noch mehr ins Extreme, vor allem deshalb, weil ihre &#039;Gemeinschaft&#039; mit anderen nicht real ist, sondern nur online stattfindet.&quot; Nur über die durch die Pandemie hervorgerufene Einsamkeit zu klagen, greift also viel zu kurz. Und man kann nur hoffen, dass das Thema auch in Zukunft mehr Beachtung findet.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article224192570/Oekonomin-Noreena-Hertz-Einsamkeit-ist-ein-sehr-kostspieliges-Problem.html new" target="_blank">„Einsamkeit ist ein sehr kostspieliges Problem“, welt.de 19.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Pandemie verändert Risiko-Blick der Unternehmen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie verändert den Blick vieler Unternehmen auf die möglichen Risiken, denen sie ausgesetzt sind. So zeigt das aktuelle Risiko-Barometer der Allianz, für das mehr als 2.700 Experten aus 92 Ländern, darunter Geschäftsführer, Vorstände, Risikomanager und Versicherungsfachleute, dass mit dem Corona-Jahr die Pandemie-Gefahr mit all ihren gesundheitlichen Folgen im Risikoranking von Platz 17 im Vorjahr auf den 2. Platz nach oben geschossen ist. An Platz 1 stehen nun Betriebsunterbrechungen, die zur Zeit ja auch Pandemie-bedingt sind. Die Gefahr von Hackerangriffen, im letzten Jahr noch Spitzenreiter, rückte an die die dritte Stelle. Weitere Bedrohungsszenarien sind: Marktveränderungen, makroökonomische Entwicklungen  und politische Gewalt. Der Klimawandel landete auf Platz 9 (nach Platz 7 im Vorjahr). Das Risiko-Barometer geht davon aus, dass vor allem klimatische Großereignisse auch in Zukunft die Firmen beschäftigten werden - und dass sie den Klimawandel, wenn die Pandemie durchgestanden ist, wieder stärker in den Blick nehmen werden.<br><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/allianz-risikobarometer-manager-sehen-in-pandemien-eine-groessere-gefahr-als-im-klimawandel-a-2babfbce-13df-4df4-b6bd-60a9c5094a9b new" target="_blank">Manager halten Pandemien für gefährlicher als den Klimawandel, spiegel.de 19.1.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pandemie-verändert-risiko-blick-der-unternehmen</link>
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<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Scheitern hängst nicht allein an den Führungskräften]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie der Universität Gießen mit 94 Controllern und Finanzvorständen hat untersucht, was dazu beitragen kann, dass Projekte seltener scheitern. Schaut man auf Projekt-Desaster wie den BER oder die Elbphilharmonie, sind vor allem die Stimmen laut, die Führungskräften ein Versagen anlasten. Die Gießener Studie hingegen blickt weiter. Sie zeigt, dass in komplexen Arbeitsabläufen weniger Fehler geschehen, wenn Mitarbeiter es sich erlauben können, Risiken einzugehen und bei Fehlschlägen nicht im Vordergrund steht, wer an ihnen schuld ist, sondern eher gefragt wird, was ein Unternehmen daraus lernen kann. Auch ein respektvolles Miteinander könne dazu beitragen, dass Mitarbeiter geneigter sind, Fehler einzugestehen und mit Kolleg*innen daraus Lehren zu ziehen. Auch gemeinsame Gespräche darüber, woran ein Projekt scheitern könnte, tragen laut Studie dazu bei, dieses Scheitern zu vermeiden.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/studie-der-uni-giessen-zeigt-wie-manager-fehler-vermeiden-koennen-17152283.html new" target="_blank">Wie Manager Fehler vermeiden können, FAZ 19.1.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=scheitern-hängst-nicht-allein-an-den-führungskräften</link>
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<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Krise verändert Blick auf Arbeitslosigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seinen Job zu verlieren, ist hierzulande immer noch mit einem Stigma behaftet. Eine Umfrage des Netzwerkes LinkedIn unter rund 2.000 Menschen, die arbeitslos sind - 500 davon durch die Pandemie -, zeigt, wie die Entlassungen aufgrund der aktuellen Krise das Bild, das Menschen von Arbeitslosen haben, zu wandeln scheint. 82 Prozent der Befragten bestätigten zwar das Stigma des Jobverlusts, doch glauben auch 70 Prozent, dass krisenbedingte Entlassungen sich weniger auf den Ruf einer Person auswirken. 53 Prozent der nun Arbeit Suchenden glauben nun, die Situation von Arbeitslosen besser zu verstehen. 28 Prozent räumten ein, vor dem eigenen Jobverlust auf Menschen ohne Arbeit herabgeschaut zu haben. Und 24 Prozent hielten Arbeitslose zuvor schlicht für faul, 17 Prozent unterstellten ihnen geringere Fähigkeiten und 21 Prozent eine schlechtere Qualifikation. Je ein Drittel der Befragten äußerte, dass die neue Situation in ihnen Ängste auslöse beziehungsweise dass ihre Entlassung sie deprimiere.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/umfrage-coronakrise-verringert-vorurteile-gegenueber-arbeitslosen-zumindest-ein-bisschen/26715802.html new" target="_blank">Coronakrise verringert Vorurteile gegenüber Arbeitslosen – zumindest ein bisschen, WiWo 15.12.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=krise-verändert-blick-auf-arbeitslosigkeit</link>
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<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office bleibt ein kontroverses Thema]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die einen lieben es, die anderen hassen es - und die Arbeitgeber sind sich auch nicht wirklich schlüssig, was sie vom Home Office halten sollen. Fakt ist - durch die Pandemie ist Bewegung in das Thema gekommen. Arbeiteten vor Corona laut Bitkom nur drei Prozent der Berufstätigen ausschließlich von Zuhause und 15 Prozent teilweise, sind diese Zahlen Shutdown-bedingt deutlich gestiegen. So sollen im Dezember 25 Prozent der Beschäftigten gänzlich daheim tätig gewesen sein und weitere 20 Prozent zum Teil. Vielen, die Zuhause arbeiten, fehlt dabei vor allem der Kontakt zu Kollegen. Aber nicht nur deshalb ist Home Office nicht der ganz große Wurf. Denn, so eine Schätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft, etwa 60 Prozent der Arbeitenden können gar nicht oder nur zeitweise außerhalb des Unternehmens arbeiten - weil sie in Dienstleistungen involviert sind, die eine Anwesenheit mit Kunden voraussetzen, oder in der Produktion. Zu viel Home-Office-Euphorie könnte hier einen Keil zwischen viele Arbeitenden treiben, denn wer gerne würde, aber explizit qua Job nicht kann, bleibt dann natürlich außen vor.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/arbeiten-in-der-corona-pandemie-homeoffice-ist-eine-notmassnahme-17135719.html?printPagedArticle" target="_blank">„Das Homeoffice derzeit ist eher eine Notmaßnahme“, FAZ 8.1.21</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=home-office-bleibt-ein-kontroverses-thema</link>
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<pubDate>Fri, 22 Jan 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Finanzielle Zuversicht trotz Pandemie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn man den Schlagzeilen folgt, sollte das Stimmungsbarometer weltweit deutlich im Minus stehen. Doch verschiedene Studien zeigen, dass die Stimmung der Bevölkerung anscheinend besser ist, als es die tägliche Nachrichtenlage suggeriert. Eine  repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Spiegel mit rund 5.000 Deutschen zeigt: So schlecht ist die Befindlichkeit der Menschen gar nicht. 61 Prozent sind zuversichtlich im Hinblick auf ihre finanzielle Lage in diesem Jahr. Ein Viertel der Befragten allerdings ist wenig oder gar nicht zuversichtlich. Selbst unter Selbstständigen, die finanziell gerade häufig besonders leiden, ist noch gut die Hälfte positiv gestimmt. Beim Blick auf die politischen Präferenzen zeigt sich allerdings, wo die Gebeutelten zu finden sind. Während unter den Anhängern von CDU/CSU und SPD zwei Drittel optimistisch sind und bei Freunden der Grünen sogar drei Viertel, ist es unter den Anhängern der Linken nur jeder Zweite und unter jenen der AfD sogar nur jeder Vierte. <br><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/corona-und-wirtschaft-fuer-mich-wird-2021-gut-fuer-deutschland-weniger-a-f3759f95-4308-4ac0-bb6e-d1d59556dfca new" target="_blank">Für mich wird 2021 gut – für Deutschland weniger, spiegel.de 11.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zuversicht macht produktiver]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer sucht nicht nach der Glücksformel, die das eigene Leben schöner macht und einen selbst dabei noch leistungsfähiger sein lässt? Zu schön, um wahr zu sein? Wenn es nach Harvard-Professor Shawn Achor geht, lässt sich das ganz leicht erreichen. Er behauptet, dass unser Gehirn um 31 Prozent (wie er wohl auf genau diese Zahl kommt?) produktiver arbeitet, wenn wir in einem optimistischen Zustand sind. Doch unsere innere Beziehung zu Glück und Erfolg ist oft so gestaltet, dass wir zu diesem Optimismus erst gar nicht finden. &quot;Jedes Mal, wenn das Gehirn einen Erfolg verbucht, wird die Latte danach höher gehängt: Du hast gute Noten bekommen, jetzt musst du bessere Noten bekommen. Du hast deine Verkaufsziele erreicht, jetzt werden sie erhöht. Wenn Glück auf der anderen Seite von Erfolg steht, wird das Gehirn nie dorthin gelangen. Wir als Gesellschaft haben Glück über unseren geistigen Horizont hinausgeschoben, weil wir glauben, dass wir erfolgreich sein müssen, um glücklich zu sein. Unser Gehirn arbeitet jedoch genau anders herum&quot;, erklärt Achor. Seine Glücksformel versucht, diese Mechanismen zu umgehen. Er rät dazu, sich über 21 Tage jeden Tag drei Dinge aufzuschreiben, für die man dankbar ist. Diese Wachheit für das Positive im Leben und die Dankbarkeit dafür erleichtere es, einen zuversichtlichen Grundzustand zu entwickeln. Und das macht, ja, glücklicher und erfolgreicher. <br><a href="https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/harvard-professor-ein-denkfehler-hindert-viele-menschen-daran-erfolgreich-zu-sein_id_11085321.html new" target="_blank">Harvard-Professor: Ein Denkfehler hindert viele Menschen daran, erfolgreich zu sein, focus.de 10.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Langeweile - zwischen Frust und Muße]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr wünschen sich nicht die meisten Menschen, einmal Zeit zu haben. Doch unter den Vorzeichen der Pandemie, die uns mit all ihren äußeren Beschränkungen mehr innere Freiräume gibt, kippt dieser Wunsch leicht ins Gegenteil. Dann führt freie Zeit vor allem zu einem - zu Langeweile. Das Wissenschaftsportal Spektrum hat dem Thema einen großen wissenschaftlichen Artikel gewidmet, der die Frage, wann wir uns langweilen und wann dies vielleicht schädlich sein könnte, durchdringt. &quot;Langeweile ist im Grunde ein ambivalentes Gefühl. Bis zu einem gewissen Grad ist dieses Stadium der Reiz­armut nicht nur unvermeidlich, sondern sogar hilfreich, um in Kontakt mit sich selbst zu treten. Es löst frucht­bare Suchprozesse aus, die zu Neuem führen. So gesehen ist es eine Bedingung für Kreativität, Tatendrang und Neugier. Das Problem entsteht, wenn der Zustand nicht sporadisch auftaucht, sondern anhält. Denn dann nutzen Menschen verschiedene Methoden, um ihn zu verscheuchen – und die sind nicht unbedingt gesund&quot;, heißt es in dem Beitrag. In der Pandemie hat sich gezeigt, dass viele Menschen mehr Alkohol trinken oder sich in Fernsehkonsum flüchten. Es sind Versuche, der Langeweile durch äußere Reize zu entkommen. Ein positives Modell des Umgangs mit Langeweile könnte dem Artikel zufolge sein: &quot;Gesunde extrinsische Methoden sind etwa, sich eine Ausstellung anzusehen, die Natur auf sich wirken zu lassen, Musik zu hören, zu stricken und zu lesen. Den eigenen Gedanken und Erinnerungen nachzuhängen, Pläne zu schmieden, nachzudenken, tagzuträumen oder zu dösen sind dagegen hilfreiche intrinsische Techniken. Dafür muss man allerdings etwas mit sich anzufangen wissen, sich gut mit sich selbst beschäftigen und den eigenen Gedanken nachhängen können.&quot; Vielleicht ist die momentane Zeit ja eine gute Gelegenheit, uns selbst wieder näher zu kommen. Statt Selbstbestimmung in Form von Aktivitäten, bei denen wir uns nach außen wenden, könnte wir uns auf Selbsterkenntnis besinnen und die Zeit nutzen, uns selbst wieder näher zu kommen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/langeweile-der-monotonie-entfliehen/1808750 new" target="_blank">Der Monotonie entfliehen, spektrum.de 9.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Solidarität oder Sozialdarwinismus?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Je länger die Pandemie andauert, umso mehr Menschen leiden auch unter den wirtschaftlichen Folgen. Bei allem Unmut, der sich Woche für Woche in den Medien ergießt, sieht Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, dennoch eine starke Tendenz zu Solidarität und Wir-Gefühl. In einem Beitrag in der Zeit schreibt er: &quot;Häufig heißt es, Krisen würden das wahre Wesen der Menschen und ihrer Gesellschaft hervorbringen. Viele befürchten, dass sie zu mehr Egoismus und Individualismus und weniger Gemeinschaft, Solidarität und Kooperation führen. Die Studien zeigen jedoch, dass in den meisten Krisen Altruismus und Kooperation deutlich zunehmen und gleichzeitig entscheidend für deren erfolgreiche Bewältigung sind. Diese Studien werden häufig als Beleg dafür herangezogen, dass sich der Sozialdarwinismus – der Erfolg des Stärkeren – in Krisen nicht unbedingt bewährt, sondern viel eher die starke Gemeinschaft auf Grundlage von Solidarität.&quot; Seiner Wahrnehmung nach hat &quot;das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Identifikation mit gemeinsamen Werten und Zielen gerade in der Krise zu einer starken Zunahme an Solidarität geführt&quot;. Fratschzer hofft, dass diese Erfahrung über die akute Krise hinaus wirksam bleibt: &quot;Es besteht durchaus Grund für Optimismus und die Chance, dass unsere Gesellschaft auch nach der Krise ein anderes Verständnis von Gerechtigkeit und der Verteilung von Ressourcen zwischen unterschiedlichen Gruppen haben wird. Seitens der Politik sehen wir bereits erste Anzeichen, sich für eine bessere Entlohnung systemrelevanter Berufe, eine stärkere soziale Absicherung und Sozialpartnerschaften einzusetzen. Allerdings müssen wir zuerst diese schwierigste Phase der Pandemie überstehen, ohne dass sich die Gesellschaft weiter polarisiert und die Verteilungskämpfe sich verschärfen.&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-01/lockdown-ausgangsbeschraenkung-solidaritaet-zusammenhalt-corona-krise-bekaempfung new" target="_blank">Solidarität schlägt Sozialdarwinismus, zeit.de 7.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer Sinn empfindet, lebt länger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein sinnvolles Leben zu führen, wirkt wie ein Lebenselexier. Eine amerikanische Langzeitstudie zeigt: Menschen, die Sinn empfinden, können ihre Sterbewahrscheinlichkeit deutlich reduzieren im Vergleich mit jenen, denen es im Leben an Sinn mangelt. Für die Studie, die seit 1992 läuft, wurden rund 7.000 Personen, die zu Studienbeginn zwischen 51 und 61 Jahre alt waren, mit Fragebögen zu ihrem empfundenen Lebenssinn befragt. In der Langzeitbetrachtung zeigte sich, dass jene, die eher wenig Lebenssinn empfanden, ein doppelt so hohes Sterberisiko hatten wie Menschen, die ihr Leben als sinnhaft betrachteten. Ein ähnlicher Zusammenhang besteht zwischen dem Lebenssinn und dem Risiko an einer Herz- und Gefäßkrankheit zu sterben. Die kausalen Zusammenhänge, warum Sinn Menschen länger leben lässt, hat die Studie nicht untersucht. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein als sinnvoll empfundenes Lebens einen entzündungshemmenden und stressdämpfenden Effekt hat und auf diese Weise die psychische und physische Gesundheit verbessert.<br><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/klarer-lebenssinn-laesst-menschen-aelter-werden-13374379 new" target="_blank">Klarer Lebenssinn lässt Menschen älter werden, Forschung und Wissen, 29.11.2020</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Großzügig führen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Arbeitswelt wird viel über Vertrauenskulturen gesprochen, denn in Zeiten, in denen Hierarchien immer durchlässiger werden und die Arbeit aus dem Home Office viele etablierte Strukturen nivelliert, sind Führungskräfte darauf angewiesen, ihren Mitarbeitern Freiräume zu geben. Doch Vertrauen ist ein großes Wort, wie der New-Work-Vorreiter Markus Väth in einem Beitrag für Capital beschreibt: &quot;Kontrolle ist schlecht, Vertrauen gut; so jedenfalls lesen sich heutige Management-Ratgeber in der Regel. Ich bin dafür, die Diskussion moralisch eine Nummer herunterzuschrauben. Denn ich weiß nicht, wie es Ihnen geht: Aber ich persönlich kann manchem Menschen nicht vertrauen. Auch (oder gerade!) wenn ich mit ihm zusammenarbeite. Als Chef weiß ich, was er kann und was nicht. Und da blind die Augen zumachen? Schwierig.&quot; Für Väth ist Vertrauen oft eine Nummer zu groß, wenn es darum geht, in einem Modus der Offenheit zusammenzuarbeiten. Er schlägt deshalb vor, sich eher auf Großzügigkeit auszurichten: &quot;Aber großzügig sein – das kann ich. Großzügigkeit im Umgang mit Fehlern, im individuellen Lernfortschritt, in meinem Erwartungsmanagement ist durchaus drin, ohne gleich einen Vertrauensschwur leisten zu müssen.&quot; Großzügig zu sein, ist bereits ein deutlicher Schritt heraus aus einer Kultur des Festhaltens und Überwachens, des auf Nummer sicher gehen Wollens. Und sie fordert heraus. &quot;Vielleicht liest man deshalb so wenig von Großzügigkeit, weil es um inneres Loslassen geht, um ein Terrain, das ich aufzugeben bereit bin. Und eine solche Denkweise ist gerade in Krisenzeiten, die nach Kontrolle förmlich schreien, nicht leicht. Aber es lohnt sich. Großzügigkeit erzeugt innere Gelassenheit, ein entspannteres Miteinander und manchmal sogar positive Überraschungen im Arbeitsergebnis&quot;, so Väth. Ausprobieren lohnt sich!<br><a href="https://www.capital.de/karriere/grosszuegigkeit-eine-unterschaetzte-management-tugend new" target="_blank">Großzügigkeit: eine unterschätzte Management-Tugend, capital.de 4.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Jan 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Finanziell geht&#039;s noch gut, aber die Angst lauert schon]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Finanziell scheint es den Deutschen trotz der Pandemie und ihren Auswirkungen noch recht gut zu gehen, doch Zukunftsängste zeigen sich bereits am Horizont, wie eine Umfrage zur Verbraucherstimmung der Beratungsgesellschaft EY zeigt. 34 Prozent der Befragten meinen, dass es ihnen im Hinblick aufs Geld noch gut geht, das sind 10 Prozentpunkte mehr als während der Finanzkrise. Und nur 7 Prozent empfinden ihre finanzielle Lage als schlecht, während es 2008 21 Prozent waren. Doch diese Momentaufnahme mag trügen, denn gleichzeitig wächst die Sorge vieler Deutschen, dass ihr Arbeitsplatz nicht mehr sicher ist. Das glauben nämlich nur noch 35 Prozent, während es zu Zeiten der Finanzkrise 49 Prozent waren. 13 Prozent hingegen haben bereits Unsicherheitsgefühle.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article223583722/EY-Studie-zu-Verbraucherstimmung-Deutsche-haben-Angst-um-Geld-und-Job.html new" target="_blank">Die neue deutsche Angst ums Geld, welt.de 2.1.21</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation - ist aller Anfang schwer?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Zeit, in der Meditation immer breitere Schichten erreicht und durch die Wissenschaft viele Heilserwartungen geweckt werden, stellt sich für Einsteiger natürlich die Frage: Wie macht man das eigentlich, meditieren? In der Zeit eröffnet ein Selbsterfahrungsbericht Einblicke in all die Hürden, denen Anfänger beim Meditieren begegnen. Von der Flut der eigenen Gedanken, die einem in der Stille plötzlich bewusst werden, über die Langeweile am Nichtstun bis hin zum Einschlafen, wenn man dann doch einmal für einige Minute zu innerer Ruhe gefunden hat. Der Artikel zeigt aber auch, mit welcher inneren Haltung viele Menschen ans Meditieren gehen. Sie erwarten umgehend positive Ergebnisse, sind frustriert, wenn sich Erwartungen und Wünsche nicht gleich erfüllen und rechnen sich aus, was sie in der mit Nichts verbrachten Zeit alles hätten erledigen können. Es gab Zeiten, da war Meditieren noch kein Lifestyle im Range anderer beliebiger Freizeitaktivitäten, sondern ernsthafte Suche und Hingabe. Weil das für eher weniger Menschen spannend ist, wurde sie vielleicht vor allem hinter Klostermauern praktiziert. Mit dem Achtsamkeits-Trend ist Meditation zu so etwas wie einer Konsumalternative zu Netflix geworden. Und wenn ein Film langweilig wird, zapped man eben einfach zum nächsten. Ich finde es gut, dass immer mehr Menschen Interesse an Achtsamkeit entwickeln. Was es vielleicht braucht, wäre ein kulturelles Verständnis, das anerkennt, dass Meditieren nicht einfach eine Freizeitbeschäftigung ist, sondern von uns auch etwas fragt. Niemand würde erwarten, nach einer halben Stunde Klavierunterricht Beethoven spielen zu können. Warum erwartet man das aber beim Meditieren?<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-12/meditation-stress-abbauen-entspannung-psychische-gesundheit/komplettansicht new" target="_blank">Wo geht es denn hier nach innen?, zeit.de 27.12.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation---ist-aller-anfang-schwer</link>
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<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[In der Krise über sich hinauswachsen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohl jeder hat in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht, irgendwann innerlich mürbe zu werden über all den Herausforderungen und Beschränkungen, die mit der Pandemie verbunden sind. Der Psychotherapeut Andreas Knuf bringt jedoch auch eine positive Dimension dieser Situation ins Gespräch, nämlich die Tatsache, dass es gerade überwältigende Umstände wie diese sind, die uns auch Handlungen befähigen, an die unter normalen Umständen nicht zu denken wäre. &quot;Das Loslassen ist alles andere als einfach. Gerade in einer von Optimierung und Selbstoptimierung geprägten Gesellschaft sollen die Dinge so laufen, wie wir sie gerne hätten. ... Doch die aktuelle Situation zeigt auf eine eindrückliche Weise: Wenn es darauf ankommt, sind wir zur Akzeptanz und anderen wünschenswerten Qualitäten durchaus in der Lage. Wir haben diese Fähigkeit noch, sie ist uns nicht durch zunehmende Egobezogenheit und Optimierungswahnsinn abhandengekommen&quot;, schreibt er in Psychologie heute. Für Knuf führt das Erleben zerbrechender Sicherheiten dazu, wieder Dankbarkeit empfinden zu können für das, was dennoch möglich ist. &quot;Das Rettende liegt nämlich nicht im Außen, sondern in Krisensituationen zeigen sich unsere Fähigkeiten, mit Belastungen zurechtzukommen. Wenn es wirklich darauf ankommt, sind wir zu Verhaltensweisen in der Lage, zu denen wir im Alltag keinen Zugang haben&quot;, folgert er.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/40930-schnellkurs-im-loslassen.html new" target="_blank">Schnellkurs im Loslassen, Psychologie heute 4.12.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=in-der-krise-über-sich-hinauswachsen</link>
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<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Weihnachtspause. Wir wünschen allen Leser*innen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen frischen Auftakt ins neue Jahr. Ab 11. Januar sind wir dann wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frohe-weihnachten-und-einen-guten-start-ins-neue-jahr</link>
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<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesund essen - aber was?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gesunde Ernährung hat für viele Menschen einen hohen Stellenwert. Und wahrscheinlich genau so viele kümmert es nicht, was sie essen. Dank der Wissenschaft entstehen immer wieder neue Trends, die uns sagen, was auf den Teller kommen sollte und was besser nicht. Der Molekularphysiker Thomas Vilgis betrachtet all die Ernährungsempfehlungen, die aus wissenschaftlichen Studien abgeleitet werden, eher skeptisch. Im Interview mit der taz sagt er: &quot;Aus naturwissenschaftlicher Sicht lässt sich gesundes Essen nicht definieren. Was wir heute dem Essen zuschreiben und davon erwarten, wird seiner eigentlichen Grundfunktion nicht mehr gerecht, nämlich dass es uns nährt und wärmt und die Physiologie am Laufen hält. Das haben viele völlig vergessen. Dabei kann der Homo sapiens im Laufe der Evolution nicht so viel falsch gemacht haben.&quot; In seinen Augen macht es wenig Sinn, einige Lebensmittel quasi zu Giften zu erklären, anderen hingegen zu Heilmitteln hochzustilisieren. Denn bei allen wissenschaftlichen Erkenntnissen reagiere der menschliche Stoffwechsel sehr unterschiedlich auf verschiedene Lebensmittel. Vilgis&#039; Tipp für eine gesunde Ernährung ist deshalb sehr simpel: &quot;Selbst kochen! Mit frischen Zutaten, vielfältig und ohne hochprozessierte Produkte aus der Industrie. Das ist die beste Art der Kontrolle, die vernünftigste Form – und ich nehme den Begriff in den Mund – die gesündeste Art der Ernährung.&quot;<br><a href="https://taz.de/Gesundes-Essen/!5734292/ new" target="_blank">„Heute regieren Dogmen“, taz.de 12.12.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück ist auch eine Frage der Kultur]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Glück ist ein universelles Phänomen, doch wie es sich einstellt, ist von Kultur zu Kultur sehr verschieden. Westliche Glückstext beispielsweise beziehen sich im Kontext des in diesen Kulturen vorherrschenden Individualismus vor allem auf persönliche Glücksfaktoren, während in östlichen Kulturen Glück eher in gemeinschaftlichen Beziehungen entsteht. Wissenschaftler haben in 63 kulturell sehr unterschiedlichen Ländern mit mehr als 15.000 Testpersonen einen amerikanischen und einen japanischen Glückstext im Hinblick auf seine Aussagekraft für verschiedene Kulturen geprüft. Dabei zeigte sich zuverlässig der beschriebene Ost-West-Unterschied und die aus den jeweiligen Regionen stammenden Tests maßen hier das Glück der Befragten am zuverlässigsten. Darüber hinaus stießen die Wissenschaftler allerdings auf eine weitere Besonderheit: Denn beide Tests erwiesen sich für Länder in Afrika und im Mittleren Osten als recht unzuverlässig, was nahe legt, dass in diesen Kulturen noch andere Faktoren maßgeblich sind für Glück. Möchte man wissen, ob ein Mensch aus einer anderen Kultur glücklich ist, sollte man ihn also immer auch fragen, was ihn eigentlich glücklich macht.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/glueck-ist-kulturabhaengig/# new" target="_blank">Glück ist kulturabhängig, wissenschaft.de 9.12.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=glück-ist-auch-eine-frage-der-kultur</link>
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<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Teamgeist und kreative Spannung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Unternehmen beschäftigen sich in den letzten Monaten besonders mit der Frage, wie sie die Zusammenarbeit ihrer Teams stärken können, denn durch das verteilte Arbeiten im Home Office brechen viele etablierte Strukturen weg. Und Selbstorganisation stellt sich, vor allem in bisher hierarchisch aufgestellten Firmen, nicht von selbst ein. Der Soziologe Armin Nassehi geht davon aus, dass Kleingruppen mit bis zu sieben Personen sich bestens selbst organisieren können, doch darüber hinaus brauche es Teamleiter, die das gemeinsame Ziel im Blick behalten und Teilaufgaben auch an die richtigen Teammitglieder delegieren. &quot;Vor allem sollte er die Konflikte moderieren, die im Wettbewerb um die beste Idee zu persönlichen Konkurrenzen werden können. Der Erfolg eines Teams orientiert sich nicht in erster Linie an der Zufriedenheit seiner Mitglieder, sondern immer am Ergebnis ihrer Kooperation&quot;, so Nassehi im Interview mit dem Spiegel. In seinen Augen kann kreative Spannung die Arbeit von Teams beflügeln, während ungelöste Konflikte den Spirit lähmen. Hier gehe es nicht um direktives Führen, sondern darum, eine gute Kommunikation zu fördern. Was im Endeffekt gelungene Teamarbeit auszeichnet? &quot;Ein Ergebnis, das keiner vorausgesehen hat und das besser ist als das erwartete Resultat. Die gestellten Aufgaben werden gemeinsam einfacher und schneller gelöst.&quot;<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/soziologe-armin-nassehi-ueber-zusammenarbeit-kleine-ensembles-spielen-besser-ohne-dirigent-a-f04bdd74-724d-4449-ab54-00cb62a04019 new" target="_blank">»Kleine Ensembles spielen besser ohne Dirigent«, spiegel.de 9.12.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Den Tatsachen ins Auge sehen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Umfragen zeigen in den letzten Tagen sehr deutlich, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung die Salami-Taktik und Zögerlichkeit der Politik im Hinblick auf eine mögliche weitere Verschärfung des Lockdowns kritisiert. Sie wollen sich nicht weiter der Illusion hingegen, dass Weihnachten zumindest ansatzweise so wie immer werden könnte, sondern wünschen sich Klartext. Dieser Eindruck wird auch durch eine bevölkerungsweite Befragung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Charité-Universitätsmedizin in Berlin unterstützt. Sie zeigt, dass die Bevölkerung durchaus mit Unsicherheiten umgehen kann und sich wünscht, dementsprechend informiert zu werden. In einer repräsentativen Online-Umfrage wurden dazu über 2.000 Deutsche befragt. Den Befragten wurden in der Studie vier verschiedene Pandemie-Szenarien vorgelegt, in manchen wurde dabei auf große wissenschaftlichen Unsicherheiten im Hinblick auf den tatsächlichen Verlauf des Pandemie-Geschehens hingewiesen, andere waren mit eindeutigeren Erwartungen formuliert. Gefragt danach, welche Variante sie am geeignetsten empfinden, um die Bevölkerung über den Verlauf der Pandemie zu informieren, wählten 32 Prozent das Format, das die wissenschaftliche Unsicherheit am deutlichsten darstellte. 54 Prozent bevorzugten die beiden Varianten, die ebenfalls auf den Unsicherheitsfaktor verwiesen - im Hinblick auf die gegebenen Zahlen oder indem die Unsicherheit verbal im Bericht erwähnt wurde. Lediglich 21 Prozent glaubten, dass der Bericht, der alle Unsicherheiten unerwähnt ließ, geeignet sei, die Bevölkerung zum Mittragen der notwendigen Maßnahmen zu animieren. Auffallend war laut der Wissenschaftler auch, dass gerade jene Menschen, die die gegenwärtigen Maßnahmen als sehr kritisch betrachten, diese eher mitzutragen geneigt sind, wenn Politik und Experten die bestehenden Unsicherheiten transparent machen.<br><a href="https://www.mpg.de/16156841/1210-bild-keine-falsche-sicherheit-deutsche-wollen-kommunikation-von-unsicherheit-in-der-corona-pandemie-149835-x?c" target="_blank">Keine falsche Sicherheit, Max-Planck-Gesellschaft 10.12.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Brücken bauen für mehr Kooperation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat viele Fragen aufgeworfen, in welcher Beziehung Wissenschaft und Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zueinander stehen. Für Maja Göpel, Wissenschaftliche Direktorin des Hamburger Thinktanks The New Institute, zeigt sich seit einigen Monaten immer mehr, dass diese verschiedenen Akteure verstärkt darüber nachdenken, &quot;welche Kooperationen es zwischen Unternehmen und Gesellschaft und Politik braucht, damit nachhaltiges Wirtschaften zu einer neuen Normalität werden kann&quot;. Im Interview mit dem Harvard Business Manager gibt sie sich zuversichtlich: &quot;Das ist für mich ein starkes Statement zum &quot;Wir&quot;, weil wir damit aus dieser ewigen Schleife der Schuldzuweisungen herauskommen: Immer hieß es, es sei wahlweise der Markt, der Verbraucher, der Staat oder der Produzent, der uns am Wandel hindert. Stattdessen können wir nun gemeinsam überlegen, welche Strukturen es sind, die wir verändern sollten, sodass wir in unserer Rolle als Konsument, Produzent oder als Verwaltung dazu beitragen können, ein System zukunftsfähig zu machen.&quot; Sie betrachtet die gegenwärtige Krise nicht per se als Chance, sondern verweist deutlich darauf, dass es die durch sie womöglich wachsende Bereitschaft zu mehr Kooperation ist, die einen Wandel zum Besseren ermöglichen könnte: &quot;Krisen durchbrechen Routinen und Pfadabhängigkeiten. Damit entsteht eine Chance, dass sich das System nach einer Krise in eine andere Konfiguration verändert, um sich in einer neuen Form wieder zu stabilisieren. Durch Zusammenarbeit bekommen wir solche strukturellen Veränderungen schneller und besser hin.&quot; <br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/fuehrung/oekonomin-maja-goepel-ueber-zusammenarbeit-a-00000000-0002-0001-0000-000174106556 new" target="_blank">Krisen helfen immer, HBM 30.11.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Digital arbeiten zwischen mehr Freiheit und wachsender Kontrolle]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Digitalisierung ermöglicht es vielen Arbeitenden, freier ihre Tätigkeiten auszuführen, weil sie an beliebigen Orten tätig werden können oder nicht auf die Arbeitszeit im Büro angewiesen sind. In Unternehmen zeigt sich allerdings ein sehr unterschiedlicher Umgang mit diesen Möglichkeiten. In manchen Firmen haben die Mitarbeiter viele Freiheiten, andere hingegen reagieren mit größerer Kontrolle. Der Personaldienstleister Hays befragte 1.000 Wissensarbeiter, wie sie ihren Arbeitsalltag diesbezüglich erleben. 41 Prozent gaben an, dass die neuen Möglichkeiten der Eigenverantwortung der Beteiligten zugute kommen. Immerhin 30 Prozent sehen hingegen eine Stärkung der Hierarchien. 38 Prozent finden, die Digitalisierung habe die Vertrauenskultur im Unternehmen gefördert, 30 Prozent dagegen erleben, dass Anreiz- und Kontrollsysteme stärker ausgebaut werden. 34 Prozent finden im eigenen Unternehmen einen Ausbau der Selbstorganisation, aber 38 Prozent erleben auch eine Straffung von Prozessen, Regeln und Vorgaben. <br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/new-work-studie-arbeiten-in-zwei-welten-a-d74d8260-9da6-40be-8e93-85ac7036ecf5 new" target="_blank">Leibeigene der Technik, spiegel.de 26.11.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Alltägliche Bewegungen sind gut für die Psyche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sportliche Aktivitäten wirken sich, das zeigen viele Studien, sehr günstig auf unser Wohlbefinden aus. Nun zeigt eine neue Untersuchung, dass auch alltägliche Bewegungen wie das Treppensteigen oder zum Einkaufen gehen ähnlich förderlich sein können. Die Wissenschaftler statteten in einer ersten Versuchsrunde Probanden mit Bewegungssensoren aus und befragten sie via App mehrmals täglich, wie wach und energiegeladen sie sich fühlen. Mit einer weiteren Gruppe wurden zusätzlich Hirnscans durchgeführt. Dabei wurde deutlich, dass für das Zusammenspiel von alltäglicher Bewegung und Wohlbefinden der Anteriore Cinguläre Cortex von Bedeutung ist. Menschen, die in dieser Region wenig graue Substanz aufweisen, neigen eher zu psychischen Problemen. Diese Personengruppen fühlen sich weniger energiegeladen, wenn sie körperlich inaktiv sind, verspüren aber, wenn sie sich bewegen, einen deutlich höheren Energieschub als jene, die mehr graue Substanz in der Hirnregion aufweisen.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/dem-glueckseffekt-von-alltagsbewegung-auf-der-spur/# new" target="_blank">Dem „Glückseffekt“ von Alltagsbewegung auf der Spur, wissenschaft.de 26.11.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Aus spirituellen Motiven zu verzeihen, ist gesund]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Harvard-Studie zeigt: Wer anderen aus spirituellen Motiven heraus vergibt, lebt gesünder. Die Wissenschaftler hatten die Daten einer Längsschnitt-Gesundheitsstudie ausgewertet, bei der rund 55.000 Krankenschwestern befragt worden waren, zu ihrer Gesundheit wie auch darüber, wie oft sie anderen Menschen schon aus spirituellen oder religiösen Gründen verziehen hätten. Bei weiteren Datenerhebungen fünf und sieben Jahre später wurde dann deutlich, dass jene, die aus diesen Gründen oft anderen verzeihen konnten, eine bessere Gesundheit hatten. Sie zeigten weniger Symptome von Depression oder Ängstlichkeit, waren häufiger glücklich und konsumierten weniger Alkohol. Die gesundheitliche Wirkung des Verzeihens ist in der Psychologie schon länger bekannt. Aber sie nutzen zu wollen, kann auch zweischneidig sein, denn wer sich nicht nach Verzeihen fühlt, gerät dann leichter unter Druck. Die spirituelle beziehungsweise religiöse Motivation der Befragten aus der Studie hat ihnen das Verzeihen womöglich erleichtert, denn diese grundsätzliche Öffnung für etwas Größeres, das über einen selbst hinaus geht, könnte dazu beitragen, weniger von den eigenen Gefühlen abhängig zu sein.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/verzeihen-ist-gut-fuer-die-psyche/1791650 new" target="_blank">Verzeihen ist gut für die Psyche, spektrum.de 25.11.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wir-Gefühl macht Stress noch ansteckender]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die psychologische Forschung zeigt: Es lässt uns nicht unberührt, wenn andere leiden, und ihre Gefühle übertragen sich auf uns, wenn wir Zeugen ihres Ringens werden. Eine neue deutsche Studie zeigt nun: Beim Stress ist das genauso - er überträgt sich auch auf unbeteiligte Beobachter. Und je enger deren Beziehung zu den Betroffenen ist, umso stärker empfinden sie ebenfalls Stress. Die Wissenschaftler hatten ihre Versuchspersonen in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Bei manchen dieser Gruppen wurde vor Versuchsbeginn gezielt das Wir-Gefühl gestärkt, beispielsweise indem alle Beteiligten immer als Gruppe angesprochen wurden und sie sich überlegen sollten, was sie mit ihren Mitstreitern verbindet. In anderen Gruppen hingegen forcierten die Wissenschaftler das Ich-Gefühl der Beteiligten durch eine individuelle Ansprache, indem die Gruppenmitglieder getrennt voneinander Sitzplätze zugewiesen kamen und noch dazu darüber nachdenken sollten, was sie als Individuum auszeichnet. Anschließend wurde ein Mitglied jeder Gruppe verschiedenen Stresssituationen ausgesetzt wie einem fordernden Bewerbungsgespräch oder dem Lösen komplexer Rechenaufgaben, während die anderen Gruppenmitglieder als Beobachter zugegen waren. In den von allen Probanden genommenen Cortisol-Tests zeigte sich: Alle Beobachter wiesen erhöhte Werte des Stresshormons auf, doch bei jenen, die einer Gruppe mit gefördertem Wir-Gefühl angehörten, waren diese Werte deutlich höher. Erkenntnisse wie diese dürften insbesondere für das Arbeitsleben sehr relevant sein, denn gerade hier gibt es viele Stressfaktoren, die sich in Gruppen verbreiten können. Und es zeigt sich durch die Studie, dass selbst gute Teams diesen Stress dann weniger kompensieren, sondern sich viel mehr anstecken.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/ansteckendem-stress-auf-der-spur/# new" target="_blank">Ansteckendem Stress auf der Spur, wissenschaft.de 18.11.2020</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Empfehlung: Magazin moment by moment]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Trend ist ja inzwischen auf vielen Kanälen präsent und kaum ein Magazin rühmt sich nicht mit Berichten dazu. Da fällt es langsam schwer, im Blick zu behalten, welche Quellen wirklich gut und vielversprechend sind. Zu meinen absoluten Favoriten gehört das Magazin &quot;moment by moment&quot;, gegründet von der engagierten Journalistin Stefanie Hammer. Sie bringt viel Expertise mit, hat einen direkten Draht zu den wirklich spannenden Akteur*innen der Mindfulness-Szene und ihr gelingt es mit &quot;moment by moment&quot; immer wieder, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen rund um das Thema Achtsamkeit kompetent zu begleiten. Für alle, die mit Achtsamkeit beruflich zu tun haben, ist das Magazin wirklich ein Muss. Jetzt zur Weihnachtszeit bietet &quot;moment by moment&quot; auch noch ein tolles Geschenk-Abo an. Wer also noch auf der Suche nach sinnvollen Weihnachtsgeschenken ist, kann hier zugreifen. Das besondere: Wer jetzt bestellt, erhält die aktuelle Ausgabe schön verpackt nach Hause geschickt, so dass er sie dem/der Beschenkten dann persönlich überreichen kann.<a href="https://www.moment-by-moment.de/# new" target="_blank">Zum Geschenk-Abo von moment by moment</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Dec 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Im Home Office stellen gebildete Männer die Mehrheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung GfK mit 2.000 befragten Arbeitnehmern aus Deutschland, Frankreich und Groß-Britannien gibt Aufschluss darüber, wie sich die Arbeit im Home Office in den letzten Monaten gestaltet hat. So arbeiteten in Deutschland im Lock-down 41 Prozent der Befragten von Zuhause, danach sank dieser Anteil auf 20 Prozent. Im Home Office überwiegen mit 61 Prozent die Männer, 59 Prozent mit hohem Bildungsabschluss, was zeigt, dass diese Option vor allem den privilegierteren Schreibtisch-Jobs zugute kommt. 66 Prozent der Befragten schätzen an der Arbeit von Zuhause vor allem die Zeitersparniss, 51 Prozent mögen es, dass sie so auch leichter zwischen beruflichen und privaten Erfordernissen switchen können. 44 Prozent merken außerdem an, dass so die Umweltbelastungen gesenkt würden. 35 Prozent sehen es allerdings auch kritisch, wie im Home Office die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verwischen.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/gfk-maenner-mit-hohem-bildungsgrad-arbeiten-haeufig-im-home-office-17056588.html new" target="_blank">Männer mit hohem Bildungsgrad arbeiten häufig im Homeoffice, FAZ 17.11.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=im-home-office-stellen-gebildete-männer-die-mehrheit</link>
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<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kleine Freuden, größeres Lebensglück]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studien belegen immer wieder, dass es zu unserem Wohlbefinden wesentlich beiträgt, wenn wir etwas Disziplin aufbringen, um größere Lebensziele zu erreichen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass wir dafür bisweilen eher kurzfristige Vergnügungen zurückstellen müssen. Eine neue Untersuchung zeigt nun: Das sollte kein Entweder-Oder-Spiel sein, denn Menschen, denen es gelingt, die kleinen Freuden des Alltagslebens richtig zu genießen, empfinden mehr Wohlbefinden als jene, die eher verbissen an ihrer Disziplin festhalten und sich deshalb manche Annehmlichkeit versagen. Die Wissenschaftlerinnen hatten zunächst bei gut 500 Proband<em>innen untersucht, ob sie eher dazu neigen, kurzfristige Vergnügungen auszukosten oder ob sie solche Genüsse eher übergehen zugunsten größerer Ziele bzw. ob sie ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie doch einmal Fünfe grade sein lassen. Die besonders Disziplinierten zeigten ein deutliches Wohlbefinden, doch in der Gruppe jener, die sich eher als kontinuierliche Genussmenschen zu erkennen gaben, war die Lebenszufriedenheit noch höher ausgeprägt. Die Wissenschaftlerinnen sehen ihre Erkenntnisse als wesentliche Hilfestellung für Therapien, in denen Patient</em>innen auf langfristige Ziele hinarbeiten. Hier sei es wichtig, auch die Fähigkeit zu kurzfristigen Genüssen zu fördern und mit diesen übergeordneten Zielen in Einklang zu bringen. Kleinigkeiten genießen zu können, hänge dabei auch damit zusammen, im Moment des Genusses entspannen zu können und sich nicht mit einem schlechten Gewissen zu belasten.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/kleine-freuden-grosse-wirkung/1774125 new" target="_blank">Kleine Freuden, große Wirkung, spektrum.de 6.11.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kleine-freuden,-größeres-lebensglück</link>
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<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie der Weg zur Arbeit zum Wohlfühl-Faktor wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gehen ist gut fürs Wohlbefinden, das zeigen wissenschaftliche Studien immer wieder. Eine amerikanische Untersuchung, die die Daten von rund 126.000 Menschen zwischen 18 und 64 Jahren aus dem Jahr 2017 auswertete zeigt nun: Insbesondere der zu Fuß zurückgelegte Weg zum Arbeitsplatz kann zum Wohlfühl-Faktor werden. Aus den Daten ging nämlich hervor, dass Menschen das größte Wohlgefühl empfinden, wenn sie etwas schneller gehen - und genau das tun sie auf dem Weg zur Arbeit. Schlendern oder Spazierengehen habe hingegen einen geringeren Effekt. Wenn das kein Grund ist, sich künftig auf den neuen Arbeitstag zu freuen. Und wer zur Zeit im Home Office ist, kann ja einfach vor dem Weg zum heimischen Schreibtisch noch ein paar schnelle Runden um den Block drehen.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/40853-ich-geh-zu-fuss.html new" target="_blank">Ich geh zu Fuß, Psychologie heute 6.11.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-der-weg-zur-arbeit-zum-wohlfühl-faktor-wird</link>
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<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Achtsamkeit im Job hilft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Unternehmen beschäftigen sich inzwischen mit Achtsamkeit, weil sie sich erhoffen, dass ihre Mitarbeiter durch diese Praxis widerstandsfähiger werden und besser mit den Anforderungen ihrer Arbeit zurecht kommen. Eine Studie von Awaris, einem Beratungsunternehmen, das Achtsamkeits-Programme für Firmen anbietet, und der Boston Consulting Group, bringt die möglichen Effekte solcher Trainings in Zahlen. In einem zehnwöchigen Programm verbesserte sich beispielsweise das Wohlbefinden der Teilnehmen deutlich wahrnehmbar - im Emotionalen um zehn Prozent, sozial um 18 Prozent und psychologisch um 15 Prozent. Gleichzeitig sank der gefühlte Stresslevel der Übenden um 25 Prozent, während ihr Selbstmitgefühl sich um 16 Prozent verbesserte. Die Fähigkeit, bewusst zu handeln, verbesserte sich bei den am Training Teilnehmenden um zehn Prozent. Und ihr Vermögen, nicht reaktiv zu agieren, verbesserte sich um zwölf Prozent. Auch der Feinsinn der Beteiligten profitierte von dem Programm. Ihre Qualitäten der Präsenz wuchsen - um fünf Prozent im Hinblick auf die Fähigkeit, ihre emotionale Befindlichkeit zu beschreiben und um neun Prozent, was das nicht automatische Bewerten von Impulsen angeht. Ich muss zugeben, ich hadere mit solchen Messungen immer ein wenig. Sie mögen auf wissenschaftlich fundierten Fragebögen beruhen, aber ich frage mich, was solche Werte wirklich über Verbesserungen in der Lebens- und Arbeitsqualität aussagen. Was ändert sich für einen Menschen, wenn es ihm statistisch gesehen &quot;zehn Prozent besser geht&quot;? Andererseits ebnen solche Untersuchungen natürlich der Achtsamkeit den Weg in die Unternehmenswelt, die nun mal auf Messbarkeit fixiert ist. Ich bin mir aber nicht sicher, ob wir damit langfristig dem Thema Achtsamkeit wirklich einen Gefallen tun. Denn so wird eine Praxis, die ja nicht unwesentlich auf dem Loslassen auch dieser Zahlenwelten beruht, mit genau diesen irgendwie infiziert.<br><a href="https://www.bcg.com/publications/2020/virtual-workplace-work-life-balance new" target="_blank">Balancing Well-Being and Performance in the Virtual Workplace, Boston Consulting Group 30.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-achtsamkeit-im-job-hilft</link>
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<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation gewinnt Bedeutung in der Selbstfürsorge]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Überlastung und Schlafprobleme setzen heutzutage einem großen Teil der Bevölkerung zu. Einer Umfrage des Meditations-App-Anbieters Bambu mit 2.000 Teilnehmenden zufolge klagen hierzulande 65 Prozent der Menschen über Schlafprobleme und die Hälfte der Befragten fühlt sich gestresst. Wenn es um Selbstfürsorge geht, versuchen die meisten Befragten, ihr Wohlbefinden durch Alltägliches zu verbessern, beispielsweise indem sie kochen (91 Prozent), lesen oder fernsehen (89 Prozent) oder Zeit in der Natur verbringen (87 Prozent). Für 17 Prozent ist inzwischen auch Meditation eine Resilienzstrategie. Diejenigen, die Achtsamkeits-Meditation praktizieren, berichten, dass es ihnen besser gelinge, in Krisensituationen ruhig zu bleiben (46 Prozent) und sie sich besser konzentrieren können (42 Prozent).<br><a href="https://www.bambu.de new" target="_blank">Website von Bambu</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Den Chef mal schnell auswürfeln]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungspositionen per Zufallsprinzip zu bestimmen, war zu Zeiten der Gilden ein probates Mittel, um eine Machtkonzentration in einflussreichen Familien zu vermeiden. Eine neue Studie zeigt: Dieses Modell könnte auch in der heutigen Zeit hilfreich sein, um Schwachstellen üblicher Besetzungsverfahren zu vermeiden. Wissenschaftler der ETH Zürich testeten mit rund 850 Proband*innen, welche Effekte es hat, wenn Menschen eine Position unter verschiedenen Umständen erhalten. In einer Variante wurde die Person zum Chef ernannt, die von 30 Wissensfragen die meisten richtig beantwortete. In einer weiteren wurde der Chef per Los bestimmt. Und in der dritten Variante wurden beide Verfahren kombiniert - das Los entschied zwischen den drei Personen, die die meisten Fragen korrekt beantwortet hatten. Alle Teilnehmenden waren im Kontext der Wissensfragen außerdem befragt worden, wie hoch sie ihre diesbezügliche Kompetenz einschätzen. Im darauf folgenden Studienteil zeigte sich: Diejenigen, die sich in ihrem Wissen überschätzten und aufgrund ihres guten Abschneidens bei den Fragen in die Chefposition kamen, nutzen die ihnen verliehene Macht mehr aus als jene, die zwar auch eine gewisse Selbstüberschätzung an den Tag legten, aber per Zufall zu ihrer Chefposition kamen. Besetzungsverfahren, die ohnehin schon vorhandene Ego-Faktoren begünstigen, scheinen also, zumindest wenn man sich gerechte und umgängliche Chefs wünscht, eher kontraproduktiv zu sein.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/aleatorische-verfahren-befoerderung-per-zufall-wir-wuerfeln-einen-chef/26621916.html new" target="_blank">Beförderung per Zufall: Wir würfeln einen Chef, WiWo 16.11.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=den-chef-mal-schnell-auswürfeln</link>
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<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit entspannt - wenn der Stress vorüber ist]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien weist darauf hin, dass Meditation eine entspannende Wirkung hat. Und für viele Menschen ist es ein guter Grund, Achtsamkeit zu praktizieren, um besser mit Stress zurechtzukommen. Eine neue amerikanische Studie zeigt nun, dass die hier erwartete Stresskompensation womöglich etwas anders funktioniert, als viele meinen. Die Wissenschaftler führten bei rund 1.000 Proband*innen kardiovaskuläre Tests durch, während diese stressige Testaufgaben zu bewältigen hatten. Dabei beobachteten sie bei den achtsamkeitserprobten Studienteilnehmenden nicht nur keine physiologischen Entspannungsreaktionen, sondern stellten im Gegenteil sogar Reaktionen fest, die mit größerer Sorgfalt und Anstrengung in Verbindung stehen. Im Anschluss an diesen Test gaben die Befragten allerdings an, dass sie sich zuversichtlich und leistungsfähiger fühlten und ein höheres Wohlbefinden wahrnahmen. Die Wissenschaftler deuten diese Befunde dahingehend, dass Meditation körperliche Stressreaktionen nicht in dem Maße runterfährt, wie andere Studien dies illustrieren. Vielleicht sind das ganze Setting und die Interpretation der Ergebnisse aber auch nur zu funktionalistisch gedacht. Man könnte ja auch umgekehrt untersuchen, welche physiologischen Auswirkungen es hat, wenn man sich nach dem eigentlichen Stresserleben eben nicht entspannt fühlt, sondern weiterhin der Leistungsmodus nachklingt. Ein weiterer Blickwinkel wäre zu schauen, welche längerfristigen Auswirkungen das in dieser Studie festgestellte emotionale Wohlbefinden hat. Ich glaube ja, dass es wenig aussagekräftig ist, in der Meditationsforschung immer nur Momentaufnahmen zu machen und zu glauben, dadurch erkläre sich die tiefere Wirkung von Achtsamkeit. Menschen leben nicht als Aneinanderreihung von isolierten Momenten, sondern in deren Zusammenspiel.<br><a href="https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/neue-studie-zeigt-achtsamkeit-funktioniert-aber-anders-als-erwartet20201116/ new" target="_blank">Neue Studie zeigt: Achtsamkeit funktioniert – aber anders als erwartet, Grenzwissenschaft aktuell 16.11.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Nov 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Depressive von Pandemie-Situation besonders betroffen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Wochen sind bereits einige Studien erschienen, die zeigen, wie die Corona-Beschränkungen der Bevölkerung emotional zusetzen. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat nun untersucht, welche Unterschiede es hier zwischen Menschen gibt, die bereits an einer Depression leiden, und jenen, die vor der Pandemie psychisch gesund waren. Dazu wurden die Daten von 5.000 Befragten (Erhebung im Juli) mit jenen einer Stichprobe depressiver Menschen verglichen. Dieses &quot;Deutschland-Depressions-Barometer&quot; zeigt: Für Depressive hat die aktuelle Situation wesentlich existenziellere Auswirkungen, doch fühlt sich auch die die übrige Bevölkerung schon sehr mitgenommen. Den Lockdown im Frühjahr erlebten 59 Prozent der Bevölkerung als bedrückend (Depressive: 74 Prozent). Eine fehlendes Tagesstruktur setzt 39 Prozent der Menschen zu (Depressive: 75 Prozent). Grübelei ist für 41 Prozent der Gesamtbevölkerung ein Problem (Depressive: 89 Prozent).<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/wie-der-lockdown-psychisch-kranke-belastet-17045411.html new" target="_blank">Wie der Lockdown psychisch Kranke belastet, FAZ 10.11.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=depressive-von-pandemie-situation-besonders-betroffen</link>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeits-App hilft Berufstätigen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Von manchen wird das Meditieren unterstützt von Apps gelobt, weil es vielen Menschen erleichtert, eine Achtsamkeits-Praxis in ihren Alltag zu integrieren, andere sehen den Technik-Einsatz eher kritisch. Eine kleine Studie zur Wirkung der Meditations-App 7Mind (an deren Entwicklung ich selbst in der Anfangsphase mitgearbeitet habe) zeigt nun: Berufstätige profitieren von der Instant-Meditation für zwischendurch. 7Mind bietet Achtsamkeitskurse zu verschiedenen Themen, bei denen die Übenden jeweils 7 Meditationen à 7 Minuten pro Thema bekommen, die sie beispielsweise über eine Woche hinweg üben können. Im Test nutzten knapp 150 Berufstätige die App über zwei Wochen. Die Wirkung der Meditationen wurde mit den Daten einer Erhebung zur Befindlichkeit der Studienteilnehmer vor Beginn der Untersuchung und danach untersucht sowie mit den Daten einer Wartegruppe, die die App erst im Anschluss nutzten. Dabei zeigten sich bei den Meditierenden im Vergleich zur Wartegruppe mittlere Effektstärken im Hinblick auf Achtsamkeit und emotionale Erschöpfung und kleine Effektstärken bei Arbeitsengagement, Arbeitszufriedenheit, emotionaler Intelligenz, Selbstwirksamkeit sowie Innovation und Kreativität. Die Untersuchung zeigt: Selbst recht gering dosierte Bemühungen, die eigene Achtsamkeit zu trainieren, können schon zeitnah positive Wirkungen zeitigen. Die Studienautor*innen weisen allerdings auch darauf hin, dass diese Effekte auch in Langzeitstudien näher beleuchtet werden sollten.<br><a href="https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/html/10.1055/s-0043-114004 new" target="_blank">Burnout-Prävention und mobile Achtsamkeit: Evaluation eines appbasierten Gesundheitstrainings bei Berufstätigen</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ehrfurcht und Staunen bringen positive Gefühle mit sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Spazierengehen ist gut fürs Gemüt, insbesondere wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet. Eine amerikanische Studie untersuchte 60 Personen zwischen 60 und 90 Jahren, die über acht Wochen lang jede Woche mindestens einmal für 15 Minuten einen Spaziergang machen sollten. Die Hälfte der Gruppe bekam dabei zusätzlich die Aufgabe, gezielt Orte aufzusuchen oder sich in Situationen zu begeben, die in ihnen Ehrfurcht oder Staunen hervorriefen - also beispielsweise weitläufige Umgebungen, in denen man sich als Mensch eher klein fühlt. In der Betrachtung der Gefühlslage der Studienteilnehmenden zeigte sich: Ihre Gefühle von Angst oder Depression wurden durch die Spaziergänge nicht verändert. Doch die Gruppe, die sich bewusst in Situationen des Staunens und der Ehrfurcht begeben hatte, berichtete deutlich häufiger über einen Anstieg ihrer positiven Gefühle. Kontext der Studie war vor allem zu zeigen, ob und inwieweit Senior*innen, in deren Alter sich die Erfahrung positiver Gefühle reduziert und gleichzeitig Angst oder Depression stärker ausgeprägt sind, vom Spazierengehen profitieren können. Ich fände es spannend, den hier beobachteten Effekt auch einmal bei jüngeren Menschen zu testen. Gerade in der gegenwärtigen Pandemie-Situation nimmt ja die emotionale Herausforderung auch in diesen Altersgruppen deutlich zu. Und ein mögliches Linderungsmittel könnte hier sehr naheliegend und einfach zugänglich sein.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/wie-spaziergaenge-besonders-gluecklich-machen/1790150 new" target="_blank">Wie Spaziergänge besonders glücklich machen, spektrum.de 5.11.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ehrfurcht-und-staunen-bringen-positive-gefühle-mit-sich</link>
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<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Emotionale Belastung durch Corona erhöht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nun hat auch die Bundesregierung damit begonnen, die psychischen Folgen der Pandemie stärker in den Blick zu nehmen. Eine in ihrem Auftrag durchgeführte Repräsentativ-Umfrage, die im September und Oktober vor den derzeit geltenden Beschränkungen erhoben wurde, zeigt: Beinahe 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung fühlen sich inzwischen emotional belastet aus Sorge um die Gesundheit ihrer Angehörigen. 55 Prozent empfinden Leidensdruck aufgrund der Unsicherheit, wie sich das Leben in den kommenden Monaten entwickeln wird. Für 15 Prozent gehören auch finanzielle Schwierigkeiten zu den Bürden der Corona-Situation. Und jeder Zehnte beklagt die fehlende Trennung zwischen Arbeit und Privatleben, die durch Home-Office-Situationen entsteht. Auch in den Statistiken der Krankenkasse findet diese Entwicklung steigender psychischer Belastungen inzwischen ihren Niederschlag. Der Anteil der psychischen Erkrankungen an allen Krankheitstagen insgesamt stieg in den ersten neun Monaten diesen Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozentpunkte auf 16,4 Prozent. Wobei diese Zahl natürlich nur die ärztlich diagnostizierten Erkrankungen widerspiegelt, nicht aber das subjektive Empfinden vieler Menschen, die sich einfach weiter durchwursteln.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article219530668/Corona-Folgen-Psychische-Probleme-nehmen-deutlich-zu.html new" target="_blank">Corona-Krise führt immer häufiger zu psychischen Problemen, welt.de 8.11.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Torpediert ein hoher Selbstwert unser Einfühlungsvermögen?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Irgendwie erscheint es uns auf den Blick logisch, dass man sich gerne mit Menschen umgibt, die das eigene Selbstwertgefühl steigern. Studien zeigen jedoch, dass gerade Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl gerade nicht so ticken. Sie springen eher auf Mitmenschen an, die ihr ohnehin schon negatives Selbstgefühl bestätigen. In der Psychologie ist dieses Phänomen seit 40 Jahren als Selbstbestätigungstheorie bekannt. Und kürzlich belegte eine amerikanische Studie den Effekt erneut, allerdings im Hinblick auf Einfühlungsvermögen. Die Probanden wurden mit Fallgeschichten konfrontiert, in denen Menschen mit hohem und niedrigem Selbstwert sich für einen Chef oder Mitbewohner entscheiden sollten, der diese entweder positiv oder negativ beurteilt. Dabei zeigte sich: Menschen, die selbst ein hohes Selbstwertgefühl hatten, konnten sich kaum vorstellen, dass jemand sich freiwillig einen negativen Bewertungskontext aussucht. Diejenigen unter den Probanden, die ein eher negatives Selbstwertgefühl hatten, zeigten hier indes mehr Einfühlungsvermögen und konnten sich eine solche Wahl eher vorstellen. Diese Tendenz zeigte sich in der Studie selbst dann, wenn die Probanden zuvor Informationen über den Selbstbestätigungseffekt erhalten hatten. In meinen Augen zeigt diese Studie nicht nur, wie stark unsere Selbstbilder wirken, sondern auch, dass Menschen, die sich stärker mit negativen Lebenserfahrungen identifizieren, vielleicht auch einfach verletzlicher sind - und damit offener für die Verletzlichkeiten anderer.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/selbstwertgefuehl-setzt-der-empathie-grenzen/1789892 new" target="_blank">Selbstwertgefühl setzt der Empathie Grenzen, spektrum.de 5.11.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie wir uns Räume des Vertrauens schaffen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Menschen vertrauen zu können, erscheint unerlässlich im Leben. Und psychologische Studien zeigen, dass Menschen, deren Vertrauen enttäuscht wurde, sich dann einfach umorientieren, wem sie künftig vertrauen. In vier verschiedenen Studien wurden Szenarien betrachtet, in denen das Vertrauen von Menschen entweder durch ihre eher privaten Kontakte oder durch Institutionen wie den Arbeitgeber oder die Politik enttäuscht wurde. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass das Vertrauen dieser Menschen nicht grundsätzlich erschüttert wurde, sondern sie die Bezugsgruppe, der sie künftig vertrauten, veränderten. Wurde jemand beispielsweise im Privaten von Nahestehenden enttäuscht, vertraute er künftig stärker Menschen aus dem beruflichen Umfeld oder ähnlichen, eher öffentlichen Kontext. Umgekehrt suchten Menschen, die beispielsweise politisch das Vertrauen verloren, von da an Vertrauenspersonen eher im Familiären und privaten Umfeld. Dieser Effekt war zwar nicht groß, aber signifikant. Die Wissenschaftler erklären den Vertrauensumschwung damit, dass wir zutiefst auf Menschen angewiesen sind, denen wir vertrauen können. Und werden wir enttäuscht, suchen wir diesen tieferen Halt dann intuitiv bei anderen Menschen.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/40813-wir-muessen-vertrauen.html new" target="_blank">Wir müssen vertrauen, Psychologie heute 9.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-wir-uns-räume-des-vertrauens-schaffen</link>
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<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Brauchen Kinder Meditation?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Trend hat längst auch die jüngere Generation erreicht. In Zeiten, in denen selbst das gewöhnliche Schulpensum bei immer mehr jungen Menschen zu Druck, Stress und Versagensängsten führt, erscheint dies wie ein logischer nächster Schritt. Viele Schulen beschäftigen sich bereits damit, wie sie ihre Schüler*innen durch Meditation unterstützen können, Resilienz zu kultivieren und den bestehenden Anforderungen besser zu begegnen. Der Start-up Aumio tritt nun, um mit einer App verschiedene Achtsamkeits-Programme für die Altersgruppe der 6- bis 12-Jährigen zugänglich zu machen. Die App verbindet bewährte Achtsamkeitsmethoden mit Übungen aus der kognitiven Verhaltensforschung sowie kindgerechten Geschichten. Eltern können in der App nach Themen wie Wutausbrüche, Schüchternheit oder Schlafprobleme suchen und ihren Kids dann die entsprechenden Programme zum Üben geben. Auf den ersten Blick scheint das natürlich sehr hilfreich. Aber irgendwie erscheint es mir auch bedenklich, dass anscheinend heute selbst Kinder schon von dieser Welt in nicht zu unterschätzendem Maße überfordert zu werden scheinen. Wäre es nicht mindestens genau so wichtig, viel mehr zu betrachten, warum und wodurch Kinder heute schon so gestresst sind, dass sie eine Achtsamkeits-App brauchen? Unsere moderne Kultur pocht ja oft auf Effizienz und Effektivität. Beides wäre sicher leichter erreicht, wenn wir Lebensumstände schaffen, die nicht schon beim Nachwuchs in jungen Jahren Verschleißerscheinungen hervorrufen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/gruenderszene/article219445068/Aumio-Mit-dieser-App-sollen-Kinder-zur-Gelassenheit-finden.html new" target="_blank">Mit dieser App sollen Kinder zur Gelassenheit finden, welt.de 6.11.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsere Kultur systematischer Überlastung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Psychologen warnen, dass wir die psychischen Folgen der Corona-Pandemie noch viel zu wenig in den Blick nehmen. Dabei ist unsere Alltagskultur auch ohne diese Krise bereits von vielfältigen Erfahrungen des Selbstverschleißes geprägt. Die Wirtschaftswoche hat sich einmal die Mühe gemacht, die diesbezüglichen Erkenntnisse wissenschaftlicher Studien aus den vergangenen Jahren zusammenzustellen. Der Überblick zeigt: Gerade unsere Arbeitswelt scheint heute davon zu leben, dass Menschen regelmäßig die Grenzen ihrer Belastbarkeit systematisch ignorieren (müssen), um bei dem, was von ihnen gefordert wird, mithalten zu müssen. Schon 2013 litten laut Destatis 17,5 Prozent der Menschen unter Zeitdruck und Arbeitsüberlastung. Manche Bevölkerungsgruppen waren besonders betroffen, beispielsweise Führungskräfte (29 Prozent) und die Altersgruppe der 45- bis 55-Jährigen (20,2 Prozent). Eine Eurostat-Übersicht zeigt, dass in der EU etwa sechs Prozent der Bevölkerung unter Depressionen leiden, in Deutschland liegt der Wert mit 9,2 Prozent sogar etwas höher. Es sind Zahlen, die zum Nachdenken anregen. In den letzten Jahren überbieten sich die Krankenkassen immer wieder aufs Neue mit steigenden Zahlen zur psychosozialen Belastung der Bevölkerung. Doch immer noch wird dieses Phänomen meist individualisiert und versucht, durch persönliche Behandlung in den Griff zu bekommen. Eine <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?entry" target="_blank">Studie aus Schweden</a> zeigte kürzlich, dass das womöglich zu kurz greift, denn individuelle Therapieerfolge werden oft genug durch die kulturellen Umstände, in die Behandelte zurückkehren, wieder negiert. Zeit, endlich mehr auf die kulturelle Dimension zu schauen!<br><a href="https://www.wiwo.de/technologie/blick-hinter-die-zahlen/blick-hinter-die-zahlen-39-gesundheit-wenn-arbeit-krank-macht/26269738.html new" target="_blank">Wenn Arbeit krank macht, WiWo 3.11.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unsere-kultur-systematischer-überlastung</link>
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<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Krise als Chance zum Aufbruch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für den DIW-Ökonom Marcel Fratscherzer ist schon lange klar, dass der Neoliberalismus und der freie Markt die Unwuchten unserer Gesellschaft nicht regeln werden. In der aktuellen Krise sieht er auch die Chance für einen nachhaltigen Wandel: &quot;Die Krise ist eine Chance. Es ist übrigens für die Vergangenheit wissenschaftlich belegt, dass Krisen häufig zu einem neuen Bewusstsein führen: Dass sie den Menschen bewusst machen, was ihnen wichtig ist, und dadurch Veränderung ermöglichen.&quot; In seinem neuen Buch fragt er deshalb: &quot;Wie kann und muss sich unsere Gesellschaft verändern, um die Herausforderungen der Coronapandemie bewältigen?&quot; In der Diskusison um systemrelevante Berufe werde beispielsweise deutlich, wie verquer bisher unser Verständnis von Leistung ist. &quot;Es ist jetzt vielen bewusst geworden, dass wir in Zukunft anders über Leistung sprechen müssen. Seit Jahren heißt es, wir müssen die Leistungsträger entlasten, gemeint waren Menschen mit hohen Einkommen. Die Coronakrise macht uns bewusst, wie verquer diese Diskussion ist. Heute zeigen Umfragen, dass die meisten Menschen mittlerweile sagen, echte Leistungsträger sind Menschen, die in Krisenzeiten, wenn es darauf ankommt, für andere da sind&quot;, erklärt er. Für ihn liegt ein mögliches Learning aus der Krise darin, die Beziehung zwischen Staat und Wirtschaft neu zu definieren: &quot;Nach dreißig Jahren verschiedener Krisen, inklusive der globalen Finanzkrise 2008, die ja letztlich auch durch dieses neoliberale Dogma verursacht wurde, dass Märkte sich selber regulieren können, brauchen wir eine neue, kluge Balance zwischen Staat und Markt.&quot;<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/pep/niemand-sagt-nun-der-staat-ist-das-problem new" target="_blank">„Niemand sagt nun: Der Staat ist das Problem“, Der Freitag 44/2020</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=krise-als-chance-zum-aufbruch</link>
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<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehetzte Chefs, frustrierte Mitarbeiter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer unter Strom und ständig auf dem Sprung - nicht wenige Führungskräfte folgen diesem Selbstbild. Und sie wirken auch so auf andere, was für die Situation im Unternehmen eher kontraproduktiv ist. Eine Studie, für die 60 Führungskräfte und 277 ihrer direkten Mitarbeiter befragt wurden, legt nahe, welche Nachteile mit der hektischen Grundhaltung der Führenden verbunden sind. Sie neigen nämlich in der Erfahrung ihrer Untergebenen dazu, sie zu scheuchen, selten zu Wort kommen zu lassen und ihre Ideen abzulehnen. Insbesondere, wenn Vorgesetzte sich bewundert und respektiert fühlen, legen sie solche Verhaltensweisen laut Studie an den Tag. Ihr Wunsch nach schnellen Ergebnissen ohne viele Diskussionen vergiftet jedoch das Arbeitsklima und erzeugt bei den Mitarbeitern oft unnötigen Druck und Frustration. Die Studie empfiehlt, Vorgesetzte durch gezielte Trainings dafür zu sensibilisieren, welchen Schaden sie mit einem solchen Führungsstil anrichten und wie sie einen besseren entwickeln können.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/studie-der-uni-giessen-gehetzte-chefs-schaden-der-firma-17033148.html new" target="_blank">Gehetzte Chefs schaden der Firma, FAZ 4.11.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gehetzte-chefs,-frustrierte-mitarbeiter</link>
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<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stehen wir am Rande eines Corona-Burn-out?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Einige psychologische Studien zeigen bereits, wie sehr die gegenwärtige Lage den Menschen seelisch zusetzt. Der Psychiater Joachim Galuska warnt bereits vor einem &quot;Corona-Burn-out&quot;, der sich hier abzeichne. Die von ihm gegründeten Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen haben bereits jetzt mehr als 50 Prozent mehr Anfragen für Krankenhausbehandlungen. &quot;Ich bin davon überzeugt, dass wir auf einen Corona-Burnout zusteuern. Je länger Corona bleibt, umso mehr ist die Gefahr von Burnout-Erkrankungen in der Gesellschaft gegeben. Normalerweise dauert ein solcher Prozess ungefähr ein halbes Jahr&quot;, so Galuska. Als bedrohlich sieht er, dass viele Menschen der dauerhaften Anspannung, der sie ausgesetzt sind, nicht mehr lange werden standhalten können. Hinzu komme, dass manche Menschen ohnehin schon mit der immer größer werdenden Komplexität des Lebens überfordert sind. Galuska sieht aber auch die Chancen, die in der Krise liegen, sofern Menschen die Hilfe bekommen, die sie benötigen. &quot;Die Erfahrung zeigt: Menschen, die einen Burnout-Prozess hinter sich haben, sind hinterher meistens reifer und führen ein besseres Leben als vorher. Sie haben ihr Leben durch die Therapie und durch Selbstreflexion verändert, weil sie erkannt haben, was sie falsch gemacht haben. Häufig haben die Erkrankten gegen ihre Werte verstoßen. Sie haben oft zu lange in einer Situation gelebt, mit der sie nicht im Einklang waren&quot;, sagt er. Vielleicht trägt ja auch die sich mehrende Zeit für Reflexion und das immer kleiner werdende Angebot an Ablenkungen dazu bei, dass Menschen sich vermehrt mit ihrer persönlichen, inneren Situation auseinandersetzen. Und in der Pandemie wird dann nur offensichtlich, was eigentlich schon länger schief läuft. Insofern könnte die Krise auch im positiven Sinne zum Wegbereiter für Veränderungen werden, wenngleich diese sich erst einmal schmerzlich ankündigen.<br><a href="https://www.infranken.de/lk/bad-kissingen/nur_saalezeitung/steuern-auf-ein-corona-burnout-zu-psychiater-aus-bad-kissingen-zur-corona-pandemie-art-5103039 new" target="_blank">&quot;Steuern auf einen Corona-Burnout zu&quot;: Psychiater aus Franken sieht Pandemie als extreme Belastung, inFranken.de 30.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stehen-wir-am-rande-eines-corona-burn-out</link>
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<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Freizeitbeschäftigungen sind gut fürs Gemüt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer in seiner Freizeit etwas macht, das ihm Freude bereitet, ist wesentlicher besserer Stimmung als Menschen, die keinem Hobby nachgehen. Eine britische Studie zeigt nun, dass angenehme Freizeitbeschäftigungen auch Menschen mit Depressionen in besserer Verfassung sein lassen. Diese Erkenntnis fußt in der Analyse der Daten einer Langzeituntersuchung, in der 8.800 ältere Erwachsene über zwölf Jahre lang mehrmals befragt worden waren. Den Wissenschaftlern lagen Angaben zur Gemütsverfassung vor und zu depressiven Symptomen sowie darüber, ob die Befragten einem Hobby nachgingen (wobei hier in der Studie nur Personen betrachtet wurden, die Beschäftigungen zum Zeitvertreib nachgingen ohne Sport - da Sport erwiesenermaßen auch das psychische Befinden positiv beeinflusst). Unter jenen, die einem Hobby nachgingen, war das Risiko, im Verlauf der Studie an einer Depression zu erkranken, um 32 Prozent geringer als bei Menschen, die keiner solchen Beschäftigung nachgingen. Bei jenen, die schon an einer Depression erkrankt waren, zeigte die Freizeitbeschäftigung positive Folgen. Die Erkrankten entwickelten weniger gravierende Symptome und ihre Chance auf Genesung war drei Mal so hoch wie bei den Erkrankten ohne Hobby. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/hilft-ein-hobby-gegen-depression/1765480 new" target="_blank">Hilft ein Hobby gegen Depression?, spektrum.de 23.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=freizeitbeschäftigungen-sind-gut-fürs-gemüt</link>
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<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Keine Lust auf Chef-Sessel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie scheint vielen Menschen die Lust auf eine berufliche Karriere zu nehmen. Eine Repräsentativbefragung im Auftrag der &quot;Initiative Chefsache&quot; zeigt, wie die Ambitionen des beruflichen Aufstiegs in den letzten Monaten gebröckelt sind. Befragt wurden jeweils mehr als 1.000 Arbeitnehmer zu drei Zeitpunkten - im Januar vor Beginn der Pandemie, im April nach dem ersten Lockdown sowie im September. Im Januar gaben noch 46 Prozent der Befragten an, eine Führungsposition anzustreben. Gegenwärtig sind es gerade einmal noch 14 Prozent. Mit der Pandemie haben sich auch die Arbeitsgewohnheiten und damit die -wünsche verändert. 81 Prozent der Befragten gaben im September an, auch künftig die Möglichkeit nutzen zu wollen, von zuhause aus zu arbeiten. Die Hälfte plädiert für ein Recht auf Home Office. Und 45 Prozent gaben an, künftig mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit daheim verbringen zu wollen.<br><a href="https://www.manager-magazin.de/karriere/chef-sein-och-noe-wie-corona-den-ehrgeiz-ausbremst-a-7223dbf1-4638-47de-9f3c-003ba10e433e new" target="_blank">Chef sein? Och nö..., Manager Magazin 19.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=keine-lust-auf-chef-sessel</link>
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<pubDate>Mon, 09 Nov 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Corona macht uns sparsam]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Als ich letzte Woche bei meiner Friseurin war, wurde mir deutlich, wie stark die Corona-Krise auf unsere alltäglichen Gewohnheiten durchschlägt. Sie klagte über einen Umsatzeinbruch von rund 30 Prozent - weil die Leute weniger ausgehen, weniger Feste feiern und es irgendwie kaum noch Anlässe gibt, die dazu animieren, sich aufzuhübschen. Ich trage weiterhin treu zu ihrem Umsatz bei, weil ich es einfach nicht leiden kann, wenn meine praktische Kurzhaarfrisur beginnt, ein Eigenleben zu führen ... Aber grundsätzlich scheint es ein Trend zu sein, die eigenen Konsumaktivitäten zurückzufahren. Einer Untersuchung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken zufolge ist die Sparquote gegenwärtig mit 15 Prozent so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. 56 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sparsamer leben. Man kann natürlich denken, dass in der Krise und in Anbetracht einer ungewissen Zukunft viele Menschen reflexhaft dazu neigen, ihr Geld zusammenzuhalten. Vielleicht zeigt der Wegfall vieler Konsumaktivitäten uns aber auch, dass wir vieles, das wir gewohnt sind, schlicht nicht brauchen. <br><a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen/repraesentative-umfrage-so-viel-geld-haben-die-deutschen-im-letzten-jahr-durchschnittlich-angespart/ new" target="_blank">Repräsentative Umfrage: So viel Geld haben die Deutschen im letzten Jahr durchschnittlich angespart, Business Insider Deutschland 28.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=corona-macht-uns-sparsam</link>
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<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Welt sich uns entzieht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den Monaten der Pandemie hat sich unsere Weltwahrnehmung zum Teil dramatisch verändert. Das Leben, wie wir es kennen, scheint sich uns immer mehr zu entziehen, oder, wie Theresa Schouwink im Philosophie-Magazin schreibt: &quot;Anstelle einer berührbaren und antwortenden Wirklichkeit ist etwas getreten, das wie ihr virtuelles Abbild anmutet und lediglich beobachtet werden kann. Die schweigenden, möglichst voneinander entfernt sitzenden Passagiere in den öffentlichen Verkehrsmitteln, deren Gesichter bis auf die Augen verdeckt sind, wirken geradezu wie Allegorien der Melancholie.&quot; Sie beschreibt, wie die Gegenwart sich in eine Art Leere auszudehnen scheint, weil das, was wir bisher als Zukunft kannten, uns kaum noch zugänglich zu sein scheint: &quot;Die Gegenwart mit ihren Beschränkungen des öffentlichen Lebens dehnt sich ins Ungewisse aus. Genau diese Zeitstruktur – eine gedehnte Gegenwart ohne gestaltbare Zukunft – ist Kennzeichen eines depressiven Zustands.&quot; Und doch scheint dieses Gefühl der Lückenhaftigkeit, des Löchrigen auch eine positive Seite zu haben. Denn irgendwie macht es uns auch frei von all dem, was uns bisher bestimmt hat. Wir können uns in die Depression fallen lassen, wir können aber auch die Unzugänglichkeit des bisher Gewohnten und des künftig Erhofften als einen im positiven Sinne leeren Raum erfahren, in dem bisher Ungeahntes möglich werden könnte. Das geschieht natürlich nicht auf Knopfdruck. Und wir müssen uns einlassen auf etwas Unerwartetes. Denn eines ist zur Zeit sicher - unser gewohntes Leben wird noch eine ganze Weile außer Reichweite bleiben. Aber wir können gespannt darauf sein, was sich stattdessen einstellt.<br><a href="https://www.philomag.de/artikel/das-entgleiten-der-welt new" target="_blank">Das Entgleiten der Welt, Philosophie-Magazin 26.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-die-welt-sich-uns-entzieht</link>
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<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn überraschende Lösungen im Schlaf kommen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schlaf ist wichtig, damit sich Körper und Geist regenerieren können. Doch die Wissenschaft zeigt auch, dass sich in unserem Gehirn im Schlaf zugleich überraschende Einsichten einstellen können. Das liegt daran, dass unser übliches Denken, während wir ruhen, aus seiner Routine gerissen wird. Im Non-REM-Schlaf, den ruhigeren Schlafphasen also, kann unser Gehirn Informationen in sinnvolle Kategorien einordnen. Im REM-Schlaf hingegen, der Traumphase, entstehen Perspektiven, die über diese Begrenzungen hinausreichen, so dass zwischen Informationen unerwartete Verbindungen entstehen können. Das liegt daran, dass in dieser Schlafphase Inhalte, die unser Gehirn gespeichert hat, oft spontan aufgerufen werden, also aus unseren üblichen Denkschubladen herausgeholt werden - und während wir träumen auf ungeahnte Weise zusammenfinden. Ich habe den Eindruck, dass solche Phänomene sich sogar schon zeigen können, wenn man gar nicht richtig schläft. Wenn ich mein Mittagsschläfchen mache, wobei ich allenfalls ein bisschen Döse, kommen mir immer wieder Assoziationen, die meinem Denken zuvor nicht zugänglich waren. Es lohnt sich also, gut zu schlafen.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/probleme-loesen-im-schlaf/# new" target="_blank">Kann Schlaf Probleme lösen?, wissenschaft.de 21.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-überraschende-lösungen-im-schlaf-kommen</link>
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<pubDate>Wed, 04 Nov 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die lieben Banker und das Vertrauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die großen Finanzskandale der letzten Jahre haben nicht nur immer wieder Schlaglichter auf das Finanzwesen als Branche geworfen, sondern auch auf die Menschen, die hier tätig sind. Forscher der Universität Mainz sind der Frage nachgegangen, ob der Bankensektor vielleicht Menschen eines bestimmten Schlages besonders anzieht. Dazu befragten sie 2013 an der Universität Frankfurt 265 Wirtschaftsstudierende nach ihren Berufswünschen, sozialen Präferenzen und Persönlichkeitsmerkmalen. Außerdem testeten sie in einem Experiment die Vertrauenswürdigkeit der Studierenden. In den Jahren 2019 und 2020 führten die Wissenschaftler mit ihren Probanden, die nun größtenteils im Berufsleben standen durch, um zu erfahren, wo sie gelandet waren. Dabei zeigte sich: Jene, die einen Beruf in der Finanzbranche gewählt hatten, waren zugleich diejenigen, welche bei dem früheren Experiment eher weniger Vertrauenswürdigkeit bewiesen hatten. Aus dieser überschaubaren Untersuchung lassen sich zwar keine Rückschlüsse darauf ziehen, dass Banker generell nicht vertrauenswürdig sind. Die Wissenschaftler sehen aber für das Bankwesen durchaus die Frage, ob es sich nicht lohnen könnte, mehr zu reflektieren, warum diese Menschen besonders vom Sektor angezogen werden - und wie man hier vielleicht andere Voraussetzungen schaffen könnte.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/studie-der-uni-mainz-haben-banker-also-zu-recht-einen-schlechten-ruf-17011320.html new" target="_blank">Haben Banker zu Recht einen schlechten Ruf?, FAZ 21.10.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Corona zeigt uns, wer wir sind]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere Reaktionen (oder auch Nicht-Reaktionen) auf die Zumutungen der Pandemie sind in ihrer ganz eigenen Weise auch ein Spiegel, wo das Menschsein in der modernen Welt gerade steht. Sie zeigen uns, was uns wichtig ist, was wir verteidigen, und auch, was uns gleichgültig ist. Der Psychoanalytiker Hans Jürgen Wirth erklärt gegenüber dem Spiegel die psychischen Kontext, in dem sich unser Ringen mit den gegenwärtigen Herausforderungen abspielt. Das Tragen der Masken beispielsweise wird in seiner Wahrnehmung vom autonomen Ich als Zumutung erfahren, weil es den individuellen Selbstausdruck einschränke und uns alle optisch gleich mache. Das, was gegenwärtig gerne als Pandemiemüdigkeit beschrieben werde, sei auch ein Zeichen für ein Zurückweichen vor der Komplexität und den Widersprüchlichkeiten der Krise. In mir hat der Spiegel-Beitrag noch einmal viel mehr die Wahrnehmung dafür sensibilisiert, wie hilflos wir werden, wenn unsere üblichen Identifikationsräume sich auflösen. Unsere Reaktionen analytisch zu deuten, ist eine Sache. Eine andere wäre es, mehr danach zu fragen, warum uns anscheinend kaum konstruktive neue Verhaltensmuster einfallen, warum wir anscheinend recht wenig innere Stärke entwickeln. Als die Pandemie begann, habe ich, wie manch anderer wohl auch, mal wieder Camus&#039; Pest zur Hand genommen. Sein Psychogramm erscheint nun aktueller denn je. Camus beschreibt, wie lang die Phase von Verleugnung, innerem Widerstand und auch Rückzug anhalten kann, bevor wir bereit sind, den Tatsachen ins Gesicht zu sehen. Und anscheinend sind wir nun, wo die &quot;zweite Welle&quot; begonnen hat, immer noch nicht ganz in der Realität angekommen. Einer Realität, die uns vor Augen hält, dass die Zeit der Beschränkung wohl noch sehr lange anhalten wird. Aber erst dieses Anerkennen ist es, das uns wirklich ankommen lässt bei dem, was ist. Und nur wenn uns dies gelingt, können wir vielleicht auch neue Handlungsmuster entwickeln, jenseits von Trotz oder übersteigerten Ängsten. <br><a href="https://www.spiegel.de/psychologie/corona-krise-warum-wir-so-undiszipliniert-sind-a-e15bd1c0-64a7-4faa-95af-06c204a44bb0 new" target="_blank">Warum wir so undiszipliniert sind, spiegel.de 20.10.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ende gut, heißt nicht immer alles gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir neigen dazu, Erfahrungen, die wir einmal gemacht haben, zur Entscheidungsgrundlage für neue Handlungen zu machen. Doch manchmal trügt uns unsere Erinnerung. Eine Studie aus Cambridge zeigt nun, dass viele Menschen dazu neigen, wenn eine Situation gut geendet hat, ihren eigentlichen Verlauf auszublenden und damit wesentliche Entwicklungen zu ignorieren. Im Experiment wurden Probanden zwei Töpfe mit Münzen gezeigt, wobei sie jeweils mehrere Ausschnitte aus dem Topfinhalt zu sehen bekamen - mal standen die großen, wertvolleren Münzen im Vordergrund, mal eher kleinere mit geringerem Wert. Am Ende der Sequenzen sollten sich die Teilnehmenden entscheiden, in welchem Topf mehr Geld ist. Dabei zeigte sich: Bekamen die Probanden gegen Ende einer Sequenz mehr große Münzen zu sehen, entschieden sie sich öfter für diesen Topf, obwohl in ihm weniger Geld war. Sie gewichteten also das Ende ihrer Wahrnehmungserfahrung stärker als den Gesamteindruck. Die Wissenschaftler untersuchten während der Entscheidungsfindung im Hirnscanner, wie die Probanden die Informationen verarbeiteten. Dabei wurde deutlich, dass die Gesamtsituation vor allem in der Amygdala verarbeitet wird, die für emotionale Bewertungen zuständig ist. Das Ende einer Situation hingegen wird von der vorderen Insula verarbeitet, die für Sinneswahrnehmungen relevant ist. Probanden, bei denen die Prozesse in der Amygdala stärker ausgeprägt waren, entschieden sich häufiger für den wertvolleren Topf, weil sie die Gesamtsituation in der Wahrnehmung behielten. Die Erkenntnisse über die beteiligten Hirnregionen widersprechen anderen Studien, die davon ausgehen, dass Prozesse der Amygdala rationalen Entscheidungen eher im Wege stehen, weil es sich um einen primitiveren Teil des Gehirns handelt. Vielleicht ist es aber auch so, dass unsere Emotionen durchaus zuverlässig sind bei der Urteilsbildung - wenn wir eben alle Emotionen berücksichtigen, also nicht nur die, die wir haben, wenn etwas zu einem guten Ende kommt. Auf jeden Fall laden die Erkenntnisse dieser Studie dazu ein, im Alltag wacher zu sein und Situationen im Detail zu betrachten und nicht nur die Ausschnitte, die unsere positiven Erwartungen erfüllen.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/warum-ein-happy-end-taeuschen-kann/# new" target="_blank">Warum ein Happy End täuschen kann, wissenschaft.de 20.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ende-gut,-heißt-nicht-immer-alles-gut</link>
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<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr rauchen und trinken aus Langeweile]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat die Gewohnheiten vieler Menschen verändert. Und gerade weniger hilfreiche Verhaltensweisen auch verstärkt. Eine eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse etwa zeigt: Seit der Virus unser Leben im Griff hat, ist der Alkohol- und Drogenkonsum in der Bevölkerung gestiegen. Von den Menschen, die bereits zuvor mehrmals in der Woche Alkohol tranken, äußerte ein Viertel, seit Beginn der Pandemie mehr zu trinken. Bei den Rauchenden hat jede neunte Person ihren Zigaretten-Konsum erhöht. Die Untersuchung der Krankenkasse geht davon aus, dass für viele Menschen Rauschmittel einen Bewältigungsmechanismus darstellen. Doch gerade bei längerem erhöhten Konsum bestehe auch die Gefahr, langfristig abträgliche Gewohnheiten zu entwickeln. In den letzten zehn Jahren etwa sei die Zahl derer, die wegen einer Abhängigkeit oder Entzugserscheinungen ärztlich behandelt werden mussten, bei exzessivem Rauschtrinken um 37 Prozent gestiegen.<br><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/corona-krise-konsum-von-alkohol-und-tabak-steigt-deutlich-a-939f05ce-a37d-44fa-af18-edf2d782fbe6 new" target="_blank">Konsum von Alkohol und Tabak steigt in Coronakrise deutlich, spiegel.de 20.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-rauchen-und-trinken-aus-langeweile</link>
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<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office - verbarrikadieren in der kleinen Privatwelt?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Corona-bedingten Zeiten im Home Office haben bei manchen Arbeitenden Begehrlichkeiten geweckt. Für sie hat das Arbeiten von zu Hause einige Entlastung gebracht. Keine zeitraubenden Wege ins Büro mehr, keine ständigen Unterbrechungen, keine nervigen Kollegen. Arbeiten daheim ist einfach wunderbar bequem. Doch es gibt auch andere Perspektiven. FAS-Autor Rainer Hank beispielsweise hält in einer Kolumne gar nichts von &quot;Remote im Reihenhaus&quot;. Nicht, weil Chefs dann keine Kontrolle mehr haben, sondern weil er Eintönigkeit befürchtet. Für Hank ist das Sich-Verbarrikadieren in den eigenen vier Wänden ein Rückfall hinter historische Errungenschaften, denn das Arbeiten außer Haus hat ein Privatleben, wie wir es heute kennen, überhaupt erst möglich gemacht. Home Office wäre damit ein Rückfall in eine vormoderne Welt. Ich finde seine Einwände aus einem anderen Grund bedenkenswert. Zuhause mag es gemütlicher sein als im Office. Und ruhiger vielleicht auch. Doch macht das Arbeiten daheim auch die Welt als solche kleiner. Denn das &quot;richtige&quot; Leben ist immer auch eines mit anderen Menschen. Vielleicht sollten wir eher überlegen, statt in Büros zu sitzen, wechselnde Orte aufzusuchen. Und damit meine ich nicht hippe Coworking-Spaces oder Starbucks. Sondern Orte, an denen uns das Leben der anderen - für die wir ja nicht zuletzt arbeiten - wieder gegenwärtiger wird.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/fuer-immer-homeoffice-rueckschritt-in-eine-vormoderne-welt-17005063.html?printPagedArticle" target="_blank">Für immer Homeoffice?, FAZ 19.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=home-office---verbarrikadieren-in-der-kleinen-privatwelt</link>
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<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Corona zeigt die widersprüchliche Logik unserer Systeme]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Verwirrung oder gar Wut, die viele Menschen angesichts immer unübersichtlicher werdender Corona-Regeln verspüren, ist womöglich gar nicht nur der aktuellen Krise und dem mit ihr verbundenen Kontrollverlust über das eigene Leben geschuldet. In einem Interview mit dem Handelsblatt verdeutlicht der Soziologe Armin Nassehi, dass im Ringen um vermeintliche Lösungen vielmehr die unterschiedlichen Logiken der Subsysteme, die unsere Gesellschaft ausmachen, darunter Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, stärker zum Vorschein kommen - gerade weil sie sich widersprechen. &quot;Diese Subsysteme haben getan, was sie immer tun. Sie reagieren mit ihren je eigenen Mitteln. Wirtschaftliche Akteure achteten darauf, zahlungsfähig zu bleiben. Wissenschaft forschte und wies zugleich auf die Unsicherheiten der eigenen Arbeit hin. Medien bemühten sich um die Suche nach Berichtenswertem. Und die Politik war bemüht, Loyalitäten aufrechtzuerhalten. Das ist doch gerade die Versuchsanordnung, durch die moderne Gesellschaften stets als krisenhaft erscheinen. Die unterschiedlichen Logiken lassen sich nicht einfach synchronisieren – das wird nun erst recht sichtbar, etwa daran, dass wir es nicht einmal schaffen, mit so einem Virus fertigzuwerden&quot;, erklärt er. Nassehi spricht sich dafür aus, in Prozessen die unterschiedlichen Perspektiven ins Gespräch zu bringen, um zu gemeinsamen Handlungsmöglichkeiten zu kommen. Er sagt: &quot;All diese Perspektiven müssen in die politische Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Diese interdisziplinären Ansätze sind ein großer zivilisatorischer Fortschritt.&quot; Und er findet die Zeit gekommen, bewusster die bestehenden Risiken abzuschätzen und mit ihnen aktiv umzugehen: &quot;In der Soziologie unterscheiden wir zwischen Gefahren und Risiken. Eine amorphe Gefahr macht uns zu passiv Betroffenen, wir müssen das in ein Risiko verwandeln, also Handlungsoptionen diskutieren. Eine Gefahr wird zu einem Risiko, sobald wir Entscheidungen treffen und dann die Frage nach der Verantwortung und den erwartbaren Schäden stellen. Da geht es um klassische ethische Dilemmata, denn jede Maßnahme auf der einen Seite bedeutet Kosten auf einer anderen. Diese Balance muss ständig neu gefunden werden.&quot; <br><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/armin-nassehi-im-interview-unsere-debatten-ueber-kontaktbeschraenkungen-muessen-fuer-viele-laender-wie-hohn-klingen/26286864.html?share" target="_blank">„Unsere Debatten über Kontaktbeschränkungen müssen für viele Länder wie Hohn klingen“, HB 19.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=corona-zeigt-die-widersprüchliche-logik-unserer-systeme</link>
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<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Besser gelaunt und leistungsfähiger in den Tag]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Alltagstrend entwickelt. Nun wirbt sogar das Portal Business Insider für eine morgendliche Achtsamkeitsroutine. Das Versprechen: Man kann seinen Stress- und Angst-Level, hat bessere Laune und kann sich über dies noch besser konzentrieren und wird bei der Arbeit produktiver. Für Einsteiger empfiehlt Business Insider drei Meditationsformen. Bei der Achtsamkeits-Meditation wird geraten, sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren und so lange zu üben, bis der Kopf frei wird. Die Dankbarkeits-Meditation wird empfohlen, um das eigene Wohlbefinden zu verbessern - man soll einfach an drei Dinge denken, für die man dankbar ist und sich in den folgenden Minuten dann innerlich für diese bedanken. Die Gehmeditation wiederum bringt mit besonders achtsam gesetzten Schritten Bewegung ins Spiel. Für Meditationserfahrene mag sich das vielleicht etwas schlicht anhören. Doch ein Anfang ist es allemal.<br><a href="https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/morgens-meditieren-tipps-fuer-anfaenger-und-wie-ihr-eine-routine-aufbaut/ new" target="_blank">Wie ihr euch zum Meditieren am Morgen überwindet und dabei bleibt — auch, wenn ihr kein Morgenmensch seid, Business Insider Deutschland 18.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=besser-gelaunt-und-leistungsfähiger-in-den-tag</link>
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<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Narzissmus geschickt aushebeln]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Narzissten lässt man am besten links liegen, denn gegen ihr Naturell ist kaum ein Kraut gewachsen. Doch im Job lassen sich solche Zeitgenossen nicht so leicht umschiffen. Doch mit ein bisschen Wachsamkeit kann man ihnen zumindest den Wind etwas aus den Segeln nehmen. In Capital rät die Psychologin Bärbel Wardetzki, die eigenen Reaktionsmuster bewusst zu durchleuchten, um Narzissten nicht in die Hände zu spielen. &quot;Das erste ist, sich im seelischen Erleben so unabhängig wie möglich zu machen, auch wenn eine materielle Abhängigkeit besteht. Wenn wir beispielsweise wissen, welche narzisstischen Bedürfnisse der Chef für uns erfüllen soll, können wir ihre Befriedigung woanders suchen und müssen uns nicht weiter seiner Macht ausliefern&quot;, sagt sie. Da offene und emotional tragfähige Beziehungen zu Narzissten eher selten sind, rät die Psychologin auch, von ihnen keine Wertschätzung zu erwarten, um sich ihnen nicht auszuliefern. Narzissten mögen ein Problem sein, aber mit dem rechten Maß an Selbstverantwortung nehme man ihnen die Macht: &quot;Je autonomer und selbstbestimmter wir auftreten und für uns einstehen, umso besser können wir unsere Arbeit und unser Leben nach unseren Vorstellungen und Wertmaßstäben ausrichten. Das aber bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und nachzudenken, statt sich manipulieren zu lassen.&quot;<br><a href="https://www.capital.de/karriere/wie-sie-sich-mit-narzisstischen-chefs-arrangieren new" target="_blank">Wie Sie sich mit narzisstischen Chefs arrangieren, capital.de 10.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=narzissmus-geschickt-aushebeln</link>
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<pubDate>Fri, 23 Oct 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gemischte psychologische Diagnose zur Pandemie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Sonderbefragung des Soziooekonomischen Panels hat untersucht, welchen Einfluss die Corona-Krise in den letzten Monaten auf das Wohlbefinden der Bevölkerung hatte und wie Menschen mit dem Alleinsein zurechtkommen. Betrachtet wurden dabei die Zeit vor und während dem Lockdown sowie danach. Vor der Pandemie zeigten sich Paare mit und ohne Kinder im Vergleich zu Alleinlebenden und -erziehenden im Schnitt zufriedener, fühlten sich weniger einsam und insgesamt wohler. Bei den Alleinlebenden stiegen während des Lockdowns Zufriedenheit und Wohlbefinden, doch sank dieses Wohlbefinden anschließend wieder. Für Paare mit Kindern hingegen war verständlicherweise der Lockdown eine besondere Stressphase, doch mit dem Wiederanlaufen der gesellschaftlichen Systeme sanken diese Belastungen wieder. Paare ohne Kinder und Alleinerziehende veränderte sich die Lebenszufriedenheit während des Lockdowns kaum. Was vielleicht auch zeigt, dass Alleinerziehende auch ohne besondere Krise schon am Anschlag leben. Das Thema Einsamkeit traf hingegen vor allem Alleinerziehende. Sie waren schon vor der Krise besonders betroffen. Viele Psychologen fordern bereits, die psychischen Auswirkungen der Krise ernster zu nehmen und mit entsprechenden Angeboten zu reagieren. Ein weiterer wesentlicher Punkt dürfte allerdings sein, insbesondere die Belastungen von Alleinerziehenden mehr zu würdigen, denn sie haben mit vielen kleinen Alltagskrisen zu kämpfen, selbst wenn im Großen und Ganzen alles in Ordnung ist.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-10/einsamkeit-lockdown-psychische-gesundheit-wohlbefinden-soep-studie new" target="_blank">Einsam im Lockdown, zeit.de 14.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gemischte-psychologische-diagnose-zur-pandemie</link>
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<pubDate>Thu, 22 Oct 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Bei Gehaltsforderungen fliegen Top-Frauen tief]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es ums Gehalt geht, sind Frauen nicht nur Opfer des so genannten Gender Pay Gaps, womöglich tragen sie auch selbst schon vor ihrer Anstellung dazu bei, dass sie niedriger bezahlt werden als Männer. Die Umfrage &quot;Most Wanted&quot; der Unternehmensberatung McKinsey jedenfalls zeigt, dass ihre Gehaltswünsche deutlich unter jenen von Männern liegen. Untersucht wurden Top-Talente beim Berufseinstieg. Während der männliche Business-Nachwuchs ein Einstiegsgehalt von 61.800 Euro forderte, lagen die Top-Frauen mit einer Forderung von 50.300 Euro um 23 Prozent darunter. In Deutschland liegt der Gender Pay Gap seit 2002 nahezu unverändert bei um die 20 Prozent. Und anscheinend machen Frauen es Firmen nicht unbedingt schwer, sie schlechter zu bezahlen. Umgekehrt kann man natürlich auch fragen, ob die zurückhaltenden Forderungen der Berufseinsteigerinnen nicht schon ein Indiz dafür sind, dass sie die Kultur der Ungleichbehandlung bereits zutiefst verinnerlicht haben.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/bewerbung/gender-pay-gap-frauen-verlangen-weniger-gehalt-beim-berufseinstieg/ new" target="_blank">Die besten Studentinnen fordern zum Berufseinstieg 11.500 Euro weniger Gehalt als ihre männlichen Kommilitonen, zeigt eine Umfrage, Business Insider Deutschland 14.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bei-gehaltsforderungen-fliegen-top-frauen-tief</link>
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<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Warum Verzeihen gut ist - und manchmal auch nicht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Anderen verzeihen zu können, ist eine großherzige Geste, denn wir verzichten darauf, unseren vielleicht berechtigten Groll aufrechtzuerhalten. Für unser Gegenüber kann die Entlastung enorm sein. &quot;Wenn uns verziehen wird, dürfen wir das schlechte Gewissen hinter uns lassen und mit dem Geschehenen Frieden schließen. Das kann Menschen dabei helfen, ihre Selbstachtung zurückzugewinnen und aus ihren Fehlern zu lernen&quot;, so die Philosophin Susanne Boshammer. Sie rät aber auch, mit dem Verzeihen nicht zu leichtfertig zu sein, denn hier klare Grenzen zu kennen und zu setzen, ist für uns auch ein moralischer Kompass: &quot;Für die meisten Menschen gibt es eine Art rote Linie, an der ihre Vergebungsbereitschaft endet. Diese Grenze ist ein wichtiger Teil unserer moralischen Identität. Sie verleiht uns Kontur und unserem Zusammenleben normative Orientierung.&quot; Manchmal muss man vielleicht auch klare Kante zeigen - aus Selbstachtung, aber auch, um Verhaltensweisen, die man missbilligt, nicht durch die eigene Laxheit zu legitimieren.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/40809-sagen-sie-mal-frau-boshammer-sollten-wir-alles-verzeihen.html new" target="_blank">Sagen Sie mal, Frau Boshammer: Sollten wir alles verzeihen?, Psychologie heute 9.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-verzeihen-gut-ist---und-manchmal-auch-nicht</link>
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<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Ehrenamt bringt eine Zufriedenheit, die bei der Arbeit oft fehlt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jede*r fünfte Deutsche engagiert sich laut einer Untersuchung der Aktion Mensch heute ehrenamtlich. &quot;Man will etwas für andere tun, etwas im unmittelbaren Umfeld bewirken und vor allem selbst Freude erleben“, erklärt Prof. Dr. Doris Rosenkranz, die an der TH Nürnberg zu Engagement und Freiwilligenmanagement lehrt und forscht, in einem Beitrag in der Welt. Es ist eine Freude, die viele im Arbeitsumfeld bisweilen vermissen, weil dort Wirksamkeit häufig schlicht an den eigenen Arbeitseinsatz gekoppelt ist und weniger in gemeinschaftsstiftenden Zusammenhängen entsteht. Sport, Sozialarbeit und der Umwelt- und Tierschutz sind wesentliche Betätigungsfelder der Ehrenamtlichen. 32 Prozent engagieren sich, um anderen Menschen zu helfen. Für 30 Prozent sind persönliche Zufriedenheit und ein gutes Gefühl ein wichtiger Faktor. Und 22 Prozent werden aktiv, weil sie die Gesellschaft mitgestalten möchten.<br><a href="https://www.welt.de/sponsored/aktionmensch/mission-engagement/article214241872/Ehrenamt-Darum-ist-es-gut-sich-zu-engagieren.html new" target="_blank">Darum ist es gut, sich zu engagieren, welt.de 14.9.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ehrenamt-bringt-eine-zufriedenheit,-die-bei-der-arbeit-oft-fehlt</link>
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<pubDate>Mon, 19 Oct 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmen, die sich selbst gehören]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unternehmen sind nicht nur wesentlich als Arbeitgeber und die Institutionen, die uns mit allem versorgen, was wir zum Leben brauchen. Sie sind durch den Kapitalmarkt auch leicht Spekulationsobjekte. Diese Dynamik möchte eine neue Initiative durchbrechen, die sich dafür einsetzt, dass Firmen künftig auch sich selbst gehören können. Sie möchte eine neue Rechtsform schaffen, die sogenannten Verantwortungseigentumsgesellschaft, abgekürzt VE-GmbH. Ihre rechtliche Grundlage sieht vor, dass die jeweiligen Firmeneigentümer nur Treuhänder sind, die sich kein Unternehmensvermögen mehr auszahlen können. Gewinne sollen verpflichtend im Unternehmen verbleiben. Und wer Anteile an der Firma hält, darf sich lediglich eine angemessene Vergütung ausbezahlen. Die Idee dahinter: Ein schnelles Abkassieren von Unternehmen zu verhindern und ihre Werte über lange Zeiträume sicherzustellen. Gleichzeitig könnte die Rechtsform das Vertrauen von Kunden und Mitarbeitern stärken. Der Vorschlag der Initiative, die von bisher 600 Unterzeichnern unterstützt wird, liegt nun der Politik zur Prüfung und bestenfalls Umsetzung vor. Befürworter sehen darin einen wichtigen Schritt, die soziale Marktwirtschaft zu stärken. Kritiker weisen darauf hin, dass es bereits durch die Gründung von Stiftungen möglich sei, solche Konstruktionen zu verwirklichen. Für die Initiatoren der neuen Initiative steht im Vordergrund, dass ihr Modell diesen Weg auch kleineren Unternehmen mit wesentlich geringerem Aufwand eröffnen würde.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article217303626/Verantwortungseigentum-Initiative-will-neue-Rechtsform-fuer-Firmen.html new" target="_blank">Diese Unternehmens-Idee soll die soziale Marktwirtschaft retten, welt.de 7.10.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unternehmen,-die-sich-selbst-gehören</link>
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<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reich sind immer die anderen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ab wann ist man reich? Eine Frage, die extrem subjektiv ist, wie das Beispiel von Finanzminister Olaf Scholz zeigt. In einem Fernsehgespräch zu seiner persönlichen finanziellen Situation befragt, sagte er lapidar: &quot;Ich verdien&#039; ganz gut. Als reich würde ich mich nicht empfinden.&quot; Rein definitorisch beginnt in Deutschland der Reichtum bei einem Netto einkommen von 3.892 Euro für Singles und 5.294 Euro für Paare ohne Kinder. Das ist das Doppelte des so genannten Medianeinkommens - die Hälfte der Deutschen verfügt über weniger, die andere über mehr Einkommen. Als Finanzminister verdient Scholz im Monat laut Spiegel rund 16.000 Euro brutto. Das Einkommen seiner Frau belaufe sich auf etwa 14.000 Euro. Das Institut der deutschen Wirtschaft, das die Medianeinkommen berechnet, weiß, dass für viele Menschen Reichtum bei einem Einkommen von 7.000 bis 10.000 Euro beginnt. Selbst diese subjektive Varianz zugrundegelegt, scheint Olaf Scholz hier in einer etwas anderen Welt zu leben. Und wäre er nicht ausgerechnet Sozialdemokrat, würde sich für diese Diskrepanz wahrscheinlich auch niemand interessieren.<br><a href="https://www.spiegel.de/kultur/olaf-scholz-und-reichtum-darf-man-reich-sein-kolumne-a-6a971b8f-0f6d-4081-8dca-d8a1ed045df6 new" target="_blank">Darf man reich sein?, spiegel.de 6.10.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pandemie kann dem Vermögen der Superreichen nichts anhaben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Durch die Corona-Krise sind die finanziellen Zukunftssorgen vieler Menschen, sei es durch Kurzarbeit oder die Gefahr, ihre Arbeit zu verlieren, gewachsen. Eine Gruppe ist bisher von der Sorge, ihre finanzielle Situation könnte sich durch die Pandemie verschlechtern, verschont geblieben. Wie ein Bericht der UBS Bank zeigt, könnten die Superreichen selbst in dieser wirtschaftlich dramatischen Zeit deutlich erhöhen. Lag das Vermögen dieser Vermögenden in Deutschland im März des vergangenen Jahres noch bei 500,9 Milliarden Dollar, so besaßen sie im Juli diesen Jahres laut UBS-Berechnungen 594,9 Milliarden Dollar. Weltweit besitzen die mehr als 2.000 Superreichen, die über mehr als eine Milliarde Dollar verfügen, 10,2 Billionen Dollar, ein bisheriger Höchstwert. Dagegen muten die für all die wirtschaftlichen Rettungsprogramme investierten Gelder wie Peanuts an.<br><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-10/soziale-ungleichheit-vermoegen-corona-krise-milliardaere-wachstum new" target="_blank">Vermögen der Milliardäre so groß wie nie zuvor, zeit.de 7.10.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Ironie der Freiheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Freiheit ist ein in modernen Gesellschaften viel bemühtes Gut. Und gerade in der Diskussion darüber, wie wir am besten mit der Pandemie umgehen können, wird sie von vielen ins Feld geführt, die sich durch staatliche Vorgaben in ihrer Lebensweise eingeschränkt fühlen. In einem Kommentar in der taz analysiert die Autorin Isolde Charim, wie hier ein in ihren Augen eigentlich bereits pervertierter Freiheitsbegriff bemüht werde. &quot;Auf Freiheit lässt sich nicht mehr einfach so sich berufen. Es ist ja keine Neuigkeit, dass die ökonomische Freiheit alle Freiheitsvorstellungen usurpiert hat, diese umdefiniert hat. Zur freien Konkurrenz. Der Neoliberalismus hat seine Interpretation von Freiheit durchgesetzt, und das heißt: Er hat die Freiheit zu dem gemacht, was uns unterwirft&quot;, meint sie. Und deutet das Aufbegehren mancher Demonstranten als Verinnerlichung dieser Unterwerfung. Ihre Folgerung: &quot;Gerade so ein überzogener „Freiheitsdrang“ vollzieht die Vorgaben des Neoliberalismus. Das absurde, auf die Spitze getriebene Hochhalten ihrer persönlichen Freiheit deckt sich haargenau mit den Anforderungen einer durchliberalisierten Ökonomie und deren reduzierten Staates. Kurzum: Dies ist die Rückkehr der neoliberalen Botschaft in verkehrter Form.&quot; Vielleicht wäre es in diesem Diskurs auch ein Beitrag, einmal andere Modelle von Freiheit wieder in die Wahrnehmung zu rücken. Nicht die persönliche Freiheit, von der ich meine, sie entbinde mich von allen Verantwortlichkeiten. Die Freiheit, für ein größeres Ganzes da sein zu können, wäre sicher ein guter Kandidat, zumal sie das Gemeinwesen als Ganzes wieder erfahrbarer macht - von dem der Staat ein nicht unwesentlicher Teil ist. Freiheit als eine Art Gemeingut schafft eine tiefere Integration, denn dann können wir auch wahrnehmen, wie unsere eigene Freiheit immer auch die derer ist, die vor dem Virus besonders geschützt werden sollten.<br><a href="https://taz.de/Die-Forderungen-der-Coronaleugner/!5711547/ new" target="_blank">Freiheit für die Unterwerfung, taz.de 21.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenig Sinn für die Bedürfnisse anderer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal hat der Volksmund unrecht, beispielsweise wenn es darum geht, von sich selbst auf andere zu schließen. Das sollten wir nämlich vielleicht doch bisweilen tun, insbesondere wenn es darum geht, uns der Bedürfnisse unserer Mitmenschen bewusst zu werden. Eine Studie zeigt nämlich: Das, was wir für uns selbst als wesentlich erachten, können wir bei anderen oft nur schwer wahrnehmen. Befragt wurden rund 1.900 Personen aller gesellschaftlichen Schichten zu ihren eigenen körperlichen und psychischen Bedürfnissen sowie zu jenen, die sie von anderen Menschen annehmen. Dabei zeigte sich: Eine Mehrheit erachtet die eigenen körperlichen Belange als weniger wichtig als die psychischen. Ging es darum, die Verfassung beispielsweise von Obdachlosen einzuschätzen, zeigte sich, dass hier viele Menschen eher glauben, dass für diese Personengruppe vor allem das Körperliche in ihrer Situation wesentlich sei - wenngleich die Betroffenen eine ähnliche Selbstbetrachtung zeigten wie die über sie Befragten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir die psychischen Belange unserer Mitmenschen weniger wahrnehmen können, weil diese nicht deutlich sichtbar sind. Das verleitet uns dazu, ihnen kaum Aufmerksamkeit zu schenken. <br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/40762-meine-beduerfnisse-deine-beduerfnisse.html new" target="_blank">Meine Bedürfnisse, deine Bedürfnisse, Psychologie heute 4.9.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenig-sinn-für-die-bedürfnisse-anderer</link>
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<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Diversity ist gut für Innovationen und den Profit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Diversity rockt, könnte man sagen, wenn man sich die verschiedenen Studien ansieht, die erforschen, was die Leistungsfähigkeit von heterogenen Arbeitnehmerschaften von der eher uniformer Belegschaften unterscheidet. Laut McKinsey beispielsweise erhöht sich die Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlicher Profitabilität um 25 Prozent, wenn ein Unternehmen eher divers aufgestellt ist. Und die Boston Consulting Group hat festgestellt, dass in Unternehmen mit diversen Team 45 Prozent des Umsatzes durch Innovationen reinkommen, während es in Firmen, in denen hauptsächlich weiße, männliche Teams arbeiten, lediglich 26 Prozent sind. Auch in Krisenzeiten bewährt sich Diversität, denn divers besetzte Führungsteam wirtschaften nachhaltiger und führen besser, so eine Untersuchung des Karriereportals Stepstone. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/diversitaet-vielfaeltige-teams-machen-unternehmen-profitabler/26225184.html new" target="_blank">Vielfältige Teams machen Unternehmen profitabler, WiWo 1.10.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Oct 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie wir unser Selbstbild aufpolieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir glauben meist, uns selbst zu kennen. Doch bei genauerem Hinsehen haben wir eine nicht von der Hand zu weisende Neigung, uns besser zu machen, als wir sind. Das illustrieren verschiedene Studien mehr als anschaulich. Legt man Menschen verschiedene Fotos von sich vor, die mal besser, mal schlecht und mal recht normal ausfallen, neigen die meisten Menschen dazu, die schönsten Fotos als repräsentativ von sich zu betrachten. Ähnlich sieht es aus, wenn wir unsere Leistungen einschätzen sollen. Innerer Maßstab sind dann nämlich unsere Bestleistungen - während wir bei der Beurteilung anderer eher deren durchschnittliche Leistung wahrnehmen. Diese Diskrepanz in unserem Urteil tritt vor allem in Bereichen besonders stark hervor, in denen es um Kompetenzen geht, in denen wir nicht so gut sind. Auch unsere Persönlichkeit hat wesentlichen Einfluss. Menschen, die sich als offen betrachten, schätzen sich beispielsweise auch als kreativer ein, als sie es bisweilen sind. Vielleicht sollten wir die kritische Betrachtung, die wir anderen zukommen lassen, bisweilen auch auf uns selbst anwenden.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/selbstbild-wir-ueberschaetzen-unsere-kompetenzen/1776120 new" target="_blank">Worin wir uns selbst überschätzen, spektrum.de 1.10.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungerechte Chefs machen Mitarbeiter krank]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ob Vorgesetzte ihre Mitarbeiter fair behandeln, scheint nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf die Gesundheit der Arbeitenden zu haben. Diese Schlussfolgerung legt der AOK-Fehlzeiten-Report 2020 nahe. Befragt wurden 2.500 Arbeitnehmer*innen. In der Gesamtbilanz zeigt sich: Jene, die sich vom Chef fair behandelt fühlen, sind im Jahresschnitt zwei Tage weniger krank als die, die über Ungerechtigkeit klagen. Letztere empfinden Wut und Ärger (23,3 Prozent) und berichten, dass sie unter Lustlosigkeit (21,2 Prozent), Erschöpfung (19,7 Prozent) oder Schlafstörungen (18,1 Prozent) leiden - und dies ständig oder beinahe ständig in den vier Wochen vor der Erhebung. <br><a href="https://www.wiwo.de/unternehmen/versicherer/aok-fehlzeiten-report-2020-je-gerechter-der-arbeitsplatz-umso-gesuender-die-beschaeftigten/26228504.html new" target="_blank">Je gerechter der Arbeitsplatz, umso gesünder die Beschäftigten, WiWo 29.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 07 Oct 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Fassaden bröckeln]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Top-gestylt am Schreibtisch war gestern. Im Home Office haben viele Arbeitende in einen legereren Modus umgeschaltet. Und das lässt manche die Konventionen im Business-as-usual grundsätzlich hinterfragen. Lauren Griffiths löste kürzlich eine rege Diskussion aus, als sie ihr LinkedIn-Profilfoto austauschte. Zuvor war die Personalerin eine Tech-Konzerns dort im klassischen Business-Outfit zu sehen, mit frisch gefärbten Haaren und natürlich geschminkt. Dann beschloss die Mutter dreier Kinder, ihre gegenwärtige Realität ins Bild zu setzen - ungeschminkt, mit verwuscheltem Haar. &quot;Die heutige Homeoffice-Welt hat die Grenzen zwischen meinem beruflichen und meinem persönlichen Selbst verwischt, und das will ich mit meinem neuen Profilbild zum Ausdruck bringen. Kaum getrocknetes Haar, bequemer Pullover, zerrissene Jeans - leicht zerzaust, weil ich gerade drei Kinder für die Schule fertig gemacht habe - aber lächelnd und bereit für die Arbeit. Ich habe genug über authentische Führung gelesen und miterlebt, um zu wissen, dass es für die Karriere viel nützlicher ist, aufrichtig und verletzlich zu sein, als ein glänzendes Profilbild zu haben&quot;, schreibt sie. Unzählige positive Zuschriften bestätigen sie darin. Es scheint, dass Offenheit und Transparenz viel mehr berühren als die üblichen Versuche, den Konventionen auf Biegen und Brechen zu entsprechen.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/debatte-auf-linkedin-warum-23-000-menschen-ueber-den-wechsel-eines-profilbilds-diskutieren-a-8a1c0092-7a8e-458b-b7c7-532ec7396509 new" target="_blank">Warum 23.000 Menschen über diese Profilbilder diskutieren, spiegel.de 28.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Corona geht bei vielen voll auf die Psyche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie setzt uns zu, so viel ist gewiss. Und es geht dabei nicht nur um unser Unbehagen aufgrund vieler Einschränkungen unseres Lebenswandels. In einer im Auftrag der Axa-Versicherung erhobenen Befragung von 1.000 Deutschen zeigt sich, dass für viele die psychischen Belastungen erheblich gestiegen sind und das seelische Krankheitspotential steigt. Ein Drittel der Befragten fühlt sich durch die Krise deutlich stärker psychisch belastet, ein Viertel beklagt den Kontrollverlust im eigenen Leben. Hierzulande gelten 18 Millionen Menschen als psychisch erkrankt, allerdings lässt sich nur ein Fünftel von ihnen auch behandeln. Vor der Krise gaben von ihnen 76 Prozent, an Traurigkeit und Depression zu leiden, inzwischen sind es 81 Prozent. Frauen fühlen sich insgesamt von der Krise stärker betroffen als Männer. 44 Prozent von ihnen sehen allgemein mehr Herausforderungen und Probleme durch die Pandemie in ihrem Leben, bei den Männern sind es nur 31 Prozent. Die Versicherung warnt bereits davor, dass die Pandemie langfristig deutliche psychische Folgen zeitigen wird.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article216698432/Corona-Viertel-der-Deutschen-verlor-gefuehlt-Kontrolle-ueber-eigenes-Leben.html new" target="_blank">Ein Viertel der Deutschen verlor gefühlt die Kontrolle über das eigene Leben, welt.de 28.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 05 Oct 2020 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sollten wir Konsum wie eine Sucht betrachten?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Diskussion um mehr Nachhaltigkeit spielt unser Konsum eine wesentliche Rolle, denn all das, was wir mit unseren Lebensstilen verbrauchen, entzieht uns über kurz oder lang die Lebensgrundlage. Irgendwie wissen wir das auch, aber warum fällt es uns so schwer, etwas zu verändern. Für den Trendanalyst Carl Tillessen hat diese Verleugnung verschiedene Ursachen. &quot;Das Bedürfnis nach Teilhabe und Macht ist eng mit Konsum verbunden, insbesondere mit niederschwelligem Konsum. Je effizienter die Technologien werden und je einfacher es für uns wird, mit einem Fingerklick eine Bestellung auszulösen, die innerhalb immer kürzer werdender Zeit bei uns ankommt, werden wir uns immer mächtiger fühlen. Selbst wenn wir nicht alles kaufen oder bestellen, gibt uns das bloße Wissen um die unbegrenzten Konsummöglichkeiten ein enormes Gefühl der Ermächtigung&quot;, erklärt er. Ein weiterer Punkt - die Folgen unseres Handelns sind nicht unmittelbar erkennbar: &quot;Die Schäden, die wir mit unserem Konsum anrichten, werden entweder nur zeitlich verzögert für uns spürbar oder sind geografisch zu weit von uns entfernt, sodass wir im Moment noch gar nicht genug Leidensdruck empfinden, um unser Verhalten zu ändern. Wir machen nur deshalb einfach immer so weiter wie bisher, weil es für uns so leicht ist, die Konsequenzen unseres Handelns zu verdrängen.&quot; Weil der Konsum uns viel gibt, möchten wir die gefühlte Ermächtigung nicht einfach aufgeben. Für Tillessen ist unser Konsumverhalten nicht einfach eine Unart, eine kleine Schwäche, die wir leicht ablegen können. Er betrachtet es eher als Sucht. &quot;Die Wissenschaft ist sich inzwischen einig, dass es sich bei unserem Überkonsum um eine Verhaltenssucht handelt. Das heißt, die Diagnose ist schon da. Nur die dazugehörige Therapie ist noch nicht gefunden. Ein Raucher hört auch nicht mit dem Rauchen auf, nur weil man ihm sagt, dass es besser wäre, wenn er es täte. So ist es auch mit unserem Konsum. Man weiß, dass es eine Sucht ist, man geht aber trotzdem nicht dementsprechend damit um. Wenn wir unseren Überkonsum weiter als eine kleine harmlose Schwäche betrachten, werden wir das Problem nicht in den Griff bekommen. Das gilt für unsere Gesellschaft als Ganze und für jeden Einzelnen als Individuum&quot;, so seine Diagnose.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/trendanalyst-ueber-konsum-wir-glauben-dass-konsum-uns-gesellschaftlich-und-beruflich-voranbringt-16964123.html?printPagedArticle" target="_blank">„Wir glauben, dass Konsum uns gesellschaftlich und beruflich voranbringt“, faz.net 22.9.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sollten-wir-konsum-wie-eine-sucht-betrachten</link>
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<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lebensstil der Reichen ist besonders schlecht fürs Klima]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es um die Klimakrise geht, sind wir alle zum Handeln aufgefordert. Ein Blick auf die größten Verursacher von CO2 zeigt allerdings auch, dass es Bevölkerungsgruppen gibt, deren Lebensweise besonders große negative Auswirkungen hat. Eine Oxfam-Studie, die die weltweiten Emissionen zwischen 1990 und 2015 auswertet, zeigt: Gut die Hälfte des CO2-Ausstoßes in dieser Zeit wurde von den reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung verursacht. Das reichste Prozent war sogar für 15 Prozent der Emissionen verantwortlich. Der Anteil der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung am CO2-Ausstoß liegt hingegen bei lediglich sieben Prozent. In Deutschland fallen die Unterschiede geringer aus, sind aber dennoch sehr deutlich. Hierzulande verursachen die reichsten zehn Prozent ein gutes Viertel des nationalen CO2-Ausstoßes, die ärmere Hälfte ist für ein knappes Drittel verantwortlich. Oxfam sieht insbesondere im Verkehr, in Flügen und der Nutzung großer Autos, einen Hebel für Veränderung, denn dieser war zwischen 2010 und 2018 der zweitgrößte Faktor bei den Emissionen.<br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/reiche-schaedigen-klima-sehr-viel-staerker-als-arme-a-7113ddb4-e145-4c82-a036-32dcb1ab81d7 new" target="_blank">Reiche schädigen Klima sehr viel stärker als Arme, spiegel.de 21.9.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lebensstil-der-reichen-ist-besonders-schlecht-fürs-klima</link>
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<pubDate>Thu, 01 Oct 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was bei der Arbeit zählt, sind Beziehungen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Frustration oder das Gefangensein in einem Bullshit-Job ist für viele Menschen ein Problem. Andere hingegen werden angespornt davon, ihre Karriere anzutreiben. Für wieder andere ist ihr Job sogar Berufung. Die Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie Amy Wrzesniewski hat in ihren Studien herausgefunden, dass all diese Blickwinkel auf Arbeit in der Bevölkerung in etwa gleich verteilt sind, rund ein Drittel der Arbeitenden fällt in die jeweiligen Gruppen. Interessant ist dabei, dass die Haltung zur Arbeit weniger durch die Tätigkeit selbst bestimmt wird als vielmehr durch die Beziehungen, in denen die Menschen bei der Arbeit stehen. &quot;Die entscheidende Komponente sind die Beziehungen, die Menschen zu ihrer Arbeit aufbauen. Es geht darum, wie sehr sie mit dem eigenen Wertesystem übereinstimmt und ob sie zur eigenen Identität passt. Wichtig sind auch die Beziehungen, die im Arbeitsumfeld entstehen. Kolleginnen und Kollegen, die einem das Gefühl von Gemeinschaft geben, dass man zu einer Gruppe gehört, mit der man sich identifiziert&quot;, so Wrzesniewski. Die Wissenschaft geht davon aus, dass etwa 20 Prozent unserer Lebenszufriedenheit von unserer Arbeit abhängen. Wer vor allem auf sein Einkommen fixiert ist, ist dabei deutlich unzufriedener als Menschen, die mit ihrer Arbeit auch andere Werte verbinden. Wrzesniewski sieht es gleichzeitig skeptisch, unbedingt die Arbeit zum zentralen Sinnfaktor im Leben machen zu wollen. &quot;Ich finde es schwierig, wenn man so tut, als müsste jeder Mensch im Job seine Berufung finden. Denn das birgt ein starkes Werturteil. Es ist gar nicht möglich, dass jeder seiner Berufung nachgeht, so wie die Arbeitswelt beschaffen ist. Und selbst wenn: Wer würde sich in der Freizeit noch ehrenamtlich engagieren, wenn alle komplett in der Arbeit aufgehen? Es sind außerdem auch gar nicht alle Menschen darauf aus, ihrem Leben durch Arbeit Sinn zu verleihen. Allerdings sollten sie selbst darüber entscheiden können, ob sie einen sinnstiftenden Job machen wollen oder nicht&quot;, sagt sie.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-09/amy-wrzesniewski-job-sinn-yale-professorin-psychologie-arbeit/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Arbeitslosigkeit wäre auf Dauer frustrierender als ein sinnloser Job&quot;, zeit.de 17.9.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-bei-der-arbeit-zählt,-sind-beziehungen</link>
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<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachhaltigkeit bleibt auf unserem Radar]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Monaten bestimmt vor allem die Pandemie die Schlagzeilen und die Meta-Krise des Klimawandels scheint in der Öffentlichkeit in den Hintergrund gerückt zu sein. Doch im Bewusstsein der Bevölkerung ist sie es nicht. Eine Studie der Universität des Saarlandes mit 500 Befragten aller Altersgruppen zeigt: Auch in Zeiten der Krise haben viele Menschen, wenn es um ihren Konsum geht, Nachhaltigkeit im Blick. 77 Prozent ist es wichtig, dass das, was sie kaufen, keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt hat. 64 Prozent berücksichtigen bei Käufen mögliche Auswirkungen. Und 55 Prozent sind bereit, Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen, wenn dadurch umweltgerechtere Maßnahmen gefördert werden. Für knapp die Hälfte der Befragten hat die Corona-Situation außerdem das Interesse an regionalen Produkten gestärkt. 44 Prozent sagen von sich, durch die Pandemie auch bereit zu sein, mehr für diese zu zahlen.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/nachhaltigkeit-trotz-krise-hoch-im-kurs/# new" target="_blank">Nachhaltigkeit trotz Krise hoch im Kurs, wissenschaft.de 11.9.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nachhaltigkeit-bleibt-auf-unserem-radar</link>
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<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Unangenehme anerkennen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Resilienz ist unter den Vorzeichen der Pandemie zu einem besonderen Thema geworden, denn wir alle erleben seit Monaten, wie unsere gewohnten Lebenswelten einem rapiden Wandel unterworfen sind oder sogar in Teilen zusammenbrechen. Ein so großes und umfassendes Ereignis wie Corona lässt uns dabei leicht vergessen, dass wir eigentlich ständig mit Situationen konfrontiert sind, die uns zutiefst herausfordern oder auch schmerzen - und dass wir die meisten davon in ihren Auswirkungen durchaus über die Zeit in unser Leben integrieren können, ohne dauerhaft daran zu leiden. Der Psychologe Werner Greve hat in einem Buch dokumentiert, wie Menschen mit solchen Wendepunkten im Leben umgehen. Ihm ist dabei aufgefallen, dass wir eine Art innere Elastizität mitzubringen scheinen, die es uns ermöglicht, in unserem Leben eine sinnhafte Kontinuität zu entfalten. &quot;Dass wir es schaffen, das Erlebte nicht vergessen oder verdrängen zu müssen. Und es trotzdem so einordnen, dass das Leben seinen Sinn entweder wiedergewinnt oder gar nicht erst verliert. Ich vergleiche das immer mit einem großen Baugerüst, das uns stützt und das wir umbauen müssen. Im ersten Moment denken wir: Jetzt ist das Leben zu Ende. Und dann müssen wir das Baugerüst Stück für Stück verändern. Wenn wir alle Stangen auf einmal umstecken würden, dann ginge das Gerüst kaputt. Aber wir können hier eine Stange umstecken und dort und nach einer längeren Umbauzeit steht kein Stück mehr da, wo es einmal gestanden hat&quot;, so Greve. Damit dies gelingen kann, sei es wichtig, einerseits das Schmerzhafte eines Erlebnisses anzuerkennen, aber auch verschiedene Blickwinkel einzunehmen: &quot;Ich glaube, dass nichts an sich gut oder schlecht ist. Alles hat immer ganz viele Seiten, es hängt sehr von der Perspektive ab, und die Bewertung ist eben elastisch. Je mehr Perspektiven ich finde, desto gerechter werde ich - der Person, dem Ereignis, der Erfahrung, dem, was mir da wiederfahren ist. Und dann ist die Aufgabe natürlich auch, das Unangenehme nicht zu bestreiten.&quot; Für mich klingt da eine Unvoreingenommenheit mit, mit dem zu sein, was gerade tatsächlich ist. Und gleichzeitig offen zu bleiben für das, was sich daraus entwickeln kann. Das fällt nicht immer leicht, denn natürlich haben wir immer gewisse Wünsche an das Leben. Doch wenn diese enttäuscht werden, heißt das ja nicht, dass damit schon das letzte Wort gesprochen ist. Aus allem kann sich etwas entwickeln. Und vielleicht braucht es hier auch einfach unsere Neugier, dem Leben ein Stück weit seinen Lauf zu lassen und uns ihm hinzugeben.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/40750-wieder-lachen-lernen.html new" target="_blank">„Wieder lachen lernen“, Psychologie heute 9.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neuer Höchststand bei psychischen Erkrankungen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere psychische Verfassung, zumindest gesamtgesellschaftlich betrachtet, scheint nur eine Richtung zu kennen - es geht bergab. Und dies nicht, weil Corona uns unter Dauerstress setzt. Die von der DAK ermittelten Krankschreibungen wegen psychischer Probleme haben im letzten Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Gegenüber 2018 erhöhten sich die Fehltage von Arbeitnehmer*innen wegen Depressionen, Angst- oder Belastungsstörungen um 24 auf 260 Tage pro 100 Versicherte. Erstmals hat die DAK diese Krankschreibungen 1997 gesondert gemessen. Seitdem haben sich die Krankschreibungen im Volumen um 239 Prozent erhöht. Einzelne Branchen sind dabei besonders betroffen. So kommt die öffentliche Verwaltung auf 382 Fehltage pro 100 Versicherte, gefolgt vom Gesundheitswesen (338 Tage) und Verkehr, Lagerei und Logistik (249 Tage). Am Widerstandsfähigsten scheinen Menschen zu sein, die in der Baubranche arbeiten (154 Tage) - allerdings dürften diese dann wahrscheinlich eher aufgrund von Muskel- bzw. Skeletterkrankungen bei der Arbeit fehlen. Alles in allem ein ernüchterndes Bild. Die DAK weist denn auch darauf hin, dass wir hier mit einem gesellschaftlichen Problem konfrontiert sind.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-09/dak-krankheitstage-psychisch-probleme-depressionen-gesundheit-fehlzeiten-erwerbsminderung?print new" target="_blank">Rekord bei Krankschreibungen wegen psychischer Probleme, zeit.de 15.9.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neuer-höchststand-bei-psychischen-erkrankungen</link>
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Binaurale Beats als Booster für die Meditation?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf dem Markt der Meditations-Apps tut sich in letzter Zeit eine Menge. Neben Klassikern, die einfach geführte Meditationen zu verschiedenen Themen anbieten, versuchen sich manche Anbieter auch am Einsatz von Methoden, die das Meditationserlebnis vertiefen sollen. Die App Sonamedic etwa nutzt in den von ihr angebotenen Meditationen auch binaurale Beats. Dabei werden, wenn man die Tracks mit Kopfhörern hört, beiden Ohren jeweils unterschiedliche Frequenzen dargeboten. Die Idee dahinter: Das Gehirn schwingt sich auf die Differenz zwischen diesen Frequenzen ein, so dass sich Zustände tiefer Entspannung leichter einstellen sollen. Hersteller, die binaurale Beats verwenden, werben gerne mit der wissenschaftlich erforschten Wirkung dieser Methode. Man muss allerdings auch sagen, dass viele der angeführten Studien nicht unbedingt wissenschaftlichen Standards gerecht werden. Vor zwei Jahren beim Kongress Meditation &amp; Wissenschaft etwa hatten wir einen Wissenschaftler zu Gast, der die Wirkung binauraler Beats erforscht - und ihnen allenfalls sehr, sehr geringe Wirkungen für ein besseres Meditieren attestierte. Ich höre, besonders gern beim Bahnfahren, Musik, die mit solchen Beats unterlegt sind - und muss sagen, ich habe das Gefühl, es stellt sich wirklich ein Entspannungseffekt ein. Mit der Wirkung von Meditation würde ich diesen allerdings nicht vergleichen. Es ist halt ein netter Effekt.<br><a href="https://www.turn-on.de/smart-living/test/meditation-so-leicht-wie-musikhoeren-die-sonamedic-app-im-test-594495 new" target="_blank">&quot;Meditation so leicht wie Musikhören&quot;: Die Sonamedic-App im Test, tun on, 14.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Welchen Preis hat unser Lebensstil?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer wieder schwappt in der politischen Diskussion hoch, dass viele der Preise, die wir für das, was wir zum Leben brauchen, nicht abbilden, welche Kollateralschäden mit diesem Konsum verbunden sind. Der Lebensmittelanbieter Rewe will nun in einer neuen Filiale seiner Tochter Penny die versteckten Kosten, die nicht von den Lebensmittelpreisen beinhaltet sind, transparent machen. In dem neuen Nachhaltigkeitsmarkt soll neben dem gewohnten Ladenpreis für einige Eigenmarken ein weiterer Preis auch die Kosten für entstehende Umweltschäden und ähnliche Folgen der Lebensmittelproduktion sichtbar machen. Und obwohl diese Preisdifferenzen längst nicht alle möglichen Auswirkungen einbeziehen, sind sie bereits sehr beachtlich. 500 Gramm Hackfleisch etwa aus konventioneller Tierhaltung würden statt 2,79 dann 7,62 Euro kosten, was 173 Prozent mehr entspricht. Milch würde sich um 122 Prozent verteuern, Gouda um 88 Prozent. Bei Obst und Gemüse liegen die Aufschläge immer noch bei acht bis 20 Prozent. Und selbst Bio-Lebensmittel sind nicht frei von vernachlässigten &quot;Nebenkosten&quot; - bei ihnen fallen die Aufschläge allerdings etwas niedriger aus. Bio-Fleisch etwa müsste 126 Prozent teurer sein. Rewe erhofft sich von diesem Vorstoß einen pädagogischen Effekt. Wünschenswert wäre natürlich, wenn solche Berechnungen auch in der Gesetzgebung ihren Niederschlag finden und praktisch umgesetzt würden. Denn die Sozialisierung und Unsichtbarmachung all dieser Kosten bzw. realen Schäden lässt uns die Auswirkungen unseres Lebensstils nur schwer wirklich fassen.<br><a href="https://taz.de/Was-Lebensmittel-kosten-muessten/!5710701/ new" target="_blank">Der wahre Preis der Wurst, taz.de 31.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Oft genug wiederholt, klingt Falsches immer wahrer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwischen Fakten und Fake unterscheiden zu können, ist in Zeiten lebensweltlicher Komplexität und aufflammender Verschwörungstheorien eine wesentliche Kulturkompetenz. Eine Studie zeigt jedoch, dass unsere Unterscheidungsfähigkeit zu bröckeln beginnt, wenn wir nur oft genug mit falschen Aussagen konfrontiert werden. Die Wissenschaftler zeigten im Test ihren Versuchspersonen wahre und falsche Aussagen, und dies in zwei Durchgängen. Dabei wurde deutlich: Falsches, das mehrfach gehört wurde, erschien vielen im zweiten Anlauf auf einmal wahr. Die Forscher führen diesen Effekt darauf zurück, dass unser Gehirn Dinge, die ihm schon bekannt sind, leichter verarbeitet. Und diese subtil empfundene Leichtigkeit verleitet uns möglicherweise dazu, einen Wahrheitsgehalt anzunehmen, selbst wenn es ihn nicht gibt. Es ist ein Automatismus, der uns verunsichern sollte. Und einer, der nachvollziehbar macht, warum beispielsweise die plumpen Uminterpretationen des Weltgeschehens durch Menschen wie den amerikanischen Präsidenten, selbst wenn sie bisweilen haarsträubend klingen, anscheinend doch irgendwann zu greifen beginnen. Gegenmittel scheint es hier nur eines zu geben - immer wieder wach sein und das, was uns begegnet, genauer betrachten und reflektieren.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/wissen-schuetzt-nicht-vor-der-wahrheitsillusion/1763694 new" target="_blank">Wissen schützt nicht vor der Wahrheitsillusion, spektrum.de 31.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dominanz hilft nicht zwingend der Karriere]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal hat man das Gefühl, dass es vor allem die harten Kämpfer sind, die irgendwann mit Sicherheit in der Führungsetage landen. Die, die ganz auf den eigenen Erfolg fixiert und deshalb alle Hebel in Bewegung setzen, um besonders erfolgreich zu sein. Vielleicht rührt dieser Eindruck daher, dass solche Egomanen meist besonders laut agieren und man sie deshalb kaum überhören oder übersehen kann. Eine Langzeitstudie der Berkeley-Universität zeigt jedoch - dieser Eindruck trügt. Die Studie hat die Lebensverläufe von 670 Universitätsabgängern beobachtet. Zum Studienbeginn wurden dabei die Persönlichkeitsmerkmale der Beteiligten erfasst. Und 10 bis 14 Jahre später betrachteten die Wissenschaftler, welche Karrieren die Professional gemacht hatten. Dabei zeigte sich: Die typischen Egomanen schaffen es zwar oft an die Spitze, aber nicht häufiger als Menschen, die sich durch eine andere Persönlichkeitseigenschaft auszeichnen. Eine Mischung aus einer gewissen Dominanz und Zielstrebigkeit, gepaart mit der Fähigkeit, Verbündete zu gewinnen, fachlicher Kompetenz und sozialer Zugewandtheit anderen gegenüber ist eine mindestens genau so gute Basis, um beruflich voranzukommen. Die Wissenschaftler erklären das damit, dass Egomanen zwar starke Kämpfer für die eigene Sache sind, aber mit ihrem Verhalten auch viele Menschen verprellen oder sogar zu Konkurrenten werden lassen, die sie bekämpfen. Immer nur die Ellbogen auszufahren, bringt also keine besonderen Vorteile.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/skrupellosigkeit-macht-nicht-erfolgreicher/ new" target="_blank">Skrupellosigkeit macht nicht erfolgreicher, wissenschaft.de 31.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 21 Sep 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unser Lebensstil kostet Menschenleben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Klimawandel wird nicht nur unsere Lebensumstände in deutlichem Maße verändern, sondern - beispielsweise durch Dürre- oder Unwetterkatastrophen - auch mehr und mehr Menschenleben kosten. Es sind Zusammenhänge, die wir gerne ausblenden. Das erklärt vielleicht auch, warum wir schon heute recht unempfindlich sind, wenn es darum geht, die gegenwärtigen Auswirkungen unseres Lebensstils und seine Folgen anzuerkennen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Eine Untersuchung der Europäischen Umweltagentur etwa zeigt, dass 2012 jeder achte Tod in der EU im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung steht. Insgesamt waren das in besagtem Jahr 630.000 Todesfälle. Zu den größten Risiken gehören die Luftverschmutzung und die Belastung mit Chemikalien. Diese Umweltverschmutzung wird vor allem mit Krebserkrankungen sowie Erkrankungen des Herzkreislaufsystems und der Atemwege in Verbindung gebracht. In Rumänien soll jeder fünfte Todesfall auf Umweltverschmutzung zurückgehen. In den am besten aufgestellten Ländern Dänemark und Schweden ist es immer noch jeder zehnte. Während wir im Kontext der aktuellen Pandemien nahezu alles tun, um Gesundheitsrisiken möglichst zu vermeiden, scheinen wir im Hinblick auf die Auswirkungen der Umweltbelastungen auf menschliche Leben noch viel Nachholbedarf zu haben.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-09/europa-umweltschaeden-todesfaelle-studie-europaeische-umweltagentur new" target="_blank">Jeder achte Todesfall in Verbindung mit Umweltverschmutzung, zeit.de 8.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Digitalisierung erschöpft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Handwerk hat einen großen Vorteil - am Ende des Tages sieht man nicht nur, was man geleistet hat, man kann es sogar anfassen. Die eigene Leistung wird so ganz manifest in der wirklichen Welt sichtbar. Das Gefühl, das man dabei empfinden kann, nennt der Psychologe Stephan Grünewald &quot;Werkstolz&quot;. Und genau dieser drohe, unter den Vorzeichen der wachsenden Digitalisierung mehr und mehr unter die Räder zu kommen. &quot;In der digitalen Welt wird oft an abstrakten Objekten gearbeitet, da stellt sich dieser Stolz nicht so direkt ein. Hier haben wir oft das Gefühl, viel gemacht, aber wenig erreicht, nichts Ganzes entwickelt zu haben. Der Werkstolz wird dann durch einen Erschöpfungsstolz ersetzt. Man ist stolz auf den Grad der Erschöpfung, den man sich am Tag erarbeitet hat. Erschöpfung wird dann zum Gradmesser für die Produktivität&quot;, spitzt der Psychologe die Situation zu. Ein weiterer Punkt, der dem Psychologen Sorgen bereitet, ist die zunehmende Fragmentierung des Arbeitens, die zu einer Fluidität führe, die Orientierung raubt und manchem den Boden unter den Füßen wegzieht. &quot;Eine rein digitale Welt wird auf Dauer nicht funktionieren. Beim Arbeiten nimmt nicht nur das Tempo stetig zu, wir sehen auch eine immer weitergehende Segmentierung und Fragmentierung. Übergänge zwischen verschiedenen Gewerken, Qualifikationen und Kompetenzen verflüssigen sich. Der einzelne Mensch muss aufpassen, dass er dabei nicht ertrinkt. Den Unternehmen kommt dann die Aufgabe zu, dass sich ihre Beschäftigten beim Arbeiten wieder ganzheitlich erleben können. Dies gelingt durch ritualisierte Zusammenkünfte auf der Arbeit, etwa durch Projektpräsentationen, aber auch durch gemeinsame Mittagessen&quot;, so Grünewald. Ich finde es fraglich, dass sich durch kleine Goodies dieser Güteklasse diese empfundenen Erscheinungen von Auflösung kompensieren lassen. Vielleicht sollten wir mehr darüber nachdenken, wie Arbeit wieder zu einem wirklich ganzheitlichen Erleben führen kann. Das würde natürlich auch bedeuten, Aspekte wie Effizienz und Effektivität nicht mehr allein im Hinblick auf finanzielle Interessen zu betrachten, sondern auch daraufhin, welche Auswirkungen für das Wesen Mensch damit verbunden sind. <br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/stephan-gruenewald-eine-rein-digitale-welt-wird-auf-dauer-nicht-funktionieren-a-7d53bad8-c7bb-418a-b187-c3b8d4bb8838 new" target="_blank">&quot;Eine rein digitale Welt wird auf Dauer nicht funktionieren&quot;, spiegel.de 4.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück oder Pech? Alles eine Frage der Haltung ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie wir unsere Lebensumstände empfinden, hängt nicht unwesentlich von unserer Haltung zum Leben ab. Eine amerikanische Studie zeigt: Menschen mit hohem Anspruchsdenken fühlen sich leichter ungerecht behandelt und zeigen sogar weniger Mitgefühl als jene, die nicht so viel für sich erwarten. Die Wissenschaftler testeten zunächst mit einem Fragebogen, wie hoch das Anspruchsdenken ihrer Probanden war. Dann sollten sie eine langweilige Tätigkeit ausführen, wobei allen Testteilnehmern gesagt wurde, das Los hätte entschieden und sie wären leider nicht für die angenehmere Tätigkeit ausgewählt worden. Bei der anschließenden Befragung zeigten sich Menschen mit hohem Anspruch deutlich verärgerter als jene, deren Anspruchsdenken nicht so ausgeprägt ist. Gebeten, über Lebensumstände zu erzählen, bei denen sie Pech hatten, zeigte einen ähnlichen Effekt. Jene, die für sich viel vom Leben erwarteten, gaben sich hier betroffener als die, die weniger hohe Erwartungen haben. Gleichzeitig zeigten die sich besonders betroffen Fühlenden in einem weiteren Versuch, bei denen ihnen das Pech anderer vor Augen geführt wurde, weniger Mitgefühl. Offenheit gegenüber den Zumutungen des Lebens und Verständnis für andere scheinen also auch davon abzuhängen, was wir für uns selbst erwarten und mit welcher Vehemenz wir dies tun.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/pech-gehabt/1764927 new" target="_blank">Pech gehabt! spektrum.de 3.9.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Unkontrolliertbarkeit des Lebendigen annehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Corona haben die verschiedensten Bedrohungs- und Angstszenarien in unseren Alltag Einzug gehalten. Dadurch mag das Angstlevel in Teilen der Bevölkerung gewachsen sein. Doch sollten wir auch bedenken, dass die Angst vor dem Kontrollverlust eigentlich zum Wesen unserer modernen Gesellschaften gehört, denn viele unserer heutigen Errungenschaften beruhen gerade darauf, dass wir versuchen, mit ihnen unser Leben zu verbessern und es so zu schützen. &quot;Das Leben ist immer gefährlich. Man kann den Leuten nicht sagen, wenn sie das und das machen, dann kommt alles gut. Wir müssen die Unkontrollierbarkeit des Lebendigen annehmen. Erst wenn wir aufhören, alles kontrollieren und beherrschen zu wollen, sind wir frei&quot;, sagt der Neurowissenschaftler Gerald Hüther in einem Interview mit der Berner Zeitung. Ein Schritt auf diesem Weg sind für ihn mehr Bewusstheit und Gemeinsinn: &quot;Es braucht eine emanzipierte, sich selbst bewusste Bevölkerung. Statt der Interessen Einzelner soll das Wohl aller im Vordergrund stehen.&quot; Im Ernstfall von etwas Größerem getragen zu sein, kann sicherlich so manchen Ängsten den Nährboden entziehen ...<br><a href="https://www.bernerzeitung.ch/angstmacherei-ist-eine-unart-unserer-gesellschaft-698756136390?fbclid" target="_blank">«Angstmacherei ist eine Unart unserer ganzen Gesellschaft», Berner Zeitung 28.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn das Home Office zur Isolationsfalle wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen schätzen die Arbeit im Home Office - weil ihnen längere Arbeitswege erspart bleiben, aber auch, weil sie das Gefühl haben, ohne ständige Störungen durch die lieben Kolleg*innen produktiver zu arbeiten. Andere vermissen letzteres, weil sie diese persönlichen Kontakte vermissen. In einem Interview mit dem Harvard Business Manager warnt die Psychologin Antje Flade davor, dass das Home Office leicht zu einem Ort der Isolation werden könne. &quot;Eine länger dauernde Verlagerung vom Büro ins Homeoffice ist aus psychologischer Sicht problematisch: Man bekommt weniger Anregungen aus der realen Außenwelt, der soziale Austausch ist reduziert, die raumzeitliche Ordnung des Wohnalltags wird überstrapaziert, und die Wohnung verliert ihre erholende Wirkung. Der Mensch stößt im Außenraum auf Fragen, die ihm sonst nicht in den Sinn gekommen wären und die ihn motivieren, sich mit weniger Ich-bezogenen Themen zu befassen. Der Erfahrungshorizont wird erweitert, das Umweltwissen vermehrt. Das Homeoffice ist im Vergleich dazu ein reizarmer Ausschnitt der Lebenswelt.&quot; Für mich klingt das fast ein wenig nach Ego-Falle und selbstinduzierter Filterblase. Und da ist natürlich etwas dran, denn man mag das Arbeiten zu Hause zwar als einen Ausdruck von Selbstwirksamkeit empfinden, aber gleichzeitig ist da auch nicht mehr als das eigene Selbst anwesend. Und in einer Kultur, die ohnehin dazu neigt, die Gemeinschaftlichkeit mehr und mehr zu vernachlässigen, kann das natürlich langfristig auch im Hinblick auf unser soziales Zusammensein insgesamt Auswirkungen haben. Flade kritisiert denn auch: &quot;Die Vorstellung, dass das Homeoffice und seine Unabhängigkeit von festen Arbeitszeiten als Gewinn an Freiheit und Selbstbestimmung zu bewerten ist, beruht allzu sehr auf dem Trend in Richtung einer Individualisierung der Gesellschaft, die den Menschen auf die Daseinsform eines örtlich und sozial ungebundenen Einzelwesens reduziert.&quot; Gleichzeitig sollten wir aber vielleicht auch mehr darüber nachdenken, dass wir heute vor die Arbeitssphäre als primären Raum sozialer Kontakte betrachten - weil wir dort die meiste Zeit verbringen. Wir könnten ja auch damit beginnen, das hier beschriebene Problem von dieser Seite aus zu lösen - weniger Arbeit, mehr Raum für soziale Beziehungen ...<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/management/warum-homeoffice-aus-psychologischer-sicht-problematisch-ist-a-00000000-0002-0001-0000-000172382637 new" target="_blank">Ein reizarmer Ausschnitt der Lebenswelt, HBM 17.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Werden wir Deutschen auf einmal zu Optimisten?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die German Angst ist legendär, doch in der aktuellen Krise scheinen die Deutschen zu Optimisten zu werden. Vielleicht auch, weil die Einschläge hierzulande im Vergleich zu vielen anderen Ländern eben noch deutlich geringer ausfallen. Eine Studie des US-Meinungsforschungsinstituts PEW Research, für die weltweit fast 15.000 Menschen in 14 Staaten befragt wurden, zeigt jedenfalls: Wir sind optimistischer, als viele gedacht haben - und als die Menschen in vielen anderen Ländern, wenn es darum geht, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu betrachten. Im Schnitt betrachten zwei Drittel der Weltbevölkerung die wirtschaftliche Lage im eigenen Land als schlecht, in Italien sind es sogar 90 Prozent. Die Deutschen sehen das nur mit 47 Prozent so, eine Mehrheit findet, der hiesigen Wirtschaft gehe es gut. Interessant ist auch, dass die Einschätzung der Bevölkerung nicht unbedingt analog zur realen Krisenentwicklung im eigenen Land ist. In Südkorea etwa sank die Wirtschaftsleistung durch die Pandemie lediglich um 3,2 Prozent, aber 83 Prozent der Befragten beurteilen die Lage als schlecht. Vielleicht ist Corona ja hier so etwas wie ein Ventil, durch das sich aufgestauter Frust (zum Beispiel über die unzureichende eigene wirtschaftliche Lage) nun entlädt. 60 Prozent der Koreaner glauben übrigens auch, dass sich die wirtschaftliche Lage noch weiter verschlechtern werde, im Studiendurchschnitt sind es 47 Prozent der Befragten. Wir Deutschen hingegen blicken optimistischer in die Zukunft. Hier glauben nur 37 Prozent an eine weitere Verschlechterung, während 47 Prozent damit rechnen, dass es bald wieder bergauf gehe. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article214978740/PEW-Studie-Das-Ende-des-deutschen-Pessimismus.html new" target="_blank">Das Ende des deutschen Pessimismus, welt.de 3.9.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=werden-wir-deutschen-auf-einmal-zu-optimisten</link>
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<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn der Bonus zum Schuss in den Ofen wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mitarbeitern einen Bonus gewähren, wenn sie immer schön brav zur Arbeit erscheinen? Hört sich irgendwie schräg an - und kann zum Schuss in den Ofen werden. Das zeigt jedenfalls eine Studie, die untersuchte, was passiert, wenn man genau das versucht. Grundlage bildete ein reales Testszenario mit Auszubildenden im Einzelhandel. Diese konnten durch stete Anwesenheit bis zu 240 Euro oder vier zusätzliche Urlaubstage im Jahr erhalten. Um Verzerrungseffekte auszuschließen, wurde ein längerer Zeitraum betrachtet, der auch die Zeit vor dem Bonus-System und danach mit einschloss. Dabei zeigte sich: Der Motivationsanreiz kehrte sich in sein Gegenteil. Statt nun besonders auf ihre regelmäßige Anwesenheit zu achten, waren diejenigen, denen der Geldbonus angeboten wurde, nun im Schnitt alle zwei Monate einen zusätzlichen Tag abwesend. Die zusätzlichen Urlaubstage hingegen wirkten auf die Motivation zur Anwesenheit neutral. Die Forscher erklären das Ergebnis damit, dass es durch das in Aussicht gestellte Geld plötzlich keine unhinterfragte Selbstverständlichkeit mehr sei, wirklich zur Arbeit zu erscheinen. Ich habe zu dem Ergebnis noch eine andere Theorie. Fehltage durch Krankheit beispielsweise können den erwartbaren Geldsegen schon reduzieren. Hochgerechnet bedeutet die Statistik der Wissenschaftler, dass die Blaumacher im Schnitt an sechs Tagen im Jahr fehlten. Was sind schon 240 Euro mehr in der Tasche im Vergleich zu bis zu sechs Tagen mehr &quot;Freizeit&quot;? Ich könnte mir gut vorstellen, dass diejenigen, die mehr Urlaubstage bekamen, disziplinierter waren, weil die ihnen angebotene &quot;Währung&quot; eine andere war. Vielleicht sagt diese Studie nicht nur darüber etwas aus, wie sehr Geldanreize die Motivation untergraben, sondern viel mehr darüber, wie wertvoll Menschen zusätzliche freie Zeit ist?<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/bonus-fuer-anwesenheit-zahlt-sich-nicht-aus-a-22f84dd6-7832-47fc-a91f-f6e12e3e5bbe new" target="_blank">Bonus reizt zum Blaumachen, spiegel.de 28.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Krise als Navigator nutzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Wir müssen die Wirtschaft von der Krise her neu denken&quot;, fordert der Wirtschaftswissenschaftler Lars Hochmann in einem Beitrag für Capital. Und er kritisiert, wie sich sein Fach über lange Jahre in der Bequemlichkeit alter Begrifflichkeiten eingerichtet hat. Sein Anliegen: Wirtschaft nicht mehr als ein System zu sehen, das eben so ist, wie es ist. Die Ursache der Krise &quot;liegen weder in der Verantwortung einzelner Menschen noch lassen sie sich auflösen in einer gesellschaftlichen Totalität. Sie sind das Ergebnis einer sozialen Praxis, die sich weitestgehend unbesehen entlang von individuellen wie geteilten Gewohnheiten und Gepflogenheiten fortführt. Ökonomie gestaltet diese Kulturen, sie prägt, wie wir kommunizieren, uns kleiden, ernähren und miteinander umgehen. Der Glaube, Wirtschaft sei ein fremder Stern, auf dem es nur um den eigenen Vorteil und den rollenden Rubel geht, war immer schon ein Irrtum. Sie erscheint nur so, wenn sie aus diesem Blickwinkel betrachtet wird. Wir können ihn aber verändern, wir können andere Begriffe verwenden, andere Fragen stellen, andere Perspektiven einbeziehen, andere Ziele verfolgen – und kämen zu einem ganz anderen Bild&quot;, so Hochmann. Seine Forderung: Wir sollten im Hinblick auf die Gestaltung von Wirtschaft reflexiver werden, Begriffe und Gegebenheiten überdenken und so neu formulieren, dass sie konstruktive Entwicklungen ermöglichen. Die Werturteile und Standpunkte, die hinter diesen Gegebenheiten stehen, sollten transparenter gemacht werden. Weiter seien Teilhabe und Mitwirkung von auße essenziell für den Wandel, denn das Wissen der Vielen führe leichter zu neuen Lösungen.<br><a href="https://www.capital.de/wirtschaft-politik/wir-muessen-wirtschaft-grundlegend-neu-denken?article_onepage" target="_blank">Wir müssen Wirtschaft grundlegend neu denken, Capital 25.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Forcierter Wettbewerb lässt Menschen kontraproduktiv handeln]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In vielen Firmenkulturen ist es inzwischen üblich, innerhalb der Mitarbeiterschaft durch entsprechende Feedbacksysteme einen Wettbewerb aufzubauen, indem sie Menschen relativ zu anderen bewerten. Das spornt jedoch, wie eine neue Studie zeigt, nicht unbedingt auch zu konstruktiverer Leistung an. In der Untersuchung mussten die Proband*innen in verschiedenen Konkurrenzszenarien handeln. Dabei zeigte sich: Priorität hatte für die Teilnehmenden, wenn sie ein solches Ranking erwartete, vor allem, in dieser Rangliste gut dazustehen. Und damit dies möglich wurde, waren sie sogar bereit, Entscheidungen zu treffen, die der gesamten Gruppe und auch ihnen selbst schadeten. Mitarbeiter durch Rankings pushen zu wollen, kann also richtig nach hinten losgehen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/falsches-feedback-im-job-so-ruiniert-wettbewerb-die-leistung/26116640.html new" target="_blank">So ruiniert Wettbewerb die Leistung, WiWo 24.8.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=forcierter-wettbewerb-lässt-menschen-kontraproduktiv-handeln</link>
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<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Illusion von Kontrolle trifft uns frontal]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Psychologen stellen seit vielen Wochen fest, wie stark die Pandemie auf unser Angstsystem zu wirken scheint. Der kollektiv erfahrene Kontrollverlust offenbart dabei ein Paradox, denn es sind nicht unbedingt die realen Gefahren, die uns in Sorge versetzen, sondern eher die Erkenntnis, dass wir einer Illusion aufgesessen haben, unser Leben kontrollieren zu können. &quot;Wie leben in einer der am besten abgesicherten Gesellschaften weltweit. Aber unsere Ängste sind oft überdimensional groß. Unsere Fähigkeit, auf einen Kontrollverlust zu reagieren, nimmt ab. Weil es für uns so selbstverständlich ist, dass es immer Strom gibt, dass Wind und Wetter kein Problem mehr sind, all das. Je weniger Angst wir ausgesetzt sind, desto mehr wächst die Illusion, es gäbe ein System ganz ohne sie&quot;, erklärt der Coach Bernd Sprenger in einem Interview mit der Zeit. Für ihn lädt die Unsicherheit der gegenwärtigen Situation geradezu dazu ein, sich mehr darauf zu besinnen, was wir nicht kontrollieren können, und entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen: &quot;Wir können nicht alles selbst planen. Deshalb sollten wir es gar nicht erst versuchen. Es geht eher darum: Vertrauen zu entwickeln in Bereichen, die man gar nicht kontrollieren muss. Natürlich sollten wir aktiv handeln. Aber da, wo wir es können, wo wir etwas verändern können. Und nicht da, wo wir ohnehin keine Macht haben.&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-07/unsicherheit-corona-krise-kontrolle-planung-kommunikation-bernd-sprenger/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Vertrauen Sie darauf, dass Sie irgendwie durch die Krise kommen&quot;, Zeit.de 21.8.20 </a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hitze kostet uns Produktivität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir alle haben wohl in den letzten heißen Sommerwochen gespürt, dass wir, wenn das Thermometer in die Höhe schnellt, selbst deutlich langsamer werden bei allem, was wir tun. Bisher ging die wissenschaftliche Forschung davon aus, dass ein Grad Erwärmung eine Volkswirtschaft pro Jahr ein Prozent ihrer Produktivität kostet. Eine neue Studie vom Berliner Mercator-Institut MCC und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zeigt nun, dass die Einbußen sogar höher ausfallen könnten. Die Wissenschaftler haben errechnet, dass bei einem Grad Erderwärmung die Produktivität sogar um drei Prozent sinken könnte. Für das Szenario einer Erderwärmung um vier Grad bis 2100 würde dies für Staaten Verluste von etwa zehn Prozent ihrer Wirtschaftskraft bedeuten, in den wärmeren und ärmeren Regionen könnten es sogar 20 Prozent sein. Szenarien wie diese zeigen, wie sehr der Klimawandel tatsächlich auch die Wirtschaft treffen wird, die sich bis heute in großen Teilen gegen Investments wehrt, die diese Effekte zumindest noch mindern könnten.<br><a href="https://taz.de/Klimakrise-laesst-Wirtschaftskraft-sinken/!5704050/ new" target="_blank">Die Hitze macht uns ärmer, taz 24.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Sep 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wohlbefinden ist durch Corona für viele kaum beeinträchtigt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohl jede*r hat inzwischen diese Momente, in denen sich eine gewisse Corona-Müdigkeit einstellt. Seit Monaten mit all den bestehenden Einschränkungen zu leben, ist für viele Menschen eine kleine Katastrophe, für andere vielleicht nur zunehmend nervig. Eine Studie zeigt nun, dass sich bei all den Zumutungen, denen wir ausgesetzt sind, das grundsätzliche Wohlbefinden der Menschen dennoch kaum verschlechtert hat - zumindest bei jenen, die (immer noch) vollzeiterwerbstätig sind, denn diese stellen in besagtem Fall die Probanden dar. Die Möglichkeit, die Zeit vor und während Corona zu vergleichen, ergab sich, da die Studie - mit anderem Schwerpunkt - bereits im Dezember gestartet war. Anfangs war Corona natürlich für viele ein Schlag, doch: Die negative Stimmung hat mit der Zeit abgenommen. Wir haben mit dem Gegenteil gerechnet – dass Menschen zunehmend wütend oder verärgert sind über die Situation. Doch das konnten wir nicht belegen&quot;, so der Leipziger Psychologe Hannes Zacher. &quot;Ich denke, dass Menschen in der Corona-Krise seltener diese intensiven negativen Gefühle spürten, sondern eher weniger aktivierte negative Emotionen wie Trauer oder ein Gefühl der Leere, die eher depressiver, apathischer oder emotionsloser Natur sind.&quot; Für Zacher stimmt das öffentlich vermittelte Bild zunehmender deutlicher Unzufriedenheit nicht mit den Erkenntnissen seiner Studie überein. Für den Psychologen ist auch augenscheinlich, dass der mit der Krise verbundene Kontrollverlust eine auf Sicherheit bedachte Kultur wie die Deutsche besonders trifft. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/die-negative-stimmung-hat-mit-der-zeit-abgenommen/1760584 new" target="_blank">»Die negative Stimmung hat mit der Zeit abgenommen«, spektrum.de 21.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Meditation differenzierter betrachten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren war die Meditationsforschung in einem Euphorie-Hoch. Vielleicht ist es so etwas wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, dass Studien über positive Effekte von Achtsamkeit weitere nach sich ziehen, die zu ähnlichen Erkenntnissen kommen. Seit Meditation in der Wissenschaft als Thema salonfähig geworden ist (es gab Zeiten, in der das Thema ein wahrer Karrierekiller war), bemühen sich natürlich insbesondere Wissenschaftler, denen die Methode am Herzen liegt, in entsprechender Forschung. Das hat lange Zeit den Blick dafür verstellt, bei den jeweiligen Forschungssettings genauer hinzuschauen. Wie die taz in einem sehr differenzierten Artikel darlegt, gibt es viele Studien, deren Parameter teils unübersichtlich, teils sogar fragwürdig sind. Auch werfen seit einiger Zeit immer mehr Studien auch kritische Blicke auf die Achtsamkeit. So belegen mehrere Forschungsarbeiten, dass Meditieren auch Nebenwirkungen haben kann - zumindest bei manchen Menschen. Vielleicht erleben wir hier gerade einen Reifungsprozess der Achtsamkeitsforschung, in dem neben dem Für auch das Wider nun stärker in den Blick rückt. Ein weiteres Thema, dass vielleicht auch noch stärker diskutiert und erforscht werden sollte: Vom Grundsatz her war Meditation nie als eine Methode gedacht, besondere Wirkungen bei Menschen hervorzurufen, wie dies nun in therapeutischen Kontexten gewünscht ist. Die Öffnung im Meditieren oder auch das Loslassen des Gewohnten haben in den spirituellen Traditionen einen hohen Stellenwert, allerdings im Sinne einer Hingabe jenseits aller Erwartungen. Erleuchtung kann man nicht machen, sie wird einem vielleicht einmal zuteil. Und es lässt sich nicht messen, wann dies geschehen könnte. Vielleicht ist nun die Zeit, nicht nur genauer hinzuschauen, wenn es um Meditation geht, sondern den Blick auch weiter und unschärfer werden zu lassen, um auch diese Tiefendimension jenseits der reinen Daten und Fakten zu berücksichtigen. Das wäre dann allerdings kein neurologisches Thema, sondern Disziplinen wie die Anthropologie und die Philosophie sind hier gleichermaßen gefragt.<br><a href="https://taz.de/Forschung-zu-Meditation/!5702338/ new" target="_blank">Stellen wir die falschen Fragen?, taz 20.8.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-differenzierter-betrachten</link>
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<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office ist gut fürs Klima]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen haben die Corona-bedingten Zeiten im Home Office genossen, weil sie ihnen mehr zeitliche Flexibilität gegeben haben. Ein weiterer sehr positiver Nebeneffekt: Durch die gesunkene Pendelei zur Arbeit gingen die Schadstoffemissionen deutlich zurück. Eine Untersuchung von Greenpeace zeigt: Würden 40 Prozent der Arbeitnehmer an zwei Tagen pro Woche zu Hause arbeiten statt ins Büro zu pendeln, ließen sich jedes Jahr fünf Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht 18 Prozent der durch das Pendeln entstehenden Emissionen. Vor der Pandemie arbeiteten etwa 13 Prozent der Beschäftigten im Home Office, im Frühjahr 2020 waren es 25 Prozent, die ausschließlich von zu Hause aus arbeiteten.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/greenpeace-home-office-kann-millionen-tonnen-co2-einsparen-16913200.html" target="_blank">Homeoffice kann Millionen Tonnen CO2 einsparen, FAZ 20.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erschöpfung kann lange anhalten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Burnout ein gesellschaftliches Thema geworden ist, gibt es viele Therapieansätze, die versuchen, Betroffenen zu helfen. Die Wissenschaft zeigt allerdings inzwischen auch, dass die Genesung von solchen tiefgehenden Erschöpfungsphasen im Leben nicht ganz so einfach ist, wie gedacht. Eine schwedische Studie etwa begleitete 217 Menschen, die einer Klinik eine entsprechende Therapie absolviert hatten, über sieben Jahre, um die Entwicklung ihres Gesundheitszustandes zu dokumentieren. Dabei zeigte sich, dass sich nur 16 Prozent der Betroffenen nach diesen sieben Jahren als wirklich genesen betrachteten. 80 Prozent fühlten sich zwar besser als vor der Therapie, litten aber weiterhin unter belastenden Symptomen wie einer geringen Stresstoleranz (73 Prozent), extremer Müdigkeit (46 Prozent) oder Gedächtnisproblemen (43 Prozent). Vier Prozent der Betroffenen meinten sogar, dass es ihnen gleich schlecht oder sogar schlechter wie vor der Therapie ginge. Die Wissenschaftler führen diese ernüchternde Situation darauf zurück, dass Burnout-Symptome einerseits sehr hartnäckig sein könnten und andererseits sich oftmals die belastenden äußeren Umstände im Leben der Menschen nicht veränderten.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/burnout-glimmt-lange-nach/1755456 new" target="_blank">Burnout glimmt lange nach, spektrum.de 20.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehrheit kann sich 4-Tage-Woche in der Krise vorstellen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Corona-Krise eröffnet stetig neue Felder für ein Umdenken, wie wir unser Leben und Arbeiten organisieren. Der Vorschlag der IG Metall, in der Krise die Arbeitszeit auf eine 4-Tage-Woche zu verkürzen, um Stellenabbau zu vermeiden, stößt einer repräsentativen Umfrage von YouGov zufolge auf breite Resonanz in der Bevölkerung. 61 Prozent können diesem Gedanken etwas abgewinnen (21 Prozent voll und ganz, 40 Prozent eher). Unter Frauen ist die Zustimmung etwas höher als unter Männern. Politisch findet die Idee die meiste Akzeptanz bei Anhängern der Grünen und der SPD. In den letzten Jahren zeigen Studien immer wieder, dass es eine nennenswerte Zahl von Menschen gibt, die gerne ihre Arbeitszeit verkürzen würden. Viele tun es nicht, weil sie Einbrüche ihrer Karrieren befürchten - und viele andere, weil sie es sich schlicht nicht leisten können, auf einen Teil ihres Einkommens zu verzichten. Wer weiß, wie sich unsere Arbeitswelt und unsere Präferenzen, zwischen mehr Geld oder freier Zeit zu entscheiden, über die Zeit verändern, wenn es immer mehr verschiedene Modelle gibt, die auch den Weg mitten in die Gesellschaft finden? Vorschläge wie die 4-Tage-Woche sind wie ein Anstoß, einfach mutiger zu werden und Neues auszuprobieren.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-08/ig-metall-viertagewoche-corona-krise-zustimmung new" target="_blank">Mehrheit der Deutschen für Viertagewoche in Corona-Krise, zeit.de 19.8.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehrheit-kann-sich-4-tage-woche-in-der-krise-vorstellen</link>
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<pubDate>Fri, 28 Aug 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation ist immer eine Gratwanderung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Meditation schon fast ein neuer Volkssport geworden ist, mehren sich auch Studien über mögliche negative Wirkungen. Jeder Meditationsanfänger dürfte das Phänomen kennen: Wenn man erst einmal in Kontakt mit der Stille kommt, nimmt man plötzlich auch viel stärker wahr, wie viel Lärm eigentlich das eigene Leben durchzieht. Für Menschen, die als Teil einer Therapie gegen Angststörungen oder Depressionen auch meditieren, kann dieser Effekt, der ganz natürlich ist, durchaus auch problematisch werden. Eine neue Übersichtsstudie etwa zeigt, dass - konservativ geschätzt - etwa acht Prozent der Probanden, die in solchen therapeutischen Settings Achtsamkeit üben, sogar mehr Ängste zeigen als zuvor. Die Wissenschaftler möchten das nicht als eine Kontraindikation für Meditation verstanden wissen. Eher deuten diese Erkenntnisse darauf hin, wie wichtig es ist, beim Meditieren kompetente Begleitung zu haben. <br><a href="https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/studie-meditation-koennen-depressionen-und-angstzustaende-auch-verstaerken20200818/ new" target="_blank">Studie: Meditation können Depressionen und Angstzustände auch verstärken, Grenzwissenschaft aktuell 18.8.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Aug 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vier simple Tricks für mehr Produktivität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gestern hatte ich darüber geschrieben, wie viele Menschen die Gedanken, die ihnen ständig durch den Kopf gehen, als stetige Herausforderung empfinden. Es scheint, als wäre das unser Normalzustand. Und selbst wenn wir beispielsweise regelmäßig meditieren, um unsere Aufmerksamkeit zu fokussieren, werden wir, zurück im &quot;Alltagsmodus&quot;, doch immer wieder von diesen geistigen Unterbrechungen heimgesucht. Im Harvard Business Manager gibt der Produktivitätsforscher Chris Bailey einige Tipps, wie wir unsere mentale Inkontinenz austricksen können. Mir scheint, dass hinter seinen Ratschlägen vor allem eine Erkenntnis steckt, nämlich: Wenn wir uns selbst einen Fokus setzen, der klar genug formuliert ist, und uns Rahmenbedingungen schaffen, um ihn zu verfolgen, bringen uns störende Gedanken viel weniger aus der Ruhe, weil sie weniger Einflugschneisen finden. Seine Tipps sind leicht umzusetzen:1. Eine Arbeitsumgebung schaffen, die ablenkungsfrei ist - Handy weg, Tablett weg, alles, was unsere Aufmerksamkeit eben auf sich ziehen könnte.2. Drei Ziele pro Tag setzen, am besten auf einem Zettel notiert. Das kann man im Blick behalten und man verzettelt sich nicht, indem man über all die anderen möglichen To-Do&#039;s (die man gut auf einem separaten Zettel notieren kann, um sie nicht zu vergessen) nachdenkt.3. Sich größere Ziele setzen - denn wenn man sich zu wenig vornimmt, kommt man leicht ins Bummeln.4. Künstliche Deadline setzen - das spornt an, wirklich bei der Sache zu bleiben. Und oft merkt man, dass man in weniger Zeit das Gleiche schafft.Ich bin ja eigentlich keine Freundin solcher Optimierungs-Tipps. Aber diese hier sind überschaubar und man ahnt unmittelbar, dass sie wirklich hilfreich sein könnten.<br><a href="https://www.manager-magazin.de/harvard/selbstmanagement/ablenkung-von-der-arbeit-so-lassen-sie-sich-nicht-ablenken-a-00000000-0002-0001-0000-000161308126 new" target="_blank">Lassen Sie sich nicht ablenken!, HBM 17.8.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vier-simple-tricks-für-mehr-produktivität</link>
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<pubDate>Wed, 26 Aug 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Übermächtige Gedanken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir bewegen sie den ganzen Tag - und doch empfinden wir sie oft als lästig. Die Rede ist von unseren Gedanken. Der Psychologe Andreas Mayer zeigt in einem Forschungsüberblick, dass viele Menschen ihre Gedanken als etwas wahrnehmen, dass von außen in sie sie eindringt, ohne dass sie sich dessen erwehren könnten. Das führe zu einem Gefühl von Kontrollverlust, weil viele Betroffene kaum eine Möglichkeit sehen, diese geistigen Geschehnisse einfach sein zu lassen. Im Gegenteil: Sie fühlen sich gedrängt, sich mit dem, was in ihrem Geiste vorgeht, ständig auseinanderzusetzen. Die Psychologie hat dieses Phänomen bisher vor allem mit psychischen Dysfunktionalitäten in Zusammenhang gebracht, doch scheinen auch viele augenscheinlich gesunde Menschen unter diesem Phänomen zu leiden. Vielleicht rückt es auch erst in der heutigen Zeit so sehr in unsere Aufmerksamkeit, weil wir mit so vielen Einflüssen konfrontiert sind, dass in unserem Kopf eigentlich ständig etwas los ist. Womöglich stoßen Meditation und Achtsamkeit heute auch deshalb auf ein solch großes Interesse, weil immer mehr Menschen spüren, dass sie diesen Gedankenimpulsen eben nicht hilflos ausgeliefert sind, ja dass es eine Stille gibt, die man spüren kann, selbst wenn es im Geiste noch rumort.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/40702-gedanken-die-in-unseren-kopf-eindringen.html new" target="_blank">Gedanken, die in unseren Kopf eindringen, Psychologie heute 7.8.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=übermächtige-gedanken</link>
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<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation: Einfach nur wacher oder mehr selbstbezogen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir leben in einer Zeit, in der Meditation auch dafür gelobt wird, dem teils krankhaften Individualismus und den damit verbundenen Egomotivationen entgegenzuwirken. Meditation macht wacher, aber nicht zwingend auch für die eigenen Unzulänglichkeiten. Im Gegenteil: Wer sich durch Achtsamkeitsübungen gestärkt fühlt, kann damit auch leicht sein Ego stärken. Die WiWo geht in einem Artikel genau diesem Phänomen nach. Eine niederländische Studie etwa zeigt, dass Achtsamkeit unerwünschterweise auch Selbstüberschätzung fördern kann. Zu ähnlichen Erkenntnissen kommt eine deutsche Yoga-Studie. Auch hier führte die entspannende Wirkung der Übungen nicht zwingend auch zu einer Entspannung des Ego. Es scheint, als würde unser Persönlichkeitssystem alle Erfahrungen, die wir machen, zunächst einmal durch die uns gewohnten Muster interpretieren. In Kulturen mit überstarkem Ich-Gefühl liegt es da nur nahe, dass das Ich, wie es ist, sich alle positiven Erfahrungen einverleibt. Ich finde es spannend, dass in der letzten Zeit immer mehr Studien zu diesen Phänomenen gemacht werden. Ihre Ergebnisse deuten in meiner Wahrnehmung nicht auf eine Schwäche der Meditation selbst, sondern eher auf die Engpässe der Kontexte, in denen hierzulande praktiziert wird. In den klösterlichen Kulturen, aus denen diese Übungen stammen, war die Überwindung des Selbst immer ein zentrales Anliegen. Doch heutzutage wird Achtsamkeit häufig mit Blick auf persönliches Wohlbefinden gelehrt und dies oft in leicht verdaulichen Kursen. Wer schon einmal ein längeres Retreat gemacht und über mehrere Tage jeweils viele Stunden in Stille gesessen hat, ahnt den Unterschied. In solchen Settings geraten die altbewährten dermaßen unter Druck, dass so manches von unserem Selbstbild schlicht nicht mehr aufrechtzuerhalten ist, man könnte auch sagen, es kollabiert. Für Menschen, die sich ein starkes Ich wünschen, erscheint dies vielleicht zunächst wie ein völlig unerwünschter Effekt. Erfahrungsgemäß ist allerdings das Gegenteil der Fall. Denn gerade die Schwächen, denen man in der Meditation wirklich begegnet, ungeschminkt wahrzunehmen und zu erfahren, dass man irgendwie immer noch &quot;da&quot; ist, kann eine wirkliche Befreiung sein.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/spiritualitaet-und-ego-achtsame-egomanen/26034100.html new" target="_blank">Achtsame Egomanen, WiWo 25.7.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation</link>
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<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Akademischer Nachwuchs ist überrealistisch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der jungen Generation, die ins Berufsleben einsteigt, sagt man gerne nach, potenziellen Arbeitgebern eine hohe Anspruchshaltung entgegenzubringen. Eine Untersuchung des Personaldienstleisters Studitemps in Zusammenarbeit mit der Universität Maastricht, für die 300.000 Studierende nach ihren Vorstellungen zu ihrem künftigen Arbeitsleben befragt wurden, zeigt indes, dass eine große Mehrheit mit ihren Wünschen oder besser den Einschätzungen, was für sie möglich sein wird, sehr auf dem Boden bleibt. Wenn es ums Einkommen geht, kommt die Erhebung zu dem Schluss, dass viele Studierende sich unter Wert verkaufen. Höhere Erwartungen an das Einkommen sind laut Studie auch mit höheren Erwartungen an die eigene Zufriedenheit verbunden - sie zeigen sich vor allem beim Nachwuchs, der in Branchen wie Soft- und Hardware, Automobil, Chemie und im Bankwesen zu arbeiten gedenkt. Was die künftigen Arbeitszeiten angeht, machen sich viele keine Illusionen. 52 Prozent rechnen mit einer 40-Stunden-Woche, 12 Prozent glauben, künftig bis zu 50 Stunden zu arbeiten und 17 Prozent stellen sich bereits auf ein höheres Arbeitspensum ein. Home Office ist für die junge Generation anscheinend kaum ein Thema. Etwa drei Viertel bevorzugen einen festen Arbeitsplatz im Büro, nur jede*r Zehnte kann sich vorstellen, dauerhaft von zu Hause aus zu arbeiten.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/so-bescheiden-sind-junge-akademiker-ausser-den-juristen-16871481.html" target="_blank">So bescheiden sind junge Akademiker – mit Ausnahme der Juristen, FAZ 22.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Intensität des Alleinseins]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Meditation fast schon zu einem Volkssport und coolen Lifestyle geworden ist, schätze ich immer mehr, wenn ich darüber lese, wie Menschen abseits dieses neuen Mainstreams auch Angebote machen, um wirklich in die Tiefe zu gehen. Der Bayrische Rundfunk berichtete kürzlich über die Waldklause von Maria Eck im Chiemgau, eine Einsiedelei, in die man sich für eine Woche zurückziehen kann. &quot;Der Sinn der Einsiedelei besteht darin, dass Menschen den inneren Schalter von &#039;machen und schaffen&#039; auf &#039;empfangen und hören&#039; umlegen. Und das ist sehr spannend. Die Einsiedler bekommen anfangs einfache Übungen: Sie sollen hören, riechen, nur da sein. Und möglichst nicht denken, sondern im Wahrnehmen bleiben. Und nach ein paar Tagen spürt man, wie sie immer mehr in die Stille kommen&quot;, erklärt Bruder Christian Schmidberger. Der Franziskaner Minorit begleitet die Einsiedler auf Zeit und ein tägliches Gespräch mit ihm ist einer der wenigen &quot;Programmpunkte&quot;, die die Tage in Maria Eck haben. Er eröffnet den Menschen einen Weg in die Stille, die die konsumgerechten Versprechen vieler Achtsamkeitsangebote irgendwie in den Schatten stellt. &quot;Es geht nicht darum, an einem Thema zu arbeiten. Sondern die Menschen sollen sich öffnen. Und meine Erfahrung zeigt: Wenn Menschen still werden und sich öffnen, geschieht etwas. Nicht durch nachdenken und analysieren. Sondern weil man offen ist und Gott wirken kann&quot;, sagt er.<br><a href="https://www.br.de/nachrichten/kultur/einsiedler-auf-zeit-auszeit-fuer-die-seele,S4td1Og new" target="_blank">Einsiedler auf Zeit: Auszeit für die Seele, BR 22.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger Stress im Home Office]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dank Pandemie ist das Thema Home Office zu einem Dauerbrenner geworden. Eine Studie der Krankenversicherung DAK, für die 7.000 Versicherte vor und während der Pandemie befragt wurden, zeigt, dass viele die Arbeit zu Hause als entlastend erleben. Vor Corona fühlten sich 21 Prozent der Beschäftigten regelmäßig gestresst, während es während der Pandemie nur noch 15 Prozent waren. Gleichzeitig stieg der Anteil derer, die nie oder nur gelegentlich gestresst waren, von 48 auf 57 Prozent. 56 Prozent der Menschen, die inzwischen regelmäßig von daheim aus arbeiten, fühlen sich im Home Office auch produktiver als an ihrem Arbeitsplatz. Für zwei Drittel der Befragten ist der Zeitgewinn durch das entfallende Pendeln erfreulich und gleich viele Befragte finden auch, dass sie so Beruf und Familien besser unter einen Hut bringen.<br><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/homeoffice-studie-101.html new" target="_blank">Weniger Stress, mehr Produktivität, tagesschau.de 22.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kreisläufe des Sich-Betäubens]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren hat die Opioid-Krise in den USA schon vielfach zu Schlagzeilen geführt. Einerseits ist sie ein gesundheitliches Phänomen, weil eben immer noch in mehr Fällen als wahrscheinlich nötig diese süchtig machenden Schmerzmittel von Ärzten verschrieben werden. Sie deutet aber auch auf ein kulturelles Problem. &quot;Die Orte, die von der Überdosiskrise am stärksten betroffen sind, sind Orte, an denen Menschen hoffnungslos sind und keine Arbeit haben. Orte, an denen die Infrastruktur zusammengebrochen ist, vollkommen vernachlässigte Gegenden&quot;, sagt etwa der Bioethiker Travis Rieder, der nach einem schweren Unfall selbst in die Abhängigkeit geriet. Die einlullende Wirkung der Medikamente wirkt eben nicht nur bei Schmerzen mit körperlichen Auslösern, sondern lässt Menschen auch die Hoffnungslosigkeit der eigenen Situation weniger spüren. &quot;Wenn man Opioide genommen hat, vergisst man die Welt um sich herum komplett, Entspannung, Ruhe und Wärme überschwemmen einen. Die Medikamente nehmen einem die Sorgen und für einen kurzen Moment ist die Welt gut&quot;, beschreibt Rieder seine eigenen Schmerzmittelerfahrungen. Er selbst schaffte mit einer Mischung aus Willenskraft, dem Mut des Verzweifelten und Unterstützung von Ärzten und Familie den Entzug - und musste auf seinem langen Leidensweg auch erfahren, wie überfordert viele Mediziner damit sind, Menschen zu begleiten, die keine Schmerzmittel mehr nehmen möchten. Für Menschen, die unter Bedingungen leben, die sie am liebsten vergessen möchten, ist ein Entzug jedoch wenig verlockend. Vielleicht erklärt das mit die hohen Todesraten in den USA durch Schmerzmittelmissbrauch. Und vielleicht sollten wir das Problem nicht nur als medizinisches betrachten, sondern auch nach Wegen suchen, für bessere Lebensumstände zu sorgen.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/2020-07/schmerzmittel-opioide-ueberdosis-suchttherapie-usa/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Es fühlte sich so an, als würde mein Gehirn schmelzen&quot;, zeit.de 22.7.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kreisläufe-des-sich-betäubens</link>
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<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer Tyrannen als Anführer gut findet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal wundert man sich schon, warum Führer, ob in der Politik oder der Wirtschaft, die sich durch Egoismus, Herrschsucht oder Manipulation hervortun, dennoch Gefolgschaften finden. Eine wissenschaftliche Langzeitstudie zeigt nun, dass sich dies zumindest zum Teil erklären lässt durch Erfahrungen während der Zeit des Aufwachsens. Konkret belegt die Studie, dass Menschen, die in jungen Jahren in Umfeldern leben, die durch ein hohes Konfliktniveau bestimmt sind, in späteren Lebensjahren mit einer um 20 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit Leader bevorzugen, die dominant und fordernd oder auch unausstehlich sind. Vielleicht bedeutet das ja umgekehrt, dass Kulturen, in denen junge Menschen unter eher friedlichen Bedingungen heranwachsen können, sich leichter damit tun, auch &quot;gute&quot; Führer zu wollen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/warum-manche-tyrannische-anfuehrer-anziehend-finden/1751222 new" target="_blank">Warum manche tyrannische Anführer anziehend finden, spektrum.de 13.7.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-tyrannen-als-anführer-gut-findet</link>
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<pubDate>Mon, 17 Aug 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different geht in die Sommerpause. Gut erholt nach einem Retreat sind wir dann ab 17. August wieder mit frischen Nachrichten für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Jul 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Für eine Ökonomie mit Zukunft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Netzwerk Economists for Future, eine weltweite Initiative von Ökonomen und Change-Aktivisten, fordert in einem Aufruf: „Ökonomische Bildung reformieren“. Ziel der Initiative ist es, Themen wie Ungleichheit, Biodiversität und Klima stärker in der Wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung zu etablieren. &quot;Allein in Deutschland lernen über 600.000 Studierende Semester für Semester hochgradig abstrakte, einseitige und weltanschaulich problematische Vorstellungen über Ökonomie&quot;, so Lukas Bäuerle, Sprecher von Economists for Future, gegenüber der taz. Der Aufruf wird noch deutlicher: &quot;Was hier über Wirtschaft beigebracht wird, hat keinerlei Bezüge zu realen ökonomischen Prozessen oder Erfahrungen.&quot; Die im Fach verbreiteten abstrakten Denkmethoden verhinderten, dass Studierende Wirtschaft wirklich verstehen lernten. <br><a href="https://taz.de/Reform-der-Wirtschaftswissenschaften/!5695992/ new" target="_blank">Eine andere Ökonomik nach Corona, taz 16.7.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=für-eine-ökonomie-mit-zukunft</link>
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<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit oder Selbstoptimierungs-Totalitarismus?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Je mehr Achtsamkeit zu einem Trend geworden ist, umso eher wird sie auch zu einem kommerziellen Markt. In einem Artikel für den Humanistischen Pressedienst betrachtet die Schriftstellerin Nadine Pungs sehr kritisch die Auswüchse der Branche. Mit Ratgebern, Kursen und Beratungen werde Menschen oft genug nicht zu mehr Entspannung verholfen. Im Gegenteil: &quot;Statt Stress zu reduzieren, führt Achtsamkeit häufig zu Stress, indem sie einen Totalitarismus der Selbstoptimierung erschafft. Das Problem: Die Anti-Stress-Kurse sind auf Erfolg ausgerichtet, und somit bestätigen sie am Ende das System.&quot; Punge kritisiert den immer mehr um sich greifenden &quot;Bewusstseinszirkus&quot;, in dem der starke Fokus auf persönliche Psychohygiene dazu führe, dass systemische Mängel außen vor bleiben: &quot;Mindfulness und Neoliberalismus sind Geschwister. Die eigentlichen Ursachen für den Stress sind hingegen meistens irrelevant. Anstatt Arbeitsbedingungen kritisch zu beleuchten und artgerechte Verhältnisse zu installieren, richten die Unternehmen lieber betriebsinterne Fitnessstudios ein oder schicken ihre Leistungsträger in steuerlich absetzbare Achtsamkeitstrainingscamps. Wenn der Job schon jeglichen Sinn entbehrt, so soll er wenigstens lohnend ausgeglichen werden.&quot; Der Autorin geht es nicht darum, Achtsamkeit per se zu verdammen. Doch warnt sie davor, wie instrumentalisierte Mindfulness vielleicht unsere Isolation fördert und Solidarität untergräbt: &quot;Das Gefühl für gemeinschaftliche Werte verliert dagegen an Bedeutung. Kein Wandel wird mehr vorangetrieben, keine Utopien entwickelt. Denn das Individuum ist mit sich selbst beschäftigt, um reibungslos zu funktionieren, um stressresistenter zu agieren.&quot;<br><a href="https://hpd.de/artikel/fuck-you-carpe-diem-18259 new" target="_blank">Fuck you, carpe diem! Humanistischer Pressedienst, 14.7.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-oder-selbstoptimierungs-totalitarismus</link>
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<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Drittel der Vermögen in den Händen von einem Prozent]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Deutschland geben wir uns gerne der Illusion hin, dass bei uns die finanzielle Ungleichheit deutlich geringer ausgeprägt ist als im internationalen Vergleich. Doch neue Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sprechen eine andere Sprache. Ihnen zufolge liegen 35 Prozent der deutschen Vermögen in den Händen von lediglich einem Prozent der Bevölkerung. Bisher war man von 22 Prozent ausgegangen. Für die reichsten zehn Prozent wurden die Zahlen ebenfalls korrigiert - sie besitzen nicht, wie bisher angenommen, 59 Prozent der Vermögen, sondern sogar zwei Drittel. Am unteren Ende der Vermögensskala zeigt sich, dass die Hälfte der Bevölkerung gar kein Vermögen hat oder maximal 22.800 Euro, der Durchschnitt liegt bei 3.700 Euro. In Krisenzeiten, in denen die Arbeitslosigkeit steigt und Löhne beispielsweise durch Kurzarbeit geringer ausfallen, wird deutlich, wie prekär diese Ungleichheit ist, denn finanziell leiden unter der Krise vor allem jene, die ohnehin schon wenig oder gar nichts besitzen.<br><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vermoegen-in-deutschland-viel-ungleicher-verteilt-als-bisher-angenommen-a-67e29ab7-2894-460d-92e9-53132437422e new" target="_blank">Vermögen in Deutschland viel ungleicher verteilt als bisher angenommen, spiegel.de 14.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Es lebe das Home Office]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat selbst in Unternehmen mit eher starren Strukturen dazu geführt, dass das Home Office eine neue Blüte erlebt, denn: Lieber zu Hause arbeiten als gar nicht. Die Massenmigration vom Büro in die eigenen vier Wände hat viele Firmen zu spontanen Investments veranlasst, so dass nun bereits ganz andere Rahmenbedingungen bestehen als vor der Corona-Krise. Und viele Mitarbeiter haben die damit verbundene Flexibilität zu schätzen gelernt - genauso wie ein großer Teil der Arbeitgeber. In einer Umfrage des Ifo-Instituts bekräftigten 54 Prozent der befragten Unternehmen, auch in Zukunft auf Home Office setzen zu wollen. Eine Erhebung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) bei  500 Unternehmen ergab, dass 42 Prozent von ihnen beabsichtigen, die Möglichkeiten der Arbeit von zu Hause aus künftig auszuweiten.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-07/homeoffice-deutsche-unternehmen-ifo-institut-studie-corona-krise new" target="_blank">Mehrheit der deutschen Unternehmen setzt dauerhaft auf Homeoffice, zeit.de 13.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pausen machen produktiver]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist immer wieder dasselbe - vor allem, wenn wir glauben, besonders viel zu tun zu haben, verkneifen wir uns oftmals eine Pause, in der Hoffnung, dann schneller alles Nötige erledigt zu haben. Doch das ist ein Trugschluss, denn die Forschung zeigt immer wieder: Wer zu lange durcharbeitet, ohne mal zu verschnaufen, wird nicht nur müde, sondern auch deutlich unproduktiver. Pausen hingegen sind keine verlorene Zeit, sondern können zum Performance-Booster werden. Und doch hat die Unsitte des Durcharbeitens bei vielen Methode. In einer Umfrage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) mit 17.000 Befragten gaben ganze 26 Prozent an, die gesetzlich vorgesehenen Arbeitspausen (30 Minuten bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden, 45 Minuten bei neun Stunden) ausfallen zu lassen, weil zu viel zu tun ist. Arbeitspsychologen raten sogar zu mehr Pausen - fünf Minuten pro Stunde oder bei längerwierigen Tätigkeiten alle zwei Stunden zehn Minuten. Solche Kurzpausen sind wie ein Reset für Körper und Geist und Studien belegen, dass nach einer kleinen Pause die Arbeit leichter und schneller von der Hand geht.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/arbeitspsychologie-warum-pausen-wichtig-sind/1750572 new" target="_blank">Mach mal Pause!, spektrum.de 13.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld führt zu mehr Geld - zumindest vor der Pandemie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Reichen werden immer reicher - was für manche wie das ewige Mantra unverbesserlicher Altlinker klingen mag, entspricht leider auch in Deutschland der Realität, zumindest jener, die der World Wealth Report für die Entwicklung im Jahr 2019 abbildet. Dieser zeigt, dass hierzulande 1,46 Millionen Menschen ein Vermögen von einer Million Dollar oder mehr besitzen, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 8,6 Prozent entspricht. Manche mag es wundern, zumal das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr gerade einmal bei 0,6 Prozent lag. Doch wer viel Geld hat, investiert in Zeiten, in denen es keine Zinsen mehr gibt, eben in Immobilien oder Aktien - und hier ging es 2019 eben weiter bergauf. Deutschland ist im Reichen-Ranking auf Platz drei - nach den USA und Japan. Was die Zunahme des Reichtums angeht, liegt es im internationalen Schnitt, denn weltweit stieg die Zahl der Dollarmillionäre um neun Prozent. Ob dieser Trend sich in der Pandemie hält, ist natürlich noch die Frage. Doch an den Aktienmärkten kehrt bereits wieder Bewegung ein ...<br><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ungleichheit-zahl-der-deutschen-dollar-millionaere-steigt-um-100-000-a-2993e546-49b9-4a89-97f6-444d99cba9d1 new" target="_blank">Zahl der deutschen Dollarmillionäre steigt weiter, spiegel.de 9.7.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geld-führt-zu-mehr-geld---zumindest-vor-der-pandemie</link>
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<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stereotype sitzen verdammt tief]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Männer eher für klug zu halten und Frauen stattdessen im Kreis der Familie zu sehen - selbst wenn viele Menschen, fragt man sie nach solchen Vorteilen, meinen, sie sehen das nicht so, in Wahrheit sitzen diese Stereotype tiefer, als wir denken. Eine Harvard-Studie machte mit 3.600 Proband*innen aus 80 Ländern so genannte Implizite Assoziationstest, bei denen sie Bilder und Begriffe sortieren sollten. Eine schnelle Reaktionszeit deutet dabei darauf hin, dass die Beziehung von Bild und Text der Versuchsperson sehr nahe ist. In dem Experiment offenbarte sich, dass besonders schnelle Reaktionen beispielsweise bei der Kombination des Bildes eines Mannes mit Begriffen wie stark oder brillant kamen oder auch bei Frauenbildern und dem Begriff Familie. Und dieser Zusammenhang zeigte sich in allen Altersgruppen, Geschlechtern und Kulturen ... Es scheint also, dass wir noch viel vor uns haben, wenn wir solche Stereotype überwinden möchten.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/unbewusste-einstellungen-halten-wir-maenner-doch-fuer-klueger/1749368 new" target="_blank">Männer halten wir eher für genial als Frauen, spektrum.de 6.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitgeber wollen das letzte Wort haben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie hat uns gezeigt, wie flexibel arbeiten doch möglich sein kann. Und viele Menschen hoffen, auch nach der Krise mehr Freiheiten bei ihrer Arbeitsgestaltung zu haben. Für die Mitarbeiter der Allianz-Versicherung könnte dieser Wunsch aufgehen, denn der Vorstandsvorsitzende kündigte an, man wolle in Zukunft und strategisch das Thema Heimarbeit stärken. Ganz anders hingegen Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. &quot;Die Idee, ein Recht auf Homeoffice zu schaffen, ist so angelegt, dass ich mich als Arbeitgeber entschuldigen muss, wenn ich das nicht einrichten kann&quot;, zitiert das Manager Magazin seine Kritik am Vorstoß der Bundesregierung zu einem Recht auf Arbeit im Home Office. Auf eine Kultur des Miteinanders mit den Mitarbeitern deutet eine solche Haltung nicht. Hier offenbart sich einmal mehr, wie sehr doch viele Unternehmen noch in Weisungsbefugnissen denken und nicht bereit sind, flexibel die eigenen Interessen mit denen ihrer Angestellten abzugleichen.<a href="https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/arbeitgeberpraesident-gegen-recht-auf-home-office-a-02d1a9a7-e4e0-4906-a24b-d17053d6b96a new" target="_blank">Arbeitgeberpräsident gegen Recht auf Homeoffice, Manager Magazin 5.7.20</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pandemie lässt uns beweglicher werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Auch wenn das äußerliche Leben in der Corona-Krise teils zum Erliegen kam, die Menschen selbst sind durch die veränderten Umstände anscheinend beweglicher geworden. Eine Untersuchung der Deutschen Krankenversicherung zeigt: 22 Prozent der Befragten fuhren in ihrer Freizeit mehr mit dem Fahrrad. Eine vergleichbare Zahl von Menschen machte öfter Fitnesstraining zu Hause oder arbeitete mehr im Garten. Ein gutes Viertel der Befragten gehen oder zu Fuß oder nutzen das Fahrrad, statt ihre üblichen Wege mit dem Auto, dem Bus oder der Bahn zurückzulegen. Und sogar 37 Prozent berichten von einer gesteigerten Frequenz an Spaziergängen, die sie unternehmen. Bei 15 Prozent wurden Joggen und Walken beliebter. Dieser Schub für die körperliche Gesundheit hat jedoch eine Gegenseite, denn die mentale Gesundheit der Befragten leidet unter der Krise. 39 Prozent sagten, dass die Einschränkungen durch die Krise, wenn sie weiter andauern, einen eher oder sogar sehr negativen Effekt auf ihre mentale Verfassung haben.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-07/corona-mobilitaet-umfrage-veraenderung-bewegungsverhalten-mehr-fahrrad-fahren new" target="_blank">Corona-Krise verändert Bewegungsverhalten der Deutschen, zeit.de 5.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück weckt ein Gefühl von Gesundheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Glücklich lebt es sich leichter - und gesünder, wie eine neue Langzeitstudie zeigt. Psychologen teilten 155 Probanden in drei Gruppen ein - eine absolvierte ein dreimonatiges Glücks-Training mit einer wöchentlichen Sitzung von einer Stunde, eine machte ein Online-Training und eine diente als Kontrollgruppe. Zu den Übungen der Trainings gehörten Meditation oder Tagebuch-Notizen über Dinge, für die man dankbar ist. Die Trainingsteilnehmer entwickelten während des Programms mehr Lebenszufriedenheit und ihre negativen Gefühle nahmen ab, während die Befindlichkeit in der Kontrollgruppe sich kaum veränderte. Aus der Glücksbefindlichkeit der Teilnehmenden wiederum ließen sich Schlüsse über ihre Gesundheit ableiten. Nach zehn Wochen des Übens sank die Zahl der Tage, an denen sich die Studienteilnehmer krank fühlten, auf ein Drittel im Vergleich zu den Wartegruppen-Probanden - und dieser Effekt hielt auch nach Ende des Trainings noch an. Wichtig allerdings ist - objektive Gesundheitsparameter wie Blutdruck oder Übergewicht der Studienteilnehmer veränderten sich durch das Training nicht. Doch gefühlte Gesundheit dürfte für viele auch schon einen großen Wert haben. Auch interessant: Das Erleben von Sinnhaftigkeit hatte keinen Einfluss auf die gefühlte Gesundheit.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/glueck-macht-gesund/1748346 new" target="_blank">Glück macht gesund, spektrum.de 2.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Genügend Schlaf sollte sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Leistungskultur gehört es zum guten Ton, möglichst wenig Zeit zu verplempern und rund um die Uhr produktiv zu sein. Viele, die da mithalten möchten, versuchen dann, am Schlaf zu sparen. Doch das kann auf Dauer gefährlich werden. Nicht nur, dass man sich müde nicht besonders wohl fühlt - auch Fehler oder sogar Unfälle nehmen zu, wenn man nicht ausgeschlafen ist. Wer viel Adrenalin produziere, könne durchaus einige Wochen oder sogar Monate mit einem Schlafdefizit durchhalten, erklärt Ingo Fietze, Oberarzt für Innere Medizin und Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums an der Berliner Charité, in einem Interview mit Business Insider. Doch empfehlenswert ist das nicht. &quot;Fakt ist: Ein Schlafdefizit lässt sich nicht überspielen. Wie eine nicht bezahlte Schuld wird es auf Dauer immer größer&quot;, so Fietze. Zwischen sieben und acht Stunden pro Nacht sind etwa das Pensum, das man brauche, um gesund zu bleiben.<br><a href="https://www.businessinsider.de/karriere/guter-schlaf-mediziner-erklaert-warum-zu-wenig-schlaf-unproduktiv-macht/ new" target="_blank">„Lasst eure Mitarbeiter im Büro einschlafen!“: Schlafmediziner erklärt, warum Schlafmangel unproduktiv macht, Business Insider 2.7.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Jul 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschaft lebt vom Gemeinsinn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Pandemie hat sich nicht nur gezeigt, wie verletzlich viele unserer wirtschaftlichen Lebensgrundlagen und Systeme sind, sondern auch, wie sehr sich durch Spontanität und Hilfsbereitschaft vieles bewirken und verbessern lässt. Für Silja Graupe, Professorin für Ökonomie an der Cusanus Hochschule ist das ein Indiz dafür, dass der Gemeinsinn eine wesentliche Rolle spielt für unsere Wirtschaft, was aber in der Ökonomie selten berücksichtigt werde. &quot;Das Problem ist, dass der Gemeinsinn improvisierend ist, spontan, und von alleine keine Strukturen schaffen kann, um sich selber zu erhalten. Wir können ja nicht unbegrenzt weiter improvisieren, sondern müssen irgendwann zum Routinehandeln zurückkehren bzw. neues schaffen. Unsere heutigen Routinen aber schaden dem Gemeinsinn und begraben ihn unter Effizienz, Steuerungsideen, Diskursen von Sachzwängen und Stereotypen&quot;, so Graupe in einem Interview mit dem Freitag. Sie erhofft sich die Entfaltung eines &quot;sinnstiftenden Erkennens, wodurch Zukunftsvisionen entwickelt und alte Routinen einer Prüfung unterzogen werden. Der Gemeinsinn muss hier mit Imagination zusammenkommen: Vorstellungen darüber, wie ein gutes Leben zukünftig aussehen soll. Wir müssen imaginieren können, was es noch gar nicht gibt, und dann Strukturen für dessen Realisation gestalten. So können wir alte Muster brechen und neue kreative Normalitäten entstehen lassen.&quot; In ihren Augen ist die ökonomische Zweckrationalität, die viele unserer Systeme bestimmt, ein verkrustetes Oberflächenphänomen, darunter jedoch liege &quot;die Fülle aller noch unerkannten gesellschaftlichen und natürlichen Möglichkeiten&quot;. Graupe hofft: &quot;Der Gemeinsinn schafft daraus die ersten sinnstiftenden Bilder und Praktiken und kann so grundlegenden Sinn- und Wertewandel initiieren; Imagination und praktische Urteilskraft schaffen daraus wiederum neue Strukturen.&quot;<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/pep/viele-wollen-sich-einmischen new" target="_blank">„Viele wollen sich einmischen“, Der Freitag 24/2020</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Jul 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiter finden Öko-Engagement wichtig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Wochen ist immer wieder Kritik aufgeflammt an diversen politischen Förderprogrammen, weil diese dem Klimawandel in den Augen vieler nicht genug Rechnung tragen. Eine Umfrage des des Personalmarketing-Dienstleisters Königsteiner mit 3.000 Personen zeigt nun, wie wichtig Arbeitnehmern das Thema Ökologie im Hinblick auf die Wahl eines Arbeitgebers ist. 62 Prozent ist die Haltung einer Firma zur Umwelt wichtig, wenn sie eine Stelle suchen. Ein Drittel der Befragten könnte es sich vorstellen, im Stil von Fridays for Futures auch freitags für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren - in Bewerbungsgesprächen sprechen sie dies allerdings so gut wie nie an. Die Befragten glauben, dass allenfalls ein Drittel der Arbeitgeber wirklich ernsthaft für ökologische Belange engagiert sind, bei 15 Prozent sehen sie gar kein Engagement. Dennoch glauben sie, dass etwas die Hälfte der deutschen Firmen in Öko-Fragen gut aufgestellt sei.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/umweltbewusstsein-im-fokus-bewerbern-ist-klima-wichtig-16833102.html" target="_blank">Bewerbern ist Klima wichtig, FAZ 29.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress erst gar nicht entstehen lassen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter Pandemie-Bedingungen hat sich unser Arbeitsleben innerhalb kürzester Zeit umgekrempelt. Viele Menschen empfinden es als entspannter, von zuhause aus arbeiten zu können, weil ihnen das Freiräume bei der Gestaltung ihrer Tätigkeiten gibt. Und weil das Arbeiten beispielsweise in Großraumbüros oft aufgrund der Umgebungsbedingungen schon einen gewissen Stresspegel setzt. Die Frage ist, ob positive Erfahrungen wie diese auch nach der Rückkehr in die Büros Spuren hinterlassen oder zu Änderungen führen. Die Zeit hat mit der Psychologin Amelie Wiedemann darüber gesprochen, welche Stressquellen Arbeitenden vor allem zu schaffen machen und wie Unternehmen Abhilfe leisten könnten. Wiedemann versucht dafür zu sensibilisieren, wie sehr körperlicher und geistiger Stress miteinander verbunden sind. Was die Ergonomie von Arbeitsplätzen angeht, sind die meisten Unternehmen gut aufgestellt - übersehen aber vielleicht, dass der beste Bürostuhl nichts nutzt, wenn Arbeitnehmende aufgrund geistiger Belastungen mit körperlichen Symptomen reagieren. &quot;Körperliche und psychische Leiden kann man gar nicht getrennt betrachten. Der Körper wirkt auf die Psyche und andersherum. Wenn ich zu stark gestresst bin, verkrampfe ich, ziehe meine Schultern nach oben. Das kann zu Kopf- oder Rückenschmerzen führen. Oft kümmert sich der Arbeitgeber nur um den Rücken – und weniger um die Psyche&quot;, so Wiedemann. Ihrer Erfahrung stammen viele Faktoren, die Stress verursachen, vor allem aus dem Bereich der Arbeitsorganisation. Wer beim Arbeiten häufig unterbrochen werde oder regelmäßig mit unerwarteten Zusatzaufgaben konfrontiert wird, gerate beispielsweise leichter unter Druck. Aber auch respektloses Verhalten oder zu hohe Anforderungen begünstigen Stress. Wiedemann betrachtet es kritisch, dass viele Unternehmen, wenn sie sich um Stressprobleme kümmern, vor allem auf Verhaltensprävention setzen. Doch Yoga-Kurse und Meditation im Unternehmen bewirken wenig, wenn gleichzeitig die Arbeitsprozesse selbst immer neue Stressoren erzeugen. &quot;Sinnvoller ist es, dafür zu sorgen, dass Stress gar nicht erst aufkommt. Zum Beispiel, indem man Unterbrechungen und unnötige Dokumentationen abschafft oder einander besser abstimmt und so Doppelarbeit vermeidet. Besonders erfolgreich ist die Stressbekämpfung übrigens, wenn Vorgesetzte mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Tag gut strukturieren, regelmäßig Pausen machen, sich gesund ernähren und rechtzeitig nach Hause gehen&quot;, so Wiedemann.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-06/psychische-belastung-arbeitsplatz-job-fehltage-stress-ueberstunden-homeoffice/komplettansicht new" target="_blank">Wenn der Rücken schmerzt, liegt das nicht nur am falschen Stuhl, zeit.de 30.6.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-erst-gar-nicht-entstehen-lassen</link>
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<pubDate>Tue, 07 Jul 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was unser Charakter über unser Umweltbewusstsein aussagt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Klimakrise hält uns tagtäglich vor Augen, wie sehr unser Bewusstsein für die Umwelt gefragt ist. Ob wir diesen Ruf auch hören und ihm folgen, hängt nicht unwesentlich von einigen unserer Charakterzüge ab. Eine Übersichtsstudie der Universität Edinburgh, für die insgesamt 38 Studien zu Umweltbewusstsein, an denen 44.000 Proband*innen beteiligt waren, ausgewertet wurden, liefert nun Antworten. Die Forscher verglichen das in den Untersuchungen dargestellte Verhalten im Hinblick auf die Umwelt mit ebenfalls erhobenen Charaktereigenschaften der Teilnehmenden. Dabei zeigte sich: Besonders umweltbewusste Menschen zeichnen sich aus durch Eigenschaften wie Offenheit, Experimentierfreude, Fantasie und Wissbegier. Auch Ehrlichkeit und Bescheidenheit gehören der Auswertung zufolge zu den Merkmalen, die auf besonderes Umweltbewusstsein schließen lassen sowie die Fähigkeit, gängige Normen und Werte zu hinterfragen. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass es bei der Förderung von mehr Umweltbewusstsein helfen könnte, gezielt Kampagnen zu entwickeln für Menschen, denen diese Offenheit und Experimentierfreude fehlt, beispielsweise indem man auf deren eher konservative Werte setzt und diese anspricht.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/wer-sich-besonders-umweltbewusst-verhaelt/1743474 new" target="_blank">Wer sich besonders umweltbewusst verhält, spektrum.de 15.6.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-unser-charakter-über-unser-umweltbewusstsein-aussagt</link>
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<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bescheidene Chefs sind gut für den Aktienkurs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie verrückt die Businesswelt und die Aktienmärkte sind, zeigt eine interessante Studie, die der Harvard Business Manager kürzlich vorgestellt hat. Eine Studie, für die 185 Topmanager in den Jahren 2000 bis 2013 betrachtet wurden, die an der Spitze von börsennotierten US-Unternehmen standen, zeigt: Die Aktienkurse jener Firmen, die bescheidene CEOs hatten, entwickelten sich deutlich besser als jene, an deren Spitze eher großspurige Chefs standen. Der Grund ist simple: Den bescheidenen Führungskräften trauten Analysten eher weniger zu im Hinblick auf das Geschäftsergebnis. Das wiederum machte es den CEOs leichter, die Prognosen zu übertreffen. Und werden solche Schätzungen übertroffen, geht der Kurs einer Aktie meist nach oben. Verfehlt ein Unternehmen hingegen seine - bisweilen großspurig angekündigten - Ziele, gehen die Kurse nach unten. Für Anleger mag die Studie also wirklich interessante Informationen bieten. Doch was ist die Substanz hinter diesem Zusammenhang? Denn über das tiefere Potential eines Unternehmens sagen die kurzfristigen psychologischen Reaktionen von Anlegern ja nicht unbedingt etwas aus ...<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/ceos-bescheidenheit-fuehrt-zu-erfolg-a-1307361.html new" target="_blank">Bescheidene CEOs sind erfolgreicher, HBM 6/2020</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 03 Jul 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Wir müssen eine gemeinsame Erzählung finden&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im globalen Lockdown kommen wir uns Weltgesellschaft näher - zumindest was unsere Lebensumstände angeht, denn gleich an welchem Ort wir leben, die gegenwärtigen Beschränkungen gelten für uns alle. Damit diese Erfahrung vielleicht auch in der Zukunft unseren Zusammenhalt stärkt, braucht es aber mehr. &quot;Die Monate zu Hause haben uns näher zusammengebracht, weil wir zum ersten Mal in der Geschichte durch unsere Geräte alle gleich weit voneinander entfernt waren. Es ist jedoch entscheidend, dass wir eine gemeinsame Erzählung für diese Zeit finden und ihre Außergewöhnlichkeit nicht vergessen, was bei Pandemien schnell passiert&quot;, sagt der Politologe Ivan Krastev in einem Interview mit dem Philosophie Magazin. Ein solches Narrativ könnte dabei helfen, die Erfahrungen, die wir zur Zeit machen, im kollektiven Gedächtnis zu behalten, selbst wenn unser Leben sich vielleicht absehbar wieder in die alten Bahnen zurückbewegt. &quot;Wir haben eine Zeit erlebt, in der nichts passiert ist und sich dennoch alles verändert hat. Das nicht zu vergessen und es gleichzeitig als Chance zu sehen, wird unsere größte Herausforderung sein&quot;, so Krastev.<br><a href="https://philomag.de/man-muss-nicht-reisen-um-kosmopolitisch-zu-sein/ new" target="_blank">„Man muss nicht reisen, um kosmopolitisch zu sein“, Philosophie Magazin 24.6.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;wir-müssen-eine-gemeinsame-erzählung-finden&quot;</link>
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<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Wenn die Gegenwart zum diffusen Brei wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir alle machen wohl in den letzten Wochen die Erfahrung, dass unser Leben, obwohl es zumindest in den eigenen vier Wänden abläuft wie immer, irgendwie diffuser wird. &quot;Geräusche klingen aber nur gedämpft ins eigene Leben herüber. Und der Blick auf das, was draußen geschieht, ist verschwommen&quot;, beschreibt es der Psychiater Jan Kalbitzer in einem Gastbeitrag für die Zeit. Er spricht von einer &quot;Zwischenzeit&quot;, die wir gerade erleben. Die Zukunft, die uns sonst ein Antreiber ist und damit Zielkoordinaten an die Hand gibt, rutscht uns irgendwie zwischen den Fingern durch, weil planen gerade bei vielem wenig Sinn macht. Und so sitzen wir im Heute fest. &quot;Vielleicht fühlt sich diese Gegenwart auch deshalb so unangenehm zäh und hektisch zugleich an, weil sie geprägt ist von einem Widerspruch zwischen dem Wissen, dass die Komplexität der Welt immer weiter zunimmt – der alltägliche Bewegungsradius jedoch noch immer eingeschränkt ist&quot;, vermutet Kalbitzer. Sein Rat an alle, die gerade hadern - sich auf all die zwiespältigen Gefühle einlassen und sie durchleben: &quot;Vielleicht sollte es deshalb eben nicht darum gehen, den gegenwärtigen Zustand gleich wieder einzuordnen und zu reflektieren. Sondern darum, die Sorge und die Verunsicherung zuzulassen, die diese Zwischenzeit mit sich bringt. Weil Gegenwart nur dann, wenn man nicht gezwungenermaßen in ihr stecken bleibt, sondern sich ihr bewusst zuwendet, zu einer lehrreichen Erfahrung werden kann.&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-06/corona-krise-schockstarre-gesellschaft-psychologie-jan-kalbitzer-pandemie/komplettansicht?print new" target="_blank">Irgendwie anstrengend, das Leben im Hier und Jetzt, zeit.de 22.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 01 Jul 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Chance auf Veränderung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für den Ökonom Thomas Piketty offenbart die Corona-Pandemie einmal mehr, wie stark unser globales System immer noch von Ungleichheit durchwirkt ist. Vor allem arme Menschen in unterprivilegierten Regionen sind vom Virus besonders stark betroffen. Obwohl die Krise uns so vor Augen hält, was schief läuft, geht Piketty nicht davon aus, dass wir politische und gesellschaftlich auch zwingend daraus Veränderungen ableiten werden. &quot;Natürlich haben Schocks wie Pandemien, Kriege oder Finanzcrashs Auswirkungen auf die Gesellschaft. Aber welcher Art diese Auswirkungen sind, das hängt von den Theorien über die Geschichte und die Gesellschaft ab, denen die Menschen anhängen – mit einem Wort: von ihrer Ideologie. Es ist immer die Folge einer massiven sozialen und politischen Mobilisierung, wenn Gesellschaften sich in Richtung Gleichheit bewegen&quot;, so Piketty im Interview mit dem Freitag. Er erhofft sich, dass es innerhalb der Europäischen Union wieder mehr gemeinsame soziale Ziele herausbilden und die Freizügigkeit mit einer gemeinsamen Steuer- und Sozialpolitik verbunden wird. &quot;Der Aufbau eines Wohlfahrtsstaates innerhalb eines Nationalstaates war [in der Geschichte] bereits eine große Herausforderung. Es bedurfte einer Einigung zwischen Arm und Reich und eines großen politischen Kampfes. Ich denke, dass es möglich ist, dies auf transnationaler Ebene zu wiederholen, aber es wird wahrscheinlich zuerst in einer kleinen Anzahl von Ländern geschehen müssen. Ich hoffe, das ist möglich, ohne dass die EU zerbricht&quot;, sagt er.<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/corona-offenbart-schockierende-ungleichheit new" target="_blank">„Corona offenbart schockierende Ungleichheit“, Der Freitag 22/2020</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr geschlafen, aber trotzdem nicht wirklich wach]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie verändert unsere Schlafgewohnten. Das zeigt eine Studie aus der Schweiz, für die mehr als 400 Menschen befragt wurden. Insgesamt 75 Prozent der Befragten gaben an, im Zuge des Lockdowns länger als vor der Krise zu schlafen. Die Untersuchten verlängerten ihre Schlafdauer um bis zu 50 Minuten. Einer der Gründe dürfte sein, dass viele durch die Arbeit im Home Office die Anfahrt ins Büro sparen und deshalb morgens ein bisschen länger liegen bleiben können. Allerdings fühlen sich viele Menschen trotz erhöhtem Schlafpensum nicht ausgeruhter und oder schlafen sogar schlechter als gewöhnlich. Der Grund: Die mit der Krise verbundenen Sorgen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/laenger-aber-schlechter-geschlafen/1743470 new" target="_blank">Länger, aber schlechter geschlafen, spektrum.de 12.6.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-geschlafen,-aber-trotzdem-nicht-wirklich-wach</link>
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<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Geht uns die soziale Energie aus?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Soziologe Hartmut Rosa hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht mit der Untersuchung der subtileren Dimensionen unseres menschlichen Zusammenlebens und seine Arbeiten zur Resonanz stoßen auf breites Interesse. Durch die Corona-Krise ist für ihn die Beschäftigung mit einem neuen Thema in den Vordergrund gerückt. Bei seinen Beobachtungen, was die Pandemie mit unserer sozialen Welt und uns macht, ist ihm aufgefallen, dass wir unter einem kollektiven Energieverlust zu leiden scheinen: &quot;In den unterschiedlichsten Feldern finden sich Hinweise, die ich zusammendenken möchte. Individuell würde man von fehlender Antriebsenergie oder Motivation sprechen, und das erinnert an bestimmte Burn-out-Symptomatiken, bei denen es an jeder Form von Energie mangelt: Sie zeigen sich auch körperlich, es kann einfach unmöglich werden, eine Treppe hochzusteigen …&quot; Wenngleich sich dieser Energieverlust zunächst einmal auf der individuellen Ebene und in den je persönlichen Leben zeigt, ist er für Rosa dennoch vor allem ein soziales Phänomen: &quot;Mir scheint, dass gerade die Stillstellung der Welt durch Corona uns vor Augen führt, auf welche Weise unsere hochmobile Gesellschaft energiegeladen war. Fast alle waren permanent unterwegs, beruflich, privat, im Urlaub. Der Energieumsatz unseres Weltverhältnisses war schon allein deshalb gigantisch. Wenn meine Beobachtung zutrifft, dass viele jetzt das Gefühl haben, durch die tendenzielle Isolation ihre Energie verloren zu haben, dann bestätigt das nur die Vermutung, dass die Quelle, welche die Bewegungsenergie der Moderne erzeugt, nicht in den Individuen liegt, sondern in den sozialen Wechselwirkungen zu suchen ist.&quot; Ich bin schon sehr gespannt, ob er diese Gedanken weiterentwickelt und vielleicht irgendwann auch ein Buch daraus wird.<br><a href="https://www.zeit.de/kultur/2020-06/hartmut-rosa-soziale-energie-coronavirus-burn-out/komplettansicht new" target="_blank">Leiden wir an einem gemeinschaftlichen Burn-out?, zeit.de 13.6.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geht-uns-die-soziale-energie-aus</link>
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<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erste Studien zur Wirkung von Meditations-Apps]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Markt für Meditations-Apps boomt, gerade auch in der Corona-Krise. Viele Anbieter werben dabei mit Wirkungen, die sie aus der Meditationsforschung ableiten. Doch viele dieser Studien beziehen ihre Daten aus Untersuchungen mit Menschen, die in Präsenzkursen meditieren lernen. Nun gibt es auch erste Untersuchungen, die messen, was die Nutzung von Apps wirklich bewirkt. Eine kleine Studie aus den Niederlanden maß etwa die Wirkungen einer App, die von einer Krankenkasse verbreitet wird, bei 191 Nutzern, die damit übten. Im Vergleich zu den Menschen auf einer Warteliste nach die Achtsamkeit der Übenden nach acht Wochen deutlich zu und ihre psychischen Symptome verringerten sich. Auch steigerte sich ihre Lebensqualität moderat. Die meisten Effekte hielten auch noch drei Monate später an. Eine weiterreichende Studie aus Neuseeland betrachtete die Wirkungen der Achtsamkeits-App Headspace und verglich mit einer Nutzergruppe, die eine Notiz-App genutzt hatte (sozusagen als Placebo). Die App-Nutzung dauerte zehn Tage mit jeweils 10 Minuten. Die Headspace-Nutzer*innen zeigten am Ende deutlich weniger depressive Symptome, Ängste und Stress als die Teilnehmenden der Kontrollgruppe. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/achtsamkeit-was-bringen-meditations-apps/1741376 new" target="_blank">Ommm! spektrum.de 15.6.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=erste-studien-zur-wirkung-von-meditations-apps</link>
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<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wunsch nach flexiblerem Arbeiten wächst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pandemie zeigt uns, wie schnell sich selbst Arbeitswelten verändern lassen, wenn es nun einmal sein muss. Die Erfahrungen der Corona-Zeit wecken bei vielen Menschen den Wunsch, dass positive Errungenschaften auch in der Zeit nach der Pandemie erhalten bleiben. Die Kommunikationsberatung Kekst CNC befragte 1.000 Personen zu ihren Erfahrungen. 77 Prozent der Deutschen wünschen sich auch nach der Krise eine flexiblere Regelung ihrer Arbeitszeiten. Das Home Office kam in vielen Umfragen der letzten Wochen sehr gut an. In der jetzigen äußerten 18 Prozent, dass sie im Moment nicht zurück ins Büro wollten, weil sie lieber zuhause arbeiten. In der Umfrage zeigt sich auch die Globalisierungsskepsis. 76 Prozent wünschen sich, dass künftig wieder mehr Produkte in Deutschland produziert werden und 61 Prozent, dass mehr hierzulande hergestellte Produkte gekauft werden.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wenige-deutsche-wollen-von-zu-hause-arbeiten-16813579.html" target="_blank">Lasst uns wieder ins Büro! FAZ 13.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel Grübeln schadet dem Gehirn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Intensives Grübeln und das Wälzen negativer Gedanken sind nicht nur dem psychischen Wohlbefinden nicht dienlich. Eine neue britische Studie zeigt nun auch, dass die negativen Denkschleifen anscheinend das Demenz-Risiko erhöhen. In der vier Jahre abdeckenden Untersuchung mit 360 Probanden, die 55 Jahre oder älter waren, wurde beobachtet, wie häufig Menschen sich in Denkmustern wie dem negativen Grübeln über Vergangenes oder in Ängsten vor der Zukunft ergehen. Außerdem wurde untersucht, wie sich die Gehirne der Probanden über die Zeit veränderten. So konnten die Wissenschaftler sehen, dass sich bei den starken Grüblern im Gehirn Proteinablagerungen zeigten, die mit Demenz in Verbindung stehen. Über den Zeitraum von vier Jahren stellen die Forscher auch fest, dass diese Grübler dann kognitive Störungen und Gedächtnisschwund entwickelten. Da Meditation einen Weg darstellt, aus solchen Grübelspiralen herauszukommen, starten die Wissenschaftler nun ein Projekt, in dem erforscht werden soll, ob Achtsamkeitsmethoden Menschen, die stark mit negativen Gedanken zu kämpfen haben, bei der Demenz-Prävention helfen könnte.<br><a href="https://www.br.de/nachrichten/wissen/wiederholt-negatives-denken-erhoeht-das-risiko-auf-demenz,S12njSS new" target="_blank">Negatives Denken erhöht das Risiko auf Demenz, Bayrischer Rundfunk 8.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Corona die Psyche annagt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir alle erleben es wohl in der letzten Zeit immer wieder einmal, wie uns die Auswirkungen und die mit der Corona-Krise verbundenen Beschränkungen in unseren Leben berühren und bisweilen auch tiefer beeinträchtigen. Der Soziologe Martin Schröder hat nun Daten einer britischen Erhebung zu Zeiten des Höhepunkts des Lockdowns ausgewertet, die zeigen, wie tief diese Veränderungen auf die Psyche wirken. Wo vor der Pandemie 17 Prozent der Briten von sich sagten, dass sie ihre Alltagsaktivitäten nicht mehr genießen können, waren es während des Lockdowns 45 Prozent. Das Gefühl, sich manchmal ziemlich nutzlos zu fühlen, kennt wohl jeder Mensch. Bei jenen, die diese Erfahrung schon gemacht haben, war die Wahrscheinlichkeit während des Lockdowns 3,2 Mal so hoch wie zuvor. Die Wahrscheinlichkeit von Konzentrationsproblemen erhöhte sich um das 2,4-fache. Unzufrieden zu sein oder sogar depressiv, diese Wahrscheinlichkeit verdoppelte sich. Wo sich vor der Pandemie 20 Prozent der Bevölkerung als besonders depressiv einstuften, stieg diese Zahl auf dem Höhepunkt des Lockdowns auf 30 Prozent. Die Pandemie verlangt uns vieles ab. Und vielleicht hilft es ja ein wenig zu wissen, dass man mit den entsprechenden Gefühlen hier nicht alleine ist.<br><a href="https://www.spiegel.de/psychologie/corona-massnahmen-druecken-aufs-lebensglueck-a-5020db7f-9080-4161-9881-8956abf9a3c8 new" target="_blank">Corona-Maßnahmen drücken aufs Lebensglück, spiegel.de 8.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Pandemie lässt viele depressiver werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für Psychologen liegt es nahe, dass all die Veränderungen, denen wir durch die Pandemie ausgesetzt sind, auch Spuren in der Psyche hinterlassen. Eine Online-Untersuchung der Privaten Hochschule Göttingen PFH mit bisher 2.000 Teilnehmenden zeigt nun: Depressionen sind auf dem Vormarsch. Im Vergleich zu einer vor der Pandemie genommenen Normierungsstichprobe zeigt sich ein deutlicher Anstieg. Laut Norm wären in der breiten Bevölkerung bei etwa einem Prozent schwere depressive Symptome zu erwarten. In der Zeit der Pandemie ist dieser Anteil auf fünf Prozent gestiegen. Insbesondere die 18- bis 25-Jährigen seien besonders betroffen. Beim Sars-Ausbruch in Kanada 2003 ließ sich eine ähnliche Entwicklung beobachten. Damals kam es bei 30 Prozent der von Quarantäne Betroffenen zu depressiven Symptomen oder Posttraumatischen Belastungsstörungen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/mehr-schwere-depressive-symptome-waehrend-coronakrise/1741008 new" target="_blank">Mehr schwere depressive Symptome während Coronakrise, spektrum.de  8.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschaftskrise und Zukunftssorgen beschäftigen bereits viele]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gute Nachricht vorweg: Nur etwas jede*r Fünfte in Deutschland sorgt sich gegenwärtig um die eigene Gesundheit. So ein Zwischenergebnis einer Langzeitstudie der TU Darmstadt, die die Auswirkungen der Pandemie auf unsere Befindlichkeit untersucht. Ausgewertet wurden bisher die Daten von gut 400 Angestellten aus Deutschland und 550 aus den USA. Im Ländervergleich zeigt sich: Die Gewichtung der Sorgen ist in beiden Ländern ähnlich, in den USA sind die Befürchtungen allerdings etwas höher ausgeprägt. Die größten Sorgen der Deutschen: die Weltwirtschaftskrise (66,2 Prozent), die Gesundheit anderer (65,6 Prozent), eine zweite Erkrankungswelle (61,2 Prozent), Zukunftssorgen (52 Prozent) und finanzielle Sorgen (44 Prozent). Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich im Homeoffice wohler als im Büro, wenngleich die Produktivität dort laut Untersuchung nur lediglich 70 Prozent des Gewohnten erreiche. Auch in Zukunft ausschließlich von Zuhause aus zu arbeiten, kann sich ebenfalls gut die Hälfte vorstellen. Die Unsicherheit über die eigene berufliche Zukunft plagt rund ein Drittel der Befragten.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/produktiv-zu-hause-wie-beschaeftigte-die-krise-verkraften-16800994.html" target="_blank">Produktiv zu Hause, FAZ 7.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Alkoholkonsum steigt in Corona-Zeiten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Aus Einsamkeit oder Langeweile zum Alkohol greifen? Für einen nennenswerten Teil der Bevölkerung ist das in Zeiten der Pandemie zur neuen Gewohnheit geworden. Der Global Drug Survey mit mehr als 16.000 Teilnehmenden zeigt: 30 Prozent der Befragten gönnen sich seit einigen Wochen häufiger mal ein Gläschen mehr, und knapp elf Prozent berichten sogar von einem deutlich gestiegenen Alkoholkonsum. Rund jede*r Fünfte räumt sogar ein, wenn er oder sie trinkt, dann mehr als fünf alkoholische Getränke zu konsumieren. Die genannten Gründe: mehr Zeit und mehr Langeweile. Manche trinken mehr aus Stress oder weil sie sich einsam fühlen, für andere ist der Alkohol ein kleiner Stimmungsaufheller gegen depressive Gedanken. Am anderen Ende der Skala zeigt sich allerdings auch eine gegenläufige Tendenz, denn gerade die Menschen, die meist nur in Gesellschaft trinken, halten sich, allein in den eigenen vier Wänden, etwas zurück. <br><a href="https://www.zeit.de/wissen/2020-06/global-drug-survey-corona-krise-alkoholkonsum-psychische-gesundheit-drogenumfrage/komplettansicht new" target="_blank">Alkohol aus Langeweile, Zeit.de 4.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Umgang mit Krankheit im Job überdenken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche widmet sich einer Kolumne der Frage, warum es erst des Corona-Viruses bedurfte, bis einmal ernsthaft darüber gesprochen wird, warum wir im Arbeitsleben oft völlig nachlässig mit Ansteckungsrisiken umgehen. Erkältet zur Arbeit? Das war vor Corona eher eine Regel denn eine Ausnahme. Der WiWo-Beitrag dekliniert durch, wie wir gerade lernen, dass das Arbeiten auch bei Ansteckungsrisiken weitergehen kann - im Homeoffice, virtuell vernetzt. Und er schlägt vor, diese innerhalb weniger Wochen flächendeckend erlernte Praxis auch in Nach-Corona-Zeiten aufrechtzuerhalten. &quot;Zuhause ist das neue anwesend&quot;, heißt es in dem Artikel - vorausgesetzt natürlich, dass Chefs dafür genügend Vertrauen aufbringen und auch Menschen nur dann daheim weiterarbeiten, wenn die Ansteckung anderer das Hauptproblem wäre und man ansonsten ziemlich fit ist. <br><a href="https://www.wiwo.de/podcast/karriereleiter/karriereleiter-neue-kategorie-ansteckend-arbeitsfaehig-aber-zu-hause/25882418-all.html new" target="_blank">Neue Kategorie „ansteckend“: arbeitsfähig, aber zu Hause, WiWo 3.6.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=umgang-mit-krankheit-im-job-überdenken</link>
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<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie gefühlte Bedrohungen anderes verschleiern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Verschwörungsszenarien rund um Corona verbreiten sich immer mehr im öffentlichen Raum. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass wir solche Psychodynamiken nicht zum ersten Mal erleben. Auf Spiegel online beschreibt beispielsweise der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth viele Parallelen, die vor wenigen Jahrzehnten auch die Reaktionen auf Aids geprägt haben. Besonders interessant an seinen Betrachtungen finde ich, was er darüber schreibt, wie die Fokussierung auf die äußere Bedrohungen (heute: Corona) von anderen Konflikten ablenkt. &quot;Die Projektion der eigenen inneren beziehungsweise internen Konflikte auf Außenfeinde entlastet Individuen, Familien, größere und kleinere Gruppen oder auch ganze Gesellschaften von internen Spannungen. An der eingebildeten äußeren Bedrohung kann man die Aggressionen festmachen und abführen, die sonst als interne Konflikte aufbrechen würden&quot;, schreibt er. Wenn Menschen ihre ganze Kraft darauf konzentrieren, Virologen als vermeintliche Lügner zu entlarven oder der Politik geradezu Putchversuche unterstellen, wird ihnen wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass ihr Unbehagen und ihre Ängste vielleicht gute Gründe haben, sie sich aber in falschen oder eingebildeten Ursachen verbeißen. Dass ganze Bevölkerungsgruppen sich von der Politik nicht ernst genommen und nicht angemessen vertreten fühlen, ist so neu nicht. Und das wachsende Ungerechtigkeitsempfinden vieler Menschen ist beispielsweise längst durch viele wissenschaftliche Studien belegt. Was aber hilft es, nicht einfach das zu beklagen, was beklagenswert ist (wie prekäre Beschäftigung, eine chronische Unterbezahlung in Pflegeberufen, die unterschiedliche Chancengleichheit), sondern von Phantasien genährte Schauplätze der Auseinandersetzung zu eröffnen? Realitätssinn hilft - vor allem dabei, reale Probleme wirklich anzugehen.<br><a href="https://www.spiegel.de/psychologie/die-aengste-vieler-menschen-sind-erstaunlich-aehnlich-a-bf804ff2-c211-49fd-8bec-114074937e7e new" target="_blank">Aids und Corona: &quot;Die Ängste vieler Menschen sind erstaunlich ähnlich&quot;, spiegel.de 31.5.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-gefühlte-bedrohungen-anderes-verschleiern</link>
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<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Stille in der Tiefe wirkt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist für viele Neueinsteiger schlicht eine Methode, um ein bisschen besser mit den Herausforderungen des Lebens zurechtzukommen. Umso mehr hat mich ein kürzlich in der Kirchenzeitung erschienener Beitrag berührt, in dem ein Autor über seine Erfahrungen mit einem Kontemplations-Retreat und den längerfristigen Auswirkungen auf sein Leben berichtet. &quot;Ich hatte den Eindruck, in der Stille lernt man seine Mitmenschen besser kennen als im stundenlangen Geplapper. Man kennt sich auf einer anderen Ebene. Man spürt die Energie, die von jemand ausgeht&quot;, schreibt Andreas Kaiser. Und: &quot;Die seltenen Gespräche waren die intensivsten Gespräche, die ich in meinem Leben geführt habe. Da ging es nicht um Äußerlichkeiten, das Auto, die Arbeit. Es ging um uns, was uns ausmacht.&quot; Für Kaiser war das Retreat auch eine Tür zu einem veränderten Leben, die sich hier öffnete. Im Alltag verzichtete er mehr und mehr auf Ablenkungen und Zerstreuungen, fühlte sich nicht mehr von Krimis, sondern von spirituellen Büchern angezogen und erlaubt sich mehr Langsamkeit, um am Leben nicht vorbeizusausen. Meditation mag viel bewirken, man sollte darauf gefasst sein.<br><a href="https://www.kiz-online.de/gebetsschule-in-der-stille-gott-finden new" target="_blank">Die Stille verändert, Kirchenzeitung 3.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Resilienz und kollektive Intelligenz mit Achtsamkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Wochen sind viele Artikel erschienen, in denen Achtsamkeit als Krisen-Tool gehyped wird. Dass Achtsamkeit nicht nur die Resilienz fördert, sondern auch zur kollektiven Intelligenz beiträgt, zeigt eine neue Untersuchung der Boston Consulting Group in Zusammenarbeit mit Awaris, einem globalen Netzwerk, das sich mit wissenschaftlich fundierten achtsamkeitsbasierten Interventionen beschäftigt. Untersucht wurden 31 Teams mit knapp 200 Personen in einem deutschen Automobilkonzern und einer politischen Organisation, die ein zehnwöchiges Achtsamkeits-Training durchliefen. Ein anschließender Test mit einem vom MIT Center for Collective Intelligence entwickelten Verfahren zeigte, dass in den Teams die kollektive Intelligenz durch das Training um 13 Prozent gestiegen war. Die Mitarbeiter konnten ihre eigenen Emotionen und die Befindlichkeit anderer besser wahrnehmen und so angemessener mit ihnen umgehen. Dadurch nahm auch der wahrgenommene Stress ab. Die gegenseitige Unterstützung trug zudem zu mehr Resilienz in den Teams bei. Die Boston Consulting Group hat das Thema Achtsamkeit längst intern zu einem kontinuierlichen Begleiter der Unternehmensberater gemacht und bietet über die hauseigene Mindfulness Community für inzwischen mehr als 1.000 Beschäftige tägliche Meditationen und regelmäßige Achtsamkeits-Trainings an.<br><a href="https://www.haufe.de/personal/hr-management/krisenstrategie-achtsamkeit-foerdert-kollektive-intelligenz_80_517500.html?emos_sid" target="_blank">Mit Mindfulness und kollektiver Intelligenz aus der Krise, haufe.de 2.6.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Verzicht ist Freiheit, Mangel lässt uns ohnmächtig sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Shutdown hatte für viele Menschen etwas Erleichterndes. Endlich einmal Zeit, weil viele Alltäglichkeiten einfach weggefallen sind. In der Philosophiegeschichte taucht der Rückzug immer wieder als produktiver Zustand auf. Ein Beitrag des Philosophie Magazins zeigt jedoch auch: Es macht einen großen Unterschied, ob dieser Verzicht (beispielsweise auf Kontakte oder Ablenkungen) selbst gewählt ist oder uns aufgezwungen wirkt. Die Isolation aus freien Stücken können wir als Freiheit erleben und das nicht nur aufgrund der vielleicht positiven Erfahrungen, die wir damit machen, sondern auch, weil wir den Zustand jederzeit wieder beenden können, also die Kontrolle über die Situation haben. Sind wir hingegen durch äußere Zwänge auf uns selbst zurückgeworfen, erleben wir eine analoge Situation vielleicht eher als Mangel und dies vor allem, weil wir an ihr nichts ändern können und ihr ohnmächtig ausgeliefert sind. Vielleicht ist es auch einfach eine Frage, wie viel inneren Widerstand wir dem, was (unvermeidlich) ist, entgegenbringen. Denn auch, wenn wir Umstände nicht frei wählen können, ist es uns natürlich möglich, sie zu akzeptieren - dann öffnet sich unsere Wahrnehmung vielleicht auch für die guten Seiten, die damit verbunden sein könnten.<br><a href="https://philomag.de/isolation-als-kontrollverlust/ new" target="_blank">Isolation als Kontrollverlust, Philosophie Magazin 22.5.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fiktive Rache kann erleichtern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Rache ist süß, weiß der Volksmund. Und dieses impulsive Gefühl scheint tief in uns verwurzelt zu sein, selbst wenn unsere ethischen Erwägungen uns etwas anderes sagen. Eine neue Studie zeigt, wie sehr wir in beiden Dimensionen zuhause sind. 85 Versuchsteilnehmern wurden 15 Geschichten vorgelesen, in denen es um einen Bösewicht ging. Die Stories hatten drei unterschiedliche Ausgänge. Einmal wurde der Übeltäter besonders hart bestraft, einmal eher mäßig und einmal wurde ihm einfach verziehen. Anschließend befragten die Wissenschaftler die Teilnehmenden zu ihren Eindrücken über die Geschichten und sie sollten mit einem Button zusätzlich signalisieren, ob sie die Geschichte mochten oder nicht. Die Geschichten, in denen der Bösewicht hart rangenommen wurde, gefielen den Studienteilnehmern am besten, doch räumten sie ein, dass der Ausgang wenig sinnvoll sei. Geschichten, die mit einem Verzeihen endeten, stießen hingegen auf wenig Gegenliebe, wurden aber sehr wertschätzend und als sinnvoll wahrgenommen. Dass hier innere Gefühle im Widerstreit sind, konnten die Forscher auch daran erkennen, wie lange die Beteiligten brauchten, um den &quot;Like&quot;- oder &quot;Dislike&quot;-Button zu klicken. Bei den Stories, die zwar sehr gut gefielen, aber ein ethisch eher fragwürdiges Ende mit zu harter Bestrafung hatten, benötigten die Teilnehmenden deutlich länger für ihre Entscheidung. Die Wissenschaftler deuten die Reaktion dahingehend, dass Rache durchaus erleichtern wirken könne, weil sie von den Einschränkungen des Alltags, denen Menschen ausgesetzt seien, ablenken. Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass unser Racheinstinkt sehr impulsiv und schnell daher kommt, wir aber, wenn wir einmal kurz darüber nachdenken, eben auch Zugang zu unseren eher ethischen Erwägungen haben.<a href="https://www.psychologie-heute.de/beziehung/40496-verzeihen-ist-nicht-vergnueglich.html new" target="_blank">Verzeihen ist nicht vergnüglich, Psychologie heute 8.5.20</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Grundsätzlich optimistisch, aber wenig Vertrauen ins eigene Land]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung bringt ein &quot;Optimismus-Paradox&quot; der Europäer zum Vorschein. 58 Prozent der Befragten in den 27 EU-Ländern gaben sich in der Untersuchung zuversichtlich im Hinblick auf ihr eigenes Leben, während sie die Zukunftsaussichten ihres Landes längst nicht so positiv einschätzen. &quot;Die Deutschen fallen durch ihr hohes Vertrauen in die eigene Kraft bei besonderer Verzagtheit hinsichtlich der Zukunft Deutschlands auf&quot;, zitiert die Zeit die Studienleiterin Isabell Hoffmann. 65 Prozent der Deutschen malen sich ihre eigene Zukunft positiv aus, doch sehen gleichzeitig 56 Prozent die Zukunft Deutschlands kritisch. In Spanien, den Niederlanden und Polen zeigten sich vergleichbare Tendenzen, während Franzosen und Italiener mehrheitlich negativ eingestellt sind. Die Einschätzungen von Anhänger*innen rechtspopulistischer Parteien fallen im Gesamtbild deutlich negativer aus. Unter den AfD-Anhängern etwa bewerten 90 Prozent die Zukunft des Landes negativ und 66 Prozent schauen pessimistisch auf die eigenen Aussichten. In anderen Ländern sind die Tendenzen ähnlich, mit Ausnahme von Polen. Hier sind mehr als 80 Prozent der Anhänger der Regierungspartei PiS sowohl optimistisch, was ihre eigene Zukunft angeht als auch die Zukunft des Landes.<br><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-05/bertelsmann-studie-eu-buerger-optimismus-pessimismus-zukunft new" target="_blank">Europäer sind gleichzeitig Optimisten und Pessimisten, zeit.de 28.5.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Einsamkeit trifft besonders junge Individualisten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich allein zu fühlen und kaum Kontakte zu anderen Menschen zu haben, galt lange Zeit vor allem als Problem der älteren Generation. Das BBC Loneliness Experiment, für das 46.000 Menschen weltweit aus den unterschiedlichsten Kulturen und Altersgruppen befragt wurden, zeigt nun, dass Einsamkeit ein komplexeres Phänomen ist, denn sie trifft auch viele junge Menschen und vor allem jene, die in individualistischen Kulturen zuhause sind. Hier stellte sich heraus, dass es vor allem junge Menschen sind, die über Einsamkeit klagen - sie tun dies häufiger als Menschen der mittleren Altersgruppen, die wiederum mehr Einsamkeit empfinden als Ältere. Insgesamt zeigte sich auch, dass Menschen in sehr auf Individualismus ausgerichteten Kulturen insgesamt einsamer sind als jene, die in Ländern mit einem starken kollektiven Bezug leben. Die Wissenschaftler glauben, dass die überraschenden Erkenntnisse im Hinblick auf die Altersverteilung etwas mit den unterschiedlichen Erwartungen an das Leben in den verschiedenen Lebensaltern zu tun haben könnten. Kulturen, die noch stärker auf Gemeinschaftlichkeit ausgerichtet sind, dürften wiederum der Einsamkeit entgegenwirken.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/junge-maenner-fuehlen-sich-haeufiger-einsam-als-alte-frauen/1738000 new" target="_blank">Je jünger, desto einsamer, spektrum.de 27.5.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche haben vor Corona-Zukunft eine gewisse Furcht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Corona bestimmt unser Leben und beherrscht die Schlagzeilen. Und viele Klimaschützer fürchten bereits, dass darüber die ökologischen Herausforderungen, vor denen wir stehen, aus dem Blick geraten. Eine Allensbach-Umfrage zeigt nun, dem ist nicht so. Für 34 Prozent der Bevölkerung ist nach wie vor der Klimawandel die größte persönliche Sorge, gefolgt von Corona (30 Prozent) und der Angst vor Einkommensverlusten (26 Prozent). Dabei treibt nur 31 Prozent die Angst vor einer eigenen Ansteckung. Viel bedrückender ist für viele der Blick in die Zukunft und auf die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. 70 Prozent der Deutschen glauben, dass sich die Konjunktur im kommenden Jahr nicht erholen wird. 46 Prozent befürchten eine Verschlechterung ihrer eigenen wirtschaftlichen Lage. Das trübt auch die Erwartungen an die Zukunft. Hoffnungsvoll schauen gegenwärtig nur 22 Prozent auf das kommende Jahr, während 44 Prozent Befürchtungen mit sich tragen und 27 Prozent skeptisch sind.<br><a href="https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/die-groesste-sorge-der-deutschen-in-der-corona-krise-gilt-nicht-dem-coronavirus-sagt-allensbach/ new" target="_blank">Die größte Sorge der Deutschen gilt in der Corona-Krise weder dem Virus noch der Wirtschaft — sondern dem Klimawandel, Business Insider 26.5.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Jun 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Diversität gibt der Performance einen Push]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer komplexen Welt braucht es komplexe Lösungen. Und die erreicht man wohl am besten, wenn man möglichst viele verschiedene Perspektiven bei der Ideenentwicklung einbringt. Das jedenfalls mag erklären, dass Unternehmen mit gemischten Führungsteams eine besonders gute wirtschaftliche Performance erreichen. Eine neue Untersuchung von McKinsey, für die 1.039 Unternehmen aus 15 Ländern betrachtet wurden inklusive aller Dax-Konzerne und 35 deutscher Mittelständler, zeigt: Firmen mit dem höchsten Frauenanteil in der obersten Führungsriege haben eine um 25 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Profitabilität als jene, die kaum oder gar keine Frauen im Top-Management haben. Die Unternehmensberater machen in ihrer Einschätzung deutlich, dass Quotenfrauen hier nicht helfen, sondern dass es um die Einbeziehung einer breiten Basis unterschiedlicher Blickwinkel geht. Der Effekt, den die Untersuchung zutage bringt, hat sich übrigens in den vergangenen Jahren gesteigert. 2014 lag die höhere Wahrscheinlichkeit besserer Erfolge von gemischten Führungsteams noch bei 15 Prozent. Die Berater glauben, dass der größer werdende Effekt darin begründet ist, dass die Herausforderungen in der Unternehmenswelt immer vielfältiger werden und deshalb eine möglichst breite Erfahrungsbasis wesentlicher Teil von Erfolg ist.<a href="https://www.spiegel.de/karriere/diversitaet-im-vorstand-gemischte-fuehrungsteams-sind-finanziell-erfolgreicher-a-13d1de48-853e-4deb-bd9c-aeb05a9e4bd0 new" target="_blank">Gemischte Führungsteams sind finanziell erfolgreicher, spiegel.de 19.5.20</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychische Gesundheit der Jugend leidet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Psychologie zeigt sich zunehmend, dass Kindheit längst keine unbeschwerte Lebensphase mehr ist. Wie sehr der wahrgenommene Anforderungsdruck bereits bei Jugendlichen seine Spuren hinterlässt, zeigt eine Untersuchung mit 220.000 Schulkindern im Alter von 11 bis 15 Jahren in mehreren Ländern Europas und in Kanada. Ein Viertel der Kinder gab an, sich mindestens einmal in der Woche nervös oder gereizt zu fühlen oder beim Einschlafen Probleme zu haben. In jedem dritten Land bekundeten die Kids außerdem wachsenden Schulstress und diese Schulerfahrung verschlechtert sich laut Studie mit dem Alter. Der schulische Druck ist dabei vor allem in den wohlhabenden Ländern besonders ausgeprägt. Auch um die gesunde Ernährung des Nachwuchses steht es nicht zum Besten. Weniger als 40 Prozent der Befragten essen nach eigenen Angaben täglich Gemüse - hier sind vor allem die Kinder aus weniger wohlhabenden Ländern betroffen. irgendwie zeigt sich hier, dass über die letzten Jahrzehnte etwas zu kippen scheint und die Systeme, die junge Menschen eigentlich fit fürs Leben machen sollen, dieser Aufgabe immer weniger gerecht zu werden scheinen. Steigende Stress- und Burnoutraten sind dann nur die Fortsetzung dessen, was bereits in jungen Jahren begann. Die Frage, wie wir unser gesellschaftliches Zusammenleben und unser Leben überhaupt lebensdienlich gestalten können, wird immer virulenter.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-05/psychische-gesundheit-teenager-europa-who-studie new" target="_blank">Mehr seelische Probleme bei Jugendlichen in Europa, zeit.de 19.5.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 May 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger Selbstmorde im Shutdown]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie stressig und belastend Menschen die Arbeitswelt empfinden, zeigt sich manchmal gerade dann, wenn diese Stressoren plötzlich wegfallen. In Japan beispielsweise ist die Selbstmordrate im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozent gesunken. Ursprünglich war die Befürchtung, dass durch den Pandemie-Stress selbst und das temporärer Wegfallen vieler Hilfsangebote die psychischen Belastungen höher werden. Doch dies scheint, zumindest was das Empfinden extremer Ausweglosigkeit angeht, nicht der Fall zu sein. Die Menschen sind öfter zuhause bei ihren Familien und nicht so sehr durch die in Japan geradezu überbordende Leistungskultur betroffen, was zu Entspannungen zu führen scheint. Der verspätete Schulanfang könnte zusätzlich zum Rückgang der Selbstmorde beigetragen haben, denn in Japan leiden bereits viele Schüler unter Überforderung oder Mobbing. Hinzu kommt eine typische Eigenheit der japanischen Kultur - in Krisenzeiten versuchen sie stark zu sein für ihr Land. So konnten die Wissenschaftler auch im Jahr 2011, als ein Tsunami zur Reaktorkatastrophe in Fukushima führte, weniger Selbstmorde feststellen. Insgesamt ist es eindrücklich, wie sich durch die teils dramatischen Veränderungen im gewohnten Leben durch die Pandemie nun Stück für Stück zeigt, in welchen Bereichen ganze Kulturen und Gesellschaften sich über lange Zeit in dysfunktionalen Normalitäten eingerichtet haben. Die Frage ist, was wir aus diesen Erkenntnissen für eine bessere Zukunft lernen können.<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/weniger-arbeit-mehr-familie new" target="_blank">Weniger Arbeit, mehr Familie, Freitag 18.5.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 May 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Arbeitswelt formiert sich neu]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Das Büroleben wird niemals mehr so sein wie früher&quot;, schreibt die Wirtschaftswoche in einem Artikel, der unter die Lupe nimmt, wie schnell sich durch die Corona-Pandemie einst als unabdingbar angesehene Arbeitsstrukturen wandeln. Noch wenigen Wochen im Home Office ziehen erste Unternehmen bereits Konsequenzen und stellen ihr Organisationsformen auf den Kopf. Das Großraumbüro beispielsweise beginnt bereits, aufgrund der Abstandsbeschränkungen zu sterben. Einige Firmen sind bereits dabei, ihre Arbeitsräume umzugestalten, um sie Pandemie-sicherer zu machen. Andere wiederum sind so angetan von der reibungslosen Zusammenarbeit der Mitarbeiter im Home Office, dass sie planen, diese aus der Not geborene Option in einen Normalzustand zu überführen. Die Mitarbeiter von Google oder Facebook etwa können bis zum Jahresende von Zuhause aus arbeiten. Eine Kommunikationsagentur aus Wales hat sich sogar entschlossen, künftig nur noch virtuell zu arbeiten und die eigenen Büroräume, die einen Großteil der Firmenkosten ausmachten, gekündigt. Bei Dell zeichnen sich zumindest Verschiebungen ab. Vor Corona arbeiteten hier etwa 30 Prozent der 165.000 Vollzeitkräfte virtuell, im Moment sind es 90 Prozent und für nach der Krise rechnet das Unternehmen damit, dass etwa die Hälfte der Mitarbeitenden kontinuierlich von Zuhause arbeiten wird. Es sind spannende Zeiten. Und sie werfen natürlich auch die Frage auf, wie sich die menschliche Dimension beim virtuellen Zusammenarbeiten so kultivieren lässt, dass sie der räumlichen Distanz nicht zum Opfer fällt.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/trennwaende-sensoren-und-homeoffice-pandemie-wird-bueroleben-neu-formen/25833890.html new" target="_blank">Pandemie wird Büroleben neu formen, WiWo 16.5.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 May 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Positive Leadership entwickeln]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wo viele Mitarbeiter im Home Office gelandet sind, wirft das auch die Führungsstrukturen in Unternehmen über den Haufen. In Zeiten von Corona zeigt sich, wo Unternehmensstrukturen schon lange Zeit porös waren. &quot;In den Unternehmen fehlt es an Neugierde und Offenheit. Diese Eigenschaften wurden den Menschen in den vergangenen vier Jahrzehnten abtrainiert, sie sollten nur mehrheitlich das bestehende, erfolgreiche Geschäftsmodell fortschreiben&quot;, sagt etwa der Leadership-Professor Wolfgang Jenewein. Seiner Meinung liegt das daran, dass in vielen Firmen lange Zeit eine negative Leadership praktiziert wurde: &quot;Der Fokus lag auf Fragen wie zum Beispiel: Wo können wir effizienter werden? Was läuft falsch? Wer ist für den Fehler verantwortlich? So haben wir in den letzten Jahren vielfach spaß-, sinn- und emotionsfreie Organisationen geschaffen.&quot; Er rät Führungskräften dazu, &quot;eine neugierige, offene Haltung in ihren Organisationen aufzubauen&quot; und die Sinndimension des gemeinsamen Handelns mehr in den Vordergrund zu rücken. Es helfe zu erklären, warum verschiedene Tätigkeiten wichtig sind und welche Bedeutung die jeweiligen Mitarbeitenden für das Unternehmen haben. Dazu gehöre auch, die zwischenmenschliche Dimension explizit zu adressieren, denn in Zeiten der virtuellen Zusammenarbeit müsse dieser tiefere Zusammenhalt bewusst gehalten werden.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/tipps-fuer-fuehrungskraefte-in-der-corona-krise-so-fuehren-sie-jetzt-a-134ddf89-c1cf-4cca-99f0-b1fb7183710f new" target="_blank">&quot;Gockelgehabe aus dem Büro weglassen&quot;, spiegel.de 15.5.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=positive-leadership-entwickeln</link>
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<pubDate>Tue, 26 May 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kann Corona uns zeigen, was Lebendigkeit ist?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Corona-Pandemie kommt uns vor allem in Form von Beschränkungen entgegen. Unser Alltag, so wie wir ihn bisher kannten, ist auf einmal in der bisherigen Form nicht mehr lebbar. Diese Situation erfahren wir meist vor allem als einen Verlust. Der Biologe und Philosoph Andreas Weber richtet allerdings den Blick auch darauf, was sich durch die gegenwärtige Situation vielleicht öffnen könnte - in unserer Wahrnehmung wie auch in unserer Beziehung zum Leben und seiner Lebendigkeit. &quot;In der Corona-Pandemie begreifen wir, dass die Welt eine Allmende ist, die wir alle gemeinsam hervorbringen. Wir teilen unsere Leben miteinander. Menschen schränken ihre Kontakte ein und nehmen Entbehrungen in Kauf, um die Gemeinschaft zu schützen. Gegenseitigkeit – Fürsorge für die anderen – ist die Erfahrung, dass ich zu anderen in einer Beziehung des Teilens und des Teilhabens stehe, und dass letztlich dadurch die Gemeinschaft des Lebendigen intakt gehalten wird. Erst wenn wir verstehen, dass der Prozess, durch den wir am Leben teilhaben, also unser individueller Stoffwechsel mit der belebten Erde, eine Gemeinschaft ernährt, die wir mit anderen Wesen teilen, können wir davon loskommen, andere - menschliche und nicht-menschliche Wesen – als Objekte zu behandeln, mit denen wir allein unter der Maßgabe der Effizienz umgehen&quot;, sagt Weber. Seit unser gesellschaftliches Leben langsam wieder hochfährt, weckt das natürlich das Bedürfnis, möglichst schnell wieder zurück zu den alten Gewohnheiten zu kommen. Aber vielleicht können wir auch innehalten, tiefer spüren und wahrnehmen, was diese Gemeinschaftlichkeit, die Weber hier anspricht, für uns in Zukunft bedeuten könnte. Lebendige Beziehungen in einer lebendigen Welt können sich jenseits von Vereinnahmung oder Konsum entfalten. Sie sind eine Einladung, gelebt zu werden. Und wir fangen gerade erst an, eine Ahnung davon zu bekommen, wie wir sie gestalten könnten.<br><a href="https://www.boell.de/de/2020/05/11/leben-stiften-pandemischen-zeiten new" target="_blank">Leben stiften in pandemischen Zeiten, Heinrich Böll Stiftung 11.5.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kann-corona-uns-zeigen,-was-lebendigkeit-ist</link>
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<pubDate>Mon, 25 May 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Eigeninitiative will gelernt sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Neue Arbeitsmodelle waren schon vor Corona für viele ein Thema. Durch die Krise scheinen die Innovatoren, die schon seit Jahren mit alternativen Führungsmodellen experimentieren, nun bestätigt zu werden. Die Zeit sprach mit der Betterplace-Gründerin Joana Breidenbach, über das Zusammenspiel digitaler Innovationen und sozialer Ideen. Breidenbach schaffte ihren Führungsjob in ihrem Think Tank betterplace lab schon vor einigen Jahren ab. In ihren Projektteams werden die Führungsaufgaben sehr konkret vergeben und immer wieder aufs Neue. So ist es nicht ungewöhnlich, wenn eine Junior-Mitarbeiterin ein Projekt leitet und die einstige Chefin ihr zuarbeitet. &quot;Wir machen alle gemeinsam die Jahresplanung und verhandeln unsere Gehälter untereinander. Jeder führt Bewerbungsgespräche und stellt neue Kollegen ein. Und vor allem kann jeder selbst bestimmen, an welchem Projekt er mitarbeiten will, wie viel und von wo&quot;, erklärt Breidenbach. Ihre Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass dies ein Lernweg ist, der sich nicht theoretisch definieren lässt. &quot;Es braucht Zeit. Unsere Gesellschaft ist nicht darauf angelegt, dass Menschen Eigeninitiative ergreifen. Denn das bedeutet nicht nur Freiheit, sondern auch Risiko. Die Kompetenz dazu muss man gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickeln. Dabei ist der Prozess der Persönlichkeitsbildung wichtiger als die konkrete Umstellung im Unternehmensaufbau. Anfangs wollten viele ständig  die Kollegen im Team nach ihrer Meinung fragen und alles basisdemokratisch abstimmen, aber so kommt man nicht voran. Die Leute müssen wissen, was sie bewegt und was sie mit ihrer Idee erreichen wollen.&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-04/joana-breidenbach-homeoffice-digitale-innovation-arbeitsmarkt/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Die Post-Corona-Welt kann menschlicher und nachhaltiger sein&quot;, zeit.de 13.5.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 May 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Führungskräfte bedingungslos lieben sollten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit dem Achtsamkeits-Trend sind nicht nur populäre Verflachungen von Meditation verbunden. Die neue Offenheit in Unternehmen gegenüber der Bewusstseinsdimension fördert auch immer Programm zutage, die auf Tiefe setzen. Der Mediziner Ramaswami Balasubramaniam verbindet in seinen Trainings für Führungskräfte Spiritualität und Neurowissenschaft, ganz ohne Bypass. Einer seiner Tipps für Führungskräfte: &quot;Üben Sie, bedingungslos zu lieben. Heutzutage ist alles eine Transaktion. Können wir eine oder zwei Stunden die Woche damit verbringen, anderen einen Dienst zu erweisen, ohne etwas zu erwarten - nicht mal Anerkennung? Emotionale Gesundheit bedeutet, Mitgefühl mit sich und anderen zu lernen.&quot; Meditation und Yoga sind für ihn selbstverständlicher Teil seiner Schulungen, aber er macht auch die Erfahrung, dass Führungskräfte viele konkrete Hilfestellungen brauchen, um sich in der Tiefe weiterzuentwickeln.  &quot;Sehr oft fehlt es den Personen an Vertrauen in ihre eigenen Kompetenzen. Gleichzeitig könne sie ihre Inkompetenzen nicht akzeptieren. Es herrscht eine große Angst vorm Scheitern. Ich versuche ihnen die Fähigkeit zu vermitteln, sich selbst anzunehmen. Ihnen zu versichern: Es ist okay zu scheitern, es ist okay verletzbar zu sein. Die beste Art mit Unsicherheit umzugehen ist, sie anzunehmen. Wenn ich eingestehe, was ich nicht weiß, öffne ich mich neuen Möglichkeiten. Das bedeutet auch, zu erkennen: Ich muss nicht für jedes Problem eine Lösung haben. Es gibt mir die Freiheit, die eigentliche Ursache zu finden. Ich kann dann andere mobilisieren, die helfen könnten&quot;, so Balasubramaniam. <br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/statt-angst-und-versagen-erleuchtete-spitze-a-5d4fae9a-7ee2-4693-844e-0e2f1f685cec new" target="_blank">Erleuchtete Spitze, spiegel.de 6.5.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-führungskräfte-bedingungslos-lieben-sollten</link>
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<pubDate>Wed, 20 May 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld allein ist nicht der Punkt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das zweijährige Experiment der finnischen Regierung, Arbeitslosen ein Grundeinkommen in Höhe von 560,- Euro auszuzahlen, wurde inzwischen fertig ausgewertet. Die ersten Eindrücke mögen ernüchternd sein, denn die Effekte im Hinblick auf eine Verbesserung der Arbeitsmarktteilhabe der Teilnehmenden waren gering. Als wesentlich erachtet Projektleiterin Marjukka Turunen, dass das Geld den Betroffenen Sicherheit gegeben und zu emotionaler Entlastung beigetragen habe. Auch soziale Effekte waren messbar. So leisteten die begünstigten während des Experiments doppelt so viel Freiwilligenarbeit und auch andere unbezahlte Tätigkeiten wie die Betreuung von Angehörigen erweiterten die Empfänger um ein gutes Drittel. Im konventionellen Arbeitsmarktdenken mögen diese Entwicklungen nicht bedeutsam erscheinen. Aber sie zeigen, dass Menschen bereit sind, sich zu engagieren (also zu arbeiten), wenn keine großen finanziellen Sorgen auf ihnen lasten. Vielleicht sollte wissenschaftlich viel mehr erforscht werden, was der mit unseren Arbeitssystemen oft verbundene Druck verhindert statt möglich macht. Dann sehen wir vielleicht, dass es gar nicht vordergründig um Geld geht, sondern darum, die grundlegenden Lebensbedürfnisse nicht Tag für Tag erkämpfen zu müssen.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-05/grundeinkommen-finnland-arbeitsmarkt-grundsicherung-experiment-psychische-gesundheit/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Es reicht nicht, den Menschen Geld zu schenken&quot;, zeit.de 11.5.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geld-allein-ist-nicht-der-punkt</link>
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<pubDate>Tue, 19 May 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Überschaubare Lebensziele]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was wir im Leben erreichen möchten, empfinden wir wohl für gewöhnlich als zutiefst persönliche Angelegenheit. Die Wissenschaft zeigt uns jedoch, dass unsere Ziele alles andere als individuell sind. In einer amerikanischen Studie legten die Wissenschaftler einer Gruppe von 1.000 Proband*innen eine Liste mit gut 1.000 Begriffen vor, die sie einem Lexikon entnommen hatten, und baten die Teilnehmenden zu bewerten, wie sehr die unterschiedlichen Aspekte für sie ein Ziel darstellen. Die folgende statistische Analyse zeigte schließlich, dass sich die als wesentlich erachteten Aspekte in lediglich vier größere Lebensthemen gliedern. Da gibt es Menschen, denen es vor allem wichtig ist, wichtig zu sein. Sie sehnen sich nach Macht, Wohlstand, Erfolg oder Popularität. Dann gibt es jene, für die Verbundenheit zentral ist - sie setzen vor allem auf Menschlichkeit, Empathie und soziale Aspekte. Für wieder andere ist besonders wichtig, Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Sie waren erkennbar an jenen Aspekten, die sie bewusst zu vermeiden suchen in ihrem Leben wie Ärger, Stress, Ablehnung oder Isolation. Die vierte Gruppe schließlich fühlte sich vor allem verpflichtet, Hergebrachtes zu bewahren, also Traditionen zu pflegen, Pflichtgefühl zu haben oder auch Unverfälschtheit wertzuschätzen. Welchen diesen übergeordneten Lebenszielen wir uns zuwenden, hängt natürlich mit unserer Persönlichkeit zusammen. Die aber scheint, was Diversität angeht, durchaus überschaubar zu sein.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/40512-wo-es-uns-hinzieht/volltext.html#page2 new" target="_blank">Wo es uns hinzieht, Psychologie heute 8.5.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=überschaubare-lebensziele</link>
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<pubDate>Mon, 18 May 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mental fit mit Mindshine]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Feintuning des eigenen Selbst hat Hochkonjunktur und immer mehr Meditations-Apps versprechen hier Abhilfe. Mit Mindshine gibt es ein neues Tool, das es nicht bei Achtsamkeit &amp; Co. belässt, sondern komplexere Trainingsprogramme für Geist und Seele anbietet. Die Kurse zu Stressbewältigung, Energiesteigerung oder Dankbarkeit kombinieren Atemübungen, Lerneinheiten und psychologische Tipps, um ein ganzheitliches Erlebnis zu ermöglichen. Gut an dem Ansatz ist sicherlich, dass die einzelnen Trainingseinheiten die Übenden über mehrere Wochen begleiten, so dass sich hier tiefere Lerneffekte einstellen können.<br><a href="https://www.macwelt.de/produkte/Mindshine-Mentale-Fitness-mit-10-Minuten-taeglich-versprochen-10801786.html new" target="_blank">Mindshine: Mentale Fitness mit 10 Minuten täglich versprochen, Macwelt 29.4.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 May 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Achtsamkeit kommt der Unvoreingenommenheit zugute]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation wirkt befreiend, diese Erfahrung machen viele Menschen, die beginnen, sich mit Achtsamkeit zu beschäftigen. Und eine neue Studie gibt ihnen recht. Wissenschaftler untersuchten, ob Achtsamkeit im Hinblick auf die Deutung sozialer Situationen einen Unterschied macht. Den Probanden wurden Situationsbeschreibungen vorgelesen, die im Hinblick auf die Intention der Handelnden mehrdeutig waren, beispielsweise: In der Bahn schnappt ihnen jemand den letzten Sitzplatz weg. War das böswillige Absicht oder nur Unaufmerksamkeit? Eine Probandengruppe sollte sich beim Hören der Statements schlicht auf den Moment fokussieren und die eigenen Gedanken ziehen lassen. Eine andere Gruppe wurde angehalten, sich in das Szenario zu vertiefen. Die dritte Gruppe erhielt keine Anweisungen. Diejenigen, die die eigenen Gedanken loslassen sollten, bewerteten die Absichten der Handelnden deutlich neutraler als jene, die sich in die Situation tiefer einfühlten. Die gedankliche Beschäftigung scheint dazu zu führen, leichter anderen eine schlechte Absicht zu unterstellen.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/40470-je-achtsamer-desto-weniger-feindselig.html#page new" target="_blank">Je achtsamer, desto weniger feindselig, Psychologie heute 3.4.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-kommt-der-unvoreingenommenheit-zugute</link>
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<pubDate>Thu, 14 May 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Corona stresst und macht depressiv]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Erste Studien sind bereits dabei, die psychosozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu untersuchen und kommen zu nicht sonderlich überraschenden Erkenntnissen. Die Universität Basel etwa fand in einer Befragung, an der rund 10.000 Schweizer*innen teilnahmen, heraus, dass die Hälfte der Antwortenden sich durch die veränderten Lebensbedingungen deutlich gestresster fühlt als in der Vor-Corona-Zeit. Gründe sind die großen Veränderungen bei Arbeit und Beruf, das eingeschränkte Sozialleben und bei vielen auch die Herausforderungen der Kinderbetreuung. 57 Prozent gaben an, dass sich bei ihnen depressive Symptome verstärkt hätten. Gleichzeitig habe sich die Häufigkeit schwerer depressiver Symptome von 3,4 Prozent vor dem Lockdown auf 9,1 Prozent erhöht. Ein Viertel der Befragten hingegen berichtete, dass der Stress im eigenen Leben durch das Zurückfahren des gesellschaftlichen Lebens abgenommen habe. Die Wissenschaftler identifizierten auch Handlungsstrategien, die der Stressspirale entgegenwirken. Sportliche Betätigungen wie Joggen oder Spazierengehen oder die Zuwendung zu Hobbies oder neuen Projekten können hilfreich sein.<br><a href="https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2020/05/04/jeder-zweite-fuehlt-sich-im-corona-lockdown-gestresster/?indication" target="_blank">Jeder Zweite fühlt sich im Corona-Lockdown gestresster, Deutsches Gesundheitsportal 4.5.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=corona-stresst-und-macht-depressiv</link>
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<pubDate>Wed, 13 May 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Corona trotzen und sich selbst und die Wirtschaft retten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation hat in Corona-Zeiten Hochkonjunktur. Ein bisschen zur Ruhe kommen bei all dem Chaos und vielleicht noch Inspirationen tanken für das gerade marode Business? Der Podcast &quot;Make it Mindful&quot; geht in zwei Folgen im Dialog mit dem Zen-Lehrer Paul Kohtes den Fragen nach, wie wir uns in Krisenzeiten selbst retten können und wie wir die Wirtschaft retten können. Einfach mal zurücklehnen, zuhören und den Ideen erlauben, aus mehr innerer Tiefe aufzusteigen ...<br><a href="https://make-it-mindful.podigee.io new" target="_blank">Make it Mindful Podcasts 8.5.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=corona-trotzen-und-sich-selbst-und-die-wirtschaft-retten</link>
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<pubDate>Tue, 12 May 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Genügend Schlaf braucht einen guten Plan]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder weiß es, und doch halten sich die wenigsten dran - genügend Schlaf ist das, was uns wirklich fit hält. In Zeiten von Corona, wo übliche Alltagsrhythmen vielfach durchbrochen sind, fällt es vielen noch schwerer, die Erholung in der Nacht nicht zu kurz kommen zu lassen. Eine amerikanische Studie zeigt nun, wie sich der innere Schweinehund am besten überwinden lässt. Die Wissenschaftler testeten mit 300 Proband<em>innen die besten Strategien. Dabei zeigte sich - wer seine Absicht sehr konkret fasst und auch Pläne entwickelt, um die eigenen Ausweichmanöver zu überlisten, ist am Erfolgreichsten. So hielten sich am ehesten die Probanden an ihre angestrebte Schlafenszeit, die zuvor reflektierten, was sie sonst davon abhält, ihren eigentlichen Plan in die Tat umzusetzen. Darüber hinaus entwickelten sie eine gezielte Strategie, um in solchen Moment nicht doch von ihren Gewohnheiten eingeholt zu werden. Die Teilnehmenden der Studie, die nach dieser Methode vorgingen, bekamen im Schnitt gut eine halbe Stunde mehr Schlaf als diejenigen, die Übungen zum positiven Denken absolviert hatten oder einfach Tipps für eine bessere Schlafhygiene erhielten. Es zeigte sich allerdings auch: Die angestrebte Schlafenszeit hielten auch die erfolgreichsten Proband</em>innen nicht wirklich ein, sondern sie schliefen eine Stunde weniger als erhofft. Aber mit der beschriebenen Methode könnte man sich ja auch dieser Diskrepanz weiter annehmen.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/40469-ich-will-noch-nicht-ins-bett.html#page new" target="_blank">Ich will noch nicht ins Bett!, Psychologie heute 3.4.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 May 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Corona zeigt uns, dass Wandel möglich ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In nur wenigen Wochen hat die Corona-Krise uns gezeigt, wie viele geradezu dramatische Veränderungen unserer Lebensweise möglich sind. Sicher, die Tatsache, dass unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben gegenwärtig zum großen Teil zum Erliegen gekommen ist, ist für viele Menschen vordergründig keine Erfahrung von Entschleunigung (wie man sie sich in überbetriebsamen Zeiten gerne herbeisehnt), sondern eher eine Konfrontation mit Zusammenbrüchen. Für den Soziologen Hartmut Rosa kommt in der Veränderbarkeit, die wir gerade erleben, allerdings auch unsere grundsätzliche Gestaltungsmacht in die Sichtbarkeit - die wir unter Normalbedingungen allzu gerne vergessen, weil die festgetretenen Pfade des Lebens sonst eher unverrückbar erscheinen. &quot;Entschleunigung ist derzeit also ein makrosoziales Faktum, keine rückwärtsgewandte Phantasie, wie Kritiker behaupten. Zweitens, diese Entschleunigung ist das Ergebnis politischen Handelns, und vielerorts des Handelns demokratisch gewählter Regierungen, kein Wirkmechanismus der Viren; es handelt sich also um eine Erfahrung politischer Selbstwirksamkeit: Die Politik hat innerhalb weniger Wochen ungeahnte Handlungsmacht gegenüber der Eigenlogik der Finanzmärkte, der großen Konzerne, den Geschäftsinteressen etc. gewonnen – allerdings auch gegen die Rechte der Bürger und Bürgerinnen. Diese Erfahrung kontrastiert scharf gegenüber der bisher dominanten Ohnmachtserfahrung angesichts der Klimakrise, aber auch angesichts schreiend ungleicher Vermögens- und Verteilungsverhältnisse&quot;, schreibt er im Philosophie Magazin. Die Frage ist, ob wir dieser Handlungsmacht treu bleiben können und wollen. Rosa ist in dieser Frage nicht unrealistisch, richtet aber den Blick auch sehr bewusst auf das, was wir gerade als Möglichkeit erfahren: &quot;Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Gesellschaft versuchen wird, nach dem Abflauen der Krise so schnell wie möglich in die alten Routinen und Gleise zurückzufinden, die Räder wieder anzuschieben. Dennoch stehen wir an einem &#039;Bifurkationspunkt&#039;, an dem ein gesellschaftlicher Pfadwechsel möglich scheint.&quot;<br><a href="https://philomag.de/chance-der-neugeburt/?fbclid" target="_blank">Chance der Neugeburt, Philosophie Magazin 27.4.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=corona-zeigt-uns,-dass-wandel-möglich-ist</link>
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<pubDate>Fri, 08 May 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsere menschliche Lebendigkeit tiefer verstehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Je länger der Ausnahmezustand, in dem wir uns befinden, andauert, umso mehr zehrt er an uns. Erste psychologische Studien deuten bereits an, dass wir durch eine Veränderung unserer inneren Haltung viel dazu beitragen können, uns nicht im Krisen-Modus zu verlieren. Der Bewusstseinsforscher Thilo Hinterberger gibt in einem Artikel viele praktische Tipps, wie wir unsere Resilienz stärken können, sei es durch bewussteren Medienkonsum und phasenweise Input-Abstinenz, eine Ausrichtung auf die positiven Dinge, die bleiben in diesen Zeiten des Reduzierens oder auch ein tieferes Eintauchen in unsere geistigen Innenräume, vielleicht unterstützt durch Übungen der Meditation. Darüber hinaus schlägt er vor, sich bewusster den Bewegungen im eigenen Bewusstsein zu widmen, sozusagen eine geistig-spirituelle Hygiene zu praktizieren. Dazu gehört für ihn auch ein tieferes Verständnis unserer menschlichen Lebendigkeit: &quot;Jetzt gilt es zu erkennen, dass das Leben selbst durch ein höchst organisiertes und zugleich geheimnisvolles Zusammenwirken unzähliger Mikroorganismen entsteht und sich erhält. Wenn nun ein Virus am menschlichen Leben rüttelt, dann wird wieder deutlich, dass uns das Leben als Ergebnis dieser unglaublich vielfältigen Lebensvorgänge geschenkt ist. Daher sollten wir gerade in dieser Zeit dankbar sein für jeden Tag, an dem wir leben und wirken dürfen. ... Möglicherweise müssen wir wieder neu das Vertrauen ins Leben lernen. Es ist die gesamtgesellschaftliche Kunst, Freiheit und Verantwortung, Verbundenheit und Schutz in ein gesundes Wechselspiel zu bringen, ohne die Lösung nur auf einer Seite zu sehen.&quot; <br><a href="https://www.dieweltdesklangs.de/die-pandemie-krise-und-danach/?fbclid" target="_blank">Die Pandemie-Krise und danach?, Die Welt des Klangs 17.4.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 May 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office ist für viele reizvoll]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Wochen wird viel über die soziale Isolation gesprochen, in der wir aufgrund der Corona-Krise alle stehen. Doch hat die Notwendigkeit, zuhause zu bleiben, für nicht wenige auch schöne Nebenwirkungen. Einer Studie zufolge arbeiten gegenwärtig rund 25 Prozent der Beschäftigen im Home Office, der Verband für Digitales Bitkom geht sogar davon aus, dass die Hälfte der Erwerbstätigen ihren Job zur Zeit von daheim erledigt. Eine repräsentative Umfrage zeigt: Etwa ein Drittel dieser Heimarbeiter wünscht sich auch für die Zukunft, mehr von zuhause aus arbeiten zu können. 64 Prozent der Befragten gaben an, mit Voranschreiten der Krise verstärkter auf digitale Kommunikation auszuweichen. Für die Unternehmen dürfte sich aus den aktuellen Erfahrungen, wenn das Geschäftsleben sich wieder erholt, viel Diskussionsbedarf entwickeln, denn was in der Krise funktioniert hat, dürfte sich danach nicht leicht wieder einkassieren lassen.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/corona-folge-fast-jeder-dritte-wuenscht-sich-home-office-fuer-immer-16735068.html new" target="_blank">Fast jeder Dritte wünscht sich Homeoffice für immer, FAZ 21.4.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 May 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dem Virus mit Mitgefühl entgegentreten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Beten allein reicht nicht&quot;, sagt der Dalai Lama in einem Bericht des Time Magazine und sensibilisiert dafür, wie wir mit mehr innerer Bewusstheit der gegenwärtigen Krise mutig begegnen. &quot;Aus einer buddhistischen Perspektive sind alle fühlenden Wesen mit Leiden und der Wahrheit von Krankheit, Altern und Tod konfrontiert. Aber als menschliche Wesen haben wir auch die Fähigkeit, unseren Geist einzusetzen, um Angst und Panik und Gier zu bezwingen. Ich habe in den letzten Jahren wieder die &quot;emotionale Abrüstung&quot; hervorgehoben: zu versuchen, die Dinge realistisch und klar zu sehen, ohne die Verwirrung der Angst oder des Ärgers&quot;, sagt seine Heiligkeit. Der Beitrag betont auch, wie sehr wir alle im Leben auf diesem Planeten miteinander verbunden sind und aufgrund dieser Tatsache eine gemeinschaftliche Verantwortung tragen, die über die aktuelle Krise hinausreicht: &quot;In dieser Zeit der großen Angst ist es wichtig, dass wir über die Langzeit-Herausforderungen - und Chancen - nachdenken, für den gesamten Erdball. Fotos von unserer Welt aus dem All zeigen so deutlich, dass es auf diesem blauen Planeten keine wirklichen Grenzen gibt. Deshalb müssen wir alle Sorge tragen für unsere Lebenswelt und daran arbeiten, den Klimawandel und andere destruktiven Entwicklungen zu verhindern. Die Pandemie ist eine Warnung, dass wir nur, indem wir zusammenkommen und mit koordinierten, globalen Antworten reagieren, der Größe der Aufgabe gerecht werden.&quot; <br><a href="https://time.com/5820613/dalai-lama-coronavirus-compassion/ new" target="_blank">&#039;Prayer Is Not Enough.&#039; The Dalai Lama on Why We Need to Fight Coronavirus With Compassion, Time Magazine 14.4.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 May 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Testfall für die menschliche Psyche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Aus Studien zu den psychischen Auswirkungen von Katastrophen ist bekannt, wie groß der Einfluss auf unser Innenleben ist, wenn sich unsere Lebensumstände dramatisch verändern. Ängste und Depressionen sind in der breiten Bevölkerung wahrnehmbare Begleitumstände, wenn die gewohnte Normalität verloren geht. Da die Corona-Krise und ihre Auswirkungen werden uns wohl noch lange begleiten und so rüsten sich bereits die Psychologen verschiedener Institutionen, um zu erforschen, wie die gegenwärtige Situation auf unser Gefühlsleben und die Seele wirkt. Der Hurricane Kathrina beispielsweise führte bei fünf Prozent der von ihm Betroffenen zu starken Depressionen. In New York litten nach den Anschlägen des 11. September zehn Prozent der Bevölkerung an akuter Verwirrung und ein Viertel versuchte, die schlimmen Erfahrungen durch erhöhten Alkoholkonsum zu kompensieren. So rechnen die Wissenschaftler auch für die Corona-Krise mit einer deutlichen Zunahme von Depressionen und Angstzuständen, von Substanzmissbrauch, Einsamkeit und häuslicher Gewalt. Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (RIL) in Mainz hat mit der Charité Berlin und rund 70 weiteren Resilienzforschern eine weltweite Studie gestartet, um die psychischen Auswirkungen zu untersuchen. Ziel ist es herauszufinden, welche Veränderungen der Lebensumstände den Menschen besonders zusetzen und wie sie sich innerlich stärken können. Eine erste Online-Umfrage mit 5.000 Teilnehmenden aus Europa zeigt bereits, dass Menschen, die in der Lage sind, das Unveränderbare zu akzeptieren und dennoch ihre Wahrnehmung offen halten können für die schönen Augenblicke des Lebens, besser mit den aktuellen Belastungen zurechtkommen als jene, die zu einem eher düsteren Blick aufs Leben neigen. In Umfragen der Universität Erfurt wird bereits deutlich, dass die junge Generation stärker unter der Krise leidet als die ältere. Junge Menschen zeigen mehr Langeweile, Einsamkeit, Niedergeschlagenheit, Nervosität und Angst als ältere. Die Wissenschaftler hoffen indes, dass die aktuellen Erfahrungen vielleicht auch zu mehr Gemeinschaftsgefühl in der Bevölkerung beitragen könnten - und das ist in Zeiten der physischen Distanz nicht zuletzt auch eine Frage der inneren Haltung.<br><a href="https://www.spiegel.de/psychologie/coronavirus-auswirkungen-des-corona-lockdowns-auf-die-psyche-a-2ba964d0-1538-45a9-ba88-c7581c924674 new" target="_blank">Junge Menschen kommen weniger gut mit dem Lockdown klar, spiegel.de 15.4.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 May 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Bonus der frischen Luft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Waldbaden ist eines der Trendthemen, das uns auch vor Augen hält, wie sehr wir die Natur schon aus der Wahrnehmung verloren haben, so dass einst Selbstverständliches - regelmäßig an der frischen Luft sein - zu einer Entspannungsdisziplin werden muss. Ein Artikel im Standard beleuchtet, wie die österreichische Medizin mit immer mehr Forschungsprojekten versucht, die günstigen gesundheitlichen Wirkungen der Waldatmosphäre rational zu fassen. Eine Studie der Universität Innsbruck beispielsweise zeigt bereits, dass sportliche Betätigungen im Freien Menschen wohler tun als Training im Fitnessstudio. Für die Studie wurde eine Gruppe von Menschen, die drei Stunden durch die Berge wanderten, mit anderen verglichen, die drei Stunden indoor auf dem Laufband trainierten. Obwohl die objektiven Messdaten zeigten, dass die Bergwanderung anstrengender war, empfanden die Probanden sie als entspannender als die Läufer auf dem Band ihr Pensum. Und die Wanderer äußerten auch ein höheres Wohlbefinden. Also, nichts wie an die frische Luft!<a href="https://www.derstandard.de/story/2000116617740/wie-wald-auf-unsere-gesundheit-wirkt new" target="_blank">Wie Wald auf unsere Gesundheit wirkt, Der Standard 14.4.20</a>DATE1588226633</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Welche Arbeit hat welchen Wert?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Lohngerechtigkeit war schon immer ein Thema, doch in Corona-Zeiten wird besonders offensichtlich, welche Berufe unser Leben gerade tragen (und unter der Hand auch, welche vielleicht eher entbehrlich sind - über die Abwesenheit von Investmentbankern beispielsweise hört man gegenwärtig keine Klagen). In einem Interview mit dem Spiegel erhofft sich die Philosophin Lisa Herzog, dass wir aus den gegenwärtigen Erfahrungen lernen und vielleicht zu einer neuen Solidarität finden im Hinblick auf die finanzielle Wertschätzung von Berufen: &quot;Es gibt eine grobe Diskrepanz zwischen den Einkommen und der Relevanz der Tätigkeiten, für die sie erzielt werden. Es gibt immer den Einwand, diese Wahrnehmung sei subjektiv. Aber das stimmt nicht. Im Moment sieht man sehr klar, was und wer gebraucht wird. Wir sehen derzeit, welche Berufe entscheidend dafür sind, das Leben am Laufen zu halten – und es tut sich eine ganz neue Logik auf: Es wird klar, wie systemrelevant Krankenschwestern, Pfleger, Mitarbeiter der Müllabfuhr sind. Ihr Ansehen steigt. Es geht nicht mehr primär um Macht und Status, wie Manager ihn haben. Ich hoffe, dass dieses kollektive Erlebnis uns länger prägt und wir uns bewusst machen, wie sehr wir alle voneinander abhängig sind.&quot; Herzog ruft nach einem Bewusstseinswandel und sagt: &quot;Im Moment vergleichen sich viele Menschen über ihr Gehalt: Wie viel bin ich wert im Vergleich zu anderen? Wir sehen aber auch, dass soziales Ansehen, das Bewusstsein, was man für die Gesellschaft leistet, für viele eine zunehmend wichtige Rolle spielt und sie daraus Anerkennung ziehen.&quot; Ich würde in der Formulierung noch einen Schritt weiter gehen, denn das soziale Ansehen ist ja nur die äußere Schicht eines viel komplexeren Zusammenhangs. Die aktuelle Krise lädt uns dazu ein, viel grundlegender zu überdenken, was im Leben wesentlich ist. Und es geht nicht nur um eine formale Anerkennung, sondern darum wahrzunehmen, wie sehr wir alle verbunden sind im jeweiligen Wirken. Unser eigenes Leben ist möglich, weil andere Menschen in Bereichen tätig sind, die dieses Leben unterstützen.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/gehaltsgerechtigkeit-wie-viel-bin-ich-wert-im-vergleich-zu-anderen-a-8adfcecf-0e3d-415f-9038-e56d25c9a0c1 new" target="_blank">Wie viel bin ich wert, im Vergleich zu anderen?, spiegel.de 13.4.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation als Akt der Solidarität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Wochen häufen sich im Internet die Tipps, wie wir mit Meditation besser durch die Corona-Krise kommen können. In einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen öffnet die Zen-Lehrerin Anna Gamma den Blick dafür, dass wir uns im Meditieren auch mit anderen Menschen verbinden können, so dass Meditation auch ein Akt der Solidarität sein kann. &quot;Ich habe während meiner Ausbildung gelernt, dass wir stellvertretend für Andere da sein können. Wenn wir täglich miteinander meditieren, verbinden wir uns mit den Menschen in Not. Menschen in Flüchtlingslagern und in den Slums sind am meisten bedroht von der Corona-Krise, weil sie sich nicht schützen können. Mir hilft es für diese Menschen zu beten und so zu realisieren, wie sich unsere Welt entwickelt&quot;, sagt sie. Ich finde das einen sehr schönen Hinweis, denn nur daran zu denken, sich durch Achtsamkeitspraxis selbst etwas Gutes zu tun, wirft einen bisweilen auch schlicht auf sich selbst zurück, vielleicht eine verfeinerte Form von Selbstisolation. Gleichzeitig kann das Meditieren in einer Zeit, in der unsere üblichen Lebensrhythmen durcheinander gewirbelt werden, dabei helfen, sich wieder zu gründen. Anna Gamma rät: &quot;Ein uns vertrauter Rhythmus ist der eigene Atem, der ständig kommt und geht. Wenn wir uns diesem Rhythmus anvertrauen, öffnen wir uns für das Leben im Jetzt. Übungen mit unserem eigenen Atem helfen uns zu sehen, was wesentlich ist. Wenn wir das zulassen, erfahren wir mit der Zeit, dass wir selber wesentlich werden. Für mich ist die Aufmerksamkeit auf den Atem wie Notfallmedizin.&quot;<br><a href="https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/meditieren-in-krisenzeiten-die-stille-praxis-rueckt-in-den-fokus new" target="_blank">«Die stille Praxis rückt in den Fokus», SRF 6.4.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Die Zukunft hängt von uns ab&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für den Globalisierungskritiker David Graeber ist mit Corona eine neue Chance gekommen, den Status quo unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Organisation zu hinterfragen und uns jenseits der bisher gedachten Systemzwänge nach alternativen Zukünften zu strecken. &quot;So viele grundsätzliche Fragen wurden lange nicht gestellt, weil man sie gar nicht formulieren konnte in der Sprache der neoliberalen Ökonomen. Die haben so getan, als wären sie im Besitz einer Wissenschaft, die sowieso schon alle Antworten kennt. Der Neoliberalismus ist in seinem Kern ein Mittel, um Leute davon abzuhalten, sich eine andere, abweichende Zukunft auszumalen – weil sowieso alles alternativlos ist. Aber vielleicht hängt die Zukunft in Wirklichkeit ja von uns ab! Genau das bemerken wir jetzt in dieser Krise. Die Frage ist nur: Was passiert danach?&quot;, sagt er in einem Interview mit der Zeit. Graebers letztes Buch &quot;Bullshit Jobs&quot; liest sich wie die Einleitung in die gegenwärtige Diskussion über systemrelevante Jobs und hält vor Augen, in welch&#039; verkehrten Welt wir gewohnt sind zu leben. Denn die meisten Berufe, die in Zeiten von Corona den Rest-Alltag weltweit am Laufen halten, sind nicht die unzähligen stumpfen Bürojobs oder die der hochbezahlten Top-Manager, sondern jene schlecht bezahlten in Pflege und Betreuung, an den Kassen der Supermärkte oder bei Paketdiensten. Graeber spricht sich dafür aus, mehr darüber nachzudenken, wie wir leben wollen und welche Arbeiten uns darin stärken. Und er warnt vor den Versuchungen, schon wieder an ein Zurück zum früheren &quot;Normalzustand&quot; zu denken: &quot;Um den Geist dann wieder in die Flasche zu kriegen, muss man viel Vergessensarbeit leisten. Man muss wieder vergessen, wer wirklich die Arbeit macht und dafür viel zu wenig verdient. Außerdem steht uns die allergrößte Krise noch bevor, der Klimawandel. Wir standen die ganze Zeit auf den Gleisen und ein Zug kam uns direkt entgegen. Und jetzt hat uns jemand brutal von diesen Gleisen gestoßen, das tut weh und ist schrecklich. Aber das Dümmste, was wir tun könnten, wenn wir wieder auf die Beine kommen: Uns wieder zurück auf die Gleise stellen, wo der Zug auf uns zurast!&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-03/david-graebner-coronavirus-kapitalismus-bullshitjobs/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Werden wir danach so tun, als sei alles nur ein Traum gewesen?&quot;, zeit.de 31.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;die-zukunft-hängt-von-uns-ab&quot;</link>
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<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Ostertage]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Osterpause. Wir wünschen allen besinnliche, friedliche Ostertage und sind ab 27.4. wieder mit frischen News für Sie da. Bleiben Sie gesund!</p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Apr 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Clash mit dem Unverfügbaren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In seinem Buch &quot;Unverfügbarkeit&quot; hat der Soziologe Hartmut Rosa treffend beschrieben, wie unser modernes Leben davon lebt, dass wir uns die Welt aneignen, sie uns verfügbar machen. Unter den Vorzeichen von Corona bricht diese Dynamik zusammen. Und mit dem Virus scheint uns dieser zutiefst gewohnte scheinbare Normalmodus nun als Monster entgegenzukommen. &quot;Das Coronavirus ist für mich ein Musterbeispiel für die Rückkehr des Unverfügbaren als Monster. Es könnte überall sein, selbst auf der Türklinke. Wir haben es wissenschaftlich nicht im Griff, wir haben es medizinisch nicht unter Kontrolle, wir können es politisch nicht regulieren. Und als Gesellschaft versuchen wir gerade, mit allen Mitteln Verfügbarkeit wiederherzustellen&quot;, so Rosa. Natürlich ist es geboten, zu versuchen, mit medizinischen Mitteln den Virus in den Griff zu bekommen. Doch braucht es auch im Gesellschaftlichen und Sozialen Veränderungen unserer Beziehung zum Leben. &quot;Wir müssen uns als Gesellschaft eingestehen, dass wir alle nicht wissen, was danach kommen wird. Dieses Eingeständnis aber ermöglicht uns das, was ich als den Kern einer Resonanzbeziehung bezeichne: einen Modus des «Hörens und Antwortens»&quot;, sagt der Soziologe. Rosa bezieht sich auf Hannah Arendts Begriff der «Natalität», die menschliche Fähigkeit, Neues entstehen lassen zu können, wenn man aufeinander eingeht. Rosas Hoffnung: &quot;Wir müssen also andere Stimmen hören und gleichzeitig selbst Stimme sein. Resonanz basiert auf der Einsicht, dass wir nicht allmächtig sind und dass wir manchmal auf Kontrolle verzichten müssen, dass wir aber durchaus mitwirken können. Wir sollten deshalb in der Coronavirus-Krise eine Chance erkennen, um gemeinsam etwas Neues entstehen zu lassen. Wir sollten uns als Bürger aufgefordert sehen, bei der Transformation mitzumachen und uns in den Diskurs einzubringen.&quot; <br><a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/coronavirus-hartmut-rosa-zu-chancen-und-risiken-des-stillstands-ld.1549696?mktcid" target="_blank">Der Soziologe Hartmut Rosa sagt: «Eine Spaltung zwischen den Generationen liegt im Bereich des Möglichen», NZZ 3.4.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-clash-mit-dem-unverfügbaren</link>
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<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie resilient sind wir, wenn die Normalität zusammenbricht?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Corona-Krise ist nicht nur eine Bedrohung unserer körperlichen Gesundheit. In Zeiten der physischen Distanzierung sind wir gnadenlos auf uns selbst zurückgeworfen bzw. auf den Kreis unserer Nächsten, mit denen wir zusammenleben. Aus Studien zu den Folgen von Quarantäne im Kontext von Ebola oder Sars weiß die Wissenschaft, wie Menschen auf Isolation reagieren. &quot;Während der Quarantäne fanden sich bei Erwachsenen erhöhte Raten von posttraumatischen Stresssymptomen, Vermeidungsverhalten und Ärger. Dazu kamen Langeweile, Frustration und ein Gefühl der Isolation vom Rest der Welt, das die Menschen zusätzlich belastete. Auch unklare Informationen zum Grund der Quarantäne und über die tatsächlichen Risiken waren zusätzliche Stressoren. Unmittelbar nach der Quarantäne überwogen finanzielle Sorgen und Stigmatisierung&quot;, schreibt etwa die ZEIT. Der Artikel listet eine ganze Reihe von Tipps aus der Verhaltenspsychologie auf, wie sich die negativen Folgen des erzwungenen Rückzugs besser meistern lassen. Sport treiben, meditieren, den Kontakt zu Freunden über digitale Kanäle aufrechterhalten, anderen Menschen helfen ... Natürlich sagt einem der gesunde Menschenverstand, dass all diese Aktivitäten dazu beitragen können, das eigene psychische Befinden zu verbessern. Es sind allerdings alles auch Versuche, eine gewohnte Normalität so gut es eben geht aufrechtzuerhalten und den herausfordernden und schlimmen Gefühlen, von denen man heimgesucht wird, zumindest temporär zu entfliehen. Ich frage mich ja, ob es nicht auch Wege gibt, sich erst einmal ganz bewusst mehr mit all den Brüchen, die unser Leben heute durchziehen, auseinanderzusetzen. Die Ängste wirklich zu betrachten. Die eigene Ohnmacht anwesend sein zu lassen. Denn gerade an dieser Kante lernt man sich und damit das Leben besser kennen. Versteht die eigenen Schwächen mehr. Und erkennt, wann man am liebsten weglaufen möchte. Ich erlebe solche Momente als sehr kostbar. Sie sind fast so etwas wie eine durch die äußeren Umstände ermöglichte Konfrontationstherapie. Wenn man immer wieder erlebt, dass die Erschütterung immens sein kann, man aber immer noch atmet, tut sich manchmal auch etwas auf. Etwas, das man von einem Ort der Sicherheit aus nicht erahnen kann. Können wir uns vielleicht in solchen Grenzgängen unterstützen?<a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/isolation-coronavirus-social-distancing-folgen/komplettansicht new" target="_blank">Was Massenquarantäne mit uns macht, Zeit.de 1.4.20</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress-Test für die menschliche Zivilisation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Während wohl die meisten Menschen zur Zeit in Gedanken vor allem damit beschäftigt sind, wie und wann wir die Corona-Krise am besten überwinden, wagt der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen bereits einen Blick in die Zukunft. &quot;Die Co­ro­na­kri­se wirkt der­art trans­for­ma­tiv, weil sie zu den mensch­li­chen Angs­t­re­fle­xen und Wahr­neh­mungs­mus­tern passt. Sie han­delt ganz di­rekt von der Ge­fahr für das ei­ge­ne Le­ben und das der Nächs­ten, nicht pri­mär vom Über­le­ben der an­de­ren oder der mensch­li­chen Spe­zi­es ins­ge­samt&quot;, erklärt er das Phänomen, das gegenwärtig weltweit die Menschen an einem Strang zu ziehen scheinen. Aufgrund der besonderen Betroffenheitskonstellation - wir alle, gleich wer wir sind und wo wir uns aufhalten, können dem Virus nicht entfliehen - sieht er gegenwärtig eine große Wandlungsbereitschaft der globalen Bevölkerung. Und doch ist er skeptisch, daraus weitere positive Zukunftsszenarien abzuleiten. Für ihn sind &quot;ko­gni­tiv we­ni­ger leicht zu ver­ar­bei­ten­de Kri­sen mit noch grö­ße­ren Ri­si­ken wie der men­schen­ge­mach­te Kli­ma­wan­del der ei­gent­li­che Test­fall mo­der­ner Ge­sell­schaf­ten&quot;. Er fragt: &quot;Wer­den Men­schen ihr Vor­stel­lungs­ver­mö­gen so ra­di­kal er­wei­tern und ihre pro­gnos­ti­sche und sys­te­mi­sche In­tel­li­genz der­art schu­len, dass sie ir­gend­wann un­ab­hän­gig von der kurz­fris­ti­gen per­sön­li­chen Ge­fähr­dung agie­ren?&quot; Mit Blick auf den Klimawandel ist das die große Frage. Wir mögen Wege finden, die Corona-Pandemie irgendwie in den Griff zu bekommen. Aber tun wir dies in einer Haltung, die nur darauf wartet, sich dann wieder in die von zuvor gewohnte Normalität zurückzulehnen? Oder sind wir bereit, aus den Erfahrungen der Corona-Zeit lernend auch im Hinblick auf all die anderen großen zivilisatorischen Fragen Neuland zu beschreiten?<br><a href="https://www.evernote.com/shard/s8/client/snv?fbclid" target="_blank">Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen erklärt, warum wir so rasant aus der Krise lernen, 28.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-test-für-die-menschliche-zivilisation</link>
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<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Einfach mal abschalten?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist schon auffallend - noch nicht einmal drei Wochen ist das öffentliche Leben zum Erliegen gekommen, und schon häufen sich in den Medien die Tipps, wie man runterkommen kann bei all dem Corona-Stress. Einfach mal abschalten, ist eine Devise, die in diesen Tagen vielfach ausgegeben wird. Öko-Test beispielsweise hat gerade eine - sehr gute - Übersicht über Meditations-Apps veröffentlicht (eine Empfehlung für alle, die auf der Suche nach solchen Tools sind) und schreibt: &quot;Gerade in Zeiten wie der Corona-Krise, wo Sorgen und Existenzängste ständige Begleiter sind, ist es wichtig, auch mal abzuschalten. Achtsamkeits-Apps versprechen Nutzern mehr Ausgeglichenheit.&quot; Ich mag das gar nicht kritisieren. Etwas für die geistige Gesundheit zu tun, sollte so alltäglich sein wie das Zähneputzen. Was mich jedoch zu stören beginnt, ist, dass solche Botschaften, gerade mit Bezug auf Corona, permanent zum inneren Rückzug animieren. Dabei brauchen Krisenzeiten vielleicht vor allem unsere Zuwendung - und zwar nicht nur zu uns selbst, sondern zu dem, was gerade geschieht. Auch darüber kann man meditieren.<br><a href="https://www.oekotest.de/gesundheit-medikamente/Entspannung-in-Corona-Krise-Mit-diesen-Apps-lernen-Sie-meditieren_11201_1.html new" target="_blank">Entspannung in Corona-Krise: Mit diesen Apps lernen Sie meditieren, Öko-Test 30.3.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Apr 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Ohne moralischen Fortschritt gibt es keinen echten Fortschritt&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für den Philosophen Markus Gabriel wirft die Corona-Krise die Frage auf, ob sie nicht &quot;eine Immunreaktion des Planeten gegen die Hybris des Menschen, der unzählige Lebewesen aus Profitgier zerstört&quot; sein könnte. &quot;Das Corona-Virus offenbart die Systemschwächen der herrschenden Ideologie des 21. Jahrhunderts. Dazu gehört der Irrglaube, dass wir durch naturwissenschaftlich-technologischen Fortschritt alleine schon menschlichen und moralischen Fortschritt vorantreiben können. Dieser Irrglaube verführt uns dazu zu glauben, die naturwissenschaftlichen Experten könnten allgemeine soziale Probleme lösen&quot;, kritisiert Gabriel in einem Essay. Und er findet: &quot;Ohne moralischen Fortschritt gibt es keinen echten Fortschritt.&quot; Der Philosoph zieht auch den Vergleich zur Klimakrise, die ungleich umfassender sei als das, was uns gerade in Form eines Virus begegnet. Doch die Klimakrise ist eben weniger deutlich sichtbar und vor allem hat sie - noch - deutlich weniger Auswirkungen auf die Wohlstandsregionen der Welt. Gabriel findet: &quot;Wir brauchen eine neue Aufklärung, jeder Mensch muss ethisch ausgebildet werden, damit wir die gigantische Gefahrenlage erkennen, die darin liegt, dass wir blind der Naturwissenschaft und Technik folgen.&quot; Sein Blick in die Zukunft und seine Forderung: &quot;Nach der virologischen Pandemie brauchen wir eine metaphysische Pan-Demie, eine Versammlung aller Völker unter dem uns alle umfassenden Dach des Himmels, dem wir niemals entrinnen werden. Wir sind und bleiben auf der Erde, wir sind und bleiben sterblich und fragil. Werden wir also Erdenbürger, Kosmopoliten einer metaphysischen Pandemie. Alles andere wird uns vernichten und kein Virologe wird uns retten.&quot;<br><a href="https://www.uni-bonn.de/neues/201ewir-brauchen-eine-metaphysische-pandemie201c?fbclid" target="_blank">Wir brauchen eine metaphysische Pandemie“, Universität Bonn 20.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;ohne-moralischen-fortschritt-gibt-es-keinen-echten-fortschritt&quot;</link>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr innere Freiheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>GEO Wissen hat aktuell eine Ausgabe zum Thema Yoga und Meditation herausgebracht, die in der aktuellen Situation der Anspannung und Ungewissheit sicherlich für viele wie ein Rettungsanker wirkt. Die Neurowissenschaftlerin Britta Hölzel beispielsweise erklärt in einem Interview, wie eine Achtsamkeitspraxis es erleichtert, eine bewusstere Beziehung zum eigenen Innenleben zu entwickeln: &quot;Es ist der erste Schritt, um herauszufinden, in welcher Beziehung ich zu meinen Gedanken und Gefühlen stehe. Bin ich ihnen hilflos ausgeliefert, nehme ich alles für bare Münze? Oder kann ich ihnen zusehen, wie sie kommen und gehen? Je mehr wir uns selbst erforschen, Einsicht nehmen in die Funktionsweise und Muster unseres Denkens und Handelns, desto freier können wir unser Leben gestalten. Wir hören auf, Getriebene unserer Ängste und Sehnsüchte zu sein.&quot; Hölzel ist dabei wichtig, dass es nicht darum geht, negative Gedanken einfach auszublenden oder zu überspielen - ein Versuch, der ohnehin nur über kurze Zeiträume gelingen dürfte. &quot;Vielmehr besteht die Kunst darin, belastende Gedanken und Gefühle zuzulassen, sich aber nicht von ihnen vereinnahmen zu lassen&quot;, so Hölzel. Natürlich stellen sich diese Effekte nicht sofort ein. Eher im Gegenteil, denn wer mit dem Meditieren beginnt, wird wahrscheinlich erst einmal in sich selbst vieles wahrnehmen, dass zuvor von der hektischen Betriebsamkeit des Alltagsmodus überlagert wurde. Aber es lohnt sich, weiterzuüben, denn mit der Zeit wächst darüber die innere Freiheit.<br><a href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/22783-rtkl-gelassenheit-wie-meditation-gegen-belastende-gedanken-hilft new" target="_blank">Wie Meditation gegen belastende Gedanken hilft, geo.de</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2020 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Soziale zeigt sich im Gehirn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die soziale Dimension unserer Lebensweise verändert das menschliche Gehirn. Und es zeigt sich, dass dies bei Männern und Frauen auf ganz unterschiedliche Weise geschieht. Frauen mit vielen sozialen Kontakten beispielsweise weisen ein deutlich höheres Volumen in der für Emotionen zuständigen Gehirnregion auf, während dies bei Männern unter ähnlichen Vorzeichen nicht der Fall ist. Bei Männern wiederum lassen sich geringe soziale Kontakte am Belohnungszentrum erkennen. Die Wissenschaftler führen diese Unterschiede auf die evolutionäre Entwicklung der Geschlechter zurück, im Zuge derer Frauen und Männer über sehr lange Zeiträume in verschiedene Rollenerwartungen und soziale Anforderungen hineingewachsen sind. <br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/sozialleben-praegt-frauengehirne-anders/# new" target="_blank">Sozialleben prägt Frauengehirne anders, wissenschaft.de 18.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-soziale-zeigt-sich-im-gehirn</link>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sich vom Schmerz nicht vereinnahmen lassen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil sie es Menschen erlaubt, resilienter zu leben. Meditierende mögen das Gleiche erleben und spüren wie andere Menschen auch, was sie unterscheidet ist, dass sie mehr Handlungsfreiheit im Hinblick auf ihre Reaktionen empfinden. Wissenschaftliche Untersuchungen von Schmerzpatienten etwa zeigen: Auch wer meditiert, verarbeitet im Gehirn die gleichen Schmerzsignale und nimmt auf der körperlichen Ebene den gleichen Schmerz wahr wie Nichtmeditierende. Doch im Gefühlszentrum des Gehirns lässt sich bei Meditierern beobachten, dass hier deutlich weniger emotionale Reaktionen ablaufen. Es ist eine Freiheit, die vielleicht deshalb so wertvoll erscheint, weil sie nicht darauf angewiesen ist, dass äußere Umstände, die oft nicht in der eigenen Hand liegen, sich verändern.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/40420-gesund-dank-meditation.html#page new" target="_blank">Gesund dank Meditation, Psychologie heute 11.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sich-vom-schmerz-nicht-vereinnahmen-lassen</link>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Von Konsumieren auf Kümmern umschalten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Corona-Krise zwingt das Leben, wie wir es kennen, in die Knie. Und manche hoffen bereits, dass die neuen Erfahrungsräume, die sich im Angesicht des Unbeherrschbaren auftun, vielleicht auch einen kulturellen Wandel nach sich ziehen. Die Philosophin Svenja Flaßpöhler etwa richtet den Blick darauf, dass jetzt, wo unsere üblichen Konsumtaktiken um erliegen kommen, vielleicht das Kümmern stärker in den Vordergrund rückt. &quot;Jetzt merken wir, wie wichtig das Kümmern, Sorgen und Verpflegen ist. Und gleichzeitig realisieren wir eben auch, wie sehr unser ganzes System darauf angelegt ist, dass wir konsumieren und produzieren, um diese Endlosschleife am Laufen halten. Jetzt merken wir, wie fragil dieses kapitalistische System ist und dass es möglicherweise nun angezeigt ist, diese Hierarchie ganz neu zu denken&quot;, sagt sie in einem Interview mit der Deutschen Welle. Die Philosophin geht nicht so weit, gleich einen großen Umbruch zu denken, sie sieht eher an den Rändern des bestehenden Systems Chancen für Veränderungen: &quot;Diese Krise und dieser Stillstand ist ein Denkraum, der uns geschenkt wird. Ich würde jetzt nicht so weit gehen und sagen: Wir brauchen den antikapitalistischen Kampf und die große Revolution. Aber wir können natürlich einzelne Elemente innerhalb dieses Systems neu denken, die schon seit längerer Zeit in der Diskussion sind. Und da gehören Home Office, größere Flexibilität und Familienvereinbarkeit absolut dazu.&quot; Gleichwohl ist für Flaßpöhler, und da bezieht sie sich auf den antiken Glücksbegriff, die gegenwärtige Zeit ein guter Moment, grundsätzlich tiefer zu gehen und zu hinterfragen, denn: &quot;Nur ein moralisches Leben ist auch ein gutes Leben.&quot; Fanden zumindest die alten Philosophen.<br><a href="https://www.dw.com/de/philosophin-flaßpöhler-der-stillstand-schenkt-uns-einen-denkraum/a-52869154 new" target="_blank">Philosophin Flaßpöhler: &quot;Der Stillstand schenkt uns einen Denkraum&quot;, Deutsche Welle 21.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=von-konsumieren-auf-kümmern-umschalten</link>
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<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Arbeit geht online]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohl nie zuvor haben so viele Menschen so spontan ihre Arbeit ins Virtuelle verlagern müssen. Home Office, vor einigen Wochen in vielen Firmen noch ein Thema mit viel Gesprächsbedarf, ist dabei, unter den Vorzeichen von Corona zu einem neuen Standard zu werden. Und man darf gespannt, ob diese Möglichkeitsräume bleiben werden, wenn die Krise wieder abflaut. Für viele Selbstständige werden Angebote via Videokonferenz nun zur Möglichkeit, wenigstens einen Teil ihrer Einnahmeausfälle zu kompensieren - indem sie beispielsweise ihren Musikunterricht oder Yoga-Stunden ins Internet verlagern. Als Freiberuflerin lebe ich seit Jahren sehr virtuell. Für uns im Team des evolve Magazins läuft gegenwärtig beispielsweise die Produktion der aktuellen Ausgabe wie immer, denn als verteiltes Team sind Videokonferenzen schon lange unser primärer Arbeitsmodus. Und wir halten seit Jahren viele Kurse rund um Meditation und Bewusstseinsentwicklung online ab. Dabei machen wir die Erfahrung, dass menschliches Miteinander auch im Angesicht eines Computermonitors eine besondere Tiefe entfalten kann. Vielleicht sind die Herausforderungen dieser Tage ja auch eine Möglichkeit, uns im virtuellen kulturell weiterzuentwickeln? <br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/selbst-yoga-unterricht-geht-aus-dem-homeoffice-a-ebe0aba4-6108-4927-8fde-053008f6901e new" target="_blank">Selbst Yoga-Unterricht geht aus dem Homeoffice, spiegel.de 18.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-arbeit-geht-online</link>
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<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Großes Unternehmen, große Karriere?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Großunternehmen waren viele Jahrzehnte als Arbeitgeber besonders beliebt - weil sie in der Regel höhere Gehälter zahlen können als kleinere Betriebe, oft bessere Aufstiegschancen bieten und viele hier ihren Arbeitsplatz als eher sicher betrachten. Doch in der jüngeren Generation zeigt sich auch, dass der Nachwuchs oft mehr mit kleineren Arbeitgebern sympathisiert - weil bisweilen die Hierarchien nicht so starr ist und man mehr bewegen kann. Eine amerikanische Studie hat nun untersucht, wo die Karrierechancen besser stehen und kommt zu dem Schluss, dass der Führungsnachwuchs, der bei einem großen Arbeitgeber einsteigt, langfristig die besseren Karrierechancen hat. Finanziell, weil Einstiegsgehälter eben meist höher ausfallen und dieser Startvorteil auch in der weiteren Karriere zu wirken scheint. Aber auch, weil junge Menschen gerade zu Beginn des Berufsleben im Unternehmen am meisten lernen und hierfür anscheinend in Großunternehmen die fördernden Strukturen besser ausgeprägt sind. Wer auf die genannten Aspekte besonderen Wert legt, weiß also, was zu tun ist. Gleichzeitig sei auch gesagt, dass diese Faktoren zwar einem konventionellen Bild von Karriere entsprechen dürften, aber viele andere Faktoren ausblenden. Work-Life-Balance, die Möglichkeit, auf dem kurzen Dienstweg Veränderungen anzustoßen oder auch eine breitere Allrounder-Qualifikation dürften hingegen in kleineren Unternehmen auch oder mancherorts sogar stärker gegeben sein. Wichtig scheint also insbesondere, was man selbst als gute Arbeitsbedingungen und eine Arbeit mit Perspektive versteht.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/hochschule/berufseinstieg-warum-absolventen-in-grossen-unternehmen-starten-sollten/25652360.html new" target="_blank">Warum Absolventen in großen Unternehmen starten sollten, WiWo 17.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=großes-unternehmen,-große-karriere</link>
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<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Narzissmus gibt Aufschluss über politische Gesinnung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Narzissmus hat viele Gesichter und manche seiner Ausprägungen lassen auch Rückschlüsse auf die politische Perspektive von Menschen zu. Eine neue Studie hat dazu zwei Aspekte narzisstischer Persönlichkeiten näher betrachtet. Menschen, die der Aussage &quot;Ich gewinne eine große Stärke aus dem Wissen, dass ich eine ganz besondere Person bin&quot; haben einen starken Drang nach Anerkennung. Für sie steht vor allem die eigene Person im Vordergrund, was jedoch nicht zwingend auch mit einer Abwertung anderer verbunden ist. Bei jenen, die vor allem einem Statement wie &quot;Ich möchte, dass meine Rivalen verlieren&quot; zustimmen, spielt hingegen diese Abwertung eine herausragende Rolle. In der Studie zeigte sich, dass wenn man diese Einstellungen mit dem Wahlverhalten vergleicht, Menschen, die ihren Selbstwert besonders aus dieser Art von Abgrenzung ziehen, oft auch starke Präferenzen im Rechtspopulismus aufweisen.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/manche-narzissten-waehlen-gerne-rechtspopulisten-16682014.html new" target="_blank">Wer andere abwertet, wählt gerne rechts außen, FAZ 17.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=narzissmus-gibt-aufschluss-über-politische-gesinnung</link>
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<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Leben völlig neu wahrnehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen machen in diesen Tagen die Erfahrung, dass bei all den schlimmen und herausfordernden Entwicklungen, deren Zeugen wir gerade werden und von denen wir selbst betroffen sind, die Corona-Krise auch etwas zu öffnen scheint. Sie verändert unsere Wahrnehmung des Lebens auf einer tiefgreifenden Ebene. &quot;Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt &#039;endet&#039;, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren&quot;, schreibt etwa der Zukunftsforscher Matthias Horx. In einem Essay lädt er dazu ein, bewusst nach den positiven Möglichkeiten zu suchen, die in den gegenwärtigen Umbrüchen liegen - nicht im Sinne einer naiven Beschönigung, sondern aus der Offenheit, die entsteht, wenn das Gewohnte kollabiert. &quot;Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Welt-Verbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunfts-Sinn wieder freisetzt. Die Vorstellung und Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren&quot;, so Horx.<br><a href="https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/ new" target="_blank">Die Welt nach Corona</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-leben-völlig-neu-wahrnehmen</link>
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<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kann die Corona-Krise unsere Ego-Kultur überwinden?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir sind noch ganz am Anfang zu erfassen, was uns hier mit der Corona-Krise entgegen kommt. Und wir erleben sie aufgrund all der äußeren Einschränkungen, die wir gerade erfahren, wahrscheinlich zunächst vor allem als ein äußeres Ereignis. Doch gibt es schon erste Stimmen, die bereit sind, tiefer zu schauen. &quot;Der Virus hält uns einen Spiegel vor. Er zwingt uns dazu, uns unseres eigenen Verhaltens und dessen Einfluss auf die Gemeinschaft bewusst zu werden. Dieser Spiegel lädt uns ein, unseren inneren Ort vom Ego zu einer Eco-Wahrnehmung zu verlagern&quot;, schreibt etwa der Transformationsexperte Otto Scharmer in einem Aufsatz zur Corona-Krise. Er beschreibt, dass unser Umgang mit Krisen, die Frage, ob wir erstarren und uns abwenden, oder uns ihr zuwenden, sowohl eine persönliche wie eine kollektive Dimension hat. Die Krise zu leugnen oder, wie in Amerika zu beobachten, egoistische Alleingänge zu propagieren, feuere eine Spirale der Selbstzerstörung an, findet Scharmer. Er stellt die - herausfordernde - Frage: &quot;Was wäre, wenn wir den Umbruch als Chance begreifen, all das loszulassen, was in unserem Leben, unserer Arbeit und unseren institutionellen Routinen nicht notwendig ist?&quot; Es ist spannend, sich auf diese Frage einzulassen. Denn wenn sich der erste Frust darüber, dass unser Leben gerade Kopf steht, legt, und wenn vielleicht sogar einige unserer berechtigten Ängste leiser werden, tut sich etwas auf. Man kommt wieder tiefer in Kontakt mit all dem, was wirklich wesentlich ist - und was in der alltäglichen Betriebsamkeit und der Einbindung in die Systeme as usual leicht aus der Wahrnehmung fällt. Scharmer äußert eine Hoffnung: &quot;Vielleicht sind wir gerade zu einem globalen Moment aufgerufen, in dem alles und jeder für einen Augenblick innehält, für einen Moment der Stille, einen Moment der Verbindung zur Quelle.&quot; <br><a href="https://medium.com/presencing-institute-blog/eight-emerging-lessons-from-coronavirus-to-climate-action-683c39c10e8b new" target="_blank">Eight Emerging Lessons: From Coronavirus to Climate Action, 16.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kann-die-corona-krise-unsere-ego-kultur-überwinden</link>
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<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auf die Bedürfnisse statt aufs Wachstum schauen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die ungleichen Einkommenschancen von Männern und Frauen am Arbeitsmarkt werden immer wieder zum Thema. Die Soziologin Gabriele Winker findet, dass es nicht ausreicht, nur über die unterschiedlichen Präferenzen der Geschlechter bei der Berufswahl zu diskutieren. Ihrer Erfahrung nach wird noch viel zu wenig betrachtet, dass die so genannte Care Arbeit, das Sorgen für die Familie, Haushalt oder die Betreuung von Verwandten, viel zu wenig als gesamtgesellschaftliches Thema wahrgenommen wird. Wo Care-Arbeit immer noch stärker von Frauen als von Männern wahrgenommen werde, müsse man über grundsätzliche Systemveränderungen nachdenken und vor allem über eine wirklich gemeinschaftliche Solidarität. &quot;Nach wie vor wird die vor allem von Frauen ausgeführte unentlohnte Sorgearbeit in der Familie gesellschaftlich abgewertet und kaum unterstützt. Die Arbeitsteilung geht also mit einer Hierarchie der Geschlechter einher. Wenn wir das durchbrechen wollen, müssen wir die Trennung zwischen entlohnter und unentlohnter Arbeit aufheben. Dafür muss es uns gelingen, die entlohnte Arbeit zurückzudrängen. Zunächst bedarf es einer existenziellen Absicherung aller Menschen, beispielsweise durch das bedingungslose Grundeinkommen. Ferner muss Vollzeiterwerbsarbeit auf maximal 30 Wochenstunden begrenzt werden. Nur so bleibt Zeit für familiäre Sorge und auch Muße. Letztendlich plädiere ich für eine solidarische Gesellschaft: Eine solche Gesellschaft muss das Zusammenleben ausgehend von menschlichen Bedürfnissen gestalten, anstatt sich weiter an Wachstum und Profit auszurichten&quot;, sagt Winker in einem Interview in der Zeit. Gedankengänge wie diese sollten viel öfter öffentlich Beachtung finden, zumal die starke Fokussierung auf Erwerbsarbeit - die wachsende Zahl an Stresserkrankungen zeigt dies deutlich - beide Geschlechter immer mehr an die Grenze zur Überforderung bringt.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-02/gabriele-winker-care-arbeit-gender-pay-gap/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Frauen wollen nicht nur Kinder gebären, damit andere sie betreuen&quot;, zeit.de 6.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=auf-die-bedürfnisse-statt-aufs-wachstum-schauen</link>
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<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Leistung beurteilen, ohne zu entzweien]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Frage der Leistungsbeurteilung ist für Firmen ein schwieriges Feld. Einerseits möchten die die Leistungen ihrer Mitarbeiter beurteilen, doch zeigen Studien immer wieder, dass dies den Zusammenhalt in Teams aufweichen kann, wenn diese Bewertungen sich zu stark auf den Erfolg des Einzelnen beziehen. Denn dann ist jeder Mitarbeiter vor allem darauf bedacht, selbst möglichst gut dazustehen. Eine neue Studie zeigt nun, dass dieser Effekt sich leicht umkehren lässt, und zwar, indem auch prosoziale Handlungen der Teammitglieder sichtbar gemacht und mitbeurteilt werden. Wenn Leistungsbeurteilungen auch erfassen, wie gut Menschen im Team miteinander arbeiten, wie hilfsbereit sie anderen gegenüber sind und sich bemühen zu helfen, eröffnet dies einen tragfähigen Beziehungsraum, in dem Ellbogenmentalität weniger Chancen hat.<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/rankings-im-team-schaden-a-1305153.html new" target="_blank">Warum Rankings schaden, HBM März 2020</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Mar 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Pessimismus und möglicher Verbundenheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Noch schwappt die Corona-Krise mehr oder weniger über uns hinweg und wir sitzen staunend im Zentrum einer Entwicklung, deren weitere Folgen für niemanden auch nur zu erahnen sind. Das Zukunftsinstitut wirft indes bereits einen Blick auf mögliche Szenarien, wie die aktuellen Erfahrungen auf unser globales Zusammenleben wirken könnten. Anhang der Skalen Optimismus/Pessimismus und lokal/global sehen die Zukunftsforscher vier Szenarien, zu denen die Corona-Erfahrung führen könnte. Die positivste Möglichkeit wäre, wenn sich Optimismus und eine globale Haltung treffen und sich ein Adaptionsprozess zur resilienten Gesellschaft gestaltet. Damit meinen die Forscher, dass die Weltwirtschaft zu einem gesunden Verhältnis von lokalem und globalem Handel findet und damit zu einem insgesamt gesünderen Wirtschaftssystem, dass wir Menschen uns als Teil einer Weltgesellschaft aufeinander beziehen und unser Gesundheitsverständnis nicht nur ganzheitlich im Hinblick auf den eigenen Körper und Geist, sondern auch auf unser Zusammenwirken mit der Umwelt wird. Gelingt diese globale Perspektive nicht, wären auch lokale Wir-Kultur-Zusammenhänge denkbar, die sich allerdings in begrenzten, überschaubaren Beziehungsräumen entfalten. Nicht auszuschließen sei aber auch, dass wir uns weltweit in einen permanenten Krisenmodus, gepaart mit Ressourcenverteidigung, hineinmanövrieren und all unsere bestehenden Systeme langfristig crashen. Schlimmstenfalls könnte das in einem Kampf aller gegen alle gipfeln. Wir sollten uns bewusst machen, dass gegenwärtig all diese beschriebenen Szenarien durchaus denkbar sind. Und dass es von uns allen abhängt, was aus dieser Krise hervorgehen kann (oder durch sie verloren geht).<br><a href="https://www.zukunftsinstitut.de/fileadmin/user_upload/Zukunftsinstitut_White_Paper_Der_Corona_Effekt_4_Zukunftsszenarien.pdf?utm_source" target="_blank">Zukunftsinstitut: Der Corona-Effekt</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[In der Krise geeint im Verzicht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Bedrohung durch den Corona-Virus lässt uns alle mehr zusammenrücken, zumindest innerlich, denn seit das soziale Leben immer mehr zum Erliegen kommt, sind wir vor allem im Verzicht miteinander verbunden. WELT-Redakteur Moritz Seyffarth, 26 Jahre alt, stellt in einem Kommentar eine Beziehung zur Diskussion über die Klimakrise her, in der vor allem die Jungen von der älteren Generation immer wieder Verzicht fordern. Unter den Vorzeichen von Corona müssten nun jedoch auch die Jungen &quot;Verzicht lernen und Größe beweisen&quot;. Er ruft seine Altersgenossen dazu auf, achtsam zu sein im Umgang mit Älteren, um deren Ansteckungsrisiken zu minimieren, Hilfe anzubieten und füreinander da zu sein. &quot;Es ist an der Zeit zu zeigen, dass auch wir bereit sind, Opfer zu bringen. Dass wir solidarisch sind. Es wird die Generationen in Deutschland wieder mehr zusammenschweißen. Das hilft dem ganzen Land – auch wenn die Krise überstanden ist&quot;, so Seyffarth. Vielleicht ist die Corona-Krise eine Chance, uns menschlich auf einer tieferen Ebene wieder näher zu kommen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article206538483/Corona-Krise-Die-junge-Generation-muss-Groesse-beweisen.html new" target="_blank">Nun muss meine Generation Verzicht lernen und Größe beweisen, welt.de 15.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=in-der-krise-geeint-im-verzicht</link>
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<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder fünfte Deutsche bekommt nicht genug Schlaf]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schlaf ist eine wesentliche Quelle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Und doch bekommen wir selten genug davon. In Deutschland sagt nur jeder Zweite von sich, wirklich ausreichend zu schlafen, während jeder Fünfte spürt, nicht genügend Schlaf zu haben. Weltweit besonders ausgeschlafen sind die Inder, von ihnen bekommen zwei Drittel genügend Schlaf und nur etwa jeder Siebte beklagt Schlafmangel. In den USA, Frankreich und Spanien liegt der Anteil der Zuwenig-Schläfer bei gut 20 Prozent. Insbesondere das Arbeitsleben scheint bei vielen Menschen den Schlafmangel zu begünstigen, denn eine Studie zeigt, dass die Menschen an Arbeitstagen im Schnitt 1,2 Stunden zu wenig Schlaf bekommen. In einer Kultur, die immer in Bewegung ist, und einer Arbeitswelt, die uns mehr und mehr fordert, scheint ausreichender Schlaf immer mehr zum Luxus zu werden. Und darüber vergessen wir leicht, dass längerfristiger Schlafmangel unsere Gesundheit untergräbt. Wenn sich der Schlafmangel über längere Zeit hinzieht, leidet unsere körperliche Befindlichkeit. Bereits nach fünf Jahren können sich die Risiken, an Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder sogar an Krebs zu erkranken, erhöhen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/gallery156999604/Grafik-des-Tages.html new" target="_blank">Die Deutschen schlafen zu wenig, welt.de 16.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-fünfte-deutsche-bekommt-nicht-genug-schlaf</link>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kann ein Virus Wandel wecken?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Umgang mit dem Corona-Virus bricht immer mehr von dem, was uns als alltägliches Leben zutiefst vertraut und wertvoll ist, auf. Reisebeschränkungen, Absage von Großveranstaltungen, großflächige Quarantäne - im Angesicht der Bedrohung werden Einschränkungen, die im Normalmodus einer Gesellschaft kaum durchzusetzen wären (oder gar angedacht wurden), plötzlich möglich. Und kaum jemand rebelliert. Weil unterschwellig allen klar ist, dass Verzicht (an individueller Bewegungsfreiheit) und Einbußen (wirtschaftliche Verluste) im Zweifel das kleinere Übel sind. Diese Eindeutigkeit ist selbsterklärend, denn wir alle laufen potentiell Gefahr, uns anzustecken, darin sind wir gleich. &quot;Das Coronavirus hat das Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinwohl, zwischen Ich und Wir, verändert&quot;, stellt die Theologin Sieglinde Geisel in einem Beitrag für den Deutschlandfunk fest. Und wirft die Frage auf, ob wir daraus nicht auch im Hinblick auf andere Krisen, die wir zu bewältigen haben, wie den Klimawandel lernen können. Was durch Corona entsteht, ist allerdings eine Gemeinschaft der Angst. Denn vielen Menschen dürfte die Akzeptanz all der Beeinträchtigungen, denen wir als Gesellschaft gerade ausgesetzt werden, vor allem deshalb relativ leicht fallen, weil es um ihren Selbstschutz geht - und weil dieser unmittelbar ersichtlich ist. Die Klimakrise hat hier einen schwereren Stand, denn ihre Folgen kommen über Bande in unsere Leben - und sie lassen sich leichter wegdiskutieren oder in die Zukunft vertagen. Andererseits ist es erstaunlich, wie sich unter den Vorzeichen von Corona plötzlich zuvor Undenkbares umsetzen lässt. Was in der Wirtschaft gegenwärtig geschieht, wird erst einmal gravierende Folgen für unsere Zukunft haben. Die Bewegungen an den weltweiten Aktienmärkten verdeutlichen das schon. Was aber wäre, wenn wir uns ein wenig Zeit nehmen und auf uns wirken lassen, dass wir die Situation nach der Krise (wie immer dieses Danach aussehen mag) vielleicht nicht zum alten Normalzustand zurückdrehen müssen, sondern sie auch in andere Richtungen weiterdenken können? Das wäre eine Chance für Wandel. Aber sie ist vielleicht noch undenkbar.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/corona-und-die-folgen-vor-einem-virus-sind-alle-menschen.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Vor einem Virus sind alle Menschen gleich, Deutschlandfunk Kultur 10.3.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Mar 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder Dritte fühlt sich von Arbeit psychisch beeinträchtigt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gute Nachricht - zwei Drittel der Arbeitnehmer finden, dass ihnen ihre Arbeit psychisch gut tut. Doch das übrige Drittel leidet im Job. Gründe sind massive Überlastung, eine zu geringe Bezahlung und fehlende Unterstützung durch die Vorgesetzten. Im internationalen Vergleich, beispielsweise mit den USA, Kanada, Italien oder Schweden, zeigt sich dabei, dass die Deutschen sich besonders von der hohen Arbeitslast tangiert fühlen. Das sind die Erkenntnisse einer Umfrage des Karriereportals Monster mit 4.500 Personen. Beim Jobwechsel wird ein Drittel von der Aussicht auf mehr Gehalt getrieben, doch genauso viele wollen inzwischen wechseln, weil sie mit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden sind. Ein großer Teil der Arbeitenden erwartet inzwischen vom Arbeitgeber Engagement für die Umwelt und Werte wie Diversität, Gleichstellung und Inklusion.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/karriere/job-zufriedenheit-wechsel-1.4827982 new" target="_blank">Geld ist nicht alles, SZ 3.3.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlafen will gelernt sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Schlafmangel ist in unserer modernen Gesellschaft längst zu einem Kostenfaktor geworden - er kostet jene, die nicht schlafen können, Nerven, Energie und letztlich die Gesundheit. Und die Folgen davon lassen sich sogar monetär beziffern. So sollen der deutschen Wirtschaft jedes Jahr rund 55 Milliarden Euro entgehen, weil Arbeitende übermüdet sind. Wen wundert es da, dass viele mögliche Lösungsvorschläge ebenfalls aus dem Reich des monetären Denkens kommen. Mit besonderen Matratzen, Schlaflampen und anderem Equipment, das den Gebeutelten helfen soll, besser zu schlafen, werden weltweit jährlich rund 70 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Die Forschung zeigt, dass wohl die meisten dieser vermeintlichen Helfer schlicht unnütz sind und nichts bewirken. Krankenkassen setzen deshalb inzwischen immer öfter auf professionelle Schlaftrainings - die kosten zwar mehr als eine neue Matratze, aber dürften sich durch sinkende Krankheitskosten amortisieren. Vielleicht denken wir dieses Thema auch einfach von der falschen Seite aus, denn das funktionale Effizienzdenken, dass hier bei Lösungsversuchen mitschwingt, könnte ja auch etwas sein, das zum eigentlichen Problem beiträgt. Wo Menschen ständig in dem Bewusstsein leben, andauernd etwas leisten zu müssen, und wo der Alltag bis in die letzten Abendstunden mit Aktivitäten gefüllt wird (denn irgendwie möchte man ja auch noch &quot;etwas vom Leben haben&quot;), ist Dauererregung der Normalfall. Manches einfach mal sein zu lassen, könnte diese Spirale durchbrechen. Das erzeugt keine Kosten und schafft den Raum für Schlaf.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article206439549/Hilfsmittel-Onlinetherapie-das-Milliarden-Geschaeft-mit-dem-Schlaf.html new" target="_blank">Das zweifelhafte Geschäft mit dem Schlaf der Deutschen, welt.de 10.3.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Viel Arbeit, wenig Arbeit und das Leben dazwischen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Statistiken zeigen, dass der Fachkräftemangel im Hinblick auf die Arbeitsbelastung der Angestellten deutliche Spuren hinterlässt. Laut Statistischem Bundesamt arbeiteten 2018 mit 49,9 Wochenstunden am längsten Männer in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei. Selbst die kürzeste Arbeitszeit bei Vollzeitbeschäftigten, Männer in der Industrie, lag noch bei 40,4 Wochenstunden. Die viele Arbeit ist für die meisten in Ordnung. Nur 4,5 Prozent der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft würden ihre Arbeitszeit gerne verändern. In der Industrie sind es schon 8,2 Prozent. Es ist schwer zu sagen, ob der Grund dafür vor allem darin liegt, dass viele Menschen schlicht auf die Höhe ihres Einkommens angewiesen sind, oder ob vielleicht Berufe an der frischen Luft auch im Gesamtbild etwas weniger verschleißend sind. In der Kommunikation und Technologie würden immerhin gerne fast 6 Prozent ihre Wochenarbeitszeit reduzieren und zwar um 11 Wochenstunden. Das spricht schon eine deutlichere Sprache im Hinblick auf die alltäglichen Belastungen am Arbeitsplatz. Interessant ist gleichzeitig, dass viele Teilzeitbeschäftigte gegen ihren Willen weniger arbeiten. Fast jeder fünfte Mann in Teilzeit würde seine Arbeitsstunden gerne um im Schnitt 18 Wochenstunden aufstocken. Bei den Frauen haben gut 10 Prozent den Wunsch, im Schnitt knapp 13 Stunden mehr zu arbeiten. Hier scheinen die Arbeitgeber bewusst lieber mit vielen Wenigbeschäftigten zu arbeiten, um dadurch flexibler zu sein.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-03/arbeitszeiten-statistisches-bundesamt-vollzeitbeschaeftigung-wochenstunden-landwirtschaft?print new" target="_blank">Arbeitszeiten in der Landwirtschaft am längsten, zeit.de 4.3.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=viel-arbeit,-wenig-arbeit-und-das-leben-dazwischen</link>
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<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleichheit bewegt die Menschen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Drei Viertel aller Deutschen empfinden die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland als ungerecht. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Befragung von 5.000 Menschen im Auftrag des Spiegel. Interessant daran: Statistisch betrachtet ist die Einkommensungleichheit im EU-Durchschnitt eher unauffällig und im Vergleich zu den OECD-Staaten insgesamt sogar unterdurchschnittlich. Die Gefühlslage der Deutschen spricht hingegen eine andere Sprache. Vor allem unter den Wählerinnen von SPD, Linken und Grünen ist dieses Ungerechtigkeitsempfinden besonders stark ausgeprägt. Hinzu kommt, dass drei Viertel der Befragten das Gefühl haben, dass die Ungleichheit in den vergangenen fünf Jahren gestiegen ist. Rund 57 Prozent finden, dass Leistung sich in Deutschland nicht mehr lohnt - unter den Wähler*innen der AfD sind es sogar gut 80 Prozent (Linke: 64 Prozent, FDP: 61 Prozent, Grüne/SPD/CDU/CSU jeweils um die 40 Prozent). Bei einer solch starken Stimmungslage fragt man sich natürlich, warum nicht mehr Menschen aktiv für Veränderungen eintreten. Womöglich ist ein Grund, dass das Erleben dieser Ungerechtigkeiten sich vor allem auf Distanz abspielt, denn 44 Prozent nehmen sie vor allem durch die Medien zur Kenntnis. 30 Prozent sehen sie im Freundes- und Bekanntenkreis, 25 Prozent in benachbarten Stadtteilen oder Orten.<br><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/buerger-empfinden-deutschland-als-extrem-ungerecht-a-bed86bc6-aecc-4b00-b0a5-a1519ebfc111 new" target="_blank">Bürger empfinden Deutschland als extrem ungerecht, Spiegel.de 5.3.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Mar 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Keine Lust auf Arbeit? Schuld ist der Chef ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nur jede zweite Arbeitnehmer geht gerne in die Firma, jeder dritte hat schon über Kündigung nachgedacht - und schuld daran sind die Chefs. Das zeigt eine Umfrage unter rund 1.000 Angestellten des Meinungsforschungsinstituts Forsa und des Beratungsunternehmens Porsche Consulting. In den Augen ihrer Mitarbeiter versuchen die Chefs zu viele Dinge gleichzeitig zu tun (45 Prozent), sind häufig gestresst (32 Prozent), loben zu selten (28 Prozent) oder behalten wichtige Informationen für sich (27 Prozent). Interessant ist auch - laut der Umfrage kommen weibliche Führungskräfte bei den Mitarbeitern besser weg als ihre männlichen Kollegen. Bei ihnen sind die beklagten Aspekte seltener so ausgeprägt.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article206192647/Mitarbeiterzufriedenheit-Nur-jeder-zweite-Deutsche-geht-gern-zur-Arbeit.html new" target="_blank">Kündigungsgrund Chef – Die größten Fehler deutscher Führungskräfte, Welt.de 28.3.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bei Führungskräften ist Land unter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Führungskräfte hadern mit ihrem Job, wie eine Studie der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI) an der Universität Witten/Herdecke zeigt, für die knapp 1.000 Manager befragt wurden. 30 Prozent klagen über eine hohe Führungsbelastung, 20 Prozent finden, sie werden den eigenen Ansprüchen nicht gerecht, und 25 Prozent gehen so weit, dass sie glauben, als Mitwirkender eines Teams mehr beitragen zu können als in der Rolle des Chefs. Bei weiteren 25 Prozent der Befragten sind diese drei Aspekte zwar nicht so virulent, aber in Teilen auch gegeben. Die Studie zeigt auch: Je stärker belastet sich Führungskräfte fühlen, umso mehr sinkt ihr Vertrauen in ihre Mitarbeiter, was wiederum deren Demotivierung nach sich zieht. Ein Teufelskreis. Doch Belastungen offen anzusprechen oder gar um Abhilfe zu bitten, ist in der Führungsetage anscheinend nach wie vor ein Tabuthema.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/fuehrungskraefte-in-deutschland-ein-drittel-aller-manager-steckt-in-der-krise-a-330e0d51-1457-4147-9329-dc87ff601619 new" target="_blank">Ein Drittel aller deutschen Manager steckt in der Krise, spiegel.de 28.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Angst der Väter vor dem Karriereknick]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Lippenbekenntnisse gibt es viele, doch das Handeln spricht eine andere Sprache, wenn es darum geht, wie Paare sich die Elternzeit aufteilen. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut YouGov zeigt: Wenn es nach dem Idealbild von Eltern ginge, würden beide gerne möglichst viel Zeit in den ersten Lebensmonaten mit dem Nachwuchs verbringen. In der Realität sind es aber 91 Prozent der Frauen, die den längsten Teil der Elternzeit in Anspruch nehmen. 76 Prozent der Frauen gehen 12 Monate in Elternzeit und ihre Männer begnügen sich mit zwei Monaten, durchschnittlich kommen die Männer immerhin auf drei Monate. Der höhere Verdienst des männlichen Partners wird immer wieder als Grund genannt. Ein weiterer ist die Angst der Männer vor dem Karriereknick. Ein wunder Punkt ist sicher auch, dass sowohl Frauen als auch Männer diese vermeintlichen Zwänge immer wieder hinnehmen.<a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/linkedin-umfrage-vaeter-fuerchten-elternzeit-als-karrierekiller-zu-unrecht/25588728.html new" target="_blank">Väter fürchten Elternzeit als Karrierekiller – zu Unrecht, WiWo 27.2.20</a>DATE1583305365</p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Fachkräfte fehlen, liegt es vielleicht auch am Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer wieder beschäftigt der Fachkräftemangel die unterschiedlichsten Branchen. Eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit zeigt allerdings auch - gerade in den Berufen, in denen viele Kräfte zu fehlen scheinen, wird oft besonders schlecht bezahlt. Von den 52 Berufsgattungen, die die Bundesagentur untersuchte, trifft dies auch die Hälfte zu. In ihnen liegt das Durchschnittseinkommen unter dem, was Fachkräfte insgesamt im Schnitt verdienen. Fußpfleger kommen in Vollzeit beispielsweise gerade einmal auf einen Monatslohn von 1.800 Euro - drei Viertel von ihnen verdienen nur einen Niedriglohn. In der Fleischverarbeitung sieht es ähnlich aus mit einem Bruttoverdienst von 2123 Euro und 54,4 Prozent Arbeitnehmern im Niedriglohnbereich. Oft sind es gerade jene Branchen, beispielsweise auch die Pflege, die für viele Menschen sehr relevant sind, aber dennoch schlecht zahlen. Vielleicht sollten wir bei diesem Thema nicht nur über den Mangel sprechen, sondern auch über unseren Geiz, der zu diesen Zuständen führt.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/fachkraefte-mangelberufe-oft-unterdurchschnittlich-bezahlt-16648844.html" target="_blank">Kaum gefragt und schlecht bezahlt, FAZ 24.2.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-fachkräfte-fehlen,-liegt-es-vielleicht-auch-am-geld</link>
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<pubDate>Tue, 03 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Spiritualität kann bei der Heilung helfen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die traditionelle Psychologie macht oft einen Bogen um Spirituelles. Dabei können spirituelle Bezüge insbesondere Menschen, die krank sind, helfen. Der Harvard-Professor David H. Rosmarin hat nun an einem Krankenhaus das Programm SPIRIT ins Leben gerufen, nachdem er in einer Studie darauf gestoßen war, dass 80 Prozent der befragten Patient<em>innen religiöse Bezüge als sehr hilfreich empfanden, um mit ihrem krankheitsbedingten Stress umzugehen. Bereits 1.500 Patient</em>innen haben inzwischen an dem Programm, das während des Krankenhausaufenthalts Gesprächsrunden zu spirituellen Themen anbietet, teilgenommen. Die positivste Wirkung hatte das Programm bisher für Menschen, die selbst einen Bezug zu religiösen Themen haben, aber auch für Menschen, die das nicht von sich behaupten, könne das Programm psychische Unterstützung bieten. <br><a href="https://news.harvard.edu/gazette/story/2019/12/mclean-program-blends-spirituality-with-counseling/ new" target="_blank">Psychology’s new openness to religion, The Harvard Gazette 5.12.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=spiritualität-kann-bei-der-heilung-helfen</link>
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<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lieber länger frei als mehr Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der jüngste Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie stellt manche Arbeitgeber vor große Herausforderungen und zeigt zugleich, was Arbeitnehmenden immer wichtiger wird: mehr freie Zeit. Der Abschluss hatte den Beschäftigten die Wahl zwischen acht Tagen Urlaub und einer Sonderzahlung gelassen und viele Arbeitnehmer entscheiden sich nun für die zusätzliche Freizeit. Die Welt stellt eine Studie vor, derzufolge viele Arbeitgeber mit dieser Entwicklung überfordert sind. Sicher, sich auf ein solch neues Gefüge einzustellen, erfordert viele Anpassungen - und stellenweise sicherlich auch mehr Mitarbeiter. Interessanter aber ist vielleicht, dass das Votum der Belegschaften auch ein Signal ist. Es zeigt: Wenn Menschen es sich halbwegs finanziell leisten können, wollen sie schlicht nicht rund um die Uhr im Hamsterrad stecken. In der Metallbranche tritt das nun zutage, weil hier manche Menschen nun eine Wahl haben. Aber dahinter steckt eigentlich auch die Frage, wie es möglich werden könnte, dass insgesamt weniger gearbeitet werden muss.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article205902685/Metallarbeitgeber-haben-ein-Problem-mit-der-neuen-Arbeitszeitregelung.html new" target="_blank">Freizeit-Stress in der „Luxusbranche“, welt.de 19.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Leistungsprinzip hinterfragen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Leistung ist in gewisser Weise das, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Ohne all die Menschen, die tagtäglich in Berufen arbeiten, die der Allgemeinheit dienen, ginge hier - gar nichts. Doch wenn es um Leistungsgerechtigkeit geht, bleiben all die Krankenschwestern, Polizisten, Feuerwehrleute und Putzmannschaften eher außen vor, denn honoriert in Euro und Cent kommen ihre Leistungen deutlich schlechter weg als jene von Menschen in Berufen, die sogar oftmals dem Gemeinwohl eher schaden. Der Spiegel hat eine ganze Story der &quot;Mär von der Gerechtigkeit&quot; gewidmet. Man erfährt, dass Leistungsgerechtigkeit, auch wenn der Begriff der Leistung zu so etwas wie einer &quot;Basisnorm&quot; unserer Kultur geworden ist, noch nie wirklich vorhanden, aber eben auch nicht wirklich messbar war. Manch einer spricht sogar davon, dass Leistung längst eine Ideologie ist, die man hinterfragen und durchbrechen sollte. Vielleicht liegt hinter dem Unbehagen, dass viele Menschen viel Geld verdienen mit Dingen, die eher schaden als nutzen, und jene, die den Laden Gesellschaft am Laufen halten, oft leer ausgehen, auch einfach eine Frage, die wir uns viel öfter stellen und vielleicht sogar zum Maß machen sollten: Was ist uns wertvoll? Was dient Menschen? Und wie können wir dazu beitragen, das sich davon mehr in der Welt zeigt? <br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/leistungsprinzip-die-maer-von-gerechtigkeit-a-f5b3f3c2-ad82-4fa1-8430-d4d8778e5665 new" target="_blank">Leistung lohnt sich eben nicht, spiegel.de 16.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Neuro-Hype im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Hirnforschung erfreut sich im Business größter Beliebtheit, vor allem, seit zahlreiche Achtsamkeitsstudien belegen, wie bestimmte Übungen der Arbeit dienliche Fähigkeiten unterstützen und beispielsweise fokussierter und aufmerksamer machen. Das Magazin Human Resources Manager hat den Trend einmal unter die Lupe genommen. Zu Wort kommen Pionierunternehmen, die schon lange, bevor es zur Mode wurde, auch neurowissenschaftliche Erkenntnisse in ihre unternehmensinternen Weiterbildungen integrierten - und das nicht einmal unbedingt, weil bei ihnen Stresskompensation akut notwendig wurde. Auch kritische Stimmen finden sich in dem Artikel, denn seit Achtsamkeit boomt, sind viele Firmen darauf erpicht, auf diese Weise die Performance ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Stressmanagement wird dann leicht zum Euphemismus dafür, dass Firmen letztlich nicht bereit sind, die Anforderungen, die sie an ihre Mitarbeiter stellen, und ihre oft überlastende Leistungskultur zu überdenken. Der Beitrag kommt denn auch zu dem Schluss, dass die Neurowissenschaften zwar einen Beitrag zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen leisten könnten, aber eben nur, wenn Firmen wirklich ganzheitlich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen umgehen und nicht einfach die besten Aspekte herauspicken, die kurzfristige Kompensation von an sich unzureichenden Rahmenbedingungen versprechen.<br><a href="https://www.humanresourcesmanager.de/news/personalmanagement-was-ist-dran-am-neuro-hype.html new" target="_blank">Personalmanagement: Was ist dran am Neuro-Hype?, Human Resources Manager 17.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Weniger arbeiten motiviert und ist oft auch produktiver]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Stresslevel in der Arbeitswelt ist inzwischen auf so hohem Niveau, dass immer mehr Firmen versuchen, die Problematik in den Griff zu bekommen. Eine beliebte Variante, vor allem bei kleinen und/oder inhabergeführten Firmen: Einfach die Arbeitszeit verkürzen. Der Spiegel hat kürzlich wieder eine Reihe solcher Vorreiter in einem Beitrag vorgestellt. Viele Unternehmen, die ihre Mitarbeiter kürzer treten lassen, machen die Erfahrung, dass die Produktivität kaum oder gar nicht leidet, wenn weniger Stunden pro Woche gearbeitet wird. Die Arbeitenden scheinen nicht nur motivierter, sondern auch kraftvoller zu handeln, wenn sie wissen, dass sie auch ausreichende Erholungsphasen haben werden. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz hat laut dem Beitrag bereits gezeigt, dass eine Verkürzung der Arbeitszeit den Stresspegel reduziert, gut für den Blutdruck ist und zu weniger Krankheitstagen führt. Hinzu kommt - immer mehr wünschen es sich sehnlichst, weniger zu arbeiten. Jeder zweite, der im Beruf steht, wäre schon zufrieden, wenn das Wochenpensum bei 35 Stunden gedeckelt werden würde. Gegenwärtig liegt die Durchschnittsarbeitszeit der Deutschen bei 41,4 Wochenstunden.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/vier-tage-woche-freitags-arbeiten-wir-nicht-a-1b1dd115-3fa6-41cc-9208-6e9963b0e97e new" target="_blank">&quot;Freitags arbeiten wir nicht&quot;, spiegel.de 16.2.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-arbeiten-motiviert-und-ist-oft-auch-produktiver</link>
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<pubDate>Tue, 25 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Intensive Erfahrungen schaffen Sinn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein sinnhaftes Leben dürfte für die meisten Menschen etwas zutiefst Positives sein. Paradoxerweise erwächst dieses Sinngefühl jedoch nicht zwingend auch allein aus positiven Erfahrungen. Eine neue australische Studie zeigt - auch negative Erlebnisse und Emotionen können sehr sinnstiftend sein, denn ausschlaggebend ist vor allem die Intensität der gemachten Erfahrung. Die Wissenschaftler hatten Menschen nach Ereignissen gefragt, die für ihr Leben besonders sinnstiftend waren. Und waren zunächst erstaunt, dass ihnen eben nicht nur positive oder beglückende Aspekte genannt wurden, sondern gleichermaßen auch negative. Bei genauerer Analyse stellte sich heraus, dass auch schwerwiegende Erlebnisse einen Sinn schaffen können, und zwar dann, wenn die gemachte Erfahrung besonders intensiv war. Hinter diesem Phänomen verbirgt sich unsere so genannte &quot;narrative Identität&quot;. Ein Erleben, das besonders ist, und darunter fallen auch sehr negative Erfahrungen, hinterlässt scheinbar mehr Spuren in unserem Selbstbild und wir können daran wachsen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/warum-wir-extreme-erfahrungen-brauchen/1686138 new" target="_blank">Warum wir extreme Erfahrungen brauchen, spektrum.de 14.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Streiten kann man lernen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer wieder wird thematisiert, wie in den letzten Jahren der gesellschaftliche Umgangston dabei ist, zu verrohen. Romy Jaster, Philosophie-Dozentin an der Humboldt-Universität in Berlin, findet streiten gut - solange man mit seinem Gesprächspartner dabei in einem guten Kontakt bleibt. Die Mit-Gründerin des Forums für Streitkultur, das sich für eine konstruktive und demokratische Form der Debatte einsetzt, erklärt in einem Interview mit der Hertie Stiftung, worauf es bei gutem Streiten ankommt. &quot;Die größte Streittugend ist aus unserer Sicht das Wohlwollen gegenüber dem Streitpartner und dem, was er sagen möchte. Das bedeutet zunächst einmal, nicht irgendetwas aus dessen Worten zu interpretieren, sondern genau wahrzunehmen, was der andere wirklich gesagt hat. Wohlwollen zu zeigen heißt aber auch, die Worte des anderen nicht sofort in der ungünstigsten und schlechtesten Weise auszulegen, sondern sich zu überlegen, was diese Person wohl eigentlich gemeint hat und das Gesagte in der wohlmeinendsten und plausibelsten Weise zu interpretieren&quot;, sagt sie. Und für sie hat streiten viel mit Tugend zu tun. &quot;Demut und Bescheidenheit, was die Haltbarkeit des eigenen Standpunktes angeht&quot;, sind in Jasters Augen wesentlich, damit eine Auseinandersetzung der Erkenntnisgewinnung dienen kann und nicht im Eklat verendet. Wichtig sei auch wirkliches Interesse: &quot;Unser Ziel ist es herauszufinden, was entsteht, wenn man sich ernsthaft für die Position eines Menschen interessiert, dessen Ansichten man vielleicht vorher als unmöglich oder dumm abgetan hätte. Dadurch entstehen häufig sehr interessante Gespräche und man lernt eine Menge.&quot; Vielleicht entstehen heute viele nervige Debatten auch deshalb, weil viele Menschen vor allem an sich selbst und ihren eigenen Gedanken interessiert sind. <br><a href="https://www.ghst.de/interview-jaster-streit/ new" target="_blank">Streiten ist demokratisch, Hertie Stiftung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jungen Menschen fehlt bei der Arbeit die Orientierung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jung und fit für den Arbeitsmarkt? Die kommende Generation der Arbeitnehmer, die heute 18- bis 22-Jährigen, hadert zum Teil damit, nicht wirklich vorbereitet zu sein für das Berufsleben. Einer Umfrage des Karrierenetzwerkes Linkedin zufolge klagen 24 Prozent dieser Altersgruppe über mangelndes Selbstvertrauen. 21 Prozent sind unsicher, weil ihnen die Arbeitserfahrung fehlt. Und für 11 Prozent stellen fehlende Führung und Orientierung eine Herausforderung dar. Interessant im internationalen Vergleich ist, dass weltweit betrachtet vor allem Geldmangel als großes Problem von vielen Arbeitenden angeführt wird, während in Deutschland mit 23 Prozent der Zeitmangel als gravierender angesehen wird, und das über alle Altersgruppen hinweg.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/beruf-junge-arbeitnehmer-fuehlen-sich-nicht-qualifiziert-16630600.html" target="_blank">Junge Arbeitnehmer fühlen sich nicht qualifiziert, FAZ 12.2.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jungen-menschen-fehlt-bei-der-arbeit-die-orientierung</link>
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<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Körperlicher Schmerz gegen schlechte Gefühle]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Von Borderline-Patienten ist bekannt, dass sie sich bisweilen körperlichen Schmerz zufügen, um besser mit ihren aufgewühlten Emotionen zurechtzukommen. Eine neue psychologische Studie zeigt nun, dass anscheinend auch psychisch gesunde Menschen viel von dieser Methode halten. In der Untersuchung wurden den Probanden Bilder gezeigt, die in ihnen Angst, Wut oder Traurigkeit auslösten. Anschließend boten die Forscher ihnen verschiedene Kompensationsmöglichkeiten an - beispielsweise eine Umdeutung der Inhalte oder schlicht eine Ablenkung. Oder sie konnten sich dafür entscheiden, einen schmerzhaften elektrischen Stimulus zu erhalten. Die meisten der Probanden, die die Art des Umgehens mit ihren negativen Gefühlen frei wählen konnten, entschieden sich für den körperlich schmerzhaften Elektroimpuls. Er erwies sich als ebenso effektiv wie die anderen zur Bewältigung angebotenen Maßnahmen. Der Studie ging es vor allem darum, unterschiedliche Methoden der Schmerzbewältigung näher zu untersuchen. Ich finde es überraschend, dass so viele der Versuchsteilnehmer sich für den körperlichen Schmerz entschieden. Wirkt irgendwie wie ein extremes Ausweichmanöver, sozusagen der Wunsch nach maximaler Betäubung, anstatt sich mit dem, was einem widerfährt, erst einmal tiefer auseinanderzusetzen. Aber vielleicht ist das ja ein Zeichen unserer Zeit - möglichst schnell das, was uns vielleicht bedrückt, wieder loswerden zu wollen.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/40314-hilft-koerperlicher-schmerz-gegen-seelischen-schmerz.html#page new" target="_blank">Hilft körperlicher Schmerz gegen seelischen Schmerz?, Psychologie heute 8.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations-Apps helfen - auch bei sporadischer Nutzung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer wieder wird darüber diskutiert, ob Meditations-Apps hilfreiche Helfer sind, wenn es darum geht, Achtsamkeit zu erlernen. Eine britische Studie mit 270 Usern der App Calm zeigt nun: Die Nutzer, die mit dem 7-tägigen Einführungskurs der App übten, zeigten deutliche Verbesserungen im Hinblick auf ihr Wohlbefinden, ihr Selbstvertrauen und auch in ihrer Achtsamkeit. Interessanterweise traten diese Effekte nicht nur bei den Anwendern auf, die die App täglich nutzten (wie vom Anbieter empfohlen), sondern auch bei jenen, die nur sporadisch übten. Das könnte eine Ermutigung darstellen für Menschen, die es nicht schaffen, täglich zu üben und dann vielleicht, weil das schlechte Gewissen überhand nimmt, einfach ganz damit aufhören. Andererseits denke ich, dass ein paar statistische Messgrößen über einen noch dazu kurzen Zeitraum wenig Aufschluss geben. Befindlichkeiten wie das Wohlbefinden zu messen, ist, auch wenn die Datenerhebung selbst statistischen Kriterien genügt, immer eine Gratwanderung, denn hier werden komplexere Lebenszusammenhänge auf eine schlichte Variable reduziert. Wesentlich interessanter wäre sicherlich, mehr Langzeitbeobachtungen unter Alltagsbedingungen zu haben, die zeigen, was sich im Leben von Menschen auf welche Weise zum Besseren verändert.<br><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31890639 new" target="_blank">Studie auf PubMed</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditations-apps-helfen---auch-bei-sporadischer-nutzung</link>
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<pubDate>Tue, 18 Feb 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachwuchs liebt Business mit grünem Touch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Firmen mit &quot;grüner&quot; Ausrichtung scheinen beim Arbeitnehmernachwuchs besser punkten zu können als konventionelle Firmen. Der „Future Talents Report“, für den mehr als 4.600 Praktikanten und Werkstudenten mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren befragt wurden, zeigt, dass der Wohlfühlfaktor bei grünen Firmen deutlich höher ist. 93 Prozent der Befragten, die in Firmen mit umweltbewusster Ausrichtung ihr Praktikum machen, fühlten sich dort zufrieden, verglichen mit 48 Prozent jener, die in eher konventionellen Unternehmen mitarbeiteten. Wichtig ist dem Nachwuchs, ob er für die Firma einen Mehrwert leisten kann. Machen sie diese Erfahrung im Praktikum, spielen 93 Prozent mit dem Gedanken, sich dort später für eine Stelle zu bewerben, während es bei den anderen lediglich 64 Prozent sind.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/future-talents-report-2020-nachwuchskraefte-wollen-in-gruene-unternehmen/25510506.html new" target="_blank">Nachwuchskräfte wollen in „grüne“ Unternehmen, wiwo.de 6.2.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nachwuchs-liebt-business-mit-grünem-touch</link>
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<pubDate>Mon, 17 Feb 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Psyche macht schon bei den Jüngsten schlapp]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir scheinen immer mehr zu einer Depressionsgesellschaft zu werden. Die von der DAK in ihrem Kinder- und Jugendreport 2019 vorgelegten Zahlen sind besorgniserregend, denn selbst unter Schulkindern stellen psychische Probleme schon ein ernsthaftes Problem dar - etwa jedes vierte Kind leidet bereits darunter. Laut DAK haben die Klinikeinweisungen aufgrund von Depressionen unter Kindern zwischen 2016 und 2017 um fünf Prozent zugenommen. Zwei Prozent der Kinder leiden unter einer diagnostizierten Depression, ebenso viele unter einer Angststörung. Die DAK hat verschiedene Präventionsprogramme aufgelegt, um in Zusammenarbeit mit Schulen den Jugendlichen mehr Hilfen anbieten zu können. Vielleicht sollte aber auch verstärkt die Frage gestellt werden, wie wir all die äußeren gesellschaftlichen wie auch sozialen Umstände so verbessern können, dass Kinder erst gar nicht in diese Spirale der psychischen Erkrankung hineingeraten. Laut DAK liegt die Rehospitalisierungsquote gegenwärtig bei 24 Prozent, was die Krankenkasse als alarmierend bezeichnet.<br><a href="https://www.dak.de/dak/gesundheit/kinder--und-jugendreport-2019-2168342.html new" target="_blank">Kinder- und Jugendreport 2019 der DAK</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=psyche-macht-schon-bei-den-jüngsten-schlapp</link>
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<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Altruismus ist uns in die Wiege gelegt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Hilfsbereitschaft ist eine menschliche Grundverfassung, die wir anscheinend nicht einmal lernen müssen. Eine neue amerikanische Studie zeigt, dass schon Kinder im Alter von 18 Monaten selbstloses Verhalten erkennen lassen. Im Versuch ließ ein Erwachsener eine Banane fallen. Ein Drittel der Kinder hob die Banane daraufhin auf und gab sie zurück, bei Kindern, die zum Versuchszeitpunkt nicht hungrig waren, sogar die Hälfte. Diese Hilfsbereitschaft stellte sich insbesondere dann ein, wenn der Erwachsene sich selbst bemühte, die Banane wieder aufzuheben. &quot;Selbstlosigkeit ist eine entscheidende menschliche Eigenschaft und ein wichtiger Teil des moralischen Gefüges unserer Gesellschaft“, so Rodolfo Cortes Barragan, der an der Studie mitgearbeitet hat.<br><a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/erziehung-schon-babys-koennen-sich-selbstlos-verhalten-a-011fcb06-4255-4e88-aa01-c2ba953a02cf new" target="_blank">Schon Babys sind selbstlos, spiegel.de 5.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 13 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitsverdichtung wird für viele zum Problem]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Arbeitsverdichtung in den Unternehmen scheint immer mehr um sich zu greifen. Laut dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat sich 2018 in 81 Prozent der Firmen die Arbeit für die Beschäftigten weiter verdichtet. Drei Viertel der Befragten nehmen höhere Leistungserwartungen wahr und mehr Multitasking. 71 Prozent finden, ihre Aufgaben werden immer komplexer. 65 Prozent fühlen sich gestresst, weil sie immer mehr Projekte gleichzeitig zu bewältigen haben. Das Institut sieht diese Entwicklungen nicht unbedingt dem technologischen Wandel geschuldet, der die Menschen womöglich herausfordert. Oft seien schlicht die betrieblichen Rahmenbedingungen ungünstig für die Beschäftigten. Von diesen fürchten bereits 77 Prozent gesundheitliche Probleme aufgrund der hohen Belastung. 68 Prozent glauben, dass sich in ihrem Unternehmen das Betriebsklima bereits verschlechtert habe. Und 47 Prozent rechnen damit, dass die Qualität der Arbeit unter der Überbeanspruchung leiden wird.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/betriebsraete-beklagen-die-arbeitstage-werden-dichter-und-dichter-16616600.html" target="_blank">Die Arbeitstage werden dichter und dichter, FAZ 4.2.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitsverdichtung-wird-für-viele-zum-problem</link>
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<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Paradox der Normalität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Als &quot;normal&quot; bezeichnet zu werden, dürfte für viele Menschen einer Beleidigung gleichkommen, denn mit normal verbinden wir leicht langweilig. Und doch wird unser ganzes Leben von vielen Bezügen zur Normalitäten zusammengehalten - ohne sie würden wir schlicht die Orientierung verlieren. Statistisch betrachtet beschreibt die Gaußsche Normalverteilung Normalität - sie erfasst den Durchschnitt und seine Abweichungen. Angewendet auf menschliches Verhalten könnte man sagen, wenn zwei Drittel der Menschen etwas gleich oder sehr ähnlich tun, ist dies normal. Normal kann ein wertfreier Begriff sein, doch steckt in ihm auch der Impetus der Norm, also der Hinweis darauf, was wir tun sollten. Was nicht normal ist, kann dann leicht stigmatisiert werden. Im Zeitalter des Individualismus ist Normalität natürlich eine Zumutung. Andererseits: Der Wunsch, einzigartig zu sein, ist so verbreitet, dass auch er längst normal ist.<br><a href="https://www.zeit.de/zeit-wissen/2020/01/normalitaet-durchschnitt-abweichung-ambivalenz-wahrnehmung new" target="_blank">Wie viele müssen dasselbe tun, damit es normal ist?, Zeit.de 4.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Feb 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Von der Manipulation zur Mindfulness]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Tech-Firmen des Silicon Valley haben in den letzten Jahren, zumindest was ihre Moral angeht, auf der Beliebtheitsskala rasant verloren. Doch in manchen Kreisen zeichnet sich eine Umkehr ab - von der Manipulation zur Mindfulness. Die FAZ hat in einem Artikel mit dem Direktor des kalifornischen Esalen-Instituts Ben Tauber gesprochen. Esalen, einst Hochburg der Human Potential Bewegung und der Hippie-Kultur, zieht heute immer mehr Menschen aus der Tech-Branche an. &quot;Tech verbessert unser Leben nicht mehr. Die alte Euphorie ist verschwunden. Eine Weile dachten wir, dass Disruption etwas sehr Positives ist, es gab diese ,magic moments‘ im Silicon Valley. Momente, in denen wir sahen: Von hier aus verändern wir die Welt. Doch dann übernahm eine bestimmte Aufmerksamkeitsindustrie unsere Welt. Und dann ging es bergab&quot;, erzählt Tauber. Er versucht, die großen Influencer des Silicon Valleys zu beeinflussen. Und bei manchen hat er Erfolg - weil sie nachts nicht mehr schlafen können oder längst den Sinn ihrer Arbeit nicht mehr sehen. Tauber arbeitete selbst eine Zeit lang für Google, nachdem das Unternehmen seinen Start-up gekauft hatte. Und er kennt aus eigener Erfahrung die Abwärtsspirale, die die Mischung aus Tech, Fun, Karriere und Macht in Gang setzen kann. &quot;Ich war auf dem Höhepunkt meiner Karriere und fühlte mich so leer wie noch nie. Ich besuchte Esalen, meditierte, sprach mit Therapeuten und begann, auf mich zu hören. Ich spürte auf einmal, dass ich in meinem Job nichts anders tat, als die Wissenschaft der Sucht und Abhängigkeit zu studieren und auf Menschen anzuwenden&quot;, erzählt er der FAZ freimütig. Wie ihm geht es längst vielen und einige davon landen nun bei ihm in Esalen. Vielleicht der Beginn einer neuen Erfolgsgeschichte der anderen Art.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/tech-konzerne-wo-lernt-das-silicon-valley-eine-neue-moral-16578673.html?printPagedArticle" target="_blank">Wo lernt das Silicon Valley eine neue Moral?, FAZ 16.1.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=von-der-manipulation-zur-mindfulness</link>
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<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der richtige Beat macht das Training leichter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer beim Sport Musik hört, tut sich leichter mit dem Training, weil das Work-out als weniger anstrengend wahrgenommen wird, so die Erkenntnisse einer neuen Studie. Sowohl beim Kraft- als auch beim Ausdauertraining hat sich Musik mit hohem Tempo bewährt. Der Effekt ließ sich auch bei der Herzfrequenz der Probanden beobachten. Trainingsmuffel sollten sich also ihren Lieblings-Soundtrack schnappen und gleich mal eine Runde laufen oder Gewichte stemmen.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/hilft-musik-tatsaechlich-beim-training/# new" target="_blank">Hilft Musik tatsächlich beim Training?, wissenschaft.de 2.2.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-richtige-beat-macht-das-training-leichter</link>
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<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Belohnungen führen zum Wunsch nach mehr Belohnung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Boni scheinen eine Spirale des Wunsches nach mehr in Gang zu setzen, so der Hirnforscher Gerhard Roth. Denn im Gehirn stellen sich Gewöhnungseffekte ein. Eben noch beglückt über einen Bonus, wird dieser schnell als selbstverständlich &quot;eingepreist&quot;. Dann erwarten Menschen bei der nächsten Gelegenheit die gleiche Gratifikation oder sogar eine höhere. Und Nichtzahlungen führen leicht zum Gefühl, einem werde etwas entzogen. Diese Mechanismen zeigen sich auch bei immateriellen Belohnungen wie dem Lob, so der Wissenschaftler. Lediglich bei intrinsischen Belohungen, beispielsweise der Freude an der Arbeit, griffen diese Automatismen nicht. Für Arbeitgeber ist das keine einfache Nachricht, denn gerade diese Belohnungsart liegt nur bedingt in ihren Händen. Zwar können sie gute Arbeitsbedingungen schaffen, aber letztlich sind die Umstände, unter denen sich diese Art der Freude einstellt, sehr individueller Natur.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/boni-fuer-banker-hirnforscher-zur-wirkung-materieller-belohnungen-16608629.html" target="_blank">„Eine ungerechte Belohnung verdirbt die Sitten“, FAZ 30.1.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=belohnungen-führen-zum-wunsch-nach-mehr-belohnung</link>
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<pubDate>Thu, 06 Feb 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ursachen psychischer Stressbelastungen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Beim Arbeiten gesund zu bleiben, fällt immer mehr Arbeitnehmenden schwer. Ein Grund sind die wachsenden Herausforderungen im Job, die auf die Psyche schlagen. Gegenüber dem Deutschlandfunk macht der Psychiater und Internist Joachim Bauer vor allem drei wesentliche Gründe für die wachsende Zahl von Stresserkrankungen aus. Die Balance zwischen Anerkennung und Verausgabung sei nicht leicht aufrechtzuerhalten und mangelnde Wertschätzung im Beruf kann dann leicht aufs Gemüt schlagen. Bauers Erfahrung zufolge fühlt sich bereits die Hälfte der Arbeitenden permanent gehetzt. Und die ständige Erreichbarkeit sei ein zusätzliches Moment, das die Stressbelastung erhöhe.<br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/depressiv-und-krankgeschrieben-psychiater.694.de.html?dram%3Aarticle_id" target="_blank">Psychiater: „Arbeitsatmosphäre spielt eine große Rolle“, Deutschlandfunk 2.2.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychische Erkrankungen weiter im Steigen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Laut Technikerkrankenkasse nehmen die Fehltage der Versicherten aufgrund psychischer Erkrankungen weiterhin zu. Dem jüngsten Gesundheitsreport 2020 zufolge, den die Krankenkasse erstellt hat, stellen diese Beschwerden nun die häufigste Krankheitsursache dar, noch vor Rückenbeschwerden und Erkältungskrankheiten. Sie sind für 19 Prozent aller Fehlzeiten von Arbeitnehmenden verantwortlich. Insgesamt gingen die Fehlzeiten minimal zurück, was der Tatsache geschuldet ist, dass die Erkältungswelle 2019 weniger ausgeprägt war als jene der Vorjahre.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/mehr-fehltage-wegen-psychischer-erkrankungen-16609891.html" target="_blank">Mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen, FAZ 31.1.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 Feb 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lob hilft der Konzentration]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vielleicht sollten sich Führungskräfte öfter ein Beispiel an Lehrern nehmen - an den guten natürlich. Eine Studie zeigt nämlich: Wenn die Lehrenden ihre Schüler<em>innen regelmäßig loben, kann deren Aufmerksamkeitsspanne sich um bis zu 30 Prozent verbessern. In der Untersuchung hatten die Wissenschaftler ausgewertet, wie die Lehrenden ihren Schüler</em>innen gewünschte Verhaltensweisen vermitteln. Das Lob hat hier eine bestätigende Funktion. Und je öfter der Nachwuchs gelobt wird, umso länger bleibt er auch konzentriert an einer Aufgabe dran.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/kinder-die-oefter-gelobt-werden-arbeiten-konzentrierter/1701752 new" target="_blank">Kinder, die öfter gelobt werden, arbeiten konzentrierter, spektrum.de 29.1.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Green Pressure&quot; ist Zukunftswort des Jahres]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Zukunftsinstitut von Mathias Horx ist bekannt für blumige Wortschöpfungen. Bei der von ihm veranstalteten Wahl zum Zukunftswort 2020 schaffte es die Phrase &quot;Green Pressure&quot; auf Platz 1. Sie meint: &quot;Der deutlich zunehmende Druck zum Grünen und Ökologischen. Das Thema Global Warming erfasst heute alle Branchen, alle ökonomischen und politischen Diskurse. Deshalb wird uns der grüne Druck noch lange begleiten.&quot; Weitere Kandidaten auf der Liste, die die weiteren Plätze bekleiden: Eco-Elegance (echte Ökoprodukte ohne Fake), Numanism (die Neubesinnung auf den Menschen im Zeitalter der Digitalisierung), Sinnfluencing (wenn Influencer sinnstiftende Themen ansprechen) oder Yolds, was für Young Olds, die jungen Alten steht. Eines muss man dem Zukunftsinstitut lassen - in diesen nervigen Begrifflichkeiten ist der reale Verlust geistiger Tiefenschärfe der Gegenwartskultur wirklich gut eingefangen.<br><a href="https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/zukunftsreport/zukunftswort-2020/ New" target="_blank">Zukunftswort 2020</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wir glauben den Medien mehr als der Politik]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Um unser Vertrauen in das Leben und die Welt ist es nicht sonderlich gut bestellt.Das Edelman Trust Barometer 2020 zeigt: Am ehesten vertrauen wir Deutschen den Medien (49%), gefolgt von der Wirtschaft (48%), der Regierung (45%) und den NGOs (43%). Ist schon ernüchternd zu sehen, wie wenig wir der Politik noch zutrauen. Die internationale Untersuchung zeigt auch: Deutschland ist das drittpessimistischste Land nach Japan und Frankreich - nur 23% der Deutschen blicken optimistisch in ihre finanzielle Zukunft. Sogar nur 12% glauben, dass das aktuelle System ihnen zugute kommt und 55% finden, der Kapitalismus in seiner heutigen Form schade mehr als er helfe. Auch die Vertrauenskluft zwischen dem, was Edelman die informierte Öffentlichkeit nennt (Menschen mit Hochschulabschluss, hohem Medienkonsum und hohem Haushaltseinkommen&quot; und der breiten Öffentlichkeit steigt. <br><a href="https://www.edelman.de/research/edelman-trust-barometer-2020 new" target="_blank">Edelman Trust Barometer 2020</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wir-glauben-den-medien-mehr-als-der-politik</link>
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<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Kreativitäts-Mythos rund um LSD]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit wenigen Jahren gibt es immer mal wieder eine Schlagzeile, in der auf die Subkultur des Microdosings hingewiesen wird. Menschen verabreichen sich minimale Dosen an LSD, weil sie davon überzeugt sind, dass sie das kreativer macht. Die Wirtschaftswoche hat sich kürzlich auch an einer Geschichte versucht. Spricht man mit LSD-Konsumenten, sind sich diese einig, dass die psychoaktive Substanz ihre Kreativität verbessert, sie relaxter und entspannter macht und ihre Lebensfreude steigert. Eine Studie der Universität Chicago hingegen kommt zu eher ernüchternden Erkenntnissen. Sie untersuchten Probanden mit verschiedenen Microdosierungen LSD und kamen zu dem Ergebnis, dass Stimmungen, depressive Gefühle und auch die kognitive Leistungsfähigkeit durch die Droge nicht verändert wurde. Die Konsumenten der Studie nahmen allenfalls mehr Anläufe bei der Lösung kreativer Aufgaben. So kommen die Forscher zu dem Schluss, dass die Wirkungen des Microdosings gerade mal minimale Effekte auf die Hirnfunktion haben. Vielleicht ist es ja eher das Gefühl, supercool und easy zu sein, dass mit der Einnahme von LSD verbunden sein und damit eine veränderte Selbstwahrnehmung bewirken könnte. Ein schickes Placebo also.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/kleine-dosis-grosse-versprechen-was-bringt-microdosing-wirklich/25452012.html new" target="_blank">Was bringt Microdosing wirklich?, WiWo 23.1.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-kreativitäts-mythos-rund-um-lsd</link>
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<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Befristung als Psycho-Strategie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unternehmen nutzen die Befristung von Arbeitsverhältnissen, um neuen Mitarbeitern auf den Zahn zu fühlen. Das ergibt das Betriebspanel des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit (IAB). 42 Prozent der Firmen gaben an, die Befristung als Möglichkeit zu sehen, neue Beschäftigte zu erproben. Weitere zwei Prozent versprachen sich davon außerdem eine höhere Motivation der Angestellten. Laut einer DGB-Studie erfüllt sich dieser Wunsch allerdings nicht, denn diese Mitarbeitergruppe weise eine geringere Arbeitszufriedenheit auf als unbefristet Beschäftigte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Unternehmen auf diese Weise ihre Macht ausnutzen und Menschen klein halten - und so einfach die gesetzlich vorgesehene Probezeit ausdehnen. <br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-01/deutscher-gewerkschaftsbund-dgb-arbeit-befristung-probezeit-studie new" target="_blank">Befristete Anstellung wird oft als verlängerte Probezeit genutzt, zeit.de 21.1.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mut geht übers Ich hinaus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Harvard Business Manager widmet seine aktuelle Ausgabe der Frage, was Mut ausmacht. Ich bin vor allem an den Betrachtungen von Kai Dierke und Anke Houben, Gründer von Dierke Houben Leadership Partners, hängengeblieben, denn in dem, was sie sagen, eröffnet sich meiner Wahrnehmung nach eine Perspektive, die vor allem unsere Beziehungen zur Welt in den Blick nimmt - und, wie wir uns dieser Welt auszusetzen bereit sind. Die beiden sprechen beispielsweise vom &quot;Mut zum Nichtwissen&quot; und dem Verzicht auf vorschnelle Urteile, davon, eine Gefolgschaft zu schaffen, die sich nicht an der eigenen Person, sondern an etwas Größerem orientiert, sich selbst als &quot;Lernexperiment&quot; zu sehen und den Panzer des Selbstschutzes zu durchbrechen und Verletzlichkeit zuzulassen. Es sind Haltungen, die einen Menschen öffnen. Und es sind Haltungen, die natürlich beunruhigen, weil man (Schein)Sicherheiten aufgibt. Und sie drehen sich nicht darum, etwas zu machen oder zu erreichen. Sondern sie deuten irgendwie auf eine andere Berührbarkeit.<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/kai-dierke-und-anke-houben-ueber-mut-a-1304063.html new" target="_blank">&quot;Mut ist Bescheidenheit&quot;, HBM 16.1.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Achtsamkeit zum Incentive wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist keine wirkliche Schlagzeile, aber eine Entwicklung, die tief blicken lässt. Letzte Woche verkündete die Hotelgruppe Hyatt, im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Anbieter Headspace künftig Mitarbeitern die Inhalte der Meditations-App auf breiter Basis zugänglich zu machen. Es ist natürlich eine gute Sache, wenn durch solche Aktionen Menschen, die es wie Geschäftsreisende wahrscheinlich besonders nötig haben, auch einmal wirklich zu entspannen, auf einfache Weise mit Meditation und Achtsamkeit in Berührung kommen. In der Pressemitteilung zu dem Deal heißt es: &quot;Die Kooperation mit Headspace ist Teil der ganzheitlichen Wellbeing-Strategie. Diese ist nach den drei Wahrzeichen &#039;feel&#039;, &#039;fuel&#039; und &#039;function&#039; ausgerichtet und soll Mitarbeitern und Gästen helfen ihr Wohlbefinden und Achtsamkeit im Berufs- und Privatleben zu stärken.&quot; Für mich hört sich das ein bisschen wie typisches Vokabular der Leistungsgesellschaft an. Mal eben todmüde ins Hotelbett fallen, noch schnell eine Meditation reinziehen und dann am nächsten Morgen wieder fit sein für den nächsten Deal. In diese Richtung geht zumindest auch das Statement von Mark Vondrasek, Chief Commercial Officer bei Hyatt: &quot;Das Wellbeing-Konzept ist ein wichtiger Eckpfeiler für die Umsetzung unseres Unternehmenszwecks – to care for people so they can be their best.&quot; Manchmal frage ich mich, wie eine Welt aussehen könnte, in der man Achtsamkeit nicht als das nächste tolle Incentive vermarkten muss - einfach weil wir Wege gefunden haben, Ausgeglichenheit zu einem gesellschaftlichen Grundzustand werden zu lassen.<br><a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/hyatt-hotels-resorts/Exklusive-Zusammenarbeit-Hyatt-und-Headspace-ermoeglichen-Mitarbeitern-und-Gaesten-weltweit-mehr-Achtsamkeit-und-Meditation/boxid/782547 new" target="_blank">Pressemitteilung Hyatt</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Geschäft mit dem (mangelnden) Schlaf]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Fehlender Schlaf wird für viele immer mehr zum Problem. Und das nicht nur, weil sie zu viel arbeiten oder vielleicht abends zu lange am Computer daddeln. Denn immer mehr Menschen können einfach nicht mehr richtig schlafen (wozu die beiden genannten Gründe natürlich auch beitragen können). Schlafmittel, Schlaftracker, gute Matratzen - der Weltmarkt für Schlafhilfen beläuft sich auf einen Jahresumsatz von rund 63 Milliarden Euro. Das sagt viel. Der wunde Punkt: Wer unbedingt schlafen möchte, schafft dies erst recht nicht. Schlafmediziner fordern deshalb auch eine neue Schlafkultur. In einer Gesellschaft, in der jede*r stets und ständig beschäftigt ist, fällt das Abschalten einfach grundsätzlich schwer. Und kulturelle gelten jene, die mehr Schlaf brauchen oder wollen, gerne gleich als Minderleister. Manchen hilft zum Einschlafen Fernsehen. In den Augen von Schlafforschern ist das, zumindest wenn kein Actionfilm läuft, ein &quot;wenig stimulierendes Ereignis&quot;. Das dumme an dieser Methode ist nur: Läuft der Fernseher weiter, wird der Schlaf nicht sonderlich erholsam sein. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/schlafstoerungen-wir-wollen-patienten-zu-ihrer-eigenen-schlaftablette-machen/25429898.html new" target="_blank">„Wir wollen Patienten zu ihrer eigenen Schlaftablette machen“, WiWo 14.1.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-geschäft-mit-dem-(mangelnden)-schlaf</link>
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<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel oder wenig Arbeit funktioniert und tut gut?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die in der letzten Zeit immer öfter hochpoppenden Diskussionen über deutliche Reduzierungen der Arbeitszeit beflügeln manche Angestellte und lassen vielen Arbeitgebern eher die Haare zu Berge stehen. Aus der Arbeitspsychologie ist natürlich bekannt, dass kein Mensch acht Stunden am Tag hochkonzentriert durcharbeiten kann. Deshalb sind Arbeitspsychologen auch eher aufgeschlossen, wenn es darum geht, über eine Komprimierung von Arbeit nachzudenken - mehr erledigen in kürzerer Zeit und dafür längere freie Phasen. Dem menschlichen Organismus scheint das näher zu kommen als eine ausgedehnte Präsenzphase, durch die man sich mehr oder weniger durchschleppt. Gleichzeitig bergen solche Vorstöße auch Gefahren. Denn wenn das hochgetaktete Arbeiten nicht auf kürzere Phasen beschränkt ist, vergrößert sich die Gefahr von Erschöpfung. Innovative Firmen, die mit neuen Arbeitszeitmodellen experimentieren, nehmen sich zum Teil ein Beispiel an der Softwareentwicklung, wo Großprojekte systematisch auf kleinere Aufgabenpakete heruntergebrochen werden. Organisieren sich Firmen als Ganzes so, ist es gar nicht so schwer, auch Mitarbeiter, die ganz unterschiedliche Zeitvolumina arbeiten, in Teams zu integrieren. Insbesondere Arbeitgeber aus Branchen, in denen heute eher ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften herrscht, schreien indes auf, weil sie durch Arbeitszeitverkürzungen ja noch mehr Mitarbeiter, die sie bereits jetzt nicht finden können, bräuchten. Das zeugt jedoch, beispielsweise in Pflegeberufen, auch von einer Scheuklappenmentalität. Denn diesen Branchen ist auch nicht gedient, wenn die Mitarbeiter ständig über ihre Grenzen gehen und dann hinschmeißen. Insgesamt zeigen die aktuellen Diskussionen, dass Wandel ein sehr langsamer Prozess ist. Und ein sehr gewöhnungsbedürftiger. Aber je mehr Diskussionen es gibt, umso mehr wird sich vielleicht auch verändern.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article204972294/Vier-Tage-Woche-Mit-kluger-Organisation-kann-es-funktionieren.html new" target="_blank">Vier Tage arbeiten bei gleichem Gehalt – und die Firma profitiert auch, welt.de 13.1.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-viel-oder-wenig-arbeit-funktioniert-und-tut-gut</link>
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<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Politische Situation kann depressiv machen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Welche Auswirkungen politische Umstände auf die Lebensbedingungen von Menschen und vor allem auch ihre psychische Verfassung haben, kann man in Hongkong gegenwärtig wie in einer Art Straßenlabor erleben. Eine aktuelle Studie, die auch Daten einer zehnjährigen Langzeituntersuchung heranzieht, zeigt: Seit im vergangenen Jahr die Proteste und gewaltsamen Zusammenstöße mit der Polizei begonnen haben, haben fünf Mal mehr Menschen Depressionen entwickelt als in den Vorjahren. Und die Symptome Posttraumatischer Belastungsstörungen sind in der Bevölkerung um das Sechsfache gestiegen. Schätzungsweise jeder fünfte Hongkonger dürfte damit inzwischen unter psychischen Problemen leiden. Den Wissenschaftlern zufolge entspricht dieses Bild dem, was in Gesellschaften durch bewaffnete Konflikte oder terroristische Angriffe geschieht. Sicher wäre es interessant, solche Untersuchungen auch einmal in Ländern zu machen, in denen der politische Wahnsinn noch etwas zivilisierter vonstatten geht und Demokratien gerade am Kippen sind beziehungsweise eher autokratische Regierungen das Ruder übernehmen. Auf jeden Fall wird hier deutlich, dass die eigene Psyche in gewisser Weise alles andere als rein privat ist.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/proteste-belasten-die-psyche/1697758 new" target="_blank">Proteste belasten die Psyche, spektrum.de 10.1.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[So viel Urlaub wie man möchte?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>New Work nennt sich der neue Hype, der die Arbeitswelt umkrempeln möchte. Alles soll lockerer werden, leichter und natürlich angenehmer. Manche Arbeitgeber locken beispielsweise inzwischen damit, dass Angestellte so viel Urlaub nehmen können, wie sie möchten. Aber wer arbeitet dann noch? Der Spiegel ist dieser Frage einmal nachgegangen - und kommt trotz aller blumigen Formulierungen der New-Work-Fans zu eher ernüchternden Ergebnissen. Nachfragen bei verschiedenen Unternehmen, die mit der nicht festgelegten Zahl an Urlaubstagen punkten wollen, zeigen nämlich: Im Schnitt bleiben, zumindest hier in Deutschland, viele der Angestellten sogar knapp unter der gesetzlich festgelegten Zahl an Urlaubstagen. Der Artikel geht auch auf die Gründe ein. Gerade in Leitungspositionen kann man nicht einfach sagen, &quot;ich bin dann mal weg&quot;. Und in laufenden Projekten macht es sich auch nicht gut, mal für längere Zeit zu verschwinden. Der Ärger von Kollegen wäre einem sicher. Es scheint eher so, als würde die vermeintliche Freiheit schlicht neue Formen der Selbstkontrolle erzeugen. Und irgendwie ahnt wohl auch jeder, der noch so etwas wie Aufstieg im Sinn hat, dass es keine gute Idee ist, mal ein paar freie Tage draufzulegen. Für die Arbeitgeber hat das natürlich den Vorteil, dass sie sich nach außen mit einem tollen Programm präsentieren können und nach innen nicht mal zum Buhmann werden. Geschickt ist das allemal.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/new-work-im-praxistest-diese-firmen-bieten-unbegrenzten-urlaub-an-a-42278ca3-cc87-4079-912a-8e54afaa061e new" target="_blank">So viel bezahlter Urlaub, wie man will - wie geht das?, spiegel.de 10.1.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Könnte höherer Mindestlohn Selbstmorde verhindern?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine amerikanische Studie hat ein heißes Eisen angefasst und untersucht, ob es eine Beziehung zwischen dem Einkommen von Menschen und der Wahrscheinlichkeit, Suizid zu begehen, gibt. Die Wissenschaftler werteten Daten der Jahre 1990 bis 2015 über Suizide, Mindestlöhne und Arbeitslosigkeit aller US-Bundesstaaten aus. Und sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Erhöhung des Mindestlohns um einen Dollar die Suizidrate in der amerikanischen Bevölkerung um 3,5 bis 6 Prozent senken könnte. Bei einer Erhöhung um zwei Dollar soll die Verringerung sogar doppelt so hoch ausfallen. Der Kausalzusammenhang, den die Studie herstelle, ist in den Augen der Wissenschaftler zwar nicht wasserdicht, aber belastbar genug, um zu der Schlussfolgerung zu gelangen, dass höhere Mindestlöhne Leben retten könnten. <br><a href="https://taz.de/Studie-zu-Mindestlohn-und-Suizid/!5651385/ new" target="_blank">Kapitalismus tötet, taz 10.1.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=könnte-höherer-mindestlohn-selbstmorde-verhindern</link>
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<pubDate>Fri, 17 Jan 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kongress Meditation &amp; Wissenschaft am 30./31.10.20 in Berlin]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit dem Thema &quot;Grenzenlos denken - Vom Wissen zum Bewusstsein&quot; geht der Kongress Meditation &amp; Wissenschaft, der längst zu einer Institution geworden ist, am 30./31. Oktober 2020 in Berlin zum sechsten Mal an den Start. Übergreifender Anker des Programms, das die Bereiche Leadership, Medizin und kulturelle Entwicklung abdeckt, ist dieses Mal die Bewusstseinsbildung. Mit Top-Speakern wie Otto Scharmer, Hartmut Rosa und Markus Gabriel wird der Kongress beleuchten, welcher gesellschaftliche Impact mit Meditation verbunden sein kann. Business, Bildung, Bewusstsein – Achtsamkeit als humanistischer Entwicklungs- und Gestaltungsweg Bewusstseinsbildung geht uns alle an, denn viele der großen Herausforderungen, in denen wir heute stehen, fragen nach neuen Formen der Weltbeziehung und des menschlichen Miteinanders. Otto Scharmer, Begründer des Presencing Instituts, illustriert, wie sich im Business und im Bildungsbereich ein Shift von den Ego-Systemen der Gegenwart hin zu gestalterischer Offenheit und Verbundenheit vollziehen lässt, die das künftig Mögliche einladen. Der Soziologe Hartmut Rosa deutet auf die Grenzen der Vereinnahmungsstrategien des modernen Materialismus und sensibilisiert dafür, wie sich gerade in der Reibung am Unverfügbaren neue menschliche Potentiale entfalten. Und der Philosoph Markus Gabriel nimmt in den Blick, wie sich Bewusstseinsentwicklung im Spannungsfeld zwischen wachsendem Selbst-Bewusstsein und Instrumentalisierung vollzieht. Best practices aus dem Hochschulwesen und der Leadership-Entwicklung zeigen, welche Ansätze diesen humanistischen Aufbruch unterstützen können. Auch im Gesundheitswesen ist dieser Wandel bereits in vollem Gange. Der Medizinethiker Giovanni Maio, Vorreiter einer Kultur der Aufmerksamkeit in Heilberufen, wird beim Kongress das Ringen der Medizin um ihre Identität beleuchten und Wege zu einer neuen Werteorientierung aufzeigen. Stefan Schmidt betrachtet mit verschiedenen Studien die tiefergehenden Wirkpotentiale von Achtsamkeit bei Langzeitmeditierenden, ein Thema, dem sich die Forschung bisher kaum widmet und das neue Einsichten im Hinblick auf grundsätzliche menschliche Entfaltungschancen ermöglicht. Claudia Lorena Orellana Rios nimmt mit einer Studie zur Traumatherapie in den Blick, wie mitgefühlsbasierte Behandlungsansätze nicht nur Patient<em>innen helfen, sondern auch zur Resilienz der Therapeut</em>innen beitragen können. Und Klaus-Dieter Platsch, Begründer des ärztlichen Begleitstudiums „Caring and Healing“, bringt die spirituelle Entwicklung von Ärzt*innen ins Spiel. Michael von Brück, der den Kongress abschließt, formuliert die Intention des Kongresses, die existenzielle Dimension von Meditation besser zu verstehen und zu ergründen: „Meditation intensiviert die Wahrnehmung, so dass Zusammenhänge und wechselseitige Abhängigkeiten erlebbar werden, Kreativität gefördert und der Mut zur Transformation in der Lebenspraxis gestärkt wird. Gibt es eine Pädagogik solcher Lebenskunst? Kann Meditationspraxis ein Schlüssel für dieselbe sein? Wird sie Grundlagen schaffen, damit moderne Industriegesellschaften den Qualitätssprung in eine nachhaltige Lebensweise erreichen?“<br><a href="https://www.meditation-wissenschaft.org new" target="_blank">Kongresswebseite</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kongress-meditation-&amp;-wissenschaft-am-30.-31.10.20-in-berlin</link>
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<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst vor Entspannung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Studien zeigen inzwischen, wie Meditation auch in der Therapie von Menschen mit Depressionen oder Angststörungen helfen kann. Doch gerade unter diesen Zielgruppen gibt es auch so etwas wie eine Angst vor Entspannung. Eine amerikanische Studie hat dies wieder belegt und kommt zu dem Schluss, dass manche der Patient<em>innen Entspannung geradezu vermeiden, und dies aus gutem Grund. Wer in trüber Stimmung ist, wird durch negative Erfahrungen zwar in seiner Befindlichkeit bestärkt, doch trifft die Erfahrung gewissermaßen auf ein inneres Vorbereitetsein. Solche Patient</em>innen fürchten sich davor, in gelösterer Stimmung, wie sie sich durch Entspannung einstellen kann, von negativen Gefühlen überrascht und überrumpelt zu werden. Und genau deshalb vermeiden sie es lieber, sich diesem an sich positiven Zustand zu nähern.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/40263-ganz-entspannt-fuer-manche-eher-nicht.html#page new" target="_blank">Ganz entspannt? Für manche eher nicht, Psychologie heute 4.1.20</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Achtsamkeit Ängste verlernen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In manchen Therapien ist ein Teil der Behandlung das Verlernen von Ängsten. Da diese jedoch leichter &quot;gelernt&quot; werden, als man sie hinterher wieder loslässt, sind solche Ansätze nicht immer von Dauer. Eine neue Studie zeigt nun: Wenn Menschen nur ein vierwöchiges Achtsamkeitstraining mit einer App durchlaufen, unterstützt das das therapeutisch begleitete Verlernen von Ängsten deutlich. Der Versuchsaufbau der Studie war allerdings ein vergleichsweise banaler, denn die Probanden wurden darauf konditioniert, dass bestimmte Bilder, die ihnen gezeigt werden, mit der Verabreichung schmerzhafter Elektroschocks verbunden sind. Das Angstsetting war ein zeitlich sehr überschaubares und die Angst nicht, wie im echten Leben so oft über Jahre &quot;kultiviert&quot;. Einerseits finde ich es spannend zu sehen, in welch unterschiedlichen Szenarien Achtsamkeitsübungen positive Wirkungen zeitigen. Mir fehlt aber ein wenig der Weitblick bei vielen Ansätzen. Deutlich mehr interessieren würde mich beispielsweise, einmal in einer Langzeitstudie zu erforschen, ob Meditation nicht vielleicht als grundsätzliche Lebenspraxis betrieben, das Entstehen von Ängsten verringern könnte. Viele aktuelle Forschungsprojekte, die Achtsamkeit hypen, konzentrieren sich darauf, die Resultate einer womöglich nicht so dienlichen Lebensweise zu kompensieren - siehe all die Stressstudien, die gemacht werden. Wie wäre es, wenn wir uns mehr darauf konzentrieren, wie Lebensstile und kulturelle Gepflogenheiten sich ändern müssten, damit solche Reparaturen gar nicht möglich werden und Menschen einfach so ein zufriedenes Leben haben, beispielsweise indem meditieren so selbstverständlich wird wie Zähenputzen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/achtsamkeitstraining-hilft-aengste-zu-vergessen/1696446 new" target="_blank">Achtsamkeitstraining hilft, Ängste zu vergessen, spektrum.de 8.1.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mit-achtsamkeit-ängste-verlernen</link>
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<pubDate>Tue, 14 Jan 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger arbeiten wäre schön]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie groß unsere Sehnsüchte zu sein scheinen, die offizielle Erlaubnis zu erhalten, weniger zu arbeiten, zeigte kürzlich eine Falschmeldung, die in verschiedenen Medien und bei ihren Lesern auf enorme Resonanz stieß. Es ging darum, dass die finnische Regierung angeblich eine Vier-Tage-Woche mit Sechs-Stunden-Tagen einführen wolle. Die Zeit gibt sich in einem Kommentar zu dem Vorfall pragmatisch und listet eine ganze Reihe von Möglichkeiten auf, wie man die Arbeitszeiten wenigstens flexibler den Bedürfnissen der Arbeitnehmenden anpassen könnte. Interessanter finde ich, dass durch die Falschmeldung geradezu ein tiefes Luftholen unter gebeutelten Angestellten quer durch die Republik wahrnehmbar wurde. Denn in Kontexten, in denen sich Arbeit immer mehr verdichtet, geht es vielleicht schon lange nicht mehr darum, einfach etwas flexibler bis zur Erschöpfung zu schuften. Sondern Menschen haben wirklich zunehmend das Gefühl, zu viel, sprich zu lange im Verhältnis zu der Zeit, die ihnen für anderes bleibt, zu arbeiten. Und das deutet nicht nur auf ein Bedürfnis nach mehr Flexibilisierung - das heute durch die Hintertür oft mit unbezahlter und kaum wahrgenommener Mehrarbeit korreliert. Es geht eher darum, unsere Lebensperspektiven grundsätzlicher zu betrachten. Arbeit ist heute der Mittelpunkt unserer Leben. Aber muss das wirklich so sein? Fragen wird man ja noch dürfen ...<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2020-01/viertagewoche-flexible-arbeitszeiten-modelle-work-life-balance/komplettansicht new" target="_blank">Es ist Zeit für radikale Flexibilität, zeit.de 9.1.20</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-arbeiten-wäre-schön</link>
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<pubDate>Mon, 13 Jan 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einfach mal durchatmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die individuellen Kompensationsbemühungen in einer auf Überforderung angelegten Arbeitswelt haben den Markt der Achtsamkeits-Apps in den vergangenen Jahren gehörig gepusht. Laut „The State of Mobile 2019&quot; sind die Ausgaben der Konsumenten für Meditations- und Gesundheits-App zwischen 2016 und 2018 um das Dreifache gestiegen. Mobile Mindfulness scheint wirklich in zu sein. Ein Artikel des Redaktionsnetzwerks Deutschland gibt eine schöne Übersicht über gängige Tools und bringt auch Kommentare von Expert*innen aus Therapie und Beratung, die zwar durchaus einen Nutzen dieser Apps gegeben sehen, aber sie auch nicht als Allheilmittel verstanden wissen möchten. Am besten gefällt mir der Schluss des Artikels, der von gesundem Menschenverstand zeugt. Die Psychologin Eva Kaczor hat für Gestresste einen wunderbar einfachen Tipp parat: &quot;Tief in den Bauch auf vier einatmen, auf vier ausatmen und dann auf vier den Atem draußen halten. Nach zwei bis drei Minuten ist man wieder bei sich, fühlt sich ruhiger und leichter.&quot; Ja, einfach mal durchatmen, hilft wirklich!<br><a href="https://www.rnd.de/gesundheit/entspannung-auf-knopfdruck-meditations-apps-sollen-bei-achtsamkeit-helfen-VKAMBFIMBHW7VL56B4Q3E3TXGY.html new" target="_blank">Entspannung auf Knopfdruck? Meditations-Apps sollen bei Achtsamkeit helfen, RND 31.12.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=einfach-mal-durchatmen</link>
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<pubDate>Fri, 10 Jan 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit im Hamsterrad]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Eine der größten Herausforderung der Arbeitswelt der 20er wird sein, weniger stresskranke Menschen zu produzieren&quot;, propagiert die Wirtschaftswoche in einem Grundsatzartikel, in dem das Magazin nicht nur den Achtsamkeitstrend kritisch unter die Lupe nimmt, sondern versucht, eine Diskussion anzustoßen über die ganz grundsätzlichen Veränderungsnotwendigkeiten in der Arbeitswelt. Es ist ein Vorstoß, der dringend notwendig scheint, denn seit die Achtsamkeitswelle an Fahrt aufgenommen hat, versprechen Apps, kluge Tipps für Zwischendurch und Sofortmaßnahmen, dass man mit ein bisschen Feintuning dann doch irgendwie wieder alles auf die Reihe bekommen kann. &quot;Gemeinsam ist den vielen Achtsamkeitstipps, dass sie meist logisch und verlockend klingen und dem Gehetzten Hilfe versprechen, um trotz aller Belastung und aller eindeutiger körperlich-seelischer Warnsignale irgendwie doch nicht krank zu werden. Man muss resigniert feststellen, dass das doch mehr Selbstbetrug als Selbsthilfe ist&quot;, so der Artikel. Mit Beispielen hochrangiger Führungskräfte, die von sich aus die Reißleine gezogen haben und im Job kürzer getreten sind oder ihn ganz hingeschmissen haben, versucht der Beitrag dafür zu sensibilisieren, dass unsere Arbeitswelt längst zu unmenschlich geworden ist, als dass da mit individueller Kompensation noch viel zu machen wäre. &quot;Durch Digitalisierung verdichtete Arbeit braucht deutlich mehr Ausgleich als nur ein paar Achtsamkeitsfloskeln. Wer über Jahre hochkonzentriert komplexe und vielfältige Arbeit verrichten soll, kann dies nicht acht Stunden am Tag tun. Erste erfolgreiche Versuche mit dem Fünf-Stunden-Tag gibt es bereits. Die Ansprüche an Freizeit und Familienleben sind gestiegen. Das erfordert noch mehr flexible und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen, in einer idealen Welt wäre das die vor Jahren schon einmal vorgeschlagene 32-Stunden-Vollzeit-Woche für Eltern&quot;, listet der Artikel einige interessante Vorstöße der jüngeren Vergangenheit auf, die vorherrschenden Probleme grundlegender anzugehen. Es wäre zu wünschen, dass noch viel öfter thematisiert wird, wie wir in den letzten Jahren geradezu eine Überforderungsgesellschaft kreiert haben. Die gute Nachricht: Was wir geschaffen haben, können wir auch wieder verändern!<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/volkskrankheit-des-21-jahrhunderts-gegen-den-stress-der-massen-braucht-es-mehr-als-achtsamkeit/25370796-all.html new" target="_blank">Gegen den Stress der Massen braucht es mehr als Achtsamkeit, WiWo 30.12.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-im-hamsterrad</link>
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<pubDate>Thu, 09 Jan 2020 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kann die Finanzwelt achtsam werden?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Mindful Finance&quot; ist eine der neueren Blüten, die der Achtsamkeitstrend hervorgebracht hat. Friedhelm Boschert, einst in Top-Positionen im Banking tätig, ist einer der Vorreiter des neuen Trends, dem das Magazin enorm einen Beitrag widmet. Inzwischen als Berater und auch Meditationslehrer tätig, versucht Boschert mit dem von ihm gegründeten Mindful Finance Institute den Sinn für die tiefere Beziehungsebene im Finanzwesen zu stärken. Ich finde den Ansatz interessant, weil er eine Wende andeutet von individuell praktizierter Achtsamkeit (oft zur Selbstoptimierung oder als letztes Mittel, um einen Zusammenbruch zu vermeiden) hin zu den menschlichen Zusammenhängen, in denen wir alle stehen. Menschen wieder als Menschen zu sehen und nicht nur als Geschäftspartner, die es einem ermöglichen, Ziele zu erreichen, ist eines der Anliegen. Der Professor für buddhistische Ökonomie Ernest Ng sagt beispielsweise: &quot;Das Bindeglied zwischen Mindfulness und Finanzwesen ist das Vertrauen. Vertrauen ist beispielsweise ein zentrales Element für die Beurteilung der Kreditwürdigkeit. Je langfristiger eine Geschäftsbeziehung angelegt ist, desto weniger wichtig wird in ihr der aktuelle Profit, und desto wichtiger wird das gegenseitige Vertrauen. Darauf lässt sich aufbauen.&quot; Es ist eine zarte Blüte, die hier sprießt. Ich würde mir wünschen, dass diese größeren Beziehungsdimensionen in der Achtsamkeitswelt künftig noch stärkere Resonanz finden.<br><a href="https://enorm-magazin.de/wirtschaft/finanzwesen/nachhaltige-geldanlage/wie-buddhas-okonomen-den-kapitalismus-menschlicher-machen new" target="_blank">Mindful Finance macht den Kapitalismus menschlicher, enorm 30.12.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Jan 2020 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte kämpfen mit ihrer emotionalen Inkompetenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer es bis an die Spitze schafft, gilt als erfolgreich. Doch hinter den äußeren Business-Fassade sieht es für viele Menschen in Führungspositionen eher düster aus, weiß der Psychiater Christian Dog aus seiner Beratungspraxis. &quot;Erfolg kann krank machen, das beobachte ich bei meinen Klienten seit vielen Jahren. Besonders dann, wenn die Karriere schnell und steil verläuft. Häufig ist die Entwicklung der Persönlichkeit und die emotionale Kompetenz viel langsamer als der berufliche Aufstieg. Dann werden sie in die ständige Überforderung befördert und versuchen, die Diskrepanz zwischen der wirklichen Leistungsfähigkeit und dem geforderten Arbeitsprofil zu überspielen. Das kostet ungemein viel Kraft. Ohnehin legen viele der von mir betreuten Managerinnen und Manager bei den 80-Stunden-Wochen und dem enormen Druck kaum Wert auf ihre psychische Gesundheit&quot;, erzählt er in einem Interview mit der ZEIT. Karriere funktioniere in den üblichen Businessstrukturen nur, &quot;wenn man verhärtet und verdrängt&quot;. Dogs macht immer wieder die Erfahrung, dass Führungskräfte nur schlecht Zugang finden zu ihrem Gefühlsleben. Das sei nicht nur ungesund für die eigene Psyche, sondern auch fürs Geschäft, denn viele Entscheidungen werden, ob bewusst oder unbewusst, aus dem Bauch heraus getroffen. Dogs Gegenmittel ist es, den Menschen dabei zu helfen, zu mehr Selbstreflexion zu gelangen: &quot;Wir sprechen über die wirklich wichtigen Dinge und Werte im Leben: über Liebe, Familie, Gesundheit. In einem zweiten Schritt versuchen wir dann, den Alltag bewusst zu verlangsamen, Geschwindigkeit und Druck rauszunehmen und damit den Rahmen zu schaffen, sich auf die emotionale Identität und chronisch ungeklärten Konflikte zu konzentrieren.&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-12/management-fuehrungsposition-mitarbeiter-isolation-psyche-christan-dogs/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Je höher Manager kommen, desto einsamer werden sie&quot;, zeit.de 27.12.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führungskräfte-kämpfen-mit-ihrer-emotionalen-inkompetenz</link>
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<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Belastungen der Mitarbeiter frühzeitig erkennen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress und Burnout sind nicht nur aufgrund gestiegener Belastungen in der Arbeitswelt in den letzten Jahren zu einem großen Thema geworden, sondern auch, weil viele Unternehmen noch nicht den rechten Blick dafür entwickelt haben, wie sie ihre Mitarbeiter vor Überlastung sinnvoll schützen können. Der Start-up &quot;Dear Employee&quot; möchte hier helfen. Er hat ein Befragungssystem entwickelt, mit dem Firmen leichter erkennen können, wie es um die gesundheitliche und seelische Verfassung ihrer Angestellten steht. Die Online-Befragungen sollen Entscheidern einen Überblick geben, wo es in ihrem Unternehmen hakt. Denn nur wer überhaupt im Bilde ist, wie es den Menschen, die in der Firma arbeiten, geht, kann auch entsprechende Maßnahmen ergreifen. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/gruenderszene/article204520212/Dear-Employee-Dieses-Start-up-will-Angestellte-vor-Burn-out-schuetzen.html new" target="_blank">Dieses Start-up will Angestellte vor Burn-out schützen, welt.de 22.12.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Pause zum Jahreswechsel. Wir wünschen allen regelmäßig hier Lesenden eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 6. Januar sind wir dann wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Große Unternehmen bremsen beim Home Office]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht mehr so oft im Stau stehen, leichter Berufliches und Privates ausbalancieren - für viele Mitarbeiter ist das Home Office eine Möglichkeit, sich das Leben etwas leichter zu gestalten. Doch insbesondere große Unternehmen treten hier auf die Bremse. Eine repräsentativenUnternehmensbefragung des Prognos-Instituts zeigt: Es sind vor allem kleinere Firmen, die ihren Angestellten das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen. Am besten sind dabei die kleinsten Unternehmen aufgestellt. In Betrieben mit fünf bis neun Mitarbeitern können 75 Prozent derer, deren Arbeitsfeld es zulässt, mobil arbeiten. Bei Betrieben mit 10 bis 49 Mitarbeitern sind es noch 58 Prozent. In Großunternehmen mit mehr mehr als 1.000 Angestellten nur noch die Hälfte. Vor allem kleinere Firmen scheinen gezielt mit diesen Vorteilen um Mitarbeitende zu werben.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article204085666/Homeoffice-Die-Bremser-sitzen-im-mittleren-Management.html new" target="_blank">„Die Bremser sitzen im mittleren Management“, welt.de 6.12.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ethische Messlatte hängt für Frauen höher]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es um die Beurteilung von Fehlverhalten geht, liegt im Business die ethische Messlatte für Frauen deutlich höher als für Männer. Amerikanische Wissenschaftler untersuchten mit 512 Probanden, wie diese das Fehlverhalten von männlichen und weiblichen CEO&#039;s bewerten. Ihnen wurden fiktive Zeitungsberichte vorgelegt. Darin ging es um fehlerhafte Autos. Mal legte der Fehler Inkompetenz der obersten Führung nahe, mal gezielten Betrug. Anschließend wurden die Probanden gefragt, wie hoch ihre Bereitschaft sei, bei dem Unternehmen noch mal ein Auto zu kaufen. War der fiktive CEO der Geschichte ein Mann, sank die Kaufbereitschaft bei den Befragten in gleichem Maße bei inkompetentem wie ethisch bedenklichem Verhalten. Wurde den Studienteilnehmenden hingegen eine Frau als oberste Chefin präsentiert, wollten deutlich weniger Probanden ein Auto kaufen, wenn die Ursache moralisches Vergehen war. Bei der Inkompetenz reagierten sie hingegen nachsichtiger als bei männlichen CEO&#039;s. Die Studie zeigt, welcher Gender-Gap im Hinblick auf die Bewertung von Moral zutage tritt. Wenn eine Frau lügt, scheint das doppelt schlimm zu sein.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/chefinnen-in-der-ethik-falle-frauen-sind-hoehere-standards-vorgeschrieben/25306006.html new" target="_blank">„Frauen sind höhere Standards vorgeschrieben“, WiWo 6.12.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstoptimierungsmaschine]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Mit Fitnesscoach und Meditation zum „absoluten Machertypen“?&quot; - das fragt das Magazin Gründerszene. Um dann mit dem Portrait eines Firmengründers zu zeigen, wie Selbstoptimierung aus dem Bilderbuch daherkommt. Meditation spielt für den portraitierten Unternehmer, das erfährt man am Schluss des Artikels, eher eine untergeordnete Rolle - macht er einfach, weil&#039;s ihm ein Coach geraten hat. Jede Menge Sport, Ernährungsberatung, regelmäßige Physiotherapie als Prophylaxe und gleich mehrere Coaches halten den agilen Gründer auf Trab. Mir wurde ein wenig schwindlig beim Lesen des Artikels. Bösartig könnte man auch fragen, wann der Mann noch Zeit zum Arbeiten findet. Aber wer all seine Lebensbereiche so optimal gestaltet, braucht dafür vielleicht wesentlich weniger Zeit? Ich finde es ein wenig erschreckend, welcher Hand, das Leben beherrschen zu wollen, hier auch zum Vorschein kommt. Gesund zu leben, ist eine Sache. Aber fast schon zwanghaft aus allen Dimensionen des menschlichen Daseins, aus Körper, Geist und Seele, das Beste herausholen zu wollen, ist schon extrem.<br><a href="https://www.gruenderszene.de/awards/instaffo-christoph-zoeller?interstitial new" target="_blank">Mit Fitnesscoach und Meditation zum „absoluten Machertypen“?, gründerszene.de 30.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 Dec 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitsmarkt boomt, die Armut auch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die weltweiten Arbeitsmärkte haben sich seit der Finanzkrise 2008 zu großen Teilen erholt, die Beschäftigungsquoten sind längst wieder gestiegen. Die Lebensmöglichkeiten vieler Menschen scheinen sich dadurch allerdings nicht zu verbessern. Der von der Bertelsmann Stiftung kürzlich veröffentlichte Social Justice Index 2019 zeigt: In 25 von 41 Staaten der EU und der OECD stagniert das Armutsrisiko oder ist sogar gestiegen. Der Index untersucht jährlich, wie es in diesen Ländern um Armutsvermeidung, Arbeitsmarkt, Bildung, Gesundheit, Nichtdiskriminierung und Generationengerechtigkeit steht. Dieses Jahr gingen die Spitzenplätze an Island und Norwegen. Deutschland landet auf dem zehnten Platz. Die USA sind auf Rang 36 eines der Schlusslichter. Für Deutschland zeigt sich: Obwohl die Beschäftigungsrate von 2013 bis 2018 von 73,5 auf 75,9 Prozent gestiegen ist, hat sich auch das Armutsrisiko erhöht - von 9,4 auf 9,8 Prozent. Studien wie diese machen deutlich, wie einseitig es ist, vor allem aus den Arbeitsmarktzahlen etwas über gesellschaftliche Chancen ableiten zu wollen. Prekäre Beschäftigungen beispielsweise mögen gut für die Statistik sein, für die Menschen sind sie es nicht.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article204058126/In-vielen-OECD-Staaten-Armut-trotz-Aufschwungs-an-Arbeitsmaerkten-nicht-gesunken.html new" target="_blank">Armut trotz Aufschwungs an Arbeitsmärkten nicht gesunken, welt.de 5.12.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitsmarkt-boomt,-die-armut-auch</link>
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<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress und Hektik sind das neue Normal im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viel zu viel arbeiten, keine Pausen machen, am Rad drehen - Stress und Hektik scheinen immer mehr zum Normalzustand der Arbeitswelt zu werden. Eine neue Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit 6.600 Befragten zum Thema &quot;Gute Arbeit&quot; zeigt: 53 Prozent der Arbeitenden fühlen sich häufig gehetzt. Ein Viertel schafft die Arbeit nicht in der vorgegebenen Zeit. Genau so viele Menschen machen deshalb kürzere Pausen oder lassen sie gleich ganz ausfallen. Bis zur Hälfte der Arbeitenden hat dabei den Eindruck, diese Belastungen nicht bis zur Rente durchzuhalten. Der DGB ist alarmiert, auch weil drei Viertel der Unternehmen die Belastungsanalysen zum Schutz der Gesundheit, die laut Arbeitsschutzgesetz vorgesehen sind, gar nicht durchführt. Die Arbeitswelt scheint sich hier auf ein besorgniserregendes Überlastungsniveau einzupendeln. Und immer noch wird, wenn Menschen schließlich aufgrund von zu viel Stress erkranken, versucht, diese Probleme im persönlichen Bereich zu lösen, beispielsweise durch Therapien. Auf die Couch müsste eigentlich einmal unser Verständnis von Arbeit und dem, was für Menschen verkraftbar ist.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/belastung-auf-der-arbeit-mehr-stress-und-psychische-erkrankungen-16520688.html" target="_blank">Mehr Stress – und mehr psychische Erkrankungen, FAZ 5.12.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Überemotionalisierung der Arbeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeit soll Spaß machen, erfüllend sein, Selbstverwirklichung ermöglichen. Ideen wie diese waren der Generation unserer Eltern wahrscheinlich noch fremd. Heute sind sie Gemeingut. Und leicht könnte man glauben, wenn man selbst einfach nur seinen Job machen möchte, läuft schon etwas grundlegend falsch. &quot;Niemand sollte etwas machen, das er furchtbar findet – und niemand etwas, das er nicht kann. Aber in der öffentlichen Diskussion werden die emotionalen Anforderungen an den Job sehr hoch gehängt. Wenn man nicht jeden Tag strahlt vor Glück, dann stimmt angeblich etwas nicht. Das ist eine heillose Überforderung, die weder dem Einzelnen noch den Unternehmen guttut&quot;, sagt derJurist und Sachbuchautor Volker Kitz in einem Interview mit brand eins. Seine Befürchtung bei all dem Selbstverwirklichungsdrang: &quot;Ich glaube nicht, dass Millionen Angestellte ein unglückliches Leben führen. Sie arbeiten in einer Buchhaltung, im Finanzamt, bei einer Versicherung, an der Supermarktkasse oder fahren eine Straßenbahn. Das ist die große Masse der Berufstätigen. Sie müssen sich angesichts all der Berichte über Leute, die sich mit ihrer Arbeit einen Lebenstraum erfüllen, vorkommen, als wären sie Idioten, die in ihrem Leben etwas Entscheidendes falsch gemacht haben.&quot; Kitz möchte die Dinge gerne in ein realistischeres Licht gerückt wissen. Er wünscht sich &quot;mehr Wertschätzung für Leute, die mit einem normalen Job die Wirtschaft am Laufen halten&quot;, statt romantischer Verklärung.<br><a href="https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2019/schoene-bescherung/den-beruf-lieben-muss-nicht-sein?utm_source" target="_blank">Den Beruf lieben? Muss nicht sein., brand eins</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Dec 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Eigenständig denken!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der kapitalistischen Verwertungslogik stehen Geisteswissenschaften nicht gerade hoch im Kurs. Kritik kommt allerdings auch aus den eigenen Reihen. In der NZZ etwa fordert die Philosophin Donata Schoeller, dass Studierende wieder mehr lernen müssten, statt einfach Diskursen zu folgen, ihre eigene Denkfähigkeit zu schulen. &quot;Wer als Studentin in die Denkwelten der Philosophie eintritt, begreift bald: Alles ist anders, als man denkt, je mehr ein Mensch denkt. Das begeisterte Hineinspringen in Philosophien hat jedoch auch einen Haken. Je mehr man sich in das Denken der anderen vertieft, desto schwieriger wird es, zum eigenen zurückzukehren. Man nennt dies auch die Macht des Diskurses. ... Eigenständig denken zu lernen, scheint unrealistisch. Gelehrt wird buchstäblich das Nach-Denken. Man liest Texte, in denen man den Gedankengängen der anderen nach-denkt und diese wiederum mit anderen Gedankengängen von anderen in Beziehung bringt. Erlaubt man Studierenden, ihre eigenen Fragen oder Ideen zu formulieren, begegnet man zunächst einer Art Schockstarre und nervös wippenden Füssen&quot;, so Schoeller. Sie plädiert dafür, so etwas wie eine &quot;freie Nachdenklichkeit&quot; zu entwickeln und unter Philosophen bewusster Formen des &quot;überraschenden, weiterführenden Austauschs&quot; zu kultivieren. Da Maschinen im mechanischen analysieren ohnehin besser seien als der Mensch, verweist Schoeller darauf, die sinnlichen Fähigkeiten und unsere verkörperlichte Existenz stärker zu berücksichtigen, wenn es ums Denken geht: &quot;Verwobenheiten, in denen das individuelle Denken vor sich geht, funktionieren nie nur logisch und diskursiv, sondern responsiv. Die Vielfalt der verkörperten Kontexte, die mitwirken bei allem, was man sagt, will oder tut, kann die Philosophie immer besser beschreiben. Ihre Methoden jedoch grenzen sich von diesem Reichtum nach wie vor ab. Diesen zuzulassen, heisst einzubeziehen, was bereits der Name der Geisteswissenschaften ausschliesst: nämlich das verkörperte Situationserleben der Geisteswissenschafter.&quot; Mir scheint es in den Einwürfen der Philosophin um viel mehr zu gehen als nur um Denken und Philosophie, denn in gewisser Weise spricht sie an, wie wir es zunehmend zulassen, dass unser menschliches Potenzial immer mehr verkümmert.<br><a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/zukunft-der-geisteswissenschaften-vom-wert-des-elfenbeinturms-ld.1524453# new" target="_blank">Was für die Geisteswissenschaften zählt, ist nicht nur der zwanglose Zwang des besseren Arguments, sondern auch die konkrete Situation des Denkens, NZZ 28.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bei der Führung ist Vertrauen oft Fehlanzeige]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wunsch und Wirklichkeit klaffen bei Führungsfragen bisweilen sehr auseinander. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Respondi mit rund 2.000 Fachkräften zeigt, was diese sich von ihren Chefs vor allem wünschen: fachliche Kompetenz (87,2 Prozent), Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern (86,1 Prozent) sowie Vertrauen und Rückhalt (84,4 Prozent). Erfüllt werden diese Erwartungen jedoch nur ansatzweise. Immerhin 65 Prozent halten ihre Chefs tatsächlich für kompetent. Wertschätzung erfahren nach eigenem Bekunden hingegen nur 58 Prozent. Und Vertrauen und Rückhalt sind nur für 56,5 Prozent der Befragten gegeben. Ähnlich groß sind die Lücken, wenn es um die Motivationsfähigkeit der Führenden geht und darum, die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter im Blick zu behalten.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/wunsch-und-wirklichkeit-fachkraefte-wuenschen-sich-bessere-chefs/25267320.html new" target="_blank">Fachkräfte wünschen sich bessere Chefs, WiWo 26.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ist Achtsamkeit die Spiritualität des Kapitalismus?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Hype scheint an der Schwelle zu stehen, in einen Backlash zu kippen. Kürzlich titelte die NZZ &quot;Fake-Spiritualität: Wie digitale Wanderprediger uns veräppeln&quot; und trug in einem Artikel eine Vielzahl von Beispielen zusammen, wie auf Youtube oder in diversen Meditations-Apps nicht nur die tollsten Heilsversprechen gemacht, sondern so auch Naivität und Narzissmus gefördert werden. Damit hat der Artikel nicht unrecht. Allerdings werden in dem Beitrag im Anschluss an die zu Recht als haarsträubend etikettierten Beispiele auch Betrachtungen zu den Erkenntnissen der Meditationsforschung durch diesen Fake-Filter gejagt. So pickt der Beitrag nur Meta-Studien heraus, die vergleichsweise geringe Wirkungen von Meditation feststellen. Dass manche Interventionen in der Depressions-Therapie hingegen mindestens genau so gut wirken wie Psychopharmaka, fällt unter den Tisch (wenngleich man hier auch darauf verweisen kann, dass Psychopharmaka nicht das Allheilmittel sind). Man spürt - hier beginnt das Achtsamkeits-Bashing, vielleicht auch, weil viele Anbieter weniger Ahnung von Meditation als vom Geschäft haben. Der Artikel zitiert auch Ronald Purser, Professor an der San Francisco State University, der seinem neuen Buch &quot;McMindfulness&quot; den Untertitel &quot;Wie Achtsamkeit zur neuen kapitalistischen Spiritualität wurde&quot; mit auf den Weg gab. Und in der Tat ist es wohl vor allem das wachsende Bedürfnis nach Selbstoptimierung, das eben auch immer mehr entsprechende Angebote nach sich zieht. &quot;Meditation ist, seinen Atem und seine Gedanken zu beobachten, ein Mantra zu wiederholen, sich auf Objekte zu konzentrieren, Gefühle zu beeinflussen versuchen, die Liebe zu Gott pflegen, sich zu öffnen. So beschreibt es der Meditationsforscher Peter Sedlmeier von der Technischen Universität Chemnitz. Im Netz aber ist eine andere Praktik beliebt: sich etwas einreden lassen&quot;, so die Schlussfolgerung des Artikels. Vielleicht sollten wir einfach mal mit dem &quot;sich öffnen&quot; beginnen, um wieder ein bisschen klarer zu werden.<br><a href="https://nzzas.nzz.ch/magazin/fake-spiritualitaet-wie-digitale-wanderprediger-uns-veraeppeln-ld.1523451#register new" target="_blank">Fake-Spiritualität: Wie digitale Wanderprediger uns veräppeln, NZZ 23.11.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ist-achtsamkeit-die-spiritualität-des-kapitalismus</link>
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<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geist wird zur Nebensache]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Hightech-Gesellschaft braucht entsprechende Fachkräfte und seit Jahren schon wird immer wieder betont, wie dringend wir doch mehr Studienabsolvent*innen in Fächern wie Mathematik oder Informatik brauchen. Israel vermeldete kürzlich einen Durchbruch in seiner diesbezüglichen nationalen Bildungsstrategie. Offizielle sprachen sogar davon, dass es gelungen sei, die Wahl des Studienfachs zu revolutionieren. So wurden in den letzten zehn Jahren in den MINT-Fächern Steigerungsraten von 80 Prozent erzielt. Gleichzeitig haben die Bildungspolitiker auch auf dem Schirm, dass der damit verbundene Rückgang der Studierenden der Geisteswissenschaften möglicherweise auch nicht das Gelbe vom Ei sein könnte. Nun will man durch interdisziplinäre Programme die MINT-Studierenden motivieren, auch geisteswissenschaftliche Kurse in ihre Ausbildung zu integrieren. Unter dem Strich kann man wohl ziemlich ernüchtert feststellen - Geist scheint im Bildungssystem zur Nebensache zu werden.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/mint-faecher-israel-schafft-erstaunliche-trendwende-16485512.html" target="_blank">Israel kehrt Studienwahl um, FAZ 14.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Feedback-Kultur oder totale Überwachung?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Manche sprechen von 360-Grad-Überwachung, andere von &quot;Stasi-Methoden&quot; - das beim Online-Versand Zalando eingesetzte Feedback-System Zonar beschwört öffentliche Diskussionen herauf. Eine Studie der Berliner Humboldt-Universität im Auftrag der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung zeigt, dass das System, mit dem 5.000 Vorgesetzte und Mitarbeiter von Zalando sich gegenseitig  bewerten, bei vielen ein Gefühl von Überwachung, Leistungsdruck und Stress erzeuge. &quot;Im Kern geht es darum, Beschäftigte permanent zu bewerten, zu kontrollieren und zu sanktionieren&quot;, heißt es in der Studie. Zalando ist da sicher kein Einzelfall, denn all die technischen Möglichkeiten zur Erfassung von Meinungen machen Daten transparent, die ansonsten eher in der Gerüchteküche oder dem Flurfunk im Diffusen verbleiben. Die Bewertung von Leistung und sozialem Verhalten lässt Mitarbeiter in dem Gefühl zurück, nicht mal mehr einen schlechten Tag haben zu dürfen. Eine interne Zalando-Umfrage zeigt - immerhin 67 Prozent der Beschäftigten würden das Unternehmen anderen als Arbeitgeber empfehlen. Und für Zalando selbst ist das Tool schlicht ein Mittel zur Leistungskontrolle. &quot;Wir glauben, dass wir den Mitarbeitern mit Zonar sehr entgegenkommen&quot;, so Personalchefin Astrid Arndt.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article203663178/Zonar-Kritik-an-Software-zur-Personalbewertung-bei-Zalando.html new" target="_blank">Kritik an Software zur Personalbewertung bei Zalando, welt.de 20.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Nov 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Kategorisierungen uns versteinern lassen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unterscheidungsfähigkeit ist eine wesentliche menschliche Fähigkeit, die wir mühevoll in Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte entwickelt haben. Doch wenn sie zum Kategorisierungswahn wird, dann wird es für uns eng. Gerade im Business ist das Einordnen und Strukturieren eine gängige Methode, um die vorherrschende Komplexität handhabbar zu machen. Das hat Nebeneffekte, derer wir uns oft gar nicht bewusst sind. &quot;Wir komprimieren die Elemente einer Kategorie und übertreiben ihre Ähnlichkeit. Gleichzeitig verstärken wir die Unterschiede zwischen den Elementen unterschiedlicher Kategorien. Wir diskriminieren, das heißt wir favorisieren bestimmte Kategorien. Und wir neigen zur Versteinerung, weil wir unsere Einteilungen für statisch halten&quot;, erklärt etwa der Verhaltensökonom Ernst Fehr. Kategorien suggerieren Eindeutigkeit und scheinen uns so etwas wie Verhaltenssicherheit zu geben. Aber sie stutzen die komplexe Realität auch zurecht. Fehr glaubt, dass wir Kategorien brauchen für ein &quot;sinnvolles Verständnis der Welt&quot;. Und er empfiehlt Führungskräften, analytische Kompetenzen aufzubauen, Entscheidungskriterien immer wieder zu überprüfen und ihre Annahmen über Kategorien regelmäßig zu hinterfragen. Auf mich wirkt dieser Vorschlag wie der Versuch, ein bisschen Wachheit in grundsätzliche Enge zu bringen. Und das Beispiel zeigt, wie sehr wir doch in einem Denken verhaftet sind, das darauf angewiesen ist, alles auf eine Klarheit und Eindeutigkeit herunterzubrechen, die der Vielfalt des Lebens aber auch irgendwie grundsätzlich widerspricht.<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/a-1297084.html new" target="_blank">Wie Sie Ihr Bauchgefühl überlisten, HBM 19.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wir sollten wieder fragen: Was ist der Mensch?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Jahren schon haben die Geisteswissenschaften einen schweren Stand. In Zeiten und Kulturen, in denen so vieles auf Funktionalismus und (kapitalistische) Verwertbarkeit ausgelegt ist, scheinen Wissenschaften, die in die Tiefe hinein denken und versuchen, die Feinheiten unseres Menschseins und unserer Kulturen zu durchdringen, keinen &quot;Nutzen&quot; im Sinne dieser Rahmenbedingungen zu stiften. In einem Beitrag in der NZZ bewertet der Philosoph Andreas Reckwitz den wachsenden Trend, die Geisteswissenschaften zu untergraben, als gefährliche Ausprägung eines Systems, das sich mit aller Kraft selbst zu erhalten versucht und dabei seine eigentliche Basis, den Menschen, immer mehr aus dem Blick verliert: &quot;Es ist kein Zufall, dass die Geisteswissenschaften zur Zielscheibe des realhistorischen Populismus geworden sind. Denn sie liefern die methodologischen Grundlagen zur Entzifferung und Kritik der gegenwärtigen Verhältnisse. Ohne Politikwissenschaft könnte man die Regierungsformate des Populismus nicht einmal angemessen beschreiben. Ohne philosophisch begründete Ethik lässt sich der heute grassierende Kulturrelativismus nicht kurieren.&quot; Mit Blick auf die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz warnt Reckwitz davor, dass unsere &quot;Reflexionskompetenz an die falsche Adresse delegiert wird&quot;. Es grenze an eine &quot;Selbstverzwergung&quot;, wenn man den Geisteswissenschaften allenfalls noch die Rolle des Kulturkommentars zuweise. &quot;Geisteswissenschafter erkennen unter reflexiven Theoriebedingungen, wie sich der Mensch selbst beschreibt und welche Formen des Menschseins möglich und wirklich sind&quot;, erklärt Reckwitz. Es geht um einen Horizont, der unbedingt offen bleiben muss.<br><a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/kritisches-denken-wieso-wir-die-geisteswissenschaften-brauchen-ld.1521256?mktcid" target="_blank">Geisteswissenschaften sind unentbehrlich. Sie lehren uns das, was wir mehr und mehr brauchen: kritisches Denken, NZZ 18.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die Kirche zum Individualismus der Moderne beitrug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Religion verbinden wir zumeist auch so etwas wie einen tieferen Zusammenhalt in etwas Größerem. Das Göttliche als Schoß der Menschheit, in dem alles gehalten ist. Eine neue Studie zur Bedeutung kirchlicher Regeln und Institutionen für unsere menschliche Entwicklung kommt hier jedoch zum einem eher überraschenden Schluss. Gerade die Dogmen der katholischen Kirche scheinen in besonderem Maße zur heute immer deutlicher wahrnehmbaren menschlichen Individuation und auch Isolation beigetragen zu haben. Das für moderne westliche Kulturen so zentrale Streben nach Unabhängigkeit könnte nicht zuletzt durch kirchliche Regularien wie das Verbot der Verwandtenehe befördert worden sein. Die Wissenschaftler verglichen in ihrer Forschung 440 Regionen in 36 europäischen Ländern. &quot;Westeuropäer und ihre kulturellen Abkömmlinge in Nordamerika und Australien neigen dazu, individualistisch, unabhängig, analytisch denkend und gegenüber Fremden prosozial zu sein. Gleichzeitig zeigen sie eine geringere Konformität, Bereitschaft zur Unterordnung und Loyalität gegenüber der eigenen Gruppe und auch weniger Vetternwirtschaft&quot;, zitiert wissenschaft.de Jonathan Schulz von der George Mason University in Fairfax und seine Kollegen. Es scheint, als habe die katholische Kirche wesentlich dazu beigetragen, verwandtschaftsbasierte Strukturen aufzulösen, so dass heute in Regionen, die schon lange christianisiert sind, vor allem eher loser Zusammenhalt die sozialen Strukturen prägt. Starker Individualismus, wenig Konformität und Gehorsam sowie ein Bedürfnis nach Unabhängigkeit sind die Ergebnisse, die bis heute wirken.<a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/wie-die-kirche-unsere-psyche-praegte/# new" target="_blank">Wie die Kirche unsere Psyche prägte, wissenschaft.de 12.11.19</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Nov 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Tagträumen kreativ macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Kreativität verbinden wohl die meisten Menschen einen Zustand höchster Aktivität. Doch unverhoffte Eingebungen und Ideen entstehen eigentlich gewissermaßen aus der Stille. Im Gehirn ist vor allem das so genannte &quot;Default Mode Network&quot; an kreativen Impulsen beteiligt. Es ist vor allem dann aktiv, wenn wir keine äußeren Impulse verarbeiten, beispielsweise beim Tagträumen oder auch, wenn wir eher monotonen Tätigkeiten nachgehen, die unseren Geist nicht fordern. Auch wenn der Müßiggang in unserer Leistungskultur oft eher verpönt ist - er scheint eine wesentliche Basis für schöpferische Kreativität zu sein. Eine Studie zeigte kürzlich wieder, dass das reizunabhängige Denken, das sich in diesem Grundzustand des Gehirns abspielt, die Grundlage für komplexe und anspruchsvolle Hirnleistungen legt. Hier erwächst die Möglichkeit, uns in andere Menschen hineinzuversetzen, Zusammenhänge neu zu verstehen und künftiges Geschehen zu bedenken. Man könnte fast sagen, in der Ruhe liegt die Kreativität.<br><a href="https://www.nzz.ch/wissenschaft/hirnforschung-tagtraeumen-als-quelle-der-kreativitaet-ld.1519953 new" target="_blank">Tagträumen ist keine Zeitverschwendung, sondern eine lebenswichtige Hirnfunktion, NZZ 9.11.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-tagträumen-kreativ-macht</link>
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<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeitskalender mit Tipps für den Alltag]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich im Alltag immer wieder daran zu erinnern, ein bisschen achtsamer zu sein, ist oft gar nicht so leicht. Eine kleine Unterstützung bietet der <a href="https://kaiserwerbungunddesign.de/kalender/kalender2020/ new" target="_blank">Achtsamkeitskalender 2020</a>, der ganz unaufgeregt mit wunderschön bebilderten Monatsmotiven und zwölf Fragen, die zu mehr Achtsamkeit anregen sollen, durchs Jahr führt. Der Kalender wurde mir vom Macher persönlich ans Herz gelegt. Bei der Ausgestaltung merkt man, dass ihm ein authentischer Zugang wichtig ist. Fragen wieIn welchen Situationen bin ich großzügig?In welchen Bereichen bin ich aufrichtig?In welchen Situationen habe ich Ehrfurcht vor dem Leben?Wie offen bin ich mit meinem Leben?In welchen Lebensbereichen kann ich Sanftmut entwickeln und kultivieren?Wann gehe ich wirklich Gemeinschaft ein?können dazu inspirieren, in die Tiefe zu gehen. Ganz ohne die Aufgeregtheit vieler Achtsamkeits-Gadgets. Ist sicher für viele auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeitskalender-mit-tipps-für-den-alltag</link>
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<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenig Schlaf, mehr Angst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schlaf dient nicht nur der Erholung, er reguliert auch den menschlichen Umgang mit Ängsten. Eine amerikanische Studie zeigt nun: Bei Menschen, die zu wenig schlafen, kann sich das Angstniveau um rund 30 Prozent erhöhen. Grund dafür ist der Studie zufolge, dass in unausgeschlafenem Zustand beim Menschen Gehirnareale, die für die Angstregulation zuständig sind, weniger aktiviert werden. Besonders wichtig sei der Tiefschlaf, denn in diesen Phasen regenerieren sich die natürlichen Bremsmechanismen des Gehirns, die die emotionale und physiologische Reaktivität senken und damit das sich Hochschaukeln von Ängsten verhindern. Die Wissenschaftler bemängeln, dass insbesondere bei der Therapie von Angststörungen noch zu wenig Augenmerk auf eine Verbesserung der Schlafqualität gelegt werde. Aber auch für Gesunde sind die Studienerkenntnisse wesentlich, denn wer möchte schon überängstlich durchs Leben gehen?<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/wie-schlafmangel-aengstlich-macht/# new" target="_blank">Wie Schlafmangel ängstlich macht, wissenschaft.de 7.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Solidarität wieder tiefer verankern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In christlichen Kontexten gilt der Heilige Sankt Martin als Inbegriff von Nächstenliebe. Doch wie steht es um diese Solidarität in unserer Gegenwartskultur? In einer Zeit, in der immer mehr Menschen das Gefühl haben, jeder kümmere sich vor allem um seine Angelegenheiten. Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche (EKD), findet: &quot;Was es braucht, sind institutionelle Ordnungen. Das sind in Deutschland insbesondere die Institutionen des Sozialstaates, die dafür sorgen, dass Solidarität über gesetzliche Regelungen vernünftig verankert wird.&quot; Gleichzeitig betont er aber auch, wie viel Solidarität sich bereits durch zivilgesellschaftliche Initiativen entfalte, beispielsweise die Tafeln, die Hospizbewegung oder das Engagement in der Flüchtlingshilfe von vielen Privatpersonen. Für Wegner ist hier auch ein Wandel insofern zu erkennen, dass es heute nicht mehr um einzelne Helden, wie Sankt Martin einer war, gehe, sondern darum, wirklich gemeinsam etwas zu machen.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/sankt-martin-solidaritaet-braucht-eine-gesetzliche.1008.de.html?dram:article_id" target="_blank">Solidarität braucht eine gesetzliche Verankerung, Deutschlandfunk 11.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Nov 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Null Bock auf Führung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Über Jahrzehnte schien der Aufstieg in eine Führungsposition für viele Berufstätige etwas sehr Erstrebenswertes. Doch inzwischen scheint das Blatt sich zu wenden. Eine repräsentative Befragung der &quot;Initiative Chefsache&quot;, einem Zusammenschluss von Führungskräften unter der Schirmherrschaft von Kanzlerin Angela Merkel, mit 5.000 Personen zeigt: Die Neigung, ganz nach oben zu wollen, lässt deutlich nach. Bei der Erhebung im Vorjahr wollten noch 45,1 Prozent der Männer und 37,5 Prozent der Frauen im Job eine Führungsposition erreichen. Nun, ein Jahr später, sind an einer Führungsposition nur noch 40 Prozent der Männer und 33,7 Prozent der Frauen interessiert. Warum das so ist, zeigt die Studie nicht. Allerdings ist anzunehmen, dass selbst ambitionierte Menschen immer seltener bereit sind, das immense Spannungsfeld, das mit Führungspositionen verbunden ist, in ihr Leben zu lassen. Karriere bedeutet für sie vielleicht eher, etwas bewegen zu wollen, aber nicht um jeden Preis. Theoretisch kann das eine gute Entwicklung sein, denn bei all den Initiativen zu mehr Agilität in Unternehmen, die ja auch Hierarchien abbauen wollen, sind Führungspositionen vielleicht ohnehin ein Auslaufmodell.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/deutschland-immer-weniger-berufstaetige-wollen-fuehrungskraft-werden-a-1295517.html new" target="_blank">Wer will schon Chef sein? spiegel.de 8.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Aufmerksamkeit ist ein Politikum]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Hype lässt immer mehr Menschen darüber nachdenken, wie sie im Alltag ein bisschen mehr entspannen und ihre Resilienz fördern können. Womöglich gehen individuelle Initiativen aber an den eigentlichen Herausforderungen vorbei. Die Autorin Lisa Herzog jedenfalls findet, dass Aufmerksamkeit eigentlich ein Politikum ist. In der Zeit schreibt sie: &quot;Die Verantwortung wird dem einzelnen Individuum zugeschoben. Wer heute sein Humankapital optimal vermarkten will, hat eben auch die eigene Aufmerksamkeit und Erholung selbst zu managen! Aufmerksamkeit – und damit auch ihre digitalen Feinde – sind aber keine rein individuelle Angelegenheit, sondern eine gesellschaftliche, und, in gewissem Rahmen, auch eine politische.&quot; Einerseits deutet sie darauf, dass immer mehr vor allem digitale Geschäftsmodelle unsere menschliche Aufmerksamkeit kommerzialisieren. Das mache es schwer, noch wirklich persönliche Lebensentwürfe zu entwickeln. Darüber hinaus würden die Aufmerksamkeitsräume zunehmend privat, beispielsweise wenn ich meditiere oder ich dafür sorge, dass ich nicht durch mein Handy gestört werden. Herzog findet, es fehlen heute zunehmend Räume einer geteilten Aufmerksamkeit, solche, in denen beispielsweise auch &quot;spontane Begegnungen mit anderen Menschen stattfinden können&quot;. Sie fragt: &quot;Wer weiß, wie viele andere Veränderungen möglich würden, wenn durch ein bisschen weniger digitalen Aufmerksamkeitsklau neue Freiräume für das Weiterdenken spontaner Ideen oder für neue Begegnungen mit Mitmenschen entstünden!&quot; Es geht ihr um mehr als nur ein bisschen mehr Miteinander, denn mit der Frage, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und mit wem wir sie teilen, ist sehr Grundsätzliches verbunden. &quot;Was dabei auf dem Spiel steht, ist die Art und Weise, wie wir arbeiten, aber auch, wie wir leben, in einem sehr existenziellen Sinn&quot;, so Herzog.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-10/digitaler-stress-aufmerksamkeit-konzentration-ablenkung-arbeitsplatz new" target="_blank">Für Ihre Erholung müssen Sie schon selbst sorgen!, zeit.de 31.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schläfrige Agilität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Agilität ist in aller Munde, vor allem in den Führungsetagen, schließlich möchte kein Manager, der etwas auf sich hält, diesen Trend verpassen. Doch wenn es um die Umsetzung geht, hinken viele Führenden hinterher. Sie glauben vielleicht, agil mit ihren Mitarbeiter<em>innen umzugehen, doch sehen diese das ganz anders, so die Erkenntnis einer Befragung des Jobportals Stepstone von 10.000 Fach- und Führungskräften. 61 Prozent der Befragten finden flache Hierarchien wichtig, doch nur in einem Drittel der Firmen seien diese auch gegeben. Die Anwendung agiler Methoden erscheint jedem dritten Befragten wichtig, umgesetzt werden sie allerdings gerade einmal in jeder zehnten Firma. Die Hälfte der Führungskräfte ist der Meinung, sie binde ihre Mitarbeiter gut in Entscheidungsprozesse ein, aber nur jeder sechste Mitarbeiter kommt zum gleichen Schluss. Ähnliches beim Thema Motivation. Zwei von drei Führungskräften glauben, sie motivieren ihre Mitarbeitenden, aber nur gut jede</em>r Vierte sieht das genauso. Agilität kommt also durchaus in vielen Unternehmen noch eher schläfrig daher.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/modernes-management-mitarbeiter-wollen-agil-arbeiten-unternehmen-sind-die-bremser/25166506.html new" target="_blank">Mitarbeiter wollen agil arbeiten – Unternehmen sind die Bremser, WiWo 29.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Heimat als offener Raum des Sich-Verbindens]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist wieder mal so weit - die neue Ausgabe von <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> ist draußen. Dieses Mal haben wir uns mit dem Thema &quot;Offene Heimat - Wie kann sie gelingen?&quot; beschäftigt. Der Titel mag wie ein Widerspruch in sich klingen, denn allzuoft verbinden wir mit Heimat das tief Verwurzelte, Geschichte und Tradition, etwas, das unverbrüchlich Halt gibt. Unsere kulturelle Realität zeigt uns aber auch, dass dies oft eher eine romantische Vorstellung ist. Umzüge aus beruflichen Gründen sind heute für viele Menschen Alltag. Die weltweite Migration verändert lokale Bezüge. Und das einzig Stetige scheint genau dieser Wandel zu sein. In evolve fragen wir danach, wie sich unter den Vorzeichen einer solchen kulturellen Volatilität neue Formen des Heimisch-Seins entwickeln können. Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot etwa spricht über die wachsende Bedeutung regionaler Identitäten und eine tiefere spirituelle Kraft, die wir in der Beziehung zu unseren Lebenswelten entfalten könnten. Der Philosoph Jochen Kirchhoff hingegen schweift in die Weite des Kosmos, in deren Angesicht die Idee, Heimat mit einem kleinen Stück Land zu verbinden, plötzlich recht engstirnig wirken könnte. Besonders berührt hat mich das Interview mit der Maori Whaea Moetu-Taiha, die spürbar werden lässt, wie sehr wir doch oft in abstrakten Ideenwelten nach Beheimatung suchen und darüber die lebendige Beziehung zu dem, was uns real umgibt, verlieren. Es ist ein spannendes Heft geworden, das dazu anregt, neue Heimaten zu schaffen.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=heimat-als-offener-raum-des-sich-verbindens</link>
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<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Verbote sorgen für seelische Entlastung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Klimadiskussion geraten die Befürworter von Verboten und die Verfechter der Freiheit immer wieder aneinander. Der Kölner Psychologe Stephan Grünewald findet: Verbote machen uns das Leben leichter. &quot;Überall, wo die Gesellschaft für Verhaltensänderungen auf Freiwilligkeit und Gebote mit bloßem Empfehlungscharakter setzt, führt das dazu, dass sich die Menschen dauernd selber in den Hintern treten müssen. Dann doch lieber eine klare Ansage, an die sich alle halten müssen. Psychologisch tragen Verbote somit dem Wunsch nach Entlastung Rechnung&quot;, sagt er. Hinzu komme, dass insbesondere in Fragen des Klimawandels immer mehr Bürger*innen das Gefühl hätten, dass die Industrie Narrenfreiheit genieße, während sie selbst - siehe die Diskussionen über Fleischkonsum oder Dieselautos - sich beschränken sollen. Mehr Verbote, die die Lage grundsätzlich justieren, könnten hier auch ein Ausdruck von Gerechtigkeit sein, so Grünewald. Der Markt- und Sozialforscher möchte damit allerdings nicht einem alles regulierenden Staat das Wort reden, sieht jedoch durchaus auf der psychologischen Ebene auch ein Bedürfnis vieler Menschen, einer &quot;entfesselten Beliebigkeit&quot; zu entkommen.<br><a href="https://www.rheingold-marktforschung.de/wp-content/uploads/2019/10/190830_Kölner-Stadt-Anzeiger_Die-Lust-am-Verbot.pdf new" target="_blank">Die neue Lust am Verbot</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verbote-sorgen-für-seelische-entlastung</link>
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<pubDate>Wed, 13 Nov 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vier Tage Arbeit machen 40 Prozent produktiver]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es wird immer mehr zum Trend, dass Unternehmen die Arbeitszeit reduzieren und dann verblüfft feststellen, dass ihre Mitarbeiter dabei produktiver werden. Jüngstes Beispiel ist Microsoft in Japan, wo im August alle Belegschaften jede Woche nur vier Tage arbeiteten. Dabei waren sie um 40 Prozent produktiver, so das Unternehmen (wobei es nicht offenlegte, wie dieser Zuwachs gemessen wurde). Microsoft hat allerdings durch einige Änderungen auch Rahmenbedingungen geschaffen, die hilfreich waren für dieses Ergebnis und beispielsweise die Dauer von Meetings auf 30 Minuten begrenzt und diese öfter als Videokonferenz abgehalten. Das lässt natürlich mehr Zeit, um &quot;richtig&quot; zu arbeiten. Außerdem sanken im Versuchszeitraum die Energiekosten um knapp 25 Prozent und die Mitarbeiter druckten 60 Prozent weniger Unterlagen aus. Aus der Arbeitsforschung ist bekannt, dass die durchschnittliche Tagesproduktivität eines Mitarbeiters nach oben deutliche Grenzen hat. Wahrscheinlich fühlen sich viele von der Aussicht auf einen zusätzlichen freien Tag beflügelt, sich stärker reinzuknien. Interessant wäre es natürlich, zu diesem Thema einmal Langzeitversuche zu sehen. Denn es ist natürlich auch eine Frage, wie lange sich eine erhöhte Schlagzahl durchhalten lässt.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/japan-microsoft-fuehrt-vier-tage-woche-ein-a-1294750.html new" target="_blank">Microsoft verordnet Mitarbeitern langes Wochenende, spiegel.de 4.11.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Schüchtern und zufrieden in der Natur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sie sind eher schüchtern, hängen oft in der Sauna ab und im zweiten Jahr in Folge die glücklichste Nation der Welt. Die Rede ist von den Finnen und bescheinigt wird ihnen ihr Glück vom World Happiness Report. In einem Bericht des Deutschlandfunks wird deutlich, was eine mögliche Quelle dieser tiefen Zufriedenheit ist: die Natur. &quot;Es mag sich vielleicht nach einem Klischee anhören, aber unsere Naturverbundenheit spielt eine große Rolle. Egal, was du machst, egal, wo du lebst: Innerhalb kürzester Zeit bist du draußen. In der Natur. Kannst abschalten&quot;, erklärt ein Finne in dem Beitrag. Und viele der weiteren befragten Vorzeige-Finnen stimmen ihm hier zu. Ich frage mich, ob das nur persönliches Empfinden ist, oder ob es nicht auch eine Rolle spielt, dass die Finnen sich hier kulturell sehr einig sind, denn neben dem Saunabesuch scheint das Draußensein für viele Finnen eine wesentliche Rolle zu spielen. Vielleicht bringt es insgesamt mehr Balance in ein kulturelles Feld, wenn man nicht allein immer wieder im Alltag nach kleinen Auszeiten suchen muss, sondern wenn dieses Relaxen fester Bestandteil einer gemeinsamen Kultur ist.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/finnland-fuehrt-beim-un-weltgluecksreport-das-gluecklichste.979.de.html?dram:article_id" target="_blank">Das glücklichste Land der Welt, Deutschlandfunk 4.11.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schüchtern-und-zufrieden-in-der-natur</link>
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<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Klimawandel: Erst mal fragen, was ist denn ein gutes Leben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Frage, welche Verhaltensänderungen in nahezu allen Alltagsgewohnheiten nötig sind, um die katastrophalen Folgen des Klimawandels wenigstens ein wenig abzumildern, beschäftigen Politik, Medien und Bürger*innen vor allem in den letzten Wochen in besonderem Maße. Das Schwierige an unserer Lage weltweit: Wir werden um Einschnitte in unserer Lebensführung nicht herumkommen. Doch die Diskurswelt, in der wir leben, ist eine, die uns zutiefst verinnerlichen lässt, dass dies vor allem &quot;Verlust&quot; bedeutet. &quot;Dieses Denken vom Wachstum hier, überall und in jeder Bevölkerungsgruppe, beruht darauf, dass es als politisch nicht durchsetzbar oder auch nur denkbar gilt, dass jemand etwas von dem wieder abgibt, was er oder sie schon hat. Nie wird infrage gestellt, wie sich Menschen denn eigentlich sicher versorgt fühlen. Aber das Unsicherheitsgefühl wird immer mit so einer Rhetorik von »es wäre dann schlechter als heute« angeworfen&quot;, kritisiert die Expertin für Nachhaltigkeitspolitik und Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in der taz. Für Göpel ist es an der Zeit, statt mit Verlustängsten zu ringen, besser wesentliche Fragen zu stellen: &quot;Ich glaube, es ist im Moment ein Fenster da, über tiefere Fragen nachzudenken: »Worum geht es denn eigentlich? Was macht ein gutes und sinnvolles Leben aus? Warum machen wir jeden Tag das, was wir tun?« Das ist neu und entstanden durch diese vielen Demonstrationen und die klaren Forderungen gerade der jungen Leute von Fridays for Future.&quot; Für sie ist auch klar, dass systemische Probleme auch auf einer systemischen Ebene gelöst werden müssten: &quot;Meine Alltagspraxis ist in eine Struktur eingebaut, die mich in Richtung Zerstörerseite drückt. Ich glaube, viele Verbote würden sehr viele Menschen jetzt einfach mal befreien. Zu wissen, dass nicht nur ich mich einschränke, sondern dass es alle tun. In vielen Umfragen ist das genau der Punkt: Warum soll ich das tun und die anderen machen es im Zweifel nicht und haben dadurch noch mehr Planet zur Verfügung?&quot;<br><a href="https://taz.de/Maja-Goepel-im-Interview/!169655/ new" target="_blank">Verbote können Menschen befreien, taz</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=klimawandel</link>
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<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Unmittelbare Bedürfnisbefriedigung hat oft gute Gründe]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jetzt sparen und an später denken oder das Stück Kuchen lieber liegen lassen, um nicht dick zu werden? Das Aufschieben der Befriedigung von Bedürfnissen oder gar der gänzliche Verzicht werden gerne mit innerer Stärke gleichgesetzt und mit intelligenter Lebensplanung. Doch unter bestimmten Umständen kann es vielleicht klüger sein, sich unmittelbar etwas zu gönnen. Eine neue Studie zeigt: Menschen ziehen kurzfristige Vorteile vor allem dann vor, wenn sie glauben, dass ihre Situation in der Zukunft ungünstiger sein wird. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass es aus der Sicht von sozial schlechter Gestellten oft sehr sinnvoll erscheint, das bisschen Geld, das sie haben, gleich auszugeben, oder früher Kinder zu bekommen. Denn wenn das eigene Leben als sehr fragil empfunden wird und die Zukunftsaussichten als wenig rosig, weiß man zumindest im Moment, was man hat. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/was-vernuenftig-ist-ist-relativ/1682184 new" target="_blank">Was vernünftig ist, ist relativ, spektrum.de 28.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unmittelbare-bedürfnisbefriedigung-hat-oft-gute-gründe</link>
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<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schüchtern und glücklich in der Natur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sie sind eher schüchtern, hängen oft in der Sauna ab und im zweiten Jahr in Folge die glücklichste Nation der Welt. Die Rede ist von den Finnen und bescheinigt wird ihnen ihr Glück vom World Happiness Report. In einem Bericht des Deutschlandfunks wird deutlich, was eine mögliche Quelle dieser tiefen Zufriedenheit ist: die Natur. &quot;Es mag sich vielleicht nach einem Klischee anhören, aber unsere Naturverbundenheit spielt eine große Rolle. Egal, was du machst, egal, wo du lebst: Innerhalb kürzester Zeit bist du draußen. In der Natur. Kannst abschalten&quot;, erklärt ein Finne in dem Beitrag. Und viele der weiteren befragten Vorzeige-Finnen stimmen ihm hier zu. Ich frage mich, ob das nur persönliches Empfinden ist, oder ob es nicht auch eine Rolle spielt, dass die Finnen sich hier kulturell sehr einig sind, denn neben dem Saunabesuch scheint das Draußensein für viele Finnen eine wesentliche Rolle zu spielen. Vielleicht bringt es insgesamt mehr Balance in ein kulturelles Feld, wenn man nicht allein immer wieder im Alltag nach kleinen Auszeiten suchen muss, sondern wenn dieses Relaxen fester Bestandteil einer gemeinsamen Kultur ist.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/finnland-fuehrt-beim-un-weltgluecksreport-das-gluecklichste.979.de.html?dram:article_id" target="_blank">Das glücklichste Land der Welt, Deutschlandfunk 4.11.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schüchtern-und-glücklich-in-der-natur</link>
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<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Haben Sie noch ein Gespür für Ihre &quot;Naturzeit&quot;?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wann wir morgens aufstehen oder abends ins Bett gehen, ist uns oft von äußeren Faktoren vorgegeben, bei denen, die einer Arbeit nachgehen, vor allem von den regulären Arbeitszeiten. Wir mögen uns daran stoßen, dass wir morgens vielleicht noch nicht so recht wach sind oder, wenn wir zu den Frühaufstehern gehören, Meetings am frühen Abend lieber vermeiden, aber meist sind wir uns nicht bewusst, was diese Fremdtaktung wirklich für Körper, Geist und Seele bedeutet. Wir hechten einfach einer Anforderung nach der anderen hinterher. &quot;Der menschliche Körper ist ein rhythmisches Instrument. Er repräsentiert Zeit, indem er mir anzeigt, wann ich aufnahmefähig und aktiv bin und wann müde. Die Uhr ist hingegen ein Taktinstrument und die Umstellung auf die Winterzeit bringt uns sozusagen aus dem Takt. Man könnte sie aber auch als eine Chance sehen, um wieder in den natürlichen Rhythmus zu kommen, den wir in den vielen Jahren, in denen wir nach der Uhr gelebt haben, verlernt haben&quot;, erlärtt der Zeitforscher Karlheinz Geißler in einem Interview mit der SZ. Doch selbst, wenn vieles an unserem Tagesrhythmus von außen vielleicht vorgegeben ist, können wir immer noch auf der Mikroebene wieder sensitiver werden für die Feinheiten unseres ganz persönlichen Zeitempfindens. Ein kleines Nickerchen, wenn man zwischendurch müde wird, kann da ebenso helfen, wie die Mahlzeiten auf Phasen zu verschieben, in denen man wirklich hungrig ist. Auch mit dem Schlafengehen ist das so eine Sache. Mal Hand aufs Herz - gehen Sie abends immer zeitnah ins Bett, wenn Sie sich müde fühlen? Oder ist der Krimi im Spätprogramm dann gerade so spannend, dass es noch ein halbes Stündchen länger sein muss ...Karlheinz Geißler rät dazu, sich mehr auf die Zeit der eigenen Natur zu fokussieren, denn: &quot;Wenn ich von der Uhrzeit zur Naturzeit komme - also zu einem Rhythmus, der von meiner eigenen inneren Natur ausgeht oder der äußerlichen Natur - dann ist die Chance am größten, dass ich zufrieden bin.&quot;<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/zeitumstellung-2019-oktober-geissler-zeitforscher-1.4654082 new" target="_blank">&quot;Den Einfluss der Uhr zurückdrehen&quot;, SZ 26.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=haben-sie-noch-ein-gespür-für-ihre-&quot;naturzeit&quot;</link>
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<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Schattenseite der Positiven Psychologie]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, weiß der Volksmund. Die so genannte Positive Psychologie befeuert diesen Gedankengang. Unzählige Selbsthilfebücher weisen uns den Weg in ein glücklicheres Leben. Doch geht es hier längst nicht allein um unser privates Wohlergehen. Eher um ein Politikum. Das meint zumindest die Soziologin Eva Illouz. In einem Interview mit der NZZ deutet sie darauf, wie diese Fokussierung auf das Positive und die Betonung von Selbstverantwortlichkeit uns aus größeren Zusammenhängen herauslösen und anfällig machen für Manipulation. &quot;Viele Arbeitgeber nutzen Methoden der Positiven Psychologie. Es ist ein effektiver Weg, um Leute zu kontrollieren und sie produktiver zu machen. Wenn die Leute für sich selbst und für alles verantwortlich gemacht werden, gibt es keinen Grund, warum sie bessere Arbeitsbedingungen fordern sollten&quot;, erklärt sie. Ähnlich kritisch sieht sie die sich wandelnde Rolle des Staates in diesem Spiel, denn privatisierte Glücksverantwortlichkeit führe da leicht in eine Selbstisolation: &quot;Der Staat spielt nicht länger die Schlüsselrolle, indem er die Bürger befähigt, ihr Glück zu suchen, wie es in der amerikanischen Verfassung steht, sondern die Bürger müssen das allein tun, wie wenn kein Kontext und keine Institutionen existieren würden. Dieser Ansatz ist sehr erfolgreich und beeinflusst auch die Politik.&quot; Hinzu komme, dass der inhärente Zwang zum positiven Denken auch in eine seelische Abwärtsspirale münden könne: &quot;An der Positiven Psychologie kritisiere ich, dass sie dazu führt, dass man sich für negative Gefühle schämt. Depression, Wut und Angst werden zu Gefühlen von Verlierern. Den Leuten wird vermittelt: Wenn ihr verletzt werdet, stimmt etwas nicht mit euch. Ihr müsst die Bedingungen eurer mentalen Gesundheit selbst schaffen. Glückspsychologie schafft ein neues Erfolgsmodell, das von der Fähigkeit zu positivem Denken abhängt.&quot; Interessant am Gesamtbild ist, wie man hier sehen kann, dass die positiven Seiten der Individualisierung so leicht in ihr Gegenteil kippen können. <br><a href="https://nzzas.nzz.ch/kultur/soziologin-eva-illouz-glueck-ist-ein-statussymbol-geworden-ld.1517631?fbclid" target="_blank">&quot;Glück ist ein Statussymbol geworden&quot;, NZZ 25.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-schattenseite-der-positiven-psychologie</link>
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<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Linke fordert Anti-Stress-Verordnung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress ist inzwischen zur Krankheitsursache Nummer 2 geworden und damit häufiger als eine Erkältung. Eine Anfrage der Fraktion der Linken brachte zutage, dass psychische Leiden und Verhaltensstörungen seit 2008 um 144 Prozent zugenommen haben. Die Zahl der Krankheitstage stieg im gleichen Zeitraum um 71 Prozent. Auch andere Erkrankungsarten haben in ähnlichem Umfang zugenommen. Am Häufigsten erkranken Arbeitnehmer immer noch am Muskel-Skelett-System. Für die Linke deuten diese Zahlen daraufhin, dass wir dringend eine Anti-Stress-Verordnung brauchen, um diesem Negativtrend Einhalt zu gebieten. Sie möchte darauf hinwirken, dass Arbeitgeber verbindliche Richtlinien an die Hand bekommen, wie sie Stress eindämmen können. Gefährdungsbeurteilungen zur psychischen Belastung der Mitarbeiter seien wichtig, um Abhilfe zu schaffen. Man kann die Aufschreie der Arbeitgeber schon hören und ihre Angst vor Produktivitätsverlusten, wenn Menschen bei der Arbeit vielleicht künftig mehr geschont werden müssten. Wie unproduktiv hingegen heutige Arbeitskulturen gesamtgesellschaftlich sind, steht außer Frage. Die immer wieder wachsenden Defizite der Krankenkassen liefern hier handfeste Zahlen. Vom Verlust an menschlichem Wohlbefinden und Lebensqualität mal ganz zu schweigen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article202356182/Krankentage-stark-angestiegen-Diese-Zahlen-melden-die-Krankenkassen.html new" target="_blank">Zahl der Krankentage in Deutschland stark gestiegen, welt.de 23.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Blender und Narzissten leichter Chefs werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt unzählige Studien, die international darauf hinweisen, wie inkompetent viele Führungskräfte sind, nicht zwingend auf der fachlichen Seite, wohl aber, wenn es um den Umgang mit Mitarbeitenden geht. In einem Interview mit der Zeit erklärt der Psychologe Tomas Chamorro-Premuzic, dass dies unter anderem daran liege, dass wir ein falsches Verständnis von Führung haben. &quot;Wenn jemand ein übermäßig großes Selbstbewusstsein hat und derjenige auch charismatisch ist, vielleicht sogar narzisstische Züge hat, trauen wir dieser Person Führungspotenzial zu. Das Problem ist, dass genau das die Eigenschaften sind, die jemanden zu einem schlechten Chef machen. Er handelt nach seinem eigenen Nutzen, verfolgt nur seine Ziele und sieht seine Fehler nicht&quot;, sagt er. Und deutet darauf, dass in Bewerbungsgesprächen eher darauf geachtet werden sollte, welche &quot;Lernfähigkeit, emotionale Intelligenz, soziale Kompetenz und Integrität&quot; Kandidaten mitbringen. &quot;Ein kompetenter Chef ist jemand, der einen Haufen Menschen dazu bringt, ihre persönliche Agenda beiseitezulegen, um etwas zu erreichen, das sie alleine nicht schaffen könnten. Kompetente Führungskräfte sorgen dafür, dass sich die Teammitglieder vertrauen, alle sich einbringen und zusammen Leistungen bringen, mit denen sie andere Teams übertreffen&quot;, so Chamorro-Premuzic. <br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-10/tomas-chamorro-premuzic-psychologe-maenner-karriere/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Narzissten trauen wir Führungspotenzial zu&quot;, zeit.de 21.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-blender-und-narzissten-leichter-chefs-werden</link>
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<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit einfach ein bisschen Aufhübschen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im gestrigen Beitrag zum Thema Burn-out ist es bereits angeklungen, wie die ganz grundsätzlichen Prinzipien der Arbeitswelt geradezu dazu beitragen, dass Menschen sich über die Maßen verausgaben und schließlich zusammenbrechen. Am anderen Ende der Skala (wenngleich womöglich mit ähnlichem Ergebnis) spielt sich der New-Work-Trend ab. Da ist dann viel die Rede von sinnhafter Arbeit und Strukturen, die etwas ermöglichen sollen. Und auch der Hype-Begriff Agilität schwingt hier immer wieder mit, denn immer mehr Unternehmen haben Angst davor, von der Konkurrenz abgehängt zu werden, wenn sie nicht &quot;agil genug&quot; sind. Welches unterschwellige Dilemma sich hier zusammenbraut (man könnte auch sagen, welche Schönfärberei gerne betrieben wird), kam mir in einem Interview entgegen, das die Wirtschaftswoche mit dem Interimsmanager Bodo Antonic führte, der den New-Work-Trend eher kritisch sieht. &quot;Wie kann Arbeit produktiv und kapitalismustauglich bleiben und gleichzeitig doch Verbesserungen im Sinne der New-Work-Ideen beinhalten, ohne dass nur gelabert wird?&quot;, fragte die WiWo. Und was allein in dieser Frage steckt, ist beachtlich, denn all die üblichen Annahmen, auf denen Management heute basiert, werden durch die Frage dezent bestätigt, so dass New Work zum Sahnehäubchen wird. Im Kern soll alles so bleiben, wie es ist, nur vielleicht noch ein bisschen schneller und dabei auch ein bisschen besser werden, aufgehübscht eben. Antonic ist da sofort dabei und antwortet: &quot;Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Arbeit Arbeit bleiben darf und sogar muss. Die ganze Diskussion, die Arbeit mit Sinn – man sagt ja jetzt purpose – aufladen will, unterstellt ja, dass Arbeit jetzt nicht wirklich gut sei. Das sehe ich aber nicht so. Dass ein Job mal mehr und mal weniger Spaß macht, finde ich nicht problematisch. Dass ein Unternehmen produktiv sein muss, finde ich auch nicht problematisch. Die Frage ist eigentlich nur, wie gestalten wir die acht Stunden, die wir im Betrieb sind, so, dass wir ein gutes Miteinander haben. Als Praktiker störe ich mich an der Formulierung, Arbeit müsse ganz neu gedacht werden.&quot; Und in diesem Stil geht das Interview weiter. Auf die Frage &quot;Wo fängt die Utopie an, wo der Antikapitalismus?&quot;, legt Antonic nach: &quot;Eine gängige Aussage von New-Work-Romantikern ist: Wir müssen Arbeit so organisieren, dass sie den Purpose des Mitarbeiters befriedigt. Damit wird Arbeit degeneriert zu einer Lustbefriedigung des Arbeitenden. Das geht vorbei am Sinn und Zweck von Unternehmen, die ihre Kunden bedienen wollen. Und dafür muss gearbeitet werden. Es geht nicht um eine Sinnbefriedigung der Mitarbeiter. Wenn so ein antimaterialistischer, antikapitalistischer Arbeitsansatz in unserer Gesellschaft auf den betriebswirtschaftlichen Rahmen prallt, der sich im Kapitalismus bewegt, dann klatschen da einfach zwei Welten aufeinander, das kann nicht gutgehen. ... Aus Sicht des Unternehmens ist es völlig egal, ob es Spaß macht oder nicht. Wichtig ist, dass die Arbeit gemacht wird.&quot; Es geht auch nicht. Die kapitalismuskonformen Implementierungen einer falsch verstandenen New Work werden nämlich leicht zur Burn-out-Maschinerie - nur dass das Klagen darüber immer schwerer fällt, wenn mit smartem, inspirierten Vokabular eine Schicht des schönen Scheins darüber gelegt wird, dass immer mehr Menschen an den Anforderungen im Business verzweifeln. Antikapitalismus wird leicht als Killerphrase genutzt, um all die, die immer noch daran glauben, dass Arbeit wirklich menschendienlich sein kann, mundtot zu machen. Wir haben hier ein massives kulturelles Problem. Darüber möchten aber die Wenigsten ernsthaft nachdenken oder gar reden.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/new-work-in-der-kritik-bei-arbeit-geht-es-nicht-um-eine-sinnbefriedigung-der-mitarbeiter/25126792.html new" target="_blank">„Bei Arbeit geht es nicht um eine Sinnbefriedigung der Mitarbeiter“, WiWo 20.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeit-einfach-ein-bisschen-aufhübschen</link>
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<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Burn-out als Dilemma der Leistungsgesellschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kraftlos sein, nicht mehr können - das ist ein Gefühl, das immer mehr Menschen im Berufsleben mit sich herumschleppen. Seit es den Burn-out-Begriff hat dieses Phänomen einen Namen. Doch Erschöpfung den Status einer Krankheit zuweisen zu können, macht die Dinge nicht leichter. Denn das, was Menschen auslaugt, ist nicht nur ein vielleicht überhöhter Leistungsanspruch an sich selbst, sondern oft auch die grundsätzlichen Bedingungen in der Arbeitswelt. In einem Interview mit der Zeit geht der Psychologe Rainer Hellweg davon aus, dass etwa die Hälfte der Arbeitgeber nicht unbedingt optimal reagiert, wenn Beschäftigten der Job zu viel abverlangt. &quot;Nach außen hin zeigen sie sich oft verständnisvoll. Letztlich sind viele Vorgesetzte aber daran interessiert, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hundert Prozent oder mehr leisten. Einigen geht das über die Gesundheit der Leute. Ausnahmen gibt es aber, in denen Führungskräfte sehr verständnisvoll waren und sind: zum Beispiel, wenn sie selbst bereits etwas Ähnliches erlebt haben wie der Betroffene. Oder wenn sie den Ausfall einer Arbeitskraft durch eine andere vergleichsweise gut kompensieren können&quot;, sagt er. Wie tiefgreifend dauerhafte Erschöpfung ist und Menschen zusetzt, wird deutlich an der Behandlung, die Hellweg empfiehlt. Bei Menschen, die noch nicht zu tief in der Erschöpfungsspirale festhängen, sei es oft mit 20 Therapiestunden getan, sagt er. Das ist nicht gerade wenig. Und letztlich lernen die Betroffenen in der Therapie, selbst besser mit den zu hohen Anforderungen, die vielen heute auferlegt werden, umzugehen. Eigentlich bräuchte unsere Kultur eine Therapie ...<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-10/burn-out-syndrom-stress-depression-behandlung-rainer-hellweg/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Meistens trifft es Menschen, die sich für unverzichtbar halten&quot;, zeit.de 16.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=burn-out-als-dilemma-der-leistungsgesellschaft</link>
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<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gerechtigkeit ist Mangelware im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Studien zeigen, dass die Babyboomer-Generation immer öfter darüber nachdenkt, wie sie früher aus dem Erwerbsleben aussteigen kann. Nicht einmal jeder Zehnte dieser Altersgruppe beabsichtigt, bis zum offiziellen Renteneintrittsalter zu arbeiten. In den Augen des Soziologen Wolfgang Menz liegt das vor allem daran, dass sich in den letzten Jahren in vielen Unternehmen eine Kultur des sich permanent Behaupten-Müssens eingespielt hat. &quot;Früher konnten Beschäftigte, die durch gute Leistungen aufgestiegen sind, ihren Status einfacher erhalten. Einmal erreicht, war die Position gesichert. Nun gibt es in Unternehmen schon seit längerem die Entwicklung, dass Leistung ständig getestet wird – Beschäftigte müssen sich immer wieder bewähren und zeigen, dass sie sich ihre Stellung zurecht erarbeitet haben. Sie haben den Eindruck, immer mehr Leistung bringen zu müssen, um ihre Stellung im Unternehmen und der Gesellschaft nicht zu gefährden. Eine Gegenreaktion ist aus diesem System auszusteigen, um sich dem Druck nicht weiter auszusetzen&quot;, sagt er in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Das Gefühl, immer mehr leisten zu müssen und sich nicht auf dem Erreichten ausruhen zu können, versetze viele in Stress. Menz deutet auch auf eine wahrgenommene Gerechtigkeitslücke unserer Systeme. &quot;Alle fühlen sich ungerecht behandelt – die einen glauben zu viel abgeben zu müssen, andere sind der Ansicht zu wenig zu haben. Die Gesellschaft setzt sich gar nicht mit den komplexen Strukturen dahinter auseinander. In welchem Verhältnis stehen zum Beispiel Leistung und Märkte? In der Gesamtheit betrachtet werden nicht diejenigen honoriert, die sich am meisten angestrengt haben. Trotzdem berufen wir uns weiter auf das Leistungsprinzip, weil Verteilung allein nach Bedürftigkeit oder Egalitätsprinzipien weder funktioniert, noch geteilter Wunsch ist. Wir machen beständig die Erfahrung von Ungerechtigkeit, halten aber am Prinzip der Leistungsgerechtigkeit fest&quot;, erklärt er. Wahrscheinlich sind es Feinheiten wie diese, denen wir viel mehr Augenmerk schenken sollten, denn die damit verbundenen Unzufriedenheiten graben sich tief ein in unser gesellschaftliches Verständnis und schaffen Spaltungen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/wann-sich-leistung-lohnt-individueller-leistungsaufwand-garantiert-erfolg-immer-weniger/25126088-all.html new" target="_blank">„Individueller Leistungsaufwand garantiert Erfolg immer weniger“, WiWo 17.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gerechtigkeit-ist-mangelware-im-business</link>
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<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur für sich und gegeneinander]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Zeiten rauer werden und darunter auch der zwischenmenschliche Umgang miteinander leidet. Eine Untersuchung des Allensbach-Instituts im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft zeigt: Unter den 30- bis 59-Jährigen erleben 81 Prozent heute eine wachsende Aggressivität. 77 Prozent finden, dass die Menschen immer mehr unter Zeitdruck stehen. 73 Prozent konstatieren wachsenden Egoismus und 70 Prozent bemängeln, dass Regeln immer weniger beachtet werden. Darunter leidet der Respekt füreinander und gleichzeitig nehme die Fremdenfeindlichkeit zu, so jeweils 68 Prozent der Befragten. Spannend wäre natürlich, im Detail einmal den Ursachen für diese Entwicklungen nachzugehen. Der in der Studie angesprochene Zeitdruck mag einen ersten Hinweis liefern. Menschen, die sich ständig unter Druck fühlen, scheinen sich beinahe schon automatisch auf eine Position der Selbstverteidigung und Abgrenzung zurückzuziehen. Wenn ich schon selbst dem Leben kaum noch standhalten kann, wie mag ich dann noch für andere da sein, könnte hier eine Frage sein. Ein kulturell wunder Punkt dürfte hier auch sein, dass wir so auf Individualismus getrimmt sind, dass wir immer glauben, die Suppe alleine auslöffeln zu müssen. Im eigenen Genervtsein vermag ich dann kaum noch zu erkennen, dass es anderen genauso geht - und es vielleicht besser wäre, statt aufeinander loszugehen, gemeinsam nach besseren Lösungen und einer Veränderung der äußeren Umstände zu streben. <br><a href="https://www.gdv.de/de/medien/aktuell/-generationmitte-beklagt-wachsende-aggressivitaet--egoismus-und-respektlosigkeit-51040?utm_source" target="_blank">#Gene­ra­tion­Mitte beklagt wach­sende Aggres­si­vi­tät, Ego­is­mus und Respekt­lo­sig­keit, GDV 12.9.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-für-sich-und-gegeneinander</link>
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<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachhaltigkeit fragt auch nach einem Systemwechsel]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die aktuelle Debatte über den Klimawandel, die inzwischen in den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppierungen an Fahrt aufnimmt, wirft auch die grundsätzliche Frage auf, ob es reicht, einfach unsere bestehenden Lebensstile ein wenig zu verändern, oder ob wir nicht gar viel grundlegender unsere Gewohnheiten wandeln müssen. Die Süddeutsche Zeitung hat mit Ingolfur Blühdorn, Professor am Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) der Wirtschaftsuniversität Wien, gesprochen, der hier klare Worte findet. Er kritisiert, dass Bewegungen wie Fridays for Future aber auch andere Diskussionsstränge des Klimawandels zu technokratisch und technologiegläubig denken und argumentieren. In seinen Augen müsste eine zentrale Frage die nach der &quot;Begrenzung überbordender Ansprüche auf Freiheit und konsumbasierte Selbstverwirklichung&quot; sein. &quot;Es ist unbedingt erforderlich, in manchen Bereichen verbindliche Grenzen für Freiheits- und Selbstbestimmungsansprüche zu formulieren, und das hat überhaupt nichts mit Diktatur zu tun. Vielmehr ist es die ureigenste Aufgabe jeder Politik, zu regulieren&quot;, so Blühdorn. In seiner Wahrnehmung sind die gewohnten konsumorientierten Lebensstile sogar eine Gefahr für die Demokratie: &quot;Auch Gleichheit und Gerechtigkeit sind Grundprinzipien der Demokratie. Aber das Prinzip der Freiheit hat gegenüber dem Prinzip der Gleichheit und Gerechtigkeit die Oberhand gewonnen. Genau das bedroht die Demokratie. Viele sehen die Hauptgefahr für die Demokratie heute bei den Rechtspopulisten. Denen wird zu Recht vorgeworfen, dass sie die Entzivilisierung und Verrohung der Gesellschaft und die Zerstörung der Demokratie betrieben. Aber der gleiche Vorwurf kann auch an die gerichtet werden, die einen Lebensstil pflegen, der darauf beruht, dass andere ausgeschlossen bleiben, und der bekanntermaßen auf Kosten anderer geht.&quot; Die aktuellen Vorstöße der Bundesregierung mit ihrer Klimapolitik wurden vielfach als völlig unzureichend kritisiert. Eine Frage ist aber auch, wie weit wir selbst zu gehen bereit sind. Bessere und effizientere Technologien mögen einen Teil unserer Probleme lösen, und doch scheint gleichzeitig auch alles darauf zu deuten, dass wir künftig auch den Verzicht auf vieles in Betracht ziehen müssen.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/klimakrise-klimawandel-freiheit-werkstatt-demokratie-interview-1.4625111-0#seite-2 new" target="_blank">&quot;Wir werden der Frage nach Begrenzung von Freiheiten nicht entkommen&quot;, SZ 17.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nachhaltigkeit-fragt-auch-nach-einem-systemwechsel</link>
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<pubDate>Fri, 25 Oct 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Männern wittern Sabotage und sabotieren dann lieber selbst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sabotage ist ein heikles Thema in der Arbeitswelt. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen Kollegen oder Vorgesetzte austricksen, um selbst besser dazustehen. Eine neue Studie aus Deutschland zeigt nun - Männer scheinen deutlich eher zu sabotierendem Verhalten zu neigen, und zwar, weil sie glauben, dass andere ihnen Böses wollen. In der Untersuchung hatten die männlichen und weiblichen Probanden die Gelegenheit, vermeintliche Konkurrenten zu sabotieren, um selbst Vorteile zu erlangen. Die Männer machten von dieser Gelegenheit deutlich häufiger Gebrauch als die Frauen. In einem zweiten Test wurden die Studienteilnehmenden befragt, wie sie die Sabotagewilligkeit der anderen Testpersonen einschätzten. Hierbei wurde deutlich: Männer glaubten deutlich häufiger, als dies tatsächlich der Fall war, dass andere sie sabotieren. Das eigene Sabotageverhalten war für sie also gewissermaßen eine Form von Selbstverteidigung. Die Wissenschaftler glauben, dass diese Form der Paranoia daran liegt, dass Männer ihr Arbeitsumfeld als deutlich kompetitiver erfahren als Frauen und dann entsprechend agieren. In den wissenschaftlichen Tests zeigte sich auch, dass das Sabotageverhalten, das hier wie im richtigen Leben einen zu zahlenden Preis hatte, den Männern keine wirklichen Vorteile verschaffte. Im Business verschwenden jene, die sich bedroht fühlen, oft viel Energie in die Selbstverteidigung - Energie, die ihnen dann für die Bewältigung ihrer eigentlichen Aufgaben fehlt.<br><a href="https://www.businessinsider.de/sabotage-unter-kollegen-warum-maenner-konkurrenten-oefter-schwaechen-2019-10 new" target="_blank">Männer sabotieren ihre Kollegen öfter als Frauen — weil sie eine Sache falsch einschätzen, sagt eine Personal-Expertin, Business Insider 16.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=männern-wittern-sabotage-und-sabotieren-dann-lieber-selbst</link>
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<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kritik von Frauen kommt gar nicht gut an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einen neuen Blick auf die subtile Diskriminierung von Frauen in Führungspositionen erlaubt eine amerikanische Studie, die untersuchte, wie die Kritik von männlichen und weiblichen Führungskräften auf Mitarbeiter wirkt. Für die Untersuchung wurden 2.700 Menschen über eine virtuelle Jobplattform rekrutiert, um diverse Aufgaben auszuführen. Manchen wurden Frauen als virtuelle Vorgesetzte zugeordnet, anderen Männern. Die Kommunikation zwischen den Arbeitenden und den Vorgesetzten erfolgte ausschließlich schriftlich, die Beschäftigten bekamen ihre Chefinnen und Chefs also gar nicht zu Gesicht. Dabei zeigte sich, dass negative Rückmeldungen von Frauen bei den Probanden deutlich schlechter ankamen als jene von vermeintlichen Männern. Wurden die Arbeitenden von einer Frau kritisiert, war ihre Zufriedenheit mit der ihnen gestellten Aufgabe um 70 Prozent niedriger, als wenn die Kritik von Männern kam. Zudem lag der Anteil jener, die dann an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Unternehmen nicht interessiert waren, doppelt so hoch. Die Wissenschaftler deuten diese so deutlichen Ergebnisse dahingehend, dass Menschen von Frauen immer noch eher Lob als Kritik erwarten. Und wenn Frauen dann kritisieren, werden sie als die Bösen wahrgenommen.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/diskriminierung-kritik-von-weiblichen-chefs-kommt-nicht-gut-an-16431342.html" target="_blank">Kritik von weiblichen Chefs kommt nicht gut an, FAZ 15.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kritik-von-frauen-kommt-gar-nicht-gut-an</link>
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<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kann Wertschätzung Abgrenzung überwinden?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kollektive Abgrenzungsmechanismen werden immer mehr zum gesellschaftlichen Problem und zur globalen politischen Herausforderung. Von Trump bis Brexit tritt immer mehr zutage, dass manche gesellschaftliche Gruppierungen, die sich von anderen nicht wertgeschätzt fühlen (hier zählt die subjektive Erfahrung, nicht, ob das Empfinden auch objektiven Tatsachen entspricht), zu Formen des kollektiven Narzissmus neigen. Eine britische Studie belegt nun - Menschen, die sich auf diese Weise missachtet fühlen, leiden unter einer Art Dauerkränkung und mobilisieren alle möglichen Abgrenzungsstrategien, um innerhalb der eigenen Gruppe das Selbstbewusstsein zu stärken. Im Unterschied beispielsweise zu konventionellen Nationalisten oder auch gewöhnlichen Fußballfans, beides Beispiele für starke Gruppenzugehörigkeiten, die eine aus ihrer Sicht positive Gruppenidentität bilden, ist die Identität der kollektiven Narzissten sehr fragil und bedarf anscheinend genau deshalb einer ständigen negativen Abgrenzung von allem, was die eigene Identität vermeintlich bedroht. Studien wie diese zeigen, welch sozialer Sprengstoff unter der gesellschaftlichen Oberfläche liegt. Denn gerade Menschen, die ihre zentralen Zugehörigkeiten als bedroht wahrnehmen, koppeln sich immer mehr von umfassenderen gemeinschaftlichen Prozessen ab. Damit verstärken sie eigentlich die gefühlte Ausgrenzung und werden gleichzeitig für Diskurse des Gemeinsamen immer weniger ansprechbar.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/40101-kollektive-narzissten.html new" target="_blank">Kollektive Narzissten, Psychologie heute 9.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kann-wertschätzung-abgrenzung-überwinden</link>
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<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Essen und die Lebenszufriedenheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Zeit, in der ungesunde Essgewohnheiten und die Neigung zu Übergewicht immer mehr zu einem gesellschaftlichen Thema werden, blüht auch die Erforschung unserer Essmotivationen. Eine neue Studie aus Singapur etwa zeigt: Menschen, die sich mit anderen vergleichen und sich dabei finanziell oder sozial als schlechter gestellt empfinden, neigen eher zu ungesunden Essgewohnheiten. In besagter Studie beispielsweise bedienten sie sich weit häufiger bei den zur Verfügung gestellten Snacks als jene, die mit ihrer Position zufrieden waren. Interessanterweise lässt sich dieser Frusteffekt auch umkehren. So wiesen die Wissenschaftler ihre Testpersonen an, über zwei Wochen in einem Tagebuch festzuhalten, was ihnen im Alltag Gutes widerfuhr und wofür sie dankbar waren. Die geistige Ausrichtung auf Positives hatte zur Folge, dass die Probanden im Testzeitraum weniger aßen. So einfach kann es bisweilen sein, das eigene Verhalten in eine gesündere Richtung zu lenken ...<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/40106-falsches-essen-aus-unzufriedenheit.html new" target="_blank">Falsches Essen aus Unzufriedenheit, Psychologie heute 9.10.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-essen-und-die-lebenszufriedenheit</link>
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<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Plädoyer für eine Lebenskunst]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gesund sein, sich ausgewogen ernähren, genügend schlafen, sich eben rundum wohlfühlen - für immer mehr Menschen gehört all das, bewusst gelebt, zu einem guten Leben dazu. Doch diese Verhaltensweisen werden für immer mehr auch zu einer Selbstoptimierungsstrategie, die das Leben vereinnahmt. Im Interview mit dem Focus plädiert die Philosophin Ariadne von Schirach deshalb für eine neue Lebenskunst. &quot;Selbstoptimierung ist nicht an sich schlecht, im Gegenteil. Wir sind immer beides – Oberfläche und Innenwelt, Verstand und Gefühl – und müssen immer wieder zwischen diesen Widersprüchen vermitteln. Problematisch wird es, wenn die Balance kippt. Wenn der Wert des Menschen nur sein Marktwert ist, dann fällt all das weg, was sich eben nicht berechnen, nicht abbilden und nicht vergleichen lässt. Und das ist wirklich ein Problem, weil der Sinn, den wir unserem Leben geben und zugleich abgewinnen können, innen liegt&quot;, erklärt sie. Selbstoptimierung ist für sie eine Arbeit am Quantitativen, während die Lebenskunst nach Qualitativem strebe. Ihre Perspektive wirklicher Lebensqualität: &quot;Wenn der Wert des Lebens nur noch aus seiner Verwertbarkeit besteht, dann geht das, was wir früher Charakter, Persönlichkeit und Tiefe nannten, verloren. Individualität lässt sich nicht durch Konsum herstellen, sondern entsteht durch einen bewussten Umgang mit dem eigenen Leben. Wenn es nur noch darum geht, mit anderen in Konkurrenz zu treten und dabei möglichst gut abzuschneiden, dann verlieren wir die Qualität unseres Lebens, also das, was uns persönlich daran angeht und dadurch auch seinen Sinn.&quot;<br><a href="https://www.focus.de/wissen/mensch/ariadne-von-schirach-selbstoptimierungswahn-hoert-endlich-auf-zu-funktionieren_id_10911271.html new" target="_blank">Philosophin zum Selbstoptimierungswahn: Hört endlich auf zu funktionieren! focus.de 11.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Oct 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Glück von weniger Konsum]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Konsum ist für viele Menschen Selbstbelohnung. Sich etwas zu gönnen, macht glücklich, so die Devise. Eine amerikanische Studie zeigt nun allerdings: Weniger Konsum macht erst recht glücklich. In der Untersuchung wollten die Wissenschaftler herausfinden, ob das Konsumieren nachhaltiger, ökologischer Güter stärker auf das Wohlbefinden wirkt als wahlloser Konsum - und wie sich im Vergleich Konsumverzicht auswirkt. Für die sehr materiell eingestellten Personen unter den Probanden war &quot;grüner&quot; Konsum eine Alternative, ihre Konsumbedürfnisse weiterhin zu erfüllen - und Verzicht keine Option. Bei den Probanden, die sich in Konsumverzicht übten, stellte sich aber ein größeres Wohlbefinden, verbunden mit weniger Stress ein. Die Forscher deuten die Ergebnisse Studie so, dass Besitz eben immer auch Ballast bedeute und dieser verringere sich durch geringeren Konsum.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/weniger-kaufen-macht-gluecklicher/# new" target="_blank">Weniger kaufen macht glücklicher, wissenschaft.de 9.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 17 Oct 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lügen schaffen soziale Distanz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer lügt, weicht der Wirklichkeit aus, doch die Wahrheit auszublenden, hat noch mehr Folgen. Eine amerikanische Studie zu Sozialverhalten zeigt: Menschen, die die lügen, tun sich schwerer damit, die emotionale Befindlichkeit anderer Menschen einzuschätzen. In verschiedenen Experimenten hatten Probanden die Möglichkeit zu lügen. Anschließend sollten sie dann in einem Test aufgrund des Gesichtsausdrucks entscheiden, in welcher inneren Verfassung andere Menschen waren. Dabei zeigte sich: Menschen, die zuvor gelogen hatten, hatten hierbei deutliche Probleme. Die Wissenschaftler glauben, dass das Lügen zu einer sozialen Distanz führe, und die klingt nach, selbst in Kontexten, in denen Verbundenheit gefragt wäre.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/die-folgen-des-luegens/1678528 new" target="_blank">Die Folgen des Lügens, spektrum.de 9.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Oct 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Trotzköpfe machen Karriere]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schreien, toben, wütend sein - für Kinder mit ihrem ungebremsten Elan ist das Verhalten, das ihre Eltern leicht in Sorge geraten lässt oder auch einfach nur nervt, nicht ungewöhnlich. Doch was wird aus solchen Trotzköpfen, wenn sie mal erwachsen sind? Die Bunte berichtete kürzlich über eine Studie, die Hoffnung macht. In einer Längsschnittuntersuchung wurde 59 Jahre später untersucht, was aus einer Probandengruppe trotziger Kinder geworden ist. Überraschende Erkenntnis: Je wütender als Kids, umso erfolgreicher waren die Personen als Erwachsene im Beruf. Die Psychologen deuten dies dahingehend, dass diese Charaktere später im Berufsleben mehr Engagement für die eigenen Interessen an den Tag legen. Ihre Eltern hätte sich also seinerzeit keine Sorgen machen brauchen. Aber vielleicht sollten wir uns Sorgen machen, dass ungezügeltes Verhalten anscheinend den beruflichen Aufstieg begünstigt. Das erklärt zumindest den ein oder anderen Wutausbruch in der Führungsetage. Gesund für Unternehmen muss das aber nicht sein.<br><a href="https://www.bunte.de/family/kinder-schule/kleiner-trost-trotzige-kinder-sind-spaeter-erfolgreicher-im-job.html#a" target="_blank">Trotzige Kinder sind später erfolgreicher im Job, bunte.de 8.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lesen? Besser auf Papier ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mal schnell im Internet einen Zeitungsartikel lesen oder einen Fachaufsatz? Und eBooks auf dem Tablett sind ja so viel leichter in der Handhabung, als ständig schwere Bücher mit sich rumzuschleppen ... Wohl jede<em>r von uns ist in der einen oder anderen Form schon länger von digitalen Lesegewohnheiten infiziert. Und doch sollte man sich genau überlegen, welche Inhalte man am besten über welches Medium zu sich nimmt. Denn eine Auswertung von 54 Studien mit insgesamt 170.000 Probanden aus knapp 20 Jahren zeigt: Vor allem wenn es um die Aufnahme von Informationen geht, ist das Lesen am Bildschirm den auf Papier gedruckten Texten unterlegen. Die Wissenschaftler stellten in ihrer Übersichtsstudie nämlich fest, dass Informationen am Bildschirm wesentlich schlechter aufgenommen werden - wahrscheinlich, weil das Medium als solches eher zum Überfliegen von Texten animiert, aber auch, weil die digitalen Geräte selbst viele Ablenkungen produzieren, seien es eingehende Nachrichten, Werbebanner, Links, die man weiterverfolgt und dabei die ursprüngliche Aufgabe aus dem Blick verliert ... Entwarnung gilt nur für die Leser</em>innen von unterhaltenden Texten wie Romanen oder Erzählungen. Hier zeigen die Studien keine Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Medien.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/40068-papier-sticht-online.html new" target="_blank">Papier sticht online, Psychologie heute 11.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Management muss sich um die Menschen kümmern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Bodo Janssen ist ein Erfolgsunternehmer. Als seine Mitarbeiter ihm vor einigen Jahren in einer Befragung ungeschminkt die Meinung geigten, ging er in sich. Seitdem beschäftigt Janssen sich mit Themen wie Meditation und Management und hat seine Unternehmenskultur nachhaltig verändert. Kürzlich veröffentlichte er ein Buch darüber, wie man entlang der Regeln des Heiligen Benedikts besser führen kann. &quot;Wenn ich mich um die Menschen kümmere, kümmern sich die Ergebnisse um sich selbst. Die Wirtschaft ist das Mittel, den Menschen zu stärken. Die Stimmung in einem Unternehmen ist wichtiger als jedes Wissen oder Kapital. Der Wandel bedeutet: Vom Ergebnis zum Erlebnis&quot;, erzählt er in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Für Janssen stehen Aspekte wie mehr Effektivität und Effizienz nicht im Vordergrund seiner neuen Führungsmethoden, sie sind eher eine Beigabe zum besseren Betriebsklima. &quot;Wenn das psychische Wohlbefinden von Menschen gut ist, sie sich geistig fit und sozial angenommen fühlen, steigt die Produktivität derartig steil, dass sie mit sehr viel weniger Aufwand viel mehr schaffen. Das geschieht momentan in meinem Unternehmen: Vergangenes Jahr sind wir um 50 Prozent gewachsen – und das war nicht geplant. Vor zehn Jahren hatten wir einen Umsatz von 20 Millionen Euro, in diesem Jahr werden wir 60 Millionen haben. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich aber nicht verdreifacht, sondern nicht einmal verdoppelt. Die Produktivität ist gestiegen, weil die Mitarbeiter weniger krank sind und die Fluktuation sehr gering ist. Und selbst wenn Mitarbeiter nur ‚Dienst nach Vorschrift‘ machen, ihr Gehalt aber nicht als reines Schmerzensgeld sehen, dann trägt auch das zur Produktivität bei&quot;, sagt er. <a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/management-nach-dem-heiligen-benedikt-fuehrung-heisst-die-staerke-des-einzelnen-zu-erkennen/25046296.html new" target="_blank">„Führung heißt, die Stärke des Einzelnen zu erkennen“, WiWo 29.9.19</a>DATE1570600968</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=management-muss-sich-um-die-menschen-kümmern</link>
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<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arm und ärmer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die die ungleiche Einkommensverteilung wird in Deutschland immer wieder zum Thema. Schaut man auf die Statistik im Großen, dann ist zwar bemerkbar, dass die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen immer weiter auseinandergeht, doch wirken die Zahlen auf den ersten Blick nicht unbedingt dramatisch. Doch wirft man einen näheren Blick auf die Situation der Ärmsten, zeigt sich, wie prekär die Lage bereits ist. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hat dies kürzlich getan und dabei festgestellt, dass vor allem die 40 Prozent Haushalte mit dem geringsten Einkommen sehr wahrnehmbar immer weiter zurückfallen. 2005 fehlten den armen Haushalten im Vergleich zu jenen, die knapp oberhalb der Armutsgrenze stehen (was schon mehr als herausfordernd ist), 239 Euro im Monat. 2016 waren es bereits 288 Euro - eine Vergrößerung der Lücke um gut 20 Prozent. Den untersten zehn Prozent der Haushalte stand 2016 weniger Einkommen zur Verfügugn als noch 2010, denn die Einkommen im Niedriglohnsektor steigen sehr langsam, Lebenshaltungskosten indes viel schneller. Die realen Beträge, um die es hier jeweils geht, mögen sich klein anhören. Fakt ist aber, dass alle, die mit so wenig Geld leben müssen, schmerzlich wissen, mit welch deutlichen Einschränkungen sie leben müssen. Statistiken suggerieren gerne Aufschwung und Verbesserung - und über die Geschichte trifft das auch immer wieder für große Bevölkerungsgruppen zu. Aber das entbindet uns nicht davon, immer wieder Sorge dafür zu tragen, dass es allen zumindest nicht schlecht(er) geht. <br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-10/einkommensverteilung-ungleichheit-reiche-arme-deutschland?print new" target="_blank">Die Ärmsten werden immer ärmer, zeit.de 7.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Oct 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Innenschau beim Führen hilft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer noch verbinden viele Führungskräfte die Frage der Leadership vor allem mit dem Erlernen entsprechender Skills. Der Jesuit Michael Bordt, der Kurse für angehende Leader im Alter von 20 bis 30 Jahren anbietet, nimmt eher die subtilen Dimensionen des Führens ins Visier. Ganz selbstverständlich stehen in seinen Workshops Yoga und Meditation auf dem Programm, um wach und klar in den Tag zu starten. Und viele der Übungen, die er mit seinen Teilnehmenden macht, zielen vor allem darauf ab, dass diese sich selbst besser kennenlernen - ihre tiefsten Wünsche, Sehnsüchte und Motivationen ebenso wie ihre Schattenseiten. &quot;Im Laufe der Woche wird den Menschen immer mehr klar, weil sie immer sensibler für sich selbst werden, dass sie spüren, was das Fundament ihres eigenen Lebens ist. Und ob die Vision ihres Lebens – wie es mal gut sein soll – tatsächlich auf dem Fundament beruht, oder auf irgendwelchen gesellschaftlichen Klischees oder moralischem Druck&quot;, so Bordt in einer Sendung des Deutschlandfunks. Solche Prozesse des Tiefergehens sind nicht immer leicht, denn sie bringen auch all die äußeren Anforderungen, unter denen man steht, ans Licht. &quot;Wer sich wirklich auf die Meditation einlässt, auf sich selbst, ist sehr schnell damit konfrontiert: Wer bin ich eigentlich wirklich? Was ist eigentlich meine Sehnsucht? Und das steht dann oft in einer sehr großen Spannung zu dem, was ein Unternehmen von einem erwartet&quot;, so Bordt. In Firmen ist Führung oft auch eine große Anpassungsleistung, denn letztlich hat jedes Unternehmen seine eigene Agenda. Spannend wird es, wenn Führende hier auch die in solchen Seminaren gemachten Selbsterkenntnisse aktiv einbringen.<br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/fuehrungskraefte-und-selbstreflexion-mit-meditation-zum.886.de.html?dram:article_id" target="_blank">Mit Meditation zum Erfolg, Deutschlandfunk 1.10.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Oct 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office macht produktiv und stresst dabei sehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mitarbeiter, die im Home Office arbeiten, schätzen daran oft nicht nur die besseren Möglichkeiten der Zeiteinteilung, sondern bemerken auch, dass sie von zuhause aus viel produktiver sind. Eine Umfrage der Krankenkasse AOK unter 2.000 Beschäftigten zeigt aber auch, dass die Heimarbeiter dafür einen Preis zahlen. 73,4 Prozent von ihnen fühlten sich im letzten Jahr erschöpft, unter den Büroarbeitern sagten dies &quot;nur&quot; 66 Prozent von sich. Ähnliche Unterschiede zeigen sich bei Wut und Verärgerung, die 69,8 Prozent der zuhause Arbeitenden empfinden, während es bei den im Büro Arbeitenden 58,6 Prozent sind. Auch die Nervosität und Reizbarkeit lag im Home Office mit 67,5 Prozent höher als im Büro (52,7 Prozent). Auch die bessere Zeiteinteilung bei der Arbeit von zuhause scheint nicht zu funktionieren, jeder Fünfte hatte hier Probleme, im Büro nur jeder Zehnte. 38,3 Prozent fällt es schwer, nach einem Home Office Tag abzuschalten, bei denen, die aus dem Büro nach Hause kommen, sind es 24,9 Prozent. Die Umfrage hat die genauen Gründe für diese Diskrepanzen nicht untersucht. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das subjektive Gefühl, alle Lasten auf den eigenen Schultern zu tragen, bei Menschen, die allein von zuhause aus arbeiten, größer ist. Was ich darüber hinaus bemerkenswert finde, ist, dass beide Gruppen von Arbeitenden eine sehr hohe Belastung zeigen, was alles andere als gesund ist.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-09/aok-krankenkasse-versicherte-krankheitstage-erkaeltung-arbeitsplatz new" target="_blank">Homeoffice ist für viele eine Belastung, zeit.de 17.9.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=home-office-macht-produktiv-und-stresst-dabei-sehr</link>
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<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungsmüde und arbeitsmüde]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In deutschen Unternehmen scheint sich eine deutliche Arbeits- und Führungsmüdigkeit anzuzeichnen. Einer internationalen Studie der Boston Consulting Group zufolge würden 37 Prozent der befragten Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung und 28 Prozent der Führungskräfte am liebsten nicht mehr arbeiten. Und nur sieben Prozent der Angestellten können sich vorstellen, in den kommenden fünf bis zehn Jahren eine Führungsposition anzustreben. Wie anders sind da die Vorzeichen in einem Land wie China. Hier sind nur 13 Prozent der Führungskräfte arbeitsmüde, unter den Angestellten sogar nur vier Prozent. Wobei ich mich bei letzter Zahl frage, ob sie wirklich den Empfindungen der Menschen entspricht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele Arbeitende in China allein den Gedanken, nicht mehr zu arbeiten, für undenkbar halten, wirkt er doch in einem autokratischen System, in dem Individualismus gerade erst dabei ist, sich tiefer zu entwickeln, wirklich vermessen. Unter den Chinesen würden gerne 47 Prozent aufsteigen und Führungsaufgaben übernehmen. Vielleicht, weil ein solcher Schritt illustriert, dass man es geschafft hat. 64 Prozent der deutschen Führungskräfte fühlen sich gestresst und 82 Prozent sagen, dass ihr Job immer schwerer wird. Die Indizien häufen sich also, dass es in unserer Arbeitswelt an vielen Ecken bröckelt. Die Frage ist, wie wir damit kulturell und gesellschaftlich umgehen können.<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/karriere-viele-arbeitnehmer-wollen-nicht-ins-management-a-1287969.html new" target="_blank">Keine Lust auf Karriere, spiegel.de 21.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Oct 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Unsicherheit leben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Suche nach Sicherheit gehört wohl zu den Grunddilemmata des menschlichen Lebens. &quot;Im Gegensatz zum Tier hat der Mensch die Freiheit, die Zukunft zu gestalten, und das bedeutet immer eine gewisse Unsicherheit. Das ist an sich überhaupt nichts Schlimmes, problematisch ist es nur, wenn die Unsicherheit zu groß wird&quot;, sagt der Wirtschaftsethiker Martin Booms in einem Interview mit der Zeit. In Zeiten, in denen man sich nicht sicher sein kann, seinen Arbeitsplatz auch noch in ein paar Jahren zu haben, in denen Mieten ständig steigen und die soziale Verunsicherung zunimmt und im Angesicht eines Klimawandels, dessen Folgen für unsere Lebensumstände wir uns noch gar nicht vorzustellen vermögen, wird das leicht zum Problem, weil wir uns von allen Seiten überfordert fühlen. Booms rät dazu, diese Volatilität der Lebensumstände nicht nur als Bedrohung aufzufassen, sondern auch Chancen darin zu erkennen. Doch sieht er auch, dass individuelle Anstrengungen allein hier nicht ausreichen, denn wenn die äußeren Lebensgrundlagen bröckeln, wird es existenziell. &quot;Der Einzelne allein kann das nicht tragen. In Umbruchzeiten geht es deshalb darum, Menschen nicht allein zu lassen, sondern neue gesellschaftliche Modelle von Unterstützung und Teilhabe zu etablieren. Das wird aber nur gehen, wenn wir uns vorher gedanklich frei machen und nicht aus bloßer Angst vor der Veränderung erstarren&quot;, so der Ethiker. Für ihn liegt in Ideen wie dem Grundeinkommen eine Möglichkeit, Menschen genügend Freiraum zu geben, ohne akute Bedrohungsängste immer wieder ihren Weg zu finden unter den Vorzeichen der Veränderung.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-09/stellenstreichungen-industrie-arbeitslosigkeit-martin-booms-arbeitnehmer-angst/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Erst seit wir etwas haben, haben wir auch etwas zu verlieren&quot;, zeit.de 13.9.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mit-unsicherheit-leben</link>
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<pubDate>Tue, 01 Oct 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Halbwissen zur Sackgasse wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Zeiten, in denen man nahezu alles googeln kann, wird das Gehirn faul. Ich merke oft genug bei mir selbst, wie ich mir bisweilen Details nicht mehr so gerne merke wie zu Zeiten, als einmal vergessene Informationen noch viel schwieriger wiederzuerlangen waren. Eine solche Lässigkeit im Umgang mit  potentiellem Wissen kann jedoch gravierende Nachteile haben. Eine amerikanische Studie untersuchte kürzlich in Tests mit rund 3.500 Schülern, wie essentiell das Kennen von Fachbegriffen ist, um größere Zusammenhänge zu verstehen. Dabei zeigte sich, dass wenn die Schüler weniger als 60 Prozent der Schlüsselbegriffe eines Textes verstanden, sich ihnen auch der Gesamtzusammenhang kaum erschloss. Vielleicht kann man sagen, je kleiner unsere Wissensbasis ist, umso enger werden dadurch auch unsere Möglichkeiten, die Welt zu verstehen. Das mag banal klingen. Doch man kann leicht selbst an sich beobachten, ob man dazu neigt, Wissen eher zu inhalieren und sich somit eine dauerhafte Verstehensgrundlage für größere Zusammenhänge zu schaffen, oder ob man geneigt ist zu denken: &quot;Na ja, sollte ich das noch mal wissen müssen, kann ich&#039;s ja googeln.&quot; <br><a href="https://www.spektrum.de/news/halbwissen-bringt-nichts/1669082 new" target="_blank">Halbwissen bringt nichts, spektrum.de 26.8.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeiten, arbeiten, mehr arbeiten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Arbeitszeitmonitor der Beratungsgesellschaft Compensation Partners zeigt wieder einmal, dass Überstunden in der Arbeitswelt längst eine branchenübergreifende Selbstverständlichkeit sind. Zwischen 1,85 Wochenstunden (Steuerberater) und 5,18 Wochenstunden (Unternehmensberater) liegt die in der Erhebung erfasste Mehrarbeit, wobei Menschen in höheren Karrierepositionen mehr Überstunden leisten als jene, die in niedrigeren Positionen tätig sind. Erstaunlich finde ich, wie oft Überstunden heute nicht vergütet werden. Bei Menschen mit Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze (6700 Euro brutto im Westen, 6150 Euro brutto im Osten) gilt Mehrarbeit oft bereits via Arbeitsvertrag als abgegolten. Aber über die Branchen hinweg ist das Bild dennoch erstaunlich, denn je nach Branche werden zwischen 52 Prozent (Messebetreiber) und 75 Prozent (Unternehmensberatung) nicht bezahlt. Die nichtvergütete Mehrarbeit erreicht also auch die nicht so gut bezahlten Angestellten. Welche Denkweise und Kultur dahinter steckt, spiegelt das Zitat einer Karriereberaterin zu den Zahlen in dem Bericht der Welt wider: &quot;Wenn man hier mit dem Arbeitspensum unzufrieden ist, lohnt es sich eher zu hinterfragen, ob das der richtige Job ist und wo man in seiner Karriere wirklich hin will.&quot; Menschlichkeit oder menschliches Maß scheinen hier kein Thema zu sein, man huldigt eben einer Leistungskultur des immer Mehr.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article200244846/40-Stunden-Woche-Welche-Berufe-machen-die-meisten-Ueberstunden.html new" target="_blank">In diesen Jobs drohen Ihnen die meisten Überstunden, welt.de 17.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Haben wir uns der Arbeit ausgeliefert?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Beitrag meines Lieblingssoziologen Hartmut Rosa in der NZZ hat mich schwer zum Nachdenken gebracht. Rosa beschreibt darin ausführlich, warum die Arbeitswelt heute für die meisten Menschen einer der wichtigsten, wenn nicht gar der wichtigste Resonanzraum ist. &quot;Tatsächlich bildet insbesondere in der modernen Gesellschaft Arbeit nicht nur eine Resonanzachse, sondern sie stellt eine zentrale Resonanzquelle dar, in der sich eine Vielzahl von Resonanzachsen wie in einem Brennglas bündeln. Wir begegnen nämlich nicht nur der stofflich-materiellen, widerständigen Welt, an der wir unsere Selbstwirksamkeit entfalten, sondern immer auch anderen Menschen als Kollegen und/oder als Kunden beziehungsweise Klienten, und die überwältigende Mehrzahl von Arbeitenden entwickelt über die Zeit hinweg deshalb intensive soziale Resonanzbeziehungen am Arbeitsplatz: Die Kollegen sind uns nicht gleichgültig, sie berühren uns in ihrem Handeln und Leiden, und wir erfahren uns als selbstwirksam verbunden, wenn wir feststellen, dass wir auch ihnen etwas bedeuten&quot;, so Rosa. Die Bedeutsamkeiten und Beziehungen, die uns hier entgegenkommen, mögen uns im Leben tragen. Aber sie verbinden uns auch mit Systemen, die uns oft alles andere als gut tun. Noch kritischer finde ich aber, dass Arbeit heute auch die Sinndimension immer mehr einzunehmen scheint. &quot;Über ihre Arbeit fühlen sich Menschen auch existenziell oder vertikal mit dem Ganzen der Gesellschaft, der Welt oder des Lebens verbunden. Ich nenne das die vertikale oder existenzielle Resonanzachse: Menschen brauchen und suchen nach einer Bestätigung oder einem Sinn dafür, dass sie mit dem Urgrund der Existenz und zugleich mit der Totalität des Daseins verbunden sind, und zwar so verbunden, dass ihr Dasein und ihr Handeln, ihre Existenz nicht spurlos vorübergeht, nicht wirkungslos und bedeutungslos bleibt. Menschen müssen sich einerseits als wirksam und andererseits als «gemeint», als «adressiert» erfahren können. In der Berufsarbeit können sich Menschen ihres resonanten In-der-Welt-Seins auf unmittelbar leiblich-materielle, auf sinnlich erfahrbare Weise vergewissern: In ihrem Arbeiten wirken sie auf die Welt ein und transformieren sie – und sei es «nur» das Regal im Supermarktlager –, und im Lohn- oder Gehaltszettel erfahren sie die nährende Antwort&quot;, so Rosa. Das finde ich eine bedenkliche, ja schmerzhafte Entwicklung. Ich glaube, leider, dass Hartmut Rosa hier ein sehr guter Beobachter der Verhältnisse unserer Zeit ist. Aber ich würde mir wünschen, dass wir wieder andere existenzielle Resonanzräume für uns entdecken und beleben, die nicht schon per se in die Funktionalismen des Leistens eingebunden sind.<br><a href="https://www.nzz.ch/meinung/in-der-arbeit-finden-wir-die-welt-ld.1507472?mktcid" target="_blank">In der Arbeit finden wir die Welt, NZZ 16.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Special zu Achtsamkeit in der Apotheken Umschau]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Woran erkennt man, dass ein Thema in der breiten Bevölkerung ankommt? Die Apotheken Umschau hat kürzlich ein langes, langes Special zu Achtsamkeit veröffentlicht - wieder ein Indiz mehr, dass Meditieren immer weitere Schichten der Gesellschaft erreicht. Das Special gibt einen sehr guten Überblick über den Forschungsstand, lässt Wissenschaftler, Therapeuten und Praktiker zu Wort kommen und gibt Empfehlungen, wie man mit dem Meditieren anfangen kann. Eine Artikelempfehlung für Menschen im eigenen Bekanntenkreis, die Achtsamkeit bisher eher als esoterischen Humbug betrachtet haben. Ich finde es bemerkenswert, dass ein Blatt wie die Apotheken Umschau, das von Apotheken zur Kundenbindung gekauft und verteilt wird, weil sie ihre Produkte besser verkaufen möchten, sich einem Thema widmet, dessen Kern unverkäuflich ist. Gratulation!<br><a href="https://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Meditation-Gesund-durch-Achtsamkeit-545079.html new" target="_blank">Meditation: Gesund durch Achtsamkeit, Apotheken Umschau 16.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abhängigkeits-Krise - warum Firmen allein nicht das Problem sind]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den USA werden diverse Pharmahersteller zur Zeit von allen Seiten angegangen und mit Prozessen überzogen. Hintergrund ist die so genannte Opioid-Krise, der schon mehr als 400.000 Todesfälle zugerechnet werden. Es gab in den letzten Jahren schon zahlreiche Medienberichte, die aufzeigten, wie rasant in den USA der Verbrauch an süchtig machenden Schmerzmitteln in der jüngsten Vergangenheit angestiegen ist. Den Unternehmen wird nun unter anderem zu aggressives Marketing für ihre Produkte vorgehalten. Das mag zutreffend sein. Und auch Ärzten, die leichtfertig oder zu lange solche Medikamente verschreiben, mag man berechtigterweise Vorwürfe machen. Aber die eigentlichen Probleme dürften viel, viel tiefer liegen. In Kulturen, in denen die eigene Leistungsfähigkeit heutzutage nahezu das wichtigste Gut ist, unternehmen Menschen eben alles ihnen Mögliche, um ihre Arbeitsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Auch, weil sie im Kontext maroder Gesundheitssysteme oft glauben, keine andere Wahl zu haben. Längerfristige Therapien, die viel Zeit benötigen, und Phasen der Regeneration, sind unter den Vorzeichen der Leistungskultur kaum vorgesehen. Firmen für die von ihnen mitversursachten Schäden - den Verlust vieler, vieler Menschenleben - haftbar zu machen, ist eine, notwendige, Sache. Aber was wirklich notwendig wäre, ist ein kultureller Wandel, der jenen, die Hilfe brauchen, diese auch zukommen lässt - und zwar nicht allein in Tablettenform.<br><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/opioid-krise-prozesse-in-den-usa-gegen-sackler-und-purdue-pharma-die-abrechnung-a-1286835.html new" target="_blank">Die große Abrechnung, spiegel.de 16.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Waldgeräusche entstressen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Kampf gegen den Stress scheint heutzutage wirklich jedes Mittel recht zu sein. So wirkt zumindest eine Studie des britischen National Trust auf mich. 600 Probanden wurden Aufnahmen von Waldgeräuschen, einer angeleiteten Meditation oder reiner Stille ausgesetzt und die Wissenschaftler befragten sie anschließend zu ihrem Stressempfinden. Bei den Teilnehmenden, die das Rascheln von Blättern und Vogelgezwitscher gehört hatten, sank der wahrgenommene Stresslevel um 30 Prozent und sie berichteten auch, sich weniger sorgenvoll zu fühlen. Die Meditation war im Hinblick auf die Stressreduzierung sogar noch etwas wirksamer. Sicher, es ist toll, solch einfache Mittel zur Verfügung zu haben, um sich nicht im Stress zu verlieren. Ich frage mich allerdings schon, ob es längerfristig auch seelisch gesund ist, im Notfall einfach zu einer Audiokonserve zu greifen, um sich in ein paar Minuten wieder runterzufahren. Naturerleben wirkt in so vielen Dimensionen, dass es durchaus hilfreich sein kann, wirklich mal rauszugehen. Auch die Tatsache, dass das Meditieren sich in der Studie als noch &quot;wirksamer&quot; erwiesen hat, tröstet mich da nur bedingt, zumindest wenn es unter schlicht funktionalistischen Gesichtspunkten angepriesen und praktiziert wird. Meditation ist oder kann zumindest auch eine Lebenseinstellung sein - und zwar eine, die auch außerhalb der Zeiten, in denen man formell meditiert, wirkt. Weil man dadurch einen anderen Blick auf das und einen anderen Stand im Leben kultiviert. <br><a href="https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/umweltpsychologie-waldgeraeusche-entspannender-als-meditation new" target="_blank">Waldgeräusche entspannender als Meditieren, Deutschlandfunk 13.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Balance individualisiert Meditationen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Und wieder eine neue App für mehr Achtsamkeit - Balance ist ein neues Tool, das den Nutzern Meditationen präsentiert, die an ihre persönlichen Vorlieben angepasst sind. Dazu müssen sie zunächst einen Fragebogen beantworten und erhalten dann von der App entsprechende Übungsvorschläge. Balance wirbt mit dem Slogan &quot;Meditation, die sich dir anpasst&quot;. Bei Meditierenden, die eher die spirituelle Natur der Übung im Sinn haben, mag dies zu Stirnrunzeln führen, denn für viele ist das Meditieren ja eher ein Weg, sich mal von all den Wünschen und Bedürfnissen des eigenen Ichs ein wenig zu emanzipieren. Andererseits: Wer das Meditieren mit Übungen beginnt, zu denen er qua seiner Vorlieben einen leichteren Zugang findet, bleibt vielleicht auch am Ball und wird irgendwann unabhängiger davon, nur die eigenen Bedürfnisse befriedigen zu wollen. Und besser als Ballerspiele ist Balance allemal.<br><a href="https://www.turn-on.de/smart-living/news/balance-diese-app-liefert-dir-personalisierte-meditationen-519114 new" target="_blank">Balance: Diese App liefert Dir personalisierte Meditationen, Turn on</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Sep 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die dunklen Kontexte von Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Happy, tiefenentspannt und frohen Mutes - Meditation scheint all dies zu versprechen. Wo Achtsamkeit immer mehr zum positiven Lebensstil wird, geraten die dunkleren Seiten leicht aus dem Blick. Das Philosophie Magazin hat in einem ausführlichen Beitrag einen näheren Blick auf die Schattenseiten geworfen. Manches mag vielleicht ein wenig zu düster beschrieben sein, bedenkenswert ist es allemal. So schreibt Nils Markwardt etwa: &quot;Gelassenheitskonzepte, wie sie sich im Stoizismus und Buddhismus offenbaren, sind oft mit einem geradezu soldatischen Tugendkatalog verbunden, der Seelenruhe schnell in Kaltblütigkeit verwandeln kann: Opfer- und Leidensbereitschaft, Emotionslosigkeit, Ich-Verzicht, Disziplin und Gehorsam.&quot; Da ist einiges dran, wenngleich hier auch manches Aufbegehren eines Egos, das sich nicht gern zügeln lässt, mitschwingen mag. In traditionellen asiatischen Klöstern sind bis heute bisweilen sehr ruppige Lehrmethoden nicht unüblich. Aber Disziplin oder auch Respekt sind vielleicht auch Tugenden, die uns heute aufgrund einer immer stärkeren Individualisierung wie eine Einschränkung vorkommen. Der Begriff Emotionslosigkeit greift, zumindest wenn es um den Buddhismus geht, wohl eher etwas daneben (und erinnert an die Vulkanier aus Star Trek), denn gerade in der buddhistischen Literatur findet man viel darüber, wie Meditation dazu beiträgt, all den Emotionen, die uns heimsuchen, bewusst standzuhalten. Das ist ein Unterschied. Der Artikel geht auch auf die völkische Vereinnahmung des Zen ein: &quot;Verstanden viele NS-Ideologen den Buddhismus also als eine Art spirituelles Instrument zur Erzeugung kriegerischer Resilienz, als geistiges Immunsystem für die Nebeneffekte soldatischer Selbstmobilisierung, so ist das einerseits natürlich eine verkürzte und faschistisch entstellte Lesart buddhistischer Weisheitslehren und Gelassenheitspraktiken. Andererseits rekurriert sie aber eben auf einen problematischen Kern, der im Gelassenheitsdenken selbst angelegt ist: das tendenziell autoritäre Zusammenspiel von Leidenschaftslosigkeit, Disziplin und Willensphilosophie.&quot; Eine Frage ist vielleicht, um welche Autorität es hier geht. Denn Meditation öffnet nicht zuletzt auch für eine Freiheit jenseits der Bedingtheiten, zu denen auch Autoritäten zählen. Lässt Wachheit sich vereinnahmen? Ich finde es gut, dass in letzter Zeit mehr Artikel über kritische Aspekte von Meditation und Achtsamkeit erscheinen. Manchmal würde ich mir allerdings wünschen, dass die Kritiker nicht nur philosophisch klug argumentieren, sondern auch der Erfahrungsdimension mehr Beachtung schenken. Denn hier gerade entfaltet sich die Vereinnahmung, die gerne kritisiert wird, doch ist hier auch das Tor zur Freiheit darüber hinaus.<br><a href="https://philomag.de/soldaten-des-gleichmuts/ new" target="_blank">Soldaten des Gleichmuts, Philosophie Magazin</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Sep 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation als Weg aus negativen Gefühlen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditieren hilft nicht nur dabei, den eigenen Stresslevel zu senken. Bei Praktizierenden verkleinert sich auch das mit negativen Emotionen verbundene Gehirnareal. Zu diesem Ergebnis kommt eine niederländische Studie mit insgesamt 4.000 Teilnehmenden. Viele der Studienteilnehmer waren sich ihres Stresses bewusst und hatten deshalb angefangen zu meditieren. Und nach eigenen Aussagen halfen ihnen das Meditieren oder auch Yoga dabei, mit diesen Herausforderungen besser umzugehen. Die Forscher möchten trotz großer Stichprobe ihre Ergebnisse nicht unbedingt verallgemeinern, denn die Teilnehmenden waren vor allem in der Altersgruppe über 45 Jahre angesiedelt, einem Alter, in dem die Plastizität des Gehirns bereits vermindert ist, so dass die Studienergebnisse zum Beispiel keine Rückschlüsse auf Wirkungen bei jüngeren Personen erlauben.<br><a href="https://www.fitforfun.de/news/yoga-und-meditation-verkleinern-gehirnareal-fuer-negative-emotionen-380811.html new" target="_blank">Yoga und Meditation verkleinern Gehirnareal für negative Emotionen, Fit for Fun 6.9.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-als-weg-aus-negativen-gefühlen</link>
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<pubDate>Wed, 18 Sep 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bischöfe warnen vor Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der wachsende Meditationstrends scheint für die Kirche langsam zu einem Problem zu werden. Die Spanische Bischofskonferenz versucht nun mit einem Papier, das spirituelle Territorium der Kirche zu behaupten und grenzt sich deutlich ab von Perspektiven, &quot;die die unkritische Rezeption von Gebets- und Meditationsmethoden begünstigen konnten, welche dem christlichen Glauben fremd sind&quot;. So schreiben die Bischöfe: &quot;Der Relativismus, der die Mentalität unserer Welt kennzeichnet, bewegt sich somit in den Bereich des Religiösen, so dass sich keine Religion mit einem Wahrheitsanspruch präsentieren kann. Alle Religionen werden objektiv als mögliche Wege der Offenbarung und Erlösung gleichgesetzt. Diese Mentalität entleert den christlichen Glauben an den Inhalt und hat direkte Konsequenzen für einige grundlegende Aspekte des kirchlichen Lebens. Nicht nur in der Spiritualität. Betrachten Sie zum Beispiel die Gefahr, die dies für die Missionstätigkeit mit sich bringt und die unnötig werden würde, wenn Christus nicht der Offenbarer des Vaters und der einzige und universelle Retter wäre.&quot; Die unmittelbare Einsicht in das, was uns übersteigt, wie sie schon Meister Eckhart ansprach, scheint bis heute nicht im Interesse der Kirche zu liegen. Deutlicher kann man Versuche der Besitzstandswahrung jedenfalls kaum ausdrücken.<br><a href="http://www.kath.net/news/69010 new" target="_blank">Spanische Bischofskonferenz warnt vor Zen-Meditation, kath.net 6.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Finanzen flach halten, um früh in Rente zu gehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Trend, der in Amerika schon seit Jahren köchelt, scheint nun auch Deutschland zu erreichen. Immer mehr - meist gut verdienende Menschen - basteln an Ausstiegsszenarien aus dem Erwerbsleben. Ein Weg dorthin: den eigenen Lebensstandard minimalisieren, möglichst wenig ausgeben, viel sparen und dann schon in jungen Jahren von den Kapitalerträgen leben. Die Zeit portraitiert in einem Artikel einige dieser neuen Frugalisten. Sie kochen selbst, statt auswärts zu essen. Sie leben in kleinen Wohnungen, kaufen wenig und kümmern sich stattdessen um ihre Geldanlagen. Ihr spartanischer Lebensstil hat neben dem Sparen einiges für sich, denn sie klinken sich aus der Konsummaschinerie aus, was auch den Geist freier werden lässt. Ein revolutionäres Projekt ist dieses Aussteigertum jedoch nicht, denn qua Konstruktion landet dieser Lebensstil direkt im Herzen des Kapitalismus. Die Rechnung der neuen Spartaner geht nämlich nur auf, solange die Finanzmärkte mitspielen. Mehr zum Thema findet sich auch in der aktuellen Ausgabe von <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> zum Thema Geld, in der ich das Thema aufgegriffen habe.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-08/geldanlage-fire-bewegung-sparsamkeit-rente-zinsen-finanzen/komplettansicht new" target="_blank">Knausern für die Rente mit 40, zeit.de 6.9.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-finanzen-flach-halten,-um-früh-in-rente-zu-gehen</link>
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<pubDate>Mon, 16 Sep 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger Ängste, doch der Pegel bleibt hoch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die R+V Versicherung erhebt regelmäßig eine Art Angstbarometer und betrachtet, welche Sorgen die Deutschen haben. Die gute Nachricht in diesem Jahr: Der Angst-Index ist gegenüber dem Vorjahr von 47 auf 39 Prozent gesunken. So viel Gelassenheit wurde seit 25 Jahren nicht mehr gemessen. Doch die Ängste, die die Bevölkerung umtreiben, haben es nach wie vor in sich. Mehr als 50 Prozent sorgen sich, dass die Flüchtlinge die Möglichkeiten des Staates überfordern und fürchten Spannungen durch den Zuzug von Ausländern. Auch die weltweiten Gefährdungspotentiale durch die Politik des US-Präsidenten wirken auf eine Mehrheit bedrohlich. 47 Prozent sprechen von einer Überforderung der Politiker, die ihnen genauso viel Angst macht wie ein erstarkender politischer Extremismus. Immer unbezahlbarer werdende Mieten, die Angst, einmal ein Pflegefall zu werden, steigende Lebenshaltungskosten und die Folgen der Schuldenkrise drücken jeweils über 40 Prozent der Bevölkerung. Da klingt die Zuversicht, die die Meldung über die insgesamt gelöstere Stimmung der Deutschen zu verbreiten sucht, fast schon zynisch ...<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article199730752/Aengste-in-Deutschland-Was-die-zuversichtlichen-Deutschen-beunruhigt.html new" target="_blank">Eine Entwicklung beunruhigt die zuversichtlichen Deutschen, welt.de 5.9.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-ängste,-doch-der-pegel-bleibt-hoch</link>
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<pubDate>Fri, 13 Sep 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Erholung zur Arbeit wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Achtsamkeitsprogrammen den Mitarbeitern beim Regenerieren helfen, das wird in immer mehr Unternehmen zur Strategie, zumal sich seit Jahren statistisch betrachtet die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen erhöhen. Die Soziologin Greta Wagner betrachtet solche Ansätze eher kritisch. In einem Interview mit der Zeit etwa sagt sie: &quot;Diese Strategien sind ambivalent, weil sie den Angestellten sehr viel Eigenverantwortung dafür übertragen, einen individuellen Umgang mit organisational verursachten Problemen zu finden. Oftmals würde die Einstellung von mehr Personal den Stress effektiver mindern, aber zu höheren Kosten. Mit mindfulness trainings lernen die Arbeitenden, Stress durch Termindruck und internationale Konkurrenz selbst auszugleichen, indem sie an ihrer eigenen psychischen Belastbarkeit arbeiten. Dieses kulturelle Muster findet sich eben in vielen Bereichen der Gegenwartsgesellschaft: Wer trotz Achtsamkeitstraining noch gestresst ist, ist selbst schuld.&quot; Sie beschreibt die Komplexität kulturellen Wandels, der immer mehr Menschen zusetzt: &quot;Die Ansprüche an die Flexibilität der Menschen haben sich gewandelt, das zeigt sich zum Beispiel in viel brüchigeren Berufsbiographien. Auch die Digitalisierung verursacht neue Anpassungsprobleme. Insbesondere mehrere Arbeiten gleichzeitig erledigen zu müssen und die Verdichtung der Arbeitszeit werden als Stressoren erlebt. In den Unternehmen haben sich Organisationsformen entwickelt, die sich durch flachere Hierarchien, flexiblere Arbeitszeiten und mehr Eigenverantwortung auszeichnen und in der das kreative Potential der Beschäftigten viel stärker gefragt ist.&quot; Wo alles sich ständig ändere, seien persönliche Resilienzbemühungen natürlich insbesondere seitens der Unternehmen sehr gefragt. &quot;Vor diesem Hintergrund erscheint die innere Einstellung, die alles mit Gelassenheit annimmt, für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer attraktiv. Die Frage, wie man Arbeit so gestalten kann, dass sie Gefühle von Überforderung erst gar nicht kreiert, gerät dabei aus dem Fokus. Die Verantwortung liegt also wieder im individuellen Handeln und nicht in der Organisationsstruktur. Dieses kulturelle Muster findet sich in allen Lebensbereichen wieder&quot;, so Wagner. Ich würde mir wünschen, in den Medien häufiger solche Metabetrachtungen zu finden, die die größeren Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge in den Blick nehmen. Achtsamkeit ist gut und wichtig, aber als dauerhafter Kompensationsmechanismus für die Schieflagen größerer gesellschaftlicher Zusammenhänge ist sie schlicht nicht hinreichend.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-08/selbstoptimierung-stress-stressmanagement-achtsamkeit/komplettansicht new" target="_blank">Wann ist Erholung eigentlich Arbeit geworden?, Zeit.de 4.9.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wider die humane Selbstabwertung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Vertraue auf die natürliche Intelligenz&quot;, postuliert der Zukunftsforscher Matthias Horx mit seinem neuen Buch. Ein Teil des Buches widmet sich der Euphorie im Hinblick auf künstliche Intelligenz ebenso wie der parallel dazu um sich greifenden Panik. Horx&#039; Diagnose ist nicht sonderlich tiefschürfend, wohl aber kulturell treffend: &quot;Eine der quälenden Selbstwahrnehmungen des Menschen besteht darin, sich selbst als schrecklich UNGEORDNET zu empfinden. Menschliche Existenz ist »messy«, ein einziges Chaos widerstreitender Gefühle, Instinkte, einfacher physiologische Empfindungen wie Hunger, Geilheit, Gier, Erschöpfung, die vielen Töne der Angst, Sehnsucht, Liebe und Wahn. Dieses chaotische Durcheinander quält uns, es vermittelt die Selbstwahrnehmung, irgendwie »kaputt« zu sein.&quot; Technik wird in diesem Kontext dann entweder zum Heilsbringer oder zum Dämon, der alles nur noch schlimmer werden lässt. Horx warnt davor, durch immer neue technische Vorstöße das Falsche im Leben immer weiter zu perfektionieren. Und rät, wir sollten uns wieder mehr auf unsere natürliche Intelligenz besinnen. Ist interessant, sich einmal zu fragen, wer wir wirklich sind, jenseits unserer Facebook-Blase, den ständigen Konsumvorschlägen, die die Algorithmen uns machen, und all der leblosen Virtualisierung, in der wir große Teile unserer Tage verbringen. Wir müssten uns nur trauen, mal wieder genauer hinzuschauen ... Geht, versprochen, völlig analog ...<br><a href="https://www.horx.com/40-vertraue-auf-natuerliche-intelligenz/ new" target="_blank">Vertraue auf die natürliche Intelligenz</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wider-die-humane-selbstabwertung</link>
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<pubDate>Wed, 11 Sep 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmenswelt auf Kuschelkurs?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Vorsicht vor dem Kuschelkapitalismus&quot;, warnte kürzlich die Zeit, nachdem 181 Firmenchefs, die dem Business Roundtable, einer starken Lobbygruppe von US-Großkonzernen, angehören, öffentlich gemacht hatten, künftig nicht mehr allein dem Shareholder-Value-Denken folgen zu wollen, sondern ihr Augenmerk auch auf das Wohlergehen von Mitarbeitern, Kunden und dem Gemeinwesen zu legen. Allein, dass ein solches Statement zur Nachricht wird, zeigt schon, in welcher Welt wir tatsächlich leben. Konkurrenz und Gier sind eben die vorherrschenden Modi der Unternehmenswelt. Da lässt es aufhorschen, wenn die, die Milliarden bewegen und verdienen, auf einmal vorgeben, künftig nett sein zu wollen. &quot;Während jedes Unternehmen seinen individuellen Unternehmenszweck erfüllt, teilen wir alle eine grundsätzliche Verantwortung gegenüber allen unseren Interessengruppen. Wir verpflichten uns, für sie alle wertschöpfend zu handeln, um dem künftigen Erfolg unserer Unternehmen, unseres Gemeinwesens und unseres Landes zu dienen&quot;, behauptet das Manifest der Unternehmer. Man darf gespannt sein, ob daraus etwas wird - oder ob das Ganze nur ein kleiner Sommerloch-Hype war. Eine nicht unwesentliche Frage dürfte ja auch sein, wer mit &quot;unsere Interessengruppen&quot; wirklich gemeint ist. Sicherlich nicht jene Menschen, die bisher unter den Geschäftspraktiken dieser Business-Giganten leiden.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-08/unternehmen-kapitalismus-manifest-soziale-gerechtigkeit-umweltschutz/komplettansicht" target="_blank">Vorsicht vor dem Kuschelkapitalismus, Ziet 27.8.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Sep 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Privatisierungsfalle der Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit ist womöglich auch so populär geworden, weil sie unser Gefühl von Selbstwirksamkeit stärken kann. Zu viel Stress? Ein nerviger Job? Rundum überfordert? All das, so zumindest das vielfache Versprechen, lässt sich mit Achtsamkeit in den Griff bekommen. Der Tagesspiegel geht in einem Beitrag der Frage nach, inwieweit ein solch individuelles Gegenwirken bei Herausforderungen, die gerade nicht allein dem persönlichen Verhalten oder gar Zugriff geschuldet sind, nicht auch zur Falle werden kann. Wer ganz damit beschäftigt ist, gegen das eigene Unwohlsein mit Meditation vorzugehen, vergesse leicht, dass die Ursachen oft in größeren Kontexten liegen, auf die man selbst wenig Einfluss hat. Das wird Achtsamkeit leicht zu ein bisschen Kompensation, ohne dass das eigentliche Problem gelöst wird. Gesellschaftliche Schieflagen können sich so verfestigen. Und statt die steigenden kollektiven Herausforderungen endlich in Angriff zu nehmen, verliert man sich leicht im Rückzug ins Private. Dann wird das Ich zur permanenten work-in-progress und verfestigt die ohnehin schon kulturell stark ausgeprägte Ich-Fixiertheit. All das ist natürlich nicht die Schuld von Achtsamkeit. Diese möglichen Gefahren zeigen eher, was geschieht, wenn eine überindividualisierte und entsolidarisierte Gesellschaft neue Tools schmackhaft gemacht bekommt, die diese Zustände verfestigen. Achtsamkeit als wirkliches Loslassen vermag auch Türen zu öffnen - im Geist wie im Herzen. Und dann wird man vielleicht wach für das, was wirklich getan werden sollte.<br><a href="https://www.tagesspiegel.de/kultur/totalitarismus-der-selbstoptimierung-die-gefaehrlichen-folgen-der-achtsamkeitslehre/24915166.html new" target="_blank">Die gefährlichen Folgen der Achtsamkeitslehre, Tagesspiegel 19.8.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zeit für Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit ist nicht nur immer wieder Thema auf diesem Blog, sondern auch in meinem Leben. think.work.different macht Sommerpause, da ich einige Zeit im Retreat sein werde. Wir sind ab 9. September dann wieder mit frischen News für Sie da. Und ich wünsche Ihnen schöne Sommertage!</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beleidigte Ratgeber]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Andere um Rat zu fragen, kann sehr hilfreich sein. Man sollte sich jedoch auch darüber im Klaren sein, dass diese Ratgeber bisweilen gar nicht amused reagieren, wenn man dann nicht auf sie hört - oder wenn man sich gar erdreistet, auch andere Menschen um ihre Perspektive zu bitten. Das zeigt eine Studienreihe der Harvard Business School. Kollegen oder Mentoren, die sich in ihrer Ratgeberrolle nicht gewürdigt fühlten, reagieren der Studie zufolge durchaus mit Kränkung oder torpedieren die Ratsuchenden sogar im Nachhinein. Menschen, die gerne unterschiedliche Meinungen einholen, werden der Studie zufolge auch als inkompetent wahrgenommen. Man sollte sich also gut überlegen, wen man um Rat fragt und warum. Die Studie rät, eigene Ziele zuvor offenzulegen, um keine Enttäuschungen oder gar Vergeltungsakte zu provozieren. Mich würde ja interessieren, ob die Untersuchung auch für die beleidigt Reagierenden Ratschläge parat hat.<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-1277720.html new" target="_blank">Besser nicht ignorieren, HBM 16.8.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beleidigte-ratgeber</link>
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<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unehrlichkeit gräbt sich ins Leben ein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal ein bisschen Flunkern, aber eigentlich ist man doch ehrlich? Viele Menschen dürften genau dieses Selbstbild von sich haben. Ich erinnere mich an eine Übungsaufgabe aus einem Buch des Beraters Lance Secretan, in der sich diese Lebenshaltung gut einfangen lässt. Er legte den Teilnehmenden seiner Kurse Fragenkataloge vor, bei denen sie ihre Selbsteinschätzung auf einer Skala von 0 bis 10 machen sollten. Eine der Fragen: Ich sage stets die Wahrheit. Die große Mehrheit der Kursteilnehmer machte hier ihr Kreuz im Bereich von 8 oder 9. Den Wenigsten war hingegen bewusst, dass der Wortlaut ein absoluter war - und man entweder mit 0 oder 10 hätte antworten können, während die Zwischenstufen schlicht Schönfärberei sind. Eine Studie mit den Daten eines gehackten Portals für Seitensprünge zeigt, wie tief sich Unehrlichkeit ins Leben graben kann. Die Wissenschaftler verglichen die Daten von 11.000 der registrierten Fremdgeher mit Datensätzen der Normalbevölkerung und fanden heraus, dass die, die Seitensprünge suchten, auch im Berufsleben deutlich öfter betrogen - die Wahrscheinlichkeit dafür war bei ihnen nahezu doppelt so hoch. Ehrlichkeit ist irgendwie ein ganz oder gar nicht Bereich - und wenn die Grenzen löchrig werden, ist man schnell auf der anderen Seite.<br><a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/studie-belegt-wer-privat-fremdgeht-betruegt-auch-im-job-a-1281220.html new" target="_blank">Wer privat fremdgeht, betrügt auch im Job eher, Manager Magazin 9.8.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unehrlichkeit-gräbt-sich-ins-leben-ein</link>
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<pubDate>Thu, 15 Aug 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Natürliche Unnatürlichkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was empfinden wir in unserer modernen, vielerorts größtenteils von Menschenhand gestalteten Umwelt als natürlich? Dieser Frage ging eine Studie nach, für die 1.400 britische Parkbesucher befragt wurden. Die Naturliebhaber wurden dabei in ganz unterschiedliche Grünanlagen geschickt - manche urwüchsig-wild, andere dezent gestaltet, wieder andere klar ersichtlich die Schöpfung ambitionierter Gartenbauer. Dort, wo die Gärten sehr architektonisch angelegt waren, empfanden die Besucher*innen sie eher als unnatürlich. Ob ein Areal besonders wildwüchsig, also kaum von Menschenhand gezügelt war, oder dezent, aber doch deutlich wahrnehmbar gestaltet wurde, machte hingegen kaum einen Unterschied - beide Gestaltungsformen wurden von den Studienteilnehmenden als natürlich empfunden. Kritischer zeigten sich lediglich die Gebildeteren unter den Befragten, sie schätzten die Natürlichkeit der Parks generell deutlich niedriger ein. Es ist interessant, wie sehr wir anscheinend fast schon automatisch mit Grün auch Natürlichkeit verbinden. Ich fühle mich da sehr an einen Besuch in San Francisco erinnert. Die Stadt viele sehr, sehr schöne Parks. Ich begann mich seinerzeit jedoch schon nach kurzer Verweildauer irgendwie unwohl zu fühlen. Vielleicht, weil etwas in mir, und wahrscheinlich nicht nur der wissende Intellekt, spürte, dass vieles zwar natürlich aussah, aber eben doch sehr gezähmte Natur repräsentierte.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/39977-ganz-natuerlich.html new" target="_blank">Ganz natürlich, Psychologie heute 10.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=natürliche-unnatürlichkeit</link>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefangen im Selbstbezug?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Irgendwie freue ich mich ja immer, wenn Massenmedien etwas über Achtsamkeit schreiben, denn ich denke, es kann vielen Menschen helfen, bewusster zu leben. Doch in letzter Zeit fällt mir immer wieder auf, dass viele solcher Ratgeber-Artikel auch einen besonders starken Selbstbezug in den Vordergrund rücken. Sicher, sich wohlzufühlen, ist wohl für die meisten Menschen eine sehr persönliche, ja private Angelegenheit. Und doch hat die Selbstbezogenheit der Tipps, die viele Anleitungen zu mehr Achtsamkeit im Alltag beinhalten, auch ihre Tücken. Man muss keine spirituellen Ambitionen haben, um durch Achtsamkeitsübungen positive Wirkungen zu verspüren. Aber letztlich geht ein Teil der Wirkung solcher Methoden auch darauf zurück, dass man einmal zumindest ein Stück weit von sich selbst absieht. Spätestens seit Buddha ist es quasi amtlich, dass viele unserer empfundenen Probleme schlicht darauf zurückzuführen sind, dass das Leben sich nicht immer nach unserem Willen richtet. Auf der Webseite von Cosmopolitan rät ein Achtsamkeitsartikel dazu, Moodboards zu erstellen, sich selbst einen Liebesbrief zu schreiben oder sich einfach mehr selbst zu vertrauen. Das ist alles gut gemeint. Aber es geht irgendwie auch an dem, was bei Achtsamkeit besonders wirkt, vorbei. Denn gerade die innere Freiheit, die entsteht, wenn ich mal von meinen Wünschen und Bedürfnissen absehe, ist es, die ein tieferes Wohlbefinden nach sich zieht. Weil es mir dann vielleicht nicht immer gut geht, ich das aber gar nicht sooo schlimm finden muss. <br><a href="https://www.cosmopolitan.de/mindfulness-5-tipps-die-mehr-fokus-glueck-und-achtsamkeit-in-dein-leben-bringen-87029.html new" target="_blank">5 Tipps, die mehr Fokus, Glück und Achtsamkeit in dein Leben bringen, cosmopolitan.de 4.8.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pessimismus ist gut fürs Sparen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wem es gut geht, der nicht an mögliche schlechte Zeiten. So könnte man die Erkenntnisse von sieben Studien mit rund 4.000 Teilnehmenden aus Israel und den Niederlanden einordnen. In ihren Experimenten brachten die Wissenschaftler die Proband*innen in Situationen, die ihrem Selbstbild gut taten oder es ankratzten und testeten danach deren Bereitschaft, für ihre Zukunft durch Sparen vorzusorgen. Dabei zeigte sich der größte Sparwille bei den Studienteilnehmenden, an deren Selbstwertgefühl die vorhergehenden Tests besonders genagt hatten. Die Sparbereitschaft jener, die in den Tests gut abgeschnitten hatten, sank hingegen. <br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/39984-optimisten-sparen-nicht-gern.html new" target="_blank">Optimisten sparen nicht gern, Psychologie heute 10.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pessimismus-ist-gut-fürs-sparen</link>
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<pubDate>Mon, 12 Aug 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entspannt das Grundeinkommen unsere Beziehung zur Arbeit?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens sich verbreitet hat, werden immer wieder Diskussionen darüber geführt, ob eine solche Grundsicherung uns alle faul werden lässt oder vielleicht einfach ein Stückchen mehr Freiheit in für immer mehr Menschen doch recht angespannte Versorgungsnotwendigkeiten bringen könnte. &quot;Im Grunde genommen entkrampft das Grundeinkommen unser angespanntes Verhältnis zu Arbeit und Einkommen. Je weniger ich mir um mein eigenes Einkommen Sorgen machen muss, desto besser kann ich aus freien Stücken für andere tätig sein&quot;, findet Philip Kovce, der als Philosoph zum Thema forscht. Die Freiheit, von der Kovce spricht, ist herausfordernd, denn wo sie für alle gelten soll, fordert sie auch von jedem in der Gesellschaft den Respekt dieser Freiheit des anderen. Und genau hier scheint es gegenwärtig noch ziemlich zu hapern. In Umfragen sagen immer wieder die meisten Menschen, dass sie selbst mit einer Grundsicherung weiter arbeiten würden. Von ihren Mitmenschen glauben indes viele, dass diese sich dann faul zurücklehnen würden. Gerne wird dann von der Selbstverantwortlichkeit gesprochen und davon, dass eine Fürsorge in Sachen Lebensführung erst dann greifen sollte, wenn Menschen sich nicht mehr selbst helfen können. Diese Argumentation verschleiert jedoch, dass auch die Marktwirtschaft immer schon von Vornherein ein komplexes System wechselseitiger Abhängigkeiten. Und hier liegt der Hase begraben - denn was geschieht, wenn diese Abhängigkeiten durch den Wegfall des Zwangs zum Geldverdienen durchbrochen werden? Über diese unterschwellige Sorge sollten wir vielleicht mehr sprechen.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-07/bedingungsloses-grundeinkommen-philip-kovce-oekonom-vertrauen/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Ich bin fleißig, du bist faul&quot;, zeit.de 29.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=entspannt-das-grundeinkommen-unsere-beziehung-zur-arbeit</link>
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<pubDate>Fri, 09 Aug 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schon Kinder haben Sinn dafür, ob der Boss fair ist]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fairness mag eine moralische Leistung sein, doch faires von unfairem Verhalten zu unterscheiden, ist schon Kleinkindern möglich. Wissenschaftler haben in einer Studie mit 17 Monate alten Kindern gezeigt, dass diese bereits von &quot;Anführern&quot; erwarten, sich fair zu verhalten. In dem Experiment wurden den Kleinen mehrere Situationen vorgespielt - solche, in denen Figuren, die ihnen zuvor als &quot;Boss&quot; vorgestellt wurden, sich fair verhielten, und solche, in denen der &quot;Anführer&quot; gezielt unfair agierte. Um die Reaktionen der Kids einzuschätzen, beobachteten die Forscher ihren Augenkontakt mit der Situation. Wenn Kleinkinder mit etwas Erwartetem konfrontiert werden, behalten sie es meist nur kurz im Blick, während sie bei unerwarteten Situationen deutlich länger hinschauen. Im Test war letzteres der Fall immer dann, wenn die Anführer-Figuren sich unfair verhielten. Vielleicht wäre das einmal ein guter Selbsttest für Führungskräfte? Einfach mal genauer beobachten, wohin die Blicke der Mitarbeiter schweifen, wenn man Unpopuläres verkündet ... Die Kids im Labor konnten noch nicht sprechen. Die Untergebenen sprechen in solchen Fällen oft nicht aus gutem Grund ...<br><a href="https://www.spektrum.de/news/auch-kleinkinder-erwarten-gerechte-anfuehrer/1662848" target="_blank">Auch Kleinkinder erwarten gerechte Anführer, spektrum.de 29.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schon-kinder-haben-sinn-dafür,-ob-der-boss-fair-ist</link>
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<pubDate>Thu, 08 Aug 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Müssen wir vor dem Internet gerettet werden - oder vor uns selbst?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der republikanische Senator Josh Hawley rüstet in den USA zu einem Feldzug gegen die sozialen Medien und will einige derer besonders &quot;süchtig machenden&quot; Features verbieten lassen. Dazu gehören die Autoplay-Funktion von Videos, das Endlos-Scrollen, das einen oft viel länger als eigentlich geplant auf Plattformen wie Facebook festhängen lässt, oder auch Gamification-Elemente, die für besonders intensive Nutzung belohnen. Aber sind das alles wirklich Dinge, vor denen wir unbedingt geschützt werden müssen? Mich persönlich nerven diese Features zweifelsohne. Und ich empfinde den inneren Weckruf, den ich beim Lesen des Artikels über Joshs Vorstoß verspürte, als heilsam. Aber, ganz ehrlich: Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand und Selbstdisziplin braucht man solche Verbote gar nicht. Regulatorische Ideen wie diese führen nur dazu, dass wir immer mehr in eine Unmündigkeit hineinrutschen und unser Urteilsvermögen brachliegen lassen. Aber vielleicht ist Joshs Kampagne ja eine subversive Kampagne und genau darauf aus?<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/digital/youtube-facebook-features-1.4547640 new" target="_blank">US-Senator will Autoplay und endloses Scrollen verbieten, SZ 31.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=müssen-wir-vor-dem-internet-gerettet-werden---oder-vor-uns-selbst</link>
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<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation im Marketing]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Meditations-Boom treibt immer bizarrere Blüten. Das Digital-Magazin t3n etwa verrät seinen Leser*innen in einem Ratgeber &quot;7 Prinzipien, die Marketer von der Meditation lernen können&quot;. Aufhänger des Artikels ist der Auftritt von Andy Puddcombe, dem Gründer der Meditations-app Headspace, beim Online-Marketing-Rockstars-Festival 2019, bei dem rund 7.000 Teilnehmer  mit ihm meditiert haben sollen. Die Tipps des Magazins lesen sich wie Kalendersprüche. Da heißt es dann: &quot;Nimm dir Zeit und Raum zum Ausprobieren, Geh Perspektivenwechsel ein, Bewahre ein Beginner’s Mindset, Hab auch mal einen langen Atem, Fokussiere dich, Höre Gurus an, aber folge ihnen nicht blind oder Finde dein Mantra.&quot; Na ja, wer darauf noch nicht selbst gekommen ist, sollte vielleicht vor den ersten Meditationsversuchen noch einen Kurs für gesunden Menschenverstand versuchen. Aber das ist vielleicht zu aufwändig, denn: &quot;Hast du schon einmal meditiert? Falls nicht: Vielleicht hast du ja nach dem Lesen dieses Beitrags Lust, es einmal auszuprobieren. Schon fünf bis zehn Minuten am Tag können reichen.&quot; <br><a href="https://t3n.de/news/7-prinzipien-marketer-meditation-1183300/ new" target="_blank">7 Prinzipien, die Marketer von der Meditation lernen können, t3n 31.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Es ist nicht allein das Digitale, das krank macht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zahl psychischer Erkrankungen, zumindest derer, die iim Gesundheitswesen erfasst werden, hat sich in den letzten 20 Jahren laut DAK-Psychoreport verdreifacht. Viele machen dafür nicht zuletzt die immer schneller werdende Taktung in der Arbeitswelt verantwortlich, die durch die Digitalisierung geschürt wird. Doch ist das Digitale nur einer von vielen Brandbeschleunigern, wenn es um Gesundheit in Arbeitskontexten geht. &quot;Digitalisierung führt zu Beschleunigung in allen Arbeitsprozessen, die ebenfalls ein Stressor sein kann. Bis vor zehn Jahren schrieb man einen Brief, und bis die Antwort darauf kam, hatte man Zeit für andere Dinge, es entstanden Pausen in der Kommunikation, die es heute nicht mehr gibt. Gleichzeitig hören wir immer wieder, dass die unternehmensinterne Kommunikation trotz aller technischer Möglichkeiten oft sehr schlecht ist. Das ist extrem belastend. Einen wichtigen Einfluss auf die psychische Gesundheit der Mitarbeiter hat auch die Art der Führung. Die ist oft wenig empathisch&quot;, sagt Sabine Winterstein, Fachreferentin für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der DAK, in einem Interview mit dem Manager Magazin. Winterstein weist darauf hin, dass in Unternehmen der wachsende Druck gerne von oben nach unten durchgereicht wird. Führungskräfte sorgen sich dann weniger um das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter als darum, sich erst mal selbst aus der Schusslinie zu bringen - indem sie Aufgaben durchdelegieren, obwohl sie vielleicht wissen, dass dies zu einem Zuviel für die Betroffenen führt. Winterstein deutet in dem Beitrag darauf, was Firmen verändern sollten, damit Mitarbeiter nicht in eine krankmachende Stressspirale geraten. Und doch zeigen ihre Tipps für die, die bereits erkrankt sind, dass letztlich das gesamte Thema dann doch wieder in der individuellen Ecke hängen bleibt, weil die Betroffenen es ja sind, die letztlich zusehen müssen, wie sie sich aus dieser Krise wieder herauslavieren.<a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/dak-psychoreport-2019-wo-die-probleme-im-berufsalltag-liegen-a-1279001.html new" target="_blank">&quot;Das Schlimmste, was Sie als Chef tun können, ist Signale zu ignorieren&quot;, Manager Magazin 25.7.19</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Apps in der Therapie helfen können]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditations-Apps gibt es bereits wie Sand am Meer, und nicht alle entfalten für die Anwender einen wirklichen Nutzen. Das Experimentieren mit neuen Technologien könnte jedoch mittelfristig im Gesundheitssektor für manchen Durchbruch sorgen. An der Frankfurter Uniklinik etwa werden bei der Behandlung von Patienten mit bipolaren Störungen und Depressionen spezielle Medizin-Apps erprobt, die es den Therapeut<em>innen erleichtern sollen, Veränderungen im Gesundheitszustand ihrer Patient</em>innen zu erkennen, selbst wenn sie diesen selbst vielleicht noch gar nicht bewusst sind. Die Apps erstellen Bewegungsprofile der Nutzer und werten ihr Kommunikationsverhalten mit dem Smartphone aus. So lässt sich für die betreuenden Mediziner beispielsweise erkennen, ob jemand gerade dabei ist, über die Maßen aktiv zu werden oder in einen Rückzug verfällt - Indizien dafür, dass Krankheitssymptome sich zuspitzen. Für die Betroffenen kann das sehr hilfreich sein, denn so können die Therapeut<em>innen intervenieren, bevor die Patient</em>innen völlig aus der Bahn geworfen werden. Gleichzeitig führen die Apps allerdings auch zu gläsernen Patient*innen, was nicht jedem behagen mag. Ich finde es spannend, wie Psychologen versuchen, die neuen Technologien auf dem Menschen dienliche Weise zu nutzen. Gleichzeitig frage ich mich aber auch, ob hier nicht bereits heute stellenweise direkte menschliche Fürsorge durch Technik ersetzt wird.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurts-uniklinik-erprobt-depressions-alarm-auf-handy-16300806.html" target="_blank">Wenn das Handy Depressions-Alarm schlägt, FAZ 25.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kann der Mensch &quot;gehackt&quot; werden?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Dass die Digitalisierung unser Leben heute mehr prägt, als wir gewöhnlich bewusst zur Kenntnis nehmen, dürfte inzwischen offensichtlich sein. Der Bestseller-Autor Yuval Harari geht davon aus, dass es absehbar noch schlimmer kommt. In einem Interview mit der NZZ spricht er darüber, dass es nicht mehr lange dauern dürfte, bis die Algorithmen der Computerkonzerne unser menschliches Innenleben vollends gehackt haben: &quot;Einen Menschen zu hacken, heisst: ihn besser zu verstehen und zu durchschauen, als er selber das vermag. Früher oder später werden verschiedene Instanzen, seien es nun Unternehmen oder Staaten, die Gefühle, Wünsche, Ängste und Gedanken der Menschen mithilfe von Algorithmen ermitteln können. Die Folgen liegen auf der Hand: Wer die inneren Regungen der Menschen kennt, kann ihre Handlungen antizipieren. Und ihre Begehren natürlich auch manipulieren. Letztlich werden diese Instanzen also immer mehr Entscheidungen an unserer Stelle treffen, weil sie unsere inneren Abläufe absolut perfekt erfassen.&quot; Was mich an Harari immer ein wenig stört, selbst wenn er auf kluge Weise sehr relevante Themen anspricht, ist, wie sehr er den Menschen unter den Vorzeichen eines materialistischen Funktionalismus betrachtet. Auch im NZZ-Interview spricht er davon, beispielsweise wenn er die Gehirntätigkeit oder das Entstehen von Emotionen mit Algorithmen vergleicht. Andererseits scheint er uns Menschen auch - noch - die Fähigkeit zur Selbstreflektion zugute zu halten, wenngleich sie von uns nicht immer zwingend auch genutzt wird: &quot;Am einfachsten zu manipulieren sind ausgerechnet jene Leute, die alles, was ihnen dauernd durch den Kopf geht, als Ausdruck ihres eigenen Willens oder als Produkt ihres autonomen Geistes sehen. Solche Personen haben keinerlei über sie hinausreichende Neugier. … Dagegen bringt es einen sehr viel weiter, wenn man kritisch danach fragt, wie Vorstellungen, Ideen und Wünsche eigentlich entstehen und geformt werden. Denn erst wenn ich begreife, wie stark mein Denken von allen möglichen biologischen, kulturellen und sozialen Faktoren geprägt wird, kann ich mir so etwas wie Freiheit überhaupt erkämpfen.&quot; In seiner Schlussfolgerung kann ich ihm nur zustimmen. In meiner Wahrnehmung ist es jedoch nicht nur die Wachheit gegenüber all diesen äußeren Einflussfaktoren, die uns vor dem Durchgriff der Algorithmen schützen kann. Denn letztlich sind wir als lebendige Wesen immer auch mit einer tieferen, man kann durchaus sagen mystischen Dimension des Lebens verbunden. Über unser eigenes Denken und Fühlen hinaus gibt es da immer etwas, das größer ist als wir selbst (und damit meine ich jetzt nicht die unglaublichen Rechenkapazitäten der Maschinenwelt). Und die Beziehung zu dieser Grenzenlosigkeit bringt eine grundsätzliche Offenheit und Unbestimmtheit in unser Menschsein, die sich von Algorithmen nicht durchdringen lässt. Es geht womöglich gar nicht darum, Angriffe der Algorithmen abzuwehren, sondern uns mehr auf das Wesen unserer Menschlichkeit bewusst auszurichten.<br><a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/yuval-noah-harari-der-mensch-kann-gehackt-werden-ld.1496741?mktcid" target="_blank">Yuval Noah Harari: «Vor einer vergleichbaren Herausforderung hat die Menschheit noch nie gestanden», NZZ 23.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ist die Management-Ausbildung in einer Sackgasse?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Die Managementausbildung ist zu engstirnig geworden. Um aus dieser Sackgasse herauszukommen, brauchen wir einen anderen Zugang&quot;, sagt Volker Rundshagen, Professor für Management mit Schwerpunkt Tourismusmanagement an der Hochschule Stralsund, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Spätestens seit der letzten akuten Finanzkrise haben viele Menschen sehr kritisch auf dem Radar, dass das, was Business Schools üblicherweise lehren, sehr vom ökonomischen Paradigma der Gewinnmaximierung geprägt ist. Rundshagen wünscht sich mehr interdisziplinären Weitblick, denn im Lernen von anderen Forschungsbereichen könnten neue Zusammenhänge erkennbar werden und Synergien entstehen. Er führt die Impressionisten als Beispiel für eine Art &quot;visionäre Hingabe&quot; an, derer es auch in der Management-Ausbildung mehr bedürfe. In Kontexten, in denen vor allem auf Akkreditierungen und Rankings fokussiert werde, gehe eine solche Experimentierfreude allerdings verloren. &quot;Die Impressionisten waren von einer visionären Hingabe getrieben. Bei der damals in Paris dominierenden, klassisch orientierten Kunstakademie stießen sie auf Unverständnis mit ihren neuen Ideen. Gegen diese Widerstände haben sie dennoch weitergemacht, haben sich zusammengefunden und einfach eine eigene Ausstellung auf die Beine gestellt&quot;, erzählt Rundshagen - und wünscht sich ähnliche Bewegungen auch, wenn es um die Ausbildung von Führungskräften geht. Für ihn sind die Impressionisten auch ein wunderbares Beispiel für eine positiv praktizierte Globalisierung: &quot;Bei den Impressionisten bedeutete Internationalisierung mit verschiedenen Menschen und Kulturen zusammenzukommen. Es wurde nichts kopiert, sondern verschiedene Ansätze aufgegriffen, in die eigenen Ideen eingearbeitet und weiterentwickelt.&quot;<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/hochschule/business-school-die-management-ausbildung-ist-zu-engstirnig/24688008.html new" target="_blank">„Die Management-Ausbildung ist zu engstirnig“, WiWo 23.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 31 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation ist kein Quick Fix]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist mehr als ein bisschen Entspannung und mehr als eine Methode im konventionellen Mix medizinischer Behandlungen. In der Euphorie über all die segensreichen Wirkungen, die die Neurowissenschaften dem Meditieren zuschreiben, geht das leicht unter. In einem Interview mit stern.de weist der Neurowissenschaftler und Meditationsexperte Boris Bornemann darauf hin, dass Achtsamkeit kein &quot;Quick Fix&quot; für unsere alltäglichen Probleme ist, sondern ein Übungsweg, der bestenfalls sogar unser Selbstverständnis ganz grundsätzlich verändern kann. &quot;Es geht um Methoden, sich mit dem eigenen Erleben vertraut zu machen, es besser zu verstehen und bestimmte Qualitäten in ihm zu kultivieren. ... Wie bin ich auf das, was ist, bezogen? Welche Haltung nehme ich dazu ein? ... Wenn ich Angst habe, kann ich sie abwehren oder gegen sie kämpfen. Ich kann sie aber auch erst einmal nur realisieren und annehmen, sie vielleicht sogar willkommen heißen, um ihr die Macht zu nehmen. Meditation kann helfen, diese Haltung einzunehmen, weil wir lernen, nicht immer gleich zu werten, sondern erst einmal nur wahrzunehmen&quot;, erklärt Bornemann. Die medizinischen Wirkungsnachweise schätzt er zwar, möchte aber auch dafür sensibilisieren, dass es beim Meditieren dem Wesen nach um etwas anderes geht. &quot;Es geht vor allem um eine Veränderung des Bewusstseins&quot;, sagt er. Das ist mit ein paar Minuten am Tag allerdings kaum zu erreichen. Zwar empfiehlt Bornemann grundsätzlich, zu üben, wenn man Zeit hat, und dies lieber regelmäßig kurz als selten lang, doch sind seiner Erfahrung nach die besten Wirkungen mit 30 bis 45 Minuten des Übens am Tag erreichbar, denn: &quot;Je länger wir meditieren, desto größer und nachhaltiger ist die Wirkung.&quot;<br><a href="https://www.stern.de/gesundheit/meditation---es-ist-ein-langer-weg--aber-bringt-richtig-was---8806638.html new" target="_blank">&quot;An nichts denken zu wollen ist Unsinn&quot;: Das sagt ein Psychologe über Missverständnisse des Meditierens, stern.de 21.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-ist-kein-quick-fix</link>
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<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations-Apps als Lifestyle-Phänomen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Trend hat mit dazu beigetragen, dass eine analoge Praxis wie das Meditieren, zunehmend digital wird. Meditations-Apps werden inzwischen von vielen Menschen geschätzt als kleine Helfer, um im turbulenten Alltag wieder runterzukommen. Doch tut sich beim Üben mit Apps mehr als vielleicht ein bisschen Entspannung? Der Diplom-Psychologe und Psychotherapeut Björn Husmann von der Deutschen Gesellschaft für Entspannungsverfahren betrachtet das eher skeptisch. &quot;Wer zur Entspannung gerne im Garten werkelt, Musik hört oder einen kurzen Mittagsschlaf macht, erzielt durchaus einen vergleichbaren Effekt&quot;, sagt er auf dem Aktiv-Ratgeberportal. Seinen Worten zufolge ist das Üben mit Apps eine nette Spielerei, viel mehr aber nicht. &quot;Die App kann zwar durchaus ein Einstieg in das Thema sein. Um wirklich wirksame Entspannungs- oder Meditations-Methoden zu erlernen, ist aber ein Kurs oder Einzelunterricht sinnvoll&quot;, findet der Therapeut. Und das nicht ohne Grund, denn für Gesunde mag das eigenständige Experimentieren mit Meditation ungefährlich sein, doch Menschen mit Vorerkrankungen, seien des Depressionen, Schmerzerkrankungen oder Atemstörungen, können je nach Übung sogar Probleme bekommen. Das Erlernen von Achtsamkeits-Methoden unter der Anleitung von Expert*innen ist für sie wahrscheinlich die bessere Wahl.<br><a href="https://www.aktiv-online.de/ratgeber/meditieren-mit-app-funktioniert-das-wirklich-3554 new" target="_blank">Meditieren mit App: Funktioniert das wirklich?, Aktiv-Portal, 20.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditations-apps-als-lifestyle-phänomen</link>
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<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Unkaputtbarkeit der Leistungskultur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Work-Life-Balance wird auch in den Hochleistungskulturen der Arbeitswelt, beispielsweise in der Beraterbranche, immer mehr zum Thema. Selbst Unternehmensberatungen, bei denen ein zeitiger Feierabend fast so angesehen ist wie Blaumachen, bieten ihren Beschäftigten inzwischen flexible Arbeitszeitmodelle an. Genutzt werden sie allerdings selten. Eine Studie, für die 50 Berater*innen befragt wurden, wirft nun Licht auf die Gründe. Für viele High Potentials gleicht es einer Zumutung, in solche Arbeitszeitmodelle gepresst zu werden. Sie wollen lieber autonom entscheiden, wie sie ihre zeitlichen Verfügbarkeiten gestalten. Ein weiterer Punkt: die Angst vor dem &quot;Stigma der Flexibilität&quot;. Dahinter verbirgt sich die Sorge, der eigene Wunsch, weniger zu arbeiten, könne als mangelnder Leistungswille interpretiert werden. Die Studie rät Unternehmen dazu, genauer hinzuschauen, wie sie Erfolg und Leistung definieren - und beides nicht allein an der gearbeiteten Zeit festzumachen.<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/work-life-balance-bei-unternehmensberatern-a-1274652.html new" target="_blank">Warum Berater so viel arbeiten, HBM 7/2019</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-unkaputtbarkeit-der-leistungskultur</link>
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<pubDate>Fri, 26 Jul 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Achtsamkeit politisch ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Hin und wieder klingt im gegenwärtigen Achtsamkeits-Hype auch Kritik an. Jon Kabat-Zinn, Begründer der Mindfulness Based Stress Reduction, beispielsweise weist gelegentlich darauf hin, dass Meditation mehr ist als nur ein Tool, um sich individuell besser zu fühlen. Ronald Purser, Management-Professor an der San Francisco State University, geht einen Schritt weiter. Er verweist darauf, dass Achtsamkeit eigentlich ein Politikum ist. In einem Artikel zum Thema &quot;Achtsamkeit vom Ich zum Wir bewegen&quot; deutet er darauf, dass Meditation ein Weg zur kollektiven Befreiung sein kann. In Anbetracht all der gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen, vor denen die Menschheit stehe, &quot;brauchen wir eine &#039;staatsbürgerliche Achtsamkeit&#039;, die die Aufmerksamkeit auf all die Stressfaktoren im politischen Körper fokussiert wie auch auf die strukturellen Interventionen und systemischen Veränderunen, die die Wurzel unserer kulturellen Malaise und des ökologischen Kollaps bilden&quot;, sagt er. Seine Vision: &quot;Wenn Achtsamkeit so gelehrt und praktiziert wird, dass sie Menschen dabei hilft, die Zusammenhänge zwischen ihren persönlichen Herausforderungen und öffentlichen Themen zu erkennen, wird sie potenziell transformativ, aber das kann nicht geschehen, ohne auch solidarische Beziehungen zu entwickeln und Gemeinschaften des Widerstands, als Pfad zur Etablierung einer regenerativen Kultur.&quot; Ich finde es stark, dass es immer mehr Stimmen gibt, die die kollektiven kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhänge ins Visier nehmen, die unserer Achtsamkeit bedürfen. Purser hat auch ein Buch geschrieben, mit dem kraftvollen Titel <a href="https://www.amazon.de/McMindfulness-Mindfulness-Capitalist-Spirituality-English-ebook/dp/B07MYLWJZZ/ref" target="_blank">McMindfulness: How Mindfulness Became the New Capitalist Spirituality</a>, in dem er Wege zur zivilgesellschaftlichen Achtsamkeit aufzeigt.<br><a href="https://www.opendemocracy.net/en/transformation/civic-mindfulness/?fbclid" target="_blank">Moving mindfulness from &#039;me&#039; to &#039;we&#039;, openDemocracy 9.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-achtsamkeit-politisch-ist</link>
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<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was uns gut tut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Positive Gefühle stärken nicht nur unser Wohlbefinden, sondern tragen auch zu unserer Gesundheit bei. Doch was löst solche positiven Gefühle in uns aus und tut uns demzufolge gut? Eine Studie, die Daten von Menschen aus den USA und Japan verglich, kommt zu der Erkenntnis, dass das von Kultur zu Kultur sehr unterschiedlich sein kann. In westlich-individualistischen Gesellschaften ist es beispielsweise eine Kultur des Erlebens und der Erlebnisse, darunter Dinge wie Feiern, Party, Action, die Menschen sich gut fühlen lassen. Im japanischen Kulturraum hingegen fühlten sich vor allem jene Menschen gut, die eher ruhigeren Freizeitbeschäftigungen nachgingen. Kulturübergreifend gilt allerdings: Wer tut, was ihm oder ihr gut tut, spürt das auch auf positive Weise bei der eigenen Gesundheit.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/was-uns-guttut-ist-kulturabhaengig/1640644 new" target="_blank">Was uns guttut, ist kulturabhängig, spektrum.de 5.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Jul 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die produktive Demotivation der Achtsamkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit kann demotivieren, denn in der Entspannung fallen so manche Pflichtreflexe von den Übenden ab. Der Organisationsforscher Andrew C. Hafenbrack hat an der Católica Lisbon School of Business and Economics in Portugal untersucht, wie Achtsamkeitsübungen sich auf Motivation und das Erfüllen von Aufgaben auswirken. In verschiedenen Testszenarien, denen jeweils 15 Minuten der Achtsamkeitsübung vorausgingen, stellte er fest, dass die Gruppen der Meditierenden jeweils 10 Prozent weniger Motivation an den Tag legten, die ihnen anschließend vorgelegten Arbeitsaufgaben zu erfüllen. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass sie die Tätigkeiten trotz dieses Widerwillens genau so gut ausführten wie die Teilnehmenden der Kontrollgruppe, die sich vor den Tests einfach so die Zeit vertrieben hatten. &quot;Wenn Sie sich die Fachliteratur über Zielorientierung ansehen, werden Sie wahrscheinlich 500 Studien finden, die eine Korrelation zwischen Motivation und Leistung belegen. Motiviertere Menschen zeigen bessere Leistungen und umgekehrt. Es ist sehr ungewöhnlich, dass Motivation und Leistung nicht in die gleiche Richtung gehen. Das ist einfach seltsam&quot;, formuliert Hafenbrack die Verblüffung über seine Ergebnisse. Seine Interpretation der Ergebnisse: &quot;Vor allem die Tatsache, dass Meditieren sie für eine Weile Stress, Verpflichtungen und Sorgen vergessen ließ, half ihnen, sich besser auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Bezüglich der Leistung schien es so, als glichen sich der negative Effekt einer geringeren Motivation und der positive Effekt einer stärkeren Fokussierung auf die Aufgabe aus.&quot;<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/meditieren-schadet-der-motivation-a-1274466.html new" target="_blank">Achtsam, aber lustlos, HBM 7/2019</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was das Geld mit uns macht]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Geld durchzieht, mal mehr, mal weniger sichtbar, nahezu all unsere Lebensäußerungen. Schlafen? Essen? Ein Dach über dem Kopf? Zwischen uns und all dem, was wir zum Leben brauchen, steht immer in irgendeiner Weise Geld. Das haben wir zum Anlass genommen, die <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">neue Ausgabe von &quot;evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur&quot;</a> der Frage zu widmen, &quot;Was das Geld mit uns macht&quot;. Da wir keine ökonomische Fachzeitschrift sind, haben wir dabei sehr gezielt den Blick auf Bewusstseins- und Beziehungsphänomene gerichtet, die in konventionellen wirtschaftlichen und geldtheoretischen Diskursen kaum oder gar nicht zur Sprache kommen. Christian Felber beispielsweise, der die Idee der Gemeinwohlökonomie salonfähig gemacht hat, spricht im Interview auch darüber, wie wir wieder lernen sollten und können, zivilgesellschaftliche Entscheidungsprozesse zu etablieren, die auf den Umgang mit öffentlichen Geldern einwirken. Charles Eisenstein deutet darauf, wie sehr finanzieller Reichtum oder der Wunsch danach überdeckt, was wir wirklich wollen. Und wie wir in durch Geld konditionierten Vorstellungswelten versuchen, die Geldlogik zu durchbrechen. Der Wirtschaftsethiker Karl-Heinz Brodbeck beschreibt, wie diese Geldlogik sich über Jahrtausende in unser Bewusstsein eingegraben hat, so dass heute viele unserer Lebensäußerungen sich aus einem berechnende Bewusstsein ergeben - und wie sich durch Achtsamkeit gegenüber diesen Bewusstseinsprozessen manche dieser Unbewusstheiten wieder wahrnehmbar machen lassen. In meinem eigenen Artikel habe ich betrachtet, welche neuen Lebensstile erwachsen aus dem Bemühen, das eigene Leben weniger mit Geld zu verbinden und davon abhängig zu sein - eine Gratwanderung, die sich immer wieder an der Logik des Geldes reibt. Wir müssen mehr über Geld nachdenken, aber aus einer Haltung, die sich all der Spuren, die Geld in uns hinterlassen hat, immer bewusster wird. Die neue Ausgabe von evolve bietet für diese Rekalibrierung der Wahrnehmungsorgane viel spannenden Lesestoff!</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 22 Jul 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Letzten die Ersten sind]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn die Sache zu kompliziert wird, wählt unser Gehirn den möglichst einfachen Weg. Das zeigen beispielsweise Studien zum so genannten Rezenzeffekt. Der Begriff umschreibt, dass wir, wenn uns viele Informationen in Folge dargeboten werden, die zuletzt genannten meist die stärkste Wirkung auf uns haben. Bei Kindern, deren Arbeitsgedächtnis noch nicht so ausgeprägt ist, wird dies besonders deutlich. In Studien, in denen eineinhalb bis zwei Jahre alte Kinder aus zwei Optionen auswählen sollen, entscheiden sich 85 Prozent für die letztgenannte. Aber auch bei Erwachsenen läuft das ähnlich. Wenn wir uns erinnern, ob uns eine Mahlzeit geschmeckt hat, sind vor allem unsere Eindrücke rund um den letzten Bissen entscheidend. Nicht umsonst spielen Bands bei Konzerten gerne ihre größten Kracher erst bei der Zugabe. Dass unser Gehirn so funktioniert, lässt sich eben taktisch nutzen. Auch von uns selbst. Wer das, was er möchte, an den Anfang längerer Erklärungen stellt, sollte sich also nicht wundern, wenn er damit nicht durchkommt.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/rezenz-kinder-erinnerung-psychologie-entscheidung-ueberlastung-1.4511284 new" target="_blank">Der letzte Eindruck zählt, SZ 7.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Meditation zu Angst und Selbstbezüglichkeit führt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mögliche Nebenwirkungen von Meditation werden in letzter Zeit in den Medien immer mehr zum Thema. Das Magazin fit for fun etwa schreibt: &quot;Beim Meditieren kommt man auch anderen Dingen auf die Spur, wie zum Beispiel verdrängter Trauer oder Wut, den eigenen Ängsten und unerfüllten Wünschen.&quot; Basierend auf den Forschungen der Psychologin Willoughby B. Britton weist der Beitrag darauf hin, dass zu viel Achtsamkeit auch zu einem starken Selbstbezug führen könne. Und das kann ungeahnte Nebenwirkungen haben. &quot;Wer sich zu sehr mit sich selbst und seinen Befindlichkeiten beschäftigt, habe hinterher womöglich mehr Ängste und Depressionen als zuvor. Auch die vielgepriesenen Aspekte wie ein Mehr an Empathie und Dankbarkeit könne ein Maß erreichen, das kaum noch zu ertragen sei. Die Folge könnten sowohl unangemessene Reaktionen und Überempfindsamkeit sein, sowie ein kompletter Verlust der Gefühle. Das Ziel, besser mit den eigenen Gefühlen umzugehen, sei nicht für jeden erreichbar&quot;, so das Magazin. fit for fun rät Übenden dazu, die für sich richtige Dosis zu finden. Vielleicht hilft es aber auch einfach zu sehen, dass es keine Wundermittel gibt, die unsere menschlichen Befindlichkeiten einfach glatt bügeln.<br><a href="https://www.fitforfun.de/news/negative-nebenwirkungen-zu-viel-achtsamkeit-kann-schaden-359663.html new" target="_blank">Negative Nebenwirkungen: Zu viel Achtsamkeit kann schaden, fit for fun 13.5.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nie mehr arbeiten?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer wünscht es sich nicht - genügend Geld auf dem Konto, um nicht mehr für den Lebensunterhalt arbeiten zu müssen. Für knapp jede<em>n hundertsten Deutsche</em>n ist das Realität, so eine Datenanalyse des Statistischen Bundesamts, denn diese Minderheit lebt von Kapitalerträgen oder Einnahmen aus Vermietungen. Zu glauben, dass die Mehrheit aller Deutschen arbeiten muss, um zu leben, läuft allerdings an der Realität vorbei. Den Zahlen zufolge leben nämlich gerade einmal 47 Prozent der Bevölkerung &quot;von ihrer Hände Arbeit&quot;, wie man so schön sagt. Der Rest kann noch nicht arbeiten (Kinder) oder hat bereits genug gearbeitet (Rentner*innen). Öffentliche Sozialleistungen ermöglichen es sieben Prozent, über die Runden zu kommen. <br><a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/nicht-mal-jeder-zweite-lebt-von-seiner-arbeit-16279311.html" target="_blank">Weniger als die Hälfte lebt in erster Linie von eigener Erwerbstätigkeit, FAZ 11.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn jeder feiert, wann er will]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die niederländische Mietplattform HousingAnywhere macht einen ungewöhnlichen Vorstoß. Statt an gesetzlichen Feiertagen alle Mitarbeiter nach Hause zu schicken, hat die Firma die Feiertage nach Kalender abgeschafft und jedem Mitarbeiter künftig eine entsprechende Zahl von Urlaubstagen, die nach freier Wahl genommen werden können, gegeben. &quot;Wir haben festgestellt, dass manche Feiertage für unsere Mitarbeiter gar keine Bedeutung haben. Der Pfingstmontag zum Beispiel, kaum einer hat dazu eine emotionale Beziehung. Wir haben 90 Mitarbeiter aus 28 Nationen, im Schnitt 29 Jahre alt. Was die Konfession angeht, haben wir natürlich keine offiziellen Daten. Ich weiß aber, dass es Anhänger mehrerer christlicher Kirchen gibt, einige Mitarbeiter sind Muslime, andere haben einen buddhistischen Hintergrund, wieder andere sind gar nicht religiös. Es ist also ziemlich divers hier&quot;, erklärt Geschäftsführer Djordy Seelmann die Hintergründe der Entscheidung, die von den Mitarbeitern einstimmig gefällt wurde. Es hört sich natürlich gut an, so mehr Flexibilität bei der eigenen Lebensgestaltung zu haben. Aber was bedeutet das längerfristig für unsere Kultur und ihren Zusammenhalt? Feiertage schaffen in einer Zeit, in der alle rund um die Uhr beschäftigt und/oder online sind, zumindest ansatzweise Phasen einer quasi-kollektiven Ruhe, manchmal sogar Stille. Man könnte auch sagen: An solchen Tagen atmet nicht nur das Individuum durch, sondern eine Gesellschaft als Ganzes (wenn man mal davon absieht, dass jede Menge Berufsgruppen ohnehin schon von diesen Zyklen entkoppelt sind). Ich frage mich, ob wir alles individualisieren sollten, was sich individualisieren lässt. Denn unterschwellig bringen solche Veränderungen nicht nur ein bisschen mehr persönliche Freiheit, sie nehmen uns auch Zusammenhalt.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/karriere/feiertag-niederlande-freiwillig-arbeiten-1.4499243 new" target="_blank">Warum eine niederländische Firma die Feiertage abschafft, SZ 4.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Anstrengung ist nicht alles]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Begriff Burnout hat in den letzten Jahren eine sagenhafte Karriere hingelegt. Und damit in gewisser Weise eine erschreckende Normalität für Erschöpfungszustände geschaffen. Dabei gerät aus dem Blick, dass wir hier längst mitten in einem kulturellen Problem sitzen, das sich nicht einfach individuell wegbehandeln lässt. In einem Interview mit der Wirtschaftswoche warnt der Psychiater Andreas Wahl-Kordon davor, wie schmal der Grat ist, wenn man versucht, dem Stress etwas entgegenzusetzen. Meditation oder ein besseres Zeitmanagement werden gerne empfohlen, um den äußeren Druck in den Griff zu bekommen. Aber: &quot;Das hat auch immer einen Aspekt von Selbstoptimierung, den ich sehr kritisch sehe. Das Optimieren des eigenen Zeitmanagements wird in seiner Wirksamkeit sehr überschätzt. Es sollte nicht darum gehen, mehr zu leisten oder mehr Druck auszuhalten. Es geht darum, in der Lage zu sein, zu hinterfragen, ob ich mich selbst gerade ausbeute oder in Gefahr bringe. Viele Menschen glauben, sie können alles erreichen, wenn sie sich nur genug anstrengen. Das mündet in einer permanenten Selbstausbeutung. Wer schon überlastet ist, und glaubt, mehr leisten zu können, indem er seinen Tag effizienter einteilt, fährt vor die Wand.&quot; Wahl-Kordon spricht das kulturelle und gesellschaftliche Umfeld, das neben den Belastungen bei der Arbeit viele Unsicherheiten erzeugt, sehr deutlich an: &quot;Mehr und mehr Menschen bis weit in die Mittelschicht hinein erleben zunehmende Unsicherheit. Der Druck ist heute weitaus höher als noch vor 30 Jahren. Viele gut ausgebildete Menschen können sich heute noch so sehr anstrengen, sie werden kein Geld für ein Eigenheim haben und leben in der ständigen Angst, ihren Job zu verlieren. Diese Verunsicherung führt zu Dauerstress, der sich physiologisch und psychologisch auswirkt – und auch die Resilienz am Arbeitsplatz unterminiert.&quot; Einen Fachbegriff für das individuelle Zusammenklappen unter diesen Vorzeichen zu haben, ist eine Sache. Therapie eine andere. Doch beides sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir die Lebensbedingungen insgesamt, die wir durch unser Verhalten schaffen, stärker hinterfragen sollten.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/burnout-erkrankungen-der-druck-ist-heute-viel-hoeher-als-vor-30-jahren/24512926-all.html" target="_blank">„Der Druck ist heute viel höher als vor 30 Jahren“, WiWo 2.7.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[England bringt Achtsamkeit in die Schulen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zahlen sind alarmierend - laut National Health Survey zeigt jedes achte in England zur Schule gehende Kind im Alter von 5 bis 19 Jahren bereits mindestens eine psychische Störung. Die Regierung versucht nun gegenzusteuern. Der ambitionierte Plan: Bis 2021 soll an 370 Schulen das Thema psychische Gesundheit stärker verankert werden. Die Idee ist, Kinder systematisch mit Fragen des Wohlbefindens und Glücks in Kontakt zu bringen. Methodisch sollen Muskelentspannungstechniken, Atemübungen und Achtsamkeitsmethoden vermittelt werden. So können die Kids über zwei Jahre lernen, wie sie Selbstfürsorge praktizieren können. Auch in Deutschland gibt es bereits ein ähnliches Modellprojekt. In Solingen werden an 21 Grundschulen Achtsamkeitstechniken gelehrt. Im kommenden Jahr soll dieses Projekt ausgewertet sein.<br><a href="https://goodimpact.org/magazin/englands-schulen-lehren-achtsamkeit new" target="_blank">Psychische Gesundheit: Englands Schulen lehren Achtsamkeit, goodimpact 29.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=england-bringt-achtsamkeit-in-die-schulen</link>
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<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Harte Jobs kosten deutlich Lebenserwartung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unser Vorsorgesystem ächzt bereits aufgrund der Tatsache, dass wir immer älter werden. Doch nicht alle Menschen können sich über eine höhere Lebenserwartung freuen. Eine repräsentative Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen zeigt eindrücklich, wie stark die Schwere der beruflichen Beschäftigung auf die Lebenserwartung wirkt. Heute 65-jährige Männer, die in kräftezehrenden Berufen gearbeitet haben, werden heute im Schnitt nur 75 Jahre alt, während Altersgenossen mit weniger belastenden Tätigkeiten fünf Jahre länger leben dürften. Als belastend gelten laut Studie körperlich sehr beanspruchende Tätigkeiten ebenso wie Berufe mit besonderen emotionalen Belastungen und hohem Stress. Bei Frauen sind die Auswirkungen nicht ganz so groß. Die stärker Beanspruchten haben nach Renteneintritt statistisch betrachtet noch 15 Lebensjahre vor sich, die weniger Beanspruchten 19 Jahre. Dieser Unterschied dürfte vor allem daran liegen, dass Frauen im statistischen Mittel gesünder leben und sich mehr um ihre Gesundheit kümmern. <br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-07/lebenserwartung-einflussfaktoren-arbeitsbelastung-geschlecht-einkommen/komplettansicht?print new" target="_blank">Hohe Belastungen im Job verringern die Lebenserwartung, zeit.de 3.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=harte-jobs-kosten-deutlich-lebenserwartung</link>
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<pubDate>Thu, 11 Jul 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wissen um die eigenen Gefühl hält gesund]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer seine Gefühle versteht und richtig zu deuten weiß, hat bessere Chancen, Depressionen zu vermeiden. Das legt eine amerikanische Studie nahe, für die 200 Jugendliche im Abstand von eineinhalb Jahren zwei Mal befragt wurden. Die Kids sollten eine Woche lang vier Mal pro Tag ihre Gemütslage protokollieren. Untersucht wurden die Daten daraufhin, inwieweit die Jugendlichen in der Lage waren, ihre emotionale Verfassung zu erkennen und einzuordnen. Bei der Nachuntersuchung mit zweiter Erhebung zeigte sich: Kinder, die es schwierig fanden, ihre negativen Gefühle zu differenzieren und ihre Ursachen zu erkennen, neigten eineinhalb Jahre später stärker zu depressiven Beschwerden als jene, die ihr Innenleben besser verstanden. Die Forscher gehen davon aus, dass ein Verständnis für das eigene Gefühlsleben es Menschen erleichtert, das, was sie bedrückt, zu verändern, während jene, denen das nicht gelingt, eher im diffusen Unbehagen gefangen bleiben.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/blind-fuer-die-eigenen-gefuehle/1657334 new" target="_blank">Blind für die eigenen Gefühle? spektrum.de 3.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wissen-um-die-eigenen-gefühl-hält-gesund</link>
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<pubDate>Wed, 10 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations-Apps werden zu Investment-Lieblingen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditieren ist eine der wunderbarsten Beschäftigungen, die man sich vorstellen kann - und es ist kostenlos. Und doch hat sich das Geschäft mit der Achtsamkeit in den letzten Jahren zu einem Multi-Millionen-Dollar-Markt entwickelt. Vor allem die Meditations-Apps wecken hier Begehrlichkeiten und locken die Investoren. Die App Calm verfügt inzwischen über Investorengelder in Höhe von 143 Millionen Dollar. Im letzten Jahr vervierfachte Calm seine Einnahmen von 20 auf 80 Millionen Dollar. Headspace, eine ebenfalls sehr bekannte Meditations-App hat über die Jahre immerhin 75 Millionen Dollar an Investorengeldern eingesammelt. Einerseits ist es ja schön zu sehen, dass Meditation und Achtsamkeit heute nicht mehr in die Esoterik-Ecke gestellt werden. Doch die Kommerzialisierung des Meditierens kreiert natürlich auch Kontexte, die mit dem spirituellen Unterbau von Achtsamkeit alles andere als kompatibel sind. Das App-Geschäft gehört zu den härtesten überhaupt und was sich gut verkauft, ist noch lange nicht das, was wirklich Sinn stiftet.<br><a href="https://news.crunchbase.com/news/meditation-app-calm-adds-27m-extension-to-series-b/ new" target="_blank">Meditation App Calm Adds $27M Extension To Series B, Crunchbase 1.7.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditations-apps-werden-zu-investment-lieblingen</link>
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<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Um den Gemeinsinn der Kids könnte es besser stehen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wächst in Deutschland eine Generation heran, der es an Gemeinsinn fehlt? Eine Studie der Bepanthen-Kinderförderung mit 1.000 Kindern und Jugendlichen aus Berlin, Leipzig und Köln, die bevölkerungsrepräsentativ für Großstädte ist, zeigt zumindest, dass es mit dem Gemeinschaftsgefühl beim Nachwuchs nicht zum Besten steht. Jedem dritten Jugendlichen und mehr als jedem fünften Kind bescheinigt die Studie jedenfalls einen Mangel an Gemeinsinn. Auffällig sind dabei die Geschlechterunterschiede. Bei männlichen Jugendlichen sind es 44 Prozent, denen die soziale Dimension eher fremd ist, während bei den weiblichen Jugendlichen nur 21 Prozent einen gering ausgeprägten Gemeinsinn haben. Diese Tendenz zeigt sich auf, wenn es um die Fähigkeit des Mitfühlens geht. Zwei Drittel der weiblichen Jugendlichen bringen die Fähigkeit zu starkem Mitgefühl mit, aber nur ein Viertel der Jungen. Die Wissenschaftler sehen durchaus Grund zur Sorge, weil hier der Keim für eine wachsende Entsolidarisierung gelegt werden könnte.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/jugendstudie-generation-ruecksichtslos.1008.de.html?dram:article_id" target="_blank">Generation Rücksichtslos? Deutschlandfunk Kultur 25.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Facebook macht Konsumenten zu Langweilern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Werbung in sozialen Netzwerken ist eine zweischneidige Angelegenheit, und das nicht nur aus User-Sicht (nerv, nerv). Auch für Firmen kann der Schuss nach hinten losgehen. Eine Marketingstudie, die die Datensätze von 200.000 Neuwagenkäufen aus neun europäischen Ländern analysierte, stellte fest: Wenn die Kunden zuvor auf Facebook unterwegs waren, waren die von ihnen gewählten Konfigurationen deutlich konventioneller als die anderer Kunden. Die Forscher deuten das damit, dass auf Plattformen wie Facebook viel auf soziale Anerkennung hinauslaufe und Menschen dort leichter konform gehen mit Mehrheitsmeinungen. Die Empfehlung der Wissenschaftler ans Marketing: Wer konventionelle Produkte verkauft, kann davon profitieren, potentielle Kunden erst einmal auf eine Facebook-Seite zu leiten. Bei innovativeren Angeboten kann der Hinweis helfen, dass eine Mehrheit der Kunden sich für unkonventionelle Varianten entschieden habe. Meine Empfehlung: Selber denken und danach handeln.<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/facebook-effekt-beim-onlineshopping-a-1273450.html new" target="_blank">Risikoscheu durch Facebook, HBM 7/2019</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Jul 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Mathe lässt es sich besser die eigene Meinung untermauern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer Mathe kann, hat Vorteile, seine eigene Meinung mit vermeintlich rationalen Argumenten durchzudrücken. So könnte man zumindest die Ergebnisse mehrerer wissenschaftlicher Studien deuten, die den Zusammenhang zwischen den mathematischen Fähigkeiten und der Argumentation bei meinungsgeladenen Themen untersuchten. Dabei zeigt sich: Wenn es um Fragen mit politischem Bezug oder anderem Potential zur Polarisierung geht, scheinen Menschen, die gut rechnen können, keine Mühe zu scheuen, selbst eine dürftige oder gar widersprüchliche Datenlage zugunsten der eigenen persönlichen Meinung zu deuten. Bei weniger aufgeladenen Themen zeigt sich diese mathematische Verzerrung nicht im selben Maße. Die SZ kommentiert: &quot;Mentale Akrobatik gelingt eben am besten, wenn der Geist gut trainiert und geschmeidig gehalten wird.&quot; Und da sage noch einer, Mathe ist doof.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/mathe-psychologie-klimawandel-bildung-ideologie-1.4496852 New" target="_blank">Mathe schützt vor Dummheit nicht, SZ 27.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hauptsache nicht ins Büro]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dienstreisen scheinen für bestimmte Arbeitnehmergruppen deutlich erquicklicher zu sein, als die Arbeitstage im Büro verbringen zu müssen. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Reiseverbands zeigt: Für 58 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte sind die Dienstreisen eine willkommene Abwechslung. 69 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände erleben sie sogar als besonders attraktiven Teil ihres Jobs. 40 Prozent der Befragten gaben an, unterwegs produktiver arbeiten zu können als im Büro. Insgesamt 54 Prozent finden das Reisen gut, was über die letzten beiden Jahre einen deutlichen Anstieg bedeutet, denn vor zwei Jahren waren es gerade einmal 25 Prozent, letztes Jahr 45 Prozent. Vielleicht ist das ja ein Indikator dafür, dass das Arbeiten im Büro immer öder oder stressiger wird? Dann bedeutet Dienstreise vielleicht auch: Hauptsache nicht ins Büro.<br><a href="https://www.manager-magazin.de/lifestyle/reise/drv-studie-geschaeftsreisen-je-laenger-je-lieber-a-1274245.html new" target="_blank">Geschäftsreisen: Je länger, je lieber, manager magazin 26.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ehrlicher als erwartet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vielleicht sind wir selbstloser als gedacht. Eine großangelegte internationale Studie zeigt zumindest, dass selbst Unehrlichkeit einer gewissen Ethik zu folgen scheint. Die Wissenschaftler platzierten Geldbörsen, gefüllt mit Beträgen zwischen 14 und fast 100 Dollar in verschiedenen Ländern als verlorene Gegenstände und untersuchten, wie viele davon zurückgegeben wurden. Interessanterweise war der Rücklauf mit 72 Prozent bei den prallgefühllten Börsen höher als bei jenen, die mit weniger Geld liegengelassen wurden (61 Prozent). Außerdem war die Rückgabequote insgesamt höher, wenn sich auch ein Schlüssel im Geldbeutel befand. Die Forscher glauben, dass Menschen das Zurückhalten hoher Beträge eher als Diebstahl einstufen und deshalb hier ehrlicher sind. Bei kleineren Beträgen könne man sich vor sich selbst eher herausreden - keine Zeit gehabt, nicht so wichtig. Bei der hohen Rückgabequote von Geldbörsen mit Schlüsseln ist womöglich Empathie im Spiel, schließlich weiß jede*r, wie nervend es ist, sich um verloren gegangene Schlüssel zu kümmern oder gar Schlösser austauschen zu müssen. Wenn&#039;s drauf ankommt, können wir also ehrlich.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/der-homo-oeconomicus-ist-gar-nicht-so/1654968 new" target="_blank">Der Homo oeconomicus ist gar nicht so, spektrum.de 21.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dem eigenen Denken zuschauen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit macht wacher, nicht nur, wenn es darum geht, im Job vielleicht ein bisschen besser zu sein. Auf Business Insider schreibt die Autorin Laura Lewandowski darüber, welche Erfahrungen sie beim Meditieren macht. Eine davon - wacher werden für die eigene Gedankenwelt. &quot;Dinge, die ich denke, denke ich nicht einfach nur noch so. Ich begreife, welche Sätze in meinem Kopf entstehen. Was ich mir oft unbewusst einrede, was mich runterzieht, womit ich mich selbst klein mache&quot;, beschreibt sie, was ihr so durch den Kopf geht, wenn sie mal richtig still wird. Wie ihr dürfte es vielen gehen, die vielleicht gar nicht bemerken, wie sich ihre Sensitivität erweitert. Denn oft sind wir so darauf gepolt, vor allem nach Effekten zu suchen, die wir erwarten. Bin ich kreativer? Kommen mir coole Ideen? Kann ich mich besser konzentrieren? Lewandowski schreibt auch über diese Effekte. Aber sich selbst beim Denken zusehen - das ist doch wirklich was.<br><a href="https://www.businessinsider.de/meine-produktivitaet-hat-sich-radikal-gesteigert-als-ich-etwas-wichtiges-ueber-meditation-verstanden-habe-2019-6 New" target="_blank">Meine Produktivität hat sich radikal gesteigert, als ich etwas Wichtiges über Meditation verstanden habe, Business Insider Deutschland 20.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie spirituell sollte Bildung sein?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Trend hat Meditation auf breiter Basis von ihren spirituellen Wurzeln entkoppelt. Für viele Menschen, die heute Achtsamkeit praktizieren, um sich zu entspannen und gesünder zu sein, ist Meditieren eine Methode ähnlich wie Sport. Man macht sie, aber denkt nicht weiter darüber nach. Ein Projekt der University of Applied Sciences Frankfurt (UAS) zu &quot;Persönlichkeit – Reflexion – Gesellschaft&quot; sieht das anders. Mit dem Kongress &quot;Meditation und die Zukunft der Bildung&quot;, der am 25. Oktober 2019 in der UAS stattfinden wird, möchte die Bildungsinstitution den spirituellen Kontext von Meditation und seine Bedeutung für die menschliche Entwicklung in Bildungskontexten näher betrachten. Der Kongress stellt Fragen wie: Sind Wissenschaft und Spiritualität Gegensätze oder sich ergänzende, komplementäre Erkenntnisweisen? Kann die Perspektive von Meditation und Spiritualität so rational sein wie die von Wissenschaft? Sind Fakten und Werte unterschiedliche Welten? Welches Menschenbild haben wir? Kann sich der Mensch selbst verändern? Brauchen wir für Schule, Studium und Beruf ein neues Persönlichkeitsprofil, um mit den Anforderungen komplexer Systeme besser und gelassener umgehen zu können? Ist die Evolution unseres Bewusstseins denkbar und notwendig für die Gesellschaft der Zukunft? Ich finde es spannend, wie hier existenzielle Perspektiven angedacht werden. Aus der bisherigen Meditationsforschung wissen wir, welche Wirkungen Achtsamkeit auf einer eher funktionalen Ebene hat. Vielleicht ist nun die Zeit reif dafür, tiefer zu gehen und auch zu fragen, wie Meditation unser Menschsein in der Tiefe öffnen und verändern kann.<br><a href="https://www.openpr.de/news/1052473/Meditation-und-die-Zukunft-der-Bildung-am-25-Oktober-2019.html new" target="_blank">Kongressankündigung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 Jun 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Richtiges Feedback bringt die Firma in Schwung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Feedback geben reduziert sich für viele Führungskräfte oft auf das alljährliche Mitarbeitergespräch. Ein Fehler, findet Feedback-Expertin Nora Heer, denn: &quot;Es gibt drei Dinge, die Menschen mehr als alles andere motiviert: Die Identifikation mit einer Aufgabe oder mit dem Unternehmen, die Anerkennung von Kolleginnen oder Führungskräften und die Selbstwirksamkeit. Das bedeutet, dass wir merken möchten, dass unser Tun eine Auswirkung auf unser direktes Umfeld hat, also auf das Unternehmen oder auch auf die Kolleginnen. Feedback ist der zentrale Hebel für Anerkennung und Wertschätzung der eigenen Arbeit und ist damit ein wichtiger Treiber für Zufriedenheit.&quot; Führungskräfte sollten aufpassen, in Mitarbeitergesprächen den rechten Ton zu finden, denn kommt Kritik falsch rüber, kann sie Mitarbeiter oft langfristig frustrieren und demotivieren. Für Herr gilt - Kritik in der Sache ist notwendig, wenn etwas schief läuft, aber sie braucht den Resonanzraum der Wertschätzung der Person. In der deutschen Feedbackkultur stehe Loben nicht unbedingt an erster Stelle. Hierzulande sei der Optimierungsgedanke sehr stark. Das von ihr gegründete Unternehmen Loopline bietet Softwarelösungen an, die Unternehmen bei der Entwicklung einer Feedbackkultur unterstützen. Das System erlaubt es, innerhalb des Unternehmens auf breiter Basis Feedbacks einzuholen, um so ein differenziertes Bild der Mitarbeiter und ihrer Leistungen zu gewinnen. Für die Mitarbeitenden gibt es außerdem eine Art Stimmungsbarometer-Tool, in dem sie anonym auf Fragen zur Unternehmenskultur antworten können. So entsteht ein größerer Resonanzraum, der weit mehr Aspekte in die Wahrnehmung bringt als ein simples Gespräch zwischen Chef und Mitarbeiter. <br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-06/nora-heer-loopline-feedback-software-mitarbeiterzufriedenheit/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Gutes Feedback ist eine Frage von Führung&quot;, zeit.de 20.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vertrauen oder Stechuhr?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Pflicht der Arbeitszeiterfassung hat viele Unternehmen kalt erwischt. In einer Zeit, in der immer mehr Firmen zur Vertrauensarbeitszeit übergehen, wirkt es vielleicht wie eine kalte Dusche. Klar ist aber auch - gerade in stark leistungsgetriebenen Unternehmenskulturen kann die Selbstkontrolle der Arbeitnehmer leicht nach hinten losgehen. Der Outdoor-Ausrüster Vaude beispielsweise hatte einige Klippen zu überwinden, bis die Vertrauensarbeitszeit im Unternehmen wirklich funktionierte. Denn es gab durchaus Mitarbeiter, die zu viel arbeiteten und um ihrer Gesundheit willen ein bisschen gebremst werden mussten. Im Telko-Unternehmen Sipgate hingegen gibt es seit Jahren wieder eine Stechuhr. Die Geschäftsführung empfindet sie als Erleichterung, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter auch wirklich Feierabend machen und sich nicht ständig unter Druck fühlen. Die Bielefelder Digitalagentur Rheingans hat sich längst vom typischen Acht-Stunden-Tag verabschiedet - weil in Wissensberufen acht Stunden kontinuierliche Leistung ohnehin ein Mythos seien. Hier wird nur fünf Stunden pro Tag gearbeitet, was allerdings manche Mitarbeiter durchaus auch unter Druck setzt. Die Beispiele zeigen - es kommt nicht nur auf die formale Stundenzahl an, die gearbeitet wird, sondern auch auf den Gesamtkontext. Auch protokollierte Acht-Stunden-Tage können richtig stressen, wenn die Arbeitskultur nicht stimmt. Wer sich mit verdichteter Arbeit in fünf Stunden auspowert, hat zumindest noch den Rest des Tages, sich wieder zu erholen. <br><a href="https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/arbeitszeiterfassung-junge-firmen-setzen-auf-feste-arbeitszeiten-16244289.html" target="_blank">Stechuhr? Aber gerne! faz.net 19.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Jun 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwei Stunden Grün pro Woche tun der Seele gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Natur zu sein, wirkt wie Balsam auf die menschliche Seele und tut der Gesundheit gut. Im Rahmen einer Gesundheitsstudie mit 20.000 Teilnehmenden in England konnten Wissenschaftler nun klassifizieren, wie viel Naturerfahrung dabei das höchste Wohlgefühl auslöst. Es ist egal, ob man immer mal wieder in den Park geht oder am Wochenende einen längeren Ausflug aufs Land macht. In der Datenauswertung zeigt sich, dass Menschen, die jede Woche 120 Minuten in grüner Umgebung verbringen, in der Studie die besten Werte im Hinblick auf Gesundheit und Wohlbefinden aufwiesen. Dabei ist es gleich, ob diese Zeit in kleinen Einheiten oder am Stück draußen verbracht wird. Auch stellten die Forscher fest, dass mehr als diese zwei Stunden diese positiven Werte nicht weiter verbessern. Zwei Stunden, das ist selbst in einem sehr beschäftigten Alltag nicht viel. Es lohnt sich also, zwischendurch immer mal wieder rauszugehen.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/zwei-stunden-natur-pro-woche-sind-optimal/# new" target="_blank">Zwei Stunden Natur pro Woche sind optimal, wissenschaft.de 14.6.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zwei-stunden-grün-pro-woche-tun-der-seele-gut</link>
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<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Laune hängt auch vom Essen ab]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln werben damit, dass sich mit zugeführten Vitaminen und Nährstoffen auch die Stimmung verbessern lasse. Doch stimmt das wirklich? Die Forschung zeigt: Wer ausreichend Gemüse und Ballaststoffe zu sich nimmt, hat gute Chancen, ausgeglichen zu sein. Insbesondere bei Übergewichtigen, deren Disposition zu Depressionen höher ist, ist dies hilfreich. Eine Studie untersuchte nun, ob Übergewichtige auch von Nahrungsergänzungsmitteln profitieren, die die Vitamine und Spurenelemente enthalten, denen eine depressionsminderne Wirkung nachgesagt wirkt. Bei einer Untersuchung mit mehr als 1.000 Übergewichtigen, geteilt in eine Kontrollgruppe, die Placebos erhielt, und eine Gruppe, die mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln versorgt wurde, zeigte sich indes keine vorbeugende Wirkung. Ernährungs- und Stimmungsberatungen hingegen erwiesen sich als hilfreich. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Wissenschaft versucht, komplexe menschliche Vorgänge auf überschaubare, behandlungsfähige Sachverhalte zu reduzieren. Vielleicht sind es nicht nur die Vitamine, die über den Stoffwechsel unsere Stimmung beeinflussen, sondern auch das Wohlgefühl, das sich einstellt, wenn wir uns mit Dingen ernähren, die Körper und Geist gut tun - und dieses Guttun und Wohlfühlen ist eben weit mehr als nur eine chemische Reaktion.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/39892-gute-ernaehrung-statt-kapseln.html new" target="_blank">Gute Ernährung statt Kapseln, psychologie-heute.de 8.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=laune-hängt-auch-vom-essen-ab</link>
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<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Bewusstseinsindustrie im Visier]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Selbstoptimierungserwartungen unserer Kultur werden in letzter Zeit häufiger in den Blick genommen, insbesondere im Kontext des um sich greifenden Achtsamkeits-Trends. &quot;Abschalten, auftanken, durchstarten: Wer zu dieser Wortwahl greift, der signalisiert bereits, worum es geht. Nämlich gerade nicht darum, wirklich innezuhalten und zu sich zu kommen, sondern darum, eine Maschinenwartung durchzuführen&quot;, so der Philosoph Philip Kovce in einem Essay für den Deutschlandfunk. Kovce deutet darauf, dass es letztlich in unserer Hand liegt, was wir von all den Achtsamkeits- und Meditationsmethoden erwarten - und welche Schlüsse wir aus dem ziehen, was wir durch sie erfahren. Sind wir auf der Suche nach authentischer Inspiration? Streben wir nach einem besseren Stand im Leben, danach, Herr über die eigene Sinngebung zu sein? Oder wollen wir einfach nur in vorgegebenem Rahmen besser funktionieren? Kovce lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: &quot;In Goethes &#039;Maximen und Reflexionen&#039; heißt es: &#039;Alles, was unsern Geist befreit, ohne uns die Herrschaft über uns selbst zu geben, ist verderblich.&#039; Dass sich der Geist jedoch weitaus leichter befreien lässt, wenn er, anstatt sich zu beherrschen, sich selbst aufgibt, ist dabei die Crux. Das Erfolgsgeheimnis zahlloser Selbstoptimierungsangebote besteht dementsprechend darin, dass sie ausgerechnet das Selbst außen vor lassen. Sie gaukeln dem erschöpften Selbst vor, sich von seinen Sorgen und Nöten freikaufen zu können, und fesseln dabei gerade das freie, unerschöpfliche Ich, das sich allein am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen kann.&quot;<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/boom-der-bewusstseinsindustrie-mit-achtsamkeit-besser.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Mit Achtsamkeit besser funktionieren, Deutschlandfunk 13.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Jun 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Agile Selbstausbeutung?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Firmen, die versuchen, agile Arbeitsweisen einzuführen, sind sich kaum bewusst, welche vielleicht unerwünschten Nebenwirkungen sich einstellen können, wenn man Agilität einfach als eine neue Methode nutzt, aber die alten Strukturen eigentlich nicht antasten möchte. Was passiert beispielsweise, wenn manche Mitarbeiter aus familiären Gründen nicht ständig bereitstehen können? Wer entscheidet dann, was zu tun ist? &quot;Beim agilen Arbeiten ist das öfter ein Aushandlungsprozess, denn es gibt nicht unbedingt jemanden, der so etwas einfach entscheidet. In so einem Fall kann Hierarchie auch entlasten. Und auch klare Regeln, auf die man sich berufen kann. Generell stellt sich die Frage, was unter agilem Arbeiten verstanden wird. Es wird zunehmend als Allgemeinplatz für flexibles Arbeiten verwendet&quot;, so die Wissenschaftlerin Stephanie Porschen-Hueck, die am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. zu diesen Themen forscht, in einem Interview mit Spiegel.de. Sie warnt: &quot;Agiles Arbeiten bietet auch Potenzial zur Selbstausbeutung. Wer sich stark mit seinem Unternehmen identifiziert und viel Verantwortung trägt, der ist auch bereit, viel zu geben. Das kann eine Zeit lang passen - und es wird natürlich individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen, wann eine Grenze überschritten ist.&quot; Ihrer Erfahrung nach wächst in agilen Strukturen der Druck, den Menschen auf sich selbst ausüben - die unschöne Nebenwirkung flexibler Strukturen, in denen Anordnungen nicht mehr einfach von oben kommen. Es sei nicht ungewöhnlich, dass Agilität die Belastungen der Mitarbeiter erhöhe. &quot;Einige stehen so sehr unter Druck, dass sich die Krankheitsquote erhöht. Wenn das gekoppelt ist mit privaten Problemen, kann es auch zu schweren Erkrankungen wie Burn-out kommen&quot;, so Porschen-Hueck. <br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/new-work-in-der-kritik-hierarchie-kann-auch-entlasten-a-1269747.html new" target="_blank">&quot;Hierarchie kann auch entlasten&quot;, spiegel.de 4.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit in der Kritik]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Achtsamkeitsforschung scheint sich auf eine neue Differenzierung zuzubewegen. Erst kürzlich erschien eine <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?m" target="_blank">Studie</a>, die zutage brachte, dass nicht wenige Meditierende beim Üben sehr unangenehme Erfahrungen machen - und dann oft nicht wissen, wie sie damit umgehen können. Eine Studie des Sozialpsychologen Simon Schindler an der Universität Kassel zeigt nun, wie Achtsamkeit auf moralische Reaktionen wirkt - und sie wurde schon vielfach fehlinterpretiert. In der Versuchsreihe hatten die Wissenschaftler versucht, bei ihren Probanden Schuldgefühle zu erzeugen, beispielsweise indem sie Fleischesser mit Tierleid konfrontierten. Die Testpersonen, die zuvor meditiert hatten, zeigten dabei seltener ein schlechtes Gewissen als die Teilnehmer der nicht-meditierenden Vergleichsgruppe. Schindler will dieses Ergebnis allerdings nicht dahingehend interpretiert sehen, dass Achtsamkeit grundsätzlich die Moral untergrabe. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk erklärt er, wie Achtsamkeit zur Impulskontrolle beiträgt und es Menschen ermöglicht, nicht sofort emotional zu reagieren. &quot;Wir sagen aber nicht per se: ‚Achtsamkeit führt zu antisozialem Verhalten‘. Aber es kommt auf die Situation an, da sind wir dran weitere Studien zu machen und die Idee ein bisschen auszubauen. Einfach um dafür zu sensibilisieren, was sind mögliche Nebenwirkungen von Achtsamkeit&quot;, so Schindler. Man könnte auch fragen: Wie aussagekräftig sind in einem Versuch produzierte Schuldgefühle? Veranlassen diese wirklich Menschen dazu, ihr Verhalten zu verändern? Dass die Meditierenden in der Studie weniger emotional reaktiv agierten, gibt nämlich noch keinerlei Aufschluss darüber, ob die Erfahrungen nicht in ihnen nachwirken - und sie vielleicht später eine Verhaltensänderung in Erwägung ziehen. Ich finde es sehr wünschenswert, dass mehr Studien zu solchen Fragestellungen durchgeführt werden. Und dass man sich dabei auch auf Settings zubewegt, die mehr Alltagsnähe haben. Das Labor ist nicht das Leben. Und was nutzen die schönsten Schuldgefühle, wenn dann doch alles beim Alten bleibt?<br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/neue-studie-zu-achtsamkeit-die-nebenwirkungen-der-inneren.886.de.html?dram:article_id" target="_blank">Die Nebenwirkungen der inneren Ruhe, Deutschlandfunk 7.6.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Jun 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Agilität als Ausdruck des Turbokapitalismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Agilität ist in aller Munde. Unternehmen wollen in einer immer komplexer und schneller werdenden globalisierten Welt nicht die Abgehängten sein, also muss alles agil werden. Die &quot;New Work&quot;-Bewegung suggeriert dabei: Das ist nicht nur hip, es macht auch noch Spaß. Kritiker haben da einen etwas anderen Blick. &quot;Wenn Unternehmen Agilität zu Ende denken, dann müssen sie, um in einer dynamischen Welt wettbewerbsfähig zu sein, mit sich immer wieder neu organisierenden Teams arbeiten – in denen nur die Besten und Geeignetsten, also Anpassungsfähigsten, bleiben können, um den Kundenwünschen von morgen gerecht zu werden. Verstehen Sie mich richtig, ich bin ja kein Kommunist, aber Agilität in letzter Konsequenz zu Ende gedacht, ist nichts anderes als turbokapitalistisches Gedankengut und New Work eine neue Form der real stattfindenden Bestenauslese&quot;, sagt etwa der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Würzburger in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Der Experte weist darauf hin, wie viel die Idee der Agilität Mitarbeitern abverlangt und die Phrasen der Management-Handbücher bei weitem nicht von allen Menschen erfüllbar sind: &quot;Wir brauchen Stabilität im Inneren, damit wir in einer agilen Außenwelt arbeiten können. Es gibt viele Agilitätsfallen (siehe Klickliste). Allein die Beschleunigungsfalle spricht ja für sich: Nicht jeder Mitarbeiter ist dafür geeignet, sich selbst zu organisieren und sich ständig weiterzuentwickeln und sich ständig auf neue Teams einzulassen. Da kommen viele Menschen einfach nicht mehr mit.&quot; Würzburger weist darauf hin, dass agiles Arbeiten eine reife Individualität voraussetzt. Und diese zu entwickeln, erfordere einiges: &quot;Innere Stabilität erlangt man nur durch einen tiefgehenden, menschlichen Reifungsprozess: Erkenne Dich selbst – dieser Lernprozess geht bis in den Tod.&quot;<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/new-work-wenn-agilitaet-zur-falle-wird/24380670-all.html new" target="_blank">Wenn Agilität zur Falle wird, WiWo 27.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=agilität-als-ausdruck-des-turbokapitalismus</link>
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<pubDate>Mon, 17 Jun 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit erreicht die Ingenieure]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wann ein Thema wirklich zum Trend wird, erkennt man auch daran, welche Zielgruppen sich damit beschäftigen. Bei der Achtsamkeitswelle konnte man gut beobachten, wie zunächst Therapeuten, Mediziner und Coaches anfingen, Achtsamkeitsmethoden in ihrer Arbeit zu integrieren. Dann sprang das Business auf, vor allem in den Bereichen Coaching und Leadership. Inzwischen sickert Meditation durch in die verschiedensten Berufsgruppen. Das VDI-Portal ingenineur.de hat beispielsweise für seine Leser*innen eine kompetent recherchierte Übersicht zusammengestellt, die die aktuell verfügbaren Meditations-Apps vorstellt. &quot;Auf den Schultern von Ingenieuren und Führungskräften lastet oftmals der Druck des Erfolges. Hohe Stressbelastung unter Führungskräften wirkt sich nicht nur negativ auf das Betriebsklima aus, sie belastet gleichermaßen die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Eine Art Stress abzubauen, stammt aus der fernöstlichen Gesundheitslehre. Körper und Geist werden hier in Einklang gebracht. Achtsamkeit, Meditation, Thai Chi und Yoga verbessern die Gelassenheit, Gesundheit und Teamfähigkeit des Führungspersonals und übertragen ihre dauerhaft positiven Aspekte so auch auf die anderen Mitarbeiter&quot;, heißt es in dem Artikel. Faszinierend, mit welcher Selbstverständlichkeit hier über Achtsamkeit gesprochen wird. Vor ein paar Jahren noch undenkbar ...<br><a href="https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/alltag/die-besten-meditations-apps-fuer-fuehrungskraefte/ new" target="_blank">Die besten Meditations-Apps für Führungskräfte, ingenieur.de</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-erreicht-die-ingenieure</link>
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<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie oft wir uns doch selbst stressen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel Wissen hat ein Gedächtnis-Coaching-Programm entwickelt, das tief Blicken lässt, was unsere kulturellen Gewohnheiten angeht. Die Übungen, die das Programm bei Reizüberflutung und gegen den Multitasking-Wahn empfiehlt, zeigen, wie sehr wir anscheinend oft selbst den Stress, den wir empfinden, auslösen - und das unnötigerweise. Eine Übung beispielsweise rät dazu, jeden Tag für 10 bis 15 Minuten eine medienfreie Pause zu machen. Eine andere lädt ein, einmal bewusst im eigenen Alltag zu beobachten, wie oft man sich selbst in ein Multitasking hineinmanövriert und wie man sich dabei und danach fühlt - um dann als Übung ganz bewusst die Dinge, die man so stressverstärkend miteinander verkoppelt, einmal einzeln für sich zu machen. Ich glaube durchaus, dass diese Übungen dabei helfen können, mehr zur Ruhe zu kommen und bewusster mit den Einflüssen des Lebens umzugehen. Was mich ein bisschen erschreckt hat beim Lesen, ist die Tatsache, wie wir uns oft selbst auslaugen, ohne uns dessen bewusst zu sein. Denn diese Beispiele sind nicht einfach persönliche Eigenheiten, eher schon ein kulturelles Phänomen.<a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/weniger-multitasking-auszeiten-vom-smartphone-gedaechtnis-trainieren-a-1267232.html new" target="_blank">Handy weglegen, Stress abstreifen, spiegel.de 24.5.19</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-oft-wir-uns-doch-selbst-stressen</link>
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<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Meditieren tut auch der Partnerschaft gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Meditationsforschung wird meistens untersucht, wie Achtsamkeitsübungen auf die Person wirken, die sie praktiziert. Christopher May, Assistenzprofessor an der Universität Groningen, ist nun mit einer kleinen Studie einen Schritt weiter gegangen. Er ließ 36 Probanden in einer achtwöchigen Testzeit für zwei Wochen jeden Tag eine 15-minütige Audio-Meditation absolvieren. Die Meditierenden wie auch ihre in dieser Zeit nicht meditierenden Partner<em>innen wurden täglich mit einem Fragebogen im Hinblick auf ihre Achtsamkeit, Stimmung und auch die Interaktion innerhalb der Partnerschaft untersucht. Dabei zeigte sich: Die Meditierenden zeigten am Ende der Studie mehr Achtsamkeit und weniger negative Gefühle. Gleichzeitig waren ihre positiven Gefühle verstärkt. Bei den Partner</em>innen zeigte sich ein interessanter Effekt - auch ihre negativen Gefühle hatten während der Studie abgenommen. Ihre Werte im Hinblick auf Achtsamkeit und positive Emotionen waren allerdings unverändert. Der Wissenschaftler deutet diese ersten Ergebnisse dahingehend, dass durch die größere Gelassenheit der Meditierenden womöglich innerhalb der Beziehung weniger Streitpunkte auftraten, was den positiven Effekt auf die nicht meditierenden Partner erklären könnte. Für eine Klärung der tieferen Zusammenhänge wären allerdings weitere Studien notwendig.<br><a href="https://www.fitforfun.de/news/positive-energie-wie-du-durch-meditation-deine-mitmenschen-beeinflussen-kannst-364291.html new" target="_blank">Positive Energie: Wie du durch Meditation deine Mitmenschen beeinflusst, Fit for Fun 6.6.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditieren-tut-auch-der-partnerschaft-gut</link>
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<pubDate>Wed, 12 Jun 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Wohlfühlen als Basis des Haushaltsplans]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Regierung Neuseelands ist mit einem mutigen Schritt nach vorne geprescht. Künftig sollen Haushaltsausgaben des Landes einer besonderen Prämisse folgen - sie müssen erwiesenermaßen einen Beitrag zum &quot;Wohlbefinden&quot; der Bevölkerung leisten. Was darunter zu verstehen ist, wird durch fünf Kriterien definiert, von denen die Ausgaben künftig mindestens eines erfüllen müssen. Sie sollen der Verbesserung der mentalen Gesundheit dienen, die Kinderarmut senken, die Benachteiligung der indigenen Bevölkerung abbauen, die Entfaltung unter den Vorzeichen der Digitalisierung fördern oder den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft mit niedrigen Emissionen fördern. Wenn doch mehr Politiker*innen so mutig wären!<br><a href="https://www.nytimes.com/2019/05/22/world/asia/new-zealand-wellbeing-budget.html?fbclid" target="_blank">New Zealand’s Next Liberal Milestone: A Budget Guided by ‘Well-Being’, New York Times 22.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wohlfühlen-als-basis-des-haushaltsplans</link>
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<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Burn-out wird offiziell als Krankheit anerkannt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Weltgesundheitsorganisation hat angekündigt, dass Burn-out künftig als Krankheit anerkannt werden soll. In der neuen Klassifikationsliste ICD 11, die ab 2022 gelten soll, wird Burn-out dann als Syndrom geführt, das aufgrund von &quot;chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird&quot;, auftritt. Allein diese Definition finde ich schon mehr als kritisch, da sie einen bestimmten Zusammenhang setzt, nämlich, dass chronischer Stress auch erfolgreich verarbeitet werden kann. Die WHO selbst weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Definition nur für Arbeitskontexte gelten soll, gibt sich also sehr genau. Aber bei diesem anderen Detail wird einiges übersehen. Ich bin keine Medizinerin, aber in medizinischen Berichten lese ich immer wieder, dass chronischer Stress nur eines ist - nicht lebensdienlich bzw. schädlich. Sicherlich ist die Stressschwelle für jeden Menschen eine andere, aber chronisch bedeutet dauernd, ständig. Verschiedene Studien zeigen, dass beispielsweise Tiere, die Dauerstress ausgesetzt werden, schneller sterben. Es scheint also Grenzen zu geben, oberhalb derer lebendige Organismen, und dazu zählen auch wir Menschen, Stress nicht mehr verarbeiten können. Die WHO-Definition ist gefährlich, denn sie bringt im Kontext von chronischem Stress qua Definition ins Spiel, dass er vielleicht doch individuell verarbeitet werden kann. Betroffene, denen das nicht gelingt, können dann zwar wunderbar als krank klassifiziert werden. Aber diese Klassifikation lässt die äußeren Umstände, die zur Erkrankung führen, völlig außer acht. <br><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/gesundheit-burnout-who-krankheiten-transgender new" target="_blank">Burn-out erstmals als Krankheit anerkannt, zeit.de 28.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=burn-out-wird-offiziell-als-krankheit-anerkannt</link>
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<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress ist ein gigantisches Geschäftsfeld]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Stressbewältigung ist in unseren Leistungsgesellschaften ein großes Thema. Weil die Überforderung uns krank macht, versuchen immer mehr Menschen, diesen Belastungen etwas entgegenzusetzen. Die Deutsche Welle hat in einem großen Artikel zusammengestellt, wie das Geschäft mit dem Stress längst zu einer Milliarden-Industrie geworden ist. Calm, Anbieter einer Meditations-App, wird ein Marktwert von einer Milliarde Dollar zugeschrieben. Der Markt für Yoga-Bekleidung soll weltweit bis 2022 auf 3,4 Milliarden Dollar ansteigen. Auch der Handel mit so genannten Superfoods, die uns gesünder, wacher und leistungsfähiger zu machen versprechen, explodiert - und Menschen geben Unmengen dafür aus, wenn die Versprechen nur vollmundig genug sind. Es ist schon interessant zu sehen, wie hier eine Businesswelt, die immer mehr Menschen zu verschlingen scheint, selbst aus diesem Szenario noch Profite schöpft. Andererseits: Meditieren kann jede*r, ganz kostenlos. Vielleicht habe ich so große Sympathien für Zen, weil es darin vordergründig um NICHTS geht ... Leben kann auch einfach sein.<br><a href="https://www.dw.com/de/das-geschäft-mit-dem-stress/a-48829566 new" target="_blank">Das Geschäft mit dem Stress, Deutsche Welle 25.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-ist-ein-gigantisches-geschäftsfeld</link>
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<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Zukunft der Achtsamkeit als dialogische Erfahrung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Selbstoptimierungs-Trend, den die Achtsamkeitsbewegung hervorgebracht hat, sitzt mir schon länger quer. Nicht, weil ich etwas dagegen hätte, dass Menschen meditieren, um sich einfach ein bisschen wohler zu fühlen. Eher, weil mich die Sorge beschleicht, dass mit diesem Selbstbezug auch eine gewisse Form der Isolation einhergeht. Denn wenn meine achtsamen Wahrnehmungen nur um mich selbst kreisen, verändert sich nicht automatisch meine Beziehung zu meinen äußeren Lebensumständen - oder gar diese Umstände selbst. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, bei einem großen Achtsamkeitskongress in Bad Kissingen mit 1.200 Teilnehmenden einen Vortrag zu halten zur Zukunft der Achtsamkeit als dialogischer Erfahrung. Dabei habe ich gezeigt, wie Achtsamkeit, wenn man sie als dialogische Haltung kultiviert und mit anderen Menschen in achtsame Dialoge geht, völlig neue Zwischenräume öffnen, die uns miteinander verbinden und unerwartete, tiefgreifende Einsichten zwischen den Beteiligten entstehen lassen. Selbst im Vortrag, der ja erwiesenermaßen kein Dialog ist, war spürbar, dass die Zuhörenden sich hier in etwas Tiefem berührt fühlten. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen vom evolve Magazin konnten wir auch zwei Dialog-Cafés und einen Workshop geben, bei dem die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, dieses Dazwischen und Darüberhinaus tiefer zu erfahren. Ihre Resonanz stimmt mich zuversichtlich. Da war viel von Verbundenheit die Rede, von einer besonderen Beziehungsqualität. Und ist es nicht gerade das, was uns als Menschen ausmacht?<br><a href="https://shop.auditorium-netzwerk.de/detail/index/sArticle/17298/sCategory/6009 new" target="_blank">Vortrag &quot;Die Zukunft der Achtsamkeit als dialogische Erfahrung&quot;</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-zukunft-der-achtsamkeit-als-dialogische-erfahrung</link>
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<pubDate>Wed, 05 Jun 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel müssen wir für unseren Lebensunterhalt arbeiten?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir arbeiten, um unseren Lebensunterhalt sicherzustellen. Doch wie viel Arbeit dafür notwendig oder angemessen ist, ist auch die Folge komplexer kultureller Entwicklungen. Eine britische Studie zu den Unterschieden zwischen Jäger- und Sammler-Gesellschaften und von Landwirtschaft geprägten Bevölkerungen ist hier sehr aufschlussreich. Untersucht wurden hier Mitglieder der indigenen Agta in den Philippinnen, die zum Teil noch heute als Jäger und Sammler leben und sich zum Teil auf die landwirtschaftliche Lebensweise eingelassen haben. Dabei zeigte sich: Gruppen, die jagen und sammeln, benötigen etwa 20 Stunden pro Woche, um das, was sie zum Leben brauchen, zu finden. Die landwirtschaftlich lebenden Agta hingegen müssen 30 Stunden pro Woche aufwenden, um ihre Ernährung sicherzustellen. Die wachsende Komplexität der Lebensumstände hat also ihren zeitlichen Preis. Heute, in einer Zeit der so genannten Normalarbeitsverhältnisse (und ihrer prekären Ableger) gehen wir häufig von äußeren, kulturell geschaffenen Formen aus, um daraus abzuleiten, wie viel wir arbeiten (müssen) und was wir zu brauchen glauben. Und wir beklagen uns oft über einen Mangel an Zeit. Ich möchte auf keinen Fall retroromantisch werden, aber bei Beispielen wie dieser Studie wird mir bewusst, wie unhinterfragt wir das Leben uns oft in eine bestimmte Richtung ziehen lassen. Mehr Komplexität in unseren Lebensumständen empfinden wir dann als besser, merken aber nicht, dass wir dafür an anderen Stellen auch einen Preis zahlen - und hinterfragen kaum noch, ob wir dazu eigentlich bereits sind.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/jaeger-und-sammler-haben-mehr-freizeit/# new" target="_blank">Jäger und Sammler haben mehr Freizeit, wissenschaft.de 21.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-viel-müssen-wir-für-unseren-lebensunterhalt-arbeiten</link>
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<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weiterbildung Achtsamkeit am Arbeitsplatz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit boomt und viele Berater*innen würden gerne auf den Zug aufspringen. Doch wie findet man eine passende Weiterbildung? Die Ausbildung zum MBSR-Lehrenden beispielsweise ist hochkarätig, aber auch sehr zeitintensiv. Und viele Angebote mit eher kurzer Dauer sind oft nicht nachhaltig. Ein guter Bekannter von mir, Rüdiger Standhardt, gehört zu den Pionieren im Feld der Achtsamkeits-Schulung. Er unterrichtet auch MBSR, hat aber für Menschen, die vor allem in Business-Kontexten mit Achtsamkeit arbeiten möchten, ein besonderes Programm entwickelt, das den Bedürfnissen dieser Zielgruppe gerecht wird. Ab dem Sommer bietet er wieder eine einjährige Trainer-Ausbildung &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot; an, die ich wärmstens empfehlen kann. In zwölf Tagen ermittelt er alles, was man wissen sollte, um andere Menschen in Achtsamkeit anzuleiten - viel eigene Praxis inklusive. Die Weiterbildung findet in Hofheim am Taunus und in Frankfurt am Main statt.<br><a href="http://www.achtsamkeit-am-arbeitsplatz.de/ausbildung.htm new" target="_blank">Trainer-Ausbildung Achtsamkeit am Arbeitsplatz</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Jun 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Verbreiten technische Gadgets Sexismus?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Warum haben eigentlich so viele technische Gadgets Frauenstimmen? Über die Jahre habe ich mich daran gewöhnt, dass mein Navigationssystem als &quot;Frau&quot; zu mir spricht - und gleichzeitig nervt mich das ein wenig, weil etwas in mir spürt, dass hier auch etwas Stereotypes in meine Lebenswelt einzudringen scheint. Seit ein paar Wochen habe ich einen Staubsaug-Roboter. Für mich ist das ein klarer Fall von &quot;er&quot;, doch dieser fleißige Geselle kommt nur mit weiblicher Stimme und alternative Audiotracks hat der Hersteller anscheinend nicht vorgesehen. Mich stört es durchaus, dass der Sauber-Zauber in unserem Haus, ohne dass ich es ändern könnte, eine weibliche Konnotation bekommt. Die Unesco zeigt nun, dass mein Unbehagen kein rein persönliches ist. Sie hat einmal näher hingeschaut, wie die Sprachassistenten von Apple oder Amazon, natürlich auch als weiblich deklariert, gestrickt sind. Und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Die Sprachroutinen zeigen, beispielsweise wenn man Siri oder Alexa anzüglich anspricht, ein übles devotes Verhalten. Die Unesco empfiehlt deshalb Technologieherstellern, Frauenstimmen nicht als Standard zu setzen und auch dafür zu sorgen, dass die Sprachassistenten in der Lage sind, beispielsweise auf Beleidigungen gemäß ihrem &quot;Geschlecht&quot; gesellschaftlich angemessen zu reagieren. Ich finde es ungemein wichtig, dass wir bewusster mit all diesen unbewussten Einflüssen auf unsere Weltwahrnehmung umgehen. Ich gebe zu, es ist vor allem der Chauvi in mir, der im Saugroboter eine Männerstimme vermisst - weil es mich einfach wütend macht, wenn Putzen durch programmierte Frauenstimmen mal eben so wieder als Frauensache deklariert wird. (Und ganz nebenbei - bei uns putzt meistens mein Partner, während ich lieber Ikea-Regale zusammenschraube ... dafür würde ich auch gar keinen Roboter haben wollen ...)<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article194010305/UN-Unesco-kritisiert-Alexa-und-Siri-als-sexistisch-und-unterwuerfig.html new" target="_blank">Unesco kritisiert Alexa und Siri als sexistisch und unterwürfig, welt.de 23.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verbreiten-technische-gadgets-sexismus</link>
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<pubDate>Fri, 31 May 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Naturerfahrungen in jungen Jahren schützen Seele auch im Alter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Natur ist wie ein Lebenselexier für uns Menschen und das nicht allein in physiologischer Hinsicht. Eine europäische Studie mit knapp 3.600 Erwachsenen zeigt: Menschen, die in jungen Jahren viel in der Natur waren, sind auch als Erwachsene psychologisch stabiler und weniger anfällig für seelische Erkrankungen. Für die Untersuchung wurden die Studienteilnehmenden danach gefragt, wie viel Zeit sie als Kinder in der Natur verbrachten, und es wurde untersucht, wie es um ihre psychische Verfassung heute bestellt ist. Warum tiefere Naturerfahrungen in der Jugend bis ins Erwachsenenalter eine solch positive Wirkung entfalten, kann die Studie nicht klären. Aber vor dem Hintergrund, dass heute in Europa etwa 70 Prozent der Bevölkerung in urbanen Lebensräumen zuhause sind, stellt sich die Frage, ob durch die immer geringer werdenden Möglichkeiten für Naturerlebnisse wir nicht etwas Wesentliches in unserem Menschsein verlieren. <br><a href="https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/gruener-schutz-fuer-die-seele/ new" target="_blank">Grüner Schutz für die Seele? wissenschaft.de 22.5.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 May 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gemeinwohl ist vielen wichtig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Menschen entwickeln ein Gespür dafür, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, bei allem, was wir tun, auch das Gemeinwohl im Blick zu haben. Für die Erstellung des Gemeinwohl-Atlas befragten die Handelshochschule Leipzig und die Universität St. Gallen 12.000 Deutsche, welche Organisationen ihrer Meinung nach am ehesten zum Gemeinwohl beitragen. Dabei zeigt sich eine klare Spaltung zwischen NGOs und eher gesellschaftlich agierenden Institutionen auf der einen und den Wirtschaftsunternehmen auf der anderen Seite. Feuerwehr, Polizei und ähnliche Organisationen genießen einen guten Ruf. Das beste Unternehmen in der Umfrage kommt hingegen erst auf Rang 30. Wenn es um Lebensqualität, Zusammenhalt, Moral und Aufgabenerfüllung geht, scheinen Firmen hier in der Wahrnehmung der Bevölkerung selten eine Vorreiterrolle einzunehmen und wenn, dann sind es vor allem Familienunternehmen, denen diese zugesprochen wird. 81 Prozent der Befragten äußerten Besorgnis, dass dem Gemeinwohl zu wenig Beachtung geschenkt werde. 71 Prozent wären bereit, für ein geringeres Gehalt als gewohnt zu arbeiten, wenn ihr Arbeitgeber sich in der Gesellschaft dienlicher Weise engagiert. Hier wächst also ein Bewusstsein für mehr gemeinschaftliche Orientierung - und gleichzeitig scheint es weiterhin schwer, dass diese Einstellungen auch einen gemeinsamen größeren kulturellen Ausdruck finden.<br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/gemeinwohlatlas-a-1268494.html new" target="_blank">Soziale Sieger, HBM 21.5.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 May 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Agilität als wirkliche Praxis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Business wird in der letzten Zeit viel über Agilität gesprochen, denn viele Unternehmen spüren, dass sie mit ausgeprägten Hierarchien und starren Prozessen die eigentliche Komplexität unserer Lebens- und Arbeitswelten zunehmend verfehlen. Doch gerade Agilität ist weit mehr als eine Methode, die man einfach mal so im Unternehmen zur Anwendung bringt. Denn all die Ansätze, die hier eingebracht werden, von flachen Hierarchien über mehr Eigenverantwortung bis hin zu völlig fluiden Prozessen, die sich immer wieder aufs neue finden und ausrichten, sind nicht einfach Tools, die man nutzt, sondern im Prinzip persönlichkeitsverändernde Türöffner für eine völlig neue Art des Zusammenseins und miteinander Arbeitens. Spiegel online zeigt am Beispiel des Telko-Unternehmens Sipgate, wie weitreichend diese inneren Prozesse sein können. Mitarbeiter, denen diese von ihnen angefragte Offenheit und Flexibilität zu schätzen wissen, blühen in solchen Kontexten auf, das zeigt der Artikel deutlich. Doch es gibt auch Menschen, die mehr Orientierung brauchen oder sogar klare Vorgaben. Bei Sipgate konnten sich nicht alle Mitarbeiter mit der agilen Arbeitsweise anfreunden und einige verließen das Unternehmen. Mir stellt sich an diesem Punkt immer wieder die Frage, wie wir dazu beitragen können, dass Menschen sich leichter für solche sich verändernden Umstände öffnen - nicht im Sinne von Anpassung, sondern indem sie wirklich innerlich wachsen. Das geschieht nicht auf Knopfdruck und in Unternehmen scheint momentan die natürliche Auslese, wie im Artikel beschrieben, eine verbreitete Entwicklung zu sein. Aber wie könnte es möglich werden, dass Firmen selbst Wachstumspfade kreieren, die Menschen in unterschiedlichen Graden mitnimmt und dabei dennoch in der Zusammenarbeit eine Ganzheit aufrechterhalten?<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/new-work-in-duesseldorf-wo-ueberstunden-ein-no-go-sind-a-1267204.html new" target="_blank">Wo Überstunden ein No-Go sind, spiegel.de 16.5.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 May 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Kampf um Überstunden und Vertrauen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Überstunden sind in der Arbeitswelt inzwischen eine Selbstverständlichkeit, die vor allem von Arbeitgebern ungern hinterfragt wird. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, demzufolge Unternehmen künftig grundsätzlich verpflichtet werden sollen, die vollständige Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter zu erfassen, hat vielerorts zu Aufschreien geführt. Manche klagen über mehr Bürokratie, andere empfinden die Vorgabe in Zeiten von Home Office und Vertrauensarbeitszeit als Anachronismus. Worüber die Arbeitgeber nur ungern sprechen, ist das Ausmaß an Überstunden, dass hierzulande geleistet wird - und vielfach nicht vergütet wird. Dieser Eisberg dürfte, wenn die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs umgesetzt werden, noch einmal auf neue Weise in Erscheinung treten. <a href="https://www.tagesschau.de/inland/ueberstunden-niedriglohn-101.html new" target="_blank">2017 wurden in Deutschland 2,1 Milliarden Überstunden geleistet</a>, die Hälfte davon blieb unbezahlt. Die Gewerkschaften bemängeln das schon lange. Eine durchgehende Arbeitszeiterfassung dürfte mit Blick auf diese bisher unentgeltlich geleistete Mehrarbeit die Arbeitgeber unter Druck setzen. Deren Klagen sind in gewisser Weise nachvollziehbar, denn in Anbetracht des Ausmaßes der bisher unbezahlten Überstunden kann man ahnen, um wie viel Geld es hier auch in Zukunft gehen könnte. Denn was erst einmal offiziell erfasst ist (und viele Unternehmen tun das bisher nicht), schafft Fakten. Andererseits ist es wohl auch ein Gebot der Fairness, das, was geleistet wird, auch zu honorieren. Darüber sprechen in diesen Tagen eher weniger Arbeitgeber.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article193468945/Arbeitszeit-EuGH-Urteil-verspricht-Arbeitnehmern-die-Ueberstunden-Wende.html new" target="_blank">Dieses Urteil verspricht Arbeitnehmern die Überstunden-Wende, welt.de 14.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-kampf-um-überstunden-und-vertrauen</link>
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<pubDate>Fri, 24 May 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlechte Gefühle beim Meditieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist nicht nur ein seeligmachender Heilsbringer, auch wenn der gegenwärtige Achtsamkeitstrend das bisweilen suggeriert. Eine Befragung von rund 1.200 Meditierenden zeigt: Etwa ein Viertel der Übenden hat nach dem Praktizieren bisweilen negative Gefühle oder sogar Angstzustände. Vor allem bei eher dekonstruierenden Methoden wie Zen oder Vipassana ist das der Fall, weniger bei Menschen, die MBSR-Übungen machen. Meditation ist ihrem Ursprung nie eine Methode gewesen, die zu Wohlbefinden führen soll, sondern eher ein Weg, auch Selbsttäuschungen zu durchschauen. Das innerliche Herausgefordertsein, das durchaus auch zu existenziellen Ängsten führen kann, könnte man auch als Beleg dafür sehen, dass das Meditieren etwas bewirkt. Die Wissenschaftler weisen auch darauf hin, dass solche Effekte in den spirituellen Traditionen Teil der gemeinsamen Erfahrungswelt seien. Ihre Sorge gilt jenen Menschen, die, weil sie einfach ein bisschen entspannen möchten, in solche Erfahrungen hineinschliddern und dann oft nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen sollen. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/haeufig-negative-erfahrungen-beim-meditieren/1645842 new" target="_blank">Häufig negative Erfahrungen beim Meditieren, spektrum.de 14.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schlechte-gefühle-beim-meditieren</link>
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<pubDate>Thu, 23 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hin und her, sich zu entscheiden, fällt schwer]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Warum tun wir uns manchmal so schwer damit, uns zu entscheiden? &quot;Ein Problem, das bei Entscheidungen oft auftritt, ist, dass wir diese dramatisieren. Wir stellen uns automatisch das Schlimmste vor, was passieren könnte. Das Problem dabei ist, dass wir Risiken sehr viel stärker bewerten als potenzielle Gewinne&quot;, sagt Philip Meissner, Professor für Entscheidungsfindung, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Er hat einen Tipp für Entscheidungsschwache parat, dem, was man wirklich möchte, näher zu kommen - und so die passende Entscheidung zu treffen. Meissner rät, sich durch Warum-Fragen immer tiefer zu arbeiten. Wer sich fragt, ob er den Job wechseln sollte, kann fragen, warum ihm oder ihr der Gedanke kommt. Die Antwort wird wieder der Warum-Frage unterzogen und die Antwort darauf dreht eine weitere Warum-Runde. Probieren Sie&#039;s mal aus. Mir passiert es immer wieder, dass ich auf diesem Weg merke, dass meine Ausgangsannahme das Problem oft gar nicht trifft - die Warum-Fragen öffnen dann bisweilen einen Weg in eine ganz andere und stimmige Richtung.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/karriere/entscheidung-job-uni-karriere-1.4442292 new" target="_blank">&quot;Wir stellen uns automatisch das Schlimmste vor, was passieren könnte&quot;, SZ 13.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hin-und-her,-sich-zu-entscheiden,-fällt-schwer</link>
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<pubDate>Wed, 22 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gute Laune? Sport rockt&#039;s ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gute Stimmung kommt nicht von ungefähr. Körperliche Ertüchtigung tut dem Gemüt gut. Ein Beitrag in Psychologie heute zeigt, was von welchen sportlichen Betätigungen zu erwarten ist. Krafttraining fördert die Bildung eines Botenstoffes, der das Nervenzellenwachstum stimuliert und so nicht nur die Kognition fördert, sondern auch bei der Stimmungsregulierung wirkt. Yoga und ähnliche Bewegungsmeditationen scheinen eine ganzheitliche Balance für Körper und Geist mit sich zu bringen. Wenn es ums Laufen geht, ist sich die Forschung indes nicht einig - manche Studien zeigen, dass Menschen hier zu emotionalen Höhenflügen ansetzen, andere legen gegenteiliges nahe. Wenn es um die Trainingsintensität geht, lautet die Devise - nicht zu viel, nicht zu gering, besser mittendrin. Und, für die, die nie Zeit haben, wichtig: 10 bis 30 Minuten reichen für den stimmungsaufhellenden Kick.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/39896-gemuetsbewegend.html new" target="_blank">Gemütsbewegend, Psychologie heute 8.5.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 May 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht Sinn für Unternehmen keinen Sinn?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Business-Welt hat ein neuer Hype Einzug gehalten. Der Sinn. In Zeiten, in denen Arbeitskräfte rarer zu werden scheinen, ist jedes Mittel recht, um Mitarbeiter zu motivieren. &quot;Der Traum vieler Manager geht so: Unternehmen sollen Orte werden, an denen die Mitarbeiter täglich Sinn erfahren und Sinn stiften. Das steigert die Motivation... Profiteur ist auch die Gesellschaft insgesamt: Mitarbeiter, die von einem höheren Zweck beseelt sind, stoßen Prozesse an, um die Umwelt zu schützen und die soziale Wohlfahrt zu erhöhen. Lange waren solche Träume ein Vorrecht selbstverwalteter Betriebe, politischer Basisinitiativen und utopischer Lebensgemeinschaften. Inzwischen sind sie im Mainstream des Managements angekommen&quot;, beschreibt ein Beitrag im Harvard Business Manager diesen neuen Trend. Und setzt auch gleich nach, warum solche Entwicklungen, zumindest für die Unternehmen, eigentlich grober Unfug und schädlich sein sollen. Denn: &quot;Ein Unternehmen büßt durch die Zweckidentifikation seiner Mitarbeiter - und das mag zunächst überraschend klingen - stark an Wandlungsfähigkeit ein. ... Für Mitarbeiter ist es schwer einzusehen, warum sie Veränderungen akzeptieren sollen, wenn sie nicht dem Zweck entsprechen. Wer seine Motivation daraus zieht, ein bestimmtes, eng mit dem Purpose des Unternehmens verbundenes Produkt zu vermarkten, wird kaum dafür zu begeistern sein, ein anderes Produkt zu verkaufen.&quot; Mich bringen solche Argumentationen immer zum Schmunzeln. Denn ihre vordergründige Logik sagt viel über unsere vorherrschende Kultur. Im Beispiel hier wird unterstellt, dass Unternehmen gewissermaßen einen Eigensinn haben, der Gefahr läuft, dem Sinn, den Mitarbeiter sich wünschen, zuwiderzulaufen. Man kann die Sache aber auch sehr leicht von der anderen Seite aus denken. Wenn sich Märkte verändern und Produkte nicht mehr laufen, sollte man vielleicht einfach mal nachdenken, welche anderen Dinge für die Kunden und Mitarbeiter sinnhaft sein könnten. <br><a href="https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/die-nachteile-des-purpose-a-1264877.html new" target="_blank">Wandel zwecklos, HBM Mai 2019</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=macht-sinn-für-unternehmen-keinen-sinn</link>
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<pubDate>Mon, 20 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Stress-Paradox]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein Medienbericht zum wachsenden Stress in der Bevölkerung erscheint. Auch ich habe diese Woche einmal mehr darüber geschrieben. Doch warum genau die Klagen in den letzten Jahren so zunehmen, erschließt sich der Wissenschaft nicht. Ein Artikel in der Zeit geht diesem Paradox nach. Einerseits bekunden in Erhebungen immer mehr Menschen, in ihrem Leben unter Stress zu stehen - durch Verdichtung der Arbeit, mehr Aufgaben, Multitasking. Studien, die die realen Belastungen von Arbeitenden messen, darunter die Häufigkeit des Unterbrochen-Werdens, geforderte Schnelligkeit oder Termin- und Leistungsdruck, zeigen hingegen, dass sich diese Faktoren in den letzten zehn Jahren kaum verändert haben. Ist Stress also eher ein Gefühlsding? Die Wissenschaftler vermuten, dass das Stressempfinden selbst bei gleichbleibender Belastung über die Jahre womöglich stärker werden könnte - weil Daueranspannung sich über die Zeit eventuell kumuliert. Auch das Altern der Arbeitenden könnte einen Grund liefern, dass sie heute vieles anstrengender empfinden als noch zehn Jahre zuvor. Und die auch messbar immer mehr um sich greifende digitale Verfügbarkeit über den Feierabend hinaus könnte natürlich dazu beitragen, dass die heute stärker Gestressten einfach überhaupt nicht mehr zurück zu einem Nullpunkt des Entspanntseins finden. Die wissenschaftlichen Befunde legen in meiner Wahrnehmung nahe, dass selbst gleichbleibende Belastungen über die Zeit verheerende Wirkungen haben könnten, wenn es im Leben als Ganzem immer weniger Ruhepole gibt. <br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-05/stress-arbeitsplatz-leistungsdruck-job-studien/komplettansicht?print new" target="_blank">Druck, mehr Druck, noch mehr Druck, zeit.de 9.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-stress-paradox</link>
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<pubDate>Fri, 17 May 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stille in der Mitte der Gesellschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Stille wird bisweilen zu einem öffentlichen Thema, beispielsweise wenn eine Stadt wie Wiesbaden gleich eine ganze &quot;Woche der Stille&quot; ausruft. Und das Thema scheint in der breiten Bevölkerung anzukommen. Ein Bericht im Wiesbadener Tagblatt vermittelt, dass Achtsamkeit und das bewusste Innehalten nicht allein die Domäne asiatischer Meditationsstile sind, sondern auch im Christentum lange Tradition haben. Der Volkswirt Marcus Lübbering führte die Teilnehmenden bei einem vollbesetzten Vortrag in die Grundlagen der christlichen Meditation ein. Lübbering arbeitete schon für die Deutsche Bank und war Referatsleiter im Kanzleramt. In der Academie Kloster Eberbach ist er für betriebliches Gesundheitsmanagement und christliche Meditation zuständig. Besonders wichtig ist ihm: &quot;Christliche Demut. Das heißt, die Situation so annehmen, wie sie ist und auch sich selbst akzeptieren zu können. Es ist gut, so wie du bist.&quot; Über die Stille sagt er: &quot;Ziel ist es, die Stille im jeweiligen Moment zu erleben. Dadurch entstehen ein neues Bewusstsein für unser Umfeld sowie eine veränderte Wahrnehmung.&quot; Mir ist diese Down-to-Earth-Haltung sehr sympathisch. Keine Heilsversprechen, kein Achtsamkeits-Hype. Einfach ein bisschen mehr Wahrnehmung dafür, was wir als Menschen wirklich sind.<br><a href="https://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/thema-meditation-bei-der-wiesbadener-woche-der-stille_20132519 new" target="_blank">Thema Meditation bei der Wiesbadener „Woche der Stille“, Wiesbadener Tagblatt 9.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stille-in-der-mitte-der-gesellschaft</link>
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<pubDate>Thu, 16 May 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mentale Gesundheit darf im Job oft kein Thema sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine nicht zu unterschätzende Zahl von Angestellten fühlt sich im Job in ihrer mentalen Gesundheit herausgefordert. Eine Studie des Marktforschungsunternehmens YouGov mit gut 1.000 Befragten im Auftrag des Karrierennetzwerks LinkedIn zeigt: 57 Prozent stehen im Job unter hoher Anspannung, 44 Prozent leiden unter Unruhe und 40 Prozent werden von Schlafstörungen geplagt. Insgesamt sprechen 82 Prozent der Befragten von Stress am Arbeitsplatz. Aber nur 21 Prozent bekommen von ihren Arbeitgebern Angebote zur Stressbewältigung gemacht. 42 Prozent erklären den Mangel entsprechender Vorsorgeprogramme mit Desinteresse auf höchster Ebene in ihren Unternehmen. Erschöpfung und Überarbeitung scheinen immer noch ein Tabuthema zu sein. Nur 34 Prozent können mit ihren Kollegen über ihre mentale Befindlichkeit offen sprechen, mit Vorgesetzten sogar nur 25 Prozent. Viele haben Angst, zu viel Offenheit könnte negative Folgen für sie haben. 17 Prozent haben in ihrem Unternehmen schon mitbekommen, dass Kollegen benachteiligt wurden, weil sie offen über psychische Krankheiten gesprochen hätten.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-zu-mentaler-belastung-arbeit-stresst-vier-von-fuenf-arbeitnehmern/24308164.html new" target="_blank">Arbeit stresst vier von fünf Arbeitnehmern, WiWo 6.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mentale-gesundheit-darf-im-job-oft-kein-thema-sein</link>
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<pubDate>Wed, 15 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind Sie ein Aspirin-Meditierer?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Man könnte Andy Puddicombe, Begründer der Meditations-App Headspace, als so etwas wie den Rockstar unter den Meditierern betrachten. Er war einer der ersten, die vor einigen Jahren erkannten, dass Meditation auch auf dem Smartphone funktionieren könnte. Seit einiger Zeit ist Headspace auch auf Deutsch erhältlich und hat hierzulande bereits eine Million User. Insgesamt nutzen mehr als 40 Millionen die App. In einem Interview mit der FAZ erzählt Puddicombe, wie er vor vielen Jahren selbst zum Meditieren kam. Einige traumatische Lebensereignisse waren für ihn der Anlass. Auch in den User-Gruppen von Headspace beobachtet er dieses Phänomen - Menschen haben die App zwar auf dem Handy, nutzen sie aber eigentlich nicht. Und irgendwann kommt dann der Tag, an dem etwas geschieht und sie merken, dass etwas innere Ruhe vielleicht helfen könnte. Puddicombe nennt sie die Lebensereignis-Meditierer. Dann gibt es da noch die Vitamin-User, die tendenziell regelmäßig ihre Übungen machen, damit erst gar kein Stress aufkommt. Und dann wären da noch die Aspirin-User - wenn&#039;s im Alltag knirscht, wird einige Male meditiert, doch sobald sich die Lage wieder beruhigt, bleibt das App-Icon nette Dekoration auf dem Display. Puddicombe ist ein Wanderer zwischen den Welten. Als jemand, der viele Jahre sehr intensiv meditiert, ist ihm die Tiefe der Meditation vertraut und auch ihr spiritueller Kontext. Er versucht, diese Ressource für moderne Lebensverhältnisse zu adaptieren. So haben seine Anfänger-Übungen eine Länge von maximal zehn Minuten - denn wenn sie länger dauern, schlafen die User nur ein. Ich bin bei solchen Beispielen immer ein wenig hin- und hergerissen. Ich finde seine Arbeit toll, weil er einen breitentauglichen Zugang zur Meditation entwickelt. Und gleichzeitig tragen Apps mit ihren spielerischen Ansätzen nicht unbedingt dazu bei, dass Menschen sich auf das tiefere Wesen des Meditierens wirklich einlassen. Denn kleine Übungshäppchen fordern uns nur bedingt heraus - und lassen uns so auch nur bedingt lernen. Ist vielleicht wie beim Marathonlaufen. Wenn ich es gewohnt bin, nur ein paar Kilometer zu laufen, wird mich die Langstrecke überfordern. Aber ich kann mich nur an sie heranhangeln, wenn ich die Übungsdosis erhöhe. Beim Meditieren gibt es zwar nie etwas zu erreichen. Ja, nie! Aber intensiveres Meditieren legt viel mehr Schichten unseres Menschseins frei. Und irgendwo da draußen fängt so etwas wie innere Freiheit an.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/andy-puddicombes-meditations-app-headspace-lockt-millionen-user-16164590.html" target="_blank">&quot;Meditation ist nicht Nichtstun&quot;, FAZ 4.5.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sind-sie-ein-aspirin-meditierer</link>
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<pubDate>Tue, 14 May 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie das Ich unser Arbeitsgedächtnis im Griff hat]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unser Ich scheint manche unserer Gehirnfunktionen stärker zu dominieren, als uns das im Alltag bewusst ist. Die Forschung weiß zum Beispiel, dass wir uns an andere Menschen im Rückblick besser erinnern können, wenn wir mit ihnen über uns selbst gesprochen haben. Dieser so genannte Selbstreferenzeffekt, zeigt sich einer neuen Untersuchung zufolge nicht nur im Langzeitgedächtnis, sondern scheint auch in unserem Arbeitsgedächtnis wirksam zu sein. Die internationale Studie ließ Probanden in einem Test Farbkreise assoziieren mit Ich, Freund und Fremder. Es wurden jeweils zwei Farbkreise angezeigt und fünf Sekunden später wurde den Testpersonen ein schwarzer Kreis angezeigt und sie sollten per Tastendruck angeben, ob dieser auf der gleichen Position wie zuvor einer der Farbkreise erschien. In den Reaktionen der Probanden zeigte sich, dass diese umso schneller waren, wenn der schwarze Kreis an einer Stelle erschien, an der zuvor ein farbiger Ich-Kreis zu sehen war. Und diese schnellere Reaktion stellte sich selbst dann kontinuierlich ein, wenn der schwarze Kreis doppelt so häufig auf der Freund- oder Fremder-Position angezeigt wurde. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich auch hierbei um besagten Selbstreferenzeffekt handelt. Da das Arbeitsgedächtnis eine wesentliche Rolle bei unseren Entscheidungen und Handlungen spielt, wirft die Studie die Frage auf, ob sich diese Ich-Zentrierung im Denken überhaupt beeinflussen lasse.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/der-egozentriker-in-uns/1640610 new" target="_blank">Der Egozentriker in uns, spektrum.de 24.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-das-ich-unser-arbeitsgedächtnis-im-griff-hat</link>
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<pubDate>Mon, 13 May 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kranke Arbeitswelt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwang früher vor allem schwere körperliche Arbeit Menschen schon vor Erreichen des Rentenalters in die Knie, sind es heute die psychischen Erkrankungen. Die Versicherung Swiss Life hat anhand ihrer Versichertendaten herausgefunden, dass sich in diesem Feld in den letzten zehn Jahren ein deutlicher Anstieg der Berufsunfähigkeit entwickelt hat. 37 Prozent derer, die ihren Beruf nicht mehr ausüben können, haben heute eine psychische Krankheit wie Burn-out, Depression oder Angststörungen. Vor zehn Jahren waren es noch 26 Prozent, was einem Anstieg um 40 Prozent entspricht. Wissenschaftler führen diese Entwicklung darauf zurück, dass heute mehr Sensibilität gegenüber psychischen Erkrankungen besteht und sie deshalb häufiger diagnostiziert und damit aktenkundig werden. Das mag sein. Aber sollte es uns nicht dazu führen, die Gesetzlichkeiten der Arbeitswelt viel offensiver zu hinterfragen?<br><a href="https://www.spiegel.de/karriere/psychische-erkrankungen-immer-mehr-menschen-berufsunfaehig-a-1264152.html new" target="_blank">Immer mehr Menschen wegen psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig, spiegel.de 24.2.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kranke-arbeitswelt</link>
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<pubDate>Fri, 10 May 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Empathischer Egoismus? Wie bitte?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Optimierungsdenken in der Arbeitswelt treibt immer neue Blüten. In der Wirtschaftswoche etwa proklamiert Björn Waide, CEO von Smartsteuer, einem Unternehmen, dass sich daran versucht, das Steuerwesen zu digitalisieren, &quot;empathischen Egoismus&quot; als Führungsstil der Zukunft. Die Empathie soll dabei die Ellbogen anscheinend etwas zügeln. &quot;Wir brauchen einen gesunden Egoismus, der empathisch für den Egoismus der anderen ist. Dies zu moderieren, ist eine gewaltige Führungsaufgabe. Leadership im digitalen Zeitalter, das bedeutet daher auch, eine heterogene Ansammlung von Ich-AGs zu einer schlagkräftigen Einheit zu formen, Interessen auszugleichen, Konflikte zu moderieren und transparent zu kommunizieren. Wir müssen Räume schaffen, in denen genau diese empathischen Egoisten ihre individuellen Potentiale und Ziele einbringen können&quot;, so Waide. Von New-Work-Kuscheln hält er eher wenig. Ihm schwebt anscheinend eher ein Win-Win vor, in dem Egoisten sich nicht gegenseitig boykottieren, sondern gemeinsam ihre Vorteile maximieren. Bei Waide liest sich das dann so: &quot;Es liegt an uns, den gesunden Egoismus durch kluge und empathische Führung im Sinne der Organisation in wertschöpfende Bahnen zu kanalisieren. Genau dies wird die große Herausforderung der Zukunft sein: Unternehmen zu schaffen, die die Interessen von Unternehmen und Mitarbeitern in Einklang bringen, sodass sich die eingebrachten Energien ergänzen und allseitig Nutzen stiften.&quot; Mich überkommt bei solch smartem Business-Sprech immer ein Abwehrreflex. Und ich wüsste gerne, was unter Waides &quot;Allseitigkeit&quot; so alles fällt. Ein Blick in den Duden kann da manches erhellen. Der beschreibt Egoismus wie folgt: &quot;Haltung, die gekennzeichnet ist durch das] Streben nach Erlangung von Vorteilen für die eigene Person, nach Erfüllung der die eigene Person betreffenden Wünsche ohne Rücksicht auf die Ansprüche anderer; Selbstsucht, Ichsucht, Eigenliebe.&quot; Mal rein logisch gefragt: Kann der Verzicht auf Rücksicht gegenüber den Ansprüchen anderer &quot;allseitigen Nutzen&quot; stiften? Oder begegnet uns hier nur ein neues, perfides Wortspiel? Dann lächeln empathische Egoisten ihre Opfer vielleicht noch an, bevor sie zuschlagen ...<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/new-work-ist-nicht-alles-unternehmen-brauchen-empathische-egoisten/24235082-all.html new" target="_blank">Unternehmen brauchen empathische Egoisten, WiWo 18.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=empathischer-egoismus-wie-bitte</link>
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<pubDate>Thu, 09 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditierende Soldaten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mal wieder gibt es Medienberichte, die auch die kontroversen Seiten des Achtsamkeits-Trends tiefer beleuchten. Das Magazin der SZ etwa hat in einem ausführlichen Bericht näher betrachtet, wie das amerikanische Militär Atem- und Konzentrationsübungen einsetzt. Soldaten werden dabei in zwei Bereichen mit Achtsamkeit in Berührung gebracht. Einerseits gibt es Kurse, die darauf abzielen, die Klarheit und Wachheit der Soldaten im Zuge ihrer Berufsausübung zu verbessern. Manche mögen hier innerlich aufschreien, denn darunter fällt natürlich auch, das, was man als Optimierung des Tötens bezeichnen könnte. Und dieser Gedanke ist nicht ganz falsch. Die Soldaten, die im SZ-Bericht zu Wort kommen, lassen aber auch erkennen, welche psychisch entlastenden und vielleicht auch lebensrettenden Wirkungen sich durch die Achtsamkeitsübungen ergeben. Von außen betrachtet, ist Krieg wohl ein schmutziges Geschäft. Doch die, die im SZ-Magazin über ihre Erfahrungen berichten, lassen auch erkennen, wie zerstörerisch die täglichen Herausforderungen im Einsatz sein können. Angst und Orientierungslosigkeit kosten immer wieder Menschenleben. Wer dagegen, gerade im Kampf, ein bisschen Ruhe bewahren kann, richtet vielleicht auch weniger Schaden an. Ein zweites wichtiges Feld für Achtsamkeit im Militär ist die Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen. Gerade die USA gehen seit vielen Jahren unter den Folgen der Kriegseinsätze in die Knie, den Hunderttausende Kriegsrückkehrer leiden an PTBS und Therapieplätze gibt es viel zu wenige. Für diese Soldaten kann Achtsamkeit ihr Leiden in vielen Fällen zumindest etwas lindern. Auch ich habe sehr gemischte Gefühle, wenn ich über diesen Themenkomplex nachdenke. Das SZ-Magazin kommentiert lakonisch, dass die beste Lösung wohl wäre, einfach auf Kriege zu verzichten. Bis wir uns als Menschheit dorthin entwickelt haben, kann Achtsamkeit vielleicht wenigstens dabei helfen, die &quot;Kollateralschäden&quot; unserer Unfähigkeit, in Frieden miteinander zu leben, etwas zu mindern.<br><a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/meditationstechniken-meditation-soldaten-armee-stress-trauma-entpsannung-loesungskolumne-michaela-haas-87151 new" target="_blank">Sollen Soldaten meditieren? SZ Magazin 15.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditierende-soldaten</link>
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<pubDate>Wed, 08 May 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von evolve - Soziale Achtsamkeit]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit ist in aller Munde, was an und für sich erst einmal eine gute Sache sein könnte. Denn was sollte falsch daran sein, wenn Menschen sich bewusst entspannen möchten oder etwas dafür tun, um geistig wacher zu sein? Doch in den sehr individualistischen Kulturen westlicher Gesellschaften und insbesondere durch das wachsende Interesse in der Arbeitswelt an Mindfulness, entwickelt Achtsamkeit auch eine Konnotation, die sehr selbstbezogen ist. In vielen säkularen Kursen geht es vor allem darum, wie Achtsamkeit dem eigenen Ich gut tut. Der Blick darüber hinaus ist eher selten. In den spirituellen Traditionen war Achtsamkeit schon immer eine gemeinschaftliche Praxis - eingebettet in spirituelle Bezugssysteme, die Menschen mit etwas verbanden, das über sie hinausweist. In der heutigen Zeit ist die Gefahr nicht zu leugnen, dass Mindfulness ganz leicht schlicht zu einem Ego-Trip wird. Deshalb haben wir uns in der neuen Ausgabe von <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> des Themas &quot;Soziale Achtsamkeit&quot; angenommen, um &quot;Die Kraft des Beziehungsraums&quot; einmal stärker in den Blick zu rücken. Otto Scharmer, der gemeinsam mit der Künstlerin und Ausdruckstänzerin Arawana Hayashi das Social Presencing Theater entwickelt hat, deutet im Interview beispielsweise darauf, dass Presencing immer eine Form kollektiver Wachheit und ein gemeinsames sich in eine unbekannte Zukunft Lehnen bedeutet. Joe Brewer spricht in der neuen Ausgabe über soziale Verbundenheit im Kontext der globalen Krise, in der wir uns befinden. Stefan Krüskemper, ein Künstler, der mit der sozialen Plastik arbeitet, zeigt, wie aus kollektiver Kreativität Freiheit entsteht. Ich habe mich in meinem eigenen Artikel damit beschäftigt, wo Achtsamkeit im Business leicht zu kurz greift und sogar isoliert - und ich habe sehr zuversichtlich stimmende Beispiele gefunden, wie eine dialogisch verstandene Achtsamkeit uns auf neue Weise nicht nur in unserem eigenen Menschsein verankern kann, sondern uns zugleich mit anderen Menschen verbindet. Die neue Ausgabe von evolve ist ein Muss für alle, die sich mit Achtsamkeit beschäftigen. Zum Thema des Magazins gibt es auch eine <a href="https://www.evolve-magazin.de/radio/soziale-achtsamkeit-die-kraft-des-beziehungsraums/ new" target="_blank">Sendung von Radio evolve zum kostenlosen Download</a>.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-evolve---soziale-achtsamkeit</link>
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<pubDate>Tue, 07 May 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehrarbeit wird immer mehr zum Standard]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Länger arbeiten als im Vertrag steht? Für 71 Prozent der deutschen Arbeitnehmer scheint dies nach Selbstaussagen inzwischen die Regel zu sein. Laut einer Umfrage in mehreren europäischen Ländern leistet so jeder im Schnitt 4 Stunden und 47 Minuten Mehrarbeit pro Woche. Im europäischen Schnitt betrifft regelmäßige Mehrarbeit nach eigenen Angaben 60 Prozent der Befragten. Die Zahlen könnten ein Indiz dafür sein, dass das vorgegebene Arbeitspensum in der vertraglich geschuldeten Zeit nicht zu schaffen ist, so dass die Beschäftigten eben nach dem eigentlichen Feierabend weiterarbeiten, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Im Bildungssektor arbeiten nach eigenen 69 Prozent der Befragten jede Woche um die fünf Stunden mehr. Auch in der Technologie-, Telekommunikations- und Finanzbranche geht es zur Sache. Hier leisten 15-20 Prozent der Befragten jede Woche um die zehn Stunden Mehrarbeit - über alle Branchen hinweg trifft das auf jeden achten Befragten zu. <br><a href="https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/neue-studie-deutschland-ist-spitzenreiter-bei-unbezahlten-ueberstunden-16132010.html" target="_blank">Deutschland ist Spitzenreiter bei unbezahlten Überstunden, FAZ 10.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehrarbeit-wird-immer-mehr-zum-standard</link>
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<pubDate>Mon, 06 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Zukunft der Achtsamkeit als dialogische Erfahrung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Selbstoptimierungs-Trend, den die Achtsamkeitsbewegung hervorgebracht hat, sitzt mir schon länger quer. Nicht, weil ich etwas dagegen hätte, dass Menschen meditieren, um sich einfach ein bisschen wohler zu fühlen. Eher, weil mich die Sorge beschleicht, dass mit diesem Selbstbezug auch eine gewisse Form der Isolation einhergeht. Denn wenn meine achtsamen Wahrnehmungen nur um mich selbst kreisen, verändert sich nicht automatisch meine Beziehung zu meinen äußeren Lebensumständen - oder gar diese Umstände selbst. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, bei einem großen Achtsamkeitskongress in Bad Kissingen mit 1.200 Teilnehmenden einen Vortrag zu halten zur Zukunft der Achtsamkeit als dialogischer Erfahrung. Dabei habe ich gezeigt, wie Achtsamkeit, wenn man sie als dialogische Haltung kultiviert und mit anderen Menschen in achtsame Dialoge geht, völlig neue Zwischenräume öffnen, die uns miteinander verbinden und unerwartete, tiefgreifende Einsichten zwischen den Beteiligten entstehen lassen. Selbst im Vortrag, der ja erwiesenermaßen kein Dialog ist, war spürbar, dass die Zuhörenden sich hier in etwas Tiefem berührt fühlten. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen vom evolve Magazin konnten wir auch zwei Dialog-Cafés und einen Workshop geben, bei dem die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, dieses Dazwischen und Darüberhinaus tiefer zu erfahren. Ihre Resonanz stimmt mich zuversichtlich. Da war viel von Verbundenheit die Rede, von einer besonderen Beziehungsqualität. Und ist es nicht gerade das, was uns als Menschen ausmacht?<br><a href="https://shop.auditorium-netzwerk.de/detail/index/sArticle/17298/sCategory/6009 new" target="_blank">Vortrag &quot;Die Zukunft der Achtsamkeit als dialogische Erfahrung&quot;</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-zukunft-der-achtsamkeit-als-dialogische-erfahrung</link>
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<pubDate>Sun, 05 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Mittelschicht wird für Jüngere schwerer erreichbar]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gefühlte Prekariatsstimmung, die in Deutschland in vielen Bevölkerungsgruppen immer wahrnehmbarer wird, auch wenn viele Fundametaldaten noch dagegenzusprechen zu scheinen, hat nun auch einen wissenschaftlichen Beleg. Eine OECD-Studie zeigt, dass es für die so genannten Millenials, also die zwischen 1983 und 2002 Geborenen, heute schwieriger wird als es für frühere Generationen war, ihren Platz in der Mittelschicht zu finden. Gründe dafür sind, dass heute zum Beispiel eine mittlere Ausbildung nicht mehr reicht, um ein mittleres Einkommen zu erzielen. Wo in der Elterngeneration der heute 40- bis 50-Jährigen häufig noch ein Einkommen ausreichte, um sich in der Mittelschicht einzurichten, ist heute eher das Doppelverdiener-Modell notwendig, ein Umstand, der auch Singles, vor allem in den Großstädten immer mehr zu schaffen macht. Denn, insbesondere in Deutschland, sind die Lebenshaltungskosten deutlich gestiegen. Hierzulande werden rund 35 Prozent des Einkommens fürs Wohnen fällig - im OECD sind es &quot;nur&quot; 32 Prozent, 1995 waren es allerdings noch 25 Prozent. Unter den Babyboomern (geb. 1942-1964) gehörten noch 71 Prozent der Menschen in ihren Zwanzigern der Mittelschicht an, in der Generation X (geb. 1965-1982) waren es auch noch 70 Prozent, bei den Millenials hingegen sind es nur noch 61 Prozent. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article191724187/OECD-Studie-Die-Mittelschicht-hat-es-heute-immer-schwerer.html new" target="_blank">Unter 30-Jährigen gelingt immer seltener ein Aufstieg in die Mittelschicht, welt.de 10.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mittelschicht-wird-für-jüngere-schwerer-erreichbar</link>
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<pubDate>Fri, 03 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sich mit &quot;Musik&quot; für Arbeit oder Entspannung tunen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ich gebe es ja zu, ich bin ein Fan von Audio-Tracks, die so arrangiert wurden, dass sie beruhigen oder die innere Fokussierung unterstützen. Selbst wenn die wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit solcher Tracks noch dürftig sind - ich habe den Eindruck, diese Musik stimmt mich milder, wenn im Zug im Ruheabteil mal wieder alles um mich herum am Quatschen ist. Die App Endel geht noch einen Schritt weiter - sie webt aus kurzen elektronischen Klangmustern immer wieder neue Kompositionen - je nach Bedarf abstimmt auf Beruhigung oder Einschlafen, Fokussierung und konzentriertes Arbeiten. Wer auf abwechslungsreiche Begleitung am Schreibtisch Wert legt und nicht selbst Playlisten zusammenstellen möchte, könnte hier also finden, was er schon immer gesucht hat. Mich stört an Endel die Tatsache, dass hier die algorithmische Logik zu einer intensiven, ständigen Begleitung wird. Nicht, dass ich etwas gegen digitale Sounds hätte - Jean-Michelle Jarre zum Beispiel ist ein Meister seines Genres. Aber die Vorstellung, dass ich so viel von mir in ständigem Kontakt mit maschinellem Output bringe, widerstrebt mir irgendwie. Denn das prägt ja nicht nur unsere Befindlichkeit, sondern über längere Zeiträume auch unsere Hörgewohnheiten insgesamt. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/leistungssteigerung-wie-automatenmusik-bei-der-arbeit-hilft/24199216.html" target="_blank">Wie Automatenmusik bei der Arbeit hilft, WiWo 9.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sich-mit-&quot;musik&quot;-für-arbeit-oder-entspannung-tunen</link>
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<pubDate>Thu, 02 May 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geh&#039; doch mal an die frische Luft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mütter sagen es zu ihren Kids, wenn sie stundenlang am Computer daddeln, und Ärzte vielleicht bald, anstatt ein Rezept auszustellen: Geh&#039; doch mal an die frische Luft! Wissenschaftliche Studien zeigen, dass schon 20-30 Minuten im Freien, bei entspanntem Gehen oder sogar Sitzen, für Körper und Geist ein wahrer Jungbrunnen sind. Eine Studie belegt: Bereits nach den ersten 20 Minuten sinkt der Cortisolspiegel enorm. Bleibt man länger draußen, gehen die Stressmarker zwar weiter zurück, aber nicht mehr so deutlich. Wenn das mal keine gute Nachricht ist für alle, die nie Zeit haben oder sich nicht allzu gerne bewegen. <br><a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/natur-parks-wald-schon-20-minuten-im-gruenen-senken-das-stresslevel-a-1261673.html new" target="_blank">Was 20 Minuten im Grünen bewirken, spiegel.de 7.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geh&#039;-doch-mal-an-die-frische-luft</link>
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<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Einfach mal durchatmen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Boom verschafft Entspannungsmethoden Hochkonjunktur. Doch es müssen nicht immer gleich besondere Übungen sein, wenn wir mal runterkommen möchten. Ein Artikel in Gehirn &amp; Geist stellt zum Beispiel verschiedene Studien vor, die zeigen, wie hochwirksam schlichtes, bewusstes Atmen sein kann. Es entspannt Körper und Geist, mildert Stress und kann sogar positiv auf verschiedene psychische Erkrankungen wirken. Besonders hilfreich ist ein Atemtakt, bei dem man vier Sekunden einatmet und sechs Sekunden ausatmet. Schon nach rund elf Minuten beginnt der Organismus sich umzustellen, biologische Regenerationsmechanismen setzen ein, Zellschäden werden behoben der Körper tankt neue Energie. Man könnte sagen, Nichtstun 2.0 mit positiven Nebenwirkungen ... ;-)<br><a href="https://www.spektrum.de/news/die-entschleunigung-des-atems/1636754 new" target="_blank">Die Entschleunigung des Atems, spektrum.de 5.4.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frohe Osterstage]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Osterferien! Wir wünschen Ihnen eine schöne Osterzeit mit herrlichen Frühlingstagen - und sind ab 29. April wieder mit frischen News für Sie da!</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frohe-osterstage</link>
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<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Braucht das Nichtstun einen gesellschaftlichen Halt?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nichtstuns hat in einer Gesellschaft, die davon lebt, immer beschäftigt zu sein, etwas Anrüchiges. Wer nicht immer nur leisten möchte, eine Pause braucht oder einfach die Ruhe und Stille schätzt, wird da leicht zum Außenseiter. Der Deutschlandfunk geht in einem Beitrag der Frage nach, warum es in der heutigen Zeit so schwierig ist, die Produktivitäts- und Aktivitätszwänge einmal hinter sich zu lassen und durchzuatmen. Bis vor gar nicht so langer Zeit brachte zumindest der kirchliche Kalender ein wenig Ruhe in das Leben als Ganzes. Sonntage und Feiertage bildeten einen Rahmen für kollektive Pausen. Doch unter den Vorzeichen der Säkularisierung und der sich immer stärker ausweitenden kulturellen Verfügbarkeitsforderungen wird es immer mehr zu einer individuellen Angelegenheit, sich Freiräume zu schaffen zum Innehalten. Der Beitrag des Deutschlandfunks zeigt, welche Ressourcen auch heute noch in den religiösen Traditionen liegen - weil sie etwas Grundsätzliches aufrechterhalten, das uns alle betrifft. Vielleicht können wir diesen Halt, der uns als Einzelne davon befreit, Ruheräume selbst immer wieder schaffen zu müssen, auch durch neue kulturelle, säkulare Praktiken wieder mehr ins Zentrum unserer Lebensweisen stellen.<br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/sabbat-sonntag-co-vom-nutzen-des-nichtstuns.886.de.html?dram:article_id" target="_blank">Vom Nutzen des Nichtstuns, Deutschlandfunk 1.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=braucht-das-nichtstun-einen-gesellschaftlichen-halt</link>
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<pubDate>Fri, 12 Apr 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meditation als Bildungsaufgabe]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wo eingeschliffene Lebensweisen immer mehr an Eigendynamik gewinnen und so beginnen, das Menschsein durch gewachsene systemische Logiken zu formen, kommt die Frage auf, wie wir unsere menschliche Autonomie in solchen oft stark unbewussten Prozessen behaupten können. Dabei geht es um mehr als nur die Tatsache, dass die Digitalisierung uns immer mehr mit ihren algorithmischen Prozessen durchdringt. Auch das Bildungssystem folgt längst Optimierungsideen, die den Faktor der menschlichen Entwicklung oft ausblenden oder funktionalisieren. Die Frankfurt University of Applied Science nahm diese Ausgangssituation zum Anlass, im Rahmen des so genannten &quot;Selbstprojekts&quot; ein Studienprogramm zu entwickeln, das die folgenden Ziele beinhaltete: Leidensverminderung, beispielsweise durch die Reduzierung von Stress und körperliche Entspannung, Selbsterkenntnis und eine Stärkung der geistigen Autonomie. Nun haben die Verantwortlichen einen Projektbericht vorgelegt, der zuversichtlich stimmt. Das Projekt scheint unter den Studierenden wieder den Sinn dafür geweckt zu haben, was es bedeuten kann, man selbst zu sein in einer Umgebung, die ihre ganz eigenen Anforderungen stellt. Meditative Praxis wurde in dem Programm nicht als Optimierungsstrategie verstanden, sondern als Weg, bewusster und gestärkter mit komplexen Herausforderungen umgehen zu können - weniger im Sinne eines Funktionierens im Gegebenen, sondern auch im Hinblick darauf, die eigene Persönlichkeit nicht aus dem Blick zu verlieren. Vorstöße wie dieser scheinen so dringlich zu sein in einer Zeit, in der das eigentliche Menschsein vor allen äußeren Erwartungen sich immer mehr zu verlieren scheint.<br><a href="https://literaturkritik.de/dievernich-doeben-henisch-frey-bildung-50-meditation-hochschule,25501.html new" target="_blank">Wie kommt Meditation ins Hier und Jetzt? Das Beispiel Hochschule, literaturkritik.de 1.4.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wider die Vereinnahmung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Outdoor-Ausrüster Patagonia hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht als Unternehmen, dass eine besonders ökologische und umweltschonende Produktion vertritt. Die Bekleidung von Patagonia hat sich so insbesondere bei Nachhaltigkeits-Fans den gewissen Coolness-Faktor erobert. Allerdings finden auch Zielgruppen, die weit weg sind von der Patagonia-Agenda immer mehr gefallen an den Outfits, mit denen man sich ganz nebenbei ein grünes Image verpassen kann. An der Wall Street beispielsweise scheint es gerade sehr in Mode zu sein, dass Finanz-Firmen für ihre Belegschaften Patagonia-Fleecewesten ordern - mit eingesticktem Firmenlogo. Das passt Patagonia gar nicht, denn das Unternehmen möchte nicht im Kontext von wirtschaftlichen Praktiken erscheinen, die ihm zuwider sind. Deshalb begrenzt laut Spiegel Patagonia nun solche individualisierten Großbestellungen und ermöglicht sie nur noch Firmen, die nachgewiesener Weise auch für ökologische Standards eintreten. <br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/patagonia-will-nicht-marke-der-wall-street-banker-sein-a-1261170.html new" target="_blank">Patagonia will nicht Marke der Wall-Street-Banker sein, spiegel.de 4.4.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die verschüttete Sehnsucht nach Stille]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Bedürfnis nach Stille scheint eine grundlegende menschliche Sehnsucht zu sein, ja mehr noch, eine Notwendigkeit. Doch in unserer durchgetakteten Zeit verlieren immer mehr Menschen das Gespür dafür, wann es Zeit ist, einmal innezuhalten. Gerade den Kirchen, seit jeher Orte der Stille, scheint in unseren durchmodernisierten Gesellschaften eine neue Rolle zuzukommen, diese Räume des Innehaltens wieder stärker ins kollektive Bewusstsein zu holen. Jesuitenpater Karl Kern beschreibt in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk die Bedeutung solcher Auszeiten als notwendigen Bestandteil des menschlichen Daseins: &quot;Urlaub ist ursprünglich die Erlaubnis, sich von einem Höhergestellten, in dessen Dienst man ist – als Lehnsherr zum Beispiel – zu entfernen. Die Ruhe ist in dem Sinn ein Raum der Freiheit, des Zweckfreien. Und ohne das, könnte man drastisch sagen, geht der Mensch kaputt.&quot; Für ihn ist Religion eine tiefere Rückbindung an das, was uns in unserem tiefsten Wesen ausmacht: &quot;Religion lebt davon, dass der Mensch seine tiefsten Sehnsüchte entdeckt. Und im täglichen, üblichen Trubel kann man darüber hinweg leben. Das rächt sich dann – gesundheitlich, psychisch – oft in Katastrophen.&quot; Heute, wo immer mehr Menschen sich vor allem über säkulare Lebensbezüge definieren, scheint dieser tiefere Kern unseres Menschseins uns immer weniger zugänglich zu sein. Vielleicht stehen wir gerade an einer Schwelle und sind danach gefragt, neue Kontexte zu finden, in denen wir uns unseres Bedürfnisses nach Stille wieder bewusst werden können - und in denen wir es auch ohne schlechtes Gewissen leben können.<br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/mit-exerzitien-gegen-stress-wie-man-es-schafft-nichts-zu-tun.886.de.html?dram:article_id" target="_blank">Wie man es schafft, nichts zu tun, Deutschlandfunk 3.4.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Brauchen wir eine Kultur der Auszeit?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Sabbatical scheint eine neue Blüte zu erleben. Nun prescht auch die Linke in dieser Frage nach vorne. Katja Kipping forderte kürzlich, dass ein gesetzlicher Rechtsanspruch auf bis zu zwei Jahre Auszeit während des Berufslebens geschaffen werden solle - bei steuerfinanziertem Lohnersatz. Kipping begründet die Idee damit, dass in der heutigen Arbeitswelt mit all ihren Belastungen längere Phasen der Pause notwendig seien, um Gesundheit und Arbeitsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Die SPD sprach sich vor einiger Zeit für neue Modelle der Arbeitszeitkonten aus - auch, um es Menschen zu erleichtern, zum Beispiel Phasen der Pflege von Angehörigen leichter zu bewerkstelligen. Im Prinzip sind beide Vorschläge gute Ideen. Sie haben jedoch eine Schwachstelle, denn sie versuchen letztlich nichts anderes, als die immer stärker zutage tretenden destruktiven Wirkungen unserer heutigen Arbeitswelt einfach zu kompensieren. Ein krankes System bleibt jedoch krank, auch wenn man ab und an eine Auszeit von ihm nehmen kann.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-03/katja-kipping-die-linke-sabbatjahre-auszeit-sabbatical-finanzierung new" target="_blank">Linke-Chefin fordert Recht auf Sabbaticals, Zeit.de 30.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Menschen als Wunder sehen!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit &quot;Reinventing Organizations&quot; ist Frédéric Laloux ein Bestseller gelungen, der inzwischen durch die entstandene &quot;New Work&quot;-Bewegung immer mehr Unternehmen bewegt. Im Interview mit dem Spiegel lässt er erahnen, wie fundamental der Wandel ist, den heutige Unternehmenskulturen durchlaufen könnten, um ihre wirklichen Potentiale zu entfalten. Loslassen, anderen mehr Freiheiten zugestehen, gerade für Führungskräfte ist das nach wie vor eine Zumutung. &quot;Paradoxerweise werden Manager viel wirkungsvoller, wenn sie ihren Mitarbeitern mehr Freiheit geben. Sie können dann zwar im Detail nicht mehr alles bestimmen, aber wenn sie sinnvolle Impulse setzen, werden die viel stärker aufgegriffen. Das ist allerdings eine Weltanschauung, in die Unternehmungsführungen erst hineinwachsen müssen&quot;, erklärt Laloux. Er hat auch ein Gespür dafür, wie entfremdet Führungskräfte oft vom Tagesgeschäft sind - und dabei die menschlichen Potentiale gar nicht mehr erkennen können, die der Firma zur Verfügung stehen. Laloux empfiehlt Führenden, sich am unteren Ende der Firmenhierarchie umzuschauen, im Call-Center oder am Fließband: &quot;Dann merken sie, dass vieles, was von oben kommt, keinen Sinn macht. Und es wird leichter, Menschen nicht nur als Ressourcen, sondern als Wunder zu sehen, voller Potenzial, das sich noch nicht entfalten konnten.&quot; Auch dem Hang zu Planbarkeit und Kontrolle hält er eine erfrischende Perspektive entgegen: &quot;Für komplexe Dinge ist das eine Illusion, die kann man nicht bis zum Ende durchplanen. Man kann aber Impulse setzen und den lebendigen Organismus, also die Mitarbeiter, aufs Abenteuer einladen. Wenn die Richtung Sinn macht und alle ausprobieren und mitarbeiten dürfen, wie sie wirklich wollen, kommen wunderbare Dinge dabei heraus.&quot; Was Laloux sagt, deutet auf eine tiefere Lebendigkeit in Menschen wie Organisationen. Die Frage ist, wann wir den Mut haben, uns genau darauf einzulassen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/new-work-experte-frederic-laloux-was-chefs-von-oben-entscheiden-bewirkt-oft-wenig-a-1256965.html new" target="_blank">&quot;Was Chefs von oben entscheiden, bewirkt oft wenig&quot;, spiegel.de 27.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Für und Wider von Meditations-Apps]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Jetzt, wo die bekannte Meditations-App Headspace auch in deutscher Sprache verfügbar ist, hat sich sogar die dpa zu einem ausführlichen Artikel über Meditation hinreißen lassen - der bereits von zahlreichen Magazinen veröffentlicht wurde. Der Beitrag gibt einen Überblick über den gegenwärtigen App-Hype in der Achtsamkeitsszene. Experten sehen diese Entwicklung durchaus mit Wohlwollen, denn die Apps erleichtern es vielen Menschen, die niemals einen Meditationskurs besuchen würden, mehr Achtsamkeit im Alltag zu entwickeln. Sie verweisen aber auch darauf, wie wichtig es ist, mit erfahrenen Menschen über die eigenen Erfahrungen sprechen zu können. Und wie viel kraftvoller es ist, auch gemeinsam mit anderen zu üben anstatt nur alleine mit der App. Die kleinen Technik-Helfer mögen eine Unterstützung sein, tiefer in das Thema einzusteigen. Doch sollten wir uns auch bewusst sein, dass Meditation ein menschlicher Erfahrungsraum ist, der uns mit anderen Menschen auf subtile und dabei sehr tiefe Weise verbinden kann. Und mit ein Auslöser für den wachsenden Stress in unserer Gesellschaft ist sicher auch die wachsende Beziehungslosigkeit und Getrenntheit, eine Kultur, in der jede*r erst einmal vor allem für sich selbst kämpft. Diese Dynamik kann unterschwellig durch Apps sogar verstärkt werden, denn sie suggerieren natürlich auch, dass wir nur ein kurzes Programm abspulen müssen, um aus uns selbst heraus wieder fit zu sein.<br><a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Entspannung-per-Smartphone-Der-Hype-um-Meditations-Apps-4340574.html new" target="_blank">Entspannung per Smartphone – Der Hype um Meditations-Apps, heise.de 20.3.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-für-und-wider-von-meditations-apps</link>
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<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Atem als wesentlicher Anker im Alltag]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Gute liegt oft so nahe. In einer Zeit, in der Stresserkrankungen immer mehr zum Thema werden und der <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?entry" target="_blank">Langzeitgebrauch von Antidepressiva</a> besorgniserregend hoch ist, scheinen wir jede Hilfe brauchen zu können, um im Alltag Ruhe zu bewahren. Der wunde Punkt: Selbst Menschen, die bereits eine Therapie durchlaufen haben, verlieren zurück im Alltag gerne den Bezug zu all den konstruktiven Entspannungstechniken, die sie gelernt haben, und verfallen wieder in den alten Trott. Der Psychosomatiker Thomas Loew empfiehlt deshalb eine einfache Atemtechnik, die man leicht während des Tages immer wieder einmal machen kann - vier Sekunden einatmen, sieben Sekunden ausatmen und das elf Minuten lang. Entspannung kann so einfach und naheliegend sein!<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/39837-so-schoen-alltagstauglich/volltext.html new" target="_blank">&quot;So schön alltagstauglich&quot;, Psychologie heute 13.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Um sich sicher zu fühlen, brauchen manche Millionen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studien mögen immer wieder suggerieren, dass Geld heute an Bedeutsamkeit für Arbeitnehmer verliert und ihnen andere Werte wie Nachhaltigkeit oder Lebensqualität wichtiger werden. Eine Repräsentativbefragung der Max-Grundig-Klinik hingegen zeigt, wie wichtig gerade bei Führungskräften das Einkommen tatsächlich ist. Die Hälfte der Befragten fühlt sich unterbezahlt, bei den Frauen sogar 66 Prozent. 38 Prozent finden, dass Geld glücklich mache, &quot;geldgetrieben&quot; fühlen sich lediglich 18 Prozent. 46 Prozent haben Sorge, einmal weniger zu verdienen oder ihr Vermögen zu verlieren. Wirklich finanziell unabhängig zu sein, lässt sich klar beziffern - im Schnitt sind es für Führungskräfte sechs Millionen Euro, die es ihnen erlauben würden, sich finanziell frei zu fühlen. Das ist eine interessante Größenordnung und für gewöhnliche Arbeitnehmer jenseits aller Erreichbarkeit. Für mich deutet die Zahl auch darauf hin, wie unsicher die heutigen Lebensumstände empfunden werden - weil man seinen Arbeitsplatz jederzeit verlieren oder krank werden könnte, weil man sich zwar vieles, was das Sicherheitsgefühl stärkt kaufen kann (zum Beispiel ein Haus), aber auch darum weiß, dass man es wieder verlieren könnte, wenn das Geld ausgeht. Und die Erfahrung der letzten Finanzkrise, die eigentlich immer noch eine ist, aber nicht mehr so oft so genannt wird, lässt uns spüren, wie schnell sich Geld in nichts auflösen kann. Eine naheliegende Reaktion mag sein, und das zeigt die Studie, dann eben an mehr Geld zu denken, um sich sicher zu fühlen. Aber die grundlegende Unsicherheit dürfte das kaum auflösen.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/equal-pay-day-fuehrungskraefte-fuehlen-sich-unterbezahlt-a-1258432.html new" target="_blank">Gierig sind vor allem die anderen, Manager Magazin 18.3.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=um-sich-sicher-zu-fühlen,-brauchen-manche-millionen</link>
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<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ehrlichkeit verbindet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal fällt es uns schwer, anderen gegenüber Unangenehmes anzusprechen und für viele ist dann ein Ausweichen oder gar die Notlüge ein geschicktes Manöver. Die Wissenschaft zeigt allerdings: Ehrlichkeit kann im Gespräch das Wohlbefinden erhöhen, selbst wenn Kritisches auf den Tisch kommt. In einem Feldexperiment sowie in Gesprächssituationen im Labor baten Wissenschaftler ihre Probanden, sich entweder wie immer zu verhalten, sehr freundlich oder auf jeden Fall ehrlich. Als Ehrlichkeit definierten die Forscher dabei, in Übereinstimmung mit den eigenen Überzeugungen, Gedanken und Gefühlen zu sprechen, wobei es nicht darum ging, ob diese inneren Haltungen richtig oder falsch waren. In den Gesprächen zeigte sich Überraschendes, denn die Beteiligten empfanden die ehrlichen Dialoge als viel angenehmer, als sie erwartet hatten, und reagierten selbst auf Kritik weniger negativ als befürchtet. Im Gegenteil - die ehrlichen Unterhaltungen wurden als sehr sinnvoll empfunden und förderten das Gefühl, mit dem Gegenüber verbunden zu sein. Gerade diese Verbundenheit hat etwas sehr Schlüssiges. Denn wenn wir unangenehmen Dingen ausweichen und sie nicht ansprechen, duckt sich auch in unserer Anwesenheit etwas weg. Wir sind dann gar nicht wirklich da. Und vielleicht ist es uns ja, auch wenn wir das zunächst womöglich nicht glauben, wichtiger, wirklich in einer geteilten Präsenz zu sein, als immer nur Freundlichkeiten zu hören. (Und das ist kein April-Scherz - ganz ehrlich!)<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/39779-ganz-ehrlich.html new" target="_blank">Ganz ehrlich? Psychologie heute 13.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gott hilft der Moral]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Lange Zeit ging die Wissenschaft davon aus, dass Religionen, die klare moralische Konzepte entwickelten oder moralisierende Gottheiten haben, wesentlich zum Aufbau komplexer Hochkulturen beigetragen haben. Eine neue britische Studie zeigt nun, dass es sich genau umgekehrt verhält. In Gesellschaften, die immer komplexer wurden, etablierten sich mit der Zeit göttlich begründete Moralinstanzen, womöglich, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Wissenschaftler fanden diesen zeitlichen heraus, indem sie historische Daten für 414 Gesellschaften in 30 verschiedenen Regionen der Erde auswerteten. Die moralisierenden Religionen entwickelten sich zumeist dann, wenn in einer Kultur die Schwelle zur Megagesellschaft mit mehr als einer Million Menschen überschritten wurde. Der Glaube an strafende Götter und religiöse Moralkodizes scheinen es diesen Gesellschaften erleichtert zu haben, den inneren Zusammenhalt zu wahren. Vielleicht erklärt das ja auch, warum man in der heutigen Zeit leicht den Eindruck gewinnt, unsere Moral werde immer poröser. Wo Glaube keine Selbstverständlichkeit mehr ist und im Zuge des Individualismus jeder seine eigenen Regeln macht, driftet dieser Zusammenhalt wieder auseinander.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/brachten-moralische-goetter-die-kulturen-voran/# new" target="_blank">Brachten moralische Götter die Kulturen voran? wissenschaft.de 20.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Mar 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kultur macht froh]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kulturelle Veranstaltungen zu besuchen oder ins Museum zu gehen, ist mehr als nur ein schöner Zeitvertreib. Eine britische Langzeitstudie mit 2.148 Probanden im Alter zwischen 52 und 89 Jahren zeigt: Wer regelmäßig erbauliche kulturelle Impulse in seinem Leben hat, läuft weniger Gefahr, depressiv zu werden. Ob Theater, Kino oder Kunst - Menschen, die mindestens einmal im Monat oder auch häufiger kulturellen Aktivitäten nachgehen, zeigen ein um 50 Prozent geringeres Risiko, an einer Depression zu erkranken, im Vergleich mit jenen, die seltener als ein Mal pro Jahr dem Wahren, Schönen, Guten nachgehen. Die Gesundheit der Probanden, ihre finanzielle Situation wie auch, ob sie eher introvert oder gesellig sind, scheint dabei keinen Unterschied zu machen. Man kann also sagen, Kultur fördert die geistige Gesundheit und das Wohlbefinden.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/39822-ihr-arzt-empfiehlt-kultur.html new" target="_blank">Ihr Arzt empfiehlt: Kultur, Psychologie heute 13.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Antidepressiva zur Dauerlösung werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Verschreibungszahlen von Antidepressiva sind im Steigeflug - in Deutschland haben sie sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt und auch in anderen Ländern zeigen sich ähnliche Tendenzen. Eine britische Studie richtet nun den Blick darauf, was sich hier zusammenbraut. Befragt wurden 752 Menschen, die die Medikamente nehmen. Drei Viertel gaben dabei an, dies schon seit einem Jahr zu tun. Bei 20 Prozent kommen sogar schon seit zehn Jahren nicht ohne ihre Tabletten aus. Ein Viertel der Befragten äußerte, die Medikamente nicht absetzen zu wollen. Diese Langzeiteinnahme dürfte also, was die Verschreibungszahlen insgesamt angeht, zur Kumulation über viele Jahre beitragen. Ein Wunder Punkt - vielen Menschen scheint es, selbst wenn sie wollen, nicht zu gelingen, von Antidepressiva wieder runterzukommen. 60 Prozent der Befragten hatten dies bereits erfolglos versucht. Von denen, die es geschafft haben, berichteten 30 Prozent, dass es sehr schwer gewesen sei. Eine mehr als bedenkliche Entwicklung, zumal es für Menschen, die psychisch nicht stabil sind, aber vielleicht keine Pillen schlucken möchten, anscheinend nur wenig Hilfen gibt, dennoch ihr Leben angemessen gestalten zu können. Hier geht es um mehr als individuelle Erkrankungen. Datenbefunde wie dieser zeugen von einer kranken Kultur.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/langzeitnutzung-von-antidepressiva-weit-verbreitet/1628412 new" target="_blank">Langzeitnutzung von Antidepressiva weit verbreitet, spektrum.de 25.3.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-antidepressiva-zur-dauerlösung-werden</link>
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<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Abgelenkt im Job - vor allem durch die Kollegen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Konzentriertes Arbeiten scheint in Zeiten um sich greifender digitaler Demenz immer mehr zum Kraftakt zu werden. Dabei sind, zumindest im Job, gar nicht mal die virtuellen Verlockungen die größten Aufmerksamkeitsdiebe. Einer repräsentativen Studie zufolge lassen sich 86 Prozent der Befragten regelmäßig beim Arbeiten ablenken. Häufigste Störquelle - quatschende Kollegen und Privatgespräche. Von ihnen lassen sich zwei Drittel vom produktiven Arbeiten abhalten. Dem Smartphone fällt hingegen nur jeder dritte Befragte zum Opfer. Jeder Vierte lenkt sich selbst ab, in er private Mails schreibt. Die gute Nachricht: Bei zwei Dritteln belaufen sich die täglichen Ablenkungen auf unter einer halben Stunde. Nur zehn Prozent sind eine Stunde oder länger am Tag nicht bei der Sache. Knapp zehn Prozent behaupten von sich, gar nicht abgelenkt zu sein. Ob das stimmt? Vielleicht sind aber auch einfach so abgelenkt, dass sie nicht einmal mehr merken, wo sie mit den Gedanken sind. Irgendwie schade finde ich ja, dass in der Untersuchung nicht danach gefragt wurde, ob Tagträumen die Menschen von der Arbeit ablenkt. Vielleicht bin ich ja auch einfach zu altmodisch. Und im Job gibt es ja wirklich viel zu tun. Da sind die Small Talks mit den Kollegen, das Smartphone, die privaten Mails - da mag fürs Träumen schlicht die Zeit fehlen...<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/online-befragung-das-sorgt-fuer-ablenkung-im-buero-16102681.html new" target="_blank">Das sorgt für Ablenkung im Büro, FAZ 22.3.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=abgelenkt-im-job---vor-allem-durch-die-kollegen</link>
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<pubDate>Tue, 26 Mar 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations-App Headspace jetzt auch auf Deutsch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Brite Andy Puddicombe lebte zehn Jahre in einem Kloster. Als er sich zurück ins weltliche Leben begab, entwickelte er die englischsprachige Meditations-App Headspace, die längst zu den weltweit beliebtesten Achtsamkeits-Apps gehört. Headspace bringt einem mit kurzweiligen Clips und geführten Meditationen die Achtsamkeitspraxis näher. Seit wenigen Tagen ist die App nun auch in deutscher Sprache verfügbar. Headspace erklärt mit einem eigens für Deutschland erstellten Stressmonitor auch gleich, warum wir die App unbedingt benutzen sollten. Laut Untersuchung des Unternehmens fühlen sich 40 Prozent der Deutschen gestresst, 50 Prozent sind dabei gestresster als noch vor fünf Jahren und glauben, ohne diesen Stress wäre ihr Leben besser. Laut Erhebung ist es besonders stressig für die Berliner, gefolgt von den Münchnern, Frankfurtern, Hamburgern und Kölnern.<br><a href="https://www.presseportal.de/pm/133952/4218425 new" target="_blank">Pressemitteilung zur Einführung von Headspace auf Deutsch</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditations-app-headspace-jetzt-auch-auf-deutsch</link>
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<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was tut man, wenn man bezahlt wird, ohne arbeiten zu müssen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es hört sich verrückt an. In Schweden steht ein Job zur Ausschreibung, der keine Verpflichtung zum Arbeiten mit sich bringt. Wenn 2026 der U-Bahnhof Korsvägen in den Betrieb geht, soll die noch zu findende Person ihren Nicht-Job antreten. Sie hat keine Aufgaben, muss nichts tun. Einzige Verpflichtung ist es, morgens und abends mit einer Karte ein- und wieder auszustechen. Die Stelle ist mit gut 2.000 Euro vergütet, Urlaub und Rentenansprüche inklusive. Bei der Aktion handelt es sich um ein staatlich gefördertes Kunstprojekt des Künstlerduos Goldin+Senneby, das unsere Beziehung zur Arbeit experimentiell erkunden möchte. Die Projektfinanzierung soll so angelegt werden, dass das Kapital reicht, um das Projekt 120 Jahre zu betreiben. Ich finde es einen spannenden Ansatz, weil durch die Stechuhr-Verpflichtung ein Bezug zur äußeren Fremdtaktung durch Arbeit erhalten bleibt, man sich also nicht ganz aus dem Kontext der Mainstream-Kultur ausklinkt. Es ist keine Freiheit außerhalb des bestehenden Systems, sondern der Spielraum, den ganzen Tag mit der eigenen Zeit machen zu können, was man möchte, steht noch in einer gesellschaftlichen Beziehung. Ich bin sehr neugierig, was man von diesem Projekt noch hören wird.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article190286295/Eternal-Employment-Schwedische-Stellenanzeige-offeriert-Traumjob.html new" target="_blank">Stellenanzeige lockt mit absolutem Nichtstun bei vollem Gehalt, welt.de 14.3.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-tut-man,-wenn-man-bezahlt-wird,-ohne-arbeiten-zu-müssen</link>
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<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Von General Motors ins buddhistische Zentrum]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Henry Schumann hatte irgendwann genug von Autos. Einst regionaler Marketingleiter bei General Motors, hat er sich beruflich noch einmal völlig neu orientiert. Der praktizierende Buddhist wurde Geschäftsführer des buddhistischen Sukhavati-Zentrums in Bad Saarow, einen Ort, an dem viel meditiert wird und der einen Pflegebereich für 20 Personen betreibt. Heute ist er nicht mehr jedes Jahr über Hundertausende Kilometer im Auto oder Flieger unterwegs, er ist im Hier und Jetzt. Das hat nicht nur den Vorteil, dass er seine Familie öfter sieht. &quot;Ich sehe meine Aufgabe hier als neue Herausforderung, bei der ich Führungserfahrung mit der urmenschlichen Komponente des Helfens verbinden kann&quot;, sagt er. Er möchte die neu im Zentrum eingeführten Mittagsmeditationen, an denen jede*r teilnehmen kann, zu einer festen Anlaufstelle in Bad Saarow werden lassen. Auch durch eine Erweiterung des gastronomischen Angebots soll das buddhistische Zentrum sich mehr im Alltagsleben der Bevölkerung etablieren. Ich lese gerne solche Geschichten über Menschen, die das tun, was ihnen bedeutsam ist. Denn hier kann wirklich Sinn entstehen, nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere.<br><a href="https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/1715739/ new" target="_blank">Mehr Bistro-Betrieb, mehr Meditation, Märkische Oderzeitung 13.3.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=von-general-motors-ins-buddhistische-zentrum</link>
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<pubDate>Thu, 21 Mar 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Arbeit zur Identifikationsquelle wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir haben uns schon so daran gewöhnt, in Arbeitskontexten auch die Sinnfrage zu stellen, dass wir ganz aus dem Blick verlieren, dass dies ein relativ neues Phänomen ist. Heute sagen wohl die meisten Menschen von sich, dass sie sich einen Job wünschen, der ihnen das Gefühl gibt, etwas Sinnvolles zu tun. Noch in den 1980er Jahren machten hingegen viele Menschen eine klare Trennung zwischen ihrer Arbeit und ihrem wirklichen Leben, erklärt der Arbeitspsychologe Theo Wehner in einem Interview mit der Zeit. &quot;Heute erwarten wir von einem Unternehmen sinnstiftende Aufgaben, kreative Freiheiten und gemeinwohlorientierte Unternehmensziele. Der Anteil an Unternehmen, die mit ihrer Arbeit – egal ob in Form von Dienstleistungen oder der Produktion von Waren – einen sozialökologischen Mehrwert verfolgen, wächst stark an. Viele Menschen wollen heute bei einem Unternehmen arbeiten und einkaufen, in dem ökologisch und menschlich gedacht wird&quot;, so Wehner. Er findet, dass heutige &quot;Bullshit-Jobs&quot; an Maschinen delegiert werden sollten, damit Menschen die Freiheit bekommen, zu tun, was sie wirklich möchten. Eine Entkopplung vom Zwang, mit der Arbeit den eigenen Lebensunterhalt sicherzustellen, wie sie beispielsweise die Idee des Grundeinkommens vorsieht, könnte dies bewirken: &quot;je weniger Geld als Motivation für die Arbeit herhalten muss, desto eher können sich Menschen einen Job aussuchen, der für sie Sinn ergibt. Wenn man Arbeit von Geld entkoppelt wie in der Freiwilligenarbeit, dann übernehmen Menschen nur noch Aufgaben, die ihnen sinnvoll erscheinen. Und Sinn ist die beste Motivationsquelle überhaupt.&quot; Diese Freiheit wäre auch ein hervorragender Indikator dafür, was wir ganz grundsätzlich als sinnvoll erachten und was nicht. <br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-03/zufriedenheit-job-arbeitsplatz-sinn-motivation-identifikation/komplettansicht new" target="_blank">Sinn ist die beste Motivationsquelle überhaupt&quot;, zeit.de 13.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bitte nicht noch ein Projekt ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal fragt man sich, warum Unternehmen überhaupt noch in Projekten denken und arbeiten, denn seit Ewigkeiten (und trotz aller klugen Coaching-Tipps) sind die Zahlen des Scheiterns konstant hoch und eindrücklich. Nur jedes fünfte in einer Firma gestartete Projekt führt auch zum Erfolg. Die Unternehmensberatung Mutaree ist den Gründen für dieses Scheitern wieder einmal nachgegangen und hat 134 Führungskräfte und Mitarbeiter aus zwölf Branchen dazu befragt, wie sie den Projektalltag erleben. Liest man die Antworten, kann man sich schlicht nicht des Eindrucks erwehren, dass Manager hier immer wieder aufs Neue etwas versuchen, das in dieser Form schlicht nicht funktionieren kann. 76 Prozent der Projektmitarbeiter und -verantwortlichen beklagen, dass Projekte zusätzlich zum Tagesgeschäft enormen Zeitdruck verursachen. Für 75 Prozent bedeutet das Überstunden, für 86 Prozent eine hohe Arbeitsverdichtung. Es klingt wie ein Hilferuf, wenn 94 Prozent der Befragten sich vor allem eines wünschen - Menschlichkeit. 55 Prozent beklagen, dass ihre Bedürfnisse in Veränderungsprozessen nicht ernst genommen werden. Und 67 Prozent haben den Eindruck, Verhalten und Engagement in ihrer Firma seien schlicht nicht ausreichend, um Projekten zum Erfolg zu verhelfen. Der Artikel der Wirtschaftswoche, der die Studie vorstellt, hat natürlich auch ein paar gute Tipps parat, wie alles besser werden könnte. Dazu zählen &quot;kontinuierlicher Dialog und aktives Zuhören der Führungskräfte&quot;, &quot;Die Führung muss prüfen, ob die Botschaften ankommen&quot; und &quot;laufendes Monitoring&quot;. Unter dem Strich geht es eigentlich nur um zwei ganz grundsätzliche Einsichten: Die Arbeitskraft von Menschen ist eine endliche Ressource und weil es um Menschen geht, sollte man auch menschlich handeln. Ganz simpel, oder?<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/veraenderungen-in-unternehmen-an-diesen-drei-huerden-scheitern-change-projekte/24092130.html new" target="_blank">An diesen drei Hürden scheitern Change-Projekte, WiWo 12.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitale Meditation weckt vielleicht Interesse für analoge Stille]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Katholische Medienzentrum in der Schweiz hat Meditations-Apps unter die Lupe genommen und geht der Frage nach, ob das Meditieren mit digitalen Helfern vielleicht auch das analoge Interesse an Stille und Besinnung fördert. Der Artikel stellt verschiedene Apps vor und spricht mit christlich ausgerichteten Expert*innen darüber, wie sie deren Bedeutung, Wirkung und Möglichkeiten einschätzen. Dabei zeigt sich, dass christliche Kreise die Technologie selbst auch im eigenen Sinne nutzen. Martin Iten, Mitglied der Kommission für Kommunikation und Öffentlichkeit der Schweizer Bischofskonferenz, etwa verweist auf die Stundenbuch-App, die vor allem von jungen Gläubigen rege genutzt werde, um das Stundengebet der Kirche zu praktizieren. Irene Gassmann, Priorin des Klosters Fahr im Limmattal, hat auf ihrem iPhone keine Meditations-App. Sie bevorzugt die analoge Stille während der Einkehr im Kloster. Sie betont allerdings, dass solche digitalen Brückenbauer womöglich auch dazu geeignet sind, Menschen ins Kloster zu bringen, um die Stille live und analog mit anderen gemeinsam zu erfahren.<br><a href="https://www.kath.ch/newsd/das-beruhigende-ohhmm-aus-dem-i-phone/ new" target="_blank">Das beruhigende «Ohhmm» aus dem Smartphone, Katholisches Medienzentrum 11.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiter vor Burn-out bewahren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Firmen längst dazu, mögliche psychische Gefährdungen ihrer Arbeitnehmer zu untersuchen und zu dokumentieren. Und die steigenden Zahlen psychischer Erkrankungen legen nahe, wie dringend notwendig dies ist. Aber wie erkennen, ob ein Mitarbeiter auf dem Weg dazu, ist eine Depression oder einen Burn-out zu entwickeln? Der Start-up Humangold hat einen Online-Fragebogen entwickelt, mit dem Firmen herausfinden können, wo im Unternehmen Schwachstellen sind. Es werden Daten zu Arbeitszufriedenheit erhoben. Auch wird danach gefragt, ob Mitarbeiter sich bevormundet fühlen oder viele Freiheiten bei der Ausgestaltung ihrer Aufgaben haben. Überstunden und Zeitdruck bei der Arbeit sind ebenso ein Thema wie die Einschätzung der Vorgesetzten - haben diese ein offenes Ohr für ihre Untergebenen, erkennen sie deren Arbeit an? Man möchte sich wünschen, dass mehr Unternehmen Instrumente wie dieses nutzen, um sich aktiv für ein gesünderes Arbeitsklima einzusetzen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/gruenderszene/article189795469/Humangold-Start-up-soll-depressive-Mitarbeiter-erkennen.html new" target="_blank">Ein Start-up will helfen, depressive Mitarbeiter zu erkennen, welt.de 5.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kulturelles Aufmerksamkeitsdefizit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Länger mal bei einer Sache zu bleiben, das scheint in unserer von Zerstreuung geprägten Kultur immer mehr zum inneren Kraftakt zu werden. Cal Newport, Professor für Informatik, gehört zu den Kritikern vor allem der ständigen digitalen Ablenkungen, weil die Online-Eskapaden die Konzentrationsfähigkeit dauerhaft schwächen: &quot;Wir können verlernen, uns zu konzentrieren. Wer beim kleinsten Anflug von Langeweile sein Smartphone herausholt und etwas googelt oder auf die Facebook-Timeline schaut, der trainiert seinem Gehirn die Konzentrationsfähigkeit ab. Wenn jemand dann doch seine ganze Gehirnkapazität auf eine Sache fokussieren will, merkt er, dass ihm das schwerfällt. Die heutigen Studierenden können sich unfassbar schlecht konzentrieren, weil sie konstante Ablenkung gewohnt sind. Sie sind die erste Generation, die unter dem Einfluss des Smartphones aufgewachsen ist.&quot; Newport empfiehlt seinen Studierenden, wieder bewusst an ihrer Aufmerksamkeit zu arbeiten: &quot;In der Regel empfehle ich ein Intervalltraining: Zunächst soll man sich 20 Minuten ohne Ablenkung auf etwas konzentrieren und das mehrere Male wiederholen, bis es problemlos geht. Dann erhöht man die Zeit um zehn Minuten. Von meinen Studierenden, die damit zu Semesterbeginn angefangen hatten, schafften es einige am Semesterende, bis zu anderthalb Stunden fokussiert zu arbeiten.&quot; Das ist einerseits erfreulich, lässt aber auch erahnen, wie verheerend es um unsere Aufmerksamkeit steht, wenn wir uns nicht um sie bemühen.<br><a href="https://www.zeit.de/campus/2019/02/konzentration-meditation-ablenkung-app-cal-newport/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Du brauchst keine Meditations-App&quot;, zeit.de 3.3.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Mar 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld ist im Job am wichtigsten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wissenschaft kennt unzählige Parameter, die zur Jobzufriedenheit beitragen. Doch letztlich scheint es vielen Arbeitnehmern vor allem um eines zu gehen - das liebe Geld. Das legt eine Untersuchung des Softwaredienstleisters Wilke nahe, der für seinen Happiness Index 4.000 Angestellte aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA befragte. Auf der Prioritätenliste der Deutschen leistete das Gehalt den wesentlichsten Beitrag zu ihrer Jobzufriedenheit, gefolgt vom Gefühl, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Erst danach folgen flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit auf Home Office, die Unternehmenskultur und die Führungskultur. Nur ein Drittel der Befragten in Deutschland wechselte schon einmal in eine niedriger bezahlte Position, weil diese glücklicher machte. In den USA war das hingegen bei 58 Prozent der Fall, in Großbritannien bei 54 Prozent und in Frankreich bei 32 Prozent. In den höheren Führungsetagen allerdings nimmt die Neigung, Gehalt gegen Glück zu tauschen, wieder zu. Wichtig für Arbeitgeber: Glückliche Mitarbeiter lassen sich mit mehr Geld eher weniger locken. Nur 18 Prozent der Befragten, die mit ihrem Job glücklich waren, nannten das Gehalt als Quelle ihrer Zufriedenheit. Interessant auch die Wünsche nach weniger Arbeit. 17 Prozent der Deutschen würde lieber an vier Tagen länger arbeiten und dafür ein langes Wochenende haben. Zu Gehaltseinbußen für eine Vier-Tage-Woche sind allerdings nur zwei Prozent bereit.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/wrike-happiness-index-was-arbeitnehmer-gluecklich-macht-a-1255721.html new" target="_blank">Lieber Geld als Glück, Manager Magazin 1.3.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geld-ist-im-job-am-wichtigsten</link>
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<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Herdentrieb lässt sich für Verhaltensänderungen nutzen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das eigene Verhalten zu ändern, ist nicht leicht und fordert uns heraus. Wahrscheinlich sind deshalb auch größere gesellschaftliche Veränderungen ein eher langsamer Entwicklungsprozess. Wissenschaftler der Leuphana-Universität in Lüneburg haben nun untersucht, wie unser sozialer Herdentrieb hier gezielt mobilisiert werden kann. In der Cafeteria der Universität wurde mit einem Schild an der Kaffeeausgabe darauf hingewiesen, dass immer mehr Kunden sich für umweltfreundliche Mehrwegbecher entschieden. Im Untersuchungszeitraum stieg daraufhin der Verkauf von Getränken in Mehrwegbechern um 17 Prozent an. Das Vorbild anderer scheint also zu wirken. Während Kritik die meisten Menschen eher auf ihren Gewohnheiten beharren lässt.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/motivationsforschung-das-machen-alle-so-1.4348918 new" target="_blank">Das machen alle so, SZ 3.3.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=herdentrieb-lässt-sich-für-verhaltensänderungen-nutzen</link>
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<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die beschränkte Kapazität unseres Gehirns]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wissenschaft belegt schon lange, dass unsere Gehirne mit Multitasking eher schlecht zurechtkommen. Eine Schweizer Studie hat das Phänomen nun näher betrachtet und fand heraus: Frauen vor der Menopause scheinen, solange eine der Aufgaben im Multitasking-Setting mit Sprache zu tun, dazu eher in der Lage als Männer. Bei dem Versuch mussten die Probanden auf einem Laufband laufen und einen kognitiven Test absolvieren, bei dem das Sprachvermögen involviert war. Dabei konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich der Laufstil der Männer deutlich veränderte - die Bewegungen ihres rechten Arms wurden geringer. Bei Frauen vor der Menopause zeigte sich diese Veränderung nicht, bei älteren Frauen hingegen schon. Die Wissenschaftler deuten den Befund dahingehend, dass die linke Gehirnhälfte, in der sowohl Sprache verarbeitet wird als auch die Bewegungen der rechten Körperhälfte, von beiden Aufgaben zusammen überlastet war. Die jüngeren Frauen hingegen profitierten vom Geschlechtshormon Östrogen, das ihnen die Sprachverarbeitung erleichtert. Was auch erklärt, warum ältere Frauen die gleichen Probleme an den Tag legten wie Männer.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/sind-frauen-besser-im-multitasking/# new" target="_blank">Sind Frauen wirklich besser im Multitasking? wissenschaft.de 1.2.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-beschränkte-kapazität-unseres-gehirns</link>
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<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was man hat, gibt man ungern wieder her]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer unerwartet etwas gewinnt, ist sicher gerne bereit, anderen etwas abzugeben. Möchte man meinen, stimmt aber nicht. Eine britische Studie mit mehr als 1.300 Probanden zeigt: Solange Menschen nur die ungewisse Aussicht auf einen Gewinn haben, ist ihre theoretische Bereitschaft, zu teilen, deutlich höher ausgeprägt, als bei Menschen, die den Gewinn schon erhalten haben. &quot;Wer vor der Bekanntgabe der Gewinner entscheiden musste, ob er etwas von seinem Gewinn abgeben wollte, zeigte sich spendabler. Die betreffenden Probanden spendeten mit einer 23 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit als Teilnehmer, die sich bereits sicher waren, dass sie den Bonus erhalten würden. Außerdem griffen Personen, die noch auf ihr Glück hofften, auch 25 Prozent tiefer in die Tasche als die Vergleichsgruppe&quot;, so Gehirn&amp;Geist über die Studie. Es scheint also zu gelten: Was man einmal hat, gibt man nur ungern wieder her. Die Studie legt gemeinnützigen Organisationen, die um Spenden werben, deshalb nahe, an die Selbstverpflichtung möglicher Spender zu appellieren, noch bevor diese zu Geld kommen. Kampagnen zum Jahresende beispielsweise könnten, bevor die jährlichen Boni ausgezahlt werden, bereits Spenden einwerben.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/geldsegen-macht-geizig/1626616 new" target="_blank">Geldsegen macht geizig, spektrum.de 27.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kirche schafft spirituelle Erfahrungsräume]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen hadern mit der Kirche. Nicht nur aufgrund all der Missbrauchsfälle und der strukturellen Verkrustungen von Kirche als Organisation. In der aktuellen Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur beschäftigen wir uns ja mit der <a href="https://www.evolve-magazin.de/aktuelle-ausgabe21/ new" target="_blank">Zukunft der Religion</a> und da zeigt sich, dass Menschen heute vor allem nach authentischen Erfahrungsräumen suchen, in denen sie sich der Tiefe des Menschseins zuwenden und anderen wirklich begegnen können. In Hamburg-Altona versucht die &quot;Kirche der Stille&quot; etwas ähnliches. Pastorin Irmgard Nauck bringt dort unterschiedliche spirituelle Praktiken der Weltreligionen zusammen, von christlichem Herzensgebet über Kontemplation und Zen bis hin zu Sufi-Mystik. Ihr Beweggrund: Gottesdienste erschienen ihr zu wortlastig und überfrachtet. Mit der &quot;Kirche der Stille&quot; möchte sie Räume öffnen für die Erfahrung der Präsenz Gottes. Gerade in der Stille könne man darüber hinaus auch mit sich selbst wieder in Kontakt kommen.<br><a href="https://www.evangelisch.de/inhalte/155189/26-02-2019/mit-der-kirche-der-stille-gelangt-spiritualitaet-den-alltag new" target="_blank">Mit der &quot;Kirche der Stille&quot; gelangt Spiritualität in den Alltag, evangelisch.de 26.2.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kirche-schafft-spirituelle-erfahrungsräume</link>
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<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Kulturbezug der Eliten bröselt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche hat mal wieder ein Interview mit dem Eliteforscher Michael Hartmann geführt. Darin beschreibt er wie so oft, wie Eliten sich reproduzieren und bestimmte gesellschaftliche Räume bei aller Bildungsexpansion doch nach wie vor eher von den üblichen Verdächtigen eingenommen werden. Was mich an Hartmanns viel mehr interessiert, ist sein Hinweis auf das Erodieren größerer kultureller Bezüge, die Hartmann zunehmend bei den Eliten wahrnimmt. Auf die Frage, woher der Bedeutungsverlust von Allgemeinbildung in den Reihen der Mächtigen komme, antwortet er: &quot;Am generellen Bedeutungsverlust des Bildungsbürgertums. Es hat seine kulturprägende Kraft eingebüßt. Übrigens bei Männern stärker als bei Frauen. Es gibt zwar immer noch ausnahmsweise den Strategie-Chef eines Dax-Konzerns, der ein Streichquintett leitet und bei Neubesetzungen in der Firma auf kulturelle Kompetenzen achtet. Aber das hat doch stark nachgelassen gegenüber früher. Als ich in den 90erjahren Konzernvorstände befragt habe, gab es viele, die ein intensives Verhältnis zu Kunst und Musik hatten. Das gibt es heute nur noch bei den wirklichen Großbürgerkindern.&quot; Das gibt mir zu denken. Kultur und damit menschliche Räume, die sich der direkten Verwertbarkeit entziehen, sind eigentlich das Herz von Gesellschaften und die Bindekraft im Zusammenleben. Wo dieses einenden Momentum immer mehr aus dem Blick gerät, wird auch etwas im Zusammenleben porös. Laut Hartmann sei für viele Mitglieder heutiger Eliten eher Sport wie Marathon oder Wandern im Gebirge ein Thema. Beschäftigungen, die eine individualistische Haltung ausdrücken wie auch fördern. Man macht sein eigenes Ding. Und das dürfte auch auf die Haltung gegenüber der Gesellschaft als Ganzer abfärben ...<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/elitenforscher-michael-hartmann-am-wichtigsten-ist-souveraenitaet/24027930-all.html new" target="_blank">&quot;Am wichtigsten ist Souveränität&quot;, WiWo 23.2.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-kulturbezug-der-eliten-bröselt</link>
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<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Grün stärkt die Psyche selbst in der Stadt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Psychologie weiß schon länger, dass das Landleben der Psyche besser tut als urbane Umgebungen. Eine dänische Langzeitbetrachtung zeigt nun, dass auch die Stadt der Psyche nicht unbedingt schaden muss, so lange Kinder mit genügend Grün in ihrer Umgebung aufwachsen. In der Datenbetrachtung wurde deutlich, dass Kinder, die mit Parks oder Grünanlagen in ihrer Umgebung aufwachsen, ein um bis zu 55 Prozent geringeres Risiko für die Entwicklung psychischer Erkrankungen aufweisen. Ein Befund, der vor allem im Hinblick auf die stetig zunehmende Urbanisierung für künftige Generationen immer bedeutsamer werden dürfte. Die Studie vermag noch keine Aussagen darüber zu treffen, wie viel Grün die Psyche wirklich braucht. Einige sozioökonomische Faktoren, die ebenfalls Effekte haben dürften, wie die Tatsache, dass eher Menschen mit gutem Einkommen und entsprechendem Lebensstil in grünen Stadtvierteln leben, wurden bei der Studie bereits berücksichtigt, weitere müssten in künftigen Untersuchungen geklärt werden, um den wirksamen Zusammenhängen noch näher zu kommen. Deutlich ist aber auch, wie wichtig die Natur für das menschliche Wohlbefinden ist.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-02/psychische-krankheiten-gruenflaechen-stadtplanung-kinder-studie new" target="_blank">Je grüner die Stadt, desto gesünder ihre Kinder, zeit.de 25.2.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=grün-stärkt-die-psyche-selbst-in-der-stadt</link>
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<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Egoismus in freundlichem Gewand]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Haben Sie manchmal das Gefühl, von Kolleg*innen ausgenutzt zu werden, obwohl diese eigentlich ganz umgängliche und oft auch zuvorkommende Menschen sind? Solche Erfahrungen sind nicht ungewöhnlich, wie eine Studie des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie zeigt, denn Egoismus kommt oft gut getarnt daher. Die Untersuchung stieß auf eine sehr raffinierte &quot;Ausbeuter-Strategie&quot;. Die &quot;freundlichen&quot; Egoisten agierten in der Studie in sechs von zehn Fällen kooperativ - machten aber in den übrigen vier Fällen ihr eigenes Ding. Die von den Handlungen in reinem Eigeninteresse Betroffenen begehrten indes nicht auf, denn in 40 Prozent der Fälle hatten sie selbst ja Vorteile durch die Kooperation der Egoisten. In der Studie zeigt sich, dass vor allem hoher Wettbewerbsdruck diese passive Unterstützungsmentalität fördert. Denn wo es um viel geht, ist ein bisschen Kooperation für die Düpierten immer noch besser, als auch diese noch zu verlieren. In der Studie nutzte jeder Zweite diese Strategie, was durchaus zu denken gibt.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/kooperation-im-buero-nette-egoisten-setzen-sich-am-erfolgreichsten-durch/24022700.html new" target="_blank">Nette Egoisten setzen sich am erfolgreichsten durch, WiWo 21.2.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=egoismus-in-freundlichem-gewand</link>
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<pubDate>Mon, 04 Mar 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die verbindende Dimension von Arbeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Professorin für Politische Philosophie Lisa Herzog wirft einen in meinen Augen interessanten Blick auf einige sonst eher vernachlässigte Aspekte von Arbeit. Im Interview mit der Zeit versucht sie für die verbindende Dimension des menschlichen Zusammenwirkens in Arbeitskontexten zu sensibilisieren anstatt allein ihren instrumentellen Wert zu betrachten. &quot;Aber Arbeit hat immer auch damit zu tun, dass wir in ihr bestimmte Formen von Gemeinschaft erleben. Arbeit kann uns die Gelegenheit geben, gemeinsam mit anderen Widerstände zu überwinden und Dinge zu schaffen. In einer modernen Gesellschaft ist die Arbeit sehr stark geteilt. Die einzelnen Tätigkeiten greifen ineinander und bedingen einander. Wir arbeiten also immer mit der Hilfe anderer und für andere. Dieser soziale Aspekt der Arbeit ist in den vergangenen Jahrzehnten zu wenig beleuchtet worden&quot;, so Herzog. Die Wissenschaftlerin kritisiert, dass neben Nutzenerwägungen auch die Selbstverwirklichung in der Arbeitswelt eine sehr starke Rolle spiele, was immer wieder zu unangemessenem Personenkult und Gegeneinander statt miteinander führe. Und im Hinblick auf Arbeitsteilung werde meist nur die Effizienz betrachtet, nicht aber die Frage, wie alle Teile vernünftig auch ein Ganzes ergeben, dass sich als solches bewusst ist. &quot;Die Arbeitsteilung legt nahe, die Dinge aus einer einseitigen und partiellen Perspektive zu betrachten. Der Blick für das große Ganze geht verloren&quot;, warnt Herzog. <br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-02/lisa-herzog-philosophin-arbeit-job-berufsleben-interview/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Wir übersehen die positiven Seiten der Arbeit&quot;, zeit.de 21.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einfach nur ambitioniert oder schon neurotisch?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit dem Perfektionismus ist das so eine Sache. Die weniger perfekten Zeitgenossen sind leicht genervt von jenen, bei denen alles bis ins Detail stimmen muss. Dabei ist es manchmal einfach der hohe innere Anspruch, der Menschen dazu verleitet, besonders genau zu sein und die Dinge bis aufs i-Tüpfelchen wirklich gut machen zu wollen. Eine andere Gruppe mag von außen genauso wirken, sie hat es aber in sich, denn die neurotischen Perfektionisten handeln eher aus Angst - Angst davor, zu versagen, kritisiert zu werden oder schlecht dazustehen. Eine amerikanische Metastudie hat diese Unterschiede zutage gefördert - und sie gibt Anlass zur Sorge, denn es zeigt sich: Unabhängig vom Alter der Versuchspersonen ist eine Tendenz zu wachsendem neurotischen Perfektionismus zu erkennen. Vielleicht ist das ja der hilflose Versuch einer Antwort auf eine immer komplexer werdende Welt, in der immer weniger vom Einzelnen beherrschbar ist. In den Bereichen, auf die wir Einfluss haben, dann besonders perfektionistisch zu sein, gibt einem dann vielleicht wenigstens für einige Momente wieder das Gefühl, ein bisschen Kontrolle zu haben.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/besonders-gewissenhaft-oder-ziemlich-neurotisch/1625472 new" target="_blank">Besonders gewissenhaft oder ziemlich neurotisch? spektrum.de 20.2.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=einfach-nur-ambitioniert-oder-schon-neurotisch</link>
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<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie der &quot;Clown&quot; Teams zusammenhält]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was hält Teams in ihrem Inneren zusammen? Und lässt Menschen selbst unter widrigen äußeren Bedingungen noch gut gemeinschaftlich handeln? Dieser Frage ist ein amerikanischer Anthropologe nachgegangen, um optimale Bedingungen für eine mögliche Marsmission der NASA zu eruieren. Es sind nicht die fachlichen Fähigkeiten, die Teams gut ihren Job erledigen lassen - wenngleich es unerlässlich scheint, dass die Person, die die höchste Führungsverantwortung trägt, diese Rolle auch ausfüllen und von den anderen in ihr anerkannt werden muss. Die Untersuchungen der Arbeitskontexte verschiedener Forschungsteams einer Antarktis-Station zeigen: Es ist vor allem der Humor, der Teams nicht auseinanderfallen lässt. Dabei müssen nicht alle gleich den Clown geben. Die Forschung zeigt allerdings, dass es die Menschen mit Humor sind, die über alle Arbeitsbereiche hinweg als Bindeglieder zwischen den Teammitglieder fungieren. Jeffrey Johnson beobachtete bei seinen Studien, dass in Teams oft die Neigung vorherrscht, dass Gleichgesinnte sich mit Gleichgesinnten umgeben. Er sagt: &quot;Deshalb braucht es die Clowns und Geschichtenerzähler - sie schaffen es mit Humor, die Untergruppen zu einem großen Team zu vereinen.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/marsmission-der-nasa-das-geheimnis-guter-teamarbeit-a-1253717.html new" target="_blank">Diesen Typ braucht jede Gruppe, spiegel.de 18.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Aufschieberitis im Management]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bei manchen Studien frage ich mich, welche Erkenntnisse sie jenseits der Vermittlung von Daten im Sinn haben. Gehirn&amp;Geist etwa berichtet über die Forschung zweier russischer Psychologinnen, die den Hang zum Aufschieben und das Verhältnis zu Zeit bei Führungskräften untersucht haben. Dabei zeigte sich: Top-Manager schauen vor allem in die Zukunft, halten sich nicht lange mit Fehlschlägen auf und lassen sich weniger durch Nebensächliches oder Privates ablenken. Damit einher gehe eine geringere Neigung, Dinge aufzuschieben. Im mittleren Management hingegen sieht es anders aus. Im mittleren Management scheinen Führungskräfte dagegen stärker mit den Fehlern der Vergangenheit beschäftigt zu sein. Und ihre persönlichen Vorlieben können auch mal zur Ablenkung werden. Da bleibt leicht einmal was liegen. Womöglich sind diese unterschiedlichen Neigungen auch eine Folge der verschiedenen Arbeitsvoraussetzungen. Top-Leader sind meist genau dazu da, in die Zukunft zu schauen und das Ziel vorzugeben. Das Mittelmanagement hingegen ist stärker mit der realen Umsetzung beschäftigt - und spielen eben auch die Fehler der Vergangenheit eine Rolle. Das ist dann vielleicht kein Fatalismus, sondern auch der Versuch, aus dem, was nicht funktioniert hat, zu lernen, um es künftig besser zu machen. Und immer alles möglichst effizient und zack-zack abzuarbeiten, ist vielleicht auch nicht immer die beste Lösung. Wohl jeder macht immer wieder die Erfahrung, dass vieles sich auch von selbst erledigt.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/zeitmanagement-in-den-chefetagen/1625538" target="_blank">Zeitmanagement in den Chefetagen, spektrum.de 20.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Feb 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit - zwischen Unterdrückung und Freiheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeit ist für manche schlicht ein lästiges Übel, andere fühlen sich von ihren Arbeitsbedingungen vielleicht sogar erdrückt und von ihren Chefs unterdrückt. In einer Kultur, die (Arbeits-)Einkommen voraussetzt, um existieren zu können, spielt der Job auf jeden Fall eine immens große Rolle. Abhängigkeiten sind in solchen Systemen eine Art Naturgegebenheit&quot;. Und sie kann von jenen, die das Sagen haben, ausgenutzt werden. In den Augen der amerikanischen Sozialphilosophin Elizabeth Anderson gleichen viele Firmen Diktaturen, und das nicht nur aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen in bestimmten Betrieben, sondern weil man dem System im Ganzen kaum zu entrinnen vermag. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit betrachtet sie, wie die Idee freier Märkte, die einst auch individuelle Freiheiten mit sich brachte, sich heute in ihr Gegenteil verkehrt. &quot;Für Adam Smith und andere Vordenker war der freie Markt ein Befreiungsprojekt, das sich gegen den Obrigkeitsstaat, Leibeigenschaft und das Monopol der Zünfte richtete. Die Menschen sollten die Möglichkeit bekommen, wirtschaftlich selbstständig zu werden. Sein eigener Boss zu sein – das war das Versprechen des freien Marktes, nicht Lohnarbeit. ... Eine Gesellschaft selbstständiger Kleinunternehmer ist das Idealbild einer Gesellschaft von Gleichen. Niemand hat einem Boss zu gehorchen. Auf dem Markt begegnen sich alle auf Augenhöhe&quot;, erklärt sie in einem Interview mit der Zeit. Diese Augenhöhe vermissen heute, nicht nur in den USA, viele. Ein ganzes System umzukrempeln, bräuchte indes immense Kraft, denn: &quot;Die Bewegungen für mehr Gleichheiten kommen sehr oft nur in kleinen Schüben, die schnell wieder verebben. Es braucht eine Graswurzelbewegung und deren Engagement aufrechtzuerhalten, kostet enorm viel Kraft und Mühe.&quot; Manchmal ist es schon ernüchternd, die Fehler im System zwar wahrzunehmen, aber gleichermaßen das Gefühl zu haben, unter dem Strich dann doch nichts verändern zu können...<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-02/elizabeth-anderson-unternehmenskultur-egalitarismus-diktatur/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Die moderne Firma ist eine Diktatur&quot;, Zeit.de 14.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Feb 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unbewusste Diskriminierung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gleichberechtigung ist in der Arbeitswelt ein großes Thema. Sei es der Versuch, den Frauenanteil im Management oder in Aufsichtsräten zu erhöhen, sei es die gerechtere Bezahlung beider Geschlechter. Eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin wirft nun eine Blick auf die unbewusste Diskriminierung bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen. Die Forscher hatten Personalern fiktive Lebensläufe von Männern und Frauen vorgelegt für Berufe, die als eher frauen- oder männertypisch gelten. Dabei zeigte sich, dass die Bewerbungen von Frauen für von Männern dominierten Ausbildungsberufen von den Personalern durchweg um etwa eine Schulnote schlechter bewertet wurden als jene von Männern. Umgekehrt wurden Männer, die sich für frauentypische Berufe bewarben, fair bewertet. Man könnte durch aus von systematischer, unbewusster Diskriminierung sprechen. Die Studie zeigt, welchen kulturellen Wandel wir noch vor uns haben, wenn es uns wirklich ernst damit sein sollte, im Berufsleben irgendwann zu Gleichberechtigung zu kommen.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/studie-personaler-bewerten-frauen-im-schnitt-eine-note-schlechter/23910292.html new" target="_blank">„Personaler bewerten Frauen im Schnitt eine Note schlechter“, WiWo 11.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 Feb 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was der Zufriedenheit im Job entgegensteht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unzufrieden im Job? Für viele Deutsche ist das anscheinend der Normalzustand. Das legt zumindest der Engagement-Report des Softwareanbieter Peakon nahe. Peakon entwickelt Software für Mitarbeiter-Feedbacks, und die haben es, vor allem in Deutschland, bisweilen in sich. Analysiert wurden für den Report Daten von mehr als 500.000 Mitarbeiternaus aus 235 Unternehmen in Deutschland, den USA, Großbritannien und Skandinavien. Dabei zeigte sich: Am höchsten ist die Zufriedenheit bei Angestellten in den USA, gefolgt von Skandinavien und Großbritannieren. Unter den Deutschen rumort es hingegen kräftig. Nur ein Viertel der hierzulande Beschäftigten würde den eigenen Arbeitgeber weiterempfehlen - in den anderen Ländern sind es doppelt so viele. Nur ein Viertel der Deutschen hat das Gefühl, sich im Job weiterentwickeln zu können (in den anderen Ländern ein Drittel). Ein zu hohes Arbeitspensum indes ist in allen untersuchten Ländern ein Thema. Drei Viertel der Deutschen beklagen, dass sie überfordert sind und das vorgegebene Pensum nicht zu erfüllen vermögen. Ähnlich sieht es in Großbritannien und Skandinavien aus. In den USA trifft das auf etwa 66 Prozent der Angestellten zu.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/peakon-report-deutsche-am-unzufriedensten-im-job-a-1252039.html new" target="_blank">Deutsche sind am unzufriedensten im Job, manager magazin 7.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Feb 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Praxis-Test: Meditieren mit EEG-Headband]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gerade für Anfänger ist es oft eine Herausforderung, mit dem Meditieren zu beginnen. Insbesondere zu Beginn der Praxis machen viele erst einmal die Erfahrung, dass sie vor allem ihre alltägliche innere Unruhe, Gedanken, Ablenkungen wahrnehmen. Von Stille ist da oft noch wenig zu bemerken. Für technikaffine Achtsamkeits-Fans gibt es so genannte EEG-Headbands, die, zumindest rudimentär, Entspannungsreaktionen messen können. Auf MacLife testet ein Redakteur das Headband von Muse und beschreibt, wie das Messen während des Meditierens ihn nicht nur anspornt, regelmäßig zu üben, sondern ihm auch immer wieder Anhaltspunkte darüber gibt, wie tief er meditiert. Es kann durchaus motivierend sein, nach einer Meditation in den eigenen Messdaten zu sehen, dass die eigenen inneren Reaktionen sich durchaus zum Positiven verändern, selbst wenn man persönlich oft die Ablenkungen stärker im Gedächtnis behält. Ich habe früher selbst eine Weile mit Muse geübt - allerdings nur kurz, weil mich die technischen Pannen, die der Artikel auch beschreibt, einfach genervt haben. Andererseits - in einer Zeit, in der jeder ständig mit dem Smartphone rumdaddelt, sind Gadgets wie Muse vielleicht ein guter Weg, diese Art der kulturellen Kompetenz, so man sie denn so nennen mag, auch für Sinnvolles zu nutzen.<br><a href="https://www.maclife.de/test/muse-test-6-monate-tiefenentspannung-wearable-100112161.html new" target="_blank">6 Monate Tiefenentspannung: Muse im Test, MacLife 7.2.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit hilft bei körperlichen Erkrankungen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Beim Thema Achtsamkeit kommen einem meistens die eher typischen Stresserkrankungen in den Sinn, die vordergründig die Psyche betreffen. Unserem Alltagsverständnis entgeht dabei leicht, dass Stress auch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf all unsere körperlichen Funktionen hat - und somit auch den Körper längerfristig schwächt. Eine deutsch-indische Studie mit Glaukom-Patienten zeigt nun, dass sich bei den Betroffenen der gefährlich hohe Augeninnendruck senken lässt, was einen Beitrag zur möglichen Genesung leistet. In der Studie absolvierten die Patienten jeden Tag ein einstündiges Programm aus Achtsamkeits- und Atemübungen. Bereits nach drei Wochen zeigte sich bei 75 Prozent der Meditierenden eine signifikante Senkung des Augeninnendrucks von 25 Prozent. Die stressbedingten Biomarker der Patienten hatten sich ebenfalls gesenkt. Beispiele wie dieses zeigen, wie anfällig unser Körper-Geist-System eigentlich für &quot;Stress&quot; ist. Und Meditation scheint ein guter Weg zu sein, einen Lebensstil mit mehr Balance zu entwickeln.<br><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100908/Achtsamkeitstraining-senkt-Augeninnendruck-bei-Glaukom new" target="_blank">Achtsamkeitstraining senkt Augeninnendruck bei Glaukom, Ärzteblatt 6.2.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-hilft-bei-körperlichen-erkrankungen</link>
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<pubDate>Tue, 19 Feb 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation in Wissenschaft und Lebenspraxis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Alle zwei Jahre findet in Berlin der Kongress Meditation &amp; Wissenschaft statt, den ich für drei Stiftungen organisiere. Beim letzten Kongress Ende 2018 war auch ein Team der Deutschen Welle vor Ort. Nun ist ein <a href="https://p.dw.com/p/3BcVg new" target="_blank">halbstündiger Beitrag</a> erschienen, der einen guten Überblick gibt über neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Meditation, ihre Einsatzmöglichkeiten in Medizin und Therapie wie auch in der Arbeitswelt. Im Film kommen der Neurowissenschaftler Ulrich Ott zu Wort wie auch der Zen-Lehrer Paul Kohtes, der vor allem mit Menschen aus der Unternehmenswelt arbeitet. Auch zeigt der Beitrag einige Beispiele, wie Interessierte in Meditationskursen erste Erfahrungen mit Achtsamkeit sammeln. Wer sich für mehr wissenschaftliche Details interessiert, findet auf der Videoplattform des Kongresses Material der Kongresse 2012 bis 2018.<br><a href="http://go.meditationwissenschaft.251914.digistore24.com/ new" target="_blank">Videoplattform Kongress Meditation &amp; Wissenschaft</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-in-wissenschaft-und-lebenspraxis</link>
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<pubDate>Mon, 18 Feb 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstverschleiß trifft auch die junge Generation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere Alltagskultur scheint sich immer mehr in Richtung Selbstverschleiß zu drehen. In einem Artikel in der Zeit wird beschrieben, wie selbst junge Arbeitnehmer am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn oder auch Studierende schon unter Stresssymptomen zusammenbrechen. Dabei sind es nicht unbedingt 80-Stunden-Wochen, die immer mehr Jüngere in die Knie zwingen. Vielmehr scheint die kaum greifbare Mischung aus Leistungsdruck, hohen Anforderungen, die nicht in der eigenen Hand liegen, wie auch Zukunftsängsten der Psyche so zuzusetzen, dass viele einfach nicht mehr können. Der Beitrag zeigt am Beispiel einer jungen Arbeitnehmerin, wie diese sich durch eine Burn-out-Therapie aus dem tiefen Loch, in das sie fiel, wieder hocharbeitet. Natürlich sind solche Behandlungen hilfreich, um schlimmeres zu vermeiden und Menschen wieder Lebensqualität zu schenken. Und doch beschleicht mich das Gefühl, dass das längst nicht genug ist, denn hier wird ein Phänomen, das sich in der Gesellschaft immer stärker zeigt, privatisiert. Es bleibt dem Einzelnen überlassen, mit der Überforderung, die von der Kultur als größerem Ganzem ausgeht, irgendwie zurechtzukommen. Was wir brauchen, wäre eine breitere gesellschaftliche Diskussion darüber, wie unter den Vorzeichen von Digitalisierung, Beschleunigung und Leistungswahn ein menschengemäßes Leben aussehen kann - und welche dieser Stressoren wir unbedingt verändern müssten.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-01/burnout-syndrom-berufsstart-ueberarbeitung-erschoepfung-leistungsunfaehigkeit/komplettansicht new" target="_blank">Jung und ausgebrannt, zeit.de 31.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbstverschleiß-trifft-auch-die-junge-generation</link>
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<pubDate>Fri, 15 Feb 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Positive Gedanken können helfen, Black-outs zu vermeiden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer kennt das nicht - man ist aufgeregt, weil man eine Aufgabe besonders gut meistern möchte, und plötzlich versagen die eigenen Fähigkeiten. Eine amerikanische Studie hat nun untersucht, wie man sich für solche Fälle wappnen kann. Die Wissenschaftler ließen ihre Probanden unter Druck Aufgaben erledigen, was immer wieder auch ein Scheitern zur Folge hatte. In einem zweiten Test baten sie die Probanden, sich zu Beginn vorzustellen, dass sie die Aufgabe bereits gemeistert hätten und ihre jetzige Arbeit eigentlich darin liege, nur den schon erreichten Status aufrechtzuerhalten. Dieser kleine Kniff führte dazu, dass im zweiten Durchlauf weniger der Versuchsteilnehmer scheiterten - und dass jene, denen die Aufgabe misslang, sich weniger gestresst fühlten. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/neues-aus-der-forschung-wie-behalten-wir-unter-druck-die-nerven/1621186 new" target="_blank">Wie wir unter Druck die Nerven behalten, spektrum.de 30.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Firmen Demut lernen können]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Demut ist im Business kein üblicher Begriff. Viele Führungskräfte verbinden damit eine gewisse Schlaffheit und mangelnde Durchsetzungsfähigkeit. Erfolgreiche Leader müssen tough sein und an sich glauben, selbst wenn ihnen Widerstand entgegenschlägt, so eine weit verbreitete Meinung. Der wunde Punkt: Wer so auf das Durchsetzen seiner Interessen gepolt ist, verliert leicht den Blick dafür, ob er noch dem Unternehmensinteresse dient oder eher sein ureigenes Ego-Ding durchzieht. Ein Artikel im Greater Good Magazine der Universität Berkeley versucht, mit Missverständnissen rund um das Thema Demut aufzuräumen. &quot;Ein Mensch kann demütig und sehr wettbewerbsorientiert sein, er kann aber auch bescheiden und gleichzeitig ambitioniert sein&quot;, heißt es in dem Artikel, der verschiedene Wege vorschlägt, wie Firmen demütiger werden können. So schlagen die Autoren vor, in Firmen die Klarheit der Wahrnehmung zu fördern. Firmen tendierten leicht dazu, unangenehme Fakten auszublenden. Doch nur, wer die Realität wahrnehmen könne, könne auch angemessen mit ihr umgehen. Wer bereit ist, eigene Schwächen anzuerkennen, kann sich hingegen verändern und läuft weniger Gefahr, irgendwann von ihnen eingeholt zu werden. Ständiges Perfektionsstreben könne ebenfalls zum Boomerang werden, da es die Vertuschung von Fehlern fördere. Firmen, die Scheitern ernst nehmen und transparent damit umgehen, können hingegen dazu lernen. Transparenz und Offenheit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu Demut. Eigene Beschränkungen offen zu betrachten wie auch gute Ideen offen mit anderen zu teilen, verhindert so manchen Ego-Trip.<br><a href="https://greatergood.berkeley.edu/article/item/how_to_infuse_your_company_culture_with_humility new" target="_blank">How to Infuse Your Company Culture with Humility, Greater Good Magazine 29.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Feb 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sinn in der Arbeit erleichtert Transformation]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wandel, das ist für viele Unternehmen eine dunkle Wolke, denn Studie um Studie zeigt, wie schwer es für Firmen ist, sich wirklich nachhaltig zu transformieren. Eine Untersuchung der Markenberatung Sasserath Munzinger Plus mit 1.000 Angestellten aus 28 Branchen zeigt: 83 Prozent der Firmen arbeiten an Changeprojekten. Von Mitarbeitern, die in ihrer Arbeit einen Sinn sehen, sind 55 Prozent diesem Wandel gegenüber positiv eingestellt. Jedoch empfinden 63 Prozent der Befragten ihre Tätigkeit als wenig sinnhaft - unter ihnen sieht nur jeder Fünfte Wandlungsprozesse als positiv. Damit Wandel wirksam werden kann, müssten also zunächst einmal die Mitarbeiter selbst ein Gefühl der Wirksamkeit ihrer Arbeit entwickeln.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/studie-warum-viele-mitarbeiter-den-wandel-im-unternehmen-nicht-mitmachen/23911224.html new" target="_blank">Warum viele Mitarbeiter den Wandel im Unternehmen nicht mitmachen, Wirtschaftswoche 27.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 Feb 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[SAP bringt Achtsamkeit auch in andere Unternehmen]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>SAP gilt hierzulande als einer der großen Vorreiter der Achtsamkeitswelle. Schon 8.000 Mitarbeiter weltweit haben unternehmensintern Achtsamkeitskurse besucht, weitere 8.000 bekunden Interesse und stehen auf Wartelisten für die beliebten Kurse. Doch die Softwareschmiede kümmert sich inzwischen nicht mehr nur um den Seelenfrieden der eigenen Mitarbeiter. Seit Ende 2016 arbeiten die Achtsamkeitstrainer, die SAP ausbildet, auch für Fremdfirmen wie beispielsweise Siemens. SAP selbst kann sich durch die eigenen Programme über einen &quot;Return on investment&quot; von etwa 200 Prozent freuen - denn die Krankheitsrate im Unternehmen ist deutlich gesunken und anscheinend sind meditierende Mitarbeiter auch produktiver. Das scheint mehr und mehr Firmen zum Nachahmen zu inspirieren. Längst wird diese Meditationseuphorie auch kritisch gesehen, denn Skeptiker befürchten, dass Mitarbeiter auf diese Weise nur noch besser der Unternehmensmaschinerie dienen sollen. Bei SAP gibt man sich gelassen. Einerseits sei Achtsamkeit ein Türöffner, um dem in Unternehmen permanenten Wandel offener und konstruktiver zu begegnen. Gleichzeitig finden die Menschen auf diesem Weg aber auch mehr zu sich selbst. Mancher SAPler hat beim Meditieren schon entdeckt, dass er eigentlich lieber etwas anderes machen würde mit seinem Leben - und das Unternehmen verlassen. <br><a href="https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.sap-verdient-mit-achtsamkeitskursen-yogasitz-auf-dem-buerostuhl.03e8ddfb-a46a-4d50-95fe-25d0bc10d6f3.html?fbclid" target="_blank">Yogasitz auf dem Bürostuhl, Stuttgarter Zeitung 1.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sap-bringt-achtsamkeit-auch-in-andere-unternehmen</link>
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<pubDate>Mon, 11 Feb 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie unsere Meinung unser Wahrheitsempfinden beeinflusst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Zeiten der Fake-News-Herausforderung ist es interessant, einmal einen Blick darauf zu werfen, welchen Einfluss eigentlich unsere persönliche Vorstellungswelt darauf hat, was wir als richtig oder falsch erachten. Eine amerikanische Studie zum Beispiel zeigt: Wir neigen dazu, Berichten zu misstrauen, die unserer eigenen Meinung widersprechen. In dem Versuch mit 250 Probanden wurde den Teilnehmern ein Bericht vorgelegt, der ein Thema positiv darstellte, einer der es negativ bewertete, und ein weiterer, in dem ausgeglichen Fakten für beide Perspektiven dargestellt wurden. Dabei zeigte sich: Versuchsteilnehmer mit positiver Perspektive auf das Thema misstrauten dem negativen Beitrag und umgekehrt wollten die negativ Eingestellten die positiven Aspekte nicht glauben. Der ausgewogene Text rief das Misstrauen beider Lager hervor. Hier bemängelten die Leser jeweils, dass für die &quot;Gegenseite&quot; Partei ergriffen werde. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/die-macht-der-geschichten/1619912 new" target="_blank">Die Macht der Geschichten, spektrum.de 28.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 08 Feb 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst vorm Chef]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schwierigkeiten anzusprechen oder Dinge, die einem missfallen, fällt vielen Mitarbeitern schwer. Eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt: 44 Prozent der Beschäftigten schweigen lieber über Dinge, bei denen es hakt, aus Angst vor ihren Vorgesetzten. Bei den Älteren liegt der Anteil mit 52 Prozent sogar deutlich höher, während jüngere Arbeitnehmer mit 30 Prozent nicht ganz so betroffen sind. Kleinbetriebe mit bis zu 20 Beschäftigten kommen etwas besser weg, aber auch hier ducken sich 34 Prozent weg, wenn es darum geht, Unangenehmes anzusprechen. Auch um die Wertschätzung im Job stehe es nicht zum Besten. 32 Prozent der Befragten gaben an, sich von ihren Chefs nur wenig wertgeschätzt zu fühlen. 77 Prozent der Mitarbeiter in komplexen Tätigkeitsfeldern fühlen sich allerdings anerkannt, bei jenen, die eher Hilfstätigkeiten ausführen, sind es 56 Prozent.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/dgb-haelfte-aller-beschaeftigten-hat-angst-vor-den-chefs-a-1249514.html new" target="_blank">Knapp die Hälfte der Beschäftigten hat Angst vor ihren Vorgesetzten, Spiegel.de 24.1.19 </a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 Feb 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stille ist nichts für Feiglinge]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist schon fast Routine, dass beim Weltwirtschaftsforum in Davos auch meditiert wird. Jon Kabat-Zinn, Vater der Mindfulness-Bewegung war bei dem internationalen Event bereits zu Gast, dieses Jahr führte ein tibetischer Lama die Top-Manager ins Meditieren ein. Die Aargauer Zeitung berichtet in diesem Kontext, wie auch in Schweizer Unternehmen, darunter Swisscom und Axpo, Achtsamkeit immer mehr Einzug hält. &quot;Meditation hilft, sich neu auszurichten, sich auf seine Aufgaben und die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, zu fokussieren&quot;, sagt etwa der Jesuit Tobias Karcher, der im Lassalle-Institut in der Nähe von Zug Meditationskurse für Manager gibt. Er hat auch die wachsende Kritik an Achtsamkeit im Unternehmenskontext auf dem Radar, sieht hier aber eher weniger Gefahren: &quot;Auch wenn das Unternehmen von zufriedenen Mitarbeitern profitiert, so profitiert der Mitarbeiter zuallererst selbst von seiner Zufriedenheit.&quot; Er verweist eher auf die unberechenbare Einsicht, die Meditation freisetzen kann. &quot;Wenn man ganz bei sich selber ist, werden sich Dinge zeigen, die man verdrängt hat, die unangenehm sind&quot;, so Karcher. In diesem Sinne sei Meditation nichts für Feiglinge.<a href="https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leben/meditation-statt-marathon-achtsamkeit-in-den-teppichetagen-der-grosskonzerne-134002240 new" target="_blank">Meditation statt Marathon: Achtsamkeit in den Teppichetagen der Grosskonzerne, Aargauer Zeitung 27.1.19 </a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stille-ist-nichts-für-feiglinge</link>
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<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Engagiert sein, ohne auszubrennen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Burn-out verbinden viele vor allem mit all den äußeren Faktoren, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind. Schwappen zu viele Einflüsse, die wir nicht selbst gestalten können, in unser Leben, wird es leicht zu viel und etwas in uns kapituliert. Das Magazin working@office beleuchtet in einem aktuellen Artikel noch eine weitere Facette des Burn-out-Phänomens, nämlich die uns bisweilen fehlende Selbstakzeptanz. &quot;Wir alle wollen etwas leisten. Es erfüllt uns, etwas erreicht zu haben. Mit dem äußeren Druck bei der Arbeit wächst jedoch auch der innere Druck. Viele denken, dass sie alles sofort erledigen müssen. Es ist oft kein Raum da, über Dinge nachzudenken. So verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst. Das heißt, wir spüren unsere Bedürfnisse nicht mehr und beginnen, die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Wenn wir uns antreiben, wenn wir über unsere Grenzen gehen und uns erschöpfen, so wie ich das im Burnout sehe, ist das oft angetrieben von dem Wunsch, von den Kollegen oder den Vorgesetzten als positiv und fleißig gesehen zu werden. Das macht uns abhängig von der Anerkennung anderer&quot;, sagt etwa die Therapeutin Christine Brähler, die sich mit Selbstmitgefühl beschäftigt. Der Artikel gibt Beispiele und Übungen, wie sich das Gespür für die eigenen Bedürfnisse wieder stärken lässt - und wie man lernen kann, diesem Gespür dann auch zu folgen.<br><a href="https://www.workingoffice.de/life/artikel/article/selbstakzeptanz.html new" target="_blank">Selbstakzeptanz: Ich will so bleiben, wie ich bin ... working@office 23.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Neue Ausgabe von evolve: Die Zukunft der Religion]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist wieder so weit - gerade ist die neue Ausgabe von <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> erschienen. Dieses Mal widmen wir uns dem großen Thema &quot;Die Zukunft der Religion&quot;. Womöglich mag die Frage danach Menschen in Gesellschaften mit starken atheistischen Perspektiven nicht allzu dringlich erscheinen, doch zeigen verschiedene Beiträge der Ausgabe sehr gut, dass Religiosität nicht zwingend nur auf religiöse Institutionen wie die Kirche deutet, sondern auch nach unserer tieferen Verortung im Leben als Ganzem fragt. Gert Scobel etwa spricht im Interview über die Fallstricke des gegenwärtigen Achtsamkeitstrend, der Meditation, ursprünglich eine Öffnungsbewegung hinein in das Mysterium, zunehmend zu einer Ich-Technologie werden lässt. Scobel plädiert dafür, dass wir eine Ethik des Erwachens kultivieren sollten, die die tieferen Dimensionen unseres Menschseins mit in den Blick nimmt. In meinem eigenen Artikel betrachte ich näher, welche Bedeutung das Unverfügbare in unserer Zeit, die vor allem auf Beherrschbarkeit aus ist, für eine Bedeutung hat, und betrachte dabei unter anderem, welche Impulse der Soziologe Hartmut Rosa hier ins Gespräch bringt. Weitere Beiträge loten aus, welche Möglichkeitsräume in der Berührung von Wissenschaft und Spiritualität entstehen können. Einen Überblick über die Inhalte gibt die kostenlos verfügbare <a href="https://www.evolve-magazin.de/radio/die-zukunft-der-religion/ new" target="_blank">Sendung von Radio evolve</a> zur neuen Ausgabe.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-evolve</link>
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<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gegenwind für Achtsamkeit im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeitstrend ruft in letzter Zeit immer wieder auch Skeptiker auf den Plan - und zwar nicht etwa jene, die finden, dass Meditation, erst recht im Business, nicht mehr als grober Unfug ist, sondern jene, die ahnen, dass verordnete Entspannungskurse für Firmen auch ein Weg sein können, Mitarbeiter gefügiger zu machen. Die Basler Zeitung beispielsweise berichtet, dass der Management-Vordenker Manfred Kets de Vries, Professor für Leadership Development und Organisational Change an der französischen Wirtschaftshochschule Insead, und seine Fachkollegin Katharina Balazs, Professorin an der Wirtschaftsschule ESCP Europe, in ihrem Blog den Hype um die Achtsamkeit in Frage stellen: &quot;Wenn Unternehmen mit einer kompetitiven Kultur Wellnessprogramme einführen, ist ihr Ziel wirklich, das Leben der Mitarbeiter zu ändern? Oder dient dies meistens dazu, zu verhindern, dass überarbeitete Menschen völlig ausbrennen?&quot; Sie kritisieren, dass in zu vielen Firmen Angst und Paranoia herrschten und dem sei nicht mit ein bisschen Meditation beizukommen. Beide plädieren dafür, sich eher mit dem Thema Vertrauen zu beschäftigen. &quot;Vertrauen bedeutet, dass Menschen einander mit gegenseitigem Respekt behandeln, sich integer verhalten und dass faire Prozesse selbstverständlich sind&quot;, sagen sie. Das ist natürlich deutlich aufwändiger, als einfach mal ein paar Achtsamkeitskurse ins Leben zu rufen.<br><a href="https://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/ist-ihr-ziel-wirklich-das-leben-der-mitarbeiter-zu-aendern/story/29625865 new" target="_blank">«Ist ihr Ziel wirklich, das Leben der Mitarbeiter zu ändern?», Basler Zeitung 18.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gegenwind-für-achtsamkeit-im-business</link>
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<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Führung sich aus den Mitarbeiterbedürfnissen entwickelt]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Zeitalter der Agilität wird viel über Führung jenseits von Hierarchien gesprochen. In einem Beitrag im Harvard Business Manager über das Softwareunternehmen Praemandatum in Hannover wird deutlich, wie komplex das sein kann - und wie einfach, wenn man die Arbeiter einfach die jeweils für sie passende Lösung umsetzen lässt. Bei Praemandatum gibt es keine wirklichen Hierarchien und Mitarbeiter entscheiden selbst, ob sie Führungsaufgaben übernehmen möchten. Mehr Geld bekommen sie dafür nicht, denn die Firma zahlt allen Beschäftigten den gleichen Stundenlohn. Ob Teams dann kooperativ oder hierarchisch arbeiten, entscheidet die Person, die die Führungsrolle übernommen hat. So werden bei Praemandatum einige Teilbereiche durchaus von oben nach unten geführt - auch, weil die Mitarbeiter, die es betrifft, das zu schätzen wissen. Sollten sie es sich einmal anders überlegen, haben sie die Möglichkeit, die Struktur mit einer 75-Prozent-Mehrheit wieder zu ändern. Ich finde den Beitrag interessant, weil er wieder einmal zeigt, dass all die Trends im Bereich Management zu oft nach der einzigen, alleinseligmachenden Lösung greifen, wo doch das Leben im Unternehmen viel komplexer ist. Wenn sich Firmen hingegen wie ein Organismus begreifen, in dem alles ineinander wirkt, aber nicht gleich sein muss, können sie vielleicht wirklich ihre volle Lebenskraft entfalten. Praemandatum ging auch durch harte Zeiten, als das Unternehmen einen großen Kunden verlor. Die Mitarbeiter verzichteten daraufhin für drei Monate, so weit es ihnen möglich war, auf einen Großteil ihres Gehalts. Und heute geht es der Softwareschmiede wieder prächtig.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/peter-leppelt-ueber-macht-a-1244557.html new" target="_blank">Macht ist ... für alle da, HBM 15.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-führung-sich-aus-den-mitarbeiterbedürfnissen-entwickelt</link>
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<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Risikobereitschaft ist auch eine Frage der Erfahrungen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manche Menschen lieben einfach das Risiko, andere sind eher zurückhaltend. Und wir glauben gerne, dass diese Unterschiede im Verhalten recht fixe Charaktereigenschaften sind. Eine amerikanische Studie zeigt nun, dass unsere Bereitschaft, Risiken einzugehen, auch von unseren früheren Erfahrungen geprägt wird. In der Studie mussten die Probanden ein Glücksspiel gegen einen Computer spielen. Es gab Szenarien, bei denen die Wahrscheinlichkeit, mit ihren Entscheidungen &quot;richtig&quot; zu liegen, recht groß war und solche, in denen ihre Gewinnchancen nicht so leicht abzuschätzen waren. Die Art, wie sich die Probanden in diesen kniffligen Situationen entschieden, hatte viel damit zu tun, wie ihr bisheriges Spiel gegen den Computer verlaufen war. Jene, die zuvor öfter gewonnen hatten, waren eher bereit, Risiken einzugehen. Wobei sie die jüngsten Erfahrungen stärker gewichteten als die länger im Spiel zurückliegenden. Risikobereitschaft oder -abneigung sind also auch ein starkes Erfahrungsphänomen. Und wer auf die andere Seite wechseln möchte, um seine übliche Haltung zu verändern, muss einiges an Risiko eingehen, denn dann stemmt er oder sie sich gegen den eigenen Erfahrungsschatz. Womöglich fällt dies vielen Menschen schwer, weil wir gerne dazu neigen, unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Zukunft zu liegen. In früheren, weniger komplexen Zeiten, mag dies auch sinnvoll gewesen sein, denn da war vieles noch berechenbar. Heute aber sollten wir mindestens genau so viel Wert darauf legen, was es von uns braucht, unsere Perspektive zu verändern - und vor allem offen zu sein. Denn was gestern war, ist morgen schon anders.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/was-bei-risikoentscheidungen-im-hirn-passiert/# new" target="_blank">Was bei Risikoentscheidungen im Hirn passiert, wissenschaft.de 7.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=risikobereitschaft-ist-auch-eine-frage-der-erfahrungen</link>
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<pubDate>Wed, 30 Jan 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vorurteile können sich transformieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir leben in einer Zeit, in der man ständig Konfrontationen begegnet, die sich nicht zuletzt durch Vorurteile entwickeln. Eine Studie der Harvard-Universität macht Hoffnung, denn sie zeigt, dass sich zumindest die menschliche Neigung, Vorurteilen unreflektiert Ausdruck zu verleihen wandelt. In einer Betrachtung von Umfragen aus den Jahren 2004 bis 2016 mit den Datensätzen von vier Millionen Amerikanern zeigt: Die Toleranz gegenüber Homosexualität steigt, rassistische Einstellungen nehmen ab. Es gibt jedoch auch Bereiche mit nicht so eindeutigen Entwicklungen. Negative Einstellungen gegenüber Älteren oder Menschen mit Behinderung existieren nach wie vor in nicht zu unterschätzendem Maße - allerdings werden sie zumindest heute seltener offen geäußert. Gerade in Zeiten, in denen der öffentliche Diskurs durch zahlreiche Polarisierungen geprägt ist, ist diese Entwicklung ein Lichtstreif am Horizont, illustriert sie doch, dass unsere Perspektiven nicht in Stein gemeißelt sind - und dass wir sie verändern können.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/alte-vorurteile-schwinden-mit-einer-ausnahme/1617106 new" target="_blank">Alte Vorurteile schwinden - mit einer Ausnahme, spektrum.de 7.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Jan 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Stille erschüttern kann]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vielleicht hat der eine oder die andere seinerzeit den Film &quot;Die große Stille&quot; von Philip Gröning im Kino gesehen, ein phantastischer dreistündiger Epos, der einen tief hineinzieht in den Frieden und die Offenheit, die sich auftun, wenn Räume zwischen einmal nicht ständig mit etwas gefüllt werden. Psychologie heute sprach mit Gröning über seine Erfahrungen, die er während der Dreharbeiten in dem Kloster machte. Seine Antworten zeigen: Stille kann uns zutiefst erschüttern - und das fühlt sich anfangs nicht immer gut oder gar wunderbar an. &quot;Am Anfang war da eine ziemliche Verzweiflung. Man ist ja wahnsinnig gewohnt daran, zu kommunizieren und viele Dinge aufzunehmen. Da war bei mir erst einmal eine große innere Leere und auch eine große Trauer. Und dann, nach ein paar Wochen, hat sich die Wahrnehmung geöffnet für das, was eigentlich das Wunderbare der Gegenwart ist: Wie ist das Licht, wie verändern sich kleine Pflanzen, wie sind die Wolken?&quot;, erzählt der Regisseur. Über die Zeit erlebte Gröning einen fundamentalen Perspektivwechsel: &quot;Die Stille wurde mir immer wichtiger. Ich war immer dankbarer für die Momente, in denen ich weder drehen noch zu einer Messe musste, sondern einfach nur da sein konnte und sehen, wie die Zeit vergeht. Das Irre an der Stille ist die Veränderung der Wahrnehmung. Du kommst in die Lage zu sagen: Durch diesen Stein, den du beim Spazierengehen gefunden hast, kannst du hindurchsehen bis zur Schöpfung der Welt.&quot; Es ist eine neue Intimität mit dem Leben, die hier aufscheint - und die uns im so geschäftigen Alltag schlicht entgeht. Mich hat an dem Interview berührt, wie weit unsere menschliche Wahrnehmung werden kann. Es ist eine Einsicht in das Leben jenseits aller Vorstellungen, eine Einsicht, die sich nicht &quot;machen&quot; lässt. Meditation kann einen Weg in diese Weitung ebnen, aber nicht auf Knopfdruck. Ich erlebe manchmal in längeren Retreats ähnliches - nach Tagen des Sitzens in Stille bricht etwas auf. Man erblickt etwas, das immer schon da war, aber irgendwie auch unzugänglich. Und man ahnt, wie klein man das Leben gewöhnlich hält. Manchmal würde ich mir wünschen, dass der gegenwärtige Achtsamkeits-Hype sich auch diesen Dimensionen mehr zuwendet. Das ist allerdings unbequem, denn es braucht Zeit und Hingabe. Und doch scheint gerade, wenn man sich der Stille wirklich intensiv zuwendet, das Leben erst so richtig auf.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/39679-sehen-wie-die-zeit-vergeht.html new" target="_blank">&quot;Sehen, wie die Zeit vergeht&quot;, Psychologie heute 12.12.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations- und Bewusstseinsforschung online]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Kontext des Kongresses Meditation &amp; Wissenschaft, der seit 2010 bereits fünf Mal in Berlin stattgefunden hat, ist eine umfangreiche Dokumentation zentraler Entwicklungen der Bewusstseinsforschung entstanden, die nun auch komplett online zugänglich ist. Beiträge von Vorreitern wie Jon Kabat-Zinn, Richard Davidson, Tania Singer, Thomas Metzinger, Thilo Hinterberger, Harald Walach, Ulrich Ott, Stefan Schmidt und vielen anderen, die die Wirkung von Meditation in Medizin und Therapie sowie der Arbeitswelt beleuchten, sind hier als Einzeldownloads oder Kollektionen erhältlich. Die Beiträge des ersten Kongresses 2010 stellen die Veranstalter auf ihrer eigenen Webseite <a href="https://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2010.html new" target="_blank">zum kostenlosen Download</a> bereit, außerdem ist der Vortrag von Gert Scobel zum Thema »Paradoxien der Meditation - Über Weisheit und Wissenschaft, säkulare Ethik und Fiktion« vom Kongress 2018 <a href="https://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2018.html#scobel new" target="_blank">frei erhältlich</a>.<br><a href="http://go.meditationwissenschaft.251914.digistore24.com/ new" target="_blank">Video-Archiv zum Kongress Meditation &amp; Wissenschaft</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu wenig Schlaf wird schon in der Jugend antrainiert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Schlafbedürfnis ist etwas sehr Individuelles. Manche Menschen sind bereits nach nur fünf Stunden Bettruhe wieder fit (allerdings realistischerweise deutlich weniger, als dies von sich behaupten), andere brauchen neun Stunden Schlaf pro Nacht, um ausgeruht zu sein und gesund zu bleiben. Eine Studie der DAK über den Schlaf von Schülern lässt ahnen, wohin die Reise gesellschaftlich und kulturell geht, wenn wir von der Bedeutung des Schlafs sprechen. Die Erhebung zeigt, wie schon junge Menschen in wenigen Jahren Muster des zu wenig Schlafens entwickeln. Fünftklässler verbringen noch 9,4 Stunden pro Nacht im Bett, bei den Zehntklässlern sind es nur noch 7,3 Stunden. Freizeitbeschäftigungen wie (digitaler) Medienkonsum sind hier nicht unschuldig. Wohin aber führt es, wenn schon in diesem Alter das natürliche Schlafbedürfnis ignoriert wird? Studien zeigen immer wieder, dass kontinuierlich zu wenig Schlaf auch die Gesundheit beeinträchtigt. Und das Schülerdasein mit seiner Pflicht zum frühen Aufstehen ist ja nur der Anfang, denn in der Arbeitswelt setzt sich dieser Trend fort. Vielleicht bin ich bei diesem Thema so sensibel, weil ich zu jenen gehöre, die dauerhaft nur mit mindestens acht Stunden Schlaf pro Nacht wirklich in Form sind - und weil ein Großteil meiner Umgebung anderen Gepflogenheiten nachgeht, ist es für mich immer besonders schwer, zu diesem Bedürfnis zu stehen und ihm auch nachzukommen. Ich würde mir wünschen, dass wir unser Leben mehr unter dem Gesichtspunkt betrachten (und natürlich leben!), was uns insgesamt auf Dauer gut tut - und weniger von dem ausgehen, was grundsätzlich möglich, aber auf Dauer eben auch schädlich ist. Mich würde zum Beispiel einmal sehr interessieren, welchen ursächlichen Zusammenhang es zwischen kontinuierlichen Schlafdefiziten und psychischen Erkrankungen, Erschöpfung und Depression gibt. Diese Probleme einfach als &quot;psychisch&quot; zu betrachten und damit in gewisser Weise rational begründbaren Kausalitäten zu entziehen, könnte Teil einer kulturell nicht dienlichen Entwicklung sein.<br><a href="https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/dak-studie-deutschlands-schueler-schlafen-zu-wenig-15989598.html new" target="_blank">Deutschlands Schüler schlafen zu wenig, FAZ 16.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-wenig-schlaf-wird-schon-in-der-jugend-antrainiert</link>
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<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Machen gelebte Werte uns humorlos?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Humor ist, wenn man trotzdem lacht - wer kennt ihn nicht, diesen Spruch? Humorlose Menschen betrachten wir dagegen gerne als etwas moralinsauer. Was sagt uns das über die Werte, denen wir uns verbunden fühlen? Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine Studie der Universitäten in Singapur und Washington, bei der untersucht wurde, in welcher Beziehung der Humor von Menschen zu ihren Werten steht. Die Untersuchung zeigt: Menschen finden Witze immer dann besonders lustig, wenn sie moralische Tabus berühren. Anders ist das jedoch bei jenen, deren Wertesystem besonders tugendhaft ist. Sie finden, über solche Tabubrüche solle man nicht lachen - und sie tun es selbst auch nicht. Darüber hinaus zeigte die Studie, dass diese Gruppe insgesamt eher humorlos zu sein scheint, da es ihr auch nicht liegt, tabufreie Witze zu machen. Was mich an dem Beitrag unangenehm berührt hat, ist, wie er gegenüber dieser Humorlosigkeit stichelt. Das ist von &quot;Auto-Spaßbefreiung&quot; die Rede und von &quot;ethischen Spaßbremsen&quot;. Im Umkehrschluss legt das nahe, dass wir nur lustige, fröhliche Menschen sein können, wenn wir gezielt Werte verletzen und unseren Spaß auf Kosten anderer haben. Der Artikel schließt mit dieser Folgerung: &quot;Wer an sich selbst hohe ethische Standards anlegt, wandelt als impliziter moralische Vorwurf an alle anderen durch das Leben. Das provoziert Aversion, was sich durch ein paar grenzwertige Witze vielleicht aufbrechen ließe - wenn man denn darüber lachen könnte.&quot; Mein Einwand wäre, einfach mal nach anderen Wegen zu suchen, zu lachen. Und da gibt es viele, die ethisch einwandfrei sind.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/moral-humor-1.4282184 new" target="_blank">Ethische Spaßbremsen, SZ 12.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=machen-gelebte-werte-uns-humorlos</link>
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<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsere Freiheit liegt in unseren Fehlern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem spannenden Interview mit dem Deutschlandfunk bringt der Philosoph Markus Gabriel neue Perspektiven in die Diskussion über Transhumanismus und künstliche Intelligenz. Gabriel plädiert dafür, menschliche Intelligenz nicht allein als Funktion von Logik zu betrachten. &quot;Die Art und Weise, wie wir denken, besteht ja darin, dass wir häufig auch logische Fehler begehen. Das ist übrigens unsere evolutionäre Stärke, dass wir nicht perfekte logische Maschinen sind, sondern emotional abweichen und nur auf diese Weise überhaupt Relevanzkriterien in unser Leben bringen können. Die Logik ist eine normative Disziplin, die beschreibt, wie wir unter idealisierten Bedingungen denken sollten. So denken wir aber nicht. ... Unsere Abweichung von einem Ideal der Rationalität ist der Quotient unserer Intelligenz. Das heißt, ein IQ-Test misst, wenn man so will, gerade das Gegenteil von Intelligenz&quot;, sagt er. Dem steten Hang zur Optimierung, der durch die Digitalisierung befördert wird, hält er das Moment der menschlichen Freiheit entgegen. &quot;Frei sind wir ja immer im Licht der Möglichkeit, dass wir auch anders handeln könnten. Freiheit hat ja etwas damit zu tun, dass wir von Normen abweichen können. ... Die Normabweichung ist die Manifestation unserer Freiheit. Ohne diese Abweichung, ohne den Bruch der Regel gäbe es gar keine Freiheit. Das heißt, unsere Fehler sind der Ort, an dem sich unsere Freiheit manifestiert&quot;, erklärt Gabriel. Die Argumentation macht offensichtlich, dass der Wahn zum digitalen Perfektionismus quasi versucht, ein wesentliches Merkmal des Menschseins auszuschalten, nämlich das Nichtperfekte, das Eigenwillige. Heute ist vieles in der Diskussion um künstliche Intelligenz bereits ein Akt der Selbstverteidigung des Menschlichen. Wir sollten endlich einen Schritt weiter gehen und ganz bewusst darüber sprechen, welche menschlichen Fähigkeiten und Wesenszüge wir als Unverfügbar, als Unantastbar setzen wollen. Ansonsten passen wir uns scheibchenweise einer Maschinenrealität an.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/mensch-und-maschine-ohne-bewusstsein-keine-intelligenz.1270.de.html?dram:article_id" target="_blank">Ohne Bewusstsein keine Intelligenz, Deutschlandfunk Kultur 12.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unsere-freiheit-liegt-in-unseren-fehlern</link>
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<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie gehen wir mit menschlicher Verletzlichkeit um?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zahl psychischer Erkrankungen ist seit Jahren im Steigen begriffen - die alljährlich höheren Zahlen, die die Krankenkassen veröffentlichen, belegen dies. Digitale Verfügbarkeit und wachsende Beanspruchungen im Arbeitskontext dürften zu den Gründen gehören, dass unsere Gesellschaft immer kranker wird. Bisher wird dies jedoch immer noch hauptsächlich als privates Problem gesehen, für das jede/r Einzelne selbst verantwortlich. Der Tagesspiegel bringt nun in einem Kommentar die breite gesellschaftliche Relevanz dieser Entwicklungen ins Spiel und macht die Entwicklungen zu einer übergreifenden Kulturfrage und zu einer Frage an die Politik. &quot;Zwar ist die psychische Reaktion auf Umstände individuell und nicht von außen steuerbar, wohl aber sind die Umstände, die Stresserkrankungen auslösen, gesamtgesellschaftlicher und damit generalisierbarer Art – und damit gehören sie durchaus in den Verantwortungsradius der Politik&quot;, so Ariane Bemmer. Ihrer Ansicht sollte es nicht nur darum gehen, Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Eher müsse man ganz grundsätzlich fragen, wie die Gesellschaft im Ganzen den wachsenden Bedarfen an Selbstoptimierung, die an die Menschen herangetragen werden, konstruktiv begegnen könne. &quot;Es scheint noch immer die klammheimliche Einstellung in dieser dem Bekunden nach am individuellen Wohl und Wesen orientierten Gesellschaft vorzuherrschen, dass, wer psychisch krank wird, eben zu schwach war, um mitzuhalten. Ein Weichei, bedauernswert, aber – tja, so isses. Diese Herablassung trifft nun ausgerechnet die Seele, also das, was den einzelnen Menschen viel mehr ausmacht als sein Skelett, seine Muskeln oder seine Innereien. Deren Erkrankungen aber wird mit Respekt begegnet und einem Hilfesystem, das breit aufgestellt und schnell verfügbar ist. Das ergibt eine Pointe, die eine beträchtliche Eiseskälte offenbart – die vermutlich niemand wirklich will&quot;, warnt Bemmer.<br><a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/stress-burnout-depression-die-politik-reagiert-hilflos-auf-die-kranke-gesellschaft/23818190.html?fbclid" target="_blank">Die Politik reagiert hilflos auf die kranke Gesellschaft, Tagespiegel.de 2.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-gehen-wir-mit-menschlicher-verletzlichkeit-um</link>
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<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auch die Stars meditieren fleißig]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Meditations-Hype hat längst auch die Promi-Szene erreicht. In einem Artikel zum Thema &quot;Glück kann man lernen&quot; listet Gala gleich eine ganze Reihe bekannter Persönlichkeiten auf, die meditieren, darunter Naomi Watts, Herzogin Meghan und Jessica Alba. Viele der Stars schwören auf Transzendentale Meditation. Man kann spekulieren, warum das so ist. Vielleicht schafft die Tatsache, dass man in TM nur von ausgewählten Lehrern eingewiesen wird und ein vermeintlich persönliches Übungsmantra erhält, einen Hauch von Exklusivität, der dem Habitus dieser Zielgruppe entspricht. Der Gala-Beitrag listet noch eine ganze Reihe von Luxus-Ressorts auf, in denen man sich, das entsprechende Kleingeld vorausgesetzt, in die Stille zurückziehen kann. Dort sind dann letztlich wieder alle gleich ...<br><a href="https://www.gala.de/lifestyle/transzendentale-meditation--gluecklich-sein-kann-man-trainieren-21979590.html new" target="_blank">Glück kann man lernen, Gala 6.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=auch-die-stars-meditieren-fleißig</link>
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<pubDate>Fri, 18 Jan 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sozialunternehmen sind sehr innovativ]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Bei Sozialunternehmen denken viele immer noch mehr an den typischen Gutmenschen und weniger an Innovatoren. Eine Untersuchung der Förderbank KfW zeigt nun, dass die Start-ups, die mit ihrer Geschäftstätigkeit auch soziale Entwicklungen anzustoßen versuchen, sogar innovativer sind als konventionelle Start-ups. Ein Viertel der rund 154.000 Social Entrepreneurs, die untersucht wurden, entwickelte eigene technologische Innovationen bis zur Marktreife. Nur jeder achte Start-up mit konventionellem Geschäft kann das von sich sagen. Knapp ein Drittel der Sozialunternehmen bietet in ihrem Arbeitsfeld Marktneuheiten an. Die Untersuchung zeigt, dass soziales Unternehmertum nicht nur eine gesellschaftlich-kulturelle Dimension hat, die bemerkenswert ist. Beim Thema Innovation sind die Social Entrepreneurs ebenfalls in mancherlei Hinsicht dem konventionellen Business überlegen.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2019-01/social-entrepreneurs-gruender-innovation-erfolg-studie-kfw new" target="_blank">Unternehmen mit sozialem Schwerpunkt sind innovativer, Zeit 6.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sozialunternehmen-sind-sehr-innovativ</link>
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<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Meditation zu sportlichen Erfolgen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Achtsamkeit hält, oft noch eher unbemerkt, auch im Sport immer mehr Einzug. Der Deutschlandfunk etwa berichtete kürzlich über die SVG Lüneburg, die in der Volleyball-Bundesliga auf Platz 3 steht und ins Pokalfinale kam. Zum Erfolgsrezept von Trainer Stefan Hübner gehört auch ein Training des &quot;spirituellen Bereichs&quot;, wie er dem Sender erklärte. Man &quot;arbeite man am mentalen und spirituellen Bereich. Das habe nichts mit Esoterik oder Räucherkerzen zu tun, so der Trainer. Sondern man habe seit vergangenem Jahr eine Achtsamkeitstrainerin, dort übe man Mediation, sodass unter Stress automatisch Reaktionen ablaufen, die hilfreich in Wettkampfsituationen seien. Man trainiere das Gehirn wie einen anderen Muskel des Körpers.&quot; - heißt es in dem Beitrag. Hübner weiß, dass destruktive Gedanken seine Spieler auf dem Feld behindern können. Deshalb lässt er sie regelmäßig mentale Übungen und Meditation absolvieren, um mehr geistige Klarheit zu entwickeln. Man kann nun natürlich einwenden, dass Meditation hier mal wieder zu einer Erfolgsmethode gemacht wird. Mir hat an dem Beitrag des Deutschlandfunks gefallen, mit welcher Selbstverständlichkeit hier das geistige Potential von Menschen erkannt und gefördert wird.<br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/svg-lueneburg-im-volleyball-achtsamkeitstraining-und.1346.de.html?dram:article_id" target="_blank">Achtsamkeitstraining und Meditation Teil des Erfolgs, Deutschlandfunk 5.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mit-meditation-zu-sportlichen-erfolgen</link>
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<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel Ethik braucht die Informatik?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Computertechnologien haben heute einen enormen Einfluss auf unser aller Leben. Und im gesellschaftlichen Diskurs wird immer wieder die Frage laut, wie wir diesen technologischen Einfluss ethisch in den Griff bekommen können. In der Realität zeigt sich: Informatiker werden im Berufsalltag zwar häufig mit ethischen Fragen konfrontiert, doch ist Ethik im Zuge ihrer Ausbildung fast nie ein Thema. Diese Erfahrung machte zumindest ein Informatik-Professor an der Universität des Saarlandes, der für ein Projekt angeheuert werden sollte, an dem er Zweifel hatte. Er tat sich an der Uni schließlich mit einem Absolventen zusammen, der neben Informatik auch Philosophie studiert hatte und beide entwickelten ein Seminar &quot;Ethik für Nerds&quot;. Das Angebot trifft einen Nerv und ist seitdem an der Hochschule bei Studierenden sehr gefragt. Einzelne Hochschulen erproben bereits Ethikveranstaltungen im Kontext der Informatik. Aber vielleicht sollte es uns mehr zu denken geben, dass, bei aller Regulierung unserer Ausbildungen, Ethik nicht bereits in allen Fachrichtungen zum Standard gehört. <br><a href="https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/informatik-und-ethik-gehoert-das-zusammen-15971263.html?printPagedArticle" target="_blank">Philosophische Nachhilfe für Nerds, FAZ 4.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-viel-ethik-braucht-die-informatik</link>
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<pubDate>Tue, 15 Jan 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Frauen mehr verdienen als ihr Mann ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>... ist es sehr wahrscheinlich, dass sie tiefstapeln. So zumindest die Erkenntnisse einer amerikanischen Studie, die die Gehaltsangaben der Sozialversicherung mit jenen verglich, die durch Umfragen der Volkszählungsbehörde erhoben werden, bei denen der Wahrheitsgehalt der Aussagen nicht überprüft wird. In der Studie wurden die Daten von 100.000 Ehepaaren aus den Jahren 2003 bis 2013 ausgewertet. In 77 Prozent der Paarkonstellationen war der Mann der Hauptverdiener und beide machten bei der Volkszählungsbefragung korrekte Angaben. Bei den übrigen 23 Prozent verdienten die Frauen mehr - und die Angaben zum Einkommen deckten sich nicht mehr mit den Daten der Sozialversicherung. Frauen gaben hier ihr Einkommen um rund 1,5 Prozentpunkte niedriger an, als es tatsächlich war, während die Männer bei ihrem Gehalt rund 2,9 Prozentpunkte drauflegten. Die Wissenschaftler haben eine, wenn auch nicht bewiesene, Deutung für dieses Phänomen. Der Mann als Hauptverdiener ist immer noch die gesellschaftliche Norm, so dass es hier leicht fällt, bei der Wahrheit zu bleiben. Dass Frauen mehr verdienen als ihre Männer, ist, dass zeigen die Zahlen der Studie, immer noch eher selten. Und diese Sonderrolle scheint Paaren unangenehm zu sein, so dass sie die Unterschiede lieber negieren.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/neue-studie-verdienen-frauen-mehr-als-ihre-maenner-schummeln-beide-beim-gehalt/23829290.html new" target="_blank">Verdienen Frauen mehr als ihre Männer, schummeln beide beim Gehalt, WiWo 4.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[In Sorge vor unsicheren Lebensverhältnissen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen gelten nicht unbedingt als mutiges Völkchen und so wundert es kaum, dass Umfragen immer wieder eine ganze Liste von Dingen zutage fördern, die uns Sorgen bereiten. Eine Umfrage der Beratungsgesellschaft EY mit 1.000 Personen zeigt, was uns akut besonders drückt. 70 Prozent der Deutschen macht die Umweltverschmutzung leichte bis große Sorgen, gefolgt von möglicher Krankheit und und steigenden Energiepreisen (beide 69 Prozent), der Flüchtlingskrise (59 Prozent) und mangelhafter Absicherung im Alter (56 Prozent). Auch eine steigende Steuerbelastung oder der mögliche Verlust des Arbeitsplatzes erzeugen Ängste. Interessant ist, dass es sich bei den meisten Punkten, die der Bevölkerung Sorge bereiten, nicht um typische Schicksalsschläge handelt, die aus heiterem Himmel kommen und unvermeidbar sind. Nein, die wesentlichen Angsttreiber sind alle systemischer Natur und eng verknüpft mit der Art, wie wir Politik und Wirtschaft betreiben. Das sollte uns vielleicht ganz grundlegend nachdenklich stimmen, denn es ist ein Indiz dafür, dass unsere Lebensweise uns nicht mehr wirklich zu tragen scheint. Sorgen sind ein sehr subjektiv wirkendes und empfundenes Gefühl, doch die beschriebenen Punkte sind alles andere als persönlich. Sie gehen uns alle an - und fragen auch danach, wie wir Formen des (Zusammen)Lebens entwickeln können, die uns als gesamte Gesellschaft wirklich tragen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article186406666/Altersarmut-56-Prozent-der-Deutschen-sorgen-sich-um-die-Zukunft.html new" target="_blank">Das sind die größten Ängste der Deutschen, welt.de 2.1.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=in-sorge-vor-unsicheren-lebensverhältnissen</link>
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<pubDate>Fri, 11 Jan 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Bisschen Müdigkeit ist doch nicht so schlimm...?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Schlaf ist lebenswichtig, das wissen wir alle. Und doch nehmen wir unser Schlafbedürfnis oft nicht ernst. Da wollen wir abends einfach noch ein bisschen entspannen, am besten vor dem Fernseher, mit einem Glas Wein, denn man gönnt sich ja sonst nichts. Oder wir fühlen uns so von unseren Verpflichtungen getrieben, dass wir der Schlafenszeit immer wieder ein paar Stündchen abzwacken, um noch produktiv zu sein. Ob kurz oder lang unterliegen wir damit jedoch einem Denkfehler, denn der Schlaf ist nicht nur für unsere Gesundheit wichtig. Er bestimmt auch, wie leistungsfähig wir sind. Die Zeit hat einen schönen Bericht veröffentlicht, für den ein Mitarbeiter einen Selbstversuch gemacht hat, bei dem er eine Nacht durchwachte und stündlich seine Reaktionsfähigkeit testete. Das Ergebnis war eindeutig. Wenn die Müdigkeit den Ton angibt, leidet die Performance. Vielleicht sollte man Politiker oder Führungskräfte standardmäßig solchen Tests unterziehen - um deutlich zu machen, dass der Glaube an die eigene Wirksamkeit unter Schlafdefizit ein Trugschluss ist. Für Menschen, die ein ausgeprägtes Schlafbedürfnis haben und sich unter Rechtfertigungsdruck fühlen, ist der Artikel jedenfalls eine gute Argumentationshilfe. Schlafen ist eben so viel mehr als einfach nichts zu tun. Und wach sein so viel mehr als die Augen noch offenhalten zu können ...<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-01/schlafentzug-reaktionszeit-messung-konzentration-test-ergebnisse/komplettansicht new" target="_blank">Wach, zeit.de 2.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Jan 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Selbstwirksamkeits-Lücke von Schreibtisch-Jobs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Selbstwirksamkeit ist ein wichtiger Faktor, der zur Arbeitszufriedenheit beiträgt. Doch Angestellte mit Schreibtisch-Jobs scheinen hier weniger gute Karten zu haben als beispielsweise Arbeiter. Angestellte weisen eine höhere emotionale Stabilität auf als Arbeiter und bringen mehr Offenheit mit als Arbeiter, beides wesentliche Attribute von Selbstwirksamkeit. Und doch liegt einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft zufolge ihre gefühlte Selbstwirksamkeit rund zehn Prozent niedriger als die von Arbeitern. Die Wissenschaftler erklären diese Diskrepanz damit, dass die Tätigkeiten von Arbeitern eine Unmittelbarkeit haben - das Ergebnis des eigenen Wirkens wird zeitnah offensichtlich. Bei den eher geistig orientierten Tätigkeiten von Angestellten lassen deutlich sichtbare Ergebnisse hingegen oft länger auf sich warten, weil der eigene Beitrag komplexere Prozesse anstößt, aber nicht direkt auch das Endergebnis liefert. <br><a href="https://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzberichte/beitrag/andrea-hammermann-ich-schaffe-das-das-prinzip-der-selbstwirksamkeit.html new" target="_blank">Ich schaffe das: Das Prinzip der Selbstwirksamkeit, iw-Kurzbericht 2.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Jan 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Demut als Führungsqualität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Business scheint eine menschliche Qualität wiederzuentdecken, die der modernen, ego-getriebenen Leistungsgesellschaft eigentlich zutiefst fremd ist: die Demut. &quot;Gerade in Zeiten agilen Wandels heißt Führen mehr denn je, das eigene Ego aus dem Spiel zu nehmen, Kontroll- und Machtverlust nicht nur zu akzeptieren, sondern zu wollen, Mitarbeiter konsequent zu entwickeln und in Verantwortung zu bringen, Rahmenbedingungen so zu verändern, dass Arbeiten in agilen Teams überhaupt möglich wird&quot;, schreibt die Leadership-Beraterin Anke Houben in einem Kommentar auf der Webseite der Welt. In ihrer Arbeit erlebt sie immer wieder, dass Manager geradezu Angst vor dem Thema Demut haben, weil sie glauben, dann als Softie abgestempelt zu werden und weil für sie nicht nachvollziehbar ist, wie diese eher selbstlose Haltung einen Beitrag zur Produktivität ihrer Arbeit leisten könnte. &quot;Wir sollten Demut als &#039;Mut zum Dienen&#039; verstehen, als eine Variante von Mut, fern jeder Unterwürfigkeit. Demut und Ambition dürfen kein Widerspruch sein – im Gegenteil: Führungskräfte sind dann am stärksten, wenn Demut im Dienst der Ambition steht&quot;, stellt Houben klar. Sie rät Führungskräften, sich einmal zu fragen: &quot;Sind wir selbstbewusst genug, um bescheiden zu sein? Sind wir mutig genug, um zu dienen?&quot; Das klingt schon weit weniger nach wegducken, sondern eher nach einem Schritt nach vorne, der etwas wagt.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article186349074/Managementstrategie-Mehr-Mut-zur-Demut-in-der-Fuehrung.html new" target="_blank">Mehr Mut zur Demut in der Führung, welt.de 1.1.19</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Jan 2019 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wird Achtsamkeit im Business unerlässlich?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Gute Führung ist in erster Linie eine Frage der Qualität der dem Handeln zugrunde liegenden Bewusstseinsprozesse.&quot; - Dieser Satz hat mich aufmerken lassen. Gefunden habe ich ihn in einem Artikel auf der Webseite des österreichischen &quot;Versicherungsjournal&quot;. Und es hat mich verblüfft, mit welcher Selbstverständlichkeit er in dieser doch eher konservativen Branche in einem Beitrag über achtsame Führung verwendet wird. Ich beschäftige mich nun schon seit rund 15 Jahren mit dem Thema Achtsamkeit in der Arbeitswelt und ich habe die Zeiten miterlebt, in denen die Erwähnung von Meditation im Kontext von Business noch bestenfalls mit einem Stirnrunzeln, öfter aber mit klar artikuliertem Unverständnis beantwortet wurde. Heute sind die Zeiten anders. Der Achtsamkeits-Boom, der seit einigen Jahren zu verzeichnen ist, dürfte aber nicht unbedingt einem vordergründigen Interesse an Bewusstseinsentwicklung geschuldet. Eher scheint die schiere Not viele Geister zu beflügeln. Der Artikel im Versicherungsjournal zeichnet denn auch die Dilemmata der Arbeitswelt und die sich daraus ergebenden Anforderungen an Führung sehr deutlich nach. Agilität, wie sie heute gerne als innovative Management-Lösung angepriesen wird, lässt sich nicht mal eben so in Unternehmen etablieren. Um flexibel mit der Komplexität des Business umzugehen, braucht es auch entsprechende geistige und menschliche Kapazitäten. Und diese lassen sich durch Meditation und andere Achtsamkeitspraktiken tatsächlich entwickeln. Der Artikel gibt einen guten Überblick über das Feld und zeigt fachlich sehr fundiert auf, was Unternehmen von Achtsamkeit &quot;haben&quot; könnten. Für alle, die nach Argumentationshilfen für Entscheider suchen, eine wunderbare Quelle.<br><a href="https://www.versicherungsjournal.at/karriere-und-mitarbeiter/warum-achtsame-fuehrung-fuer-unternehmen-wichtig-ist-19025.php" target="_blank">Warum achtsame Führung für Unternehmen wichtig ist, Versicherungsjournal 18.12.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Weihnachtsferien! Wir wünschen allen Leser*innen besinnliche Weihnachtstage und einen frischen Start ins neue Jahr. Ab 7. Januar sind wir dann wieder mit unseren werktäglichen News für Sie da!</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frohe-weihnachten-und-einen-guten-start-ins-neue-jahr</link>
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<pubDate>Mon, 24 Dec 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vorgesetzte werden besser, aber es ist noch viel Luft nach oben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Über schlechte Führung zu klagen, gehört in vielen Branchen zum guten Ton. Das Arbeitgeberbewertungsportal Kununu misst seit Jahren die Zufriedenheit der Beschäftigten mit ihren Vorgesetzten. Der Führungskräfte-Report 2018 zeigt: Es scheint Verbesserungen in der Führungsetage zu geben. Zumindest erhöhte sich die Zufriedenheit mit dem Vorgesetztenverhalten erstmals seit Jahren und dies um acht Prozent von 3,15 auf 3,39 Punkten (wobei 1 für sehr große Unzufriedenheit steht, 5 für große Zufriedenheit). Allerdings sind die Fähigkeiten der Führungskräfte immer noch eine Schwachstelle vieler Unternehmen. Schlechtere Bewertungen gab es bei der diesjährigen Erhebung nur im Hinblick auf „Kommunikation“ ( 3,28 Punkte) und „Karrieremöglichkeiten“ (3,31 Punkte). <br><a href="https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/fuehrungskraefte-report-2018-vorgesetztenverhalten-bessert-sich-15938100.html" target="_blank">Wo die Unzufriedenheit mit Chefs am größten ist, FAZ 14.12.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vorgesetzte-werden-besser,-aber-es-ist-noch-viel-luft-nach-oben</link>
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<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilzeit ist super - so lange man nicht an die Rente denkt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Teilzeit ist heute für viele Frauen in der Familienphase immer noch ein bewährtes Modell. Eine Umfrage des Delta-Instituts für Sozial- und Ökologieforschung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums mit 2.000 Frauen, die in Teilzeit beschäftigt sind, bringt zutage: 85 Prozent finden es &quot;super&quot;, keinem Vollzeit-Job nachgehen zu müssen. 75 Prozent wollen in ihrer aktuellen Lebensphase auf gar keinen Fall in Vollzeit arbeiten. Und 60 Prozent würden diesen Status gerne bis zur Rente beizubehalten. Das sind dramatische Zahlen, denn die Befragten sind sich durchaus bewusst, was dies für ihre Zukunft bedeutet. 68 Prozent ahnen, dass sie im Alter nicht von ihrer Rente werden leben können. Und 25 Prozent beschäftigen sich, weil diese Aussicht frustrierend ist, einfach nicht mehr mit diesem Thema. Der Trend, gerne weniger arbeiten zu wollen, macht sich in jüngster Zeit ja öfter bemerkbar, auch bei jenen, die die freie Zeit nicht brauchen, um für andere zu sorgen (wenngleich bei ihnen die gefühlte Notwendigkeit wahrscheinlich deutlich höher liegt). Doch irgendwie ist es erschütternd zu sehen, wie solche gesellschaftlich akzeptierten Modelle eine ganze Bevölkerungsgruppe langfristig ins wirtschaftliche Abseits bringt - denn all diese Frauen werden entweder im Alter verarmen oder benötigen einen weiteren Verdiener an ihrer Seite. Wir scheinen dringend eine öffentliche Diskussion darüber zu brauchen, wie wir nicht nur die Arbeit, die zu tun ist (sei es Erwerbs- oder Familienarbeit), als Gesellschaft im Ganzen bewerkstelligen können, sondern auch, wie wir sie so verteilen können, dass wir alle damit auf lange Sicht gut leben können.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-12/gleichberechtigung-frauen-teilzeitarbeit-zufriedenheit-umfrage-delta-institut new" target="_blank">Frauen in Teilzeit sind laut Umfrage sehr zufrieden, zeit.de 14.12.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=teilzeit-ist-super---so-lange-man-nicht-an-die-rente-denkt</link>
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<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Umweltbewusstsein braucht das direkte Feedback]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Umweltschutz ist wichtig, das wissen wir alle - und doch fällt es bei den Alltäglichkeiten oft schwer, auch danach zu handeln. Studien in Hotels zeigen: Wer die Folgen seines Handelns unmittelbar sehen kann, beginnt sich zu verändern. So wurde in einem Versuch den Übernachtungsgästen während des Duschens ihr Wasser- und Stromverbrauch angezeigt. Das Ergebnis: Der Energieverbrauch sank um 12 Prozent. Das mehrfache Benutzen von Handtüchern lässt sich am ehesten stimulieren, indem man den Gästen sagt, wie viel Prozent der anderen Hotelgäste dies bereits tun. Allein der Hinweis, dass es ökologischer ist, nicht jeden Tag ein neues Handtuch zu benutzen, hat hingegen nicht denselben Effekt. Wir scheinen vor allem dann ein günstigeres Verhalten leichter umzusetzen, wenn wir den konkreten Nutzen vor Augen haben. <br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/erkenntnisse-aus-studien-in-hotels-sozialer-druck-erhoeht.976.de.html?dram:article_id" target="_blank">Sozialer Druck erhöht umweltbewusstes Verhalten, Deutschlandfunk Kultur 13.12.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=umweltbewusstsein-braucht-das-direkte-feedback</link>
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<pubDate>Wed, 19 Dec 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit ist einfacher, als viele denken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Handelsblatt hat auf seinem Online-Portal einen schönen Selbsterfahrungsbericht veröffentlicht, in dem die Autorin sich an verschiedenen Achtsamkeitsmethoden versucht und darüber berichtet, welche Wirkungen sie anschließend im Alltag wahrnimmt. Bewusstes Atmen, Körperwahrnehmung und Übungen, die dabei helfen, die eigenen Gedanken wahrzunehmen und nicht an ihnen zu hängen - all diese kleinen Methoden aus dem Achtsamkeitsrepertoire haben der Testerin geholfen, konzentrierter zu sein, nicht mehr so sehr in Automatismen zu verfallen und entspannter durchs Leben zu gehen. Und das mit einem Übungsaufwand von etwa einer halben Stunde täglich. Beispiele wie dieses sind vielleicht eine Ermutigung, einfach mal auszuprobieren, was Meditation &amp; Co. so bewirken - und sich auch von den ersten Hürden wie der nun auch wahrnehmbar werdenden inneren Unruhe und Ablenkung nicht gleich wieder aus der Bahn werfen zu lassen.<br><a href="https://orange.handelsblatt.com/artikel/52886 new" target="_blank">Mit diesen Übungen lernst du Achtsamkeit, HB 12.12.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-ist-einfacher,-als-viele-denken</link>
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<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hirnstimulation macht kreativer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kreativ werden auf Knopfdruck? Die neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass dies längst möglich ist. Eine britische Untersuchung mit 30 Probanden belegt, dass Menschen, deren rechte Schläfenlappen mit Alpha-Wellen stimuliert werden, bei Wortassoziationstests kreativer sind als jene ohne Stimulation. Das liegt laut den Forschern daran, dass die Alpha-Wellen naheliegende Gedankenassoziationen unterbinden und so den Denkraum öffnen für weniger offensichtliche Einsichten. Natürlich ist dieser Eingriff in den sonst unbewusst ablaufenden geistigen Prozess nicht die einzige Variable, die Menschen kreativ sein lässt. Wer sprachlich nicht sonderlich bewandert ist, wird wahrscheinlich auch durch Stimulation keine großartigen Ideen in solchen Tests entwickeln. Und doch kann man erahnen, dass solche Beeinflussungen künftig womöglich in unserem Leben, wenn es erst einmal technisch ausgereifte Geräte gibt, die im Alltag nutzbar sind, eine ernsthafte Rolle spielen werden. Denn der moderne Mensch neigt dazu, dass zu optimieren, was sich optimieren lässt. Meditation kann übrigens auch die Alpha-Aktivitäten im Gehirn fördern - ganz ohne Tools.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/alpha-wellen-foerdern-kreatives-denken/1613178 new" target="_blank">Alpha-Wellen fördern kreatives Denken, spektrum.de 10.12.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitale Überwältigung ist eine Kulturfrage an alle]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Digital Detox und Achtsamkeit werden heute gerne bemüht, um der Kultur der Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit etwas entgegenzusetzen. Einfach das Handy einmal ausschalten, abends keine Mails mehr beantworten und sich mit dem eigenen Zeitmanagement klarer von der Flut der Anforderungen abgrenzen, sind Tipps, die gerne bemüht werden. Doch wie viel Einfluss haben wir als Einzelne eigentlich, diesen Überwältigungsmechanismen konstruktiv etwas entgegenzusetzen? In einem Beitrag für die Zeit beschreibt die freie Journalistin und Social-Media-Beraterin Kathrin Weßling, wie aussichtslos es scheint, in einer Kultur, die nach immer mehr unserer Verfügbarkeit fragt, persönliche Freiräume aufrechtzuerhalten. Ihr Fazit ist ernüchternd, denn ihre eigenen Erfahrungen zeigen ihr: Natürlich kann man das Handy einmal beiseite lassen. Aber damit katapultiert man sich auch hinaus aus der geteilten Kultur des Allzeit-Beschäftigtseins - und läuft ständig Gefahr, im Abseits zu landen. Wahrscheinlich bewegen wir uns immer mehr auf die Frage zu, wie wir als Kultur im Ganzen die sich scheinbar verselbstständigen Automatismen des Immer-Mehr durchbrechen. Natürlich tragen wir durch unser individuelles Verhalten dazu bei, die Immer-Mehr-Spirale zu beschleunigen. Aber solange wir nicht sehen, dass hier ein sozialer Organismus im Ganzen immer mehr in die Knie geht und auch Handlungsmöglichkeiten auf kultureller Ebene entwickeln, die uns als Gesellschaft zusammenhalten, kämpfen wir einen individuellen Kampf, der sich womöglich nicht gewinnen lässt.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-11/arbeitszeit-erreichbarkeit-smartphone-feierabend-freizeit-krankenhaus-stress/komplettansicht new" target="_blank">Mit freundlichen Grüßen aus dem Krankenhaus, zeit.de 4.12.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=digitale-überwältigung-ist-eine-kulturfrage-an-alle</link>
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<pubDate>Fri, 14 Dec 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit: 25 Stunden pro Woche tun es auch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema kürzere Arbeitszeiten bewegt immer mehr Unternehmen. Einerseits, weil immer mehr Angestellte sich wünschen, mehr Zeit für den Teil ihres Lebens jenseits der Arbeit zu haben. Aber auch, weil kürzere Arbeitszeiten häufig mit einer starken Motivationsverbesserung in der Belegschaft und besserer Produktivität einhergehen. Die Bielefelder Digital-Agentur Rheingans experimentiert seit einiger Zeit mit einer 25-Stunden-Woche - und die Idee scheint aufzugehen. Mehr Fokus bei der Arbeit, weniger Ablenkungen, eine klare Ausrichtung auf das, was gerade zu tun ist - so gelingt es den Mitarbeitern, das Tagesgeschäft in deutlich weniger Zeit zu bewältigen. &quot;Wenn du ausgeruhte Mitarbeiter hast, die Bock haben zu arbeiten, die aber auch genug Zeit für sich selbst haben, dann ist das Ergebnis der Arbeit deutlich besser&quot;, so Agenturgründer Lasse Rheingans. Er legt Wert darauf, dass seine Mitarbeiter nicht zu Arbeitsmaschinen werden. Damit die soziale Dimension nicht verloren geht, steht deshalb auch wöchentlich gemeinsames Kochen auf dem Plan.<br><a href="https://orange.handelsblatt.com/artikel/52446 new" target="_blank">&quot;Die 25-Stunden-Woche funktioniert!&quot; HB 3.12.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeit</link>
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<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Den eigenen Geist besser kennenlernen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es wird viel darüber gesprochen, wie sehr die digitale Verfügbarkeit an unseren Nerven zehrt. Und gerne machen wir dafür ausschließlich Smartphones und andere virtuelle Ablenkungen verantwortlich. In einer Kolumne für Spiegel Online erklärt der Kognitionspsychologe Christian Stöcker, dass dieser Gedankengang zu kurz greift. Er zeigt, wie sehr unser Gehirn dazu neigt, von einem Gedanken zum nächsten zu springen. Als Experiment schlägt Stöcker vor, einmal zu versuchen, 30 Atemzüge lang nicht im eigenen Gedankenstrom zu versinken. Und er räumt ein, dass ihm selbst dies, obwohl er seit Jahren meditiert, nur selten gelingt. Man kann sich unschwer vorstellen, dass wir uns in alltagsweltlichen Kontexten, in denen wir uns nicht besonders bemühen, noch viel, viel mehr von unseren Gedanken und inneren Automatismen getrieben sind. &quot;Gedanken und Gefühle kommen und gehen, und das entzieht sich fast vollständig unserer Kontrolle. Wir lenken uns selbst ab, immerzu, in der Regel ohne es überhaupt zu merken&quot;, so der Psychologe. Laut Stöcker forcieren die heute ständig im Einsatz befindlichen digitalen Tools nur unsere natürliche Neigung, nicht bei der Sache zu sein. Seine Schlussfolgerung: Es ist an der Zeit, dass wir viel aktiver Psychohygiene betreiben. Sein Rat: &quot;Mindfulness, mit Achtsamkeit meiner Ansicht nach nur unzureichend übersetzt, ist das Gegenmodell: Autopilot aus. Mitbekommen, was mit einem vor sich geht. Die beste Übersetzung für Mindfulness, die mir einfällt ist: den eigenen Bewusstseinsstrom beobachten und ihn im Zweifelsfall ein bisschen zu steuern. Zum Beispiel, um dem Sog des eigenen Smartphones zu widerstehen.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/digitale-ablenkung-meditation-als-selbstverteidigung-durch-die-nase-a-1241202.html new" target="_blank">Selbstverteidigung geht durch die Nase, spiegel.de 2.12.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=den-eigenen-geist-besser-kennenlernen</link>
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<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Überstunden? Unerträglich!]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mehrarbeit hat in deutschen Unternehmen Methode. Eine Anfrage der Fraktion der Linken zeigt, dass die Zahl der Überstunden seit Jahren steigt. Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg wurden 2015 von jedem Beschäftigten im Durchschnitt 47,3 Überstunden geleistet, 2016 waren es bereits 48 Stunden und im vergangenen Jahr sogar 53,2 Stunden. Das mag sich nach nicht viel anhören. Doch nicht alle Beschäftigten leisten überhaupt Überstunden, so dass das Maß der Mehrarbeit individuell deutlich höher liegt. Der DGB spricht gar von einem &quot;unerträglichen Maß&quot;, dass die Überstundenzahl erreicht habe. Hinzu kommt: Nur etwa die Hälfte der geleisteten Mehrarbeit wird von den Firmen auch bezahlt, so dass sie durch die Ausweitung der Arbeitszeit 36 Milliarden Euro sparen.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-11/mehrarbeit-ueberstunden-anstieg-arbeitnehmer-deutschland new" target="_blank">Zahl der Überstunden pro Arbeitnehmer steigt stark, zeit.de 30.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=überstunden-unerträglich!</link>
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<pubDate>Tue, 11 Dec 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehr Freizeit ist für viele ein Thema]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeitszeiten zu haben, die zum eigenen Lebensentwurf passen, gleicht für viele Angestellte der Quadratur des Kreises. Eine Erhebung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz zeigt, dass etwa die Hälfte der Arbeitnehmer gerne weniger arbeiten würde. Die Zufriedenheit mit den Arbeitszeiten variiert bei Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten. Von den ganztags Arbeitenden wünschen sich 58 Prozent kürzere Arbeitszeiten, bei den Teilzeitkräften sind es 21 Prozent. Bei letzteren ist der Wunsch nach einer Verlängerung der Arbeitszeit ausgeprägter - 31 Prozent würden hier gerne mehr arbeiten. 49 Prozent sind mit dem Arbeitsvolumen zufrieden, während es bei den Vollzeitbeschäftigten nur 36 Prozent sind. Wer regelmäßig Überstunden leisten muss, wünscht sich eher, die Arbeitszeit zu verkürzen. Schon bei zwei Überstunden pro Woche liegt der Anteil derer, die kürzer treten möchten, bei 38 Prozent, unter jenen, die mehr als zehn Überstunden pro Woche leisten, sogar bei 71 Prozent. Insgesamt zeigt sich - es gibt keinen konstanten Trend, weniger arbeiten zu wollen, sondern eher ein Bedürfnis, das Arbeitsvolumen flexibler an die eigene Lebenssituation anpassen zu können.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/bundesanstalt-fuer-arbeitsschutz-haelfte-der-deutschen-will-weniger-arbeiten-a-1241004.html new" target="_blank">Die große Sehnsucht: mehr Freizeit, spiegel.de 29.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-freizeit-ist-für-viele-ein-thema</link>
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<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die digitalen Helfer stressen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Digitaler Stress verringert die berufliche Leistung und führt zu Work-Life-Konflikten, so die Erkenntnisse einer Studie der Universität Augsburg mit 2.640 Arbeitnehmern. Der Untersuchung zufolge leidet mehr als die Hälfte derer, die sich als digital gestresst erleben, unter Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeiner Müdigkeit. Interessanterweise ist der digitale Stresspegel vor allem bei den Jüngeren im Alter von 25 bis 34 Jahren besonders hoch, ebenso bei Frauen. Oft sind es nicht die Tools selbst, die den Stress hervorrufen, sondern ihre Unzuverlässigkeit oder ein Mangel an Wissen im Umgang damit.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/stress-durch-digitalisierung-am-arbeitsplatz-schwaecht-die-arbeitskraft-15902807.html new" target="_blank">Stress durch die Digitalisierung schwächst die Arbeitskraft, 22.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Dec 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation - mal richtig ernsthaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Zuge des Achtsamkeits-Trends boomen Apps, die in wenigen Minuten zur Entspannung führen wollen, und Tipps und Tricks für den Alltag, die mit wenig Mühe einen Kick in Sachen Klarheit und Konzentration versprechen. Das Online-Portal der Frauenzeitschrift Brigitte erstaunt nun mit einem Schritt nach vorne. In einem längeren Beitrag stellt sie die Vipassana-Meditation vor und wirbt für den Besuch 10-tägiger Kurse, zwar auch mit Wellness-Vokabular, aber mit einem unverkennbaren Zug zur Ernsthaftigkeit. &quot;Bereite dich darauf vor, dass du jeden Tag ca. 11 Stunden meditierst und in absoluter Stille lebst. Eine Vipassana Einsichtsmeditation kannst du als extremes Trainingslager für deinen Geist betrachten&quot;, heißt es in dem Artikel. Gefällt mir, wie hier im Konsumentensektor ein Pol von Meditation Beachtung findet, der bei den um sich greifenden Lifestyle-Betrachtungen von Achtsamkeit sonst gerne ignoriert wird.<br><a href="https://www.brigitte.de/gesund/stress-bewaeltigen/vipassana-meditation--10-tage-schweigen--11494002.html new" target="_blank">Vipassana-Meditation: 10 Tage Schweigen, brigitte.de</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neugier macht erfolgreich - aber reicht nicht aus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer etwas bewegen möchte, sollte Fragen haben und nach Antworten streben, möchte man meinen. Die Realität im Business ist dabei oft ernüchternd. Eine Umfrage der Harvard Business School mit 3.000 Teilnehmern zeigte etwa, dass sich nur 24 Prozent als neugierig bei der Arbeit betrachteten. Was auch daran liegen könnte, dass 70 Prozent der Befragten das Gefühl hatten, besser nicht zu viele Fragen im Job zu stellen. Die Neugier allein scheint allerdings für berufliche Erfolge nicht hinreichend zu sein, denn ergänzende Betrachtungen zeigen: Sie entfaltet sich vor allem vor dem Hintergrund breitgefächerter Erfahrung, der Fähigkeit, mit unterschiedlichen Menschen umzugehen und durch eine Erprobung in unterschiedlichen Unternehmensszenarien.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/extra/artikel/neugier-wer-viel-fragt-wird-innovativ-a-1239153.html new" target="_blank">Wer viel fragt, wird innovativ, HBM 20.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Dunkle Momente der Empathie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Empathie hat verschiedene Facetten und manche davon können durchaus beängstigend sein. So unterscheidet die Forschung zwischen einer Empathie, die mit anderen Menschen mitfühlt, und jener, die eher auf einem kognitiven Verständnis beruht - man kann sich vorstellen, wie es einem Menschen ergeht, bleibt dabei aber emotional distanziert. Eine amerikanische Studie untersuchte mit 1.000 studentischen Probanden die Persönlichkeitsmerkmale Psychopathie, Narzissmus und Machiavellismus (rücksichtsloses Machtstreben). Die geringste emotionale Empathie zeigten in dem Test die Psychopathen, doch auch Narzissten und Machiavellisten ließen es an der Fähigkeit zum Mitfühlen mangeln. Die besonders Selbstbezogenen und nach Macht strebenden zeigten allerdings zugleich eine hohe Fähigkeit, die Gefühlslage anderer Menschen zu erkennen und verstehen, was es ihnen erleichtert, andere zu manipulieren und auszunutzen.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/auf-die-art-der-empathie-kommt-es-an/1609524 new" target="_blank">Auf die Art der Empathie kommt es an, spektrum.de 21.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Stress zum flächendeckenden Dauerzustand wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Stress scheint sich immer mehr in der Mitte der Gesellschaft einzunisten. Eine Repräsentativbefragung des DGB zeigt: 52 Prozent der Beschäftigten fühlen sich sehr oft oder oft bei der Arbeit gehetzt und unter Zeitdruck. Etwa ein Drittel klagt darüber, häufig mit verschiedenen, nur schwer miteinander vereinbaren Anforderungen im Beruf konfrontiert zu sein. Etwa zwei Drittel haben nach eigenen Aussagen keine Möglichkeit, das Arbeitspensum, mit dem sie konfrontiert sind, selbst zu beeinflussen. Beschäftigte mit viel Kundenkontakt stehen vor zusätzlichen Herausforderungen. 38 Prozent von ihnen sagen, sie müssten sehr oft oder oft die eigenen Gefühle bei der Arbeit verbergen. Andererseits empfinden drei Viertel dieser Beschäftigten ihre Arbeit als gesellschaftlich sehr nützlich. Nahezu 80 Prozent von ihnen sind aber auch der Meinung, dass dieser Wert sich nicht in ihrem Einkommen abbilde.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/millionen-beschaeftigte-leiden-unter-stress-am-arbeitsplatz-15903819.html new" target="_blank">Millionen Beschäftigte leiden unter Stress, FAZ 22.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht Politik krank?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Große herausfordernde Ereignisse hinterlassen oft bei vielen Menschen psychische Spuren. Nach den Anschlägen am 11. September etwa zeigten sich bei etwa 17 Prozent der amerikanischen Bevölkerung Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung. Der Brexit führt möglicherweise zu ähnlichen Phänomenen. Eine aktuelle Studie jedenfalls zeigt, dass in Großbritannien seit dem Brexit-Votum die Verschreibungen von Antidepressiva signifikant zugenommen haben. Die Studie hat mögliche weitere Einflussfaktoren bereits herausgerechnet und kommt dennoch zu dem Schluss, dass die Entscheidung für den EU-Austritt hier eine besondere Wirkung zu haben scheint. Das Phänomen wirft große Fragen auf, vor allem auch im Hinblick darauf, welche Folgen Politik und ihre Entscheidungen auf die Bevölkerung haben, und dies nicht nur auf einer Sachebene. In den USA gaben nach der Wahl Trumps zum Präsidenten überdurchschnittlich viele Amerikaner an, sich gestresst zu fühlen, und 57 Prozent äußerten große Sorgen um die Zukunft des Landes. Welche Langzeitfolgen diese Befindlichkeiten haben, lässt sich noch nicht abschätzen. Insgesamt aber deuten die Befunde auf eine neue Art des Klärungsbedarfs, denn sollte sich in weiteren Untersuchungen diese Art der Negativwirkung von Politik bestätigen, erwächst daraus natürlich auch ein neuer Blick auf die entsprechende Verantwortung.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-11/psychische-krankheiten-brexit-politische-entscheidungen-folgen-depressionen/komplettansicht new" target="_blank">Der Brexit kann krank machen, zeit.de 22.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditative Ekstase erreicht den Dancefloor]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Trend scheint selbst vor der Freizeitindustrie nicht halt zu machen. In einem Interview mit der Welt erklärt der DJ Thomas Koch, der in der Szene vielen als Gründer des Magazins &quot;Groove&quot; bekannt ist, was es mit der neuen Welle des &quot;Ecstatic Dance&quot; auf sich hat. &quot;Vor 20 Jahren habe ich meine erste Ayurveda-Kur gemacht, inklusive Einführung in die Transzendentale Meditation, das war meine erste Begegnung mit der Welt spiritueller Praktiken. In den letzten Jahren habe ich viel Zeit im Sacred Valley in Peru verbracht und dort meine spirituelle Familie gefunden. Dort habe ich vor zwei Jahren erstmals bei einem Ecstatic Dance getanzt&quot;, erzählt Koch. Tanz meets Yoga und Meditation, alkohol- und rauchfrei und richtig gechillt. &quot;Beim Ecstatic Dance geht es darum, die ungeschminkte Ausdrucksform des Körpers zu den jeweiligen Rhythmen, Tempi und Atmosphären zu finden, die während so einer Reise gespielt werden. Die Begegnung mit den eigenen Energien und denen der anderen ist viel bewusster&quot;, erklärt Koch. Man darf gespannt sein, wohin das noch führt ... <br><a href="https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article183576576/Ecstatic-Dance-DJ-T-sorgt-fuer-die-Musik-zur-Selbstheilung.html new" target="_blank">&quot;Da entsteht gerade etwas ganz Neues&quot;, welt.de 16.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditative-ekstase-erreicht-den-dancefloor</link>
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<pubDate>Thu, 29 Nov 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger zu arbeiten, kann effektiv und effizient sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit einigen Wochen flammt die öffentliche Diskussion darüber auf, ob eine Reduzierung der Arbeitszeit womöglich produktiver macht und nebenbei Beschäftigte auch zufriedener sein lässt. Beispiele aus Unternehmen liefern immer wieder Futter für diese Annahme. Toyota in Göteborg beispielsweise erzielte trotz einer Verkürzung der täglichen Arbeitszeit auf sechs Stunden höhere Umsätze. Ein amerikanischer Surfbrett-Hersteller ging sogar auf fünf Stunden runter und erhöhte dabei die Umsätze um 40 Prozent. &quot;Smarte Arbeitnehmer arbeiten weniger, dafür konzentrierter und selektiver&quot;, so Morten Hansen, der an der University Berkeley lehrt. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) legt nahe, dass zu viel Arbeit (oder auch zu lange Anwesenheit am Arbeitsplatz&quot; eher kontraproduktiv ist. Darin heißt es: &quot;Psychisch und physisch gesund bleibt der Mensch vor allem dann, wenn er grundsätzlich mit seinem Leben zufrieden ist. Wer den Eindruck hat, dass sich alles der Arbeit unterordnen muss, wird auf Dauer unzufrieden, unproduktiv und letztendlich krank.&quot; Und: &quot;Eine Arbeit gilt heute als erstrebenswert, wenn sie sich mit dem übrigen Leben und den eigenen Werten vereinbaren lässt.&quot; Man darf gespannt sein, wann der breiten Diskussion entsprechende Veränderungen in mehr Unternehmen folgen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/sechs-stunden-tag-die-arbeitszeit-muss-verkuerzt-werden-a-1238407.html new" target="_blank">Sechs Stunden pro Tag reichen völlig aus, spiegel.de 15.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-zu-arbeiten,-kann-effektiv-und-effizient-sein</link>
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<pubDate>Wed, 28 Nov 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Intuition und Inspiration führen zum Erfolg]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie gelingt erfolgreiche Führung? Eine Frage, die Unternehmen ständig bewegt, aber nie eine letztendliche Antwort findet. Denn immer ist wieder jemand besser ... Im Interview mit dem Harvard Business Manager erklärt der Leadership-Forscher Sydney Finkelstein, wie Intuition und Inspiration Führungskräfte und ihre Mitarbeiter voran bringen. &quot;Sie müssen Ihre Leute inspirieren. Die Mitarbeiter müssen glauben, dass sie in der Lage sind, Großes zu erreichen. Und Sie müssen ihnen einen Grund liefern, warum sie das tun sollten. Sie müssen eine Vision vorgeben, die so attraktiv ist, dass Ihre Mitarbeiter das Gefühl haben, unbedingt daran teilhaben zu wollen&quot;, so Finkelstein. Hier gehe es um große Visionen, die eine tiefere Motivation freisetzen. In der Intuition wiederum sieht Finkelstein das Momentum, das einen Unterschied zum Mainstream ausmache. Best practices seien zwar hilfreich, aber letztlich immer die Möglichkeit von gestern - während jene, die sie ausgetüftelt haben, schon auf dem Weg ins Morgen sind. Auch algorithmische Entscheidungsverfahren könnten allenfalls eine Unterstützung sein. Die Prise Bauchgefühl, der subtile Eindruck, dass etwas richtig ist, auch wenn man es nicht begründen kann, sei ein Weg, sich von anderen abzuheben.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/leadership-forscher-sydney-finkelstein-a-1237166.html new" target="_blank">&quot;Stolz auf die Arbeit&quot;, HBM 11.2018</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=intuition-und-inspiration-führen-zum-erfolg</link>
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<pubDate>Tue, 27 Nov 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lebenserwartung in Deutschland ist unterdurchschnittlich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Zuge der Rentendiskussion wird viel darüber gesprochen, dass unter anderem die steigende Lebenserwartung das System immer instabiler werden lässt. Die Global Burden of Disease Study, für die Daten aus 195 Ländern ausgewertet wurden, zeigt nun: In Deutschland ist die Lebenserwartung, verglichen mit anderen westeuropäischen Ländern, sogar sehr niedrig. Heute in Westeuropa Geborene haben eine Lebenserwartung von durchschnittlich 79,5 Jahren (Männer) und 84,2 Jahren (Frauen) - in Deutschland liegt sie bei Männern 1,3 und bei Frauen 1,2 Jahre darunter. Die Wissenschaft macht dafür verschiedene Faktoren verantwortlich. Eine ist die deutsche Ernährungsweise, die beispielsweise im Vergleich zur typischen Mittelmeerkost weniger gesund sei. Aber auch soziale Ungleichheit hinterlasse ihre Spuren. In der Eurozone seien die Vermögen nur in Litauen noch ungleicher verteilt als in Deutschland. Materiell unterprivilegierte Menschen scheinen indes zu riskanteren Lebensstilen zu neigen und sich ungesünder zu ernähren als der Bevölkerungsdurchschnitt. Hinzu kommen soziale Sorgen und Ängste, die ebenfalls auch die Lebenserwartung durchschlagen. In Deutschland sterben Männer, die an der Armutsgrenze oder darunter leben, durchschnittlich 10,8 Jahre früher als jene, denen es materiell gut geht. Es sind Zahlen, die nachdenklich machen, zumal im Gesundheitssektor immer wieder Bestrebungen zu erkennen sind, das solidarische Versicherungssystem stärker in Richtung individueller Vorsorge zu verschieben. Sicher, gesund ernähren kann sich im Prinzip jeder, aber ungesundes Convenience Food ist oft deutlich preiswerter, als den Kalorienbedarf mit frischen Lebensmitteln, bestenfalls sogar aus Bio-Anbau, zu decken. Und sozialer Druck ist ein kollektives Phänomen, das sich nicht durch ein bisschen Meditation zum Verschwinden bringen lässt.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-11/lebenserwartung-deutsche-gering-studie new" target="_blank">Deutsche haben die geringste Lebenserwartung in Westeuropa, zeit.de 22.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lebenserwartung-in-deutschland-ist-unterdurchschnittlich</link>
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<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sich auspowern für einen frühen Feierabend?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Pausen dienen der Regeneration und beugen Erschöpfung vor. Im Arbeitsalltag gerät dies jedoch leicht aus dem Blick. Eine Anfrage der Fraktion der Linken im Bundestag an das Bundesarbeitsministerium zeigt: Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland macht während des Arbeitstages keine Pausen. Jeweils 63 Prozent davon gaben an, zu viel Arbeit zu haben oder keine Gelegenheit für Pausen zu finden. Ein Viertel äußerte, kein Interesse an einer Pause zu haben. 14 Prozent verkniffen sich die Pause, um früher Feierabend machen zu können. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitszeit-jeder-vierte-beschaeftigte-macht-keine-pause-15888264.html" target="_blank">Jeder vierte Beschäftigte arbeitet ohne Pause durch, FAZ 13.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sich-auspowern-für-einen-frühen-feierabend</link>
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<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lieber weniger Arbeit als mehr Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage der IG Metal zeigt, wie sich die Prioritäten der Arbeitnehmer verschieben. In der letzten Tarifrunde hatte die Gewerkschaft ausgehandelt, dass Angestellte für das kommende Jahr wählen können, ob sie eine Einmalzahlung in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsgehalts erhalten möchten oder lieber 8 zusätzliche freie Tage (wobei die Option der freien Tage bisher nur für Mitarbeiter mit Kindern, Menschen, die Angehörige pflegen, und für Schichtarbeiter zur Wahl steht). Die Umfrage in 1.400 Betrieben ergab, dass 190.000 Mitarbeiter für die freien Tage votierten. Ein Großteil der Nachfrage entfiel auf 140.000 Schichtarbeiter, 40.000 Metaller wollen die freie Zeit mit ihren Kindern verbringen und 10.000 sie nutzen, um Angehörige zu pflegen. Diese Entwicklung macht deutlich, wie sehr es den Menschen ein Anliegen ist, mehr über ihre Zeit verfügen zu können. Und dass sie von solchen Möglichkeiten Gebrauch machen, wenn sie nicht mit Einkommensverlusten verbunden sind, sie sich die freie Zeit also leisten können.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/karriere/lohn-gehalt-urlaub-ig-metall-1.4207349 new" target="_blank">Hätten Sie lieber mehr Urlaub oder mehr Geld? SZ 13.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lieber-weniger-arbeit-als-mehr-geld</link>
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<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Erhöht Arbeitsverdichtung die Produktivität?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Kapitalgesellschaft aus Neuseeland sorgte kürzlich für Furore. In einem Test fand der Eigentümer heraus, dass seine Mitarbeiter an vier Arbeitstagen genauso produktiv waren wie sonst, wenn sie fünf Tage arbeiteten. Er hatte vorübergehend die Arbeitszeit reduziert und am fünften Tag bekamen die Angestellten frei. Nun überlegt er, diese Lösung zu einem dauerhaften Modell werden zu lassen. In der Wirtschaftswoche diskutieren nun Experten darüber, was von solchen Experimenten zu halten ist. Einigkeit herrscht darüber, dass anscheinend immer mehr Menschen gerne mehr freie Zeit für sich selbst hätten - und es durchaus lohnend finden, sich dafür an ihren Arbeitstagen mehr ins Zeug zu legen. Kritisch hinterfragt wird allerdings auch, wie tragfähig eine solche Verdichtung von Arbeitszeit langfristig sein kann. Sicher, man kann Meetings, die unnötig in die Länge gezogen werden, zeitlich beschränken. Man kann aufhören, am Smartphone rumzudaddeln und stattdessen arbeiten. Gerne wird aber auch übersehen, dass viele vermeintliche Produktivitätsräuber auch so etwas wie eine &quot;Pausenfunktion&quot; haben. Die Gehirnforschung zeigt, dass der Mensch nicht stundenlang hochkonzentriert arbeiten kann. Die Aussicht, einen freien Tag pro Woche &quot;geschenkt&quot; zu bekommen, kann natürlich zunächst eine enorme Motivation freisetzen. Die Frage ist, wie lange sich diese aufrechterhalten lässt. Und die Frage ist auch, ob solche Szenarien überhaupt wünschenswert sind. Immerhin denken sie den Menschen mehr oder weniger als Maschine. Vergessen wird dabei gerne, dass Maschinen regelmäßige Wartung brauchen. Laufen sie länger, verkürzen sich die Wartungszyklen. Bei der menschlichen Regeneration dürfte das ähnlich sein, womöglich sogar komplexer. Stressexperten zum Beispiel raten dazu, über den Tag verteilt immer wieder Pausen zu machen, da es wesentlich länger dauere, sich wieder zu erholen, wenn man erst einmal völlig ausgepowert ist. Solche Aspekte werden bei der neuen Diskussion um &quot;Arbeitszeitverkürzung&quot; bisher noch kaum differenziert betrachtet.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/produktivitaet-so-klappt-die-vier-tage-woche-bei-vollem-gehalt/23593468-all.html new" target="_blank">So klappt die Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt, WiWo 11.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=erhöht-arbeitsverdichtung-die-produktivität</link>
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<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Mindfulness reloaded&quot; bei der Karmakonsum Onlinekonferenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Christoph Harrach, ein guter Bekannter von mir, organisiert seit vielen Jahren die Karmakonsum-Konferenz und hat damit über die Jahre ein enormes und inspirierendes Nachhaltigkeits-Netzwerk aufgebaut. Dieses Jahr habe ich die Ehre, bei der Karmakonsum Onlinekonferenz, die dieses Mal unter dem Motto &quot;Innere Pfade der Nachhaltigkeit&quot; steht, dabeizusein. Ich spreche mit Christoph über das Thema &quot;Mindfulness reloaded: Wie Du von der Selbstverbesserung zur Ko-Kreation in Unternehmen gelangst&quot;. Die kostenlose Live-Ausstrahlung findet heute um 17 Uhr statt. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Download-Paket aller Konferenzbeiträge zu erwerben.<br><a href="https://www.karmakonsum.de/konferenz#p" target="_blank">Zur Karmakonsum Onlinekonferenz</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lügen wir weniger von Angesicht zu Angesicht?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vom Blick auf Zahlen versprechen wir uns meist, dass diese Daten mehr Klarheit ins Leben bringen. Manche wissenschaftliche Studien wecken allerdings, zumindest in mir, Zweifel, dass dem wirklich so ist. &quot;Gehirn&amp;Geist&quot; berichtete kürzlich über eine finnische Studie, derzufolge Menschen nach einem kurzen Augenkontakt mit ihrem Gegenüber seltener lügen. Der Augenkontakt reduziere die Lügenwahrscheinlichkeit um 8,5 Prozent. Ich bin keine Statistikerin, aber manchmal hilft auch die Nutzung des Alltagsverstands. In dem Versuch wurden 50 Studenten einbezogen. Sie hatten 60 Gelegenheiten zum Lügen und konnten Punkte sammeln, wenn sie dies taten, aber auch Punkte verlieren, wenn sie erwischt wurden. In der Hälfte der Fälle sah ihr Versuchsgegenüber sie zuvor an, in der anderen Hälfte blickte es weg. Gelogen wurde von den Probanden 11 Mal nach Augenkontakt und 12 Mal, wenn das Gegenüber zur Seite geschaut hatte. &quot;Gehirn&amp;Geist&quot; spricht davon, dass der Augenkontakt einen &quot;signifikanten Unterschied&quot; ausgemacht habe, die besagten 8,5 Prozent. Vielleicht übersehe ich hier ja etwas, aber ein Unterschied von &quot;1&quot; in einem solche überschaubaren Setting mag einen errechenbaren Wert produzieren, aber hat dieser Wert in einem solchen Kontext auch wirklich die ihm zugeschriebene Bedeutung?<br><a href="https://www.spektrum.de/news/blickkontakt-macht-ehrlicher/1607444 new" target="_blank">Blickkontakt macht ehrlicher, spektrum.de 12.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht wirklich gerecht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie gerecht geht es in Deutschland zu? Eine Repräsentativbefragung zeigt: Nur 15 Prozent der Deutschen finden, dass es im Land in den letzten zehn Jahren gerechter geworden ist, 39 Prozent hingegen glauben, die Lage habe sich hin zu mehr Ungerechtigkeit verschoben. In den Augen von 42 Prozent hat sich nichts verändert. 59 Prozent empfinden den Zugang zu Bildung als gerecht, 56 Prozent die Gerichtsbarkeit. Generationengerechtigkeit sehen hingegen nur noch 34 Prozent als gegeben - genau so wenige sagen dies im Hinblick auf die Entlohnung hierzulande. Sogar 51 Prozent bemängeln eine Geschlechterungerechtigkeit.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article183506932/Loehne-Bildung-Geschlecht-so-gerecht-finden-die-Deutschen-ihr-Land.html new" target="_blank">So gerecht finden die Deutschen ihr Land, welt.de 8.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Pendeln schlägt auf die Psyche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Macht berufliches Pendeln krank? Dieser Frage ging die Technikerkrankenkasse mit einer Untersuchung nach. Dabei zeigt sich: Auf den ersten Blick scheint die lange Anfahrt zum Job keine Auswirkungen zu haben - Pendler waren sogar etwas seltener krank als Arbeitnehmer mit kurzer Arbeitsanfahrt. Ein Blick auf die Daten in der Tiefe zeigt allerdings: Pendler sind elf Prozent häufiger von psychisch bedingten Krankschreibungen betroffen. Eine andere Studie der Technikerkrankenkasse zeigt, dass rund ein Drittel der Bevölkerung sich vom Straßenverkehr gestresst fühlt.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/berufspendler-pendeln-geht-auf-die-nerven-15876573.html#void" target="_blank">Pendler sind nicht öfter krank - aber genervt, FAZ 6.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Faktor Mensch bei der Auswertung von Daten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Statistik ist für viele Menschen ein Inbegriff der Objektivierung. Wo uns Daten über Sachverhalte zur Verfügung stehen, müssen wir nicht mehr mutmaßen. Aber ist das wirklich so? Eine britische Studie zeigt nun, welchen Einfluss der Faktor Mensch auf die Auswertung von Daten hat. 29 interdisziplinäre Teams sollten anhand der gleichen Datensätze analysieren, ob dunkelhäutige Fußballspieler häufiger die rote Karte gezeigt bekommen als hellhäutige. Vor der Datenanalyse wurden die Mitglieder der Forscherteams mit einer Umfrage auf mögliche Voreingenommenheiten getestet. Bei den folgenden Analysen kamen zwei Drittel der Teams zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zwischen Hautfarbe und der Häufigkeit der roten Karte bestehe, ein Drittel fand hingegen keine Zusammenhänge. Die signifikanten Unterschiede in den Ergebnissen der Forscher sind laut Studie darauf zurückzuführen, dass jeweils unterschiedliche Methoden für die Datenanalyse verwendet wurden. In einer Zeit, in der immer mehr Bereiche unseres Alltags durch statistische und algorithmische Prozesse beeinflusst werden, wirken solche Erkenntnisse mehr als beunruhigend. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/gleiche-daten-anderes-ergebnis/1606336 new" target="_blank">Gleiche Daten, anderes Ergebnis, spektrum.de 5.11.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-faktor-mensch-bei-der-auswertung-von-daten</link>
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<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Stress der Selbstoptimierung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In wohl kaum einer Zeit zuvor hatten Menschen mehr Möglichkeiten, sich und ihr Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Wahlfreiheit und unzählige Optionen können uns aber auch enorm unter Druck setzen. In einem Interview mit dem Tagesspiel spricht die Schriftstellerin Juli Zeh über den vor diesem Hintergrund entstehenden Selbstoptimierungsstress. &quot;Was tun mit dieser individuellen Freiheit? Aha, Selbstverwirklichung. Diesen Raum muss man dann auch füllen. Dass das mit enorm viel Druck verbunden ist, haben viele nicht bedacht. Die Chance wird zum Imperativ: Du musst deine Freiheit nutzen, du musst gut sein, glücklich sein. Die Biografie muss bis ins Letzte durchgeplant sein, nur keinen Fehler machen. Wie soll man sich denn entspannen, wenn man zu dieser Optimierung gezwungen ist&quot;, fragt Zeh. Einerseits kann einem diese Art der Herausforderung die innere Ruhe nehmen, andererseits wird vieles, was den Alltag Ausmacht, vor dem Hintergrund der eigenen Optimierungsphantasien zur Störquelle. Und das hat nicht nur Auswirkungen auf die persönliche Lebensgestaltung, sondern auch auf unsere gesellschaftlichen Beziehungen. Zeh warnt: &quot;Es existiert ein Missverhältnis zwischen der Gelassenheit, die man erreichen möchte, und der Selbstoptimierung, die man verfolgt. Man will Störquellen ausschließen, nach dem Motto, ich bin ruhebedürftig, mich nervt das Kind, der Hund, das Handyklingeln. Wir neigen dazu, Dinge aus dem normalen Leben als Belästigung zu begreifen, die es abzuschaffen gilt. Letztlich steckt hier auch eine Ursache für Intoleranz gegenüber allem Fremden: sich darüber aufzuregen, was jemand anders macht, wie der aussieht, wie der sich benimmt.&quot;<br><a href="https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/interview-mit-schriftstellerin-juli-zeh-ich-bin-eine-gut-bezahlte-arbeitslose/23257764-all.html new" target="_blank">&quot;Ich bin eine gut bezahlte Arbeitslose&quot;, Tagesspiegel 5.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[App, damit der Schädel nicht mehr brummt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Regelmäßiger Kopfschmerz scheint für Studierende zu einer Dauerbelastung zu werden. Das legt zumindest eine Untersuchung der Barmer Ersatzkasse nahe, für die knapp 2.200 Datensätze ausgewertet wurde. Demzufolge leiden nahezu 75 Prozent aller Studentinnen und 57 Prozent der Studenten immer wieder unter Kopfschmerz. Jeder Dritte Betroffene fühlt sich dadurch schwer beeinträchtigt, nimmt man jene hinzu, die sich mäßig beeinträchtigt fühlen, sind das schon 900.000 Studierende. Die Barmer Ersatzkasse bietet vor diesem Hintergrund nun eine App an, mit der die Nutzer den Ursachen ihrer Kopfschmerzen auf den Grund gehen können.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/fuer-studenten-eine-app-gegen-kopfschmerzen-15868495.html" target="_blank">Diese App hilft gegen Kopfschmerz, FAZ 1.11.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[TU Kaiserslautern entwickelt neue Stress-App]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditieren mit Apps scheint immer mehr zum Trend zu werden. Die TU Kaiserslautern ist nun dabei, eine App für besseres Stressmanagement zu entwickeln. &quot;Stress-Mentor&quot; soll Menschen dabei unterstützen, spielerisch Meditation und Bewegung in den Alltag einzubauen. Eine Tagebuch-Funktion soll dabei helfen, Stressoren besser zu erkennen und konstruktiver mit ihnen umzugehen. Um die Motivation während der Übungsphase zu stärken, sind die Übungen der App mit einem Fabelwesen gekoppelt, um das sich die App-Nutzer &quot;kümmern&quot; müssen, indem sie wenigstens eine Übung am Tag absolvieren. Die Entwickler der App betrachten den digitalen Helfer nicht als dauernde Unterstützung. Das Tool soll lediglich dabei helfen, verschiedene Übungen zu erlernen und in den Alltag zu integrieren, so dass man die App schließlich nicht mehr braucht.<br><a href="https://idw-online.de/de/news704908 new" target="_blank">Pressemitteilung der TU Kaiserslautern 29.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=tu-kaiserslautern-entwickelt-neue-stress-app</link>
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<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit im Bildungswesen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation wird in Schulen und Universitäten immer mehr zum Thema, zumal immer mehr Studien neueren Datums zeigen, dass heute bereits Schüler unter ernstzunehmenden Stressbelastungen leiden und auch Studierende immer häufiger über die psychischen Belastungen ihres Uni-Alltags klagen. Die Frankfurt University of Applied Sciences lud deshalb kürzlich zu einem Kongress zum Thema &quot;Meditation und die Zukunft der Bildung&quot; ein, bei der Experten sich über neue Projekte an Schulen und Universitäten austauschten. Initiator des Vorstoßes ist Dr. Reiner Frey, der an der Hochschule vor drei Semestern das Programm &quot;Bewusst sein und meditieren&quot; ins Leben gerufen hat. &quot;Es geht darum, sich gedanklich zu entleeren und dann wieder gefasster und klarer in die Welt zu schauen&quot;, erklärt er. &quot;Nur ein klarer, aufgeräumter Geist, der gelernt hat, zu sich selbst aufmerksam zu sein, kann auch in Beziehung zu anderen treten&quot;, sagt auch Hochschulpräsident Frank Dievernich. Er betrachtet den Vorstoß als Teil des Lehrauftrags, denn studieren bedeute auch, reflektierte Menschen auszubilden. In seiner Wahrnehmung dient das Meditieren der Studierenden einem größeren Zweck, weil die Übenden auch lernen, die eigenen Motivationen und inneren Konflikte besser zu durchschauen: &quot;Das macht es leichter, mit Andersdenkenden in ein konstruktives Gespräch zu kommen.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/meditation-an-der-uni-und-jetzt-bitte-an-eine-zitrone-denken-15851601.html" target="_blank">Und jetzt bitte an eine Zitrone denken, FAZ 28.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Nov 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie fokussiert sind wir eigentlich wirklich?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Konzentriert einen Text lesen, an etwas arbeiten oder nachdenken - wir glauben oft, ein gutes Gespür dafür zu haben, wann wir wirklich aufmerksam sind. Aber womöglich irren wir uns hier. Eine neue neurowissenschaftliche Studie zeigt, dass selbst in den Phasen, in denen wir uns als besonders fokussiert erleben, unsere Aufmerksamkeit immer wieder unbewusst abschweift. Unser Wahrnehmungssystem nimmt dann auch Umgebungsreize auf, scannt gewissermaßen unser Umfeld. &quot;Wir Menschen glauben ja, dass wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf einen Punkt richten, dass das sozusagen ein Willensakt ist. Wenn ich im Büro sitze, dann kann ich entscheiden, ob ich auf den Computerbildschirm vor mir oder auf mein Smartphone gucke. Was wir in dieser Studie aber sehen, ist das genaue Gegenteil: Unserer Aufmerksamkeit liegen automatische Prozesse zugrunde. Natürlich richten wir erst einmal die Aufmerksamkeit irgendwohin. Doch was dann abläuft, liegt jenseits unserer Wahrnehmung. Es passiert unbewusst&quot;, erklärt die Neurowissenschaftlerin Sabine Kastner, die an der Studie beteiligt war. Ihre Forschung zeigt, &quot;dass diese subjektive Vorstellung davon, wie wir Aufmerksamkeit wahrnehmen, eine große Illusion ist&quot;. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieses Abschweifen eine evolutionär wichtige Funktion hat, denn es ermöglichte es unseren Urahnen, die in früheren Zeiten ständig gegebenen Gefahren für ihr Leben gleichermaßen wahrzunehmen wie sich auf konkrete Aufgaben zu konzentrieren. Welche Bedeutung dieser unbewusste Automatismus für unser heutiges Dasein haben könnte, darüber rätselt die Forschung noch.<br><a href="https://www.zeit.de/digital/internet/2018-10/sabine-kastner-psychologie-aufmerksamkeit-konzentration-smartphone-gehirn/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Unsere Vorstellung von Aufmerksamkeit ist eine große Illusion&quot;, zeit.de 16.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-fokussiert-sind-wir-eigentlich-wirklich</link>
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<pubDate>Wed, 07 Nov 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Die Bewusstseinsmaschine&quot; - neue Ausgabe von evolve]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist wieder einmal so weit - ab sofort ist die neue Ausgabe von <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> am Kiosk erhältlich. Dieses Mal haben wir uns einem brandheißen Thema gewidmet. Unter dem Titel &quot;Die Bewusstseinsmaschine - Die neuen Medien und wir&quot; betrachten wir, wie die Digitalisierung heute unsere Lebens- und Geisteswelten beeinflusst, bereichert, durchdringt und immer öfter auch den Bewusstseinsraum verstellt. Die Kritik an den digitalen Medien ist heute vielfältig. Wir haben unseren Schwerpunkt darauf gelegt, einmal tiefer zu graben und zu schauen, wie sich unser Menschsein in der Auseinandersetzung mit dem Digitalen in seiner existenziellen Dimension zu verändern beginnt. Und wir haben auch Ausschau gehalten, was die größten Visionen der digitalen Pioniere waren und was aus ihnen geworden ist. Und welches Zukunftspotential vielleicht noch ungeborgen in den digitalen Welten schlummert. In meinem Artikel &quot;Das Herz des Ungewissen&quot; schreibe ich über das &quot;Wunder menschlichen Vernetztseins&quot;, das mich seit mehr als 20 Jahren, als ich zum ersten Mal die digitalen Welten betrat, begleitet. Es ist ein Faszinosum, das in manchen digitalen Nischen auch heute noch vibriert - und in neuen Räumen auf ganz neue Weise erblüht. </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;die-bewusstseinsmaschine&quot;---neue-ausgabe-von-evolve</link>
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<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Es macht einen Unterschied, wenn der Chef meditiert&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist in Unternehmen zu einem beachtenswerten Thema geworden und die Erfahrungen zeigen, dass Achtsamkeit die Kultur in Firmen verändern kann. &quot;Wenn der Chef, die Chefin Meditation praktiziert, gewinnt Mitmenschlichkeit an Bedeutung, denn soziale Kompetenzen und Selbstkompetenz nehmen ganz natürlich zu. Das strahlt auch auf die Mitarbeiter aus. So verändert sich nach und nach die Kultur des Unternehmens. Nicht von ungefähr sagt man: Die Menschen, die ein Selbstbewusstsein entwickelt haben, werden von einer tieferen Quelle genährt. So ein Mensch erlaubt auch einem anderen, groß zu sein. Dann geht es weniger um Wettbewerb oder Konkurrenzverhalten, sondern die Menschen gehen offener und ehrlicher mit anderen um&quot;, erklärt die Zen-Lehrerin Anna Gamma in einem Interview mit dem Netzwerk Ethik heute. Das Veränderungspotential, das von Achtsamkeit ausgeht, ist in ihren Augen immens. Im Business-Leben womöglich herausfordernd könnte sein, dass das Meditieren den Zugang zu einer Art des Potentials öffnet, das nicht im üblichen Sinne vorhersehbar ist. &quot;Menschen, die den Weg ernsthaft gehen, kommen an eine Quelle, an ein tiefes Gewahrsein ihrer selbst. Sie werden eigenständiger, selbstbewusster und achtsamer. Sie sind weniger gefährdet, über die körperlichen und seelischen Grenzen hinaus zu arbeiten. Meditation verändert uns, und wenn man den Weg beginnt, weiß man überhaupt noch nicht, wo es hingeht. Der Weltinnenraum ist so viel tiefer als der Weltaußenraum. Was einem da begegnet, das wissen wir nicht. Ich verstehe Menschen, die den Zugang zur Meditation scheuen, weil man sich da zuerst selbst begegnet und dazu gehören auch die eigenen Schattenseiten. Die Praxis braucht Mut&quot;, so Anna Gamma.<br><a href="https://ethik-heute.org/11993-2/ new" target="_blank">Wenn der Chef meditiert, Netzwerk Ethik heute Oktober 2018</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;es-macht-einen-unterschied,-wenn-der-chef-meditiert&quot;</link>
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<pubDate>Mon, 05 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Größter Stressfaktor sind zu viele Aufgaben und zu wenig Zeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für Stress im Job gibt es viele Gründe. Für einen Großteil der Arbeitnehmer ist es vor allem die systematische Überforderung, die zu psychischem und körperlichem Stress bei der Arbeit fühlt. 58,1 Prozent der 1.889 Befragten einer Arbeitsmarktstudie des Jobportals Orizon gaben an, dass sie zu viele Aufgaben bewältigen müssten und im Unternehmen zu wenig Personal eingesetzt werde. Für rund ein Drittel führen Ärger mit Vorgesetzten oder Kollegen oder auch Lärm zu stress. Die geforderte Erreichbarkeit über die Kernarbeitszeit hinaus setzt jeden Fünften innerlich unter Druck, genau so viele fühlen sich durch lange Fahrtzeiten belastet.<br><a href="https://www.orizon.de/uploads/tx_ozttnews/Orizon_Abb_Stressfaktoren.pdf" target="_blank">Arbeitsmarktstudie 2018</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Nov 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehrarbeit ist heute normal]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Überstunden sind kaum noch eine Ausnahmeerscheinung und sie treffen nicht nur Manager in Top-Positionen regelmäßig. Eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt: Im Schnitt machen Arbeitnehmer in Deutschland pro Woche vier Überstunden. In der Pflege, im Schutz- und Sicherheitsgewerbe kommen Vollzeitkräfte sogar auf fast fünf Überstunden, Fahrer von Liefer- und Lastwagen sogar auf 7,2 Stunden. Ein Drittel der Befragten gab an, den Eindruck zu haben, dass ihre Arbeit in der vorgesehenen Regelarbeitszeit überhaupt nicht zu schaffen zu sei. Bei anderen sind es vorübergehende betriebliche Gründe, die Mehrarbeit erfordern, wieder andere arbeiten bewusst mehr, um mehr zu verdienen. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/deutschland-angestellte-machen-im-schnitt-vier-ueberstunden-pro-woche-a-1235257.html" target="_blank">Angestellte machen im Schnitt vier Überstunden pro Woche, spiegel.de 26.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehrarbeit-ist-heute-normal</link>
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<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Spagat zwischen Arbeit und Leben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Den Traum, weniger zu arbeiten, dürften viele Menschen träumen. Weniger erfüllen ihn sich auch - sei es, weil sie es sich nicht leisten können, ihre Arbeitszeit und damit ihr Einkommen zu verringern oder auch, weil sie Angst vor Karriereeinbußen haben. Mit seinem Buch &quot;Halbe Arbeit, ganzes Leben&quot; hat Axel Mengewein ein &quot;Teilzeit-Manifest&quot; vorgelegt, das Downshiftern Mut machen möchte. &quot;Ich habe über zehn Jahre viel gearbeitet und war immer fürs Unternehmen da – auch am Wochenende, an Feiertagen und in Randzeiten. Jetzt habe ich eine tolle Partnerschaft, die ich auch pflegen kann. Außerdem bin ich deutlich fitter, als ich mir das jemals erträumt habe. Ich laufe sogar Marathon. Diese Art zu leben, macht mich zufriedener&quot;, erzählt er in einem Interview mit der WiWo. Mengewein spricht über die verschiedenen Teilzeitmodelle, die er im Laufe seines Arbeitslebens bereits ausprobiert hat. Auch er hat erfahren, dass er als Vollzeitarbeiter mehr Ansehen genießt und im Job oft mehr Verantwortung übertragen bekommt als in Teilzeit. Die Einkommenseinbußen, die vielen Sorge bereiten, betrachtet er realistisch - wer weniger verdiene, zahle weniger Steuern, was einen Teil des Einkommensverlusts ausgleiche. Mit seinem Buch möchte er anderen Mut machen, über neue Lebens- und Arbeitsmodelle nachzudenken.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/teilzeitjob-ich-kann-nur-jedem-empfehlen-in-teilzeit-zu-arbeiten/23206544-all.html" target="_blank">„Ich kann nur jedem empfehlen, in Teilzeit zu arbeiten“, WiWo 22.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-spagat-zwischen-arbeit-und-leben</link>
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<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Meditation relaxt im Flieger]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für Menschen mit Flugangst muss das Reisen in der Luft einem Höllentrip gleichen. Doch je nachdem, welche Orte man bereisen muss, ist es unumgänglich. Immer mehr Fluglinien bieten ihren Passagieren inzwischen an Bord Meditationsprogramme, die dabei helfen sollen, die Flugangst zu lindern - und die auch Menschen ohne solche Ängste durchaus entspannen. Virgin Australia etwa kooperiert mit einem Unternehmen für Wohlbefinden und Achtsamkeitsmeditation und entwickelt Audios und Videos, die Ängste mildern sollen. Auch American Airlines und Quantas bieten an Bord bereits Entspannungsprogramme.<br><a href="http://www.reisereporter.de/artikel/6093-meditieren-gegen-flugangst-virgin-australia-bietet-entspannungsuebungen-an" target="_blank">Bei dieser Airline meditieren Passagiere gegen Flugangst, reisereporter 18.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-relaxt-im-flieger</link>
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<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die existenzielle Dimension des Scheiterns]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Scheitern als Chance ist ein beliebtes Thema, das in Job-Ratgebern alle paar Monate abgefeiert wird. Da geht es dann darum, was man alles aus Fehlschlägen lernen kann oder wie innovativ Unternehmen sein könnten, wenn sie sich bzw. ihren Mitarbeitern nur ein bisschen mehr Freiraum zum Scheitern gewähren würden. An manchen dieser Gedanken mag etwas dran sein, doch blenden sie aus, dass Scheitern auch eine existenzielle Dimension haben. Wer wirklich am Boden liegt, steht nicht so leicht wieder auf. Und oft belasten die Folgen des Scheiterns Menschen noch viele Jahre später. &quot;Lasst euch nichts erzählen: Scheitern ist nicht die Zitrone des Schicksals, aus der man Limonade macht. Scheitern ist scheiße. Und kann einem auch das Genick brechen. Selbst wenn man den Willen hat, immer wieder aufzustehen: Optimismus und Durchhaltevermögen allein reichen oft nicht aus. Vor allem, wenn man aus einer Familie kommt, die einen finanziell nicht auffangen kann. Nicht jeder kann es sich leisten, eine Firmenpleite als Lernerfahrung zu verbuchen&quot;, sagt etwa Martina Leisten in einem Beitrag in der Zeit. Sie setzte ein von ihr gegründetes Café in den Sand. An den Schulden zahlte sie, später in privater Insolvenz, viele Jahre. Und der große Fehlschlag ließ sie depressiv werden. Sie hat sich wieder aufgerappelt. Aber sie gehört nicht zu jenen, die in der Kneipe vollmundig und mit Humor über das eigene Scheitern munter Geschichten erzählen. Für sie hat sich das Leben deutlich verändert durch ihren Fehlschlag: &quot;Manchmal denke ich, meine Pleite hat mich mehr Pragmatismus gelehrt. Aber es hat auch ein Stück Lebensfreude genommen. Die Begeisterung, mit der ich früher an Dinge herangegangen bin, ist gedimmt. Ich denke inzwischen: Je weniger Erwartungen und Hoffnung ich in eine Sache stecke, desto weniger kann ich enttäuscht werden.&quot; In einer Kultur, in der Scheitern die eigene Existenz nicht nur treffen kann, sondern sie vielleicht sogar verschlingt, ist es leicht, über Fehlertoleranz zu reden oder den Mut zum Risiko. Mir imponiert Martina Leisten, weil sie dem hippen Gequatsche etwas entgegensetzt - Lebenserfahrung, die demütig werden lässt.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/misserfolg-scheitern-erfahrungen-privatinsolvenz/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Lasst euch nichts erzählen: Scheitern ist scheiße&quot;, zeit.de 17.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-existenzielle-dimension-des-scheiterns</link>
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<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu viele Möglichkeiten können kontraproduktiv sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Zeiten des Individualismus sind wir geneigt, unserer Wahlfreiheit einen besonderen Stellenwert zuzumessen. Wir möchten aus verschiedenen Optionen auswählen können, doch wenn wir vor zu viele Alternativen gestellt sind, wird es uns auch zu viel. Eine neue Studie zeigt nun, wo ein gesundes Maß liegen könnte. Versuchtsteilnehmer sollten eine Auswahl treffen und hatten in verschiedenen Settings die Möglichkeit, zwischen sechs, zwölf oder 24 Alternativen zu wählen. Während des Auswahlprozesses wurden ihre Hirnfunktionen gemessen. Die Hirnmessungen zeigten, dass insbesondere bei einer Auswahl von zwölf Optionen die an Entscheidungsprozessen beteiligten Hirnareale besonders aktiv wurden. Bei weniger Optionen schien das Interesse der Versuchtsteilnehmer genau so zu erlahmen wie wenn ihnen zu viele Optionen geboten wurden. <br><a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/neurobiologie-wenn-entscheidungen-quaelend-werden-1.4169142 new" target="_blank">Wenn Entscheidungen quälend werden, sueddeutsche.de 16.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-viele-möglichkeiten-können-kontraproduktiv-sein</link>
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<pubDate>Fri, 26 Oct 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Lieber vertuschen als das Gesicht zu verlieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Aus Fehlern lernt man, das geben Eltern schon ihren Kindern mit auf den Weg. Im Unternehmensalltag sieht die Welt hingegen anders aus. Hier gilt eher: Fehler vertuscht man besser, wenn man seine Karriere nicht ruinieren möchte. Die Unternehmensberatung Ernst &amp; Young befragte 800 Angestellte und 218 Führungskräfte zur Fehlerkultur in ihren Unternehmen. 66 Prozent der Manager glaubten, in ihrem Unternehmen herrsche eine offene Diskussionskultur, was allerdings nur von 42 Prozent der Mitarbeiter bestätigt wurde. 18 Prozent der Angestellten sagten auch, dass in ihrer Firma Fehler nicht angesprochen wurden. Das sahen nur 7 Prozent der Führungskräfte gleichermaßen. 57 Prozent der Mitarbeiter glauben, dass Fehler vertuscht werden, weil die Angst bestehe, Karrierenachteile zu erleiden oder zum Bauernopfer gemacht zu werden. Für 54 Prozent der Manager ist es vor allem die Angst vor Gesichtsverlust, die zum Verschweigen veranlasse. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fehlerkultur-laut-studie-in-vielen-unternehmen-ausbaubar-15837117.html new" target="_blank">Fehlerkultur ist in vielen Unternehmen ausbaubar, FAZ 14.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lieber-vertuschen-als-das-gesicht-zu-verlieren</link>
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<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Führungsfrauen bringen Teams einen Schub]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt bereits verschiedene Studien, die zeigen, dass Unternehmen oder Teams, in denen eine nennenswerte Zahl von Frauen Führungsrollen innehat, bessere Ergebnisse erzielen als eher männlich dominierte Gruppen. Wissenschaftlich lässt sich in solchen Konstellationen aber nie zweifelsfrei nachweisen, ob die bessere Performance nur der Anwesenheit der Frauen geschuldet ist oder ob nicht auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Eine Studie aus Italien bringt nun mehr Licht in diese Konstellation, denn sie untersuchte die Führungs- und Leistungskapazitäten von gemischten Teams im Zuge der Prüfungsvorbereitung, so dass für alle Beteiligten die Rahmenbedingungen gleich waren. Es zeigte sich: Die von Frauen geführten Teams erzielten deutlich bessere Abschlussnoten. Und Frauen als Teamleiterinnen scheinen insbesondere Frauen in Höchstform zu bringen. Die Studie zeigt allerdings auch, dass die Männer die Führungsfrauen tendenziell schlechter bewerteten als die Männer, die Teams führten, was an eher grundsätzlichen Vorbehalten gegenüber Frauen in Führungspositionen liegen könnte. In besagtem Experiment wurde auch deutlich, dass die Frauen, die Teams führten, sich besonders für das Wohl des Teams als Ganzem ins Zeug legten. Sie investierten besonders viel Zeit in ihre Führungsaufgaben und ihre eigenen Prüfungsergebnisse fielen, wahrscheinlich aufgrund dieses Aufwands, schlechter aus als die ihrer Team-KollegInnen. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article182034416/Frauen-als-Fuehrungskraft-Forscher-bescheinigen-ihnen-bessere-Ergebnisse.html new" target="_blank">Der Frauen-Effekt sorgt für signifikant bessere Ergebnisse, welt.de 13.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führungsfrauen-bringen-teams-einen-schub</link>
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<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Nett sein, kann einiges kosten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nette Menschen, die nicht üppig verdienen, laufen eher Gefahr, in Geldprobleme zu schliddern, als solche, denen die Mitmenschen eher gleichgültig sind oder die einfach genug verdienen. So die Erkenntnisse einer wissenschaftlichen Auswertung von mehr als drei Millionen Datensätzen aus Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Menschen, die zu Nettigkeit neigen, scheinen sich weniger aus Geld zu machen, was finanzielles Missmanagement begünstigt. Wer anderen gerne hilft, tut das bisweilen im wahrsten Sinne des Wortes auf eigene Kosten, insbesondere, wenn er oder sie es sich eigentlich finanziell besser nicht leisten sollte. Bei jenen, die nicht zu den Geringverdienern gehören, mag die Nettigkeit auch ihren Preis haben, doch führt sie dann zumindest nicht zu Geldproblemen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/studie-warum-nette-menschen-eher-geldprobleme-haben-a-1232893.html new" target="_blank">Warum nette Menschen eher Geldprobleme haben, spiegel.de 12.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nett-sein,-kann-einiges-kosten</link>
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<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Altruismus kann man üben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter den Vorzeichen des Neoliberalismus sind Wettbewerbsdenken und Selbstbezug im Hinblick auf eigene Vorteile fast schon Teil der kulturellen DNA. Doch das Geflecht aus Konkurrenz und Egoismus lässt sich vielleicht leichter entwirren, als viele meinen. Eine neue Studie zeigt, dass bereits drei Monate des Übens von meditativen Methoden, die sozioaffektive Fähigkeiten wie Mitgefühl, Dankbarkeit und prosoziale Motivation schulen, bei den Teilnehmenden zu nachhaltigen Veränderungen in ihrer altruistischen Haltung wie auch in ihrem Handeln führen. Die Studienteilnehmer verhielten sich nach den Trainingseinheiten großzügiger, waren zu mehr spontaner Hilfe bereit und spendeten höhere Beiträge an gemeinnützige Organisationen. Die Wissenschaftler verglichen die Wirkung dieser Altruismus-Übungen außerdem mit anderen Meditationsmethoden, die beispielsweise die körperliche Wahrnehmung förderten oder die Fähigkeiten, die Betrachtungsperspektive zu wechseln. Dabei wurde deutlich, dass diese Übungen keine altruistischen Effekte mit sich brachten - was wiederum verdeutlicht, dass Meditation nicht per se soziale Verhaltensweisen fördert.<br><a href="https://idw-online.de/de/news?print" target="_blank">Altruismus lässt sich trainieren, idw 10.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studenten zwischen Druck und Depression]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studieren, das war früher eine Phase des Ausprobierens, des sich Erkundens und des langsamen Hineinwachsens in eine Zukunft als Erwachsener. Heute scheint für Studierende von den Freiheiten in der Phase vor dem eigentlichen Berufsleben nicht mehr viel übrig zu sein. Schon jeder vierte Studierende fühlt sich stark gestresst, ebenso viele sind erschöpft. Das sind die Erkenntnisse einer Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), der FU Berlin und der Techniker Krankenkasse (TK), für die 6.200 Studierende befragt worden waren. Frauen scheinen besonders von psychischen Belastungen betroffen zu sein. Jede fünfte Studentin etwa zeigte in der Befragung Symptome einer generalisierten Angststörung. Jede sechste Studentin zeigte der Studie zufolge Anzeichen eines depressiven Syndroms, darunter Niedergeschlagenheit, Schwermut und Hoffnungslosigkeit. Die Wissenschaftler führen diese Befindlichkeit einerseits auf eine Orientierungslosigkeit am Beginn eines neuen Lebensabschnitts zurück, erkennen aber auch grundlegende Zukunftsängste. Wenn die Belastungen bereits vor dem Eintritt ins Berufsleben so ausgeprägt sind, fragt man sich natürlich, was aus den jungen Menschen wird, wenn sie erst einmal im Berufsleben stehen. In meiner Wahrnehmung deuten Studien wie diese darauf hin, dass sich unsere kulturelle und gesellschaftliche Situation in den letzten Jahren sehr stark ins Negative verändert hat. Das Gefühl von Verschleiß, das hier zum Ausdruck kommt, scheint nicht nur mit persönlichen Befindlichkeiten zu tun zu haben. Es deutet darauf, dass hier im größeren Kontext etwas in die falsche Richtung läuft.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/stresslevel-bei-studierenden-steigt-weiter-an-15830521.html" target="_blank">Vor allem Studentinnen leiden unter Ängsten und Depressionen, FAZ 10.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Oct 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Matte Jugend]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Jugend scheint heute ihre Dynamik zu verlieren. &quot;Eine ganze Generation scheint müde, lustlos, energiegebremst. Als eine der Ursachen dafür drängt sich die veränderte Medienwelt geradezu auf&quot;, diagnostiziert etwa die Pädagogin Astrid von Friesen in einem Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur. Seit 2005 seinen bei den 18- bis 25-Jährigen die Depressionen um 76 Prozent gestiegen. Etwa eine halbe Million Studierende, also jede/r Sechste, leide unter Hoffnungs- und Lustlosigkeit, Resignation oder innerer Leere. Bei den Berufseinsteigern sehe es nicht besser aus. 46 Prozent der Auszubildenden beklagen seelische Beschwerden. In den Augen der Pädagogin spielt die Medienwelt mit ihren unzähligen Angeboten hier eine Rolle. &quot;Die Jugendlichen werden einerseits stetig abhängiger und andererseits immer unfähiger, sich in der Flut sinnloser Informationen zurechtzufinden. Welche der circa 150 Textnachrichten am Tag beantwortet schon die unbewusste, diffuse Frage: Wer bin ich, gehöre ich dazu und bestätigen die anderen mich in meiner existenziellen, vielleicht auch narzisstischen Unsicherheit? Und dann kann ein Kreislauf entstehen: Zu wenig Schlaf, Konzentrationsschwierigkeiten, Lernstörungen, schlechtere Noten, wiederum Unzufriedenheit, weniger Real-life-Kontakte, Beziehungsprobleme&quot;, so von Friesen. Womöglich ist uns noch gar nicht wirklich bewusst, wie all die neuen technologischen Möglichkeiten unser Menschsein verändern. Und wie wir durch soziale Netzwerk, Whatsapp und andere Tools, statt in unserem Menschsein gestärkt zu werden, eher unsere tiefere Verwurzelung im Leben verlieren. Viele der gegenwärtigen Diagnosen sind schlichte Momentaufnahmen davon, dass hier etwas auseinanderzubrechen scheint. Es geht jetzt nicht allein um Medienkritik. Es geht vor allem um die Frage, wie wir als Menschen eigentlich wirklich leben wollen.<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/generation-lustlos-warum-ist-die-jugend-so-matt-und-muede.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Warum ist die Jugend so matt und müde? Deutschlandfunk Kultur 10.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wird die virtuelle Realität besser als die echte?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ich finde es immer wieder faszinierend, welche Fantasien technologische Entwicklungen hervorrufen und wie wir glauben, durch Technik unsere analoge Existenz zu verbessern. In einem Interview mit der Welt etwa spricht Andrew Bosworth, VR-Chef bei Facebook, über seine Visionen. &quot;Unsere Mission ist es, Menschen miteinander zu verbinden. Wir sehen aber, dass es den starken Wunsch gibt, noch stärker miteinander in Verbindung zu treten als bisher. Die bisherigen Technologien wie Smartphones und Browser haben Grenzen, an die wir langsam anstoßen. Deswegen haben wir unsere Portals gebaut, bei denen es vor allem um Video-Telefonie geht. Mit Virtual Reality können wir noch viel weiter gehen&quot;, sagt er. Er schwärmt davon, wie wir durch virtuelle Realitäten uns besser mit anderen Menschen verbinden können. Schon einmal daran gedacht, wie es sein könnte, wenn man im Stau steht, und dank VR-Brille zugleich mit den Liebsten im heimischen Wohnzimmer sein kann? &quot;Menschen werden ihre Wahrnehmung mit Superkräften anreichern können. Wenn Sie in einem lauten Restaurant sind, können Sie ein Mikrofon nutzen, um sich auf die eine Person vor sich zu fokussieren und alles andere auszublenden. Oder Sie können ihre Sehkraft verstärken und aus der Ferne erkennen, ob das Ihr Bus ist, zu dem Sie jetzt rennen müssen&quot;, nennt Bosworth als Beispiele, die unser Leben verbessern könnten. Mich gruselt dabei immer ein wenig. Möchte ich wirklich in einem Restaurant sitzen und alles um mich herum ausblenden, um mich auf mein Gegenüber konzentrieren zu können? (Falls ich mir Ruhe wünsche, müsste ich mich ja nicht in einer lauten Umgebung mit meinem Gesprächspartner treffen ...) Für mein Gefühl haben wir noch viel zu wenig auf dem Schirm, dass all diese VR-gestützten Möglichkeiten des Sich-Miteinander-Verbindens uns auch etwas von der Unmittelbarkeit des menschlichen Kontakts nehmen. Sie blenden Wirklichkeit aus und schaffen Scheinwelten. Das mag unter funktionalistischen Gesichtspunkten manchmal sehr hilfreich sein. Aber es nimmt uns auch viel von unseren tieferen menschlichen Qualitäten.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article181806466/Andrew-Bosworth-Menschen-werden-Superkraefte-haben.html new" target="_blank">&quot;Menschen werden Superkräfte haben&quot;, welt.de 9.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wird-die-virtuelle-realität-besser-als-die-echte</link>
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<pubDate>Wed, 17 Oct 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Loyalität kann zur Unehrlichkeit verleiten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Firmenskandale rufen berechtigterweise Unverständnis und Kritik hervor, beispielsweise wenn Manager die Öffentlichkeit bewusst hintergehen, um Missstände im eigenen Unternehmen zu verschleiern. Die moralische Entrüstung ist dann gleich groß, denn es ist von außen betrachtet so offensichtlich, dass manchmal einfach dreist gelogen wird, um die eigene Haut zu retten. Eine amerikanische Studie mit 1.400 Freiwilligen zeigt nun, dass die empfundene Loyalität gegenüber einer Gruppe das Lügen gegenüber Außenstehenden begünstigen kann und denen, die die Unwahrheit sagen, als moralische Entschuldigung dient. In verschiedenen Testszenarien wurden die Studienteilnehmer daraufhin getestet, in welchen Konstellationen ihre Bereitschaft zum Lügen besonders groß war und wie sie selbst die Situation einschätzten. Dabei stellte sich heraus, dass Lügen gerade dann als probates Mittel gesehen wurde, wenn das Verbreiten von Unwahrheiten die Loyalität zur eigenen Gruppe bekräftigte. Diese Loyalität hatte für die Beteiligten im Kontext dann einen höheren Wert als die Ehrlichkeit und sie betrachteten ihr Verhalten entsprechend als moralisch gerechtfertigt. In Konstellationen, in denen es nicht darum ging, die eigene Gruppe zu schützen, die also frei von Konkurrenz waren, ließ die Neigung zum Lügen hingegen deutlich nach. Es scheint fast, als würden gesellschaftliche und kulturelle Systeme, die auf Konkurrenz basieren, also beispielsweise die Wirtschaft, aber auch die Politik, das Lügen durch die systemische Kraft des Wettbewerbs und das menschliche Bedürfnis nach Selbstbehauptung im Kontext der eigenen Gruppe begünstigen. Es ist leicht, bei Skandalen immer einfach die Keule der Moral zu schwingen. Womöglich sollten wir unser Interesse aber mehr darauf richten, wie wir Formen des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens kreieren können, die in sich selbst nicht mit einem höheren moralischen Anspruch in Konflikt geraten.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/was-ist-wichtiger-treue-oder-ehrlichkeit/1596624 new" target="_blank">Was ist wichtiger: Treue oder Ehrlichkeit? spektrum.de 8.10.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=loyalität-kann-zur-unehrlichkeit-verleiten</link>
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<pubDate>Tue, 16 Oct 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Digitalisierung mit Menschlichkeit begegnen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Digitalisierung ruft heute mindestens genauso viele Ängste wie Fantasien hervor. Techno-Fans wollen viel Menschliches am liebsten durch Computer oder Roboter ersetzen. Andere argumentieren, dass wir unter den Vorzeichen des Digitalen nur noch mehr gefragt sind, uns unserer ur-menschlichen Ressourcen, die uns von Maschinen unterscheiden, wieder bewusst zu werden. &quot;Wir sind hypersoziale Wesen. Das – zusammen mit unserer ausgeprägten Vorstellungskraft – zeichnet uns als Menschen schon immer aus. Allein sind wir kaum lebensfähig, gemeinsam erobern wir das Weltall. Wir leben von Kommunikation und Kooperation, von geteilter Fantasie. Es ist keine Überraschung, dass wir das Internet erfunden haben. ... Wie also könnte uns diese Eigenschaft, unsere einzigartige Fähigkeit zur Kommunikation und Kooperation, auch jetzt wieder weiterhelfen? Sie ist und bleibt der Schlüssel zu unserem Erfolg als Spezies, als Gesellschaft, für Unternehmen, Gruppen und Individuen. Daran sollten wir uns auch im Angesicht der aktuellen Herausforderungen wieder erinnern&quot;, schreibt Edeltraud Leibrock in einem Kommentar in der Welt. Die Managerin zeigt, wie Silodenken oder Anreizsysteme, die Konkurrenz fördern, in Firmen leicht Separation stiften statt Zusammenhalt. Und wie das Festhalten an alten Machtstrukturen und eine Kultur, die darauf ausgelegt ist, Versagen zu geißeln, Innovationen blockieren. Für Leibrock liegt ein Schlüssel für zukunftsfähiges Handeln in der Anerkennung, dass wir zutiefst kommunikative Wesen sind - und diese Beziehungsfähigkeit durch die modernen Technologien intensivieren können. Doch das Digitale ist für sie nur eine Ergänzung, denn: &quot;Moderne Kommunikationsmittel helfen enorm, ersetzen aber niemals das persönliche Kennenlernen und vor allem das gemeinsame Feiern. Nur dadurch entstehen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Ehrgeiz, gemeinsam etwas zu schaffen.&quot;<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article181760962/Technologie-Management-Kooperieren-oder-verlieren.html new" target="_blank">Um die Digitalisierung zu meistern, müssen wir kooperieren, welt.de 4.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Schrift soll Lernen erleichtern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit einer neuen Schrift wollen australische Designer und Wissenschaftler es Menschen erleichtern, sich abgetippte Notizen besser zu merken. Die &quot;Sans Forgetica&quot; wurde durch gezielte Auslassungen im Schriftbild so konzipiert, dass es besondere Aufmerksamkeit erfordert, das in ihr Geschriebene zu lesen. Durch diese kleine Zusatzanstrengung sollen im Gehirn Erinnerungspuren leichter aktiviert werden. Wo man bekannte, gut lesbare Schriften einfach überfliegt und leicht am Ende der Zeile schon wieder den Anfang vergessen hat, erhofft man sich von der &quot;Sans Forgetica&quot;, das bei ihr mehr hängen bleibt. Man darf gespannt sein, welche Früchte die Schrift in der Praxis dann trägt. Auf jeden Fall sieht sie cool aus!<br><a href="https://www.businessinsider.de/diese-schrift-soll-eine-erstaunliche-wirkung-auf-euer-gehirn-haben-2018-10 new" target="_blank">Diese Schrift soll eine erstaunliche Wirkung auf euer Gehirn haben, Business Insider Deutschland 4.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Oct 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nichts leisten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation erfreut sich als Ausgleichssport für von der Leistungskultur Gebeutelte großer Beliebtheit. Doch kann man Stille einfach machen? Im Interview mit dem SRF erzählt die Schweizer Zen-Meisterin Anna Gamma, warum Meditation sich am ehesten dann einstellt, wenn man sie von dem gewohnten Gedanken, etwas erreichen zu wollen, frei hält. &quot;Wir brauchen einen Raum, in dem wir einfach sein können – und nichts leisten müssen&quot;, so Gamma. Ihrer Erfahrung nach können Meditations-Apps oder auch Disziplin zwar in einem gewissen Rahmen helfen, eine kontinuierliche Praxis der Stille zu entwickeln, doch sieht sie dabei auch Grenzen: &quot;Dann können auch noch die ganzen Über-Ich-Geschichten dazukommen. Zum Beispiel «Du bist gut, wenn du das durchziehst» oder Ähnliches. Das funktioniert auf Dauer nicht&quot;, meint sie. Und sie lädt dazu ein, sich dem Ungewohnten der Stille einfach anzuvertrauen, damit es sich über die Zeit im Leben entfalten kann: &quot;Die Meditation lässt einen eine ganz und gar andere Erfahrung machen: Es ist wunderbar, dass es dich gibt, noch vor jeder Leistung. Das ist ein universelles Grundbedürfnis der Menschen. Es geht um das Sein, nicht um das Leisten. In der Meditation können wir spüren, wie das Leben durch uns lebt, wie wir getragen sind von einem kosmischen Strom von Leben. Das klingt vielleicht etwas schräg, es macht nur in der direkten Erfahrung Sinn. Hat man das aber genügend oft erlebt – also geübt –, kann man Stille auch mitten im Trubel erfahren. Magisch.&quot;<br><a href="https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/meditation-als-muss-meditation-to-go-bringt-s-das new" target="_blank">Meditation to go: Bringt&#039;s das?, SRF 3.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fondsgesellschaft führt 4-Tage-Woche ein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es war ein Test - und er war mehr als erfolgreich: Die neuseeländische Fondsgesellschaft Perpetual Guardian probierte vor einigen Wochen aus, was sich im Unternehmen ändert, wenn die Mitarbeiter statt an fünf nur noch an vier Tagen pro Woche arbeiten. Der Inhaber des Unternehmens mit 240 Mitarbeitern hatte zahlreiche Untersuchungen darüber gelesen, dass sich durch eine Arbeitszeitverkürzung Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit steigern lassen. Der Testlauf wurde wissenschaftlich begleitet und dabei zeigte sich: Durch die Arbeitszeitverkürzung, deren Maßgabe es war, dass dennoch jeder das vereinbarte Arbeitspensum erbringen muss, stieg die Work-Life-Balance von 54 auf 78 Prozent. Der Stresslevel sank von 45 auf 38 Prozent. Das überzeugte den Firmeninhaber so sehr, dass ab November die Vier-Tage-Woche bzw. eine wöchentliche Arbeitszeitreduzierung um sieben Stunden zur Norm wird. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article181739786/Neuseeland-Fondsgesellschaft-fuehrt-Vier-Tage-Woche-ein.html new" target="_blank">Fondsgesellschaft testet Vier-Tage-Woche – mit klarem Ergebnis, welt.de 2.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Apple macht aus Achtsamkeit eine Challenge]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Silicon Valley und Mindfulness werden heute immer öfter in einem Atemzug genannt. Apple zeigt nun, wie man aus dem Achtsamkeitsthema ganz im Sinne der modernen Leistungskultur eine wunderbare Challenge machen kann. Diesen Monat sind die Mitarbeiter des Unternehmens dazu aufgerufen, regelmäßig kleine Achtsamkeitspausen einzulegen. Die mentalen Auszeiten können mit einer beliebigen App dokumentiert werden. Wer nach 25 Tagen besonders achtsam war, bekommt ein exklusives T-Shirt. Leider wird in den zahlreichen Meldungen, die zur Challenge im Netz kursieren, nichts darüber gesagt, ob es für den persönlichen Achtsamkeitseinsatz auch eine Obergrenze gibt. ;-)<br><a href="https://www.macerkopf.de/2018/10/01/apple-mitarbeiter-t-shirt-achtsamkeits/ new" target="_blank">Apple-Mitarbeiter können exklusives T-Shirt in Achtsamkeits-Challenge gewinnen, macerkopf.de 1.10.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitale Feedback-Kultur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Firmen, die etwas auf sich halten, fühlen der Unternehmenskultur mit Mitarbeiterbefragungen auf den Zahn. Meist sind das dann große Fragebogen, bei denen die Angestellten einmal im Jahr die Möglichkeit zum großen Rundumschlag haben. Doch kommen in solchen Erhebungen die Details zum Tragen, die die Menschen tagtäglich am Arbeitsplatz beschäftigen? Und was hilft es, wenn man sich Monate nach einem Ärgernis darüber in einer Umfrage Luft verschaffen kann? Eine dänische Firma hat ein nun ein Analysetool entwickelt, mit dem Unternehmen ihre Mitarbeiter regelmäßig befragen kann. Peakon schöpft aus einem Fragekatalog, der wissenschaftlich validiert wurde. In kurzen Zyklen, zum Beispiel ein Mal pro Woche, erhalten die Mitarbeiter wenige Fragen, auf die sie antworten können. Tests zeigen, das Tool stößt auf gute Resonanz. Im Schnitt liegen laut Unternehmen die Antwortraten bei 81 Prozent. Der Anbieter rühmt sich damit, dass vor allem diese kurzen Zyklen es erleichtern, beispielsweise Neuerungen oder Veränderungen zeitnah zu testen und so Feedback über die Wirkungen zu erhalten. Macht Sinn in Zeiten, in denen alle von Agilität sprechen ... &quot;Es fällt auf, dass Arbeitnehmer immer stärker nach dem Warum fragen: Wohin führt meine Arbeit? Welches Ziel haben wir eigentlich? Außerdem wünschen sich deutsche Arbeitnehmer schnellere Wege, ihre Meinung zu äußern. Viele Unternehmen hierzulande haben noch immer eine starke Hierarchiestruktur. Das erzeugt Scheu, Feedback zu äußern&quot;, erzählt Julian Tesche, der für Peakon in Deutschland zuständig ist. Eine Frage ist natürlich, ob man in der Führungsetage auch hören möchte, wie die Sinnfrage im eigenen Unternehmen beantwortet wird ...<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/mitarbeiterzufriedenheit-unternehmen-feedback-algorithmus-peakon-schwaechen?print new" target="_blank">&quot;Jeder Mitarbeiter ist Kunde&quot;, Zeit online 26.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations-App Calm nun auch auf Deutsch verfügbar]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Digitale Meditationshelfer erfreuen sich großer Beliebtheit. Geführte Meditationen oder auch Timer erleichtern es Einsteigern, eine regelmäßige Praxis zu entwickeln. Die Meditations-App Calm ist nun auch in deutscher Sprache erhältlich. Die App bietet Kurse zum Runterkommen, für besseren Schlaf, Fokussierung und Stressmanagement. Außerdem zeigt sie jeden Tag einen Denkanstoß an. Zum Einschlafen bietet Calm neben Meditationshilfen auch Gute-Nacht-Geschichten.<br><a href="https://www.presseportal.de/print/4070801-print.html new" target="_blank">Calm-Pressemitteilung 25.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Oct 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studium oder Lehre? Macht etwa gleich (un)zufrieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Trend zum Studieren scheint ungebrochen. Eine Untersuchung des Portals meinestadt zeigt allerdings: Akademiker sind später im Beruf nicht unbedingt zufriedener als Menschen, die einen Ausbildungsberuf erlernt haben. Über den Ausbau ihrer Fähigkeiten im Berufsverlauf sind zwei Drittel der Akademiker und Nicht-Akademiker zufrieden, ähnlich steht es um die Einschätzung ihrer Berufsbilanz. Beim Karriereverlauf hat gut die Hälfte ein positives Gefühl, während mit der Gehaltsentwicklung nur etwa die Hälfte der Befragten zufrieden ist. Akademiker weisen bei allen Aspekten eine um zwei bis fünf Prozentpunkte höhere Zufriedenheit auf als die Nichtakademiker. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/zweifel-an-der-jobwahl-so-zufrieden-sind-akademiker-und-nicht-akademiker-mit-ihrer-arbeit/23097496-all.html new" target="_blank">So zufrieden sind Akademiker und Nicht-Akademiker mit ihrer Arbeit, WiWo 21.9.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=studium-oder-lehre-macht-etwa-gleich-(un)zufrieden</link>
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<pubDate>Thu, 04 Oct 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilen hängt vom sozialen Kontext ab]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Großzügigkeit scheint keine statische Eigenschaft zu sein, sondern sich bei Menschen im Kontext der jeweiligen sozialen Situation zu ergeben. Amerikanische Forscher untersuchten ein Nomadenvolk in Tansania, das sich mehrfach im Jahr in unterschiedlichen Konstellationen in größeren Camps trifft und ansonsten in kleineren Gruppen unterwegs ist. In mehreren dieser Camps, bei denen sich die Personenkonstellationen jeweils veränderten, betrachteten die Wissenschaftler anhand eines Testszenarios, wie sehr die einzelnen Stammesmitglieder geneigt waren, mit anderen zu teilen. Dabei wurde deutlich, dass die Freigebigkeit keine konstante Charaktereigenschaft war. Vielmehr passten viele der Nomaden ihre Bereitschaft zu teilen an die jeweilige soziale Situation an. In Gruppen, in denen viele eher zurückhaltend waren, wurden auch jene Nomaden geiziger, die in anderen Konstellationen großzügig waren. Umgekehrt schien auch wahrnehmbare Freigebigkeit zu inspirieren, so dass dann mehr geteilt wurde. <br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/teilen-ist-ansteckend/ new" target="_blank">Teilen ist ansteckend, wissenschaft.de 21.9.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=teilen-hängt-vom-sozialen-kontext-ab</link>
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<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Je höher das Gehalt, umso mehr Überstunden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>An der Spitze eines Unternehmens zu stehen, bringt oft auch Spitzenarbeitszeiten mit sich. Die Hamburger Vergütungsberatung Compensation Partner hat untersucht, wie es um die Überstunden von Fach- und Führungskräften bestellt ist. Bei den Führungskräften kommt einiges zusammen. Die leisten im Laufe ihres Berufsleben rund 15.430 Überstunden, was etwa 7,4 Arbeitsjahren entspricht. Fachkräfte kommen mit 6.562 Überstunden (etwa 3,1 Arbeitsjahre) besser weg. Besonders hoch ist die Mehrarbeit bei Consultants, sie leisten im Schnitt pro Woche 5,11 Überstunden. Die Zahl der Überstunden korreliert mit dem Gehalt. Wer über 120.000 Euro brutto pro Jahr verdient, arbeitet durchschnittlich pro Woche 9,5 Stunden länger. In der Gehaltsstufe zwischen 31.000 und 40.000 Euro Jahresverdienst sind es hingegen nur 2,3 Überstunden. Interessant auch: Je älter die Beschäftigten sind, umso mehr Überstunden leisten sie.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-1228823.html new" target="_blank">7,4 Jahre Überstunden, HBM 10/2018</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=je-höher-das-gehalt,-umso-mehr-überstunden</link>
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<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[(Cyber-)Mobbing nimmt zu]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder dritte Erwachsene wird einmal Opfer von Mobbing, so die traurige Erkenntnis einer Studie „Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen – die allgegenwärtige Gefahr“, die vom Bündnis gegen Cybermobbing in Auftrag gegeben wurde. 57 Prozent der Mobbing-Fälle geschehen dabei am Arbeitsplatz. Seit der letzten Erhebung 2014 seien die gemessenen Fallzahlen weiter gestiegen. Für die Arbeitgeber bringe dies Folgekosten von rund fünf Milliarden Euro mit sich. Das Bündnis setzt sich dafür ein, dass die gesetzlichen Grundlagen, mit denen Mobbing geahndet werden kann, verbessert werden.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/studie-jeder-dritte-deutsche-erwachsene-wird-gemobbt-15797118.html" target="_blank">Jeder dritte deutsche Erwachsene wird gemobbt, FAZ 20.9.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=(cyber-)mobbing-nimmt-zu</link>
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<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Offen sein für die Gegenwart anderer]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Manager sollten meditieren, findet der Jesuitenpater Michael Bordt, der 2011 das Institut für Philosophie und Leadership an der Hochschule für Philosophie in München gründete. Er begleitet Führungskräfte auf einem Weg der Selbsterkenntnis, der ihre Leadership-Qualitäten auf eine tiefere Grundlage stellen soll. Die Innenschau öffne nicht nur für die eigene Befindlichkeit, sondern lasse Menschen auch empathischer für andere werden. &quot;Weil man in der Lage ist, immer mehr bei sich selbst wahrzunehmen – eine immer differenziertere Selbstwahrnehmung zu haben –, spürt man ganz anders die Gegenwart anderer Menschen, anderer Atmosphären, ist näher an seinen Intuitionen dran&quot;, so Bordt in einem Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur. Auch Enttäuschungen sind in seinen Augen ein Schlüssel, in besserem Kontakt mit der Welt zu sein und so auch bessere Entscheidungen zu treffen: &quot;In jeder Ent-täuschung wird ja eine Täuschung weggenommen. Das heißt, wir kommen der Realität in jeder Enttäuschung näher.&quot;<br><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/jesuit-und-philosoph-michael-bordt-nur-wer-sich-selbst.970.de.html?dram:article_id" target="_blank">&quot;Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen&quot;, Deutschlandfunk Kultur 20.9.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=offen-sein-für-die-gegenwart-anderer</link>
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<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer bin ich? Und was hilft es, wenn ich das weiß?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Persönlichkeitstests sind in der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken, denn im Recruiting bemühen sich viele Unternehmen, nicht nur Bewerber zu finden, die die benötigten fachlichen Qualifikationen mitbringen, sie sollen auch menschlich in das ihnen zugedachte Arbeitsfeld passen. Ein amerikanisches Forscherteam hat nun in einem Großversuch eine neue Typologie ans Licht gebracht. Zunächst durchliefen 145.000 Personen einen Online-Persönlichkeitstest mit 300 Fragen. Das so gesammelte Datenmaterial wurde dann an drei weiteren Probandengruppen getestet, so dass schließlich die Daten von rund 1,5 Millionen Menschen in die Auswertung einflossen. Inhaltlich erfassten die Wissenschaftler dabei die &quot;Big Five&quot;-Persönlichkeitseigenschaften Neurotizismus (versus emotionale Stabilität), Extraversion (versus Introversion), Offenheit für Neues, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit. Ihre Auswertungen führten sie zu vier Persönlichkeitstypen, deren Label nicht unbedingt motivierend klingen. Positiv besetzt ist das &quot;Vorbild&quot; (engl. role model), ein verträglicher, gewissenhafter, extravertierter und emotional stabiler Mensch, der offen für Neues ist. Am anderen Ende der Skala findet man die &quot;Selbstzentrierten&quot;, die zwar extravertiert sind, aber bei denen alle anderen Persönlichkeitseigenschaften eher unterdurchschnittlich ausgeprägt sind. Dann sind da noch die &quot;Reservierten&quot;, introvertierte Menschen mit wenig Offenheit für Neues und ansonsten eher durchschnittlich. Der &quot;Durchschnittstyp&quot; wiederum ist eher extravertiert, emotional stabil, gewissenhaft und verträglich, bringt aber ebensowenig Offenheit mit wie die Reservierten. Kritiker stören sich nicht nur an der seltsamen Benennung der Typen, sie kritisieren auch, dass diese in der Praxis nicht ausreichend validiert wurden und man die Vorhersagekraft auf das Verhalten von Menschen nicht genügend geprüft habe. Ich frage mich, warum man überhaupt versucht, immer wieder neue Typen zu entwickeln. Ich versuche mir vorzustellen, wie Personaler sich bemühen, auf Basis der hier genannten Cluster ein arbeitsfähiges Team auf die Beine zu stellen. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/typologie-mit-macken/1592606 new" target="_blank">Typologie mit Macken, spektrum.de 19.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erleichtert Social Media den Jobwechsel?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ständiges Surfen im Internet ist bei Arbeitgebern nicht gerne gesehen. Doch manche Berufsgruppen arbeiten im Social-Media-Bereich und knüpfen von Berufswegen immer wieder neue Kontakte im Virtuellen. Eine Studie zeigt nun, dass sich dies für die Arbeitgeber kontraproduktiv auswirken könnte, denn wer ständig in den Netzwerken unterwegs, erfährt natürlich auch häufiger von spannenden Jobangeboten. Die Untersuchung des Social-Media-Nutzungsverhaltens von 269 Angestellten eines kanadischen Gesundheitsdienstleisters zeigt: Jeder Zweite, der Social Media beruflich nutzt, sucht über diese Kanäle auch nach neuen Jobs. Bei jenen, die nur privat in den Netzwerken unterwegs sind, ist es lediglich jeder Vierte. Zwei Drittel der beruflichen Netzwerknutzer knüpfen über diese Kanäle auch neue berufliche Kontakte, bei den Privatnutzern ist es nur ein Drittel. Über andere Unternehmen informieren sich 64 Prozent der beruflichen Nutzer und 43 Prozent der Privatnutzer. <br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/lockruf-ueber-soziale-medien-a-1224217.html new" target="_blank">Lockruf der Konkurrenz, HBM 13.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Misstrauen macht die Seele müde]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer ständig Misstrauen ausgesetzt, leidet darunter, das erscheint nur logisch. In einer Studie mit 60 Probanden, die knapp 800 Tage lang regelmäßig verschiedene Fragen zu dem ihnen entgegengebrachten Misstrauen, Gerechtigkeitsempfinden und ihrer emotionalen Verfassung beantworteten, zeigte sich: Misstrauen im Arbeitsumfeld schafft auf Dauer Distanz. Jene, denen nicht vertraut wird, wenden sich innerlich von ihrer Arbeit ab und entwickeln auch im privaten Umfeld Probleme. Die Befragten, denen von Kollegen oder Chefs misstraut wurde, gaben an, wie sehr dies an ihren Kräften zehrt, und sie fühlten sich auch seelisch erschöpft. <br><a href="https://www.psychologie-heute.de/beruf/39463-erschoepft-vor-misstrauen.html new" target="_blank">Erschöpft vor Misstrauen, Psychologie heute 12.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Anderen sind meist geistig unsere Gegner]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es darum geht, Aussagen zu bewerten, lassen wir bei weitem nicht immer allein den gesunden Menschenverstand walten. Eine britische Studie zeigt eindrücklich, wie stark unsere Bewertung davon abhängig ist, was wir vom Urheber eines Statements halten. Die Wissenschaftler legten verschiedenen Personengruppen Statements und Aphorismen vor und fragten danach, ob diese richtig oder falsch, zustimmungswürdig oder eher ablehnenswert seien. Gleich, um welches Themenfeld es ging, beispielsweise Politik oder Religion, die Zustimmung oder Ablehnung der Probanden hing wesentlich damit zusammen, ob die Person, der eine Äußerung zugeschrieben wurde, dem &quot;eigenen Lager&quot; entstammte oder nicht. Atheisten widersprachen vehement vermeintlichen Bibelaussagen, während sie diesen, sobald sie ihnen als Aphorismen griechischer Philosophen verkauft wurden, wesentlich öfter zustimmten. Bei politischen Themen bestimmte die politische Ausrichtung des Thesengebers das Urteil mehr als der Inhalt des Gesagten. &quot;Es geht also vor allem darum, wie die Zitate gelabelt sind, und nicht darum, was sie aussagen&quot;, so die Schlussfolgerung der Wissenschaftler. <br><a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-die-andere-seite-hat-niemals-recht-1.4123574 new" target="_blank">Die andere Seite hat niemals recht, SZ 11.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Sep 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit als Ego-Trend]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit ist in vieler Munde. Die damit verbundene Herauslösung der Meditation aus explizit spirituellen Kontexten hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass sich breite Bevölkerungsschichten dem Meditieren zuwenden, und dies oft mit ganz selbstbezogenen Motiven. &quot;Das Überangebot scheint mir die eigentliche, authentische Idee der Achtsamkeit immer mehr zu verdrängen, ja zu pervertieren. Es geht dabei nicht um das eigene Ego, nicht um ständige Beschäftigung mit sich selbst und die Konzentration auf das eigene Denken und Fühlen&quot;, kritisiert Thomas Joiner, Professor für Psychologie an der Florida State University in Tallahassee, den Mindfulness-Trend. Er findet: &quot;Vielen Achtsamkeitstrainings fehlt das Moment der Demut. Dem ursprünglichen Geist nach soll uns Achtsamkeit Bescheidenheit und Distanz lehren. Bei dieser Sichtweise ist das Ich vielleicht nicht gerade eine Illusion, aber doch gar nicht so wichtig, es ist ein Staubkorn im Universum. Der gegenwärtige Hype um die Achtsamkeit stellt den Einzelnen und sein Befinden in den Mittelpunkt. Statt auf Demut zielen viele Trainings auf Selbstoptimierung.&quot; In seinen Augen deutet das große Interesse an Achtsamkeit auch auf eine Art kulturellen Narzissmus. &quot;In unserer ichbezogenen Gesellschaft hat die Achtsamkeit auf einmal eine ganz neue Funktion bekommen: Sie wird als Mittel zur Potenzialentfaltung und zur ungehemmten Beschäftigung mit dem eigenen Befinden betrachtet. Diese narzisstische Selbstbespiegelung ist ein Symptom unserer Zeit&quot;, so Joiner. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/der-hype-um-die-achtsamkeit/1589158 new" target="_blank">Der Hype um die Achtsamkeit, spektrum.de 11.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Profisportler setzen auf Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie salonfähig Meditation längst geworden ist, zeigt sich auch darin, dass immer mehr Profisportler auf Achtsamkeit setzen, um ihren Sport bewusster zu praktizieren - und natürlich ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dr. Christian Zepp, sportpsychologischer Experte der deutschen Tischtennis-Nationalmannschaft, beschreibt die typischen Herausforderungen so: &quot;Fast jeder Spieler kennt die Gedanken, die einem vor einem Spiel durch den Kopf gehen: „Ich muss heute gewinnen!“, „Warum denn gegen diesen Gegner?!“, ... Unser Kopf ist mit unzähligen Gedanken und Gefühlen ausgefüllt und beschäftigt, die uns häufig daran hindern, in der Situation unsere beste oder auch nur eine gute Leistung zu bringen. Sobald wir uns in unserem Kopf damit auseinandersetzen, was in der Vergangenheit war („Gegen den Gegner habe ich bisher immer verloren“) oder was in Zukunft sein wird („Wenn ich das Spiel heute gewinne, stehe ich morgen in der nächsten Runde!“) oder wer vielleicht gerade auf der Tribüne sitzt, verlieren wir den Fokus für das, was gerade im Moment wichtig ist: der nächste Ball. In dem Moment, in dem unser Kopf nicht im Hier und Jetzt ist, ist dieser Moment auch schon vergangen – und wir treffen womöglich eine falsche Entscheidung oder machen einen Fehler. Die Aufgabe ist also eigentlich ganz simpel: 100% Konzentration auf das Hier und Jetzt.&quot; Für ihn ist Achtsamkeit ein Weg, diesen Gedankensturm zu durchbrechen: &quot;Eine der wichtigsten Methoden, die eigenen Gedanken zu beruhigen, Emotionen zu akzeptieren und sich ausschließlich im Hier und Jetzt zu befinden, ist das Achtsamkeitstraining. Achtsam zu sein, bedeutet dabei, bewusst und ohne Wertung auf all jenes Acht zu geben, was genau in diesem Moment gerade um uns herum geschieht, und es auch genau so wahr- und anzunehmen. Es geht nicht darum, was es bedeutet, dass man vielleicht an Position 3 spielt, was die Zuschauer denken, was es zu Hause nach dem Spiel zu Essen gibt oder was passiert, wenn man das Spiel gewinnt. Es geht nur um diesen einen Moment, in dem man sich jetzt gerade befindet.&quot; Wie wahr ...<br><a href="https://www.mytischtennis.de/public/taktik/12755/mentaltipp--auch-unter-druck-gute-leistungen-bringen new" target="_blank">Auch unter Druck gute Leistungen bringen, tischtennis.de 4.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Sehnsucht nach dem Großen und Ganzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere modernen Lebenswelten scheinen uns nicht nur zu inspirieren, sondern auch zu ermüden und zum Teil sogar vom Leben zu entfremden. Und so suchen immer mehr Menschen nach Gegenpolen. Einer davon ist die Natur, sozusagen der noch unverfälschte Kulturraum. &quot;In der Natur will sich der Mensch als Teil in einem großen Zusammenhang erfahren. Er sucht nach Verbindung. Und in der Natur wird er sich seiner selbst im Ganzen bewusst&quot;, so der Philosoph Andreas Weber in einem zwar schon zwei Jahre alten, aber immer noch sehr aktuellen Interview mit der Welt. Weber betrachtet diesen tieferen Wunsch nach Naturbeziehung nicht als Gegenbewegung zu einer übertechnisierten Lebensweise. Seiner Meinung kommt in ihm zum Ausdruck, dass etwas in uns weiß, dass tiefere und umfassendere Beziehungen zum Leben möglich sind - und es sucht danach. &quot;Natürlich steckt in diesem auch Drang nach draußen die Suche nach etwas anderem. Aber dieses Andere ist nicht unbedingt der Zivilisation oder der Technik entgegenzusetzen. Tatsächlich ist es die Suche nach Lebendigkeit. Wir suchen authentische Erfahrungen und wollen uns selbst spüren. Das ist etwas, das wir uns in einer Welt der Kontrolle aberkannt haben. Es gibt eine Triebkraft, wirklich sein und Wirklichkeit erfahren zu wollen&quot;, erklärt Weber. Natur-Bestseller und Waldbaden lassen dieses natürliche Bedürfnis leicht als Trend in die Wahrnehmung rücken. Dabei ist es so viel mehr. Vielleicht beginnen einfach gerade immer mehr Menschen zu entdecken, dass wir schlicht einige Schichten unseres Menschseins vergessen haben. Nun fangen wir an, sie und damit uns selbst zu revitalisieren.<br><a href="https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article157601015/Wir-suchen-nach-Wegen-um-wieder-zu-fuehlen.html new" target="_blank">&quot;Wir suchen nach Wegen, um wieder zu fühlen&quot;, welt.de 11.8.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kranke Arbeitswelt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Macht Arbeit krank? Ein Blick auf den Fehlzeitenreport, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK, der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin anhand der Daten von 2.000 Beschäftigten erstellt wurde, ist alarmierend. 45 Prozent der Befragten klagen über Erschöpfung, 32 Prozent über Nervosität und Reizbarkeit, 30 Prozent sind lustlos und fühlen sich ausgebrannt. Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen und diverse körperliche Beschwerden kommen noch hinzu. Ein Großteil der Befragten führt all diese Beeinträchtigungen wesentlich auf die eigenen Arbeitsbedingungen zurück. Mehr als 90 Prozent würden sich sichere und gesunde Arbeitsbedingungen wünschen, das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, und den Job mit Familie und Privatleben gut vereinbaren zu können. Die Studie zeigt, dass ein Zusammenhang zwischen dem Leiden der Arbeitenden und den Rahmenbedingungen ihrer Jobs besteht. Von jenen, die ihre Arbeit als sinnhaft erleben, klagen &quot;lediglich&quot; 33 Prozent über Erschöpfung, bei Menschen, die keinen Sinn in ihrer Arbeit sehen, sind es 57 Prozent. Hier scheint sich seit Jahren kulturell etwas zusammenzubrauen. Leistungskultur hin oder her - die Arbeitswelt scheint immer mehr die menschliche Lebendigkeit aufzufressen.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/fehlzeiten-report-arbeit-zufriedenheit-gesundheit/komplettansicht new" target="_blank">Arbeit ohne Sinn macht krank, Zeit online 4.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pragmatisches Verhältnis zur Arbeit ist nicht verkehrt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Dienst nach Vorschrift&quot;, das klingt in einer Leistungsgesellschaft leicht nach Drückebergerei. Der Arbeitssoziologe Falk Eckert sieht das anders. &quot;Dienst nach Vorschrift hat einen schlechten Ruf, aber ich erkenne nichts Negatives darin, Arbeit als Pflichterfüllung zu sehen. Ich finde es gut, dass Menschen eine klare Grenze zwischen Arbeit und ihrem Leben ziehen. In diesem Sinn ist Dienst nach Vorschrift sogar gesund&quot;, sagt er in einem Interview mit Zeit online. Die Erwartungen an eine tiefere Identifikation der Arbeitnehmer mit ihrem Job und Arbeitgeber sei ein vergleichsweise neues Phänomen. &quot;Ich würde sagen, dass die Erwartung, dass man am Arbeitsplatz gut drauf und motiviert sein soll, gestiegen ist. Vor 100 Jahren wäre man eher nicht auf die Idee gekommen, zu fragen, ob sich Arbeitnehmer emotional an den Arbeitgeber gebunden fühlen&quot;, so Eckert. Er warnt auch davor, dass hohe emotionale Erwartungen im Arbeitskontext individuellen Druck schüren: &quot;Die Nachricht ist häufig: Sei glücklicher und erfüllter bei der Arbeit. Und wenn du es nicht bist, hast du etwas falsch gemacht. Dann musst du deine Einstellung wechseln oder den Job. Die Verantwortung wird auf die Einzelperson abgewälzt. Dabei liegt sie häufig bei den Organisationen.&quot;<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-08/gallup-umfrage-deutschland-arbeitnehmer-beschaeftigte-dienst-vorschrift/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Dienst nach Vorschrift ist gesund&quot;, Zeit online 3.9.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pragmatisches-verhältnis-zur-arbeit-ist-nicht-verkehrt</link>
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<pubDate>Fri, 14 Sep 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit als Politikum]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Großbritannien mag die EU verlassen und einen Rückzieher machen, in anderer Hinsicht gehört das Land indes zu den Vorreitern. Noch keine fünf Jahre ist es her, als der Parlamentsabgeordnete Chris Ruane einen Vorstoß machte, Achtsamkeit in die Politik zu bringen. Seitdem ist viel passiert. 186 Abgeordnete aus dem House of Commons und dem House of Lords haben inzwischen  Meditationskurse absolviert. Und auf der Mitarbeiter-Warteliste stehen bereits 100 weitere Personen, die das Meditieren erlernen möchten. Den Brexit scheint die Meditation im politischen Feld nicht verhindern zu können. Doch hat Ruanes Vorstoß längst zu weiteren Initiativen geführt. So gibt es bereits in einigen britischen Gefängnissen Meditationsgruppen. Und  an britischen Schulen läuft ein Großversuch, der durch eine Studie der Universität Oxford begleitet wird. 26.000 SchülerInnen lernen Achtsamkeit. Und mit 4.000 jungen Menschen sollen die Langzeitwirkungen erprobt werden - 2.000 werden Meditieren, die andere Hälfte nicht. Die Ergebnisse dieser dreijährigen Erprobung sollen 2021 vorliegen. Ruane erwartet, dass die so gewonnenen Erkenntnisse zu einer Reform des Bildungssystems beitragen werden. &quot;Menschen, die nicht in einem ausgeglichenen Zustand sind, können nicht die besten Entscheidungen treffen. Weder privat noch politisch&quot;, sagt Ruane gegenüber der österreichischen Zeitung &quot;Die Presse&quot;. Auch in Österreich tut sich, zumindest hinter den Kulissen, bereits etwas in Sachen Meditation. Hier hat Martina Esberger-Chowdhury die „Initiative Achtsames Österreich“ mitgegründet und versucht, Achtsamkeit den Politikern näherzubringen.<br><a href="https://diepresse.com/home/leben/mode/5489531/Auch-das-britische-Parlament-meditiert# new" target="_blank">Auch das britische Parlament meditiert, Die Presse 1.9.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 13 Sep 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sesshafte Führungskräfte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer auf dem Sprung zum nächsten Karriereziel - für Führungskräfte ist das längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Personalberatung Odgers Berndtson untersuchte in ihrem Manager-Barometer die Bereitschaft zum Pendeln und Umziehen. Und die wird geringer. Gegenwärtig ist nicht einmal die Hälfte der 1.900 Befragten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bereit, für einen neuen Job den Wohnsitz zu wechseln. Vor fünf Jahren waren dazu noch zwei Drittel bereit. Auch Pendeln ist vielen ein Graus. Nur 35 Prozent würden das heute in Kauf nehmen, vor fünf Jahren waren es noch 45 Prozent. Wenn es nicht gerade um örtliche Mobilität geht, scheinen die Führungskräfte indes recht flexibel. Rund 80 Prozent wären zum Branchenwechsel bereit, zwei Drittel können sich vorstellen, fachlich eine neue Richtung einzuschlagen. Vielleicht ist der Hang zum Bleiben auch der Tatsache geschuldet, dass 80 Prozent der Befragten mit ihrer gegenwärtigen Stelle sehr zufrieden sind.<a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/fuehrungskraefte-wollen-nicht-mehr-pendeln-15763372.html new" target="_blank">Pendeln? Nein, danke! FAZ 30.8.18</a>DATE1536732069</p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder Fünfte fühlt sich motiviert geführt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wann ist eine Meldung eine wirkliche Nachricht? Spiegel.de etwa titelte kürzlich: &quot;Mehr als fünf Millionen Arbeitnehmer haben innerlich gekündigt&quot;. Die Information war frisch, sie stammt aus dem neuesten Engagement-Index, denn Gallup jedes Jahr veröffentlicht. Die Ergebnisse dieser Erhebung sind indes fast immer die gleichen. Etwa 14 Prozent der Beschäftigten fahren allenfalls Dienst nach Vorschrift und sind nicht wirklich bei der Sache. Am anderen Ende der Skala zeigen sich 15 Prozent hochmotiviert. Und der Rest bewegt sich irgendwo dazwischen. Vielleicht sollten wir anfangen zu erkennen, dass das, was Studien uns als höchste Motivation verkaufen, auch ein Wunschgebilde der wohl meisten Arbeitgeber darstellt. Der Befindlichkeit der Arbeitnehmerschaft scheint es jedenfalls nicht zu entsprechen. Man könnte auch sagen: Wie schön, dass jeder siebte Arbeitnehmer sich so über die Maßen im Job reinkniet. Und wie schön, dass etwas weniger Menschen wenig Lust auf Arbeit haben. Die Gallup-Studie legt immer wieder mit Zusatzfragen nahe, wie sehr es die Unternehmen in der Hand haben, das Klima zu verbessern. Laut Studie findet nur jeder fünfte Befragte, dass er sich in seinem Unternehmen auch ausprobieren könne und Fehler toleriert würden. Jeder Fünfte sagt: &quot;Die Führung, die ich bei der Arbeit erlebe, motiviert mich, hervorragende Arbeit zu leisten.&quot; Allerdings scheint sich das nicht 1:1 in Höchstleistung zu übersetzen, denn, haben Sie mitgerechnet? - Gallup misst nur 15 Prozent Super-Power-Arbeitnehmer. Studien wie diese suggerieren, dass Firmen nur an ein paar Stellschrauben drehen müssen und schon läuft der Laden. So einfach scheint es indes nicht zu sein …<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/arbeit-in-deutschland-drei-von-vier-beschaeftigte-machen-dienst-nach-vorschrift-a-1225540.html new" target="_blank">Mehr als fünf Millionen Arbeitnehmer haben innerlich gekündigt, Spiegel.de 29.8.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Wut und Selbstüberschätzung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wut ist nicht nur eine Reaktion, die sich bei Angst oder auch Frustration einstellt, sie kann auch auf eine gehörige Portion Narzissmus hinweisen und durch die damit verbundene Selbstüberschätzung ausgelöst werden. In einer Studie mit knapp 530 Studierenden zeigte sich, dass Menschen, bei denen Tests eine Neigung zu narzisstischen Charakterzügen und Wut offenbart hatten, ihre Intelligenz für überdurchschnittlich hoch hielten - und sich dabei gehörig überschätzten. (Sie hatten auch einen klassischen Intelligenztest durchlaufen, so dass entsprechende Werte vorlagen.) Die Forscher fragen sich nun, ob die Wut möglicherweise über Bande eine Folge dieser Selbstüberschätzung ist. Ihre These, die sie in künftigen Studien prüfen wollen: Vielleicht tritt die Diskrepanz zwischen überhöhter Selbstwahrnehmung und tatsächlicher Leistung in die Wahrnehmung und führt dann zur Wut.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/sind-choleriker-besonders-intelligent/# new" target="_blank">Sind Choleriker besonders intelligent?, wissenschaft.de 24.8.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Waldbaden, Kungfu oder Meditation - wie Manager abschalten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Handelsblatt zeigt in einem Beitrag, welche Methoden Führungskräfte nutzen, um heute im turbulenten Job-Alltag Kraft zu tanken und zur Ruhe zu kommen. Achtsamkeit, Yoga und Meditation scheinen da schon fast zu Klassikern zu avancieren - manche der über ihre Erfahrungen berichtenden Manager praktizieren sie schon seit vielen Jahren. Ein IT-Geschäftsführer hat es mit Waldbaden versucht und findet in der Natur wieder Erdung und dabei auch zu sich selbst. An Bürotagen gönnt er sich mittags, um nicht in den alten Trott zu fallen, 20 Minuten für sich zum Meditieren. Auch Kungfu scheint für Führungskräfte interessant zu sein. Hier können einerseits mentale Kraft und Stärke kultiviert werden, aber auch Entspannung in Aktion. <br><a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/beruf-und-buero/the_shift/stress-im-beruf-zum-relaxen-in-den-wald-so-haelt-die-urlaubsentspannung-nachhaltig-an/22934814.html?ticket" target="_blank">Zum Relaxen in den Wald, HB 23.8.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=waldbaden,-kungfu-oder-meditation---wie-manager-abschalten</link>
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<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Isolation der Unausgeschlafenen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zu wenig Schlaf macht einsam. Diese Schlussfolgerung legt eine neue Studie der Universität in Berkeley nahe. In einer Teiluntersuchung mit 140 Probanden zeigte sich, dass schon eine Nacht mit deutlichem Schlafdefizit ausreichte, dass die Versuchspersonen das Gefühl hatten, isoliert zu sein und niemanden zum Reden zu haben. In einem weiteren Versuch sollten die Probanden nach einer durchwachten Nacht und nach einer Nacht, in der sie ausreichend geschlafen hatten, angeben, wie nahe ihnen andere Personen kommen dürfen. Die Unausgeschlafenen hielten dabei eine um 15 Prozent größere Distanz aufrecht als die Ausgeschlafenen. Der Schlafmangel scheint zudem eine Art von Ansteckungsgefahr mit sich zu bringen. Menschen, denen Videos von müden Menschen gezeigt worden waren, fühlten sich selbst plötzlich einsamer.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/gestoerte-nachtruhe-macht-einsam/1585276 new" target="_blank">Gestörte Nachtruhe macht einsam, spektrum.de 15.8.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Karriere-Ambitionen der jungen Generation lassen nach]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Lust auf Karriere? Viele Studierende beantworten diese Frage längst nicht mehr mit einem klaren Ja. Eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfer der Ernst &amp; Young Unternehmensberatung (EY) mit 2.000 Studenten zeigt: Für eine Mehrheit steht der Erfolg im Job nicht unbedingt an erster Stelle ihrer Erwartungen ans Leben. Für immerhin 41 Prozent hat die Karriere in ihrem Leben eine sehr hohe Bedeutung - bei der letzten EY-Untersuchung zwei Jahre zuvor traf dies noch auf 57 Prozent zu. 70 Prozent der Befragten messe hingegen der Familie einen besonders hohen Stellenwert zu. Sich mehr nach den persönlichen Vorlieben auszurichten als auf möglichst gute Verdienstchancen zu schielen, ist vor allem für Kultur- und Geisteswissenschaftler ein Thema. Sie wählen ihr Studienfach hauptsächlich aus Neigung. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern sagt hingegen eine Mehrheit, dass die guten Einkommenschancen für sie wichtiger seien als ihr persönliches Interesse am Studienfach.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/hochschule/work-life-balance-immer-weniger-studenten-streben-eine-karriere-an/22918526.html new" target="_blank">Immer weniger Studenten streben eine Karriere an, WiWo 16.8.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=karriere-ambitionen-der-jungen-generation-lassen-nach</link>
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<pubDate>Wed, 05 Sep 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erwarteter Stress stresst genauso wie erlebter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress macht uns nicht nur fertig, wenn wir ihn tatsächlich haben. Eine neue Studie von Verhaltensforschern aus Heidelberg und den USA zeigt: Selbst wenn wir nur erwarten, in eine stressauslösende Situation zu geraten, zieht uns das runter und vermiest unsere Stimmung. Auch wenn der erwartete Stress sich dann vielleicht gar nicht einstellt - unserem Körper-Geist-System ist das gleich, wir fühlen uns gestresst. Die Wissenschaftler führen diese innere Reaktion darauf zurück, dass schon die Erwartung von Stress bei vielen Menschen Grübeleien auslöst. Und das bringt das emotionale Wohlbefinden aus der Balance.<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/39363-die-erwartung-von-stress-stresst.html new" target="_blank">Die Erwartung von Stress stresst, Psychologie heute 11.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=erwarteter-stress-stresst-genauso-wie-erlebter</link>
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<pubDate>Tue, 04 Sep 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Machen können, was man will]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung rückt mit einem interessanten Artikel ein neues Phänomen ins Licht - den Wunsch vieler Berufstätiger, deutlich vor dem üblichen Rentenalter oder dem Alter typischer Frühverrentung Abschied zu nehmen von der Arbeitswelt. Am Beispiel mehrerer solcher 50+-KandidatInnen zeigt der Bericht, dass es den jungen Rentnern meist gar nicht darum geht, überhaupt nicht mehr zu arbeiten und nur noch ihr Privatleben zu pflegen. Für viele steht anscheinend eher im Vordergrund, die Zwänge einer Vollzeitbeschäftigung hinter sich zu lassen, das Rund-um-die-Uhr-Rackern und Immer-verfügbar-sein-Müssen. Einige der vorgestellten Menschen suchen sich nach kurzer Pause wieder eine Teilzeitbeschäftigung (und das nicht nur aus finanziellen Gründen) oder arbeiten ehrenamtlich. Sie wollen etwas und dennoch Zeitsouveränität genießen. Es mag ein Nischenphänomen sein, denn nur wenige können es sich leisten, früh einfach hinzuschmeißen. Aber es wirft ein Licht auf die Vorzeichen unserer heutigen Lebens- und Arbeitswelt. Wo immer mehr Menschen die Norm-Arbeitsverhältnisse als Korsett empfinden und sich verschlissen oder aufgefressen fühlen, stellt sich die Frage nach neuen Lebensformen, die das Menschsein nicht auf den Job reduzieren.<br><a href="https://www.sueddeutsche.de/karriere/karriereplanung-mit-jahren-hoere-ich-auf-1.4070349 new" target="_blank">&quot;Mit 50 Jahren höre ich auf&quot;, SZ 30.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wird Achtsamkeit zum Business-Tool?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit wurde nicht zuletzt durch verschiedene Programme bei Google im Business salonfähig - und scheint sich immer mehr gleichberechtigt zu anderen Business-Tools zu etablieren. Der Berater Bruno Weidl erkundet in einem Interview mit Gopi Kallayil, der bei Google als Chief Evangelist Brand Marketing tätig ist und im Unternehmen auch Yoga unterrichtet, wie sich hier ein neues Feld zwischen Internet und &quot;inner net&quot; auftut. Kallayil wuchs in Indien mit den Yoga-Traditionen auf. Heute mixt er dieses kulturelle Erbe mit der Silicon Valley Kultur. &quot;Die Frage ist, wie können wir dieses innere Netz auf Höchstleistung ausrichten&quot;, sagt er. Bewusste Entscheidungen sind für ihn ein wesentlicher Weg. &quot;Unser Leben besteht aus den Entscheidungen, die wir jede einzelne Minute unserer Existenz treffen. Alles, was wir tun, ist unsere Wahl. Jede Wahl ist eine kritische Frage in einem bewussten Leben. Nur wenn ein Gehirn trainiert ist, die Unterscheidung zwischen richtig und falsch zu treffen, besteht die Chance auf ein Leben voller Bedeutung und Sinn&quot;, erklärt Kallayil. Im Kontext, den er setzt, wird deutlich, dass die typische neoliberale Leistungskultur für ihn zu den guten Entscheidungen gehört. Seine Folgerung: &quot;Ich bin fest davon überzeugt, dass Achtsamkeit - praktiziert als eine nichtbewertende Wachheit im Augenblick, die in Meditation, Buddhismus und Yoga gründet - zu einem wichtigen Business-Tool wird.&quot; Ich finde es fast ein wenig unheimlich, wie hier verschiedene Dimensionen vermischt werden. Wo der Buddhismus auf Leere und Loslassen abzielt, hört sich das, was Kallayil vorschwebt, sehr zielorientiert an. Hier wird Achtsamkeit in einen Dienst gestellt - ohne dass dieser Kontext hinterfragt würde. Das ist legitim. Es ist aber auch eine Form von Vereinnahmung.<br><a href="https://www.weidl-company.com/news/2018/7/18/interview-with-gopi-kallayil-leading-yourself new" target="_blank">&quot;Leading yourself&quot;, 18.7.18, Interview von Bruno Weidl</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer sich reinkniet, macht eher Karriere]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer länger arbeitet, macht eher Karriere, so die Erkenntnis einer Erhebung des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit. Aufstieg und Beförderungen scheinen demnach in engem Zusammenhang zu stehen mit dem zeitlichen Investment in den Job. Eine Studie aus Dänemark kommt zu ähnlichen Schlüssen. In zwei Langzeitstudien wurden hier die Daten von 170.000 Dänen ausgewertet. Hier zeigte sich, dass die Aufsteiger in Top-Positionen pro Woche 15 Prozent mehr arbeiteten als jene, die nicht befördert wurden. Diese Zusammenhänge wurden allerdings nur für Menschen untersucht, die im Unternehmen, in dem sie bereits arbeiten, aufstiegen. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/ueberstunden-wer-laenger-arbeitet-macht-schneller-karriere/22833430.html new" target="_blank">Wer länger arbeitet, macht schneller Karriere, WiWo 24.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Werden wir zur depressiven Gesellschaft?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Gesundheitsreport 2018 der Techniker Krankenkassen lässt aufmerken. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Verschreibungen von Antidepressiva verdoppelt. Seit 2007 erhöhte sich die Zahl der verschriebenenTagesdosen an Medikamenten gegen Depressionen von 6,8 auf 13,5. Frauen sind dabei deutlich stärker betroffen als Männer. Ihnen wurden 16,9 Tagesdosen verschrieben, Männern lediglich 10,6. Die Fehlzeiten weisen in die gleiche Richtung. Heruntergerechnet auf Durchschnittswerte fehlten Frauen im vergangenen Jahr 3,42 Tage aufgrund psychischer Beschwerden, Männer 2,11 Tage. In der Fachwelt wird viel darüber diskutiert, dass Anstiege wie dieser auch damit zu tun haben, dass heute mehr Menschen aufgrund psychischer Probleme zum Arzt gehen und dann natürlich auch entsprechend behandelt werden. Das wirft vielleicht auch die Frage auf, wie wir kulturell mehr Erfahrungsräume schaffen können, in denen wir konstruktiv mit seelischen Überforderungen umgehen können. Die medizinische Seite des Phänomens jedenfalls deutet darauf, dass sich hier etwas in unserem Menschsein zu verschieben scheint. Sind wir nicht mehr robust genug für die Anforderungen, die wir uns auferlegen? Oder sollten wir einfach mehr darüber nachdenken, wie wir das Leben so gestalten können, dass es unser Menschsein nicht bedrängt sondern fördert? Was sich hier zeigt, ist mehr als ein medizinisches Problem. Es ist eine große gesellschaftliche Frage, die sich hier auftut.<br><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96738/Antidepressiva-auf-dem-Vormarsch?utm_source" target="_blank">Antidepressiva auf dem Vormarsch, Ärzteblatt 26.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Aug 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachwuchs setzt im Job vor allem auf Sicherheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsichere Zeiten lassen viele Menschen gezielt nach Sicherheiten greifen. Das betrifft auch immer mehr die junge Generation. Die &quot;Studentenstudie 2018&quot; des Beratungsunternehmens EY etwa zeigt, dass immer mehr junge Leute bei der Suche nach einem Arbeitgeber vor allem nach einem möglichst sicheren Arbeitsverhältnis streben. Befragt wurden 2.000 Studierende von 27 Universitäten. Schon mehr als 40 Prozent betrachten Jobs im öffentlichen Dienst als besonders attraktiv. Vor zwei Jahren waren es noch 32 Prozent. Auch Kultureinrichtungen (22 Prozent) und die Wissenschaft (20 Prozent) werden von den Studierenden als mögliche Arbeitgeber hoch geschätzt. Die Skandale in der Autoindustrie haben Spuren hinterlassen. Vor zwei Jahren betrachteten noch 22 Prozent der Studierenden die Branche als attraktives Berufsfeld für sich, heute sind es nur noch acht Prozent. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/staatsdienst-studenten-ist-sicherer-arbeitsplatz-wichtiger-als-geld/22838878.html new" target="_blank">Studenten ist sicherer Arbeitsplatz wichtiger als Geld, WiWo 24.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nachwuchs-setzt-im-job-vor-allem-auf-sicherheit</link>
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<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn das Digitale das Leben übernimmt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Menschen unter 30 sind im Schnitt täglich vier Stunden online. Man kann sich fast fragen, wie viel Zeit da noch für das &quot;richtige&quot; Leben bleibt. Vielleicht sollten wir uns aber auch öfter fragen, was aus diesem analogen Leben eigentlich wird, wenn wir ihm immer mehr vermittelt durch digitale Tools begegnen. In einem Interview mit der Zeit erklärt der Computerwissenschaftler David Levy, wie selbst im Silicon Valley immer mehr Skeptiker der Tech-Blase das Wort ergreifen und auf die Gefahren des überdigitalisierten Lebens hinweisen. In Zeiten, in denen Apps bewusst so programmiert werden, dass sie möglichst süchtig machen (Unternehmen würden eher sagen, dass sie eine starke Nutzeraffinität erzeugen), geht es aber um mehr als Technologie-Kritik. Niemand zwingt uns, all diese Tools zu nutzen. Und doch leben viele in dem Gefühl, ohne sie nicht zu können. &quot;Wir sollten uns nicht länger nur über die neuesten Features des iPhones begeistern oder darüber, was man alles Tolles mit seinem Telefon anstellen kann. Stattdessen sollten wir uns fragen: Was macht ein erfülltes Leben aus? Technische Geräte können uns in mancher Hinsicht dabei helfen, ein solches zu führen. Sie können uns aber auch daran hindern&quot;, sagt Levy. Es braucht allerdings auch eine gewisse Seelenstärke, um das eigene Leben weniger an den digitalen Welten auszurichten, denn diese sind längst wesentlicher Teil des Soziallebens. &quot;Es ist ein häufig übersehener Aspekt, dass der Entschluss, weniger online zu sein, auch soziale Auswirkungen hat. Darüber muss man seine Freunde entweder aufklären, oder es bedarf einer Vereinbarung. Wir treffen Entscheidungen über unser digitales Verhalten nämlich nicht in einem Vakuum, es geht nicht nur um unser persönliches Verhältnis zu unseren Geräten. Veränderungen haben stets auch Auswirkungen auf unser Umfeld&quot;, erklärt Levy. Meine Generation hat noch ein Gefühl für die Unterschiede, die die Digitalisierung ins Leben bringt, denn wir kennen noch die Zeit &quot;davor&quot;. Wie mag es den so genannten Digital Natives gehen, die mit der Möglichkeit zu permanenter Kommunikation und ständigem Inhaltskonsum aufwachsen? Es ist Zeit für eine größere kulturelle Diskussion ...<br><a href="https://www.zeit.de/digital/2018-07/smartphonenutzung-sucht-david-levy-computerwissenschaftler/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Erstmals geben Tech-Leute zu: Wir haben ein echtes Problem&quot;, Zeit.de 17.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-das-digitale-das-leben-übernimmt</link>
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<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Auch Selbstorganisation folgt Regeln]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Selbstorganisation mag für viele Führungskräfte ein Schreckgespenst sein, wenn sie hinter dem Prinzip vor allem eine subtilere Form der Anarchie vermuten. Ein Beitrag in der FAZ zeigt, dass auch agile Führung nicht auf Regeln verzichtet - sie setzt allerdings andere und schafft andere Umgebungen als hierarchische Führung. Autorität wird dann zum Beispiel &quot;verteilt&quot; und liegt in einzelnen Fragen bei denjenigen, die die momentane Kompetenz im jeweiligen Kontext haben. Transparenz ersetzt Kontrolle, mit dem Hintergedanken, dass alles, was in die gemeinsame Sichtbarkeit kommt, auch in diesem größeren Rahmen ausbalanciert wird. Außerdem lebe Selbstorganisation von &quot;evolutionärem Lernen&quot;. Statt langfristiger Prognosen und festgezurrter Routinen wird jede Arbeitserfahrung zum Input für einen Lernprozess und entwickelt so die Fähigkeiten innerhalb des Arbeitssystems weiter. Dann spielt noch der Zweck der Organisation eine wesentliche Rolle. Damit meinen die Vertreter des Ansatzes nicht unbedingt Börsenwerte oder Bilanzen, sondern auch den Sinn, den ein Unternehmen stiftet. Und dieser Sinn entsteht auch im kollektiven Aushandeln. In der Gesamtschau wird deutlich, wie viel Selbstorganisation dem Einzelnen und dem System im Ganzen abverlangt. Wo die frühere Top-Down-Führung vor allem durch starre Regeln und nicht selten Verordnungen geprägt und auch gehalten ist, setzt Agilität sehr viel mehr gelebte und intrinsisch gewachsene Verantwortlichkeit voraus. Allein diese Voraussetzung zu schaffen, ist schon ein Projekt für sich.<br><a href="http://plus.faz.net/faz-plus/wirtschaft/2018-07-16/72b1c4b43a4b46e75f352bf48185e9be/ new" target="_blank">Selbstorganisation braucht klare Regeln, FAZ 16.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Helfen Rituale bei der Verhaltensänderung?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es klingt bizarr, stimmt aber: Wer sein Essen, bevor er es zu sich nimmt, klein schneidet, symmetrisch auf dem Teller anordnet und anschließend dreimal mit Messer und Gabel auf die Speisen klopft, nimmt anschließend weniger Kalorien zu sich als jemand, der sich einfach nur vornimmt, achtsam zu essen. Was klingt wie ein magisches Experiment, war Teil einer Studie von Wissenschaftlern der Shanghai University of Finance and Economics, die die Wirkung von Ritualen auf Verhaltensänderungen untersuchten. Das schräge Beispiel legt nahe, dass selbst solche eher sinnfreien rituellen Vorgehensweisen etwas im menschlichen Bewusstsein zu verändern scheinen. Untersucht wurde allerdings nicht, ob es bestimmte Formen von Ritualen gibt, die effektiver sind als andere. Mir kommt bei dieser Untersuchung in den Sinn, dass Rituale, selbst wenn sie so absurd sein mögen wie in diesem Beispiel, schlicht übliche und damit unbewusste Routinen durchbrechen. So öffnet sich womöglich ein Achtsamkeitsfenster, in dem es leichter wird, neue Verhaltensweisen zu erproben. <br><a href="https://www.spektrum.de/news/rituale-staerken-die-selbstkontrolle/1578616 new" target="_blank">Rituale stärken die Selbstkontrolle, spektrum.de 18.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=helfen-rituale-bei-der-verhaltensänderung</link>
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<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Veggie für alle?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wo die Grünen vor einigen Jahren noch mit einem Sturm kollektiver Entrüstung zu kämpfen hatten, als sie die Einführung eines vegetarischen Tags in Deutschlands Kantinen auf ihre Agenda setzten, zeigt der CoWorking-Space Anbieter WeWork nun, wie das geht. In einer E-Mail verkündete das amerikanische Unternehmen seinen 6.000 Mitarbeitern, dass sie, wenn sie künftig Fleisch essen möchten, dies selbst bezahlen müssten, und es auch bei Firmenveranstaltungen nur noch vegetarisches Essen geben werde. Begründet wird der Schritt auch damit, den CO2-Fußabdruck des Unternehmens reduzieren zu wollen. &quot;Zum Produkt von WeWork gehört ein bestimmter Lebensstil und dazu passt die fleischlose Ernährung, mit der die Umwelt geschützt werden kann, sehr gut&quot;, so die Arbeitsoziologin Kendra Briken in einem Interview mit Zeit online. Zwar kritisiert sie den typischen Top-Down-Ansatz, mit dem die Idee durchgesetzt wird, sieht aber auch, dass in kulturellen Umfeldern, die solchen Ideen gegenüber positiv eingestellt sind, ein Vorstoß wie dieser auch in einen fruchtbaren Kontext fällt: &quot;Die Mitarbeiter, wie auch die Kunden, auf die WeWork zielt, sind Teil einer hochqualifizierten, urbanen Elite. Man kann davon ausgehen, dass sie sich sowohl mit der eigenen Ernährung als auch mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. In diesem Fall kann so eine Top-Down-Entscheidung sich sogar positiv auswirken. Mitarbeiter wie Kunden identifizieren sich mit dem Unternehmen und sagen: Wir arbeiten für eine gute Firma; wir nutzen einen ethisch wertvollen Service. Es motiviert Mitarbeiter, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Unternehmen gute Werte vertritt. Nach außen wirkt diese Entscheidung als Employer Branding: Wer sich jetzt bei WeWork bewirbt, bewirbt sich dort auch, weil er die fleischlose Kantine gut findet.&quot; Und doch schwingt in ihrer Einschätzung auch eine darüber hinausgehende Perspektive mit, denn Aktionen wie vegetarische Kantinenverpflegung sind einfach umzusetzen und verlangen Unternehmen vergleichsweise wenig ab. Ein bisschen Populismus mag also durchaus im Spiel sein. Interessant ist aber auch, dass Briken darauf verweist, wie sehr sich die Kultur seit dem gescheiterten Vorstoß der Grünen in den letzten Jahren verändert hat. Heute ist Vegetarismus schon viel salonfähiger. Die Frage der Bevormundung liegt natürlich in der Luft, zumal zwischen Angestellten und ihrem Arbeitgeber ein Abhängigkeitsverhältnis besteht. Ich bin da auch hin- und hergerissen. Fleischkonsum wird immer mehr zu einem eher unverantwortlichen Lebensstil - und doch würde ich mir wünschen, dass Vegetarismus mehr aus der Einsicht heraus um sich greift als von oben verordnet. Und doch trägt die Initiative von WeWork auch dazu bei, das Thema weiter in der breiteren Öffentlichkeit zu etablieren.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-07/fleischlose-kantine-wework-vegetarier-mitarbeiter/komplettansicht new" target="_blank">Für immer Veggie-Day, Zeit online 19.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=veggie-für-alle</link>
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<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[4-Tage-Woche stärkt Work-Life-Balance und Produktivität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Weniger arbeiten, mehr Freizeit haben - für viele Beschäftigte ist das durchaus ein Wunsch, allerdings einer, der sich nur schwer erfüllen lässt. Doch immer mehr Experimente von Arbeitgebern zeigen, dass Verkürzungen der Arbeitszeit sich selbst bei vollem Lohnausgleich in mehrfacher Sicht lohnen könnten. Die Fondsgesellschaft Perpetual Guardian aus Neuseeland etwa testete mit ihren 240 Angestellten, was geschieht, wenn die Mitarbeiter nur vier statt bisher fünf Tage arbeiten. Ein Forscherteam begleitete den Versuch. Dabei kam Überraschendes zu Tage. Trotz geringerer Arbeitszeit gab es keinen Rückgang in der Produktivität. Hatten sich vor dem Experiment 54 Prozent der Angestellten zufrieden mit ihrer Work-Life-Balance gezeigt, waren es während des Experiments 78 Prozent. Die Fondsgesellschaft möchte deshalb das Experiment zum dauerhaften Arbeitssetting werden lassen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article179536082/Work-Life-Balance-Unternehmen-will-Vier-Tage-Woche-dauerhaft-einfuehren.html new" target="_blank">Unternehmen will Vier-Tage-Woche dauerhaft einführen, welt.de 18.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=4-tage-woche-stärkt-work-life-balance-und-produktivität</link>
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<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein bisschen LSD und es läuft im Job?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit einiger Zeit geistert ein neuer Trend durch Internet und Arbeitswelt - das so genannte Microdosing mit LSD. Arbeitende nutzen Minimal-Dosen der psychogenen Substanz, um im Job wacher, kreativer und kommunikativer zu sein. Die Zeit beispielsweise veröffentlichte kürzlich einen Erfahrungsbericht eines LSD-Users. &quot;Ich kann befreiter denken&quot;, sagt er. Und: &quot;Mit Microdosing hörte das Grübeln auf. Man macht einfach mal, ist fokussierter und motivierter.&quot; Aber es sind nicht nur diese nutzenorientierten Effekte, die Anwender schätzen. &quot;Ich wurde wacher und glücklicher. Es hat sich belebend angefühlt&quot;, heißt es in dem Zeit-Bericht. LSD in Microdosierungen scheint ein Versprechen in sich zu tragen. Anscheinend geht es Usern nicht nur um Selbstoptimierung im Dienste der um sich greifenden Leistungskultur, sondern sie sind auch auf der Suche nach einem Wohlgefühl, zu dem sie auf eher konventionellen Wegen nicht zu finden scheinen. Dahinter scheint eine größere kulturelle Frage zu stehen, nämlich wie wir Zugang zu diesen tieferen Schichten unseres Menschseins bekommen können, von denen etwas in uns anscheinend auch, wenn sie abwesend sind, weiß, dass sie existieren. LSD mag diese Erfahrung auf Knopfdruck zugänglich machen. Womöglich gibt es aber auch andere Wege, die sich auftun, wenn wir die Sehnsucht nach Erfahrungen wie diesen ernst nehmen und mit anderen teilen.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-04/microdosing-lsd-drogen-wirkung-job-kreativitaet/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;LSD macht mir den Kopf frei&quot;, Zeit online 16.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-bisschen-lsd-und-es-läuft-im-job</link>
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<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Ferien. Ab 20. August sind wir wieder mit frischen News für Sie da! Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit!</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sommerzeit---ferienzeit</link>
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<pubDate>Mon, 30 Jul 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tiefere Beziehung zur Arbeit entscheidet über Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Anbetracht einer Flut von Stress-Studien und zunehmender psychischer Erkrankungen stellen immer mehr Experten die Frage, ob es nicht besser wäre, Arbeitszeiten zu verkürzen. Andere Studien weisen indes darauf hin, dass es oft gar nicht die Menge der Arbeitsstunden ist, die Angestellte in die Knie zwingt, sondern die tiefere Beziehung, die sie zu ihrer Arbeit haben. Eine kanadisch-amerikanische Studie, die die Befindlichkeit von mehr als 700 Arbeitenden untersuchte, beispielsweise kommt zu dem Schluss, dass es jenen im Job am Schlechtesten geht, die ihn eigentlich gar nicht mögen. Betrachtet wurden für die Studie gesundheitliche Faktoren, die geleistete Arbeitszeit sowie die innere Beziehung, die Menschen zu dem, was sie tun, haben. Wer sich gefühlsmäßig im Job nicht wohl fühlt, profitiert demnach auch nicht davon, wenn er seine Arbeitszeit reduziert. Umgekehrt stemmen jene, die das, was sie machen, lieben, auch ein hohes Arbeitspensum ohne psychische oder körperliche Einbußen. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/ueberstunden-stress-ist-ansichtssache/22766780.html new" target="_blank">Stress ist Ansichtssache, WiWo 11.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=tiefere-beziehung-zur-arbeit-entscheidet-über-stress</link>
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<pubDate>Fri, 27 Jul 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von evolve: Welche Lebensräume wollen wir?]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Umgebung, in der wir Leben, prägt, wer wir sind - und umgekehrt ist sie auch ein Resultat dessen, was uns wichtig ist und was wir konkret tun. In der neuen Ausgabe von <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> zum Thema &quot;Stadt &amp; Land&quot; fragen wir, was lebendige Lebensräume ausmacht, wie es um die Beziehung zwischen städtischen und ländlichen Räumen bestellt ist und welche Umgebungen der Entfaltung unseres Menschseins dienlich sind. Stadt, das bedeutet für viele Menschen ein Großraum sozialer Kontakte und vibrierender Kreativität - immer mehr sehen aber auch die Belastungen, die mit durchurbanisierten Lebensformen einhergehen, seien es Lärm und Abgase, zu viel Beton und zu wenig Grün oder schlicht die Tatsache, dass Wohnraum in angesagten Städten heute kaum noch bezahlbar ist. Das Land wiederum wird für mehr und mehr Menschen zum Sehnsuchtsort noch unberührter Idylle. Für die, die dort &quot;festsitzen&quot;, ist es bisweilen eher eine Einöde mit einem Mangel an Nahversorgung und miesem Internetzugang. Und doch ist der Raum zwischen beiden Polen genau das, was unser Leben umspannt und ihm ein Heim gibt. evolve fragt danach, wie sich im Dialog zwischen all diesen Blickwinkeln Lebensräume gestalten lassen, die wirklich lebenswert sind.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-evolve</link>
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<pubDate>Thu, 26 Jul 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Mitgefühl und Güte nähren die Seele]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der gegenwärtige Achtsamkeits-Trend betrachtet heute vor allem Methoden wie Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) und Meditationsformen, die in Stille und Loslassen führen. Auf dem Radar der Wissenschaft erscheinen hingegen zunehmend auch Formen aus buddhistischen Kontexten, die mit Mitgefühl und Güte arbeiten. Eine neue Übersichtsarbeit der Universität Witten-Herdecke unterstreicht nun den therapeutischen Nutzen dieser Methoden. Es zeige sich, dass diese Meditationsformen beispielsweise in der Therapie mit schweren Erkrankungen wie Depression oder Borderline vielversprechend erscheinen. Ich finde das neue Interesse an diesen Meditationsformen, die ihre Beziehung zu großen spirituellen Traditionen nicht hintenanstellen, bemerkenswert, denn sie bringen eine tiefere Dimension des Menschseins ins Spiel, die vor allem bei eher pragmatischen und nutzenorientierten Angeboten bisweilen zu kurz kommt. Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie sich Unternehmen verändern könnten, wenn Mitarbeiter und Chefs nicht nur gemeinsam das Loslassen üben, sondern Mitgefühl und Güte praktizieren ... ;-)<br><a href="https://idw-online.de/de/news699297 new" target="_blank">Güte- und Mitgefühls-Meditationen können auch gegen ernste psychische Erkrankungen helfen, Pressemitteilung 12.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mitgefühl-und-güte-nähren-die-seele</link>
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<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Pflicht kommt vor den Träumen - und wir bereuen es später]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, ist ein geflügeltes Wort. Und wenn es um unsere Träume geht, ticken wir ähnlich. Eine Studie zeigt: Im Nachhinein bereuen wir es oft mehr, unsere tiefsten Wünsche nicht erfüllt zu haben. Doch die Schamgefühle, die in uns aufsteigen, wenn wir unsere Pflichten verletzen, lassen uns uns eher auf das, was von uns erwartet wird, fokussieren. Das liegt laut der Studie daran, dass Scham sehr schnell und stark wirkt. Um diesem Gefühl auszuweichen, tun wir dann, was wir sollen. Unsere Träume zu vernachlässigen, ist indes eine eher persönliche Angelegenheit. Der Schmerz über Verpasstes stellt sich meist erst über längere Zeiträume ein. Und selbst, wenn er sehr stark ist - in unserem Handeln geht dennoch die Pflicht meist weiter vor. Es ist interessant, so vor Augen geführt zu bekommen, wie unsere Psyche im Abgleich mit gesellschaftlichen Konventionen tickt. Doch auch Automatismen wie diesen können wir bewusstes Handeln entgegensetzen. In der hier beschriebenen Konstellation hat das allerdings einen Preis, denn wenn wir unsere Träume so ernst nehmen wie das, was andere von uns erwarten, sind wir vielleicht nicht immer &quot;Everybody&#039;s Darling&quot; ...<br><a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/?tx_saltpsychologieheute_detail%5Barticle%5D" target="_blank">Pflichten erfüllt, Träume vernachlässigt, Psychologie heute 11.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-pflicht-kommt-vor-den-träumen---und-wir-bereuen-es-später</link>
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<pubDate>Tue, 24 Jul 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Management bedeutet für viele dauernde Meetings]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Von Führungskräften erwartet man Überblick, strategische Fähigkeiten und die Neigung, Dinge anzustoßen. Doch wie gestaltet sich das im Führungsalltag. Eine amerikanische Studie, für die 26 Top-Manager, darunter immerhin zwei Frauen, ihre Tagesabläufe protokollierten, zeigt - Führung ist vor allem ein Quasselclub. &quot;Im Schnitt kam jeder Unternehmenslenker in der Studie auf 37 Meetings pro Woche. Anders ausgedrückt: Er verbrachte 72 Prozent seiner Arbeitszeit in Konferenzen. Und jedes dritte Meeting, an dem der CEO teilnahm, dauerte mehr als eine Stunde&quot;, schreibt die Wirtschaftswoche. Man kann natürlich sagen, ja, der menschliche Kontakt, der in Meetings möglich ist, ist wichtig, um zu führen. Aber wer regelmäßig an Meetings teilnimmt, weiß auch aus leidvoller Erfahrung, dass die wertvolle Zeit von Führungskräften hier nicht immer gut eingesetzt ist. Laut Studie entfielen weitere 24 Prozent der kostbaren Führungszeit auf das Beantworten von E-Mails und anderen elektronischen Nachrichten. Man braucht kein Rechengenie zu sein, um zu sehen, dass dann noch genau 4 (!) Prozent Zeit für andere Tätigkeiten übrig bleiben. Wo bleibt da die Zeit zum Nachdenken, Reflektieren, Pläne schmieden?<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/auswertung-von-chef-kalendern-ceos-verbringen-drei-viertel-ihrer-zeit-mit-meetings/22744014.html new" target="_blank">CEOs verbringen drei Viertel ihrer Zeit mit Meetings, WiWo 9.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Jul 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gespräche machen glücklich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer regelmäßig die Möglichkeit hat, während des Tages mit anderen Menschen zu sprechen, ist glücklicher als wenn er eher nur für sich ist. Das zeigt eine neue amerikanische Studie, bei der rund 500 Probanden ihre Tagesabläufe protokollierten und dabei festhielten, wie oft sie welche Art von Gesprächen führten. Frühere Studien mit kleineren Teilnehmerzahlen legten nahe, dass Smalltalk zum Beispiel auf die Stimmung schlägt. In dieser Studie erwiesen sich die kurzen, belanglosen verbalen Interaktionen eher als neutral. In der neuen Studie zeigten sich lediglich die Probanden unzufrieden, die über den Tag hinweg keinerlei Gesprächsmöglichkeiten hatten. Das sollten Unternehmen vielleicht auch beim <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?entry" target="_blank">Thema Großraumbüro</a> noch einmal überdenken.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/was-uns-gluecklicher-macht/1575776 new" target="_blank">Was uns glücklicher macht, spektrum.de 5.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Jul 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ist Leerlauf zwangsläufig Zeitverschwendung?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie im Harvard Business Manager lässt wieder einmal interessante Blicke auf typisches Management-Denken zu. Der Erhebung zufolge haben 78 Prozent der Angestellten in qualifizierten Berufen mindestens einmal pro Woche bei der Arbeit Phasen des Leerlaufs. Bei 22 Prozent ist dies sogar täglich der Fall. &quot;Für Manager ist das ein Problem, nicht nur weil sie ihre Mitarbeiter zeitweilig fürs Nichtstun bezahlen. Denn um Leerlauf zu vermeiden, arbeiten diese langsamer, als sie könnten&quot;, so die Einschätzung im HBM-Beitrag. Dahinter steht die Idee, dass Arbeiten heute anscheinend bedeutet, bis zur letzten Minute durchgetaktet zu sein. Der Artikel rät Führungskräften (ohne ins Detail zu gehen), entsprechende Normen zu setzen, wie in solchen Zeiten des Unbeschäftigtseins zu verfahren sei. Vielleicht sind solche Moment ja mehr als nur eine willkommene Atempause? Wenn ich Leerlauf habe, freue ich mich, mal wieder ein wenig Zeit zu finden, fachliche Infos zu recherchieren. Oder ich gönne mir einen Espresso und eine kleine Pause - und danach nur noch frischer wieder ans Werk zu gehen. Oder ich lasse die Gedanken schweifen und mir kommt die eine oder andere neue Idee ... Es ist erstaunlich, welche Gestalten das Denken an &quot;Produktivität nach Vorschrift&quot; heute schon angenommen hat. Freiräume bedeuten meiner Erfahrung nach auch Raum für Kreativität - die lässt sich nicht auf Knopfdruck machen. Sie entsteht vor allem dann, wenn unser Geist gerade mal nicht bis zum Anschlag belegt ist und irgendwelchen Aufgaben nachhechelt.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-1214981.html new" target="_blank">Was tun, wenn es grad nichts zu tun gibt? HBM Juli 2018</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Jul 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstmitgefühl setzt Kräfte frei]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die moderne Leistungskultur ist sehr individualistisch. Doch nicht jede Form des Selbstbezugs ist auch hilfreich. Wer eher narzisstisch hauptsächlich auf sich selbst schaut und nach dem eigenen Erfolg schielt, bringt sich womöglich in eine Haltung der inneren Isolation. Die Psychologie kennt jedoch noch andere Formen der Selbstzuwendung, die wesentlich dienlicher sind. Eine davon ist Selbstmitgefühl. Es ist eine Form der Selbstakzeptanz, die Fehler nicht nur als eigene Schwäche sieht, sondern als Teil der menschlichen Natur erkennt. Diese Weitung des eigenen Horizonts scheint uns auf subtile Weise mit dem größeren Raum des Lebens zu verbinden - und damit auch ungeahnte Ressourcen freizusetzen. Eine Studie zeigt etwa, dass Menschen in schwierigen Situationen - hier ein herausfordernder Test - sogar mehr Engagement und Motivation entwickeln, wenn sie zu Selbstmitgefühl fähig sind.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/selbstmitgefuehl-halte-zu-dir/1573724 new" target="_blank">Warum man sich selbst mit Mitgefühl begegnen darf, spektrum.de 6.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Großraumbüros untergraben persönliche Kommunikation]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Großraumbüro sind die Wege kurz, was der Kommunikation zwischen den Mitarbeitern eigentlich zugute kommen sollte. So zumindest das Denken vieler Unternehmen. Eine Harvard-Studie bringt nun das Gegenteil ans Licht. Untersucht wurde das Verhalten von Mitarbeitern in zwei Unternehmen, die ihre Strukturen von Kleinbüros auf Großraum umgestellt hatten. In der Betrachtung der Kommunikation in den zwei Wochen vor und nach der Umstellung wurde deutlich: Sobald die Mitarbeiter im Großraumbüro arbeiteten, reduzierten sich ihre persönlichen Gespräche um 70 Prozent. Dafür nahm die Nutzung elektronischer Kommunikation via E-Mail oder Messenger um 20 bis 50 Prozent zu. Die persönliche Gesprächszeit fiel von 5,8 Stunden pro Tag auf 1,7 Stunden. Dafür wurden 56 Prozent mehr E-Mails und 67 Prozent mehr elektronische Sofortnachrichten verschickt, die zudem länger wurden als vor dem Umzug. Die Wissenschaftler deuten diese Verhaltensänderungen damit, dass Menschen in Großraumbüros neue Wege suchen, um ein bisschen Privatheit zu haben. Das sich Einigeln und unpersönliche Kommunizieren scheint hier dann eine der wenigen Rückzugsmöglichkeiten zu sein.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/studie-grossraumbueros-lassen-mitarbeiter-verstummen-a-1217619.html new" target="_blank">Großraumbüros lassen Mitarbeiter verstummen, spiegel.de 10.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Jul 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitsleben verschleißt viele vor der Zeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Auswertung der Techniker Krankenkasse stimmt nachdenklich. Bereits jeder zweite Versicherte scheidet heute bereits vor Erreichen des offiziellen Rentenalters aus dem Erwerbsleben aus. Jedes siebte Ausscheiden ist dabei einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder einer Schwerbehinderung geschuldet. Besonders betroffen sind, das wundert kaum, Menschen, die in körperlich anstrengenden Berufen arbeiten. Aber weitere Zahlen deuten an, dass es auch immer mehr Menschen gibt, die einfach den frühestmöglichen Ausstieg aus dem Berufsleben wählen, weil sie womöglich schlicht &quot;genug&quot; davon haben. Ein Drittel jener, die früher in Rente gehen, hat zwar genügend Berufsjahre zusammen, nimmt aber bewusst Abschläge in Kauf, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Die Techniker Krankenkasse warnt, dass es wenig bringe, das Renteneintrittsalter immer weiter heraufzusetzen, wenn die Beschäftigten dennoch früher ausscheiden. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/tk-studie-mehr-als-jeder-zweite-geht-zu-frueh-in-rente/22766082.html new" target="_blank">Mehr als jeder Zweite geht zu früh in Rente, WiWo 4.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kann Achtsamkeit zur Falle werden?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Mindfulness-Trend führt immer mehr dazu, dass Meditation und Achtsamkeit auch als Selbstoptimierungs-Techniken angewendet werden. In einem Interview für eine Beilage von <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> zum <a href="https://www.meditation-wissenschaft.org new" target="_blank">Kongress Meditation &amp; Wissenschaft 2018</a> kritisiert der bekannte Fernsehmoderator Gert Scobel die vereinfachenden Betrachtungsweisen im Umgang mit Meditation. &quot;Achtsamkeit alleine macht noch keine guten Menschen. Selbst Erwachen oder Erleuchtung – wie auch immer man es nennen will – als vertiefte Praxis der Meditation macht noch keine guten Menschen&quot;, sagt er. Ein wunder Punkt in unserer Wahrnehmung der Möglichkeiten von Meditation: &quot;Wir erkennen die Fiktionalität unserer Erwartungen nicht.&quot; Scobel versucht dafür zu sensibilisieren, dass die Wissenschaft im Hinblick darauf, was Achtsamkeit für unser gefühltes Menschsein und unsere Handlungsmöglichkeiten bedeutet, erst ganz am Anfang stehe. &quot;Alle wissenschaftlichen Untersuchungen kommen aus der Dritte-Person-Perspektive: jemand untersucht jemand anderen, der irgendetwas mit seinem Bewusstsein macht. Man kann analysieren, was in dieser Zeit, in der sich das Bewusstsein oder das Verhalten verändert, im Gehirn geschieht. Aber das ist etwas völlig anderes als die Erste-Person-Perspektive: wie fühlt es sich an, wenn ich diesen veränderten Bewusstseinszustand erfahre und beispielsweise dualistische Unterscheidungen fallen lasse und eine Einheit mit der Welt nicht nur denke, sondern erfahre und erlebe. Das sind zwei völlig unterschiedliche Welten&quot;, sagt er. Bei Kongress Meditation &amp; Wissenschaft 2018, der am 30. November / 1. Dezember 2018 in Berlin stattfinden wird, hat Scobel vor, dieses Dilemma in seinem Festvortrag zum Thema &quot;Paradoxien der Meditation - Über Weisheit und Wissenschaft, säkulare Ethik und Fiktion&quot; näher zu beleuchten.<br><a href="https://www.meditation-wissenschaft.org/news.html#selbstoptimierung new" target="_blank">Drahtseilakt Selbstoptimierung, Kongress Meditation &amp; Wissenschaft</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenig Entwicklungschancen bremsen Elan von Arbeitnehmern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Lust auf Leistung ist ein Thema, das Unternehmen immer wieder beschäftigt, denn wenn Mitarbeiter nur Dienst nach Vorschrift machen, lässt sich wenig bewegen. Was aber sind die Faktoren, die diesem Elan dienen? Im &quot;Talent Monitor&quot; des Analysehauses CEB, now Gartner zeigt sich, dass gegenwärtig nur 12,6 Prozent der der deutschen Arbeitnehmer über das erwartete Maß hinaus Einsatzbereitschaft zeigen, ein Rückgang um vier Prozentpunkte, so dass Deutschland hier engagementmäßig nun unter dem weltweiten Durchschnitt von 15,2 Prozent liegt. Die Treue gegenüber dem Arbeitgeber ist noch vergleichsweise hoch - 35,9 Prozent der Angestellten wollen bei ihrer Firma bleiben (weltweiter Durchschnitt 32,4 Prozent). Allerdings war diese Verbundenheit bei der letzten Erhebung noch bei 40,5 Prozent der Befragten gegeben. Ein Grund für das bröckelnde Engagement könnte sein, dass nur 27,4 Prozent der Beschäftigten mit ihren persönlichen Entwicklungsperspektiven am Arbeitsplatz zufrieden sind. 46,2 Prozent schätzen die Stabilität in ihren Unternehmen, doch scheint diese nicht als Motivationskraft zu wirken.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/global-talent-monitor-arbeitnehmer-haben-weniger-elan-a-1216398.html new" target="_blank">Der Elan deutscher Arbeitnehmer sinkt, Manager Magazin 3.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenig-entwicklungschancen-bremsen-elan-von-arbeitnehmern</link>
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<pubDate>Thu, 12 Jul 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutschland bei Einkommensgerechtigkeit recht gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie gerecht Einkommen sind, ist eine Frage, die nicht nur Mitarbeiter immer wieder beschäftigt, sondern auch zentral ist für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eine neue deutsch-amerikanische Untersuchung hat nun anhand neuester Theorien zur Einkommensgerechtigkeit diese Frage beleuchtet. Sie brachten die Auswirkungen unterschiedlicher Startbedingungen im Berufsleben (Bildungsabschluss und Berufe der Eltern, Migration) sowie Armut zusammen und beleuchteten, inwieweit diese Faktoren in verschiedenen Ländern einer gerechten Einkommensverteilung im Wege stehen. In einigen europäischen Ländern herrscht vergleichsweise Gerechtigkeit. So sind in den Niederlanden lediglich 7 Prozent der Einkommensungleichheit auf Unfairness in diesen Bereichen zurückzuführen, in Finnland 9,3 Prozent, in Frankreich 9,7 Prozent, in Großbritannien 11,3 Prozent und in Deutschland 11,6 Prozent. In Ländern wie Griechenland, Spanien, Litauen, Rumänien und Italien sind es deutlich schlechter aus - hier ist ein Viertel bis ein Drittel der Einkommensungleichheit unfairen Rahmenbedingungen geschuldet.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article178632766/Gerechtigkeit-So-unfair-sind-die-Einkommen-in-Deutschland-verteilt.html new" target="_blank">Mehr Fairness für Deutschland, welt.de 3.7.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutschland-bei-einkommensgerechtigkeit-recht-gut</link>
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<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Langeweile kann eine Kulturtechnik sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Langeweile hat meist einen schlechten Ruf. In Zeiten des permanenten Beschäftigtseins ist es uns oft unheimlich, wenn einmal nichts zu tun ist. Auch bei monotonen Tätigkeiten sucht etwas in uns gerne nach einer Ausflucht, nach etwas, das unseren Geist mehr fesselt und interessiert. Vielleicht sollten wir die Langeweile aber einfach einmal aushalten, denn, das zeigt ein Artikel in der Wirtschaftswoche, in diesem geistigen Raum des Nicht-gefordert-Seins wird eine Menge möglich. Studien etwa zeigen, dass Menschen, die zuvor eine sehr langweilige Aufgabe ausgeführt haben, anschließend wesentlich kreativer sind. &quot;Man vergeudet Jahre, wenn man nicht in der Lage ist, Stunden zu vergeuden&quot;, soll der israelisch-amerikanische Psychologe Amos Tversky gesagt haben. Die temporäre Unterforderung des Geistes scheint ihn in Bestform zu bringen. Langeweile, dieser innere Raum frei von Ablenkungen, öffnet darüber hinaus eine Sphäre der Selbstbegegnung. &quot;Fruchtbar wird die Langeweile, wenn ich, statt zu sagen: Etwas langweilt mich, zu der Erkenntnis vorstoße: Ich langweile mich&quot;, erklärt der Autor Norbert Bolz in seinem Buch &quot;Lob der Langeweile&quot;. Vielleicht sollten wir uns bewusst viel öfter Zeit nehmen, um uns langweilen zu können ...<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/trends/fuelle-des-leerlaufs-ein-lob-der-langeweile/22716980-all.html new" target="_blank">Ein Lob der Langeweile, WiWo 10.7.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Jul 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehrarbeit summiert sich bei Chefs auf Jahre]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor allem in gehobenen Positionen gehören Überstunden meist dazu. Für die Chefs können die sich im Laufe eines Berufslebens ganz schön summieren. Eine Analyse von 226.452 Daten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch die Hamburger Vergütungsanalysten von Compensation Partner zeigt: Führungskräfte leisten im Laufe ihrer Karriere 15.430 Stunden Mehrarbeit - was in etwa zwei Jahren entspricht. Fachkräfte kommen mit 6562 Überstunden besser weg. Jeder dritte Beschäftigte arbeitet bis zu fünf Stunden in der Woche über das vertraglich geschuldete Maß hinaus. Bei 13 Prozent sind es zwischen sechs und zehn Überstunden pro Woche. Ein minimaler Teil, 0,03 Prozent der Beschäftigten, schuften sogar mehr als 30 Stunden mehr, als ihre Normalarbeitszeit es vorsieht.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitszeitmonitor-2018-chefs-haeufen-zwei-jahre-an-ueberstunden-an/22736518.html new" target="_blank">Chefs häufen zwei Jahre an Überstunden an, WiWo 26.6.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Jul 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur jeder Dritte schaltet im Urlaub völlig ab]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Urlaub völlig offline gehen und für die Belange der Arbeit nicht erreichbar sein? Laut einer Umfrage des Online-Netzwerks Xing tut das nur jeder dritte Befragte. Jeder Zehnte ist im Urlaub hingegen immer erreichbar. 17 Prozent checken gelegentlich, ob für den Job was zu tun ist, 37 Prozent sind in Ausnahmefällen ansprechbar. Erreichbarkeit, das bedeutet für zwei Drittel, dass sie mindestens ein Mal am Tag ihre Mails checken, ein gutes Drittel macht das sogar mehrmals. Na dann, schöne Ferien!<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/urlaubs-studie-so-viele-tage-finden-deutsche-arbeitnehmer-angemessen-a-1213568.html new" target="_blank">Zwei von drei Mitarbeitern sind für die Firma erreichbar, Manager Magazin 18.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-jeder-dritte-schaltet-im-urlaub-völlig-ab</link>
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<pubDate>Fri, 06 Jul 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Licht und Schatten des Psychobooms]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr die Psychologisierung der letzten 50 Jahre unser Selbstverständnis heute prägt, ist wohl den wenigsten wirklich bewusst. Mal schnell zum Coach gehen, um eigene Schwächen zu analysieren und zu überwinden, oder zum Psychologen, wenn unsere Gemütsstimmung über längere Zeit düster ist, das ist für viele heute ganz alltäglich. Noch ein, zwei Generationen früher wäre das nicht denkbar gewesen. Der Psychoboom der letzten Jahrzehnte hat viel in unserem Menschsein geöffnet. &quot;Verfahren des Psychobooms schließen in ihr Vorgehen Existenz- und Sinnfragen mit ein. Spiritualität ist in den meisten Ansätzen der humanistischen Therapien ein wichtiges Thema. Auch in der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie ist in den letzten Jahren ein &#039;spiritual turn&#039; zu bemerken&quot;, heißt es in einem Dossier der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. Doch diese verstärkte Zuwendung zur Tiefendimension unseres Daseins hat auch Kehrseiten: &quot;Der Psychoboom hat durch die Ideologisierung therapeutischer Methoden zu einer teilweise übertriebenen Therapeutisierung des Alltags geführt. Störungen wie Depression, posttraumatische Belastungsstörung, Burn-out oder Narzissmus scheinen sich epidemieartig verbreitet zu haben und werden zum Teil immer noch eilfertig und undifferenziert diagnostiziert.&quot; Im Territorium zwischen oft notwendiger Heilung und Heilsversprechen wird der Boden leicht dünn. Ich finde es spannend, sich zu vergegenwärtigen, dass der Siegeszug des Psychischen uns einerseits als Menschen wachsen lässt, aber auch die Gefahr des übertriebenen Selbstbezugs in sich birgt. Und dass die Beziehung zu unserer Innenwelt uns für Größeres wie Spiritualität öffnen kann, uns aber auch anfällig dafür werden lässt, diese Dimension des Unverfügbaren mit unseren ganz persönlichen, kleinen Wünschen zu vermengen.<br><a href="http://www.ezw-berlin.de/html/15_9830.php new" target="_blank">Dossier Psychoboom</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Jul 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Gefahren unserer technologiegetriebenen Selbstüberschätzung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Wir werden zu Göttern&quot;, sagt der Historiker Yoval Harari, aber das ist nicht unbedingt eine gute Nachricht. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk spricht er über die neue Reichweite, die unser menschliches handeln durch Technologie erreicht: &quot;Götter schaffen normalerweise das Leben, so ist es in den ersten Kapiteln der Bibel. Und das haben wir uns jetzt angeeignet. Und im 21. Jahrhundert schaffen wir plötzlich Körper, Gehirne und Seelen. Das heißt, wir stellen menschliche Wesen her, ob das nun Tiere sind, Menschen oder ganz neuartige Wesen, die es bisher auf der Welt noch gar nicht gab.&quot; Harari sieht dabei nicht nur die Gefahr, dass wir, was unsere Verantwortungsfähigkeit angeht, dieser neuen Macht vielleicht nicht gerecht werden. Er warnt auch davor, dass wir vielleicht schon kurz vor einem Umkehrpunkt stehen, an dem unsere Schöpfungen beginnen könnten, über uns zu herrschen. &quot;Und wir sind sehr nahe dran, dass uns gewisse Algorithmen besser kennen, als wir Menschen uns selber kennen. Und dann verschiebt sich die Kontrolle des menschlichen Lebens von Menschen auf Algorithmen&quot;, sagt er. Das mag wie Science Fiction klingen, doch liegt ein wunder Punkt auch in der Tatsache, dass wir in vielen alltäglichen Lebenshandlungen schon unsere Eigenverantwortung an Technologie delegieren: &quot;Wir Menschen haben ja schon sehr viele Dinge outgesourct sozusagen, übergeben an Algorithmen, sehr viele Fähigkeiten, die wir früher selbst ausgeübt haben. Wenn es beispielsweise darum geht, sich in einer fremden Stadt zurechtzufinden, also was die ganzen Navis angeht. Heute schauen wir auf unser Handy oder auf einen Navi, und nur noch so bewegen wir uns durch die Welt.&quot; Dort, wo wir immer weniger aus eigenen Kräften schöpfen, liegt es natürlich im Bereich des Möglichen, dass diese Kräfte irgendwann stärker sind als wir selbst. Ich finde den umgekehrten Blickwinkel spannend - zu erkennen, dass wir unsere menschliche Freiheit allein dadurch wahren können, dass wir in Freiheit handeln.<a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/historiker-yuval-harari-zu-ethik-und-technologie-wir-werden.1008.de.html?dram:article_id" target="_blank">&quot;Wir werden zu Göttern, aber zu sehr unverantwortlichen&quot;, Deutschlandfunk Kultur 27.6.18</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Jul 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Starker Ich-Bezug kann Zeichen für Labilität sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein starker Ich-Bezug wird gewöhnlich vor allem mit eher narzisstischen Persönlichkeitsmerkmalen assoziiert. Er kann allerdings auch auf die Labilität eines Menschen hindeuten. Eine amerikanische Studie mit knapp 4.800 Probanden zeigt: Menschen, die in persönlichen Berichten besonders häufig Pronomen der ersten Person benutzen (also ich, mein, mir, mich), sind psychisch labiler und depressiver als jene, die weniger dieser Bezüge knüpfen. Die Probanden hatten in der Untersuchung die Aufgabe, eine sehr emotionale und psychisch herausfordernde Situation in ihrem Leben zu beschreiben. Die Wissenschaftler ziehen aus den Ergebnissen ihrer Studie den Schluss, dass häufiges Ich-Sagen auf eine Neigung zu Ängsten, Unzufriedenheit und Unsicherheit hinweisen könne. Vielleicht ist es aber auch andersherum. Wer in herausfordernden Momenten vor allem das eigene, gebeutelte Ich als zentralen Bezugspunkt sieht, versinkt natürlich sehr leicht in Leid. Und das selbstbezügliche Vokabular verstärkt diesen Teufelskreis. Nur so ein Gedanke ...<br><a href="https://www.spektrum.de/news/wer-haeufig-ich-sagt-ist-labiler/1568964 new" target="_blank">Wer häufig &quot;ich&quot; sagt, ist labiler, spektrum.de 20.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=starker-ich-bezug-kann-zeichen-für-labilität-sein</link>
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<pubDate>Tue, 03 Jul 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[25 Prozent machen einen Unterschied]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wo liegt die kritische Masse, bei der Minderheitenmeinungen auf einmal damit beginnen, Mehrheiten zu verändern? Eine Frage, die die Wissenschaft seit langem beschäftigt. In verschiedenen Studien hat sich bereits gezeigt, dass der Wert irgendwo zwischen 10 und 40 Prozent liegt - allerdings wurden hier gesellschaftliche Umschwünge immer erst retrospektiv analysiert. Eine amerikanische Studie mit experimentellem Setting, an der 200 Personen beteiligt waren, zeigt nun: Die Mehrheitsmeinung beginnt dann zu wanken, wenn 25 Prozent der Beteiligten eine andere, neue Perspektive vertreten. Das Experiment kann zwar die enorme Komplexität der gesellschaftlichen Realität nicht abbilden, gibt jedoch Hinweise darauf, dass Normen zu bröckeln scheinen, wenn ein Viertel der Menschen einer Gruppe einen Wandel propagiert.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/wann-minderheitsmeinungen-maechtig-werden-2/ new" target="_blank">Wann werden Minderheitsmeinungen mächtig? wissenschaft.de 7.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=25-prozent-machen-einen-unterschied</link>
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<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte arbeiten auch nur wie Normalangestellte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Top-Manager sind auch nur Menschen, zumindest wenn es darum geht, wie viel sie arbeiten. Eine Studie der Harvard Business School hat das Arbeitspensum von 27 großen und überwiegend börsennotierten Unternehmen untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die großen Bosse auch nicht so viel mehr tun als viele Angestellte. Sie kamen an Wochentagen auf eine durchschnittliche Arbeitszeit von 9,7 Stunden (arbeiteten allerdings an den Wochenenden auch etwa vier Stunden pro Tag). Das funktioniert anscheinend vor allem deshalb, weil die Management-Ebenen unter ihnen die Racker-Jobs machen. Die Chefs jedenfalls hatten laut Studie genügend Muße, um auf sieben Stunden Schlaf zu kommen. Den werden sie auch brauchen, bei durchschnittlich 37 Meetings pro Woche. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/das-leben-der-bosse-top-manager-opfern-auch-nicht-mehr-als-andere-1.4024585 new" target="_blank">Top-Manager opfern auch nicht mehr als andere, SZ 22.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führungskräfte-arbeiten-auch-nur-wie-normalangestellte</link>
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<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mut zur Lücke im Kalender]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeitmanagement ist etwas für Anfänger, möchte man meinen, wenn man dem Marketing-Strategen und Publizist Ryan Holiday zuhört. Durchgetaktete Tage (oder gar Wochen und Monate) sind ihm ein Graus. Und so tut er alles, um Termine zu vermeiden. &quot;Man kann nur eine gewisse Anzahl an Stunden seines Tages anderen Menschen überlassen, bis keine mehr übrig sind. Selbst wenn ein paar Minuten übrig bleiben, kann es sein, dass man die Klarheit, die Energie und die Fähigkeit verloren hat, sie zu nutzen&quot;, sagt Holiday. Er lebt nach der Devise der &quot;Kalendermagersucht&quot;, was heißt, dass er zu fast allen Angeboten, die seine Zeitautonomie beanspruchen, einfach Nein sagt. Dabei ist er nicht faul oder unproduktiv. &quot;Wenn ich gefragt werde, wie es mir gelingt, so viel zu schreiben, ist meine Magersucht die Antwort. Auch wenn es darum geht, wie ich es schaffe, eine gesunde Beziehung zu führen, Sport zu treiben und zu lesen. Anders wäre es für mich nicht möglich, mich in meine Arbeit zu vertiefen und kreativ zu sein&quot;, erzählt er. Selbstbestimmung kann eben beim Kalender anfangen.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-06/zeitmanagement-ryan-holiday-marketing-stratege-autor-kreativitaet/komplettansicht new" target="_blank">Ich habe heute leider keine Zeit. Morgen und in einem Monat auch nicht, zeit.de 20.6.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Jun 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Selbstoptimierungskultur im Hipster-Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Cool, effizient und dabei total gechillt - so sehen sich Start-ups gerne. Ein Bericht im Business Insider hat einen Blick hinter die Kulissen des Hipster-Business Prima State geworfen. Die Firma verkauft Nahrungsergänzungsmittel und entwickelt diverse Programme zur Selbstoptimierung. Logisch, dass man da im eigenen Unternehmen gleich damit anfängt. Kollektive Kurz-Workouts stehen bei Primal State ebenso auf dem Programm wie das supergesunde, ebenfalls kollektive Mittagessen. Um die Produktivität zu boosten, gibst vor den fokussierten Arbeitsphasen noch schnell die einminütige Mikro-Meditation für alle. Ach ja, und falls die Leistungskurve zwischendurch mal sinkt, schnell einen Bulletproof Coffee tanken (mit Butter und Kokosöl). Mir kommt da eigentlich nur eine Frage in den Sinn: Geht&#039;s noch?<br><a href="https://www.businessinsider.de/wir-waren-im-wahrscheinlich-produktivsten-buero-deutschlands-zu-gast-2018-6 new" target="_blank">Ein Tag im wahrscheinlich produktivsten Büro Deutschlands, Business Insider 16.6.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Zeitdruck uns um den Verstand bringt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeitdruck ist wie eine Droge. Er raubt uns im wahrsten Sinne des Wortes den Verstand. Das legt zumindest eine Untersuchung der Business-Professorin Meng Zhu nahe. Sie stellte in verschiedenen Testszenarien fest, dass Probanden, sobald Zeitdruck im Spiel ist, zu irrationalen Verhaltensweisen neigen. Dass etwas dringlich ist oder ein zeitliches Verfallsdatum hat, scheint unser Urteilsvermögen nachhaltig zu untergraben. Im Business kann das dazu führen, dass das wirklich Wichtige aufgrund des vermeintlich Dringlichen aus dem Blick gerät. In Umgebungen, in denen Deadlines zur Tagesordnung gehören, wird das bedenklich, denn wenn alle nur noch ihren Terminen hinterherjagen, bleibt kaum noch jemandem Zeit, mal darüber nachzudenken, ob all das überhaupt noch Sinn macht.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-06/entscheidungsverhalten-deadlines-prioritaeten-dringlichkeit-effekt/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Dealines halten uns von wichtigeren Aufgaben ab&quot;, Zeit.de 13.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-zeitdruck-uns-um-den-verstand-bringt</link>
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<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Selbstoptimierung zum Stress wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir wollen fit sein und gesund und uns wohlfühlen. In digitalen Zeiten sind dabei die Online-Tipps und virtuellen Helfer nicht weit. Fitnessarmbänder, Ernährungs-Ratgeber, Meditations-Apps - von all den pseudo-medizinischen möglichen Anwendungen einmal ganz zu schweigen. Je mehr Möglichkeiten wir haben, umso meinen wir oft auch nutzen zu müssen. Der Medizinethiker Giovanni Maio warnt bereits vor einer „selbstverordneten Gesundheitsdiktatur“ und das deutsche „Ärzteblatt“ meint: „Die Vermessung des eigenen Selbst durch die ‚Quantified-Self-Bewegung‘ nimmt groteske Ausmaße an“. &quot;Der Druck zur Selbstoptimierung wird vielen zur nicht mehr stemmbaren Last&quot;, warnt der Mediziner Curt Diehm in einer Kolumne im Handelsblatt. Er findet es besorgniserregend, &quot;den Wert eines Menschen nur noch über seine Funktionalitäten zu definieren&quot;. &quot;Für die psychische Gesundheit ist es wichtig, Bereiche zu bewahren, in denen Stress und Leistung keine Rolle spielen. Letztlich führt der Drang zur ständigen Maximierung des Lebensnutzens zu einem Verlust an Lebensqualität. Überzogene Selbstoptimierung macht weder freier noch glücklicher&quot;, sagt er, der als Arzt in einer auf Führungskräfte spezialisierten Klinik tagtäglich mit den Exzessen der Leistungsgesellschaft zu tun hat. Vielleicht sollten wir uns wieder erinnern, dass Gesundheit viel mit Balance zu tun hat und Wohlbefinden mit innerem Frieden. Wir könnten erst mal bewusst die werden, die wir bereits sind, bevor wir uns überlegen, wie wir unseren Lebensstil optimieren.<br><a href="https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/expertenrat/diehm/expertenrat-prof-dr-curt-diehm-selbstoptimierung-hat-ihre-grenzen/22687716.html?share" target="_blank">Selbstoptimierung hat ihre Grenzen, HB 15.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-selbstoptimierung-zum-stress-wird</link>
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<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lässt Achtsamkeit sich vereinnahmen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kürzlich <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?entry" target="_blank">hatte die Süddeutsche Zeitung über eine Studie berichtet</a>, derzufolge Achtsamkeit in Arbeitskontexten nicht unbedingt geeignet ist, die Motivation von Mitarbeitern zu steigern. Der Gegenwind ließ nicht lange auf sich warten. &quot;Achtsamkeitsmeditation und Leistungsbereitschaft schließen sich nicht gegenseitig aus, auch wenn der Autor dies in seinem Beitrag suggeriert. Im Gegenteil: Wer achtsam mit sich und anderen umgeht und sich seiner Werte und Ziele bewusst ist, wird langfristig erfolgreicher und gegenüber Belastungen resilienter sein, als derjenige, der aus einer inneren Unzufriedenheit heraus kurzfristig Maximalleistungen erbringt und danach ausbrennt&quot;, kontert etwa Dr. Igor Tominschek, München Facharzt für Psychotherapeutische Medizin. Michael Seitlinger, Leiter des Forums Achtsamkeit und Stressbewältigung in der Erwachsenenbildung der Erzdiözese München und Freising empfindet die Studienergebnisse sogar als zuversichtlich stimmend. Er sagt: &quot;In der Tat ist es so, dass durch die Achtsamkeitspraxis ein fragwürdiger Ehrgeiz, ein Erfolgsstreben, das keine &#039;Persönlichkeitsmitte&#039; hat und aus Ermangelung einer solchen gespeist wird, erschüttert werden kann. Insofern wäre eine Korrektur eines solchen Karrierestrebens aus meiner Sicht sogar wünschenswert und heilsam.&quot; Vielleicht entwickelt sich hier ja längerfristig ein Diskurs, in dem wir näher betrachten, wie Achtsamkeit und unser Menschsein zusammenspielen - jenseits von Funktionalisierungsversuchen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/kolumne/2.220/meditation-steter-flow-statt-karriereturbo-1.4008181 new" target="_blank">Steter Flow statt Karriereturbo, SZ 10.6.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Saures fördert Risiko-Affinität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unser Geschmackssinn scheint unser Alltagsverhalten mehr zu beeinflussen, als uns bewusst ist. Wissenschaftler verabreichten ihren Probanden Getränke der fünf Geschmacksrichtungen und testeten danach mit einem Computerspiel deren Neigung, Risiken einzugehen. Dabei zeigte sich: Die Testpersonen, die zuvor etwas Saures getrunken hatten, gingen die größten Risiken ein. Es ist der erste empirische Beleg dafür, dass saure Geschmacksanreize ein risikoreiches Verhalten fördern. Der Effekt hielt im Versuch bis zu 20 Minuten an. Ich frage mich, was wir daraus lernen können. Vielleicht, dass Busfahrer und Piloten besser keinen Zitronensaft trinken sollten?<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/sauer-macht-risikofreudig/# new" target="_blank">Sauer macht risikofreudig, wissenschaft.de 8.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=saures-fördert-risiko-affinität</link>
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<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dyaden-Meditation erfreut sich wachsender Beliebtheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer hat mit ihrem ReSource-Projekt erstmals in größerem Umfang untersucht, dass verschiedene Meditationsformen ganz unterschiedliche Wirkungen bei den Praktizierenden zeitigen. Dabei stellte sie fest, dass die Dyaden-Arbeit vor allem die soziale Entwicklung und das zwischenmenschliche Miteinander stärkt. Bei der Dyaden-Meditation erzählt eine Person einer anderen, die einfach achtsam und teilnehmend zuhört, von Dingen, die sie beschäftigen. Ein Ansatz, der bei immer mehr Menschen auf großes Interesse stößt, die sich einen achtsamen Lebensstil wünschen. Vor diesem Hintergrund hat die Kommunikationstrainerin Simone Anliker das „Dyad Inquiry Projekt“ gestartet, bei dem Meditierende sich über das Internet miteinander verbinden. Eine Person stellt sich hier eine Frage, lauscht in die Tiefe und teilt ihre Eindrücke mit einem Gegenüber. „Dyaden schaffen Intimität, Nähe zwischen zwei Menschen, die jenseits der üblichen Konventionen ist. Menschen können sich in ihrer Verletzlichkeit und mit offenen Herzen begegnen“, berichtet ein Teilnehmer. Für Meditierende, die eher mit klassischen Methoden der Stille und des Loslassens praktizieren, wie es in den spirituellen Traditionen üblich ist, mag dieser Ansatz eher wie eine neue Form von Gesprächstherapie wirken. Er scheint allerdings einen Nerv der Zeit zu treffen. Die Teilnahme am „Dyad Inquiry Projekt“ ist kostenlos. Ein eBook führt in die Methode ein.<br><a href="http://www.dyadinquiry.org new" target="_blank">Dyad Inquiry Projekt</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dyaden-meditation-erfreut-sich-wachsender-beliebtheit</link>
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<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein gestylter Arbeitsplatz scheint vielen wichtig zu sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In angenehmer Umgebung arbeitet es sich besser. Das findet vor allem die jüngere Generation der Arbeitnehmer. Manche von ihnen lehnen Jobs sogar ab, weil der mögliche Arbeitsplatz nicht ihren Wünschen entspricht. Der Co-Working-Space-Anbieter Mindspace fand in einer Erhebung heraus, dass in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen jeder Fünfte schon einmal einen Job abgelehnt hatte, weil ihm das Bürodesign missfallen hat. Zwölf Prozent dieser Altersgruppe kündigten aus diesen Gründen schon einmal ein Arbeitsverhältnis. Bei den älteren Arbeitnehmern ist die Toleranz gegenüber weniger durchgestylten Büroräumen größer. Die Hälfte der Befragten aller Altersgruppen findet, sie arbeite in einem angenehmen Umfeld. Nur 19 Prozent meinen allerdings auch, dass die Arbeitsplätze im Sinne der Mitarbeiter designt worden seien. Knapp 18 Prozent finden ihre Arbeitsumgebung eher öde. Sieben Prozent gaben an, man sehe es ihrem Arbeitsplatz dann, dass der Arbeitgeber sich keinerlei Gedanken über Wohlbefinden oder auch Produktivität seiner Mitarbeiter mache.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsplatz-gestaltung-immer-mehr-arbeitnehmer-kuendigen-weil-ihnen-das-buero-nicht-gefaellt/22657668.html new" target="_blank">Immer mehr Arbeitnehmer kündigen, weil ihnen das Büro nicht gefällt, Wiwo 7.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-gestylter-arbeitsplatz-scheint-vielen-wichtig-zu-sein</link>
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<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die beste Zeit zum Pläne machen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer Pläne macht, ist oft besser gewappnet für so manche Herausforderung des Lebens und Ziele erreicht man meist auch leichter, wenn man vorher überlegt, welches der beste Weg ist. Im Business gehört das Planen ohnehin zum Alltag. Psychologen haben nun herausgefunden, dass nicht jede Zeit die beste ist, um Pläne zu schmieden. In mehreren Labor- und Feldversuchen beobachteten sie, dass Menschen, die sich ausgelaugt und mental erschöpft fühlen (durch Aufgaben, die sie zuvor zu bewältigen hatten), deutlich weniger geneigt sind, in dieser Situation Dinge zu planen als jene, die sich ausgeruht und frisch fühlen. In Arbeitskontexten könnte dies bedeuten, dass es keine gute Idee ist, Mitarbeiter am späten Nachmittag zu Planungsmeetings zusammenzutrommeln. Im Privatleben macht es wohl ebenfalls Sinn, sich bewusst günstige Zeitfenster zu suchen, wenn man etwas planen muss oder möchte.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/einschlafen_mit_listen_kopie_1/ new" target="_blank">Entspannt planen, Psychologie heute 7.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-beste-zeit-zum-pläne-machen</link>
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<pubDate>Mon, 18 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die Digitalisierung Erwartungskrisen schürt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Mail-Account klemmt, das WLAN streikt oder es ist einfach nur der Akku vom Smartphone leer. In Zeiten der Digitalisierung gibt uns der ganz gewöhnliche technische Alltag eine Vielzahl von Gelegenheiten, aus der Haut zu fahren. In einem Beitrag für den Deutschlandfunk Kultur beschreibt der Organisationsberater Hans Rusinek, wie die unzähligen Möglichkeiten, die Technologie uns heute bietet, auch Erwartungskrisen schafft. Weil alles nur einen Klick entfernt ist, erwarten wir oft Perfektion und Leichtigkeit, obwohl es eigentlich immer noch ein Wunder ist, wenn all die komplexen Tools, die wir nutzen, funktionieren. &quot;Ein Grund für digitalen Ärger ist der &#039;Solutionism&#039;: Mit dem richtigen Tool lassen sich alle Probleme von ganz alleine lösen, reibungslos. Von Freien Wahlen bis zum Frisörbesuch! Ein Irrglaube, der uns gefährlich passiv macht. Denn die Zukunft ist keine One-Click-Solution. Sie muss sich durch unsere aktive Teilnahme mitgestalten lassen. Sonst entpuppen sich Lösungen schnell als Probleme&quot;, so Rusinek. Teilnahme - am Leben und der Welt im Ganzen - braucht von uns vielleicht etwas mehr als das digitale Gedaddel. Und wenn die Gadgets mal wieder streiken, ist das vielleicht auch eine schöne Gelegenheit, mal wieder ganz analog dem Leben zu begegnen. In echt und unmittelbar.<br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/modernes-leben-digitale-helfer-und-analoger-aerger.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Digitale Helfer und analoger Ärger, Deutschlandfunk kultur 5.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-die-digitalisierung-erwartungskrisen-schürt</link>
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<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[To-Do-Listen machen das Einschlafen leichter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer kennt das nicht - kaum liegt man im Bett, gehen einem Gedanken an den nächsten Tag durch den Kopf und daran, was alles zu erledigen sein wird. An Schlaf ist dann erst mal nicht zu denken. Eine amerikanische Studie hat nun untersucht, ob das Schreiben von To-Do-Listen dabei hilft, besser einzuschlafen. 28 Teilnehmer der Studie sollten eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen eine To-Do-Liste aufstellen mit allem, was am kommenden Tag anstand. 29 Versuchspersonen erstellten hingegen eine Liste mit den Dingen, die sie am Tag erledigt hatten. Im Schlaflabor zeigte sich dann: Die Probanden mit den To-Do-Listen schliefen im Schnitt bereits nach 16 Minuten ein, je ausführlicher ihre Listen waren, umso schneller. Jene, die ein Memo über ihren Tag verfasst hatten, brauchten im Schnitt 25 Minuten. Die Studie scheint also zu belegen, dass To-Do-Listen eine entlastende Funktion haben uns Menschen leichter in den Schlaf in den Schlaf finden lassen. Andererseits: Wie lange die Teilnehmer wohl mit ihrer To-Do-Liste verbracht haben? Sie mögen vielleicht neun Minuten des Wachseins im Bett gespart haben, haben dafür aber auch Zeit für das Listenschreiben gebraucht. Unter dem Strich also wohl eher eine Scheinverbesserung.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/to-do-liste-hilft-beim-abschalten/1568984 new" target="_blank">To-Do-Liste hilft beim Abschalten, spektrum.de 4.6.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht Achtsamkeit unproduktiv?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Business ist Achtsamkeit nicht zuletzt deshalb in aller Munde, weil man sich von ihr nicht nur mehr Ausgeglichenheit und Wohlbefinden für die Mitarbeiter erhofft, sondern, gestützt durch deren wachsende Zufriedenheit auch eine bessere Arbeitsleistung. Manche Studien scheinen in der Tat zu belegen, dass Mitarbeiter, die meditieren, fokussierter sind und viele Aufgaben besser bewältigen. Eine Studie der Católica Lisbon School of Business &amp; Economics und der Carlson School of Management, University of Minnesota, zeigt nun: Meditation kann der Motivation das Wasser abgraben. In der Untersuchung zeigte sich, dass Menschen, die Achtsamkeit praktizierten, weniger geneigt waren, Aufgaben anzugehen. Die Forscher führen diesen Effekt darauf zurück, dass Achtsamkeit einen Zustand der Akzeptanz fördere, während es, um anzupacken und Probleme zu lösen, durchaus eines gewissen Maßes an Unzufriedenheit erfordere, um den Hintern hochzubekommen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 New" target="_blank">Zu viel Meditation raubt die Motivation, SZ 3.6.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Angestellte legen sich ins Zeug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder sechste Arbeitnehmer weltweit arbeitet deutlich engagierter, als es von ihm erwartet wird, so die Erkenntnisse einer Erhebung des Analysehauses CEB. Die Deutschen liegen dabei packen dabei minimal öfter als der internationale Durchschnitt stärker an, als es nötig wäre, in Ländern wie den USA, Australien, Kanada und der Schweiz ist der Hang zu besonderem Engagement noch ausgeprägter. 40 Prozent der Deutschen leisten immerhin etwas mehr, als von ihnen verlangt wird, 42 Prozent erfüllen schlicht die Norm. Lediglich zwei Prozent belegt die Studie mit dem Unwort &quot;Underperformer&quot;. <br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/studie-arbeitnehmer-in-deutschland-arbeiten-haerter-a-1210488.html new" target="_blank">Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten härter, Manager Magazin 24.5.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie das Handy von unserem Hirn Besitz ergreift]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere Smartphones bombardieren uns nicht nur mit Nachrichten, sie ergreifen von unserem Geist anscheinend sogar Besitz, wenn wir gar nicht unmittelbar mitbekommen, was in unseren Inboxen und Social-Media-Accounts gerade los ist. Diese Schlussfolgerung legt zumindest eine Untersuchung der McCombs School of Business in Austin, Texas nahe. Die Wissenschaftler gaben 800 Probanden verschiedene Aufgaben, um deren fluide Intelligenz zu prüfen, die Fähigkeit, unbekannte Probleme zu durchdenken und zu lösen. Eine Testgruppe musste dabei ihre Handys in einem Nebenraum deponieren, eine ließ die Smartphones in der Hosentasche, die dritte legte sie mit dem Display nach unten auf den Tisch, während die Aufgaben bearbeitet wurden. Die Tonsignale und Benachrichtigungsfunktionen aller Geräte waren abgeschaltet, damit die Versuchspersonen nicht abgelenkt wurden. Bei der Auswertung der Tests zeigte sich: Am besten schnitten jene Teilnehmer ab, deren Smartphones völlig außer Reichweite waren. Die schlechtesten Ergebnisse kamen von denen, deren Handy auf dem Tisch lag, wobei ihre kognitive Beeinträchtigung etwa mit der von Schlafmangel vergleichbar war. Die Forscher erklären sich die deutlichen Unterschiede damit, dass wir eine so enge Beziehung zu unseren Geräten haben, dass schon ihre Anwesenheit ausreicht, um einen Teil unserer Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen - Gehirnkapazitäten, die uns dann nicht für andere Aufgaben zur Verfügung stehen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/legt-doch-mal-das-handy-weg-a-1209103.html new" target="_blank">Legt doch mal das Handy weg, HBM 23.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-das-handy-von-unserem-hirn-besitz-ergreift</link>
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<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Die unbewusste Vereinnahmung durch digitale Tools durchbrechen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit einigen Jahren mehren sich die Studien, die vor der suchterzeugenden Wirkung von Handy &amp; Co. warnen. Dem Psychiater Manfred Spitzer gelang mit seinem Buch &quot;Digitale Demenz&quot; sogar ein richtiger Publikumserfolg. Wir wissen, dass wir sorgsamer auf unsere Mediennutzung achten sollten - und lassen uns dann doch wieder gerne von den schier unbegrenzten digitalen Ablenkungsmöglichkeiten in den Bann ziehen. Apple hat nun angekündigt, sich mehr der digitalen Gesundheit zu widmen. Die kommende Version des iPhone-Betriebssystems soll den Nutzern anzeigen, wie viel Zeit sie aktiv mit dem Handy verbringen und welche Apps sie dabei vor allem in den Bann ziehen. Vielleicht erleichtert es eine solche Funktion, den eigenen Ablenkungsstrategien eher ins Auge zu sehen, denn die vielen unbewussten alltäglichen Griffe zum Smartphone, aus denen leicht ein paar Stunden digitale Dröhnung werden können, blenden wir doch allzu leicht aus.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/apple-will-handynutzung-einschraenken-15617635.html" target="_blank">Apple will Handynutzung einschränken, FAZ 1.6.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-unbewusste-vereinnahmung-durch-digitale-tools-durchbrechen</link>
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<pubDate>Fri, 08 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Unterschied zwischen Werten und Heuchelei]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn wir von Werten sprechen, dann geht es, wenn wir es ernst meinen, meist um die großen Haltungen im Leben, um Haltungen, die wir in unserer Kultur über Generationen entwickelt und aktiv gelebt aufrecht erhalten haben. Die Wertediskussion im Business hingegen kommt einem da leicht wie eine große Show vor. In einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung kritisiert der Organisationssoziologe Stefan Kühl, wie leichthändig Unternehmen versuchen, mit &quot;integrer Unternehmenspolitik&quot;, &quot;werteorientierter Führung&quot; und &quot;moralischer Haltung&quot; jonglieren. &quot;Das Bekenntnis zu Werten hat auf den ersten Blick eine gewisse Plausibilität. Der Vorteil von Werten ist, dass sie &#039;hohe Konsenschancen&#039; haben. Abstrakt kann man sich schnell darauf einigen, dass Menschenrechte, Umweltschutz und Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit anzustreben sind. Das Problem ist jedoch, dass Werte im Gegensatz zu Programmen nur sehr unbestimmte Anhaltspunkte für Entscheidungen geben. Sie lassen weitgehend unklar, welche Entscheidung einer anderen vorgezogen werden muss&quot;, sagt er. Kühl weist darauf hin, dass Moral nicht wie eine &quot;Trivialmaschine&quot; funktioniere. Von der rechten Idee zur rechten Tat ist es, gerade im Berufsleben, oft ein weiter Weg. Ein Weg des Ringens und des Ausprobierens und des Lernens. Das ist in vielen Firmen gar nicht vorgesehen. Sie wollen vor allem eine weiße Weste zeigen - und bürden den Mitarbeitern auf, das Richtige zu tun, ohne es zwingend auch zum lebendigen Teil des täglichen Arbeitsmiteinanders zu machen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/verhaltensregeln-im-job-wenn-firmen-mitarbeiter-erziehen-1.3993033 new" target="_blank">Wenn Firmen Mitarbeiter erziehen, SZ 29.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-unterschied-zwischen-werten-und-heuchelei</link>
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<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlafmangel lässt sich bedingt ausgleichen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenig zu schlafen, gehört mit zu den Grundlagen einer auf die Spitze getriebenen Leistungskultur. Mediziner warnen jedoch immer wieder vor den gesundheitlichen Auswirkungen, die dauerhafter Schlafmangel haben kann, denn er leistet verschiedenen Erkrankungen Vorschub und kann das Leben verkürzen. Von der nachlassenden geistigen Leistungsfähigkeit permanent Übermüdeter einmal ganz zu schweigen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sich der werktägliche Schlafmangel zumindest bedingt durch längeres Schlafen am Wochenende ausgleichen lässt. Eine Studie wertete dazu die Daten von 44.000 Menschen aus. Sie gingen von einer optimalen Schlafdauer von sieben Stunden aus. Unter 65-Jährige, die jede Nacht fünf Stunden oder weniger schliefen, zeigten demnach ein höheres Sterberisiko als die Ausgeschlafenen. Diese Folge konnte von jenen vermieden werden, die am Wochenende einfach länger schliefen. Auch zu langes Schlafen tut anscheinend nicht gut, denn die Langschläfer, die jede Nacht auf mehr als neun Stunden Schlaf kamen, waren ebenfalls von einem erhöhten Sterberisiko betroffen. Wochenend-Kompensationsschläfer seien allerdings gewarnt. &quot;Der Schlaf kürzer als sechs Stunden geht schon nach einer Nacht aufs Gemüt&quot;, so Ingo Fietze, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums an der Berliner Charité. Einen weiteren Kommentar von ihm finde ich eher unglücklich, denn er sagt auch, dass die gesunde Schlafdauer von sieben bis siebeneinhalb Stunden pro Nacht heute für viele Arbeitnehmer nicht realistisch sei. Das mag stimmen, aber im Kontext dieser Studie ist es auch eine Einladung, sich einfach kritiklos den äußeren Zwängen zu beugen anstatt mehr danach zu fragen, wie wir ein Leben können, in dem unsere menschlichen Basisbedürfnisse nicht zu kurz kommen.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/2018-05/journal-of-sleep-research-studie-schlafmangel-wochenende-nachholen new" target="_blank">Schlafmangel lässt sich am Wochenende ausgleichen, Zeit online 27.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schlafmangel-lässt-sich-bedingt-ausgleichen</link>
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<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Spagat zwischen Stress- und Komfortzone]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Vokabular der Leistungsgesellschaft hat die Komfortzone schon vor Jahren zum toten Winkel erklärt. Mehr etwas erreichen möchte im Leben, muss einfach raus aus der Kuschelecke, meinen die Dauerperformer. Womöglich hat diese Einstellung mit zum gegenwärtigen Stresshoch beigetragen. Sich auch mal zurückzulehnen, hat einfach einen schlechten Ruf. &quot;Ständige Überforderung, sich also permanent außerhalb der eigenen Komfortzone zu bewegen, führt zu Erstarrung oder Panik. Wir brauchen Komfort als Überlebensgrundlage&quot;, warnt hingegen der Psychologe Nico Rose. Worum es letztlich geht, ist wohl die rechte Mischung. Immer nur im Wohlbefinden zu verharren, kann auch langweilig werden. Lernen und uns weiterentwickeln können wir uns am ehesten dann, wenn wir das schon Vertraute auch einmal hinter uns lassen. Das mag sich bisweilen unbehaglich anfühlen, oft sogar herausfordernd. Und doch trägt dieses die Fühler Ausstrecken mit dazu bei, dass die eigene Komfortzone sich erweitert. Daraus allerdings gleich einen neuen Leistungsethos zu zimmern, ist wahrscheinlich keine gute Idee, denn wenn aus Entwicklung dauerhafte Überforderung wird, gewinnen Panik oder schlicht Verweigerung die Oberhand.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/karriere-wer-risiken-eingeht-vergroessert-seine-komfortzone/22594494-all.html new" target="_blank">Wer Risiken eingeht, vergrößert seine Komfortzone, WiWo 27.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-spagat-zwischen-stress--und-komfortzone</link>
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<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mangelnde Anerkennung treibt Arbeitnehmer in die Flucht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Repräsentativbefragung des Personaldienstleisters Manpower zeigt, wie wichtig den Arbeitnehmern die Höhe ihres Einkommens ist. Rund die Hälfte der Befragten gab in der Erhebung an, einen Jobwechsel in Erwägung zu ziehen. Der am meisten genannte Grund war mit 22 Prozent, durch einen Stellenwechsel das eigene Einkommen zu verbessern. 15 Prozent der Wechselwilligen waren auf dem Sprung, weil sie nicht das Gefühl haben, dass ihre Leistungen anerkannt werden. Auf Rang drei folgten Langeweile und ein schlechtes Arbeitsklima.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/unzufriedenheit-bei-der-arbeit-jeder-zweite-sieht-sich-nach-einer-neuen-stelle-um-15607061.html new" target="_blank">Jeder Zweite sieht sich nach einer neuen Stelle um, FAZ 25.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mangelnde-anerkennung-treibt-arbeitnehmer-in-die-flucht</link>
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<pubDate>Mon, 04 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstmitgefühl schützt vor Depressionen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Perfektionismus kann krank machen, insbesondere wenn die hohen Ansprüche an sich selbst mit einem Mangel an Selbstmitgefühl einhergehen. Australische Psychologen stellten diesen Zusammenhang sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen aller Altersgruppen fest. Das Streben nach hohen Leistungen an sich muss nicht unbedingt das psychische Wohlbefinden beeinträchtigen. So zeigte sich, dass Menschen, die einen positiven Umgang zu sich selbst pflegen, sich selbst und ihren Bedürfnissen gegenüber achtsam sind und sich auch Mitgefühl entgegenbringen können, weniger von Schwermut oder gar Depressionen betroffen sind als jene, die sich alles abverlangen und diesen gesunden Selbstbezug nicht kennen.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/nett_zu_sich_selbst_sein/ new" target="_blank">Nett zu sich selbst sein, Psychologie heute 25.5.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 01 Jun 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger arbeiten - das wünschen sich viele]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Weniger arbeiten, mehr Zeit für andere Dinge haben - das ist der Wunsch von immer mehr Beschäftigten. Einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zufolge würden gerne 50 Prozent der männlichen und 40 Prozent der weiblichen Arbeitnehmer ihre Wochenarbeitszeit um mindestens 2,5 Stunden reduzieren. Dies gilt insbesondere für Beschäftigte mit hohen Bildungsabschlüssen und größerer beruflicher Autonomie. Das Institut geht davon aus, dass gerade in diesen Berufsgruppen Angestellte oft ungewollt bei besonders hohen Wochenarbeitszeiten landen. Etwa 40 Prozent aller Beschäftigten sind mit ihrer Wochenarbeitszeit zufrieden. Im Durchschnitt möchten Männer gerne 37 Stunden pro Woche arbeiten, bei Frauen liegt dieser Wert bei 30 Stunden.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/viele-menschen-wuerden-arbeitszeit-gerne-reduzieren-15601755.html" target="_blank">Viele Menschen würden Arbeitszeit gerne reduzieren, FAZ 22.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-arbeiten---das-wünschen-sich-viele</link>
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<pubDate>Wed, 30 May 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gedankenexperimente berühren nicht so wie die Wirklichkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Wissenschaft wird häufig mit hypothetischen Fragestellungen und Gedankenexperimenten gearbeitet, um die Handlungsdispositionen von Menschen besser zu verstehen. Insbesondere wenn es bei solchen Versuchen moralisch betrachtet ans Eingemachte geht, ist die Lücke zwischen gedachtem Verhalten und der Realität jedoch groß. Belgische Wissenschaftler stellten Probanden vor die Wahl, dass entweder einer oder fünf Mäusen starke Schmerzen zugefügt werden. Bei den Probanden, die im Labor im Angesicht realer Mäuse einen entsprechenden Knopf drücken sollten, war die Wahrscheinlichkeit, sich für die eine Maus zu entscheiden, doppelt so hoch wie bei jenen, die die Frage nur hypothetisch beantworten sollten. Es zeigt sich, dass die Realität uns doch wesentlich mehr berührt als das Nachdenken darüber. Weshalb die Erkenntnisse hypothetischer Experimente auch mit Vorsicht zu genießen sind. Den Mäusen wurde im Labor selbstverständlich in keinem der Fälle Schmerz zugefügt.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/in-realen-zwickmuehlen-entscheiden-wir-anders/1566372 new" target="_blank">In realen Zwickmühlen entscheiden wir anders, spektrum.de 17.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gedankenexperimente-berühren-nicht-so-wie-die-wirklichkeit</link>
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<pubDate>Tue, 29 May 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der finanzielle Return der Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Schlagzeile mit dem Begriff Achtsamkeit beim Wirtschaftsnachrichtendienst Reuters, das wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Doch kürzlich schaffte es SAP mit seinem Achtsamkeitsprogramm, dass zwischen Aktienkursen und börsenrelevanten Nachrichten das Thema Meditation aufpoppte. Der Beitrag stellt die Grundzüge des SAP-Achtsamkeitsprogramm dar und gibt sich große Mühe, den finanziellen Impact, den es haben könnte, darzustellen. SAP selbst nennt hier keine genauen Zahlen, spricht jedoch von einem Return on Investment von 200 Prozent. Laut SAP bedeutet ein Prozent Zuwachs beim Mitarbeiter-Engagement einen Profit von 50 bis 60 Millionen Euro, ein Prozent Zuwachs bei der &quot;Gesundheitskultur&quot; des Unternehmens bringe 85 bis 95 Millionen Euro Gewinn. Ich schätze die Arbeit von Peter Bostelmann, der bei SAP inzwischen den Posten des Director Global Mindfulness bekleidet, sehr, denn er bemüht sich zumindest, die Instrumentalisierung von Meditation im Business nicht voranzutreiben. Doch wo damit begonnen wird, solche Rechenexempel zu vollziehen, ist Meditation dabei, ihre Unschuld zu verlieren.<br><a href="https://www.reuters.com/article/us-world-work-sap/at-germanys-sap-employee-mindfulness-leads-to-higher-profits-idUSKCN1II1BW new" target="_blank">At Germany&#039;s SAP, employee mindfulness leads to higher profits, Reuters 17.5.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 May 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jung ranklotzen und jung wieder aussteigen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den USA braut sich zur Zeit eine neue Simplify-Bewegung zusammen. Junge Arbeitnehmer, insbesondere solche in sehr gut bezahlten Jobs, üben sich schon zum Beginn ihrer Berufslaufbahn in Sparsamkeit, weil sie vor allem ein Ziel haben - möglichst jung aus der Job-Tretmühle wieder auszusteigen. Das Phänomen hat auch schon einen Namen - FIRE (Financial Independence, Retire Early), was so viel heißt wie &quot;Finanzielle Unabhängigkeit, setz&#039; dich früh zur Ruhe). Die jungen Profesionals wollen nicht schnell reich werden und dann in Saus und Braus leben. Sie wollen sich vom Zwang des Geldverdienens befreien, um anschließend machen zu können, was sie wirklich wollen. Die Welt zeigt in einem Artikel, wie die Lebensmodelle dieser Aussteiger funktionieren. Sie nutzen die Zeit ihres Angestelltendaseins, um möglichst viel Geld auf die Seite zu legen. Und sobald sie genügend erwirtschaftet haben, um in der Zukunft sparsam leben zu können, schmeißen sie hin. So ziemlich das Gegenteil der Karriere- und Konsumwelt, die heute für viele so erstrebenswert ist. Aber auch zynisch aus der Sicht derer, die in Niedriglohnjobs gefangen sind, schon heute extrem sparsam leben müssen und dafür aber bis zur Rente weiterschuften.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article176365674/FIRE-Bewegung-Wie-man-mit-30-nicht-mehr-arbeiten-muss.html new" target="_blank">Wie man mit 30 nicht mehr arbeiten muss, welt.de 15.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jung-ranklotzen-und-jung-wieder-aussteigen</link>
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<pubDate>Fri, 25 May 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Subjektivität neu entdecken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In ihrem neuen Buch &quot;Die Illusion der Gewissheit&quot; wirft die Schriftstellerin Siri Hustvedt einen interessanten Blick auf unser Verständnis des Menschseins. Sie spricht sich nicht nur dafür aus, Menschsein holistischer zu sehen, sie kritisiert auch, dass die westliche Neigung zur Verwissenschaftlichung der Dimension des Subjektiven nicht gerecht wird. &quot;Bei allen objektiven Daten sieht man nicht, was die subjektiven Erfahrungen eines Menschen sind, was es bedeutet, ein Mensch in der Welt zu sein, und dass sich das nicht einfach so quantifizieren lässt wie andere physiologische Veränderungen&quot;, so Hustvedt. Vielleicht mit ein Grund, warum Hustvedt besonders kritisch wird, wenn es um künstliche Intelligenz geht. &quot;Es ist klar, dass Künstliche Intelligenz in gewisser Weise auch messbar ist, zum Beispiel können Computer Schach spielen, sie können das besser als Menschen oftmals, aber ich stehe nicht alleine mit der Ansicht: Viele glauben, dass Computer nicht in der Lage sein werden, Emotionen zu entwickeln, denn das Modell gibt das so nicht vor. Wir verstehen auch nicht genau genug, wie diese biologischen Prozesse der Emotionen überhaupt funktionieren&quot;, sagt sie. Heute erlebt beispielsweise Meditation einen ungeahnten Boom, weil unzählige wissenschaftliche Studien ihre Wirksamkeit nachweisen. Aber womöglich tun wir viel besser daran, erst einmal damit zu beginnen, unsere eigenen, inneren Erfahrungen systematischer zu betrachten und Schlüsse daraus zu ziehen. Damit meine ich nicht die typische selbstbezogene Nabelschau (die oft alle möglichen oder auch unmöglichen Ideen der Selbstverbesserung im Gepäck hat). Nein, vielleicht geht es heute tatsächlich um die Frage, wer wir unserem tiefsten Wesen nach sind. Es ist eine Frage, die nur wir selbst beantworten können, in einer gemeinsamen Erkundung, die sich nicht nach Objektivitäten streckt, sondern beginnt, die intersubjektiven Muster unseres Menschseins in die Sichtbarkeit zu bringen. Es ist vielleicht so etwas wie eine neue Psychowissenschaft, die statt nach der Gewinnung von Daten, nach der ernsthaften Betrachtung von Erfahrungen strebt.<br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/siri-hustvedt-ueber-ihren-essay-die-illusion-der-gewissheit.1008.de.html?dram:article_id" target="_blank">Plädoyer für ein ganzheitliches Verständnis vom Menschen, Deutschlandfunk Kultur, 17.5.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 May 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsere Persönlichkeit ist nie fertig]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Psychologie ging lange davon, dass unsere Persönlichkeitsentwicklung im jungen Erwachsenenalter um die 30 nahezu abgeschlossen ist. Neuere Untersuchungen zeigen hingegen, dass selbst bis ins hohe Alter noch einschneidende Veränderungen nicht nur möglich sind, sondern auch gar nicht so selten vorkommen. Jule Specht, Professorin für Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt-Universität in Berlin, hat in ihren Studien etwa festgestellt, dass etwa jeder fünfte Mensch um die 60 sich noch einmal gravierend verändert. Bisher waren solche Entwicklungen nicht so augenscheinlich, da Studien zur Persönlichkeit häufig vor allem mit jüngeren Menschen als Probanden durchgeführt werden und es kaum Längsschnittstudien über längere Zeiträume gibt. Da das soziooekonomische Panel inzwischen auch Daten zur Persönlichkeit erhebt, gibt es heute einen neuen Materialfundus. Specht fand zum Beispiel heraus, dass die Elternschaft Menschen weit weniger verändert als beispielsweise der Eintritt in das Berufsleben. Sie erklärt das damit, dass der Job uns mit konkreten sozialen Anforderungen und Erwartungen konfrontiert, an die wir uns anpassen, um erfolgreich zu sein. Eigentlich ist es interessant, sich einmal zu vergegenwärtigen, wie vergleichsweise wenig das Thema Persönlichkeitsentwicklung in unserer Kultur präsent ist. Sicher, in der Schule geht es noch um Entwicklung, aber allzu oft noch vor allem mit Blick darauf, später für den Beruf gerüstet zu sein. Und auch im Job stehen meist Qualifikationen im Fokus, auch wenn man sie heute gerne Soft Skills nennt. Aber sich immer wieder zu fragen, wer ich eigentlich bin, und, noch wichtiger, wer ich denn sein möchte, das hat kulturell kaum einen Stellenwert. Spechts Forschungen zeigen, wie lohnenswert es sein könnte, uns diese Fragen häufiger zu stellen.<br><a href="https://www.zeit.de/wissen/2018-05/psychologie-persoenlichkeit-entwicklung-alter-forschung/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Die Persönlichkeitsentwicklung ist niemals fertig&quot;, Zeit.de 12.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unsere-persönlichkeit-ist-nie-fertig</link>
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<pubDate>Wed, 23 May 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Sehnsucht nach der Natur flammt wieder auf]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In gewisser Weise ist es bizarr, wie sich die menschliche Sehnsucht nach Natur in Zeiten der immer weiter um sich greifenden Urbanisierung aufbäumt. In einem Artikel greift die Zeit das Thema &quot;Waldbaden&quot; auf. Ja, richtig gelesen. Der &quot;Trend&quot; kommt aus Japan, wo die wissenschaftliche Erforschung der Wirkung des Waldes auf den Menschen bereits eine längere Tradition hat. Viele medizinische Untersuchungen erklären uns heute sehr detailliert, welche Bestandteile der gesunden Waldluft dem Körper gut tun und auch eine wohltuende Wirkung auf Geist und Seele zu haben scheinen. Heute geht man deshalb nicht mehr einfach spazieren, man badet im Wald. Wo unsere Ahnen noch versuchten, der sie beherrschenden Natur zu entrinnen, Städte bauten und, zumindest zwischenzeitlich, diese Durchbrüche menschlicher Schaffenskraft als positive Entwicklung des Menschseins genossen, scheinen wir heute an einer Schwelle zu stehen. Je mehr sich unsere Städte ausweiten, umso mehr geht uns der unmittelbare Kontakt mit dem Natürlichen verloren. Der heute vielfach empfundene Zivilisationsstress liegt vielleicht nicht nur an zu viel Arbeit und den Lasten der Digitalisierung. Womöglich wird uns langsam bewusst, dass Natur für unser Menschsein ebenso essenziell ist wie die kulturelle Pflege des Menschseins. Ich finde den Zeit-Artikel anregend, weil er diese Dimension wieder ins Bewusstsein bringt. Die wissenschaftlichen Erklärungen sind erhellend, doch sollte man nicht den Fehler machen, nun zu versuchen, die Natur zu funktionalisieren. Waldbaden funktioniert vielleicht gerade deshalb, weil es uns wieder mit der Absichtslosigkeit, mit dem schlichten Dasein in Kontakt bringt. <br><a href="https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/03/waldbaden-natur-heilung-gesundheit-japan/komplettansicht?print new" target="_blank">Spring! Zeit Online 8.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-sehnsucht-nach-der-natur-flammt-wieder-auf</link>
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<pubDate>Tue, 22 May 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu viel Arbeit macht unproduktiv]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Produktivität hat Grenzen, vor allem wenn es um die menschliche Arbeitskraft geht. Morten Hansen,  Managementprofessor an der Universität von Kalifornien in Berkeley, untersuchte, mit welchem Arbeitspensum am Produktivsten sind. Fünf Jahre lang betrachtet der die Arbeitsweise und Leistung von 5.000 Beschäftigten. Die Erkenntnisse seiner Untersuchung sind eine klare Absage an 80-Stunden-Wochen und Dauerpräsenz am Arbeitsplatz. In seiner Studie zeigte sich, dass Menschen, die gewöhnlich 30 bis 50 Stunden pro Woche arbeiten, kurzfristig durch Mehrarbeit, beispielsweise weil besondere Projekte diese erfordern, tatsächlich produktiver werden können. Bei Menschen, die regelmäßig bis zu 60 Stunden in der Woche arbeiteten, stagnierte die Produktivität hingegen. Ab einer Wochenarbeitszeit von 65 Stunden wurde die Produktivität sogar rückläufig. <a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/produktivitaet-warum-weniger-arbeiten-mehr-bringt-und-wie-es-gelingt/21237206.html new" target="_blank">Warum weniger arbeiten mehr bringt - und wie es gelingt, WoWo 8.5.18</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 May 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zerstört das Internet unser Leben?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Hunderte E-Mails oder Whatsapp-Nachrichten rauschen jede Woche durch unsere Smartphones. Hier schnell etwas googeln, in der Mediathek die neuesten Nachrichten schauen, regelmäßig checken, was in den sozialen Netzwerken los ist. Wohl jeder hat bisweilen das Gefühl, dass das alles zu viel ist. Uns rauscht der Kopf und es fällt nicht leicht, in dieser Flut der digitalen Bewegung noch den Überblick zu behalten. Der Mediziner und Hirnforscher Manfred Spitzer gehört zu den großen Kritikern dieser Digitalisierungs-Verwerfungen. Mit seinen Büchern über digitale Demenz und Cyberkrankheit erzielt er einen Publikumserfolg nach dem anderen - weil das, was er sagt und schreibt, die Wahrnehmung vieler bestätigt. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung geht nun sehr kritisch auf Spitzers Arbeiten ein. Der Beitrag zeigt, dass Spitzer wissenschaftliche Erkenntnisse recht freihändig und im eigenen Sinne deutet. Daten, die seine Thesen nicht unterstützen, lässt er anscheinend außen vor. Das Fazit des Beitrages: Anscheinend ist alles gar nicht so schlimm, wie Spitzer behauptet. Womöglich ist Spitzer tatsächlich nicht so wissenschaftlich, wie er sich gibt. Und vor populistischen Zuspitzungen schreckt er ganz sicher nicht zurück. Die Problematik zeigt aber auch: Wissenschaftliche Fakten haben keine Aussagekraft für sich, sie bedürfen eines Kontextes und einer Deutung. Und hier kommen sehr schnell Weltbilder und Absichten ins Spiel. Vielleicht ist die Spitzer-Euphorie auch der Tatsache geschuldet, dass viele Fachpublikationen immer neue Tipps geben, wie wir mit der Digitalisierung unseres Lebens doch noch zu Rande kommen können. Wer versucht, am Ball zu bleiben, merkt dann oft schnell, dass dies ab einem bestimmten Punkt kaum noch möglich ist. Manchmal hilft nur das Abschalten der Geräte, um etwas Ruhe zu finden. Spitzer schreibt auch gegen den Zeitgeist an, das &quot;Immer höher, immer schneller, immer weiter&quot;. Viele Menschen spüren, dass der Mensch eine Grenze der Anpassungsfähigkeit zu erreichen scheint - und sie haben einfach keine Lust mehr, sich immer mehr an die Zumutungen der Technik anzupassen. Dieses Phänomen könnte man sicher mit wissenschaftlichen Fakten belegen, wenn jemand mal Studien dazu machen würde. Spitzer dreht den Spieß vielleicht einfach rum - er erkennt das Phänomen und bastelt sich seine Beweise aus der Forschung, die schon gemacht wurde. Das ist vielleicht nicht immer wissenschaftlich redlich. Aber es deutet gleichermaßen auf eine Realität.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/buchautor-manfred-spitzer-ueber-einen-der-aus-aengsten-geld-macht-1.3965193 new" target="_blank">Über einen, der aus Ängsten Geld macht, SZ 8.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zerstört-das-internet-unser-leben</link>
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<pubDate>Thu, 17 May 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was das Leben lebenswert macht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren hat sich in der Wohlstandsdiskussion ein Perspektivwechsel gezeigt. Längst sind es nicht mehr allein monetäre Faktoren, die in der politischen und öffentlichen Diskussion betrachtet werden, wenn es um das Wohlergehen von Bevölkerungen geht. Länder wie Bhutan haben hier wesentliche Impulse gesetzt, denn die Idee des Bruttosozialglücks richtet den Blick auf konkrete Lebensfaktoren, die Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden haben. Die Triodos Bank betrachtet in ihrem Blog einige dieser Faktoren, die nicht zwingend alle einen direkten Bezug zu Geld oder der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit haben. Bhutan erkundet beispielsweise das psychische Wohlbefinden der Bevölkerung und fragt nach Empfindungen wie Eifersucht, Frustration oder Selbstbezogenheit, aber auch um Großzügigkeit, Mitleid und Gelassenheit. Auch die Bedeutung von Meditation und Spiritualität ist hier ein Thema. Beim Thema Zeit betrachten sie, wie viel Zeit den Bürgerinnen und Bürgern auch für Soziales, Religiöses und Kulturelles zur Verfügung steht. Neben regulärer Arbeit werden auch unbezahlte Tätigkeiten wie Hausarbeit oder Pflege erfasst, um ein Gesamtbild aller notwendigen Aktivitäten zu bekommen. Ebenfalls auf der Agenda - das Gemeinschaftsleben. Wie steht es um Vertrauen und Zugehörigkeit? Welche Beziehungen werden gepflegt? Gesundheit, Ökologie, Lebensstandard und gute Regierungsführung sind ebenfalls Fragen, mit denen sich der Staat auseinandersetzt. Betrachtet man die Vielfalt der Aspekte, kommt einem die westliche Politik erstaunlich flach vor, werden doch in den Industrienationen die eher grundsätzlichen Lebensthemen zumeist bürokratisch-strukturell als Mängelverwaltung gedacht oder durch den Filter des wirtschaftlich Möglichen. Die Herangehensweise von Bhutan lädt ein zum Nachdenken und Weiterdenken und dazu, sich wieder zu fragen, was Menschsein wirklich ausmacht. Das Bruttosozialprodukt dürfte da den Wenigsten in den Sinn kommen.<a href="https://diefarbedesgeldes.de/bhutan-im-glueck/?utm_source" target="_blank">Bhutan im Glück, Triodos Blog 3.5.18</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 May 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fluides Führen will gelernt sein und braucht Empathie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Digitalisierung macht das Arbeitsleben schneller und unüberschaubarer. An die Stelle von Hierarchien und der Möglichkeit der Kontrolle treten fluide Prozesse, Teamarbeit und permanente Bewegung. Das verändert die Aufgaben und Möglichkeiten von Führungskräften radikal. In einer Stepstone-Umfrage gaben sechs von zehn Fachkräften an, dass sie nicht den Eindruck haben, ihre Chefs seien diesem Paradigmenwechsel gewachsen. &quot;Pläne, Aufgaben und Projekte, die bislang eher langfristig ausgelegt waren, erfordern nun immer häufiger eine kurzfristige Nachjustierung. Führungskräfte müssen die Fähigkeit besitzen, kurzfristige Änderungsprozesse ausreichend zu moderieren und kommunikativ stark aufzutreten. Ein permanenter Dialog mit Mitarbeitern wird unumgänglich, um sich ständig wechselnden Rahmenbedingungen anzupassen und schnelles Feedback zu erhalten. Gleichzeitig wird der Dialog künftig zur vielleicht größten Herausforderung für Führungskräfte. Denn mit der Digitalisierung werden auch die Möglichkeiten flexibler Arbeitsplätze zunehmen. Managern wird der unmittelbare Zugriff auf ihre Mitarbeiter dadurch erschwert&quot;, beschreibt Sebastian Dettmers, Geschäftsführer von Stepstone, die aktuellen Herausforderungen in der Wirtschaftswoche. Führungskräfte müssten die Fähigkeit zu einer &quot;Shares Leadership&quot; kultivieren, Aufgaben und Verantwortung delegieren können, und zahlreiche ineinandergreifende Arbeitsprozesse und Team eher navigieren und moderieren denn bestimmen. Empathie sei hier ein wesentlicher Anker, damit die Komplexität nicht auseinanderfalle. &quot;Persönlichkeit lässt sich nicht digitalisieren&quot;, so Dettmers. Und womöglich wird die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit künftig immer mehr zu einer zentralen Führungsaufgabe.<br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management/digitalisierung-der-alte-fuehrungstyp-hat-ausgedient/21235074.html new" target="_blank">Der alte Führungstyp hat ausgedient, WiWo 2.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fluides-führen-will-gelernt-sein-und-braucht-empathie</link>
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<pubDate>Tue, 15 May 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wissenschaftliches Interesse fördert den Realitätssinn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In unserer komplexen Welt ist es nicht immer einfach, zwischen der Realität und Versuchen, diese zu manipulieren, zu unterscheiden. Womöglich hat die beobachtbare Wahrnehmung, dass manche Menschen das, was nicht in ihr Weltbild zu passen scheint, allzu leicht als Fake-News abtun, damit zu tun. Für den Klimawandel gibt es inzwischen unzählige wissenschaftliche Belege, und doch gibt es auch eine nennenswerte Zahl von Menschen, die das Phänomen immer noch bestreitet. Eine amerikanische Studie hat nun untersucht, jene, die der Wissenschaft vertrauen, von den Menschen unterscheidet, die ihre Erkenntnisse anzweifeln und ignorieren. Dazu werteten die Forscher Daten einer Längsschnitt-Studie aus, in der Highschool-Schüler vor 24 Jahren zu verschiedenen Haltungen und Interessen befragt worden waren. Ihnen stellten die Wissenschaftler zum Vergleich heute Fragen, die sich um das Vertrauen in die Klimawissenschaften drehten. Dabei zeigte sich, dass insbesondere ein Faktor das Vertrauen in die Wissenschaft stark fördern dürfte, nämlich das eigene Interesse an Wissenschaft und Forschung in jungen Jahren. Diejenigen, die sich schon in der Schule dafür interessierten, zeigten ein deutlich höheres Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse als jene, die das nicht taten - und das gänzlich unabhängig davon, welche politischen Überzeugungen sie heute vertreten. Vielleicht ist es ja so, dass Dinge, die uns fern sind und die wir nicht zu durchschauen vermögen, eine gewisse Ablehnung in uns hervorrufen. Gerade wenn es um sehr komplexe Sachverhalte geht, könnte Leugnen dann eine Antwort sein auf dieses Unverständnis. Wer sich hingegen für Wissenschaft interessiert, bekommt womöglich ein Gespür dafür, dass selbst hochkomplexe Phänomene sich ergründen lassen, was vielleicht eine empfundene Hilflosigkeit dämpft und es erleichtert, sich der Realität zu stellen, wie sie ist. Aber das sind nur meine Spekulationen...<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/klimaforschung-die-wurzel-des-vertrauens/ new" target="_blank">Klimaforschung: Die Wurzel des Vertrauens, wissenschaft.de 24.4.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 May 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dem Zickzack-Kurs des Lebens gerechter werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein geordneter Sozialstaat lebt von einer gewissen Geradlinigkeit. Wir betrachten, wie das Leben üblicherweise funktioniert, schauen auf die Sonderfälle, in denen das nicht klappt, und diese versuchen wir, sozial abzufedern? Was aber, wenn der Normalfall, von dem wir dabei ausgehen, längst keiner mehr ist? Die FDP macht mit ihrem Arbeitsmarktkonzept einen Vorstoß, dieser Frage gerecht zu werden. Sie kritisiert, dass viele unserer Vorstellungen und Regularien rund um das so genannte Normalarbeitsverhältnis - die Festanstellung in Vollzeit - längst überholt sind. Weil viele Menschen dem nicht gerecht werden (können oder wollen), aber auch, weil die Rahmenbedingungen der Arbeitswelt (die man vielleicht selbst gar nicht mehr so nennen sollte) immer poröser werden. Zu den FDP-Forderungen gehört es beispielsweise, die Möglichkeit des Übergangs zwischen verschiedenen Beschäftigungsformen stärker ins Kalkül zu ziehen. Heute ist man entweder angestellt oder selbstständig, ein fluider Wechsel zwischen den Formen wird durch systemische Zwänge meist erschwert. Wer selbstständig wird, zahlt bei der Kranken- und Rentenversicherung einen hohen Preis. Umgekehrt haftet der Selbstständigkeit aus Arbeitgebersicht immer noch die Aura an, es hier mit absoluten Solo-Playern zu tun zu haben, die eher nicht teamfähig sind. Ich finde es gut, dass die FDP hier versucht, eine Diskussion anzustoßen. Es sollte aber eine werden, die nicht allein in ökonomischer Verwertungslogik denkt, sondern auch berücksichtigt, dass Leben sich frei entfalten möchte. Welche Lebensläufe wir wohl hätten, wenn wir nicht mehr in Kategorien wie Angestelltenverhältnis oder Selbstständigkeit denken? Wenn es nicht primär um Geldverdienen geht, sondern darum, unser Leben zu gestalten?<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/fdp-arbeitsmarktkonzept-sozialstaat-muss-sich-zickzack-lebenslaeufen-anpassen-15570580.html" target="_blank">Zickzack-Lebensläufe werden Normalität, FAZ 3.5.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dem-zickzack-kurs-des-lebens-gerechter-werden</link>
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<pubDate>Fri, 11 May 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Funktioniert Leben ohne Geld?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit hat in einem spannenden Beitrag Menschen portraitiert, die versuchen, ohne Geld zu leben. Gerade in der jungen Generation zeigt sich hier seit einigen Jahren ein Umdenken. Der Lebensstandard der Eltern oder der Mehrheit der Gesellschaft wird für viele Junge nicht mehr automatisch zum Maßstab dessen, was sie erstreben. Und ihre Lebensexperimente sind nicht allein eine Absage an Arbeit, Geldverdienen oder den Kapitalismus. In den Beweggründen der Menschen, die die Zeit vorstellt, kommt auch zum Ausdruck, dass sie das Leben selbst von neuen Seiten aus denken. Was möchte ich gerne tun? Was möchte ich erleben? Mit welchen Menschen möchte ich zusammensein? Fragen wie diese stehen oft am Anfang der Entscheidung, das eigene Leben nicht mehr hauptsächlich von der Notwendigkeit des Geldverdienens aus zu zu denken. Das Interessante an diesem Perspektivwechsel: Das, was wirklich notwendig ist, sei es ein Dach über dem Kopf, ein Platz zum Schlafen, Kleidung oder das tägliche Essen, lässt sich auf vielen Wegen erreichen. Ich finde Biographien, die von solch einer anderen Seite kommen, immer spannend, weil sie den Schleier des zutiefst Gewohnten lüften. Wenn ich mich frage, wie ich an eine warme Malzeit komme, ohne sie selbst zu kaufen, wird mein Leben weiter, weil meine Phantasie gefragt ist. Ich möchte die Experimente aus dem Zeit-Artikel keinesfalls glorifizieren. Aber mir wird bewusst, wie spannend es ist, einfach mal, uns sei es zunächst vielleicht nur im Geiste, die ausgetretenen Pfade zu verlassen.<br><a href="https://www.zeit.de/arbeit/2018-04/geldfreies-leben-tauschen-arbeit-kapitalismus-utopie/komplettansicht?print new" target="_blank">Geld? Brauch ich nicht! zeit.de 1.5.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 May 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind wir auf dem Weg in eine Techno-Sklaverei?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Digitalisierung durchpflügt unsere Vorstellungen der Arbeitswelt und lässt keinen Stein auf dem anderen. Das schafft viele neue Chancen, aber auch Ängste. Der DGB äußerte kürzlich wieder Bedenken zur sich ausweitenden &quot;Plattformökonomie&quot;. Laut Gewerkschaft verdienen sich schätzungsweise zwei Millionen Deutsche bereits durch von digitalen Plattformen vermittelte Jobs ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise. So entsteht ein neuer Arbeitsmarkt, der sich den Reglementierungen des Arbeitnehmerschutzes entzieht, schlicht weil für diese neuen Konstellationen keine passenden Gesetze existieren. Der DGB fordert deshalb, hier nachzuregulieren, um die Crowdworker besser zu schützen. Vielleicht ist aber auch eine wesentliche Frage, die öfter gestellt werden sollte, wie wir insgesamt faire Lebensverhältnisse möglich machen können. Das übliche Regulierungsdenken versucht oft schlicht, Strukturen aufrechtzuerhalten, die man vielleicht besser gleich mit hinterfragt. Was wäre, wenn wir kein Geld verdienen müssten, um unsere Existenz zu sichern? Das ist keine Frage, die nach einer endgültigen Antwort strebt. Sie öffnet vielmehr unser gewohntes Denken. Arbeitsverhältnisse müssten dann nicht mehr reguliert werden, weil sie mit einer menschlichen Freiheit konfrontiert wären, die dieser Art des Schutzes nicht bedarf. Vielleicht zeigt sich hier der Unterschied zwischen politischem Denken und der Fähigkeit zur Vision. Und damit auch ein Dilemma von Politik, wenn sie nur im Gegebenen denkt, nicht aber darüber hinaus.<br><a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-04/uber-plattformoekonomie-dgb-arbeiten new" target="_blank">DGB-Chef warnt vor &quot;moderner Sklaverei&quot;, zeit.de 28.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sind-wir-auf-dem-weg-in-eine-techno-sklaverei</link>
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<pubDate>Tue, 08 May 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel geteilte Freude verliert sich leicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Geteilte Freude ist doppelte Freude&quot;, weiß der Volksmund. Und sicher kennt jeder die Erfahrung, dass man in freudigen Momenten noch glücklicher ist, wenn man dabei nicht alleine ist. Eine amerikanische Studie zeigt nun, dass auch das Gegenteil der Fall sein kann. Wissenschaftler fanden in verschiedenen Settings heraus, dass Freude, beispielsweise an Musik oder einem besonderen Genuss, schneller verfliegt, wenn man sie mit vielen Menschen teilt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese inflationäre Freude einen Sättigungseffekt mit sich bringt, was auch der Tatsache geschuldet sein könnte, dass wir durch soziale Medien mit so vielen Vorlieben in Kontakt kommen, die den Zauber des Besonderen schneller verfliegen lassen, weil sie nicht mehr einzigartig sind. Es ist vielleicht nicht so, dass wir anderen die gleiche Freude, die wir selbst empfinden, nicht gönnen. Doch unbewusst ist Freude womöglich mit der Ahnung des Einzigartigen verbunden. Das, was alltäglich ist, verliert dann diesen erhebenden Effekt. Andererseits zeigen Studien zur Achtsamkeit, dass sich, wenn man den eigenen Blickwinkel verändert, auch im Alltäglichen große Freude einstellen kann - schlicht, weil wir dann nicht mehr vergleichen oder bewerten, sondern einfach ganz da sind. Eine Form der Freude, die keine Sättigungsgrenze hat, wenn man bei der Sache bleibt, denn dann ist jeder Moment neu und eine Überraschung ...<br><a href="https://www.spektrum.de/news/geteilte-freude-ist-halbe-freude/1558788 new" target="_blank">Geteilte Freude ist halbe Freude, spektrum.de 13.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-viel-geteilte-freude-verliert-sich-leicht</link>
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<pubDate>Mon, 07 May 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gott konkurriert mit dem Wohlfahrtsstaat]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schwindendes religiöses Interesse scheint insbesondere ein Phänomen in Ländern zu sein, die über leistungsstarke Wohlfahrtssysteme verfügen. Das illustriert eine Studie, für die die Daten von mehr als 455 000 Personen aus 155 Nationen ausgewertet wurden, darunter Christen, Muslime, Hindus oder Buddhisten. In Ländern, in denen die Sozialsysteme eher schwach sind, war der Glaube der Menschen stärker ausgeprägt als in solchen, die über gute soziale Absicherungen verfügen. Die Wissenschaftler deuten ihre Ergebnisse dahingehend, dass Religiosität nicht nur ein spirituelles Phänomen ist, sondern aufgrund ihrer psychologischen Entlastungsfunktion für Menschen eine Zuflucht biete vor den widrigen Umständen des Alltags. Sie stille das Bedürfnis nach Sicherheit.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/sozialpsychologie-wer-dem-staat-vertraut-braucht-keinen-gott-1.3956591 new" target="_blank">Wer dem Staat vertraut, braucht keinen Gott, SZ 26.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gott-konkurriert-mit-dem-wohlfahrtsstaat</link>
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<pubDate>Fri, 04 May 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Staus erhöhen Aggressionspotential]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Stau zu stehen, kann richtig nerven. Das hinterlässt nicht nur in der eigenen Befindlichkeit Spuren. Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass es nach besonders schlimmen Staus in der Verbrechensstatistik zu einer Erhöhung der gewaltsamen Vorfälle in Partnerschaften und Beziehungen um zehn Prozent kommt. Bei Eigentumsdelikten zeigte sich dieser Zusammenhang nicht. Staus wirken sich also eher auf Verbrechen aus, die mit hochkochenden Emotionen zu tun haben. Ähnliche Beobachtungen gibt es auch in Städten nach Sportereignissen, bei denen die Heimmannschaft verloren hat - bei besonders wichtigen Spielen liegt die Gewalttätigkeit dann sogar um mehr als zehn Prozent höher als an anderen Tagen. Die Wissenschaftler geben zu bedenken, dass ihre Untersuchung nur die Spitze eines Eisberges zeige, denn nicht alle Menschen, die ein Stau emotional in Rage versetzt, agieren diese Emotionen auch aus. Psychosomatisch schädlich sind sie dennoch.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/mehr-stau-auf-den-strassen-mehr-gewalt-daheim/1561062 new" target="_blank">Mehr Stau auf den Straßen - mehr Gewalt daheim, spektrum.de 23.4.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 May 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditieren gegen den Lärm des Stadtlebens]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie laut das moderne Leben ist, insbesondere in der Großstadt, nehmen wir allzu oft schon gar nicht mehr wahr. Ungesund ist es für uns dennoch. Am Tag des Lärms nutzten Mitarbeiter der Heiligenfeld-Kliniken die Gelegenheit, auf dieses Zivilisationsdilemma hinzuweisen. Sie luden mitten im Berliner Hauptbahnhof zur öffentlichen Meditation ein. &quot;Lärm verursacht eine körperliche Anspannung, Lärm bedeutet Gefahr und es kostet den Körper große Mühe, die Geräusche zu ignorieren&quot;, so Sven Steffes-Holländer, Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Es mache einen großen Unterschied, ob man selbst Lärm verursache oder ihm unerwünschter Weise ausgesetzt werde, ohne etwas dagegen tun zu können. &quot;Nicht selbst gewählter Lärm erzeugt Ohnmachtsgefühle und Kontrollverlust&quot;, so Steffes-Holländer. Wer dauerhaft Geräuschen in der Lautstärke vorbeifahrender Autos ausgesetzt sei, leide vermehrt unter unter Schlafstörungen, Herz-Rhythmus-Störungen und Muskelverspannungen. Auch Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen und erhöhte Aggressivität können durch zu viel Lärm hervorgerufen werden. &quot;Das gesamte Nervensystem ist gereizt&quot;, erklärt Steffes-Holländer. Er empfiehlt, wann immer es geht, für Phasen der Ruhe im eigenen Leben zu sorgen, und seien es nur wenige Minuten zwischendurch.<br><a href="https://www.berliner-zeitung.de/berlin/tag-gegen-den-laerm-klinikaerzte-meditieren-mit-passanten-im-hauptbahnhof--30074496 new" target="_blank">Tag gegen den Lärm. Klinikärzte meditieren mit Passanten im Hauptbahnhof, Berliner Zeitung 25.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditieren-gegen-den-lärm-des-stadtlebens</link>
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<pubDate>Wed, 02 May 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Emotionen helfen, aus Konflikten zu lernen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Emotionen können allzu leicht dazu beitragen, Konflikte noch zu verschärfen. Sie können uns aber auch dabei helfen, aus misslichen Entwicklungen zu lernen, so die Erkenntnisse einer Studie aus Kanada. Die Psychologen untersuchten in zwei Online-Erhebungen mit mehr als 1.500 Probanden, wie unterschiedliche Betrachtungsweisen dabei helfen, Konflikte besser zu verstehen und mit ihnen besser umzugehen. Die Probanden sollten sich einen kürzlich erlebten zwischenmenschlichen Konflikt noch einmal vergegenwärtigen. Danach sollten sie entweder in der Ich-Form oder in der Außenperspektive der dritten Person über ihre Erfahrungen sprechen und auch erklären, welche Gefühle sie empfunden hatten. Auch fragten die Forscher nach den gedanklichen Strategien, mit denen die Versuchsteilnehmer den Konflikt eruiert hatten, anhand der Kriterien für &quot;praktische Weisheit&quot; (Wissen um die Beschränktheit der eigenen Perspektive und die Komplexität von sozialen Situationen, Fähigkeit, andere Sichtweisen einzunehmen, Bereitschaft zur Lösungssuche). Die Selbstbetrachtung aus der Vogelperspektive erlaubte den Probanden dabei weisere Erkenntnisse als die Ich-Perspektive. Besonders weise waren allerdings die Einsichten derer, deren Erinnerungen stark emotional gefärbt waren im Vergleich zu den emotional eher unbeteiligten Versuchspersonen. Unser Gefühlsleben scheint also eine wesentliche Rolle zu spielen beim besseren Verstehen unserer Konflikte.<br><a href="https://www.spektrum.de/news/bauch-vor-kopf/1557578 new" target="_blank">Bauch vor Kopf, spektrum.de 18.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=emotionen-helfen,-aus-konflikten-zu-lernen</link>
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<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Professionals schätzen Sicherheit mehr als das große Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sicherheit scheint für Fach- und Führungskräften in der letzten Zeit wichtiger geworden zu sein als ein hohe Gehalt. Das zeigt eine Umfrage des Stellenportals meinestadt.de mit mehr als 2.000 Teilnehmern. Am wichtigsten ist den Befragten mit 56,5 Prozent ein sicherer Arbeitsplatz - darunter fällt vor allem ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und die pünktliche Gehaltszahlung. Auf Rang zwei folgt mit 49,6 Prozent ein gutes Arbeitsklima. 26,5 Prozent der Professionals ist ein Arbeitsplatz in der nähe des Wohnortes wichtig. 21,3 Prozent wünschen sich, dass ihre Arbeit sie nicht gesundheitlich beeinträchtigt. Erst auf Rang folgt schließlich das überdurchschnittliche Gehalt, das für 17,6 Prozent besonderes Gewicht hat. Gute Arbeitnehmer zu finden, könnte also wesentlich preiswerter sein, als viele Unternehmen meinen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article175639019/Suche-nach-Fachkraeften-Lieber-ein-puenktliches-als-ein-hohes-Gehalt.html new" target="_blank">Ein hohes Gehalt? Den Top-Leuten ist etwas anderes wichtiger, welt.de 19.4.19</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=professionals-schätzen-sicherheit-mehr-als-das-große-geld</link>
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<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum wir Leistung neu denken sollten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Hyperindividualisierung der modernen Kultur hat längst auch unseren Leistungsbegriff geprägt. Denken wir an Leistung, meinen wir damit meistens: Schau, das hab&#039; ich geschafft! Aber wie realistisch ist die Annahme eigentlich, dass das, was wir als unsere Leistung wahrnehmen - und was im Business als Leistung betrachtet wird -, wirklich allein auf unser Konto geht? &quot;Hinter dem, was als individuelle Leistung gilt, steht ein kollektiver Kraftakt. Alles, was in der Erwerbswelt produziert wird, beruht auf den Anstrengungen von ganz vielen. Ähnliches gilt sogar im Bereich der Bildung, in dem wir ebenfalls von persönlicher Leistung sprechen. Das Können von Schulkindern beruht ja nicht nur auf ihrem eigenen Fleiß und ihrer Begabung, sondern auch auf dem Unterricht der Lehrer und der Unterstützung der Eltern&quot;, sagt etwa die Historikerin Nina Verheyen. Sie deutet mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit zur geschichtlichen Entwicklung des Leistungsgedankens darauf, dass es an der Zeit sein könnte, unsere Vorstellungen von Leistung zu revidieren. &quot;Ich plädiere dafür, Leistung als eine genuin soziale Größe zu denken, was Verschiedenes beinhaltet. Erstens arbeiten wir ständig im Team, zweitens sind wir nicht gezwungen, nur Dinge als Leistung gelten zu lassen, die sich vermeintlich quantifizieren lassen. In Theorien sozialer Gerechtigkeit geht es bei einer Leistung im Kern um etwas, das jemand hervorbringt – und das von der Gesellschaft erwünscht ist. Warum ist es nicht auch eine Leistung, ein Glas Wein miteinander zu trinken und zu quatschen? Ich glaube, es fällt uns so schwer, das zu denken, weil wir Leistung fast automatisch mit Anstrengung, Druck, Messbarkeit und auch Ökonomie verbinden – eine Verengung&quot;, so Verheyen. Es ist spannend, darüber nachzudenken, wie sich unsere Wertelandschaft verändern würde, wenn wir einerseits Leistung nicht mehr nur als unser ureigenes Ding sehen würden und andererseits nicht nur mit meist wirtschaftsnahen Bereichen überhaupt die Idee von Leistung verbinden.<br><a href="http://www.zeit.de/arbeit/2018-04/leistung-beruf-leistungsdruck-arbeitsleben-nina-verheyen/komplettansicht new" target="_blank">Wie ungerecht ist das denn? Zeit online 18.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-wir-leistung-neu-denken-sollten</link>
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<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Wer Karriere macht, ist nicht zwingend besonders gut]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der gesunde Menschenverstand legt nahe, dass es vor allem die Menschen sind, die in ihren Arbeitsbereichen die Dinge besonders gut machen, die auch Karriere machen. Im Interview mit Spiegel online erklärt der Wirtschaftspsychologe Florian Becker, dass dies eine Illusion ist. Mit Verweis auf eine amerikanische Studie, in der 30 Top-Manager betrachtet worden waren, die am schnellsten Karriere gemacht hatten, und 30, in deren Bereichen alles am besten lief, habe sich gezeigt: &quot;Es gab kaum Überschneidungen der beiden Gruppen. Nicht diejenigen, die den besten Bereich hatten, also objektiv am besten führten, machten die steilste Karriere.&quot; Die Überlappung von Leistung und Karriere lägen laut wirtschaftspsychologischen Erkenntnisse bei lediglich zehn Prozent. Die, die aufsteigen, sind die Netzwerker, die gute Kontakte zu den Einflussreichen und Entscheidungsträgern aufbauen. Ein weiterer wichtiger: Attraktivität. &quot;Ungefähr 70 Prozent der Menschen, die sehr viel Erfolg im Beruf haben, sehen überdurchschnittlich gut aus. Psychologen erklären das mit höherem Selbstbewusstsein und besseren kommunikativen Fähigkeiten, die die Attraktiven aufbauen konnten. Von anderen werden sie oft auch kompetenter eingeschätzt&quot;, so Becker. Auch was die Leidenschaft für den Job angeht, bringt sie einen nicht zwingend weiter. Becker sagt: &quot;Eher wenig Einfluss auf den Aufstieg hatten die Leidenschaft für den Beruf, die Frage, wie lange jemand schon im Unternehmen war oder wieviel Erfahrung er mitbrachte. Starke Erfolgstreiber hingegen wären Extraversion und Proaktivität - jemand zeigt Interesse an neuen Aufgabenfeldern und meldet frühzeitig Interesse an einem Projekt an. Solche Leute suchen sich auch eher Mentoren im Unternehmen.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/karriere-wirtschaftspsychologe-erklaert-wie-erfolg-funktioniert-a-1201279.html new" target="_blank">Wie Größe und Stimme die Karriere pushen, Spiegel online 16.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-karriere-macht,-ist-nicht-zwingend-besonders-gut</link>
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<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Star Wars als Türöffner zur Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Yoda, der Jedi-Ritter, hat schon viele Menschen durch seine Weisheit begeistert. 40 Jahre Star Wars haben mit dazu beigetragen, dass geistige Schulung wie Meditation selbst Science-Fiction-Fans nicht mehr unbedingt fremd ist. Die Süddeutsche Zeitung geht in einem Beitrag dem Trend nach, dass die Jedi-Mentalität ihren Weg in den Mainstream findet. Der Artikel stellt Menschen vor, die ganz im Geiste der Star-Wars-Saga meditative Elemente der Jedi in den Alltag bringt. Vielleicht ist es ja ein deutliches Zeichen, dass man Luke Skywalker im Trailer des neuesten Films aus dem Off mit den Worten vernimmt: &quot;Atme. Atme einfach.&quot; Da kann man nur sagen, möge die Macht mit uns sein ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/der-jedi-trainer-ist-ausgebucht-moege-die-achtsamkeit-mit-dir-sein-1.3940253 new" target="_blank">Möge die Achtsamkeit mit dir sein, SZ 13.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=star-wars-als-türöffner-zur-meditation</link>
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<pubDate>Tue, 24 Apr 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück heißt vielleicht einfach, im Fluss des Lebens zu sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Effektive Wege zum Glücklichsein haben eigentlich immer Hochkonjunktur, denn was ersehnen wir uns mehr als ein Leben in Freude und Zufriedenheit? Doch bei dem, was wir unter Glück verstehen, gehen wir leicht in die Irre. Sind es wirklich die großen Dinge oder Besonderheiten, die uns glücklich machen? Oder Ist uns das Glück vielleicht näher, als wir meist denken - und damit auch leichter zu erreichen? Der Achtsamkeitstrainer Helmut Nowak jedenfalls hat einige gute Tipps, wie wir dem Glück mit ganz alltäglichen Aufmerksamkeiten sehr viel näher kommen können. Seine drei Ansatzpunkte sind für jeden unmittelbar nutzbar:Vermeide alles, was dich unglücklich macht, statt dem Glück hinterherzurennen.Finde wirksame Strategien, um deine Bedürfnisse zu nähren.Akzeptiere, wenn die Geschehnisse des Lebens anders sind, als du sie gern hättest.Allein der letzte Punkt mag vielleicht herausfordernd sein. Gerade hier kann die Übung von Achtsamkeit allerdings gute Dienste leisten. &quot;Kultivierte Achtsamkeit hilft, aus unserenunheilsamen automatisierten Reaktionsmustern auszusteigen und Ja sagen zu können zu dem, was gerade ist&quot;, so Nowak. Da steht einer glücklichen Woche eigentlich nichts mehr im Wege ...<br><a href="http://www.op-marburg.de/Mehr/Welt/K-ein-Weg-zum-Glueck new" target="_blank">(K)ein Weg zum Glück, Oberhessische Presse 13.4.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Apr 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Besser schlafen, ohne sich von To-Do&#039;s auffressen zu lassen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In unserer beschäftigen Welt sind Einschlafstörungen längst zu einer Art Jedermanns-Problem geworden. Vor allem das Unerledigte, das uns im Nacken sitzt und in der Stille vor dem Schlaf in unseren Gedanken aufpoppt, macht vielen Menschen das Einschlafen schwer. Wenn man sich von den offenen To-Do&#039;s innerlich verabschieden kann, schläft es sich leichter sein, so die Erkenntnis einer neuen Studie. Probanden bekamen die Aufgabe, vor dem Schlafengehen entweder zu notieren, was sie über den Tag alles erledigt hatten, oder aber sie sollten die Dinge auflisten, die sie am nächsten Tag zu tun hatten. Dabei zeigte sich, dass die To-Do-Listen offensichtlich einen befreienden und entspannenden Effekt hatten, denn je detaillierter die Versuchspersonen vermerkten, was sie für den nächsten Tag vor sich hatten, umso schneller schliefen sie ein.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/einschlafen_mit_listen/?type" target="_blank">Einschlafen mit List(en), Psychologie heute 12.4.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Arbeiten zum Dauer-Sprint wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Agilität ist zu einem neuen Trend in der Organisation von Arbeitsprozessen geworden. Die Idee dahinter: Möglichst flexible und wendige Arbeitsprozesse zu gestalten, die mit der Schnelligkeit, die die Arbeitswelt heute zu fordern scheint, Schritt zu halten. Die FAZ geht in einem Beitrag dem Für und Wider dieses Trends nach. Einerseits zeigt sich, dass viele der heute genutzten Agilitäts-Tools und -Prozesse das Arbeiten effizienter machen können und es erleichtern, besser und schneller auf Veränderungen zu reagieren. Das hat jedoch auch einen Prozess. Routinen werden zunehmend ausgemerzt, es gibt keine Atempausen oder ein Zurücklehnen mehr. Der Arbeitstag wird, zugespitzt formuliert, zu einem Dauer-Sprint. Was Unternehmensberater feiern, könnte aus psychologischer Sicht durchaus auch Nachteile haben. Denn es liegt nicht in der Natur jedes Menschen (und vielleicht sogar überhaupt nicht in der menschlichen Natur), stets an forderster Front alles zu geben. Darauf läuft agiles Management aber in gewisser Weise hinaus, denn es funktioniert vor allem, wenn möglichst viele ständig auf dem Sprung sind. Das Dasein besteht nicht nur aus Angriff, es braucht auch Phasen, in denen es ruhiger zugeht. Und in der Arbeitswelt nur das Beste einer Welt haben zu wollen, trennt zugleich vom Rest des Lebens. Ich würde mir wünschen, dass wir besser verstehen, dass diese Ganzheit etwas sehr Zentrales ist. Das ist keine Absage an Effizienz und Schnelligkeit, sondern die Einsicht, dass wir sehr vielschichtig sind und als ganze Menschen mit all unseren Fähigkeiten und Befindlichkeiten im Arbeitsleben stehen sollten.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/modernes-management-rugby-fuer-das-buero-15528340.html?printPagedArticle" target="_blank">Rugby für das Büro, FAZ 12.4.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Apr 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger arbeiten, mehr leben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Idee, Arbeitsprozesse zu verdichten, um Zeit zu sparen und Mitarbeitern dadurch ohne Lohneinbußen kürzere Arbeitszeiten zu ermöglichen, lädt immer mehr Unternehmen zum Experimentieren ein. Die Zeit portraitierte kürzlich eine IT-Agentur aus Bielefeld, die mit 5-Stunden-Arbeitstagen experimentiert. Um das gewohnte Pensum zu schaffen, wurden Meetings gestrafft, aber die wesentliche Zeitersparnis liegt darin, dass viele eher soziale Begegnungen, die gewöhnlich zum Arbeitsalltag gehören, schlicht ausgeklammert werden. Ein Plausch in der Kaffeeküche ist nicht drin, wenn man das, wofür man früher acht Stunden Zeit hatte, nun in fünf Stunden bewältigen möchte. Dem Bericht zufolge schätzen viele Mitarbeiter diese Straffung, weil sie durch den früheren Feierabend mehr Zeit haben, über die sie frei und privat verfügen können. Das mag auf den ersten Blick wie ein Gewinn wirken - und ist es in der Erfahrung der Arbeitenden meist auch. Es zeigt sich aber auch, dass die Arbeitsprozesse selbst sehr stark funktionalisiert werden. Das dürfte längerfristig auch das Gefühl bei der Arbeit beeinflussen. Die Bielefelder Agentur lässt ihr Experiment auch wissenschaftlich untersuchen. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich die Straffung auf die Wahrnehmung des Arbeitens auswirkt. Ich frage mich zum Beispiel, ob diese starke Funktionalisierung nicht auch längerfristig neue Formen der Entfremdung kreiert. Es hat durchaus etwas Maschinenhaftes, wenn man vor allem auf Output fokussiert ist - und das menschliche Miteinander aus Gründen der Zeitersparnis zurückstellt. Auf die Spitze getrieben könnte sich daraus eine Entkoppelung von Arbeit und Leben ergeben, die wir so vielleicht auch nicht wollen. Das soll kein Skeptizismus sein, eher die Frage danach, was uns Arbeiten in einem größeren Kontext wirklich bedeutet.<br><a href="http://www.zeit.de/zeit-spezial/2018/01/25-stunden-woche-lasse-rheingans-agentur-bielefeld/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Wollt ihr weniger arbeiten und genauso viel verdienen?&quot;, Zeit.de 10.4.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation ist Hygiene für den Geist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der amerikanische Psychologieprofessor Richard Davidson gehört zu den großen Vorreitern des gegenwärtigen Booms in der Meditationsforschung. Inspiriert vom Dalai Lama persönlich erforscht er seit vielen Jahren, wie Meditation dem Menschsein eine tiefere Gründung geben kann. Und auch, wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse sich in alltagspraktische Möglichkeiten umsetzen lassen. &quot;Es geht nicht darum, den Kopf zu leeren, wie manchmal geschrieben wird, sondern darum, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. In der Meditation fällt alles an seinen Platz zurück, der Geist wird wieder frisch und aufmerksam, das Herz wärmt sich und man verbindet sich mit der Welt, die uns umgibt. Meditation erlaubt empathische Anteilnahme&quot;, sagt er in einem Interview mit der Basler Zeitung. Beim World Economic Forum stellte er bereits mehrfach seine Arbeit vor. Doch versucht er vor allem in gezielten Projekten, beispielsweise mit traumatisierten Jugendlichen oder Soldaten, aber auch im Schulsystem, Menschen in die Lage zu versetzen, ihr Leben bewusster zu sehen und zu gestalten. In Mexiko etwa hat er mit 60.000 Lehrern ein großes Projekt ins Leben gerufen, um das Meditieren in die Schulen zu bringen und Kindern in ihrem Reifeprozess neue Möglichkeiten aufzuzeigen. &quot;Wohlbefinden ist kein zufälliger Zustand, sondern eine Fähigkeit, die wir uns aneignen können. Wir können uns also beibringen, glücklich, widerstandsfähig, empathisch und in Balance zu sein&quot;, sagt Davidson.<br><a href="https://blog.bazonline.ch/berufung/index.php/36260/meditieren-sollte-normal-werden-wie-zaehneputzen/ new" target="_blank">&quot;Meditieren sollte so normal werden wie Zähneputzen&quot;, Basler Zeitung 7.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-ist-hygiene-für-den-geist</link>
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<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wann ist ein Lächeln konstruktiv?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Lächeln kann uns motivieren - doch es kann, wenn es uns mit einer für uns nicht stimmigen Intention erreicht, sogar verunsichern. Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison haben untersucht, wie verschiedene Arten des Lächelns wirken. Sie unterschieden ein Belohnungs-Lächeln, das uns sagt, wir haben etwas gut gemacht. Ein kooperatives Lächeln, das Verbundenheit wie auch Mitgefühl ausdrücken kann. Und ein Dominanz-Lächeln, durch das die Person, die lächelt, vor allem ihren eigenen Status unterstreicht. In einem Test sollten die Probanden eine Präsentation halten. Anschließend bekamen sie per Video von einer Person ein nonverbales Lächel-Feedback. Sie wussten nicht, auf welche Art ihr Gegenüber lächelte, doch die Unterschiede der Lächel-Varianten zeigten bei ihnen Wirkung, die durch die Messung ihrer Stressmarker beobachtet wurde. Probanden, die ein Dominanz-Lächeln gezeigt bekamen, entwickelten deutlich mehr Stress und hatten höhere Cortisol-Werte als jene, die mit einem kooperativen Lächeln bedacht wurden. Am entspanntesten zeigten sich jene Probanden, die ein Belohnungs-Lächeln erhielten. Die Studie zeigt, wie empfindsam wir für die Intentionen, die hinter einem Lächeln stecken können, sind. Sollten Sie sich also einmal unwohl fühlen, wenn Sie im Job ein seltsames oder gar falsch wirkendes Lächeln zu sehen bekommen, wissen Sie nun, woran das liegen könnte.<br><a href="https://www.wissenschaft.de/gesellschaft-psychologie/nicht-jedes-laecheln-wirkt-positiv/ new" target="_blank">Nicht jedes Lächeln wirkt positiv, wissenschaft.de 2.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wann-ist-ein-lächeln-konstruktiv</link>
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<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung gehört mitten ins Leben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der rasante technologische Wandel krempelt die Arbeitswelt in einem solchen Ausmaß um, dass Management-Experten schon seit längerem auch neue Wege der Führung anmahnen. Der Management-Vordenker Boris Gloger etwa fordert, dass Führende keine Manager sein sollten, sondern sich als Unternehmer verstehen müssten. Das bedeute, in der Lage zu sein, mit den Ressourcen zu arbeiten, die gerade verfügbar sind, mögliche Verluste realistisch einzuschätzen und so abzufedern, dass das Unternehmen nicht gefährdet wird, sich nicht auf das Gute der Vergangenheit zu verlassen, sondern aktuell zu beobachten, was gerade gut läuft, und gemeinschaftliches Agieren zu fördern. Eine Liste, die sich vergleichsweise banal anhört, denn in gewisser Weise deuten all diese Punkte nur auf eines: auf gesunden Menschenverstand und eine wache Beziehung zur Welt. Gloger selbst sagt, es brauche Offenheit und Mut. Braucht es dann noch &quot;Unternehmer&quot; oder ergibt sich daraus vielleicht schon alles, was es wirklich braucht?<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article175215460/Fuehrungskraefte-Warum-wir-keine-Manager-sondern-Unternehmer-brauchen.html new" target="_blank">Warum wir keine Manager, sondern Unternehmer brauchen, welt.de 6.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führung-gehört-mitten-ins-leben</link>
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<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Grundeinkommen zwischen Arbeit, Geld und Würde]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kaum ist die neue Bundesregierung am Start, kommen auch schon die ersten Ideen ins Spiel, wie sich das Dilemma des Arbeitsmarktes, insbesondere im Hinblick auf Langzeitarbeitslose, lösen ließe. SPD-Politiker hatten angeregt, für diese Personengruppe über ein &quot;solidarisches Grundeinkommen&quot; nachzudenken - im Sinne dessen, was früher Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen waren. Arbeitsmarktforscher kritisieren bereits, dass solche Instrumente sich bereits in der Vergangenheit als wenig hilfreich erwiesen hätten. Die Verknüpfung mit der Idee des Grundeinkommens, die ja Menschen ein Auskommen in Entscheidungsfreiheit ermöglichen möchte, ist aber auch aus anderen Gründen problematisch. Die Ideengeber des Grundeinkommens wollen nämlich eines gerade nicht - die bisherigen Vorstellungen, auf denen unsere Arbeitswelt gründet, weiter zementieren. Die ABM-Variante möchte indes das bestehende System nicht hinterfragen. Befürworter des aktuellen Vorstoßes aus der neuen Bundesregierung bringen deshalb auch die Dimension der Menschenwürde ins Spiel. &quot;Es geht eher darum, Menschen zu stabilisieren, ein Abrutschen in Krankheit zu vermeiden und ihnen Würde und Respekt zurückzugeben&quot;, sagt etwa Jürgen Schupp, Soziologe am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Mehr über diese Würde nachzudenken, könnte vielleicht auch zu besseren Ideen führen, wie wir als Gesellschaft allen Menschen wirkliche Teilhabe ermöglichen. Die Frage ist allerdings auch, ob wir das wollen.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-04/hartz-iv-debatte-bundesagentur-fuer-arbeit-solidarisches-grundeinkommen-kritik new" target="_blank">Forscher warnt vor solidarischem Grundeinkommen, zeit.de 4.4.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=grundeinkommen-zwischen-arbeit,-geld-und-würde</link>
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<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gemeinsam lügt es sich besser]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Verhaltensökonomen der Ludwig-Maximilians-Universität in München haben untersucht, ob es im Hinblick auf das Lügen Unterschiede zwischen dem Verhalten von Einzelpersonen und Gruppen gibt. In dem Experiment mit insgesamt 273 Probanden zeigte sich: In Situationen, die nicht von außen kontrolliert werden, ist die Wahrscheinlichkeit des Lügens bereits bei Einzelpersonen vergleichsweise hoch, in Gruppenzusammenhängen, bei denen die Personen anschließend selbst entscheiden, wächst sie, und am größten ist sie, wenn sich die Gruppe zuvor noch abstimmt, ob gelogen wird oder nicht. In der Studie logen 61,5 Prozent der Teilnehmer, die alleine entscheiden sollten. 86,3 Prozent der Gruppenmitglieder, die sich absprechen konnten, aber letztlich für sich selbst entscheiden mussten, sagten nicht die Wahrheit. In Gruppen, die sich koordinierten, lag die Zahl der Lügner sogar bei 89,7 Prozent. Beachtlich ist dabei nicht nur, dass Gruppenkonstellationen das Lügen zu fördern scheinen, wenn es keine äußere Kontrolle gibt. Das wirft viele Fragen auf, beispielsweise im Hinblick auf Wirtschaftskriminalität, man denke nur an den Diesel-Skandal. Die Studie zeigte auch, dass selbst in Gruppen, in denen zuvor alle Einzelpersonen ehrlich waren, die Gesamtdynamik dann zum Lügen umschwenkt. Das hat auch gesellschaftliche Auswirkungen, denn nach solchen Gruppenprozessen gehen laut Studie die Teilnehmer davon aus, dass andere auch lügen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/verhaltensoekonomie-luegen-ist-ansteckend-1.3915366 new" target="_blank">Lügen ist ansteckend, SZ 31.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gemeinsam-lügt-es-sich-besser</link>
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<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Selbstbezüglichkeitsfalle des Achtsamkeits-Trends]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Zeit-Magazin nimmt in einem Beitrag den gegenwärtigen Achtsamkeits-Trend aufs Korn. Zwar ist der Artikel in teils sehr zynisch-überheblichem Tonfall verfasst, doch trifft er einen wunden Punkt der scheinbar immer mehr um sich greifenden Neigung zur Selbsterforschung und -verbesserung. Meditations-Lehrer, die im Kontext einer spirituellen Tradition der Weltreligionen Achtsamkeit praktizieren, warnen schon länger davor, dass in einer modernen Kultur des extremen Individualismus Meditation womöglich unter kontraproduktiven Vorzeichen geübt wird. Viele Menschen möchten einfach weniger gestresst sein und sich ein bisschen besser fühlen. Das ist legitim und wünschenswert. Doch wer sich aus diesem Ichbezug heraus versucht, etwas Gutes zu tun, übersieht dabei leicht etwas Wesentliches. In den großen spirituellen Traditionen liegt die Befreiung von den Bedrängnissen des Alltags gerade darin, zunächst einmal dieses Ich durchlässiger werden zu lassen, diesen oft unsere gesamte Wahrnehmung umfassenden Selbstbezug loszulassen. Wer in einem Moment des inneren Aufbrechens diese Grenze des Ichs schon einmal durchbrochen hat, mag ahnen, wie anders unser Dasein in der Welt sein kann verglichen mit unserer ganz alltäglichen Selbstwahrnehmung. Ist uns dieser mögliche Unterschied indes nicht bewusst, kann das Streben nach Achtsamkeit zu einer Manie werden, die uns nur noch stärker um uns selbst kreisen lässt. Wie das aussieht, beschreibt der Zeit-Artikel auf die Spitze getrieben (und in gewisser Weise aus eben dieser Perspektive heraus). Dankenswerterweise endet der Beitrag allerdings mit dem Hinweis auf die mögliche Tiefendimension, zu der wir in unserem Menschsein durch praktizierte Achtsamkeit wieder Zugang erreichen können. In der Metta-Meditation beispielsweise belässt man es nicht dabei, sich selbst innerlich ein gutes Leben zu wünschen. Man dehnt diesen Wunsch im Zuge der Praxis aus auf einem Nahestehende, auf Menschen, die mang nicht mag, bis hin zu allen Lebewesen. &quot;Dass das tatsächlich wirkt, hat eine Langzeitstudie des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften erwiesen: Die Metta-Meditation kann, so die Ergebnisse, die Aktivität von Gehirnregionen verstärken, die mit positiven Emotionen und Zugehörigkeitsgefühlen assoziiert sind. Aber eben nur dann, wenn man die Ebene des Ichs verlässt und sich ins Wir hineinbegibt&quot;, so die Schlussfolgerung des Artikels.<br><a href="http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2018-03/esoterik-trend-spiritualitaet-egoismus new" target="_blank">Und, wie fühlst du dich dabei? Zeit Magazin 30.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-selbstbezüglichkeitsfalle-des-achtsamkeits-trends</link>
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<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Technologie uns vom Leben trennt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der tödliche Unfall, der durch ein selbstfahrendes Uber-Fahrzeug verursacht wurde, konfrontiert uns einmal mehr mit der Frage, was im Zusammenspiel von Mensch und Maschine heute möglich ist - und was nicht. Eine zentrale Denkweise bei computergesteuerten Autos ist, dass der Mensch als Beifahrer in Notsituationen unmittelbar eingreifen kann und soll. Eine kluge Idee, die jedoch nicht unbedingt mit dem vereinbar ist, was wir als Menschen sind und wie wir selbst &quot;funktionieren&quot;. &quot;Unsere Wahrnehmung und Informationsverarbeitung ändert sich, sobald wir vom aktiv Handelnden – also etwa dem Autofahrer – zum Überwachenden werden. Wenn ich selber fahre, kann ich zum Beispiel viel schneller eine Notbremsung durchführen, als wenn ich nur zugeschaut habe und darauf reagiere, wenn das Auto mich auf ein Problem hinweist. In dem Moment muss kognitiv erst mein Programm für aktives Autofahren wieder aktiviert werden. Das dauert länger als die berühmte Schrecksekunde&quot;, erklärt etwa der Psychologe Klaus Bengler in einem Interview mit der Zeit. Bei etwas dabei zu sein, bedeutet eben noch lange nicht, wirklich involviert und mit einer Situation verbunden zu sein. Über diese innere Distanz zum Leben, die nicht nur eine emotionale Reaktion ist, sondern auch von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns abhängt, wird noch viel zu wenig nachgedacht. &quot;Es ist ganz normal, dass die Konzentration bei Monotonie nachlässt und das Durchhaltevermögen sinkt, wenn man sich ständig, ohne spürbaren Nutzen, auf die Überwachung konzentrieren soll. Das heißt: Automation macht uns in der Tendenz unaufmerksam&quot;, so Bengler. Es scheint in unserer Natur zu liegen, nur dann voll da zu sein, wenn wir mit einer Situation wirklich verbunden sind. Auf einen Computer hat die Monotonie von Überwachungsaufgaben keinen Einfluss, er ist genau für solche &quot;Tätigkeiten&quot; gemacht. Wir Menschen scheinen den Zugang zur viel größeren Breitbandigkeit unserer Fähigkeiten nur dann wirklich zu haben, wenn wir uns in diesen Fähigkeiten auch gefragt fühlen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Möglichkeiten selbstfahrender Autos. Wir sollten uns im Umgang mit jeglicher Technologie immer wieder fragen, ob sie uns tatsächlich hilft oder nicht vielleicht gar bestimmter Fähigkeiten beraubt. Nur weil soziale Netzwerke, die Nutzung von Systemen zur Hausautomation oder der automatische Bestellbutton von Amazon gewöhnlich keine Fragen auf Leben und Tod mit sich bringen, bedeutet das nicht, dass wir es uns leisten sollten, diese zentrale Frage zu ignorieren.<br><a href="http://www.zeit.de/wissen/2018-03/uber-unfall-selbstfahrende-autos-psychologie-forschung-strassenverkehr-arizona/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Automation macht uns unaufmerksam&quot;, zeit.de 24.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-technologie-uns-vom-leben-trennt</link>
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<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger Überstunden, aber nicht mehr Zufriedenheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Trotz anhaltend guter Konjunktur scheint es in deutschen Firmen heute etwas ruhiger zuzugehen als in den letzten Jahren, zumindest was die Überstunden betrifft. Eine neue Arbeitsmarktstudie im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums zeigt: Im Schnitt hat die Mehrarbeit um 12 Prozent abgenommen. Im Schnitt leisten die Arbeitnehmer gegenwärtig 3,4 Überstunden pro Woche, 2012 bei der ersten Erhebung waren es noch 3,8 Stunden. Bei Führungskräften sind es mit 4,5 Wochenstunden etwas mehr als bei einfachen Arbeitnehmern, die nur 2,9 Wochenstunden länger im Betrieb verbringen. Vor allem für die Manager hat sich die Situation deutlich verbessert, denn sie hatten 2012 noch 5,7 Überstunden angegeben, während die Arbeitnehmer seinerzeit bei 3,2 Prozent lagen. Auf die Arbeitszufriedenheit hat diese Entlastung allerdings keinen Einfluss. Auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten Arbeitnehmer bis 30 Jahre ihre Zufriedenheit mit 7 Punkten, alle älteren mit 8 Punkten.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/studie-arbeitnehmer-machen-weniger-ueberstunden-15504013.html" target="_blank">Weniger Überstunden, mehr Treue zum Arbeitgeber, FAZ 21.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-überstunden,-aber-nicht-mehr-zufriedenheit</link>
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<pubDate>Thu, 29 Mar 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Auch die Schweiz ist gestresst und meditiert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder vierte Berufstätige in der Schweiz ist bei der Arbeit häufig oder sogar immer unter Stress. Für viele Schweizer Unternehmen ein Grund, Meditation in das Arbeitsumfeld zu bringen. Beim Stromanbieter Axpo treffen sich die Mitarbeiter jede Woche für eine halbe Stunde zur gemeinsamen Achtsamkeitspraxis. Auch Firmen wie Julius Bär, Swisscom oder Helsana erproben das Meditieren im Büro. Gängige Management-Methoden versuchen, dem wachsenden Druck mit Verhaltenstipps und -änderungen zu begegnen. &quot;Aber das hilft nicht mehr, um den Wahnsinn der heutigen Komplexität zu bewältigen. Es braucht etwas qualitativ Neues&quot;, findet Angelika von der Assen, bei der Axpo zuständig für das Leadership Development. Axpo bietet heute den Mitarbeitern, die das möchten, mehrwöchige Kurse an, in denen sie Meditationsübungen erlernen, die arbeitsplatztauglich sind. Während der Kurse üben sie täglich mindestens 15 Minuten. Und später können sie das Gelernte weiter kultivieren und beispielsweise an der wöchentlichen Meditationsrunde in der Firma teilnehmen.<br><a href="https://www.srf.ch/kultur/wissen/wochenende-wissen/volkskrankheit-stress-wenn-manager-meditieren-achtsamkeit-erobert-die-wirtschaft new" target="_blank">Wenn Manager meditieren: Achtsamkeit erobert die Wirtschaft, SRF 18.3.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Globalisierung braucht einen Ausgleich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsende Ungleichheit wird für immer mehr Ökonomen zum Thema. In einem Interview mit der Zeit beleuchtet der Ökonom Branko Milanovi&amp;#263; das Paradox, dass der intensiver werdende Welthandel zwar einerseits in den letzten Jahren den Lebensstandard für Millionen von Menschen erheblich verbessert hat, aber andererseits auch bestimmte Bevölkerungsgruppen überproportional von dieser Entwicklung profitieren, während andere zunehmend abgehängt werden. In Ländern, die im Verdrängungswettbewerb um die billigsten Arbeitskräfte gerade erst beginnen, vom Boom zu profitieren, sei die Akzeptanz der Globalisierung entsprechend hoch. In Europa, wo sich unter anderem durch massive Arbeitsplatzverlagerungen immer mehr die Schattenseiten zeigen, sinkt sie hingegen. In Vietnam denken 91 Prozent der Bevölkerung positiv über die Globalisierung, in Frankreich hingegen nur 37 Prozent. Milanovi&amp;#263; weist darauf hin, dass die sozialen und politischen Dimensionen, die durch das wachsende globale Ungleichgewicht aufgerissen werden, stärkere Beachtung finden sollten und es weltweit neuer Mechanismen des Ausgleichs und der Solidarität bedürfe. &quot;Da die Globalisierung alle beteiligten Länder insgesamt reicher macht, müsste man den Globalisierungsgewinnern in den jeweiligen Ländern einen Teil ihrer Profite nehmen und diese den Globalisierungsverlierern geben&quot;, schlägt er vor. Die gegenwärtige Politik geht indes derzeit in vielen Ländern einen anderen Weg.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-03/branko-milanovic-globalisierung-einkommensverteilung-interview new" target="_blank">&quot;Es profitieren längst nicht alle von diesem Boom&quot;, Zeit online 19.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=globalisierung-braucht-einen-ausgleich</link>
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<pubDate>Tue, 27 Mar 2018 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[SAP bringt Meditation in die Unternehmenswelt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr das Thema Achtsamkeit inzwischen im Mainstream angekommen ist, lässt sich auch daran ablesen, welche Medien darüber berichten. Nun hat sogar die Lebensmittelzeitung den Trend aufgegriffen und berichtet darüber, wie das Softwareunternehmen SAP nicht nur im eigenen Haus das Meditieren fördert, sondern auch für andere Firmen Achtsamkeitskurse anbietet. Drahtzieher hinter dem Mindfulness-Programm ist Peter Bostelmann, der vor vier Jahren damit begann, das bei Google entwickelte Programm &quot;Search inside yourself&quot; bei SAP bekannt zu machen. Inzwischen ist er Director für Corporate Mindfullness. Dank seiner Initiative haben bereits 6.500 SAP-Mitarbeiter Kurse durchlaufen, 5.000 weitere stehen auf der Warteliste. 21 SAPler haben sich bereits zu Mindfulness-Trainern ausbilden lassen, dieses Jahr sollen weitere 23 dazustoßen. Im letzten Jahr wurde Siemens der erste SAP-Kunde in Sachen Achtsamkeit. Und auch für weitere Firmen sollen Programme angeboten werden. &quot;Achtsamkeit ist das neue Joggen. Die Mitarbeiter werden in ihrem Selbst gestärkt. Sie rennen hinterher nicht noch schneller im Hamsterrad, sondern sorgen dafür, dass sie mehr Zufriedenheit finden beim Arbeiten&quot;, so Bostelmann gegenüber der Lebensmittelzeitung.<br><a href="http://www.lebensmittelzeitung.net/handel/New-Work-Achtsamkeit-ist-das-neue-Joggen-134579 new" target="_blank">&quot;Achtsamkeit ist das neue Joggen&quot;, Lebensmittelzeitung 16.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sap-bringt-meditation-in-die-unternehmenswelt</link>
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<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gebrauch von Schmerzmitteln besorgniserregend]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor einigen Wochen machten verstärkt Meldungen die Runde, dass in den USA der Missbrauch von Schmerzmitteln beziehungsweise das wenig umsichtige Verschreiben derselben durch Ärzte immer mehr zu einer gesellschaftlichen Bedrohung wird. Nun schlagen auch deutsche Mediziner Alarm. &quot;Der Pro-Kopf-Verbrauch von Opioiden ist in Deutschland bereits erschreckend hoch und unterscheidet sich kaum noch von dem in den USA&quot;, zitiert die Welt Christoph Stein, Direktor der Klinik für Anaesthesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité Berlin. Stein kritisiert, dass u.a. nach Zahn-OPS von den Ärzten zu viele Opiode verschrieben würden. Die Gefahr dabei: Patienten nehmen sie zu lange ein und könnten unbemerkt süchtig werden. Von 2000 bis 2010 haben sich die hierzulande verschriebenen Tagesdosen mehr als verdoppelt, zwischen 2006 und 2015 wurden um ein Drittel mehr Verordnungen durch Ärzte gemacht. Ein Teil des Anstiegs ist der Tatsache geschuldet, dass in der Palliativmedizin immer mehr Schmerzmittel eingesetzt werden, um Sterbenden das Lebensende erträglicher zu gestalten. Die Verantwortung liegt letztlich nicht nur bei den Ärzten. Viele Menschen mit Schmerzen wollen vor allem, dass diese schnellstmöglich aufhören. Über die Folgen von starken Schmerzmitteln machen sie sich oft nicht so viele Gedanken. Auch die Gründe für den wachsenden &quot;Bedarf&quot; sind bedenkenswert. In einer Kultur, in der man am besten immer reibungslos funktionieren sollte, werden Schmerzmittel zu so etwas wie logisch konsequent eingesetzten Helfern. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article174541537/Schmerzmittel-In-Deutschland-droht-eine-Opioid-Epidemie-wie-in-den-USA.html new" target="_blank">„In Deutschland droht eine Opioid-Epidemie wie in den USA“, welt.de 15.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gebrauch-von-schmerzmitteln-besorgniserregend</link>
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<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Chefinnen haben vieles mit Männern gemein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen, die es im Job bis an die Spitze schaffen, haben mehr mit Männern gemein als mit ihren Geschlechtsgenossinnen, so die Erkenntnisse einer Studie aus Belgien. Dafür wurden die Persönlichkeitseigenschaften von rund 600 Führungskräften, ein Viertel davon Frauen, und von 52.000 Angestellten beiderlei Geschlechts näher betrachtet, insbesondere Merkmale wie Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit, Neurotizismus sowie Professionalität. Zwischen den angestellten Männern und Frauen zeigten sich dabei Unterschiede. Die weiblichen Angestellten waren insgesamt etwas verträglicher als die männlichen, neigten etwas mehr zu Kooperation, waren aber auch emotional instabiler und weniger extravertiert - alles Dispositionen, die schon in mehreren Studien belegt wurden. Die männlichen und weiblichen Chefs waren sich hingegen viel ähnlicher. Beide zeigten mehr Extrovertiertheit und emotionale Stabilität als die Angestellten und waren weniger hilfsbereit. Damit bestätigt die Studie, dass Führung heute immer noch eher männlich definiert ist und erfolgreiche Frauen tendenziell männliche Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften zeigen. Ob diese Eigenschaften auch per se Kennzeichen guter Führung sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/weibliche-fuehrungskraefte-ticken-eher-wie-maenner/1549461 new" target="_blank">Weibliche Führungskräfte ticken eher wie Männer, spektrum.de 7.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=chefinnen-haben-vieles-mit-männern-gemein</link>
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<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie wir womöglich Fake-News antreiben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fake-News und vor allem ihre manchmal geradezu explosionsartige Verbreitung stellen ein immer größer werdendes Problem in den sozialen Medien dar. Eine amerikanische Studie legt nun nahe, dass unsere Psyche und unser eigener Umgang mit Nachrichten einen wesentlichen Einfluss auf das Phänomen hat. Die Wissenschaftler analysierten die Entwicklung von 126.000 Geschichten, die von mehr als drei Millionen Menschen in der Zeit von 2006 bis 2017 getwittert wurden. Gerne glauben wir, dass falsche Nachrichten vor allem von besonders bekannten und gut vernetzten Menschen weit gestreut werden. Die Studie zeigt jedoch, dass sich unwahre Daten eher über weniger vernetzte Menschen verbreiten. Während wahre Meldungen oft nur 1.000 User erreichten, waren es bei den unwahren zwischen 1.000 und 100.000 Menschen, die sie lasen und weiterleiteten. Falsches verbreitete sich zudem sechs Mal schneller als Wahres. Bei der Analyse der emotionalen Dimension von Falschnachrichten - die untersuchten News wurden dabei auf entsprechende Schlüsselwörter hin betrachtet - zeigte sich: Die treibende Kraft für die stärkere und schnellere Verbreitung von Fake-News scheinen ihr Neuigkeitswert und ihr Überraschungsfaktor zu sein. Das ernüchternde Urteil der Studienautoren: „Die Neigung von Menschen, falsche Meldungen eher zu retweeten als wahre ist es demnach, was die Ausbreitung von Fake-News antreibt.“ Also, erst nachdenken, dann weiterleiten ...<br><a href="https://www.wissenschaft.de/technik-digitales/twitter-fake-news-sind-erfolgreicher/ new" target="_blank">Twitter: Fake-News sind erfolgreicher, wissenschaft.de 8.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-wir-womöglich-fake-news-antreiben</link>
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<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychische Ansteckungsgefahr?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Psychologie und Hirnforschung mehren sich die Indizien dafür, dass psychische Traumata nicht alleine durch eigenes Erleben hervorgerufen werden, sondern sich auch im Kontakt mit Traumatisierten &quot;vermitteln&quot; könnten. Verschiedene Studien, beispielsweise mit Psychologen, die Traumapatienten behandeln, Helfern von Krisenereignissen oder auch Angehörigen von Traumatisierten zeigen, dass zwischen zehn und 20 Prozent derjenigen, die in Kontakt mit Traumata anderer Menschen kommen, selbst Belastungsstörungen an den Tag zeigen. Die Wissenschaft nennt das &quot;Sekundäre Traumatisierung&quot;. Ein Artikel auf Spektrum.de beleuchtet die Details. Mir kommt in diesem Kontext noch eine ganz andere Frage, die sich mehr auf die Verbreitung alltäglicherer psychosozialer Wahrnehmungen richtet. Ich möchte damit keinesfalls den Trauma-Kontext des angesprochenen Fachartikels banalisieren. Ich habe bisweilen den Eindruck, dass auch gefühlte Bedrohungslagen, die sich als gesellschaftliche Phänomene artikulieren und noch nicht einmal sehr breite Teile der Bevölkerung betreffen, auch in Nicht-Betroffenen gewissermaßen &quot;einnisten&quot;. Angst vor Arbeitslosigkeit oder Armut, sozialem Abstieg oder ähnliches zum Beispiel. Betrachtet man die Statistiken, sind von solchen Lebenslagen nur überschaubare Bevölkerungsgruppen betroffen. Und doch hat man in sozialen Netzwerken und bisweilen auch den Mainstream-Medien das Gefühl, dass die gefühlte Betroffenheit, damit meine ich nicht nur die Dimension des Mitfühlens, sondern wirklich unterschwelliges, direkteres Betroffensein, deutlich größer ist. Die mediale Allgegenwärtigkeit scheint hier die Grenze zwischen uns und anderen immer durchlässiger werden zu lassen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/koennen-traumata-ansteckend-wirken/1534611 new" target="_blank">Können Traumata ansteckend wirken?, spektrum.de 5.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=psychische-ansteckungsgefahr</link>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nach der Arbeit ... wird weitergearbeitet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr die Grenzen zwischen Job und Privatleben am Verschwimmen sind, zeigt eine neue Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Im Schnitt widmen sich die  1.800 Befragten nämlich fünf Stunden pro Woche außerhalb ihrer Arbeitszeit beruflichen Dingen. Knapp 63 Prozent gehen in der Freizeit regelmäßig Jobangelegenheiten nach. Knapp 22 Prozent in einem Umfang von bis zu zwei Stunden, bei knapp 30 Prozent sind es zwischen drei und zehn Stunden. Etwa 13 Prozent sind sogar mehr als zehn Stunden in der Woche nach Feierabend noch mit Beruflichem beschäftigt. Die Studie möchte mit den Ergebnissen dafür sensibilisieren, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer fließender werden - und die bisherigen Definitionen von Arbeitszeit wie auch der Arbeitnehmerschutz in den neuen Grauzonen nicht greifen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/ueberstunden-deutsche-opfern-fuenf-stunden-freizeit-fuer-die-arbeit-jede-woche-a-1196549.html new" target="_blank">Angestellte opfern fünf Stunden Freizeit für die Arbeit - jede Woche, Spiegel online 5.3.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Ungleichheit hängt an Generationen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Chancengleichheit ist ein großes Thema. Einerseits suggeriert unser offenes Bildungssystem, dass hierzulande jeder gemäß seinen Fähigkeiten einen guten Platz in der Gesellschaft finden kann. Andererseits sind die Indizien groß, dass das soziale Herkunftssystem nach wie vor einen wesentlichen Anteil daran, ob gesellschaftlicher Aufstieg gelingt und wie weit er möglich ist. Der Arbeitsmarktforscher Sebastian Braun vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel und Jan Stuhler von der Universität Madrid untersuchten die Daten aus vier Generationen im Hinblick auf den sozialen Status von Familien im 20. Jahrhundert. Ihre Analyse macht deutlich: Im Schnitt 60 Prozent der Faktoren, die für den sozialen Status maßgeblich sind, darunter Lebensumstände, Netzwerke und Begabungen, werden von einer Generation auf die nächste vererbt. Das Elternhaus ist also nach wie vor sehr entscheidend. <br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-03/studie-sozialer-aufstieg-bildungsgrad-eltern-abhaengigkeit new" target="_blank">Sozialer Aufstieg hängt von der Familie ab, Zeit online 5.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=soziale-ungleichheit-hängt-an-generationen</link>
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<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was wir essen, zeigt, wie wir drauf sind]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vegetarier ticken politisch anders als Fleischesser, so das Ergebnis zweier psychologischer Studien der Universität Mainz. Die Wissenschaftler führten zwei Repräsentativerhebungen mit jeweils 5.000 Probanden durch. Einmal stand die rein vegetarische Ernährung im Fokus (drei Prozent der Befragten), das andere Mal wurde diese Definition weiter gefasst und man ordnete auch Menschen zu, die vorwiegend vegetarisch leben und gelegentlich Fleisch essen (sechs Prozent der Befragten). In beiden Erhebungen zeigte sich, dass Menschen, die den Konsum tierischer Produkte ablehnen und sie zumindest nur bewusst oder mäßig verzehren, sich in ihrem Mindset von den Fleischessern unterscheiden. Sie sind offener für neue Erfahrungen, weniger konservativ als der Rest der Bevölkerung und auch politisch interessierter. Diese Haltungen manifestieren sich vor allem in einem bestimmten Kreis der Gesellschaft - bei jüngeren Menschen mit höherem Bildungsabschluss. Frauen sind hier drei Mal so häufig präsent wie Männer.<a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/vegetarier_ticken_anders/ new" target="_blank">Vegetarier ticken anders, Psychologie heute 2.3.18</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lass&#039; mich nicht hängen - die neue Unverbindlichkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich verabreden, obwohl man weiß, dass man das Date später platzen lassen wird? In Zeiten der sozialen Medien fällt es leicht, sich eine Hintertür offenzuhalten. Tun sich kurzfristig bessere Optionen auf oder man hat schlicht keine Lust, reicht eine kurze Whatsapp und man ist aus dem Schneider - und das ganz ohne lästige direkte persönliche Konfrontation. Die zwischenmenschliche Distanz, die Nachrichten über soziale Netzwerke erlauben, erleichtert es, unverbindlich zu sein. Die New York Times sprach im letzten Sommer sogar von einem „Golden Age of Bailing” (&quot;Don&#039;t bail on me&quot; lässt sich mit &quot;Lass&#039; mich nicht hängen&quot; übersetzen). Wissenschaftler wundert es kaum, dass dieser Trend sich vor allem in den USA sehr stark zeigt, ist die amerikanische Kultur doch eher eine konfliktscheue. Die neue Bailing-Kultur fördert soziale Unsicherheiten, denn letztlich weiß man kaum noch, ob eine Zusage wirklich zählt. Wer wert auf Verbindlichkeit legt, sagt deshalb inzwischen bei Verabredungen gleich dazu: „Lass&#039; mich nicht hängen!“<br><a href="https://ze.tt/dont-bail-on-me-die-grosse-angst-sitzengelassen-zu-werden/ new" target="_blank">„Don’t bail on me“: Die große Angst, sitzengelassen zu werden, Zeit online 2.3.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Social Media eine ganze Generation prägt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Soziale Netzwerke können süchtig machen, das zeigen inzwischen verschiedene Studien. In der jungen Generation braut sich hier etwas zusammen. Eine neue  Studie der Krankenkasse DAK und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt, dass heute 2,6 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren von sozialen Medien abhängig sind. Umgerechnet sind das rund 100.000 Jugendliche. Die tägliche Nutzungsdauer liegt in dieser Altersgruppe bei zweieinhalb (Jungen) bis drei (Mädchen) Stunden. Die Wissenschaft zeigt auch: Wer von sozialen Medien abhängig ist, hat ein um 4,6 Prozent höheres Risiko, an Depressionen zu erkranken. Bedenklich stimmt auch, wie sich so stark durch soziale Medien geprägte junge Menschen später entwickeln und was das für sie im Berufsleben bedeutet. Seit Jahren steigt die Zahl psychischer Erkrankungen, unter anderem angetrieben von Stress und Burn-out. Auch für Arbeitnehmer, die die Welt der sozialen Medien und die Allzeit-Verfügbarkeit (und den Anspruch daran), den diese mit sich bringen, erst in reiferem Lebensalter kennengelernt haben, leiden darunter. Welche Probleme können also für die jugendlichen Dauernutzer erwachsen, wenn sie später im Berufsleben Social Media nicht mehr nur zum Vergnügen nutzen, sondern die virtuelle Kommunikation auch als äußere Anforderung erleben? Es dürfte wichtig sein, diese Problematik schon heute stärker ins Visier zu nehmen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/whatsapp-instagram-und-co-so-suechtig-machen-soziale-netzwerke-15473257.html" target="_blank">So süchtig machen Whatsapp, Instagram und Co., FAZ 1.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-social-media-eine-ganze-generation-prägt</link>
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<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Feedback als Bedrohung ankommt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn Mitarbeiter etwas vermasseln, muss der Chef eingreifen. Feedback soll eigentlich dabei helfen, den Job künftig besser zu machen. Viele Führungskräfte sind sich allerdings nicht bewusst, wie leicht der Schuss nach hinten gehen kann, wenn sie nicht den richtigen Ton und die richtige Perspektive treffen. Eine an der Harvard University gemachte Studie mit 300 Mitarbeitern eines Unternehmens zeigt: Umso negativer das Feedback des Chefs ist, umso eher bemühen sich Angestellte, neue Netzwerke in der Firma aufzubauen. Nur wenige Teilnehmer der Studie nahmen negative Rückmeldungen an und versuchten tatsächlich, ihre Leistung zu verbessern. Viele Mitarbeiter betrachteten hingegen schlechtes Feedback als Bedrohung ihres Selbstbildes. Die Nähe zu anderen Kollegen hilft dann, dieses Selbstbild aufrechtzuerhalten. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Feedback nur dienlich ist, wenn es auch dieses Identitätsbedürfnis der Angestellten berücksichtigt. Es sollte sehr konkret sein, aus einer Ich-Perspektive gegeben werden und auch Vorschläge beinhalten, wie man die Dinge besser machen kann.<br><a href="https://www.wiwo.de/kritik-im-job-was-schlechtes-feedback-bei-mitarbeitern-ausloest/21020594.html new" target="_blank">Was schlechtes Feedback bei Mitarbeitern auslöst, WiWo 1.3.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-feedback-als-bedrohung-ankommt</link>
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<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was Arbeitnehmer wollen - in Ruhe nachdenken]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal fördern Studien zur Arbeitszufriedenheit Überraschendes zutage. In einer Umfrage von Porsche Consulting mit rund 1.000 Büroangestellten aus dem Bundesgebiet wünschte sich die Hälfte der Teilnehmer, im Job jeden Tag mindestens eine Stunde Zeit zu haben, um nachzudenken und zu planen. Was sich anhört wie Zeitverschwendung, könnte durch die Hintertür durchaus positive Effekte haben. 93 Prozent der Untersuchungsteilnehmer gaben nämlich an, gerne im Job eigene Ideen einbringen zu wollen, wenn die Chefs sie denn ließen. 43 Prozent wünschen sich explizit mehr Mitsprache bei der Gestaltung ihrer Aufgaben. Fast scheint es, als wäre gute Führung nicht nur auf das Machen angewiesen, sondern mindestens genauso auch auf das Zulassen - von Eigeninitiative und Freiräumen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article173953257/Jobzufriedenheit-Mehr-Mitsprache-weniger-Meetings-viel-Nudging.html new" target="_blank">Was wir uns am Arbeitsplatz wirklich wünschen, welt.de 26.2.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-arbeitnehmer-wollen---in-ruhe-nachdenken</link>
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<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Achtsamkeit im Business wirkt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche zeigt wieder einmal in einem Beitrag, wie in immer mehr Unternehmen die Achtsamkeitspraxis Einzug hält - und vor allem, welche Wirkungen sie im Job-Alltag haben kann. Christian Weiher etwa, Chemieingenieur bei BASF, meditiert, seitdem er im Rahmen eines Führungskräftetrainings Achtsamkeitsmethoden erlernt hat, täglich 10 Minuten. Und das macht für ihn einen Unterschied. &quot;Es gibt einen winzigen Moment zwischen Reiz und Reaktion, den es zu bemerken und zu nutzen gilt. In diesem Moment habe ich die Wahl: Verfalle ich in alte Denk- und Handlungsmuster, oder ändere ich etwas?&quot;, erzählt er. Das mag unspektakulär klingen, kann im hektischen Business jedoch einen wesentlichen Unterschied machen. Wer nicht gleich aus der Haut fährt, wenn es mal brennt, provoziert weniger Konflikte. Und dieses Moment der Freiheit, das aufscheint, wenn man erkennt, man hat die Wahl, ist noch dazu im Berufsleben ein wesentlicher Motivationsfaktor. <br><a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsalltag-achtsamkeit-kann-sie-zu-einer-besseren-fuehrungskraft-machen/20941436-all.html new" target="_blank">Achtsamkeit kann Sie zu einer besseren Führungskraft machen, WiWo 18.2.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-achtsamkeit-im-business-wirkt</link>
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<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Um die 30 - die Generation Krise]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Um die 30 fängt das Leben richtig an - möchte man zumindest meinen. Zwei neue Untersuchungen legen allerdings nahe, dass heutzutage die Generation junger Erwachsener eher im Krisenmodus unterwegs ist. In einer Umfrage des Online-Portals Linkedin gaben 67 Prozent der Befragten an, schon vor dem 30. Lebensjahr in eine handfeste Lebenskrise geschlittert zu sein. Einer Erhebung der Barmer Ersatzkasse zufolge leidet hierzulande jeder Vierte im Alter zwischen 18 und 25 Jahren an psychischen Erkrankungen wie Panikattacken, Angststörungen oder Depressionen, ein Anstieg um 38 Prozent seit 2005 auf nunmehr bis zu 1,9 Millionen Betroffene. Hilfe finden sie, so die Linkedin-Umfrage, bei Freunden (85 Prozent) oder in der Familie (63 Prozent). 3,8 Prozent setzen auch auf die Unterstützung durch erfahrene Mentoren.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/psychische-probleme-mittzwanziger-im-krisenmodus-15470572.html" target="_blank">Mittzwanziger im Krisenmodus, FAZ 28.2.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=um-die-30---die-generation-krise</link>
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<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit verändert nicht wie auf Knopfdruck das Verhalten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dank zahlreicher wissenschaftlicher Studien knüpfen sich an die Wirkung von Achtsamkeit viele Erwartungen. Menschen, die meditieren, sind stressresistenter, und auch die gesundheitlichen Wirkungen von Achtsamkeit im Alltag sind gut erforscht. Wie aber wirkt eine achtsame Haltung im ganz alltäglichen Verhalten? Das untersuchten Wissenschaftler vom Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der Technischen Universität (TU) Berlin. Im Blinka-Projekt, was für Bildung für nachhaltigen Konsum durch Achtsamkeitstraining steht, betrachteten die Forscher, wie sich das Konsumverhalten von 100 Probanden verschiedener Altersgruppen, die einen MBSR-Kurs absolvierten, durch die Achtsamkeitspraxis veränderte. Die ernüchternde Erkenntnis: Zunächst einmal gar nicht. Und doch vermittelt die Studie interessante Einblicke. Insgesamt hatten die Studienteilnehmer ein positives Verhältnis zu nachhaltigem Konsum entwickelt. Manche sahen ihren Fleischkonsum nun kritischer, andere waren grundsätzlich bereit, mehr Geld für faire, hochwertige Lebensmittel auszugeben. Diese Veränderungen in der Einstellung schlugen sich allerdings noch nicht in veränderten Verhaltensweisen nieder. Auch zeigte sich, dass im Verlauf der Studie den Meditierenden materielle Werte weniger wichtig wurden. <br><a href="https://www.berliner-zeitung.de/wissen/achtsamkeit-wirkt-sich-regelmaessiges-meditieren-auf-das-konsumverhalten-aus--29735512 new" target="_blank">Achtsamkeit Wirkt sich regelmäßiges Meditieren auf das Konsumverhalten aus? Berliner Zeitung, 20.2.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-verändert-nicht-wie-auf-knopfdruck-das-verhalten</link>
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<pubDate>Tue, 06 Mar 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ausgeschlafen arbeitet es sich besser]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nächtliche Sitzungsmarathons oder die abendliche Vorbereitung von Geschäftsterminen sind für viele Führungskräfte business as usual. Wer wenig schläft und dafür mehr arbeitet, gilt in der heutigen Zeit gerne als besonders leistungsbereit. Dieses Selbstbild der Wenigschläfer hält der Realität jedoch nur wenig stand. Die US-amerikanische Denkfabrik Rand Europe fand in ihrer Studie „Why Sleep Matters – The Economic Costs of Insufficient Sleep“ heraus, dass Schlafmangel in der deutschen Wirtschaft Kosten von bis zu 57 Milliarden Euro jährlich verursacht. Das sind 1,56 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Diese Einbußen entstehen durch die finanziellen Folgen, die aufgrund gesundheitlicher Schäden durch Schlafmangel hervorgerufen werden, wie auch durch die reduzierte Konzentrationsfähigkeit von Arbeitnehmern, die zu wenig schlafen. Wer durchschnittlich weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, hat ein um 13 Prozent höheres Sterblichkeitsrisiko als Menschen, die jede Nacht zwischen sechs und neun Stunden ruhen. &quot;Wer Erholung seiner Karriere zuliebe vernachlässigt, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Dauerhaft leistungsfähiger wird er so mit Sicherheit nicht. Die leistungsfähigsten Menschen sind die ausgeschlafenen&quot;, so Kneginja Richter, Leiterin der Schlafambulanz im Schlafmedizinischen Zentrum des Klinikums Nürnberg und Professorin an der Technischen Hochschule Nürnberg, in der Wirtschaftswoche.<a href="https://www.wiwo.de/erfolg/management-der-zukunft/schlafmangel-die-leistungsfaehigsten-menschen-sind-die-ausgeschlafenen/20933550-all.html new" target="_blank">&quot;Die leistungsfähigsten Menschen sind die ausgeschlafenen&quot;, WiWo 13.2.18</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ausgeschlafen-arbeitet-es-sich-besser</link>
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<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Oh Wunder, Führung funktioniert durch Zuwendung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mitarbeiter, deren Führungskräfte ihnen Zuwendung zuteil werden lassen, sind deutlich motivierter als solche, um die sich keiner kümmert - das ist die Erkenntnis einer Forsa-Umfrage unter 90 Personalchefs aus Unternehmen ab 400 Mitarbeitern. Die Untersuchung betrachtete den Zusammenhang zwischen einer guten Fehlerkultur in den Unternehmen, Innovation und Engagement. Dabei wurde hohes Engagement unter anderem dadurch definiert, dass Führungskräfte auch Zeit finden für &quot;menschenbezogene Führungsaufgaben&quot;. Eine Definition, die für sich schon tief blicken lässt. Gemeint waren in der Studie damit Coaching, Feedback und Mitarbeitermotivation. Nach Ansicht der Führungskräfte solcher Unternehmen, in denen dies gegeben war, haben die Mitarbeiter Karriereperspektiven und sehen einen Sinn in ihrer Arbeit, bei respektvollem Umgang miteinander und einer Innovations- und Lernkultur. Und das wiederum führe zu permanent hohem Engagement der Mitarbeiter aus eigenem Antrieb. Umgekehrt führen hohe Belastungen dazu, dass die Führungskräfte den Mitarbeitern weniger Aufmerksamkeit entgegenbringen und die Motivation sinkt. Schön, dass es eine Studie mehr gibt, die bestätigt, was der gesunde Menschenverstand ohnehin weiß.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management-der-zukunft/personalmanagement-kuemmert-sich-der-chef-sind-die-mitarbeiter-motiviert/20938086.html new" target="_blank">Kümmert sich der Chef, sind die Mitarbeiter motiviert, WiWo 7.2.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=oh-wunder,-führung-funktioniert-durch-zuwendung</link>
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<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was macht uns glücklich? Andere Menschen!]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Glück klingt nach einer großen Idee, doch finden tun wir es meist im Kleinen. Ein Forscherteam aus den USA und Japan befragte rund 100.000 Probanden, hauptsächlich im Alter von 20 bis 40 Jahren, nach ihren glücklichen Momenten. Spitzenreiter waren mit 46 Prozent Begegnungen mit anderen Menschen, hauptsächlich aus der Familie. 16 Prozent erlebten glückliche Augenblick im Kontext des Essens, 14,5 Prozent bei der Arbeit. Entertainment, Sport und Shoppen beglückten maximal 9 Prozent der Untersuchungsteilnehmer. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/hunderttausend-momente-des-gluecks/1541995 new" target="_blank">Hunderttausend Momente des Glücks, spektrum.de 13.2.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-macht-uns-glücklich-andere-menschen!</link>
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<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Beharrlichkeit des Fakes]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fake-News sind schwer zu entkräften, das erleben wir seit längerer Zeit immer wieder, vor allem in den sozialen Netzwerken. Eine wissenschaftliche Metaanalyse, bei der Studienergebnisse von 7.000 Probanden betrachtet wurden, lässt nun erahnen, warum dies so schwer ist. Bei ihrer Auswertung stellten die Wissenschaftler fest, dass es nicht ausreicht, Ansichten als falsch darzustellen. Im Gegenteil - die Gegenaufklärung geht oft vor allem deshalb schief, weil sie Bezüge zur eigentlich zu widerlegenden falschen Tatsache herstellt und diese dabei nur noch fester in denen, die sie annehmen, verankert wird. Die Erkenntnis der Studie: Es braucht überzeugende Gegenmodelle und einleuchtende Argumente. Und selbst diese wirken nicht immer, aber immerhin besser als der schlichte Versuch, etwas als falsch zu brandmarken.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/fake_einfach_kontern_reicht_nicht/ new" target="_blank">Fake? Einfach kontern reicht nicht ... Psychologie heute 12.2.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Pillen gegen den Herzschmerz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kultur treibt bisweilen seltsame Blüten. Schmerzmittel wie Paracetamol helfen bei körperlichen Schmerz. Jüngste Studien zeigen aber auch, dass sie seelisches Leid mildern können. &quot;Wir wissen (…), dass Liebeskummer auch im Gehirn in ähnlichen Regionen wir körperlicher Schmerz Aktivierungen macht&quot;, so die Berliner Psychotherapeutin und Psychologin Iris Hauth im Deutschlandfunk Kultur. Warum also nicht, wenn die Seele leidet, einfach mit ein paar Pillen Abhilfe schaffen? Einerseits sind da die Nebenwirkungen, denn Mittel wie Paracetamol können durchaus die Leber schädigen. Andererseits weiß  jeder, der schmerzvolle Phasen des Lebens wirklich durchlitten und bewältigt hat, wie sehr man daran wachsen kann. Und um wie viel gestärkter man dann neuerlichen Krisen zu begegnen vermag. Es mag einfach sein, den Schmerz einfach abzuschalten. Aber das trennt uns nicht nur von den Herausforderungen des Lebens, sondern womöglich vom Leben selbst.<br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/seelische-schmerzen-finger-weg-von-pillen-gegen-liebeskummer.1008.de.html?dram:article_id" target="_blank">Finger weg von Pillen gegen Liebeskummer, Deutschlandfunk Kultur 10.2.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Stress der jungen Jahre]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Am Beginn des Berufsleben brummt es für viele Job-Einsteiger gehörig. Bei der Arbeit erst mal Fuß fassen, sich im Leben als &quot;Erwachsener&quot; mit all seinen Verpflichtungen einrichten - da wundert es kaum, dass die so genannte Generation Y bisweilen gestresst ist. Eine repräsentative Studie der Personalvermittlung Orizon zeigt: Drei Viertel der 20- bis Ende 30-Jährigen fühlen sich heute unter Druck, weil sie im Job zu viele Aufgaben zu bewältigen haben und es in der Firma zu wenig Personal gibt. Zwei Drittel klagen darüber hinaus über psychischen Stress. Die unter 20-Jährigen und Arbeitnehmer ab 30 fühlen sich durch Konflikte mit Kollegen belastet. Mehr als ein Drittel der gesamten GenY leidet unter dem Zwang der ständigen Erreichbarkeit. Was diese Phase des Berufslebens für viele der Jungen so fordernd macht, ist, dass im Vergleich zur Elterngeneration das Sicherheitsgefühl im Job im Schwinden ist. Einerseits ist der Nachwuchs gut ausgebildet und möchte eine angemessene Arbeit, andererseits kollidiert diese berufliche Verwirklichung oft mit anderen Lebenszielen wie Partnerschaft und Familiengründung. Und dies bei einem wachsenden Bewusstsein dafür, dass Leben eben nicht nur Arbeit ist, sondern viele andere Facetten hat. Die Zeit wird zeigen, ob das business as usual die junge Generation zermürbt - oder ob vielleicht die Arbeitswelt zu Veränderungen ansetzt.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/junge-arbeitnehmer-warum-die-generation-y-gestresst-ist/20943188.html new" target="_blank">Warum die Generation Y gestresst ist, WiWo 8.2.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zusammenhalt lässt sich nicht erzwingen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Strafen sollen dabei helfen, den Zusammenhalt in Gesellschaften nicht erodieren zu lassen. Doch geht das auch auf? Eine Studie aus China weckt hier Zweifel. Aus der Forschung ist bekannt, dass kooperatives Verhalten dann wahrscheinlicher ist, wenn Menschen wissen, dass sie sich wieder begegnen werden. Strafen produzieren Kosten für Abweichler, denn die Gemeinschaft wird sie soziale Konsequenzen spüren lassen. In der chinesischen Studie zeigte sich jedoch, dass Strafen die Kooperation der Probanden nicht förderten. Womöglich, weil sie als Angriff gewertet werden und damit eine Verteidigungsreaktion provozieren, also Abwehr. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/wenn-strafe-mehr-schadet-als-nuetzt/1529295 new" target="_blank">Wenn Strafe mehr schadet als nützt, spektrum.de 29.12.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation lässt Menschen nicht automatisch reifen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Studien zeigen, dass Meditation und Achtsamkeit das Wohlbefinden fördern, Stress reduzieren und insgesamt die Lebensqualität verbessern können. Sie macht uns aber nicht automatisch auch zu besseren Menschen, wie eine Übersichtsstudie von Wissenschaftlern aus Europa und Neuseeland nun nahe legt. Die Forscher analysierten anhand von 20 Studien die Wirkung verschiedener Arten der Meditation auf prosoziale Gefühle und Verhaltensweisen. Dabei zeigte sich, dass Meditierende sich etwas barmherziger und empathischer fühlen als Menschen, die solche Methoden nicht praktizieren. Auf Vorurteile oder Aggressionen wie auch das soziale Verhalten hatte die Achtsamkeitspraxis der Auswertung zufolge jedoch so gut wie keinen Einfluss. Ich finde diese Studie deshalb interessant, weil sie die Frage aufwirft, wie bedeutsam die Rahmenbedingungen unter denen Menschen meditieren, sein könnten. Die Studien nutzen säkulare Achtsamkeitsmethoden und MBSR, die heute gerne als weltanschaulich neutrale &quot;Techniken&quot; vermittelt werden. Damit schaffen sie Kontexte ohne Entwicklungsrichtung. Das ReSource-Projekt der Neurowissenschaftlerin Tania Singer beispielsweise richtet das Augenmerk darauf, dass verschiedene Meditationsmethoden auch unterschiedliche Wirkungen bei den Übenden hervorrufen. Auch ihre Befunde zeigen, dass Achtsamkeitsmeditation nicht unser soziales Verhalten verändert, wohl aber Mitgefühlsmeditation, wenn sie zum Beispiel von achtsamen Dialogen zwischen den Übenden begleitet wird. Mit dem gegenwärtigen Meditations-Boom steht damit auch die Frage im Raum, was Menschen durch das Meditieren &quot;erreichen&quot; möchten - oder, treffender ausgedrückt, welcher inneren Ethik sie beim Meditieren folgen. Achtsamkeit kann ganz selbstbezogen dazu genutzt werden, im Beruf leistungsfähiger zu sein. Ein besseres Miteinander in Teams erwächst dadurch nicht. Doch wenn die Möglichkeit tieferer Verbundenheit - mit anderen Menschen und dem Leben selbst - Teil des Meditationssettings wird, sehen die Wirkungen womöglich ganz anders aus.<br><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89049/Meditation-Studie-widerlegt-Hoffnung-auf-ein-besseres-Selbst new" target="_blank">Meditation: Studie widerlegt Hoffnung auf ein besseres Selbst, Ärzteblatt 5.2.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lieber eine schlechte Entscheidung als Ungewissheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit dem Aushalten von Ungewissheit tun wir Menschen uns schwer. Im Business zu sagen &quot;Ich weiß es nicht&quot;, gleicht einem Offenbarungseid. &quot;Die meisten Menschen möchten Unsicherheit und Zweideutigkeit um fast jeden Preis vermeiden. Unfertiges und Vorläufiges ertragen wir alle nur äußerst widerwillig, denn sie stürzen uns in Zweifel und Konfusion. Das gilt im Privaten wie im öffentlichen, politischen Raum&quot;, so der Psychologe Heiko Ernst. Dabei zeigt sich im Leben - sei es in Firmen, der Politik oder den alltäglichen Privatangelegenheiten -, dass der Drang, die Dinge irgendwie festzunageln, auch wenn vieles ungewiss ist, meist zu suboptimalen Entscheidungen führt. Dann entledigen wir uns zwar der Unsicherheit, aber das macht noch keine gute Lösung. Das hat auch Auswirkungen auf unser kulturelles Umfeld. &quot;Wir sind im Zustand wachsender Ungeduld anfälliger für Behauptungen, die unseren Vorurteilen entsprechen oder für das energisch vorgetragene Halbwissen anderer. Manchmal ist es einfach bequemer und beruhigender, eine Lüge zu akzeptieren als eine Unsicherheit. Die kognitiven Schleusen für Fake News aller Art sind also weit geöffnet&quot;, so Ernst. Dabei könnte die Fähigkeit, Nichtwissen und Widersprüche einfach einmal auszuhalten, ohne gleich entfliehen zu wollen, eine zentrale Kulturtechnik sein. &quot;Zuzugeben, etwas noch nicht verstanden zu haben, bedeutet auch: offen, aufmerksam und lernbereit zu bleiben. Diese Offenheit ermöglicht es beispielsweise auch, die vielen unvermeidlichen Widersprüche im Leben auszuhalten&quot;, so Ernst. &quot;Ich weiß es nicht&quot; zu sagen, kann also auch sehr befreiend sein.<br><a href="http://www.spektrum.de/kolumne/zu-potte-kommen-aber-nicht-uebers-knie-brechen/1535987 new" target="_blank">Zu Potte kommen - aber nicht übers Knie brechen, spektrum.de 2.2.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lieber-eine-schlechte-entscheidung-als-ungewissheit</link>
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<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Revival der Selbsterkenntnis im Business]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung&quot;, weiß der Volksmund. Im Business scheint sie, gefördert von dem um sich greifenden Achtsamkeits-Hype, zu neuen Ehren zu gelangen. Die Wirtschaftswoche widmet einen umfassenden Beitrag dem Phänomen, dass sich in den Chef-Etagen immer mehr Manager mit &quot;Self-Awareness&quot; beschäftigen. Das Google-Programm &quot;Search inside yourself&quot; und große Achtsamkeitsprogramme für die Belegschaft bei SAP haben die Innenschau wieder salonfähig gemacht. Das hat eine gewisse Logik, denn nur wer sich selbst kennt, kann andere auch gut führen. Blinde Flecken der Führungskräfte können leicht zu blinden Flecken des gesamten Unternehmens werden. Und so bringen immer mehr Berater die meditative Innenschau in Coachingprozesse ein. Und immer mehr Führungskräfte fangen von sich aus an, ihr Innenleben tiefer zu erkunden. Die bewusste Selbstreflektion hilft Menschen dabei, ihre Lebenserfahrung zu durchschauen. Denn heute wissen wir, dass Erfahrung zwar in vielen Entscheidungsprozessen die Souveränität stützt, wir aber gleichermaßen auch zu Gefangenen unserer Erfahrungen werden können und unseren Blick verengen. Eine Studie von Korn Ferry mit knapp 7.000 Mitarbeitern zeigt: Je Selbst-Bewusster Arbeitnehmer sind, umso weniger blinde Flecken gibt es im Unternehmen - und umso höher fällt die Rendite aus. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management-der-zukunft/erkenne-dich-selbst-warum-so-viele-manager-auf-self-awareness-setzen/20884184-all.html new" target="_blank">Warum so viele Manager auf Self-Awareness setzen, WiWo 31.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-revival-der-selbsterkenntnis-im-business</link>
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<pubDate>Tue, 13 Feb 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Algorithmen sind nicht besser als Menschen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In vielen Lebens- und Arbeitsbereichen kommen längst Algorithmen zum Einsatz, um Entscheidungsprozesse zu verbessern. Was wir auf Facebook zu sehen bekommen, welche Artikel uns von Amazon empfohlen werden, aber auch welche Bewerber Personalabteilungen zu einem Gespräch einladen - all dies und noch viel mehr geschieht inzwischen unter Zuhilfenahme computergestützter Bewertungsprozesse. Studien im Personalwesen haben bereits gezeigt, dass Algorithmen zum Teil Vorurteile transportieren und verfestigen. Eine Studie aus den USA zeigt nun, dass Software, die zur Prognose der Rückfallwahrscheinlichkeit von Straftätern genutzt wird, keine besseren Voraussagen liefert, als wenn unbedarfte Internetnutzer ihre Einschätzung abgeben. Selbst wenn den Testpersonen deutlich weniger Datenmaterial zur Verfügung gestellt wurde als das, welches für die Berechnungen verwendet wurde, waren ihre Prognosen mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von rund zwei Dritteln mindestens genauso gut (man könnte auch sagen schlecht) wie die Vorhersagen der Software. Für die Forscher wirft das die Frage auf, ob Algorithmen überhaupt einen Mehrwert bringen in Entscheidungsprozessen. Mich wundern die Ergebnisse dieser Untersuchung nicht. Denn Algorithmen sind von Menschen geschaffen, bilden also zwangsläufig auch deren Denkweisen ab. Es wird zwar viel davon gesprochen, dass Algorithmen auch lernen können und so ihre Kapazitäten erweitern. Doch wird in der Wissenschaft - zumindest so weit öffentlich bekannt ist - wohl noch viel zu wenig daran geforscht, welche Möglichkeiten und auch Beschränkungen beim Anlegen von Algorithmen durch den Faktor Mensch als Programmierer in solche Rechenprozesse Einzug halten. So wenig perfekt, wie wir Menschen sind, so wenig sind es dann auch die Algorithmen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/22315959/Wenn-Algorithmen-in-der-Jury-sitzen/ new" target="_blank">Wenn Algorithmen in der Jury sitzen, Bild der Wissenschaft 17.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=algorithmen-sind-nicht-besser-als-menschen</link>
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<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Resilienz-Trainings Standard werden sollten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Studie ist schon ein wenig älter, aber interessant - die Bertelsmann Stiftung untersuchte mit weiteren Forschungspartnern, wie Führungskräfte die Resilienz ihrer Mitarbeiter verbessern können. Die Untersuchung mit rund 560 Teilnehmern zeigt, dass Mitarbeiter mit hoher psychischer Widerstandsfähigkeit ihre Arbeit mit großer Gewissenhaftigkeit erledigen, sich mit anderen Menschen besser verstehen, neugieriger sind und als emotional stabiler wahrgenommen werden. Vorgesetzte können zur Resilienz ihrer Mitarbeiter beitragen, indem sie ihnen Orientierung vermitteln und Kontrolle über ihre Arbeitsbereiche geben. Auch wie authentisch, ehrlich, vorbildlich und sinnvermittelnd ein Chef ist, trage zur Zufriedenheit und Gesundheit der Angestellten bei. &quot;Folgt man den Ergebnissen der Studie, sollten Trainings, die die Resilienz steigern, bald zum Standardangebot des betrieblichen Gesundheitsmanagements in den Betrieben gehören. Davon können dann sowohl Mitarbeiter und Führungskräfte als auch Unternehmen profitieren&quot;, sagt Detlef Hollmann, Projekt-Manager der Bertelsmann Stiftung.<br><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/dickes-fell-im-job-kann-vor-burn-out-schuetzen/ new" target="_blank">Studie der Bertelsmann Stiftung</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-resilienz-trainings-standard-werden-sollten</link>
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<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Smileys sind gut für die Büro-Kommunikation]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Arbeitsleben haben sie einen eher schlechten Ruf, denn die Verwendung von Emoticons in beruflichen E-Mails gilt gerne als unprofessionell und zu privat. Zu Unrecht, wie eine Untersuchung des Wirtschaftsinformatikers Claus-Peter Ernst zeigt. Er fand heraus: &quot;Glückliche und ironische Emoticons schwächen die negativen Assoziationen einer Nachricht auf den persönlichen Ebenen ab. So verändern sie zum einen die Wahrnehmung auf der Ebene der Selbstoffenbarung, also die Interpretation der Empfängerin oder des Empfängers bezüglich dessen, was die Absenderin oder der Absender in der E-Mail über sich selbst preisgibt, wie beispielsweise ihre oder seine gegenwärtigen Emotionen. Zum anderen findet auch eine Wahrnehmungsveränderung auf der Beziehungsebene statt, das heißt, auch die wahrgenommene Einstellung des Gegenübers zu einem selbst wird verändert.&quot; Man könnte auch sagen: Ein Smiley macht es für den Empfänger einer kritischen Botschaft leichter, nicht zu verzagen. Und gleichzeitig fördert er die Beziehung zwischen Kritiker und Kritisiertem. In der Untersuchung mit 230 Probanden zeigte sich auch, dass der Einsatz von Emoticons die Kritik nicht negiert. Die Grinsebildchen erhöhen eher deren Akzeptanz.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/ein-smiley-macht-kritik-in-e-mails-angenehmer-15424483.html" target="_blank">Ein Smiley mehr hilft sehr, FAZ 30.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=smileys-sind-gut-für-die-büro-kommunikation</link>
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<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meditation als Lichtblick in Krisen und Kriegen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit berichtet in einem Interview mit dem indischen Guru Sri Sri Ravi Shankar darüber, wie Meditation in Kriegs- und Krisengebieten Menschen dabei helfen kann, mit den erlittenen Traumata besser zurechtzukommen. Seine Organisation &quot;The Art of Living&quot; ist in 155 Ländern aktiv. Gegenwärtig unterrichtet sie beispielsweise 16.000 Menschen in Flüchtlingscamps in Jordanien, Libanon und Syrien in Meditation. &quot;Diese Menschen sind vor dem Krieg geflohen. Sie sind traumatisiert. Gibt man ihnen etwas zu essen, bekommen sie es nicht hinunter. Stellt man ihnen ein Bett auf, können sie nicht einschlafen. Sie sind viel zu aufgewühlt. Wir bieten ihnen in den Kursen eine geistige Zuflucht. Helfen ihnen, zur Ruhe zu kommen. Dank der Meditationen sind die Geflüchteten ihren Gefühlen nicht mehr so stark ausgeliefert. Das gibt ihnen Hoffnung, dass sie auch ihr Leben wieder in den Griff bekommen&quot;, erklärt Shankar. Ihm geht es nicht allein darum, eine Methode zu vermitteln, die hilft. Wesentliches Anliegen ist ihm, einen Beitrag zu mehr wechselseitigem Respekt und Toleranz zu leisten. Dabei helfe die spirituelle Dimension der Meditation. &quot;Wir sind doch alle gestresst. Möchten getröstet werden, Ängste, Anspannung und Unsicherheit loswerden. Meditation ist eine Technik, mit der man sich auf die eigene innere Stärke besinnt. Das macht gelassener, zugänglicher. ... Alles, was Frieden bringt, was Menschen befähigt mehr Liebe für sich, andere und ihre Umwelt zu empfinden, ist Spiritualität. Sie ist die Grundlage der Weltreligionen – das, was sie alle verbindet. Man könnte auch Humanismus dazu sagen: Menschlichkeit, Freiheit, Toleranz, Respekt&quot;, sagt er.<br><a href="http://www.zeit.de/entdecken/2018-01/indischer-guru-sri-sri-ravi-shankar-meditation/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Jeder möchte getröstet werden&quot;, Zeit online 30.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-als-lichtblick-in-krisen-und-kriegen</link>
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<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Alleinsein kann der Kreativität dienlich sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kreativität verbinden wir leicht mit äußerer Stimulation, zwischenmenschlichem Austausch und Extroversion. Eine amerikanische Studie zeigt nun, dass auch das Alleinsein die Kreativität unterstützen kann. Die Wissenschaftler untersuchten bei 300 Studierenden, ob und aus welchen Gründen sie häufiger sozial zurückgezogen sind und welche Gefühle sie damit verbinden. Außerdem betrachteten sie, als wie kreativ die jungen Menschen sich betrachteten. Dabei wurde deutlich, dass diejenigen, die schlicht kein großes Bedürfnis nach viel sozialem Miteinander hatten, mit dieser Haltung aber im inneren Einklang waren, sich tendenziell eher kreativ fühlten. Studenten, die aus Schüchternheit oder anderen Gründen soziale Kontakte vermieden und dabei Gefühle der Aggression oder auch Einsamkeit empfanden, fühlten sich hingegen deutlich weniger kreativ. Alleinsein per se ist damit kein Kreativitäts-Booster. Wohl aber zeigt sich, dass Menschen, die sich auch in Situationen ohne soziale Stimulation wohlfühlen, in ihrer Kreativität profitieren können, wenn sie dieser inneren Neigung treu bleiben.<br><a href="https://greatergood.berkeley.edu/article/item/can_solitude_make_you_more_creative new" target="_blank">Can Solitude make you more creative? Greater Good Magazine 26.1.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Erfolg braucht auch Glück]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere Leistungsgesellschaft lebt von vielen Mythen. Einer davon ist, dass Erfolg hauptsächlich das Ergebnis persönlichen Einsatzes ist. Das ist nicht nur ein Trugschluss im Hinblick auf das eigene Selbstbild, es hat auch Konsequenzen für die Gesellschaft im Ganzen. In seinem neuen Buch &quot;Ohne Glück kein Erfolg: der Zufall und der Mythos der Leistungsgesellschaft&quot; beschreibt der amerikanische Ökonom Robert H. Frank, dass es häufig ganze Ketten eher unwahrscheinlicher Ereignisse sind, die Menschen mit ihren Anliegen erfolgreich sein lassen. Er leitet daraus ab, dass wir Leistung überschätzen und dabei den Zufall unterschätzen. Wer glaubt, durch eigene Anstrengung zum Ziel gelangt zu sein, erwartet auch von anderen diese vermeintliche Selbstverantwortung. In der Welt der Ökonomie kann das dazu führen, dass erfolgreiche, reiche Menschen ausblenden, dass sie es gerade nicht alleine geschafft haben - und sich deshalb anderen kaum verpflichtet fühlen. Dieser Rückzug auf das Selbst trägt in den Augen von Frank zu einer Verfestigung der Schieflage zwischen Arm und Reich bei und sei auch Ausdruck eines gesellschaftlichen Versagens. In einer gerechten Welt, in der der Kontext der Geburt, Zugang zu Bildung und andere Aspekte, die das individuelle Fortkommen unterstützen, die Erfolgschancen nicht förderten oder einschränkten, dürfte die eigene Leistung vielleicht für Erfolge ausschlaggebend sein. Frank deutet darauf, dass wir jedoch in einer solchen Welt nicht leben.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/panorama/kultur-kunstmarkt/buchtipp-ohne-glueck-kein-erfolg-wider-den-zufall/20885486.html?share" target="_blank">Wider den Zufall, HB 25.1.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was Meditation wirklich bewirkt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Magazin GEO widmet den Schwerpunkt seiner aktuellen Ausgabe dem Thema &quot;Die Kraft der Meditation&quot;. In einem großen Interview mit der Neurowissenschaftlerin Tania Singer wird das ReSource-Projekt vorgestellt, bei dem die Forscherin über 9 Monate die Wirkung verschiedener Meditationstechniken an 241 Probanden untersuchte. Mit ihrem Forschungsdesign ist es Singer gelungen zu zeigen, dass verschiedene Meditationsarten auch unterschiedliche Fähigkeiten fördern. &quot;Unsere Studie zeigt, dass die Module tatsächlich jeweils andere Stärken haben, also verschiedene Fähigkeiten selektiv verbessern&quot;, so Singer. Im Modul &quot;Präsenz&quot; wurden Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Körpergewahrsein geschult. Im Modul &quot;Affekt&quot; lernten die Teilnehmenden, Mitgefühl für sich selbst und andere zu entwickeln. Im Modul &quot;Perspektive&quot; wiederum wurde die Wahrnehmung dafür geschult, aus welchen Rollen heraus man handelt und wie man sich besser in andere Menschen hineinversetzen kann. Erstaunt waren die Forscher darüber, dass nicht alle Methoden grundsätzlich positiv im Hinblick auf das Stressempfinden wirken. &quot;Dazu haben wir vor und nach der Prüfung im Blut das Stresshormon Cortisol gemessen, einen der bekanntesten Marker für eine soziale Stressreaktion. Bei jenen, die zuvor in den sozialen Modulen &#039;Affekt&#039; oder &#039;Perspektive&#039; Mitgefühl oder Perspektivenwechsel trainiert hatten, war die hormonelle Stressreaktion im Vergleich zur Kontrollgruppe tatsächlich um rund 50 Prozent niedriger. Aber bei denen, die gerade das Modul &#039;Präsenz&#039;, also Atemmeditation und Bodyscan, hinter sich hatten, war sie unverändert hoch. Das hat uns sehr überrascht&quot;, so Singer. Ihre Schlussfolgerung: &quot;Bei achtsamkeitsbasierten Aufmerksamkeitsübungen konzentrieren sich Teilnehmer nur auf sich selbst. Das ist offenbar nicht wirklich effizient, um sozialen Stress zu reduzieren.&quot;<br><a href="https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten new" target="_blank">Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? GEO Januar 2018</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorübergehend kann Multitasking die Leistung steigern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Multitasking hat einen schlechten, denn unser Geist scheint nicht für das Nebeneinander verschiedener Aufgaben gemacht zu sein. Der österreichische Neurowissenschaftler Bernd Hufnagl etwa hat errechnet, dass Multitasker für Aufgaben 60 Prozent mehr Zeit benötigen und dabei 40 Prozent mehr Fehler machen. Eine neue amerikanische Studie wiederum kommt zu dem Schluss, dass Multitasking zumindest vorübergehend auch leistungssteigernd wirken kann. Das bloße Empfinden, dass man erfolgreich mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältige, könne den Output verbessern. Menschen fühlen sich dann aktiver, wenn sie glauben, große Leistungen zu vollbringen - und das fördert ihr Durchhaltevermögen. Wie lange diese Motivation anhält, haben die Forscher indes nicht untersucht. Die Frage ist auch, wann Menschen womöglich die Grenze überschreiten, ab der sie sich einfach nur noch auspowern - und dann nur noch deutlich geringere Leistungen erbringen können. Unter dem Strich dürfte das ein Nullsummenspiel sein ...<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/kurzfristig-aufmerksamer-gefuehltes-multitasking-stachelt-zu-hoeherer-leistung-an/20882612.html new" target="_blank">Gefühltes Multitasking stachelt zu höherer Leistung an, WiWo 25.1.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum die Sinnfrage für Unternehmen wichtig ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sinnvolle Arbeit wünscht sich wohl jeder, der im Erwerbsleben steht. In einem Interview mit dem Harvard Business Manager erklärt die Sinnforscherin Tatjana Schnell, warum die Sinnfrage für Unternehmen mehr als nur ein Feelgood-Faktor sein sollte. &quot;Mei­ne Mo­ti­va­ti­on, mich im Be­ruf zu en­ga­gie­ren, hängt da­von ab, ob ich das, was ich tue, als sinn­voll an­se­he. Sonst fehlt mir der An­trieb, In­ter­es­se, Ver­ant­wor­tung und Lei­den­schaft hin­ein­zu­ste­cken – all das, was wir als En­ga­ge­ment ver­ste­hen. Wir ma­chen nur noch Dienst nach Vor­schrift&quot;, so Schnell. Ihre wissenschaftliche Forschung zeigt, dass extrinsische Faktoren wie Karriere und Geld zwar eine Weile motivieren können, aber selbst jenen, die unter diesen Vorzeichen viel erreichen, irgendwann eine &quot;höhere Ebene&quot; fehle, die sie motiviere. &quot;Eine Ar­beit, die nicht sinn­voll ist, wird zur Tor­tur, und es kommt zur Sinn­kri­se. Dann ist die Ar­beit we­der sinn­voll noch gibt sie Sinn. Am Ende steht der Burn-out. Das ist eine Ge­fahr für Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer&quot;, erklärt Schnell. Ihrer Forschung zufolge zahlen vier Dimensionen auf den Sinn ein. Das, was Menschen arbeiten, müsse mit ihren anderen Lebensbereichen und Fähigkeiten zusammenpassen, also kohärent sein. Auch müsse die Arbeit als bedeutsam erfahren werden, zum Beispiel weil sie etwas Gutes bewirke oder Anerkennung vermittle. Ein weiteres Kriterium sei die Orientierung - stimmt der Habitus des Unternehmens mit den eigenen Werten überein? Und schließlich schaffe die Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen Sinn.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/d-154588600.html new" target="_blank">&quot;Man muss nicht gleich die Welt retten&quot;, HBM Januar 2018</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-die-sinnfrage-für-unternehmen-wichtig-ist</link>
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<pubDate>Wed, 31 Jan 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gedanken loslassen braucht Training]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Zuge des gegenwärtigen Achtsamkeits-Hypes ist immer wieder auch die Rede davon, dass das Loslassen der eigenen Gedanken ein wesentlicher Schritt zu mehr innerer Freiheit ist. Wer im Gedankenkarussell gefangen ist, frage sich natürlich, wie das gehen soll. &quot;Im Zazen versuchen wir, die Gedanken einfach so zu lassen, wie sie sind, so wie Vogelstimmen, wie Insekten und loszulassen. Und loslassen ist etwas, was man nicht machen kann. Der Trick ist, die Gedanken anzunehmen. Wenn man die Realität oder das Leiden oder sich selbst loslassen will, muss man gleichzeitig die Realität, das Leiden, sich selbst annehmen. Also, wenn ich etwas nicht annehmen will, wie es ist, dann wird es zum Problem für mich. Wenn ich es annehme, wie es ist, muss ich nichts damit machen, das heißt, in dem Moment ist es schon losgelassen&quot;, erklärt der deutsche Abt Muho, der in Japan dem Zen-Kloster Antaiji vorsteht, in einer Sendung von Deutschlandfunk Kultur. Hört sich einfach an, oder? Ist aber nicht immer so einfach zu realisieren, denn unsere Denkgewohnheiten können sehr mächtig sein. Die im Kloster Praktizierenden meditieren pro Jahr etwa 1.800 Stunden ... Mit ein paar Minuten Meditation ist es vielleicht nicht getan, aber sie können ein Anfang sein. &quot;Echtes Glück bedeutet, dass man auch mal sein Unglück annehmen kann. Echte Erleuchtung bedeutet, aufzuhören, danach zu suchen, wie der Hund, der herumschnüffelt und nach der Bratwurst sucht&quot;, sagt Abt Muho.<br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-deutscher-abt-im-zen-kloster-wenn-du-ganz-stille-sitzt.1278.de.html?dram:article_id" target="_blank">&quot;Wenn du ganz stille sitzt, dann geschieht etwas&quot;, Deutschlandfunk Kultur 21.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gedanken-loslassen-braucht-training</link>
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<pubDate>Tue, 30 Jan 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wohin hat uns die 1968er-Bewegung gebracht?]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor 50 Jahren, wenn man in Jubiläumszyklen denken mag, keimte mit der Hippie-Bewegung die Postmoderne auf. Kulturell betrachtet hat seitdem nicht weniger als eine tektonische Plattenbewegung stattgefunden. Kulturelle Vielfalt, Political Correctness und Gender Mainstreaming gehören zum offensichtlichen Erbe der Postmoderne und prägen heute wie selbstverständlich unsere Mainstream-Kultur. Doch zeigen die weltweit wachsenden Protestbewegungen mit nationalistischem Rückzugsdenken, Fremdenangst und Abstiegssorgen auch, dass der Spirit der 68er noch längst nicht nachhaltig Fuß gefasst hat in der Welt von heute. Die aktuelle Ausgabe von <a href="https://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> widmet sich der Frage, wohin uns postmodernes Denken gebracht hat, welche Durchbrüche mit ihm verbunden sind, aber auch, welche geistigen Engpässe mit ihm verbunden sind. Was mich bei der Recherche zu meinem eigenen Artikel über den politischen und kulturellen Einfluss der Postmoderne auf unsere gegenwärtigen Lebensverhältnisse überrascht und auch ein wenig betroffen gemacht hat, ist, dass gerade der Aufbruch zu mehr Vielfalt im Hinblick auf Lebensstile und kulturelle Konventionen durch die Hintertür auch den Weg geebnet hat für den heute immer mehr ausufernden Neoliberalismus der Leistungsgesellschaft. Weitere Beiträge der Ausgabe &quot;Die Postmoderne und darüber hinaus - 1968 bis 2018&quot;: Der integrale Philosoph Ken Wilber sieht die Widerstände gegen die Postmoderne ebenfalls als einen Weckruf an die progressiven Kräfte in aller Welt, in ihrer Entwicklung einen Schritt weiterzugehen. Denn seiner Ansicht nach müssen wir Wege finden, die Pluralität der Postmoderne in eine umfassendere Integration zu führen. Bei dieser Integration wird auf psychologischer Ebene ein neuer Umgang mit unserer Innenwelt und unseren Gefühlen nötig sein, erklärt der Gestalttherapeut und Soziologe Hans-Peter Dreitzel, der die Hippie-Bewegung in Kalifornien und die Studentenbewegung in Berlin hautnah miterlebt hat. Er spricht von einer reflexiven Sinnlichkeit, die unsere Empfindungsfähigkeit mit einer wachen Bewusstheit verbindet, die auch um unsere Verbundenheit mit dem Ganzen weiß. Die evolve-Redakteurin und Gender-Expertin Elizabeth Debold hat sich in ein aktuelles Minenfeld der Diskussion um postmoderne Konfliktlinien begeben und analysiert in ihrem Artikel die #meetoo-Bewegung. Diese Bewegung hat eine längst überfällige Diskussion über sexuelle Gewalt und Übergriffe gegen Frauen angestoßen, bezieht sich aber gleichzeitig immer wieder auch auf alte Feindbilder. Wie können sich in dieser erhitzten Atmosphäre neue Geschlechterbeziehungen in beiderseitigem Respekt entwickeln? Wer probelesen möchte, findet <a href="https://www.evolve-magazin.de/das-ende-der-postmoderne/ new" target="_blank">hier einen Auszug aus dem Leitartikel von Thomas Steininger</a>.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wohin-hat-uns-die-1968er-bewegung-gebracht</link>
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<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Besser funktionieren mit Schmerzmitteln?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor einiger Zeit hatten wir darüber berichtet, dass sich in den Vereinigten Staaten in breiteren Teilen der Bevölkerung eine ernstzunehmende Abhängigkeit von Schmerzmitteln ausgebreitet hat. Auch in Deutschland zeichnen sich Entwicklungen ab, die bedenkenswert sind. Gerade bei den freiverkäuflichen Schmerzmitteln, denen man kaum Gefährdungspotential zutraut, gibt es gewisse Trends. So hat sich der Verkauf von frei erhältlichen Ibuprofen-Tabletten in den letzten zehn Jahren hierzulande fast verdoppelt. Seit den 2000er Jahren hat im deutschen Gesundheitswesen ein Umdenken stattgefunden. In der heutigen Zeit unter Schmerzen zu leiden, sei oft unnötig, so die Meinung nicht weniger Mediziner. Damit steigen die Verschreibungszahlen. Und es entwickelt sich eine Kultur, in der der Gebrauch von Schmerzmitteln zu etwas Alltäglichem wird. Eine Umfrage von Bayer etwa zeigt, dass es für viele Menschen bereits üblich ist, wenn es ihnen gesundheitlich schlecht geht, Schmerzmittel zu nehmen, um den Aufgaben in Beruf und Alltag gewachsen zu sein. Eine Entwicklung, die durchaus bedenklich ist, denn Mittel wie Ibuprofen können, so sie regelmäßig angewendet werden, Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigen und die Nieren schädigen. Laut Forschung ist der langfristige Gebrauch von Schmerzmitteln schädlicher als der von Opiaten. Mediziner raten dazu, einen Arzt aufzusuchen, wenn man an mehr als zehn Tagen im Monat Schmerzmittel nutzt. Vielleicht sollte man auch einfach mehr darüber nachdenken, warum man bei Schmerzen so leicht zu den Tabletten greift. Wer regelmäßig unter Kopfschmerzen leidet, weil er überlastet ist, tut sich keinen Gefallen, wenn er einfach immer weiter macht. Und die Vorstellung, im Job stets funktionieren zu müssen, mag von Arbeitsmoral zeugen, führt aber auch dazu, dass man reale Schieflagen im eigenen Leben ignoriert anstatt grundsätzlich etwas zu verändern.<br><a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-01/schmerzmittel-ibuprofen-aspirin-gesundheit/komplettansicht new" target="_blank">Haste mal &#039;ne Ibu? Zeit.de 14.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=besser-funktionieren-mit-schmerzmitteln</link>
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<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zuhause in der Stille]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für viele Menschen ist Stille ein ersehnter Gegenpol zum dauernden Beschäftigtsein im Alltag. Doch nur wenige sind wirklich konsequent und geben dieser Sehnsucht auch nach, zum Beispiel, indem sie sich für eine gewisse Zeit zum Schweigen in ein Kloster zurückziehen. Die Kirchenzeitung berichtet in einem interessanten Artikel über die Erfahrungen von Menschen, die in ihren Klosteraufenthalten nicht nur die Stille wiederfinden, sondern auch sich selbst. &quot;Ein anderer Mensch wird man dadurch nicht. Aber man wird aufmerksamer, achtsamer für den Augenblick. Wenn ich auf meinem Bänkchen sitze, ganz nach innen gerichtet, dann habe ich schon nach ein paar Minuten den Eindruck, nach Hause gekommen zu sein. Zu Hause bin ich dann bei mir“, erzählt etwa der pensionierte Reporter Albert Herchenbach. Typische Meditationskurse verlangen Einsteigern einiges ab. In Einführungskursen werden pro Tag schon einmal neun Runden à 20 Minuten meditiert - aufrechtes Sitzen, mit freiem Rücken ohne Lehne, bewegungslos und im Schweigen. Bei Meditationswochen für Fortgeschrittene reicht das Pensum, eine Woche lang, bis zu täglich 15 Sitzrunden à 25 Minuten. Das mag, wenn man es noch nie ausprobiert hat, vielleicht verrückt klingen. Die Erfahrung zeigt jedoch: Gerade durch diese langen Phasen ohne ständige äußere Reize und Ablenkungen kann der eigene Geist wirklich zur Ruhe kommen. Und das ist ein Gefühl, das sich &quot;lohnt&quot;. &quot;Anfangs lässt einen der Alltag noch nicht los, aber irgendwann kommt man in einen Zustand, wo es von alleine geht. Die Gedanken sind dann weg. Du machst dir über deine Atmung keinen Kopf mehr, fühlst dich wie im Dämmerzustand, in einer Art Grauzone. Und dann kann es vielleicht geschehen, dass du einen kurzen, aber sehr intensiven Moment in der Versenkung erfährst. Viele erleben darin eine große Dankbarkeit für das Sein&quot;, erzählt Albert Herchenbach.<br><a href="http://kiz-online.de/content/hören-statt-reden new" target="_blank">Hören statt reden, Kirchenzeitung, 14.1.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 25 Jan 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditationshelfer für unterwegs]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit dem ReSource-Projekt hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer das bisher größte Forschungsvorhaben zur Wirkung von Achtsamkeitsverfahren mit weltlichem Hintergrund angestoßen. Im Kontext des Projekts ist nun auch eine Meditations-App entstanden, die mit einem Anfängerkurs und immer neuen Übungen Einsteigern dabei hilft, in die Welt der Achtsamkeit einzutauchen. &quot;Der Name der App, &#039;Balloon&#039;, steht für ein leichtes, schwebendes Gefühl, für Wärme, für eine Herzensqualität&quot;, erklärt der Psychologe Boris Bornemann, der am ReSource-Projekt des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig beteiligt war, im Stern. Sein Anliegen: &quot;Ich will etwas in die Welt bringen, was mir am Herzen liegt.&quot; An der Entwicklung der Kurse sind auch die Neurowissenschaftlerin Britta Hölzel beteiligit sowie die Achtsamkeitstrainerin und Unternehmensberaterin Claudia Braun. Die App ist bisher nur für Apple-Geräte verfügbar.<br><a href="https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannung-per-app--meditieren-lernen-per-online-kurs-7820194.html new" target="_blank">Digitalisierte Achtsamkeit: Entspannung per App, stern.de 14.1.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit oder Leben?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Dominanz, die die Erwerbstätigkeit im Hinblick auf unsere Lebensgestaltung einnimmt, wird von Zeit zu Zeit immer wieder einmal Thema im öffentlichen Diskurs. Gerade erst haben die Gewerkschaften mit ihrer Forderung nach einer 28-Stunden-Woche (wenngleich nicht als Standard für alle Arbeitnehmer, so doch als längerfristige Option in bestimmten Lebensphasen) eine neue Diskussion eröffnet. Studien zur Akzeptanz des Grundeinkommens zeigen immer wieder, dass die meisten Menschen auch bei einer solchen finanziellen Freiheit weiterarbeiten würden. Andererseits ist auch ein Trend zum Downshifting zu beobachten - vor allem jüngere Menschen wählen öfter Teilzeit-Jobs, um all den anderen Dingen, die ihnen im Leben wichtig sind, gleichermaßen gerecht werden zu können. Unser Verhältnis zur Arbeit hat viele Facetten, manche davon durchaus zwiespältig. Das sagt auch der Experte für Arbeits-, Organisations- und Gesundheitspsychologie Tim Hagemann in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Wertschätzung und Handlungspielräume seien zentrale Aspekte, die Menschen mit ihrer Arbeit zufrieden sein lassen, erklärt er. Darüber hinaus bindet uns die Arbeitswelt in ein größeres soziales Gefüge ein. &quot;Lebenszufriedenheit ist nicht unbedingt von der Arbeit abhängig – genau so gut können sich Menschen kulturell, wissenschaftlich oder politisch engagieren. Nur für sich alleine zu sein, ohne Aufgabe oder Sinn, das wird für die Allermeisten sehr schwierig&quot;, so Hagemann. Viele, die mit der Arbeit grundsätzlich hadern, leiden womöglich allein an dem engen Korsett, das ihnen ihr Job auferlegt. Oder sie spüren, dass das tägliche Tätigwerden gegen Geld in nur einem Kontext sie von so vielem anderen, was sie als wichtig empfinden, abhält. Letztlich steht hier weniger die Frage im Raum, ob es gut ist zu arbeiten oder nicht, sondern vielleicht eher, was das Leben als Ganzes für uns ausmacht. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitspsychologe-hagemann-was-reizt-uns-am-leben-ohne-arbeit/20832562.html new" target="_blank">Was reizt uns am Leben ohne Arbeit? WiWo 10.1.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Jan 2018 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[6. Fachtagung Achtsamkeit am Arbeitsplatz in Frankfurt]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeitstrend hat längst die Unternehmenswelt erfasst. Das stellt viele Führungskräfte vor die Frage, wie sie Ansätze, die mehr mit dem &quot;Nichts&quot; als mit dem &quot;Etwas&quot; des Business verbunden sind, in den unternehmerischen Alltag einbringen können. Das Forum Achtsamkeit, das seit vielen Jahren MBSR-Lehrer ausbildet und verschiedene Curricula für die Anwendung von Achtsamkeit in Unternehmen entwickelt hat, veranstaltet am 19. April in Frankfurt zum sechsten Mal seine Fachtagung &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot;, bei der Unternehmensverantwortliche, Wissenschaftler sowie Coaches und Trainer die Möglichkeiten von Meditation und Innenschau in der Arbeitswelt näher betrachten und Beispiele erfolgreicher Anwendungen vorstellen. Dieses Mal wird Prof. Dr. Dr. Harald Walach unter dem Titel &quot;Achtsamkeit in Unternehmen – Die Quadrierung des Kreises. Ein paar Schlaglichter aus der Forschung&quot; Einblicke in den Forschungsstand der Wissenschaft geben. Der Berater Torsten Schrör zeigt, wie sich &quot;Erfolgreiches Führen durch achtsame Selbstwahrnehmung und Selbstführung&quot; bewerkstelligen lässt. Marie Koch illustriert am Beispiel der Hotelkette Upstalsboom, &quot;Wie eine Wertekultur ein Unternehmen verändert&quot;. Und die Meditationslehrerin und Führungskraft Nicole Stern wird einen Blick auf &quot;Die spirituelle Dimension von Achtsamkeit und Meditation im Beruf&quot; werfen. <br><a href="http://www.achtsamkeit-am-arbeitsplatz.de/fachtagung.htm new" target="_blank">Fachtagung Achtsamkeit am Arbeitsplatz</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=6.-fachtagung-achtsamkeit-am-arbeitsplatz-in-frankfurt</link>
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<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Negative Gefühle haben einen Lerneffekt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer Patzer oder Fehlschläge einfach runterspielt anstatt sich den damit verbundenen schlechten Gefühlen zu stellen, tut sich keinen Gefallen. &quot;Sich auf die unschönen Gefühle einzulassen, die nach einer persönlichen Niederlage auftauchen, kann helfen, begangene Fauxpas nicht mehr zu wiederholen&quot;, lautet die Schlussfolgerung amerikanischer Wissenschaftler, die untersucht hatten, wie unterschiedlich Menschen mit Niederlagen umgehen und welche Konsequenzen sich daraus für sie ergeben. An der Studie waren insgesamt 600 Probanden beteiligt, die eine von den Forschern gestellte Aufgabe lösen sollten. Nach dem ersten Durchlauf, bei dem allen Probanden von den Wissenschaftlern bescheinigt worden war, das Ziel verfehlt zu haben, sollten die Studienteilnehmer ihre Gefühle dokumentieren. Danach bekamen sie eine neue Aufgabe. Es zeigte sich, dass diejenigen, die sich mit ihren Versagensgefühlen auseinandergesetzt hatten, sich bei der Aufgabe mehr Mühe gaben und mehr Zeit investierten als jene, welche den Fehlschlag in der eigenen Wahrnehmung heruntergespielt hatten. Die, die sich ihren Gefühlen gestellt hatten, waren darüber hinaus motivierter, eine bessere Leistung zu erbringen und ein nochmaliges Versagen zu verhindern. Man könnte auch sagen: Aus dem Eingeständnis von Fehlern lernt man.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/aus_fehlern_wirklich_lernen/ new" target="_blank">Aus Fehlern wirklich lernen, Psychologie heute 5.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=negative-gefühle-haben-einen-lerneffekt</link>
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<pubDate>Fri, 19 Jan 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschaft als Ganzheit denken]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachhaltigkeit ist in aller Munde, doch vielfach beschränken sich unternehmerische Initiativen auf ein bisschen ökologisches Aufhübschen. Die Triodos Bank stellt auf ihrem Blog einen Pionier Null-Emissionen-Wirtschaft vor, dessen Ziel es ist, ganzheitliche Wirtschaftskreisläufe zu entwerfen, in denen Rohstoffe am Ende eines Produktlebenszyklus zum Ausgangsstoff für neue Produkte werden, und selbst Produktionsabfälle und -reststoffe schon zu Beginn der Produktentwicklung als Rohstoffe für weitere Produkte gedacht werden. &quot;Blue Economy&quot; nennt der Wirtschaftswissenschaftler Gunter Pauli sein Konzept, an dem eine Initiative von Wissenschaftlern tatkräftig arbeitet. &quot;Mich interessiert keine Wirtschaft, die weniger schlecht ist, in der wir ein bisschen weniger konsumieren. Wir müssen verändern, wie wir Handel treiben. Zurzeit ist alles, was gut für den Menschen und die Umwelt ist, teuer. Was für eine Wirtschaft soll das sein! Wir müssen versuchen, die Dinge nicht weniger schlecht, sondern gut zu machen&quot;, sagt Pauli. Ihm geht es um mehr als Upcycling oder Resteverwertung. Er möchte Wirtschaft insgesamt als eine Ganzheit denken, in der Hersteller und Konsumenten einen partnerschaftlichen Umgang pflegen und die Ökologie von Anfang an mitbedacht wird. Technologische Innovationen spielen dabei genauso eine Rolle wie ein Denken, dass sich der natürlichen Verbundenheiten zwischen Menschen und Natur bewusst ist.<br><a href="https://diefarbedesgeldes.de/gunter-pauli-wir-muessen-die-dinge-gut-machen-nicht-weniger-schlecht/?utm_source" target="_blank">Die erstaunlichen Lösungen des „Steve Jobs“ der Nachhaltigkeit, Triodos-Blog 9.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wirtschaft-als-ganzheit-denken</link>
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<pubDate>Thu, 18 Jan 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Zwang zur Perfektion]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der gesellschaftliche Druck zur Perfektion scheint in den letzten Jahrzehnten deutlich gewachsen zu sein. Britische Forscher werteten die Daten von 164 Stichproben aus den USA, Kanada und Großbritannien von insgesamt rund 41.000 Studierenden aus, die seit den 1980er Jahren bis 2016 zum Thema Perfektionismus befragt worden waren. Dabei ging es um den Wunsch, möglichst perfekt zu sein, den erlebten Druck von außen sowie die eigenen unrealistischen Erwartungen an andere. Die Untersuchung brachte zutage, dass die heute Studierenden bei allen drei Formen des Perfektionismus höhere Werte aufwiesen als frühere Generationen. So stiegen zwischen 1989 und 2016 der gefühlte soziale Druck um 33 Prozent, der eigene Perfektionismus um 10 Prozent und die unrealistischen Erwartungen gegenüber anderen um 16 Prozent. Die Wissenschaftler vermuten, dass der ständige Vergleich, der durch Onlinenetzwerke geschürt werde, einen Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet haben könnte - wobei mögliche Kausalitäten noch erforscht werden müssten. Auch der wachsende Druck im Bildungssystem könne mitverantwortlich sein. Während in den späten 1970er Jahren nur etwa jeder zweite Highschool-Absolvent auch ein Studium abgeschlossen habe, seien es 2008 bereits mehr als 80 Prozent gewesen. Das schüre die Erwartungen der jungen Menschen an sich selbst.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/einmal-perfektes-leben-bitte/1529779 new" target="_blank">Einmal perfektes Leben, bitte, spektrum.de 3.1.18</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation und die neuen Technologien]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist eine der ältesten Methoden, das Bewusstsein zu weiten. Heute gibt es unzählige digitale Tools, die diesen Prozess effizienter und effektiver machen wollen. Was ist dran an diesem Versprechen? Dieser Frage bin ich in einem Artikel für <a href="http://www-evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> nachgegangen. Meine eigenen Selbstversuche in diesem Terrain haben mich sehr nachdenklich gemacht, denn einerseits scheinen manche der am Markt befindlichen, zumindest auf der psycho-emotionalen Ebene, durchaus positive Wirkungen zu zeitigen. Andererseits erlebe ich auch, wie durch die äußere Stimulation oder &quot;Leistungskontrolle&quot; auch Nebeneffekte eintreten können, die das, was Meditation letztlich auszeichnet, das so grundsätzliche Loslassen, auch stören. Ich denke, für Anfänger können solche Tools ein guter Einstieg sein, denn es ist nicht leicht, sich dem unablässigen Gedankenstrom in der Stille immer wieder zu stellen und ihm zu widerstehen. Und oft fragt man sich dann: Bin ich hier wirklich am Meditieren? Digitale Tools können hier durchaus Anhaltspunkte vermitteln. Aber ich bin da vielleicht einfach auch Puristin, denn die Freiheit, zu der Achtsamkeit eine Tür öffnen kann, will womöglich auch durch eine gewisse Anstrengung im eigenen Leben etabliert werden. Mit freundlicher Genehmigung von evolve können Sie <a href="http://www.meditation-wissenschaft.org/images/stories/2018/Digitale_Grenzerfahrung_evolve15.pdf new" target="_blank">den Artikel hier kostenlos lesen</a>. Auch der 5. <a href="http://www.meditation-wissenschaft.org new" target="_blank">Kongress Meditation &amp; Wissenschaft</a>, der am 30. November/1. Dezember 2018 in Berlin stattfinden wird und den ich für die drei ihn tragenden Stiftungen organisiere, wird sich mit einem seiner Schwerpunktthemen unter dem Motto „Das Ich zwischen bewusster Selbstentwicklung und Neuro-Optimierung“ dem Thema widmen. Dr. Roland Kipke wird in einem Impuls das menschliche Streben nach Selbstverbesserung näher betrachten und die Unterschiede zwischen Neuro-Enhancement und traditionellen Methoden der Übung beleuchten. Dr. Ulrich Ott nimmt Biofeedback-Geräte unter die Lupe und gibt einen Überblick darüber, welche wissenschaftlichen Belege es für den Nutzen von Biofeedback beim Erlernen und Praktizieren von Meditation gibt. Und Dr. Jürgen Fell zeigt, was von dem Hype um die Hirnstimulation mit so genannten Binauralen Beats, die in Tools wie Holosync oder den Meditations-Tracks von iAwake genutzt werden, um das Gehirn in einen meditativen Zustand zu versetzen, zu halten ist. Im gemeinsamen Dialog werden die drei Wissenschaftler eruieren, wie viel Optimierung das Streben nach Selbstverbesserung verträgt, und das Spannungsverhältnis betrachten, das entsteht, wenn Meditation zu einer Methode der Selbstentwicklung gemacht wird. Womöglich ist der Weg „Vom Autopilot zur inneren Freiheit“ auch viel einfacher zu beschreiten. Die Studien zum freien Willen von John-Dylan Haynes jedenfalls stimmen zuversichtlich. Beim Kongress wird er seine neuesten Forschungen vorstellen und betrachten, welche Spielräume Achtsamkeit ermöglicht, wenn es darum geht, unser Denken aus seinen eingefahrenen Bahnen zu befreien. </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-und-die-neuen-technologien</link>
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<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit im Beruf und in Beziehungen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Was sind die drängendsten Themen in unserem Leben? Man muss kein Prophet sein, um die Antworten zu ahnen. Für die meisten Menschen sind es ihre Beziehungen und ihr Job, die sie am meisten beschäftigen. In dem dialogischen Hörbuch Das Ende des Blindfluges: Was man über Achtsamkeit und Mindfulness wirklich wissen sollte - 8samkeit in Beruf und Beziehung geht Paul Kohtes gemeinsam mit Andreas Gregori der Frage nach, was unsere Beziehungen im Alltag und unser Verhältnis zu unserer Arbeit ausmacht und wie wir in beiden Lebensbereichen zu einem tieferen Einklang finden können. &quot;Ich habe versucht, auf die klugen Fragen von Andreas Gregori möglichst einfache Antworten zu finden. Denn jede Antwort macht ja nur Sinn, wenn sie für das ganz persönliche Leben zu einer praktischen Erfahrung führt. Sonst bleibt es eine intellektuelle Spielerei. Im Zen heißt es: Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selbst. So ist auch diese Reihe lediglich ein Fingerzeig auf neue Sichtweisen, mit der wir das Leben leichter bewältigen können, indem wir es verstehen&quot;, sagt Kohtes. Wie kann uns Achtsamkeit und Meditation dabei helfen, unsere alltäglichen Probleme zu lösen? Das Interview-Hörbuch dient all jenen, die eine Anleitung suchen. Die verstehen wollen, was es mit der Achtsamkeit auf sich hat und wie sie wirkt.<br><a href="https://8samkeit.de/Beruf/Beziehung/ new" target="_blank">Weitere Infos und Download</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-im-beruf-und-in-beziehungen</link>
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<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Verbundenheit mit Arbeitgeber schwankt in Deutschland]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr die Deutschen mit ihren Arbeitgebern verbunden sind, ist von Bundesland zu Bundesland sehr verschieden. Die Beratungsgesellschaft EY befragte 1.400 Arbeitnehmer, wie sie ihr berufliches Tun sehen. Am engsten ist die Beziehung zum Arbeitgeber bei Spitzenreiter Hamburg, hier haben nur elf Prozent eine geringe oder gar keine Bindung an ihren Arbeitgeber, während sich der Rest verbunden oder sogar eng verbunden fühlt. Ähnlich gut sieht es aus in Schleswig-Holstein (12 Prozent ohne Bindung) sowie in Thüringen und Hessen (je 13 Prozent ohne gute Bindung). In Bremen bekunden hingegen 38 Prozent der Arbeitnehmer, so gut wie gar nicht mit dem Arbeitgeber verbunden zu sein. Auch in Brandenburg (26 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (24 Prozent) sieht es ähnlich düster aus.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article172186777/Arbeitnehmer-In-diesen-Bundeslaendern-ist-die-Zufriedenheit-am-groessten.html new" target="_blank">Wo die glücklichsten Arbeitnehmer zu Hause sind, welt.de 5.1.18</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verbundenheit-mit-arbeitgeber-schwankt-in-deutschland</link>
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<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zusammenhalt zählt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es nach der jüngsten Studie der BAT Stiftung für Zukunftsfragen geht, ist Egoismus für viele Deutsche ein nicht mehr zeitgemäßes Auslaufmodell. Die Forscher befragten 2.000 Bundesbürger. 84 Prozent der Befragten sagten, in unserer Gesellschaft sei immer weniger Platz für Egoismus. Zusammenhalt in der Familie, aber auch in nachbarschaftlichen Beziehungen gewinnt in den Augen vieler wieder an Bedeutung. Für 90 Prozent ist die Familie der wichtigste Unterstützungsraum, 60 Prozent setzen auf gute Nachbarschaft, weil sie das Gefühl haben, immer mehr auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. &quot;Das Zeitalter der reinen Ich-Bezogenheit und des Hedonismus nähert sich anscheinend seinem Ende und wird ersetzt durch Individualität und Gemeinschaft&quot;, so die Studie.<a href="https://www.n-tv.de/panorama/Deutsche-streben-nach-Zusammenhalt-article20186343.html new" target="_blank">Deutsche streben nach Zusammenhalt, ntv 15.12.17</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Jan 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schreibtisch auf Abruf kann zermürben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor allem in Unternehmen mit vielen Außendienstlern hat der Trend zu flexiblen Arbeitsplätzen in den letzten Jahren zugenommen. 30 bis 60 Prozent der Mitarbeiterplätze lassen sich einsparen, wenn die Angestellten sich morgens einen Rollcontainer mit ihren Arbeitsutensilien schnappen und im Großraumbüro und anderen Arbeitsbereichen nach ihrem Schreibtisch des Tages suchen. Das ist nicht nur flexibel, es wird von vielen Firmen auch als besonders hip verkauft. Sie erhoffen sich von den wechselnden Arbeitsplätzen nicht nur finanzielle Einsparungen, sondern auch, dass die Mitarbeiter durch die wechselnden Nachbarschaften und Kontakte kreativer sind. Die Kehrseite: Mitarbeiter, die lieber in gewohntem Umfeld arbeiten, werden durch die tägliche Schreibtischsuche zermürbt, Arbeitsgruppen auseinandergerissen und neue Mitarbeiter tun sich schwer damit, ein Netzwerk aufzubauen. Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation hat in einer Studie herausgefunden, dass für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz vor allem der Einfluss auf die Gestaltung maßgeblich ist. In Arbeitsumgebungen, auf die die Mitarbeiter keinen Einfluss haben, verstärke sich der Trend zu psychischen Erkrankungen und Herz-Kreislauf-Leiden eher. Auch könne die tägliche Suche nach einem Schreibtisch ein Gefühl der Entwurzelung fördern. Nicht alles, was modern und vielleicht cool ist, ist auch sinnvoll. Die menschliche Dimension kommt bei den flexiblen Arbeitsplätzen womöglich deutlich zu kurz.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/moderne-buerokonzepte-schreibtisch-verzweifelt-gesucht-15333488.html?printPagedArticle" target="_blank">Schreibtisch verzweifelt gesucht, FAZ 13.12.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schreibtisch-auf-abruf-kann-zermürben</link>
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<pubDate>Wed, 10 Jan 2018 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Virtuelle Therapie auf dem Vormarsch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis unter den Vorzeichen von Skype, Whatsapp und Videokonferenz-Tools auch die Therapiewelt beginnt, die neuen technologischen Möglichkeiten zu nutzen. Die Schön Klinik, eine Klinikgruppe mit 23 Standorten in Deutschland und Großbritannien, erprobt in einem Projekt mit 300 Probanden ihre Online-Therapie MindDoc. &quot;Mit der Anwendung können sich Patienten mit Depressionen, Essstörungen oder Burnout per Videochat und Textnachrichten von zu Hause aus behandeln lassen, wie MindDoc-Chef Bernhard Backes erklärt. Begleitend dazu bekommen sie verhaltenstherapeutische Übungen gestellt&quot;, berichtet das Handelsblatt. Ein Therapiegespräch dauert wie in der realen Face-to-Face-Situation 50 Minuten. Viele der Probanden schätzen es, von zu Hause oder jedem beliebigen Ort aus mit ihrem Therapeuten sprechen zu können. Dabei muss Therapie über Distanz nicht schlechter sein als der Besuch in der ärztlichen Praxis. Und selbst Online-Angebote, die nicht persönlich von Therapeuten begleitet werden, können wirksam sein. &quot;Die Wirksamkeitsnachweise liegen sowohl für unbegleitete als auch für von Therapeuten begleitete Anwendungen vor&quot;, erklärt Iris Hauth, Mitglied im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). <br><a href="http://www.handelsblatt.com/technik/medizin/therapie-per-videochat-online-aus-der-depression/20704590-all.html new" target="_blank">Online aus der Depression, HB 13.12.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Muße braucht die Gegenwärtigkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Job verstärkt draufhalten, um den Feierabend richtig genießen zu können, die To-Do&#039;s des Tages mit maximaler Effizienz durchprügeln, damit mehr entspannte Freizeit bleibt - Rechnungen wie diese hat wohl jeder schon einmal angestellt (und wahrscheinlich auch die damit verbundene Hektik in Kauf genommen), und das alles, um am Ende des Tages doch noch ein paar Muße-Stunden für sich zu haben. Doch oft geht diese Rechnung nicht auf. &quot;Je mehr ich in Unruhe und Tätigkeit im Tun-Modus und in Produktivität unterwegs bin, desto mehr gewöhnt sich mein inneres Sein, mein Geist, auch an diesen Punkt. (…) Wenn man dann mal die Zeit hat, dann findet man die Ruhe nicht mehr, weil man ja innerlich schon so auf Unruhe gepolt ist&quot;, erklärt der Achtsamkeitsforscher Stefan Schmidt. Der wunde Punkt: Je mehr wir uns innerlich auf Tun und Machen programmieren, umso schwerer fällt uns das Abschalten, wenn dann alles getan ist. Wir denken nachmittags schon an den schönen Ausklang des Tages und verlieren dabei das Gefühl für die Gegenwärtigkeit. &quot;Muße ist so eine Orientierung in der Gegenwart, es hat was mit Freiheit zu tun, es hat was mit Gelassenheit zu tun, und es hat was mit Unproduktivität in dem Sinne zu tun, dass ich jetzt nicht funktional unterwegs bin (…) – das, was ich gerade tue, genügt mir&quot;, sagt Schmidt. Vielleicht hilft es, öfter einmal einfach ganz bei der Sache zu sein - ob das, was wir gerade tun, unsere Vorstellung von Muße erfüllt oder nicht. <br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/psychologie-der-achtsamkeit-warum-zeitsparen-keine-musse.2147.de.html?dram:article_id" target="_blank">Warum Zeitsparen keine Muße bringt, Deutschlandfunk Kultur 4.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Weihnachtspause. Wir wünschen allen LeserInnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen frischen Start ins neue Jahr. Ab 8. Januar 2018 sind wir dann wieder mit News für Sie da.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frohe-weihnachten-und-einen-guten-start-ins-neue-jahr</link>
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<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr arbeiten in weniger Zeit = mehr Freizeit]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Lange Arbeitstage bringen nicht immer viel - weder für Mitarbeiter noch für Unternehmen. Die Bielefelder IT-Firma  &quot;Rheingans Digital Enabler&quot; mit zwölf Mitarbeitern hat nun einen radikalen Schritt gewagt. Das Unternehmen hat die tägliche Arbeitszeit von acht auf fünf Stunden gesenkt - bei vollem Lohn für die Angestellten. Die Idee: Wenn die Mitarbeiter von 8 bis 13 Uhr konzentriert und ohne Ablenkung durcharbeiten, schaffen sie genau so viel, als wenn sie den ganzen Tag im Büro wären. Ein Talk in der Kaffeeküche, privates Telefonieren oder Internet-Surfen sind bei den Bielefeldern nun gewissermaßen tabu. Auch die Meetings werden zeitlich begrenzt, um keine Zeit zu verschwenden. Die Mitarbeiter scheinen die Veränderung zu schätzen. Sie seien zwar mittags manchmal geschlaucht, aber dafür haben sie die andere Hälfte des Tages zur freien Verfügung.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article171386692/Chef-laesst-nur-noch-5-statt-8-Stunden-arbeiten-bei-gleichem-Lohn.html new" target="_blank">Chef lässt nur noch 5 statt 8 Stunden arbeiten - bei gleichem Lohn, welt.de 8.12.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-arbeiten-in-weniger-zeit-=-mehr-freizeit</link>
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<pubDate>Fri, 15 Dec 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Authentizität ist nicht immer gut für den Job]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit einigen Jahren hat das Thema Authentizität in der Arbeitswelt an Bedeutung gewonnen. Arbeitnehmer suchen Jobs, in denen sie sich selbst verwirklichen können. Firmen werben um Mitarbeiter, die authentische Persönlichkeiten sind. Fakt ist jedoch auch: Wenn es ans Eingemachte geht, wollen Firmen dann noch lieber Angestellte, die das übliche Business-as-usual umsetzen. Eine Auswertung von 136 Studien, in denen die Arbeitsleistung und die Karrierechancen von &quot;authentischen&quot; und &quot;angepassten&quot; untersucht wurden, zeigt: Je mehr die Studienteilnehmer sie selbst sind im Beruf, umso geringer ist ihre Arbeitsleistung - und umso schlechter sind ihre Beförderungschancen. Eine Stanford-Studie von 2016 unter 600 Mitarbeitern einer Technologiefirma, bei der die E-Mails der Angestellten analysiert wurden, zeigt: Diejenigen, die sich in Sprache und Kommunikationsstil der Firmenkultur am meisten an die Unternehmenskultur anpassten, waren am erfolgreichsten. Die Universität von Kentucky fand heraus, dass eher angepasste Mitarbeiter im firmeninternen Netzwerk deutlich besser positioniert sind als die Exoten, die ganz sie selbst sein möchten. Wissenschaftlich betrachtet scheint Authentizität also eher ein Karrierekiller zu sein. Aber womöglich ist Karriere ja nicht das oberste Ziel der Authentischen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/authentizitaet-sei-alles-nur-nicht-du-selbst-/20649898-all.html new" target="_blank">Sei alles, nur nicht du selbst, WiWo 7.12.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=authentizität-ist-nicht-immer-gut-für-den-job</link>
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<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Viele Arbeitnehmer sind unzufrieden mit Ausbildungswahl]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Ausbildung oder das Studium stellen für die meisten Menschen die entscheidenden Weichen für den späteren Berufsweg. Eine Forsa-Umfrage zeigt nun: Nahezu 60 Prozent der Berufstätigen sind im Nachhinein unzufrieden mit der Wahl, die sie am Anfang ihres Berufslebens getroffen haben. Ein Drittel der rund 1.000 Befragten würde aus heutiger Sicht ein anderes Fach studieren oder eine andere Ausbildung machen. Ein Viertel würde sogar einen völlig anderen Weg einschlagen - 23 Prozent würden heute studieren, vier Prozent eher eine Berufsausbildung in Erwägung ziehen. Immerhin fühlen sich allerdings 69 Prozent durch die Ausbildung, die sie haben, gut auf ihre Tätigkeit vorbereitet.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/studium-statt-ausbildung-viele-arbeitnehmer-bereuen-beruflichen-weg-a-1182188.html new" target="_blank">Die meisten Arbeitnehmer bereuen ihren Ausbildungsweg, Karriere Spiegel 7.12.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Dec 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Achtsamkeit die Soft Skills verbessert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Menschen, die regelmäßig meditieren, berichten, dass die Achtsamkeitspraxis sich positiv auf ihr Leben auswirkt. Sie werden gelassener und ruhiger, können besser zuhören oder sind anderen Menschen zugewandter. Im Interview mit dem Mindful Magazin erzählt der ehemalige Goldman Sachs Investmentbanker Mark Tercek, der seit 2008 die weltweit größte Non-Profit-Organisation für Umweltschutz &quot;The Natural Conservancy&quot; leitet, wie er selbst durch regelmäßige Achtsamkeitsübungen zu einem besseren Chef geworden ist. &quot;Ich machte in vielerlei Hinsicht einen guten Job, aber in vielen Dingen war ich ein Trottel. Ich hörte nicht zu. Ich war zu fordernd. Ich war detailversessen. Ich war zu negativ&quot;, bekennt Tercek freimütig. Ein Coach brachte ihn auf die Idee, Meditationen in seinen Alltag einzubauen. &quot;Das beruhigt meinen Geist, lässt mich ruhiger werden und macht es mir leichter, anderen zuzuhören und sie zu verstehen. Es hilft mir dabei, runterzufahren, nicht sofort alles zu beurteilen, meine Arbeit weniger stressig auszuüben&quot;, berichtet er. <br><a href="https://www.mindful.org/nature-mindfulness-find-common-ground/ new" target="_blank">Nature and mindfulness find common ground, Mindful 5.12.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bei vielen Akademikerinnen heißt es Kinder oder Karriere]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Studien zeigen bereits, dass Akademikerinnen statistisch betrachtet weniger Kinder bekommen als Frauen mit einer geringeren Qualifikation. Bisher wurde jedoch immer nur die Parallelität dieser Fakten nachgewiesen. Ob der Wunsch nach Karriere der Grund ist, auf Nachwuchs zu verzichten, war nicht belegt. Wissenschaftler des Essener RWI-Instituts für Wirtschaftsforschung haben nun in einer Studie einen kausalen Zusammenhang nachgewiesen. Sie untersuchten die Lebensläufe von 4.000 Akademikerinnen und stellten dabei fest, dass ein Studium tatsächlich die Wahrscheinlichkeit senkt, dass Frauen Kinder bekommen. Wenn sich Akademikerinnen für Nachwuchs entscheiden, bekommen sie im Schnitt sogar mehr Kinder als Frauen ohne Studium. Doch tun sie das eben immer seltener, weil sie um ihre Karrierechancen fürchten. Die Wissenschaftler nehmen diese Erkenntnis zum Anlass, nicht nur eine bessere zeitliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fordern, sondern auch das Elterngeld zu überdenken, das bisher bei 1.800 Euro gedeckelt wird, eine Obergrenze, die Akademikerinnen mit ihrem Einkommen leicht überschreiten.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/job-kind-oder-karriere-1.3772610 new" target="_blank">Kind oder Karriere, SZ 1.12.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was der Führungsnachwuchs möchte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Über die Präferenzen der nachrückenden, jungen Führungskräfte wird viel spekuliert. Studien zeigen, dass sich die Wertelandschaft im Business hier stark verändert. Eine Erhebung von Egon Zehnder etwa spricht eine klare Sprache. Drei Viertel der Befragten ist am wichtigsten die Freude bei der Arbeit. Gefolgt von der Vereinbarkeit von Job und Familie und einer angemessenen Bezahlung. Personalverantwortung, Prestige und Chancen auf eine schnelle Karriere, also die Klassiker des Aufstiegs im Unternehmen, sind dagegen nur jedem Zehnten wichtig. Man könnte auch sagen: Der Nachwuchs möchte sich im Job engagieren, aber führen möchte er gar nicht unbedingt. Darüber hinaus scheinen sich die Wünsche und Werte des Nachwuchses immer mehr aufzufächern. So nennt in der Untersuchung jeweils ein Drittel der Befragten die folgenden Aspekte als wichtig: Vielseitigkeit, Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit, Teamarbeit, Eigenständigkeit, unbefristeter Arbeitsvertrag, Förderung durch Vorgesetzte, flexible Arbeitszeiten und Ethik des Unternehmens. Für Unternehmen stellt sich damit immer mehr die Frage, wie sich diese breit gefächerten Anforderungen sinnvoll verbinden und ansprechen lassen. <br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/talent-hr-human-resources-kuenstliche-intelligenz-personal-a-1180681.html new" target="_blank">Was dem Nachwuchs wichtig ist, Harvard Business Manager 29.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-der-führungsnachwuchs-möchte</link>
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<pubDate>Fri, 08 Dec 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Glück im Unglück finden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohl jeder von uns hat den Wunsch, im Leben glücklich zu sein. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Oft haben wir diffuse Vorstellungen und Sehnsüchte, und wenn diese sich nicht erfüllen, haben wir das Gefühl, nicht glücklich zu sein. Abt Muho, ein deutscher Zen-Meister, der seit vielen Jahren in Japan ein Kloster leitet, hat einen ganz anderen Blick auf das Glück. &quot;Echtes Glück für mich bedeutet, auch mal unglücklich sein zu können. Und echte Zufriedenheit bedeutet, mit seiner Unzufriedenheit zufrieden sein zu können. Und das bedeutet letztlich Loslassen&quot;, sagt er. Für ihn ist Zen-Meditation der Schlüssel zu diesem Loslassen. Für die meisten ist das erst einmal schwer vorstellbar, zu verbunden sind wir in jeder Minute mit dem konkreten Leben, wie wir es gestalten - und wie es uns durch seine Anforderungen formt. Und doch scheint es da diese Lücke zu geben. Diese Momente, in denen wir frei sind von allen Ideen darüber, was sein sollte. Es geht nicht darum, eigene Gefühle und Sehnsüchte komplett zu ignorieren. Vielleicht bedeutet es einfach, die Fähigkeit zu entwickeln, auch mit dem sein zu können, was ist, in Frieden. Das kommt Glück schon sehr, sehr nahe.<br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/zen-meister-muho-noelke-echtes-glueck-bedeutet-auch.970.de.html?dram:article_id" target="_blank">&quot;Echtes Glück bedeutet auch, unglücklich sein zu können&quot;, Deutschlandfunk 29.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Arbeit braucht die richtige Umgebung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Loungeareas, Kicker, Großraumbüros mit Loftatmosphäre - mit der New Economy haben über die Jahre neue Modelle der Arbeitsplatzgestaltung Einzug gehalten. Manche Firmen verzichten inzwischen auf feste Arbeitsplätze für ihre Mitarbeiter und jeder sucht sich täglich einen neuen Schreibtisch, um seinen Job zu machen. So etwas wie den optimalen Arbeitsplatz scheint es nicht zu geben. Und doch gibt es für verschiedene Tätigkeiten und Konstellationen Rahmenbedingungen, die dabei helfen, dass Mitarbeiter sich in ihrer Arbeit optimal entfalten können. &quot;Wenn es darum geht, Neues zu erschaffen, schnell zu sein, sich abzustimmen, dann müssen wir hinterfragen, ob die klassischen Büroformen überhaupt noch passend sind. Man sollte sich dabei aber nicht auf eine Dimension beschränken. Es ist nicht nur damit getan, die Räume umzugestalten oder neue Technologien bereitzustellen. Was brauchen Mitarbeiter, um ihre Arbeit gut zu erledigen, wie kann Zusammenarbeit gelingen? Das sind Fragen der Organisationsentwicklung&quot;, sagt der Arbeitsforscher Udo-Ernst Haner. Für ihn geht es darum, eine gute Mischung zu schaffen aus Einzelarbeitsplätzen, an denen genügend Ruhe herrscht für konzentriertes Arbeiten und aus offenen Meeting-Bereichen, die zum Austausch einladen. Das sei jedoch nicht allein eine Frage von Einrichtung und Gestaltung, sondern auch der weiteren Arbeitsatmosphäre und Kultur in Unternehmen. &quot;Die Unternehmen müssen sich mehr und auch strategische Gedanken machen. Früher war es nur entscheidend, genügend Arbeitsplätze in einer Fläche unterzubringen und einen gewissen Kostenrahmen nicht zu sprengen. Heute erkennt man, dass die Arbeitsumgebung die zukünftige Arbeitsweise und Unternehmenskultur unterstützen muss. Das ist nicht komplizierter, sondern räumlich vielfältiger als die herkömmliche Monostruktur. Es bedeutet in vielen Fällen aber auch, dass man den Mitarbeitern mehr Autonomie bezüglich Arbeitsort und Arbeitszeit gewähren muss. Bei der Einführung neuer Arbeitsweisen spielen die Führungskräfte eine zentrale Rolle, sie sind Vorbild und Multiplikatoren. Sie bestimmen den Grad der Autonomie, das Maß an Vertrauen und die Art der Unternehmenskultur in der Organisation. Und dass sich Autonomie positiv auf das Wohlbefinden, die Motivation und die Performance der Mitarbeiter auswirkt, haben Studien immer wieder gezeigt&quot;, so Haner.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/arbeitsorte-im-wandel-grossraum-hat-ausgedient-15310553.html?printPagedArticle" target="_blank">&quot;Großraum hat ausgedient&quot;, FAZ 27.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeit-braucht-die-richtige-umgebung</link>
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<pubDate>Wed, 06 Dec 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Der Widerstand gegen die Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der österreichische Standard hat auf seiner Webseite einen sehr kompetenten Artikel veröffentlicht, der den Entstehungskontext von Achtsamkeitsmethoden und das wachsende Interesse an ihnen in Unternehmen darstellt. Mindestens genauso aufschlussreich sind allerdings die Leserkommentare zum Beitrag. Die typischen Hardliner aus dem Herzen der Leistungsgesellschaft halten das Ganze natürlich für Quatsch. Andere, sensiblere Gemüter, sorgen sich darum, dass Achtsamkeitskurse von Firmen dafür genutzt werden könnten, ihre Mitarbeiter einfach gefügiger zu machen und Widerstand gegen Arbeitsbedingungen auszuhebeln. Wieder andere fordern ganz pragmatisch, doch einfach die Arbeitssituationen zu verbessern und die Gesellschaft dahingehend zu verändern, dass die Menschen sich weniger - begründete - Sorgen um ihr Auskommen machen müssen. Es gibt allerdings auch einige positive Feedbacks, vor allem von Menschen, denen nicht nur die Idee der Achtsamkeit gefällt, sondern die das Meditieren auch schon selbst ausprobiert haben. Sie berichten von weniger Stress und Sorgen, einer Entspanntheit und besserem Schlaf. Manche Dinge muss man wohl am eigenen Leib erfahren. Die Standard-Leser sollen diese Möglichkeit bekommen, denn der Beitrag kündigt für die kommenden Wochen regelmäßige Achtsamkeitsübungen an.<br><a href="https://www.derstandard.de/story/2000068416553/achtsamkeit-im-job-offen-sein-fuer-das-was-kommt new" target="_blank">Achtsamkeit im Job: Offen sein für das, was kommt, Der Standard 26.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Dec 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen suchen Anerkennung vor allem von Männern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist eine Studie, deren Ergebnisse nachdenklich stimmen. Psychologen der University of Buffalo haben untersucht, welchen Einfluss das Geschlecht von Mentoren im Bereich Mathematik und Technologie darauf hat, wie sehr Jungen und Mädchen sich mit ihren Leistungen anerkannt fühlen. Dabei zeigte sich, dass die Mädchen sich vor allem dann unterstützt fühlten, wenn sie von Männern gelobt wurden. Jungen hingegen reagierten gleichermaßen positiv auf das Lob beider Geschlechter. Die Wissenschaftlerinnen gehen davon aus, dass Mädchen vor allem deshalb das Feedback durch Männer höher bewerten, weil diese eine Art Gatekeeper-Funktion in den entsprechenden Fächern erfüllten. Das heißt, unter dem Strich - schon in jungen Jahren machen Frauen sich abhängig vom Urteil der Männer. Die üblichen Mentorinnen-Programme, die dazu dienen, Frauen mehr für technische Berufe zu begeistern, erscheinen vor diesem Hintergrund vergleichsweise obsolet. Andererseits: Ich erinnere mich noch gerne an meine Informatik-Lehrerin aus der Mittelstufe - die hat damals den allerersten Computerkurs geleitet, der an meiner Schule stattfand. Sie war wirklich smart und tough! ;-)<br><a href="http://www.spektrum.de/news/was-weibliches-mathe-selbstvertrauen-staerkt/1521085 new" target="_blank">Was weibliches Mathe-Selbstvertrauen stärkt, spektrum.de 22.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-suchen-anerkennung-vor-allem-von-männern</link>
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<pubDate>Mon, 04 Dec 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Grundeinkommen steht hoch im Kurs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Mehrheit der Deutschen liebäugelt inzwischen mit dem Grundeinkommen, so die Erkenntnisse einer Erhebung von Splendid Research unter gut 1.000 Befragten. Die Zustimmungsrate hängt dabei davon ab, ob mehr die Vor- oder die Nachteile hervorgehoben werden. Wenn in der Definition die Vorteile überwiegen, plädieren 64 Prozent, stehen mehr die Nachteile im Vordergrund immer noch 46 Prozent. Als angemessenen Betrag erachten die Befragten 1.137 Euro. Bis zu 38 Prozent der Beschäftigten würden, wenn das Grundeinkommen eingeführt würde, den Beruf oder den Arbeitgeber wechseln, ihre Stundenzahl reduzieren oder sogar überhaupt nicht mehr arbeiten. Das Grundeinkommen würde der Studie zufolge nicht nur Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt mit sich bringen. Rund ein Drittel der Befragten könnte sich vorstellen, so versorgt in Regionen mit günstigeren Mieten und Preisen zu ziehen und sich dort ehrenamtlich zu engagieren oder ein Unternehmen zu gründen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article170870684/So-stehen-die-Deutschen-zum-bedingungslosen-Grundeinkommen.html new" target="_blank">So stehen die Deutschen zum bedingungslosen Grundeinkommen, Die Welt 23.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=grundeinkommen-steht-hoch-im-kurs</link>
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<pubDate>Fri, 01 Dec 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Im Teamwork ist der Nachwuchs gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die einst schlechten Ergebnisse Deutschlands bei den PISA-Erhebungen lassen bis heute aufhorchen, wenn neue Studien veröffentlicht werden. Dieses Mal steht Deutschland jedoch ziemlich gut da. Die jüngste Untersuchung zeigt: Vor allem im Teamwork sind die Schülerinnen und Schüler hierzulande sehr gut. So liegt Deutschland dieses Mal bei der Sozialkompetenz mit einer Platzierung zwischen dem 10. und 14. Rang unter 50 Ländern sehr gut. Getestet wurde die Fähigkeit zur Zusammenarbeit beim Lösen von Aufgaben am Computer. Mit einem Mittelwert von 525 Punkten lagen die deutschen Schüler über dem OECD-Durchschnitt von 500 Punkten und damit etwa gleichauf wie die USA, Großbritannien und Dänemark. 13 Prozent der hiesigen Schüler erreichten sogar die höchste Kompetenzstufe (OECD-Schnitt: 8 Prozent):<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/pisa-studie-bei-teamarbeit-sind-deutsche-schueler-spitze/20610822.html new" target="_blank">Bei Teamarbeit sind deutsche Schüler spitze, WiWo 21.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=im-teamwork-ist-der-nachwuchs-gut</link>
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<pubDate>Thu, 30 Nov 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Mehr oder weniger arbeiten? ]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter den Vorzeichen der Digitalisierung werden die Regelarbeitszeiten immer wieder zum Thema. Die wirklichen Bedürfnisse der Arbeitnehmer lassen sich allerdings kaum durch klare Regeln fassen. Einerseits möchten immer mehr Menschen gerne weniger arbeiten. Doch gibt es auch eine Vielzahl an Unterbeschäftigten, die ihre Arbeitszeit gerne aufstocken würden. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes würde rund eine Million der Beschäftigten gerne kürzer arbeiten. 2,7 Millionen hingegen hätten nichts dagegen, wenn ihr Arbeitgeber sie länger beschäftigt. In den Ärmsten Haushalten ist die Arbeitszeit seit 1990 um 31 Prozent gesunken, bei der Oberschicht um 6,5 Prozent. Oft sind es Menschen in Teilzeitjobs, die gerne länger arbeiten würden, um besser über die Runden zu kommen. Der große Erfolg der 450-Euro-Jobs macht jedoch vielen einen Strich durch die Rechnung, denn Arbeitgeber setzen aufgrund der höheren Flexibilität gerne auf mehrere Mini-Jobber, statt Vollzeitstellen zu schaffen. Experten fordern deshalb, die Privilegien dieser Jobs abzuschaffen. Die von der Wirtschaft immer wieder geforderte weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten zielt oftmals vor allem auf die High Potentials, die ohnehin schon viel arbeiten. Doch am unteren Ende des Arbeitsmarktes scheint der Reformbedarf auch erheblich.<br><a href="http://www.zeit.de/arbeit/2017-11/arbeitszeiten-teilzeit-vollzeit-28-stunden-woche/komplettansicht new" target="_blank">Ich eine Stunde weniger, du eine mehr, Zeit online 21.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Nov 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Natur und Gesundheit sind vielen wichtiger als Erfolg]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen scheinen sich nach Ursprünglichkeit zu sehnen. Bei der Erhebung zum Werteindex 2018 schaffte es die Natur auf Platz 1. Viele Menschen versprechen sich von ihr Seelenfrieden und innere Kraft. Die Analyse von Diskussionsbeiträgen in deutschsprachigen Social Media-Kanälen ergab als weitere Top-Werte der Deutschen: Gesundheit, Familie, Freiheit, Sicherheit, Erfolg, Gemeinschaft, Anerkennung, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Zum ersten Mal werde Sicherheit häufiger diskutiert als Vertrauen, heißt es in der Untersuchung. Die Beiträge würden zunehmend in den politischem Sicherheitskontext gestellt. Der Fokus liegt auf der Rolle des Staates, insbesondere im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise. Beim Thema Freiheit bewegt die Deutschen vor allem ihre persönliche Freiheit im Alltag, während die politische Freiheit an Relevanz verliere. <br><a href="https://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID" target="_blank">Werteindex 2018, tns Infratest 20.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn fehlender Schlaf zum Problem wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Guter Schlaf ist eine wesentliche Basis für ein gesundes Leben. Doch die Belastungen des Arbeitsleben scheinen hier vielen Menschen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Laut einer Erhebung der Techniker Krankenkassen unter 1.000 Personen schläft jeder Dritte nur mittelmäßig, schlecht oder sogar sehr schlecht. 24 Prozent kommen nicht einmal auf sechs Stunden Schlaf pro Nacht. Eine schlechte Schlafqualität scheint dabei mit häufigeren gesundheitlichen Problemen verbunden. Unter denen, die schlecht schlafen, leiden 54 Prozent unter Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, bei den guten Schläfern sind es nur 35 Prozent. Auch die Erschöpfung liegt hier mit 44 Prozent fast doppelt so hoch. die Gereiztheit gar mehr als drei Mal so hoch, ebenso die Niedergeschlagenheit.<br><a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-11/schlaf-schlafmangel-arbeit-schichtarbeit-studie?print new" target="_blank">Die Arbeit raubt den Schlaf, Zeit online 15.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-fehlender-schlaf-zum-problem-wird</link>
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<pubDate>Mon, 27 Nov 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was die Wissenschaft zur Wirkung von Yoga sagt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Yoga, früher als Freizeitbeschäftigung für überspannte Hausfrauen verspottet, rückt immer mehr in den Blick der Medizin, denn die Zahl der wissenschaftlichen Studien zeigt, dass das sanfte körperlich-energetische Training in einigen Anwendungsbereichen sogar besser wirkt als konventionelle Ansätze. Geo hat eine Übersicht mit den wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Yoga zusammengestellt. So wirkte Yoga bei der Behandlung von Nacken- oder Rückenschmerzen in mehreren Studien besser als die klassische Rückenschule. Wenn es um Stress und die Stimmung geht, schneidet Yoga besser ab als Aerobic. Bei Schlafstörungen kann Yoga die Einschlafzeit verkürzen und die Schlafzeit verlängern helfen - und dies besser als die konventionelle Schlafberatung. Es lohnt sich also, den Sonnengruß zu lernen ...<br><a href="http://www.geo.de/magazine/geo-magazin/903-rtkl-alternative-medizin-wie-und-warum-wirkt-yoga-das-sagt-die-wissenschaft new" target="_blank">Wie und warum wirkt Yoga? Geo.de</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Nov 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Moderne Rollenbilder machen Arbeitgeber für Frauen attraktiv]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es um Gender Mainstreaming geht, scheinen Frauen einen siebten Sinn dafür zu haben, ob ihnen Gleichberechtigung am Arbeitsplatz nur durch ein paar Quotenfrauen vorgegaukelt wird oder es Unternehmen wirklich ernst ist. Eine deutsche Studie mit knapp 300 Studierenden zeigt: Grundsätzlich kommt es bei Bewerberinnen gut an, wenn Firmen sich zum Beispiel familienfreundlich präsentieren. Präsentierte ein Mann die Fakten zur Work-Life-Balance, stieg das Bewerbungsinteresse der Frauen noch einmal deutlich - die Forscher glauben, weil hier der Bruch mit Rollenstereotypen unterlege, dass es einem Unternehmen wirklich ernst sei mit seinem Angebot. In einem zweiten Testszenario wurde den Studienteilnehmern ein fiktives Firmenszenario gezeigt mit drei Varianten: einmal war der Firmenvorstand komplett mit Männern besetzt, einmal mit weiblichem Personalvorstand, einmal mit weiblicher Finanzchefin. Am attraktivsten war letzteres für die Bewerberinnen, weil eine Frau in einem nicht &quot;typisch weiblichen&quot; Arbeitsfeld nahe legte, dass Frauen hier eine richtige Karriere hinlegen können.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/20952850/Moderne-Rollenmodelle-locken-Arbeitnehmerinnen/ new" target="_blank">Moderne Rollenmodelle locken Arbeitnehmerinnen, Bild der Wissenschaft 14.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Dalai Lama: Wir brauchen Herzensbildung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Wir brauchen eine gezielte Bildung des Herzens&quot;, äußerte seine Heiligkeit, der Dalai Lama, kürzlich in einem Beitrag für die Los Angeles Times. Das spirituelle Oberhaupt der Tibeter kritisierte dabei, dass das konventionelle Schulsystem sich meist vor allem auf die Vermittlung fachlicher Fähigkeiten konzentriere und die menschliche Innenwelt vernachlässige. &quot;Die Geschichte zeigt uns, dass es, solange Menschen allein ihre eigenen nationalen Interessen verfolgen, zu Unfrieden und Krieg kommt. Das ist kurzsichtig und kleingeistig. Es ist außerdem unrealistisch und überholt. Als Brüder und Schwestern zusammenzuleben, ist der einzige Weg zu Frieden, Mitgefühl, Achtsamkeit und mehr Gerechtigkeit&quot;, so seine Heiligkeit. Der Dalai Lama plädiert bereits seit einiger Zeit für die Entfaltung einer säkularen Ethik, von der sich religiöse Menschen gleichermaßen angesprochen fühlen wie Atheisten. &quot;Unsere Kinder sollten mit der Idee aufwachsen, dass Dialog und nicht Gewalt der beste und praktikabelste Weg ist, Konflikte zu lösen. Die junge Generation hat eine große Verantwortung sicherzustellen, dass die Welt zu einem friedvolleren Ort für uns alle wird. Aber das kann nur Realität werden, wenn wir nicht nur den Geist, sondern auch das Herz bilden. Das Bildungssystem der Zukunft sollte mehr Betonung auf die Stärkung humaner Fähigkeiten legen wie Warmherzigkeit, einen Sinn für das Einssein, Humanität und Liebe&quot;, so das spirituelle Oberhaupt der Tibeter.<br><a href="http://www.latimes.com/opinion/op-ed/la-oe-dalai-lama-alt-we-need-an-education-of-the-heart-20171113-story.html new" target="_blank">Dalai Lama: We need an education of the heart, LA Times 13.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kürzer arbeiten bringt oft mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Während in Deutschland gerade wieder eine Diskussion über eine Lockerung der Arbeitszeiten ihren Lauf nimmt und die Arbeitgeber vor allem darauf spekulieren, ihre Mitarbeiter auch länger als acht Stunden pro Tag arbeiten lassen zu dürfen, zeigen Erkenntnisse aus Schweden mit Arbeitszeitverkürzungen, dass weniger zu arbeiten unter dem Strich eine bessere Gesamtsituation für Mitarbeiter wie auch Unternehmen schaffen kann. Ein Krankenhaus in Göteborg hatte 2014 notgedrungen damit begonnen, mit 6-Stunden-Arbeitstagen zu experimentieren - schlicht weil zahlreiche Vollzeitstellen sich nicht mehr besetzen ließen. In der Orthopädie wurde ein Sechstel mehr Stellen geschaffen, für die sich unter den geänderten Vorzeichen auch Mitarbeiter fanden. Dabei stieg die Zahl der Operationen um ein Fünftel an. Die Wartezeiten für Patienten konnten verkürzt werden und die Wirtschaftlichkeit der Klinik verbesserte sich. In einem Altenpflegeheim in Göteborg sank durch eine vergleichbare Arbeitszeitverkürzung der Krankenstand um ein Fünftel (in ähnlichen Einrichtungen stieg er im Vergleichszeitraum um 10 Prozent). Außerdem fühlten sich die Angestellten zufriedener, ausgeruhter und weniger gestresst. Eine Studie der Universität Stockholm, die die Erfahrungen von 600 Angestellten an 33 Arbeitsplätzen mit Sechs-Stunden Tag bei gleichem Lohn auswertete, kommt zu dem Ergebnis, dass diese Reformen zwar zunächst Kosten verursachen, aber langfristig lohnenswert seien - weil weniger gestresste Mitarbeiter weniger Fehler machen und dadurch weniger Schäden verursachen. Es ist also bedenkenswert, weniger zu arbeiten - weil es oft eben mehr bringt.<br><a href="http://www.taz.de/Arbeitszeit-in-Schweden/!5459426/?utm_content" target="_blank">Sechs Stunden am Tag sind genug, taz 13.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Menschliche Dimension wird im Recruiting gerne ausgeblendet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Man sollte meinen, der Faktor Mensch und die Frage, wie sich neue Mitarbeiter in eine Unternehmenskultur und die ihr zugrunde liegende Wertelandschaft eingliedern, spielen im Recruiting eine zentrale Rolle. In der Theorie mag das so sein. In einer Umfrage des Job-Portals StepStone sagten zumindest 93 Prozent der rund 4.000 befragten Personalentscheider, dass dieser so genannte Cultural Fit wichtig bis sehr wichtig sei. Doch nur 41 Prozent prüfen bei der Besetzung von Stellen auch wirklich, inwiefern der Bewerber zur Arbeitsumgebung passt. Das mag auch daran liegen, dass 40 Prozent der Befragten überhaupt nicht klar ist, für welche Werte ihr Unternehmen steht und was die Unternehmenskultur ausmacht. Die kulturelle Dimension im Bewerbungsprozess einzubeziehen, setzt systematische Verfahren voraus, beispielsweise Persönlichkeitstests oder leitfadengestützte Interviews - die werden aber nur von 15 Prozent der befragten Firmen genutzt. Es mag leichter sein, einfach fachliche Qualifikationen zu überprüfen. Doch damit verzichten Unternehmen auf wesentliche Mehrwerte der kulturellen Passung. 70 Prozent der Firmen, die Tools nutzen, um sich über den Cultural Fit mehr Klarheit zu verschaffen, konnten dadurch die Fluktuation reduzieren. Eine große Mehrheit berichtet auch von einer gesteigerten Zufriedenheit der Mitarbeiter. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/recruiting-passt-menschlich-nicht-na-und/20566716.html new" target="_blank">Passt menschlich nicht? Na und? WiWo 12.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Medien und die Krise des Wir]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Neuerung bei Twitter, künftig statt 140 Zeichen für Posts die doppelte Zeichenzahl zu erlauben, hat den Internet-Pionier Sascha Lobo zu einer Kolumne über die Krise des Wir inspiriert. Lobo beschreibt, wie die sozialen Medien über Jahre zwar im Kleinen immer mehr Beziehungsräume geschaffen haben, darüber aber im Großen die Polarisierungen ebenfalls zugenommen haben. Mit Freunden und Familien virtuell verbunden sein zu können, mag verbinden. Doch Facebook, Twitter und Co. werden immer mehr auch zu Plattformen, auf denen sich Lagerkämpfe entwickeln. &quot;Wenn zwei Gruppen sich lautstark abgrenzen, wird das Verlangen der Umstehenden größer, auch Partei zu ergreifen. Denn soziale Medien sind dazu gemacht, Emotionen zu schüren und Meinungen zu melken&quot;, so Lobo. Sein Plädoyer: &quot;Das Internet ist zum Teil der Gesellschaft geworden und umgekehrt. Aber das heißt auch, dass man umso dringender über Wirkung und Verantwortung sozialer Medien forschen, diskutieren und demokratisch mitentscheiden muss. Selbstverständlichkeiten erscheinen vielen Menschen nicht oder nicht mehr selbstverständlich, und inzwischen können sie sich zur gegenseitigen Bestärkung sehr viel leichter vernetzen. Eine destruktive Dynamik des digitalen Dissenses ist entstanden. Deshalb taugt die Zeichenerweiterung von Twitter so hervorragend als Symbol: In Zeiten politischer Beeinflussung via Social Media, von Hyperpolarisierung und Debattendysfunktionalität - zieht sich Twitter zur Lösung der Probleme zurück und kommt wieder mit 280 statt 140 Zeichen. Das ist nicht bloß die falsche Lösung, das ist die falsche Lösung des völlig falschen Problems. Als würde man in einem brennenden Haus den Flur neu streichen. Twitter hat Twitter nicht verstanden. Facebook hat Facebook nicht verstanden. Wir alle haben die gesellschaftliche Wirkweise und Wirkmacht sozialer Medien noch nicht begriffen. Und vor allem wissen wir noch nicht, wie Öffentlichkeit in Zeiten sozialer Medien, in Zeiten der Krise des Wir so funktioniert, dass sie die liberale Demokratie stützt und nicht stürzt.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/soziale-medien-und-demokratie-twitter-hat-twitter-nicht-verstanden-kolumne-a-1177006.html new" target="_blank">Die Krise des Wir, Spiegel online 8.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Nov 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die neuen inneren Werte des Erfolgs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Erfolg, damit verbindet man gerne berufliches Ansehen und ein hohes Einkommen. Und über Jahrzehnte waren es genau diese Aspekte, nach denen viele Menschen strebten. Die klassische Karriere eben. Doch seit einiger Zeit scheinen sich die Mind Sets innerhalb der Bevölkerung zu verändern. In einer Umfrage des Karrierenetzwerkes LinkedIn mit gut 2.000 Personen zeigt sich, wie immer mehr Menschen umdeuten, was Erfolg für sie bedeutet. Typische Karrieremerkmale sind dabei auf dem Rückzug. Nur 16 Prozent betrachten eine Gehaltserhöhung als Erfolg, 12 Prozent ein sechsstelliges Gehalt. Jeder Fünfte sagt sogar explizit, dass er die traditionelle Definition von Erfolg für veraltet hält. 72 Prozent dagegen finden, dass zum Erfolg gehöre, glücklich zu sein. 71 Prozent sehen das auch für die Gesundheit. Der Job steht längst nicht mehr so stark im Fokus, denn für 55 Prozent ist es der größte Erfolg in ihrem Leben, gute Freunde zu haben, gefolgt von der Familie (48 Prozent). Auch Zeit für Hobbies oder Reisen ist den Befragten wichtiger als der nächste Schritt auf der Karriereleiter.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/umfrage-die-karriere-zaehlt-nicht-mehr-so-viel-15282382.html" target="_blank">Erfolg ungleich Karriere, FAZ.net 8.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Benimm und Anstand kein Auslaufmodell sind]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gutes Benehmen, Anstand, Manieren - reflexhaft möchte man denken, das ist völlig old school. Wo Betrügen heute in Unternehmen an der Tagesordnung ist und wir uns im Privaten eher auf Lässigkeit ausrichten, wirkt ein gepflegter Umgang fast schon antiquiert. Einerseits geht es bei guten Manieren &quot;um Geschicklichkeit im Umgang mit anderen Leuten&quot;, so der Philosoph Joseph Vogl. Doch gerade hier entsteht auch eine Wechselseitigkeit, die positiv auf uns selbst zurückwirken kann. Vogl verweist darauf, wie wichtig es ist, sich selbst zurückzunehmen&quot;:  &quot;Dass man sich bemüht, dem Ich eine Form zu geben, die nicht am Individuellen klebt, und bereit ist, einen Raum zu öffnen, in dem sich Gegenseitigkeiten entwickeln können. Man muss sich die Gelegenheit, aber auch die Zeit geben – und auch anderen die Zeit geben –, soziale Spielräume zu testen, Anknüpfungen zu ermöglichen.&quot; Gerade in Zeiten, in denen soziale Diversität immer mehr Normen obsolet werden lässt, können Benimm und Anstand neue Räume für ein soziales Miteinander öffnen. &quot;Man hat sozusagen eine unklare soziale Begegnungs- und Berührungsoberfläche, Distanz ist da gewissermaßen eine soziale Vorkehrung. Je stärker ich mich zurücknehme oder moderiere, desto größer ist der Spielraum für kulturelle und soziale Differenzen, die auftauchen können, ohne dass sie sofort zum Konflikt führen&quot;, erklärt Vogl. Um ein &quot;wohltemperiertes Sozialniveau&quot; zu ermöglichen, bedürfe es dabei auch der Fähigkeit, die eigenen Affekte im Zaum zu halten: &quot;Ich gehe nicht mit dem größten Schmerz in die Gesellschaft, und wenn ich es tue, versuche ich, ihn in irgendeiner Weise im Zaum zu halten, sonst werde ich sozial ungenießbar. Genauso erwarte ich vom anderen, dass er die größte Wallung oder den größten Schmerz noch beaufsichtigen kann. Nur dadurch wird wechselseitige Einfühlung ermöglicht.&quot;  Es ist interessant, über diese Tiefenstrukturen unseres Soziallebens nachzudenken - und sich den eigenen Anteil daran bewusst zu machen. Oft sind wir düpiert, wenn andere uns gegenüber ein eher rüdes Benehmen an den Tag legen. Aber wie steht es um unser eigenes Verhalten?<br><a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/06/joseph-vogl-philosoph-benehmen-interview/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Sonst ist man plötzlich sozial ungenießbar&quot;, Zeit online 8.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Nov 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Virtuelle Meditation in 3D]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeiten, in denen Meditieren bedeutet hat, sich einfach mal hinzusetzen und nichts zu tun, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Immer mehr technische Tools versprechen, Menschen diese Achtsamkeitserfahrungen zu erleichtern. Der neueste Trend: Meditieren in virtuellen Realitäten. Gerade veröffentlichte das Entwicklerstudio MindVerse Wizards ein kostenloses Meditationsprogramm zur Nutzung mit der 3D-Brille Oculus Rift. Die Software MindVerse bietet eine geführte Meditation, bei deren Entwicklung neurowissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt wurden. Neben Stressreduktion soll das Programm auch dabei helfen, Ängste zu reduzieren und die Kreativität zu fördern. Bei Tests mit 300 Versuchspersonen habe sich gezeigt, dass 80 Prozent dadurch mehr innere Ruhe und Zufriedenheit empfanden. Laut Anbieter sollen bereits bei den ersten fünf bis zehn Übungseinheiten innerhalb eines Monats deutliche Veränderungen spürbar werden. Allerdings erfordere die Nutzung der 3D-Meditation, wie das Erlernen anderer Fähigkeiten auch, auch Aufmerksamkeit. Auf der Reise in die Innenwelt werden die Nutzer durch rhythmische Musik begleitet, die mit Alphawellen in Hypnose versetzen. Bei der Reise durch das eigene Selbst soll eine realistische und entspannende Umgebung dabei unterstützen, tief liegende Ressourcen sowie Glücksgefühle freizusetzen. Ich finde es immer wieder spannend, wie durch solche neuen Ansätze Menschen das Meditieren erleichtert werden soll. Und die Faszination an virtuellen Welten kann hier sicherlich einen Motivationsfaktor darstellen. Das 3D-Abenteuer selbst ist zwar kostenlos, doch das notwendige Zubehör, die 3D-Brille, kostet immerhin rund 450 Euro. Meditation ganz pur mit einfach Hinsetzen und die Augen schließen, ist dagegen nach wie vor kostenlos. ;-)<br><a href="https://www.vrnerds.de/vr-meditation-stressreduktion-dank-mindverse-fuer-oculus-rift/ new" target="_blank">VR-Meditation: Stressreduktion dank MindVerse für Oculus Rift, VR Nerds 8.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück ist auch eine Frage des Handelns]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir Deutschen sind ein recht glückliches Volk, wenn man dem gerade erschienenen Glücksatlas glaubt. Für die Erhebung im Auftrag der Deutschen Post wurden knapp 5.700 Menschen befragt. Außerdem flossen in die Untersuchung die Erkenntnisse einer Umfrage mit 1.000 Personen zu nachhaltiger Lebensweise ein. Am glücklichsten sind die Menschen in Schleswig-Holstein, wo der Glücksindex (auf einer Skala von 1 bis 10) den stolzen Wert 7,43 erreicht. Weitere Kandidaten der Top 5 sind Hamburg (7,28), Baden (7,28), Hessen (7,27) und Franken (7,26). In Ostdeutschland ist es mit dem Glück nach wie vor schlechter bestellt. Hier steht Thüringen mit einem Wert von 6,97 am besten da, das Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt mit 6,83. Allerdings ist der Glücksabstand zwischen Ost und West im den letzten Jahr ein wenig kleiner geworden, er sank von 0,28 auf 0,22. Wenngleich viele sozioökonomische Gründe die Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen nachvollziehbar machen, bestimmen diese äußeren Lebensfaktoren jedoch das Glücksgefühl der Bevölkerung nicht vollständig. So zeigt die Studie auch, dass insbesondere die Menschen besonders zufrieden sind, die sich für soziale und ökologische Belange einsetzen. Das Glück liegt also auch in unseren eigenen Händen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article170394217/Hier-leben-die-gluecklichsten-Deutschen.html new" target="_blank">Hier leben die glücklichsten Deutschen, welt.de 7.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=glück-ist-auch-eine-frage-des-handelns</link>
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<pubDate>Mon, 13 Nov 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schmerzmittel werden zum kulturellen Problem]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Als der US-Präsident Donald Trump vor zwei Wochen den nationalen Gesundheitsnotstand ausrief, hat ein Phänomen öffentliche Anerkennung gefunden, das seit vielen Jahren große Teile der amerikanischen Bevölkerung betrifft. Die wachsende Abhängigkeit von starken Schmerzmitteln hat längst Millionen von Menschen in eine Abhängigkeit getrieben, die kulturelle Sprengkraft hat. Im Schnitt sterben täglich 91 Amerikaner an einer Überdosis Opioide. Und es sind nicht nur die typischen Junkies, sondern Menschen aus der Mittelschicht. Der sorglose Umgang mit süchtig machenden Schmerzmitteln hat im Gesundheitswesen seine Spuren hinterlassen. Schmerzpatienten, die als geheilt gelten, finden sich dann in einem Alltag wieder, den sie nur noch bewältigen können, wenn sie weiterhin Schmerzmittel nehmen. Der Deutschlandfunk hat in einem großen Feature Geschichten dieser Menschen gesammelt. Vielen ist ein Leben ohne Medikamente nicht mehr möglich, und wenn sie keine Ärzte finden, die ihnen die benötigten Tabletten verschreiben, rutschen sie bisweilen ab in eine Drogenkarriere. Es ist ein Überlebenskampf, der viel über die westliche Kultur aussagt. Wo das Funktionieren einen hohen Stellenwert hat, muss der Schmerz bekämpft werden, und jedes Mittel scheint dazu recht. Mediziner haben schon lange vor dem sorglosen Umgang mit Opioiden gewarnt. Sie treffen aber auch oft genug auf Menschen, die genau diese wollen, um dem Schmerz zu entfliehen. Etwa seit der Jahrtausendwende sind die Zahlen der Opioid-Toten explodiert. Jährlich sterben 33.000 Amerikaner an einer Überdosis - das entspricht der Zahl derer, die durch Autounfälle oder Waffengewalt ihr Leben verlieren. Die Flucht in Medikamente ist ein Spiegel kultureller Hilflosigkeit. Im Feature erklärt Dave, der seine Abhängigkeit schließlich überwunden hat: &quot;Im Endeffekt weiß ich jetzt, dass die Antwort auf all meine Probleme stets eine chemische Antwort gewesen ist. Eine Pille oder einen Drink, den ich nehmen konnte, um die schlechten Dinge verschwinden zu lassen. Du verscheuchst den Schmerz, verdrängst ihn, so dass du dich besser fühlst. Aber das ist ja überhaupt nicht der Fall. Weißt du, ich habe erst wieder lernen müssen, das Leben so wahrzunehmen, wie es nun einmal ist…, das Leben durch andere Menschen erfahren, in der Gemeinschaft mit anderen.&quot; Verdrängung und Isolation sind so typisch für moderne Kulturen, in denen jeder auf sich alleine gestellt ist. In der Entwöhnungstherapie spielt die Gemeinschaft, die viele der Abhängigen zuvor vermisst haben, eine tragende Rolle. Anscheinend brauchen wir tragische Entwicklungen wie diese, um zu erkennen, dass es letztlich eine Kultur der Verbundenheit ist, die wir als wirklichen Lebensraum brauchen.<br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/opioid-epidemie-in-den-usa-die-betaeubten-staaten-von.979.de.html?dram:article_id" target="_blank">Die Betäubten Staaten von Amerika, Deutschlandfunk 2.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schmerzmittel-werden-zum-kulturellen-problem</link>
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<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Mitgefühl aktiv Verbindungen stiftet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Zeit der politischen Herausforderungen scheint Empathie und Mitgefühl ein besonderer Stellenwert zuzukommen. Im Verlauf der Flüchtlingskrise haben wir gesehen, wie unterschiedlich die Befindlichkeiten sind, mit dieser Frage der Verbundenheit umzugehen. Wo wir im Alltagssprachgebrauch beide Begriffe leicht gleichsetzen, hat die Wissenschaft einen wesentlichen Unterschied zwischen diesen beiden Beziehungsdimensionen erkannt. Empathie umfasst eine grundsätzliche Resonanzfähigkeit. &quot;Man teilt ein Gefühl mit einem anderen Menschen, ist aber der Gefahr ausgesetzt, überwältigt zu werden und in empathischen Stress zu geraten&quot;, so die Neurowissenschaftlerin Tania Singer. Mitgefühl hingegen hat auch eine aktive Dimension. Wenn man sich als Teil eines größeren Ganzen empfindet, ist mit der Wahrnehmung der Verbundenheit zumeist auch ein Handlungsimpuls der Fürsorge verbunden. Und diese Form der Aktivierung hat sogar positive Wirkungen auf beziehungsweise im Handelnden. Empfindet man Mitgefühl, &quot;werden Netzwerke aktiviert, die mit positiven Gefühlen und Belohnung einhergehen. Bei Empathie dagegen wird zum Beispiel ein Teil der Schmerzmatrix im Gehirn aktiviert, der auch dann aktiv ist, wenn man selbst Schmerzen empfindet&quot;, so Singer. Mitgefühl öffnet uns also nicht nur für die Befindlichkeit anderer, sondern es wirkt gleichermaßen wie eine innere Ressource, die uns ein Handeln in Verbundenheit erleichtert. Es ist nicht immer leicht, diese Zuwendung zu kultivieren, denn das Leiden anderer fordert uns immer auch heraus. Wer sich beispielsweise auf das Schicksal von Flüchtlingen einlässt, konfrontiert sich mit Trauma, Verlust, Todesangst, Hilflosigkeit und Ohnmacht - Erfahrungen, denen man am liebsten ausweicht. &quot;Diesem Impuls müssen wir gegensteuern&quot;, so die Psychoanalytikerin Marianne Leuzinger-Bohleber, die in Darmstadt mit Flüchtlingen arbeitet. Und das verlangt Überwindung und Hingabe. &quot;Es gibt keine Abkürzung in das fremde Herz des Nachbarn&quot;, sagt etwa Rowan Williams, der ehemalige Erzbischof von Canterbury. Sich darauf einzulassen, ist eine kulturelle Leistung - eine, die eine Kultur der sozialen Verbundenheit fördert.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-herz-der-anderen-empathie-als-notwendigkeit-15271225.html?printPagedArticle" target="_blank">Das Herz der Anderen, FAZ 1.11.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-mitgefühl-aktiv-verbindungen-stiftet</link>
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<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück als Staatsaufgabe]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Bild-Zeitung hat dem &quot;Glücks-Ministerium&quot; der Vereinigten Arabischen Emirate einen Beitrag gewidmet. Anders als in Bhutan, wo Glück bereits zum Staatsziel erkoren wurde, gestaltet sich die Situation in dem Land, in dem ausländische Arbeitskräfte unter oft elenden Bedingungen beschäftigt werden, etwas anders. „Wenn wir positives Denken erzeugen wollen, betrachten wir drei Pfeiler: Harmonie am Arbeitsplatz, Lebensstandard und die Frage, wie man das Glück in unserer Gesellschaft messen kann“, so der Botschafter der Emirate in Deutschland, Ali Abdullah al-Ahmed gegenüber Bild. Das mag mit Blick auf die gegenwärtige gesellschaftliche Situation für manche zynisch wirken. Vielleicht ist es aber auch ein Anfang. In Bhutan wurde vor mehr als zehn Jahren die Demokratie eingeführt - vielleicht bewegt sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten ja auch in dieser Hinsicht noch etwas. Einstweilen scheinen noch die eher symbolischen Veranstaltungen im Vordergrund zu stehen, zum Beispiel ein von der Universität von Dubai organisiertes Glücksseminar und ein Glücks-Festival.<br><a href="http://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/warum-die-oelscheichs-sich-einen-gluecksbeauftragten-leisten-53626342.bild.html new" target="_blank">Warum die Scheichs sich ein Glücks-Ministerium leisten, Bild 1.11.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Firmen verdienen mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Firmen betrachten soziales Engagement noch immer als unnötiges Investment. Eine Studie der Boston Consulting Group legt indes nahe, dass sie sich dabei gehörig verrechnen. Für die Untersuchung befragte man 300 Unternehmen nach deren sozialem und umweltpolitischem Engagement führte Gespräche mit 200 repräsentativen Personen aus 20 Unternehmen. Einbezogen wurden verschiedene Branchen. Dabei zeigte sich: Die Firmen mit dem höchsten sozialen Engagement verbuchten je nach Branche zwischen 0,5 und 8,2 Prozent mehr Gewinn als der Durchschnitt. Diese höheren Gewinne stellen sich laut Studie dann ein, wenn das soziale Engagement mit einer reflektierten Unternehmensführung einhergeht. Die sozialen Aktivitäten müssten mit den Marktzielen des Unternehmens in Einklang stehen und es müsse in der Öffentlichkeit klar vermittelt werden, was mit den sozialen Maßnahmen erreicht werden solle.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/soziales-engagement-rechnet-sich-boston-consulting-group new" target="_blank">Soziales Engagement rechnet sich, Zeit online 31.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Nov 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum die Psyche mehr Beachtung braucht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Psychische Erkrankungen sind in der Wahrnehmung der meisten Menschen so etwas wie Sonderfälle des Lebens - eher die Ausnahme als die Regel. Untersuchungen, die auf Stichproben basieren, zeigen, dass zum gegebenen Zeitpunkt zwischen 20 und 25 Prozent der Bevölkerung akut unter einer psychischen Erkrankung leiden. Im Langzeitvergleich ergibt sich indes ein deutlich drastischeres Bild. Eine Langzeituntersuchung mit Teilnehmern aus Neuseeland, bei der die Probanden von der Geburt bis ins mittlere Lebensalter begleitet wurden, zeigte durch regelmäßige Screening, dass mehr als 80 Prozent der untersuchten Personen zumindest einmal während der Studie zumindest kurzzeitig unter einer psychischen Störung leiden. Studien wie diesen geht es nicht um Pathologisierung, zumal sie gleichermaßen belegen, dass solche Krankheitsepisoden nicht dauerhafter Natur sind. Sie wollen dafür sensibilisieren, wie verbreitet psychische Probleme sind - und neue Ansätze für passende Hilfen eröffnen. Viele Mediziner erhoffen sich auch ein Umdenken im gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/nur-eine-minderheit-bleibt-ein-leben-lang-psychisch-gesund/1513775 new" target="_blank">Nur eine Minderheit bleibt ein Leben lang psychisch gesund, spektrum.de 27.10.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-die-psyche-mehr-beachtung-braucht</link>
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<pubDate>Mon, 06 Nov 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Generation Y und Ältere sind sich in Vielem einig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gerne wird darüber gesprochen, wie anders doch die Generation der nach 1980 geborenen Arbeitnehmer, der so genannten Generation Y, im Vergleich zu älteren Mitarbeitern sei. Eine Untersuchung der Jacobs-Universität in Bremen zeigt nun, dass sich die beiden Altersgruppen in vielen Fragen des Arbeitslebens überraschend einig sind. So fanden die Wissenschaftler heraus, dass über alle Altersgruppen hinweg die Freude an der Arbeit wie die Möglichkeit zur Mitgestaltung für Arbeitnehmer zentrale Faktoren sind. Jüngeren ist aber vor allem Weiterbildung sehr wichtig, während die Älteren mehr Wert auf Professionalität legen. Unterschiede zeigten sich vor allem innerhalb der jeweiligen Altersgruppen, und zwar solche, die die Wissenschaftler eher auf charakterliche Unterschiede denn auf das Alter zurückführen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/die-generation-y-tickt-gar-nicht-so-anders-15265180.html" target="_blank">Die Generation Y tickt gar nicht so anders, FAZ 27.10.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=generation-y-und-ältere-sind-sich-in-vielem-einig</link>
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<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Gute im Menschen verbindet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die, die uns nahe stehen und zu unserer sozialen Gruppe gehören, nehmen wir meist in einem besseren Licht wahr als Menschen, die wir nicht kennen oder deren Kultur uns sogar fremd ist. Wissenschaftler der Harvard University haben nun mit einem Experiment herausgefunden, wie leicht sich dieser Mechanismus durchbrechen lässt. In einer Studie mit mehreren Hundert Probanden stellten sie fest, dass ein Blick auf den guten Kern eines Menschen die eigenen Urteile über andere positiv beeinflusst. Den Probanden wurde beispielsweise die Geschichte eines Vaters erzählt, der zunächst böse war und sich dann läuterte oder umgekehrt vom &quot;Guten&quot; zum &quot;Bösen&quot; wurde. Danach fragte man sie, welcher Teil seiner Persönlichkeit zu der Verhaltensänderung geführt haben könnte. Für die meisten Probanden war hier klar, dass die guten Seiten des Menschen seine eigentliche Persönlichkeit widerspiegelten. Zu dieser Erkenntnis gekommen, bewerteten die Probanden anschließend arabische Zuwanderer und weiße Mitbürger, empfanden sie jene, die ihnen fremder waren, nicht mehr als bedrohlicher im Vergleich zu den Mitgliedern der eigenen sozialen Gruppe. Gleichzeitig wurde auch ihre Wahrnehmung der eigenen sozialen Gruppe nuancierter. &quot;Wer zuvor über das wahre Selbst nachgedacht hat, bewertet die Mitglieder sowohl der fremden als auch der eigenen Gruppe nuancierter&quot;, so die Folgerung der Psychologen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/der-glaube-ans-gute-ueberwindet-vorurteile/1513851 new" target="_blank">Der Glaube ans Gute überwindet Vorurteile, spektrum.de 25.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Status-Stagnation ist ungesund]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Über den Stress, der mit beruflichem Aufstieg verbunden ist, wird viel gesprochen. Die andere Seite des Phänomens, beruflicher bzw. sozialer Abstieg, wird hingegen selten betrachtet. Dabei hat diese Stagnation sozialer Mobilität durchaus gesundheitliche Auswirkungen. Soziologen der Universität Halle-Wittenberg untersuchten die Lebensläufe von knapp 20.000 erwerbstätigen Deutschen im Alter von 25 bis 59 Jahren und stellten dabei fest: Am gesündesten sind Menschen, die aus Familien mit gutem sozialen Status stammen und diesen auch im Laufe ihres Lebens halten können. Menschen, die längere Zeit in einem niedrigen Status verharren müssen, fühlen sich hingegen im Schnitt besonders krank. Aufsteiger fühlen sich gesund, Absteiger berichten von einem schlechten Gesundheitszustand. Besonders stark zeigt sich laut der Untersuchung dieser Effekt bei Männern in Ostdeutschland, die statistisch gesehen sehr häufig unter Phasen der beruflichen Stagnation oder gar Arbeitslosigkeit zu leiden haben. Ein Hinweis darauf, dass zwischen Ost und West nach wie vor eine Lücke klafft.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/beruf-und-gesundheit-keine-karriere-ist-auch-keine-loesung-15262787.html" target="_blank">Keine Karriere ist auch keine Lösung, FAZ 25.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Selbstdarstellung bisweilen schief geht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor anderen gut dazustehen, ist den meisten Menschen ein besonderes Anliegen. Im Job ist es oft besonders wichtig, aber auch im Privatleben mögen wir gerne im besten Licht erscheinen. Eine psychologische Studie zeigt jedoch, dass viele Menschen hierbei nicht immer die günstigsten Strategien wählen. Die eigenen Fähigkeiten und Leistungen offen zu artikulieren, mag logisch erscheinen. Doch diese Selbstaufwertung kommt häufig als lästige Selbstdarstellung bei anderen an. Für das umgekehrte Phänomen, das übertriebene zur Schau Tragen von Bescheidenheit oder eigenen Unzulänglichkeiten, gilt das Gleiche. Auch Scheinheiligkeit, die leicht durchschaubare Selbstüberhöhung, taugt wenig, um Pluspunkte zu sammeln. Vorsichtig sollte man auch sein mit Kommentaren, die andere vermeintlich loben, aber eigentlich dazu gedacht sind, die eigene Position zu unterstreichen. Die Psychologen gehen davon aus, dass vielen Menschen gar nicht bewusst ist, zu welchen Wahrnehmungen Verhaltensweisen wie diese bei anderen führen. Ihr Tipp: Einfach mal nahestehende Menschen um ehrliches Feedback bitten.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/wie_stellen_sie_sich_dar/ new" target="_blank">Wie stellen Sie sich dar? Psychologie heute 19.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von evolve zu kultureller Heilung]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit dieser Woche ist die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> erhältlich. Dieses Mal zum Thema &quot;Lichtblicke für eine verwundete Welt - Die kulturelle Dimension von Heilung&quot;. Gemeinhin verbinden wir mit Heilung ja eher unser persönliches Befinden. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass unser Hiersein und unser Wohlbefinden immer auch mit unserem kulturellen Umfeld, den Umständen der Zeit und vor allem auch den jeweiligen Herausforderungen unserer Lebenssituationen verbunden ist. Der evolve-Schwerpunkt richtet den Blick darauf, wie sehr die Geschichte wie auch die weltweiten kulturellen Verflechtungen in unser Leben hineinwirken. Das lässt erkennbar werden, dass wir zwar persönlich leiden, aber das Leiden selbst weit über das Persönliche hinausweist. Unsere Gesprächspartner und Autoren betrachten, wie sich mit dieser überpersönlichen Dimension von Schmerz umgehen lässt und welche Wege der Heilung möglich sind. Viele Beispiele gelungener Konflikt- und Vergangenheitsbewältigung stimmen zuversichtlich und sensibilisieren für all die Lichtblicke in kulturell nicht einfachen Zeiten. Falls Sie sich schon Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen, hier noch ein Tipp. In den nächsten Monaten bietet das Magazin eine <a href="http://www.evolve-magazin.de/verschenken/ new" target="_blank">Sonderaktion für Geschenk-Abos</a> - verschenken Sie doch einfach ein Jahresabo von evolve an Freunde oder Bekannte (der Lieferbeginn ist frei wählbar) und bekommen Sie dafür selbst ein Geschenk.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-evolve-zu-kultureller-heilung</link>
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<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Einfach mal durchatmen, hält gesund]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es muss nicht immer gleich Meditation sein, wenn man Körper und Geist etwas Gutes tun möchte. In der Apothekenumschau rät Matthias Bolz vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig dazu, im Alltag immer mal wieder den eigenen Atem wahrzunehmen. Eine besondere Technik sei dazu nicht erforderlich. &quot;Schon das langsame und regelmäßige Ein- und Ausatmen führt zu mehr innerer Ruhe und Entspannung. Der Blutdruck und die Pulsrate sinken. Tauchen Gedanken und Gefühle auf, die die Konzentration stören und den Atemrhythmus verändern, sollte man einfach wieder zum normalen Atmen zurückkehren&quot;, so sein Tipp. Einfacher geht es kaum!<a href="http://www.presseportal.de/pm/52678/3756509 new" target="_blank">Pressemitteilung Apothekenumschau, 10.10.17</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=einfach-mal-durchatmen,-hält-gesund</link>
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<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer sich sorgt, lebt länger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Neurotiker leben länger - auf diese Zuspitzung könnte man die Ergebnisse einer neuen britischen Studie verkürzen. Ständig reizbar, nervös und ängstlich zu sein, mag im Alltag bisweilen zum Hindernis werden. Doch dieser Neurotizismus könnte auch der Gesundheit zugute kommen. In einer Langzeitstudie betrachteten die Forscher die Daten von gut 500.000 Probanden im Alter zwischen 37 und 73 Jahren. Es lagen Informationen zu Persönlichkeitsmerkmalen wie auch der Gesundheit der Teilnehmer vor. Gut sechs Jahre nach der Erhebung waren etwa 4.500 Personen der Studiengruppe verstorben. Dabei zeigte sich, dass die Sterbewahrscheinlichkeit der eher neurotischen Zeitgenossen etwas niedriger lag als jene der eher ausgeglichenen. Die Forscher deuten den Befund dahingehend, dass Menschen, die ständig in Sorge sind, wahrscheinlich auch ihrer Gesundheit ein besonderes Augenmerk widmen.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/willkommen_liebe_sorgen/?type" target="_blank">Willkommen, liebe Sorgen! Psychologie heute 12.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Demokratie leidet mit der Wirtschaft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wahlen der letzten Jahre wie auch die politischen Entwicklungen in vielen Ländern weltweit zeigen, dass Demokratie in den Augen vieler Menschen längst nicht mehr das ist, was sie einmal war. Laut einer Untersuchung des internationalen Meinungsforschungsinstituts Pew Research scheint die Demokratieskepsis in einem Verhältnis zur wirtschaftlichen Situation der Länder zu stehen. Dort, wo es wirtschaftlich besonders vielen Menschen eher schlecht(er) geht, sind die Zweifel am politischen System besonders hoch. Am besten steht es noch in Schweden, wo 52 Prozent der Bevölkerung sich als besonders überzeugte Demokraten bezeichnen, 40 Prozent als nicht ganz so überzeugte und lediglich 6 Prozent meinen, keine Demokraten zu sein. Deutschland landet auf Platz zwei der Rangliste - hierzulande sind 48 Prozent von der Demokratie überzeugt, 42 Prozent mäßig und 5 Prozent Demokratiegegner. Die größten antidemokratischen Tendenzen finden sich in Chile mit 24 Prozent Antidemokraten, gefolgt von Russland (23 Prozent) und Ungarn (15 Prozent). Die Demokratiekritiker sehen als Alternativen die Herrschaft einer Experten-Elite, Militärregime oder einen starken Mann an der Spitze des Staates. Diese absolutistischen Modelle werden auch von jenen, die nicht explizit gegen die Demokratie sind, durchaus in Erwägung gezogen. Selbst in Deutschland können sich 44 Prozent eine Landesführung durch Experten vorstellen. Aufgrund der Geschichte würden hierzulande allerdings nur 4 Prozent eine Militärregierung gutheißen und lediglich 6 Prozent einen starken Mann an der Staatsspitze. Die Wissenschaftler warnen bereits, dass die Spaltung demokratischer Haltungen viel mit den Wirtschaftsverhältnissen zu tun hat. Vor allem Menschen, denen es wirtschaftlich nicht gut, misstrauen der Demokratie, während in Ländern mit gesunden Wirtschaftssystemen die Zustimmung zur Demokratie noch weitgehend in Takt ist.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article169697484/Die-Rezession-der-Demokratie.html new" target="_blank">Die Rezession der Demokratie, Die Welt 17.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Oct 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche Tekkies schielen auf Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem das Google-Programm Search Inside Yourself in den letzten Jahren weltweit für Aufmerksamkeit sorgte, widmet sich nun auch das deutsche Technologiemagazin T3N dem Meditationstrend. In einem Beitrag erklärt der ehemalige Silicon-Valley-Reporter des Blatts, dass die Achtsamkeit in Kalifornien nicht unbedingt ein Selbstläufer war. Viele Google-Mitarbeiter hätten zunächst gefragt: &quot;Was soll eine auf buddhistische Lehren zurückgehende, esoterisch anmutende Methode im Job bringen?&quot; Diejenigen, die die angebotenen Kurse absolvierten, sollen begeistert gewesen sein von den Wirkungen. Der Rest ist Geschichte. Heute nutzen zahlreiche Firmen die Angebote des Search Inside Yourself Leadership Instituts. SAP hat sogar die Position eines Directors für Mindfulness ins Leben gerufen und bietet längst hauseigene Kurse an. Um die Skeptiker scheint es vielleicht auch deshalb immer stiller zu werden, weil die zunehmende Arbeitsverdichtung und der digitale Stress es vielen immer schwerer machen, ohne meditative Gegenmaßnahmen den Arbeitsalltag durchzustehen. Ich bin immer wieder begeistert davon, dass eine so leicht zugängliche und vor allem &quot;noninvasive&quot; Methode wie Meditation heute immer mehr Zuspruch findet. Allerdings stimmt die Haltung, Achtsamkeit vor allem als kompensatorische Maßnahme zu nutzen oder zur Selbstverbesserung, auch skeptisch. Denn Meditation ist kein Wundermittel. Sie kann innere Balance begünstigen. Aber wenn fast 24 Stunden des Tages mit Hektik gefüllt sind, vermag auch ein bisschen Meditieren nicht wirklich etwas auszurichten.<br><a href="http://t3n.de/news/burn-out-stress-achtsamkeit-mbsr-training-862582/ new" target="_blank">Mit dieser Methode kämpfen Google-Mitarbeiter gegen Burn-out an, T3N 2.10.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutsche-tekkies-schielen-auf-achtsamkeit</link>
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<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Ganzheit im Alltag mit der neuen App &quot;healing formula&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zum Wochenende heute einmal ein Tipp zum ganzheitlichen Entspannen. Gerade ist die neue App <a href="http://www.healingformula.de new" target="_blank">healing formula</a> des Zen-Lehrers Paul J. Kohtes erschienen. Sie bietet - nicht zuletzt für typische Kopfarbeiter - eine wunderbare Möglichkeit, wieder mehr in den Körper zu kommen und dabei auch die subtile energetisch-emotionale Befindlichkeit zu verbessern. Bei healing formula handelt es sich um eine leicht erlernbare Übungsfolge mit zwölf Handhaltungen, die das Energiesystem von Körper, Geist und Seele harmonisieren. In der kostenlosen Basisversion kann die 12-minütige Übung eine Woche lang ausprobiert werden. In der Premium-Version gibt es eine erweiterte 24-Minuten-Version zur Vertiefung. Außerdem bietet die App täglich einen schönen Impuls, der einen durch den Tag begleitet, einen Timer und einen Reminder. Premium-User erhalten außerdem Zugriff auf weitere Übungen wie eine Kurzversion von healing formula sowie zusätzliche Übungsvideos für Körper- und Atem-Übungen. Jeden Monat erscheint außerdem eine neue Übung. Die App ist für Android und iOS erhältlich.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-ganzheit-im-alltag-mit-der-neuen-app-&quot;healing-formula&quot;</link>
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<pubDate>Fri, 20 Oct 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Gefühl im gesprochenen Wort]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es darum geht, die Gefühle anderer Menschen zu erkennen, scheint die auditive Wahrnehmung der visuellen überlegen zu sein. Das legt jedenfalls eine Studie der Yale-Universität mit 1.800 nahe, bei der in verschiedenen Szenarien getestet wurde, wie gut Menschen die Stimmungslage anderer erkennen können. In der Versuchsreihe sollten die Probanden miteinander Gespräche führen - einmal fand der Austausch in einem hellen Raum statt, einmal in einem völlig abgedunkelten. In einem anderen Setting wurden Video- und Sprach-Chats eingesetzt. In allen Szenarien zeigte sich, dass die Versuchsteilnehmer die Gefühlslage ihres Gegenübers immer dann am besten einschätzen konnten, wenn sie den Gesprächspartner nur hörten, aber nicht sahen. Die Forscher kommen zur Schlussfolgerung, dass Wahrnehmungen des Gesichtsausdrucks, von denen man sich tiefere Erkenntnisse über Gesprächspartner erwartet, anscheinend eine deutlich geringere Rolle spielen und weniger zuverlässig sind als wenn man einen Menschen ausschließlich hört. Die Stimme scheint mehr Feinheiten zu transportieren.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/wir-koennen-die-emotionen-anderer-besser-hoeren-als-sehen/1510415 new" target="_blank">Wir können die Emotionen anderer besser hören als sehen, spektrum.de 10.10.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-gefühl-im-gesprochenen-wort</link>
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<pubDate>Thu, 19 Oct 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kaum einer kocht noch sein eigenes Süppchen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr sich unser Lebensstil unter den Vorzeichen moderner Lebensweisen verändert, zeigt eine neue GFK-Studie zu den Kochgewohnheiten der Deutschen. Einmal am Tag eine warme Malzeit zu bereiten, das Szenario, mit dem wohl die meisten von uns noch aufgewachsen sind, wird immer mehr zum Auslaufmodell. Nicht einmal ein Viertel aller Deutschen tun dies noch. Für jeden Vierten ist die kulinarische Verpflegung bereits eine Nebensache des Lebens - sie begnügen sich entweder mit dem Aufwärmen von Fertiggerichten (16 Prozent) oder verzichten auf reguläre Malzeiten und snacken sich durch den Tag (11 Prozent). Immerhin 10 Prozent zelebrieren das Kochen in besonderem Maße, knapp 15 Prozent kochen gelegentlich und 11 Prozent am Wochenende. Man kann dies achselzuckend als Veränderung von Konsumgewohnheiten abtun. Dabei geraten aber leicht die kulturellen Folgen aus dem Blick. Lebensmittel sind schließlich in gewisser Weise die Basis unseres Hierseins. Wer sich nicht ausgewogen ernährt, hat meist in späteren Lebensjahren mit den gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Die wachsende Neigung, zu Convenience Food zu greifen, dürfte zu einer Entfremdung von dieser nährenden Funktion, die mit dem Kochen einhergeht, führen. Wer sich nicht oder kaum mit seiner Ernährung beschäftigt, verliert auch immer mehr den Bezug zu dem, was ihm wirklich gut tut. Die Anbieter am Markt reagieren natürlich auf die veränderte Nachfrage. Heute findet man im Supermarkt sogar schon frisches, vorgeschnittenes Gemüse (natürlich in Plastik verpackt). Doch in all den weiter verarbeiteten Lebensmitteln finde sich auch genügend Stoffe, die dem Körper (und Geist) alles andere als gut tun. Vielleicht ist kochen auch eine Art, das Leben selbst bewusst wahrzunehmen und sich mit ihm zu verbinden. Denn in der bewussten Auswahl von Essen und seiner bewussten Zubereitung geht es nicht nur um Nährstoffe - es ist eine bewusste Beziehung zum Leben selbst.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article169469511/Aufwaermer-und-Snacker-draengen-in-die-deutschen-Kuechen.html new" target="_blank">&quot;Aufwärmer&quot; und &quot;Snacker&quot; drängen in die deutschen Küchen, Die Welt 9.10.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kaum-einer-kocht-noch-sein-eigenes-süppchen</link>
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<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr schlafen bringt mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Zeiten einer &quot;Work hard, play hard&quot;-Kultur betrachten viele Menschen, vor allem im Business-Leben, Schlaf leicht als Zeitverschwendung. Wer weniger schläft, hat mehr Zeit zum Arbeiten, könnte man meinen. Das ist jedoch ein Trugschluss, denn permanente Übermüdung untergräbt die eigene Leistungsfähigkeit und zudem das Wohlbefinden mehr, als viele glauben. Die Wirtschaftswoche zeigt in einem umfassenden Beitrag, dass immer mehr High Performer erkennen, dass es ausreichender Schlaf ist, der ihnen Höchstleistungen ermöglicht. &quot;Im Zeitalter der Achtsamkeit gewinnt die gesunde Nachtruhe eine neue, fast existenzielle Bedeutung. Auch weil sich die Wissenschaft längst einig ist: Wenig schlafen ist kein Grund für falschen Stolz – sondern Grund zur Sorge&quot;, heißt es in dem Artikel. Einer Forsa-Umfrage zufolge schliefen 42 Prozent der Befragten grundsätzlich schlecht. Bei 55 Prozent war der Hauptgrund dafür, dass sie zu spät ins Bett kommen und zu früh wieder aufstehen müssen. Eine Studie zu Schlafmangel in Führungskontexten zeigt, dass es unausgeschlafenen Führungskräften schwerer fällt, Konflikte im Job ruhig zu lösen. Außerdem sind die Übermüdeten weniger inspirierend für ihre Mitarbeiter, ihre Teams sind unmotivierter und die Grundstimmung in Firmen, in denen das sich Auspowern bis in die Nacht normal ist, eher feindselig. Es gibt also viele gute Gründe, das eigene Verhältnis zum Schlaf wie auch seine gesamtgesellschaftliche Bedeutung zu überdenken.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/schlafmangel-warum-muedigkeit-die-zusammenarbeit-ruiniert/20414736-all.html new" target="_blank">Warum Müdigkeit die Zusammenarbeit ruiniert, WiWo 9.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Intelligenz lässt sich trainieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zur Wirkung von Meditation gibt es die unterschiedlichsten Befunde. Mehr Achtsamkeit, Konzentration und Mitgefühl sind inzwischen Klassiker meditativer Wirkungen. Ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig hat nun die erste große differenzierende Studie vorgelegt, in der untersucht wurde, welche unterschiedlichen Wirkungen verschiedene Meditationsformen nach sich ziehen. Wer Achtsamkeitsmethoden übt, wird achtsamer. Wer Mitgefühlsmeditation übt, wird seine emotionalen Fähigkeiten verbessern. Und wer sich mit Methoden schult, die darin trainieren, die Perspektiven anderer Menschen einzunehmen, entwickelt seine sozialen Fähigkeiten weiter. Das belegen diese jüngsten Untersuchungen. Es wird deutlich, dass Meditation nicht gleich Meditation ist, denn in den Auswertungen der den Probanden vorgelegten Fragebögen wie auch in den Untersuchungen im Hirnscanner zeigte sich, dass die unterschiedlichen Methoden genau so spezifisch wirken. In der allgemeinen Meditationseuphorie, die sich kulturell bemerkbar macht, gibt es hingegen die Neigung, alle wissenschaftlich erwiesenen Wirkungen des Meditierens aufzuzählen und damit zu suggerieren, dass Meditation wie ein Generalschlüssel zu allumfassender Glückseligkeit wirkt. Diese neue Studie erlaubt es nun, zu differenzieren. Achtsamkeitsmeditation schult eben nicht die soziale Beziehungsfähigkeit. Und wer über Mitgefühl meditiert, wird nicht automatisch auch achtsamer. Auf ihre Weise wohltuend sind allerdings alle Meditationsformen. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/nie-zu-spaet-fuer-soziale-kompetenz/1508701 new" target="_blank">Nie zu spät für soziale Kompetenz, spektrum.de 5.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ideen für ein sozialökologisches Finanzsystem]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Deutschlandfunk hat Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science an der ETH Zürich, Ideen für ein Finanzsystem 4.0 vorgestellt, dass sich an sozialen und ökologischen Paradigmen ausrichtet. &quot;Stellen Sie sich vor, wir könnten Geld erzeugen, indem wir gemeinsam die Umwelt mit unserem Smartphone vermessen und die Daten mit allen anderen teilen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten Geld verdienen, indem Sie Umwelt und Gesellschaft etwas Gutes tun&quot;, so Helbing. In dem von ihm angedachten Finanzsystem sollten Vergütungen davon abhängen, welche Ziele eine Gemeinschaft als besonders wichtig definiert. Ist es der Klimaschutz, werde ökologisches Verhalten finanziell begünstigt. Gleiches wäre im Hinblick auf soziale Kriterien denkbar. Helbing schwebt vor, die technologischen Möglichkeiten der Zeit expliziter zu nutzen, um positive und negative Aspekte gesellschaftlicher Verhaltensweisen zu kartographieren und in Entscheidungsprozessen gezielter zu berücksichtigen. Auch die Entscheidungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger könnten auf diesem Wege gestärkt werden. &quot;Europa könnte führend sein in der Gestaltung einer digitalen Gesellschaft, in der die Bürger befähigt, nicht entmündigt werden. Bereits heute arbeitet ein europäisches Forschungskonsortium namens Future ICT 2.0 an einer Gesellschaft, die sich mit digitalen Mitteln selber organisieren kann und durch Dezentralisierung zu mehr Effizienz, Innovation und Mitgestaltung führt. Das Finanzsystem 4.0 stellt einen wichtigen Pfeiler darin dar&quot;, so Helbing.<br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/finanzsystem-4-0-die-idee-der-sozialen-waehrung.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Die Idee der sozialen Währung, Deutschlandfunk 4.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Freiheiten im Job ermuntern zu Mogeleien]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie von Wissenschaftlern aus Amerika und Israel zeigt, dass Menschen, die bei der Arbeit viele Freiräume haben, dadurch womöglich zum Schummeln ermuntert werden. Zunächst befragten die Forscher 400 Angestellte über ihre Freiheiten im Job und darüber, ob sie bei der Angabe ihrer Arbeitszeit schummelten, wie oft sie privat telefonierten oder ähnliches. Dabei zeigte sich, dass der Grad der Neigung zum Schummeln mit den individuellen Freiheiten im Job korrelierte. In einem Überprüfungstest mit anderen Probanden wendeten die Wissenschaftler das so genannte Priming an, eine Methode, bei der die Studienteilnehmer durch die Arbeit mit Sätzen unbewusst in Richtung der von den Sätzen vermittelten Konzepte beeinflusst werden. Anschließend sollten die Probanden Aufgaben lösen und angeben, wie erfolgreich sie dabei waren. Auch hier zeigte sich: Die Probanden, die im Priming mit Kontexten von Freiheit und eigenständiger Gestaltung in Berührung kamen, neigten stärker dazu, ihre Testergebnisse besser darzustellen als sie real waren. Die Wissenschaftler kommen durch ihre Forschungsergebnisse zu dem Schluss, dass Autonomie ein zweischneidiges Schwert ist, denn das Gefühl, weniger Kontrolle unterworfen zu sein, könne betrügerisches Verhalten begünstigen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/freiraeume-im-job-verleiten-zum-schwindeln/1508189 new" target="_blank">Freiräume im Job verleiten zum Schwindeln, spektrum.de 4.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sexismus - Machtmittel oder nur Unbewusstheit?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Ungleichheit der Geschlechter hat sich, allen Gender-Mainstreaming-Maßnahmen zum Trotz, in der Arbeitswelt fest etabliert. Studien zufolge hat bereits jede dritte Frau in Deutschland schon einmal sexuelle Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt. Oft sind es mal eben dahin gesagte Sprüche, die für sich genommen vielleicht nicht wirklich tragisch sind, aber in Frauen doch immer wieder das Gefühl verstärken, ausgegrenzt und nicht respektiert zu werden. &quot;Sexistische Sätze sind mehr als dumme Sprüche. Sie vergiften das Arbeitsklima und bleiben im im Kopf hängen&quot;, warnt die Sozialpsychologin Charlotte Diehl. Sie sieht zwei unterschiedliche Dimensionen des Sexismus in der Arbeitswelt, die beide mehr Beachtung verdienen: &quot;Sexismus entsteht oft, weil Männer Angst haben, ihre Aufstiegschancen mit Frauen teilen zu müssen. Und er ist ein Werkzeug, mit dem sie ihre Macht sichern können – weil sie ihr Gegenüber auf diese Weise einschüchtern. Es kann aber auch vorkommen, dass dem Kollegen tatsächlich nicht bewusst ist, dass sein Spruch gerade nicht in Ordnung war. Sexistische Verhaltensmuster sind oft auch unbewusst.&quot; Das Bewusstsein für Sexismus zu schärfen und bewussten Sexismus gezielt zu unterbinden, ist in den Augen der Wissenschaftlerin nicht nur aus psychologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen von Bedeutung. Zwar lässt sich der finanzielle Schaden, der durch die Belästigung von Frauen und die psychischen Folgen, die diese Übergriffigkeit hat, nicht genau bilanzieren, doch zeigen Studien bereits, dass Opfer sexueller Belästigung häufiger ärztliche Hilfe benötigen oder beispielsweise Essstörungen entwickeln. Schätzungen gehen davon aus, dass jede einzelne sexuelle Belästigung etwa ein Jahresgehalt an Kosten nach sich zieht. Und damit sind bei weitem nicht nur körperliche Übergriffe gemeint, sondern auch der ganz alltägliche Sexismus, wie er sich beispielsweise in Meetings durch flapsige Sprüche und herabsetzende Bemerkungen zeigt, die außer Frauen kaum jemand wahrnimmt.<br><a href="http://www.zeit.de/arbeit/2017-10/sexuelle-belaestigung-arbeitsplatz-sexismus-charlotte-diehl/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Sexismus ist ein Werkzeug, mit dem Männer ihre Macht sichern&quot;, Zeit online 4.10.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sexismus---machtmittel-oder-nur-unbewusstheit</link>
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<pubDate>Wed, 11 Oct 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Finnland testet Grundeinkommen im Kleinen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Deutschlandfunk berichtet in einem längeren Feature über erste Eindrücke zum finnischen Experiment des bedingungslosen Grundeinkommens. 2.000 bisher arbeitslose Finnen erhalten seit Anfang diesen Jahres für zwei Jahre monatlich 560 Euro zur freien Verfügung. Im Vergleich mit einer Kontrollgruppe, die die üblichen Sozialleistungen erhalten, soll eruiert werden, ob das Grundeinkommen sich eignet, bisherige Leistungen des Sozialsystems zu ersetzen und so den Sozialstaat zu vereinfachen. Die Haltung der Finnen zu dem Experiment ist recht unterschiedlich: &quot;Manche finden, dass das Experiment falsch ist, weil es Geld ohne jede Gegenleistung gibt. Andere meinen, dass das exakt das ist, was sie brauchen, was ihnen genau die Hilfe verschafft, die nötig ist, um aus ihrer schwierigen Lage herauszukommen.&quot; Man darf gespannt sein, wie nach zwei Jahren die Bilanz aussieht. Pertti Honkanen von der Sozialversicherungsagentur ist eher skeptisch, weil der Umbau des Sozialsystems, sollte das Experiment sich als erfolgreich erweisen, vielen Politikern wohl zu aufwändig werden dürfte: &quot;Die meisten Parteien sind nicht bereit zu so einer radikalen Entscheidung.&quot;<br><a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/stimmen-zum-testlauf-finnland-probiert-das-bedingungslose.2165.de.html?dram:article_id" target="_blank">Finnland probiert das bedingungslose Grundeinkommen, Deutschlandfunk 4.10.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Oct 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schöne neue transhumanistische Welt?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Diskussion um Technologieentwicklung wird vielerorts vor allem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt. Im Zentrum des Interesses stehen die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Arbeitsmärkte und das Effizienzversprechen im Hinblick auf ökonomische Optimierungen. In einem Beitrag des Harvard Business Managers spricht die Wirtschaftsinformatikerin Sarah Spiekermann nun insbesondere über die menschliche Dimension des Themas, die allzu leicht übersehen wird. Spiekermann sieht in den transhumanistischen Visionen vieler Technologievordenker Gefahren im Hinblick auf unser Menschsein erwachsen. &quot;Transhumanismus bezeichnet eine Art und Weise, über uns selbst nachzudenken. Ein Denken, das geprägt ist vom Streben, über unsere angeborene Natur hinauszuwachsen und unsere Spezies zu &#039;transformieren&#039;. Auf den ersten Blick klingt das ermutigend. Positiv zu wachsen bedeutet, sich selbst zu erkennen, wie schon am Eingangstor des Orakel von Delphi stand: &quot;Gnothi seauton&quot;. Eine Botschaft, die große Hoffnung in die Erkenntnis und die Entwicklung unserer individuellen Menschlichkeit setzt&quot;, sagt sie. Aber: &quot;Transhumanisten haben diesen wohlwollenden Glauben und diese Geduld mit der Menschheit nicht. Für Transhumanisten sind normale Menschen nur &#039;Ressourcen&#039;, ein &#039;Präferenzbündel&#039;, &#039;DAUs&#039; (Dümmster Anzunehmende User) oder sogar &#039;Wetware&#039;.&quot; Spiekermann beschreibt anschaulich, wie durch den ungebremsten Technologieoptimismus des Silicon Valley das transhumane Menschenbild immer mehr in die Kultur einsickert und sich durch seine wirtschaftliche Macht zu behaupten beginnt. &quot;Es ist diese Mischung aus Geld, Interessen und Macht, gepaart mit einer bösartigen Ideologie, die mir am meisten Sorgen bereitet&quot;, schreibt sie. Ihr Appel: &quot;Transhumanisten gründen ihr Naturverständnis auf einer positivistischen und vereinfachenden, modellgetriebenen, konzeptionellen und analytischen Perspektive der Realität. Als Wissenschaftlerin weiß ich, dass all diesen Modellen - trotz ihrer Nützlichkeit, Eleganz und Präzision! - eine entscheidende Essenz fehlt: ein wirklich ganzheitliches und damit realistisches Verständnis unserer komplexen Wirklichkeitsphänomene. Ich habe nur eine einzige Sorge: dass die Macht der transhumanistischen Bilder vom Menschen auf dem Rücken der positivistischen Wissenschaft so stark ist, dass wir weiter Technik in die Welt setzen, die uns Menschen schwächt und die insbesondere zu einem Phänomen führt: dass viele Menschen verlernen, wie sie ihre Aufmerksamkeit bewusst kontrollieren können.&quot; Es wird Zeit, dass wir uns diesen Entwicklungen sehr bewusst stellen! Für alle, die sich tiefer für die Bewusstseinsdimension dieses Themas interessieren, dürfte die aktuelle Ausgabe des Magazins evolve zum Thema <a href="https://www.united-kiosk.de/bibliothek/xReader/xReaderPPP/xreader.xhtml?id" target="_blank">Mensch &amp; Maschine - Big Data und die Zukunft unserer Menschlichkeit</a> sehr interessant sein.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/vorsicht-vor-dem-mensch-2-0-a-1169046-2.html new" target="_blank">Vorsicht vor dem Mensch 2.0, HBM 21.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit ohne Sinn wird zum Produktivitätskiller]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer arbeitet, erhofft sich, mit seiner Tätigkeit einen positiven Unterschied zu machen, Spuren zu hinterlassen. Stellt sich indes hinaus, dass das eigene Bemühen umsonst ist, ist das ein Motivationskiller, und dieser Frust hat Auswirkungen auf die künftige Produktivität von Menschen. Forscher am Leibnitz Institut für Wirtschaftsforschung in Halle untersuchten die Haltungen von 140 Mitarbeitern, die in einer Forschungseinrichtung an einem Projekt gearbeitet hatten, das eingestellt worden war. Die Studienteilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt. Einer sagte man, dass ihre Aufgabe bedeutungsvoll war. Eine andere erhielt die Botschaft, dass ihr Einsatz größtenteils vergeblich gewesen sei. Der dritten Gruppe wurde vermittelt, dass ihr Engagement in einem neuen Kontext noch Wirkung entfalten würde. Alle drei Gruppen sollten schließlich Fragebögen beantworten, wobei sie für einen Teil der Fragen eine Aufwandsentschädigung erhielten, während weitere Fragen freiwillig und ohne Vergütung beantwortet werden sollten. Die Probanden der Gruppen, die mit einem Kommentar in die Studie geschickt wurden, der ihre Arbeit sinnvoll erscheinen ließ, zeigten dabei ein wesentlich höheres Engagement bei der Beantwortung der freiwilligen Fragen. &quot;Ein Unternehmen sollte kurzfristige Verluste in Kauf nehmen und eine neue Verwendungsmöglichkeit für die bereits erledigte Arbeit suchen. Diese Verluste dürften niedriger ausfallen als die Kos­ten, die auf lange Sicht durch demotivierte Angestellte entstehen&quot;, so die Schlussfolgerung der Studie.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/neue-forschung-bloss-nicht-fuer-den-papierkorb-arbeiten-15218954.html" target="_blank">Bloß nicht für den Papierkorb arbeiten! faz.net 26.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeit-ohne-sinn-wird-zum-produktivitätskiller</link>
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<pubDate>Fri, 06 Oct 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Risikoscheu oder berechtigterweise skeptisch?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal wundere ich mich über die Unreflektiertheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Anlässlich der Vorstellung des Global Wealth Reports der Allianz titelte die ARD: &quot;Was die Deutschen falsch machen&quot;. Es geht darum, dass viele Sparer in Deutschland wie in Europa insgesamt nach wie vor ihr Geld lieber bei niedrigen oder gar keinen Zinsen auf der Bank dümpeln lassen, anstatt mutig in Aktien zu investieren. Den risikoscheuen Anlegern seien dadurch &quot;300 Milliarden Euro durch die Lappen gegangen&quot;. Die Mär, dass Geld einfach für uns arbeitet, scheint nicht auszurotten zu sein. Mich hat die jüngste Studie des Weltwirtschaftsforums (siehe Meldung von gestern) hingegen aufhorchen lassen. Zwar ist das Wirtschaftswachstum in vielen Volkswirtschaften zur Zeit auf gutem Kurs, der Bericht weist jedoch auch daraus hin, dass es um das weltweite Finanzsystem nicht allzu gut steht und in vielen Bereichen die Risiken sogar gewachsen sind. Ich würde mir von den Öffentlich-Rechtlichen hier ein bisschen mehr Weitblick und Überblick wünschen.<br><a href="http://boerse.ard.de/anlagestrategie/vorsorge/was-die-deutschen-falsch-machen100.html#xtor" target="_blank">Was die Deutschen falsch machen. ard.de 27.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=risikoscheu-oder-berechtigterweise-skeptisch</link>
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<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschaftlicher Erfolg fußt auch in Wohlbefinden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bei der Betrachtung des wirtschaftlichen Wohlstands zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab. Schon längst ist das Bruttoinlandsprodukt nicht mehr die einzige Größe, an der Wissenschaftler wirtschaftliche Entwicklung messen. Eine neue Studie des Weltwirtschaftsforums legt nun nahe, dass die Förderung des Wohlbefindens der Arbeitnehmer einen bisher unterschätzten Beitrag für die Wirtschaftskraft von Ländern leistet. Die Studie spricht vom &quot;inklusiven Wachstum&quot;, das auch Aspekte wie Arbeitnehmerrechte oder die Verteilung von Wohlstand berücksichtigt. Dabei zeigt sich, dass Volkswirtschaften, in denen eine gute Balance herrscht zwischen dem Wohlbefinden der Bürger, der Lebensqualität, der Arbeitsplatzsicherheit und der Förderung von Innovationen, wirtschaftlich sehr stark sind. Der Schwenk, stärker die weichen Faktoren einer Volkswirtschaft zu betrachten, sollte allerdings nicht davon ablenken, dass die harten Faktoren, insbesondere wenn sie rissig werden, Volkswirtschaften auch in Bedrängnis bringen. So erwähnt die Studie auch, dass der weltweite Bankensektor nach wie vor alles andere als stabil ist und in vielen Ländern das Bankensystem in den letzten Jahren sogar noch krisenanfälliger geworden ist.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article169073698/In-der-Vermessung-des-Wohlstands-zeichnet-sich-ein-Paradigmenwechsel-ab.html new" target="_blank">In der Vermessung des Wohlstands zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab, welt.de 27.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wirtschaftlicher-erfolg-fußt-auch-in-wohlbefinden</link>
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<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Durchhaltevermögen inspiriert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn Menschen die Ärmel hochkrempeln und trotz Unannehmlichkeiten oder Gegenwind an einer Sache dranbleiben, kann das eine besondere Inspirationskraft freisetzen. Eine MIT-Studie mit Kindern im Alter von 13 bis 18 Monaten zeigt nun, dass diese Vorbildkraft schon bei den Kleinsten zu wirken scheint. In der Untersuchung sahen die Kinder dabei zu, wie Erwachsene eine bestimmte Aufgabe lösten. In einem Szenario bemühten sich die Erwachsenen dabei mehrfach, bis sie zum Ziel gelangten, in einem anderen gaben sie schnell auf und ließen die Aufgabe ungelöst. Anschließend sollten die Kinder selbst ein Problem lösen. Dabei zeigte sich, dass diejenigen, die zuvor das fortgesetzte Bemühen eines Erwachsenen beobachtet hatten, selbst ein wesentlich größeres Durchhaltevermögen an den Tag legten als die Kinder, die gesehen hatten, wie die Versuchspersonen aufgaben. Die Inspiration, länger am Ball zu bleiben, stellte sich vor allem dann ein, wenn die erwachsenen Versuchspersonen, während sie ihre Aufgabe lösten, mit den Kindern in Kontakt waren und mit ihnen sprachen. Inspiration scheint also einerseits von Vorbildern zu leben, aber auch von der persönlichen Beziehung zu diesen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/kinder-schauen-sich-hartnaeckigkeit-von-erwachsenen-ab/1504507 new" target="_blank">Kinder schauen sich Hartnäckigkeit von Erwachsenen ab, spektrum.de 21.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Flexibilität fördert Innovation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Unternehmen tun sich noch schwer damit, ihren MitarbeiterInnen eine freiere Gestaltung ihrer Arbeitszeiten und -abläufe zuzugestehen. Unter anderem, weil sie die damit verbundenen Umstände im Hinblick auf die Arbeitsorganisation gerne vermeiden möchten. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass diese Flexibilisierung auch Vorteile mit sich bringt, denn sie kann innovative Kräfte freisetzen. &quot;Der Mehrwert für das Unternehmen ist, dass die Produktivität steigt, die Krankenrate sinkt und dass die Mitarbeiter ganz andere Ideen entwickeln können, als in einem starren Regelkorsett. Sie werden also innovativer&quot;, sagt Jutta Rump, Professorin für Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen. Es mag nicht einfach sein, Wünsche der Mitarbeiter und die Belange des Unternehmens in Passung zu bringen. Prozesse des Aushandelns und des aufeinander Eingehens gehören dazu. &quot;Das ist ein Aushandlungsprozess, den Sie mit Ihren Mitarbeitern führen müssen. Das erfordert viel Transparenz und Kompromissbereitschaft, aber ich kenne niemanden, der in einem solchen Fall keine Lösung findet. Ich bin überzeugt, dass es in jedem Beruf Möglichkeiten gibt, den Wünschen seiner Mitarbeiter entgegenzukommen&quot;, erklärt Rump. Bei aller Mühe sollte man nicht vergessen, dass alleine solche Gespräche zu führen schon tiefere Beziehungen stiftet und gleichermaßen Verbindungen wie Verbindlichkeiten schafft. Zweifler sollten vielleicht auch darüber nachdenken, was die Folge ist, wenn sie Chancen wie diese nicht ergreifen. &quot;Ein Unternehmer kann sich natürlich auch die Opportunitätskosten ansehen, also: Was passiert, wenn Sie Ihren Mitarbeitern keine flexiblen Modelle ermöglichen? Dann steigen Fluktuation und Krankenstand und die Produktivität sinkt&quot;, berichtet Rump aus Erfahrung.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/flexible-arbeitszeit-sie-werden-fuers-ergebnis-bezahlt-nicht-fuer-anwesenheit/20350804.html new" target="_blank">&quot;Sie werden fürs Ergebnis bezahlt, nicht für Anwesenheit&quot;, WiWo 20.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=flexibilität-fördert-innovation</link>
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<pubDate>Fri, 29 Sep 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Grundeinkommen eröffnet Freiheitsräume]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit hat in einem sehr interessanten Beitrag drei Gewinner eines Jahres-Grundeinkommens in Höhe von 1.000,- Euro monatlich befragt, was dieser unerwartete Geldsegen für sie und ihre Lebensgestaltung bedeutet. Bei allen Dreien handelte es sich um Menschen in sozialen Umbruchphasen, die Dank dieses finanziellen Spielraums wesentliche Weichen in ihrem Leben wie Berufswechsel oder -einstieg neu stellen konnten. An den Geschichten fällt auf, dass es sich um Übergänge handelt, für die das Sozialsystem bisher keine niedrigschwelligen Formen der Unterstützung vorsieht. Sicher besteht die Möglichkeit, im absoluten Notfall Hartz IV zu beantragen. Doch das bringt Menschen, die schon eine konkrete Gestaltungsabsicht haben und nur für eine überschaubare Zeit etwas konkrete Hilfe benötigen, in eine Maschinerie, die ihren eigenen Gesetzen folgt. Es stimmt nachdenklich, wie schnell man, wenn man keine größeren finanziellen Reserven hat, hierzulande (und wahrscheinlich überall auf der Welt) gleich an der Kante, vor einem Abgrund steht. Denn Eigeninitiative allein hilft wenig, wenn doch so vieles ganz real am Geld hängt. In den Gesprächen mit den Gewinnern zeigt sich auch der immense soziale Druck, der dadurch entsteht - und die Erleichterung, die mit einem ganz konkreten Tatendrang verbunden ist, wenn man das eigene Schicksal in die eigenen Hände nehmen kann, ohne abhängig zu sein. Das ist wirkliches Humankapital, verglichen mit dem Beitrag vom Montag.<br><a href="http://www.zeit.de/arbeit/2017-09/grundeinkommen-erfahrungen-drei-menschen-ein-jahr/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Ich habe geheult vor Erleichterung&quot;, zeit.de 16.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Lebenskrisen sind großer Stressfaktor]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Arbeitsausfälle durch psychische Erkrankungen sind in den letzten zehn Jahren um 80 Prozent gestiegen, so eine Erkenntnis des Fehlzeiten-Report 2017 der Krankenkasse AOK. Der wachsende Stress in der Arbeitswelt ist dabei nur ein Problem, denn die Repräsentativstudie zeigt auch, dass Lebenskrisen für viele Arbeitnehmer einen enormen Stressfaktor darstellen. Unter den Arbeitnehmern, die jünger als 30 Jahre sind, ist immerhin bereits ein Drittel davon betroffen, unter den 50- bis 65-Jährigen sind es sogar zwei Drittel. Für eine große Mehrheit sind dann körperliche Beschwerden oder psychische Probleme die Folge. Das hat auch für die Arbeit Folgen. Mehr als die Hälfte der Betroffenen fühlt sich im Job nicht voll leistungsfähig. Nahezu jeder Zweite geht trotz seiner Beschwerden weiter zur Arbeit. Ein Drittel der Betroffenen meldet sich häufiger krank.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/2.220/aok-studie-arbeitsausfaelle-wegen-psychischer-erkrankung-nehmen-drastisch-zu-1.3666577 new" target="_blank">Arbeitsausfälle wegen psychischer Erkrankung nehmen drastisch zu, SZ 14.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbsterkenntnis hilft im zwischenmenschlichen Miteinander]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie gut wir andere Menschen verstehen, scheint auch davon abzuhängen, wie gut unser Zugang zu unserem eigenen tiefsten Inneren ist. Das legt eine deutsch-amerikanische Studie nahe. Die Wissenschaftler ließen über drei Monate ihre Studienteilnehmer im Alter von 20 bis 55 Jahren im Rahmen eines Meditationstrainings ihre eigenen kognitiven Muster mit innerem Abstand betrachten. Außerdem übten sich die Probanden darin, verschiedene in ihnen wirksame Persönlichkeitsanteile zu erkennen, darunter der &quot;innere Manager“, &quot;der Feuerwehrmann“, &quot;die glückliche Prinzessin“ oder &quot;das enthusiastische Kind“. In Partnerübungen ging schließlich eine Person in die Rolle eines dieser Persönlichkeitsanteile und erzählte ein eigenes Erlebnis, die zuhörende Person sollte erkennen, welcher Anteil hier gerade sprach. Dabei zeigte sich, dass diejenigen, die durch den Übungsprozess ihre Selbsterkenntnis am meisten gestärkt hatten, die Rolle ihres Gegenübers am sichersten erkannten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Fähigkeit zur inneren Differenzierung ausschlaggebend dafür ist, die Komplexität anderer Menschen besser zu verstehen.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/was_hilft_mobbingopfern_kopie_1/ new" target="_blank">Erkenne dich selbst! Psychologie heute 14.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbsterkenntnis-hilft-im-zwischenmenschlichen-miteinander</link>
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<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sollten menschliche Fähigkeiten als Kapital betrachtet werden?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere menschlichen Fähigkeiten spielen auf dem Arbeitsmarkt eine bedeutende Rolle. Und das Maß, in dem wir sie zu nutzen vermögen, leistet einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlergehen von Individuen wie Volkswirtschaften. Dieser Zusammenhang verleitet aber auch leicht dazu, das menschliche Vermögen (im Sinne des Könnens!) vor allem als Kapital zu betrachten. Das Weltwirtschaftsforum hat in einer Studie untersucht, wie es in 130 Ländern gelingt, das &quot;Human Capital&quot; zu mobilisieren. Deutschland ist mit dem sechsten Platz an der Spitze dabei - direkt nach den USA und Dänemark. Die Deutschen punkten vor allem mit der hohen Qualifizierung der Arbeitskräfte. Weitere Kriterien der Studie waren die Aufnahmefähigkeit der Bildungsinstitutionen, Anwendung und Erweiterung der Fähigkeiten am Arbeitsplatz, die Ausbildung künftiger Arbeitnehmer und die Fortbildung der heute Arbeitenden. Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass weltweit nur 62 Prozent des möglichen Humankapitals tatsächlich ausgeschöpft werden. Wirtschaftlich haben solche Berechnungen sicherlich einen Nutzen, wenn es um die weitere Optimierung des kapitalistischen Systems geht. Was aber ist mit der anderen Dimension des menschlichen Vermögens wie Neugier, Wissensdurst, Tatendrang, der Lust, Neues auszuprobieren? Menschsein an sich ist eine sehr besondere Fähigkeit - und es wird Zeit, dass wir darüber nicht nur nachdenken, wenn es um unsere Leistungskraft auf dem Arbeitsmarkt geht ...<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/human-capital-index-2017-wef-studie-zu-humankapital-a-1167348.html new" target="_blank">Deutschland fördert seine Bürger - aber Skandinavien macht&#039;s besser, spiegel.de 13.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Sep 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Firmen setzen mehr auf Effizienz als auf Innovation]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Innovation gilt als einer der großen Erfolgsfaktoren im Business, doch viele Firmen fokussieren sich vor allem auf ihre Effizienz. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 14.317 Personen, darunter etwa die Hälfte Fachkräfte, rund 40 Prozent Führungskräfte und weitere Mitarbeiter, die von der Unternehmensberatung Kienbaum gemeinsam mit dem Jobportal Stepstone durchgeführt wurde. 60 Prozent der großen und 54 Prozent der kleinen Unternehmen konzentrieren sich vor allem darauf, ihr Business möglichst effizient zu bewerkstelligen. Lediglich 13 Prozent der großen und 16 Prozent der kleinen Firmen setzen hingegen vor allem auf Innovation. Führungskräfte und Mitarbeiter sind sich dessen auch zum Teil bewusst, überschätzen allerdings häufig den Innovationsgrad der eigenen Firma. 48 Prozent der Führenden und 58 Prozent der Fachkräfte halten ihr Unternehmen nämlich nicht für innovativ. Auch um die Jobzufriedenheit könnte es besser stehen. Nur 16 Prozent der Befragten sind sehr zufrieden mit ihrem Job, 38 Prozent eher zufrieden. 31 Prozent der Mitarbeiter sind eher unzufrieden, 15 Prozent sogar sehr. <br><a href="http://www.kienbauminstitut-ism.de/fileadmin/user_data/WP_StepStone_Kienbaum_Organigramm_deutscher_Unternehmen.pdf new" target="_blank">Kienbaum-Studie</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=firmen-setzen-mehr-auf-effizienz-als-auf-innovation</link>
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<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Scheitern gefühlt wird, lernen wir daraus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Scheitern ist meist mit einem Makel behaftet. Da wundert es wenig, dass wir fast schon reflexartig nach rationalen Gründen suchen, wenn uns etwas misslingt. Das ist jedoch nicht unbedingt die beste Strategie, wie eine neue Studie der University of Kansas zeigt. Die Wissenschaftler untersuchten, ob es einen Unterschied macht, wenn man nach einem Fehlschlag versucht, die Ursachen kognitiv zu analysieren oder wenn man die Erfahrung des Scheiterns emotional auf sich wirken lässt. In den Versuchen der Wissenschaftler zeigte sich, dass Menschen, die sich gefühlsmäßig auf ihr Scheitern einlassen, sich anschließend mehr anstrengen, um zum Ziel zu kommen. Die rationale Analyse hingegen erleichtere es, sich von einem Misserfolg innerlich zu distanzieren - das macht es schwerer, mögliche Lehren daraus zu ziehen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/bauch-lernt-besser-dazu-als-kopf/1501827 new" target="_blank">Bauch lernt besser dazu als Kopf, spektrum.de 13.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-scheitern-gefühlt-wird,-lernen-wir-daraus</link>
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<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder Zehnte arbeitet überlang]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Von einer 35-Stunden-Woche können in Deutschland viele Arbeitnehmer lediglich träumen. Laut einer Untersuchung des Statistischen Bundesamts liegt hierzulande die Wochenarbeitszeit durchschnittlich bei 41,3 Stunden. Elf Prozent der Deutschen arbeiten sogar 48 Stunden und mehr, was als überlange Arbeitszeit gilt. Vor allem die Selbstständigen wenden viel Arbeitszeit auf - 51 Prozent von ihnen gehören zu den Langarbeitern. Überproportional oft trifft es auch mit 14,4 Prozent die 55- bis 60-jährigen Arbeitnehmer (während bei den unter 25-Jährigen nur zwei Prozent auf diese Arbeitslast kommen). Auch Geschlechterunterschiede machen sich bemerkbar. Unter den Männern haben 14 Prozent überlange Arbeitszeiten, bei den Frauen sind es lediglich sieben Prozent. Doch auch jene, die nur in normalem Umfang arbeiten, haben es nicht leicht. Unter ihnen klagen ebenso wie unter den Vielarbeitern 40 Prozent über wachsenden Termindruck und eine steigende Intensität der Arbeit und empfinden das als Problem.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/ueberlange-arbeitszeiten-wenn-die-48-stunden-woche-normal-ist-a-1166343.html new" target="_blank">Wenn die 48-Stunden-Woche normal ist, spiegel.de 6.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit beugt Suchttendenzen vor]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit kann dabei helfen, sich der eigenen Suchttendenzen bewusster zu werden und ihnen nicht im Autopilotmodus immer nachzugehen. Britische Forscher arbeiteten in einer Studie mit Probanden, die zu gewohnheitsmäßigem Bierkonsum neigten, aber (noch) nicht alkoholabhängig waren. Eine Untersuchungsgruppe wurde mit Entspannungsübungen vertraut gemacht. Ihnen sagten die Forscher, dass diese Entspannung den inneren Druck, Alkohol zu konsumieren, lindern könne. Die andere Untersuchungsgruppe erhielt Achtsamkeitsübungen und sollte dabei auf ihre körperlichen Reaktionen und ihr Verlangen nach Alkohol achten. Anschließend sollten die Teilnehmenden eine Woche lang jeden Tag mindestens 15 Minuten ihre jeweiligen Übungen machen und ihren Alkoholkonsum beobachten. Im anschließenden Test zeigt sich, dass in beiden Gruppen das gefühlte Bedürfnis nach Alkohol gesunken war, bei den Probanden der Entspannungsgruppe etwas mehr als in der Achtsamkeitsgruppe. In der Achtsamkeitsgruppe sank der Alkoholkonsum durch die Intervention um rund ein Drittel - bei der Entspannungsgruppe nur um gut zehn Prozent. <br><a href="https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/942181/ultra-kurz-intervention-elf-minuten-achtsamkeitstraining-bremsen-bierdurst.html new" target="_blank">Elf Minuten Achtsamkeits-basierte Therapie bremsen Bierdurst, Ärztezeitung 4.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Künstliche Intelligenz und Bewusstsein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wissenschaftlichen Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz lassen viele Menschen nachdenklich werden. Sind wir als menschliche Wesen vielleicht schon ein Auslaufmodell? Im Kontext der Ars Electronica sprach der Mönch und KI-Experte Zenbo Hidaka darüber, dass die technologischen Vorstöße auch eine Gelegenheit sein könnten, die mystische Dimension des Menschseins wieder stärker in den Blick zu nehmen. &quot;Ich denke, dass es an der Zeit ist, unsere Selbsterkenntnis zu stärken, indem wir transzendentale Existenzen konfrontieren. Die Tatsache, dass KI menschliche Fähigkeiten übersteigt, ist vielleicht in dem Sinn eine Gefahr, dass es unserer Kontrolle entgleitet – aber gleichzeitig könnte es eine Wiederentdeckung der Heiligkeit sein, die einst der Religion vorbehalten war&quot;, so Hidaka. Die menschliche Endlichkeit, der zumindest manche KI-Forscher die technikgetriebene Ewigkeit entgegenhalten, bringt eine Wesenhaftigkeit mit sich, die den Kern unserer Existenz auszumachen scheint. &quot;Der Unterschied zwischen einem Menschen und Künstlicher Intelligenz ist, ob sie das Bewusstsein haben, sterbliche Wesen zu sein, oder eben nicht. Ein solches Bewusstsein bringt spirituelle Schmerzen mit sich&quot;, sagt Hidaka. Wir ersinnen immer neue Wege, diesem Schmerz zu entkommen - vergessen dabei aber womöglich, dass es auch dieser Schmerz ist, der uns als Menschen immer wieder über uns hinauswachsen lässt.<br><a href="https://www.aec.at/aeblog/de/2017/09/01/zenbo-hidaka/ new" target="_blank">Künstliche Intelligenz und Spiritualität, Ars Electronica 1.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=künstliche-intelligenz-und-bewusstsein</link>
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<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wohlfühlklima lässt Arbeitnehmer bleiben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwei von drei Fach- und Führungskräften würden zugunsten eines höheren Gehalts oder mehr Freiheiten im Job den Arbeitgeber wechseln. Was aber bewegt die Mitarbeiter zum Bleiben? Das erkundete die Jobbörse Stepstone bei einer Umfrage mit 20.000 Fach- und Führungskräften. Für fast 90 Prozent der Befragten ist ein gutes Klima im Kollegenkreis ausschlaggebend, dem Arbeitgeber die Treue zu halten. Für gut 80 Prozent spielt Wertschätzung eine besondere Rolle und nahezu genau so viele schätzen ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten. Auch die Work-Life-Balance wird von 75 Prozent sehr hoch geschätzt. Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildung motivieren 68 Prozent zum Bleiben.<br><a href="http://www.rethink-blog.de/studien/die-fuenf-wichtigsten-gruende-warum-fachkraefte-bei-ihrem-arbeitgeber-bleiben/ new" target="_blank">Die fünf wichtigsten Gründe, warum Fachkräfte bei ihrem Arbeitgeber bleiben, September 2017</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Sep 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jobs immer öfter befristet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Insgesamt stellen befristet Arbeitsverhältnisse mit 7,8 Prozent am Arbeitsmarkt noch ein Minderheitenphänomen dar, doch gerade bei Neueinstellung wird die Befristung immer öfter zur Regel. 40 Prozent der Betroffenen werden zwar anschließend vom Arbeitgeber fest übernommen, die anderen 60 Prozent hingegen hängen, was ihre beruflichen Perspektiven angeht, so in der Luft. 2016 waren 45 Prozent der Neueinstellungen befristet, im Vorjahr waren es hingegen 41 Prozent. Besonders betroffen sind jüngere und ältere Arbeitnehmer. Bei den 30- bis 39-Jährigen stiegen die Befristungen zwischen 2015 und 2016 von 38 auf 49 Prozent, bei den über 50-Jährigen von 39 auf 41 Prozent, bei den 25- bis 29-Jährigen sogar von 47 auf 50 Prozent. Die Frage ist, ob dies ein längerfristiger Trend wird oder nur ein vorübergehendes Phänomen ist.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/nur-jeder-zweite-bekommt-einen-unbefristeten-job-a-1166300.html new" target="_blank">Knapp die Hälfte der Neueinstellungen nur noch befristet, spiegel.de 6.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Düstere Zukunft im Großen mit Chancen im Kleinen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es ums Persönliche geht, sind die heute 15- bis 24-Jährigen durchaus positiv gestimmt, beim Blick auf die Weltlage ziehen jedoch düstere Wolken auf. So könnte man eine Repräsentativbefragung von Allensbach im Auftrag von McDonalds zusammenfassen. 68 Prozent der jungen Menschen glauben, dass Leistung sich lohnt. Nur jeder Dritte fürchtet sich, einmal finanziell nicht über die Runden zu kommen oder keine Arbeit zu finden. Die Großwetterlage hingegen ist in den Augen vieler besorgniserregend. 72 Prozent sorgen sich, dass der weltweite Terrorismus zunehmen könnte, jeweils 64 Prozent fürchten weitere Terroranschläge in Deutschland und eine Zunahme von Gewalt und Kriminalität. 60 Prozent haben Angst davor, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer werden könnte. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/mcdonalds-ausbildungsstudie-2017-jugendliche-freuen-sich-auf-den-job-von-morgen-und-kritisieren-die-schule-von-gestern/20285478.html new" target="_blank">Jugendliche freuen sich auf den Job von morgen - und kritisieren die Schule von gestern, WiWo 5.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenig Selbstdisziplin bei E-Mails]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die tägliche Flut an E-Mails im Job ist eine Sache, wie wir damit umgehen, eine andere. Eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY mit 800 Fach- und Führungskräften zeigt, dass viele Menschen von sich aus ständig ihre Arbeit unterbrechen, um zu schauen, was es Neues im Postfach gibt. Fünf Prozent der Befragten schauen alle fünf bis zehn Minuten nach Mails, 30 Prozent mehrmals pro Stunde, 21 Prozent ein Mal in der Stunde und 22 Prozent alle 2-3 Stunden. Nur neun Prozent beschränken sich darauf, morgens und abends den Maileingang zu checken. 18 Prozent bearbeiten darüber hinaus abends und am Wochenende häufig oder sehr häufig E-Mails. Die Studienautoren warnen, dass diese selbstgewählten Unterbrechungen die Konzentration stören und eine Vertiefung in Arbeitsinhalte stark erschweren wenn nicht gar unmöglich machen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/flut-im-postfach-jeder-dritte-ruft-e-mails-mehrmals-pro-stunde-ab-15181452.html" target="_blank">Jeder Dritte ruft E-Mails mehrmals pro Stunde ab, FAZ 3.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenig-selbstdisziplin-bei-e-mails</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die stille Revolution im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Stern hat ein großes Feature der Achtsamkeitsinitiative bei SAP gewidmet. Der Bericht gibt nicht nur spannende Einblicke, wie der Konzern Meditation etabliert, sondern zeigt auch, was sich für die Mitarbeiter verändert. Schon 6.000 der 87.000 Angestellten haben an dem Programm teilgenommen. Nicht nur die Zahl der Fehltage ist dadurch deutlich gesunken. Bei einer Erhebung zeigte sich: Vier Wochen nach einem Kurs ist bei den Teilnehmenden der Durchschnittswert für ihr Wohlbefinden um 6,5 Prozentpunkte gestiegen. Bei der Fokussierung ist gar ein Zuwachs von 10 Prozentpunkten zu verzeichnen, die Kreativität stieg um 7,4 Prozentpunkte. Dabei nimmt das persönliche Stressempfinden um fünf bis sechs Punkte ab. Eine zweite Befragung  ein halbes Jahr später zeigt, dass diese Effekte sich über die Zeit sogar vertiefen. <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/job/stressreduktion--sap-organisiert-angestellten-meditation-im-buero-7590186.html new" target="_blank">Warum Weltkonzern SAP Manager und Mitarbeiter das Meditieren lehrt, stern.de 26.8.17</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit als Feigenblatt?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für das Zukunftsinstitut kritisiert André Reichel, Professor für Critical Management &amp; Sustainable Development an der Karlshochschule International University in Karlsruhe, wie Unternehmen den Achtsamkeitstrend ausnutzen. &quot;Im Management wird Achtsamkeit in einer seltsamen Verdrehung als Methode zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung bei hoher Arbeitsbelastung angewendet, die den praktizierenden Mitarbeitern kleine Fluchten im Arbeitsalltag ermöglicht, sich auf sich selbst zu besinnen, das &#039;große Ganze&#039; zu sehen und neue Kraft, Motivation und Sinnhaftigkeit (&quot;sensemaking&quot;) zu finden. Diese Appropriation einer Weisheitslehre in einem westlich-kapitalistisch-technologischen Sinne, als Mittel zum Zweck der besseren Unternehmenszielverfolgung, kann nur schief gehen&quot;, so Reichel. Er behauptet, dass, in seinen Augen nicht unerwartet, die gefühlte Belastung und Burn-out in &quot;achtsamen&quot; Unternehmen sogar zunehme. Reichel plädiert dafür, dass Achtsamkeit, wenn Firmen sich schon damit schmücken möchten, ein umfassenderes Engagement brauche: &quot;Achtsamkeit bedeutet, als Unternehmen einen aktiven Beitrag zur Leidensminderung zu leisten und das schließt die radikale Veränderung der eigenen Aktivitäten, Produkte und Unternehmenszwecke mit ein, ja erzwingt diese Veränderungen sogar. Achtsamkeit ergibt nur dann einen Sinn und kann nur dann Sinn stiften, wenn es einen Change Prozess begleitet und gestaltet. Wenn sich ein Unternehmen auf eine Reise des radikalen Wandels begeben und seine eigenen Zwecke denen von Mitarbeitern und Gesellschaft unterwerfen will, dann ist Achtsamkeit das Gebot der Stunde. Für alles andere gilt: Never mind the Buddhists!&quot;<br><a href="http://www.zukunftsinstitut.de/artikel/12-mindful-business/shortcuts/der-achtsamkeitsschwindel/ new" target="_blank">Der Achtsamkeitsschwindel, zukunftsinstitut.de</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-als-feigenblatt</link>
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<pubDate>Fri, 08 Sep 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress schon in der Schule]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zahl der Berufstätigen, die über Stress klagt, nimmt stetig zu. Nun richtet die Krankenkasse DAK den Blick darauf, dass selbst die jüngste Generation schon unter Stress leidet. Eine Untersuchung zeige, dass 43 Prozent der deutschen Schüler betroffen sind. Bei einem Drittel der Betroffenen führt das bereits zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafproblemen. Mädchen fühlen sich gestresster als die Jungen. So gab jede zweite Schülerin an, sehr oft oder oft unter Stress zu stehen, bei den Jungen ist es etwa jeder Dritte. Etwa 40 Prozent der Schülerinnen hat häufig Kopfschmerzen, jede Dritte schläft schlecht. Unter den Jungen wird nur gut jeder Vierte öfter von Kopfschmerzen geplagt, jeder Dritte schläft schlecht.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article168200443/Fast-die-Haelfte-aller-Schueler-leidet-unter-Stress.html new" target="_blank">Fast die Hälfte aller Schüler leidet unter Stress, welt.de 1.9.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-schon-in-der-schule</link>
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<pubDate>Thu, 07 Sep 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu Hause wird gern mehr gearbeitet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Deutschland bieten mittlerweile rund 40 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern Optionen, von zu Hause aus zu arbeiten. Das scheint für sie durchaus von Vorteil zu sein, denn eine Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft zeigt: Die Heimarbeiter leisten dabei freiwillig Mehrarbeit. Diese sogenannten &quot;mobilen Computerarbeiter&quot; sind im Schnitt pro Woche vier Stunden länger im Einsatz als die Bürokollegen. Sie halten seltener die geltenden Ruhezeiten von elf Stunden zwischen Arbeitsende und Wiederbeginn ein. Und sie haben häufiger Arbeitstage, die länger als zehn Stunden dauern. Die Wissenschaftler erklären diese Unterschiede unter anderem damit, dass etwa 20 Prozent dieser mobilen Arbeitnehmer Führungskräfte sind, deren Arbeitspensum üblicherweise höher liege als das gewöhnlicher Mitarbeiter. Die Zufriedenheit der mobilen Arbeit entspricht in etwa der der im Büro Tätigen. Für 63 Prozent der Untersuchten lohnt sich das Arrangement, weil sie tagsüber schon einmal ein bis zwei Stunden für Privates abzwacken können, ohne Urlaub nehmen zu müssen. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/mobiles-arbeiten-laenger-arbeiten-und-trotzdem-zufrieden-sein-a-1165630.html new" target="_blank">Mobile Arbeiter schuften (gern) mehr, spiegel.de 1.9.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 Sep 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Helden&quot;-Berufe sind beliebt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manager und Politiker sind die Berufe, die in der Bevölkerung mit das geringste Ansehen genießen - nur ein Viertel der Bevölkerung traut ihnen etwas zu. Schlechter steht es nur ganz klischeemäßig für Versicherungsvertreter, die nur bei elf Prozent der Deutschen ansehen genießen. Ganz hoch im Kurs stehen typische &quot;Helden&quot;-Berufe wie Feuerwehrmann, Arzt und Polizist - diese Berufsgruppen sind bei 90 Prozent beliebt. Lehrer und Müllmänner werden von 75 Prozent geschätzt. Im Mittelfeld tummeln sich Unternehmer und Journalisten und mit leichtem Abstand die Beamten. Dieses Ranking ermittelte der Deutsche Beamtenbund in einer Repräsentativbefragung.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/feuerwehrleute-sind-beliebter-als-manager-15166538.html" target="_blank">Feuerwehrleute sind beliebter als Manager, FAZ 24.8.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Produktivitätskiller Smartphone]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Smartphone ist ein Ablenker, und das, selbst wenn gerade kein Anruf eingeht und keine Nachrichten auf Antwort warten. Die Universität Ulm untersuchte bei 262 Freiwilligen, wie sehr sie das Handy vom Arbeiten abhält. Im Schnitt griffen die Probanden am Arbeitsplatz spätestens nach zweieinhalb Stunden zum Telefon. Längere Phasen der Abstinenz gab es nicht. Interessant dabei: Sie taten das nicht nur, wenn es klingelte, um Anrufe zu beantworten oder Nachrichten zu schreiben. Nein, viele Griffen schlicht aus Gewohnheit zum Gerät. Menschen, die zur exzessiven Smartphone-Nutzung neigen, ließen sich im Job oft und schnell ablenken. Die Wissenschaftler raten dazu, den eigenen Umgang mit dem Gerät zu überdenken. Wer eine Armbanduhr nutze statt immer auf dem Telefon die Uhrzeit abzulesen, erspare sich längere Unterbrechungen. Ein weiterer Tipp: Einfach mal bewusst nichts tun! Statt in der Bahn Nachrichten zu checken, lieber mal die Umgebung beobachten ...<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/handy-am-arbeitsplatz-smartphones-senken-die-produktivitaet/20228942.html new" target="_blank">Smartphone senken die Produktivität, WiWo 23.8.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jobverlust nährt Politikverdrossenheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Soziale Teilhabe und das Eingebundensein in gesellschaftliche Zusammenhänge scheinen eine große Rolle im Hinblick auf das politische Interesse von Menschen zu spielen. Eine Auswertung von Daten aus dem soziooekonomischen Panel zeigt: Besonders junge Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren, neigen dazu, sich längerfristig innerlich vom politischen Geschehen abzukoppeln. Und diese innere Distanz hält an, selbst wenn sie wieder einen Arbeitsplatz gefunden haben. Die Forscher gehen davon aus, dass politische Haltungen in einem gewissen Alter wandlungsresistent werden. Bei jüngeren Menschen störe Arbeitslosigkeit den Sozialisationsprozess, innerhalb dessen sich politische Interessen beginnen herauszubilden. Ist das Interesse erst einmal erlahmt, liegt es häufig lange brach oder erholt sich überhaupt nicht mehr. Arbeitslosigkeit führe zu einem Ausschluss aus bestimmten gesellschaftlichen und sozialen Kontexten, die die politische Meinungsbildung fördern. Der damit verbundene innere Rückzug zeige sich dann unter anderem in Politikverdrossenheit.<a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufseinsteiger-kuendigung-fuehrt-zu-politikverdrossenheit-a-1164176.html new" target="_blank">Wer seinen Job verliert, verliert das Interesse an Politik, spiegel.de 23.8.17</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jobverlust-nährt-politikverdrossenheit</link>
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<pubDate>Fri, 01 Sep 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lohnlücke auf historischem Hoch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Papier des Bundesarbeitsministeriums richtet den Blick auf die wachsende Lohnungleichheit in Deutschland. Heute seien die Brutto-Reallöhne der unteren 40 Prozent zum Teil deutlich niedriger als vor zwanzig Jahren. Das bedeute, dass ein großer Teil der Gesellschaft heute über weniger Kaufkraft verfüge. Die Einkommen der oberen 60 Prozent seien hingegen teils sehr ausgeprägt gestiegen. Seit 2013 sei in Deutschland ein Lohnwachstum von 1,8 Prozent zu verzeichnen - in den Augen des Ministeriums noch lange nicht genug. Diese immer größer werdende Lücke müsse geschlossen werden.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wachsende-ungleichheit-wirtschaftsministerium-warnt-vor-schrumpfenden-loehnen-15162416.html new" target="_blank">Wirtschaftsministerium warnt vor schrumpfenden Löhnen, FAZ 22.8.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lohnlücke-auf-historischem-hoch</link>
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<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur wenige beziehen bei Ungerechtigkeit Position]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wahrnehmung ist eindeutig: Beinahe 80 Prozent aller Deutschen beklagen, dass es hierzulande an sozialer Gerechtigkeit fehle, 40 Prozent sehen hier sogar sehr große Probleme, so eine Untersuchung des Instituts YouGov. Im Hinblick auf ihre Stimmabgabe bei der Bundestagswahl hat die Frage jedoch nur für 25 Prozent höchste Priorität. Höchste Relevanz schreiben 45 Prozent der Linken-Wähler und 29 Prozent der SPD-Wähler dem Thema zu. Auch bei den Nicht-Wählern, die sich häufig wirtschaftlich benachteiligt fühlen und denen es in der eigenen Wahrnehmung schlechter geht als den meisten Menschen in Deutschland, hat das Thema für 33 Prozent eine sehr hohe Priorität. Womöglich ist die Diskrepanz zwischen dem eigenen Denken und der Handlungsbereitschaft darauf zurückzuführen, dass zugleich 60 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass es in Deutschland insgesamt eher gerecht zugehe.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/studie-ein-viertel-der-deutschen-will-mehr-soziale-gerechtigkeit-15162450.html new" target="_blank">Nur jeder vierte Wähler hält soziale Gerechtigkeit für das Wichtigste, FAZ 22.8.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-wenige-beziehen-bei-ungerechtigkeit-position</link>
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<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die meisten sind mit ihrem Job zufrieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Studien zeigen sich immer wieder viele Kritikpunkte, die Angestellte im Hinblick auf ihre Arbeitssituation äußern. In der Gesamtbetrachtung scheinen die meisten jedoch sehr zufrieden mit ihren Jobs zu sein. Das Kölner Institut der Wirtschaft untersuchte die Daten von knapp 44.000 Erwerbstätigen aus 35 europäischen Ländern. Dabei zeigt sich, dass im Schnitt neun von zehn Beschäftigten über Ihre Arbeit nichts zu klagen haben. In Deutschland sind 88 Prozent der Angestellten - besser ist die Lage nur in Österreich (93 Prozent), den Niederlanden (92 Prozent) und Estland (90,6 Prozent). Die größte Unzufriedenheit zeigt sich in Frankreich, wo allerdings immerhin 79,9 Prozent mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Wesentliche Treiber für die Jobzufriedenheit sind laut der Untersuchung Wertschätzung und Anerkennung, worunter die Bezahlung, Aufstiegsmöglichkeiten und Lob fallen. Auch ein gutes soziales Klima spiele eine große Rolle. Zeitdruck, sehr lange Arbeitszeiten und häufige Unterbrechungen sind hingegen Gift für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Ihre negativen Wirkungen könnten allerdings gemindert werden, beispielsweise wenn Mitarbeiter zugleich größere Handlungsspielräume haben.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article167861391/So-zufrieden-sind-die-Deutschen-in-ihrem-Job.html new" target="_blank">So zufrieden sind die Deutschen in ihrem Job, welt.de 21.8.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Smartphones trüben den Geist - fast immer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ist ein Smartphone im Raum, lassen die geistigen Fähigkeiten unmittelbar nach. Und das selbst dann, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Texas in Austin mit 800 Probanden. Die Untersuchungsteilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und lösten Aufgaben, mit denen ihre kognitiven Fähigkeiten gemessen wurden. Eine Gruppe hatte ihre Handys im Nebenzimmer deponiert, eine Gruppe ließ das Telefon in der Tasche, die dritte legte es auf dem Arbeitstisch ab. Dabei zeigte sich, dass die Teilnehmer, deren Gerät im Nebenzimmer lag, deutlich besser bei den Tests abschnitten als jene, die in der Nähe ihres Smartphones waren. Die Wissenschaftler erklärten diese Unterschiede in der Leistungsfähigkeit damit, dass das nicht zur Kenntnis Nehmen des Handys kognitive Kapazitäten beansprucht, weil ein Teil der mentalen Leistung darauf verwendet werden müsse, sich nicht ablenken zu lassen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article167715408/Darum-sollte-Ihr-Handy-nicht-auf-dem-Tisch-liegen.html new" target="_blank">Darum sollte Ihr Handy nicht auf dem Tisch liegen, welt.de 16.8.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Flexibel abschalten fällt Männern schwerer als Frauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Verschiedene Studien kommen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen, ob flexible Arbeitszeiten mehr Nutzen stiften, weil sie Arbeitnehmern das Organisieren ihres Lebens erleichtern, oder sogar schaden, weil Menschen, deren Arbeitszeit weniger kontrolliert wird, eher zur Selbstausbeutung neigen. Eine Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung richtet den Blick nun auf eine weitere Dimension. Anhand der Betrachtung der Daten von 10.000 Personen aus den Erhebungen des sozio-oekonomischen Panels fanden die Wissenschaftler heraus, dass es Männern, die flexibel arbeiten, deutlich schwerer fällt, nach der Arbeit abzuschalten, als Frauen. Bei ihnen liegt die Wahrscheinlichkeit bei 40 Prozent und damit elf Prozentpunkte höher als bei Männern mit festen Arbeitszeiten. Bei den Frauen zeigten sich diese Unterschiede nicht. Die Forscher gehen davon aus, dass Männer eher zu übermäßigem Arbeiten neigen, wenn sie keine Grenze vor Augen haben. Frauen hingegen nutzen die zeitliche Flexibilität eher dafür, den Haushalt zu managen und sich um die Kinder zu kümmern, anstatt Überstunden zu machen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/flexible-arbeitszeiten-den-maennern-faellt-das-abschalten-schwerer-15152139.html new" target="_blank">Den Männern fällt das Abschalten schwerer, FAZ 15.8.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die reinigende Kraft des Schweigens]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Auszeit im Kloster, über mehrere Tage einfach nur schweigen - für viele Menschen mag das ein Alptraum sein. Für den Philosophen Jürgen Werner sind seine regelmäßigen Auszeiten im Kloster das Gegenteil - ein Weg zur inneren Erneuerung. &quot;Das Ziel ist die Wiederentdeckung, die Freilegung des von Verformungen unterschiedlichster Art korrumpierten Lebens&quot;, beschreibt er, was eine Zeit in Stille bewirken kann. In dem Interview mit der Wirtschaftswoche lässt er die Leser daran teilhaben, wie das Ich in den ersten Tagen der Klausur auf den Reizentzug mit Abwehr reagiert - und erholend und regenerierend das Schweigen nach einer Weile auf Körper, Geist und Seele wirkt. Für ihn führt die Erfahrung der Stille dazu, dem Reden neue Bedeutung zu geben. &quot;Das allermeiste, was wir sagen, ist unwesentlich. Und diese Entwöhnung von den Worten, diese Neujustierung der eigenen Sprache hilft: schon weil man plötzlich sensibel wird für den Quatsch, der tagein, tagaus produziert wird&quot;, so Werner. Für ihn ist das Schweigen zudem ein guter Weg, die im eigenen Bewusstsein verschütteten Themen wieder in die Wahrnehmbarkeit zu bringen: &quot;In der Regel tragen wir alle etwas mit uns herum, was uns latent beschäftigt, was in uns arbeitet. Aber bis wir da rankommen, kann es dauern, oft jahrelang. Schon weil unser Alltag dafür sorgt, dass das alles verschüttet bleibt. Unter Schweigebedingungen drängt es ins Bewusstsein.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/schweigen-im-kloster-wer-bin-ich-wie-will-ich-leben/20165566-all.html new" target="_blank">&quot;Wer bin ich? Wie will ich leben?&quot; WiWo 13.8.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-reinigende-kraft-des-schweigens</link>
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<pubDate>Thu, 24 Aug 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlechte Laune über schlechte Laune macht Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer sich schlecht fühlt, weil er sich schlecht fühlt, macht seine Laune nur noch schlimmer. Zu dieser Erkenntnis kommt eine amerikanische Studie, die mit 1.300 Probanden in drei Experimenten die Auswirkungen von deren Selbstempfinden testeten. Zu den Übungen gehörte es, dass die Studienteilnehmer mit nur zwei Minuten Vorbereitungszeit einen dreiminütigen Vortrag halten sollten. Danach wurden sie nach ihrer Stimmung befragt. Dabei zeigte sich, dass die Mitwirkenden, die sich aufgrund ihrer Performance im Test schlecht fühlten und mit ihrer Gemütslage haderten, deutlich gestresster waren als jene, die ihre Versagensgefühle eher mit Gleichmut annahmen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die innere Abwehr negativer Gefühle leicht zu Grübeleien und negativen Denkspiralen verleitet, während die Akzeptanz diese negativen Mechanismen durchbricht.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/wer-sich-schlecht-fuehlt-weil-er-sich-schlecht-fuehlt-fuehlt-sich-noch-schlechter/1493817 new" target="_blank">Wer sich schlecht fühlt, weil er sich schlecht fühlt, fühlt sich noch schlechter, spektrum.de 11.8.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbst Atheisten betrachten Religion als Garant für Moral]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Religion scheint in der Wahrnehmung der meisten Menschen selbst in hochsäkularisierten Gesellschaften die Chancen für moralisches Verhalten zu erhöhen. Das zeigt eine amerikanische Studie mit 100 Teilnehmern aus 13 Ländern auf fünf Kontinenten. Die Versuchspersonen wurden mit fiktiven Verbrechen konfrontiert und sollten sagen, ob es wahrscheinlicher sei, dass der Täter ein Lehrer oder ein Gott glaubender Lehrer sei. Eine andere Antwortvariante fasste die Frage der Gläubigkeit in der Antwortalternative, ob die Person nicht an Gott glaube. Die Formulierungen wurden so gewählt, um die Gläubigkeit selbst nicht zum expliziten Thema zu machen. Erstaunlicherweise gingen zwei Drittel der Befragten davon aus, dass es sich bei den fiktiven Tätern wahrscheinlich um Ungläubige handele, während nur ein Drittel auch Gläubigen die Taten zuwiesen. Das Antwortverhalten war dabei unabhängig von der spezifischen Religionszugehörigkeit der Studienteilnehmer und selbst Atheisten wiesen das gleiche Antwortverhalten auf. Die Forschung zeigt längst, dass Religion zwar einige moralische Entscheidungen beeinflussen kann, der moralische Grundinstinkt eines Menschen bleibt davon jedoch unberührt. Umso erstaunlicher ist es, dass in einer Zeit, in der vor allem in westlichen Gesellschaften, aber auch in laizistischen Ländern wie China immer mehr Menschen nicht explizit religiös leben, der Religion selbst von Nichtgläubigen eine so hohe moralische Kraft zugeschrieben wird.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/web/wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/19147565/Moral%2C-Religion-und-Atheismus/ new" target="_blank">Moral, Religion und Atheismus, wissenschaft.de 8.8.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbst-atheisten-betrachten-religion-als-garant-für-moral</link>
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<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abhängigkeit von Medikamenten wird immer mehr zum Thema]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht nur Stresserkrankungen sind ein Indiz dafür, dass die Arbeitswelt immer mehr Menschen zu verschleißen scheint. In den Vereinigten Staaten manifestiert sich bereits ein weiteres Phänomen, das besorgniserregend ist - der zunehmende Missbrauch von Schmerzmitteln. Mehr als 95 Millionen Amerikaner haben im vergangenen Jahr Schmerzmittel genutzt. Und viele tun dies in Mengen, die nicht zuträglich sind. Arbeitgeber klagen zunehmen, dass potentielle Mitarbeiter beim Drogen-Screening durchfallen, aufgrund der Opioide, die in den Medikamenten enthalten sind. Aber nicht nur das. 2016 starben in den USA 59.000 Menschen an der Überdosierung von Schmerzmitteln (bei Verkehrsunfällen kamen hingegen &quot;nur&quot; 40.000 Menschen ums Leben). In den letzten 18 Jahren haben sich die Verschreibungen vervierfacht. Die Verkäufe des Marktführers Oxycontin erhöhten sich von 45 Millionen auf 3,1 Milliarden Dollar. Der jährliche wirtschaftliche Schaden dieser Entwicklung beläuft sich auf etwa 80 Milliarden Dollar. &quot;Die Krise ist ein Symbol für größere Probleme in einem Land, in dem wir uns immer noch zu sehr auf schnelle Lösungen konzentrieren&quot;, sagt die Soziologin Shannon Monnat in der Zeit. Ihrer Meinung nach müssten die wirtschaftlichen und sozialen Probleme, die hinter dem Medikamentenkonsum stehen, angegangen werden. Die amerikanische Politik hat das Thema auf dem Radar. Es wird darüber gesprochen, den Zugang zu Therapien und Entzug zu verbessern. Nötig wäre allerdings auch ein Blick auf die Ursachen, die zum Medikamentenkonsum führen. Wer unter Schmerzen aufgrund körperlicher Überbeanspruchung leidet, wird alles tun, um diese loszuwerden, damit er weiter arbeiten kann. Doch wie wäre es, diesen Belastungen vorzubeugen? Dass Ärzte immer schneller sehr starke Medikamente verschreiben, liegt womöglich auch daran, dass wir Menschen in der Arbeitswelt oft als Maschinen betrachten, die einfach funktionieren sollen. Hinzu kommt: Wo Gesundheitssysteme nicht darauf ausgelegt sind, Menschen wirklich zu kurieren, was oft mit längerfristigen Behandlungen verbunden sind, sind Scheinlösungen wie Medikamente oft der einzige Weg, der Betroffenen noch offen bleibt. Zahlen zu Deutschland liefert der Artikel nicht. Doch sicher wird diese Entwicklung, die viel mit der grundsätzlichen Verfassung der Lebenswelten in modernen Gesellschaften zu tun hat, auch hierzulande irgendwann sichtbar werden.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-08/sucht-usa-schmerzmittel-opioide-abhaengigkeit new" target="_blank">Zu high zum Arbeiten, Zeit.de 8.8.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=abhängigkeit-von-medikamenten-wird-immer-mehr-zum-thema</link>
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<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitale Jobs sprengen das soziale System]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag in der Zeit wirft Steven Hill, Autor des Buches &quot;Die Start-up-Illusion: Wie die Internet-Ökonomie unseren Sozialstaat ruiniert&quot;, einen kritischen Blick darauf, wie sich die Lebens- und Arbeitswelten durch die Digitalisierung und die damit verbundenen neuen Arbeitsformen verändern - und dabei sind, zu erodieren. Ob Klickarbeiter oder smarter Freelancer im Co-Working Space, Fakt ist, dass das klassische Normalarbeitsverhältnis mit sozialer Absicherung und der Beteiligung der Arbeitgeber an der Finanzierung von Sozial- und Rentenversicherung in einer Rückzugsbewegung scheint. Studien gehen davon aus, dass bereits zwischen 2,3 und 4,6 Prozent der Deutschen Geld durch Aufträge über Online-Plattformen verdienen, einer Studie des Bundesarbeitsministeriums zufolge sind es 3,1 Prozent. Das scheint nicht viel. McKinsey zufolge könnten diese Zahlen bereits doppelt so hoch liegen, weil längst nicht alle Online-Arbeiter erfasst werden. Für Unternehmen ist es einfacher und kostengünstiger, einzelne Aufträge an Freelancer zu vergeben. Die frei Arbeitenden schätzen vielleicht ihre Unabhängigkeit, rutschen aber auch zusehends an die Ränder des Sozialsystems, denn wer typische Klick-Jobs macht, muss für die Kranken- und Rentenversicherung komplett selbst aufkommen (was bei Geringverdienern zu Belastungen führen kann, die bis zu knapp der Hälfte ihres Einkommens aufzehren. Noch ist das alles keine Katastrophe, aber es braut sich etwas zusammen. <br><a href="http://www.zeit.de/2017/32/arbeitsmodelle-minijob-teilzeit-scheinselbststaendigkeit/komplettansicht new" target="_blank">Gefährlich flexibel, Zeit.de 2.8.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=digitale-jobs-sprengen-das-soziale-system</link>
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<pubDate>Fri, 18 Aug 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Achtsamkeits-Welle im Business]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Unternehmen springen auf den Achtsamkeits-Zug auf. Seien es kurze Kurse zur Stressbewältigung oder intensive Trainings für Führungskräfte - in einer Zeit, in der Stresserkrankungen rasant ansteigen, die täglichen Anforderungen stetig wachsen und immer mehr Arbeitnehmer das Gefühl haben, nicht mehr mitzukommen, erscheint Mindfulness ein Ausweg aus dieser Misere zu sein. Die Neue Zürcher Zeitung zeigt in einem Überblicksartikel, wie sich der Achtsamkeits-Trend historisch entwickelt hat, von der Entstehung des Programms Mindfulness-Based Stress Reduction, das von dem Mediziner Jon Kabat-Zinn entwickelt, bis hin zum großen Durchbruch, als 2007 Chade-Meng Tan bei Google &quot;Search inside yourself&quot; ins Leben rief, eine Achtsamkeitsschulung, die auf das moderne Businessleben wie zugeschnitten scheint und längst in vielen Unternehmen, darunter SAP, genutzt wird. Der Artikel gibt einen guten Überblick über verschiedene Einsatzszenarien von Achtsamkeit in Unternehmen und zeigt, was sich die Firmen davon versprechen. Auf der Liste derer, die Meditation im Businesskontext einsetzen, finden sich laut Artikel viele prominente Player wie Bosch, ABB, Axpo, Deutsche Bank, ESA, Jaguar, Novartis, Siemens, SBB, Swisscom und mittelständische Unternehmen wie Engelbert Strauss. <br><a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/achtsamkeit-in-unternehmen-cool-bleiben-im-treibsand-ld.1308252 new" target="_blank">Geistige Abwesenheit ist die Regel im Arbeitsalltag. Achtsamkeit soll das ändern, NZZ 29.7.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-achtsamkeits-welle-im-business</link>
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<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn&#039;s um den Job geht, sind die Deutschen sehr sesshaft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mal eben umziehen, um Karriere zu machen oder einen besseren Job zu finden? Für viele Deutsche ist das kein Thema. Die Manpower Group hatte 14.000 Arbeitnehmer aus 19 Ländern zu ihrer beruflichen Mobilität befragt. Weltweit würden 29 Prozent nicht für einen Job umziehen. In Deutschland können sich 27 Prozent einen jobbedingten Umzug vorstellen, 38 Prozent schließen dies hingegen kategorisch aus. Ähnlich hoch ist die Ablehnung nur in Großbritannien (39 Prozent) und Großbritannien (42 Prozent). Die Mobilität ist auch eine Frage des Alters. Bei den bis zu 34-Jährigen lehnen nur 23 Prozent einen Umzug kategorisch ab, bei den über 50-Jährigen sind es hingegen 55 Prozent.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/mobilitaet-im-job-deutsche-arbeitnehmer-sind-umzugsmuffel-a-1159177.html new" target="_blank">Deutsche Arbeitnehmer sind Umzugsmuffel, Karrierespiegel 22.7.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn&#039;s-um-den-job-geht,-sind-die-deutschen-sehr-sesshaft</link>
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<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entmenschlichung wird verinnerlicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer von anderen nur als Objekt wahrgenommen wird, neigt dazu, sich selbst weniger menschlich wahrzunehmen, so die Erkenntnisse zweier Studien von britischen und italienischen Wissenschaftlern. In einer Studie erzählten 100 Frauen von Situationen, in denen sie nicht nach ihrer Persönlichkeit, sondern nur nach ihrem Äußeren beurteilt worden waren. Zuvor und danach sollten sie selbst ihre persönlichen Eigenschaften einschätzen. Dabei zeigte sich, dass die Frauen sich, nachdem sie von Erlebnissen berichtet hatten, in denen andere sie als Objekt betrachteten, als weniger warmherzig und weniger kompetent empfanden. Ähnliches zeigten Gespräche mit 62 Männern und Frauen, die sich an Situationen erinnerten, in denen sie sich im Arbeitsleben, sei es durch die Behandlung durch Vorgesetzte oder die Arbeitssituation selbst, eher als Maschine oder Werkzeug gefühlt hatten. Ihre Selbstwahrnehmung veränderte sich analog zur ersten Studie und sie fühlten sich insgesamt weniger menschlich. Interessant wäre sicherlich, auch einmal zu untersuchen, wie sich diese veränderte Selbstwahrnehmung auf das Verhalten auswirkt? Motivieren solche Erfahrungen, selbst noch bewusster die eigene Menschlichkeit zum Ausdruck zu bringen? Oder tragen sie zu einer Entmenschlichungsspirale bei, bei der die Betroffenen selbst sich anderen gegenüber ähnlich verhalten?<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/nur_ein_objekt/ new" target="_blank">Nur ein Objekt? Psychologie heute 21.7.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Überforderung beginnt schon an der Uni]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ab und zu mal in die Vorlesung gehen und bis in die Nacht Party machen - das gute alte Klischee des lässigen Studentenlebens mag in manchen Köpfen noch existieren, doch der Lebensrealität vieler Studierenden entspricht es längst nicht mehr. Stress beginnt heute schon an der Uni und bereits rund jeder Fünfte angehende Akademiker fühlt sich überfordert, so die Erkenntnisse einer Befragung des Personaldienstleister Univativ unter 1.400 Studierenden. Zwei Drittel der Studenten sind mindestens 20 Wochenstunden mit ihrem Studium beschäftigt, 35 Prozent sogar bis zu 30 Stunden, 27 Prozent bis zu 40 Stunden, 10 Prozent noch länger. Fürs Jobben gehen noch einmal fünf bis zehn Stunden drauf. Hinzu kommen etwa viereinhalb Stunden für ehrenamtliches Engagement oder die Unterstützung von Familienmitgliedern. Volles Programm also. Der Stressfaktor variiert von Studienfach zu Studienfach. Besonders intensiv ist das Studium für Juristen (67 Prozent) und Mediziner (63 Prozent) - sie lernen mindestens 30 Stunden pro Woche. Kunst-, Musik- und Sportstudenten (38 Prozent), Geistes- und Sozialwissenschaftler (35 Prozent) und Wirtschaftswissenschaftler (34 Prozent) sind weniger unter Arbeitsdruck. Der Überforderungspegel entspricht diesen unterschiedlichen Belastungen. 53 Prozent der Mediziner und 40 Prozent der Juristen ist ihr Arbeitspensum zu hoch. Bei den Naturwissenschaftlern sind es nur 25 Prozent, bei Studierenden von Kunst, Musik oder Sport fühlen sich sogar nur fünf Prozent überfordert.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/studium-als-fulltime-job-jeder-fuenfte-student-fuehlt-sich-ueberfordert/20091382.html new" target="_blank">Jeder fünfte Student fühlt sich überfordert, WiWo 21.7.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Aug 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Buddhistischer Lifestyle in der Leistungsgesellschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem neuen Report zur &quot;Generation Global&quot; nimmt das Zukunftsinstitut unter die Lupe, wie im Zuge der Globalisierung im Westen sich eine immer stärkere Affinität zum Buddhismus zeigt. Dabei geht es nicht um Religion, sondern um Lifestyle. &quot;Der Buddhismus erfährt eine Globalisierung –  als individuelle spirituelle Erfahrung, als gemeinschaftsbildendes Ritual und als religionsübergreifende Weltanschauung darüber, wie Leben und Wirtschaften in Zukunft aussehen kann&quot;, heißt es im Report. Und dabei gehe es nicht nur um esoterische Selbstverwirklichung: &quot;Die buddhistische Lehre hat eine globale popkulturelle Wirkung entfaltet und dringt mittlerweile bis in die internationale Wirtschaft vor.&quot; Mit den spirituellen Perspektiven und kulturellen Aspekten buddhistischer Länder hat das westliche Interesse allerdings kaum etwas gemein. &quot;Der Buddhismus verbreitet sich global also nicht als Religionsform, sondern als Weltanschauung und spirituelle Lebensphilosophie, die sich problemlos in andere religiös geprägte Weltbilder integrieren lässt. Vor allem für die westlichen Länder wird der Buddhismus mit den extrahierten Grundgedanken von Achtsamkeit und Gelassenheit zum gedanklichen Stellvertreter der Vision eines achtsameren Lebens und Wirtschaftens – als positives Gegenbild zur leistungs- und steigerungsorientierten Optimierungsgesellschaft.&quot;<br><a href="https://www.zukunftsinstitut.de/index.php?id" target="_blank">Global Culture: Buddhismus, zukunftsinstitut.de</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=buddhistischer-lifestyle-in-der-leistungsgesellschaft</link>
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<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Agilität ist eine Haltung, kein Tool]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zukunft der Führung ist agil - das suggerieren zumindest unzählige Fachartikel, die über die neuen Agilitätsmethoden und -instrumente berichten. In einem Beitrag für das Manager Magazin nimmt Andreas Seitz, Gründer und Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Be in touch in Köln, den Agilitäts-Hype nun aufs Korn. &quot;Wirkliche Agilität braucht mehr als nur die Ankündigung ihrer selbst - vor allem die radikale Bereitschaft von Menschen mit Führungsverantwortung selbst agil zu werden. Und Zeit sich auf einen Prozess einzulassen, statt sich hastig selbst den Agilitätsstempel aufzudrücken. Wer diesen Bewusstseinswandel wirklich hinbekommt, kann auf pseudoinnovative Begrifflichkeiten locker verzichten&quot;, so Seitz. Für ihn hat Agilität viel zu tun mit der Veränderung von Haltungen, aus denen sich dann im Arbeitsalltag die gewünschte Schnelligkeit und Flexibilität ergibt: &quot;Wahre Agile ist vor allem eins: Der Wunsch nach einer lebendigen, pulsierenden Zusammenarbeit, die uns zu Schnellbooten macht statt zu trägen Tankern.  Aber: An den Grundvoraussetzungen, die Unternehmen zu dauerhaft überlebensfähigen Organismen machen, kommen wir nicht vorbei. Das bedeutet zum Beispiel, eigene Machtansprüche zu überwinden und im Interesse der Allgemeinheit zu handeln. Andere in Entscheidungen einzubeziehen, statt par ordre du mufti zu regieren. Sinn zu stiften, wo Tätigkeiten sinnlos wirken oder das große Ganze nicht verstanden wird. Fremde Perspektiven zu nutzen, wenn sie zielführend sind - selbst wenn sie vom Praktikanten kommen.&quot; Methoden wie Scrum oder Design Thinking könnten in solchen Umgebungen einen wichtigen Beitrag leisten, aber eben nicht als Selbstzweck, der schon irgendwie alles richtet.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/agilitaet-warum-der-management-hype-zu-kurz-greift-a-1157342.html new" target="_blank">Stoppt den Agilitätswahn! Manager Magazin 16.7.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=agilität-ist-eine-haltung,-kein-tool</link>
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<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehalt - eigentlich zu wenig, aber doch irgendwie o.k.]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Erfahrung vieler Arbeitnehmer - man verdient eigentlich nicht schlecht, doch es könnte mehr sein. Ein Grund für starke Unzufriedenheit scheint das indes nicht zu sein, wie eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY unter 1.400 deutschen Angestellten zeigt. 56 Prozent der Befragten empfinden sich als unterbezahlt. 43 Prozent finden, ihr Gehalt ist gerecht. Und sogar ein Prozent gibt zu, eigentlich zu viel zu verdienen. Insgesamt gaben 76 Prozent an, dass die Gehaltslandschaft in Deutschland ungerecht sei. Gleichzeitig finden aber 71 Prozent, dass es im eigenen Unternehmen &quot;absolut&quot; oder &quot;überwiegend&quot; fair zugeht bei der Bezahlung. Mehr als 80 Prozent fühlen sich so auch ihrem Arbeitgeber loyal verbunden, ein Drittel sogar sehr. Der Wunsch, besser Karriere zu machen, ist in den vergangenen zwei Jahren abgeebbt. Wünschten sich das zuvor noch 58 Prozent der Männer, sind es heute nur noch 38 Prozent. Bei den Frauen sanken die Karriereambitionen von 49 auf 31 Prozent.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/leistung-als-eines-der-schuetzenden-kriterien-gegen-kuendigung-15108887.html new" target="_blank">Jeder Zweite fühlt sich unterbezahlt, FAZ 16.7.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gehalt---eigentlich-zu-wenig,-aber-doch-irgendwie-o.k.</link>
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<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Superproduktiv im Home Office?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Morgens nicht im Stau stehen, kein nerviges Mithören der Telefonate von Kollegen, flexible Mittagspause - die Vorteile der Arbeit im Home Office erscheinen aus Sicht von Arbeitnehmern verlockend. Für Unternehmen sind sie es auch. Nicholas Bloom von der Stanford Graduate School of Business hat mit einer neuen Studien wieder mal harte Fakten geliefert, warum sich das Arbeiten von zu Hause aus für Arbeitgeber lohnt. Untersucht wurde, wie sich das Home Office auf die Mitarbeiter von Chinas größtem Reisebüro mit 20.000 Mitarbeitern auswirkt. Dabei zeigte sich: Die Heimarbeiter waren um 13 Prozent produktiver als ihre Kollegen im Büro. Zudem verbesserte sich die Stimmungslage der Heimarbeiter um 50 Prozent. Bloom führt die Produktivitätssteigerungen darauf zurück, dass die Heimarbeiter wirklich ihren vollen Arbeitstag arbeiteten, statt aufgrund von Staus zu spät zu kommen, in der Kaffeeküche zu plaudern oder durch ihre Kollegen gestört zu werden. Man könnte auch sagen: Im Vergleich zu den üblichen Büro-Arbeitsbedingungen verdichten sich schlicht die Arbeitsprozesse. Die kleinen Plauschs zwischen Tür und Angel, die eine soziale Dimension haben und auch die so wichtigen Pausen im Arbeitsalltag mit sich bringen, entfallen zum Beispiel schlicht. Rechnerisch mag das Home Office also viele Vorteile haben. Die Frage ist, ob die gute Stimmung anhält, wenn man Monat für Monat allein stumpf vor sich hin werkelt.<br><a href="https://qz.com/1027484/work-from-home-people-earn-more-quit-less-and-are-happier-than-their-office-bound-counterparts/ new" target="_blank">Work from home people earn more, quit less, and are happier than their office-bound counterparts, qz.com 12.7.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Grundeinkommen: Das Schlimmste verhindern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In wirtschaftlichen und politischen Diskussionen klingt immer wieder an, welche drastischen Veränderungen der Arbeitswelt uns durch die Digitalisierung bevorstehen. Wir ahnen, dass sich hier etwas zusammenbraut, dessen Ausmaße wir uns nicht wirklich vorstellen können. Und wir gehen in Deckung. &quot;Wir haben kein utopisches Potenzial mehr. Wir glauben nicht, dass wir die Gesellschaft von uns aus nennenswert verändern können. Wir haben einen Angststillstand&quot;, so der Philosoph Richard David Precht in einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger. Für ihn liegt eine Möglichkeit, das Schlimmste in diesem bahnbrechenden Wandlungsprozess zu verhindern, darin, durch die Einführung eines Grundeinkommens eine neue Fluidität zwischen Erwerbstätigkeit und anderen Lebensformen zu ermöglichen. &quot;Es gibt einen enormen Produktivitätsfortschritt durch die Digitalisierung, und viele Nebenkosten fallen weg. Die spannende Frage ist, wie speisen wir das so in den Kreislauf ein, dass alle Menschen vernünftig leben können. Das ist eine Verteilungsfrage. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der das Wechselverhältnis, mal berufstätig zu sein und mal nicht, gesellschaftlich völlig akzeptiert ist und für jeden, der gerade nicht arbeitet, auch die Chance besteht, wieder reinkommen zu können und nicht generell abgehängt zu sein&quot;, so Precht. <br><a href="http://www.ksta.de/kultur/richard-david-precht--ich-will-das-grundeinkommen--um-das-schlimmste-zu-verhindern--27767074?dmcid" target="_blank">&quot;Ich will das Grundeinkommen, um das Schlimmste zu verhindern&quot;, KSTA 10.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Glück der Großzügigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Geben ist seliger denn Nehmen, das steht schon in der Bibel. Und lässt sich heute auch durch neurowissenschaftliche Befunde belegen. Eine Studie der Universität Lübeck zeigt, dass Geschenke an andere glücklicher machen, als wenn man sich selbst etwas Gutes tut. Im Vorfeld der eigentlichen Studie wurde den 50 Probanden versprochen, dass sie über vier Wochen lang jede Woche 25 Schweizer Franken bekämen. Die Hälfte der Studienteilnehmer sollte sich überlegen, wem sie damit etwas Gutes tun wolle. Die andere Hälfte sollte sich überlegen, was sie für sich mit dem Geld tun wollten. Vier Wochen später fand das eigentliche Experiment statt. Die Probanden erhielten 30 Franken und sollten sich überlegen, welchen Anteil davon sie jemand anderem zukommen lassen wollten. Dabei zeigte sich, dass die Probanden, die im ersten Teil der Studie sich auf Großzügigkeit verpflichtet hatten, bereitwilliger mehr gaben als jene, die sich zuvor mit einer Gabe für sich selbst beschäftigt hatten. Und sie fühlten sich dabei auch glücklicher. Die Bilder des Magnetresonanztomographen zeigten, dass bei den Spendablen die Gehirnareale, in denen altruistische Reaktionen ablaufen, stärker aktiviert wurden und darüber hinaus weitere Hirnregionen. &quot;Unser Studie liefert damit verhaltenstechnische und neurologische Belege, die den Zusammenhang zwischen Großzügigkeit und Glück unterstützen&quot;, so die Folgerung der Forscher.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/psychologie/-/journal_content/56/12054/18673407/Großzügigkeit-macht-glücklich/ new" target="_blank">Großzügigkeit macht glücklich, wissenschaft.de 11.7.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von evolve zum Thema &quot;Mensch &amp; Maschine&quot;]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Digitalisierung wird im Business vor allem unter pragmatisch-funktionalistischen Gesichtspunkten diskutiert. Das große Schlagwort heißt dann &quot;Industrie 4.0&quot; und eine vordergründige Frage ist, wie man es schafft, dass Mitarbeiter sich möglichst reibungslos an den digitalen Wandel in Unternehmen anpassen. Mit der neuen Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de/salons/" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a>, die heute erscheint, gehen wir bewusst einen ganz anderen Weg. Unter dem Titel &quot;Mensch &amp; Maschine - Big Data und die Zukunft der Menschlichkeit&quot; fragen wir danach, was die Digitalisierung mit unserem Bewusstsein und damit einhergehend mit unserem Menschsein macht. Sind wir vielleicht, wie manche Transhumanisten glauben, nur biologische Algorithmen? Oder liegt in unserem Dasein etwas Einzigartiges, dessen wir uns noch viel stärker bewusst werden sollten, um es nicht nur zu bewahren, sondern aus uns selbst heraus weiterzuentwickeln? So kontrovers das Thema, so unterschiedlich sind auch die Beiträge in dieser Ausgabe. In einem spannenden Dialog bringen beispielsweise Stefan Lorenz Sorgner, Deutschland wichtigster Transhumanist, und der Tiefenökologe Geseko von Lüpke, zwei auf den ersten Blick unvereinbare Perspektiven ins Gespräch. Weitere Beiträge widmen sich der Frage, wo die zentralen Unterschiede zwischen Mensch und Maschine liegen, beleuchten die politische und gesellschaftliche Dimension des technologischen Wandels und zeigen, welche Rolle die spirituelle Sphäre des Menschseins unter den Vorzeichen der Digitalisierung spielt. Ich selbst habe in meinem Artikel einmal einen Blick darauf geworfen, wie die neuen Audio-Technologien der Binauralen Beats, die vorgeben, auch Meditationsanfängern tiefe meditative Erfahrungen zu ermöglichen, sich im Einsatz bewähren und ob sie nicht womöglich auch unser Bewusstsein auf ganz eigene Weise okkupieren. Diese Ausgabe von evolve ist im besten Sinne herausfordernd, denn sie stellt Fragen, die wir nur allzu gerne vermeiden. Und sie gibt Impulse, wie wir unsere digitale Zukunft gestalten können, ohne dabei das, was uns als Menschen auszeichnet, aufs Spiel zu setzen.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-evolve-zum-thema-&quot;mensch-&amp;-maschine&quot;</link>
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<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lieber Freizeit statt mehr Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studien zeigen immer wieder, dass eine wachsende Zahl von Arbeitnehmern gerne mehr Freizeit hätte und dabei auch auf finanzielle Vorteile verzichten würde. Eine Umfrage der Deutschen Bahn unter den rund 128.000 in Deutschland tariflich Beschäftigen zeigt nun ein ähnliches Bild. Die Belegschaft konnte wählen, ob sie eine Gehaltserhöhung wünscht, sechs Tage mehr Urlaub pro Jahr oder eine verkürzte Wochenarbeitszeit. 56 Prozent entschieden sich für den zusätzlichen Urlaub, eine kleine Minderheit für die Verkürzung der Wochenarbeitszeit. Der große Rest bevorzugte die Gehaltserhöhung - dies waren vor allem ältere Beschäftige, die zum Teil damit spekulieren, es sich so leisten zu können, früher in Rente zu gehen. Die große Resonanz auf die Option, ab 2018 weniger zu arbeiten, erklärt sich die Bahn mit den hohen Belastungen, denen die Belegschaft bereits ausgesetzt sei.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article166509320/Nicht-mal-Geld-ist-den-Bahnern-so-wichtig-wie-Urlaub.html new" target="_blank">Nicht mal Geld ist den Bahnern so wichtig wie Urlaub, Welt online 11.7.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Jul 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Offline-Rechte verbindlich regeln]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nach Feierabend noch schnell mal ein paar berufliche E-Mails beantworten oder eine wichtige Anfrage vom Chef am Handy entgegennehmen - das gehört für eine Mehrheit der Berufstätigen längst zum Alltag. Und viele leiden darunter, weil der Job immer unberechenbarer das Privatleben okkupiert. Das gängige Arbeitsrecht bietet das wenig Schutz - zwar definiert es, dass Arbeitnehmer nach Feierabend nicht erreichbar sein müssen und regelt die ihnen gesetzlich zustehenden Ruhezeiten. Doch in der täglichen Praxis wird rund um die Uhr gemailt, telefoniert oder mit Whatsapp-Nachrichten gedrängelt, was das Zeug hält. Viele Arbeitnehmer trauen sich nicht, auf ihre Rechte zu pochen, aus Angst, dass darüber die eigene Karriere den Bach hinunter geht. Gregor Thüsing, Direktor des Instituts für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit an der Universität Bonn, fordert deshalb, dass Unternehmen die Frage der Erreichbarkeit mit ihren Mitarbeitern verbindlich regeln müssten. &quot;Es geht darum, zu erarbeiten, welche geringfügigen Störungen der Freizeit wir hinnehmen wollen, was also zulässig sein kann und was eben eine Zumutung ist. Es müssen Hürden her, damit man einen Ausgleich zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen schafft&quot;, so seine Ansicht. Ihm geht es nicht darum, einfach neue Verbote zu schaffen. Wichtiger ist ihm, eine öffentliche Diskussion darüber anzustoßen, wer wann und warum nach Feierabend gestört werden sollte - und wann dies besser unterbleibt. Das nehme den Druck vom Einzelnen, der so immer wieder selbst entscheiden müsse, wie er mit der impliziten Praxis der ständigen Erreichbarkeit umgehe.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2017-07/arbeitszeit-freizeit-staendige-erreichbarkeit/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Ein Recht auf Offline!&quot;, Zeit online 8.7.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Achtsamkeits-Hürde bei Männern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unzählige Studien belegen, dass Achtsamkeit das Wohlbefinden erhöht. Doch die meisten Untersuchungen werfen keinen Blick darauf, ob diese positiven Wirkungen bei verschiedenen Zielgruppen möglicherweise unterschiedlich ausfallen. Willoughby Britton von der Brown University warf nun einen genaueren Blick darauf, ob das Meditieren für Frauen und Männer vielleicht einen Unterschied macht. Die Ergebnisse ihrer Studie stimmen nachdenklich. An der Untersuchung waren 41 männliche und 36 weibliche Studierende beteiligt, die an der Universität einen 12-wöchigen Achtsamkeitskurs absolvierten. Insgesamt meditierten die Beteiligten so durchschnittlich mehr als 40 Stunden. Die Wissenschaftler maßen die Stimmung ihrer Probanden vor Beginn des Kurses und danach. Dabei zeigte sich, dass die Stimmung der Frauen sich in den drei Monaten deutlich verbessert hatte, die der Männer hingegen war etwas schlechter geworden. Erste Vermutungen der Forscher gehen davon aus, dass dieser überraschende Unterschied daran liegt, dass Frauen und Männer unterschiedlich mit Stress umgehen. Frauen neigen eher zum Grübeln, so dass das mit dem Meditieren verbundene innere Loslassen einen Wohltat sein kann. Männer hingegen seien es gewohnt, dem Stress innerlich auszuweichen und sich abzulenken. So könnte es sein, dass die Konfrontation mit ihrem Innenleben, die sich beim Meditieren einstellt, erst einmal zu einer Verschlechterung ihres Befindens führens, schlicht weil sie es nicht gewohnt sind, sich mit dieser Dimension auseinanderzusetzen. Inwiefern diese Zusammenhänge so zutreffen, müssen allerdings erst weitere Studien eruieren. Doch ist es spannend zu sehen, wie nach einer langen Phase der einhelligen Euphorie nun ein Differenzierungsprozess in der Meditationsforschung einzusetzen scheint.<br><a href="http://www.telegraph.co.uk/science/2017/04/20/mindfulness-helps-women-not-men-first-study-suggests/ new" target="_blank">Mindfulness meditation helps women but not men, first study suggests, The Telegraph 20.4.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-achtsamkeits-hürde-bei-männern</link>
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<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmen wissen Mitarbeiter-Potentiale oft nicht zu nutzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für das Manager Magazin erklärt Walter Sinn, Deutschlandchef der Unternehmensberatung Bain &amp; Company, warum viele Unternehmen am Talent-Management scheitern. Obwohl in den meisten Firmen etwa 16 Prozent der Belegschaft als Top-Talente gelten können, gelingt es längst nicht allen, deren Fähigkeiten angemessen zu nutzen und dies über längere Zeiträume. &quot;Unternehmen, die die Zeit, das Talent und die Energie ihrer Belegschaft am besten managen, sind 40 Prozent produktiver als der Rest. Dabei erzielen sie Gewinnmargen, die bis zu 50 Prozent über dem jeweiligen Branchendurchschnitt liegen&quot;, so Sinn. Er hält den Firmen vor, häufig ihre Talente zu &quot;fressen, indem sie deren Zeit mit überflüssigen Meetings, zu vielen Mails, unproduktiven Telefonaten und bürokratischen Prozessen verschwenden. &quot;Durch ineffizientes Arbeiten gehen rund 25 Prozent der Produktivität verloren&quot;, so seine Erkenntnis. Sein konkreter Rat an Firmen, die mehr aus ihrem Talent-Pool machen möchten: &quot;Um ihre gesamte Energie abrufen zu können, müssen Unternehmen heute ihre wichtigsten Mitarbeiter in gewisser Weise glücklich machen. Dies gelingt über sinnstiftende Aufgaben, Freiraum, Gestaltungsmöglichkeiten und einen gemeinsamen Spirit. Ein engagierter Mitarbeiter ist im Durchschnitt 44 Prozent produktiver als ein lediglich zufriedener. Mitarbeiter, die ihre Arbeit als inspirierend empfinden, sind sogar 125 Prozent produktiver.&quot;<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/unternehmensfuehrung-die-knappen-ressourcen-richtig-managen-a-1156002.html new" target="_blank">Drei Erfolgskriterien für glücklichere Mitarbeiter, Manager Magazin 6.7.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unternehmen-wissen-mitarbeiter-potentiale-oft-nicht-zu-nutzen</link>
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<pubDate>Fri, 14 Jul 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Flache Hierarchien sind gut für Innovationen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bürokratie kann viele gute Ideen im Keim ersticken. So zeigt eine aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Kienbaum zusammen mit der Jobbörse StepStone, dass der Innovationsgrad von Unternehmen größer ist, je flacher die internen Hierarchien sind. Für die Studie wurden 14.000 Fach- und Führungskräfte befragt. 61 Prozent der Firmen, die mit geringen Hierarchien organisiert sind, sind in den Augen ihrer Mitarbeiter besonders gut darin, neue Ideen zu entwickeln. Dagegen wird nur jedes dritte Unternehmen, das stark hierarchisch organisiert ist, von den Beschäftigen als innovativ angesehen. 74 Prozent der befragten Fachkräfte und 68 Prozent der Führungskräfte gaben an, in einem (zum Teil stark) hierarchisch geprägten Unternehmen zu arbeiten. 18 Prozent der Fachkräfte arbeiten in dem Gefühl, dass Verbesserungsvorschläge in der eigenen Firma nicht wirklich willkommen sind.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/mittelstand-je-flacher-die-hierarchien-desto-innovativer-das-unternehmen/20002628.html new" target="_blank">Je flacher die Hierarchien, desto innovativer das Unternehmen, WiWo 3.7.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=flache-hierarchien-sind-gut-für-innovationen</link>
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<pubDate>Thu, 13 Jul 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer keine Hoffnung hat, greift lieber an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Angriff ist die beste Verteidigung, weiß der Volksmund. Fünf Studien des Stanford-Psychologen Nir Halevy mit insgesamt 1.300 Teilnehmern legen nun nahe, dass diese präventive Aggression nicht unbedingt eine Folge von Ängsten sein muss, sondern oftmals eher der Hoffnungslosigkeit geschuldet ist. Der Wissenschaftler konfrontierte die Probanden mit verschiedenen Situationen und fragte danach, wie sie reagieren würden. Andere sollten ein Computerspiel spielen, bei dem es verschiedene Szenarien der Wahrscheinlichkeit gab, selbst angegriffen zu werden. Bei allen Studiensettings wurde deutlich, dass die Neigung, selbst prophylaktisch andere anzugreifen wuchs, sobald die Probanden ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit hegten.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/narzisstische_liebe_kopie_1/ new" target="_blank">Vorbeugende Angriffe, psychologie heute, 30.6.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-keine-hoffnung-hat,-greift-lieber-an</link>
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<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Change scheitert oft an Überforderung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine hohe Quote des Scheiterns bei Change-Projekten hat sich in der Wirtschaft längst als Normalfall eingebürgert. Die Unternehmensberatung Mutaree ging nun in einer Befragung von 156 Führungskräften und 111 Fachkräften verschiedener Branchen den Ursachen nach. Das Fazit der Untersuchung: Alle am Change Beteiligten sind zumeist hoffnungslos überfordert. Veränderungsprozesse lassen die Arbeitsbelastung von Mitarbeitern der Erhebung zufolge um etwa 20 Prozent steigen, die der Führungskräfte sogar um 30 bis 50 Prozent. 86 Prozent der Manager beklagen eine hohe Arbeitsverdichtung, 76 Prozent leiden unter Zeitdruck und 75 Prozent müssen aufgrund von Change-Projekten Überstunden machen. Dabei empfinden 50 Prozent Unsicherheit durch fehlende Orientierung, 49 Prozent beklagen mangelnde Einflussmöglichkeiten und 40 Prozent fühlen sich einfach nur frustriert. Die Hälfte der befragten Fach- und Führungskräfte sieht hier auch keine absehbare Besserung - sie fürchtet, dass der Druck beibehalten wird.<a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/begraben-unter-projekten-fuehrungskraefte-sind-voellig-ueberfordert/20002586-all.html new" target="_blank">Führungskräfte sind völlig überfordert, WiWo 30.6.17</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hitze untergräbt Hilfsbereitschaft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es besonders heiß ist, sind viele Menschen leichter genervt, schneller erschöpft und haben vielleicht sogar keine Lust auf gar nichts. Eine amerikanische Studie dokumentiert, dass hohe Temperaturen oder auch nur die Vorstellung von Hitze Menschen weniger hilfsbereit sein lassen. In einem dreistufigen Experiment zeigte sich dieses Verhalten in unterschiedlichen Kontexten. So beobachteten die Wissenschaftler, dass die Mitarbeiter einer Einzelhandelskette an Tagen mit eher unangenehmen Temperaturen den Kunden nur halb so oft halfen. Mit Teilnehmern einer Online-Studie, für die diese bezahlt wurden, machten sie folgendes Experiment: Ein Teil der Probanden wurde vor dem Test gebeten, sich eine Situation vorzustellen, in denen es ihnen besonders heiß war. Nach Abschluss der Studie wurden alle Mitwirkenden gebeten, noch unentgeltlich an einer weiteren Untersuchung teilzunehmen. Von den unbeeinflussten Teilnehmern sagten 76 Prozent zu, unter denen mit dem Hitzetest lediglich 34 Prozent. An einem heißen Sommertag lotsten die Forscher eine Gruppe von Studenten in einen wohlklimatisierten Hörsaal, eine andere sollte sich in einem überhitzten Raum einfinden. Wieder wurde um das Ausfüllen eines Fragebogens gebeten. Im kühlen Raum machten 95 Prozent mit, im heißen nur 64 Prozent. Hitzebedingte Ermüdung und Erschöpfung könnten für diese Unterschiede ausschlaggebend sein, so die Wissenschaftler. Hohe Temperaturen würden neben der Wahrnehmung auch die Gefühle und das Verhalten von Menschen beeinflussen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/bei-hitze-sind-wir-nicht-so-hilfsbereit/1470927 new" target="_blank">Bei Hitze sind wir nicht so hilfsbereit, spektrum.de 23.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit im Business rechnet sich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeits-Trend im Business hat längst in den großen Konzernen Fuß gefasst. Zu den Vorreitern gehört auch SAP. Peter Bostelmann, Director of SAP Global Mindfulness Practice, begann in den USA und inzwischen auch in Deutschland ein firmeninternes Achtsamkeitsprogramm aufzubauen, das die bei Google entwickelten Methoden &quot;Search Inside Yourself&quot; nutzt. 4.500 der 75.000 SAP-Mitarbeiter haben bereits an Kursen teilgenommen, 5.500 Kandidaten stehen auf der Warteliste. Für SAP lohnt sich das Engagement augenscheinlich. Eine interne Studie zeigt laut Bostelmann, dass die in Mindfulness geschulten Mitarbeiter seltener krank sind, engagierter, fokussierter und kreativer arbeiten und besser mit ihren Chefs zurechtkommen. &quot;Die Rendite liegt bei 200 Prozent&quot;, so Bostelmann gegenüber der SZ. In seiner Arbeit wird er von 24 Trainern und 50 Botschaftern im Unternehmen unterstützt. Und längst fragen ihn auch Konzerne wie Thyssen-Krupp, Siemens und die Deutsche Telekom um Rat. Fünf der 30 Dax-Unternehmen haben ihn bereits angesprochen. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/2.220/silicon-valley-ausatmen-1.3562715 new" target="_blank">Ausatmen, SZ 27.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schwächen zugeben kann sich bei Bewerbungen lohnen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Arbeitswelt gelten Schwächen meist als verpönt. Eine Studie des University College London zeigt indes, dass es bei Bewerbungen für hochqualifizierte Stellen hilfreich sein kann, zu den eigenen Fehlern zu stehen und offensiv mit ihnen umzugehen. Die Wissenschaftler untersuchten die Daten von rund 1.300 Lehrern weltweit, die sich für Stellen in den USA bewarben, sowie von gut 300 Anwälten, die einen Job beim Militär wollten. Die Anwälte, die offen über ihre Schwächen sprachen, hatten dabei eine fünffach höhere Wahrscheinlichkeit, den Job zu bekommen, als jene, die mit ihren Fehlern hinter den Berg hielten. Bei den Lehrern war die Erfolgswahrscheinlichkeit um 22 Prozent höher. Die Forscher weisen allerdings darauf hin, dass diese positiven Zusammenhänge nur für Bewerber gelten, die mit ihrer Qualifikation auch den Anforderungen entsprechen. <br><a href="http://www.businessinsider.de/studie-gebt-ihr-eure-schwaechen-zu-bekommt-ihr-eher-einen-job-2017-6 new" target="_blank">Studie: Was ihr über eure Schwächen sagt, entscheidet, ob ihr einen Job bekommt, businessinsider.de 26.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Jul 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Für Arbeitnehmer zählen vor allem Geld und Sicherheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein gutes Einkommen und ein sicherer Job sind für die meisten Deutschen das Wichtigste, was ein Arbeitgeber ihnen bieten kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine Repräsentativbefragung des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag der Targobank. Für 61 Prozent ist die Bezahlung am Wichtigsten, gefolgt von der Sicherheit ihres Arbeitsplatzes (60 Prozent). Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (37 Prozent) und Karrierechancen (26 Prozent) sind dagegen deutlich weniger wichtig. Bei den Gründen für einen Jobwechsel spielen vor allem Fragen des innerbetrieblichen Miteinanders eine große Rolle. 60 Prozent würden im Falle von Mobbing nach einer neuen Stelle suchen, Streit mit dem Chef oder eine hohe Stressbelastung sind für jeweils 45 Prozent Wechselgründe. Auch unbezahlte Mehrarbeit (40 Prozent) spielt eine Rolle, gefolgt von geringer Gehaltsentwicklung (38 Prozent). <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/umfrage-zum-arbeitsleben-auf-das-geld-kommts-an/19976140.html new" target="_blank">Auf das Geld kommt&#039;s an, WiWo 24.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Stress der ständigen Erreichbarkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nach Feierabend und am Wochenende unverhofft für dienstliche Belange erreichbar sein zu sollen, schafft den meisten Menschen Stress. Forscher der Universität Freiburg und des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung München untersuchten nun im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums, welche Konstellationen hier als besonders störend empfunden werden. Für die Untersuchung wurden gut 200 Arbeitnehmer aus den IT-Bereichen fünf deutscher Unternehmen befragt. Sie sollten zunächst ihre Stimmung an einem Sonntagabend nach einem schönen Wochenende bewerten. Anschließend wurden ihnen mehrere Szenarien zur Bewertung vorgelegt: Der Chef ruft an, und möchte eine kurze Auskunft; er ruft an und verdonnert einen zu zwei Stunden Extraarbeit sofort; einmal wird für den Arbeitseinsatz ein Freizeitausgleich in Aussicht gestellt, das andere Mal nicht. Die kurze Unterbrechung des Wochenendes schlug den Probanden nur relativ gering auf die Stimmung. Der längere Arbeitseinsatz hingegen ließ sie in den Keller sausen - und zwar selbst bei jenen Arbeitnehmern, denen ein Freizeitausgleich geboten wurde. Besonders groß war das Stimmungstief bei jenen Angestellten, die am Arbeitsplatz nur geringe Flexibilisierungsmöglichkeiten haben. Doch auch jene, die flexibel arbeiten können und dabei auch Gestaltungsmöglichkeiten für ihre eigenen Interessen haben, werden unverhoffte Arbeitsaufträge zu Stimmungskillern. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass es vor allem das Überraschende ist, das den Stress auslöst. Ständige Erreichbarkeit bringt also unter der Hand per se einen gewissen Stresspegel mit sich - mit dem Menschen, wenn ihre übrigen Arbeitsbedingungen akzeptabel sind, etwas besser umgehen können als jene, die sich bei der Arbeit ohnehin schon stark bevormundet fühlen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/studie-zur-erreichbarkeit-wie-schaedlich-ist-der-anruf-am-sonntagabend-15066977.html new" target="_blank">Wie schädlich ist der Anruf am Sonntagabend? FAZ 20.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die richtigen Fragen stellen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Innovation ist nicht gleich Innovation. Das erleben wir vor allem dann, wenn bahnbrechende Neuerungen wirklich gesellschaftsverändernde Kraft entfalten - und diese Kraft womöglich vielen Menschen zum Nachteil gereicht. Das Silicon Valley rühmt sich, die Innovationsschmiede schlechthin zu sein - und wurde darüber zu einem Lebensraum, der nur noch den Reichen zugänglich ist, weil für Normalverdiener die Mieten rund um San Francisco immer unerschwinglicher werden. Fahrdienste wie Uber schaffen neue Möglichkeiten der Mobilität - aber sie kosten auch zahlreiche Taxifahrer ihre Jobs und schaffen ein neues Heer von autofahrenden Tagelöhnern. In einem Beitrag für den Harvard Business Manager spricht sich Hal B. Gregersen dafür aus, die Katalysator-Funktion wichtiger Fragen stärker zu nutzen, um Innovationen in zentralen Lebensbereichen in Gang zu setzen. Eine dieser Fragen: &quot;Wie können wir das Wirtschaftswachstum so gestalten, dass alle etwas davon haben?&quot; Gregersens Beitrag stellt verschiedene Initiativen vor, die bereits versuchen, innovative Köpfe zusammenzubringen, um ko-kreativ nicht nur Innovationen um der Innovation willen zu feiern, sondern sich gesellschaftlich wirklich relevanten Fragen zu widmen. Die Wirkungskraft gut gestellter Fragen beschreibt Gregersen so: &quot;Das Erfolgsrezept besteht darin, eine provokative Frage zu stellen und allen Menschen, die eine Antwort darauf wissen, unvoreingenommen Tür und Tor zu öffnen. Dank der dadurch freigesetzten kreativen Energie gibt es bei solchen Wettbewerben nicht nur einen Gewinner, sondern sie motivieren ein breites Spektrum verschiedenster Menschen dazu, sich auf die Suche zu begeben. So entsteht im Handumdrehen die kollektive Überzeugung, dass eine Lösung gefunden werden muss.&quot; Das ist wirkliche Innovation.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/a-1151871.html new" target="_blank">Wie Fragen die Welt verändern können, HBM 13.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bei der Arbeit sind fast alle happy]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die jährlichen Gallup-Studien beklagen immer wieder große Jobunzufriedenheit und wenig Engagement. Eine neue Studie der Unternehmensberatung EY zeichnet hingegen ein anderes Bild. 94 Prozent der Angestellten zeigten sich hier mit ihrem Job zufrieden - 68 Prozent sogar &quot;uneingeschränkt&quot;, 26 Prozent immerhin &quot;eher&quot;. 88 Prozent der Befragten sind bei ihrer Arbeit motiviert oder sogar hochmotiviert. Wichtiger Motivationsfaktor ist für 58 Prozent ein gutes Verhältnis zu den Kollegen und zum direkten Chef. Weitere Motivationsfaktoren sind eine spannende Tätigkeit (42 Prozent), ein hohes Gehalt (29 Prozent), günstige Arbeitszeiten (29 Prozent) und flexible Arbeitszeitmodelle (27 Prozent). Interessant auch: Karrierechancen spielen in dieser Studie nur für 11 Prozent eine besondere Rolle (während die hier vorgestern vorgestellte Studie im Kern vom Gegenteil ausgeht).<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article165340742/Die-deutsche-Wirtschaft-eine-Wohlfuehloase.html new" target="_blank">Die deutsche Wirtschaft, eine Wohlfühloase, Die Welt 8.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Jun 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Eigentlich zufrieden, aber kaum Karrierechancen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mitarbeiter denken nicht über Jobwechsel nach, weil sie grundsätzlich unzufrieden mit ihrer Arbeit wären, eher vermissen sie Karrierechancen. Eine Umfrage des Beratungsunternehmens Mercer, für die weltweit 5.400 Angestellte, 1.700 Personalverantwortliche und 400 Führungskräfte befragt wurden, zeigt: 22 Prozent sind auf der Suche nach einem neuen Job, weil sie Aufstiegsmöglichkeiten und Karriereförderung vermissen. Die Personalverantwortlichen scheinen dies schwer nachvollziehen zu können, denn 71 Prozent glauben, ihre Karriereförderung funktioniere. Ein Faktor für Unzufriedenheit ist, dass viele Unternehmen ihren Mitarbeitern nicht die gewünschte Flexibilität ermöglichen. Mehr als die Hälfte der Befragten äußerte, dass ihr direkter Vorgesetzter wie auch die Kollegen flexibles Arbeiten unterstützten, jeder vierte Mitarbeiter bemühte sich jedoch in der Vergangenheit vergeblich um die Umsetzung solcher flexiblen Arbeitsbedingungen. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/neue-studie-auf-der-suche-nach-dem-karriere-sprungbrett-15050686.html new" target="_blank">Auf der Suche nach dem Karriere-Sprungbrett, FAZ 7.6.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=eigentlich-zufrieden,-aber-kaum-karrierechancen</link>
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<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie sich Persönlichkeit verändert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Charakterzüge betrachten wir gemeinhin als etwas sehr persönliches. Und gleichzeitig folgt diese Persönlichkeit auch immer den größeren Strömen von Kultur und Zeit. Eine Studie, für die die Daten von 420.000 Wehrpflichtigen aus Finnland ausgewertet wurde, zeigt, dass sich Charaktermerkmale in den letzten Jahrzehnten sukzessive verändert haben. Die Verhaltensforscher der Universität Helsinki kommen zu dem Schluss, dass sich vor allem positive Züge verstärkt haben, unter anderem solche, die dem beruflichen Erfolg dienen. In dem Vergleich, der die Jahre 1962 bis 1976 umfasst, sind die durchschnittlichen Werte für Selbstsicherheit, Bedächtigkeit und Geselligkeit gestiegen. Diese Entwicklung deckt sich mit Erkenntnissen im Hinblick auf die Intelligenz-Entwicklung. Hier zeigt sich der so genannte Flynn-Effekt - mit jeder Generation wächst der Intelligenzquotient um 5 bis 25 Punkte. Auch wenn nicht klar ist, welchen detaillierten gesellschaftlichen Entwicklungen diese Veränderungen geschuldet sind, eine Entwicklung zum Besseren scheinen sie zu belegen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/persoenlichkeit-der-menschen-immer-mehr-dufte-typen-unter-uns-1.3535930 new" target="_blank">Immer mehr dufte Typen unter uns, SZ 7.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Jun 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Für die Jungen ist Arbeit nicht mehr alles]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Über das veränderte Verhältnis der Generation junger Arbeitnehmer zur Arbeit wird viel geschrieben. Gerade hat die Wirtschaftswoche wieder einen Blick auf das Karriereverständnis dieser Altersgruppe geworfen. Spannende Aufgaben, die Möglichkeit etwas zu bewegen, das ist der GenY wichtig. Doch ihre Work-Life-Balance ist es ebenso. Und so zeichnet sich ein verhaltener Trend ab - immer mehr Unternehmen beginnen damit, auch hochkarätige Jobs mit verkürzten Arbeitszeiten anzubieten. Eine klassische Karriere ist damit zwar nicht drin, den in Anwaltskanzleien werden nach wie vor nur jene Partner, die bereit sind, rund um die Uhr zu schuften. Aber womöglich sind dies erste Schritte, die die Arbeitswelt grundlegend verändern. Die Anwaltskanzlei Linklaters etwa bietet ihren Mitarbeitern inzwischen verschiedene Karrierepfade, darunter auch solche mit garantierten Arbeitszeiten und reduzierter Stundenzahl. Wie verrückt die Arbeitswelt tickt, wird bei solchen Arrangements auch offenbar. So leistet eine Anwältin bei CMS Hasche Sigle mit einer 80-Prozent-Stelle immer noch 45 Wochenstunden. Viele Firmen würden sich gerne in Richtung Flexibilität bewegen, haben aber auch die Sorge, dass dann im eigenen Unternehmen eine Klassengesellschaft entsteht. Die Sorge ist nicht unberechtigt. Aber womöglich tragen die auf diese Weise immer sichtbarer werdenden unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Arbeitnehmer auch dazu bei, dass sie das Verständnis der Berufswelt langfristig zu verändern beginnt. Dass es in manchen Branchen unumgänglich scheint, 70-80 Stunden pro Woche zu arbeiten, ist schließlich kein Naturphänomen wie Blitz und Donner, das sich nicht vermeiden lässt. Nein, es ist Teil einer Kultur, die menschengemacht ist.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/generation-y-karriere-machen-aber-bitte-in-teilzeit/19846686-all.html new" target="_blank">Karriere machen - aber bitte in Teilzeit, WiWo 1.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Jun 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Vorurteile der künstlichen Intelligenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Bewerbungsprozessen ist es bereits an der Tagesordnung, das die Unterlagen der Bewerber von Computern vor- und aussortiert werden. Viele Prozesse des alltäglichen Lebens werden längst, ohne dass uns dies allzu bewusst ist, von Algorithmen gesteuert. Eine wissenschaftliche Arbeit im Auftrag der Bertelsmann Stiftung legt nun Ansätze vor, die es erleichtern sollen, die Blackbox dieser Algorithmen zu öffnen und ihre Selektionskriterien besser zu überprüfen und zu überwachen. Es geht darum, soziale und politische Interventionsmöglichkeiten zu schaffen, denn die von Menschen programmierte Logik kann ebenso Vorurteile und Diskriminierungen hervorrufen wie das direkte menschliche Handeln. Mit dem Ansatz der Wissenschaftler könnten Algorithmen künftig Risikoprofile erhalten und es sollte möglich werden, die Entscheidungssysteme auch im Hinblick auf kulturelle und gesellschaftliche Wirkungen zu überprüfen. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/gefaehrliche-algorithmen-mauf-dem-pruefstand-15042694.html?printPagedArticle" target="_blank">Gefährliche Algorithmen auf dem Prüfstand, 2.6.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Qual der Wahl - und das Grübeln danach]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich für etwas zu entscheiden, ist nicht immer einfach. Selbst wenn man alle Optionen gründlich prüft, kommt man später vielleicht doch noch zu dem Schluss, nicht die beste Wahl getroffen zu haben. Kanadische Forscher haben in drei Studien die Entscheidungsmuster von Menschen und ihre Zufriedenheit mit den getroffenen Entscheidungen getestet. Dabei zeigte sich: Lange abzuwägen, um die in den eigenen Augen beste Entscheidung zu treffen, ist überhaupt kein Problem. Doch grübelt man im Nachhinein noch einmal über die möglichen Szenarien und die entgangenen Optionen, trübt sich die Zufriedenheit. Besser sei es, nach einer getroffenen Entscheidung alle verworfenen Möglichkeiten einfach wirklich abzuhaken und sich über den Nutzen zu freuen, den die getroffene Entscheidung bringt.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/entscheiden_ohne_reue/ new" target="_blank">Entscheiden ohne Reue, Psychologie heute 24.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Jun 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[In Bremen schläft es sich am besten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Genügend Schlaf und noch dazu guter scheint in der 24/7-Gesellschaft immer mehr zur Mangelware zu werden. Vor allem Berufsgruppen mit hoher Beanspruchung klagen über Schlafdefizite. Es gibt jedoch auch positive Trends in einzelnen Bundesländern. So zeigt der Beurer Schlafatlas, für den 3.500 Bundesbürger befragt wurden: In Bremen schläft es sich am Besten - hier haben die Einwohner eine überdurchschnittliche Schlafqualität, Klagen über Schlafmangel sind durchschnittlich und der Schlafmittelgebrauch sogar unterdurchschnittlich. Die Baden-Württemberger bekunden zwar auch eine hohe Schlafqualität, doch sind hier auch die Klagen über Schlafmangel hoch und viele Einwohner nehmen Schlafmittel. Noch schlechter trifft es viele Bayern, die eine durchschnittliche Schlafqualität vermelden bei hohem Schlafmangel und Schlafmittelkonsum. Menschen in Führungspositionen schlafen pro Nacht im Schnitt 24 Minuten weniger als der Durchschnitt. Insgesamt klagen 42 Prozent der Gutverdienenden über Schlafmangel. Bei den Nicht-Berufstätigen ist es hingegen nur ein Viertel.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/coach/gesundheit/schlaflose-chefs-je-hoeher-das-gehalt-desto-schlechter-der-schlaf/19839328-all.html new" target="_blank">Je höher das Gehalt, desto schlechter der Schlaf, WiWo 23.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Aus Trägheit das Glück verpasst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was macht uns wirklich glücklich? Die meisten Menschen haben durchaus eine Vorstellung davon, welches die Glücksbringer im Leben sind. Das entspannte Abhängen auf der Couch gehört eher nicht dazu. Dinge, die uns etwas Anstrengung abverlangen, hingegen schon. Eine amerikanische Studie mit 300 Probanden zeigt, dass vielen bewusst ist, dass es Aktivitäten sind, die uns herausfordern, Einsatz verlangen und kontinuierliches Engagement, die unsere Lebensfreude steigern. Die Untersuchungsteilnehmer sollten aus einer Liste mit 36 Aktivitäten, darunter Meditation, anderen Menschen zu helfen, im Internet surfen oder Nichtstun, diejenigen bewerten, die am ehesten glücklich machen. Dabei zeigte sich, dass in ihren Augen die eher passiven Beschäftigungen weniger Glücksmomente bescheren. Befragt, womit sie ihre Freizeit verbringen, gaben sie indes an, sich eher mit anstrengungslosen Zeitvertreiben zu beschäftigen. Die Forscher deuten die Ergebnisse so, dass viele einfach nicht den ersten Schritt hin zur glücklich machenden Aktivität schaffen und so letztlich ihr eigenes Glück schmälern.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/zu_faul_fuers_glueck/ new" target="_blank">Zu faul fürs Glück? Psychologie heute 19.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst vor der Zukunft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Obwohl viele Deutsche ihre wirtschaftliche Lage als sehr zufriedenstellend betrachten, leben sie in Sorge vor der Zukunft. Für den Nationalen Wohlstandsindex wurden von 2012 bis 2017 rund 40.000 Menschen in Deutschland befragt. Nur 42 Prozent sagen mit Bestimmtheit, dass sie keine Angst vor der Zukunft haben. Und bei der Mehrheit geht es hier nicht um finanzielle Sorgen, sondern um gesellschaftliche und politische Fragen, denn fast die Hälfte fühlt sich als wohlhabend. 70 Prozent der Befragten ist vor allem ein sicheres Einkommen wichtig, zwei Dritteln ein gesicherter Arbeitsplatz. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass es der Bevölkerung nicht um Überfluss gehe, wohl aber um materielle, mentale und soziale Sicherheit, Fragen, die durch die Flüchtlingspolitik wie auch internationale politische Entwicklungen und die latente Terrorgefahr zunehmend an Bedeutung gewinnen.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-05/wohlstandsindex-deutschland-immobilien-eigentum-sorgenfreiheit-umfrage new" target="_blank">Keine Angst vor Armut, sondern vor Freiheitsverlust, Zeit online 23.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge Leute wollen Jobs mit Sicherheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer glaubt, junge Arbeitskräfte suchen vor allem nach Abenteuern und Herausforderungen, wenn sie ins Erwerbsleben einsteigen, irrt gehörig. Eine Umfrage des Personaldienstleisters univativ unter 1.023 Studenten aus ganz Deutschland zeigt, den Jungen geht die Sicherheit über alles. 58 Prozent der Studierenden haben ihr Fach gewählt, weil sie davon ausgehen, dass es die Eintrittskarte für einen sicheren Job und ein geregeltes Einkommen ist. 54 Prozent würden sich freuen, wenn sie einmal eine Verbeamtung erreichen (was jedoch statistisch gesehen nur für 8 Prozent auch der Fall sein wird). 67 Prozent der Befragten finden, ihr Studienfach entspricht ihren Talenten und die Inhalte interessieren sie persönlich. Bei 20 Prozent erfolgte die Wahl zudem im Hinblick darauf, dass sie nach ihrem Abschluss in der Welt etwas bewegen möchten.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/jeder-zweite-student-will-beamter-werden-15020287.html new" target="_blank">Jeder zweite Student will Beamter werden, FAZ 17.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer viel verdient, macht viele Überstunden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mehr als die Hälfte aller Deutschen, 59 Prozent, macht regelmäßig Überstunden. Das geht aus dem Arbeitszeitmonitor 2017, einer Untersuchung der Vergütungsberatung Compensation Partner, für die mehr als 220.000 Vergütungsdaten des letzten Jahres analysiert wurden, hervor. Dabei gilt - wer mehr verdient, schuftet auch länger. Ab einem Jahresgehalt von 120.000 Euro kommt es pro Woche zu zehn Überstunden, während Menschen mit einem Einkommen von bis zu 30.000 Euro nur rund 2,1 Überstunden machen. Die Zahl der Überstunden steigt auch mit dem Alter. Bei unter 20-Jährigen fallen lediglich zwei Stunden pro Woche an, bei den 40-Jährigen sind es 3,4 Stunden und bei den über 59-Jährigen 3,6 Stunden.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/studie-so-viele-ueberstunden-schieben-deutsche-arbeitnehmer-a-1147753.html new" target="_blank">So viele Überstunden machen deutsche Arbeitnehmer, Karrierespiegel 15.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 31 May 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer oben ist, will dort auch bleiben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Hierarchien haben eine Neigung, sich zu verfestigen, sobald eine nennenswerte Zahl von Menschen einen höheren sozialen Status erreicht hat. Diese Erkenntnis legte eine Studie aus Oslo nahe, in der Daten zu sozialer Ungleichheit aus 27 Ländern ausgewertet wurden. Auf Basis von Kennwerten der Vereinten Nationen und der Weltbank, darunter Pressefreiheit, das Risiko gewalttätiger Konflikte und Chancen auf Bildung und Gesundheit, setzten die Psychologen das Dominanzstreben der Bevölkerung in Beziehung zur sozialen Ungleichheit. Mehr als 40.000 Personen, die zum privilegierten Teil der Bevölkerung zählen, gaben darüber hinaus an, in welchem Ausmaß sie Aussagen teilten wie &quot;Es ist wohl gut, dass manche Gruppen eine hohe Position innehaben und andere eine niedrige&quot; - ein für Dominanzstreben typisches Statement. Dabei zeigte sich: Je größer das soziale Gefälle in einem Land ist, umso stärker die Neigung, die gute eigene Position durch solche Haltungen zu begründen - und an ihr festzuhalten. Diese Tendenz bestätigte sich auch im zweiten Teil der Studie, in der mehr als 4.600 Amerikaner aus 30 US-Bundesstaaten befragt wurden. Auch hier neigten Befragte aus Regionen, in denen die soziale Ungleichheit stärker ausgeprägt ist, zu solchen Begründungszusammenhängen. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/wie-sich-hierarchien-verfestigen/1457293 new" target="_blank">Wie sich Hierarchien verfestigen, spektrum.de 10.5.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-oben-ist,-will-dort-auch-bleiben</link>
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<pubDate>Tue, 30 May 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studie zu Sensibilität und Wahrnehmung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Haben manche Menschen eine überdurchschnittlich feine Wahrnehmung? In der Forschung zeigt sich, dass Menschen sich darin unterscheiden, wie viele und wie detailreiche Sinneseindrücke sie aufnehmen und verarbeiten können. Eine Studie des Universitätsklinikums Freiburg versucht nun herauszufinden, welche Zusammenhänge zwischen dieser visuellen Aufmerksamkeit und der Sensibilität bestehen. Die Erhebung gliedert sich in die Beantwortung eines Fragebogens und das Lösen einer Aufmerksamkeitsaufgabe. Unter allen Teilnehmern der Studie werden als Dank für die Mitwirkung mehrere Büchergutscheine verlost. Details zum Aufbau des Forschungsprojekts und wie Sie sich beteiligen können, finden Sie hier:<br><a href="http://sensibilitaet-studie.simplesite.com new" target="_blank"><a href="http://sensibilitaet-studie.simplesite.com">http://sensibilitaet-studie.simplesite.com</a> </a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=studie-zu-sensibilität-und-wahrnehmung</link>
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<pubDate>Mon, 29 May 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beim Pokern sich selbst erkennen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vielen Top-Managern wird gerne nachgesagt, dass es um ihre Sensibilität für ihre Mitmenschen und ihr Gespür für ihr eigenes Verhalten nicht zum besten bestellt ist. Der Coach und leidenschaftliche Poker-Spieler Stephan Kahlhamer findet, dass die Chefs gerade beim Pokerspiel ihre Selbsterkenntnis verbessern könnten, um so auch im Business zu einem angemessenen Verhalten zu finden. &quot;Beim Pokern ist man ständig in einer Extremsituation, die dazu führt, dass der Charakter sich sehr deutlich zeigt. Ungeduldige werden noch rastloser, Ängstliche noch defensiver, dominante Menschen besonders pushy. Diese Typisierungen sind ein wichtiges Thema in meinen Workshops für Manager. Wenn ich etwas über das Spielerprofil sage, fühlen sich die Leute nicht als Person angegriffen und wir können offen darüber reden&quot;, so der Coach. Für ihn ist dabei die moralische Dimension, die sich öffnet, wesentlich: &quot;Spitzenspieler haben meist extrem hohe moralische Werte. Auch mir hat Poker moralisch viel gebracht. Denn beim Pokern hat man viel Zeit - man beobachtet, trifft alle zwei Minuten Entscheidungen, beobachtet wieder. Am Tisch entwickelt man daraus dann böse Manöver. Das heißt aber auch: Ich kenne das Negativ so gut, dass ich es im zivilen Leben leicht in etwas Positives umwandeln kann. Poker lehrt Verantwortung und vor allem einen Mix aus Mut und Demut, aus Aggressivität und Zurückhaltung, großen und kleinen Einsätzen, Aktivität und Passivität. Es gibt immer ein Zuviel und ein Zuwenig. Wer das verinnerlicht, kann frei, aber verantwortungsbewusst entscheiden. Die meisten Leute gehen aber einen Weg, den sie einmal gefunden haben, und gehen ihn immer wieder. Sie beschränken sich selbst.&quot; Warum also nicht einmal bei einer Runde Kartenspiel dem eigenen Selbst ein bisschen näher kommen?<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/pokern-und-management-stephan-kalhamer-erklaert-wie-das-zusammengehoert-a-1147014.html new" target="_blank">&quot;Poker lehrt Mut und Demut&quot;, Karrierespiegel 15.5.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-pokern-sich-selbst-erkennen</link>
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<pubDate>Fri, 26 May 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sensibilität für ethische Verstöße wächst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wiederkehrenden Schlagzeilen über Top-Manager, die aufgrund von Verfehlungen ihre Posten verlieren, hinterlassen bisweilen den Eindruck, dass in der Wirtschaft immer mehr eine Wildwest-Mentalität um sich greift. Eine andere Schlussfolgerung könnte allerdings auch sein, dass die ethischen Maßstäbe sich immer deutlicher ausformulieren und heute Verstöße, die einst schlicht ignoriert wurden, zum Thema gemacht werden. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Strategy&amp; zeigt: Im vergangenen Jahr mussten 18 Vorstandschefs der weltweit größten 2.500 börsennotierten Unternehmen zurücktreten. Im Zeitraum von 2007 bis 2011 waren es insgesamt noch 52 Chefwechsel (3,9 Prozent), die auf diese Weise zustande kamen, von 2012 bis 2016 schon 82 (5,3 Prozent). Gründe waren Betruf, Bestechung, Insiderhandel, entstandene Umweltkatastrophen, gefälschte Lebensläufe oder auch sexuelle Indiskretionen. Die Studie deutet das Ergebnis dahingehend, dass die Sensibilität der Unternehmen und der Öffentlichkeit in den letzten 15 Jahren im Hinblick auf solches Fehlverhalten deutlich gewachsen sei, so dass viele Taten, die vor Jahren noch einfach so durchgingen, heute Konsequenzen haben.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/konzerne-entlassen-chefs-sind-diese-unethischer-als-frueher-15015229.html new" target="_blank">Sind Chefs heute unmoralischer als früher? FAZ 15.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 May 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum schlechte Gefühle wichtig sind]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Glücklich sein, zufrieden und entspannt - das ist wohl der Wunsch der meisten Menschen. Und so versuchen wir vieles, um die eher unangenehmen Gefühle im Alltag wie Traurigkeit oder Enttäuschung zu vermeiden. Aber womöglich tun wir uns damit gar keinen Gefallen - und jagen gleichzeitig einem verzerrten Wunschbild nach. Die Wissenschaft jedenfalls zeigt, dass gerade Phasen der Melancholie sehr konstruktiv für unsere menschliche Entwicklung sein können. So zeigt eine Studie, dass Menschen, die aufgrund von Wetterveränderung eine schlechte Stimmung haben, in dieser Phase ein besseres Gedächtnis zeigen und ihre Zeugenfähigkeit wächst, weil sie durch ihre Gefühlslage weniger von äußeren Einflüssen abgelenkt werden. Richter, die nicht so gut drauf sind, weisen einen besseren Blick für Details im Verhalten von Menschen auf und lassen sich nicht so leicht von oberflächlichen, ersten Eindrücken leiten. Andere Experimente zeigen, dass Menschen mit leichter Verstimmung sich bei herausfordernden Aufgaben stärker bemühen und durch ihre Beharrlichkeit bessere Ergebnisse erzielen als Gutgelaunte. In Gesprächen können Verstimmungen zu mehr Mitgefühl für das Gegenüber führen und zum Versuch, wirklich überzeugende Argumente zu finden. Außerdem scheinen milde Verstimmungen auch die Fairness zu erhöhen. All diese Erkenntnisse zeigen, dass temporäres Unglücklichsein viele positive Fähigkeiten wachrufen kann, wenn wir uns unserer Gefühlslage einfach stellen und bewusst mit ihr umgehen, anstatt zu versuchen, diese Stimmungstief auszublenden oder zu vermeiden.<br><a href="http://www.sciencealert.com/why-bad-moods-are-good-for-you-the-surprising-benefits-of-sadness new" target="_blank">Why bad moods are good for you, Science Alert 14.5.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-schlechte-gefühle-wichtig-sind</link>
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<pubDate>Tue, 23 May 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die inoffizielle Arbeit alles zusammenhält]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der deutschen Wirtschaft werden pro Jahr rund 66 Milliarden Stunden entlohnter Arbeit geleistet, was einer Wirtschaftsleistung von 2,54 Billionen Euro entspricht. Eine beeindruckende Zahl - doch eigentlich nur die Spitze eines Eisberges. So hat die Welt am Sonntag auf Basis der Zahlen des statistischen Bundesamtes errechnet, dass allein Frauen pro Jahr 54 Milliarden Stunden an unbezahlter Arbeit leisten - rechnerischer Gegenwert: mehr als eine Billion Euro. Insgesamt werden in Deutschland pro Jahr 89 Milliarden Stunden unbezahlter Arbeit pro Jahr geleistet. Im offiziellen Denken ist das bisher ein einziger blinder Fleck. Zwar wird gerne darüber gesprochen, dass Tätigkeiten wie Kindererziehung, Haushalt oder die Pflege von Angehörigen erleichtert werden müssten und mehr Anerkennung erfahren sollten. Diese eher &quot;weiche&quot; Betrachtung blendet indes etwas wesentliches aus, nämlich, dass all diese unbezahlten, gerne als &quot;reproduktiv&quot; bezeichneten Tätigkeiten eine wesentliche Voraussetzung dafür schaffen, dass die bezahlte Arbeit überhaupt erst möglich wird. Rein ökonomisch betrachtet, müsste man dieses Engagement als &quot;Kosten&quot; betrachten, doch weil die ökonomische Logik gerade dies nicht tut, werden wesentliche Aktivitäten, die den Fortbestand einer Gesellschaft und Kultur sicherstellen, unter &quot;ferner liefen&quot; an die Ränder der Wahrnehmung verbannt. Damit bekommt unsere Lebenswelt eine deutliche Schlagseite. Und dies nicht nur, weil der Wert der von Frauen geleisteten unentgeltlichen Arbeit in der hier gezeigten Berechnung so deutlich niedriger angesetzt wird als die &quot;produktive&quot; bezahlte Arbeit.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article164532658/Hausarbeit-von-Frauen-mehr-als-eine-Billion-Euro-wert.html new" target="_blank">Hausarbeit von Frauen mehr als eine Billion Euro wert, welt.de 13.5.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-die-inoffizielle-arbeit-alles-zusammenhält</link>
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<pubDate>Mon, 22 May 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel Spirit darf es sein?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Meditation und Achtsamkeit auch in der Arbeitswelt Einzug halten, ist vielerorts immer wieder auch von einem neuen Spirit im Business des Rede. Das klingt cool und trendy und lässt gerne vergessen, dass das Wort dem deutlich sperrigeren und inhaltlich fordernden Begriff Spiritualität entlehnt ist. &quot;Im Alltagsverständnis hat der Begriff etwas sehr diffuses. Sich von einer höheren Macht behütet oder geführt zu fühlen, zu spüren, dass es da &#039;irgendwie noch mehr gibt&#039;, sich dem &#039;Fluss des Lebens&#039; anzuvertrauen bis hin zu der Frage, wie man sich weiterentwickeln und selbst optimieren kann - all diese Aspekte verstehen Menschen als Ausdruck von Spiritualität&quot;, heißt es beim Domradio in einer Sendung zum Thema. Für Prof. Bernhard Uhde, der in Freiburg vor fünf Jahren das bundesweit erste &quot;Kontaktstudium Interkulturalität und Spiritualität&quot; ins Leben gerufen hat, braucht Spiritualität immer &quot;ein Gegenüber&quot; - dahinter stehe die &quot;dualistische Auffassung, dass es Materielles und Geistiges gibt, die miteinander in Bezug stehen&quot;. Diese größere Dimension gerät in der Achtsamkeits-Euphorie des Business heute leicht in Vergessenheit. Der katholische Theologe und Zenmeister Alexander Poraj betrachtet Spiritualität als &quot;Möglichkeit einer unmittelbaren Erfahrung der Wirklichkeit&quot;. Er vermeidet den Begriff allerdings lieber und hebt eher auf die Erfahrung einer &quot;absoluten Gegenwart&quot; ab. Hier scheint durch, dass Spirit nichts ist, das man haben oder machen kann. Vielleicht ist er eher das, was hervortritt, wenn wir einmal von uns und unseren Interessen absehen. <br><a href="https://www.domradio.de/themen/soziales/2017-05-11/der-spiritualitaet-scheiden-sich-die-geister new" target="_blank">An der &quot;Spiritualität&quot; scheiden sich die Geister, domradio.de 11.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 May 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dunkle Charaktere zieht es in die Wirtschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ist es das Studium, dass die Charaktereigenschaften im Beruf besonders prägt? Oder entscheidet der Charakter über die Wahl des Studienfachs? Diesen Fragen sind die Forscherinnen Anna Vedel und Dorthe K. Thomsen in einer Studie nachgegangen, die in &quot;Personality and Individual Differences&quot; erschienen ist. Dabei zeigte sich, dass junge Menschen, die sich für Wirtschaftswissenschaften oder Jura entscheiden, stärker von Selbstüberschätzung, Psychopathie und rücksichtslosem, manipulativem Verhalten geprägt sind. Angehende Psychologen wiesen hier die geringsten Neigungen auf. Sie waren allerdings signifikant neurotischer als Wirtschafts- und Politikwissenschaftsstudenten und dabei verträglicher und offener als Wirtschafts- und Jurastudenten. Sicher wäre es interessant, diese charakterlichen Eigenschaften auch einmal in größerem kulturellem Maßstab zu betrachten und zu erforschen. Welche Rahmenbedingungen tragen zu diesen Prägungen bei? Und welche könnten vielleicht andere Prägungen begünstigen? Viele Studien zeigen, dass der Egomane an der Spitze eines Unternehmens keine Ausnahme darstellt. Doch solange es kulturelle Felder gibt, in denen sich dieser Typus immer wieder bestätigt, wird sich das kaum ändern. In der Diagnose sind wir schon recht weit. Was ansteht, wäre herauszufinden, welche Werte und Umgehensweisen wir uns in unserer Kultur besonders wünschen - und wie sie sich entwickeln lassen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/wirtschaftsstudenten-sind-narzisstisch-und-ruecksichtslos/1455229 new" target="_blank">Wirtschaftsstudenten neigen zu Narzissmus und Rücksichtslosigkeit, spektrum.de 5.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 May 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Haltung zeigen - das geht!]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Eiscreme kann sehr politisch zumindest, zumindest bei Ben &amp; Jerry&#039;s, der amerikanischen Eismarke, die das Süße seit der Unternehmensgründung Ende der 1970er Jahre mit dem Politischen verbindet. &quot;Seit der Gründung des Unternehmens 1978, und ich war damals dabei, wurzelt unser Handeln in den Menschenrechten. Die Welt braucht nicht noch einen weiteren Eiscreme-Hersteller, aber sie braucht Unternehmen, die eine Haltung haben und ihre Stimme einbringen. Andere Unternehmen tun dies auch, aber häufig hinter verschlossenen Türen, sie lobbyieren und versuchen so ihre Agenda durchzudrücken. Doch das sollte öffentlich geschehen&quot;, erzählt Jeff Furman, Mitglied des Board of Directors. So setzt sich Ben &amp; Jerry&#039;s seit 30 Jahren für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften ein - unter anderem, weil das Unternehmen bei der Versicherung der Mitarbeiter auf bestehende Ungleichbehandlungen stieß und diese überwinden wollte. Den Mitarbeitern zahlt die Firma das Doppelte des Mindestlohnes. &quot;Wenn ein Unternehmen Gewinne erzielt, sollte es den Mitarbeitern genug Lohn zahlen, sodass sie von 40 Stunden Arbeit in der Woche leben können. Wir kalkulieren jedes Jahr die Kosten für Wohnen, Essen, Kleidung, soziale Aktivitäten und Kommunikation aufs Neue. Das liegt in unserer Verantwortung als Unternehmen. Aus der Wirtschaft hört man leider sonst eher andere Töne, dass möglichst niedrige Löhne wichtig sind, um wettbewerbsfähig zu sein&quot;, so Furman.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-05/ben-jerrys-jeff-furman-gerechtigkeit-nachhaltigkeit-unternehmenskultur/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir Trump gewählt haben&quot;, Zeit online 5.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 May 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hat unser Leben noch eine Mitte?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studien zur Mobilität der Deutschen und ihre Interpretation werfen immer wieder einen interessanten Blick auf unser Welt- und Arbeitsverständnis. 2016 pendelten in Deutschland 60 Prozent der Arbeitnehmer zu ihrem Arbeitsplatz. Einer Umfrage der Jobsuchmaschine Jobrapido zufolge sind 25 Prozent derjenigen, die nach einem neuen Job suchen, nicht bereit, umzuziehen. 42 Prozent der Befragten sind ihre Partnerschaft, Familie und Freunde so wichtig, dass sie wegen der Arbeit nicht den Wohnort wechseln möchten. 26 Prozent sind zwar zu einem Ortswechsel bereit, doch wollen sie dann zumindest in der Nähe ihres bisherigen Wohnortes bleiben, um ihre sozialen Beziehungen aufrechterhalten zu können. &quot;Die Nähe ihrer Lieben ist für die meisten wichtiger als die Karriere“, deutet Rob Brouwer, CEO von Jobrapido, diese Ergebnisse in der Wirtschaftswoche. In einer Arbeitswelt, die von Mobilität lebt, wird das natürlich zum Problem. Und so gibt der Artikel verschiedene Tipps, wie Arbeitgeber ihre Attraktivität erhöhen können, um neuen Mitarbeitern Umzüge doch irgendwie schmackhaft zu machen. Die zutiefst menschlichen Interessen der Menschen werden indes eher nicht ernstgenommen. Wie könnte hingegen eine Arbeitswelt aussehen, die bewusst versucht, das, was Menschen ausmacht, einzubeziehen? Das werden wir wohl nur herausfinden, wenn immer mehr Menschen und vor allem Unternehmen es einmal ausprobieren ...<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/deutsche-wollen-nicht-fuer-den-job-umziehen-lieber-arbeitslos-als-ein-wohnortswechsel/19751014-all.html new" target="_blank">Lieber arbeitslos als ein Wohnortwechsel, WiWo 4.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 May 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Den Autopilot einfach mal stoppen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Stressspirale am Arbeitsplatz lässt uns leicht besinnungslos werden. Dann taumeln wir von einer Aufgabe zur nächsten, sind völlig im Reaktionsmodus und verlieren darüber das Gespür für uns selbst. In einem Interview mit der Kölnischen Rundschau erklärt der Body-Mind-Mediziner Prof. Dr. Tobias Esch, wie sich durch etwas mehr Bewusstheit die menschliche Selbstheilungskompetenz ins Spiel bringen lässt. &quot;Stress ist eine der größten Herausforderungen der Selbstregulation. Stress ist ein Überlebensmechanismus, die biologische Antwort auf eine potenziell lebensbedrohliche Situation. Dafür werden im Körper Veränderungen begünstigt, die für Kampf und Flucht notwendig sind. Entscheidend ist die Dauer, Dosis und Art des Stresses. Auch vermeintlich positiver Stress ist auf Dauer nicht gut. Körperlicher Stress ist zwar auch nicht gut, aber er hat in der Regel ein natürliches Ende. Mentaler Stress hingegen, der im Kopf entsteht, ist nur schwer zu begrenzen, zumal wir die Fähigkeit haben, mit den Gedanken in die Zukunft und in die Vergangenheit zu gehen. Zudem neigen wir dazu, das Negative stärker zu wahrzunehmen. Dieser gedankliche Stress schafft sich ein Eigenleben. Gefährlich wird es, wenn der Stress chronisch wird. Wer dauerhaft unter Stress steht, sorgt dafür, dass verschiedenste Entzündungsprozesse im Körper begünstigt werden, die bis auf die Zellkernebene nachweisbar sind&quot;, so Esch über das Eigenleben von Stress. Wacher und unvoreingenommener mit dem zu sein, was gerade ist, kann hingegen nicht nur die Bewusstheit im Umgang mit Herausforderungen stärken, sondern auch Stresskreisläufe durchbrechen: &quot;Es geht dabei darum, dass man mit der Kraft der Gedanken eine positive Sichtweise auf bestimmte Situationen bekommt und dass zum Beispiel der Stress, den ich empfinde, wenn ich im Stau stehe, eigentlich nur in meinem Kopf entsteht. Es geht nicht darum, eine rosarote Brille aufzusetzen und sich die Welt schönzureden. Vielmehr geht es um Akzeptanz und Gelassenheit, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind.&quot;<br><a href="http://www.rundschau-online.de/magazin/dem-inneren-arzt-vertrauen-so-nutzen-sie-die-faehigkeit-zur-selbstheilung-26763480 new" target="_blank">Dem inneren Arzt vertrauen, Kölnische Rundschau 25.4.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=den-autopilot-einfach-mal-stoppen</link>
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<pubDate>Mon, 15 May 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Trendreport zum Achtsamkeits-Hype]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Zukunftsinstitut ist sich sicher, &quot;der Mindshift kommt&quot; - so zumindest der Untertitel des neuesten Trendreports zum Thema Achtsamkeit. Im Fokus des Reports stehen dabei weniger das Meditieren und andere Achtsamkeitsübungen, als vielmehr der Wandel psychokultureller Dispositionen und ihre Auswirkungen auf das Business. Es geht um gelasseneres Altern, postmodernen Minimalismus, digitales Entstressen und mehr Achtsamkeit im globalen Miteinander. Auch nehmen die Trendforscher wahr, dass der Fitness-, Leistungs- und Selbstoptimierungswahn in den Hintergrund rücke und einem neuen, holistischeren Verständnis von Gesundheit weiche, das nicht nur auf Selbstverantwortung setzt, sondern auch Erwartungen an eine Veränderung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen formuliere. Ein Kapitel des Reports widmet sich &quot;Spiritual Leadership&quot;. Hier sehen die Trendforscher mentale Stärke und innere Ruhe nicht mehr als Voraussetzung, sondern als permanenten, bewussten Erneuerungsprozess. Die Autoren beobachten auch, dass die Idee des nachhaltigen Lebens sich vom Gedanken des Verzichts löse, so dass es für Firmen spannend werde, mit grünen Innovationen zu punkten. Auch Rückzugsphänomene zeigen sich auf dem Radar beim -&quot;Social Cocooning&quot;, einer Sehnsucht nach Unbeschwertheit, Gemütlichkeit und Vertrauen. Ich finde es immer wieder spannend, wie es dem Zukunftsinstitut gelingt, Phänomene des Zeitgeistes greifbar zu machen. Die Vermarktungslogik, die frei Haus dazu geliefert wird, nimmt manchen der präsentierten Phänomene allerdings etwas von ihrer Substanz, denn viele der beschriebenen psychischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen kommen ihrem Kern und Wesen nach gänzlich ohne die Konsummuster, die der Report aus ihnen ableitet, aus.<br><a href="https://onlineshop.zukunftsinstitut.de/shop/die-neue-achtsamkeit/?utm_source" target="_blank">Zukunftsinstitut: Die neue Achtsamkeit</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=trendreport-zum-achtsamkeits-hype</link>
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<pubDate>Fri, 12 May 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Belastet bis ins Gehirn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Psychische Extremerfahrungen scheinen über die Phase der akuten Belastung hinaus die Fähigkeiten des Gehirns zu beeinträchtigen, das legt zumindest eine Studie der Uniklinik München nahe. Die Studie mit gut 260 Probandinnen untersuchte das Auftreten von Problemen im Hinblick auf Konzentration, Gedächtnis und Orientierung. Von den Versuchspersonen hatten etwa zwei Drittel aufgrund ihrer Diagnose eine Krebstherapie erhalten, während die restlichen Studienteilnehmerinnen (der Kontext war Brustkrebs) ein negatives Screening hatten und keine Chemotherapie bekamen. Bisher waren Beeinträchtigen der Hirnfunktion den aggressiven Wirkungen der Chemotherapie zugeschrieben worden. Die Studie indes zeigte, dass die Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, das Auftreten von Desorientierung und Gedächtnisprobleme nur bei den Krebs-Patientinnen auftraten, die durch die Diagnose eine Belastungsstörung entwickelt hatten. Die traumatische Erfahrung scheint also ursächlich zu sein. Es könnte interessant sind, diese Perspektive weiter zu vertiefen und einmal zu erforschen, ab welcher Belastungsintensität das Gehirn beginnt, Funktionalität einzubüßen, denn es gibt genügend Berufe, in denen besondere Belastungen zum Alltag gehören, die nicht gleich zu einer diagnostizierten Belastungsstörung führen, aber womöglich stärker die geistige Gesundheit beeinträchtigen, als bisher bekannt ist.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/chemobrain-kommt-nicht-durch-chemotherapie/1455097 new" target="_blank">&#039;Chemobrain&quot; kommt nicht durch Chemotherapie, spektrum.de 4.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 May 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Digitalisierung stresst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Folgen der Digitalisierung für Arbeitnehmer werden immer stärker diskutiert. Eine Untersuchung des DGB zeigt nun, dass eine nennenswerte Zahl von Angestellten zunehmend über digitalen Stress klagt. Befragt wurden 9.600 abhängig Beschäftigte. 54 Prozent der Befragten meinen, ihr Arbeitsvolumen wachse durch die digitalen Möglichkeiten. 60 Prozent der digital Arbeitenden empfinden Zeitdruck, während es bei jenen, die nicht digital arbeiten, nur 51 Prozent sind. Auch die Störungsquote fällt im Digitalbereich höher aus - 69 Prozent fühlen sich betroffen, während es unter den analog Arbeitenden nur 36 Prozent sind. Nur 26 Prozent derer, die hochgradig mit Technologie konfrontiert sind, können nach eigenen Angaben Einfluss nehmen auf die Art und Weise, wie Technik an ihrem Arbeitsplatz eingesetzt wird. Das führt dazu, dass nahezu jeder Zweite sich der Technik häufig bis sehr häufig der Technologie ausgeliefert fühlt.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/dgb-studie-belegt-digitalisierung-verursacht-stress-14998136.html new" target="_blank">Stress durch Digitalisierung, FAZ 3.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 May 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jung-Manager wünschen sich mehr Transparenz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Offenheit steht beim Führungsnachwuchs noch im Kurs. Eine Befragung unter 1.000 Nachwuchs-Managern, durchgeführt von der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung und dem Symposium der Universität St. Gallen, zeigt: 77 Prozent der Befragten glauben, Unternehmen, die das Firmenwissen intern transparent machen, seien langfristig erfolgreicher. 85 Prozent sprechen sich dafür aus, dass die Mitarbeiter stets informiert sein sollten, wie es um das Unternehmen gerade steht. 78 Prozent finden es hilfreich, wenn Meeting-Ergebnisse nicht nur den am Treffen Beteiligten, sondern allen Mitarbeitern zugänglich gemacht werden. Der Führungsnachwuchs ist dabei bereit, selbst transparent zu handeln - 75 Prozent der Befragten signalisierten die Bereitschaft, organisationsintern über die Leistung ihres Teams zu informieren. Auch im Hinblick auf eine Fehlerkultur zeigt sich Offenheit - 65 Prozent der Befragten finden es hilfreich, Fehler von Teams transparenter zu machen, damit andere daraus lernen können.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/manager-wollen-mehr-transparenz-unternehmen-macht-schluss-mit-geheimnissen/19734782.html new" target="_blank">Unternehmen, macht Schluss mit Geheimnissen! WiWo 2.5.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jung-manager-wünschen-sich-mehr-transparenz</link>
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<pubDate>Tue, 09 May 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen führen besser]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue norwegische Studie dürfte neuen Zündstoff für die Gender-Debatte in den Führungsetagen liefern. Die Wissenschaftler der Norwegian Business School befragten 2.900 Führungskräfte, darunter 900 weibliche, im Hinblick darauf, inwieweit sie über gängige Fähigkeiten guter Führung verfügen. Gute Führung ist dabei laut der Studie verbunden mit der Fähigkeit, Stress auszuhalten, Initiative zu ergreifen, Innovationen zu fördern, andere zu unterstützen und Ziele effektiv zu erreichen. In vier von fünf Kategorien waren dabei die Frauen den Männern überlegen, was die Forscher zur Folgerung veranlasst, dass Frauen bessere Chefs sind. Einzig wenn es um das Stressempfinden geht, schnitten die Frauen schlechter ab. Sie machen sich häufiger Sorgen und bezahlen dafür mit einer schlechteren emotionalen Befindlichkeit als die Männer.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/studie-darum-sind-frauen-die-besseren-chefs-a-1145687.html new" target="_blank">Darum sind Frauen die besseren Chefs, Karriere Spiegel 2.5.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 May 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn der Schuh von oben drückt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Teamwork und flache Strukturen sind seit Jahren im Business ein Thema. Es wird viel darüber geredet, doch die Realität bewegt sich vergleichsweise langsam. Eine Erhebung der Jobbörse Stepstone und der Personalberatung Kienbaum zeigt, dass 58 Prozent der Firmen immer noch mit strikten Hierarchien aufgestellt sind. Immerhin 26 Prozent praktizieren flache Hierarchien. Öffentlicher Dienst, Banken und der Fahrzeugbau sind zu zwei Dritteln noch vor allem von oben nach unten organisiert. In der IT wie auch der Werbebranche sind flache Hierarchien in 40 Prozent der Unternehmen etabliert. 80 Prozent der befragten Mitarbeiter wünschen sich, dass sie eigenverantwortlicher arbeiten können. 20 Prozent leiden gar darunter, dass ihre Ideen in der Firma wenig erwünscht scheinen. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-mitdenken-unerwuenscht-1.3477826 new" target="_blank">Mitdenken unerwünscht, SZ 26.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 May 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was nennen wir Arbeit?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer ist für die Hausarbeit zuständig? Diese Fragen stellen sich wohl die meisten Paare immer wieder - und die real gelebte Antwort fällt in vielen Fällen zuungunsten der Frauen aus. Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) belegt gerade wieder, dass Frauen 60 Prozent mehr Zeit für den Haushalt aufbringen als Männer, bei der Fürsorge für Angehörige sogar doppelt so viel Zeit. Beide Geschlechter arbeiten im Schnitt jeden Tag 7 Stunden und 40 Minuten (die Frauen vier Minuten mehr), doch bekommen Männer 73 Prozent der von ihnen erbrachten Tätigkeiten bezahlt, teilzeitbeschäftigte Frauen hingegen nur 43 Prozent. Das kann man als Gender-Thema diskutieren und sich Wege überlegen, wie Männer sich stärker zu den lebenswichtigen fürsorglichen Tätigkeiten bewegen lassen. Man kann sich aber auch fragen, ob es nicht längst an der Zeit ist, unser Verständnis von Arbeit zu überdenken. Die Divergenz zwischen Lohn- und Hausarbeit wird seit den 1970er Jahren von Feministinnen immer wieder in die Diskussion gebracht, aber wahrscheinlich greift dieser Ansatz zu kurz. In einer Zeit, in der die Digitalisierung womöglich die Grundlagen unserer Idee von Lohnarbeit in den kommenden Jahrzehnten ad absurdum führt, weil immer mehr Tätigkeiten automatisiert werden können, lohnt es sich, das, was im Leben notwendig ist, vielleicht wieder als Ganzes zu sehen. Wir müssen essen, brauchen frisch gewaschene Kleider, unsere Kinder wollen versorgt sein - dafür sind materielle Mittel und Zeit notwendig. Aber verläuft die Scheidelinie natürlicherweise zwischen der Arbeit für Geld und der ohne Bezahlung? Es ist ein System, das sich mit der Industrialisierung verfestigt hat, aber eben nur ein System, das unser Denken prägt. Und andererseits lässt sich auch fragen, ob es so schlimm ist, wenn Frauen mehr im Haushalt tun? Für Mütter, die am Erwerbsleben teilhaben möchten und sich sehr um ihre Familie kümmern möchten, kann Teilzeit eine Möglichkeit sein, diese Interessen in Einklang zu bringen. Der wunde Punkt ist, dass unser System der Altersvorsorge, das an die Erwerbsarbeit gekoppelt ist, sie im Alter dafür schlechter stellt. Wie wäre es, wenn wir alles, was zu tun ist, als &quot;Arbeit&quot; betrachten (mir würde der Begriff Fürsorge allerdings besser gefallen)? Und alles, was diesen Notwendigkeiten dient, gleich behandeln? Wenn nicht der Fluss des Geldes unsere Möglichkeiten bestimmt, sondern unsere Zuwendung zum Leben? Wenn wir einfach diese Gedanken einmal wirken lassen (und nicht gleich die nächste Umverteilungsdiskussion anzetteln)? Wandel beginnt auch dort, wo wir nicht gleich tun und machen, sondern erst einmal offen dafür werden, dass das Leben auch so ganz anders sein könnte, als wir es gewohnt sind.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/hausarbeit-frauen-leisten-60-prozent-mehr-unbezahlte-arbeit-als-maenner-14983727.html new" target="_blank">Frauen leisten 60 Prozent mehr unbezahlte Arbeit als Männer, FAZ 23.4.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-nennen-wir-arbeit</link>
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<pubDate>Thu, 04 May 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wie ticken wir Menschen wirklich?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Neurowissenschaften haben in den vergangenen Jahren Details über unser menschliches Dasein zutage gebracht, die unser Selbstverständnis grundlegend verändern können. Der Hirnforscher Wolf Singer beispielsweise ergründete immer wieder in Dialogen mit dem Mönch Mathieu Ricard, wie unsere Selbstwahrnehmung unser Dasein prägt. Gerade haben beide einen neuen Dialogband veröffentlicht, <a href="https://www.amazon.de/gp/product/3518425714/ref" target="_blank">Jenseits des Selbst</a>. &quot;Sowohl der Buddhismus als auch die Neurobiologie gehen davon aus, dass Wahrnehmungen konstruiert sind und die Wirklichkeit anders sein kann, als wir sie wahrnehmen. Die Buddhisten berufen sich dabei auf die nach innen gewandte Erforschung ihrer Wahrnehmungsprozesse. Ricard geht davon aus, dass die Kultivierung inhaltsloser Bewusstseinszustände zu einer objektiveren Wahrnehmung der Realität verhilft. Hier sind wir jedoch unterschiedlicher Ansicht. Für uns ist Bewusstsein immer mit Inhalten verbunden&quot;, erzählt Singer in einem Gespräch mit der Frankfurter Neuen Presse. Der Unterschied, den er hier macht, ist spannend. Wer in der Meditation schon einmal Momente der völligen geistigen Leere erfahren hat, und seien sie noch so kurz, entwickelt eine Ahnung, wie es ist, auf die Welt und sich selbst zu blicken, ohne diese Wahrnehmung unmittelbar mit bereits Erlebtem und Gewusstem zu verbinden. Es fällt schwer, sich das vorzustellen, denn in diesen Minimalmomenten löst sich unser Selbst auf - und wir können dem Leben in einer ungeahnten Freiheit begegnen. Die klassische Hirnforschung scheint so weit noch nicht zu gehen. Auch im Hinblick auf Selbstkultivierung setzen Ricard und Singer unterschiedliche Akzente. &quot;Als tibetanischer Buddhist vertritt Mathieu die Ansicht, dass sich bestimmte Verhaltensdispositionen durch Meditation trainieren lassen. Die Grundidee: Ich muss von den vielen emotionalen Reaktionsweisen, die mir zur Verfügung stehen, die negativen wie Neid, Missgunst oder Aggressionen abschwächen und positive Affekte wie Mitgefühl und Nächstenliebe kultivieren. Anders als Mathieu glaube ich aber, dass auch negative Affekte wichtig sind. Man muss manchmal jemanden nicht mögen dürfen!&quot;, so Singer. Es mutet fast an, als wolle Singer hier die Inhalte des Bewusstseins nicht ganz loslassen. Was verständlich ist, denn wer bin ich, wenn ich zunächst einmal auf meine Bewertungen verzichte? Ricards Perspektive hat nichts damit zu tun, die eigenen Befindlichkeiten zu verleugnen. Es geht wohl eher darum, sie immer wieder einmal für einen Moment zurückzustellen und wahrzunehmen, was diese Unvoreingenommenheit in einem selbst verändert. Treten Mitgefühl und Nächstenliebe beispielsweise durch Üben immer stärker hervor, verringert sich womöglich auch die innere Neigung, andere nicht mögen zu wollen. Diesen feinen Wendepunkt scheinen die Neurowissenschaften noch aus sicherer Distanz zu umkreisen. Aber vielleicht entwickelt sich die Wissenschaft ja in den nächsten Jahren auch dahin, diese Grenze der Annäherung stärker zu erforschen.<br><a href="http://www.fnp.de/nachrichten/kultur/Interview-mit-Wolf-Singer-bdquo-Erziehung-ist-dasWichtigste-ldquo;art679,2582250 new" target="_blank">Interview mit Wolf Singer: &quot;Erziehung ist das Wichtigste&quot;, FNP 19.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 May 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gesellschaft neu denken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die digitale Revolution ist in aller Munde. Technikenthusiasten neigen dazu, die neuen technologischen Möglichkeiten zu feiern, doch liegt in der Luft auch zunehmend die Sorge, dass die damit verbundenen radikalen Wandlungsprozesse das gesellschaftliche Gefüge ins Wanken bringen könnten. Der Philosoph Börries Hornemann fordert deshalb gemeinsam mit Vordenkern wie dem Neurowissenschaftler Gerald Hüther und dem Politiker Yanis Varoufakis ein radikales Umdenken, ja eine Sozialrevolution. In einem Interview auf dem Online-Portal der Triodos Bank wirft er einen Blick auf die verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche, die neu gedacht werden sollten. Eines der größten Themen ist dabei das Sozialsystem. Hornemann hält dem verbreiteten Prinzip der Kontrolle und den Versuchen, sich dieser zu entziehen, beispielsweise durch Steuerhinterziehung, den Aufbau überschaubarer, transparenter Solidargemeinschaften entgegen. In den Niederlanden haben sich beispielsweise zur Absicherung Selbstständiger so genannte Broodfonds gegründet, Gemeinschaften, die gemeinsam das Risiko einer Arbeitsunfähigkeit tragen. In Japan entwickeln sich Modelle der gegenseitigen Fürsorge auf Basis von Zeit-Engagements - Menschen helfen anderen und können dafür selbst zu einem anderen Zeitpunkt Hilfe in Anspruch nehmen. Ein Ansatz, der einen neuen Blickwinkel auf das immer schwieriger werdende Thema der Altersvorsorge wirft. Auch das Thema Grundeinkommen spielt für Hornemann eine Rolle, eröffnet es doch eine Freiheitsdimension, die im bestehenden Sozialsystem oft zu kurz kommt: &quot;Freiheit ist demnach nicht zu allem ja, sondern auch zu etwas nein sagen zu können. Durch ein Grundeinkommen kann ich nicht mehr gezwungen werden etwas zu tun, sondern ich kann auf Augenhöhe entscheiden. Das entfesselt Kräfte, weil ich schlicht besser bin in dem, was ich wirklich tun möchte. Davon profitiert am Ende gerade auch die Wirtschaft.&quot;  Sozialrevolution meint hier nicht radikale Umstürze, sondern menschliches Wachstum hin zu mehr Engagement, Verbundenheit und der Freiheit, in der Gemeinschaft das beitragen zu können, was einem liegt.<br><a href="https://diefarbedesgeldes.de/ohne-sozialrevolution-fuehrt-die-digitale-revolution-ins-chaos/?utm_source" target="_blank">&quot;Ohne Sozialrevolution führt die digitale Revolution ins Chaos&quot;, Triodos-Portal 4.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 May 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungestört arbeiten? Für viele kaum möglich ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mobile Arbeitsplätze und Großraumbüros prägen heute das Arbeitsumfeld vieler Angestellter. Lediglich eine nennenswerte Zahl von Führungskräften scheint im Büro noch Zufluchtsorte zu haben, an denen es sich konzentriert arbeiten lässt. Diese Unterschiede haben Folgen. Eine Arbeitsplatzstudie von Steel case und dem Ipsos Institut unter 12.000 Arbeitnehmern aus 17 Ländern zeigt, wer in der Hierarchie oben steht, hat meist ein besseres Arbeitsumfeld als die Untergebenen. 58 Prozent der Führungskräfte verfügen in den modernen Arbeitslandschaften noch über eigene Büros, unter den normalen Arbeitnehmern ist es gerade einmal jeder Fünfte. Die meisten arbeiten in Großraum- oder Gemeinschaftsbüros, 7 Prozent haben sogar überhaupt keinen eigenen Arbeitsplatz. Diese Settings berühren die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer erheblich. Mehr als drei Viertel der Führungskräfte geben an, gewöhnlich ungestört arbeiten zu können, bei den normalen Arbeitnehmern ist es nur die Hälfte. Die überwiegende Mehrheit der Vorgesetzten betrachtet denn auch die Lebensqualität am Arbeitsplatz als sehr gut, während die gewöhnlichen Angestellten sich durch ihr Arbeitsumfeld beeinträchtigt fühlen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-04/arbeitsplatz-ausstattung-fuehrungskraft-mitarbeiter-unterschiede new" target="_blank">Arbeiten wie ein König, äh, Chef, Zeit online 12.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Politische Konstruktion von Wirklichkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hat bereits im Vorfeld seines Erscheinens wieder einmal für Wirbel gesorgt. Wer glaubt, es handelt sich bei der Veröffentlichung um einen wissenschaftlichen Bericht, irrt, denn in den Abstimmungsprozessen zwischen den Parteien wurden verschiedene Passagen, die viel über die politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland aussagen, herausredigiert. In einer Zeit, die immer öfter als &quot;postfaktisch&quot; bezeichnet wird, wird das zum Problem. Es gibt viele Studien, die zeigen, die Sorgen um das Reichtumsgefälle in Deutschland seien übertrieben - und wahrscheinlich genauso viele, die mit Zahlen das Gegenteil belegen. Die Bundesregierung hat sich einmal mehr dafür entschieden, die Bandbreite im Dazwischen nicht ernst zu nehmen und die komplexe Wirklichkeit zu lektorieren. Ein Hinweis, dass politische Änderungen sich insbesondere dann leichter umsetzen lassen, wenn sie von einer großen Anzahl von Menschen mit höherem Einkommen unterstützt werden, wurde gestrichen. Ähnlich erging es der Erkenntnis, dass hohe Ungleichheit das Wirtschaftswachstum dämpfe. Im veröffentlichten Bericht heißt es nun, solche Zusammenhänge seien empirisch nicht eindeutig belegt. &quot;Seine aufklärerische Funktion hat der neue Armuts- und Reichtumsbericht also durch die subtile Opposition der Union gegenüber solchen Aussagen des Ursprungsentwurfs weitgehend eingebüßt. Dass die soziale Ungleichheit nicht bloß den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedroht, sondern auch eine Gefahr für die Demokratie bildet, will ein maßgeblicher Teil der Regierungskoalition gar nicht hören&quot;, so der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Butterwegge in Deutschlandradio Kultur. Es ist gefährlich, wenn gewählte politische Amtsträger immer wieder die Grundlagen ihrer Politik verschleiern, wie hier geschehen. Die aus dem Bericht entfernten Bedrohungslagen werden schließlich von der Bevölkerung wahrgenommen. Und man versucht vorzugaukeln, dass das, was für immer mehr Menschen zu Lebenslagen der Bedrängnis führt, eigentlich gar nicht existiert oder zumindest so schlimm nicht sei. Womöglich sind solche Verschleierungstaktiken auch eine Form des Populismus, eine, die sich ungeschickt tarnt.<br><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/der-geschoente-armutsbericht-der-bundesregierung-wer-arm.1005.de.html?dram:article_id" target="_blank">Wer arm ist, zählt wenig, Deutschlandradio Kultur 12.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[In der Stille beginnt die Kreativität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Großraumbüros, E-Mail-Terror, volle Terminkalender - unser Arbeitsalltag ist geprägt von permanentem Beschäftigtsein, Aktionismus, Unterbrechungen und Lärm. Und auch wenn uns immer mal wieder ein Gefühl des Zuviel beschleicht, haben wir die Folgen des digitalen Lebensstils doch weitgehend hingenommen und längst vergessen, dass und vor allem wie es auch anders sein könnte. Die Wirtschaftswoche zeigt mit einem kleinen kulturgeschichtlichen Überblick, dass in der nicht ganz so fernen Vergangenheit die Stille für viele kreative Köpfe sehr wesentlich war für ihr schöpferisches Werk. Michel de Montaigne etwa, ein französischer Essayist des 16. Jahrhunderts, zog sich in seine Bibliothek zurück, um in aller Stille zu denken und zu schreiben. Mark Twain verfasste seinen Tom Sawyer in einer einsamen Hütte am Rande einer Farm. Carl Gustav Jung wechselte an seinen Arbeitstagen zwischen konzentriertem Schreiben, Spaziergängen und Meditation. Der amerikanische Computerwissenschaftler Cal Newport nennt dieses sich Versenken &quot;Deep Work&quot; und betrachtet es als Voraussetzung für das Entstehen des Neuen. &quot;Sich ganz auf eine Sache konzentrieren zu können, wird zu einer raren, aber wertvollen und entscheidenden Fähigkeit im Arbeitsalltag“, sagt er. Wer heute einfach mal die Geräte abschaltet, 24 Stunden nicht auf Mails antwortet und sich verkriecht, gerät leicht unter Rechtfertigungszwang. Dabei ist diese Stille so kostbar. Vielleicht sollten wir einfach ein bisschen mutiger sein - das, was durch den Rückzug möglich wird, lohnt!<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/konzentration-wie-sie-auch-im-digitalen-zeitalter-in-ruhe-arbeiten/19620932-all.html new" target="_blank">Wie Sie auch im digitalen Zeitalter in Ruhe arbeiten, WiWo 10.4.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=in-der-stille-beginnt-die-kreativität</link>
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<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Perfektionismus stresst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Perfektionist zu sein, kann ganz schön anstrengend sein. Eine kanadische Studie mit gut 900 Probanden, alle Studierende, zeigt, dass die Gedanken von Perfektionisten häufig darum kreisen, wie sie dem eigenen ambitionierten Selbst-Bild gerecht werden können. Die Wissenschaftler untersuchten die Studienteilnehmer anhand von verschiedenen Perfektionismusskalen und befragten sie, woran sie in verschiedenen Situationen häufig denken. Die Perfektionisten unter ihnen waren mit Gedanken und dem Streben nach ihrem idealen Selbstbild vor allem in den Kontexten Studium, Freundschaft und Selbstverbesserung beschäftigt. Die Studie lieferte zudem eine erste Bestätigung, dass diese intensive Beschäftigung mit dem Selbstideal, das häufige gedankliche Kreisen darum, das Risiko erhöht, an Depressionen und Burnout zu erkranken.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/wie_luegen_zur_gewohnheit_wird_kopie_1/ new" target="_blank">Bin ich perfekt? Psychologie heute 6.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Apr 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Leben lernen - die neue Ausgabe von evolve ]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Heute wieder eine Meldung in eigener Sache - die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a>, ist ab sofort erhältlich. Als Redaktion haben wir uns gefragt: Wie kann unsere Kultur zu einem Raum werden, in dem Lernen das ermöglicht, was sie lebendig sein lässt: sich immer wieder von innen her zu erneuern, zu entwickeln, weitere Horizonte zu erschließen? Betrachten wir Bildung aus dieser Perspektive, richtet sich der Blick auf uns selbst und auf unsere gesellschaftliche Wirklichkeit. Sind wir bereit, in der Tiefe zu lernen und nicht nur Wissen zu sammeln? Wie können wir zu einer Atmosphäre beitragen, in der Bildung nicht unter dem Diktat von Ökonomie und Leistung steht, sondern den Menschen meint, mit all seinen Fähigkeiten und Potenzialen? Und wie kann eine Beziehungs- und Dialogkultur wachsen, die das in jeder Situation mögliche Lernen mitleben lässt? Diesen Fragen - und ersten Antworten darauf - widmen sich die Autoren dieser Ausgabe. Ich selbst habe in meinem Artikel den zuweilen verzweifelten Versuch näher betrachtet, der wachsenden Komplexität mit immer neuen Optimierungsideen zu begegnen und versuche Wege aufzuzeigen, wie wir uns in eine eher fließende, berührende, aufnehmende Begegnung mit dem Leben als Ganzem bewegen können. Am Donnerstag um 20 Uhr werde ich zusammen mit evolve-Herausgeber Dr. Thomas Steininger in <a href="http://www.evolve-magazin.de/radio-evolve/ new" target="_blank">Radio evolve</a> einen Überblick über die Themen des Heftes geben.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=leben-lernen---die-neue-ausgabe-von-evolve-</link>
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<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studium Generale mit Meditation in Frankfurt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Frankfurt University of Applied Science startet im Zuge ihres Studium Generale im Sommersemester mit einem neuen Modul &quot;Meditation als kulturelle Praxis“. Initiiert wurde dieser Vorstoß von Dr. Reiner Frey, dem ehemaligen Kanzler der Hochschule. Sein Anliegen: &quot;Vermehrter Stress und Druck durch immer höhere Anforderungen, Leiden an zunehmender Komplexität und Schnelligkeit sowohl in der Arbeitswelt als auch in Ausbildung und Hochschule können zu einem Burn-Out führen. Die neuen elektronischen Medien tun ein Übriges, um die buchstäbliche Zerstreuung des klassischen Subjekts des Denkens und Handelns zu befördern. Im Internet und in den Sozialen Medien bin ich immer &#039;außer mir&#039;, in einer virtuellen Welt als neuer Realität, und es fällt vielen immer schwerer, zu &#039;sich&#039; zurückzufinden. Daher braucht es die Unterstützung der Menschen – explizit unserer Studierenden – in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, um mit den immer komplexeren und schnelleren Anforderungen umgehen zu können.“ In kleinen Arbeitsgruppen sollen 40 Studierende die Möglichkeit erhalten, das Thema Meditation aus kulturellen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und praktischen Blickwinkeln zu untersuchen und eigene Erfahrungen mit dem Meditieren zu machen. Es geht einerseits um die Entwicklung als &quot;Persönlichkeit&quot; als auch um das Handeln im Rahmen komplexer Organisationen und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Ein vielversprechender Vorstoß!<br><a href="https://medizin-aspekte.de/93464-bewusst-sein-und-meditieren-studier-und-lebensqualitaet-erhoehen/ new" target="_blank">Bewusst sein und meditieren: Studier- und Lebensqualität erhöhen, Medizin Aspekte April 2017</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=studium-generale-mit-meditation-in-frankfurt</link>
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<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zusammenhalt zählt - und ist doch selten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich mit zusammengebissenen Zähnen einsam nach vorne kämpfen und nur nach dem eigenen Erfolg schielen, das ist die Sache der deutschen Arbeitnehmer wahrlich nicht. In einer Umfrage des Jobportals Jobrapido sagten 57 Prozent der Befragten, dass ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl die Kollegen zusammenschweißt und 73 Prozent sehen sich selbst als Teamplayer. Gar 89 Prozent meinen, sie könnten ohne Teamgeist nicht arbeiten. Nicht einmal 20 Prozent finden allerdings, dass all ihre Kollegen Teil eines Teams sind und sich ein Wir-Gefühl zeigt. Für 27 Prozent zeigt sich Wir-Geist im Kontakt mit einzelnen Kollegen, bei 10 Prozent zeigt sich überhaupt kein Wir-Gefühl. 26 Prozent engagieren sich in der Freizeit, um Zeit mit Kollegen zu verbringen, bei 23 Prozent gibt es im Unternehmen unterschiedliche Angebote, die den Zusammenhalt fördern sollen. <br><a href="https://www.business-echo.de/einzelkaempfer-vs-wir-gefuehl-wie-arbeiten-die-deutschen-wirklich-20170407.html new" target="_blank">Einzelkämpfer vs. Wir-Gefühl – wie arbeiten die Deutschen wirklich?, Business Echo 7.4.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zusammenhalt-zählt---und-ist-doch-selten</link>
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<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Wald heilt wie von selbst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ausgerechnet auf der Webseite des World Economic Forum habe ich einen wunderbaren wissenschaftlichen Bericht gefunden, der meine liebste Freizeitbeschäftigung adelt. Es geht um das Rumhängen im Wald, ein bisschen schlendern, hier und da sich niederlassen, einfach nichts tun, ganz im Hier und Jetzt. Die Japaner haben für diese Nicht-Beschäftigung den herrlichen Begriff des Waldbadens geprägt. Klingt doch toll! Ich hatte bisher bisweilen ein schlechtes Gewissen, weil ich mich auf meinen Touren im heimischen Grün meist nur wenige Kilometer bewege, und dies auch ganz gemächlich - die schöne Umgebung möchte ja schließlich wirken und genossen werden ... Nun erfahre ich, dass ich damit intuitiv eine Menge &quot;richtig&quot; mache, denn beim Waldbaden geht es vor allem darum, sich einfach einer inspirierenden Umgebung auszusetzen. Das ist schon alles. Studien zeigen, dass schon ein halbstündiger Waldaufenthalt den Kortisolspiegel senkt (der Stresspegel geht runter), dem Blutdruck zugute kommt und den Puls beruhigt. Auch das Gemüt profitiert vom lässigen Waldspaziergang. Gesunde Probanden zeigen eine geringere Depressionsneigung und mehr innere Lebendigkeit. Der Beitrag auf der WEF-Webseite erklärt die wissenschaftlichen Details genauer. <br><a href="https://www.weforum.org/agenda/2017/03/the-japanese-practice-of-forest-bathing-is-scientificially-proven-to-be-good-for-you?utm_content" target="_blank">The Japanese practice of &#039;forest bathing&#039; is scientificially proven to be good for you, WEF 23.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Flache Hierarchien leben von gut Ausgebildeten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie viel Führung braucht es im Unternehmen - und wie viele Führungskräfte? Dieser Frage geht eine Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Zürich und Cambridge nach, die eruierte, wie viele Führungskräfte in verschiedenen Ländern für wie viele Mitarbeiter verantwortlich sind. Die Zahlen mögen auf den ersten Blick überraschen, denn in Deutschland ist die Führungskräftedichte am geringsten, und das, wo wir im Ruf stehen, so bürokratieversessen zu sein. Hierzulande ist eine Führungskraft für 26 Mitarbeiter verantwortlich. In der Schweiz kommen auf einen Vorgesetzten 13,6 Angestellte, in Großbritannien 10,3 und in den USA sogar nur 7,1. Zynisch gedacht, könnte man fragen, ob bei den Zahlen der Amerikaner auch jeder &quot;Facility Manager&quot; als Führungskraft gezählt wurde. Aber bei näherer Betrachtung offenbaren die Zahlen eine tiefere Logik. So geht die Studie davon aus, dass es in &quot;liberalen Marktwirtschaften&quot;, zu denen die USA gezählt werden, an &quot;Mechanismen zur Gewährleistung von adäquater Qualifikation, Mitarbeiterbindung und Vertrauensbildung&quot; oft fehle. Es braucht also mehr Chefs, um zu kontrollieren. Deutschland ist der Studie zufolge eine &quot;koordinierte Marktwirtschaft&quot;. Dank des soliden Berufsbildungssystems verfüge die Wirtschaft über &quot;qualifizierte Arbeiter, die wenig Anleitung und Überwachung brauchen&quot;.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/hans-boeckler-studie-deutschland-hat-weniger-chefs-pro-mitarbeiter-a-1141618.html new" target="_blank">Deutsche Firmen kommen mit viel weniger Chefs aus, Karriere Spiegel 4.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Apr 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wohlstand bedeutet Lösungen für Viele]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wohlstandsdiskussion wird immer noch vordergründig vor allem im Hinblick auf finanzielle Fragen geführt. Das BIP, die Verteilung von Reichtum und Besitz sind wesentliche Aspekte der Debatte. Aus unternehmerischer Sicht bringen Eric Beinhocker, Executive Director am Institute for New Economic Thinking der Oxford Martin School, und der Unternehmer Nick Hanauer eine weitere Perspektive ins Spiel. &quot;Wohlstand in einer Gesellschaft bedeutet, Lösungen für menschliche Probleme zu anzuhäufen&quot;, behaupten sie. Unternehmerisch gedacht, kann dieses Paradigma dazu beitragen, die Kluft zwischen unternehmerischem Erfolg (meist gedacht als Gewinnmaximierung) und gesellschaftlicher Verantwortung zu überwinden. Innovationen könnten zu einem Weg werden, ganz bewusst durch Produkte und Dienstleistungen das Leben von Menschen zu verbessern. Das hört sich vielleicht banal an. Aber betrachtet man heutige Produktinnovationen, so handelt es sich allzu oft nur um bescheidene Upgrades bestehender Produkte, und zwar solcher, die meist wenig existenziell sind. Wer mit psychologischem Gespür die besten Kaufreize erzeugt, ist damit erfolgreich. Besser wird dadurch meist nichts. Ein Artikel im Harvard Business Manager erweitert die von Beinhocker und Hanauer aufgestellte These noch. Er fordert, nicht nur über die Lösungen selbst nachzudenken, sondern auch darüber, wie möglichst viele Menschen an ihrer Entwicklung beteiligt werden können. &quot;An der befriedigenden Arbeit der Innovation teilzuhaben, bereichert das Leben durch Aspekte wie Sinn, Würde und der schieren Freude, Fortschritte bei schwierigen Aufgaben zu erzielen. Phantasievolles Problemlösen ist Teil der menschlichen Natur. Daran teilzunehmen ist wichtig für ein gutes Leben - und keine elitäre Minderheit sollte darauf ein Monopol haben&quot;, heißt es in dem Artikel.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/jeder-hat-ein-recht-auf-sinnvolle-arbeit-a-1141809.html new" target="_blank">Jeder hat ein Recht auf sinnvolle Arbeit, HBM 4.4.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wohlstand-bedeutet-lösungen-für-viele</link>
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<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Für jeden Vierten steht der eigene Vorteil vor der Ethik]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Von einer Bananenrepublik ist Deutschland glücklicherweise weit entfernt, doch vielleicht trägt gerade das auch dazu bei, dass das Bewusstsein im Hinblick auf Korruption durchaus ausbaufähig ist. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &amp; Young zum Thema Korruption, für die 4.100 Führungskräfte aus 41 Ländern weltweit befragt wurden, legt dies zumindest nahe. Von den 100 befragten deutschen Entscheidungsträgern räumten beispielsweise 23 Prozent ein, zu unethischem Verhalten bereit zu sein, wenn es der eigenen Karriere diene. Der Durchschnitt in Westeuropa insgesamt liegt hier bei 14 Prozent. 43 Prozent glauben, dass unethisches Verhalten und Bestechung in Deutschland verbreitet sind, vor zwei Jahren waren es noch 26 Prozent. Jeder vierte Befragte betrachtet die Ethikstandards im eigenen Unternehmen als nicht sonderlich hoch. Einen besonders entspannten Umgang mit der Grenze zur Korruption scheint die Generation Y der 25- bis 34-Jährigen zu haben. 70 Prozent dieser Altersgruppe betrachten es als gerechtfertigt, unethisch zu handeln, wenn es dem Erhalt des Unternehmens in einem Wirtschaftsabschwung dient. <br><a href="http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/umfrage-immer-mehr-manager-sehen-korruption-als-problem/19611704.html new" target="_blank">Immer mehr Manager sehen Korruption als Problem, WiWo 4.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pendeln wird zum Gesundheitsproblem]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bahn zu spät, Bus fällt aus, Unfall mit Stau - wer jeden Tag zur Arbeit pendelt, kennt Nervereien wie diese zu gut. Sie sind nicht nur lästig, sondern können auf Dauer auch die Gesundheit beeinträchtigen. 60 Prozent aller Arbeitnehmer arbeiten nicht in der Stadt, in der sie leben. 26 Prozent haben einen Arbeitsweg, der mehr als eine halbe Stunde Anfahrt erfordert. &quot;Wir wissen, dass eine Fahrtdauer von mindestens 45 Minuten so belastend ist, dass die Gefahr gesundheitlicher Schäden deutlich zunimmt. Schon ab einer halben Stunde kann es öfters stressig werden&quot;, sagt Norbert F. Schneider, Direktor des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Es ist nicht allein der Zeitverlust, der stresst. Auch das Gefühl der Fremdbestimmtheit schlägt auf die Gesundheit. &quot;Der Druck ist besonders groß, wenn sich unvorhergesehene Hindernisse auftun. Ein überraschender Stau erzeugt laut einer Studie den gleichen Stresspegel, den ein Kampfpilot im Einsatz erlebt&quot;, so Schneider. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufspendler-im-stress-wie-ein-kampfpilot-im-einsatz-a-1141677.html new" target="_blank">&quot;Wie ein Kampfpilot im Einsatz&quot;, Spiegel online 4.4.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie wach sind wir gegenüber Manipulation?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die New York Times und in der Folge auch die FAZ berichteten kürzlich über verschiedene Manipulationsstrategien, mit denen die Fahrdienste Uber und Lyft recht erfolgreich ihre Fahrer dazu bewegen, besonders zu Zeiten zu fahren, in denen große Nachfrage herrscht. Da die Unternehmen nur mit Freelancern arbeiten, haben sie keinen direkten Einfluss auf deren Arbeitszeiten. In Zeitfenstern, in denen viele Kunden nach Fahrmöglichkeiten suchen, erhalten Fahrer, wenn sie sich ausloggen wollen, schon einmal einen Hinweis aufs Smartphone, dass ihnen nur noch wenige Dollar zu einer runden Summe fehlen - was viele anspornt, doch noch eine Tour zu übernehmen. Ein Bonus für 25 Fahrten in Folge, verknüpft mit regelmäßigen Textnachrichten zur Ermunterung, bis das Ziel erreicht ist, zeigte ebenfalls Wirkung. Lyft griff in die Psychologiekiste und sprach in einem Test, der allerdings nicht in den laufenden Betrieb überführt wurde, die Verlustängste der Fahrer an. Da freitags mehr Nachfrage herrscht als dienstags, erhielten Fahrer Nachrichten wie &quot;Freitags verdienen Sie mehr&quot; oder &quot;Dienstags verlieren Sie Geld&quot;. Der Hinweis auf den Verlust hatte hier eine höhere Aktivierungsrate zur Folge als der in Aussicht gestellte gute Verdienst. Lyft verzichtete jedoch darauf, sich diese Wirkung zunutze zu machen. Sieht man einmal davon ab, dass nicht wenige Fahrer solcher Dienste zum Existenzerhalt auf eine Optimierung ihrer Fahrten angewiesen sind, was sie in eine besondere Abhängigkeit treibt, hat das Thema Manipulation noch eine weitere Facette: Unsere Anfälligkeit für Manipulationen dieser Güteklasse hängt nämlich eng mit unserer eigenen Bewusstheit zusammen. Warum legen wir nach, um noch eine runde Summe zu erreichen, anstatt wie eigentlich geplant Feierabend zu machen? Warum reizt uns ein Bonus so sehr? Weil wir uns unserer Motivationen häufig kaum bewusst sind und uns über unsere Prioritäten bisweilen nicht im Klaren. In gewisser Weise tut Uber seinen Fahrern mit den Psychotricks einen gefallen - lieber in der Rushhour einen Kunden nach dem anderen befördern, als an einem Dienstag ewig rumzuhängen, ohne lukrative Fahrten zu bekommen. Wenn man Geld verdienen will, macht das durchaus Sinn.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/uber-und-lyft-treiben-arbeiter-mit-psychotricks-an-14955082.html new" target="_blank">Mehr arbeiten mit Psychotricks, FAZ 3.4.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-wach-sind-wir-gegenüber-manipulation</link>
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<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wo Vertrauen funktioniert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vertrauen gut, Kontrolle besser - das Motto haben sich viele im Business zu eigen gemacht. Doch es geht auch anders. Wer zu Ghazi Hassan Tass in seine Bäckerei in Mekka kommt, kann sich bei den Backwaren einfach bedienen und so viel bezahlen, wie er möchte. Neben Broten steht ein Schildchen mit der Aufschrift: &quot;Wir vertrauen euch grenzenlos.&quot; Das Konzept scheint aufzugehen. Laut Tass hat sich der Umsatz mit dem Schritt zur Vertrauenskultur gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent erhöht. Auch in Europa gibt es bereits mehrere erfolgreiche Versuche mit der Bezahlung im Vertrauen. Der Zoo Münster erzielte mit dem Modell im Dezember 2013 zweieinhalb Mal so hohe Umsätze wie gewöhnlich in diesem eher besucherschwachen Monat. Die vier Niederlassungen der Berliner Weinerei und das pakistanische Restaurat Deewan in Wien scheinen ebenfalls gute Erfahrungen zu machen - sie halten sich jedenfalls seit 20 Jahren.<br><a href="https://enorm-magazin.de/hier-muss-niemand-fuer-brot-bezahlen new" target="_blank">Hier muss niemand für Brot bezahlen, Enorm</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung durch mentale Stärke]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Von asiatischen Kampfkünsten können Manager (und womöglich auch Mitarbeiter) eine Menge lernen. Ein klarer Kopf, Disziplin, aber auch Respekt sind Paradeeigenschaften, die in den Kampfkünsten trainiert werden. &quot;Über die Kampfkunst können Strategien entwickelt werden, um Kommunikation oder auch Mitarbeiterführung neu zu erlernen und sich so mit Hilfe von Mut, Entschlossenheit und Disziplin durchzusetzen, aber gleichzeitig durch Kooperation und Empathie das gemeinsame Ziel zu erreichen“, erklärt der Kampfkunstlehrer Jerome Gravenstein in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Für ihn ist Selbststärke ein Weg, eine &quot;nichtzerstörerische, produktive Lösung von Konflikten&quot; zu finden. Dabei müssen Führungskräfte nicht unbedingt gleich zu Martial-Arts-Experten werden. Oft helfen schon ein paar einfache Qigong-Übungen, um bei der Führung den Durchblick und die Nerven zu behalten. Die Wirtschaftswoche hat dazu einige einfache Übungen zusammengestellt.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/management-was-kampfkunst-ueber-das-fuehren-lehrt/19553278-all.html new" target="_blank">Was Kampfkunst über das Führen lehrt, WiWo 29.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Apr 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder Zweite ist im Job recht zufrieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Während die alljährliche Gallup-Studie immer wieder den Blick vor allem auf die Unzufriedenheit von Angestellten richtet, zeigt eine repräsentative Befragung der Manpower Group, dass zumindest 55 Prozent der Arbeitnehmer mit ihren Arbeitsbedingungen zufrieden sind und sich auch kaum jemand aus dieser Gruppe nach einem neuen Job umsieht. Gut die Hälfte der Befragten findet ihre Bezahlung fair. 48 Prozent sagen, vereinbarte Arbeitszeiten würden eingehalten und immerhin 39 Prozent bekommen im Unternehmen flexible Arbeitszeitmodelle angeboten. Hauptmotivation für einen Jobwechsel ist für 23 Prozent die Möglichkeit besserer Bezahlung. 17 Prozent wollen wechseln, weil sie sich in ihrer Leistung nicht anerkannt fühlen, 14 Prozent, weil das Arbeitsklima schlecht ist.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/wechselfreude-neue-stelle-ach-nein-14951108.html new" target="_blank">Neue Stelle? Ach, nein ... FAZ 31.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirkliche Beachtung hält Mitarbeiter bei der Stange]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Schlechte Führung trägt zu 70 Prozent dazu bei, wenn Mitarbeiter in eine Spirale innerer Kündigung rutschen, sagt Marco Nink vom Gallup-Institut. Die jährlichen Gallup-Studien zeigen immer wieder, dass eine tiefe Bindung an den Arbeitgeber heute eher Seltenheitswert hat. &quot;Mitarbeiter steigen in aller Regel hoch motiviert ein in den Job. Aber wenn im Laufe der Zeit die grundlegenden Bedürfnisse am Arbeitsplatz nicht befriedigt werden, ziehen sich die Mitarbeiter zurück bis hin zur inneren Kündigung. Das heißt, wenn sie am Arbeitsplatz nicht als Mensch wahrgenommen werden, sie kein Feedback erhalten oder nicht in ihrer Entwicklung gefördert werden&quot;, so Nink. Der HR-Experte spricht nicht allein von systematischen Feedback-Gesprächen, die wirklich eine Entwicklung der Mitarbeiter zum Ziel haben (und allzu oft schlicht dazu genutzt werden, über Gehaltserhöhungen zu entscheiden). Ihm geht es um die feinere Chemie zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern im Arbeitsalltag. &quot;Vorgesetzte müssen sich für ihre Mitarbeiter als Mensch interessieren. Beschäftigte wollen nicht als ausführende Nummer gesehen werden, sondern wahrgenommen werden – als Person. Es geht aber nicht nur um selbstverständliche Gesten, sondern auch um ein klares Interesse an dem, was ein Mitarbeiter leistet, also etwa zu wissen an welchen Aufgaben und Projekten ein Mitarbeiter arbeitet und ihm Zeit für seine beruflichen Belange entgegenzubringen&quot;, erklärt Nink. Der &quot;Aufwand&quot; lohne sich, denn wenn Mitarbeiter die Firma verlassen, koste es Unternehmen meist ein eineinhalbfaches Jahresgehalt, adäquaten Ersatz zu finden und einzuarbeiten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/unternehmensfuehrung-vorgesetzte-muessen-sich-fuer-ihre-mitarbeiter-als-mensch-interessieren/19586128.html new" target="_blank">&quot;Vorgesetzte müssen sich für ihre Mitarbeiter als Mensch interessieren&quot;, WiWo 29.3.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wirkliche-beachtung-hält-mitarbeiter-bei-der-stange</link>
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<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück kann man trainieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Tobias Rahm, Psychologe an der TU Braunschweig, hat ein Glückstraining für Lehrer entwickelt, um ihnen den allzu oft herausfordernden Arbeitsalltag etwas freundlicher zu gestalten. Mit Übungen sollen die Trainierenden ihre Wahrnehmung für die glücklichen Momente des Lebens verbessern, beispielsweise indem sie über 14 Tage lang jeden Abend Glücksmomente des Tages notieren. Glück, das ist nicht das ganz große Glück, eher sind es die Kleinigkeiten, schöne Erlebnisse oder Nettigkeiten, die das subjektive Wohlbefinden erhöhen. Ein erster Pilottest mit 150 Studierenden hat bereits gezeigt, dass der Kurs Wirkungen zeitigt. Nun soll ein Pilotversuch an einem Braunschweiger Gymnasium zeigen, ob die Lehrer genauso glücksanfällig sind wie die Studenten.<br><a href="http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/tu-braunschweig-psychologe-entwickelt-glueckstraining-fuer-lehrer-a-1139326.html new" target="_blank">Psychologe entwickelt Glückstraining für Lehrer, Spiegel online 20.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Apr 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abgehängte ziehen sich aus der Gesellschaft zurück]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der alljährliche Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung sorgt wie immer für Diskussionen. Wo die einen darauf verweisen, dass es vielen Menschen heute besser geht denn je (und damit recht haben), schauen die anderen eher besorgt, was sich am unteren Rand der Gesellschaft tut und sind besorgt. Arbeitsministerin Nahles etwa kritisiert, dass gerade die unteren Einkommensschichten in den letzten zwei Jahrzehnten immer schlechter dastehen. Die unteren 40 Prozent hätten im Hinblick auf die Realstundenlöhne 2015 weniger in der Tasche gehabt als noch 20 Jahre zuvor. Zwar haben nur zehn Prozent Verluste von ungefähr vier Prozent hinnehmen müssen und weitere zehn Prozent haben sich &quot;minimal&quot; verschlechtert, aber in den unteren Einkommensklassen sind dies merkliche Tendenzen. Ein wunder Punkt, den Nahles anspricht: Die Ärmeren ziehen sich immer mehr aus dem politischen Prozess zurück und gehen deutlich seltener wählen, wohl weil sie den Eindruck haben, dass ihre Perspektiven ohnehin kein Gehör finden. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article163119068/Nahles-verkuendet-ihre-eigene-duestere-Armuts-Botschaft.html new" target="_blank">Nahles verkündet ihre eigene düstere Armuts-Botschaft, Welt.de 23.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit toll, Chef doof]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>77 Prozent der Arbeitnehmer haben eine positive Einstellung zur Arbeit. Allerdings scheint es den wenigsten Unternehmen zu gelingen, daraus auch etwas zu machen, denn 70 Prozent der Angestellten haben nur eine geringe emotionale Bindung an ihren Arbeitgebern, so die Ergebnisse der jüngsten Gallup-Umfrage. Ein wesentliches Problem dabei: die Chefs. Jeder dritte Mitarbeiter hat im letzten Jahr schon mal schwere Bedenken runtergeschluckt und nicht mit dem Chef geteilt, unter denen mit geringer Bindung ans Unternehmen sogar jeder zweite. Nur ungefähr jeder Fünfte findet, dass die Führung, die er im Job erfährt, ihn zu guten Leistungen animiere. Nur die Hälfte aller Mitarbeiter hat im vergangenen Jahr Feedback über die eigenen Leistungen erhalten, nur 14 Prozent haben dazu einen kontinuierlichen Austausch mit dem Vorgesetzten. Immerhin 40 Prozent sagen, dass die Rückmeldungen, die sie bekommen, es ihnen erlauben, ihre Arbeit besser zu machen. Die Chefs hingegen scheinen gegenüber diesen Indifferenzen recht blind zu sein - 97 Prozent von ihnen halten sich für gute Führungskräfte. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/engagement-index-2016-mehrheit-macht-dienst-nach-vorschrift-a-1140002.html new" target="_blank">Jeder Siebte hat mehr Frust als Lust, Karrierespiegel 23.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Klare Anweisungen, Freiheit bei der Umsetzung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Wunsch nach flachen Hierarchien greift in den Unternehmen um sich. In einer Befragung von 12.000 Fach- und Führungskräften durch das Online-Portal Stepstone und die Beratung Kienbaum gaben 80 Prozent an, dass sie lieber eigenverantwortlich arbeiten als ständig vom Chef dirigiert zu werden. Von den Befragten waren 58 Prozent Fachkräfte ohne Personalverantwortung, 42 Prozent Führungskräfte aus der oberen und mittleren Managementebene. Zwei Drittel finden es am besten, wenn der Chef das Ziel vorgibt, sie in der Umsetzung aber frei sind. Der Trend zu flachen Hierarchien schafft auch Schwierigkeiten. Gerade im Mittelmanagement werden Führungskräfte dann leicht zu Übermittlern ohne Machtbefugnisse. Und die Mitarbeiter selbst müssen mehr Verantwortung übernehmen. Da stellt sich schnell die Frage, ob es überhaupt funktionieren kann, Ziele von oben vorzugeben und die Verantwortlichkeit für den Erfolg allein bei den Mitarbeitern zu sehen. Dies funktioniert am ehesten dann, wenn die gesamten Entscheidungsprozesse auf mehr Mitbestimmung ausgelegt sind - und wenn die, die mitentscheiden, auch in der Lage sind, die damit verbundene Verantwortung zu tragen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2017-03/flache-hierarchien-unternehmen-mitarbeiter-studie new" target="_blank">Nur ein Chef, ganz oben, Zeit online 22.3.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=klare-anweisungen,-freiheit-bei-der-umsetzung</link>
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<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Juristen entdecken die Meditation für sich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Glück ist zu 40 Prozent eine Einstellungssache. Für Juristen keine leichte Sache, werden sie in ihrer Ausbildung doch vor allem in der Kultivierung ihres Problembewusstseins geschult. &quot;Elementar in der Juristenausbildung ist das Problembewusstsein. Das kann mal im Wege stehen, aber als Faustformel gilt: 50 Prozent des Glücks liegen an der Genetik, 10 Prozent an äußeren Umständen und 40 Prozent an der Einstellung. So haben also auch wir Juristen alle Möglichkeiten, z.B. mittels Meditation an diesen 40 Prozent zu arbeiten. Ein leuchtendes Juristenbeispiel ist hier sicherlich Nelson Mandela&quot;, erklärt André Rode. Der ehemalige Wirtschaftsanwalt hat die Akademie für  Meditation in Recht und Wissensgesellschaft (AMREWI) gegründet, um Fachkollegen Zugangswege zur Meditation aufzuzeigen. Für Rode ist es wichtig, dass Glück nicht etwas ist, dass uns allein durch das Tun zufällt, durch den Fleiß des Tüchtigen. Sondern dass es auch durch Mitgefühl in zwischenmenschlichen Beziehungen erwächst. Und auch wenn das Rechtswesen als sehr konservative Branche gilt, scheint der Meditationstrend auch hier langsam anzukommen. &quot;Oft kommen die Berufsträger auf mich zu, nachdem sie über die Medien erfahren haben, dass immer mehr Entscheider in Recht, Wirtschaft und Politik Meditation praktizieren und die Neurowissenschaften dies empfehlen. Wer hört, dass an Law Schools wie Harvard, Berkeley und Yale, bei Konzernen wie Siemens, Bosch und BMW, aber auch in Kanzleien wie Ashurst oder Herbert Smith Freehills meditiert wird, ist gleich viel aufgeschlossener&quot;, so Rode.<br><a href="http://www.lto.de/recht/feuilleton/f/un-weltweiter-tag-des-gluecks-juristen-meditation-recht-auf-glueck/ new" target="_blank">&quot;Glück ist zu 40 Prozent Einstellung - auch für Juristen&quot;, Legal Tribune Online 20.3.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=juristen-entdecken-die-meditation-für-sich</link>
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<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die subtile Macht des Geldes]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In vielen modernen Partnerschaften teilen die Partner heute ihr Einkommen, wenn beide unterschiedlich viel Geld verdienen. Unter dem Strich hat jedoch meist die Person das Sagen, die das meiste Geld verdient - und das ist vielen Beteiligten gar nicht bewusst. &quot;Die Person, die mehr einzahlt, weil sie mehr verdient oder Einkünfte aus anderen Quellen hat, hat in der Regel auch mehr Zugriffsrecht auf das Konto. Ein gemeinsames Konto ist kein Beweis dafür, dass beide sich gleichermaßen bedienen können&quot;, so sie Ökonomin Miriam Beblo. Sie testete mit einem Experiment, wie Paare mit geschenktem Geld umgehen. Einmal erhielten beide Partner jeweils für sich einen Betrag zur eigenen Verfügung, das andere Mal wurde das Geld explizit einer der beiden Personen ausgehändigt. Dabei zeigte sich, dass in den meisten Fällen, die Person, die das Geld erhalten hatte, mehr Einfluss auf seine Verwendung ausübte. &quot;Im Experiment ging es eben nicht um ein Arbeitseinkommen, sondern um einen zusätzlichen Gewinn, der den Teilnehmern in den Schoß fällt. Jetzt wissen wir aber aus der Literatur, dass Menschen Geld, das sie durch eigene Leistung verdient haben, einen höheren Wert beimessen als Geldgeschenken. Von einem Geschenk ist man eher bereit, etwas abzugeben. Wenn man das zusammennimmt, könnte man sogar vermuten, dass wir nur die Spitze des Eisbergs gesehen haben&quot;, erklärt Beblo. Es könnte also gut sein, dass wir uns als wesentlich gleichberechtigter wahrnehmen, als wir eigentlich sind beziehungsweise handeln. Interessant wäre, auch einmal die gesellschaftliche Bedeutung dieses Experiments weiter zu erforschen. Welche Bedeutung hat diese direkte Verfügungsgewalt über Geldmittel, dem in modernen Gesellschaften wichtigsten Medium für Teilhabe (an der Konsumgesellschaft), für Gestaltungsfähigkeit? Regiert Geld die Welt?<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/gemeinsames-konto-paare-scheitern-daran-ihr-geld-gerecht-zu-teilen-1.3423968 new" target="_blank">Paare scheitern daran, ihr Geld gerecht zu teilen, SZ 17.3.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-subtile-macht-des-geldes</link>
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<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ganz im Augenblick verfliegt der Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt viele Möglichkeiten, auf Stress zu reagieren, manche davon konstruktiv, manche mit längerfristigen Nebenwirkungen. Wer sich kompetent fühlt, auch stressige Situationen durchzustehen, entwickelt Resilienz und wird so längerfristig in die Lage versetzt, weniger unter Stress zu leiden. Menschen, die sich auch unter Herausforderungen ihrer Werte bewusst bleiben und ihnen entsprechend handeln, fühlen sich psychisch weniger von Stress tangiert. Dann gibt es da noch die Stressvermeider, die allem, was herausfordert, lieber aus dem Weg gehen. Das mag zwar die Stressmomente reduzieren, führt aber auch über die Lebenszeit gesehen zu Stressgefühlen und einem verminderten Wohlbefinden. Australische Forscher untersuchten nun die Stressreaktionen von 143 Studenten und Universitätsmitarbeitern, die einen Achtsamkeitskurs absolvierten. Dabei zeigte sich: Diejenigen, die die Fähigkeit, im Augenblick zu verweilen, in besonderem Maße kultiviert hatten, reagierten auf Stresssituationen eher mit den beiden ersten, konstruktiven Strategien. Die anderen legten eher Vermeidungsverhalten an den Tag. <br><a href="http://www.mindful.org/present-moment-awareness-buffers-effects-daily-stress/ new" target="_blank">Present Moment Awareness buffers the effects of daily stress, mindful.org 15.3.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ganz-im-augenblick-verfliegt-der-stress</link>
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<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vertrauen im Sinkflug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Vertrauen in deutsche Parteien ist im Sinkflug - laut dem GfK Global Trust Report 2017 haben nur noch 18 Prozent der Deutschen Zutrauen in sie. Große Unternehmen und Konzerne landen mit 30 Prozent immerhin noch auf dem vorletzten Platz. Bodenständigere Branchen wie das Handwerk oder die Polizei genießen hingegen bei 85 Prozent der Bevölkerung Vertrauen. Auch die Justiz (67 Prozent) und die Verwaltung (65 Prozent) schneiden nicht schlecht ab. Die Autoindustrie ist, wahrscheinlich aufgrund des Abgasskandals, im Sturzflug - vor zwei Jahren vertrauten ihr noch 70 Prozent der Menschen, heute nur noch 53 Prozent. Es könnte allerdings sein, dass dieses Vertrauen nicht auf ewig verloren ist - oder die Menschen so lange vertrauen, bis sie persönlich negative Erfahrungen machen (oder Angst davor haben). Die Bekleidungs- und Schuhindustrie nämlich wird von 74 Prozent mit Vertrauen bedacht, Skandale über miese Arbeitsbedingungen in Niedriglohnländern scheinen hierzulande darauf kaum Einfluss zu haben.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article162861858/Wem-die-Deutschen-ueberhaupt-noch-vertrauen.html new" target="_blank">Wem die Deutschen überhaupt noch vertrauen, Die Welt 16.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Um den Schlaf gebracht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schlaf scheint in der 24/7-Kultur der heutigen Zeit immer mehr zum Luxus zu werden. Und immer mehr Menschen leiden unter zum Teil akuten Schlafproblemen. Laut DAK-Gesundheitsreport sind seit 2010 die Schlafstörungen unter den 35- bis 65-jährigen Arbeitnehmern um 66 Prozent gestiegen. Schon jeder zehnte Arbeitnehmer leidet unter der schweren Schlafstörung Insomnie, hat Ein- und Durchschlafstörungen, beklagt eine schlechte Schlafqualität und leidet unter Tagesmüdigkeit und Erschöpfung. Insgesamt berichten fast 80 Prozent der Arbeitnehmer von Schlafproblemen, die Hälfte ist bei der Arbeit müde. Fatal ist, dass die meisten Betroffenen versuchen, selbst mit den Problemen zurecht zu kommen. Nur knapp fünf Prozent gehen deshalb zum Arzt. Der Schlafmittelgebrauch hat sich seit 2010 unter den Arbeitnehmern verdoppelt und fast jeder Vierte nimmt die Einschlafhilfen länger als drei Jahre ein.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/coach/gesundheit/dak-gesundheitsreport-schlafstoerungen-nehmen-zu/19520236.html new" target="_blank">Schlafstörungen nehmen zu, WiWo 15.3.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=um-den-schlaf-gebracht</link>
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<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Moral hinter dem Neoliberalismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Adam Smith gilt vielen als einer der Väter neoliberalen Denkens. Der Philosoph Gerhard Streminger hat indes nach der moralischen Dimension in Smiths Lebenswerk gegraben - und ist fündig geworden. Für Smith seien moralisches Handeln und menschliches Glück eng verwoben gewesen, so Streminger in einem Beitrag für Deutschlandradio Kultur. In einem idealen Markt verhielten sich laut Smith alle Teilnehmer wie faire Sportler. Er ging davon aus, dass es eine &quot;moralische Instanz&quot; gebe, einen &quot;unparteiischen Beobachter&quot;, der den Menschen zu moralischem Handeln anhalte - Referenz war für ihn das calvinistische Erbe seiner Zeit. Für Smith war Bildung, durch die die Person zur Persönlichkeit reife, der Schlüssel zur Entwicklung dieser Integrität: &quot;Erst wenn man Gerechtigkeitssinn hat, ist man ein fairer Sportler.&quot; Mancher Klassiker ist es wirklich wert, unter den Vorzeichen der heutigen Zeit noch einmal neu gelesen und verstanden zu werden ...<br><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/gerhard-streminger-ueber-adam-smith-fuer-smith-ist-nur-der.2162.de.html?dram:article_id" target="_blank">&quot;Für Smith ist nur der ethische Mensch glücklich&quot;, Deutschlandradio ultur 12.3.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-moral-hinter-dem-neoliberalismus</link>
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<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Generation Krise]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Digital Natives werden langsam erwachsen und viele Forscher fragen sich, was die kommende Generation wohl an besonderen Merkmalen zu bieten hat. Sozialwissenschaftler und Psychologen beobachten bereits kritisch, welche Lebensumstände das Heranwachsen der heutigen Jugend prägen. Hineingeboren in eine Zeit, in der seit der Wirtschaftskrise von 2008 vielerorts noch heute die Zeichen eher auf Talfahrt, zumindest aber große Unsicherheit stehen, scheint das Lebensgefühl der Jungen ziemlich durchwachsen. Soziale Ungleichheit oder gar Armut, unsichere Zukunftsaussichten, hohe Anforderungen und Schule und künftiger Berufswelt - die Zeiten sind herausfordernd und scheinen die Lebenseinstellung der Jugendlichen deutlich zu prägen. Studien bescheinigen ihnen bereits, moralische Werte wie Gerechtigkeit und Toleranz sehr wichtig zu nehmen, während Ehrgeiz und persönlicher Erfolg in den Hintergrund treten. Die große Mehrheit von ihnen misstraut den Internet-Giganten und großen Konzernen, verkörpern diese in ihren Augen vor allem eine Bedrohung der Gesellschaft. Aufbruchstimmung? Eher Fehlanzeige. Aber wer weiß, was aus dieser Generation noch werden wird und wie sie die Welt von morgen beeinflusst.<a href="http://www.zeit.de/2017/09/generation-k-jugendliche-zukunft-angst-grossbritannien-usa/komplettansicht?print new" target="_blank">Jetzt kommen die Ängstlichen, Zeit online 9.3.17</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gender-Dispositionen verstärken sich in homogenen Gruppen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Männer sind risikofreudig, Frauen eher zurückhaltend - ein Klischee, in dem viel Realität steckt. Und diese Realität verstärkt sich, wenn die Geschlechter unter sich sind. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) untersuchte die Verhaltensweisen in Teams - in geschlechtshomogenen wie in gemischten Gruppen. Dabei zeigte sich: Je homogener die Gruppe, umso stärker tritt das geschlechtstypische Verhalten hervor. Reine Männer-Teams zeigten sich besonders risikofreudig - risikofreudiger als die einzelnen Personen. Und bei den Frauen trat in reinen Frauen-Teams die Zurückhaltung besonders zutage. In gemischten Gruppen hingegen waren die Verhaltensweisen ausgewogener. Im Hinblick auf die Zusammensetzung von Gremien, Aufsichtsräten oder Vorständen gibt die Studie zu denken, macht sie doch deutlich, wie die personelle Besetzung einen Grundton setzt, wenn sie gendertechnisch eher einseitig ist.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/frauen-und-maenner-gemischte-teams-faellen-bessere-entscheidungen-a-1137656.html new" target="_blank">Männer riskieren zu viel, Frauen zu wenig, Karriere Spiegel 9.3.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gender-dispositionen-verstärken-sich-in-homogenen-gruppen</link>
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<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefangen im Datennebel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Soziale Netzwerke kreieren ihre eigenen Welten, die mit dem Leben oft nicht mehr viel zu tun haben. Eine neue Studie des IMT Forschungszentrums in Lucca zeigt nun, dass auch der Nachrichtenkonsum in den Netzwerken diese Einseitigkeiten widerspiegelt. Die Wissenschaftler werteten den Nachrichten-Konsum von 376 Millionen Facebook-Nutzern zwischen 2010 und 2015 aus und analysierten deren Umgang mit Meldungen aus 920 Medien aus aller - wie oft sie Nachrichten teilten, likten und kommentierten sowie mit wem sie sie teilten. Der so genannte &quot;Echokammer-Effekt&quot; der sozialen Medien schlug im Nutzerverhalten deutlich durch. Die meisten Nutzer griffen nur auf wenige Nachrichtenquellen zurück und teilten auch entsprechend wenig vielfältige Beiträge. Es zeigte sich eine Clusterbildung - was den eigenen Neigungen und denen der Freunde nicht entsprach, trat erst gar nicht in die Aufmerksamkeit. Die Forscher warnen, dass dieser Effekt die vorherrschende Komplexität in der Welt in der Wahrnehmung einzelner deutlich reduziere und die Segregation und Gruppenbildung vorantreibe.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/technik-kommunikation/internet/-/journal_content/56/12054/16521507/Facebook%3A-Jedem-seine-eigene-News-Welt/ new" target="_blank">Facebook: Jedem seine eigene News-Welt, spektrum.de 7.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die junge Führungselite tickt anders]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den Chefetagen hält mit der aufsteigenden Generation der Nachwuchs-Topmanager frischer Wind Einzug. Die Personalberatung Heidrick &amp; Struggles hatte in einer Studie 131 Top-Führungskräfte im Alter von unter 50 Jahren befragt und mit 24 von ihnen Tiefeninterviews geführt. Dabei zeigt sich: Brüche im Lebenslauf sind zumindest am Anfang einer Karriere heute keine Seltenheit mehr. Auch das Familienleben wird den Jüngeren wichtiger. Was das Führen angeht, verlassen sich weniger auf die gute alte Hierarchie. Sie versuchen sich eher in einem kooperativen Führungsstil. Theater, Konzert, Museen sind nicht so der Renner in der neuen Generation der Leader, sie treiben in ihrer Freizeit eher Sport, wobei das typische Golfen kaum noch zieht. Auslandsstudien und international geprägte Berufswege sind in der Top-Liga der Jüngeren sehr verbreitet, etwa ein Drittel der Befragten hat promoviert. Und jeder zehnte hat bei McKinsey viel für die künftigen Karrierestationen gelernt.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/junge-topmanager-studie-zeigt-wie-die-elite-fuehrt-und-was-sie-antreibt-a-1134740.html new" target="_blank">So ticken Deutschlands junge Top-Manager, Karriere Spiegel 4.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn mentale Haltungen die Kreativität bremsen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kreativität finden wir alle toll, und doch schlummert in vielen von uns auch eine Bremse. In ihrem Buch über Kreativität beschreibt die ehemalige Wharton-Management-Professorin Jennifer Mueller, wie unbewusste Einstellungen uns auf kreative Einfälle skeptisch reagieren lassen. Probanden sollten zunächst über eines der beiden folgenden Themen schreiben: &quot;Für jedes Problem gibt es nur eine korrekte Lösung&quot; oder &quot;Für jedes Problem gibt es mehrere korrekte Lösungen&quot;. Anschließend sollten sie verschiedene Begriffe mit Kreativität assoziieren. Und zum Abschluss wurde ihnen eine kreative Idee zur Bewertung vorgelegt. Dabei zeigte sich, dass diejenigen, die über die sehr verengte Lösungsperspektive zu schreiben hatten, öfter negative Begriffe mit Kreativität assoziierten und auch die kreative Idee öfter madig machten als die Probanden, die zum eher positiven Thema geschrieben hatten. Umfeldfaktoren wie diese scheinen die innere Haltung zu Kreativität also zu fördern oder zu verengen.<br><a href="http://greatergood.berkeley.edu/article/item/why_your_creative_ideas_get_ignored new" target="_blank">Why your creative ideas get ignored, Greater Good 3.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das beste Vorbild hat Makel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn Vorbilder zu vorbildlich sind, rufen sie Abwehrreflexe hervor, so die Erkenntnis einer Studie der Universität Stanford. Die Psychologen stellten fest, dass übergewichtige Patienten insbesondere dann Ärztetermine meiden, wenn Mediziner sich als besondere Fitness-Freaks darstellen. Das eigene Versagen werden im Vergleich zu einem Sportenthusiasten noch deutlicher wahrgenommen. Und dieser Effekt stellt sich laut Studie sogar ein, wenn das Thema gar nicht explizit angesprochen wird, aber die betroffenen Personen glauben, sie stünden vor anderen nicht gut da.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-warum-das-vorbild-nicht-zu-vorbildlich-sein-darf-1.3402683 new" target="_blank">Warum das Vorbild nicht zu vorbildlich sein darf, SZ 3.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 13 Mar 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wichtigste Soft Skills: Probleme lösen, entscheiden, belastbar sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Soft Skills werden neben den fachlichen Fähigkeiten immer zentraler. Doch welche davon sind wirklich zentral? Der Personaldienstleister „Manpower Group“ befragte 4.990 Unternehmensvertreter in 15 europäischen Ländern. Für deutsche Arbeitgeber (wie auch international) steht die Problemlösungskompetenz an erster Stelle, gefolgt von Entscheidungskompetenz, Belastbarkeit und Zielorientierung. Die befragten Arbeitnehmer hingegen erachten die Belastbarkeit als wichtigste Fähigkeit, erst dann kommt das Problemelösen und die digitale Kompetenz. Interessant an der Umfrage ist, dass keine originär zwischenmenschlichen Fähigkeiten in den Top 3 genannt werden. Und nachdenklich stimmen sollte vielleicht, dass aus Sicht der Arbeitnehmer das Standhaltenkönnen gegenüber den oft hohen Anforderungen eine solche zentrale Rolle spielt, ist es doch eher eine Verteidigungshaltung und keine gestaltende Fähigkeit. Die starke und unmittelbare Zweckorientierung der genannten Eigenschaften illustriert, dass kreative und soziale Fähigkeiten anscheinend kaum gefragt sind.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/soft-skills-problemloeser-sind-gefragt-14904417.html new" target="_blank">Problemlöser sind gefragt, FAZ 1.3.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbst-Tuning via App]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Besser schlafen, besser denken, besser leben - für viele Lebensbereiche gibt es inzwischen Apps, mit denen an sich selbst arbeiten, die eigenen Verhaltensmuster reflektieren  und verändern kann oder einfach im hektischen Arbeitsalltag ein bisschen ausspannt. Die Grenzen zwischen Coaching-ähnlichen Hilfsmitteln und Programmen, die sensiblere psychische Bereiche ansprechen, sind dabei fließend. &quot;Nicht alle Angebote, die man im Internet oder App Stores findet, sind auch empfehlenswert&quot;, zitiert die Wirtschaftswoche Philipp Klein, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Uniklinikums Schleswig-Holstein. Die Psychologin Corinna Jacobi, Professorin an der Technischen Universität Dresden, warnt: &quot;Derzeit existieren noch keine klaren Qualitätsstandards.&quot; In einer Welt, in der im Prinzip jeder eine App programmieren und verkaufen kann, wünschen sich die Experten aus Medizin und Psychologie mehr Transparenz im Hinblick darauf, welche Wirkungen von Apps realistisch zu erwarten sind, für welche Zielgruppen sie geeignet sind, und auch darüber, was Anwender in Krisensituationen unternehmen können. Psychisch Gesunde dürften keine Probleme damit haben, wenn die Nutzung einer App ihnen nicht zu den erwarteten Ergebnissen verhilft. Doch kann es kritisch werden, wenn ohnehin schon entmutigte Menschen im Umgang mit digitalen Helfern weitere Negativerlebnisse machen. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/coach/entspannung/digitale-helfer-mit-ein-paar-klicks-zur-inneren-balance/19450306-all.html new" target="_blank">Mit ein paar Klicks zur inneren Balance, WiWo 28.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleichheit muss von unten betrachtet werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Vorstoß der Bundesregierung, übermäßige Managergehälter zu deckeln, um ein Signal im Hinblick auf die wachsende Einkommensungleichheit zu setzen, mag symbolischen Wert haben. Einem Kommentar der Zeit zufolge, wird er jedoch eher geringe praktische Wirkungen haben. Vor 15 Jahren verdienten die oberen Führungsriegen noch das 28-Fache ihrer durchschnittlichen Arbeitnehmer, heute ist die Diskrepanz auf das 83-Fache angewachsen. Doch von dem, was &quot;die da oben&quot; vielleicht künftig weniger bekommen könnten, haben &quot;die da unten&quot; nichts. Die Realeinkommen der unteren Einkommensschichten sind in den vergangenen 25 Jahren gesunken. Unter den jüngeren Arbeitnehmern unter 40 Jahren ist die Einkommensungleichheit laut Zeit heute doppelt so hoch wie noch in den 1970er Jahren. In Westdeutschland sind heute 40 Prozent der Arbeitnehmer, im Osten sogar die Hälfte tarifungebunden. Der Kommentar in der Zeit fordert, hier durch politische Maßnahmen anzusetzen, um nicht nur die Millionäre zu beschneiden, sondern Verbesserungen für Millionen umzusetzen.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-02/managergehaelter-koalition-einkommen-begrenzen-arbeitnehmer-nutzen new" target="_blank">Die Millionäre sind Nebensache, Zeit online 28.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Mar 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einfach mal früher frei machen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Japaner haben sich ihren Ruf, besonders arbeitsam zu sein, über Jahrzehnte hart erarbeitet. Schuften bis zum Umfallen, das Japanische kennt sogar ein Wort dafür - karoshi. Das soll sich nun langsam ändern. Die Regierung hat eine Kampagne zum so genannten &quot;Premium Friday&quot; gestartet. Am letzten Freitag eines jeden Monats sollen Arbeitnehmer bereits um drei Uhr nachmittags Feierabend machen. Die Regierung ging mit gutem Beispiel voran. Ministerpräsident Shinzo Abe verbrachte den letzten Freitagnachmittag meditierend in einem Kloster in Tokio. So richtig Fahrt aufgenommen hat der Vorstoß indes noch nicht. Einer Umfrage unter 1.600 Arbeitnehmern ergab, dass bisher erst drei Prozent von ihnen tatsächlich am letzten Freitag des Monats früher nach Hause gehen können. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/super-freitag-japan-will-zu-laxerer-arbeitsmoral-erziehen-a-1136193.html new" target="_blank">Ein Prost auf den Super-Freitag! Spiegel online 24.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Fachtagung „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ in Frankfurt]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Forum Achtsamkeit und die Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V. laden am 27. April 2017 in Frankfurt zur fünften Fachtagung „Achtsamkeit am Arbeitsplatz“ ein. Die Veranstaltung stellt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vor und vermittelt Praxisbeispiele zu Einsatz und Wirkung von Achtsamkeit im Unternehmenskontext. Die Neurowissenschaftlerin Dr. Britta Hölzel gibt einen Überblick über in der Meditationsforschung eruierte Wirkmechanismen von Achtsamkeit. Chris Tamdjidi, der mit der Kalapa Academy Achtsamkeitsschulungen für Unternehmen macht, zeigt, welche Tools und Methoden in Wirtschaft und Führungskräfteentwicklung hilfreich sind und welche wissenschaftlich untersuchten Wirkungen sie haben. Leadership Consultant Angelika von der Assen und Andreas Mohr von SAP stellen die SAP Global Mindfulness Practice vor, die unter anderem mit dem erfolgreich bei Google entwickelten Programm „Search inside yourself“ arbeitet.<br><a href="http://www.achtsamkeit-am-arbeitsplatz.de/pdf/5.%20Fachtagung%20AaA%202017.pdf new" target="_blank">Weitere Information und Anmeldung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zukunft soll lieber überraschen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wüssten Sie gerne, wie es Ihnen in 20 Jahren geht? Ob Sie gesund oder krank sind, in einer Partnerschaft? Falls ja, sind Sie eher eine Ausnahme, denn die meisten Menschen lassen sich von der Zukunft lieber überraschen. Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung untersuchte mit mehr als 2.000 Menschen aus Spanien und Deutschland, ob sie gerne mehr über ihre Zukunft wüssten. 86 bis 90 Prozent gaben an, über negative künftige Entwicklungen lieber nichts wissen zu wollen. Selbst wenn es um Positives ging, zeigten lediglich 40 bis 70 Prozent Interesse. Der Hang, Unschönes auszublenden, mag nicht weiter überraschen. Doch anscheinend lässt sich der Mensch doch lieber überraschen - selbst wenn auch böse Überraschungen auf ihn warten.<br><a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21198-2017-02-24.html new" target="_blank">Wir wollen es nicht wissen, scinexx.de 24.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 03 Mar 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ausgrenzung fördert Verschwörungsmentalität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Menschen, die sich ausgeschlossen fühlen, suchen verstärkt nach Sinn in ihrem Leben - und sie sind zugänglicher für Verschwörungstheorien. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie. In einem ersten Test ließen die Wissenschaftler 119 Probanden eine unangenehme Begebenheit aus ihrem Leben erzählen, an der ein oder mehrere enge Freunde beteiligt waren. Danach wurden sie gefragt, wie sie sich gerade fühlten, wobei explizit auch nach einem Gefühl der Ausgeschlossenheit gefragt wurde. Außerdem sollten sie angeben, wie stark sie sich in ihrem Leben nach Bedeutung sehnen. Anschließend wurden ihnen mehrere Verschwörungstheorien zur Beurteilung vorgelegt. Bei der Auswertung zeigte sich, dass diejenigen, die ein Gefühl der Ausgeschlossenheit beklagt hatten, sich stärker als andere Probanden nach Bedeutsamkeit sehnten und auch zugänglicher für die Verschwörungstheorien waren. Die Wissenschaftler sehen hier die Gefahr eines Teufelskreises im Hinblick auf mögliche gesellschaftliche Entwicklungen. Menschen, die sich bereits nicht akzeptiert fühlten, flüchteten sich dann in Verschwörungstheorien, was sie nur noch weiter von der Gesellschaft entferne.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/aberglaube-und-verschwoerungstheorien/1438848?_ga" target="_blank">Ausgeschlossenheit verstärkt Verschwörungsmentalität, spektrum.de 21.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 02 Mar 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Damit die Arbeit Spaß macht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Positive Psychologie hinterlässt zusehends auch in Unternehmen ihre Spuren. Vor allem in hippen Start-ups ist es längst keine Sensation mehr, wenn dem CEO unter anderem ein Chief Happiness Officer zur Seite steht. Ein Beitrag im Harvard Business Manager zeigt, wie sich Wohlfühlklima in Unternehmen etablieren lässt. Dabei geht es um mehr als Goodies wie frisches Obst oder nette Mitarbeiter-Events. Die Fokussierung auf das Positive findet längst auch Eingang in die Mitarbeiterführung, die in Feelgood-Unternehmen stark auf Mitarbeiterbeteiligung und diskursive Methoden setzt. Da das gute Gefühl im Job Mitarbeiter oft loyaler sein lässt, können solche Ansätze nicht nur das Betriebsklima verbessern, sondern auch die Fluktuation senken. Allerdings rät der Artikel ausdrücklich davon ab, etablierte Unternehmenskulturen einfach umkrempeln zu wollen, denn dann wird Feelgood-Management leicht zur Farce.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/warum-arbeit-spass-machen-darf-a-1135357.htmlnew" target="_blank">Warum Arbeit Spaß machen darf, HBM 21.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wann Lob besonders wirkt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Lob motiviert, so viel ist klar. Aber gibt es auch Kontexte, in denen es sich als besonders wirkungsvoll erweist? Eine Studie der Universität Konstanz ging dieser Frage nach und untersuchte das Verhalten von 300 Studierenden, die zu Semesteranfang und -ende jeweils eine Klausur in Mikroökonomie zu schreiben hatten. In einer Studierendengruppe wurden nach der ersten Benotung die besten 30 Prozent vor versammelter Mannschaft gelobt, in der anderen nicht. Bei der Folgeklausur zeigte sich, dass sich insbesondere diejenigen, die bei der ersten Klausur nur knapp schlechter abgeschnitten hatten als die erwähnten 30 Prozent der Besten sich deutlich verbessert hatten. Die ohnehin schon sehr guten Studenten wiesen diese Verbesserung nicht auf. Die Forscher gehen davon aus, dass es vor allem die durch das Lob kommunizierte implizite Norm war, die zu diesen Verbesserungen beitrug. Sie gab denen, die sie knapp verfehlt hatten, einen Anhaltspunkt, sich noch stärker für das wünschenswerte Ergebnis zu engagieren. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/wem-lob-wirklich-nutzt/1438800?_ga" target="_blank">Wem Lob wirklich hilft, spektrum.de 20.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit lindert Angst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue amerikanische Studie zeigt, wie Patienten mit Angststörungen von Achtsamkeitsübungen profitieren können. Für die Untersuchung wurden 89 Probanden in zwei Gruppen eingeteilt - eine erhielt einen achtwöchigen MBSR-Kurs zum Training ihrer Achtsamkeit, während die andere an einem gleich langen Stressmanagement-Kurs teilnahm mit dem Fokus auf Verhaltensänderungen, besserem Schlaf und Wohlbefinden. Vor und nach der Studie absolvierten alle Probanden den Trier-Stress-Test, bei dem sie vor Publikum eine Rede halten mussten. Bei den Achtsamkeit Übenden verringerten sich nach dem Kurs die Stresshormone deutlich und sie empfanden weniger Ängste. Die Probanden, die am Stressmanagement teilgenommen hatten, verspürten indes nach dem Kurs beim Halten der Rede sogar größere Angst.<br><a href="https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente new" target="_blank">Angststörungen: Meditation statt Medikamente, esanum 19.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office kann zur Stressfalle werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mehr Freiheiten und eine bessere Work-Life-Balance gehören zu den Hoffnungen, die viele Arbeitnehmer mit dem Home Office verbinden. Eine Untersuchung der Arbeitsorganisation ILO der Vereinten Nationen und der Europäischen Stiftung Eurofound zeigt indes, dass diese Wünsche sich durch flexibles Arbeiten nicht zwingend erfüllen. Betrachtet wurden die Arbeitsbedingungen in Deutschland, neun weiteren EU-Ländern, in Argentinien, Brasilien, Indien, Japan und den USA. Unter denen, die fast ständig unterwegs arbeiten, sowie jene, die regelmäßig ihren Job von zu Hause aus erledigen, litten 42 Prozent unter Schlafstörungen, während es bei den Büroarbeitern nur 29 Prozent waren. 41 Prozent der hochmobilen Angestellten klagten über Stress, während es bei den Büroarbeitern nur ein Viertel war. Die Datenlage ist allerdings sehr heterogen, denn in die Auswertung wurden Studienergebnisse, die zum Teil mehrere Jahre alt sind, einbezogen. Auch stellt sich womöglich noch die Frage, ob für die Belastungen der Arbeitsort der maßgebliche Faktor ist oder nicht vielleicht auch ein größerer Kontext der Arbeitsanforderungen. Bürojobs haben eine Regelmäßigkeit im äußeren Rahmen, der bei hochmobilen Vielreisenden zum Beispiel nicht gegeben ist. Und die Freiheit bei der Arbeitseinteilung zu Hause setzt natürlich auch gewisse psychische Anforderungen.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article162144837/Studie-entlarvt-das-Home-Office-als-gesundheitsschaedlich.html new" target="_blank">Studie entlarvt das Home Office als gesundheitsschädlich, welt.de 17.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Skepsis sitzt bei deutschen Arbeitnehmern tief]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Den Deutschen sagt man gerne Skepsis nach und diese zeigt sich auch in der Arbeitswelt. Eine weltweite Umfrage der Personalberatung Korn Ferry mit mehr als 1,4 Millionen Fach- und Führungskräften aus 23 europäischen Ländern zeigt, dass die Deutschen zu den großen Skeptikern im Business zählen. Hierzulande glauben nur 63 Prozent daran, dass ihr Unternehmen in den nächsten Jahren erfolgreich sein wird. Weniger sind es nur in Italien (62 Prozent), Belgien und Frankreich (jeweils 60 Prozent) und Österreich (58 Prozent). In Osteuropa hingegen herrscht Aufbruchstimmung. 88 Prozent der Slowenen und 80 Prozent der Rumänen glauben an eine erfolgreiche Zukunft ihres Unternehmens. Studienleiterin Mandy Rehmann betrachtet es als Führungsaufgabe, im Unternehmen eine optimistische Grundhaltung zu etablieren: &quot;Das braucht einen anderen Führungsstil als nur zu delegieren.&quot; Was in Veränderungsprozessen vor allem zähle, sei Vertrauen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/deutsche-angestellte-sind-skeptisch-gegenueber-unternehmenserfolg-14878165.html new" target="_blank">Deutsche Angestellte sind besonders skeptisch, FAZ 15.2.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=skepsis-sitzt-bei-deutschen-arbeitnehmern-tief</link>
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<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Veränderungen so schwer fallen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Öfter mal joggen gehen, gesund kochen, ausreichend schlafen - wohl jeder kennt im eigenen Leben neuralgische Punkte, die er eigentlich gerne verbessern würde. Wäre da nicht der innere Schweinehund. In einer Kolumne in der Wirtschaftswoche erklärt ein Psychotherapeut, warum solche Veränderungen uns so schwer fallen. Unser Gehirn liebt das Gewohnte. Und ändern wir auch nur ein Detail, wirbelt das unsere Grundorientierung zunächst einmal durcheinander. Wer es gewohnt ist, viel Süßes zu essen, hat beispielsweise bei einer Ernährungsumstellung nicht nur die Herausforderung, sich gesünderen Lebensmitteln zuzuwenden. Er wird auch mit all den unbewussten inneren Reaktionen, die sein bisheriges Essverhalten begleiten, konfrontiert - das Gefühl der Geborgenheit, dass Schokolade oder Kuchen vielleicht vermitteln, der Genuss, der mit dieser Gewohnheit verbunden ist. Änderungen brauchen viel Aufmerksamkeit, denn es reicht nicht, den Blick einfach auf das gewünschte Ziel zu richten. Wir müssen auch wach sein für all unsere Impulse, die sich gegen die Veränderung wehren. So kann es es helfen, möglichen Verlustgefühlen vorzubeugen, indem man bewusst Verhaltensänderungen mit unterstützenden Maßnahmen begleitet. Wer noch nicht gerne joggt, fühlt sich vielleicht durch das heiße Bad nach dem Lauf motiviert. Wer jahrelang Süßes fürs Gemüt gegessen hat, wird vielleicht durch einen aromatischen Tee genauso befriedigt. Und es braucht natürlich eine gewisse Ausdauer, bis das Gehirn sich an die neuen Lebensbedingungen gewöhnt hat.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/coach/optimierung/alltag-eines-psychotherapeuten-veraenderungen-sind-gift-fuer-das-gehirn/19382666-all.html new" target="_blank">Veränderungen sind Gift für das Gehirn, WiWo 13.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Feb 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wut-Kommentare sind auch eine Stimmungsfrage]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der zunehmend raue Ton im Internet ist wahrscheinlich nicht nur einer wachsenden Zahl so genannter &quot;Wut-Bürger&quot; zuzurechnen. Ein Studie der Universitäten Standford und Cornell zeigt: Sind wir ohnehin schon mies drauf, wächst unsere Bereitschaft, böse Kommentare zu verfassen, deutlich. Die Wissenschaftler hatten ihre Probanden in mehrere Gruppen unterteilt. Manche mussten leichte Rätsel lösen, was ihre Stimmung hob. Andere wurden mit schweren Aufgaben unter Druck gesetzt. Anschließend sollten sich beide Gruppen an einer Online-Diskussion über einen herausfordernden Artikel beteiligen. Eine Gruppe stieg in eine laufende Diskussion mit ausgewogenen Kommentaren ein, eine andere in einen eher hitzigen Disput. Die Probanden, die zuvor unter Druck gesetzt worden waren, verfassten nun mit einer 89 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit Troll-Kommentare, bei denen, die sich in den Disput einklinkten, lag die Wahrscheinlichkeit für Troll-Kommentare um 68 Prozent höher. Der raue Umgangston im Netz wird also durch die momentane Gemütsverfassung der Agierenden wie auch durch die vorherrschende Stimmungslage innerhalb von Diskussion sehr wesentlich geprägt. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article162014537/Um-diese-Zeit-erwacht-der-digitale-Hetzer-in-uns.html new" target="_blank">Um diese Zeit erwacht der digitale Hetzer in uns, welt.de 12.2.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wut-kommentare-sind-auch-eine-stimmungsfrage</link>
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<pubDate>Tue, 21 Feb 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Permanente Vielarbeit ist keine Perspektive]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ständige Verfügbarkeit und Wochenarbeitszeiten von 80 Stunden und mehr sind im Top-Management keine Seltenheit, sondern eher Teil der impliziten Job Description. Doch selbst bei High Performern, die wissen, auf was sie sich mit einer Führungsposition einlassen, ist Lebensenergie nicht grenzenlos. In einem Gespräch mit 150 angehenden Abiturienten in Essen warnte ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger, dass überlange Arbeitszeiten und regelmäßiger Verzicht auf Urlaub auf Dauer nicht gutgehen. Er selbst habe schon einmal kurz vor dem Burn-out gestanden und deshalb seine Arbeitsweise verändert. Man müsse mit seiner Arbeitskraft haushalten, um in mehreren Jahrzehnten Berufsleben zu bestehen. Den Abiturienten riet Hiesinger, sich bei der Berufswahl nicht nur von materiellen Interessen leiten zu lassen, sondern der eigenen Motivation zu folgen; &quot;Lassen Sie sich von Ihren Interessen, Ihrer Begeisterung und Neugierde leiten. Und nicht von Gehalt oder sozialem Status.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/thyssenkrupp-chef-hiesinger-warnt-vor-zu-langen-arbeitszeiten-a-1134058.html new" target="_blank">Dax-Vorstandschef warnt vor zu viel Arbeit, Spiegel online 10.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Finnland testet Grundeinkommen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Was geschieht, wenn Menschen plötzlich ein Grundeinkommen erhalten? Lehnen sie sich zurück und tun nicht? Oder fühlen sie sich vielleicht in ihrer Kreativität beflügelt? Finnland hat ein Experiment gestartet, um Antworten auf diese Fragen zu finden. 2.000 Arbeitslose erhalten für zwei Jahre anstelle der üblichen Sozialleistungen 560 Euro auf die Hand. Was sie in der Zeit machen, ist ihnen überlassen. Und wenn sie zwischenzeitlich in einem Job arbeiten, auf anderem Wege Geld verdienen oder gar ein Unternehmen gründen, dürften sie dies, ohne dass die Einnahmen mit dem Grundeinkommen verrechnet werden. Wer die umständliche Sozialbürokratie kennt, mit der sich die Bezieher von Sozialleistungen herumschlagen müssen, wenn sie versuchen, wieder selbst zu Einnahmen zu kommen, kann sich leicht vorstellen, wie inspirierend die finnische Situation sein kann. Man kann sich ganz darauf konzentrieren, wirklich etwas zu tun, anstatt über jeden Schritt Rechenschaft abzulegen. Bin gespannt, zu welchen Erkenntnissen das Experiment führt.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bedingungsloses-grundeinkommen-wie-finnland-eine-soziale-revolution-ausprobiert-1.3366397 new" target="_blank">Wie Finnland eine soziale Revolution ausprobiert, SZ 7.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Feb 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Anderen Menschen durch Meditation näher kommen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dank Internet und Social Media haben wir heute viel leichter Kontakt zu anderen Menschen. Doch wirkliche Nähe stellt sich in virtuellen Begegnungen oft nicht ein. Und auch im Job mögen wir täglich viele Gespräche führen, doch allzu leicht ist auch hier tiefere Verbundenheit im Miteinander Mangelware. Das von der Neurowissenschaftlerin Tania Singer initiierte ReSource-Projekt untersucht, welche Bedeutung Partner-Meditationen für das soziale Zusammensein haben können. In einem neunmonatigen Kurs lernten die Studienteilnehmer unter anderem die Stille Meditation alleine kennen, den Body Scan wie auch eine Form der Partner-Meditation, bei der jeweils zwei Teilnehmer sich - meist virtuell per Videokonferenz - dialogisch miteinander verbanden. In den Dialog-Meditationen sprach jeweils ein Partner über Gefühle und Körperwahrnehmungen in schwierigen Situationen oder teilte verschiedene Perspektiven einer persönlichen Erfahrung, während die andere Person einfach achtsam zuhörte. In der Untersuchung zeigte sich, dass die Partnerübungen nicht nur die Nähe zwischen den Beteiligten erhöhte (wobei für die Übungen die Partner immer wieder gewechselt wurden), sondern die Meditierenden auch bereiter waren, sehr Persönliches preiszugeben. Studienleiterin Bethany Kok geht davon aus, dass die Näheerfahrung nicht zuletzt durch das achtsame Zuhören und die Akzeptanz gegenüber den Sprechenden gestützt wurde, während in alltäglichen Gesprächen Menschen oft beim Zuhören in eigene Gedanken versunken sind, schon über ihre mögliche Antwort nachdenken oder ihr Gegenüber bewerten. Die Studienteilnehmer bewerteten die Partner-Meditationen insgesamt höher als die Meditationen allein, die sie ebenfalls während der Untersuchung regelmäßig absolvierten.<br><a href="http://greatergood.berkeley.edu/article/item/can_meditating_together_improve_your_relationships new" target="_blank">Can meditating together improve your relationships? Greater Good 6.2.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Entspannen mit der Natur via Youtube]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die <a href="https://www.youtube.com/user/johnnielawson new" target="_blank">Videos von Johnnie Lawson</a> sind ein echtes Phänomen. Auf Youtube veröffentlicht der irische Maler immer wieder stundenlange Videos von Naturimpressionen, die von Millionen von Menschen gesehen werden - um zu entspannen, zur Ruhe zu kommen, besser zu schlafen. Die Idee zu dem Projekt entstand durch einen Zufall. Lawson hatte Naturszenen ins Internet gestellt, um sie mit anderen Künstlern zu diskutieren, und bekam auch Feedback von anderen Zuschauern, die sich bei ihm für die &quot;heilende&quot; Wirkung seines Films bedankten. Ein achtständiges Video von einem wunderschönen Bach in ländlicher Idylle wurde auf Youtube schon mehr als 16 Millionen Mal angesehen. Manche Zuschauer lassen die Clips sogar die ganze Nacht über laufen, um ihre Schlafprobleme zu überwinden. &quot;Mir ist klar geworden, dass ich die Heilungskräfte der Natur per Film weitergeben kann. Die Natur hat mich schon immer fasziniert. Ein Bach zum Beispiel kann so viele verschiedene Töne machen, so viel Energie ausstrahlen. Fließendes Wasser hat eine beruhigende, therapeutische Wirkung. Erst heute Morgen hat mir jemand geschrieben, meine Filme hätten ihn vor einer schweren Depression bewahrt. Und solche Zuschriften bekomme ich jeden Tag. Vor allem Menschen, die unter Schlaflosigkeit leiden, lieben meine Videos. Sie helfen ihnen beim Einschlafen. Deshalb auch die Länge von acht Stunden: So können sie die ganze Nacht laufen&quot;, so Lawson im Interview mit Spiegel online.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/naturvideos-gegen-stress-ire-filmt-wasserfaelle-und-wiesen-a-1132680.html new" target="_blank">&quot;Ich freue mich, wenn die Zuschauer einschlafen&quot;, Spiegel online 5.2.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=entspannen-mit-der-natur-via-youtube</link>
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<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Damit das Gehirn nicht träge wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wann haben Sie zum letzten Mal bewusst über einen längeren Zeitraum hinweg etwas neues gelernt? Ich meine so richtig gelernt? Mir ist es manchmal ein Rätsel, wie ich als Studentin Acht-Stunden-Tage in Vorlesungen und Seminaren durchgestanden habe, in denen ich die vermittelten Inhalte wach und aufmerksam in mich aufgenommen habe. Wenn ich heute auf Konferenzen bin, bin ich abends völlig geschlaucht - und beobachte in mir, dass ich längst nicht mehr jedem Input aktiv nachgehe. Fürs Gehirn ist das natürlich Gift. &quot;Unsere fluide Intelligenz, also wie schnell wir etwas begreifen, nimmt ab einem Alter von 16 Jahren zwar ab&quot;, zitiert die Wirtschaftswoche Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie vom Institut für Hirnforschung an der Universität Bremen. Hier und dort Informationen im Internet zusammenzuklauben, reicht wohl nicht, um diesem Verfall zu begegnen. Andererseits zeigen Studien mit Senioren, dass sich die Gedächtnisleistung auch in höherem Alter wieder auf Vordermann bringen lässt. In mehreren Versuchen lernten Senioren über einige Monate mit einem wöchentlichen Engagement von 15 bis 20 Stunden etwas neues. &quot;Wer über mehrere Monate hinweg wirklich anspruchsvolle Aufgaben löst, verzeichnet einen robusten Effekt auf seine Gedächtnisleistung&quot;, so Roth. Die Beispiele zeigen: Mit ein bisschen Internet-Zapping und eher passivem Medienkonsum ist es nicht getan, aber wirkliche Anstrengung wird vom Gehirn belohnt. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/coach/optimierung/lernen-im-alter-was-unser-gedaechtnis-ruiniert/19333850-all.html new" target="_blank">Was unser Gedächtnis ruiniert, WiWo 2.2.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=damit-das-gehirn-nicht-träge-wird</link>
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<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Für junge Arbeitnehmer wird es immer enger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwar ist Deutschland mit einer Jugendarbeitslosigkeit von 6,5 Prozent weit entfernt von den dramatischen Zuständen anderer EU-Länder wie beispielsweise Griechenland, wo gegenwärtig rund jeder zweite junge Arbeitnehmer keinen Job findet, doch wird der Übergang ins Arbeitsleben auch hierzulande für junge Menschen schwieriger. Das führt dazu, dass sie immer länger von ihren Eltern abhängig sind, länger zu Hause wohnen und insgesamt nicht so schnell wie einst üblich ein wirklich eigenständiges Leben führen können. Der 15. Kinder- und Jugendbericht des Deutschen Jugendinstituts zeigt: Immer häufiger ist der Nachwuchs prekär beschäftigt, sei es mit Befristung, in Teilzeit, als feste Freie oder in Praktika. Die Sachverständigen gehen davon aus, dass rund ein Fünftel der 14- bis 19-Jährigen und etwa ein Viertel der 20- bis 24-Jährigen von Armut betroffen sind. Man fragt sich schon, welche Auswirkungen diese Unsicherheit nicht nur finanziell, sondern auch im Hinblick auf das Selbstbild junger Arbeitnehmer und ihre weitere berufliche Entwicklung haben wird. Nicht unwahrscheinlich dürfte es sein, dass der Druck, unter dem die junge Generation heute steht, nicht einfach verschwindet.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/jugendbericht-junge-erwachsene-in-finanzieller-unsicherheit-a-1132820.html new" target="_blank">Am finanziellen Tropf der Eltern, Karriere-Spiegel 2.2.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=für-junge-arbeitnehmer-wird-es-immer-enger</link>
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<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Braucht die Wissenschaft die Spiritualität?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wissenschaft und Spiritualität werden gerne als unvereinbare Gegenspieler betrachtet - hier die Ratio, dort das Numinose. Lars Jaeger, Wissenschaftsautor und Investmentberater, zeigt in einem Blogbeitrag auf spektrum.de, warum gerade in unserer so hyperrational wirkenden Zeit mehr denn je starke Beziehungen zwischen beiden Sphären notwendig sind. &quot;Die neue Macht, die uns die moderne Wissenschaft verliehen hat, kommt allerdings zu einem Preis: der Verlust von Sinn. Die moderne, wissenschaftlich erfasste und technologische gesteuerte Welt besitzt keinen tieferen Sinn oder höheren Zweck. Sie ist nur einfach da&quot;, sagt er. Wissenschaftlich-technologische Innovationen haben in seinen Augen den Menschen zwar ungeahnte Freiheiten gebracht, tragen jedoch auch existenzielle Gefahren in sich. Und sowohl die Freiheit wie auch die Sorge sind vordergründig individualistische Phänomene. &quot;Die heutige globale Gesellschaft hat die Aufgabe, einen Spagat zwischen zwei sehr konträren Ausprägungen zu schaffen: Sie predigt den Individualismus, muss aber gleichzeitig dafür sorgen, dass wir den sozialen Zusammenhalt nicht verlieren&quot;, folgert Jaeger. &quot;Ein wichtiger Teil einer Antwort ist, dass wir dafür nicht nur die Wissenschaft und Technogien selbst nachvollziehen, verstehen und beurteilen müssen, sondern auch die Fiktionen und Geschichten, die unserer Welt einen Sinn zu geben versprechen – und die damit für den gesellschaftlich notwendigen Zusammenhalt sorgen. Und dazu gehören eben auch religiöse Traditionen und spirituellen Erfahrungen&quot;, so seine Einschätzung.<a href="http://scilogs.spektrum.de/beobachtungen-der-wissenschaft/das-dilemma-der-modernen-wissenschaften-viel-weltliche-macht-wenig-spiritueller-sinn/?_ga" target="_blank">Das Dilemma der modernen Wissenschaften, spektrum.de 1.2.17</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=braucht-die-wissenschaft-die-spiritualität</link>
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<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Selbstoptimierung zur Falle wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir leben in einer Zeit, in der wir das Gefühl haben, für unser Glück selbst verantwortlich zu sein. Die realen Gestaltungsmöglichkeiten, die wir haben, können jedoch auch kippen - dann wird das Streben nach einem besseren Leben leicht zu Selbstoptimierungsstress. &quot;Uns werden von unzähligen Anbietern Methoden offeriert, wie wir uns in allen Lebensbereichen verbessern können. Die vermeintliche Logik dahinter: Nur wenn wir unsere Lebensweise optimieren, erfüllt sich auch der Wunsch glücklich zu sein&quot;, erklärt der Psychologe Steve Ayan in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Am Anfang steht die Bewusstheit - über das, was wir verändern oder erreichen wollen. Ayan warnt jedoch davor, dass die &quot;die bewusste Konzentration auf Einzelaspekte – etwa auf persönliche Schwächen oder Nöte – unsere Wahrnehmung [verzerrt]. Kleinigkeiten erscheinen dann plötzlich bedeutsamer als sie sind. Bei vielen Gelegenheiten fahren wir also besser, wenn wir nicht so sehr nach Innen horchen und alles ganz bewusst tun wollen.&quot; Er rät dazu, für das, was einem wichtig ist, Routinen zu entwickeln - um nicht immer wieder aufs Neue entscheiden zu müssen, aber auch, um nicht ständig um sich selbst zu kreisen. Auch könne mehr Lockerheit im Hinblick auf das, was man sich wünscht, helfen. Vor allem Menschen, die im Beruf viel erreichen, setzen sich leicht selbst unter Zugzwang. Eine gute Selbstwahrnehmung mag dabei helfen, das eigene Leben besser zu justieren. Die Grenze zur Hypochondrie ist dabei jedoch bisweilen fließend. &quot;Wir alle haben ja Phasen, in denen es uns mal besser und mal schlechter geht. Auch da ist es in den Stimmungstiefs zunächst besser für uns, Genuss und Ablenkung zu suchen, statt bis ins Kleinste zu erforschen, warum es uns nun gerade so geht. Genauso ist es ja auch, wenn einem was wehtut: Konzentriert man sich auf den Schmerz, wird er schlimmer&quot;, so Ayan. Auch einfach mal locker zu bleiben und nicht gleich in Aktionismus zu verfallen, kann also eine Verbesserung sein.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/coach/optimierung/steve-ayan-manager-sind-praedestiniert-dafuer-sich-zu-viel-abzuverlangen/19315064-all.html new" target="_blank">&quot;Manager sind prädestiniert dafür, sich zu viel abzuverlangen&quot;, WiWo 30.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-selbstoptimierung-zur-falle-wird</link>
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<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die dunklen Seiten hoher Identifikation mit dem Arbeitgeber]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass eine hohe Identifikation mit dem Arbeitgeber positive Folgen hat. Die Mitarbeiter fühlen sich wohl, arbeiten engagiert, oft zeigen beliebte Arbeitgeber auch eine überdurchschnittliche Performance. Nun haben Wissenschaftler der Colorado-State-Universität 40 Studien zum Thema genauer unter die Lupe genommen - und dabei herausgefunden, dass besonders große Verbundenheit im Job auch deutlich erkennbare dunkle Seiten hat. So neigen besonders commitete Angestellte leichter dazu, Verfehlungen des Unternehmens zu ignorieren - oder sogar selbst unethisch zum Wohle der Firma zu handeln. Änderungen im Unternehmen führen bei sehr verbundenen Mitarbeitern leicht zu einer &quot;Bedrohung ihrer Identität&quot;. Wird die Verbundenheit zur Gemütlichkeit, leiden auch Leistung und Kreativität, da Mitarbeiter leicht in bestehenden Strukturen gefangen sind, ohne diese noch sehen zu können. Die Verbundenheit nach Innen könne außerdem in eine stärkere Abgrenzung nach Außen münden oder gar in Misstrauen gegenüber anderen Firmen und Feinddenken gipfeln. Und gerät das eigene Unternehmen in Schwierigkeiten oder unter Beschuss, leiden die sehr treuen Mitarbeiter besonders stark. Gewinnt der Job im Leben eine zu große Bedeutung, könne das Wohlbefinden leiden, weil es zu Konflikten, beispielsweise mit dem Partner, komme. Selbst im Traumjob und bei aller Liebe - es kann nicht schaden, das eigene Arbeitsumfeld nicht nur aus emotionaler Eingebundenheit heraus wahrzunehmen, sondern die Dinge auch mit wachem Verstand zu betrachten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/engagement-zu-viel-identifikation-mit-der-firma-schadet/19272466.html new" target="_blank">Zu viel Identifikation mit der Firma schadet, WiWo 27.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-dunklen-seiten-hoher-identifikation-mit-dem-arbeitgeber</link>
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<pubDate>Wed, 08 Feb 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer bin ich jenseits des Jobs?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit richtet in einem Beitrag den Blick auf den &quot;Irr-Sinn&quot; der Arbeit - und meint damit nicht allein den Hang zum chronischen Vielarbeiten, sondern vor allem unsere immer ausgeprägtere Identifikation mit der Berufssphäre. Was geschieht mit uns, wenn wir uns hauptsächlich über den Job definieren? Was macht es mit uns und unserem Leben? Fragen, die viele sich gar nicht stellen, weil sie so damit beschäftigt sind, ihren Job zu behalten, ihr Plansoll zu erfüllen und - nach Feierabend - die kläglichen Reste ihres Lebens zusammenzuhalten und zu regenerieren. Der Artikel plädiert unter anderem für das Grundeinkommen, um die ökonomischen Zwänge, die wesentlich zur Reduktion der eigenen Identität aufs Arbeiten beitragen, zu durchbrechen. &quot;Die Utopie der für den Menschen arbeitenden Maschinen muss also gar nicht erreicht werden, um die Lebensbedingungen jedes Einzelnen zu verbessern. Es reicht, wenn der Mensch sein Leben vom reinen Diktat der Arbeit befreit. Denn er ist mehr als eine wertschöpfende/-steigernde Maschine, deren Sinn sich einzig in individueller Selbstausbeutung generiert&quot;, so der Artikel, der für eine &quot;eigenständige Identitätsfindung&quot; plädiert. Auch ohne Grundeinkommen können wir uns allerdings jederzeit fragen: Wer bin ich eigentlich? Und wer möchte ich sein?<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2017-01/selbstausbeutung-arbeit-sinn-existenz-identitaet-alternative-gesellschaft/komplettansicht?print new" target="_blank">Der Irr-Sinn der Arbeit, Zeit online 26.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-bin-ich-jenseits-des-jobs</link>
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<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsicherheit schlägt aufs Wohlbefinden - auch nach Jahren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Folgen von Stress, der durch Überlastung im Job entsteht, werden bereits vielfach untersucht. Seine &quot;Vorstufen&quot;, beispielsweise das unterschwellige Unbehagen, das vielen Menschen aufgrund unsicherer werdender Arbeitsverhältnisse immer öfter zum ständigen Begleiter wird, haben indes erst wenige auf dem Schirm. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) geht davon aus, dass dieser Druck auf die Betroffenen wirken kann wie körperliche Leiden. Und eine Studie des Helmholtz-Zentrums München: Die Sorge um den Job kann Langzeitfolgen haben. Die Wissenschaftler hatten 1.800 Arbeitnehmer in Süddeutschland befragt - einmal, während sie noch im Berufsleben standen, und 20 Jahre später im Ruhestand. Diejenigen, die als Berufstätige in Sorge um den eigenen Job lebten, zeigten selbst nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben noch ein deutlich geringeres Wohlbefinden als jene, die diese Sorge nicht erlebten. Für die Forscher ein Risikofaktor für die seelische und körperliche Gesundheit. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/jobunsicherheit-wenn-arbeit-krank-macht-1.3319579 new" target="_blank">Wenn Arbeit krank macht, SZ 16.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unsicherheit-schlägt-aufs-wohlbefinden---auch-nach-jahren</link>
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<pubDate>Mon, 06 Feb 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meditation und Intuition als effektive Führungsinstrumente]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche propagiert einmal mehr den Achtsamkeitstrend im Business und erklärt Meditation sogar zum &quot;neuen Joggen&quot;. Laut dem Artikel zählen die Harvard Business School und die französische INSEAD Meditation und Intuition zu den effektivsten Mitteln der Unternehmensführung. &quot;Achtsames Handeln fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch Teamgeist, Kreativität und Produktivität. Bei den Führungskräften, oder sogar bei der Geschäftsführung anzusetzen, macht natürlich am meisten Sinn. Sie können Veränderungen, die gemacht werden sollten, am ehesten vorleben.&quot;, so Niko Kohls, Achtsamkeitsforscher und Professor für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Allerdings dringen die Wissenschaftler auch darauf, nicht in eine naive Meditations-Euphorie zu verfallen. &quot;Die Forschung in dem Bereich ist in den vergangenen Jahren zwar exponentiell angestiegen, aber noch immer müssen wir vorsichtig mit Zusammenhängen sein&quot;, sagt etwa die Neurowissenschaftlerin Britta Hölzel. Zu leicht werden aus ein paar Neuroscans gleich konkrete Wirksamkeiten, sei es im Berufsleben oder im Hinblick auf die persönliche Entwicklung, abgeleitet, die in dem propagierten Maße sich vielleicht gar nicht einstellen. Eines wird beim genüsslichen Zitieren von Meditationsstudien nämlich leicht übersehen - oft werden die Wirkungen an Menschen untersucht, die an einem achtwöchigen MBSR-Kurs teilgenommen haben. Um durch das Meditieren die eigene Kreativität signifikant zu entwickeln, auch unter Dauerstress noch einen kleinen Kopf zu bewahren oder gar ein &quot;besserer&quot; Mensch zu werden, dürfte deutlich mehr Üben erfordern.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/coach/entspannung/wie-manager-fuehrungsqualitaeten-verbessern-meditieren-ist-das-neue-joggen/19295470-all.html new" target="_blank">Meditieren ist das neue Joggen, WiWo 25.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-und-intuition-als-effektive-führungsinstrumente</link>
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<pubDate>Fri, 03 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstgemachte Stressfallen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Die Zeit&quot; setzt einen interessanten Impuls in der Debatte um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, indem sie der Frage nachgeht, was dran ist an der Wahrnehmung, dass es heute in Familien Doppelverdiener braucht, damit die Familie finanziell über die Runden kommt. Eines vorweg - der Beitrag ist mit zahlreichen statistischen Daten gespickt, was an sich sehr wünschenswert ist. Allerdings sollte man immer auch im Blick behalten, dass vor allem statistische Durchschnittswerte häufig wesentliche reale Lebensbezüge nicht wirklich treffen. Dennoch finde ich die Gedanken, die der Artikel anregt, sehr wesentlich, denn dem Beitrag geht es darum zu zeigen, wie in den letzten Jahrzehnten unsere Konsumbedürfnisse gestiegen sind. Und wie es gerade diese materiellen Erwartungen sind, die die finanziellen &quot;Verpflichtungen&quot; mit sich bringen, unter denen arbeitende Eltern dann leiden. Wie viele Fernseher, Smartphones oder andere technische Gimmicks braucht man heute, um glücklich zu sein? Eine Frage, die es sich lohnt zu stellen. Im Bekanntenkreis beobachte ich immer wieder, wie Eltern sich oft allzu leicht in bestehende Konsumzwänge fügen. Dann brauchen selbst die Jüngsten schon ein teures Smartphone, weil sie sonst nicht an der Whatsapp-Gruppe ihrer Schulklasse teilnehmen können. Sicher gibt es für viele Konsumentscheidungen praktische und pragmatische Gründe. Was mir fehlt, ist das tiefere Nachdenken über diese eingeschliffenen Routinen. Und der Mut, nach besseren Wegen zu suchen. Ich sauge immer die Geschichten von Menschen auf, die sich ganz bewusst der vorherrschenden Konsumlogik widersetzen und versuchen, ihr Leben zu vereinfachen. Solange wir in einem kapitalistischen System, das fast ausschließlich Geld-vermittelt funktioniert, leben, werden wir Geld verdienen müssen - wie viel wir brauchen, ist aber auch unsere eigene Entscheidung. In diesem Sinne ist der Zeit-Artikel sehr bedenkenswert.<br><a href="http://www.zeit.de/2017/04/familie-vereinbarkeit-beruf-gehalt-dienstleister/komplettansicht new" target="_blank">Wozu der ganze Stress? Zeit online 22.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbstgemachte-stressfallen</link>
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<pubDate>Thu, 02 Feb 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bildung als Abrichtung für den Konsum]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Bayrische Rundfunk widmet einen Beitrag der Frage, wie angemessen unser heutiges Bildungssystem noch ist, und fokussiert dabei vor allem auf Impulse des Neurowissenschaftlers Gerald Hüther. &quot;Unsere gegenwärtige Gesellschaft ist im Wesentlichen eine vom Wettbewerb bestimmte Konsumgesellschaft, und deshalb brauchen wir Kinder, die möglichst wettbewerbsfähig sind. Für den Wettbewerb bereiten wir die Kinder optimal vor, und als Kunden bereiten wir sie insofern vor, dass sie aus den Schulen ja meist herauskommen und nicht wissen, was sie eigentlich wollen, wozu sie da sind und wozu das Lernen überhaupt gut ist. Wir erziehen sie zu Einzelkämpfern&quot;, kritisiert Hüther. Der Lernforscher bemängelt, dass in den Führungsetagen nur Wenige &quot;ein Gewissen oder eine Selbstachtung oder eine Würde&quot; ausgebildet hätten, &quot;die sie dazu veranlassen würde, ihre Unternehmen auf eine Art und Weise zu führen, die dazu beiträgt, dass andere nicht darunter leiden&quot;. Der BR findet, dass es Zeit sei, unbequeme Fragen zu stellen wie: &quot;Was für eine Welt wollen wir eigentlich?&quot;<br><a href="http://www.br.de/nachrichten/gerald-huether-kinder-100.html new" target="_blank">&quot;Wissen kann man nicht beibringen&quot;, BR 22.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bildung-als-abrichtung-für-den-konsum</link>
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<pubDate>Wed, 01 Feb 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Globalisierung löst nicht die großen Fragen der Zeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Glaube an das Wachstum der Wirtschaft scheint in den weltweiten Führungsetagen zwar nicht ungebrochen, doch ein gewisser Optimismus ist immer noch erkennbar. In der PwC Global CEO Survey gaben 29 Prozent der knapp 1.400 weltweit befragten Firmenlenker an, zuversichtlich zu sein, dass die globale Wirtschaft in diesem Jahr wachse. Allerdings zeigt sich in den Führungsetagen auch Skepsis, denn immer weniger Führungskräfte glauben, dass die Globalisierung auch den großen Herausforderungen der Zeit konstruktiv begegnen kann. 44 Prozent haben Zweifel im Hinblick auf die Schließung der Lücke zwischen Arm und Reich, 35 Prozent vermissen Fairness im globalen Steuerwettbewerb und 28 Prozent sehen es kritisch, ob die globale Wirtschaft zur Bekämpfung von Klimawandel und Ressourcenknappheit beitragen kann. Wirklich positiv hingegen sehen die Top-Manager die universelle Vernetzung, die heute möglich ist.<br><a href="http://www.pwc.de/de/pressemitteilungen/2017/ceo-wachstumsprognosen-fuer-weltwirtschaft-auf-vorjahresniveau.html new" target="_blank">PwC Global CEO Survey, 16.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=globalisierung-löst-nicht-die-großen-fragen-der-zeit</link>
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<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weltwirtschaft - Kleine Schritte mit großer Wirkung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Peter Spiegel, einer der Vorreiter eines bewussteren Wirtschaftens, betreibt zur Zeit eine Kampagne, mit der einen Shift von der Symbol- zur Systempolitik propagiert. Eine wesentliche Forderung ist für ihn die Einschaffung eines globalen Mindestlohns in Höhe von einem Dollar pro Arbeitsstunde. Aus westlicher Sicht ein Klacks, aber ein Schritt, der weitreichende Wirkungen zeitigen könnte. &quot;Ein konkreter Vorschlag, der geeignet ist im Sinne einer exemplarischen Initiative in Richtung handlungsfähiger Systempolitik, ist jener für einen Globalen Mindestlohn – nicht nur, weil er gleich ein ganzes Bündel an bisher sträflich vernachlässigten globalen Herausforderungen systemisch auf eine völlig neue Lösungsqualität bringt ... Eine festgezurrte Lohnuntergrenze von einem Dollar pro Stunde läge um mehr als 100 Prozent höher als der jetzige Mindestlohn in den Billiglohnländern. Für weit mehr als eine Milliarde Menschen würde sich die Lebenssituation unmittelbar und drastisch verbessern. Mit einer derart radikal veränderten Lebensperspektive würden zahlreiche Fluchtgründe in den heutigen Armutsregionen wegfallen und die betroffenen Menschen könnten ihr Schicksal erstmals ernsthaft in die eigene Hand nehmen und selbst gestalten. Gleichzeitig würde sich der Preis für eine Jeans bei uns gerade einmal um weniger als 1 Prozent erhöhen&quot;, erklärt Spiegel. Letzte Woche hatte ich ja bereits berichtet, dass der Nachhaltigkeitsexperte Nico Paech und der Astrophysiker Steven Hawking sich kürzlich zu Wort meldeten, um die subtilen Verflechtungen der Weltwirtschaft und der bestehenden globalen Ungleichheit, die - sei es durch Fluchtbewegungen, aber auch Terror - immer mehr auf den Westen zurückschlagen, in die Wahrnehmung zu bringen. Spiegels Vorschlag setzt hier ein konkretes Zeichen, sich dieser Verflechtungen nicht nur bewusst zu werden, sondern ihnen auch verantwortlich Rechnung zu tragen. Der globale 1-Dollar-Mindestlohn wäre ein Anfang, und zwar ein gewichtigerer, als es die Zahl selbst ausdrückt, denn er schafft eine stärkere Beziehung.<br><a href="http://goodimpact.org/blog/thema-2017-von-symbol-zu-systempolitik new" target="_blank">Von Symbol- zu Systempolitik, Good Impact 10.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weltwirtschaft---kleine-schritte-mit-großer-wirkung</link>
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<pubDate>Mon, 30 Jan 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Produktivität, Wertschöpfung, Gewinn - wo bleibt der Mensch?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn man Unternehmenslenker bisweilen reden hört, fragt man sich, welche Bedeutung ihre Mitarbeiter eigentlich für sie haben. Produktivität, Wertschöpfung, Gewinn - abstrakte Größen wie diese dominieren leicht die Darstellung dessen, um was es in der Wirtschaft vor allem zu gehen scheint. Und das hat System, wie eine Befragung von 800 Spitzenführungskräften weltweit durch die Beratungsgesellschaft Korn Ferry zeigt. In der Untersuchung sagten 64 Prozent der Befragten, dass Menschen in erster Linie ein Kostenfaktor und kein Vermögenswert seien. 67 Prozent glauben sogar, dass die Ertragskraft der Technologie die des Humankapitals in Zukunft übersteigen werde. 40 Prozent der Top-Leader fühlen sich zugleich von den Aktionären unter Druck gesetzt, Mitarbeiter durch Maschinen zu ersetzen. Da wundert es wenig, wenn man gelegentlich den Eindruck bekommt, Maschinen werden in Firmen ordnungsgemäß gewartet, während Mitarbeiter oft eher wie Verschleißteile behandelt werden. Doch woher kommen eigentlich die Maschinen? Richtig - sie werden von Menschen gemacht. Und nicht nur das spricht dafür, dass menschliche Arbeitskraft (und ihre Kultivierung) noch lange kein Auslaufmodell sind. Zwar glauben dies 44 Prozent der von Korn Ferry Befragten, aber die nüchterne Analyse spricht eine andere Sprache. Zusammen mit dem britischen Centre for Economics and Business Research hat Korn Ferry einmal den Wert des menschlichen Leistungspotenzials ermitteln lassen. Dabei zeigte sich, dass die Arbeitskraft der Mitarbeiter weltweit einem Wert von 1215 Billionen Dollar (1140 Billionen Euro) entspricht. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt, also der Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in einem Jahr produziert werden, liegt bei 3,4 Billionen Dollar. In keiner der Weltökonomien reicht der Wert der materiellen Bilanzpositionen auch nur annähernd an den des menschlichen Arbeitspotentials heran. In den USA beispielsweise liegt das materielle Kapital der Wirtschaft bei 62 Billionen Dollar, das Humankapital hingegen bei 244 Billionen Dollar. In China sind die Maschinen, die die Wirtschaft einsetzt, 49 Billionen Dollar wert, die menschliche Arbeitsleistung indes 110 Billionen Dollar. Es wird anscheinend - nicht nur aus sozialen Gründen - Zeit, den Faktor Mensch wieder bewusst mehr wertzuschätzen ...<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article161335580/Top-Manager-schaetzen-Menschen-geringer-als-Maschinen.html new" target="_blank">Top-Manager schätzen Menschen geringer als Maschinen, welt.de 20.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=produktivität,-wertschöpfung,-gewinn---wo-bleibt-der-mensch</link>
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<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitgefühl ist die neue Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die weltweiten Entwicklungen machen bisweilen sprachlos. Wie kann man sich zum andauernden Syrien-Krieg, zum neuen amerikanischen Präsidenten oder auch den stetig deutlicher werdenden Anzeichen des Klimawandels noch in ein Verhältnis setzen, ohne zu verzweifeln? Achtsamkeit ist in den letzten Jahren zu einer Art Trend geworden, einem Weg, die eigene Bewusstheit im Hinblick auf das, was geschieht, zu entwickeln. Doch was macht man dann mit dieser Bewusstheit? Wenn ich regelmäßig meditiere, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich mich weniger gestresst fühle durch all das, was mit mir und um mich herum geschieht. Am Status quo ändert dies jedoch nichts. Vielleicht sind genau das die Gründe, warum in der letzten Zeit im Kontext von Achtsamkeit immer öfter auch das Gespräch auf Mitgefühl kommt. Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer ist mit ihrem Resource-Projekt ja gerade dabei, verschiedene Wirkungsfelder von Mitgefühl wissenschaftlich auszuloten. Das Deutschlandradio widmete Mitgefühl kürzlich eine ganze Sendung. &quot;Seit drei, vier, fünf Jahren ist Mitgefühl in. Vorher war Achtsamkeit die absolute Nummer eins. Das ist es immer noch. Aber heutzutage wird ganz viel über Mitgefühl, aber auch über Selbstmitgefühl geredet, weil so viele Leute unter Stress stehen, unter Druck stehen, sehr angespannt sind. Eigentlich ist Tonglen (eine buddhistische Mitgefühlsmeditation) eine Einstellungsgeschichte – das bedeutet nicht sofort, dass man helfen kann. Sondern ich versuche, mich nicht abzuschotten gegen Leid&quot;, erklärt die Meditationslehrerin Sylvia Wetzel. Yesche Udo Regel, ebenfalls Meditationslehrer, sieht das ähnlich. Für ihn bedeutet Mitgefühlsmeditation, &quot;überhaupt eine Verbindung herstellen und dann mit dem, was da als schwierig erlebt wird, auch zusammen sein&quot;. Das Kultivieren dieser Fähigkeit erleichtert es, sich dem Leben und anderen Menschen wohlwollend und liebevoll zuzuwenden. &quot;Es gibt unendlich viele Wesen und ich will heute meinen Beitrag leisten, dass die Welt besser wird. Und wenn das nur darin besteht, dass ich positive Energie aussende oder jemand zulächle beim Einkaufen. Irgendwie einen positiven Impuls geben&quot;, so Wetzel. Im Business hat der Achtsamkeitstrend Fuß gefasst, weil viele Menschen sich davon versprechen, dass es ihnen durch Meditation persönlich besser geht. Vielleicht ist die spezielle Mitgefühlsmeditation ein erster Schritt, dafür reif zu werden, dieses Wohlergehen auch aktiv anderen gegenüber möglich werden zu lassen - eine Art Achtsamkeit 4.0 für die Verwerfungen, die durch die Industrie 4.0 entstehen ...<br><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/buddhismus-durch-meditation-zum-mitgefuehl.1278.de.html?dram:article_id" target="_blank">Durch Meditation zum Mitgefühl, Deutschlandradio 15.1.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Jan 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Meditation Menschen verbinden kann]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Meditation verbindet man gewöhnlich, alles loszulassen, in die Stille zu gehen, sich auf nichts mehr zu beziehen. Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer erforscht mit ihrem ReSource-Projekt eine weitere Dimension des Meditierens und geht der Frage nach, wie Achtsamkeitsübungen dazu beitragen können, mehr Verbundenheit mit anderen Menschen zu entwickeln. In einer Übung, die &quot;kontemplative Dyade&quot; genannt wird, übten die Teilnehmer ihrer Studie an fünf Tagen pro Woche gemeinsam mit einem meist unbekannten Gegenüber. Die Teilnehmer wurden mit einer Smartphone-App zusammengebracht, die Gespräche verliefen meist virtuell. Ein Teilnehmer berichtete einige Minuten über ein unangenehmes Erlebnis, das ihn sehr beschäftigte, und danach über etwas, für das er dankbar war. Der andere hörte einfach aufmerksam zu, ohne auf das Gesprochene in irgendeiner Weise zu reagieren. Über die sechs Monate des Übens zeigte sich, dass die Probanden eine wachsende Verbundenheit untereinander erlebten. &quot;Sie bauten damit eine emotionale Nähe zueinander auf – obwohl der Dialogpartner jede Woche aufs Neue wechselte und die Übungseinheiten meist statt von Angesicht zu Angesicht über eine eigens entwickelte Smartphone-App durchgeführt wurden&quot;, so Bethany E. Kok. Die Neurowissenschaftler ziehen daraus den Schluss, dass sich die Teilnehmer nicht nur ihrem direkten Partner innerhalb der Dyade näher fühlten, sondern den Menschen im Allgemeinen. Meditation ist also nicht nur etwas für &quot;Eremiten&quot;, sie hat konkrete soziale Wirkungen.<br><a href="http://news.doccheck.com/de/160809/meditation-zweisam-statt-einsam/# new" target="_blank">Meditation: Zweisam statt einsam, Doc Check News 11.1.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Faire Arbeitsbedingungen sind eine Frage des Wollens]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag auf Welt.de wirft Christian von Daniels, Chef des größten deutschen Maßhemden-Schneiders van Laack, der Modebranche vor, weltweit faire Arbeitsbedingungen schlicht nicht zu wollen. „Dass der Verbraucher so wenig wie möglich für ein Produkt ausgeben will, ist völlig legitim. Das Problem ist vielmehr die Gleichgültigkeit der Auftraggeber“, so von Daniels. Er rechnet vor, dass ordentliche Kontrollen der Arbeitsbedingungen selbst bei einem Billig-T-Shirt die Produktionskosten gerade einmal um einen Cent pro Stück erhöhen. Auch zusätzliche Sozialleistungen wie kostenloses Essen und Trinken, Kinderbetreuung oder Aus- und Weiterbildung würden den Preis eines T-Shirts um vielleicht 30 Cent erhöhen. Van Laack produziert überwiegend in eigenen Fabriken in Tunesien und Vietnam. Die den Mitarbeitern gewährten sozialen Leistungen führten zwar zu höheren Kosten, aber: &quot;Im Gegenzug ist die Fluktuation in unseren Betrieben aber gering und die Arbeitsproduktivität hoch. Das relativiert am Ende die hohen Kosten.&quot;<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article160960823/Van-Laack-kritisiert-fehlende-Fairness-der-Branche.html new" target="_blank">Van Laack kritisiert fehlende Fairness der Branche, Welt.de 9.1.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Jan 2017 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auswege aus der Grübelfalle]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Journalistin Katharina Kilchenmann hat den <a href="http://www.meditation-wissenschaft.org" target="_blank">Kongress Meditation &amp; Wissenschaft</a> genutzt und mit Psychologen, Neurowissenschaftlern und spirituellen Lehrern darüber gesprochen, wie wir der Falle des ewigen Grübelns entrinnen können. In dem Radio-Feature erklärt die Wissenschaftlerin Christine Kühner, warum das Grübeln für uns manchmal so verführerisch ist - und wie Achtsamkeitsübungen dabei helfen können, das Kreisen der Gedanken um sich selbst zu durchbrechen. Der Psychologe Stephan Grünewald lässt deutlich werden, dass Grübeln nicht allein ein persönliches Problem ist, sondern auch von unseren kulturellen Umständen geprägt wird. Sehr erfrischend gesteht die Zen-Lehrerin Anna Gamma, dass sie, obwohl sie regelmäßig meditiert, auch bisweilen ins Grübeln kommt. Sie zeigt, wie es gelingen kann, aus drängenden Gedanken wichtige Lehren zu ziehen - und sie dann wieder loszulassen. Ein spannendes Radio-Feature!<br><a href="http://www.srf.ch/sendungen/perspektiven/erloese-uns-von-dem-gruebeln new" target="_blank">&quot;Erlöse uns von dem Grübeln&quot;, Radio SRF 2 8.1.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Jan 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Pervertiertes Bauchgefühl]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unser Bauchgefühl ist eine starke Instanz - es ist uns so nahe, dass wir ihm oft unhinterfragt folgen. In einem Beitrag für die Zeit betrachtet Martin Kolmar, der in St. Gallen Volkswirtschaft lehrt, dieses Bauchgefühl vor dem Hintergrund des wachsenden Populismus sehr kritisch, denn seiner Meinung nach führen unsere unbewussten emotionalen Reaktionen auch dazu, dass die gesellschaftliche Segregation wächst. Kolmar bezieht sich auf wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass Unterscheidungen in &quot;wir&quot; und &quot;die anderen&quot; meist nicht wertfrei sind, sondern mit ihnen oft auch eine Abwertung derer verbunden ist, die nicht zu diesem Wir zählen. &quot;Offenbar spielen unbewusste Emotionen und bewusstes Denken zusammen. In einer Studie dachten Teilnehmende, dass sie gar nicht diskriminierten, obwohl Diskriminierung auf der emotionalen Ebene nachweisbar war. Dies verweist auf einen Konflikt zwischen Gefühl und bewusstem Erleben, der problematisch sein kann. Probleme entstehen vor allem dann, wenn die herrschenden Normen dem eigenen Empfinden widersprechen. Das wiederum führt zu Spannungen, in deren Folge das lange verdrängte Bauchgefühl sich plötzlich Luft machen kann&quot;, so Kolmar. Das Schwierige daran: Unsere emotionalen Reaktionen sind schnell - und sie verfestigen sich, da wir neue Erfahrungen durch den Filter unserer bisherigen emotionalen Reaktionen machen. Kolmar hält diesem Automatismus das bewusste Denken entgegen. &quot;Wir können es dazu nutzen, unser emotionales Erleben der Wirklichkeit zu rechtfertigen und Widersprüche zu übertünchen. Empirische Fakten spielen dabei kaum eine Rolle, solange wir uns damit nicht massiv schaden&quot;, beschreibt er, wie im öffentlichen Diskurs immer mehr der Populismus um sich greift. Wir können jedoch auch in die andere Richtung denken: &quot;Wir können aber auch mit der Vernunft in Distanz zu uns selbst, unseren Gefühlen und Erklärungsmustern treten. Auf diese Fähigkeit setzt die Aufklärung. Sie brachte uns die Idee universeller Menschenrechte, ein erster und hinsichtlich seiner Tragweite kaum zu unterschätzender Schritt, um ein unreflektiert emotional gesteuertes Denken zu überwinden.&quot; Vielleicht stehen wir als Menschheit gerade an einer Schwelle und sollten uns bewusst fragen: Wollen wir wieder zurückfallen in tumbe Reflexe, die uns vermeintlichen Schutz bieten? Oder wollen wir an Herausforderungen wachsen, sind wir neugierig zu erfahren, wer wir sein können, wenn wir offen mit dem sind, was sich uns in der Welt zeigt? Vielleicht erfahren wir dann, dass &quot;wir&quot; mit anderen mehr gemeinsam haben, als unsere persönlichen Gefühle uns suggerieren.<br><a href="http://www.zeit.de/2016/53/populismus-gruppenidentitaet-wir-ihr-beurteilung/komplettansicht?print new" target="_blank">Wider das Bauchgefühl, Zeit online 7.1.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Jan 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sehnsucht nach Stille]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Stille ist das &quot;Echo des ewigen Schweigens der unendlichen Räume jenseits unserer Welt&quot;, schreibt Maximilian Probst poetisch in einem Beitrag für die Zeit. Im Alltag ist es jedoch meist so laut, dass wir diese Stille kaum noch wahrnehmen können. Laut Umfragen fühlen sich 55 Prozent der Deutschen von Straßenlärm geplagt, 32 Prozent von Fluglärm und 20 Prozent von Bahnlärm. Von der täglichen Hektik im Großraumbüro ganz zu schweigen. Dabei könnte es so schön sein, einmal bewusst die Stille zu suchen und ihr nachzugehen. Ursula Hertewich, die seit zehn Jahren als Dominikaner-Schwester im Kloster Arenberg bei Koblenz lebt, beschreibt die mystische und heilende Dimension der Stille während der Kloster-Retreats: &quot;Zehn Tage im Jahr schweigen wir Schwestern aus dem Kloster Arenberg. Ein Verzicht, ähnlich wie das Fasten. Die ersten zwei bis drei Tage fühlt sich das für mich wunderbar an. Die Stille ist so heilsam. Ich nehme Reize von außen viel deutlicher wahr und lerne mich selbst besser kennen. Da fällt mir auf, was im Alltag nicht reibungslos funktioniert. Ich hinterfrage: Welche Bedürfnisse habe ich? Was sagt mir mein Inneres? Und was sagt mir Gott?&quot; Sie betont auch, wie das Schweigen das eigene Selbstbild herausfordert und zur Reflektion einlädt: &quot;Es ist aber auch eine einsame, anstrengende Zeit. Denn für die Seele ist Schweigen wie ein Vollwaschgang. Es kommen Zweifel, Ängste, Fragen hoch. Da ich schweige, bin ich mit ihnen ganz alleine. Ich kann ihnen nicht entkommen. Auch Radio hören oder Bücher lesen ist für mich in dieser Zeit tabu. Es gibt nichts, was mich ablenken könnte.&quot; Klingt nach einem wunderbaren Weg, um wieder zu sich selbst und auch zur Welt zu kommen.<a href="http://www.zeit.de/2016/53/laerm-ruhe-stille-gesellschaft-deutschland/komplettansicht new" target="_blank">Himmlische Ruh? Zeit online 5.1.17</a><br><a href="http://www.zeit.de/2016/53/geraeusche-beruf-laute-leise-laerm-stille/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Die Stille ist kostbar, ein Genuss&quot;, Zeit online 8.1.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbst ausgeschaltete Smartphones stören]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Störungen durch permanentes Daddeln mit dem Smartphone sind heute fast schon zur (Un)Kultur geworden. Japanische Wissenschaftler haben nun bewiesen, dass Smartphones nicht einmal aktiv benutzt werden müssen, um zu stören - ihre Anwesenheit allein reicht dazu schon aus. Die Forscher ließen 40 Studenten Aufgaben am Computer lösen, bei denen sie unter verschiedenen Zeichen ein besonderes finden sollten. Im Setting wurde die Aufgabe einmal mit einem neben dem Bildschirm liegenden Schreibblock bewältigt, ein anderes Mal lag neben dem Computer ein ausgeschaltetes Smartphone. Die Gruppe, die neben dem Smartphone arbeitete, brauchte dabei für das Bewältigen der Aufgabe länger. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/auch-fremde-smartphones-stoeren-die-konzentration/1434167?utm_medium" target="_blank">Auch fremde Smartphones stören die Konzentration, spektrum.de 4.1.17</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn der Fortschritt zur Zeitbombe wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Weltlage scheint immer stürmischer zu werden. Die Politik ist hauptsächlich damit beschäftigt, nach den Regeln und Normen der Vergangenheit zu handeln. Doch hilft eine Politik der Abschottung und Grenzziehung wirklich dabei, Themen wie die Flüchtlingsproblematik, Klimawandel und globale Ungleichheit angemessen anzugehen? Wichtige inhaltliche Impulse zu Themen wie diesen - und vor allem auch einem radikalen Umdenken - kommen gegenwärtig eher von Wissenschaftlern, die bereits ein Gespür dafür entwickelt haben, dass nationale Alleingänge und Klientelpolitik keine Auswege bieten, sondern die Lage eher noch verschlimmern. Der Wachstumskritiker Nico Paech und der Astrophysiker Stephen Hawking scheuten sich nicht, in ihren jüngsten Statements darauf hinzuweisen, dass wir alle in unterschiedlicher Weise zum gegenwärtigen Krisenmix beitragen - und demzufolge auch Lösungen nur in größeren, gemeinsamen Räumen entstehen können, aus einem Bewusstsein, dass eben doch alles und alle irgendwie miteinander verbunden sind. Wachstumskritiker Nico Paech skizziert in der Zeit, wie der übertriebene Konsumismus des Westens weltweit Begehrlichkeiten weckt, die nicht zu erfüllen sind. Für ihn sind die aktuellen Entwicklungen nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern der Menschenwürde: &quot;Zwei typische Reaktionsmuster der Entwürdigten halten Europa in Atem. Zum einen werden religiöse Traditionen radikalisiert. Sich von den &#039;gottlosen&#039; Modernisierern abzugrenzen und diese als Feinde zu bekämpfen, scheint identitätsstiftend zu sein, weil sich daraus ein heroisches Selbstwertgefühl ableiten lässt. Zum anderen verlassen immer mehr Menschen ihre Heimat, um ins vermeintliche europäische Paradies zu gelangen. Sie folgen dem Versprechen, dort übergangslos das Leben der Fortschrittlichen imitieren zu können. ... Aber globale Gerechtigkeit kann weder ein Unterfangen der kulturellen Homogenisierung sein, noch kann sie allein auf ökonomischer Ebene erreicht werden. Nicht der Süden wäre zu &#039;entwickeln&#039;, sondern der Norden müsste materiell abgerüstet werden. Nur so kann er dem Süden ein Stück Würde zurückgeben, ohne unerfüllbare Träume zu wecken. Eine bloße Übertragung des European Way of Life – ganz gleich ob durch internationalen Handel, Entwicklungspolitik oder Einwanderung – kann nur im ökologischen Fiasko enden.&quot; Stephen Hawking argumentiert in ähnliche Richtung: &quot;Die globale Ausbreitung des Internets und der sozialen Medien hat eine unbeabsichtigte Konsequenz: Wie krass die Ungleichheiten sind, ist heute wesentlich offensichtlicher als früher. Ganz gleich, wie arm man ist, solange man ein Telefon mit Internetanschluss hat, kann man das Leben der reichsten Menschen in den wohlhabendsten Teilen der Welt bestaunen. Und da heute im Afrika südlich der Sahara mehr Menschen über ein Smartphone als über Zugang zu sauberem Wasser verfügen, bedeutet das über kurz oder lang, dass niemandem auf unserem immer voller werdenden Planeten diese Ungleichheit entgeht. ... Aus all dem ergibt sich für mich, dass wir dringend enger zusammenarbeiten müssen, als das je in der Menschheitsgeschichte nötig war. ... Dazu müssen wir die Schranken innerhalb und zwischen den Nationen abbauen und nicht noch verstärken. Wenn wir uns die letzte Chance bewahren wollen, bleibt den führenden Entscheidungsträgern dieser Welt nichts anderes übrig, als anzuerkennen, dass sie versagt und die Mehrheit der Menschen im Stich gelassen haben. Die Ressourcen konzentrieren sich immer mehr in den Händen weniger, weshalb wir lernen müssen, weit mehr als bisher zu teilen. Das ist machbar. In Bezug auf die Spezies Mensch bin ich ein ungeheurer Optimist. Aber die Eliten – von London bis Harvard, von Cambridge bis Hollywood – sollten aus den vergangenen Monaten ihre Lehren ziehen. Vor allem müssen sie sich ein gewisses Maß an Demut und Bescheidenheit aneignen&quot;, so Hawking.<a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-01/europa-fortschritt-wachstum-industrie-digitalisierung-oekologie-klimawandel/komplettansicht new" target="_blank">Der zerstörereische Traum vom Frotschritt, Zeit online 3.1.17</a><br><a href="http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/gefaehrlichster-zeitpunkt-der-menschheitsgeschichte-1779/ new" target="_blank">&quot;Gefährlichster Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte&quot;, IPG 6.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-der-fortschritt-zur-zeitbombe-wird</link>
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<pubDate>Tue, 17 Jan 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wissenschaftlicher Überblick zu Achtsamkeit im Business]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Online-Portal &quot;Leadership Insiders&quot;, das sich ganz der wissenschaftlichen Entwicklung in den Bereichen Führung und Organisationsentwicklung verschrieben hat, bietet auf seiner Webseite einen umfassenden Beitrag zu Achtsamkeit in der Arbeitswelt an. Es werden eine Fülle von Forschungsbefunden zur Wirkung von Achtsamkeit und Meditation präsentiert und Umsetzungsbeispiele in Unternehmen angesprochen. Auch finden sich viele Verweise darauf, wie Achtsamkeit in konkreten Führungskontexten wirkt, beispielsweise zur inneren Selbstregulation der Führenden wie auch im interpersonellen Bereich zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Einige der Erkenntnisse: Meditation erleichtert Führenden ein offenes, nicht-bewertendes Zuhören und sie entwickeln bessere Konfliktlösungskompetenzen. Außerdem kann Achtsamkeit emotionale Erschöpfung verringern, zu einer besseren Work-Life-Balance führen, eine allgemein höhere Arbeitsleistung ermöglichen, abweichende Verhaltensweisen verringern, zu einer gesteigerten Arbeitszufriedenheit führen, verbesserte Leistungen im jeweiligen Verantwortungsbereich mit sich bringen und ein höheres Engagement, zum Organisationserfolg beizutragen, bewirken. Für alle, die sich mit Achtsamkeit im Business beschäftigen, ist der Artikel eine wunderbare Ressource, da er zahlreiche wissenschaftliche Studien zitiert.<br><a href="https://www.leadership-insiders.de/achtsame-fuehrung-fakten-fuer-fuehrungskompetenz/ new" target="_blank">Achtsame Führung - Fakten für Führungskompetenz, Leadership Insiders 10.12.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wissenschaftlicher-überblick-zu-achtsamkeit-im-business</link>
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<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Verhindert Empathie sozialen Wandel?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der englischsprachigen Wissenschaftswelt ist ein Streit darüber entbrannt, ob mehr Empathie gesellschaftlich betrachtet einen positiven Unterschied machen könnte oder nicht vielleicht sogar konstruktiven Wandel bremst. Der US-Psychologe Paul Bloom etwa legte kürzlich ein Buch mit dem Titel &quot;Against Empathy&quot; vor. Er kritisiert, dass Empathie beispielsweise ungerecht sei. Menschen ließen sich von Einzelschicksalen besonders bewegen, versuchten diesen Menschen dann zu helfen, blendeten dabei aber alle anderen aus, die vielleicht ebenfalls Hilfe benötigten. Auch gehe das Mitgefühl mit einer Person oft mit Antipathien gegenüber anderen Menschen einher. So zeige eine Studie, in der Probanden mit Studenten in einem Wettbewerb mitfiebern sollten, dass die Versuchsteilnehmer dem Konkurrenten Unglück wünschten. Bloom plädiert dafür, dass bei politischen Entscheidungen zum gesellschaftlichen Zusammenleben solide Statistiken betrachtet werden sollten, anstatt auf das Mitfühlen mit einzelnen Personen zu setzen. Am Beispiel der US-amerikanischen Debatte über die Waffengesetze zeige sich ebenfalls ein Empathie-Dilemma - sollte man Mitgefühl haben mit Menschen, die unschuldig Opfer von Waffenmissbrauch werden oder mit jenen, die sich aufgrund von Ängsten glauben, mit einer Waffe besser schützen zu können? In den Augen des Psychologen wäre es sinnvoller, rational zu untersuchen, welche Effekte Veränderungen in der Gesetzgebung auf wie viele Menschen haben, um zu einer analytisch begründeten Entscheidung zu gelangen. Gegenwind bekommt Bloom von seinem britischen Kollegen Simon Baron-Cohen von der University of Cambridge. Baron-Cohen plädiert dafür, Empathie und Ratio nicht gegeneinander auszuspielen, sondern lieber bestehende Hemmnisse für Empathie zu beseitigen. Es gehe darum, auch mit Gegnern mitfühlen zu können, Misstrauen zu überwinden und sich immer wieder zu fragen, wie es &quot;den anderen&quot; gehe. Blooms Verständnis von Empathie scheint eines der individuellen und sozialen Fragmentierung zu sein - ein empathisches Ich steht hier eher für sich, so dass es größere Zusammenhänge, die über das einzelne Empathie-Gefühl hinaus wirksam sind, nicht wahrnimmt. Aber ist die Wahrnehmung von Menschen tatsächlich so isoliert? Baron-Cohen scheint indirekt in diese Richtung zu deuten, denn letztlich läuft seine Argumentation darauf hinaus, den Radius des Mitgefühls immer mehr auszuweiten. Dann ist Empathie nicht eine überschaubare Beziehung zwischen Fragmenten, sondern weitet zunehmend den Raum für ein Selbstverständnis, das Menschen sich immer mehr in ihrer Verbundenheit mit allem wahrnehmen lässt.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/15416260/Editor%27s-Pick%3A-Die-dunkle-Seite-der-Empathie/ new" target="_blank">Die dunkle Seite der Empathie, Bild der Wissenschaft 4.1.17</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verhindert-empathie-sozialen-wandel</link>
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<pubDate>Fri, 13 Jan 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wie der westliche Lebensstil die Erde ruiniert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Hätten Sie gedacht, dass Deutschland indirekt für die Gefährdung von 611 Tier- und Pflanzenarten verantwortlich ist? Die Wissenschaftler Daniel Moran (Universität für Wissenschaft und Technologie in Trondheim) und Keiichiro Kanemoto (Shiinshu Universität in Japan) haben anhand von knapp 7.000 bedrohten und gefährdeten Tierarten im Meer und an Land ermittelt, welche Lebensräume und Hotspots der Artenvielfalt durch den Konsumhunger der verschiedenen Industrieländer besonders betroffen sind. Die größten Verursacher des Artensterbens sind ihrer Untersuchung zufolge die USA, Europa und Japan. In ihrer Kartographie der Konsumfolgen zeichneten die Wissenschaftler auf, wie die Konsumbedürfnisse westlicher Länder rund um den Globus durch den verstärkten Abbau von Ressourcen natürliche Lebensräume vernichten. Mit dem Forschungsprojekt wollen sie die globalen Verflechtungen stärker ins Bewusstsein rufen. Einerseits, um für Konsumenten nachvollziehbarer zu machen, welche Auswirkungen ihre Lebensstile haben. Wer macht sich schon bewusst, wie viel Zerstörung weltweit beispielsweise mit der Gewinnung der Rohstoffe verbunden ist, die für unsere ganze Unterhaltungselektronik notwendig sind? Andererseits wollen sie damit auch eine Grundlage schaffen, dass künftig Ausgleichsmaßnehmen auch an den Orten stattfinden, an denen sie dringend notwendig wären. Die USA etwa investieren gegenwärtig etwa 99 Prozent der Gelder für den Artenschutz im eigenen Land oder in anderen wohlhabenden Ländern, übersehen dabei allerdings, dass die Schäden durch den US-Konsum eher in Südostasien und Südamerika, im Süden Europas und in der Sahelzone entstehen.<a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/umwelt/-/journal_content/56/12054/15428891/Wo-unser-Konsumhunger-am-meisten-schadet/ new" target="_blank">Wo unser Konsumhunger am meisten schadet, Bild der Wissenschaft 4.1.17</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-der-westliche-lebensstil-die-erde-ruiniert</link>
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<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Dankbarkeit macht gesund - und verbindet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel online präsentiert in einem ausführlichen Beitrag verschiedene Studien der Dankbarkeitsforschung und zeigt, welchen gesundheitlichen Nutzen es haben kann, im Alltag ein bisschen dankbarer zu sein. Eine Studie aus 2003 lies knapp 200 Probanden, aufgeteilt in drei Gruppen, über zehn Wochen entweder ein Dankbarkeitstagebuch führen, notieren, was in einer Woche schlecht gelaufen war oder neutral über die Erlebnisse reflektieren. Bei der anschließenden Auswertung zeigte sich, dass die Teilnehmer der Dankbarkeitsgruppe in den psychologischen Befragungen mehr Optimismus zeigten als die Teilnehmer der anderen Gruppen, mehr Lebensfreude verspürten und auch geringere körperliche Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen, Schwindel oder Muskelverspannungen aufwiesen. Als nicht unwesentlich für diese Verbesserung des Lebensgefühls stellte sich die soziale Dimension der Dankbarkeit heraus, denn durch das bewusste Dankbarsein intensivierten die Studienteilnehmer auch ihre sozialen Beziehungen. Medizinische Studien liefern bereits weitere Hinweise zu positiven Wirkungen der Dankbarkeit. So sollen Übungen zur Dankbarkeit das individuelle Glücksniveau um 25 Prozent heben und so bei leichten bis mittelschweren Depressionen Antidepressiva ersetzen können. Bei Versuchen mit Patienten, die an Herzinsuffizienz litten, scheinen Dankbarkeitsübungen dazu geführt zu haben, dass sich die Erkrankung nicht verschlimmerte. Die Forschungen schaffen eine interessante Verbindung - Zufriedenheit oder gar gesundheitliche Verbesserungen scheinen nicht nur eine individuelle Sache zu sein, sondern sich womöglich auch dadurch zu ergeben, dass Dankbarkeit Menschen wieder die eigene Eingebundenheit in etwas Größeres bewusster erleben lässt.<br><a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/dankbarkeit-die-wurzel-fuer-gesundheit-und-wohlbefinden-a-1124119.html new" target="_blank">Dankmuskel bitte anspannen, Spiegel online 26.12.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dankbarkeit-macht-gesund---und-verbindet</link>
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<pubDate>Wed, 11 Jan 2017 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Entdeckung der Verbundenheit im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der österreichische Standard richtet in einem Interview mit dem Wissenschaftler Dan Siegel den Blick darauf, dass bewusst gelebte Achtsamkeit der Schlüssel zu neuer zwischenmenschlicher Verbundenheit und damit auch mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt sein könnte. Dort, wo der gegenwärtige Achtsamkeitstrend das Kultivieren der Bewusstheit vor allem als persönliche Strategie interessant werden lässt, geht Siegel weiter. &quot;Durch Mindsight – eine erlernbare Fähigkeit, sich selbst als Teil des größeren Ganzen zu sehen – wird erkennbar, dass wir alle für ein gemeinsames Ziel arbeiten können, mehr positive Energie in uns selbst und damit in die Welt bringen können. Kurz: Mindsight bedeutet, wir können unsere innere Welt gestalten. Dann fühlen wir uns nicht mehr wie passive Passagiere auf einer Reise ins Ungewisse, sondern werden selbst zu aktiven Autoren unserer eigenen Geschichte und damit jener des gesamten Systems. Mindsight wirft das Licht auf den ganzen Prozess, und wie wir uns mit Achtsamkeit zu einer mitfühlenderen Gesellschaft entwickeln können&quot;, so der Wissenschaftler. Im Unternehmenskontext könne diese Perspektive beispielsweise dabei helfen, Vielfalt und Differenzierung wertzuschätzen und dabei gleichermaßen die Verbundenheit innerhalb des größeren Ganzen zu kultivieren: &quot;Wenn man nur die einzelnen Teile einer Firma, die Departments, als separierte Einheit behandelt, dann fördert man lediglich Differenzierung, aber keine Verbindung. Dem Unternehmen wird es nicht so gut gehen, wie es ihm gehen könnte. Weil die Verbindung aller Individuen zueinander fehlt. Wenn die Differenzierung von Individuen innerhalb eines Departments kultiviert wird, dann fühlen sich die Leute geachtet und befähigt. Die Moral wird hoch sein, und die Menschen werden von sich aus motiviert, inspiriert und kreativ tätig für das Unternehmen. Weil sie auch wissen, was sie zum gemeinsamen Ganzen beitragen, und dass dieser Beitrag wichtig ist. Da gibt es Zugehörigkeit und gleichzeitig Individualität, da übernehmen Menschen von selbst die Ownership für ihre Arbeit. Das ist zuerst eine Aufgabe für Leadership.&quot;<br><a href="http://derstandard.at/2000045435744/US-Forscher-Einmal-taeglich-das-Gehirn-vom-Dreck-befreien new" target="_blank">US-Forscher: Einmal täglich das Gehirn &quot;vom Dreck befreien&quot;, Der Standard 20.12.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Spirituelle Revolution&quot; im Westen?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Stressbewältigung und mit ihr einhergehend Sinnfindung sind in den letzten Jahren zu großen Themen geworden. Der Psychoanalytiker David Tracy spricht gar von einer &quot;spirituellen Revolution&quot;, da zu Selbstentwicklung im Westen immer öfter auch spirituelle Bezüge herstellen und auf wachsende Akzeptanz stoßen. Wissenschaftler der Universität Bielefeld haben in einer Studie aus den frei formulierten Antworten der Studienteilnehmer zehn Aspekte herausdestilliert, die das spirituelle Verständnis der Deutschen charakterisieren. Die individuelle Praxis, sei es Meditation, Gebet oder Gottesdienst, die im gegenwärtig immer stärker zunehmenden Achtsamkeitstrend ihren Niederschlag findet, ist dabei ein Merkmal. Weitere sind beispielsweise eine (All-)Verbundenheit und Harmonie mit dem Universum, der Natur und dem Ganzen, die innere Suche nach einem (höheren) Selbst, nach Sinn, Frieden und Erleuchtung, das Festhalten an und Einhalten von Werten und Moral in Bezug zur Menschheit [Ethik] oder die Erfahrung von existenzieller Wahrheit jenseits rationalem Verstehens. Irgendwie ist es erstaunlich, wie bewusst sich die Menschen über diesen Tiefendimensionen des Lebens anscheinend sind und wie wenig Ausdruck sie doch zumeist im individuellen Alltag und erst recht auf der gesellschaftlichen Ebene finden. Wie würde die Welt wohl aussehen, wenn jeder sich ab und an die Frage stellte, ob das eigene Tun diese Dimension berührt und mit ihr im Einklang ist? <a href="http://www.business-on.de/rhein-main/selbstfindung-wenn-der-stress-zu-gross-wird-spiritualitaet-als-alternative-_id20177.html new" target="_blank">Wenn der Stress zu groß wird: Spiritualität als Alternative, businesson.de 15.12.16</a><br><a href="http://www.uni-bielefeld.de/(de)/theologie/forschung/religionsforschung/forschung/streib/spiritualitaet/semantics_dimensions.html new" target="_blank">Definitionen von Spiritualität der Universität Bielefeld</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;spirituelle-revolution&quot;-im-westen</link>
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<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Weihnachtsferien. Wir sind ab 9. Januar 2017 wieder mit frischen News für Sie da. Wir wünschen allen LeserInnen besinnliche Weihnachtstage und einen wunderbaren Start ins neue Jahr.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frohe-weihnachten-und-einen-guten-start-ins-neue-jahr</link>
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<pubDate>Wed, 21 Dec 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Optimisten mit Realitätssinn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Optimisten wird gerne nachgesagt, dass sie die Welt vor allem mit einer rosaroten Brille betrachten. Eine neue Studie der University of California in Riverside zeigt - das stimmt, bis zu einem gewissen Grad. Die Wissenschaftler teilten Probanden durch Vortests in eine Gruppe von Optimisten und eine mit Pessimisten. Beide Gruppen nahmen anschließend an den gleichen Experimenten teil, in denen es darum ging, die Haltung der Studienteilnehmer in Situationen mit möglicherweise negativem Ausgang zu erkunden. Dabei zeigte sich: Auch bei den Optimisten gibt es einen Moment, in dem diese sich innerlich auf den möglichen negativen Ausgang einer Situation innerlich vorbereiten. Auch sie rechnen mit dem Schlimmsten - vielleicht etwas später als die Pessimisten.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/auch-optimisten-wappnen-sich-gedanklich-fuer-das-schlimmste/1432683?_ga" target="_blank">Auch Optimisten wappnen sich gedanklich für das Schlimmste, spektrum.de 14.12.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meetings ohne Plan]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meetings scheinen einer der größten Produktivitätskiller im Business zu sein. Eine neue Untersuchung der Unternehmensberatung Kampmann, Berg und Partner mit 250 Führungskräften zeigt, dass Orientierungslosigkeit und Zeitverschwendung hier an der Tagesordnung sind. Ein Drittel der Arbeitszeit von Managern geht für Meetings drauf und nur allzu oft ist diese Zeit nicht gut investiert. 47 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Meetings scheitern, weil sie zu schlecht vorbereitet sind. 42 Prozent finden, dass zu viele Mitarbeiter beteiligt werden und in den Augen von 40 Prozent sitzen einfach die falschen Teilnehmer am Tisch. Die Komplexität innerhalb der Unternehmensstrukturen tut ihr übriges, denn in drei Vierteln der an der Umfrage beteiligten Unternehmen müssen mehrere Gremien zustimmen, bevor Entscheidungen in die Tat umgesetzt werden. Wenn dann noch Entscheider beteiligt sind, die von den Auswirkungen der Beschlüsse gar nicht betroffen sind (in der Untersuchung traf dies auf jedes dritte Unternehmen zu), wird&#039;s zäh.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/warum-bleiben-konferenzen-und-meeting-oft-ohne-ergebnis-14572502.html new" target="_blank">Warum viele Meetings im Sande verlaufen, FAZ 13.12.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Dec 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Pausen helfen der Performance]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Pausen zu machen, ist in der Leistungskultur der Gegenwart oft nicht sonderlich angesehen. Der Blick auf verschiedene wissenschaftliche Befunde legt indes nahe, dass stundenlanges Sich-Auspowern der Produktivität nicht hilft. Wissenschaftler untersuchten, ob der Schlafrhythmus, der sich gewöhnlich in Zyklen von 90 Minuten vollzieht, auch auf das wache Leben anwendbar ist. Sie stellten fest: Bei Musikenr, Athleten, Schauspielern und Schachspielern, die Höchstleistungen vollbringen, ist ein 90-Minuten-Rhythmus sehr verbreitet. Viele dieser Hochperformer arbeiten oder trainieren bevorzugt nicht mehr als 4,5 Stunden pro Tag und legen ungefähr alle eineinhalb Stunden eine Pause ein. Diese Dosis erlaube es, über längere Zeitperioden die eigene Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article160093745/Warum-man-alle-90-Minuten-eine-Pause-machen-sollte.html new" target="_blank">Warum man alle 90 Minuten eine Pause machen sollte, Die Welt 8.12.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Geld, mehr Freizeit oder lieber Home Office?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was ist Arbeitnehmern wichtiger - mehr zu verdienen oder weniger arbeiten zu müssen? In einer Umfrage von YouGov gaben 47 Prozent der Befragten an, sie hätten gerne mehr Geld. 17 Prozent würden mehr Flexibilität wählen, zum Beispiel durch Arbeit im Home Office. Eine niedrigere Wochenarbeitszeit wäre nur 14 Prozent am wichtigsten, mehr Urlaubstage gar nur neun Prozent. Ich frage mich gelegentlich, welche Aussagekraft Umfragen wie diese haben. Mich würde beispielsweise sehr der sozioökonomische Hintergrund der Befragten interessieren. Votiert eine Mehrheit vielleicht schlicht für mehr Geld, weil die Menschen mit ihrem Einkommen nur schwer auskommen? Und in einer geldgetriebenen Gesellschaft ohne Moos nun mal nix los ist? In Erhebungen, die die Begründungen für eine solche Wahl mit abfragen, zeigt sich nämlich immer wieder: Viele Menschen würden eigentlich gerne weniger Zeit dem Erwerbsleben widmen müssen, können es sich aber schlicht finanziell nicht leisten. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/work-life-balance-jedem-zweiten-arbeitnehmer-ist-gute-bezahlung-wichtiger-als-freizeit-/14949052.html new" target="_blank">Jedem zweiten Arbeitnehmer ist gute Bezahlung wichtiger als Freizeit, WiWo 7.12.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-geld,-mehr-freizeit-oder-lieber-home-office</link>
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<pubDate>Thu, 15 Dec 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Teams - je kleiner, umso feiner]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Teamarbeit ist in den meisten Unternehmen gang und gäbe, den in kleinen Gruppen lassen sich auch große Aufgaben gut bewältigen. Doch was ist die beste Größe für ein Team, damit der Abstimmungsaufwand nicht ausufert und alle Beteiligten sich auch wirklich zugehörig fühlen? Ein Versuch an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg mit Studierenden zeigt, dass eine Gruppengröße von bis zu sieben Personen deutliche Vorteile hat. Bewerber für ein Sportstudium wurden, um die Prüfung zu absolvieren, in kleinere oder größere Gruppen eingeteilt. Dabei zeigte sich: Die angehenden Studierenden der Kleingruppen absolvierten die Tests mit weniger Stress und fühlten sich dabei auch besser. Auch ihre Cortisolwerte waren geringer. In den Kleingruppen entwickelte sich ein stärkeres Teamgefühl und die Probanden waren leistungsfähiger und erfolgreicher. Außerdem ging es ihnen während der Prüfung auch psychisch besser.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2016-12/teamarbeit-team-groesse-erfolg new" target="_blank">Kleine Teams sind die besten, Zeit online 7.12.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Uni macht nicht wirklich fit für den Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Bologna-Reform sollte das Studium besser an die Realitäten andocken und Fähigkeiten stärker vermitteln, die im Job gebraucht werden. Glaubt man einer Erhebung des ifo-Instituts unter 1.000 Unternehmen, ist diese Rechnung eher nicht aufgegangen. Vor allem in Firmen, die viele Bachelor- und Master-Absolventen einstellen, herrscht die Überzeugung, es fehle dem Arbeitnehmernachwuchs an Selbstständigkeit, Problemlösungskompetenz, Abstraktionsvermögen, der Fähigkeit zur Selbstreflexion, Grundlagenverständnis und Allgemeinbildung. Bei 32 Prozent der befragten Unternehmen ist die Zufriedenheit mit den Kenntnissen und Fähigkeiten, die die Young Professionals mitbringen, in den letzten zehn Jahren gesunden. 43 Prozent erkennen indes keine Unterschiede. Zwei Prozent sehen sogar Verbesserungen. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufseinsteiger-personalchefs-sind-unzufrieden-mit-uniabsolventen-a-1124519.html new" target="_blank">Personalchefs sind unzufrieden mit Uni-Absolventen, Spiegel Online 6.12.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kreativität mag Grenzen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bei Kreativität denken wohl die meisten Menschen daran, Ideen aus dem Grenzenlosen zu schöpfen. Forscher der amerikanischen Rider University haben nun einmal das Gegenteil erprobt - was geschieht mit kreativen Prozessen, wenn man einige Vorgaben macht. Im Studiensetting sollten 105 Studierende kreative Grußpostkarten-Texte entwickeln - in einem Durchlauf ohne jedwede Vorgabe, beim anderen Durchgang erhielten sie zuvor eine Liste mit Worten, die Sie verwenden sollten. Ihre Texte wurden dann von drei unabhängigen Gutachtern auf ihren kreativen Gehalt hin bewertet. Dabei zeigte sich, dass die Texte, bei denen Worte aus der Liste benutzt worden waren, die völlig frei formulierten Grußbotschaften in Sachen Kreativität übertrumpften. Die Wissenschaftler interpretieren das Ergebnis dahingehen, dass die Verwendung ungewöhnlicher Wörter den kreativen Impuls gestärkt haben könnte. Auch helfe ein gewisser Rahmen an Vorgaben dabei, sich nicht so sehr zu verlieren und mit dem eigenen Denken mehr in die Tiefe zu gehen. Kreativität mag also grenzenlos sein, doch bekommen ihr Grenzen sehr gut.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/mehr_beziehung_weniger_alkohol_kopie_1/ new" target="_blank">Grenzen fördern Kreativität, Psychologie heute 1.12.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lieber weniger arbeiten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Körber Stiftung zeigt, wenn die Deutschen die Wahl hätten, würden viele von Ihnen gerne weniger arbeiten. Bei der Untersuchung mit gut 1.700 Teilnehmern ergab sich eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 37,6 Stunden - mit 31,3 Stunden wären die Befragten indes glücklicher. Wachsender Stress und die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie scheinen wesentliche Gründe für den Wunsch, das Gewicht des Jobs im eigenen Leben zu reduzieren. 40 Prozent der Befragten würden es vorziehen, sich mit dem Partner die Fürsorge für die Familie zu teilen, doch nur vier Prozent gelingt dies gegenwärtig auch. Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich häufig oder sehr häufig gestresst, lediglich fünf Prozent stehen nach eigenen Angaben kaum unter Stress. In der Selbstwahrnehmung vieler Deutscher spiegelt sich eine gehörige Portion Pessimismus. Nur etwa zehn Prozent glauben, dass es nachfolgenden Generationen einmal besser gehen wir, zwei Drittel erahnen hingegen eine Verschlechterung der Lebensbedingungen. So raten die meisten Befragten den Jüngeren, sich vor allem um ihre Bildung und Ausbildung zu kümmern, zu sparen und Vorsorge zu betreiben. Bei dieser offen gestellten Frage empfahlen nur etwa zehn Prozent der jungen Generation, das Leben zu genießen und eigene Träume umzusetzen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-12/wochenarbeitszeit-deutsche-arbeit-wochenstunden-weniger new" target="_blank">Lieber vier als fünf Tage arbeiten, Zeit online 1.12.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Dec 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein bisschen LSD gefällig?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Aus den USA schwappt gerade ein neuer Selbstoptimierungstrend nach Europa. Unter denen, die gerne das Maximale aus sich herausholen möchten, wächst das Interesse an LSD. Sie werfen keine Trips ein, um high zu werden, sondern sprühen sich eine Microdosis in den Rachen, um ihre Kreativität und Leistungsfähigkeit temporär zu erhöhen. &quot;Was Kokain für die Wallstreet in den 80er-Jahren war, könnte Microdosing für die heutige Leistungsgesellschaft werden&quot;, spekuliert die SZ. Die Wissenschaft liefert Indizien, dass LSD tatsächlich in diesem Kontext wirkungsvoll sein könnte. 1966 machte beispielsweise der US-Psychologe James Fadiman einen Versuch, bei dem er 27 Wissenschaftlern LSD und Meskalin verabreichte und sie dann schwierige physikalische und maschinenbauliche Probleme lösen lies. Der Gruppe gelang es, 40 der 44 Herausforderungen ganz oder zumindest teilweise zu lösen. Manche Anwender der Microdosen berichten von einer gesteigerten Empathie. Sie fühlen sich mehr mit ihrer Umwelt verbunden und diese tiefere Eingebundenheit scheint sie aus einem größeren Raum schöpfen zu lassen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/job-noch-eine-dosis-lsd-vor-dem-meeting-1.3274964 new" target="_blank">Noch ein Sprühstoß LSD vor dem Meeting? SZ 1.12.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-bisschen-lsd-gefällig</link>
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<pubDate>Thu, 08 Dec 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Zu wenig Schlaf hat verheerende Wirkungen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der 24/7-Arbeitskultur erscheint Schlaf eine vernachlässigenswerte Dimension. Wer weniger schläft, hat mehr Zeit zum Arbeiten, ist ein implizites Motto der heutigen Leistungskultur. Dabei kann zu wenig Schlaf erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben. Wer weniger als sechs Stunden schläft und dies regelmäßig (in Deutschland sind das neun Prozent der Bevölkerung), erhöht die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig zu sterben, um 13 Prozent. Die mit Schlafmangel verbundene verminderte Leistungsfähigkeit hat auch wirtschaftliche Konsequenzen. So errechnete die Denkfabrik Rand Europe, dass in Deutschland pro Jahr mehr als 200.000 Krankheitstage durch Übermüdung und deren Folgen entstehen, was die Wirtschaft rund 60 Milliarden Dollar pro Jahr koste. Das sind immerhin 1,56 Prozent des jährlichen BIP. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/schlafmangel-uebermuedete-mitarbeiter-verursachen-milliarden-kosten/14914484.html new" target="_blank">Übermüdete Mitarbeiter verursachen Milliarden-Kosten, WiWo 30.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-wenig-schlaf-hat-verheerende-wirkungen</link>
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<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kampfkunst als Weg der Selbstkultivierung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zu kämpfen, ist für viele Führungskräfte eine Selbstverständlichkeit. Doch nicht immer steht diese Kämpfermentalität auch im Kontext eines positiven Erreichens von Zielen. Im Interview mit der Zeit erklärt die Taekwondo-Meisterin Sunny Graff, dass Kampfsport Führenden dabei helfen kann, das eigene Wirken von den äußeren Kämpfen weg zu verlagern auf die innere Dimension, auf das eigene Verhältnis zur Umwelt. Was ist es, was Manager hier lernen können? &quot;Respekt, Selbstkontrolle und Harmonie von Körper, Geist und Emotionen – und das wirkt nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf andere. Es geht gar nicht ums Gewinnen. Sondern es geht darum, mit Leichtigkeit ans Ziel zu kommen – und dabei im Einklang mit sich und anderen zu sein&quot;, so Graff. In den Augen der Teakwondo-Meisterin ermöglicht die Kampfkunst eine Form der inneren Selbstkultivierung: &quot;Wer führen will, muss sich selbst unter Kontrolle, sowie Respekt für sich selbst und andere haben. Er oder sie muss klar in seinen oder ihren Gedanken sein und die Fähigkeit besitzen, intuitiv handeln zu können. Schließlich treffen Führungskräfte für andere wichtige Entscheidungen und brauchen dafür einen klaren Kopf. Oft sind Führungskräfte aber mit ganz anderen Dingen beschäftigt, immerhin haben sie vielfältige Aufgaben. Dann muss die Entscheidung aus dem Bauch getroffen werden. Eine Leichtigkeit für diejenigen, die Kontakt zu ihrem Mittelpunkt haben und sowohl mit ihrem Körper als auch ihrem Geist im Einklang sind.&quot;Aus einer solchen Perspektive könnte ein neues Führungsverständnis erwachsen.<a href="http://www.zeit.de/karriere/2016-11/kampfkunst-fuehrung-karriere-frauen-vorteil/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Wenn man plötzlich merkt, wie stark man ist&quot;, Zeit online 30.11.16</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kampfkunst-als-weg-der-selbstkultivierung</link>
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<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kongress Meditation &amp; Wissenschaft 2016]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation kommt immer mehr in der modernen Welt an und findet zunehmend Resonanz nicht nur in Medizin und Therapie, sondern auch im Business. Ich hatte die große Ehre, dieses Jahr zum vierten Mal für drei Stiftungen den Kongress &quot;Meditation &amp; Wissenschaft&quot; zu organisieren, der vor einer Woche in Berlin stattgefunden hat und mit mehr als 520 Teilnehmenden komplett ausgebucht war. Besonders beeindruckend war für mich die Podiumsdiskussion zur Frage, wie viel Meditation das Business verträgt und wie viel Business die Meditation. Moderiert vom Zen-Lehrer Paul J. Kohtes sprachen Mounira Latrache von Google, Peter Bostelmann von SAP, Peter Terium von RWE und Erich Harsch von dm darüber, wie das Thema Achtsamkeit dabei ist, in der Arbeitswelt Spuren zu hinterlassen. SAP und Google beispielsweise haben in den letzten Jahren interne Programme entwickelt, die von den Mitarbeitern selbst getragen werden, so dass Meditation beginnt, zu einem nicht unwesentlichen Teil der Unternehmenskultur zu werden. Peter Terium, der selbst seit vielen Jahren meditiert, machte durch seine eigene Präsenz sehr deutlich, dass eine ernsthafte innere Zuwendung zur Dimension der Achtsamkeit weit mehr ist als nur ein nettes Gimmick, ein weiteres, neues Business-Tool. Durch ihn und seine Erfahrungen wurde deutlich, wie sehr das Meditieren Menschen stärken kann und es damit erleichtert, auch unter sehr herausfordernden Umständen sich nicht zu verlieren. Ein Highlight des Kongresses war die Videoübertragung von Jon Kabat-Zinn, dem Vater der Mindfulness-Based Stress Reduction. Selbst tief in der buddhistischen Tradition verankert, war Kabat-Zinn der Vorreiter der heutigen Mindfulness-Bewegung, weil es ihm gelang, die grundsätzliche Dimension des Meditierens auch für Menschen, die sich nicht als spirituell oder religiös verstehen, zugänglich zu machen. Die Popularität von MBSR in Medizin und Arbeitswelt geht auf sein Engagement zurück und gerade in den letzten Jahren gelingt es Kabat-Zinn zunehmend, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass Meditieren nicht einfach funktionale Selbstverbesserung ist, sondern eine wesentliche Dimension des Menschseins berührt. Die Beiträge des Kongresses sind nun auch auf DVD erhältlich und im Online-Download.<br><a href="http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2016.html new" target="_blank">Material zum Kongress &quot;Meditation &amp; Wissenschaft 2016&quot;</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kongress-meditation-&amp;-wissenschaft-2016</link>
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<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Viel zu viele Informationen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mal schnell eine Google-Suche, sich auf ein paar Nachrichtenseiten den Überblick über das Tagesgeschehen verschaffen, Twitter-Nachrichten checken - für immer mehr Führungskräfte wird das immense Informationsangebot zur Last.  Eine Umfrage im Auftrag des Beratungsunternehmens Hill+Knowlton, für die rund 1600 Führungskräfte befragt wurden, zeigt: 60 Prozent der Manager fühlen sich von der Datenflut überfordert. Der Masse an Inhalten begegnen drei Viertel der Befragten durch gezielte Selektion. So folgen sie auf Facebook und Twitter nur wenigen ausgewählten Meinungsmachern. Jeder dritten Führungskraft ist es wichtig, täglich solche Impulse von außen zu bekommen. Jeder Fünfte hat im letzten Jahr seinen Konsum solcher Beiträge deutlich erhöht. Gefragt sind hierbei vor allem inspirierende Beiträge von Vordenkern. Die Selektion könnte indes auch Nachteile haben. Die Notwendigkeit, die Datenflut zu filtern, ist nachvollziehbar, doch wer die eigenen Selektionskriterien nicht immer wieder hinterfragt, läuft auch leicht Gefahr, ob kurz oder lang die Spannweite des eigenen Radars erheblich zu verringern. Vielleicht ist gerade das, was ich nicht auf den ersten Blick als spannend empfinde, dennoch wesentlich? Diese Frage sollten wir, auch wenn Selektion nötig und hilfreich ist, immer mal wieder stellen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/fuehrungskraefte-befragung-zu-viele-infos-fuer-die-chefs-14543832.html new" target="_blank">Zu viele Infos für die Chefs, FAZ 27.11.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Intelligenz ist relativ in der Menschheitsgeschichte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unser zeitliches Vorstellungsvermögen scheint bisweilen recht begrenzt. Menschheitsgeschichtlich sind wir die intelligenteste Spezies, die diesen Planeten bisher bewohnte. Doch schauen wir uns einmal um: Was haben wir daraus gemacht? In einer Phase der Evolution hat Intelligenz dazu geführt, dass Menschen mehr Nachkommen zeugen konnten, so dass die Intelligenteren über die Jahrtausende sich stärker vermehren konnten als ihre weniger schlauen Zeitgenossen. Doch in komplexen Lebensbedingungen wie den heutigen ist Intelligenz längst nicht mehr das Einzige, was zählt. &quot;&quot;Ich denke es ist eher unwahrscheinlich, dass höhere Intelligenz in den nächsten paar tausend Jahren stetig einen Vorteil bringen wird. Eher bestimmen die wechselnden und verschiedenen kulturellen Einflüssen die Anzahl der Nachkommen&quot;, sagt etwa Wolfgang Enard vom Lehrstuhl für Anthropologie und Humangenetik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er sensibilisiert für die große Zeitspanne des menschlichen Daseins. Wo wir heute Intelligenz als gegeben und unabdingbar ansehen, sind wir mit unserer Vorstellungswelt doch auch nur ein Augenblinzeln im Universum. Oder, wie es der Anthropologe ausdrückt: &quot;&quot;Für evolutionäre Maßstäbe ist die hochentwickelte Intelligenz mit etwa 200.000 Jahren noch sehr jung. Um als erfolgreich zu gelten, müsste sie sich schon noch einige Millionen Jahre halten.&quot;<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/14774720/Evolution%3A-Wird-der-Mensch-intelligenter%3F/ new" target="_blank">Evolution: Wird der Mensch intelligenter? Bild der Wissenschaft 26.11.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit zwischen Hilfe und Selbstoptimierung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung geht in einem Beitrag mal wieder dem Achtsamkeitstrend im Business nach und beschreibt, wie Meditation im Bereich der Stressprävention helfen kann und es Menschen erleichtert, sich besser bei der Arbeit zu fokussieren. Die Experten geben sich allerdings zurückhaltend im Hinblick darauf, von der Praxis der Stille zu viel zu erwarten. &quot;Wir wissen noch nicht mit Sicherheit, ob Achtsamkeit die Leistung erhöht&quot;, sagt etwa Ute Hülsheger, assoziierte Professorin an der Fakultät für Psychologie und Neurowissenschaft an der Universität Maastricht. Sie konnte in einer Studie zeigen, dass Menschen im direkten Kontakt mit anderen bei der Arbeit weniger Stress erleben, wenn sie achtsam sind. Gleichzeitig wisse man aber noch nicht, ob Achtsamkeit beispielsweise auch die Leistung erhöhe. Gerade diesbezügliche Begehrlichkeiten sehen Wissenschaftler eher kritisch. &quot;Es besteht die Gefahr, dass dem Mitarbeiter die Verantwortung zugeschoben wird, sich noch mehr zu optimieren&quot;, so Hülsheger.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/stresspraevention-was-achtsamkeit-im-job-bringt-1.3265529 new" target="_blank">Was Achtsamkeit im Job bringt, SZ 25.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-zwischen-hilfe-und-selbstoptimierung</link>
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<pubDate>Wed, 30 Nov 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kreativität ist kein Instant-Produkt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine wesentliche Grundlage von Kreativität ist Neugier. Wissenschaftler der Oregon State University untersuchten nun näher, wie sich diese Offenheit für Neues konkret auswirkt. Die Wissenschaft unterscheidet zunächst einmal zwei Arten der Neugier. Spezifische Neugier führt dazu, dass Menschen immer tiefer in eine bestimmte Materie eintauchen wollen und sich in die Lösung bestimmter Probleme vertiefen. Die diverse Neugier hingegen führt mehr in die Breite und beinhaltet eine Offenheit für Neues im allgemeinen. In einem Test mit 122 Teilnehmern ermittelten die Forscher zunächst, wie diese Arten der Neugier bei den Probanden ausgeprägt waren. Anschließend bekamen alle Studienteilnehmer verschiedene Materialien ausgehändigt, auf deren Basis sie einen Marketingplan für ein Unternehmen entwickeln sollten. Wie lange sie sich dabei mit dem Material beschäftigten, war ihnen freigestellt. Nach der Erstellung eines ersten groben Plans sollten die Probanden diesen für eine zweite Präsentation weiter ausarbeiten und konnten erneut das Material einsehen. Dabei zeigte sich: Die Probanden mit einer besonders ausgeprägten diversen Neugier beschäftigten sich deutlich länger mit dem Ausgangsmaterial und ihre Marketingideen erwiesen sich als ausgereifter, origineller und von höherer Qualität. Unter dem Strich zeigt die Studie also, dass diverse Neugier in besonderem Maße eine Basis für Kreativität legt. Für die Arbeitswelt wirft die Studie allerdings auch Fragen auf. In einer Zeit, in der vor allem Instant-Informationen und eine Schnell-schnell-Mentalität dominieren, fällt es immer schwerer, Räume zu schaffen, in denen diese Vielfalt an Informationen noch wirken kann, sich Zusammenhänge herstellen lassen und Zeit dafür ist, Inhalte mit Muse zu bewegen.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/neugier-und-kreativitaet-im-job/1430782?_ga" target="_blank">Neugier beflügelt die Kreativität, spektrum.de 25.11.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Medienkompetenz ist Mangelware]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In keiner Zeit standen uns mehr Medien zur Verfügung, um uns über die Welt zu informieren. Doch scheinen wir diesem Informationsangebot eher hilflos gegenüberzustehen. Eine Studie der Stanford History Education Group jedenfalls zeigt, dass es um die Medienkompetenz junger Menschen nicht sonderlich gut bestellt ist. Die Wissenschaftler untersuchten mit 7.800 Schülern und Studenten im Alter von zehn bis 20 Jahren aus verschiedenen Bildungsmilieus, wie souverän deren Umgang mit Informationen aus dem Internet ist. Die 10- bis 14-Jährigen beispielsweise sollten auf einer Webseite Nachrichten und Werbung erkennen. Klassische Online-Banner identifizierten immerhin drei Viertel als werbliche Inhalte. Dass es sich bei &quot;Sponsored Content&quot; ebenfalls um Beiträge handelt, die nicht zwingend journalistischer Natur sind, wusste indes nur ein Fünftel der Probanden. Studenten bekamen Twitter-Beiträge zu einer Studie vorgelegt, in der Waffenbesitzer befragt worden waren. Durchgeführt wurde die Studie von einem renommierten Institut, Auftraggeber war eine politische Institution. Nur ein Bruchteil der Studierenden befragte diesen Gesamtkontext daraufhin, ob hier vielleicht einfach geschicktes Agenda-Setting betrieben werde. Das Fazit der Forscher ist insgesamt ernüchternd. &quot;Die Fähigkeit junger Leute, Schlüsse aus Informationen aus dem Internet zu ziehen, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: trostlos&quot;, zitiert die Wirtschaftswoche aus der Studie.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/medienkompetenz-us-schueler-koennen-nachrichten-nicht-von-werbung-unterscheiden/14895018.html new" target="_blank">US-Schüler können Nachrichten nicht von Werbung unterscheiden, WiWo 25.11.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bildung braucht mehr Tiefe]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung plädiert der Neuropsychologe Ernst Pöppel dafür, die Tiefendimension von Bildung wieder ernster zu nehmen. Pöppel kritisiert, dass die heutige Google-Mentalität leicht zu Verdummung führe, da Menschen immer weniger die größeren Zusammenhänge überblicken, die zwischen einzelnen Daten und Fakten bestehen. Ein Problem: &quot;Unser Bildungssystem, die ganze Erziehung und eben auch das Arbeitsleben sind so ausgelegt, immer genau das zu tun, was andere mir sagen. Wenn ich aber immer nur das lernen soll, was in den Büchern steht, wie kann ich dann begreifen, dass ich auch selbst denken könnte? Wir verlernen Stück für Stück, uns selbst zu trauen, uns ein eigenes Urteil zu bilden.&quot; Der Neuropsychologe plädiert für eine Dreigliederung im Bildungswesen. Einerseits sollten Menschen sich auf eine Sache spezialisieren, um in ihrem gewählten Feld zum Experten zu werden. Weiterhin brauche jeder eine &quot;Landkarte des Wissens in der Welt&quot;, eine Art kanonisches Wissen, die es erlaube, an das eigene Fachgebiet angrenzende Felder zu erkennen und sich mit deren Experten auszutauschen. Weiterhin müsse die Wertschätzung zwischen den Experten gefördert werden. Rückrat für ein solches fundiertes Miteinander müsse eine Gesprächskultur sein: &quot;Das Wichtigste ist: zuhören. Ich muss offen sein für die Meinung anderer. Was leider sehr häufig passiert, ist, dass derjenige, der am schnellsten und besten reden kann, dominant wird. Wer nicht den Mut hat, sich zu äußern, wird umgepflügt.&quot;<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/neuropsychologe-im-interview-der-blinde-glaube-ans-expertenwissen-ist-ein-zeichen-von-dummheit-1.3253380 new" target="_blank">&quot;Der blinde Glaube ans Expertenwissen ist ein Zeichen von Dummheit&quot;, SZ 18.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bildung-braucht-mehr-tiefe</link>
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<pubDate>Fri, 25 Nov 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation kommt in den Universitäten an]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>An der Hochschule München und der Ludwig-Maximilians-Universität ist das Thema Achtsamkeit bereits angekommen. Meditations-Lehrveranstaltungen in neun Studiengängen, bekannt als das „Münchner Modell“, wurde hier 2010 von Professor Andreas de Bruin eingeführt. Die University of Applied Sciences in Frankfurt will nun im Sommersemester 2017 nachziehen. Reiner Frey, vormals Kanzler der Hochschule, will ein Programm für Studierende einführen, das diesen zu mehr innerer Klarheit verhelfen soll. Neben Übungen zu Meditation und Achtsamkeit sollen den Studierenden verwandte Themen aus Soziologie, Ethik und den Naturwissenschaften vermittelt werden. Auch eigene Forschung, beispielsweise zu Persönlichkeitsentwicklung und dem Verständnis von Wissenschaft, sind geplant. Frey möchte das geplante Programm nicht allein als Möglichkeit zu besserer Stressbewältigung verstanden wissen. Neben einer Förderung der Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung geht es ihm laut FAZ um eine &quot;Rekonstruktion der Bildung&quot;, so dass er das Projekt auch als &quot;Fortsetzung der Aufklärung&quot; betrachtet.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/meditation-zur-entspannung-im-studium-14528070.html?printPagedArticle" target="_blank">Meditieren gegen Stress im Studium, FAZ 16.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-kommt-in-den-universitäten-an</link>
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<pubDate>Thu, 24 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schokolade achtsam gegessen macht glücklicher]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer schon einmal einen Kurs in Mindfulness-Based Stress Reduction besucht hat, wird die Übung kennen: Man nimmt eine Rosine, betrachtet sie aus allen Perspektiven, erspürt ihre äußere Beschaffenheit und lässt sie schließlich gewissermaßen langsam im Mund zergehen, um einmal zu erfahren, welchen Unterschied es macht, sich einmal ganz bewusst diesem Esserlebnis zu widmen. Forscher des Gettysburg College gingen nun dem Achtsamkeitserlebnis beim Essen mit einer Studie nach. Sie teilten Probanden in vier Gruppen ein. Zwei Gruppen sollten einen salzigen Snack, Cracker, verzehren, die anderen beiden bekamen Schokolade. Eine Cracker- und eine Schokolade-Gruppe wurden während knapp fünf Minuten dazu aufgefordert, einfach ihre Snacks zu futtern, die Vergleichsgruppen erhielten in der gleichen Zeit eine Anleitung zum besonders achtsamen Verzehr. Vor und nach dem Versuch wurden die Studienteilnehmer zu ihrer Gemütsverfassung befragt. Dabei zeigte sich: Die Schokolade machte die Probanden glücklicher als die Cracker. Am glücklichsten waren die Teilnehmer, die die Schokolade achtsam gegessen hatten. Man kann also sagen: Wer der Lust nach Süßem achtsam nachgeht, hat am meisten davon.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/schokolade-und-achtsamkeit-machen-gluecklich/1429821 new" target="_blank">Bewusstes Schokoladeessen macht glücklicher, spektrum.de 16.11.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ko-Kreation als Ausweg aus der Komplexitätsfalle]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Digitalisierung wie auch die damit verbundene wachsende Komplexität in der Arbeitswelt stellt wachsende Anforderungen auch an die Führung im Unternehmen. Im Interview mit dem Manager Magazin erklärt der Neurowissenschaftler Gerald Hüther, warum hier individuelle Selbstoptimierung oft an Grenzen stößt. &quot;Was also nun immer stärker gebraucht wird, um kluge und tragfähige Entscheidungen zu treffen, ist die Erfahrung, das Wissen und Können möglichst vieler Mitarbeiter aus möglichst unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens. Zu solch ko-kreativen Entscheidungsprozessen kann man diese Anderen aber nicht zwingen. Mitdenken und sich einbringen wird nur jemand, der das auch aus eigenem Antrieb will, der sich also in der Firma als Subjekt erlebt und nicht als Objekt behandelt wird&quot;, so Hüther. Dabei geht es um mehr als nur darum, Mitarbeiter in ihrer Individualität anzuerkennen. Vielmehr komme es auch darauf an, die soziale Dimension des Miteinanders bewusst einzubeziehen. &quot;Möglicherweise ist es der entscheidende Denkfehler, davon auszugehen, dass es darauf ankommt, die eigene Kreativität wiederzubeleben und das eigene Hirn durch eigene Erfolgserlebnisse düngen zu wollen. Wir Menschen sind, auch als Führungskräfte, soziale Wesen. Wir brauchen die anderen und sie brauchen uns, um unsere Potentiale zu entfalten. Das kann niemand allein. Kurzfristig vielleicht, aber nicht über längere Zeiträume. Da versiegt jede individuelle Kreativität, die sich nicht als kokreativer Prozess zusammen mit anderen entfalten kann&quot;, erklärt der Neurowissenschaftler.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/hirnforscher-huether-supportive-leader-beziehen-kollegen-ein-a-1120706.html new" target="_blank">&quot;Die Zeiten, in denen der Chef alles überblickte, sind vorbei&quot;, Manager Magazin 11.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ko-kreation-als-ausweg-aus-der-komplexitätsfalle</link>
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<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitalisierung ist für viele eine Herausforderung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaft schwört auf Strategien zur Digitalisierung, doch für viele Arbeitnehmer bringt diese Herausforderungen mit sich, die anscheinend noch nicht genügend Beachtung finden. In einer Umfrage des DGB unter rund 10.000 Beschäftigten gaben 46 Prozent an, dass durch die Digitalisierung ihre Arbeitsbelastung größer geworden sei. Für 45 Prozent ist sie nach eigenen Angaben gleich geblieben. Mehr als die Hälfte hat den Eindruck, mehr Aufgaben gleichzeitig bewältigen zu müssen, 39 Prozent sehen das nicht so. 74 Prozent haben wenig oder gar keine Mitsprache beim Technikeinsatz im Unternehmen. Beinahe die Hälfte der Befragten hat zudem den Eindruck, die eigene Arbeitsleistung werde durch die Digitalisierung stärker überwacht.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/dgb-umfrage-jeder-zweite-arbeitnehmer-klagt-ueber-digitalisierung-a-1120718.html new" target="_blank">Mehr Arbeit, mehr Multitasking, mehr Kontrolle, Karriere-Spiegel 10.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=digitalisierung-ist-für-viele-eine-herausforderung</link>
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<pubDate>Mon, 21 Nov 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geschlossene Gesellschaft in der Führungsetage]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Job aufzusteigen, hat viel mit der Kinderstube zu tun. &quot;Wenn Sie zu den Entscheidern von morgen gehören wollen, müssen Sie den Entscheidern von heute vermitteln, dass Sie zu ihnen passen. Am leichtesten fällt das allen, die sowieso aus dem gleichen Milieu kommen: Wer aus einem einflussreichen Elternhaus stammt, bewegt sich ganz selbstverständlich auf diesem Parkett. Deswegen gibt es so wenige Aufsteiger, etwa aus dem Arbeitermilieu oder aus Migrantenfamilien. Selbst, wenn Sie einen erstklassigen Studienabschluss haben, fehlen Ihnen oft ganz subtile Verhaltensmerkmale, die man kaum nachträglich erlernen kann, wenn man sie nicht in der Kindheit mitbekommen hat&quot;, so der Elite-Forscher Michael Hartmann. Diese subtilen Merkmal könne man zwar auch einüben oder durch eigene Erfahrungen entwickeln, doch fehle vielen Aufsteigern dann die Selbstverständlichkeit, diesen Habitus klassischer Führungsschichten auch zu leben. &quot;Wer sich von unten in dieses Milieu arbeitet, dem fehlt die Unbefangenheit, die Lässigkeit. Aufsteiger sind oft konzentriert darauf, nicht durch Fehler aufzufallen, weil ein Fehler zeigen könnte, dass sie eigentlich nicht dazugehören&quot;, so Hartmann. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/wer-chef-werden-will-muss-sein-wie-die-chefs-a-1109965.html new" target="_blank">Wer Chef werden will, muss sein wie die Chefs, Karrierespiegel 8.11.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wohlfühlen im Dienste der Produktivität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wohlfühlprogramme im Unternehmen haben Hochkonjunktur. Und das aus Kalkül. So zeigt die Xerox HR Services-Studie 2016 mit dem Titel „Working Well: A Global Survey of Workforce Wellbeing Strategies“, dass immer mehr Firmen sich von Gesundheitsprogrammen und Angeboten, die auf das Wohlbefinden der Belegschaft abzielen, Produktivitätssteigerungen versprechen. Gegenwärtig verfügt laut Studie nur ein Drittel der Unternehmen über eine Wellbeing-Kultur, doch 83 Prozent gaben an, hier künftig mehr tun zu wollen. 74 Prozent sehen entsprechende Programme als wertsteigernd an, sowohl im Hinblick auf die direkte Produktivität als auch mit Blick auf die Mitarbeiterloyalität und Attraktivität für neue Mitarbeiter. 52 Prozent der Unternehmen denken, dass eine Wohlfühlkultur die Unterstützung der Unternehmensführung braucht. Aber das könnte sich lohnen, denn 92 Prozent der Mitarbeiter betrachten Bemühungen in diese Richtung als sehr positiv.<br><a href="http://xerox.fleishmaneurope.de/2016/11/08/xerox-studie-zeigt-bei-wohlfuehl-programmen-fuer-mitarbeiter-geht-es-vor-allem-um-deren-produktivitaet/ new" target="_blank">Xerox-Pressemitteilung, 8.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wohlfühlen-im-dienste-der-produktivität</link>
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<pubDate>Thu, 17 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress fängt schon in der Lehre an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress im Job ist längst kein Phänomen mehr, dass nur jene betrifft, die schon seit Jahren im Berufsleben stehen. Eine Umfrage der Gewerkschaft Verdi unter Auszubildenden zeigt: Beinahe die Hälfte der Berufseinsteiger klagt bereits über Überstunden, körperliche Belastung oder zu viele Arbeitsaufgaben. Zwar sind mehr als 80 Prozent der Befragten grundsätzlich zufrieden mit ihrer Berufsausbildung, doch vielen sitzt auch die Unsicherheit der eigenen beruflichen Zukunft im Nacken, denn nur jeder zweite Azubi erhält eine Übernahmegarantie nach der Lehre. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/verdi-auszubildende-klagen-ueber-viele-ueberstunden/14804574.html new" target="_blank">Auszubildende klagen über viele Überstunden, WiWo 7.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-fängt-schon-in-der-lehre-an</link>
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<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vegan ist in - auch wenn die Politik nicht mitzieht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ursprünglich hatte Umweltministerin Barbara Hendricks versucht, im neuen Klimaschutzplan der Bundesregierung das Ziel festzuschreiben, den Fleischkonsum hierzulande um die Hälfte zu reduzieren - auf das von Ernährungswissenschaftlern ohnehin empfohlene Maß. Damit kam sie nicht durch, doch immer mehr Deutsche verzichten gleich freiwillig nicht nur auf Fleisch, sondern alle tierischen Produkte. Und Umweltschutz spielt dabei mit eine Rolle. Laut &quot;Die Welt&quot; gibt es hierzulande bereits 1,3 Millionen Veganer. Und dass dieser Trend ernstzunehmen ist, zeigen immer mehr Produkte, die für diese Zielgruppe entwickelt werden. Der Mixerhersteller Bianco di Puro etwa bietet Hochleistungsgeräte an, die die Herstellung von Smoothies perfektionieren. Als Goodie obendrauf wird bei der Herstellung kein Klebstoff mit tierischen Bestandteilen verwendet. Der Skopos-Umfrage zufolge, die die Zeitung zitiert, sind 12 Prozent von 1.000 Befragten bereit, ihren Lebensstil auf vegan umzustellen. 33 Prozent können es sich zumindest für die Zukunft vorstellen. Die deutsche Wirtschaft gehört zu den Innovatoren im Vegan-Markt - 36 Prozent der neuen Produkte werden hierzulande entwickelt. 2015 war bereits jedes zehnte neu eingeführte Lebensmittel- oder Getränkeprodukt vegan, zwei Jahre zuvor waren es lediglich drei Prozent. Diese Zahlen sollte man allerdings nicht überschätzen. Spaghetti mit Tomatensoße waren früher einfach ein Lieblingsgericht vieler Kinder - heute ist es ein veganer Klassiker. Und dennoch: Hier zeichnet sich ein Wandel ab, der vielleicht künftig dazu beiträgt, dass mehr Menschen die direkten und indirekten Folgen ihres Konsumverhalten wahrnehmen und dieses dann vielleicht verändern.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article159305776/Der-Klebstoff-im-Gehaeuse-enthaelt-keine-tierischen-Bestandteile.html# new" target="_blank">&quot;Der Klebstoff im Gehäuse enthält keine tierischen Bestandteile&quot;, Die Welt 6.11.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vegan-ist-in---auch-wenn-die-politik-nicht-mitzieht</link>
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<pubDate>Tue, 15 Nov 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Aus Amerikas Fehlern lernen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Die Welt&quot; hat in den letzten Monaten auf ihrer Wirtschaftsseite immer wieder Vergleiche mit den USA bemüht um zu zeigen, dass viele Ängste der deutschen Bevölkerung im Hinblick auf wirtschaftlichen Abstieg und wachsende Ungleichheit gemessen an den hiesigen Bedingungen unnötig seien. Sicher stimmt es, dass in Amerika die soziale Ungleichheit bereits deutlich größer ist als hierzulande, und auch, dass der soziale Abstieg, wenn er denn einmal begonnen hat, bei uns zumindest dank des Sozialsystems noch ein wenig abgefedert ist. Vergleiche dieser Art blenden allerdings aus, dass auch die deutsche Politik schon seit vielen Jahren einem als alternativlos propagierten Primat der Wirtschaft zu folgen scheint. Mit dem Wahlsieg Donald Trumps schleicht sich nun ein etwas anderer Ton in die Diskussion. So plädierte nach der Präsidentenwahl der Ökonom Thomas Straubhaar dafür, Europa möge sich nun seiner eigenen Qualitäten wieder mehr besinnen. Er spricht vom &quot;Ansporn, ein eigenes europäisches Gesellschaftsmodell offensiver und selbstbewusster voranzubringen&quot; und rät: &quot;Wer die zunehmende gegenseitige Sprach- und Verständnislosigkeit zwischen den Gewinnern und Verlieren der Moderne, von Globalisierung und Digitalisierung verhindern und dort, wo sie bereits besteht, überwinden will, muss lieber früher als später über Teilhabe und Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Verteilung reden. ... Er muss in Sozialkapital investieren und damit gesellschaftliche und ökonomische Spaltungen gar nicht erst entstehen lassen. Deshalb gehört nun – auch für Elite und Establishment und gerade für Bürgerliche und Liberale – die Zukunft des Sozialstaates ganz oben auf die wirtschaftspolitische Agenda. Bevor es in Europa zu amerikanischen Zuständen kommt.&quot; Da kann man nur sagen - genau das wird höchste Zeit.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article159361714/Das-ist-das-Ende-des-American-Way-of-Life.html new" target="_blank">Das ist das Ende des Amrican Way of Life, Die Welt 10.11.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Konkurrenz fördert den Elan]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der innere Schweinehund überwindet sich anscheinend am leichtesten, wenn man das eigene Engagement mit den Leistungen anderer vergleicht. Diesen Schluss legt eine amerikanische Studie nahe, bei der mit 800 Probanden untersucht wurde, welche Anreize die Teilnahme an einem Gesundheitsprogramm besonders fördern. Alle Studienteilnehmer nahmen an einem Fitnessprogramm teil und wurden in vier Gruppen eingeteilt. Die Mitglieder der &quot;Einzel-Wettbewerb-Gruppe&quot; wurden regelmäßig anonymisiert über die Leistungen ihrer Mitstreiter informiert. Bei der &quot;Team-Wettkampf-Gruppe&quot; wurden lediglich die Gesamtleistungen der Gruppe erfasst. Mitglieder der &quot;Team-Support-Gruppe&quot; erhielten keine Informationen zu den erbrachten Leistungen, sondern wurden angehalten, sich via Social Media über ihre Fortschritte auszutauschen. Die Kontrollgruppe absolvierte schlicht das Training. Nach elf Wochen zeigte sich: Die &quot;Team-Wettkampf-Gruppe&quot; hatte den größten Trainingseifer an den Tag gelegt, gefolgt von der &quot;Einzel-Wettbewerb-Gruppe&quot;. Die Leistungen der Kontrollgruppe erreichten nur gut die Hälfte des Wertes der Team-Kämpfer. Am wenigsten trainierte die Social-Media-Gruppe. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Wettbewerbsfaktor eine deutliche Motivation darstellt und hier insbesondere im Gruppenverbund, denn wo die eigene Nicht-Leistung den Gesamtschnitt nach unten zieht, scheinen sich viele umso angespornter zu fühlen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/psychologie/-/journal_content/56/12054/14310411/Konkurrenz-belebt-Trainingsbereitschaft/ new" target="_blank">Konkurrenz belebt Trainingsbereitschaft, wissenschaft.de 31.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche Chefs sind eher mittelmäßig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Forschungsarbeit der Hochschule Niederrhein attestiert deutschen Führungskräften allenfalls mittelmäßige Fähigkeiten. In der Befragung von 553 Arbeitnehmern wurden die Vorgesetzten mit der Schulnote 3 bewertet. Häufige Kritikpunkte der Befragten: Sie werden zu wenig vom Chef gefördert, er bietet ihnen keine attraktiven Perspektiven für die Zukunft und stellt die eigenen Interessen meist über die des Teams. Selbst wenn Firmen eine Veränderung ihrer Führungskultur anstreben, gelingt dies nicht immer. Hier vergaben die Mitarbeiter für die Zielerreichung die Note 3,61, also gerade mal ein Ausreichend. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fuehrungskraefte-chefs-fordern-viel-und-bieten-wenig-14501988.html new" target="_blank">Chefs fordern viel und bieten wenig, FAZ 30.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Privates und Job vermischen sich immer mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Entgrenzung von Arbeitszeit und Privatleben hinterlässt im Büroleben ihre Spuren. Wo es immer mehr zur Selbstverständlichkeit wird, auch nach Feierabend für dienstliche Belange erreichbar zu sein, drehen viele Mitarbeiter längst den Spieß um und erledigen während der Arbeitszeit auch private Dinge. Einer Umfrage von Statista und YouGov zufolge gehören private Telefonate für 76 Prozent der Befragten zur gelegentlichen Routine am Arbeitsplatz. 59 Prozent surften bisweilen für private Belange, 28 Prozent nutzen Social Media und 24 Prozent machen Online-Shopping. 66 Prozent haben dabei kein schlechtes Gewissen, 28 Prozent indes gelegentlich. 77 Prozent der Befragten glauben, dass ihre Chefs die Dinge auch nicht anders handhaben.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/privat-telefonieren-und-surfen-im-buero-der-chef-macht-es-doch-auch-a-1118743.html new" target="_blank">Der Chef macht es doch auch! Manager Magazin 28.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht mal die Hälfte der Führungsrkäfte genießt hohes Ansehen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungskraft zu sein, verbinden viele Menschen unterschwellig auch mit Prestige, doch zeigt eine neue Umfrage der Unternehmensberatung Willis Towers Watson, dass Chef zu sein nicht automatisch auch Anerkennung bedeutet. Für die „Global Workforce Study“ (GWS) wurden 31.000 Arbeitnehmer weltweit befragt. 45 Prozent der international Befragten gaben an, dass Führungskräfte in ihrem Unternehmen ein hohes Ansehen genießen. In Deutschland sieht es deutlich schlechter aus, denn hier finden dies nur 32 Prozent. Deutschen Führungskräften wird vor allem zugute gehalten, dass sie die harte Seite des Business voll im Griff haben - hier liegt die Bewertung der deutschen Chefs um 14 Prozentpunkte über dem weltweiten Durchschnitt. Was die Soft Skills angeht, werden die deutschen Bosse jedoch unterdurchschnittlich bewertet. Interesse für das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter wird ihnen seltener abgenommen und auch mit ihrer Inspirationskraft ist es laut Studie nicht so weit her. Das wirkt sich auch auf das Engagement der Mitarbeiter aus. In Deutschland sind laut Erhebung 33 Prozent der Beschäftigten nachhaltig für das Unternehmen engagiert. 26 Prozent machen hingegen nur Dienst nach Vorschrift.<br><a href="http://www.wiwo.de/anforderungen-an-chefs-was-mitarbeiter-tatsaechlich-wollen/14752448-all.html new" target="_blank">Was Mitarbeiter tatsächlich wollen, WiWo 28.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Nov 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation und CSR]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zum Thema Meditation wird gegenwärtig viel geforscht, vor allem allerdings in den Neurowissenschaften. Noch eher selten sind Arbeiten, die sich wissenschaftlich mit dem Thema in unternehmerischen Kontexten beschäftigen. Lukas Hanus hat nun eine Bachelor-Arbeit zu &quot;Meditation als innovatives CSR-Thema - Eine kritische Auseinandersetzung zur Integration im Unternehmen&quot; vorgelegt. Er betrachtet darin die Herausforderung, Meditation im Business und hier speziell im Bereich Corporate Social Responsibility zu bewerten, stellt Achtsamkeit in den Kontext von Human Resource und der Organisationskultur und geht auf Fragen des Wertemanagements und des Human Spirit in Unternehmen ein.<br><a href="https://www.researchgate.net/publication/309489195_Meditation_als_innovatives_CSR-Thema_Eine_kritische_Auseinandersetzung_zur_Integration_im_Unternehmen new" target="_blank">Bachelor-Arbeit auf researchgate</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Chefs sind verbundener mit dem Unternehmen als Mitarbeiter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer im Unternehmen eine Führungsposition bekleidet, hat eine bessere Bindung an die Firma als herkömmliche Mitarbeiter, so die Erkenntnis einer Studie des Softwareunternehmens Oracle mit 1.200 Angestellten in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien. In Deutschland gaben 59 Prozent der leitenden Angestellten an, stolz zu sein, in ihrem Unternehmen zu arbeiten, unter den gewöhnlichen Mitarbeitern waren es lediglich 45 Prozent. Dieser Unterschied könnte auch daran liegen, dass die Mitarbeiter sich leicht abgehängt fühlen. Nur knapp die Hälfte der deutschen Mitarbeiter hat das Gefühl, dass ihre Chefs wirklich ansprechbar und greifbar für sie seien. Unter den Führungskräften hingegen bekunden 60 Prozent, einen guten Draht zum jeweiligen Vorgesetzten zu haben. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/zufriedenheit-von-angestellten-vom-glueck-fuehrungskraft-zu-sein-14500536.html new" target="_blank">Vom Glück, Führungskraft zu sein, FAZ 28.10.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=chefs-sind-verbundener-mit-dem-unternehmen-als-mitarbeiter</link>
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<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder dritte Manager nimmt regelmäßig Schlafmittel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Besondere berufliche Verantwortung scheint ein Schlafräuber zu sein, wie eine Befragung der Max-Grundig-Klinik zeigt. Für die Erhebung wurden 1.000 Führungskräfte befragt. Dabei zeigte sich: 33 Prozent der Manager nutzen Schlafmittel, um zur Ruhe zu kommen, 29 Prozent davon gelegentlich, vier Prozent regelmäßig. Die gute Nachricht: 96 Prozent derjenigen, die auf Schlafmittel zurückgreifen, meiden chemische Produkte und nutzen eher pflanzliche Therapeutika. 21 Prozent von ihnen gelegentlich, 11 Prozent häufig und fünf Prozent immer. Lediglich ein Prozent der Befragten nimmt immer chemische Präparate, ein weiteres Prozent nutzt sie häufig und zwei Prozent greifen gelegentlich dazu.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/stress-jeder-dritte-manager-nutzt-schlafmittel/14742746.html new" target="_blank">Jeder dritte Manager nutzt Schlafmittel, WiWo 27.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Je öfter man lügt, umso hemmungsloser wird man dabei]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wissenschaftler des University College London haben in einem Versuch eine Art sich selbst verstärkenden Mechanismus des Lügens entdeckt. In dem Versuch hatten Probanden die Möglichkeit, sich durch gezieltes Lügen einen Vorteil zu schaffen. Bei den ersten Lügen beobachteten die Wissenschaftler in den durchgeführten Hirnscans, dass die Amygdala, gerne als Angstzentrum bezeichnet, deutliche Signale sendete. Je öfter die Probanden logen, umso geringer fiel diese Amygdala-Reaktion aus. Dadurch sinkt das individuelle Schuldempfinden - und der Weg für immer größere Lügen ebnet sich. Die Forscher geben allerdings zu bedenken, dass sich ihr Experiment nicht direkt auf das Alltagsleben übertragen lässt, da in sozialen Umgebungen im Vergleich zur Laborsituation auch soziale Kontrolle oder die Angst vor Bestrafung eine Rolle spielten.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/das-gehirn-gewoehnt-sich-ans-luegen/1427136?_ga" target="_blank">Das Gehirn gewöhnt sich ans Lügen, spektrum.de 24.10.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=je-öfter-man-lügt,-umso-hemmungsloser-wird-man-dabei</link>
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<pubDate>Wed, 02 Nov 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lernen zwischen Lust und Widerstand]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gute Nachricht vorweg: Wie eine Studie der Vodafone Stiftung mit dem Titel &quot;Gebrauchsanweisung fürs lebenslange Lernen&quot; zeigt, wollen 98 Prozent der Befragten gerne Neues lernen. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klaffen jedoch erhebliche Lücken. So fühlen sich nur acht Prozent am Arbeitsplatz in ihrem Lernwillen unterstützt. Das betriebliche Umfeld scheint alles andere als lernförderlich. So setzen sich nur 36 Prozent der Befragten überhaupt mit möglichen Angeboten auseinander. Nur 23 Prozent glauben, sie haben Durchhaltevermögen beim Lernen. Vielleicht liegt dies auch daran, dass der berufliche Kontext die allgemeine Wissbegier auf das, was im Job gebraucht wird, eindampft. So äußerten nur 43 Prozent der Befragten, dass sie lernen, weil das Lernen ihnen Freude bereitet. Für 47 Prozent ist es eher eine Notwendigkeit, um sich für neue Aufgaben im Job fit zu machen. Fast liest sich die Zusammenschau dieser Erkenntnisse, als ob die Wissbegier im Laufe des Arbeitslebens durch die Funktionalisierung im Kontext äußerer Notwendigkeiten erstickt. Spielerisches Entdecken und ein freies Entfalten von Fähigkeiten scheinen im Job wenig gefragt zu sein, entsprechen aber vielleicht viel eher der tieferen Sehnsucht, die aufscheint, wenn fast alle Befragten äußern, dass sie eigentlich gerne Neues lernen.<br><a href="http://goodimpact.org/magazin/gebrauchsanweisung-für-lebenslanges-lernen new" target="_blank">Gebrauchsanweisung für lebenslanges Lernen, Good Impact 18.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Generation Mitte&quot; zwischen Wohlstand und Skepsis]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der &quot;Generation Mitte&quot;, den heute 30- bis 59-Jährigen, scheint es augenscheinlich gut zu gehen. Doch der Blick in die Zukunft ist auch von Skepsis geprägt. Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte 1.100 Deutsche dieser Altersgruppe. 75 Prozent betrachten ihre Lebensqualität als gut oder sehr gut. Für 36 Prozent hat diese sich in den letzten fünf Jahren verbessert, für 21 Prozent hingegen verschlechtert. 39 Prozent gaben an, dass sich ihre wirtschaftliche Lage in den vergangenen fünf Jahren verbessert habe, 20 Prozent sind mit einer Verschlechterung konfrontiert. Verglichen mit der Elterngeneration fühlen sich 42 Prozent als soziale Aufsteiger, während zehn Prozent einen sozialen Abstieg hinnehmen mussten. Der Blick in die Zukunft ist durchaus auch von Skepsis geprägt. 32 Prozent finden, dass die Lebensqualität in Deutschland in den letzten fünf Jahren gesunken sei, allerdings erkennen zwölf Prozent auch eine Verbesserung. Sogar 62 Prozent glauben, dass die Gefahr eines sozialen Abstiegs sich in den vergangenen Jahren vergrößert habe. 43 Prozent der Befragten stehen der Zukunft im nächsten Jahr positiv gegenüber, bei 42 Prozent überwiegen Befürchtungen.<br><a href="http://www.gdv.de/2016/09/generation-mitte-2016-die-studienergebnisse-im-ueberblick/ new" target="_blank">Allensbach-Studie 8.9.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;generation-mitte&quot;-zwischen-wohlstand-und-skepsis</link>
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<pubDate>Mon, 31 Oct 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Spiritualität hilft bei Migräne]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Migränepatienten können ihr Leiden durch Meditation lindern, das wurde bereits durch verschiedene Studien bestätigt. Eine Untersuchung der University of Massachusetts Medical School in Worcester zeigt nun, dass dabei die spirituelle Dimension besonders wirksam ist. 92 Probanden, die mindestens zwei Migräneanfälle pro Monat hatten, wurden in vier Gruppen aufgeteilt, die über einen Monat lang täglich 20 Minuten eine der folgenden Techniken praktizierten: progressive Muskelentspannung, Fokussierung auf das eigene Wohlbefinden mit dem Mantra „Ich bin zufrieden“, Meditation auf weltliche Art („Sand ist weich“) und Meditation mit einem spirituellen Satz wie „Gott ist Liebe“. Parallel dokumentierten die Teilnehmer ihr Schmerzempfinden und den Bedarf an Schmerzmitteln. Alle Teilnehmer, gleich welche Technik sie praktizierten, nahmen im Untersuchungszeitraum weniger Medikamente ein. Am deutlichsten war die Verbesserung in der Gruppe, die die spirituelle Meditation praktizierte. Diese Probanden hatten außerdem weniger Migräneanfälle als die restlichen Gruppen.<br><a href="http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html new" target="_blank">Studie zeigt: Migränepatienten werden Schmerzen durch simple Methode los. Focus online 19.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 Oct 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mieses Arbeitsklima lässt Kranke lieber zu Hause bleiben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr ein schlechtes Arbeitsklima die Krankenquote beeinflusst, zeigt eine Studie der Simon-Fraser-Universität in Kanada. Die Forscher befragten in zwei Studien mehr als 800 Menschen über ihr Verhalten im Falle von Erkrankungen. Sie wurden gefragt, ob sie, wenn ihre Kollegen öfter krank machen, dies auch selbst tun. Außerdem wurden Fragen zum Arbeitsklima und Zusammenhalt im Team gestellt. In Teams mit eher lässiger Haltung zum Fernbleiben von der Arbeit wirkte sich dies wie eine Ansteckung aus. War der Gemeinschaftsgeist in Arbeitsgruppen hingegen besonders ausgeprägt, fehlten die Mitarbeiter auch seltener.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/216_woerter_fuer_mehr_glueck_kopie_1/ new" target="_blank">Heute mal blau machen? Psychologie heute 20.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jungakademiker langweilen sich im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>59 Prozent der Jungakademiker fühlen sich in ihrem ersten Job unterfordert und langweilen sich, so die Erkenntnis einer Umfrage im Auftrag der Beratungsgesellschaft Accenture, für die 1000 aktuelle Absolventen sowie 1000 Hochschulabgänger der Jahre 2014 und 2015 befragt wurden. Zwei Drittel der Befragten gaben an, für eine spannende Tätigkeit auf ein höheres Gehalt verzichten zu können. Bei 82 Prozent war die Wahl des Studienfaches durch die späteren Berufsaussichten beeinflusst, während bei nicht einmal der Hälfte der Befragten auch die eigene Leidenschaft den Ausschlag gab. Bei aller guten Vorbereitung ist es dennoch nicht immer einfach, überhaupt einen Job zu finden. 39 Prozent der Befragten taten sich hier schwer. 17 Prozent gelang der Einstieg ins Berufsleben als Freiberufler oder über weitere Praktika. Und rund 20 Prozent starteten mit niedrigerem Gehalt oder Abstrichen bei den Sozialleistungen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/neue-studie-die-meisten-berufseinsteiger-fuehlen-sich-unterfordert-14480284.html new" target="_blank">Die meisten Berufseinsteiger fühlen sich unterfordert, FAZ 15.10.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jungakademiker-langweilen-sich-im-job</link>
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<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Schlaf als Produktivitätsfaktor]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Business wie auch in der Politik ist es immer noch in Mode, sich damit zu brüsten, mit möglichst wenig Schlaf auszukommen. Immer mehr Studien zeigen indes, dass Schlafdefizite nicht nur zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, sondern auch ein Produktivitätskiller sind. In einer Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2013 gaben zwei Fünftel der befragten US-Amerikaner an, höchstens sechs Stunden pro Nacht zu schlafen. Einer Forsa-Studie aus 2016 zufolge, schlafen auch 25 Prozent der Deutschen im Schnitt nur sechs Stunden pro Nacht, neun Prozent sogar nur fünf Stunden. Die Folgen sind nicht zu unterschätzen: 31 Prozent sind während des Tages müde, bei 24 Prozent zeigen sich Stimmungsschwankungen und 20 Prozent haben Schwierigkeiten, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Recherchen der Huffington-Post-Gründerin Ariana Huffington zufolge erleidet die amerikanische Wirtschaft jedes Jahr Produktivitätsverluste in Höhe von 63 Milliarden Dollar, die dem Schlafmangel der Arbeitnehmer geschuldet sind. Untersuchungen zeigen, dass schon leichter Schlafentzug die Fähigkeiten einschränkt. Wer zwölf Nächte in Folge nur sechs Stunden schlafe, sei vergleichbar übermüdet als hätte er 24 Stunden durchgearbeitet. Undurchdachte Entscheidungen zu treffen, ist dabei fast zwangsläufig der Fall.<br><a href="http://goodimpact.org/magazin/warum-ausschlafen-erfolgreicher-macht new" target="_blank">Warum Ausschlafen erfolgreicher macht, Good Impact 14.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Oct 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von &quot;evolve&quot; zum Thema Aktivismus]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die neue Ausgabe von evolve ist wirklich besonders geworden, denn dieses Mal widmen wir uns einem Thema, das wohl allen unter den Nägeln brennt: Was können wir tun? Das Herz eines neuen Aktivismus. Wir haben dafür mit einer neuen Generation von Aktivisten gesprochen, die ihr Engagement für sozialen Wandel aus einem tieferen Bewusstsein unserer Verbundenheit lebt. Ihre Einsichten geben überraschende Antworten auf die Frage, was jeder von uns tun kann, um unsere Welt zu verändern. Ein Leitmotiv der Ausgabe ist es, unseren eigenen Standort, von dem aus wir uns für Wandel einsetzen, näher zu betrachten und zu hinterfragen. Ein weiteres, die Komplexität gegenwärtiger Herausforderungen mutig in den Blick zu nehmen. Einen Überblick über das gesamte Thema, gibt die <a href="http://www.evolve-magazin.de/radio/brauchen-wir-einen-neuen-aktivismus/ new" target="_blank">Sendung von Radio evolve</a>, die ich mit Thomas Steininger gemacht habe.<br><a href="http://www.evolve-magazin.de/aktuelle-ausgabe12/ new" target="_blank">Neue Ausgabe von evolve</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-&quot;evolve&quot;-zum-thema-aktivismus</link>
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<pubDate>Mon, 24 Oct 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Sog der Work-Life-Balance]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Forscher der der Universitäten Melbourne und Cincinnati sind auf ein interessantes Phänomen gestoßen. Sie untersuchten den Zusammenhang zwischen Arbeitszeiten und Work-Life-Balance. Dabei zeigte sich, dass vor allem in Ländern, in denen die Arbeitszeiten niedriger liegen als im Durchschnitt, eine größere Unzufriedenheit mit der Vereinbarkeit von Job und Privatleben artikuliert. Die Wissenschaftler erklären das damit, dass Arbeitszeitverkürzungen Sehnsüchte wecken. Wer am eigenen Leib erlebt, wie gut es tun kann, weniger zu arbeiten, entwickelt eher ein Vorstellungsvermögen davon, dass die Dinge darüber hinaus noch besser werden könnten. Lediglich in Ländern, in denen das kulturelle Gemeinschaftsgefühl besonders ausgeprägt ist, tritt dieser Effekt nicht ein.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/studie-zeigt-arbeitszeit-beeinflusst-work-life-balance-kaum-14470515.html new" target="_blank">Wir wollen noch weniger arbeiten! FAZ 11.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn das Studium zum Stressfaktor wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Studium war früher für die meisten jungen Menschen eine Phase des neugierigen Lernens und auch der Selbstfindung. Heute stehende Studierende zum Teil schon mehr unter Druck als Arbeitnehmer. So zeigt eine Studie der Universität Potsdam und der Universität Hohenheim im Auftrag der AOK-Krankenkassen: 53 Prozent der Studierenden fühlen sich gestresst, unter den Erwerbstätigen sind es, auch das ist viel, 50 Prozent. Schlafstörungen, Probleme mit der Konzentration und Lustlosigkeit gehören zu den Auswirkungen dieser Situation. Am stärksten ist der Stress bei den Veterinärmedizinern, gefolgt von den Agrar- und Forstwissenschaftlern und Informatikern. Aber auch die Kultur- und Geisteswissenschaftler fühlen sich stark gestresst. Straffe Studienpläne und der innere Druck, auf dem Arbeitsmarkt später erfolgreich zu sein, schüren diese Belastungssituation. <br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article158684591/Studenten-fuehlen-sich-staerker-gestresst-als-andere.html new" target="_blank">Studenten fühlen sich gestresster als andere, Die Welt 11.10.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-das-studium-zum-stressfaktor-wird</link>
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<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Vielarbeit und Stress nehmen zu]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viel zu arbeiten, ist längst ein gesellschaftliches Phänomen geworden. Im Schnitt liegt die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit in Deutschland bei 38,6 Wochenstunden - Vollzeitbeschäftigte arbeiten jedoch durchschnittlich 43,5 Wochenstunden. Das geht aus dem Arbeitszeitreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hervor, für den 20.000 Arbeitnehmer befragt wurden. 13 Prozent fühlen sich von der Arbeitsmenge überfordert, 51 Prozent klagen über Zeit- und Termindruck. Wohl auch deshalb wünschen sich 55 Prozent der Vollzeitbeschäftigten verkürzte Arbeitszeiten (während 35 Prozent der Teilzeitbeschäftigten gerne mehr arbeiten würden). Die ständige Erreichbarkeit wird für immer mehr Arbeitnehmer zum Thema. 22 Prozent sagen, dass von Ihnen Erreichbarkeit im Privatleben erwartet werde. Zwölf Prozent werden in der Freizeit häufig mit dienstlichen Dingen behelligt, weitere 23 Prozent gelegentlich. Mit dieser Gesamtsituation gehen verschiedenste Stresssymptome einher. So klagen 53 Prozent der Befragten über Müdigkeit und Erschöpfung, 40 Prozent über körperliche Erschöpfung, 34 Prozent über Schlafstörungen und 24 Prozent über Niedergeschlagenheit.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/arbeitszeit-report-zu-viele-ueberstunden-in-deutschland-a-1115900.html new" target="_blank">Überstunden, Schmerzen, Schlafstörungen, Karrierespiegel 10.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Oct 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reich? Ich doch nicht ...]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In vielen Studien zeigt sich, dass ein großer Teil der Bevölkerung ein sehr scharfes Gerechtigkeitsempfinden hat, wenn es um die ungleiche Reichtumsverteilung in der Gesellschaft geht. Gerade in den Industrienationen ist vielen Menschen aber nicht klar, wie begütert sie selbst eigentlich sind. Wissenschaftler nennen dies den Unterschied zwischen der realen Einkommensverteilung und der gefühlten. Ein Single, der 2.600 Euro netto zur Verfügung hat, zählt in Deutschland bereits zur oberen Mittelschicht. Aber fühlt sich das auch so an? Jobs, die ein solches Einkommen bringen, findet man meist in Großstädten. Zieht man mal die - dort exorbitante - Miete ab, Fahrtkosten, Versicherungen, Altersvorsorge, schwindet das, was zur freien Verfügung steht - der gefühlte Bonus. Betrachtet man dann noch Faktoren wie Stress, all die Ausgaben für Essengehen, Reinigung und ähnliche Dienstleistungen, mit denen man sich Zeit erkauft, bleibt auf der finanziellen Habenseite immer weniger. Und dieser Rest reicht bei vielen Menschen nicht, um ein Gefühl der Fülle zu entwickeln. Hinzu kommt: In einer Zeit, in der jeder seinen Job leicht verlieren kann, ist dieser Status alles andere als sicher. So kommt es, dass in Studien meist große Mehrheiten für eine Umverteilung plädieren, aber zurückrudern, wenn ihnen bewusst wird, dass es dabei auch um ihr Geld geht. In meiner Wahrnehmung zeigt dieses Paradox, dass es nicht reicht, die gesellschaftliche Lage allein aus Sicht der Statistik zu betrachten. Geld ist im Kapitalismus eine zentrale Maßeinheit. Aber ist es wirklich das Geld, das wir wollen? Wollen wir nicht viel mehr eine grundlegende Versorgungssicherheit, gute zwischenmenschliche Kontakte, Lebensfreude? In einem System, das alles in Geld misst, schauen wir genau darauf. Und merken nicht, dass es eigentlich um etwas ganz anderes geht ...<br><a href="http://www.zeit.de/2016/40/selbstwahrnehmung-geld-besserverdiener-gefuehlte-ungleichheit/komplettansicht new" target="_blank">Reich sind immer die anderen, Zeit online 6.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation lässt sich nicht über einen Kamm scheren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation hat gesundheitsfördernde Wirkungen, darüber ist sich die Forschung inzwischen einig. Viele Studien zeigen darüber hinaus, dass Meditierende von einem Anstieg positiver Emotionen berichten, stärker fokussiert sind und sich seltener ablenken lassen. Das ReSource-Projekt der Neurowissenschaftlerin Tania Singer untersucht darüber hinaus, welche zusätzlichen Wirkungen unterschiedliche Meditationsformen haben. Formen, die die Präsenz trainieren, fördern beispielsweise die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Ein Training der Perspektive kann die positiven Gedanken und Gefühle gegenüber anderen Menschen stärken. Und Meditationen, die sich auf die Affekte richten, erleichtern es, sich bewusster über die eigenen Gedanken und Gefühle zu werden. Diese unterschiedlichen Wirkungen, die Singer derzeit in ihrem ReSource-Projekt noch auswertet, legen nahe, dass Meditation nicht gleich Meditation ist. In den letzten Jahren haben sich aufgrund der Euphorie über die verschiedenen positiven Wirkungen der Innenschau zahlreiche Verallgemeinerungen im Hinblick auf diese Effekte eingeschlichen, die Meditation gerne zur Eierlegendenwollmilchsau verklären. Singers Untersuchungen dürften dazu beitragen, hier wieder mehr Differenzierung ins Spiel zu bringen. Das hilft vor allem den Menschen, die in ganz bestimmten Lebenskontexten ihre Achtsamkeit schulen möchten. Ihnen dürfte es so leichter fallen, die zu ihrem Anliegen passende Methode zu finden.<br><a href="http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/was-trainiert-meditation-2016-10-06/ new" target="_blank">Was trainiert Meditation? report psychologie 6.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wo die Bosse fett verdienen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Chef zu sein, bedeutet ein hohes Einkommen, vor allem wenn man ganz an der Spitze steht. Das ist nicht neu. Gehaltsstudien zeigen indes, dass die Gehälter der Vorstände in den letzten Jahren sich zum Teil immer exorbitanter vom Salär der Angestellten entfernen. Im Schnitt verdient ein Dax-Vorstand in Deutschland 57 mal mehr als ein gewöhnlicher Mitarbeiter. Vor zehn Jahre war es &quot;lediglich&quot; das 42-Fache, so eine Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung. Bei Volkswagen kam die Führungsetage im Jahr 2014 auf das 141-Fache eine Mitarbeiters, bei Beiersdorf hingegen ist der Abstand mit dem Faktor 17 am Geringsten. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/dax-vorstaende-erhalten-bis-zu-57-faches-gehalt-14468592.html new" target="_blank">57-faches Gehalt für Dax-Vorstände, FAZ 6.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zusammengehörigkeit ist eine Produktivkraft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das psychische und physische Wohlbefinden von Mitarbeitern hängt wesentlich vom Wir-Gefühl im Job ab. Dort, wo das Arbeitsklima in Teams gut ist, geht es auch den Angestellten gut. Dies ergibt sich aus einer Metastudie australischer Wissenschaftler, die die Daten aus 58 Studien mit mehr als 20.000 Teilnehmern näher untersuchten. Es zeigte sich, dass der Zusammenhalt nicht nur das Befinden positiv beeinflusst, sondern auch die Leistung und Motivation der Angestellten. Die konkreten Tätigkeiten der Probanden hatten einen deutlich geringeren Einfluss.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitspsychologie-wer-seine-kollegen-mag-hat-schon-viel-erreicht-1.3189579 new" target="_blank">Wer seine Kollegen mag, hat schon viel erreicht, SZ 5.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die paradoxe Wirkung der Zerstreuung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ablenkungen hemmen die Produktivität. Dabei würde man intuitiv meinen, dass eine selbstgewählte Ablenkung, beispielsweise die kurze Zwischenstation auf Facebook oder eine schnelle Whatsapp-Nachricht an einen Freund, eben weil sie aus Selbstbestimmung erfolgt, wesentlich schädlicher ist als die ständigen Störungen durch Mails oder Telefonate, die nicht kontrollierbar sind. Eine Studie von Ioanna Katidioti, Doktorandin an der Universität von Groningen, zeigt nun: Wer sich aus freien Stücken zur Unterbrechung der Arbeit entscheidet, verschwendet dadurch etwas mehr Zeit. Des Rätsels Lösung: Eine Störung kommt aus heiterem Himmel - man folgt ihr unmittelbar. Wer den Break hingegen selbst herbeiführt, muss diese Entscheidung erst treffen, und das kostet Zeit - in der Studie konnte Katidioti eine Differenz von 1,5 Sekunden messen, die diejenigen, die sich selbst ablenkten, länger brauchten, um den Wechsel der Tätigkeit zu vollziehen. Andererseits: Selbstbestimmung und die Freiheit, auch mal was anderes zu machen, fördern auch die Kreativität. Benjamin Baird, Doktorand an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara, etwa fand heraus, dass Menschen, die zwischen dem Bewältigen einer gleichen Aufgabe, eine kurze Phase mit einer Tätigkeit einlegten, die sie nicht ganz so beanspruchte, so dass Ihnen Raum zum Tagträumen blieb, ihre Leistung um 41 Prozent verbesserten. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsalltag-das-problem-der-ablenkungen/14630410-all.html new" target="_blank">Das Problem der Ablenkungen, WiWo 3.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 Oct 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht mal jeder Zweite vertraut seiner Firma]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Vertrauen in den eigenen Arbeitgeber ist eigentlich eine der wichtigsten Ressourcen im Personalwesen, doch es ist nicht gut um sie bestellt. Einer Studie von Ernst &amp; Young zufolge vertrauen in Deutschland nur 44 Prozent der Mitarbeiter ihrer Firma und 47 Prozent ihren Vorgesetzten. Weltweit wurden 10.000 Angestellte befragt.  Insgesamt vertrauen 46 Prozent der Befragten in acht Staaten ihrer Firma und 49 Prozent dem Chef, die Deutschen sind also etwas skeptischer. Gründe für das Misstrauen sind unfaire Bezahlung (53 Prozent),fehlende Chancengleichheit bei Vergütung und Beförderung (48 Prozent), Führungsdefizite (46 Prozent) und eine zu hohe Fluktuation (43 Prozent). Das hat für die Unternehmen Folgen. 42 Prozent der misstrauischen Mitarbeiter denken an einen Jobwechsel. 30 Prozent machen nur noch Dienst nach Vorschrift. Bei 28 Prozent leiden Engagement und Produktivität. Und für jeden Vierten mit Vertrauensdefizit wird die Qualität der eigenen Arbeit nebensächlich.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/beschaeftigte-vertrauen-ihrer-firma-oft-kaum-e-y-umfrage-a-1114984.html new" target="_blank">Viele Beschäftigte vertrauen ihrer Firma kaum, Karrierespiegel 3.10.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-mal-jeder-zweite-vertraut-seiner-firma</link>
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<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was weniger Arbeit bringt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Wochen gibt es verstärkt Berichte über Unternehmen, die sich zu einer Verkürzung der Arbeitszeit entschließen. Die Gründe sind vielfältig. Mal steht im Vordergrund, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit flexibler gestalten können, mal geht es eher darum, dass eine geringere Arbeitszeit Erholung und Gesundheit zugute kommt. Die Zeit hat nun in einem Beitrag deutsche Vorreiter befragt, warum und wie sie neue Arbeitszeitmodelle eingeführt haben. Bei MediaEvent Services, einem Unternehmen für digitale Medienanwendungen, gibt es beispielsweise bereits seit fünf Jahren die Vier-Tage-Woche bei entsprechendem Lohnverzicht. &quot;Ich merke schon, dass die Kollegen, die nur an vier Tagen hier sind, entspannter sind. Ein zusätzlich freier Tag und damit ein längeres Wochenende bedeutet nun mal deutlich mehr Erholung&quot;, so CTO Christian Becker über die Wirkung. Jan Eppers, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Frische Fische, hat die Arbeitszeit auf 10 Stunden pro Tag verlängert, so dass die Mitarbeiter bei gleichem Gehalt einen Tag weniger am Schreibtisch verbringen. Die längere Arbeitszeit sei kein Problem, zumal die Mitarbeiter die Zeiten des Arbeitsbeginns und -endes an ihre Bedürfnisse anpassen können. &quot;Es gibt immer Interesse an unserem Modell, die Nachfrage scheint wirklich hoch zu sein. Ich verstehe nicht, warum nicht schon mehr Unternehmen das Modell umsetzen oder zumindest einmal ausprobieren&quot;, so Eppers. Bei der DocCheck AG, einem Dienstleister im Health-Care-Bereich, arbeiten 24 von 225 Mitarbeitern nur vier Tage die Woche oder weniger. &quot;Wenn die Teams gut aufgestellt sind, ist es kein Problem, wenn ein Kollege nicht jeden Tag da ist. Außerdem gibt es weniger Probleme, je größer die Teams sind. Aktuell praktizieren sogar einige Führungskräfte von uns das Vier-Tage-Modell. Das funktioniert nur, wenn die Teams gut zusammenarbeiten&quot;, sagt Personalleiter Rouven Schäfer. Ein Arbeitsleben jenseits des permanenten Präsentismus scheint also möglich - und vor allem bei vielen Mitarbeitern beliebt.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-09/vier-tage-woche-test-unternehmen-bericht-flexibilitaet/komplettansicht new" target="_blank">Wenn Donnerstag schon Freitag ist, Zeit online 1.10.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Oct 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mal ganz nebenbei führen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Beim Thema Führung ist noch viel Luft nach oben&quot;, sagt Ulrich Goldschmidt, Chef beim Berufsverband &quot;Die Führungskräfte&quot; im Interview mit der Wirtschaftswoche. Die regelmäßigen Studien des Verbandes zeigen, dass sich nur jede dritte Führungskraft überhaupt damit beschäftigt, zu führen. Nur 41 Prozent der Führungskräfte sagen, dass sie bei ihren eigenen Vorgesetzten solide Führungskompetenz wahrnehmen. Das liegt vielleicht auch daran, dass sich nur ein Drittel der Führungskräfte gut auf seine Führungsaufgaben vorbereitet fühlt. Nur 38 Prozent erleben in der eigenen Firma eine kompetente Begleitung auf dem Weg, Führungsaufgaben wahrzunehmen. Das Gesamtbild, das Goldschmidt vom Führungsalltag zeichnet, ist ernüchternd: &quot;Unternehmen räumen ihren Führungskräften überwiegend zu wenig Zeit für Führung ein. Viele Firmen missbrauchen ihre Führungskräfte als Sachbearbeiter &#039;plus&#039;, also für Sachbearbeitung plus Führung. Nach unserer Studie wenden nur vier Prozent der Führungskräfte mehr als 80 Prozent ihrer Arbeitszeit für Führung auf. Knapp 80 Prozent der Führungskräfte sagen aber, dass sie sich gerade mal in der Hälfte ihrer Arbeitszeit um Führung kümmern können. Ein krasses Missverhältnis, wenn wir andererseits immer davon sprechen, dass die Mitarbeiter das wichtigste Kapital der Unternehmen sind.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/entwicklung-von-fuehrungskraeften-solchen-menschen-darf-man-keine-mitarbeiter-anvertrauen/14608668-all.html new" target="_blank">&quot;Solchen Menschen darf man keine Mitarbeiter anvertrauen&quot;, WiWo 28.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ansage vom Chef? Mir doch egal!]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was der Chef sagt, ist Gesetz!? Denkste! 31 Prozent der Arbeitnehmer ignorieren die Ansagen ihrer Vorgesetzten, so das Ergebnis einer Umfrage von TNS Infratest unter 800 Mitarbeitern und 400 Führungsrkäften. Sie agieren ohne Absprache, legen Anweisungen nach Gutdünken aus oder missachten sie gleich völlig. 35 Prozent der Eigenmächtigen wollen so langwierige Abstimmungsprozesse vermeiden, 33 Prozent glauben, die Anforderungen von Kunden und Märkten besser zu kennen als der Chef und 10 Prozent fühlen sich durch Vorgaben in der Verwirklichung eigener Ideen eingeschränkt und umgehen sie deshalb. Den Chefs entgeht das natürlich nicht. Nur zwei Prozent glauben, dass alle immer machen, was sie sagen. 38 Prozent hingegen schätzen, dass etwa ein Viertel ihrer Mitarbeiter auf eigene Faust handeln.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/befragung-jeder-dritte-ignoriert-anweisungen-vom-chef-a-1114247.html new" target="_blank">Jeder Dritte ignoriert Anweisungen vom Chef, Spiegel online 28.9.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ansage-vom-chef-mir-doch-egal!</link>
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<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Digitalisierung zwischen Zwang und Freiheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer findet, dass Technologie sie im persönlichen Leben produktiver macht und ihnen mehr Freiheit gibt, zu leben und zu arbeiten, wo sie wollen. Dies ergab eine Umfrage der Universität St. Gallen unter rund 8.000 Personen. Lust und Frust liegen, wenn es um Digitalisierung geht, nicht weit auseinander. Zwei Drittel der Befragten finden, ihre Arbeit verlange es geradezu, ständig den Überblick über eine Vielzahl von Informationen zu behalten. Dabei fühlen sich 12 Prozent überfordert, weil die Technologie es zu vielen Menschen ermögliche, auf ihre Zeit zuzugreifen. 15 Prozent empfinden die tägliche Flut von Mails und Sprachnachrichten als Zeitverschwendung, die nichts mit ihrer Arbeit zu tun habe. 17 Prozent spüren, dass die Technologie sie zwinge, deutlich schneller zu arbeiten. Die gefühlte Erschöpfung ist dabei nicht unerheblich: 33 Prozent fühlen sich am Ende eines Arbeitstages &quot;verbraucht&quot;, bei 23 Prozent zeigt sich emotionale Erschöpfung und 21 Prozent fühlen sich durch ihre Arbeit sogar ausgebrannt. Jeder vierte Arbeitnehmer glaubt, dass die ständige Verfügbarkeit das eigene Privat- und Familienleben beeinträchtigt.<br><a href="http://www.axelspringer.de/dl/21/24946168/26092016__Praesentation_Studie.pdf new" target="_blank">Studienbericht Auswirkungen der Digitalisierung, 27.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger Arbeit, mehr Leben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeitszeitverkürzung, das war früher eine Domäne der Gewerkschaften. Heute sind es - vor allem hippe - Unternehmen, die von sich aus das Weniger-Arbeiten zur Devise erklären. Bike Citizens, ein Fahrradhersteller mit Niederlassungen in Berlin und Graz, etwa hat eine Vier-Tage-Woche eingeführt. Bei dem vor fünf Jahren gegründeten Start-up waren die Mitarbeiter in der Anfangsphase mit Wochenarbeitszeiten um die 70 Stunden so busy wie Banker, doch auf Dauer lasse sich das nicht durchhalten, glaubt Gründer Andreas Stückl. Seit zwei Jahren bleiben die Mitarbeiter deshalb freitags zuhause. Die Arbeitszeit an den anderen vier Wochentagen haben sie auf ca. neun Stunden pro Tag erhöht und ihr Gehalt etwas reduziert. &quot;Das Wochenende ist länger. Du kannst einfach mehr deinen privaten Interessen nachgehen und am gesamtgesellschaftlichen Leben teilnehmen. Manche haben auch Familie und finden es gut, sich mehr einbringen zu können. Alle sind motivierter, die Atmosphäre ist entspannt. Wir wollen in erster Linie, dass es unseren Mitarbeitern gut geht. Und wenn alle motivierter sind, hat das natürlich einen Einfluss auf die Qualität der Arbeit. Ich würde es so sagen: Wir arbeiten weniger und der Laden läuft trotzdem.&quot;, so Stückl.<a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-09/flexible-arbeitszeit-vier-tage-woche-unternehmen/komplettansicht?print new" target="_blank">&quot;Am Freitag sind wir nicht da!&quot; Zeit online 26.9.16</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Petition gegen zu viel Verpackung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer heute seine Einkäufe ökobewusst gestalten möchte, steht selbst bei Anbietern, die explizit auf Umweltverträglichkeit Wert legen, häufig vor einem Verpackungsproblem, denn selbst Bioware und nachhaltig Produziertes wird gerne in konventionellen Verpackungen angeboten. Katharina Lehmann aus Berlin möchte, dass dm hier mehr Umsicht walten lässt. In nur zwei Wochen sammelte sie mit einer Petition 50.000 Unterschriften, die zum Ziel haben, den Drogeriemarkt zum Überdenken seiner Verpackungspolitik zu bewegen. Ihr nächster Schritt: Ein Gespräch mit dm-Geschäftsfhrer Erich Harsch.<br><a href="http://goodimpact.org/magazin/50-000-unterschriften-gegen-zu-viel-verpackung-bei-dm new" target="_blank">50.000 Unterschriften gegen zu viel Verpackung bei dm, Good impact 23.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der blinde Fleck nationaler Vorurteile]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Diversity steht bei Firmen hoch im Kurs. Doch unsere Vorurteile - im Guten wie im Schlechten - gegenüber anderen Kulturen werden dabei anscheinend unterschätzt, weil sie bisweilen einfach unbewusst sind. Für eine Studie ließ das Max-Planck-Institut ur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn 1.200 Menschen aus Deutschland, den USA, Israel, Indien, Japan und Mexiko ein experimentelles Onlinespiel spielen. In Zweierteams mussten diese sich für eine kooperative oder egoistische Strategie entscheiden, ohne sich abstimmen zu können. Zeigte sich einer im Team egoistisch, der andere kooperativ, ging der Gewinn an den Egoisten. Wählten beide die egoistische Variante, gingen sie leer aus. Waren beide kooperationswillig, erhielten sie beide einen mittleren Gewinn. Alle Mitspieler kannten voneinander nur die Nationalität. Im Spiel wie auch in der anschließenden Befragung zur Einschätzung der Mitspieler zeigte sich, wie stark die Beurteilung des Gegenübers von nationalen Vorurteilen geprägt war. US-Amerikaner etwa erwarteten von Japanern eine hohe Kooperationsbereitschaft, von Israelis oder Indern hingegen eine geringe. Israelis wiederum erwarteten von den Amerikanern eher Kooperation und zeigten sich ihnen gegenüber deshalb auch sehr kooperationsbereit. Japaner waren grundsätzlich eher skeptisch im Hinblick auf die Kooperationsbereitschaft der anderen. Insgesamt mussten die Forscher feststellen, dass das Verhalten der Studienteilnehmer durch deutliche Stereotype gekennzeichnet war, was im Spiel zu Inkompatibilitäten und Fehleinschätzungen führte. Sie raten dazu, diese Thematik auch in der Arbeitswelt stärker zu berücksichtigen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/13663477/Wie-nationale-Vorurteile-prägen/ new" target="_blank">Wie nationale Vorurteile prägen, wissenschaft.de 22.9.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-blinde-fleck-nationaler-vorurteile</link>
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<pubDate>Thu, 29 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abschied von der Generation Y]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine lässige Arbeitsumgebung, Entfaltung ist wichtig, Geld dagegen eher weniger - so wurde in den letzten Jahren immer wieder die Generation Y, das sind die jungen Berufseinsteiger, beschrieben. Doch gab es immer auch Einzelstudien, die diesen Einschätzungen widersprachen, zum Beispiel wenn in Umfragen auch in der jüngeren Altersgruppe viele angaben, ein hohes Gehalt sei ihnen wichtig. Eine neue Auswertung der Studie &quot;Arbeit in Deutschland&quot;, die auf Daten des Mikrozensus 2013 basiert, legt nun nahe, dass die Generation Y eher Ergebnis zahlreicher Deutungen denn eine Realität ist. Die Auswertung hat sieben Wertewelten eruiert, die sich über alle soziodemographischen Merkmale hinweg ergeben. Da gibt es die, die glauben, alles erreichen zu können. Andere finden, dass selbst größte Anstrengungen nicht unbedingt zum Erfolg führen. Manche schätzen eine hohe Individualisierung bei der Arbeit, andere vermissen eher familiäre Teams. Für manche ist Arbeit Selbstverwirklichung, andere suchen den Sinn des Lebens lieber außerhalb des Jobs. Wer hätte gedacht, dass es in einer durch Individualisierung geprägte Gesellschaft tatsächlich auch individuelle Lebensentwürfe gibt?<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/anforderungen-an-arbeitswelt-generation-y-ach-quatsch-14446176.html new" target="_blank">Generation Y - ach Quatsch! FAZ 21.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führen bedeutet, etwas zu entwickeln]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Menschlichkeit im Business - für den Unternehmer Stephan Brockhoff ist das eine klassische Führungstugend. &quot;Ich meine mit Menschlichkeit einen Führungsstil, der etwas entwickelt und zugleich verhindert, dass es Kollateralschäden gibt. Wenn das Leadership darauf abzielt, eine Kultur zu entwickeln, in der sich alle gegenseitig unterstützen und weiterentwickeln, hat das großes Potenzial&quot;, sagt er im Interview mit Zeit online. Er kritisiert zu starke Hierarchien, Leistungskontrolle und das Pochen auf Normerfüllung. So würden eher Entfaltungsmöglichkeiten behindert statt gefördert. &quot;Mit etwas mehr Menschlichkeit kommt aber ein Veränderungsprozess in Gang, der gerade in der Marktwirtschaft gut funktioniert. Denn mithilfe von Vertrauen und Empathie kann man das ungenutzte Potenzial von vielen Mitarbeitern in Unternehmen bergen – und letztlich auch monetarisieren. Menschlichkeit rechnet sich insofern&quot;, so Brockhoff, der zum Thema gerade ein Buch veröffentlicht hat.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-09/fuehrungsstil-empathie-menschlichkeit-personal-personalfuehrung new" target="_blank">&quot;Menschlichkeit rechnet sich&quot;, Zeit online 20.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Unmut erhöht Ausfälle wegen Krankheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind die Mitarbeiter zufrieden, ist das Unternehmen gesund - so könnte man den aktuellen Fehlzeitenreport der Krankenkasse AOK deuten. &quot;Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der Art und Weise, wie Beschäftigte ihre Arbeit erleben, und ihrer Gesundheit&quot;, sagte Helmut Schröder, einer der Herausgeber des Fehlzeitenreports, gegenüber der SZ. Angestellte, die ihr Arbeitsumfeld als eher schlecht einstufen, beklagen doppelt so häufig im Zusammenhang mit dem Job körperliche und psychische Probleme als zufriedene Mitarbeiter. Jeder Dritte, der das Arbeitsklima bemängelt, hat im vergangenen Jahr mehr als zwei Wochen aufgrund von Krankheit im Job gefehlt. Äußerer Druck durch das Arbeitsklima scheint auch dazu zu führen, dass Mitarbeiter öfter krank arbeiten gehen - jedenfalls taten dies unter den zufriedenen Mitarbeitern nur 12 Prozent, unter denen mit eher schlechtem Arbeitsklima 17 Prozent.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/fehlzeiten-report-wer-im-job-unzufrieden-ist-wird-haeufiger-krank-1.3158011 new" target="_blank">Wer im Job unzufrieden ist, wird häufiger krank, SZ 12.9.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unmut-erhöht-ausfälle-wegen-krankheit</link>
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<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Für die Mitte wird es immer enger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Gefühl der Einkommensmitte, immer mehr abgehängt zu werden, hat gute Gründe. Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass in den letzten Jahren sowohl die niedrigen Einkommen als auch die hohen Einkommen moderat stiegen. Die Lohnspreizung selbst hat also nicht zugenommen, doch nähern sich die Geringverdiener der Mittelschicht an, während die Besserverdiener sich weiter nach oben absetzen. Effekte durch den Mindestlohn sind dabei noch nicht erfasst. Auch die Bedeutung von Kapital spielt eine große Rolle. 2014 lag der Anteil der Arbeitnehmer am Volkseinkommen bei 69,1 Prozent. Kurz nach Ausbruch der Finanzkrise waren es 65 Prozent, in den 1970er Jahren noch mehr als 70 Prozent. Laut Bundesbank besitzen die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung 59,8 Prozent des gesamten Vermögens - das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als 2010.<br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article158147792/Die-Lohnverlierer-sitzen-in-der-Mitte-der-Gesellschaft.html new" target="_blank">Die Lohnverlierer sitzen in der Mitte der Gesellschaft, Die Welt 15.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Arbeit, öfter am Wochenende]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten 20 Jahren ist die Arbeitszeit in Deutschland etwas gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt arbeiten Menschen mit Vollzeitbeschäftigung heute im Schnitt 40,5 Stunden pro Woche - eine halbe Stunde mehr als 1996. Auch Teilzeitbeschäftigte müssen etwas länger ran - 19,3 Stunden pro Woche. Bei den Freiberuflern ist die Wochenarbeitszeit hingegen um sechs auf 48,9 Stunden pro Woche gesunken. Woran dieser Rückgang liegt, sagt der Beitrag nicht. Die Arbeit verlagert sich außerdem immer mehr ins Wochenende. 2015 mussten 26,5 Prozent der Erwerbstätigen ständig oder regelmäßig an Samstagen oder Sonntagen arbeiten, 1996 waren es noch 23,5 Prozent.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/arbeitszeit-der-deutschen-hat-sich-um-eine-halbe-stunde-verlaengert-a-1112401.html new" target="_blank">Arbeitszeit steigt um eine halbe Stunde, Karrierespiegel 15.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abkehr von der &quot;marktradikalen Ideologie&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Ein Prozent ist genug&quot;, sagt der Club of Rome in seinem jüngsten Bericht und fordert einmal mehr eine Begrenzung von Wirtschaftswachstum, gepaart mit niedrigerem Konsum und Anreizen zur langfristigen Senkung des Bevölkerungswachstums. Der Club schlägt beispielsweise eine schrittweise Anhebung der Erbschaftsteuer auf bis zu 100 Prozent vor sowie eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Höhere Steuern auf ungesunde Produkte und fossile Brennstoffe stehen ebenfalls auf der Agenda. Darüber hinaus möchte der Club of Rome auch das Verständnis von Arbeit verändern - nicht nur typische Jobs sollten darunter fallen, sondern beispielsweise auch soziale Tätigkeiten wie die Pflege von Angehörigen. Das Bevölkerungswachstum, das den Planeten vor immer neue Herausforderungen stellt, könnte gesenkt werden, indem es Anreize für Familien gebe, die nur ein Kind haben.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/club-of-rome-fordert-grenze-fuers-wirtschaftswachstum-14433381.html#GEPC;s2 new" target="_blank">Mehr Kinder? &quot;Falsch und dumm&quot;, FAZ 13.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Mensch will&#039;s einfach herausfinden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Neugier scheint zutiefst in uns verwurzelt zu sein. Wir probieren Dinge aus, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir uns damit kalkulierten Risiken aussetzen. In einer amerikanischen Studie wurden Probanden in ein Wartezimmer gebeten. Auf dem Tisch hatten sie verschiedene Kugelschreiber zur Auswahl. Grüne waren ungefährlich, beim Betätigen der roten erwartete den Benutzer ein Stromschlag, bei gelben war es eine Überraschung, ob der Stift einen Schlag auslöst oder nicht. Im Test zeigte sich, dass die Kugelschreiber, von denen nicht klar war, wie sie auf die Benutzung reagieren, bei den Probanden auf die größte Resonanz stießen. Es ging ihnen also nicht, wie in anderen bereits durchgeführten Experimenten, darum, sich einfach durch Stromschläge die Langeweile des Wartens abwechslungsreicher zu gestalten. Vielmehr wollten viele der Probanden einfach immer wieder herausfinden, wie ein Kugelschreiber reagiert. Die Neugier scheint also größer als die Sorge vor einem erwartbaren Schmerz.<br><a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/05/psychologie-experimente-vernunft-neugier new" target="_blank">Der Fluch der Neugier, Zeit online 12.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zugewandtheit hilft beim Führen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Befehlen und Kontrollieren als Führungsinstrumente scheinen immer mehr zum Auslaufmodell zu werden. Heute zählt vor allem ein guter Draht zu den Mitarbeitern - und der entwickelt sich am besten durch aufrichtige Zugewandtheit. &quot;Menschen haben drei psychologische Grundbedürfnisse: Zusammengehörigkeit, Kompetenz und Autonomie. Erst wenn diese befriedigt sind, kann so etwas wie intrinsische Motivation entstehen&quot;, erklärt Managementprofessor Niels Van Quaquebeke. Offene Fragen zu stellen, die Mitarbeiter in ihrer Kompetenz und Autonomie ansprechen, sei dabei genauso wichtig wie wirklich zuzuhören. Ein Zuhören, dass manche Führungskräfte erst lernen müssen: &quot;Zuhören ist das Zünglein an der Waage. Wenn der Chef eine Frage stellt und dann bei der Antwort auf dem Smartphone herumspielt oder aus dem Fenster schaut, dann geht der Schuss nach hinten los. Dann pervertiere ich den Zweck der Frage. Das ist so, als würde ich sie zu einer Party einladen, und wenn sie kommen, schlage ich ihnen die Tür vor der Nase zu. Erst erweckt man Erwartungen, und dann werden diese brutal enttäuscht.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/management-wer-oefter-fragt-hat-motiviertere-mitarbeiter-14416568.html new" target="_blank">&quot;Wer öfter fragt, hat motiviertere Mitarbeiter&quot;, FAZ 8.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ziele auch ohne Verbissenheit erreichen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer etwas erreichen möchte, muss sich permanent anstrengen, glauben wir gerne. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Rita Coelho do Vale von der Katholischen Universität in Lissabon untersuchte, ob es nicht auch entspannter geht. Dazu verglichen die Wissenschaftler 36 Probanden, die abnehmen wollten. Die eine Gruppe hielt sich strikt über zwei Wochen täglich an ihre Diät, die Vergleichsgruppe durfte an einem Tag in der Woche schlemmen. Die Erfolge waren in beiden Gruppen ähnlich. Die sporadischen Schlemmer berichteten allerdings, dass sie die Diät mit Auszeit als angenehmer empfanden. Gerade bei größeren Vorhaben, sei es nun das Abnehmen einiger Kilos oder ein großes Businessprojekt, könnte die relaxtere Variante von Vorteil sein, denn wer ist schon gerne über längere Zeiträume so extrem festgelegt und verplant, dass für die schönen Seiten des Lebens kein Raum mehr ist? Irgendwann scheitert erfahrungsgemäß die größte Selbstdisziplin daran, dass wir nicht eindimensional sind.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/die_gnade_der_spaeten_einschulung_kopie_1/ new" target="_blank">Diät? Morgen wieder! Psychologie heute 8.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Sep 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fünf Stunden im Job pro Tag reichen auch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der amerikanische Paddle-Board-Hersteller Tower hat mit einem ungewöhnlichen Vorstoß für Aufsehen gesorgt. Das 10-Mann-Unternehmen hat die tägliche Arbeitszeit auf fünf Stunden verkürzt. Die Mitarbeiter sind, von Ausnahmen bei höherem Arbeitsanfall abgesehen, nur noch von 8 bis 13 Uhr in der Firma. Firmengründer Stephan Aarstol ist allerdings kein Gutmensch, eher ein cleverer Pragmatiker. Das neue Arbeitszeitmodell basiert darauf, dass die Angestellten in der verkürzten Zeit doppelt so viel leisten, wie ein durchschnittlicher Arbeitnehmer den ganzen Tag. Ein Modell, das bei den Betroffenen auf positive Resonanz stieß. Und es scheint zu funktionieren. Der Jahresumsatz erhöhte sich jedenfalls von 7,2 auf 9 Millionen Dollar.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beim-us-unternehmen-tower-gilt-fuer-alle-ein-fuenf-stunden-tag-14426071.html new" target="_blank">Ein Fünf-Stunden-Tag für alle, FAZ 8.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Sorgen der Digitalisierung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Industrie 4.0 ist in aller Munde. Vor allem der deutschen Wirtschaft wird dabei oft vorgeworfen, den Trend zur Digitalisierung immer noch zu verschlafen. Das hat vielleicht gute Gründe, denn die Studie &quot;Digitalisierung der Arbeitswelt – Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit&quot;, für die die im Bereich Gesundheitsmanagement tätige Ias-Gruppe 280 Beschäftigte befragte, zeigt, welche Sorgen viele Arbeitnehmer mit dem digitalen Wandel verbinden. Nahezu 90 Prozent der mittelständischen Betriebe fühlen sich von der wachsenden Digitalisierung betroffen und gehen davon aus, dass deren Bedeutung auch in den nächsten zehn Jahren anhalten wird. Ebenso viele rechnen damit, dass sich durch die Digitalisierung die Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens erhöhen wird. Doch was ist mit den Menschen? Zwei Drittel der Befragten rechnet mit positiven Auswirkungen auf ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit, im Umkehrschluss heißt dies jedoch auch, dass ein Drittel hier Zweifel hegt. Unter den Mitarbeitern glauben 45 Prozent, unter den Führungskräften sogar 55 Prozent, dass der Digital-Trend mit höheren mentalen Belastungen verbunden ist. <br><a href="http://www.it-business.de/die-digitalisierung-und-ihre-auswirkungen-a-549267/ new" target="_blank">Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen, IT-Business 7.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Identitätspflege statt Marketing]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Beitrag im Harvard Business Manager zeigt, wie sich die Welt der Werbung und des Marketings verändert. Kunden wollen sich nicht mehr einfach als umgarnte Käufer wissen, sondern leben durch den Kauf bestimmter Produkte ihre Identität. Damit reicht Marketing als Verkaufsmasche nicht mehr aus, und sei es noch so gut. Am Beispiel von Apple, der nachhaltig aufgestellten Fast-Food-Kette Chipotle und dem Mode-Anbieter J. Crew zeigt der Artikel, dass Marken und Produkte, die erfolgreich sind, in sich bereits ein Identitätsversprechen tragen, sei es schickes Design, der Gesundheitsaspekt des Essens oder gleich die Vermittlung eines ganzen Lebensgefühls. &quot;Kunden erwarten von einer Transaktion Bequemlichkeit, doch tief im Herzen sehnen Sie sich nach Bedeutung. Ein reines Marketing-Geschrei, das im Brustton von Gottes Stimme vom Berg herab ruft, wird sofort als das erkannt, was es ist - ein unzusammenhängendes Wirrwarr leerer Worte, das von den Wänden des Tales widerhallt. Zum Aufbau von Loyalität gehört mehr: Es reicht nicht, die Kunden zu schätzen. Man muss sie so gern haben, dass man jeden Tag mit ihnen eine Konversation führen möchte. Wer diese Konversation mit Leidenschaft und Begeisterung führen will, sollte von den eigenen Produkten und der eigenen Mission überzeugt sein&quot;, so der Artikel.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/loyalitaet-statt-marketing-bindet-kunden-a-1110299.html new" target="_blank">Marketing ist tot und Loyalität hat es umgebracht, HBM 6.9.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das gefühlte Unbehagen im Sozialstaat wächst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Bevölkerung scheint sich immer mehr das Gefühl zu verstärken, vom Absturz nur wenige unglückliche Entwicklungen entfernt zu sein. Nicht nur die Politik tut sich mit dieser Entwicklung schwer. Auch manche Medien versuchen das real gefühlte Unbehagen mit Fakten wegzudiskutieren. Die Welt beispielsweise führt in einem Artikel an, dass zwischen 2009 und 2013 die Bruttoerwerbseinkommen der unteren zehn Prozent der Vollzeitbeschäftigten um 6,6 Prozent gestiegen seien, währen die reichsten zehn Prozent ihre Einkommen im selben Zeitraum um 2,8 Prozent gesteigert haben. Die Schere gehe also nicht weiter auseinander. Auch ein Zahlenvergleich mit den USA soll zeigen, dass in Deutschland doch alles zum Besten stehe. In beiden Ländern zählt laut Welt ein Drittel der Bevölkerung zur Gruppe der Einkommensschwächeren. Der Einkommensmitte seien in Deutschland allerdings 27 Prozent zuzurechnen, in den USA nur 23 Prozent. Bei der oberen Mitte herrscht fast Gleichstand - 20 Prozent in Deutschland und 19 Prozent in den USA gehören ihr an. Die Kluft zu den Reichen ist in Deutschland kleiner - hier sind es elf Prozent, in den USA 16 Prozent. Die Wahrnehmung der eigenen Lebenssituation hat jedoch nicht unbedingt etwas mit Statistik zu tun. Und: So viel besser als in Amerika ist die Einkommenslage hier ja gar nicht. Der Versuch des Welt-Artikels, mit Zahlen eine heile Welt zu zaubern, deutet auf das eigentliche Problem. Vielen Menschen geht es in Deutschland heute tatsächlich gut. Doch erleben sie im Alltag auch, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Jobverlust, eine Krankheit oder schlicht das nahende Rentenalter - all diese gefühlten Bedrohungen des eigenen Lebensstandards sind nun einmal real. Und viele Bürger erkennen nicht, dass die Politik etwas unternähme, um diese existenziellen Sicherheiten zu verbessern. Statistische Kniffe sorgen da kaum für eine bessere Wahrnehmung, solange die Fakten darum herum sich nicht verbessern.<br><a href="https://beta.welt.de/wirtschaft/article157962317/Den-Deutschen-geht-es-viel-besser-als-sie-sich-fuehlen.html new" target="_blank">Den Deutschen geht es besser, als sie sich fühlen, Die Welt 5.9.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-gefühlte-unbehagen-im-sozialstaat-wächst</link>
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<pubDate>Mon, 12 Sep 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation bewirkt mehr als ein Urlaub]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Woche Meditation ist wirksamer als eine Woche Urlaub, so die Erkenntnis einer amerikanischen Studie. Die Wissenschaftler untersuchten dafür 94 gesunde Frauen im Alter von 30-60 Jahren. Alle verbrachten eine Woche in einem Resort in Kalifornieren, wobei die Hälfte von ihnen schlicht Urlaub machte, während die andere Hälfte an einem Meditationsretreat teilnahm. Bei den Urlauberinnen zeigte sich ein starker und sofortiger Einfluss auf die molekularen Netzwerke, die mit Stress und dem Immunsystem assoziiert sind. Außerdem verbesserte sich kurzfristig ihr Wohlbefinden, gemessen am Vitalitätsgefühl und geringerer Stressbelastung. In der Gruppe der Meditierenden wurden in den molekularen Netzwerken auch antivirale Aktivitäten gemessen. Darüber hinaus zeigte sich, dass die Meditierenden auch in der Nachbetrachtung weniger Symptome im Hinblick auf Stress und Depression zeigten als die Urlauber. Die Wissenschaftler betonen, dass nicht nur die psychische Wirkung der Meditation bedeutsam sei, sondern auch die physiologischen Effekte bemerkenswert sind.<br><a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2016/08/160830091815.htm new" target="_blank">Systems biology research study reveals benefits of vacation, meditation, Science Daily 30.8.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Amazon versucht sich an Arbeitszeitverkürzung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem Amazon in den Medien wiederholt in die Kritik geraten war, weil das Arbeitsklima im Unternehmen durch starke Überlastung der Arbeitnehmer geprägt sei - und dies nicht nur im Hinblick auf die Mitarbeiter in der Logistik-Kette, sondern auch im Management - startet das Unternehmen nun einen Testlauf mit einer 30-Stunden-Woche. So sollen einige Technik-Teams inklusive ihrer Führungskräfte auf das Teilzeitmodell umstellen - bei gleichen Nebenleistungen für die Mitarbeiter und 75 Prozent des Gehalts. An dem Projekt nehmen zunächst nur einige Dutzend Mitarbeiter teil, die vor allem mit technischen Aufgaben im Personalbereich befasst sind. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nach-kritik-amazon-testet-die-30-stunden-woche-14408183.html new" target="_blank">Amazon testet die 30-Stunden-Woche, FAZ 27.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=amazon-versucht-sich-an-arbeitszeitverkürzung</link>
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<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutschland ist &quot;glückliche&quot; Volkswirtschaft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Glücklicher Kapitalismus, geht das? Das Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt hat anhand verschiedener Parameter untersucht, wie es um die Zufriedenheit in kapitalistischen Systemen bestellt ist. Die glückliche Variante des Kapitalismus zeichnet sich laut Studie durch gefestigte politische Verhältnisse, niedrige Arbeitslosigkeit und Zufriedenheit der Bevölkerung aus. Neben Deutschland finden sich hier Länder wie Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, die Niederlande, die Schweiz und Neuseeland. Deutschland punktet hier auch mit einer geringen Arbeitszeit, liegt dafür bei der Geburtenrate etwas zurück. Zu den untersuchten Indikatoren gehören auch Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und Einkommensungleichheit, die wahrgenommene Korruption und die in Umfragen ermittelte Toleranz gegenüber Minderheiten. Weniger glücklich zeigt sich der Kapitalismus in Belgien, Frankreich und Österreich. Der südeuropäische Kapitalismus in Ländern wie Portugal, Spanien und Italien weißt noch größeren Abstand auf. Im angelsächsischen Kapitalismus in Ländern wie Australien, Kanada, Großbritannien, den USA und Irland stören hohe wirtschaftliche Ungleichheit, große Arbeitsbelastung und ein wenig effektiver und bürgernaher Staat das Wohlbefinden der Bevölkerung. Und in Osteuropa, beispielsweise in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik wie auch in Griechenland  leidet man unter hoher Korruption, Schattenwirtschaft und schlecht funktionierenden Demokratien. Dort sei außerdem das gesellschaftliche Klima gegenüber Minderheiten eher feindselig.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article157897917/Deutschland-weiss-wie-gluecklicher-Kapitalismus-geht.html?config" target="_blank">Deutschland weiß, wie glücklicher Kapitalismus geht, Die Welt 30.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutschland-ist-&quot;glückliche&quot;-volkswirtschaft</link>
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<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vier Job-Probleme, die den Schlaf rauben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht schlafen zu können, weil Job-Probleme einen bis ins Bett verfolgen, gehört für immer mehr Menschen zum Alltag. Forscher des National Institute of Occupational Health in Oslo fanden in einer Untersuchung mit 5.000 Probanden heraus, welches die größten Schlafräuber sind. Vor allem die Menge an Arbeit, mit der Menschen konfrontiert sind, und die Wahrnehmung, diese schlicht nicht bewältigen zu können, lässt nachts keine Bettruhe aufkommen. Fehlende Autonomie und zu viele Vorschriften hindern Menschen ebenfalls am Schlafen. Auch Rollenkonflikte, die entstehen, wenn die Erwartungen des Arbeitgebers und die wahrzunehmenden Aufgaben nicht mit den persönlichen Neigungen und Werten in Einklang stehen, hindert viele am Schlafen.Last but not least kommt es dem Schlaf nicht zugute, wenn Arbeitnehmer das Gefühl haben, von ihren Vorgesetzten praktisch wie auch emotional nicht unterstützt zu werden. Die Forscher weisen darauf hin, dass all diese Faktoren sich im Zuge der Unternehmenskultur verbessern lassen.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/wenn_der_job_den_schlaf_raubt/ new" target="_blank">Wenn der Job den Schlaf raubt, Psychologie heute 12.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vier-job-probleme,-die-den-schlaf-rauben</link>
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<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Crowdworker fühlen sich kaum benachteiligt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universität Kassel, gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung, ist der Frage nachgegangen, wie es um die Zufriedenheit der Crowdworker mit ihrem Einkommen steht. Bei der Befragung von 434 Personen, die mit Internet-Jobs Geld verdienen, zeigte sich: Die Mehrheit von ihnen fühlt sich nicht ausgebeutet. Das kann aber auch daran liegen, dass lediglich ein Fünftel der Befragten in diesem Metier Vollzeit tätig ist, während der Rest nur als Nebenjob &quot;klickt&quot;. 70 Prozent der Befragten verdienen auf diesem Weg weniger als 500 Euro effektives Einkommen (Einnahmen vor Steuern), im Schnitt sind es bei den Nebenerwerbstätigen 326 Euro im Monat. Die Vollzeit-Klicker kommen auf ungefähr 1.500 Euro. Von ihnen zahlt etwas mehr als die Hälfte nicht in eine Rentenversicherung ein. Die relative Zufriedenheit mit diesen oft ungeschützten Arbeitsverhältnissen könnte also darin liegen, dass die Mehrheit sich schlicht über ein nettes Zubrot freut, während die, die vom Job komplett leben wollen oder müssen, in der Hälfte der Fälle schlicht ihre Altersvorsorge außer Acht lassen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/qualitative-studie-klickarbeiter-fuehlen-sich-selten-ausgebeutet-14405038.html new" target="_blank">Klickarbeiter fühlen sich selten ausgebeutet, FAZ 25.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=crowdworker-fühlen-sich-kaum-benachteiligt</link>
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<pubDate>Mon, 05 Sep 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit als Leader-Qualität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Achtsamkeitstrend findet seinen Niederschlag zunehmend auch in den Fachmedien der Personal- und Führungskräfteentwicklung. So widmete der Human Resources Manager den jüngsten Entwicklungen in Unternehmen einen Beitrag. Neben dem prominenten Beispiel Google (das beispielsweise in Hamburg seinen Powernap-Raum zum Meditationsraum umfunktionierte) geht SAP mit einem globalen Achtsamkeitsprogramm an den Start. Auch bei der Sparda-Bank in München wird inzwischen meditiert und bei BASF steht neben internen Sportprogrammen nun auch Achtsamkeit auf der Agenda. &quot;Selbstregulierung ist in der Achtsamkeit ein großes Thema. Es geht darum, das eigene Ich besser kennenzulernen, sein Fühlen und Verhalten zu reflektieren. Nur wer mit sich selbst verantwortlich umgeht, kann für andere offen sein, so die Logik&quot;, heißt es in dem Artikel. Die United Leaders Association (ULA) befragte 1.300 ihrer rund 60.000 Verbandsmitglieder nach den gegenwärtigen Trends im Business - neben dem Thema Digitalisierung nannten sie vor allem die Achtsamkeit als zentrale Zukunftsaufgabe. &quot;Das ist eine starke Bewegung, man kann schon von einem Hype sprechen&quot;, so Ludger Ramme, Hauptgeschäftsführer der ULA. In gewisser Weise deute sich hier ein Paradigmenwechsel an: &quot;Die Langstreckenläufer kommen ins Ziel, jene, die sich nicht verschleißen.&quot; Der Artikel verdeutlicht jedoch auch, dass Meditation kein Allheilmittel ist. Der Immobilienmakler und Achtsamkeitstrainer Günter Panke etwa bietet seine Programme in Unternehmen nur an, wenn die Belegschaft auch wirklich interessiert ist. Bei einer Biomarktkette aus Luxemburg etwa musste er kürzlich passen - die Führungskräfte zeigten Widerstand. &quot;Viele fürchten sich vor der aktiven Mitarbeit, die so ein Training erfordert&quot;, sagt er.<br><a href="http://www.mindfulleadership.eu/app/download/14217730625/Achtsamkeit_HRM_komplett.pdf?t" target="_blank">Führen im Lotussitz, Human Resources Manager Juli 2016</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-als-leader-qualität</link>
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<pubDate>Fri, 02 Sep 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Millenials kritisieren ungleiche Chancen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für das jährliche Global Shapers Survey hat das World Economic Forum weltweit 26.600 Menschen aus 180 Ländern befragt, um die Generation der Millennials, also der 18- bis 35-jährigen, unter die Lupe zu nehmen. Ein Drittel der Befragten begreift sich bereits als Weltbürger und nur für jeden Fünften steht bei der Identität die eigene Nationalität im Vordergrund. Das Problembewusstsein der jungen Generation ist sehr ausgeprägt. Als wichtigste Probleme im jeweils eigenen Land wurden genannt: mangelnde staatliche Verantwortung, Transparenz, Korruption (57 Prozent), mangelnde ökonomische Chancen, Beschäftigung (34 Prozent), mangelnde Bildung (30 Prozent), Armut (25 Prozent) und soziale Absicherung, Gesundheitssektor (22 Prozent). Man könnte auch sagen: Das Vertrauen in die klassischen staatlichen Institutionen scheint in dieser Altersgruppe nicht sonderlich hoch ausgeprägt zu sein. Und ein Viertel bis ein Drittel der Befragten erfährt im eigenen Land, wie Lebenschancen durch soziale Ungerechtigkeit nicht verwirklicht werden können.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-08/world-economic-forum-umfrage-weltbuerger new" target="_blank">Millenials, die neuen Gutmenschen, Zeit online 22.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=millenials-kritisieren-ungleiche-chancen</link>
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<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn positives Denken ineffektiv macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Positives Denken beflügelt, sollte man meinen. Doch es kann auch sein, dass die rosigen Gedanken in die Irre führen. Gabriele Oettingen, Professorin für Psychologie in New York und Hamburg, stellte in einer Studie fest, dass positives Denken zwar der Stimmung dienlich sein könne, aber langfristig auch die Motivation untergrabe, denn wer die Dinge zu zuversichtlich sehe, glaube den Erfolg, den es noch zu erringen gelte, bereits als ausgemacht. Oettingen rät zu bewusster Balance - sich Wunsch und Ergebnis bewusst machen, mögliche Hindernisse einkalkulieren und einen Plan zu ihrer Überwindung entwickeln. In Testgruppen, die dieser Strategie folgten, waren 80 Prozent der Kandidaten erfolgreich. In der Kontrollgruppe, die diese Strategie nicht anwandte, lediglich 30 Prozent. Ein bisschen selbstinduzierte gute Laune scheint nicht das Problem zu sein, eher die unerwartete Frustration, die sich einstellt, wenn dann doch nicht alles glatt läuft. <br><a href="http://goodimpact.org/magazin/warum-positives-denken-nicht-reicht new" target="_blank">Warum positives Denken nicht reicht, Good Impact 22.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-positives-denken-ineffektiv-macht</link>
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<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Alternativen primäre Anliegen sabotieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einen Plan B zu haben, das erscheint vor allem uns eher risikoaversen Deutschen eine gute Idee zu sein. Glaubt man den Forschungen der US-Psychologinnen Jihae Shin (Universität von Wisconsin-Madison) und Katherine Milkman (Wharton Business School), ist die Alternative jedoch keine gute Idee, zumindest nicht, wenn man sich zu früh auf sie besinnt. Sie fragten Probanden nach ihren Zielen, danach, wie intensiv sie diese verfolgen und auch, ob sie einen Alternativplan im Kopf hätten, falls sie mit ihrem ursprünglichen Anliegen scheitern. Dabei zeigte sich: Wer schon über Alternativen nachdachte, widmete sich weniger intensiv seinem eigentlichen Ziel. In Testsettings im Labor bestätigte sich dieser Zusammenhang. Bei Test und Aufgaben waren diejenigen weniger engagiert, die sich zugleich mit Ersatzplänen trugen. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/alltagsforschung-warum-ein-plan-b-schlecht-fuer-die-motivation-ist/13967254.html new" target="_blank">Warum ein Plan B schlecht für die Motivation ist, WiWo 9.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-alternativen-primäre-anliegen-sabotieren</link>
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<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Verkürzte Arbeitszeit bedeutet mehr als weniger Arbeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeit Campus ist einmal der Frage nachgegangen, wie sich verschiedene in Schweden lancierte Projekte zur Verkürzung der Wochenarbeitszeit auswirken. Vorstöße wie der in Göteborg, wo ein Altenheim zum Test die Wochenarbeitszeit von acht auf sechs Stunden reduzierte, sorgen in den Medien regelmäßig für Furore. Fehlende oder mangelhafte wissenschaftliche Evaluationen machen es indes schwierig, die Wirkungen solcher Versuche nachzuvollziehen. Im Fall Göteborg waren die Angestellten zwar um 20 Prozent zufriedener als in einem anderen Altenheim - doch wurde bei ihnen kein Vorher-Nachher-Vergleich im Zeitraum des Tests gemacht. Die Krankenrate sank mit der Arbeitszeitverkürzung um gerade einmal 0,6 Prozent. Im Sahlgrenska-Universitäts-Krankenhaus in der Nähe von Göteborg wird ebenfalls mit dem 6-Stunden-Arbeitstag experimentiert. Hier waren die Ideen des Projekts, die Arbeitsplätze attraktiver zu machen und die Fluktuationsrate der Mitarbeiter zu senken. Beide Ideen scheinen aufzugehen. Das Krankenhaus konnte außerdem, da aus einer 8-Stunden-Schicht nun zwei 6-Stunden-Schichten wurden, die Zahl der Operationen erhöhen. Das soll den Umsatz um 20 Prozent erhöhen. Bei den Mitarbeitern scheint der Vorstoß auf große Akzeptanz zu stoßen, da sie nun besser mit der hohen Belastung, die der Job, gleich wie viele Stunden man ihn macht, mit sich bringt, umgehen können. Auch schwedische Start-ups experimentieren mit kürzeren Arbeitszeiten - und das sehr pragmatisch. Da es eine Illusion sei, dass Menschen acht Stunden am Stück konzentriert arbeiten, tun sie es in solchen Firmen nur sechs Stunden - Kaffeepausen und ähnlicher Zeitvertreib entfallen dafür. Das ist die rationale Seite der Arbeitszeitverkürzung - die für Mitarbeiter, die gegen straffes Arbeiten nichts einzuwenden haben, natürlich auch mehr mehr Freizeit mit sich bringt. <br><a href="http://www.zeit.de/campus/2016/05/arbeiten-sechs-stunden-tag-test-schweden/komplettansicht?print new" target="_blank">Zwei Stunden mehr Leben, Zeit Campus 9.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verkürzte-arbeitszeit-bedeutet-mehr-als-weniger-arbeit</link>
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<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Ferien. Ab 29.8. sind wir wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Aug 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehirnjogging funktioniert - manchmal]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In unserer Kultur der Selbstoptimierung setzen immer mehr Menschen auch auf Gehirnjogging, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Viele Apps und Tools dazu sind allerdings nicht wissenschaftlich validiert und ihr realer Nutzen ist ungewiss. Forscher der University of South Florida in Tampa heben nun eine Methode als besonders effektiv hervor, das &quot;Speed of Processing&quot;-Training. Dabei sollen die visuelle Aufmerksamkeit und die Auffassungsgabe gestärkt und beschleunigt werden. Dabei geht es darum, in der Mitte eines Bildschirms voller Symbole eines davon zu identifizieren und gleichzeitig ein weiteres Objekt im peripheren Sichtfeld in den Blick zu nehmen. Je länger man trainiert, umso schneller findet man das Gesuchte. Eine Auswertung von 50 Studien der Universität zeigt, dass dies auch Effekte im Alltag zeitigt. Menschen, die &quot;Speed of Processing&quot; üben, verfügen in verschiedenen Situationen über eine bessere Leistungsfähigkeit - sie sind beim Autofahren beispielsweise reaktionsschneller. Außerdem zeigte die Auswertung, dass die Übungen sogar Depressionen entgegenwirken können.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/hirnforschung/-/journal_content/56/12054/12880447/Gehirnjogging-gegen-Demenz/ new" target="_blank">Gehirnjogging gegen Demenz, wissenschaft.de 5.8.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Aug 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neuer Rekord bei Krankschreibungen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zahlen der DAK verheißen nichts Gutes. Mit 4,4 Prozent lag der Krankenstand im ersten Halbjahr 2016 so hoch wie nie. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung um 0,3 Prozentpunkte. 37 Prozent aller Berufstätigen wurden mindestens einmal krankgeschrieben, bei einer durchschnittlichen Krankheitsdauer von 12,3 Tagen (Vorjahr: 11,7 Tage). Mehr als die Häfte aller Fehltage entfällt dabei auf Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen (22 Prozent), Krankheiten des Atmungssystems (17 Prozent) und psychische Erkrankungen (16 Prozent). Fragt sich, was uns so krank macht. Die üblichen Grippewellen erscheinen in dieser Aufstellung eher als marginales Problem. Auffällig ist hingegen, dass mehr als ein Drittel der Erkrankungen nicht zuletzt in der Verfasstheit der Arbeitswelt Ursachen zu haben scheint. Ständige Schreibtischarbeit ist gleichermaßen Gift für die Gesundheit wie die stetig wachsenden Belastungen der Arbeitnehmer in vielen Branchen, die immer mehr Menschen psychisch nicht mehr kompensieren können.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-08/dak-krankschreibungen-deutschland-rekord new" target="_blank">So krank wie nie, Zeit online 3.8.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neuer-rekord-bei-krankschreibungen</link>
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<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Glücklicher per App]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kleine Übungen per App zwischendurch können das Wohlbefinden steigern, so die Erkenntnisse einer Untersuchung der Universität Basel. 27 Probanden hatten über zwei Wochen die Gelegenheit, regelmäßig Kurzinterventionen von wenigen Minuten auf dem Smartphone zu praktizieren - sie konnten dabei wählen zwischen Übungen, die auf das Gefühlsleben abzielen, Anleitungen, die die Mimik betrafen, oder dem kontemplativen Wiederholen von Zahlen. Anschließend sollten sie Angaben über ihre Stimmung machen. Dabei zeigte sich: Die Probanden waren nicht nur direkt nach der Übung besser gestimmt, sondern ihre Befindlichkeit verbesserte sich auch über den gesamten Übungszeitraum. <br><a href="https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Research/Gute-Laune-dank-Uebungen-per-Smartphone.html new" target="_blank">Gute Laune dank Übungen per Smartphone, Universität Basel 28.7.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was bedeutet eigentlich Scheitern?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In regelmäßigen Abständen wird in den Wirtschaftsmedien die Diskussion aufgerollt, dass wir eine neue Kultur des Scheiterns brauchen. So auch jüngst im Handelsblatt. &quot;Nur etwa jeder Zweite steht nach einer repräsentativen Umfrage der Universität Hohenheim dem unternehmerischen Scheitern positiv oder überwiegend positiv gegenüber. Geschäftliche Misserfolge werden dabei deutlich kritischer eingeschätzt als Fehlschläge im sonstigen Leben&quot;, so die Zeitung. Gerne wird dann mit dem Vorbild Amerika argumentiert - dort sehe man das Scheitern wesentlich entspannter, stehe einfach auf und mache weiter. Die Schlussfolgerung: Wir brauchen eine Kultur des Scheiterns, die Fehlschläge nicht verdammt. Ich würde lieber einmal fragen: Was bedeutet es eigentlich zu scheitern? Eine Firma in den Sand zu setzen, Ziele nicht zu erreichen, bei einer Aufgabe zu versagen? All diese Beispiele beinhalten etwas, dass wir nur schwer in den Blick nehmen: eine Vorstellung davon, wie die Dinge sein sollten. Einen Normalfall, an dem wir messen. Was aber, wenn wir das Leben einmal als das nehmen, was es ist? Als einen in großen Teilen unberechenbaren Prozess. Woran ließe sich hier noch ein Scheitern messen? Gar nicht! Es geht nicht darum, Ziele oder Ambitionen völlig aufzugeben. Eher darum zu erkennen, dass in dem Moment, wo etwas nicht funktioniert, das Leben zur weißen Leinwand wird. Dann grämen wir uns vielleicht weniger über das, was schief gelaufen ist - und richten unsere Energie ganz darauf, welches Bild auf der Leinwand als nächstes gemalt werden könnte ...<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/kultur-des-scheiterns-neue-chance-nach-der-pleite/13947066-all.html new" target="_blank">Neue Chance nach der Pleite, HB 30.7.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Aug 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefangen im Kapitalismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Das ganze System basiert auf Ausbeutung – Ausbeutung von Menschen und von Natur. Kaum etwas im Kapitalismus ist nachhaltig, auch wenn das ein neues Modewort ist. Selbst aus Subkulturen und Kapitalismuskritik entstehen noch neue Produkte&quot;, beklagt der Philosoph Patrick Spät in einem Interview mit der Zeit. Es scheint, als wären wir gefangen. Wissenschaftler und Aktivisten überbieten sich mit klugen Analysen, was am System falsch ist, nicht funktioniert - und organisieren Proteste. Doch irgendwie scheinen wir gefangen in diesem System, das sich selbst erhält, gleich was wir tun. &quot;Krisen sind ja auch ein Geschäftsmodell, seit 2008 hat die Anzahl der Millionäre weltweit rapide zugenommen. Es gehört zu den Wesensmerkmalen des Kapitalismus, immer neue Verwertungspotentiale zu finden. Oder alte Verwertungspotentiale wieder zu nutzen – oft mit wahnsinnigen Renditen. Nach der Krise 2008 etwa hat eine Rückbesinnung auf reale Güter stattgefunden. Seither nehmen Land- und Watergrabbing weltweit stark zu&quot;, beschreibt Spät. Es scheint, als könnten wir keinen Schritt tun, der uns über die Grenze des Bestehenden hinausführt. Im Gegenteil: Viele Vorstöße lassen das, wogegen sie sich richten, sogar hochkochen. Arbeiter demonstrieren? Mal schauen, welche Jobs ohnehin von Robotern gemacht werden können ... Doch wie überwindet man ein System, in dem wachsende Vermögensungleichheit und damit Machtkonzentration den Normalzustand darstellen? Wir leben in einer Zeit, in der wir schmerzlich feststellen, dass das Erkennen von Problemen nicht unbedingt auch Lösungen hervorbringt. Im Gegenteil. Der Mindestlohn beispielsweise kommt scheinbar denen, die zu wenig haben, zugute, doch unterstützt er die Konsumstrukturen, die den äußeren Rahmen für die Ungleichheiten, die überwunden werden sollen, schaffen. Vielleicht sitzt der Schmerz über all die Sackgassen, die dieses System für so viele bereit hält, noch nicht tief genug. Vielleicht schmerzt es einfach noch nicht genug, dass wir immer wieder an diese Grenzen stoßen. Wie wäre es, wenn wir einfach nicht mehr mitspielen? Nicht als Lösung, als Versuch herauszufinden, was dann geschehen kann ...<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2016-07/kapitalismus-industrie-4-0-digitalisierung-zukunft-arbeitsmarkt-kritik/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Das Bedingungslose Grundeinkommen wird uns nicht retten&quot;, Zeit online 29.7.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gefangen-im-kapitalismus</link>
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<pubDate>Mon, 08 Aug 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Kunst anzuhalten]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Asus, Hersteller von Notebooks, hat bereits einige Produkte mit dem Label &quot;Zen&quot; im Programm - nun veröffentlicht das Unternehmen auch ein ZenMag, eine Kundenzeitschrift, die sich neben dem Produktportfolio von Asus auch Wesentlichem widmen möchte. In der aktuellen Ausgabe gibt es beispielsweise einen Beitrag über &quot;Die Kunst anzuhalten&quot;. „Zen ist ein Weg, sich selbst zu erforschen und aus dem Lärm der äußeren Welt in die Welt der Ruhe und des Seins zu finden. Er entwickelt sich aus der täglichen Praxis, die Disziplin und Ernsthaftigkeit erfordert. Neben Konzentration und Kraft soll jedoch genauso Freude, Offenheit und Leichtigkeit in unserem Leben Platz finden“, erklärt dort Dr. Fleur Sakura Wöss, Leiterin des Zen Meditationszentrum Misho-an (“Tempel des Lächelns”) in Wien, den Begriff des Zen. Für die Zen-Lehrerin geht es bei der Meditation weniger um Selbstverbesserung als eher darum, wieder in Kontakt zu kommen mit dem, was ist. „Wer sich zu viel zumutet und nicht regeneriert läuft Gefahr krank zu werden. Der Körper reagiert schnell auf Symptome, die letztendlich durch eine geistige oder seelische Überlastung hervorgerufen werden. Zen hilft, wieder auf die Stimme des Körpers zu hören“, so Fleur Sakura Wöss.<br><a href="http://asus-zenmag.de/?#die-kunst-anzuhalten new" target="_blank">Asus ZenMag</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Aug 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder Dritte fühlt sich durch ständige Erreichbarkeit gestört]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Permanent online zu sein, ist längst kein Freizeitphänomen mehr. Fast jeder Zweite liest in der heutigen Zeit auch nach Dienstschluss noch seine Arbeitsmails, so die Ergebnisse einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Nachrichtenagentur dpa. Anrufe nach Feierabend gehören für etwa 20 Prozent zum Business und ein Drittel der Befragten schaut schon auch mal im Urlaub nach den Mails. &quot;Diese erweiterte Erreichbarkeit kann sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und auf die Gesundheit auswirken – selbst wenn sie von den Beschäftigten freiwillig gewählt ist, positiv empfunden oder als notwendig angesehen wird&quot;, so die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) in einem Report. Laut YouGov-Umfrage empfindet gut jeder Dritte die ständige Erreichbarkeit als &quot;eher&quot; oder &quot;sehr belastend&quot;. Etwa jeder Fünfte fühlt sich dadurch in den Schlaf- und Erholungszeiten beeinträchtigt, jeder Dritte betrachtet die Erreichbarkeit als Störung von Familienleben und Freizeitaktivitäten. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/dauerhafte-erreichbarkeit-jeder-zweite-liest-abends-dienstmails/13922632.html new" target="_blank">Jeder Zweite liest abends Dienstmails, WiWo 25.7.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-dritte-fühlt-sich-durch-ständige-erreichbarkeit-gestört</link>
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<pubDate>Thu, 04 Aug 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Empathie ist auch Kopfsache]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich in die Gefühlslage anderer Menschen hineinzuversetzen, werden wohl die meisten Menschen intuitiv als eine emotionale Kompetenz betrachten. Eine Studie der Harvard University mit 900 Probanden zeigt indes, dass Empathie auch Kopfsache ist. Die Probanden wurden in Zweiergruppen eingeteilt und sollten ein fiktives Bewerbungsgespräch führen. Anschließend wurden sie mittels Fragebogen befragt, wie sich das jeweilige Gegenüber dabei gefühlt habe. In weiteren Tests untersuchten die Forscher, ob die Probanden eher emotional oder rational tickten, durch Trickfragen wie auch Reflektionen, die entweder stärker nach Gefühlen oder nach Logik fragten. Dabei zeigte sich, dass jene Probanden, die einen guten Zugang zur analytischen Dimension hatten, ihre Gegenüber jeweils treffender einschätzten als jene, die eher auf ihr Bauchgefühl setzten. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/wenn-das-bauchgefuehl-truegt/1417364 new" target="_blank">Wenn das Bauchgefühl trügt, spektrum.de 22.7.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=empathie-ist-auch-kopfsache</link>
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<pubDate>Wed, 03 Aug 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geld als wesentlicher Antrieb im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Spannende Aufgaben, Selbstentfaltung, nette Kollegen - in vielen Umfragen werden diese Faktoren als besonders wichtig im eigenen Job genannt, oft noch vor den Verdienstaussichten. Doch auch das liebe Geld ist wieder im Kommen, so das Meinungsforschungsinstitut Toluna, das im Auftrag der Credit Plus Bank 1020 Erwachsene zum Thema befragte. In der Umfrage hatte das Geld jedenfalls die höchste Priorität - 27 Prozent gaben an, dass der Job für sie nur Gelderwerb sei oder ihre Motivation vor allem darin bestehe, ihr Einkommen zugunsten eines höheren Lebensstandards zu verbessern. für 24 Prozent zählen vor allem Arbeitsinhalte, weil es ihre wesentliche Motivation ist, Aufgaben zu meistern und Ergebnisse zu liefern, auf die sie stolz sein können. Für 17 Prozent hat der Job viel mit einem abwechslungsreichen Alltag zu tun. Für 13 Prozent ist die Hauptmotivation, den Tag mit Kollegen zu verbringen und im Team zu arbeiten. Die Anerkennung vom Vorgesetzten ist nur für 6 Prozent maßgeblich.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/motivation-im-beruf-das-geld-wird-den-arbeitnehmern-wieder-wichtiger-14351281.html new" target="_blank">Das Geld wird den Arbeitnehmern wieder wichtiger, FAZ 22.7.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geld-als-wesentlicher-antrieb-im-job</link>
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<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation hilft, den Blick auf die Welt zu verändern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Focus erinnert seine Leser wieder einmal daran, wie gut es doch sein kann zu meditieren. In einer Kolume erklärt die Hypnosetherapeutin Kim Fleckenstein: &quot;Meditation kann Ihnen dabei helfen, Ihren Blick auf Situationen und Menschen zu verändern. Sie lernen, Umstände zu akzeptieren, die Sie nicht ändern können. Und erkennen, was Sie stattdessen sinnvoller bewegen sollten.&quot; Fleckenstein beruft sich auf Studien, denen zufolge bereits drei Meditationseinheiten à 20 Minuten pro Woche ausreichen, &quot;um das eigene Wohlbefinden zu steigern und ungenutzte Ressourcen zu aktivieren&quot;. An Tipps wie diesen ist natürlich etwas dran, denn wer selbst regelmäßig meditiert, weiß um die positiven Wirkungen. Zu meditieren, um etwas zu erreichen, ist allerdings auch eine zweischneidige Angelegenheit. In den spirituellen Traditionen steht dabei immer eine Überwindung der Ich-Bezogenheit im Mittelpunkt - und genau diese verändert den Blick auf die Welt und das Leben. Ob ein starkes Ich, das durchs Meditieren noch stärker werden will, einen ähnlichen Prozess durchläuft, ist eher fragwürdig. <br><a href="http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/die-neue-geschaefts-geheimwaffe-meditieren-sie-sich-zum-erfolg_id_5726202.html new" target="_blank">Drei Mal pro Woche 20 Minuten: So macht Meditation glücklich und erfolgreich, Focus 20.7.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-hilft,-den-blick-auf-die-welt-zu-verändern</link>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zukunft jenseits des Normalfalls]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Thomas Straubhaar, Professor für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Hamburg, wirft in einer Kolumne für die Welt einen Blick darauf, wie der immer schneller werdende Wandel und die wachsende Unberechenbarkeit von Ereignissen an den Grundlagen der Ökonomik rütteln. &quot;Es war immer schon riskant, aus der Geschichte für die Zukunft lernen zu wollen. Denn eigentlich wiederholt sich Vergangenes nicht wirklich&quot;, räumt Straubhaar ein - die ökonomischen Modelle und Vorhersagen haben allerdings schon immer genau das versucht. Die Globalisierung wie auch die permanente Gleichzeitigkeit von Entwicklungen, die sich dank Internet geradezu in rasender Geschwindigkeit verbreiten, durchkreuzen diese Pseudo-Berechenbarkeit. &quot;Was aber, wenn es keinen Normalfall mehr gibt, an dem sich die Zukunft verankern lässt? Wenn die Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit unwirksam werden, weil nichts mehr sein wird, wie es war?&quot;, fragt der Ökonom. Die Möglichkeit, die vorherrschende Dynamik wenn schon nicht kontrollieren zu können, so doch wenigstens für sie gewappnet zu sein, will Straubhaar nicht gänzlich negieren, weshalb er rät: &quot;Für die wirtschaftspolitische Praxis folgt, dass sie weniger auf Prognosen und mehr auf Szenarien setzen sollte, die allerlei Brüche und radikale Umwälzungen durchspielen müssten. So, dass beim Scheitern eines Plan A in der Realität nicht nur ein Plan B, sondern auch ein aus heutiger Sicht wenig wahrscheinlich eintretender Plan C oder D rasch Orientierung bieten.&quot; Statt Vorhersage also eher eine neue Form des sich Einstellens auf Unwägbarkeit. Damit müsste auch eine neue Agilität in der Wirtschaftspolitik Einzug halten: &quot;Wenn die Zukunft weniger denn je vorhersehbar ist, sollten wirtschaftspolitische Maßnahmen nicht ein für allemal perfekt für die Ewigkeit geplant werden, sondern brauchbar, rasch umsetzbar und flexibel veränderbar sein.&quot; <br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article157165244/Die-Vergangenheit-taugt-nicht-mehr-als-Kompass.html new" target="_blank">Die Vergangenheit taugt nicht mehr als Kompass, Die Welt 20.7.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zukunft-jenseits-des-normalfalls</link>
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<pubDate>Fri, 29 Jul 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Grundeinkommen - ein Weg der Freiheit und Vernunft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sascha Liebermann, Professor für Soziologie an der Alanus Hochschule und Mitbegründer der Initiative &quot;Freiheit statt Vollbeschäftigung&quot; betrachtet im Nachgang der Schweizer Abstimmung über das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) grundlegende gesellschaftliche Perspektiven, die sich durch ein BGE wie auch die Diskussion darüber wandeln können. Er sieht im Grundeinkommen eine &quot;umfassende Anerkennung der Bürger in einem Gemeinwesen&quot;, was die Idee des Solidarverbandes stärke. &quot;Die Möglichkeit, etwas tun zu können, das einem gemäß ist, das man wirklich tun will, ohne auf das Einkommen schauen zu müssen, erhöht zugleich die Chance, dass etwas Vernünftiges dabei herauskommt&quot;, meint Liebermann. Darüber hinaus könnte das BGE das demokratische Selbstverständnis erheblich verbessern. Liebermann verweist hier auf den Widerspruch, dass die Volkssouveränität politisch betrachtet bedingungslos sei, im konkreten Wechselspiel zwischen Politik und Bürgern indes durch verschiedene Haltungen auch aufgeweicht werde: &quot;Wenn wir die Verfasstheit der Demokratie in Deutschland wie anderswo betrachten, fällt eines auf: In ihrem Zentrum steht der Volkssouverän, vom dem alle Gewalt ausgeht. Den Volkssouverän bilden die Staatsbürger. Diese Stellung, Staatsbürger zu sein, wird bedingungslos vorgesehen, sie ist also von keiner Leistung abhängig. Ausdruck findet dies auch in den Grundrechten. In der Konsequenz heißt das, die politische Ordnung, in der wir leben, traut den Bürgern viel zu, sie vertraut auf sie und erkennt sie als ihre Legitimationsquelle. Das ist nicht im Einklang mit der Haltung, die den Bürgern in der öffentlichen Diskussion entgegengebracht wird. Das Misstrauen ist groß, ihre Mündigkeit wird in Zweifel gezogen. Direkte Demokratie wird deswegen für gefährlich gehalten, wie dies jüngst der Bundespräsident getan hat. In der Sozialpolitik sieht es nicht anders aus, sie geht davon aus, Bürger müssten &#039;aktiviert&#039; werden, was eine anmaßende Unterstellung ist.&quot;<br><a href="http://www.alanus.edu/studium/fachbereiche-gebiete/philosophische-und-aesthetische-bildung/projekte/projekte-details/details/die-schweiz-stimmt-ab-bedingungsloses-grundeinkommen-und-direkte-demokratie.html new" target="_blank">Interview der Alanus Hochschule</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=grundeinkommen---ein-weg-der-freiheit-und-vernunft</link>
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<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche sehen Arbeitsmarkt sehr optimistisch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Arbeitnehmer in Deutschland sehen ihre Möglichkeiten am Arbeitsmarkt gegenwärtig sehr optimistisch, das geht aus dem JobConfidence-Index der Personalvermittlung PageGroup hervor, für den europaweit 16.000 Arbeitnehmer aus zwölf Ländern befragt wurden. &amp;#65279;&amp;#65279;63 Prozent gehen davon, dass sich die Arbeitsmarktsituation im Laufe des Jahres 2016 zu ihren Gunsten verbessern wird. Unter &quot;bsser&quot; fällt dabei beispielsweise eine bessere Work-Life-Balance, mehr Geld, eine Beförderung oder zumindest ein spannenderes Aufgabenfeld oder eine Weiterbildung. Besonders hoch ist der Optimismus bei den jungen Arbeitnehmern, während er mit dem Lebensalter abnimmt - was wohl auch daran liegt, dass Ältere sich voll bewusst sind, dass das eigene Alter irgendwann in der Logik des Arbeitsmarktes auch zum Hemmnis werden kann. 57 Prozent der unter 30-Jährigen sind überzeugt, dass sie maximal drei Monate brauchen würden, um einen neuen Job zu finden. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es noch 42 Prozent, bei den über 49-Jährigen noch 39 Prozent. Die Arbeitnehmer über 49 Jahren sehen sowohl die Chance auf Beförderung (47 Prozent) als auch auf Gehaltserhöhungen (41 Prozent) zunehmend schlechter. Mit einer besseren Work-Life-Balance rechnet allenfalls noch ein Drittel von ihnen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/beruf-und-karriere-wie-die-deutschen-ihre-job-chancen-bewerten/13890228.html new" target="_blank">Wie die Deutschen ihre Job-Chancen bewerten, WiWo 18.7.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Ambivalenz des Sinns bei der Arbeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Unternehmensphilosoph und Experte für Sinn und Begeisterung Dominic Veken erklärt in einem Interview mit Good Impact, warum sinnstiftendes Unternehmertum viel mit der von sozialen Bewegungen bekannten Dynamik zu tun hat. Ein &quot;gemeinsamer Geist&quot; oder auch &quot;gemeinsamer Spirit&quot; ist in seinen Augen die Basis, weil er &quot;einen gemeinsam antreibt, eine gemeinsame Überzeugung, an die man glaubt, und für die man bereit ist, zu kämpfen, aufzustehen und den Markt umzukrempeln&quot;. So wie Organigramme für die Hippie-Bewegung undenkbar waren, seien alte Hierarchien und Strukturen heute für Unternehmen eher eine Bürde denn hilfreich. In Vekens Augen wird Selbstbestimmung heute, nicht nur mit Blick auf die Sinnfrage, zur Notwendigkeit: &quot;Die Beweglichkeit, die dadurch entsteht, ist  in den heutigen Märkten des Wandels ganz entscheidend für den Erfolg.&quot; Der Zusammenhalt des unternehmerischen Ganzen liegt in den Augen des Philosophen nicht mehr in der Struktur, sondern in gemeinsamen Werten - und zwar in solchen, die nicht abstrakt bleiben, sondern real geteilt und gelebt werden. &quot;Man muss eine tiefe Überzeugung herauskristallisieren und diese quasi in einer archäologischen Arbeit freigraben. Denn in den meisten Unternehmen gibt es schon eine Überzeugung, nur lebt danach kaum noch jemand, weil die einfach nicht bewusst und nicht sichtbar ist&quot;, so Veken. Beigeisterung, verstanden als &quot;Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein&quot;, stelle sich dann meist von selbst ein.<br><a href="http://goodimpact.org/magazin/%E2%80%9Esinn-sp%C3%BCrt-man%E2%80%9C new" target="_blank">&quot;Sinn spürt man&quot;, Good impact 15.7.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-ambivalenz-des-sinns-bei-der-arbeit</link>
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<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschaft muss wieder Werte schaffen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche hat in einem Interview mit dem Philosophen und Unternehmer Friedrich Glauner die Frage eruiert, ob Nachhaltigkeit gegenwärtig für Unternehmen nicht nur nice-to-have ist, sondern eher sogar die Basis für ihr künftiges überleben. &quot;Die Gewinner, die wie Uber oder Amazon, komplette Märkte dominieren, treiben die Abwärtsspirale aus Konzentration, Preisdruck und Ressourcenraubbau voran. Es kommt zu immer größeren Chancen und Wohlstand – aber nur für einige Wenige. Nämlich den sogenannten Einhörnern, also den Milliarden schweren Start-ups. Gleichzeitig fällt eine breite Basis von bestehenden Unternehmensmodellen einfach weg. Folgen dieser Entwicklung sind eine Zunahme der Ungleichheit und gesellschaftliche Verwerfungen, wie wir sie im Amerika von Donald Trump oder bei den Brexitiers sehen können&quot;, beschreibt Glauner den disruptiven Ist-Zustand der Business-Welt. Eine Überlegensstrategie könne es sein, &quot;Geschäftsmodelle zu entwickeln, die diese Abwärtsspirale durchbrechen, indem sie die Marktteilhabe vieler ermöglichen und Mehrwert für alle schaffen&quot;. Die Frage, welche Werte für eine nachhaltige Wirtschaft leitend sein könnten, hebt der Philosoph auf die Ebene &quot;universeller Werte des Weltethos&quot;, beispielsweise Wahrhaftigkeit, Gewaltfreiheit, Fairness und Partnerschaftlichkeit. &quot;Ich spreche in dem Zusammenhang von ethikologischen Geschäftsmodellen. Also Unternehmen, die diesen Ethos im Umgang mit Menschen achten und die im umfassenden Sinn natürlicher Ressourcenschöpfung ökonomischen, sozialen und ökologischen Mehrwert stiften&quot;, so Glauner. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/nachhaltigkeit-contra-schnelligkeit-unternehmen-muessen-nutzen-stiften/13870784-all.html new" target="_blank">&quot;Unternehmen müssen Nutzen stiften&quot;, WiWo 14.7.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kranke Arbeitswelt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ hat ein interessantes Streitgespräch zwischen den Sozialforschern Hartmut Rosa und Martin Dornes veröffentlicht, in dem beide der Frage nachgehen, ob der Kapitalismus krank macht. &quot;In der Regel liegen die Probleme in einem großen Mittelfeld von Arbeitsplatzgestaltung, persönlichen Fähigkeiten und der Unfähigkeit, sich abzugrenzen&quot;, erklärt Martin Dornes und rät zu Arbeitsplatzmanagement und psychologischer Beratung. Rosa hingegen richtet den Blick vor allem darauf, wie die äußeren Umstände das menschliche Innenleben immer mehr aus der Bahn bringen: &quot;Was macht die Menschen wirklich krank? Wenn die Menschen sich engagieren und merken, es kommt nichts zurück, entwickeln sie irgendwann eine zynische Haltung und bekommen Burnout. Wichtig ist doch: Anstrengung, schnell rennen müssen ist für die Menschen kein Problem. Das macht sie ganz bestimmt nicht psychisch krank. Es ist geradezu umgekehrt: Es ist ein Faktor für psychisches Wohlbefinden, dass man sich gelegentlich oder auch häufig sehr anstrengen muss, um ein Ziel zu erreichen. Dann bekommt man die Erfahrung: Ich habe etwas geleistet. Burnout kommt daher, dass man jede Ziellinie aus den Augen verliert. Die Chefsekretärin hat doch das Gefühl: Es ist egal, wie effizient ich heute arbeite, morgen wird es noch schlimmer, da kommt noch was drauf.&quot; Gerade diese Spirale des &quot;Es ist eigentlich nie genug&quot; könnte es sein, die letztlich nicht nur immer mehr Menschen krank werden lässt, sondern auch zu einer irgendwie kranken Kultur führt.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/streitgespraech-macht-der-kapitalismus-uns-krank-14308832.html?printPagedArticle" target="_blank">Macht der Kapitalismus uns krank? FAZ 6.7.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 Jul 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von evolve zum Thema &quot;Lebendigkeit&quot;]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ab heute ist die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> am Kiosk erhältlich. Unser Schwerpunktthema dieses Mal: Lebendigkeit - der Impuls, der alles bewegt. Wir glauben ja gerne zu wissen, was Lebendigkeit ist - und wie wir lebendig sein können. Gräbt man ein bisschen tiefer, eröffnet sich indes auch manche Überraschung. Einer meiner Lieblingsartikel im Heft ist der Beitrag des nigerianischen Psychologen und Aktivisten Bayo Akomolafe, der in seinem poetisch-provokanten Essay über den Tod des Gorillas Harambe im Zoo von Cincineti schreibt. Für Akomolafe ist dieser Zwischenfall eine Begegnung mit unseren Monstern unseren Klischees und Fantasien vom Monströsen und den Grenzen, die wir gegen dieses Unbekannte setzen, Grenzen, die uns auch von unserer Lebendigkeit trennen. Elizabeth Debold rüttelt in ihrem Gender-Artikel an all den gesellschaftlichen und kulturellen Vorstellungen von Lebendigkeit, die wir über die Jahrhunderte verinnerlicht haben, und öffnet den Blick dafür, dass Lebendigkeit &quot;Soviel mehr als das&quot; ist. In meinem eigenen Beitrag gehe ich der Frage nach, wie Bewegungen wie das Grundeinkommen oder der Minimalismus versuchen, uns aus kulturellen Zwängen zu befreien. Die Ausgabe hat einige Überraschungen parat - am besten selbst lesen! </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-evolve-zum-thema-&quot;lebendigkeit&quot;</link>
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<pubDate>Thu, 21 Jul 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vor allem Vielarbeiter verzichten auf Urlaub]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland nimmt nicht seinen vollen Urlaub in Anspruch, so eine Untersuchung des DGB. Dabei sind es vor allem die Vielarbeiter, die auf die Erholungszeit verzichten. Je höher die Wochenarbeitszeit, umso eher fällt der Urlaub einfach mal aus. So lässt jeder Zweite, der 48 oder mehr Stunden pro Woche arbeitet, Urlaubstage verfallen. Die Hälfte der Arbeitnehmer, die mehr als zehn Überstunden pro Woche machen, verzichtet auf Urlaubstage, während es bei denen, die keine Überstunden machen, nur etwa jeder Vierte ist. Ein Grund: Oft lassen sich die hohen Arbeitsvorgaben nicht während der regulären Arbeitszeit erfüllen. Wenn der Druck im Unternehmen entsprechend groß ist oder Beschäftigte sogar Angst haben, ihren Job zu verlieren, fällt der Urlaub eben aus. Von den Arbeitnehmern, die in Sorge um ihre Anstellung sind, verzichteten 44 Prozent auf Urlaubstage, unter jenen mit größerer Sicherheit waren es aber immerhin noch 30 Prozent.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/dgb-studie-jeder-dritte-arbeitnehmer-laesst-urlaubstage-verfallen-a-1101769.html new" target="_blank">Jeder dritte Arbeitnehmer lässt Urlaubstage verfallen, Spiegel online 7.7.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vor-allem-vielarbeiter-verzichten-auf-urlaub</link>
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<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kultur permanenter Flexibilität begünstigt Arbeitssucht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeitssucht ist ein Phänomen, dass wenig greifbar ist. Offizielle Statistiken gibt es nicht - auch, weil es keine anerkannte Diagnose für Workaholics gibt. Doch Experten gehen davon aus, dass in Deutschland zwischen 200.000 und 300.000 Menschen bereits arbeitssüchtig sein könnten. Das zwanghafte Verhältnis zum Beruf wird durch die kulturellen Veränderungen der letzten Jahre deutlich begünstigt. Ständige Mobilität und Erreichbarkeit, verdichtete Arbeitsprozesse, die Angst vor Jobverlust - es gibt viele gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die es Menschen erschweren, der Arbeit den rechten Platz im Leben zuzuweisen. Die Vielarbeiter geraten dabei leicht in eine Abwärtsspirale, denn je mehr sie sich selbst fordern, umso eher erschöpfen sie - und um so unproduktiver werden sie. Arbeitspsychologen fürchten bereits, dass dieses Phänomen nicht einfach verschwindet, sondern möglicherweise in den nächsten Jahren noch größer wird.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2016-07/workaholics-arbeitssucht-abhaengigkeit-gedenktag new" target="_blank">Bin ich ein Workaholic? Zeit online 5.7.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn ein Job nicht reicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Arbeit den Lebensunterhalt sicherzustellen, das ist einer wachsenden Zahl von Menschen nicht mehr möglich, zumindest nicht mit nur einem Job. Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zufolge stieg zwischen 2004 und 2015 die Zahl derjenigen, die neben einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit noch einen Mini-Job ausüben, von 1,4 auf 2,5 Millionen. Das sind bereits acht Prozent aller Arbeitnehmer. Von dieser Doppelbelastung sind mehr Frauen (56,1 Prozent) als Männer (43,9 Prozent) betroffen.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article156786421/Zahl-der-Zweitjobber-steigt-um-eine-Million-an.html new" target="_blank">Zahl der Zweitjobber steigt um eine Million an, Die Welt 4.7.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sommerzeit - Urlaubszeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Ferien! Ab 18. Juli sind wir wieder mit frischen News für Sie da!</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Crowdworking lockt mit Selbstwirksamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Warum boomt das so genannte Crowdworking so, obwohl viele der neuen digitalen Selbstständigen kaum auf existenzsichernde Einkommen kommen? Der Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Ayad Al-Ani hat das Phänomen näher untersucht und kommt zu dem Schluss, dass vor allem die Selbstidentifikation und Selbststeuerung dieser Arbeitsmodelle einen besonderen Reiz hat. &quot;Offensichtlich sind beim Crowdworking Erfahrungen möglich, die die traditionelle Hierarchie mit ihrem Top-down-Management und ihren Machtspielen weniger hergibt. Manche Befragten empfanden zudem ihre Mitarbeit als eine Art &#039;Mikrounternehmer&#039; reizvoll und als wichtige Lernerfahrung&quot;, so Al-Ani. Der Wissenschaftler betrachtet es allerdings auch kritisch, wie sich durch die neuen Arbeitsformen bewährte Standards des Arbeitnehmerschutzes aufzulösen beginnen. Gestärkt durch die kollaborativen Formen der digitalen Crowdarbeit glaubten viele der neuen Soloselbstständigen, ausreichend für ihre Interessen eintreten zu können. &quot;Arbeitskämpfe, wie etwa der von Uber in Kalifornien, zeigten ein völlig neues Kooperationsmodell: Crowdworker organisieren sich zwar selbst, nur durch die Kooperation mit einer verhandlungserfahrenen traditionellen Gewerkschaft konnten aber schlussendlich erfolgreiche Ergebnisse erzielt werden. Dies erscheint uns als ein bemerkenswertes, zukunftsorientiertes Modell der Zusammenarbeit zwischen Crowdworkern und Gewerkschaften&quot;, so Al-Ani.<a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-06/crowdsourcing-crowdworker-arbeitsbedingungen-zukunft/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Crowdworker glauben, dass sie sich selbst organisieren können&quot;, Zeit online 30.6.16</a>DATE1467957727</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=crowdworking-lockt-mit-selbstwirksamkeit</link>
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<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stresspegel bei der Arbeit steigt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Techniker Krankenkasse hat anhand der Daten aus 29 Befragungen von insgesamt rund 9.000 Arbeitnehmern zwischen 2002 und 2015 festgestellt, dass der Stresspegel der Arbeitnehmer kontinuierlich anwächst. Heute sind etwa 7 von 10 Arbeitnehmern mit ihrer Jobsituation insgesamt zufrieden. Doch nahezu zwei Fünftel sagen inzwischen, dass der Job sie auch nach Arbeitsende noch stresse. In der ersten Hälfte des Untersuchungszeitraumes traf dies nur auf drei von 10 Arbeitnehmern zu. Unter den Führungskräften beschäftigen sich auch außerhalb der Arbeitszeit zwei Drittel mit Beruflichem - und jeder zweite empfindet dies als Belastung. Unter den Mitarbeitern ohne Führungsverantwortung fühlen sich sogar drei von vier Personen dadurch gestresst.Vor 2009 klagten vier von zehn Arbeitnehmern über starke Zusatzbelastungen, in den letzten fünf Jahren war es bereits die Hälfte. Und 60 Prozent meinen, der Stress habe in den vergangenen zwei Jahren zugenommen.<br><a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/tk-gesundheits-report-job-mehr-last-als-lust/13804062-all.html new" target="_blank">Job? Mehr Last als Lust, WiWo 27.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stresspegel-bei-der-arbeit-steigt</link>
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<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Familienfreundlichkeit muss &quot;vorgeführt&quot; werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Unternehmen brüsten sich damit, etwas für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu tun. Doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen nach wie vor auseinander. Der vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016 zeigt: 83 Prozent der Unternehmen halten sich für familienfreundlich, aber nur 60 Prozent der Mitarbeiter empfinden das auch so. Modelle wie Elternzeit oder Teilzeit müssten in den Firmen und nicht zuletzt durch die Führungskräfte auch gelebt werden, fordert Familienministerin Manuela Schwesinger. Auch kritisiert der Report, dass den unterschiedlichen Lebensphasen von Menschen in Firmen zu wenig Rechnung getragen werde. Arbeitsmodelle, die Familienphasen, längere Weiterbildungen oder auch die Pflege von Angehörigen möglich machen, würden immer noch viel zu selten angeboten.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-06/familienfreundlichkeit-unternehmen-vorgesetzte new" target="_blank">Das Vorbild des Chefs entscheidet, Zeit online 27.6.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 Jul 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frühes Aufwachen ist kein Zeichen für genügend Schlaf]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungskräfte brüsten sich gerne mit ihrer Leistungsfähigkeit. Dazu gehört auch, mit möglichst wenig Schlaf auszukommen. Wer morgens schon vor dem Wecker aufwacht oder ihn erst gar nicht stellt und von selbst wach wird, hat jedoch nicht automatisch auch das gesundheitlich wünschenswerte Schlafpensum bekommen. &quot;Wenn jemand eine große Verpflichtung hat und unter Druck oder Spannung steht, reduziert das den Schlafbedarf im Körper automatisch&quot;, sagt Daniel Brunner, Leiter des Zentrums für Schlaf an der Zürcher Klinik Hirslanden. Mentale Anspannung, sei sie durch positiven oder negativen Stress hervorgerufen, führt dazu, dass der Körper früher als gewöhnlich erwacht. Der Spannungsdruck überspielt in gewisser Weise das natürliche Schlafbedürfnis. Stolz darauf zu sein, keinen Wecker zu brauchen, ist ebenfalls Fehl am Platze, denn damit delegiert man die Weckfunktion nur an den Körper. Oft ist der Schlaf dann weniger tief und erholsam, da das Körper-Geist-System in unterschwelliger Alarmbereitschaft verweilt. Zur Zeit lässt sich allerdings auch ein neuer Trend beobachten. Gerade viele Top-Manager verkünden heute beinahe stolz, wenn sie besonders viel schlafen. Und die Wissenschaft bestätigt, dass ausreichend Schlaf auch der Leistung zugute kommt. Umgekehrt führt permanenter Schlafentzug zu Beeinträchtigungen, die mit denen der Trunkenheit vergleichbar sind ...<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article156496160/Warum-Sie-ab-sofort-frueher-ins-Bett-gehen-sollten.html new" target="_blank">Warum Sie ab sofort früher ins Bett gehen sollten, Die Welt 23.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frühes-aufwachen-ist-kein-zeichen-für-genügend-schlaf</link>
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<pubDate>Tue, 05 Jul 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Intuition ist nicht unschlagbar]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Harvard Business Manager hat auf seiner Webseite einen wunderbaren Test, mit dem man den Unterschied zwischen intuitivem und logischem Denken in der eigenen Geistesbewegung erfahren kann. Wenn man bewusst bei der Sache ist, merkt man bei den drei Denkaufgaben, die ohne Logik nicht zu lösen sind, wie im Kopf spontan Antworten entstehen - und zwar solche, die falsch sind. Nimmt man sich dann ein wenig Zeit zum tieferen Sinnieren, kommt man leicht auf die Lösung der Rätsel. Oft verbindet man ja mit dem logischen Denken die Kühle der Rationalität, vielleicht sogar so etwas wie Maschinen-Denken. Mich hat bei diesem kurzen Selbstversuch etwas ganz anderes fasziniert, nämlich die tiefe Klarheit, die sich einstellt, wenn man wirklich ganz bewusst nachdenkt. Und hier verschwimmt für mich auch die klare Trennung zwischen Intuition und Rationalität. Auch meinen Intuitionen kann ich so bewusst nachgehen wie ich bewusst logisch denken kann. Den Ursprung einer Eingebung werde ich so zwar nicht ergründen, was eigentlich auch gar nicht nötig ist. Aber durch diese Bewusstheit komme ich der Tragweite dieser Intuition ein ganzes Stück näher. <br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/selbsttest-testen-sie-ihre-denkweise-a-1095338.html new" target="_blank">Testen Sie Ihre Denkweise, HBM 23.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-intuition-ist-nicht-unschlagbar</link>
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<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Allgemeinheit nutzt die Sharing Economy wenig]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Medienprofessor Trebor Scholz geht Zeit online der Frage nach, welche Umwälzungen die Sharing Economy mit sich bringt und welche neuen sozialen Fragen sich daraus ergeben. Scholz richtet den Blick vor allem auf die Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen, da durch Dienste wie Uber oder Crowdworking-Plattformen rechtliche Grauzonen entstehen, in denen konventionelle Arbeitnehmerrechte nicht mehr greifen. Die viel propagierte Freiheit der in solchen Kontexten Arbeitenden sei nicht mehr als ein Mythos, da ein Großteil von ihnen schlicht mit Dumpinglöhnen abgespeist werde. Wenngleich die entsprechenden Anbieter immer mit ihrem Nutzen für das Gemeinwohl argumentieren, beispielsweise durch flexiblere Fahrdienste oder neue Beschäftigungsmöglichkeiten, bringt Scholz die Schattenseiten ins Spiel: &quot;Zurzeit ist die gesamte Netz-Ökonomie zu kurzfristig angelegt. Alles geht nur um heute und morgen, niemand denkt darüber nach, was das mal für unsere Kinder oder Enkelkinder bedeutet. Ich sage: Wir müssen den gesamten Diskurs neu aufziehen und eine andere Geschichte erzählen. Die Frage, die im Zentrum stehen sollte, ist: Wie nutzen solche Plattformen der Allgemeinheit?&quot; Ihm geht es dabei nicht um Technologie-Kritik. &quot;Die Idee ist, die gleichen Technologien zu nutzen, die Geschäftsmodelle aber gemeinnütziger zu machen. Der Profit soll nicht für ein paar Shareholder erwirtschaftet werden, sondern für die Arbeiter – betrieben von Genossenschaften, Gewerkschaften, vielleicht sogar von Städten, also der Politik selbst. Wir bräuchten Plattformen, die allen gehören. Man müsste sich nicht auf große Investoren einlassen, die nur auf Wachstum und Profit aus sind. Die Nutzer und Arbeiter würden die Plattformen mitfinanzieren und dadurch auch Einfluss auf die Regeln der Organisationen haben. Die wichtigsten Kriterien sind dabei Eigentum, demokratische Mitbestimmung, Datentransparenz und der Beitrag zum Allgemeinwohl&quot;, schlägt Scholz vor. <br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/sharing-economy-arbeitsrecht-uber-digitalisierung-gefahren/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Am Ende setzt sich immer Uber durch&quot;, Zeit online 22.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-allgemeinheit-nutzt-die-sharing-economy-wenig</link>
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<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutschen könnten gut auf ständige Erreichbarkeit verzichten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Rund um die Uhr &quot;online&quot; sein zu sollen, ist vielen Menschen eher Last denn Lust, vor allem den Deutschen. Einer Umfrage der GfK zufolge halten hierzulande nur 16 Prozent ständige Erreichbarkeit für wichtig. Im internationalen Durchschnitt liegt die Bejahung bei 42 Prozent. In Russland und China glauben sogar 56 Prozent, dass permanente Verfügbarkeit ein Muss ist. Der Hang zur kontinuierlichen Ansprechbarkeit ist auch eine Altersfrage. Knapp die Hälfte der 30- bis 39-Jährigen spricht sich für sie aus, unter den 20-29-Jährigen sind es 45 Prozent, unter Teenagern 43 Prozent. Und oft steht nicht allein die Abrufbereitschaft im Job im Vordergrund. Psychologen warnen bereits vor dem Beziehungsdruck, der durch digitale Verfügbarkeit im Freundes- und Bekanntenkreis entsteht. Virtuelle Abstinenz und das nicht umgehende Beantworten von Nachrichten werde von manchen Menschen auch als soziale Zurückweisung interpretiert.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/handy-auch-mal-ausschalten-staendige-erreichbarkeit-ist-ungesund/13767486.html new" target="_blank">&quot;Ständige Erreichbarkeit ist ungesund&quot;, WiWo 22.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutschen-könnten-gut-auf-ständige-erreichbarkeit-verzichten</link>
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<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Familiäre Verpflichtungen haben im Manager-Leben wenig Raum]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der typische Chef ist männlich, 48 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und mag seinen Job - so die Erkenntnis einer Befragung von 1.800 Führungskräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch die US-Personalberatung Odgers Berndtson. Welche Aussagekraft eine solche Zusammenfassung haben soll, erschließt sich allerdings nicht. Im Schnitt arbeiten die Manager 54 Wochenstunden. Mit der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie ist es für die Führungskräfte nicht weit her. Nur 17 Prozent sagen, in ihrem Unternehmen werde es akzeptiert, Meetings aufgrund familiärer Verpflichtungen pünktlich zu verlassen. Und nur 15 Prozent sehen die Möglichkeit, aus familiären Gründen geschäftliche Termine zu verschieben. Vielleicht liegt das auch daran, dass mehr als 40 Prozent sich innerhalb eines Jahres den nächsten Karriereschritt erhoffen - wer fragt da schon, ob er mal eben die Kids aus dem Kindergarten abholen darf? Als attraktiver Arbeitgeber gilt für die meisten Manager der Mittelstand - 67 Prozent wären dort gerne Vorstand oder Geschäftsführer. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/studie-typisch-deutsche-chefs/13759114.html new" target="_blank">Typisch deutsche Chefs, WiWo 20.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=familiäre-verpflichtungen-haben-im-manager-leben-wenig-raum</link>
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<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Negative Haltung kann gefährlich sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere Weltwahrnehmung prägt unser Verhalten und dies nicht immer zum Besten. Eine Untersuchung von Wissenschaftlern aus Peking zeigt: Menschen, die zu negativen Reaktionen neigen, sind auch schlechtere Autofahrer. Für die Studie wurden 23 sichere Autofahrer und 15, die einige Verkehrsdelikte auf dem Konto hatten, nach ihren Fahrgewohnten befragt. Anschließend zeigte man ihnen neutrale und negative Fotos und testete ihre Reaktionen. Die als Verkehrssünder aufgefallenen Fahrer reagierten dabei deutlich heftiger als die sicheren. &quot;Personen mit einer negativ verzerrten Wahrnehmung interpretieren die Situation als schlimmer oder gefährlicher als sie tatsächlich ist – und reagieren unangemessen heftig&quot;, erklärt Jing Chai den Zusammenhang zwischen den emotionalen Reaktion der Probanden und ihrem Fahrverhalten. <br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/dein_schmerz_ist_mein_schmerz_kopie_1/ new" target="_blank">Vorsicht, gefährliche Autofahrer! Psychologie heute 16.6.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte sind auf dem Sprung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Treue zum eigenen Unternehmen? Bei vielen Führungskräften ist sie nicht sonderlich ausgeprägt, denn Karrieresprünge locken oft nur bei einem Wechsel des Arbeitgebers. Die Personalberatung Odgers Berndtson befragte 1.757 Führungskräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihrer Wechselbereitschaft. 40 Prozent halten einen Wechsel innerhalb des kommenden Jahres für wahrscheinlich. Lediglich knapp ein Viertel plant dies explizit in absehbarer Zeit nicht. 77 Prozent aller Befragten sind zufrieden mit ihrem Job - der Wechsel dient also vor allem der Karriere. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/fuehrungskraefte-wie-viele-manager-mit-einem-stellenwechsel-liebaeugeln-14286657.html new" target="_blank">Wie viele Manager mit einem Stellenwechsel liebäugeln, FAZ 14.6.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleichheit macht unzufrieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wissenschaftler des University College London testeten in einem Spielsetting mit 47 Probanden, welchen Einfluss Ungleichheit auf die Zufriedenheit hat. In verschiedenen Spielszenarien konnten die Teilnehmer anderen Geld schenken und selbst welches gewinnen. Am Ende der verschiedenen Runden wurde immer bekannt gegeben, wer in einer Gruppe welche Gewinne machte. Dabei zeigte sich: Die Ungleicheit machte grundsätzlich unzufriedener als wenn die Verhältnisse ausgewogen waren. Interessant ist dabei vor allem der Blick auf die Details. Menschen, die sehr freigebig in der Schenkphase waren, konnten ihre Gewinne nicht so stark genießen, weil sie gegenüber den weniger Erfolgreichen Schuldgefühle entwickelten. Sie waren auch weniger neidisch auf höhere Gewinne anderer. Diejenigen, die wenig verschenkten, neideten anderen höhere Gewinne, hatten selbst aber kaum ein schlechtes Gewissen, wenn die Sache für sie besonders gut lief. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/wie-andere-unser-glueck-beeinflussen/1413734?_ga" target="_blank">Wie andere unser Glück beeinflussen, spektrum.de 15.6.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Erschöpfungsstolz&quot; - Selbstwirksamkeitsbeweis der Vielarbeiter]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Wirtschaftswoche beschreibt der Psychologe Stephan Grünewald das Phänomen, wie Stress für immer mehr Menschen zu einer Art &quot;Erschöpfungsstolz&quot; führt und so eine unheilvolle Spirale der Verausgabung sich immer weiter selbst anfeuert. &quot;Die beste Art, bestehende Zukunftsängste auszublenden, ist, sich in einen Zustand besinnungsloser Betriebsamkeit zu stürzen. Wir dynamisieren im übertragenen Sinn das Hamsterrad, in dem wir uns täglich befinden, damit wir uns mit möglichen Krisen nicht auseinandersetzen müssen&quot;, so Grünewald. Das permanente Beschäftigtsein wird so unbewusst zu einem kulturellen Raum, der die Wahrnehmung verändert: &quot;Ich beobachte seit einigen Jahren einen Paradigmenwechsel vom Werkstolz hin zum Erschöpfungsstolz. Das heißt, früher waren wir stolz auf ein Werk, das wir erstellt haben und waren noch in der Lage, am Ende des Tages im übertragenen Sinn einen Schritt zurückzutreten, und das Geschaffene zu bewundern. Heute kommt es darauf an, wie erschöpft man ist.&quot; In einem solchen Kontext ist Stressmanagement oder gar Stressvermeidung dann vielleicht gar nicht mehr erstrebenswert, weil die Erschöpfung schon beinahe zu etwas wie einer Belohnung wird, könnte man meinen. Ein wunder Punkt: Das übermäßige Tun wird zu einer Selbstverständlichkeit, die auf gewisse Weise völlig inhaltsleer und sinnlos ist. &quot;Leistungsdruck ist in Ordnung, solange wir das Gefühl haben, in einem sinnvollen Prozess zu sein. In dem Moment, in dem man das Gefühl hat, denn Sinn des Handels komplett zu verlieren und nur noch getrieben zu werden, wird es ungesund&quot;, erklärt Grünewald. Die gegenwärtige Arbeitskultur scheint sich rasant in diese Richtung zu bewegen ...<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/leistungsdruck-frueher-waren-wir-stolz-auf-unser-werk-heute-auf-unsere-erschoepfung/13724704-all.html new" target="_blank">&quot;Früher waren wir stolz auf unser Werk, heute auf unsere Erschöpfung&quot;, WiWo 14.6.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Jun 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entspannung und Happiness auf Knopfdruck]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer keine Lust hat, lange zu meditieren, kann inzwischen auch mit technischer Unterstützung abtauchen in die Entspannung. Mit &quot;Thync&quot; ist ein neues Gadget auf dem Markt, mit dem man, gesteuert von einer App, das Gehirn stimulieren kann. Ein Strip, der im Nacken angebracht wird, überträgt dabei elektrische Ströme, die im Gehirn dann Zustände der Entspannung oder Happiness erzeugen sollen. &quot;Es passt zum On-Demand-Zeitalter, in dem alles von Film über Essen bis zu Sexpartnern verfügbar sein kann, dass jetzt selbst die Stimmung bei Bedarf feingetuned wird, auch wenn die ja eigentlich etwas exklusiv Individuelles ist. Mit &#039;Thync&#039; wird nicht nur ein High, sondern auch die Utopie der Veränderung des Selbst verkauft. Eigentlich also ziemlich attraktiv&quot;, heißt es in der Welt. Als Meditierende sehe ich solche Vorstöße en wenig kritisch, weil ich weiß, dass die innere Weitung, die sich beim Meditieren über längere Zeiträume einstellt, nicht einfach ein Zustand ist, den man immer wieder aufruft. In meiner eigenen Erfahrung trägt der Akt des regelmäßigen Sitzens, das sich Konfrontieren mit inneren Widerständen und das darüber hinauswachsen nicht unwesentlich dazu bei, dass Meditation zu innerem Wachstum führen kann. Es ist vielleicht einfach die menschliche Kapazität, mit Herausforderungen umzugehen, die sich hier entwickelt. Ob man diese Kapazität auch im Hirn messen kann, weiß ich nicht, aber an ihr ist sicherlich mehr beteiligt als nur die Aktivierung bestimmter Hirnregionen. Andererseits kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass Tools wie &quot;Thync&quot; eine Art Initialzündung geben können. Wenn das Hirn auf einer Frequenz schwingt, das den Menschen sich in einem geweiteten Zustand erfahren lässt, kann diese Offenheit zum Nährboden werden für weitere Entwicklung. Die Frage ist vielleicht auch: Nutze ich so etwas einfach, um mich besser zu fühlen? Dann bleibe ich in meinem kleinen Ich und versuche eben, es zu verbessern. Die Kraft der Meditation erwächst jedoch aus einem ganz anderen Referenzpunkt, nämlich der Erfahrung, dass ich vielleicht viel mehr bin als dieses kleine, abgetrennte Ich. Und diese Erfahrung allein hat keinen Wert für sich - sie wird dann wertvoll, wenn daraus etwas erwächst.<br><a href="http://www.welt.de/print/wams/kultur/article156151074/Das-digitale-High.html new" target="_blank">Das digitale High, Die Welt 12.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=entspannung-und-happiness-auf-knopfdruck</link>
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<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Langzeitarbeitslosigkeit in Europa wird zur Gefahr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Bertelsmann Stiftung wirft einen Blick auf die in besorgniserregendem Maße steigende Langzeitarbeitslosigkeit in Europa. Vor allem in den Ländern des Südens sind längst nicht mehr nur Geringqualifizierte davon betroffen, sondern zunehmend auch der gut oder sehr gut ausgebildete Nachwuchs. In Griechenland beispielsweise sind 17,7 Prozent der Erwerbsbevölkerung länger als ein Jahr arbeitslos, in Spanien 10,8 Prozent, in Kroatien 10,4 Prozent und in Ländern wie der Slowakei, Portugal, Zypern und Italien sieht es nicht viel besser aus. Die Bertelsmann Studie hebt vor allem darauf ab, dass der Ausschluss von großen Teilen der Bevölkerung aus dem Arbeitsmarkt einen Vertrauensverlust in Wirtschaft und Politik nach sich ziehen könnte. Betrachten sollte man aber auch einmal das menschliche Potential, das auf diese Weise ungenutzt bleibt. Das bringt nicht nur finanzielle Probleme und seelisches Leid mit sich, denn diese Menschen werden auch davon ausgeschlossen, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Entwicklungen wie diese sind eigentlich ein deutliches Zeichen dafür, dass es in Zukunft nicht mehr allein darum gehen kann, Beschäftigungschancen zu verbessern. Vielmehr müssten die Grundlagen unseres Zusammenlebens insgesamt mehr in den Blick genommen werden. Vielleicht ist die gegenwärtige Situation ja nicht etwas, was wieder &quot;behoben&quot; werden kann im Sinne eines Zurückkehrens zu einem Zustand vor der Krise. Vielleicht geht es eher darum, neue Modelle zu entwickeln, wie Menschen ihre Lebensräume gestalten können und dabei auch ein Auskommen haben.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/europaeische-union-langzeitarbeitslose-werden-zur-gefahr-fuer-europa-a-1096646.html new" target="_blank">Südeuropa verarmt, Karriere Spiegel 10.6.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation als Kamikaze-Taktik im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welt hat in einem hervorragenden Beitrag sehr viele Facetten des augenblicklichen Meditationstrends im Business zusammengestellt. Neben sehr vielen positiven Anwendungsbeispielen und Hinweisen, welche Möglichkeiten der inneren Entwicklung und Entfaltung mit Meditation verbunden sind, wirft der Beitrag auch einen fundiert-kritischen Blick auf mögliche Auswüchse. So wird beschrieben, wie immer mehr als &quot;harte Hunde&quot; in Erscheinung tretende Top-Manager Achtsamkeit nutzen, um die eigene Performance zu optimieren und damit die eigene Power in ethisch kritisierbaren Geschäftsaktivitäten zu verbessern. &quot;Wer Meditation allein nutzen will, um die eigene Leistung zu steigern, gefährdet sich und andere&quot;, sagt dazu Matthias Weniger, Chef des Instituts für Stressmedizin am Bergmannsheil-Klinikum in Gelsenkirchen. Mir gefällt an dem Beitrag, dass er wirklich ein größeres Bild zeigt. Natürlich lässt sich Meditation auch instrumentalisieren. Aber ich denke, es tut Menschen auch gut, im Zuge einer Achtsamkeitspraxis die eigene Wachheit und Kritikfähigkeit zu schulen und so Meditationsangebote zu hinterfragen, die vielleicht zum Ziel haben könnten, einfach nur aus Mitarbeitern mehr rauszuholen. Das ist ja letztlich das Wunderbare an Achtsamkeit - sie macht für alles achtsamer, wenn man nur hinschaut.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article156019448/Wie-Chefs-durch-Meditation-unerbittlich-werden.html new" target="_blank">Wie Chefs durch Meditation unerbittlich werden, Die Welt 8.6.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[KMU stehen in den Augen der Bürger für positiven Wandel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gutes Handeln im Sinne der Gesellschaft wird in Deutschland vor allem den kleinen und mittelgroßen Unternehmen zugetraut, so eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. In den Augen der Befragten zählt vor allem, wie die Unternehmen ihre Mitarbeiter behandeln (62 Prozent), ob sie Ethik-Regeln einhalten (49) und sich für Umwelt- und Naturschutz einsetzen (46 Prozent). Dieses positive Engagement ist nicht nur gut fürs Image. Zwei Drittel der Befragten gaben an, Produkte oder Dienstleistungen eher von Firmen kaufen zu wollen, die sich für die Lösung gesellschaftlicher Probleme einsetzen. Das traut den börsennotierten Firmen nur ein Drittel zu, zwei Drittel sehen hier vor allem die KMU als besonders engagiert. Gesellschaftliche Verantwortung beinhaltet für die Befragten dabei insbesondere Arbeitsplätze zu schaffen (57 Prozent), auf die Wünsche der Mitarbeiter einzugehen (50 Prozent) und Verantwortung gegenüber der Umwelt (47 Prozent) sowie Kunden und Lieferanten (44 Prozent) zu übernehmen. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/familienbetriebe-beliebt-diesen-unternehmen-vertrauen-die-deutschen/13709990.html new" target="_blank">Diesen Unternehmen vertrauen die Deutschen, WiWo 9.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kmu-stehen-in-den-augen-der-bürger-für-positiven-wandel</link>
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<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Drei Viertel aller Deutschen finden das Grundeinkommen gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Viertel aller Schweizer stimmte kürzlich für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Auch in Deutschland ist diese positive Stimmung wahrnehmbar. Hierzulande befürworten 29 Prozent das Grundeinkommen vorbehaltlos, 44 Prozent finden es gut, sehen aber noch offene Fragen. Nur 21 Prozent lehnen die Idee ab. Befragt wurden vom Meinungsforschungsinstitut YouGov  2.033 Personen. Die Zustimmung zum Grundeinkommen erstreckt sich dabei über alle Parteigrenzen, wobei sie bei Wählern der Linken gegenüber jenen von CDU/CSU überwiegt. 82 Prozent der befragten sagen, sie würden auch mit Grundeinkommen weiterhin einer Arbeit nachgehen, nur 8 Prozent würden dann ihren Job hinschmeißen. Allerdings glaubt die Hälfte der Umfrageteilnehmer, dass die meisten Menschen mit Grundeinkommen nicht mehr arbeiten würden.<br><a href="https://gallery.mailchimp.com/d171cd3907c8f1a2ad88413db/files/PM_Umfrage_Mai2016.pdf new" target="_blank">Pressemitteilung &quot;Mein Grundeinkommen e.V.&quot;, 7.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=drei-viertel-aller-deutschen-finden-das-grundeinkommen-gut</link>
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<pubDate>Thu, 16 Jun 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[86 Prozent der Arbeitnehmer haben Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage der pronovaBKK unter 1.660 Arbeitnehmern zeigt: Fast 86 Prozent der Bundesbürger leiden unter Stressfaktoren am Arbeitsplatz. Die Hauptursachen sind ständiger Termindruck (38 Prozent), ein schlechtes Arbeitsklima (37 Prozent), emotionaler Stress (36 Prozent) und Überstunden (33 Prozent). Die damit verbundenen Beschwerden sind kaum zu unterschätzen. 67 Prozent leiden unter Verspannungen im Nacken, 63 Prozent unter Rückenschmerzen. Schmerzen in Schultern, Armen oder Händen sind für 53 Prozent ein Problem und 47 Prozent leiden unter Kopfschmerzen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/stress-bei-der-arbeit-jeder-zweite-hat-rueckenschmerzen-a-1095569.html new" target="_blank">So gestresst sind deutsche Angestellte, Spiegel online 5.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=86-prozent-der-arbeitnehmer-haben-stress</link>
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<pubDate>Wed, 15 Jun 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Entspannung zeigt sich im Herzen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ob Stress als Stress empfunden wird, hängt nicht nur von der inneren Haltung ab, sondern auch von der Herzfreuqenzvariabilität. Ist diese niedrig, deutet das auf einen ständigen Stresspegel hin. Wissenschaftler der Pennsylvania State und der Columbia University untersuchten gut 900 Probanden auf diesen Zusammenhang. Sie maßen die Herzfreuqenzvariabilität und befragten die Studienteilnehmer eine Woche lang regelmäßig zu ihrer Stressbelastung. Dabei zeigte sich: Vor allem Menschen mit niedriger Herzfreuqenzvariabilität nahmen stressige Ereignisse besonders deutlich und als beeinträchtigend wahr und waren von ihnen auch emotional betroffen. Diejenigen, deren Herzfrequenz eine größere Spannweite hatten, kamen selbst mit höheren Belastungen besser zurecht.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/bloss_kein_stress_mit_dem_stress/ new" target="_blank">Bloß kein Stress mit dem Stress! Psychologie heute 3.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=entspannung-zeigt-sich-im-herzen</link>
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<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Aufmerksamkeit - die Umgebung zählt auch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Leise Hintergrundgeräusche und bunte Farben wirken beim Arbeiten stimulierend. Berge Unerledigtes auf dem Schreibtisch  und Zwangsbeschallung durch die Telefonate des Gegenübers hingegen killen die Produktivität. Im Interview mit der Zeit erklärt der Neurowissenschaftler Henning Beck, welche äußeren Rahmenbedingungen der Aufmerksamkeit beim Arbeiten dienlich sind - und welche nicht. &quot;Die Umgebung hat einen großen Einfluss auf unsere Konzentrationsfähigkeit, denn das Gehirn neigt dazu, ständig hin- und herzuspringen. Es ist nicht darauf ausgelegt, sich lange zu konzentrieren. Daher sind Ablenkungen auch so verführerisch&quot;, so Beck. Darunter fallen auch die selbstgewählten Ablenkungen, zu denen auch das Multitasking gehört. &quot;Menschen, die sich für multitaskingfähig halten, schneiden bei Multitasking-Untersuchungen besonders schlecht ab. Unser Hirn kann maximal zwei leichte Aufgaben gleichzeitig erfüllen. Alles, was darüber hinausgeht, schadet nur. Wer viele Dinge gleichzeitig macht, verwirrt sein Hirn. Es verliert die Gewichtung von Aufgaben. Dieses Springen kostet aber nicht nur Zeit, sondern macht auch fehleranfälliger&quot;, erklärt der Wissenschaftler. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-05/konzentration-arbeitsplatz-arbeitsumgebung-neurowissenschaft new" target="_blank">&quot;Ablenkungen sind für unser Hirn verführerisch&quot;, Zeit online 31.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=aufmerksamkeit---die-umgebung-zählt-auch</link>
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<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Millenials verabschieden sich vom Kapitalismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im US-Präsidentschaftswahlkampf zeigt sich: Die jüngere Generation hat vom Kapitalismus genug. Einer Umfrage der harvard Universität zufolge lehnen 51 Prozent der Jungwähler den Kapitalismus ab, nur noch 42 Prozent stehen hinter ihm. Die neuen Antikapitalisten finden, gesundheitliche Versorgung, die Mittel für eine gute Ernährung und ein Dach über dem Kopf müssten ein Grundrecht sein, für das notfalls die Regierung aufkommen müsse. In den USA zeigt sich seit Jahren, dass immer mehr Menschen in der Arbeitswelt abgehängt werden. Heute haben nur noch 71 Prozent derer ohne College-Abschluss Arbeit (1960: 84 Prozent). Wer hingegen studiert, startet mit rund 30.000 Dollar Schulden ins Berufsleben. Für die junge Generation ist sozialistisches Denken längst kein no-go mehr, weil sie immer öfter erleben, dass das bestehende System nicht mehr trägt.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/kapitalismuskritik-usa-parteien-berechtigung-millenials-bernie-sanders/komplettansicht new" target="_blank">Kapitalismus? Nein, danke! Zeit online 2.6.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Jun 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was &quot;Balance&quot; für Investment Banker bedeutet]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Investment Banking gilt seit jeher als Hochburg der Höchstleister. Arbeiten rund um die Uhr ist in der Branche Teil der Job Description. Doch immer mehr Arbeitgeber versuchen, der Dauerarbeit zumindest etwas Einhalt zu gebieten. So fordert die Credit Suisse jetzt ihre Investment Banker auf, freitags um 19 Uhr Feierabend zu machen. Durcharbeiten bis in den frühen Samstag und oft auch über das Wochenende war bisher eher an der Tagesordnung. Der Schritt zu etwas mehr Work-Life-Balance soll den Angestellten erlauben, Zeit für ihre Familien zu haben. Zuvor hatte bereits JP Morgan die Mitarbeiter animiert, an Wochenenden nicht mehr zu arbeiten. Bei UBS sollen sie sich pro Woche zwei Stunden freinehmen. Bei allen Arbeitgebern gilt dieser neue Blick auf mehr Freizeit allerdings nur, sofern gerade keine größeren Deals anstehen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/credit-suisse-gibt-investmentbankern-freitagabend-frei-a-1095543.html new" target="_blank">Credit Suisse schickt Investmentbanker freitagabends heim, Karrierespiegel 2.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-&quot;balance&quot;-für-investment-banker-bedeutet</link>
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<pubDate>Thu, 09 Jun 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychische Erkrankungen kosten viel Nerven und Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter den Versicherten der DAK hat sich die Zeit der Fehltage aufgrund psychischer Leiden seit 1997 verdreifacht, so der neue Psychoreport der Krankenkasse. Rechnet man die Daten, waren 1,9 Millionen Menschen betroffen. Im vergangenen Jahr war also jeder 20. Arbeitnehmer wegen psychischer Probleme krankgeschrieben. Bei den Betriebskrankenkassen entfallen 15 Prozent aller Krankschreibungen auf psychische Erkrankungen wie Antriebs- und Stimmungsstörungen, darunter auch Depressionen. &quot;Depressive Episoden&quot; sind die zweithäufigste Einzeldiagnose von gesetzlich Versicherten. Wirtschaftlich betrachtet sind die dadurch verursachten Ausfälle gravierender als beispielsweise eine Grippewelle. 2014 entstanden dadurch 8,3 Milliarden Euro &quot;Produktionsausfallkosten&quot; - verglichen mit 4,2 Milliarden Euro im Jahr 2004.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/teure-arbeitsausfaelle-psychische-erkrankungen-kosten-8-3-milliarden-euro-pro-jahr/13671902.html new" target="_blank">Psychische Erkrankungen kosten 8,3 Milliarden Euro pro Jahr, WiWo 1.6.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=psychische-erkrankungen-kosten-viel-nerven-und-geld</link>
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<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager fürchten Verlust von Leistungsfähigkeit und Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Max Grundig Klinik untersuchte in einer Befragung mit 1.000 Führungskräften, wovor die Manager sich am meisten fürchten. Dabei zeigt sich: Vor allem die eigene Leistungsfähigkeit und die finanzielle Unabhängigkeit und die Möglichkeit, diese zu verlieren, treibt die Führenden um. Größte Angst (56 Prozent) ist es, dass die Lebenshaltungskosten steigen. 53 Prozent fürchten sich davor, im Alter zum Pflegefall zu werden. 48 Prozent bereitet die Angst vor Naturkatastrophen Sorge. Auf Rang vier folgen jeweils mit 41 Prozent ein sinkender Lebensstandard im Alter und die Angst vor schlaflosigkeit. 35 Prozent früchten sich vor dem Verlust des Vermögens und der finanziellen Sicherheit. &quot;Die Werte und damit die Ängste von Managern zeugen von einem deutlich erkennbaren materialistisch orientierten Weltbild. Führungskräfte sind sehr stark auf Beruf, Erfolg, Geld und die Versorgungssicherheit ihrer Familien fixiert, stärker übrigens wie der Bevölkerungsquerschnitt&quot;, kommentiert Prof. Dr. Curt Diehm, Ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik, die Studienergebnisse.<br><a href="http://www.max-grundig-klinik.de/fileadmin/user_upload/max-grundig-klinik-presseinformation-300515-furcht.pdf new" target="_blank">Studie der Max Grundig Klinik 30.5.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Stehen fördert die Leistung im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Pausenloses Sitzen ist gesundheitlich betrachtet ein Problem. Vielleicht auch im Hinblick auf die Produktivität. So zeigt eine Untersuchung des Texas A&amp;M Health Service Centers, dass Call-Center-Mitarbeiter, die an höhenverstellbaren Tischen arbeiten und dabei im Schnitt 90 Minuten weniger pro Tag auf dem Schreibtischstuhl verbringen, 46 Prozent mehr Anrufe tätigen als die nur sitzenden Kollegen. Betrachtet wurden dabei 167 Angestellte über einen Zeitraum von sechs Monaten. Eine abschließende Befragung zeigte auch, dass sich drei Viertel der auch im Stehenden Arbeitenden gesundheitlich wohler fühlen als die Nur-Sitzer.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/studie-im-stehen-sind-angestellte-produktiver-a-1094513.html new" target="_blank">Wer im Stehen arbeitet, ist produktiver, Karrierespiegel 27.5.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit als Management-Kompetenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit ist gegenwärtig in aller Munde. Der Harvard Business Manager widmet ihr sogar einen &quot;Management-Tipp des Tages&quot;. So empfiehlt das Magazin, morgens nach dem Aufwachen noch zwei Minuten liegenzubleiben und auf den eigenen Atem zu achten. E-Mails beim Frühstück? Besser nicht. Auch am Arbeitsplatz sollte man es langsamer angehen lassen - mit zehn Minuten Entspannung und innerer Fokussierung, bevor man sich ans Tagewerk macht. Im Tagesverlauf wird stündlich eine einminütige Achtsamkeitspause empfohlen. Es ist faszinierend zu sehen, wie in den letzten Jahren der Bezug zur Achtsamkeit, der für viele lange einen eher esoterischen Beigemschmack hatte, immer salonfähiger geworden ist.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/tipp-des-tages/a-1091552.html new" target="_blank">Gehen Sie achtsamer durch Ihren Arbeitsalltag, HBM 27.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-als-management-kompetenz</link>
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<pubDate>Fri, 03 Jun 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Linke fordert &quot;Revolution der Gerechtigkeit&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Ungleichheit wird in Europa immer größer. Während in Frankreich sich die Proteste gegen die geplante Arbeitsmarktreform Ende Mai zugespitzt haben, herrscht in Deutschland Ruhe. In einem Beitrag für den &quot;Freitag&quot; ruft die Linken-Chefin Katja Kipping nun zu einer &quot;Revolution der Gerechtigkeit&quot; auf. &quot;Heute stehen daher alle fortschrittlichen Bereiche der Gesellschaft in der Verantwortung, einer neuen Solidarität zum Durchbruch zu verhelfen. Es gilt, gemeinschaftlich das &#039;jeder gegen jeden&#039; zu bekämpfen. Am besten mit der gemeinsamen Vorstellung von einer Zukunft, an die man wieder glauben kann und einer Idee, für die es sich zu streiten lohnt&quot;, so Kipping. Ihre politische Forderung: &quot;eine massive Umverteilung, einen New Deal&quot;. Alternativen zum &quot;Krisenkapitalismus&quot; zu schaffen, sei nicht radikal, sondern vernünftig. Wie die Revolution aussehen könnte, hat Kipping bereits im Blick: &quot;Wir sollten auch über unkonventionelle Maßnahmen nachdenken. Warum die Praxis des gewaltfreien zivilen Ungehorsams nur bei Blockaden von Naziaufmärschen nutzen und nicht auch beim Gang auf die Sozialbehörden, beim Kampf gegen den Mietwucher oder für mehr Kindergartenplätze?&quot; Franzosen braucht man so etwas nicht zu erklären. Einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zufolge empfinden in Deutschland 82 Prozent der Bevölkerung die wachsende Ungleichheit als Problem. Schaut man auf die deutschen Straßen, scheint hierzulande das Protestpotential allerdings noch sehr ausbaufähig ...<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mehr-widerstand-wagen new" target="_blank">Mehr Widerstand wagen, Der Freitag 27.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=linke-fordert-&quot;revolution-der-gerechtigkeit&quot;</link>
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<pubDate>Thu, 02 Jun 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitnehmer sehr an Gesundheit interessiert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gesundheit ist den meisten Arbeitnehmern sehr wichtig, doch noch nutzen nicht allzu viele Firmen dieses Interesse, indem sie mit passenden Angeboten punkten. Für die Studie &quot;Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016&quot; im Auftrag der pronova BKK wurden 1.660 Arbeitnehmer befragt, welche Gesundheitsangebote es in ihrem Unternehmen gibt. Immerhin: In 65 Prozent der Firmen gibt es Angebote, allerdings oft nur rudimentär und längst nicht in allen Bereichen, in denen Mitarbeiter gerne etwas für sich tun würden. In einem Drittel der Firmen gibt es Check-ups vom Betriebsarzt, ein Viertel setzt auf gesunde Essensalternativen in der Kantine, und jede fünfte Firma leistet sich Betriebssport. Jenseits dieser Standards werden die Angebote dünn. Nur 13 Prozent der Arbeitgeber, hier vor allem die großen, bietet Beratung zu Stressbewältigung und bei psychischen Problemen, acht Prozent sind in der Burnout-Prävention aktiv. Dabei wären viele Mitarbeiter bereit, sich aktiv für ihre Gesundheit einzusetzen. So zeigte &amp;#65279;&amp;#65279;eine Befragung der Versicherung &quot;Die Continentale&quot; unter 600 Arbeitnehmern, was auf der Wunschliste steht: 68 Prozent wünschen sich Sportangebote, 57 Prozent Entspannungsangebote in den Pausen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/betriebliches-gesundheitsmanagement-schicken-sie-ihr-team-zum-sport/13628276.html new" target="_blank">Schicken Sie Ihr Team zum Sport, WiWo 26.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitnehmer-sehr-an-gesundheit-interessiert</link>
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<pubDate>Wed, 01 Jun 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Innovationen brauchen mutige Führung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Fleischwarenhersteller, der vegetarische Produkte auf den Markt bringt? Für die gestandenen Metzger der Rügenwäler Mühle war es schlicht ein Unding, als Marketing- und Entwicklungschef Godo Röben mit dieser Idee vor einigen Jahren im Unternehmen an den Start ging. Heute tragen die fleischlosen Würste und Schnitzel bereits 20 Prozent zum Unternehmensumsatz bei. &quot;Bedenkenträger haben in der Regel Angst. Deshalb rate ich, genau das zu nutzen und aufzuzeigen, was passiert, wenn man eben gerade nicht handelt und sich an die geänderten Umstände anpasst&quot;, erklärt Röben, wie er den anfänglichen Widerstand im Unternehmen überwand. Er zeigte mit Studien, wie sich das Essverhalten über die Jahre verändert hat, und weckte bei den Mitarbeitern auch den Sportsgeist. Immerhin kommen, obwohl die Auswahl an Fleischersatzprodukten in den letzten Jahren bereits immens gewachsen ist, nicht allzu viele dieser Lebensmittel geschmacklich an das heran, was Verbraucher bei Wurst und Fleisch gewohnt sind. &quot;Schließlich wissen wir seit über 180 Jahren, wie man leckere Wurst macht, und wir möchten ja nicht branchenfremden Unternehmen einfach den Markt überlassen&quot;, sagt Röben. <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-05/innovation-vegetarische-wurst-ruegenwalder-tipps-fuehrungskraefte new" target="_blank">&quot;Bedenkenträger haben in der Regel Angst&quot;, Zeit online 23.5.16</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 31 May 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führen im Einklang mit der Vielfalt der Persönlichkeit]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Fachliteratur zum Thema Führung zeichnet sich seit einigen Jahren ein vielversprechender Wandel ab. Längst geht es nicht mehr nur um fachliches Know-how, sondern die innere Dimension von Führung, die Persönlichkeit der Führenden, gerät stärker in den Blick. Sehr gut gefällt mir beispielsweise das kürzlich erschienene Buch &quot;Führungskompetenz durch achtsame Selbstwahrnehmung und Selbstführung&quot; von Torsten Schrör. Es setzt auf Achtsamkeit als Schlüssel für eine bessere Selbstwahrnehmung und lädt Führende dazu ein, ihr Innenleben bewusster zu erkunden. Basierend auf einem Modell der &quot;Teil-Persönlichkeiten&quot; zeigt Schrör, wie vielfältig unsere Persönlichkeit ist. Eher skeptische Menschen dürften etwa regelmäßig sehr deutlich die Stimme ihres inneren Kritikers vernehmen, während eher Sorglose vielleicht von einem inneren Euphoriker angetrieben werden. Ob wir anspruchsvoll sind oder pflichtbewusst, mutig oder zurückhaltend, all unsere inneren Dispositionen finden in unserem Leben ihren Ausdruck. Und es fördert nicht nur unser Selbstverständnis, sondern auch unsere Wirksamkeit, wenn wir diese inneren Stimmen kennen und bewusst mit ihnen umgehen können. Das Buch zeigt mit vielen Fallbeispielen aus der Praxis, wie Führende dem, was sie ausmacht, wieder nahe kommen können, um aus diesem vertieften Verständnis für sich selbst ihre Aufgaben zu bewältigen. <br><a href="http://www.springer.com/de/book/9783658054991 new" target="_blank">Verlagsseite zum Buch</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führen-im-einklang-mit-der-vielfalt-der-persönlichkeit</link>
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<pubDate>Mon, 30 May 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beim Gehalt ziehen die Chefs den Angestellten davon]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Untersuchung des amerikanischen Gewerkschaftsverbandes AFL-CIO bringt es auf den Punkt - der Gehaltsabstand zwischen Bossen und Untergebenen hat in den USA in den vergangenen Jahren immer größere Dimensionen angenommen. Im letzten Jahr verdienten die Konzernlenker 335 Mal so viel wie die Angestellten. In Großbritannien ist die Lücke zwar kleiner, aber immer noch extrem. Hier verdienen die Chefs der im Leitindex FTSE-100 gelisteten Firmen 183 Mal so viel wie die Mitarbeiter. In Deutschland geht es hingegen vergleichsweise brav zu, die DAX-Konzernchefs verdienen 54 Mal mehr als ihre Mitarbeiter.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/gehaelter-konzernchefs-verdienen-gut-330-mal-mehr-als-ihre-arbeiter/13608668.html new" target="_blank">Konzernchefs verdienen gut 330 Mal mehr als ihre Mitarbeiter, WiWo 18.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-gehalt-ziehen-die-chefs-den-angestellten-davon</link>
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<pubDate>Fri, 27 May 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unvoreingenommenes Denken will gelernt sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gute Ideen im Job oder scheitern an Sachzwängen? Viele Menschen stecken im Business in der Denkfalle, weil sie zu leicht am Business as usual festhalten, so der Wirtschaftspsychologe Martin Sauerland in einem Interview mit der FAZ. Die üblichen Denkroutinen haben dabei durchaus Vorteile. &quot;Denkmuster entstehen bei jedem mit der Zeit: Sie nehmen aus der Erfahrung heraus die Zukunft vorweg und leiten aus ihr eine Daumenregel ab. Das Muster hilft, sich rasch zu entscheiden, und schützt vor Fehlern&quot;, so Sauerland. Um nicht immer wieder auf den selben Pfaden zu landen, könne es helfen, das eigene Denken bewusst zu beobachten, so dass man die eigene Art der Entscheidungsfindung klarer erkennt und gegebenenfalls verändern kann: &quot;Das ist ungefähr so, als würde man eine neue Sprache lernen: Der Kopf schlägt einen vertrauten Begriff vor, und der muss nun jedes Mal beim Denken ersetzt werden. Das kostet Zeit. Andererseits gibt es den Aha-Effekt: Wer plötzlich erkennt, dass er unbewusst nach der Idee &#039;ich muss bei allen beliebt sein&#039; handelt und ihn das eingeschliffene Muster immer wieder am Vorankommen hindert, sagt, genau das ist es. Am nächsten Tag ist der Betreffende hochmotiviert, das Muster aufzulösen und es künftig anders anzugehen.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/psychologe-im-interview-mitarbeiter-in-der-denkfalle-14215853.html?printPagedArticle" target="_blank">Mitarbeiter in der Denkfalle, FAZ 12.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unvoreingenommenes-denken-will-gelernt-sein</link>
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<pubDate>Wed, 25 May 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schummelei mit kulturellen Unterschieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind Kulturen im Süden unehrlicher als solche im Norden? Forscher der European University Institute in San Domenico di Fiesole, Italien gingen diesem verbreiteten Vorurteil nach und testeten in einem Versuch mit mehr als 600 Teilnehmern aus Schweden und Italien, was dran ist an dem Gerücht. Die Versuchsteilnehmer mussten Aufgaben erledigen, für die sie bezahlt wurden. Anschließend galt es, dieses Einkommen zu versteuern, wobei alle Teilnehmer von diesen Zahlungen profitierten. Die Schweden versteuerten in 66 Prozent der Fälle ihre Einnahmen korrekt, bei den Italienern waren es 63 Prozent. Deutliche Unterschiede zeigten sich allerdings bei der Art der Schummelei. Während die Italiener häufiger und öfter kleinere Beträge verheimlichten, waren es bei den Schweden weniger Fälle mit größeren Beträgen. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/sind-schweden-oder-italiener-unehrlicher/1410066?_ga" target="_blank">Sind Schweden oder Italiener unehrlicher? spektrum.de 12.5.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 May 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Status der Beteiligten kann Verhandlungen blockieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Warum fällt es Politikern oft so schwer, zu Einigungen zu kommen? Eine Studie der Universität von Kalifornien in Berkeley ist dieser Frage nachgegangen und kam zu der Erkenntnis, dass vor allem in Runden, in denen es für viele Beteiligte gilt, ihren Status zu wahren, mehr knirscht als in solchen, in denen Menschen ohne besondere Machtinsignien zusammentreffen. Die Probanden waren 158 Führungskräfte eines Unternehmens mit unterschiedlichen Einflussbereichen. Die Versuchsteilnehmer wurden in Arbeitsgruppen eingeteilt, in denen alle Beteiligten einen vergleichbaren Status hatten, und sollten gemeinsam über die Einstellung eines Bewerbers entscheiden. Dabei zeigte sich, dass 80 Prozent der Teams mit eher niedrigem Status innerhalb der festgelegten 30 Minuten zu einem Ergebnis kamen, während es bei den Alphatieren weniger als die Hälfte der Teams schaffte. In einem zweiten Versuch wurden gemischte Gruppen gebildet und hierbei eigentlich rangniedrigeren Personen ein höherer Status zugewiesen. Auch hier stellte sich der Alphatier-Effekt ein - die &quot;höhergestuften&quot; Versuchspersonen legten nun ebenfalls ein eher beharrliches Verhandlungsverhalten an den Tag. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die mit dem Status verbundene Macht dazu beiträgt, die eigene Perspektive stärker durchsetzen zu wollen.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/der_glaube_an_gerechtigkeit_schuetzt_kopie_1/?type" target="_blank">Die Sturheit der Mächtigen, Psychologie heute 12.5.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 May 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gute Stimmung im Team motiviert bei der Arbeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Umfrage zum Thema Arbeitsmotivation unter 1.000 Personen ab 18 Jahren dokumentiert Manpower, was die Deutschen bei der Arbeit aufblühen lässt. Wichtigster Punkt: Eine gute Stimmung zwischen Kollegen und mit dem Chef - das ist für 65 Prozent die beste Motivation. 50 Prozent fühlen sich durch flexible Arbeitszeiten angespornt. 42 Prozent sehen im freundschaftlichen Verhältnis zu Kollegen, das sie gerne auch nach Feierabend pflegen, einen Motivator. Kostenlose Getränke, Teamarbeit, betriebliche Gesundheitsförderung und eine ansprechende Raumgestaltung kommen bei etwas einem Drittel der Befragten als Motivationshilfe an. Pflanzen im Büro und gute Möbel sind jeweils für ein Viertel besonders wünschenswert.<br><a href="https://www.manpowergroup.de/fileadmin/user_upload/PM_150512_Arbeitsmotivation_2015.pdf new" target="_blank">Pressemitteilung Manpower, 12.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gute-stimmung-im-team-motiviert-bei-der-arbeit</link>
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<pubDate>Fri, 20 May 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleichheit wird in der Breite wahrgenommen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die soziale Ungleichheit in Deutschland wird für immer mehr Menschen zum Thema. Einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zufolge finden bereits 82 Prozent der Deutschen, dass die diesbezüglichen Diskrepanzen hierzulande inzwischen zu groß sind. Selbst unter den Menschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro teilen 76 Prozent diese Einschätzung. 76 Prozent aller Befragten glauben, dass dies der wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt schade. Etwa 60 Prozent meinen, dass soziale Leistungen (z.B. im Rahmen der Arbeitslosenversicherung oder der Gesundheitsvorsorge) zu mehr Gleichheit in der Gesellschaft führen könnten. 83 Prozent befürworten der Studie zufolge eine steuerliche Entlastung der mittleren und niedrigeren Einkommen. 76 Prozent befürworten eine höhere Besteuerung hoher Einkommen und Vermögen. Um die soziale Sicherung besser zu finanzieren, befürworten 68 Prozent höhere Steuern auf Vermögen. Für höhere Erbschaftsteuern plädieren 47 Prozent. <br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/umfrage-deutschland-friedrich-ebert-stiftung-soziale-ungleichheit new" target="_blank">Mehrheit findet Deutschland ungerecht, Die Zeit 11.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ungleichheit-wird-in-der-breite-wahrgenommen</link>
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<pubDate>Thu, 19 May 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ohne Arbeit ist das Leben langweilig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Welch hohen Stellenwert die Arbeit für viele Deutsche hat, zeigt eine Repräsentativbefragung der Manpower Group. 68 Prozent sagen, dass das Leben ohne Arbeit langweilig wäre. Für 59 Prozent sind die Arbeitskollegen so etwas wie eine berufliche Familie. Immerhin 52 Prozent räumen allerdings auch ein, dass sie ihren Job hinwerfen würden, wenn sie nicht arbeiten müssten. 78 Prozent würden einen gut bezahlten Job, der sie langweilt oder stresst, nicht ausüben. Andererseits gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, nur zu arbeiten, weil sie dafür bezahlt werden. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/studie-ohne-arbeit-waer-s-langweilig-14218975.html new" target="_blank">Ohne Arbeit wär&#039;s langweilig, FAZ 9.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ohne-arbeit-ist-das-leben-langweilig</link>
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<pubDate>Wed, 18 May 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer an Gerechtigkeit glaubt, leidet weniger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schwere Schicksalsschläge bringen uns nicht nur persönlich zum Hadern, sondern können auch erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Eine Studie mit knapp 250 Männern und Frauen, älter als 40 Jahre, zeigt nun: Menschen, die den Eindruck haben, die Welt sei gerecht, kommen wesentlich besser mit extrem herausfordernden Lebenssituationen zurecht als diejenigen, bei denen dies nicht der Fall ist. Bei den Probanden handelte es sich um Menschen, die im Leben schon schwer geprüft worden waren, sei es, dass sie Opfer eines Verbrechens geworden waren, nahe Angehörige schwer erkrankt oder sogar verstorben waren oder sie im Arbeitsleben mit großen Problemen konfrontiert worden waren. Bei denjenigen, die Vertrauen in die Gerechtigkeit der Welt hatten, zeigte sich eine bessere gesundheitliche Konstitution - weniger Entzündungsmarker, niedrigerer Cholesterinspiegel, besserer Schlaf - als bei jenen, denen dieses Vertrauen fehlte. Die Forscher deuten den Befund als adaptische Anpassung. Wer in das Leben grundsätzlich vertraue, tue sich leichter damit, auch Schicksalsschläge nicht nur negativ zu sehen, sondern auch persönliches Wachstumspotential in ihnen zu erkennen.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/archiv/detailansicht/news/der_glaube_an_gerechtigkeit_schuetzt/ new" target="_blank">Der Glaube an Gerechtigkeit schützt, Psychologie heute 4.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-an-gerechtigkeit-glaubt,-leidet-weniger</link>
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<pubDate>Tue, 17 May 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur jeder dritte Deutsche fühlt sich fair bezahlt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Korn Ferry Hay Group mit 250.000 Arbeitnehmern zeigt, dass nur 35 Prozent der Deutschen mit ihrem Gehalt zufrieden sind und es als fair empfinden. 2012 waren es immerhin noch 40 Prozent. Verglichen wurden die deutschen Daten mit internationelen. Weltweit liegt die Zufriedenheit mit dem Gehalt bei 41 Prozent - in Österreich sogar bei 44 Prozent, in der Schweiz bei 52 Prozent. In Deutschland haben nur 30 Prozent der Arbeitnehmer den Eindruck, dass die Bezahlung in direktem Zusammenhang mit der Leistung steht - international sind es 44 Prozent.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/mehrheit-der-beschaeftigten-ist-unzufrieden-mit-gehalt-14215691.html new" target="_blank">Viel geleistet, wenig im Portemonnaie? FAZ 4.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-jeder-dritte-deutsche-fühlt-sich-fair-bezahlt</link>
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<pubDate>Fri, 13 May 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit nicht nur auf dem Kissen, sondern im Alltag!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Frankfurter Neue Presse geht in einem Interview mit Rohan Gunatillake, Leiter des britischen Kreativstudios „Mindfulness everywhere“, der Frage nach, wie sich ein achtsamer Lebensstil entwickeln lässt. Gunatillake plädiert dafür, nicht allein in der formellen Meditation nach Balance zu suchen, sondern achtsame Verhaltensweisen in verschiedenen Alltagskontexten zu entwickeln. &quot;Wenn wir im Stillen auf einem Meditationskissen sitzen, kann diese formelle Praxis sehr effektiv sein – aber sie hat mit dem Rest unseres Lebens nichts zu tun. Warum trainieren wir nicht die Fähigkeit zur Achtsamkeit in den Situationen, in denen wir gestresst sind? Denn dort brauchen wir sie am meisten&quot;, sagt er. Und er rät zum Beispiel: &quot;Wenn man etwa in der Stadt spazieren geht, ist man oft in seine eigenen Probleme vertieft. Man kann aber auch die anderen Leute aufmerksam betrachten und ihnen gedanklich etwas Gutes wünschen. Wenn man telefoniert, kann man gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf seinen Körper richten, zum Beispiel darauf achten, wo man verspannt ist. Oder Pendler können sich darauf trainieren, dass sie beim Anblick einer Werbung jedes Mal in sich hineinhorchen, wie sie sich gerade fühlen. Das sind alles kleine Spiele, um den Geist zu trainieren, Konzentration und Selbstbeobachtung zu üben.&quot; Ein weiterer Punkt - nicht alles durch Achtsamkeit kurieren zu wollen, sondern realistisch zwischen individuellen Entwicklungspotentialen und äußeren Gegebenheiten, die nicht zuträglich sind, zu unterscheiden: &quot;Man muss sowohl an der Situation als auch an seiner Einstellung zu der Situation arbeiten. Um das Beispiel Burnout zu nehmen: Wenn die Arbeitsumgebung das Wohlbefinden zerstört, ist es oft das Beste, die Umgebung zu wechseln. Man kann nicht alle Probleme durch Achtsamkeit lösen.&quot;<br><a href="http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Meditation-trotz-Smartphone;art685,1991218 new" target="_blank">Meditation trotz Smartphone, FNP 3.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-nicht-nur-auf-dem-kissen,-sondern-im-alltag!</link>
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<pubDate>Thu, 12 May 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleichheit führt zu Krawall]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universität Toronto und der Harvard Business School legt nahe, dass Ungleichheit im Flugzeug explosive zwischenmenschliche Konstellationen schürt. Die Wissenschaftler untersuchten die Daten von mehr als einer Million Flüge einer Fluggesellschaft. Dabei zeigte sich: Gibt es im Flugzeug neben der Economy auch eine First Class, wächst die Zahl der Flugkoller und Auseinandersetzungen während des Flugs. Gab es eine First Class, stieg die Zahl der Krawalle in der Economy Class um das Vierfache im Vergleich zu reinen Economy-Flügen. Wurden die Economy-Reisenden beim Boarding durch die First Class zu ihren Plätzen geführt, verdoppelte dies die Streitwahrscheinlichkeit noch einmal. Aber auch an den First-Class-Reisenden ging diese Konstellation nicht spurlos vorüber - wurden sie mit der Anwesenheit der Economy-Reisenden im Flieger wie im letzten Setting konfrontiert, stieg unter ihnen die Streitwahrscheinlichkeit sogar um das Elffache. Die Forscher werten die Ergebnisse als Beleg dafür, dass Ungleichheit auf das Sozialverhalten wirkt. Und sie raten, diesen Zusammenhang nicht nur im Flugbetrieb, sondern im ganzen Leben im Blick zu behalten.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/die-erste-klasse-bringt-flugreisende-auf-die-palme/1409126?_ga" target="_blank">Die erste Klasse bringt Flugreisende auf die Palme, spektrum.de 2.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ungleichheit-führt-zu-krawall</link>
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<pubDate>Wed, 11 May 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstdiskriminierung bei der Bezahlung?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen wird immer wieder zum Thema. Viele Studien zeigen, dass ein Teil vermeintlicher Gehaltsungerechtigkeiten darauf zurückzuführen ist, dass Frauen statistisch betrachtet häufiger in Berufen arbeiten, in denen die Löhne geringer sind. Auch unterschiedliche biographische Entwicklungen, nicht zuletzt Familienzeiten, tragen dazu bei, dass Frauen hier häufig im Finanziellen schlechter gestellt sind. Ein Experiment von zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Hamburg zeigt nun, dass es eine weitere Komponente gibt, die zur ungleichen Bezahlung beitragen könnte - nämlich die innere Haltung der Geschlechter. Die Forscherinnen rekrutierten 900 Probandinnen und Probanden, die via Computer an der Untersuchung teilnahmen. Sie sollten virtuell Aufgaben lösen, deren Schwierigkeitsgrad sie wählen konnten, und hatten mehrere Bezahlungsmodelle zur Wahl, nämlich einfachen Stücklohn, Bonus oder Risikoaufschlag. Als Stückpreis wurde pro Aufgabe 50 Cent gezahlt. Beim Bonus-Modell erhielten die Teilnehmer pro Stück einen Euro, allerdings nur bei Erreichen einer bestimmten Stückzahl oder wenn man zu den obersten 30 Prozent zählte. Wurden diese Ziele verfehlt, gab es als Auszahlung nur 20 Cent. Bei diesem Experiment kamen die Frauen im Schnitt auf ein um 23 Prozent geringeres Einkommen als die Männer. Gleichzeitig zeigte sich auch, dass die Männer, die sich für Risikomodelle der Bezahlung entschieden hatten, auch mehr arbeiteten. Die bei den Männern anscheind stärker ausgeprägte Wettbewerbsmentalität scheint also für den Einkommensunterschied mitverantwortlich zu sein. Und vielleicht kann man umgekehrt schließen, dass Frauen genau diesen Wettbewerb eher meiden möchten.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/gleichberechtigung-das-gender-pay-gap-experiment-1.2969136 new" target="_blank">Das Gender-Pay-Gap-Experiment, SZ 28.4.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 May 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation im Mittendrin des Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das bei Google entwickelte Achtsamkeitsprogramm &quot;Search inside yourself&quot; hat in den letzten Jahren nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass das Thema Meditation selbst in hochkompetitiven Arbeitsumgebungen immer mehr Interesse auf sich zieht. Eine eintägige Konferenz bei Google Berlin, organisiert vom Anbieter der Meditations-App 7Mind, ging diesem Trend nach. Neben Wissenschaftlern und Meditationslehrern, die über Grundzüge und Wirkungsweisen von Achtsamkeit informierten, gaben einige Unternehmensvertreter Einblicke in die Meditationsprogramme ihrer Firmen. Peter Bostelmann, Director Global Mindfulness Practice bei SAP, etwa führte an, dass Messungen einen spürbaren positiven Einfluss auf das Mitarbeiterengagement, das Vertrauen in Führungskräfte und die Anzahl der Fehltage zeigten. Er bildet inzwischen firmenintern Achtsamkeitstrainer aus - auf der Warteliste für die Trainings stünden bereits nahezu 5.000 der Angestellten. Ein Automobilzulieferer aus Ostdeutschland berichtete, wie hoch der Wettbewerbsdruck in der Branche sei. Der Geschäftsführer bietet deshalb seit drei Jahren Meditationstrainings an, damit seine Mitarbeiter zu mehr Balance finden. Und dann ist da natürlich noch Google selbst. Mounira Latrache, als Trainerin des &quot;Search inside yourself&quot;-Programms engagiert, führte die Konferenzteilnehmer durch eine Loving-Kindness-Meditation, die die zwischenmenschliche Verbundenheit stärkt. Doch wie passt das zusammen mit dem offensiven Wettbewerbsverhalten, das Google am Markt an den Tag legt? Alfred Tolle, als Gründer der Bewegung „wisdom together“ Speaker der Konferenz, räumte beispielsweise ein, dass er den Konzern verlassen habe, weil ihm der Verkaufsdruck zu hoch gewesen sei. Gegenwärtig scheint die Euphorie beim Thema Meditation in immer mehr Unternehmen sehr hoch zu sein. Doch Beispiele wie dieses zeigen auch, dass sich mit wachsender Achtsamkeit möglicherweise immer mehr Bruchstellen des bestehenden Systems zeigen. Und genau hier erwachsen neue Fragen. Wird Meditation in solchen Kontexten zu einem Tool, das Mitarbeitern hilft, das, was ist, schlicht besser auszuhalten? Oder trägt die durch das Meditieren geförderte Wachheit längerfristig dazu bei, dass sich die Arbeitswelt positiv verändert? <br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/meditation-fuer-manager-die-gurus-bei-google/13526510-all.html new" target="_blank">Die Gurus bei Google, HB 1.5.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-im-mittendrin-des-business</link>
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<pubDate>Mon, 09 May 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Chefs überschätzen sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Blinde Flecken in der Selbsteinschätzung sind nichts Ungewöhnliches. Wenn Führungskräfte sich und ihre Fähigkeiten indes überschätzen, wird es schwierig, haben sie doch eine besondere Vorbildrolle. Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach mit 551 Führungs- und Nachwuchskräfte in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst zeigt, dass hier teils erhebliche Lücken klaffen. Vor allem im Hinblick auf die Zuverlässigkeit der Führungskraft wie das Einhalten von Absprachen, gehen Selbst- und Fremdeinschätzung weit auseinander bei 84 Prozent positiven Eigenbewertungen und nur 55 Prozent positiven Fremdbewertungen. Ähnlich ist es bei der Begründung von Veränderungen im Arbeitsumfeld (70 Prozent zu 38 Prozent). Nur 38 Prozent der Nachwuchskräfte meinen, ihr direkter Chef sei offen für Kritik. Vielfach dominiere noch ein Modell hierarchischer Führung. Verantwortung werde selten delegiert, so einer der Hauptkritikpunkte des Führungsnachwuchses. Nur etwa ein Drittel der Nachwuchskräfte fühlt sich vom Vorgesetzten in der Umsetzung der eigenen Fähigkeiten und Potenziale unterstützt. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/buero-alltag-chef-schaetzt-sich-besser-ein-als-mitarbeiter-a-1089128.html new" target="_blank">Ich bin so gut, ich bin der Chef, Spiegel online 27.4.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 May 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungsrkäften fehlt es an Kompetenzen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine repräsentative Studie der Personalberatung Rochus Mummert mit 1.000 Arbeitnehmern aus Deutschland stellt vielen Führungskräften ein eher schlechtes Zeugnis aus. Zwei Drittel der Befragten halten demzufolge ihre Vorgesetzten für fachlich ungeeignet, nur ein Drittel betrachtet die Führenden als charakterlich geeignet. Nur ein Drittel der Mitarbeiter hat den Eindruck, der Chef erkenne die eigenen Leistungen an und sei bei Problemen ansprechbar. Vier von fünf Befragten bemängeln, dass sie in ihrer Karriere nicht ausreichend gefördert werden. Vorgesetzte, die einen eher coachenden Führungsstil pflegen, kamen in der Bewertung besser weg. Ihnen wurden von 59 Prozent der Mitarbeiter eine fachlich uneingeschränkte Eignung zugesprochen und knapp die Hälfte hielt diese Chefs auch für charakterlich geeignet. Allerdings: Noch nicht einmal ein Viertel der Befragten hat einen solchen Vorgesetzten.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-04/fuehrung-arbeitnehmer-unzufrieden-umfrage new" target="_blank">Zwei Drittel der Arbeitnehmer halten ihre Chefs für inkompetent, Zeit online 26.4.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führungsrkäften-fehlt-es-an-kompetenzen</link>
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<pubDate>Wed, 04 May 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stille Revolution der Mitarbeiterkultur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für den Hotelchef Bodo Janssen war es ein Schock, als ihm eine Mitarbeiterbefragung offenbarte, wie unzufrieden seine Führungskräfte und Angestellten im Unternehmen sind. Der Besitzer von Upstalsboom zog die Notbremse und ging erst einmal ins Kloster, um sich innerlich den Tatsachen zu stellen. Zurück im Unternehmen beschloss er, die Dinge grundlegend zu ändern. Die Idee eines Kloster-Retreats kam nicht bei allen Führungskräften an. Heute haben die Upstalsboom-Mitarbeiter die Möglichkeit, Meditationskurse zu besuchen oder auch Potentialtrainings. Statt One-to-One-Mitarbeitergesprächen gibt es im Hotel nun offene Gesprächsrunden der gesamten Belegschaft. &quot;Es melden sich jetzt Leute zu Wort, die sich früher nie getraut haben. In einer dieser Runden saß zum Beispiel eine Frühstückskraft, die wissen wollte, wie es sein kann, dass wir Schulen in Afrika bauen, sie aber kein Geld hat, um mit ihrer Tochter einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren. Da ist mir klar geworden, dass soziales Engagement wenig bringt, wenn die Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind. Also haben wir begonnen, die Gehälter der Basis stärker zu entwickeln - und die Boni für Führungskräfte zu reduzieren und langfristig sogar zu streichen&quot;, erzählt Janssen im Interview mit Spiegel online. Der Change-Prozess des Hotels passte nicht für jeden. 10 Prozent der früheren Führungskräfte haben den Job inzwischen gewechselt. Der Rest der Belegschaft indes ist aufgeblüht. &quot;Wir haben jetzt eine ganz andere Firmenkultur, ohne Macht, Druck und Kontrolle. Die Zufriedenheit ist seit damals um mehr als 80 Prozent gestiegen, die Mitarbeiter sind deutlich seltener krank, wir bekommen fünfmal so viele Bewerbungen und haben den Umsatz mehr als verdoppelt&quot;, so Janssen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/bodo-janssen-ich-war-ein-flop-manager-a-1088055.html new" target="_blank">&quot;Ich war ein Flop-Manager&quot;, Spiegel online 25.4.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stille-revolution-der-mitarbeiterkultur</link>
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<pubDate>Tue, 03 May 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht zu viel Arbeit dumm?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine australische Studie legt nahe, dass weniger zu arbeiten bessere Ergebniss bringt - und wirft zugespitzt sogar die Frage auf, ob zu viel Arbeit nicht sogar dumm macht. Die Wissenschaftler untersuchten die Arbeitsgewohnheiten von 6.500 Australiern im Alter über 40 Jahre und machten mit ihnen Intelligenztests. Dabei zeigte sich: Bei den Menschen, die bis zu 25 Stunden pro Woche arbeiteten, nahmen die kognitiven Fähigkeiten zu. Jede Stunde Mehrarbeit ließ sie hingegen weniger aufmerksam und kreativ sein. Ihr Erinnerungsvermögen litt und sie konnten Probleme schlechter lösen. Die Wissenschaftler empfehlen deshalb, dass Arbeitnehmer über 40 ihr Pensum entsprechend anpassen und bestenfalls zwischen 20 und 30 Stunden pro Woche arbeiten sollten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitszeit-studie-25-stunden-woche-ist-genug-fuer-die-ue40-generation-/13480258.html new" target="_blank">25-Stunden-Woche ist genug für die Ü40-Generation, WiWo 21.4.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=macht-zu-viel-arbeit-dumm</link>
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<pubDate>Mon, 02 May 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sinn und Wirksamkeit als Antrieb fürs Business]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf dem Google-Blog re:Work beschäftigt sich ein interessanter Beitrag mit der Frage, welchen Einfluss es hat, wenn es Führungskräften gelingt, die Sinndimension im Arbeitskontext lebendig zu halten. Basis ist eine Studie der KPMG. 80 Prozent der KPMG-Mitarbeiter, deren Vorgesetzte die Sinnfrage bewusst thematisieren, erleben sich am eigenen Arbeitsplatz als wirksam - bei den anderen sind es nur 39 Prozent. Diese Mitarbeiter sind auch motivierter, sich ständig zu verbessern - 91 Prozent sagen dies von sich gegenüber 57 Prozent der Vergleichsgruppe. Dies hat auch Auswirkungen auf die Treue zum Arbeitgeber. 68 Prozent der Mitarbeiter, die die Sinndimension im Job erfahren, suchen kaum nach einer Job-Alternative - unter den anderen sind es nur 30 Prozent.<br><a href="https://rework.withgoogle.com/case-studies/KPMG-purpose/ new" target="_blank">KPMG-Studie im Google-Blog</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sinn-und-wirksamkeit-als-antrieb-fürs-business</link>
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<pubDate>Fri, 29 Apr 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Europa sucht seine Seele - neue Ausgabe von evolve]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit letzter Woche ist die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> im Handel. Dieses Mal haben wir uns des komplexen und spannenden Themas Europa angenommen, um einmal in der Tiefe auszuloten, welche Hoffnungen und Visionen jenseits der klassisch politisch-bürokratischen Perspektive hier gegenwärtig erwachsen. Europa ruft in vielen Menschen zur Zeit vor allem Ratlosigkeit hervor. Flüchtlingsströme, Finanzprobleme, Rechtspopulismus – die tiefere Dimension der europäischen Einigung scheint für uns gegenwärtig nur schwer wahrnehmbar zu sein. Vielleicht auch, weil Europa vor allem als säkulares, politisches Projekt verstanden wird. Die Seelendimension, das, was uns alle über kulturelle und religiöse Vielfalt hinaus eint, gerät dabei leicht aus dem Blick. Welche Relevanz hat hier eine progressive Spiritualität, die die Werte der Aufklärung, wie die Würde und Freiheit des Einzelnen, anerkennt und gleichzeitig für die unmittelbare Erfahrung einer heiligen Tiefe des Lebens offen ist? Der Wissenschaftstheoretiker und Bewusstseinsforscher Harald Walach etwa plädiert in einem Interview dafür, dass wissenschaftlicher Rationalismus keine ausschließliche Erkenntnisdimension ist und wir dem subtileren Verstehen und Erfassen mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Die Philosophin Kristina Stöckl zeigt prägnant, was eine solche postsäkulare Perspektive ausmacht. Verschiedene Beiträge werfen außerdem einen Blick auf vielversprechende europäische Projekte, in denen sich dieser neue Geist bereits manifestiert. In einer Sendung von <a href="http://www.evolve-magazin.de/radio/europa-sucht-seine-seele/ new" target="_blank">Radio evolve</a> stellen Dr. Thomas Steininger und ich die Themen der Ausgabe vor - die Sendung lässt sich online anhören und herunterladen.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=europa-sucht-seine-seele---neue-ausgabe-von-evolve</link>
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<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Stärken der CEOs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Personalberatung Russell Reynolds Associates hat in einer psychometrischen Analyse der Daten von 900 Führungskräften herausdestilliert, welche Eigenschaften es sind, die Manager besonders erfolgreich machen. Dabei zeigte sich, dass diejenigen, die es bis zum CEO bringen, sich gegenüber der zweiten Riege in sieben Kriterien unterscheiden: Sie zeichnen sich durch den Mut und den Willen aus, Dinge voranzutreiben, verfügen über eine starke Eigeninitiative und eine ausgeprägte Bereitschaft zu kalkuliertem Risiko. Außerdem sind ihre Belastbarkeit und ihr Eigenantrieb stärker ausgeprägt und sie sind offener gegenüber Veränderungen, neugieriger und unbesorgter. Auch die Bereitschaft zu unkonventionellem Denken ist bei ihnen höher ausgeprägt als bei weniger erfolgreichen Führungskräften und sie verfügen über eine besondere Kommunikationsfähigkeit. Und auch diese Top-Riege ist noch in sich abgestuft. Die CEOs Unterschiede, deren Unternehmen ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent hat, sind laut der Untersuchung deutlich leidenschaftlicher, fokussierter, analytischer, empathischer und unprätentiöser als ihre weniger erfolgreichen Kollegen - und sie haben mehr Humor. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/ceo-studie-was-erfolgreiche-manager-ausmacht/13469874-all.html new" target="_blank">Was erfolgreiche Manager ausmacht, WiWo 20.4.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Forscherdrang sitzt tief im Menschen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Neugier scheint so tief in uns verwurzelt zu sein, dass wir uns sogar bewusst in unangenehme Situationen begeben, um herauszufinden, was hinter den Dingen steckt. Wissenschaftler der Universität Wisconsin-Madison zeigten in einem Experiment mit 54 Studenten, dass diese sich sogar der Erfahrung leichter Elektroschocks aussetzten. Den Studenten wurde suggeriert, sie müssten bis zum Beginn des eigentlichen Experiments noch warten. Im Warteraum lagen auf einem Tisch verschiedene Stifte - manche davon ohne Funktionalität, andere lösten Elektroschocks aus. In einigen Setting war für die Studienteilnehmer erkennbar, welche Stifte Elektroschocks auslösen würden und welche nicht. In weiteren Konstellationen war dies unbekannt. Insgesamt zeigte sich, dass fast keine der Teilnehmer widerstehen konnten, die Wirkung der Stifte auszuprobieren. Diejenigen Probanden, die nicht wussten, welcher Stift welche Folgen haben würde, testeten dabei allerdings deutlich mehr der Stifte. Die Forscher deuten die Ergebnisse dahingehend, dass unsere Neugier uns bisweilen auch verleite, die Vernunft über Bord zu werfen. Andererseits könnte man auch sagen: Unsere Neugier sitzt so tief, dass wir bereit sind, auch Ungemach in Kauf zu nehmen, um etwas in der eigenen Erfahrung prüfen zu können.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/warum-neugier-manchmal-weh-tut/1407544?_ga" target="_blank">Warum Neugier manchmal weh tut, spektrum.de 15.4.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=forscherdrang-sitzt-tief-im-menschen</link>
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<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Berufliche Erfüllung macht nicht gesünder]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unerfüllte berufliche Träume können aufs Gemüt schlagen und das gesundheitliche Wohlbefinden beeinträchtigen. Doch umgekehrt scheint ein Traumjob nicht zwangsläufig vor gesundheitlichen Belastungen zu schützen. Forscher der Universität von Süd-Florida befragten 378 Mitarbeiter amerikanischer Universitäten, zur Einschätzung ihrer beruflichen Situation. Mit Fragen zu ihrer Erfülltheit im Job sollte herausgefunden werden, ob die Probanden ihre Wunschposition erreicht hatten oder nicht und wie sich dies auf ihre Gefühlslage und ihre gesundheitliche Situation auswirkte. Dabei zeigte sich, dass Menschen, die ihren Traumberuf verfehlt hatten, unzufriedener waren als jene, deren Job den eigenen Präferenzen entsprach. Auch litten sie deutlicher unter psychischen Belastungen und innerem Rückzug. In der Traumjob-Fraktion zeigte sich allerdings, dass auch hier gesundheitliche und geistige Beeinträchtigungen durchschlugen, die berufliche Zufriedenheit allein also kein positiver Gesundheitsfaktor ist.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/ new" target="_blank">Trauriger Traum vom Traumjob, Psychologie heute 14.4.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=berufliche-erfüllung-macht-nicht-gesünder</link>
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<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation bringt Vielseitigkeit zurück]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Enorm spricht der Executive und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes darüber, warum das Meditieren für immer mehr beruflich engagierte Menschen so interessant ist. &quot;Wir leben zu einseitig. Das ist unsere Zivilisationskrankheit. Ich habe das auch lange gemacht. Doch so entstehen Disbalancen, die häufig zu Krankheiten und Burnout führen&quot;, sagt er. Beim Meditieren hingegen könne man die Erfahrung machen: &quot;Es gibt da neben dem aktiven Handeln und Sein noch eine tiefere Ebene in uns. Die ist wichtig und wertvoll, denn in ihr nehmen wir unsere Intuition wahr.&quot; Der praktische Nutzen ist dabei für den Zen-Lehrer offensichtlich: &quot;Man ist nicht so verbissen und seinen Mitmenschen gegenüber mehr zugewandt. Gleichzeitig erschließen wir eine Quelle in uns, zu der wir sonst keinen Zugang haben. Insbesondere Menschen, die viel Verantwortung tragen, brauchen das. Denn Führungskräfte, die nicht stabil, geerdet und empathisch sind, haben irgendwann Schwierigkeiten.&quot;<br><a href="http://enorm-magazin.de/das-glueck-der-stille new" target="_blank">Das Glück in der Stille, Enorm 15.4.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wo sind die Kämpfer!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Geschmeidig, unaufdringlich, angepasst - Management-Guru Reinhard Sprenger rechnet in seiner Kolumne in der Wirtschaftswoche mit der verbreiteten Führungskultur ab und fragt: &quot;Sind Unternehmen Veranstaltungen zur Pathologisierung unerwünschter Individualität?&quot; Er vermisst &quot;zornige junge Männer, die für ein Andersmachen kämpfen&quot;. Verbreitet seien hingegen  Ja-Sager und In-Deckung-Geher: &quot;Ihr Leben, ihre Karriere, ihre Zukunft lassen sie von anderen bestimmen. Ihr Leistungsanspruch bezieht sich auf das kluge Anpassen, nicht auf den Neuentwurf.&quot; Da werde der Wunsch nach Vaterschaftsurlaub bereits zum Ausdruck des &quot;maximal Rebellischen&quot;. Für Sprenger führen Assessment-Center zu &quot;konsensueller Unauffälligkeit&quot; und &quot;die Wert- und Führungsstilpädagogik&quot; zu &quot;politisch korrekter Lauheit&quot;. Für die, dies es hingegen wirklich wissen wollen, hat er einen Rat: &quot;Tun Sie nur das, wo Ihr Talent wie eine Sonne leuchtet. Lassen Sie von allem die Finger, was Sie nur zweitklassig können. Provoziere – und serviere. Das geht auch in Ihrer Firma!&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/sprengers-spitzen-unternehmen-suchen-mittelmass-statt-persoenlichkeit/13382730.html new" target="_blank">Unternehmen suchen Mittelmaß statt Persönlichkeit, WiWo 14.4.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Apr 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bezahlter Schlaft - Versicherer aus den USA prescht vor]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Endlich mal genug schlafen und dafür noch Geld bekommen? Was kurios klingt, ist für die Mitarbeiter des amerikanischen Versicherungsunternehmens Aetna Realität. Die Firma zahlt Angestellten, die den Nachweis - beispielsweise mit einem Fitnesstracker - erbringen, dass sie 20 Tage in Folge sieben oder mehr Stunden geschlafen haben, 25 Dollar. So lässt sich im Jahr ein Bonus von 500 Dollar erreichen. Vorstandschef Mark Bertolini gab im Interview mit CNBC eine einfache Begründung für diesen Vorstoß: &quot;Am Arbeitsplatz präsent zu sein und bessere Entscheidungen zu treffen hat viel mit Grundlagen zu tun.&quot; Wer ständig in einem Zustand des Halbschlafs sei, könne nicht gut arbeiten. Erholte Mitarbeiter hingegen könnten zu einem besseren Unternehmensgewinn führen. Deutschen Studien zufolge leiden hierzulande etwa 15 Prozent der Erwerbstätigen unter chronischem Schlafmangel.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/mehr-geld-verdienen-mit-genuegend-schlaf-14175685.html new" target="_blank">Schlaf, Kollege, schlaf! FAZ 13.4.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Apr 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst treibt viele krank zur Arbeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Krank und trotzdem zur Arbeit? Für 68 Prozent der Deutschen war das im letzten Jahr Realität, wie eine Auswertung des DGB der Umfragedaten von 4.600 Arbeitnehmern zeigt. 18 Prozent schleppen sich sogar über eine Woche krank zum Job, 15 Prozent der Krankarbeiter zwei bis drei Wochen und 14 Prozent sogar länger als drei Wochen. Der DGB sieht in diesem ungesunden Präsentismus ein Zeichen für eine wachsende Angstkultur in Unternehmen. Wer krank arbeiten gehe, habe entweder Sorge um den eigenen Arbeitsplatz oder fürchte Nachteile, weil das eigene Fehlen dann häufig von Kollegen ausgeglichen werden müsse. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/zwei-drittel-gehen-auch-krank-zur-arbeit-a-1086168.html new" target="_blank">Gut zwei Drittel gehen krank zur Arbeit, Karrierespiegel 8.4.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=angst-treibt-viele-krank-zur-arbeit</link>
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<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitgeber kümmern sich zu wenig um Mitarbeiter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Jobzufriedenheit sieht es in Deutschland nicht gut aus. Einer Umfrage von Manpower Deutschland zufolge, für die gut 1.000 Personen befragt wurden, sind 44 Prozent innerlich auf dem Sprung und überlegen, sich im nächsten Jahr einen neuen Job zu suchen. Zentraler Grund: Die Arbeitgeber scheinen sich zu wenig um die Belange ihrer Mitarbeiter zu kümmern. 87 Prozent bemängeln, dass es in ihrem Unternehmen keine professionelle Karriereförderung gibt. Zwei Drittel der Unternehmen offerieren keine regelmäßigen Mitarbeitergespräche. Nur 28 Prozent der Firmen bieten laut Umfrage familienkompatible Arbeitsmodelle an. <br><a href="https://www.manpowergroup.de/neuigkeiten/studien-und-research/studie-jobzufriedenheit/ new" target="_blank">Manpower-Studie</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitgeber-kümmern-sich-zu-wenig-um-mitarbeiter</link>
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<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer anderen hilft, hat bessere Laune]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Anderen mal die Türe aufhalten, nett zu Kollegen sein, ein bisschen Hilfsbereitschaft kultivieren - eine Studie der Yale-Universität mit 77 Erwachsenen zeigt, dass diese Hilfe im Kleinen die persönliche Stimmung merklich fördert. Die Testpersonen mussten über drei Wochen abends via Smartphone einige Fragen beantworten und es zeigte sich: Wer über den Tag hinweg, freundlich zu anderen war und öfter mal seine Hilfe anbot, fühlte sich abends besser als diejenigen, die eher selbstbezogen unterwegs waren. Bei ihnen schlug eine hohe Belastung merklich auf die Psyche, während die Hilfsbereiten die mit dem Helfen verbundenen positiven Gefühle als sehr wirksam erlebten. Die Psychologen vermuten, dass der Bezug auf andere Menschen dabei hilft, das eigene System etwas herunterzufahren und zudem Nähe schaffe. Auch könnten sich die dabei ausgeschütteten Hormone positiv auf die Stressreaktionen des Körpers auswirken.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/gute_taten_bessere_laune/ new" target="_blank">Gute Taten, bessere Laune, Psychologie heute 10.3.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-anderen-hilft,-hat-bessere-laune</link>
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<pubDate>Fri, 15 Apr 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ganz easy - einfach mal das Leben grundlegend ändern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wesentliche Parameter im eigenen Leben zu verändern, das wissen die meisten aus eigener Erfahrung, fällt ganz schön schwer. Ein Versuch der Universität von Kalifornien in Santa Barbara hingegen zeigt: auf die harte Tour lässt sich recht schnell ein grundlegender Wandel der Lebensgewohnheiten erreichen. Die Wissenschaftler ließen 15 Studenten ein 6-wöchiges Programm durchlaufen, das es in sich hatte. Die Probanden mussten pro Tag fünf Stunden investieren - in leichten Sport, die Teilnahme an einem Achtsamkeitstraining mit Meditation und Mitgefühlsübungen, Vorträge über gesunden Schlaf und ausgewogene Ernährung sowie Yoga und Pilates. Außerdem sollten die Teilnehmer jede Nacht acht bis zehn Stunden schlafen und zuvor höchstens ein Glas Alkohol drinken, gesunde Mahlzeiten zu sich nehmen und zusätzlich noch zweimal allein ein Intensivtraining absolvieren. In der anschließenden Untersuchung zeigten sich deutliche physiologische Verbesserungen, eine gewachsene Konzentrationsfähigkeit, eine verbesserte Körperwahrnehmung sowie eine verbesserte Stimmung und ein Zuwachs im Selbstwertgefühl. Sechs Wochen später wurde erneut untersucht - und festgestellt, dass viele der Effekte anhielten. Auch lebten die Studenten gesünder und bewusster als vor dem Experiment. Aufgrund der kurzen Versuchsdauer und der kleinen Gruppe wollen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse nicht generalisieren. Es scheint allerdings auf der Hand zu liegen, dass es vielleicht doch nicht so schwer ist, seine Lebensweise zu verändern. Vielleicht war es ja auch die Kombination des Programms, die nicht nur Anleitungen lieferte, sondern durch das Achtsamkeitstraining möglicherweise auch einen Prozess der Selbsterkenntnis angestoßen hat.<br><a href="http://www.welt.de/gesundheit/article154044821/Wie-man-sein-Leben-auf-einen-Schlag-umstellt.html new" target="_blank">Wie man sein Leben auf einen Schlag umstellt, Die Welt 6.4.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Apr 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Stressreduktion sollte Führungsaufgabe sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress wohin man schaut - einer Erhebung der GfK zufolge leiden 41 Prozent der Deutschen dauerhaft unter Termin- und Zeitdruck und fühlen sich durch ihren Job über die Maßen gefordert. Bei 36 Prozent ist der empfundene Stresspegel sogar so hoch, dass sie glauben, bis zum erreichen des Rentenalters in ihrem Beruf nicht durchzuhalten. Eine andere Befragung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) weist hingegen darauf hin, dass die Rahmenbedingungen der Arbeitswelt ja veränderbar wären. Strukturierte Mitarbeitergespräche etwa oder wirksame Maßnahmen zur Gesundheitsförderung könnten den Stresspegel deutlich senken. So betrachten die INQA-Experten die Vermeidung psychischer Fehlbelastungen als klassische Führungsaufgabe. Andererseits zeigt sich ja - mit Blick auf die gestrige News -, wie sehr die Chefs selbst mit dem Hamsterrad kämpfen ...<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/stress-im-job-muss-nicht-sein-gute-chefs-gutes-klima/13405420.html new" target="_blank">Gute Chefs, gutes Klima, WiWo 5.4.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stressreduktion-sollte-führungsaufgabe-sein</link>
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<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer führt, schläft oft schlecht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungskräfte bringt ihr Job leicht um den Schlaf. Einer Untersuchung der Max-Grundig-Klinik in Bühl zufolge sind 54 Prozent der männlichen Führungskräfte unzufrieden mit ihrer Nachtruhe, bei den Frauen sogar 59 Prozent. 27 Prozent der Befragten räumten ein, bis kurz vor dem Schlafengehen online zu sein, 54 Prozent immerhin bis zu ein bis zwei Stunden vor der Bettruhe. Drei Viertel checken bereits morgens vor der Arbeit zu Hause ihre Mails. Etwa die Hälfte der Befragten sieht den Grund für den schlechten Schlaf im Job-Stress, bei einem Viertel sind es private Probleme. Finanzielle Probleme spielen für 17 Prozent eine Rolle. Vielleicht liegt es aber auch am Alkohol, denn etwa 40 Prozent der Befragten räumten ein, abends in der Regel mehr als ein Glas Bier oder Wein zu trinken, bei den Männern sogar mehr als die Hälfte.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/umfrage-jeder-zweite-manager-schlaeft-schlecht/13396684.html new" target="_blank">Jeder zweite Manager schläft schlecht, HB 3.4.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-führt,-schläft-oft-schlecht</link>
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<pubDate>Tue, 12 Apr 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche sind unzufrieden im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen sind die zweitunzufriedensten Arbeitnehmer weltweilt - so die Auswertung des Jobportals Indeed von 25.000 Unternehmensbewertungen auf der eigenen Website. Unzufriedener sind nur die Japaner. Am glücklichsten hingegen wird in Kolumbien, Russland und Mexiko gearbeitet. Die Analyse zeigt auch, dass international die Work-Life-Balance als wichtigster Aspekt der Arbeitszufriedenheit gilt, gefolgt vom Management, der Unternehmenskultur, der Jobsicherheit und Karriereperspektive. Das Gehalt und Benefits rangieren hingegen an fünfter Stelle. Aber vielleicht sind vor allem die Deutschen an ihrer Arbeitsunzufriedenheit nicht ganz unschuldig. Eine weitere Umfrage zeigt nämlich: Für 64 Prozent sind die Verdienstmöglichkeiten der wichtigste Faktor bei der Jobwahl ...<br><a href="http://www.presseportal.de/pm/110144/3287236 new" target="_blank">Geld allein macht nicht glücklich, Indeed 29.3.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Agilität verbreitet sich nicht von selbst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zur agilen Organisation zu werden, scheint für Unternehmen heute fast schon eine Frage des Überlebens. Eine Umfrage von TNS Infratest unter 400 Führungskräften und 800 Mitarbeitern zeigt indes, wie schwer es ist, Firmen wirklich auf breiter Basis in Bewegung zu bringen. 70 Prozent der Führungskräfte fühlen sich für den permanenten Wandel gut aufgestellt und glauben, dies gelte für ihr gesamtes Unternehmen - unter den Mitarbeitern kann diese Perspektive indes nur etwa ein Drittel teilen. Sie haben eher den Eindruck, dass sich an ihren Arbeitsmodalitäten schon lange nichts geändert hat und dass ihnen agile Arbeitsmethoden gar nicht zur Verfügung stehen. So erklärt sich auch, dass zwei Drittel der Führungskräfte die eigene Firma als agiler als die Konkurrenz erleben, während dies nur von 41 Prozent der Mitarbeiter auch bestätigt wird.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/kommunikationspanne-agilitaet-passiert-nur-in-den-koepfen-der-chefs/13384472.html new" target="_blank">Agilität passiert nur in den Köpfen der Chefs, WiWo 31.3.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=agilität-verbreitet-sich-nicht-von-selbst</link>
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<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Disruption - was steckt dahinter?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Trendforscher Matthias Horx nimmt in einem Beitrag das gegenwärtige Trendthema Disruption unter die Lupe und zeigt dabei recht unterhaltsam, dass der gegenwärtige Hype um die kreative Zerstörung weniger über das Phänomen an sich aussagt als über die Befindlichkeit derer, die darüber diskutieren. &quot;Vielleicht ist die Angst vor der Disruption zuallererst die Angst vor dem eigenen Deutungsverlust&quot;, sagt Horx und lenkt den Blick darauf, dass in der Wirtschaft Geschäftsmodelle meist gar nicht spontan von Wettbewerbern &quot;zerstört&quot; werden, sondern Firmen sich eher im Zuge kontinuierlichen Wandels an die sich verändernden äußeren Gegebenheiten anpassen. &quot;Organismen und Organisationen sind vielschichtige Entitäten, die in ihrer Lebendigkeit einen hohen Grad an Adaptivität aufweisen. Die Evolution ist spontan, sie füllt jede Nische, sie erfindet sich selbst immer wieder neu. Und wir müssen auch verstehen, dass Evolution und Disruption an einer gewissen Stelle dasselbe sind (nicht das gleiche): Evolution findet nur durch permanente Störung statt. Komplexe Organismen brauchen ein Immunsystem, und Immunsysteme müssen ständig &#039;trainiert&#039; werden – durch Infektionen, oder in der Wirtschaftswelt: durch Krisen! So gesehen ist &#039;Disruption&#039; nur eine Information, die zur Veränderung anregt – eine konstruktive Störung&quot;, erklärt Horx. Glaubt man ihm, ist die gegenwärtige Diskussion nicht viel mehr als ein Hype, der sich irgendwann versenden wird, denn: &quot;Disruption entsteht immer dann, wenn alte Systeme träge, selbstgerecht und zukunftsblind werden. Viele Unternehmen aber – die Mehrheit! – sind durchaus vital und lernfähig. Gerade deutsche Mittelständler üben seit Jahrzehnten die Kunst der graduellen Evolution: Sie verbessern ihre Produkte, aber auch ihre Prozesse, ständig. So laufen sie den Disrupteuren einfach davon – indem sie den Wandel, dessen Opfer sie werden könnten, selbst gestalten!&quot;<a href="http://www.zukunftsinstitut.de/index.php?id" target="_blank">Artikel auf zukunftsinstitut.de</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=disruption---was-steckt-dahinter</link>
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<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bewusstsein wieder bewusst wahrnehmen]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Claudia Becker aus dem Redaktionsteam der Welt hat in einem Selbstexperiment für eine Woche die Meditations-App 7Mind, an deren Entwicklung ich beteiligt bin, ausprobiert. &quot;Ich will etwas gegen das Gefühl unternehmen, ständig herumgewirbelt zu werden. Ich will wieder schwimmen lernen, selber die Richtung bestimmen&quot;, so Becker zu Beginn ihres Trainings. Mehrmals täglich gönnt sie sich kleine Pausen, in denen sie mit den 7-minütigen Übungen experimentiert. Und siehe da: &quot;Ich spüre, dass auch diese homöopathischen Dosen viel mit mir machen.&quot; Wenngleich sie von Anfang an das Gefühl hat, es stellen sich positive Wirkungen ein, weiß sie jedoch auch, dass die Regelmäßigkeit eine Herausforderung darstellt: &quot;Es ist wirklich schwer, sich Zeit zum Meditieren zu nehmen. Immer kommt was dazwischen. Wie schwer es ist, gegen sich selbst zu kämpfen. Sieben Minuten! Ich bin so froh, wenn ich sie mir doch genommen habe.&quot; Beckers Erfahrungsbericht ist erfrsichend authentisch, bringt sie die inneren Erkenntnisse, die sie während des Meditierens hat, doch immer wieder in Zusammenhang mit ihrem Alltag. Mir hat der Beitrag so gut gefallen, weil er ein realistisches Bild des Meditierens zeichnet. Achtsamkeit ist kein Wundermittel, doch jeder kleine Funke Achtsamkeit, mit dem wir das uns sonst so Selbstverständliche und nicht Hinterfragte in neuem Licht betrachten, kann uns freier werden lassen. Wenn das kein Erfolg ist ...<br><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article153608660/Wie-ich-endlich-zu-meiner-Mitte-fand.html new" target="_blank">Wie ich endlich zu meiner Mitte fand, Die Welt 23.3.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mittelschicht hängt beim Spenden eher durch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie auf Basis der Daten des Soziooekonomischen Panels hat untersucht, wie es um die Spendenbereitschaft in Deutschland bestellt ist. Dabei zeigt sich: 80 Prozent der reichsten Haushalte spenden, bei den ärmsten sind es immer noch 25 Prozent. Auch bei ehrenamtlichen Tätigkeiten haben die Bessergestellten die Nase vorn - je höher die soziale Stellung, umso mehr engagieren sich Menschen hier. Betrachtet man die Spendenhäufigkeit allerdings nicht im absoluten Vergleich aller Haushalte, sondern wertet nur die Daten der Spenderhaushalte aus, kommt ein interessantes Detail zutage - die ärmsten und die reichsten Haushalte spenden nämlich im Verhältnis zu ihrem Einkommen am meisten, während es in der Mittelschicht eine Delle gibt.<a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/sozialforschung-ueber-geiz-von-millionaeren-14121104.html new" target="_blank">Onkel Dagobert ist nicht überall, FAZ 21.3.16</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Apr 2016 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit ist Arbeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ stellt in einem Artikel das Programm Achtsamkeit am Arbeitsplatz vor, das vom Giessener Forum entwickelt wurde. Die Trainings sind für Unternehmen und Berufstätige gedacht und erleichtern es mit praxisnahen Übungen, die eigene Achtsamkeit im Alltag zu entwickeln. &quot;Achtsamkeit ist keine Wunderpille oder ein Allheilmittel, sondern erfordert persönliches Engagement. Wenn man es ernsthaft betreibt, geht es ans Eingemachte, weil man wieder lernt, sich auf sich selbst zu konzentrieren und die Selbstwahrnehmung zu trainieren&quot;, erklärt Trainer Justus Ludwig. Heike Bordin-Knappmann, Personalentwicklerin bei Ista in Essen, hat bereits einen Teil ihrer Vertiebsmannschaft von Ludwig schulen lassen - weil sie feststellte, dass in diesem Arbeitsbereich die Belastungen besonders hoch sind. Im Training bekamen die Vertriebler Achtsamkeitsübungen vermittelt, die sie unterwegs machen können. Begleitende Telefoncoachings wurden in den Randstunden des Tages, wenn die Betroffenen auch verfügbar waren, angeboten. Die Rückmeldungen zum Programm sind positiv. Eine Mitarbeiterin berichtete sogar, nun vor jedem Kundenbesuch eine kleine Achtsamkeitsübung einzuschieben.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/stress-im-beruf-achtung-achtsamkeit-14117765.html?printPagedArticle" target="_blank">Achtung, Achtsamkeit! FAZ 18.3.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[think.work.different macht Osterferien]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Liebe LeserInnen, das Blog macht Osterferien. Wir sind ab 4. April wieder mit frischen News für Sie da und wünschen Ihnen schöne Frühlingstage.</p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Größere Perspektive nimmt Traurigkeit die Macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer traurig ist, muss nicht zwangsläufig auch sehr darunter leiden. Eine Studie des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zeigt, dass Menschen, die in ihrer gedrückten Stimmung eine größere Bedeutung sehen, seltener unter psychischen oder körperlichen Begleiterscheinungen leiden. An der Untersuchung nahmen 365 Versuchspersonen im Alter von 14 bis 88 Jahren aus Deutschland teil, die drei Wochen lang sechs Mal pro Tag auf einem Smartphone-Fragebogen ihre emotionale Befindlichkeit und ihr Wohlbefinden protokollieren mussten - und auch danach gefragt wurden, ob sie ihrem emotionalen Unwohlsein eine Bedeutung beimaßen. Die Forscher gehen davon aus, dass die erlebte Sinnhaftigkeit negativer Gefühle die Intensität ihrer Auswirkungen auf das Gesamtbefinden reduziert.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/ new" target="_blank">Wertvolle Traurigkeit, Psychologie heute 17.3.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Missmut im Job kostet Milliarden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Angenervte Mitarbeiter, die sich nicht gewertschätzt fühlen, kosten die deutsche Wirtschaft viel Geld. Laut Gallup Institut gehen den Firmen jährlich 99 Milliarden Euro an möglicher Produktivität verloren, weil die Mitarbeiter demotiviert sind. Nur 16 Prozent fühlen sich ihrem Job und der Firma wirklich verbunden, genau so viele haben andererseits bereits innerlich gekündigt. Und die große Mehrheit von 68 Prozent ist allenfalls halbherzig bei der Sache.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/mitarbeitermotivation-23-millionen-schieben-dienst-nach-vorschrift/13328794.html new" target="_blank">23 Millionen schieben Dienst nach Vorschrift, WiWo 16.3.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Mar 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Klartext in Sachen Armutsdebatte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftsdaten in Deutschland sind gut, Dank HartzIV müsse niemand hungern - so oder ähnlich wird gerne argumentiert, wenn es um die Frage geht, wie es um die Armut im Lande bestellt ist. In einem Interview mit dem Freitag kritisiert Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, dass hierzulande ein Verdrängungsdiskurs stattfinde: &quot;Die herrschende Elite in Deutschland lebt in einem Rausch. Wir haben ungeheuer gute Arbeitsmarktzahlen, ungeheuer gute Wirtschaftszahlen, wir sind die führende Wirtschaftsnation in Europa, die Welt schaut auf uns. Da will man mit solchen Zahlen – also 15 Prozent Armut – nichts zu tun haben. Ganz im Gegenteil, man leugnet, dass diese Menschen arm sind.&quot; Schneider rät dazu, sich die feineren Entwicklungen innerhalb der Gesellschaft stärker zu Gemüte zu führen, beispielsweise die Tatsache, dass immer mehr Menschen finanziell schlicht nicht mehr mithalten können und, selbst wenn sie nicht unter einer Brücke schlafen müssen, zumindest mehr oder weniger subtil ausgegrenzt werden: &quot;Ich glaube, im Moment sind wir an einem Punkt angelangt, an dem viele merken, dass sie nicht mehr mithalten können. Und wenn ich mir anschaue, dass wir mittlerweile Abiturfeiern für normale Abiturienten veranstalten, bei denen man Eintrittspreise von bis zu 70 Euro zahlt, dass mittlerweile Klassenfahrten unternommen werden, auf denen es nach Florenz oder New York geht, da können viele einfach nicht mehr mithalten. Die merken das auch. Sie trauen sich noch nicht, es zu sagen – aber wir. Und genau das ist unsere Aufgabe. Wir müssen diesen Menschen endlich eine Sprache geben.&quot; Schneider bemängelt, dass im politischen Diskurs versucht werde, das Problem durch immer neue Definitionen von Armut zu verschleiern, um das dahinter liegende Problem, eine Verteilungsungerechtigkeit, nicht angehen zu müssen: &quot;Wir haben in Deutschland einen großen Verteilungskonflikt. Wir haben mittlerweile zehn Prozent in der Bevölkerung, der gehört 60 Prozent des gesamten Vermögens. Andersrum haben 70 Prozent kaum was, leben von der Hand in den Mund, und die Reichen, je reicher sie werden, wollen immer weniger abgeben.&quot; <br><a href="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-herrschende-elite-lebt-in-einem-rausch# new" target="_blank">&quot;Die herrschende Elite lebt in einem Rausch&quot;, Der Freitag 15.3.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-klartext-in-sachen-armutsdebatte</link>
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<pubDate>Tue, 22 Mar 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Begünstigt Korruption das Lügen?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine im Fachmagazin Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass Menschen, die in Ländern mit relativ hoher Korruption leben, statistisch gesehen eher zum Lügen neigen als jene, die in transparenten und ehrlicheren Systemen zu Hause sind. Die Wissenschaftler erstellten zunächst anhand von Daten zu Steuerbetrug und Korruption einen Index, der die Ehrlichkeit der Länder zusammenfasste. Dann machten sie mit gut 2.500 Menschen aus 23 Ländern ein Experiment: Die Probanden sollten ohne Aufsicht zwei Mal würfeln und bekamen entsprechend der Höhe des ersten Wurfes einen Geldbetrag - nur bei einer sechs gingen sie leer aus. Dabei zeigte sich (bei vergleichsweise hoher Ehrlichkeit aller Beteiligten), dass vor allem diejenigen, die aus Ländern mit hohem Korruptionsindex stammten, häufiger schummelten als Menschen aus sehr geordneten Systemen wie beispielsweise Deutschland. Oft beobachten die Forscher anhand der statistischen Wahrscheinlichkeit, dass nicht einfach ins Blaue gelogen wurde, sondern zum Beispiel, wenn der zweite Wurf höher ausfiel als der erste, dieser genannt wurde. Die Studie die in der Wissenschaft schon mehrfach geprüfte These, dass Menschen nicht unbedingt per se lügen, sondern eher die Wahrheit zu ihren Gunsten dehnen. Über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge gibt die Studie allerdings keine Auskünfte. Sind Länder korrupt, weil in ihnen viele Menschen die Wahrheit dehnen? Oder tun sie dies, weil sie sich an ihre Umgebung anpassen?<br><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychologie-in-korrupten-staaten-wird-mehr-geschummelt-a-1081467.html new" target="_blank">In Korrupten Staaten wird mehr geschummelt, Spiegel online 9.3.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 21 Mar 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Geschlechtsstereotype sind hartnäckig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unsere Vorstellungen darüber, wie Männer und Frauen sind, welche Eigenschaften sie haben und welche Rollen sie im Leben übernehmen, sind sehr hartnäckig. Eine Studie der University in Wayne, New Jersey, zeigt, dass der reale Wandel in unseren Köpfen kaum ankommt. Die Wissenschaftler unterzogen 2014 ihre 200 Probanden einem Geschlechterstereotypen-Test und verglichen diese Ergebnisse mit einer Erhebung, die vor 30 Jahren durchgeführt worden war. Frauen wurde mehr Sanftmut zugeschrieben, sie seien es, die den Haushalt schmeiße und ihr typischer Beruf ist Krankenschwester. Männer hingegen sind eher wettbewerbsgetrieben und arbeiten in technischen Berufen. Speziell die weiblichen Rollenklischess haben sich laut Studie sogar etwas verstärkt.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/geschlechterklischees-halten-sich-hartnaeckig/1402801?_ga" target="_blank">Geschlechterklischees halten sich hartnäckig, spektrum.de 10.3.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Mar 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gender-Gap in Deutschland ungebrochen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Manpower Group untersuchte in ihrem Global Gender Gap Report 2015 in 145 Ländern die geschlechtsspezifischen Rahmenbedingungen in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Gesundheit. Deutschland landete in der Gesamtwertung auf Platz elf, doch gibt es in vielen Bereichen noch erheblichen Nachholbedarf. Beispielsweise im Segment Wirtschaft, wo es nur für Platz 38 reichte. Was das Jahreseinkommen in Vollzeitbeschäftigung angeht, hinken Frauen den Männern noch um 34 Prozent hinterher. Auch beim Thema Führung sieht es nicht gut aus. Nur 29 Prozent der Frauen sind hierzulande in leitenden Positionen - international Platz 73. <br><a href="https://www.manpowergroup.de/neuigkeiten/presse/pressemitteilungen/Weltweite-Gender-Gap-Studie-Deutschland-mit-Defiziten/ new" target="_blank">Weltweite Gender-Gap-Studie: Deutschland mit Defiziten, Manpower 7.3.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gender-gap-in-deutschland-ungebrochen</link>
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<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frauen jenseits der Quote schaffen Werte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Technische Universität München (TUM) und die University of Hong Kong haben mit einer ungewöhnlichen Studie herausgefunden, dass die Arbeit von Frauen, die ohne Quotenregelung in den Vorstand eines Unternehmens gelangen, von Aktionären besonders hoch und besser als die der männlichen Vorstände bewertet wird. Die Forscher betrachteten  rund 3.000 Fälle in 51 Ländern, in denen es im Untersuchungszeitraum von 1998 bis 2010 keine Frauenquote und bei denen Mitglieder des Vorstands oder des Aufsichtsrats aufgrund von Tod oder Krankheit ausgeschieden waren. Schieden weibliche Managerinnen aus, sank der Aktienkurs um im Schnitt zwei Prozent. Wurde eine Frau durch einen Mann ersetzt, erhöhte sich der Kursrückgang um einen weiteren Prozentpunkt. Diesen Effekt führen die Wissenschaftler darauf zurück, dass Frauen, die es ohne Quote in einen Vorstand schaffen, besonders gute Leistungen attestiert werden. In Ländern, in denen die Frauenanteile an der Firmenspitze besonders gering waren, fielen die Effekte noch deutlicher aus. Für die Forscher sind diese Ergebnisse ein Indiz dafür, dass eine Frauenquote nichts bringt, weil sie wohl von der tatsächlichen Leistung von Mitarbeitern ablenke. Der Rat an die Unternehmen: Ihre Auswahlprozesse bei Bewerbern zu verbessern.<br><a href="http://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/kurz/article/32981/ new" target="_blank">Aktionäre bewerten weibliche Vorstände besser als männliche, TUM 3.3.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-jenseits-der-quote-schaffen-werte</link>
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<pubDate>Wed, 16 Mar 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Doping für mehr Leistung etabliert sich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Laut DAK ist die Zahl derer, die zumindest schon einmal Medikamente oder Drogen zur Leistungssteigerung genommen haben, zwischen 2008 und 2015 von kanpp fünf auf 6,7 Prozent gestiegen. In einer Umfrage des Handelsblatts gaben 2015 sieben Prozent der anonym befragten Fach- und Führungskräfte an, sogar regelmäßig Medikamente zur Leistungssteigerung zu nehmen. Ritalin für die bessere Konzentration, Modafinil für den Leistungs-Push - es hat inzwischen eine gewisse Selbstverständlichkeit zu haben, die eigene Power chemisch zu pushen. Große Unternehmen wie Bayer oder BASF versuchen inzwischen, mit Drogentests dem neuen Trend Herr zu werden, kann der Drogenkonsum doch je nach Arbeitsbereich zu erheblichen Risiken und Sicherheitsproblemen führen. Möglicherweise wäre es viel einfacher - und auch erheblich gesünder, einfach die moderne Arbeitskultur selbst, die den Bedarf nach unbegrenzter Leistung schürt, zu überdenken und zu verändern.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/drogen-am-arbeitsplatz-so-pushen-sich-manager-nach-oben/13049470-all.html new" target="_blank">So pushen sich Manager nach oben, WiWo 3.3.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=doping-für-mehr-leistung-etabliert-sich</link>
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<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Meditation - nun auch bei McKinsey]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sie kultivieren ihren Ruf als SEK fürs Business und geben sich gerne besonders tough - Unternehmensberatungen sind nach wie vor der Ort, an dem vor allem eines zählt: Power und Performance. Doch scheint der gegenwärtige Achtsamkeitstrend auch vor dieser Bastion der ungebremsten Leistungskultur nicht halt zu machen. Im aktuellen McKinsey Quarterly spricht Manish Chopra, einer der Chefs im New Yorker der Beratungsgesellschaft, über seine Erfahrungen mit Vipassana-Meditation, über die er auch bereits ein Buch veröffentlicht hat. Chopra lässt seine Leser daran teilhaben, wie ihm das Meditieren dabei hilft, nicht mehr so oft seiner E-Mail-Sucht nachzugeben, wie er im Scheitern von Deals plötzlich auch gute Seiten erkennen kann oder wie er in zwischenmenschlichen Kontakten nicht mehr immer sofort nach dem eigenen Nutzen sucht. Sein neues Credo: Mehr beobachten, weniger reagieren. &quot;Auch wenn ich damit nicht immer erfolgreich bin, fällt es mir leichter, meine Schwächen zu erkennen: meine Unsicherheit, meine Abhängigkeit von kurzfristigen Erfolgen und meine Überbetonung von Prozess-Ergebnissen. Das hilft mir, klüger zu arbeiten und besser in Richtung langfristiger Erfolge zu führen&quot;, sagt er.<br><a href="http://www.mckinsey.com/global-themes/leadership/want-to-be-a-better-leader-observe-more-and-react-less?cid" target="_blank">Want to be a better Leader? McKinsey Quarterly Februar 2016</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Mar 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Internet-Giganten treiben Zweiklassengesellschaft voran]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welt findet klare Worte für die Bewertung der neuen Forbes-Liste der Superreichen. Während die Milliardäre, die in eher konventionellen Branchen zu ihrem Reichtum gekommen seien, im vergangenen Jahr ihr Vermögen kaum erhalten konnten oder sogar Verluste verbuchen mussten, preschen die Milliardäre der High-Tech-Branche immer weiter nach vorne. &quot;Die Liste sendet ein neues Signal. Sie offenbart nicht nur die fortschreitende Macht der personifizierten Tech-Giganten. Sie führt auch vor Augen, wie die Arbeitswelt in Zukunft aussehen könnte: eine Zweiteilung der Gesellschaft in vermögende Eliten und eine Unterschicht. Die Mittelschicht wird in dieser neuen Welt ausgedünnt. Denn ihren Aufstieg verdanken die &quot;Forbes&quot;-Giganten ihrer kreativen Zerstörung&quot;, kommentiert die Welt. Auch Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller sieht diese Gefahr: &quot;Die Gesellschaft spaltet sich in zwei Klassen auf. Es wird keine Mittelklasse mehr geben. Es passiert einfach. Es gibt keine einfache Lösung.&quot;<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article152827178/Superreiche-werden-zur-Gefahr-fuer-die-Mittelschicht.html new" target="_blank">Superreiche werden zur Gefahr für die Mittelschicht, Die Welt 1.3.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Mar 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Bildung immer mehr verflacht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eigenständiges Denken, ein umfassendes Verständnis von Welt - in der deutschen Bildungslandschaft kommen Fähigkeiten wie diese in den Augen von Hans Peter Klein, Professor für Didaktik der Biowissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt, viel zu kurz. &quot;Der mit den Bildungsstandards von 2004 eingeführte Begriff der Kompetenz als das Mantra der neuen neoliberalen Bildungsoffensive hat rein bildungsökonomischen Charakter. Kompetenzen sind definiert als Fähigkeiten, mit denen sich in der Schule, im Beruf oder im Leben Probleme lösen lassen. Es geht in Schulen und Hochschulen nicht mehr darum, etwas zu lernen, was an sich interessant ist oder einen Wert in sich selbst trägt, es geht nicht mehr um die Sachen oder Inhalte selbst, sondern nur noch darum, inwiefern die uns nützen können&quot;, kritisiert er. Ein tiefgründiges Durchdringen von Inhalten treten hingegen immer mehr in den Hintergrund. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/bildung-deutschland-ist-auf-dem-weg-in-die-inkompetenz/13029602-all.html new" target="_blank">&quot;Deutschland ist auf dem Weg in die Inkompetenz&quot;, WiWo 1.3.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-die-bildung-immer-mehr-verflacht</link>
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<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Generation Y nur ein Hype?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit Zeit online spricht der Soziologe Marcel Schütz darüber, dass die seit Jahren ausufernden Diskussionen über die Generation Y und ihre beruflichen Präferenzen eher einem selbstkreierten Hype hinterher laufe als sich auf Tatsachen zu beziehen. Nicht nur die demografischen Kriterien, die zur Beschreibung dieser Gruppe junger Arbeitnehmer verwendet würden, seien schwammig - auch die Definition derer Präferenzen. &quot;Der Begriff Generation Y tauchte 1993 zum ersten Mal in der Marketingzeitschrift Advertising Age auf. Und weil das Y als &quot;why&quot; ausgesprochen wird, hat es den gewünschten Effekt: Es ist cool, weil englisch, und zeugt gleichzeitig von einer ausgeprägt kritischen Einstellung der Generation Y. Diese Generation fremdelt mit der Karriere und hat der Wirtschaft gegenüber Vorbehalte – so zumindest der Mythos. Die Realität sieht ganz anders aus&quot;, so Schütz. So gebe es in der jüngeren Generation nach wie vor viele Menschen, die eine konventionelle Karriere machen wollen. Und die so genannten Sinnsucher seien wohl eher ein Randphänomen: &quot;Alternative Typen gab es schon immer und überall. Das ist aber erst einmal die Ausnahme und nicht die Regel.&quot; Diese Einschätzung erklärt zumindest, warum in den Studien der letzten Jahren zu den Präferenzen junger Arbeitnehmer immer wieder die unterschiedlichstens Ergebnisse auf den Tisch kommen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2016-02/soziologie-generation-y-karriere-mythos-karriereplanung new" target="_blank">&quot;Die Generation Y ist ein Mythos&quot;, Zeit online 29.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen öfter überqualifiziert als Männer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes anhand der Mikrozensus-Daten zeigt, dass jede siebte Frau sich für ihren Job überqualifiziert fühlt. Von den Männern sehen nur zehn Prozent diese Diskrepanz zwischen ihrer Qualifikation und den Anforderungen ihrer Arbeitsstelle. Insgesamt 86 Prozent der Arbeitnehmer finden, dass die Aufgaben ihrer Stelle genau zu ihren Fähigkeiten passen. Zwei Prozent allerdings denken, dass ihre Qualifikation zu niedrig ist.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article152810274/Jede-siebte-Frau-fuehlt-sich-im-Job-unterfordert.html new" target="_blank">Jede siebte Frau fühlt sich im Job unterfordert, Welt 1.3.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-öfter-überqualifiziert-als-männer</link>
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<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Erfolg erzeugt Erfolg]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie gelingt eine erfolgreiche Berufskarriere? Glaubt man dem Berner Psychologie-Professor Andreas Hirschi, ist es eine Mischung aus klarer Zielorientierung, Offenheit für Chancen und Selbstkenntnis, die zum passenden Job führt. In einer Zeit, in der Geld für viele nicht mehr alles ist, weil sie vor allem nach einer Arbeit mit Sinn streben, helfe es diesen Zielgruppen, sich klar zu machen, dass auch ein solcher Berufsweg eine &quot;Karriere&quot; ist - nur mit anderer Definition als bei jenen, denen es vordergründig allein ums Geld geht. Hirschi weiß: &quot;Wem es gelingt, diese Vorstellungen zu verwirklichen, ist nachhaltiger zufriedenals jemand mit klassischen Karrierezielen wie einem hohen Gehalt.&quot; Wer hingegen nach vielen Berufsjahren auf einmal merkt, dass er unzufrieden mit der eigenen Arbeit ist, sollte vielleicht einmal grundsätzlich über seine Ziele nachdenken: &quot; Für mich ist auffällig, dass diejenigen, die nach zehn oder zwanzig Berufsjahren mit ihrer Situation hadern, irgendwann aufgehört haben, sich um ihre Ziele zu kümmern. Sie haben die Dinge einfach laufen lassen und sind so nach und nach in eine Unzufriedenheit hineingerutscht. Oder aber sie hatten sich nie wirklich überlegt, was sie eigentlich im Beruf und im Privatleben erreichen wollen.&quot; Nur wer weiß, was er wirklich will, hat auch die Chance, es zu verwirklichen.<br><a href="http://www.zeit.de/campus/2016/s1/berufliche-laufbahn-karriere-zufriedenheit-planung-interview/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Der Zufall spielt immer mit&quot;, Zeit online 26.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Mar 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche finden Obergrenze für Gehälter gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>2013 stimmten die Schweizer darüber ab, ob die Gehälter für Manager auf das Zwölffache der Angestellten-Saläre beschränkt werden sollen. Der Vorstoß wurde seinerzeit von zwei Dritteln der Wähler abgelehnt. Doch die Idee findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger. In einer Repräsentativbefragung der Zeit wünschten sich 44 Prozent der Befragten eine Obergrenze für Einkommen, wobei die Zustimmung in Ostdeutschland mit 58 Prozent deutlich höher liegt als in Westdeutschland mit 41 Prozent. Nur etwa ein Viertel der Befragten hierzulande lehnt die Idee ab, 29 Prozent sind unentschieden.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-02/einkommen-obergrenze-staat-mindestlohn-umfrage new" target="_blank">Deutsche fordern Obergrenze für Spitzengehälter, Zeit online 24.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Mar 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsicherheit will ausgehalten werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Studieren geht über funktionieren&quot;, sagt Bernd Beuscher, Professor für Praktische Theologie an der Evangelischen Fachhochschule in Bochum. In einem Beitrag in der FAZ kritisiert, dass heutige Studenten im Lernprozess immer mehr nach Sicherheiten suchen, während studieren eigentlich eher das Loslassen bisheriger Gewissheiten voraussetze: &quot;Das Leben und seine Wissenschaften konfrontieren aber immer wieder mit Neuem, Ungewohntem, Ungemütlichem, Unübersichtlichem, Komplexem, Fremdem. Das löst Angst, Ohnmachtsgefühle und Enttäuschungen aus. Neugier und Abenteuerlust werden im Freizeitpark konsumiert. ... Es geht meines Erachtens an der Hochschule darum, richtig in Schwierigkeiten hineinzukommen anstatt ideologisch zu simplifizieren, bildungsbürgerlich abzuhaken und Patentrezepte zu erhaschen. Ein guter Professor verweigert sich Erklärungsschnelldiensten und Pädagotchi-Reflexen. Er kaut nicht vor und jubelt nicht unter, sondern ist eine (dosierte) Zumutung.&quot; Auch plädiert Beuscher dafür, wieder mehr Mut zum wirklichen Denken zu entwickeln: &quot;An der Hochschule ist mit Nachdenken wirklich noch Mut zu denken gemeint und nicht das abgekartete Spiel, den Gedanken der Dozenten und Dozentinnen nachzukommen, indem man argumentativ dahin geht, wo diese meinen, dass die Studierenden abgeholt werden müssten. Ich verstehe Hochschulen als Arenen für den Kampf um Erkenntnis im Blick auf Fragen, die das Leben stellt.&quot; <a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/ein-professor-beklagt-schwache-studienanfaenger-14078432.html?printPagedArticle" target="_blank">Studienanfänger - leseschwach und verantwortungsscheu, FAZ 24.2.16</a>DATE1456988472</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Mar 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Selbstbewusste innere Freiheit&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Technologie-Magazin t3n beleuchtet in einem Interview mit dem Zen-Lehrer Paul Kohtes die Frage, wie Achtsamkeit in der überkomplexen Arbeitswelt zu neuen Perspektiven führen kann. Kohtes, der gerade mit der Meditations-App 7Mind ein neues Tool entwickelt hat, dass den Einstieg in eine Achtsamkeitspraxis erleichtern soll, hebt dabei vor allem ab auf die befreiende Wirkung, die ein Durchschauen der allgegegenwärtigen vermeintlichen Zwänge haben kann: &quot;Uns kommt die Flexibilität abhanden zwischen dem Sein im Jetzt und dem Versunkensein. Wir sind dann gefangen in dem, was gerade passiert, aber nicht mehr in der Lage, ins Jetzt zurückzukommen. Und: Ganz ohne Bewertungen kommen wir im Leben ja nicht aus. Wenn ich es aber als Bewertungssystem durchschaue, hat das eine ganz andere Qualität als wenn ich in diesem System gefangen bin. Und darum geht es bei dieser Nummer: die Wahlmöglichkeiten wieder zu entwickeln oder neu zu entdecken.&quot; Der gegenwärtige Achtsamkeitstrend hat längst auch Kritiker auf den Plan gerufen, und das nicht grundlos. Immer mehr Unternehmen nehmen Meditation in ihr Weiterbildungsrepertoire auf und manche befürchten, dass hier eine neue Spirale der Selbstoptimierung in Gang gesetzt wird: Wer nicht meditiert, kann dann eben nur noch schwer mithalten ... Paul Kohtes sieht das eher gelassen: &quot;Das kann man so sehen und das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber auch da: so what? Wir nutzen das Auto, um schneller von A nach B zu kommen und deshalb ist das Auto schlecht? Das ist doch unlogisch! Es gibt andere Gründe, warum das Auto schlecht ist. Auch Meditation kann ich so verstehen, aber was soll das? Wenn ich einmal die Erfahrung gemacht habe, was da passiert, ist es doch meine Entscheidung, wie ich damit umgehe. Und wenn ich merke, dass ich auf dem falschen Weg bin, kann ich das mit Abstand sehen und dann bemerke ich meine Selbstoptimierung. Und selbst die ist ja nicht unbedingt schlecht, das machen wir Menschen seit es uns gibt.&quot; Wer die &quot;selbstbewusste innere Freiheit&quot; im Meditieren kultiviert, hat immer eine Wahl ...<br><a href="http://t3n.de/news/paul-j-kohtes-achtsamkeit-meditation-683053/ new" target="_blank">Die Ratlosigkeit der Manager, t3n 24.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Mar 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Innehalten Vorurteile überwinden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universität Bern zu Zeitabläufen im Gehirn bei sozialen Entscheidungsprozessen bringt interessante Ergebnisse zutage. Die Forscher ließen Probanden Parteien und Fußballclubs, die sie mögen und nicht mögen, jeweils mit positiven Zuschreibungen belegen. Dabei zeigten die EEG-Messungen, dass die Prozesse im Gehirn in den Fällen, in denen eine eher ungeliebte Gruppe positiv bewertet werden sollte, mehr Zeit in Anspruch nahmen. Vielleicht könnte man  sagen, das eigene Vorurteil außer Acht zu lassen, braucht im Gehirn einfach etwas mehr Rechenleistung. Spannend daran finde ich die möglichen sozialen Implikationen. Was wäre, wenn wir im Alltag öfter solche Phasen des &quot;Resets&quot; bewusst einbauen? Wenn wir nicht impulsiv unser gewöhnliches Verhaltensrepertoire abspulen, sondern bewusst ganz offen werden, neugierig, unvoreingenommen? <br><a href="http://www.spektrum.de/news/vorurteile-wegmogeln-kostet-zeit-mehr-nicht/1400495?_ga" target="_blank">Vorurteile wegmogeln kostet Zeit, mehr nicht, spektrum.de 23.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 01 Mar 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Empathie - lebendiger Organismus zwischen Selbst und anderen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Empathie, die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, ist nicht allein eine Eigenschaft des Selbst, sie spiegelt immer auch unser Verhältnis zu äußeren Gegebenheiten wider. Ihre Ursprünge reichen zurück bis zu den Frühmenschen, die, um gemeinsam erfolgreich jagen zu können, eine subtile Form geteilter Intentionalität entwickeln. In modernen Gesellschaften entwickelt sich das empathische Selbst in komplexen emotionalen Situationen. Kinder, deren emotionaler Zustand von Eltern angemessen aufgenommen wird, lernen auf diese Weise, auch in verbundener Bezogenheit mit anderen zu agieren. Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder, dass starke äußere Reize oder gesellschaftlich geprägte Perspektiven diesen inneren Kompass stark beeinflussen können. Eine Studie der Princeton University etwa dokumentiert, dass unter Stress der Selbstbezog stärker werden kann, während die Bereitschaft, die Bedürfnisse anderer in Erwägung zu ziehen, abnimmt. Zwei Testgruppen von Studenten wurden zu einem Auftrag geschickt. In der Gruppe, die dabei keine zeitlichen Vorgaben hatte, boten beinahe zwei Drittel auf ihrem Weg einem verletzten Mann am Straßenrand ihre Hilfe an. In der zweiten Gruppe, die unter Zeitdruck gesetzt worden war, waren es indes nur vier Prozent. Auch die Vielfalt emotionaler Reize, denen Menschen in der digitalen Welt ausgesetzt sind, können unseren Empathie-Kompass herausfordern. &quot;Wir erhalten ein solches Überangebot an Situationen, Gefühlen und Selbstdarstellungen anderer, dass wir gar nicht an allem teilnehmen können&quot;, sagt etwa die Entwicklungspsychologin Doris Bischof-Köhler. Eine Überforderung, die auch zur Abstumpfung führen könne. Und dennoch scheinen die Entwicklungen in der Welt uns geradezu aufzufordern, den Radius unserer Empathie immer weiter werden zu lassen. Was man dabei auch im Blick behalten sollte: Das empathische Selbst wäre in einer empathischeren Welt ja nicht nur ein &quot;Gebendes&quot; - es würde gleichermaßen von der Empathie anderer getragen.<br><a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2016/01/empathie-fluechtlinge-mensch-evolution/komplettansicht new" target="_blank">Ich weiß, wie du dich fühlst, Zeit online 15.2.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=empathie---lebendiger-organismus-zwischen-selbst-und-anderen</link>
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<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Meditation zur Farce wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Diejenigen, die dem Trend zur Meditation im Business zutiefst misstrauen, weil sie dahinter nur eine perfide Optimierungsstrategie vermuten, dürften sich durch ein Angebot im Flughafenmagazin &quot;BER aktuell&quot; mehr als bestätigt fühlen. Die Zeitschrift wirbt für einen Gesundheitstag mit Yoga und Meditation, um den Anwohnern des Flughafens das Umgehen mit Fluglärm zu erleichtern. „Der Flughafen fängt gewissermaßen im Kopf an“, erklärt die Heilpraktikerin Constanze Schwuchow. Und die Dozentin Beate Dieckmann, die an dem Tag einen Vortrag zum Thema „Meditieren beruhigt den Geist“ halten wird, kündigt an: „Sie lernen, wie Sie mit Geräuschen, mit ablehnenden Gedanken und den zugehörigen Gefühlen von Sorge oder Wut umgehen können.“ Nun, wie die Berliner Zeitung berichtet, fühlen sich die BER-Anwohner von diesem Angebot schlicht &quot;Verar...&quot;. Die Kommentare sind eindeutig: „Gegen Fluglärm hilft keine Meditation. Der Flughafen soll uns lieber wirksamen Schallschutz gewähren!“ Oder: „Das ist reine Verar… der Bevölkerung. Ich bin sprachlos, wie man sich so was ausdenken kann. Gegen Düsenlärm helfen nur Flugrouten, die nicht über Siedlungen führen!“ <br><a href="http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/meditieren-und-yoga-sollen-ber-anwohnern-gegen-fluglaerm-helfen new" target="_blank">Meditieren und Yoga sollen BER-Anwohnern gegen Fluglärm helfen, BZ 15.2.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-meditation-zur-farce-wird</link>
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<pubDate>Fri, 26 Feb 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirklich zuhören kann recht fordernd sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer gut zuhören kann, hat mehr Erfolg in geschäftlichen Verhandlungen, so die Erkenntnis einer Untersuchung des Harvard-Professors William Ury. Gute Zuhörer kommen schneller und effizienter zu einem Ergebnis als jene, die sich vor allem auf ihre eigenen Argumente fokussieren. In der Realität fällt das Zuhören jedoch nicht immer leicht. Der amerikanische Autor Anthony Alessandra etwa definiert vier Arten des Zuhörens, wobei die erste eher ein Weghören ist, denn der Weghörer kommuniziert vor allem auf der Sachebene und hat eher Schwierigkeiten damit, sich zuhörend anderen zuzuwenden. Der selektive Zuhörer folgt Gesprächen nur oberflächlich und blendet Details aus, so dass er sich kaum in Gesprächspartner hineinversetzt und gerne mit den Gedanken woanders ist. Der bewertende Zuhörer ist zwar ganz bei der Sache, doch rattert es in seinem Hirn bereits, um auf das Gehörte zu reagieren, weil er alles sofort bewertet. Dann gibt es noch den aktiven Zuhörer. Er ist ganz bei seinem Gegenüber und schenkt dem Gesagten schlicht seine volle Aufmerksamkeit. Vielleicht hilft es ja, sich in Gesprächen immer mal wieder fragen, wo man selbst gerade mit der eigenen Aufmerksamkeit ist. Bin ich überhaupt interessiert, etwas zu hören? <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2016-02/aktives-zuhoeren-kommunikation-verbesserung/komplettansicht new" target="_blank">Wer etwas zu sagen hat, muss zuhören können, Zeit online 17.2.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wirklich-zuhören-kann-recht-fordernd-sein</link>
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<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ich bin ein Top-Performer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Deutsche Arbeitnehmer halten viel von ihrer beruflichen Leistung, die Chefs sogar noch mehr. Eine Umfrage im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing unter mehr als 1.000 Fach- und Führungskräften zeigt: 56 Prozent der Beschäftigten glauben von sich, dass sie besser arbeiten als ihre Teamkollegen. Von denjenigen in Führungspositionen glauben dies sogar 62 Prozent. Dabei wird die eigene Performance umso besser eingeschätzt, je größer die Unzufriedenheit mit dem Job ist. <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/2.220/umfrage-unter-fach-und-fuehrungskraeften-der-chef-haelt-sich-fuer-ueberragend-1.2859728 new" target="_blank">Der Chef hält sich für überragend, SZ 12.2.16</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[900.000 Deutsche würden gerne weniger arbeiten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Betrachtet man die Zahlen des Statistischen Bundesamts, wollen die Deutschen mehr arbeiten. Im Schnitt liegt die geleistete Wochenarbeitszeit gegenwärtig bei 35,7 Stunden. Das klingt nicht viel und liegt daran, dass die Teilzeitstellen miteingerechnet sind. Würde man alle Wünsche nach mehr Arbeit (wie auch die derjenigen, die gerne weniger arbeiten würden), umsetzen, stiege die durchschnittliche Arbeitszeit um 0,6 Wochenstunden. Hinter der glatten Statistik stecken verschiedene Bewegungen. 90 Prozent der Beschäftigten sind mit ihrem Arbeitsvolumen zufrieden. Aufstocken wollen 7,3 Prozent der Arbeitnehmer (2,9 Millionen), darunter insbesondere Teilzeit-Beschäftigte. Ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit liegt bei 19,5 Stunden, die Erhöhungswünsche beziffern sich auf 14,7 Stunden im Schnitt. Aufgrund des hohen Frauenanteils in dieser Gruppe liegt nahe, dass es vor allem Mütter sind, die zunächst in Teilzeit in den Beruf zurückgekehrt sind und später gerne aufstocken würden. Interessant ist aber auch, dass 2,3 Prozent (900.000 Menschen) gerne weniger arbeiten würden. Da im Gegensatz zu Umfragen, in denen nach Arbeitszeitreduzierungen mit Lohnausgleich gefragt wird und bei denen die Zustimmung immer recht hoch ausfällt, die Statistik den Wunsch nach geringerer Arbeitszeit ohne diese Vergünstigung abbildet, scheint das Interesse dieses Personenkreises sehr belastbar zu sein. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/arbeitszeit-jeder-zehnte-ist-unzufrieden-a-1077404.html new" target="_blank">Jeder Zehnte ist unzufrieden mit seiner Arbeitszeit, spiegel online 15.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Feb 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirklich wirklich - der Gender Pay Gap]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Verdienen Frauen das Gleiche wie Männer? 90 Prozent der Deutschen finden, dass eine gleiche Entlohnung der Geschlechter üblich sein sollte. Die Realität ist indes eine andere. Selbst wenn man Faktoren wie die unterschiedlichen Verdienste in unterschiedlichen Branchen (Frauen sind stärker in Bereichen vertreten, in denen niedrige Gehälter gezahlt werden) oder Familienzeiten herausrechnet, bleibt in Deutschland zwischen den Geschlechtern noch ein Gender Pay Gap von sieben Prozent. Einer Umfrage des Jobportals Glassdoor zufolge, in der 8.000 Arbeitnehmer aus sechs Industriestaaten befragt wurden, gehen drei Viertel der Befragten davon aus, dass die Geschlechter gleich bezahlt werden. 41 Prozent der Deutschen finden, der Gesetzgeber solle Arbeitgeber dazu zwingen, Beschäftigte gleich zu entlohnen. Jeder siebte fordert, Personalabteilungen sollten generell Gehaltszahlen offenlegen. 70 Prozent der deutschen Frauen würden sich nicht bei einem Arbeitgeber bewerben, von dem bekannt ist, dass er Frauen schlechter bezahlt, bei den Männern ist es jeder zweite. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/umfrage-zum-gender-pay-gap-frauen-verdienen-weniger-als-maenner-echt-jetzt-1.2857686 new" target="_blank">Frauen verdienen weniger als Männer? Echt jetzt? SZ 10.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 22 Feb 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Bezug zu etwas Größerem stärkt Kooperation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Forscher der University of British Columbia sind der Frage nachgegangen, ob Religionen möglicherweise die frühe Basis gelegt haben, dass Menschen geneigt sind, mit anderen, weit entfernten Gesellschaftsmitgliedern zu kooperieren und so die Entwicklung größerer Zivilisationen möglich zu machen. &quot;Der Glaube an moralische, strafende und allwissende Götter könnte die Ausdehnung der Kooperation, des Vertrauens und der Fairness auch auf entfernte Religionsgenossen gefördert haben&quot;, erklärt Benjamin Grant Purzycki. Die Wissenschaftler testeten diese These in einem Spielexperiment mit  591 Menschen aus acht Kulturen, darunter Jäger und Sammler in Tansania, Viehzüchter und Bauern in der Südsee und Brasilien und Angehörige von Kulturen mit Lohnarbeit in Sibirien oder auf Mauritius. Sie gehörten Religionen wie dem Christentum, Hinduismus und Buddhismus an oder glaubten an Natur- oder Ahnengeister. Die Probanden bekamen die Aufgabe, eine bestimmte Geldsumme zwischen einem Topf für einen entfernten, ihnen unbekannten Religionsgenossen und einem Topf für sich selbst oder ein lokales Mitglied ihrer Religion aufteilen. &quot;Je stärker die Teilnehmer ihre Götter als strafend und als allwissend beschrieben, desto mehr Münzen teilten sie dem geografisch entfernten, ihnen fremden Religionsgenossen zu&quot;, so das Ergebnis. Menschen, die in einer Religion lebten, die an einen strafenden Gott glaubt, ließen den entfernt lebenden Glaubensgenossen fünf Mal mehr Münzen zukommen als diejenigen, die eine göttliche Strafe nicht fürchteten. Die Wissenschaftler deuten, dass der Glaube an einen moralischen, strafenden Gott zu einer Ausweitung der frühen Gesellschaften beigetragen haben könnte und den Zusammenhalt auch großer Gruppen förderte. &quot;Er verstärkt das faire Verhalten gegenüber entfernten, fremden Glaubensgenossen und trägt damit zu einer Expansion des prosozialen Verhaltens bei&quot;, so Purzycki. <br><a href="http://www.wissenschaft.de/web/wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/10019298/Religion-als-Triebkraft-f%C3%BCr-Zivilisationen%3F/ new" target="_blank">Religion als Triebkraft für Zivilisationen? wissenschaft.de 10.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Feb 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefühle steuern oder wirklich in Beziehung sein?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie mechanisch das Denken im Business bisweilen ist, zeigt ein Beitrag im Harvard Business Manager, der die Bedeutung von Gefühlen in geschäftlichen Verhandlungen beleuchtet. Allein die Überschrift des Artikels - &quot;Gefühle in Verhandlungen richtig steuern&quot; - sagt bereits alles. Und auch die Ratschläge des Artikels selbst lassen deutlich erkennen, wie Gefühle hier schlicht zu einem strategischen Instrumentarium werden. Der Rat, sein Gegenüber aufmerksam wahrzunehmen und auf dessen Gefühle direkt einzugehen, mag zunächst banal klingen. Dahinter steht allerdings nicht der Wunsch, sich auf einen Gesprächspartner einzustellen, sondern der Versuch, emotionale Reaktionen, die den eigenen Intentionen zuwiderlaufen, unmittelbar zu erkennen und dann Mittel zu ergreifen, sie im eigenen Sinne zu beeinflussen (was der zweite Ratschlag des Artikels ist). Ich frage mich bei solchen Tipps immer, wie tragfähig sie wirklich sind. Sicherlich kann ich auf einen Menschen so lange einreden, bis er vorübergehend vergisst, dass er eigentlich gerade an etwas, das ich möchte zweifelt. Doch wie belastbar wäre ein Ja, das ich auf diesem Wege erringe? Gefühle sind eben gerade keine Verhandlungssache. Sie können sich verändern, wenn man miteinander in einen wirklichen Dialog geht. Wenn man bereit ist zuzuhören und der eigenen Position zuwiderlaufende Perspektiven zunächst einmal gelten zu lassen. Und wenn man es vielleicht sogar schafft, sich innerlich auf die Gefühle des anderen einzulassen. Es geht nicht darum, die eigenen Ziele aus dem Blick zu verlieren. Doch erst wenn man sie an dem spiegelt, was real ist, können sie wirklich zielführend werden.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/gefuehle-in-verhandlungen-richtig-steuern-a-1076353.html new" target="_blank">Gefühle in Verhandlungen richtig steuern, HBM 9.2.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gefühle-steuern-oder-wirklich-in-beziehung-sein</link>
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<pubDate>Thu, 18 Feb 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wo bleiben die Visionen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der taz geht der Politikwissenschaftler Peter Grottian der Frage nach, warum zivilgesellschaftliche Bewegungen und hier insbesondere Attac in den letzten Jahren stark an Energie und Wirkungskraft verloren zu haben scheinen. Grottian erinnert an Höhepunkte der Attac-Geschichte wie die Proteste in Heiligendamm und bemängelt, dass die Politikverdrossenheit innerhalb der Bevölkerung Organisationen wie Attac keinen Zulauf mehr zu bescheren scheint. Mir ist beim Lesen des Artikels eines bewusst geworden: Viele dieser Bewegungen sind vor allem groß geworden, indem sie GEGEN etwas gekämpft haben - eine typische alt-linke Haltung. Über Jahrzehnte war Protest eine wesentliche Ausdrucksform derer, die sich Veränderungen wünschen. Doch wie steht es um das energetische Potential des Protests? Nun, Protest ist immer dann erfolgreich, wenn er etwas verhindern kann. Doch ist damit, dass etwas nicht geschieht, automatisch auch etwas Besseres gewonnen? Ich habe da meine Zweifel. Beispiel TTIP: Selbst wenn all die Organisationen, die das Abkommen kritisieren, sich mit ihren Forderungen durchsetzen würden - hätten wir dann schon eine wirklich bessere Wirtschaft und Lebenswelt? Ich glaube, der Niedergang, den Grottian bemerkt, betrifft nur einen bestimmten Teil der zivilgesellschaftlichen Sphäre, den des Protests. Denn auf der anderen Seite scheinen sich, zumindest in meiner Wahrnehmung, die Aktivistengruppen, die konkrete Projekte in Angriff nehmen, die sich für die schöpferische Verwirklichung von etwas, das einen realen Unterschied macht und Lebenszusammenhänge spürbar verbessert, stetig zu vermehren. Sie ignorieren bisweilen den politischen Diskurs und machen einfach ihr eigenes Ding. Sie verharren nicht mehr in Gegnerschaft, sondern gestalten das, was sie gerade gestalten können. Vielleicht ist der Protest ein Auslaufmodell.<br><a href="http://www.taz.de/Debatte-Niedergang-von-Attac/!5272266/ new" target="_blank">Erstarrte Bewegung, taz 9.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Feb 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Aufmerksamkeit kann Manipulation durchbrechen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ hat kürzlich einen Beitrag der Frage gewidmet, wie man sich im Arbeitsleben vor Manipulation durch Vorgesetzte und Kollegen schützen kann. Im Artikel werden verschiedene Szenarien dargestellt, die Menschen ihren Gesprächspartnern im Dialog ihre eigenen Vorstellungen geradezu aufzwingen, ohne dass diese es wirklich bemerken. Oft setzen beispielsweise zu Beginn eines Gesprächs gesetzte Annahmen  Voraussetzungen, die dann einen  unhinterfragten Rahmen für den gesamten Verlauf der Unterhaltung bilden - weil das Gegenüber sich auf sie bezieht, anstatt eine eigene Perspektive zu entwickeln. Oder Wünsche und Anforderungen werden als Selbstverständlichkeiten formuliert, was es dem Gegenüber erschwert, sich davon abzugrenzen - einfach weil der subjektive Eindruck entsteht, dem Gewohnten dann nicht zu entsprechen. &quot;Generell schu&amp;#776;tzt man sich gegen Manipulation, indem man sie kennt und wiedererkennt&quot;, sagt der Coach Thomas Wilhelm. Das bedeutet in meiner Wahrnehmung allerdings weniger, nach den von Beratern gerne analysierten Mustern zu suchen und diese dann einfach auszuhebeln. Wichtiger erscheint mir eine grundsätzliche Aufmerksamkeit im Hinblick darauf, wie Gespräche sich entwickeln. Innere Klarheit über eigene Haltungen und Ziele wie auch ein aufmerksames Wahrnehmen von Gesprächspartnern erleichtern es, wirklich das mitzubekommen, was gerade geschieht - und Abweichungen vom Wünschenswerten zu erkennen. Sicher gibt es Menschen, die andere ganz bewusst manipulieren. Doch häufig geschieht das, was wir später als Manipulation wahrnehmen, gar nicht in diesem Sinne willentlich. Wenn ein Chef, der unter Druck steht, in Gesprächen Überstunden als Selbstverständlichkeit preist, mag es vielleicht auch hilfreich sein, einen Schritt hinter das vermeintliche Thema zurückzutreten. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass eine harmlose Frage - &quot;Ist das wirklich so?&quot; - Gespräche einen unerwarteten Verlauf nehmen lässt. Allerdings nur, wenn ich auch in einer wirklich fragenden Haltung bin und nicht damit versuche, mein Gegenüber dorthin zu bringen, wo ich es haben will (eine schlichte Konter-Manipulation). Denn diese innere Offenheit, man könnte auch sagen Weite, ist es letztlich, die begrenztes Denken ins Leere laufen lässt.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/wie-man-sich-vor-manipulation-im-job-schuetzt-14052836.html?printPagedArticle" target="_blank">Auf Umwegen zum Ziel, FAZ 8.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Feb 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Herzensqualitäten in der Welt wiederentdecken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation und Achtsamkeit sind zu einem Trendthema in der Arbeitswelt avanciert. Einerseits, weil die nicht länger ignorierbaren wachsenden Burn-out-Raten nach neuen und konstruktiveren Handlungsweisen im Alltag fragen, andererseits, weil sich viele Menschen versprechen, durch eine bessere Fokussierung und mehr innere Klarheit schlicht besser unter den Umständen des Gegebenen zu funktionieren. In Kreisen vieler Neurowissenschaftler mehrt sich indes die Skepsis, dass bei aller Euphorie über die positiven Wirkungsstudien zu Meditation etwas wesentliches übersehen wird und immer mehr in den Hintergrund gerät - nämlich das, was &quot;eigentlich&quot; die Besonderheiten von Achtsamkeit ausmacht. Paul Grossman, Direkter des Europäischen Zentrums für Achtsamkeit in Freiburg, sagt etwa in einem Interview mit &quot;Psychologie heute&quot;: &quot;In vielen Adaptionen wird Achtsamkeit vor allem als Aufmerksamkeitsübung instrumentalisiert. Es gibt aber wesentliche Qualitäten des Phänomens, die weit über Entspannung und Konzentration hinausgehen. Es geht um eine relativ unvoreingenommene Wahrnehmung, die Freundlichkeit, Großzügigkeit, Mitgefühl, Toleranz, Offenheit und Mut einschließt. Diese Qualitäten zusammen ergeben eine ethische Haltung, und damit meine ich absolut nichts Religiöses. Diese Haltung zu kultivieren ist weit anspruchsvoller, als einfach nur aufmerksam zu sein. Die Aufmerksamkeit, von der im Achtsamkeitsansatz die Rede ist, ist eine sehr spezifische, die von den genannten Herzensqualitäten durchdrungen ist. Das ist die eigentliche Herausforderung von Achtsamkeit.&quot; Meditation einfach im Sinne der Kompensation zu praktizieren, mag zwar kurzfristig individuelle Wohlgefühle auslösen. Die Frage ist aber auch, wie lange dies funktioniert, wenn die Welt selbst sich im alten Trott weiterdreht. Die Herzensqualitäten, von denen Grossman spricht, hätten hingegen, werden sie von vielen Menschen ganz bewusst kultiviert, das Potential, die Umstände, die uns heute in die Erschöpfung treiben und uns nach Erholung sehnen lassen, von Grund auf zum Besseren zu wenden. Beim <a href="http://www.meditation-wissenschaft.org/programm.html new" target="_blank">Kongress Meditation &amp; Wissenschaft</a>, der am 25./26. November 2016 in Berlin stattfinden wird, wird Paul Grossman darüber sprechen, welche Relevanz die von ihm ins Spiel gebrachte ethische Dimension entfalten kann.<br><a href="http://www.ezfa.eu/app/download/10058025394/Psychologie%20Heute_01_2016.pdf?t" target="_blank">Psychologie heute, Januar 2016</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-herzensqualitäten-in-der-welt-wiederentdecken</link>
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<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein Haus für unter 20.000 Dollar]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeiten Studierende der Auburn University in West-Alabama daran, ein günstiges Haus zu entwickeln. In der Nähe von Atlante wurden nun einige Prototypen umgesetzt. Die Idee des Projekts: Es sollen nicht nur möglichst günstige und dabei schöne Behausungen für die ärmeren Bevölkerungsschichten entstehen, sondern auch vor Ort von Handwerkern errichtet werden (was z.B. eine kostengünstige Vorproduktion von Bauteilen ausschließt). Während die Studenten Materialien und Bau schon halbwegs im Griff haben, stoßen sie nun an die systemischen Grenzen. Oft werden ihre Bauanfragen abgelehnt, weil sie mit unkonventionellen Materialien arbeiten und die Behörden so nicht ermessen können, ob das Bauwerk genehmigungsfähig ist. Auch Kredite für potentielle Hauskäufer sind ein Problem, denn ein 20.000-Dollar-Kredit verursacht für Banken den gleichen Aufwand wie ein höherer - doch sie verdienen deutlich weniger daran. Mich hat das Projekt berührt, weil es wieder einmal zeigt, wie gutes Design und gute Lebensbedingungen Hand in Hand gehen können. <br><a href="http://www.fastcoexist.com/3056129/this-house-costs-just-20000-but-its-nicer-than-yours new" target="_blank">This House Costs Just $20,000—But It’s Nicer Than Yours, Fast Company 3.2.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ein-haus-für-unter-20.000-dollar</link>
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<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Aufstiegschancen in Finnland am besten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der amerikanische Mythos des Aufstiegs vom Tellerwäscher zum Millionär scheint zu verblassen. Die Universität Stanford untersuchte die Aufstiegschancen in verschiedenen Ländern, wobei nur solche Volkswirtschaften in die Untersuchung einbezogen wurden, die einen gewissen Wohlstand erreicht haben, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die USA landeten hier zwar noch in den Top 10, doch als Schlusslicht. Die besten Aufstiegschancen bietet der Studie zufolge Finnland. Die Plätze dazwischen: Norwegen (2), Australien (3), Kanada (4), Deutschland (5), Frankreich (6), Großbritannien (7), Italien (8) und Spanien (9). Dass ein Land wie Spanien besser als die USA abschneidet begründen die Forscher mit der geringeren Wohlstandsschere, während in den USA die Kluft zwischen Arm und Reich besonders groß sei. Deutschland konnte in der Studie mit seinem durchlässigen Arbeitsmarkt punkten - in diesem Segment gab es die Höchstpunktzahl. Australien wiederum überzeugte mit seinem Bildungssystem. Dort haben 43 Prozent der Jugendlichen aus bildungsnahen Schichten ein Familienmitglied mit Migrationshintergrund und der Aufstieg von Migranten spreche für die Durchlässigkeit einer Gesellschaft. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/sozialer-aufstieg-in-diesen-laendern-gelingt-der-american-dream-a-1075651.html new" target="_blank">American Dream - in diesen Ländern wird er wahr, Karrierespiegel 4.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Feb 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Keine Zeit für Mittagspause]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine ordentliche Mittagspause scheint für die junge Generation von Arbeitnehmern zum Luxus zu werden. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt eine Befragung von 3.200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 24 Jahren zu  Arbeitsbedingungen, Arbeitsanforderungen und Belastungen, dass etwas ein Fünftel keine Mittagspause macht, obwohl diese gesetzlich vorgeschrieben ist. Der Grund: Die geforderte Arbeit sei sonst nicht zu schaffen. Ein Drittel aller Befragten fügt hinzu, dass sich Pausen nicht in ihren Arbeitsablauf integrieren lassen. Ein ähnliches Bild bei den 15- bis 17-Jährigen, den Azubis und Praktikanten. Von ihnen verzichten 20 Prozent häufig auf Pausen, weil sie sonst ihr Pensum nicht erfüllen können. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/mittagspause-junge-angestellte-verzichten-auf-pausen/12915046.html new" target="_blank">Junge Angestellte verzichten auf Pausen, WiWo 3.2.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Feb 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lichtblicke sozialer Innovationen]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Forbes hat eine wunderbare Liste zusammengestellt mit spannenden Innovationen von Sozialunternehmern, den Top 30 Ideen, die von jungen Gründern unter 30 Jahren realisiert werden. Amélie Maryage, 24, und Miriam Reyes, 29, aus Frankreich und Spanien etwa entwickeln in ihrem Unternehmen Aprendices Visuales Bücher und Apps für autistische Kinder. Catalin Voss, 20, aus Deutschland engagiert sich ebenfalls für autistische Kinder. Sein Google-Glass-basiertes Autism Glass Project erkennt für die Betroffenen Emotionen. Clementine Chambon, 23, aus Frankreich hat das Unternehmen Oorja mitgegründet, das aus Bio-Abfall Energie herstellt und  so mehr als 400 Millionen Menschen in Indien helfen möchte, sich ihren eigenen Strom herzustellen. Der deutsche Architekt Dénes Honus, 28, gestaltet mit seinen City Trees urbane Kunstwerke, die der Luftverschmutzung entgegenwirken. Dies sind nur einige der spannenden Projekte. Ich finde es phantastisch, wie sich hier neue Formen der Technologienutzung zu entwickeln beginnen. Und die City Trees bringen eine neue Ästhetik in die Stadt.<br><a href="http://goodimpact.org/magazin/die-wichtigsten-sozialunternehmer-ihrer-generation new" target="_blank">Forbes-Liste &quot;30 unter 30&quot;, Good Impact 20.1.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lichtblicke-sozialer-innovationen</link>
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<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Freiheit oder Kohle? GenY bleibt ein Rätsel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Studien, die versuchen, die Haltung junger Arbeitnehmer zu erkunden, häufen sich und immer neue Diagnosen zur Verfassung der GenY suggerieren, dass hier ein gänzlich neuer Angestelltentypus die Firmenwelt betritt. Unter dem Strich sind die Erkenntnisse dann doch eher dünn und vielfach widersprüchlich. Ob die Jungen lieber Sicherheit, Abenteuer oder doch einfach nur Kohle wollen - man weiß es nicht so genau. In einer Studie des Marktforschungsinstituts Lünendonk wurden 2.123 Arbeitnehmer und Arbeitsuchende in Deutschland befragt nach den fünf wichtigsten Faktoren, die einen Arbeitgeber besonders attraktiv machen. Hier war für 65,5 Prozent der Befragten das Gehalt wichtigstes Kriterium und überholte damit sogar die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die in deutschen Studien meist sehr hoch gerankt wird. In der Arbeitsmarktstudie des Personalunternehmens Orizon landet die Arbeitsplatzsicherheit ebenfalls auf Platz zwei. Insgesamt gaben 56,4 Prozent der jungen Befragten an, dass eine gute Bezahlung sehr wichtig sei, Sicherheit nannten 56,1 Prozent. Es folgen flexible Arbeitszeiten, Nähe von Arbeitsplatz zu Wohnsitz und abwechslungsreiche Tätigkeiten. Vielleicht ist das Stochern in diesen Details einfach wenig zielführend. Eindeutiger ist dagegen - zumindest in meinen Augen - eine ganz andere Schlussfolgerung. Menschen möchten gut leben können. Und dazu gehört eben in unserem gegenwärtigen System ein Arbeitsplatz, der den Lebensunterhalt sicherstellt und dies nicht nur kurzfristig. Ich würde wetten, dass ältere Arbeitnehmer das genauso sehen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/generation-y-doch-keine-lust-auf-work-life-balance/12916050.html new" target="_blank">Doch keine Lust auf Work-Life-Balance? WiWo 3.2.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=freiheit-oder-kohle-geny-bleibt-ein-rätsel</link>
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<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsicherheit belastet die Hälfte aller Deutschen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir leben in unsicheren Zeiten und diese Unsicherheit scheint immer mehr Menschen zu bedrängen. Ängste vor wachsender Kriminalität, Terroranschlägen und einem zu starken Zuzug von Flüchtlingen beschäftigen laut einer Umfrage des Allensbach Instituts mittlerweile schon rund drei Viertel der Bevölkerung. Gerade die aktuelle Lage im Hinblick auf die Flüchtlinge scheint hier geradezu einen Sorgenschub ausgelöst zu haben, denn im Sommer 2014 waren es lediglich 29 Prozent, die „Die allgemeine Unsicherheit, wie es weitergeht.“ thematisierten, gegenwärtig sind es 53 Prozent. Auch die Zahl derer, die die Zeit insgesamt als besonders unsicher erachten, ist in den vergangenen kontinuierlich auf heute 58 Prozent gestiegen. Dabei scheint es nicht allein der permanente Wandel zu sein, der die Menschen schreckt. Beim Stichwort Veränderungen denken lediglich 29 Prozent umgehend an damit verbundene Risiken, 47 Prozent hingegen sehen die Chancen. Was das Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung zu schüren scheint, könnte eher der Eindruck sein, immer öfter mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert zu sein, deren Folgen dann ganz privat zu bewältigen sind. Für manche Bevölkerungsgruppen mag Angela Merkels &quot;Wir schaffen das!&quot; in doppeltem Sinne zynisch klingen. Richtet sich der Appell doch vordergründig an die Bewältigung der Herausforderungen, die sich durch die hohen Flüchtlingszahlen ergeben. Bezieht es aber auch diejenigen ein, die schon immer hier leben und schon lange nicht mehr das Gefühl haben, es zu schaffen? Vielleicht täuscht die aktuelle Situation auch darüber hinweg, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt bereits seit Jahren am Bröckeln ist und es - zumindest subjektiv empfunden - immer mehr Verlierer zu geben scheint. Dem schenken wir immer noch wenig Beachtung.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-analyse-die-angst-vor-veraenderung-14035557.html?printPagedArticle" target="_blank">Die Angst vor Veränderung, FAZ 27.1.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unsicherheit-belastet-die-hälfte-aller-deutschen</link>
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<pubDate>Fri, 05 Feb 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Grundeinkommen und menschlichen Prioritäten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die in der Schweiz geplante Volksabstimmung zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens fördert im Zuge der darum kreisenden Diskussionen immer wieder interessante Blicke auf unsere grundsätzlichen Einstellungen zur Arbeitswelt und zur Erwerbstätigkeit zutage. So veröffentliche die Volksinitiative für das Grundeinkommen kürzlich die Ergebnisse einer Befragung von 1.076 Schweizern, darunter 676, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Sorge vieler Kritiker, bei bestehendem Grundeinkommen werde niemand mehr arbeiten wollen, bestätigt sich hier nicht. 69 Prozent der Befragten lehnen laut einem Bericht der Welt eine freiwillige Arbeitslosigkeit generell ab, weitere 21 Prozent können sich eher nicht vorstellen, nicht mehr zu arbeiten, wenn sie ein Grundeinkommen erhalten. Gleichzeitig würde aber eine Mehrheit die Möglichkeit nutzen, arbeitsmäßig kürzer zu treten. Jeweils gut 50 Prozent, um sich weiterzubilden oder mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. 22 Prozent liebäugeln mit der Option, sich selbstständig zu machen. Zahlen wie diese deuten, auch wenn sie häufig nicht so interpretiert werden, auf einiges an gesellschaftlichem Potenzial hin, das unter den gegenwärtigen Gegebenheiten sich schlicht nicht entfalten kann, weil es den Menschen an Zeit und Mitteln fehlt. Spannend wäre es sicher, mögliche Entwicklungen weiter zu denken. Was tun beispielsweise diejenigen, die sich weiterbilden, anschließend? Und wie wirkt sich dies auf die Lebenswelt aus? Bedeutet der Wunsch, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, nur einen Rückzug ins Private oder verbinden Menschen damit konkrete Ideen wie sich mehr um Angehörige kümmern zu können, die Unterstützung brauchen? Mehr Zeit zu haben, etwas Gesundes selbst zu kochen? Endlich mal ausreichend zu schlafen? Wie sähen unsere Gesellschaften aus, wenn jeder Mensch einfach ein bisschen mehr von dem tun könnte, was er besonders mag oder besonders gut kann?<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article151536099/2270-Euro-geschenkt-und-trotzdem-weiter-arbeiten.html new" target="_blank">2.270 Euro geschenkt - und trotzdem weiterarbeiten, Die Welt 27.1.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zwischen-grundeinkommen-und-menschlichen-prioritäten</link>
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<pubDate>Thu, 04 Feb 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abschalten in der Freizeit fällt vielen schwer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Pro Tag stehen dem Durchschnittsdeutschen heute knapp vier Stunden Freizeit zur Verfügung. Doch erholsam ist diese freie Zeit für eine Mehrheit nicht wirklich. Eine Befragung des Onlinepanels Toluna unter 1.045 Personen zeigt: 45 Prozent fühlen sich nach Feierabend stark erholungsbedürftig, aber nur 36 Prozent gelingt es auch, wirklich abzuschalten und sich zu regenerieren. Eine Mehrheit von 56 Prozent gibt an, dass Überstunden, Pendeln oder Zweitjobs ihren Spielraum für Erholung beschneiden. 36 Prozent fühlen sich durch die Betreuung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen so stark eingebunden, dass ihnen für sich selbst keine Zeit mehr bleibe. Das, was gerne als Freizeit betrachtet wird, ist eben meist zunächst einmal die Zeit, die wir nicht schlafen und nicht einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Das Leben selbst ist jedoch wesentlich vielfältiger. Andererseits: Die liebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen ist nach wie vor das Fernsehen. Hierfür geht der größte Teil der Zeit ohne äußere Verpflichtungen drauf. Ob das wirklich erholsam ist?<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/stress-deutsche-koennen-sich-im-feierabend-nicht-erholen/12876122.html new" target="_blank">Deutsche können sich im Feierabend nicht erholen, WiWo 25.1.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=abschalten-in-der-freizeit-fällt-vielen-schwer</link>
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<pubDate>Wed, 03 Feb 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was kommt nach der Ära der Jobs?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es wird immer ernster mit der Industrie 4.0. Eine beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorgelegte Studie zeigt, dass in den nächsten Jahren 7,1 Millionen Jobs durch die wachsende Digitalisierung verloren gehen könnten, während nur 2,1 Millionen neue Arbeitsplätze, überwiegend für Computerexperten, entstehen. Dementsprechend waren die Diskussionen in Davos auch davon geprägt, wie mit dieser tektonischen Plattenverschiebung umzugehen sein könnte. Interessanterweise mehren sich die Stimmen derer, die von einer Umverteilung der Einkommen sprechen und hier vor allem das Grundeinkommen ins Spiel bringen. Zu ihnen gehört beispielsweise Christopher Pissarides, der 2010 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt. Er sagt: &quot;Wir müssen ein neues System entwickeln, um die Einkommen umzuverteilen.&quot; Andere wie Erik Brynjolfsson, Professor am MIT in Boston, denken eher über eine negative Einkommensteuer nach. Sinkt das Einkommen unter eine bestimmte Grenze, müssten Menschen keine Steuer mehr zahlen, sondern erhielten vom Finanzamt einen Zuschuss. Nachdem ich die Diskussion um das Grundeinkommen schon seit Jahren verfolge, finde ich es zwar erfreulich, dass - leider aufgrund prekärer Umstände - das Thema gesellschaftlich immer mehr Beachtung findet. Doch gleichzeitig scheint mir das, was wir uns zu denken erlauben, noch längst nicht weit genug zu gehen. Wo eigentlich das gesamte kapitalistische System immer mehr ins Wanken gerät, bedarf es eher eines weiteren Blicks, der nicht versucht, an einzelnen Stellen umfassende Ideen zur Kompensation von Schwächen des Systems zu verwenden. Doch immerhin tritt so ein hilfreicher Ansatz immer mehr in die Gegenwärtigkeit und regt vielleicht auch manche zum Weiterdenken an.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verlust-von-arbeitsplaetzen-durch-digitalisierung-ausgerechnet-davos-diskutiert-nun-ueber-das-grundeinkommen-1.2829834 new" target="_blank">Davos diskutiert über das Grundeinkommen, SZ 22.1.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-kommt-nach-der-ära-der-jobs</link>
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<pubDate>Tue, 02 Feb 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit goes Mainstream]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem der Begründer des Achtsamkeitsprogramms Mindfulness Based Stress Reduction Jon Kabat-Zinn im letzten Jahr in Davos mit seinem Auftritt für Furore sorgte, scheint das Meditieren nun beim Weltwirtschaftsforum schon fest zum Programm zu gehören. Wie die FAS berichtete, waren die dieses Jahr von ihm in Davos angebotenen Stille-Sessions restlos ausgebucht und manche Manager meditierten sogar im Flur vor dem Veranstaltungsraum. Das Handelsblatt hat bereits Anfang Januar ein großes Special dem stetig wachsenden Achtsamkeitstrend gewidmet. Der Beitrag stellt vor allem Kabat-Zinns MBSR-Programm vor, bringt Erfahrungsberichte von Praktizierenden und nordet das Thema gesellschaftlich ein. Unter dem Strich zeigt der Artikel, dass Meditation immer mehr zur Antwort auf die verschiedenen Stressphänomene der Zeit zu werden scheint. Unzählige Wirksamkeitsstudien und ein wachsendes Interesse am Buchmarkt (schon rund 15 Prozent der neu erscheinenden Gesundheitsbücher beschäftigen sich mit Achtsamkeit) scheinen den Trend kontinuierlich zu befeuern. Allerdings überwiegen in der Berichterstattung - und wahrscheinlich auch im Bewusstsein der stetig wachsenden Zahl an Meditierenden - immer noch vor allem die kompensatorischen Wirkungen von Meditation. Die meisten meditieren, um im Alltag besser durchzuhalten. Wirklich spannend wird diese Entwicklung vielleicht dann, wenn Menschen immer stärker die Brüche zwischen ihrer alltäglichen Lebenswelt und der Dimension der Freiheit, die in Achtsamkeitsübungen durchscheint, nicht nur gezielter wahrnehmen, sondern damit beginnen, ihre Haltung zum Leben und ihre Lebenspraxis grundsätzlich zu überdenken - und zu verändern.<a href="http://www.achtsame-wirtschaft.de/tl_files/netzwerk_achtsame_wirtschaft/Handelsblatt_Achtsamkeit_macht_Karriere_Jan_2016_VV.pdf new" target="_blank">Bewusst sein, HB 8.1.16</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-goes-mainstream</link>
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<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 13:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche Intellektuelle meiden Social Media]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Soziale Netzwerke scheinen vor allem in Deutschland ein Ort der Dumpfheit zu sein, zumindest wenn man eine Statistik der OECD zum Bildungshintergrund der Internetnutzer in Betracht zieht. Während in den meisten europäischen Ländern die Zahl der Social-Media-Nutzer mit hoher formaler Bildung diejenige der eher wenig Gebildeten übersteigt, und dies zum Teil deutlich, klafft in Deutschland hier eine Lücke. Die bildungsfernen Schichten beherrschen die Diskurse in den Netzwerken, während die Intellektuellen sich anscheinend in vornehmer Zurückhaltung üben. Lediglich in Dänemark und Schweiz weist die Nutzerverteilung Ähnlichkeiten zur deutschen Situation auf - dort allerdings ist die Lücke minimal, während sie hierzulande bei rund zehn Prozentpunkten liegt. Kommt uns das Internet manchmal so dümmlich vor, weil es uns schlicht zu dumm ist, einen geistvollen Beitrag zu leisten?<br><a href="https://twitter.com/OECDStatistik/status/675267281002356737 new" target="_blank">OECD-Statistik zur Internetnutzung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Bezug zu etwas Größerem]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Harvard Business Manager beschreibt der ehemalige SAP-Manager Dirk Dobiey, wie er ein Projekt, das drei Mal vor dem Aus stand, über mehrere Jahre hinweg letztlich doch noch zum Erfolg führte. Der HBM führt das Fallbeispiel unter dem Thema Fehlerkultur und der Artikel selbst beschäftigt sich auch größtenteils mit den Auf und Abs, die durch teils äußere, teils innere Widrigkeiten nur eine Richtung zu kennen scheinen, das Scheitern. Doch gerade am Ende des Artikels wird eines deutlich - es ist nicht der Blick auf die Dinge, die Erfolge zu verhindern scheinen, und der Versuch, diese in den Griff zu bekommen, die zu einem Gelingen führen. Nein, die Kraft, die Dobieys Projekt letztlich trug, war eine andere. Der Manager spricht beispielsweise von einer Haltung der Transzendenz, die die Projektmitglieder einte - die Fähigkeit, sich gemeinsam auf etwas Größeres auszurichten und dieser Vision Partikularinteressen unterzuordnen. Auch erwähnt er die &quot;unbändige Neugier&quot;, die alle Mitwirkenden immer wieder veranlasste, herausfinden zu wollen, welcher Art die erwarteten Lösungen tatsächlich sein sollen. Sie hielten nicht an Ideen fest, sondern eruierten in unzähligen Gesprächen, was der, man könnte fast sagen innere, Wert der Aufgabe ist, wie ihre Bewältigung dem Unternehmen dient. Ein weiterer Punkt: Leidenschaft! Die Mitglieder des Projektteams waren durch und durch inspiriert, weil sie alle spüren konnten, dass ein möglicher Erfolg wirklich bedeutsam sein kann. Viele Businessprozesse, vor allem in großen Organisationen, scheinen gewöhnlich der natürlichen Tendenz zu unterliegen, vergleichsweise schnell in Kleinteiligkeiten zu ersticken - seien es Abteilungsinteressen, die Großmachtphantasien von Vorgesetzten oder die sich stetig wandelnden Prioritäten bei der Vergabe von Mitteln. In Dobieys Fall war hingegen eine vielleicht mystische Kraft am Wirken. Menschen gelang es, sich mit etwas zu verbinden, dass einen inhärenten Sinn erkennen ließ. Und Sinnhaftigkeit hat nicht nur etwas sehr inspirierendes, sie scheint, wenn sie von Menschen absichtsvoll getragen wird, auch eine sich selbst entfaltende Wachstumskraft mit sich zu bringen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/auch-wer-dreimal-scheitert-muss-nicht-aufgeben-a-1071964.html new" target="_blank">Auch wer dreimal scheitert, muss nicht aufgeben, HBM 14.1.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schnell lesen, wenig mitbekommen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meine Arbeit bringt es mit sich, dass ich zu den Viellesern gehöre. Und trotzdem habe ich immer das Gefühl, mit meiner Lektüre im Rückstand zu sein. Ich habe mir über die Jahre immer mal wieder verschiedene Schnelllesetechniken angeschaut, in der Hoffnung, hier eine Lösung für dieses Dilemma zu finden. Aber an allen Ideen, wie man schneller eine gewisse Menge Text in den kognitiven Griff bekommt, hatte ich immer eines auszusetzen - mich beschlich das Gefühl, dass ich bei aller Effizienz vielleicht wesentliches übersehe, Aspekte ausblende, die vielleicht doch wichtig wären. Eine Studie der University of California in San Diego scheint diese Ahnung nun zu bestätigen. Die Wissenschaftler analysierten für eine Metaübersicht Studien zu verschiedenen Ansätzen des Schnelllesens und fanden heraus, dass es unter dem Strich nichts bringt, weil Informationen entweder übersehen oder nicht gemerkt werden. Vielleicht ist die beste Methode, der Vielzahl an Lektüreanforderungen und -möglichkeiten gerecht zu werden, eben doch, zunächst einmal bewusst zu überlegen, was ich lesen will (soll oder muss), was ich mir von der Lektüre erhoffe. Dann kann Lesen wieder ein Genuss sein.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/schnelllesen-bringt-wenig/1394745?_ga" target="_blank">Schnelllesen bringt wenig, spektrum.de 18.1.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein neues Verständnis von Nähe macht einen Unterschied ]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Letzte Woche hatte ich das große Vergnügen, gemeinsam mit meinem evolve-Redaktionskollegen Dr. Thomas Steininger eine Radiosendung zu unserer neuen Magazin-Ausgabe zu machen, die das Thema Nähe unter die Lupe nimmt. In einer Kultur, die vor allem von unserer Individualität lebt, verstehen wir unter Intimität gemeinhin vor allem unsere persönlichen, partnerschaftlichen Beziehungen zu ausgewählten Menschen. Was aber, wenn wir den Radius dieser Selbstverortung weiten? Wenn wir zu erkennen beginnen, dass wir dem Leben als Ganzem wirklich nahe kommen können? Wenn ich mir die Herausforderungen der Gegenwart anschaue, sei es der Klimawandel, die großen wirtschaftlichen Fragen, vor denen wir stehen, die weltweiten Flüchtlingsbewegungen, dann wird mir immer deutlicher, dass unsere Fähigkeit zur Nähe längst keine rein persönliche Angelegenheit mehr ist. Gerade unsere Bereitschaft, wirklich mit dem zu sein, was ist, uns davon berühren zu lassen, ist heute vielleicht der zentrale Schlüssel zu einem In-der-Welt-Sein, das tatsächlich aus dem schöpft, was uns als Menschen ausmacht - und andere Menschen in dieser Tiefe berührt, sich mit ihnen verbindet. Unser Radiogespräch vermittelt einige Einsichten, wie wir uns in einen solchen Gestaltungsprozess hineinbewegen können.<br><a href="http://www.evolve-magazin.de/radio/die-kunst-der-naehe-zur-neuen-ausgabe-des-evolve-magazins/ new" target="_blank">Radio evolve - die Sendung zum Download</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Fachtagung &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot; am 21.4. in Frankfurt]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 21. April 2016 findet in Frankfurt zum vierten Mal die Fachtagung &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot; statt, die vom Giessener Forum gemeinsam mit der Bildungsakademie des Landessportbunds ausgerichtet wird. Hier werden Wissenschaftler, Trainer und Business-Praktiker einen Überblick über neue methodische Ansätze und Anwendungsbeispiele von Meditation in der Arbeitswelt präsentieren. Prof. Dr. Bernhard Badura von der Universität Bielefeld spricht über eine „Kultur der Achtsamkeit für Gesundheit“, die Trainer Sabine Fries und Armin Pollmann geben einen Überblick darüber, wie Achtsamkeit sich in Unternehmenskontexten einbringen lässt, und Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG zeigt, wie er in der Bank eine Unternehmenskultur der Achtsamkeit etabliert, die von einem ichzentrierten zu einem transpersonalen Management führt. <br><a href="http://www.achtsamkeit-am-arbeitsplatz.de/fachtagung.htm new" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kongress Meditation &amp; Wissenschaft am 25./26.11.16 in Berlin]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Ich habe ja das besondere Vergnügen, seit 2010 im zweijährigen Turnus den von inzwischen drei Stiftungen getragenen Kongress Meditation &amp; Wissenschaft zu organisieren. Der nächste wird am 25./26. November 2016 wieder in Berlin stattfinden. Seit dem ersten Kongress hat sich unglaublich viel entwickelt. Während wir seinerzeit noch vor allem über die Erkenntnisse der Grundlagenforschung einen Zugang zum Thema für die breitere Öffentlichkeit versucht haben zu schaffen, ist Achtsamkeit inzwischen in Medizin, Therapie und Arbeitswelt schon beinahe ein Trend. Und das führt natürlich auch dazu, dass sich immer mehr eher leichtgewichtige Angebote etablieren, die bisweilen mit den spirituellen Grundlagen von Meditation nur noch wenig zu tun haben. Deshalb ist es mir eine besondere Freude, dass der diesjährige Kongress mit seinem Oberthema &quot;Meditation &amp; Wirklichkeit - Macht &amp;#124; Zweck &amp;#124; Sinn&quot; einen sehr differenzierten Blick auf die jüngeren Entwicklungen wirft. Wir haben zum Beispiel Jon Kabat-Zinn im Programm (zugeschaltet per Video), der über das Phänomen &quot;McMindfulness&quot; und die Dharma-Grundlagen von Achtsamkeit sprechen wird. Paul Grossman, der auch beim Mind &amp; Life Institute aktiv ist, wird die ethische Dimension von Meditation im Gesundheitswesen thematisieren. Britta Hölzel wird einige Wirkungszusammenhänge von Meditation darstellen, die durch die Grundlagenforschung belegt sind, und kritisch darauf eingehen, ob und inwieweit diese Erkenntnisse sich überhaupt auf konkrete Anwendungskontexte, beispielsweise im Business, übertragen lassen. Spannend wird mit Sicherheit auch die Diskussion zum Thema &quot;Wie viel Meditation verträgt das Business – und wie viel Business die Meditation?&quot;, für die wir eine Vertreterin des Google-Programms &quot;Search Inside Yourself&quot;, den bei SAP zuständigen Director der firmeneigenen Mindfulness-Programme sowie den RWE-Vorstandsvorsitzenden Peter Terium (der selbst langjähriger Meditierender ist) und den dm-Geschäftsführer Erich Harsch gewinnen konnten. Tania Singer wird Ergebnisse ihres ReSource-Projekts vorstellen und darauf eingehen, was es braucht, damit Meditation auch auf der Ebene der Persönlichkeit nachhaltige Veränderungen zeitigt. Ich freue mich schon sehr auf diesen spannenden Mix, der hoffentlich auch in der öffentlichen Diskussion neue Impulse setzt.<br><a href="http://www.meditation-wissenschaft.org/programm.html new" target="_blank">Programm Meditation &amp; Wissenschaft 2016</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Autorität braucht die richtige Haltung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungsmodelle alter Schule sind zunehmend am Erodieren, denn mit den alten Top-Down-Konstruktionen, die vor allem von einer Amts- oder Funktionsautorität getragen werden, können vor allem die jungen Generationen immer weniger anfangen. &quot;Autorität entsteht heute anders als bislang. Über viele Jahrhunderte galt: Wer die Macht aufgrund seiner Position hat, konnte seine Funktionsautorität ausleben. Doch so etwas wie Funktionsautorität gibt es heute kaum noch. Der Verlust der Führungsautorität ist offenkundig und für die Vorgesetzten eine schmerzhafte, tabuisierte Realität. Heute brauchen Führungskräfte daher oft einen unverhältnismäßig hohen Kraftaufwand und müssen Druck ausüben, um überhaupt einigermaßen akzeptable Resultate vorweisen zu können. Das ist nicht effizient. Daher brauchen wir eine neue Form der Autorität&quot;, erklärt der Arbeitswissenschaftler Frank Baumann-Habersack in einem Interview mit Zeit online. Er weist darauf, dass Führungskräfte heute vor der Herausforderung stehen, den Einstellungswandel, der sich immer deutlicher vollzieht, aufzugreifen und sich ihre Autorität aktiv anzueignen: &quot;Wir müssen erkennen, dass sich in unserer Gesellschaft die Einstellungen zur Führung gewandelt haben. Und das in allen Lebensbereichen. Die Digitalisierung mit ihren Möglichkeiten an Teilhabe, Transparenz und Mitbestimmung haben diesen Veränderungsprozess drastisch beschleunigt. Dies hat dazu geführt, dass niemand mehr allein aufgrund seiner Führungsposition respektiert wird. Vorgesetzte müssen sich heute schon den Respekt erst &quot;verdienen&quot; – über die Art, wie sie die Beziehung zu ihren Mitarbeitern gestalten. Dafür reichen keine Führungstools und -trainings, sondern es bedarf eines grundlegenden Wandels der Führungshaltung.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-12/autoritaet-fuehrungsstil-mitarbeiter new" target="_blank">&quot;Niemand wird für seine Führungsposition respektiert&quot;, Zeit online 11.1.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=autorität-braucht-die-richtige-haltung</link>
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<pubDate>Thu, 21 Jan 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jobs für viele Jüngere ein Unsicherheitsfaktor]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbunds zeigt, dass die jüngere Arbeitnehmergeneration mit dem Einstieg ins Berufsleben zu kämpfen hat. Von den unter 35-Jährigen sind 27,9 Prozent &quot;atypisch&quot; beschäftigt, das heißt sie arbeiten nicht in einem regulären Vollzeit-Job. Bei den unter 25-Jährigen sind es sogar 46,4 Prozent. Allerdings wurde in der Erhebung anscheinend nicht danach gefragt, ob diese reduzierte Arbeitszeit bewusst gewählt ist, denn gerade in der jüngeren Generation scheint sich gegenwärtig auch ein kleiner Trend zum Downshifting, zur bewussten Reduzierung der Arbeitszeit, abzuzeichnen. Auch die Befristung von Arbeitsplätzen ist für die jüngere Generation ein Thema. Während bei den über 35-Jährigen rund fünf Prozent befristet angestellt sind, sind es bei den unter 35-Jährigen 16,2 Prozent. Fast zwei von drei der jüngeren Befragten fühlen sich belastet, weil sie ihre spätere Rente für nicht oder nur gerade ausreichend halten, bei den über 35-Jährigen sind dies 53,2 Prozent. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/prekaere-jobs-juengere-arbeiten-oft-befristet-oder-teilzeit-a-1071035.html new" target="_blank">Junge leiden unter unsicherne Jobs, Karrierespiegel 8.1.16</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger auspowern im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Versicherungs-Start-Ups Community Life unter rund 1.100 Personen zeigt: Die Deutschen wollen 2016 bei der Arbeit einen Gang zurückschalten. Flexiblere Arbeitszeiten, weniger Überstunden und ein besseres Abschalten in der Freizeit sind ihnen besonders wichtig. 31 Prozent der Befragten würden sich in diesem Jahr gerne eine längere Auszeit gönnen. Jeweils 29 Prozent liebäugeln damit, auf eine Vier-Tage-Woche umzusteigen oder mehr von zu Hause aus zu arbeiten. Im Hinblick auf die Work-Life-Balance stellen viele den Arbeitgebern ein eher schlechtes Zeugnis aus - 38 Prozent finden, hier werde noch nicht genug getan.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/work-life-balance-deutsche-wollen-vier-tage-woche-oder-sabbatical/12788160.html new" target="_blank">Deutsche wollen Vier-Tage-Woche oder Sabbatical, WiWo 5.1.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-auspowern-im-job</link>
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<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von &quot;evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur&quot;]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Am Donnerstag ist es wieder so weit - dann erscheint die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a>. Dieses Mal haben wir uns des Themas Intimität angenommen. Oft denken wir dabei zunächst vor allem an Liebesbeziehungen oder Sexualität, an das, was uns ganz persönlich mit uns nahestehenden Menschen verbindet. Fragen wir uns indes auch, wie nah wir dem Leben selbst sind und kommen können, eröffnet sich ein ganzer Kosmos möglicher Verbundenheiten. Die Mystikerin Cynthia Bourgeault spricht im Interview vom „Sakrament der Verletzlichkeit“, das uns mit der Lebendigkeit in und um uns in Kontakt bringt. In dieser Offenheit vermag, so Jelle van der Meulen in seinem Artikel, eine „Kultur des Herzens“ zu entstehen. Es eröffnen sich uns Bezüge, die, so die Kulturwissenschaftlerin Hildegard Kurt, zu einer Erfahrung der Wirklichkeit führen können, in der wir uns in unserem Nicht-Getrenntsein von der Welt erleben. Viele der Magazin-Beiträge stellen bewusst neue Blickwinkel auf unser In-der-Welt-Sein her und werfen die Frage auf, wie nah wir unserer eigenen Lebendigkeit und dem Leben selbst sind. In meinem eigenen Artikel betrachte ich beispielsweise das Phänomen, dass heute viele Menschen vor allem in ihrem Arbeitsumfeld nach authentischen Bezügen zum Leben suchen. Ein Unterfangen, das häufig fehlschlägt, weil die in der Arbeitswelt zentralen funktionalistischen Rahmenbedingungen dieser Entfaltung geradezu diametral entgegenzustehen scheinen. Auch die in der Postmoderne populär gewordenen Fluchten in Gegenwelten, sei es in Form antikapitalistischer Attitüden oder privater Wellness, helfen kaum weiter, verleugnen sie doch große Teile der gegenwärtigen Realität. Vielleicht gibt es aber auch einen dritten Weg, der uns der Welt und uns selbst gleichermaßen näherkommen lässt, eine Annäherung im Bewusstsein, die eigentlich nur voraussetzt, dass wir versuchen, Atemzug für Atemzug einfach einmal wirklich hier zu sein. Mehr dazu ab Donnerstag im Magazin! Am Donnerstag Abend werde ich gemeinsam mit Dr. Thomas Steininger von 20 bis 21 Uhr auch eine Sendung von <a href="http://www.evolve-magazin.de/radio-evolve/ new" target="_blank">radio evolve</a> zum Thema machen - kann online live hören oder später aus dem Archiv runterladen.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-&quot;evolve---magazin-für-bewusstsein-und-kultur&quot;</link>
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<pubDate>Mon, 18 Jan 2016 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefühle beeinflussen die Kreativität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Zustand der Kreativität, dies zeigen die Neurowissenschaften, nimmt die Aktivität in den Hirnarealen, die für Kontrolle zuständig sind, deutlich ab. Kommen allerdings Emotionen ins Spiel, verändert sich die Reaktion im Gehirn deutlich. Forscher der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore haben untersucht, was in den Gehirnen von Jazz-Musikern vor sich geht, wenn diese zum Foto einer glücklichen oder einer traurig dreinblickenden Frau improvisieren. Dabei zeigte sich: Die Kontrollaktivitäten im Gehirn gingen vor allem bei den Musikern, die fröhlich improvisierten, zurück. Bei denen, die zum traurigen Bild spielten, wurde indes vor allem das Belohnungssystem aktiviert und die Kommunikation mit dem Kontrollzentrum im Gehirn sogar verstärkt. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/kreative-koepfe-arbeiten-gefuehlsabhaengig/1392070?_ga" target="_blank">Kreative Köpfe arbeiten gefühlsabhängig, spektrum.de 4.1.16</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gefühle-beeinflussen-die-kreativität</link>
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<pubDate>Fri, 15 Jan 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Denken contra Technik]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Zeit äußert sich der Informatiker Arno Rolf besorgt darüber, wie stark inzwischen die Technologiegläubigkeit ein Denken in größeren Kontexten erschwert. In Informatik-Studiengängen sei der Schwerpunkt &quot;Informatik und Gesellschaft&quot;, der sich unter anderem mit den Wechselwirkungen von Technikentwicklung und gesellschaftlichen Veränderungen beschäftige, so gut wie nicht mehr existent. Die &quot;unfassbar gebrauchstauglichen Dienste&quot;, die heute von Technologiegiganten entwickelt werden, führen laut Rolf indirekt dazu, dass es uns immer mehr an kritischer Distanz zu diesen Entwicklungen und ihren möglichen Folgen fehlt: &quot;In den Anfängen des Internets war es der Traum vieler Computerfreaks, ein freies, dezentrales Internet aufzubauen. Aus diesem Traum haben sich heute gigantische Spinnennetze entwickelt. Google, Amazon und Co. stehen dafür exemplarisch. In Spinnennetzen geht die Macht von einem Zentrum aus, mit dem Ziel des Beutemachens, der Einverleibung und der Dominanz. Spinnennetze zu weben und Wettbewerb auszuschalten ist zum Referenzmodell der digitalen Transformation geworden.&quot; Dem setzt Rolf entgegen: &quot;Die jungen Leute sollten lernen, dass die Digitalisierung keine Frage allein der Technik und Programmierung ist, sondern auch ökonomische und gesellschaftliche Folgen hat. Und man kann mit Technik die Gesellschaft so oder so gestalten.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2015/51/digitalisierung-informatik-programmieren-schule-arbeit new" target="_blank">Erst denken, dann klicken, Zeit online 31.12.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=denken-contra-technik</link>
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<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kulturelle Intelligenz im Business bewahren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der FAZ wirft der Soziologe Andreas Boes einen Blick auf die immer mehr um sich greifende Silicon-Valley-Arbeitskultur und plädiert dafür, sich wieder stärker der kulturellen Intelligenz Europas bewusst zu werden. Boes beschreibt, wie stark sich der einst relaxte Habitus in der Bay Area sich in den letzten Jahren verändert und vor allem beschleunigt hat. Das Herausfordernde daran: &quot;Man hat dort einen Modus gefunden, extrem schnell und viel zu arbeiten und gleichzeitig extrem motiviert zu sein. Diese Arbeit hat nämlich auch gesundheitsförderliche Potentiale. Die Menschen erkennen einen Sinn in ihrer Aufgabe, sie können etwas gestalten und bewirken. Dieses Sich-größer-Denken prägt das Selbstbewusstsein und lässt die Menschen mit dem Stress besser umgehen.&quot; Dem hält Boes entgegen: &quot;Ich glaube, dass dieses System nur dort funktioniert. Wir müssen in Europa auch aufpassen, dass wir uns mit unserer kulturellen Intelligenz nicht in die altmodische Ecke stellen lassen. Eine Gesellschaft muss Sicherheit bieten, damit Menschen ihr Leben planen können. Dieses Wissen haben wir uns in einer langen geistesgeschichtlichen Tradition entwickelt und seit den 1950er Jahren verallgemeinert. Denn eine Ökonomie, die diese Sicherheit untergräbt, ruft irgendwann auch Gegenreaktionen hervor.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/interview-im-silicon-valley-ist-niemand-ausgeschlafen-13972099.html?printPagedArticle" target="_blank">&quot;Im Silicon Valley ist niemand ausgeschlafen&quot;, FAZ 22.12.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kulturelle-intelligenz-im-business-bewahren</link>
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<pubDate>Wed, 13 Jan 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Übergriffige Businesssekten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Welt kritisiert der Management-Guru Reinhard Sprenger, dass Mitarbeiter in Unternehmen immer mehr zu Marionetten werden. Vor dem Hintergrund der jüngsten Unternehmensskandale betrachtet er eine wahrnehmbare zunehmende Vereinnahmung der Mitarbeiter mit Sorge: &quot;Man versteht das moderne Unternehmen in moralphilosophischer Hinsicht nur, wenn man seine institutionelle Distanzlosigkeit begreift. Wenn man sieht, wie Unternehmen die Menschen vereinnahmen, überwachen und bevormunden. Viele Institutionen klingen dabei vernünftig, fast menschenfreundlich. Denken Sie z. B. an Mitarbeiterbefragungen, Ethikseminare oder die Gesundheitsförderung. Aber in ihren Konsequenzen sind sie übergriffig, sie infantilisieren, therapeutisieren. Oft denke ich an &#039;betreutes Arbeiten&#039;. Jedenfalls sind in den letzten Jahrzehnten mehr Distanzen und Freiräume verschüttet worden, als sich mit menschlichem Anstand vereinbaren lässt. Vor allem in Silicon-Valley-Firmen gehe es längst um eine &quot;Totalinklusion&quot; der Beschäftigten. &quot;Es sind Businesssekten. Sie wollen den ganzen Menschen, sie wollen Hand, Hirn und Herz. Und das 24/7, ohne Trennung von Privat- und Berufsleben. Darunter wird man eindimensional, ist umgeben von ähnlichen Menschen, die die eigene Wirklichkeitskonstruktion bestätigen. Außerdem verkümmern unsere selbsthelferischen Kräfte bei so viel Fürsorge, die Überzeugung unserer Selbstwirksamkeit. Und das spiegelt durchaus gesamtgesellschaftliche Tendenzen. Wir sind gerade dabei, unsere Freiheit einem Optimierungstraum zu opfern, aus dem wir vielleicht nicht mehr erwachen werden&quot;, so Sprenger. Der Management-Vordenker plädiert dafür, Begriffe wie &quot;Erwachsensein&quot; wieder ernst zu nehmen und Eigenverantwortung zu fördern. Dies setze voraus, dass Schulen weniger &quot;neugierfeindlich&quot; seien und sich nicht darauf beschränken, Humankapital zu produzieren. <br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article150122025/Wir-sind-alle-Marionetten-des-Managerschnickschnacks.html new" target="_blank">Wir sind alles Marionetten des Managerschnickschnacks, Welt 19.12.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 Jan 2016 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Yoga im Masterstudium]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) hat einen Vorstoß in Sachen akademischer Yoga-Ausbildung angekündigt. Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe wurde ein Masterstudiengang entwickelt, der Studierende dazu befähigen soll, Yoga als ganzheitlichen Weg der Gesundheitsförderung zu vermitteln. Der Studiengang &quot;Körperbildung,Stressbewältigung und Entspannung&quot; richtet sich an Menschen mit unterschiedlicher Bildungs- und Berufserfahrung und soll berufsbegleitend stattfinden. Für die Konzeption des Yoga-Moduls in der Ausbildung zeichnet der BDY verantwortlich.<br><a href="http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Aktuelles_vom_Verband/PM_Kooperation_mit_PH_Karlsruhe.pdf new" target="_blank">Pressemitteilung des BDY</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=yoga-im-masterstudium</link>
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<pubDate>Mon, 11 Jan 2016 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Ferien. Wir wünschen allen LeserInnen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 11. Januar sind wir wieder mit frischen News für Sie da!</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 21 Dec 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Schluss mit dem Mindfuck]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie frei ist unser Denken? Eine Frage, die die Neurowissenschaften mit immer neuen Studien zu ergründen versuchen. Allein, wenn wir unser Denken im Alltag ein wenig reflektieren, können wir schon sehen, wo unsere gedanklichen Selbstblockaden liegen. Die Süddeutsche Zeitung himmt das Buch &quot;Mindfuck Job&quot; zum Aufhänger, um das Bewusstsein für diese Art der Selbstsabotage zu fördern. Wer zum Katastrophen-Mindfuck neigt, malt sich immer das Schlimmste aus und flüchtet sich gerne in Auf-Nummer-Sicher-Lösungen. Der Selbstverleugnungs-Mindfuck lässt einen gerne die eigenen Bedürfnisse zurückstellen, um anderen den Vortritt zu lassen oder es ihnen recht zu machen - und verliert darüber die eigenen Interessen aus dem Blick. Wer Bewertungs-Mindfuck betreibt, ist ständig im Kritik-Modus - gegenüber anderen wie auch sich selbst gegenüber. Druckmacher-Mindfuck scheint längst eine Modedisziplin zu sein - enge Deadlines, stramme To-do-Listen. Man setzt sich mehr auf die Agenda, als gut tut. Der Regel-Mindfuck klingt typisch deutsch - das haben wir immer schon so gemacht, man muss sich an die Regeln halten. Vielleicht lieber ab und an mal fragen: Was mache ich hier eigentlich und warum? Wer im Misstrauens-Mindfuck festhängt erwartet immer nur das Schlechteste. Auch der Übermotivations-Mindfuck hat seine Tücken. Zwar bringt einen die damit verbundene Euphorie auf Touren, doch lässt sie sich erfahrungsgemäß nicht längerfristig durchhalten. Gibt man Phänomenen Namen wie diese hier, fällt es leichter, Probleme zu erkennen und sich selbst entsprechend zu verändern. Das geht aber auch ohne Etikettierungs-Mindfuck. Oft reicht es schon, sich einfach mal bewusst beim Denken zuzuschauen, hinter die eigenen Motive und die der Umwelt zu blicken und ins eigene Wesen zu lauschen ... Aber vielleicht ist das zu einfach ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/ratgeber-mindfuck-job-sieben-hirnblockaden-bei-der-arbeit-1.2775073 new" target="_blank">Sieben Hirnblockaden bei der Arbeit, SZ 10.12.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schluss-mit-dem-mindfuck</link>
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<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Grundeinkommen oder was ist uns Freiheit wert?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Schweiz wird 2016 über die Einführung eines Grundeinkommens abgestimmt. In Finnland prüft die Regierung bereits eine Einführung, die dann 2017 umgesetzt werden könnte. In Deutschland hat der 30-jährige Berliner Michael Bohmeyer eine Aktion gestartet. Er sammelt per Crowdfunding Geld, um Menschen für ein Jahr ein Grundeinkommen in Höhe von 1.000 Euro pro Monat zur Verfügung zu stellen. 25 Personen kamen via Verlosung bisher in den Genuss. Die Welt stellt vor diesem Hintergrund die Argumente der Befürworter und Gegner noch einmal zusammen. Vor allem eine Passage des Artikels bringt nicht nur die Ängste, sondern auch viele unserer impliziten Wertevorstellungen zum Vorschein: &quot;Gerade die Gewerkschaften als Arbeitnehmerlobby müssen das Konzept auch als Kampfansage an die Arbeitsgesellschaft und den Wert der Arbeit schlechthin verstehen. Das existenzsichernde Grundeinkommen suggeriert den Menschen (finanzielle) Sicherheit und individuelle Freiheit. Aber wie frei sind Bürger, die nicht mehr selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen müssen, sondern jeden Monat vom Staat fürs Nichtstun bezahlt werden? Letztlich geht es beim Grundeinkommen auch um die Frage: Was fällt in die Verantwortung des einzelnen Bürgers, und was muss der Staat oder die Gemeinschaft leisten? Bislang gilt, dass zunächst einmal jeder selbst für sich und sein Leben verantwortlich ist, erst in Notlagen springt der Staat ein. Wenn nun der Staat jedem seiner Bürger ein sorgloses Leben garantieren soll, wird dieses Prinzip auf dem Kopf gestellt.&quot; Fast scheint es, als könnten - oder wollten - wir uns wirkliche Freiheit, in diesem Fall zumindest im Hinblick auf finanzielle Belange, nicht vorstellen. Wir denken Gesellschaft immer noch in erster Linie individualistisch. Jeder sorgt für sich selbst und erst, wenn das so gar nicht funktioniert, springen wir als Gemeinschaft ein. Doch warum fordert es uns so heraus, Leben und vor allem das Arbeitsleben von vornherein als ein gemeinschaftliches Projekt zu denken? Auch die Sorge, viele Menschen würden dann einfach nichts tun, spricht Bände, zeigt sie doch, wie stark unsere heutigen Vorstellungen von Arbeit auf Prinzipien des Zwangs beruhen. <br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article149805165/Sind-1000-Euro-die-schoene-neue-Sozialstaatwelt.html new" target="_blank">Sind 1000 Euro die schöne neue Sozialstaatwelt? Die Welt 10.12.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Agile Führung braucht Wandel und Werte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für den Harvard Business Manager stellt Joachim Seibert, Mitgründer des Internetdienstleisters Seibert Media, dar, wie sich die Unternehmensorganisation flexibilisieren lässt. Mit der Methode Scrum, die vor allem in der IT-Welt verbreitet ist, brachte das Unternehmen die Projektarbeit der Softwareentwicklungsteams auf Vordermann - unter anderem durch die Entwicklung von Taskboards, Stand-up-Meetings, so dass Feedbackprozesse beschleunigt wurden und mehr Transparenz möglich wurde.  Im Zuge dieses Öffnungsprozesses, der immer stärker Eigenverantwortlichkeiten stärkte, zeige sich auch, dass das Werteset, das Scrum beinhaltet - Commitment, Fokus, Offenheit, Respekt und Mut - eine wesentliche Säule der Selbstorganisation darstellt. Eine, die die Unternehmensgründer auch mti der Notwendigkeit weiterer Veränderungen konfrontierte. &quot;Unser Anliegen ist es, gemeinsam mit der Belegschaft, den organisatorischen Rahmen so weiterzuentwickeln, dass er optimale Bedingungen für unsere autonom agierenden Teams bietet. In diesem Prozess haben wir gemeinsam schon einiges erreicht. Beispiele dafür sind die Abschaffung der individuellen Zielvereinbarungen, die Einführung von Mentorenteams für jeden Mitarbeiter statt klassischer Vorgesetzter, die Angleichung und Anhebung der Urlaubstage für alle und das gemeinsame Erarbeiten einer uns alle verbindenden und von allen getragenen Vision&quot;, erlärt Seibert. Für die Firmengründer war es eine Lernerfahrung, zu erkennen, in welchen Prozessen sie selbst noch die oberste Entscheidungsbefugnis wahrnehmen sollten und welche Aspekte eher ans Team delegiert werden. &quot;Gleichzeitig führt unsere Art der Unternehmensführung aber auch dazu, dass jeder Konflikt zwangsläufig ans Tageslicht kommt, gemeinsam diskutiert werden will und wir daraus einen Verbesserungsvorschlag erarbeiten müssen. Ich bin überzeugt davon, dass diese Konflikte in anderen Unternehmen ebenfalls existieren, dort aber einfach durch autoritäre Führung und fehlende Transparenz nicht so stark ans Tageslicht kommen&quot;, so Seibert. <br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/ueberzeugt-von-selbst-organisierten-teams-a-1065599.html new" target="_blank">Überzeugt von selbst organisierten Teams, HBM 8.12.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=agile-führung-braucht-wandel-und-werte</link>
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<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Persönlichkeit bestimmt Kooperationsverhalten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Newcastle University in England zeigt, wie stark unser Kooperationsverhalten von unserer Persönlichkeit geprägt ist. Die Wissenschaftler untersuchten zunächst die Persönlichkeitseigenschaften von 184 Studenten. Anschließend mussten diese um Geld miteinander spielen. Sie konnten ihre Token entweder behalten oder in einen gemeinschaftlichen Topf einzahlen, dessen Inhalt automatisch um das 1,6-Fache erhöht und wieder an alle Mitspieler zu gleichen Teilen ausgezahlt wurde (unabhängig davon, was jeder zuvor gegeben hatte). Einmal waren die individuellen Transaktionen geheim, dann erfolgten sie öffentlich. Dabei zeigte sich, dass in den offenen Runden zwar alle Teilnehmer ihre Einsätze erhöhten, die eher extravertierten Probanden allerdings deutlich stärker als die intravertierten. Anscheinend neigen in sich gekehrte Persönlichkeiten insgesamt weniger dazu, mit anderen zu kooperieren.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/kooperation-braucht-situation-und-charakter/1382060?_ga" target="_blank">Kooperation braucht Situation und Charakter, spektrum.de, 10.12.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Besser alles auf eine Karte setzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Alternativen zu haben, erscheint den meisten Menschen als willkommene Absicherung. Wenn Plan A daneben geht, kann man immer noch auf Plan B zurückgreifen. Wissenschaftler der Universität Zürich hingegen kommen zu einem anderen Schluss. Sie haben ein neues Modell entwickelt, mit dem sich die Verwendung und Nützlichkeit von Alternativplänen analysieren lässt. Ihre Kernthese: Alternative Pläne entfalten immer Wirkung, selbst man gar nicht aktiv auf sie zurückgreift und sie umsetzt. Zwar können Alternativen das Selbstvertrauen steigern, doch lenken sie in den Augen der Wissenschaftler auch allzu leicht ab, den eigentlichen Plan mit vollem Engagement zu verfolgen. Je mehr man in die Entwicklung von Alternativen investiert habe, umso stärker könne dies der Fall sein. Das kann bis zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung führen - man scheitert mit den ursprünglichen Ambitionen, weil man in Gedanken bereits beim eingetretenen Fehlschlag ist.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/keine_alternative_ist_auch_eine_alternative/ new" target="_blank">Keine Alternative ist auch eine Alternative, Psychologie heute 4.12.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was im Job am meisten stresst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der DGB befragt regelmäßig rund 5.000 Arbeitnehmer, was für sie &quot;Gute Arbeit&quot; ausmacht. Dabei fällt der Blick auch auf Faktoren, die im Job zur Belastung werden. Die größten Stressoren zur Zeit sind Multitasking, das von 65 Prozent als Überbeanspruchung erlebt wird, eine zu geringe Personalausstattung (63 Prozent) und nicht geplante und kurzfristig zu erledigende Arbeit (61 Prozent). Auch eine zu enge Taktung von Terminen und zu enge Zeitvorgaben erweisen sich als Problem (für 54 Prozent) sowie zu hohe Erwartungen an die Angestellten und der daraus resultierende Druck (41 Prozent).<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/dgb-befragung-das-sind-die-fuenf-groessten-stressfaktoren-im-job/12675736.html new" target="_blank">Das sind die fünf größten Stressfaktoren im Job, WiWo 3.12.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-im-job-am-meisten-stresst</link>
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<pubDate>Fri, 11 Dec 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Elektronische Distanz verleitet zum Lügen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der University of Virginia zeigt, dass elektronische Signaturen anscheinend zum Lügen verleiten. In der Untersuchung sollten Probanden leichte Rechenaufgaben lösen. Je mehr sie davon schafften, umso höher fiel ihre Belohnung aus. Allen Versuchsteilnehmern wurden zuvor Richtlinien vorgelegt, mit denen sie bekunden sollten, dass alle ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Eine Gruppe musste diese Erklärung handschriftlich abgeben, eine andere durch eine elektronische Signatur. Die Teilnehmer der Vergleichsgruppe mussten die Bedingungen nur lesen. In der anschließenden Auswertung zeigte sich, dass diejenigen, die per Hand unterschrieben hatten, die Angaben über ihren Rechenerfolg wahrheitsgemmäß zu machen, stets ehrlich bei der Übermittlung ihrer Ergebnisse waren. Sowohl die Kontrollprobanden, die nichts unterschrieben hatten, als auch die Teilnehmer, die die E-Signatur genutzt hatten, erschummelten sich hingegen ein Teil ihrer Belohnung. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass elektronische Signaturen eine weniger starke Bindung entfalten als die handschriftliche Unterschrift, weil diese weniger als Erweiterung des eigenen Selbst begriffen werden. So fühle man sich nicht so stark an das gebunden, was man unterzeichne.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/elektronische-unterschriften-verleiten-zu-unehrlichkeit/1380092?_ga" target="_blank">Elektronische Unterschriften verleiten zu Unehrlichkeit, spektrum.de 3.12.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=elektronische-distanz-verleitet-zum-lügen</link>
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<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Illusionärer Wohlstand]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Basis zur Messung des Wohlstandes hadern inzwischen viele, unter anderem, weil es einen &quot;illusionären Wohlstand&quot; abbilde, wie es der Ökonom Hans Diefenbacher ausdrückt. Das geschieht dann, wenn gemessenes Wirtschaftswachstum an anderen Stellen zu negativen Folgen führt, die dann unter Aufwendung eines Teils des erreichten Wachstums wieder beseitigt werden müssen. Diefenbacher schlägt deshalb alternative Betrachtungsweisen vor: &quot;Der Nationale Wohlfahrtsindex beruht zunächst auf den Konsumausgaben, die mit der Einkommensverteilung gewichtet werden. Je ungleicher die Einkommen, desto geringer ist der Beitrag des Konsums zur gesamtgesellschaftlichen Wohlfahrt. Anschließend werden eine Reihe von Dingen hinzugerechnet, die wohlfahrtsstiftend, aber nicht im BIP enthalten sind, vor allem Hausarbeit und ehrenamtliche Tätigkeit. Und dann gibt es eine lange Liste an Positionen, die wir abziehen, weil sie sozial-ökologischen Kosten entsprechen, die im BIP nicht oder mit falschem Vorzeichen enthalten sind: Kosten für den Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen, Luftverunreinigungen durch Schadstoffe, Unfälle und Kriminalität etwa.&quot; Die Vorteile dieses neuen Indizes liegen darin, dass er Wachstum nicht als Größe für sich betrachtet, sondern in den Kontext gesellschaflticher und ökologischer Fragestellungen stellt. &quot;Er kann nur dann weiter steigen, wenn Sie negative Effekte stark mindern&quot;, erklärt Diefenbacher. Er hofft, &quot;dass die Politik einen stärkeren Blick auf Fragen der Einkommensverteilung und auf die ökologische Belastung der Wirtschaft bekommt&quot;.<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/felix-werdermann/weg-vom-bip-wachstumswahn# new" target="_blank">Weg vom BIP-Wachstumswahn, Der Freitag 1.12.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Dec 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Keine Spur von Besinnlichkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für Arbeitnehmer sind die Dezember-Wochen meist kein Zuckerschlecken. Statt vorweihnachtlicher Besinnlichkeit ist oft pure Hektik angesagt, um das Wichtigste noch vor den Feiertagen vom Tisch zu bekommen. Dass dies ein Breitenphänomen sein könnte, legt eine Untesuchung der Universität Göttingen nahe. Die Forscher hatten Daten der European Social Survey analysiert, um der Befindlichkeit der Menschen in der Weihnachtszeit auf die Spur zu kommen. Diese Datensätze werden in elf europäischen Ländern erhoben. Die Wissenschaftler verglichen die Datensätze von Menschen, die im Dezember befragt worden waren, mit denen derer, die zu anderen Zeiten im Jahr Auskunft gaben. Dabei zeigte sich, dass die Umfrageteilnehmer in der Weihnachtszeit deutlich schlechter gelaunt waren und weniger zufrieden mit ihrem Leben als jene, die zu anderen Zeiten Auskunft gegeben hatten. Lediglich Christen, die sich selbst als religiös betrachteten, bildeten eine Ausnahme - sie waren positiver eingestellt. Die Wissenschaftler deuten die Unterschiede damit, dass die Weihnachtszeit für viele Menschen mit Trubel und Stress verbunden ist, sei es das Geschenke kaufen, die sozialen Verpflichtungen oder auch finanzielle Sorgen aufgrund der Konsumstimmung rund ums Fest.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/unzufrieden-in-der-weihnachtszeit/1379893?_ga" target="_blank">Unzufrieden in der Weihnachtszeit, spektrum.de 1.12.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Dec 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Firmen kontinuierlicher Veränderung standhalten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die alltägliche Komplexität wie auch der permanente Veränderungsdruck halten Unternehmen in Atem. Hierarchische Organisationsformen stoßen hier schnell an ihre Grenzen. In einem Interview mit Claudia Dietze, Mitbegründerin der Softwareentwicklungsschmiede freiheit.com, zeigt die Zeit, wie das Führungskonzept Holacracy hier neue Mobilität ins Spiel bringt. Das Managementsystem strukturiert Führung durch Rollenkonzepte. &quot;Holacracy bedeutet, dass Entscheidungen dort gefällt werden, wo die eigentliche Arbeit erbracht wird. Bei diesem Konzept ist die Autorität an die Rolle gebunden. Wer die Rolle letztendlich ausfüllt, kann sich jederzeit ändern. Die Rollen sind sogenannten Circles zugeordnet. Jede Person kann in einem Unternehmen mehrere Rollen ausüben und daher auch zu mehreren Circles gehören. Es gibt keine Abteilungen, Vorgesetzten oder anderen hierarchischen Funktionen mehr&quot;, erklärt Dietze. Das bringt notwendige Entscheidungsprozesse näher an das, was getan werden muss, bezieht die Kompetenz der Beteiligten besser ein und macht Führungsaufgaben flexibler und schneller. Permanente Veränderung wird so schrittweise möglich, da die Mitarbeiter die Chance haben, direkt in ihrem Tätigkeitsbereich immer wieder Justierungen vorzunehmen. Holacracy hat aber auch eine weitere Dimension. &quot;Zudem haben sich die Ziele und Vorstellungen der Menschen verändert: Es geht nicht mehr einfach nur darum, eine Arbeit zu finden, mit der man irgendwie Geld verdient und Karriere machen kann. Die jüngere Generation sucht nach einem Sinn, die Jüngeren wollen Verantwortung übernehmen und selbst etwas bewegen. Um dieses Potenzial zu heben, braucht es neue Organisationsformen. Und nur wer diese beherrscht, wird beim Kampf um die Talente in Zukunft mithalten können&quot;, so Dietze.<br><a href="http://pdf.zeit.de/karriere/beruf/2015-12/mitarbeiterfuehrung-hierarchie-autoritaet.pdf new" target="_blank">&quot;So kommen Mitarbeiter aus der Hierarchie heraus&quot;, Zeit 4.12.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-firmen-kontinuierlicher-veränderung-standhalten</link>
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<pubDate>Mon, 07 Dec 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Den eigenen Beruf erfinden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Maike Gosch hat schon viele Jobs gemacht - als Juristin, als Drehbuchschreiberin. Und ihre Interessen sind so breit gefächert, dass sie in jedem Beruf einige davon außer acht lassen musste. Eine Selbstbeschneidung, die auf Dauer für sie nicht tragfähig war. In einem Portrait der Zeit erklärt die Kommunikationsexpertin, die heute vor allem im Bereich Storytelling for NGOs tätig ist, wie sie dazu kam, all die Puzzle-Teile ihrer Vorlieben zusammenzusetzen - und wie sich daraus ihr heutiger Traumjob ergab. MIch hat ihre Geschichte berührt, weil sie zeigt, was möglich ist, wenn man die eigenen Vorlieben ernst nimmt. Nur allzu oft versucht man ja eher, den äußeren Verhältnissen gerecht zu werden und sich irgendwie mit ihnen zu arrangieren. Im Berufsleben, das Jahrzehnte unserer Lebenszeit füllt, kann dies jedoch auch ein gefährlicher Weg sein, denn der Grat zwischen Realitätssinn und Selbstaufgabe ist schmal. Mit ihrem heutigen Beruf trägt Maike Gosch zu einem gesellschaftlichen Wandel bei - und hat zunächst sich selbst und ihre Perspektive verändert. Was wäre möglich, wenn dieses Beispiel Schule macht?<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-11/berufswahl-berufe-portrait-ngo-storytelling-consultant new" target="_blank">Berufswahl: Ein Beruf, den es nicht gibt, Die Zeit 26.11.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Dec 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschaft in der Tiefe verstehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Christoph Lütge, Ordinarius für Wirtschaftsethik an der TU München und  Leiter des von ihm gegründeten Experimental Ethics Lab, geht in einem Gastbeitrag für die Zeit der Frage nach, warum es so wichtig ist, in der Schule grundlegende Wirtschaftskenntnisse zu vermitteln. &quot;Wie sollen Schüler ohne ökonomisches Wissen wirtschaftliche Zusammenhänge im gesellschaftlichen Kontext beurteilen?&quot;, fragt Lütge zu recht. Von Kritikern werde immer wieder angemerkt, dass eine zu starke Fokussierung auf das Thema Wirtschaft dazu führen könne, dass ökologische und soziale Kompetenzen vernachlässig würden. Dem hält Lütge entgegen: &quot;Dabei wird angenommen, dass Ökonomie und Ökologie, Ökonomie und Soziales fundamentale Gegensätze darstellen. Das Gegenteil ist der Fall: Nachhaltiges Wirtschaften spielt in Unternehmen eine immer größere Rolle. Aber auch Ökologie muss im Rahmen ökonomischer Mechanismen funktionieren, damit sie nicht nur eine abstrakte Idee bleibt, sondern wirksam umgesetzt wird. Ökologische Probleme lassen sich letztlich nur durch ökonomische Mechanismen lösen. Die Marktwirtschaft hat sich keineswegs abgewirtschaftet. Das Gleiche gilt für die Sozialpolitik. Schülerinnen und Schülern sollte die soziale Marktwirtschaft als Grundlage unserer Gesellschaft nahegebracht werden. Und dazu gehört, wie durch Wettbewerb – im Rahmen der bestehenden Regeln und Gesetze – soziale Belange gefördert werden, indem Arbeitsplätze bereitgestellt werden, indem innovative und kostengünstige Produkte produziert werden, indem Steuern und Abgaben gezahlt werden.&quot; Mich fasziniert an dieser Argumentation, wie schmal der Grat ist zwischen der Beschreibung momentaner Realitäten und dem Verfestigen von Grundannahmen, die man auch in Frage stellen könnte. Lütges Argumentation ist klug und durchdacht, und sich dabei kaum bewusst, welche Ausgangsbedingungen sie als unverrückbar einbringt. In einem System, in dem fast alle Lebensvollzüge in der einen oder anderen Weise an wirtschaftliche Zusammenhänge gebunden sind, lassen sich ökologische und soziale Fragen natürlicherweise nur mit wirtschaftlichen Mitteln lösen. Was aber wäre, wenn wir dem Ökologischen und Sozialen die bedeutendste Rolle in unserer Gesellschaft zuweisen? Kämen wir dann automatisch auf die Idee, dass wir ökonomische Wege beschreiten müssen, um diesen Belangen zur Geltung zu verhelfen? Ist das Bereitstellen von Arbeitsplätzen eine soziale Tat, wenn die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht immer wieder durch finanzielle Notwendigkeiten geprägt ist? Wirtschaftliches Wissen scheint in der heutigen Zeit tatsächlich unabdingbar - vor allem, um in der Lage zu sein, den Status quo zu hinterfragen ...<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-11/wirtschaft-schulfach-unterricht new" target="_blank">Schulfach Wirtschaft: Schüler brauchen ökonomisches Wissen, Die Zeit 24.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wirtschaft-in-der-tiefe-verstehen</link>
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<pubDate>Thu, 03 Dec 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiter glücklich machen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kazuo Inamori gehört wohl zu den erfolgreichsten japanischen Geschäftsmännern. Er baute den Elektronikkonzern Kyocera auf, den Telekomkonzern KDDI und rettete 2010 Japan Airlines vor dem Bankrott. Der heute 83-Jährige setzt dabei unter anderem auf buddhistische Tugenden. &quot;Wer Eier möchte, muss für die Hennen sorgen. Schikaniert oder tötet man die Henne, wird das nicht funktionieren&quot;, sagt Inamori. Als er bei Japan Airlines die Führung übernahm, händigte er den Mitarbeitern ein Büchlein mit seinen Philosophien aus. Er erklärte ihnen die gesellschaftliche Bedeutung ihrer Arbeit und verwies auf buddhistische Prinzipien wie Bescheidenheit und das Richtige zu tun. &quot;Konzernleiter sollten danach streben, alle ihre Angestellten glücklich zu machen, sowohl materiell als auch intellektuell&quot;, sagt Inamori. Glück wird dabei allerdings nicht im westlichen Sinne als Wellness-Haltung gesehen. Das buddhistische Konzept &quot;shojin&quot; etwa zielt darauf ab, die Seele durch Hingabe an eine Aufgabe zu erheben - ein Ansatz, der im spirituellen Kontext sicherlich zu einer öffnenden Kraft wird, in kapitalistischen Systemen allerdings auch Gefahren birgt, denn die Selbstausbeutung im Dienste anderer ist hier oft recht nah. So wird Inamori in der japanischen Investment-Welt für seine Haltung auch kritisiert, denn manche Investmentgesellschaft findet bereits, dass seine Firmen mehr Gelder an die Investoren ausschütten sollten. Solange der Chef selbst am Ruder ist und seine Haltung mit entsprechenden Taten unterlegt, funktioniert sein Modell. Ohne diese Haltung taugt der Ansatz hingegen auch perfekt als Basis typisch kapitalistischer Ausbeutungsdenke.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/kazuo-inamori-die-business-weisheiten-des-buddha-priesters/12566738.html new" target="_blank">Die Business-Weisheiten des Buddha-Priesters, HB 21.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mitarbeiter-glücklich-machen</link>
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<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn das Beste zu viel des Guten ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ beschreibt in einem interessanten Beitrag, wie die deutsche Ingenieursmentalität mit ihrem Streben nach Perfektionierung in globalen Märkten zunehmend an ihre Grenzen stößt. Autos, die 200 km/h fahren - was auf deutschen Straßen willkommen ist, nutzt Menschen in Ländern mit schlechten Straßen oft gar nichts. Smartphones mit zig Funktionen - für Senioren meist keine Option. Innovationen taugen nur dann, wenn sie in ihrem jeweiligen Kontext auch Angemessenheit entfalten. Und nicht alles, was denkbar und auch machbar ist, passt zu einem Produkt und dem Einsatzkontext, den Kunden vor Augen haben. Vielleicht zeichnet sich hier gerade die Erkenntnis ab, dass dem bisherigen Machbarkeitswahn nun stärker auch Nützlichkeitserwägungen zur Seite gestellt werden. Denn letztlich ist doch immer die Frage: Was bringt etwas, wo dient es - und wo sind technologische Innovationen vielleicht nur die heutige Form der Selbstbespiegelung unter den Vorzeichen einer Möglichkeitsmanie?<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/wie-frugale-innovationen-die-berufswelt-veraendern-13884477.html new" target="_blank">Autos für Indien und Handys für Oma, FAZ 3.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-das-beste-zu-viel-des-guten-ist</link>
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<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Menschlichkeit im Betrieb braucht besondere Bewusstheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Beitrag im Harvard Business Manager wirft einen Blick darauf, wie schwierig es ist, Führungskulturen zu verändern und im Versuch, mehr Menschlichkeit in die Beziehungen innerhalb von Organisationen zu bringen, nicht das Gegenteil zu bewirken. Agilität ist ein Stichwort, das immer mehr Firmen bewegt, und sie versuchen, ihre alten Top-Down-Strukturen um Momente des Miteinanders zu erweitern. Wenn statt dem Chef aber ganze Teams einander Feedbacks geben, Vertrauensarbeitszeit mit Leistungszielen verknüpft wird oder Urlaubstage zwar nicht mehr gezählt werden, wohl aber die individuelle Performance, verschiebt sich die einstige Kontrole von oben schlicht in die Breite. Leistungsdruck kommt dann von den Kollegen - oder auch von einem selbst, denn die äußeren Vorgaben bestehen ja nach wie vor. Das &quot;richtige Maß&quot; herauszufinden, zu erkennen, wie Neuerungen wirken und sensibel dafür zu sein, wenn sie sich in ihr Gegenteil verkehren - das scheint zur Kernaufgabe agiler Führung zu werden.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/behandelt-mitarbeiter-endlich-wie-menschen-a-1061001.html new" target="_blank">Behandelt Mitarbeiter endlich wie Menschen, HBM 5.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=menschlichkeit-im-betrieb-braucht-besondere-bewusstheit</link>
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<pubDate>Mon, 30 Nov 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[GLS-Bank fordert Bewusstseinswandel]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Banken brauchen ein neues Bewusstsein&quot;, fordert GLS-Vorstand Thomas Jorberg in einer öffentlichen Stellungnahme. Er kritisiert, dass in der Diskussion über die Zukunft des Bankwesens die &quot;entscheidenden Zukunftsfragen&quot;, darunter &quot;die ungerechte Vermögensverteilung oder der Klimawandel&quot;, nicht thematisiert würden. Jorberg weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren die globalen Geldvermögen stärker gewachsen seien als die Wirtschaft, was zu überliquiden Märkten und niedrigen Zinsen führe. Der Finanzmarkt ziehe hieraus lediglich den Schluss, dass die Realwirtschaft weiter wachsen müsse. &quot;Das impliziert, dass letztendlich die Realwirtschaft dem Finanzmarkt zu dienen hat. Das wird nicht infrage gestellt&quot;, bemängelt der GLS-Vorstand. Jorberg listet eine ganze Reihe von Fragen auf, die im Hinblick auf unsere wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit gestellt werden müssten:• Wie finanzieren wir den Stopp der Klimaerwärmung und lösen die Energiefrage?• Wie finanzieren wir die Neugestaltung der weltweiten Ernährung, ohne die natürliche Bodenfruchtbarkeit weiter zu zerstören?• Wie finanzieren wir die notwendigen Infrastruktur-Investitionen?• Wie finanzieren wir neue Mobilitätskonzepte?• Wie finanzieren wir die Verbesserung unseres Bildungs- und Kulturwesens?• Wie finanzieren wir die Integration und Inklusion von Migranten und Flüchtlingen?Jorberg fordert, dass die Vermögenden sich in ganz anderem Ausmaß als bisher an der Finanzierung öffentlicher und meriotiorischer Güter beteiligen müssen. &quot;Diese großen widersprüchlichen Fragen sind scheinbar bei den meisten Bankvorständen noch nicht angekommen. Die einzigen Treiber von Umbrüchen sind Einsicht und Not. Es bleibt darum zu wünschen, dass zukünftig endlich eine Diskussion über die gesellschaftlichen Widersprüche stattfindet. Nur so können wir die Umbrüche aktiv und zielgerichtet gestalten. Wird die Finanzbranche das nicht tun, treibt sie auf eine noch größere Not zu&quot;, so der GLS-Vorstand.<br><a href="https://www.gls.de/media/pdf/Presse/GLS-Bank-Positionspapier-GeldmitWert.pdf new" target="_blank">Banken brauchen neues Bewusstsein, GLS Bank 17.11.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 Nov 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Top-Manager arbeiten auch krank]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage unter 300 Geschäftsleitern und hochrangigen Managern, erhoben durch TNS Emnid im Auftrag des Diganostik-Zentrums Fleetinsel in Hamburg, zeigt - fast die Hälfte aller Konzernchefs geht auch krank zur Arbeit. Nur rund 20 Prozent konsultieren einen Arzt, vier Prozent arbeiten dann von zu Hause aus. Dabei geht es den Führenden nicht um Selbstausbeutung, denn 73 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen fühlen sich im Job bestätigt. Insgesamt 86 Prozent der Befragten pflegen nach eigenen Angaben einen gesunden Lebensstil, indem sie regelmäßig Obst, Gemüse und Fisch essen und an Werktagen auf Alkohol verzichten. Mehr als die Hälfte treibt zwei Mal in der Woche Sport. Fast zwei Drittel gehen jährlich zum Gesundheitscheck. <a href="http://www.handelsblatt.com/technik/zukunftdergesundheit/stress-im-job-wie-fit-fuehlt-sich-deutschlands-fuehrungsriege/12585314.html new" target="_blank">Wie fit fühlt sicht Deutschlands Führungsriege? HB 16.11.15</a>DATE1448521354</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Karriere ist Kopfsache]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Langzeitstudie der Universität Illinois zeigt, dass beruflicher Erfolg weniger von den sozialen Umständen des Elternhauses abhängt als vielfach gedacht. Für die Untersuchung waren 1960 und 1971 mehr als 80.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 17 Jahren zu ihrem Elternhaus, ihrem Bildungsstand und ihren beruflichen Zielen befragt worden. 44 Jahre später betrachteten die Forscher dann, wie sich Intelligenz, Persönlichkeit und der sozioökonomische Status der Eltern auf die Berufsbiographien der damals Jugendlichen ausgewirkt hatten. Dabei zeigte sich, dass für den späteren Berufserfolg vor allem die Intelligenz der Befragten ausschlaggebend war - unabhängig von Herkunft und Persönlichkeit. So verdienten kluge Kinder aus den ärmsten Familien als Erwachsene 39 Prozent mehr als Kinder, die aus guten Familien kamen, aber weniger intelligent waren.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/iq-schlaegt-sozialen-status-intelligenz-ist-karrierefaktor-nummer-eins/12585482.html new" target="_blank">Intelligenz ist Karrierefaktor Nummer eins, WiWo 15.11.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeiten steht hoch im Kurs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der öffentlichen Diskussion um das Grundeinkommen werden immer wieder kritische Stimmen laut, die davon ausgehen, dass eine solche finanzielle Grundsicherung der kollektiven Faulenzerei Vorschub leisten könnte. Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung hingegen zeigt, dass die meisten Deutschen, selbst wenn sie 15 Millionen Euro im Lotto gewinnen würden, dennoch gerne weiterarbeiten möchten. 55 Prozent gaben an, ihre berufliche Tätigkeit nicht aufgeben zu wollen, 40 Prozent würden sich allerdings nach einer neuen Arbeitsstelle umsehen. Ähnlich sieht es aus, wenn die Deutschen gefragt werden, wie sie sich verhalten würden, wenn es ein sehr hohes Arbeitslosengeld gäbe - dann würden mehr als 70 Prozent dennoch lieber arbeiten als nichts zu tun. Interessant ist auch der Blick auf die Einstellungen zur Lohngerechtigkeit. Mehr als die Hälfte der Menschen, die bis zu 1.000 Euro im Monat verdienen, betrachten ihr Einkommen als ungerecht. Bei denen, die mehr als 3.000 Euro verdienen, empfinden das nur 11 Prozent. Die Wahrnehmung der Vergütungssituation in Deutschland insgesamt ist allerdings eine andere - hier sind nur 14 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Arbeitseinkommen gerecht verteilt seien, während 80 Prozent meinen, dass manche Berufsgruppen zu wenig verdienen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/umfrage-zur-bedeutung-der-arbeit-keine-arbeit-ist-auch-keine-loesung-1.2735669 new" target="_blank">Keine Arbeit ist auch keine Lösung, SZ 13.11.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Nov 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Glücksgefühle blitzschnell enorm steigern&quot;]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Mit diesem Trick wirst du 44 Prozent glücklicher!&quot;, titelt das Modemagazin Elle auf seiner Webseite. Das Wundermittel, um das es geht: Meditation. Der Beitrag beschreibt eine Studie des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, für die 75 Probanden während eines Gehirnscans einem schmerzhaften Hitzereiz ausgesetzt wurden. Anschließend erhielt eine Gruppe eine Placebo-Schmerzcreme zur Behandlung, eine andere Gruppe durfte unter Anleitung 20 Minuten meditieren. Vier Tage später wurde der Test wiederholt und die Probanden sollten wieder die ihnen zuvor vermittelte Methode anwenden. Dabei zeigte sich, dass sich in der Gruppe der Meditierenden der körperlich wahrgenommene Schmerz um 27 Prozent verringerte, der emotionale sogar um 44 Prozent. Die Wissenschaftler führen das Ergebnis darauf zurück, dass beim Meditieren unter anderem Hirnregionen aktiv sind, in denen positive Emotionen verarbeitet werden. Elle zieht daraus den Schluss: &quot;Wer regelmäßig meditiert, fühlt sich nicht nur besser und ist entspannter, sondern wird auch viel glücklicher!&quot;<br><a href="http://www.elle.de/gluecklich-durch-meditation-265581.html new" target="_blank">Mit diesem Trick wirst du 44 Prozent glücklicher! Elle 12.11.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Nov 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräften fehlt realistische Selbsteinschätzung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie gut wird in Deutschland geführt? Dieser Frage ging die Beratungsgesellschaft Information Factory mit einer Befragung von knapp 2000 Mitarbeitern, Führungskräften und Personalverantwortlichen nach. Einig waren sich mehr als 90 Prozent der Untersuchungsteilnehmer, dass gute Führungskräfte die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens deutlich verbessern. Auffällig ist, dass viele Führungskräfte die Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern als wirkungsvoller einschätzen, als dies von den Beschäftigten wahrgenommen wird. Gut 90 Prozent der Chefs glauben, einen offenen und ehrlichen Dialog mit den Angestellten zu führen - bestätigt wird dies lediglich von 40 Prozent. Unternehmerische Kompetenz bescheinigen sich 80 Prozent der Führenden, während sie nur von 47 Prozent der Beschäftigten anerkannt wird. Noch größer ist die Diskrepanz im Hinblick auf die Mitarbeitermotivation - 91 Prozent der Führungskräfte glauben, sie wirkten motivierend, aber nur 34 Prozent der Angestellten nehmen diese Kompetenz tatsächlich als gegeben wahr. <br><a href="http://www.information-factory.com/fileadmin/page_content/News/Deutschland_fuehrt_Studie.pdf new" target="_blank">Studie Information Factory</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Beruflicher Erfolg garantiert keine Lebenszufriedenheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Beruflich erfolgreich zu sein, führt nicht automatisch zu Lebenszufriedenheit, so die Erkenntnisse einer Studie der Universität Erlangen-Nürnberg. Befragt wurden 990 Berufstätige, die im Abstand von zwei Jahren zweimal Auskunft gaben. Die Wirkung des eigenen beruflichen Erfolgs hänge nicht zuletzt davon ab, mit welchen weiteren Möglichkeiten die Menschen ihre persönliche Situation vergleichen. Wer für seine Berufsgruppe sehr gut verdiene, könne beispielsweise unzufrieden sein, weil er sich mit Menschen vergleicht, die ein höheres Gehalt bekommen. Auch ein objektiv guter Job muss sich nicht gut anfühlen, wenn sich jemand seine Berufstätigkeit gänzlich anders vorgestellt hatte. Zufrieden waren diejenigen, die sich im Vergleich mit anderen als gut einschätzten oder deren berufliche Leistungen sich mit ihren persönlichen Zielen deckten.<br><a href="http://www.fr-online.de/karriere/haengt-erfolg-im-beruf-und-lebenszufriedenheit-zusammen-,27395068,32388350,view,asTicker.html new" target="_blank">Hängt Erfolg im Beruf und Lebenszufriedenheit zusammen? FR 11.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beruflicher-erfolg-garantiert-keine-lebenszufriedenheit</link>
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<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[70 Prozent der Arbeitenden sind gestresst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Auftrag gegebenen Studie zufolge fühlen sich inzwischen sieben von zehn Arbeitnehmern in Deutschland durch ihre Arbeit unter Stress gesetzt. 42 Prozent finden, dies treffe voll auf sie zu, 28 Prozent fühlen sich &quot;eher&quot; betroffen. Die Angestellten im Osten fühlen sich dabei deutlich gestresster als ihre Westkollegen. Im Osten fühlen sich 53 Prozent voll gestresst, im Westen sind es 32 Prozent. 77 Prozent der Ostdeutschen gaben an, dass ihre berufliche Belastung zugenommen habe, im Westen 68 Prozent.<br><a href="http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/898598/druck-job-mehrheit-deutschen-arbeit-gestresst.html?sh" target="_blank">Mehrheit der Deutschen bei Arbeit gestresst, Ärztezeitung 10.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=70-prozent-der-arbeitenden-sind-gestresst</link>
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<pubDate>Wed, 18 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Zwang zur Selbstoptimierung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Neuro-Enhancement ist zwar kein Massenphänomen, doch die Indizien, dass die Wettbewerbskultur und der wachsende Leistungsdruck immer mehr Menschen mit einer empfundenen Notwendigkeit der Selbstoptimierung konfrontieren, mehren sich. Die Aufmerksamkeit mit Ritalin pushen, Antidepressiva für besseren Schlaft? Substanzmissbrauch scheint eine logische Folge einer &quot;kompetitiven Leitkultur&quot; zu sein, wie Nicola Erny, Professoring für Praktische Philosophie an der Hochschule Darmstadt, das gesellschaftliche Klima unserer Zeit beschreibt. Zwei Studien des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung zufolge ist der Anteil der Studierenden, die schon einmal Substanzen eingenommen haben, um mit dem Lernstress zurechtzukommen, in den letzten vier Jahren von 12 auf 14 Prozent gestiegen. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt eine ähnliche Situation - 8,3 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal Medikamente wie Ritalin eingenommen zu haben, um den beruflichen Belastungen besser standzuhalten. Thomas Damberger, Mitarbeiter am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung an der Universität Frankfurt regt vor diesem Hintergrund an zu fragen: &quot;Stimmt vielleicht etwas an den Verhältnissen nicht?&quot;<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/mit-ritalin-fit-fuer-die-pruefung-forscher-warnen-vor-zwang-zu-selbstoptimierung-13890274.html#Drucken new" target="_blank">Mit Ritalin fit für die Prüfung? FAZ 4.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-zwang-zur-selbstoptimierung</link>
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<pubDate>Tue, 17 Nov 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur ein Job oder Herzensangelegenheit?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ist Ihnen Ihre Arbeit ein Herzensanliegen? Tun Sie im Job etwas, das Ihnen richtig Freude macht? Wenn ja, gehören Sie zu einer beneidenswerten Spezies, denn immer mehr Menschen schielen, wenn es darum geht, was sie beruflich tun, mehr danach, ob sich eine Tätigkeit im Lebenslauf gut macht, als dass sie sich fragen, was sie selbst am liebsten wollen. In einem Gastbeitrag für die Wirtschaftswoche findet der Karriereberater Martin Wehrle klare Worte für das Phänomen: &quot;Eine groteske Situation ist entstanden: Nicht das Leben gibt den Lebenslauf vor, sondern umgekehrt; Menschen sind zu Knechten ihres Lebenslaufs geworden. Sie nehmen äußere Erwartungen wichtiger als innere Wünsche. Jede Entscheidung wird durch die Schablone einer Norm gepresst, die eigenen Sehnsüchte bleiben auf der Strecke.&quot; Seiner Ansicht nach tragen die zweifelhaften Anforderungen der Wirtschaft dazu bei, dass immer mehr Menschen sich zu &quot;Objekten&quot; machten und ihr Leben gänzlich auf den Arbeitsmarkt ausrichten. &quot;Kein Wunder, dass sich das moderne Berufsleben wie ein falscher Film anfühlt. ... Es ist ein Witz: Menschen geben ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse auf, um es potenziellen Arbeitgebern recht zu machen und ihren Lebenslauf zu perfektionieren. Aber dieser Versuch scheitert kläglich. Erstens sind die Anforderungen so unterschiedlich, dass man es nie allen recht machen kann. Und zweitens verliert jeder, der seinen Lebenslauf wichtiger als sein Leben nimmt, sein größtes Kapital: die intrinsische Motivation. Diese innere Freude an einer Arbeit kann nur entstehen, wenn man sie mit ganzem Herzen betreibt&quot;, so Wehrle. Also: Was wollen Sie wirklich?<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/karriere-pfeif-auf-deinen-lebenslauf/12521186-all.html new" target="_blank">Pfeif&#039; auf deinen Lebenslauf! WiWo 4.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-ein-job-oder-herzensangelegenheit</link>
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<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[GenY will doch Kohle]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Studien kommen inzwischen zu dem Schluss, dass die junge Generation der Arbeitnehmer nicht mehr so sehr auf ein hohes Einkommen setze, sondern vor allem Wert auf interessante Jobs und Wohlfühlfaktoren lebe. In einer Repräsentativbefragung des Direktversicherers Hannoversche gaben hingegen 45 Prozent der 18- bis 29-jährigen Befragten an, dass sie sich ein überdurchschnittliches Gehalt wünschen, um sich im Job wirklich wohlzufühlen. Über alle Altersgruppen hinweg ist dies nur 41 Prozent wichtig. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft für viele deutsche Arbeitnehmer eine zum Teil erhebliche Lücke. So hätten 44 Prozent der Befragten gerne eine gute Work-Life-Balance, doch nur 31 Prozent bekommen diese vom Arbeitgeber auch geboten. Flexible Arbeitszeiten wollen 53 Prozent, aber nur 46 Prozent können sie auch realisieren. 41 Prozent wollen besser als der Branchenschnitt bezahlt werden, doch nur 16 Prozent gelingt dies tatsächlich.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/arbeitnehmer-zufriedenheit-mehr-geld-weniger-schnickschnack-bitteschoen-13887232.html new" target="_blank">Mehr Geld, weniger Schnickschnack, bitteschön! FAZ 2.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geny-will-doch-kohle</link>
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<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Im Business mehr Demokratie wagen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Thomas Sattelberger, als ehemaliger Telekom-Personalchef bekannt für markige Aussagen, plädiert in einem Interview mit der Zeit für eine verstärkte Demokratisierung unternehmerischer Prozesse. &quot;Demokratische Unternehmen experimentieren mit Führung. Sie geben ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Unternehmensentwicklungen zu debattieren, zu beeinflussen und mitzuentscheiden. Sie achten gemeinsam mit den Mitarbeitern darauf, dass die Belastungen bei der Arbeit ausbalanciert werden. Und dass das Erwirtschaftete gerecht verteilt wird. Mitarbeiter haben also deutlich mehr Mitspracherecht und Freiheit als in klassisch top-down organisierten Unternehmen. Manche jungen Unternehmen sind sogar mitarbeitergeführt&quot;, so der Personalexperte. Eine stärkere Beteiligung der Mitarbeiter sei die Basis für die Innovationsfähigkeit von Firmen. Mehr Mitbestimmung in der Unternehmensführung verlange von Firmen, echte Experimentierfelder in der realen Arbeitswelt zu schaffen und die Fähigkeit zur Selbstreflexion: &quot;Dazu gehört auch der Mut, scheitern zu können. Und weil die Arbeitswelt nicht von oben demokratisiert werden kann, müssen die Mitarbeiter zu Beteiligten werden. Das heißt: Sie müssen sich einbringen und auch einbringen wollen.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-10/thomas-sattelberger-unternehmen-demokratie-mitarbeiter-mitbestimmung new" target="_blank">&quot;Unternehmen müssen demokratischer werden&quot;, Zeit online 2.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=im-business-mehr-demokratie-wagen</link>
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<pubDate>Thu, 12 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Hohe Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen sind vergleichsweise loyal gegenüber ihren Arbeitgebern, wie eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft EY zeigt. 77 Prozent fühlen sich ihrem Unternehmen verbunden - insbesondere die Mitarbeiter unter 30 Jahren und diejenigen, die kurz vor dem Renteneintritt stehen. In der Altersgruppe der 31- bis 40-Jährigen hingegen ist das Commitment geringer ausgeprägt. Die stärkste Verbundenheit zeigt sich in der Automobilindustrie, so sich jeder dirtte Beschäftige der Firma besonders eng verbunden fühlt - gefolgt von der Land- und Forstwirtschaft und dem Maschinen- und Anlagenbau. In der IT-Branche hingegen ist mit 26 Prozent der Wille zum Jobwechsel sehr hoch ausgeprägt. Über alle Branchen hinweg suchen etwa 18 Prozent nach neuen beruflichen Chancen, weitere 13 Prozent wären offen für gute Angebote. 69 Prozent haben hingegen kein Interesse, den Arbeitgeber zu wechseln.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article148351094/Die-meisten-Deutschen-hoffen-kaum-noch-auf-Karriere.html new" target="_blank">Meiste Deutsche hoffen kaum noch auf große Karriere, Die Welt 2.11.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hohe-loyalität-gegenüber-dem-arbeitgeber</link>
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<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Grundeinkommen: Mut zur Freiheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Gastbeitrag für die Zeit schreiben Daniel Häni und Philip Kovce, Vorreiter der Initiative für ein Grundeinkommen in der Schweiz, darüber, wie eine staatlich garantierte Grundsicherung ohne Auflagen unser Selbst- und Menschenbild herausfordert und verändern kann. &quot;Das bedingungslose Grundeinkommen fragt zweierlei. Erstens: Was will ich eigentlich? Was würde ich tun, wenn für mein Einkommen gesorgt wäre? Wofür engagiere ich mich, wenn ich mich frei entscheiden kann? Das ist die Frage, die den Menschen auf sich selbst zurückwirft. Sie spricht ihn als selbstbestimmtes Individuum an. Es geht um das Bild, das jeder von sich selbst hat&quot;, so die Autoren. Die zweite Frage: Bin ich bereit, diesen Entfaltungsraum auch meinen Mitmenschen zuzugestehen? Der Bericht beschreibt sehr anschaulich, dass in der Schweiz oder auch den USA die Diskussion um das Grundeinkommen vergleichsweise pragmatisch geführt werde, während in Deutschland im Kontext der HartzIV-Gesetzgebung die Zweifel deutlich größer seien. Für Häni und Kovce ist die Frage der Finanzierbarkeit ein vorgeschobenes Argument und sie bescheinigen Deutschland einen Mangel, der &quot;künstlich erzeugt, moralisch gewollt, perfide organisiert&quot; sei. Die Gründe, warum es noch kein Grundeinkommen gebe, sind in den Augen der Autoren vor allem unserem Menschenbild geschuldet: &quot;Warum haben wir also noch kein bedingungsloses Grundeinkommen? Weil wir noch nicht auf den Gedanken verzichten wollen, dass die anderen nichts mehr tun würden, wenn ihre Existenz bedingungslos gesichert wäre. Weil wir noch nicht darauf verzichten wollen, dass die anderen etwas tun müssen, damit ihre Existenz gesichert ist. Weil wir den anderen noch nicht jene Eigenverantwortung zusprechen, die wir für uns selbst in Anspruch nehmen.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/kultur/2015-10/bedingungsloses-grundeinkommen-abstimmung-schweiz/komplettansicht new" target="_blank">Lasst Arbeit Erfüllung werden, Zeit online 31.10.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=grundeinkommen</link>
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<pubDate>Tue, 10 Nov 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Jeder zweite Deutsche bei der Arbeit gestresst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress im Job ist inzwischen ein Alltagsphänomen. Laut einer Umfrage der Personalmanagementfirma ADP erfahren 44 Prozent der Europäer oft oder zu oft Stress bei der Arbeit - in Deutschland betrifft dies sogar die Hälfte aller Arbeitnehmer. Ein Viertel aller Befragten findet, dass der Arbeitgeber sie nicht dabei unterstützt, konstruktiv mit den Belastungen umzugehen. Ein Fünftel meint sogar, die Vorgesetzten seien sich dieser Herausforderungen gar nicht bewusst. Bei den Wünschen an die eigene Arbeit sind knapp einem Drittel der Europäer eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben wichtig, ein Viertel will flexible Arbeitszeiten, ein weiteres Viertel wünscht sich vielfältige Aufgaben.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsmarkt-gestresste-arbeitnehmer-1.2708732 new" target="_blank">Halb Deutschland ist im Stress, SZ 26.10.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-zweite-deutsche-bei-der-arbeit-gestresst</link>
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<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Bei jedem 20. Arbeitnehmer macht die Psyche schlapp]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Ich hab&#039; Rücken&quot;, kommt immer mehr aus der Mode, denn die Rate psychischer Erkrankungen ist weiterhin im Steigen begriffen. Laut DAK-Psychoreport, für den die Daten von 2,6 Millionen DAK-Versicherten analysiert wurden, hat sich die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Leiden seit 1997 verdreifacht. 2014 entstanden so 6,3 Millionen Fehltage. Rechnet man die Daten auf die Gesamtbevölkerung hoch, dürften etwa 1,9 Millionen Deutsche von seelischen Leiden betroffen sein. Jeder 20. Arbeitnehmer war demzufolge im Vorjahr aufgrund psychischer Probleme krankgeschrieben. Die hohen Steigerungsraten liegen Experten zufolge auch daran, dass früher eher körperliche Beschwerden diagnostiziert wurden, in denen sich psychische Erkrankungen häufig manifestieren. Dennoch sind die Verschiebungen in der Art der Diagnose auch besorgniserregend, denn bereits fast jeder zweite Fehltag aufgrund psychischer Probleme geht zu Lasten von Depressionen. Waren 2000 noch 37 Fehltage pro 100 Versicherte durch Depressionen verursacht, waren es 2014 bereits 112.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/depressionen-immer-mehr-fehltage-wegen-psychischer-erkrankungen/12503230.html new" target="_blank">Immer mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen, WiWo 27.10.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bei-jedem-20.-arbeitnehmer-macht-die-psyche-schlapp</link>
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<pubDate>Fri, 06 Nov 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Positiv denken bewirkt oft das Gegenteil]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer ein Ziel erreichen möchte, sollte besser nicht zu positiv denken, denn das kann leicht ins Gegenteil kippen. Die Psychologin Gabriele Oettingen untersuche in verschiedenen Studien die Wirkungen positiver Phantasien und stellte dabei fest, dass Menschen, die sich das Erreichen ihrer Ziele zu rosig ausmalen, sie oft nicht im gewünschten Maß erreichen. &quot;Wunschträume und Phantasien sind ja auch durchaus sinnvoll. Sie machen gute Laune, helfen zu entspannen. Aber sie stehen uns im Weg, wenn es darum geht, tatsächlich eine Aufgabe anzupacken, Ziele zu erreichen&quot;, so Oettingen. Wer sich schon in Siegerpose wahrnehme, bringe oft weniger Energie auf, sein Ziel tatsächlich zu erreichen. Die Psychologin rät deshalb zu einer Methode, die mentales Kontrastieren beinhaltet - man stellt sich nicht nur die Erfüllung eines Wunsches vor, sondern auch mögliche Hindernisse auf dem Weg und mögliche Wege, diese zu überwinden. &quot;Während die Zukunftsphantasien dem Handeln eine Richtung geben, liefert mir die Vorstellung der Hürden die Energie, sie zu überwinden&quot;, so Oettingen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/erfolgsstrategien-wissenschaftlich-erforscht-positives-denken-hindert-uns-daran-ziele-zu-erreichen-1.2702420 new" target="_blank">&quot;Positives Denken hindert uns daran, Ziele zu erreichen&quot;, SZ 26.10.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=positiv-denken-bewirkt-oft-das-gegenteil</link>
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<pubDate>Thu, 05 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auf dem Weg zur Seelenruhe]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der dänische Bestseller-Autor Peter Høeg spricht in einem Interview mit der Welt darüber, wie Empathie-Trainings für Kinder mehr Freundlichkeit und Seelenruhe in den Alltag bringen können. Høeg engagiert sich in einer dänischen Initiative, die die Methode Mindfulness-Based Stress Reduction verbreitet. Bereits der Hälfte aller dänischen Lehrer werden Kurse dazu angeboten und kürzlich weilte Høeg für ein Unterrichtsprojekt in Brandenburg. &quot;Man kann andere Menschen nicht tiefer verstehen, als man sich selbst versteht&quot;, so der Schriftsteller, der selbst in einer Gemeinschaft lebt, in der täglich meditiert wird. &quot;Wir sind es gewohnt zu meinen, dass es eben nette und unfreundliche Menschen gibt, aber Freundlichkeit kann man üben. Wenn Sie das Freundlichkeitsniveau in einer Schulklasse oder Familie ändern wollen, müssen Sie es trainieren. Das ist eine schlechte, aber auch eine gute Nachricht, denn man kann etwas ändern. Wir empfehlen Lehramtsstudenten zwanzig Minuten Meditation am Tag. In dieser Zeit sollten sie in Kontakt zu ihrem Körper, ihrem Herzen, ihrer Seelenruhe treten und versuchen, diese Qualität in die Beziehung zu anderen hinüberzutragen. Das verändert langsam das Leben. Die europäische Gesellschaft beginnt das zu entdecken&quot;, sagt er. Das Engagement im Dienste der Meditation nimmt gegenwärtig so viel Raum in seinem Leben ein, dass der Schriftsteller ankündigte, eine längere Auszeit zu nehmen - um sich über seine künftigen Prioritäten klarer zu werden.<br><a href="http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article148043991/Jeder-sollte-einmal-am-Tag-komplett-abschalten.html new" target="_blank">Jeder sollte einmal am Tag komplett abschalten, Die Welt 26.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warnungen mit Nebenwirkungen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche beschäftigt sich in einem Kommentar mit der fragwürdigen Wirkung gesundheitlicher Warnungen. Zwar bestätigte kürzlich eine Studie der Universität Illinois, dass besonders angsteinflößende Warnungen geeignet seien, auf Verhaltensänderungen zu wirken, doch Angstbotschaften ohne massive Drohkulisse motivieren Menschen eher nicht, ihren Lebensstil zu modifizieren. Wirkung hätten diese Warnungen indes auch - allerdings keine konstruktiven: &quot;Es löst keine guten Gefühle aus, wenn permanent üble Gefahren beschworen werden. Die Allgegenwart drastischer Gesundheitswarnungen erzeugt einen ständigen inneren Alarmzustand, der das Wohlergehen sicher stärker beeinträchtigt als viele beschworene Gefahren selbst.&quot;<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-warum-gesundheitswarnungen-oft-schaden-1.2705004 new" target="_blank">Warum Gesundheitswarnungen oft schaden, SZ 24.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht zuständig - Plädoyer für eine Whistleblower-Kultur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Die negative Kultur des Drucks und der Kritikunfähigkeit ist hierzulande der Regelfall&quot;, bemängelt Johannes Ludwig, Vorstand des Whistleblower-Netzwerks. Die VW-Affäre und der späte Zeitpunkt ihrer Entdeckung hat in den Augen des früheren Management-Professors viel damit zu tun, dass hierarchische Kulturen ein Schweigen begünstigen. &quot;Mitarbeiter müssen nicht nur das Problem als Problem wahrnehmen, sondern auch das Gefühl haben, dass es wichtig ist, etwas zu ändern. Und nicht zu glauben, sie wären nicht zuständig&quot;, so Ludwig. Er bemängelt, dass es in Deutschland nach wie vor keine Kultur gebe, die das Aufklären unzulässigen Unternehmenshandelns erleichtere. Im Gegenteil, gegenwärtig werde an der Einführung des Straftatbestands der Datenhehlerei gearbeitet, was es künftig erschweren dürfte, schwarze Schafe im Business aufzudecken. Ludwig fordert deshalb Schutzgesetze für Whistleblower, denn bisher riskieren die, die Unregelmäßigkeiten ihres Arbeitgebers öffentlich machen, meist alles.<br><a href="http://www.taz.de/Managementforscher-ueber-Firmenkultur/!5244455/ new" target="_blank">&quot;VW ist nicht Katastrophe genug&quot;, taz 23.10.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-zuständig---plädoyer-für-eine-whistleblower-kultur</link>
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<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Burnout-Prävention: Sei ganz du selbst]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Burnout ist nach wie vor ein Thema, dass regelmäßig auf den Karriereseiten der Medien verhandelt wird. Häufig formulieren Experten methodische Tipps, wie sich Berufstätige besser und gesünder durch den Arbeitsalltag bewegen können. In einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung richtet die Ärztin und Beraterin Mirriam Prieß den Blick erst einmal in eine andere Richtung, nämlich auf die Frage unserer Identität. Für sie ist augenscheinlich, dass Menschen, die unter Burnout leiden, häufig die Beziehung zu sich selbst verloren haben - oder noch nie eine hatten. &quot;Es ist wichtig zu erkennen, ob die Prägung, die ich in meinem Elternhaus erhalten habe, mit dem übereinstimmt, was meinem eigenen Wesen und meiner Identität entsprich. Ist das nicht der Fall, arbeitet man permanent gegen sich an, unterdrückt die eigenen Bedürfnisse und verliert sich häufig in einem grenzenlosen Perfektionsanspruch&quot;, so Prieß. Man möchte ergänzen: Auch all die Impulse, die in Schule und Berufsausbildung, in Freundeskreisen und der Mainstream-Kultur auf uns einprasseln, tun ihr übriges, uns immer wieder mit Weltbildern und Lebensentwürfen zu konfrontieren, die - gemessen an einer imaginären Mehrheitsmeinung - erstrebenswert sein sollen. Vielleicht sollten wir einfach öfter mal darüber nachdenken, wer wir sind - und wer wir sein wollen. Wer weiß, was dann möglich ist ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/praevention-wie-kann-ich-ein-burn-out-verhindern-1.2665704 new" target="_blank">Wie kann ich einen Burn-out verhindern? SZ 22.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 30 Oct 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie glücklich Geld macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein erfülltes Leben kann man mit Geld zwar nicht kaufen, doch zu behaupten, Geld mache nicht glücklich, verfehlt ebenso die Realität. Erhebungen aus den USA beispielsweise zeigen sehr deutlich, dass zu wenig Geld anscheinend unglücklich macht. Gefragt nach der allgemeinen Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, zeigten sich 57 Prozent der Befragten, die weniger als 10.000 Dollar pro Jahr zur Verfügung hatten, als unzufrieden oder sogar sehr unzufrieden. Lediglich 24 Prozent bezeichneten sich als glücklich. Schon bei einem bis zu doppelt so hohen Einkommen steigt die Zahl der Zufriedenen auf 47 Prozent. Unter den US-Bürgern, die 150.000 bis 250.000 Dollar verdienen, sind immerhin noch drei Prozent unzufrieden. Bei Einkommen ab 500.000 Dollar ist das Glück dann keine Frage mehr.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article147904505/Zufriedenheit-und-Gehalt-Die-Wahrheit-ueber-Glueck.html new" target="_blank">Zufriedenheit und Gehalt - die Wahrheit über Glück, Welt 22.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 29 Oct 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zappos sagt den Chefs Adé]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der amerikanische Online-Schuhversender Zappos macht ernst - seit Mai gibt es in dem Unternehmen offiziell keine Chefs mehr. 269 Führungskräfte verloren durch diese Aktion ihre Posten. Gründer Tony Hsieh gehört mit seinen 1.500 Mitarbeitern zu den größten Anwendern von Holacracy, einem Managementsystem, dass häufig übliche Top-Down-Hierarchien durch funktionale Rollen- und Feedbacksysteme ersetzt. &quot;Holacracy ist der Garant für konstante Veränderung&quot;, begründet Hsieh diesen Schritt, der nicht allen Mitarbeitern gefallen hat. 210 Angestellte kündigten aufgrund des Umbaus. Kritiker bemängeln, dass der Verzicht auf klare Hierarchien zu endlosen Meetings und Entscheidungsstaus führen könne. Hsieh selbst gibt sich gelassen und räumt den sich nun vollziehenden Veränderungsprozessen fünf Jahre ein.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/anarchie-oder-traumjob-zappos-wagt-das-unternehmen-ohne-chef/12453266-all.html new" target="_blank">Zappos wagt das Unternehmen ohne Chef, WiWo 19.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Hansgrohe bietet Mitarbeitern Sozialberatung]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Sanitärhersteller Hansgrohe tut einiges, damit die Mitarbeiter des Unternehmens nicht nur körperlich, sondern auch seelisch gesund sind. Gesundheitskurse, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Kinderbetreuung in den Ferien sind nur einige der Maßnahmen, die den Angestellten das Arbeitsleben leichter machen sollen. Jüngste Errungenschaft ist eine interne Sozialberatung. Jede Woche kommt ein Sozialpädagoge ins Unternehmen, bei dem sich die Mitarbeiter Rat holen können. &quot;Um Mitarbeiter, aber auch Führungskräfte in kritischen Situationen frühzeitig und umfassend unterstützen zu können, haben wir diese Plattform geschaffen. Der Sozialpädagoge bietet der Belegschaft Hilfe bei der Bewältigung ihrer beruflichen und privaten Herausforderungen an. Dazu gehört die Beratung zur Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen ebenso wie die Begleitung bei familiären und finanziellen Schwierigkeiten oder behördlichen Angelegenheiten. Aber auch bei innerbetrieblichen Problemen oder Überlastung steht er unseren Mitarbeitern zur Seite&quot;, erklärt Personalchef Thomas Egenter. Die Rückmeldung des Beraters an das Unternehmen erfolgt anonym - er informiert lediglich über die Art der Beratungsthemen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2015-10/sozialberatung-thomas-egenter-personalleiter-hansgrohe new" target="_blank">&quot;Die psychische Gesundheit wird sehr wichtig&quot;, Zeit online 19.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 27 Oct 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Acht Stunden sind genug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Arbeitgeber hätten gerne flexiblere Arbeitszeiten, denn gegenwärtig sieht das Arbeitszeitgesetz vor, dass die werktägliche Arbeitszeit bis auf Ausnahmefälle auf acht Stunden pro Tag begrenzt ist. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge ist das den Deutschen auch genug. 56 Prozent der Befragten erachten einen Arbeitstag von sechs bis acht Stunden als optimal, 18 Prozent würden gerne auch zehn Stunden pro Tag arbeiten. 38 Prozent der Befragten fänden es darüber hinaus prima, wenn sie nur an vier Tagen in der Woche ins Unternehmen müssten - die übrigen 52 Prozent hingegen finden die Fünf-Tage-Woche völlig o.k. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/job-die-deutschen-lieben-ihren-acht-stunden-tag/12462918.html new" target="_blank">Die Deutschen lieben ihren Acht-Stunden-Tag, WiWo 17.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Oct 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Testlauf für 6-Stunden-Tag in Schweden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Göteborger Altenheim Svartedalens testet gegenwärtig, was es bringt, wenn Krankenschwestern und Pfleger statt der bisher üblichen acht Stunden nur noch sechs Stunden täglich im Einsatz sind. Für das Experiment, das auf einen Vorstoß der Linkspartei im Stadtrat zurückgeht, wurden 14 neue Mitarbeiter eingestellt, bei Kosten von 860.000 Euro. Ende 2016 sollen die Erkenntnisse dann ausgewertet werden. Schon jetzt gegen die Mitarbeiter an, deutlich ausgeruhter und zufriedener bei der Arbeit zu sein. Die Krankmeldungen gingen im Sommer zurück. Erkenntnisse des Stockholm-Projekts, bei dem Mitarbeiter, die Senioren, Kinder oder geistig Behinderte betreuten, hatten bereits vor 20 Jahren mit 6-Stunden-Tagen experimentiert. Damals zeigte sich, dass durch geschickte Organisation nur jede zweite Stunde, die das Stammpersonal weniger arbeitete, durch zusätzliche Arbeitskräfte ausgeglichen werden musste. Das Projekt wurde allerdings vom konservativen Stadtrat wieder eingestellt. Eine Toyota-Werkstatt in Göteborg, die ebenfalls auf 6-Stunden-Tage reduzierte, steigert im ersten Jahr ihren Profit um 25 Prozent. Vielversprechende Beispiele, die zeigen, dass es lohnenswert sein kann, langjährig festgefahrene Gewohnheiten zu überdenken.<a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeiten-in-schweden-sechs-stunden-sind-genug-1.2685127 new" target="_blank">Sechs Stunden sind genug, SZ 10.10.15</a>DATE1445583735</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=testlauf-für-6-stunden-tag-in-schweden</link>
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<pubDate>Fri, 23 Oct 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Eine Welt im Dialog&quot; - die neue Ausgabe von evolve ist am Kiosk]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Heute mal wieder eine Nachricht in eigener Sache: Die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> ist ab sofort erhältlich, dieses Mal mit dem Titel &quot;Eine Welt im Dialog - Begegnungen mit uns selbst&quot;. Wenn ich versuche zu erklären, was evolve für ein Magazin ist, nenne ich es gerne das &quot;GEO des Bewusstseins&quot;. Dieses Mal ist der Vergleich auch, was das Design des Hefts angeht, sehr naheliegend, denn Dank der Unterstützung des Ethnologen und Fotografen Wade Davis von der National Geographic Society, der uns zahlreiche seiner Bilder zur Verfügung stellte, ist das Bildmaterial einfach unglaublich. Unser Anliegen mit dieser Ausgabe ist es, neue Wege aufzuzeigen, wie fruchtbare Dialoge über kulturelle Grenzen hinweg entstehen können. Gert Scobel betrachtet im Interview die jüngeren Entwicklungen im Westen. Der Berater und Aktivist Raul Quiñones-Rosado erklärt, wie wir Fremdheit konstruieren, was die politischen und gesellschaftlichen Folgen sind und wie wir nicht zuletzt in unserem Geiste neue Perspektiven für ein Miteinander auf Augenhöhe entwickeln können. Ein integraler Blick auf Entwicklungszusammenarbeit des Projekts Integral without Borders sensibilisiert dafür, wie kulturelle Verschiedenheit in Entwicklungsprozessen angemessen eingebettet werden kann. Die bei den Vereinten Nationen tätige Beraterin Monica Sharma und die spirituelle Lehrerin Annette Kaiser gehen in einem Gespräch der Frage nach, wie radikaler Respekt, der aus dem Bewusstsein von Verbundenheit schöpft, für ein globales Miteinander öffnen kann. Mein Redaktions-Kollege Mike Kauschke hat bei einer Reise durch Griechenland hinter die Vorurteile, mit denen gängige Betrachtungen der Krise behaftet sind, geblickt. Und ich selbst ergründe in meinem Artikel, wie wir uns kulturell wie individuell für ein Zusammensein in größeren Kulturzusammenhängen öffnen können. Wirklich sensationell sind unsere Stimmen aus aller Welt, bei der Aktivisten und spirituelle Vorreiter aller Kontinente ihre Visionen für ein globales Miteinander teilen. Alles in allem ist das Heft wieder mal ein Must-Read! ;-)</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;eine-welt-im-dialog&quot;---die-neue-ausgabe-von-evolve-ist-am-kiosk</link>
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<pubDate>Thu, 22 Oct 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hauptsache groß]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wahrscheinlich war es schon immer ein Mythos, dass in der Start-up-Szene vor allem spritzige neue Ideen zählen. In einem Bericht auf die Gründerkonferenz IdeaLab der Hochschule WHU in Vallendar jedenfalls wird deutlich, dass heute mehr denn je Größe gefragt ist bei Gründungen - und zwar nicht im Hinblick auf den Gehalt der Idee, sondern schlicht was die Skalierbarkeit angeht. &quot;Denke groß und vergeude deine Zeit nicht mit einer kleinen Idee&quot;, gab der Chef der Start-up-Schmiede Rocket Internet Oliver Samwer den anwesenden Gründungswilligen mit auf den Weg. Seine wesentliche Frage bei den Pitches: &quot;Wie werde ich mit deiner Idee groß?&quot; 450 Studierende der Privatuniversität lauschten ihm, der Leidenschaft für das Business zwar durchaus als hilfreich betrachtet, aber letztlich ganz auf Rationalität setzt. Am Ende des Tages zählt dann halt doch nur eines - der mögliche finanzielle Gewinn.<br><a href="http://gruender.wiwo.de/oliver-samwer-ist-die-idee-gross-genug/?all" target="_blank">Oliver Samwer: &quot;Ist die Idee groß genug?&quot; WiWo 9.10.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hauptsache-groß</link>
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<pubDate>Wed, 21 Oct 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Blinder Fleck emotionale Intelligenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Was bringt Top-Manager zum Scheitern? Neben fachlichen Schwächen sind es oft die Soft Skills, die zu Stolpersteinen werden, beschreibt der Unternehmensberater Ulrich Jordan in einem Beitrag für die Zeit. Eitelkeit, mangelnde Kritikfähigkeit, Ignoranz - eine zwischenmenschliche Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufzubauen, scheint vielen Führungskräften schwer zu fallen. &quot;&#039;Ich kann mich nicht verbiegen.&#039; – &#039;Ich will meine Ecken und Kanten nicht verlieren.&#039; – &#039;Ich möchte authentisch bleiben.&#039; So oder ähnlich formulieren Führungskräfte, die nicht lernen wollen. Sie weigern sich auch deshalb, weil es nicht selten wehtut, liebgewonnene Werte und Verhaltensweisen infrage zu stellen und zu verändern&quot;, stellt Jordan fest. Der Berater plädiert dafür, emotionale Intelligenz in Führungsjobs ernster zu nehmen. Er rät zu mehr Selbstreflexion, zu einem Selbstmanagement, das Führende nicht zu Gefangenen der eigenen Gefühle werden lässt, zu gelebter Hingabe, die andere motiviert, zu Empathie, die bedeute, sich wirklich für andere zu interessieren, und zum Aufbau von Bindungen, die gerade in Krisensituationen wirklich belastbar sind.<br><a href="http://www.zeit.de/2015/38/wirtschaftspsychologie-manager-scheitern/komplettansicht new" target="_blank">Woran scheitern Manager? Zeit online 9.10.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=blinder-fleck-emotionale-intelligenz</link>
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<pubDate>Tue, 20 Oct 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Preiswürdige Kooperation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kooperation und Ko-Kreation sind gegenwärtig gerne bemühte Begriffe, wenn es darum geht, Lösungswege für die immer komplexer werdenden Fragestellungen unserer Zeit zu entwickeln. Die Vergabe des diesjährigen Friedensnobelpreises zeigt, was durch eine solche Gemeinsamkeit möglich wird. Das Nobelpreis-Komitee zeichnete eine tunesische Dialoggruppe aus, die im Demokratisierungsprozess des Landes eine tragende Rolle gespielt hat. Das Quartett, bestehend aus einer Gewerkschaft, einem Verband für Industrie, Handel und Handwerk, der Liga für Menschenrechte und dem Nationalen Anwaltsverein, hatte sich 2013 in Zeiten sozialer Unruhen und Mordanschläge gebildet. Dem Quartett sei es gelungen, da es verschiedene Bereiche und Werte der tunesischen Gesellschaft vertrete, eine entscheidende Rolle als Mediator im Demokratisierungsprozess einzunehmen, so die Begründung des Nobelpreis-Komitees.<br><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/nobelpreis-friedensnobelpreis-fuer-nationales-dialog-quartett-in-tunesien-a-1057012.html new" target="_blank">Friedensnobelpreis geht an Dialoggruppe in Tunesien, Spiegel online 9.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Oct 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Betriebsklima wichtiger als Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Hochschule Niederrhein ging in einer Untersuchung mit 475 Berufstätigen der Frage nach, was für die Beschäftigten die Attraktivität eines Arbeitgebers ausmacht. An der Spitze rangiert eindeutig das Betriebsklima, wobei dies den Arbeitnehmern bis 30 Jahren noch etwas wichtiger ist als den Älteren. Aspekte wie Unternehmensgröße, Gesundheitsförderung oder Internationalität sind den Befragten indes weniger wichtig. Die Forscher untersuchten auch, in welchem Verhältnis der Anspruch der Arbeitnehmer zur Wirklichkeit steht. Die größte Lücke zeigte sich hier beim Thema &quot;angemessenes Gehalt&quot; - ein Unterschied von beinahe eineinhalb Schulnoten lag zwischen dem, was die Befragten verdienen, und dem, was sie gerne bekommen würden. Auch im Hinblick auf Aufstiegsmöglichkeiten, Arbeitsabläufe und die Unternehmensleitung zeigten sich größere Diskrepanzen. Doch insgesamt ist die Zufriedenheit groß - 86,9 Prozent der Befragten sahen ihre Ansprüche an die Attraktivität des Unternehmens mit der Realität in Einklang.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/arbeitgeber-attraktivitaet-harmonie-ist-wichtiger-als-geld-13843623.html new" target="_blank">Harmonie ist wichtiger als Geld, FAZ 7.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Oct 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsam Wirtschaften als Weg]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das buddhistisch orientierte Netzwerk Achtsame Wirtschaft hat einen kleinen Leitfaden herausgegeben, der &quot;Grundlagen einer angewandten, buddhistisch inspirierten Wirtschaftsethik&quot; vermittelt. Das kostenlos zum Download zur Verfügung stehende Büchlein erklärt, was Achtsamkeit bedeutet, formuliert Leitsätze und ein Menschenbild achtsamer Wirtschaft und beleuchtet, wie sich achtsamer arbeiten, mit Geld umgehen und konsumieren lässt. In der zur Zeit hochkochenden McMindfulness-Diskussion liefert die Broschüre wohltuend geerdete Impulse, die zum Nachdenken und Ausprobieren einladen. Auf der Webseite des Netzwerkes stehen außerdem zahlreiche weitere Texte und auch Anleitungen für Achtsamkeitsübungen zur Verfügung.<br><a href="http://www.achtsame-wirtschaft.de/tl_files/netzwerk_achtsame_wirtschaft/pdf/NAW_Wirtschaftsethik_V_1_0.pdf new" target="_blank">Download &quot;Achtsam Wirtschaften als Weg&quot;</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Oct 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Einfach mal abschalten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vielleicht ist der Kampf gegen Burnout leichter, als wir es uns vorzustellen wagen. Die FAZ sprach in einem Interview mit dem Medizin-Nobelpreisträger und Neurowissenschaftler Thomas Südhof, wie wir der permanenten Erreichbarkeit und Rund-um-die-Uhr-Kommunikation konstruktiv begegnen können. Südhof selbst hat für sich eine sehr einfache Methode gefunden: Einfach mal abschalten. Seine elektronischen Geräte haben von 20 Uhr bis nach dem Frühstück Sendepause. Ende der Durchsage. Interessant an dem Gespräch ist, dass Südhof sich nicht in komplexen Erklärungen und daraus abgeleiteten Lösungsvorschlägen ergeht, sondern einfach mal den gesunden Menschenverstand bemüht: &quot;Mein normaler Menschenverstand sagt mir: Es kann auf Dauer nicht gut sein, so zu arbeiten, wie viele es heute tun. Wir sind über die Smartphones nie mehr unerreichbar, nie außer Dienst. Wir stehen per Mail quasi minütlich im Kontakt zu unserer Arbeit, zu unserer Familie. Diese Dauerbelastung führt zu chronischem Stress, der den Menschen und sein Gehirn verändert. Dauerhaftes Leben auf der Überholspur kann nicht gutgehen.&quot; Ja, so ist es. Und wir wissen es. Fragt sich also nur, wann wir anfangen, nach dieser Erkenntnis auch zu leben.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/nobelpreistraeger-thomas-suedhof-ueber-burnout-smartphones-und-staendige-erreichbarkeit-13837125.html new" target="_blank">&quot;Dauerstress schädigt das Gehirn&quot;, FAZ 3.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeitforum am 6./7. November bei Köln]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 6./7. November 2015 bietet die Kalapa Leadership Academy in Bensberg bei Köln ein Achtsamkeitsforum, das sich an Personalverantwortliche, Organisationsentwickler, Führungskräfte, Trainer und Berater richtet. Auf der Agenda stehen neben Meditation Themen wie &quot;Wege bahnen zur achtsamen Organisation: Das Wechselspiel von Struktur und Kultur&quot;, &quot;Achtsamkeit als Corporate Identity&quot; und &quot;Mindful Leadership&quot;. <br><a href="http://www.achtsamkeitsforum.de new" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeitforum-am-6.-7.-november-bei-köln</link>
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<pubDate>Tue, 13 Oct 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Produkt-ive-Versprechen der Achtsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Achtsamkeit als Produkt kommt immer mehr in Mode. So beschreibt Zeit online in einem Beitrag, wie vor allem in den USA immer mehr Beratungsgesellschaften entstehen, die Firmen in der Fähigkeit zur Innenschau und Selbsterkenntnis schulen. Unternehmen wie L&#039;Oreal oder Novartis zahlen laut dem Artikel schon einmal 15.000 Dollar, damit ihre Mitarbeiter ein bisschen entstressen. &quot;Für die relativ neue Variante der kommerziell produktiven Achtsamkeit hat sich jetzt in Rekordzeit der Begriff McMindfulness eingebürgert. Er beschreibt das Phänomen, dass Achtsamkeit heute allzu oft aus serieller Fertigung stammt und in leicht verdaulichen Portionen zum unmittelbaren Verzehr angeboten wird&quot;, so die Zeit. Und nicht nur das. Indem ein Erkenntnisprozess, der von jedem Menschen - zumindest in der Theorie - ohne Kosten jederzeit durchlaufen werden könnte, zur Ware gemacht wird, fügt er sich perfekt in die kapitalistische Logik ein: &quot;Eine Gegenwart, die sich sogar den Abnabelungsprozess von der Konsumgesellschaft als Produkt vorstellt, befindet sich in einem perfekten Kreislauf: Jede Lösung schafft ein Problem, das die nächste Lösung überhaupt erst ermöglicht, und immer so fort. Im buddhistischen Weltbild ist dieser Kreislauf allerdings ziemlich genau das, was in der christlichen Lehre die Hölle ist.&quot; An Kritik wie dieser ist natürlich viel dran. Andererseits: Wer weiß, welche langfristigen Nebenwirkungen der Achtsamkeits-Trend noch haben wird? Vielleicht erleben wir noch so manche positive Überraschung ...<br><a href="http://www.zeit.de/kultur/2015-09/mcmindfulness-silicon-valley-kapitalismus-buddhismus/komplettansicht new" target="_blank">Reguliere dich selbst, Zeit online 22.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-produkt-ive-versprechen-der-achtsamkeit</link>
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<pubDate>Mon, 12 Oct 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Handy nervt und ist trotzdem immer an]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit dem Handy verbindet uns eine Hassliebe. Obwohl sich immer mehr Menschen vom Dauergedaddel genervt fühlen, sind die meisten dann doch fast immer &quot;on&quot;. Die Repräsentativstudie &quot;American&#039;s Views on Mobile Etiquette&quot;, für die gut 3.000 Erwachsene befragt wurden, zeigt: 92 Prozent der Umfrageteilnehmer besitzen ein Handy und 90 Prozent davon tragen das Gerät immer bei sich. 31 Prozent schalten das Smartphone nie, 45 Prozent nur selten aus. Gleichzeitig fühlen sich 82 Prozent in Gesprächssituationen durch den Griff ihres Gegenübers zum Handy genervt. Gleichzeitig räumen 89 Prozent, Aktivitäten auf dem Smartphone zu unternehmen, während sie mit anderen zusammen sind. 30 Prozent gaben sogar zu, dass sie bisweilen das Handy zücken, um nervenden Gesprächssituationen zu entkommen. Ist das die Morgendämmerung eines neuen Trends - der digitalen Asozialität?<br><a href="https://www.wired.de/collection/latest/forscher-haben-die-smartphone-etikette-der-us-amerikaner-untersucht new" target="_blank">Smartphones nerven, darauf verzichten wollen aber nur wenige, wired.de 1.10.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=handy-nervt-und-ist-trotzdem-immer-an</link>
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<pubDate>Fri, 09 Oct 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was Essen mit Denken zu tun hat]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der FAZ unternimmt der Philosoph Richard David Precht im Interview einen kleinen Streifzug durch die historische Entwicklung unserer Esskultur. Für Precht hängt das heute so große Interesse am Thema Essen, das sich nicht zuletzt in einem wachsenden Trend zu Vegetarismus, Veganismus und anderen Diät-Formen ausdrückt, nicht zuletzt an unserer Selbstbezüglichkeit: &quot;Wir leben in einer Gesellschaft, die uns erlaubt, viel Aufmerksamkeit auf uns selbst zu richten. Schon als Kinder erfahren wir mehr Aufmerksamkeit und Liebe als in früheren Zeiten. Das ist gut. Aber es geht eine eigentümliche Verbindung mit dem kapitalistisch-materialistischen Imperativ ein, sich selbst zu optimieren. Die Sorge um sich spielt eine riesige Rolle. Das schließt die Ernährung ein.&quot; Für den Philosophen ist augenscheinlich, dass die Entwicklung einer &quot;allgemein gültigen Hierarchie des ethisch Vertretbaren&quot; beim Thema Essen kaum greifbar ist, weshalb er dafür plädiert: &quot;Jeder muss sich fragen: Was halte ich selbst für vertretbar?&quot; Ein Blick in die Philosophiegeschichte könne dabei helfen. &quot;Ernährung hat viel mit Religion zu tun. Die Diätetik des Abendlandes beginnt mit den Orphikern und Pythagoreern. Sie glaubten, dass man die Reinheit der Seele durch die Reinheit der Ernährung kultivieren müsse. Die Optimierung des Geistes stand im Vordergrund und wurde im Laufe der griechischen Philosophiegeschichte immer wichtiger. Heute ist es umgekehrt. Man optimiert den Körper und nimmt ein bisschen für den Geist mit&quot;, so Precht. Guten Appetit!<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/moralisch-essen-richard-david-precht-im-gespraech-13832399.html?printPagedArticle" target="_blank">Ein Intellektueller muss ungesund essen, FAZ 1.10.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Leerlauf ist nicht mehr vorgesehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gestresst sein ist längst nicht mehr nur ein gesundheitliches Warnsignal. In der Hochleistungskultur der Gegenwart wird es auch zum Statussymbol oder Überlebensmechanismus, je nachdem, von welcher Seite man schaut. Die Werbeagentur Havas Worldwide befragte mehr als 10.000 Menschen in 28 Ländern. Dabei zeigte sich, dass immer mehr Leute sich gestresster geben, als sie eigentlich sind. Geschäftigkeit auszustrahlen scheint in Zeiten der Überwachbarkeit und ständigen Erreichbarkeit zur Notwendigkeit zu werden. &quot;In unserer Gesellschaft sind wir extrem auf Leistung gepolt, da dürfen Angestellte natürlich niemals durchleuchten lassen, dass sie nicht 180 Prozent Gas geben. Wenn diese Menschen dann auch noch das Damokles-Schwert des drohenden Jobverlusts über sich spüren, dann geben sie schon aus reinem Selbstschutz vor, mehr zu tun, als sie wirklich leisten. Das hat mit Faulheit nichts zu tun, sondern damit, dass Menschen an ihre Grenzen getrieben werden und ihnen nichts anderes mehr übrig bleibt&quot;, kommentiert Zeitmanagement-Coach Cordula Nussbaum in der SZ diesen perversen Trend. Wo früher Müßiggang gesellschaftlich als Musezeit akzeptiert war, wird er heute als überflüssig betrachtet. Laut Nussbaum eine besorgniserregende Entwicklung: &quot;Wir brauchen Phasen, in denen wir Gedanken nachhängen können. Erholte Mitarbeiter sind um vieles produktiver als gestresste. Wenn Top-Führungskräfte behaupten, sie kämen mit vier Stunden Schlaf aus, dann verschweigen sie dabei, dass ihre Gehirnleistung der eines Menschen mit zwei Promille entspricht.&quot;<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/2.220/studie-zu-stress-im-job-angst-vor-der-ueberfluessigkeit-1.2670540 new" target="_blank">Angst vor der Überflüssigkeit, SZ 30.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 07 Oct 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Ein Leadership-Versagen epischer Dimension&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag der Huffington Post nennt der Systemexperte Otto Scharmer das VW-Disaster ein &quot;Leadership-Versagen epischer Dimension&quot; - und bezeichnet es als interessantes Phänomen, dass die Größe eines Systems sich umgekehrt proportional zu seiner gelebten Intellligenz verhalte. Für Scharmer liegt die Ursache von Vorfällen wie dem bei VW in einer Mischung aus Verleugnung, Abkopplung, Hybris, Betrug und Zerstörung - Effekten, die dem &quot;Ego-System Mindset&quot; des gegenwärtigen Wirtschaftssystem entspringen. Die Leadership-Herausforderung heute sei es, den Shift zu einem &quot;Eco-System Mindset&quot; zu bewerkstelligen. Darunter versteht Scharmer die Entwicklung von Fähigkeiten wie wirklich hinzusehen, zu spüren, was in einem System vor sich geht, sich mit den tieferen Quellen unserer Humanität zu verbinden und ko-kreativ eine bessere Zukunft zu schaffen. Wem das zu gutmenschig klingt, der möge in den Wirtschaftsberichten der letzten Tage nachlesen, welche Folgen der VW-Skandal noch haben könnte - nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern die Wirtschaft und damit die Gesellschaft im Ganzen.<br><a href="http://www.huffingtonpost.com/otto-scharmer/the-fish-rots-from-the-he_b_8208652.html new" target="_blank">The Fish Rots From The Head Down, Huffington Post 28.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Oct 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reich, reicher, am reichsten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die zehn Prozent der reichsten Menschen der Welt vereinen auf sich 80 Prozent des weltweiten Privatvermögens, so der Allianz Global Wealth Report 2015. Insgesamt belaufen sich die weltweiten Privatvermögen auf 136 Billionen Euro - ein Anstieg um 7 Prozent im vergangenen Jahr. Diese Summe würde laut Zeit online ausreichen, um die weltweiten Staatsschulden ungefähr drei Mal zu tilgen. Erfasst wurden für die Erhebung die Daten von 5 Milliarden Menschen, 3,5 Milliarden unter ihnen haben jeweils private Mittel von weniger als 6.100 Euro. 422 Millionen besitzen mehr als 36.700 Euro.In Deutschland liegt das private Geldvermögen bei 5,2 Billionen Euro - damit liegt Deutschland innerhalb Europas auf Platz 2 hinter Großbritannien.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-09/vermoegen-verteilung-weltweit-arm-reich new" target="_blank">Und wie viel Erspartes besitzen Sie? Zeit online 29.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 05 Oct 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte stehen unter Dampf]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Befragung unter 282 Führungskräften verschiedener Branchen durch die SRH Hochschule Heidelberg zeigt, dass in den Führungsetagen der Selbstverschleiß in der Luft liegt liegt. &quot;Auffällig in unserer Stichprobe war die überdurchschnittliche Häufung langfristiger, schwerwiegender Gesundheitsfolgen. Das sind vor allem depressive Symptome und emotionale Erschöpfung&quot;, so Prof. Dr. Andreas Zimber. Zwar sind viele Chefs hochmotiviert, was es ihnen auch erleichtert, den teils extremen Anforderungen standzuhalten. Doch zeigt die Studie auch, dass die Belastungsfaktoren diese Motivatoren übersteigen. Und das kann längerfristig zu Problemen führen. Ein weiterer wunder Punkt: Betriebliches Gesundheitsmanagement richte sich häufig an die breite Mitarbeiterschaft, nicht aber an die Führungskräfte. Diese seien oft auf sich selbst gestellt. Und litten zudem darunter, dass ihr überdurchschnittliches Engagement wenig Anerkennung finde.<br><a href="http://www.hochschule-heidelberg.de/de/news-events/news/detail/news/2015/09/23/chef-sein-kann-krank-machen/ new" target="_blank">Chef sein kann krank machen, Pressemitteilung Hochschule Heidelberg 23.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Oct 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Es geht auch einfach - wider den Komplexitätswahn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Handelsblatt bricht eine Lanze für die Rückkehr zur Einfachheit. In einem Beitrag stellt die Zeitung die &quot;Simple Rules&quot; vor, die von Kathleen Eisenhardt (Stanford Universität) und Donald Soll (MIT) entwickelt wurden, um es Unternehmen zu erleichtern, mit der überbordenden Komplexität fertig zu werden. Die beiden Professoren wollen mit dem Mythos aufräumen, dass komplexe Probleme auch komplexe Lösungen brauchen. Sie raten zu einer kreativen Selbstbeschränkung, die sich auf das, was gut läuft, konzentriert, und Prozesse in einfache Regeln kleidet. Das Erstellen solcher Regeln erfordere zwar starke Prioritätensetzungen, doch sind solche Entscheidungen einmal getroffen, hat man im Alltag, wenn&#039;s ernst wird, den Kopf frei. Die &quot;Simple Rules&quot; lassen sich auch auf das Privatleben anwenden. Hier kann man sich fragen, was man beispielsweise wirklich am Dringlichsten verbessern möchte - und es erst einmal bei drei Dingen belassen. Auch Aktivitäten, bei denen man sich glücklich fühlt, sind ein guter Wegweiser zu einem besseren Leben. Die Professoren raten dazu, den eigenen Ängsten ins Auge zu sehen - und nach Wegen zu suchen, diese zu mildern. (Eine Praxis, die in vielen Unternehmen sicherlich auch einiges bewirken könnte ...). <br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/arbeiten-und-leben-je-einfacher-die-regeln-umso-groesser-der-erfolg/12308820.html new" target="_blank">Je einfacher die Regeln, umso größer der Erfolg, HB 22.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=es-geht-auch-einfach---wider-den-komplexitätswahn</link>
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<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefallen an sich selbst finden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit Spiegel Online sensibilisiert die Philosophin Ina Schmidt für den Unterschied zwischen Entspannung und wirklicher Gelassenheit. &quot;Wir haben einen sehr hohen Anspruch daran, was einen gelungenen Alltag ausmacht. Bilder davon, wie die Dinge idealerweise sein sollten, bestimmen unser Denken und Handeln; wir rackern uns damit ab, diese Vorstellungen zu erfüllen. Dabei passen sie oft gar nicht zu uns. Viel zu selten fragen wir uns: Was wäre für unseren Alltag eigentlich angemessen, damit wir gelassen sein können?&quot;, gibt Schmidt zu bedenken. Die Philosophin rät mit Seneca dazu, zu einer neuen Form der Selbstakzeptanz zu finden: &quot;Es geht um Selbstakzeptanz innerhalb der eigenen Grenzen. Also keinesfalls ein egoistischer Narzissmus, den ja manche heute als &quot;Selbstoptimierung&quot; sogar als Ideal ansehen. Sondern dass wir uns aller Ecken, Kanten und Unwägbarkeiten so bewusst werden, dass wir trotzdem einen liebevollen Blick entwickeln auf das, was uns ausmacht.&quot; Für Schmidt steht dieses Bemühen immer im Kontext der Gemeinschaft. Es geht also nicht um einen nur noch durchdachteren Ego-Trip, denn: &quot;Wir sollen uns nicht um uns selbst bemühen um unseres persönlichen Glücks willen, sondern um damit am besten zur Gemeinschaft beizutragen.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/stress-am-arbeitsplatz-wir-verwechseln-gelassenheit-mit-entspannung-a-1052574.html new" target="_blank">&quot;Häufig verwechseln wir Gelassenheit mit Entspannung&quot;, Spiegel online 19.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Demonstrativer Reichtum verstärkt Ungleichheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Spielexperiment mit knapp 1.800 Teilnehmern untersuchte die Yale Universität, wie sich zur Schau gestellter Reichtum auf Gesellschaften auswirken kann. Es wurden Gruppen mit 17 Personen gebildet, von denen jede zu Beginn Teil eines sozialen Netzwerks mit ungefähr fünf Freunden war. Die Teilnehmer konnten in jedem Durchgang entscheiden, ob sie freiwillig auf etwas Geld verzichten, um dafür allen Gruppenmitgliedern einen Bonus zu sichern. Alternativ durften sie aussetzen und ihr Guthaben blieb konstant. Nach jeder Runde wurden alle Einzelentscheidungen bekannt gemacht und die Teilnehmer konnten Netzwerkverbindungen lösen oder neue eingehen. Durchgespielt wurden mehrere Szenarien - gleiches oder ungleiches Startkapital der Teilnehmer, sichtbares Vermögen oder unsichtbares Vermögen. Interessant dabei: Nicht etwa die Ungleichheit selbst löste Effekte im Verhalten der Teilnehmer aus, wohl aber deren Sichtbarkeit. In diesem Szenario kappten die Reichen häufig die Verbindungen, um ihr Kapital zu sichern. Und die Ärmeren kooperierten stärker untereinander. Die Forscher gehen davon aus, dass je deutlicher Ungleichheit in einer Gesellschaft sichtbar sei, umso stärker diese Segregation zunehme.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/7921011/Zur-Schau-gestellter-Reichtum-fördert-Ungleichheit/ new" target="_blank">Zur Schau gestellter Reichtum fördert Ungleichheit, wissenschaft.de 9.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=demonstrativer-reichtum-verstärkt-ungleichheit</link>
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<pubDate>Tue, 29 Sep 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger Selbstkontrolle bei Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Experiment der Universität Zürich zeigt, dass bereits moderater Stress die Selbstkontrolle von Menschen beeinträchtigen kann. An der Studie nahmen Probanden teil, die nach eigenen Angaben einen gesunden Lebensstil pflegten, Sport trieben und auf gesunde Ernährung achteten. 29 der Versuchsteilnehmer wurden dabei moderatem Stress ausgesetzt - sie mussten ihre Hände für drei Minuten in Eiswasser tauchen und wurden dabei beobachtet und bewertet. Anschließend mussten die Teilnehmer - wie auch die Probanden der Kontrollgruppe, denen dieser erste Teil erspart blieb - im Tomographen zwischen zwei Speisen wählen. Diese waren entweder schmackhaft, aber eher ungesund oder gesund, aber weniger schmackhaft. Dabei zeigte sich, dass die Probanden mit Stresserfahrung mit höherer Wahrscheinlichkeit die ungesunde Speise wählten als die Teilnehmer der Kontrollgruppe. Die Untersuchung im Tomographen dokumentierte, dass sich bei den gestressten Teilnehmern die neuronalen Verbindungsmuster zwischen den für Selbstkontrolle verantwortlichen Hirnregionen verändert hatten. Damit zeigt sich, dass bereits vergleichsweise geringe Stressoren das Gleichgewicht im Gehirn, das die Selbstkontrolle möglich macht, stört.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/die_bessere_pause_kopie_1/ new" target="_blank">Stress sabotiert die Selbstkontrolle, Psychologie heute 3.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-selbstkontrolle-bei-stress</link>
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<pubDate>Mon, 28 Sep 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bei Dax-Konzernen ist die Luft dicker als im Mittelstand]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dax-Konzerne üben auf Berufseinsteiger nach wie vor einen großen Reiz aus, doch wenn es um die Stimmung geht, steht der Mittelstand deutlich besser da. Eine Untersuchung von Boris Gloger Consulting zeigt: Während in Familienunternehmen 75 Prozent der befragten Führungskräfte zufrieden oder sehr zufrieden sind, sind es in den Konzernen lediglich 65 Prozent. Befragt wurden 389 Fach- und Führungskräften ab 40 Jahren. In den Dax-Unternehmen ist vor allem die Sorge um den Arbeitsplatz ein Thema - die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie die Arbeitsplatzsicherheit heute als viel geringer einschätzen als vor zehn Jahren. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/mitarbeitermotivation-schlechte-stimmung-in-konzernen/12337706.html new" target="_blank">Schlechte Stimmung in Konzernen, WiWo 18.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger arbeiten, mehr erreichen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schweden macht sich einmal mehr zum Vorreiter, dieses Mal beim Austesten, was kürzere Arbeitstage bringen. In Göteborg und bald auch Umea experimentieren die Skandinavier damit, den Arbeitstag von acht auf sechs Stunden zu verkürzen. Der Stanforder Ökonom John Pecavel stellte im letzten Jahr die These auf, dass aufgrund über den Tag sinkender Motivations- und Produktivitätskurve die Arbeitsdauer nicht zwangsläufig zu mehr Produktivität führe - und Studien der OECD belegen, dass Länder mit längeren Arbeitszeiten nicht produktiver sind als solche mit kürzeren. In den schwedischen Testbetrieben probieren gegenwärtig Ärzte, Pflegepersonal, aber auch Mechaniker im Schichtdienst aus, wie das in der Praxis aussieht. Erste Effekte des Experiments: weniger Krankheitsfälle, weniger Stress, und mehr Zeit und Energie - für die Dinge, die im Job wesentlich sind. Ob sich die durch die Arbeitszeitverkürzung steigenden Personalkosten auch auf dem Papier rechnen, weil geringere Fehlzeiten und die höhere Motivation der Arbeitenden die Mehrausgaben kompensiert, muss sich noch zeigen. Andererseits kann man auch umgekehrt einfach die Frage stellen: Wie viel ist uns ein gesundes, zufriedenes Arbeiten wert?<br><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/594487/Mach-mal-halbtags new" target="_blank">Mach&#039; mal halbtags, jetzt.de 18.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Sep 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Es lebe die Pause]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Pausen sind wichtig, um nicht im Energietief zu landen. Dabei kommt es auch darauf an, wann man während des Arbeitstages pausiert und wie man diese Pausenzeit verbringt. In einer Studie der Baylor Universität in Texas wurde das Pausenverhalten von 95 Angestellten im Alter zwischen 22 und 67 Jahren über eine fünftägige Arbeitswoche hinweg analysiert. Im Schnitt machten die Arbeitenden pro Tag zwei Pausen. Diejenigen, die ihre Pause später am Tag einlegten, fühlten sich dabei schlechter und hatten weniger Energie als die Kollegen, die früher pausierten. Eine weitere Erkenntnis der Untersuchung: Menschen, die in der Pause Dinge tun, die ihnen Freude machen, leben gesünder, zeigen weniger körperliche Symptome und sind zufriedener.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/die-optimale-mittagspause-wer-haeufiger-pausiert-lebt-gesuender/12322608.html new" target="_blank">Wer häufiger pausiert, lebt gesünder, WiWo 15.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=es-lebe-die-pause</link>
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<pubDate>Wed, 23 Sep 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Social Entrepreneurship - mit anderem Bewusstsein wirtschaften]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Wirtschaftswoche erklärt Julian Müller-Schwefe, Geschäftsführer des Social Business On Purpose in Berlin, was Social Entrepreneurship von anderen Businessformen unterscheidet. On Purpose bietet Leadership-Programme für Sozialunternehmer an. &quot;Ich glaube, es ist zumeist eine bewusste Entscheidung[, ein Sozial Business zu gründen]. Der Antrieb ist eben ein anderer. Bei jedem Unternehmer steht eine Problemlösung im Vordergrund und beim Social Entrepreneur ist das immer ein gesellschaftliches Problem&quot;, so Müller-Schwefe. Während in Ländern mit geringer ausgeprägten Sozialsystemen soziale und unternehmerische Welten und Kulturen deutlich stärker miteinander in Berührung sind, stehe Deutschland hier noch eher am Anfang: &quot;Deutschland braucht mehr Social Entrepreneure, weil wir klassischerweise ein Land sind, bei dem gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen erst einmal getrennt scheinen von der wirtschaftlichen Welt. Sprich, wenn es hier jemandem nicht gut geht oder wir auf ein gesellschaftliches Problem treffen, ist der erste Reflex zumeist, der Staat muss sich darum kümmern.&quot; Interessant könnte es sein, diese kulturellen Voraussetzungen einmal von einer anderen Seite aus zu betrachten. Starke soziale Systeme bedeuten ja letztlich auch, dass es in diesem Feld bereits hohe Kompetenzen gibt. Und in diesem Sinne könnten Social Businesses dieses Potential schlicht auf eine noch breitere Basis stellen.<br><a href="http://gruender.wiwo.de/social-entrepreneure-warum-deutschland-mehr-davon-braucht/?all" target="_blank">Social Entrepreneure: Warum Deutschland viele braucht, WiWo 14.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=social-entrepreneurship---mit-anderem-bewusstsein-wirtschaften</link>
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<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Ausgepowert als Normalfall]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr das Ausgepowert-Sein im Top-Management schon der Normalfall zu sein scheint, zeigte der Schwächeanfall des BMW-Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger in der vergangenen Woche bei der IAA. BMW ließ postwendend verkünden, dass Krüger aufgrund von Auslandsreisen und der damit verbundenen Belastungen bei seinem Messeauftritt schlicht nicht auf der Höhe gewesen sei, es ihm aber grundsätzlich gesundheitlich gut gehe. Immerhin kam der BMW-Chef so zu einer anscheinend dringend benötigten kleinen Erholungspause. Sein Verhalten wie auch das Umgehen des Unternehmens mit dem Zwischenfall zeigt schlicht, wie normal es heute ist, ständig aufgrund äußerer Erfordernisse über die eigenen Kräfte zu gehen. Eine Umfrage der Max Grundig Klinik mit 1.000 Führungskräften zeigte beispielsweise kürzlich, dass 70 Prozent sich zwar gesund oder sehr gesund fühlen, aber 61 Prozent sich auch stark unter Druck fühlen und weder ausreichend noch gut schlafen können. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/bmw-chef-harald-krueger-kollabiert-gefaehrliches-manager-leben-13804862.html new" target="_blank">Das gefährliche Leben der Manager, FAZ 15.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Generation 60plus ist hochmotiviert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Beratungsgesellschaft EY zeigt, dass hierzulande vor allem die älteren Arbeitnehmer besonders motiviert sind im Job und auch die höchste Zufriedenheit mit ihrer Arbeit bekunden. Eine Ressource, die von der Wirtschaft noch viel zu wenig aktiv genutzt werde. In der Befragung von 2.200 Arbeitnehmern gaben 40 Prozent der über 60-Jährigen an, hoch motiviert zu sein, bei den bis zu 20-Jährigen ist es indes gerade einmal jeder Vierte. 68 Prozent der Älteren sind zudem uneingeschränkt zufrieden mit ihrer Arbeit - das sind mehr als in jeder anderen Altersgruppe. Die Berater warnen bereits davor, dass Firmen sich künftig anstrengen müssten, stärker auf die Bedürfnisse der jungen Arbeitnehmer einzugehen. <br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article146183815/Warum-alte-Arbeitnehmer-engagierter-sind-als-junge.html new" target="_blank">Warum alte Arbeitnehmer engagierter sind als junge, Welt 9.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Alles eine Frage der Organisation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Führung in Teilzeit? In Deutschland ein noch exotisches Modell, denn nur 1,2 Prozent der männlichen und 14,6 Prozent der weiblichen Führungskräfte sind hierzulande in Teilzeit beschäftigt. Die Managementexpertin Brigitte Abrell erklärt in einem Interview mit der Zeit, dass Unternehmen gut daran tun, in Zukunft auch die Arbeit in Führungspositionen zu flexibilisieren. Letztlich sei Teilzeit-Führung nur eine Frage der Organisation, die sich durchaus bewerkstelligen lasse. Mit klaren Aufgabendefinitionen, einer Fokussierung auf Kernaufgaben und dem Mut zum Delegieren, brauche es für funktionierende Führung keine Vollzeit-Präsenz. Hinzu komme, dass Flexibilität bei Führungspositionen für Firmen immer mehr ein Vorteil im Kampf um knapper werdende High Potentials werde. &quot;Vor allem macht es Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv und ist insofern ein Wettbewerbsvorteil. In Zeiten knapper Arbeitskräfte kein unbedeutender Faktor. Außerdem sind Führungskräfte in Teilzeit gezwungen, sehr effektiv zu arbeiten und erbringen mit ihrem Team in ihrer verkürzten Arbeitszeit und mit weniger Gehalt dasselbe Ergebnis wie ihre vollzeitbeschäftigten Kollegen. Eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer&quot;, erklärt Abrell.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/bewerbung/2015-09/fuehrungsposition-teilzeit new" target="_blank">&quot;Jeden Job kann man in Teilzeit ausüben&quot;, Zeit online 7.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=alles-eine-frage-der-organisation</link>
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<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zweifel am Chef]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Vertrauen der Deutschen in die Wirtschaftsentwicklung ist groß. Geht es indes um die Chefs, werden immer mehr Menschen skeptisch. Laut Edenred-Ipsos-Barometer 2015 bekunden 62 Prozent der Bevölkerung grundsätzliches Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands und sogar 70 Prozent haben Vertrauen in das Unternehmen, in dem sie arbeiten. 78 Prozent der Befragten glauben, sie arbeiten konstant motiviert und bewerten die Qualität ihres Arbeitslebens auf einer Skala von 1 bis 10 mit 7 Punkten. Kritischer ist hingegen ihre Betrachtung ihrer Chefs. Nur noch 58 Prozent haben Vertrauen in die Entscheidungen ihrer Geschäftsführung - das ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 13 Prozentpunkte. Zudem gehen 39 Prozent davon aus, dass die hohe wirtschaftliche Leistung, die ihr Vertrauen schützt, dazu führt, dass sie künftig noch mehr werden arbeiten müssen (ein Anstieg um neun Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr).<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitszufriedenheit-deutsche-trauen-ihren-chefs-nicht/12269278.html new" target="_blank">Deutsche trauen ihren Chefs nicht, WiWo 7.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Sep 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ziele müssen Sinn machen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ziele zu erreichen, erfordert nicht nur Willenskraft. Wenn Menschen auf tiefere Weise von einer Aufgabe berührt sind, setzen sie ungeahnte Kräfte frei. Im Interview mit der Zeit erklärt der Triathlet Christian Troger, wie Unternehmen diese Ebene der Motivation besser integrieren können. Troger weiß, wovon er spricht. Geboren ohne linkes Bein und linke Hüftpfanne hat er seine Vision, einmal einen Triathlon zu schaffen, in die Tat umgesetzt. Was es dazu braucht, vermittelt er nun auch Unternehmen. &quot;Viele verwechseln Träume mit Zielen. Und wundern sich dann, warum sie diese nie erreichen. Wer als Unternehmer nur Träumen hinterherjagt, wird nicht dauerhaft erfolgreich sein oder am Markt bestehen können. Und wer als Chef versucht, mit Träumen seine Mitarbeiter zu motivieren, der wird sein Team nicht dazu bringen, ihm zu folgen. Aus einem Traum wird erst dann ein Ziel, wenn man einen konkreten Sinn dahinter erkennt. Und dieser Sinn muss einen Wert nicht nur für mich selbst haben, sondern auch für diejenigen, die mir dabei helfen, es zu erreichen. Darum sind bloße Unternehmenskennziffern kein gutes Ziel. Warum sollten sich Mitarbeiter dafür ins Zeug legen, nur damit die Bilanz stimmt? Sie sind hingegen motivierter, den Gewinn zu steigern, wenn sie wissen, dass sie daran beteiligt werden, beispielsweise direkt durch ihr Gehalt. Und neben Geld kommt es auf ideelle Werte an&quot;, so Troger. Es sei der konkrete Mehrwert, der aus Ideen und Träumen Ziele werden lassen, für die Menschen bereit sind, sich zu engagieren. Seien es gesellschaftliche Ziele oder einzigartige Projekte, was zählt, ist laut Troger, eine ideelle Motivation zu wecken.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2015-08/ironman-behinderung-motivation/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Ein Traum ist kein Ziel&quot;, Zeit online 4.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Sep 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bessere Arbeit fängt beim Schlafen an]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wach und erholt in den Arbeitstag zu starten, wird für immer mehr Deutsche zum Problem. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin leiden bereits 37,6 Prozent der männlichen und 41,8 Prozent der weiblichen Erwerbstätigen unter Müdigkeit und allgemeiner Erschöpfung am Arbeitsplatz. Nahezu sechs Prozent der Männer und knapp 13 Prozent der Frauen sind deshalb sogar in Behandlung. Aus Sicht von Schlafmedizinern tangieren die Anforderungen am Arbeitsplatz selbst wie auch lange Pendelzeit immer mehr die Erholung. Die Menschen schlafen zu wenig, zu schlecht oder zur falschen Zeit. Etwa 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen auf die ein oder andere Weise mit Schlafproblemen. Die Auswirkungen sind erheblich, denn Schlafmangel wirkt sich negativ auf das Denk- und Lernvermögen aus, die Problemlösungskompetenz und die Entscheidungsfähigkeit leiden darunter. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/muedigkeit-im-beruf-und-ihre-folgen-fuer-gesundheit-und-arbeit-13772346.html?printPagedArticle" target="_blank">Schlaflos in der Arbeitswelt, FAZ 2.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bessere-arbeit-fängt-beim-schlafen-an</link>
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<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst vor Katastrophen und Terror]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>War über Jahrzehnte eine der größten Ängste der Deutschen die vor Inflation, hat sich das Blatt aktuell deutlich gewendet, wie eine regelmäßig erhobene repräsentative Befragung der R+V Versicherung zeigt. Inzwischen sind die Angst vor Naturkatastrophen (53 Prozent) und vor Terrorismus (52 Prozent) die am stärksten ausgeprägten Ängste innerhalb der deutschen Bevölkerung. Auch die Sorge, im Alter ein Pflegefall zu werden (49 Prozent), Spannungen durch den Zuzug von Ausländern (49 Prozent) und eine Überforderung von Politikern (48 Prozent) beschäftigen die Deutschen in besonderem Maße. Die Inflationsangst ist für 48 Prozent nach wie vor relevant. Weniger Sorgen machen sich die Deutschen um Arbeitslosigkeit (32 Prozent), Straftaten (26 Prozent) oder das Zerbrechen der Partnerschaft (15 Prozent).<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article145999789/Den-Deutschen-ist-ihre-Urangst-abhanden-gekommen.html new" target="_blank">Den Deutschen ist ihre Urangst abhanden gekommen, Welt 3.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Sep 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Uns geht es doch gut ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>91 Prozent der 30- bis 59-jährigen Deutschen betrachten die Lebensqualität im Lande als gut oder sehr gut, 76 Prozent schätzen gleichermaßen ihre persönliche Situation ein. Es geht uns also wirklich gut, könnte man meinen, wenn man sich die Erhebung im Auftrag des Versicherungsverbands GDV anschaut. De facto sind die Lebensbedingungen in Deutschland jedoch deutlich heterogener, denn es sind vor allem Menschen mit hohem sozioökonomischen Status, die rundum zufrieden sind. Unter ihnen haben 94 Prozent eine gute oder sehr gute Lebensqualität. In der Gruppe mit niedrigem sozioökonomischen Status sind es indes nur 48 Prozent - und 40 Prozent von ihnen geben an, dass sich ihre Lebensqualität in den letzten Jahren verschlechtert habe. <br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/studie-zur-lebensqualitaet-die-satte-generation-a-1050944.html new" target="_blank">Die satte Generation, Spiegel online 2.9.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Sep 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kein Job ist gänzlich ohne Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer möglichst wenig Stress im Job möchte, sollte am besten Materialwissenschaftler werden. So könnte man zumindest die Studie des amerikanischen Karriereforschers Laurence Shatkin deuten, der anhand von Daten des US-Arbeitsministeriums ein Job-Ranking im Hinblick auf den jeweiligen Stressfaktor erstellt hat. Die Materialwissenschaftler sind seiner Auswertung zufolge mit einem Wert von 53 auf einer Skala von 0 bis 100 die Berufsgruppe mit dem geringsten Stress im Ranking. Auch Mathematiker (57,3), Geografen (58), Politikwissenschaftler (60,8) und Jura-Professoren (62,8) kommen noch vergleichsweise gut weg, was die Stressbelastung ihrer Tätigkeit angeht. Warum indes gerade die Optiker mit einem Stresslevel von 70,3 am schlechtesten wegkommen, erklärt der Beitrag nicht.<br><a href="http://www.fr-online.de/karriere/gut-bezahlt-und-entspannt-bei-diesen-zwoelf-jobs-ist-der-stresslevel-gering,1473056,31647214,item,0.html new" target="_blank">Bei diesen 12 Jobs ist der Stresslevel gering, FR 1.9.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kein-job-ist-gänzlich-ohne-stress</link>
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<pubDate>Wed, 09 Sep 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sich selbst wieder näher kommen und gelassener werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf der Webseite des Netzwerkes Human Capital Care erklärt der Neurowissenschaftler Ulrich Ott, was hinter dem gegenwärtigen Achtsamkeitstrend steckt. &quot;Als Wissenschaftler kann ich sagen: Es steckt Substanz dahinter, und zwar im doppelten Sinn. Zum einen gibt es heute rund 2.800 wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema Achtsamkeit bzw. englisch „mindfulness“. Zum anderen nimmt tatsächlich die graue Substanz in bestimmten Hirnregionen zu, wenn Personen ein Training in Achtsamkeit absolvieren&quot;, so der Meditationsforscher. Das wachsende Interesse an der stillen Innenschau hat in seinen Augen handfeste Gründe: &quot;Vielen Menschen erfahren heutzutage Stress und Zeitdruck bis hin zum Burnout und suchen dementsprechend nach Möglichkeiten der Erholung. Meditation ist eine der Methoden, deren entspannende Wirkung in vielen klinischen Studien gezeigt werden konnte. Darüber hinaus wird auch die Konzentration gesteigert, und viele Menschen machen die Erfahrung, dass Meditation sie wieder mehr zu sich selbst bringt, zu ihrer inneren Mitte.&quot; Weitere positive Effekte: Wem es gelingt, sich von der äußeren Hektik nicht zu sehr vereinnahmen zu lassen, dessen Horizont kann sich weiten, was gut für die Kreativität ist. Auch entwickeln Meditierende leichter Sensibilität - für sich selbst und die eigenen Belastungsgrenzen wie auch als Empathie für andere. <br><a href="http://www.hcc-magazin.com/meditation-hat-effekte-auf-aktivitaet-und-struktur-des-gehirns-dr-ulrich-ott-im-interview/14954 new" target="_blank">&quot;Meditation hat Effekte auf Aktivität und Struktur des Gehirns&quot;, Human Capital Care 31.8.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sich-selbst-wieder-näher-kommen-und-gelassener-werden</link>
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<pubDate>Tue, 08 Sep 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[So geht Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Meditieren ist kein ominöses Esoterikspielchen. Es hilft, mit Stress besser umzugehen und sich selbst bewusster wahrzunehmen. Dafür braucht es nicht viel: Man muss nur regelmäßig üben und am Anfang etwas Geduld haben&quot; - was klingt, wie der gediegene Ausschreibungstext zu einem Volkshochschulkurs ist eine Handreichung für die stressgeplagten High Potentials, die das Manager Magazin lesen. Das Business-Magazin hat einen ganzen Artikel dem Thema Meditation gewidmet und lässt zwei Meditationslehrer erklären, mit welchen Methoden sich Einsteiger am besten mit den Achtsamkeitsübungen vertraut machen. Wo sich im letzten Jahr bereits Norbert Reihofer von BMW und Peter Terium von RWE als Meditierende outeten, ist nun die Praxis angesagt. Meditation für jedermann im Management. Bisweilen verblüffend, welchen &quot;Siegeszug&quot; das Thema Achtsamkeit in den letzten Jahren angetreten ist. Einziger Wehrmutstropfen: Das große Interesse rührt nicht zuletzt daher, dass immer weniger Menschen mit dem zum Teil exorbitanten Stress im Berufsleben zurechtkommen.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/lifestyle/fitness/meditation-den-gedanken-einen-anker-geben-a-1048810.html new" target="_blank">Wie man in wenigen Minuten total entspannt, Manager Magazin 30.8.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Sep 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zermürbung und Konkurrenz im Management]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Artikel der New York Times über die Arbeitsbedingungen im Amazon-Management hat in den letzten Wochen zu einer Diskussion darüber geführt, wie die von typisch amerikanischen Wettbewerbsdenken geprägten Unternehmenskulturen auf die Befindlichkeit der Mitarbeiter, selbst derer im Management, abträglich wirken. &quot;Amazon kultiviert seine eigene Leistungsorientiertheit durch Auswahl und Beförderung extrem engagierter Mitarbeiter und Zermürbung oder eben Abgang der anderen. Der Nachteil ist eine hohe Homogenität der Belegschaft auf Kosten von Diversität. Letztere braucht man jedoch für eine nachhaltige Kreativität und Innovationskraft im Unternehmen&quot;, diagnostiziert Felix Brodbeck, Professor für Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Geld, das Prestige des Arbeitgebers, aber auch die laxe Sozialgesetzgebung in den USA schaffen ein Klima, in dem die Lust auf Leistung nur allzu leicht in Selbstausbeutung kippen kann. Brodbeck spricht von einer McDonaldisierung der Unternehmenskultur - Aufgaben sind genauestens strukturiert und getaktet, so dass selbst in Führungspositionen alle Mitarbeiter jederzeit ersetzbar seien. &quot;Möglich, dass es besonders in digitalen Gründerorten wie dem Silicon Valley besonders gute Voraussetzungen dafür gibt. Was mich dabei erstaunt, ist die Naivität, mit der die Personalabteilungen solche Werkzeuge einsetzen. Ich habe den Eindruck, die Digitalisierung beraubt sie ihrer moralischen Grundwerte. Eine Firmenkultur zu entwickeln, ist ein aktiver Prozess, der sich nur gemeinsam erarbeiten lässt - mittels Gesprächen, Transparenz und Menschenkenntnis&quot;, so das Fazit des Organisationspsychologen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/selbstausbeutung-bei-amazon-wenn-konkurrenzdenken-zum-gift-wird-1.2612899 new" target="_blank">Wenn Konkurrenzdenken zum Gift wird, SZ 19.8.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zermürbung-und-konkurrenz-im-management</link>
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<pubDate>Fri, 04 Sep 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abschied von der Diktatur der Kennzahlen im Personalwesen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist eine Nachricht mit Reichweite. Pierre Nanterme, CEO der Unternehmensberatung Accenture, verkündete, dass das Unternehmen sich im neuen Geschäftsjahr von der bisher praktizierten Mitarbeiterbewertung verabschieden werde. Die Vergleiche mit Kollegen hätten in der Vergangenheit enormen Aufwand verursacht, aber wenig Ertrag gebracht. Immerhin sechs Prozent der Fortune-500-Unternehmen haben sich bereits von Rankings verabschiedet. In einer Umfrage gaben 90 Prozent der Personaler an, dass die üblicherweise praktizierten Feedbackrunden ohnehin keine verwertbaren Informationen lieferten. Eine Studie aus den späten 1990er Jahren hatte sogar ergeben, dass Feedbacks vom Chefs bei jedem dritten Mitarbeiter zu einer Verschlechterung der Arbeitsleistung geführt hatten - möglicherweise, weil diese dann versuchen, die ausgesprochenen Anforderungen möglichst gut zu erfüllen, aber ihren Blick auch darauf beschränken und anderes außer Acht lassen. Direkte Leistungsvergleiche untergraben außerdem das Vertrauen innerhalb von Unternehmen, da sie Kollegen zu Konkurrenten werden lassen. Die wissenschaftlichen Studien deuten darauf hin, dass der Mitarbeiterentwicklung mehr damit gedient ist, Feedbacks am Arbeitskontext auszurichten. Chefs sollten kontinuierlich mit ihren Mitarbeitern im Gespräch sein. Manchmal braucht es wohl einfach die rein menschliche Dimension und Zahlen allenfalls als Hintergrundrauschen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/personalfuehrung-so-geht-gute-fuehrung/12151986.html new" target="_blank">So geht gute Führung, WiWo 11.8.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Sep 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Bewusstheit in der Wirtschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit stellt in einem Beitrag das ReSource-Projekt &quot;einer der wichtigsten säkularen Ethikerinnen unserer Zeit&quot; vor, der Neurowissenschaftlerin Tania Singer, die auf Basis der Daten von 300 Probanden die Wirkungen von Meditation und anderer mentaler Trainingsmethoden erforscht. Singer geht es längst nicht mehr nur um die Erkundung von Achtsamkeitsmethoden. Sie will auch die Wirtschaft verändern, weshalb sie mit dem Kieler Institut für Weltwirtschaft zusammenarbeitet und in dieser Kooperation neue Wirtschaftsmodelle entwerfen möchte, die kooperative, prosoziale und nachhaltige ökonomische Verhaltensweisen ermöglichen sollen. &quot;Das alte Narrativ muss mit einem realistischeren Menschbild ersetzt werden, was auf psychologischen und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen beruht un dem man auch globale Kooperation und mehr Prosozialität zumuten kann&quot;, so Singer. In ihrem Forschungsprojekt beleuchtet sie beispielsweise, mit welchen Methoden sich Mitgefühl verbessern lässt oder die Bewusstheit für die eigenen Handlungsmotive. Das Projekt ist ambitioniert und wird im Zuge der auf mehrere Jahre angelegten Auswertung sicherlich noch spannende Einsichten zutage fördern. Interessant wird auch sein, welches Menschenbild Singer selbst zugrunde legt. Während Meditation ursprünglich im Rahmen der großen spirituellen Traditionen immer damit verbunden war, vom eigenen Ich auch absehen und darüber hinaus gehen zu können, werden unter säkularen Vorzeichen inzwischen viele der Methoden eher zur Ich-Stärkung genutzt. Und gerade diese Selbstbezogenheit ist es ja, die nicht zuletzt dazu beiträgt, dass wir heute mit Wirtschaftsformen leben, die uns längst das Wasser abgraben.<br><a href="http://www.zeit.de/kultur/2015-08/wirtschaftspolitik-tania-singer-resource-projekt-10nach8/komplettansicht new" target="_blank">Abschied vom Homo oeconomicus, Zeit online 12.8.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-bewusstheit-in-der-wirtschaft</link>
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<pubDate>Wed, 02 Sep 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Kraft sozialer Transformation bei Radio evolve]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Direkt vor der Sommerpause hatte ich ja bereits über die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> geschrieben, die sich dieses Mal unter dem Titel &quot;Die Zukunft in uns - Gesellschaft im Umbruch&quot; dem Thema soziale Transformation widmet. Für das Heft konnten wir wieder einige bekannte Persönlichkeiten gewinnen: Eine Welt im Umbruch braucht progressive Impulse: politische, wirtschaftliche und soziale. Die Zukunft hängt davon ab, wie es uns gelingt, die Welt und ihre Herausforderungen auf eine neue Weise zu sehen – und entsprechend zu handeln. Otto Scharmer, Senior Lecturer am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Berater für Regierungen und Großkonzerne, beispielsweise versucht, auf der systemischen Ebene von Wirtschaft und Politik eine Erneuerung vom Ego- zum Eco-Bewusstsein anzustoßen. Marina Weisband zeigt mit ihren Gedanken zu einer liquiden Demokratie, wie im bewussten Umgang mit Divergenzen neue Lösungsräume entstehen können. Räume, die in den Augen des Kulturphilosophen und Vordenkers der Occupy-Bewegung Charles Eisenstein ihre Kraft der Transformation aus der Herzensqualität der Verbundenheit schöpfen. Sich im Inneren im positiven Sinne betroffen zu fühlen, sich nach dem eigenen schöpferischen Potential zu fragen, verbindet uns, so der Vorreiter des Grundeinkommens Enno Schmidt, mit dem Möglichen. Wer lieber hört statt zu lesen, kann sich bei <a href="http://www.evolve-magazin.de/radio/die-zukunft-in-uns-gesellschaft-im-umbruch-zur-neuen-ausgabe-des-evolve-magazins/ new" target="_blank">Radio evolve</a> die einstündige Radiosendung, die Herausgeber Dr. Thomas Steininger und ich zum Magazin gemacht haben, runterladen und anhören.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-kraft-sozialer-transformation-bei-radio-evolve</link>
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<pubDate>Tue, 01 Sep 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht im August Sommerferien! Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und sind ab September wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Aug 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Executive Health Day am 8./8. September in Filderstadt]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 8./9. September findet in Filderstadt ein spannendes Event für Führungskräfte statt - der Executive Health Day. Die Initiative geht auf Dr. Peter Becker von Steinbach &amp; Partner zurück, der in den letzten Monaten mit verschiedenen Experten aus Beratung, Gesundheitswesen und Wissenschaft zeitgemäße Ansätze für eine Etablierung der Führungskräftegesundheit zusammengetragen hat. Mit Expertenimpulsen und Gesprächsrunden wird die Veranstaltung verdeutlichen, wie Top-Leader die Wechselwirkungen zwischen ihrer eigenen Befindlichkeit und unternehmerischem Erfolg besser erkennen können und Sorge dafür tragen können, sich selbst nicht zu verschleißen. Auf der Agenda stehen konkrete Themen wie &quot;Gesundheit braucht eine neue Art des Managens&quot;, &quot;Von Abhängigkeiten und Freiheiten – Wie Top-Leader zu einem gesunden Umgang mit ihren Ressourcen finden können&quot;, &quot;Führungskraft 4.0 – Ganzheitlichkeit statt Digitalisierung&quot; und &quot;Von der (Ohn)Macht des Systems zur Gesundheit des Business und seiner Akteure&quot;. Zu den Mitwirkenden zählen neben Dr. Peter Becker der Führungskräfte-Berater und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes, der Burn-out-Experte Prof. Dr. Götz Mundle und der Management-Berater Dr. Friedrich Assländer. Als Dinner-Speaker konnte für die Veranstaltung Ex-Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger gewonnen werden, der zum Thema &quot;Gesunde Organisation – Paradoxon in Zeiten der Disruption?&quot; sprechen wird. Ich selbst werde bei der Veranstaltung verschiedene Beispiele aus Unternehmen vorstellen, die die Führungskräftegesundheit bereits positiv adressieren. <br><a href="http://www.steinbach-partner.de/cms/front_content.php?idcat" target="_blank">Executive Health Day</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=executive-health-day-am-8.-8.-september-in-filderstadt</link>
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<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Wissen und Selbstüberschätzung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer sich für einen Experten hält, überschätzt zumeist die eigene Expertise, während Menschen, die wirklich etwas wissen, eher zurückhaltend im Hinblick auf die eigene Kompetenz sind. Zu dieser Erkenntnis kamen die US-Psychologen David Dunning und Justin Kruger bereits 1999 mit einer Studie. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass inkompetente Menschen einer gedanklichen Verzerrung unterliegen. Das unter dem Namen Dunning-Kruger-Effekt bekannte Phänomen: Sie überschätzen ihr Können, sind dabei aber nicht in der Lage, das Ausmaß ihrer Inkompetenz zu erkennen. In einer neuen Studie bestätigten die beiden Psychologen nun diesen Effekt. In einem Test mit Hunderten von Freiwilligen sollten diese zunächst einschätzen, wie gut sie sich mit Finanzen auskennen. Anschließend wurde ihnen eine Liste mit Wörtern aus diesem Fachgebiet vorgelegt und sie sollten bewerten, wie gut sie sich mit diesen Begriffen auskennen. Auf der Liste befanden sich auch drei Fantasiewörter. Rund 90 Prozent der selbsternannten Finanzexperten gaben an, sich auch mit diesen bestens auszukennen. „Je stärker jemand von seiner eigenen Kompetenz überzeugt ist, desto mehr brüstet er sich mit Wissen, das er unmöglich haben kann”, kommentiert Dunning dieses Ergebnis lakonisch.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/studienergebnis-selbsternannte-experten-ueberschaetzen-sich/12083064.html new" target="_blank">Selbsternannte Experten überschätzen sich, WiWo 21.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Jul 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Übermüdete Entscheidungen sind keine gute Idee]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Verhandlungsmarathon zu Griechenland hat wieder einmal gezeigt, wie viele existenzielle Entscheidungen in der Politik unter den Vorzeichen der Übermüdung getroffen werden. Damit sind die Politiker nicht allein, denn schätzungsweise ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung schläft regelmäßig weniger als sechs Stunden und schleppt sich so mit permanentem Schlafmangel durch den Job. Verlangsamte Reaktionsfähigkeit kann in Berufen, in denen es auf Schnelligkeit ankommt, schnell - und offensichtlich - dramatische Auswirkungen haben. Im Politbetrieb sind wir mit der Beurteilung meist milder, und das, obwohl die Auswirkungen von Schlafentzug mit einem leichten Alkoholrausch vergleichbar sind. &quot; Der Unterschied liegt darin, dass wir Entscheidungen von alkoholisierten Politikern oder Managern für absolut verantwortungslos hielten, während für nächtliche Verhandlungsrunden eine große Akzeptanz besteht. Solche Leistungen werden verstanden als Aufopferung. Ob Entscheidungsfindungen in der Nacht eine gute Idee sind, wird gar nicht hinterfragt&quot;, erklärt der Sozialpsychologe Jan Häusser. Wenngleich also eher widersinnig, können Verhandlungen, die unter akutem Schlafmangel geführt werden, auch strategische Gründe haben: &quot;Da kann es darum gehen, die Gegenseite zu zermürben. Aber auch darum, der Öffentlichkeit zu signalisieren: Wie reiben uns auf für euch.&quot; Vielleicht fängt mehr Wachheit im öffentlichen ja einfach mit mehr Schlaf an. Aber vielleicht ist das auch zu einfach.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/verhandlungen-bis-in-die-nacht-die-gegenseite-zermuerben-a-1043747.html new" target="_blank">&quot;Die Gegenseite zermürben&quot;, KarriereSpiegel 20.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erfolg beginnt bei der Beweglichkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, für die weltweit 1.200 Top-Manager aus Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 500 Millionen Dollar befragt wurden, 125 davon aus Deutschland, zeigt, wie zentral Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit an äußere Umstände inzwischen in der Businesswelt sind. 76 Prozent der deutschen Manager blicken der Studie gemäß optimistisch in die Zukunft, 64 Prozent glauben, dass sich die Geschäfte ihres Unternehmens im kommenden Jahr besser entwickeln werden. Gerade die Deutschen zeigen sich dabei sehr wandlungsorientiert. So glauben 70 Prozent, dass sich ihr Unternehmen bis 2018 erheblich verändern wird - weltweit sind dies allein 29 Prozent. Wobei aus der Studie nicht hervorgeht, von welchem gegenwärtigen Entwicklungsstand die Bosse ausgehen und wohin sie sich entwickeln wollen. Denkbar wäre beispielsweise auch, dass der erkannte Veränderungsbedarf in Deutschland schlicht ein Aufholbedarf im internationalen Vergleich sein könnte. 55 Prozent der deutschen CEOs beabsichtigen, bis 2018 am stärksten in die Transformation ihres Geschäftsmodells zu investieren. 54 Prozent legen den Fokus auf die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte. Das mit gutem Grund, denn mehr als die Hälfte der Befragten hegt Zweifel, ob ihre bisherigen Angebote in drei Jahren am Markt noch gefragt sein werden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/ratlose-top-manager-problem-erkannt-loesung-fehlt/12071892-all.html new" target="_blank">Problem erkannt - Lösung fehlt, WiWo 20.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit macht Stress erträglicher]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Ohio State University Wexner Medical Center legt nahe, dass eine Übungspraxis der Achtsamkeit es Menschen in stressreichen Arbeitsumgebungen erleichtern kann, besser mit den äußeren Herausforderungen zurechtzukommen. Die Forscher untersuchten die Veränderungen bei einer Gruppe Krankenschwester, die auf einer Intensivstation tätig waren. Die Schwestern erhielten eine achtwöchige Schulung in Achtsamkeitsmethoden, darunter Meditation und Yoga. Bei der Messung vor und nach dieser Intervention bewerteten die Probandinnen den Stresslevel ihrer Arbeitsumgebung jeweils gleich. Ihre inneren Reaktionen hingegen veränderten sich durch die Achtsamkeitspraxis deutlich. So wiesen die Biomarker, die für eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion stehen, nach dem achtwöchigen Kurs eine Reduktion um 40 Prozent auf. Die Wissenschaftler werden die Ergebnisse als Möglichkeit dafür, dass Menschen, deren Arbeitsumgebungen sich nicht stressfreier gestalten lassen, durch Achtsamkeit immerhin ihr subjektives Wohlbefinden verbessern können. Die Studie zeigt zwar, wie enorm der innere Freiheitsgrad sein kann, der sich gegenüber äußeren Herausforderungen entwickeln lässt. Doch beinhaltet die Deutung der Ergebnisse auch eine gewisse Gefahr, denn sie legt nahe, dass Stresskompensation zunächst auf der rein individuellen Ebene geleistet werden kann - und entbindet in gewisser Weise davon, gleichzeitig auch alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Grundbelastung von Menschen durch die äußeren Umstände ihres Berufes so weit es geht zu minimieren.<br><a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2015-05/m-ncs050815.php new" target="_blank">Nurses cut stress 40 percent with relaxation steps at work, EurekAlert 11.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vertrauen: Maschinenbau Top, Finanzbranche Flop]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der GPRA, der Unternehmensverband der führenden Kommunikationsagenturen, lässt jährlich in einer Repräsentativbefragung feststellen, welche Branchen in Deutschland das höchste Vertrauen genießen. An der Spitze des diesjährigen Rankings steht der Maschinenbau, der von den Befragten 48 von 100 möglichen Punkten bekam. In den weiteren Top 5 finden sich Gastgewerbe und Touristik, Elektroindustrie, Automobilbranche und Baugewerbe. DAs Schlusslicht bildet die Finanzbranche mit mageren 27,7 Punkten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/vertrauensindex-2015-diesen-branchen-vertrauen-die-deutschen/12036862.html new" target="_blank">Diesen Branchen vertrauen die Deutschen, WiWo 15.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die neue Ausgabe von evolve ist da: Die Zukunft in uns]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit heute ist die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> am Kiosk erhältlich. Mit dem Titelthema &quot;Die Zukunft in uns - Gesellschaft im Umbruch&quot; widmen wir uns dieses Mal der Frage, wie soziale Transformation möglich werden kann. Der Kulturphilosoph Charles Eisenstein beispielsweise versucht dafür zu sensibilisieren, dass wir im Herzen oft schon ein Gespür dafür haben, welche bessere Welt wir uns wünschen. Enno Schmidt, Vorreiter der Idee des Grundeinkommens, rückt den Blick darauf, wie wichtig es ist, sich selbst vorbehaltlos zu fragen, was der eigene Ausdruck sein könnte - als tiefste Form gelebter Authentizität. Eine Frage, die wir uns allzu oft aufgrund vermeintlich äußerer Zwänge gar nicht mehr zu stellen getrauen. Otto Scharmer gibt spannende Impulse, wie ein Shift vom Ego- zum Eco-Bewusstsein gelingen kann. Und Marina Weisband zeigt am Beispiel der liquiden Demokratie, dass die Reibung an scheinbaren Gegensätzen essenzieller Teil neuer Lösungen sein kann. Ich selbst versuche in meinem Beitrag zu zeigen, welche Wege Unternehmen einschlagen, um mit Meditation zu einer neuen Bewusstheit im Business zu finden. Alles in allem bringt evolve dieses Mal wieder jede Menge Inspiration für alle, die am Thema Change interessiert sind.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-neue-ausgabe-von-evolve-ist-da</link>
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<pubDate>Thu, 23 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Konformität reicht nicht mehr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Machen Sie Ihr eigenes Ding&quot;, rät der Psychologe und Coach Roland Geschwill Führungskräften. Sie sollten sich eher als Künstler verstehen, Regeln brechen, Ungewohntes wagen. &quot;Wir leben in einer Zeit der Umbrüche und dessen sollten sich die Manager bewusst werden. Es bringt ihnen nichts auf Konformität zu setzen, sie müssen neue, eigene  Ideen durchsetzen. ... Es geht darum, dass die Manager ihre etablierten Denkmuster aufbrechen,  Visionen entwickeln. Meistens sind sie operativ sehr eingebunden. Manager müssen sich die Zeit nehmen über die großen, strategischen Herausforderungen nachzudenken. Künstler haben große Entwürfe, Manager brauchen sie&quot;, so Geschwill. Der Coach weist darauf hin, dass Künstler nichts erzwingen können. Kommen sie bei einem Projekt nicht weiter, machen sie Pause oder arbeiten an etwas anderem. Durchbrüche seien nicht planbar, und entstünden häufig, nachdem zig anderen Ansätze verworfen wurden. &quot;m Moment sind alle auf der Suche nach Kreativität und Innovation. Das hat vor allem einen Grund. Die digitale Ökonomie wird immer mehr Routinearbeit überflüssig machen und Geld wird mit der Lösung von komplexen Aufgaben verdient werden. Viele Geschäftsmodelle werden neu entstehen. Vieles ist heute noch nicht vorhersehbar. Künstler sind besser in der Lage auf Unvorhergesehenes zu reagieren&quot;, sagt Geschwill. Für Unternehmen, die die Künstlerhaltung fördern wollen, bedeute dies auch Herausforderungen, denn Kreativität brauche Freiheiten, Zeit statt Ergebnisdruck, die Fähigkeit, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen. Hört sich an wie der Abschied vom Konformismus, der gegenwärtig in den Führungsetagen noch hoch im Kurs steht.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/manager-als-kuenstler-machen-sie-ihr-eigenes-ding/12038304.html new" target="_blank">&quot;Machen Sie Ihr eigenes Ding&quot;, WiWo 13.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schönheit erhöht die Verdienstaussichten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer gut aussieht, verdient auch gut - so könnte man den aktuellen Erkenntnisstand der Wissenschaft zur Bedeutung von Schönheit im Hinblick auf den finanziellen Verdienst umschreiben. In Deutschland verdienen schöne Frauen rund 20 Prozent mehr als diejenigen, die eher durchschnittlich aussehen. Gut aussehende Männer kommen auf ein Beauty-Plus von 14 Prozent. In den USA und Kanada verdienen &quot;Schöne&quot; hingegen lediglich fünf Prozent mehr, was den dortigen Anti-Diskriminierungsgesetzen geschuldet sein könnte. In den USA wechseln attraktive Anwälte häufiger vom öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft als die Normalos. Auch das Gewicht spielt eine Rolle. Kellnerinnen, TV-Moderatorinnen oder Verkäuferinnen scheinen mit steigendem Gewicht immer mehr Gehalt zu verlieren. Bei Männern, vor allem jenen, die in der Produktion tätig sind, erhöht ein Mehr an Gewicht hingegen das Salär. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karriere-schoene-frauen-bekommen-20-prozent-mehr-gehalt-a-1042533.html new" target="_blank">Je hübscher, desto höher das Gehalt, Karriere-Spiegel 10.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fast jeder Zweite arbeitet länger für lau]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Laut Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der Überstunden in Deutschland im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf insgesamt 58,5 Milliarden. Ein nicht unerheblicher Teil davon wird von den Arbeitnehmern für lau geleistet. Laut &quot;Arbeitszeitmonitor 2015&quot; der Plattform gehalt.de erhalten 44 Prozent für die Mehrarbeit weder Geld noch Freizeitausgleich - in den Genuss einer dieser beiden Vergütungsformen kommen lediglich 56 Prozent der Überstundenleister. Insgesamt leisten 62,9 Prozent der Beschäftigten Überstunden. Bei einer Mehrheit von 40 Prozent sind es wöchentlich bis zu fünf Stunden. Knapp jeder Siebte kommt auf bis zu 10 Stunden Mehrarbeit, beinahe vier Prozent sogar auf bis zu 15 Stunden.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/arbeit-nach-feierabend-viele-ueberstunden-nicht-bezahlt-13681541.html new" target="_blank">Viele Überstunden nicht bezahlt, FAZ 2.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fehltage aufgrund seelischer Leiden seit 2003 verdoppelt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mittlerweile 15 Prozent aller Krankentage mit ärztlichem Attest gehen laut BKK-Gesundheitsatlas inzwischen auf seelische Erkrankungen zurück. Im Hinblick auf die Zahl der Krankschreibungen landen sie damit hinter den Muskel- und Skeletterkrankungen auf Rang 2. Besonders tückisch ist die Krankheitsdauer, denn im Schnitt fehlen Menschen mit psychischen Probleme 39 Tage - beinahe doppelt so lange wie bei Muskel- und Skeletterkrankungen. Bei Depressionen liegt die durchschnittliche Ausfallszeit sogar bei 58 Tagen. Seit 2003 haben sich die Krankentage aufgrund seelischer Leiden mehr als verdoppelt. Die Dauer der Krankschreibungen stieg in diesem Zeitraum um ein Viertel.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article143774194/BKK-Atlas-zeigt-duesteres-Potenzial-der-Depressionen.html new" target="_blank">BKK-Atlas zeigt düsteres Potenzial der Depressionen, Welt 9.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Freizeit findet vor allem vor der Glotze statt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jenseits von Schule, Studium oder Job, lästiger Hausarbeit und dem Einkaufen, haben wir Deutschen im Schnitt werktags 3 Stunden und 56 Minuten Freizeit. Und was machen wir damit? Über alle Altersgruppen hinweg ist das Fernsehen der Spitzenreiter der Freizeitgestaltung, wie der Freizeit-Monitor 2014 der Stiftung für Zukunftsfragen zeigt. 66 Prozent der Menschen sind mit ihrem Freizeit-Volumen zufrieden oder sehr zufrieden, 13 Prozent eher unzufrieden und 4 Prozent sogar unglücklich. Heraus stechen die Teenager - hier betrachten 10 Prozent die ihnen zur Verfügung stehende Freizeit als kritisch. Insgesamt ist das Freizeitverhalten der Deutschen weitgehend uniform über die Altersgruppen hinweg. Neben dem Fernsehkonsum gehören Radio hören, Telefonieren und Beschäftigungen im Internet bei allen zu den Top 10. Jugendlichen und Teenagern ist darüber hinaus das Ausschlafen wichtig. Singles gehen gerne auch ihren Gedanken nach. Bei Paaren, Familien, Jungsenioren und Ruheständlern spielt darüber hinaus die mit dem Partner verbrachte Zeit eine große Rolle. Ab der Familienphase wird in der Freizeit auch öfter über &quot;wichtige Dinge&quot; gesprochen. Alles in allem eine eher ernüchternde Bilanz. Kreative Tätigkeiten oder Lesen (mit Ausnahme der Paare, bei denen es das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften immerhin auf Platz 9 schafft) scheinen indes für die heutige Freizeit kaum Bedeutung zu haben. Auch Sport wird von vielen nur genannt für den Fall, mehr Freizeit zu haben.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/freizeitverhalten-deutsche-ausgleich-nach-arbeit/komplettansicht" target="_blank">Deutsche verbringen Freizeit am liebsten vor der Glotze, Zeit online 9.7.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[An der Spitze immer nur die Gleichen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den Vorstandsetagen der DAX-Konzerne herrscht gepflegte Einförmigkeit. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie der German Graduate School of Management &amp; Law in Heilbronn. Die Wirtschaftwoche spricht gar von &quot;personeller Langeweile&quot;, denn die Auswertung von 280 Fremdeinschätzungen der anonymisierten Steckbriefe der DAX-30-CEOs, kombiniert mit Eigeneinschätzungen und Urteilen von Arbeitskollegen, zeigt, dass auf den Chefsesseln vor allem ein Typus thront: Männlich, Mitte 50, emotional sehr stark, belastbar und ausgeglichen. Studienleiter Christian Mai vom Lehrstuhl für Unternehmensführung an der Universität Hohenheim attestiert den Top-Managern &quot;emotionale Härte als angeborenes Charakteristikum&quot;. Von der Durchschnittsbevölkerung unterscheidet die Top-Leader außerdem, dass sie kaum Teamplayer sind, sondern eher rivalisierende Typen. Gewissenhaftigkeit, besondere Leistungsstärke, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit - das sind die Fähigkeiten, die bei den obersten Bossen dominieren. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/manager-persoenlichkeiten-die-dax-chefs-sind-wie-geklont/12015494.html new" target="_blank">Die DAX-Chefs sind wie geklont, WiWo 6.7.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=an-der-spitze-immer-nur-die-gleichen</link>
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<pubDate>Wed, 15 Jul 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lächeln lässt die Welt freundlicher erscheinen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der City University London legt nahe, dass wir, wenn wir lächeln, unsere Mitmenschen als angenehmere Zeitgenossen erfahren. Die Wissenschaftler unterzogen 25 Probanden einem EEG-Test ihrer Gehirnaktivität, während diese beim beim Anblick von Fotografien mit lächelnden oder neutral guckenden Gesichtern entweder fröhliche oder neutrale Gesichtsausdrücke annehmen sollten. Dabei zeigte sich, dass der Anblick neutraler Gesichter vom Gehirn ähnlich verarbeitet wird wie der von lächelnden Gesichtern, wenn der Betrachter selbst gerade lächelt. „Wir sind die ersten, die beweisen konnten, dass die primäre neuronale Verarbeitung der Gesichtszüge unserer Mitmenschen von unseren eigenen Gesichtsausdrücken abhängt. So untermauert unsere Forschungsarbeit das Sprichwort „Wenn du zu der Welt lächelst, lächelt die Welt zurück. Ich denke, dass dieser Effekt dadurch entsteht, dass der Körper sehr eng mit der Seele verbunden ist”, so die Direktorin der Cognitive Neuroscience Research Unit an der psychologischen Fakultät der City University London, Prof. Tina Forster. <br><a href="http://www.city.ac.uk/news/2015/june/when-you-smile-the-world-smiles-at-you new" target="_blank">When you smile, the world smiles at you, London City University 29.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lächeln-lässt-die-welt-freundlicher-erscheinen</link>
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<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Visualisierung - dem Möglichen auf der Spur]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Phänomen kennt wohl jeder, der regelmäßig Konferenzen besucht. Man hört über Tage spannende Impulse, wird mit Inhalten überhäuft, hat immer wieder Aha-Erlebnisse, doch kaum ist die Veranstaltung vorbei, beginnen die Wahrnehmungen und Emotionen, die Gedanken und das gerade erst erschlossene Wissen, bereits zu verschwimmen. Was bleibt, ist oft nicht mehr als ein schwammiger Gesamteindruck, bestenfalls versetzt mit Erinnerungen an einige Highlights. In der Berater- und Event-Szene hat sich in den letzten Jahren vor diesem Hintergrund das so genannte Graphical Recording etabliert. Dabei geht es um mehr als nur komplexe Inhalte in bunten Bildern zu sammeln. In seinem traumhaft schönen Buch <a href="http://das-visualisierungs-buch.de new" target="_blank">Co-Create!</a> zeigt der Visualisierungs-Experte <a href="http://visualfacilitators.com/unternehmen/team/mathias-weitbrecht/ new" target="_blank">Mathias Weitbrecht</a>, wie das bildliche Erschließen von Wissen, Erfahrungen und Prozessen völlig neue Erkenntnis- und Gestaltungsräume erschließen kann. Ich durfte Mathias Weitbrecht schon bei einigen Konferenzen live erleben - und bin immer wieder verblüfft, wie es ihm nicht nur gelingt, das wirklich Wesentliche komplexer Inhalte sichtbar zu machen, sondern wie in seinen Visualisierungen auch die subtile Erfahrungsdimension und künftige Möglichkeiten mitschwingen. Der Titel seines Buches ist Programm, denn er verdeutlicht, dass es beim Visualisieren um mehr geht als nur Abbilder zu schaffen. In verschiedenen Praxiskapiteln kommen Moderations-, Change- und Beratungs-Experten zu Wort, die veranschaulichen, wie sich durch Graphic Recording komplexe und häufig auch emotionale Prozesse gestalten lassen, wie die Vielstimmigkeit von Großgruppen in einen Flow des Ko-Kreierens münden kann und wie die bildliche Darstellung die Lebendigkeit komplexer Szenarien zum Schwingen bringt. Während verschriftlichte Dokumentationen zwar eine Fülle von inhaltlichen Details zu transportieren vermögen, lebt die Visualisierung davon, Gleichzeitigkeiten, Vernetzungen und Brüche, Gewesenes und Zukünftiges, als einen großen Erlebens- und Gestaltungsraum erfassbar zu machen. Wir werden uns gerade erst bewusst, welche Bedeutung kollektive Intelligenz und Ko-Kreation haben, um in der Komplexität der Gegenwart nicht nur navigieren zu können, sondern ihr ihr künftiges Potential zu entlocken. &quot;Es entsteht eine Magie im Raum, die kaum zu beschreiben ist. Vor allem entstehen neue, vorher meist undenkbare Lösungen&quot;, beschreibt Weitbrecht dieses Phänomen, das sich durch Visualisierung wesentlich fördern lässt. Das Buch ist eine Quelle der Inspiration für alle, die am Wandel interessiert sind und dabei nach neuen Entwicklungs- und Ausdrucksformen suchen.<br><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3527507809?*Version*" target="_blank">Buch bei Amazon</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=visualisierung---dem-möglichen-auf-der-spur</link>
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<pubDate>Mon, 13 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Loyalität ist ein Geben und Nehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Wer Peanuts zahlt, bekommt Affen&quot;, sagt Raffaele Sorrentino, früher Concierge im Nobelhotel Adlon, heute Inhaber eines eigenen Concierge-Services. Für den Unternehmer beginnt die Loyalität der Mitarbeiter bei der Fairness des Arbeitgebers: &quot;Vielleicht muss man als Firma dafür auf zwei bis drei Prozent der Margen verzichten - aber es zahlt sich einfach doppelt und dreifach aus, wenn ich meine Mitarbeiter anständig bezahle.&quot; Die Mitarbeiterkultur in Deutschland sei gegenwärtig hingegen meist eine andere. &quot;In Deutschland herrscht leider die Maxime, alles aus einem Angestellten rauszuholen. Aber auch seine Leute muss man so behandeln, dass sie der Firma gerne erhalten bleiben. Denn wie soll ein Mitarbeiter Kunden loyalisieren, wenn ich als Unternehmen ihm keinen Grund gebe, mir gegenüber loyal zu sein?&quot;, so Sorrentino. In seinem eigenen Unternehmen ist er dabei, Betriebsrenten einzuführen. Und an ihrem Geburtstag haben seine Mitarbeiter automatisch frei.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/concierge-raffaele-sorrentino-ueber-personalfuehrung-a-1039779.html new" target="_blank">&quot;Wer Peanuts zahlt, muss mit Affen arbeiten&quot;, Karriere-Spiegel 3.7.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=loyalität-ist-ein-geben-und-nehmen</link>
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<pubDate>Fri, 10 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Künstliche Intelligenz im Auge behalten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Während Unternehmen wie Google Millionenbeträge in die Erforschung künstlicher Intelligenz investieren, bringen sich nun auch die KI-Skeptiker immer mehr in Position. Tesla-Gründer Elon Musk beispielsweise spendete zehn Millionen Dollar an das Future of Life Institut in Boston, das Forschungsprogramme betreibt, die sicherstellen sollen, dass die künstliche Intelligenz nicht irgendwann aus dem Ruder läuft. Musk betrachtet das Erschaffen künstlicher Intelligenz laut Zitat in der Welt als genau so gefährlich wie den &quot;Teufel herbeizuzitieren&quot;. 37 Forschungsprojekte gehen der Frage nach, wie sich die Macht solcher Systeme begrenzen lässt, wie diese ethische Gesichtspunkte integrieren können und wie sie unter sinnvolle menschliche Kontrolle gestellt werden können. &quot;Es gibt einen Wettlauf zwischen der wachsenden Macht der Technologie und der wachsenden Weisheit, wie wir die Macht kontrollieren&quot;, so der Präsident des Instituts Max Tegmark.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article143469940/Millionen-damit-Computer-uns-nicht-toeten.html new" target="_blank">Millionen, damit Computer uns nicht töten, Die Welt 2.7.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=künstliche-intelligenz-im-auge-behalten</link>
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<pubDate>Thu, 09 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Yoga im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Online-Portal &quot;Mittelstand - die Macher&quot; widmet ein großes Feature dem Thema Meditation und Yoga im Business. &quot;Gute Führungskräfte vertrauen nicht ausschließlich auf das Rationale und Analytische. Sie nutzen Werkzeuge um zu verstehen, wie sie selbst ticken und wahrnehmen. Auf dieser Basis entwickeln und verankern sie neues, hilfreiches Führungsverhalten. Auch und besonders dann, wenn der Druck groß ist und viel auf dem Spiel steht. Ich sage meinen Kunden häufig: Der Schlüssel für gute Führung ist nicht Ihre Handlungs–Toolbox. Der Schlüssel sind Sie selbst. Hier hat der Yoga eine Menge zu bieten, denn er ist ein Übungsweg zur Selbsterkenntnis und- wahrnehmung mentaler Kontrolle sowie Erforschung und Entwicklung des eigenen Bewusstseins. Bessere Selbstführung ist die Basis besserer Führung, d.h. der Gestaltung gelingender Führungsbeziehungen&quot;, zitiert der Beitrag etwa den Unternehmensberater Michael Schwalbach, der auch eine Ausbildung zum Yoga-Lehrer hat. Unternehmensberaterin Janina Bäder, ebenfalls ausgebildete Yoga-Lehrerin, sieht im Yoga einen Weg, der Führungskräften wieder einen Zugang zu sich selbst eröffnet - zur inneren Stimme, dem intuitiven Potential. Und das scheint bitter nötig zu sein, zumindest wenn man betrachtet, wie wenig typische Führungskräfte-Entwicklungsprogramme diese Aspekte adressieren. &quot;Ein Großteil der Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung trivialisiert das Thema Veränderung der Haltung und Persönlichkeit. Die Interventionen sind zu kurz und/oder gehen nicht tief genug. Insofern stellt sich für mich, etwas provokativ zwar, aber mit durchaus ernstem Hintergrund, die Frage, wie lange es ohne Yoga in der heutigen Zeit überhaupt noch gehen kann&quot;, meint Michael Schwalbach.<br><a href="http://www.mittelstand-die-macher.de/management/personal/yoga-fuer-fuehrungskraefte-geheimwaffe-der-leadership-tools-9669 new)true" target="_blank">Yoga für Führungskräfte, Mittelstand - die Macher 1.7.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=yoga-im-business</link>
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<pubDate>Wed, 08 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studenten immer gestresster]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Deutschlands Studenten sind immer gestresster, wie eine Erhebung der Techniker Krankenkasse zeigt. 27 Prozent der Studierenden haben demzufolge schon einmal psychotherapeutische Hilfe gesucht, weil der Druck so groß war, dass es mit Entspannung nicht mehr getan war. Laut ärztlichen Diagnosen haben 30 Prozent der weiblichen und 15 Prozent der männlichen Studierenden psychische Probleme. Seit einer Analyse der Krankenkasse aus dem Jahr 2009 sei der Anteil der Studenten, die mindestens einmal im Jahr eine psychische Diagnose erhielten, um 4,3 Prozent gestiegen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/uni-stress-jeder-fuenfte-student-hat-psychische-probleme/11994116.html new" target="_blank">Jeder fünfte Student hat psychische Probleme, WiWo 1.7.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=studenten-immer-gestresster</link>
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<pubDate>Tue, 07 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kultur des Teilens ist noch eine Nische]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Grundsätzlich ist die Bereitschaft zum Teilen in Deutschland sehr groß - doch von der Möglichkeit zur Umsetzung ist es ein langer Weg, wie eine Studie des Verbraucherzentralen-Bundesverbands zeigt. 90 Prozent der Befragten äußerten demzufolge die Bereitschaft, Dinge zu verleihen - allerdings fast ausschließlich im Bekanntenkreis. 70 Prozent können sich vorstellen, ihr Werkzeug mit anderen zu teilen, 62 Prozent interessieren sich - zumindest theoretisch - für Carsharing. Doch nur 18 Prozent haben schon einmal ein Werkzeug geliehen, lediglich 10 Prozent beim Carsharing auch wirklich mitgemacht. Fragen der Sicherheit, Haftung und Gewährleistung scheinen für diese Zurückhaltung eine Rolle zu spielen. So gaben zwei Drittel der Befragten an, Unternehmen als Anbieter gegenüber Privatpersonen zu v´bevorzugen, da sie davon ausgehen, dass diese mehr Sicherheit bieten.<br><a href="http://www.taz.de/Umfrage-zur-Share-Economy/!5207787/ new" target="_blank">Teilen? Nur, wenn ich dich kenne ... taz 29.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Gestandene Führungskräfte wollen vor allem eines - Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Während die GenY im Job mehr nach dem Sinn als einem hohen Einkommen sucht, sieht die Perspektive für Führungskräfte, die bereits länger im Job sind, deutlich anders aus, wie eine Umfrage unter 300 deutschen Führungskräften durch die Unternehmensberatung Baumann zeigt. Für 36 Prozent der Befragten sind es vor allem ein gutes Gehalt und Sozialleistungen, die zählen, gefolgt vom wirtschaftlichen Erfolg der Firma (34 Prozent) und einem sicheren Arbeitsplatz (32 Prozent). Jeder fünfte Befragte zeigte sich unzufrieden mit seiner aktuellen Bezahlung. Leistungsgerechte Entlohnung steht als Weg zur Verbesserung der Situation hoch im Kurs - 60 Prozent wünschen sich ein Gehalt mit ausgeprägter oder moderater Erfolgskomponente. Der Darwinismus ist mitgedacht - 44 Prozent von ihnen finden, der Erfolgsanteil solle sich in erster Linie an der persönlichen Performance orientieren.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/geld-und-sicherheit-was-manager-von-ihrem-arbeitgeber-erwarten/11961552.html new" target="_blank">Was Manager von ihrem Arbeitgeber erwarten, WiWo 24.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gestandene-führungskräfte-wollen-vor-allem-eines---geld</link>
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<pubDate>Fri, 03 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Essener Schule beitet Achtsamkeitstraining für Fünftklässler]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Essener Gymnasium Nord-Ost gehört zu den Vorreitern einer neuen Achtsamkeitskultur im Schulbetrieb. Nachdem die Schule probeweise anstelle von Förderunterricht Schülern der Klasse fünf zwei Mal pro Woche Achtsamkeits-Unterricht gab und die Erfolge unübersehbar waren, wird das Experiment nun ausgeweitet. Das Training, das Atembeobachtung, bewusste Selbstwahrnehmung und Yoga-Übungen beinhaltet, soll nun allen Schülern der fünften Klassen zuteil werden. Bereits sieben Lehrer der Schule haben sich entsprechend weitergebildet, um das Angebot zu begleiten. „Störungen sind weniger geworden, die Kinder lassen sich viel weniger ablenken“, berichtet Lehrerin Christine Steinert. „Überall wird von jungen Menschen erwartet, sich selbst regulieren zu können“, merkt Lisa von Stockhausen von der Uni Duisburg-Essen, die das Experiment wissenschaftlich begleitet, kritisch an, „aber niemand bringt es ihnen bei.“ In Essen Nord-Ost wird nun durchgestartet - ein Beispiel, das Schule machen könnte ...<br><a href="http://www.derwesten.de/staedte/essen/fuenftklaessler-haben-meditation-auf-dem-stundenplan-id10807784.html new" target="_blank">Fünfklässler haben Meditation auf dem Stundenplan, WAZ 23.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 02 Jul 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager stolpern über zu geringes Urteilsvermögen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fachlich scheinen Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz gut aufgestellt, was indes für sie zur Stolperfalle werden kann, sind ihre strategische Kompetenz und ihr Urteilsvermögen. In der Befragung von 2.100 Führungskräften durch die Personalberatung Odgers Berndtson zeigte sich, dass 40 Prozent der Befragten glauben, Top-Manager scheitern vor allem an falschen Strategien. 35,1 Prozent sagen, fehlende Führungskompetenzen tragen zum Scheitern bei, für 32,9 Prozent sind es auch ein zu geringes Urteilsvermögen und mangelnde Entscheidungsfähigkeit.„Das Ergebnis unserer Studie bestätigt die gefühlte Wahrnehmung, dass Strategie- und Führungs-kompetenz im Top-Management wichtiger sind als Fachkompetenz. Entscheidender für den beruflichen Erfolg als ein Branchenstallgeruch ist die kognitive Leistungsfähigkeit, die sich in der Kompetenz zum strategisch-analytischen Denken, im unternehmerischen Denken und Handeln sowie im Urteilsvermögen und in der Entscheidungsfähigkeit ausdrückt“, so die Einschätzung von Veronika Ulbort, die die Studie leitete.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/managementfehler-woran-top-manager-scheitern/11923696.html new" target="_blank">Woran Top-Manager scheitern, HB 19.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zen als angemessener Weg in die Wirklichkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Stuttgarter Nachrichten gehen in einem Interview mit dem Zen-Meister Hinnerk Polenski der Frage nach, was Zen eigentlich ist und welche Bedeutung es in unserer heutigen Lebenswelt haben kann. &quot;Das Zauberwort heißt Angemessenheit. Es ist der Weg der Mitte. Viele spirituelle Ausrichtungen verlangen von den Menschen oft, dass sie allem entsagen ... Sie gehen raus aus der Welt. Zen geht in die Welt rein. Zen ist ein anderes Wort für die Liebe zur Welt selber&quot;, so Polenski, der in Deutschland zu den ersten Anbietern von Zen für Führungskräfte zählt. Warum die Meditation nicht nur bei High Potentials, sondern auch der breiten Bevölkerung auf immer größere Nachfrage stößt, erklärt sich vielleicht auch aus dem impliziten Versprechen von Freiheit, das die Praxis in sich birgt: &quot;Das Erste ist nicht, den Menschen den Weg zur Meditation zu zeigen, sondern die Sehnsucht nach Freiheit in die Herzen zu pflanzen. Menschen glauben, dass sie so sind, wie sie sind. Sie glauben, ihr Charakter sei unveränderlich und gottgewollt. Und daraus folgt das entsprechende Leiden in Beziehungen. Es geht mir darum, Menschen zu zeigen, dass sie sich ändern können. Ein Geheimnis aufzuzeigen: Wenn du dich änderst, ändert sich die Welt.&quot; Warum das nicht nur aus individueller Sicht wünschenswert ist, sondern vielleicht sogar in größerem Kontext notwendig, bringt der Zen-Meister unverblümt auf den Punkt: &quot;Ich sage mal so: Wenn wir nichts verändern, fliegt uns der Scheiß um die Ohren.&quot;<br><a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.zen-meister-im-interview-ich-bin-doch-keine-schlaftablette.28bec50a-13bf-44d7-ac45-e8789e93fb61.html new" target="_blank">&quot;Ich bin doch keine Schlaftablette&quot;, Stuttgarter Nachrichten 22.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 30 Jun 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Banker sollen weniger arbeiten, aber immer noch zu viel]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es klingt, denkt man an das deutsche Arbeitsrecht, bizarr - ist aber ernst gemeint: Die Investmentbank Goldman Sachs hält ihre Praktiken mit einer neuen Richtlinie dazu an, zwischen Mitternacht und sieben Uhr morgens nicht zu arbeiten. Schon zuvor hatte das Unternehmen den Nachwuchs-Bankern ans Herz gelegt, doch zwischen Freitag, 21 Uhr, und Sonntag, 9 Uhr nicht zu arbeiten. Um die überlangen Arbeitszeiten war eine öffentliche Diskussion entbrannt, nachdem ein Praktikant der Bank of America unerwartet starb, was allerdings nicht direkt der hohen Arbeitsbelastung zuzuordnen war. Die Bank of America bittet ihre Angestellten nun immerhin, an vier Wochenendtagen pro Monaten dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Aus Sicht des deutschen Arbeitsrechts wären Vorschläge wie diese immer noch deutlich oberhalb des gesetzlich Erlaubten. Hierzulande stehen Arbeitnehmern nach einem Arbeitstag elf Stunden ununterbrochene Ruhezeit zu. Auch darf in Deutschland offiziell nicht länger als sechs Stunden ohne Pause gearbeitet werden. Und die tägliche Arbeitszeit ist auf zehn Stunden begrenzt. Die US-Banker dürften auch bei Einhaltung der verkündeten Arbeitszeitbeschränkungen immer noch auf eine 80 bis 100 Stunden-Woche kommen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitszeit-bei-goldman-sachs-stunden-taeglich-reichen-1.2527185 new" target="_blank">17 Stunden täglich reichen, SZ 18.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=banker-sollen-weniger-arbeiten,-aber-immer-noch-zu-viel</link>
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<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entspannungstraining to go]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nun hat die Meditations-App 7Mind, für die ich gemeinsam mit dem Zen-Lehrer Paul Kohtes und dem gleichnamigen Start-up 7Mind Meditationen entwickele, auch höhere medizinische Weihen erhalten. Die Ärzte-Zeitung empfiehlt die Achtsamkeits-app als &quot;Entspannungstraining to go&quot;. &quot;Das Smartphone war bisher vor allem mit Ablenkung, Informationsflut und ständiger Erreichbarkeit assoziiert. Nun soll es über eine Meditations-App gegen den alltäglichen Stress helfen&quot;, so das Fachblatt. Der Beitrag stellt die bereits erhältliche Gratisversion der App vor, die einen Einführungskurs mit sieben siebenminütigen Meditationsübungen enthält sowie einen ebenso umfangreichen Kurs zum Stressmanagement. Die Business-App von 7Mind, die im Herbst erscheint und kostenpflichtig sein wird, richtet sich dann an Führungskräfte in Unternehmen und bietet besondere Meditationen zu Kreativität, Intuition, Führung und Selbstführung sowie Business Skills.<br><a href="http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/w_specials/gesundheitsapps2011/article/887059/meditation-per-smartphone-app-alltagsstress.html# new" target="_blank">Die App gegen Alltagsstress, Ärzte-Zeitung 17.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=entspannungstraining-to-go</link>
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<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte auf dem Sprung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mehr Geld ist für Führungskräfte, die über einen Jobwechsel nachdenken, oft gar nicht die Hauptmotivation. Vielen sind die weichen Faktoren deutlich wichtiger, wie eine Umfrage der Personalberatung Michael Page unter knapp 700 Fach- und Führungskräften zeigt. Männer und Frauen setzen dabei deutlich unterschiedliche Prioritäten, wenn es um die Details geht. Für Frauen sind beim Jobwechsel am wichtigsten ein gutes Verhältnis zu den Kollegen (47 Prozent), flexible Arbeitsmodelle und -zeiten (43 Prozent) und die Unternehmenskultur (38 Prozent). Männer achten am ehesten auf die Stabilität des Unternehmens (44 Prozent), seinen Standort bzw. dessen Erreichbarkeit (38 Prozent) und Entwicklungsmöglichkeiten (35 Prozent).<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/fuehrungskraefte-klima-schlaegt-gehalt-13628342.html new" target="_blank">Klima schlägt Gehalt, FAZ 14.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation im Mainstream]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der gegenwärtige Meditations-Hype scheint nun wirklich im Mainstream anzukommen. Auf seiner Webseite präsentiert der Fernsehsender RTL jedenfalls einen ausführlichen Artikel zu Achtsamkeitsmeditation. Interessanterweise legt der Beitrag einen Schwerpunkt auf Themen wie Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung und verzichtet darauf, Meditation als reine Anti-Stress-Methode oder Mittel zum besseren funktionieren im Alltag zu positionieren. &quot;Meditation ist dafür da, sich selbst kennenzulernen und Freundschaft mit sich zu schließen. Man lässt sich einfach sein wie man ist und manipuliert nicht an seiner Erfahrung herum. Wenn man meditiert nimmt man sein Leben in die Hand. Das trauen sich viele nicht, da muss dann auch bereit sein, das ganze Dilemma anzuschauen. Davor nicht zu kapitulieren erfordert viel Mut. &#039;Augen zu und durch‘ ist leichter&quot;, wird Anne von der Eltz, Leiterin des Shambhala Meditationszentrums in Köln, zitiert. &quot;Verlangsamung statt Beschleunigung, alles soll auf ein einfaches Niveau reduziert werden&quot;, heißt es weiter in dem Artikel. Was das Niveau angeht, können einige RTL-Formate da sicher bereits mithalten. Und die Verlangsamung nimmt sich die Redaktion vielleicht auch noch zu Herzen - wie wäre es, mit ein paar besinnlichen Formaten anstelle der immer lauter werdenden Konfrontations-Doku-Soaps?<br><a href="http://www.rtl.de/cms/freundschaft-mit-sich-selbst-schliessen-warum-meditation-so-vielen-hilft-2345320.html new" target="_blank">Freundschaft mit sich selbst schließen: Warum Meditation so vielen hilft, RTL 15.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Jun 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Anthroposophische Unternehmen: Wohlfühlklima und Gutes tun]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die SZ nimmt in einem Beitrag die besondere Kultur anthroposophisch orientierter Unternehmen in den Blick. Rund 600 Firmen hierzulande orientieren sich laut SZ an der Philosophie Rudolf Steiners. &quot;Viele Mitarbeiter fühlen sich angezogen von dem wahrgenommenen Sinnbezug der Arbeit, dem ganzheitlichen Ansatz und der Art des Umgangs untereinander&quot;, erklärt Susanne Blazejewski, BWL-Professorin an der anthroposophischen Alanus-Hochschule. Die in den Firmen gelebte Anthroposophie speise sich aus einer Lebenshaltung, die den ganzen Menschen betrachtet. Persönliche Weiterentwicklung habe deshalb in vielen der Unternehmen einen besonders hohen Stellenwert - sei es durch Kunst, Eurythmie oder andere Ausdrucks- und Lernformen, die nicht zwingend in Bezug zur konkreten Geschäftstätigkeit stehen. Auch beim Thema Gewinn gehen die Firmen oft andere Wege als die konventionelle Wirtschaft. Überschüsse werden häufig in Unternehmensstiftungen eingebracht. Löhne und Gehälter weisen oft eine deutlich geringere Spreizung auf als in traditionellen Firmen. Der Vorstand der GLS-Bank beispielsweise verdient das Siebenfache des am niedrigsten entlohnten Mitarbeiters.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/2.220/firmenleitbild-sinn-gibts-gratis-1.2515879 new" target="_blank">Sinn gibt&#039;s gratis, SZ 12.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Jun 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[GenY verändert Arbeitswelt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Carsten Baumgärtner, Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group, arbeitet Zeit online heraus, wie sich die Arbeitswelt in Unternehmen durch die GenY zu verändern beginnt. &quot;Wir beobachten, dass es der Generation Y darum geht, einen Sinn in der Arbeit zu erkennen. Ihre Arbeit soll sie weiterbringen und Spaß machen. Eine Arbeit zu machen, vielleicht über Monate oder Jahre hinweg, nur weil sie in ferner Zukunft die Karriere beflügeln könnte, dazu ist diese Generation nicht mehr einfach so bereit&quot;, so Baumgärtner. Die GenY sei selbstbewusst und auf ihre eigene Flexibilität bedacht, was der Berater allerdings nicht mit einer reinen Freizeitorientierung gleichgesetzt wissen will. Baumgärtner nimmt dabei eine Verschiebung wahr. Die klare Trennung zwischen Job und Freizeit nehme ab, so dass der Job selbst genügend Freiräume bieten müsse, um auch die anderen Lebensbedürfnisse noch unterbringen zu können. Die Boston Consulting Group ermöglicht deshalb ihren Mitarbeitern pro Jahr Auszeiten von vier bis acht Wochen, um auch andere Interessen vorantreiben zu können.<br><a href="http://www.zeit.de/2015/21/arbeitsmarkt-generation-y-flexibilitaet-beruf new" target="_blank">Wie läuft es mit der Generation Y? Zeit online, 13.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geny-verändert-arbeitswelt</link>
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<pubDate>Mon, 22 Jun 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Viele Jugendliche fallen durchs Raster]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie im Auftrag der Vodafone-Stiftung zeigt, dass eine nennenswerte Zahl von Jugendlichen in Deutschland kaum noch von den sozialen Netzen aufgefangen werde. Mehr als 20.000 Jugendliche und junge Erwachsene fallen aus dem System von Schule, Ausbildung und sozialen Einrichtungen heraus. Es bestehe die Gefahr dauerhafter Obdachlosigkeit oder von klassischen Drogenkarrieren. Ein wunder Punkte der Jugendhilfe: Wenn die jungen Menschen mit der Volljährigkeit formal erwachsen sind, besitzen sie oft noch nicht die notwendige Reife für ein Leben in der Selbstständigkeit. Finanzielle Schwierigkeiten, Alkohol- und Drogenprobleme, schlechter Umgang - Faktoren wie diese beeinträchtigen dann auch die Schul- und Berufsausbildung und Abwärtsspiralen sind vorprogrammiert. Die Vodafone-Stiftung mahnt politische Initiativen an, um diese Problemlagen gezielter zu adressieren.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/entkoppelte-jugendliche-ohne-schule-ausbildung-wohnung-13641614.html new" target="_blank">Durch alle Netze gefallen, FAZ 11.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=viele-jugendliche-fallen-durchs-raster</link>
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<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitgefühl in der Wirtschaft]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Die renommierte Neurowissenschaftlerin Tania Singer hat gemeinsam mit dem buddhistischen Mönch Mathieu Ricard ein Buch herausgegeben über die positive Wirkung von Mitgefühl in der Wirtschaft. In dem Sammelband zeigen internationale Forscher, welche Effekte sich durch Empathie einstellen können. Der Psychologe Richard Davidson etwa verweist darauf, dass Kooperation das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviere, so dass mehr Miteinander auf diese Weise auch dem Einzelnen zugute komme. Eine ökonomische Studie betrachtet, dass selbst einander fremde Menschen bereit sind, einander Geld zu leihen. Wird eine Belohnung in Aussicht gestellt, wächst diese Bereitschaft. Wird die Hilfsbereitschaft ausgenutzt, sinkt sie. Kooperation scheint damit im Menschsein angelegt zu sein und durch ein Miteinander sogar zuzunehmen. Altruismus bedeute in diesem Kontext nicht zwingend, ganz von sich selbst und den eigenen Bedürfnissen abzusehen. So verweist der Dalai Lama in dem Sammelband darauf, dass eine ichbezogene Sicht nicht verwerflich sei - im Gegenteil: Wer mit sich selbst im Reinen sei, schiele auch weniger auf Geld und Besitz.<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/warum-mitgefuehl-gut-fuer-die-wirtschaft-ist new" target="_blank">Warum Mitgefühl gut für die Wirtschaft ist, Der Freitag 10.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Jun 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Subjektivität des Entscheidens]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Als rationale Menschen leben wir in dem Eindruck, ebenso rationale Entscheidungen zu treffen. Eine Studie der ETH Zürich wirft Zweifel an dieser Selbsteinschätzung auf. Die Forscher analysierten mehr als 106.000 Entscheidungen von 412 amerikanischen Asylrichtern und stießen dabei auf einen bedenklichen Zusammenhang. Wurde einem Ersuch stattgegeben, erhöhte dies die Wahrscheinlichkeit, dass ein Richter das folgende Gesuch ablehnte. Psychologen nennen dieses Phänomen Spielerfehlschluss. Unbewusst scheinen wir uns an einer Vorstellung von Balance zu orientieren. Ähnlich wie beim Münzwurf. Kommt zweimal hintereinander Kopf, gehen wir davon aus, dass nun sehr wahrscheinlich die Zahl kommen müsste. Doch die Wahrscheinlichkeit ändert sich gerade nicht. Diesem Fehlschluss kann man nur durch besondere Achtsamkeit vorbeugen. In der Studie zeigte sich beispielsweise, dass Personen mit langer Berufserfahrung seltener in die Falle tappten und rational nachvollziehbarere Urteile fällten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/alltagsforschung-warum-wir-unfair-handeln/11862726.html new" target="_blank">Warum wir unfair handeln, WiWo 7.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Jun 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlauer werden, dümmer werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Intelligenzforschung gibt es den so genannten Flynn-Effekt - eine Zunahme des durchschnittlichen Intelligenzquotienten innerhalb der Allgemeinbevölkerung über die Zeit. Forscher der Universität Wien wiesen nun in einer Auswertung von 271 Untersuchungen aus dem Zeitraum von 1909 bis 2013 nach, dass im Schnitt alle zehn Jahre der IQ um 3 Punkte zulegt. Verantwortlich dafür scheinen Faktoren, die der frühkindlichen Entwicklung dienlich sind wie bessere Ernährung, Hygiene, medizinische Versorgung und eine verbesserte schulische Ausbildung. Statistisch lässt sich ebenfalls nachweisen, dass in Zeiten, in denen diese Randbedingungen schlechter sind, beispielsweise in Europa zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges, der IQ-Zuwachs geringer ausfällt. Gleichzeitig deutet sich auch an, dass in den letzten Jahrzehnten die IQ-Zuwächse insgesamt geringer ausfielen. Dies könnte daran liegen, dass die IQ-fördernden Faktoren inzwischen ihren maximalen Effekt erreicht haben. Ob wir mit höherem IQ heute klüger sind als unsere Vorfahren vor hundert Jahren, lässt sich nur schwer sagen. Fest steht, dass sich die kognitiven Fähigkeiten selbst verändert haben über die Zeit.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/web/wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/6817865/IQ-Zuwachs-in-den-letzten-hundert-Jahren%3F/ new" target="_blank">IQ-Zuwachs in den letzten hundert Jahren? wissenschaft.de 1.6.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Jun 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Schimpfen nichts bringt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer kennt das nicht: Eine Aufgabe so richtig vermasselt und der Chef tobt ... Dieses klassische zur Rechenschaft Ziehen ist im Business weit verbreitet. Weil viele Führungskräfte glauben, sie müssten ihren Mitarbeitern deren Verantwortlichkeit für Fehlschläge noch verdeutlichen. Ein Beitrag im Harvard Business Manager zeigt, warum solche Reaktionen kontraproduktiv sind. Mitarbeiter wissen meist nur zu genau, wenn sie etwas vermasselt haben oder hinter dem von ihnen Erwarteten zurück geblieben sind. Zu rüde Kritik treibt sie nur noch weiter in dieses Gefühl des Versagens. Wenn es Chefs indessen gelingt, in solchen Momenten Ruhe zu bewahren, wächst die Chance, dass sie auch eine Möglichkeit finden, Wege zum Bessermachen aufzuzeigen. Während das typische Abkanzeln demotiviert, kann es hilfreicher sein, einfach gemeinsam nach nächsten konstruktiven Schritten zu suchen. Dann handelt nicht die Angst, sondern die Kompetenz.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/so-reagieren-sie-auf-enttaeuschungen-a-1027306.html new" target="_blank">Schreien ist keine Lösung, HBM 2.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-schimpfen-nichts-bringt</link>
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<pubDate>Mon, 15 Jun 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlechte Arbeit geht auf die Gesundheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Bundesarbeitsministerium ließ 5.000 sozialversicherungspflichtige befragen, wie es um die von ihnen gewünschte und um die real erlebte Arbeitsqualität steht. Die Befragten konnten dabei auf einer Skala jeweils 0 bis 100 Punkte vergeben. Guter Lohn ist den Deutschen sehr wichtig (91 Punkte), doch die Zufriedenheit mit der Bezahlung hat Spielraum nach oben (64 Punkte). Im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen Wunsch und Wirklichkeit im Verhältnis 87 zu 67 - wobei jede zweite Frau hier dem Wunsch 100 Punkte gab. Das Familienbewusstsein der Arbeitgeber wird gerade mal mit 50 Punkten bewertet. 17 Prozent der Befragten bemängeln, dass sich Arbeits- und Freizeit zunehmend überschneiden, unter den Führungskräften sogar 29 Prozent. Wie wichtig positive Arbeitsqualität ist, zeigt der Blick auf die Gesundheit. Lediglich 14 Prozent derjenigen, die unter schlechten Bedingungen arbeiten, betrachten ihre Gesundheit als sehr gut. Unter denen mit guten Arbeitsbedingungen sind es 42 Prozent.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/bundesarbeitsministerium-studie-was-sich-arbeitnehmer-wuenschen-a-1036839.html new" target="_blank">Die Problemzonen der Arbeitnehmer, Spiegel online 3.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schlechte-arbeit-geht-auf-die-gesundheit</link>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen digitaler Erleichterung und Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos ging mit der Befragung von 13.600 Angestellten aus 14 Ländern der Frage nach, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Arbeitswelt hat. 47 Prozent finden, dass sich durch die Digitalisierung die Eigenständigkeit bei der Arbeit verbessert hat. In den Augen von 45 Prozent verbessert sie die Zusammenarbeit und 43 Prozent empfinden durch sie auch eine bessere Lebensqualität. Doch es gibt auch Kehrseiten. 74 Prozent werden durch die digitale Erreichbarkeit auch in der Freizeit mit Arbeitsaufgaben kontaktet. Der gefühlte Stresslevel liegt auf einer Skala von 1 bis 10 bei 6,6.<br><a href="http://www.wiwo.de/technologie/vernetzt/digitalisierung-im-beruf-was-die-digitalisierung-mit-uns-macht/11854040.html new" target="_blank">Was die Digitalisierung mit uns macht, WiWo 2.6.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zwischen-digitaler-erleichterung-und-stress</link>
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<pubDate>Thu, 11 Jun 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reiche geben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Bei den Großverdienern in den Vereinigten Staaten scheint sich ein neuer Trend zu entwickeln - Spenden wird zum Sport der Begüterten. Letzte Woche machte Apple-Chef Tim Cook Schlagzeilen, weil er 50.000 seiner Apple-Aktien im Wert von mehr als 6,5 Millionen Dollar spendete. Bekannt wurde die Spende, da die Weitergabe solcher Aktienpakete von der US-Börsenaufsicht dokumentiert wird, unbekannt ist hingegen, an wen sie ging. Cook deutete bereits an, sein gesamtes Vermögen spenden zu wollen, wenn er die College-Ausbildung seines heute zehnjährigen Neffen finanziert habe. Cook wurden bei seinem Antritt 2011 eine Million Apple-Aktien bis 2021 in Aussicht gestellt - seinerzeit ein Wert von 380 Millionen Dollar, heute aufgrund des höheren Kurses der Apple-Aktie 900 Millionen Dollar. Auch Pimco-Gründer Bill Gross gehört zu den Großspendern. Er stiftete kürzlich 700 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke und plant, auch sein verbleibendes Vermögen von zwei Milliarden Dollar noch zu spenden. Zeichnet sich hier bei den Superreichen ein grundlegender Einstellungswandel ab? Vielleicht. Aktionen wie diese werfen die Frage auf, welchen Sinn Systeme machen, die erst Ungleichgewichte herstellen und die Akteure, die dazu beitragen, dass diese entstehen, dann wieder versuchen, sie zu beheben.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/apple-chef-tim-cook-spendet-apple-aktien/11848864.html new" target="_blank">Tim Cook spendet Apple-Aktien, HB 31.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht Misstrauen ärmer?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Verdienen misstrauische Menschen weniger Geld als vertrauensvolle, weil ihnen Vertrauen fehlt, oder sind sie misstrauisch, weil sie weniger verdienen? Diese Frage stellt die Wirtschaftswoche in Anbetracht einer Studie von Sozialpsychologen der Universität Köln. Die Forscher hatten die Daten von 16.000 Menschen aus dem Sozioökonomischen Panel für die Jahre 2003 und 2012 miteinander vergleichen und kamen zu der Feststellung, dass diejenigen, die ihre Mitmenschen für aufrichtig halten, in dem Zeitraum ihr Gehalt um durchschnittlich 240 Euro steigern konnten, während jene, die ihren Mitmenschen misstrauten, deutlich geringere Gehaltszuwächse verbuchen konnten. Der Einwand der WiWo: Die &quot;Vertrauensseligen&quot; verdienten im Schnitt 1.000 Euro mehr als die &quot;Misstrauischen&quot;. Man könne daraus auch schließen, dass die, die schon viel haben, auch mehr bekommen. Oder dass jene, die finanziell besser ausgestattet sind, einfach ihre Mitmenschen positiver wahrnehmen. Ein schönes Beispiel dafür, dass statistische &quot;Beweise&quot; immer nur so gut sind wie ihre Begründungszusammenhänge.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehaltsvergleich-bekommen-misstrauische-menschen-weniger-geld/11845372.html new" target="_blank">Bekommen misstrauische Menschen weniger Geld? WiWo 31.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=macht-misstrauen-ärmer</link>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Aggression as usual]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein schönes Beispiel dafür, wie wenig wir die inhärenten Gepflogenheiten der Arbeitswelt noch hinterfragen, ist ein Interview von Zeit online mit dem Trainer Jens Weidner über Aggression in der Führung. Im Gespräch erklärt der Professor für Erziehungswissenschaften und Kriminologie, wie &quot;positive Aggression&quot; dazu diene, &quot;die eigene Stärke zu demonstrieren&quot;. &quot;Das passende Verhältnis im Verhalten ist 80 Prozent Gutmensch und 20 Prozent Mephisto&quot;, so Weidner. Dabei sei es häufig gar nicht notwendig, wirklich auf den Tisch zu hauen, denn: &quot;Wenn das Gegenüber weiß, dass sein Konkurrent auch kritisch, streng, böse werden kann, reicht das schon als Drohung aus. Dieses Phänomen nennt man das Machtparadoxon. Darum halten sich auch häufig despotische Chefs über sehr lange Zeit, auch wenn sie eigentlich unbeliebt sind.&quot; Denkt man ein bisschen hinter das Gesagte, fällt auf, dass Business anscheinend nur als Konkurrenzveranstaltung denkbar ist. Wer erfolgreich sein möchte, muss immer bereit sein zum Angriff. Und gerade die Trainerkaste trägt im Zweifel nicht unerheblich dazu bei, dass diese Verhaltensmuster sich vervielfältigen. Darauf angesprochen, dass die Generation Y deutlich &quot;weicher&quot; sei als heute altgediente Führungskräfte, kontert Weidner, dass auch die Jungen über die Zeit sich &quot;Neigungen zulegen müssen&quot;, die die Älteren bereits praktizieren. Auf die Idee, dass Standhaftigkeit, Zielorientierung und Umsetzungsfähigkeit vielleicht nicht nur auf die harte Tour zustande kommen können, kommt anscheinend in dem Gespräch niemand.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2015-05/aggressivitaet-aggression-job new" target="_blank">&quot;Führungskräfte benutzen Handlanger&quot;, Zeit online 28.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Hassliebe der Deutschen zu Google]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Google macht uns Angst, doch hält uns das nicht davon ab, die Online-Services des Technologie-Giganten dennoch täglich zu nutzen. Stern und RTL ließen 2.500 Deutsche befragen, was sie von Google halten. 38 Prozent empfinden das Unternehmen als &quot;bedrohlich&quot;, 86 Prozent als &quot;mächtig&quot; und 78 Prozent als &quot;allgegenwärtig&quot; - mit Blick auf den Marktanteil von über 90 Prozent bei Internetsuchen hierzulande eine realistische Wahrnehmung. Nur 26 Prozent halten das Unternehmen für &quot;vertrauenswürdig&quot;, nur 24 Prozent glauben, ihre Daten wären via Google &quot;sicher&quot;. Und dennoch geht von dem Giganten ein Reiz aus, dem man sich anscheinend nur schwer entziehen kann. 60 Prozent betrachten das Unternehmen als &quot;visionär&quot;, 43 Prozent als &quot;sympathisch&quot; und 42 Prozent als &quot;unverzichtbar&quot;.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article141556208/In-Deutschland-wird-Google-geliebt-und-gefuerchtet.html new" target="_blank">In Deutschland wird google geliebt und gefürchtet, Welt 27.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Jun 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Narzissmus entsteht bereits im Kindesalter]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag über Narzissmus geht die FAZ der Frage nach, welchen Anteil Eltern mit ihrer Erziehung daran haben, wenn Menschen eine übertriebene Selbstliebe entwickeln. In einer Studie zeigte sich, dass die Kinder, deren Eltern ihnen regelmäßig zeigten und sagten, dass sie etwas Besonderes seien, über die Zeit ein entsprechendes Selbstbild entwickelten. Langzeitstudien mit Studenten wiederum legen nahe, dass in den letzten 25 Jahren deren Werte auf der Narzissmus-Skala immer höher ausfielen. &quot;Vielleicht sind die Jugendlichen heute einfach ehrlicher, wenn sie die entsprechenden Fragebögen ausfüllen. Für viele Autoren und Forscher hat der zunehmende Narzissmus jedoch kulturelle Gründe. Es fallen Schlagworte wie Leistungsdruck, Selbstoptimierung, Individualisierung. Im Grunde meinen alle das Gleiche. Eine Gesellschaft, die immer versucht, das Maximum aus dem Einzelnen herauszuholen, fördert eine übersteigerte Selbstliebe. Bei den Kindern, die das Gefühl haben, etwas Besonderes sein zu müssen. Und bei den Eltern, die das Gefühl haben, ihre Kinder zu etwas Besonderem machen zu müssen&quot;, so die Einschätzung der FAZ. Bestes Gegenmittel gegen diese Tendenzen - menschliche Wärme. Interesse und Zuneigung ermöglichen es Kindern, selbst herauszufinden, wer sie sind - und an der Reibung am Leben zu wachsen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/narzissmus-bei-kindern-entsteht-durch-die-eltern-13596312.html?printPagedArticle" target="_blank">Denn Narzissmus hält ein Leben lang, FAZ 26.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=narzissmus-entsteht-bereits-im-kindesalter</link>
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<pubDate>Wed, 03 Jun 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht Geld kreativer als geteilte Visionen?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Rotterdam School of Management wirft ein interessantes Licht auf mögliche Faktoren, die Kreativität fördern können. In der Befragung von 21 Führungskräften und 121 Mitarbeitern eines deutschen Logistikunternehmens wurden die Führungsstile der Chefs untersucht, bestehende Anreizsysteme sowie der kreative Output der Mitarbeiter beim firmeneigenen Ideenmanagement. Dabei zeigte sich, dass die Mitarbeiter von Vorgesetzten, die versuchten, ihnen Visionen vorzuleben, also eine transformationale Führung praktizierten, weniger kreative Ideen entwickelten als jene, die durch konkrete Anreize wie Zielvereinbarungen geführt wurden. Die Mitarbeiter der mit Anreiz Führenden kamen auf zwei bis drei Ideen mehr. Andererseits schaffen die transformational Führenden eine deutlich höhere Identifikation mit ihrem Unternehmen. Die Forscher waren von diesen Unterschieden selbst überrascht. Allerdings verwundern sie kaum, wenn man bedenkt, dass es nach wie vor insbesondere die materiellen Faktoren sind, die bestimmen, wie Menschen ihr Leben jenseits des Jobs gestalten können. In sehr individualistischen Kulturen dürfte hier unterschwellig noch ein starker &quot;Überlebenstrieb&quot; unbewusst mitschwingen, der materielle Anreize schlicht höher bewertet. In Kontexten hingegen, in denen Werte wie Selbstverwirklichung im Sinne einer starken Gemeinschaftlichkeit stärker gewichtet werden, könnte eine solche Studie vielleicht zu ganz anderen Ergebnissen kommen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/incentives-finanzielle-anreize-machen-mitarbeiter-kreativer/11816322.html new" target="_blank">Finanzielle Anreize machen Mitarbeiter kreativer, WiWo 25.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=macht-geld-kreativer-als-geteilte-visionen</link>
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<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Spiritualität stärker als Ressource nutzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>David Brooks, Kolumnist der New York Times, plädiert dafür, Spiritualität als Ressource der persönlichen Entwicklung und der Resilienz ernster zu nehmen. Am Beispiel der Forschungen von Lisa Miller, Psychologin an der Columbia-Universität, zeigt er, dass spirituelle Bewusstheit, nach Miller der &quot;innere Sinn einer Beziehung zu einer höheren Macht, die liebend und führend ist, Menschen dafür stärken kann, den Herausforderungen des Lebens besser zu begegnen. Laut Miller basiert (gemessen in Studien mit Zwillingen) die spirituelle Bewusstheit zu 29 Prozent auf genetischem Erbe, zu 24 Prozent auf der familiären Umgebung und zu 47 Prozent auf den individuellen Lebensumständen. Menschen, die sich spirituell gegründet fühlen, neigen um 70 bis 80 Prozent seltener zu Suchtverhalten und junge Erwachsene, die sich im Alter von 26 Jahren als sehr spirituell betrachten, haben zu 75 Prozent einen Schutz gegenüber Depressionen. Brooks zieht aus diesen befunden den Schluss, dass wir es uns in einer Zeit, in der immer mehr Erwachsene unter die Räder zu kommen scheinen, nicht leisten können, die Vorteile spiritueller Entwicklung zu ignorieren.<br><a href="http://www.nytimes.com/2015/05/22/opinion/david-brooks-building-spiritual-capital.html?smid" target="_blank">Building Spiritual Capital, New York Times 22.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=spiritualität-stärker-als-ressource-nutzen</link>
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<pubDate>Mon, 01 Jun 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Untere Mittelschicht bleibt zurück]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt davor, dass die Einkommensungleichheit in Deutschland wächst und vor allem die untere Mittelschicht drohe, abgehängt zu werden. Nahezu 40 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland arbeiteten bereits in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs der letzten Jahre sei die Ungleichheit zwar nicht noch stärker gewachsen, doch hätten die unteren 40 Prozent der Haushalte nicht von der positiven Entwicklung profitiert. Die Kluft zwischen Arm und Reich, gemessen mit dem Gini-Koeffizienten, sei so groß wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Hartz IV-Reformen hätten zwar einen Abbau zur Arbeitslosigkeit in Deutschland geleistet, doch haben sie aus Sicht vieler Ökonomen auch zum rapiden Anstieg der Ungleichheit hierzulande beigetragen. Die Forscher gehen davon aus, dass aufgrund der steigenden Ungleichheit die Wirtschaft in 19 OECD-Ländern zwischen 1990 und 2010 um 4,7 Prozentpunkte weniger stark gewachsen sei, als dies bei einer unveränderten Reichtumsverteilung der Fall gewesen wäre.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article141259159/Deutschlands-untere-Mittelschicht-wird-abgehaengt.html new" target="_blank">Deutschland untere Mittelschicht wird abgehängt, Die Welt 21.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 May 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Besser Leben - die Idee des Magazins &quot;transform&quot;]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeit online berichtet über einen neuen Start-up, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, mit einem Magazin namens &quot;transform&quot; neue Perspektiven für die Arbeits- und Lebenswelt zu verbreiten. &quot;Ich bin davon überzeugt, dass wir vieles wieder zurückerobern müssen – zum Beispiel Zeitsouveränität. Muße, Müßiggang, Zeit zum Nichtstun sind wichtig für ein gutes Leben. Und darum geht es uns – das gute Leben. Überall gibt es nur Krisen, in den Medien wird überwiegend über Probleme berichtet. Da wird immer nur kritisiert, selten geht es um Lösungen – und wenn, dann sind sie kompliziert oder verweisen auf eine höhere Instanz. &#039;Die Politik müsste….&#039; heißt es dann. Aber was hat das mit mir zu tun?&quot;, beschreibt Ko-Gründer Jan Korte die Motivation hinter dem Projekt. Die Devise der Gründer: &quot;Jeder einzelne kann die Welt mitgestalten und prägen, insbesondere in seinem unmittelbaren Lebenszusammenhang.&quot; Auf der Magazin-Webseite gibt es bereits Artikel zu Themen wie &quot;Anleitung zum Blaumachen&quot;, &quot;Kein Job erfüllt alles&quot; und &quot;Was ist das &#039;gute Leben&#039;&quot;? Gegenwärtig sammeln die Gründer via Crowdfunding Geld, um eine gedruckte Version des Magazins herauszubringen.<a href="http://www.zeit.de/karriere/2015-05/magazin-gutes-leben-crowdfunding new" target="_blank">&quot;Her mit dem guten Leben&quot;, Zeit online 20.5.15</a><br><a href="http://www.transform-magazin.de new" target="_blank">Webseite &quot;transform&quot;</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 May 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Business braucht mehr Romantik]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Am Arbeitsplatz sollten wir unsere Identität nicht auf ein superperformantes, ausgeglichenes Ich beschränken&quot;, sagt Tim Leberecht, der Marketingchef bei der Design- und Architekturagentur NBBJ in San Francisco ist und Mitglied des Werterats beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Sich verwundbar zeigen und etwas von sich preisgeben zu können, sei die Grundvoraussetzung für Kreativität. Leberecht hat ein Buch geschrieben über die neue Romantik im Business und findet: &quot;Es gibt auch im Arbeitsalltag Schönheit und spirituelle Erfahrungen - das bleibt aber oft verborgen. Aber ich halte Gefühle und Fantasie für elementar im Business. Ich möchte die Wirtschaft romantischer und damit menschlicher machen.&quot; Er rät Unternehmen dazu, &quot;Dinge auch einmal nicht zu erklären, nur der Schönheit wegen zu tun, ohne sofort einen Nutzen daraus ziehen zu wollen&quot;. Der Arbeitsalltag werde spannender, wenn es gelinge, &quot;mechanistische Vorgänge&quot; zu durchbrechen. Eine &quot;Kultur der Verletzbarkeit&quot; könne es wiederum Managern erleichtern, Fehler einzugestehen oder auch einfach mal zu sagen: Ich weiß die Antwort nicht. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/romantik-im-beruf-rezepte-fuer-eine-bessere-firmenkultur-a-1033291.html new" target="_blank">Suchen Romantiker für Führungsposition, Spiegel online 13.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 May 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[GenY will Werte-Karriere statt Macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der GfK Verein und das St. Gallen-Symposium untersuchen regelmäßig, was den Top-Leadern von morgen besonders wichtig ist. Für das &quot;Global Perspectives Barometer 2015&quot; wurden mehr als 1.000 Akademiker und Young Professionals aus rund 100 Ländern befragt. Ein zentrales Einstellungsmuster der künftigen Führungselite: Ihnen ist ein werteorientiertes Wirken deutlich wichtiger als klassische Macht. Auf die Frage, welches von drei Kriterien für sie am bedeutsamsten sei, um in zehn Jahren zu beurteilen, ob die eigene Karriere erfolgreich sei, nannte knapp die Hälfte einen Job mit positivem Einfluss auf die Gesellschaft, ein Drittel faszinierende Projekte und lediglich 14 Prozent die Erreichung eines hohen Gehalts. Die klassische Top-Management-Karriere ist nur einem Viertel der Befragten wichtig. 44 Prozent es, Experten auf ihrem Gebiet zu werden, ein weiteres Viertel strebt die Position eines erfolgreichen Projektmanagers an.<br><a href="http://www.gfk.com/de/news-und-events/presse/pressemitteilungen/seiten/fuehrungskraefte-von-morgen-sie-wissen-um-ihre-staerken-und-fordern-respekt.aspx new" target="_blank">GfK-Studie, 8.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 May 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was Manager vom Papst lernen können]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für den Harvard Business Manager analysiert der Management-Vordenker Gary Hamel die Führungskritik von Papst Franziskus, die jener gegenüber führenden Köpfen der katholischen Kirche äußerte, welche aber auch für Unternehmenslenker wichtige Impulse bieten könnten. Die Mängelliste des Papstes ist lang und umfassend. Sich für unsterblich, unangreifbar oder unersetzlich zu halten, findet sich auf ihr ebenso wie der Hang zu übermäßiger Geschäftigkeit, geistige und emotionale Versteinerung, Planungswut und Funktionalismus, Rivalität und Ruhmsucht, Tratschen, Nörgeln und Verleumden, Gleichgültigkeit, Verschwendungssucht und Selbstdarstellung. Franziskus hält diesen Krankheiten klassische Tugenden entgegen wie Demut, Selbstlosigkeit und Großmut oder auch das Kultivieren einer aufrichtigen Verbundenheit mit allen Menschen. Der &quot;Neuigkeitswert&quot; all der Verfehlungen, die der Papst auflistet, ist vergleichsweise gering - beim Lesen hat man eher ein Déjà-vu. Und genau das macht sie auf ihre eigene Weise vielleicht so bewegend. Es ist schon lange offensichtlich, was &quot;schief läuft&quot;, doch der Wille, daran etwas zu verändern - und somit im Kern sich selbst - scheint bei uns immer noch nicht sonderlich ausgeprägt zu sein.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/papst-franziskus-ueber-management-a-1033325.html new" target="_blank">15 Management-Krankheiten frei nach Papst Franziskus, HBM 12.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 May 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Liberalismus braucht Fairness und soziale Durchlässigkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Gastbeitrag für die Welt analysiert der Ökonom Thomas Straubhaar, warum der Liberalismus gegenwärtig immer mehr zu seinem eigenen Feind zu werden scheint. In den Augen von Straubhaar sind es vor allem mangelnde Chancengleichheit, fehlende soziale Durchlässigkeit und die Pervertierung liberaler Freiheiten zugunsten von Eigeninteresse, die die Bürgergesellschaft von innen heraus untergraben: &quot;Durchlässigkeit, Fairness, Anstand und Engagement für das Gemeinwohl sind die unverzichtbaren Fundamente einer offenen und liberalen Bürgergesellschaft. Politik und Rechtsstaat können nur die Rahmenbedingungen anordnen und kontrollieren. Entscheidend aber ist, dass Firmeneigentümer, Familienbetriebe, Manager, Führungskräfte – kurz die Wirtschaft – die Werte der Bürgergesellschaft als Vorbilder für Mitarbeiter(innen), Geschäftspartner und Öffentlichkeit vorleben. Wer seinen Nabel für den Mittelpunkt der Welt hält, nur noch eigene Interessen verfolgt, Gemeinwohl für lästiges Gedöns und soziale Verantwortung für überflüssig hält, trägt mit dazu bei, dass mehr und mehr Menschen alleine an sich denken und sich immer weniger für das große Ganze einsetzen.&quot;<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article140838529/Der-Liberalismus-ist-sein-eigener-Feind.html new" target="_blank">Der Liberalismus ist sein eigener Feind, Die Welt 12.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=liberalismus-braucht-fairness-und-soziale-durchlässigkeit</link>
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<pubDate>Thu, 21 May 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Guter Draht zu Kollegen und Chefs motiviert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Befragung von 1.000 Menschen zu ihrer Arbeitsmotivation hat der Personaldienstleister Manpower eruiert, was die Deutschen im Job anspornt. Spitzenreiter ist mit 65 Prozent Zustimmung das gute Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten, gefolgt von flexiblen Arbeitszeiten (50 Prozent), einem freundschaftlichen Verhältnis zu den Kollegen (42 Prozent), kostenlosen Getränken (33 Prozent), Teamarbeit (33 Prozent) ansprechender Raumgestaltung (32 Prozent), betrieblicher Gesundheitsförderung (31 Prozent), gutem Kaffee (28 Prozent), Pflanzen im Büro (27 Prozent) und guten Büromöbeln (25 Prozent). Interessant an der Erhebung: Die eher zwischenmenschlichen Faktoren der Beziehungsebene wurden etwas geringer wirksam eingestuft als in der Befragung im Jahr davor, während die eher materiellen Aspekte leicht zulegten. <br><a href="https://www.manpower.de/neuigkeiten/presse/pressemitteilungen/studie-zur-arbeitsmotivation-das-spornt-die-deutschen-an/ new" target="_blank">Studie zur Arbeitsmotivation: Das spornt die Deutschen an, Manpower 12.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=guter-draht-zu-kollegen-und-chefs-motiviert</link>
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<pubDate>Wed, 20 May 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung ohne Chefs ist nicht für alle Mitarbeiter etwas]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der amerikanische Online-Versand Zappos sorgte vor einigen Monaten für Schlagzeilen, weil das Unternehmen unter Verwendung des integralen Führungsansatzes Holacracy seine Management-Strukturen komplett umkrempeln möchte. Das holakratische Modell verzichtet auf die im Business gängigen Top-Down-Strukturen und ersetzt diese durch ein Rollenmodell, das auf konkreten Verantwortlichkeiten basiert. Darüber hinaus schafft es Formate des Reportings und der Entscheidungsfindung, die eine breite Mitarbeiterbeteiligung ermöglichen. Wie die Washington Post nun berichtet, hat der Vorstoß innerhalb des Unternehmens einige Wellen geschlagen. Zappos hatte denjenigen, die das neue Modell nicht mittragen wollen, angeboten, die Firma gegen eine dreimonatige Gehaltsweiterzahlung zu verlassen. Laut Washington Post nutzten rund 14 Prozent - 210 von 1.500 Angestellten - der Belegschaft diese Option. Laut Zappos sei jedoch nicht nur die Umstellung auf das neue Führungssystem für die Ausstiegsbereitschaft der Angestellten maßgeblich. Da die Arbeitsmarktlage sich verbessere, hätten viele die Gelegenheit genutzt, sich mit der Abfindung einen ohnehin schon erwogenen Stellenwechsel zu ermöglichen - oder die Chance ergriffen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Vielleicht nutzten diese Aussteiger in der Tat einfach die Gunst der Stunde, ihre eigenen Ziele zu verfolgen. Vielleicht ist diese Wechselbewegung aber auch ein Zeichen dafür, wie schwer Wandel fällt, wenn er vergleichsweise abrupt von oben verordnet wird - selbst wenn er darauf abzielt, dieses Oben abzuschaffen.<br><a href="http://www.washingtonpost.com/blogs/on-leadership/wp/2015/05/08/at-zappos-210-employees-decide-to-leave-rather-than-work-with-no-bosses/?postshare" target="_blank">At Zappos, 210 employees decide to leave rather than work with &#039;no bosses&#039;, Washington Post 8.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führung-ohne-chefs-ist-nicht-für-alle-mitarbeiter-etwas</link>
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<pubDate>Tue, 19 May 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Wir-Räume unser In-der-Welt-Sein verändern können]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Letzte Woche habe ich zusammen mit Dr. Thomas Steininger bei Radio evolve eine Sendung zur aktuellen Ausgabe des Magazins über Wir-Räume gemacht. Vor allem in den aktuellen Diskussionen über die Möglichkeit sozialen Wandels zeigt sich immer wieder, dass der Individualismus westlicher Kulturen an seine Grenzen zu stoßen scheint. Der Fokus auf die eigene Lebenssphäre, mit dem wir häufig recht unbewusst durchs Leben gehen, scheint uns in gewisser Weise von der Lebendigkeit des Lebens als Ganzem zu trennen - meist, ohne dass wir es wirklich bemerken. In der Radio-Sendung sprechen wir nicht nur über aktuelle Zugangswege zu neuen Wir-Perspektiven, sondern wir gehen auch der Frage nach, wie die Ausrichtung auf größere Lebenszusammenhänge unser Ich-Sein selbst zu verändern beginnt. Die Sendung lässt sich online nachhören oder herunterladen unter:<br><a href="http://www.evolve-magazin.de/radio/wir-raeume-die-transformation-unserer-beziehungen/ new" target="_blank">Radio evolve: Sendung zu &quot;Wir-Räume - die Transformation unserer Beziehungen&quot;</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-wir-räume-unser-in-der-welt-sein-verändern-können</link>
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<pubDate>Mon, 18 May 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche machen mehr Schulden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sparsam wie eine schwäbische Hausfrau - für immer mehr Deutsche scheint das nicht zuzutreffen. Eine Emnid-Studie im Auftrag des Inkassounternehmens KRUK, für die 754 Personen befragt wurden, zeigt, dass im letzten Jahr die Nutzung von Bankdarlehen, Kreditkarten und Leasing um 43 Prozent zugenommen hat. 34 Prozent der privaten Haushalte verwenden Ratenkredite, um Konsumausgaben - zumeist den Kauf eines Autos - zu finanzieren. Für drei Viertel der unter 30 Jährigen gehören Schulden zum Leben. Emotional betrachtet erscheinen Schulden hingegen weniger easy. 67 Prozent verbinden mit ihnen Anspannung und Stress, 64 Prozent Verunsicherung, 59 Prozent Angst, 58 Prozent Ruhelosigkeit und 57 Prozent Frustration.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article140597752/Deutsche-halten-Schulden-fuer-ziemlich-normal.html new" target="_blank">Deutsche halten Schulden für ziemlich normal, Die Welt 7.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutsche-machen-mehr-schulden</link>
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<pubDate>Fri, 15 May 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Frauen wollen Karriere, wenn man sie lässt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fehlende Aufstiegschancen stellen für junge Frauen den häufigsten Grund dar, ihre Arbeitsstelle zu wechseln, so die Erkenntnisse einer weltweiten Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 10.000 Menschen im Alter von 20 bis 35 Jahren. 43 Prozent der deutschen Frauen finden, dass sich Arbeitgeber bei internen Beförderungen zu sehr auf männliche Mitarbeiter konzentrieren - bei der Umfrage 2011 waren dies nur 14 Prozent. 86 Prozent der Frauen bevorzugen Arbeitgeber, denen Gleichberechtigung und Integration wichtig sind. 71 Prozent finden indes, dass Arbeitgeber zwar über Diversity sprechen, jedoch keine wirkliche Chancengleichheit schaffen. Für 53 Prozent hängt die Attraktivität eines Arbeitgebers davon ab, ob sie Aufstiegschancen haben, doch nur 19 Prozent der deutschen Frauen glauben, dass sie es bei ihrem Arbeitgeber in eine Führungsposition schaffen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/diversity-junge-frauen-fordern-bessere-karrierechancen/11735436.html new" target="_blank">Junge Frauen fordern bessere Karrierechancen, WiWo 6.5.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-wollen-karriere,-wenn-man-sie-lässt</link>
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<pubDate>Wed, 13 May 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit schlägt Aktionismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für den Harvard Business Manager erklärt Maura Thomas, warum es für Führungskräfte hilfreich sein kann, nach Feierabend keine Mails mehr zu verschicken. &quot;Wenn Sie so etwas öfter tun, versäumen Sie die Chance, Abstand von Ihrer Arbeit zu gewinnen - doch diese Distanz ist für den Perspektivenwechsel, den Sie als Führungskraft benötigen, enorm wichtig.&quot; Thomas beschreibt eindrücklich, wie Chefs, die rund um die Uhr Nachrichten verschicken, ob kurz oder lang im Unternehmen eine Spirale der Hektik und des Aktionismus in Gang setzen. Denn: Die Mail vom Chef wird meist wichtig genommen - und möglichst zeitnah beantwortet. &quot;Falls Sie eine sofortige Antwort erwarten, fesseln Sie Ihre Mitarbeiter rund um die Uhr ans Büro, und zwar mit voller Absicht. Falls nicht, tun Sie dies zumindest unabsichtlich. Und das ist weder für Sie noch für Ihre Mitarbeiter noch für die Unternehmenskultur gut.&quot; Achtsamkeit schlägt Aktionismus ...<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/a-1031234.html new" target="_blank">Warum nächtliche E-Mails schaden, HBM 5.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 May 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Alte Muster beim Führen durchbrechen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit Zeit online erklärt die Psychologin Petra Dannemeyer, wie Führungskräfte es lernen können, in Krisensituationen nicht in alte Muster zu verfallen, sondern eine Lösungskompetenz zu entwickeln, die zu ihnen passt. &quot;In persönlichen Krisen neigt der Mensch dazu, in alte Muster zu verfallen, da sie jahrelang funktioniert haben - auch, wenn sie nicht positiv waren. Der Grund ist ganz simpel: Krisen erschüttern die Stabilität. Dann währen wir lieber ein Verhalten, das wir schon kennen, als etwas Neues auszuprobieren&quot;, erklärt die Expertin für Teamentwicklung. Dannemeyer gibt Führungskräften Fragen mit auf den Weg, um ihre Ziele, Motivationen und Beweggründe bewusster in den Blick zu nehmen, darunter: Was will ich? Warum will ich es? Und: Gebe ich mir die Erlaubnis, mein Ziel zu verfolgen? Fragen, die plausibel klingen, aber im Führungsalltag häufig gar nicht mehr gestellt werden. Im Suchen nach Antworten eröffnen sich für Führungskräfte laut Dannemeyer neue Perspektiven. Denn auch, wenn Beispielsweise das Erreichen bestimmter Kennziffern ein häufig formuliertes Ziel sind, führt der Weg zu ihrer Erfüllung über die Motivation und die innere Freiheit der Beteiligten, sich auch in ihrer Werthaltung wirklich einbringen zu können.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-04/teamentwicklung-krisen-meistern-fuehrungskraft-mitarbeiter new" target="_blank">&quot;Ellbogenmentalität ist kein Naturgesetz&quot;, Zeit online 1.5.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 May 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Spaltung der Gesellschaft wächst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Studie kommt der Paritätische Gesamtverband zu dem Schluss, dass die soziale Spaltung in Deutschland weiter wächst und immer weniger Menschen am Wohlstand teilhaben. Laut dem Jahresgutachten leben mittlerweile 15,5 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Weiter kritisiert der Verband, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen sich konstant bei rund einer Million eingependelt habe, ohne Aussicht auf Verbesserungen. Den sieben Billionen Euro an Privatvermögen stehe gegenüber, dass rund jeder zehnte Erwachsene inzwischen überschuldet sei, im Durchschnitt mit mehr als 32.600 Euro Schulden. Der Bundesregierung wirft der Verband vor, sozialpolitisch falsche Prioritäten zu setzen. Der Mindestlohn trage zwar zum sozialen Zusammenhalt bei, die Rentenreform hingegen habe die soziale Spaltung sogar noch vertieft.<br><a href="http://www.taz.de/Arm-und-Reich-in-Deutschland/!159018/ new" target="_blank">Die Kluft wird immer tiefer, taz 28.4.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 08 May 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[evolve: Wir-Räume - Die Transformation unserer Beziehungen]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit einigen Tagen ist die neue Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a> im Handel, dieses Mal mit dem Schwerpunktthema &quot;Wir-Räume - Die Transformation unserer Beziehungen&quot;. Wir haben dabei den Versuch unternommen, verschiedene zumeist auf Kommunikation basierende Zugangswege zu einem neuen Wir-Verständnis nachvollziehbarer zu machen. Andrew Venezia zeigt beispielsweise in seinem Artikel, wie unser mentales Bewusstsein unter den Vorzeichen der Zeit an seine Grenzen stößt - und vermittelt einen Geschmack davon, wie wir über diese Grenzen hinausgehen können. Elizabeth Debold sprach mit World-Café-Begründerin Juanita Brown und William Isaacs, der unter anderem mit dem Dialog nach David Bohm in Business-Kontexten arbeitet, darüber, wie sich unsere Wahrnehmungsfähigkeit für ein personal-soziales Wir kultivieren lässt und was dadurch möglich wird. Isaacs lässt dabei bereits anklingen, dass jenseits des rein Zwischenmenschlichen sich hier eine neue Dimension öffnet, die unser Selbstverständnis von Grund auf verändern könnte. Diesen Identitäts-Shift nehmen Thomas Steininger und Jeff Carreira in den Blick, die in ihrem Dialog über Evolutionäre Dialoge anschaulich vermitteln, welche neuen Möglichkeitsräume sich auftun, wenn das Ich durchlässig wird und sich in seiner Unbegrenztheit nicht nur erfährt, sondern auch aus dieser heraus agiert. Wie radikal diese Veränderung sein kann und was sie von uns und unserem Selbstverständnis verlangt, versuche ich in meinem Beitrag zum Thema &quot;Über (s)ich hinauswachsen&quot; aufzugreifen.</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 May 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unzufrieden mit dem Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Manpower Group Deutschland befragte gut 1.000 Arbeiternehmer zu ihrer Zufriedenheit im Job. 49 Prozent der Befragten gaben demzufolge an, mit der eigenen Position oder Tätigkeit nicht mehr zufrieden zu sein. 45 Prozent denken darüber nach, den Job zu wechseln - ein Viertel, um eine bessere Bezahlung zu erreichen, 14 Prozent, weil sie sich mehr Abwechslung wünschen, und 13 Prozent, weil sie auf mehr Anerkennung hoffen. Immerhin jeder fünfte Arbeitnehmer attestiert seinem Unternehmen ein hohes Engagement für soziale Projekte oder Umweltschutz.<br><a href="http://www.manpowergroup.de/neuigkeiten/presse/pressemitteilungen/studie-jeder-zweite-deutsche-unzufrieden-im-job/ new" target="_blank">Manpower-Studie</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 May 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Chef träumen von früher Rente]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage der ZEIT unter 353 Führungskräften deutet in eine ähnliche Richtung wie der gestern hier angesprochene Downshifting-Trend. Rund drei Viertel der Befragten gaben hier an, nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten zu wollen - sofern es finanziell möglich ist. Die meisten betrachten das Alter von 56 bis 60 Jahren als Zeit für den optimalen Ausstieg, ein Viertel würde sogar schon zwischen 51 und 55 in Rente gehen. Dabei geht es den meisten gar nicht darum, dann überhaupt nicht mehr zu arbeiten. Viele können sich nämlich vorstellen, als Berater oder Aufsichtsrat auch dann noch gelegentlich tätig zu werden. Von einem Sabbatical träumt mehr als die Hälfte der Befragten. Allerdings traut sich jeder Zweite nicht, im Unternehmen auch danach zu fragen - aus Angst, berufliche Nachteile zu erleiden.<br><a href="http://www.zeit.de/2015/14/familie-leben-fuehrungskraft new" target="_blank">Die Chefs privat, Zeit online 26.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=chef-träumen-von-früher-rente</link>
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<pubDate>Tue, 05 May 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Downshifting - warum weniger bisweilen mehr ist]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der April-Ausgabe von info3 ist von mir der Artikel <a href="http://www.info3-magazin.de/weniger-arbeit-mehr-leben/ new" target="_blank">Weniger Arbeit, mehr Leben</a> erschienen, in dem ich den wachsenden Trend zum Downshifting näher betrachte. Längst sind es nicht mehr nur überarbeitete Führungskräfte und Besserverdienende, die beschließen, nicht ihre gesamte Wachzeit dem Job zu widmen. Auch in der jüngeren Generation mehren sich die Mitarbeiter, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um mehr Zeit für ihre weiteren Interessen zu haben. Diese neue Bewegung ist nicht grundsätzlich gegen das Arbeiten eingestellt, sondern sie erkennt lediglich, dass Leben mehr bedeutet, als nur im Job aktiv zu sein.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=downshifting---warum-weniger-bisweilen-mehr-ist</link>
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<pubDate>Mon, 04 May 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die positive Dynamik des Scheiterns]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Scheitern gilt immer noch als Makel, doch wenn wir es als Lernprozess betrachten, kann es uns weiterhelfen. &quot;Es gibt zwei Selbstbilder, die unsere Haltung prägen. Das eine nenne ich &#039;statisch&#039; - jemand glaubt, dass Fähigkeiten und Talent schon feststehen. Du hast sie, und das war es. Das Gegenteil nenne ich &#039;dynamisch&#039;, Menschen sind überzeugt davon, dass sich Fähigkeiten entwickeln lassen. Durch harte Arbeit, Strategien, mit Hilfe von anderen&quot;, erklärt die Psychologie-Professorin der Stanford-Universität Carolin Dweck im Interview mit der SZ. Diese Perspektive richtet den Fokus mehr auf das, was wir - auch durch ein Scheitern - werden können, als auf das, was wir bereits sind. Ein statisches Selbstverständnis kann leicht zum Gefängnis werden, da wir dann immer nur versuchen, das, was wir bereits können, zu reproduzieren. Im Mut zum ungewissen Ausgang hingegen wachsen wir über uns hinaus. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/umgang-mit-der-eigenen-schwaeche-fehler-sind-unvermeidbar-und-spannend-1.2441349 new" target="_blank">&quot;Fehler sind unvermeidbar - und spannend!&quot; SZ 23.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-positive-dynamik-des-scheiterns</link>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitgefühls-Meditation reduziert wandernde Gedanken]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Stanford Universität zeigt, dass Mitgefühls-Meditation das Wandern der Gedanken deutlich vermindern kann. Untersucht wurde eine Gruppe von 51 Erwachsenen, die an einem Trainingsprogramm mit neun Einheiten zu je zwei Stunden teilnahmen und täglich 15 bis 30 Minuten alleine üben sollten. Gewöhnlich wandern unsere Gedanken, während wir wach sind, etwa 50 Prozent der Zeit - und dies häufig, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Die Probanden wurden während der Studie regelmäßig befragt, ob ihr Geist abschweife und sie fürsorglich mit sich selbst beziehungsweise anderen umgegangen seien. Im Vergleich zu inhaltsleeren Meditationsformen fokussiert die Mitgefühls-Meditation nämlich darauf, eine fürsorgliche Haltung zu entwickeln. Die Studie zeigte, dass die Meditierenden deutlich seltener in neutrale oder gar negative Gedankengänge abdrifteten und gleichzeitig fürsorglichere Verhaltensweisen zeigten. Da wir anscheinend evolutionär stark auf negative Reize reagieren, um unser Überleben zu sichern, ist die durch die Meditation erreichte Fokusverschiebung sehr interessant. Sie könnte dabei helfen, selbst unter schwierigen äußeren Bedingungen nicht sofort in Angst zu verfallen, sondern stattdessen positiv mit sich selbst und anderen umzugehen.<br><a href="http://news.stanford.edu/news/2015/april/mindful-meditation-benefits-042215.html new" target="_blank">Compassion meditation reduces &quot;mind-wandering&quot;, Stanford research shows, Stanford Report 22.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mitgefühls-meditation-reduziert-wandernde-gedanken</link>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beschäftigung wird immer &quot;atypischer&quot;]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der klassische 9-5-Job wird immer mehr zum Auslaufmodell. So stieg in den letzten 20 Jahren die Zahl derer, die befristet beschäftigt sind, in Teilzeit mit 20 oder weniger Stunden arbeiten, als Zeitarbeiter tätig sind oder geringfügig beschäftigt, um mehr als 70 Prozent. 1993 waren 4,4 Millionen Deutsche auf diese Weise &quot;atypisch&quot; beschäftigt, 2013 bereits 7,6 Millionen. Die Zahl der Normalarbeitsverhältnisse sank im gleichen Zeitraum von 76,8 auf 67,5 Prozent - von 25,9 Millionen Arbeitnehmern auf 22,1 Millionen. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/bundesarbeitsministerium-immer-mehr-menschen-arbeiten-jenseits-normaler-jobs/11665160.html new" target="_blank">Immer mehr Menschen arbeiten jenseits normaler Jobs, WiWo 21.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beschäftigung-wird-immer-&quot;atypischer&quot;</link>
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<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation als Therapie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation könnte in der Behandlung von Depressionen vergleichsweise wirksam sein wie die Behandlung mit Antidepressiva. Diese Schlüsse legt eine Studie der Universität Oxford nahe, bei der 424 an Depressionen Erkrankte untersucht wurden. Aufgeteilt in zwei Gruppen, erhielt die Hälfte der Probanden Antidepressiva, die andere Hälfte wurde mit Achtsamkeitsbasierter Kognitiver Therapie behandelt. Sie absolvierten acht Gruppensitzungen und sollten jeden Tag zusätzlich zu Hause Übungen absolvieren. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden die Studienteilnehmer regelmäßig zu ihrer Gemütsverfassung befragt. Dabei zeigte sich bei den Teilnehmern der Meditations-Therapie eine Rückfallquote von 44 Prozent, bei denen, die mit Antidepressiva behandelt worden waren, lag diese bei 47 Prozent.<br><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Meditation-schuetzt-Patienten-vor-Rueckfall-in-eine-Depression-id33783287.html new" target="_blank">Meditation schützt Patienten vor Rückfall in eine Depression, Augsburger Allgemeine 21.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-als-therapie</link>
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<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Institutionen die Menschenrechte verletzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass zahlreiche Projekte der Weltbank zum Teil massiv die Menschenrechte der betroffenen Bevölkerung verletzen. Einer Analyse von 6.600 Dokumenten des Internationalen Konsortiums für Investigative Journalisten zufolge sollen im vergangenen Jahrzehnt durch mehr als 900 Weltbank-Projekte 3,4 Millionen Menschen ihr Land oder einen Teil ihrer Lebensgrundlage verloren. Im Jahr 2014 flossen mehr als 65 Milliarden Dollar in die Projekte der Weltbank. Die Institution ging der Kritik nach und räumte ein, die Wirkung ihrer Projekte bisher nicht sorgfältig genug geprüft zu haben.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-04/entwicklungshilfe-weltbank-projekte-verletzen-menschenrechte new" target="_blank">Weltbank verletzt Menschenrechte weltweit, Zeit online 16.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-institutionen-die-menschenrechte-verletzen</link>
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<pubDate>Fri, 24 Apr 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Chef setzt sich auf Mindestlohn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von 9,47 auf 15 Dollar pro Stunde im US-Staat Washington hat Dan Price, Gründer des Bezahldienstes Gravity Payments&quot; zu einem ungewöhnlichen Schritt veranlasst. Um seinen 120 Angestellten künftig ein Jahresgehalt von 70.000 Dollar zahlen zu können, kürzt er sein eigenes auf den gleichen Betrag - und verzichtet damit künftig um jährlich 930.000 Dollar. Price ist ohnehin als eher sparsamer Typ bekannt, fährt laut Medienberichten einen alten Audi und lebt in einer Dreizimmerwohnung. Gegenüber dem Fernsehen äußerte er, mit dem Schritt wolle er seine Mitarbeiter glücklich machen und loyal stimmen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/chef-verdient-wie-mitarbeiter-sozialismus-made-in-usa/11643184.html# new" target="_blank">Sozialismus made in USA, HB 16.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=chef-setzt-sich-auf-mindestlohn</link>
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<pubDate>Thu, 23 Apr 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Einfach mal schlafen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn Sie jede Nacht acht Stunden schlafen, können Sie sich glücklich schätzen, denn dann zählen Sie wahrscheinlich zu den zufriedensten Menschen. Zu dieser Einschätzung kommt jedenfalls eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Der durchschnittliche Angestellte kommt pro Nacht auf 6:53 Stunden Schlaf, Selbstständige ruhen drei Minuten länger. Beamte hingegen zieht es im Schnitt bereits nach 6:48 Stunden aus dem Bett. Am wenigsten schlafen 40- bis 50-Jährige - nämlich nur gut 6:30 Stunden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/schlafforschung-und-wie-lange-schlafen-sie/11626568.html new" target="_blank">Und wie lange schlafen Sie? WiWo 13.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=einfach-mal-schlafen</link>
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<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Management by Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Glaubt man den Analysen des Zukunftsinstituts, ist Meditation nicht nur das neue Joggen, sondern - in Schlussfolgerung aus nicht näher genannten Harvard- und INSEAD-Studien - auch neben Intuition eines der &quot;effektivsten Mittel zur Unternehmensführung im 21. Jahrhundert&quot;. &quot;Während in den letzten Jahren auf die Sehnsucht nach Kontrast zum Work-Life-Balance-Stress vor allem mit einem Running-Boom reagiert wurde, zeichnet sich jetzt ab, dass Stillsein, Stillstehen, Stillsitzen zum neuen Laufen wird. Im Wunsch, das Stresslevel nicht noch weiter zu erhöhen, tauschen Manager den Marathon gegen das Meditationskissen. Auf diesem sitzend oder kniend geht es nicht um Bestzeiten und Performance, sondern um Anfängergeist an jedem neuen Tag. Hier müssen keine Wettkämpfe gewonnen werden, es geht nicht ums Messen mit den Arbeitskollegen oder um einen Firmenlauf. Es geht um das individuelle Finden von Klarheit, Orientierung und dem persönlichen Weg. Denn ein starker Wille alleine reicht heute nicht mehr aus, um Unternehmen und Mitarbeiter zu führen&quot;, so Anja Kirig in ihrer Trendanalyse. Interessant ist ihre Schlussfolgerung im Hinblick auf die Wirkung von Meditation über das Aufräumen in der persönlichen Innenwelt hinaus: &quot;Meditation verändert Märkte. Ein anderes Denken wird in die Wirtschaftsordnung implementiert, das zu anderem Handeln führen kann: achtsamer, besonnener, empathischer, ausgeglichener, mehr auf Miteinander denn Gegeneinander gerichtet. Zusätzlich entsteht ein neuer Markt, der partiell andere überflüssig werden lässt. Der neue Markt basiert primär auf Dienstleistungen und dem Verkauf immaterieller Werte, weniger auf Konsumartikeln und materiellen Gütern. Potenzial ist da, bereits 2008 hatten laut Institut für Freizeitwirtschaft 29 Prozent der Befragten Erfahrung mit Meditation, jeder vierte gab an, es gerne mal ausprobieren zu wollen. Die Zahlen würden heute wesentlich höher ausfallen, insbesondere wenn Yoga, Tai-Chi, Mindfulness-Based Stress Reduction und andere stressreduzierende Praktiken mit berücksichtigt werden. Unsere 24/7-Gesellschaft, in der Multitasking selbst in der Freizeit mit First und Second Screen präsent ist, hungert nach Angeboten, die Ruhe, Entschleunigung, Authentizität bieten. Und da der Erfolg von und der Zugang zur Meditation keine Unterschiede zwischen Bildungsgrad, Herkunft, Geschlecht oder Alter macht, kann die Technik über das Dasein als Nischenprodukt definitiv hinauswachsen..&quot;<br><a href="http://www.zukunftsinstitut.de/artikel/leadership/meditation-das-neue-joggen/ new" target="_blank">Meditation: das neue Joggen, Zukunftsinstitut</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=management-by-meditation</link>
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<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirksam sein statt oben stehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Beitrag der SZ beleuchtet das Dilemma aufstiegswilliger Führungskräfte, die in der Mitte ihres Berufslebens häufig feststellen müssen, dass es auf dem Weg nach oben nicht mehr weiter geht. Wenngleich alle vom Teamwork sprechen: Unternehmen funktionieren nach wie vor nach dem Pyramidenmodell - und an der Spitze kann eben nur einer stehen, so dass das vermeintliche Steckenbleiben im Mittelbau eher die Regel denn die Ausnahme darstellt. Der Psychologe Michael Ziegelmayer rät deshalb zum Umdenken: &quot;Wir orientieren uns immer noch an einem Organisationsmodell, bei dem nur der Anführer der Gruppe zählt. Der Kopf der Pyramide eben. Dabei ist dieses Modell total archaisch, überholt, von vorgestern. Fast alle arbeiten heute in Teams, selbst die Leute ganz oben fallen ohne die von unten wieder runter. Das zeitgemäße Modell ist der Kreis.&quot; Für wen vor allem das mit dem Aufstieg verbundene höhere Gehalt im Vordergrund steht, dem rät der Psychologe, doch im Falle eines Karrierestaus einfach an der Börse zu spekulieren. Anerkennung wiederum könne man auch in anderen Kontexten finden: &quot;In einem Ehrenamt kann fast jeder sein Feld finden, wenn er den Blick vom Beruf löst und nachdenkt, wo er sich nützlich machen kann.&quot; Ja, die Wirksamkeit scheint sich deutlich leichter erreichen zu lassen als der Chef-Sessel. Eine Bezugsgröße für die, die dennoch dem Aufstiegswillen des Egos lieber folgen: Von 500 Erstsemestern landet höchstens einer einmal im Vorstand.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/berufliche-laufbahn-auf-halber-strecke-1.2427410 new" target="_blank">Auf halber Strecke, SZ 10.4.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Apr 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation im Dienste des Kapitalismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAS hat in einem sehr kritischen Beitrag die Meditations-Euphorie des Silicon Valley unter die Lupe genommen und kommt zu dem Schluss, dass der gegenwärtige Achtsamkeits-Hype eine beinahe schon perfekte Instrumentalisierung spiritueller Praktiken im Dienste des Kapitalismus darstelle. Autor Mark Siemons zitiert beispielsweise den Philosophen Slavo Zizek, der sagte: &quot;Die westlich buddhistische Haltung ist vermutlich der effizienteste Weg, voll an der kapitalistischen Dynamik teilzuhaben und zugleich den Anschein geistiger Gesundheit zu behalten.&quot; Dieses Kalkül könnte indes, wenn Meditierende wirklich meditieren, also, wie es in einer Vipassana-Anleitung heißt, die Siemons zitiert, &quot;tief in das Objekt hineingehen, um es zu beobachten&quot;, sich in sein Gegenteil verkehren: &quot;Wenn man einen solch illusionslosen Realismus beim Wort nimmt, ahnt man, dass sein Potential über die Stabilisierung von Psychen und Systemen hinausgeht. Er braucht ja nicht bei der Vereinzelung der Introspektion stehenzubleiben, sondern kann seine Ungerührtheit auch auf den weiteren Kontext übertragen, auf den wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Zusammenhang, in dem das meditierende Ich steht.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-erleuchtete-angestellte-der-kapitalismus-wird-immer-buddhistischer-13531831.html?printPagedArticle" target="_blank">Der erleuchtete Angestellte, FAS 12.4.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Boni können Selbstausbeutung steigern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie aus Indien zeigt, dass - unter den dortigen Verhältnissen, die im Zweifel nicht direkt auf Deutschland übertragbar sind - Boni unterschwellig dazu führen können, dass Menschen sich stärker im Job verausgaben als ihnen gut tut. Befragt wurden von einem Industrieverband 1.250 Angestellte aus 150 Unternehmen verschiedener Branchen, darunter Medien, Telekommunikation, Finanz- und IT-Dienstleistungen. Viele Angestellte versuchen laut der Studie, die ihnen gesetzten Ziele mit allen Mitteln zu erreichen. Mehr als ein Drittel gab an, Überstunden zu machen und weniger als sechs Stunden pro Nacht zu schlafen. Nicht zwingend, um in den Genuss des Bonus zu kommen, sondern weil der Chef das Ziel setzt, aber keine Ansage macht, wie es zu erreichen ist. Nicht bedachter Aufwand wird so von den Angestellten durch höhere Leistung kompensiert. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/bonus-zahlungen-gewinnbeteiligungen-erhoehen-den-leistungsdruck/11612340.html new" target="_blank">Gewinnbeteiligungen erhöhen den Leistungsdruck, WiWo 9.4.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=boni-können-selbstausbeutung-steigern</link>
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<pubDate>Thu, 16 Apr 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unendliche Stressspirale]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Zeit online geht der Arbeitspsychologe Andreas Krause der Frage nach, warum sich in Unternehmen zunehmend Dauerstress ausbreitet. Für den Experten liegt die Tücke im Detail, denn seiner Erfahrung nach sind es vor allem vorgebliche neue Freiheiten in der Arbeitswelt, die längerfristig zur oft unbewussten Selbstausbeutung von Mitarbeitern führen. Vertrauensarbeitszeit, Zielvereinbarungen, Gestaltungsfreiheiten - immer seltener wird den Arbeitnehmern vorgeschrieben, wann und wie sie ihre Aufgaben zu erledigen haben. Werden die Ziele erreicht, nicht selten durch Mehrarbeit oder besonderes Engagement, geschehe es häufig, dass in der nächsten Vereinbarungsrunde die Latte einfach höher gelegt werde. &quot;Von Jahr zu Jahr werden die Ziele automatisch angehoben. In den ersten Jahren erreicht man die immer höheren Ziele vielleicht noch. Doch das Erreichen bedeutet für das Folgejahr immer eine Zielsteigerung. Also bekommen die Mitarbeiter irgendwann Angst vor dem eigenen Erfolg – weil sie nicht mehr wissen, wie sie diesen im Jahr darauf noch steigern sollen. Dann haben auch absolute Leistungsträger das Gefühl, den Anforderungen kaum noch gerecht werden zu können&quot;, so Krause. In seinen Augen wird das Reflektieren über diese Zusammenhänge für Arbeitnehmer immer wichtiger - bis dahin, aus den gewonnenen Einsichten auch aktiv Konsequenzen zu ziehen: &quot;Der einzelne Betroffene kann versuchen, seinen Handlungsspielraum radikaler auszuloten, möglichst zusammen im Team. Was passiert, wenn ich vorgegebene Ziele infrage stelle oder Erwartungen an allzu kurze Reaktionszeiten und an eine Erreichbarkeit am späten Abend ablehne, wenn ich Erholung und Sport in meinen Arbeitsalltag integriere und dafür an einzelnen Besprechungen fehle?&quot; Das erfordert natürlich - andererseits rotiert die Stressspirale ohne Widerspruch unendlich weiter ...<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-03/dauerstress-krank-arbeiten-gruende-interview new" target="_blank">&quot;Irgendwann stresst sogar der eigene Erfolg&quot;, Zeit online 7.4.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fehlinterpretationen von Authentizität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Herminia Ibarra, Professorin für Organizational Behaviour an der französischen Business School Insead, geht in einem Beitrag für den Harvard Business Manager von ihr wahrgenommenen Fehlinterpretationen von Authentizität auf den Grund. Auf das typische Statement &quot;Es ist wichtig, sich selbst treu zu bleiben&quot; antwortet sie: &quot;Welchem Selbst? Jeder Mensch hat verschiedene Persönlichkeiten, die davon abhängen, welche Rolle er gerade spielt. Mit jeder neuen Erfahrung entwickeln wir uns weiter. Wie können Sie also einem zukünftigen Ich treu bleiben, von dem Sie noch nicht einmal genau wissen, wie es aussehen wird?&quot; Klingt eher wie ein rhetorisches Manöver, denn das, was Menschen als ihr authentisch Sein empfinden, dürfte sich schlicht mit der Entwicklung ihres Selbst verändern... Weiter rät Ibarra dazu, nicht immer das zu sagen und zu tun, was den eigenen Gefühlen entspricht: &quot;Eine Führungskraft, die ihren Mitarbeitern gegenüber permanent ihr Innerstes offenbart, verliert schnell an Respekt und Glaubwürdigkeit. Das gilt insbesondere dann, wenn sie sich in ihrer neuen Rolle noch nicht bewähren konnte.&quot; Die Strategie ist augenscheinlich: anpassen, sich einfügen, bloß nichts wagen, was andere aus der Routine reißen könnte. Hier zeigt sich einmal mehr, wie stark verbreitet an den Business Schools noch eine Persönlichkeitsauffassung ist, die Menschen im Arbeitsleben eher als Container betrachtet, in das man einfach das hineinfüllt, was gerade gebraucht wird. Originalität, aber auch Menschlichkeit könne so wohl eher nicht gedeihen ... Vielleicht sollten wir die Frage nach der Authentizität einfach noch viel öfter stellen, anstatt sie immer gleich mit Verweisen auf das Übliche oder die äußeren Notwendigkeiten zu negieren.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/a-1025539.html new" target="_blank">Was ist Authentizität? HBM 1.4.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind Machiavellisten ein Auslaufmodell?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Christian Montag, Professor für Molekulare Psychologie an der Universität Ulm, hat untersucht, wie sich typische Machiavellisten, also besonders herschsüchtige und machthungrige Typen, in der heutigen Unternehmenswelt schlagen. Vor der Finanzkrise, aber beispielsweise auch im Kontext von Umstrukturierungen, seinen machtbewusste Alleinentscheider häufig gefragt, doch die zunehmende Ethisierung im Business führe zu neuen Rahmenbedingungen. In Unternehmen mit flachen Hierarchien hätten es die Macht-Typen ebenfalls schwer - und diese werden sich laut Montag in den nächsten Jahren noch ausweiten. Für Montag ist augenscheinlich, dass es ein gesundes Maß des Eigeninteresses brauche, damit man im Job nicht untergebuttert werden. Aber: &quot;Man muss seine Ziele nicht auf Kosten anderer durchboxen – so wie es der Machiavellist in jedem Fall tun würde. Besser ist es nach Lösungen zu suchen, in denen beide Parteien am Ende besser dastehen also vorher.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-03/fuehrungskraft-despot-machiavellist-interview-christian-montag new" target="_blank">&quot;Wenn der Chef ausrastet, immer freundlich bleiben&quot;, Zeit online 31.3.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 13 Apr 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Mut im Umgang mit Depression kann helfen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem KarriereSpiegel plädiert der Psychiater Ulrich Hegerl dafür, dass sich in der Arbeitswelt ein offenerer Umgang mit Depressionen etablieren sollte. &quot;Depressionen gehören zu den häufigsten und am meisten unterschätzten Erkrankungen. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt daran mindestens einmal im Leben. Insgesamt leiden derzeit etwa vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression&quot;, so Hegerl. Er geht nicht davon aus, dass Depressionen in den letzten Jahren zugenommen haben, sondern eher, dass einerseits die Diagnosen besser geworden seien und andererseits depressiv Veranlagte heute durch die stark gestiegene Arbeitsbelastung früher in Schwierigkeiten gerieten. Um eine Stigmatisierung der Betroffenen zu vermeiden, gelte es, in Unternehmen die Sensibilität für die Thematik zu verbessern. &quot;Führungskräfte können dazu beitragen, dass im Unternehmen eine Kultur vorhanden ist, in der sich kein Betroffener verstecken muss und jeder möglichst schnell professionelle Hilfe bekommt&quot;, so Hegerl.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/psychisch-krank-psychiater-hegerl-ueber-umgang-mit-depressionen-a-1026231.html new" target="_blank">&quot;Depressionen werden oft geheim gehalten&quot;, KarriereSpiegel 30.3.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-mut-im-umgang-mit-depression-kann-helfen</link>
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<pubDate>Fri, 10 Apr 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Authentisch sein oder eine Rolle spielen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie kann ich im Job authentisch sein? Diese Frage beschäftigt wohl viele Arbeitnehmer. Coach Peter Modler neigt zu pragmatischen Antworten, zu weniger Gefühl und mehr Reflektion. &quot;Arbeit ist ein Geschäft, keine Selbsterfahrungsgruppe&quot;, so seine Meinung. Er rät Führungskräften dazu, den &quot;reflektierten Einsatz der beruflichen Rolle&quot; zu einem &quot;wesentlichen Faktor für das innere Energiemanagement&quot; zu machen. &quot;Führungskräfte sollten erst einmal den Job machen, für den sie bezahlt werden. Und den machen sie selbstverständlich immer nur mit einem Ausschnitt ihrer Persönlichkeit. Sie werden auch nur für diesen Ausschnitt bezahlt. Ob sie dann immer mit dieser Selbstbeschränkung leben möchten, ist eine ganz andere Frage&quot;, so Modler. Die eigenen Eigenheiten komplett im Beruf abbilden zu wollen, hält er hingegen für eher illusorisch. Sicher entspricht diese Einschätzung den heute vorherrschenden funktionalistischen Gepflogenheiten im Business. Was getan werden soll und wie, hat sich oft über Jahrzehnte etabliert. Doch die Welt verändert sich und mit ihr die Menschen. Vielleicht stehen wir ja gerade wieder einmal an einem solchen Wendepunkt, denn die immer öfter gestellte Frage nach der Authentizität deutet ja auf konkrete Bedürfnisse hin. Vielleicht wäre es also interessanter, anstatt immer nur den Abgleich mit dem, was gerade möglich ist, zu versuchen, viel öfter die Frage zu stellen, was darüber hinaus möglich werden kann, wenn ich einfach authentisch bin ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/fuehrungsstil-im-job-echt-ist-recht-1.2411137 new" target="_blank">Echt ist recht, SZ 27.3.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=authentisch-sein-oder-eine-rolle-spielen</link>
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<pubDate>Thu, 09 Apr 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder sechste Arbeitnehmer an der Belastungsgrenze]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt: Im Schnitt sind bereits 16,5 Prozent der Arbeitnehmer, also ungefähr jeder sechste, bei der Arbeit an der eigenen Belastungsgrenze angelangt. Besonders hoch ist der Stresspegel bei Menschen, die in der Kinderbetreuung oder Kindererziehung tätig sind. Hier klagen 21,6 Prozent darüber, an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit zu arbeiten. Die Beeinträchtigung falle dabei umso höher aus, je schlechter die Rahmenbedingungen wie Gruppengrößen oder Personalschlüssel seien.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsbelastung-erzieher-empfinden-ihre-arbeit-als-besonders-stressig-1.2411190 new" target="_blank">Erzieher empfinden ihre Arbeit als besonders stressig, SZ 26.3.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-sechste-arbeitnehmer-an-der-belastungsgrenze</link>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bewusster als gedacht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unser Bewusstsein scheint unseren Geist stärker zu steuern als die gängige Lehrmeinung der Psychologie annimmt. Dies zeigt zumindest eine Untersuchung von Markus Kiefer, Professor für Psychologie an der Universität Ulm. Seiner Erfahrung nach verstärkt das Bewusstsein die zu den einmal gefassten Absichten passenden unbewussten Vorgänge im Gehirn und schwächt nicht passende ab. Kiefer machte mit Probanden verschiedene Wort-basierte Wahrnehmungstests, bei denen sie vorab Impulsen ausgesetzt waren, die die Intention der Testaufgabe unbewusst unterstützten oder ihr zuwiderliefen. Die unbewusst unterstützenden Impulse führten dazu, dass die Probanden die Aufgaben schneller lösten als Vergleichspersonen. Die nicht unterstützenden Reize hingegen hatten keinerlei Auswirkungen auf die Schnelligkeit. Kiefer deutet den Unterschied dahingehend, dass im letzteren Fall die bewusst gesetzte Aufgabe vom Bewusstsein verfolgt werde und gleichzeitig der störende unbewusste Vorab-Impuls ausgeblendet wird. Eine zusätzliche Überwachung der Gehirnaktivitäten der Testpersonen brachte die gleichen Ergebnisse. Für Kiefer ist damit klar, dass die bewussten Absichten und Einstellungen darüber entscheiden, ob unbewusste Prozesse überhaupt im Gehirn ablaufen.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/spoiler_alarm_ja_bitte_kopie_1/ new" target="_blank">Unser Wille ist freier als gedacht, Psychologie heute 19.3.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[20 Prozent finden ihren Job mies]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des DGB unter 3.400 Arbeitnehmern in Nordrhein-Westfalen zeigt, dass in der gegenwärtigen Arbeitswelt Licht und Schatten sehr nahe beieinander liegen. Zwar bewerten 45 Prozent der Befragten ihren Arbeitsplatz als mehr oder weniger gut, doch vergeben die restlichen 55 Prozent eine negative Bewertung. Sogar 20 Prozent bezeichnen ihren Arbeitsplatz als dezidiert schlecht. Häufige Kritikpunkte sind ein zu geringes Einkommen und fehlende Sicherheit im Hinblick auf die spätere Rente. 71 Prozent der Arbeitenden bewerten die Arbeitsintensität im Job als deutlich zu hoch. Von der eigenen Arbeit gut leben zu können, ist längst keine Selbstverständlichkeit - es ist nur 53 Prozent der befragten Frauen und 63 Prozent der Männer möglich. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitszufriedenheit-jeder-fuenfte-gibt-seinem-job-die-note-5/11549150.html new" target="_blank">Jeder fünfte gibt seinem Job die Note 5, WiWo 24.3.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=20-prozent-finden-ihren-job-mies</link>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lachen macht offener]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des University College London zeigt, dass gemeinsames Lachen Menschen offener dafür macht, mit Kontakte zu anderen persönlicher zu gestalten. 112 Studenten schauten für die Untersuchung in Vierer-Gruppen Filme, und zwar den Auftritt eines Comedians, ein Golf-Lehr-Video oder eine Naturdokumentation. Anschließend sollten die Versuchspersonen einem anderen Teilnehmer ihrer Gruppe in einer geschriebenen Nachricht etwas von sich selbst erzählen mit dem Ziel, sich miteinander besser bekannt zu machen. Die Studienteilnehmer, die zuvor beim Comedy-Schauen gemeinsam miteinander gelacht hatten, verfassten dabei deutlich persönlichere Nachrichten. Die Wissenschaftler führen dies darauf zurück, dass beim Lachen vermehrt Endorphine ausgeschüttet werden, die nicht nur euphorisch machen, sondern auch Hemmungen lösen. Nun ist also wieder einmal auch wissenschaftlich bewiesen, dass Lachen sehr verbinden kann.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/gemeinsam-lachen-macht-redselig/1338014?_ga" target="_blank">Gemeinsam lachen macht redselig, spektrum.de 17.3.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit im Unternehmen - Zugangswege und Best practices]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Februar-Ausgabe des Magazins ManagerSeminare haben Paul Kohtes und ich einen Artikel veröffentlicht, der zeigt, welche Formen der Meditation sich für den Einsatz in Unternehmen eignen und wie Firmen entsprechende Programme auf den Weg bringen können, die nicht allein bei der Innenschau verbleiben, sondern gezielt Anknüpfungspunkte an das daily business herstellen. In verschiedenen Best practices stellen wir dabei bereits erfolgreich erprobte Herangehensweisen vor, unter anderem zu resilienter Führung oder auch der Förderung der Achtsamkeitskompetenz im Vertrieb.<br><a href="http://www.zenforleadership.com/download/Meditation_im_Unternehmen_ManagerSeminare_Feb_2015.pdf new" target="_blank">Kostenloser Download des Artikels</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-im-unternehmen---zugangswege-und-best-practices</link>
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2015 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ökonomie der Fürsorge beginnt in unserem Inneren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Beim Weltwirtschaftsforum in Davos zeigte die bekannte Neurowissenschaftlerin Tania Singer in ihrer Keynote, die nun via <a href="https://www.youtube.com/watch?v" target="_blank">Youtube</a> verfügbar ist, dass ökonomische Veränderungen auch durch einen Wandel unseres Innenlebens angestoßen werden können. Mit ihrem umfassenden ReSource-Projekt erforscht sie gegenwärtig, welche Wirkungen unterschiedliche Formen der Meditation bei Gesunden hervorrufen. Erste Auswertungen der Daten legen dabei nahe, dass eine Achtsamkeitspraxis, die gezielt zwischenmenschliche Aspekte einbezieht, das Miteinander auch in der Arbeitswelt konstruktiv verändern könnte. In dem von Singer mitherausgegebenen Buch <a href="http://www.randomhouse.de/Paperback/Mitgefuehl-in-der-Wirtschaft-Ein-bahnbrechender-Forschungsbericht/Tania-Singer/e467490.rhd new" target="_blank">Mitgefühl in der Wirtschaft</a> präsentieren Singer und weitere Fachkollegen umfangreiches wissenschaftliches Material, welche Grundlagen für eine Ökonomie der Fürsorge in unserem menschlichen Dasein bereits angelegt sind und wie sich diese gezielt im Kontext wirtschaftlichen Wandels mobilisieren lassen.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ökonomie-der-fürsorge-beginnt-in-unserem-inneren</link>
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<pubDate>Mon, 30 Mar 2015 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neuro-Doping greift um sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor einigen Jahren noch eher ein exotisches Phänomen, inzwischen auf dem Weg zum ernstzunehmenden Problem - immer mehr Deutsche betreiben Hirn-Doping. Laut Gesundheitsreport 2015 der Krankenkasse DAK stieg die Zahl derjenigen, die mit Medikamenten versuchen ihre Leistungskraft zu verbessern, von 4,7 Prozent im Jahr 2008 auf 6,7 Prozent im Jahr 2014. Rund drei Millionen Deutsche haben schon einmal zu Tabletten gegriffen, um sich bei der Arbeit fitter zu fühlen und sich zu pushen. Regelmäßig tun dies 1,9 Prozent der Berufstätigen - also knapp eine Million Menschen. Rund zwei Drittel der Arbeitnehmer lehnen diesen Medikamenteneinsatz ab - wenn der Arzt entsprechende Mittel nicht ausdrücklich verschreibt oder auch, weil sie Angst vor Nebenwirkungen haben. Die Hirn-Doper greifen vor allem in schwierigen Situationen wie bei Prüfungen, Präsentationen oder schwierigen Gesprächen zu Pillen. 35 Prozent meinen, dadurch gehe ihnen die Arbeit leichter von der Hand. 4,7 Prozent aller Beschäftigten sehen im Neuro-Enhancement eine Möglichkeit, ihre Nervosität und Ängste zu verringern, 3,3 Prozent versprechen sich eine Leistungssteigerung.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/stress-am-arbeitsplatz-immer-mehr-deutsche-dopen-sich-1.2397015 new" target="_blank">Immer mehr Deutsche dopen sich, SZ 17.3.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 Mar 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder fünfte Arbeitnehmer stößt an Leistungsgrenze]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die deutschen Arbeitnehmer scheinen mit ihrer Leistungsfähigkeit zunehmend am Anschlag zu sein - und 51 Prozent der Beschäftigten fühlen sich hilflos, weil sie keinen oder nur geringen Einfluss auf ihr Arbeitsvolumen haben. Das sind die Erkenntnisse des Gesundheitsmonitors, für den die Bertelsmann-Stiftung und die Krankenkasse Barmer GEK 1.000 Erwerbstätige befragten. Knapp ein Fünftel der Befragten stößt nach eigenen Angaben regelmäßig im Job an die eigene Leistungsgrenze, 23 Prozent machen keine Pausen. Und jeder achte Mitarbeiter schleppt sich auch krank zur Arbeit. 42 Prozent geben an, sich so sehr zu verausgaben, weil sie den wachsenden Anforderungen anders schlicht nicht nachkämen. Schon jeder Dritte weiß nicht mehr, wie er den bestehenden Ansprüchen an ihn noch gerecht werden soll. Die Studie rät Unternehmen dazu, eine Leistungskultur zu etablieren, in der Gesundheit als Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg anerkannt werde.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-03/bertelsmann-stiftung-studie-arbeitsdruck-gesundheit new" target="_blank">Wir arbeiten mehr, als uns gut tut, Zeit online 17.3.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-fünfte-arbeitnehmer-stößt-an-leistungsgrenze</link>
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<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[7Mind - die Meditations-App macht Meditieren leichter]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Monaten habe ich emsig mit einem Team rund um den Führungskräfte-Coach und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes an einer Meditations-App gewerkelt. Seit dieser Woche nun ist unser Baby 7Mind für Android und iOS online. Die kostenfreie Version bietet einen Einsteigerkurs, der mit sieben Lektionen à sieben Minuten in Basics des Meditierens einführt. Außerdem gibt es, ebenfalls mit sieben Übungen, einen Kurs zum Thema Stressmanagement. Weitere Einzelmeditationen helfen beim Einschlafen, erleichtern es, in herausfordernden Situationen runterzufahren oder eröffnen Momente des Loslassens für zwischendurch. Im nächsten Schritt werden wir auch eine bezahlpflichtige Business-App entwickeln, die es Unternehmen erleichtern soll, ihren Mitarbeitern Meditation kostengünstig zugänglich zu machen.<br><a href="http://7mind.de new" target="_blank">7Mind - zur App</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=7mind---die-meditations-app-macht-meditieren-leichter</link>
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<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wandel braucht längere Lernphasen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine wirtschaftswissenschaftliche Untersuchung der Goethe Universität Frankfurt macht nachvollziehbarer, warum Wandel häufig recht lange Zeiträume benötigt, bis er wirklich greift. Die Forscher untersuchten anhand der Aussagen von mehr als 380.000 aus 104 Ländern, die in den 1994 bis 2013 im Rahmen der World Values Surveys und der Afrobarometer Surveys erhoben wurden, wie sich das Verhältnis der Menschen zur Demokratie als Staatsform verändert. Dabei zeigte sich, dass der Grad der Befürwortung mit der Zeitdauer, die Menschen in einer Demokratie gelebt haben, wächst. Wie stark dieser Zusammenhang nach dem Herausrechnen anderer Faktoren wie der Verbesserung der wirtschaftlichen Lage ist, zeigt dieses Beispiel: „Der Grad der Unterstützung steigt bei jemandem mit einer hohen Schulbildung im Vergleich zu einer Grundschulausbildung. 8,5 Jahre länger kontinuierlich in einer Demokratie gelebt zu haben, verursacht ungefähr den gleichen Sprung wie ein solcher Bildungsunterschied.&quot; Politische Umbrüche zu wollen und auf den Weg zu bringen, ist eine Sache, doch bis diese sich wirklich als Lebensform verankern, hängt nicht zuletzt davon ab, wie viel Zeit Menschen haben, um mit dem Neuen vertraut zu werden.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/5966345/Demokratie%3A-Gewohnheit-macht-Unterstützer/ new" target="_blank">Demokratie: Gewohnheit macht Unterstützer, wissenschaft.de 6.3.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wandel-braucht-längere-lernphasen</link>
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<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Retreat mit Master Hsin Tao im April im Saarland]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer einmal ein Retreat mit einem authentischen Zen-Meister der chinesischen Tradition erleben möchte, hat dazu vom 13. bis 18. April im Meditationszentrum Neumühle/Saar die Möglichkeit. Master Hsin Tao wurde in Burma (Myanmar) geboren und wurde mit 25 Jahren Mönch. Er gilt als einer der erfahrensten Zen-Meister der chinesischen Tradition. 1989 gründete er die Ling Jiou Mountain Cultural Foundation und das Museum of World Religions. Beim Retreat stehen stille Zen-Meditation sowie Geh-Meditation im Fokus, außerdem besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit dem Meister. <br><a href="http://www.meditation-saar.de/html/sem_details.asp?id" target="_blank">Weitere Informationen und Anmeldung</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=retreat-mit-master-hsin-tao-im-april-im-saarland</link>
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<pubDate>Tue, 24 Mar 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[7Mind - die Meditations-App: Meditieren leicht gemacht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist für immer mehr Menschen von Bedeutung - sei es, um die eigene Widerstandsfähigkeit zu fördern, etwas für die gesundheitliche Balance zu tun oder auch, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Doch der Einstieg in eine regelmäßige Praxis fällt vielen nicht leicht. Gemeinsam mit dem Zen-Lehrer Paul Kohtes, dem Mediziner Prof. Dr. Tobias Esch und mit Jonas Leve und Manuel Ronnefeldt von der Universität Witten-Herdecke, die das Projekt ins Rollen gebracht haben, habe ich in den letzten Monaten an der Entwicklung eines Programms mitgearbeitet, das es Meditationsanfängern erleichtern möchte, die ersten Schritte auf dem Weg der Innenschau zu gehen. Seit heute ist unsere App <a href="http://www.7mind.de new" target="_blank">7Mind</a> für Handys, die unter Android oder iOS laufen, erhältlich. Die kostenlose Version bietet einen Einsteigerkurs mit sieben 7-minütigen Lektionen, einen Kurs zum Stressmanagement sowie Einzelmeditationen zum besseren Einschlafen, für Pausen und für die SOS-Momente des Lebens. Im nächsten Schritt werden wir auch eine kostenpflichtige Variante für Unternehmen entwickeln, die zusätzliche Features bietet.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=7mind---die-meditations-app</link>
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<pubDate>Mon, 23 Mar 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jobverlust untergräbt Vertrauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer einmal seinen Arbeitsplatz verloren hat, ist über Jahre deutlich misstrauischer als Menschen, die keinen Jobverlust zu erleiden hatten, so die Erkenntnis der Auswertung der Daten von knapp 7.000 Personen durch die University of Manchester. Gewöhnlich ist der Grad des Vertrauens, den Menschen ihren Mitmenschen und der Welt entgegenbringen, über die Lebensspanne relativ konstant. Wenn Menschen indes ihren Job verlieren, sinkt ihr Vertrauen erheblich - und das Misstrauen, das entsteht, bleibt über Jahre erhalten. Entlassungen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten könnten demzufolge langfristige gesellschaftliche Nebenwirkungen haben, so die Forscher.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/entlassungen-machen-auf-jahre-hinaus-misstrauischer/1336961?_ga" target="_blank">Entlassungen machen auf Jahre hinaus misstrauischer, spektrum.de 10.3.15 </a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jobverlust-untergräbt-vertrauen</link>
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<pubDate>Fri, 20 Mar 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Heute schon gekündigt?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nur 15 Prozent der Deutschen sind wirklich mit vollem Elan bei der Arbeit, genauso viele haben indes bereits innerlich gekündigt - der Rest macht bestenfalls Dienst nach Vorschrift. So das ernüchternde Ergebnis der diesjährigen Gallup-Umfrage zur Arbeitsmotivation und emotionalen Bindung der Mitarbeiter an ihre Arbeitgeber. Die emotionale Demotiviertheit hat verschiedene Folgen. 60 Prozent der emotional distanzierten Arbeitnehmer geben an, sich ausgebrannt zu fühlen - von den emotional gebundenen sind es nur 21 Prozent. 19 Prozent der Distnazierten suchen aktiv nach einem neuen Job, weitere 23 Prozent halten die Augen danach immerhin offen - bei den emotional Engagierten liegen diese Werte bei lediglich einem bzw. sechs Prozent.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/motivation-im-job-prozent-haben-innerlich-gekuendigt-1.2386542 new" target="_blank">15 Prozent haben innerlich gekündigt, SZ 10.3.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Killt der Kapitalismus die Demokratie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mehr als 60 Prozent der Deutschen glaubt, dass hierzulande keine echte Demokratie herrscht. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer Repräsentativbefragung des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin. In den Augen von jedem Dritten führt der Kapitalismus zwangsläufig zu Armut und Hunger. Drei von zehn Bundesbürgern glauben, dass eine wirkliche Demokratie nur ohne Kapitalismus möglich sei. 27 Prozent befürchten sogar, dass aufgrund einer zunehmenden Überwachung der Bürger Deutschland auf dem Weg in eine Diktatur sei. Ein Fünftel glaubt, es brauche eine Revolution, da Reformen die Lebensbedingungen nicht verbesserten. Alternative Politik- und Gesellschaftsmodelle scheinen indes Mangelware zu sein. 37 Prozent der West- und 59-Prozent der Ostdeutschen jedenfalls halten kommunistische und sozialistische Gesellschaftsformen für eine grundsätzlich gute Idee, die bisher nur schlecht ausgeführt worden sei.<br><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-02/studie-fu-berlin-linksextremismus-demokratie-skepsis new" target="_blank">Mehr als 60 Prozent bezweifeln Demokratie in Deutschland, Zeit online 23.2.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=killt-der-kapitalismus-die-demokratie</link>
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<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit am Arbeitsplatz]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 20. April 2015 findet in Frankfurt am Main zum dritten Mal die Fachtagung &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot; statt. Referenten aus Wissenschaft und Arbeitswelt sowie Experten in Achtsamkeitsmethoden werden einen Überblick geben über die Wirkungsweisen verschiedener Ansätze und mit Beispielen aus der Unternehmenspraxis illustrieren, wie sich diese Methoden in den betrieblichen Alltag integrieren lassen. Prof. Dr. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg zeigt in dem Vortrag &quot;Ausbildung von Resilienz und Umgang mit Stress durch achtsamkeitsbasierte Verfahren&quot; die Wirkweise von achtsamkeitsbasierten Interventionen aus neurobiologischer und gesundheitswissenschaftlicher Sicht und stellt die Ergebnisse der größten deutschlandweit durchgeführten Studie zu Achtsamkeit am Arbeitsplatz vor. Rüdiger Standhardt, Dipl.-Pädagoge und Ausbilder für MBSR &amp; TAA, zeigt in seinem Vortrag &quot;achtsamkeit@work. Neue Wege der Stressbewältigung durch Achtsamkeit&quot; ganz praktisch auf, wie Achtsamkeit am Arbeitsplatz eingeübt werden kann, was bei der Implementierung beachtet werden muss und warum ein ganzheitliches Verständnis von Achtsamkeit, das auch die ethische und spirituelle Dimension miteinschließt, wesentlich ist. Dr. Kai Romhardt, Wirtschaftswissenschaftler und Dharmalehrer, wird in seinem Beitrag „Achtsam arbeiten, aber wie?&quot; Erfahrungen des Netzwerks Achtsame Wirtschaft vermitteln und illustrieren, wie sich unsere Arbeitsgewohnheiten grundlegend verändern lassen. Beispiele sind das Prinzip des bewussten Übergangs, das regelmäßige Innehalten sowie die Kultivierung von Impulsdistanz und Single-Tasking. Ich selbst spreche zum Thema &quot;Mit Achtsamkeit in Führung. Was Meditation für Unternehmen bringt&quot; und führe in psychosoziale und gesellschaftliche Wirkungszusammenhänge von Achtsamkeit ein, stelle Zielgruppen- und Vermittlungsszenarien für Meditation vor und zeige, was Achtsamkeit im betrieblichen Gesundheitsmanagement, bei der Burnout-Prophylaxe, in der Führungskräfte-Entwicklung und im Hinblick auf die persönliche Potentialentfaltung bewirken kann.<a href="http://www.achtsamkeit-am-arbeitsplatz.de/fachtagung.htm new" target="_blank">Weitere Informationen und Anmeldung</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Mar 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führen aus der Kraft der Stille]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 27./28. April 2015 findet im Benediktushof in Holzkirchen bei Würzburg das Wirtschafts-Symposium &quot;Führen aus der Kraft der Stille&quot; statt, bei dem Führungskräfte und Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, Methoden der Meditation und Achtsamkeit im Kontext des Berufsalltags zu erkunden. Verschiedene Vorträge zeigen, wie Stille einen neuen Wahrnehmungsraum schaffen kann, aus dem heraus sich mit der Komplexität des heutigen Arbeitslebens konstruktiver umgehen lässt. Praxisworkshops zu Kommunikation, Meditation in Unternehmen, der Entwicklung der eigenen Führungspersönlichkeit und neuen Wir-Zusammenhängen im Business ebenen den Weg zum Praxistransfer. Ich selbst werde bei einer Diskussion zum Thema &quot;Stille in der Unternehmenspraxis&quot; beteiligt sein und einen Workshop halten mit dem Titel &quot;Mit Achtsamkeit in Führung – Wie viel Bewusstheit verträgt der Berufsalltag?&quot;.<br><a href="http://www.west-oestliche-weisheit.de/der-benediktushof/kursprogramm/gesamtuebersicht-2015.html?detail" target="_blank">Weitere Informationen und Anmeldung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Prominente Meditierer]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der vor allem in den Vereinigten Staaten wachsende Meditations-Hype führt zu immer amüsanteren Outings. Arnold Schwarzenegger, der als Schauspieler eher fürs Austeilen bekannt war, erklärte in einem Pdcast mit dem Erfolgsautor Tim Ferriss, dass er 1975 eine zeitlang Transzendentale Meditation geübt habe: „Ich fühlte mich so, als ob ich etwas tun wollte, denn ich hatte so tolle Chancen und alles lief in die richtige Richtung, aber ich habe alles nur als ein großes Problem gesehen, anstatt die Einzelteile zu betrachten und Ruhe und Frieden zu haben und glücklich zu sein. Ich habe es 20 Minuten am Morgen und 20 Minuten am Abend gemacht, und ich würde sagen, nach 14 Tagen oder drei Wochen war ich an dem Punkt, an dem ich wirklich meinen Geist abschalten konnte… und gelernt habe, mich zu fokussieren und ruhig zu werden.“ Das reichte Arnie dann allerdings auch, denn nach etwa einem Jahr hörte er mit dem Meditieren wieder auf. Von Britney Spears wird vermeldet, dass sie vor ihren Auftritten in Las Vegas in die Stille geht: „Sie hat ein Mantra und meditiert vor ihren Auftritten für 15 Minuten, um ihre Mitte zu finden und ihre Nerven zu beruhigen.“ Beispiele wie diese zeigen, dass das Interesse an Meditation zwar zu wachsen scheint, aber vor allem im Kontext der amerikanischen Kultur vor allem aus einem Selbstbezug schöpft und noch wenig Stetigkeit entfaltet.<a href="http://www.red-carpet.de/stars-stories/arnold-schwarzenegger-meditation-ist-sein-erfolgsgeheimnis-201548199 new" target="_blank">Arnold Schwarzenegger: Meditation ist sein Erfolgsgeheimnis, Red Carpet 8.2.15</a><br><a href="http://www.showbiz.de/stars/britney-spears-meditation-tut-ihr-gut-222043.html new" target="_blank">Britney Spears: Meditation tut ihr gut, Showbiz.de, 9.2.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge machen ihr eigenes Ding]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die geänderten Präferenzen der Generation Y stellen immer mehr Firmen vor große Herausforderungen und das nicht nur, weil der arbeitende Nachwuchs sehr eigenwillige Vorstellungen von seiner Mitarbeit in einem Unternehmen hat, sondern auch, weil die Hochqualifizierten bestimmte Branchen zunehmend meiden. War es früher ganz klar, dass die erfolgreichsten BWL-Absolventen eine Karriere in einer der Top-Beratungen anstrebten, gehen viele von ihnen heute schon ganz andere Wege. Kleine Start-ups mit großer Handlungsfreiheit (bei oft geringem Gehalt) scheinen zunehmend den Top-Professionals-Nachwuchs abzuschöpfen. Die Süddeutsche stimmt schon den Abgesang auf die Ära der „Organisation Man“ an. Noch liegt der Paradigmenwechsel erst als Hauch in der Luft, doch Freiheit scheint unaufhaltsam zu einer ernstzunehmenden Währung im Business zu werden.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/hochqualifizierte-berufseinsteiger-lieber-leben-1.2349706 new" target="_blank">Lieber leben, SZ 14.2.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitskultur in der Konfusion zwischen Moderne und Tradition]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenngleich sich auch in nichtwestlichen Ländern durch die Globalisierung des kapitalistischen Prinzips die Arbeitskontexte immer weiter an die Gepflogenheiten der einstiegen Industrienationen angleichen, scheinen ursprüngliche kulturelle Muster doch sehr tief verwurzelt und wandlungsresistent. In einem Interview mit Zeit online erklärt der Japan-Experte Franz-Hermann Hirlinger, dass in Japan, obwohl dort Todesfälle aufgrund von Überarbeitung (bekannt als Karoshi) längst zur Kenntnis genommen werden, immer noch das (Selbst-)Bild der allzeitigen Verfügbarkeit im Job vorherrscht. Zwar werden immer mehr Unternehmen auch nach westlich-darwinistischer Manier geführt, doch der ursprüngliche japanische Paternalismus sei noch stark: „Durch diese Kultur der Fürsorge entsteht eine große Loyalität zum Arbeitgeber. Und die Mitarbeiter wollen immer wieder neu beweisen, dass sie zu dieser Firma gehören, indem sie viel Zeit im Unternehmen verbringen.“ Die japanische Regierung will bereits ein Gesetz einbringen, das Arbeitnehmer dazu verpflichtet, jedes Jahr fünf Pflichturlaubstage zu nehmen. Dimensionen, die für Deutsche kaum nachvollziehbar sind. Parallel zur starken Selbstverpflichtung der Arbeitnehmer sind die Japaner zugleich ein eher introvertiertes Volk, das auch kaum Zugang zur eigenen Psychodynamik zu haben scheint. „Man sucht die Fehler oft nur bei sich selbst“, so Hirlinger. Ein Einstellungswandel ist gegenwärtig vor allem bei der jungen Generation zu beobachten: „Seit etwa 15 Jahren zeichnet sich ab, dass die Jungen diese Arbeitskultur nicht mehr wollen. Sie bekommen natürlich mit, dass es diesen Stress in anderen Ländern nicht gibt und sehen das als Vorbild. Die arbeiten inzwischen lieber bei westlichen Firmen, wo die Normen lockerer sind.“ Die Jungen hierzulande indes sind schon einen Schritt weiter – dazu morgen mehr ...<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2015-02/urlaubspflicht-japan-interview/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Ich habe ein Recht auf Arbeit am Wochenende&quot;, Zeit online 13.2.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitskultur-in-der-konfusion-zwischen-moderne-und-tradition</link>
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<pubDate>Wed, 11 Mar 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mythos der Dienstleistungsgesellschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft hat in den letzten Jahrzehnten unter anderem suggeriert, dass sich die Arbeitswelt für Viele zum Positiven gewandelt hat. Statt am Fließband zu schuften, „saubere“ Jobs mit direktem Kundenkontakt. Die Realität ist jedoch längst eine andere, wie ein Beitrag in der FAZ zeigt. Dabei geht es nicht nur darum, dass Dienstleistung häufig schlecht bezahlte Arbeit beinhaltet - sei es putzen, das Zustellen von Paketen oder Pflege -, sondern auch die Arbeitsbedingungen selbst eigentlich kaum besser sind als im Kontext der Akkordarbeit. Im Zuge von Rationalisierung und Effizienzsteigerung müssen Dienstleister häufig über die Zeit gesehen immer mehr Leistung erbringen - oder man suggeriert ihnen, sie hätten die Freiheit, selbst zu bestimmen, wo und in welchem Maß ihre Leistung gerade gefragt sei. „Ökonomischer Druck wird mit allen Mitteln nach unten umgelenkt. Das System funktioniert, weil die Arbeit vollkommen voraussetzungslos ist“, folgert die FAZ. Das hat auch Einfluss auf die Befindlichkeit: „Die Leistungsfähigkeit des Körpers ist oft das Einzige, was der Arbeitgeber von seinen Mitarbeitern abschöpfen kann. Sie ist Bedingung ihrer Arbeit und zugleich deren Grenze. Daraus entsteht eine ambivalente Dynamik. Weil die Dienstleister ihren Stolz am Ende des Arbeitstages nicht auf ein Produkt lenken können, sind nur die drückende Müdigkeit und der Schmerz in den Gelenken Beweise ihrer Selbstwirksamkeit.“ <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/dienstleistungen-ein-unsichtbares-proletariat-13423143.html new" target="_blank">Die Leidtragenden unserer Bequemlichkeit, FAZ 12.2.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehirntraining ist kein Allheilmittel]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Spiegel online erklärt der Neuropsychologe Martin Meyer, dass Übungen zum Gehirntraining zwar einzelne Fähigkeiten auch in fortgeschrittenerem Lebensalter aufrechterhalten oder gar fördern können, für die gesamte neurologische Funktionsfähigkeit des Gehirns aber ganz andere Faktoren relevant seien. Für ihn stehen Motivation, Neugier und persönliche Identifikation viel stärker im Vordergrund. „Motivation und ein höheres Selbstwertgefühl können sich unmittelbar positiv auf die kognitiven Leistungen auswirken“, erklärt Meyer. Indirekt verweist er auch darauf, dass im Berufsleben eher Fähigkeiten des Gehirns genutzt werden, die gar nicht zu dessen Stärken gehören: „Viele Tätigkeiten im beruflichen Alltag erfordern Konzentrations- und Willensstärke und die Fähigkeit, aus vorhandenen Fakten abstrakte Schlüsse ziehen zu können, um möglichst rational und sachlich zu entscheiden. Das alles entspricht jedoch nicht unbedingt den Stärken des Gehirns, das sich in seinen Urteilen oft von Gefühlen, subjektiven Interpretationen und individuellen Erfahrungen leiten lässt.“ Vielleicht ist es also hilfreicher, einfach mehr Dinge zu tun, die einem Freude bereiten und das eigene Gefühlsleben ansprechen, anstatt mit Gehirnjogging-Apps herumzudaddeln.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/neuropsychologe-ueber-das-altern-sudokus-helfen-nicht-a-1017774.html new" target="_blank">Gehirnjogging? Bringt nix, KarriereSpiegel 12.2.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer viel verdienen will, muss früh anfangen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Untersuchung der Landesbank des Bundesstaates New York legt nahe, dass sich die Verdienstmöglichkeiten im Job in den ersten zehn Berufsjahren kristallisieren und größere Gehaltssprünge später die Ausnahme sind. Auf Grundlage der Daten der amerikanischen Sozialversicherungsbehörden aus den letzten drei Jahrzehnten stellten die Ökonomen fest, dass Amerikaner mit einem Medianeinkommen zwischen dem 25. und 55. Lebensjahr einen Einkommenszuwachs von 38 Prozent erreichten, während es bei den fünf Prozent der Bestverdienenden eine Steigerung um 230 Prozent gab und beim obersten Prozent sogar um 1.450 Prozent. Der steilste Anstieg erfolge dabei jeweils in den ersten zehn Berufsjahren. Bei den Durchschnittsverdienern ergab sich im Alter von 35 bis 45 Jahren eher eine Stagnation im Einkommen, bei 90 Prozent der 45- bis 55-Jährigen sinkt das Einkommen später sogar.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-der-federal-reserve-bank-of-new-york-lebenseinkommen-die-ersten-zehn-jahre-entscheiden/v_detail_tab_print/11352528.html new" target="_blank">Lebenseinkommen: Die ersten zehn Jahre entscheiden, WiWo 10.2.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-viel-verdienen-will,-muss-früh-anfangen</link>
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<pubDate>Fri, 06 Mar 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sehnsucht nach etwas Größerem]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Trend der so genannten „Sunday Assemblies“ ist nun auch nach Deutschland geschwappt, wie die FAS mit einem großen Beitrag zeigt. In Abgrenzung zu traditionellen Gottesdiensten treffen sich hier Sinnsucher, an Gemeinschaft Interessierte und Menschen, die das Bedürfnis nach einer „entstaubteren Kirche“ artikulieren, zum gemeinsamen Singen, Musizieren und Philosophieren. Postmodern bunt und häufig noch ohne erkennbare übergreifende Bezugspunkte oder tiefergehende Fundierung entfaltet sich hier ein soziales Treiben, das wahrscheinlich weniger eine Gegenbewegung zur traditionellen Religion formiert, sondern eher Ausdruck eines wachsenden Bedürfnisses nach sinnstiftender Gemeinsamkeit ist. Dass die Form der Zusammenkünfte stark an das Format von Gottesdiensten erinnert, mag ein Hinweis darauf sein, dass die Kultur der Moderne bisher keine eigenständigen Formen des Gemeinsamen entwickelt hat. Wo die Religion vielen längst zu hierarchisch und verstaubt ist und das System Familie durch wachsende Individualisierung längst nicht mehr standardmäßig den Mittelpunkt des eigenen Lebens bildet, scheint es neuer Wege zu bedürfen, um das urmenschliche Verlangen nach sozialem Miteinander zu befriedigen. Die Frage ist vielleicht, ob ein solches Miteinander sich als Event inszenieren lässt, oder ob es nicht viel mehr neue soziale Praktiken braucht, die aus dem Leben selbst entspringen. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/in-berlin-treffen-sich-atheisten-zur-sunday-assembly-13415752.html new" target="_blank">Dieses schöne Gefühl der Gemeinschaft, FAS 10.2.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sehnsucht-nach-etwas-größerem</link>
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<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Kurze Pause]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht eine Woche Pause, denn heute bin ich auf dem Weg nach San Francisco zur Konferenz Wisdom 2.0. Und da das Konferenzprogramm sehr prall ist und auch die Achtsamkeitspraxis nicht zu kurz kommen soll, wird der Blog in dieser Woche die Stille ebenfalls genießen. In der Zwischenzeit empfehle ich einen Blick auf das Video-Archiv der letztjährigen Konferenz, wo sich viele interessante Beiträge über die Möglichkeiten von Achtsamkeit im Business finden.<br><a href="http://www.wisdom2summit.com/Videos new" target="_blank">Videos der Wisdom 2.0 Konferenz 2014</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kurze-pause</link>
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<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind Physiker intelligenter als Geisteswissenschaftler?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Übersichtsstudie über den Zusammenhang von Intelligenz und Studienfachwahl aus den USA legt auf den ersten Blick nahe, dass „intelligente“ Menschen sich vor allem in den Naturwissenschaften, insbesondere in der Physik und der Mathematik, sammeln, während vermeintlich weniger Intelligente eher in den Geistes- und Erziehungswissenschaften landen. Die Studie untersuchte mehrere Tests aus fünf Jahrzehnten mit Datensätzen von mehreren Millionen angehenden Studierenden – und alle legten in etwa dieses Bild nahe. Interessanter- oder vielleicht auch zynischerweise landeten die Wirtschaftswissenschaftler in allen Vergleichen eher im Mittelfeld. Heißt das, dass Menschen, die sich zu kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Arbeitsfeldern hingezogen fühlen, dümmer sind? Wohl kaum, denn das, was in den verschiedenen Tests als Intelligenz gemessen wurde, bezieht sich hauptsächlich auf kognitive und mathematisch-technische Aspekte, während in den klassischen Erhebungsinstrumenten soziale Fähigkeiten, historische Kenntnisse oder auch das Gespür für größere gesellschaftliche Zusammenhänge erfahrungsgemäß keine Rolle spielen. Die Studie zeigt also eher, dass aufgrund des vorherrschenden kulturellen Selbstverständnisses vor allem wirtschaftlich verwertbare Fähigkeiten eine Rolle spielen und gemessen werden – was dazu führt, dass eine vordergründung materiell-funktionalistische Kultur sich selbst aufrechterhält, obwohl die weiteren gesellschaftlichen Entwicklungen schon lange nahe legen, dass wir ganz andere Fähigkeiten dringend stärker gewichten und vor allem kultivieren sollten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/schlaue-physiker-was-das-studienfach-ueber-die-intelligenz-aussagt/11349942-all.html new" target="_blank">Was das Studienfach über die Intelligenz aussagt, WiWo 10.2.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sind-physiker-intelligenter-als-geisteswissenschaftler</link>
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<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation für bessere Performance]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der gegenwärtige Meditations-Boom hat nun sogar Eingang in den Harvard Business Manager gefunden, der in einem Artikel einen &quot;Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse und die wichtigsten Lehren für Berufstätige&quot; gibt. Da Meditation die Hirnregion stärkt, die für die Selbstregulation zuständig ist, könnten Berufstätige davon profitieren, weil sie dabei helfe, &quot;flexibel von einer Strategie zur anderen umzuschalten&quot; und &quot;aus Erfahrungen zu lernen, um möglichst gute Entscheidungen zu treffen&quot;. Ein weitere Hirnareal, das durch die Stillepraxis gestärkt wird, spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Resilienz - &quot;eine weitere Fähigkeit, die wir in unserem heutigen Geschäftsleben mit seinen hohen Anforderungen dringend benötigen&quot;. Was klingt, wie aus einem Werbeprospekt, stammt aus den Federn der drei angesehenen Meditationsforscherinnen Christina Congleton, Britta Hölzel und Sara Lazar. Ihre Schlussfolgerung: &quot;Deshalb sollten wir Achtsamkeit nicht länger als eine Eigenschaft betrachten, die für Führungskräfte zwar wünschenswert, aber nicht unbedingt notwendig ist. Im Gegenteil: Achtsamkeit ist ein absolutes Muss - nur so bleibt unser Gehirn gesund und funktionstüchtig, nur so sind wir zu einer effektiven Selbstregulation in der Lage, können die richtigen Entscheidungen treffen und uns vor schädlichem Stress schützen. Achtsamkeitsübungen kann man in sein religiöses oder spirituelles Leben integrieren oder auch einfach nur als mentales Training betreiben.&quot; Die gegenwärtige Popularisierung von Meditation hat sicherlich auch ihr Gutes - gesund zu sein ist besser als krank, keine Frage. Die Frage ist allerdings, ob Meditation als so verstandene Selbstoptimierungsmethode wirklich funktioniert, denn letztlich beruht ein nicht unwesentlicher Teil ihrer Wirkung auf dem Loslassen ...<a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/wie-achtsamkeit-und-meditation-ihr-gehirn-veraendern-kann-a-1016687.html new" target="_blank">Workout für das Gehirn, HBM 10.2.15</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-für-bessere-performance</link>
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<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Meditation die Welt verändern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche nimmt den Auftritt der bekannten Neurowissenschaftlerin Tania Singer in Davos zum Anlass für einen großen Beitrag über die positive Wirkung von Meditation. Singer realisiert zur Zeit eine Großstudie, in der sie erforscht, welche unterschiedlichen Wirkungen verschiedene Meditationsmethoden bei Gesunden entfalten. So vergleicht sie die Unterschiede reiner Achtsamkeitsmeditation und eines speziellen Mitgefühlstrainings. Erfrischend sind Singers Ausführungen zum Zeithorizont, in dem sich die Segnungen von Meditation entfalten. Da die Neurowissenschaften in den letzten Jahren in vielen Studien gezeigt haben, dass sich das Gehirn von Meditationsanfängern schon nach acht Wochen des Übens zu verändern beginnt, hat man inzwischen beinahe den Eindruck, Meditation sei ein Instant-Heilmittel. Laut Singer stellen sich indes Veränderungen beispielsweise des Körpers im Hinblick auf Stressreduktion erst nach etwa sechs Monaten ein. Sie selbst setzt sich dafür ein, Praktiken der Stille nicht nur als Notfall-Methode zu verwenden, sondern als kulturverändernde Kraft. Sie sieht zum Beispiel Mitgefühl als Basis solidarischer Volkswirtschaften. Deshalb arbeitet sie auch am Aufbau eines Instituts, dass künftig Meditation als eine Art Kulturtechnik zur Entfaltung grundlegender menschlicher Fähigkeiten etablieren soll.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/meditation-spuren-im-kopf-1.2339128 new" target="_blank">Spuren im Kopf, SZ 8.2.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mit-meditation-die-welt-verändern</link>
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<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Spiritualität macht gesund]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welt widmet einen großen Übersichtsbeitrag der Frage, wie sich religiöser Glaube und Spiritualität auf die Gesundheit auswirken. Eine Betrachtung dieser Ernsthaftigkeit wäre wohl vor einigen Jahren noch ein Unding gewesen. Heute hat sie beinahe schon etwas Selbstverständliches, denn nicht zuletzt durch die zahlreichen neurowissenschaftlichen Durchbrüche in der Meditationsforschung sind solche Themen längst von einer gewissen Alltäglichkeit. Der Artikel zeigt anhand zahlreicher Studien und Statements von Wissenschaftlern, dass der Glaube an etwas Größeres außerhalb der eigenen Existenz positiv auf die Psyche wirkt und auch der körperlichen Gesundheit dient. Vorgestellt werden verschiedene spirituelle Praktiken sowie ihre jeweiligen Vorteile in einem Alltag moderner Gesellschaften. So nutzenbezogen die jeweils angeführten Argumente auch erst einmal sind, letztlich zeigt der Beitrag eher, dass es gerade die menschliche Müdigkeit, immer funktionieren zu sollen, zu sein scheint, die die Faszination an solchen Themen ausmacht.<br><a href="http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article136101491/So-gut-ist-Glauben-fuer-unsere-Gesundheit.html?wtrid" target="_blank">So gut ist Glauben für unsere Gesundheit, Die Welt 4.2.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=spiritualität-macht-gesund</link>
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<pubDate>Thu, 19 Feb 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Ideen auf die Wirklichkeit treffen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit einem halben Jahr gibt es in Berlin-Kreuzberg den Supermarkt &quot;Original Unverpackt&quot;, in dem die Ware gänzlich ohne Verpackung den Besitzer wechselt. Eine Idee, die zur Eröffnung laut n-tv einen wahren Hype auslöste - und auf Facebook immerhin auf 55.000 Likes kommt. Doch nach der ersten Euphorie herrsche im Geschäft inzwischen gähnende Leere. Der Beitrag bemängelt die Sterilität des Ladens, der dem von ihm propagierten Tante-Emma-Charme keineswegs gerecht werde, die Preise hoch seien und beklagt vor allem, dass es doch arg umständlich sei, alle zu kaufenden Lebensmittel selbst in geeignete, mitzubringende Behältnisse zu füllen. Fazit: &quot;Schade ist es vor allem um die Grundidee, denn die ist immer noch wunderbar, wenn man sich in Erinnerung ruft, wie viel Müll jeder Deutsche pro Jahr produziert: Es sind 611 Kilogramm.&quot; Ähh ... Als Idee also eigentlich wunderbar, aber wenn man im eigenen Tun gefragt ist, dann doch nicht. Anscheinend haben die Gründer das in vielen Studien immer stärker zum Ausdruck kommende Öko-Bewusstsein der Bevölkerung über- und ihre Bequemlichkeit unterschätzt. Ja, die vielen Kilogramm Verpackungsmüll sind wirklich schlimm. Nein, ich bin jetzt zu faul, daran etwas zu ändern ... ;-)<br><a href="http://www.n-tv.de/panorama/Tristesse-im-Tante-Emma-Laden-article14442576.html new" target="_blank">Tristesse im Tante-Emma-Laden, n-tv 3.2.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-ideen-auf-die-wirklichkeit-treffen</link>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Davos meditiert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit dem Weltwirtschaftsforum schwappt eine neue Welle der Berichterstattung über Meditation durch die Medien und man könnte meinen, die Achtsamkeitsrevolution ist in vollem Gange. In Davos hatten die Mächtigen immerhin die Gelegenheit, mit Jon Kabat-Zinn, dem Entwickler der heute wohl weltweit verbreitetsten Achtsamkeitsmeditation Mindfulness-Based Stress Reduction das Dasein im Hier und Jetzt zu üben. &quot;Ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender berichtet von seiner Erleichterung darüber, dass Meditieren heute Mainstream ist. Im Silicon Valley ist es ein Volkssport. Die Firmen dort, allen voran Google, treiben ihre Mitarbeiter geradezu in die Kurse&quot;, berichtet die FAS. Und Arianna Huffington, Gründerin der Huffington Post, äußert auf dem Podium: &quot;Meditation hat mein Leben verändert.&quot; Ob Achtsamkeit nicht nur ruhig, gelassen und glücklich macht, wie Jon Kabat-Zinn sagt, sondern auch &quot;Chefs zu besseren Chefs&quot;, wie die FAS folgert, wird sich zeigen. Von den 2.900 Besuchern des Weltwirtschaftsforums nahmen an der Morgenmeditation mit dem weltbekannten Mediziner und Meditationslehrer immerhin 80 teil.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/stressabbau-manager-13388916.html?printPagedArticle" target="_blank">Wenn Manager meditieren, FAS 17.2.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Latent (un)zufrieden mit dem Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Locker einmal pro Monat gibt es eine Umfrage zur Jobzufriedenheit der Deutschen. Die stets hohen Werte lassen dabei wundern, denn die jährliche Gallup-Studie zeigt doch immer wieder, dass die emotionale Bindung an die Arbeitgeber seit Jahren erodiert. Nun zeigt sich in einer Forsa-Erhebung unter rund 1.000 Fach- und Führungskräften wieder das gleiche Phänomen: 83 Prozent der Befragten behaupten, mit ihrer Arbeit zufrieden zu sein - doch gleichzeitig räumen 53 Prozent ein, dass sie eigentlich mehr Erfüllung in ihrer aktuellen Tätigkeit suchen. Die Süddeutsche Zeitung zitiert dazu den Recruiting-Experten Gero Hesse: &quot;&quot;Diese Diskrepanz ist typisch. Viele Menschen nehmen ihre berufliche Situation einfach hin, obwohl sie darin nicht das finden, was ihnen wirklich Spaß macht.&quot; Das wäre also nun mal geklärt. Im Hinblick darauf, was den Erwerbstätigen wichtig ist, fördert die Erhebung keine Neuigkeiten zutage: positive Arbeitsatmosphäre (98 Prozent), Verhalten des Vorgesetzten (93 Prozent), Gehalt (85 Prozent), Vereinbarkeit von Beruf und Familie (81 Prozent).<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-zu-zufriedenheit-im-job-ein-bisschen-auf-dem-sprung-1.2326518 new" target="_blank">Ein bisschen auf dem Sprung, SZ 29.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Konfusion im Management]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Von Führenden erwartet man, dass sie wissen, wo es langgeht. Doch die wachsende Unübersichtlichkeit in der Weltwirtschaft macht auch vor den Führungsetagen nicht halt. In einem Beitrag über die &quot;überforderte Elite&quot; fängt die Welt am Sonntag Stimmungsbilder ein, die zeigen, dass die Top Executives langsam zu erkennen beginnen, wie wenig sie eigentlich im Griff haben. So stellen immer mehr Führungskräfte ernüchtert fest, dass sie nicht nur ein oder zwei Krisenherde im Blick behalten müssen, sondern sich eine Vielzahl sich stetig wandelnder Gefährdungslagen entwickelt hat, deren wechselseitiges Ineinanderwirken so etwas wie Planung oder Kontrolle nahezu unmöglich werden lässt. In Davos habe der Begriff &quot;Disruption&quot;, also Verwerfung, sich fast schon zum Schlagwort entwickelt. Berater sprechen bereits davon, dass es immer mehr zur Führungsaufgabe werden, &quot;das Unplanbare zu planen&quot;. Manche Top-Manager indes verabschieden sich sogar vom Planen-Wollen und setzen darauf, lieber möglichst schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Wo der Einfluss des Individuums sinkt, schlagen manche Führungskräfte sogar einen Kurs des Loslassens ein. In dem Beitrag bekennt sich beispielsweise Klaus Kleinfeld, früher Siemens-Vorstand, heute CEO des Aluminiumherstellers Alcoa, dazu, mindestens drei Mal pro Woche zu meditieren. <br><a href="http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article136743012/Die-ueberforderte-Elite.html new" target="_blank">Die überforderte Elite, Welt am Sonntag 25.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Naikan verbindet Meditation und Psychologie]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Deutschlandradio Kultur hat in einer Sendung die japanische Meditationsmethode Naikan und deren Anwendung im deutschen Strafvollzug vorgestellt. Naikan ist eine Form der Innenschau, die mit drei Fragen arbeitet. Die Meditierenden betrachten unterschiedliche Phasen ihres Lebens und eruieren, was andere Menschen für sie getan haben, was sie für diese Menschen getan haben und wo sie den anderen Schwierigkeiten bereitet haben. Im Erkennen, was man von anderen im Laufe seines Lebens bekommen hat (eine Fülle, die oft in der eigenen Wahrnehmung von der stärkeren Rezeption der Probleme überlagert wird, stellt sich für viele Praktizierende eine neue Gelassenheit ein. &quot;Sehr einfach gesagt wäre Naikan ein Schweigeseminar, das meditative und psychologische Aspekte vereint. Ein stiller Weg zur Selbsterkenntnis. Naikan ist aber auch Dankbarkeit, Verantwortung, Gelassenheit. Es verändert das Bewusstsein&quot;, erklärt Wilfried Geppert, Naikanbegleiter und seit 2011 Naikanbeauftragter des Niedersächsischen Justizministeriums. Gerade die letzte der drei Naikan-Fragen nach den Schwierigkeiten, die man anderen bereitet hat, entfalten im Strafvollzug ihre eigene Bedeutsamkeit, erleichtern sie es doch, die eigenen Taten in einem neuen Licht zu sehen und Verantwortung zu übernehmen. In Japan hat eine etablierte Naikan-Praxis bereits dazu geführt, dass sich die Rückfallquoten von Strafgefangenen um 23 Prozent reduziert haben. In Deutschland laufen verschiedene Langzeituntersuchungen. <br><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/die-naikan-methode-meditation-hinter-gefaengnismauern.1278.de.html?dram:article_id" target="_blank">Meditation hinter Gefängnismauern, Deutschlandradio Kultur 25.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=naikan-verbindet-meditation-und-psychologie</link>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Chef sein? Nein danke ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der deutsche Arbeitnehmer-Nachwuchs gibt sich sehr verhalten, wenn es darum geht, im Job eine Führungsrolle anzustreben. Die Wirtschaftsberatung Deloitte befragte für ihre Millenial Survey 7806 nach 1982 geborenen jungen Erwachsenen in 29 Ländern. In Deutschland streben 29 Prozent der befragten Frauen und 46 Prozent der Männer demzufolge in ihrem Beruf eine führende Position an. In asiatischen Ländern hingegen liegen die Durchschnitswerte bei rund 70 Prozent. Dem Nachwuchs scheinen Werte jenseits der klassischen Business-Denke immer wichtiger zu werden. So kritisieren 62 Prozent der Deutschen (international: 75 Prozent), dass wichtige Firmen vor allem profitgetrieben agieren. 43 Prozent sehen in Deutschland die gesellschaftliche Wirklichkeit stärker von Unternehmen als von der Politik geprägt.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/zukunftderarbeit/deloitte-millennial-survey-junge-deutsche-wollen-nicht-chef-werden/11292778.html new" target="_blank">Junge Deutsche wollen nicht Chef werden, WiWo 28.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie depressiv sind wir wirklich?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Jahren melden die Krankenkassen stetig steigende Zahlen von Burn-out- und Depressionserkrankungen. In einem Beitrag in der Zeit zeigen die Psychologen Martin Dornes und Martin Altmeyer, dass dies nur eine Seite der Medaille ist. Epidemiologischen Studien zufolge sei zwischen 1947 und 2012 kein Anstieg psychischer Störungen zu verzeichnen. Was sich geändert habe, sei die öffentliche Aufmerksamkeit für verschiedene Krankheitsbilder und die diagnostische Praxis. Als Beispiel führen die beiden an, dass für eine Depressionsdiagnose 1980 verschiedene Symptome ein Jahr lang auftreten mussten, ab 1994 nur noch zwei Monate und heute lediglich zwei Wochen. Ihrer Argumentation nach werden wir also nicht immer depressiver, sondern schlicht früher als depressiv diagnostiziert. Hinzu komme, dass mit den im Außen wahrgenommenen Anforderungen auch unsere Fähigkeiten zur Problembewältigung gestiegen seien. &quot;Selbst wenn in zeitgenössischen Gesellschaften das Leben in mancher Hinsicht anstrengender geworden sein mag und manche soziale &#039;Stressoren&#039; zunehmen, nehmen auch die individuellen Kompetenzen und sozialen Ressourcen für Stressbewältigung und Problemlösung zu&quot;, argumentieren die beiden. Sie beschreiben einen &quot;Strukturwandel der Psyche&quot; von eher zwanghaft zu eher flexibel. Und was ist mit dem vielleicht wahrgenommenen eigenen Unbehagen, das sicherlich jeder Gestresste hin und wieder kennt? Nun, den Psychologen zufolge ist es nicht statistisch signifikant, denn sowohl hätten in den letzten Jahrzehnten die Suizidraten kontinuierlich abgenommen als auch die Lebenszufriedenheit der Bevölkerung zugenommen. <br><a href="http://www.zeit.de/2015/02/kapitalismus-depression-untersuchung-studie/komplettansicht new" target="_blank">Macht der Kapitalismus depressiv? Die Zeit 24.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-depressiv-sind-wir-wirklich</link>
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<pubDate>Tue, 10 Feb 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wege zur fürsorglichen Ökonomie]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Beim Weltwirtschaftsforum in Davos berichtete die Neurowissenschaftlerin Tania Singer über erste Ergebnisse des von ihr initiierten ReSource-Projekts, das die Entwicklung von Mitgefühl bei Erwachsenen untersucht - und animierte die Wirtschaftslenker dazu, aktiver für eine Ökonomie der Fürsorge einzutreten. Singer illustrierte, dass Mitgefühl zu den zentralen menschlichen Eigenschaften zählt und sich durch Achtsamkeitspraktiken gezielt entwickeln lässt. Welche Wirkung die Fähigkeit zum Mitgefühl zeitige, hänge indes auch stark vom sozialen Umfeld ab. Werden Beziehungen beispielsweise als von Unfairness geprägt wahrgenommen, sei Schadenfreude eher die Reaktion als sich in das Gegenüber einzufühlen. &quot;Unsere Tests zeigen, dass Mitgefühls-Training zu mehr Hilfsbereitschaft und Vertrauen führt und selbstbezogene Haltungen in mehr altruistisch und sozial ausgerichtete verändern kann&quot;, so Singer. Die Wirkung hänge allerdings auch davon ab, durch welche mentalen Übungen das Mitgefühls-Training begleitet werde, denn sozio-kognitive Fähigkeiten beispielsweise resultieren laut Singer nicht allein aus einer Übung in grundsätzlicher Achtsamkeit, sondern bräuchten auch den entsprechenden geistigen Kontext. Singer plädierte in Davos dafür, bereits in den Schulen Trainingsprogramme zu Ethik und Mitgefühl zu initiieren. Den Wirtschaftslenkern riet sie, Institutionen stärker an kollaborativen Prinzipien auszurichten, die gemeinsame Anstrengung fördern anstatt selbstbezogene Handlungen zu belohnen. &quot;Ein Mangel an Mitgefühl ist die Ursache für die größten Fehlschläge der Menschheitsgeschichte. Wir werden die größten Herausforderungen nicht lösen können, ohne solche Fähigkeiten zu entwickeln&quot;, so Singer.<br><a href="https://agenda.weforum.org/2015/01/how-to-build-a-caring-economy/ new" target="_blank">How to build a caring economy, 24.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wege-zur-fürsorglichen-ökonomie</link>
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<pubDate>Mon, 09 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitskultur muss demokratischer werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Wirtschaftswoche plädiert der Personalexperte Thomas Sattelberger für eine ausgeprägtere Beteiligungskultur in Unternehmen, da diese die Basis für eine neue Wertschöpfung bilde. Sattelberger möchte, dass aus Mitarbeitern &quot;souveräne Unternehmensbürger&quot; werden. Durch die Digitalisierung sei die Zeit des Herrschaftswissens endgültig vorbei und gleichzeitig seien die Freiheitsräume des Einzelnen durch sie erheblich gewachsen. Dem gelte es Rechnung zu tragen. Sattelberger versteht seinen Vorstoß auch als Überwindung der ewig währenden Work-Life-Balance-Diskussion: &quot;Die Suche nach dem Heil im Privatleben folgt einer falschen Motivation. Es ist nicht die Entscheidung für mehr Privatleben. Sondern eine Entscheidung gegen die vorherrschende Art, zu arbeiten. Ein Kompensat für das Verschwinden des Sinns ihrer Arbeit und damit Ausdruck tiefster Frustration über fehlende Entfaltungsmöglichkeiten im Unternehmen.&quot; Ein Weg zu besseren Rahmenbedingungen könne die Schaffung &quot;kreativer Ökologien&quot; in Unternehmen sein, die Mitarbeiter an Entscheidungs- und Führungsprozessen stärker beteiligen. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/zukunftderarbeit/thomas-sattelberger-teilhaben-ist-die-neue-wertschoepfung-seite-all/11237572-all.html new" target="_blank">&quot;Teilhaben ist die neue Wertschöpfung&quot;, WiWo 20.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleichheit kostet Wachstum]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit der taz spricht der Ökonom und Politologe Christoph Scherrer über die Auswirkungen, die die wachsende Ungleichheit auf die Bevölkerung hat. Laut OECD sei beispielsweise das Wachstum in Deutschland um rund sechs Prozent geringer als möglich, weil sich der Abstand zwischen Arm und Reich in den letzten 30 Jahren stark vergrößert habe. Da niedrige Einkommen fast gänzlich für Konsum draufgehen, falle die Nachfrage, wenn diese Einkommensgruppen auf einmal weniger verdienen - und dies wiederum bremse das wirtschaftliche Wachstum. Die damit verbundene Prekarisierung führe allerdings noch nicht dazu, dass größere Teile der Bevölkerung die Reichtumsverteilung aktiv infrage stellen. Zwar speisten sich die Pegida-Demonstrationen auch aus sozialen Abstiegsängsten, doch: &quot;Trotzdem ist die breite Mittelschicht, die über die Hälfte der Bevölkerung umfasst, noch relativ stabil. Vielen Bürgern geht es vergleichsweise gut, sie besitzen ein gewisses Vermögen. Deshalb fühlt sich die Mittelschicht den Reichen näher als den Armen. Und den Prekarisierten fehlt eine wirksame politische Vertretung.&quot;<br><a href="http://www.taz.de/Sozialwissenschaftler-ueber-Ungleichheit/!153148/ new" target="_blank">&quot;Die Mittelschicht gerät unter Druck&quot;, taz 21.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ungleichheit-kostet-wachstum</link>
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<pubDate>Thu, 05 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel Kontrolle züchtet Schleimer und Saboteure]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine amerikanische Studie ging der Frage nach, wie sich übermäßige Kontrolle am Arbeitsplatz auf Mitarbeiter auswirkt. Für die Untersuchung wurden Angestellte zunächst in zwei Wellen mit Fragebögen befragt, wie sehr sie von Vorgesetzten kontrolliert werden, wie engagiert und selbstbewusst sie am Arbeitsplatz sind und ob sie sich im Job verstellen. Später führten die Angestellten über 21 Tage Tagebücher, die ebenfalls in die Analyse einflossen. Dabei zeigte sich, dass Mitarbeiter, deren Selbstwertgefühl unter der cheflichen Überwachung litt, entweder Aggressionen gegenüber dem Arbeitgeber an den Tag legten oder sich bei ihren Vorgesetzten einschmeichelten. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/zukunftderarbeit/arbeitsleben-ueberwachung-schaedigt-selbstbewusstsein/11250334.html new" target="_blank">Überwachung schädigt Selbstbewusstsein, WiWo 19.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-viel-kontrolle-züchtet-schleimer-und-saboteure</link>
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<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Mitgefühl leidet unter Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die McGill University in Montreal untersuchte den Zusammenhang zwischen Stress und Mitgefühl und fand dabei heraus, dass das menschliche Einfühlungsvermögen sich anscheinend in stressigen Momenten verringert. Die Probanden sollten ihre Hände in einen Bottich mit Eiswasser tauchen und anschließend die Stärke des empfundenen Schmerzes einschätzen. Einmal absolvierten sie den Versuch zusammen mit Freunden, das andere Mal mit ihnen unbekannten Probanden. Wurde der Versuch mit einem Bekannten durchlaufen, berichteten die Teilnehmer von höheren Schmerzen, als in Anwesenheit der Unbekannten. Die Forscher leiteten daraus ab, dass die Versuchspersonen den Schmerz des Freundes mitspürten, während dies bei Fremden nicht der Fall war - wohl weil der Kontakt zu Unbekannten Stressreaktionen auslöst. Um die These zu prüfen, wurde der Versuch wiederholt und die Teilnehmer bekamen ein Mittel verabreicht, das das Stresshormon Cortisol hemmt. Nun war die Schmerzwahrnehmung sowohl mit Bekannten als auch den Fremden gleich. Ähnlich verhielt es sich, wenn die Studienteilnehmer mit den Fremden zuvor eine Viertelstunde ein Videospiel gespielt hatten, sich also vertrauter geworden waren. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/stress-verringert-das-mitgefuehl/1327451?_ga" target="_blank">Stress verringert das Mitgefühl, Gehirn &amp; Geist 16.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 03 Feb 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel Arbeit begünstigt den Griff zum Alkohol]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Glas Bier zum Chillen mit den Kollegen, ein Gläschen Wein daheim auf der Couch, um später besser einzuschlafen - Alkohol ist für viele Menschen ein liebgewonnener Begleiter in den entspannteren Stunden des Tages. Doch gerade Vielarbeiter begeben sich mit solchen Genussstrategien auf Glatteis, wie eine Untersuchung des Finnish Institute of Occupational Health nahelegt. Die Wissenschaftler untersuchten die Daten zu Arbeitszeiten und Lebensgewohnheiten von 330.000 Menschen aus 14 Ländern, darunter die USA, Großbritannien, Australien und Deutschland und fanden heraus, dass Menschen mit hohen Arbeitszeiten besonders Gefahr laufen, zu starken Trinkern zu werden. Bei denjenigen, die länger als 48 Stunden pro Woche arbeiten, erhöhe sich das Risiko um elf Prozent, bei jenen, die mehr als 55 Stunden arbeiten, sogar um zwölf Prozent. Als gesundheitsgefährdend wird der Alkoholkonsum dabei eingestuft, wenn Männer mehr als 21 und Frauen mehr als 14 alkoholische Getränke (kleiner Schnaps, kleines Bier, Achtel Wein) in der Woche zu sich nehmen. Alkohol werde gerne als Gegenmittel zu Stress, Depressionen oder Schlafstörungen verwendet.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/ab-48-wochenstunden-erhoehter-alkoholkonsum-13372070.html new" target="_blank">Mehr Arbeit, mehr Alkohol, FAZ 16.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-viel-arbeit-begünstigt-den-griff-zum-alkohol</link>
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<pubDate>Mon, 02 Feb 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder Dritte findet Meetings unproduktiv]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Meeting-Kultur in deutschen Unternehmen steht es nicht zum Besten. In einer Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert gaben 32 Prozent der befragten 1.000 Arbeitnehmer an, dass Besprechungen eindeutig zu lang seien und zudem auch unproduktiv. Die Studie wertet die schlechte Organisation von Meetings nicht nur als Ausdruck von Nachlässigkeit, sondern sieht in ihr eine mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter. Und diese könne die wirtschaftliche Leistung von Firmen negativ beeinflussen. So zeichneten sich ertragsstarke Firmen durch ein Klima der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern aus, während die Arbeitnehmer in ertragsschwachen Firmen eher als Kostenfaktor behandelt würden. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/besprechungen-im-arbeitsalltag-13382898.html new" target="_blank">Zu oft, zu lange, zu unproduktiv, FAZ 21.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-dritte-findet-meetings-unproduktiv</link>
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<pubDate>Fri, 30 Jan 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die emotionale Abwärtsspirale der Arbeitslosigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Psychologin Maike Luhmann hat in mehreren Studien untersucht, wie sich Arbeitslosigkeit auf das emotionale Befinden der Betroffenen auswirkt. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Arbeit sei ein fundamentales Bedürfnis, da Arbeitende durch den Job in ihrer Kompetenz bestätigt werden, ihre Autonomie aufrechterhalten können und der Job einen Raum für soziale Beziehungen bietet. Der Jobverlust macht nicht nur die Arbeitslosen selbst emotional betroffen, er tangiert auch ihr soziales Umfeld, denn Luhmanns Studien zufolge werden auch die Partner von Arbeitslosen in der Beziehung unzufriedener. Umgekehrt zieht es diejenigen ohne Job noch weiter runter, wenn der Lebenspartner erwerbstätig ist. Die Stärke der emotionalen Auswirkungen hängt vom jeweiligen Kontext ab. Menschen, die im Zuge einer ganzen Entlassungswelle ihre Arbeit verlieren, sind weniger geknickt als solche, die als einzige gefeuert werden. In Regionen mit ohnehin hoher Arbeitslosigkeit wirkt der Jobverlust weniger schwer als in solchen, in denen die Beschäftigungslage gut ist. Besonders betroffen sind Menschen, die mehrfach arbeitslos werden, denn einmal wieder im Job, steigt das emotionale Wohlbefinden nicht wieder auf das frühere Niveau an. Bei erneutem Jobverlust verschlechtert sich die Stimmung aber weiter nach unten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/ansteckende-gefuehle-arbeitslose-deprimieren-ihren-partner-seite-all/11253258-all.html new" target="_blank">Arbeitslose deprimieren ihren Partner, WiWo 20.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-emotionale-abwärtsspirale-der-arbeitslosigkeit</link>
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<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gute Arbeit braucht Solidarität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Zeit online plädiert Günter Wallraff, der in jüngster Zeit wieder verschiedene praktische Untersuchungen zu prekären Arbeitsbedingungen durchgeführt hat, für mehr Mut zu Visionen, um ein angemessenes Leben und Arbeiten für alle möglich werden zu lassen: &quot;Ich glaube, man muss wieder Utopien zulassen, man muss auch ins Unreine denken dürfen, wir brauchen Visionen. Denn das sollten wir nicht vergessen: Die positiven Realitäten von heute, wie beispielsweise die Gleichstellung der Frau, Kinder- und Minderheitenrechte, Arbeitsschutzgesetze und Umweltschutzbestimmungen, waren die häufig verspotteten Visionen und Utopien von einst. Es ist nichts anderes, wenn wir heute die Bewahrung der Natur, Entschleunigung oder eben menschengerechte Arbeitsbedingungen und Arbeitszeitverkürzung fordern. Wir brauchen auch Spinner und Utopisten, wenn wir an der Realität von morgen bauen wollen.&quot; Wallraff setzt sich für eine Aufwertung sozialer und pflegerischer Berufe ein, fordert ein Höchsteinkommen und mahnt, dass wir alle unsere Verantwortlichkeiten im System Wirtschaft stärker zur Kenntnis nehmen sollten. &quot;In den Schulen müsste bereits Verbraucherverantwortung gelehrt werden. Das fängt mit dem Umwelt- und Tierschutz an und geht über die Auswirkungen des Online-Handels auf die Arbeitsbedingungen in diesen Branchen bis hin zum persönlichen Umgang mit Smartphones und dem Internet. ... Wir als Verbraucher sind hier gefordert und haben sogar die Hauptverantwortung. Es ist momentan der Trend, sich möglichst schnell das billigste Produkt liefern zu lassen. Konsumsucht und sofortige Bedürfnisbefriedigung. Egal auf wessen Kosten. Es zahlen aber immer welche drauf, wenn dann Produkte auch noch kostenlos zurückgeschickt werden können&quot;, so Wallraff.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-12/guenter-wallraff-mindestlohn-arbeitswelt-zukunft/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Es wird Zeit für einen Höchstlohn&quot;, Zeit online 21.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gute-arbeit-braucht-solidarität</link>
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<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stressspirale beschleunigt sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Umfrage unter 22.000 Beschäftigten aus 100 Ländern untersuchte der Anbieter von Bürolösungen Regus die Stresswahrnehmung der Arbeitnehmer. In Deutschland fühlen sich 44 Prozent der Befragten demzufolge gestresster als vor fünf Jahren, weltweit sind es 53 Prozent und in China sogar 78 Prozent. 79 Prozent der Deutschen glauben, dass ein Wechsel der Arbeitsumgebung zu mehr Entspannung und besserer Work-Life-Balance verhelfen könnte. 43 Prozent in Deutschland sind davon überzeugt, dass Mitarbeiter, die ihren Arbeitsort frei wählen können, ein ausgeglicheneres Leben haben als Arbeitnehmer, die an den Firmenschreibtisch gebunden sind. Sie geben an, dass schon die gelegentliche Möglichkeit zu flexiblem Arbeiten in der Vergangenheit zu einer Entlastung geführt habe. Ob diese Vorstellungen sich langfristig bewahrheiten oder mehr Wunsch denn Wirklichkeit sind, ist indes die Frage. <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?entry" target="_blank">Andere Studien</a> kommen nämlich zu dem Ergebnis, dass flexibles Arbeiten zu mehr Stress führt.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/regus-deutsche-arbeitnehmer-gestresster-als-vor-5-jahren-13374644.html new" target="_blank">Arbeitnehmer gestresster als noch vor fünf Jahren, FAZ 19.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stressspirale-beschleunigt-sich</link>
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<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Dem reichsten Prozent gehört fast die halbe Welt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>2016 wird, was die weltweite Ungleichheit angeht, eine Zäsur, denn dann gehören laut einer aktuellen Studie von Oxfam dem reichsten Prozent der Bevölkerung mehr als 50 Prozent des Wohlstandes. 2009 lag dessen Besitz bei 44 Prozent, 2014 waren es schon 48 Prozent. Heute besitzen die 85 reichsten Menschen so viel wie die 3,5 Milliarden Menschen, die die ärmste Hälfte der Bevölkerung sind. 94,5 Prozent des weltweiten Besitzes konzentrieren sich auf 20 Prozent der Weltbevölkerung - die übrigen 80 Prozent teilen sich 5,5 Prozent. &quot;Das Ausmaß der globalen Ungleichheit ist einfach erschütternd&quot;, zitiert Spiegel online die Oxfam-Direktorin Winnie Byanyima.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/ungleichheit-superreiche-besitzen-mehr-als-die-anderen-99-prozent-a-1013655.html new" target="_blank">Das reichste Prozent besitzt mehr als alle anderen zusammen, Spiegel online 19.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitsrealität untergräbt Führungsträumen von Frauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Unternehmensberatung Bain &amp; Company wirft ein neues Licht darauf, warum nur wenige Frauen in Führungspositionen zu finden sind. Die Untersuchung zeigt, dass Frauen zum Berufseinstieg häufig noch sehr ambitioniert sind, doch bereits nach fünf Jahren hat die Realität sie eingeholt. 43 Prozent der Einsteigerinnen möchten den Aufstieg ins Top-Management schaffen - nicht zuletzt, weil sie die Erfahrung machen, mindestens genauso gut wenn nicht gar besser zu sein als ihre männlichen Kollegen. Doch bereits nach fünf Jahren sehen sich nur noch 16 Prozent der Frauen als künftige Chefs. Bei Männern liegt der Anteil der Karriereambitionierten zum Berufseinstieg bei etwa einem Drittel - und bleibt mit zunehmender Berufserfahrung ziemlich stabil. Ein Grund: Bei den Frauen scheint sich über die Jahre (aufgrund ihrer realen Erfahrungen in der Arbeits- und Unternehmenskultur das Selbstvertrauen zu verflüchtigen. 27 Prozent von ihnen trauen sich zu Berufsbeginn noch den Aufstieg zu, nach fünf Jahren sind es nur noch halb so viele. Bei Männern hingegen ist ein Abfall von 28 Prozent auf 25 Prozent zu verzeichnen. Ein wesentlicher Punkt für diese Verschiebung scheint die (fehlende) Unterstützung durch die jeweiligen Chefs zu sein. Bei Männern fällt die gefühlte Unterstützung nach den ersten fünf Berufsjahren von 59 auf 56 Prozent, bei Frauen hingegen von 64 auf 44 Prozent.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/frauen-im-management-vorgesetzte-zerstoeren-frauenkarrieren-a-1012601.html new" target="_blank">Vorgesetzte bremsen Frauen, Spiegel online 13.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 23 Jan 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Körper - ein unterschätzter &quot;Lebensraum&quot;]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Solange er &quot;funktioniert&quot; und wir uns halbwegs gesund fühlen, machen wir uns im Alltag nur wenige Gedanken um unseren Körper. Unsere nach außen fokussierte Kultur lässt schlicht aus unserer Wahrnehmung geraten, dass unsere Körperlichkeit im Prinzip der vordergründige Resonanzraum ist, durch den wir mit der Welt im Kontakt sind. Deshalb haben wir uns mit der neuen Ausgabe von <a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a>, die ab heute am Kiosk erhältlich ist, unter dem Titel &quot;Vom Körper, den wir haben, zum Leib, der wir sind&quot; diesem faszinierenden Thema einmal angenommen. In spannenden Interviews mit den Philosophen Gernot Böhme und Thomas Fuchs, mit Erfahrungsberichten mitten aus dem Leben und einem wunderbaren Überblick über die evolutionäre Entwicklung unserer Körperbeziehung von meinem Kollegen Mike Kauschke lässt sich so ein völlig neues inneres Verständnis unseres Daseins entwickeln. Die Gender-Expertin Elizabeth Debold zeigt, wie verschiedene öffentliche Diskurse den Körper zum Politikum machen - andererseits illustriert die spirituelle Lehrerin Tenzin Palmo, dass hinter dieser Art von Entfremdung auch ein Weg zu neuer Freiheit liegen kann. Für mich selbst war das Arbeiten am Thema eine existenzielle Erfahrung, denn gerade im Ringen um Worte für etwas, das eigentlich vor den Worten als Wirklichkeit schon da ist, hat sich mein eigenes Hiersein auf neue Weise erkannt. In meinem Beitrag versuche ich, verschiedene Körpererfahrungen, die wir, sei es durch mediale Vermittlung oder ein unbewusstes von uns selbst Absehen, veräußerlicht haben, in ihrer Bedeutsamkeit wieder von innen verstehbar zu machen. Heute Abend ab 20 Uhr werde ich in <a href="http://www.evolve-magazin.de/radio-evolve/ new" target="_blank">Radio evolve</a> gemeinsam mit Thomas Steininger des Thema der Ausgabe weiter erkunden.</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Hoher Status macht selbstbezogen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des University College London illustriert, welche Auswirkungen sozialer Status auf die Hilfsbereitschaft von Menschen hat. In verschiedenen Testanordnungen mit Kleinkindern, Studenten und Erwachsenen zeigte sich dabei ein interessantes Muster. Menschen, die einen niedrigen sozialen Status haben (oder dies im experimentellen Setting zumindest glauben), zeigen sich deutlich hilfsbereiter und fürsorglicher im Umgang mit anderen, als diejenigen, die einen hohen sozialen Status haben (oder davon überzeugt sind). „Erwachsene mit geringerem Status planen öfter eine berufliche Karriere, die der Gemeinschaft dient, und vertreten mildtätigere und universellere Werte als Personen mit hohem Status“, heißt es in der Studie. Da selbst bei Kindergartenkindern, die sich der Statusfrage noch gar nicht bewusst sind und die noch keine moralischen Erwägungen anstellen, vergleichbare Verhaltensweisen beobachtet wurden, gehen die Psychologen davon aus, dass die evolutionäre Bedeutung sozialer Verhaltensweisen möglicherweise bis heute in uns fortwirkt: „Mildtätigkeit und partnerschaftliches Verhalten könnte eine Anpassungsstrategie für solche in niedriger Position gewesen sein. Unter vorgeschichtlichen Bedingungen hat ein kooperatives Verhalten den Menschen bessere Aussichten verschafft bei der Nahrungsbeschaffung, Partnerfindung und Verteidigung gegen Bedrohungen.“ <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/psychologie-erfolg-macht-unsozial/11209324.html new" target="_blank">Erfolg macht unsozial, WiWo 12.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 21 Jan 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Glückliche Unternehmen sind erfolgreicher]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Dank Motivationsforschung und neurowissenschaftlicher Erkenntnisse ist für immer mehr Unternehmensberater augenscheinlich, dass Glück ein zentraler Wirtschaftsfaktor ist. Laut Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut gehen der deutschen Wirtschaft jährlich 364 Milliarden Euro verloren, weil Mitarbeiter am Arbeitsplatz unglücklich seien. Im Interview mit Zeit online erklärt die Betriebswirtin Dorette Segschneider, wie Führungskräfte das Arbeitsklima und damit Engagement und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter durch ernst gemeintes Lob, gelebte Wertschätzung und innere Begeisterung nachhaltig fördern können. Obwohl all diese Erkenntnisse nicht neu sind, hakt es in der Praxis doch immer wieder an der Umsetzung, weil man die &quot;unzähligen Tipps nicht nur lesen, sondern auch nachhaltig umsetzen&quot; müsse, so Segschneider. Ihr Tipp für alle, die sich nach mehr Glück im Job sehnen, aber von ihren Vorgesetzten noch nicht die erwünschte Unterstützung erfahren: &quot;Angenommen Sie haben das Gefühl, im Hamsterrad festzustecken und keine Anerkennung für Ihre Leistungen zu erhalten. Dann fangen Sie bei sich selbst an und konzentrieren sich bewusst auf die positiven Seiten. Gehen Sie achtsam mit den guten Dingen um, die Ihnen im Leben passieren. Langfristig entwickeln Sie so ein Bewusstsein für das Gute in Ihrem Leben oder in Ihrem Job. Oder es führt dazu, dass Sie motiviert einen neuen Job suchen, in dem Sie Anerkennung bekommen. So oder so führt Achtsamkeit zu Zufriedenheit. Und die macht glücklich.&quot; <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-12/glueck-wirtschaftsfaktor-management-mitarbeiter new" target="_blank">&quot;Glück ist ein Wirtschaftsfaktor&quot;, Zeit online 9.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Jan 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation: Absichtslosigkeit führt zum &quot;Erfolg&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Online-Magazin ChangeX gibt der Zen-Lehrer und Führungskräfte-Berater Paul J. Kohtes einen Überblick über den Status quo von Achtsamkeit in Unternehmen. &quot;Ganz allgemein beobachte ich, dass Unternehmen mit Meditation und Achtsamkeitspraktiken mitunter ein Mehr an Effizienz verbinden. Die Kunst, komplexe Prozesse konkreter und souveräner führen und managen zu können&quot;, erklärt Kohtes. Dieses zielorientierte Denken sei dem Wesen der Meditation zwar fremd, funktioniere jedoch bis zu einem gewissen Grad. Allerdings: &quot;Meditation ist ein Weg, den jeder für sich selbst gehen muss, sei es als Individuum oder sei es als Unternehmen. Irrungen und Wirrungen sind selbstverständliche Begleiter auf diesem Weg, und erst indem man solche Phasen durchläuft, lässt sich ermessen, was Meditation bedeuten kann. Die Stolpersteine und Sackgassen sind also ein vitaler Teil des Prozesses. Für Vorreiter in diesem neuen Feld der Unternehmens- und Personalentwicklung ist das Risiko einer Fehlinvestition jedoch extrem gering, weil die bisherigen Praxiserfahrungen belegen, dass ein verstärktes konstruktives Miteinander die Mindestausbeute ist.&quot; Zwar gibt es noch keine wissenschaftlichen Langzeitstudien zur Wirkung von Meditation im Business, doch in dem Buch <a href="http://www.klett-cotta.de/buch/Beratung_und_Supervision/Mit_Achtsamkeit_in_Fuehrung/49081 new" target="_blank">Mit Achtsamkeit in Führung</a>, das Paul Kohtes und ich gemeinsam geschrieben haben, finden sich zahlreiche Fallbeispiele, die illustrieren, wie Firmen konstruktiv mit Meditation arbeiten.<br><a href="http://www.changex.de/Article/interview_kohtes_nichts_wollen/vxvs4qCbMrWETDGygYCos7J1tpZPWZ new" target="_blank">Nichts wollen, ChangeX Januar 2015</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation</link>
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<pubDate>Mon, 19 Jan 2015 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen im Vorstand, Stecknadel im Heuhaufen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauenquote hin oder her, in den großen Unternehmen bewegt sich in dieser Frage wenig, wie eine Studie der Unternehmensberatung Ernst &amp; Young zeigt. In den 160 börsennotierten Unternehmen in Deutschland gab es 2014 lediglich 37 Frauen im Top-Management, im Jahr zuvor waren es immerhin noch 41 - bei 626 männlichen Vorstandsmitgliedern. In den Dax30-Firmen stieg die Zahl der Frauen in der obersten Führungsetage von 11 auf 14 - ein Anteil von sieben Prozent. Am besten positioniert sind Frauen im Bereich Transport und Logistik (15 Prozent), gefolgt von der Telekommunikationsbranche (12 Prozent). In der Rohstoffbranche und der Informationstechnologie sind indes nur zwei Prozent der Vorstände Frauen, im Energiebereich findet sich keine einzige.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/ernst-und-young-studie-weiterhin-nur-wenige-frauen-in-fuehrungsetagen/11191574.html new" target="_blank">Weiterhin nur wenige Frauen in Führungsetagen, HB 6.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-im-vorstand,-stecknadel-im-heuhaufen</link>
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<pubDate>Fri, 16 Jan 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gelassenheit braucht Selbsterkenntnis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den Augen der Biologin Carola Kleinschmidt tragen viele Chefs durch unbedachte Führung dazu bei, ihre Mitarbeiter in eine Stressspirale zu treiben. Wenn Vorgesetzte ihre Untergebenen dazu auffordern, Gas zu geben, oder davor warnen, dass Abteilungen geschlossen werden müssen, wenn Umsatzziele nicht erreicht werden, erzeugen Druck, der weit über das angesprochene Thema hinausreicht. &quot;Das heißt ja übersetzt: Ihr verliert möglicherweise eure Arbeitsplätze. Damit produzieren Unternehmen schlechte Gefühle. ... Man möchte, dass die Leute ihre Aufgaben gut erledigen und hält es für ein bewährtes Erfahrungswissen, Druck zu erzeugen. Das ist ein Führungsfehler. Was Chefs nicht klar ist, dass Menschen dadurch in die Stressspirale rutschen.Wer solchen Druck erzeugt, der kann von seinen Mitarbeitern nicht erwarten, dass sie konzentriert ein neues Computerprogramm erlernen oder kreative Ideen entwickeln. Denn diese Fähigkeiten hat man nur in positiver Stimmung, wie die neueste Emotionsforschung zeigt. Die Sorge um den Arbeitsplatz ist außerdem allgegenwärtig. Denn unser Gefühlshaushalt funktioniert nicht punktuell. Die Angst, dass die Abteilung geschlossen werden könnte, bleibt nach Feierabend&quot;, erklärt Kleinschmidt. Mit Achtsamkeitstrainings oder ähnlichen Maßnahmen lasse sich im Nachhinein kaum gegensteuern, denn: &quot;Das neue Modewort Gelassenheit sollte man kritisch betrachten. Wer besser mit Stress umgehen möchte, braucht vor allem Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein. Daraus kann echte Gelassenheit entstehen. Aber das bedeutet meist eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst. Es ist nicht so einfach, die Angst, dass man nicht genug leistet, abzustreifen&quot;, so Kleinschmidt.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/stress-am-arbeitsplatz-13346814.html new" target="_blank">Die German Angst schlägt wieder zu, FAZ 5.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mut zu Emotionalität und Ungewöhnlichem]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Managementberater Helmut Geiselhart rät Führungskräften dazu, sich bei Künstlern neue Fähigkeiten abzuschauen. Führung müsse schöpferische Leistungen ermöglichen und dazu beitragen, dass Unternehmen originell und unverwechselbar sind. Dazu in der Lage zu sein, habe viel mit einer Herangehensweise zu tun, die auch für Kunst kennzeichnend sei, nämlich die Grenzen des Üblichen zu überschreiten und Kräfte zu mobilisieren, die nicht aus den oberflächlichen Schichten der Persönlichkeit erwachsen. &quot;Gute Künstler zeichnet aus, dass sie einen neuen Blick auf die Welt werfen, so wie Kinder, mit großer Offenheit. Sie besitzen besondere Aufmerk­samkeit. ... Künstler unterscheiden sich dadurch, dass sie loslassen und Abschied nehmen können. Sie kleben nicht am Bisherigen und klammern nicht am Vertrauten&quot;, so Geiselhart. Unternehmensführung verlange neben der rationalen Kompetenz gleichermaßen die &quot;Kraft des Emotionalen&quot;, denn: &quot;Widersprüche zwingen das Neue herbei.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/zukunft-der-fuehrung-manager-geht-bei-kuenstlern-in-die-lehre-seite-all/11178300-all.html new" target="_blank">Manager, geht bei Künstlern in die Lehre! WiWo 2.1.15</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mut-zu-emotionalität-und-ungewöhnlichem</link>
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<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schockstarre vor GenY]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Managementprofessor Philipp Riehm diagnostiziert, dass viele deutsche Unternehmen mit Blick auf die Generation Y, die bis zu 35-Jährigen in der Arbeitswelt, in eine Schockstarre verfallen. Ein wunder Punkt sei das nach wie vor sehr hierarchiebasierte System vieler Firmen, gepaart mit Geheimniskrämerei und Kontrolle. Die GenY wolle indes ziemlich das Gegenteil: &quot;Generell ist zu beobachten, dass sich junge Führungskräfte von Hierarchien, Machtdemonstration und Befehlsgewalt verabschieden. Sie wollen Mitarbeitern Gestaltungsspielräume eröffnen und abteilungsübergreifend arbeiten.&quot; Ein weiterer Aspekt, der bereits mittelfristig einen Kulturwandel notwendig erscheinen lässt: &quot;Was die Generation Y maßgeblich von anderen Generationen unterscheidet, ist ihr Ziel- und Wertesystem. Die Jungen haben genau beobachtet, was mit den Älteren passiert ist. Dass die Älteren Arbeit als Selbstzweck verstehen und dafür häufig auch ihre Ideale aufgegeben haben, verstehen die Jungen nicht. Sie sehen in der Arbeit nicht nur Selbstzweck. Unternehmen, die ihre eigenen Werte und Ziele mit denen der jungen Mitarbeiter in Einklang bringen, werden zu den Gewinnern zählen. Dazu muss man die Generation Y verstehen.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-12/generation-y-fuehrungspositionen-fuehrungsverhalten new" target="_blank">&quot;Die führen nicht effizient&quot;, Zeit online 2.1.15</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arm und ausgeschlossen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Rund jeder fünfte Deutsche ist von Armut gefährdet oder von sozialer Ausgrenzung (aufgrund geringer finanzieller Mittel) betroffen, so die ernüchternde Erkenntnis der EU-Statistik &quot;Leben in Europa&quot;. 16,1 Prozent sind von Armut gefährdet, weil Ihnen weniger als 60 Prozent des in Deutschland errechneten Durchschnittsverdienstes zur Verfügung stehen. 5,4 Prozenten gelten gemäß der Statistik als von &quot;erheblicher materieller Entbehrung&quot; betroffen - Indizien dafür sind qua Definition die Unfähigkeit, sich ein Auto, eine Waschmaschine oder ein Telefon leisten zu können. 9,9 Prozent leben in Haushalten mit geringer Erwerbsbeteiligung und daher finanziell prekärer Lage. Die 20,3 Prozent der Deutschen, denen die Statistik das Attribut armutsgefährdet oder von sozialer Ausgrenzung betroffen bescheinigt, gehören einer oder mehrerer dieser drei beschriebenen Gruppen an. EU-weit ist die Misere noch größer, denn hier fallen 24,5 Prozent der Menschen in diese Kategorie.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article135426783/Jeder-Fuenfte-leidet-unter-sozialer-Ausgrenzung.html new" target="_blank">Jeder Fünfte leidet unter sozialer Ausgrenzung, Die Welt 16.12.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arm-und-ausgeschlossen</link>
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<pubDate>Mon, 12 Jan 2015 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Ferien! Wir wünschen allen LeserInnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen wunderbaren Start ins neue Jahr. Ab 12. Januar sind wir wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Ungleichheit wird zur Wachstumsbremse]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein neues OECD-Papier zeigt: Die ungleiche Einkommensverteilung weltweit wirft nicht nur soziale Fragen auf, sondern hat handfeste negative wirtschaftliche Konsequenzen. Während in den 1980er Jahren die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung noch fünf Mal mehr verdienten als die ärmsten zehn Prozent, ist dieses Verhältnis heute auf sieben zu eins gestiegen. Die OECD-Analysen legen nahe, dass die größer werdende Ungleichheit sich negativ auf das mögliche wirtschaftliche Wachstum auswirkt. Stieg in Deutschland das Bruttoinlandsprodukt zwischen 1990 und 2010 inflationsbereinigt um etwa 26 Prozent, hätte es um sechs Prozentpunkte höher ausfallen können, wenn die wirtschaftliche Ungleichheit in diesem Zeitraum nicht zugenommen hätte. Laut OECD liege dies vor allem daran, dass Ärmere weniger in Bildung investierten. Seien die Bildungschancen indes gleicher verteilt, komme dies der Gesamtwirtschaft verstärkt zugute.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/lifestyle/artikel/kluft-zwischen-arm-und-reich-hemmt-wachstum-in-deutschland-a-1007333.html new" target="_blank">Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wächst - und lähmt das Wachstum, Manager Magazin 9.12.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ungleichheit-wird-zur-wachstumsbremse</link>
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<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn das Leben mehr will als Arbeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung beleuchtet in einem Beitrag wieder einmal das Thema Downshifting und zeigt dabei, wie sich unser Verhältnis zur Arbeit immer mehr zu verschieben scheint. War über die Jahrhunderte das, was wir heute unter Vollerwerbstätigkeit verstehen, zunächst eine Notwendigkeit der Subsistenzwirtschaft - die bäuerliche Selbstversorgung kannte schlicht so gut wie keine Pausen, haben wir seit der industriellen Revolution dieses Paradigma schlicht nie hinterfragt. Die Differenzierung unserer Lebensverhältnisse hat letztlich unser Menschsein an sich über die Zeit immer reicher werden lassen, und in Anbetracht der realen Vielfalt von Lebensmöglichkeiten erscheint es immer mehr Menschen beinahe schon als wider ihre Natur, den größten Teil ihrer Lebenszeit allein auf &quot;arbeitende&quot; Tätigkeiten zu beschränken. In Großbritannien sind bereits 57 Prozent der Bevölkerung von der Idee einer Vier-Tage-Woche angetan, und sogar 71 Prozent glauben, dass weniger zu arbeiten die Menschen glücklicher machen würde. In Deutschland würden einer Studie des Familienministeriums zufolge gerne drei Viertel der Männer und die Hälfte der Frauen ihre Arbeitszeit reduzieren. Die finanziellen Einbußen, die mit einer geringeren Arbeitszeit verbunden sind, dürften dabei nur einer der Gründe sein, warum dieser Trend bisher eher in den Köpfen denn in der Welt selbst zuhause ist. Denn gerade in Deutschland ist die Teilzeitkultur immer noch vor allem weiblich. In den letzten 20 Jahren sank die Wochenarbeitszeit von Frauen von 34 auf 30,5 Stunden, die der Männer von 41,8 auf 39,8 Stunden. Der britische Ökonom John Maynard Keynes prognostizierte 1930, dass wir in 100 Jahren (wir hätten also noch gut 15 Jahre Zeit) nur noch 15 Stunden pro Woche arbeiten müssen. Gemessen an der wirtschaftlichen Produktivität könnten wir diesem Ideal schon heute recht nahe kommen - wenn der volkswirtschaftliche Wohlstand gleicher verteilt wäre. Denn noch sind es hauptsächlich die Gutverdiener, die sich leisten können, weniger zu arbeiten - dies allerdings nur in seltenen Fällen auch tun, weil wir weiterhin daran festhalten, Jobs allein als Vollzeitmodell zu denken. doch der kulturelle Wandel in den Köpfen wird sich nicht aufhalten lassen. Die viel beobachtete Generation Y lebt in ihren Haltungen bereits in einen Wandel hinein, der auch die typischen Vollerwerbsmodelle in Frage stellt. Und je mutiger wir sind, es nicht bei unserer Einstellung zu belassen, sondern ihr auch konkreten Ausdruck zu verleihen, umso leichter dürften sich auch die äußeren Voraussetzungen der Arbeitswelt verändern lassen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/wunsch-nach-reduzierter-arbeitszeit-wenn-doch-bloss-drei-tage-wochenende-waere-1.2251667 new" target="_blank">Wenn doch bloß drei Tage Wochenende wäre, SZ 7.12.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-das-leben-mehr-will-als-arbeit</link>
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<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vortrag zur Entwicklung von Kommunikation zum Download]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf der diesjährigen Herbstakademie habe ich einen Vortrag zur Entwicklung all der Perspektiven von Kommunikation, die heute zu unserem meist unbewusst genutzten Sprachrepertoire gehören, gehalten. Neben den Klassikern wie wissenschaftlich-rationalem Sprechen oder auch der mitfühlenden Kommunikation, die durch Methoden wie die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg längst sehr verbreitet ist, versuche ich auch dafür zu sensibilisieren, welche weiteren Potentiale sich im Sprechen ergeben können, wenn wir ein Gespräch nicht nur als etwas betrachten, das zwischen Individuen geschieht, sondern wir auch den größeren Raum des Daseins selbst mit einbeziehen. Otto Scharmer mit seinem U-Prozess oder auch der Bohmsche Dialog zeigen bereits, dass es möglich ist, sich durch bewusste Gespräche in ein künftig Mögliches hineinzubewegen. Eine Entfaltungsbewegung, die bei der Herbstakademie selbst auch aktiv praktiziert wurde, den die dort verwendeten Evolutionären Dialoge liefern Anhaltspunkte dafür, wie sich die Bewusstheit im Gespräch gezielt fördern lässt.<br><a href="http://yourlisten.com/embed/html5?17242558# new" target="_blank">Download des Vortrags &quot;Perspektiven der Kommunikation&quot;</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vortrag-zur-entwicklung-von-kommunikation-zum-download</link>
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<pubDate>Wed, 17 Dec 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Therapiemethoden für besseres Führen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag des Harvard Business Managers beschreibt Lisa Buckingham, Personalchefin des Finanzdienstleisters Lincoln Financial, wie sich Elemente etablierter Therapiemethoden, beispielsweise aus dem 12-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker, auf die Arbeitswelt übertragen lassen und welche Veränderungen dadurch möglich werden.  Das Verändern dysfunktionaler Gewohnheiten, in Therapien wesentliches Moment für konstruktive Veränderungen, kann auch im Business eine Menge bewirken. So viel Buckingham auf, dass im eigenen Unternehmen Meetings häufig zu spät begannen und Mitarbeiter nicht aufmerksam bei der Sache waren, weil sie mit ihren Handys beschäftigt waren. Die Personalerin führte es ein, dass Besprechungen grundsätzlich pünktlich starteten - und Mitarbeiter zum Telefonieren den Raum verließen. Auch die Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit, die für Therapiesituationen üblich ist, führte bei dem Finanzdienstleister zu wesentlichen Veränderungen in der Arbeitskultur. Meetings werden dort inzwischen mit einer kurzen Phase des persönlichen Austauschs begonnen, wodurch eine Nähe entstehe, die es den Mitarbeitern erlaube, sich zu öffnen und auch verletzbar zu zeigen, was den Teamzusammenhalt fördere. Auch ist es im Unternehmen inzwischen üblich, Erfolge, und seien sie noch zu klein, bewusst zu feiern - sei es durch eine Dankes-Mail oder auch mal einen Blumenstrauß.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/wie-veraenderungen-wirksam-umgesetzt-werden-a-1002424.html new" target="_blank">Lernen von den Anonymen Alkoholikern, HBM 4.12.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Dec 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mentaler Kontrast erleichtert es, Träume zu erfüllen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Positives Denken kann in eine Sackgasse führen, findet die Professorin für Pädagogische Psychologie und Motivation an der Universität Hamburg Gabriele Oettingen. Sich die Erfüllung von Wünschen im Geiste auszumalen, könne zwar positive Gefühle hervorrufen, aber führe nicht zwangsläufig zu ihrer Erfüllung. Im Gegenteil: Das virtuelle Wohlgefühl könne einem sogar die Energie rauben, Pläne in die Tat umzusetzen. &quot;Mentales Kontrastieren ist eine mentale Strategie, die auf Zukunftsträumen basiert, aber hier nicht stehen bleibt, sondern die positiven Zukunftsphantasien mit einem klaren Bewusstsein für die widerständige Realität anreichert. Die Lösung ist nicht, auf Träume und positives Denken zu verzichten. Es geht vielmehr darum, unsere Fantasien motivational zu nutzen - dadurch, dass wir sie dem gegenüberstellen, was uns oft zu ignorieren geraten wird: nämlich die Hindernisse in uns, die Sperren, die uns vom Handeln abhalten, die uns im Wege stehen. Mentales Kontrastieren, so zeigt eine Vielzahl von Studien, führt dazu, dass wir Pläne machen und Kraft gewinnen zur Umsetzung unserer Wünsche, wenn diese wichtig und auch erreichbar sind; mentales Kontrastieren führt aber auch dazu, dass wir unsere Energie in andere vielversprechendere Projekte investieren können, wenn die Wünsche nicht erreichbar oder am Ende doch nicht so wichtig sind&quot;, so Oettingen. Sie rät dazu, sich aktiv mit möglichen Hindernissen auseinanderzusetzen und konkrete Strategien zu entwickeln, wie sich diese überwinden lassen. Bei Gedankenspielen wie diesen zeige sich schnell, ob sich Wünsche wirklich umsetzen lassen. Auch die Erkenntnis, dass etwas unmöglich ist, sei dabei nicht negativ - denn sie erleichtere es, sich von Träumen, die immer Träume bleiben werden, zu verabschieden und die eigene Energie auf Dinge zu richten, die sich verwirklichen lassen.<a href="http://www.wiwo.de/erfolg/zukunftderarbeit/positives-denken-reicht-nicht-hoert-endlich-auf-zu-traeumen-seite-all/11049234-all.html new" target="_blank">Hört endlich auf zu Träumen! WiWo 3.12.14</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Dec 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte haben kaum Zeit zum Führen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zu wenig Zeit zum Führen - 79 Prozent der in einer Umfrage des Instituts für Beschäftigung und Employability befragten 665 Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz klagen darüber. Als größte Herausforderung empfinden 72 Prozent das Managen von Veränderungen wie interne Strukturierungen oder die digitale Transformation des Unternehmens. 52 Prozent ringen mit der wachsenden Komplexität im Business. Und 44 Prozent fühlen sich von der Wahrnehmung der Vorbildfunktion, die mit ihrer Rolle verbunden ist, besonders herausgefordert. Bei den wesentlichen Aufgaben, die die Führungskräfte selbst sehen, zeigt sich, wie wichtig hier die soziale Dimension ist. 71 Prozent betrachten es als wichtig, eine Feedback-Kultur zu etablieren, 68 Prozent ist es wichtig, die Mitarbeiter zu motivieren und 66 Prozent wollen ihnen Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. So nennen denn auch 70 Prozent der Befragten die Sozialkompetenz als wichtigste Eigenschaft einer Führungskraft.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/kompetenzen-fuehrungskraefte-13285474.html new" target="_blank">Weniger Fachwissen, mehr Sozialkompetenz, FAZ 28.11.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Dec 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsere Sprache prägt unsere Haltungen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Möglicherweise hat die Sprache, die wir sprechen, größeren Einfluss auf unser Innenleben, als wir bisher glauben. Der Yale-Ökonom Keith Chen untersuchte in einer Studie den möglichen Zusammenhang zwischen der Grammatik verschiedener Sprache und dem Verhalten ihrer Sprecher im Hinblick auf das Rauch- und Sparverhalten. Dabei zeigte sich ein Zusammenhang zwischen der Sprachen, die für die Beschreibung der Zukunft eine eigene Zeitform benötigen, und den so genannten &quot;zukunftslosen&quot; Sprachen, in denen sich Künftiges auch im Präsens beschreiben lässt. Im Deutschen beispielsweise ist diese zukunftslose Beschreibung möglich - morgen regnet es. Im Englischen hingegen ist es notwendig, Futur zu gebrauchen - it will rain tomorrow. In Chens Studie, die auf Daten aus 76 Ländern basiert, wurde deutlich, dass Menschen mit zukunftslosen Sprache eine 31 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, Geld zu sparen, 39 Prozent mehr Vermögen beim Renteneintritt aufweisen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 24 Prozent eher Nichtraucher sind, zu 29 Prozent eher Sport treiben und ein um 13 Prozent geringeres Risiko haben, fettleibig zu werden. Ein gegenüber der Studie geäußerter Einwand ist, dass die alleinige Sprachbetrachtung kulturelle Faktoren ausklammere. Doch eine Studie des Verhaltensökonom Matthias Sutter weist in eine Richtung, die Chens Erkenntnisse eher stützt. Sutter untersuchte in Südtirol die Geduld von Grundschülern, und zwar in Meran, wo zu gleichen Teilen Deutsch und Italienisch gesprochen wird. Die Kinder konnten sich für weniger Geschenke, die sie nach einer kurzen Zeitspanne erhielten, und mehr Geschenken, auf die sie länger warten mussten, entscheiden. Im gleichen kulturellen Umfeld erwiesen sich hier die deutschsprachigen Schüler geduldiger als die italienischsprachigen.<a href="http://www.zeit.de/2014/46/zukunft-entscheidungen-sprache new" target="_blank">Sparst du oder wirst du sparen? Zeit online 2.12.14</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deformierender Konformitätsdruck]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ geht in einem Beitrag der Frage nach, wie sehr der wachsende Konformitätsdruck im Arbeitsleben den Beschäftigten zusetzen kann. In der Organisationsforschung werde üblicherweise zwischen Einstellungs- und Anpassungskonformität unterschieden. Diejenigen, die Meinungen oder Normen, die im Arbeitskontext gelten, einfach verinnerlichen, scheinen es noch am leichtesten zu haben, da sie erfahrungsgemäß im Job wunderbar zurecht kommen und sich kaum an den äußeren Gegebenheiten reiben. Diejenigen hingegen, die sich zwar äußerlich anpassen, aber bei ihrer abweichenden inneren Haltung bleiben, laufen Gefahr, sich in eine Auszehrung zu treiben. Die zunehmende Arbeit in Teams und flache Hierarchien führten dazu, dass sich der Druck zur Leistungskonformität stetig erhöhe. Aufgaben abzulehnen, weil man ohnehin schon überlastet ist, erscheine in vielen Arbeitsumgebungen nicht opportun - &quot;wer weniger leistet, fliegt raus&quot; sei oft das unausgesprochene Motto, das durch offensive Geringschätzung, subtile Ausgrenzung oder Mobbing etabliert werde. Für Einstellungskonforme dürfte dies kein Problem sein - sie leisten munter und finden es vielleicht sogar gut, ihre eigenen Grenzen aus den Augen zu verlieren. Doch die Anpassungskonformen hängen nicht nur in der Leistungsspirale, sondern tun dies sehenden Auges und in innerem Widerstand. Da ist doppelte Auszehrung vorprogrammiert.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/konformismus-im-berufsleben-13277567.html?printPagedArticle" target="_blank">Was die Arbeit mit mir macht, FAZ 26.11.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zocken untergräbt die Moral von Gesellschaften]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeit online hat einen Auszug aus einem Vortrag des politischen Philosophen Michael J. Sandel veröffentlicht, in dem der Harvard-Professor der Frage nachgeht, wie das sich in der Wirtschaft immer mehr verbreitende Spekulieren auf die Moral einer Gesellschaft auswirkt. Während konventionelle Investitionen der Herstellung nützlicher Güter und Dienstleistungen dienten, sei Zocken eine reine Form der Unterhaltung oder eine Möglichkeit zum Geldverdienen, bei der keine nützlichen Produktionen abfielen. In den letzten Jahren sei die Unterscheidung zwischen diesen unterschiedlichen Wirkungen immer stärker in den Hintergrund gerückt, was wesentliche moralische Konsequenzen habe: &quot;Abgesehen von den Systemrisiken und wirtschaftlichen Schäden, die eine rücksichtslose, wild ausufernde Spekulation mit sich bringen kann, entstehen auch moralische Kosten: Wenn Spekulationen, die keinem erkennbaren nützlichen Zweck dienen, belohnt werden, wirkt sich das zersetzend auf den Charakter aus. Sie zersetzen nicht nur den Charakter einzelner Menschen, sondern auch die Tugenden und Einstellungen, die eine gerechte Gesellschaft ausmachen.&quot; Laut Sandel steht der Zunahme des Spekulativen in der Wirtschaft eine vergleichsweise stabile Einstellung gegenüber, nämlich die Annahme, dass Erfolg - in diesem Falle der wirtschaftliche - immer mehr oder weniger mit einem Verdienst (gegenüber der Allgemeinheit beispielsweise) verbunden sei. Doch dies sei immer weniger der Fall: &quot;Diese Spannung zwischen unserer Überzeugung, dass nützliche Arbeit belohnt wird oder werden sollte, und der Art, wie die Wirtschaft Belohnungen tatsächlich zuweist, ist eine zunehmende Quelle von Dissonanz und Frustration. Wir spüren, dass sich harte Arbeit und Fairness immer weniger auszahlen, und dies gilt insbesondere für die Menschen in der Mitte oder am unteren Ende der Einkommensskala. Daher klingt es zunehmend nach einer hohlen Phrase, wenn Politiker und Leitartikler die Ethik der Arbeit beschwören.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-11/boerse-spekulation-verdirbt-den-charakter/komplettansicht new" target="_blank">Warum Zocken den Charakter verdirbt, Zeit online 17.11.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Dec 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger Burn-outs, aber keine Entwarnung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Laut Meldungen der Krankenkasse DAK sind in den letzten zwei Jahren die Krankschreibungen aufgrund einer Burn-out-Diagnose deutlich zurückgegangen. Grund dafür könnte eine differenziertere Diagnose-Praxis sein, denn gleichzeitig stieg die Zahl der Depressions-Diagnosen an. 2012 verbuchte die DAK pro 1.000 Versicherte noch 100 Fehltage aufgrund von Burn-out, im Folgejahr sank die Zahl auf 67 Tage. Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends waren es noch lediglich 6 Tage gewesen. Bei den Depressionen hat sich indes die Zahl der Fehltage innerhalb der letzten 13 Jahre um 178 Prozent erhöht. 2013 beliefen sich die Kosten der DAK für psychische Erkrankungen auf 237 Millionen Euro - ein Anstieg um 15 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Laut Deutscher Rentenversicherung leiden gegenwärtig fast 43 Prozent der Bezieher einer Erwerbsminderungsrente unter psychischen Störungen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/burnout-auf-dem-rueckzug-13283986.html new" target="_blank">Auf dem Rückzug, FAZ 25.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-burn-outs,-aber-keine-entwarnung</link>
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<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kritik am Akademisierungswahn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der taz kritisiert der Philosoph und Staatsminister d.D. Julian Nida-Rümelin eine zunehmende Überakademisierung in der Arbeitswelt: &quot;Meine Kritik des Akademisierungswahns ist auch eine Kritik am akademischen Bildungsdünkel. Ich kann nicht erkennen, warum eine besondere Begabung, nämlich die der kognitiven Intelligenz, das Maß aller Dinge sein soll. Warum nicht genauso technische, handwerkliche, kaufmännische, soziale und ästhetische Kompetenzen wertgeschätzt werden.&quot; Diese Einseitigkeit führe unter anderem dazu, dass für die Gesellschaft existenziell wichtige Berufe wie in der Pflege, in der Pädagogik, aber auch im öffentlichen Dienst nicht allein durch geringe Bezahlung, sondern auch eine Abwertung der nichtuniversitären Ausbildung beinahe schon stigmatisiert würden. Nida-Rümelin plädiert indirekt in diesem Kontext für einen gleichen Lohn für alle und rät dazu, Bildung nicht zur Statusfrage werden zu lassen. Denn die Tatsache, dass ein Studium heute immer mehr einfach dazu gehöre, ungeachtet der individuellen Fähigkeiten, führe letztlich dazu, dass das universitäre Niveau sinke - und vor allem das wirklich wissenschaftliche Arbeiten an den Universitäten immer mehr zurücktrete hinter direkt verwertbaren Berufsqualifikationen.<br><a href="http://www.taz.de/Philosoph-ueber-das-Bildungssystem/!150331/ new" target="_blank">&quot;Wissenschaft ist nicht das Einzige&quot;, taz 29.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kritik-am-akademisierungswahn</link>
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<pubDate>Fri, 05 Dec 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Entgrenztes Arbeiten steigert Stressempfinden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer Repräsentativbefragung des Marktforschungsinstituts YouGov zufolge führt die wachsende Verschmelzung von Berufs- und Privatleben für immer mehr Menschen zu einem gesteigerten Stressempfinden. 40 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten bereits mit fließenden Grenzen zwischen Job und Freizeit, 31 Prozent hingegen noch nach dem klassischen Modell - wenn sie den Schreibtisch verlassen, haben sie einfach frei. 29 Prozent springen, wenn&#039;s unbedingt sein muss, auch mal in der Freizeit ein, wenn etwas im Job gerade dringlich ist - sie tun dies allerdings nur einmal im Monat oder sogar seltener. Fast jeder zweite Arbeitnehmer, der zu den entgrenzt Arbeitenden zählt, fühlt sich am Ende eines Arbeitstages erschöpft, so die Untersuchung. Bei den klassisch Arbeitenden trifft dies nur auf jeden Dritten zu. Insgesamt fühlen sich 38 Prozent aller Beschäftigten nach Arbeitsende ausgelaugt - nur 23 Prozent verneinen das explizit.32 Prozent der Befragten fühlen sich während der Arbeit häufig angespannt, 35 Prozent zumindest teilweise.<br><a href="http://yougov.de/news/2014/11/28/arbeitsmarktstudie-angestellte-durch-flexibles-arb/ new" target="_blank">Arbeitsmarktstudie: Angestellte durch flexibles Arbeiten häufiger erschöpft, YouGov 28.11.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Coffee-to-go wird zum Müll-Dilemma]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf dem Weg ins Büro oder zum Geschäftstermin schnell mal einen Kaffee für unterwegs gekauft - für Millionen von Arbeitnehmern ist dies ein längst als Ritual zur Gewohnheit geworden. An die Zeiten, als man sich noch mit Kaffee am Schreibtisch oder im Speisewagen begnügte, können manche sich schon gar nicht mehr erinnern. Doch die ständige Verfügbarkeit des Kaffees führt längst zu einem Müllproblem. So geht die Verbraucherzentrale Deutschland davon aus, dass jährlich hierzulande 6,4 Milliarden Pappbecher inklusive Plastikdeckel im Müll landen. Allein bei der Produktion eines Bechers werden 110 Gramm CO2 verursacht, so dass pro Person im Jahr 40 Kilogramm zusammenkommen. Der Kaffeeverband hält entgegen, dass pro Person im Jahr nur 23 Becher statt der veranschlagten 80 verbraucht würden. Gleich, wie viele es nun wirklich sind - vielleicht sollten wir uns einfach mal überlegen, ob wir es nicht mal ein paar Stunden auch ohne mobiles Heißgetränk aushalten können. Ganzen Generationen vor uns ist das schließlich auch gelungen. Und wer vom warmen Schluck unterwegs nicht lassen möchte, könnte ja auch einen Mehrwegbecher verwenden.<br><a href="http://www.taz.de/Muell-durch-Einweg-Kaffee/!150240/ new" target="_blank">Der Becher-Streit, taz 26.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=coffee-to-go-wird-zum-müll-dilemma</link>
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<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder vierte Angestellte sucht nach neuem Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die jährliche Gallup-Studie zeigt immer wieder, dass beinahe konstant nur rund 15 Prozent der Arbeitnehmer sich ihrem Job wirklich verbunden fühlen. so wundert es nicht, dass eine aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personalunternehmens Orion herausgefunden hat, dass 24,3 Prozent der Angestellten sogar aktiv nach einem Arbeitgeber Ausschau halten. Einen Grund für die hohe Wechselwilligkeit sehen die Personaler darin, dass selbst im öffentlichen Dienst immer mehr mit befristeten Stellen gearbeitet werde, was die Arbeitnehmer verunsichere. So halten diese die Augen offen, ob sich nicht andernorts doch irgendwie eine Festanstellung auftue. Andere Gründe seien jähzornige Chefs, fehlende Aufstiegschancen oder monotone aufgaben. Besonders groß ist die Wechselwilligkeit unter den Arbeitnehmern, die keinen beruflichen Bildungsabschluss besitzen - von ihnen suchen 30,5 Prozent aus Unzufriedenheit nach einer neuen Stelle. Unter den Akademikern herrscht ebenfalls deutliches Missbehagen im Job - hier sind 23,8 Prozent auf der Suche nach neuen Optionen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/innere-kuendigung-deutsche-sind-unzufrieden-und-auf-jobsuche/11041426.html new" target="_blank">Deutsche sind unzufrieden - und auf Jobsuche, WiWo 27.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jeder-vierte-angestellte-sucht-nach-neuem-job</link>
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<pubDate>Tue, 02 Dec 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Natur schafft gutes Arbeitsklima]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche geht in einem Beitrag der Frage nach, welche Bedeutung eine natürliche Bürogestaltung für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern haben kann. Pflanzenwände, große Brunnen, schöne Zimmerpflanzen - in immer mehr Büros hält natürliches Grün Einzug. In Großraumbüros können die gezielt eingesetzten Grünflächen zu Schallschluckern werden, aber sie sorgen nebenbei auch für eine Wohlfühlatmosphäre, die die Mitarbeiter zu schätzen wissen. In der Studie &quot;Arbeitsmotivation 2014&quot; der ManpowerGroup Deutschland gaben 28 Prozent der 1.000 Befragten an, dass Zimmerpflanzen die Optik des Büros und das Raumklima verbessern. Eine Untersuchung der Universität Exeter, bei der 1.000 Menschen über fünf Jahre begleitet wurden, zeigte, dass diejenigen, die in grüneren Stadtvierteln lebten, sich generell besser fühlten und weniger depressiv waren als solche aus weniger grünen Gegenden. Eine norwegische Studie wiederum komme zu dem Schluss, dass Grün am Arbeitsplatz die Konzentration und Produktivität erhöhe, weil Pflanzen die Menschen auf andere Gedanken bringe. Und eine Untersuchung, die die Arbeitseinstellung von Mitarbeitern in zwei großen Gewerbebüros in Großbritannien und den Niederlanden unter die Lupe nahm, kommt zum Ergebnis, dass grüne Büroräume das Engagement der Angestellten verbessere, da diese sich körperlich, kognitiv und emotional stärker in ihre Arbeit eingebunden fühlten. Der Arbeitsplatz als grüne Oase bringt also nicht nur eine Ökonote ins Business, sondern hat handfeste positive Wirkungen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/zukunftderarbeit/mehr-gruen-ins-buero-wald-und-wiesenoptik-macht-buerojunkies-produktiver-seite-all/11025116-all.html new" target="_blank">Wald- und Wiesenoptik macht Bürojunkies produktiver, WiWo 25.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=natur-schafft-gutes-arbeitsklima</link>
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<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zukunftsorientierung eine Frage äußerer Einflüsse?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersuchte das Rheingold Institut in einer tiefenpsychologischen Studie mit 54 Personen unterschiedlicher Altersgruppen, wie die Zukunftsorientierung sich in verschiedenen Lebensaltern gestaltet. Wahlentscheidungen von Älteren beispielsweise seien durch vergleichsweise langfristige Perspektiven geprägt, während jüngere sich eher an ihren individuellen Bedürfnissen und der aktuellen Lebenssituation in ihren politischen Entscheidungen orientieren. Eltern äußern zwar vielfach eine starke Zukunftsorientierung, doch in der Realität - möglicherweise, weil die Beanspruchung im Alltag hoch ist - treffen sie eher kurzfristig ausgerichtete Entscheidungen, die sich an aktuellen Bedürfnissen orientieren. Vor allem äußere Einflüsse wie wirtschaftliche Unsicherheit trage dazu bei, dass die Zukunftsorientierung innerhalb der Bevölkerung abnehme. Gefühle der Überforderung führten dann dazu, dass Menschen eher am Erhalt des Status quo interessiert seien. Dennoch äußern die Befragten über alle Altersgrenzen hinweg den Wunsch nach langfristiger Sicherheit und Stabilität und mahnen die Politik an, nicht nur auf tagesaktuelle Probleme zu reagieren, sondern auch Zukunftsvisionen zu vermitteln.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/5048812/Von-wegen-Rentnerdemokratie/ new" target="_blank">Von wegen Rentnerdemokratie, wissenschaft.de 20.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zukunftsorientierung-eine-frage-äußerer-einflüsse</link>
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<pubDate>Fri, 28 Nov 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück ist eine Frage der Haltung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Studie an der Universität Witten-Herdecke hat der Psychologe Johannes Michalak gezeigt, in welchem Maße die Körperhaltung unser seelisches Wohlbefinden beeinflussen kann. Die Versuchspersonen, Studierende ohne psychologische Kenntnisse und ohne bekannte psychische Erkrankungen, mussten auf einem Laufband laufen und erhielten dabei unterschiedliche Anweisungen zur einzunehmenden Körperhaltung. Eine Gruppe wurde angeleitet, einen eher unglücklichen Gehstil zu verwenden, die andere sollte einen glücklichen Laufstil praktizieren - wobei beide Gruppen nicht wussten, was es mit der induzierten Körperhaltung auf sich hat. Während des Lauftests unterhielten sich die Testleiter mit den Teilnehmern über positive und negative Themen. In der anschließenden Befragung erinnerten sich die Versuchsteilnehmer, die glücklich gelaufen waren, vor allem an positive Themen, die unglücklich gelaufenen eher an die negativen. Diese unterschiedliche Wahrnehmung gilt als Indiz für die seelische Stimmungslage eines Menschen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/glueckliche-posen-koerperhaltung-beeinflusst-zufriedenheit/11000882.html new" target="_blank">Körperhaltung beeinflusst Zufriedenheit, WiWo 19.11.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Nov 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche misstrauen den Wirtschaftseliten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für die Mehrzahl der Deutschen sitzt das Misstrauen gegenüber Top-Managern tief. Einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins &quot;Stern&quot; zufolge glauben 78 Prozent, dass die Verfehlungen des gerade verurteilten Ex-Arcandor-Chefs Middelhoff keine Ausnahme sind - nur 18 Prozent hingegen betrachten das Gebaren des Top-Managers als Einzelfall. Nur 12 Prozent der Deutschen schenken Managern von Großkonzernen noch ihr Vertrauen. Der Polizei bringen indes 82 Prozent Vertrauen entgegen, der Bundeskanzlerin 64 Prozent und dem Papst 55 Prozent.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/thomas-middelhoff-deutsche-haben-kein-vertrauen-in-top-manager/11000570.html new" target="_blank">Deutsche haben kein Vertrauen in Top-Manager, HB 19.11.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Nov 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ausbildung schützt nicht vor Hartz IV]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Neueste statistische Auswertungen zeigen, dass eine fehlende Berufsausbildung die Gefahr, auf Hartz IV angewiesen zu sein, deutlich erhöht, doch sind auch Fachkräfte nicht davor gefeit, in den Bezug zu rutschen. Unter den Hartz IV-Beziehern sind 41,9 Prozent ohne Berufsabschluss, während es unter den Nicht-Beziehern lediglich 20,7 Prozent sind. 50,8 Prozent der Menschen im ALG-II-Bezug verfügen über eine abgeschlossene Lehre oder einen Meister - unter den Nichtbeziehern sind es 57,2 Prozent. Selten, aber immerhin mit 7,2 Prozent im ALG-II-Bezug vertreten sind Personen mit (Fach-)Hochschulabschluss - unter den Nichtbeziehern stellen sie 21,9 Prozent. Etwa ein Viertel der Hartz-IV-Empfänger ist nicht arbeitslos, sondern als Aufstocker auf die ergänzenden Leistungen angewiesen.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-11/bildung-qualifikation-hartz-iv-infografik new" target="_blank">Schützt Bildung vor Hartz IV? Zeit online 19.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ausbildung-schützt-nicht-vor-hartz-iv</link>
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<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schmerz anderer stimmt bei Geld nachdenklich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn das Mehren des eigenen Besitzes anderen Schmerz zufügt, werden Menschen eher nachdenklich und üben sich in Verzicht. So könnte man das Ergebnis einer Studie der Universität Oxford deuten. Die Forscher boten in einem Experiment den Versuchsteilnehmern verschiedene Geldbeträge an - im Gegenzug bekamen entweder sie selbst oder ein ihnen zugewiesener Versuchspartner eine gewisse Zahl unangenehmer Elektroschocks. Musste der Partner die Prozedur auf sich nehmen, verzichteten die Versuchsteilnehmer im Schnitt auf acht Pfund, um ihrem Gegenüber dadurch 20 Schocks zu ersparen. Bei sich zeigten sie sich härter und verzichteten lediglich auf vier Pfund, wenn sie die Schocks selbst erleiden mussten. Je höher das Geldangebot und die damit verbundene Anzahl an Elektroschocks war, umso länger brauchten die Probanden für ihre Entscheidung - wobei die besonders altruistisch Veranlagten am längsten zögerten. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/geld-macht-nicht-immer-ruecksichtslos/1318878?_ga" target="_blank">Geld macht nicht immer rücksichtslos, Gehirn &amp; Geist 17.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schmerz-anderer-stimmt-bei-geld-nachdenklich</link>
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<pubDate>Mon, 24 Nov 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ethik als Frage des Bewusstseins]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Online-Portal &quot;Ethik heute&quot; wirft der Bewusstseinsforscher Prof. Dr. Dr. Harald Walach einen neuen Blick auf die Frage, wie wir Werte entwickeln können, die als Basis für eine umfassende Ethik taugen. Walach richtet dabei das Augenmerk auf die menschliche Innerlichkeit und rät dazu, die inneren Erfahrungen, die es ermöglichen, &quot;die Struktur der Welt von innen her zu erfahren&quot;, stärker zu berücksichtigen. &quot;Wenn wir das Bewusstsein nach innen lenken, meditieren, uns von überflüssigen Gedanken frei machen und einfach in der Ruhe verweilen, dann kommen uns Einsichten, z.B. über Probleme oder Situationen. Daraus erwachsen Sinnerfahrungen, und diese wiederum ermöglichen Einsichten in Werte&quot;, erklärt der Meditationsforscher. Dies sei auch ein emanzipatorischer Akt: &quot;Wir empfinden heute die Übernahme von äußeren Vorgaben als höchst fragwürdig. Also schauen sich die Leute auf dem Markt um, und es entsteht ein Mischmasch aus Werten, zum Teil auch Orientierungslosigkeit. Wir brauchen dringend die konsequente Wendung des Bewusstseins nach innen, eine neue Kultur des Bewusstseins.&quot; Für Walach ist es nur konsequent, dass die Wissenschaft, die über Jahrhunderte vor allem die äußere Welt untersuchte, nun ihr systematisches Vorgehen auch auf die menschlichen Innenwelten ausdehnen sollte, um neue Impulse in der Wertediskussion zu entfalten: &quot;Wir könnten mit einer systematischen Wendung des Bewusstseins nach innen innere Strukturen der Welt entdecken. Ich bin mir bewusst, dass das eine sehr essenzialistische Sicht ist, die zurzeit überhaupt keine Konjunktur hat. Das ist mir völlig klar. Aber ich halte trotzdem daran fest, weil ich diese Denkrichtung für konsequent halte.&quot;<br><a href="http://ethik-heute.org/werte-kommen-aus-innerer-erfahrung/#more-3009 new" target="_blank">&quot;Werte kommen aus innerer Erfahrung&quot;, Ethik heute November 2014</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ethik-als-frage-des-bewusstseins</link>
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<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Transparenz als Freibrief]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Diskussion um zu hohe Managergehälter herrschte zwischenzeitlich der Gedanke vor, dass eine stärkere Offenlegung der Bezüge Auswüchse mildern könnte. Eine Studie der Universität Cambridge deutet nun das Gegenteil an. Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, so genannte Vergütungsberater zu verpflichten, die gegenüber Anteilseignern und der Öffentlichkeit die Höhe der Gehälter verargumentieren. Da es zahlreiche Daten zu Vergütungshöhen gibt, die öffentlich zugänglich sind, orientieren sich diese Berater meist am oberen Ende der Skala, was zu einer Aufwärtsspirale bei den Managementgehältern führe. CEOs, die in Firmen mit solchen Beratern arbeiten, verbuchen laut Studie einen Gehaltsanstieg von 7,5 Prozent im Vergleich zu Firmenführern, deren Unternehmen auf diese Art der Beratung verzichten. Wenn die CEOs den Berater gar selbst anstellen, liegt ihr Gehaltszuwachs sogar bei 13 Prozent. Michael Dell, Gründer und CEO des gleichnamigen Unternehmens, vervierfachte auf diese Weise 2011 sogar sein Gehalt. Die Offenlegung der Bezüge schafft also Transparenz, scheint aber auch wie ein Freibrief zu wirken.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/vorstandsverguetung-transparenz-laesst-managergehaelter-explodieren/10968588.html new" target="_blank">Transparenz lässt Managergehälter explodieren, WiWo 12.11.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Öko predigen und die Umwelt schädigen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Keine Partei springt so sehr für den Umweltschutz in die Bresche wie die Grünen. Eine Umfrage des Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft zum Flugverhalten der Deutschen zeigt nun, dass die Wähler der Partei dem zwar zustimmen, aber mit dem eigenen Verhalten hinter diesen Forderungen anscheinend deutlich zurückbleiben. So gaben 49 Prozent der befragten Grünen-Wähler an, in den letzten zwölf Monaten selbst geflogen zu sein. Bei den Anhängern der Linken waren es 42 Prozent, bei den SPD-Wählern 32 Prozent und bei den Wählern der CDU 36 Prozent. Nichtflieger gibt es unter den Grünen-Wählern in der Umfrage keine. Von den Linken-Wählern gaben 17 Prozent an, noch nie geflogen zu sein, von den SPD-Wählern 13 Prozent und von den CDU-Wählern 16 Prozent. Nur 48 Prozent der Grünen-Wähler finden es indes gut, dass das Fliegen inzwischen für viele Menschen bezahlbar ist. Unter den Anhängern der Linken finden das 69 Prozent, unter den SPD- und CDU-Wählern stößt die Aussage sogar bei 77 Prozent auf Zustimmung. Laut Studie hänge das Flugverhalten stark mit der beruflichen Position zusammen, da junge, gut ausgebildete und gut verdienende Menschen häufiger flögen.<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gruenen-waehler-halten-rekord-bei-flugreisen-a-1002376.html new" target="_blank">Bahn predigen, Business fliegen, Spiegel online 12.11.14</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=öko-predigen-und-die-umwelt-schädigen</link>
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<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche überaus zufrieden mit ihrer Arbeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>84 Prozent der Deutschen sind mit ihrem Job sehr zufrieden, 24 Prozent davon sogar sehr - so das Ergebnis einer Repräsentativbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach. Höchstwerte erreichen die Selbstständigen (95 Prozent) und die leitenden Angestellten und Beamten (91 Prozent), während unter den angelernten Arbeitern nur 60 Prozent große oder sehr große Zufriedenheit mit ihrer Arbeit bekunden. Die Verweildauer bei einem Arbeitgeber liegt bei durchschnittlich 10,4 Jahren - was gegenüber 1994 einen Rückgang von lediglich 0,3 Prozentpunkten mit sich bringt. Von den sehr zufriedenen Arbeitnehmern zieht nur ein Prozent einen Jobwechsel in Erwägung, unter den zufriedenen sind es sieben Prozent. Von denjenigen, die kaum oder gar nicht zufrieden mit dem aktuellen Job sind, möchten sich 46 Prozent beruflich verändern.<br><a href="http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/KB_2014_18.pdf new" target="_blank">Allensbacher Kurzbericht 12.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutsche-überaus-zufrieden-mit-ihrer-arbeit</link>
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<pubDate>Tue, 18 Nov 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn der Burn-out die ganze Firma trifft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Über die Problematik des Burn-outs bei Mitarbeitern wurde in den letzten Jahren bereits viel diskutiert. Eine Studie der Universität St. Gallen richtet nun das Augenmerk darauf, dass auch Firmen als Ganzes in eine Abwärtsspirale des Ausbrennens geraten können. Heike Bruch, Professorin und Direktorin am Institut für Führung und Personalmanagement, untersucht seit Jahren im Rahmen von Top-Job-Trendstudien die Verfassung mittelständischer Unternehmen mit bis zu 5.000 Angestellten. So wurden in den letzten Jahren insgesamt mehr als 700 Firmen und mehr als 100.000 Mitarbeiter näher in ihrer Entwicklung betrachtet. Fast die Hälfte der Unternehmen zeige dabei über die Jahre einen gewissen &quot;Energieschwund&quot;, ähnlich wie auch Menschen individuell Erschöpfungssyndrome entwickeln, wenn sie unter ständiger Überbelastung leiden. In diesen Firmen gehe die Produktivität zurück, das Unternehmensklima sei zunehmend von Misstrauen geprägt und viele Beschäftigte fühlen sich erschöpft oder sind resigniert. Im Vergleich zu gesunden Unternehmen steigt die Kündigungsaffinität in den betroffenen Firmen um nahezu 300 Prozent. Gründe für die Abwärtsspirale sind mangelnde Ressourcen, kaum Erholungsphasen und permanente Umstrukturierungen. 83 Prozent der Mitarbeiter sehen dabei &quot;kein Licht am Ende des Tunnels&quot;. Bruch nennt eine fehlende Priorisierung bei notwendigen Veränderungen, ein Zuviel an Aufgaben und ein permanentes nach oben Verschieben der Leistungsgrenzen als Gründe für das Dilemma. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-11/burn-out-unternehmen-ganze-belegschaft-gastbeitrag/komplettansicht new" target="_blank">Auch Unternehmen können ausbrennen, Zeit online 10.11.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Nov 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn zivilgesellschaftliches Engagement zur Gefahr wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeit online widmet einen großen Beitrag der kritischen Betrachtung des Wirkens großer Stiftungen wie derjenigen, die von Bill und Melinda Gates gegründet wurde. Das wachsende zivilgesellschaftliche Engagement erreiche hier bisweilen finanzielle Größenordnungen, die die Mittel von Staaten und damit der Politik bei weitem übersteigen. Die Folge: Stiftungen tun zwar viel Gutes, doch was als gut gilt, bleibt ihren Gründern anheim gestellt, da sie im politischen Sinne nicht rechenschaftspflichtig sind. Auch gebe es immer wieder Verquickungen von wirtschaftlichen und sozialen Interessen, denn vor allem Großstiftungen sind auch große Akteure an den Weltfinanzmärkten, halten Aktien von Unternehmen, deren Medikamente dann beispielsweise bei großen medizinischen Hilfsaktionen zum Einsatz kommen. Der wunde Punkt: So entsteht über die Zeit ein neues System innerhalb der politischen Ordnung, das, zumindest was das Finanzielle angeht, die Politik und ihre Mittel bisweilen übertrumpft. Und dieser Wandel schränkt ob kurz oder lang die Gestaltungsfähigkeiten der Öffentlichkeit ein. <br><a href="http://www.zeit.de/2014/44/bill-gates-stiftung-gesundheit-spenden/komplettansicht new" target="_blank">Der Weltgesundheitsapostel, Zeit online 6.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-zivilgesellschaftliches-engagement-zur-gefahr-wird</link>
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<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schichtarbeit geht aufs Gehirn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unregelmäßige Arbeitszeiten können nicht nur körperliche Beeinträchtigungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch ein erhöhtes Risiko, an manchen Krebsarten zu erkranken, mit sich bringen, sondern beeinträchtigen auch die geistigen Fähigkeiten, so die Erkenntnisse einer neuen Studie aus Frankreich. Die Forscher untersuchten über einen Zeitraum von zehn Jahren die Denkleistungen von rund 3.000 französischen Arbeitnehmern. Getestet wurden verschiedene kognitive Fähigkeiten. Dabei zeigte sich, dass die Schichtarbeiter bei Gedächtnistests schlechter abschnitten, Informationen langsamer verarbeiteten und insgesamt eine niedrigere geistige Leistungsfähigkeit zeigten. Die Schichtarbeiter mit den am stärksten rotierenden Schlafrhythmen alterten im Schnitt auf kognitiver Ebene um sechs Jahre schneller als Menschen mit geregeltem Tagesablauf. Die Studie zeigte auch, dass mit einer Normalisierung des Lebensrhythmus eine Erholung der kognitiven Fähigkeiten einhergeht - sie benötigte in der Studie aber immerhin fünf Jahre.[url=/news/schichtarbeit-beeintraechtigt-das-denkvermoegen/1316416?_ga=1.247073412.1445903491.1411754262 new=true]Schichtarbeit beeinträchtigt das Denkvermögen, Gehirn &amp; Geist 4.11.14[/url]</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schichtarbeit-geht-aufs-gehirn</link>
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<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Middle Agers sind relativ zufrieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Befragung im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft von 1.245 Personen zwischen 30 und 59 Jahren zeigt, dass die Middle Agers im großen und ganzen recht zufrieden sind, allerdings durchaus mit Sorge auf die wachsende Digitalisierung blicken. Im Schnitt erreicht die Zufriedenheit mit der eigenen Situation in der Altersgruppe auf einer Skala von 1 bis 10 eine 7 - bei den Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status sind es indes nur 5,9 Punkte. Die Zufriedenheit mit der beruflichen Situation liegt bei 6,8 Punkten - bei niedrigem Sozialstatus bei 5,8 Punkten. Größer wird die Lücke im Hinblick auf die finanzielle Situation - hier liegt der Durchschnitt bei 6,2 Punkten, während die niedrigeren Schichten nur auf eine Zufriedenheit von 4,7 Punkten kommen. 37 Prozent der Befragten finden, dass sich ihre Situation in den letzten fünf Jahren verbessert habe, knapp 25 Prozent sprechen von einer Verschlechterung.90 Prozent der Befragten verbinden mit dem Internet einen Missbrauch ihrer persönlichen Daten und 77 Prozent sind in Sorge aufgrund einer stärkeren Überwachung, die sie befürchten. Andererseits geben 61 Prozent freiwillig ihre Daten bei Kundenkarten oder Bonusprogrammen preis. Zwischen den sozialen Schichten besteht bereits heute eine deutliche digitale Lücke. Während 64 Prozent der höheren sozialen Schichten mit Kollegen und Geschäftspartnern über digitale Medien kommunizieren, sind es in den unteren Schichten nur 16 Prozent.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/umfrage-zur-generation-mitte-der-digitale-wandel-sorgt-fuer-unbehagen-seite-all/10929652-all.html new" target="_blank">Der digitale Wandel sorgt für Unbehagen, WiWo 4.11.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=middle-agers-sind-relativ-zufrieden</link>
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<pubDate>Wed, 12 Nov 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Studenten immer unpolitischer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die neueste Studierenden-Umfrage der Universität Konstanz zeigt, dass die Studenten immer unpolitischer werden. Bei der aktuellen der alle drei Jahre stattfindenden Umfrage gaben lediglich 24 Prozent der Befragten an, ein sehr starkes Interesse an Politik zu haben, 29 Prozent stuften sie indes als unwichtig ein. 1993 hatten noch 46 Prozent der Studierenden ein starkes Politik-Interesse bekundet. Das größte Interesse des wissenschaftlichen Nachwuchses liegt indes bei der Qualität der eigenen Ausbildung und den späteren Karrierechancen, so die FAZ. Zwar beurteilen 73 Prozent Aufbau und Struktur ihres Studiengangs als positiv, doch wünschen sich 41 Prozent der Universitäts- und 20 Prozent der Fachhochschulstudenten einen stärkeren Praxisbezug. Ein Drittel hätte überdies gern kleinere Studienveranstaltungen - 1993 forderten dies noch doppelt so viele. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/studenten-umfrage-generation-privatleben-13234609.html new" target="_blank">Generation Privatleben, FAZ 28.10.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führen in komplexen Zeiten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsende Unübersichtlichkeit im Arbeitsleben bringt immer mehr Führungskräfte an ihre Grenzen. In einem Beitrag, der gerade auf dem Online-Portal &quot;Ethik heute&quot; erschienen ist, gehe ich der Frage nach, wie sich dieser Engpass überwinden lässt. Im Prinzip hängen wir in einem Paradox fest. Unsere Individualisierung hat über die Jahrhunderte zu immer neuen Möglichkeiten geführt, die Welt zu gestalten. Mit jeder Fähigkeit, die wir in uns entwickelt haben, haben wir uns jedoch auch immer weiter davon entfernt, wahrnehmen zu können, dass letztlich das gesamte Leben ein einziger Prozess ist, mit dem wir immer zutiefst verbunden sind. Wenn wir die Welt als ein &quot;Außen&quot; betrachten, liegt es indes nahe zu versuchen, sie zu kontrollieren. Doch das gelingt uns immer seltener. Was aber wäre möglich, wenn wir wieder mehr aus der Bewusstheit handeln, Teil dessen zu sein, das wir glauben kontrollieren zu müssen? Mit Beispielen aus der Führungskräfteforschung und speziell einer Untersuchung zur Wirkung von künstlerischen Methoden bei Führungskräften erkundet mein Artikel, wie wir diesen Perspektivwechsel bewerkstelligen können.<br><a href="http://ethik-heute.org/fliessend-fuehren/ new" target="_blank">Freier führen, Ethik heute November 2014</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Positive Gefühle machen produktiv]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Arbeitspsychologin Laura Venz geht Zeit online der Frage nach, welche Bedeutung das Gefühlsleben von Arbeitenden in der Berufswelt hat. &quot;Unsere Gefühle beeinflussen alles, was wir leisten können und wollen. Wer glücklich ist, der ist in der Regel auch leistungsfähig. Wer hingegen traurig ist und stark belastet, der bringt oft geringere Leistungen. Wobei durchaus auch negative Gefühle kurzfristig positive Effekte haben können – Wut etwa kann produktiv und durchaus kreativ machen&quot;, so Venz. Die Arbeitspsychologin geht davon aus, dass genügend Handlungsspielraum, Unterstützung und ein angenehmes, von Wertschätzung geprägtes Betriebsklima sich förderlich auf das Gefühlsleben der Mitarbeiter auswirken. Und sie rät, die emotionale Dimension in der Führung ernst zu nehmen, auch wenn sich ihre Bedeutung oft nicht direkt in harten Fakten messen lasse: &quot;Es lässt sich durchaus feststellen, dass in Teams und in Unternehmen, in denen sich die Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen und in einem angenehmen Klima arbeiten, die Fluktuation und auch die Krankenstände geringer sind. Andersherum sinkt die Leistung der Mitarbeiter in Unternehmen, in denen viele innerlich bereits gekündigt haben.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-10/gefuehle-bei-der-arbeit-arbeitspsychologie new" target="_blank">&quot;Gut gelaunte Chefs haben erfolgreiche Teams&quot;, Zeit online 30.10.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Nov 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zeit statt Stress]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Alle reden über Stress, und verlieren dabei die Zeit aus den Augen. Der Kongress Meditation &amp; Wissenschaft, der Ende Oktober in Berlin stattfand, ging indes einen umgekehrten Weg. Die Wissenschaftler zeigten eindrücklich, wie meditative Methoden die individuelle Zeitwahrnehmung verändern können, so dass das persönliche Verhältnis zur Zeit von einem subjektiven Mangel zur Fülle finden kann. Einige der Kongressbeiträge waren einen neuen Blick auf die uns scheinbar immer mehr verschlingende Komplexität - denn auch hier kann die meditative Wahrnehmung neue Wege eröffnen, weil sie die Grenzen zwischen innen und außen, zwischen Vielheit und Einheit durchlässig werden lässt. Mehrere Studien zur Wirkung von Meditation bei Gesunden im Allgemeinen und im Arbeitsleben im Besonderen zeigten darüber hinaus, dass sich bereits mit vergleichsweise kurzer Übungsdauer und simplen Übungen nicht nur Entspannung erlangen lässt, sondern auch die Kommunikation sich verbessert, Ängste und negative Emotionen zurückgehen und sich die Aufmerksamkeit merklich verbessert.<br><a href="http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/#more-2874 new" target="_blank">Meditation wirkt, Ethik heute Oktober 2014</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Nov 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[GenY ist vor allem traditionell oder wettbewerbsgetrieben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Versuche zu ergründen, was die so genannte Generation Y antreibt, treiben immer neue Blüten. Eine Umfrage im Auftrag der Unternehmensberatung Consulting Cum Laude unter 1.000 18- bis 32-Jährigen unterteilt die GenY in drei Typen. Die mit 30 Prozent größte Gruppe setze im Berufsleben vor allem auf traditionelle Werte - ihr Antrieb sei der Aufbau einer soliden Lebensgrundlage und das Streben nach Sicherheit. 25 Prozent der Befragten seien hingegen von einem starken Wettbewerbsdenken geprägt. Sie wollen genauso gut oder besser sein als die Bezugspersonen ihres Umfelds, reagieren auf Leistungsdruck positiv und streben nach Anerkennung. 21 Prozent wünschen sich im Berufskontext indes vor allem ein Wohlfühlambiente. Sie haben keine klare Zukunftsvision, betrachten aber Selbstständigkeit, Mobilität und Veränderung als wichtig.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/studie-zur-generation-y-leistungsbereiter-als-bisher-angenommen-a-998491.html new" target="_blank">Sicherheit schlägt Einkommen, Spiegel online 22.10.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geny-ist-vor-allem-traditionell-oder-wettbewerbsgetrieben</link>
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<pubDate>Wed, 05 Nov 2014 13:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wunsch nach hohen Strafen wächst]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Erlanger Strafrechtsprofessors Franz Streng, in der im Zeitraum zwischen 1989 und 2012 insgesamt gut 3.000 Studenten befragt wurden, bringt erstaunliches zutage. Während im Untersuchungszeitraum die subjektive Kriminalitätswahrnehmung deutlich zurückging, stieg gleichzeitig der Wunsch nach höheren Strafen unter den Jura-Studenten deutlich an. Gefragt, welches Strafmaß bei Totschlag im Affekt bei einer Trennung angemessen sei, forderten die Studierenden 1989 noch im Schnitt sechs Jahre Haft, 2012 bereits 9,5 Jahre. Forderten in einer vorgelagerten Studie aus dem Jahr 1977 noch rund ein Drittel der Befragten die Abschaffung der lebenslänglichen Haftstrafe, war es 2012 nur noch jeder 50. Befragte. Jeder dritte sah hingegen &quot;lebenslänglich&quot; als zu milde an - 1977 waren es noch 6,7 Prozent. Der Gedanke der Resozialisierung verliert über die Jahre zunehmend an Anerkennung, während gleichzeitig die Sorge um die &quot;Sicherung der Allgemeinheit&quot; deutlich gestiegen ist. <br><a href="http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/studie-punitivitaet-franz-streng-erlangen-jurastudenten-todesstrafe-folter/ new" target="_blank">Studie zur Angemessenheit von Strafen, Legal Tribune online 14.10.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wunsch-nach-hohen-strafen-wächst</link>
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<pubDate>Tue, 04 Nov 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Holocracy als neue Führungsform]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsende Komplexität der Arbeitswelt wie auch das unter Berufstätigen zunehmende Bedürfnis, durch den Job nicht nur ihren Lebensunterhalt sicherzustellen, sondern auch individuellen Sinn zu finden, stellen Führung vor immer neue Herausforderungen. Zwar sind sich immer mehr Führungskräfte darüber im Klaren, dass die alten Top-Down-Methoden nicht mehr zeitgerecht sind, weil es ihnen an Flexibilität und Entfaltungsräumen fehlt, doch beantwortet diese Erkenntnis nicht die Frage, wie man stattdessen angemessener und besser führen könnte. Zumal vor allem größere Unternehmen in irgendeiner Form auf handhabbare Strukturen angewiesen sind. Holocracy ist ein Führungsmodell, das versucht, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Es organisiert Unternehmen nach miteinander verzahnten Zuständigkeitsbereichen (liefert also eine klare Struktur) und bietet innerhalb dieser Bereiche verschiedene Handlungsprinzipien, die Verantwortlichkeiten und partizipative Beteiligung miteinander in Einklang bringen. Für Menschen, die die Vorteile von Holocracy kennenlernen möchten, bietet Dennis Wittrock in Bremen im November 2014 und im Februar 2015 zweitägige Einführungs-Workshops an.<br><a href="http://www.integral-con-text.de/index.php?id" target="_blank">Holocracy-Workshops in Bremen</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Share Economy noch mehr Hype als Realität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Glaubt man den Medien, ist die so genannte Share Economy einer der gegenwärtig heißesten Trends. Hotels und Transportunternehmen sehen sich bereits von den Modellen der Ökonomie des Teilens, bei denen Privatpersonen ihre Wohnungen temporär untervermieten oder Mitmenschen via App-Vermittlung unkompliziert per Auto zu ihren Reisezielen bringen, bedroht und überziehen die Anbieter Airbnb und Uber, die Anbieter und Nachfragende über Internetplattformen zusammenbringen, mit Klagen. Eine Umfrage von GfK und Spiegel online legt indes nahe, dass die Ökonomie des Teilens immer noch sehr in den Kinderschuhen zu stecken scheint. 55,5 Prozent der Befragten wissen, was Carsharing ist, gut 30 Prozent kennen die Plattformen für private Zimmervermittlung. Doch die reale Nutzung hinkt noch weit diesem Wissen hinterher. So liegt der Anteil derer, die schon einmal via Airbnb und Co. ein Zimmer gemietet haben, je nach Altersgruppe zwischen knapp 5 und 12,5 Prozent. Verleihplattformen, z.B. für Werkzeug, Geräte und andere Dinge des Alltags, rangieren gar bei einem Nutzungsgrad zwischen zwei und fünf Prozent. Bei den Fahrdiensten sind es zwischen vier und zwölf Prozent der Befragten, die Angebote schon einmal genutzt haben. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen mag man sich wundern, warum die etablierten Unternehmen, deren Geschäftsmodelle von den neuen Teilangeboten kanibalisiert werden könnten, bereits dermaßen auf die Barrikaden gehen. Und die künftigen Entwicklungspotentiale und möglichen Gefahren scheinen gegenwärtig ebenso noch recht überschaubar. 42,9 Prozent der Befragten konnten sich in der Umfrage vorstellen, selbst zum Anbieter zu werden. 46 Prozent bekundeten Interesse, Nutzer solcher Angebote zu werden.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/share-economy-uber-und-airbnb-deutsche-wollen-nicht-teilen-a-997502.html new" target="_blank">Share Economy: Deutsche teilen nicht, Spiegel online 17.10.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=share-economy-noch-mehr-hype-als-realität</link>
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<pubDate>Fri, 31 Oct 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gamification - die virtuelle Karotte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welt geht in einem Beitrag der Frage nach, wie Gamification, das spielerische Lernen mittels Computerspielen, die für die Arbeitswelt entwickelt wurden, zu positiven Verhaltensänderungen führen kann. Mit Spielen Fähigkeiten zu entwickeln, die im Job helfen, funktioniert laut Artikel dann am besten, wenn das Spieldesign sowohl optimal auf das gewünschte Einsatzgebiet zugeschnitten ist als auch für regelmäßige Herausforderungen und Langzeitmotivation sorgt. Das Beispiel zur möglichen Wirkung des Systems SoInteractive Gamification Framework bringt mich dann aber doch zum Grübeln. Hier wird gezeigt, wie ein Mitarbeiter, der häufig zu spät zur Arbeit erschien und nicht sonderlich motiviert war, durch das Spiel sein Verhalten innerhalb weniger Wochen veränderte - er kam plötzlich pünktlich und zeigte deutlich mehr Engagement. Die Erklärung: Um im Spiel Punkte zu sammeln und weiterzukommen, musste der Mitarbeiter sich auch im Hinblick auf seine Pünktlichkeit und seinen Einsatz verbessern - und sein Spieltrieb scheint dabei größer gewesen zu sein als sein zuvor zum Ausdruck gebrachter innerer Widerstand. Klingt nach plumper Manipulation ... Im Artikel heißt es: &quot;Wichtig ist es immer, Gamification in die bestehende Unternehmenskultur zu integrieren. Auf diese Weise kann daraus ein Wettbewerbsvorteil erwachsen. Denn wo Menschen die Möglichkeit geboten wird, direktes Feedback zu erhalten, können sie mit ihren Aufgaben wachsen.&quot; Ein zitierter Berater von Accenture weist explizit darauf hin, dass es dabei nicht darum gehe, &quot;die virtuelle Peitsche zu schwingen&quot;. Nun, die ist ja dann auch nicht mehr nötig, denn die gewünschte Anpassungsleistung wird ja dann gewissermaßen wie von selbst erbracht - auch wenn es eigentlich ein Spiel ist.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article133415095/Unternehmen-machen-ihre-Mitarbeiter-zu-Spielern.html new" target="_blank">Unternehmen machen Mitarbeitern zu Spielern, Die Welt 18.10.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Oct 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Körperhaltung beeinflusst Gefühle]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Queen&#039;s University zeigt, dass unser Körper nicht nur häufig Rückschlüsse auf unsere Gefühle zulässt, sondern umgekehrt die Haltung unsere Emotionen ebenfalls beeinflusst. Die Wissenschaftler legten den Probanden Listen mit positiven und negativen Wörtern vor. Anschließend mussten die Teilnehmer aufs Laufband, wo ihnen durch geschickte Intervention bestimmte Laufstile vermittelt wurden. Anschließend wurden sie befragt, an welche der zuvor gezeigten Wörter sie sich erinnerten. Dabei stellte sich heraus, dass diejenigen, die zu einem eher schleppenden Gang mit hängenden Schultern veranlasst worden waren, häufiger Begriffe mit negativer Konnotation wie &quot;ängstlich&quot; oder &quot;besorgt&quot; erinnerten. Die Forscher ziehen daraus die Schlussfolgerung, dass der Laufstil nicht nur das Gedächtnis, sondern wohl auch die Gemütslage beeinflusse, denn negative Erinnerungen führten Erfahrungsgemäß auch zu entsprechenden Gefühlen. Wäre interessant, einmal zu betrachten, ob zu langes Sitzen am Schreibtisch, verbunden mit Verspannungen, ähnliche Konsequenzen hat.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/schlurfender-gang-macht-traurig/1313468?_ga" target="_blank">Schlurfender Gang macht traurig, Spektrum.de 16.10.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die unbewussten Chauvinismen in der Arbeitswelt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Schlussfolgerungen, die wir aus wissenschaftlichen Studien ziehen, zeigen häufig mehr über unsere Kultur als den eigentlichen Untersuchungsgegenstand. So berichtet der Journalist Ferdinand Knauß in der Wirtschaftswoche über eine amerikanische Studie, die die Stressreaktionen von Frauen und Männern, die an ischämischen Herzkrankheiten litten, also beispielsweise einen Herzinfarkt hinter sich hatten, untersuchte. Dabei zeigte sich, dass die Männer unter Stress weniger emotionale Reaktionen zeigten als die Frauen und sich lediglich bei 41 Prozent der Blutzufluss zum Herzen verringerte (was gesundheitlich bedrohlich werden kann), während dies bei 57 Prozent der Frauen der Fall war. Stress setzt den Frauen also mehr zu als den Männern. Knauß&#039; Deutung der Ergebnisse: &quot;Und die politisch-gesellschaftlichen Implikationen? Nun, man könnte auf die naheliegende Idee kommen, dass die Überrepräsentanz von Männern in jenen gesellschaftlichen Bereichen, die besonders stark von Stress geprägt sind, möglicherweise nicht nur mit kulturellen, historisch überkommenen Prägungen, sondern mit biologischen Voraussetzungen zu tun hat. Dass mit anderen Worten das biologische Geschlecht (sex) und das gesellschaftlich konstruierte (Gender) eben doch nicht so klar zu trennen sind, wie das Kultur- und Sozialwissenschaftler behaupten.&quot; Ist das der Backlash zur immer noch gärenden Diskussion über Frauenquoten für Führungspositionen? Sollten Frauen also besser zurück an den Herd, um ihr Herz zu schonen? Oder sollten wir vielleicht lieber einmal darüber nachdenken, wie wir Gesundheitsgefährdungen in der Arbeitswelt insgesamt verringern können? Anstatt mit unterschwelligen Chauvinismen zu suggerieren, dass Frauen besser ihrer Biologie gerecht werden (wie auch immer), indem sie keine Führungsposition anstreben, um nicht vorzeitig an einem Herzinfarkt zu sterben.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/geschlechterunterschiede-frauenherzen-leiden-staerker-unter-stress/10843348.html new" target="_blank">Frauenherzen leiden stärker unter Stress, WiWo 15.10.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-unbewussten-chauvinismen-in-der-arbeitswelt</link>
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<pubDate>Tue, 28 Oct 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Philosophieren als neue Führungsqualität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Muße nachdenken, den Geist schweifen lassen, über das eigene Dasein reflektieren - im hektischen Business-Alltag sind solche Geistesbewegungen für Führungskräfte meist allein schon aus Zeitgründen undenkbar. Ein Beitrag im Harvard Business Manager richtet indes das Augenmerk auf die Frage, &quot;Wie Philosophieren Sie zu einem besseren Manager macht&quot;. Wo im Coaching zumeist systematische Verhaltensänderungen im Vordergrund stünden, eröffne eine gezielte Selbstreflexion, beispielsweise im Rahmen &quot;philosophischer Beratung&quot; ganz neue Perspektiven. Der Beitrag argumentiert neurowissenschaftlich, dass die Reflexion eine Hirnregion aktiviere, die es erleichtere, &quot;Diskrepanzen zwischen dem tatsächlichen und dem erwünschten Zustand&quot; zu erkennen, was eine &quot;Integration und Evaluation emotionaler, motivationaler und kognitiver Informationen&quot; ermögliche. Der Beitrag führt mehrere Beispiele dafür an, wie Top-Manager durch das philosophische Reflektieren besser mit konkreten Krisensituationen umgegangen sind, und zieht daraus die Schlussfolgerung: &quot;Das Nachdenken über zeitlose philosophische Werte kann uns zu sehr zeitgemäßen Verhaltensänderungen inspirieren, die unserem inneren Wachstum und einem nachhaltigen Erfolg förderlich sind.&quot; Nun, klingt wie das schlichte Bemühen des gesunden Menschenverstands. Was die Frage aufwirft, welche Rolle dieser bisher bei der Besetzung von Führungspositionen spielt ...<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/warum-philosophie-sie-zu-einer-besseren-fuehrungskraft-machen-kann-a-995961.html new" target="_blank">Wie Philosophie Sie zum besseren Manager macht, HBM 13.10.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Oct 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kuriose Mitarbeiterbindung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Vorstoß von Facebook und Apple, ihren Mitarbeiterinnen künftig das Einfrieren von Eizellen zu finanzieren, um eine mögliche Schwangerschaft freier zu planen, zeigt, in welchem Irrsinn moderne Unternehmen gefangen sind. Das immer schneller, höher und weiter scheint nun auch vor solch bizarren Ideen nicht mehr zurückzuschrecken. Was manche vielleicht einfach nur cool oder zeitgemäß finden mögen, erinnert andere bereits an die nahende Verwirklichung dessen, was Dave Eggers in seinem Roman &quot;Der Circle&quot; beschreibt - eine zunehmende Abhängigkeit von Arbeitgebern, die immer mehr internalisiert wird. Kritiker weisen, beispielsweise in einem Beitrag in der Zeit, denn auch darauf hin, dass es letztlich vielleicht weniger um Förderung von Frauen gehe, sondern eher um Kontrolle. Der beste Mutterschaftsurlaub wäre in diesem Sinne der, der nicht stattfindet. Dabei ist den Firmen, die mit der Idee nun vorpreschen, nicht allein ein Vorwurf zu machen. Denn letztlich tragen wir alle, indem wir mal mehr, mal vielleicht weniger und unter Kritik, immer wieder mit machen, wenn es darum geht, Leistung und Präsenz als das Wichtigste im Arbeitsleben zu betrachten. <br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/eizellen-einfrieren-facebook-apple/komplettansicht new" target="_blank">Ein Hoch auf die Produktivität, Zeit online 16.10.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Oct 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Radio-Download: Führung jenseits von Kontrolle und Konsens]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der letzten Woche war ich zu Gast bei &quot;Radio evolve&quot; und habe mit Dr. Tom Steininger über das Thema &quot;Führung neu denken - eine neue Kultur jenseits von Kontrolle und Konsens&quot; gesprochen - als kleinen Appetit-Happen auf die nächste Ausgabe des evolve Magazins zu diesem Themenfeld. Der Begriff Leadership ist ja eigentlich längst ein alter Hut - zumindest bemüht sich die Business-Fachliteratur seit den 1960er Jahren darum, neue Führungsperspektiven aufzuzeigen, die unserem Menschsein gerechter werden. In der Praxis dauert dann alles doch ein bisschen länger. In der Radiosendung spannen wir einen sehr weiten Bogen und versuchen zu erkunden, wie das inzwischen durchaus verbreitete systemische Denken nun zu einem nächsten Schritt führen kann - vielleicht zu einem systemischen führen und leben, bei dem wir nicht mehr nur betrachtende Beobachter sind, sondern aus diesem weiterem Erkenntnisradius heraus handeln. Wie kolossal anders die Dinge dadurch werden, versuchen wir anhand von Beispielen aus dem Buch &quot;Reinventing Organizations&quot; von Frederik Laloux zu zeigen (das übrigens im Frühjahr auch auf Deutsch erscheinen wird). <br><a href="http://www.evolve-magazin.de/radio/leadership-neu-denken/ new" target="_blank">Sendung anhören oder downloaden</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Oct 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Aufschwung wirkt weniger aufs Gemüt als Krisen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der London School of Economics und der Harvard Business School zeigt, dass ein Wirtschaftsaufschwung zwar die Lebenszufriedenheit erhöht, aber die emotionale Wirkung von Abschwüngen deutlich stärker ausfällt. Die Wissenschaftler warfen bewusst einen Blick auf die psychologische Wirkung von Konjunkturschwankungen, da die Politik sich vor allem auf die Förderung von Wachstum und eher weniger auf das Verhindern von Krisen fokussiere. Die Forscher gehen davon aus, dass Abschwünge, weil sie oft finanzielle Unsicherheit mit sich bringen, Stress und Angst auslösen, während ein bisschen mehr Lebenszufriedenheit in Zeiten des Aufschwungs nicht so stark ins Gewicht falle. Ihre Empfehlung an die Politik: Lieber Krisen vermeiden als dem nächsten Boom hinterherzuhecheln.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/wohlbefinden-krisen-machen-ungluecklich/10809816.html new" target="_blank">Krisen machen unglücklich, WiWo 8.10.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=aufschwung-wirkt-weniger-aufs-gemüt-als-krisen</link>
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<pubDate>Wed, 22 Oct 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reichtum verselbstständigt sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Reichtum ist relativ, und ab einer bestimmten Größenordnung verselbstständigt er sich - so könnte man zumindest die Erkenntnisse einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung deuten, die die Reichtumsentwicklung in Deutschland ins Visier nimmt. Legt man die wissenschaftliche Definition von Reichtum zugrunde, erscheint die Sache noch recht harmlos. Als reich gilt demnach, wer jährlich nach Abzug von Steuern und Abgaben und nach Anrechnung von privaten und staatlichen Transferleistungen als alleinstehende Person 36.000 Euro zur Verfügung hat, sehr reich ist man ab 54.000 Euro. Gemäß dieser Bezugsgrößen stieg der Anteil der Reichen und sehr Reichen an der Bevölkerung von 5,6 Prozent im Jahr 1991 auf 8,1 Prozent im Jahr 2011. Zählten vor 20 Jahren davon nur 0,9 Prozent zu den sehr Reichen, waren es 2011 bereits 2,2 Prozent. Im Schnitt stiegen die Einkommen der Reichen in diesem Zeitraum um 5 Prozent, die der sehr Reichen um ganze 20 Prozent. Das mag unter anderem daran liegen, dass letztere beinahe 30 Prozent ihres Einkommens aus Vermögen beziehen, während dieser Anteil bei den nur Reichen um die Hälfte niedriger liegt. Die Forscher sehen die &quot;entscheidende&quot; Entwicklung darin, dass sich die Gruppe der sehr Reichen geradezu &quot;von der übrigen Bevölkerung absetze&quot;.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article133069218/Die-Reichen-in-Deutschland-werden-noch-reicher.html new" target="_blank">Die Reichen in Deutschland werden noch reicher, Die Welt 8.10.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Oct 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Depression statt Befreiung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Soziologe Heinz Bude hat in seinem neuen Buch das Phänomen &quot;Gesellschaft der Angst&quot; erkundet und erklärt in einem Interview mit Spiegel online, warum die Generation der heute 40-Jährigen immer mehr zu Sklaven einer Idee von Work-Life-Balance zu werden scheint. Der Soziologe beschreibt, dass alle Bemühungen darum kreisen, ein gelungenes Leben zu verwirklichen, doch da dies in der heutigen Wahrnehmung nicht mehr allein durch eine Karriere oder ein glückliches Familienleben möglich werde, sondern möglichst alles Vorstellbare im eigenen Leben auch zum Tragen kommen müsse, werde das eigene Leben immer öfter als Scheitern erlebt. &quot;Wir haben es hier mit einer Generation Null Fehler zu tun, die sämtliche Bereiche des Lebens auszutarieren versucht. Wer das nicht hinkriegt, gehört zu den wirklichen Losern, von denen man sich besser fernhält. ... Eigentlich wird ja die perfekte Work-Life-Balance angestrebt. Man wird aber zum Sklaven dieser Work-Life-Balance. Was ursprünglich eine Befreiungsidee war, um sich vor den Tücken der Arbeitswelt zu schützen, wird nun zum Auslöser einer Depression. Das existenzielle Optimierungsprogramm ist schwer durchzuhalten. Früher sagte man: Ich bin, der ich bin. Heute denkt man: Ich bin, der ich sein könnte&quot;, erklärt Bude. Die Foucaultsche Idee der Selbsttechnologie, der Befreiung von Fremdsteuerung, werde unter den Vorzeichen der Zeit pervertiert in eine &quot;Unterwerfung unter Eigensteuerung&quot;. Alles werde gegeneinander abgewogen und austariert, doch man gebe sich keiner Sache mehr ausschließlich hin, so der Soziologe. Das erstrecke sich bis zu den großen Lebensfragen: &quot;Bei Fragen der letzten Bedeutung, so meine Erfahrung, herrscht auf einmal diese austernhafte Verschlossenheit. Man will sich durch Ernsthaftigkeit nicht aufs Kreuz legen lassen. Die letzten Dinge haben durchaus einen Widerhall, aber sie werden ausgespart.&quot; <br><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gesellschaft-der-angst-heinz-bude-ueber-die-40-jaehrigen-a-994694.html new" target="_blank">&quot;Sklaven der Work-Life-Balance&quot;, Spiegel online 6.10.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Vereinbarkeits-Lüge]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die nach wie vor schwer zu realisierende Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird gerne öffentlich diskutiert, aber noch lange nicht grundsätzlich genug, finden Susanne Garsoffky und Britta Sembach, deren Buch &quot;Die Alles-ist-möglich-Lüge&quot; gerade erschienen ist. In einem Gastbeitrag für Zeit online stellen beide die Maßstäbe, die bei solchen Diskussionen angelegt werden, in Frage und plädieren für eine viel grundsätzlichere Systemkritik. So kritisieren die beiden, dass häufig die Lebenswege von Powerfrauen in gut dotierten Positionen als Beleg für die Vereinbarkeit von Job und Familie herangezogen werden. &quot;Diese Powerfrauen sind Frauen, die man nicht wirklich gut leiden kann, aber heimlich ein bisschen beneidet. Weil sie Kraftpakete zu sein scheinen, die so gut wie nie müde, hungrig oder überarbeitet sind. Und dabei immer ausgeschlafen wirken und top frisiert sind. ... Powerfrauen liefern den Sound zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hey – dröhnt es aus allen Richtungen –, ihr müsst euch alle nur genügend anstrengen, dann seid ihr auch multitaskingfähig, unkaputtbar und leistungsstark. Der Druck, der dadurch auf die vielen Mütter und Väter entsteht, die verzweifelt versuchen, allen Anforderungen auch nur halbwegs gerecht zu werden, ist enorm.&quot; Garsoffky und Sembach wünschen sich eine Abkehr von der vorherrschenden Ideologie, miteinander vereinbaren zu wollen und zu sollen, was anscheinend nicht vereinbar ist. Ihr Plädoyer: &quot;Hören wir endlich auf, die &#039;Vereinbarkeit&#039; als ein rein individuelles Problem zu sehen, an dem jeder und jede aus persönlicher Unzulänglichkeit verzweifelt. Schauen wir uns genau an, unter welchen Umständen Familien in Deutschland diesen Spagat leben müssen – und ändern wir diese, bevor wir Eltern weiter auffordern, sich selbst und ihre Kinder immer weiter zu optimieren. Erkennen wir an, dass Familienarbeit eine ernstzunehmende, aufwändige und gesellschaftlich existentielle Arbeit ist – und hören wir auf, diejenigen zu bestrafen, die sich dafür entscheiden. Hören wir auf damit, nur Erwerbsarbeit einen Wert beizumessen, weil diese Haltung alle anderen Arbeiten gnadenlos entwertet. Machen wir die Gesellschaft fit für die On-off-Biografie! Einen Lebenslauf also, in dem Phasen der Erwerbsarbeit immer wieder mit Phasen der Familienarbeit abwechseln können, von der Gesellschaft getragen und den Unternehmen gefördert. Denn nur so können wir dem Fachkräftemangel begegnen und gleichzeitig Menschen Mut zur Familie machen. Viel zu viele hat dieser Mut längst verlassen.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-09/vereinbarkeit-familie-beruf-luege-gastbeitrag new" target="_blank">Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind, Zeit online 2.10.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-vereinbarkeits-lüge</link>
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<pubDate>Fri, 17 Oct 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehalts-Grand-Canyon zwischen Chefs und Mitarbeitern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Übermäßig hohe Managergehälter führen seit vielen Jahren immer wieder zu öffentlichen Gerechtigkeitsdebatten. Eine Studie der Harvard Business School und der Chulalongkorn University in Thailand hat nun in einer Umfrage in 40 Ländern eruiert, welche Gehaltsunterschiede zwischen Chefs und ihren Mitarbeitern von der Bevölkerung toleriert werden. In der Umfrage glaubten die Befragten, dass Konzernbosse rund zehn Mal mehr verdienen als ihre Mitarbeiter. Als ideales Verhältnis empfanden sie ein 4,6-faches Salär. In der Realität ist die bestehende Lücke indes so groß, dass man schon eher von einem Grand Canyon sprechen kann. In den USA beispielsweise verdient der Durchschnitts-CEO 354 Mal mehr als ein einfacher Arbeiter, nämlich 12,2 Millionen Dollar. Nimmt man diese Marke als gegeben, müsste ein amerikanischer Arbeiter, um den Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerung gerecht zu werden, mit 1,8 Millionen Dollar entlohnt werden. Deutsche CEOs verdienen 147 Mal so viel wie ihre Mitarbeiter, nämlich knapp 6 Millionen Dollar (4,7 Millionen Euro). Um der Gerechtigkeit Genüge zu tun, müssten hierzulande Arbeitnehmer auf ein Jahresgehalt von 946.000 Dollar (750.000 Euro) kommen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/harvard-studie-was-manager-verdienen-sollten-a-995095.html new" target="_blank">Was Manager verdienen sollten, HBM 2.10.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gehalts-grand-canyon-zwischen-chefs-und-mitarbeitern</link>
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<pubDate>Thu, 16 Oct 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kommunikation als (Lebens-)Kunst]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir sind es so gewohnt, zu kommunizieren und durch unsere Worte die Welt zu gestalten, dass uns das Wunder des Gelingens, das sich auf diese Weise immer wieder schöpft, oft gar nicht mehr bewusst ist. Was Kommunikation bedeutet, wird uns oft erst dann gewahr, wenn sie nicht gelingt, wenn unsere Worte ungehört verhallen oder sogar Widerstand hervorrufen. In einem Beitrag für das anthroposophische Magazin info3 habe ich deshalb einmal den Versuch unternommen darzustellen, welche Facetten und Möglichkeiten unsere heutige Kommunikationsfähigkeit beinhaltet - von der Möglichkeit, der Welt Klarheit und Richtung zu geben, über unseren einzigartigen Prozess der menschlichen Individuation selbst, die eng verbunden ist mit den Worten, die wir für uns selbst und die Welt finden, bis hin zu den Errungenschaften der Postmoderne, die unsere Gefühlswelten im sprachlichen Ausdruck manifestiert. All diese Fähigkeiten nutzen wir heute meist unbewusst, weil sie schlicht zum Standardrepertoire unserer kulturellen Fähigkeiten gehören. Doch dann gibt es diese Momente des Ringens, Momente, in denen bestehende Worte das, was gesagt werden will, nicht mehr zu fassen vermögen. Oder in denen das Leben Antworten einer neuen Qualität von uns erwartet. Diese Ahnung des Möglichen hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass wir in der Reibung an den Herausforderungen der Zeit nach neuen Kommunikationsformen suchen, die unsere bisherigen Fähigkeiten in einen noch größeren Kontext stellen und diesen Kontext selbst zugleich erweitern. Methoden wie der Bohmsche Dialog oder der U-Prozess von Otto Scharmer zeugen davon. Der info3-Artikel beschreibt eine kurze Reise durch all diese Möglichkeiten von Kommunikation. Und er ist eine kleine Preview auf die [b]Herbstakademie Frankfurt[/b], die vom [b]14. bis 16. November 2014 in Oberursel[/b] stattfinden. Sie wird die Frage &quot;Wie gelingt Kommunikation?&quot; weiter vertiefen. Infos zur Akademie und zur Anmeldung finden sich am Ende des Artikels.<br><a href="http://www.info3-magazin.de/aus-der-zukunft-sprechen/ new" target="_blank">Aus der Zukunft sprechen, info3 Oktober 2014</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kommunikation-als-(lebens-)kunst</link>
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<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zweifel an der Share Economy]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Teilen statt besitzen - unter dem Schlagwort &quot;Share Economy&quot; etablieren sich immer mehr Geschäftsmodelle, die bisherige Konsummodelle unterwandern. Was von den einen als Befreiung der Verbraucher gefeiert wird, ruft bei anderen zunehmend Skepsis hervor. &quot;Schlimmstenfalls verwandelt die Sharing Economy uns in ewige Verkäufer und zementiert unsere Eingebundenheit in den Weltmarkt. Der Imperativ des Teilens diktiert uns, dass alles, was wir besitzen, von materiellen Vermögenswerten bis hin zu immateriellem wie Gedanken und Ideen, kategorisiert und mit irgendeiner Form der Identifizierbarkeit, etwa einem QR-Code, versehen werden kann&quot;, kritisiert etwa Evgeny Morozow im Freitag. Er verweist auf die politischen Implikationen, die diese neuen Vorstöße haben - und auf Verwerfungen, die durch sie nur weiter zementiert werden könnten: &quot;Doch das eigentliche Probleme mit diesen utopischen Zukunftsvisionen besteht darin, dass sie die Pathologien des bestehenden politischen und ökonomischen Systems rationalisieren und sie als unsere bewussten Lifestyle-Entscheidungen darstellen. Es ist schön, sich in einer Position zu befinden, in der man wählen kann, ob man eine Sache mieten oder kaufen möchte. Doch viele haben eben nicht die Wahl. Ihnen bleibt gar nichts anderes übrig, als zu mieten.&quot; Laut Morozow könnte das vielgepriesene Teilen zwar die Negativfolgen der Wirtschafts- und Finanzkrise für viele Menschen erträglicher machen, lasse aber zugleich deren Ursachen unangetastet. Er kritisiert, dass der Sharing-Hype eher dazu beitrage, Politisches zu ignorieren und eine Taubheit gegenüber Unrecht und Ungleichheit zu befördern.<br><a href="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/die-ohrstoepsel-unserer-generation new" target="_blank">Zugang on demand, Der Freitag 30.9.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Oct 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hat das Feindbild Chef ausgedient?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Boss als der Böse - diese Art von Feindbild hat für die große Mehrheit der Beschäftigten anscheinend ausgedient. In einer Repräsentativbefragung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung gaben 78 Prozent der Beschäftigten an, mit ihrem Chef zufrieden zu sein. Freiräume und eigenverantwortliches Arbeiten tragen bei der Hälfte der Befragten zu diesem Wohlbefinden bei. Wer als kompetent anerkannt wird und beim Vorgesetzten Gehör findet, hat auch Vertrauen zum Chef. Bestrafung, Druck und Drohungen hingegen verhindern eine positive Beziehung zum Chef. Doch nur rund ein Fünftel der Befragten gibt an, solch schlechte Erfahrungen mit direkten Vorgesetzten zu machen.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article132780391/Deutsche-Arbeitnehmer-zufrieden-mit-ihren-Chefs.html new" target="_blank">Deutsche Arbeitnehmer zufrieden mit ihren Chefs, Die Welt 30.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hat-das-feindbild-chef-ausgedient</link>
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<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Depression statt Befreiung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Soziologe Heinz Bude hat in seinem neuen Buch das Phänomen &quot;Gesellschaft der Angst&quot; erkundet und erklärt in einem Interview mit Spiegel online, warum die Generation der heute 40-Jährigen immer mehr zu Sklaven einer Idee von Work-Life-Balance zu werden scheint. Der Soziologe beschreibt, dass alle Bemühungen darum kreisen, ein gelungenes Leben zu verwirklichen, doch da dies in der heutigen Wahrnehmung nicht mehr allein durch eine Karriere oder ein glückliches Familienleben möglich werde, sondern möglichst alles Vorstellbare im eigenen Leben auch zum Tragen kommen müsse, werde das eigene Leben immer öfter als Scheitern erlebt. &quot;Wir haben es hier mit einer Generation Null Fehler zu tun, die sämtliche Bereiche des Lebens auszutarieren versucht. Wer das nicht hinkriegt, gehört zu den wirklichen Losern, von denen man sich besser fernhält. ... Eigentlich wird ja die perfekte Work-Life-Balance angestrebt. Man wird aber zum Sklaven dieser Work-Life-Balance. Was ursprünglich eine Befreiungsidee war, um sich vor den Tücken der Arbeitswelt zu schützen, wird nun zum Auslöser einer Depression. Das existenzielle Optimierungsprogramm ist schwer durchzuhalten. Früher sagte man: Ich bin, der ich bin. Heute denkt man: Ich bin, der ich sein könnte&quot;, erklärt Bude. Die Foucaultsche Idee der Selbsttechnologie, der Befreiung von Fremdsteuerung, werde unter den Vorzeichen der Zeit pervertiert in eine &quot;Unterwerfung unter Eigensteuerung&quot;. Alles werde gegeneinander abgewogen und austariert, doch man gebe sich keiner Sache mehr ausschließlich hin, so der Soziologe. Das erstrecke sich bis zu den großen Lebensfragen: &quot;Bei Fragen der letzten Bedeutung, so meine Erfahrung, herrscht auf einmal diese austernhafte Verschlossenheit. Man will sich durch Ernsthaftigkeit nicht aufs Kreuz legen lassen. Die letzten Dinge haben durchaus einen Widerhall, aber sie werden ausgespart.&quot; <br><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gesellschaft-der-angst-heinz-bude-ueber-die-40-jaehrigen-a-994694.html new" target="_blank">&quot;Sklaven der Work-Life-Balance&quot;, Spiegel online 6.10.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=depression-statt-befreiung</link>
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<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefangen in einem überholten System]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mitarbeiterbefragungen zeigen immer wieder, dass Angestellte ihren Führungsrkäften nur mäßige Noten geben, weil diese offenbar an den Bedürfnissen der Belegschaft und dem Puls der Zeit vorbeisteuern. Eine Umfrage der &quot;Initiative Neue Qualität der Arbeit&quot; unter 400 Managern zeigt nun, dass die Führenden das oftmals ganz ähnlich sehen. Auch sie fühlen sich bisweilen wie Gefangene in einem überholten System. So glaubt noch nicht einmal mehr jeder zweite Chef, dass die Führungskultur, die im eigenen Unternehmen praktiziert wird, für die Zukunft tauge. Eine Mehrheit bezweifelt, dass Management via Hierarchie noch zeitgemäß und zielführend ist. Viel wichtiger seien bewegliche Führungsstrukturen, die sich an der Dynamik sich selbst organisierender Netzwerke orientieren. Wichtigste Perspektiven für die Motivation der Mitarbeiter sind in den Augen der Manager Wertschätzung, Entscheidungsfreiräume und Eigenverantwortung. Kooperation und Empathie werden zu den Anforderungen, die für Führungskräfte künftig wohl unerlässlich sein werden. Dafür benötige es die Möglichkeit zur Reflektion, weshalb viele Befragte dem Coaching eine große Bedeutung zuweisen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-09/manager-fuehrungsstil-umfrage new" target="_blank">Manager halten deutsche Führungskultur für überholt, Zeit online 30.9.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Oct 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Last der Komplexität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Gastbeitrag für die Wirtschaftswoche geht der Kommunikationsexperte Joachim Klewes der Frage nach, welche zentralen Herausforderungen an Führung mit dem rasanten digitalen Wandel verbunden sind, der zur so genannten &quot;Industrie 4.0&quot; führe. Für Klewes ist augenscheinlich, dass die gegenwärtigen Innovationsprozesse zu einer bisher nicht dagewesenen Komplexität führen werden, die &quot;extrem&quot; sei und nicht nur neues Wissen erfordere, sondern vor allem &quot;die Veränderung fundamentaler Einstellungen und Verhaltensweisen&quot;. Da der einzelne Mitarbeiter nur noch Bruchteile des jeweiligen Gesamtsystems überblicken könne, gewinne Vernetzung und Prozessdesign eine besondere Bedeutung. Aber: &quot;Nur ein Bruchteil der heutigen Mitarbeiter ist in der Lage, mit diesen komplexen Prozessen umzugehen.&quot; Für Führende, die bisher einen großen Teil ihrer Identität aus der &quot;Entscheidungshoheit&quot; ihrer Führungsrolle bezogen hätten, erwartet Klewes ein erhebliches Frustrationspotential aufgrund des &quot;Sinn-Verlusts&quot;, der für sie mit den neuen Vernetzungsgraden, die notwendig werden, verbunden sein wird. Dieser müsse durch Change Management konstruktiv aufgefangen werden.<br><a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/industrie-4-0-warum-niemand-wirklich-vorbereitet-ist/10769746.html new" target="_blank">Industrie 4.0: Warum niemand wirklich darauf vorbereitet ist, WiWo 30.9.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Oct 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung setzt ein Metabewusstsein voraus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag auf Zeit online bringt der Kommunikationsexperte Friedemann Schulz von Thun eine neue Führungsperspektive ins Spiel. Seiner Erfahrung nach brauchen Leader vor allem eines - ein Metabewusstsein. Darunter versteht Schulz von Thun weniger eine Form der Abstraktionsfähigkeit, die sich von konkreten Inhalten und Sachfragen löst, sondern das Talent, &quot;veränderte Zustände&quot; zu schaffen. Insbesondere die &quot;implizite Metakommunikation&quot; kann eine neue Art der Lösungsorientierung ermöglichen, da sie sich nicht direkt auf unerwünschtes Verhalten richtet, sondern implizit versucht, zum erwünschten Verhalten zu ermutigen. Sie interveniert also nicht durch ein explizites Thematisieren, sondern greift das, was ist auf, und führt es konstruktiv weiter.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-09/integrale-fuehrungskraft-schulz-von-thun/komplettansicht new" target="_blank">Wie gute Führung gelingen kann, Zeit online 29.9.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie das Ich seinen inneren Kompass verliert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Wirtschaftswoche spricht der Soziologe Heinz Bude über ein subtiles Angstphänomen, das immer mehr unser menschliches Selbstbild zu prägen scheint. In der Multioptionsgesellschaft gerät seiner Ansicht nach das liberale Ich in die Krise, weil es immer weniger eine Antwort auf die Frage, was will ich eigentlich, zu finden scheint. &quot;Ich glaube, dass die Ära des selbstbestimmten, innengeleiteten Menschen sich dem Ende zuneigt. Dieser Mensch hatte noch einen sehr individuellen Lebensplan. Er fragte sich etwa: Soll ich einen guten Bildungsroman lesen, mich mit Gottesfragen beschäftigen oder die Relativitätstheorie zu verstehen suchen? Ein solcher Typ suchte und fand Anerkennung - nicht zuletzt bei sich selbst&quot;, so Bude. Da in der Arbeitswelt immer mehr die Anpassung zähle, entwickeln in den Augen des Soziologen immer mehr Menschen eine Art &quot;Geschmeidigkeit&quot;, die sie ihren inneren Kompass verlieren lässt. Die Folge: &quot;Der außengeleitete Mensch muss ständig auf den Anderen schauen, sich vergleichen. Daraus erwächst eine permanente Angst des Ungenügens. Keine spezifische, leicht adressierbare Angst, sondern eine allgemeine, diffuse Angst im Hinblick auf andere&quot;, erklärt der Soziologe. Das Fatale daran: &quot;Diese Angst ist eine Stimmung. Im Unterschied zum Affekt, der plötzlich aufblitzt, bildet sie den atmosphärischen Rahmen für die Art und Weise, in der wir die Welt wahrnehmen. Vielleicht kann man am besten mit einem Bild beschreiben: Die Stimmungsangst hat etwas Rieselndes, sie dringt unmerklich in die Poren der Gesellschaft ein.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/psychologie-die-rieselnde-angst-vor-dem-eigenen-ungeschick-seite-all/10708374-all.html new" target="_blank">Die rieselnde Angst vor dem eigenen Ungeschick, WiWo 28.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-das-ich-seinen-inneren-kompass-verliert</link>
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<pubDate>Tue, 07 Oct 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Ökonomie braucht ein Update]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Otto Scharmer, Senior Lecturer am MIT, geht in einem Beitrag im Guardian darauf ein, warum die Ökonomie ein Update braucht - und stellt acht Blickwinkel vor, die zur notwendigen Transformation beitragen könnten. Scharmer spricht von drei großen Trennungen, die zu den Krisen in den vergangenen Jahren geführt haben. Die ökologische Trennung findet ihren Ausdruck in wachsender Umweltzerstörung, die soziale in zunehmender Ungleichheit und Polarisierung, die spirituelle zeige sich darin, dass 2010 mehr Menschen sich selbst das Leben genommen hätten, als in Kriegen, durch Naturkatastrophen oder Morde gestorben seien. Scharmers Vorschläge für einen Wandel: 1. Die Natur als Ökosystem zu behandeln, das unsere Pflege braucht. 2. Arbeit als von Leidenschaft inspiriertes Unternehmertum betrachten. 3. Ein Geldsystem, das der Realwirtschaft dient. 4. Technologie nutzen, um aus Verbrauchern Schöpfer werden zu lassen. 5. Leadership als Raum, der eine Kokreation der Zukunft ermöglicht. 6. Anstelle einer Steuerung von außen durch bürokratische Systeme aus einer geteilten Bewusstheit heraus handeln, die das große Ganze sieht. 8. Eigentum nicht mehr als Privatsache betrachten, sondern als gemeinschaftliches Anliegen, das sich auf Fürsorge richtet. &quot;Diese acht Akkupunkturpunkte könnten dabei helfen, vom Auslaufmodell Kapitalismus zu einer Ökonomie des 21. Jahrhunderts zu kommen, die Wohlbefinden für alle möglich macht&quot;, so Scharmers Vision.<br><a href="http://www.theguardian.com/sustainable-business/2014/sep/26/8-innovations-economic-system-capitalism new" target="_blank">8 institutional innovations that could update the economic system, Guardian 26.9.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Oct 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel Empathie macht aggressiv]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Empathie wird gerne als einhellig positive Eigenschaft gesehen, doch eine Studie der State University of New York in Buffalo bringt nun eine kritischere Perspektive ins Spiel. In verschiedenen Testszenarien wurden die Probanden mit fiktiven Szenen konfrontiert, in denen Menschen schwierige Situationen zu durchleben hatten. Je mehr diese Herausforderungen ihnen zusetzten, umso stärker die Empathie, die die Probanden ihnen gegenüber entwickelten. In einem zweiten Test hatten die Probanden dann die Gelegenheit, in solche Situationen einzugreifen, beispielsweise in dem sie die Kontrahenten, die der Auslöser für die Kalamitäten der Leidenden waren, bestrafen konnten. Dabei zeigte sich: Je stärker die &quot;Opfer&quot; sich betroffen fühlten, umso härter fielen die Interventionen der Testteilnehmer zu deren Gunsten aus. Die Wissenschaftler wollten mit dem Versuch beweisen, dass aggressives Verhalten nicht allein aus Impulsivität oder einem aggressiven Charakter entsteht, sondern auch ein empathischer Impuls zum Auslöser werden kann.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/psychologie/-/journal_content/56/12054/4586353/Aggressiv-aus-Empathie/ new" target="_blank">Aggressiv aus Empathie, wissenschaft.de 26.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-viel-empathie-macht-aggressiv</link>
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<pubDate>Thu, 02 Oct 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kritik an goldener Rente für Vorstände]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Einkommen der Vorstände großer Konzerne, das sich meist auf zweistellige Millionenbeträge summiert, hat in den vergangenen Jahren vielfach Kritik ausgelöst. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung wirft nun auch einen Blick auf die Altersversorgung der Top-Manager. Vielfach werden diesen nämlich auch enorme Rentenzahlungen garantiert, so dass die Rückstellungen für die Betriebspensionen in den Firmen längst enorm sind. Für Stada-Chef Hartmut Retzlaff beispielsweise muss das Unternehmen 35 Millionen Euro Rücklagen bilden, um ihm später seine Betriebspension auszahlen zu können. Bei Daimler-Chef Dieter zetsche sind es 29,9 Millionen Euro, und VW muss für Martin Winterkorn 22,1 Millionen Euro zurücklegen. Die Hans-Böckler-Stiftung kritisiert die hohen Rentenzahlungen als nicht mehr zeitgemäß, da Vorstände ohnehin schon sehr hohe Vergütungen hätten. Betriebsrenten hätten einst den Sinn gehabt, den früher weitaus geringer bezahlten Top-Managern einen angemessenen Lebensabend zu ermöglichen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/betriebspensionen-vorstaende-kassieren-das-250-fache-eines-angestellten/10751996.html new" target="_blank">Vorstände kassieren das 250-fache eines Angestellten, HB 25.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kritik-an-goldener-rente-für-vorstände</link>
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<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel Sitzen schadet dem Hirn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Den ganzen Tag am Schreibtisch und abends zum Ausgleich eine Runde joggen gehen? Eine Studie der Universität Illinois legt nahe, dass es so leicht nicht getan ist. Die Wissenschaftler untersuchten, welche Auswirkungen langes Sitzen auf die Verfassung des Gehirns hat und ob und in welcher Form Bewegung hier Abhilfe schaffen kann. Dabei zeigte sich, dass Menschen, die sich regelmäßig körperlich betätigen, weniger unter altersbedingten Schädigungen der Nervenverknüpfungen litten als solche, die nur sporadisch etwas für ihren Körper taten. Ob es dabei um eher moderate oder intensive körperliche Betätigung geht, ist laut der Studie zweitrangig - wichtiger sei die Regelmäßigkeit, die immer wieder lange Sitzphasen unterbreche.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/sitzen-beschleunigt-den-geistigen-abbau/1309456?_ga" target="_blank">Sitzen beschleunigt den geistigen Abbau, spektrum.de 18.9.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der nächste Shift im Management]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Führung ist eine Praxis, die sich schon immer im Abgleich mit den Herausforderungen der jeweiligen Zeit entwickelt hat. Lag der Schwerpunkt des klassischen Managements vor allem in der Strukturierung von Arbeitsprozessen und in einem System aus Anweisung und Kontrolle, traten später eher die Fachkompetenzen der Führenden in den Vordergrund, also ihre Fähigkeit, in der Unternehmensentwicklung qualitative Unterschiede zu machen. Unter dem Stichwort Leadership gewannen schließlich auch Aspekte wie Persönlichkeit und emotionale Kompetenzen mehr Bedeutung. In einem Beitrag für den Harvard Business Manager geht die Leadership-Expertin Rita Gunther McGrath noch einen Schritt weiter: &quot;Heute erwarten viele Menschen von einem Unternehmen, dass es ihnen ganzheitliche und sinnvolle Erfahrungen ermöglicht. Ich bin der Ansicht, dass das Management in eine neue Ära eingetreten ist: in das Zeitalter der Empathie.&quot; Das bedeute nicht nur eine neue Perspektive gegenüber Kunden zu entwickeln, sondern auch den Umgang mit Mitarbeitern grundlegend zu überdenken. Firmen müssten sich, so die Autorin, Fragen stellen wie der Ungleichheit, die durch wirtschaftliches Tun gefördert werde, einseitigem Profitstreben, das sich hauptsächlich an den Interessen der Shareholder orientiere oder auch, welches Wertversprechen ein Unternehmen seinen Mitarbeitern machen könne. &quot;Aus meiner Sicht bedeutet dies, dass wir herausfinden müssen, wie Management aussehen kann, wenn die Arbeit nicht mehr über Befehlsketten, sondern über Netzwerke abläuft, wenn sie eine emotionale Bedeutung hat und die Manager dafür verantwortlich sind, für ihre Mitarbeiter Communities zu schaffen. Wenn von den heutigen Managern Empathie verlangt wird (und das ist mehr als Exekution und auch mehr als Fachkompetenz), dann müssen wir uns fragen: Was für neue Rollen und Unternehmensstrukturen sind in einem solchen Kontext sinnvoll, und wie soll man das Leistungsmanagement gestalten? Was für Eigenschaften muss eine Führungskraft jetzt mitbringen, um als Säule ihres Unternehmens fungieren zu können, und wie soll die nächste Managergeneration ausgebildet und geschult werden?&quot;, so McGrath. Wenn Firmen sich ernsthaft diesen Fragen zuwenden, könnte sich die Unternehmenswelt grundlegend verändern. Die Frage ist lediglich, wie viel Interesse Firmen heute bereits haben, sich diese Fragen zu stellen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/manager-brauchen-neuen-fuehrungsstil-a-987288.html new" target="_blank">Das Zeitalter der Empathie, HBM 15.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-nächste-shift-im-management</link>
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<pubDate>Mon, 29 Sep 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Religion macht nicht moralischer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universität Köln zu Moral im Alltag zeigt: Menschen mit stärkeren religiösen Bezügen handeln nicht moralischer als jene, die keinen Bezug zur Religion haben. Sie fühlen sich allerdings beschämter und schuldiger, wenn sie sich selbst dabei erwischen, unmoralisch gehandelt zu haben. Die Wissenschaftler hatten in einem Experiment mit mehr als 1.200 Probanden via SMS mehrfach am Tag nachgefragt, ob die Testteilnehmer in der letzten Stunde eine moralische oder unmoralische Handlung ausgeführt hatten - und testeten dann jeweils mit einem Kurzfragebogen die Befindlichkeit der Probanden. Dabei zeigten sich mehrere interessante Zusammenhänge. Begegnet uns selbst jemand mit moralischem Verhalten, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass wir selbst auch moralisch handeln. Umgekehrt funktioniert das aber nicht. Bei Menschen, die früh am Tag eine gute Tat begehen, macht dies im weiteren Tagesverlauf unmoralische Handlungen wahrscheinlicher. Möglicherweise, weil sie bereits &quot;in Vorlage&quot; getreten und deshalb sich selbst gegenüber milder gestimmt sind. Interessant sind auch die Themen, um die die Moral der Befragten kreiste. Liberal eingestellte Probanden berichteten häufiger über Situationen, in denen Fairness oder Unfairness, Freiheit oder Unterdrückung und Ehrlichkeit oder Lügen im Zentrum standen. Bei den Konservativen hingegen ging es eher um Loyalität und Autorität oder Subversion, Recht oder Unrecht.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/4469196/Moral-im-Alltag/ new" target="_blank">Moral im Alltag, wissenschaft.de 12.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=religion-macht-nicht-moralischer</link>
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<pubDate>Fri, 26 Sep 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Geteiltes Leid ist sozialer Klebstoff]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gemeinsame Erfahrung von Schmerz kommt der Gruppenbindung zugute und macht Menschen kooperativer, so die Erkenntnis einer Studie der Universität New South Wales. Die Forscher teilten Probanden in zwei Gruppen - eine musste eine unangenehme Aufgabe erledigen, die Mitglieder der anderen sollten Vergleichbares erledigen, allerdings verbunden mit einer Schmerzkomponente (z.B. die Hand in schmerzhaft kaltes Wasser halten). In einer anschließenden Befragung zu ihren Gefühlen zeigten sich die Probanden der &quot;Schmerz-Gruppe&quot; stärker verbunden mit ihren Leidensgenossen. In einem zweiten Test, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit hatten zu kooperieren oder egoistisch auf den eigenen Vorteil hinzuarbeiten, zeigte sich bei den Probanden der Schmerzgruppe ein rücksichtsvollerer Umgang miteinander und mehr Kooperationsbereitschaft als in der Vergleichsgruppe. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das gemeinsam erlebte &quot;Leid&quot; wie eine Art &quot;sozialer Klebstoff&quot; wirke. <br><a href="http://www.spektrum.de/news/schmerz-schweisst-zusammen/1308428?_ga" target="_blank">Schmerz schweißt zusammen, spektrum.de 11.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geteiltes-leid-ist-sozialer-klebstoff</link>
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<pubDate>Thu, 25 Sep 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nett, sicher, gut bezahlt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fragt man die Deutschen, was ihnen an einem neuen Job besonders wichtig ist, landet man bei den Adjektiven nett, sicher, gut bezahlt. Am wichtigsten ist ihnen laut einer Repräsentativbefragung von Forsa, dass sie angenehme Kollegen haben (97 Prozent), dass der Job sicher ist (96 Prozent) und dass sie Respekt und Anerkennung vom Vorgesetzten bekommen (95 Prozent). Auf den weiteren Rängen folgen ein gutes Gehalt, abwechslungsreiche Tätigkeiten und ein unbefristeter Arbeitsvertrag. 88 Prozent der Befragten legen außerdem ein Augenmerk auf die Moralvorstellungen und das Leitbild ihres neuen Arbeitgebers.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/was-deutsche-wollen-projektleitung-ja-spitzenmanager-nein/10691838.html new" target="_blank">Was Deutsche wollen, HB 12.9.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Sep 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Einfach mal frei sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress, Hyperaktivität und Konsumwahn - wenn es nach dem Postwachstums-Ökonomie-Vordenker Niko Paech geht, ist ein &quot;weniger von allem&quot; nicht nur absehbar eine wirtschaftlich-ökologische Notwendigkeit, sondern könnte uns auch zu einem viel zufriedeneren Lebensstil verhelfen. &quot;Konsum macht keine Freude, sondern strengt an. Das knappste Gut ist unsere Lebenszeit – die wir damit verschwenden, Waren herzustellen und zu kaufen, die wir nicht benötigen&quot;, sagt Paech im Interview mit der taz. Ihm geht es um Befreiung, nicht darum , sich etwas zu versagen: &quot;Verzicht ist das falsche Wort, weil es eine leidvolle Entsagung nahelegt. Dabei kann es den Genuss steigern, weniger zu konsumieren. Man hat mehr Zeit für die Tätigkeiten, die einem wirklich wichtig sind.&quot; Paech plädiert beispielsweise für einen &quot;geordneten Rückbau&quot; des Industriekapitalismus, verbunden mit neuen Vorstößen in Sachen Subsistenzwirtschaft: &quot;Wenn jeder Mensch nur noch 20 Stunden pro Woche arbeitet, bleibt genug Zeit, um ergänzende Formen der Selbstversorgung zu praktizieren, etwa Nahrung selbst anzubauen, Güter gemeinschaftlich zu nutzen oder Dinge zu reparieren.&quot; <br><a href="http://www.taz.de/Niko-Paech-ueber-Postwachstum/!145119/ new" target="_blank">Konsum nervt, taz 1.9.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Sep 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entspannung vor der Glotze macht ein schlechtes Gewissen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fernsehen oder im Internet surfen zur Entspannung? Verschiedene Studien zeigen, dass die Nutzung von Unterhaltungsmedien dabei helfen kann, zu relaxen - auch, weil sie dazu führt, dass die Konsumenten Erfolgs- und Kontrollerfahrungen machen, die im Alltag nicht immer gegeben sind. Nun zeigt eine Studie der Universität Mainz und der Freien Universität Amsterdam, dass die Mediennutzung nicht immer mit diesen positiven Erholungseffekten einhergeht. Die Wissenschaftler befragten 471 Freiwillige nach ihrem Medienkonsum und den Gefühlen, die dieser in ihnen auslöste. Dabei kam heraus, dass vor allem Personen mit sehr hohem Erschöpfungslevel sich durch das Abschalten beim Fernsehen oder im Internet hinterher eher schlecht fühlten. Sie hatten ein schlechtes Gewissen, weil in ihnen das Gefühl aufkeimte, ihrem Bedürfnis nach Ablenkung auf Kosten anderer, wichtigerer Aufgaben nachgegeben zu haben. Und diese Schuldgefühle reduzierten die erwarteten Erholungseffekte deutlich im Vergleich zu den weniger beanspruchten medialen Entspannern. Die Wissenschaftler deuten das Ergebnis dahingehend, dass der Wunsch nach Unterhaltung in Konflikt gerät mit weniger angenehmen Verpflichtungen und gehen davon aus, dass die ständige Verfügbarkeit medialer Inhalte inzwischen vielleicht sogar als Bürde empfunden wird. <br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/wir_fuehlen_wie_wir_sprechen_kopie_1/ new" target="_blank">Einschalten zum Abschalten? Psychologie heute 1.8.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=entspannung-vor-der-glotze-macht-ein-schlechtes-gewissen</link>
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<pubDate>Mon, 22 Sep 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Achtsamkeit in Führung: Was Meditation für Unternehmen bringt]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Heute mal wieder eine Meldung in eigener Sache: Am 23. September erscheint das Buch &quot;Mit Achtsamkeit in Führung - Was Meditation für Unternehmen bringt&quot;, das ich gemeinsam mit Paul J. Kohtes geschrieben habe. Darin zeigen wir, wie Meditation zu einem strategischen Baustein für die Organisationsentwicklung werden kann.  Das Buch liefert einen Überblick über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung von Meditation, stellt gängige Methoden vor und entwickelt Implementierungsstrategien für das betriebliche Gesundheitsmanagement, die Burnout-Prophylaxe bzw. -Behandlung,  die Führungskräfteentwicklung und die Förderung persönlicher und fachlicher Fähigkeiten. Best practices aus Unternehmen wie PUMA, dem WDR, der hessischen Verwaltung sowie aus den Bereichen Vertrieb, Versicherungen, Coaching und Resilienzförderung zeigen, wie Firmen Meditationsprogramme entwickeln können, die im Einklang mit ihren unternehmerischen Erfordernissen stehen. Personalvorstände, Human-Reccources-Verantwortliche, Personalentwickler, Berater, Coaches und alle im beruflichen Gesundheitswesen Tätigen finden in dem Strategiebuch den State of the Art der Forschung und das notwendige Fachwissen, um adäquate Angebote zu Meditation und Achtsamkeit im betrieblichen Umfeld zu realisieren.<br><a href="http://www.klett-cotta.de/buch/Beratung_und_Supervision/Mit_Achtsamkeit_in_Fuehrung/49081 new" target="_blank">Weitere Infos zum Buch</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mit-achtsamkeit-in-führung</link>
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<pubDate>Fri, 19 Sep 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie gelingt Kommunikation? Event am 14.-16. November 2014]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Kommunikation ist das &quot;Medium&quot;, das Menschen miteinander verbindet und Dinge möglich macht, und das gilt nicht nur für die Arbeitswelt. Die Herbstakademie Frankfurt, die von EnlightenNext, einem Verein, der sich der Kultur- und Bewusstseinsentwicklung verschrieben hat, dem anthroposophischen Magazin info3 und dem Integralen Forum, einem Verein zur Erkundung integraler Philosophie und Praxis, gemeinsam ausgerichtet wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto &quot;Wie gelingt Kommunikation? Vernunft, Intuition - Wir und die Welt&quot;. Seit der ersten Akademie im Jahr 2006 haben die Veranstalter über die Jahre eine besondere Kommunikationskultur entwickelt, die &quot;Evolutionären Dialoge&quot;. Verschiedene Prinzipien erleichtern es dabei den an einem Gespräch Beteiligten, aus einem Raum der Verbundenheit, der wechselseitigen Bezugnahme und der Aufgeschlossenheit für die Entstehung von Neuem heraus miteinander zu kommunizieren. In diesem Jahr werden sich auch die inhaltlichen Impulse des Events, das vom 14. bis 16. November in Oberursel bei Frankfurt stattfindet, um diese Kommunikationskultur drehen. Dabei geht es vor allem um Evolution in der Kommunikation und die dialogische Emergenz einer neuen Kultur. In einem Forum wird außerdem der Bezug von Kommunikation und Kunst, Meditation sowie der Arbeitswelt diskutiert werden. Ich selbst werde bei der Veranstaltung eine Einführung in verschiedene Perspektiven von Kommunikation geben, die Gesprächsbeziehungen in einen weiteren Raum des Möglichen bringen.<br><a href="http://www.herbstakademie-frankfurt.de/2014 new" target="_blank">Weitere Infos und Anmeldung</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-gelingt-kommunikation-event-am-14.-16.-november-2014</link>
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<pubDate>Thu, 18 Sep 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Freude im Job hält länger fit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht die Belastung durch die Arbeit, sondern der Missmut über den Job könnte es sein, die Arbeitnehmer in einen frühen Ruhestand treibt. So stellt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung fest, dass nicht etwa diejenigen früher in Rente gehen, die in besonders anstrengenden Berufen arbeiten, sondern eher Menschen, die von einer schlechten Arbeitsqualität betroffen sind, worunter die &quot;Gesamtheit aller auf den Arbeitenden einwirkenden Anforderungen und Arbeitsbedingungen&quot; fallen. 2010 waren 47,5 Prozent der Neu-Rentner Vorruheständler, 2011 sogar 48,1 Prozent.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/fruehrente-wer-seinen-job-mag-haelt-laenger-durch/10686598.html new" target="_blank">Wer seinen Job mag, hält länger durch, WiWo 12.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=freude-im-job-hält-länger-fit</link>
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<pubDate>Wed, 17 Sep 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Mehr als die Hälfte aller Überstunden wird für lau geleistet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Überstunden sind nicht nur lästig. Richtig ärgerlich wird es, wenn sie auch weder bezahlt noch durch Freizeit vergütet werden. Laut einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung leisten die deutschen Arbeitgeber für nicht einmal die Hälfte der von ihren Angestellten erbrachten Mehrarbeit einen Ausgleich. Die gut 38 Millionen Erwerbstätigen erbrachten im 2. Quartal 2014 im Schnitt je 11,9 Überstunden - aber nur fünf wurden im Schnitt auch vergütet. Die Gesamtzahl der unbezahlten Arbeitsstunden lag im 2. Quartal bei 262 Millionen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/ueberstunden-arbeitnehmer-bekommen-nur-haelfte-der-mehrarbeit-bezahlt-a-989699.html new" target="_blank">Arbeitgeber zahlen nicht mal jede zweite Überstunde, Karrierespiegel 3.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mehr-als-die-hälfte-aller-überstunden-wird-für-lau-geleistet</link>
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<pubDate>Tue, 16 Sep 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Und ewig grüßt der Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder dritte Deutsche fühlt sich am Arbeitsplatz dauerhaft unter Stress, so die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Zeit Online. Unter den Berufsanfängern klagen sogar 41 Prozent über ständige Überlastung. Als Gründe nennen die Befragten ein zu hohes Arbeitspensum (42 Prozent), mangelnde Anerkennung und Wertschätzung (39 Prozent), ein schlechtes Betriebsklima (39 Prozent), ständige Erreichbarkeit (34 Prozent), mangelhafte Kommunikation (29 Prozent), Stress durch einen unsicheren Arbeitsplatz (24 Prozent), nicht abgegoltene Überstunden (22 Prozent) und fehlende Perspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten (20 Prozent).<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-09/anti-stress-verordnung-umfrage-befuerworter new" target="_blank">Jeder Dritte leidet dauerhaft unter Stress, Zeit online 3.9.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=und-ewig-grüßt-der-stress</link>
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<pubDate>Mon, 15 Sep 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schwarmintelligenz ernst nehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Idee von der Schwarmintelligenz hat in der Wirtschaft Hochkonjunktur. Firmen gründen Innovationsplattformen, mit denen sie ihre Kunden in die Weiterentwicklung ihrer Produkte einbinden. Die &quot;Weisheit der Vielen&quot; wird immer öfter zur Management-Strategie erkoren, zumal sich statistisch zeigt, dass mit der wachsenden Zahl der Feedbacks eine Verbesserung von Lösungsqualitäten einher geht. Der Harvard Business Manager indes lässt es sich nicht nehmen, einen Blick darauf zu werfen, dass viele der gegenwärtig praktizierten Vorstöße eher Kosmetik denn ernst gemeinte Transformation bedeuten. Der Beitrag verweist auf eine Definition des Verhaltensbiologens Professor Jens Krause, derzufolge Schwarmintelligenz von Individuen lebt, &quot;die unabhängig voneinander Informationen sammeln und diese in sozialen Interaktionen verarbeiten und zusammenführen, was dann in der Lösung eines kognitiven Problems mündet&quot;. Gerade die propagierte Unabhängigkeit aber dürfte Unternehmen im Kern ihrer bisherigen Organisationsstrukturen treffen, denn, so der Beitrag weiter: &quot;Firmenwikis und andere Plattformen mögen gute Foren sein, den gedanklichen Austausch in großen Organisationen zu ermöglichen. Das sind Ansätze, aber Schwarmintelligenz darf weder auf postmoderne Kommunikationsformen noch auf kollaboratives Arbeiten in der Cloud reduziert werden. Wollen wir ernsthaft und seriös diesen Begriff diskutieren und anwenden, dann müssen wir uns davon lösen, ihn primär als technische Möglichkeit des gemeinsamen Arbeitens zu interpretieren oder gar als populärwissenschaftlichen Modebegriff für eine stochastische Gesetzmäßigkeit zu missbrauchen. Stattdessen sollten wir uns darauf besinnen, tatsächlich mehr den Schwarm und damit die Mitarbeiter und deren Führung in den Brennpunkt zu rücken und diesen zur Lösung kognitiver, komplexer Probleme und Herausforderungen zu nutzen.&quot; Diese Formen der Freiheit und auch Selbstverantwortung zu kultivieren, bräuchte ein gänzlich neues Denken, das Loslassen liebgewonnener Hierarchien und den Mut, sich auf absolutes Neuland vorzuwagen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/warum-schwarmintelligenz-falsch-verstanden-wird-a-985858.html new" target="_blank">Warum Schwarmintelligenz falsch verstanden wird, HBM 18.8.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Sep 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Freizeit = Fernsehen + Regeneration + soziale Kontakte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Freizeit der Deutschen, wie sie von British American Tobacco im Freizeit-Monitor erfasst wird, ist alles andere als spektakulär. Jedes Jahr werden für den Monitor rund 3.000 Personen befragt, mit welchen Dingen sie ihre freie Zeit verbringen. Insgesamt hatten die Bundesbürger im Schnitt 2013 an Werktagen 3 Stunden und 49 Minuten Freizeit, was gegenüber 2010 einen Rückgang um 14 Minuten bedeutet. Sonderlich kreativ scheinen die Deutschen in ihrer Freizeitgestaltung nicht zu sein. Ihr liebstes Hobby (für 96 Prozent) ist Fernsehen, gefolgt von zu Hause telefonieren (88 Prozent), Radio hören (88 Prozent), Zeitungen/Zeitschriften lesen (75 Prozent) und Gedanken nachgehen (71 Prozent) bzw. sich mit der Familie beschäftigen (71 Prozent). 67 Prozent ist es wichtig, über Dinge nachzudenken oder sich mit dem Partner zu beschäftigen. 56 Prozent widmen sich ihren Mail. Auch Faulenzen/Nichts-tun (52 Prozent) und spontan etwas zu tun, worauf man Lust hat (50 Prozent) stehen recht hoch im Kurs. <br><a href="http://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/en/newsletter-forschung-aktuell/249.html new" target="_blank">Freizeit-Monitor 2013</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Sep 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Roboter sind als Boss beliebt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Würden Sie sich von einem Roboter sagen lassen, was Sie im Job tun müssen? Und dessen Anweisungen vielleicht sogar lieber folgen, als wenn Ihnen ein menschlicher Vorgesetzter Ihre Aufgaben zuweist? Der Gedanke, dass es so sein könnte, wirkt im ersten Moment sicher mehr als abstrus. Ein Experiment am MIT zeigt jedoch, dass dies in bestimmten Tätigkeitsbereichen unsere Zukunft sein könnte. Die Wissenschaftler bildeten Arbeitsgruppen, die sich aus je zwei Menschen und einem Roboter zusammensetzten und verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. In einer Gruppe verteilte ein Mensch die Aufgaben, in einer anderen ein Roboter, in der dritten entschied eines der menschlichen Teammitglieder selbst, was es tun wollte, und das andere folgte den Anweisungen des Roboters. In der Gesamtbetrachtung zeigte sich: &quot;Wenn der Roboter die Aufgaben zuteilte, arbeiteten die Teams nicht nur effizienter - ihnen gefiel diese Lösung auch besser. Die Mitglieder jenes Teams, das sich ausschließlich nach den Anweisungen der Maschine richtete, fand die Zusammenarbeit außerdem harmonischer und effizienter.&quot; Ein möglicher Grund für die Zufriedenheit mit der Disposition durch die Maschine könnte sein, dass Roboter die Aufgaben ohne Befindlichkeit und Emotionen vergeben - dadurch könnten typische zwischenmenschliche in ihrer negativen Ausprägung wegfallen. Die Frage ist allerdings auch, bei welchen Zielgruppen und Tätigkeiten dieses Modell wirklich funktioniert. Bei eher einfachen und standardisierten Arbeitsabläufen, die wenig individuelle Gestaltungsfreiheit haben, ist es vielleicht noch gut nachvollziehbar, dass ein Roboter als neutrale Instanz positiv bewertet wird. Aber was ist mit all den eher kreativen, strategischen oder analytischen Aufgaben, die Arbeitnehmer auch in ihrer Individualität fordern? <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/arbeiten-der-zukunft-wenn-der-roboter-die-befehle-gibt/10617042.html new" target="_blank">Wenn der Roboter die Befehle gibt, WiWo 27.8.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=roboter-sind-als-boss-beliebt</link>
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<pubDate>Wed, 10 Sep 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen verdienen dramatisch weniger Geld als Männer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der so genannte Gender Pay Gap, der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen, liegt, was das Einkommen aus Erwerbstätigkeit angeht, in Deutschland konstant um die 20 Prozent (gegenwärtig 22 Prozent). Nun hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung statistisch ausgewertet, wie sich die Unterschiede in den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln darstellen, wenn man auch noch die Einkünfte aus Vermögen und sonstigen Gewinnen betrachtet. Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd, denn in dieser Gesamtbetrachtung verdienen Frauen sogar nur 49 Prozent des Pro-Kopf-Bruttoeinkommens der Männer. Die Gründe gleichen denen, die für die Analyse des reinen Erwerbseinkommens gelten. Frauen kümmern sich nach wie vor mehr um die Familienarbeit, suchen sich häufiger Jobs in schlechter bezahlten Berufen und rücken seltener als Männer in hochdotierte Top-Positionen auf. In zehn Jahren will das DIW die Gesamtstatistik neu berechnen, gibt sich aber bereits heute verhalten pessimistisch. So prognostizieren die Forscher, dass sie zwar bei den Fraueneinkommen leichte Verbesserungen erwarten werden, gehen aber auch davon aus, dass der notwendige kulturelle Wandel, der für grundlegende Veränderungen notwendig wäre, eher eine Frage von sehr, sehr langen Zeiträumen sein werde.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/diw-studie-frauen-verdienen-nur-halb-so-viel-wie-maenner-a-988316.html new" target="_blank">Frauen verdienen nur halb so viel wie Männer, Spiegel online 27.8.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-verdienen-dramatisch-weniger-geld-als-männer</link>
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<pubDate>Tue, 09 Sep 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Muse kann man nicht erzwingen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der vorherrschenden Selbstoptimierungskultur scheint jeder Kniff recht, um das eigene Potential weiter zu pushen. So erfreut sich die Zusammenstellung &quot;Daily Rituals&quot; des Schriftstellers Mason Currey, die in Deutschland unter dem Titel &quot;Musenküsse&quot; veröffentlicht wurde, gegenwärtig großer Beliebtheit. Currey hat zusammengestellt, wie die Größen aus Wissenschaft, Kunst und Politik über die Jahrhunderte bis zur Gegenwart ihre Tage gestalteten und mit welchen Mitteln sie ihre Kreativität förderten. Das Software-Unternehmen Citrix hat die im Buch dargestellten Lebensläufe und Tricks sogar grafisch aufbereitet, so dass sich wunderbar sehen lässt, wie lange ein Franz Kafka oder ein Picasso schlief, wie viel Zeit sie der Kreativität widmeten und wie viel dem schnöden Broterwerb. Doch wie hilfreich ist es, sich daran zu orientieren, dass Freud kokste und bis zu 20 Zigarren am Tag rauchte? Oder an Marcel Proust, der sein Werk in den Mittelpunkt seines Lebens stellte und darüber depressiv wurde? Wesentlich spannender als in all diesen Lebensdetails nach konkreten Anleitungen zu suchen, ist wahrscheinlich der Blick aufs Ganze. Zwar gab es unter den Größen der Zeitgeschichte sehr disziplinierte Geister, die wie Balzac oder Voltaire nur ein Minimum ihrer Zeit auf das Schlafen, Freizeit oder Musestunden aufwendeten und voll in ihrer produktiven Tätigkeit aufgingen, aber betrachtet man die von Citrix erstellte Statistik zur Zeitverteilung genauer, fällt eines auf: Die meisten der im Buch beschriebenen Persönlichkeiten leisteten sich den Luxus, jede Nacht sieben bis neun Stunden zu schlafen und widmeten nur ausgewählte Teile des Tages dem fokussierten kreativen Schaffen. Mindestens genau so viel Zeit reservierten sie indes auch fürs Nichtstun, fürs Schweifenlassen der Gedanken, das Träumen und Nachdenken. Vielleicht ist es ja gar nicht unbedingt das, was wir tun, was uns so kreativ macht, sondern bisweilen einfach die Freiheit, auch auf angemessene Weise nichts zu tun.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/routinen-im-arbeitsalltag-selbstoptimierer-kuesst-die-muse-selten-1.2094573 new" target="_blank">Selbstoptimierer küsst die Muse selten, SZ 26.8.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Sep 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[GenY geht gern auf Nummer sicher]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Huffington Post erklärt der Ex-Personalvorstand der Telekom Thomas Sattelberger, warum das wachsende Sicherheitsbedürfnis der GenY für die deutsche Wirtschaft zum Problem werden könnte. Die Studierenden von heute scheinen entweder auf Sicherheit zu setzen und ein Arbeitsverhältnis im Staatsdienst anzustreben, oder sie wollen durch einen Job in Großkonzernen auf Nummer sicher gehen. &quot;Ich erlebe eine zutiefst verunsicherte oder rückwärtsgewandte Generation. Ich beobachte, dass etwa 75 Prozent der jungen Menschen ihre Karriere auf den Prinzipien Sicherheit oder Prestige aufbauen&quot;, so Sattelberger. Die äußeren Entwicklungen in der Wirtschaft seien indes zu dieser Haltung geradezu diametral entgegengesetzt. &quot;Die junge Generation sucht nach Kontinuität und Sicherheit - und sieht dabei nicht, dass dieser Weg der gefährlichste ist. ... Unsere Wirtschaft steht vor dramatischen Veränderungen – ganze Branchen stehen vor einem disruptiven Tsunami. ... Wir erleben gerade, dass eine ganze Generation die Lust am Risiko verliert. Damit verlieren die jungen Menschen aber die Fähigkeit, sich auf neue Bedingungen einzustellen. Die Angst vor dem Scheitern überschattet alles&quot;, so Sattelberger weiter. Als Lösung propagiert der Personalexperte zunächst einmal eher Plattitüden wie sich als Talent-Unternehmer und Ich-AG zu verstehen, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und sich damit zu einer Marke zu machen. Doch über dieses typische Business-Sprech hinaus, das vor allem auf eine Anpassung an die immer heftiger werdenden Rahmenbedingungen des Turbo-Kapitalismus hinausläuft, ermuntert Sattelberger auch dazu, einfach mal Mut für Experimente zu zeigen: &quot;Verlassen Sie Ihren Weg, damit Sie wirklich herausfinden können, was Sie wollen. Das ist wichtiger denn je. Ich sehe zu viele junge Menschen, die ein Leben in einem falschen Film führen. Sie laufen einer Sache hinterher, hinter der sie nicht wirklich stehen.&quot; Wenn das Schule macht, wird es spannend ...<a href="http://www.huffingtonpost.de/2014/08/11/thomas-sattelberger-generation-y-_n_5667238.html new" target="_blank">&quot;Die jungen Menschen laufen den falschen Göttern nach&quot;, Huffington Post 11.8.14</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Downshifting statt Burn-out]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Anbetracht der wachsenden Zahl von Überstunden, die in Deutschland geleistet werden, mögen sich Menschen mit überschaubaren 9-bis-5-Jobs glücklich schätzen. Doch immer mehr Arbeitnehmer finden, dass selbst eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden zu viel ist, um Zeit zu finden für all die anderen Dinge, die ihnen im Leben wichtig sind. Zeit online portraitiert in einem Beitrag wieder einmal drei &quot;Aussteiger&quot;, die nicht einfach nach einer neuen Form der Work-Life-Balance suchen, sondern sich schlicht ganz grundsätzlich fragen: Was möchte ich alles tun im Leben? Und wie finde ich die dafür notwendige Zeit? Teil ihrer Antworten ist es, die Zeit, die sie für die Erwerbstätigkeit aufwenden, zu reduzieren. Bei dieser Art des Downshiftings geht es nicht darum, einfach mehr Zeit für die Familie oder die Betreuung von Kindern zu haben, oder darum, Burn-out-Prophylaxe zu betreiben. Nein, diese neuen Vorreiter betrachten das Leben wieder mehr als eine Ganzheit - und sie haben den Mut, nicht nur zu erkennen, dass ein Job zwar große Freude machen kann, aber eben nicht alles ist, sondern sie lassen auch entsprechende Taten folgen. Vielleicht entfaltet sich hier ja eine neue Kultur, die nicht mehr Systemreparatur betreibt, sondern damit beginnt, unsere Wesenhaftigkeit als Menschen neu zu bewerten. Die gelebten Beispiele der im Artikel Portraitierten sind auf jeden Fall sehr inspirierend für all diejenigen, die die vorherrschende Einseitigkeit unserer menschlichen Selbstpositionierung als Erwerbsfähige leid sind.<br><a href="http://www.zeit.de/2014/33/freiwillig-arbeitszeit-reduzieren-downshifting/komplettansicht new" target="_blank">Raus aus der Zwangsjacke, Zeit online 6.8.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Sep 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Narzissten finden ihre Selbstverliebtheit gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Psychologie wurden bereits viele, zum Teil sehr komplexe Fragebögen entwickelt, um zu messen, ob Menschen narzisstisch sind. Wissenschaftler der Universität Ohio haben nun einen nur auf den ersten Blick verblüffenden Weg gefunden, den Narzissmusfaktor mit genau einer Frage zu bestimmen. Probanden müssen sich gegenüber dem Statement &quot;Ich bin ein Narzisst&quot; auf einer Skala von eins bis sieben einfach verorten, wie sehr diese Aussage auf sie zutrifft - wobei im Test folgende Narzissmussdefinition explizit als Erklärung gezeigt wird: &quot;Ein Narzisst ist egoistisch, auf sich selbst konzentriert, eitel.&quot; Im Vergleich mit den gängigen, sehr umfangreichen Fragebögen liefert die Antwort auf diese eine Frage gleichermaßen valide Daten. Und das aus einem ganz schlichten Grund: &quot;Man kann Narzissten direkt danach fragen - gerade weil sie Narzissmus nicht als eine negative Eigenschaft betrachten&quot;, erklärt Brad Bushman, Professor für Kommunikationswissenschaften und Psychologie an der staatlichen Universität von Ohio. <br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/ich_bin_ein_narzisst/ new" target="_blank">&quot;Ich bin ein Narzisst&quot;, Gehirn &amp; Geist 6.8.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=narzissten-finden-ihre-selbstverliebtheit-gut</link>
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<pubDate>Wed, 03 Sep 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mut ist ein in der Wirtschaft unterschätzter Wert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wertekommission der Deutschen Wirtschaft, ein Zusammenschluss von rund 1.500 Managern, hat in einer Umfrage unter 350 Führungskräften ermitteln lassen, welche Werte im Business in diesem Jahr zentral sind. Auf dem Spitzenplatz landete die Integrität, was möglicherweise den immer intensiver geführten Diskussionen zum Thema Compliance geschuldet ist. Auf Rang zwei und drei folgen Vertrauen und Verantwortung, gefolgt von Respekt und Nachhaltigkeit. Der Mut indes bildet dieses Jahr das Schlusslicht. Die Studie weist darauf hin, dass eine möglichst große Übereinstimmung zwischen den individuellen Werten von Führungskräften und den Unternehmenswerten die Selbstmotivation der Manager fördere und eigenverantwortliches Handeln stärke. Bestehe indes eine Lücke zwischen den Wertedimensionen, laufen Firmen Gefahr, dass ihre Führungskräfte sich eher von äußeren Anreizen wie Boni oder dem eigenen Vorankommen leiten lassen, anstelle dem Unternehmensganzen zu dienen. Zur eher stiefmütterlichen Bewertung des Muts sagt Sven Korndörffer, Vorstandsvorsitzender der Wertekommission: „Dass &#039;Mut&#039; nur auf dem letzten Platz landet, ist bedauerlich. Denn es kommt jeden Tag aufs neue darauf an, für seine Werte einzutreten. Das erfordert mitunter großen Mut.“<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/wertestudie-bei-fuehrungskraeften-manager-legen-keinen-wert-auf-mut/10243936.html new" target="_blank">Manager legen keinen Wert auf Mut, HB 25.7.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mut-ist-ein-in-der-wirtschaft-unterschätzter-wert</link>
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<pubDate>Tue, 02 Sep 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn virtuell plötzlich Stille herrscht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Soziale Netzwerke haben nicht nur unsere Kommunikation, sondern auch unser Selbstverständnis und unseren Bezug zur Welt radikal verändert. In einem interessanten Beitrag wirft die Süddeutsche einen Blick darauf, welche Wirkungen die ewigen Online-Status-Updates auf uns haben - und was in vielen Menschen vorgeht, wenn in ihren virtuellen Bekanntenkreisen plötzlich Stille herrscht. Die Möglichkeit, via Facebook, Twitter, Whatsapp und Co. permanent mitzubekommen, was die lieben Freunde gerade tun, hat in den letzten Jahren den Drang verstärkt, immer öfter aufs Smartphone-Display zu schielen, um auch ja nichts zu verpassen. So weit, so nachvollziehbar. Die damit verbundene latente Sorge, dass wichtige Ereignisse an einem vorbeiziehen könnten, scheint jedoch inzwischen eine weitere Stufe zu erreichen. So berichtet der SZ-Beitrag von einem neueren Phänomen - der sich einstellenden Angst des Verpassens, die auftritt, wenn die eigenen Kontakte plötzlich nichts mehr posten. In den Köpfen vieler User stellt sich dann nämlich die Frage, ob nicht gerade etwas besonders Spannendes passiert, etwas, dass die Freunde für sich behalten und nicht teilen. Stell&#039; dir vor, alle sind auf einer coolen Party, und du weißt nichts davon ... Man kann Gedanken wie diese als infantil abtun, doch zeigen solche Reaktionen, wie sehr wir unser Leben bereits virtualisiert haben - und darüber bisweilen vergessen, es einfach mal selbst zu leben. Vielleicht erwächst hier ja irgendwann ein neuer Gegentrend - der Erfahrung im Realen den Vorzug zu geben vor dem pflichtgemäßen Protokoll für die lieben Bekannten, die online lauern. Wie verführerisch könnte es doch sein, mal etwas zu erleben, und es später einfach Face-to-Face zu teilen - lustige Geschichten zu erzählen, miteinander zu plaudern, real beisammen zu sein ... <br><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/587911/Neidisch-auf-nichts new" target="_blank">Neidisch auf nichts, jetzt.de 24.7.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-virtuell-plötzlich-stille-herrscht</link>
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<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[think.work.different macht Urlaub]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sommerzeit - Ferienzeit! think.work.different macht im August Urlaub. Ab September sind wir wieder mit frischen News für Sie da. Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Sommertage.</p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 01 Aug 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Innovationsmanagement könnte besser sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>90 Prozent der deutschen Industriemanager glauben, dass eine starke Innovationsfähigkeit sich auf den Geschäftserfolg des Unternehmens positiv auswirkt, jedoch stufen gleichzeitig nur 41 Prozent die Innovationskultur in der eigenen Firma als gut ein, so das Ergebnis des Innovationsindex, der vom Meinungsforschungsinstitut Forst im Auftrag des Chemiekonzerns Altana erstellt wurde. Nur 22 Prozent der befragten Unternehmen nutzen stark die Möglichkeit eines betrieblichen Vorschlagswesens. Immerhin 46 Prozent bemühen sich um Kundenorientierung. Wichtigste Eigenschaften innovativer Mitarbeiter sind der Studie zufolge Neugier (74 Prozent), Veränderungsbereitschaft (64 Prozent) und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (56 Prozent). <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/innovationskraft-unternehmen-hoeren-zu-wenig-auf-ihre-kunden/10234984.html new" target="_blank">Unternehmen hören zu wenig auf ihre Kunden, WiWo 22.7.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=innovationsmanagement-könnte-besser-sein</link>
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<pubDate>Thu, 31 Jul 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stark gefühlte Ungleichheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen scheinen ein starkes Gefühl für Ungerechtigkeit und Ungleichheit zu haben - das aber jüngsten Studien zufolge nicht immer den Statistiken zu entsprechen scheint. Laut einer Allensbach-Studie haben 60 Prozent der Bevölkerung den Eindruck, dass es hierzulande nicht fair zugeht. Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft wiederum zeigt, dass die Deutschen im Hinblick auf die Einkommensverteilung eine deutlich größere Ungleichheit wahrnehmen, als sie statistisch gegeben ist. So glauben sie, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung zur untersten Einkommensschicht gehört, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient - es sind indes lediglich 15,6 Prozent. Zur Mittelschicht gehören in den Augen der Befragten etwa 30 Prozent - während laut Statistik fast die Hälfte der Deutschen hier anzusiedeln ist und 80 bis 150 Prozent des mittleren Einkommens verdient. Was die Spitzeneinkommen oberhalb von 250 Prozent des mittleren Einkommens angeht, nehmen die Befragten an, dass hierzu acht Prozent der Bürger zählen, es sind jedoch nur drei Prozent.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/armut-und-reichtum/die-deutschen-ueberschaetzen-armut-und-ungleichheit-13055682.html new" target="_blank">Die Deutschen fühlen sich gerne schlecht, FAZ 21.7.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stark-gefühlte-ungleichheit</link>
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<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche vertrauen Homöopathen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Befragung der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK unter 7.000 Versicherten zeigt, dass die Homöopathie bei den Deutschen hoch im Kurs steht. Mehr als 80 Prozent der homöopathisch Behandelten verbessern durch die Therapie ihr Allgemeinbefinden und ihre seelische wie körperliche Verfassung. Als einen der Hauptgründe für diese positive Bilanz nennt die Untersuchung das in der Homöopathie intensivere Verhältnis zwischen Arzt und Patient mit längeren Gesprächen und einer stärkeren Berücksichtigung der Ängste und Sorgen der Betroffenen. So haben denn auch 90 Prozent der Befragten starkes Vertrauen zu ihrem Homöopathen, während nur 75 bis 80 Prozent Schulmedizinern in gleicher Weise vertrauen. 87 Prozent der Menschen, die bereits Homöopathie genutzt haben, sind der Ansicht, dass die Homöopathie dort noch helfen kann, wo die Schulmedizin versagt hat - und den Menschen ohne vergleichbare Erfahrung sind es 60 Prozent.<br><a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-705F45E6-3D37F044/bst/hs.xsl/nachrichten_121723.htm new" target="_blank">Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung, 18.7.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutsche-vertrauen-homöopathen</link>
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<pubDate>Tue, 29 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von evolve: Maschinen meditieren nicht]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die druckfrische neue Ausgabe von &quot;evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur&quot; widmet sich dieses Mal einem besonders spannenden Thema. Unter dem Titel &quot;Maschinen meditieren nicht - Unsere Zukunft zwischen Geist und Technik&quot; geht das Heft der Frage nach, welche Bedeutung technologische Entwicklung für unser Menschsein hat und welche Herausforderungen sich aus den Zukunftsvisionen des Transhumanismus ergeben. In meinem Beitrag zu &quot;Meditation im Mainstream&quot; betrachte ich zwei unterschiedliche Umgangsweisen mit Meditation, nämlich die Möglichkeit, Achtsamkeitsmethoden dafür zu nutzen, den Herausforderungen der Leistungsgesellschaft besser Stand zu halten, und eine eher bewusstseinsorientierte Perspektive, die in Meditation eher einen Weg sieht, unsere Haltung zum Leben und im Leben auf grundlegende Weise zu transformieren. Mike Kauschke zeigt in einem Artikel, wie die innere Wirklichkeit, die durch Meditation zugänglich wird, heute immer stärker auch in philosophischen Diskursen aufgegriffen wird und sich damit eine neue Werte- und Bewusstseinskultur zu entwickeln beginnt. In Interviews gehen Bruder Steindl-Rast und der Neurowissenschaftler und Anthroposoph Arthur Zajonc der Frage nach, wie wir unvoreingenommen und aus einem tieferen Gegründet-Sein mit den Chancen der Technik angemessen umgehen können, ohne dabei unser Menschsein zu konterkarieren. Elizabeth Debold wiederum wirft einen Blick in die Gender-Zukunft und gibt Einblicke, wie sich unsere Geschlechteridentitäten wandeln könnten. Zum Heft gibt&#039;s auch eine <a href="http://www.enlightennext.de/2014/07/25/die-cyborgs-kommen-bewusstseinskultur-in-einer-technischen-zeit/ new" target="_blank">Radio-Sendung</a>, in der Tom Steininger und ich das Thema der Ausgabe weiter erkunden.<br><a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">Zur Magazin-Webseite</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Jul 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Möglichkeitsräume der Kommunikation erschließen]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Kommunikation ist das &quot;Medium&quot;, das Menschen miteinander verbindet und Dinge möglich macht, und das gilt nicht nur für die Arbeitswelt. Die Herbstakademie Frankfurt, die von EnlightenNext, einem Verein, der sich der Kultur- und Bewusstseinsentwicklung verschrieben hat, dem anthroposophischen Magazin info3 und dem Integralen Forum, einem Verein zur Erkundung integraler Philosophie und Praxis, gemeinsam ausgerichtet wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto &quot;Wie gelingt Kommunikation? Vernunft, Intuition - Wir und die Welt&quot;. Seit der ersten Akademie im Jahr 2006 haben die Veranstalter über die Jahre eine besondere Kommunikationskultur entwickelt, die &quot;Evolutionären Dialoge&quot;. Verschiedene Prinzipien erleichtern es dabei den an einem Gespräch Beteiligten, aus einem Raum der Verbundenheit, der wechselseitigen Bezugnahme und der Aufgeschlossenheit für die Entstehung von Neuem heraus miteinander zu kommunizieren. In diesem Jahr werden sich auch die inhaltlichen Impulse des Events, das vom 14. bis 16. November in Oberursel bei Frankfurt stattfindet, um diese Kommunikationskultur drehen. Dabei geht es vor allem um Evolution in der Kommunikation und die dialogische Emergenz einer neuen Kultur. In einem Forum wird außerdem der Bezug von Kommunikation und Kunst, Meditation sowie der Arbeitswelt diskutiert werden. <br><a href="http://www.herbstakademie-frankfurt.de/2014 new" target="_blank">Infos und Anmeldung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie ist der Reichtum in Deutschland wirklich verteilt?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spätestens seit der französische Ökonom Thomas Piketty mit seinem Buch über das Kapital im 21. Jahrhundert die Diskussion um die Vermögensverteilung und damit verbunden die wachsende Ungleichheit wieder angefeuert hat, fragen sich viele, wie reich &quot;die Reichen&quot; denn wirklich sind. Eine Frage, auf die es kaum eine Antwort zu geben scheint. Wie die taz jüngst berichtete, existieren nämlich nicht wirklich belastbare Daten dazu, wie viel die Superreichen tatsächlich besitzen. Die EZB führte zwar im vergangenen Jahr in den Euroländern eine Haushaltsbefragung durch - die Teilnahme war jedoch freiwillig, und die Reichen machten wohl nicht mit. Denn die Ergebnisse der Untersuchung führen den reichsten Haushalt Deutschlands mit einem Vermögen von 76 Millionen Euro - allein die Aldi-Brüder kommen laut taz indes gemeinsam auf 40 Milliarden Euro. Die EZB glich ihren lückenhaften Datenbestand schließlich mit der Forbes-Liste der Milliardäre ab. Das führt zu dem Schluss, dass es in Deutschland 52 Milliardäre gibt, die insgesamt 183,3 Milliarden Euro besitzen. Die Millionäre - in Deutschland besitzen laut Schätzung der EZB rund eine Million der Haushalte mehr als eine Million Euro - wurden indes nicht mitgezählt. Hochgerechnet auf Basis einer Pareto-Verteilung kommt die EZB zu dem Schluss, dass 32-33 Prozent des Volksvermögens in den Händen des reichsten Prozents der deutschen Bevölkerung findet. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung kam vor einigen Jahren zu ähnlichen Erkenntnissen - seinerzeit wurden die Daten des Sozioökonomischen Panels mit der Reichenstudie des Manager Magazins kombiniert, und auch hier ergab sich, dass das reichste Hundertstel der Bevölkerung wohl ein Drittel des Volksvermögens besitze. Die taz führt an, dass die Einführung einer Vermögensteuer mehr Klarheit in die Besitzverhältnisse bringen könnte, denn dan gebe es eine Vollerhebung der Besitztümer.<br><a href="http://www.taz.de/Vermoegen-der-Reichen/!142588/ new" target="_blank">Billionen Euro gesucht, taz 18.7.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Jul 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn der Arbeitgeber die Toilettenpause überwacht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der amerikanische Wasserhahnhersteller Water Saver hat für Schlagzeilen gesorgt, weil er seinen Mitarbeitern vorgibt, pro Arbeitstag für Toilettengänge lediglich sechs Minuten der Arbeitszeit verwenden zu dürfen. Wer länger braucht, erhält eine Abmahnung, so dass sich gegenwärtig 19 Mitarbeiter wegen &quot;exzessiver Toilettennutzung&quot; rechtfertigen müssen. Wer seine Pinkelpause auf die Mittagspause verschiebt und ansonsten der Toilettenabstinenz huldigt, bekommt für jeden Tag, an dem dies gelingt, indes einen Dollar gutgeschrieben. Grund für die Restriktionen war seitens des Firmenchefs die Annahme, dass seine Mitarbeiter, da während der Arbeit Handys verboten sind, den Gang zum Klo für Telefonate und sonstige Handy-Aktivitäten nutzen. Im Mai seien 120 Produktionsstunden durch Trödeleien auf der Toilette verloren gegangen. Nach deutschem Arbeitsrecht ist eine solche Totalüberwachung aller Mitarbeiter - bei Water Saver werden die Toilettengänge über Stechkarten kontrolliert - nicht rechtens, in begründeten Einzelfällen indes legal.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/aufs-klo-gehen-bei-der-arbeit-us-firma-ueberwacht-zeit-auf-toilette-a-981637.html new" target="_blank">US-Arbeiter dürfen nur sechs Minuten aufs Klo, Spiegel online 17.7.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Jul 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutschland hinkt beim Schutz vor Stress hinterher]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Untersuchung zum Schutz der Mitarbeiter für übermäßiger Stressbelastung in zwölf europäischen Ländern zeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich deutlich hinterher hinkt. Zwar wurde im vergangenen Jahr in das Arbeitsschutzgesetz ein Passus auf genommen, der Arbeitgeber dazu anhält, Gefährdungen für die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer möglichst zu vermeiden, doch ob und welche Maßnahmen hierfür getroffen werden, bleibt den Unternehmen selbst überlassen. Auch sind die Sanktionsmöglichkeiten für ein Zuwiderhandeln sehr begrenzt, denn das Thema wird lediglich als Ordnungswidrigkeit verbucht. Deutlich strikter sind da die französischen Nachbarn. Hier haften Arbeitgeber für Arbeitsausfälle durch psychische Belastungen, wenn sie die Risiken in einer Beurteilung hätten erkennen können - und es drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe von bis zu 45.000 Euro, wenn Mitarbeiter durch bei der Arbeit entstandene psychische Belastungen länger als drei Monate krankgeschrieben werden müssen. In Dänemark sind Gefährdungsbeurteilungen Pflicht und Verstöße gelten als Straftat. Die Belgier setzen auf speziell geschulte Master der Psychologie zur Beurteilung der Gefahrenlage. Verletzen Arbeitgeber ihre Pflichten, droht ein Strafverfahren oder mindestens ein Bußgeld. Die Niederlande wiederum haben für die Beurteilung der psychosozialen Risiken ein Sieben-Schritte-Programms adaptiert, das aus einer EU-Kampagne entstand. Verstöße der Arbeitgeber werden wie in Deutschland als Ordnungswidrigkeiten behandelt - mit Bußgeldern von bis zum 76.000 Euro. In Schweden ist es bereits seit 1977 Pflicht, die Arbeitsbedingungen an die psychischen Fähigkeiten der Angestellten anzupassen. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/stress-am-arbeitsplatz-diese-regelungen-gelten-in-eu-laendern-a-980497.html new" target="_blank">Deutsche Unternehmen schützen Mitarbeiter schlecht vor Stress, Spiegel online 14.7.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur jeder zehnte Deutsche sieht im Job einen reinen Broterwerb]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gute Nachricht vorweg - 75 Prozent der Deutschen macht ihr gegenwärtiger Job Freude, nur acht Prozent betrachten ihn als notwendiges Übel zum Gelderwerb, so die Erkenntnisse einer Repräsentativbefragung der CreditPlus Bank. Wenn Sie sich für einen neuen Arbeitgeber zu entscheiden hätten, sind den Arbeitnehmern am wichtigsten ein gutes Betriebsklima (66 Prozent), flexible Arbeitszeiten (56 Prozent) und eine überdurchschnittliche Bezahlung (39 Prozent). Für rund jeden dritten Befragten sind außerdem gute Aufstiegschancen, Teamarbeit, anspruchsvolle Aufgaben, Familienfreundlichkeit und das Angebot von Weiterbildungen bedeutsam. Auf die Frage, welche Karrierewünsche sie haben, wenn Geld keine Rolle spielte, antworten 27 Prozent, gerne im Ausland arbeiten zu wollen. Ebenso viele würden gerne einen Sprachkurs besuchen, und 23 Prozent ziehen eine Unternehmensgründung oder Selbstständigkeit in Betracht. <br><a href="http://www.creditplus.de/fileadmin/pics/PDFs/Presse/CP_Bevoelkerungsbefragung_Beruf_Karriere_2014.pdf new" target="_blank">Zur Studie</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 21 Jul 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kooperative Entscheidungsprozesse sind gut für Nachhaltigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Experiment der Harvard University legt nahe, dass kooperative, demokratische Entscheidungsprozesse das Treffen nachhaltiger Entscheidungen begünstigen könnten. In verschiedenen Settings sollten Probanden darüber entscheiden, wie sie mit begrenzten Ressourcen umgehen. In den Szenarios, in denen jeder Studienteilnehmer alleine zu entscheiden hatte, wie viele Ressourcen er verbraucht, kam es immer wieder dazu, dass einzelne sich über die Maßen bedienten. Mussten die Probanden indes ihre Entscheidung als Gruppe treffen, wurde ihr Verhalten nachhaltiger - insbesondere wenn klar war, dass sich alle Teilnehmer an den getroffenen Konsens zu halten haben. Die Forscher interpretieren das Ergebnis so, dass demokratisch getroffene Entscheidungen, so ihr Rahmen dann verbindlich ist, zu nachhaltigeren Ergebnissen führen. Eher offene Absprachen mit Selbstverpflichtungscharakter, wie sie in der internationalen Politik häufig getroffen werden (beispielsweise beim Kyoto-Protokoll) hätten diesen Impact nicht, weil sie es den Beteiligten erlauben, im Nachhinein doch nicht zu kooperieren.<br><a href="http://www.spektrum.de/news/demokratie-foerdert-nachhaltige-entscheidungen/1297950?_ga" target="_blank">Demokratie fördert nachhaltige Entscheidungen, spektrum.de 25.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kooperative-entscheidungsprozesse-sind-gut-für-nachhaltigkeit</link>
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<pubDate>Fri, 18 Jul 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Über Verantwortung wird mehr geredet, als getan]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, wie zwiespältig bei deutschen Unternehmen das Verhältnis zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung ist. In 73 Prozent der betrachteten Firmen sprachen sich Vorstände und Geschäftsführung für ein verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln aus, jedoch integrieren lediglich 39 Prozent entsprechende Maßnahmen in ihre Geschäftsprozesse und Wertschöpfungsketten. Der erstmals aufgelegte Corporate Responsibility Index zeige, dass in vielen Firmen Verantwortung noch höchst fragmentarisch gelebt werde. Allerdings hätten immerhin schon zehn Prozent der Firmen ihre CR-Ziele nicht nur klar definiert, sondern sie auch überwiegend in ihre Gesamtstrategie integriert.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/corporate-responsibility-gesellschaftliche-verantwortung-ist-bei-firmen-oft-nur-theorie/10162526.html new" target="_blank">&quot;Gesellschaftliche Verantwortung&quot; ist bei Firmen oft nur Theorie, WiWo 7.7.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 17 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlafentzug legt Filterfunktionen im Hirn lahm]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Psychologen der Universität Bonn haben die Wirkungen von massivem Schlafentzug untersucht. 24 gesunde Probanden wurden einmal nach einem ganz normalen Wach-Schlaf-Zyklus untersucht und ein zweites Mal, nachdem sie eine Nacht ohne Schlaf auskommen mussten. Dabei zeigte sich, dass das Schlafdefizit dazu führte, dass die Filterfunktionen im Gehirn, die unwichtigen Input von wichtigem unterscheiden, sich stark reduzierten, wenn die Versuchsteilnehmer nicht geschlafen hatten. Es zeigten sich ausgeprägte Aufmerksamkeitsdefizite, die mit denen bei schizophrenen Erkrankungen vergleichbar sind. Den Wissenschaftlern ging es mit der Studie darum, die möglichen Folgen von Nachtarbeit besser einschätzen zu können. Sie wirft aber auch ein neues Licht beispielsweise auf politische Entscheidungen, die nicht selten zu nächtlicher Stunde nach zähen Verhandlungen in einem Zustand der Erschöpfung getroffen werden. Vielleicht sollte künftig die Fähigkeit und der Wille, nachts acht Stunden zu schlafen, in den Katalog hilfreicher Führungsfähigkeiten aufgenommen werden ...<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/24-stunden-wach-schlafentzug-ruft-schizophrenie-symptome-hervor-13030791.html new" target="_blank">Schlafentzug ruft Schizophrenie-Symptome hervor, FAZ.net 7.7.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dicke Männer verdienen mehr, dicke Frauen hingegen weniger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universität Potsdam und der City University New York bringt überraschende Zusammenhänge zwischen dem Körpergewicht von Angestellten und ihrem Einkommen zutage. Die Forscher werteten Daten von 18.000 Personen aus dem sozioökonomischen Panel aus, und zwar das Körpergewicht im Verhältnis zum Gehalt. Dabei zeigte sich, dass sehr schlanke Frauen besonders gut verdienen, während ihre übergewichtigen Kolleginnen im Schnitt zwölf Prozent weniger Gehalt bekommen. Bei den Männern ist der Trend umgekehrt - Männer mit leichtem Wohlstandsbauch kommen auf acht Prozent mehr Gehalt als ihre dünnen Kollegen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Frauen häufig in Positionen mit Kundenkontakt arbeiten und hier gängige Schönheitsideale einen Einfluss auf das Gehalt haben. Bei Männern hingegen, vor allem in anstrengenden Produktionsjobs, könnte der kräftigere Körperbau als Zeichen für eine höhere Belastbarkeit gewertet werden. Eine Nebenerkenntnis der Studie, deren Bedeutung allerdings nicht bewertet wurde: 60 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen aus der Stichprobe waren übergewichtig. Allein mit Blick auf gesundheitliche Entwicklungen wohl kein wirklich gutes Zeichen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-07/studie-gewicht-einfluss-karriere new" target="_blank">Dicker Bauch, dickes Gehalt, Zeit online 4.7.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dicke-männer-verdienen-mehr,-dicke-frauen-hingegen-weniger</link>
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<pubDate>Tue, 15 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Feind im eigenen Unternehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel online geht in einem Beitrag über Cyberkriminalität der Frage nach, ob nicht potentielle Täter innerhalb von Unternehmen ein größeres Problem für die Wirtschaft darstellen könnten als Angriffe im Zuge von Wirtschaftsspionage von außen. Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maßen etwa glaubt, dass frustrierte Mitarbeiter eine noch unterschätzte Gefahr darstellten, da sie eher bereit seien, Wissen an die Konkurrenz zu verraten. Der Verfassungsschützer rät Firmen deshalb, einerseits die Mitarbeiter genauer im Hinblick auf entsprechende Dispositionen zu beobachten und an kritischen Stellen im Unternehmen ausschließlich loyale Angestellte einzusetzen. Gerade unter Alkoholikern oder Spielsüchtigen, aber auch unter Mitarbeitern, die sich im Internet negativ über ihr Unternehmen äußern, sei die Bereitschaft zur Illoyalität tendenziell größer als bei jenen, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Volker Wagner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft, kennt noch einen weiteren Grund für möglichen Geheimnisverrat: persönliche Eitelkeit. Häufig sei das Prahlen im Business so verbreitet, dass selbst hochrangige Führungskräfte verkennen, wie auf diesem Weg eigentlich interne Informationen in den falschen Kreisen zu zirkulieren beginnen. Insgesamt scheint die Sicherheitsbranche noch sehr stark nach dem Prinzip des Unterbindens zu denken, anstatt zu überlegen, welche Motivationsfaktoren es brauchen könnte, damit Mitarbeiter von sich aus eine natürliche Loyalität entwickeln.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/frust-im-job-geheimdienst-warnt-vor-frustrierten-mitarbeitern-a-979053.html new" target="_blank">Geheimdienst warnt vor frustrierten Angestellten, Spiegel online 3.7.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pillen-Power bringt nichts]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ritalin und Modafinil heißen die besten Freunde derer, die glauben, durch Amphetamine ihre Power bei der Arbeit zu erhöhen. Laut DAK greifen bereits zwei Millionen Deutsche zu Aufputschmitteln und Psychopharmaka, um im Job mehr Leistung zu bringen. Das Magazin health@work zitiert in einem Beitrag verschiedene Mediziner, die vor den Langzeitfolgen des Medikamentenmissbrauchs warnen. „Ritalin und Modafinil führen in Einzelfällen kurzfristig zwar zu mehr Leistung, aber langfristig in die Abhängigkeit. Dazu kommt, dass sich die Persönlichkeit verändert und die Menschen angespannt und aggressiv werden. Außerdem machen sie auch mehr Fehler“, sagt etwa Prof. Dr. med. Götz Mundle, medizinischer Geschäftsführer der Oberberg Kliniken. Der Gesundheitswissenschaftler und Führungskräfteberater Gisbert Stein ergänzt mit Blick auf den neuen Trend, sogar zu gefährlichen Drogen wie Chrystal Meth zu greifen: „Wenn die Wirkung nachlässt, folgt eine depressive, sehr unangenehme Phase, die verbunden ist mit dem Wunsch, den vorherigen Zustand wiederherzustellen.“ Insgesamt sind sich die Mediziner einig, dass kurzfristiges Hirndoping nicht nur körperliche Folgeschäden nach sich zieht, sondern auch anhaltende negative Veränderungen im Gehirn, was zu Depressionen bis hin zum totalen Zusammenbruch führen könne.<br><a href="http://www.oberbergkliniken.de/tl_files/pressespiegel/140617_HealthatWork_Schluck%20ihn%20weg.pdf new" target="_blank">Schluck ihn weg!, health@work 3.2014</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilzeit für alle!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der amerikanische Soziologe Richard Sennett hat klare Vorstellungen davon, wie sich die Arbeitsmärkte der Zukunft wandeln müssen. Seine Forderungen: mehr Sozialismus, mehr Mitbestimmung, kleinere Firmen und eine Schwächung des Finanzkapitals zugunsten produktiver Arbeit. In einem Interview mit Zeit online plädiert der für seine Diagnosen zur Arbeitswelt bekannt gewordene Wissenschaftler dafür, um der Arbeitslosigkeit in den Industriestaaten konstruktiv zu begegnen, Arbeitsplätze künftig als Teilzeitstellen zu konzipieren. Der dann geringere Verdienst könne durch eine Art von Grundeinkommen ausgeglichen werden. Laut Sennett führt das gegenwärtige Arbeitssystem, bei dem viele Angestellte permanent Überstunden machen und sich durch Mehrarbeit auslaugen, während andere arbeitslos sind, irgendwann zum Kollaps: „Arbeitnehmer, die das Maximum als Norm betrachten, sind auf Dauer nicht belastbar – überdies weder loyal noch verlässlich.“<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-06/interview-richard-sennett-arbeitszeit new" target="_blank">„Wir müssen die Arbeit umverteilen“, Zeit online 3.7.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Jul 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hauptsache sicher]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die nächste Generation der Arbeitnehmer scheint weniger als die so genannte Generation Y nach Sinn zu suchen, sondern eher auf Sicherheit zu spekulieren, so die Erkenntnis einer Umfrage unter 4.000 Studierenden im Auftrag der Unternehmensberatung Ernst &amp; Young. Wichtigstes Kriterium des Nachwuchses bei der Jobwahl ist die Sicherheit des Arbeitsplatzes (61 Prozent), gefolgt von einem guten Gehalt bzw. Gehaltssteigerungen (59 Prozent), einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf (57 Prozent) und flachen Hierarchien und Kollegialität (22 Prozent). 47 Prozent der Befragten strebten in die Privatwirtschaft, 32 Prozent favorisierten einen staatlichen oder öffentlichen Arbeitgeber. Eine Beschäftigung in der Wissenschaft war für lediglich 19 Prozent interessant, 17 Prozent zogen Kultureinrichtungen als Arbeitgeber in Erwägung. Schlusslichter bildeten die Banken (6 Prozent) und Versicherungen (3 Prozent).<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/umfrage-zu-bevorzugten-arbeitgebern-studenten-streben-in-den-staatsdienst-1.2028390 new" target="_blank">Studenten streben in den Staatsdienst, SZ 2.7.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hauptsache-sicher</link>
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<pubDate>Wed, 09 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Transparente Vetternwirtschaft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der American Accounting Association zeigt, dass bestimmte Formen der Transparenz Vetternwirtschaft sogar begünstigen können, anstatt sie einzudämmen. Getestet wurde dies in einem Experiment mit 56 Geschäftsführern, die im Schnitt über 30 Jahre Berufserfahrung verfügten. Die Manager wurden in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde zu Freunden des Vorstandsvorsitzenden ernannt, wobei diese Freundschaft nicht im Unternehmen und den Aufsichtsgremien bekannt war; eine zweite Gruppe erhielt ebenfalls diesen Freundschaftsstatus, jedoch war die Beziehung öffentlich. Die dritte Gruppe wiederum hatte keinerlei persönliche Beziehung zum obersten Chef. Das Szenario: Damit der Vorstandsvorsitzende einen Bonus erhält, müsste das Geschäftsergebnis um fünf Millionen Dollar höher ausfallen, als dies tatsächlich der Fall war. Die Manager hatten die Möglichkeit, dieses Ergebnis zu schönen, indem sie den Forschungsetat der Firma angriffen. Jedes Prozent weniger Forschungsbudget würde allerdings die Gefahr um ein Prozent erhöhen, dass die Konkurrenz das Unternehmen absehbar überholt. Das Ergebnis der Rollenspiele: 46 Prozent der Manager, die mit dem Vorstandschef befreundet waren, wollten das Forschungsbudget um mindestens ein Viertel kürzen, damit der Freund den Bonus erhalten würde – von den nicht-befreundeten Managern zogen dies nur 6 Prozent in Erwägung. In der Gruppe, in der die Freundschaft öffentlich war, waren sogar 62 Prozent zu Kürzungen am Forschungsetat bereit, in der Gruppe der heimlichen Freunde indes lediglich 28 Prozent. Die Wissenschaftler ziehen daraus die Schlussfolgerung, dass sich viele Führungskräfte durch die Transparenz der Verhältnisse von ihrer Eigenverantwortung entbunden sahen und die Tatsache, dass ihre Beziehung zum Vorstand bekannt war, als eine Art Freifahrtschein werteten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/vetternwirtschaft-wie-freundschaften-fuer-unternehmen-gefaehrlich-werden/v_detail_tab_print/10132942.htm new" target="_blank">Wie Freundschaften für Unternehmen gefährlich werden, WiWo 1.7.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=transparente-vetternwirtschaft</link>
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<pubDate>Tue, 08 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wacht auf, Leute!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Stehen wir kurz vor einer Revolution, bei der die Geringverdiener und Armen sich gegen die reiche Oberschicht erheben? Der amerikanische Milliardär Nick Hanauer hält dies für nicht unwahrscheinlich. Selbst zu den reichsten 0,01 Prozent der Weltbevölkerung gehörend, warnt Hanauer seine reichen Kapitalisten-Genossen davor, dass die übrigen 99,99 Prozent bald zu Mistgabeln greifen könnten, um den Aufstand zu wagen. In einem offenen Brief rechnet der Selfmade-Milliardär vor, wie sehr die finanzielle Ungleichheit innerhalb der Bevölkerung in den letzten Jahren zugenommen habe. Kontrollierte 1980 das reichste Prozent der Amerikaner etwa acht Prozent des US-Volkseinkommens, sei dieser Wert bis heute auf 20 Prozent gestiegen – während die unteren 50 Prozent der amerikanischen Bürger gerade einmal zwölf Prozent des Einkommens auf sich vereinigten. „Wacht auf, Leute! Es wird nicht mehr lange dauern“, prognostiziert Hanauer. Seiner Ansicht nach gibt es noch kein Beispiel in der Geschichte, wo so viel Reichtum angehäuft wurde, ohne dass es an einem gewissen Punkt zu Aufständen gekommen sei. Mögliche Gegenrezepte nennt der Milliardär indes nicht. Seine Aussichten: „Wir werden nicht in der Lage sein, vorherzusagen wann, und es wird schrecklich – für alle. Aber vor allem für uns.“<br><a href="http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/30/us-milliardaer-warnt-reiche-vor-revolution-der-mistgabeln/ new" target="_blank">US-Milliardär warnt Reiche vor „Revolution der Mistgabeln“, Deutsche Wirtschafts Nachrichten 30.6.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Jul 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vertrauen macht zufrieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Auswertung des Instituts der Deutschen Wirtschaft zu Daten aus dem sozioökonomischen Panel zeigt: Die Deutschen sind so zufrieden wie seit der Zeit der Wiedervereinigung nicht mehr. Rund die Hälfte aller Deutschen ist mit ihrem Leben in hohem Maße zufrieden. Vertrauen kann hierzu deutlich beitragen, denn 64 Prozent der Personen, die Vertrauen in andere Menschen, zeigen sich mit ihrem Leben besonders zufrieden, während es bei denen, die eher misstrauisch eingestellt sind, nur 30 Prozent sind. Auch der Job ist nach wie vor ein Garant für Zufriedenheit. Im Schnitt liegt diese bei Erwerbstätigen um 20 Prozent höher als bei Arbeitslosen. Interessant auch die Zufriedenheitsunterschiede bei Studenten. Studierende der evangelischen Theorie, der Sportwissenschaften und der Informatik sind zu mehr als 70 Prozent sehr zufrieden, bei den Juristen, Maschinenbauern, Wirtschaftswissenschaftlern und Mathematikstudenten sind es dagegen nur 50 Prozent.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article129461644/Die-Deutschen-sind-happy-wie-schon-lange-nicht-mehr.html new" target="_blank">Die Deutschen sind happy wie schon lange nicht mehr, Die Welt 26.6.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Jul 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Offen für Abweichungen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Wirtschaftswoche plaudert Tobias Bachmüller, Chef des Gummibärchen-Herstellers Katjas, über die wichtigsten Chef-Tugenden. Ein in Bachmüllers Augen zentraler Punkt: Offenheit. &quot;Totale Kontrolle ist kontraproduktiv. Wir können aus Menschen nur etwas rausholen, wenn wir sie laufen lassen. Man muss gut vorbereitet sein, aber eben auch offen für Abweichungen vom Erwarteten. Wer nur seinen Plan durchzieht, statt auf die Situation seines Gegenübers zu achten, lässt viele Chancen ungenutzt&quot;, so der gestandene mittelständische Unternehmer. Eine wichtige Erkenntnis aus der Entwicklung von Katjes ist für ihn, &quot;dass man Unternehmen nur voranbringt, wenn man bestehende Paradigmen ändert&quot;. Als Katjes seinerzeit Gummibärchen ohne tierische Bestandteile entwickelte, wurde das Unternehmen zunächst belächelt. Dank des heutigen Veggie-Booms dürfte die Rechnung indes aufgegangen sein. Außerdem rät Bachmüller, sich nicht auf die bereits existierenden Märkte zu beschränken. Neue Ideen jenseits des Mainstream können, gerade für Mittelständler, oft deutlich zukunftsfähiger sein.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/katjes-chef-tobias-bachmueller-koffertraeger-brauch-ich-nicht-seite-all/10038076-all.html new" target="_blank">&quot;Kofferträger? Brauch ich nicht&quot;, WiWo 25.6.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Belohnungssystem überlisten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Mensch neigt dazu, kurzfristige Gewinne zu bevorzugen. Und das Aufschieben von Bedürfnissen erscheint den meisten als Kraftakt. Das muss jedoch nicht so sein, wie eine amerikanische Studie zeigt. Fragt man einen Menschen, ob er jetzt 6 Dollar oder in einem Monat 8 Dollar bekommen möchte, tendieren viele dazu, die schnellere Belohnung zu bevorzugen. Das könnte unter anderem daran liegen, dass diese Wahl das Belohnungssystem stärker aktiviert als die aufgeschobene Gratifikation, auch wenn diese höher ausfällt. Berücksichtigt die Formulierung der Frage jedoch stärker die Konsequenzen - heute 6 Dollar bedeutet im kommenden Monat 0 Dollar, heute 0 Dollar bedeutet im kommenden Monat 8 Dollar - reagiert das Gehirn indes anders. Das Belohnungssystem wird in dieser komplexen Situation weniger stark aktiviert, gleichzeitig ist in Sachen Willenskraft eine geringere Gehirnaktivität messbar. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass das explizite Mitbedenken künftiger Wirkungen Entscheidungen zugunsten einer Alternative, die vermeintlich mehr Kraftaufwand zu erfordern scheint - nämlich den Aufschub einer Bedürfnisbefriedigung -, begünstigen kann, und dies, ohne die eigene Willenskraft übermäßig zu strapazieren.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/news/selbstbeherrschung-ohne-anstrengung-der-willenskraft/1296444 new" target="_blank">Selbstbeherrschung ohne Anstrengung der Willenskraft, Gehirn &amp; Geist 23.6.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Werte und die Kultivierung innerer Erfahrung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Harald Walach, klinischer Psychologe, Philosoph und Wissenschaftshistoriker, wirft in einem Beitrag zum Thema Wertentwicklung einen Blick darauf, welche Bedeutung unsere innere Erfahrungswelt für das, was wir als sinnvoll und werthaft erachten, hat. Walach betrachtet Werte als eine &quot;innere Struktur der Welt&quot;, die sich aus systematischen inneren Erfahrungen ergibt. &quot;Um zu Werten und guten Wertentscheidungen zu gelangen, als Individuen und als Gesellschaft, als Einzelne und als Kultur, benötigen wir eine Kultivierung des Geistes, also eine Systematisierung dieses Innenzugangs zur Welt. Dies ist das Programm einer Geistes- oder Bewusstseinskultur&quot;, erklärt Walach. In seinen Augen ist Meditation &quot;ein Programm der Kultivierung einer Innerlichkeit im Dienste von Erkenntnis&quot;. Seine Folgerung: &quot;Wenn wir als Einzelne diese Übung der Kultivierung unseres Geistes in unser Leben einbauen, werden wir leichter Zugang zur tieferen Sinnstruktur unseres je eigenen Lebens erhalten und zur allgemeinen Wertestruktur, die unser Handeln sinnvoll und lebenswert macht.&quot; Vergleicht man diese Betrachtungsweise mit gängigen Wertediskursen, wird es interessant, denn der Zugang zu Werten über eine Praxis, die die Perspektive eines von der Welt getrennten Ichs transzendiert, stellt Werte im Prinzip auf eine völlig neue Stufe. Werte, die sich als Folge innerer Erfahrungsprozesse etablieren, die nicht von einem Ego gemacht werden, sondern aus einem Raum aufsteigen, in dem sich das Ich als vitaler Teil der Welt wahrnehmen kann, dürften deutlich umfassender und allparteilicher sein als solche, die explizit aus einer eher individualistischen Wahrnehmung der Welt erwachsen. Und: Wenn Werte die Folge bewusst verarbeiteter innerer Erfahrungen sind, müssen wir sie uns nicht wie etwas Äußerliches aneignen, sondern sie steigen quasi aus unserem Inneren auf.<br><a href="http://harald-walach.de/2014/06/24/wie-kommen-wir-zu-werten-und-wertentscheidungen-warum-wir-unter-anderem-eine-kultur-des-geistes-brauchen/ new" target="_blank">Wir kommen wir zu Werten und Wertentscheidungen, 14.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=werte-und-die-kultivierung-innerer-erfahrung</link>
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<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Umfrage zum Thema Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Da mir die wissenschaftliche Forschung zum Thema Meditation ein großes Anliegen ist, möchte ich heute auf ein aktuelles Studienvorhaben der Bachelor-Studentin Miriam Büxenstein von der Europa-Universität Viadrina hinweisen. Im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit untersucht Büxenstein die Motivation von Meditierenden und die Wirkungen der Meditation auf das körperliche Wohlbefinden. Die Umfrage ist innerhalb weniger Minuten zu bewältigen, und ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Leserinnen und Leser diese Forschungsarbeit durch ihre Teilnahme unterstützen.<br><a href="https://de.surveymonkey.com/s/8KZBVQR new" target="_blank">Zur Online-Umfrage</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=umfrage-zum-thema-meditation</link>
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<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Überzogene Erwartungen an den Job?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche widmet der Frage, ob wir in der heutigen Zeit nicht viel zu viel von unserer Erwerbsarbeit erwarten, einen interessanten Artikel. So kontrastiert der Beitrag die wachsende Zahl arbeitsbedingter psychischer Leiden mit dem steigenden Wunsch der Erwerbstätigen, ihr Job möge der Selbstverwirklichung dienen, Sinn Stiften oder gar glücklich machen. &quot;Die emotional entwurzelten, von den traditionellen Sinnangeboten der Religion oder des Nationalstolzes entkoppelten Menschen suchen in Ermangelung von Alternativen die Selbstverwirklichung, das Glück, allein in der Erwerbsarbeit. Oder zumindest Spaß! Was für eine Katastrophe ist es für Menschen, die solcherart alles auf eine Karte setzen, wenn die nicht sticht! Wenn die Arbeit nicht das Selbst verwirklicht, kein Glück bringt. Nicht mal Spaß&quot;, urteilt der Autor über das Dilemma, in das sich viele Arbeitnehmer auf diese Weise hineinnavigieren. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die der Artikel anführt, illustrieren eindrücklich, dass inzwischen eine Vielzahl von Randbedingungen in der Arbeitswelt es schwierig macht oder gar verhindert, dass diese hochgesteckten Ziele sich verwirklichen lassen. So sei eine grundlegende Zufriedenheit mit der Arbeit am ehesten zu erreichen, wenn Menschen über zwei bis drei Jahre gleiche oder ähnliche Tätigkeiten ausführen können, denn mit ein wenig Routine habe man das Gefühl, die Dinge auch gut machen zu können. Permanenter Change und die vielfach von Unternehmen geforderte Flexibilität hingegen halten die Arbeitenden in einem permanenten Zustand der &quot;Einarbeitung und Unsicherheit&quot;. Auch Beschleunigung ist ein Thema, denn durch die stetige Verdichtung von Arbeitsprozessen entfallen die früher üblichen kleinen Pausen wie das Schwätzchen auf dem Flur oder die Rauchpause. Wer rund um die Uhr durchgetaktet sei, stehe schlicht unter Strom, was den Spaßfaktor bei der Arbeit erheblich reduzieren dürfte. Unter dem Strich kommt der Artikel zu dem Schluss, dass ein Einstellungswechsel uns vielleicht gut täte - von der Arbeit kein Glück und keinen Sinn mehr zu erwarten, sondern sie pragmatisch als reinen Broterwerb zu sehen. Wenn der dann trotzdem Spaß mache, umso besser.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/zwischen-depression-und-selbstverwirklichung-das-verhaengnisvolle-gluecksversprechen-der-arbeit-seite-all/10055628-all.html new" target="_blank">Das verhängnisvolle Glücksversprechen der Arbeit, WiWo 17.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=überzogene-erwartungen-an-den-job</link>
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<pubDate>Fri, 27 Jun 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jedes vierte deutsche Unternehmen ist Opfer von Betrug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Erhebung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &amp; Young unter 2.700 Managern aus 59 Ländern zeigt, dass Betruf in der Wirtschaft an der Tagesordnung ist. Ernüchternd: In Deutschland wurden in den letzten zwei Jahren 26 Prozent der Firmen Opfer von Betrügereien - beinahe so viele wie in Nigeria (30 Prozent). Der weltweite und auch westeuropäische Durchschnitt liegt bei 12 Prozent. Nur sechs Prozent der deutschen Manager glauben, dass hierzulande Betrügereien weit verbreitet sind. Die Diskrepanz zum Ist-Zustand begründen die Wirtschaftsprüfer damit, dass deutsche Firmen in den vergangenen Jahren verstärkt Anstrengungen unternommen hätten, Korruption im eigenen Hause aufzuklären. 96 Prozent der deutschen Manager gaben an, dass es in ihrem Unternehmen Antikorruptionsrichtlinien gebe, wobei in 76 Prozent der Fälle Strafen für Verstöße festgelegt seien und in 48 Prozent der Fälle Sanktionen verhängt werden. <br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article129163985/Deutsche-Firmen-fast-so-korrupt-wie-nigerianische.html new" target="_blank">Deutsche Firmen fast so korrupt wie nigerianische, Die Welt 17.6.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Jun 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Den höchsten Stresspegel haben Alleinerziehende]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine DAK-Studie zur Stressbelastung unter Mitgliedern der Krankenkasse im Alter von 25 bis 40 Jahren zeigt, dass nicht etwas Menschen in gehobenen Positionen mit besonderer Verantwortung den größten Stress empfinden, sondern alleinerziehende Mütter. Als Stressbelastung wurden Überforderung, mangelnde Anerkennung und Besorgnis abgefragt, die mit Punkten zu bewerten waren. Männer sind mit 17,9 Punkten weniger chronischem Stress ausgesetzt als Frauen mit 20,7 Punkten. Während erwerbstätige Männer auf 17,6 Punkte auf der Stressskala kommen, sind es bei den arbeitslosen Männern 19,7 Punkte. Erwerbstätige Frauen kommen auf 19,7 Punkte, arbeitslose auf 23,1 Punkte. Deutlich höher sind die Belastungen bei Studierenden - sie liegt bei Frauen bei 23,2 Punkten, bei Männern bei 19,8 Punkten. Den Höchstwert indes erreichen alleinerziehende Mütter mit 24,6 Punkten. Besonders stressfrei leben hingegen Männer, die in Teilzeit arbeiten - bei ihnen liegt der Stresswert mit 15,4 Punkten am niedrigsten.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/dak-gesundheitsreport-arbeitslose-sind-gestresster-als-leitende-angestellte-1.2004280 new" target="_blank">Arbeitslose sind gestresster als Manager, SZ 17.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=den-höchsten-stresspegel-haben-alleinerziehende</link>
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<pubDate>Wed, 25 Jun 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilzeit kommt Männer teuer zu stehen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Männer, die Teilzeit arbeiten, schneiden beim Stundenlohn deutlich schlechter ab als ihre Vollzeitkollegen, so die Erkenntnisse einer Auswertung der Daten des Sozioökonomischen Panels, die die Einkommenssituation von 7.000 Beschäftigten aus den Jahres 1984 bis 2010 betrachtet. Der Teilzeit-Malus beläuft sich bei Männern auf rund zehn Prozent, während Frauen, ungeachtet ob sie Voll- oder Teilzeit arbeiten, auf einen annähernd gleichen Stundenlohn kommen - und die Teilzeitlerinnen in Ostdeutschland sogar einen minimal höheren Stundenlohn haben. Insgesamt bescheinigt die Untersuchung, dass in den letzten Jahren die Unterschiede zwischen Teilzeit- und Vollzeitstundenlohn deutlich zugenommen hätten. Frauen mögen zwar ungeachtet ihrer Arbeitsstundenzahl einen annähernd gleichen Lohn erhalten, doch sollte man nicht vergessen, dass sie durch den so genannten Genfer Pay Gap ohnehin schon schlechter wegkommen als männliche Beschäftigte, denn sie verdienen - aufgrund der Branchen und Berufe, in denen sie tätig sind - durchschnittlich 20 Prozent weniger als Männer.<a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/einkommen-teilzeit-ist-fuer-maenner-ein-verlustgeschaeft/10051476.html new" target="_blank">Teilzeit ist für Männer ein Verlustgeschäft, WiWo 16.6.14</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=teilzeit-kommt-männer-teuer-zu-stehen</link>
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<pubDate>Tue, 24 Jun 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studenten wollen Sicherheit und Ruhe]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Repräsentativbefragung des Allensbach-Institut unter Studierenden zeigt, dass die Bachelor-Studiengänge nicht das zu halten scheinen, was sie einst versprochen haben. Die Idee, einem Großteil der Studenten auf diese Weise in kürzerer Zeit eine akademisch fundierte berufliche Ausbildung angedeihen zu lassen, verpufft jedenfalls, denn 61 Prozent der Befragten gaben an, nach dem Bachelor noch den Master machen zu wollen - drei Viertel, weil sie sich davon bessere Karriere- und Verdienstmöglichkeiten versprechen. Die Erwartungen der Studierenden an ihr künftiges Berufsleben lassen keinen besonderen Willen zur Karriere erkennen. 73 Prozent wünschen sich vor allem ein gutes Betriebsklima, 67 Prozent einen Job, der zukunftssicher ist, und 66 Prozent eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. 46 Prozent setzen außerdem auf ein hohes Einkommen. Lediglich 35 Prozent wünschen sich eine Arbeit, die herausfordert und bei der sie ihr Können unter Beweis stellen müssen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/bachelor-bologna-reform-12982463.html new" target="_blank">Studenten trauen dem Bachelor nicht, FAZ.net 12.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=studenten-wollen-sicherheit-und-ruhe</link>
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<pubDate>Mon, 23 Jun 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lähmende Konformität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Thomas Sattelberger, bis 2012 Personalvorstand der Telekom und heute als Personalberater bekannt für seine unkonventionellen Perspektiven, kritisiert in der Zeit online, dass die meisten deutschen Firmen sich auf eine Personalpolitik zurückziehen, die &quot;nur klont und wenig Individualität zulässt&quot;. Echte und sinnvolle Veränderungen in der Wirtschaft würden so verhindert. &quot;Zum einen sind deutsche Unternehmen in besonderem Maß auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit getrimmt. Effizienz heißt zwar schneller, höher, weiter, mehr – jedoch auch immer mehr vom Selben. Wir haben in Deutschland schon immer stark auf Homogenisierung und Standardisierung gesetzt, auch und gerade im Personalbereich. Zum anderen ist die Beratungsindustrie hierzulande bekanntermaßen besonders einflussreich. Klassische Unternehmensberatungen aber sind nicht gerade für Vielfalt und die mit ihr verknüpfte Kreativität und Innovationsfähigkeit bekannt. So sind viele Ansätze der Unternehmensentwicklung durch &#039;Einfalt&#039; geprägt&quot;, bemängelt Sattelberger. Das von dem Kybernetiker William Ross Ashby in den 50er Jahren formulierte &quot;Gesetz von der erforderlichen Varietät&quot; lege indes mache, dass Organisationen am besten dann überlegen, wenn ihre interne Vielfalt und Komplexität den Gegenseiten in der Außenwelt möglichst weit entspreche. Sattelberger propagiert mehr Vielfalt innerhalb der Belegschaft, also mehr Frauen, Angehörige unterschiedlicher Kulturen und verschiedener sexueller Identitäten. Außerdem müssten sich Unternehmenskulturen stärker an den Werten, die diese Diversität schaffen könne, orientieren. Für den Personalkenner steckt dahinter auch ein Politikum: &quot;Chancengleichheit ist ein zentraler Wert unserer Gesellschaft, unserer Demokratie. Viele Benachteiligungen in Unternehmen gegenüber Frauen, Migranten oder Schwulen und Lesben belegen, dass eine solche Chancengleichheit trotzdem bis heute nicht existiert. Dagegen kann man ökonomisch argumentieren – dagegen muss man in jedem Fall aber werteorientiert plädieren. Warum flacht die Diskussion immer so schnell wieder ab? In Deutschland existiert eine besonders subtile Form des Kastensystems, das schwer zu durchdringen ist. Für eine gewisse Zeit werden politisch korrekte Debatten forciert, sozusagen auf der Vorderbühne, während zugleich, sozusagen in den Katakomben, das alte Leben weitergeht und sich nichts ändert. Dieses Phänomen können Sie übrigens auch in der Debatte um eine Demokratisierung des Bildungssystems oder Zuwanderung beobachten. Da gibt es dann eruptive Debatten, begleitet von einem Medienhype, und das war es dann auch. Eine nachhaltige Veränderung findet nicht statt.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-06/diversitaet-management-unternehmen/komplettansicht new" target="_blank">&quot;In den Konzernen herrschen weiße, deutsche Männer&quot;, Zeit online 11.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lähmende-konformität</link>
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<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neuer Überstundenrekord seit 1992]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen haben im ersten Quartal so viel Mehrarbeit geleistet wie seit 1992 nicht mehr - insgesamt wurden 15 Milliarden Überstunden geleistet. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung arbeiten Vollzeitbeschäftigte im Durchschnitt 38 Wochenstunden, Teilzeitmitarbeiter 15 Stunden. Rechnerisch kamen auf jeden Beschäftigten im ersten Quartal knapp zwölf bezahlte Überstunden. Die Arbeitsmarktforscher sehen seit 2007 eine kontinuierliche Zunahme des Arbeitsvolumens. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/arbeitszeiten-erwerbstaetige-leisten-15-milliarden-arbeitstunden-a-974350.html new" target="_blank">Deutschland rackert wie selten zuvor, Spiegel online 10.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neuer-überstundenrekord-seit-1992</link>
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<pubDate>Wed, 18 Jun 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen kommen nur langsam nach oben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die freiwillige Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft, mehr Frauen in Führungspositionen zu berücksichtigen, zeitigt kaum Wirkungen, wie die vom Arbeitgeberverband BDA veröffentlichten neuesten Zahlen zeigen. Zwar hat sich seit 2011 der Frauenanteil in Führungspositionen im Inland um durchschnittlich 17 Prozent erhöht, was einer überdurchschnittlichen Steigerung im Vergleich zum Frauenanteil in der Gesamtbelegschaft darstelle, doch sind die absoluten Zahlen nach wie vor ernüchternd. Bei VW stieg der Frauenanteil in den Topjobs zwischen 2010 und 2013 von 8,5 auf 9,8 Prozent - die interne Zielmarke liegt bei 30 Prozent. Auch bei BMW (10,9 Prozent) oder Thyssen-Krupp (7,8 Prozent) sind Frauen in der Führungsriege nach wie vor stark unterrepräsentiert. Bei der Allianz indes gibt es bereits 28,1 Prozent weibliche Führungskräfte, bei Henkel sogar 33,2 Prozent. Die große Koalition will 2015 für Aufsichtsräte, Vorstände und die oberste Managementebene von 3.500 Firmen verbindliche Zielvorgaben zur Berücksichtigung von Frauen machen. 2016 soll eine Frauenquote von mindestens 30 Prozent für Aufsichtsräte der 108 größten, voll mitbestimmungspflichtigen und börsennotierten Unternehmen kommen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/stockender-wandel-weiterhin-kaum-frauen-in-dax-konzern-vorstaenden/10014726.html new" target="_blank">Weiterhin kaum Frauen in Dax-Konzern-Vorständen, HB 10.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-kommen-nur-langsam-nach-oben</link>
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<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen, zeigt euch!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die SZ widmet einen Beitrag der Frage, warum die berufliche und fachliche Expertise von Frauen in der Öffentlichkeit vergleichsweise wenig sichtbar ist. Verschiedene Studien zeigen, dass in den internationalen Medien lediglich 20 Prozent der im Zuge von Recherchen genannten Quellen Frauen sind. Die Wirtschaftsagentur Bloomberg hat nun beschlossen, diese Problematik aktiv anzugehen. Sie berief eine Frau in die Position des &quot;Editor at large for global Women&#039;s coverage&quot;- Aufgabe von Lisa Kassenaar ist es, die Journalisten dafür zu sensibilisieren, dass auch Frauen wichtige inhaltliche Beiträge zu leisten haben. Bloomberg ist bei der Umsetzung sehr konsequent. So sind Reporter verpflichtet, die wichtigsten Frauen der Branche, über die sie berichten, zu kennen - und sie auch als Quellen und Zitatgeber zu nutzen. Mit Hilfe der Leser richtet die Nachrichtenagentur eine Datenbank mit Expertinnen ein, um für Konferenzanfragen auch weibliche Fachleute benennen zu können. Außerdem berichtet die Agentur gezielt über Konzerne, in denen es allzu männlich zugeht. Der Vorstoß scheint Erfolg zu haben, denn Kassenaar berichtet, dass immer mehr Kollegen mit Rückfragen auf sie zukommen, was zeigt, dass der Versuch der Sensibilisierung gelingt.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/weibliche-experten-in-den-medien-antworten-auch-wenn-die-haare-schlecht-sitzen-1.1991332 new" target="_blank">&quot;Antworten, auch wenn die Haare schlecht sitzen&quot;, SZ 8.6.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen,-zeigt-euch!</link>
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<pubDate>Mon, 16 Jun 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studierende sind brav und optimistisch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Beratungsunternehmens EY unter 4.300 Hochschülern legt wieder einmal nahe, dass hier eine Generation &quot;brav&quot; heranwächst. Den wissenschaftlichen Nachwuchs ist privat am wichtigsten die Familie (73 Prozent) sowie ein hoher Lebensstandard (22 Prozent). Als allgemein relevante und für sie wichtige Themen betrachten 86 Prozent die Menschenrechte, 79 Prozent den Umweltschutz und 78 Prozent die Wirtschaftsentwicklung. Eine Mehrheit der Studenten studiert Wirtschafts- oder Ingenieurwissenschaften - 92 Prozent geben an, aus persönlichem Interesse. Gefragt nach den Fächern, die sie am meisten interessieren, landeten die Literatur- und Kulturwissenschaften weit oben. Anscheinend scheint vielen der Mut zu fehlen, dieses Interesse auch durch die Studienfachwahl zu würdigen, denn nur eine Minderheit ist für sie eingeschrieben. Was vielleicht auch daran liegt, dass die Studierenden sich im Schnitt später ein Einstiegsgehalt von 35.100 Euro wünschen. 83 Prozent erachten ihre Chancen als gut, nach dem Studium zeitnah einen angemessenen Arbeitsplatz zu finden.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/studentenumfrage-2014-12974674.html new" target="_blank">Karriere für Studenten kein Thema, FAZ 6.6.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Jun 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Sicherung liegt im Argen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) kritisiert, dass im Zuge der Weltwirtschaftskrise in immer mehr Ländern durch kurzfristig angelegte Anpassungsreformen die sozialen Sicherungssysteme ausgehöhlt werden. In der EU seien vom Sozialabbau inzwischen 123 Millionen Menschen betroffen, was 24 Prozent der EU-Bevölkerung entspricht. Die dadurch immer niedriger werdenden Haushaltseinkommen sind mit ein Grund dafür, warum sich viele Länder mit einer Erholung von der Krise so schwer tun, denn auch eine stabile Inlandsnachfrage könne der Erholung der Wirtschaft auf die Sprünge helfen. Weltweit genießen lediglich 27 Prozent der Menschen Zugang zu umfassenden sozialen Sicherungssystemen - 73 Prozent hingegen haben allenfalls partiellen oder gar keinen Schutz.<a href="http://www.taz.de/ILO-Bericht-zur-sozialen-Sicherung/!139588/ new" target="_blank">Ausgegrenzt und arm, taz 3.6.14</a>DATE1402466564</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=soziale-sicherung-liegt-im-argen</link>
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<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pausen machen produktiv]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist längst zur gepflegten Unkultur geworden in deutschen Büros - wer sich ab und an ein Päuschen gönnt, gilt allzu leicht als Drückeberger. Einfach mal ein paar Minuten weg vom PC, das wird in immer weniger Firmen gerne gesehen. Laut einer Erhebung von Verdi empfindet schon jeder fünfte Arbeitnehmer das Klima im eigenen Unternehmen als pausenfeindlich. Wer hingegen auch die Mittagspause am Schreibtisch verbringt und den ganzen Tag durchackert, dem traut man zu, viel zu leisten. Ein Trugschluss, wie viele Psychologen bestätigen, denn wirklich aufmerksam arbeiten kann der Mensch allenfalls eine Stunde am Stück - dann schaltet der Körper auf Entspannung um, um Kraft zu tanken. Wer diese Signale ignoriert und weiterrackert, tut sich keinen Gefallen, denn ohne Pausen zu arbeiten, macht über den Tag nicht nur müde und erschöpft. Man macht auch mehr Fehler, wird immer langsamer und ist letztlich unproduktiver. Mediziner raten dazu, jede Stunde 5 bis 10 Minuten zu pausieren. Dann gehen die Dinge nicht nur leichter von der Hand, sondern die Ergebnisse sind auch besser.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/fehlende-pausen-im-job-wer-sich-ueberarbeitet-wird-bewundert-1.1982117 new" target="_blank">Wer sich überarbeitet, wird bewundert, SZ 3.6.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Jun 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Chef ist meistens ein Mann]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen einmal mehr, wie groß der Gender Gap in den Führungsetagen ist. Laut Zensus 2011 waren Mitte 2011 von 21,4 Millionen berufstätigen Männern 6,8 Prozent (1,5 Millionen) in Führungspositionen tätig - bei den 18,2 Millionen arbeitenden Frauen indes nur 3,1 Prozent (0,6 Millionen). Während die Unterschiede bei jüngeren Arbeitnehmern weniger hoch ausfallen, steigern sie sich im Alter. Am größten ist die Kluft bei den 60- bis 64-Jährigen - hier sind 9,7 Prozent der Männer in Führungspositionen und lediglich 4,1 Prozent der Frauen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/statistische-bundesamt-maenner-doppelt-so-oft-in-fuehrungspositionen-wie-frauen-/9969728.html new" target="_blank">Männer doppelt so oft in Führungspositionen wie Frauen, HB 30.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Überqualifizierung führt zu negativer Einkommensentwicklung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer in jungen Jahren eine Stelle annimmt, für die er überqualifiziert ist, riskiert es, in späteren Berufsjahren deutlich weniger zu verdienen als jemand, der mit einem der Ausbildung entsprechenden Job ins Berufsleben einsteigt. Eine amerikanische Langzeit-Studie belegt, dass Akademiker, die unterhalb ihres Ausbildungsniveaus arbeiten, statistisch gesehen zwar in den ersten Jahren einen höheren Stundenlohn realisieren können als Berufseinsteiger, die auf eine ihrer Qualifikation entsprechende Stelle warten, doch bereits nach vier Jahren verkehrt sich die Dynamik. Besonders deutlich werden die Gehaltsunterschiede nach zehn Jahren. Die von Anfang an in qualifizierten Jobs Arbeitenden verdienen dann pro Stunde zehn Dollar mehr als zu Beginn ihrer Laufbahn, die, die unterqualifiziert begonnen hatten, lediglich vier Dollar. Mit der Studie kritisieren die Wissenschaftler auch die amerikanische Arbeitsmarktpolitik, die darauf ausgelegt ist, Berufseinsteiger dazu zu drängen, jeden beliebigen Job anzunehmen, auch wenn er unterhalb ihres Qualifikationsniveaus liegt. Langfristig könnte dies die Kaufkraft aufgrund der beschriebenen Gehaltsstagnation deutlich schwächen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/berufseinstieg-einmal-ueberqualifiziert-immer-unterbezahlt/9992254.html new" target="_blank">Einmal überqualifiziert, immer unterbezahlt, WiWo 5.6.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychopathen in der Führungsetage]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Ego-Kultur des modernen Business scheint psychopathologische Neigungen unter Führungskräften schon fast als Qualifikation erscheinen zu lassen. Nach Einschätzung des Psychologen Jens Hoffmann vom Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement sind narzisstische und psychopathische Persönlichkeiten in Machtpositionen drei- bis viermal so oft vertreten wie im Bevölkerungsdurchschnitt. &quot;Man geht davon aus, dass etwa vier Prozent der Bevölkerung Narzissten sind und etwa ein bis zwei Prozent Psychopathen. Deren Anteil in Führungspositionen beträgt etwa sechs Prozent&quot;, so Hoffmann. Dies liege unter anderem daran, dass sich in Führungspositionen ein Dominanzbedürfnis gut ausleben lasse. Das Problem mit Narzissten: Sie halten sich für grandios, reagieren auf Kritik zutiefst verletzt und reagieren dann häufig aggressiv. Sie sind also eigentlich eine Zeitbombe im Unternehmensalltag. Die Sprengkraft vonPsychopathen liege hingegen darin, anderen Gefühle vorzuspielen, auf diese erfolgreich Netzwerke aufzubauen und Menschen dann zu manipulieren. Warum entsprechende Kandidaten dennoch häufig Karriere machen, erklärt Hoffmann mit der grundsätzlichen Businesskultur: &quot;Mein Eindruck ist, dass eher verstärkt psychopathische Menschen Spitzenpositionen in den Unternehmen erhalten. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass Soft Skills immer wichtiger werden – und hier sind Psychopathen meist gut. Der Druck in den Führungsetagen steigt ja auch. Wer gefühlskalt und angstfrei ist, kommt in der Regel auch länger gut mit Stress zurecht. Er kann es ertragen, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, weil sie ihn gar nicht berühren.&quot; <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-05/psychopathen-interview-psychologe-jens-hoffmann/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Auffällig viele Psychopathen werden Chef&quot;, Zeit Online 26.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Jun 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Trotz florierendem Arbeitsmarkt sind die Beschäftigten skeptisch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Beschäftigungszahlen erreichen wieder Rekordniveau, doch viele Beschäftigte sind dennoch pessimistisch, so das Ergebnis einer Umfrage des Jobportals Orion. Mehr als die Hälfte der Befragten schätzt die Chancen auf eine neue Stelle als negativ ein, 13 Prozent fühlen sich in dieser Frage sogar sehr schlecht positioniert. 46,6 Prozent betrachten hingegen die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt als gut oder sogar sehr gut. Die Einschätzung ist auch eine Frage des Alters. Von den Arbeitnehmern über 60 Jahren bewertet nicht einmal ein Drittel die eigene Position als gut, bei den 20- bis 30-Jährigen sind es hingegen 65 Prozent.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/zukunftsaengste-viele-beschaeftigte-sind-pessimistisch-12953633.html new" target="_blank">Viele Beschäftigte sind pessimistisch, FAZ 24.5.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=trotz-florierendem-arbeitsmarkt-sind-die-beschäftigten-skeptisch</link>
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<pubDate>Wed, 04 Jun 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studenten fordern mehr Vielfalt im Wirtschaftsstudium]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die internationalen Wirtschaftswissenschaften sind nach wie vor dominiert von der Perspektive des neoklassischen Ansatzes, doch immer mehr Studenten beklagen diese Einseitigkeit und wünschen sich Lehrangebote, die der Vielfalt ökonomischer Perspektiven Rechnung tragen. So berichtet Zeit Online über eine Initiative der Universität Manchester, die von Studenten ins Leben gerufen wurde, um Seminare zu ökonomischen Theorien jenseits des Mainstreams, beispielsweise ökologische oder feministische Ansätze, anzubieten. Ein erster, in den Augen der Studenten erfolgreicher Testlauf, wurde indes von der Universitätsleitung inzwischen beendet, mit der Begründung, ab dem Winter 2015 ein von der Hochschule entwickeltes Angebot in den Studienplan zu integrieren. Die Studentenschaft setzt währenddessen ihre Eigeninitiative fort. Der Trend zu mehr Vielfalt in den Wirtschaftswissenschaften, die von den Studierenden gefordert wird, ist inzwischen zu einem internationalen Phänomen geworden. Ökonomie-Studenten aus 19 Ländern unterschrieben kürzlich ein Manifest, das einen Kurswechsel in den internationalen Lehrplänen fordert. Von den 40 studentischen Vereinigungen, die zu den Unterzeichnern zählen, stammen 15 Gruppen aus Deutschland.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-05/uni-manchester-volkswirtschaft-revolution new" target="_blank">Die Generation Finanzkrise will Alternativen, Zeit Online 26.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Streber verdienen besser]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer schon in der Schule sehr strebsam ist, hat gute Chancen, im Arbeitsleben zu den Besserverdienenden zu gehören. Eine Studie des Soziologen Michael French, für die die Schulnoten und das spätere Einkommen von rund 10.000 US-Bürgerinnen und -Bürgern ausgewertet wurden, zeigt, dass der Schulerfolg in einem direkten Verhältnis zum späteren Einkommen zu stehen scheint. Ein Notenpunkt auf der Skala von 1 bis 4 des amerikanischen Schulbewertungssystems bedeutet im Berufsleben durchschnittlich ein Gehaltsplus von 10 Prozent. Männer erhalten dabei pro Notenpunkt im Schnitt 12 Prozent, Frauen sogar 14 Prozent mehr Gehalt.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/bildungsstudie-frueher-musterschueler-heute-topverdiener/9931572.html new" target="_blank">Früher Musterschüler, heute Topverdiener, WiWo 22.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 02 Jun 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gründungen im Aufwind]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Talsohle bei den Unternehmensgründungen in Deutschland scheint durchschritten zu sein. Nachdem in den Jahren 2003 bis 2012 die Zahl der Gründer um insgesamt 42 Prozent gesunken war, konnte laut KfW-Gründungsmonitor 2013 ein Aufwärtstrend festgestellt werden - die Zahl der Gründer stieg um 12 Prozent auf insgesamt 868.000 an. 53 Prozent von ihnen sind so genannte Chancengründer, die selbstentwickelte Geschäftsideen umsetzen - 2012 waren es noch 47 Prozent, 2011 sogar nur 35 Prozent. Auch ist der Anteil der selbstständigen Frauen gestiegen - auf 43 Prozent, bei den Nebenerwerbsgründungen sogar auf 49 Prozent.<a href="http://www.wiwo.de/erfolg/gruender/kfw-gruendungsmonitor-mehr-frauen-machen-sich-selbststaendig/9920864.html new" target="_blank">Mehr Frauen machen sich selbstständig, WiWo 20.5.14</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 30 May 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmerisches Denken braucht Freiräume und Mut]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Unternehmen erwarten von ihren Mitarbeitern unternehmerisches Denken und Handeln, doch meist klafft zwischen Wunsch und Wirklichkeit eine enorme Lücke, denn viele Unternehmenskulturen scheinen nach wie vor eher auf Gehorsam ausgelegt. Ulrich Dessel, Geschäftsführer der Mittelstandsberatung Nolens, Dessel und Kollegen, analysiert in einem Beitrag für das Handelsblatt die Ursachen. Eigenständige Entscheidungen zu treffen sei beispielsweise für viele Mitarbeiter ungewohnt, da in vielen Unternehmen unausgesprochen Alleingänge sabotieren. Wer hier vorpresche laufe Gefahr, als nicht teamfähig oder schwer integrierbar eingestuft zu werden. Ein weiterer Punkt sei die Angst vieler Chefs, die Kontrolle zu verlieren. Hierarchische Führung sei nach wie vor gang und gäbe in Firmen, so dass zu deutlich gezeigte Eigenverantwortung von Mitarbeitern von den Vorgesetzten leicht als Affront empfunden und entsprechend geahndet werde. Dessels Schlussfolgerung: &quot;Wenn unternehmerisches Denken und Handeln in einer Organisation verankert werden soll, dann ist zunächst ein Umdenken und Neulernen der oberen Führungskräfte nötig.&quot;<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/fuehrungskultur-im-wandel-so-entwickeln-sie-gutes-personal-seite-all/9890170-all.html new" target="_blank">So entwickeln Sie gutes Personal, HB 19.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 May 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Konflikte Kosten Zeit und Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Kommunikationsprofessor Martin-Niels Däfler hat in einer Online-Befragung von 352 Berufstätigen untersucht, welche konkreten Reibungsverluste in Unternehmen durch unzureichendes Konfliktmanagement entstehen, beispielsweise in Form verschwendeter Arbeitszeit. Das Ergebnis ist ernüchternd. Durchschnittlich zehn Prozent der Arbeitszeit gehen im Arbeitsalltag für Konflikte drauf. Besonders groß ist das Konfliktpotential in Unternehmen ab einer Größe von 5.000 Mitarbeitern - hier waren rund 30 Prozent der Mitarbeiter bereits mehrfach an Konflikten beteiligt. Ursache für knapp die Hälfte aller Konflikte sind sowohl Unternehmens-, arbeits- und organisationsbedingte Gründe als auch persönliche. In 17,4 Prozent der Konflikte waren rein private Motive ausschlaggebend, in 33,3 Prozent der Fälle nur betriebsbedingte Ursachen. 20,2 Prozent der befragten Frauen und 11,1 Prozent der Männer gaben zu, sich schon einmal einem Konflikt entzogen zu haben beziehungsweise es einem Kollegen oder Vorgesetzten &quot;heimgezahlt&quot; zu haben, indem sie ohne krank zu sein von der Arbeit fernblieben.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/welche-kosten-konflikte-verursachen-a-968863.html new" target="_blank">Kostenfaktor Konflikte, HBM 14.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 27 May 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die positiven Nebenwirkungen der Religion]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Suche nach Lebenssinn und nach der Bedeutung von Leben und Tod führt viele Amerikaner in die Arme der Religion. Besonders groß ist die religiöse Bindung unter den über 70-Jährigen Amerikanern, von denen 92 Prozent in irgendeiner Weise religiös gebunden sind, während es bei den 18- bis 29-Jährigen immerhin 74 Prozent sind, so die amerikanische Gesellschaft staatlich geprüfter Seniorenberater. Religiosität hat einige wissenschaftlich belegte Vorteile, denn unzählige Studien zeigen, dass religiös aktive Menschen eine längere Lebenserwartung haben als solche, die mit Religion nichts am Hut haben. Dies liegt vor allem daran, dass Gläubige häufiger einem gesunderen Lebensstil folgen und beispielsweise häufig nicht rauchen oder Alkohol konsumieren.<br><a href="http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/studie-glaeubige-leben-laenger-aber-nicht-wegen-des-glaubens/ new" target="_blank">Gläubige leben länger, CIW 2.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 May 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Viel Streit kostet Lebenszeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dänische Wissenschaftler haben untersucht, welche Auswirkungen regelmäßiges Streiten auf die Lebenserwartung hat, und kamen zu dem Schluss, dass das Sterblichkeitsrisiko von Dauerstreitern sich um das zwei- bis dreifache erhöht. Ausgewertet wurden die Daten aus einer Langzeituntersuchung von 10.000 Frauen und Männern im Alter zwischen Mitte 30 und Anfang 50. Der Gesundheitszustand verschlechterte sich bei den Studienteilnehmern durch Stress zum Teil dramatisch. So stieg das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um 50 bis 100 Prozent an. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gesundheitsstudie-wer-viel-streitet-stirbt-frueher/9897164.html new" target="_blank">Wer viel streitet, stirbt früher, WiWo 15.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 23 May 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hirndoping  kann Langzeitfolgen haben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Amerikanische Wissenschaftlerschlagen Alarm, denn einige der zu Zwecken des Hirndopings eingesetzten Smart drugs scheinen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Entwicklungsfähigkeit des Gehirns langfristig zu beeinträchtigen. Schon 1,3 Millionen Menschen dieser Altersgruppe schlucken entsprechende Mittel, um bei Prüfungen fit zu sein, länger lernen zu können oder insgesamt ihre Lernfähigkeit zu stärken. Da der präfontale Cortex, der sich bis ins Erwachsenenalter hinein entwickelt, auf Schwankungen wichtiger Hirnbotenstoffe wie Dopamin und Norepinephrin sensibel reagiert, könnte die Medikamenteneinnahme längerfristig negative Wirkungen auf Urteilsvermögen, Kontrolle der Gefühle und des Verhaltens sowie die Entscheidungsfindung haben, die in dieser Hirnregion angesiedelt sind. Da bestimmte Medikamente auch auf Rezeptoren wirken, könnten sie langfristig die geistige Flexibilität und Lernfähigkeit beeinträchtigen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/hirnforschung/-/journal_content/56/12054/3592085/Hirndoping-macht-unflexibel/ new" target="_blank">Hirndoping macht unflexibel, wissenschaft.de 13.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 22 May 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Griechen schuften, Deutsche arbeiten vergleichsweise wenig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die OECD-Zahlen zur Jahresarbeitszeit zeigen, dass trotz gefühlt stetig steigender Belastung in Deutschland nach wie vor vergleichsweise wenig gearbeitet. 2012 - aus diesem Jahr stammen die letzten verfügbaren Zahlen - arbeiteten die Deutschen knapp 1.400 Stunden im Jahr. Dieser Wert wurde nur - knapp - von den Niederlanden unterboten. An der Spitze der Malocher stehen indes die Griechen, die auf eine Jahresarbeitszeit von knapp 2.100 Stunden kommen - was unter anderem daran liegt, dass dort viele Menschen einen Zweitjob haben, um über die Runden zu kommen. Auch in den USA liegt die Jahresarbeitszeit mit knapp 1.800 Stunden vergleichsweise hoch - was dem dort kürzeren Jahresurlaub geschuldet sein dürfte. In den vergangenen Jahren ist die Jahresarbeitszeit OECD-weit allerdings deutlich gesunden, denn 2000 lag der Durchschnitt noch bei knapp 1.850 Stunden.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-05/arbeitszeit-oecd-infografik new" target="_blank">Deutsche arbeiten vergleichsweise wenig, Zeit online 13.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 21 May 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschafts-Boom fördert Narzissmus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine amerikanische Studie wirft den Blick darauf, dass boomende Wirtschaften narzisstische Persönlichkeitsmerkmale fördern können. Untersucht wurden Menschen, die während wirtschaftlicher Hochzeiten ins Berufsleben einstiegen und solche, die in eher schwachen Phasen ins Arbeitsleben eintraten. Dabei zeigte sich, dass diejenigen, die in wirtschaftlichen Hochzeiten Berufsanfänger waren, häufiger narzisstischen Statements (z.B. &quot;Ich werde eine große Persönlichkeit sein.&quot;) zustimmten, während die zu Talzeiten Eingestellten eher zurückhaltende Antworten (z.B. &quot;Ich hoffe, dass ich Erfolg haben werde.&quot;) wählten. Andere Studien belegten bereits, dass narzisstische Persönlichkeiten dazu neigen, ihre Rolle im Unternehmen zu überschätzen und sich, so sie in der entsprechenden Position sind, auch höhere Gehälter zusprechen als anderen Führungspersonen. Die jetzige Studie bestätigte diese Tendenz, denn auch zahlten sich Chefs, die erstmals in wirtschaftlichen Boomzeiten gearbeitet hatten, höhere Gehälter als diejenigen, die in schwächeren Wirtschaftsphasen eingestiegen waren.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/news/wirtschaftslage-beeinflusst-die-persoenlichkeit/1285592 new" target="_blank">Wirtschaftslage beeinflusst die Persönlichkeit, Gehirn &amp; Geist 13.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 May 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Soft Skills verstärkt nachgefragt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fachkenntnisse sind längst nicht mehr alles, wenn es darum, berufliche Positionen richtig zu besetzen. So zeigt eine Analyse von zwei Millionen Stellenanzeigen in elf Ländern durch die Job-Suchmaschine Adzuna, dass vor allem in Deutschland die Soft Skills bei Stellenbeschreibungen immer mehr im Kommen sind - vier der zehn in Stellenanzeigen meistgebrauchten Begriffe entfielen auf diese. Wichtigste Kriterien darunter: Die Bewerber sollen vor allem flexibel, kommunikativ und dynamisch sein. Die stärkere Bedeutung von Soft Skills zeigt sich vor allem in Branchen wie dem Vertrieb oder dem Gesundheitswesen. Im Finanzwesen und der IT sind hingegen Fachwissen und analytische Fähigkeiten nach wie vor ausschlussgebend. Noch stärker als in Deutschland ist in Großbritannien der Trend zu den Soft Skills - dort beziehen sich bereits sieben der zehn meistgenannten Schlagworte auf zwischenmenschliche Fähigkeiten und Charaktereigenschaften.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/bewerbung/2014-05/stellenanzeige-studie-eigenschaften-bewerber new" target="_blank">Arbeitnehmer gesucht - Abschluss zweitrangig, Zeit online 8.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 May 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress durch Zuschauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und der TU Dresden wirft ein neues Licht auf Stress, denn die ausgewerteten Versuche der Forscher zeigen: Stress wirkt nicht nur auf diejenigen, die ihn direkt erleiden, sondern kann sich auch auf Zuschauende übertragen. Bei dem Projekt wurden Freiwillige mit stressigen Situationen wie dem Lösen von Matheaufgaben oder Vorstellungsgesprächen konfrontiert, während unabhängige Beobachter ihre Leistung beurteilen sollten. Lediglich fünf Prozent der Probanden ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen, der Rest zeigte physiologisch messbare Stresssymptome. Interessanterweise wiesen auch 26 Prozent der Beobachter, die gar nicht in das Geschehen selbst involviert waren, nach dem Experiment einen deutlich erhöhten Kortisol-Spiegel auf. Die Forscher gehen davon aus, dass es sich bei diesem Phänomen um &quot;emphatischen Stress&quot; handelt. Die Effekte waren besonders deutlich ausgeprägt, wenn Proband und Beobachter in einem engen persönlichen Verhältnis zueinander standen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/hektik-im-job-stress-ist-ansteckend/9850270.html new" target="_blank">Stress ist ansteckend, WiWo 6.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 May 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sich wohlzufühlen, macht effizient]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Ipsos zeigt: Wer sich im Büro und in der Arbeitsumgebung wohl fühlt, erbringt bessere Leistungen. Befragt wurden 7.000 Angestellte aus zehn Ländern. 41 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben dabei an, mit ihrem Arbeitsumfeld nicht oder überhaupt nicht zufrieden zu sein. Vielen fehlt Selbstbestimmung, beispielsweise in Form der Möglichkeit, sich auch mal ein ruhiges Plätzchen zum Arbeiten zu suchen, denn in vielen Unternehmen sind Großraumbüros an der Tagesordnung. Solche Freiheiten genießen 47 Prozent der Arbeitnehmer. Aufgrund hohen Lärmpegels können sich indes 46 Prozent der Angestellten bei der Arbeit nur schwer konzentrieren. &quot;Wenn die Arbeitsatmosphäre von Druck, Kritik und Sorgen geprägt ist, sind die Arbeitnehmer gestresst. Das behindert ihre Fähigkeit zu denken.“, sagt Beatrice Arantes, die bei Steelcase, dem Auftraggeber der Untersuchung, zu Arbeitsplätzen der Zukunft forscht.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/produktivitaet-wer-sich-im-buero-wohlfuehlt-leistet-mehr-seite-all/9855430-all.html new" target="_blank">Wer sich im Büro wohlfühlt, leistet mehr, WiWo 7.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 May 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die 24/7-Gesellschaft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeiten, in denen Sonn- und Feiertage für die meisten Menschen Phasen der Erholung boten, sind lange vorüber. Eine Anfrage der Fraktion der Linken im Bundestag zeigt, wie weit verbreitet inzwischen die Arbeit an diesen Tagen ist. Waren 1995 noch 21,4 Prozent der Beschäftigten regelmäßig auch sonn- und feiertags im Einsatz, ist die Zahl bis 2012 auf 28,6 Prozent gestiegen, so dass inzwischen 11,5 Millionen Menschen davon betroffen sind. Besonders groß viel der Anstieg dabei im Handel aus - um 69 Prozent auf aktuell 973.000 Beschäftigte. Die Linke fordert deshalb von der Bundesregierung, mehr Engagement zu zeigen, um dem Schutz der Erholungstage, wie er auch im Grundgesetz beschrieben ist, Rechnung zu tragen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/arbeitszeit-jeder-vierte-jobbt-sonntags-und-an-feiertagen-a-968233.html new" target="_blank">Jeder Vierte arbeitet an Sonn- und Feiertagen, Spiegel online 8.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 May 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kraft der Stille]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation scheint der neue Trend der Stressgeplagten zu sein. Zumindest vergeht gegenwärtig gefühlt keine Woche, in der nicht eines der großen Medien mit einer Titelgeschichte dazu aufwartet. Nachdem Focus letzte Woche ein ganze Special zu Meditation und meditierenden Managern veröffentlicht hat, zieht &quot;Die Welt&quot; nach und berichtet in einem Artikel über die Wirkungen eines Intensivseminars in Vipassana-Meditation. Im Kontext des Beitrags ortet sich der Bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer als regelmäßiger Klostergänger. &quot;Der Alltag mit allen Facetten, den täglichen Herausforderungen und Ärgernissen, aber auch den schönen Momenten und Begegnungen, bleibt an der Klosterpforte zurück. So wird der Kopf frei, und es entwickelt sich eine ganz eigene Dynamik und Kreativität. Fragestellungen, die man schon lange mit sich herumträgt, erscheinen da plötzlich in einem anderen Licht. Ich lasse mich immer gern auf dieses Abenteuer ein, auch weil ich zu Beginn das Ergebnis meiner Überlegungen noch nicht kenne&quot;, zitiert ihn die Zeitung. Notier Wolf, Abtprimas des weltweiten Benediktinerordens, weiß um die heilende Wirkung der Stille: &quot;Auszeiten sind etwas Lebendiges, sie gehören zum Leben, sie beleben, indem sie Verdichtungen auflösen und Luft zum Atmen geben. ... Bei Druck hilft nur eins: sich bewusst Zeit zu nehmen, sich Zeit zu lassen. Das totale Bedrängtwerden abwehren. Schenken wir uns also eine Unterbrechung, gönnen wir uns die Ruhe zwischendrin. Wie gesagt: Alles hat seine Zeit.&quot;<a href="http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article127619552/Radikale-Stille.html new" target="_blank">Radikale Stille, Die Welt 7.5.14</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 May 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Aggression als Zeichen mangelnden Selbstbewusstseins]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Brüllen im Job ist kein Zeichen von Souveränität - und eine Studie der University of Southern California belegt nun, dass Wutanfälle in der Tat ein Indiz für mangelndes Selbstbewusstsein ist. Befragt wurden 90 Freiwillige dazu, wie sehr sie sich vor dem Urteil anderer ängstigen, wie sie ihre Streitsüchtigkeit einschätzen und in welcher beruflichen Stellung sie tätig sind. Die Psychologen kamen bei der Auswertung zu dem Ergebnis, dass Menschen, die sich ihrer Position nicht gewachsen fühlen, aggressivere Verhaltensweisen zeigen als solche, die mit Selbstbewusstsein an ihre Aufgaben herangehen. Die Betroffenen laufen dabei leicht Gefahr, in einen Teufelskreis zu geraten, denn je reizbarer sie sich im Beruf geben, umso weniger werden sie ernst genommen, was das mangelnde Selbstbewusstsein noch stärker untergräbt.<br><a href="http://www.zeit.de/2014/17/studie-wuetende-chefs-selbstbewusstsein new" target="_blank">Bosse, die bellen ... Zeit online 6.5.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 May 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeiten ja - aber bitte nicht zu viel]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die IG Metall fordert eine 30-Stunden-Woche für Väter und Mütter, Attac favorisiert die gleiche Arbeitszeit, allerdings unabhängig davon, ob Arbeitnehmer Nachwuchs haben oder nicht. Und auch die Sozialwissenschaftlerin Jutta Allmendinger findet, 32 Stunden pro Woche zu arbeiten, reiche völlig aus. Die Generation Y macht ohnehin immer öfter potentiellen Arbeitgebern deutlich, dass Karriere für sie nicht das Leben sei. In den letzten Monaten häufen sich die Ideen und Diskussionen darüber, wie viel Arbeit uns gut tut - und ob wir nicht im Job vielleicht kürzer treten sollten. Immer mehr Arbeitnehmer fühlen sich desillusioniert, weil von der eigenen Rackerei immer weniger auf dem eigenen Konto hängen bleibt. Ein Eindruck, den der Wirtschaftswissenschaftler und Attac-Unterstützer Heinz-Josef Bontrup nur bestätigen kann. Seinen Berechnungen zufolge sind in den Jahren von 2000 bis 2013 rund 1,1 Billionen Euro brutto von unten nach oben verschoben worden - die Arbeitnehmer schuften und schuften, aber den Gewinn streichen Aktionäre und Unternehmer ein. Zugleich scheint die Schufterei auch immer mehr Menschen krank zu machen. Allein 2013 gingen 75.000 Arbeitnehmer wegen psychischer Erkrankungen in Frührente. Wo Menschen mit gutbezahlten Jobs es sich, meist auch gepaart mit etwas Verzicht, durchaus leisten könnten, weniger zu arbeiten, gilt das für die Wenigverdiener natürlich nicht. Deshalb fordern auch viele Gewerkschaften eine Arbeitszeitreduzierung bei Lohnausgleich. Dass sich mit weniger Zeiteinsatz im Job sogar mehr erreichen lässt, zeigt die Großmolkerei Tine, die schon 2007 die Arbeitszeit verkürzte. Die Angestellten erhalten den gleichen Lohn, sollen aber auch die gleiche Leistung erbringen wie zuvor. Diese Rechnung scheint aufzugehen, denn laut Aussagen der Molkerei sei die Effektivität sogar noch stärker gestiegen. Weniger kann also auch mehr sein ...<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/arbeitszeit-einfuehrung-der-30-stunden-woche-und-elterngeldplus-a-966832.html new" target="_blank">Wie viel wollen wir noch arbeiten? Spiegel online 1.5.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeiten-ja---aber-bitte-nicht-zu-viel</link>
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<pubDate>Fri, 09 May 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche sind Unternehmer-Muffel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Unternehmertum steht in Deutschland nicht sonderlich hoch im Kurs, wie eine EU-weite Umfrage unter 13.437 Europäern zwischen 16 und 30 Jahren zeigt. Gut 50 Prozent der jungen Europäer können es sich nicht vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen - unter den befragten Deutschen sogar 70 Prozent. 12 Prozent der Deutschen haben zwar schon einmal mit dem Gründungsgedanken gespielt, ihn aber wieder verworfen, weil die Umsetzung zu kompliziert erschien. Unter den jungen Spaniern können sich gut die Hälfte der Berufsanfänger zwar eine Selbstständigkeit vorstellen, aber noch nicht einmal jeder fünfte gründet wirklich, da die gegenwärtige Krise und fehlendes Kapital dem entgegenstehen. Insgesamt 57 Prozent der jungen Europäer haben das Gefühl, die Jugend in ihrem Land werde durch die Eurokrise ausgegrenzt und habe schlechtere Chancen als die ältere Generation.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-04/infografik-unternehmensgruendungen-junge-leute-europa new" target="_blank">Junge Deutsche wollen keine Unternehmer sein, Zeit online 30.4.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 May 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schluss mit lustig im Kindergarten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie ernst Erziehungseinrichtungen ihren Auftrag nehmen, Kinder fit fürs Leben zu machen, zeigt eine skurrile Begebenheit in den USA. Ein Kinderkarten im Bundesstaat New York hatte die übliche jährliche Theateraufführung abgesagt, weil gezieltes Lernen wichtiger sei als Spiel und Spaß. In einem Schreiben an die Eltern begründete die Kindergartenleitung den Schritt damit, dass es Aufgabe der Einrichtung sei, &quot;den Kindern für das College und die Karriere wertvolle Qualifikationen mit auf den Weg zu geben, von denen sie ein Leben lang profitieren werden&quot; - und dies geschehe am ehesten, indem man die Kinder &quot;zu starken Lesern, Schreibern, Kollegen und Problemlösern&quot; mache. Rund 1.800 Menschen haben inzwischen eine Petition unterzeichnet, die das Vorgehen kritisiert, doch die Schulverwaltung bleibt bei der getroffenen Entscheidung.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/bildung/abgesagte-theaterauffuehrung-us-kindergarten-erzuernt-eltern-mit-karriere-drill-1.1945660 new" target="_blank">US-Kindergarten erzürnt Eltern mit Karriere-Drill, SZ 28.4.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 07 May 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel Wettbewerb brauchen und wollen Kinder?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine britische Studie wirft ein interessantes Licht auf das Welt- und Identitätsverständnis der Briten. Zwei Cricketvereinigungen untersuchten mit einer Studie, wie es um das Wettbewerbsverhalten von Kindern - im Sport - bestellt ist. Und kamen für britische Verhältnisse zu wenig wünschenswerten Einsichten. Befragt wurden insgesamt je 1.000 britische Kinder und Eltern. 84 Prozent der Schulkinder zwischen 8 und 16 Jahren gaben an, dass es ihnen wichtig sei, die Erfahrung des Gewinnens und Verlierend im Sport zu machen, allerdings räumten auch 64 Prozent ein, dass sie erleichtert, glücklicher und keinesfalls beunruhigt wären, wenn der Wettbewerb im Sport keine Rolle mehr spielen würde. Diese &quot;laxe&quot; Haltung veranlasste die Auftraggeber der Studie zur Sorge, dass dem Nachwuchs das Kämpfernaturell abhanden komme und mithin die Wettbewerbsfähigkeit der Briten Schaden nehmen könne. Die konservative britische Presse artikulierte ebenfalls Unbehagen und stimmte in den Kulturpessimismus ein. Fakt ist, dass den Eltern (97 Prozent) beim Sport das Siegen wichtiger ist als ihren Kindern (86 Prozent). 71 Prozent der Eltern sind stolz, wenn ihr Nachwuchs auf dem Siegertreppchen steht, von den Kindern sind es lediglich 62 Prozent. Bereits an 2.000 britischen Grundschulen werden keine Wettbewerbssportarten mehr betrieben, an weiteren 10.000 nehme nur die Hälfte der Schüler an solchen teil. Die britische Regierung bewillige bereits 300 Millionen Pfund, um das entsprechende Sportprogramm an Schulen auszubauen.<br><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/41/41587/1.html new" target="_blank">Kinder verlieren das Interesse an sportlichem Wettkampf, Telepolis 25.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-viel-wettbewerb-brauchen-und-wollen-kinder</link>
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<pubDate>Tue, 06 May 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vom Leidensdruck der Führungskräfte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Überforderung, Entfremdung, Hilflosigkeit - es gibt viele mögliche Gründe, warum Führungskräfte im Job unter Druck geraten. Wenn es nach dem Therapeuten und Coach Thorsten Kienast geht, haben Chefs allerdings mindestens genau so viele Möglichkeiten, den eigenen Leidensdruck durch bewusstere Verhaltensweisen im Job zu minimieren. Eine zentrale Erkenntnis: Die Chefrolle wird zwar innerhalb des bestehenden Systems verliehen, doch müssen Führungskräfte sie sich auch aktiv aneignen. &quot;Jede Führungskraft wird ja zunächst einmal von einer noch höheren Instanz im Unternehmen für diesen Job eingesetzt. Doch die Akzeptanz seiner Mitarbeiter muss sich diese Person anschließend erst noch verdienen. Ein Chef muss also nicht nur von oben berufen werden. Ein Chef muss auch von unten gewählt werden. Sonst steckt er in der Falle&quot;, so Kienast. Ein weiterer, entscheidender Punkt: Anerkennen, was die Untergebenen leisten. Der Coach warnt davor, Untergebene pauschal als &quot;faule Säcke&quot; zu betrachten, denn: &quot;Das sind immer Menschen, die sich Mühe geben, in jeder Hierarchieebene und bei jeder Tätigkeit, ob als Pförtner, Angestellter oder Betriebsrat. Wer mit dieser Haltung an seine Mitarbeiter herangeht, wird sehr schnell ein besseres Verhältnis zu ihnen bekommen. Und er schützt letztlich seine eigene seelische Gesundheit.&quot; Im Prinzip beschreibt der Therapeut hier den Wandel von der formalen Autoritätsrolle hin zu einer exponierten Position, die sich auf - verdiente - Anerkennung beruft.<br><a href="http://www.zeit.de/2014/15/arbeitsklima-thorsten-kienast-interview new" target="_blank">&quot;Ein Chef muss gewählt werden&quot;, Zeit online 4.4.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 05 May 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Top-Leister erwarten viel von sich selbst und sind kooperativ]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was unterscheidet die Top-Performer im Business von den Drückebergern? Dieser Frage geht eine amerikanische Studie nach, für die rund 50.000 Leistungsbeurteilungen von Mitarbeitern ausgewertet wurde. Verglichen wurden &quot;gute&quot; Mitarbeiter (mit Bewertungen im 40. bis 70. Perzentil) mit den &quot;besten&quot; Mitarbeitern (Leistungen im 90. Perzentil oder höher). Die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale dieser High-Performer verglichen mit den &quot;nur Guten&quot;: Sie setzen sich hochgesteckt Ziele und erwarten viel von sich selbst, sie arbeiten gut mit anderen zusammen, sind bereit, ihre Gruppe nach außen hin zu vertreten (was oft zusätzliche Mühen mit sich bringt), sie sind sehr veränderungsbereit, ergreifen von selbst die Initiative und reden nicht nur, sondern handeln auch. Die Studienautoren raten Führungskräften, die ihre Performance verbessern möchten, sich auf ein bis zwei der genannten Eigenschaften zu fokussieren, die für ihre gegenwärtige Aufgabe besonders relevant sind, und diese zu verbessern.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/was-spitzenmitarbeiter-auszeichnet-a-964699.html new" target="_blank">Was unterscheidet Spitzenmitarbeiter vom Durchschnitt? HBM 17.4.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 May 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungerechte Boni drücken die Arbeitsmoral]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gesellschaftliche Diskussion über Sinn und Gerechtigkeit von Bonuszahlungen schlägt in regelmäßigen Abständen neue Wellen. Eine Studie des Bamberger Centrums für Empirische Studien in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung liefert neue Erkenntnisse, wann Boni auf Akzeptanz stoßen und wann sie sogar die Arbeitsmoral der Beschäftigten untergraben können. Befragt wurden 1.400 Beschäftigte aller Branchen. 55 Prozent halten Bonuszahlungen an Geschäftsführer der Studie zufolge für ungerecht oder eher ungerecht, 41 Prozent erachten sie als gerecht. In Unternehmen, in denen Boni bereits gängige Praxis ist, empfinden sie 51 Prozent der Beschäftigten als gerecht und 47 Prozent als ungerecht. Die Akzeptanz der Zahlungen steigt, wenn sie gut begründet werden, z.B. als Mittel zur Gewinnung guter Führungskräfte, für Geschäftsführer in Würdigung derer hohen Belastung und Verantwortung und in Fällen, in denen die Geschäftsführung unter besonders schwierigen Marktbedingungen den Unternehmensgewinn verbessert. Wenn nicht nur die Führungskräfte, sondern auch die Mitarbeiter über Bonuszahlungen am Unternehmenserfolg beteiligt werden, steigt die Akzeptanz der Boni um 42 Prozentpunkte. Andererseits: Von denjenigen, die Bonuszahlungen an die Geschäftsführung als ungerecht empfinden, berichten 53 Prozent über ein schlechteres Arbeitsklima.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gerechtigkeit-macht-firmen-produktiv-der-bonus-des-chefs-demotiviert-die-mitarbeiter/9778610.html new" target="_blank">Der Bonus des Chefs demotiviert die Mitarbeiter, WiWo 22.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ungerechte-boni-drücken-die-arbeitsmoral</link>
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<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gleichberechtigung zwischen Wunsch und Wirklichkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Dossier des Bundesfamilienministeriums mit Auswertungen aus dem Mikrozensus 2012 und den Daten verschiedener Studien zeigt: Gleichberechtigung in der Berufsausübung und bei der Verteilung familiärer Pflichten wird den Deutschen immer wichtiger - doch die Rahmenbedingungen der Arbeitswelt verhindern diese nur allzu oft. Das typische Alleinverdiener-Modell, bei dem Väter die Familie ernähren, während die Mütter sich um den Nachwuchs kümmern, empfinden lediglich 20 Prozent der Altern als ideal - doch immer noch 30 Prozent aller deutschen Familien leben es. Der Vater in Vollzeit, die Mutter in Teilzeit ist bei 44 Prozent der Familien die momentane Praxis, wenngleich nur 41 Prozent diese Aufteilung als ideal empfinden. Vollzeit für beide Eltern wird von 14 Prozent realisiert - 17 Prozent wünschen es sich. Noch größer wird die Lücke, wenn es um vollständige Gleichverteilung von Erwerbs- und Familienarbeit geht. 60 Prozent der Eltern mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren würden es bevorzugen, wenn beide Partner in gleichem Umfang erwerbstätig sind und sich die Familienarbeit ebenfalls gleichberechtigt teilen. Gelebt werden kann dieses Modell jedoch nur von 14 Prozent. Das Dossier nennt fehlende Flexibliliserungsmöglichkeiten bei den Arbeitszeiten sowie eine nicht ausreichende Kinderbetreuung als wesentliche Gründe für diese Divergenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsteilung-in-der-familie-junge-eltern-scheitern-am-ideal-der-gleichberechtigung-1.1942224 new" target="_blank">Junge Eltern scheitern an der Gleichberechtigung, SZ 23.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gleichberechtigung-zwischen-wunsch-und-wirklichkeit</link>
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<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Self-Tracking steht bei Managern hoch im Kurs]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wissen Sie, wie viele Schritte Sie heute zurückgelegt haben oder wie viele Kalorien Sie zu sich nehmen? Ob Sie ausreichend schlafen und fit sind? Der Trend zur Selbstvermessung, der in den Vereinigten Staaten schon seit einiger Zeit tobt, scheint nun auch nach Deutschland überzuschwappen. Fitness-Armbänder, die einem zeigen, welche sportliche Leistung man vollbracht hat, Sensoren, die die Schlafqualität protokollieren und Apps, die einem sagen, dass man auf das Dessert vielleicht besser verzichten sollte - dank wachsender technischer Möglichkeiten ist die persönliche Rundum-Kontrolle inzwischen für fast jeden mit einigen technischen Gadgets realisierbar. Ein Bericht auf Spiegel online skizziert, wie immer mehr Führungskräfte in den Kampf gegen den eigenen inneren Schweinehund einsteigen - und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, über Onlineplattformen die eigene Leistung mit der anderer zu vergleichen. Laut Artikel fühlen sich vor allem Manager von dem Trend angezogen, da &quot;Kontrollieren, Optimieren und Effizienzsteigern&quot; ihrem beruflichen Selbstverständnis besonders entsprechen. Spiegel online spricht von &quot;konsumfreudigen Ego-Modellierern&quot; und meint spöttisch: &quot;So wird jeder zu seinem eigenen Tamagotchi.&quot; Verfechter des Trends sehen es positiv, wenn Menschen auf diese Weise versuchen, die Autonomie über ihren Körper zurückzugewinnen. Die Beratungsgesellschaft PwC hat errechnet, dass EU-weit im Gesundheitswesen fast 100 Milliarden Euro eingespart werden könnten, wenn mehr Menschen sich dem Selbstoptimierungstrend anschließen. Allein in Deutschland sollen die jährlichen Produktionsausfälle aufgrund von Bewegungsmangel sich auf rund zehn Milliarden Euro summieren. Skeptiker indes warnen davor, dass der selbstinduzierte Leistungsdruck auch unglücklich machen könne, da man, wenn die selbstgesetzten Optimierungsziele verfehlt werden, sich zusätzlich zu den normalen Anforderungen des Lebens unter Druck setze.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/self-tracking-im-job-die-besten-self-tracking-apps-fuer-manager-a-964940.html new" target="_blank">&quot;Blöd, dass der Körper keinen USB-Anschluss hat&quot;, Spiegel online 17.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=self-tracking-steht-bei-managern-hoch-im-kurs</link>
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<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger ist mehr - in 6 Stunden effektiver und gesünder arbeiten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die schwedische Stadt Göteborg wagt ein Experiment. In einem wissenschaftlich begleiteten Versuch sollen 20 bis 30 städtische Mitarbeiter in den Genuss kommen, nur noch sechs Stunden täglich zu arbeiten. Hintergrund des Vorstoßes von Kommunalrat Mats Pilhem, Mitglied der Linkspartei, ist die Annahme, dass kürzere Arbeitszeiten zu mehr Effektivität führen und gleichzeitig Menschen bei geringerer Belastung seltener krank werden. Das Projekt ist in Schweden nicht unumstritten, kostet doch allein der Göteborger Testlauf rund 550.000 Euro, da neue Mitarbeiter eingestellt werden müssen. Die Zukunftsvision der Linkspartei ist die Einführung 35-Stunden-Woche innerhalb von fünf Jahren. Würden alle Schweden nur noch sechs Stunden pro Tag arbeiten, soll dies - mögliche positive Effekte wie eine potentiell steigende Effektivität und geringere Krankheitskosten nicht eingerechnet - mit 12,1 Milliarden Euro zu Buche schlagen. Die Skepsis der Kritiker ist entsprechend groß. Aber vielleicht bringt das Experiment in Göteborg ja belastbare Zahlen zustande, die zeigen, dass an der Ausgangsthese etwas dran ist.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/schweden-testet-alternatives-arbeitszeitmodell-im-sechs-stunden-paradies-1.1934974 new" target="_blank">Im Sechs-Stunden-Paradies, SZ 11.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-ist-mehr---in-6-stunden-effektiver-und-gesünder-arbeiten</link>
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<pubDate>Fri, 25 Apr 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Immer mehr, immer länger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schuften bis zum Anschlag - einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes unter 5.800 Beschäftigten zufolge ist das für immer mehr Menschen der ganz normale Arbeitsalltag. So gaben 61 Prozent der Befragten an, dass im vergangenen Jahr ihre Arbeitsbelastung erneut gestiegen sei. 56 Prozent fühlen sich deshalb oft gehetzt. Und 45 Prozent gehen davon aus, dass sie die gegenwärtigen Belastungen nicht bis ins Rentenalter werden durchhalten können. Um die an sie gestellten Anforderungen überhaupt erfüllen zu können, leistet bereits ein Sechstel der Arbeitnehmer regelmäßig unbezahlte Überstunden - im Bereich Erziehung und Unterricht sind es gar 45 Prozent. Von den Mehrarbeitern gaben wiederum 44 Prozent, dass ihr Arbeitgeber von ihnen ständige Erreichbarkeit fordere. Die Gewerkschafter mahnen, dass Überstunden zum Nulltarif einer Lohnsenkung gleichkämen - und warnen vor einem &quot;oft selbstzerstörerischen Umgang mit den eigenen Ressourcen&quot;.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeit-zum-nulltarif-jeder-sechste-macht-unbezahlte-ueberstunden/9737994.html new" target="_blank">Jeder Sechste macht unbezahlte Überstunden, WiWo 9.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=immer-mehr,-immer-länger</link>
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<pubDate>Thu, 24 Apr 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Haben Sie noch einen Beruf oder fühlen Sie sich schon berufen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Hinblick auf die eigene Arbeit die Sinnfrage zu stellen, scheint ein Phänomen zu sein, das immer mehr um sich greift. Wir wollen nicht mehr einfach einen Beruf ausüben, sondern suchen nach einer Berufung (mit der wir auch Geld verdienen können). Wo Karriere eher ein Streben nach Macht oder hohem Einkommen meint, bedeutet das Calling, die Berufung, Arbeit und Leben als Einheit zu sehen und die Beziehung zwischen beiden zum vitalen Bestandteil der eigenen Identität zu machen. Was auf den ersten Blick wie ein Einklang auf höherer Ebene wirkt, könnte jedoch auch seine Tücken haben. So mahnt ein Artikel auf Zeit online zum Thema: &quot;Künftig werden mehr und mehr Menschen ihre Arbeit als Berufung wahrnehmen, ob aus oktroyierter Illusion oder echter Empfindung. Durch die Konzentration auf ihre Talente und die dauernde, fast narzisstische Eigenreflexion finden sie Halt bei sich selbst, während sich der Rest der bekannten Welt in Unbeständigkeiten auflöst. Das kann zu ihrem Selbstwertgefühl und ihrer Lebenszufriedenheit beitragen, birgt aber auch ein großes Risiko. Denn wer aus inneren oder äußeren Beweggründen ganz in seiner Arbeit aufgeht, dem bleibt kaum Zeit für andere Dinge.&quot; Die Tücke liegt hier vielleicht im Detail, denn in seiner Schlussfolgerung vollzieht der Kommentar dann doch wieder eine Trennung - zwischen Berufung und Leben ... Und dies nicht gänzlich unbegründet, denn solange unsere Berufung sich in den Strukturen einer Arbeitswelt vollzieht, in der Gewinnmaximierung und stetige Leistungssteigerung zu den nach wie vor wenig hinterfragten Rahmenbedingungen zählen, besteht immer die Gefahr, dass des Einen höherer Ruf des Anderen Ausbeutungsmechanismen nährt. Bereicherung hat eben nach wie vor viele Facetten. Aber vielleicht hat es ja auch positive Auswirkungen auf bestehende Systeme und Strukturen, wenn wir uns häufiger die Sinnfrage stellen und dem, was als Antwort in uns aufsteigt, folgen?<br><a href="http://www.zeit.de/kultur/2014-03/work-life-balance-berufung-beruf/komplettansicht new" target="_blank">Wir fühlen uns berufen, Zeit online 8.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=haben-sie-noch-einen-beruf-oder-fühlen-sie-sich-schon-berufen</link>
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<pubDate>Wed, 23 Apr 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frisch am Kiosk: evolve Nr. 2 - Magazin für Bewusstsein und Kultur]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Heute mal wieder eine Nachricht in &quot;eigener&quot; Sache: Ab sofort gibt es am Kiosk (oder via Online-Bestellung) Ausgabe 2 von &quot;evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur&quot;. Dieses Mal haben wir uns dem Schwerpunktthema &quot;Weltinnenraum: Denken - Fühlen - Intuition&quot; gewidmet. Der Dreiklang mag auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich anmuten, ist in unserer Kultur doch die Wahrnehmung verbreitet, dass vor allem Denken und Fühlen eher Gegenspieler denn Teamplayer sind. Die Beiträge des Hefts beleuchten vor diesem Hintergrund Berührungspunkte, Spannungen und mögliche Synthesen zwischen diesen Sphären, die die Grundlage unseres Daseins in der Welt bilden. Tom Steininger zeigt beispielsweise, welche evolutionäre Entfaltungsleistung hinter dem steckt, was wir heute gerne als Intuition bezeichnen, denn diese ganzheitliche Form der Weltwahrnehmung bringt unsere Fähigkeit des Denkens und Fühlens auf einer völlig neuen Entwicklungsebene zusammen. Die große Evolutionsforscherin Barbara Marx Hubbard lässt uns im Interview erahnen, wie wir dem Geschmack der Evolution näher kommen und ihm folgen können. Der Psychotherapeut Joachim Galuska wiederum sensibilisiert in einem Interview für die wachsende Spannweite der Gefühlsdimension und zeigt, wie wir uns in einem ganzheitlichen Spüren die Welt aneignen und sie gestalten. Mike Kauschke wiederum wirft einen erfrischend neuen Blick auf das Allzeit-Trendthema Resilienz und geht der Frage nach, welche Wege der Transformation uns aus der Burn-out-Falle führen können. Ich selbst wage in einem Beitrag den Versuch einer kurzen Geschichte der Emotionen und erkunde, wie Denken und Fühlen sich über die Jahrhunderte von Antagonisten hin zu Kooperationspartnern entwickelt haben - ein Streifzug von der ungefilterten Emotionalität eines Werthers bis zu den Neurowissenschaften. Zum Heftthema gibt es auch eine <a href="http://www.enlightennext.de/2014/04/17/weltinnenraum-denken-fuehlen-intuition/ new" target="_blank">Radio-Sendung bei Radio EnlightenNext</a>, in der Tom Steininger und ich ein wenig eintauchen in die vielen Facetten von Denken, Fühlen und Intuition.<br><a href="http://www.evolve-magazin.de new" target="_blank">Weitere Informationen zum Magazin</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lernen, auf den Wandel zu reagieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Pisa-Tests, die einen internationalen Leistungsvergleich zwischen den Schulsystemen und dem, was durch sie möglich wird, ermöglichen, führen schubweise zu immer neuen Einsichten darüber, welche Kompetenzen im Leben wie im Job an Bedeutung gewinnen. Die jüngste Feststellung, dass es deutschen Schülern an Kreativität mangele, wirft einmal mehr Fragen auf. Gefragt sei heute beispielsweise insbesondere die Fähigkeit, um Lösungen ringen zu können, und weniger statisches Wissen, erklärt der Politiker und Lehrer Andreas Schleicher, der Pisa 2001 mitkonzipierte, in einem Interview mit der Welt. Für Schleicher ist klar, dass Strebsamkeit und Pflichterfüllung nicht ausreichen, um Spitzenleistungen zu erbringen. &quot;Die Welt bezahlt Sie heute nicht mehr dafür, was Sie wissen. Google weiß alles. Sie werden dafür bezahlt, was Sie mit Ihrem Wissen tun können&quot;, so der Pisa-Vater. Um sich kreativ in der Berufswelt bewegen zu können, komme es darauf an, fächerübergreifende Kompetenzen zu entwickeln, in unterschiedlich zusammengesetzten Gruppen unterpersonelle Fähigkeiten zu zeigen und insgesamt eine Kompetenz zu entfalten, die den Einzelnen befähigt, auf die sich immer schneller wandelnden äußeren Rahmenbedingungen angemessen zu antworten.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article126665460/Nur-Strebsamkeit-reicht-nicht-fuer-Spitzenleistungen.html new" target="_blank">Nur Strebsamkeit reicht nicht für Spitenleistungen, Die Welt 7.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lernen,-auf-den-wandel-zu-reagieren</link>
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<pubDate>Thu, 17 Apr 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sollten Frauen im Business arroganter auftreten?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Für den Unternehmensberater und Lehrbeauftragten an der Universität Freiburg Peter Modler ist eines klar: Frauen verschenken im Business viele Chancen, weil es ihnen nicht gelingt, auf die vorherrschenden männlichen Verhaltensweisen angemessen zu antworten. Während Männer im Job selten Skrupel haben, sich im besten Licht erscheinen zu lassen, selbst wenn ihre Fähigkeiten dieser Selbstdarstellung vielleicht nicht standhalten, gehen Frauen in seinen Augen eher geduckt durchs Leben und lassen sich zu leicht vom männlichen Gehabe einlullen. Für Männer beispielsweise ist Sprache ein Mittel, bestehende Hierarchien auszudrücken und aufrechtzuerhalten, während Frauen eher horizontal kommunizieren, Informationen egalitär verbreiten und nach Argumenten suchen. &quot;Um Auseinandersetzungen zu gewinnen, müssen sich Frauen auf die Ebene begeben, auf der sich ihr Opponent bewegt. Das kann im Konflikt bedeuten: Klare Statements, kurze Sätze, keine Erklärungen - und bloß nicht charmant lächeln, um den eigenen Worten die Schärfe zu nehmen&quot;, sagt Modler. Der Karrierecoach versucht Frauen damit vertraut zu machen, dass ein forsches Auftreten bisweilen schlicht angemessen sein kann, was er nicht als &quot;Plädoyer für Arroganz als Lebenshaltung&quot; verstanden wissen möchte. Dich: &quot;In in bestimmten Situationen müssen Frauen in Führungspositionen Arroganz als Werkzeug einsetzen, wenn sie nicht übervorteilt werden wollen. Leider denken wir heute alle, wir müssten unentwegt authentisch und ganz wir selbst sein. Nein, wir müssen im Arbeitsleben nicht alle Facetten unserer Persönlichkeit zeigen und wir müssen sogar oft eine Rolle spielen. Um unsere Seele zu schützen!&quot; Die eigene Persönlichkeit als Ganzes betrachtet, sei deutlich reicher als ein ausschnitthafter Rollenfokus - und genau dies erleichtere es, sich Konflikte im Job nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/auftreten-im-job-frauen-muessen-arroganz-als-werkzeug-einsetzen-1.1929147 new" target="_blank">&quot;Frauen müssen Arroganz als Werkzeug einsetzen&quot;, SZ 4.4.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kreativität und Ausprobieren statt fester Lehrpläne]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die 2010 in Amsterdam gegründete Business School &quot;Knowmads&quot; ist in jeder Hinsicht &quot;anders&quot;. Wo klassische Unis dank Bachelor und Master immer verschulter werden, herrscht bei den Niederländern das kreative Chaos. Gründer Pieter Spinder möchte seinen &quot;Studierenden&quot; ihr Selbstvertrauen zurückgeben, denn er findet, durch die zunehmende Formalisierung des Ausbildungsbetriebs verliere die junge Generation die Fähigkeit, Dinge selbst zu gestalten. An der &quot;Knowmads&quot; gibt es keine Semester, sondern &quot;Triebes&quot;, denen jeweils sechs bis zwölf Studenten angehören. Diese haben keinen Lehrplan, sondern bestimmen und organisieren selbst, was und wie sie lernen möchten. So bekommen sie einen Teil der 5.500 Euro Studiengebühren, die ein Jahr auf der ungewöhnlichen Schule des Lebens kostet, zur Verfügung gestellt, um selbst Workshops zu arrangieren und Dozenten auszuwählen. Den besonderen Reiz des Programms beschreibt einer der Tribe-Leader, Jake Esman, wie folgt: „Es geht nach dem Jahr nicht direkt darum, erfolgreich zu sein. Die Studenten sollen Dinge finden, die für sie selbst bedeutungsvoll sind, wir wollen ihre inneren Anreize und Motivation finden und fördern.“ <br><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/585996/Die-Hippie-Uni new" target="_blank">Die Hippie-Uni, jetzt.de 4.4.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kreativität-und-ausprobieren-statt-fester-lehrpläne</link>
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<pubDate>Tue, 15 Apr 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lernen beginnt beim Verlassen der Komfortzone]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Ashridge Business School in Kooperation mit der Universität Reading kommt zu dem Schluss, dass Führungskräfte dann am besten neue Kompetenzen erwerben, wenn sie in geschützten Settings ihre Komfortzone verlassen und sich besonderen Herausforderungen stellen. Untersucht wurden 28 Probanden eines Leadership-Programms im Alter zwischen 26 und 55 Jahren. Die Forscher gingen davon aus, dass Überforderung in Stresssituationen die Leistungsfähigkeit mindert. Um diesen Effekt im Tagesgeschäft zu vermeiden, setzte die Weiterbildung auf gezielte Übungen, die die Probanden auf Neuland führte und herausforderte. Grundlage des Programms bildete die neurowissenschaftliche Erkenntnis, dass eine gesteigerte Herzfrequenz Menschen leistungsfähiger werden lasse. Mit Übungen aus dem typischen Führungskräftealltag wie der Umgang mit Konflikten, das Treffen schwerer Entscheidungen und das Führen unangenehmer Gespräche wurden die Beteiligten über ihre Grenzen hinaus gebracht. Physiologische Monitorings, psychometrische Tests und Umfragen zeigten, dass dieses Verlassen der Komfortzone im geschützten Setting die Teilnehmer auch nach der Weiterbildung dazu befähigte, gelassener mit Herausforderungen umzugehen.<br><a href="http://www.ashridge.org.uk/website/content.nsf new" target="_blank">Website der Business School</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lernen-beginnt-beim-verlassen-der-komfortzone</link>
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<pubDate>Mon, 14 Apr 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Personalabteilungen schwächeln]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Wert, den Personalabteilungen für Unternehmen haben, scheint sowohl den Personalern als auch den Firmen mehr als unklar. Zu diesem Schluss verleitet eine Umfrage von Kienbaum unter 180 Managern und Mitarbeitern aus rund 120 deutschen Unternehmen sowie von 425 Studierenden. Personalern werden wenig Führungs- und Managementkompetenzen nachgesagt. Marktkompetenzen, strategisches Handeln und unternehmerisches Denken scheinen in den HR-Abteilungen Mangelware zu sein. 60 Prozent der Befragten erachten die Unternehmensstrategie als wertvoller als die Personalarbeit, was nicht zuletzt daran liege, dass Personalprozesse sich in ihrem Ergebnisbeitrag nur schwer direkt messen lassen. Hin zu kommt, dass 72 Prozent der befragten Unternehmen noch nicht einmal Kompetenzanforderungen an die Mitarbeiter der Personalabteilung formuliert haben. So ist für Studierende eine Karriere im Personalbereich wenig interessant, sondern wird eher als karriereschädigend wahrgenommen, denn herausfordernde Tätigkeiten, individuelle Gestaltungsspielräume und Führungsverantwortung - die bei der Berufswahl als am relevantesten genannten Aspekte - scheinen hier nicht zu finden zu sein.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/human-ressources-personaler-sind-bei-mitarbeitern-schlecht-angesehen/9698276.html new" target="_blank">Personaler sind bei Mitarbeitern schlecht angesehen, WiWo 1.4.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zufriedenheit im Job leicht gestiegen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die jährliche Gallup-Studie markiert für gewöhnlich immer neuer Tiefpunkte im Hinblick auf die Motivation der Arbeitnehmer, doch dieses Jahr gibt es eine - kleine - Überraschung: Die Zahl derer, die innerlich gekündigt haben, sank von beinahe einem Vierte auf 17 Prozent. 83 Prozent fühlen sich jedoch - stark oder zumindest teilweise - mit ihrem Arbeitgeber verbunden. Immerhin 45 Prozent betrachten ihren Arbeitsplatz als sicher, nur acht Prozent machen sich akut Sorgen um den Job. Positiv: 16 Prozent der Befragten gaben an, mit Herz und Seele bei der Arbeit zu sein - vor fünf Jahren waren es im Vergleich lediglich 11 Prozent. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-03/gallup-studie-mitarbeiterzufriedenheit new" target="_blank">Deutsche sind zufriedener mit ihrem Job, Zeit online 31.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Apr 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Silicon Valley meditiert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit geht in einem Beitrag der neuen Achtsamkeits-Welle nach, die sich seit einigen Monaten über das Silicon Valley zu ergießen scheint. Spätestens seit das bei Google entwickelte Programm &quot;Search Inside yourself&quot; öffentlich bekannt wurde, das ein Training zu Achtsamkeit und emotionaler Intelligenz beinhaltet, ist Meditieren in der amerikanischen Technologie-Szene absolut hipp. Der Trend zu gezielter Entspannung, gewürzt mit Versatzstücken aus den Weltreligionen, beispielsweise aus dem Buddhismus, wird von den Artikelautoren sehr kritisch beäugt: &quot;Die wahre Lehre umfasse auch eine Sozialethik des Teilens und des einfachen Lebens. Diese ethischen Aspekte lassen viele Aktivisten der neuen Achtsamkeitsbewegung unter den Tisch fallen. Stattdessen stehen Selbstoptimierung und mentale Techniken im Vordergrund, die das bessere Funktionieren im Job ermöglichen sollen.&quot; Am Termindruck und Arbeitsstress könnten dann bald nicht mehr die äußeren Umstände schuld sein, sondern die Arbeitnehmer selbst, die vielleicht einfach nur etwas mehr Achtsamkeit praktizieren müssten ...<br><a href="http://www.zeit.de/2014/13/netzkapitalismus-silicon-valley/komplettansicht new" target="_blank">Sie sind alle Omline, Zeit online 20.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmerinnen investieren anders]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Verbands deutscher Unternehmerinnen legt nahe, dass weibliche Unternehmensinhaber ein anderes Investitionsverhalten an den Tag legen als männliche - davon sind sowohl 69 Prozent der befragten Unternehmerinnen überzeugt als auch 200 als Vergleichsgruppe befragte Entscheider aus dem Mittelstand. Frauen sind nach eigener Einschätzung stärker auf Sicherheit bedacht, agieren strategischer und sozial verantwortlicher. 87 Prozent von Ihnen sagen, ohne detaillierte Planung sei kein unternehmerisches Handeln möglich. 81 Prozent verfolgen langfristige Wachstumsziele. Und 84 Prozent wären bereit, auf Gewinn zu verzichten, wenn sie dadurch Arbeitsplätze sichern können. So wundert es nicht, dass lediglich sechs Prozent der befragten Frauen den geplanten Mindestlohn als Investitionshemmnis betrachten.<br><a href="http://www.vdu.de/userfiles/file/pdf/PM_VdU_Unternehmerinnenumfrage2014_final.pdf new" target="_blank">VdU-Pressemitteilung 18.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Apr 2014 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gut jede vierte Führungskraft treibt die Sinnfrage um]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Beruflicher Erfolg oder persönliche Erfüllung? Für viele Führungskräfte endet die Antwort auf diese Frage in einem Entweder-Oder. Laut einer qualitativen Umfrage des Instituts für Human Excellence unter 100 Top-Managern erleben 86 Prozent der Befragten eine Diskrepanz zwischen beiden Polen. Ein Drittel der Führungskräfte beklagt zu hohe Arbeitslasten, zu viel Druck und Stress sowie Zeitmangel. Etwa 28 Prozent treibt insbesondere die Sinnfrage um. Sie fragen sich, was sie wirklich wollen und ob sie auf dem richtigen Weg sind. Jeweils etwa 15 Prozent wünschen sich mehr Selbstbestimmung, beklagen mangelnde Führung durch Vorgesetzte und fühlen sich nicht gefördert oder langweilen sich schlicht, weil sie im aktuellen Job zu wenig Herausforderungen erleben. Unter dem Strich sind etwa zwei Drittel der Befragten am Fremdeln - sie denken über Positions- oder gar einen Unternehmenswechsel nach oder planen den kompletten Ausstieg aus dem Job.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/manager-sind-trotz-erfolg-unzufrieden-mit-work-life-balance-a-957820.html new" target="_blank">Jammern auf hohem Niveau? HBM 18.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Apr 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Home Office ist vor allem etwas für Schaffer-Typen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Chefs stehen der Arbeit im Home Office eher skeptisch gegenüber, da sie befürchten, dass Mitarbeiter dann weniger produktiv arbeiten. Bei welchen Personengruppen sie mit dieser Einschätzung richtig liegen, zeigt eine Untersuchung der Universität Calgary. Mitarbeiter, die im Arbeitsalltag verantwortlich, organisiert und konzentriert ihren Aufgaben nachgehen, tun dies der Studie zufolge auch, wenn sie unbeaufsichtigt von daheim aus arbeiten. Angestellte hingegen, die im Büro dazu neigen zu trödeln, Aufgaben vor sich herzuschieben oder unzufrieden sind mit ihrem Job, daddeln auch im Home Office eher anstatt produktiven Tätigkeiten nachzugehen. Ungewöhnlich ist dieses Ergebnis nicht, zeigt aber Personalverantwortlichen, dass sie, wenn sie ihre Pappenheimer kennen, beim Thema Home Office keine Sorgen zu haben brauchen - beziehungsweise auch ohne Home Office mit manchen Mitarbeitern Probleme haben werden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-wer-ist-im-home-office-produktiv/9676324.html new" target="_blank">Wer ist im Home Office produktiv? WiWo 27.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Apr 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reiche Länder profitieren stärker von Globalisierung als arme]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Bertelsmann Stiftung legt nahe, dass die Wohlfahrtsgewinne der Globalisierung für die reichen Industrienationen deutlich stärker ausfallen als für ärmere Länder. Untersucht wurde die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in 42 Industrie- und Schwellenländern. In den 14 wirtschaftlich stärksten Ländern stieg das BIP pro Kopf zwischen 1990 und 2011 um mehr als 1.000 Euro - beispielsweise in Deutschland, Finnland, Dänemark, Japan, den Niederlanden, Südkorea, Slowenien und Israel. In Schwellenländern wie Russland, der Türkei, Mexiko, China oder Brasilien hingegen lag der Zuwachs unter 300 Euro, bei Schlusslicht Indien sogar lediglich bei 40 Euro. Aufgrund der niedrigen Ausgangsbasis lag in China das relative Wachstum zwar bei 49 Prozent, doch wurde die BIP-Lücke zu den Industrienationen dadurch kaum kleiner. So räumt die Studie denn auch ein, dass sich durch die Globalisierung die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter öffne.<br><a href="http://www.taz.de/Die-Schere-oeffnet-sich-weiter/!135484/ new" target="_blank">Globalisierung nützt den Reichen, taz 25.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Machtlose schieben die Schuld auf andere]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer sich als machtlos empfindet, schiebt die Schuld für Fehler leichter auf andere, als dies Menschen tun, die sich als machtvoll wahrnehmen. So das Ergebnis einer Studie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in Tübingen. Die Psychologen führten mit 110 Angestellten, darunter Führungskräfte und einfache Mitarbeiter, mehrere Experimente durch. Einmal sollten sich die Chefs vorstellen, wie sie mit der Arbeit eines Untergebenen unzufrieden waren - und die Mitarbeiter sollten sich in Erinnerung rufen, wie ihr Chef mit ihrer Leistung unzufrieden war. Danach sollten beide Gruppen ihre Eindrücke der Situation notieren. Dabei zeigte sich, dass die Vorgesetzten Fehler deutlich öfter bei sich selbst suchten, während die Untergebenen die Verantwortung bei anderen suchten. In einem zweiten Experiment wurden die Teilnehmer ungeachtet ihrer tatsächlichen Position in Zweierteams zusammengebracht, um gemeinsam eine Aufgabe zu lösen. Auch hier zeigte sich in der individuellen Nachbetrachtung, dass die Chefs Misserfolge stärker auf sich selbst zurückführten, während die Mitarbeiter äußeren Umständen die Schuld gaben. Die Forscher gehen davon aus, dass Machtpositionen Menschen ein Gefühl der Kontrolle geben, was sie dazu veranlasst, stärker in die Verantwortung zu gehen. Menschen, die diese Handlungsfreiheiten nicht empfinden, weil sie im Leben weniger Macht und damit weniger Gestaltungsmöglichkeiten haben, flüchten hingegen eher in eine passive Rolle.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/studie-macht-foerdert-die-lernfaehigkeit/9676504.html new" target="_blank">Macht fördert die Lernfähigkeit, WiWo 27.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Apr 2014 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Innovationspotential des sozialen Unternehmertums]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Spiegel online erklärt Felix Oldenburg von der Organisation Ashoka, die soziales Unternehmertum fördert, wie die sozialen Ideen der Entrepreneure immer mehr zum Treiber für gesellschaftlichen Wandel werden, indem sie grundlegende Innovationen hervorbringen. Für Oldenburg ist Social Entrepreneurship keine soziale Spielerei, sondern folgt der Idee des typischen Unternehmertums, neue Märkte zu finden. Wo konventionelle Anbieter mit Innovationen häufig versuchen, neue Bedürfnisse bei den Konsumenten zu wecken, suchen die Sozialunternehmer indes Antworten auf gesellschaftlich drängende Fragen und schaffen damit soziale Innovationen. Als Beispiel führt Oldenburg das Carsharing an, das heute nicht nur die ökologischen Nachteile des Autobesitzes abzufedern beginnt, sondern längst auch eine wirtschaftliche Kraft im ökonomischen System geworden ist. Oldenburg plädiert dafür, dass soziale Unternehmer, die häufig unter den Vorzeichen der Gemeinnützigkeit tätig sind, künftig genauso öffentlich gefördert müssten wie konventionelle Selbstständige - was bisher nicht der Fall ist. Er prognostiziert, dass sich im Laufe der Jahre auch Disziplinen wie Social Finance etablieren werden, die dieser Veränderung der Innovationsimpulse und der Märkte Rechnung tragen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/ashoka-geschaeftsfuehrer-felix-oldenburg-im-interview-a-960098.html new" target="_blank">&quot;Firmen ohne eigene Finanzierung sind am spannendsten&quot;, Spiegel online 25.3.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-innovationspotential-des-sozialen-unternehmertums</link>
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<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vorwissen erschwert unvoreingenommenes Lernen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie mit Kindern und jungen Erwachsenen zeigt, dass Vorwissen und Lebenserfahrung die Fähigkeit zu unvoreingenommenem Lernen behindern können. Beiden Gruppen wurde in einem Experiment gezeigt, dass die Lösung eines Problems entweder aus der Wahl von einem Aspekt (A oder B = disjunktive Bedingung) oder der Kombination zweier Aspekte besteht (A und B = konjunktive Bedingung). Im zweiten Durchgang, in dem nicht klar war, welche der beiden Bedingungen zur Lösung führt, sollten alle Probanden aus beiden Lösungsmöglichkeiten die richtige auswählen. Während die Erwachsenen sich häufiger für die disjunktive Bedingung entschieden, probierten die Kinder häufiger auch die konjunktive Bedingung aus, die sie gerade gelernt hatten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Kinder aufgrund weniger Vorwissen offener mit neuen Möglichkeiten umgehen, während Erwachsene Muster, die ihren bisherigen Grundannahmen eher widersprechen, leichter ausblenden. Das im Alltag und vor allem auch im Geschäftsleben sehr typische Entweder-Oder-Denken könnte sich im Experiment also fortgesetzt haben.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/news/wenn-kinder-schlauer-sind-als-erwachsene/1254810 new" target="_blank">Wenn Kinder schlauer sind als Erwachsene, Gehirn &amp; Geist 11.3.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vorwissen-erschwert-unvoreingenommenes-lernen</link>
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<pubDate>Mon, 31 Mar 2014 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Energie bei der Arbeit wirklich nutzen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Untersuchung der puls Marktforschung GmbH zeigt, dass viele Mitarbeiter bei der Arbeit ihre Energie nicht ausschöpfen. So gaben nur 74 Prozent der Befragten an, im Job wirklich alles zu geben. Die Forscher weisen darauf hin, dass im Unternehmensalltag zahlreiche Energieräuber lauern, durch die die Kräfte der Angestellten verschwendet oder untergraben werden. So fühlen sich 47 Prozent der Befragten unterfordert. Ein Drittel beklagt sich über fehlendes Feedback. Beinahe genauso viele können sich nicht mit den Werten und Zielen ihres Unternehmens identifizieren. Die Studie möchte darauf hinweisen, dass nicht nur akute Überforderung und Stress Menschen aus ihrer Energiebalance bringen, sondern dass im Arbeitsleben auch subtilere Faktoren dazu führen können, dass Mitarbeiter innerlich verschleißen.<br><a href="http://www.welt.de/sonderthemen/stress/article125996018/Wie-Unternehmen-Kraft-in-Krankheit-verwandeln.html new" target="_blank">Wie Unternehmen Kraft in Krankheit verwandeln, Die Welt 20.3.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=energie-bei-der-arbeit-wirklich-nutzen</link>
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<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Kränkungen krank machen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die steigende Zahl psychischer Erkrankungen lässt die Wissenschaft auf immer neuen Wegen nach den Ursachen suchen. Eine Untersuchung der Universität Lüneburg etwa zeigt, dass von stressgeplagten Betroffenen vor allem im Beruf erfahrene Kränkungen als Last betrachtet werden, die zur eigenen Erschöpfung beitragen. Mangelnde Wertschätzung, eine fehlende Feedbackkultur, aber auch äußere Arbeitsumstände, die nahe legen, dass Mitarbeiter weniger geschätzt, sondern eher verheizt werden, können dazu beitragen, dass das Selbstwertgefühl von Mitarbeiter massiv untergraben wird und sie schließlich krank werden. Eine Untersuchung über glückliche Paare scheint Belege zu liefern, warum gerade negative Umgangsformen solch krasse Folgen nach sich ziehen können. Die befragten glücklichen Paare gaben an, dass in ihrer Beziehung positive zu negativen Statements gegenüber dem Partner bzw. der Partnerin im Verhältnis 5:1 stünden - was auch so gedeutet werden kann, dass ein negatives Erlebnis fünf positive Begegnungen braucht, um kompensiert zu werden. <br><a href="http://www.welt.de/sonderthemen/stress/article125996039/Von-der-Kraenkung-zur-Krankheit.html new" target="_blank">Von der Kränkung zur Krankheit, Die Welt 20.3.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-kränkungen-krank-machen</link>
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<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Leistungswahn treibt immer bizarrere Blüten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Kampf um den Erhalt der eigenen Leistungsfähigkeit im Job werden immer öfter die extremsten Mittel angewendet. Nach Medikamenten wie Ritalin scheinen nun auch harte Drogen Einzug zu halten beim Job-Doping. So zeigt eine Studie des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) an der Universität Hamburg, dass Chrystal Meth und Speed längst in den Kanon der &quot;leistungssteigernden Mittel&quot; aufgenommen worden zu sein scheinen. Jedenfalls haben 4,5 Prozent der Erwachsenen im vergangenen Jahr Chrystal Meth, das zu den härtesten und gefährlichsten Suchtmitteln überhaupt zählt, konsumiert. Auch Kokain (0,8 Prozent) und Speed (0,7 Prozent) werden in diesem Kontext genannt und genutzt. Diese Entwicklung sollte alarmieren, denn die besonders harten Suchtmittel machen nicht nur sehr schnell abhängig, sondern können auch schneller als andere Drogen zu irreparablen Schäden im Gehirn und Körper führen.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/crystal-meth-und-speed-sucht-am-arbeitsplatz-12846057.html?printPagedArticle" target="_blank">Kollegen auf dem Crystal-Trip, FAZ 15.3.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=leistungswahn-treibt-immer-bizarrere-blüten</link>
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<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wachsender Coachingmarkt mit Macken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Coaching ist en vogue und die entsprechenden Ausbildungen sprießen wie Pilze aus dem Boden. Ob günstig oder teuer, die Fundierung der Angebote ist trotz verschiedener Zertifizierenden nicht immer gegeben. Eine Studie der Universität Osnabrück legt nahe, dass in Deutschland lediglich vier Prozent der Coaching-Ausbildungen auf wissenschaftlich nachweisbar wirksame Methoden setzen. So bemängelt die Untersuchung, dass beispielsweise 36 Prozent der Coaching-Ausbildungen auf NLP basieren, obwohl die Wissenschaft bei den Methodiken keine Wirksamkeit erkennen könne. 55 Prozent setzen auf einen systemischen Ansatz. &quot;Dahinter verbirgt sich meist ein Mix aus Systemtheorie, Konstruktivismus, Kybernetik, Familientherapie und immer häufiger auch esoterischen oder spirituellen Ansätzen&quot;, so die Welt. Leider geht der Beitrag nicht näher darauf ein, welche Maßstäbe an eine wissenschaftlich nachweisbare Wirkung angelegt werden, denn wer schon einmal Erfahrungen mit NLP, systematischen Tools oder Aufstellungen gesammelt hat, weiß nur zu gut, dass sich damit Wirkungen erzielen lassen, die verblüffend sind - und Lebenszusammenhänge nachhaltig ändern können. Die Kritik des Artikels ist andererseits auch in Teilen durchaus berechtigt, denn Coaching-Ausbildungen werden für die Anbieter immer mehr zu einer Geldmaschine, während die Ausgebildeten oft nicht allzu viel davon haben. So zeigt eine Umfrage, dass von 452 befragten Coaches mehr als die Hälfte noch nicht einmal ein Viertel ihres Umsatzes mit Coaching generieren.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article125832508/Das-Coaching-Siegel-ist-ein-teures-Muster-ohne-Wert.html new" target="_blank">Das Coaching-Siegel ist ein teures Muster ohne Wert, Die Welt 15.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Anti-Wachstums-Vorreiter]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche widmet einen spannenden Artikel der Frage, ob Unternehmen tatsächlich immer weiter wachsen müssen. Ausgangspunkt ist eine Studie, die auf Basis von Nachhaltigkeitsberichten einen neuen Trend festgestellt hat - den der nicht explizit wachsen wollenden Unternehmen. Als Beispiel wird etwa die kleine Brauerei Neumarkter Lammsbräu angeführt, die Bio-Getränke produziert und allein aufgrund der Geschäftspolitik, nur mit regionalen Rohstoffen aus dem Biolandbau zu arbeiten, logischerweise nicht unendlich wachsen kann. Das selbstauferlegte Nicht-Wachsen könnte in Zukunft für immer mehr Firmen zum Thema werden. Zwar sind die grundsätzlichen Grenzen von Wachstum in der Wissenschaft schon länger ein Thema, doch viele Firmen halten nach wie vor am Glauben, kein Wachstum sei ein Rückschritt, fest. Was nicht zuletzt auch an der Tatsache liegt, dass fremdfinanzierte Unternehmen immer auch ihre Investoren zufriedenstellen müssen. So geht der Artikel auch explizit auf andere Unternehmensformen wie die gute alte Genossenschaft ein, die nicht per se Wachstum als Unternehmensziel definieren. Gegenwärtig mögen die Anti-Wachstums-Vorreiter noch eine kleine Minderheit darstellen, doch ob kurz oder lang dürfte für immer mehr Unternehmen die Frage zentral werden, wie sie sich im immer härter werdenden Verdrängungswettbewerb behaupten können - ohne gegen Wettbewerber ankämpfen zu müssen und bei einer Firmenpolitik, die im Einklang zu ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen steht.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/management-nicht-wachsen-und-dennoch-gewinnen-seite-all/9619274-all.html new" target="_blank">Nicht wachsen - und dennoch gewinnen, WiWo 14.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Chefinnen kein Garant für höhere Gewinne]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt zahlreiche Studien, die einen positiven Zusammenhang zwischen einem hohen Frauenanteil in den Führungsetagen und der Unternehmensperformance herstellen, doch eine Studie aus Schweden zeigt nun das Gegenteil. Untersucht wurden 125.000 schwedische Firmen im Hinblick darauf, ob die von Frauen geführten Firmen mehr Gewinne erwirtschaften. Herausgerechnet wurden bei der Analyse branchen- und regionsspezifische Unterschiede. I Ergebnis lag die Umsatzmarge, die von Männern erzielt wurde, bei 8,4 Prozent, während weibliche Chefs nur 7 Prozent erreichten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es Männern häufiger gelinge, bessere Preise zu erzielen, und insgesamt mehr Verhandlungsgeschick bewiesen, während Frauen sich bei geschäftlichen Deals eher unnachgiebig und kleinlich zeigten. Hinzu kommen, dass Frauen anscheinend mehr in ihr Personal investierten.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/weibliche-chefs-machen-weniger-gewinn-12842136.html new" target="_blank">Weibliche Chefs machen weniger Gewinn, FAZ 12.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Mar 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kampf oder Flucht? Das ewige Stress-Dilemma ...]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Mensch scheint für die Arbeitswelt von heute nicht gemacht zu sein. Während unsere Vorfahren große Herausforderungen mit Kampf oder Flucht begegnen konnten und nach solchen Phasen extremer Anspannung wieder zur Ruhe finden konnten, scheint der durchschnittliche Arbeitnehmer heute unter Dauerfeuer zu stehen. Die Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen stiegen in den letzten zehn Jahren um 40 Prozent. Zwar machten diese Krankheiten 2012 lediglich fünf Prozent aller Krankheitsfälle aus, führten jedoch zu zehn Prozent der Fehltage. Die Beratungsfirma Booz &amp; Co. errechnete für 2009 Produktivitätsausfälle in Höhe von rund 225 Milliarden Euro. Die Krankenkassen starten zwar zunehmend Präventionsprogramme, investieren dafür aber gerade einmal 0,1 Prozent ihrer Budgets. <br><a href="http://www.welt.de/sonderthemen/stress/article125753289/Der-volkswirtschaftliche-Schaden-von-Arbeitsstress.html new" target="_blank">Der volkswirtschaftliche Schaden von Arbeitsstress, Die Welt 13.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einkommen größter Glücksfaktor im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Personaldienstleister OfficeTeam befragte 200 Fachkräfte im Assistenz- sowie im kaufmännischen Bereich, welches die größten Glücksfaktoren bei der Arbeit sind. 23 Prozent der Befragten nannten &quot;ein gutes Einkommen&quot;, gefolgt von &quot;interessanten Aufgaben und Arbeitsinhalten&quot; (22 Prozent) und einem fairen Chef/guter Work-Life-Balance (16 Prozent). Unwichtig dagegen sind für die Befragten Zusatzleistungen (31 Prozent), Entwicklungsmöglichkeiten (22 Prozent) und eine angenehme Unternehmenskultur (16 Prozent). Andererseits sagen 31 Prozent, dass sie ein schlechtes Betriebsklima störe. 28 Prozent bemängeln mangelnde Wertschätzung, 27 Prozent ungenügende Kommunikation.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/zufriedenheit-was-uns-im-job-gluecklich-macht-/9601352.html new" target="_blank">Was uns im Job glücklich macht, WiWo 11.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Revolutioniert der 3D-Druck den Kapitalismus?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit Anfang des Jahres beginnen 3D-Drucker - Geräte, mit denen sich aus verschiedenen Materialien Gebrauchsgegenstände fertigen lassen - den Endkundenmarkt zu erreichen. Technische Bausätze für den Heimgebrauch sind bereits für ca. 600 Euro erhältlich. Für einen Philosophen wie Fritjof Bergmann, der mit seiner Idee der &quot;Neuen Arbeit&quot; bereits seit Jahren die Idee einer partiellen Selbstversorgung und damit Unabhängigkeit der Verbraucher von der Industrie durch im 3D-Druck selbstgefertigte Dinge propagiert, dürfte dies ein Grund zu Freude sein. Auch die taz feiert den technologischen Durchbruch und stellt in einem Beitrag erste Einsatzmöglichkeiten vor. Da die Inbetriebnahme eines solchen Geräts nicht nur diverse technische Kenntnisse, sondern auch die Fähigkeit zur 3D-Programmierung zur Voraussetzung hat, dürfte die neue Domaine zunächst vor allem ambitionierten Bastlern vorbehalten sein. Doch entstehen bereits die ersten professionellen Dienstleister, die beispielsweise die Fertigung von Ersatzteilen für Kunden anbieten. <br><a href="http://www.taz.de/Konsumgut-3-D-Drucker/!134501/ new" target="_blank">Vom Copyshop zur Minifabrik, taz 9.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Mar 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einkommenskluft zwischen Mann und Frau in Deutschland besonders hoch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen verdienen weniger als Männer - auf diese Tatsache richtet der jährliche Equal Pay Day einmal mehr die Aufmerksamkeit. Die Gründe für die Einkommensunterschiede sind schnell genannt. Frauen arbeiten häufiger Teilzeit, vor allem nach einer Babypause, und sind beruflich oft in wenigen lukrativen Branchen beschäftigt. In Deutschland sind die Gehaltsunterschiede dabei besonders deutlich. Während im OECD-Durchschnitt Frauen 15 Prozent weniger verdienen als Männer, sind es in Deutschland 21 Prozent. Eine Umfrage der Unternehmensberatung Accenture zeigt, dass nach wie vor flexible Arbeitszeitmodelle fehlen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern. Und es sind eben nach wie vor eher die Frauen, die zugunsten von Familie und Nachwuchs beruflich zurückstecken. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/verdienst-von-maennern-und-frauen-deutschland-weist-europas-groesste-gehaltsluecke-auf-1.1904669 new" target="_blank">Deutschland weist Europas größte Gehaltslücke auf, SZ 5.3.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind Hartz IV und die DDR schuld an der Vermögensungleichheit?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welt widmet einen Beitrag der wachsenden Vermögensungleichheit in Deutschland. Dem Artikel zufolge besitzt ein Viertel aller Deutschen kein nennenswertes Vermögen oder hat gar Schulden. Als Ursache dafür sieht die Welt die Nachwirkungen der DDR-Geschichte, da die Menschen in den neuen Bundesländern durch deren politisches System kaum die Chance gehabt hätten, über die Jahrzehnte persönliches Vermögen aufzubauen. Als weitere Ursache werden die Hartz IV-Gesetze bemüht, die dazu geführt haben, dass die Bezieher zunächst einen Großteil ihres Vermögens verbrauchen müssen, bevor sie Geld vom Staat bekommen. Besaßen Arbeitslose 2002 im Schnitt noch rund 30.000 Euro, seien es zehn Jahre später nur noch 18.000 Euro gewesen. Nun, Vermögen sieht anders aus - auch schon vor Hartz IV. Der Artikel kommt aufgrund seiner Annahmen zu dem Schluss, dass es keine geänderte Steuergesetzgebung für mehr Umverteilung brauche, sondern wirtschaftliches Wachstum. Eine geschlossene Argumentationskette, kein Zweifel - aber man kann Fakten auch anders bewerten ...<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article125236157/Hartz-Gesetze-ruinieren-Vermoegen-vieler-Deutscher.html new" target="_blank">Hartz-Gesetze ruinieren Vermögen vieler Deutscher, Die Welt 26.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Roboter Bewerber aussortieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Welcher Mitarbeiter passt am besten auf eine Stelle - und zum Unternehmen? Vor allem sehr große Firmen setzen im Bewerbungsprozess immer stärker auf computerbasierte Sortierprogramme. Diese werden mit Daten aus dem Unternehmen gefüttert, beispielsweise zu Ausbildungshintergrund, Leistung und Verweildauer bisheriger Mitarbeiter. So entstehen über die Zeit Profile, mit denen die Bewerbungsunterlagen neuer Bewerber abgeglichen werden können. Gängige Kriterien fürs Aussortieren können dann zu viele bisherige Jobs sein, zu viele Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken, lange Anfahrtswege ... Die Software ist hart bei der Einhaltung des gewünschten Schemas - und lässt so vor allem die stromlinienförmig ins Profil passenden Bewerber durch. Ausnahmetalente oder Kreative, die nicht ins Raster passen, haben keine Chance, die Personalabteilung zum Vorstellungsgespräch von innen zu sehen. Die gute Nachricht für Bewerber, die zu ihren Besonderheiten stehen: Für kleine Firmen funktionieren solche automatisierten Prozesse nicht, denn diese haben schlicht nicht genügend Vergleichsdaten, anhand derer sie die Auswahl auf diese Weise &quot;optimieren&quot; könnten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/roboter-recruiting-wenn-der-mensch-von-der-maschine-eingestellt-wird-seite-all/9434538-all.html new" target="_blank">Wenn der Mensch von der Maschine eingestellt wird, WiWo 5.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 13 Mar 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld schafft noch mehr Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer hat, dem wird gegeben - vor allem dem, der besonders viel hat. So könnte man die Reichenliste des Shanghaier Hurun-Magazins deuten. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Dollar-Milliardäre weltweit um 414 auf den neuen Rekordwert von 1.867 gestiegen. Treibende Kräfte hinter dem wachsenden Wohlstand seien der starke Aufschwung am US-Aktienmarkt sowie die Informationstechnologie - die Technologie überholte Immobilien als häufigste Quelle für den Reichtum. Etwa die Hälfte der Milliardäre konnte sich letztes Jahr über weiteres Vermögenswachstum freuen - 152 von ihnen sogar um einen Zuwachs von mehr als 50 Prozent. <br><a href="http://www.taz.de/Milliardaere-der-Welt/!133854/ new" target="_blank">Reich, reicher, Gates, taz 26.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 Mar 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Machtlosigkeit lastet schwer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Forscher der University of Cambridge haben in einer Studie eruiert, inwiefern sich das Gefühl sozialer Kontrolle darauf auswirkt, wie Probanden das Gewicht eines Gegenstandes beurteilen. Zunächst wurde mittels Fragebogen ermittelt, wie viel Einfluss die Teilnehmer im Alltag auf andere Menschen zu haben glauben. Danach mussten sie einen Pappkarton anheben und sein Gewicht schätzen. Dabei zeigte sich: Je machtloser die Teilnehmer sich fühlten, umso schwerer schätzten sie den Karton ein. Durch die Veränderung der Sitzpositionen der Teilnehmer und indem sich diese gezielt an Situationen erinnern sollten, in denen sie glaubten, soziale Kontrolle zu haben, wurde das ursprüngliche Kontrollgefühl manipuliert und der Test wiederholt. Wieder erachteten die Probanden mit der geringsten sozialen Kontrolle den Karton als schwerer, während diejenigen, die dieses Gefühl der Machtlosigkeit nicht hatten, sein Gewicht annähernd richtig einschätzten. Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass es nicht das Gefühl der Macht ist, dass Dinge erleichtert, sondern der wahrgenommene Mangel an Einfluss, der sie schwerer macht.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/news/machtlosen-erscheinen-gegenstaende-schwerer/1224378 new" target="_blank">Machtlosen erscheinen Gegenstände schwerer, Gehirn &amp; Geist 17.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[No Mail during Holiday]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn die Mitarbeiter bei Daimler Ferien machen, hat auch ihr Mail-Postfach frei. Das Unternehmen ermöglicht es, dass die Angestellten in der Zeit ihrer Abwesenheit ihre Posteingänge automatisch löschen lassen können - wobei die Mailsender jeweils automatisch einen anwesenden Ansprechpartner genannt bekommen. &quot;Es entsteht kein Mail-Stau in den Ferien. Wenn die Mitarbeiter wiederkommen, starten sie mit einem sauberen Schreibtisch. Das ist auch eine emotionale Entlastung&quot;, begründet Personalvorstand Wilfried Porth. Wie groß diese Entlastung in Zahlen sein könnte, lässt sich auch beziffern. Beim Unternehmen gehen täglich fünf Millionen Mails ein, was umgerechnet auf 100.000 Mitarbeiter pro Person im Schnitt 50 Nachrichten pro Tag bedeutet. Bei drei Wochen Urlaub kommt da leicht ein Stau von 1.000 Mails zustande. Porth selbst lässt seine Mails nicht löschen: &quot;Das würde nicht zu der Verantwortung passen, die ich als Vorstand trage.&quot; Er hat allerdings auch eine Assistentin, die für ihn vorsortiert.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/daimler-vorstand-porth-e-mails-zu-loeschen-ist-emotionale-entlastung-a-955638.html new" target="_blank">&quot;Mails zu löschen ist eine emotionale Entlastung&quot;, Spiegel online 26.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Mar 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Belohnungen können zu mehr Fehlern führen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine niederländische Studie wirft einen interessanten Blick auf die Frage, ob Belohnungen im Arbeitsleben eher hilfreich oder eher kontraproduktiv sind. Die Forscher stellen ihren Probanden kognitive Aufgaben. Manchen Teilnehmern wurden vorab Belohnungen in Aussicht gestellt, wenn sie die Aufgaben innerhalb einer vorgegebenen Zeit richtig lösten, anderen allenfalls kleinere Anreise gesetzt oder gar nichts in Aussicht gestellt. Während die Probanden sich an die Arbeit machten, wurde ihre Hirnaktivität überwacht. Dabei zeigte sich, dass die Testpersonen, denen ein deutlicher Anreiz geboten worden war, verstärkt Dopamin ausschütteten und so aus dem Konzept gebracht waren, dass sie die Aufgaben deutlich schlechter bewerkstelligten als jene Teilnehmer, die nur geringe oder gar keine Belohnungen zu erwarten hatten. Die Wissenschaftler wollen diese Testergebnisse nicht als generelle Absage an die positive Wirkung von Belohnungen verstanden wissen - wohl aber sei es wichtig, einen konstruktiven Rahmen zu finden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/boni-und-praemien-wer-oft-belohnt-wird-macht-mehr-fehler/9546892.html new" target="_blank">Wer oft belohnt wird, macht mehr Fehler, WiWo 27.2.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=belohnungen-können-zu-mehr-fehlern-führen</link>
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<pubDate>Fri, 07 Mar 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Defizit-Perspektive der Ämter hilft Arbeitslosen nicht weiter]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenngleich die Arbeitslosenstatistik gegenwärtig recht gut aussieht, bleibt das Thema Langzeitarbeitslosigkeit nach wie vor virulent. Der Sozialpädagoge Dirk Kratz hat für seine Dissertation Langzeitarbeitslose befragt und erkundet, ob und in welcher Form die zuständigen Ämter sie unterstützen. Seine Einschätzung ist ernüchternd: Er kritisiert, dass Arbeitslose bisweilen wie Kinder behandelt würden, die Behörden eine recht funktionale Perspektive und die Ratsuchenden anwendeten und vielfach gar nicht versucht werde, an die bisherige Erwerbsbiographie der Betroffenen anzuknüpfen. &quot;Das Problem liegt im Konzept, das dahinter steckt – oder, wenn man so will, in der Weltsicht der Ämter und der Arbeitsmarktpolitik. In den Jobcentern und Arbeitsagenturen arbeitet man mit einem ziemlich technischen Modell. Dessen Logik besagt, etwas verkürzt: Wenn jemand keine Arbeit findet, dann liegt das daran, dass ihm bestimmte Fähigkeiten fehlen …&quot;, so Kratz. Mit seiner Arbeit sensibilisiert der Pädagoge dafür, dass es nicht reiche, Menschen einfach in Jobs, die gerade verfügbar sind, zu qualifizieren - und beispielsweise durch die vergleichsweise kurze Weiterbildung Sicherheitskräfte heranzuziehen, die dann doch nur wieder prekär beschäftigt sind. Kratz plädiert dafür, in der Arbeitsvermittlung und besonders der Qualifizierung viel stärker an individuelle Biographien anzuknüpfen und die Fähigkeiten, die Arbeitslose mitbringen, stärker zu würdigen und auszubauen.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/langzeitarbeitslose-jobcenter-interview/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Die Jobcenter richten großen Schaden an&quot;, Zeit online 24.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Liebe kommt der Arbeit zugute]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universität Mannheim zeigt, dass es sich bei der Vorstellung, je mehr Zeit Menschen ihrem Job widmen, umso schlechter stehe es um ihre Beziehung, wahrscheinlich um eine Mär handelt. Die Wissenschaftlerinnen ließen für die Untersuchung 154 Doppelverdiener-Paare Tagebuch führen und dabei protokollieren, wie viel Zeit sie bei der Arbeit verbringen und wie gut es um ihre Beziehung stehe. Dabei zeigte sich: Kriselte es in der Partnerschaft, widmeten die Partner mehr Zeit der Beziehungspflege. Umgekehrt sei davon auszugehen, dass eine gesunde Beziehung Menschen die emotionale, kognitive und physische Kraft gebe, mehr Zeit auf ihren Beruf zu verwenden.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/a-954049.html new" target="_blank">Gut in beiden Welten, Harvard Business Manager 20.2.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=liebe-kommt-der-arbeit-zugute</link>
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<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Die Intuition der Geschlechter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bei der Einschätzung der Intuition scheinen viele Stereotype wirksam zu sein, vor allem wenn es um die unterschiedlichen Perspektiven der Geschlechter geht. Dies zeigt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, das rund 1.000 Männer und Frauen Fragen zum Thema stellte. Interessant hierbei sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Hinblick auf die Felder, in denen in die eigene Intuition vertraut wird bzw. man dem anderen Geschlecht intuitive Fähigkeiten zugesteht. So vertrauen 60 Prozent der Frauen ihrer Intuition in Fragen der Partnersuche, während es bei den Männern nur 14 Prozent sind. Diese Selbsteinschätzung der Männer deckt sich mit dem Urteil der Frauen, denn diese glauben mehrheitlich ebenfalls, dass Männer in privaten Dingen keine wirklich gute Intuition haben. Betrachtet man die Intuition im Hinblick auf den Aktienhandel, sind 66 Prozent der Männer hier von ihrer intuitiven Kompetenz überzeugt, aber nur 11 Prozent der Frauen - und lediglich neun Prozent der Männer trauen Frauen hier eine hohe Intuition. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gleichstellung-der-geschlechter-skepsis-gegenueber-weiblichem-bauchgefuehl/9534680.html new" target="_blank">Skepsis gegenüber weiblichem Bauchgefühl, WiWo 25.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 Mar 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Aus der Zukunft führen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Insidern, die nach neuen Führungsmodellen suchen, haben den MIT-Professor Otto Scharmer schon lange auf dem Radar, nun entdeckt ihn auch die FAZ. In einem Beitrag stellt sie Scharmers Ansatz des Presencings vor. Der Begriff ist eine Kombination aus &quot;presence&quot; (Anwesenheit) und &quot;Sensing&quot; (spüren) und verweist im Sinne Scharmers darauf, dass es notwendig ist, stärker als bisher die größeren Zusammenhänge menschlichen Wirkens ins Visier zu nehmen. Für ihn reicht es nicht aus, Entscheidungen allein auf Basis vergangener Erfahrungen zu treffen. Vielmehr müsse man eine Vorstellungskraft für das künftig Mögliche entwickeln - und sich im eigenen Denken und Handeln darauf beziehen. Im Sinne von Scharmers Methode bedeutet das unter anderem, mit der Aufmerksamkeit wirklich präsent zu sein, die in der Welt, sei es im Business, in Führungsfragen oder mit Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung, immer komplexer werdenden Zusammenhänge, von denen man selbst Teil ist, zu spüren und aus all diesen Wahrnehmungen einen Sinn dafür zu entwickeln, was daraus werden könnte.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/neue-fuehrungsmethode-auf-der-suche-nach-glueck-12808758.html new" target="_blank">Auf der Suche nach Glück, FAZ 22.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Mar 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen-Karrieren für Männer nicht bedrohlich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Verschiedene Studien gehen davon aus, dass Männer nur schwer damit zurecht kommen, wenn ihre Frauen beruflich erfolgreicher sind als sie selbst und mehr verdienen. Eine neue Untersuchung der Soziologinnen Shireen Kanji (Universität von Leicester) und Pia Schober (DIW Berlin) eröffnet nun eine differenzierende Betrachtung. Die Wissenschaftlerinnen analysierten die Lebenssituation von knapp 4.000 britischen Paaren, die ab dem Jahr 2000 an einer Langzeitstudie teilnahmen. Alle Paare hatten mindestens ein Kind. Hauptfrage der Studie war, ob sich Paare häufiger trennten, wenn die Frau mindestens 20 Prozent mehr verdiente als ihr Mann. Dabei zeigte sich, dass das Trennungsrisiko in diesen Konstellationen nicht größer war als wenn der Mann Hauptverdiener ist. Waren die Kinder zwischen vier und sieben Jahre alt, war das Trennungsrisiko sogar geringer. Die Studie zeigt allerdings auch, dass die Fragestellung ohnehin nur einen minimalen Bruchteil der Paare betrifft, denn nur sechs Prozent der Mütter, deren Kind jünger als ein Jahr war, verdienten überhaupt wesentlich mehr als ihr Partner. Bei Müttern mit fünfjährigen Kindern fiel diese Quote auf 3,8 Prozent und der Anteil von Frauen mit gleichem Gehalt wie der Partner sank von 11 auf 4,3 Prozent. Es zeigt sich also, dass Frauen nach wie vor mehr für die Familie engagiert sind als für ihre Karriere.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/work-life-balance-maenner-moegen-karrierefrauen-doch/9505308.html new" target="_blank">Männer mögen Karrierefrauen doch, WiWo 19.2.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-karrieren-für-männer-nicht-bedrohlich</link>
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<pubDate>Fri, 28 Feb 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[BMW schaltet einfach mal ab]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die sich im Business ausbreitende ständige Erreichbarkeit mit E-Mails via Smartphone rund um die Uhr lässt immer mehr Unternehmen darüber nachdenken, wie sie ihre Mitarbeiter vor dieser Art der Rund-um-die-Uhr-Präsenz schützen können, um die Work-Life-Balance aufrechtzuerhalten. Jüngstes Beispiel ist der Automobilkonzern BMW, der in einer Betriebsvereinbarung einem Teil der Mitarbeiterschaft ein Recht auf Unerreichbarkeit nach Feierabend zugesteht. Die Vereinbarung sieht vor, dass außerhalb der regulären Arbeitszeit geleistete Arbeit wie das Beantworten von E-Mails nach Dienstschluss künftig angerechnet wird, so dass Überstunden geltend gemacht werden können. Darüber hinaus können die Mitarbeiter, überwiegend Angestellte aus der Verwaltung, der Entwicklung und anderen Abteilungen, mit ihren Vorgesetzten Zeiten bestimmen, in denen sie grundsätzlich nicht erreichbar sein möchten. Die Vereinbarung wurde an allen deutschen Standorten in Kraft gesetzt und gilt für etwa die Hälfte der 79.000 Konzern-Mitarbeiter.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/flexible-arbeitszeiten-bmw-mitarbeiter-haben-jetzt-recht-auf-unerreichbarkeit-1.1890514 new" target="_blank">BMW-Mitarbeiter haben jetzt Recht auf Unerreichbarkeit, SZ 16.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ende 30 ist die Schöpferkraft am Größten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Kellog School of Management zeigt, dass Menschen ihr größtes schöpferisches Potential anscheinend mit Ende 30 entfalten. Der Ökonom Benjamin Jones wertete dazu die Ergebnisse von knapp 70 Einzelstudien aus, denen die Falldaten von insgesamt rund 10.000 Personen zugrunde lagen. Betrachtet wurden Forscher, Künstler, Entwickler und Wissenschaftler im Hinblick darauf, welche Innovationen sie hervorbrachten, welche Bedeutung diese hatten und in welchem Alter die betreffenden Personen waren, als sie ihre Erfolge hatten. Dabei zeigte sich, dass diese Innovatoren im Alter von Ende 30 meist den Höhepunkt ihres Schaffens erreichten. Jones führt dies darauf zurück, dass in diesem Alter bereits viele Erfahrungen gemacht wurden, aus denen die Innovatoren schöpfen können, und sie gleichzeitig noch jung und neugierig genug seien, um mit Bestehende zu brechen und Neuland zu erobern.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/studie-der-durchbruch-kommt-mit-ende-30/9492964.html new" target="_blank">Der Durchbruch kommt mit Ende 30, WiWo 17.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Optimismus zum Schuss ins Knie wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Wochen haben verschiedene Umfragen zur Konsumentwicklung und zur Einschätzung der Deutschen im Hinblick auf den wirtschaftlichen Aufschwung öffentlichen Optimismus verbreitet. Eine Studie der Universität Hamburg lässt diese Erkenntnisse nun in neuem Licht erscheinen, denn sie zeigt, dass zu optimistische Einschätzungen sich leicht in ihr Gegenteil verkehren können. Die Forscher untersuchten beispielsweise Berichte im Finanzteil von &quot;USA Today&quot; und verglichen diese mit der Entwicklung des Dow Jones. Dabei zeigte sich: Je positiver die Artikel in die Zukunft blickten, umso eher büßte der Aktienindex in den folgenden Wochen an Punkten ein. Ähnliche Korrelationen zeigen sich bei näherer Betrachtung der Antrittsreden der US-Präsidenten, die über den Zeitraum von 1933 bis 2009 betrachtet wurden. Je positiver die Präsidenten sich äußerten, umso eher zeigten sich negative Entwicklungen beim Bruttoinlandsprodukt und der Arbeitslosenquote im Laufe der Amtsperiode. Die Forscher gehen davon aus, dass Optimismus, wenn er nicht mit entsprechenden Strategien und konkreten Anstrengungen verbunden ist, sich leicht in sein Gegenteil verkehrt - wer positive Erwartungen habe, neige dazu, sich zurückzulehnen und zu glauben, alles erfülle sich von selbst.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/news/optimismus-kann-der-wirtschaft-schaden/1223128 new" target="_blank">Optimismus kann der Wirtschaft schaden, Gehirn &amp; Geist 7.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Feb 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Multitasking erhöht Fehlerquote]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dank wachsender Technisierung hat sich der Glaube eingebürgert, dass Menschen im Prinzip zu ähnlichem fähig sein müssten wie Computer. Deshalb ist die Ansicht, mit Multitasking komme man schneller zum Ziel, im Business weit verbreitet. Dabei wird ausgeblendet, wie Computer eigentlich funktionieren, denn auch ihre Gesamtrechenleistung ist begrenzt. Stehen mehrere gleichzeitige Aufgaben an, wird die Gesamtkapazität einfach auf diese verteilt. Unschwer erkennen lässt sich dies beispielsweise, wenn man mehrere Dateien gleichzeitig aus dem Internet lädt, denn dann verteilt sich die Bandbreite, die zur Verfügung, steht, auf alle Downloads, so dass jede einzelne Datei etwas länger bis zum Rechner braucht. Beim Menschen kommt hinzu, dass das Gehirn diese Art der Lastenverteilung nicht so einfach bewerkstelligen kann wie eine Maschine. So zeigt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, bei der verschiedene Personengruppen bei Multitaskingversuchen beobachtet und deren Hirnreaktionen gemessen wurden, dass sich Zeit- und Ressourcenverluste, Qualitätseinbußen sowie physiologische und psychische Fehlbeanspruchungen erhöhen, je komplexer die kognitive Beanspruchung ist, wenn man versucht, mehrere Aufgaben gleichzeitig auszuführen. Im Test sollten die Versuchspersonen dazu eine Aufgabe am Computer bearbeiten und gleichzeitig die Frage eines Kollegen beantworten - ein für ambitionierte Multitasker eher &quot;leichtes&quot; Szenario. Das Urteil der Forscher klingt zwar ein wenig spröde, ist aber eindeutig: &quot;Bei bewusste Aufmerksamkeit erfordernden Prozessen und potentiell schwerwiegenden Fehlerfolgen ist von Multitaskingsituationen durch zeitlich parallele Informationsdarbietungen abzuraten.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/moderne-arbeitswelt-multitasking-produziert-fehler-und-macht-krank/9493140.html new" target="_blank">Multitasking produziert Fehler und macht krank, WiWo 17.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 24 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager demokratisch wählen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Haufe-umantis, ein Anbieter für Personalmanagement-Software mit 120 Mitarbeitern, hat ein Experiment gewagt: Die Führungskräfte des Unternehmens werden nicht mehr vom Chef ernannt, sondern von den Mitarbeitern gewählt. Bei der ersten Wahl stellten sich 25 Kandidaten dem Voting, bei dem 21 Positionen zu besetzen waren. Die Mitarbeiter konnten auf anonymisierten Stimmzetteln ihre bisherigen Chefs bestätigen oder abwählen sowie ihre Empfehlungen und Erwartungen vermerken. Nur Führungskräfte mit einer Zustimmung von mehr als 50 Prozent wurden in ihre Positionen gewählt bzw. darin bestätigt. Beim ersten voting wurden insgesamt elf Chefs bestätigt, sieben neue Mitarbeiter ins Management befördert und drei Stellen extern neu besetzt. Eine Führungskraft wurde abgewählt. CEO Marc Stoffel, Initiator des Vorstoßes, möchte mit dem neuen demokratischen Prozess die Kritikkultur im Unternehmen fördern und Mitarbeiter stärker in notwendige Entscheidungsprozesse einbinden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/demokratie-im-unternehmen-wenn-chefs-gewaehlt-werden/9469354.html new" target="_blank">Wenn Chefs gewählt werden, WiWo 12.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mut zum Job-Patchwork]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswissenschaftlerin, Kulturmanagerin und Berufsberaterin Beate Westphal ist bekennende Multijobberin. In einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung erklärt sie, warum ein Mix aus unterschiedlichen Job für mehr Freude und Entfaltung im Arbeitsleben sorgen könnte. Westphal weist gerne darauf hin, dass die Vorstellung, mit einem einzigen Arbeitsverhältnis sein Leben zu gestalten und sein Auskommen sicherzustellen, historisch erst durch die Industrialisierung und die damit verbundene Spezialisierung entstanden sei - früher habe Leben immer bedeutet, verschiedenen Tätigkeiten nachzugehen. Dem setzt die Beraterin entgegen: &quot;Es ist illusorisch zu glauben, dass wir all unsere Interessen in einem einzigen Job befriedigen können.&quot; Ihr Tipp: Die eigenen Interessen und Talente betrachten und sich zu überlegen, welche davon sich auch in eine bezahlte Tätigkeit einbringen lassen. Da unser Sicherheitsdenken und pure Gewohnheit solche Gedankengänge nur allzu leicht verhindern, rät Westphal dazu, beim Sinnieren anzunehmen, man müsste fünf verschiedene Jobs machen - das durchbreche manche Denkblockade. Fragen könnten sein: &quot;Was macht mir in meinem Leben Spaß? Wobei das oft gar nicht so einfach ist: Wir sind heute vernunftgeleitetes Denken gewohnt - über das nachzudenken, was uns Spaß macht, kommt uns fast ungehörig vor. Einfacher ist da für viele schon die Frage nach den eigenen Stärken zu beantworten: Was gelingt mir immer wieder gut? Wenn ich meine Talente und Interessen notiert habe, geht es darum, beides sinnvoll miteinander zu verbinden.&quot; Mit diesem Ansatz will die Berufsberaterin vor allem Menschen, die sich in ihrer Tätigkeit unterfordert fühlen, neue Perspektiven vermitteln. Sie denkt dabei an Hochqualifizierte, nicht an Menschen, die fürs nackte Überleben zu Multi-Jobbern werden, die beispielsweise mehrere 400-Euro-Jobs nebeneinander bedienen. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/plaedoyer-fuers-multijobbing-mit-nur-einem-job-wuerde-ich-unruhig-schlafen-1.1886318 new" target="_blank">&quot;Mit nur einem Job würde ich unruhig schlafen&quot;, SZ 12.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche glauben an die Konjunktur]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer Allensbach-Befragung zufolge sind die Deutschen in ihren Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung so optimistisch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Seit August 2013 sei der Anteil derer, die mit Hoffnungen auf die kommenden 12 Monate blicken, von 47 auf 59 Prozent gestiegen. 45 Prozent rechnen mit einer stabilen Entwicklung der Konjunktur, 35 Prozent glauben, es werde weiter bergauf gehen, und 13 Prozent rechnen mit einer konjunkturellen Abkühlung in den nächsten sechs Monaten.<br><a href="http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/PD_2014_04.pdf new" target="_blank">Allensbacher Kurzbericht 11.2.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutsche-glauben-an-die-konjunktur</link>
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<pubDate>Wed, 19 Feb 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Spielerisch die Daumenschrauben anziehen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz berichtet in einem Beitrag sehr kritisch über den neuen Trend zum Spielen im Business, der unter dem Begriff Gamification immer stärkere Verbreitung findet. Firmen nutzen spielerisch angelegte Software, um ihre Mitarbeiter bei ihrer Arbeit zu motivieren - und meist auch deren Leistung zu messen. Die Programme werden nicht nur dazu genutzt, um Mitarbeiter in neuen Fähigkeiten zu schulen oder ihnen, beispielsweise im Support, Verhaltensänderungen zu vermitteln. Sie lassen es auch leicht zu, Ranglisten zur Leistung der Beteiligten zu erstellen. Was wiederum die Konkurrenz innerhalb von Unternehmen deutlich erhöhen kann. So weist die taz darauf hin, wie dünn die Linie zwischen Motivation und Manipulation ist. Bei Microsoft etwa hatte eine Software die Produktivität und die Arbeitsleistungen der Mitarbeiter bewertet und die Angestellten darauf basierend in die Gruppen &quot;top performer&quot;, &quot;average&quot; und &quot;poor&quot; eingeordnet, was innerhalb der Mitarbeiterschaft zu viel Kritik geführt hatte, so dass das Unternehmen nun eine Software einsetzen möchte, die eher die Förderung von Team-Zusammenarbeit in den Mittelpunkt stellt. <br><a href="http://www.taz.de/Gamification-als-Mitarbeitermotivation/!132468/ new" target="_blank">Virtuellen Möhren hinterherhecheln, taz 10.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[99 Aufsichtsrätinnen gesucht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn laut Koalitionsvertrag 2016 die Frauenquote für Aufsichtsräte in Kraft treten sollte, wird wahrscheinlich in vielen Konzernen hektische Betriebsamkeit einsetzen, denn die Unternehmensberatung Kienbaum hat errechnet, dass - ausgehend vom heutigen Stand - dann 99 weibliche Aufsichtsräte fehlen. Die Quote soll für Firmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern gelten, die voll mitbestimmungspflichtig und börsennotiert sind. Sie sieht die Vergabe von 30 Prozent der Aufsichtsratsmandate an Frauen vor - derzeit sind allerdings nur 15,4 Prozent dieser Posten tatsächlich mit Frauen besetzt. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-02/studie-frauen-posten-aufsichtsraete-quote new" target="_blank">99 Plätze im Aufsichtsrat für frauen nötig, Zeit online 10.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Empörung über Gutsherrenart]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Klaus Zumwinkel, Uli Hoeneß, Alice Schwarzer - die Liste der Prominenten, die sich als Steuerhinterzieher bekannt haben und geoutet wurden, wird immer länger. Und der Volkeszorn über dieses Fehlverhalten scheint immer größer zu werden. In einem Interview mit dem Psychologen Stephan Grünewald geht Zeit online der Frage nach, warum die emotionalen Wogen immer höher schlagen. &quot;Wenn man erlebt, dass sich vermeintliche Vorbilder nicht an die Spielregeln halten, stellt man sich die Frage: Warum soll ausgerechnet ich es noch? Diese Zweifel nagen an der Solidargemeinschaft. Jede Gesellschaft gründet sich in einer Idee der Gerechtigkeit. Alle haben die gleichen Rechte, aber auch alle müssen einen Verzicht leisten, zum Beispiel durch Steuerzahlungen. Psychologisch betrachtet sind die Steuern Opferleistungen, die man erbringt, damit der Staat die Gegenwartsaufgaben erfüllen und die Zukunft sichern kann. Wenn man dann persönlich sein Steueropfer bringt, dann möchte man auch, dass alle diesen Verzicht leisten – vor allem die Besserverdienenden&quot;, so der Kölner Psychologe. Die Bankenrettung, aber auch die weiterhin hohen Boni lassen laut Grünewald größere Teile der Bevölkerung mit dem Gefühl zurück, dass es die &quot;kleinen Leute&quot; sind, die die Lasten der Krise zu schultern haben - während man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass die Besserverdiener sich nicht nur eines solidarischen Beitrags entziehen, sondern vielleicht sogar selbst massiv zur Krise beigetragen haben. Im Fall von Alice Schwarzer komme hinzu: &quot;In die normale Empörung über die Steuerhinterziehung mischt sich ... auch die Schadenfreude, dass jemand, der vorgab, fast immer im Recht zu sein, diesmal im Unrecht ist.&quot; Da helfe es auch wenig, wenn ein Uli Hoeneß mit seinem Geld soziale Projekte unterstützt oder Alice Schwarzer die Gründung einer Stiftung ankündigt, denn: &quot;Das wird als willkürlich erlebt, als ein Geben nach Gutsherrenart. Die Bevölkerung wünscht sich aber Berechenbarkeit. Das Maß sollte für alle gleich sein. Gerade wir Deutschen wollen eine nivellierte Mittelstandsgesellschaft. Anders als in den USA werden die exorbitanten Ausschläge hier nicht gern gesehen. Am besten orientieren sich alle an der Golf-Klasse.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/alice-schwarzer-steuerhinterziehung-stephan-gruenewald-interview/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Wir spüren den Zorn der Enttäuschten&quot;, Zeit online 5.2.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wird die Festanstellung zum Auslaufmodell?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Menschen scheinen jenseits der Festanstellung ihr berufliches Glück zu suchen, so dass die Wirtschaftswoche in einem Artikel bereits die Frage stellt, ob dauerhafte Arbeitsverhältnisse nicht dabei sind, zum Auslaufmodell zu werden. So ist in Deutschland die Zahl der Freiberufler in den letzten zehn Jahren von 783.000 auf 1,23 Millionen angestiegen. Ein Grund dafür: Flexibilität, Selbstverwirklichung und Abwechslung stehen bei den Selbstständigen besonders hoch im Kurs - und diese Rahmenbedingungen scheinen sie in einer Festanstellung immer seltener zu finden. Da Festanstellungen immer unsicherer werden, weil die durchschnittliche Verweildauer an einem Arbeitsplatz sinkt (nicht nur durch die Kündigung seitens des Arbeitnehmers, sondern vor allem auch durch den Abbau von Arbeitsplätzen), wird der Schritt in die Selbstständigkeit von immer mehr Menschen als gar nicht so risikoreich erlebt. Blieben laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in den 1980-er Jahren die unter 30-Jährigen im Schnitt noch 814 Tage bei einem Unternehmen, sind es heute nur noch 536 Tage. Die immer kürzere Beschäftigungsdauer zeigt sich auch in Spitzenpositionen. Blieben die Chefs der größten Konzerne in Deutschland 2011 noch 7,6 Jahre in ihrer Position, waren es 2012 schon nur noch 6,2 Jahre. Insgesamt wechselte 2012 jeder dritte Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber. Auf diese Bewegungen in der Arbeitswelt, die nicht zuletzt durch die heranwachsende Gen Y, die tendenziell mehr Freiheiten fordert als ältere Arbeitnehmer, immer stärker zu werden scheinen, versuchen viele Arbeitgeber bereits zu reagieren, indem sie die Rahmenbedingungen ihrer Beschäftigungsverhältnisse attraktiver zu machen versuchen. Was aber, wenn dies gar nicht die eigentliche Lösung ist? Vielleicht sollten wir damit beginnen häufiger zu fragen, wie sich unsere Vorstellungen von der Arbeitswelt insgesamt verändern sollten, damit die Arbeit noch zu uns passt?<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/immer-mehr-freiberufler-raus-aus-dem-hamsterkaefig-seite-all/9412120-all.html new" target="_blank">Raus aus dem Hamsterkäfig, WiWo 4.2.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wird-die-festanstellung-zum-auslaufmodell</link>
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<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einkommen beeinflusst moralische Urteile]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Moralische Fragen berühren uns in unserem tiefsten Wesen - und wie wir sie beantworten, hängt nicht zuletzt davon ab, wie viel Geld wir verdienen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der École de Management in Grenoble, die die Umfrageergebnisse der World Values Survey von 2009 daraufhin untersuchten, welche Faktoren zentral für Werturteile sind. Die Auswertung der Daten von mehr als 85.000 Teilnehmern aus 56 Ländern zeigte, dass Menschen mit niedrigem Einkommen kritischer auf unethisches Verhalten reagieren als solche, die zu den Besserverdienern zählen. In einem Test versuchten die Forscher anschließend, zu differenzieren, ob diese schärfere Haltung grundsätzlich auf alle Arten moralischer Urteile zutrifft. Dabei sollten Probanden einmal sittenwidrige Verhaltensweisen beurteilen, die keine Auswirkungen auf andere Menschen hatten, und solche, die Menschen unmittelbaren Schaden zufügten. Hier wurde deutlich, dass die Menschen mit geringerem Einkommen lediglich die Verhaltensweisen, die nachvollziehbare negative Folgen zeitigten, in besonderem Maße ablehnten. Faktoren wie Selbstwertgefühl, Macht oder sozialer Status hatten indes keinerlei Auswirkungen auf das moralische Urteil.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/news/teure-vergehen/1221409 new" target="_blank">Teure Vergehen, Gehirn &amp; Geist 24.1.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=einkommen-beeinflusst-moralische-urteile</link>
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<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Führung braucht innere Freiheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Fragt man Prof. Michael Bordt, Vorstand des Instituts für Philosophie und Leadership an der Hochschule für Philosophie in München, danach, was für die Entwicklung von Führungsfähigkeiten besonders wichtig ist, bekommt man eine verblüffende Antwort: &quot;Wer führen will, muss sterben können. Das bedeutet, dass derjenige, der als Führungskraft für das Unternehmen die richtigen Entscheidungen treffen will, sich innerlich unabhängig machen muss. Er muss sich frei machen können von all dem, was ihn an eigenen Motiven, Ängsten und Machtphantasien beschäftigt und bewegt.&quot; Der kritische Blick auf sich selbst und das Verstehen des eigenen inneren Lebens sind für den Philosophen die wichtigsten Voraussetzungen, um sich in den Dienst einer Sache zu stellen. Dabei geht es nicht um selbstbezogene Nabelschau, denn: &quot;Nur das, was einem bewusst ist, kann man kontrollieren. Was einem nicht bewusst ist, das kontrolliert uns.&quot; Bordt glaubt nicht so sehr an spezielle Leadership-Tools, sondern sieht in der Persönlichkeit der Führenden den Schlüssel zum Erfolg: &quot;Je höher Sie in einem Unternehmen aufgestiegen sind, je dünner die Luft wird, desto mehr sind es der Charakter und die Persönlichkeit, mit denen eine Führungskraft Menschen führt, sie begeistert und mitzieht. Und da ist ein Mensch dann ganz auf sich gestellt. Dazu braucht man eine gereifte Persönlichkeit und man muss sich selbst kennen. Wenn man sich aber schon selber ein Rätsel ist, wie soll man dann erst verstehen, was einen Mitarbeiter bewegt?&quot; Boldt beruft sich in seinen Leadership-Programmen deshalb auf die Weisheit der Jesuiten. Achtsamkeitsübungen und Meditation sind in seinen Seminaren der Schlüssel, der die Tür zur Selbsterkenntnis und damit zu einem besseren Weltverständnis öffnet.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/wie-innerer-friede-hilft-besser-fuehren-ohne-durchzudrehen-seite-all/9402822-all.html new" target="_blank">Besser führen ohne durchzudrehen, WiWo 29.1.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führung-braucht-innere-freiheit</link>
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<pubDate>Tue, 11 Feb 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Fachtagung &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot;]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 21. März 2014 findet in Rösrath bei Köln die zweite Fachtagung &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot; statt, veranstaltet vom Giessener Forum und dem Lohmarer Institut für Weiterbildung. WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen werden grundlegende Konzepte der Achtsamkeit vorstellen und anhand praktischer Beispiele zeigen, wie Achtsamkeit in spezifischen Arbeitskontexten Wirksamkeit entfalten kann. So zeigt Dr. Britta Hölzel in einem Vortrag, welche Rolle Achtsamkeit im Zuge der Burn-out-Prophylaxe spielen kann, Valerie Saintot, MBSR-Lehrerin und Managerin der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, spricht über ihre Erfahrungen mit kompakten Achtsamkeitskursen im Büro und Rüdiger Standhart vom Gießener Forum stellt das von seinem Institut entwickelte Training Achtsamkeit am Arbeitsplatz vor. Weitere ReferentInnen gehen auf die Möglichkeiten von Achtsamkeit in der Organisationsentwicklung ein und informieren über die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften.<br><a href="http://www.liw.de/e.v/download/flyer/810014.pdf new" target="_blank">Weitere Informationen und Anmeldung</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fachtagung-&quot;achtsamkeit-am-arbeitsplatz&quot;</link>
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<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stressfaktor Großraumbüro]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Entscheidenden Einfluss auf das Stressempfinden am Arbeitsplatz scheint die Zahl der Kollegen, mit denen Menschen in einem Raum arbeiten müssen, zu haben. Studenten der Technischen Universität München am Lehrstuhl für Strategie und Organisation untersuchten mit einem Onlinetest bei 249 Menschen, welches deren größte Stressquellen im Job sind. Die Teilnehmer mussten verschiedene Fragen nach Selbsteinschätzung beantworten und hatten dafür eine Skala von 1 (kein Stress) bis 5 (starker Stress) zur Verfügung. Menschen, die in Großgruppenbüros arbeiteten, zeigten hier einen Stresslevel von 2, Mitarbeiter mit Einzelbüros einen von 1,8. Mitarbeiter in Kleingruppenbüros mit bis zu vier Personen erreichten auf der Skala den Wert 1,7. Sechs Prozent der Befragten gaben an, in den Arbeitspausen meistens oder teilweise Sport zu treiben – was ihren Stresslevel auf 1,3 senkte. Die übrigen, die entweder selten die Pausen für sportliche Aktivität nutzten (15 Prozent) oder gar nicht (79 Prozent) erreichten hingegen einen Stresslevel von 1,9.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsbedingungen-sport-und-doppel-bueros-verhindern-stress/9413800.html new" target="_blank">Sport und Doppelbüros verhindern Stress, WiWo 31.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Feb 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Das Wenn und Aber des Glücks]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungskräfte, die schuften bis zum Umfallen, dabei glauben, sie wären glücklich, aber doch irgendwie auf das Glück schielen, das sich einstellen könnte, wenn sie einmal mehr Zeit hätten – es ist paradox, aber viele unserer Vorstellungen von Glück scheinen uns beinahe schon zu hindern, wirklich glücklich zu sein, jetzt. So beschreibt der Harvard Business Manager in einem Beitrag verschiedene verquere Annahmen zum Glück, die uns letztlich nur im Weg stehen. Entgegen der Ansicht, dass beruflicher Erfolg uns glücklich macht (was er in gewisser Weise natürlich auch tut, besonders wenn wir gelobt werden oder eine Gehaltserhöhung bekommen), geht die Managementforschung davon aus, dass es sich genau umgekehrt verhält: Erfolg ist das Ergebnis von Glück. Basis dieses Gedankengangs: Je positiver das Gehirn eingestellt ist, um besser verlaufen Beziehungen, umso besser werden Arbeitsergebnisse, umso besser lernen wir Neues – alles wesentliche Beiträge zu beruflichem Erfolg. Auch das chronische Vielarbeiten ist eher ein Glückskiller als eine Quelle von Glück. Hat man sich Beförderung über Beförderung erkämpft, stellt man – oft erst nach Jahren – ernüchtert fest, dass man darüber kaum noch Freunde hat, die Kinder einen kaum noch kennen oder die Ehe gescheitert ist. So sieht Unglück aus ... Vielleicht beginnt Glück, wie der Artikel vorschlägt, einfach damit, die eigenen Prioritäten zu erkennen und sie schon heute bestmöglich und in Balance im eigenen Leben zum Tragen zu bringen. Und wenn wir uns selbst gegenüber ehrlich sind, stellen wir dann meist fest, dass wir noch viel mehr Dinge im Leben mögen und brauchen als unsere Arbeit – selbst wenn sie uns besonders viel Freude macht.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/karriere-warum-wir-nicht-aufhoeren-zu-arbeiten-a-945789.html new" target="_blank">Warum wir so viel arbeiten (und nicht damit aufhören können), HBM 30.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Öko-Phones im Kommen]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem das Fairphone, das in den Niederlanden erdacht wurde, für Furore sorgte mit dem Einsatz möglichst vieler fair gewonnener Rohstoffe und einer Bauweise, die es ermöglicht, verschiedene defekte Teile wie Display oder Akku problemlos auszutauschen, scheinen sich auf dem Handy-Markt bereits erste positive Nachahmer-Effekte zu zeigen. Ebenfalls in den Niederlanden sitzt das Projekt Phoneblok in den Startlöchern, das ein Handy in komplett modularer Bauart entwickelt, so dass möglichst viele der grundlegenden Komponenten austauschbar werden. Schon 350.000 Menschen haben auf Facebook ihre Zustimmung zu diesem Ansatz bekundet. Inzwischen wird der Ansatz unter dem Dach der Google-Entwicklungstochter Advanced Technology and Projects Group weiterverfolgt. Auch aus China wurde bereits ein vergleichbarer Vorstoß vermeldet – der ZTE Konzern arbeitet ebenfalls an einem Handy mit mehreren Komponenten – dem Eco-Mobius. Spannend zu sehen, wie innerhalb kürzester Zeit durch das Fairphone in der Branche anscheinend ein Prozess des schrittweisen Umdenkens angestoßen wurde. Aus Sicht der Firmen muss dabei noch nicht einmal die Verbraucherfreundlichkeit im Vordergrund stehen. Mit Handys, deren Komponenten man austauschen kann, lässt sich eine längerfristige Markenbindung herstellen. Und davon abgesehen ist bereits heute abzusehen, dass viele der in der Handy-Produktion benötigten knapper werdenden Rohstoffe auf lange Sicht den Wegwerf-Konsum bei Handys nicht aufrechterhalten lassen.<br><a href="http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2014/01/31/die-besseren-smartphones/ new" target="_blank">Die besseren Smartphones, Zeit online 31.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Endstation Rente – Wenn die Psyche schlapp macht ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Bundespsychotherapeutenkammer gibt Anlass zur Besorgnis. Fast jede zweite Frühverrentung (42 Prozent) ist heute bereits auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Betroffenen um etwa 25.000 auf 75.000 Menschen im Jahr. Sie werden im Schnitt im Alter von 49 Jahren in Rente geschickt. Die Frühverrentungen aufgrund von Depressionen stiege seit 2001 um 96 Prozent, aufgrund von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen um 74 Prozent und aufgrund von Suchterkrankungen um 49 Prozent. Die Kammer kritisiert, dass ohnehin nur jeder dritte psychisch Kranke in Deutschland überhaupt eine Therapie bekomme und es an Behandlungs- und Rehabilitationsplätzen fehle. Im Schnitt müssen Betroffene drei Monate auf ein Erstgespräch mit einem Therapeuten warten.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/stress-im-job-immer-mehr-fruehrentner-wegen-psychischer-erkrankungen-1.1873887 new" target="_blank">Immer mehr Frührentner wegen psychischer Erkrankungen, SZ 28.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 Feb 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Macht macht was]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Flacher werdende Hierarchien, wechselnde Zusammenarbeit in Projektteams, aber auch das sich verändernde Selbstverständnis von Mitarbeitern scheinen die in Unternehmen typischen Top-Down-Machtkonstellationen langsam zu verändern. Dennoch sind Machtstrategien in den Augen des Stanford-Professors Jeffrey Pfeffer für Führungskräfte nach wie vor unerlässlich. In seinen Untersuchungen zu Organizational Behavior identifiziert er dabei folgende verbreitete Vorgehensweisen. Nach dem Prinzip eine Hand wäscht die andere werden Ressourcen zur Unterstützung anderer eingesetzt, was langfristig die eigene Macht stärkt. Auf die Spitze getrieben kann Ressourcen-Entzug als Sanktionsmechanismus genutzt werden. Kämpfe an mehreren Fronten gleichzeitig gehören für Führungskräfte zum Tagesgeschäft – klug ist, die Energie in lösbare Probleme zu investieren und sich nicht festzubeißen, wenn es an einer Stelle nicht mehr weitergeht. Weitere eher kämpferische Strategien sind laut Pfeffer Offensiven mit Überraschungseffekt (Überrumpelumgstaktik) oder das Wegloben von Rivalen. Zu den nach innen gerichteten Strategien zählen eine klare Prioritätensetzung, Beziehungspflege mit wichtigen Personen, Hartnäckigkeit und Zielfokussierung. In der Praxis mögen alle diese Taktiken auch funktionieren – ob sie aber auch dem Arbeitsklima dienlich sind, ist nicht immer ausgemacht. Hinzu kommt, dass der mit Führungsrollen oftmals von den Führungskräften selbst kreierte Selbstbehauptungsdrang zusätzlichen Stress erzeugt. Vielleicht wäre es an der Zeit, Führung einmal konsequenter komplett neu zu denken.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-01/chefsache-machtstreben new" target="_blank">Welche Machtstrategien haben Führungskräfte?, Zeit online 24.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Hilft Glauben der Konjunktur?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der DAX auf Allzeithoch und alles ist gut? So scheint es zumindest, wenn man die Einschätzungen der Topmanager weltweit zur wirtschaftlichen Entwicklung betrachtet. In einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC unter 1.344 Vorstandschefs auf 68 Ländern ist der Optimismus jedenfalls so groß wie lange nicht. 44 Prozent der Befragten glauben an eine Konjunkturbelebung - vor einem Jahr waren es lediglich 18 Prozent, im Jahr davor sogar nur 14 Prozent. An eine Konjunkturverschlechterung denken indes nur 7 Prozent - im Vorjahr waren es noch 28 Prozent. Die Deutschen scheren aus dieser Euphorie etwas aus - unter ihnen glauben nur 40 Prozent an die Erholung der Weltkonjunktur. Damit liegen sie zwar nur knapp unterhalb des weltweiten Durchschnitts, jedoch 10 Prozentpunkte unter den optimistischen Prognosen der Westeuropäer insgesamt. Blauäugig sind die Topentscheider indes nicht - 71 Prozent sind immerhin beunruhigt, ob sich die weltweiten Staatsdefizite in den Griff bekommen lassen.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article124086380/Topmanager-glauben-wieder-an-die-Weltwirtschaft.html new" target="_blank">Topmanager glauben wieder an die Weltwirtschaft, Die Welt 21.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 31 Jan 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[E-Mail-Terror und zermürbende Meetings]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie sehr E-Mails nerven können, weiß sicherlich jeder, der elektronische Kommunikation nicht gänzlich meidet. Die repräsentative Workplace Survey des Personaldienstleisters OfficeTeam, für die Beschäftigte sowie 250 Personalmanager in Deutschland und der Schweiz befragt wurden, zeigt: 60 Prozent der Angestellten fühlen sich durch die ständigen Unterbrechungen durch E-Mails belästigt, ein Teil davon leidet sogar unter Dauerstress. 27 Prozent der Mitarbeiter finden, dass die Beantwortung von E-Mails zu viel Zeit beanspruche. Die Personaler wiederum nehmen vor allem Meetings ins Visier. 25 Prozent sind der Meinung, dass jede zweite Besprechung überflüssig sei oder unproduktiv. Verantwortlich für das Scheitern seien fehlende Ziele, keine konkrete Agenda, schlechte Vorbereitung der Teilnehmenden, mangelnde Gesprächsdisziplin und fehlende Konzentration. Vor allem der Hang zur Selbstdarstellung, Diskussionen über Nebenschauplätze und Gespräche, die nicht auf der Sachebene geführt werden, tragen zum Misslingen bei.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-01/studie-mails-unterbrechungen new" target="_blank">Mitarbeiter leiden unter zu vielen Mails und Meetings, Zeit online 21.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Jan 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Armes Europa]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vielleicht sollte die Stiftung von Bill Gates (siehe Beitrag von gestern) ihren Blick nicht nur auf Entwicklungsländer richten, sondern auch auf die westlichen Nationen, denen es zumindest bis zur Finanzkrise halbwegs gut ging. Eine Studie der EU-Kommission zeigt nämlich, dass in Europa inzwischen fast 27 Millionen Menschen ohne Arbeit sind, davon 11,2 Millionen seit mehr als 12 Monaten. Vor allem junge Menschen sind stark betroffen - unter den 15- bis 24-Jährigen liegt die Arbeitslosenquote im EU-Schnitt bei 24,2 Prozent. Doch auch diejenigen, die Arbeit haben, haben zu kämpfen. So siegt seit 2008 die Zahl der Teilzeitarbeitsplätze um 6,4 Prozent, während die der Vollzeitjobs um 4,6 Prozent gesunken ist. 60 Prozent der Teilzeitkräfte würden gerne mehr arbeiten. Die EU-Kommission mahnt, dass es nicht nur eine drängende Aufgabe sei, wieder mehr Jobs zu schaffen, sondern dass dabei auch im Auge behalten werden müsse, dass diese Stellen ein angemessenes Einkommen mit sich bringen. Gegenwärtig sei etwa ein Viertel der Europäer von Armut bedroht.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article124090796/Wie-Europa-unter-der-Massenarbeitslosigkeit-leidet.html new" target="_blank">Wie Europa unter der Massenarbeitslosigkeit leidet, Die Welt 21.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bill Gates sät Optimismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Bill Gates hat mit dem Jahresbericht seiner Stiftung Optimismus gesät. Geht es nach der Einschätzung des Microsoft-Gründers und Multimilliardärs, werde die Armut in der Welt in 20 Jahren besiegt sein. Gates zieht diese Zuversicht aus der Entwicklung von Ländern wie China, Indien oder Brasilien, die alle einst Sorgenkinder der Weltwirtschaft gewesen seien, inzwischen jedoch Wachstum verzeichneten. Zwar spiegeln in der Tat viele statistische Auswertungen die Perspektive, die Gates einnimmt wider - in den letzten Jahrzehnten haben sich auch die Lebensbedingungen der ärmsten Menschen verbessert -, doch blendet der Blick alleine auf wirtschaftliches Wachstum viele weitere, teils negative Begleitumstände aus. So wird gerade in den letzten Wochen in den Medien wieder verstärkt über die immensen Smog-Probleme, unter denen die chinesische Bevölkerung zu leiden hat, berichtet. Für Gates ist indes ausgemacht, dass Gesundheitsförderung und Entwicklungshilfe zentrale Schlüssel sind, um der Armut zu begegnen. Doch bedeuten eine höhere Lebenserwartung und bessere gesundheitliche Versorgung, vielleicht auch ein halbwegs einträglicher Job nicht zwingend auch ein gutes Leben. Vielleicht sollten wir auch die grundsätzlichen Paradigmen, an denen wir konstruktiven Wandel festmachen, noch stärker hinterfragen ...<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/positive-aussicht-bill-gates-sagt-welt-ohne-armut-voraus/9366620.html new" target="_blank">Bill Gates sagt Welt ohne Armut voraus, HB 22.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Jan 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auch Akademiker kämpfen mit niedrigen Löhnen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwar ist die Arbeitslosenquote bei Akademikern mit knapp drei Prozent vergleichsweise niedrig, doch arbeiten immer mehr der Hochqualifizierten zu Niedriglöhnen. Laut Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) erhalten 8,6 Prozent der abhängig Beschäftigten mit Hochschulabschluss einen Niedriglohn - er liegt qua Definition bei zwei Dritteln des mittleren Stundenlohns, 2012 waren dies 9,30 Euro pro Stunde. Von schlechter Bezahlung sind Frauen mit 11,4 Prozent häufiger betroffen als Männer mit 6,1 Prozent. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-01/arbeitsmarkt-akademiker-niedrigloehne new" target="_blank">Hunderttausende Akademiker arbeiten zu Niedriglöhnen, Zeit online 19.1.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=auch-akademiker-kämpfen-mit-niedrigen-löhnen</link>
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<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen im Vorstand - ein Schritt vor, zwei zurück]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Diskussion über eine Quote für Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten bekommt wieder Nahrung, denn das Managerinnen-Barometer, das vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung erhoben wird, zeigt, dass einem Schritt nach vorne gegenwärtig zwei zurück zu folgen scheinen. So ist im letzten Jahr in den 30 Dax-Unternehmen der Frauenanteil in den Vorständen um 1,5 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent gesunken. In den Aufsichtsräten ist hingegen eine leichte Steigerung um 2,5 Prozent auf 21,9 Prozent zu verzeichnen. Wenn sich die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Forderung, bis 2016 einen Frauenanteil von 30 Prozent zu erreichen, durchsetzen sollte, haben die börsenorientierten Konzerne also noch einigen Nachholbedarf. Bei aller Zahlenschieberei fällt in der Diskussion leider immer wieder unter den Tisch, dass eine stärkere Frauenbeteiligung nicht per se einen qualitativen Unterschied in die Wirtschaftswelt bringen muss, denn viele Frauen, die sich für solche Positionen interessieren, tun dies auch, weil sie sich schlicht die vorherrschenden männlichen Spielregeln zu eigen machen. Und die Frauen, die auf das business as usual keine Lust haben, gehen entweder in Deckung oder ihre eigenen Wege - in Kontexten, die ihren Vorstellungen von einem inspirierten Arbeitsleben mehr entsprechen. Was wir brauchen, sind vielleicht keine Quoten, sondern erst einmal eine Grundsatzdiskussion darüber, welche Arbeitswelt wir überhaupt möchten.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-01/diw-studie-frauenanteil-fuehrungspositionen new" target="_blank">Frauenanteil in Vorständen gesunken, Zeit online 15.1.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-im-vorstand---ein-schritt-vor,-zwei-zurück</link>
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<pubDate>Fri, 24 Jan 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Fehlt Frauen das typische Wadenbeißer-Gen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Interview auf Spiegel online mit der Gründerin einer Risikokapitalfirma zeigt einmal mehr, dass selbst viele Frauen Erfolg schlicht über Ego-Qualitäten definieren. Julie Meyer jedenfalls propagiert knallhart typisch männliche Prinzipien, wenn es darum geht, im Job etwas zu erreichen: &quot;Frauen müssen eine gewisse Aggressivität in der Wirtschaft akzeptieren. Manchmal tun auf Konferenzen alle so, als wären sie Schwestern. Aber damit gewinnt man nicht. Die Welt ist nicht fair. Deshalb brauchen Frauen auch bestimmte männliche Qualitäten, etwa Durchsetzungsfähigkeit und Kampfgeist.&quot; Und natürlich ein &quot;enormes Ego&quot;: &quot;Darum geht es doch: der Welt seinen Stempel aufzudrücken. Heute reden zwar viele junge Leute davon, dass sie etwas bewirken, einen Unterschied machen wollen. Aber letztlich geht es doch nur um das Ego…&quot; Meyer rät Frauen dazu, &quot;Siege für sich zu reklamieren&quot;, da es nicht reiche, nur gute Arbeit abzuliefern. Und sie findet, dass solche Siege sich nicht mit einer 40-Stunden-Woche erreichen lassen - 50-60 Stunden oder noch mehr, sie selbst arbeitet wöchentlich 75 Stunden, sei da schon angemessen. Als Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes in der Wirtschaft sind diese Diagnosen - leider - sicherlich richtig. Viel spannender wäre aber doch die Frage, ob wir wirklich in einer Welt leben möchten, in der es nur ums Ego geht ...<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/julie-meyer-ueber-die-chancen-und-fehler-von-firmengruenderinnen-a-943332.html new-true" target="_blank">&quot;Ich arbeite 75 Stunden die Woche, und ich liebe es&quot;, Spiegel online 15.1.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fehlt-frauen-das-typische-wadenbeißer-gen</link>
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<pubDate>Thu, 23 Jan 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ausgeschlafene Führungskräfte haben Seltenheitswert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie fit sind Deutschlands Führungskräfte, wie wach und ausgeschlafen, um tagtäglich Entscheidungen mit großer Tragweite zu treffen? Eine Befragung von 1.000 Managern in Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen durch die Max-Grundig-Klinik zeigt: 59 Prozent der Führungskräfte haben mit Schlafstörungen zu kämpfen. Sie tun sich schwer mit dem Einschlafen oder wachen im Laufe der Nacht mehrmals auf. Das verheißt wenig Gutes. Ob die Betroffenen sich Gedanken darüber machen, dass der mangelnde Schlaf ihre Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen könnte, ist aus der Studie nicht zu entnehmen. Wer an sich selbst beobachtet, welche Folgen gestörte Nachtruhe haben, mag ahnen, dass die Situation der Führungskräfte zumindest als suboptimal zu betrachten ist ...<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/studie-manager-koennen-schlecht-schlafen/9326986.html new" target="_blank">Manager können schlecht schlafen, HB 13.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Jan 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[evolve - das neue Magazin für Bewusstsein und Kultur]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bewusstseins- und Kulturentwicklung sind seit jeher Themen, die mir besonders am Herzen liegen. Umso mehr freue ich mich, dass es seit einer Woche an Deutschlands Zeitungskiosken ein neues Magazin gibt, das auf einzigartige Weise genau diese Fragen ins Visier nimmt: evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur. Ich gehöre dem Editorial Board an und bin in der aktuellen Ausgabe mit dem Schwerpunktthema Politik auch mit einem Beitrag vertreten, und zwar zum Thema neue Eliten. Insgesamt wirft das Magazin einen erfrischend tiefgründigen Blick auf aktuelle politische Diskurse, geht der Frage nach, wie wir als Bürgerinnen und Bürger unser Recht auf politische Partizipation wahrnehmen können, und stellt vielversprechende Projekte vor, die in der öffentlichen Sphäre bereits Einfluss nehmen, um die alte Top-Down-Mentalität der Politikerkaste ein wenig aufzulockern. Ich würde mich freuen, wenn Sie vielleicht bald zu unseren neuen Abonnenten gehören.<br><a href="http://www.evolve-magazin.de/aktuelle-ausgabe/ new" target="_blank">evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meister Eckhart Preis 2014 geht an Seyla Benhabib]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Zuwanderung führt in den Medien ja seit einigen Wochen wieder zu verstärkten Auseinandersetzungen, da durch die Freizügigkeit innerhalb der EU immer mehr Länder eine wachsende Armutsmigration befürchten. Betrachtet man Migration allein unter diesen Vorzeichen, wird sie leicht zu einem rein wirtschaftspolitischen Thema - und es gerät aus dem Blick, dass viele der in öffentlichen Debatten geäußerten Befürchtungen auch damit zu tun haben könnten, dass Zuwanderung nach wie vor im Kern auch unsere Identitäten berührt und unser Verständnis davon, welche Rechte und Pflichten Menschen in einer globalisierten Welt haben. Umso mehr freut es mich, dass dieses Jahr die politische Philosophin Seyla Benhabib mit dem Meister Eckhart Preis ausgezeichnet wird. Der mit 50.000 Euro einer der angesehensten Wissenschaftspreise in Deutschland ehrt die in Yale lehrende Philosophin, weil sie in ihrem Werk das Augenmerk darauf richtet, dass Menschenrechte und Migration in ihrer Komplexität nur adäquat betrachtet werden können, wenn wir sowohl juristische als auch politische und identitäre Faktoren in Einklang bringen. Und dass es - mit Bezug auf Hanna Arendt - auch ein menschliches Recht gibt, überhaupt Rechte zu haben. Es wäre sicherlich wünschenswert, dass die Preisverleihung einen Beitrag dazu leistet, dass die gegenwärtige politische Diskussion wieder etwas facettenreicher geführt werden könnte.<br><a href="http://meister-eckhart-preis.de/pressemitteilungen.html new" target="_blank">Pressemitteilung zum Meister Eckhart Preis 2014</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Positive Fragen öffnen für Entwicklung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kritik ist im Management ein heikles Thema. Wenn Mitarbeiter den Erwartungen an sie nicht gerecht werden, kann man sich mit dem beschäftigen, was konkret schief läuft, doch ist dies meist wenig konstruktiv. Die Wissenschaft zeigt: Positive Fragen öffnen nicht nur den Geist, sondern schaffen auch Raum für konkrete Entwicklung. In einem Beitrag für den Harvard Business Manager erklärt Daniel Goleman, Vorreiter der emotionalen Intelligenz, dass positive, offene Fragen im Gehirn Regionen aktivieren, die mit guten Erinnerungen und erhebenden Gefühlen assoziiert sind. Stellt man Probanden hingegen negative Fragen, die um Probleme greifen, werden Angstzentren aktiviert und Regionen, die mit Unzufriedenheit verbunden sind. Goleman zieht daraus den Schluss, dass sich im Business deutlich mehr erreichen lässt, wenn man nicht über Probleme spricht, sondern Menschen eher nach Wünschen, Potentialen oder positiven Entwicklungen fragt, denn dann ist das Gehirn am ehesten aufnahmebereit für konstruktive Veränderungen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/management-richtig-kritik-ueben-a-941932-2.html new" target="_blank">Richtig Kritik üben, HBM 9.1.14</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Jan 2014 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditieren macht glücklich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Macht Buddhismus glücklich? Diese Frage stellte der Nachrichtensender n-tv dem Neurowissenschaftler und Arzt Tobias Esch. Esch unterscheidet drei Formen des Glücks - den kurzen Hochmoment, der mit Lust und Befriedigung einher geht, die Erleichterung, wenn sich Stress oder eine schwere Situation auflöst, und eine dritte Form, die anhaltende Zufriedenheit mit sich bringt, eine Verbundenheit mit dem Sein. Letztere kann sich vor allem durch Meditation, wie sie im Buddhismus praktiziert wird, einstellen, da hier ein Loslassen geübt wird sowie die Achtsamkeit auf den Moment. &quot;Die Erfahrung im Jetzt, mit einer Haltung der Akzeptanz und dem bewussten Kontakt mit uns selbst und den Menschen um uns herum - das allein kann schon glücklich machen&quot;, so Esch. Vielleicht sollten wir uns einfach gut überlegen, ob wir wirklich immer nach dem vermeintlich großen Glücksgefühl streben sollten, dass wir uns durch Impulse von außen erkaufen, oder ob es uns nicht viel zufriedener macht, aus der eigenen inneren Ruhe zu schöpfen.<br><a href="http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Macht-Buddhismus-gluecklich-article12020921.html new" target="_blank">Macht Buddhismus glücklich? n-tv 7.1.14</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditieren-macht-glücklich</link>
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<pubDate>Thu, 16 Jan 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Alltagswirksamkeit von Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Fernsehsender n-tv stellt in seinen News neue Forschungsprojekte vor, die die Alltagsrelevanz von Meditation ins Visier nehmen. So wird am Bender Institute of Neuroimaging gegenwärtig nach Beweisen gesucht, wie Meditation den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamt, da dies interessant im Hinblick auf die Vorbeugung von Demenzerkrankungen sein könnte. Die die Forschungen haben bereits gezeigt, dass sich durch Meditation innerhalb weniger Wochen Gehirnstrukturen positiv verändern lassen - wird die Meditationspraxis allerdings eingestellt, verfliegen auch diese Wirkungen wieder. Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer wiederum erforscht mit dem ReSource-Projekt gegenwärtig mit 160 Probanden, wie sich durch Meditation die für Mitgefühl verantwortlichen Hirnregionen verändern. Die Studienteilnehmer meditieren über neun Monate lang mindestens an sechs Tagen in der Woche. Singer möchte mit der Studie zeigen, dass es möglich ist, Kooperation und menschliches Miteinander durch Meditation zu verbessern - Fähigkeiten, die im Alltag grundsätzlich wichtig sind, auch wenn Menschen beispielsweise keinerlei spirituelles Interesse hegen.<br><a href="http://www.n-tv.de/wissen/Ab-in-der-MRT-Roehre-Wie-Meditation-das-Gehirn-beeinflusst-article11978311.html new" target="_blank">Meditierende kommen in die Röhre, n-tv 27.12.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=alltagswirksamkeit-von-meditation</link>
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<pubDate>Wed, 15 Jan 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche optimistisch wie lange nicht mehr]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer Repräsentativbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge sind die Deutschen für 2014 so optimistisch wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. 57 Prozent der Bevölkerung starten hoffnungsvoll ins neue Jahr, nur 20 Prozent mit Skepsis und lediglich 12 Prozent gar mit Befürchtungen. Erhoben wird die Neujahrsfrage seit 1949. Zwischen 1990 und heute gab es nur wenige Jahre, in denen eine Mehrheit so positiv gestimmt auf das neue Jahr blickte. Der Optimismus der Bevölkerung war letztmals Mitte der 1990er Jahre so groß wie heute. Laut Allensbach ist der Optimismus ein guter Indikator für die Konsumstimmung und auch für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.<a href="http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/PD_2013_13_Optimistisch_ins_neue_Jahr.pdf new" target="_blank">Voller Zuversicht ins neue Jahr, 27.12.13</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Jan 2014 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld vermittelt kaum Sinn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Geld macht das Leben einfacher und ist damit eine gute Quelle für grundsätzliche Lebenszufriedenheit. Bedeutsamkeit und Sinn schöpft der Mensch hingegen aus gänzlich anderen Quellen. Wissenschaftler der Universitäten Virginia und Illinois analysierten eine multinationale Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup mit 140.000 Teilnehmern aus 132 Ländern im Hinblick auf diesen grundlegenden Unterschied. So ist die Lebenszufriedenheit von Menschen aus reicheren Ländern höher als die von Menschen aus ärmeren Ländern. Fragt man jedoch nach Sinn und Bedeutsamkeit des eigenen Lebens, zeigt sich ein umgekehrtes Bild. Die Psychologen gehen davon aus, dass dies daran liegt, dass religiöse Werte in ärmeren Ländern noch stärker ausgeprägt sind als in den reichen Industrienationen. Und religiöse Sinnstiftung scheint eine stärkere Bedeutsamkeit für das Leben zu haben als Geld.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/news/der-glaube-macht-den-unterschied/1218637 new" target="_blank">Der Glaube macht den Unterschied, Gehirn &amp; Geist 20.12.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Ferien. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 13. Januar 2014 sind wir dann wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Dec 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kultur macht einen großen Unterschied]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Unternehmen machen den Fehler, ihre betriebsinterne Kultur einfach als gegeben anzusehen - und verspielen damit wichtige Entwicklungspotentiale. Ein Beitrag des Harvard Business Manager zeigt, dass Kulturwandel einerseits vergleichsweise einfach sein kann und andererseits auch positive finanzielle Wirkungen zeitigt. Um einen Kulturwandel zu initiieren, sei es hilfreich, sich Klarheit über die Vision (wohin die Organisation als Ganzes gelangen möchte), die Mission (das, was alle zusammen tun) und das leitende Verhaltensprinzip (wie sich die Mitarbeiter verhalten sollen) zu verschaffen, um diese Ziele dann anzugehen. Der Beitrag zeigt, dass dies nur funktioniert, wenn die entsprechenden Punkte nicht von oben verordnet werden, sondern man einfach beginnt, sie im Unternehmen systematisch (vor)zuleben. Das im Artikel beschriebene Beispielunternehmen begann beispielsweise damit, Fragen der Unternehmenskultur immer wieder in Meetings anzusprechen, um sie überhaupt ins Bewusstsein der Mitarbeiter zu bringen. Maßnahmen wie ein respektvollerer Umgang miteinander oder explizite Dankesgesten für gute Arbeit wurden von den Führungskräften vorgelebt, um aus einer schönen Theorie wirkliche Praxis werden zu lassen. Im Beispielfall zahlte sich dieses Vorgehen aus - materiell wie ideell, denn die Kündigungsquote ging zurück, der Umsatz und Gewinn stiegen und die Mitarbeitermotivation schoss sogar in die Höhe. <br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/unternehmen-innovation-durch-kulturwandel-a-935533.html new" target="_blank">Ändern Sie Ihre Kultur - möglichst schnell! HBM 4.12.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schrumpft der Gender-Pay-Gap?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer Untersuchung der Unternehmensberatung Hay Group zufolge scheint der Gender-Pay-Gap sich zu verringern. Die Einkommensanalyse von 320.000 Angestellten in knapp 600 Unternehmen brachte zutage, dass die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen (für die gleiche Tätigkeit) sich seit 2010 reduziert haben - von vier auf gegenwärtig zwei Prozent. Die in anderen Studien gemessenen größeren Einkommensunterschiede sind eher darauf zurückzuführen, dass Frauen in Spitzenpositionen und gutbezahlten Branchen noch deutlich in der Minderheit sind. Rein rechnerisch hat das natürlich Schlüssigkeit. Aber vielleicht sollten wir auch einmal die Frage stellen, warum unterschiedliche Tätigkeiten zum Teil sehr stark unterschiedliche Gehälter nach sich ziehen. Schließlich gibt es auch schon Studien, die zeigen, dass es nicht zuletzt Menschen in Gutverdiener-Branchen sind, die mit ihrer beruflichen Tätigkeit und für ihr Unternehmen sehr viel Geld verdienen, aber durch diese Aktivitäten auch die Gesellschaft im Ganzen eher schädigen. Denn in gewisser Weise geht es um viel mehr als darum, Frauen und Männer gleich zu bezahlen. Auch die Wirkung von Berufen sollte vielleicht eine Rolle spielen ...<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehalt-frauen-verdienen-zwei-prozent-weniger-als-maenner/9173308.html new" target="_blank">Frauen verdienen zwei Prozent weniger als Männer, WiWo 5.12.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Dec 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wohlbefinden als Wirtschaftsfaktor]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt richtet die Psychologin Ilona Bürgel den Blick darauf, warum es für Unternehmen hilfreich sein könnte, eine Kultur des Wohlbefindens gezielt zu fördern. &quot;Glückliche Menschen leben länger und gesünder, sind produktiver, verdienen mehr, haben zufriedenere Kunden und Mitarbeiter und können Krisen besser meistern&quot;, so ihr Argument. Bürgel plädiert für ein &quot;Recht auf gute Stimmung&quot; im Unternehmen und führt dafür gute Gründe an. Da die Forschung zeige, dass negative Gefühle deutlich stärker wirken als positive, sei ein Verhältnis von 3:1 zugunsten des Positiven notwendig, um Negativspiralen zu vermeiden. Regelmäßige Pausen während des Arbeitstages, ungestörter Urlaub, pünktlicher Feierabend - die Möglichkeiten, die Stimmung in Betrieben zu verbessern, sind eigentlich recht einfach umzusetzen. Auch kleinere Veränderungen in der Arbeitskultur können große Wirkungen zeigen: &quot;Starten Sie Aufwärtsspiralen: Teilen Sie gute Nachrichten mit vielen Menschen, beginnen Sie Teammeetings mit Erfolgsnachrichten, schreiben Sie Nettigkeiten in den Absender Ihrer E-Mails. Gute Gefühle ziehen weitere nach sich und stecken genauso an wie negative.&quot; <br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/wann-arbeit-gluecklich-macht-kranke-mitarbeiter-stecken-mit-negativen-gefuehlen-an-seite-all/9117302-all.html new" target="_blank">&quot;Kranke Mitarbeiter stecken mit negativen Gefühlen an&quot;, HB 3.12.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 Dec 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Brauchen wir eine neue Zeit-Kultur?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit geht in einem interessanten Beitrag unserem heutigen Verständnis von Lebenszeit nach und wirft damit die Frage auf, ob wir als Gesellschaft nicht gar eine völlig neue Zeit-Kultur brauchen. Immer mehr Menschen, die es sich finanziell leisten können, reduzieren ihre reguläre Arbeitszeit - und zwar nicht alleine, wenn sie im Zuge der Familiengründung mehr Zeit für den Nachwuchs haben möchten, sondern eben auch, weil sie den Zeitgewinn für sich und ihre persönlichen Interessen als wertvoll und notwendig erachten. In der Arbeitsmarkt- und Familienpolitik findet diese Interessenlage bisher nur wenig Widerhall, da Bezugspunkt der meisten Maßnahmen immer noch eine Vorstellung von Vollerwerbstätigkeit und 40-Stunden-Woche ist. Teilzeit ist zumeist etwas für Frauen, die Kinder haben - oder beinahe schon dekadenter Luxus für diejenigen, die viel verdienen und sich geringere Wochenarbeitszeiten leisten können. Auf die Idee, dass Leben mehr bedeuten könnte als arbeiten zu gehen und Kinder großzuziehen, kommen indes nur wenige - darunter zum Beispiel die Bildungssoziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin Jutta Allmendinger, die vorschlägt: &quot;32 Stunden sind die neue Vollzeit.&quot; Statistisch haben wir dieses Ziel schon erreicht, denn in Deutschland liegt die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei 30,11 Stunden - sie verteilt sich allerdings auch auf Vielarbeiter, die bis zu 80 Stunden pro Woche ihrer Arbeit nachgehen, oder auf Menschen in &quot;Zwangs-Teilzeit&quot;, die schlicht ihre Stundenzahl nicht aufstocken können. Weniger zu arbeiten, bleibt für viele Menschen vor allem deshalb ein Traum, weil ihre Löhne schlicht zu niedrig sind, um mit weniger Arbeitsstunden überhaupt über die Runden zu kommen. Und dennoch: An einem Punkt sollte man vielleicht einfach einmal beginnen, die Arbeits- und Zeitfrage unter neuen Vorzeichen zu diskutieren. Und nicht für fragen, was einzelne Menschen sich leisten können, sondern auch, was wir als Gesamtgesellschaft uns leisten wollen ...<br><a href="http://www.zeit.de/2013/49/arbeit-teilzeit-freizeit-familie/komplettansicht new" target="_blank">Mehr muss es nicht sein, Die Zeit 5.12.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Dec 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Überstunden-Macher verblöden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Finnish Institute of Occupational Health hat in einer Studie herausgefunden, dass Überstunden dumm machen. So stellten die Forscher fest, dass menschen, die anstelle von 40 Stunden beispielsweise 55 Stunden pro Woche arbeiten, über ein geringeres Vokabular verfügen. Hinzu komme, dass die messbare Intelligenz leide sowie der Blutdruck und das Herz. Laut Studie neigen vor allem Menschen mit höherer Bildung zu einer sinnlosen Verausgabung im Job. Eine andere Studie zeigt, dass Team mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden genau so viel leisten wie solche, die 80 Stunden im Büro verbringen. Der Grund: Der ständige Verschleiß führe zu höheren Krankheitsraten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/feierabend-ist-wichtig-zu-viele-ueberstunden-machen-dumm/9106166.html new" target="_blank">Zu viele Überstunden machen dumm, WiWo 21.11.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Dec 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche lieben Verbote]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Freiheit oder Gleichheit? Der jährlich vom John Stuart Mill Institut erhobene Freiheitsindex zeigt, dass 47 Prozent der Deutschen die Freiheit wichtiger ist, während es für 36 Prozent die Gleichheit ist. Doch kennt die propagierte Freiheitsliebe ihre Grenzen, zumindest wenn man die Bevölkerung fragt, welche Dinge sie gerne verboten sähen. Da wird die Liste schnell lang. 84 Prozent sind für ein Verbot harter Drogen wie Kokain und Heroin, 76 Prozent für ein Klonverbot von Menschen. 71 Prozent wollen rechtsradikale Parteien verboten sehen, 64 Prozent ungesunde Lebensmittel. 55 Prozent würden sich besser fühlen, wenn auch weiche Drogen wie Marihuana verboten wären, 49 Prozent, wenn Gewaltdarstellungen in Filmen oder Computerspielen nicht mehr erlaubt wären. 42 Prozent fordern ein Verbot linksradikaler Partien. 37 Prozent halten es für angemessen, Menschen, die bereits verschuldet sind, eine weitere Kreditaufnahme zu verbieten. Zu viel Freiheit ist uns anscheinend suspekt ...<br><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article122084771/Die-Deutschen-wuenschen-sich-mehr-Verbote.html new" target="_blank">Die Deutschen wünschen sich mehr Verbote, Die Welt 20.11.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Dec 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ideenmanagement spart Geld und Ressourcen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in Form des Ideenmanagements in die Gestaltung unternehmerischer Abläufe einbinden, können Millionen sparen. Die Idee von drei BASF-Mitarbeitern beispielsweise, die Luftkühler einer Produktionsanlage zu optimieren, brachte dem Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 2,5 Millionen Euro ein - die Mitarbeiter wurden dafür mit 170.000 Euro belohnt. Die 12.000 Mitarbeiter des Chemiekonzerns reichten im vergangenen Jahr gut 19.000 Ideen ein. Die umgesetzten Vorschläge halfen BASF, 33,2 Millionen Euro zu sparen - zehn Prozent davon gingen insgesamt als Belohnung an die Ideengeber. Einer Repräsentativstudie des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft zufolge liegen die finanziellen Vorteile durch Ideenmanagement bei 1,15 Milliarden Euro, weshalb die Forscher zu dem Schluss kommen, dass Ideenmanagement &quot;psychologisch ein sehr gutes Führungsinstrument [sei], um systematisch Ideen zu generieren&quot;.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-11/ideenmanagement-mitarbeiter-unternehmen new" target="_blank">In den Köpfen der Mitarbeiter schlummern Milliarden, Zeit online 20.11.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Dec 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meetings killen die Produktivität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meetings als Störfaktor beim produktiven Arbeiten - für 65 Prozent der Büroarbeiter sind die ständigen Zusammenkünfte im Office schlicht ein Produktivitätskiller, so das Ergebnis einer Befragung des Marktforschungsunternehmens YouGov unter rund 2.000 deutschen Arbeitnehmern. 64 Prozent sagen, dass ihnen schon eine einzige gute Idee reichen würde, um einen guten Arbeitstag zu haben. 63 Prozent finden, dass die technische Ausstattung ihres Arbeitsplatzes wesentlich zu ihrer beruflichen Entwicklung beitrage - wobei nur 32 Prozent sich in dieser Frage vom Arbeitgeber auch unterstützt fühlen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/studie-meetings-sind-fuer-arbeitnehmer-produktivitaetskiller/9100088.html new" target="_blank">Meetings sind für Arbeitnehmer Produktivitätskiller, HB 19.11.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Dec 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück ist oft einfacher zu erreichen, als wir denken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie wir glücklich werden, ist eine Frage, die wohl die meisten Menschen mehr oder weniger beschäftigt. Oft ist dies einfacher, als wir glauben. Im Interview mit dem Verhaltensforscher Paul Dolan, der an der London School of Economics zum Thema Glück forscht, zeigt die Wirtschaftswoche jedenfalls, dass wir bisweilen an der falschen Stelle suchen und dabei das Naheliegende übersehen. Ein pragmatischer Tipp des Glücksforschers: &quot;Ein Schlüssel zu Zufriedenheit besteht darin, die Erwartungen zu senken. Alles, was darüber hinausgeht, macht Sie glücklich.&quot; Auch rät der Experte dazu, die eigene Zeit sinnvoll zu nutzen und möglichst mit Dingen zu verbringen, die nicht unzufrieden machen. Der soziale Kontakt zu Menschen, die wir mögen, sei dabei eine wesentliche Quelle von Glück - schon 15 Minuten pro Tag machen hier einen wesentlichen Unterschied. Im Business ist das Thema Glück noch kaum auf der offiziellen Agenda - ein Fehler, wie Dolan meint, denn das, was Unternehmen von ihren Mitarbeitern erwarten - engagiert und produktiv zu sein und dabei möglichst selten krank -, lasse sich leichter erreichen, wenn die Angestellten glücklich seien.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/gluecksmanager-paul-dolan-im-interview-wie-das-glueck-bei-uns-bleibt-seite-all/9079598-all.html new" target="_blank">Wie das Glück bei uns bleibt, WiWo 19.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=glück-ist-oft-einfacher-zu-erreichen,-als-wir-denken</link>
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<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mut zur Reduktion aufs Wesentliche]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Firmen leiden an der Komplexität, die sie selbst aus Unachtsamkeit schaffen, so die Einschätzung von Ex-Aldi-Manager Dieter Brandes. Er plädiert im Management für klare Ziele und Prinzipien, die aus sich selbst heraus eine Selbstdisziplinierung begünstigen. Unternehmensberatungen wirft er vor, in Firmen erst neue Umständlichkeiten einzuführen und den Kunden dann zu zeigen, wie sie damit umgehen können. Controlling hält er für eine &quot;Klugscheißerabteilung&quot;, die es abzuschaffen gelte denn: Einfach mal den gesunden Menschenverstand einzuschalten, bringe oft mehr. Brandes kritisiert, dass viele Führungskräfte zu wenig direkt ins Tagesgeschäft involviert seien: &quot;Immer mehr denken in Businessplänen und Kennzahlen, sie sitzen vor ihren PCs und nicht mehr vor Ort, da geht sehr viel verloren. Computer können alles, also ist man verleitet, alles zu nehmen. Das meiste ist &quot;nice to have&quot;. Was für ein Schwachsinn - entweder ich brauche was oder nicht. Das führt zu komplexen Strukturen, und die müssen Sie anschließend beherrschen.&quot; Seine Lösung erscheint verblüffend einfach: &quot;Klarheit und Verzicht sind die zentralen Schlagworte: Als Erstes muss ich mir darüber klar werden, was meine Ziele sind, was ich erreichen will. Das ist die Frage schlechthin. Wenn ich dann Klarheit über mein Ziel habe, frage ich mich: Welche Elemente kann ich jetzt reduzieren, worauf kann ich verzichten? Schließlich muss ich lernen, die Restkomplexität zu beherrschen - und alles läuft.&quot; Weniger kann eben doch mehr sein ...<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/ehemaliger-aldi-manager-brandes-lehrt-vereinfachung-a-932406.html new" target="_blank">&quot;Klugscheißerabteilungen abschaffen&quot;, Spiegel online 18.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mut-zur-reduktion-aufs-wesentliche</link>
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<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilzeit auch für High Potentials]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In vielen Firmen ist das Thema Teilzeit-Arbeit nach wie vor eine typische Frauenfrage - oder der unteren Hierarchiestufen. Eine Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert unter mehr als 1.000 Arbeitnehmern zeigt indes, dass längst auch die Mitarbeiter in den Führungsetagen gerne weniger arbeiten würden. Insgesamt 43 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in Teilzeit zu arbeiten und dafür weniger Geld zu verdienen, bei den Führungskräften ist es beinahe jeder Dritte. Die Personaler ziehen daraus den Schluss, dass Firmen gut daran tun, sich dieses bekundeten Bedarfs auch anzunehmen. Die Vorzeichen jedenfalls scheinen nicht schlecht zu stehen, da 40 Prozent der befragten Führungskräfte der Ansicht sind, dass sich ihre jetzige Position auch in Teilzeit meistern lasse.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-arbeitnehmer-wollen-mehr-zeit-statt-geld/9081278.htm new" target="_blank">Arbeitnehmer wollen mehr Zeit statt Geld, WiWo 15.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=teilzeit-auch-für-high-potentials</link>
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<pubDate>Fri, 29 Nov 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Plädoyer für mehr Partizipation im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Schon zu Zeiten als Personalvorstand der Telekom gehörte Thomas Sattelberger zu denen, die sich gerne aus dem Fenster lehnen. In einem Interview mit der Zeit erklärt der Personalexperte, warum Unternehmen gut daran tun, Mitarbeiter künftig als &quot;Unternehmensbürger&quot; zu betrachten und sich auf stärkere Partizipationsmodelle einzurichten. Für Sattelberger ist klar, dass &quot;Führung nicht länger etwas von der Unternehmensspitze gottgleich Verliehenes sein wird, sondern etwas, das von der Akzeptanz der Geführten abhängt&quot;. Er rät zu einem &quot;Talent-Magnetismus, vom Binden, ohne zu ketten&quot;. In seinen Augen werden die Folgen des demographischen Wandels bisher stark unterschätzt, so dass vor allem die Unternehmen, die ihren Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnen und ihren Bedürfnissen gerecht werden, die besten Karten haben, Talente für sich zu gewinnen. Sattelberger nennt Freiräume der Selbstbestimmung, eine fairere Bezahlung, die Spitzenmanager nicht übermäßig bevorzugt, sowie sinnstiftende Tätigkeiten als wesentliche Anreize. <br><a href="http://www.zeit.de/2013/46/thomas-sattelberger-personal-arbeit/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Binden, ohne zu ketten&quot;, Zeit online 14.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=plädoyer-für-mehr-partizipation-im-business</link>
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<pubDate>Thu, 28 Nov 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Revolten konstruktiv sein könnten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Is Earth F**ked?&quot; - zu gut Deutsch: ist die Erde am Arsch? - fragte Brad Werner, Erforscher komplexer Systeme, im Dezember 2012 beim Herbsttreffen der American Geophysical Union. Und die Antwort gab er auch gleich: Mehr oder weniger. Doch Werner skizzierte seinerzeit in seinen wissenschaftlichen Ausführungen auch einen positiven Gegentrend - den wachsenden Aktivismus unterschiedlicher Interessengruppen, die bereit sind, das System grundsätzlich zu hinterfragen. Er sprach von &quot;Widerstand&quot;, von Bewegungen und Gruppen, die &quot;gewisse Verhaltensweisen entwickeln, die nicht in die kapitalistische Kultur passen&quot;. Die politische Aktivistin Naomi Klein nimmt Werners Steilvorlage zum Ausgangspunkt, um die Bedeutung des politischen Widerstands unter den Vorzeichen des Klimawandels näher zu betrachten. Für Klein ist augenfällig, dass &quot;Massenaufstände wie die Bürgerrechtsbewegung oder Occupy Wall Street das größte Potenzial besitzen, zu Sand im Getriebe der ökonomischen Maschinerie zu werden – einer Maschinerie, die immer mehr außer Kontrolle gerät&quot;. Werners Forschung demonstriere, &quot;dass unser ökonomisches Modell an sich die ökologische Stabilität bedroht. Und dass es dieses ökonomische Modell mit dem Druck von Massenbewegungen radikal anzufechten gilt. Weil dies die letzte Chance der Menschheit ist, eine Katastrophe zu vermeiden.&quot; Klein liefert in ihrem Beitrag zahlreiche wissenschaftliche Belege dafür, dass nicht zuletzt das &quot;kapitalistische Regelsystem&quot; zu den Auslösern des Klimawandels gehört - und dass es unser aller Engagement braucht, um nicht nur das Klima zu schützen, sondern neue Lebensmodelle zu entwickeln.<br><a href="http://www.woz.ch/1345/aufruf-zur-revolte/die-welt-laesst-sich-retten-aber-nicht-innerhalb-des-systems new" target="_blank">Die Welt lässt sich retten - aber nicht innerhalb des Systems, WOZ 7.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-revolten-konstruktiv-sein-könnten</link>
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<pubDate>Wed, 27 Nov 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Angst vor sozialen Verwerfungen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwar scheinen sich immer mehr wirtschaftliche Indikatoren vor allem im Euro-Raum wieder zum Besseren zu wenden, doch ist die Krise noch lange nicht vorbei. Eine Umfrage des Weltwirtschaftsforums unter 1.500 Entscheidern zeigt, dass weltweit bei den Eliten die Angst vor sozialen Verwerfungen wächst. Die strukturelle Arbeitslosigkeit wird als eines der größten Probleme betrachtet, zumal sie vor allem junge Menschen besonders trifft und ihnen die Chancen zu beruflicher Entfaltung verwehrt. In der Euro-Zone liegt die Jugendarbeitslosigkeit gegenwärtig bei 24 Prozent, in Ländern wie Griechenland, Spanien oder Kroatien sind gegenwärtig sogar mehr als 50 Prozent der potentiellen jungen Arbeitnehmer ohne Job. In dem Bericht des Weltwirtschaftsforums heißt es: &quot;Eine Generation, die ihr Berufsleben in kompletter Hoffnungslosigkeit startet, wird eher populistischen Politikern Glauben schenken und wird ihr ganzes Berufsleben über auf die grundlegenden Qualifikationen verzichten müssen, die früh im Berufsleben entwickelt werden. Menschen, ganz besonders die Jungen, müssen produktiv beschäftigt werden, andernfalls werden wir erleben, dass das soziale Gefüge auseinanderreißt.&quot; Auch die wachsende wirtschaftliche Ungleichheit macht den Entscheidern Sorgen, da die wachsenden Vermögensunterschiede die gesellschaftliche Stabilität auf nationaler Ebene bedrohen und auch die internationale Sicherheit gefährden. Neu sind diese Sorgen nicht, doch wird wenig getan, um die Ursachen dieser immer deutlicher werdenden Divergenzen zu verändern.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article121913417/Die-globale-Elite-fuerchtet-den-Aufstand-der-Massen.html new" target="_blank">Die globale Elite fürchtet den Aufstand der Massen, Die Welt 15.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=angst-vor-sozialen-verwerfungen</link>
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<pubDate>Tue, 26 Nov 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Mut zur Risikokompetenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Je komplexer der Kontext, umso schwieriger scheint es, fundierte Entscheidungen zu treffen. Der Risikoforscher Gerd Gigerenzer meint, uns fehlt die notwendige Risikokompetenz, um uns nicht in halbherzigen Urteilen zu verlieren. Und deren Basis ist - Intuition. Das, was viele gerne als Bauchgefühl beschreiben, kann je nach Profession durch ganz unterschiedliche Kanäle zum Ausdruck kommen. &quot;Sie sitzt dort, wo das Gehirn kein Sprachvermögen hat, aber die Erfahrung gespeichert ist. Hier ist die Definition: Intuition ist gefühltes Wissen, das schnell im Bewusstsein auftaucht, aber das wir nicht begründen können. Wir wissen mehr, als wir zu sagen wissen&quot;, erklärt Gigerenzer im Interview mit der Zeit. Der Risikoforscher beklagt die gerade in Deutschland sehr verbreitete &quot;Absicherungskultur&quot; - lieber treffen wir eine zweitklassige Entscheidung, die wir mit Fakten begründen können, als dass wir uns auf die intuitiven Wahrheiten, die sich uns zeigen, berufen. Gigerenzer rät Firmen zu flachen Entscheidungskulturen, die auf die Intuition der Erfahrenen setzen. Und rät dazu, bereits im Schulunterricht auch den intuitiven Fähigkeiten Aufmerksamkeit zu widmen, denn wer einen guten Draht zur eigenen Intuition habe, verfüge auch über die Zuversicht, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. &quot;Finde den wichtigsten Grund, und vergiss den Rest&quot;, rät Gigerenzer all denen, die ihre Intuition schulen wollen.<br><a href="http://www.zeit.de/2013/45/intuition-entscheidungen-karriere/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Nutzen Sie die Intuition&quot;, Zeit online 9.11.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Nov 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ... fliegen raus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die in den Vereinigten Staaten weit verbreiteten Systeme zur Messung der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern geraten wieder einmal in die Kritik, seit Yahoo-Chefin Marissa Mayer ankündigte, verstärkt auf das so genannte &quot;Forced Ranking&quot; zu setzen. Das Prinzip ist einfach: Mitarbeiter werden als High Performer, Mittelfeld oder Low Performer eingeschätzt - und die, die am Ende Skala landen, fliegen raus. Problematisch daran ist, dass diejenigen, die die Schlusslichter bilden, an und für sich betrachtet gar keine schlechten Mitarbeiter sein müssen - denn diese Form der Brachialstatistik produziert qua Ansatz Verlierer. Die letzten zehn Prozent bleiben die letzten, auch wenn die Mitarbeiter noch so gut sind. Management-Guru Reinhard Sprenger führt jedoch noch andere Gründe für Kritik ins Feld, die viel mit dem Menschenbild, das in Unternehmen kultiviert wird, zu tun haben. So bemängelt er, dass die wirklichen Talente der Angestellten auf diesem Weg überhaupt nicht betrachtet werden: &quot;Wir erleben den Triumph des Quantitativen über das Qualitative. Die zwanghafte Vermessung von Menschen führt ja nicht dazu, dass wir besonders viel über ihre Talente und Motivationen wissen.&quot; Auch Personalentwicklung mache in diesem System keinen Sinn, da Mitarbeiter nicht mehr gefördert würden, sondern man sie einfach darwinistisch aussortiere - während gute Chefs in Potentialgesprächen er versuchten, die Neigungen ihrer Untergebenen zu erkennen und sie entsprechend einzusetzen. Für Teamarbeit seien Forced Rankings ein Killerfaktor, da sie ein Klima der Konkurrenz anfeuern: &quot;Es ist mit solchen Quotierungen nicht möglich, gemeinsam besser zu werden, weil die Chefs per Definition immer Verlierer finden müssen.&quot; <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/reinhard-k-sprenger-kritisiert-mitarbeiter-bewertung-bei-yahoo-a-933258.html new" target="_blank">&quot;Diese Bewertungssysteme vergiften das Arbeitsklima&quot;, Spiegel online 13.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-guten-ins-töpfchen,-die-schlechten-...-fliegen-raus</link>
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<pubDate>Fri, 22 Nov 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation im betrieblichen Gesundheitsmanagement]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ zeigt in einem großen Beitrag, warum immer mehr Firmen bewusst in ihr betriebliches Gesundheitsmanagement investieren und hier verstärkt auch auf Meditation setzen. Noch sind es vor allem eher die großen Unternehmen, die sich gesundheitsfördernde Maßnahmen leisten. Ob Fitness, Yoga oder zunehmend auch Formen der Meditation und Achtsamkeit - in Betrieben, die den Gesundheitsstand ihrer Mitarbeiter regelmäßig betrachten, sind die Handlungsnotwendigkeiten meist offensichtlich. Kleinere Firmen, bei denen das Personalwesen meist nicht viel mehr als die Lohnbuchhaltung bedeutet, tun sich hingegen noch eher schwer. Und selbst wenn sie Bedarf erkennen, scheuen sie meist vor konkreten Angeboten zurück, weil sie Arbeitsausfall fürchten oder auch der Nutzen von Gesundheitsförderung sich bisweilen nur schwer direkt nachweisen lässt. Was bedeutet es, wenn Mitarbeiter durch regelmäßiges Meditieren entspannter sind, sich besser konzentrieren können oder auch freundlicher werden im Umgang mit den Kollegen? Solche weichen Wirkungen sind häufig nur schwer messbar, und noch schwerer fällt es, ihren betriebswirtschaftlichen Nutzen klar zu beziffern. Andererseits legen die gängigen Statistiken zum Anstieg von Stresserkrankungen und Burn-outs nahe, dass zumindest rein rechnerisch kaum eine Firma von dem Phänomen nicht betroffen sein dürfte. Und immer mehr wissenschaftliche Studien belegen, dass Achtsamkeitsangebote und gesundheitliche Programme den Krankenstand verringern können und zugleich Mitarbeiter zufriedener werden lassen. Der Beitrag jedenfalls kommt zu dem Schluss, dass Unternehmen es sich, so sie ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht riskieren möchten, eigentlich kaum noch leisten können, nicht durch entsprechende Angebote zu reagieren.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/gesundheit-im-buero-meditieren-mit-kollegen-12653629.html new" target="_blank">Meditieren mit Kollegen, FAZ 12.11.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Nov 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Materialismus lässt nach]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der University of California legt nahe, dass der Materialismus unter US-Jugendlichen im Abnehmen begriffen ist. Obwohl der Umschwung in Zahlen betrachtet nicht weltbewegend anmutet, erscheint er den amerikanischen Forschern doch als beachtenswert, da die Bewegung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich in die entgegengesetzte Richtung verlief. Im Vergleich zu Erhebungen aus den Zeiträumen 2004 bis 2006 und 2008 bis 2010 habe die Bedeutung, teure Gegenstände wie beispielsweise ein neues Auto zu besitzen, nachgelassen. Arbeit zu haben und dies auch als Beitrag für die Gesellschaft zu verstehen, ist wichtiger geworden - hier stieg der Wert auf einer Skala von 1-4 von 3,15 auf 3,21 Punkte. Immer mehr Jugendliche geben an, weniger Fleisch und dafür mehr Gemüse und Getreide essen zu wollen, wenn dadurch die Not von Hungernden gelindert werden könnte. Auf einer Skala von 1-5 stieg der Wert hier von 3,51 auf 3,59 Punkte. Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, doch immerhin scheint sich hier ein über lange Zeiträume geprägtes Selbstverständnis peu à peu zu verändern. Und nachhaltiger Wandel braucht eben seine Zeit ...<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/konsum-rezession-macht-us-jugendliche-weniger-materialistisch-a-931904.html new" target="_blank">US-Jugendliche weniger materialistisch, HBM 7.11.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mittelschicht sucht ihr Glück im Privaten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Optimismus mit einer Prise Staatsverdrossenheit - so könnte man die derzeitige Befindlichkeit der Mittelschicht in Deutschland zusammenfassen, legt man die Ergebnisse einer Befragung der Gothaer Versicherung unter 1.000 Personen zugrunde. 85 Prozent der Befragten sehe ihre eigene Zukunft positiv - ein leichter Rückgang um zwei Prozentpunkte gegenüber der letzten Erhebung 2011. 57 Prozent berichten über eine konstante finanzielle Situation, 29 Prozent sogar über eine Verbesserung, während 13 Prozent eine Verschlechterung beklagen. Materielles scheint für die Deutschen eine weniger große Rolle zu spielen, betrachtet man die Dinge, die ihnen wirklich wichtig sind: Für 97 Prozent ist das die mit Partner und Familie verbrachte Zeit, für 86 Prozent ein umweltbewusstes Verhalten. Lediglich 45 Prozent nennen einen hohen Lebensstandard. Politikverdrossenheit artikulieren 22 Prozent der Befragten - sie äußern Unzufriedenheit über die ökonomische und politische Situation Deutschlands.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/mittelschichtstudie-privatleben-wird-wichtiger-als-karriere-/9035472.htm new" target="_blank">Privatleben wird wichtiger als Karriere, WiWo 6.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mittelschicht-sucht-ihr-glück-im-privaten</link>
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<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Befreites Denken für ein besseres Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie oft machen wir uns eigentlich klar, dass die Art, wie wir denken, in hohem Maße unseren geschäftlichen beeinflussen kann? Der Harvard Business Manager widmet einen Beitrag dem &quot;klaren&quot; Denken und zeigt, wie drei typische Denkfehler unsere geistige Klarheit trüben können: der Bestätigungsfehler, der Rückschaufehler und das Gruppendenken. Letztlich haben alle drei Fehler eines gemeinsam - wir sind nicht immer in der Lage, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Doch wie können wir das? Der Bestätigungsfehler ist deshalb so tückisch, weil seine Auslöser sich über die Zeit geformt haben uns größtenteils nicht mehr bewusst sind. Im Laufe des Lebens entwickeln wir aufgrund unserer Erfahrungen oder durch Dinge, die wir lernen, eine bestimmte Perspektive auf die Welt - und diese verselbstständigt sich, weil wir neue Informationen durch diesen Filter jagen und damit abweichende Eindrücke ausblenden. Da hilft es, wenn man sich seiner Sache besonders sicher ist, einfach einmal nach Gegenbeweisen zu suchen - die Ergebnisse sind meist verblüffend! Der Rückschaufehler basiert auf ähnlichen Prinzipien, denn hier filtern wir die Ursachen früherer Einschätzungen durch unseren heutigen Erkenntnisstand. Da ich heute aber meist mehr weiß als gestern, ist meine Bewertung von Geschehnissen in der Vergangenheit geradezu zwangsläufig eine andere als zuvor. Um uns selbst auf die Schliche zu kommen, hilft es, sich beispielsweise Gründe für Entscheidungen aufzuschreiben - und nach einigen Monaten zu überprüfen, ob sie stichhaltig waren. Vergleichen wir diese mit den Entwicklungen, die wir beobachten können, können wir leichter herausfinden, wo wir vielleicht falsch lagen. Sehr verführerisch ist auch das Gruppendenken, denn in vielen Firmen gilt: Wer dem Chef widerspricht, riskiert seine Karriere. Ist die Einhelligkeit in Diskussionen regelmäßig auffällig groß, kann es helfen, alle Mitarbeiter aufzufordern, Argumente für gegenteilige Perspektiven zu finden. Als sportliche Übung definiert, ist das nicht nur gesichtswahrend, sondern kann überraschende Einsichten fördern. Im Prinzip folgen alle diese Ratschläge einem Grundprinzip - der Achtsamkeit auf das, was tatsächlich ist ...<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/kognitive-fallen-bessere-entscheidungen-treffen-a-930333.html new" target="_blank">Drei Tipps für klares Denken, HBM 31.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=befreites-denken-für-ein-besseres-business</link>
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<pubDate>Mon, 18 Nov 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche sind konstant zufrieden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Krise hin oder her - die Deutschen lassen sich in ihrer Zufriedenheit davon nicht beeinflussen. So zeigt der Glücksatlas, der von der Deutschen Post DHL auf Basis der Daten des Soziooekonomischen Panels zusammengestellt wird, dass der Zufriedenheitswert hierzulande in den letzten drei Jahren konstant bei sieben Punkten lag. Dass Deutschland sich dennoch im Ranking von 30 europäischen Ländern über die Jahre verbessert hat - Platz 15 im Jahr 2006, Platz 9 im Jahr 2011, Platz 8 aktuell -, ist der Tatsache geschuldet, dass in den Nachbarländern die Zufriedenheitskurve der Bevölkerung zum Teil deutlich nach unten weist. Beim Schlusslicht Griechenland beispielsweise liegt die Zufriedenheit nur noch bei mageren 3,4 Punkten. Die glücklichsten Europäer sind zur Zeit die Dänen mit 8,9 Punkten. Größter Zufriedenheitsfaktor ist gegenwärtig die Wohnsituation in Kombination mit dem Familienleben für die Deutschen (7,5 Punkte), gefolgt von der Freizeit (7,1 Punkte), der Arbeitszufriedenheit (6,8 Punkte), der Gesundheitszufriedenheit (6,6 Punkte) und der Zufriedenheit mit dem Einkommen (6,4 Punkte).<br><a href="http://www.dpdhl.com/de/presse/specials/gluecksatlas_deutschland_2013/gluecksatlas_2013_zusammenfassung_der_ergebnisse.html new" target="_blank">Pressemitteilung der Deutsche Post DHL</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Nov 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Engagement ist ausbaufähig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Engagement im Betrieb ist international durchaus ausbaufähig. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Umfrage der Personalberatung Aon Hewitt unter 3,8 Millionen Beschäftigten in 2.560 Organisationen weltweit. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl derer, die sich selbst als engagiert betrachten, international um zwei Prozentpunkte auf 60 Prozent. In Europa sind es immerhin 57 Prozent. Viele Firmen optimieren ihre Kommunikation und setzen verstärkt auf Innovationen und Leistungsmanagement. Dabei gelingt es ihnen jedoch immer weniger - in Europa liegt der Rückgang bei drei Prozentpunkten - den Mitarbeitern auch Sinn bei der Arbeit zu vermitteln.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/arbeitsmotivation-der-arbeit-mehr-sinn-geben-a-918570.html new" target="_blank">Mehr Organisation, weniger Sinn, HBM 4.11.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche Bosse verdienen 53 Mal so viel wie die Mitarbeiter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Hans-Bäckler-Stiftung hat errechnet, dass die Vorstandsmitglieder in Dax-30-Unternehmen im Durchschnitt 53 Mal so viel verdienen wie ihre Mitarbeiter. Wem dies hoch erscheint, der sollte einmal nach Amerika schauen. Dort errechnete das Economic Policy Institute die &quot;CEO Pay Ratio&quot; für die 350 größten US-Unternehmen im Jahr 2012 und stellte fest, dass die amerikanischen Bosse sogar das 273-Fache der Angestellten als Salär nach Hause tragen. In Deutschland sind die Unterschiede bei den Vergütungen der Spitzenpositionen innerhalb der Führungsriegen ebenfalls erheblich. Bei der Commerzbank verdienen die Vorstände das 12-Fache der Mitarbeiter, bei Beiersdorf das 20-Fache, bei Henkel das 82-Fache und bei VW das 170-Fache.<br><a href="http://www.boeckler.de/14_44619.htmnew" target="_blank">Pressemitteilung Hans-Böckler-Stiftung 4.11.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutsche-bosse-verdienen-53-mal-so-viel-wie-die-mitarbeiter</link>
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<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[&quot;Gute Arbeit&quot; lebt von Exzellenz, Ethik und Engagement]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit geht in einem Interview mit dem Psychologieprofessor Howard Gardner der Frage nach, was &quot;gute Arbeit&quot; ausmacht. Gardner gründete 1995 das Good Work Project und hat seitdem mit umfangreichen Fragenkatalogen unter Hunderten von Menschen verschiedener Berufsgruppen eruiert, welche wesentlichen Faktoren den Arbeitenden ein gutes Gefühl vermitteln. Für Gardner ist es das Streben nach den &quot;drei E&quot; - Exzellenz, Ethik, Engagement -, das Menschen sich am rechten Platz fühlen lässt. Wer kompetent und effektiv arbeite, mit seiner Tätigkeit einer sozialen Verantwortung gerecht werde, so dass diese positive Auswirkungen auf andere habe, und sich gefordert fühle und dabei Freude habe, empfinde seine Arbeit als Bereicherung, so der Wissenschaftler. &quot;Es geht nicht so sehr darum, einen Job zu haben, der Anerkennung bringt. Wichtig ist es, einen Sinn in dem zu finden, was man tut&quot;, so seine Devise. Kritisch sieht Gardner die Tendenz bei Berufseinsteigern, sich lieber erst einmal aufs Geldverdienen und ihre Reputation zu konzentrieren und ethische Fragen aufzuschieben, denn: &quot;Oft gibt es kein später. Wer einmal in einem System arbeitet, in dem Geld wichtiger ist als Inhalt, kommt schwer wieder raus.&quot; Um sich selbst im Hinblick auf das Thema gute Arbeit zu entwickeln, rät der Psychologe zur Betrachtung der &quot;drei M&quot; - Mission, Models, Mirror (Spiegel). Wer hinter seiner Arbeit eine Mission erkenne, Vorbilder habe, denen er nacheifern könne, und sich selbst im Spiegel stolz betrachten könne, sei auf dem richtigen Weg.<br><a href="http://www.zeit.de/2013/44/arbeit-gluecksforscher-howard-gardner/komplettansicht new" target="_blank">Professor &quot;Good Work&quot;, Zeit online 31.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=&quot;gute-arbeit&quot;-lebt-von-exzellenz,-ethik-und-engagement</link>
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<pubDate>Tue, 12 Nov 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager überschätzen ihre Führungsqualitäten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit den Fähigkeiten der Chefs scheint es nicht zum Besten zu stehen. Eine Umfrage des Beratungsunternehmens Information Factory unter 1.000 Beschäftigten, Führungskräften und Personalexperten zeigt, dass 47 Prozent der Befragten bereits einmal aufgrund ihres Vorgesetzten kündigten - weitere 20 Prozent hatten schon einmal mit dem Gedanken gespielt. 90 Prozent glauben, sie könnten unter einem guten Chef mehr leisten. Die Führungskräfte scheinen zum Teil eher ahnungslos zu sein im Hinblick auf die Verfassung ihrer Untergebenen, denn zwei Drittel von ihnen glauben, ihre Mitarbeiter zu motivieren und zu inspirieren, was allerdings nur von einem Drittel auch bestätigt wird. 70 Prozent der Befragten fühlen sich sogar vom Chef unter Druck gesetzt oder kontrolliert.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/umfrage-fast-jeder-zweite-kuendigt-wegen-des-chefs/8989560.html new" target="_blank">Fast jeder zweite kündigt wegen des Chefs, HB 26.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=manager-überschätzen-ihre-führungsqualitäten</link>
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<pubDate>Mon, 11 Nov 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stressbelastung scheint zu explodieren]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zahlen werden immer alarmierender – der jüngsten Erhebung der Techniker Krankenkasse zufolge fühlen sich 80 Prozent der 36- bis 45-Jährigen stark unter Druck. Insgesamt geben 53 Prozent der Deutschen an, dass ihr Leben nach eigenem Empfinden in den letzten drei Jahren zunehmend stressiger geworden ist. Bei zwei Dritteln der Berufstätigen ist die Arbeit der größte Stressfaktor, wobei es häufig nicht die Tätigkeit an sich ist, sondern Begleitumstände wie mangelnde Anerkennung, zu wenig Handlungsfreiraum oder Ärger mit den Kollegen. Diese führen bei jedem zweiten Betroffenen zu einem Gefühl des Ausgebranntseins. Bei Frauen kommt hinzu, dass die Hälfte von ihnen sich durch die eigenen hohen Ansprüche an sich selbst zusätzlich unter Druck setzt. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-job-ist-der-stressfaktor-nummer-eins-seite-all/9004524-all.html new" target="_blank">Job ist der Stressfaktor Nummer eins, WiWo 30.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stressbelastung-scheint-zu-explodieren</link>
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<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wo verläuft die Grenze zum Psycho-Quatsch?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel online beleuchtet in einem Interview mit dem Personalmanager Viktor Lau zwielichtige Angebote des Coaching-Marktes. Manager, die Führung mit Pferden üben, typologische Tests, mit denen Personal glauben, etwas über ihre Mitarbeiter zu erfahren, oder auch fast schon therapeutische Settings in Firmenweiterbildungen – viele dieser Angebote hält Lau schlicht für „Management-Esoterik“. Er warnt vor nicht wissenschaftlich validierten, fragwürdigen Methoden, vor zu therapeutischen Interventionen in der Beratungsarbeit und vor allem vor methodischen Heilsversprechen: „Seriöse Personalentwicklung hat grundsätzlich von rationalen, gesunden, nicht therapiebedürftigen Menschen auszugehen. Trotzdem ist natürlich nicht auszuschließen, dass der eine oder Mitarbeiter sich in einem psychischen Konflikt, in einem schwierigen familiären Umfeld oder einer beruflichen Stress-Situation befindet, die professioneller Hilfe bedarf. Wenn selbsternannte Therapeuten ohne soliden Hintergrund dann aktiv werden, kann es wirklich gefährlich werden. Das Risikospektrum reicht vom mehr oder weniger harmlosen Weinkrampf bis hin zur realen Retraumatisierung.“ Und er richtet den Blick auch auf eine mögliche Instrumentalisierung verschiedener Methoden, die darauf hinausläuft, Mitarbeiter schlicht so weit wie möglich auszupressen. Lau spricht vom „Meditieren für den höheren Profit“. Seine Fokussierung allein auf Rationalität und wissenschaftliche Beweisbarkeit von Methoden ist jedoch auch zweischneidig, denn gerade im systemischen Bereich, aber auch beim von ihm stark kritisierten Neurolinguistischen Programmieren zeigen sich in der praktischen Anwendung häufig verblüffend wirksame Entwicklungen – und nur, weil diese sich vielleicht nicht kognitiv erklären lassen, bedeutet dies nicht automatisch, dass es sich nur um Einbildung oder Zinnober handelt.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/management-esoterik-warum-hobby-therapeuten-nicht-in-firmen-gehoeren-a-929891.html new" target="_blank">„Meditieren für den höheren Profit“, Spiegel Online 26.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wo-verläuft-die-grenze-zum-psycho-quatsch</link>
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<pubDate>Thu, 07 Nov 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom Mut, zu Fehlern zu stehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Fifa-Schiedsrichter Urs Meier geht die Süddeutsche der Frage nach, wie es sich konstruktiv mit Fehlern umgehen lässt. Meier konstatiert, dass die in der Gesellschaft weit verbreitete Null-Fehler-Toleranz dazu führe, dass wir uns Fehler nur schwer verzeihen – und dies, obwohl uns gerade das Scheitern oft weiterbringen könnte. Meier plädiert deshalb für eine tolerantere Fehlerkultur: „Der Anspruch, fehlerfrei zu handeln, ist gut. Aber er muss begleitet sein von der Einsicht, dass dies fast nicht möglich ist.“ Der Schiedsrichter rät dazu, Patzer nicht unter den Teppich zu kehren oder sie unauffällig korrigieren zu wollen, denn dies verschlimmere die Situation zumeist. Damit verliere man zudem an Glaubwürdigkeit. Lieber offensiv zum Geschehenen stehen und Selbstbewusst daraus lernen. „Wenn man zu lange mit sich hadert, kratzt das am Selbstbewusstsein. Manche Menschen tragen sich ein Leben lang mit Fehlentscheidungen und stehen sich damit selbst im Weg“, so Meier.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/ex-schiedsrichter-urs-meier-ueber-fehler-im-job-hadern-kratzt-am-selbstbewusstsein-1.1803779 new" target="_blank">„Hadern kratzt am Selbstbewusstsein“, SZ 26.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vom-mut,-zu-fehlern-zu-stehen</link>
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<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[In Politik und Wirtschaft werden Frauen nach wie vor abgehängt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der vom World Economic Forum vorgelegte „Global Gender Gap Report“ zeigt, dass es mit der Gleichberechtigung von Männern und Frauen weltweit nach wie vor nicht zum Besten bestellt ist. Der Report untersucht, wie gleichberechtigt in mehr als 130 Nationen der Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlichem Erfolg ist. Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr von Platz 13 auf Platz 14 abgefallen – zu Beginn der Erhebung 2006 war die Bundesrepublik noch auf Rang 5 gelistet. Im Hinblick auf den Zugang zu Gesundheit und Bildung schneidet Deutschland nach wie vor gut ab. Im Hinblick auf die Verteilung von Ministersitzen im Parlament liegt es allerdings nur bei 36 von 100 Prozent, bei der wirtschaftlichen Teilhabe bei 71 Prozent, was einem Rückgang von drei Prozentpunkten entspricht. Insgesamt haben im letzten Jahr 86 der 133 untersuchten Länder Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung erzielt.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article121195803/Graben-zwischen-den-Geschlechtern-wird-groesser.html new" target="_blank">Graben zwischen den Geschlechtern wird größer, Die Welt 25.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=in-politik-und-wirtschaft-werden-frauen-nach-wie-vor-abgehängt</link>
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<pubDate>Tue, 05 Nov 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Willensstärke lebt vom Sinn für Details]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vielleicht ist das in der Wirtschaft verbreitete Kurzfristdenken ja dem Umstand geschuldet, dass uns schlicht die Vorstellungskraft dafür fehlt, warum es sich lohnen könnte, auch langfristigere Ziele ins Visier zu nehmen. Eine Untersuchung aus Paris zeigt jedenfalls, dass Belohnungen, die in weit entfernter Zukunft liegen, uns dann besonders attraktiv erscheinen, wenn wir in der Lage sind, sie uns im Detail vorzustellen. Die Wissenschaftler stellten ihre Probanden vor die grundsätzliche Wahl zwischen einer kleinen, aber schnellen Belohnung und einer größeren in der ferneren Zukunft. Die kleinen Belohnungen wurden ihnen unmittelbar vor Augen geführt, die großen wurden in Textform präsentiert, so dass die Kandidaten sich selbst ausmalen mussten, was sie von diesen erwarten könnten. Die Untersuchung im MRT zeigte, dass je detailreicher sich die Teilnehmer diese künftigen Belohungen ausmalten, sie sich umso eher auch für sie entschieden. Hier konnte eine höhere Aktivität im Hippocampus, der Gedächtniszentrale im Gehirn gemessen werden – an dem Ort also, der die Erinnerungen speichert, auf die die Fantasie zurückgreift. Im Vergleich zu Alzheimer-Patienten mit geschädigtem Hippocampus zeigte sich, dass diese sich deutlich öfter für die sofortige Belohnung entschieden, weil sie anscheinend die notwendige Vorstellungskraft nicht aufbringen konnten. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass unsere Willenskraft stark an unser Vorstellungsvermögen und unser Gedächtnis gebunden ist.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/news/auf-die-details-kommt-es-an/1211534 new" target="_blank">Auf die Details kommt es an, Gehirn &amp; Geist 24.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=willensstärke-lebt-vom-sinn-für-details</link>
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<pubDate>Mon, 04 Nov 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kritischer Blick auf wachsende Funktionalisierung von Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsende Bedeutung von Meditation und Achtsamkeit im Kontext einer Burn-out-Prophylaxe, aber auch mit Blick auf das inhärente Potential menschlicher Entwicklung insgesamt, ist eine Dynamik, die in wissenschaftlichen Kreisen inzwischen auch kritisch gesehen wird, denn durch die vorbehaltlose Euphorie wächst auch die Gefahr, dass Meditation zunehmend aus ihren ethischen Kontexten herausgelöst und funktionalisiert wird. &quot;Aus meiner Sicht birgt die euphorische Übernahme des Achtsamkeitskonzepts durch die westliche Psychologie eine Gefahr. Denn im buddhistischen Kontext beinhaltet der Begriff Achtsamkeit stets einen ethischen Akt. Es geht nicht nur um Aufmerksamkeit, sondern auch um die Entfaltung von Mitgefühl und Offenheit. Diese ethische Komponente aber fällt in psychologischen Studien leicht unter den Tisch&quot;, warnt etwa der Achtsamkeitsforscher Paul Grossman in einem Interview mit der Zeit. Er sensibilisiert dafür, dass Meditation nicht einfach ein Werkzeug ist, mit dem beispielsweise eine bessere Konzentration oder auch mehr Gelassenheit entwickeln, sondern dass sich im Zuge der Meditationspraxis auch eine völlig neue Beziehung zwischen Ich und Welt entwickeln könne: &quot;Achtsamkeit heißt, sich nicht ständig von Begierden und Ängsten treiben zu lassen, sondern sich der Realität mit Offenheit, Mitgefühl, Toleranz, Geduld und Akzeptanz zuzuwenden – so gut es eben geht. Das hat nichts mit Resignation oder passivem Gutheißen zu tun. Es geht eher um eine grundlegend andere Perspektive auf die Welt: Statt nur um unsere eigenützigen Interessen, Verluste und Aversionen zu kreisen, weitet man den Blick fürs große Ganze. Es geht darum, das Leben in der Tiefe anzunehmen; sich den unvermeidbaren Aspekten des Lebens zuzuwenden. Diese Zuwendung zu oft schwierigen, schmerzlichen Erfahrungen kann nicht gelingen, ohne dabei ein gewisses Maß an Geduld, Gleichmut, Mitgefühl und sogar Mut zu entwickeln. Vor allem diese ethischen Qualitäten sind es, die dazu beitragen, sich selbst und anderen Menschen offener und freundlicher zu begegnen.&quot; Genau diese viel grundlegendere Perspektive ist es, die selbst in vordergründig &quot;funktionalen&quot; Kontexten einen besonderen Impact mit sich bringen könnte. Aber sie lässt sich eben nicht erzwingen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-10/interview-grossmann-achtsamkeitstraining/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Jemand sollte die Euphorie dämpfen&quot;, Zeit online 22.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kritischer-blick-auf-wachsende-funktionalisierung-von-meditation</link>
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<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung ist auch Verbundenheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Manchmal hilft es, sich aus dem Tagesgeschäft ein wenig zurückzulehnen und mit Muse darüber nachzudenken, was gute Führung wirklich bedeuten kann. Claus Hipp, Gründer des gleichnamigen Herstellers von Babykost, hat genau dies getan und ein Buch darüber geschrieben, aus dem das Handelsblatt einen Auszug abgedruckt hat. Die Erkenntnisse, zu denen Hipp kommt, mögen nicht sonderlich revolutionär klingen - doch die Tatsache, dass sie im Business leider nur allzu oft aus dem Blick geraten, macht sie so bedenkenswert. Hipps großes Thema ist die Frage der Verbundenheit. So warnt er davor, dass Führungskräfte sich aufgrund der Vielzahl ihrer Aufgaben nur allzu leicht von dem, was das Unternehmen im Kern ausmacht, abkoppeln: &quot;&quot;er die Arbeit aus eigener Erfahrung kennt, die andere verrichten, weiß erst richtig einzuschätzen, was sie leisten. Und wer die Leistung anerkennt, die andere zum Erfolg beitragen, der gewinnt eine durch nichts zu ersetzende Verbindung zu seinen Mitarbeitern.&quot; Gerade in dieser Form des ganz praktischen Miteinanders erschließen sich für Hipp die realen Beziehungen innerhalb eines Unternehmens und die bestehenden Abhängigkeiten. Aus der Vogelperspektive der Führungsetage werden all die Betriebsabläufe und vor allem die Menschen, die sie möglich machen, leicht zu einem Abstraktum. Um dieser Falle zu entgehen, empfiehlt Hipp Managern, eine offene Gesprächskultur zu pflegen, denn sie sei die Basis für Engagement, Kreativität und überraschende Lösungen - und animiere die Mitarbeiter dazu, ihr volles Potential auch einzubringen: &quot;Nur wo Menschen frei denken und reden dürfen, können sie sich auch sicher sein, dass Nachdenken sich lohnt. Nur wo sie das Gefühl haben, dass andere ihren Ideen und Meinungen gegenüber aufgeschlossen sind, werden sie ermutigt, sich über alles Mögliche, also auch über Unternehmensbelange, den Kopf zu zerbrechen.&quot;<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/eine-kultur-des-respekts-lob-ist-eine-bringschuld-seite-all/8966702-all.html new" target="_blank">&quot;Lob ist eine Bringschuld&quot;, HB 22.10.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Großer Frust bei Verlust]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es liegt nahe, dass Menschen sich über Gehaltserhöhungen freuen, während ihre Stimmung bei Kürzungen leidet. Der Verlustfrust ist jedoch deutlich höher als das Stimmungshoch, das sich durch ein Gehaltsplus einstellt. Dies stellte der britische Psychologe Christopher Bouyce im Rahmen einer Studie an der Universität Stirling fest. Er verglich dazu die Daten einer britischen und einer deutschen Langzeituntersuchung, die neben objektiven Daten zum Einkommen auch verschiedene Stimmungsparameter erfassten. Dabei fand er heraus, dass die emotionale Wirkung des Einkommensgewinns bei den Betroffenen deutlich geringer ausfiel als die einer Einkommensreduzierung. Die Wirtschaftswissenschaften erklären diesen Unterschied im Wirkungsgrad mit der Verlustaversion des Menschen. Was man besitzt, will man eben nicht mehr hergeben, weil sich die eigene Situation dadurch verschlechtert. Das berührt uns in einer Tiefendimension unseres Menschseins und hat etwas sehr Existenzielles. Etwas zu gewinnen, wenn es einem bereits vergleichsweise gut geht, scheint da sehr nachvollziehbar weniger Gewicht zu entfalten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-geringes-gehalt-erhoeht-den-frust-im-job/8961918.html new" target="_blank">Geringes Gehalt erhöht den Frust im Job, WiWo 21.10.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Über Verantwortung wird in Unternehmen kaum gesprochen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Rahmen seiner Dissertation hat der Soziologe Nikolas Gebhard mit 30 Vorständen aus Dax- und MDax-Konzernen über deren Verhältnis zum Thema Verantwortung gesprochen - und ist dabei zu ernüchternden Erkenntnissen gekommen. In den meisten Führungsetagen scheint das Thema kaum diskutiert zu werden, sondern die CSR-Abteilungen sind dafür zuständig, den Schein zu wahren. So wundert es nicht, dass in den Gesprächen nur gut ein Drittel der Befragten erkennen ließ, sich ernsthaft mit ihrer eigenen Verantwortung im Business auseinanderzusetzen. Vielen Top-Managern fehlen schlicht die richtigen Sparringpartner für Erkundungen dieser Art, denn ab einer gewissen Führungsebene scheint Zurückhaltung oberstes Gebot zu sein. So können die Top-Manager nur über ihr Selbstverständnis nachdenken, ohne dieses an anderen Perspektiven zu brechen oder es gar aktiv zu hinterfragen. Da, sieht man einmal von den in der jüngsten Zeit an Universitäten entwickelten Programmen, das Thema Ethik in der Business-Ausbildung bisher kaum vorkam, greifen viele der heutigen Top-Manager allein auf das Verantwortungsverständnis zurück, das ihnen in der Kindheit von den Eltern vermittelt wurde - und sprechen bestenfalls einmal in ihrer Familie über entsprechende Herausforderungen. Die immer stromlinienförmiger werdenden Karrierewege tun ihr übriges, um die Vereinzelung, das auf sich selbst Zurückgeworfensein zu forcieren. Nikolas Gebhard plädiert im Interview mit dem Handelsblatt dafür, ethische Perspektiven viel stärker in die Berufsausbildung zu integrieren, um die künftigen Führungsrkäfte besser für ihre Aufgaben zu rüsten.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/interview-nikolas-gebhard-vorstaende-sind-keine-monster-seite-all/8961588-all.html new" target="_blank">&quot;Vorstände sind keine Monster&quot;, HB 22.10.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur wenige Unternehmen haben Burn-out auf dem Radar ]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Hernstein Instituts unter 300 Führungskräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz legt nahe, dass die Burn-out-Prävention in vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckt. 54 Prozent der Befragten berichten über entsprechende Erkrankungen in ihrem Unternehmen, aber in lediglich 37 Prozent der Firmen wird das Thema Prävention bereits aktiv angegangen, wobei dies vor allem auf die großen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern zutrifft (hier ist die Hälfte schon aktiv) und weniger auf kleine Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitern (18 Prozent). Ein Großteil der Befragten geht davon, dass eine gute Kommunikationskultur ein verlässliches Indiz für gesunde Teams ist. Den Deutschen ist besonders ein großer Gestaltungsspielraum wichtig. Krankheitstage (47 Prozent) und Produktivität (46 Prozent) sind ebenfalls Indikatoren, die Hinweise auf die Verfassung innerhalb des Unternehmens geben. 61 Prozent glauben, dass eine Schulung von Führungskräften und Mitarbeitern wichtig ist, um die Burn-out-Gefahr zu senken, 40 Prozent gehen davon aus, dass ein Überdenken der Arbeitsorganisation hilfreich ist. 35 Prozent setzen auf das Führen von Anerkennungsgesprächen, 22 Prozent finden, dass das Arbeitspensum und Überstunden reduziert werden müssten.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gesundheit-im-beruf-unternehmen-tun-nicht-genug-gegen-burnout/8953894.html new" target="_blank">Unternehmen tun nicht genug gegen Burnout, WiWo 18.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-wenige-unternehmen-haben-burn-out-auf-dem-radar-</link>
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<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ich schau&#039; dir in die Augen - und setze dich damit unter Druck ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Augenkontakt ist wichtig, um die soziale Beziehung zum Gegenüber zu stärken - eine Annahme, die sich als Grundlage gelingender Kommunikation längst eingebürgert hat, aber nicht immer zutreffen muss, wie eine Studie der Universität British Columbia zeigt. Die Forscher hatten untersucht, ob ein andauernder Augenkontakt dazu beiträgt, Menschen in einem Gespräch dazu zu bewegen, ihre Meinung zu verändern. Die Ergebnisse sind eindeutig: Während in der Versuchsgruppe, in der ein intensiver Blickkontakt gehalten wurde, die Angestarrten ihre Perspektive vergleichsweise selten änderten, zeigte sich bei den Gesprächsgruppen, in denen der Blick auf dem Mund des Gegenübers ruhte, eine deutlich höhere Veränderungsbereitschaft. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass in westlichen Kulturen der intensive Blickkontakt als Zeichen der Dominanz wahrgenommen werde, was den Widerstand, sich auf die Argumente des Gegenübers einzulassen, erhöhe.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/trends/artikel/augenkontakt-kann-negativ-wirken-a-927735.html new" target="_blank">Vorsicht vor zu viel Augenkontakt, HBM 14.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ich-schau&#039;-dir-in-die-augen---und-setze-dich-damit-unter-druck-...</link>
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<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Generation der Überangepassten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag über die &quot;Generation brav&quot; geht die Wirtschaftswoche der Frage nach, wie es um die heutige Jugend bestellt ist. Die Zeiten eines aufmüpfigen Tom Sawyer, der sich den Ansprüchen seiner Tante Polly immer wieder mit Raffinesse entzog, scheinen jedenfalls vorbei zu sein. Auswertungen des Sozioökonomischen Panels zeigen beispielsweise: Während 2001 noch 40 Prozent der 16- bis 17-Jährigen in ihrer freien Zeit täglich ihre Freunde trafen, sind es heute nur noch 25 Prozent. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hat einen Grund dafür gefunden, denn Jugendliche verbringen heute immer mehr auch ihre Freizeit &quot;bildungsorientiert&quot;. Der nicht zuletzt durch die Anpassungen im Bildungssystem in den letzten Jahren verstärkte Druck, sich schon in der Jugend stark auf spätere Berufsperspektiven zu fokussieren, scheint zu wirken. Doch dies hat seine Kehrseiten. Denn viel zu lernen, bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch fürs Leben gelernt wird. Schon jetzt kritisieren Bildungsforscher und Psychologen, dass die Jugendlichen von heute allzu strebsam und angepasst seien und sich zu stark auf die Anforderungen einer durchökonomisierten Gesellschaft ausrichteten. Da bleibt gesunder Widerspruchsgeist, man könnte auch sagen Charakterstärke, nur allzu leicht auf der Strecke. Vielleicht täte ein wenig mehr Lebendigkeit à la Tom Sawyer ganz gut - nicht nur den Jugendlichen, sondern auch der Gesellschaft, die sie später einmal maßgeblich gestalten werden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/generation-brav-zu-viel-harmonie-zu-wenig-persoenlichkeiten/8928700.html new" target="_blank">Zu viel Harmonie, zu wenig Persönlichkeit, WiWo 16.10.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Oct 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen haben eine ganzheitlichere Vorstellung von Karriere]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Studie &quot;Karrierechancen von Frauen erfolgreich gestalten&quot; zeigt, dass die Vorstellungen zur Ausgestaltung einer Berufskarriere bei Frauen grundsätzlich anderen Kriterien folgen als die von Männern. Im Interview mit dem Karrierespiegel erklären Andreas Boes und Anja Bultemeier, zwei der Studienautoren, wo die wesentlichen Unterschiede liegen. Männer entwickeln meist schon früh eine vergleichsweise lange Karriereperspektive - fragt man sie, wo sie in zehn Jahren stehen möchten, haben sie häufig schon eine Antwort parat. Frauen hingegen machen Schritt für Schritt Karriere - sie überlegen immer wieder neu, welche Entwicklung als nächstes dran sein könnte. Daraus werde häufig abgeleitet, dass Frauen überhaupt nicht Karriere machen wollten. Die Studienautoren schreiben diese Schlussfolgerung den vorherrschenden Paradigmen der Arbeitswelt, die bis heute stark an männlichen Perspektiven orientiert sind, zu. Dabei werde die besondere Situation von Frauen - dass diese stärker auch in Tätigkeiten innerhalb der Familie und der Fürsorge für andere eingebunden seien - weitgehend ausgeblendet. Für Boes und Bultemeier ist augenscheinlich, dass Firmen gut daran tun, ihre Standard-Karrierewege zu überdenken. Sie sprechen sogar davon, dass sich, gefördert durch die sich verändernden politischen Rahmenbedingungen und die immer lauter werdende öffentliche Gender-Debatte, gegenwärtig ein &quot;historischer Möglichkeitsraum&quot; zeige, um Frauenkarrieren neu zu definieren. Geringere Verfügbarkeitserwartungen und das Fördern von Führung in Teilzeit könnte neue Weg eröffnen, dass auch immer mehr Frauen eine Karriere nach eigenen Wünschen umsetzen können.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/frauen-karrieren-studie-zeigt-wie-sich-firmen-oeffnen-koennen-a-927220.html new" target="_blank">Frauen wollen anders Karriere machen als Männer, Karrierespiegel 11.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-haben-eine-ganzheitlichere-vorstellung-von-karriere</link>
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<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditations-Marathon: Die Welt von innen heraus ändern]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist nicht nur eine Methode, die zu Entspannung und innerer Balance führen kann (mit zahlreichen Beiträgen zur Meditationsforschung habe ich dies in den letzten Jahren hier immer wieder illustriert), sondern die Innenschau kreiert auch ein Momentum viel grundlegenderer Transformation. Sie verändert die im Gehirn ablaufenden Vorgänge und damit unsere durch die neurologische &quot;Hardware&quot; beeinflusste Wahrnehmungsfähigkeit. Dieser Prozess kann es begünstigen, dass wir die Welt und uns selbst nicht nur anders wahrnehmen, sondern auch in die Lage versetzt werden, anders - bestenfalls konstruktiver - zu handeln. Und das wiederum verändert die Welt. Ich hatte letztes Jahr die Gelegenheit, zum ersten Mal bei einem Meditations-Marathon teilzunehmen, bei dem wir 24 Stunden am Stück meditiert haben. Das klingt zunächst einmal vielleicht verrückt, denn wenn man so etwas noch nie gemacht hat, kann man sich nur schwer vorstellen, einen so langen Zeitraum überhaupt durchzuhalten. Für mich war besonders faszinierend zu merken, wie zwar mein Körper über die Zeit immer müder wurde, aber dafür eine andere Instanz in mir immer mehr Klarheit entwickelt hat. Und dieses Bewusstseinsphänomen ist nicht nur an und für sich interessant, sondern hinterlässt Wirkungen, denn wenn man diese so grundsätzliche Freiheit einmal wahrgenommen hat, erinnert man sich auch im Alltag immer wieder an sie und fühlt sich inspiriert, sein Leben aus ihr heraus zu gestalten. Im Lesen lässt sich das nur schwer nachvollziehen, es braucht das Tun. Dieses Jahr findet wieder ein Meditations-Marathon statt, und zwar am 14./15. Dezember. Ich kann nur empfehlen, diese Herausforderung einmal anzunehmen. Organisiert wird das Event von der Organisation für Bewusstseins- und Kulturentwicklung EnlightenNext e.V. Mich fasziniert an der Arbeit des Vereins die Tatsache, dass Meditation hier nicht als Selbstzweck verstanden wird, sondern in einem größeren Kontext steht - sie fragt uns immer auch danach, wie wir selbst in der Welt einen Unterschied machen können. Für Firmen und Organisationen besteht die Möglichkeit, dieses Event durch ein Sponsoring zu unterstützen, das der Kulturarbeit von EnlightenNext zugute kommt. Auf der Webseite zum Marathon finden sich alle Informationen zur Teilnahme am Marathon und ein Kontakt zur Beratung interessierter Sponsoren. Ich kann Sie nur ermutigen, diesen spannenden, gesellschaftsgestaltenden Vorstoß auch finanziell zu unterstützen, denn eine bessere Welt beginnt mit einem weiteren Bewusstsein - und die Sponsoring-Optionen bieten interessante Möglichkeiten der Präsentation.<br><a href="http://www.enlightennext.de/meditations-marathon/ new" target="_blank">Meditations-Marathon: Infos zu Teilnahme und Sponsoring</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditations-marathon</link>
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<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Besser führen mit Holakratie]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsende Komplexität im Business scheint immer schwerer zu managen zu sein. Top-Down-Führung schafft zwar eine starke Struktur, ist aber häufig zu unflexibel. Eine starke Mitarbeiterbeteiligung und -verantwortung hingegen bedeutet entsprechenden Koordinationsaufwand. Das Management-Betriebssystem Holakratie versucht, die Stärken beider Systeme miteinander zu kombinieren, um eine effizientere Führung auf breiterer Basis möglich werden zu lassen. Mit einer &quot;dynamischen Steuerung&quot; wird dabei nicht nur sichergestellt, dass Prozesse und Meetings in der Spur bleiben, sondern zugleich wird Mitarbeiterbeteiligung groß geschrieben. Am 23./24. Januar 2014 findet in Bremen ein Einführungsworkshop in Holakratie statt, der Interessierten zeigt, wie das System funktioniert. Auf der Event-Webseite finden sich auch zahlreiche Hintergrundinformationen zum Download.<br><a href="http://www.integral-con-text.de/index.php?id" target="_blank">Weitere Infos</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=besser-führen-mit-holakratie</link>
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<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Führung Resilienz fördern kann]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Bertelsmann Stiftung untersucht Zusammenhänge zwischen verschiedenen Parametern von Führung und der psychosozialen Widerstandsfähigkeit von Mitarbeitern. Befragt wurden dafür 564 Personen aus 121 deutschen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Konzernen. Dabei zeigte sich, dass Mitarbeiter, die über eine hohe Resilienz verfügen, ihre Arbeit mit großer Gewissenhaftigkeit erledigen, gute soziale Kontakte zu Kollegen unterhalten, neugieriger sind als weniger widerstandsfähige Mitarbeiter und als emotional stabiler wahrgenommen werden. Das Führungsverhalten von Vorgesetzten könne die Widerstandsfähigkeit der Mitarbeiter fördern. Klare Anweisungen und Kontrolle über den eigenen Arbeitsbereich sowie ein authentisches, ehrliches, vorbildliches und sinnvermittelndes Verhalten von Vorgesetzten tragen laut Studie dazu bei, die psychische Stabilität der Untergebenen zu stärken. Die Bertelsmann Stiftung zieht aus diesen Ergebnissen den Schluss, dass Trainings zur Steigerung der Resilienz absehbar zum Standardangebot des betrieblichen Gesundheitsmanagements gehören sollten.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/ new" target="_blank">&quot;Dickes Fell&quot; im Job schützt vor Burnout, Psychologie heute 4.10.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ängste motivieren stärker als positive Anreize]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Angst, etwas zu verlieren, scheint ein stärkerer Motivator zu sein als positive Anreize. Dies legt eine Studie der Kellog School of Management und der Yale Universität nahe. Zwei Gruppen von Probanden sollten in der Untersuchung verschiedene Aufgaben lösen. Die Mitglieder der einen Gruppe erhielten für jede richtige Lösung 25 Cent - bis zu einer Höchstsumme von 1,50 Dollar. Die Mitglieder der anderen Gruppe gingen mit 1,50 Dollar Startkapital an den Start und wurden für jede falsche Lösung mit einem Abzug von 25 Cent belegt. Die erste Gruppe hatte also etwas zu gewinnen, die zweite etwas zu verlieren. Die Forscher kontrollierten, wie lange sich die Mitglieder beider Gruppen jeweils mit den Aufgaben beschäftigten. Bei den Teilnehmern mit Gewinnaussicht waren dies 9,5 Minuten, während die Teilnehmer mit Verlustgefahr 15 Minuten investierten. Den deutlichen Unterschied erklären die Forscher mit dem so genannten Negativitätsbias. Die Erwartung von etwas Negativem entfalte eine stärkere Wirkung auf Menschen als gute Nachrichten. Zur kurzfristigen Motivation scheint sich die im Experiment gewählte Form des Drucks also zu eignen. Auf Dauer hingegen dürfte dieser Ansatz nicht wirklich zielführend sein, wie zahlreiche neurowissenschaftliche Studien zum Thema Stressbelastung nahe legen, denn wer ständig unter Druck steht, dürfte längerfristig an Leistungsfähigkeit einbüßen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-die-macht-der-verlustangst/8901284.html new" target="_blank">Die Macht der Verlustangst, WiWo 8.10.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 17 Oct 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Verantwortung zu übernehmen manchmal schwer ist]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Menschen neigen dazu, wenn Dinge gut laufen, sich selbst und ihrem Handeln diese Erfolge zuzuschreiben. Geht hingegen etwas schief, reagieren die meisten mit innerlicher Distanz und machen äußere Umstände für den Fehlschlag verantwortlich. Aus wissenschaftlicher Sicht stellt sich bei beiden Reaktionen die Frage, ob die unterschiedliche Deutung daraus resultiert, dass Menschen im Falle des Nichtgelingens nachträglich eine Situation neu interpretieren oder ob sie diese tatsächlich anders wahrnehmen. Forscher am University College London gingen dieser Frage nun nach. 34 Probanden mussten bei einem Experiment immer wieder einen Knopf drücken, der mal positive, mal neutrale und mal negative Geräusche auslöste. Die Töne wurden nach einem wiederkehrenden Muster eingespielt, so dass die Teilnehmer vorab wussten, welches Geräusch ertönen wird. Zwischen Knopfdruck und Geräusch lagen jeweils 250 Millisekunden. Die Probanden sollten, mit Blick auf den Zeiger einer schnelllaufenden Uhr, bei jedem Knopfdruck einschätzen, welche Zeitspanne bis zum Erklingen des Geräusches vergangen war. Bei positiven und neutralen Geräuschen kam den Teilnehmenden dieses Zeitfenster als unmerklich kurz vor, während sie die Pause vor negativen Geräuschen als länger wahrnahmen. Daraus schließen die Forscher, dass bereits die Ahnung, wie eine Situation ausgehen werde, die Wahrnehmung der Situation verändert. Daraus erkläre sich, dass Menschen sich schwer tun, in Fällen des Scheiterns Verantwortung zu übernehmen, denn sie nehmen schlicht etwas anderes wahr als das, was sie getan haben bzw. was real passiert ist. Für die Wissenschaftlicher liegt deshalb der Schluss nahe, die Idee, die wir von Verantwortung haben, zu überdenken. So müsse den Menschen der Unterschied klar werden zwischen dem, was sie wahrnehmen, und dem, was sie real bewirken. Anders ausgedrückt: Verantwortung müsse sich auf das konkrete Tun richten, nicht auf das eigene Erleben.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/psychologie/-/journal_content/56/12054/2274988/Dumm-gelaufen%3F-Nicht-meine-Schuld%21/ new" target="_blank">Dumm gelaufen? Nicht meine Schuld! wissenschaft.de 4.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-verantwortung-zu-übernehmen-manchmal-schwer-ist</link>
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<pubDate>Wed, 16 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiter hängen im Motivationstief]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Umfragen des Marktforschungsinstituts Gallup zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigen seit Jahren, dass Deutschlands Angestellte immer mehr in eine Spirale der Demotivierung geraten. Waren es 2001 noch 15 Prozent, die in einem Zustand der inneren Kündigung bei ihrem Arbeitgeber verharrten, sind es heute bereits 24 Prozent. 61 Prozent gehen einfach in Deckung und machen Dienst nach Vorschrift. Lediglich 15 Prozent sind wirklich engagiert. Das bringt nach Schätzungen von Gallup für deutsche Firmen jährliche Kosten in Höhe von rund 124 Milliarden Euro mit sich, denn Angestellte, die innerlich gekündigt haben, fehlen durchschnittlich im Jahr 3,5 Tage mehr als die engagierten Kollegen. Hinzu kommt, dass sie unglücklicher sind und sogar stärker als Arbeitslose unter psychischen und körperlichen Problemen leiden. Als Ursache für das Motivationstief benennen die Experten einen wenig respektvollen Umgang der Vorgesetzten mit ihren Mitarbeitern und eine Vernachlässigung von deren emotionalen Bedürfnissen. Dieses Bild zeige sich konstant über alle Branchen - wobei die Produktionsmitarbeiter sich noch etwas stärker emotional vernachlässigt fühlen als die Kollegen in anderen Arbeitsbereichen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-gallup-unmotivierte-mitarbeiter-kosten-124-mrd-euro/8886608.html new" target="_blank">Gallup: Unmotivierte Mitarbeiter kosten 124 Mrd. Euro, WiWo 5.10.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Im Sprechen die Welt gestalten]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kommunikation ist das Medium, das uns mit der Welt verbindet. Im Sprechen (und Zuhören!) vergewissern wir uns nicht nur der Dinge, wie sie sind, sondern können in einem gemeinsamen Möglichkeitsraum auch neues manifestieren. Wie wichtig eine tragfähige Gesprächskultur im Business ist, zeigt sich zumeist dann, wenn Kommunikation misslingt. Ein Grund mehr, sich schon vor dem Scheitern zu fragen, wie man es besser machen könnte. In einem <a href="http://www.enlightennext.de/impulse/heilen-und-wachsen-aus-der-impulse-0092013/ new" target="_blank">Artikel in der aktuellen Ausgabe der EnlightenNext Impulse</a> stelle ich die Methoden &quot;Gewaltfreie Kommunikation&quot; und &quot;Bohmscher Dialog&quot; vor und gehe der Frage nach, wie beide Methoden unsere Kommunikationskultur bereichern können. Neben diesem Beitrag beleuchtet das Themenheft auch den U-Prozess nach Otto Scharmer, die Transparente Kommunikation nach Thomas Hübl sowie den Evolutionären Dialog, der im Rahmen der Praxis bei EnlightenNext entwickelt wurde. Das Magazin ist online auf der Webseite bestellbar. Wer sich für das Potential Evolutionärer Kommunikation interessiert, dem sei das <a href="http://www.enlightennext.de/veranstaltungen/berlin-dialoge/ new" target="_blank">Seminar Evolutionäre Dialoge</a> empfohlen, das am 24./24. November 2013 in Berlin stattfinden wird.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kleine, unentdeckte Lügen heben die Stimmung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Lügen mögen kurze Beine haben, doch wenn Menschen bei kleineren Schummeleien nicht erwischt werden, kann dies die Stimmung der Mogler sogar heben. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie. Probanden sollten 20 Mathematikaufgaben lösen und bekamen für jedes richtige Ergebnis einen Dollar. Bei einem Durchlauf hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die korrekten Ergebnisse vorab einzusehen und konnten so ihre eigenen Ergebnisse entsprechend korrigieren, sprich mogeln. Zuvor waren alle Teilnehmer des Tests befragt worden, wie sie zu reagieren glaubten, wenn sie schummelten. Die meisten Befragten gingen davon aus, dass die Mogelei bei ihnen zu einem schlechten Gewissen führen werde. Erstaunlicherweise geschah jedoch das Gegenteil. Die Schummler fühlten sich wie Gewinner, zeigten ein stärkeres Selbstbewusstsein und fühlten sich zufriedener. Die Ehrlichen hingegen hatten an ihren schlechteren Ergebnissen zu knabbern, ärgerten sich über die geringere Summe, die ihnen ausgezahlt wurde und zweifelten an sich. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Stimmungsbilder sich in Situationen einstellen, in denen Menschen, die mogeln, keine Angst haben müssen, dass die Schummelei entdeckt wird, und wenn durch das eigene Fehlverhalten anderen kein Schaden entsteht. Oder: Je unkonkreter und unsichtbarer die möglichen negativen Folgen unethischen Verhaltens sind, umso wahrscheinlicher wird es. Geschönte Geschäftszahlen im Business wären ein Paradebeispiel für diesen Zusammenhang.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-10/studie-betrug-stimmung new" target="_blank">Betrügen kann glücklich machen, Zeit online 2.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kleine,-unentdeckte-lügen-heben-die-stimmung</link>
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<pubDate>Fri, 11 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitgeber könnten Work-Life-Balance besser unterstützen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine weltweite Untersuchung der Unternehmensberatung Hay Group zeigt, dass viele Arbeitnehmer sich beim Herstellen eines vernünftigen Verhältnisses zwischen Arbeit und Freizeit von ihren Arbeitgebern nicht ausreichend unterstützt fühlen. Ausgewertet wurden die Antworten von fünf Millionen Angestellten aus 400 Unternehmen weltweilt. In Deutschland findet etwa die Hälfte der befragten Arbeitnehmer, dass ihr Unternehmen ein Umfeld für eine gute Work-Life-Balance schaffe, in Frankreich sind es 41 Prozent, in Spanien 56 Prozent. Zufriedener sind die amerikanischen Beschäftigten. 70 Prozent der Zentralamerikaner und 65 Prozent der Nordamerikaner meinen, ihr Arbeitgeber sorge für einen guten Ausgleich zwischen Job und Privatleben. Je besser die Balance, umso höher auch die Zufriedenheit mit der Bezahlung. So finden 58 Prozent der Studienteilnehmer, die mit ihrer Work-Life-Balance zufrieden sind, ihre Arbeit fair bezahlt, während es unter den Mitarbeitern, deren Privatleben hinter dem Job zurückstehen muss, nur 36 Prozent sind.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/work-life-balance-die-deutschen-beklagen-mangel-an-privatleben/8878032.html new" target="_blank">Die Deutschen beklagen Mangel an Privatleben, WiWo 2.10.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitgeber-könnten-work-life-balance-besser-unterstützen</link>
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<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Weisheit der Vielen richtig wecken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Weisheit der Vielen ist im Business längst zu einem gefeierten Paradigma geworden. Studien zeigen indes, dass sie keinem Automatismus folgt - und es sogar Kontexte gibt, in denen sie kontraproduktiv sein kann. In Situationen, in denen mehrere Beteiligte ohne äußere Beeinflussung ihre Meinung abgeben, trifft der Durchschnitt dieser Äußerungen meist ins Schwarze. Werden die Einschätzungen jedoch im Gruppengespräch getroffen, wächst die Gefahr wechselseitiger Beeinflussung. Aufgrund eines impliziten sozialen Anpassungsdrucks gewinnen dann die Meinungen von besonders durchsetzungsstarken Mitwirkenden häufig mehr Gewicht, als ihnen gebühren sollte. Werden die Argumente wiederum in der Gruppe offen und ohne Dominanzverhalten diskutiert, verbessert dies wieder die Entscheidungsqualität. Für erfolgreiche Meetings gelte deshalb: Gleiches Rederecht für alle ohne einseitige Bevorzugung bestimmter Meinungsträger, kritische Diskussionen zur Abwägung und Zeit, das Gesagte wirken zu lassen, können die Ergebnisse stark verbessern.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/bueroalltag-wie-man-entscheidungen-im-team-trifft-a-924063.html new" target="_blank">Wie das Wir am besten entscheidet, Karrierespiegel 26.9.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-weisheit-der-vielen-richtig-wecken</link>
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<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entspannung will gelernt sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auch wenn das Thema Überlastung durch Stress längst zu weitreichenden Diskussionen in den Medien geführt hat, verändert sich die Arbeitswelt nur langsam, so dass der achtsame Umgang mit sich selbst und das gezielte Vermeiden von Überbeanspruchungen im Job nach wie vor eher Privatsache ist. Im Interview mit Zeit Online erklärt die Anti-Stress-Expertin Carola Kleinschmidt, dass es oft die überzogenen Ansprüche, die wir an uns selbst stellen, sind, die uns in die Stressspirale treiben: &quot;Viele haben die verrückte Idee, dass sie sich erst entspannen dürften, wenn alles erledigt sei. Entspannung soll eine Belohnung sein. Aber womit will man denn fertig werden? Mit dem Leben? Wenn man das konsequent zu Ende denkt, dann dürfte man sich nie etwas Gutes tun.&quot; Da ein Zuviel an Stresshormonen im Gehirn vor allem das Angstzentrum stimuliert und dann vernünftige Entscheidungen zunehmend schwer fallen, rät die Expertin dazu, im Alltag immer wieder kleine Mini-Pausen - sei es ein kleiner Spaziergang, ein Kaffee zwischendurch oder einfach mal zehn Minuten Nichtstun - einzubauen, um Überbelastungen zu vermeiden. Schon diese kurzen Atempausen erleichtern es, wieder einen klaren Kopf zu bekommen und besser zu spüren, was einem wichtig ist. Diese Strategie der kleinen Schritte führe schon mittelfristig dazu, wieder zu einem besseren Gleichgewicht zu finden und sich nicht zu sehr von äußeren Ansprüchen vereinnahmen zu lassen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2013-09/interview-kleinschmidt/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Gestresst zu sein, gehört zum guten Ton&quot;, Zeit online 26.9.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[BWL braucht mehr Praxis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Acht Wirtschaftsprofessoren der Universität Saarbrücken haben mit einem öffentlichen &quot;Plädoyer für eine normative theorie- und praxisbezogene Betriebswirtschaftslehre&quot; einen Vorstoß unternommen um darauf aufmerksam zu machen, dass die BWL immer stärker von reinem Zahlendenken und Statistik beherrscht werde, was zu Lasten einer auch praxisbezogenen Betrachtung wirtschaftlicher Zusammenhänge gehe. Als Gründe für diese stetige Verengung der Perspektive nennen die Unterzeichner eine Amerikanisierung des Faches. Da amerikanische Fachzeitschriften unter den Wissenschaftlern höhere Relevanz entfalten als beispielsweise deutsche und in der amerikanischen Forschung die Empirie einen besonders hohen Stellenwert habe, führe dies zu einer Fokussierung der Forschung auf eher statistische Betrachtungen. Anwendungsbezogene Forschung finde hingegen eher in deutschen Publikationen statt - diese werden in internationalen Rankings aber häufig gar nicht oder nur mit vergleichsweise geringer Punktzahl berücksichtigt. Die Saarbrücker Professoren fordern in ihrem Plädoyer, sich dieser Rahmenbedingungen nicht nur bewusst zu werden, sondern ihnen gezielt durch eine Lehre mit mehr Praxisnähe, unterfüttert durch entsprechende Forschung, zu begegnen. Es gehe um nicht weniger als das Verständnis der betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge - man könnte auch sagen um das Verstehen der Welt vor und hinter den Zahlen.<br><a href="http://www.wirtschaft.com/20130920-wirtschaftsprofessoren-kritisieren-praxisferne-forschung-und-lehre-an-deutschen-universitaeten-138878 new" target="_blank">Wirtschaftsprofessoren kritisieren praxisferne Forschung und Lehre an deutschen Universitäten, wirtschaft.com 20.9.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nette Kollegen, mieses Betriebsklima - oder umgekehrt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Repräsentativ-Umfrage des Büroausstatters Sedus Stoll zeigt, dass die meisten Arbeitnehmer sich eines sehr guten Verhältnisses zu ihren Arbeitskollegen erfreuen, während das Betriebsklima insgesamt dahinter in den meisten Fällen zurückbleibt. 85 Prozent kommen gut bis sehr gut mit ihren Kollegen zurecht, während nur 1 Prozent dieses Verhältnis als schlecht bewertet. Das beste Verhältnis zu den Kollegen haben Angestellte im Rechtswesen, denn 84 Prozent betrachten es als sehr gut. In den Branchen Versicherung, Kommunikation/Medien und Gesundheit hingegen haben weniger als 50 Protest ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Kollegen. Kommunikations- und Medienmitarbeiter erfreuen sich dafür zu 85 Prozent eines guten bis sehr guten Betriebsklimas, in den Bereichen Bildung/Wissenschaft und Handel sind es sogar 87 Prozent. Schlechtere Stimmung herrscht hingegen in der Gesundheitsbranche (59 Prozent positiv), der IT (59 Prozent) und der öffentlichen Verwaltung (63 Prozent).<br><a href="http://www.bueroklima-index.de/ new" target="_blank">Büroklima-Index 18.9.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nette-kollegen,-mieses-betriebsklima---oder-umgekehrt</link>
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<pubDate>Fri, 04 Oct 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Veggie Day oder wenn Politik persönlich wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Vorstoß der Grünen zur Einführung eines Veggie Days stieß in der Bevölkerung auf deutliche Kritik und dürfte die Partei bei der Bundestagswahl so manchen Prozentpunkt gekostet haben. Ein Grund für den von den Politikern wohl nicht erwarteten Gegenwind könnte sein, dass vermeintlich politische Fragen wie die ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums eben eine sehr persönliche Note haben. Das Institut für Demoskopie Allensbach eruierte die Haltungen der Deutschen zum Fleischverzehr, und die Zahlen legen nahe, dass vor allem ältere, männliche Fleischesser sich nicht gerne diktieren lassen, was auf den Teller kommt. In der Gesamtbevölkerung halten 46 Prozent den Veggie Day für eine gute Idee - 41 Prozent sind vom Gegenteil überzeugt. 55 Prozent der Frauen zählen zu den Befürwortern, aber nur 35 Prozent der Männer. Vor allem die jungen Deutschen mit hoher Schulbildung sehen den Vorstoß der Grünen positiv. Zustimmung und Ablehnung stehen in direktem Verhältnis zu den persönlichen Essgewohnheiten. So sind nur 22 Prozent derjenigen, die täglich Fleisch essen, für einen vegetarischen Tag pro Woche. Bei den Befragten, die mehrmals in der Woche Tier auf den Teller bringen, steigt die Zustimmung zum fleischfreien Tag auf 38 Prozent, unter denen, die gar nur einmal in der Woche Fleisch konsumieren auf 59 Prozent. Die Selten-Fleischesser hingegen befürworten einen Veggie Day zu 71 Prozent.<br><a href="http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/PD_2013_06.pdf new" target="_blank">Allensbach-Bericht 19.9.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=veggie-day-oder-wenn-politik-persönlich-wird</link>
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<pubDate>Wed, 02 Oct 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwei Drittel der jungen Arbeitnehmer sind erschöpft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Erschöpfung durch Stress im Job betrifft längst nicht mehr nur altgediente Mitarbeiter, sondern wird auch bei Jüngeren immer mehr zum Normalfall. Die Schwenninger Krankenkasse befragte 1.000 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 34 Jahren nach ihrer Befindlichkeit. Jeder Dritte junge Arbeitnehmer fühlte sich an vier bis fünf Tagen in der Woche müde, jeder zweite gab an, sich oft gestresst zu fühlen. Für die Krankenkasse sind diese Einschätzungen ein Alarmzeichen. Sie fordert die Entwicklung gemeinsamer Strategien zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens und den Betrieben, denn je nach beruflicher Position ziehe ein Burn-out-Fall Kosten in Höhe von 50.000 bis 100.000 Euro nach sich. 83 Prozent der jungen Arbeitnehmer wünschen sich von den Krankenkassen Unterstützung bei der Gesundheitsvorsorge.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/erschoepfung-junge-arbeitnehmer-koennen-nicht-mehr/8809310.html new" target="_blank">Junge Arbeitnehmer können nicht mehr, WiWo 18.9.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zwei-drittel-der-jungen-arbeitnehmer-sind-erschöpft</link>
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<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kritisch diskutieren beflügelt die Ideenfindung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es scheint ein klassischer Business-Irrtum zu sein, dass Menschen vor allem dann die besten und meisten Ideen entwickeln, wenn sie sich in einem kritikfreien Raum bewegen. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine Studie zum Thema Konflikte und Entscheidungsfindung, die der Harvard Business Manager vorstellt. Untersucht wurden drei Gruppen, die zu einer Fragestellung Lösungsideen entwickeln sollten, unter zwar unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Die Brainstormer sollten im Ideenfindungsprozess nicht urteilen, die Ideen anderer nicht kritisieren und auch nicht diskutieren. Die Diskussionsteams hingegen bekamen die Maßgabe mit auf den Weg, alle Vorschläge auch kritisch zu besprechen. Den Kontrollgruppenteams wurden gar keine Arbeitsanweisungen für den gemeinsamen Prozess gegeben. Die Brainstorming-Teams generierten erwartungsgemäß deutlich mehr Vorschläge als die Teams ohne besondere Vorgaben. Überraschenderweise lieferten die Teams mit expliziter Kritikkultur im Schnitt im gleichen Zeitraum 25 Prozent mehr Ideen. Dieser positive Effekt setzte sich auch nach Abschluss der Gruppenarbeit fort. Während die Mitglieder der Brainstorming-Teams und der Teams ohne Vorgaben im Nachgang pro Person noch ein bis zwei weitere Ideen einbrachten, lieferten die Teilnehmer der Diskussions-Teams im Anschluss im Schnitte pro Person sieben weitere Vorschläge. Damit zeigt sich, dass eine funktionierende Kritikkultur sehr stimulierend auf die Ideenfindung wirken kann.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/positive-kritik-foerdert-die-inspiration-a-922424.html new" target="_blank">Inspirierende Kritik, HBM 18.9.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kritisch-diskutieren-beflügelt-die-ideenfindung</link>
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<pubDate>Mon, 30 Sep 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mächtige Finanzmanager meditieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer hätte das gedacht: Einige der mächtigsten Manager an den Weltfinanzmärkten schöpfen Kraft und Stärke aus der Sille. So stellt die Financial Times in einem Beitrag bekannte Männer aus dem Finanzwesen vor, die zum Teil seit Jahrzehnten regelmäßig meditieren. &quot;Meditation ist mehr als alles andere für all die Erfolge, die ich hatte, verantwortlich. Wenn ich meditiere, habe ich Zugang zu einer Gelassenheit, die es mir ermöglicht, eine höhere Perspektive einzunehmen und bewusste Entscheidungen zu treffen&quot;, sagt etwa Ray Dalio, der Gründer des Hedgefonds Bridgewater. Lord Myners, früherer Chairman von Marks und Spencer sieht das ähnlich: &quot;Meditation lässt mich das größere Bild erkennen. Ich bin dadurch wahrscheinlich effektiver, aber damit will ich nicht sagen, dass ich ein besserer Mensch bin.&quot; Sean Hagan, Chef der juristischen Abteilung des Internationalen Währungsfonds, sitzt seit 30 Jahren regelmäßig in der Stille. Er schätzt an der Innenschau die Fokussierung des Geistes, die es erleichtert, im Chaos des Tagesgeschäfts einen klaren Kopf zu behalten. Auf eine gewisse Weise berührt es zu lesen, dass Meditation in den Machtzentren des Finanzbusiness angekommen zu sein scheint. Und sicherlich verhilft sie vielen der praktizierenden High Professionals zu einem klareren Kopf, der bessere Entscheidungen trifft als all diejenigen, die sich allein von den vermeintlichen Erfordernissen der Märkte getrieben fühlen. Und dennoch bleibt auch ein leichtes Unbehagen, denn die Lobeshymnen, die die Finanz-Ikonen auf ihre Meditationspraxis singen, beziehen sich vordergründig vor allem auf ihr persönliches Wohlergehen oder die Verbesserung ihrer individuellen Fähigkeiten. Man könnte auch sagen, meditieren hilft ihnen, besser im System zu funktionieren. Was aber wäre damit, das System selbst - oder zumindest Teile davon - auch offensiv zu hinterfragen oder gar konstruktiv zu verändern?<br><a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/2/32e0b9b4-1c5f-11e3-8894-00144feab7de.html#axzz2f9HX6xhF new" target="_blank">Zen and the art of management, Financial Times 16.9.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Harter Hund oder weise Führungskraft?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Berliner Management-Beraterin Ursula Wagner hat in einer Dissertation untersucht, im Rahmen welcher Wertekontexte sich Führungskräfte positionieren. Dazu befragte sie 267 Manager aus verschiedenen Branchen im Mittelstand und in Großunternehmen. Der mögliche Radius der Selbstverortung dieser Leader wird von zwei Polen eingerahmt. Auf der einen Seite sind die &quot;harten Hunde&quot;, die etwa auf 33 Prozent der Chefsessel sitzen. Sie ziehen meist eine Grenze zwischen den Werten, die sie im Berufsleben für angemessen halten, und persönlichen Wertvorstellungen, die in ihren Augen reine Privatsache sind. Achtsamkeit gehört eher nicht zu ihren Stärken und auch eine Balance zwischen &quot;weiblichen&quot; und &quot;männlichen&quot; Anteilen ist ihrem Führungsstil eher fremd. Vor allem unter den Aufsteigern unter 44 Jahren ist dieser Typus sehr verbreitet. Ein für ihn typisches Statement: &quot;Die Diskussion um ethische Richtlinien im globalen Wettbewerb ist unrealistisch.&quot; Den anderen Pol bilden die Führungskräfte mit integrierendem Führungsstil, die etwa 35 Prozent der deutschen Chefs stellen. Sie sind achtsam, emotional intelligent, am langfristigen Erfolg des Unternehmens ausgerichtet und leben ihre Werte sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Bereich ungeteilt. Sie reflektieren über sich selbst und das Leben und schöpfen aus Sinnquellen wie Religion oder Philosophie&quot;, so Ursula Wagner. Diese weise Form der Leadership führe auch zufriedeneren Mitarbeitern.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article119800375/Jeder-dritte-Chef-ist-ein-harter-Hund.html new" target="_blank">Jeder dritte Chef ist ein harter Hund, Die Welt 7.9.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Persönlichkeit schützt vor existenziellen Frontalangriffen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwei Selbstmorde von Schweizer Top-Managern haben in den vergangenen Wochen zu einer verstärkten öffentlichen Diskussion über die zum Teil enormen Zwänge angestoßen, denen Top-Führungskräfte bisweilen ausgesetzt zu sein scheinen. In einem Interview mit Focus Money spricht der Kölner Personalberater Maik Lehmann über die Fallstricke, die ein hauptsächlich auf den Beruf ausgerichtetes Selbstverständnis mit sich bringen kann. &quot;Ausgangspunkt ist die mitunter starke Verknüpfung des Berufes oder besser der beruflichen Stellung mit dem eigenen Selbstwert, bis hin zur Identifikation. &#039;Wenn ich mein Beruf bin&#039;, wird jede Bedrohung meines beruflichen Status als ein emotional stark belastender Frontalangriff wahrgenommen. Dramatisch wird es dann, wenn der Konflikt im Unternehmen als Existenz bedrohend erlebt wird. In der Regel geht es bei den Managern nicht um eine finanzielle Notlage, wohl aber um ihr Selbstwertgefühl, das fast ausschließlich mit der beruflichen Position verbunden ist. Dass dann eine als dramatisch empfundene Situation mit etwas Abstand ganz anders bewertet würde und vielleicht sogar als Wendepunkt verstanden werden könnte, ist dem Betroffen in der aktuellen Lage nicht bewusst&quot;, erklärt Lehmann. Genau diese Verengung, die Wahrnehmung, dass die Berufsrolle die einzige Basis der persönlichen Selbstverortung bildet, kann berufliche Konflikte dramatisch werden lassen, denn dann schöpfen Führungskräfte nicht mehr aus ihrem inneren Feuer, können nicht mehr authentisch ihrer eigenen Sinnperspektive Ausdruck verleihen, sondern erleben eine Bedrohung, die die gesamte eigene Existenz in Frage stellt. Lehmann rät dazu, die nur allzu verbreiteten Stereotype, die das Top-Management leider immer stärker zu prägen scheinen, konstruktiv zu hinterfragen: &quot;Ich wünsche uns allen mehr Mut, uns in allen Facette zu zeigen. Dazu gehören natürlich die individuellen Stärken, aber man muss auch einmal Schwächen zulassen können. Es braucht Mut, im Zweifel unkonventionell zu sein und sich von überholten Rollen-Klischees für Manager zu lösen. Je mehr Persönlichkeit ich einbringe, desto mehr hat mein Tun mit mir zu tun und nährt mein inneres Feuer. Wer in einem guten Sinne an sich glaubt, ist weniger abhängig von beruflichen Positionen oder den vermeintlichen Angriffen anderer. Führungspersönlichkeiten aus diesem Holz finden Akzeptanz, sind echte Leader und führen ein erfüllteres Leben.&quot;<br><a href="http://www.focus.de/finanzen/news/selbstmorde-von-schweizer-managern-manager-stehen-unter-enormen-zwaengen_aid_1086768.html new" target="_blank">&quot;Manager stehen unter enormen Zwängen&quot;, Focus Money 31.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=persönlichkeit-schützt-vor-existenziellen-frontalangriffen</link>
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<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Geben macht erfolgreich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Freigebigkeit und die Unterstützung anderer Menschen sind in den Augen des Management-Professors Adam Grant, der an der renommierten Wharton Business School der Universität Pennsylvania lehrt. &quot;Die guten Typen schaffen es überdurchschnittlich oft bis ganz nach oben - Menschen, die ohne Gegenleistung geben, die Freunden helfen und Fremden Ratschläge anbieten. Sie schauen darauf, was andere brauchen und wie sie ihnen helfen können. Sie teilen ihr Wissen, ihre Energie, ihre Verbindungen mit anderen. Und sie sind gerade deswegen erfolgreich&quot;, schreibt Spiegel online über seine Forschungserkenntnisse. Grant zeigte beispielsweise, dass bei einer Optiker-Kette die Verkäufer, die nicht einfach versuchten, ihren Kunden möglichst hochpreisige Produkte unterzujubeln, sondern gezielt deren wirkliche Bedürfnisse adressierten, höhere Umsätze erzielten. In einer Studie in einem Callcenter zeigte sich ähnliches. Die Mitarbeiter hatten den Auftrag, Anzeigenkunden für einen Reiseführer zu akquirieren, wobei die Erlöse aus dem Verkauf bedürftigen Studenten zukommen sollten. Die Hälfte der Mitarbeiter machte Grant mit diesen Stipendiaten bekannt, die erzählten, wie sehr ihnen die finanzielle Unterstützung helfen würde. Nach einem Monat zeigte sich, dass die Verkaufsgruppe, die im Bewusstsein, den Studierenden zu helfen, ihrer Tätigkeit nachgegangen war, nicht nur motivierter, sondern auch erfolgreicher bei der Akquise war. <br><a href="http://www.spiegel.de/spiegelwissen/psychologie-warum-geben-erfolgreicher-als-nehmen-ist-a-920145.html new" target="_blank">Gute Typen, Spiegel online 20.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Sep 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Studienvorstellung zur Wirkung von Meditation in Unternehmen]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Beratergruppe Neuwaldegg aus Wien stellt am 24. Oktober eine von der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Kalapa Academy erstellte Studie zur Wirkung von Achtsamkeitsmethoden in Unternehmen vor.  An diesem Praxis-Forschungsprojekt haben eine Reihe von Firmen teilgenommen, von weltweit agierenden Technologiefirmen mit über 200.000 MitarbeiterInnen bis zu jungen Start-Up Unternehmen. In jeder Organisation wurden jeweils bis zu 25 MitarbeiterInnen über mehrere Wochen in Achtsamkeitsmethoden trainiert und die Erfahrungen und Wirkungen wissenschaftlich ausgewertet. Die Beratergruppe Neuwaldegg selbst beschäftigt sich seit 2004 im Rahmen des Innovationscenters &quot;Sissy&quot; - Spiritualität in sozialen Systemen - mit der Frage, was Achtsamkeit im Unternehmensalltag bewirken kann. Dabei zeigen sich neben den positiven Wirkungen auf die Personen und deren eigene Führungspraxis (u.a. Gelassenheit, mehr Übersicht in komplexen Situationen, Entscheidungsstärke, Vision, ...) auch positive Effekte auf die Führungskultur der Organisation. <br><a href="http://www.neuwaldegg.at/events/kaleidoskop-mit-chris-tamdjidi:-achtsamkeit-in-der-wirtschaft.-wissenschaftliche-erkenntnisse-der-studie-mit-der-ludwig-maximilians-universtitaet-am-24.-oktober-2013-506 new" target="_blank">Weitere Informationen und Anmeldung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Millionär sein ist Männersache]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dem Reichtum scheint die anhaltende Krise nichts anzuhaben. Weltweit stieg die Zahl der Multi-Millionäre im vergangenen Jahr um sechs Prozent. Ihr Vermögen erhöhte sich sogar um knapp acht Prozent auf 27,8 Billionen - was 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung entspricht. Die von der Schweizer Großbank UBS erhobenen Daten zeigen auch: Millionär zu sein, ist zumeist Männersache. 88 Prozent aller Superreichen sind männlich, nur 12 Prozent weiblich. Weltweit gibt es insgesamt 200.000 solche 30-fachen Millionäre. Während bei den Männern laut Studie 70 Prozent ihren Reichtum selbst geschaffen und nur 14 Prozent geerbt haben, sind unter den Millionärinnen 53 Prozent Erbinnen und 33 Prozent Self-made-Women.<a href="http://www.welt.de/finanzen/article119883266/Was-Sie-schon-immer-ueber-Superreiche-wissen-wollten.html new" target="_blank">Was Sie schon immer über Superreiche wissen wollten, Die Welt 10.9.13</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Sep 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Erfolg von Frauen nagt an den Männern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Erfolg von Frauen untergräbt das Selbstwertgefühl ihrer Männer - so die Erkenntnisse einer amerikanischen Studie. Zunächst wurden 900 Personen danach gefragt, wie glücklich sie mit ihrer Partnerschaft sind. Danach absolvierten die Männer und Frauen verschiedene Tests, bei denen ihnen gesagt wurde, dass der Partner oder die Partnerin besser bzw. schlechter abgeschnitten hätte. Auch sollten sich alle Testpersonen an Situationen erinnern, in denen die Lebensgefährten Erfolg hatten und solche mit Misserfolgen. Anschließend wurde mit einem Assoziationstest das Selbstwertgefühl aller Teilnehmer getestet. Während sich bei den Männern, deren Frauen erfolgreicher waren, ein niedrigeres Selbstwertgefühl zeigte und sie auch unglücklicher mit ihrer Beziehung waren, reagierten die Frauen umgekehrt. Sie freuten sich einerseits über die Erfolge ihrer Partner und waren glücklicher mit ihrer Beziehung. Die Forscher schließen daraus, dass Männer stärker konkurrenzorientiert sind und sich deshalb auch von starken Partnerinnen unterschwellig bedroht fühlen. Hinzu komme, dass Überlegenheit und Stärke immer noch zentrale männliche Werte seien. Und es könnte sein, dass Männer sich als Partner weniger attraktiv fühlen, wenn sie Schwäche zeigen (müssen).<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/frauen-und-karriere-maenner-sind-eifersuechtig-auf-erfolgreiche-frauen/8752044.html new" target="_blank">Männer sind eifersüchtig auf erfolgreiche Frauen, WiWo 6.9.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=erfolg-von-frauen-nagt-an-den-männern</link>
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<pubDate>Thu, 19 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was das Business von der Philosophie lernen kann]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche macht mit einer Kolumne zum Thema Arbeitsethik einen interessanten Vorstoß und betrachtet, was Führungskräfte von den großen Philosophen im Hinblick auf ethisches Verhalten lernen können. Als eine Messlatte schlagen die Autoren Kants kategorischen Imperativ vor. Und schon der verlangt Führenden - gemessen an der alltäglichen Businesspraxis - einiges ab. Das Eigeninteresse zurückstellen, persönliche Neigungen hintanstellen, die Würde aller von einer Entscheidung Betroffenen achten - was man für sich selbst gerne in Anspruch nimmt, gewährt man anderen wahrscheinlich deutlich schwerer. Auch John Stuart Mills Nützlichkeitsprinzip verspricht einen gewissen ethischen Impact. Wo bei Kant das eigene Handeln auch als allgemeinverbindliches Gesetz tragen können muss, fragt Mill danach, welche Handlungen maximales Glück für alle (!) Handelnden und Betroffenen verheißen. Im Business macht der Abwägungsprozess leider nur allzu oft vor letzteren Halt. Spannend an dem Beitrag sind weniger seine inhaltlichen Vorschläge als die Tatsache, dass der öffentliche Diskurs zumeist nach einer &quot;neuen&quot; Ethik für die Wirtschaft verlangt. Auf den ersten Blick würde es sicherlich völlig reichen, sich erst einmal um die Umsetzung der schon in unserer Geistesgeschichte etablierten zu bemühen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsethik-was-chefs-von-kant-lernen-koennen-1.1758833 new" target="_blank">Was Chefs von Kant lernen können, SZ 1.9.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Anlauf scheitern hilft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Scheitern ist im Business etwa so beliebt wie die rote Karte im Fußball. Der Wirtschaftspsychologe Heinrich Wottawa kritisiert bei Führungskräften eine &quot;selbstwertschonende Tendenz&quot;, Fehlschläge eher äußeren Umständen oder anderen Menschen zuzuschreiben, als nach eigenen Fehlern zu suchen. Die &quot;hedonistische Verzerrung&quot; beraube die Betroffenen jedoch eines wichtigen Lerneffekts, denn: &quot;Nur stark erlebte Dissonanzen führen zu affektiven Veränderungen.&quot; Wer den eigenen Anteil an Misserfolgen nicht auf den Grund gehe, beraube sich damit hilfreicher Lernerfahrungen. Deshalb rät Wottawa vom Wegducken ab und sieht in der Offensive den einzig konstruktiven Weg zum Umgang mit Katastrophen: Zugeben, dass etwas schief gelaufen ist; den Fehlschlag auch in seiner emotionalen Bedeutung spüren. &quot;Wenn Sie ganz unten sind und sich ausgetobt haben, fangen Sie irgendwann an zu verhandeln. Sie denken weiter, überlegen Alternativen. ... Es folgt die Neuorientierung. Man muss überlegen: Was hat dieser Totalabsturz aus und mit mir gemacht? Wie geht es weiter? Wie geht es anders?&quot;, so Wottawa. Es sind eben häufig die Fragen und nicht vermeintliche Antworten, die uns weiter bringen ...<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/wenn-topmanager-scheitern-lernen-am-misserfolg-a-920513.html new" target="_blank">&quot;Schreien Sie, toben Sie!&quot; Karrierespiegel 19.7.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit den Umständen wachsen]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Gerade ist ein spannendes Buch einer UN-Menschenrechtsbeauftragten, die in Afghanistan tätig war, erschienen, das mich sehr berührt hat. Die Neuseeländerin Marianne Elliott beschreibt in &quot;Mit dem Herzen einer Kriegerin&quot; neben all den politischen Herausforderungen ihrer Arbeit vor Ort auch einen zutiefst inspirierenden Weg des persönlichen Wachstums. Diese Inneneinsichten sind es in meinen Augen, die politische Krisen und mögliche Antworten darauf überhaupt erst versteh- und erkennbar machen. Von außen betrachtet scheint die Situation in Afghanistan in gewisser Weise hoffnungslos zu sein, denn es vergeht kein Tag, an dem Bevölkerungsgruppen miteinander in Konflikte geraten, Menschen leiden oder gar sterben. Rein politische Betrachtungen der Lage blenden die menschliche Dimension jedoch weitgehend aus. Marianne Elliott hingegen stellt sich den Herausforderungen auch als Mensch und beschreibt in ihrem Buch unter anderem, wie ihr ihre tägliche Yoga- und Meditationspraxis dabei geholfen haben, sich für das, was ist, wirklich zu öffnen. &quot;Ich bin sicher, dass Verletzlichkeit und Sensibilität wichtige Dimensionen unserer eigenen langfristigen emotionalen Belastbarkeit sind, die eine sehr wichtige Art von Stärke ist. Es erfordert viel Mut, um verletzlich sein zu können – was grundsätzlich einschließt, dass wir uns auf das Risiko einlassen, verletzt zu werden. Wir müssen wirklich unseren eigenen Fähigkeiten vertrauen, um uns vom Schmerz zu erholen und uns  zu erlauben, verletzlich zu sein. Ich denke, Mut, Belastbarkeit und Verwundbarkeit sind sehr eng miteinander verbunden. Und Sensibilität ist – wenn man es bedenkt – einfach die Fähigkeit, subtilere Anzeichen und Auslöser mitzubekommen und darauf zu reagieren als manch andere Leute. Ein empfindsames System ist ein System, das kleine Änderungen wahrnehmen und darauf reagieren kann. So half mir meine eigene Sensibilität zu bemerken, wenn Situationen nicht stimmig waren, und früher zu reagieren, als wenn ich vielleicht  nicht so empfindsam gewesen wäre&quot;, beschreibt Elliott ihre Erfahrungen in einem Interview, das Amelie Ullrich vom Aurum Verlag mit ihr geführt hat. Das <a href="http://verlag.weltinnenraum.de/sites/default/files/presse/pdf/9783899017120%20_pm_Elliott.pdf new" target="_blank">vollständige Gespräch</a> ist online in der Pressemitteilung des Verlags verfügbar. Ich kann das Buch, das Sie <a href="http://shop.weltinnenraum.de/Themen/Buddhismus/Mit-dem-Herzen-einer-Kriegerin.html?listtype" target="_blank">direkt beim Verlag bestellen</a> können, nur wärmstens empfehlen. </p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Sep 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Belohnungen verpuffen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der TU München legt nahe, dass Anreizsysteme ganz unterschiedliche Wirkungen entfalten, je nachdem wie zufrieden diejenigen sind, denen die Gratifikationen zugute kommen. Die Forscher untersuchten die Selbstwahrnehmung ihrer Probanden im Hinblick auf die persönliche Zufriedenheit und ließen sie dann verschiedene Belohnungen bewerten. Es zeigte sich, dass die Glücklichen Belohnungen insgesamt deutlich positiver bewerteten als Unzufriedene. Vor allem bei eher kleinen Goodies zeigten die positiv Gestimmten eine deutlich höhere Zufriedenheit, während größere Belohnungen von beiden Untersuchungsgruppen ähnlich wahrgenommen wurden. Die Ergebnisse legen nahe, dass man chronisch unzufriedene Mitarbeiter mit Kleinigkeiten kaum hinter dem Ofen hervorlocken kann.<br><a href="http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/lernen/lernen-20130829-prisca-brosi-glueckliche-menschen-schaetzen-belohnungen-mehr.html new" target="_blank">Glückliche Menschen schätzen Belohnungen mehr, Wirtschaftspsychologie aktuell 29.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Auch im Erwachsenenalter kann man persönlich noch wachsen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Spiegel online erklärt die New Yorker Psychologie-Professorin Ursula Staudinger, dass der Prozess des menschlichen Reifens nicht, wie von der Persönlichkeitspsychologie lange angenommen, mit Erreichen des Erwachsenenalters ein Ende findet. Vielmehr sei es möglich, Persönlichkeitseigenschaften auch in fortgeschrittenen Jahren noch zu verändern. Menschen, die sich immer wieder neuen Erfahrungen aussetzen, die sich neue Aufgaben vornehmen und dazu lernen, um diese zu bewältigen, durchlaufen dadurch auch im inneren einen Wachstumsprozess. Wichtig ist in den Augen der Psychologin, dass sie das Gefühl haben, die Dinge selbst in die Hand nehmen zu können. Doch auch, wer diesbezüglich in eher negativen Denkmustern festhängt, kann etwas tun - nämlich sich diese Muster bewusst machen und einen Perspektivwechsel trainieren. Interessant ist die Unterscheidung, die Staudinger zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Entwicklungswegen trifft: &quot;Meist sind wir auf dem Wohlbefindensweg: Wir konzentrieren uns darauf, dass es uns und den Personen, die uns wichtig sind, gutgeht und sich alle wohlfühlen. Das führt häufig dazu, dass man das Erreichte erhalten möchte und eher nicht das Risiko eingeht, durch Veränderung das Glück aufs Spiel zu setzen. ... Auf dem Weisheitsweg geht es darum, das große Ganze zu verstehen und zum Wohle aller weiterzuentwickeln. Die Zielsetzungen dieser Menschen gehen über das Wohl der eigenen Person und des eigenen Umfelds und auch über die Gegenwart hinaus.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/persoenlichkeitsentwicklung-wie-sich-der-mensch-mit-der-zeit-veraendert-a-915309.html new" target="_blank">Das Leben ist eine Baustelle, Spiegel online 29.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=auch-im-erwachsenenalter-kann-man-persönlich-noch-wachsen</link>
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<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kontaktsperre zum Schutz der Arbeitnehmer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Bundesarbeitsministerium prescht voran in der Frage, wie Arbeitnehmer vor unnötigem Berufsstress in ihrer Freizeit besser geschützt werden können. Für die 1.100 Mitarbeiter des Ministeriums wurden nun &quot;Regeln zur ausnahmsweisen Erreichbarkeit außerhalb der individuellen Arbeitszeit&quot; festgelegt. Diese regeln, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter nur noch in begründeten Ausnahmefällen nach Dienstschluss in der Freizeit per Mail oder Telefon kontakten dürfen und Mitarbeiter, die außerhalb der regulären Arbeitszeit ihre Empfangsgeräte komplett ausschalten, nicht benachteiligt werden. Legitim sind Anrufe und Mails demzufolge lediglich, wenn Aufgaben &quot;unaufschiebbar&quot; sind, eine Ausnahmesituation vorliegt und die Angelegenheit auf keinen Fall bis zum nächsten Dienstbeginn warten kann.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/neue-richtlinie-im-bundesarbeitsministerium-geringstmoeglicher-eingriff-in-die-freizeit-1.1758132 new" target="_blank">&quot;Geringstmöglicher Eingriff in die Freizeit&quot;, SZ 29.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Prestige hat eine eigene Dynamik]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Business School der University of New York zeigt, dass Prestige nicht nur von der absoluten Position abhängt, die Menschen im Beruf erreichen oder Institutionen in Rankings einnehmen, sondern auch von der Richtung der Bewegung, mit der diese Position erreicht wurde. In verschiedenen Tests sollten die Probanden das Ansehen von Mitarbeitern, die Kompetenz einer Universität oder ihre Begeisterung für eine Luxusuhr bewerten. Handelte es sich bei den Menschen, Institutionen und Produkten um Aufsteiger, die sich auf den aktuellen Rangplatz verbessert hatten, wurden sie dabei durch die Bank weg positiver bewertet als wenn sie den gleichen Rangplatz durch einen Abstieg von höherer Position erreicht hatten. <br><a href="http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/lernen/lernen-20130828-nathan-pettit-prestige-wird-von-rangaenderungen-bestimmt.html new" target="_blank">Prestige wird von Rangänderungen bestimmt, Wirtschaftspsychologie aktuell 28.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Sep 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zufrieden im Job, aber deutlich gestresst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für die Bestandsaufnahme zur &quot;Generation Mitte&quot; befragte das Allensbach-Institut 1.420 Personen im Alter von 30 bis 59 Jahren zu ihren Lebensumständen. Was ihre berufliche und wirtschaftliche Lage angeht, zeigen sich die Mid Ager im großen und ganzen zufrieden. 74 Prozent fühlen sich bei ihrem Arbeitgeber wohl, nur 12 Prozent denken über einen Wechsel nach. Ein Fünftel der Befragten glaubt, dass die eigene wirtschaftliche Lage sich in den kommenden Jahren verbessern werde, 54 Prozent gehen davon aus, dass ihre Verhältnisse etwa gleich bleiben. Immerhin jeder Achte hat indes Angst vor einem finanziellen Abstieg. Das Wohlfühlklima wird allerdings getrübt durch die wachsenden Belastungen im Beruf. So gaben 49 Prozent an, häufiger unter Stress zu stehen, und 42 Prozent bemängelten einen hohen Leistungsdruck. Der Blick in die ferne Zukunft ist ebenfalls etwas getrübt, denn nur ein Viertel der Befragten glaubt, im Alter keine finanziellen Sorgen zu haben, während 55 Prozent in Sorge sind, ihren Lebensstandard nicht halten zu können. 69 Prozent glauben, die Politik könne viel dazu beitragen, die Planungssicherheit der Bürger zu verbessern. Allerdings glaubt nur jeder Vierte, dass sie diesen Spielraum auch nutze. 58 Prozent meinen hingegen, die Politik tue nicht sonderlich viel, 11 Prozent sehen sogar gar keinen Beitrag.<br><a href="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/08/Kernaussagen_Allensbach_PK_GenerationMitte.pdf new" target="_blank">Allensbach-Bericht 28.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Arbeit zur Sucht wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Laut einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK ist mindestens jeder neunte Arbeitnehmer in Deutschland arbeitssüchtig. 14 Prozent gelten als gefährdet, in die Arbeitssucht zu rutschen. Ein Indiz für ihre Erkrankung: Sie verbringen nicht nur mehr Zeit mit der Arbeit als mit Freizeit, sondern sie zeigen ohne Arbeit Entzugserscheinungen, vergleichbar mit denen von Drogenabhängigen. Hinzu kommt: 10,6 Prozent der Arbeitssüchtigen versuchen mit Medikamenten ihre Arbeitsleistung zu steigern. Besonders gefährdet seien Berufsgruppen wie Manager, Politiker oder Verbandsführer - Menschen, bei denen in besonderem Maße Macht, Ansehen und Einkommen von unermüdlichem Einsatz abhängen. Auch Menschen, die intensiv mit Menschen arbeiten wie Ärzte, Sozialarbeiter oder Lehrer haben ein größeres Risiko, arbeitssüchtig zu werden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/workaholics-jeder-neunte-deutsche-ist-arbeitssuechtig/8699624.html new" target="_blank">Jeder neunte Deutsche ist arbeitssüchtig, WiWo 27.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Sep 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilzeit als Lebensstil]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Studien mehren sich, in denen die besondere Affinität der Generation Y zu einer guten Work-Life-Balance hervorgehoben wird. Ein Bericht auf Zeit online geht der Frage nach, wie diese Young Professionals ihr Leben und Arbeiten organisieren und beleuchtet dabei den neuen Trend zur Teilzeit-Arbeit. Weniger zu arbeiten, wird dabei zum neuen Lebensstil. Nicht um Kinder großzuziehen oder Angehörige zu pflegen, reduziert der Arbeitnehmer-Nachwuchs seine Zeit im Job, sondern aus purem Vergnügen. Sei es um einem aufwändigen Hobby nachzugehen oder einfach, um über etwas unverplante Tagesfreizeit verfügen zu können - die jungen Teilzeit-Arbeiter lieben ihre Jobs zwar, aber eben nicht 24/7. Für diese Haltung einzustehen, kostet bisweilen Mut, denn allzu gerne wird dieses souveräne Zeitmanagement noch als Drückebergerei abqualifiziert. Und oft ist es eher Zufällen zu verdanken, dass es Interessierten gelingt, in einem qualifizierten Beruf eine gute Stelle mit geringerer Wochenstundenzahl zu finden. Aber vielleicht werden sie über kurz oder lang zu den Vorreitern einer neuen Arbeitskultur, die wertschätzt, dass der Mensch eben mehr ist als ein reines Arbeitstier.<br><a href="http://www.zeit.de/campus/2013/02/berufsanfaenger-teilzeit/komplettansicht new" target="_blank">Ich mach mal halblang, Zeit online 26.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Urlaub bedeutet nicht immer Erholung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die DAK hat Urlaubsheimkehrer danach gefragt, wie gut sie sich während der sommerlichen Auszeit erholen konnten. 42 Prozent gaben an, sich sehr gut erholt zu haben, 43 Prozent erholten sich gut. Immerhin 10 Prozent kamen jedoch weniger gut und vier Prozent überhaupt nicht erholt aus den Ferien zurück. In der Altersgruppe der 33- bis 44-Jährigen waren sogar 18 Prozent nach dem Urlaub kaum oder gar nicht entspannt. 52 Prozent von ihnen konnten von der Arbeit nicht wirklich abschalten, 13 Prozent mussten sogar während der Ferien für den Arbeitgeber erreichbar sein. Gegenüber 2012 ist damit die Zahl der wenig oder gar nicht Erholten um jeweils einen Prozentpunkt gestiegen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/dak-urlaubsreport-deutsche-koennen-im-urlaub-nicht-richtig-entspannen/8694492.html new" target="_blank">Deutsche können im Urlaub nicht richtig entspannen, WiWo 26.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sucht kostet Wirtschaft Milliarden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Suchterkrankungen scheinen sich längst zu einem volkswirtschaftlichen Problem entwickelt zu haben. Dies legt der neue AOK-Fehlzeiten-Report nahe, für den die Daten von mehr als 2.000 Personen ausgewertet wurden. Die Zahl der durch Alkohol, Rauchen oder Medikamente verursachten Arbeitsunfähigkeitstage stieg in den vergangenen zehn Jahren von 2,07 auf 2,42 Millionen an - eine Erhöhung um 17 Prozent. Spitzenreiter unter den Suchtstoffen ist mit 44 Prozent der Fälle der Alkohol. Neben diesen eher konventionellen Suchtstoffen zeigt sich jedoch auch ein neuer Trend - der Griff zu leistungssteigernden Mitteln. So gaben fünf Prozent der befragten Arbeitnehmer an, in den letzten zwölf Monaten zu Psychopharmaka oder Amphetaminen gegriffen zu haben, um berufliche Stresssituationen zu bewältigen. Da wirkt es fast ein wenig zynisch, wenn die AOK ausrechnet, dass die Kosten von Alkohol- und Tabaksucht die deutsche Wirtschaft jährlich mit 60,25 Milliarden Euro belasten. Interessant wäre sicherlich zu wissen, wie viele Gläser Wein oder Bier von den Betroffenen der abendlichen Kompensation von Arbeitsstress gewidmet werden.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/fehlzeiten-report-der-aok-millionen-fehltage-durch-alkohol-rauchen-und-tabletten-1.1752024 new" target="_blank">2,4 Millionen Fehltage durch Alkohol, Rauchen und Tabletten, SZ 22.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sucht-kostet-wirtschaft-milliarden</link>
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<pubDate>Tue, 03 Sep 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lesefutter zu Geist, Meditation und Business]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zum Wochenanfang gibt es ein wenig Lesefutter zum Download aus meinem Archiv. Als Autorin für das anthroposophische Magazin info3 habe ich Anfang des Jahres zwei Artikel veröffentlicht - der Beitrag <a href="http://www.zenpop.de/download/Occupy_Empoerung_info3_Februar_2013.pdf new" target="_blank">Occupy Empörung</a> geht der Frage nach, warum gesellschaftliche Veränderungen nicht nur ein neues Denken brauchen, sondern auch unser aktives Handeln, und der Artikel <a href="http://www.zenpop.de/download/Meditation_Arbeit_info3_Januar%202013.pdf new" target="_blank">Soziales braucht Geist</a> betrachtet, wie Meditation zu einer Veränderung der Perspektiven im Business beitragen kann. Außerdem habe ich noch drei Artikel online gestellt, die ich bereits 2012 für das Magazin Integrale Perspektiven geschrieben habe: <a href="http://www.zenpop.de/download/IP_Meditation_Wissenschaft_Dezember_2012.pdf new" target="_blank">Die Kraft der Stille</a> fasst aktuelle Erkenntnisse der Meditations- und Bewusstseinsforschung zusammen und beleuchtet sie im Hinblick auf ihre gesellschaftliche Relevanz, <a href="http://www.zenpop.de/download/IP_Gender_Meditation_Dezember_2012.pdf new" target="_blank">Das Werden werden wollen</a> wirft einen Blick auf die Gender-Debatte und geht der Frage nach, wie eine transzendente Perspektive dazu beitragen könnte, neue Rollenbilder entstehen zu lassen, <a href="http://www.zenpop.de/download/IP_Deutsch-Sein_integral_Juli_2012.pdf new" target="_blank">Deutsch-Sein</a> stellt die Forschungsergebnisse einer Repräsentativ-Studie zur Identität der Deutschen vor.Außerdem habe ich noch einen wissenschaftlichen Aufsatz über <a href="http://www.zenpop.de/download/Novelite_Hintergrund_Die_neuen_Eliten_des_21_Jahrhunderts_01.pdf new" target="_blank">Die neuen Eliten des 21. Jahrhunderts</a> zutage gefördert, der im Rahmen des Projektes <a href="http://identity-foundation.de/was-wir-tun/identitaet-und-gesellschaft.html#novelite new" target="_blank">NOVELITE - Vorreiter des Wandels</a> entstanden ist.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lesefutter-zu-geist,-meditation-und-business</link>
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<pubDate>Mon, 02 Sep 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zivilgesellschaftlicher Protest oder egoistische Nörgelei?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft haben Wissenschaftler der Universität Gießen 532 Menschen befragt, die an den Montagsdemonstrationen am Frankfurter Flughafen teilnahmen, um die Hintergründe der sich formierenden Protestkultur zu untersuchen. Die Demonstranten sind laut der Studie hauptsächlich &quot;älter, hochgebildet, zeitreich, ressourcenstark&quot; und weisen eine &quot;Mitte-Links-Orientierung&quot; auf. Jüngere und weniger Gebildete seien unter den Protestierenden hingegen kaum zu finden. 90 Prozent der Befragten glauben den Flughafenbetreibern nicht, dass der Flughafen ohne die neue Landebahn im internationalen Luftverkehr seine Bedeutung verlieren würde. 83 Prozent der Demonstranten glauben, dass die Parteien in der Flughafenfrage die Interessen der Wirtschaft vertreten. Die Stiftung Marktwirtschaft kommentiert diese Einschätzungen wie folgt: &quot;Die Umfrageergebnisse offenbaren eine bedenkliche Tendenz zur Aberkennung der Legitimation der Institutionen und Akteure des politischen Systems bei den Befragten.&quot; Dass Legitimation in einer Demokratie eine Frage der Anerkennung ist - und die Aberkennung derselben Teil des demokratischen Prozesses -, scheint die Stiftung hingegen nicht zu interessieren. Ihre Bewertung: &quot;Eigene Interessen werden oft absolut gesehen, alles andere bei geringer Kompromissbereitschaft als &#039;Partikularinteressen&#039; abgetan.&quot; Na, dann werde ich wohl am 22. September mal wieder meine Partikularinteressen zum Ausdruck bringen.<br><a href="http://www.giessener-anzeiger.de/nachrichten/politik/hessen/13370094.htm new" target="_blank">Flughafen-Lärm-Protest als Zeichen der &quot;Misstrauenskultur&quot;, Gießener Anzeiger 20.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zivilgesellschaftlicher-protest-oder-egoistische-nörgelei</link>
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<pubDate>Fri, 30 Aug 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder dritte Deutsche kauft manchmal Bio]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immerhin drei von vier Deutschen greifen gelegentlich zu Bio-Lebensmitteln, so eine Studie im Auftrag des Verbraucherministeriums. Das ist zwar gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 2 Prozentpunkte, aber vor allem in der jüngeren Zielgruppe boomt Bio. So kaufen 23 Prozent der unter 30-Jährigen häufig Produkte aus ökologischem Anbei, was einem Plus von 9 Prozentpunkten entspricht. Bei den Älteren zwischen 50 und 59 Jahren hingegen ist ein Rückgang auf 19 Prozent zu verzeichnen (minus 7 Prozentpunkte). Wichtigste Gründe für Biokäufe sind regionale Herkunft, artgerechte Tierhaltung und wenig Schadstoffe. Vor allem der erste Punkt dürfte jedoch bei den meisten Bio-Kunden eher selten auch erfüllt werden, denn 82 Prozent kaufen Bio im normalen Supermarkt, 64 Prozent bei den Discountern und 40 Prozent im Bio-Supermarkt.<br><a href="http://www.taz.de/Umfrage-zu-Bioprodukten/!122143/ new" target="_blank">Hauptsache bequem, taz 19.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Banker sind die Letzten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Institut für Demoskopie Allensbach untersucht seit vielen Jahren die Reputation von Berufen. Die Top 5, die von der Bevölkerung am meisten geschätzt werden, könnte man als direkte Resonanz auf die Wirtschafts- und Finanzkrise deuten, denn es sind bodenständige Jobs, deren Resultate einen konkreten Nutzen stiften. Die höchste Wertschätzung wird den Ärzten entgegengebracht (76 Prozent), gefolgt von Krankenschwestern (63 Prozent), Polizisten (49), Lehrern (41 Prozent) und Handwerkern (38 Prozent). Banker hingegen sind das Letzte - sie bilden - gemeinsam mit Fernsehmoderatoren - mit 3 Prozent das Schlusslicht der Umfrage. Der Abstand zu den Politikern (6 Prozent) ist minimal.<br><a href="http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/PD_2013_05.pdf new" target="_blank">Allensbacher Kurzbericht, 20.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 Aug 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehaltshöhe entscheidet sich im Bett]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wirtschaftswissenschaftler scheinen von ihrem Fach bisweilen so gelangweilt zu sein, dass sie sich den Tag mit abstrusen Studien über abstruse Themen versüßen müssen. So untersuchte der britische Ökonom Nick Drydakis den Zusammenhang zwischen der Beischlaffrequenz und dem Gehalt von Menschen. Dazu befragte er 7.500 Haushalte und die Studienteilnehmer wurden gefragt, wie oft sie Sex haben und was sie verdienen. Dabei zeigte sich, dass Arbeitnehmer, die mehr als vier Mal pro Woche Sex haben, um die fünf Prozent mehr verdienen als diejenigen, die abstinent leben. Beschäftigte im Alter zwischen 26 und 50 Jahren haben - statistisch betrachtet! - die größte Chance, mehr zu verdienen, je häufiger sie Sex haben. Welche Schlüsse Sie aus diesem Zusammenhang ziehen, ist mir relativ gleich. Aber mich würde natürlich interessieren, wie viel Sie verdienen ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-zu-sex-und-verdienst-mehr-sex-gleich-mehr-gehalt-1.1749775 new" target="_blank">Mehr Sex gleich mehr Gehalt? SZ 19.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gehaltshöhe-entscheidet-sich-im-bett</link>
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<pubDate>Tue, 27 Aug 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sensibel durchdrücken]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fachliche Fähigkeiten allein reichen längst nicht mehr aus, um im Business bis an die Spitze zu kommen. Das legt zumindest eine Erhebung der Personalberatung Boyden in Kooperation mit der EBS Business School unter 700 Führungskräften nahe. Der Umfrage zufolge sind es inzwischen die Softskills, die bei der Auswahl von Top-Managern besonders zählen. 87 Prozent der Befragten betrachten Offenheit und Sensibilität dabei als wichtigstes Kriterium. Auch Anpassungsfähigkeit (82 Prozent) und Durchsetzungsstärke (78 Prozent) spielen eine zentrale Rolle. Leider erklärt die Studie nicht, in welchem Verhältnis diese Fähigkeiten zueinander stehen könnten oder sollten. Wollen Firmen sensible Durchdrücker (Sensibilität + Durchsetzungsstärke), Duckmäuser, die sich offen zur Subordination bekennen (Offenheit + Anpassungsfähigkeit) oder Haudegen, die strikt die Befehle des nächst höheren Bosses ausführen (Anpassungsfähigkeit + Durchsetzungsstärke)? Manchmal werfen Studien eben mehr Fragen auf, als sie beantworten ...<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/fuehrungskraefte-sensibel-anpassungsfaehig-durchsetzungsstark/8478650.html new" target="_blank">Sensibel, anpassungsfähig, durchsetzungsstark, WiWo 11.7.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Aug 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Managen Sie noch oder führen Sie schon?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Suche nach Antworten auf die Frage, wo Unterschiede zwischen Managern und wirklichen Führungspersönlichkeiten liegen, füllt in den Fachbuchhandlungen und Universitätsbibliotheken sicherlich einige Regalmeter. Der indische Unternehmer Vineet Nayar schafft den Überblick, indem er drei Spannungsfelder ausmacht, in denen sich der wirkliche Esprit von High Potentials offenbart:1. Manager neigen dazu, Werte zu verwalten, während Führungspersönlichkeiten Werte schaffen.2. Manager schaffen sich Machtsphären, während Führungspersönlichkeiten sich auf ihren realen Einfluss konzentrieren.3. Manager kontrollieren die Erfüllung von Aufgaben, während Führungspersönlichkeiten andere motivieren, inspirieren und so dazu befähigen, einen konstruktiven Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten.Klingt doch sehr einfach ...<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/fuehrung-koennen-sie-menschen-inspirieren-a-916294.html new" target="_blank">Manager oder Führungspersönlichkeit? HBM 14.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=managen-sie-noch-oder-führen-sie-schon</link>
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<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bevölkerung bemängelt Ungerechtigkeiten bei der Energiewende]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>82 Prozent der Deutschen befürworten nach wie vor den Ausstieg aus der Atomenergie und den Ausbau der erneuerbaren Energien, doch eine Mehrheit von 48 Prozent sind mit der Umsetzung der Energiewende alles andere als zufrieden. So das Ergebnis einer forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands unter rund 1.200 Personen. 52 Prozent bemängeln die steigenden Energiepreise für private Haushalte. 42 Prozent sehen daher deutliche Nachteile für die Verbraucher - 34 Prozent allerdings auch Vorteile. Größter Kritikpunkt sind die Ausnahmeregelungen für stromintensive Unternehmen - sie werden von 62 Prozent der Befragten bemängelt. So warnt denn auch die Verbraucherzentrale davor, diese ungerechte Kostenverteilung aufrechtzuerhalten.<br><a href="http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/zu-hohe-kosten-verbraucher-zweifeln-an-umsetzung-der-energiewende/ new" target="_blank">Zu hohe Kosten: Verbraucher zweifeln an Umsetzung der Energiewende, ciw 13.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bevölkerung-bemängelt-ungerechtigkeiten-bei-der-energiewende</link>
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<pubDate>Thu, 22 Aug 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Verbraucher sind bereit, für Fairness zu zahlen]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Obwohl die Lebensmittelpreise steigen und die Einkommen stagnieren, wächst die Zahl derer, die bereit sind, für fair gehandelte Produkte mehr Geld auszugeben. So stieg der Anteil der Fair-Trade-Produkte im Handel 2012 um satte 36 Prozent - auf einen Umsatz von 650 Millionen Euro. Besonders wichtig ist den Verbrauchern der Verzicht auf Kinderarbeit und ein angemessener Lohn für Arbeiter. Der starke Anstieg der Fair-Trade-Artikel liegt auch daran, dass im vergangenen Jahr 51 neue Unternehmen Fair-Trade-Produkte in ihr Sortiment aufgenommen haben - darunter große Ketten wie Edeka, Real, DM und Aldi Nord.<br><a href="http://www.taz.de/Fair-Trade-Umsaetze-steigen/!121359/ new" target="_blank">Erst die Moral, dass das Fressen, taz 7.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verbraucher-sind-bereit,-für-fairness-zu-zahlen</link>
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<pubDate>Wed, 21 Aug 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sind Unternehmer-Typen anti-sozial?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Image von Unternehmern hat nicht zuletzt durch die nicht wenigen Skandal-Fälle im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise beständig gelitten - und nicht wenige Menschen empfinden die Wirtschaftslenker als eher anti-soziale Zeitgenossen. Ein schwedisches Forscherteam ist deshalb der Frage nachgegangen, ob Unternehmer tatsächlich mehr kriminelle Energien an den Tag legen als der Rest der Bevölkerung. Sie betrachteten dazu die Daten einer Langzeitstudie, in der Kinder einer mittelgroßen Stadt erstmals mit zehn Jahren, zuletzt im Alter von 47 Jahren befragt worden waren - und zwar unter anderem zu kriminellen Verhaltensweisen in verschiedenen Lebensphasen, zu regelabweichendem Verhalten, dem Verlauf ihres Lebens und ihrer beruflichen Entwicklung. Eine wirklich anti-soziale Neigung, die sich vom Bevölkerungsdurchschnitt abhebt, ließ sich dabei bei Unternehmern nicht feststellen - wohl aber Eigenschaften, die ein gewisses Maß an Nonkonformität nahe legen. Schule schwänzen, sich den Eltern widersetzen, mit Drogen experimentieren - kleinere Vergehen wie diese, die auf einen Hang zur Risikoneigung schließen lassen, traten bei den späteren Unternehmen in der Jugendzeit häufiger auf als in Vergleichsgruppen. Und genau dieses Regeln-Brechen, allerdings in Form von Innovationsgeist, kann Menschen als Unternehmer erfolgreich machen. Die Frage Ist allerdings auch, wo diese Unangepassten die Grenze ziehen, wenn sie vor der Frage stehen, ob sie sich über Vorgaben oder Maßstäbe hinwegsetzen sollten und wo vielleicht eher nicht. Zur weltweiten Finanzkrise führten jedenfalls nicht die spektakulären, großen Betrügereien, sondern eher das systematische Ausreizen des gerade noch Legalen, aber nicht wirklich Legitimen ...<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/firmengruender-die-dunklen-seiten-des-unternehmergeists-a-915178.html new" target="_blank">Schummeln, schwänzen, Karriere machen, Spiegel online 7.8.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Aug 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Management zur Hyperaktivitäts-Falle wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswelt war erschüttert, als Ende Juli bekannt wurde, dass der Swisscom-CEO Carsten Schloter sich das Leben genommen hatte. Und ein genauerer Blick auf die Interviews, die er in den letzten Wochen seines Lebens gegeben hatte, legte nahe, dass die im Business längst überall üblichen Dauer-Power-Anforderungen an die High Potentials einen nicht unerheblichen Anteil daran gehabt dürften, dass ein engagierter Mensch seiner - zum Teil selbstauferlegten - Rolle nicht mehr gerecht werden konnte und wollte. Die Basler Zeitung geht in einem Interview mit dem Management-Experten Reinhard Sprenger der Frage nach, welche explosive Mischung aus überfordernden Rahmenbedingungen und unerkannten persönlichen Egoismen Führungskräfte heute zum Teil bis ins Mark herausfordern. Sprenger sieht dabei ein Wechselspiel zwischen äußeren Erwartungen und individueller Persönlichkeit, denn der Druck im Business könne nur allzu leicht zu einem &quot;gefährlichen Ego-getriebenen Selbstbild&quot; bei Managern führen: &quot;Wie stark sich ein Manager für die Heldeninszenierung hergibt, ist eine individuelle Entscheidung, die eng an das Selbstwertgefühl gekoppelt ist. Wenn der Beruf der einzige Identitätsanker ist und die berufliche Reputation zum Mass aller Dinge wird, dann wird man sehr verwundbar. Dann ist der Job nicht länger eine interessante Aufgabe, sondern das ganze Leben.&quot; Wenn der Job zum ganzen Leben wird, machen sich Führungskräfte bisweilen zum Hamster im Laufrad. &quot;In der heutigen Arbeitswelt sind Manager in einem permanenten Erregungszustand, der Job wird zur Obsession. Nicht von ungefähr sagt man, viele von ihnen seien mit der Arbeit verheiratet. Wer pausenlos unter Strom steht, brennt mit der Zeit aus. Und er verliert die Distanz zu den Problemen, auch zu sich selbst, die Fähigkeit zu relativieren. Das führt oft zu einem ungesunden Aktivismus.&quot; Die Muster, die Sprenger beschreibt, sind leider im Business nur allzu häufig der Garant dafür, dass Manager als unentbehrlich wahrgenommen werden. Und Workaholic-Attitüden werden immer noch viel zu selten als krankhaft wahrgenommen, sondern sogar als Statussymbol vor sich hergetragen. Das Tragische ist: Letztlich kann jeder Mensch nur für sich selbst entscheiden, wo seine Grenzen liegen. Doch selbst, wenn diese Grenze erkennbar wird, fehlt vielen die Kraft, sie auch bewusst zu ziehen. <br><a href="http://bazonline.ch/wirtschaft/Topmanager-tauschen-Lebenszeit-gegen-Geld/story/28054644 new" target="_blank">&quot;Topmanagaer tauschen Lebenszeit gegen Geld&quot;, Basler Zeitung 24.7.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-management-zur-hyperaktivitäts-falle-wird</link>
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<pubDate>Mon, 19 Aug 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie unsere Umgebung unseren Geist prägt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ist ein chaotischer Schreibtisch ein Indiz für einen kreativen Geist? Und legen Menschen, die lieber an einem aufgeräumten Arbeitsplatz tätig sind, auch ein eher gediegenes Verhalten an den Tag? Wissenschaftler der University of Minnesota gingen dieser Frage nach und zeigten, dass die Umgebung, in der Menschen arbeiten, in der Tat Auswirkungen auf deren Verhalten haben. Verschiedene Studentengruppen wurden dabei entweder an ordentliche oder eher unordentliche Arbeitsplätze gesetzt und mit unterschiedlichen Aufgaben betraut. Unter dem Strich zeigte sich, dass die ordentliche Umgebung eher ein konventionelles, seriöses Verhalten förderte und die dort Arbeitenden mehr Großzügigkeit und Uneigennützigkeit zeigten als die Vergleichsgruppe, die einer unordentlichen Umgebung wirkte. Schreibtisch-Chaos erwies sich hingegen als sehr stimulierend für die Lösung kreativer Fragestellungen, denn bei der Lösung dieser Aufgaben hatten die Probanden mit ordentlicher Arbeitsumgebung das Nachsehen. Der Versuch zeigt, dass Ordnung nicht per se gut oder schlecht sein muss. Wohl aber kann es hilfreich sein, bei der Vergabe von Arbeitsaufgaben den Schreibtisch der Mitarbeiter im Blick zu haben - oder ihnen mal das Aufräumen, mal einen etwas relaxteren Umgang mit ihren Arbeitsutensilien nahezulegen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/psychologie/-/journal_content/56/12054/1911817/Wann-Unordnung-eine-Tugend-ist/ new" target="_blank">Wann Unordnung eine Tugend ist, bild der wissenschaft 6.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-unsere-umgebung-unseren-geist-prägt</link>
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<pubDate>Fri, 16 Aug 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ältere Arbeitnehmer punkten mit kontinuierlicher Performance]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ältere Arbeitnehmer werden von vielen Unternehmen verkannt, denn häufig geht man davon aus, dass mit dem Alter auch die Leistungsfähigkeit nachlasse. Eine Studie des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt kommt hingegen zu anderen Einschätzungen. Die Wissenschaftler ließen jeweils rund 100 Personen der Altersgruppen 20 bis 31 Jahre und 65 bis 80 Jahre an hundert Tagen je zwölf Aufgaben lösen, bei denen nter anderem Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Merkfähigkeit und Arbeitsgedächtnis gefragt waren. Untersucht wurde, ob die Teilnehmer Fortschritte bei der Aufgabenbewältigung machten, ob ihre Leistungen an verschiedenen Tagen schwankten und ob sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen zeigten. Interessanterweise zeigte sich bei den Älteren Probanden eine deutlich geringere Schwankungsbreite - sie arbeiteten kontinuierlicher, zuverlässiger. Dies lag in den Augen der Forscher daran, dass die älteren Semester Lösungsstrategien entwickelten, eine gleichbleibende Motivation zeigten und seltener Stimmungsschwankungen entwickelten. Übertragen auf die Arbeitswelt bedeute dies, dass die beobachtete Konstanz und Beständigkeit die Älteren produktiver mache.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/studie-aeltere-im-job-oft-bestaendiger-als-juengere/8595676.html new" target="_blank">Ältere im Job oft beständiger als Jüngere, WiWo 5.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ältere-arbeitnehmer-punkten-mit-kontinuierlicher-performance</link>
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<pubDate>Thu, 15 Aug 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Altruismus motiviert Kinder zum Nachahmen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Vorbildhafter Altruismus scheint bereits Kinder zum positiven Nachahmen zu motivieren, so die Erkenntnisse eines Forscherteams der Osaka University, das das Verhalten von 35 Kindern eines japanischen Kindergartens untersuchte. Die Wissenschaftler beobachteten dabei, dass Kinder, die sich hilfsbereit gegenüber ihren Kameraden verhielten und dabei von anderen beobachtet wurden, von diesen Zuschauern später ebenfalls mit Hilfsbereitschaft unterstützt wurden. Die Kooperationsbereitschaft wirkte also in gewisser Weise sozial ansteckend.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/psychologie/-/journal_content/56/12054/1916883/Dem-„guten-Ruf-auf-der-Spur/ new" target="_blank">Dem &#039;guten Ruf&#039; auf der Spur, wissenschaft.de 7.8.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=altruismus-motiviert-kinder-zum-nachahmen</link>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Macht lässt Empathie schwinden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Wenn sich Menschen mächtig fühlen, werden sie gefühlskälter. Das mangelnde Empathievermögen von Chefs ist [allerdings] kein spezifisches Persönlichkeitsmerkmal. Vielmehr verändert sich unser Orientierungsrahmen, wenn wir die Karriereleiter hinaufklettern. Es werden andere Personen wichtig. Wir orientieren uns grundsätzlich an den Menschen, die Macht über uns haben. Mit ihnen wollen wir uns gutstellen. Ich als Arbeitnehmer mache mir viel mehr Gedanken um meinen Chef als umgekehrt. Der wiederum denkt über die emotionale Befindlichkeit seines eigenen Vorgesetzten nach&quot;, erklärt Myriam Bechtoldt, Professorin für Organizational Behavior an der Frankfurt School of Finance and Management. Welche Rolle Macht und Machtpositionen innerhalb eines Unternehmens spielen, hänge dabei unter anderem vom Alter der Firma und ihrem Entwicklungsstadium ab: &quot;In jungen Unternehmen liegt der Fokus auf der gemeinsamen Aufgabe. Es geht vorrangig darum, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, und weniger darum, die Machtbeziehungen untereinander zu klären. Je größer und älter eine Firma wird, desto mehr rückt die Frage in den Vordergrund: Wie stehen wir eigentlich zueinander? Dann werden Positionen ausgefochten und besetzt.&quot; Frauen scheinen im Hinblick auf Führungsqualitäten die Nase gegenüber männlichen Chefs ein wenig vorn zu haben, denn sie schneiden &quot;in allen Dimensionen, die erfolgreiche Führung ausmachen&quot;, etwas besser ab. Sie seien sie besser darin, Visionen zu vermitteln, formulieren Aufgabenbeschreibungen klarer und können Mitarbeiter besser motivieren. Da Frauen jedoch deutlich seltener als Männer Machtpositionen anstreben oder, so sie den Wunsch haben, diese erreichen, nutzt dieser Vorsprung eher wenig. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/2.220/macht-im-job-chef-sein-muss-man-aushalten-koennen-1.1728575 new" target="_blank">&quot;Chef sein muss man aushalten können&quot;, SZ 24.7.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Aug 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Spaltung der Demokratie]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Politische Partizipation in Form der Wahlbeteiligung scheint immer mehr zu einer Frage des sozialen Status zu werden, wie eine Studie der Bertelsmann Stiftung und des Allensbach-Instituts zeigt, für die rund 1.550 Bundesbürger befragt wurden. So wollen 68 Prozent aus der oberen Schicht bei der Bundestagswahl in jedem Fall wählen gehen, während es in der unteren Schicht dagegen nur 31 Prozent sind. Einen weiteren Einflussfaktor auf die Bereitschaft zum Wählen stellt das soziale Umfeld dar. Ist es im Freundeskreis üblich, zur Wahl zu gehen, liegt bei einem Menschen die Wahrscheinlichkeit, selbst ebenfalls zu wählen, bei 77 Prozent. In sozialen Kontexten, in denen eher Wahl-Abstinenz vorherrscht, sinkt die Wahrscheinlichkeit hingegen auf 19 Prozent.<br><a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-D6C6FBAB-F14FB77A/bst/hs.xsl/nachrichten_116680.htm new" target="_blank">Pressemitteilung Bertelsmann Stiftung 10.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Ferien! Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und sind ab 12. August wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Jul 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arbeitnehmer fürchten um ihre Jobs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das aktuelle Edenred-Ipos-Barometer, für das 7.200 Arbeitnehmer aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien befragt wurden, zeigt, dass die Angst der Arbeitnehmer vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes wächst. So ist diese Furcht inzwischen bei 44 Prozent der Deutschen verbreitet (2012: 29 Prozent), in Spanien sogar bei 59 Prozent der Arbeitenden. Zwar sind im Schnitt rund 90 Prozent der Befragten stolz zu arbeiten, aber das hat wenig mit der Zufriedenheit mit dem Arbeitsverhältnis selbst zu tun als mit der Tatsache, dass die meisten einfach froh sind, überhaupt Arbeit zu haben. 42 Prozent der Deutschen betrachten die Qualität ihres Arbeitsleben als hoch (2012: 48 Prozent). 62 Prozent bekunden eine gleichbleibende Motivation, 14 Prozent sogar eine steigende, während 22 Prozent der deutschen Arbeitnehmer zugeben, dass ihre Motivation sinke. 39 Prozent der Befragten bemängeln eine unzureichende Prävention von psychosozialen Erkrankungen, 47 Prozent fühlen sich im Hinblick auf die Unterbringung ihrer Kinder in Tagesstätten von ihrem Unternehmen im Stich gelassen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/wohlbefinden-bei-der-arbeit-deutsche-sind-europameister-der-motivation-seite-all/8332214-all.html new" target="_blank">Deutsche sind Europameister der Motivation, WiWo 11.6.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitnehmer-fürchten-um-ihre-jobs</link>
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<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Kreativität kann man lernen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kreativ ist man, oder man ist es eben nicht - dieses Vorurteil wird von vielen Menschen ohne Hinterfragen akzeptiert, denn der Kreativitätsmythos, den wir verinnerlicht haben, besagt nichts anderes als dass man Kreativität nicht lernen kann. Ein Beitrag im Harvard Business Manager geht hingegen davon aus, dass es bei der Entfaltung von Kreativität nicht allein um das Nutzen angeborener Talente geht, sondern vielmehr darum, sich permanent darin zu üben, den Geist für Neues und Unvorhersehbares zu öffnen. Meist seien es vier Aspekte, die Menschen davon abhalten, kreativ zu werden: &quot;Angst vor dem Unbekannten, vor dem Urteil von Mitmenschen, vor dem ersten Schritt und vor Kontrollverlust&quot;. All diese Ängste lassen sich jedoch überwinden, indem man sich im Berufsalltag einfach regelmäßig mit ihnen konfrontiert und im Zuge der eigenen Erfahrung lernt, dass die Lebenspraxis dabei hilft, über die Angst hinwegzugehen. Der Rat der Autoren an Führungskräfte: öfter mal den Schreibtisch verlassen, sich mit anderen Menschen (zum Beispiel Kunden) persönlich auseinandersetzen, ungewöhnliche Ideen nicht gleich verwerfen, sondern ausprobieren. So einfach kann sich Kreativität einstellen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/kreativer-werden-a-877911.html new" target="_blank">Mut zur Kreativität, HBM 10.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Jul 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lachen schadet der Frauenkarriere]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Lachende Frauen werden als Chefinnen nicht ernst genommen - so könnte man die Ergebnisse einer Untersuchung der Technischen Universität München deuten. Rund 2.000 Probanden wurden fiktive Szenarien mit Frauen vorgestellt. Manche Frauen zeigten ein fröhliches Verhalten, andere ein eher emotionsloses, während die dritte Gruppe Stolz auf ihre Leistungen zum Ausdruck brachte. Die Testpersonen kamen dabei schwerpunktmäßig zu der Einschätzung, dass vor allem die fröhlichen Frauen keinen Führungswillen zeigten. Zwar gilt auch bei der Betrachtung von Männern Stolz als Merkmal für Führungsbereitschaft. Doch wird beispielsweise fröhlichen Männern dennoch mehr Führungswille zugetraut als fröhlichen Frauen. Die Forscherinnen wollen die Ergebnisse zum Anlass nehmen, Schulungen für ein vorurteilsfreieres Personalmanagement zu entwickeln.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/studie-froehliche-frauen-ueberzeugen-nicht/8327048.html new" target="_blank">Fröhliche Frauen überzeugen nicht, WiWo 10.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Jul 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilzeit wirkt bei Männern auf die Psyche]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Teilzeitbeschäftigung scheint Männern aufs Gemüt zu schlagen, denn männliche Arbeitnehmer mit kürzeren Arbeitszeiten sind häufiger wegen psychischen Beschwerden krankgeschrieben. Die zeigt die Auswertung der Daten von 3,9 Millionen Versicherter der Techniker Krankenkasse. Während vollzeitbeschäftigte Männer 2012 im Schnitt auf 1,44 Tage Krankschreibung aufgrund psychischer Leiden kamen, waren es bei Männern in Teilzeitbeschäftigung 1,91 Tage. Außerdem erhielten letztere 53 Prozent mehr Tagesdosen Antidepressiva. Als Grund für diese Diskrepanz werten die Wissenschaftler das männliche Selbstverständnis, das einen nicht unbedeutenden Teil des Selbstwertgefühls aus der Arbeit schöpfe. Wer diesem klassischen Rollenmodell nicht gerecht werde, leide darunter. Mediziner empfehlen deshalb, den eigenen Stolz nicht nur aus dem Beruf zu schöpfen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/studie-der-tk-teilzeitjobs-machen-maenner-depressiv-a-904407.html new" target="_blank">Teilzeitjobs machen Männer krank, Karriere Spiegel 8.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Jul 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitgefühlstraining stärkt Beziehungen im Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine amerikanische Studie illustriert, dass Menschen, die sich in der Praxis des Mitgefühls üben, nicht nur ihr persönliches Wohlbefinden verbessern, sondern auch eine bessere Beziehungsqualität in ihrem Arbeitsalltag wahrnehmen. 65 Angestellte der University of North Carolina wurden sechs Wochen lang täglich für eine Viertelstunde in der Liebende-Güte-Meditation trainiert, bei der die Praktizierenden lernen, sich selbst, aber auch anderen Menschen mehr Mitgefühl entgegenzubringen. Die Trainierenden wurden mit einer Wartegruppe verglichen, die keiner besonderen Praxis nachging. In Tagebüchern notierten alle Probanden ihre positiven und negativen Gefühle während des Projekts. Die Mitgefühlsgruppe zeigte dabei deutlich mehr Qualitäten wie Freude, Hoffnung, Dankbarkeit und Dankbarkeit und berichtete über deutlich weniger negative Gefühle. Auch gaben die meditierenden Probanden an, dass sie ihre Beziehungen zu anderen Menschen verbesserten. Eine wichtige Erkenntnis: Die positiven sozialen Wirkungen stellten sich erst ein, nachdem die Übenden eine positive Wirkung auf ihr eigenes Gefühlsleben durch das Training feststellten. Die Forscher schließen daraus, dass die Gestaltung positiver Beziehungen zuallererst auf der individuellen Ebene ansetzen müsse.<br><a href="http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html new" target="_blank">Sich gesund meditieren, Wirtschaftspsychologie aktuell 11.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Jul 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gender, Asymmetrie und Macht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem durch die anhaltende Debatte über die Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte die Frage der Unterschiede zwischen den Geschlechtern wieder stärker in den öffentlichen Fokus rückt, gibt es immer mehr Wortmeldungen in der Gender-Diskussion, die zu einer differenzierteren Betrachtung mahnen. Im Gespräch mit der Zeit erklärt die Psychologin Doris Bischof-Köhler einige Ursachen für ganz grundsätzliche Asymmetrien zwischen Männern und Frauen. &quot; Die Entstehung der heute beobachtbaren Geschlechtsunterschiede liegt etwa 400 Millionen Jahre zurück. Unsere tierischen Vorfahren gingen zum Leben an Land über. Samen und Eizellen wurden nicht mehr, wie bei Fischen, dem Meer anvertraut. Die Weibchen übernahmen die Bürde der inneren Befruchtung. Seitdem können sie erheblich weniger Nachkommen in die Welt setzen als die Männchen. Das bedingt eine permanente Konkurrenzsituation zwischen den Letzteren, und die hat einen Selektionsdruck ausgeübt, zu dem es beim weiblichen Geschlecht keine annähernd gleich starke Entsprechung gibt. Alle wesentlichen Geschlechtsunterschiede leiten sich aus dieser Asymmetrie her. Männchen, die Risiken eingehen, die Konkurrenzsituationen nicht nur ertragen, sondern Freude daran haben, die sich von Misserfolgen nicht entmutigen lassen, die Rangordnungen etablieren und unter Bildung von Seilschaften stressfrei ertragen, bis bessere Bedingungen eintreten – solche Männchen hatten größere Chancen, ihre Eigenschaften an ihre Söhne zu vererben, als die weniger robusten Konkurrenten&quot;, so Bischof-Köhler. Die Psychologin weist darauf hin, dass letztlich nicht der Unterschied von Bedeutung sei, sondern seine gesellschaftliche Bewertung: &quot;Leider ist die Unterscheidung in der Tat durchaus nicht wertfrei. Das liegt daran, dass die permanente Konkurrenzsituation evolutionsbiologisch auch bewirkt hat, dass Männer Spezialisten in der Selbstdarstellung, im Imponierverhalten sind. Aufgrund uralter wahrnehmungspsychologischer Gesetze erzeugt Aufsehen automatisch Ansehen, Beachtung führt zu Achtung. Imponieren suggeriert Bedeutsamkeit. Ein radschlagender Pfauenhahn macht mehr her als eine tarnfarbene Pfauenhenne. Wir beobachten, dass Männer sich und ihre Tätigkeiten spektakulärer inszenieren als Frauen – man braucht nur einen Drei-Sterne-Koch mit einer Hausfrau zu vergleichen. Deshalb habe ich auch keine Sorge um die armen Männer, die jetzt um ihr Prestige bangen. Sie werden den Dämpfer überstehen.&quot; Vor diesem Hintergrund wäre der Gender-Debatte und vor allem den Bemühungen um eine Gleichstellung von Männern und Frauen wahrscheinlich mehr gedient, wenn sich die Diskussion stärker auf die gesellschaftliche Konstruktion von Werten und Bewerten konzentrieren würde als auch biologische Unterschiede ...<br><a href="http://www.zeit.de/2013/24/genderforschung-evolutionsbiologie/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Keine falschen Schlüsse ziehen&quot;, Zeit online 9.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Yoga macht das Hirn fit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der University of Illinois zeigt, dass bereits 20 Minuten Yoga-Praxis einen deutlichen positiven Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten haben. Untersucht wurde eine Gruppe von Studentinnen, die in zwei Gruppen eingeteilt entweder Yoga-Übungen mit Muskeltraining und Entspannungsphasen absolvierten oder an einem Laufprogramm teilnahmen. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass sportliche Betätigung kognitive Leistungen verbessern kann. Beide Gruppen lösten vor und nach ihren jeweiligen Übungen kognitive Aufgaben, die das Arbeitsgedächtnis und die Aufmerksamkeit für Fehler überprüften. Dabei zeigte sich bei der Yoga-Gruppe ein deutlich größerer Leistungsfortschritt nach dem Training als bei der Sport-Gruppe. Die Wissenschaftler führen die Unterschiede darauf zurück, dass die meditativen Übungen des Yoga insbesondere auch gegen Unruhe und Stress wirken, was der Fokussierung des Geistes zugute komme.<br><a href="http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Yoga_schaerft_das_Hirn_1771015589160.html new" target="_blank">Yoga schärft das Hirn, Wissenschaft aktuell 7.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Gefühle für die Wirtschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Zeit erklärt die Neurowissenschaftlerin Tania Singer, auf welch grundlegende Weise Empathie und Mitgefühl die Wirtschaft verändern könnten. Singer kritisiert, dass das Wirtschaftssystem vergleichsweise einseitig auf Leistung und Wettbewerb ausgerichtet sei, dabei aber ausgeblendet werde, dass Gefühle letztlich ein ebenso zentrales Moment darstellen: &quot;Wir haben in Experimenten gezeigt, dass man tatsächlich die Motivation fürs Miteinander stärken kann. Dabei ändern sich Reaktionsweisen, Stress wird reduziert, zum Beispiel unter dem Druck des Wettbewerbs. Sie können aber auch lernen, Ihr Herz zu öffnen. Das ist für Ökonomen, so denke ich, eine besonders schwer zu schluckende Pille: Man kann so etwas wie Dankbarkeit, Liebesfähigkeit und soziale Motivation schulen, und die Menschen richten sich dann eher danach aus als an Macht und Gewinn. Letztere sind natürlich auch wichtig, es kommt nur auf die Balance an. Und die kann man ändern, auch in einem Wirtschaftssystem, das ja eigentlich ein System für Menschen von Menschen ist.&quot; Laut Singer ist die Wirtschaft gewissermaßen in einem sich selbst bestätigenden &quot;Angstsystem&quot; gefangen und dabei nicht berücksichtigt werde, dass sich Vertrauen, Liebe und Gemeinschaft auf fast schon selbstbestätigende Weise verbreiten und vertiefen können, wenn man nur damit beginnt. Ihre Warnung: &quot;Angst darf kein Argument gegen die Möglichkeit sein, unser Wertesystem zu verändern.&quot; Ihre Vision: &quot;Wir können das Gewicht von Egoismus zu mehr Altruismus verschieben. Und dies vermutlich nicht nur auf individueller, sondern auch auf gesamtwirtschaftlicher Ebene. Allerdings geht das nicht, indem wir die gleiche Art von Wohlstandsgesellschaft aufrechterhalten wie bisher. Unsere Vorlieben müssten sich so verändern, dass wir sagen: Weniger ist mehr. Wenn ich jetzt weniger arbeite, aber mehr Zeit für echten Kontakt mit anderen habe, erledige ich auf kurze Sicht vielleicht nicht ganz so viel, aber dafür gibt es echte Begegnungen, die wiederum mehr Vertrauen und Lebenszufriedenheit nach sich ziehen.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2013/23/neurowissenschaftlerin-tania-singer/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Wir müssen mehr fühlen&quot;, Zeit online 31.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Hang zum Sündenbock-System]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es um Arbeitsproduktivität geht oder besser gesagt um die Frage, welche Faktoren diese untergraben könnten, zeigt sich in der Wissenschaft etwas, das ich das &quot;Sündenbock-System&quot; nennen würde. Durch die Betrachtung von einzelnen Aspekten stellen Studien ein stringentes Ursache-Wirkungs-System vor, das in sich völlig plausibel wirkt, aber größere Kontexte vernachlässigt. Jüngstes Beispiel ist eine Studie der Ohio State University, die die Kosten von Zigarettenkonsum für die US-Wirtschaft untersuchte. Der Erhebung zufolge kostet ein Raucher seinen Arbeitgeber pro Jahr durchschnittlich 6.000 US-Dollar mehr als ein Nichtraucher. 3.077 Dollar fallen für den Arbeitsausfall während der Zigarettenpause an, 517 Dollar für Fehltage, 2.056 Dollar für zusätzliche Gesundheitsausgaben. Die Korrektheit dieser Daten möchte ich gar nicht anzweifeln, wohl aber einen weiteren Kontext herstellen. Studien wie diese fokussieren einseitig auf genau einen Aspekt - und leben davon, andere Aspekte explizit auszuschließen. Natürlich ist Rauchen unnötig, ein Gesundheitsrisiko und damit gefährlich. Im Hinblick auf Effizienz am Arbeitsplatz greift es jedoch sehr kurz, alleine Raucher ins Visier zu nehmen - die ohnehin eine Minderheit darstellen. Gerade die Bezugnahme auf Minderheiten leistet der Konstruktion von Sündenböcken jedoch Vorschub, weil sie auf breiter Basis zustimmungsfähig ist. Was aber ist zum Beispiel mit den Mitarbeitern, die nicht-rauchend ständig beim Plausch in der Kaffeeküche hängen bleiben? Was mit denen, die während der Arbeitszeit Privattelefonate führen, sich mit Computerspielen die Zeit vertreiben, ihre Online-Bestellungen aufgeben oder jede halbe Stunde zur Toilette flitzen? Oder mit all den schlecht geplanten Meetings, die oft nur ein Ergebnis haben - gemeinsam verschwendete Zeit? Würden Firmen alle Zeitvernichter einfach entlassen, bliebe wohl kaum noch jemand zum Arbeiten übrig ... Wie gesagt, es geht nicht darum zu leugnen, dass es im Business mehr oder weniger produktive Mitarbeiter gibt und die Effizienz hemmende Faktoren und Praktiken, sondern darum zu erkennen, dass einseitige Sündenbock-Theorien kaum Lösungspotential haben. <br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/neue-studie-die-rechnung-fuer-den-raucher-4600-euro-pro-jahr/8295126.html new" target="_blank">Die Rechnung für den Raucher: 4600 Euro pro Jahr, HB 4.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Jul 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sollten im Beruf Gefühle wohldosiert sein?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Psychologen Gerhard Blickle geht die Zeit der Frage nach, welchen Stellenwert Emotionen im Berufsleben haben. &quot;Gefühlsausbrüche sind Selbstentblößungen. Sie machen einen angreifbar und verletzlich. Wer starke Emotionen zeigt, wirkt schnell überfordert – als würde er durch die Situation beherrscht, anstatt sie zu beherrschen. Souveränität ist im Berufsleben aber ein wichtiger Wert. Man erwartet von Menschen, dass sie sich selbst steuern können. Besonders von Fach- und Führungskräften wünscht man sich Berechenbarkeit, Verlässlichkeit und Klugheit. Sinnvoll ist eine freundlich distanzierte Haltung. Das Innerste, das, was einen tief drinnen bewegt, geht keinen etwas an&quot;, so Blickles Annahme. Diese Distanz zum eigenen Gefühlsleben bedeutet jedoch nicht, dass Emotionen keine Rolle spielen oder gar verdrängt werden sollten. Blickle geht davon aus, dass eine Form der situativen Angemessenheit eine Balance zwischen innerem Antrieb und äußerem Ausdruck herstellen kann: &quot;Einmal geht es um die grundlegende Motivation: Warum mache ich, was ich tue? Dafür spielen Emotionen, also etwa die Hoffnung auf Erfolg und die Furcht vor Misserfolg, eine große Rolle. Sie sind ein Antrieb. Die andere Frage aber ist: Wie mache ich das? Bei der Ausführung ist es gut, einen kühlen Kopf zu behalten. Dafür braucht man die Fähigkeit, seine Emotionen zu regulieren.&quot; <br><a href="http://www.zeit.de/2013/20/interview-blickle-gefuehle-im-job/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Das Innerste geht keinen etwas an&quot;, Zeit online 2.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Jul 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was mache ich mit meinem Leben?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Trotz Wirtschaftskrise und unsicherer Lebensperspektiven blickt die junge Generation in Deutschland vergleichsweise zuversichtlich in ihre Zukunft. Eine Mehrheit setzt auf Sinn und glaubt nicht an das große Geld. Basis dieser Erkenntnisse ist die Studie &quot;Telefonica Global Millenial&quot;, für die 12.000 junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren in 27 Ländern befragt wurden. 48 Prozent der deutschen Befragten betrachten als vordergründig die Frage &quot;Was mache ich mit meinem Leben&quot;. 44 Prozent sorgen sich um ihre finanzielle Situation. Diese subtilen Ängste führen anscheinend jedoch nicht dazu, dass die jungen Menschen explizit nach Materiellem streben, denn nur vier Prozent geben als Ziel an, reich werden zu wollen. Für 84 Prozent hingegen ist Glück das große Lebensziel. Zwar schwingt bei dieser Einschätzung sicherlich eine gute Portion Selbstbezogenheit mit, doch setzt die junge Generation durchaus eigene Akzente. So würden drei Viertel der Befragten es für einen Job, den sie lieben, in Kauf nehmen, wenig Geld zu verdienen, während nur ein Viertel zugunsten eines hohen Verdienstes auch einen Job annehmen würde, der gehasst wird. Rund ein Viertel der Jungen ist sehr zufrieden mit dem eigenen Leben, 61 Prozent sind ziemlich zufrieden. Lediglich 14 Prozent bekunden Unzufriedenheit.<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article116783257/Junge-Europaeer-treibt-die-Sorge-um-die-Zukunft-um.html new" target="_blank">Junge Europäer treibt die Sorge um die Zukunft um, Welt 4.6.13</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Jul 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kultur der Anerkennung statt Quote]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die ehemalige Eon-Personalchefin Regine Stachelhaus plädiert in einem Interview mit dem Handelsblatt gegen eine Frauenquote für Führungspositionen, da dadurch nicht nur ernsthafte Spannungen in Firmen entstehen würden, sondern auch erfolgreiche Frauen allzu leicht unter einen generellen Quotenverdacht gestellt würden. Stachelhaus schwebt eher eine &quot;organische&quot; Lösung vor, um Frauen stärker im Management zu etablieren. Damit dies möglich werde, sollten laut Stachelhaus einerseits äußere Rahmenbedingungen wie beispielsweise eine bessere Kinderbetreuung geschaffen werden. Und andererseits brauche es einen grundsätzlichen Kulturwandel. Es führe nicht weiter, wenn Frauen einfach an männlichen Rollenmodellen gemessen werden. Besser sei es, &quot;eine Umgebung (zu) schaffen, in der sie anerkannt sind und sich wohlfühlen&quot;. <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/regine-stachelhaus-eon-personalchefin-lehnt-frauenquote-ab/8281192.html new" target="_blank">Eon-Personalchefin lehnt Frauenquote ab, HB 31.5.13</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 Jul 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Komplexität und die Angst vor Kontrollverlust]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag des Harvard Business Manager erklärt Richard Straub, Gründer der Drucker Society, warum Manager immer noch vor dem Thema Komplexität zurückschrecken - und warum sie sich dennoch damit befassen sollten. &quot;Die Anwendung von Erkenntnissen der Komplexitätstheorie auf die Geschäftswelt wurde zweifellos verzögert, weil Manager Schwierigkeiten haben, die Welt so zu sehen, wie sie ist. Schon immer haben sie Modelle und Mechanismen entwickelt, um Komplexität auszublenden. Je weniger Variablen zu berücksichtigen sind, je direkter der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung erscheint, desto einfacher wird es, Entscheidungen zu treffen&quot;, so Straub. Bestes Beispiel für eine Komplexitätsreduktion sei die Orientierung am Shareholder Value - diese mache zwar Entscheidungsprozesse einfacher, weil sie auf genau einen Aspekt fokussiere, doch führe sie unter dem Strich zu einer Scheinsicherheit. Nicht erst die Wirtschafts- und Finanzkrise führt deutlich vor Augen, dass kurzfristige Strategien zur Gewinnoptimierung langfristig einen oft hohen Preis haben. Einen Grund für das viel praktizierte Ausblenden von Komplexität sieht Straub darin, dass es nicht unanspruchsvoll ist, konkurrierende Prioritäten und Wertvorstellungen sowie den Einfluss, den Entscheidungen auf dieses Geflecht haben, im Blick zu behalten. Auch Computersysteme zur Datenanalyse helfen hier nur bedingt. Straub betrachtet sie allenfalls als &quot;Zulieferer des menschlichen Gehirns&quot;, denn zur Verarbeitung und Sinngebung brauche es nach wie vor den menschlichen Blick aufs große Ganze. Straub rät zu mehr Demut, gepaart mit mehr Weltoffenheit. Für ihn liegt eine Annäherung an Komplexitätsmanagement im Eingeständnis, dass Unternehmen (und letztlich alles im Leben) sich eben nicht bis ins Letzte kontrollieren lassen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/a-901176.html new" target="_blank">Warum Manager Komplexität immer noch scheuen, HBM 27.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn 1,70 Euro zu viel sind ...]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Schokoladenhersteller Ritter Sport wird seine Biostrategie abspecken, weil die Bio-Schokoladen im Handel auf nicht genügend Resonanz stoßen. Ritter hatte seit 2008 fünf Ökosorten ins Programm genommen, für die Bio-Kakao aus Per, Ecuador und Nicaragua verwendet wurde. Nun will das Unternehmen beim Kakaobezug größtenteils auf das weniger restriktive UTZ-Siegel umstellen, das den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger erlaubt. Im konventionellen Handel hatten sich die Bio-Schokoladen, die mit einem 100-Gramm-Preis von 1,70 Euro doppelt so teuer sind wie die Nicht-Bio-Konkurrenz nicht durchsetzen können - und in den Bio-Ketten landeten sie häufig erst gar nicht im Sortiment, weil der Hersteller schwerpunktmäßig als konventioneller Anbieter wahrgenommen wird. Eine Zwickmühle, aus der Ritter Sport nun mit dem beschriebenen Kompromiss, der in der Fachpresse kritisiert wird, den Ausstieg sucht. Andererseits: Was nutzen die besten Siegel und die ambitioniertesten Programme, wenn den meisten Verbrauchern der eigene Genuss in Verbindung mit &quot;guten&quot; Rohstoffen nichts wert zu sein scheint ...<br><a href="http://www.taz.de/Schokohersteller-reduziert-Bioanbau/!117370/ new" target="_blank">Weniger Bio bei Ritter Sport, taz 3.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abwechslung trainiert das Gehirn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Computerspiele und Handy-Apps suggerieren, dass man mit so genanntem Gehirn-Jogging die Leistung des Gehirns nachhaltig verbessern kann. Partiell trifft das auch zu, doch weist der Neurophysiologe Lutz Jäncke darauf hin, dass durch solche Aufgaben in vielen Fällen nur die Fähigkeit, die durch die Nutzung solcher Programme abgefragt werde, sich weiterentwickele. Zahlenspielchen, Bilderrätsel oder ähnliches haben meist keinerlei Transfereffekte - wirken also nicht konstruktiv auf weitere Hirnregionen als diejenigen, die für die Lösung der Aufgabe beansprucht werden. Der Neurowissenschaftler rät deshalb zu einer Art Trainingsprogramm im Alltag - einer Nutzung der sich von selbst ergebenden Vielfalt, die durch unterschiedliche Beschäftigungen entsteht. Körperliche Bewegung, soziale Kontakte, die Lektüre von Sachbüchern, Tanzen, das Erlernen einer neuen Sportart oder anspruchsvolle Kreuzworträtsel - all diese Tätigkeiten stimulieren das Gehirn und haben den erfreulichen Nebeneffekt, dass sie Spaß machen, einen Gewinn an Wissen mit sich bringen und die sozialen Beziehungen pflegen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/gedaechtnistraining-hirnjogging-am-computer-kann-man-sich-sparen-1.1684701 new" target="_blank">&quot;Hirnjogging am Computer kann man sich sparen&quot;, SZ 1.6.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Jun 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[In der Stille liegt die Effizienz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universität des Saarlandes zeigt: Nicht die hektische Betriebsamkeit ist es, die nachhaltige Ergebnisse zeitigt, sondern die Stille. Untersucht wurde der Arbeitsalltag von 27 Managern, die über zwei Wochen lang in einer Tagebuch-Studie dokumentieren sollten, wie sich ihr Arbeiten verändert, wenn sie sich jeden Tag eine &quot;stille Stunde&quot; gönnen, in der sie nicht durch äußere Reize wie Telefonate, Mails oder Kollegengespräche abgelenkt werden, sondern einfach in Ruhe arbeiten. Die Ergebnisse waren frappierend, denn die Führungskräfte schätzten ihre in dieser Zeit vollbrachte Arbeit als qualitativ hochwertiger ein und den Arbeitstag insgesamt als effizienter und zufriedenstellender. Eine Follow-up-Brafragung drei Monate später zeigte, dass viele der Probanden die Praxis beibehalten hatten. Die Wissenschaftler räumten ein, dass die &quot;stille Stunde&quot; Selbstdisziplin bzw. die Akzeptanz des Arbeitsumfeldes benötige, doch mit ein wenig Konsequenz kann sie auch ihre Wirkung entfalten.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/stille_stunde_im_buero/ new" target="_blank">Stille Stunde im Büro, Psychologie heute 15.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 26 Jun 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fremdbestimmung erhöht den gefühlten Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit der Einführung der sehr gestrafften Bachelor-Studiengänge erklingt an immer mehr Universitäten das Klagelied von Überforderung und Stress. Nun untersuchten Pychologen der Universität Heidelberg, was dahinter steckt. Sie befragten 405 Psychologiestudenten an vier Hochschulen - drei Viertel von ihnen waren Bachelor-Studenten, der Rest studierte in konventionellen Diplom-Studiengängen. Die Arbeitsbelastung erwies sich bei beiden Gruppen mit 20 bis 36 Wochenstunden Aufwand für das Studium als relativ gleich. Die Bachelor-Studierenden beklagten sich jedoch sehr viel häufiger als die Diplomanden über Stress und Leistungsdruck. Nach Einschätzung der Forscher hat der Arbeitsaufwand allein nur wenig Einfluss auf Stress - auf die wahrgenommene Zufriedenheit sogar gar keinen. Die Bachelor-Studenten erlebten aufgrund zahlreicher Vorgaben ihr Studium jedoch als eher fremdbestimmt und seinen größerem Notendruck ausgesetzt, da jede während des Studiums erbrachte Leistung in ihre Abschlussnote einfließe. Die Forscher empfehlen deshalb den Studenten, sich mit dem Studium mehr Zeit zu lassen, und raten den Universitäten, wieder mehr unbenotete Lehrveranstaltungen sowie längere Regelstudienzeiten einzuführen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/studie-bachelor-studenten-leiden-unter-stress/8271386.html new" target="_blank">Bachelor-Studenten leiden unter Stress, WiWo 29.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Glück liegt auf der Couch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie aus den USA hat mehrere Tausend private Blogs ausgewertet und analysiert, in welchen Kontexten sich die Blogger als glücklich beschreiben. Die Psychologen fanden dabei heraus, dass es dabei signifikante Unterschiede zwischen der jungen Blogger-Generation um die 20 und den älteren Semestern der Altersgruppe 40plus gibt. Während die Jüngeren auf Party, Action und die Erfüllung ihrer Träume in der Zukunft setzen, geht es bei den Älteren weitaus gediegener zu. Statt auf Aufregung, Begeisterung und Ekstase setzen sie auf das eher stille Glück, das sich durch Ruhe und Entspannung manifestiert. Ihnen ist der Samstag Abend auf der Couch weit mehr eine Quelle des Glücks als beispielsweise nächtliches Abtanzen in der Disko. Die Psychologen deuten die Unterschiede dahingehend, dass die Jüngeren noch voll dabei sind, sind auf noch nicht verwirklichte Träume zu konzentrieren, während es bei den Älteren vor allem darum gehe, ihrer Verantwortung nachzukommen und Verluste zu vermeiden. Wer viele Jahre in den Aufbau eines funktionierenden Alltags investiert habe, versuche nun, die Dinge einfach am Laufen zu halten.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-zur-zufriedenheit-wie-sich-das-gluecksempfinden-im-alter-wandelt-1.1683534 new" target="_blank">Glücklicher auf der Couch, SZ 30.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 24 Jun 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche sprechen gern über ihr Gehalt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Erhebung des Jobportals Monster in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland zeigt, dass es erhebliche kulturelle Unterschiede gibt bei der Frage, ob man gerne über das eigene Einkommen spricht. Weltweit fühlen sich 55 Prozent der Arbeitnehmer selten oder nie wohl dabei, über ihr Gehalt mit Kollegen zu sprechen. In Deutschland hingegen haben 64 Prozent damit überhaupt kein Problem, europaweit immerhin 43 Prozent. Vor allem die US-Amerikaner und die Kanadier tun sich hingegen schwer damit, über das eigene Einkommen zu plaudern - 63 bzw. 61 Prozent von ihnen befällt Unwohlsein bei diesem Gedanken.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehalt-ueber-geld-plaudert-man-nicht-gerne/8265178.html new" target="_blank">Über Geld plaudert man nicht gerne, WiWo 28.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Jun 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Integrität wird wichtiger in der Wertedebatte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der grundsätzliche Wertekanon von Führungskräften ist in den letzten Jahren vergleichsweise stabil geblieben. Die Gewichtung dieser Wertefavoriten hat sich jedoch ein wenig verschoben. So gehört Integrität zu den Aufsteigern innerhalb der wirtschaftlichen Wertedebatte. Seit 2006 erhebt die Wertekommission regelmäßig die zentralen Werte im Business. An der Umfrage 2003 beteiligten sich 230 Führungskräfte. Das daraus resultierende Ranking sieht wie folgt aus:1. Vertrauen (78 Prozent)2. Integrität (76 Prozent)3. Verantwortung (65 Prozent)4. Respekt (58 Prozent)5. Nachhaltigkeit (31 Prozent)6. Mut (31 Prozent)Bei der ersten Erhebung 2006 lag Integrität noch auf Rang 4, während die Verantwortung den Spitzenplatz einnahm. Nachhaltigkeit und Mut hingegen bilden seit Beginn der Befragung das Ende der Skala. <br><a href="http://www.wertekommission.de/content/pdf/studien/Fuehrungskraeftebefragung_2013.pdf new" target="_blank">Erhebung der Wertekommission</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 20 Jun 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zen-Meditation zeitigt langfristige Entspannungseffekte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Untersuchung des WDR-Betriebsarztes unter 35 Meditierenden zeigt, dass viele Arbeitnehmer erheblich von Zen-Meditation profitieren können. Von 35 Meditierenden erlebten 31 eine kurzfristige und 32 eine längerfristige Erholung. 16 Befragte meditierten nach einem Einführungskurs regelmäßig weiter, 15 Befragte eher unregelmäßig. 33 Teilnehmer konstatierten, dass die Meditationserfahrung langfristig positive Wirkungen im Alltag zeitige, was sie dazu veranlasste, den Wunsch nach einem vertiefenden Kurs zu äußern. Die Daten der Kleingruppe legen nahe, dass selbst erste Erfahrungen mit Meditation, die im Alltag nicht kontinuierlich wiederholt werden, die Perspektive auf die Alltagswahrnehmung und -gestaltung verändern. Da etwa die Hälfte der Teilnehmer des initialen Kurses sich anscheinend mit einer regelmäßigen Praxis noch schwer tat, jedoch einen Fortsetzungskurs befürwortete, legt dies nahe, dass viele Menschen einen gewissen Zeitraum der Gewöhnung benötigen, um neue Methoden in ihren Alltag zu integrieren - und dass sie daran durchaus interessiert sind, wenn sie die entsprechende Hilfestellung erhalten.<br><a href="http://www.zenleadership.de/print/evaluation-zen-seminare-wdr-2009-2012.pdf new" target="_blank">Erhebung WDR</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zen-meditation-zeitigt-langfristige-entspannungseffekte</link>
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<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Intelligenz fördert die Prioritätensetzung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die menschliche Fähigkeit, Eindrücke zu filtern, wächst mit der Höhe der Intelligenz. Ein experiment der University of Rochester brachte dabei eine neue Erkenntnis zutage: Intelligentere Menschen reagieren bei Aufgaben zur Unterscheidung und Einordnung von Sachverhalten einerseits schneller als weniger intelligente. Aber sie Filtern Eindrücke auch deutlich stärker. Werden ihnen visuelle Reize offeriert, die eine eher geringe Aussagekraft zu haben scheinen, filtern sie diese aus. Die Forscher schließen daraus, dass Intelligenz nicht nur eine schnelle Wahrnehmung fördert, sondern auch die Differenzierungsfähigkeit erhöht. Wer klüger ist, scheint also in der Lage, Informationen besser zu filtern - eine Fähigkeit, die vor allem in Zeiten der Informationsüberflutung hilfreich sein dürfte. Diese Fähigkeit könnte allerdings auch eine Kehrseite haben, denn wenn das Gehirn schon in einem frühen Wahrnehmungsstadium bestimmte Informationen als unwichtig aussortiert und unterdrückt, reduziert dies auch den Radius der wahrgenommenen Wirklichkeit. Ob Intelligenz einen solchen Scheuklappen-Effekt mit sich bringt, wurde in dem Experiment allerdings nicht untersucht.<a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/317186.html new" target="_blank">Kluge Hirne filtern bessern, wissenschaft.de 24.5.13</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bessere Leistungen durch Selbstbestätigung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dass Stress die Leistungsfähigkeit von Menschen beeinträchtigen kann, ist längst Allgemeingut. Eine Studie der Carnegie Mellon University Pittsburgh zeigt nun, dass diese Form des Leistungstiefs sich durch Selbstbestätigung kompensieren lässt. Die Forscher stellten zwei Testgruppen zusammen - eine mit Studenten, die seit einem Monat unter besonderen Belastungen standen und eine zweite mit Studierenden, die vergleichsweise entspannt waren. Bevor beide Gruppen als Arbeitsaufgabe Kategorien und Wortpaare bilden sollten, sollten sie elf Wertvorstellungen nach ihrer persönlichen Wertigkeit anordnen. Anschließend tauschte sich eine Gruppe dazu aus, warum ihnen der Wert an erster Stelle besonders wichtig ist. Die andere Gruppe reflektierte, welche Bedeutung der von ihnen auf Rang 9 gesetzte Wert für andere Menschen haben könnte. Bei der anschließenden Arbeitsaufgabe schnitten die gestressten Studenten schlechter ab als die entspannten. Diejenigen unter den Gestressten, die zuvor über ihre persönlichen Werte diskutiert hatten, erreichten allerdings annähernd so gute Ergebnisse wie die Gruppe der Gelassenen. Wer bereits unbeschwert war, verbuchte hingegen keine Leistungssteigerung. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die aus der persönlichen Wertereflektion erwachsende Selbstbestätigung die Fähigkeit zur kreativen Problemlösung erhöht - gerade, wenn Menschen sich gestresst fühlen.<br><a href="http://www.gehirn-und-geist.de/alias/psychologie/yes-you-can/1193285 new" target="_blank">Yes, you can! Psychologie heute 3.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Arbeitslosigkeit nicht immer ein Desaster ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Sozialwissenschaftler Benedikt Rogge hat in seiner Dissertation die Selbstbilder von Arbeitslosen betrachtet und kam in seinen 60 geführten Interviews zu dem Schluss, dass der Jobverlust je nach identitärer Selbstverortung auf die Betroffenen ganz unterschiedliche Wirkungen hat. Rogge nennt dies &quot;biographische Identitätsmodi&quot;, die vom persönlichen Umfeld, dem eigenen Lebensentwurf, von Bildung und gesellschaftlichem Standing, aber auch von den Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gespeist werden. Seiner Untersuchung zufolge tun sich vor allem Geringqualifizierte, für die Jobhopping, prekäre Arbeitsverhältnisse oder Phasen ohne Arbeit fast schon zum Alltag gehören, leichter mit Arbeitslosigkeit als Menschen, die gut qualifiziert sind und unter dem Druck stehen, wieder eine vergleichbare Tätigkeit zu finden. Menschen, die kaum Aussicht haben, nach dem Verlust eines Jobs wieder etwas vergleichbares zu finden, erfahren die Arbeitslosigkeit entweder als Katastrophe - oder nutzen sie als Weg zu einer Transformation, in der sie ihrem Leben unabhängig vom Thema Arbeit neuen Sinn verleihen. Manche Arbeitslose verfallen auch in einen Befreiungsmodus und nutzen die Phase ohne Job, um sich innerlich neu zu finden. Dies gelingt vor allem denen, die mit freier Zeit umzugehen wissen und sich in Sicherheit wiegen, bald etwas vergleichbares zu finden - und die finanzielle Sicherheiten haben, um sich nicht sogleich ökonomisch bedroht zu fühlen. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/sozialforschung-arbeitslosigkeit-kann-eine-befreiung-sein-seite-all/8262412-all.html new" target="_blank">Arbeitslosigkeit kann eine Befreiung sein, WiWo 28.5.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-arbeitslosigkeit-nicht-immer-ein-desaster-ist</link>
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<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vielfalt in der Führung motiviert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Bilanz ist ernüchternd: Nur 37 Prozent der deutschen Chefs gelingt es, ihre Mitarbeiter zu motivieren, 15 Prozent fallen in ihrem Führungsstil nicht weiter auf und sogar 49 Prozent tragen eher zu einem demotivierenden Arbeitsklima bei. Und damit steht Deutschland noch vergleichsweise gut da, denn international gehören sogar 55 Prozent der Chefs zu den Demotivierern. Das sind die Erkenntnisse einer Umfrage der Unternehmensberatung Hay Group unter 95.000 Führungskräften aus 2.200 Unternehmen weltweit. Das Problem in den Augen der Unternehmensberater: Die meisten Führungskräfte beherrschen nur einen Führungsstil - und der ist zumeist direktiv. Die Berater gehen davon aus, dass es gerade eine Mixtur verschiedener Führungsstile sei, die zu einem motivierenden Klima beitragen könne. Neben dem direktiven haben sie fünf weitere Stile ausgemacht, die - miteinander kombiniert - die Wirkung von Führung verbessern können: den visionären, den Zusammenhalt fördernden, den partizipativen, den coachenden und den perfektionistischen. Die Liste zeigt: Partizipation und die Förderung der zwischenmenschlichen Beziehungen allein reichen auch nicht aus, um die Mannschaft zu motivieren, denn dann geht die Zielperspektive leicht verloren. Ein bisschen Direktivität ist also sehr hilfreich, wenn sie zusammen mit soften, sozialen Methoden daher kommt.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article116558641/Jeder-zweite-Chef-demotiviert-seine-Mitarbeiter.html new" target="_blank">Jeder zweite Chef demotiviert seine Mitarbeiter, Die Welt 27.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hierarchien belasten die Psyche]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem britischen Gesundheitsökonom Richard Wilkinson geht die taz der Frage nach, wie soziale Ungleichheit auf die Psyche wirkt. Fortschritt, wirtschaftliches Wachstum und damit verbunden auch höhere Einkommen haben in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Industriestaaten dazu geführt, dass die Lebenserwartung immer weiter steigt. Ist die Einkommensungleichheit in einem Land jedoch besonders hoch, entsteht eine neue Form des Stresses, der gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehe, so Wilkinson. Korrelationen zwischen finanziellem Wohlstand und Lebenserwartung sind zwar mathematisch korrekt, verschleiern jedoch die tieferen Wirkmechanismen, denn in den Augen des Gesundheitsökonoms ist es vor allem der soziale Status, der über Gesundheit und Wohlbefinden entscheide. Da Geld in vielen Gesellschaften diesen Status markiere, werde bei Deutungen häufig zu kurz gegriffen. Für Wilkinson ist augenscheinlich, dass es die starken Einkommensunterschiede und damit verbunden die Wahrnehmung hierarchischer Unterordnung ist, die sozialen Stress und damit psychische Erkrankungen begünstige. Er plädiert dafür, einerseits mehr Steuergerechtigkeit herbeizuführen und Schlupflöcher zu schließen und parallel dazu auf einen Abbau der zum Teil krassen Gehaltsunterschiede hinzuwirken.<br><a href="http://www.taz.de/Gesundheitsoekonom-zu-Arm-und-Reich/!116683/ new" target="_blank">&quot;Hierarchien machen sozialen Stress&quot;, taz 24.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der deutsche Angst-Faktor]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dass die Deutschen ein besonders ängstliches Volk sind, gehört international längst zum Gemeingut und spiegelt sich beispielsweise im Begriff der &quot;German Angst&quot;. Die Wirtschaftswoche geht dem Phänomen am Beispiel der Frage, warum die Deutschen so unentschlossen beim Kinderkriegen sind, nach. Nur 15 Prozent der Deutschen halten ihr Land für kinderfreundlich - im Vergleich mit elf anderen europäischen Ländern ein Tiefstwert, denn 90 Prozent der Dänen und selbst 49 Prozent der krisengeplagten Spanier sind hier deutlich optimistischer eingestellt. Mit realen Fakten, beispielsweise den wirtschaftlichen Zukunftsaussichten, lässt sich diese Diskrepanz kaum erklären. Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der &quot;Stiftung für Zukunftsfragen&quot;, führt diese Einschätzung auf verschiedene Ängste zurück: auf Angst vor dem Verlust der eigenen Unabhängigkeit, davor, nicht genügend Geld zu verdienen, die Karriere zu vernachlässigen oder den falschen Partner zu haben. Doch hinter diesen vordergründigen Einschätzungen steckt mehr, denn immer mehr Psychotherapeuten stellen fest, dass die verdrängten Traumata des Zweiten Weltkrieges für viele Deutsche immer noch unverdaut in der Luft hängen. Fast schon als Strafe der eigenen Geschichte wurde in Deutschland über das eigene Leid weitgehend geschwiegen, was Angst zum Symptom ungelebter Trauer werden lässt. Und gerade das Verschweigen von Leiden verhindere Erlösung.<a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/german-angst-fuerchtet-euch-nicht-seite-all/8243780-all.html new" target="_blank">Fürchtet euch nicht, WiWo 24.5.13</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Freie Zeit tut der Psyche gut]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der TU Dresden unter 491 Studenten legt nahe, dass das zweidimensionale Modell der Work-Life-Balance bei der Betrachtung der psychosozialen Gesundheit zu kurz greift. Die Forscher untersuchten die drei Zeitkomponenten &quot;Zeit für Freunde und Familie&quot;, &quot;Zeit für Arbeitspflichten&quot; und &quot;Zeit, um über sich selbst nachdenken zu können&quot; und betrachteten die Wirkung der verschiedenen Zeitparameter auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Dabei zeigte sich, dass die Zeit &quot;für sich selbst&quot; im Zusammenspiel mit den beiden anderen Zeitqualitäten eine essenzielle Bedeutung hat für die eigene Gesundheitsfürsorge, denn die Studenten, die in allen drei Zeitdimensionen die gewünschten Ressourcen zur Verfügung hatten, fühlten sich am wohlsten und ausgeglichensten. Dieses Ergebnis legt nahe, dass dem Alleinsein ein nicht unerheblicher Stellenwert bei der Aufrechterhaltung seelischer Balance zukommt.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/psychologie-allein-sein-macht-gesund/8216184.html new" target="_blank">Allein sein macht gesund, WiWo 16.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachholbedarf der KMU bei CSR-Aktivitäten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Corporate Social Responsibility wird für immer mehr Firmen zum Thema, doch vor allem der Mittelstand hinkt mit der Umsetzung hinterher. So das Ergebnis des KMU-Förderbarometers der Beratungsgesellschaft Ernst &amp; Young, für das 1.000 Unternehmen befragt wurden. Während bei den mittleren und größeren Firmen bereits 95 Prozent einen Bedarf in Sachen CSR erkennen, sind es bei Kleinunternehmen mit bis zu 19 Mitarbeitern erst 31 Prozent beziehungsweise bei solchen mit bis zu neun Mitarbeitern 30 Prozent. 48 Prozent engagieren sich für ihre Mitarbeiter (Zukunftsprognose: 49 Prozent),  25 Prozent im sozialen und gesellschaftlichen Bereich (Zukunftsprognose: 23 Prozent), 16 Prozent für Umweltschutz  (Zukunftsprognose: 20 Prozent) und 6 Prozent für Kunst und Kultur (Zukunftsprognose: 4 Prozent). 21 Prozent der KMU bekennen, für die Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung von CSR-Maßnahmen externe Hilfe zu benötigen.<br><a href="http://www.markenartikel-magazin.de/no_cache/unternehmen-marken/artikel/details/1005345-csr-unternehmen-haben-erhebliches-umsetzungsdefizit/ new" target="_blank">CSR: Unternehmen haben erhebliches Umsetzungsdefizit, Markenartikel 16.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwei Drittel der Deutschen unterstellen Politikern Eigeninteresse]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Politikverdrossenheit in Deutschland erreicht neue Höchstwerte. Einer Forsa-Studie im Auftrag des Sterns zufolge finden bereits 63 Prozent der Bevölkerung, dass Politiker nicht die Interessen des Landes im Blick haben, sondern eher ihrem Eigeninteresse folgen. 69 Prozent gehen davon aus, dass die vermeintlichen Volksvertreter mit den heutigen Herausforderungen überfordert seien. Nach den gegenwärtig drängendsten Problemen gefragt, landet die Unzufriedenheit mit Politikern und Parteien auf dem ersten Platz (35 Prozent), gefolgt von Arbeitslosigkeit (26 Prozent), Atomausstieg (24 Prozent) und Preissteigerungen (20 Prozent). Nur 37 Prozent der Deutschen glauben, Politiker machen ihre Arbeit größtenteils gut - 56 Prozent widersprechen dem explizit.<br><a href="http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/grosse-politikverdrossenheit-deutschen-1229360.html new" target="_blank">Große Politikverdrossenheit bei Deutschen, Merkur online 4.5.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zwei-drittel-der-deutschen-unterstellen-politikern-eigeninteresse</link>
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<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unterbewusster Selbstbetrug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie zeigt, dass immer mehr Unternehmer sich offensiv für ein nachhaltiges, faires und ökologisches Wirtschaften einsetzen. Im Tagesgeschäft hingegen werde dieses bewusste Wollen zum Teil durch &quot;unbewussten Selbstbetrug&quot; konterkariert. Die Forscher beobachteten bei der Untersuchung von 100 deutschen Firmen, mit denen sie verschiedene Szenarien durchspielten, dass unter dem Vorzeichen des Wunsches nach mehr Nachhaltigkeit die Testpersonen die &quot;Beziehung zwischen Werten und Handlungen neu justierten - so dass ihre Handlungen mit ihren Werten übereinzustimmen schienen&quot;. De facto präferierten sie jedoch in Situationen, in denen die eigenen Geschäftsmöglichkeiten negativ tangiert zu werden drohten, unbewusst Handlungsoptionen, die den eigenen moralischen Vorstellungen mehr oder weniger zuwiderliefen. So neigen Firmen beispielsweise dazu, das schwierige Feld der Beschaffung nachhaltig produzierter Rohstoffe einfach an Zulieferer zu delegieren anstatt sich selbst darum zu bemühen und damit auch eine wirkliche Kontrolle über die Lieferkette zu haben. Oder sie stellen in finanziell schwierigen Kontexten das eigene Plädoyer für Umweltschutz dann doch hintan. Da diese Verdrängungsmechanismen den Agierenden oftmals gar nicht bewusst seien, plädieren die Forscher dafür, diese Wahrnehmungslücken zu schließen, indem beispielsweise durch die Gesetzgebung ein Rahmen geschaffen werde, der entsprechende Standards für alle verbindlich mache und damit sicherstelle. Wenn beispielsweise in Branchen mit hohem Margendruck für alle Unternehmen eine stärkere Regulierung zugunsten des Naturschutzes gelte, nivelliere dies den unbewussten Reflex, zugunsten der eigenen Profitabilität hier Abstriche zu machen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/unternehmer-gutes-denken-und-schlechtes-tun/8203460.html new" target="_blank">Gutes denken und Schlechtes tun, WiWo 14.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Den Sinn im Jetzt erkennen und tun, was möglich ist]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Harvard Business Manager nimmt in einer Kolumne das Vorurteil unter die Lupe, dass eine sinnvolle berufliche Tätigkeit in den Augen Vieler den Verzicht auf finanziellen Erfolg mit sich bringe. Zwar übertreibt der Beitrag in meinen Augen mit typisch amerikanischem Fortschrittsoptimismus ein wenig, wenn er beispielsweise die vermögenden Google-Gründer als Sinn-Heroen feiert, da viele ihrer Innovationen zwar in der Tat enorme gesellschaftliche Fortschritte mit sich gebracht haben, aber eben auch im Hinblick auf die Machtfrage im Umgang mit Informationen so mache hier unhinterfragte Schattenseiten in sich bergen, oder wenn Banken per se als Weltverbesserer gefeiert werden, weil sie auch den Bau von Kulturinstitutionen oder soziale Projekte finanzieren, aber zwei Punkte in dem Beitrag sind sehr bedenkenswert. Der erste: zu erkennen, dass es nicht allein Geschäftsmodelle sind oder die Art der Organisation, in der man tätig ist, die Sinn stiften, sondern die eigene Persönlichkeit. Ist man mutig, authentisch und tritt überzeugt für eine Sache ein? &quot;Das sind die Eigenschaften, auf die es wirklich ankommt. ... Letztlich geht es um diese Frage: Wer sind Sie?&quot;, postuliert der Artikel. Der zweite Punkt: Veränderungspotentiale nicht von künftigen Entwicklungen oder Möglichkeiten abhängig machen, sondern das Potential im Hier und Jetzt erkennen - und dementsprechend sofort und unter den gegebenen Umständen etwas tun. Der Fallstrick einer einseitigen Zukunftsfixierung hingegen lähme, weil die Zukunft nie richtig beginne: &quot;Weil wir eben immer in der Gegenwart festsitzen. Sie können heute etwas bewirken. Eine andere Möglichkeit als jetzt haben Sie auch gar nicht. Also: Was wollen Sie tun?&quot;<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/a-899463.html new" target="_blank">Geld oder Sinn? Beides! HBM 15.5.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=den-sinn-im-jetzt-erkennen-und-tun,-was-möglich-ist</link>
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<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Von der Erschöpfung zurück zur Schöpfung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche geht in einem tiefsinnigen Beitrag der Frage nach, warum in der Wirtschaft aus &quot;Schöpferstolz&quot; längst einem &quot;Stolz der Erschöpften&quot; gewichen ist. Ein wesentlicher Punkt, warum Arbeiten immer öfter in ein &quot;pathologisches Ausgebranntsein&quot; münde, liege darin, dass das &quot;Werk&quot;, also das, was durch den Akt des Arbeitens geschaffen werden soll, immer weniger für sich zählt. Wo es längst in der Wirtschaft fast nur noch um ein immer höher, schneller und weiter geht, ist &quot;besinnungslose Betriebsamkeit&quot; beinahe schon Selbstzweck - ein Indikator, um zu zeigen, dass man im großen Spiel noch mitspielt. Oder, wie der Autor es erklärt: &quot;Vielleicht ist die Ablösung des Schöpferstolzes durch den Stolz der Erschöpfung ein Indiz der Dominanz des Finanzsektors im gegenwärtigen Wirtschaftssystem. In der Finanzwirtschaft gibt es kein abgeschlossenes Werk, auf das man stolz sein könnte, sondern nur einen theoretisch unendlich maximierbaren Profit. Geld ist flüssig und bekanntlich hat man nie genug davon.&quot; Er plädiert dafür, den Wert von Arbeit wieder an dem Wert zu orientieren, den die durch sie geschaffenen Werke entfalten: &quot;Diese Schöpfungen müssen gegen die Erschöpfung der Arbeitenden abgewogen werden.&quot; Sein Fazit: &quot;Muße tut not. Muße fürs Träumen und fürs Nachdenken.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gesellschaft-strebt-nach-eurem-werk-seite-all/8208040-all.html new" target="_blank">Strebt nach eurem Werk! WiWo 15.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Evolution im Business braucht Zeit und eine neue Perspektive]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Gespräch mit dem Mikrokredit-Vorreiter Muhammad Yunus zeigt der Harvard Business Manager, dass ein grundlegender Wandel im Business nicht nur völlig neue Ideen braucht, sondern auch die entsprechende Zeit, damit diese auf der organisationalen Ebene ihre Kreise ziehen und sich etablieren können. Yunus selbst, der mit der Gründung der Grameen Bank das Prinzip von Mikrokrediten &quot;businessfähig&quot; machte, erklärt im Interview den Unterschied zwischen seinem Ansatz, der von der Mission, Menschen zu helfen, getragen ist, und verschiedenen Nachahmer-Initiativen, die die Idee der Mikrokredite letztlich unter den Vorzeichen des konventionellen Business nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung pervertierten. Zentraler Punkt für ein Gelingen von neuen Vorstößen in seinen Augen: &quot;Als ich noch an der Uni forschte und lehrte, blickte ich aus der Vogelperspektive auf die Welt. Als ich später in der Stadt Tür an Tür mit meinen Mitmenschen arbeitete, sah ich alles mit den Augen eines Wurms: Dadurch konnte ich Probleme in all ihren Facetten erkennen und versuchen, sie zu lösen. Sie beginnen mit den ersten 100 Personen und machen sich danach an die nächsten 100. Sie gewinnen allmählich Größe. Man entwirft nicht von Anfang an ein Modell für einen Millionenmarkt. Organisationen entwickeln sich Schritt für Schritt und starten nicht als Megakonstrukt.&quot; Yunus gibt sich überzeugt davon, dass &quot;die gesammelte kreative Kraft der Menschheit den Kampf gegen die Probleme der Welt gewinnen kann&quot; - wenn diese Kräfte nicht alleine dazu genutzt werden, um Geld zu verdienen, sondern auf wirtschaftlich tragfähige und effiziente Weise reale Probleme zu lösen.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-882870.html new" target="_blank">&quot;Organisationen entwickeln sich Schrit für Schritt&quot;, HBM 13.5.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=evolution-im-business-braucht-zeit-und-eine-neue-perspektive</link>
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<pubDate>Fri, 31 May 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Haben wir sie noch alle?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die in den letzten Jahren explosionsartig um sich greifende Diskussion über Burn-out zeigt nicht nur, wo es in der Arbeitswelt im Argen liegt, sondern illustriert zugleich, wie die Einführung eines übergreifenden Begriffs für verschiedene Alltagserscheinungen, die nicht per se einen Krankheitswert an sich haben, die wahrgenommene Realität verändern kann. Fühlte man sich früher vielleicht mal mehrere Tage hintereinander im Job schlapp oder hatte das Gefühl, die ständige Überlastung zehre zu sehr an den eigenen Kräften, lässt es sich heute kaum vermeiden, dass die Idee eines Burn-outs mitzuschwingen beginnt. Ähnliche Gefahren wittern Mediziner im Zuge der gegenwärtig betriebenen Neuauflage des amerikanischen Klassifikationssystems für psychische Störungen DSM. So warnt der Psychiater Allan Frances davor, emotionale Disbalancen, die sich in Zeiten erhöhter Herausforderung bei Menschen als ganz natürliche Reaktion zeigen können, als Krankheiten zu klassifizieren. Wenn beispielsweise Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit, die in gewissem Rahmen völlig &quot;normale&quot; Reaktionen sind, zu leicht den Charakter des Krankhaften zugewiesen bekommen, bestehe die Gefahr, dass unsere menschlichen Bezugssysteme aus den Fugen geraten, weil einst natürliche Reaktionen dann zu leicht pathologisiert werden. Frances rät dazu, die realen Herausforderungen, die mit einer immer komplexer werdenden Welt einhergehen, öfter schlicht als solche zu betrachten - und das Augenmerk mehr darauf zu lenken, an der Auseinandersetzung mit ihnen zu wachsen. Werde hingegen jeder innere Kampf, jedes an die eigenen Grenzen stoßen, bereits als Krankheit betrachtet, laufe eine Gesellschaft Gefahr, einen Zustand vermeintlicher Normalität wieder herstellen zu wollen, die in dieser Weise vielleicht gar nicht gegeben ist. Frances Kritik versteht sich als Impuls, die Frage der Resilienz wieder ernster zu nehmen und Räume zu schaffen, in denen persönliches Wachstum auch im Rahmen von länger andauernden Krisen &quot;erlaubt&quot; ist, ohne dass gleich von Krankheit gesprochen wird.<br><a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/psychologie-was-ist-schon-normal/4167322.html new" target="_blank">Was ist schon normal? Tagesspiegel 13.5.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=haben-wir-sie-noch-alle</link>
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<pubDate>Wed, 29 May 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Evolutionäre Leadership - Mehr Bewusstsein im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ich möchte es mir nicht nehmen lassen, an dieser Stelle auf einen spannenden Workshop mit der amerikanischen Entwicklungspsychologin Dr. Elizabeth Debold hinzuweisen, der zum Thema &quot;Leadership jenseits von Ego – Wie Frauen selbstsicher und zielgerichtet führen können&quot; am <a href="http://www.enlightennext.de/2013/04/05/debold-bln-2013/ new" target="_blank">8. Juni in Berlin</a>  stattfinden wird. Ein erfrischender Kontrast zur gegenwärtigen Quotendiskussion, denn Debold geht davon aus, dass nicht die übliche typologische Unterscheidung zwischen Männern und Frauen und die daraus abgeleiteten geschlechterspezifischen Interessenlagen und Fähigkeitspotentiale es sind, die unsere Aufmerksamkeit verdienen, sondern dass es eines Bewusstseins im Business bedarf, das in der Lage ist, über diese Dualismen hinauszugehen. Zwar richtet sich der Workshop selbst speziell an Frauen, aber in einem Interview erklärt die Entwicklungspsychologin, warum eine &quot;Evolutionäre Leadership&quot;, die nicht mehr vom Ego aus agiert, für alle (!) Menschen von Belang ist. Ihr geht es darum Wege zu eröffnen, Fachwissen unterschiedlicher Menschen und verschiedene Sichtweisen zu einer höheren Synthese zu bringen. Voraussetzung für einen solchen ko-kreativen Prozess ist in ihren Augen eine Entwicklung des Bewusstseins von der Ego-Perspektive, die ausschließlich vom Standpunkt getrennter Ichs ausgeht, hin zu einem Gegründet-Sein in einem neuen Verständnis von Einheit.<br><a href="http://enext_de.s3.amazonaws.com/2013/04/Interview-mit-E.Debold.pdf new" target="_blank">Interview mit Dr. Elizabeth Debold</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=evolutionäre-leadership---mehr-bewusstsein-im-business</link>
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<pubDate>Tue, 28 May 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[So kann Change Management funktionieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>60 bis 70 Prozent aller Change-Management-Projekte scheitern - und obwohl diese Schwäche seit Jahrzehnten in Firmen bekannt ist, ist dieser Anteil dennoch seit den 1970-er Jahren konstant geblieben. Ein Beitrag im Harvard Business Manager legt den Finger auf die Wunde, denn er geht davon, dass dies nicht an fehlendem Fachwissen liege, sondern an der Unfähigkeit der Manager, dieses umzusetzen. Als Ausweg aus der Change-Falle empfiehlt der Artikel, übergreifend für alle Abteilungen ein für alle verbindliches Set an Definitionen und Methoden zu erstellen. Weiterhin dürfe Change nicht als für sich stehendes Projekt verstanden werden, sondern müsse zum wesentlichen Bestandteil des Geschäftsmodell werden. Auch dürften Manager die Verantwortung für Change-Prozesse nicht allein an Experten delegieren, sondern müssten für die Umsetzung und vor allem den Erfolg mitverantwortlich gemacht werden.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/a-898305.html new" target="_blank">Was sich ändern muss, HBM 10.5.13 </a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 May 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Moderatere Perspektiven für Managergehälter]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Exorbitante Gehälter und Boni für Top-Fährungskräfte sind seit geraumer Zeit ein wichtiges Gesprächsthema in der öffentlichen Diskussion. Im Interview mit Spiegel online erklärt Klaus-Peter Müller, Aufsichtsrat der Commerzbank, dass in Deutschland moderate Anpassungen im Hinblick auf Vergütungsmodelle in der Entwicklung seien. &quot;Die Spreizung hat zugenommen, und wir müssen aufpassen, dass wir nicht weiter an Akzeptanz für unser Handeln in der Bevölkerung verlieren. Wenn wir Unternehmer und Manager negativ auffallen, zerstört das auch das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft. Damit schneiden wir uns ins eigene Fleisch&quot;, so Müller. Er plädiert dafür, Vergütungen mit transparenten Kriterien nach oben zu begrenzen und die Relationen zwischen Vorstandsgehältern, den Salären der oberen Führungspositionen und der Honorierung der Gesamtbelegschaft mehr im Auge zu behalten. Boni-Zahlungen, die über mehrere Jahre gestreckt werden, sowie die Möglichkeit, Zahlungen bei erst nachträglich erkennbaren Misserfolgen wieder zurückzufordern, sollen einen weiteren Beitrag zur Vermeidung von Gehaltsexzessen leisten.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/managergehaelter-verdienen-topmanager-zu-viel-a-897945.html new" target="_blank">&quot;Das zerstört das Vertrauen in die Marktwirtschaft&quot;, Spiegel online 8.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 May 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenig Teilzeit im Management]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungspositionen sind in Deutschland nach wie vor größtenteils Fulltimejobs, so eine Auswertung von Daten einer europäischen Arbeitskräfteerhebung aus dem Jahr 2009, die vom Wissenschaftszentrum Berlin erstellt wurde. So arbeiten in Deutschland lediglich fünf Prozent aller Manager weniger als 30 Stunden pro Woche - in den Niederlanden sind es zwölf Prozent, in Großbritannien acht Prozent. Und Teilzeit ist nach wie vor hauptsächlich Frauensache. In Deutschland haben 14,6 Prozent der Frauen in Führungspositionen eine Teilzeitstelle, aber nur 1,2 Prozent der Männer. In den Niederlanden sind es 31,5 Prozent Frauen und immerhin 4,1 Prozent Männer. Teilzeit wird dabei vor allem in den Bereichen Bildung und Gesundheit sowie in der öffentlichen Verwaltung geführt. In großen Unternehmen oder bei Selbstständigen ist dies hingegen die große Ausnahme. Der höhere Teilzeitanteil in den Niederlanden wird auf die dort andere Arbeitskultur zurückgeführt, in der Teilzeitarbeit insgesamt deutlich stärker verbreitet ist.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-05/studie-teilzeitarbeit-manager-europa new" target="_blank">Teilzeit ist nichts für Chefs, Zeit online 6.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 May 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Am ungeliebten Job festhalten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die schwierige Wirtschaftslage lässt anscheinend viele Arbeitnehmer an ihren Jobs festhalten, obwohl sie diese nicht mögen. Eine Erhebung des Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Personalvermittlers Manpower unter 684 Berufstätigen ab 18 Jahren zeigt, dass 48 Prozent der Arbeitnehmer mit ihren Jobs nicht zufrieden sind. 43 Prozent planen deshalb einen Jobwechsel. Die Arbeitszufriedenheit ist insgesamt zurückgegangen, nur noch 52 Prozent sind mit den Arbeitsbedingungen &quot;insgesamt zufrieden&quot;, was einem Rückgang um 11 Prozentpunkte innerhalb des letzten Jahres entspricht. Die Kritikpunkte und Wünsche der Befragten: höherer Lohn (24 Prozent), mehr Anerkennung für die eigene Leistung (15 Prozent), fehlende Freude bei der Arbeit (11 Prozent), fehlende Abwechslung (10 Prozent), schlechtes Arbeitsklima (10 Prozent) und Ärger mit dem Chef (5 Prozent).<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/job-umfrage-jeder-zweite-arbeitnehmer-ist-unzufrieden-mit-der-arbeit-a-898510.html new" target="_blank">Jeder Zweite ist unzufrieden mit seinem Job, Spiegel online 7.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sozialkompetenz wird im Financing wichtiger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Buchhaltung und Controlling war gestern, denn in immer mehr Unternehmen wird von den Mitarbeitern der Finanzabteilungen ein bereichsübergreifendes Engagement gefordert. Eine Studie des Personaldienstleisters Robert Half, für die 1.000 Leiter von Finanzabteilungen und Bereichsvorstände Finanzen in Deutschland und weiteren europäischen Ländern befragt wurden, zeigt, dass neben Finanzfachwissen (29 Prozent) auch Branchenkenntnisse (38 Prozent), Führungsqualitäten (36 Prozent) und analytische Fähigkeiten (28 Prozent) in diesem Segment eine wachsende Rolle spielen. Demzufolge werden auch Weiterbildungen gestaltet, und zwar im Hinblick auf analytische Fähigkeiten (35 Prozent), Führungskompetenz (42 Prozent) und Finanzfachwissen (42 Prozent). Interessant ist, dass die Schulungen zu Sozialkompetenzen für immerhin 37 Prozent der Firmen für wichtig erachtet werden.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/studie-das-sind-die-sorgen-der-finanzchefs/8159592.html new" target="_blank">Das sind die Sorgen der Finanzchefs, HB 5.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 May 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schlechte Meeting schlagen aufs Gemüt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Meetingkultur im Business steht bisweilen im Ruf, nervig und zeitraubend zu sein, da es vielen Zusammenkünften schlicht am Willen zur Effizienz zu fehlen scheint. Eine arbeitspsychologische Untersuchung unter 60 Mitarbeitern eines Energieunternehmens zeigt nun, dass die Negativfolgen weitaus größer sind. Die Studienteilnehmer verbrachten pro Woche im Schnitt in vier Meetings, die zusammen etwa sechs Stunden dauerten. 58 Prozent bewerteten diese als größtenteils unproduktiv. Zu den Effizienzkillern zählen schlechte Kommunikation, Jammern über Missstände, die Suche nach Schuldigen, das Abschieben von Verantwortung, Gespräche, die nichts mit dem Meeting-Thema zu tun haben, die Abwertung anderer und ein sich Verlieren in Details. Diese Konstellationen nerven die Mitarbeiter nicht nur, sondern sie machen sogar krank, und zwar vor allem diejenigen, die besonders häufig zu Meetings zitiert werden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitswelt-meetings-machen-krank/8158252.html new" target="_blank">Meetings machen krank, WiWo 3.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Tue Gutes - für möglichst viele]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Tue Gutes und rede darüber - so lautet die klassische Annahme, wie gute Reputation zustande kommt. Bei der Untersuchung eines 500-Einwohner-Dorfes in der Karibik haben Anthropologen nun festgestellt, dass soziales Ansehen nicht allein von der Zahl der guten Taten abhängt, sondern auch davon, wie vielen Menschen sie zugute kommen. Demnach hatten die Dorfbewohner, die einer Vielzahl von Mitbewohnern bei Arbeiten halfen, eine höhere soziale Reputation als diejenigen, die mehrmals der gleichen Person zur Seite standen. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/reputation-das-geheimnis-eines-guten-rufs/8154446.html new" target="_blank">Das Geheimnis eines guten Rufs, WiWo 3.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 May 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erfahrung ist kein Garant für Kompetenz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungserfahrung ist kein Garant dafür, dass Führungskräfte wirklich führen können. Dieses Paradox entschlüsselte der Wirtschaftspsychologe Uwe Kanning im Rahmen der Untersuchung von 814 Mitarbeitern eines großen deutschen Unternehmens. Im Rahmen eines Assessment Centers wurden die Teilnehmer in ihren Leistungen in neun Kompetenzkategorien beurteilt, darunter Führungs- und Entscheidungsfähigkeit und Selbstreflexion. Das überraschende Ergebnis: Menschen, die bereits über Führungserfahrung verfügten, wiesen keine besseren Führungskompetenzen auf als diejenigen, die sich noch nicht in Leitungsfunktionen erprobt hatten. Darüber hinaus stellte Kanning einen Zusammenhang zwischen Alter und Führungs(un)fähigkeit fest, denn ältere Mitarbeiter schnitten bei Führungsqualitäten schlechter ab als jüngere. Das Paradox führt der Wissenschaftler darauf zurück, dass es vielen Firmen an einer funktionsfähigen Feedbackkultur mangele. Wer keine adäquaten Rückmeldungen bekomme, sei auf seine Selbsteinschätzung angewiesen - und die trügt nur allzu oft, da Menschen dazu neigen, die Ursachen für schlechte Leistungen bei anderen zu suchen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/studie-zur-kompetenz-von-fuehrungskraeften-erfahrung-zaehlt-wenig-a-897391.html new" target="_blank">Kompetenz steigt nicht mit den Berufsjahren, Spiegel online 3.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fehlende Pausenkultur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Pausen machen kreativ, denn wer beim Arbeiten ab und an innehält, ist entspannter und kann sich besser konzentrieren. Doch in der gegenwärtigen Hochleistungskultur scheinen Pausen aus der Mode geraten zu sein, wie der Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin dokumentiert. Vor allem chronische Vielarbeiter verzichten demnach am häufigsten auf Pausen. Dabei weiß man aus dem Sport, dass Aktivität zwar die Basis legt für ein Weiterkommen, die Pausen zwischen Trainingseinheiten sind jedoch essenziell, damit Leistungssteigerungen wirksam werden können. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/ausruhen-ist-wichtig-viele-arbeitnehmer-machen-zu-wenig-pause-seite-all/8121506-all.html new" target="_blank">Viele Arbeitnehmer machen zu wenig Pause, WiWo 25.4.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitszeiten werden länger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen arbeiten immer länger, so das Ergebnis einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes. So liegt die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten inzwischen bei 41,9 Stunden, was einem Anstieg um eine halbe Stunde seit 1991 entspricht. Selbstständige sind noch länger im Einsatz - sie kommen auch eine wöchentliche Arbeitszeit von 50,4 Stunden.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/wochenarbeit-selbstaendige-arbeiten-10-stunden-mehr-als-arbeitnehmer-a-897410.html new" target="_blank">Selbstständige arbeiten zehn Stunden mehr, Spiegel online 30.4.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vorstoß zum Arbeitnehmerschutz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Initiative mehrerer Bundesländer, vor dem Hintergrund steigender psychischer Erkrankungen den Arbeitnehmerschutz im Hinblick auf Stressbelastungen zu verbessern, geht in eine neue Runde. So bringt die Initiative eine &quot;Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch psychische Belastungen bei der Arbeit&quot; in der Länderkammer ein. Absehbare Schäden für die Volkswirtschaft und die Sozialkassen sowie das durch entsprechende Erkrankungen entstehende menschliche Leid lassen in den Augen der Initiative neue gesetzliche Regelungen notwendig erscheinen. So werden die Kosten psychischer Erkrankungen auf insgesamt über 43 Milliarden Euro geschätzt, bei 52 Arbeitsunfähigkeitstagen. Letztere seien in den vergangenen fünf Jahren um etwa 80 Prozent angestiegen. Die Initiative fordert, Arbeitszeiten und -rhythmen so zu regeln, dass Gefährdungen der psychischen Gesundheit weitgehend vermieden werden können. Unterstützt wird die Initiative von den Gewerkschaften. So habe die IG-Metall bereits vor einem Jahr eine &quot;Anti-Stress-Verordnung&quot; vorgelegt.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/anti-stress-verordnung-dem-kopf-soll-es-besser-gehen-1.1664142 new" target="_blank">Dem Kopf soll es besser gehen, SZ 3.5.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 May 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit mit anderen Augen sehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welt am Sonntag beleuchtet in einem schönen Beitrag die unterschiedlichen Perspektiven der Weltreligionen auf das Thema Arbeit - und findet dabei viele positive Anknüpfungspunkte für stressgeplagte Arbeitnehmer. Einig scheinen sich dabei alle Glaubensrichtungen darüber zu sein, dass man der Arbeit, so anstrengend sie vielleicht sein mag, immer auch sinnhafte Aspekte abringen könne - indem man sich in Hingabe übt, auch unbedeutende Aufgaben wertschätzt und mit Freude dient. Aus buddhistischer Sicht trägt zur freudvollen Arbeit bei, Aufgaben wahrzunehmen, die dem Leben insgesamt dienen. Zerstörerische Tätigkeiten hingegen seien kaum geeignet, Frieden zu finden. Auch sei es hinderlich, von Arbeit das Paradies zu erwarten, denn Frust und Schmerz gehörten zum Leben nun einmal dazu. Insgesamt richtet der Beitrag ein Augenmerk darauf, realistischer mit den Herausforderungen der Arbeitswelt umzugehen. Zwar müssten auch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, doch habe der Einzelne letztlich auch Gestaltungsspielräume, allein dadurch, dass er entscheiden kann, welche Erwartungen im Hinblick auf Arbeit er kultiviert und ob er vermeintlichen Belastungen auch positive Perspektiven abringen kann.<br><a href="http://www.welt.de/regionales/koeln/article115643355/Ist-Arbeit-nicht-paradiesisch.html new" target="_blank">Ist Arbeit nicht paradiesisch? WamS 28.4.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 May 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychischer Problemdruck wächst]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spektakuläre Selbstmorde in der Londoner City werfen die Frage auf, ob und inwieweit die Wirtschaftskrise inzwischen auf das psychische Befinden der Arbeitnehmer durchschlägt. Insgesamt verzeichnete Großbritannien seit 2004 gerade die höchste Selbstmordrate. Doch über psychische Probleme spricht man im Business nach wie vor nicht - erst recht nicht im Bankensektor, wo dies nach wie vor als Stigma gilt. Rund 34 Prozent der britischen Arbeitnehmer stehen bei der Arbeit unter starkem Stress - eine Belastung, die andere Sorgen, beispielsweise um die eigene Gesundheit, deutlich übersteige. Vor allem Männer zwischen 30 und 59 Jahren aus sozial schwächeren Milieus seien betroffen. Doch Geld allein hilft nicht, so eine Psychologin aus der Londoner City, deren Patienten zu 40 Prozent aus der Finanzbranche stammen. Diese erkennen nämlich immer mehr, dass Glück sich nicht allein aus guten Finanzen ergebe.<br><a href="http://www.taz.de/Psychische-Gesundheit-im-Finanzsektor/!115097/ new" target="_blank">Verrückt sind immer nur die anderen, taz 27.4.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 May 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Überstunden - oft Freizeit statt Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Überstunden werden in Deutschland zunehmend durch Freizeitausgleich abgegolten, so eine aktuelle Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. 49 Prozent der Westdeutschen werden bereits auf diesem Weg für die geleistete Mehrarbeit entschädigt (1991: 32 Prozent). Die reine Abgeltung über einen finanziellen Ausgleich sank im gleichen Zeitraum von 36,8 auf 12 Prozent. Der Anteil eines Mixes aus Bezahlung und Freizeitausgleich stieg von 14,9 auf 19,9 Prozent. Knapp ein Fünftel der Arbeitnehmer erhält hingegen für Überstunden überhaupt keinen Ausgleich.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-04/ueberstunden-ausgleich-umfrage new?true" target="_blank">Chefs geben Ausgleich statt Bezahlung für Mehrarbeit, Zeit online 23.4.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=überstunden---oft-freizeit-statt-geld</link>
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<pubDate>Mon, 06 May 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dauerthema Erreichbarkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Bitkom-Studie unter 505 Berufstätigen und Personalverantwortlichen aus 854 Unternehmen zeigt, dass beim Thema Erreichbarkeit nach wie vor jede Menge Unsicherheit vorherrscht. So gibt es in 62 Prozent der befragten Firmen keinerlei Regelung, wie die Erreichbarkeit von Mitarbeitern außerhalb der Arbeitszeit zu handhaben ist. Und nur knapp jede dritte Firma findet, dass Mitarbeiter außerhalb der Arbeitszeit nicht erreichbar sein sollten. 79 Prozent der Befragten glauben zwar, dass sich durch das Arbeiten im Home Office Arbeit und Familie besser miteinander vereinbaren lassen, aber 55 Prozent haben auch Sorge, dass sich die Grenzen zwischen Beruf und dem übrigen Leben dadurch zu stark verwischen. Schon jetzt behalten rund 60 Prozent der Angestellten ihre Mails auch nach Feierabend im Blick.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/umfrage-immer-bereit-fuer-den-anruf-vom-chef/8074146.html new" target="_blank">Immer bereit für den Anruf vom Chef, HB 16.4.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dauerthema-erreichbarkeit</link>
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<pubDate>Fri, 03 May 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gebrauchsanweisung für die Generation Y]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die so genannte Generation Y - nach 1980 geborene Arbeitnehmer - verunsichert immer mehr Personaler, denn ihre Haltung zur Arbeit unterscheidet sich zum Teil deutlich vom Habitus heutiger Führungskräfte. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung gibt die Personal-Professorin Susanne Böhlich eine Art Gebrauchsanweisung für den Umgang mit dieser neuen Spezies. Verantwortung, Gestaltungsmöglichkeiten, Abwechslung - da seien die wichtigsten Antriebe für den Business-Nachwuchs. Es gilt das Motto arbeiten und leben, anstatt für den Job alles andere zu opfern. Aufgaben und Anweisungen hinterfragen die Jungen gerne im Hinblick auf ihre Sinnhaftigkeit. Für Unternehmen gelte: Wer Erfolgserlebnisse schaffe, regelmäßig Feedback gebe und partnerschaftlich führe, habe gute Karten bei der Generation Y.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/erwartungen-der-generation-y-arbeit-muss-sinn-und-spass-machen-1.1647812# new" target="_blank">&quot;Arbeit muss Sinn und Spaß machen&quot;, SZ 13.4.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gebrauchsanweisung-für-die-generation-y</link>
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<pubDate>Thu, 02 May 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Narzissmus ist gut für Innovationen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Narzisstische Chefs können für Unternehmen ein Gutes haben, denn sie scheinen besonders offen für den Einsatz von Innovationen zu sein. In einer Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der International Leading Business School Lausanne und der Pennsylvania State University wurde untersucht, wie Pharma- und Biotechfirmen mit Innovationen umgehen - für den Zeitraum 1980 bis 2008. Es zeigte sich, dass vor allem Firmen, die von Chefs mit übersteigertem Selbstbewusstsein und gleichzeitig hohem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit geführt wurden, neuartige Techniken, die noch keine breitere Akzeptanz haben, besonders nachdrücklich einführten. Die CEOs waren darüber hinaus äußerst dominant, trafen Führungsentscheidungen weitgehend autark und es fehlte ihnen an Kritikfähigkeit und Empathie. Die Forscher gehen davon aus, dass die Risikofreude dieser Narzissten durch den starken Glauben getragen werde, neue Technologien auch beherrschen zu können. Eher selbstkritische Chefs hingegen schreckten eher vor den möglichen Risiken zurück.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-04/studie-selbstverliebte-chefs/komplettansicht new" target="_blank">Selbstverliebte Chefs sind innovativer, Zeit online 8.4.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=narzissmus-ist-gut-für-innovationen</link>
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<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauenförderung schlägt bei Daimler Wellen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Diskussion um die Einführung einer Frauenquote für Führungspositionen hat in vielen Firmen bereits zu systematischen Anstrengungen geführt, den Frauenanteil zu erhöhen. Daimler beispielsweise möchte mit seinem Global Diversity Office den Frauenanteil in Führungspositionen von heute 11 auf 22 Prozent im Jahr 2020 erhöhen. Im firmeneigenen Netzwerk schlägt dieses Anliegen inzwischen Wellen, denn immer Männer fühlen sich diskriminiert und ihrer Aufstiegschancen beraubt. An der hitzig geführten internen Diskussionen beteiligten sich mehr als 200 Mitarbeiter im Intranet. Gerade durch dieses Aufbegehren fühlt Daimler sich in seinem Vorgehen bestärkt, denn die Kommentare würden nur bestätigen, dass es einer nachhaltigen Kulturveränderung bedürfe. Manager mit Personalverantwortung müssen bereits jetzt auf 5 Prozent ihres Bonus verzichten, wenn sie ihre Frauenquotenziele nicht erfüllen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-geschlechterkonflikt-beim-daimler-seite-all/8025550-all.html new" target="_blank">Geschlechterkonflikt beim Daimler, WiWo 5.4.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauenförderung-schlägt-bei-daimler-wellen</link>
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<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unterstützung vom Chef erhöht Leistung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit ein bisschen mehr Unterstützung könnten viele Chefs die Performance und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter deutlich steigern. Das ist das Ergebnis einer Studie der Talentmanagement-Beratung DDI, die weltweit, darunter in den USA, Deutschland, China und Indien, mehr als 1.000 Arbeitnehmer ohne Führungsverantwortung zu den Fähigkeiten ihrer Vorgesetzten befragte. Eine Mehrheit der Befragten findet, sie könne nur halb so produktiv arbeiten, wie wie wolle, da ihnen die Unterstützung durch den Chef fehle. Das führt dazu, dass 37 Prozent nur selten oder überhaupt nicht motiviert sind. 45 Prozent bemängeln fehlendes Feedback und Lob. 39 Prozent haben sogar schon einmal gekündigt, weil sie Probleme mit dem Vorgesetzten hatten. Gezielte Motivation hingegen kann die Power der Angestellten enorm verstärken. So behaupten 98 Prozent der Befragten, die sich durch ihre Chefs motiviert fühlen, dass sie zu Höchstleistungen bereit seien - bei den Frustrierten sind es hingegen nur elf Prozent.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-03/studie-mitarbeiter-kritik-vorgesetzte/komplettansicht new" target="_blank">Jedem Zweiten fehlt Verständnis vom Chef, Zeit online 9.4.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unterstützung-vom-chef-erhöht-leistung</link>
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<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dem Nachwuchs fehlt Sozial- und Problemlösungskompetenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Erich Harsch, Geschäftsführer der dm-Drogeriemarktkette, kritisiert in einem Interview, dass das Bildungssystem zu wenig soziale Kompetenzen vermittele. Wissen zu pauken, reiche in der heutigen Zeit nicht aus, so der dm-Chef, denn Jugendliche müssten eher lernen, sich in der Welt zurechtzufinden. Dabei gehe es darum, sich selbst führen zu können, andere zu führen und zwischenmenschliche Fähigkeiten zu entwickeln. Damit der Nachwuchs kompetenter an Probleme herangeht, bietet dm seinen jährlich 1.000 eingestellten Azubis Theaterworkshops und Abenteuer-Kultur-Projekte, in denen sich die jungen Menschen selbst erfahren können.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/mangelnde-sozialkompetenz-dm-chef-kritisiert-deutsche-schulen/8018910.html new" target="_blank">dm-Chef kritisiert deutsche Schulen, WiWo 4.4.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dem-nachwuchs-fehlt-sozial--und-problemlösungskompetenz</link>
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<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Managerinnen setzen auf andere Anreizsysteme]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Verbands deutscher Unternehmerinnen, für die 440 Verbandsmitglieder und 200 Führungskräfte aus dem Mittelstand befragt wurden, zeigen: Weibliche und männliche Chefs setzen im Business zwar sehr ähnliche Prioritäten, doch bei der Mitarbeiterbindung gehen sie unterschiedliche Wege. Managerinnen betrachten das Kundenmanagement als oberste Priorität, gefolgt von strategischer Planung und der Bindung der Mitarbeiter, die Top 3 der Männer sind Mitarbeiterbindung, strategische Planung und die Liquiditätsbeschaffung. Was die Methoden zur Mitarbeiterbindung angeht, setzen weibliche Chefs eher auf Weiterbildung sowie Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten), während männliche Chefs auf monetäre Anreise wie Boni, Dienstwagen und eine überdurchschnittliche Bezahlung setzen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-04/maenner-frauen-chef-fuehrung new" target="_blank">Managerinnen sind optimistischer, Zeit online 8.4.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Yoga kann Krankheitskosten senken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) weist auf zwei wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass Yoga bei der Vermeidung beziehungsweise Behandlung von Nacken- und Rückenschmerzen einen wirksamen Beitrag leisten kann. Laut Verband gehen wissenschaftliche Schätzungen davon aus, dass durch diese Art der Erkrankung allein in Deutschland ein volkswirtschaftlicher Gesamtschaden von 49 Milliarden Euro entstehe. Eine randomisierte Studie zeige, dass bereits 90 Minuten Yoga-Praxis pro Woche über einen Zeitraum von neun Wochen bei Menschen mit chronischen Nackenschmerzen zu einer Verringerung der Schmerzen und einem besseren psychischen Wohlbefinden führe.<br><a href="http://www.yoga.de/fileadmin/Presse/PM_Nackenschmerzen_2013_final.pdf new" target="_blank">Pressemitteilung des BDY</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen kommen langsam an die Spitze]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine aktuelle Erhebung des Vereins &quot;Frauen in die Aufsichtsräte&quot; zeigt, dass die öffentliche und politische Diskussion über eine Erhöhung des Frauenanteils Früchte trägt - langsam, aber kontinuierlich. Spitzenreiter im Women-on-Board-Index, den der Verein regelmäßig aktualisiert, ist gegenwärtig die Telefonica Deutschland Holding AG - sie weist einen Frauenanteil von 50 Prozent im Aufsichtsrat auf und immerhin eine Frau im Vorstand. Gegenwärtig liegt der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 160 im DAX, MDAX, SDAS und TecDAX notierten Unternehmen bei 16,2 Prozent (Vorjahr: 12,8 Prozent), in den Vorständen bei 5,9 Prozent (Vorjahr: 3,4 Prozent).<br><a href="http://www.fidar.de/presse-aktuelles/aktuelles/ansicht/artikel/telefonica-setzt-sich-an-die-spitze-des-women-on-board-index-zahl-der-frauen-in-fuehrungsetagen-n.html new" target="_blank">Women-on-Board-Index, 2.4.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer Geld hat, fühlt sich gesünder]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer Studie des Medienunternehmens Nielsen zufolge scheint es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Gesundheit bzw. der gesundheitlichen Selbstwahrnehmung und dem Einkommen zu geben. Befragt wurden gut 6.000 Haushalte zu ihren gesundheitsspezifischen Einstellungen. 75 Prozent der Befragten mit &quot;ordentlichem&quot; Gehalt fühlen sich demnach gesund, während es bei der Gruppe mit &quot;niedrigerem&quot; Pro-Kopf-Einkommen lediglich 60 Prozent sind. Von dem Drittel der Befragten, das sich nicht gesund fühlt, ist die Hälfte körperlich und psychisch belastet, 37 Prozent fühlen nur körperliche und 12 Prozent nur psychische Belastungen. <br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/mehr-geld-mehr-glueck-warum-sich-besserverdiener-gesuender-fuehlen-seite-all/7992374-all.html new" target="_blank">Warum sich Besserverdiener gesünder fühlen! HB 27.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ich bin erreichbar, also bin ich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für immer mehr Deutsche scheint die Devise zu gelten: Ich bin erreichbar, also bin ich. Das legt zumindest eine Umfrage der Ergo Direkt Versicherung unter 3.001 Personen ab 18 Jahren nahe, die zeigt, dass eine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit via Handy für einen großen Teil der Bevölkerung längst zum Alltag gehört - und auch kaum hinterfragt wird. Mehr als jeder dritte Befragte ist beruflich wie privat täglich 21 bis 24 Stunden telefonisch erreichbar. Nur jeder Sechste fühlt sich durch häufige Anrufe gestresst. Jeder Zweite fühlt sich hingegen durch permanente Kommunikationsmöglichkeiten sicherer, 35 Prozent werten die ständige Erreichbarkeit sogar als Ausdruck von Freiheit. Die Anruffrequenz der Mehrheit liegt bei bis zu fünf Anrufen pro Stunde - und diese werden fast überall entgegengenommen wie aus dem Schlaf heraus (22 Prozent) oder beim Duschen (5 Prozent). 87 Prozent sind für Familienmitglieder fast rund um die Uhr erreichbar, etwa die Hälfte stört sich auch nicht daran, wenn Freunde zu später Stunde anrufen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich nur 14 Prozent der Deutschen ein Leben ohne Mobiltelefon vorstellen können.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/umfrage-dauernd-erreichbar-ja-gerne-seite-all/7992522-all.html new" target="_blank">Dauernd erreichbar? Ja, gerne! WiWo 27.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Feminismus als Investment-Strategie]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein interessanter Vorstoß in Sachen Gleichberechtigung zeichnet sich bei der amerikanischen Großbank Morgan Stanley ab. Die Vermögensberaterin Eve Ellis hat einen Fonds aufgelegt, in dessen Depot nur Aktien von Unternehmen wandern werden, in deren Aufsichtsrat mindestens drei Sitze von Frauen besetzt sind. Hintergrund der Aktion sind mehrere Studien, die nachweisen, dass Firmen, in deren Kontrollgremien eine nennenswerte Anzahl von Frauen vertreten ist, eine deutlich bessere Performance aufweisen als solche, die stark männerdominiert sind. Ellis selbst versteht sich als &quot;Investmentaktivistin&quot;, die mit dem neuen &quot;Parity Portfolio&quot; am Finanzmarkt ein Zeichen setzen und der Thematik stärkere Aufmerksamkeit bescheren möchte. Pikantes Detail: Aktien von Morgan Stanley selbst werden wohl absehbar nicht in dem Fonds landen, denn bei der Großbank gibt es erst zwei Frauen im Aufsichtsrat.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/morgan-stanley-frauen-quote-2/komplettansicht new" target="_blank">Morgan Stanleys feministische Wette, Zeit online 27.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiterbindung zwischen Schein und Sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Mitarbeiterbindung scheint vielen Unternehmen unter den Nägeln zu brennen, doch wenn es um die praktische Umsetzung geht, tun sich zum Teil große Lücken zwischen Wunsch und Wirklichkeit auf. Der HR-Report 2012/13, der vom Institut für Beschäftigung und Employability und dem Dienstleister Hays auf Basis einer Befragung von 714 Entscheidern aus Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhoben wurde, zeigt so manche Divergenzen. 93 Prozent der Befragten sehen in einem guten Betriebsklima das wichtigste Instrument der Mitarbeiterbindung, aber nur 70 Prozent glauben auch, über ein entsprechendes Klima zu verfügen. 76 Prozent setzen auf gute Reputation, doch nur 55 Prozent sehen das eigene Unternehmen in diesem Punkt auch gut aufgestellt. Die marktgerechte Entlohnung scheint wichtiger geworden zu sein, denn 77 Prozent sehen inzwischen in ihr einen wichtigen Bindungsfaktor, während es bei der Erhebung im Vorjahr nur 57 Prozent waren.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/personalmanagement-unternehmen-tun-wenig-fuer-treue-mitarbeiter/7980888.html new" target="_blank">Unternehmen tun wenig für treue Mitarbeiter, WiWo 25.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmen schöpfen Nachhaltigkeitspotentiale nicht aus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie von KarmaKonsum-Aktivist Christoph Harrach zeigt, dass viele Unternehmen die Nachhaltigkeitsambitionen ihrer Mitarbeiter nicht gezielt nutzen. Im Rahmen einer Online-Befragung, an der 2.443 Personen teilnahmen, untersucht Harrach, wie Mitarbeiter in ihrem Unternehmen ökologische und soziale Impulse liefern. 1.364 Befragte der Studie sind der &quot;Grünen Community&quot; zuzurechnen, 1.079 bilden eine Repräsentativ-Stichprobe der Normalbevölkerung. 71 Prozent der &quot;Grünen&quot; (und 54 Prozent der Gesamtbevölkerung) geben an, dass es ihnen wichtig sei, ihr umweltfreundliches Verhalten auch am Arbeitsplatz einbringen zu wollen. Doch nur rund 17 Prozent der Befragten beider Stichproben können auch wirklich im Unternehmen mitentscheiden, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Nur jeder fünfte Vorgesetzte bemüht sich, die entsprechenden Potentiale zu fördern. So entgehen Firmen nicht nur wichtige Impulse, sie verspielen auch die Chance, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, denn 77 Prozent der grün-orientierten Befragten und 44 Prozent der Normalbevölkerung erachten verantwortungsvolle Unternehmen als besonders wünschenswerte Arbeitgeber.<br><a href="http://green.wiwo.de/nachhaltigkeit-warum-unternehmen-ihre-mitarbeiter-unterschatzen/ new" target="_blank">Nachhaltigkeit: Unternehmen unterschätzen ihre Mitarbeiter, WiWo Green 25.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entscheiden in komplexen Zeiten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit der Wirtschaftswoche erklärt der Wirtschaftsprofessor Jürgen Weigand, warum sich Führungskräfte mit Entscheidungsprozessen heute so schwer tun. Ein wunder Punkt: Je komplexer das Business, umso schwerer ist es für Einzelne zu überblicken. Sich Rat bei anderen zu holen, ist für viele Führungskräfte jedoch ein Tabu, weil sie Sorge haben, dass dies als Zeichen von Schwäche oder Autoritätsverlust interpretiert werde. Weigand rät Entscheidern, sich ihrer &quot;vorgefertigten Meinung&quot; bewusster zu werden, denn letztlich richte sich das Gehirn auf die Informationen aus, die einen in der eigenen Haltung bestätigen. Vor diesem Hintergrund ist das vielbeschworene Bauchgefühl eine zweischneidige Angelegenheit, denn es resultiert aus vergangenen Erfahrungen. Ändern sich aber die Vorzeichen, liegt der Bauch bisweilen daneben.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/die-schwierigkeiten-taeglicher-entscheidungen-gute-fuehrungskraefte-sind-schiedsrichter-der-firma-seite-all/7933030-all.html new" target="_blank">Gute Führungskräfte sind Schiedsrichter der Firma, WiWo 24.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Fallen des unternehmerischen Selbsts]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Arbeitswelt schleichen sich in den letzten Jahren auf subtile Weise neue Kontrollmechanismen ein, die an der Oberfläche neue Formen der Freiheit suggerieren, aber letztlich nur eine Folge verschleierter Anpassungsmechanismen kreieren. Bei der Tagung &quot;Machtwirkung und Glücksversprechen&quot; der Freien Universität Berlin beleuchteten Wissenschaftler dieses Phänomen. Eigeninitiative, Selbstmanagement und Selbstvermarktung sind die Attribute einer Arbeitswelt, in der sich jeder vor allem behaupten muss. Und diese Zuspitzung auf ein &quot;unternehmerisches Selbst&quot; hat Nebenwirkungen. So werde immer stärker suggeriert, dass Aufstieg und Erfolg in der Hand des Einzelnen liegen - wenn es ihm nur gelingt, die eigenen Potentiale auszuschöpfen. Die Kehrseite: In diesem verstärkten individualisierten Bemühen gerät außer Acht, dass die vermeintliche Selbstentfaltung nach wie vor durch klare Regeln und Auslesemechanismen bestimmt ist, die jedoch immer mehr aus dem Blick geraten. Der reale Anpassungsdruck tarnt sich also. Äußeren Ansprüche werden verinnerlicht, also zur Privatsache - und dieser nun subtile Druck, dem das Individuum ausgesetzt ist, macht aus dem sich entfaltenden Selbst nur allzu oft ein erschöpftes Selbst.<br><a href="http://www.taz.de/Selbstmanagement-und--vermarktung/!113261/ new" target="_blank">&quot;Du musst es wollen, Baby!&quot; taz 22.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Leadership braucht Intuition]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Unternehmensberatung A.T. Kearney hat in 150 Tiefeninterviews untersucht, welches die wichtigsten Leadership-Parameter sind. Ein zentrales Ergebnis: &quot;Die Intuition hilft deutschen Entscheidungsträgern, in ihren Organisationen über die kommenden Jahre tiefgreifende Veränderungen voranzutreiben. Je stärker sie diese Intuition durch eine professionelle, fundierte Entscheidungsanalyse ergänzen können, desto größer ihr Erfolgspotential.&quot; Da viele Unternehmen in den letzten Krisenjahren in Sachen Finanzierung und Wertschöpfung bereits die Optimierungspotentiale im Unternehmen ausgereizt hätten, seien es nun die Bereiche Marketing und Personalführung, die noch nachhaltige Verbesserungen versprechen. Ein weiterer zentraler Punkt: Turbulente Zeiten nicht negativ betrachten, sondern Chancen nutzen, denn gerade wenn Firmen in ihrem Kern herausgefordert seien, könne dies den Weg ebnen, um grundsätzliche Perspektiven neu zu entwickeln.<br><a href="http://www.presseportal.de/pm/15196/2437483/studie-sichere-entscheidungen-in-unsicheren-zeiten-iese-business-school-und-a-t-kearney-befragen new" target="_blank">Pressemitteilung A.T. Kearney 21.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kommunikation lebt von Gemeinsamkeiten und Wertigkeiten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gute Kommunikation ist das A und O im Business, doch viele Firmen verlieren sich in einem ziellosen Information-Overload. Im Gespräch mit dem Manager Magazin erklärt der Kommunikationsexperte Klaus-Ulrich Moeller, wie Unternehmen besser kommunizieren könnten. Ein wichtiger Punkt ist für ihn das Herstellen von Nähe: &quot;Nähe ist keine Frage der räumlichen Distanz, sondern der Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen und tragfähige Gemeinsamkeiten zu entdecken.&quot; Dem Überfluss an Informationen sollte man in den Augen von Moeller nicht durch eine Begrenzung der Kommunikation entgegenwirken, sondern durch eine klare Darlegung von Prioritäten. Unternehmer müssten deutlich machen, was ihnen persönlich wichtig ist, worauf sie Wert legen, denn diese Betonung mache einen wesentlichen Unterschied.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/lifestyle/artikel/0,2828,885576,00.html new" target="_blank">&quot;Am liebsten verführen lassen&quot;, Manager Magazin 14.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Optimismus auf niedrigem Niveau]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen sind verhalten optimistisch, was die politische und wirtschaftliche Großwetterlage angeht, während sie das eigene Leben deutlich positiver betrachten. So das Ergebnis einer Repräsentativ-Studie der Allianz in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim. 36 Prozent betrachten die künftige Lage der Nation als positiv, was fünf Prozent mehr sind als vor einem Jahr. Zwei Drittel bewerten die Wirtschaftslage als positiv, wobei die Zahl derer, die an die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes glauben, von 29 auf 26 Prozent gesunken ist. Insgesamt blicken rund zwei Drittel der Deutschen positiv auf die kommenden zwölf Monate, wobei diese Zuversicht in den letzten Wochen leicht bröckelt, denn im Januar waren es noch 71 Prozent, im März hingegen nur noch 60 Prozent, die diese Ansicht bekräftigen.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article114622645/Die-Deutschen-sehen-ihre-Zukunft-positiv.html new" target="_blank">Die Deutschen sehen ihre Zukunft positiv, Die Welt 20.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dauerthema Erreichbarkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Bitkom-Studie unter 505 Berufstätigen und Personalverantwortlichen aus 854 Unternehmen zeigt, dass beim Thema Erreichbarkeit nach wie vor jede Menge Unsicherheit vorherrscht. So gibt es in 62 Prozent der befragten Firmen keinerlei Regelung, wie die Erreichbarkeit von Mitarbeitern außerhalb der Arbeitszeit zu handhaben ist. Und nur knapp jede dritte Firma findet, dass Mitarbeiter außerhalb der Arbeitszeit nicht erreichbar sein sollten. 79 Prozent der Befragten glauben zwar, dass sich durch das Arbeiten im Home Office Arbeit und Familie besser miteinander vereinbaren lassen, aber 55 Prozent haben auch Sorge, dass sich die Grenzen zwischen Beruf und dem übrigen Leben dadurch zu stark verwischen. Schon jetzt behalten rund 60 Prozent der Angestellten ihre Mails auch nach Feierabend im Blick.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/umfrage-immer-bereit-fuer-den-anruf-vom-chef/8074146.html new" target="_blank">Immer bereit für den Anruf vom Chef, HB 16.4.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Osterzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Liebe Leserinnen und Leser, think.work.different macht Osterferien. Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage und sind ab 8. April wieder mit frischen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger bleibt weniger - der Gender Pay Gap]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Von Gleichberechtigung bei der Bezahlung kann in Deutschland noch immer keine Rede sein, wie die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. 2012 lag der durchschnittliche Bruttoverdienst von Frauen um 22 Prozent niedriger als der von Männern. Während Frauen mit einem Stundenlohn von im Schnitt 15,21 Euro abgespeist werden, erhalten Männer im Schnitt 19,60 Euro. Rechnet man besondere Effekte wie die höhere Teilzeitquote bei Frauen, die oft niedrigeren Positionen, die diese bekleiden, und auch die Tatsache, dass weibliche Arbeitnehmer häufig in Branchen mit niedrigerem Lohngefüge tätig sind, heraus, bleibt immer noch eine nicht zu erklärende Lücke von sieben Prozent Gehaltsunterschied.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gender-pay-gap-frauen-verdienen-weiterhin-weniger/7949992.html new" target="_blank">Frauen verdienen weiterhin weniger, WiWo 19.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 13:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ständige Erreichbarkeit wird zur Belastung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit ist im Business längst eine Selbstverständlichkeit. Eine Umfrage der Krankenkasse GEK unter 1.000 Managern zeigt, dass 90 Prozent der Führungskräfte werktags auch außerhalb der Bürozeiten für ihr Unternehmen erreichbar sind, mehr als 70 Prozent sind dies auch am Wochenende und 58 Prozent auch im Urlaub. Doch das hat Folgen, denn zwei Drittel der Betroffenen haben bereits den Eindruck, dass diese ständige Präsenz sie gesundheitlich beeinträchtige. Vielen Firmen scheint dies noch gleichgültig zu sein, denn 80 Prozent der Befragten geben an, dass es in ihrem Unternehmen keine Maßnahmen zur Einschränkung der ständigen Erreichbarkeit gebe.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/smartphone-und-co-fuehrungskraefte-sind-staendig-erreichbar-12119086.html new" target="_blank">Führungskräfte sind ständig erreichbar, FAZ 19.3.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ständige-erreichbarkeit-wird-zur-belastung</link>
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<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Für Transparenz und Transformation im Bankenwesen]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Global Alliance for Banking on Values hat mit ihrer &quot;Berliner Erklärung&quot; neue Grundsätze für das Bankwesen verabschiedet. Der Initiative gehören gegenwärtig 22 Banken weltweit an, die für eine faire Finanzwirtschaft eintreten. Zum notwendigen Paradigmenwechsel im Bankensystem gehört für die Unterzeichner ein klares Bekenntnis zu Transparenz, so dass Banken ihre Geschäftsmodelle und die damit verbundenen Geldflüsse vollständig offenlegen sollten. Die Forderungen der Initiative zum Thema Nachhaltigkeit: &quot;Banken spielen eine entscheidende Rolle bei der Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Daher sollten soziale und ökologische Kriterien ein fester Bestandteil ihrer Finanzangebote sein. Banken stehen in der Pflicht, sowohl für die kurz-, als auch langfristigen Folgen ihrer Aktivitäten die volle Verantwortung zu übernehmen. Sie stehen im Dienste der Realwirtschaft und müssen gesamtgesellschaftliche Sichtweisen bei ihren Entscheidungen stärker berücksichtigen.&quot; Darüber hinaus ist es den beteiligten Banken wichtig, eine Vielfalt an Finanzinstitutionen aufrechtzuerhalten, so dass die Kapitalmärkte nicht alleine von globalen Finanzkonzernen bestimmt werden.<br><a href="http://www.gabv.org/wp-content/uploads/GABV_Berlin_Declaration-_DE.pdf new" target="_blank">Berliner Erklärung 2013</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=für-transparenz-und-transformation-im-bankenwesen</link>
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<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn langes Arbeiten gefährlich wird]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Überlange Arbeitstage sind für viele Berufsgruppen längst an der Tagesordnung, doch gerät dabei leicht außer acht, dass dies nicht immer auch der Arbeitsleistung förderlich ist. Je nach Tätigkeitsbereich kann die Endlos-Präsenz im Job sogar gefährlich werden. So zeigt eine Umfrage des Marburger Bundes, dass Klinikärzte bisweilen bis zur Erschöpfung im Krankenhaus Dienst schieben. Drei Viertel von ihnen arbeiten mehr als 48 Stunden pro Woche, 50 Prozent bis zu 60 Stunden und 25 Prozent sogar bis zu 80 Stunden. Und drei Prozent sind sogar länger als 80 Stunden im Dienst. Das hat Folgen, denn 71 Prozent der Mediziner klagen über Schlafstörungen und häufige Müdigkeit. Wohl dem Patienten, der es noch mit ausgeschlafenen Ärzten zu tun hat ...<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/lange-arbeitszeiten-klinikaerzte-werden-zum-risiko-fuer-ihre-patienten-a-888201.html new" target="_blank">Müde Klinikärzte werden zur Gefahr für Patienten, Karriere-Spiegel 11.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum es so schwer ist, autonom zu handeln]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Passend zur gestrigen News über den menschlichen Hang, sich vorzugsweise mit Gleichdenkenden zu verbinden, hier eine interessante Studie, die auf Zeit online veröffentlicht wurde. Forscher gingen der Frage nach, was Helden ausmacht beziehungsweise inwiefern Menschen fähig sind, autonom auch jenseits der Haltungen ihrer Umgebung zu handeln. Das Ergebnis der Untersuchung ist widersprüchlich, denn es zeigte sich, dass selbst Menschen, die sich in ihrer Persönlichkeit als sehr autonom betrachten, nur allzu leicht einknicken und zur Anpassung neigen, wenn sie - zum Handeln herausgefordert - sich mit mehrheitlich vertretenen Gegenmeinungen konfrontiert sind. Unsere soziale Bezogenheit scheint uns dazu zu verleiten, unsere Ansichten mit denen unseres Umfeldes abzugleichen - ein Vorgehen, dass im Zuge der Forschung zur &quot;Weisheit der Vielen&quot; bereits als vielfach konstruktiv bewertet wurde. Was aber, wenn die Mehrheit falsch liegt? Die Wissenschaft zeigt, dass vor allem Menschen, die in Umfeldern leben, die Eigenständigkeit fördern, es besser schaffen, ihre Urteilskraft zu schulen und ihr dann auch im eigenen Handeln zu folgen. Die Schlussfolgerungen, die die Zeit-Autorin aus den Studien zieht, stimmen sehr nachdenklich: &quot;Zusammenfassend könnte man also sagen: Was uns zu »Helden« macht, ist nicht so sehr unsere Person oder der Glaube an die »richtige« Sache, sondern eher die Fähigkeit, auch in scheinbar alternativlosen Szenarien Handlungsmöglichkeiten zu erkennen; dazu die Kunst, die richtigen Freunde und Netzwerke zu finden, sowie der Mut, den ersten Schritt zu wagen. Moralische Unterscheidungsfähigkeit wächst, wenn man sie nutzt. ... Es empfiehlt sich also, darauf zu achten, mit wem wir Beziehungen führen und an wem wir uns ausrichten wollen. Wenn wir darüber nicht nachdenken, werden andere für uns entscheiden. Sie werden ihre Interessen durchsetzen, und wir werden es noch nicht einmal bemerken, weil wir sie irrtümlicherweise für die unseren halten.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2013/10/Psychologie-Heldenforschung-Widerstaendler/komplettansicht new" target="_blank">Der Stoff, aus dem Helden sind, Zeit online 12.3.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-es-so-schwer-ist,-autonom-zu-handeln</link>
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<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die unbewusste Macht des Gleichheitsdenkens]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Menschen tendieren dazu, sich mit Menschen zu umgeben, die ihnen ähneln - diesem Phänomen ist die Psychologie bereits seit langem auf der Spur, da dieses evolutionär anscheinend tief verankerte Verhalten im Alltag fast alle unsere Handlungen prägt. So führt dieser Hang beispielsweise dazu, dass in Firmen bei der Personalauswahl häufig eine gewisse Uniformität vorherrscht - Regelbrecher und Querdenker bleiben außen vor, während meist Mitarbeiter ausgewählt werden, die die vorherrschenden Charaktertypen bestätigen. Eine Gruppe kanadischer und amerikanischer Psychologen stellt nun in einem Experiment mit 14 Monate alten Kindern fest, dass der Hang, sich mit dem, was einem selbst entspricht, zu verbinden und anderes abzulehnen, schon in diesem Alter ausgeprägt ist - und damit nicht alleine auf Erziehung und soziale Beziehungen zurückzuführen ist. Warum diese Neigung so tief verankert ist, erklärt das Experiment nicht. Es zeigt uns aber, dass wir jederzeit wachsam sein sollten, ob wir in unseren Beziehungen und unserer Einschätzung anderer Menschen schlicht auf unser &quot;evolutionär verankertes Programm&quot; reagieren oder wirklich eigenständig - und dem Kontext angemessene - Entscheidungen treffen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316903.html new" target="_blank">Nicht wie ich = blöd, wissenschaft.de 12.3.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-unbewusste-macht-des-gleichheitsdenkens</link>
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<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Selber etwas schaffen]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gegenwärtige Diskussion über den Wohnungsmangel fördert so manche Erfolgsbeispiele zutage, wie Bürgerinnen und Bürger in Eigenregie Abhilfe für Missstände schaffen können. So ist zur Zeit das Thema Baugemeinschaften en vogue. Ein Artikel auf Spiegel online zeigt, dass die Zusammenschlüsse von mehreren Bauherren, die gemeinsam ein Objekt ihrer Wünsche realisieren, oft viel zielgenauer das, was Menschen wollen, erfüllen, als es beispielsweise der soziale Wohnungsbau könnte. Hier paaren sich Eigenverantwortung und Gestaltungswille, eine Mischung mit hohem Veränderungspotential. Hier zeigt sich, dass das Anpacken von unten häufig die bessere Alternative ist, als auf Lösungen von oben zu warten. Sicher, in einer Baugemeinschaft zu bauen, erfordert auch Kapital, ist also keine Lösung für völlig Mittellose. Aber der auf diese Weise entstehende Wohnraum ist nicht nur billiger als das klassische Eigenheim, er ist auch, weil die Gemeinschaften sich meist entsprechende Regelwerke verleihen, nicht den spekulativen Marktinteressen ausgesetzt. Und das ist ein Schritt, der einen Beitrag dazu leistet, das einseitig kapitalistisch ausgerichtete System von innen heraus zu verändern.<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/baugemeinschaften-sind-in-hamburg-und-anderen-grossstaedten-beliebt-a-887499.html new" target="_blank">Willkommen in der Kapitalisten-Kommune, Spiegel online 12.3.13</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selber-etwas-schaffen</link>
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<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Wille zu wirklicher Veränderung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das neue Buch von Facebook-Managerin Sheryl Sandberg, von manchen als feministisches Manifest betrachtet, von anderen eher als Backlash für die Sache der Frauen, wirft grundsätzliche Fragen in Sachen Führungskultur auf. In einer Buchvorstellung stellt das Handelsblatt wichtige Argumente der Top-Managerin zusammen, darunter Altbekanntes wie die Tatsache, dass es häufig die Frauen selbst seien, die in Deckung gingen, wenn es darum gehe, Verantwortung zu übernehmen und Macht zu nutzen. Sandbergs Appell: &quot;Es ist längst überfällig, mehr Frauen zu ermutigen, das Mögliche zu erträumen und mehr Menschen zu ermutigen, Frauen in der Arbeitswelt und zu Hause zu unterstützen.“ Gerade der Begriff des Möglichen könnte hier vielleicht einen Ausweg aus der üblichen Entweder-Oder-Debatte weisen, denn ein Punkt, warum Frauen in den heutigen Karrieresystemen den Gang bis an die Spitze scheuen, liegt ja darin, dass sie schlicht die Art des Spiels und die damit verbundenen Regeln vielfach ablehnen. Sandbergs Vorpreschen einfach dahingehend zu interpretieren, dass Frauen schlicht das Gleiche tun sollten wie Männer, greift zu kurz - auch wenn Sandberg selbst bei Facebook im Zweifel auch eine konventionelle Management-Rolle bekleidet. Aber was wäre, wenn Frauen ihre Vision vom Möglichen wirklich ernst nähmen? Wenn sie anträten, um das komplette Spiel zu verändern? Es wird Zeit zu erkennen, dass Wirtschaft nur so ist, wie sie ist, weil wir sie dazu gemacht haben. Aber wir könnten auch anders - jederzeit!<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/facebook-managerin-sandberg-raet-frauen-fahrt-die-ellenbogen-aus-seite-all/7909872-all.html new" target="_blank">Frauen, fahrt die Ellenbogen aus! HB 11.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kulturwandel statt Quote]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem Karriere-Spiegel erklärt der ehemalige Personalchef der Hypovereinsbank Oliver Maassen, dass die Idee einer Frauenquote ins Leere läuft, wenn Firmen sich nicht zu einem weiterreichenden Kulturwandel entschließen. Seine To-Do-Liste für Unternehmen: &quot;Das Talent-Management weiblicher gestalten, die Karrierewege auch auf die Anforderungen von Frauen einstellen und eine Infrastruktur schaffen, in der Frauen und Männer die Doppelbelastung von Privatleben und Beruf auch bewältigen können. Zudem: anders kommunizieren.&quot; Laut Maassen sollten vor allem mehr weibliche Sichtweisen zum Tragen kommen: &quot;Gefragt ist eine Unternehmenskultur, in der sich Frauen und Männer besser verstehen und sich gegenseitig fördern. Man muss beide Seiten dazu bringen, sich ihrer unterschiedlichen Sichten und Herangehensweisen bewusst zu werden. Benötigt wird ein ganzer Bauchladen von Maßnahmen, um ernsthafte Frauenförderung zu betreiben. Das verlangt aber eine Entwicklungszeit und lässt sich nicht kurzfristig mit einer gesetzlichen Quote erreichen.&quot; <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/personalmanager-oliver-maassen-warum-die-frauenquote-nichts-bringt-a-886352.html new" target="_blank">&quot;Die Quote ist Teufelszeug&quot;, Karriere-Spiegel 6.3.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=kulturwandel-statt-quote</link>
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<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitnehmer im Motivationstief]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Motivation deutscher Arbeitnehmer rutscht immer weiter in den Keller, so das Ergebnis der aktuellen Gallup-Umfrage zum Engagement Index. Während die Zahl der hochmotivierten Mitarbeiter mit 15 Prozent über Jahre hinweg nahezu konstant bleibt, hat sich der Anteil derer, die innerlich gekündigt haben, seit dem Vorjahr um neun Punkte auf 24 Prozent erhöht. Etwa in gleichem Maße ist der Anteil derer, die eine geringe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber haben, gesunken - auf heute 61 Prozent. <br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/gallup-studie-fehlende-motivation-kostet-firmen-milliarden/7888974.html new" target="_blank">Fehlende Motivation kostet Firmen Milliarden, HB 6.3.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Krankheit vernichtet 80 Milliarden Euro Wertschöpfung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Steigende Ausfälle von Arbeitnehmern aufgrund von Krankheit sind ein Killer für die Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft. Dies geht aus der Auswertung der Krankheitstage für das Jahr 2011, die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vorgestellt wurde, hervor. Ein zunehmendes Problem stellen die Stresserkrankungen dar. Sie bilden zwar nur die dritthäufigste Krankheitsursache nach Rücken-, Gelenk- und Muskelbeschwerden sowie Atemwegserkrankungen, doch erhöhte sich die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Leiden zwischen 1997 und 2012 um mehr als 100 Prozent. Die Produktionsausfälle aufgrund von Krankheit summierten sich 2011 auf rund 46 Milliarden Euro - ein Anstieg um sieben Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Betrachtet man die Wertschöpfung insgesamt, so ist sogar von krankheitsbedingten &quot;Verlusten&quot; in Höhe von rund 80 Milliarden Euro auszugehen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/fehlzeiten-im-beruf-arbeitnehmer-sind-wieder-oefter-krank-a-886000.html new" target="_blank">Arbeitnehmer sind wieder öfter krank, Spiegel online 28.2.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche beklagen Gerechtigkeitslücke]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine repräsentative Allensbach-Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zeigt, dass viele Deutsche innerhalb der Gesellschaft eine deutliche Gerechtigkeitslücke erkennen. So empfinden 69 Prozent der rund 1.800 Befragten die Verhältnisse in Deutschland als ungerecht, während lediglich 15 Prozent sie als gerecht erachten. 64 Prozent meinen, die Gerechtigkeit habe in den letzten Jahren abgenommen, 7 Prozent sehen hingegen ein gerechteres soziales Klima. Die wichtigsten Indikatoren für soziale Gerechtigkeit sind in den Augen der Deutschen: Dass man von dem Lohn für seine Arbeit auch leben kann (91 Prozent)Alle Kinder haben die gleichen Chancen auf eine gute Schulbildung (90 Prozent)Der Staat sorgt für eine Grundsicherung, damit niemand in Not gerät (77 Prozent)Wer mehr leistet, soll auch mehr verdienen als derjenige, der weniger leistet (70 Prozent)Ein interessanter Punkt: Bereits 10 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Löhne sich nur nach der gearbeiteten Zeit, nicht nach der Qualifikation oder der beruflichen Stellung richten sollten.<br><a href="http://www.insm.de/insm/dms/insm/text/kampagne/gerechtigkeit/allensbach-umfrage/allensbach-umfrage-soziale-gerechtigkeit/Allensbach-Umfrage%20Soziale%20Gerechtigkeit.pdf new" target="_blank">Allensbach-Studie</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Funktionelle Dummheit und Narzissmus nähren die Krise]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Manager Magazin geht in einem Artikel der Frage nach, welche Wechselwirkungen zwischen der globalen Krise und den Unternehmenskulturen bestehen. So gehen die Professoren Andre Spicer (Cass Business School der City University London) und Mats Alvesson (Lund University) von einer weit verbreiteten Kultur &quot;funktioneller Dummheit&quot; aus, die darauf beruhe, dass vor allem hochkarätige Mitarbeiter ausschließlich zu einem funktionellen Handeln im Sinne ihres Unternehmens angehalten würden und nicht dazu, die Dinge, die sie tun, auch zu hinterfragen. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zur Analyse von Wirtschaftskriminalität sieht im Typus des narzisstischen, egozentrierten oder frustrierten &quot;Visionärs&quot; eine große Gefahrenquelle. Diese erfolgsorientierten, selbstbewussten Menschen mit hoher Intelligenz und sehr guter Bildung neigten dazu, sich über Regeln und Gesetze hinwegzusetzen, um ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Ein wunder Punkt bei der zunehmenden Bemühung um Compliance ist laut Artikel die Tatsache, dass immer mehr Firmen zwar entsprechende Richtlinien erarbeiten und den Mitarbeitern als verbindlich vorhalten, aber letztlich die Unternehmenskultur immer noch auf den alten Werten, die zur Krise geführt haben, beruhe, nämlich möglichst viel für das eigene Unternehmen am Markt herauszuschlagen.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,884563,00.html new" target="_blank">Krisengrund: Dumm und dümmer, Manager Magazin 27.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=funktionelle-dummheit-und-narzissmus-nähren-die-krise</link>
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<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress im Job verhindert gesunde Ernährung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Etwa die Hälfte der Arbeitnehmer ist der Ansicht, dass sie selbst in Arbeitspausen nicht genügend Zeit für ein entspanntes Essen habe, so das Ergebnis einer Untersuchung der Technikerkrankenkasse unter 1.000 Befragten. Nur in der Hälfte aller Haushalte werde noch mindestens einmal täglich frisch gekocht, vier von zehn Befragten essen mindestens ein- bis zweimal pro Woche Fertiggerichte. Burger, Pommes und Co. sind bei jedem Fünften der unter 35-Jährigen ein- bis zweimal pro Woche angesagt, und von den unter 25-Jährigen greift jeder Dritte mindestens dreimal in der Woche zu Fastfood. 30 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer essen vor allem abends und dann reichlich. Bei 58 Prozent der Befragten Männer und 39 Prozent der Frauen kommen täglich Fleisch oder Wurst auf den Tisch.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-02/ernaehrung-arbeit-studie new" target="_blank">Millionen Beschäftigte ernähren sich schlecht, Zeit online 22.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-im-job-verhindert-gesunde-ernährung</link>
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<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück bei der Arbeit Fehlanzeige]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Jobportals Stepstone unter 13.000 Mitarbeitern und 1.000 Unternehmen aus sieben europäischen Ländern zeigt, dass die Deutschen bei der Arbeit eher unglücklich sind. Auf einer Skala von 1 bis 10 (=sehr glücklich) liegt das durchschnittliche Arbeitsglück bei 5,1, während die Deutschen privat immerhin auf 6,4 Punkte kommen. Rund 60 Prozent der Befragten finden, dass sich ihr Job negativ auf ihr Leben auswirkt, nur 27 Prozent fühlen sich durch ihre Arbeit im Privatleben belebt. Die Top 10 der Glücksfaktoren bei der Arbeit sind ein respektvoller Umgang miteinander, eine interessante Tätigkeit, ein gutes Betriebsklima, eine faire und offene Unternehmenskultur, Anerkennung für die geleistete Arbeit, sich selbst treu bleiben zu dürfen, eine gute Work-Life-Balance, gute Beziehungen zu Kollegen, eine gute Arbeitsausstattung sowie eine gerechte Vergütung. Die befragten Arbeitgeber sehen als wesentliche Vorteile durch glückliche Mitarbeiter ein höheres Mitarbeiterengagement (97 Prozent), eine geringere Mitarbeiterfluktuation (96 Prozent), weniger Fehlzeiten (94 Prozent), Rekrutierung neuer Mitarbeiter (92 Prozent), eine stärkere Strahlkraft der Arbeitgebermarke (91 Prozent) und höhere Gewinne (83 Prozent). <br><a href="http://www.stepstone.de/Ueber-StepStone/presse/glueck-im-job-zahlt-sich-aus.cfm new" target="_blank">Stepstone-Studie 25.2.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auch &quot;Sinn&quot;-Arbeiter streben nach Karriere und gutem Gehalt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Rund 39 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wünschen sich einen Job, mit dem sie einen tieferen Sinn verbinden, doch betrachtet man die Situation in sozial orientierten Unternehmen, so zeigt sich, dass diese sich schwer tun, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Die Organisation Ashoka, die ihre Arbeit dem sozialen Unternehmertum widmet, hat gemeinsam mit der Unternehmensberatung McKinsey untersucht, warum qualifizierte Kräfte den Sozialsektor meiden. Von den befragten 1.800 Personen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung zeigten sich 60 Prozent über die Karrieremöglichkeiten in diesem Bereich als informiert. Doch nur acht Prozent unter ihnen würden auch für ein Unternehmen der Branche arbeiten wollen, unter den Berufseinsteigern sogar nur vier Prozent. Grund für die Zurückhaltung ist in den meisten Fällen das liebe Geld, denn 63 Prozent gaben an, ihren Job nicht zugunsten einer sozialeren Beschäftigung aufzugeben, wenn sie dadurch weniger verdienten. Bei Einsteigergehältern von rund 25.000 Euro, 35.000 Euro für Berufserfahrene und Bruttojahreseinkommen zwischen 45.000 und 80.000 Euro für Führungskräfte ist das Gefälle zur freien Wirtschaft vergleichsweise groß. Die Sozialunternehmen verzichten bei der Mitarbeitersuche häufig auf Headhunter, Jobanzeigen und Einträge in Karriereportalen und rekrutieren eher in ihrem direkten Umfeld, so dass potentielle Bewerber oft gar nicht erreicht werden. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-02/soziale-unternehmen-karrierechancen/komplettansicht new" target="_blank">Will keiner einen sinnvollen Job? Zeit online 22.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=auch-&quot;sinn&quot;-arbeiter-streben-nach-karriere-und-gutem-gehalt</link>
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<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Healthness in der Arbeitswelt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Zukunftsinstitut geht in seiner Trendstudie zum Thema &quot;Healthness&quot; unter anderem der Frage nach, wie sich der Umgang mit Gesundheit unter den Vorzeichen der Veränderungen in der Arbeitswelt besser gestalten lässt. Als wichtige Rahmenbedingungen, denen Arbeitende zunehmend ausgesetzt seien, sieht das Institut vor allem die wachsende Komplexität der Arbeitsaufgaben und - kontexte, zunehmend verschwimmende Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, einen steigenden Bedarf an Kreativität der Arbeitnehmer, der sich in einem wachsenden Fokus auf mentale Gesundheit zeige, sowie die Notwendigkeit einer zunehmenden Eigenverantwortung der Arbeitenden für die eigene Gesundheit. Daraus ergibt sich laut Zukunftsinstitut ein deutlich erweiterter Rahmen im Hinblick auf Leadership: &quot;Leadership bedeutet für das Thema Work Health die Schaffung eines Wertbildes, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Damit ist keinesfalls eine Versorgungsmentalität gemeint, sondern eine anspruchsvolle, leistungsorientierte Arbeitsumgebung, die Empowerment, sprich: die Selbstverantwortung des Mitarbeiters für seine Arbeitsergebnisse, aber auch für sein eigenes Wohlbefinden und seine Gesundheit, fördert und fordert. Die Führungskraft von morgen kombiniert eine humanitäre Einstellung mit einer ergebnisorientierten Ausrichtung und gewährt bei der Umsetzung weitestgehende Freiheitsgrade. Nicht nur bei Managern, sondern quer durch alle Bereiche des Unternehmens. Wer Leadership als Hierarchie-Level versteht, denkt die Zukunft der Arbeit nicht konsequent: Leadership bedeutet Verantwortung für das eigene Leben und die eigene Gesundheit. Work Health heißt auch, dass nicht mehr zur Diskussion steht, dass persönliche und betriebliche Gesundheit zu den obersten Maximen gehören – weil sie den künftigen Unternehmenserfolg bedingen.&quot; Um diese neuen Fähigkeits-Sets entwickeln zu können, sei es notwendig, dass bereits im Bildungssystem die entsprechenden Themenbereiche gezielt vermittelt werden. <br><a href="http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien_detail.php?nr" target="_blank">Leseprobe &quot;Healthness&quot;-Report</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=healthness-in-der-arbeitswelt</link>
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<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Tagung &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot; am 18. April in Frankfurt]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 18. April 2013 findet in Frankfurt eine Fachtagung zum Thema &quot;Achtsamkeit am Arbeitsplatz&quot; statt. Auf der Agenda stehen eine Einführung in das Programm Mindfulness Based Stress Reducation, in Progressive Muskelentspannung als Startpunkt für ein betriebliches Gesundheitsmanagement sowie ein Überblick über die neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Achtsamkeit. Der Zen-Lehrer und Unternehmer Paul Kohtes wird darüber hinaus einen Vortrag halten zum Thema &quot;Aufbruch zu einer neuen Arbeitskultur durch Achtsamkeit: Erfahrungen von Managern und Praxisbeispiele aus Unternehmen&quot;.<br><a href="http://www.achtsamkeit-am-arbeitsplatz.de/dokumente/TAA-FT_Flyer-121204.pdf new" target="_blank">Flyer zur Veranstaltung</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=tagung-&quot;achtsamkeit-am-arbeitsplatz&quot;-am-18.-april-in-frankfurt</link>
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<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtsamkeit meets Arbeitswelt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Stressspirale im Business führt dazu, dass immer mehr Unternehmen und Einzelpersonen sich mit dem Thema Achtsamkeit in der Arbeitswelt beschäftigen. So berichtet die FAZ über aktuelle Forschungen, beispielsweise die Evaluierung eines Trainingsprogramm für Mitarbeiter, in denen diese in Achtsamkeitsmethoden geschult werden und an dem sich sieben Unternehmen beteiligen. Zwar sind die Wirkungen solcher Programme wissenschaftlich erst in Ansätzen belegt, doch betonen Experten wie der Neurowissenschaftler Wolf Singer, dass Achtsamkeit grundsätzlich &quot;immer gut&quot; sei - schon allein, weil sie es Menschen erleichtere, sich nicht in den täglichen Anforderungen zu verlieren, sondern gestaltender mit ihrer Umwelt umzugehen. Der Neurowissenschaftler Ulrich Ott nimmt mit seinen Forschungen am Bender Institute of Neuroimaging vor allem Aspekte wie &quot;die Regulation der Aufmerksamkeit, das Gewahrsein des Körpers, die Emotionsregulation und eine veränderte Selbstwahrnehmung“ ins Visier und bestätigt, dass Wachheit und Ruhe eine positive Folge regelmäßiger Meditation sein können. Da sich durch Achtsamkeitsübungen die Selbst- und Fremdwahrnehmung verbessere, könnten sie außerdem einen Beitrag zur Entwicklung von mehr Empathie leisten.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/meditation-arbeitswelt-die-entdeckung-der-achtsamkeit-12085634.html new" target="_blank">Die Entdeckung der Achtsamkeit, FAZ 18.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=achtsamkeit-meets-arbeitswelt</link>
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<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Boni erhöhen Risiken und fördern Egoismus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen stehen dem Thema Bonuszahlungen mehr als skeptisch gegenüber. In einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung ROC Deutschland unter mehr als 1.300 Arbeitnehmern gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass eine flexible Vergütung in ihren Augen dazu führe, dass nicht mehr die Unternehmensziele, sondern der individuelle Erfolg des Arbeitenden im Mittelpunkt stehe. 84 Prozent glauben zwar, dass Boni grundsätzlich einen Leistungsanreiz darstellen können, doch sind gleichzeitig 42 Prozent der Ansicht, dass diese auch zu höheren Risiken verleiteten. 90 Prozent der Befragten ziehen selbst eine reguläre Gehältserhöhung einmaligen Bonuszahlungen vor.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehalt-arbeitnehmer-zweifeln-am-sinn-von-boni/7807230.html new" target="_blank">Arbeitnehmer zweifeln am Sinn von Boni, WiWo 19.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=boni-erhöhen-risiken-und-fördern-egoismus</link>
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<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 13:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Atypische Arbeitszeiten werden immer üblicher]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Beantwortung einer Anfrage der Partei Die Linke durch die Bundesregierung zeigt, dass immer mehr Menschen außerhalb der normalen Arbeitszeiten ihrem Broterwerb nachgehen (müssen). So stieg die Zahl derer, die ständig oder regelmäßig am Wochenende arbeiten, seit 2001 um ein Drittel auf heute 8,9 Millionen. Die Zahl der Schichtarbeiter erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 4,8 auf 6 Millionen. Auch bei überlangen Arbeitszeiten ist ein Anstieg zu verzeichnen - um 23 Prozent, so dass heute 1,92 Millionen Arbeitnehmer wöchentlich mehr als 48 Stunden tätig sind. Die Zahl der entdeckten Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetzt ist seit 2007 um fast 30 Prozent auf 12.424 Fälle angestiegen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/zunahme-atypischer-arbeitszeiten-jeder-vierte-arbeitet-am-wochenende-1.1602835 new" target="_blank">Jeder Vierte arbeitet am Wochenende, SZ 18.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=atypische-arbeitszeiten-werden-immer-üblicher</link>
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<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Noch nicht wirklich arm, aber in prekärer Lage]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Statistisch gesehen hat sich die Schere der Einkommen zwar in den letzten Jahren leicht geschlossen, doch bleibt die Lage für viele Arbeitnehmer weiter prekär. So zeigen die neuesten Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, dass zwischen 2009 und 2010 die verfügbaren Einkommen der unteren 40 Prozent der Bevölkerung real um etwa zwei Prozent gestiegen sind, während die mittleren und oberen Einkommen stagnierten. Das ist indes kein Grund zur Entwarnung, denn der Anteil der Niedriglohnempfänger, die weniger als 10,36 Euro pro Stunde verdienen, lag 2010 bei 20,6 Prozent. Auch atypische Beschäftigungsverhältnisse wie befristete Anstellungen oder Teilzeitjobs tragen dazu bei, denn unter den atypisch Beschäftigten arbeitet etwa die Hälfte für einen Niedriglohn, während es unter den normal Beschäftigten lediglich 10,8 Prozent sind. Auch zeigt sich, dass die Armutsquote von 14 Prozent im Westen und 19 Prozent im Osten seit 2005 annähernd stabil geblieben ist.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/gehaltsreport-inflation-frisst-lohnsteigerungen-auf-a-883643.html new" target="_blank">Unterm Strich wird&#039;s weniger, Spiegel online 18.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=noch-nicht-wirklich-arm,-aber-in-prekärer-lage</link>
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<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Fluchtreflex in die Überbetriebsamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Psychologe Stephan Grünewald, der mit dem Marktforschungsinstitut Rheingold der Befindlichkeit der Deutschen immer wieder mit tiefenpsychologischen Interviews auf den Zahn fühlt, konstatiert in einem Auszug aus seinem neuen Buch, dass die anhaltende Krise die Gesellschaft immer mehr in einen &quot;Zustand besinnungsloser Betriebsamkeit&quot; führe. &quot;Psychologisch betrachtet hat die sogenannte Krise ähnlichkeiten mit einem nächtlichen Albtraum, den wir nach dem Aufwachen sogleich wieder abschütteln wollen. Denn sie ist mit dem Gefühl verbunden, plötzlich und unerwartet in unüberschaubare Verhältnisse geraten zu können&quot;, so der Psychologe. Der wunde Punkt: Noch scheinen wir sicheren Boden unter den Füßen zu haben, doch wir leben in dem Gefühl, &quot;jeden Moment ins Bodenlose stürzen zu können&quot;. Die Flucht in den Aktivismus biete hier einen Pseudoausweg, um die eigene Hilflosigkeit zu kompensieren. Eine Flucht, die in der Wirtschaft zunehmend für die eigenen Zwecke instrumentalisiert werde: &quot;Viele Unternehmen nutzen gleichfalls diese Tendenz zur Überbetriebsamkeit und verstärken sie zusätzlich. Sie begegnen dem drohenden Einbruch der Krise mit Appellen zur Leistungssteigerung und mit der Erhöhung ihres Effizienzdiktates. Der Leistungsdruck von Seiten der Unternehmensspitze nimmt zu.&quot; Unter den Vorzeichen des Leistungsdiktats entsteht laut Grünewald ein neuer Verortungspunkt, der &quot;Erschöpfungsstolz&quot;. Arbeitende seien nun nicht mehr stolz auf ihr geleistetes Tagewerk, sondern ihr Grad der Erschöpfung werde zum Leistungsmaßstab. Das Gefühl, sich &quot;rechtschaffen abgearbeitet&quot; zu haben, kompensiere die die immer seltener beantwortete Sinnfrage. Inne halten, Abstand gewinnen, die Perspektive wechseln - Fehlanzeige in einem System, dass der Frage nach einem möglichen Wandel gezielt mit Abwehrmechanismen ausweicht.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2013-02/gruenewald-erschoepfte-gesellschaft/komplettansicht new" target="_blank">Wenn Unruhe die Träume verdrängt, Zeit online 14.2.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Im Kaufhaus die Stille entdecken]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Der englische Mönch Andi Puddicombe und die von ihm gegründete Organisation Headspace haben im Londoner Kaufhaus Selfridges mit einer ganz besonderen Aktion für Furore gesorgt. Im Zuge der Aktion &quot;Macht der Stille&quot; richtete Selfridges einen Meditationsraum ein, in dem bis zu 50 Kunden gleichzeitig eine Auszeit vom Lärm der Konsumgesellschaft nehmen können. Mit diesem sehr modernen Versuch, Meditation in die Mitte der Gesellschaft zu tragen, knüpft Headspace fast schon an eine Tradition von Selfridges an, denn der Kaufhaus-Gründer Harry Gordon hatte bereits 1909 dort einen &quot;Stillen Raum etabliert. Die Meditationsaktion als Teil einer größeren &quot;No Noise&quot;-Initiative zog bereits weitere Kreise, denn einige Hersteller hochwertiger Produkte präsentierten ihre Waren in einem &quot;Quiet Shop&quot; gänzlich ohne ihre üblichen Markenlogos. Prädikat: Nachahmenswert!<br><a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/serviceline/beruf_bildung/berichte/article113644478/Meditation-in-London-Stressabbau-im-Einkaufsdschungel.html new" target="_blank">Meditation in London - Stressabbau im Einkaufsdschungel, Die Welt 14.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=im-kaufhaus-die-stille-entdecken</link>
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<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der schmale Grat zwischen Selbstständigkeit und Prekariat]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Selbstständigkeit verbinden viele neben Unabhängigkeit auch ein gutes Einkommen. Aktuelle Zahlen der Bundesanstalt für Arbeit und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigen jedoch, dass vor allem Einzelselbstständige in Deutschland zum Teil wirtschaftlich alles andere als gut dastehen. So bezogen im September 2012 mehr als 125.000 Selbstständige ergänzende Hartz IV-Leistungen, weil ihre Einkünfte aus der Selbstständigkeit ihren Lebensunterhalt nicht decken. Das DIW hat für Einzelselbstständige einen durchschnittlichen Stundenlohn von 13 Euro ermittelt. Lediglich eine geringe Zahl von Einzelselbstständige bringe es auf Einkommen, die deutlich über dem Durchschnittsverdienst liegen. Insgesamt gibt es in Deutschland gegenwärtig rund 2,5 Millionen Solo-Selbstständige. Mehr als 14 Prozent von ihnen haben keine Altersversorgung, viele eine nur unzureichende. Der Grat zwischen unternehmerischer Freiheit und dem Abstieg ins Prekariat ist also schmal.<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article113597694/Oekonomen-warnen-vor-Luege-bei-der-Selbststaendigkeit.html new" target="_blank">Ökonomen warnen vor Lüge bei der Selbstständigkeit, Welt 13.2.13</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Europa bei nachhaltigen Investments führend]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der aktuelle Report der Global Sustainable Investment Alliance zeigt, dass ethische Investments auf dem Vormarsch sind. Weltweit werden bereits 13,6 Billionen US-Dollar (mehr als 10 Billionen Euro) in nachhaltige Kapitalanlagen investiert. Spitzenreiter ist Europa, auf das 65 Prozent dieser Anlagen entfallen. Häufigste Anlagestrategien sind Ausschlusskriterien (z.B. Kinderarbeit, Waffenhandel), die besondere Berücksichtigung ökologischer, sozialer und Governance-Kriterien (ESG-Integration) und Engagement. <br><a href="http://www.oekom-research.de/index.php?content" target="_blank">News bei oekom research</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bio legt zu - aber auf niedrigem Niveau]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Bio ist in aller Munde und wer selbst beim Einkauf bevorzugt zu Bio-Lebensmitteln greift, mag den Eindruck haben, dass dieser Markt schon eine nennenswerte Größe in der Konsumwelt darstellt. Doch das ist leider nicht so. So vermeldete der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft für 2012 einen Anstieg des Bio-Absatzes um 0,2 Prozent - damit steigt der Anteil der Ökolebensmittel am gesamten Nahrungsmittelmarkt allerdings nur auf magere 3,9 Prozent. Im vergangenen Jahr war vor allem Bio-Fleisch ein Renner - hierfür zahlten die Deutschen 18 Prozent mehr, was einerseits gestiegenen Preisen, aber auch erhöhten Absätzen geschuldet ist. Doch auch in diesem Segment bleibt der Bio-Marktanteil verschwindend gering - er liegt bei 0,5 Prozent bei Geflügel und bei knapp drei Prozent bei gemischtem Hackfleisch. Alles in allem - nach oben ist hier noch viel Luft ...<br><a href="http://www.taz.de/Mehr-Laeden-mehr-Tierliebe/!110873/ new" target="_blank">Biofleisch ist der Renner, taz 12.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bio-legt-zu---aber-auf-niedrigem-niveau</link>
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<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vielleicht - ein Dilemma unserer Zeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ hat der neuen &quot;Generation Vielleichtsager&quot; einen interessanten Essay gewidmet. In dem Beitrag arbeitet die Autorin heraus, wie das Erbe der Postmoderne - die Fähigkeit, Pluralismus zu erkennen, zuzulassen und als positive kulturelle Entwicklung zu fördern - anscheinend immer mehr in eine Sackgasse der Unentschiedenheit führt. Der Beitrag beklagt die Unfähigkeit, klar Stellung zu beziehen und arbeitet heraus, wie immer mehr Menschen Ambivalenzen begegnen, indem sie sich einfach nicht mehr festlegen. Dann wird von der &quot;Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen&quot; gesprochen, vom &quot;Ja, aber&quot; oder vielen möglichen &quot;Versionen der Welt&quot;. Der Artikel hält diesen Perspektiven einer vermiedenen Zuspitzung ein Zitat von Papst Benedikt entgegen, der 2005 beklagte, dass nichts mehr als &quot;definitiv anerkannt werde&quot; und das &quot;letzte Maß nur das eigene Ich und seine Wünsche gelten lasse&quot;. Diese Indifferenz scheint in Zeiten überbordender Komplexität einer gewissen Notwendigkeit nicht zu entbehren, denn wer sich auf einen klaren Standpunkt beruft, schließt zugleich alles andere - was vielleicht doch eine Wichtigkeit hat - aus. Was aber wäre, wenn wir diese Unentschiedenheit einfach als Übergangsstadium sehen? Viele wissenschaftliche Ansätze zur Erwachsenenentwicklung zeigen uns nämlich, dass klare Urteile, wenn Menschen ihre Persönlichkeit weiterentwickeln, wieder möglich werden - und aus höherer Perspektive auch einen gänzlich anderen Sinn entfalten als beispielsweise die Klarheit traditioneller Gesellschaften, die kaum Räume jenseits von Urteilen vorsehen. Im Zen kennt man die Zwischenräume, in denen sich die Postmoderne verschanzt, nur allzu gut, doch Konzepte wie das wu wei - was so viel bedeutet wie Handeln im Nicht-Handeln - markieren geradezu das Gegenteil von Unentschieden- und Unentschlossenheit. Sie machen aus dem üblichen Entweder-Oder ein Sowohl-Als auch höherer Ordnung - dem Bewusstsein folgend, dass es in dieser Sekunde das Eine sein kann, in der nächsten jedoch bereits das Andere - oder vielleicht gar ein unbekanntes Drittes. Die hierzu notwendige Entscheidungsfähigkeit ist jedoch eine Qualität, die wachsen muss, die jeder Einzelne im Zuge seiner persönlichen Entwicklung ausbilden kann. Wenn die Übung gelingt, sind wir in der Lage, aus einer Präsenz im Augenblick zu handeln, die nicht mehr Fragmente gebiert, sondern aus einer Allgegenwärtigkeit schöpft. Das Eine ist dann so universell wie das Andere. Wir legen uns jetzt auf dies fest, um, wenn die Vorzeichen sich ändern, zu jenem zu wechseln. Der qualitative Unterschied: Wir sind uns des Ganzen und der Wechselbezüge zwischen seinen Teilen gewahr UND vermögen zu erkennen, was gerade jetzt &quot;dran&quot; ist. Anstelle von Beliebigkeit entwickeln wir eine Ambiguitätstoleranz, mit der wir der Schnelllebigkeit der Zeit genauso gerecht werden wie der Tatsache, dass ohne wirkliche Haltung konstruktiver Wandel nicht möglich ist.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/generation-vielleichtsager-wir-wollen-lieber-nicht-oder-doch-12051404.html#Drucken new" target="_blank">Wir wollen lieber nicht - oder doch? FAZ 13.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vielleicht---ein-dilemma-unserer-zeit</link>
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<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weniger zu arbeiten muss man sich leisten können]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die jüngst wieder aufgeflammte Diskussion über eine Verkürzung der Arbeitszeiten (Stichwort 30-Stunden-Woche) wurde von Zeit online zum Anlass genommen, vom Meinungsforschungsinstitut YouGov erfragen zu lassen, welche Perspektive die Deutschen zum Thema entwickeln. 24 Prozent der Befragten empfinden ihre Arbeitsbelastung als unangemessen hoch, 45 Prozent glauben indes nicht, dass sie zu viel arbeiten. Eine Verkürzung der eigenen Arbeitszeit kommt, wenn sie an einen entsprechenden Gehaltsverzicht gekoppelt ist, für 25 Prozent in Frage - für 73 Prozent hingegen nicht. In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen wollen sogar 86 Prozent in gewohntem Umfang weiterarbeiten. Ähnlich sieht es beim Thema Renteneintritt aus. 38 Prozent können sich eine frühere Verrentung mit Abschlägen vorstellen, während dies für 57 Prozent nicht in Frage kommt. Zeit online liest aus diesen Zahlen, dass der Wunsch nach weniger Arbeit zwar gegeben sei, aber es sich im Zweifel auch um eine Elite-Diskussion handele, da viele Arbeitnehmer sich den damit verbundenen Einkommensverzicht schlicht nicht leisten können.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-02/umfrage-arbeitsbelastung-arbeitszeit new" target="_blank">Mehrheit will Arbeit und Freizeit nicht neu verhandeln, Zeit online 12.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weniger-zu-arbeiten-muss-man-sich-leisten-können</link>
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<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Einzigartigkeit - im Job und auch im ganzen Leben]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Heute eine Meldung in eigener Sache. Für immer mehr Menschen wird es wichtig, ihrer einzigartigen Authentizität auch im Beruf Ausdruck zu verleihen. Der Integrale Salon Frankfurt, den ich gemeinsam mit Karin M. Lück ehrenamtlich leite, veranstaltet deshalb am 5./6. April 2013 in Frankfurt einen Abend- und Samstags-Workshop mit der Integralen Beraterin Kerstin Tuschik, der in das Konzept des &quot;Unique Self&quot; einführt. Es wird darum gehen, wie wir unsere besonderen Fähigkeiten im Alltag, aber auch im Beruf besser erkennen können, wie wir sie weiter entfalten, Gleichgesinnte finden und wie wir unserer besonderen Mission in unserem täglichen Wirken Ausdruck verleihen können. Achtung: Bis 28. Februar gilt ein Frühbucherpreis von nur 95,- Euro.<br><a href="http://www.zenpop.de/salon/Flyer_Unique_Self_Frankfurt.pdf new" target="_blank">Veranstaltungsflyer &quot;Unique Self&quot;</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=einzigartigkeit---im-job-und-auch-im-ganzen-leben</link>
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<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur ein Drittel der Bevölkerung vertraut Banken]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Finanzkrise hat das Vertrauen in die Bankenbranche nachhaltig erschüttert - nur noch 29 Prozent der Deutschen setzen in sie Vertrauen, so das Ergebnis des Global Trust Report, für den 28.000 Verbraucherinterviews in 25 Ländern durchgeführt wurden. Die vertrauenswürdigsten Branchen in Deutschland sind das Handwerk (87 Prozent), Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätehersteller (78 Prozent), die Autoindustrie (71 Prozent) sowie Fluggesellschaften und der Handel (je 69 Prozent). Bei der Betrachtung von Institutionen verzeichnen die Politik (16 Prozent) und große Unternehmen/internationale Konzerne (26 Prozent) Tiefstwerte, während die Polizei (81 Prozent), die Justiz (65 Prozent) und Nichtregierungsorganisationen (59 Prozent) recht großes Vertrauen genießen.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-haben-kein-vertrauen-in-die-finanzindustrie-a-881565.html#ref" target="_blank">Deutsche misstrauen Bankern - und lieben die Polizei, Spiegel online 6.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-ein-drittel-der-bevölkerung-vertraut-banken</link>
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<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Krank arbeiten birgt Risiken]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>57 Prozent der Arbeitenden schleppen sich notfalls auch krank zur Arbeit, so das Ergebnis einer Erhebung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und des Bundesinstituts für Berufsbildung unter 20.000 Beschäftigten. Im Schnitt werden so 11,5 Krankheitstage am Arbeitsplatz verbracht - gegenüber 17,4 Tage, die die Kranken nach eigenen Angaben zu Hause bleiben. Vor allem Menschen mit hohem Leistungs-, Termin- und Zeitdruck zieht es auch krank zur Arbeit. Fehlende Vertretungsmöglichkeiten oder die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes tun ihr übriges. Mediziner warnen bereits, dass dieser Präsentismus trotz Krankheit nicht nur die Leistungsfähigkeit der Arbeitenden mindert und ihre Produktivität schwächt, sondern auch die Gefahr von Langzeitarbeitsunfähigkeit erhöhe.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-02/studie-krankheit-arbeit new" target="_blank">Jeder Zweite schleppt sich krank zur Arbeit, Zeit online 5.2.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Personalerinnen sortieren schöne Frauen aus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der israelischen Ben-Gurion-Universität wirft einen Blick auf das Thema Frauendiskriminierung bei der Bewerberauswahl. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden auf 2.500 Stellenanzeigen Bewerbungen geschickt. Die inhaltlich gleichen Unterlagen wurden mit dem Foto von als attraktiv oder durchschnittlich bewerteten Männern und Frauen eingereicht oder ohne Foto. Die attraktiven Männer erhielten etwa doppelt so viele Zusagen für Vorstellungsgespräche wie die durchschnittlichen. Bei den Frauen zeigte sich hingegen die umgekehrte Tendenz - die unscheinbaren Bewerberinnen wurden weit häufiger eingeladen. Die Forscher erklären sich das Ergebnis mit weiblicher Eifersucht, denn 93 Prozent der Bewerbungen wurden von Frauen bearbeitet - die möglicherweise keine hübsche Konkurrenz neben sich dulden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/karriere-werden-schoene-frauen-diskriminiert-seite-all/7735974-all.html new" target="_blank">Werden schöne Frauen diskriminiert? WiWo 5.2.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lebenserwartung hängt vom Lebensstil ab]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Männer haben es nicht leicht - sie verschleißen sich im Job eher als Frauen und bezahlen dies mit einer um rund fünf Jahre kürzeren Lebenserwartung. Eine erste Tagung zum Thema Männergesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat jetzt die Ursachen für diesen Gender-Gap ins Visier genommen. Dabei tritt zutage, dass die Lebenserwartung anscheinend mehr mit dem Lebensstil als mit der unterschiedlichen genetischen Ausstattung von Männern und Frauen zu tun hat. Die typisch männliche Risikokultur mit einer bereits früh antrainierten Wettbewerbshaltung scheint Männer stärker zu verschleißen als Frauen. Leben beide Geschlechter im Kloster, wo sie ähnliche Lebensstile pflegen, nähert sich die Lebenserwartung wieder einander an. Gleichzeitig wirkt sich auch die soziale Schicht und das dazugehörige Arbeitsumfeld auf die Lebenserwartung aus. Menschen, die ihr Leben lang weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdienen, sterben statistisch gesehen um das 70. Lebensjahr, während gut Situierte statistisch beste Chancen haben, das 80. Lebensjahr zu überschreiten.<br><a href="http://www.taz.de/Geschlecht-und-Gesundheit/!110207/ new" target="_blank">&quot;Harte Männer&quot; mit kranken Herzen, taz 3.2.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Spitzensportler fürs Business taugen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sie sind überdurchschnittlich engagiert und bringen Disziplin und mentale Stärke mit - diese Persönlichkeitsmerkmale von Spitzensportlern scheinen perfekt ins Business zu passen. Ja, aber ... - würde Prof. Sascha L. Schmidt von der EBS Universität in Wiesbaden antworten, der in einer Studie mehr als 1.000 Top-Athleten darauf abklopfte, wo sie im Arbeitsleben ihren Platz finden könnten. Eine Kehrseite der hohe Disziplin ist beispielsweise ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis, das durch die meist festen Strukturen im Spitzensport befriedigt werde, aber im Business eher nicht. Schmidt hat vier Typen von Sportlern ausgemacht, die im Geschäftsleben ganz unterschiedliche Rollen besetzen könnten. 27 Prozent der Befragten seiner Studie sind Einzelkämpfer mit hoher Disziplin aber eher weniger Kooperationsgeist. 16 Prozent sind Kämpfer-Typen, die noch engagierter sind, aber auch hochgradig dominant. 28 Prozent bezeichnet der Wissenschaftler als Teamplayer - sie sind wenig dominant und sehr kooperativ. Sogar 29 Prozent sind in den Augen des Forschers &quot;Meister aller Klassen&quot; - fachliche Überflieger, die auch im Zwischenmenschlichen anschlussfähig sind. Für Unternehmen seien letztlich alle vier Typen sehr vielversprechend - wenn es gelinge, sie auf Stellen zu positionieren, an denen sie ihre besten Fähigkeiten voll ausleben können.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/karriere-nach-der-karriere-warum-spitzensportler-auch-im-beruf-top-sind-1.1589691 new" target="_blank">Warum Spitzensportler auch im Beruf top sind, SZ 3.2.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-spitzensportler-fürs-business-taugen</link>
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<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Lebensqualität mit neuen Indikatoren erfassen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Enquete-Kommission des Bundestags zum Thema &quot;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität&quot; hat ein Konzept vorgelegt, wie diese zentralen Parameter künftig besser erfasst werden können, denn bisher ist vor allem das Bruttoinlandsprodukt die zentrale Messgröße zur Verfasstheit des Landes. Künftig sollen Daten nicht nur zu materiellem Wohlstand erfasst werden, sondern auch zu sozialen Aspekten und Teilhabe sowie Ökologie. Insgesamt geht es um zehn Indikatoren, die Einkommensverteilung, Staatsschulden, Beschäftigung, Bildung, Gesundheit, Teilhabe am demokratischen Prozess, nationale Treibhausgase, Stickstoffüberschuss und Artenvielfalt mit betrachten sollen. <br><a href="http://www.taz.de/Alternativen-zum-Bruttoinlandsprodukt/!109964/ new" target="_blank">Geld kann nicht alles sein, taz 29.1.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lebensqualität-mit-neuen-indikatoren-erfassen</link>
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<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Für und Wider eines Anti-Stress-Gesetzes]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Aufgrund der immer stärker zunehmenden psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt und ständig steigender Stresswerte diskutiert die Bundesregierung gegenwärtig über die Einführung einer Anti-Stress-Gesetzgebung. Auf Zeit online hat die Redaktion dazu eine interessante Pro-Contra-Diskussion initiiert. Für mehr gesetzliche Regulierung spreche die Tatsache, dass viele Berufsgruppen kaum eigenständige Spielräume hätten, um über Arbeitsdichte, Zeitdruck und Prioritäten eigenständig zu entscheiden. Hinzu komme, dass die bestehenden Regelungen zum Arbeitsschutz das Thema psychische Belastung bisher nicht erfassen. Auch mit einem Verweis auf die Eigenverantwortung der Arbeitnehmer sei es nicht getan, da damit die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers auf die Mitarbeiter abgewälzt werde. Der Contra-Beitrag führt hingegen an, dass für viele Berufe die Arbeits- und Erholungsphasen bereits definiert seien und es damit an den Beschäftigten selbst sei, notfalls mit Hilfe von Betriebsrat oder Gewerkschaft, auf die Einhaltung dieser Regelungen zu pochen. Der Beitrag hebt die Notwendigkeit hervor, dass Unternehmen mündige Mitarbeiter brauchen, die selbst nach Bedarf Entscheidungen treffen - was voraussetze, dass man ihnen zugestehe, ihre Zeit so frei wie möglich einzuteilen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-01/pro-contra-stress-arbeit/komplettansicht new" target="_blank">Brauchen wir ein Anti-Stress-Gesetz? Zeit online 29.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Komplette Überforderung - jeder fünfte Arbeitnehmer betroffen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gute Nachricht zuerst: 80 Prozent der deutschen Arbeitnehmer freuen sich über ein gutes Betriebsklima und Unterstützung durch die Kollegen, 75 Prozent fühlen sich ihren Aufgaben im Hinblick auf Anforderungen und Zeitbudget gewachsen. So die Ergebnisse des Stressreport 2012, der von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erhoben wurde. Doch es gibt auch eine Kehrseite: 43 Prozent geben an, dass ihr Arbeitsstress in den vergangenen zwei Jahren zugenommen habe. 52 Prozent führen Termindruck an, 60 Prozent beklagen, dass sie verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen sollen, und 44 Prozent fühlen sich durch die ständige Unterbrechung via Telefon und E-Mail genervt. Jeder Dritte absolviert eine Arbeitswoche mit mehr als 40 Stunden, jeder Vierte sagt, dass er keine Pausen bei der Arbeit machen können. Und jeder Fünfte (19 Prozent) fühlt sich sogar komplett überfordert. Diese Belastungssituationen haben handfeste wirtschaftliche Folgen. Mehr als jede dritte Frühverrentung, die im Schnitt mit 48 Jahren einsetzt, ist bereits auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Allein die Behandlungskosten für diese Erkrankungen summieren sich auf rund 28 Milliarden Euro. Hinzu kommt ein geschätzter Produktionsausfall in Höhe von 26 Milliarden Euro pro Jahr, weil Mitarbeiter psychisch ausgebrannt sind.<br><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/stress-und-leistungsdruck-jeder-fuenfte-deutsche-ist-im-job-voellig-ueberfordert_aid_908029.html new" target="_blank">Jeder fünfte Deutsche ist im Job völlig überfordert, Focus online 29.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Anforderungsprofil an Manager ändert sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Personalberatung Korn/Ferry zeigt, wie sehr sich die Anforderungen, mit denen sich Manager konfrontiert sehen, in den letzten Jahren durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise verändert haben. So sei es heute am wichtigsten für Führungskräfte, mit mehrdeutigen Situationen umzugehen - eine Fähigkeit, die vor der Krise in Rankings überhaupt nicht auftauchte. Weitere wichtige Fähigkeiten sind das Zuhören und das Motivieren von Mitarbeitern, denn immer häufiger müssen Führungskräfte die Belegschaft auf permanenten Wandel einstimmen und sie bei der Stange halten. Darüber hinaus, so die Studie, müssten Manager in ihrer Denkweise flexibler werden, mehr Mut aufbringen und Entscheidungen in immer kürzeren Zeiträumen treffen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/management-wie-ein-moderner-manager-ticken-muss-seite-all/7694378-all.html new" target="_blank">Wie ein moderner Manager ticken muss, WiWo 28.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Motivation hat einen sozialen Kontext]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Boni, Gehaltserhöhung, mehr Freiräume - was sind die wirklichen Motivationsanker für Arbeitende? Der Motivationsforscher Lutz von Rosenstiel erklärt in einem Interview auf Spiegel online, wie kontextabhängig die Wirkung von Anreizen ist. Wo ein höheres Gehalt vor allem für diejenigen, die nicht so viel verdienen, ein Motivationsfaktor sein kann, sehnen sich Vielverdiener vielleicht eher nach Freiräumen. Während manche Menschen dem Sinngehalt ihrer Arbeit den höchsten Stellenwert beimessen, können in Ländern wie China schon zwei bis drei Prozent mehr Lohn für Arbeitnehmer ein Grund sein, den Arbeitgeber zu wechseln. Anreize wie Diensthandy, Dienstwagen oder vergleichbare Vergünstigungen bewirken laut von Rosenstiel zwar kurzzeitig eine Motivationssteigerung, werden aber im Alltag schnell zur Selbstverständlichkeit (und fallen dann nicht mehr als Anreiz ins Gewicht). Umgekehrt können undurchschaubare Rahmenbedingungen, nach denen diese Goodies vergeben werden, den Rest der Belegschaft sogar demotivieren. Auch interner Wettbewerb ist ein zweifelhafter Versuch, die Motivation zu fördern. Den Einzelnen kann er zwar zu Höchstleistungen anstacheln, doch befeuert er auch Konkurrenzverhalten, was dann durch die Hintertür dem Gesamtergebnis in Unternehmen wieder schaden kann. Letztlich kommt es laut von Rosenstiel vor allem darauf an, dass Chefs die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter kennen, um sinnvolle Motivationsanreize zu setzen - und auch darauf, immer die Wirkung einzelner Maßnahmen im Gesamtkontext des Unternehmens abzuschätzen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/motivation-a-878723.html new" target="_blank">&quot;Gift für die Motivation&quot;, Spiegel online 25.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst vor sozialen Unruhen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mögliche Rezessionen und Wirtschaftsabschwung gehören zu den großen Sorgen der internationalen Top-Manager, doch noch größer ist die Angst davor, dass diese Krisenszenarien auch zu soziale Unruhen führen könnten. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Beratungsgesellschaft PwC unter 1.300 Vorstandschefs weltweit. 75 Prozent nannten soziale Unruhen als größtes Angstszenario. Während knapp ein Fünftel für 2013 mit einem weltweiten Aufschwung rechnet, befürchten 28 Prozent eine Verschlechterung der Wirtschaftslage - bei den Deutschen sogar etwa die Hälfte. 70 Prozent der Konzernlenker planen für das laufende Jahr Kostensenkungsprogramme - fast genau so viele erwarten allerdings keinen wesentlichen Personalabbau.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article113062590/Die-Wirtschaftselite-hat-Angst-vor-dem-neuen-Mob.html new" target="_blank">Die Wirtschaftselite hat Angst vor dem neuen Mob, Die Welt 22.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Armut und die Statistik]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die relative Armut in Deutschland ist ein Politikum, wie die Schönfärberei im Armutsbericht der Bundesregierung und die öffentliche Diskussion darüber zeigte. In einem Beitrag auf Zeit online analysiert der Ökonom und Politiker (Die Linke) Herbert Schui die preisbereinigten Einkommen von 1999 bis 2009 und kommt zu dem Schluss, dass die realen Einkommen der ärmeren Hälfte der Einkommensbezieher in diesem Zeitraum um fünf Prozent gesunden sind, beim ärmsten Zehntel sogar um 9,6 Prozent. Die obere Hälfte der Einkommensbezieher konnte sich hingegen über einen Zuwachs von fünf Prozent freuen. Und auch in diesem oberen Einkommenssegment herrscht strukturelle Ungleichheit - 80 Prozent innerhalb dieser Hälfte konnten nämlich lediglich Einkommenssteigerungen von zwei Prozent erzielen, während die übrigen 20 Prozent rund 16,6 Prozent mehr verdienten. <br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-01/armutsbericht-einkommen-lohnentwicklung/komplettansicht new" target="_blank">Das Missverständnis mit der Armut, Zeit online 21.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Kraft des Unbewussten bei der Bewerber-Bewertung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bei der Bewertung von Bewerbern schleichen sich bisweilen unbewusste Mechanismen ein, die erst in der statistischen Analyse zutage treten. So untersuchte eine US-amerikanische Studie die Bewertung von rund 9.300 Personen, die sich innerhalb von zehn Jahren für einen Ausbildungsgang zum MBA beworben hatten. Die 31 Hochschulangestellten, die die Bewerber bewerteten, führten pro Tag rund fünf Gespräche und vergaben auf einer Skala von eins bis fünf eine Durchschnittsnote von 2,8. Bei den Einzelbewertungen konnten die Forscher dabei folgendes Muster beobachten: Wurde ein Kandidat im Schnitt um 0,75 Punkte besser bewertet als der Bewerber vor ihm, erhielt der darauf folgende Kandidat eine um 0,075 Punkte schlechtere Bewertung. Die Wissenschaftler erklären das statistische Muster damit, dass die Prüfer davon ausgehen, dass sie auch mit schlechten Bewerbern rechnen müssen - erscheinen zu viele gute hintereinander, vergeben die Prüfer dann unbewusst irgendwann schlechtere Bewertungen. Der absolute Punktunterschied, den die Studie zutage förderte, mag gering erscheinen, doch bedeutet er für die schlechter bewerteten Bewerber, dass sie bei einem Englisch-Test 30 Punkte mehr brauchen oder zwei Jahre mehr Berufserfahrung, um diesen Bewertungsnachteil wettzumachen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/bewerbung-werden-bewerber-aus-zufall-abgelehnt/7665510.html new" target="_blank">Werden Bewerber aus Zufall abgelehnt? WiWo 21.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehaltszufriedenheit ist eine relative Größe]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie zufrieden Menschen mit ihrem Einkommen sind, ist nicht allein eine Frage des absoluten Einkommens, sondern immer auch eine des Vergleichs. Verdienen Menschen im Vergleich zu Personen, die etwa gleich alt sind, einen ähnlichen Job ausüben und eine ähnliche Ausbildung haben, mehr, macht sie das glücklicher. Liegt das Einkommen jedoch unter dieser intuitiv gewählten Vergleichsgruppe, ist leicht Frust die Folge - selbst wenn das Gehalt vielleicht auskömmlich ist. Eine interessante Facette: Wer mehr verdient als vergleichbare Arbeitnehmer, schreibt das meist den eigenen Fähigkeiten zu, während die Wenigerverdiener die Schuld eher beim Chef suchen, von dem sie sich ungerecht behandelt fühlen. Und: Jüngere Arbeitnehmer fühlen sich durch ältere Kollegen, die mehr verdienen, eher angespornt - wohl weil sie auf einen vergleichbaren Gehaltssprung in der Zukunft hoffen. Etwa ab Mitte 40 kippt diese Perspektive hingegen - dann werden gleichaltrige Besserverdiener schlicht zum Ärgernis.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/gehaltsreport-beim-lohn-ist-der-neid-in-deutschland-gross-a-878444.html new" target="_blank">Hauptsache, ich kriege mehr als du, Spiegel online 21.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Hälfte der Arbeitnehmer klagt über mehr Hetze]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Repräsentativbefragung des DGB unter 5.000 Beschäftigten legt nahe, dass die Hektik im Arbeitsleben stetig zunimmt. So fühlen sich rund 56 Prozent der Befragten starker bis sehr starker Hetze am Arbeitsplatz ausgesetzt - vier Prozentpunkte mehr als im Jahr davor. Je nach Branche empfinden mindestens 46 Prozent der Mitarbeiter Stress im Job, bei den Vorgesetzten sogar 64 Prozent. Besonders betroffen sind Lehrer und Bauarbeiter - in beiden Berufsgruppen fühlen sich zwei Drittel unter Druck. Der Studie nach erkunden nur die Chefs von neun Prozent der Befragten, welchen psychischen Stressfaktoren die Mitarbeiter ausgesetzt sind.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-des-dgb-lehrer-und-bauarbeiter-sind-die-gestresstesten-1.1577076 new" target="_blank">Lehrer und Bauarbeiter, noch gestresster als der Rest, SZ 18.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Umweltschutz? Ja, aber ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Bundesumweltministeriums zeigt: 35 Prozent der Deutschen betrachten den Umweltschutz als vordringlichste Aufgabe der Politik. Wichtiger ist ihnen, mit einem Prozentpunkt mehr nur die Wirtschafts- und Finanzpolitik. Zwischen Denken und Handeln wächst jedoch eine Lücke. Zwar fordern 64 Prozent, die Bundesregierung möge mehr für den Umweltschutz tun, doch möchten längst nicht so viele Bürger auch selbst einen Beitrag leisten. Immerhin stieg der Anteil der Haushalte, die Ökostrom beziehen, seit der letzten Erhebung 2010 von acht auf 20 Prozent. Andererseits sank die Bereitschaft zum Stromsparen von 83 auf 74 Prozent. Die Bereitschaft zum Kauf energieeffizienter Geräte wiederum sank von 65 auf 52 Prozent. <br><a href="http://www.bmu.de/themen/umweltinformation-bildung/umweltinformation/studie-umweltbewusstsein-in-deutschland-2012/ new" target="_blank">Studie des Umweltministeriums, 18.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bauchgefühl spielt wichtige Rolle im Management]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Homo oeconomicus denkt mit dem Bauch - dies legt zumindest eine Studie der Unternehmensberatung osb international nahe, für die 600 Manager in leitender Position sowie 1.500 Mitarbeiter in Unternehmen in Deutschland und Österreich befragt wurden. Für 60 Prozent der befragten Manager sind die Schlüsselfaktoren bei strategischen Entscheidungen ihre Intuition und der Austausch mit Kollegen. Rationale Elemente wie Marktdaten folgen erst auf Rang drei. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/fuehrung-manager-lassen-den-bauch-entscheiden/7617760.html new" target="_blank">Manager lassen den Bauch entscheiden, WiWo 11.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder Dritte arbeitet gern in der Freizeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Forsa-Studie im Auftrag des Versicherers Cosmos Direkt bringt erstaunliche Erkenntnisse zur Einstellung der Deutschen gegenüber dem Arbeiten in der Freizeit zutage. Etwa 50 Prozent der Befragten sind laut Erhebung auch in der Freizeit für berufliche Belange verfügbar - und zwei Drittel der Betroffenen stört das nicht, was umgerechnet ein Drittel aller Befragten sind. 45 Prozent der Befragten können innerhalb vorgegebener Zeitfenster ihre Arbeitszeit frei gestalten. 40 Prozent der Erwerbstätigen geben an, die Balance zwischen ihrem Berufs- und ihrem Privatleben funktioniere gut. Gut jeder Dritte sieht ein leichtes Ungleichgewicht Richtung Arbeit. Bei neun Prozent schlägt das Pendel klar Richtung Arbeit aus. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-01/studie-erreichbarkeit-job new" target="_blank">Jeder Zweite arbeitet gern in der Freizeit, Zeit online 10.1.13</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Die Machtfalle - hemmungslos und wenig emphatisch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der SZ erklärt die Organisationspsychologin Myriam Bechtoldt, welche Kollateralschäden unreflektierte Macht nach sich ziehen kann. &quot;Die Forschung zeigt, dass Führungskräfte eigentlich eher positiv bewertete Persönlichkeitsmerkmale aufweisen: Sie sind extrovertiert, gewissenhaft, offen für neue Ideen und emotional stabil. Aber die Forschung zeigt auch, dass Personen ihr Verhalten ändern, wenn sie sich mächtig fühlen. Es ist oft weniger die Persönlichkeit als die Situation, die das Verhalten bestimmt. Sobald Menschen über Macht verfügen, werden sie viel impulsiver und denken viel weniger über ihr Handeln nach&quot;, so Bechtoldt. Das führe dazu, dass Menschen in Machtpositionen an das Verhalten Anderer höhere Maßstäbe anlegen als an ihr eigenes, eher Risiken eingehen und sich weniger Gedanken darüber machen, wie ihr Verhalten bei anderen Menschen ankommt. Wissenschaftliche Versuche hätten beispielsweise bestätigt, dass Menschen in machtvolleren Positionen weniger Anteil am Leid anderer nehmen, also weniger emphatisch reagieren, so die Psychologin. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/qualitaet-von-fuehrungskraeften-was-macht-aus-menschen-macht-1.1563626 new" target="_blank">Was Macht aus Menschen macht, SZ 6.1.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-machtfalle---hemmungslos-und-wenig-emphatisch</link>
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<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[In der Stille von der Ratio zur Intuition]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind Sie, jetzt wo das neue Jahr schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, noch relaxt von der Auszeit zwischen den Jahren - oder stehen Sie bereits wieder unter Strom? Im Trubel des Alltags fällt uns das Innehalten nicht leicht, weshalb die &quot;Welt&quot; in einem Beitrag der Frage nachgeht, wie sich das Arbeitsleben mit besserer Balance durchstehen lässt. Neben verschiedenen Firmenprogrammen zum Gesundheitsmanagement und Angeboten im Bereich Personal Coaching stellt der Artikel auch die Arbeit von Paul J. Kohtes, Zen-Lehrer und Führungskräftecoach und einst Gründer von Europas heute umsatzstärkster PR-Agentur Ketchum Pleon (seinerzeit Kohtes Klewes). Kohtes bringt Führungskräften in seinen &quot;Zen for Leadership&quot;-Seminaren bei, wie sie die Balance zwischen Beruf und persönlichen Bedürfnissen besser bewerkstelligen. Das Meditieren vor einer weißen Wand ist für ihn ein Weg, festgefahrene Perspektiven loszulassen, ein Weg &quot;vom Kanal zum Fluss, weg von rationalen Plänen und Kalkül, hin zur Intuition, zum natürlichen Fließen&quot;. &quot;Erfolgsdruck führt zu Abhängigkeit&quot;, sagt Kohtes, denn: &quot;Je mehr Energie Sie zwanghaft in etwas reinsetzen, desto mehr Gegendruck entsteht.&quot;<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/tipps/article112351479/Auf-dem-Weg-vom-Trubel-in-die-Stille.html new" target="_blank">Auf dem Weg vom Trubel in die Stille, Die Welt 2.1.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=in-der-stille-von-der-ratio-zur-intuition</link>
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<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Krise bleibt für viele Deutsche abstrakt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Obwohl die Deutschen die weltweiten Krisen durchaus sehen, fühlen sich die meisten in ihrem persönlichen Ausblick auf 2013 dadurch im eigenen Leben kaum negativ tangiert. So zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft Ernst &amp; Young, dass 78 Prozent der Deutschen optimistisch ins neue Jahr gestartet sind, während nur 22 Prozent die Lage pessimistisch beurteilen. Dieser positive Ausblick liegt unter anderem daran, dass die Krisen zwar öffentlich wahrnehmbar sind, aber viele Menschen noch nicht persönlich betreffen. So bewerteten 41 Prozent der Befragten ihre wirtschaftliche Lage als zufriedenstellend, während nur zehn Prozent unzufrieden damit sind. Ungefähr jeder Fünfte rechnet sogar mit einer Verbesserung seiner Lage. 88 Prozent der 2.000 Befragten glauben zudem, dass ihr Job sicher sei - 57 Prozent halten ihn sogar für sehr sicher. Was die allgemeine Wirtschaftslage angeht, sind die Deutschen hingegen skeptisch. Nur 13 Prozent rechnen mit Verbesserungen in der deutschen Wirtschaft, 38 Prozent jedoch erwarten eine Verschlechterung. Erste Wolken am Horizont sind in den Augen von 85 Prozent steigende Benzin-, Strom- und Heizkosten.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article112330586/Mehrheit-der-Deutschen-ist-optimistisch-fuer-2013.html new" target="_blank">Mehrheit der Deutschen ist optimistisch für 2013, Die Welt 1.1.13</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=krise-bleibt-für-viele-deutsche-abstrakt</link>
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<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Spagat zwischen Freiheit und Sicherheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter welchen Vorzeichen wird das Jahr 2013 stehen? Die Wirtschaftswoche ließ den Zukunftsforscher Horst Opaschowski zu dieser Frage ein wenig philosophieren. Heraus kam ein durchwachsenes Bild unserer unmittelbaren Zukunft. &quot;Wir sollten Reserven für schlechte Zeiten bilden und Sicherheiten für Unvorhersehbares einplanen. Sicherheit hört auf, eine konservative Vokabel zu sein. Sicherheit wird sogar wichtiger als Freiheit. Nur wer sich absichert, kann frei sein&quot;, so eine Einschätzung des Zukunftsforschers. Zwar werde die Zukunftsvorsorge immer wichtiger, doch könnten sich diese gleichzeitig immer weniger Menschen leisten, weshalb neue Lebenskonzepte entstünden, bei denen Gesundheit wichtiger werde als Geld. Eine zentrale persönliche Strategie werde es laut Opaschowski: &quot;Lieber gut leben als immer mehr haben.&quot; Die wachsende Unsicherheit am Arbeitsmarkt führt in den Augen des Zukunftsforschers dazu, dass die Loyalität der Mitarbeiter gegenüber ihren Arbeitgebern sinke. Gleichzeitig verschiebe sich der Fokus vieler Deutscher aufgrund der wachsenden äußeren Unsicherheiten nach innen auf das Private und die Familie: &quot;Die Familie wird zur wichtigsten Lebensversicherung. Sie ist vertraut und verlässlich, billig und barmherzig. In Krisenzeiten bauen Menschen auch auf Wahlverwandtschaften und Wahlfamilien, Freundeskreise und soziale Konvois, also lebenslange Begleiter bis ins hohe Alter. Das können auch nette Nachbarn sein. So schaffen sich die Bürger ihre eigene Wagenburg, halten zusammen und driften nicht mehr auseinander.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/zukunftsforscher-opaschowski-krisen-werden-2013-zum-alltag-gehoeren/7533452.html new" target="_blank">&quot;Krisen werden 2013 zum Alltag gehören&quot;, WiWo 30.12.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=spagat-zwischen-freiheit-und-sicherheit</link>
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<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gesundheitsmanagement lohnt sich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit beleuchtet in einem Beitrag, wie sehr Unternehmen und ihre Mitarbeiter von einem professionellen Gesundheitsmanagement profitieren können. Eine Studie der Texas A&amp;M University, in der verschiedene betriebliche Gesundheitsprogramme verglichen wurden, illustriert, dass sich auf diesem Wege die krankheitsbedingten Kosten senken lassen, während sich gleichzeitig die Produktivität der Mitarbeiter sowie die Arbeitsmoral verbessern. Das Unternehmen Johnson&amp;Johnson beispielsweise sparte durch Gesundheitsprogramme innerhalb von zehn Jahren rund 250 Millionen Dollar an Gesundheitsausgaben. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Towers Watson kommt zur Feststellung, dass die Kündigungsrate in Firmen mit Gesundheitsprogrammen bei lediglich neun Prozent liege, eine Zahl, die deutlich unter der Quote anderer Firmen bleibt. Beim Softwareunternehmen SAS sank die Kündigungsquote sogar auf vier Prozent. Damit Gesundheitsmanagement funktioniert, braucht es laut Texas A&amp;M University Führungskräfte, die sich aktiv für entsprechende Programme einsetzen und so zur Teilnahme motivieren. Auch müssen die Programme auf die Ziele und die Identität des jeweiligen Unternehmens abgestimmt sein, und es muss genügend Zeit für ihre Umsetzung eingeplant werden. Auch sollten die Angebote kostengünstig sein und zu Zeiten stattfinden, die eine Teilnahme für die Mitarbeiter erleichtern.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-12/chefsache-gesundheitsvorsorge new" target="_blank">Fitte Mitarbeiter machen sich bezahlt, Zeit online 28.12.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Deutsche sind verhalten optimistisch für 2013]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Allensbach-Umfrage zu den Erwartungen der Bevölkerung an das neue Jahr zeigt, dass die Deutschen sich trotz aller Krisen verhalten optimistisch geben. 49 Prozent gehen mit Hoffnungen in das Jahr 2013, 24 Prozent hegen Skepsis, aber nur 16 Prozent haben Befürchtungen, was das Jahr bringen wird. Dieses Stimmungsbild lässt sich als durchaus positiv deuten, denn die Mehrheit der Deutschen ist davon überzeugt, dass der schlimmste Teil der Krise noch bevorsteht, und zwei Drittel befürchten, dass die Kosten für die Euro-Rettung Deutschland finanziell überfordern. Die Einschätzung von Allensbach: &quot;Eine wesentliche Erklärung für den Optimismus ist, dass die Schuldenkrise in Europa die Deutschen bisher kaum erreicht und für sie eher ein virtuelles Ereignis ist. Durch die robuste deutsche Konjunktur und die niedrige Arbeitslosigkeit ist die Mehrheit davon überzeugt, von der Krise auch in absehbarer Zeit nicht betroffen zu sein, und nur eine kleine Minderheit fürchtet um ihren Arbeitsplatz. Immer mehr Deutsche sehen sich mit Blick auf die letzten Jahre als Wohlstandsgewinner, immer weniger als Wohlstandsverlierer.&quot;<br><a href="http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/prd_1209_01.pdf new" target="_blank">Allensbach-Umfrage 28.12.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutsche-sind-verhalten-optimistisch-für-2013</link>
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<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Komplexitätsmanagement oft Fehlanzeige]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Camelot Management Consultants zeigt, dass viele Unternehmen sich von der wachsenden Komplexität im Business überfordert fühlen. 89 Prozent der befragten 150 Top-Manager gaben an, dass die Wirtschaft in ihren Augen in den letzten Jahren deutlich komplizierter geworden sei, und 83 Prozent empfinden das in ihren Unternehmen erreichte Komplexitätsniveau als zu hoch. 63 Prozent sehen in externen Komplexitätsfaktoren wie gesetzlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen die größten Herausforderungen. Die interne Dimension (organisatorische Strukturen und Prozesse) genießt für 60 Prozent der Befragten besondere Priorität. Trotz dieser Bedeutsamkeit verfügen nur elf Prozent der Unternehmen bereits über passende Managementinstrumente, um diesen Komplexitätsherausforderungen Rechnung zu tragen. Sogar nur sechs Prozent der Firmen ermitteln die Kosten, die ihnen durch die wachsende Komplexität entstehen. So wundert es kaum, dass nur etwa 40 Prozent der befragten Führungskräfte sich gut gerüstet fühlen, um mit dem weiteren Anstieg der Unübersichtlichkeit im Business gut zurechtzukommen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-11/studie-manager-komplexe-entscheidungen/komplettansicht new" target="_blank">Manager fürchten Komplexität, Zeit online 11.12.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=komplexitätsmanagement-oft-fehlanzeige</link>
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<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[GLS Bank gewinnt Nachhaltigkeitspreis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die GLS Bank wurde Ende 2012 mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. An dem Wettbewerb, der seit 2008 von der Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftsvereinigungen, kommunalen Spitzenverbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen vergeben wird, beteiligten sich im vergangenen Jahr 670 Firmen. Die GLS gehört bereits seit ihrer Gründung vor knapp 40 Jahren zu den Vorreitern im nachhaltigen Banking, und seit Beginn der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise erfährt das Finanzinstitut eine besonders starke Kundennachfrage. „In unserem unternehmerischen Handeln steht der Sinn stets vor dem Gewinn. Dieses Verständnis spiegelt sich in der Beratung unserer Mitglieder und Kunden, unserer Mitarbeiterpolitik sowie der Zusammenarbeit mit externen Anspruchsgruppen wider“, so Vorstandssprecher Thomas Jorberg.<br><a href="http://www.gls.de/die-gls-bank/aktuelles/detail/datum/2012/12/07/deutschlands-nachhaltigstes-unternehmen-2012-die-gls-bank/ new" target="_blank">Pressemitteilung der GLS</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gls-bank-gewinnt-nachhaltigkeitspreis</link>
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<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die rationale Seite der Meditation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Obwohl, nicht zuletzt durch die wachsende Burn-out-Problematik, sich immer mehr Menschen für das Thema Meditation interessieren, haben vor allem Skeptiker bisweilen daran zu knabbern, dass viele Meditationstechniken aus nichtwestlichen bzw. spirituellen Traditionen stammen, was die Frage aufwirft, wie passend diese für unsere westliche Lebensrealität sind. Der Neurowissenschaftler Ulrich Ott hat in seinem Buch &quot;Meditation für Skeptiker&quot; deshalb einen ganz rationalen Blick auf das Thema geworfen - was viele dieser &quot;Skeptiker&quot; anscheinend als sehr hilfreich erachten, denn das vor zwei Jahren erschienene Buch ist mit 20.000 verkauften Exemplaren inzwischen in der sechsten Auflage erhältlich. Ott liefert wissenschaftliche Fakten und erklärt, dass Programme wie die Mindfulness Based Stress Reduction für Einsteiger gut geeignet sind, weil hier die Kursleiter über eine nachvollziehbare Ausbildung verfügen und die Effekte des Programms wissenschaftlich bereits gut untersucht worden sind. Wenngleich Meditation für gesunde Menschen erfahrungsgemäß keine Probleme mit sich bringt, gibt es jedoch auch Risikogruppen: &quot;Meditation kann riskant sein, wenn jemand bereits psychisch labil ist oder sehr viel meditiert. Durch die intensive Konfrontation mit der Innenwelt können viele Dinge hochkommen, mit denen man dann alleine vielleicht nicht fertig wird. Wenn Sie gesund sind und langsam einsteigen, dürfte das Risiko jedoch sehr gering sein.&quot;  Unabhängig von möglichen &quot;Gefahren&quot; kann es für Einsteiger auch hilfreich sein, das eigene Verhalten, das sich durch die Meditationspraxis möglicherweise verändert, bewusst zu beobachten, denn: &quot;Viele Meditierende berichten uns, dass sie durch ihre Übungspraxis mehr zu sich selbst finden, gelassener werden, authentischer und auch einfühlsamer. Es gibt aber sicher auch Fälle, wo Meditation zur Weltflucht benutzt wird, als Ego-Trip und eher in die soziale Isolation führt.&quot; Wissenschaftliche Beiträge wie dieser zeigen, dass Meditation, obgleich für viele Zielgruppen sehr hilfreich, kein Allheilmittel ist - und dass es immer auch auf die Selbstverantwortung der Meditierenden ankommt.<a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_lifestyle/article111869826/Die-Wissenschaft-der-Entspannung.html new" target="_blank">Die Wissenschaft der Entspannung, Welt kompakt 7.12.12.</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Brüchige Verantwortungsethik]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manager tun sich nicht leicht damit, ihren moralischen Grundsätzen im Beruf konsequent Ausdruck zu verleihen, so die Erkenntnis einer Befragung der Akademie für Führungskräfte. Zwar betrachten sich 83 Prozent der Befragten im Allgemeinen als gute Vorbilder, doch 93 Prozent räumen auch ein, dass sie zumindest gelegentlich entgegen der eigenen Überzeugungen handelten. Bei der Beurteilung der eigenen Chefs sind die Führungskräfte ebenfalls kritisch - ein Drittel findet, dass der eigene Vorgesetzte bisweilen moralisch fragwürdig handele. 44 Prozent der Befragten glauben, dass sie die ihnen anvertraute Verantwortung ernster nehmen als Kollegen in vergleichbarer Position. Und 95 Prozent gehen diese Verpflichtung gerne ein. Die Bindung an den Arbeitgeber hingegen scheint abzunehmen. So zeigte in der Umfrage jeder fünfte Teilnehmer keine starke Identifikation mit dem Arbeitgeber, und jeder Vierte fühlt sich mit seinem Unternehmen weniger verbunden als zu Beginn seiner Betriebszugehörigkeit.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/manager-studie-vorbilder-mit-gewissensbissen-1.1538364 new" target="_blank">Vorbilder mit Gewissensbissen, SZ 20.12.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress vermeiden statt zu kompensieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Entspannung nach der Auszeit zwischen den Jahren hält bei vielen Arbeitenden nur kurze Zeit - denn wenn das Business im neuen Jahr wieder auf Touren kommt, ist Stress meist vorprogrammiert. Immer mehr wissenschaftliche Studien legen nahe, dass man im Alltag am besten fährt, wenn man den Stresspegel erst gar nicht hochschnellen lässt, sondern von vornherein regelmäßig für kleinere Auszeiten sorgt. Regelmäßige Meditation kann, so ein Beitrag im Focus, hier besonders gut helfen, denn Methoden der Konzentration und inneren Fokussierung helfen nicht nur dabei, im turbulenten Alltag einen klaren Kopf zu behalten, sondern fördern auch die Gesundheit insgesamt. Einige der wichtigsten Effekte: &quot;Das Gehirn hat Bereiche, die für positive Emotionen, für Glück und Freude zuständig sind. Häufiges Meditieren soll die Aktivität in diesen Gehirnbereichen verbessern können und so die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang setzen. Das Angstzentrum hingegen soll regelmäßiges Training verkleinern.&quot; Wer rund 20 Minuten pro Tag gezielt in Phasen der Stille investiert, kann - das bestätigt die Wissenschaft - schon nach acht Wochen mit konstruktiven Veränderungen im Gehirn rechnen.<a href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html new" target="_blank">Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden..., focus.de 6.12.12</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Glück erkennen, wo es sich zeigt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Beginn des neuen Jahres ist für viele Menschen mit guten Vorsätzen verbunden - seien es neue Ziele im Job, mehr Balance zwischen Beruf und Privatem oder auch der Wunsch, sich im Alltag einfach mehr Glücksmomente zu verschaffen. Beim Thema Glück sehen wir jedoch bisweilen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, wie ein schönes Video bei Focus mit dem Zen-Lehrer und Führungskräfte-Coach Paul J. Kohtes zeigt. Wir verrennen uns nur allzu leicht in Ideen darüber, was uns glücklich machen könnte - und knüpfen Bedingungen daran. Wenn nur dies passiert, dann kann ich glücklich sein ... Dabei übersehen wir bisweilen, dass unser Glück nicht im Morgen auf uns wartet, sondern vielleicht schon gegenwärtig ist - wenn wir es nur wahrnehmen könnten. Ein wunderbarer Clip zur Einstimmung auf das neue Jahr!<br><a href="http://www.focus.de/magazin/videos/zen-meditation-die-kraft-der-ruhe-das-nichts-suchen-und-erfolg-finden_vid_34814.html new" target="_blank">Das Nichts suchen - und Erfolg finden, Focus.de 16.12.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Eine schöne Weihnachtszeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Weihnachtsferien. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 7. Januar sind wir wieder mit täglichen News für Sie da.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Überstunden = Leistungsbereitschaft?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>30 Prozent der Finanzchefs sind der Ansicht, dass Überstunden positive Auswirkungen auf die Arbeitsmoral haben, so das Ergebnis einer Umfrage der Personalberatung Robert Half unter 2.100 Finanzchefs in 13 Ländern. Bei der Erhebung zeigte sich, dass 40 Prozent der Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen zwei bis drei Mal pro Woche länger arbeiten, etwa zehn Prozent sogar täglich. Nur 27 Prozent der Finanzchefs glauben, dass dies negative Auswirkungen habe. Allerdings gehen auch nur sieben Prozent der CFOs davon aus, dass die Überstunden die Produktivität des Unternehmens erhöhen. 49 Prozent finden eher, dass eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl der Produktivität zugute komme.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/motivation-chefs-glauben-an-ueberstunden-/7462052.html new" target="_blank">Chefs glauben an Überstunden, WiWo 30.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Empowerment fördert Leistungsfähigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine US-Studie zeigt: Je mehr Mitarbeiter sich im Job entfalten können, umso leistungsfähiger sind sie. Je mehr Freiheiten sie haben, umso produktiver und zufriedener sind sie. Mitarbeiter mit großen Entfaltungsmöglichkeiten scheinen nach Angaben ihrer Vorgesetzten eine um 16 Prozent höhere Gesamtleistung zu erbringen. Nach eigenen Angaben leiden diese Personengruppen zu 125 Prozent seltener an Burn-out, setzen sich um 32 Prozent stärker für ihr Unternehmen ein und weisen eine um 46 Prozent höhere Jobzufriedenheit auf. Dennoch ist das Thema Empowerment in vielen Unternehmen immer noch eine Gratwanderung, da Führungskräfte die Sorge hegen, Kontrolle und Einfluss zu verlieren. Als Wege zu mehr Selbstermächtigung sehen Experten das Schaffen von Entscheidungsspielräumen, die Förderung des Wissensaustauschs und ein freundliches Miteinander.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2012-11/chefsache-mutmacher-entscheidungen new" target="_blank">Warum Chefs Mutmacher sein sollten, Zeit online 30.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neuer Studiengang Holistic Management]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Steinbeis Transferinstitut Freiburg und der Berufsverband der Yogalehrenden preschen mit einem neuen Studiengang zu Holistic Management nach vorne. Ab dem Sommersemester 2013 haben Interessierte die Gelegenheit, in Freiburg das sechs bzw. sieben Semester dauernde Studium zu absolvieren. Als dualer Studiengang ausgelegt, bietet das Curriculum neben einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium Einblicke in die angewandten Yogawissenschaften. Neben regelmäßiger Yogaübungspraxis bieten die östlichen Weisheitskonzepte auch wichtige Impulse für ein neues Führungsverständnis.<br><a href="http://www.yoga.de/fileadmin/Presse/Pressemitteilung_Bachelor_Holostic_Managament.pdf new" target="_blank">Pressemitteilung BDY</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vorstoß für nachhaltigeres Wirtschaften]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat als Dialogangebot an die Wirtschaft zehn Eckpunkte zur Diskussion gestellt, die dabei helfen sollen, dass die deutsche Wirtschaft sich noch konsequenter mit der Nachhaltigkeitsthematik auseinandersetzt. So wünscht sich der Rat, dass künftig mehr Unternehmen eine ökologische Gewinn- und Verlustrechnung einführen und den Deutschen Nachhaltigkeitskodex anwenden. An die Politik ergeht die Aufforderung, die Fiskalpolitik stärker an Nachhaltigkeitskriterien zu orientieren und die Energiewende durch einen multisektoralen Ansatz zu forcieren. Die zehn formulierten Eckpunkte sollen zunächst eine Diskussion auf breiter Basis initiieren. Die Ergebnisse sollen dann von internationalen Experten bewertet und bis Ende 2013 in Form eines Peer Review veröffentlicht werden.<br><a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/presseinformationen/pressemitteilungen/nachh-wirtschaften-21-11-2012/ new" target="_blank">Nachhaltigkeitsrat fordert von Politik und Unternehmen größere Fortschritte beim nachhaltigen Wirtschaften, Nachhaltigkeitsrat 21.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Traum von der beruflichen Freiheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Etwa jeder vierte Deutsche träumt nach einer Erhebung der GfK davon, beruflich selbstständig zu sein. Wichtigste Motivation ist für 52 Prozent die Unabhängigkeit vom Arbeitgeber, gefolgt von der Möglichkeit der Selbstverwirklichung (46 Prozent), zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten (35 Prozent) und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie (24 Prozent). Für 69 Prozent ist jedoch fehlendes Startkapital die größte Hürde, und 58 Prozent räumen eine Angst vor dem Scheitern ein. 84 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass das Thema Selbstständigkeit in den kommenden zehn Jahren wichtiger werden wird.<br><a href="http://www.fr-online.de/karriere/studie-jeder-vierte-waere-gerne-selbststaendig,1473056,20851772.html new" target="_blank">Jeder Vierte wäre gerne selbstständig, FR 14.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Tödliche Bürojobs]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Bürojobs sind der Lebenserwartung alles andere als zuträglich, so die Erkenntnis aus der Auswertung der Daten von 17.000 Personen durch das Pennington Biomedical Research Venter in Lousiana, USA. Menschen, die weniger als drei Stunden am Tag in sitzender Haltung verbringen, haben demzufolge eine um zwei Jahre höhere Lebenserwartung als diejenigen, die mehr als drei Stunden am Schreibtisch verbringen. Noch deutlicher sind die Zahlen, wenn die sitzende Tätigkeit noch länger andauert. So haben Männer, die täglich sechs oder mehr Stunden sitzend verbringen, eine um 20 Prozent höhere Sterberate - bei den Frauen liegt sie sogar um 40 Prozent höher. Da sich zu viel Sitzen negativ auf Verdauung und Stoffwechsel auswirkt, haben Vielsitzer häufig Gewichtsprobleme und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme. Menschen, die mehr als 42 Stunden pro Woche im Sitzen verbringen, haben außerdem ein um 31 Prozent erhöhtes Risiko, eine psychische Erkrankung zu entwickeln.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-10/sitzen-gesundheit-arbeit/komplettansicht new" target="_blank">Wer lange sitzt, ist früher tot, Zeit online 15.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychopharmaka-Anwendung bei jungen Menschen steigt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schenkt man den Statistiken Glauben, sind wir immer mehr auf dem Weg, zu einer entnervten Gesellschaft zu werden, die der Psychopharmaka-Verbrauch - vor allem in den jüngeren Altersgruppen - ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. So ist nach einer Erhebung der Techniker Krankenkassen zwischen 2006 und 2010 die Verschreibungsquote von Antidepressiva um 55 Prozent gestiegen. Erhielten Studenten im Alter zwischen 20 und 35 Jahren 2006 noch durchschnittlich 8,7 Tagesdosen als Verschreibung, waren es 2010 bereits 13,5. Gleichaltrigen, die bereits arbeiten, benötigten 2010 im Schnitt 9,9 Tagesdosen, was eine Erhöhung um 39 Prozent bedeutet. Studenten scheinen etwas schneller zu genesen als Arbeitende im gleichen Alter - bei Hochschülern liegt die Verordnungsdauer bei 65 Tagen, bei Arbeitenden bei 72 Tagen. Einhergehend mit dieser Entwicklung steigt auch die Zahl der psychischen Diagnosen. Jedem fünften Studenten und jungen Erwerbstätigen wird mindestens einmal pro Jahr eine solche Diagnose gestellt.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/campus-mba/leistungsdruck-immer-mehr-studenten-nehmen-psychopharmaka/7457808.html new" target="_blank">Immmer mehr Studenten nehmen Psychopharmaka, WiWo 29.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=psychopharmaka-anwendung-bei-jungen-menschen-steigt</link>
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<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das gespaltene Verhältnis der Deutschen zur Freiheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Freiheit ist den Deutschen zwar ein hohes Gut, doch wenn es um die Verwerfungen der freien Marktwirtschaft geht, zeigt sich eine Sehnsucht nach mehr Gleichheit bzw. sozialer Gerechtigkeit - das ist die Perspektive, die der so genannte Freiheitsindex, der vom Institut für Demoskopie Allensbach erhoben und vom John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung e.V. der Hochschule Heidelberg ausgewertet wird. Zwar sprechen sich 46 Prozent &quot;im Zweifel für die Freiheit&quot; aus, während 40 Prozent dies für die Gleichheit tun, doch relativiert sich dieser Freiheitsdrang, wenn der Kontext konkreter wird. So glauben nur 38 Prozent der Deutschen, dass die freie Marktwirtschaft Gerechtigkeit erst möglich macht, während 46 Prozent der Ansicht sind, dass die freie Wirtschaft automatisch zu sozialer Ungerechtigkeit führe - zu Beginn des Jahrzehnts waren diese Gewichtungen noch annähernd umgekehrt. Huhn oder Ei? Fragt man die Deutschen, ob Freiheit die Voraussetzung für Wohlstand ist oder umgekehrt erst Wohlstand die Freiheit ermögliche, ergibt sich ein Patt - jeweils 43 Prozent der Deutschen präferieren die eine bzw. die andere Perspektive. <br><a href="http://www.fh-heidelberg.de/fileadmin/srh/heidelberg/pdfs/an_institute/mill_institut/Freiheitsindex_Deutschland_2012_des_John_Stuart_Mill_Institutes.pdf new" target="_blank">Freiheitsindex Deutschland 2012</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-gespaltene-verhältnis-der-deutschen-zur-freiheit</link>
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<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Firmen wollen die Welt verändern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Rahmen des Summit of Newthinking in Berlin wurde die neue Initiative „Change-the-World Company“ vorgestellt. Unter der Überschrift “Open Business” präsentierten Katrin Faensen, <a href="http://www.the-virus.org/ new" target="_blank">the-virus.org</a>, und Thomas Eisinger, <a href="http://www.level8.de/leistungen/ new" target="_blank">Level 8</a>, die Initiative, welche auf dem Amsterdamer <a href="http://change-the-world-company.de/manifesto-of-change/ new" target="_blank">Manifesto of Change</a>  basiert. Dieses wurde am 17. September 2011 von mehr als 500 Unternehmern aus aller Welt im Beisein von Kofi Annan und Muhammed Yunus unterzeichnet. Mit der Zeichnung des Wertekanons verpflichteten sich die Unternehmer, allesamt Mitglieder der Entrepreneurs Organization (EO), “Business” auf eine neue Art zu betreiben. Zu den zentralen Werten gehören: Leidenschaft, Integrität, Respekt, Balance, Authentizität, Leadership, Freude, Vertrauen, Großzügigkeit, Mut, Ehrbarkeit, Transparenz und Empathie. Um der Initiative zu mehr Power, Reichweite, Resonanz und Wirksamkeit zu verhelfen, wird nun ein Open Source Projekt gestartet. Das Ziel: kollaborativ Kriterien für „Change-the-World Companies“ zu entwickeln, die Sinn machen, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel fördern und allen Beteiligten „Purpose, Potential and Power“ vermitteln. Aus diesen kann ein Qualitätssiegel entstehen, das nicht käuflich ist und neutral allen Unternehme(r)n zur Verfügung steht, die die crowdgesourcten Kriterien erfüllen.<br><a href="http://change-the-world-company.de/ new" target="_blank">Change the World Company</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=firmen-wollen-die-welt-verändern</link>
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<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager zwischen Angst und innerer Balance]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem spannenden Video-Interview auf innovativ.in spricht der PR-Berater, Management-Coach und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes über die Ängste von Managern, die Frage, warum das Streben nach einer Karriere zu einer Droge werden kann, und zeigt Wege auf, wie Führungskräfte ihre Ängste nicht nur bewusst wahrnehmen, sondern auch konstruktiv mit ihnen umgehen können. Letztlich geht es um mehr Selbstbestimmung und damit Freiheit, darum, bei allen Herausforderungen, die das Arbeitsleben mit sich bringt, die eigene Identität nicht aus dem Auge zu verlieren, sondern sie bewusst zu gestalten. Das zweiteilige Interview ist mit 50 Minuten sehr lang, aber das Anhören lohnt sich!<br><a href="http://www.innovativ-in.de/interview-der-fuehrungskraeftetrainer-roland-paul-j-kohtes-_id2146.html new" target="_blank">Interview Paul J. Kohtes, innovativ.in 26.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=manager-zwischen-angst-und-innerer-balance</link>
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<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation als Basis einer neuen Bewusstseinskultur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Kongress Meditation &amp; Wissenschaft, der von der Oberberg Stiftung und der Identity Foundation zum zweiten Mal in Berlin veranstaltet wurde, hat dieses Mal die Themen Meditation im Bildungswesen und in der Arbeitswelt ins Visier genommen. Verschiedene Studien zeigen dabei, dass Schüler, die meditieren, leichter mit den Belastungen des Schulalltags zurecht kommen, und meditierende Lehrer deutlich stärker an den Bedürfnissen der Schüler orientiert unterrichten. Auch in der Arbeitswelt kann Meditation konstruktive Spuren legen, beispielsweise als wirksame Methode des Stressmanagements, aber auch als Impulsgeber für eine menschengerechtere Führung. Der Kongress widmete sich nicht nur den nachgewiesenen Wirkungen von Meditation, sondern ging auch der Frage nach, welche Rolle die Achtsamkeitspraxis als Basis für eine &quot;neue Bewusstseinskultur in einer aus den Fugen geratenen Welt&quot; spielen könne. Hier wurde deutlich, dass, gleichwohl Meditation viele Stressprobleme der heutigen Zeit kompensieren kann, es wichtig ist, diese positiven Wirkungen nicht zu instrumentalisieren - beispielsweise um Arbeitnehmer bei gleichbleibend schwierigen Rahmenbedingungen schlicht individuell noch leistungsfähiger zu machen. Die Kongressbeiträge zeigten eindrücklich, dass regelmäßiges Meditieren die Praktizierenden in ihrem Menschsein positiv verändern kann, und die daraus sich entwickelnde Haltung der stärkeren Verbundenheit kann nicht nur zum Ausgangspunkt für ein neues Selbstverständnis werden, sondern auch für kulturellen Wandel.<br><a href="http://meditation-wissenschaft.org/presse.html new" target="_blank">Kongresswebseite mit Pressemitteilungen</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-als-basis-einer-neuen-bewusstseinskultur</link>
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<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenig arbeiten bei vielen Freiheiten]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Von den Freiheiten, die die Mitarbeiter des japanischen Mittelständlers Mirai Kogyo haben, können die meisten Angestellten nur Träumen. Die Firma, die Plastikteile für den Hausbau herstellt, räumt ihren Mitarbeitern pauschal 140 freie Tage pro Jahr plus bis zu 40 Urlaubstage ein. Feierabend wird bei Mirai immer pünktlich gemacht - um 16.45 Uhr. Und im Winter ist die Firma schon mal 20 Tage am Stück dicht. Hinzu kommt, dass es bei dem Mittelständler ein Management nur in Ansätzen gibt - Führung bedeutet dort, grobe Zielvorgaben zu machen. Alles andere ist Sache der Arbeitenden. Hinzu kommt: Im Zuge des internen Ideenmanagements entstehen durch die 800 Mitarbeiter bis zu 15.000 Verbesserungsvorschläge pro Jahre - aus 3.000 davon sind bereits Patente entstanden. Es hört sich an wie ein Märchen, aber eines, das zu funktionieren scheint ...<br><a href="http://www.ftd.de/karriere/management/:die-gluecklichste-firma-japans-schoen-hier-zu-arbeiten/70121008.html#utm_source" target="_blank">Die glücklichste Firma Japans, FTD 22.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenig-arbeiten-bei-vielen-freiheiten</link>
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<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 13:02:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gesundheitsmanagement rechnet sich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag über betriebliches Gesundheitsmanagement stellt das Handelsblatt Unternehmen vor, die es mit der Gesundheit ihrer Mitarbeiter ernst nehmen. Und das nicht nur aus Menschlichkeit, denn längst wird im Unternehmensalltag die Mitarbeitergesundheit zum bedeutsamen wirtschaftlichen Faktor. Laut Roland Berger kosten krankheitsbedingte Ausfälle deutsche Firmen jährlich rund 60 Milliarden Euro. Und schon jetzt scheiden rund 28 Prozent der Erwerbstätigen frühzeitig aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben aus. Durch Stressfaktoren wie Zeitdruck, Überstunden oder Konflikte büßen Unternehmen zudem bis zu 15 Prozent ihrer Produktivität ein. Ein gezieltes betriebliches Gesundheitsmanagement hingegen könne die Ausfallzeiten um bis zu 40 Prozent senken.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/gesundheitsmanagement-nur-wer-fit-ist-liefert-topleistungen-seite-all/7399198-all.html new" target="_blank">Nur wer fit ist, liefert Topleistungen, HB 16.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Zeit mal wieder drückt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>43 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten oft unter starkem Zeitdruck, 35 Prozent haben das Gefühl, von Termin zu Termin zu hetzen, und 33 Prozent glauben, sich im Job zu zerreißen - so die Erkenntnisse einer Umfrage des GfK-Vereins und der Financial Times Deutschland. 17 Prozent meinen, aufgrund ihrer Arbeitszeiten ihre Kontakte zu Freunden nicht ausreichend pflegen zu können. Wenn es darum geht, Abhilfe zu schaffen, haben die Befragten bereits entsprechende Ideen. 18 Prozent etwa wünschen sich, auch in Führungspositionen Teilzeit arbeiten zu können, 22 Prozent wollen einen besseren Service für Familien und 14 Prozent Programme, die den Wiedereinstieg nach der Elternzeit erleichtern.<br><a href="http://www.fr-online.de/karriere/zeitdruck-am-arbeitsplatz-arbeitnehmer-leiden-unter-zeitdruck,1473056,20825382.html new" target="_blank">Arbeitnehmer leiden unter Zeitdruck, FR 12.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Kehrseite der Soft Skills]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sie werden gerne beschworen und gewinnen im Business immer mehr an Bedeutung - die Rede ist von den so genannten Soft Skills, von den sozialen Kompetenzen von Mitarbeitern und damit einhergehend von einem Perspektivwechsel, der der menschlichen Seite im Arbeitsleben mehr Geltung verschaffen soll. Doch es gibt auch eine Kehrseite, die vielleicht mitbedacht werden sollte. So geht eine Kolumne auf jetzt.de der Frage nach, ob der Fokus auf Soft Skills nicht vielleicht auch das Arbeitsleben härter macht. &quot;Es ist nicht neu, dass es plötzlich nicht mehr nur wichtig erscheint, was wir können und gelernt haben, sondern dass auch zählt, wer und wie wir sind. ... Klar, man könnte naiverweise erst einmal davon ausgehen, dass die Arbeitswelt dadurch menschlicher wird, persönlicher, wärmer und freundlicher. Aber der Ruf nach Soft Skills bedeutet, dass die Ansprüche steigen, dass uns noch mehr abverlangt wird im Job&quot;, meint Bernd Kramer. Der Autor sensibilisiert für die Kehrseite der Medaille, die er wie folgt beschreibt: &quot;Der Widerspruch hat Methode: Wenn die Anforderungen der Arbeitswelt einander ausschließen, heißt das auch, dass man sie nie ganz wird erfüllen können. Sobald man irgendwo in seinem Qualifikationsprofil ein Häkchen setzen kann, tut sich an anderer Stelle fast auto-matisch eine Lücke auf. Was bleibt, ist ein ständiges Gefühl des Nichtgenügens. Obwohl man in Wirklichkeit natürlich sämtliche wichtigen Voraussetzungen für seinen Job erfüllt. Denn mal ehrlich: Letztlich geht es bei der Arbeit doch nur darum, dass der ganze Kram erledigt wird. Das Perfide ist, dass das Gefühl des Ungenügens nicht im Job hängen bleibt. Es begleitet uns wie die Dienstmails, die wir auch nach Feierabend noch beantworten.&quot; Zwar bewusst polarisierend, aber im Kern bedenkenswert, wird hier die Frage aufgeworfen, ob das, was menschenfreundlich gemeint ist (und sicherlich auch Berechtigung hat), nicht durch die Hintertür zu einer anderen Form der Härte führt, denn Situationen des Drucks, die im konventionellen Denken eher als Folge äußerer Umstände entstehen, werden nun auch nach innen verlagert. Und wenn jeder für die softe Seite im Job selbst verantwortlich ist, wirft das natürlich auch die Frage auf, ob dann nicht die individuelle Kompensation äußerer Unzumutbarkeiten der nächste Schritt ist. <br><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/560104/Hard-Skills-please new" target="_blank">Hard Skills, please, jetzt.de 11.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-kehrseite-der-soft-skills</link>
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<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Familie und Job müssen sich vereinbaren lassen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der GFK Marktforschung zeigt, dass immer mehr Menschen berufliche Veränderungen in Betracht ziehen, um eine bessere Vereinbarkeit von Job und Familie zu erreichen. Zwar ist ein höheres Gehalt nach wie vor für die meisten Arbeitnehmer der primäre Grund, den Job wechseln zu wollen, doch auf Rang zwei folgt bereits die Chance, auf diese Weise die eigene Work-Life-Balance zu optimieren. 57 Prozent der Befragten klagen über eine zu hohe Belastung durch die Arbeit. 58 Prozent führen sogar stressbedingte gesundheitliche Beschwerden ins Feld.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/studie-zu-job-und-kinder-familie-und-beruf-sind-schwer-zu-vereinen-a-866266.html#ref" target="_blank">Kinder spielen beim Jobwechsel große Rolle, Spiegel online 9.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=familie-und-job-müssen-sich-vereinbaren-lassen</link>
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<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Den richtigen Platz im Job finden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Einen Job haben zu wollen, an dem man seine Fähigkeiten am besten ausleben kann - für viele Arbeitnehmer ein Traum. Wenn es nach dem Business-Coach Malcolm Schauf geht, ist diese Konstellation jedoch eine unabdingbare Voraussetzung, um längerfristig erfolgreich - und zufrieden - zu sein. Der Berater räumt zwar ein, dass man sich ab und an auch einmal über sein Naturell hinwegsetzen und sich den äußeren Erfordernissen anpassen müsse, rät aber von Überanpassung ab, da es letztlich vor allem darum gehe zu erkennen, wer man selbst sei: &quot;Seine persönlichen Eigenschaften zu kennen, ist auf Dauer unerlässlich, um langfristig erfolgreich zu sein. Ich kann nicht Top-Manager werden, wenn ich mich selbst noch nicht erkannt habe. Wer sich selbst völlig überschätzt, wird scheitern. Vielleicht kann er sich zu Beginn noch gut verkaufen, aber früher oder später wird er von anderen das Feedback bekommen: Pass auf, wir haben dich durchschaut.&quot; Schauf rät deshalb dazu, erst die eigenen Fähigkeiten und den eigenen Persönlichkeitstypus zu erkunden und dann nach einem dazu passenden Job zu suchen. Denn: Die unterschiedlichen Anforderungen in verschiedenen Branchen oder auch bei konkreten Stellen machen es letztlich doch nicht so schwer, den richtigen Platz zu finden.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/management-typen-fuehrungskraefte new" target="_blank">&quot;Auch Schweine müssen effektiv führen&quot;, Zeit online 9.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=den-richtigen-platz-im-job-finden</link>
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<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Angestellte seit Jahren im Gehaltsminus]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Auswertung von mehr als 1,6 Millionen Gehaltsdaten aus der deutschen Wirtschaft bringt ernüchternde Einsichten mit sich. Während Top-Manager immer mehr verdienen, sind durchschnittliche Angestellte seit Jahren in einem Gehaltsminus gefangen. Seit 2005 ist die deutsche Wirtschaft um mehr als zehn Prozent gewachsen. Führungskräfte haben davon mit einem Gehaltsplus von rund 14 Prozent, von dem nach Abzug der Inflation ein reales Plus von vier Prozent bleibt, überdurchschnittlich profitiert. Zwar konnten Fachkräfte, Facharbeiter und Sachbearbeiter zwischen 2005 und 2011 auch um durchschnittlich sechs Prozent höhere Gehälter verzeichnen, doch wurde dieser Zuwachs von der Inflation aufgefressen, so dass unter dem Strich ein reales Einkommensminus von vier Prozent steht. <br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article110843675/Gehaltssteigerungen-seit-2005-nur-fuer-Top-Manager.html new" target="_blank">Gehaltssteigerungen seit 2005 nur für Top-Manager, Die Welt 9.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Soziale Verantwortung: Noch viel Handlungsbedarf]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen unter 81 mittelständischen Unternehmen zeigt: Immer mehr Firmen nehmen ihre unternehmerische Verantwortung ernst, aber es gibt immer noch viel zu tun ... So belohnen es 37 Prozent bereits, wenn Kunden mit den erbrachten Dienstleistungen oder den gelieferten Waren besonders zufrieden sind. In 30 Prozent der Firmen hat die Mitarbeiterzufriedenheit Auswirkungen auf Erfolgsboni. Nur 13 Prozent verpflichten die Führungsmannschaft hingegen auch auf ökologische Ziele. &quot;Eine werteorientierte Personalwirtschaft geht über die Zahlung angemessener Löhne weit hinaus. Vielmehr verbindet sich damit nach dem Verständnis der Studie eine Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz, eine fruchtbare Gestaltung von kultureller und religiöser Vielfalt und das Schaffen einer Kultur, in der sich jeder Einzelne produktiv entfalten kann&quot;, so Thomas Beschorner, Direktor des Instituts.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere/management/:personalmanagement-chefs-muessen-auch-moralische-instanz-sein/70115375.html#utm_source" target="_blank">Chefs müssen auch moralische Instanz sein, FTD 9.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu wenig Schlaf macht krank]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Top-Manager brüsten sich gerne damit, mit einem Minimum an Schlaf auszukommen. Auch in der Politik werden allzu oft  wichtige Entscheidungen zu nachtschlafender Zeit gefällt. Gesund ist das indes nicht. So hat sich die Zahl der Menschen, die an Schlafstörungen leiden, in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt. In der EU leiden bereits neun Prozent der Menschen an klinisch relevanten Schlafstörungen. Zwar variiert das Schlafbedürfnis von Mensch zu Mensch und bewegt sich auf einer durchschnittlichen Skala von sechs bis zehn Stunden. Doch fest steht: Wer sein natürliches Schlafbedürfnis unterwandert, wird leichter krank. So kann Schlafmangel das Risiko, eine Herzkrankheit zu erleiden, um 40 Prozent erhöhen. Bei Frauen, die zu wenig schlafen, werden bei der Diagnose Brustkrebs tendenziell eher aggressive Tumore festgestellt. Auch kann zu wenig Schlaf zu Übergewicht führen, da der Hormonhaushalt gestört wird und Hungergefühle häufiger auftreten. Auch der Insulinhaushalt wird von einer Verknappung der nächtlichen Ruhestunden negativ tangiert. <br><a href="http://www.taz.de/Gestoerter-Biorhythmus/!105169/ new" target="_blank">Wenn die innere Uhr den Takt verliert, taz 8.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilen, tauschen, gemeinsam konsumieren]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Debatte um die Kollision von Nachhaltigkeit und permanentem Wirtschaftswachstum mehren sich die Stimmen derer, die eine neue Form des &quot;nachhaltigen Konsums&quot; propagieren. Ein Beitrag in Forum Nachhaltig Wirtschaften skizziert verschiedene Modelle. Wo einst das Carsharing den Anfang des geteilten Konsums in der modernen Wirtschaft machte, sprießen heute Tausch- und Mietbörsen für Alltagsgeräte, Plattformen für geteilten Wohnraum oder auch soziale Netzwerke, die neue Umgangsformen mit dem Teilen von Eigentum erproben. Das spart Ressourcen, wirft aber auch neue Fragen, beispielsweise der Haftung, auf. &quot;Das gemeinschaftliche Konsumieren entwickelt sich zu einem Massenmarkt. Passive Kunden werden zu aktiven Mitgestaltern, die Unternehmensmodelle und damit die Wirtschaft verändern&quot;, so Michael Kuhnt, Geschäftsführer des Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production. <br><a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no" target="_blank">Teilen statt kaufen, FNW 8.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Boni - ziehen sich durchs gesamte Management]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht nur bei den Top-Managern spielen Boni, obwohl seit Jahren eine kritische Diskussion zum Thema geführt wird, eine große Rolle. Eine Untersuchung von Kienbaum zeigt, dass rund 87 Prozent der Führungskräfte eine Bonusregelung in ihrer Gehaltsvereinbarung haben - unter den Top-Kräften sind es mit 93 Prozent lediglich ein paar Prozentpunkte mehr als in den unteren Rängen. Auch variiert der Anteil, den die Bonuszahlung am Gesamtgehalt ausmacht. Der Durchschnittsbonus liege in Deutschland bei 32.000 Euro, was 20 Prozent des Gesamtgehalts entspricht. Im Mittelmanagement machen die Bonuszahlungen indes nur 15 Prozent der Gesamtvergütung aus. Und in den unteren Führungsrängen fällt dieser Anteil auf zehn Prozent des Gesamtgehalts. <br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/gehaltsstudie-welche-fuehrungskraefte-am-besten-verdienen/7364320.html new" target="_blank">Welche Führungskräfte am besten verdienen, HB 8.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=boni---ziehen-sich-durchs-gesamte-management</link>
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<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeitergespräche: Lästiges Pflichtprogramm mit wenig Effekt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Befragung des Assessment-Dienstleister Metaberatung unter 1.100 Arbeitnehmern zeigt: Mitarbeitergespräche werden von vielen Unternehmen nicht wirklich zielführend genutzt. So kritisieren 61 Prozent der Befragten, dass die Vorgesetzten die Gespräche als lästiges Pflichtprogramm betrachteten. 55 Prozent finden, dass ihre Leistungen nicht angemessen beurteilt und gewürdigt würden. Und 79 Prozent wollen mehr Gegenseitigkeit - sprich, sie fordern, dass auch die Leistung ihrer Vorgesetzten einer kritischen Betrachtung unterzogen werden sollte. 47 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass die Mitarbeitergespräch letztlich zu nichts führen. 58 Prozent glauben jedoch, dass dieser regelmäßige Austausch mit den Chefs grundsätzlich wichtig sei.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/jahresendgespraeche-angestellte-fuehlen-sich-falsch-bewertet/7351178.html new" target="_blank">Angestellte fühlen sich falsch bewertet, WiWo 6.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mitarbeitergespräche</link>
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<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Pillen für den Push im Job]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ritalin, Amphetamine, Betablocker oder gar Kokain? In der 24/7-Leistungsgesellschaft, in der die Erschöpften gnadenlos auf der Strecke bleiben, scheint inzwischen fast jedes Mittel recht, um halbwegs mithalten zu können. Ob es sich beim Thema Hirndoping, das inzwischen regelmäßig durch die Medien geistert, bereits um einen alarmierenden gesellschaftlichen Wandel handelt, ist eine Frage der Interpretation. Ein Beitrag auf Spiegel online verweist beispielsweise darauf, dass Studien zufolge in den USA bereits ein Viertel der Studenten zu Pharmazeutika greife, um den Anforderungen im Studium standzuhalten. Eine deutsche Untersuchung unter 8.000 Studenten komme zu dem Schluss, dass 90 Prozent der hierzulande Studierenden überhaupt keine Mittel zur Leistungssteigerung einsetzen. Fünf Prozent nutzen &quot;sanfte&quot; Mittel wie Vitaminpräparate, Koffein oder homöopathische Mittel. Die übrigen fünf Prozent greifen hingegen zu Ritalin, Amphetaminen, Betablockern, Kokain oder kiffen. Eine Untersuchung der DAK unter Berufstätigen brachte zutage, dass von 3.000 Befragten zwei Prozent &quot;regelmäßig, gezielt und systematisch&quot; zu Arzneimitteln greifen, die sie medizinisch betrachtet nicht benötigen. Der Prozentsatz mag nicht hoch erscheinen, umgerechnet auf alle Berufstätigen würde er jedoch bedeuten, dass es in Deutschland bereits 800.000 Hirndoper gibt. Eine Entwicklung, die zumindest für die Betroffenen problematisch sein kann. So zitiert der Beitrag den Arzt Götz Mundle, der vor Abhängigkeit, Persönlichkeitsveränderungen und Aggressionen als Folge des Substanzmissbrauchs warnt. Alles in allem: Der übertriebene Leistungsethos in der Arbeitswelt, verschärft durch immer höhere Anforderungen an die Berufstätigen aufgrund von Sparmaßnahmen, zeitigt bedenkliche Folgen - und ohne gesellschaftliche und politische Diskussion über das, was Arbeitnehmern zuzumuten ist, dürfte die Zahl der Hirndoper weiter steigen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/hirndoping-kopfarbeiter-greifen-verstaerkt-zu-modafinil-und-ritalin-a-864956.html new" target="_blank">Immer her mit den bunten Psychopillen, Spiegel online 5.11.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=pillen-für-den-push-im-job</link>
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<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Suche nach dem Spirit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Zeit online erklärt der Pastor Ralf Reuter, warum immer mehr Führungskräfte bei ihm in einem spirituellen Coaching nach Rat und Sinn suchen. Neben der typischen Frage, ob Erfolg wirklich alles sein soll, verspüren Manager anscheinend zunehmend auch Leidensdruck in grundsätzlichen Fragen des Menschseins. &quot;Viele wollen wissen, wie sie es bei der Arbeit schaffen können, als Mensch nicht unterzugehen. Wie sie eine feste Persönlichkeit und Haltung entwickeln können. Aber es kann auch darum gehen, dass jemand zur Führungskraft geworden ist und seine neue Rolle sucht ... Ich sage ihnen, dass Prinzipien wichtig sind, und dass man sie permanent einüben muss. Nur so bekommt man eine Haltung und Festigkeit, die wichtig ist für eine Führungskraft. Denn im Unternehmen ist man Vorbild, und die Nachgeordneten erleben ihr Verhalten als Leitkultur&quot;, so Reuter. Im Gegensatz zu konventionellen Coaches spielt für den Pastor die transzendente Dimension bei seinen Beratungen eine zentrale Rolle, denn wer erkenne, dass das Leben mehr Facetten als nur die im Business typischen Leistungskämpfe aufweise, erweitere seine Perspektive erheblich: &quot;Jeder soll sich in seinem Beruf verwirklichen, keine Frage. Aber es darf nicht nur darum gehen, der Beste zu sein. Es ist dieses Transzendente, was wir als Gott bezeichnen: Du brauchst dir deine Anerkennung eigentlich nicht zu erarbeiten, du bekommst sie geschenkt, du bist als Mensch grundsätzlich gewollt. Wer das erkennt, wird Momente der Dankbarkeit und Zufriedenheit erleben. Das kann auf ein ganzes Unternehmen ausstrahlen.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-10/glauben-spiritualitaet-karriere/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Auf keinen Fall ins Bordell gehen&quot;, Zeit online  5.11.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwei Drittel der Deutschen können von Work-Life-Balance nur träumen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Um die Work-Life-Balance ist es - eigentlich nichts neues - schlecht bestellt, in Deutschland noch schlechter als im internationalen Vergleich. Eine Studie von Towers Watson mit 1.600 Unternehmen weltweit zeigt: Nur 31 Prozent der deutschen Firmen glauben, dass es im eigenen Unternehmen gut um die Work-Life-Balance bestellt ist (international: 52 Prozent). Zwei Drittel der deutschen Führungskräfte sind sich dabei durchaus bewusst, dass ihre Mitarbeiter häufig unter großem Druck arbeiten. Wird das zum Regelfall, schaden sich die Firmen selbst, denn die Studie zeigt auch, dass Balance im Job langfristig zu guten Arbeitsergebnissen motiviert. Zudem haben in Deutschland 70 Prozent der Firmen nach eigenen Angaben Probleme, junge Fachleute im Unternehmen zu halten - in jeder dritten Firma ist die Fluktuation der Hochschulabsolventen hoch. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere/karriere/:work-life-balance-studie-warnt-in-deutschland-sieht-s-ganz-muede-aus/70111371.html#utm_source" target="_blank">In Deutschland sieht&#039;s ganz müde aus, FTD 30.10.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zwei-drittel-der-deutschen-können-von-work-life-balance-nur-träumen</link>
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<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bundesländer fordern seelische Unversehrtheit im Job]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Bundesländer Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Brandenburg haben eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht, die zum Ziel hat, Arbeitnehmer besser vor psychischen Problemen zu schützen. Der Arbeitsschutz bezieht sich in Deutschland gegenwärtig vor allem auf körperliche Belange. Veränderte Arbeitsbedingungen wie ständige Erreichbarkeit oder die Verdichtung des Arbeitspensums, die bei immer mehr Menschen auch zu psychischen Problemen bis hin zum Burn-out führen, werden in der Gesetzgebung hingegen kaum berücksichtigt. Ein erster Entwurf der Bundesratsinitiative sieht vor, Firmen dazu zu verpflichten, das Arbeitsumfeld auf Quellen psychischer Belastungen zu prüfen, die Gefährdung der Arbeitnehmer einzuschätzen und, falls erforderlich, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/seelische-gesundheit-in-unternehmen-firmen-sollen-burn-out-bekaempfen-1.1510394 new" target="_blank">Firmen sollen Burn-out bekämpfen, SZ 30.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Charakter muss reifen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Einschleimen bringt nichts, findet der Psychologe und Karriereberater Christoph Burger. Seine Devise: &quot;Um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, braucht man Persönlichkeit. Und um die zu entwickeln, helfen drei Dinge: anecken, auf die Schnauze fallen und rumhängen.&quot; Laut Burger führten die Hetze an Schule und Uni immer dazu, dass Menschen sich kaum menschlich entwickeln könnten. Im Pendeln zwischen sozialem Engagement und Langeweile - man könnte auch sagen: Leere - hingegen erfahre man oft viel über sich selbst und seine wahren Ziele. Burger rät außerdem zu einer rückhaltlosen Analyse der eigenen Stärken und Schwächen - um sich dann auf die Stärken zu konzentrieren. Ein Rat, den der Karriereberater auch selbst beherzigt - da er zuweilen unbeherrscht und wenig diplomatisch ist, berät er meist Menschen, denen es ebenso geht, weil er sich in diese Klientel besonders gut hineinversetzen kann.<br><a href="http://www.zeit.de/2012/40/anpassung-job-bewerber new" target="_blank">Runter von der Schleimspur! Zeit online 30.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit dem Geld wächst der Ärger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Geld schützt vor Ärger nicht, so eines der Ergebnisse einer Untersuchung der FU Berlin und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Für die Studie über das Verhältnis von Gefühlen und sozialer Lage werteten die Wissenschaftler die Daten von mehr als 20.000 Befragten des SOEP aus. Je höher die berufliche Position, umso häufiger empfinden die Befragten Ärger, lautet einer der Befunde. Ein zweiter: Der Angstpegel wächst, je prekärer die soziale Lage der Betroffenen ist. Arbeitslose beispielsweise verspüren häufiger Angst als Berufstätige. Umgekehrt mildert ein hohes Einkommen bzw. ein hoher sozialer Status Angstgefühle. Eine &quot;Angst der Mittelschicht&quot; konnten die Forscher hingegen nicht feststellen. In ihren Augen könne allerdings die soziale Strukturierung des emotionalen Empfindens soziale Ungleichheit verstärken, beispielsweise wenn Menschen in Führungspositionen durch ihren Ärger Mitarbeiter abwerten oder Menschen in prekärer Lage sich aus Angst nicht zur Wehr setzen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeit-und-gefuehle-besserverdiener-aergern-sich-mehr/7316312.html new" target="_blank">Besserverdiener ärgern sich mehr, WiWo 29.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehalt zwischen Status und Sinn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Managern geht es nicht allein ums Geld, so die Erkenntnisse einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC und der London School of Economics, für die 1.100 Führungskräfte weltweit befragt wurden. Lediglich für 35 Prozent der Befragten ist die absolute Höhe ihres Gehalts entscheidend. Etwa der Hälfte der Manager ist es hingegen vor allem wichtig, mehr als Kollegen in vergleichbaren Positionen zu verdienen - wobei dies vor allem für Manager aus Europa gelte. Der Traumjob ist den Befragten sogar Verzicht wert - im Schnitt würden sie auf fast 30 Prozent ihres Einkommens verzichten, wenn sie auf dem absoluten Wunschposten landen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/gehaelter-studie-neidbefriedigung-wichtiger-als-dickes-konto/7293398.html new" target="_blank">Neidbefriedigung wichtiger als dickes Konto, HB 24.10.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gehalt-zwischen-status-und-sinn</link>
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<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Umfrage zu Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Privatleben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Christoph Harrach, Betreiber der Online-Plattform KarmaKonsum, realisiert zur Zeit eine Umfrage zu den Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Privatleben. Dabei geht er der Frage nach, welche Einstellungen Arbeitnehmer zum Thema Nachhaltigkeit umtreiben und in welchem Maße sie diese konstruktiv in ihrem Job einbringen können. Ein spannendes Projekt, weshalb ich mich freuen würde, wenn Sie dieses Forschungsvorhaben durch Ihre Teilnahme an der Umfrage unterstützen.<br><a href="http://www.karmakonsum.de/2012/10/25/umfrage-zu-wechselwirkungen-zwischen-privatleben-und-arbeit/ new" target="_blank">Zur Umfrage auf KarmaKonsum</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Nov 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[25 Prozent der Überstunden bleiben unvergütet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Überstunden scheinen immer mehr zur Privatsache zu werden, wie eine Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle zeigt. Die Wissenschaftler untersuchen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und des Sozio-oekonomischen Panels und kamen zu dem Schluss, dass 2010 jede vierte Überstunde nicht bezahlt wurde. Im Durchschnitt machen die deutschen Beschäftigten pro Monat 12,3 Überstunden, Arbeitnehmer in Führungspositionen sogar 19,2. Insgesamt summieren sich die unbezahlten Überstunden auf 1,4 Milliarden Stunden im Jahr, was 2,9 Prozent der insgesamt von den Deutschen geleisteten Arbeitsstunden entspricht.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-10/arbeitnehmer-ueberstunden-verguetung new" target="_blank">Jede vierte Überstunde wird nicht bezahlt, Zeit online 25.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Tabu-Thema schlechte Führung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schlechte Führung wirkt sich immens auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus, doch viele Firmen tun sich nach wie vor schwer damit, dieser Herausforderung gerecht zu werden, wie eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Train Consulting unter 753 Geschäftsführern und Personalchefs zeigt. 42 Prozent wissen, dass schlechte Führung sich negativ aufs Betriebsklima auswirkt, 34 Prozent nennen Umsatzrückgänge als Folge und 24 Prozent eine hohe Mitarbeiterfluktuation. Doch die Versuche, das Problem zu entschärfen, wirken vergleichsweise hilflos. 46 Prozent versuchen es mit der Aus- bzw. Weiterbildung ihrer Führungskräfte, 33 Prozent mit Coachings. Personalexperten sehen mögliche Stellschrauben hingegen in ganz anderen Bereichen, z.B. darin, den Führungskräften überhaupt Zeit zum Führen zu lassen, anstatt sie fast vollständig im Tagesgeschäft zu verplanen. Denn: Wo Sachaufgaben und Mitarbeiterführung im knappen Zeitbudget konkurrieren, kümmern sich drei von vier Führenden zuerst um die Sachaufgaben. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere/management/:ueberforderte-manager-wenn-die-falschen-befoerdert-werden/70108375.html#utm_source" target="_blank">Wenn die Falschen befördert werden, FTD 24.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur ein Drittel der Arbeitnehmer hat keine seelischen Probleme]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte, für die 240 Arbeitnehmer verschiedener Berufsgruppen befragt wurden, zeigt, wie immens sich seelische Probleme inzwischen auf die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer auswirken. 29 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund psychischer Belastungen ihre Arbeit nicht so sorgfältig wie gewünscht erledigen könnten, 34 Prozent fühlen sich dadurch zumindest manchmal eingeschränkt. Nur 37 Prozent der Befragten klagen kaum oder gar nicht über psychische Belastungen und deren Folgen für ihre Arbeitsfähigkeit. Und der Stress wirkt sich nicht nur im Arbeitsleben aus, denn 39 Prozent der Befragten schaffen es bereits nicht mehr, ihren privaten Pflichten nachzukommen, weil sie durch ihre Arbeit zu gestresst sind. Von den 170.000 Menschen, die in Deutschland pro Jahr in den Vorruhestand gehen, tun dies bereits etwa 40 Prozent aufgrund von psychischen Erkrankungen wie depressiven Störungen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/burn-out-am-arbeitsplatz-psychische-probleme-schraenken-jeden-vierten-angestellten-ein-1.1503931 new" target="_blank">Psychische Probleme schränken jeden vierten Angestellten ein, SZ 24.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Zukunft gehört den Allroundern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Klare Stellenbeschreibungen und Spezialistenkompetenzen gehören, wenn man der Financial Times Deutschland glaubt, bald der Vergangenheit an, denn in einem Beitrag geht das Blatt dem neuen Trend zum Allroundertum in der Arbeitswelt nach. Die Verbindung unterschiedlicher Aufgabenfelder, inhaltliche Flexibilität und stetiges Lernen prägen nach Auffassung des Autors die Berufswelt von morgen: &quot;Auf dem Arbeitsmarkt, der nach wie vor von Unsicherheit geprägt ist, besteht heute die wertvollste Qualifikation in der Fähigkeit, sich neue Fähigkeiten anzueignen. Während früher Experten wichtiger waren als Allrounder, entsteht jetzt eine neue Managergattung. Diese Führungskräfte schaffen den Spagat zwischen unterschiedlichen Disziplinen und können Rollen ausfüllen, die sich einer starren Stellenbeschreibung entziehen.&quot; Da die Grenzen zwischen einzelnen Arbeitsbereichen immer mehr verschwimmen und zunehmend fachübergreifende Kompetenzen gefragt sind, schlägt die Stunde der Teamplayer, die vernetzt denken und handeln können. Das bringt natürlich neue Herausforderungen im Hinblick auf die eigene permanente Weiterbildung mit sich, eröffnet aber auch neue Freiräume, denn: &quot;Ganz gleich, ob Sie Manager, Angestellter oder Unternehmer sind, kann eine mehrdimensionale Rolle erfüllender sein und dafür sorgen, dass Sie entweder ein attraktiverer Arbeitnehmer sind oder sich besser von der Konkurrenz abheben.&quot;<br><a href="http://www.ftd.de/karriere/karriere/:perspektiven-fuer-allrounder-schlaegt-nun-die-stunde/70106955.html#utm_source" target="_blank">Für Allrounder schlägt nun die Stunde, FTD 22.10.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-zukunft-gehört-den-allroundern</link>
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<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Vor allem Alleinstehende und Arbeitslose sind armutsgefährdet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jeder sechste Deutsche ist armutsgefährdet, so das Ergebnis einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes. In Deutschland gilt als von Armut bedroht, wer über weniger als 952 Euro pro Monat, das sind 60 Prozent des mittleren Einkommens, verfügt. Insbesondere für Alleinlebende sind die Risiken höher als für Familien. So sind 37,1 Prozent der Armen Alleinerziehende mit Kindern und 36,1 Prozent Alleinlebende unter 65 Jahre. Nach wie vor ist Arbeitslosigkeit die größte Armutsfalle, denn bei Menschen ohne Anstellung liegt die Quote bei 67,8 Prozent. Von den Erwerbstätigen hingegen sind nur 7,7 Prozent von Armut bedroht.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article109946836/Jeder-Sechste-in-Deutschland-von-Armut-bedroht.html new" target="_blank">Jeder Sechste in Deutschland von Armut bedroht, Die Welt 17.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmerinnen treibt andere Motivation als Männer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Beratungsfirma Ramboll Management Consulting im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums illustriert, das Frauen, die ein Unternehmen gründen und führen, häufig von ganz anderen Beweggründen motiviert sind als Männer, die unternehmerisch tätig werden. Immerhin 20 Prozent der deutschen Firmen mit bis zu fünf Mitarbeitern sind bereits in Frauenhand, in der Größenordnung von mehr als 100 Beschäftigten sind es acht Prozent. Bei der so genannten Solo-Selbstständigkeit hingegen liegt in Deutschland die Frauenquote bereits bei 38 Prozent. Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit und die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben sind für Frauen zentrale Motive für eine Unternehmensgründung. Auch wollen sie häufiger als Männer mit ihrem Wirken auch einen sozialen Beitrag leisten. Von Frauen geführte Firmen wachsen tendenziell langsamer als Männergründungen, weisen aber auch eine geringere Insolvenzquote auf.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/studie-unternehmerinnen-verfolgen-andere-ziele-als-unternehmer/7252932.html new" target="_blank">Unternehmerinnen verfolgen andere Ziele als Unternehmer, HB 14.10.12.</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unternehmerinnen-treibt-andere-motivation-als-männer</link>
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<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Energiewende - alles eine Frage der Perspektive]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wogen schlagen gegenwärtig hoch, denn die absehbare Erhöhung der Abgabe im Zuge des Gesetzes für Erneuerbare Energien (EEG) trifft natürlich viele Verbraucher hart. Interessant zu beobachten ist, wie einseitig die politische Diskussion über den Sachverhalt geführt wird. Wo Politiker mit Blick auf die nächste Bundestagswahl schon einmal Stimmung machen, indem sie behaupten, der Öko-Strom werde wettbewerbsverzerrend subventioniert, hilft ein Blick auf die Zahlen. So gibt der Ökostrom-Anbieter EWS in einer Pressemitteilung an, dass die fossil-atomare Energieerzeugung seit 1970 jährlich mit durchschnittlich 14,5 Milliarden Euro aus Steuermitteln subventioniert wurden. Bei den Erneuerbaren liegt dieser Wert bei durchschnittlich 5,6 Milliarden Euro im Jahr. Und während die Milliarden für Atomstrom und Co. den großen Konzernen zugute kamen, profitieren vom EEG vor allem kleine und mittlere Unternehmen, da 60 Prozent der Anlagen, die erneuerbare Energie produzieren, von ihnen betrieben werden. Laut EWS haben die Konzerne bisher nur mit 6,5 Prozent zur Energiewende beigetragen. Ein weiterer bizarrer Faktor sorgt gerne für Verwirrung. Da die künftige Knappheit fossiler Energieträger sich gegenwärtig noch nicht sonderlich stark in der Preisbildung für Strom niederschlägt, &quot;kostet&quot; Ökostrom gegenwärtig tatsächlich deutlich mehr als Atomstrom, woraus gerne der Vorwurf abgeleitet wird, dass die Subventionierung von Ökostrom ineffizient sei. Nun ja, wenn wir warten, bis der letzte Tropfen Öl oder Erdgas verbraucht ist, sitzen wir halt alle im Dunkel und klappern mit den Zähnen... Übergangsstadien wie das jetzige sind nicht einfach - weder in der Darstellung, noch in der Bewältigung. Und da hilft es wenig, die Interessen aller Beteiligten gegeneinander auszuspielen. Der jüngste Vorstoß der Wirtschaft, über weitere Abgaben die Stromkunden an Ausfallrisiken und den Kosten des Stromnetzausbaus zu beteiligen, ist da nur ein Punkt unter vielen. Ich wüsste zu gerne, in welchem Maße mich die Konzerne im Gegenzug an den zu erwartenden Gewinnen beteiligen werden, die, wenn sich die Knappheit fossiler Energieträger erst in den Marktpreisen niederschlägt, sicherlich immens sein werden. Da lobe ich mir Anbieter wie die EWS. Die geben auf ihrer Webseite an, dass 5,49 Prozent ihres Strompreises in die Deckung der Verwaltungskosten und den Gewinn fließen. Das klingt doch fair.<br><a href="http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/Mitwissen/Pressemitteilungen/121015_Pressemiteilung_Anhang.pdf new" target="_blank">EWS-Pressemitteilung</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=energiewende---alles-eine-frage-der-perspektive</link>
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<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit stresst mehr als private Sorgen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für 61 Prozent der Deutschen ist ihre Arbeit der größte Stressfaktor in ihrem Leben, so das Ergebnis einer Umfrage des Bürodienstleisters Regus. 58 Prozent meinen, dass ihre Anspannung durch den Job im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen sei - im weltweiten Durchschnitt ist das bei 48 Prozent der Befragten der Fall. Finanzielle Sorgen plagen hingegen lediglich 25 Prozent der Deutschen - weltweit sind es dagegen 44 Prozent.<br><a href="http://www.focus.de/panorama/welt/arbeitsmarkt-studie-arbeitsalltag-stresst-menschen-mehr-als-private-sorgen_aid_838076.html new" target="_blank">Arbeitsalltag stresst Menschen mehr als private Sorgen, Focus.de 13.10.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeit-stresst-mehr-als-private-sorgen</link>
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<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Krise vernichtet in großem Stil Arbeitsplätze]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hinterlässt auf den internationalen Arbeitsmärkten eine Schneise der Zerstörung. Laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) sind in den letzten vier Jahren bereits 30 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen, und inzwischen rechnen die UN-Experten damit, dass es im kommenden Jahr weitere sieben Millionen sein werden. Weltweit wären damit 207 Millionen Menschen ohne Job. Doch auch die, die einen haben, haben zum Teil zu kämpfen, denn etwa 900 Millionen Menschen leben in Elend und Armut, obwohl sie einer Arbeit nachgehen. Außerdem ist etwa ein Drittel aller Arbeitslosen jünger als 25 Jahre - und dies längst nicht mehr nur in den weniger entwickelten Ländern, sondern auch in Industrienationen, so dass hier eine ganze Generation zu den großen Verlierern des Arbeitsmarktes wird.<br><a href="http://www.taz.de/Krise-vernichtet-mehr-und-mehr-Jobs/!103438/ new" target="_blank">7 Millionen werden 2013 arbeitslos, taz 12.10.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=krise-vernichtet-in-großem-stil-arbeitsplätze</link>
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<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beamte: Weithin anerkannt und guter Stimmung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Beamtenbundes unter 3.000 Deutschen zeigt: Die Staatsbediensteten sind trotz mancher Kritikpunkte am öffentlichen Dienst guter Stimmung und werden von der Bevölkerung größtenteils wertgeschätzt - wenngleich sich letzteres erst bei der Betrachtung von Details zeigt. Nur 36 Prozent haben vom Beamten im Allgemeinen ein positives Bild, doch fragt man nach konkreten Berufsgruppen wie Feuerwehrmann, Polizei oder Richter, fällt die Zustimmung weit höher aus, denn hier wird für die Deutschen der unmittelbare Nutzen, den die Beamten stiften, klar ersichtlich. Auch bei den Beamten selbst ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Job vergleichsweise groß. Zwar sind 82 Prozent nicht so richtig mit ihrem Einkommen zufrieden, weil sie meinen, dass es in den kommenden Jahren weniger steigen werde als in der Privatwirtschaft, doch 71 Prozent schätzen ihre Arbeitsbedingungen, und lediglich 19 Prozent können sich einen Wechsel in die Privatwirtschaft vorstellen. Allerdings halten nur noch 57 Prozent den öffentlichen Dienst für attraktiv. Doch die Sicherheit des Jobs (79 Prozent) scheint für die große Mehrheit Grund genug, dem Staat die Treue zu halten.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/beliebte-berufe-warum-beamte-ein-gutes-ansehen-haben-1.1492982 new" target="_blank">Warum Beamte ein gutes Ansehen haben, SZ 11.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die große Transformation steht bevor]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Esoteriker propagieren schon lange eine große Wende, die sie aus dem Ende des Maya-Kalenders, das uns am 21. Dezember 2012 bevorsteht, ableiten. Nun schlägt einer der renommiertesten Management-Berater, Fredmund Malik, in eine ähnliche Kerbe. Im Interview mit dem Handelsblatt spricht er von einer großen &quot;Transformation 21&quot;: &quot;Das Finanzsystem in seiner heutigen Form wird verschwinden. So gut wie alle öffentlichen Systeme werden grundlegend um- und neugebaut werden müssen, seien es Bildungs- und Gesundheitswesen, die Sozialsysteme oder Verwaltung und Regierung. Besonders tiefgreifend müssen sich unsere Verfahren des Problemlösens, Entscheidens und Umsetzens auf allen Gesellschaftsebenen verändern, weil diese so wichtigen Systeme durch die heutige Komplexität am meisten gefordert und überfordert sind. Die herkömmlichen Methoden haben ihre Problemlösungskraft weitgehend verloren. Wir müssen die Demokratie neu erfinden. Die Lösungen für all das gibt es bereits, aber sie sind den meisten Entscheidern noch nicht bekannt.&quot; Malik erklärt fachkundig die Schwächen des gegenwärtigen Systems und zeigt auf, wie sich Denken und Handeln in Wirtschaft und Politik verändern müssen, um der wachsenden Komplexität besser gerecht zu werden und die Fallstricke von früheren Perspektiven, die in die Sackgasse geführt haben, zu überwinden. Ein wichtiger Ansatzpunkt dabei ist in seinen Augen die Überwindung des linearen Denkens im Management: &quot;Management ist ein kybernetisch-evolutionärer Kreislauf-Prozess der kontrollierten Selbstorganisation und Selbstregulierung. Damit kann auch höchste Komplexität und Dynamik zuverlässig gemeistert werden.&quot;<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/fredmund-malik-der-gewinn-hat-als-steuerungsgroesse-ausgedient-seite-all/3765334-all.html new" target="_blank">&quot;Der Gewinn hat als Steuerungsgröße ausgedient&quot;&quot;, HB 9.10.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-große-transformation-steht-bevor</link>
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<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Moral lässt sich im Job nicht immer durchhalten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Akademie für Führungskräfte, für die 443 Manager befragt wurden, zeigt: Moralische Vorstellungen lassen sich im Job nicht immer durchhalten. So gaben 82,1 Prozent an, zumindest manchmal gegen ihre Überzeugungen zu handeln. Dennoch glaubt die große Mehrheit (98,9 Prozent), dass man als Führungskraft den Mitarbeitern ein Vorbild sein müsse. Dem Selbstbild nach gelingt dies 83 Prozent der Befragten in &quot;menschlicher Hinsicht&quot; und 75 Prozent im Hinblick auf ihre Arbeitsweise. 44 Prozent sind davon überzeugt, ihre Verantwortung ernster zu nehmen als andere Manager in vergleichbarer Position. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/fuehrungskraeftestudie-manager-handeln-gegen-ihre-ueberzeugungen/7182620.html new" target="_blank">Manager handeln gegen ihre Überzeugungen, WiWo 27.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=moral-lässt-sich-im-job-nicht-immer-durchhalten</link>
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<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwischen Stillstand und Verfall]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Rheingold Institut hat in einer Studie die Befindlichkeit der Deutschen untersucht. Dabei scheint die Nation in ihrer Selbsteinschätzung zwischen der Wahrnehmung eines Zerfalls im Außen und dem Rückzug ins private Glück zu pendeln. Drei Viertel der Deutschen finden, dass das Land hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibe. 88 Prozent bemängeln zu viel Bürokratie, 70 Prozent glauben, dass Deutschland immer mehr &quot;den Bach runter&quot; gehe. 80 Prozent empfinden die Politiker als zu zaghaft und wankelmütig, 83 Prozent vermissen eine Ergebnisorientierung in der Politik. Als Gegenpol zu diesen als desolat wahrgenommenen äußeren Randbedingungen propagieren viele Deutsche den Rückzug in individuelle Lebenswelten. 82 Prozent finden, dass jeder nach seinen eigenen Vorstellungen leben solle, und 79 Prozent sagen, dass ihnen ihre individuelle Freiheit am wichtigsten sei. Doch dieser gewollte Rückzug sucht auch Sicherheiten in überindividuellen Bezügen, denn 96 Prozent ist es wichtig, &quot;Menschen zu haben, auf die sie sich verlassen können&quot;.<br><a href="http://www.rheingold-online.de/grafik/veroeffentlichungen/Deutschland_Studie_reader_2012-09-19.pdf new" target="_blank">Rheingold-Studie 25.9.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Globale Probleme nachhaltig lösen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die internationale Politik krankt daran, dass nachhaltige Lösungen, die im Interesse aller Menschen wären, sich gegenwärtig kaum durchsetzen lassen. Einer der Gründe: Preschen einzelne Länder beispielsweise durch Gesetzesnovellen, die eine stärkere Regulierung des Finanzsystems zum Ziel haben vor, entsteht eine Konkurrenzsituation zu den Ländern, die dies nicht tun. Geschäfte würden sich dann der Wettbewerbslogik folgend in diese Länder verlagern, was nicht nur einen Nachteil für die innovativen Länder darstellen würde, sondern auch in der Sache selbst - hier die Regulierung das Finanzsystems - keine wirklichen Fortschritte mit sich bringen würde. Der Engländer John Bunzl möchte mit seiner Simultanpolitikkampagne Simpol hier einen Ausweg aus diesem ewigen Dilemma schaffen. Seine Idee: Wenn Politiker und ganze Regierungen sich einem nachhaltigen Engagement verpflichten und die Wähler ankündigen, nur noch Politiker zu wählen, die dies tun, entsteht ein neuer konstruktiver Wettbewerb. Der Clou der Simpol-Idee: Konkrete Maßnahmen, beispielsweise die Selbstverpflichtung zur nationalen Regulierung des Finanzwesens, werden erst dann umgesetzt, wenn alle von einer Maßnahme grundsätzlich betroffenen Länder mitmachen. Eine bekundete Selbstverpflichtung wird also erst eingelöst, wenn eine realistische Chance auf globale Umsetzung besteht, so dass Vorreiter keine Nachteile befürchten müssen. Simpol wirkt also zunächst auf eine grundsätzliche Einstellungsveränderung im politischen System, der nachgeschaltet dann konkrete politische Maßnahmen folgen können. In Deutschland wird die Simpol-Kampagne von Dirk Weller geleitet, und es gibt bereits Regionalgruppen in Berlin und Hannover. Als Reaktion auf den Brandbrief der chemischen Industrie an Kanzlerin Merkel, in dem die Unternehmen ihren Befürchtungen über steigende Energiepreise im Zuge der Energiewende, die ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit schwäche, Ausdruck verliehen, haben die deutschen Simpol-Aktivisten alle Mitglieder des Deutschen Bundestages angeschrieben, um sie zu einer Beteiligung an Simpol zu animieren. <br><a href="http://de.simpol.org/index.php?id" target="_blank">Simpol in Deutschland</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=globale-probleme-nachhaltig-lösen</link>
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<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Hochqualifizierte Frauen leiden besonders unter schlechterer Bezahlung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die neue Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt: An der ungleichen Bezahlung von Männern und Frauen hat sich in den letzten Jahren wenig geändert. Im Schnitt verdienen Frauen 22 Prozent weniger als Männer - was einen Rückgang der Ungleichheit um einen Prozentpunkt seit 2006 bedeutet. Je höher die Qualifikation von Frauen, umso größer klafft die Lohnschere auseinander. Frauen mit Haupt- oder Realschulabschluss verdienen 11 Prozent weniger, mit Abitur 19 Prozent weniger und mit einem Hochschulstudium sogar 27 Prozent weniger. Auch zeigt sich eine Altersprogression, denn bei den unter 24-Jährigen lagen die Gehaltsunterschiede bei lediglich zwei Prozent, bei den 25- bis 34-Jährigen bei elf Prozent, bei den 35- bis 44-Jährigen bei 24 Prozent und bei den 55- bis 64-Jährigen sogar bei 28 Prozent. Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese deutlichen Unterschiede nicht allein einer Diskriminierung von Frauen geschuldet sind, sondern auch darauf zurückzuführen sind, dass Frauen sich häufig für Ausbildungen, Studienfächer und Berufe entscheiden, in denen das Gehaltsniveau generell niedriger liegt.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gender-pay-gap-warum-frauen-weniger-verdienen-als-maenner-seite-all/7214166-all.html new" target="_blank">Warum Frauen weniger verdienen als Männer, WiWo 4.10.12.</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hochqualifizierte-frauen-leiden-besonders-unter-schlechterer-bezahlung</link>
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<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Depressionen kosten Milliarden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage der European Depression Association (EDA) unter 7.000 europäischen Arbeitnehmern zeigt: Jeder fünfte Beschäftigte war schon einmal mit der Diagnose Depression konfrontiert. Am häufigsten sind die Briten betroffen (26 Prozent), als seltensten die Italiener (12 Prozent). Dadurch gehen pro Jahr mehr als 21.000 Arbeitstage verloren. Die EDA geht davon aus, dass die volkswirtschaftlichen Kosten in der Europäischen Union im Jahr 2010 92 Milliarden Euro betrugen, auch, weil die Betroffenen, die sich trotz Erkrankung zur Arbeit schleppen, schlechtere Leistungen erbringen. Als Symptome nennen die Befragten Vergesslichkeit (33 Prozent), Unentschlossenheit (44 Prozent) und Konzentrationsschwierigkeiten (57 Prozent). Deutsche Arbeitnehmer bleiben der Arbeit am häufigsten (61 Prozent) bei einem Krankheitsschub fern und sind mit 41 Tagen im Durchschnitt auch am längsten krankgeschrieben.<br><a href="http://www.multivu.com/assets/56613/documents/56613-german-original.pdf?1348842113 new" target="_blank">Pressemitteilung der EDA, 1.10.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=depressionen-kosten-milliarden</link>
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<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Neuer Besitzer greift bei Hess-Natur durch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Investorengesellschaft Capvis, die in diesem Jahr den Ökomode-Hersteller Hess-Natur übernommen hat, setzt sich gegen Kritik zur Wehr. Lange hatten Mitarbeiter und Kunden darum gekämpft, dass das Unternehmen vom vorherigen Besitzer Karstadt-Quelle in die Freiheit einer Genossenschaft überführt wird. Als diese Option scheiterte und Capvis, eine Gesellschaft, die auch in Rüstungsgeschäfte investiert, die Übernahme abschloss, schwollen die Kundenproteste an. Nun berichtet die taz, dass der Private Equity Fonds gegen die Attac AG Solidarische Ökonomie mit rechtlichen Mitteln vorgehen wolle und sogar mit einer Schadenersatzklage drohe, weil auf der Webseite kritische Kundenstatements veröffentlicht worden seien, deren Urheberschaft nicht nachweisbar sei. Ob sich ärgerliche Kunden, die bisher vom ökologischen und gesellschaftlichen Engagement von Hess-Natur überzeugt waren, durch solche Schritte besänftigen lassen, sei dahingestellt.<br><a href="http://www.taz.de/Hess-Natur-klagt-gegen-Verbraucher/!102856/ new" target="_blank">Kritik unerwünscht, taz 3.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Oct 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beförderungen drücken das Wohlbefinden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein höherer Job, mehr Geld - eigentlich sollte man meinen, Beförderungen machen zufrieden, doch eine Studie aus Australien zeigt: Berufsaufsteiger werden mit der Zeit sogar unglücklich. Analysiert wurden 2.000 Beförderungen sowie die Befindlichkeit der Arbeitnehmer in einem Zeitraum von zehn Jahren. Glauben die Aufsteiger zunächst noch, sie hätten nun einen sicheren Arbeitsplatz, würden fairer bezahlt, freuen sich über die neue Macht und den damit verbundenen sozialen Status und sind insgesamt zufrieden, verkehrt sich dieses Wohlbefinden längstens drei Jahre nach dem Aufstieg ins Gegenteil. Mehr Stress und längere Arbeitstage führen zu einem Absinken der mentalen Gesundheit, das einstige Sicherheitsgefühl ist genau so dahin wie der Eindruck einer guten Bezahlung, und die Zufriedenheit mit dem Job sinkt auf das Niveau vor der Beförderung.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-08/befoerderung-zufriedenheit-gesundheit new" target="_blank">Chefsein macht unglücklich, Zeit online 2.10.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ausgebremst und gelangweilt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das trendence Young Professionals Barometer 2012 zeigt: Viele Berufsanfänger sind mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden.Ein Viertel der 6.300 befragten jungen Berufstätigen fühlt sich unterfordert, 35 Prozent fühlen sich durch starre Hierarchien ausgebremst. Ein Viertel der Frauen sagen sogar, sie langweilen sich im Job. Jede vierte Frau und jeder fünfte Mann klagen zudem über fehlende Anerkennung. Jeder sechste Befragte findet die eigenen Arbeitsaufgaben uninteressant und jeder siebte hält sie zudem für wenig sinnvoll. Etwa ein Drittel der Befragten stört sich daran, dass die eigenen Potentiale vom Arbeitgeber kaum genutzt werden. Vor diesem Hintergrund geben mehr als 30 Prozent an, in den kommenden zwei Jahren nach einem neuen Job Ausschau zu halten.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere/karriere/:studie-berufsanfaenger-unzufrieden-und-unterfordert/70095955.html#utm_source" target="_blank">Studie: Berufsanfänger - unzufrieden und unterfordert, FTD 28.9.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gesundheit beginnt bei der Selbstwirksamkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Kontext der gerade wieder einmal aufflammenden Burn-out-Diskussion hat die Unternehmensberatung Saaman AG gemeinsam mit der Universität Freiburg untersucht, wie eine ganzheitliche Burn-out-Prävention aussehen könnte. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es zu kurz greife, allein äußere Arbeitsbedingungen zu betrachten, denn letztlich entscheiden auch die persönlichen Ressourcen des Einzelnen darüber, wie gut oder schlecht er mit Stress zurecht kommt. Wirkungsvolle Prävention müsse deshalb sowohl die organisationalen als auch die personalen Ressourcen stärken. Zentrale Faktoren auf der Organisationsebene sind laut Untersuchung regelmäßige, konstruktive Rückmeldungen durch Führungskräfte, Rollenklarheit, zeitliche und räumliche Flexibilität, Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte, eine ausreichende Qualifizierung der Mitarbeiter und Zuverlässigkeit im Hinblick auf getroffene Absprachen. Auf der persönlichen Seite sind es die Selbstwirksamkeit der Mitarbeiter, die Fähigkeit zu effizientem Handeln, der bewusste Umgang mit der eigenen Gesundheit, die Fähigkeit zur Distanz von der Arbeit als Basis für Erholung und eine klare Kommunikation, die es erlaube, auch einmal nein zu sagen. Die Studie geht davon aus, dass wirksame Prävention Optimierungen in beiden Feldern erfordert.<br><a href="http://www.leistungskultur.eu/images/stories/leistungskultur.eu_burnout_studie.pdf" target="_blank">Gefahr Burn-out: Wie Unternehmen gezielt gegensteuern können</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gesundheit-beginnt-bei-der-selbstwirksamkeit</link>
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<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[In der Nachhaltigkeitsfalle]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Freitag spricht Ulrich Brand, Mitglied der Enquete-Kommission zu Wachstum und Wohlstand, über das Dilemma der Nachhaltigkeit. Obwohl Themen wie die Schonung der natürlichen Ressourcen, Energieeffizienz und Recycling längst Hochkonjunktur haben, entfalten sie in den Augen von Brand nicht die wünschenswerte Wirkung, weil letztlich so genannte Rebound-Effekte die eigentlichen Erfolge aufzehren. Wo ein alter Kühlschrank durch einen neuen, energieeffizienteren ersetzt werde, verpuffe der Einspareffekt, wenn der neue Kühlschrank dafür umso größer sei und letztlich genau so viel Energie wie vorher verbrauche, so Brand. Der Sachverständige fordert von der Politik mehr Konsequenz, notfalls auch gegen die Interessen von Unternehmen und Verbrauchern. Brands Credo: &quot;Der Staat ist darauf getrimmt, dass die kapitalistische Ökonomie wächst, dass sie wettbewerbsfähig bleibt, dass sie Steuern abwirft und Arbeitsplätze schafft. Was aber ausgeblendet wird: Wohlstand entsteht auch durch gesellschaftliche Tätigkeiten, die nicht marktförmig sind: Sorgearbeit, Freiwilligenarbeit, Erziehungsarbeit.  ... Wachstum hat einen herrschaftlichen Charakter. Wachstum bedeutet, dass die Mehrheit der Bevölkerung in die kapitalistische Modernisierung reingerissen wird, etwa der Arbeiter in der Weltmarktfabrik in China. ... Die gesamte Stimmung unserer Gesellschaft hängt an der Wachstumsfrage. ... Wir müssen uns sowieso auf abnehmende Wachstumsraten einstellen, Wohlstand anders verstehen. Aber das muss man gegen den Willen der Vermögensbesitzer durchkämpfen, die Rendite wollen. Auch der Staat muss eine andere Steuer- und Sozialversicherungspolitik betreiben und weg von der Wachstumsnadel kommen.&quot; Brand kritisiert, dass es derzeit keinen erkennbaren politischen Willen gebe, etwas an den Rahmenbedingungen zu verändern. Seine Vision: Bessere Recyclingsysteme, ein Arbeitsverständnis, das sich nicht nur auf Lohnarbeit beruft, aber auch eine Selbstbeschränkung der Bevölkerung, die abwägt, welche Folgen ihr eigenes (Konsum-)Verhalten haben wird.<br><a href="http://www.freitag.de/autoren/bvb/wohlstand-geht-bald-anders new" target="_blank">&quot;Wohlstand geht bald anders&quot;, Der Freitag 25.9.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Handlungsfreiheit reduziert Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Stress von Führungskräften ist höchst relativ, wie eine aktuelle Studie der Harvard-Universität zeigt, denn verglichen mit den Durchschnittssarbeitnehmern scheint das Stressniveau der Chefs deutlich geringer zu sein. Im Zuge der Untersuchung wurden bei 148 Mitarbeitern höherer Positionen der US-Regierung und des Militärs sowie bei 65 einfachen Angestellten verschiedener Berufe die Werte des Stresshormons Cortisol untersucht. Bei den Führungskräften zeigten sich dabei deutlich geringere Stresswerte als bei den Untergebenen. Insgesamt zeigte sich, dass die Menge an Stresshormonen umso niedriger ausfiel, je besser die Probanden ihren Arbeitsbereich im Griff hatten. Die Forscher begründen das damit, dass ein Gefühl der Handlungsfreiheit und Kontrolle über Situationen den Stress senke, was erfahrungsgemäß vor allem in höheren Positionen, in denen Mitarbeiter mehr Gestaltungsspielräume haben, der Fall ist.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere/karriere/:neue-studie-entspannte-chefs-gestresste-angestellte/70094885.html#utm_source" target="_blank">Entspannte Chefs - gestresste Angestellte, FTD 24.9.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehalt soll gesellschaftliche Wirkung berücksichtigen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Bei der britischen Barclays Bank weht ein frischer Wind. Nachdem das Institut wegen Manipulation des Interbanken-Zinses in den USA mit einer Geldbuße belegt worden war, kündigte der neue Vorstandschef Antony Jenkins an, in den kommenden Monaten neue Instrumentarien entwickeln zu wollen, die künftige Gehaltszahlungen an Mitarbeiter abgleicht mit den gesellschaftlichen Wirkungen, die deren Aktivitäten haben. Ziel sei es, die Einflüsse der Tätigkeiten der Banker auf die Umwelt und die Gesellschaft, auf Kunden und Aktionäre, zu berücksichtigen. Auch bürgerschaftliches Engagement solle künftig in die Gehaltsfindung einfließen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/nach-dem-libor-skandal-barclays-will-gehalt-auch-nach-sozialverhalten-bemessen/7175712.html new" target="_blank">Barclays will Gehalt auch nach Sozialverhalten bemessen, HB 24.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gehalt-soll-gesellschaftliche-wirkung-berücksichtigen</link>
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<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mittelmanagement hat wenig Einfluss]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Manager der mittleren Ebene haben wenig Einfluss auf die Unternehmensstrategie und verbringen zu wenig Zeit damit, ihre Mitarbeiter zu führen - so das Ergebnis einer Umfrage unter 103 Unternehmen im Auftrag der Personalberatung Penning Consulting. Im Schnitt wendet das Mittelmanagement nur 20 Prozent seiner Zeit für Führungsaufgaben auf, was sich auf den Unternehmenserfolg auswirke, denn bei den Firmen, die steigende Erträge erwirtschaften, werden laut Penning drei Viertel der Mittelmanager ihren Führungsaufgaben gerecht. Ein wunder Punkt: 40 Prozent der Zeit, die für Führung aufgewendet wird, wird mit reaktiver Führung verbracht, also mit dem Lösen von Problemen. Hier sehen die Personalexperten extremen Nachholbedarf, denn nur wer in Eigenverantwortung proaktiv vorgehen könne, könne auch gute Ergebnisse erzielen. Der Verantwortungsbereich des Mittelmanagement indes ist in vielen Firmen sehr klar begrenzt. 67 Prozent räumen ein, dass die Führungskräfte nur einen geringen bis maximal mittleren Einfluss auf die Unternehmensstrategie haben. Bei den Firmen mit steigenden Erträgen sieht das anders aus - hier haben die zweite und dritte Führungsebene in 85 Prozent der Unternehmen die Möglichkeit, an der Gesamtstrategie mitzuwirken.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/studie-manager-fuehren-zu-wenig/7152284.html new" target="_blank">Manager führen zu wenig, WiWo 21.9.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 Sep 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitslosigkeit schafft Frust]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Klischee, dass viele Arbeitslose eigentlich Drückeberger seien, hält sich - nicht zuletzt seit durch die Hartz-IV-Reformen das Fordern und Sanktionieren verschärft wurde. Eine Studie der Universität Lausanne und des Swiss Centre of Expertise in Social Sciences indes zeigt, dass Arbeitslose extrem unter ihrer Situation leiden. Der Verlust des Jobs setze Menschen mehr zu als die Trennung von einem Partner, so eine Erkenntnis der Untersuchung, die auf Daten aus dem Sozioökonomischen Panel und dem Swiss Household Panel basiert. Über die Dauer der Arbeitslosigkeit hinweg trete hier auch kein Gewöhnungseffekt an das eigene Schicksal ein. Und Menschen, die in Regionen mit vergleichsweise hoher Arbeitslosigkeit leben, also ihre persönliche Situation als eine erleben, die sie mit vielen anderen in ihrer Umgebung teilen, leiden nicht weniger als Menschen, die in Regionen mit hoher Beschäftigung ihre Stelle verlieren. &quot;Es ist ein Trugschluss, dass eine kluge Arbeitsmarktpolitik die Leute noch härter anfassen und sanktionieren muss. Sie sind ganz offensichtlich schon äußerst frustriert durch den Zustand der Arbeitslosigkeit an sich&quot;, so Studienautor Oliver Lipps.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/arbeitslosigkeit-die-zeit-heilt-keine-wunden-11896481.html new" target="_blank">&quot;Die Zeit heilt keine Wunden&quot;, FAZ 20.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitslosigkeit-schafft-frust</link>
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<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bizarre Vergütungs-Debatte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer Umfrage der Unternehmensberatung Hostettler, Kramarsch &amp; Partner zufolge, schlägt der Unmut der Deutschen über eine zu hohe Managervergütung wieder einmal Wellen. 69 Prozent der Deutschen betrachten überzogene Bonuszahlungen als grundlegendes Problem des Vergütungssystems. Gegen das Prinzip der leistungsorientierten Bezahlung hat die Mehrheit indes grundsätzlich nichts - 52 Prozent würden dieses Modell für sich bevorzugen. Für die Autoren der Studie ist der Unmut über die Managerhonorare eher einem Kommunikationsproblem geschuldet. So würden die führenden börsennotierten Unternehmen alle die Anforderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex im Hinblick auf eine Bezahlobergrenze erfüllen. Das Problem liege also eher darin, dass die Unternehmen dies nicht kommunizieren. Andererseits: 64 Prozent der Befragten sind auch der Meinung, dass der bisherige gesetzliche Rahmen für die Vergütung von Dax-Vorständen nicht geeignet sei. Welche &quot;Wahrheit&quot; steckt hier zwischen den Zeilen? Unternehmen orientieren sich an einem Kodex und sind auch rechtlich auf der sicheren Seite. Die Bevölkerung kann sich dennoch mehrheitlich nicht des Eindrucks erwehren, dass viel zu viele Manager viel zu viel verdienen. Das ist letztlich keine Frage der Kommunikation - wohl aber eine des Gerechtigkeitsempfindens. Und das lässt sich auch durch den Verweis auf Regelwerke, die eingehalten werden, nicht nivellieren.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/gehalt-deutsche-kritisieren-hohe-manager-verguetung/7156018.html" target="_blank">Deutsche kritisieren hohe Manager-Vergütung, WiWo 20.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bizarre-vergütungs-debatte</link>
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<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dienen als oberste Führungsaufgabe]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für Spiegel Online legt der Management-Experte Reinhard K. Sprenger den Daumen in eine der tieferen Wunden des Themas Führung - er spricht von der Wichtigkeit des Dienens. &quot;Arbeit ist immer Arbeit für andere. Man leistet nicht für sich. Sondern die Frage lautet: Was kann ich für andere leisten? Was kann ich dazu beitragen, dass meine Arbeit die Arbeit anderer befruchtet?&quot;, so Sprenger. Eine Perspektive, die in den Augen des Führungs-Gurus vor allem im Top-Management nur allzu gerne außer acht gelassen wird: &quot;Viel Geld stimuliert nicht die Bereitschaft, anderen zu dienen. Im Gegenteil: Es lässt glauben, dass man es nicht mehr nötig hat. Es läuft darauf hinaus, dass man es nicht mehr nötig hat. Es läuft auf den Wunsch hinaus, zu verdienen ohne dienen zu müssen. Diese Geisteshaltung belegt Arbeit, die für andere geleistet wird, mit Geringschätzung und bevorzugt Selbstoptimierer als Führungskräfte.&quot; Laut Sprenger stellt sich echte Führungsverantwortung nur ein, wenn es Managern gelingt, die Ziele des Unternehmens über ihre eigenen zu stellen. Und wenn sie nicht selbst der Beste sein wollen, sondern andere dabei unterstützen, ihre Potentiale zu entfalten. Keine kleine Aufgabe, denn: &quot;Der erforderliche Wandel bedeutet nichts Geringeres, als sich selbst neu zu erfinden.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/befoerderung-was-einen-guten-chef-ausmacht-a-856558.html new" target="_blank">Ab jetzt sind Sie ein Agent des Kapitals, Spiegel Online 19.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dienen-als-oberste-führungsaufgabe</link>
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<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Change braucht Offenheit und eine Beziehungskultur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem Manager Magazin erklärt Change-Experte Willibert Schleuter, welche Ressourcen Unternehmen aktivieren sollten, um Veränderungsprozesse erfolgreich zu bewerkstelligen. Wenn der Wandel scheitert, liege das häufig an einer fehlenden Vision, schlechter Kommunikation und einer nicht funktionierenden Einbeziehung der Mitarbeiter. Wie ein Prozess aussehen kann, der eine Beziehungskultur etabliert, die trägt, beschreibt er am Beispiel Audi: &quot;Mit Visionen und dazu heruntergebrochenen Zielen haben wir die Mitarbeiter fokussiert und fasziniert. Das gelingt umso besser, wenn die Mitarbeiter bei diesem Prozess eingebunden sind. Wir haben das ergänzt um Mitarbeiterbefragungen, bei denen die Fragen von den Mitarbeitern mitentwickelt wurden. Das Zielesystem wurde durch eine von den Mitarbeitern mitgestaltete balanced scorecard hinterlegt. Damit wurden die Ziele permanent gemonitort. Die Mitarbeiter haben dadurch gesehen, dass die von ihnen mitgestalteten Prozesse erfolgreich sind. Daraus folgt: Erfolg bringt weiteren Erfolg.&quot; Ein weiteres essenzielles Kriterium für Change-Prozesse ist laut Schleuter Offenheit: &quot;Wenn man Offenheit umsetzt und das Vertrauen der Mitarbeiter gewinnt, führt das in den Abläufen im Unternehmen zu Schnelligkeit. Man ist in der Lage, mit einer scheinbar kleineren Mannschaft mehr zu leisten, als Unternehmen mit mehr Mitarbeitern aber verkrusteten Strukturen.&quot; Und last but not least: Ohne gelebte Wertschätzung bis runter zur Basis geht laut Schleuter gar nichts.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,851490,00.html new" target="_blank">&quot;Mittelständler tun sich meist leichter&quot;, Manager Magazin 13.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=change-braucht-offenheit-und-eine-beziehungskultur</link>
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<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Armutsgefahr steigt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Laut den Daten des Statistischen Bundesamtes steigt in Deutschland die Gefahr, in die Armut abzurutschen. Lag die so genannte Armutsgefährdungsquote 2010 noch bei 14,5 Prozent, betrug sie im vergangenen Jahr bereits 15,1 Prozent. Als armutsgefährdet gelten Menschen, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung auskommen müssen. Für Einpersonenhaushalte lag die Schwelle 2011 hier bei Einkommen von weniger als 848 Euro. Besonders groß ist die Armutsgefahr in Bremen (22,3 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (22,2 Prozent), am geringsten in Bayern (11,3 Prozent) und Baden-Württemberg (11,2 Prozent).<br><a href="http://www.taz.de/Studie-des-Statistischen-Bundesamtes/!101576/ new" target="_blank">Mehr Menschen von Armut bedroht, taz 13.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=armutsgefahr-steigt</link>
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<pubDate>Fri, 21 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel Arbeit schadet dem Herzen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Meta-Studie des Finnischen Instituts für Arbeitsgesundheit legt nahe, dass ein Übermaß an Arbeit Herzerkrankungen begünstigt. Wer täglich länger als acht Stunden arbeite, habe ein um rund 40 Prozent erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheiten. Die Forscher werteten Studien mit den Daten von mehr als 22.000 Menschen aus den Jahren 1958 bis 2010 aus Japan, den USA und Ländern Westeuropas aus. Zwar lässt sich in der Meta-Analyse kein direkter Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen langen Arbeitszeiten und Herzerkrankungen nachweisen, wohl aber eine Korrelation, die den Zusammenhang statistisch sehr wahrscheinlich sein lässt. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/ueberstunden-lange-arbeitszeiten-machen-herzkrank/7129192.html new" target="_blank">Lange Arbeitszeiten machen herzkrank, WiWo 13.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zu-viel-arbeit-schadet-dem-herzen</link>
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<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Denksysteme hinterfragen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Analyse in der FAZ hinterfragt Oskar Lafontaine die Diskursbildung in westlichen Gesellschaften, indem er den Zusammenhang zwischen Besitz, Macht und öffentlich verwendeten Begrifflichkeiten untersucht. In Berufung auf den Aufklärer John Locke erinnert Lafontaine daran, dass Eigentum eigentlich durch eigenes Tun entstehen solle. Wo sich jedoch ungerechte Eigentums- und Vermögensstrukturen etablieren und selbst verstärken, weil das direkte Tun in einem System, in dem Kapital vermeintlicherweise &quot;arbeitet&quot;, immer weniger wert hat und kaum noch öffentlich wirksam ist, werde eine undemokratische Machtverteilung verstärkt. &quot;Wer Vermögen hat, vermag etwas&quot;, heiße nun die Devise, so Lafontaines Kritik: &quot;Vermögens- und Machtstrukturen erneuern und verstärken sich und stehen den als notwendig erkannten gesellschaftlichen Veränderungen wie ein scheinbar unüberwindliches Hindernis gegenüber.&quot; Doch gehe es letztlich nicht nur um diese vordergründigen Machtstrukturen, sondern auch um das Denken, das durch sie verfestigt werde: &quot;Entscheidender ist, dass die Denk- und Urteilsstrukturen, denen wir unterworfen sind, der geistige Überbau dieser Machtverhältnisse sind.  ... Wer die Begriffe prägt, bestimmt das Denken. ... Ein Beispiel unserer Tage für die Macht der Begriffe ist, dass das Wort Bankenkrise aus dem öffentlichen Diskurs über die sogenannte Euro-Krise verschwunden ist. Stattdessen wird nur noch von der Staatsschuldenkrise gesprochen. Der Bankenlobby ist es wieder einmal gelungen, die Politik auf die falsche Spur zu setzen. Die Folge ist, dass statt einer Zerschlagung der Großbanken und einer strengen öffentlich-rechtlichen Regulierung der Geldhäuser eine Demokratie zerstörende und ökonomisch kontraproduktive Austeritätspolitik zur Lösung der vermeintlichen Staatsschuldenkrise verordnet wird. Zeitgeist, Sprache, Begriffsapparat und die realen Machtstrukturen stehen also der Durchsetzung linker Reformen im Wege.&quot; Ich kann dieser Diskursbetrachtung nur zustimmen. In den täglichen Nachrichten ist meist weniger interessant, was tatsächlich geschieht, als eher, welche Voraussetzungen, die den Berichten zugrunde liegen, unhinterfragt und teils auch unausgesprochen bleiben. <br><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/lafontaines-lektion-warum-die-linke-oft-recht-hat-es-aber-nur-selten-bekommt-11885411.html#Drucken new" target="_blank">Warum die Linke oft recht hat, es aber nur selten bekommt, FAZ 11.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=denksysteme-hinterfragen</link>
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<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen als strategisches Thema]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Elke Strathmann, erste Frau im Vorstand von Continental, betrachtet Frauen als strategisches Thema der Zukunft. &quot;Frauen in Führungspositionen sind kein kurzfristiger Trend, sondern ein strategisches Thema mit langfristiger geschäftlicher Bedeutung. Gemischte Teams sind Studien zufolge sechsmal effizienter bei der Lösung von Problemen. Dazu kommt: 80 Prozent aller Autokäufe werden von Frauen zumindest mitentschieden. Da tun wir gut daran, unsere Kundinnen zu verstehen – was vielen Männern bekanntlich eher schwer fällt&quot;, so die Top-Managerin. Strathmann plädiert allerdings gegen eine fixe Frauenquote, auch weil es ad hoc ihrer Meinung nach gar nicht genügend qualifizierte Frauen für die zu besetzenden Jobs - bei Conti zum Beispiel viele Ingenieursstellen - gibt. Dass dies kein Ausweichmanöver ist, zeigt die Tatsache, dass sich unter Strathmann seit Januar 2012 der Frauenanteil unter den Managern des Konzerns immerhin bereits von acht auf neun Prozent gesteigert hat. Als Personalvorstand möchte sie die Familienfreundlichkeit von Conti verbessern: &quot;Viele Menschen interessiert heute weniger das Geld, sondern zunehmend die Kultur eines Unternehmens.&quot;<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/personalchefin-continental-ich-rede-ueber-das-was-ich-tue/7117626.html new" target="_blank">&quot;Ich rede über das, was ich tue&quot;, HB 11.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-als-strategisches-thema</link>
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<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Könnte nicht besser sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Glücksatlas der Post, erhoben aus Daten des soziooekonomischen Panels und Sonderbefragungen, offenbart: Jeder zehnte Deutsche ist über die Maßen glücklich. Auf einer Skala von 1 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) pendelt sich die Befindlichkeit der Deutschen insgesamt bei dem Wert 7 ein. Rundherum unzufrieden sind lediglich fünf Prozent der Bevölkerung. 95 Prozent kommen in ihrem Glücksbefinden auf 4 Punkte oder mehr. Insgesamt ist das wahrgenommene Glück der Deutschen gegenüber 2011 leicht gefallen. Im internationalen Vergleich landen sie auf Platz 9 von 29-<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/gluecksstudie-max-mustermann-fuehrt-ein-glueckliches-leben-11886642.html#Drucken new" target="_blank">Max Mustermann führt ein glückliches Leben, FAZ 11.9.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Frauenfreundlichkeit von Unternehmen könnte besser sein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Onlineumfrage der Managementberatung Synergy Consult unter mehr als 130 Beschäftigten deutscher Unternehmen zeigt: In Sachen Frauenfreundlichkeit könnten viele Firmen mehr tun. 62 Prozent der Teilnehmer meinten, ihr Unternehmen sei frauenfreundlich. 2011 waren es noch fünf Prozentpunkte mehr. Teilzeitjobs würden zwar in hohem Maß akzeptiert, doch auch hier sei ein rückläufiger Trend zu erkennen. Den Arbeitsplatz früher zu verlassen, weil das Kind aus der Kita abgeholt werden muss, wird noch in etwa 68 Prozent der Unternehmen toleriert - 2011 war das noch in fast 74 Prozent der Firmen der Fall. Parallel dazu sank der Anteil der Firmen, die eine Kinderbetreuung anbieten, von 56 auf gut 47 Prozent. Frauenprogramme, Mentoring oder spezielle Netzwerke für Frauen gibt es nur noch in 37 Prozent der Firmen, verglichen mit 44 Prozent im Jahr 2011. Alles in allem: Obwohl Firmen gerne damit werben, frauenfreundlich zu sein, hinkt die Realität hinterher. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass eine Erhebung mit 130 Teilnehmern weit von einer Repräsentativität entfernt ist - die geänderten Bedingungen könnten also zum Teil auch an statistischen Verzerrungen liegen.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere/karriere/:frauenquote-frauenfreundlich-oder-nicht/70086777.html#utm_source" target="_blank">Frauenquote: Frauenfreundlich oder nicht? FTD 6.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauenfreundlichkeit-von-unternehmen-könnte-besser-sein</link>
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<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Quotendiskussion zeitigt Bewegung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Diskussion über eine politische Quotenregelung zur Erhöhung der Anzahl von Frauen in Führungspositionen scheint bereits zu vorauseilendem Gehorsam zu führen. Einer Studie der Personalberatung Egon Zehnder International zufolge wurden in den vergangenen zwölf Monaten knapp 41 Prozent aller neuen Führungspositionen in Deutschland mit Frauen besetzt. Seit 2012 stieg die Beteiligung von Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen von 8,7 Prozent auf 12,8 Prozent, wobei in den Vorständen allerdings nur 4,5 Prozent Frauen beteiligt sind. Die Personalexperten gehen davon aus, dass in den kommenden fünf Jahren jede vierte Position in Führungsgremien mit Frauen besetzt sein könnte, wenn dieser Trend anhalte.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/neue-untersuchung-frauen-angeln-sich-mehr-managerposten/7102234.html new" target="_blank">Frauen angeln sich mehr Managerposten, HB 6.9.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Automatisiertes Schubladendenken bei Managern?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Forschungszentrums Jülich und der Universität Köln wirft die Frage auf, wie es um die Entscheidungsqualitäten von Managern bestellt ist. In der Studie wurden die Vorgänge im Gehirn, die beim Treffen von Entscheidungen beteiligt sind, untersucht - und zwar bei Führungskräften und bei Arbeitnehmern ohne Führungspositionen als Vergleichsgruppe. Das Ergebnis: Bei den Managern wurde vor allem die Gehirnregion aktiv, die innerhalb des Entscheidungsnetzwerkes den Aufbau von kategorisiertem Wissen fördert. Auf diese &quot;Erfahrungsschublade&quot; griffen die Manager zu und trafen ihre Entscheidungen gewissermaßen routiniert. Bei den Probanden ohne Führungserfahrung hingegen wurden Gehirnregionen aktiv, die für das systematische Bearbeiten von Aufgaben und Problemen zuständig sind. Sinneswahrnehmungen wurden verarbeitet, kognitiv abgearbeitet und dann die Entscheidung getroffen. Diese Ergebnisse werfen natürlich viele Fragen auf. Wenn Führungskräfte zu &quot;automatisierten&quot; Entscheidungen tendieren, sollte man überlegen, wie situationsadäquat diese überhaupt sind. Sprich: Wir hier nicht einfach nach Schema F gehandelt? Denn der primäre Bezug auf bisherige Erfahrungen (die im Gehirn abgespeichert sind) muss ja nicht unbedingt ausreichen, um auch neuen Situationen gerecht zu werden. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/forschung-manager-hirne-arbeiten-schneller/7096456.html new" target="_blank">Manager-Hirne arbeiten schneller, WiWo 5.9.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=automatisiertes-schubladendenken-bei-managern</link>
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<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Diskriminierung wegen Übergewicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Übergewicht scheint ein echter Karrierekiller zu sein, denn Personalentscheider trauen Menschen, die mehr als nur ein paar Kilo zu viel auf den Rippen haben, weniger Kompetenz zu und ziehen sie kaum für exponierte Positionen in Betracht. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines Tübinger Forscherteams. Im Test wurden 127 Personalentscheider die Fotos von zwölf Personen vorgelegt, die zum Teil starkes Übergewicht hatten. Zunächst sollten die Personaler die Kandidaten Berufen zuordnen - zur Wahl standen Arzt, Architekt, Einzelhändler, Pförtner und Reinigungskraft. In einem zweiten Schritten mussten sie Bewerber aussortieren, die sie auf gar keinen Fall einstellen würden, und in einem dritten unter sechs Kandidaten, die gleich gut qualifiziert waren, drei Personen in die engere Auswahl für eine Abteilungsleiterposition ziehen. Die Ergebnisse des Tests waren eindeutig: Nur zwei Prozent der Personaler trauten übergewichtigen Frauen prestigeträchtige Jobs zu, bei den normalgewichtigen dagegen 43 Prozent. Und nur sechs Prozent glaubten, dass sie das Zeug zu Leitungsfunktionen nennen. Auch die übergewichtigen Männer schnitten in der Bewertung schlechter ab als ihre normalgewichtigen Geschlechtsgenossen, jedoch waren die Unterschiede nicht zu stark wie bei der Bewertung der Frauen. Real ist der Anteil übergewichtiger Männer in Prestigepositionen etwa fünfmal so hoch wie von den Personalern geschätzt, bei den Frauen sogar achtmal so hoch. Zu berücksichtigen ist, dass der Bildertest nicht direkt mit Bewerbungssituationen vergleichbar ist, denn im Gespräch können auch Übergewichtige Pluspunkte sammeln. Aber dazu müssen sie erst einmal eingeladen werden.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/bewerbungen-personaler-trauen-dicken-wenig-zu-a-851788.html new" target="_blank">Wenn Kilos zum Karrierekiller werden, Spiegel online 24.8.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abstieg der Mittelschicht nur eine Illusion?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Kluft zwischen Arm und Reich auch in Deutschland immer stärker wächst und die Mittelschicht erodiert. Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln zeigt nun in einer Betrachtung der Entwicklung in den letzten zwanzig Jahren, dass die Verhältnisse vergleichbar stabil zu sein scheinen. Laut den Berechnungen des Instituts zählten 2009 in Deutschland 48,7 Prozent der erwerbsfähigen Personen zur Mittelschicht - 1991 waren es mit 49,9 Prozent nur geringfügig mehr. Die Zahl der Einkommensreichen habe sich im gleichen Zeitraum von 2,6 auf 3,2 Prozent nur leicht erhöht. Wie diese Zahlen zustande kommen, berichtet die FTD leider nicht. Eine <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?entry" target="_blank">Untersuchung</a>, über die ich vor vier Jahren hier geschrieben habe, legt nämlich eine ganz andere Entwicklung nahe.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere/karriere/:stabile-einkommenstruktur-abstiegsangst-der-mittelschicht-ist-meist-unbegruendet/70082362.html new" target="_blank">Stabile Einkommensstruktur: Abstiegsangst der Mittelschicht ist meist unbegründet, FTD 28.8.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=abstieg-der-mittelschicht-nur-eine-illusion</link>
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<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress killt Nervenzellen und fördert Demenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsende Diskussion über die Auswirkungen von Stress erhält neue Nahrung, denn wissenschaftliche Studien legen nahe, dass die Überbeanspruchung im Arbeitsleben nicht nur zu Burn-out führt, sondern auch gravierende langfristige Folgen haben kann. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Stress das Risiko, an einer Depression zu erkranken, erhöht. Depressionen wiederum können eine beginnende Altersdemenz oder Alzheimererkrankung beschleunigen oder demenzähnliche Symptome mit sich bringen. Die durch Stress erhöhte Cortisolproduktion im Körper zieht nämlich auch neurobiologische Veränderungen im Gehirn nach sich. Bei jungen Menschen führt Stress vorübergehend zur Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten. Bei Älteren hingegen ist ein signifikanter Verlust von Nervenzellen feststellbar, der irreversibel ist. Die gute Nachricht: Durch Gedächtnistraining oder auch Meditation können sich neue Nervenzellen bilden. Doch dieses &quot;Gegenmittel&quot; sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine langanhaltende einseitige Beanspruchung von Körper und Geist eben Folgen hat.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehirnleistung-stress-macht-vergesslich-seite-all/7059742-all.html new" target="_blank">Stress macht vergesslich, WiWo 27.8.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=stress-killt-nervenzellen-und-fördert-demenz</link>
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<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Narzisstische Kränkung in der Überflussgesellschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit der französische Soziologe Pierre Bourdieu uns mit seiner Untersuchung über die &quot;feinen Unterschiede&quot; deutlich machte, dass auch Konsum ein wunderbares Mittel zur Statusdistinktion ist, wissen wir, wie viel es über uns aussagt, welche Marken wir kaufen und wie viel wir uns von etwas leisten. In Zeiten der Krise stellt sich jedoch für immer mehr Menschen nicht mehr nur die Frage: Alnatura oder Aldi? Denn wer mit kleinsten Budgets auskommen muss oder gar HartzIV-Leistungen bezieht, für den wird oft schon der Waschmittelkauf zum Problem - weil eine Großpackung, die drei Monate reicht, leicht das Wochenbudget auffrisst. Der Konzern Unilever kündigte nun an, auch in Europa kleinere Packungsgrößen für seine Produkte einzuführen. Ein Schritt, durch den sich die taz an die &quot;Dritte Welt&quot; erinnert fühlt: &quot;Die kleine Packung wird zur Verkörperung der Krise. Diese kleinen Packungen gab es früher nur anderswo. In Afrika. In Asien. Vielleicht auch in Lateinamerika. Aber jetzt kommen sie also auch nach Europa, nach Spanien, Griechenland, Italien. Nach vier Jahren Finanzkrise sind „wir“ also soweit. „Wir“ sind also jetzt auch Afrika. Da klingt die Hintergrundmelodie vom Abstieg Europas an.&quot; Ist das der neue Konsum 0.5? Sicher zeigt der Schritt von Unilever, dass nun auch europäische Märkte in Sachen Konsum keine anything goes Arenen mehr sind. Aber letztlich haben kleinere Verpackungsgrößen auch etwas Positives. Die wachsende Zahl der Single-Haushalte wird sich sicherlich ebenfalls über die neuen Angebote freuen, denn wem immer die letzten zwei Scheiben Käse in der Packung verschimmeln, weil er mit dem Essen einfach nicht nachkommt, der ist dankbar, wenn künftig statt 150 Gramm vielleicht nur noch 75 Gramm in der Verpackung stecken. <br><a href="http://www.taz.de/Krise-und-Warenwelt/!100510/ new" target="_blank">Eine kleine Packung, bitte, taz 28.8.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gestalten statt Karriere machen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel online beleuchtet in einem umfassenden Artikel einen grundlegenden Einstellungswandel bei jungen High Potentials. Galt noch vor gar nicht allzu langer für viele Absolventen der Top-Eliteschmieden, dass ihr Lebensziel der höchstmögliche Aufstieg in renommierten Konzernen ist, scheint sich diese Perspektive geradezu dramatisch zu wandeln. Neben schon zu Klassikern avancierenden neuen Einstellungen, bei der Arbeit auch Sinn verwirklichen zu wollen und Gestaltungsfreiräume zu wünschen, ist das neue Anti-Karriere-Phänomen indes viel vielschichtiger. Manche Experten sehen eine neue &quot;Scheu vor Verantwortung&quot; bei den jungen Absolventen. Andere Antipathien gegen Hierarchiedenken, Ergebnisdruck und zeitliche Vereinnahmung durch endlos lange Arbeitstage. Wieder andere sehen in der Generation der potentiellen Nachwuchsmanager einen starken Selbstbestimmungsdrang. Studien wiederum zeigen, dass in den letzten Jahren die Stressresistenz der Absolventen zurückgeht. In einer Kienbaum-Umfrage zu den wichtigsten Werten des Führungsnachwuchses landeten Family &amp; Friends mit 71 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Selbstverwirklichung (48 Prozent) und Erfolg und Karriere (43 Prozent). Arbeit wird also für immer mehr Menschen zu einem überschaubaren Teil des Lebens, der andere Optionen nicht dominieren sollte. McKinsey-Recruiting-Chef Thomas Fritz bringt den grundlegenden Wandel auf den Punkt: &quot;Die Vorstellung eines erfüllten Lebens ist mehrdimensional geworden.&quot; Und dieser Wunsch nach Mehrdimensionalität könnte die Wirtschaft langfristig grundlegend verändern, denn wenn Geldgier und Karrieregeilheit nicht mehr das treibende Moment für High Potentials ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese dennoch ambitionierten Menschen sich entweder neue Tätigkeitsfelder suchen oder aber die Unternehmen sich so verändern, dass sie für den Führungsnachwuchs noch attraktiv sind.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karriereverweigerer-wer-will-noch-chef-werden-a-851667.html new" target="_blank">Karriere? Ohne mich! Spiegel online 27.8.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Bewusstsein für Sinn und Prozesse]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Gastbeitrag auf Zeit online erklärt der dm-Gründer Götz Werner, warum Unternehmen ihre Mitarbeiter als Zweck betrachten sollten und nicht als Mittel. Für Werner ist augenscheinlich: &quot;Wer die Frage nach dem Warum und Wozu stellt und die Bedürfnisse der Menschen im Blick hat, erkennt: Ein Unternehmen stellt für jeden Beteiligten einen Lebensschauplatz dar, der ihn dabei unterstützen sollte, sich seiner selbst bewusst zu werden und seine Lebensbiografie zu gestalten.&quot; Das Unternehmen als Bewusstseinsraum? Ja - und noch mehr: Für den dm-Gründer ergibt sich die Notwendigkeit, Firmen nicht mehr als hierarchische Systeme zu denken, sondern als Prozesse, die die Folgen des unternehmerischen Handelns stets berücksichtigen. Bewusstsein und Prozessperspektive verbinden sich laut Werner dann wie folgt: &quot;Das gesellschaftliche Bewusstsein muss dem individuellen folgen. Ein Unternehmer oder Manager sollte sich heutzutage stets fragen: Warum und wozu machen wir das? Macht das Unternehmen für Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten Sinn? Denn nur wenn die Stakeholder einen Sinn in dem erkennen, was Unternehmen beabsichtigen und tun, werden diese auch nachhaltig erfolgreich sein. Für die Mitarbeiter wird der Arbeitsplatz dann zu einem Ort, an dem sie sich mit ihren Fähigkeiten einbringen und sich dadurch auch ausdrücken können.&quot; Das schöne an dieser Argumentation: Hier wird Sinn nicht als Ziel propagiert, sondern er entsteht im Zuge eines lebendigen Prozesses, der sich entwickeln kann, wenn Menschen sich in ihrer Entwicklungsfähigkeit in Firmen wirklich einbringen können.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-08/gastbeitrag-management-goetz-werner/komplettansicht new" target="_blank">Mitarbeiter wollen den Sinn verstehen, Zeit online 24.8.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Change braucht Interaktion und Gestaltung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Change-Projekte sind heikel, denn nach wie vor scheitern viele Veränderungsbemühungen in Unternehmen - nicht zuletzt deshalb, weil Entscheider sich der notwendigen Prozessqualitäten, die nachhaltiger Wandel braucht, kaum bewusst sind. Als wunder Punkt kristallisiert sich immer wieder heraus, dass Mitarbeiterbeteiligung eine wichtige Basis für das Veränderungsmanagement ist, doch ihre Umsetzung erfolgt oft nur halbherzig. So denken laut einer Kienbaum-Studie zwei Drittel der Top-Manager, die Mitarbeiter im eigenen Unternehmen würden erfolgreich bei Change-Projekten beteiligt. Nur 40 Prozent der entsprechenden Projektleiter sagen jedoch, die Mitarbeiter würden tatsächlich zu Vorschlägen aufgerufen. Bei der Realisierung dieser Vorschläge sieht es ganz ähnlich aus. 57 Prozent der Top-Manager glauben, diese würden auch umgesetzt, während dies lediglich ein Viertel der Projektmanager bestätigen mag. Matthias Meifert von Kienbaum ist der Ansicht, dass Führungskräfte hier eine Holschuld haben: &quot;Sie müssen sich darum bemühen, die Wahrheit zu hören. Sie nutzen zu selten das Instrument des Monitorings, versäumen also, die Mitarbeiter zu befragen.&quot; Sicher, Feedbackprozesse sind aufwändig, und bringen bisweilen auch Ergebnisse, die den Entscheidern nicht gefallen. Andererseits zeigt die Statistik knallhart, dass erzwungener Change ohne Beteiligung meist ins Leere läuft ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/moderation-des-veraenderungs-managements-totschweigen-geht-daneben-1.1443382 new" target="_blank">&quot;Totschweigen geht daneben&quot;, SZ 20.8.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=change-braucht-interaktion-und-gestaltung</link>
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<pubDate>Mon, 03 Sep 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Männlich, ambitioniert, aber aussortiert?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Deutschlands Unternehmen grassiert die Angst vor einer Massendiskriminierung. Die politische Diskussion über eine Frauenquote für Führungspositionen versetzt viele ambitionierte Männer in Alarmstimmung, denn sie können sich inzwischen ausrechnen, dass die Wahrscheinlichkeit, von einer Frau beim beruflichen Aufstieg überholt zu werden, in den nächsten Jahren rasant steigt. Wenn alle Dax-30-Unternehmen ihre Quotenziele umsetzen, müssen sie in den nächsten Jahren 5.500 Frauen ins obere Management bringen - Jobs, auf die viele Männer ein gefühltes Anrecht geltend machen. Personaler fragen sich bereits, wohin sie all die aufstiegswilligen Männer &quot;aussortieren&quot; sollen, Männer suchen bereits nach Arbeitgebern, die sich als Ablehner von mehr Frauen in der Führungsetage positionieren. Es herrscht Aufruhr, weil Männer zu ahnen beginnen, wie ein Berufsleben aussieht, dass für Frauen seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit ist - undifferenziertes Ackern bis maximal zur mittleren Führungsebene ohne Aussicht auf einen Chefsessel oder zumindest eine gehobene Position in der zweiten Reihe. Die Hysterie der Männer, die durch immer neue Umfragen genährt wird, dürfte noch lange nicht abebben. Andererseits könnte dieses Übergangsphänomen (so die Firmen überhaupt genügend qualifizierte und führungswillige Frauen finden) auch bald wieder ausgestanden sein, denn die junge Generation der Arbeitnehmer (siehe unsere Meldung vom 24. August) scheint bereits längst nicht mehr so erpicht auf Chefsessel und Insignien der Macht zu sein.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/geschlechterkampf-die-frauenquote-bremst-maenner-aus-seite-all/6984126-all.html new" target="_blank">Die Frauenquote bremst Männer aus, 14.8.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=männlich,-ambitioniert,-aber-aussortiert</link>
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<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neuer Höchststand bei Stresserkrankungen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Betriebskrankenkassen zeigt, dass Stresserkrankungen weiter auf dem Vormarsch sind. Im Schnitt waren die Arbeitnehmer im ersten Halbjahr 2012 16 Tage krankgeschrieben - ein Höchststand seit 1999. Die Gesamtzahl der Krankheitstage blieg gegenüber dem Vorjahr vergleichsweise stabil, doch stiegen die Fehlzeiten aufgrund von Stresserkrankungen deutlich an. Insgesamt machen Burn-out, Depressionen und psychische Leiden bereits 13,2 Prozent aller Krankheitstage aus und stehen damit dritter Stelle nach Muskel- und Skelett-Erkrankungen (26,3 Prozent) und Atemwegserkrankungen (14,4 Prozent). Bei Männern verzeichneten die Betriebskrankenkassen einen Zuwachs von 20 Prozent bei psychischen Erkrankungen, bei Frauen einen Anstieg um 18 Prozent. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist bei diesen Erkrankungen mit 37 Tagen höher als bei Krebsbehandlungen (36 Tage).<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2012-08/krankenstand-halbjahr-2012 new" target="_blank">Arbeitnehmer fehlen im Durchschnitt acht Tage, Zeit online 13.8.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neuer-höchststand-bei-stresserkrankungen</link>
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<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[In fünf Dax-Konzernen stellen Frauen die Mehrheit der Mitarbeiter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Diskussion um die Frauenquote zum Trotz gibt es bereits einige Konzerne, in denen Frauen besonders gute Karrierechancen haben. Eine Umfrage der WirtschaftsWoche zeigt: In fünf Dax-Konzernen ist bereits die Mehrheit der Beschäftigten weiblich und auch in Führungspositionen sind dort Frauen besser positioniert als in anderen Unternehmen. Das Ranking der Frauen-Domänen: Fresenius (67 Prozent), Metro (55,6 Prozent), Adidas (52 Prozent) Beiersdorf (51,9 Prozent), Munich Re (51 Prozent). Was die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen angeht, zeigt sich folgendes Bild: Henkel (29,5 Prozent), Fresenius (27 Prozent), Merck (23 Prozent), Bayer (22,3 Prozent), Munich Re (20,5 Prozent), Beiersdorf (20,5 Prozent).<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/frauenquote-fuenf-dax-konzerne-beschaeftigen-mehr-frauen-als-maenner/6987730.html new" target="_blank">Fünf Dax-Konzerne beschäftigen mehr Frauen als Männer, WiWo 11.8.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fair Trade wächst, bleibt aber Nische]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Trotz Krise sind immer mehr Menschen bereit, die vergleichsweise teuren Fair-Trade-Produkte zu kaufen. so stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 477 Millionen Euro, so das Forum Fairer Handel. Fair Trade kommt welt 1,2 Millionen Bauern und Arbeitern in mehr als 60 Ländern zugute. Deren Familien eingerechnet werden so rund sechs Millionen Menschen erreicht. In Deutschland setzen sich etwa 100.000 Menschen ehrenamtlich für den fairen Handel ein. Wichtigstes Fair-Trade-Produkt bleibt der Kaffee, mit dem jeder zweite Euro umgesetzt wird. Der Anteil des fairen Kaffees am Welthandel ist zwar gestiegen, liegt aber dennoch erst bei zwei Prozent. Der Marktanteil bei fair gehandelten Blumen stieg auf etwa acht Prozent.<br><a href="http://www.taz.de/Fairer-Handel-boomt-trotz-Krise/!99378/ new" target="_blank">Blumen zum Kaffee, taz 10.8.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fair-trade-wächst,-bleibt-aber-nische</link>
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<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Tief nach dem Urlaub]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Während viele noch die Auszeit ihrer Ferien genießen, leiden manche Urlaubsrückkehrer bereits am so genannten Post-Holiday-Syndrom. Jüngste Forschungen zeigen, dass der Stresspegel sich bereits zum Urlaubsende erhöhen kann, wenn die Urlauber schon über das, was sie nach ihrer Rückkehr an den Arbeitsplatz erwartet, nachdenken. Zurück im Büro brauchen Körper und Kopf im Schnitt ein bis drei Tage, um wieder zum gewohnten Arbeitsrhythmus zu finden. Ein besonders schöner Urlaub hat gute und auch negative Konsequenzen. Einerseits sind zufriedene Urlauber meist länger erholt, doch finden sie auch schwerer zurück in den Arbeitsalltag. Bei aller Gram über das Ende der freien Zeit raten Experten dazu, den nächsten Urlaub bereits im Blick zu behalten, denn einerseits erhöht das die Vorfreude, andererseits zeigen Langzeitstudien, dass Urlaubsvermeider anfälliger für typische Stresserkrankungen sind.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-08/urlaub-rueckkehr-entspannung/komplettansicht new" target="_blank">Nach dem Urlaub kommt der Blues, Zeit online 9.8.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Generation Y krempelt Führungsverständnis um]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Herrschaftswissen, Kontrolle, Machtspiele - wenn es nach der Generation Y geht, den zwischen 1980 und 1995 Geborenen, sollten Perspektiven wie diese zu Auslaufmodellen werden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Automobilbauers Audi unter seinen Beschäftigten dieser Altersgruppe. &quot;Die jungen Menschen suchen Herausforderungen, ein Job muss für sie spannend und abwechslungsreich sein. Sie wollen auch Verantwortung übernehmen, aber stärker für Inhalte und Sachthemen. Führungsverantwortung oder ein Aufstieg in der Hierarchie sind für sie nicht mehr so erstrebenswert wie für die Generationen vor ihr&quot;, so Audi-Personalvorstand Thomas Sigi. Der Personaler erkennt bei den jungen Arbeitnehmern ein &quot;stärker inhaltliches Verständnis von Führung&quot;: &quot;Wer bei einem Thema am besten Bescheid weiß, darf bestimmen.&quot; Inspiriert durch die Generation Y rechnet Sigi damit, dass Aspekte wie offenes Wissensmanagement, flache Organisation, gelebte Work-Life-Balance, eine gute Fehlerkultur, hierarchielose Kommunikation und Vertrauen künftig in Unternehmen deutlich mehr Bedeutung gewinnen werden. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/generation-y-audi-personalvorstand-thomas-sigi-im-interview-a-848764.html new" target="_blank">&quot;Die Generation Y ändert die Unternehmen&quot;, Spiegel online 9.8.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=generation-y-krempelt-führungsverständnis-um</link>
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<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Immer mehr atypische Beschäftigungsverhältnisse]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen sowie junge oder gering qualifizierte Arbeitnehmer haben es immer schwerer, unbefristete Vollzeitstellen zu finden, so das Ergebnis einer Untersuchung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, die die Entwicklung der so genannten atypischen Beschäftigung in 20 europäischen Ländern im Zeitraum von 1996 bis 2009 analysiert. So stieg der Anteil der Frauen, die in Teilzeit arbeiten, in diesem Zeitraum von 19 auf 29 Prozent. Von den unter 30-jährigen Arbeitnehmer haben heute nur noch 24 Prozent einen unbefristeten Vollzeitjob, während es Mitte der 1990er Jahre noch 35 Prozent waren. Bei den gering Qualifizierten sank die Zahl derer, die sich über ein Normalarbeitsverhältnis freuen können, von 24 auf 16 Prozent. Gestiegen ist hingegen die Beschäftigung in der Altersgruppe über 50 Jahre. Während hier 1996 die Hälfte der Menschen nicht erwerbstätig war, trifft dies heute nur noch auf jeden Dritten zu.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitsmarkt-berufseinsteiger-haben-immer-seltener-einen-sicheren-job-1.1434561 new" target="_blank">Berufseinsteiger haben immer seltener einen sicheren Job, SZ 7.8.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[80 Prozent aller Deutschen fordern mehr politische Partizipation]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen ist nicht länger bereit, tatenlos zuzusehen, wie im ewigen Tauziehen zwischen Politik und Wirtschaft händeringend nach Lösungen für die globalen Krisen gesucht wird, aber unter dem Strich letztlich nicht wirklich etwas passiert. Sie setzen darauf, dass es den Einbezug breiter Teile der Bevölkerung braucht, um die Welt besser zu machen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 2.000 Personen der GfK Marktforschung im Auftrag der gemeinnützigen Stiftung für Philosophie Identity Foundation, die im August 2012 veröffentlicht wurde. Bereits 80,6 Prozent aller Deutschen missbilligen es, dass große Entscheidungen allein von der Politik getroffen werden. Sie fordern eine stärkere zivilgesellschaftliche Beteiligung, beispielsweise durch Volksentscheide. Dabei geht es ihnen nicht um Protest, sondern um nachhaltige Ergebnisse, zu denen sie selbst beitragen möchten. „Wir Bürger dürfen Politik und Wirtschaft die Lösung der globalen Krisen nicht alleine überlassen, sondern sollten uns persönlich für Veränderungen in der Gesellschaft engagieren“, sagen 82,6 Prozent aller Deutschen. Und 76,7 Prozent sind der Meinung, dass in der Bevölkerung viele Lösungen für die großen Herausforderungen der Gegenwart entwickelt werden, die stärker von der Politik aufgegriffen werden sollten. 19,2 Prozent engagieren sich bereits in Bürgerinitiativen, Vereinen, in ihrem beruflichen oder privaten Umfeld dafür, „dass die Welt eine bessere wird“. <br><a href="http://identity-foundation.de/was-wir-tun/identitaet-und-gesellschaft.html#omnibus new" target="_blank">Pressemitteilung der Identity Foundation</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=80-prozent-aller-deutschen-fordern-mehr-politische-partizipation</link>
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<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Etwas mehr Gefühl bitte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>BDI-Präsident Hans-Peter Keitel ist der Ansicht, dass gute Führung auch davon abhängt, wie facettenreich Manager in ihrer Persönlichkeit sein können. &quot;Mir war bei der Einstellung von Führungskräften auch immer wichtig, eine Facette zu finden, die mit dem Beruf nichts zu tun hat. Das kann Familie, Religion oder auch eine sportliche Höchstleistung sein. Es ist doch wie bei einer Geige: Wenn Sie die mit einer einzelnen Saite bespannen und spielen, dann ist das etwas anderes, als wenn Sie zwar nur eine Saite anstreichen, die anderen drei aber dabei sind: Denn sie schwingen mit. Sonst ist es ein verdammt eindimensionaler Klang. Wer weitere gestimmte Saiten hat, die mitklingen, ist automatisch auch emotional anders belastbar. Das macht menschlicher und widerstandsfähiger und weniger technokratisch.&quot; Auch Emotionen spielen in seinen Augen eine wichtige Rolle bei Führungsaufgaben, denn: &quot;Gute Führung geht ohne Mitgefühl gar nicht.&quot; Der BDI-Chef kritisiert auch den ständigen Zeitdruck in Business und Politik, den er als &quot;dramatische Entwicklung&quot; erachtet, weil die &quot;Verknappung der Zeit das Schürfen tiefer Gruben verhindert&quot;: &quot;Sie können immer nur an der Oberfläche kratzen. Es ist fast unmöglich, sich Inseln zu schaffen, in denen sich auch der Geist regeneriert, um so die andere Saite mal wieder zum Klingen zu bringen.&quot; <br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article108480677/Gute-Manager-brauchen-auch-Mitgefuehl.html new" target="_blank">&quot;Gute Manager brauchen auch Mitgefühl&quot;, Welt 5.8.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche sehnen Rente herbei]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Rente mit 67 ist für viele Deutsche anscheinend nach wie vor ein No-Go. In einer Umfrage des Jobportals Monster.de meinten 89 Prozent der 1.600 Umfrageteilnehmer, dass sie es sich nicht vorstellen können, so lange im Erwerbsleben zu verbleiben. Lediglich 2 Prozent wollen diesem neuen gesetzlichen Rahmen folgen. Allerdings: 3 Prozent wollen auf jeden Fall sogar länger arbeiten, 2 Prozent können sich sogar überhaupt nicht vorstellen, in Rente zu gehen. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:lebensarbeitszeit-bloss-nicht-bis-67-arbeiten/70067548.html#utm_source" target="_blank">Bloß nicht bis 67 arbeiten, FTD 26.7.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=deutsche-sehnen-rente-herbei</link>
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<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lohas noch immer ein Minderheiten-Phänomen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Lohas-Trend (Lifestyles of Health and Sustainability) geistert zwar überproportional häufig durch Medien und Marketing, bleibt aber nach wie vor ein Minderheitenphänomen, wie die neueste AWA-Erhebung von Allensbach zeigt. Das Institut rechnet rund 11 Prozent aller Deutschen zu den Lohas-Anhängern - ein Wert, der in den letzten Jahren stabil geblieben ist. Statistisch betrachtet wird der Lohas-Stil überdurchschnittlich häufig von Frauen, Menschen über 50, mit (Fach-)Hochschulreife und sehr guter bis guter Einkommenssituation kultiviert. Die Lohas-Konsumenten sind in hohem Maße an Qualität und Marken orientiert, überdurchschnittlich innovationsoffen und explizit weder technik- noch fortschrittsfeindlich eingestellt. Sie setzen beim Einkauf auf sozial- und umweltverträgliche Produkte und legen Wert auf faire Wirtschaftsbeziehungen. Während nur 22 Prozent der Gesamtbevölkerung Wert auf Bio-Produkte legen, sind es im Lohas-Umfeld 67 Prozent. Beim Kauf von Kleidung achten 40 Prozent (Bevölkerungsdurchschnitt 13 Prozent) auf eine sozial- und umweltverträgliche Produktion. Rund 25 Prozent der Bevölkerung sind bereits bereit, für umweltverträgliche Produkte auch höhere Preise zu zahlen.<a href="http://www.ifd-allensbach.de/fileadmin/AWA/AWA_Praesentationen/2012/IfD_AWA2012_Konsumverhalten.pdf new" target="_blank">Allensbach-Studie</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lohas-noch-immer-ein-minderheiten-phänomen</link>
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<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit ... ist nicht alles]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung beleuchtet in einem Beitrag einmal mehr den neuen Trend zum Downshifting. Immer mehr vor allem hochqualifizierte Mitarbeiter denken nicht mehr allein an Einkommen und Aufstieg, sondern suchen in ihrer Arbeit gezielt nach Sinn, wünschen sich mehr freie Zeit für Familie, Ehrenamt oder schlicht Freizeit und wollen den Kopf auch frei haben, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Für Berater ist bereits klar, dass das Modell &quot;Karriere um jeden Preis&quot; längst nicht mehr für alle gut Qualifizierten Gültigkeit hat. Die zunehmende Arbeitsverdichtung, aber auch die überproportional geforderte Permanent-Präsenz in Führungsjobs lassen immer mehr Menschen am damit verbundenen Selbstverschleiß zweifeln. Sie wollen mehr Freiräume, um ihr Menschsein auch außerhalb des Jobs zu kultivieren und zu leben. Personaler raten Firmen deshalb bereits dazu, Gestaltungsfreiheiten, sinnvolle Aufgaben und flexible Arbeitszeiten im Auge zu behalten, denn wer diese Randbedingungen nicht anbiete, dürfte künftig beim Recruiting Probleme bekommen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/zufriedenheit-im-job-wenn-geld-und-macht-nicht-mehr-locken-1.1411370 new" target="_blank">Wenn Geld und Macht nicht mehr locken, 14.7.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vertrauen in den Kapitalismus sinkt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Pew Research Center in Washington zeigt, dass das Vertrauen in den Kapitalismus in einzelnen Ländern drastisch gesunden ist, während vor allem in den aufstrebenden Nationen der Glaube an die wirtschaftliche Entwicklung ungebrochen scheint. Besonders optimistisch geben sich die Türken - 60 Prozent von ihnen betrachten ihre eigene wirtschaftliche Situation als gut (Zuwachs von 20 Prozentpunkten gegenüber 2008), 57 Prozent sehen dies auch für die Positionierung des Landes (Zuwachs um 36 Prozentpunkte gegenüber 2008). Auch in Deutschland ist der Optimismus noch groß - hier sind 74 Prozent zufrieden mit ihrer persönlichen wirtschaftlichen Situation (plus 7 Prozentpunkte) und 73 Prozent (plus 20 Prozentpunkte) mit der wirtschaftlichen Situation des Landes. In China sind die Zuwächse zwar gering, aber nur deshalb, weil die Chinesen auch im Krisenjahr 2008 schon sehr optimistisch waren. 69 Prozent der Chinesen fühlen sich selbst wirtschaftlich gut aufgestellt (plus 3 Prozentpunkte), sogar 83 Prozent (plus 1 Prozentpunkt) betachten die Situation der chinesischen Wirtschaft als gut. In den von der Krise besonders stark betroffenen Ländern zeigt sich hingegen ein anderes Bild. So glauben nur noch 57 Prozent der Spanier (minus 11 Prozentpunkte), dass ihre eigene wirtschaftliche Situation gut ist, von der spanischen Wirtschaft insgesamt nehmen dies nur noch 6 Prozent (minus 29 Prozentpunkte) an.<br><a href="http://www.pewglobal.org/2012/07/12/pervasive-gloom-about-the-world-economy/ new" target="_blank">Pervasive Gloom About the World Economy, Pew Research 12.7.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Betrug ist business as usual]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Ergebnisse sind erschütternd, doch letztlich nicht wirklich verwunderlich. Einer Untersuchung der Anwaltskanzlei Labaton Sucharow unter mehr als 500 Managern zufolge ist es für ein Viertel der Führungsleute kein Problem, im Job auch unehrliche Machenschaften zu betreiben - sie sehen zum Teil darin sogar einen Schlüssel zum Erfolg. Mehr als ein Viertel der Befragten gab zu, über Fehlverhalten oder gar illegale Geschehnisse in ihrem beruflichen Umfeld informiert zu sein, aber nichts dagegen zu unternehmen. Und rund 30 Prozent sind der Ansicht, dass die Mischung aus niedrigen Basisgehältern und hohen Boni geradezu dazu motiviere, die Regeln zu brechen. Insidergeschäfte sind für 16 Prozent der Finanzmanager ebenfalls kein Tabu. <br><a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/kolumnen/Betrug-gehoert-zum-Erfolg-article6702201.html" target="_blank">Betrug gehört zum Erfolg, n-tv 11.7.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Sommerferien! Ab 13. August sind wir wieder mit täglich frischen News für Sie da. Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage.</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Symposium &quot;New Science and Leadership&quot;]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Das in der Schweiz beheimatete Lassalle-Institut veranstaltet vom 8. bis 10. November 2012 ein Symposium &quot;New Science and Leadership&quot;, das der Frage nachgeht, in welcher Welt wir leben wollen. Die Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen den Naturwissenschaften und den Weisheitstraditionen, betrachtet Erkenntnisse aus Hirnforschung, Neurobiologie und Quantenphysik und erörtert den Nutzen, den Menschen, die in Beruf und Alltag Verantwortung tragen, aus diesen neuen Erkenntnissen für die Führungskunst und Führungskultur gewinnen können. Die Symposiumskultur zeichnet sich durch eine kreative Mischung von Referaten, Learnshops, einem Panel, der Zen-Meditation und künstlerischen Beiträgen aus. Teilnehmende haben Zeit zur Ruhe zu kommen, aufzutanken, und sich von neuen Erfahrungen und anregenden Begegnungen inspirieren zu lassen.<br><a href="http://www.lassalle-institut.org/angebote/symposium-seminare/symposium-2012/ new" target="_blank">Programminformationen</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=symposium-&quot;new-science-and-leadership&quot;</link>
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<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bessere Führung braucht neue Methoden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der aktuellen Ausgabe des Magazins <a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg new" target="_blank">Forum Nachhaltig Wirtschaften</a> ist ein Artikel von mir zum Thema &quot;Dem Business Kraft und Richtung verleihen&quot; erschienen. Darin stelle ich neue Führungssysteme wie das Managementsystem der Beratungsgesellschaft Growth River, das sich der evolutionären Organisations- und Mitarbeiterentwicklung verschrieben hat, und den integralen Ansatz Holacracy vor. Gemeinsam ist beiden, dass sie sehr funktionelle Methoden beinhalten, die den alten Top-Down-Ansatz, der trotz zunehmender Teamarbeit in vielen Firmen immer noch die vorherrschende Meta-Struktur bildet, um wirksame Feedback- und Gestaltungsprozesse von unten nach oben ergänzen. Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt: Die Ausrichtung der Mitarbeiterschaft auf das höchste Ziel des Unternehmens und die Entwicklung sich selbst organisierender Einheiten. Forum Nachhaltig Wirtschaften erscheint quartalsweise und das <a href="http://www.eco-world.de/scripts/shop.prg/eco-world-buecher?product" target="_blank">Jahresabo</a> ist für 30,- Euro erhältlich.<br><a href="http://www.zenpop.de/download/FNW_2012_03_Rosmann.pdf new" target="_blank">Kostenloser PDF-Download des Artikels</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Klimawandel an der Führungsspitze]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Deutschlands Führungsetagen scheint sich ein schleichender Wandel zu vollziehen. Nachdem sich der neue Chef der Deutschen Bank Anshu Jain bereits als Vegetarier und Anhänger des Jainismus, einer indischen Religion, die auf Gewaltverzicht, materielle Bescheidenheit und Wahrhaftigkeit setzt, geoutet hat, weht nun auch in der Führungsetage des Energiekonzerns RWE ein neuer Wind. Peter Terium, der neue CEO, ist ebenfalls überzeugter Vegetarier und macht zum Dienstantritt klar, dass Gelassenheit im Job Gold wert ist - und er selbst sich die notwendige Entspannung durch regelmäßige Yoga-Praxis verschafft. Outings wie diese wären vor ein paar Jahren wahrscheinlich noch undenkbar gewesen. Und wenn Terium nicht beim Vegetarismus als einzigem Beitrag zum Klimaschutz stehen bleibt, haben wir sicherlich noch vielversprechende Entwicklungen vor uns ...<br><a href="http://nachrichten.rp-online.de/wirtschaft/entspannt-durch-yoga-1.2887267 new" target="_blank">Entspannt durch Yoga, RP Online 27.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Jul 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Alles hat seinen Preis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es nach Siemens-Personalvorstand Brigitte Ederer geht, dann könnte mehr Bodenständigkeit ein neues Signal setzen in der gegenwärtigen Burn-out-Debatte. Ihr Credo: &quot;Ich kann nicht alles haben.&quot; Ederer vertritt die Ansicht, dass manche Mitarbeiter selbst zu viel wollen und sich damit überfordern. Beruflicher Erfolg, Familie mit Kindern, aufwändige Hobbys - je mehr Wünsche, umso größer die Gefahr, sich zu erschöpfen. Ederer rät Arbeitnehmern, auch auf sich selbst aufzupassen. Der in vielen Firmen üblichen Präsenz-Kultur, die diejenigen implizit bestraft, die nicht ständig erreichbar sind, hält die Personalchefin entgegen, dass andererseits viele Angestellte aus Angst, etwas zu versäumen, sich selbst in ständige Alarmbereitschaft versetzten. Ederer macht Mut zu mehr Gelassenheit und dazu, Niederlagen nicht krampfhaft vermeiden zu wollen. &quot;Aus denen habe ich selbst immer am meisten gelernt&quot;, so die Vorstandsfrau.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/burnout-siemens-personalvorstand-brigitte-ederer-uebers-ausbrennen-a-840125.html new" target="_blank">&quot;Die Mitarbeiter wollen selbst zu viel&quot;, Spiegel online 24.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sein eigenes Leben leben]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Was macht Menschen erfolgreich? Und wie schafft man es, im Beruf auch glücklich zu werden? Die Beraterin Susanne Petz hat auf diese Fragen verblüffend nahe liegende Antworten. &quot;Indem man sein eigenes Leben lebt. Es gibt so viele Menschen, die ein fremdbestimmtes Leben führen, einfach weil sie glauben, es ginge nicht anders. Manche machen einen Job, der gar nicht ihrer ist. Damit wird man weder glücklich noch erfolgreich. Viele wagen es nicht, sich die Frage zu stellen, was ihnen wirklich Spaß macht und wie sie ihr Potenzial stärker ausleben könnten&quot;, meint Petz und regt dazu an, in sich zu gehen, um das eigene Potential besser zu erkennen, denn: &quot;Wer seinen inneren Impulsen folgt und sie nicht verdrängt, der kann sein Leben verändern.&quot; Besonders wichtig dabei: Keine falsche Zurückhaltung im Hinblick auf persönliche Motivationen und Einzigartigkeit. &quot;Heben Sie die Trennung zwischen dem Privatmenschen und dem Berufsmenschen auf! Das Leben wird spannender, wenn wir uns auch im Beruf als Mensch und Persönlichkeit zeigen und uns nicht hinter einer Sache verstecken&quot;, meint die Beraterin.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/strategien-im-berufsleben-wie-man-seine-schwaechen-erfolgreich-nutzt-1.1391273 new" target="_blank">Wie man seine Schwächen erfolgreich nutzt, SZ 23.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bildung - eine Berg- und Talfahrt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Bildungsbericht von Bund und Ländern ähnelt einer Berg- und Talfahrt. Einerseits zeigt die Zahl derer, die höhere Bildungsabschlüsse, also Abitur oder Studium, erreichen, kontinuierlich, doch am anderen Ende der Bildungslandschaft bildet sich auch ein &quot;stabiler Sockel der Abgehängten&quot;. Rund drei Prozent aller Schüler beginnen ihre Bildungskarriere in einer Sonderschule, und 20 Prozent der Jugendlichen zählen zu den Risikoschülern, die nicht sinnhaft lesen können. Diese &quot;Bildungsverlierer&quot; sind im Schnitt bereits 20 Jahre alt, bis sie eine Ausbildung machen können. Insgesamt besuchen gegenwärtig rund 400.000 Jugendliche Förderschulen. Auch die hohen Zahlen der Studienanfänger sind zweischneidig, denn bis 2015 fehlen etwa 300.000 Studienplätze. Sowohl im unteren Bereich des Bildungssystems als auch an der Spitze geht es unter dem Strich also gleichermaßen nicht recht voran.Und das, wo allerorts gerade ein steigendes Bildungsniveau als mögliche Wachstumsstrategie in Krisenzeiten propagiert wird ...<br><a href="http://www.taz.de/Bildungsbericht-2012/!95920/ new" target="_blank">&quot;Sockel der Abgehängten&quot;, taz 22.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Engagement = Rendite]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die gute Nachricht: Seit Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise ist das Engagement der Mitarbeiter erstmals wieder angestiegen, so eine Studie des Personaldienstleisters Aon Hewitt, die auf den Daten von 3.100 Unternehmen und 9,7 Millionen Mitarbeitern basiert. So stieg der globale Engagement-Wert gegenüber 2011 um zwei auf heute 58 Prozent - in Europa war ein Einstieg um ein auf heute 52 Prozent zu verzeichnen. Die schlechte Nachricht: ein Viertel aller Mitarbeiter ist frustriert und hat innerlich gekündigt. Die Personaler raten Firmen, Führungskräfte zu installieren, die in der Lage sind, Verantwortung für die Mitarbeiter-Motivation zu übernehmen, eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung zu entwickeln und Mitarbeitern Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Dass dies nicht nur Kür, sondern Pflicht sein sollte, zeigt eine weitere Erkenntnis der Studie, denn: Die Rendite von Unternehmen steigt parallel zum Engagement ihrer Mitarbeiter.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitnehmer-wenn-sich-die-mitarbeitermotivation-an-der-rendite-ablesen-laesst/6788572.html new" target="_blank">Wenn sich die Mitarbeitermotivation an der Rendite ablesen lässt, WiWo 23.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Over-Performer-Falle]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In seiner Coaching-Kolumne auf Zeit online geht Martin Wehrle darauf ein, wie Arbeitnehmer sich im Job besonders gut in Szene setzen können. &quot;Wer tut, was man ihm sagt, wird als bemüht gesehen, aber nie als engagiert&quot;, so Wehrles nüchterne Einschätzung. Er rät deshalb dazu, übertragene Aufgaben nicht nur zu erfüllen, sondern immer noch etwas draufzulegen, denn: &quot;Ein Mitarbeiter überflügelt eine Anforderung aus eigenem Antrieb, und zwar so, dass sein Handeln nicht nach Übermut riecht, sondern nach Mitdenken und Engagement. Solche Ausreißer nach oben prägen sich ein, heben einen Mitarbeiter aus der Masse und machen ihn interessant. Erst recht, wenn diese Übererfüllung des Solls bei ihm nicht Ausnahme, sondern Regel ist.&quot; Der üblichen Karrierelogik vieler Unternehmen mag diese Perspektive völlig entsprechen. Doch sie birgt auch Gefahren, denn wer ständig mehr leistet, erhöht auch den - in den meisten Unternehmen ohnehin schon stark ausgeprägten - Druck auf sich selbst. Ist die Messlatte erst einmal höher gelegt, dürfte es nämlich schwer fallen, wieder zu einem normalen Arbeitspensum zurückzukehren. Nichts gegen Engagement, aber solche Selbstoptimierungstipps sind in der heutigen Zeit ein zweischneidiges Schwert, denn viele Arbeitnehmer sind ohnehin schon am Limit - oder bereits darüber hinaus ...<br><a href="http://www.zeit.de/2012/25/C-Coach new" target="_blank">Das Zitat ... und Ihr Gewinn, Zeit online 13.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lebensfreude aufs Wochenende vertagt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Arbeit scheint weniger froh zu machen als Freizeit - zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Umfrage unter 2.000 Deutschen im Auftrag des Happiness-Instituts von Coca-Cola. Nur knapp jeder Dritte empfindet an einem Werktag große Lebensfreude, während sich diese Zahl am Wochenende verdoppelt. Bei Schüler und Studenten ist der Samstag der freudenreichste Tag - wohl weil sie abends ausgehen und am Sonntag ausschlafen können. Sonntags widmen die deutschen im Schnitt 4,8 Stunden ihren Hobby, und 94 Prozent empfinden dabei Lebensfreude. Die freudvollsten Beschäftigungen sind dabei Treffen mit Freunden und Bekannten (77 Prozent), Geselligkeit mit der Familie (70 Prozent), Musik hören (zwei Drittel), entspannen und nichts tun (66 Prozent), Musik machen (57 Prozent) und Sport (54 Prozent). <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/glueck-hobbys-machen-mehr-spass-als-die-arbeit/6780746.html new" target="_blank">Hobbys machen mehr Spaß als die Arbeit, WiWo 21.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder zweite Berufstätige pendelt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer Untersuchung des Karriere-Netzwerkes Xing zufolge arbeiten 53 Prozent der Mitglieder des Online-Dienstes nicht in der Stadt, in der sie wohnen. Besonders hoch sind die Pendlerquoten in typischen Vororten von Großstädten. So liege die Pendler-Quote in Garching und Ismaning bei München bei deutlich über 90 Prozent. Auch sind etwa 70 Prozent der in Frankfurt Arbeitenden Pendler und wohnen nicht in der Stadt. Besonders hoch sind die Pendler-Quoten in der Industrie, wo zwei von drei Arbeitnehmern ihren Job nicht am Wohnort verrichten. Bei Menschen, die im Kultursektor arbeiten, liegt die Pendler-Quote unter einem Viertel und auch Medienschaffende pendeln nur zu 36 Prozent. Interessant ist, wie Xing zu diesen Daten gekommen ist. Sie wurden nämlich nicht etwa im Zuge einer Umfrage ermittelt, sondern einfach so aus den Datensätzen der Mitglieder ausgelesen ...<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/berufsleben-deutschland-land-der-pendler-/6771824.html new" target="_blank">Deutschland, Land der Pendler, WiWo 20.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Jul 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit dem Smartphone zu Haltungsschäden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Rund um die Uhr für die Arbeit verfügbar sein, das ist für viele Menschen längst Alltag. Der Verband britischer Physiotherapeuten schlägt nun Alarm, weil vor allem die heimischen Sonderschichten an Handy, Tablet oder Laptop die Gesundheit in besonderem Maße beeinträchtigen können. Der Verband untersuchte 2.000 Angestellte, von denen etwa zwei Drittel auch außerhalb der Dienstzeiten an ihren mobilen Geräten weiterarbeiteten. Im Schnitt verbrachten diese Mehrarbeiter rund zwei zusätzliche Stunden pro Tag am Bildschirm. Gerade bei der Nutzung mobiler Geräte werde jedoch häufig die Körperhaltung vernachlässigt, so dass Rücken- und Nackenschmerzen die Folge seien und zu stressbedingten Leiden führen könnten, warnen die Physiotherapeuten.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/permanente-erreichbarkeit-sklaven-des-bildschirms-1.1387700 new" target="_blank">Sklaven des Bildschirms, SZ 20.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie Intelligenz zu Fehlern verleitet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Auch intelligente Menschen sollten immer auf der Hut sein, denn wer schlau ist und zu Selbstüberschätzung neigt, macht leichter Fehler. Die Wissenschaft nennt das die geistigen blinden Flecken. So untersuchte der Psychologe Richard West an der James Madison Universität 500 Studenten, die mehrere Rätselfragen lösen sollten. Viele waren sich dabei sicher, vor Irrtümern gefeit zu sein, machten letztlich aber dann doch erwartbare Fehler. Mit Intelligenztests maß der Psychologe dann noch die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer und fand eine verblüffende Korrelation zur Fehlerhäufigkeit, denn je intelligenter die Studienteilnehmer waren, umso eher scheiterten sie an den Denksportaufgaben. West erklärt das damit, dass sich kluge Menschen ihrer geistigen Überlegenheit nur allzu bewusst seien. Diese Hybris mache wahrscheinlich auf einem Auge blind.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/studie-intelligenz-hat-auch-nachteile/6770204.html new" target="_blank">Intelligenz hat auch Nachteile, WiWo 19.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zufriedenheit auch eine Frage des Alters]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie zufrieden wir mit unserem Job und unserem Leben sind, ist auch eine Frage des Alters. So zeigt eine Studie der Ökonomen David Blanchflower und Andrew Oswald, die die Daten von mehr als einer Million Menschen in über 70 Ländern auswerteten, wie sich die Lebenszufriedenheit altersbedingt verändert: Im Schnitt ab etwa Mitte 30 wächst die Unzufriedenheit, doch die Talsohle ist mit Mitte 40 auch wieder durchschritten. In diesem kritischen Alter merken viele Menschen, dass beruflich manche Träume vielleicht ausgeträumt sind, doch wenn es ihnen gelingt, ihre Wünsche mit dem Möglichen abzugleichen, wächst auch ihre Zufriedenheit wieder. Das bestätigt eine Studie aus der Schweiz mit 300 Personen im Alter von 40 bis 55 Jahren, denn bei den Probanden, die verantwortlich mit ihren Möglichkeiten umgehen, ist das &quot;Alters-Tief&quot; nicht von Dauer.<br><a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/04/Midlife-Crisis/komplettansicht new" target="_blank">Das Tal des Lebens, Zeit online 15.6.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zufriedenheit-auch-eine-frage-des-alters</link>
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<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Großen positionieren sich nachhaltig]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Investmentgesellschaft SAM-Group hat ihre diesjährigen Sustainability Awards verliehen. In der Liste der Gold-Awards finden sich ausschließlich Großunternehmen, die nicht für komplexe Nachhaltigkeitsstrategien, wohl aber für aussichtsreiche Projekte geehrt wurden. Adidas beispielsweise erhielt die Auszeichnung, weil das Unternehmen für die Olympiade Sportbekleidung aus recycelten Plastikflaschen entwickelt hat. Die Allianz bemüht sich mit einem Pilotprojekt um die Erhaltung von Wäldern in Entwicklungsländern. SAP reihte sich unter die Gewinner, weil man bemüht ist, den Energieverbrauch großer Server zu reduzieren. Die weiteren Nachhaltigkeitsbegründungen auf der n-tv Webseite wirken hingegen sehr oberflächlich. So wird BMW, Henkel, Siemens, Volkswagen, Daimler und TUI lediglich ein allgemeines Bemühen um eine nachhaltigere Produktion zugesprochen. Zwar sind einige der Preisträger auf ihren eigenen Webseiten etwas auskunftsfreudiger, aber wirkliche Details über den Impact der belobigten Maßnahmen sucht man vergeblich und kann sich so des Eindrucks nur schwer erwehren, dass es hier eher um Nachhaltigkeits-Marketing geht.<br><a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/SAM-Sustainability-Awards-verliehen-article6507001.html new" target="_blank">SAM Sustainability Awards verliehen, n-tv 15.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Würde und Wertschätzung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In seinem Editorial für das Kundenmagazin alverde widmet sich der Gründer der Drogeriekette dm diesen Monat der Frage des Sinn, der Würde und der Wertschätzung. In einer hektischen Zeit, die uns durch permanente Krisendiskussionen paralysiert, wirkt es sehr wohltuend, wenn Werner darauf verweist, dass es gelte, dem einzelnen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten zu geben und zu fragen, was für jedes Individuum sinnstiftend ist. Im Verweis auf die Menschenwürde führt Werner an, dass es wichtig sei, unterschiedliche Standpunkte und Weltanschauungen zu erkennen und zu verstehen: &quot;Bei jedem Zusammenkommen mit anderen für andere ist es heute wesentlich, die Belange seines Gegenübers wahrzunehmen, einander zu verstehen und wertzuschätzen.&quot; Ein guter Anfang, möchte man meinen ...<br><a href="http://www.dm.de/cms/servlet/linkableblob/de_homepage/176400/data/pdf_ausgabe_juni-data.pdf?v" target="_blank">Götz Werner in der Juni-Ausgabe von alverde</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Konsequent öko]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Change Center Meerbusch zeigt, dass der Wechsel zu Ökostrom weder Mode noch Alibi zur Gewissensberuhigung zu sein scheint, denn bei den in der Befragung untersuchten 5.500 Ökostromnutzern zeigte sich ein konsequentes ökologisches Verhalten in vielen alltäglichen Fragen. So nutzen die Strom-Ökos auch den öffentlichen Nah-Verkehr und Car-Sharing, versorgen sich mit saisonalen und lokalen Lebensmitteln, nutzen energiesparende Haushaltsgeräte, vermeiden Einwegartikel und üben sich in Abfallvermeidung. Zudem zeigt die Studie, dass ein nennenswerter Anteil der Ökostromkunden auch selbst Energie produziert oder sich für Öko-Energie engagiert. Jeder vierte Befragte nutzt Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung, an zweiter Stelle wurden Photovoltaik-Anlagen genannt. 17 Prozent sind an Umweltfonds beteiligt, etwas weniger an Bürgersolar- oder -windparks. Die Studie kommt deshalb zu dem Schluss, dass die Risiken der Energiewende weniger auf der Produktions- oder Nachfrageseite zu sehen sind, sondern eher in den Kontroversen um Energietransport und -speicherung. So raten die Studienautoren dazu, künftig stärker auf die Chancen dezentraler Energiekonzepte zu setzen. Wie viele Ökostromnutzer es in Deutschland gegenwärtig gibt, ist schwer zu sagen, denn viele Tarife mischen nur Ökostrom bei und aus Gründen der sozialen Erwünschtheit geben bei Umfragen regelmäßig mehr Menschen an, Ökostrom zu nutzen, als es tatsächlich tun. Das Change Center hatte neben der reinen Befragung von Ökostromkunden auch ein Repräsentativsample von rund 1.000 Personen befragt, unter denen sich etwa 25 Prozent als Ökostromkunden outeten - eine Zahl, die wahrscheinlich überhöht ist, denn andere Studien gehen von einer Quote von 7,5 Prozent oder drei Millionen Haushalten aus.<br><a href="http://change-centre.org/media/2012/06/ChangeCentre-Pressemitteilung_Umsteiger-Report_14-06-12.pdf new" target="_blank">Pressemitteilung Change Center, 14.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wir sind dick und depressiv]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie das Leben in westlichen Industriestaaten krank machen kann, zeigt eine große Repräsentativstudie des Robert-Koch-Instituts über den Gesundheitszustand der Nation, für die 7.200 Deutsche befragt wurden. Vor allem Übergewicht wird hierzulande immer mehr zum Thema, denn der Untersuchung zufolge sind 67,1 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen inzwischen übergewichtig. Die Zahl stagniert zwar insgesamt, doch liegt krankhafte Fettleibigkeit bei inzwischen knapp einem Viertel der Bevölkerung vor. Forscher sehen hier vor allem junge Männer unter 35 Jahren mit niedrigem sozioökonomischen Status gefährdet, was zeigt, dass Gesundheit nicht nur eine Frage individueller Faktoren, sondern auch der persönlichen wirtschaftlichen Verhältnisse ist. Auch bei den psychosozialen Gesundheitsfakten sieht es nicht rosig aus. Jeder vierte Befragte gab an, mindestens dreimal pro Woche mit Schlafstörungen zu kämpfen. 4,2 Prozent der Befragten wiesen ein Burn-out-Syndrom auf und 8,1 Prozent eine Depression. Wir scheinen also immer mehr zu einer kranken Gesellschaft zu werden.<br><a href="http://www.taz.de/Studie-zur-Gesundheit-der-Deutschen/!95360/ new" target="_blank">Depressiv, fett und überzuckert, taz 14.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder vierte Deutsche fühlt sich im Job unterfordert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht das leisten zu können, was man eigentlich möchte, das ist für jeden vierten deutschen Arbeitnehmer eine alltägliche Erfahrung, so eine Studie der OECD. In der Schweiz fühlt sich gar schon jeder dritte Arbeitnehmer unterfordert, und in Griechenland trauen sich fast 48 Prozent mehr zu, als sie an ihrem gegenwärtigen Arbeitsplatz ausrichten können. Die OECD zieht aus ihrer Untersuchung den Schluss, dass die Fähigkeiten der Mitarbeiter besser mit den Erfordernissen der unterschiedlichen Arbeitsplätze in Unternehmen abgeglichen werden müssten. Auch sollten Führungskräfte darin geschult werden, die Fertigkeiten ihrer Mitarbeiter besser zu erkennen und dann gezielter einzusetzen. Denn nur so könnten Firmen die Motivation ihrer Angestellten fördern.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:mitarbeiter-motivation-wenn-der-job-unterfordert/70049930.html#utm_source" target="_blank">Wenn der Job unterfordert, FTD 13.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Jun 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Überstunden ohne Ende]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Karriereportals Monster.de zeigt, dass Überstunden längst der Normalfall sind. Unter den 600 Befragten gaben lediglich vier Prozent an, überhaupt keine Überstunden zu leisten. 55 Prozent der Arbeitnehmer bekommen diese Mehrarbeit nicht vergütet. Gut 30 Prozent können die Überstunden immerhin abfeiern, zwei Prozent erhalten eine anderweitige Kompensation. Lediglich neun Prozent werden für ihre Überstunden regulär bezahlt. Experten gehen davon aus, dass 2010 in Deutschland 2,5 Milliarden Überstunden geleistet wurden. Für 2011 geht das Institut der Deutschen Wirtschaft von rund 1,25 Milliarden Stunden aus. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:verguetung-eine-milliarde-ueberstunden-sind-unbezahlt/70045831.html#utm_source" target="_blank">Eine Milliarde Überstunden sind unbezahlt, FTD 5.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schöne Karriere]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Den Antidiskriminierungsgesetzen zum Trotz spielt Schönheit eine wichtige Rolle für die Karriere. So hat der US-Ökonom Daniel Hamermesh ermittelt, dass gut aussehende Menschen bei gleicher Qualifikation bis zu fünf Prozent mehr verdienen als durchschnittlich aussehende Kollegen. Seiner Erhebung zufolge erwirtschaften Unternehmen mit besonders attraktiven Mitarbeitern auch höhere Umsätze. Auch das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit geht davon aus, dass gutes Aussehen den wirtschaftlichen Erfolg steigert - und sich damit auch positiv auf die individuelle Lebenszufriedenheit auswirke. Eine deutsche Studie untermauert den Schönheitstrend: Fanden 1986 nur fünf Prozent der Führungskräfte das äußere Erscheinungsbild von Mitarbeitern wichtig, sind es mittlerweile mehr als ein Drittel. <br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/erfolg-schoene-menschen-machen-haeufiger-karriere/6711932.html new" target="_blank">Schöne Menschen machen häufiger Karriere, WiWo 5.6.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schöne-karriere</link>
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<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Digital Natives - selbstbewusst und anspruchsvoll]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt Henkel-Personalvorstand Kathrin Menges, was Firmen im Umgang mit den so genannten Digital Natives beachten müssen. &quot;Sie wissen genau, was sie können und was sie wollen. Sie sind sehr anspruchsvoll gegenüber Arbeitgebern, verlangen interessante Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten. ... Arbeitgeber müssen noch viel individueller auf den Einzelnen und seine Interessen eingehen. Sonst verlieren sie die besten Leute&quot;, beschreibt Menges die Herausforderung, denen sich die Firmen stellen müssten. Der Nachwuchs will Verantwortung übernehmen und gestalten können. So nehmen Hierarchien in Unternehmen zunehmend ab, weil Projektarbeit und weltweite Vernetzung mehr Miteinander erfordern. Hinzu kommt: Ein Aufstieg allein mit Blick auf Hierarchien steht für die junge Generation häufig gar nicht im Vordergrund, denn wichtiger ist dem Nachwuchs Freude bei der Arbeit und Anerkennung der eigenen Leistung. Menges rät Firmen deshalb, die Karrierepfade abwechslungsreicher zu gestalten durch reizvolle Projekte, Weiterbildungen oder internationale Einsätze.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/kathrin-menges-mit-dem-laptop-auf-der-parkbank-davon-traeumt-nicht-jeder/6696036.html new" target="_blank">&quot;Mit dem Laptop auf der Parkbank - davon träumt nicht jeder&quot;, HB 5.6.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=digital-natives---selbstbewusst-und-anspruchsvoll</link>
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<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Charisma kann man lernen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Kompetenzen sind im Arbeitsleben das A und O für berufliche Erfolge, doch reichen sie nicht aus, um wirklich etwas zu bewirken. So wirft Welt online einen Blick auf die Frage, wie wichtig das Charisma in diesem Kontext ist und wie man es entwickeln kann. Das Wichtigste vorab: Charisma ist nicht zu verwechseln mit Unfehlbarkeit. Im Gegenteil - wer auch zu seinen Schwächen stehen kann und nicht versucht, über die hinwegzutäuschen, wirkt sympathisch und damit überzeugend. Über sich selbst lachen zu können, schafft eine gute Beziehung zu anderen Menschen. Auch ein gesundes Selbstbewusstsein fördert die eigene Wirkung und damit Wirksamkeit. Dabei geht es nicht um Angeberei oder Arroganz, sondern darum, im rechten Augenblick mit den eigenen Qualitäten zu punkten. Im Zweifel setzt die Entwicklung dieser Fähigkeiten einiges an Übung voraus, denn sie müssen wirklich aus dem Inneren eines Menschen heraus gelebt und verkörpert werden - wer sich nur in Pose wirft, wird nämlich schnell als unecht erlebt.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/leadership/article106417769/So-werden-Sie-zu-einer-ueberzeugenden-Persoenlichkeit.html new" target="_blank">So werden Sie zu einer überzeugenden Persönlichkeit, Welt online 5.6.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gestaltungsfreiheit und Sicherheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Gespräch mit dem Berater Winfried Rauter eruiert Zeit online, wie Firmen zu einer motivierenden Unternehmenskultur kommen können. &quot;Die Arbeitsbedingungen müssen so gestaltet werden, dass sich die Mitarbeiter nicht langweilen, aber auch nicht permanent überfordert fühlen. Sie sollten einen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen und sich nicht fremdbestimmt fühlen. Kontrolle und Teilhabe sind wichtig. Der Chef sollte versuchen, alle mit ins Boot zu holen, und die Unternehmensziele verständlich kommunizieren. Die Mitarbeiter brauchen aber auch Perspektiven und Aufstiegschancen – und das Gefühl, mit ihren Kollegen und dem Vorgesetzten auch bei Schwierigkeiten sprechen zu können. Deshalb ist Feedback so wichtig&quot;, skizziert Rauter die wichtigsten Motivationsanreize. In den Augen des Unternehmensberaters ist ein Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter wesentlich, denn wenn sie sich Sorgen um ihren Job machen müssen oder die konkreten Arbeitsbedingungen Risiken bergen, untergrabe das das Betriebsklima. Widerstand gegenüber Veränderungen resultiere häufig daraus, dass Führungskräfte oder Teamleiter Angst vor Fehlern hätten, die ihnen angekreidet würden. Wo es keine Fehler- und Feedbackkultur gebe, werden beispielsweise Messungen zum Betriebsklima als Bedrohung erfahren, da Kritik dann leicht auf einzelne Führungskräfte projeziert werden könne. Rauter glaubt allerdings auch, dass temporäre und nicht zu stark ausgeprägte Unzufriedenheit ein Motivationstreiber sein könne, wenn sich daraus ein gemeinschaftliches Gefühl, zusammen noch mehr bewirken zu können, ergebe.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-05/interview-betriebsklima/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Unzufriedenheit erhöht die Motivation&quot;, Zeit online 1.6.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gestaltungsfreiheit-und-sicherheit</link>
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<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Einen klaren Kopf behalten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Financial Times Deutschland geht in einem Beitrag der Frage nach, wie Arbeitende im Berufsleben konstruktiver mit Stress umgehen können. Ein Tipp für mehr Gelassenheit: Sich bewusst machen, dass äußere Reize, auf die der Mensch mit Stress reagiert, nur Reize sind. Das kann man üben, indem man sich Situationen, in denen man sich gestresst gefühlt hat oder negative Gedanken aufgestiegen sind, wieder ins Gedächtnis ruft und sich, sobald man die emotionale Reaktion wieder spürt, auf den eigenen Atem konzentriert. So wird erlebbar, dass Stress und Emotionen nicht untrennbar miteinander verbunden sind - und das erleichtert es dann in Stresssituationen, eine gesunde Distanz zu gewinnen. Ein weiterer Tipp der Experten: Sich auf die eigenen Ziele und Stärken besinnen und sich nicht allein von äußeren Impulsen leiten lassen. Wer seine Aufmerksamkeit auf das richtet, was er kann und will, fühlt sich weniger getrieben.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:stress-im-job-gelassenheit-durch-gedankenkontrolle/70043479.html new" target="_blank">Gelassenheit durch Gedankenkontrolle, FTD 30.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Burn-out-Risiko wird oft verharmlost]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Deutschen Führungskräfteverbands (ULA) unter 360 Fach- und Führungskräften illustriert, wie zweischneidig der Umgang mit dem Thema Burn-out in deutschen Unternehmen ist. Mehr als drei Viertel der Befragten sind der Ansicht, dass in ihrem Umfeld beruflich bedingte Burn-outs in der letzten zugenommen hätten, doch 87 Prozent sehen auch, dass diese Risiken immer noch unterschätzt oder verharmlost werden. Gut jeder Dritte meint sogar, dass die Diskussion &quot;übertrieben&quot; bzw. &quot;überbewertet&quot; sei. Zentrale Faktoren des Burn-out-Risikos sind in den Augen der Führungskräfte die eigene exponierte Position, wachsende Arbeitsverdichtung, Termindruck und fehlende menschliche, soziale, aber auch fachliche Anerkennung. 97 Prozent der Befragten fühlen sich für ihre eigene Gesundheit verantwortlich, doch scheint diese Einsicht wenig Einfluss auf die allgemeine Unternehmenspolitik zu haben. Das Bewusstsein der Unternehmensleitung über eine Grenze der Belastbarkeit von Fach- und Führungskräften wird nämlich mit der Schulnote 3,7 bewertet - es ist also gerade einmal ausreichend. Das Bewusstsein der persönlichen Vorgesetzten ist mit 3,2 nur unwesentlich stärker ausgeprägt. Betriebliche Präventionsangebote werden gerade einmal mit 3,5 bewertet.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/manager-leiden-zunehmend-an-burnout-a-835641.html new" target="_blank">Wenn schlechte Chefs stresskrank machen, Spiegel online 31.5.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=burn-out-risiko-wird-oft-verharmlost</link>
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<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Von Bewegungen fürs Business lernen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Agentur Ketchum Pleon erklärt auf ihrem Blog, wie Firmen von zivilgesellschaftlichen Bewegungen etwas für ihre Markenführung lernen können. So stehe im Zentrum von &quot;Movements&quot; immer ein Grundgefühl und -bedürfnis von bzw. nach Sinnstiftung, das Marken adaptieren könnten, wenn es ihnen gelinge, ihre Produkte so aufzuladen, dass der Kauf ebenfalls als sinnstiftend erfahren werde. Auch das Wechselspiel von Zugehörigkeit nach innen und Abgrenzung nach außen, das sich in zivilgesellschaftlichen Bewegungen manifestiere, lasse sich für die Markenführung nutzen. Als Beispiele für das Prinzip führt der Beitrag &quot;Bekennermarken&quot; wie Apple oder Porsche an. Strategisch ist das sicherlich smart gedacht, wirft aber auch die Frage auf, ob Kunden sich wirklich längerfristig in diesem Sinne instrumentalisieren lassen, denn viele gesellschaftliche Bewegungen leben letztlich von einer Kritik des Systems, dem Unternehmen und ihre Marken angehören. Bei eher hedonistisch eingestellten Zielgruppen mag die Rechnung aufgehen, bei postmodernen Weltverbesserern dürfte dann eher Kritik am Versuch des Greenwashings die Folge sein. Andererseits: Die Produkte von Apple sind auch in den Kreisen der Gesellschaftskritiker sehr beliebt, obwohl die zum Teil menschenverachtenden Produktionsbedingungen allgemein bekannt sind (auch dieser Blogbeitrag ist auf einem Mac geschrieben ...). Diese vermeintliche Inkonsequenz kann allerdings auch eine Folge der immer noch extrem intransparenten Marktbedingungen sein, denn gerade im IT-Bereich gibt es meines Wissens bisher keinen Hersteller, der eine faire, ökologisch angemessene Produktion über die gesamte Herstellungs- und Lieferkette nachweisen kann, so dass Kunden, so sie nicht vollständig analog leben möchten, die Wahl zwischen Pest und Cholera haben. Letztlich mögen Strategien wie diese vorübergehend aufgehen, doch sollten Unternehmen auch bedenken, dass ihre Kunden und deren Bewusstsein sich stetig weiterentwickelt. Die Sinnstiftung von heute kann so, wenn der Tipping Point erreicht ist, auch in die Selbstzerstörung einer Marke umschlagen.<br><a href="http://www.kpg-blog.de/was-konnen-marken-von-movements-lernen/ new" target="_blank">Was können Marken von Movements lernen? Ketchum Pleon 24.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[(Un)Befristeter Dauerstress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Repräsentativumfrage des DGB unter mehr als 1.200 Arbeitnehmern unter 35 Jahren zeigt, dass die junge Arbeitnehmergeneration in Gefahr ist, &quot;verheizt&quot; zu werden. 40 Prozent der Befragten müssen häufig abends zwischen 18 und 23 Uhr arbeiten, fast genau so viele auch am Wochenende und jeder Achte sogar nachts. Für mehr als zwei Drittel der Befragten sind Überstunden die Regel, jeder fünfte leistet regelmäßig mehr als zehn Überstunden. Gut jeder Zweite ist der Ansicht, in den letzten Jahren immer mehr in der gleichen Zeit leisten zu müssen. Und das mit eingeschränkter Sicherheit auf eine dauerhafte Beschäftigung, denn lediglich knapp die Hälfte der Befragten ist unbefristet beschäftigt. In der Studie zeigt sich auch das Gehaltsgefälle zwischen Männern und Frauen. Während das Durchschnitts-Bruttoeinkommen der Befragten bei 1.960 Euro liegt, haben 47 Prozent der Männer einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einem Verdienst von mehr als 2.000 Euro, aber nur 25 Prozent der Frauen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-zu-arbeitsbedingungen-junge-arbeitnehmer-klagen-ueber-stress-1.1366336 new" target="_blank">Junge Arbeitnehmer klagen über Stress, SZ 24.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Stille im Supermarkt]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Magazin der Supermarkt-Kette tegut berichtet über eine spannende Aktion des &quot;spirituellen Dienstleisters&quot; Sebastian Gronbach im tegut-Supermarkt in göttingen. Unter dem Motto &quot;Stille ist Lebensmittel.Punkt&quot; machte Gronbach mit einer Meditations-Aktion zwischen Supermarktregalen inmitten des üblichen Einkaufsstresses Stille im Alltag erfahrbar. Viele Kunden ließen sich von dem Event anregen, nahmen zwischen den Meditierenden Platz und kosteten selbst für einige Minuten den Geschmack der Besinnung. Für den spirituellen Aktivisten steht bei der Aktion nicht nur das zur Ruhe Kommen des Einzelnen im Fokus, sondern auch das verbindende Element von Meditation. &quot;Wahrnehmen, dass die Stille, die in mir ist, die gleiche Stille ist, die in dir ist - das verbindet&quot;, meint Gronbach. Der Vorreiter der &quot;Public Meditation&quot; wird auch im Rahmen des Projekts <a href="http://www.novelite.de/portraitseiten/sebastian-gronbach/ new" target="_blank">Novelite - Neue Vorreiter des Wandels</a> mit einem Video portraitiert. Prädikat: wertvoll!<br><a href="http://zenpop.de/blog/images/tegut.jpg new" target="_blank">Artikel aus dem tegut-Magazin</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 Jun 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hohe Fluktuation in Vorständen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie unsicher Vorstands-Jobs sind, zeigt die Untersuchung von Booz &amp; Company, die seit Jahren die jährlichen Wechsel der Chief Executive Officers der 2.500 weltgrößten Börsenunternehmen betrachtet. Die Langzeitbetrachtung illustriert, dass vor allem in Krisenzeiten die Rotation zunimmt. 2011 wechselten 16,7 Prozent der Vorstandschefs der 300 größten Unternehmen im deutschsprachigen Raum - eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr, denn 2010 lag die Wechselquote mit 8,7 Prozent auf einem Rekordtief seit 2003. Global betrachtet lag die Wechselquote 2011 bei 14,2 Prozent - nur in Brasilien, Russland und Indien wurden mit rund 22 Prozent deutlich mehr Wechsel verbucht. Im Krisenjahr 2009 hingegen war dies nahezu der Standard, denn damals lag die weltweite CEO-Wechselquote auf einem Rekordhoch von 21,3 Prozent.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/studie-das-grosse-stuehleruecken-hat-begonnen/6667370.html new" target="_blank">Das große Stühlerücken hat begonnen, HB 24.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fremdsprachen machen rationaler]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer in Entscheidungssituationen nicht in seiner Muttersprache, sondern in einer Fremdsprache spricht, verhält sich rationaler und folgt weniger seinen Ängsten, so das Ergebnis einer psychologischen Studie der Universität Chicago. Die Forscher spielten mehrere Wettszenarien mit ihren Probanden durch, bei denen sie Geld gewinnen bzw. verlieren konnten. Statistisch betrachtet winkte den Teilnehmern ein Gewinn, wenn sie bei allen 15 Versuchen einen Einsatz machten. Bei den Teilnehmern, die den Versuch in ihrer Muttersprache absolvierten, wetteten diese lediglich in 54 Prozent der Fälle. Die Teilnehmer, die in einer Fremdsprache mitmachten, wetteten hingegen in 71 Prozent der Fälle. Die Forscher gehen davon aus, dass die Fremdsprache zu einer gewissen Distanzierung gegenüber der Situation führe. Die Teilnehmer handelten weniger intuitiv und ließen sich weniger von Angst leiten. Ob Entscheidungen allerdings auch besser ausfallen, wenn in der Entscheidungssituation beispielsweise explizit emotionale Kompetenzen gefragt sind, untersuchten die Wissenschaftler bei diesem Versuch nicht.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/psychologie-fremde-sprache-bessere-entscheidungen/6665896.html new" target="_blank">Fremde Sprache, bessere Entscheidungen, WiWo 23.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hoher Stresspegel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine weltweite Studie der Personalberatung Rundstedt HR Partners und der BPI Group zeigt: Die weltweite Arbeitsbelastung ist sehr hoch, doch die Deutschen leiden darunter besonders. Auf einer Skala von 0 (immer gestresst) bis 6 (nie gestresst) liegen die deutschen Arbeitnehmer mit rund 2 Punkten an der Spitze von 22 untersuchten Ländern. Ähnlich gestresst sind Finnen, Schweden, Schweizer, Slowenen und Franzosen. Deutlich entspannter arbeiten Slowaken, Polen, Niederländer und Ukrainer, deren Stress-Mittelwerte bei über 3 liegen. Am entspanntesten fühlen sich die Bulgaren, die sogar fast 4 Punkte erreichen. Der wahrgenommene Stresspegel und die Arbeitszufriedenheit scheinen jedoch nicht direkt voneinander abzuhängen. So erreichen die Bulgaren trotz relativer Entspanntheit auf einer Skala von 1 bis 10 lediglich 6,7 Punkte, die Deutschen hingegen immerhin 6,9. Die gestressten Finnen und Schweizer hingegen liegen sogar bei 7,7 bzw. 7,8.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:arbeitsbelastung-deutsche-lassen-sich-am-meisten-stressen/70040776.html#utm_source" target="_blank">Deutsche lassen sich am meisten stressen, FTD 24.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen und ihr innerer Antrieb]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zeit online geht in einem Interview mit der Familienforscherin Gisela Erler der Frage nach, warum die berufliche Gleichberechtigung von Frauen immer noch nicht wirklich funktioniert. Für Erler, die inzwischen in der Regierung von Baden-Württemberg tätig ist, ist klar, dass ein wesentlicher Grund darin liegt, dass Frauen einem völlig anderen inneren Antrieb folgen als Männer. &quot;Viele Frauen wollen aufsteigen – aber nicht, und das ist anders als bei Männern, wenn dabei Nähe und Teamgeist verloren gehen. Frauen schätzen Gleichheit mehr als Männer. Hierarchien aller Art liegen ihnen weniger, und sie gehen anders mit ihnen um. ... Schauen Sie mal, wie Gruppen von Frauen oder Mädchen sich selbst organisieren. Da übernimmt zwar mal eine die Führung und genießt Ansehen – aber immer nur auf Zeit. Ihre Autorität entsteht nicht, wie bei Männern, mit einer Beförderung, sondern wird immer wieder hinterfragt und muss neu verdient werden&quot;, erklärt Erler. Die Wissenschaftlerin spricht sich für die Schaffung von &quot;Kreativräumen&quot; in Unternehmen aus, in denen Frauen zumindest partiell auch unter sich arbeiten können: &quot;Frauen müssen ihren eigenen kulturellen Raum haben und brauchen Mitstreiterinnen, um sich weniger allein fühlen.&quot; Eine Forderung, die leicht als Diskriminierung missverstanden werden könne, doch Erler wendet ein: &quot;Mich erinnert die Situation an die Energiewende: Im Moment gibt es alte Energien und erneuerbare Energien nebeneinander, in Strukturen, die manchmal zusammenpassen, oft aber auch nicht. So ist es auch mit den Männern und den Frauen in den Unternehmen, sie müssen so zusammengebracht werden, dass sie sich nicht blockieren. Und am Ende entscheidet der Markt: Einige Unternehmen werden den Energiemix der Zukunft nicht hinbekommen, manche werden deswegen vielleicht sogar verschwinden. Aber andere werden wachsen.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2012/21/P-Interview-Erler/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Frauen schätzen Gleichheit&quot;, Zeit online 23.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Burn-out lauert überall]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Manager Magazin hat eine Burn-out-Untersuchung der Asklepios-Kliniken veröffentlichen, die auf Basis der in ihren Krankenhäusern behandelten Patienten schätzten, wie hoch die Burn-out-Zahlen in Dax-Unternehmen sind. Besonders schlecht sehe es bei der Allianz aus (3.400 geschätzte Fälle pro Jahr), der Commerzbank (bis zu 3.200 Fälle) und der Deutschen Bank (bis zu 1.900 Fälle). Vergleichsweise niedrig lägen die Raten bei Volkswagen, Bayer oder Linde. Insgesamt haben die Konzerne, bei denen in den vergangenen Jahren umstrukturiert, saniert oder gekürzt wurde, die höchsten Burn-out-Raten. Die Mediziner bemängeln, dass viele Unternehmen diese Problematik in den letzten Jahren vernachlässigt hätten. Zwischen 2004 und 2010 sei die Zahl der Burn-out-bedingten Arbeitsunfähigkeitstage über alle Unternehmen hinweg von rund 8 auf mehr als 72 pro 1.000 Beschäftigte gestiegen.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,834827,00.html new" target="_blank">Die Dax-Riesen mit den meisten Burn-out-Kranken, Manager Magazin 24.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Viele Geringverdiener müssen schuften]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schlägt Alarm, weil viele Geringverdiener ein extremes Arbeitsvolumen ableisten müssen, um von ihren Jobs leben zu können. Als Geringverdiener gelten Arbeitnehmer, die weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns erhalten, der gegenwärtig bei 9,26 Euro brutto liegt. Ein Viertel von ihnen, die in Vollzeit beschäftigt sind, arbeiten wöchentlich 50 Stunden oder mehr, obwohl das Arbeitszeitgesetz eigentlich nur 48 Stunden erlaubt. Betroffen sind vor allem Kraftfahrer, Lagerarbeiter oder Beschäftigte im Gastgewerbe. Das DIW sieht hier ein sozialpolitisches Problem, denn den Beschäftigten drohten gesundheitliche Beeinträchtigungen, die letztlich von der Gesellschaft getragen werden müssten. Insgesamt erhielten 2010 rund 22 Prozent aller Beschäftigten Niedriglöhne, wobei mehr als die Hälfte von ihnen Tätigkeiten ausübte, für die eine Lehre oder ein Hochschulabschluss notwendig sind. Im Durchschnitt arbeiten Geringverdiener mit Vollzeitstelle laut der DIW-Studie 45 Stunden - das sind im Schnitt immer noch zwei Stunden mehr als bei allen anderen Vollzeitkräften.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-05/geringverdiener-wochenarbeitszeit new" target="_blank">Geringverdiener arbeiten oft 50 Stunden und mehr, Zeit online 22.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 31 May 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Offen auch bei Niederlagen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche geht in einem Interview mit der Trainerin Anja Gräfin von Kanitz der Frage nach, wie man am besten mit Niederlagen umgehen sollte. Die Beraterin rät zu einer angemessen emotionalen Aufarbeitung im Kreise Vertrauter als ersten Schritt, um dann eine nüchterne Analyse zu machen. &quot;Als Verantwortungsträger muss man lernen, so ein Geschehen nüchtern aufzuarbeiten und zu dem zu stehen, was man gemacht oder unterlassen hat.  Allerdings hat nicht jede Niederlage mit Schuld zu tun. Manchmal sind auch einfach unglückliche Umstände oder Pech im Spiel&quot;, so von Kanitz. So kann es durchaus sein, dass man auch nach der Analyse wieder ähnliche Ziele anpeile und eine Strategie beibehalte. Erkenne man hingegen, dass die Grundeinschätzungen bereits falsch waren, helfe es nur, sich diesen Tatsachen zu stellen und umzudenken. Die Beraterin weist darauf hin, dass manche Führungsträger dazu neigen, sich in unreife Verarbeitungsmuster zu flüchten, in dem sie bei anderen oder den Umständen die Schuld suchen. Das verurteile die Betroffenen dazu, immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Ein wichtiger Punkt: Business bedeute immer Risiko - auch wenn man sich vor Entscheidungen drücke, denn auch dies ist eine Entscheidung. &quot;Wichtig ist, dass man Entscheidungen bewusst trifft und Alleingänge vermeidet. Man sollte einen Kreis an kritischen Vertrauten haben, mit denen  man gezielt verschiedene Szenarien durchdenken. Dann kann man sich auch im Zweifel gegen die Meinung eines Experten entscheiden. Der Manager muss aber für sich wissen, wieso, weshalb und warum er eine Entscheidung trifft. Er trägt die Verantwortung. Dann kann er eine Niederlage, im Falle einer Fehlentscheidung, aufrechten Hauptes tragen&quot;, so von Kanitz.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/beruf-wie-man-mit-niederlagen-umgeht/6656456.html new" target="_blank">Wie man mit Niederlagen umgeht, WiWo 21.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 30 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Von Öko-Luxus keine Spur]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Studien untersuchen, wie sich Luxusgüterhersteller im Hinblick auf Nachhaltigkeit positionieren. Die Ergebnisse sind meist noch vernichtend. So analysierte die Schweizer Privatbank Sarasin 15 führende Unternehmen aus dem Luxussektor und konnte nur bei dreien entsprechendes Engagement vorfinden. PPR zum Beispiel habe schon länger Umwelt- und Sozialstandards gesetzt, LVMH lege offen, wie die Produkte hergestellt werden, und Burberry verlange von Lieferanten die Einhaltung von Öko-Standards. Marken wie Ralph Lauren, Prada oder Guess hingegen konnten mit öko-sozialen Leistungen oder der Qualität der Arbeitsbedingungen nicht überzeugen. Auch die britische Verbraucherorganisation Ethical Consumer kommt zu ähnlichen Erkenntnissen. Sie untersuchte 15 Luxusmodemarken. Von den 20 Punkten des Bewertungssystems erreichten die besten Konzerne gerade einmal 7. Am besten schnitt die Aeffe-Group ab, zu der Marken wie Jean Paul Gaulthier und Moschino gehören.<br><a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/index.php?id" target="_blank">Luxusgüterhersteller und Nachhaltigkeit: mehr Schein als Sein, Rat für Nachhaltige Entwicklung 15.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 May 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Business in Zeiten des Postwachstums]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel Online geht in einem Beitrag der Frage nach, wie Unternehmen sich unter den sich ankündigenden Vorzeichen einer Postwachstumsgesellschaft positionieren könnten. Am Beispiel von Firmen, die sich mit der Thematik bereits auseinandersetzen, benennt das Magazin erste Prinzipien, die zielführend sein könnten, nämlich Qualität, Effizienz und Service. Wo Waren hochwertiger und damit haltbarer werden, rechtfertigen sie höhere Preise. Wo Produktionssysteme immer weiter auf Effizienz getrimmt werden und Innovationen zusätzlich die Produktivität erhöhen bzw. den Ressourceneinsatz reduzieren, verdienen Firmen gut, auch wenn sie nicht durch äußeres Wachstum ihre Umsätze erhöhen. Und wo sie mit Dienstleistungen rund um die Produkte zusätzliche Einnahmequellen schaffen, ist nicht mehr das Produkt allein die Basis des Unternehmenserfolgs. Am Beispiel von Carsharing zeigt der Artikel, dass die Autoindustrie mit diesem Modell 98 Prozent ihrer Bruttowertschöpfung sichern könne, wobei sich die Zahl der Autos in Deutschland um fast ein Viertel verringern ließe, bei 50 Prozent höherer Effizienz und der Chance, das von der Regierung geforderte CO2-Limit einzuhalten. Wissenschaftler betrachten es zudem als wichtige Basis, den Verbrauch von Gemeingütern künftig durch Gesetze zu regulieren, denn wo Firmen nicht länger auf Kosten der Allgemeinheit die natürlichen Ressourcen übernutzen könnten, stelle sich automatisch ein Verhalten ein, dass nicht mehr die Grenzenlosigkeit zum Maß mache.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wie-unternehmen-ohne-wachstum-ueberleben-wollen-a-832260.html new" target="_blank">Vielen Dank, dass Sie nicht bei uns kaufen, Spiegel online 14.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 May 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Strategie und Soft Skills sind gefragt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Je komplexer die Welt, umso größer die Herausforderungen im Beratungsmarkt, möchte man meinen. Die Wirtschaftswoche hat einen umfangreichen Artikel der Entwicklung gewidmet, dass immer mehr Führungskräfte nicht nur strategische Beratung suchen, sondern auch typische Coaching-Leistungen im Bereich der Soft Skills nachfragen. Wo den klassischen Unternehmensberater nur allzu oft nachgesagt wird, dass ihnen bisweilen das zwischenmenschliche Know-how abgehe, sind Coaches meist allein auf Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung fokussiert und haben kein unternehmerisches Wissen. Doch die Komplexität der Führungsaufgaben lässt immer mehr Chefs nach einer Beratung in beiden Bereichen suchen. Ein bisschen Strategie-Sparring mit dem Berater, der auch noch bei der Entwicklung der für die Umsetzung notwendigen Soft Skills hilft - das könnte schon bald für viele Chefs zum neuen Anforderungsprofil an Berater werden. Gegenwärtig sind solche Berater mit Doppelrolle am Markt allerdings noch Mangelware. Die Diagnose der Wirtschaftswoche legt nahe, dass vor allem zwei Personengruppe die Lücke am besten füllen könnten: Klassische Managementberater, die über eine zusätzliche Coaching-Ausbildung verfügen, oder ehemalige Executives, die eine entsprechende Ausbildung draufsetzen, um beratend tätig zu werden. Eine unternehmerische Weiterbildung von Coaches erachtet das Wirtschaftsmagazin hingegen als weniger zielführend, schlicht weil komplexes Businesswissen sich am besten in der Praxis lernen lässt.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/consulting-wie-berater-und-coaches-sich-aehnlicher-werden/6615216.html new" target="_blank">Wie Berater und Coaches sich ähnlicher werden, WiWo 10.5.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=strategie-und-soft-skills-sind-gefragt</link>
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<pubDate>Thu, 24 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gesundheit wichtiger als Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die deutschen Arbeitnehmer scheinen sich nach seelischer Balance zu sehnen. In einer Umfrage der Online-Jobbörse TalentFrogs, in der knapp 3.000 Jobsucher nach ihren Vorstellungen zum Arbeitsleben befragt wurden, rangierte das eigene Wohlbefinden deutlich vor dem Faktor Geld. So wären zwei Drittel der Befragten bereit, zugunsten eines weitgehend stressfreien Jobs auf Gehalt zu verzichten - bei den Frauen sogar fast drei Viertel. 45 Prozent der Befragten wünschen sich, auf den Webseiten von Unternehmen über Anti-Stress-Angebote informiert zu werden, 36 Prozent sind sogar der Ansicht, diese Informationen sollten Teil von Stellenanzeigen sein.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:arbeit-und-stress-lieber-weniger-gehalt-als-ein-burn-out/70033882.html#utm_source" target="_blank">Lieber weniger Gehalt als ein Burn-out, FTD 9.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Freiheit und Gleichheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn man die Deutschen fragt, ob ihnen Freiheit oder Gleichheit im Sinne sozialer Gerechtigkeit wichtiger sind, mündet die Diagnose in ein Beinahe-Patt: 45 Prozent plädieren für Freiheit, 44 Prozent für soziale Gerechtigkeit, so das Ergebnis einer Studie der Herbert-Quandt-Stiftung, für die knapp 1.800 Personen ab 16 Jahren befragt wurden. Ähnlich ist es um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit bestellt - hier hat die Sicherheit mit 43 Prozent gegenüber der Freiheit mit 42 Prozent die Nase vorn. Der Glaube der Bürger an ihre Einflussmöglichkeiten ist in den letzten 20 Jahren laut Studie deutlich gestiegen. Glauben 1992 noch 55 Prozent, sie seien eher machtlos, sind es 2012 nur noch 31 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl derer, die an ihre Gestaltungschancen glauben, im gleichen Zeitraum von 22 auf 39 Prozent. Das ehrenamtliche Engagement der Deutschen liegt in den letzten 20 Jahren relativ gleichbleibend bei rund 28 Prozent. Interessant ist hier der historische Blick, denn 1952 lag der Anteil erst bei 8 Prozent.<br><a href="http://www.herbert-quandt-stiftung.de/pressemitteilung_allensbach_studie_freiheit_und_buergerschaftliches_engagement/ new" target="_blank">Studie der Herbert-Quandt-Stiftung, 3.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Es lebe das Kollektiv]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Fotograf Florian Manz geht Zeit online der Frage nach, welche Vorteile die Zusammenarbeit in Kollektiven mit sich bringen kann. Manz hat gemeinsam mit drei Fotografen-Kollegen ein Team gegründet, das sich intern bei der beruflichen Entwicklung unterstützt und nach außen gemeinsam auftritt. Die Selbstkritik innerhalb der Gruppe, das Teilen von Erfahrungen, aber auch die Bündelung der unterschiedlichen Expertise bei größeren Projekten sind für Manz wichtige Vorteile dieser Form der Zusammenarbeit. Hinzu komme: &quot;Wenn man zusammenhält, ist man dem Markt nicht so ausgesetzt.&quot; Für den Fotografen ist es dabei besonders wichtig, dass im Team ein Raum entstehe, in dem alle voneinander lernen können, sich gegenseitig motivieren und auch zusammen &quot;rumspinnen&quot; können.<br><a href="http://www.zeit.de/campus/2012/02/beileger-interview-manz/komplettansicht new" target="_blank">Gemeinsam durchstarten, Zeit online 5.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 21 May 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Empathie resultiert aus Eigenständigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie amerikanischer Sozialpsychologen zeigt, dass religiöse Menschen weniger Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zeigen als Menschen, die die wenig oder gar nicht religiös sind. In verschiedenen Experimenten, in denen es darum ging, Menschen in Notlagen zu unterstützen, zeigte sich, dass vor allem Atheisten und Agnostiker eine sehr große Hilfsbereitschaft an den Tag legten. Die Forscher gehen davon aus, dass traditionell Religiöse offenbar stark von Ideologien geleitet werden, von Vorschriften und moralischen Verpflichtungen, weshalb sie sich wohl eher in Kontexten engagieren, in denen klare Erwartungen bestehen bzw. auch der Raum der sozialen Anerkennung für sie nachvollziehbar ist. Nicht-Religiöse scheinen hingegen autonomer zu handeln und aus einem Gefühl der persönlichen Berührtheit heraus zu agieren.<br><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/10/151904 new" target="_blank">Religiöse Menschen zeigen weniger Mitleid gegenüber Mitmenschen als Atheisten, Telepolis 2.5.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=empathie-resultiert-aus-eigenständigkeit</link>
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<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht wegschauen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Zuunftsforscherin Elina Hiltunen eruiert das Manager Magazin, welcher Kompetenzen es im Management bedarf, um angemessen mit krisenhaften Entwicklungen umzugehen. Hiltunen fordert einen rationaleren Umgang mit Risiken: &quot;Wir Menschen schwanken zwischen irrationaler Angst und irrationaler Indifferenz.&quot; Das Problem: Sowohl die Blindheit gegenüber Risiken als auch unangemessener Aktionismus seien nicht zielführend. Hiltunen weist darauf hin, dass es helfe, bereits schwache Signale bewusster wahrzunehmen, denn diese könnten sich zur Krise ausweiten, ließen sich aber in den Griff bekommen, wenn man sie rechtzeitig erkenne. Ihre Forderung ans Management: Solche Muster zu erkennen und dabei vor allem eine breite Mitarbeiterbasis einbeziehen, da der Führungsspitze häufig der direkte Blick auf das Gesamtbild des Unternehmens fehle.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,830966,00.html new" target="_blank">Blindlings in die Katastrophe, Manager Magazin 3.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Überökonomisierung von Arbeit und Gesellschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf Telepolis spricht die Autorin Kathrin Hartmann in einem Interview über die größeren Zusammenhänge der wachsenden gesellschaftlichen Entsolidarisierung. &quot;Der Neoliberalismus ist uns als Chance, als Gelegenheit für mehr Eigenverantwortung verkauft worden, stellt aber in Wahrheit eine Kampfansage dar: Die Menschen wurden zu Konkurrenten gemacht und in den Wettbewerb geschickt. In diesem Wettbewerb gibt es Gewinner und Verlierer&quot;, so Hartmanns Diagnose. Zu den Verlierern gehören ihrer Meinung nach nicht nur die neuen Armen und Langzeitarbeitslosen, sondern auch die Oberschicht, die zunehmend unter Status-Panik leide, sowie die Mittelschicht, die sich vom Abstieg bedroht sehe und, anstatt sich mit den weiteren Krisenopfern zu solidarisieren, nach unten abgrenze. &quot;Das ist natürlich fatal, denn damit unterstützt die Mittelschicht alle politische Entscheidungen, die ihr selbst schaden. Tatsächlich ist durch diesen Wettbewerb eine Entsolidarisierung entstanden, die durch die ganze Gesellschaft geht&quot;, so Hartmann. Sie sieht auch Entwicklungsprogramme wie die Idee der Mikrokredite, eher skeptisch, denn solche Ansätze leisten ihrer Meinung nach einer weiteren Ökonomisierung Vorschub: &quot;Sobald die Ökonomisierung zum Beispiel in Gestalt von Mikrokrediten ins Spiel kommt, hört die Solidarisierung bald auf. Die Ökonomisierung spielt die Leute gegeneinander aus, es schickt sie in einen Wettbewerb. Wenn Respekt und Anerkennung an ökonomische Verwertbarkeit geknüpft wird, hat das für eine Gesellschaft fatale Folgen.&quot;<br><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36823/1.html new" target="_blank">&quot;Die Reichen sind die wahren Sozialschmarotzer&quot;, Telepolis 2.5.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-überökonomisierung-von-arbeit-und-gesellschaft</link>
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<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress verstehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die jüngsten Zahlen über stark angestiegene Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen haben in den Medien zu einer neuen Diskussion über das Thema Stress geführt. In einem Interview mit dem Wissenschaftler Bernhard Allmann geht die SZ der Frage nach, woher die wichtigsten Stressquellen kommen und wie man ihnen am besten konstruktiv begegnet. Allmann weist darauf hin, dass persönliche Erwartungen an die Arbeit und die Herausforderungen, die diese an den Einzelnen stellt, in einem engen Wechselverhältnis stehen: &quot;Arbeit dient nicht nur als Einkommensquelle, sondern beeinflusst auch das Selbstwertgefühl und ist damit in unserer Gesellschaft eine wichtige Quelle für Zufriedenheit. Der Beruf kann der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit sowie dem Wunsch nach Anerkennung und Achtung dienen. Außerdem vermittelt die Tätigkeit soziale Kontakte.Doch genau wie im Privatleben existieren auch im Arbeitsleben alltägliche Situationen, die die Menschen körperlich und geistig fordern. Was der eine aber als Herausforderung empfindet, kann für für den anderen wie eine Bedrohung wirken.&quot; Eine hohe Verantwortung sowie Zeit- und Leistungsdruck seien vor allem in Gesundheits-, Sozial- und Dienstleistungsberufen häufig stressauslösend. Andererseits könne die Freude an der Arbeit diese Randbedingungen auch kompensieren. Doch branchenübergreifend zeige sich, dass vor allem die allgemeine Angst vor Arbeitslosigkeit viele Menschen in Stress versetze. Auch Menschen, die in niedrigen Positionen arbeiten und häufig nur geringe Handlungsspielräume haben, könnten sich durch diese Begrenzung gestresst fühlen - allerdings am ehesten dann, wenn sie selbst nicht sicher sind, ob sie den Aufgaben gewachsen sind. Allmann weist darauf hin, dass es keine typischen Stressoren gibt, die bei allen Menschen gleich wirken, weshalb es notwendig sei, die eigenen Belastungsgrenzen zu erkennen und sich daran zu orientieren.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/psychische-belastung-im-job-woher-der-stress-am-arbeitsplatz-kommt-1.1345422 new" target="_blank">Woher der Stress am Arbeitsplatz kommt, SZ 1.5.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Weltweite Arbeitsmärkte im Abwärtstrend]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Während in Deutschland die Arbeitslosenzahlen auf ein Rekordtief gesunken sind und die deutsche Wirtschaft der Krise wacker standzuhalten versucht, spitzt sich international die Lage laut Internationaler Arbeitsorganisation ILO immer weiter zu. So sei die Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit besorgniserregend und in den Industrieländern würden wohl frühestens 2016 wieder die Beschäftigtenzahlen von 2008 erreicht. Die ILO geht davon aus, dass eine arbeitsplatzfördernde Politik einen positiven Effekt auf die Wirtschaft habe, weshalb es nicht ratsam sei, finanzwirtschaftliche Interessen bei der politischen Entscheidungsfindung überzubewerten. Auch warnen die Forscher davor, dass mit einer negativen Arbeitsmarktsituation auch das Risiko sozialer Unruhen steige - konkret sei dies in 57 von 106 untersuchten Ländern der Fall, vor allem in Afrika und dem Nahen Osten.<br><a href="http://www.taz.de/Weltarbeitsbericht-der-ILO-/!92449/ new" target="_blank">Hauptsache uns geht&#039;s gut, taz 30.4.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weltweite-arbeitsmärkte-im-abwärtstrend</link>
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<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Psyche massenweise schlapp macht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linkspartei bringt zutage, dass sich die Auswirkungen der Arbeitsbedingungen auf die Psyche der Arbeitnehmer in den letzten zehn Jahren massiv erhöht haben. Lag die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen 2001 deutschlandweit noch bei 33,6 Millionen, hat sich sich 2010 auf 53,5 Millionen erhöht. Der Anteil an den Arbeitsunfähigkeitstagen insgesamt stieg von 6,6 auf 13,1 Prozent - hat sich also sogar verdoppelt. Als Gründe für den rasanten Anstieg werden wachsende Anforderungen, zunehmende Eigenverantwortung, aber auch starke Flexibilitätsanforderungen sowie eine wachsende Zahl unsicherer Arbeitsverhältnisse genannt. Während die Bundesregierung noch keinen Handlungsbedarf sieht, fordert die Linke u.a. eine Eindämmung von Leiharbeit und befristeten Verträgen sowie eine Anti-Stress-Verordnung.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:arbeitsbedingungen-fast-54-millionen-fehltage-wegen-psychischer-erkrankungen/70029715.html#utm_source" target="_blank">Fast 54 Millionen Fehltage wegen psychischer Erkrankungen, FTD 30.4.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-die-psyche-massenweise-schlapp-macht</link>
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<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die große Sinnfrage]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Führungskräfte fühlen sich von den Handlungszwängen im Business überfordert und stellen die Sinnfrage - so das Ergebnis einer Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, der Stiftung Neue Verantwortung und der Unternehmensberatung Egon Zehnder International, für die 30 Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, NGOs, Kirche, Gewerkschaften und dem Militär in eineinhalbstündigen Leitfadeninterviews befragt wurden. In den Gesprächen zeige sich eine große Sehnsucht nach einer an nachhaltigen Werten orientierten Führung, die den globalen Herausforderungen gerecht wird. Doch wie sich eine solche Führung umsetzen lässt, ist für viele Führende ein Rätsel, zumal sie daran leiden, dass im Tagesgeschäft kaum Zeit zur Reflexion und Regeneration bleibe. Wo Führungskräfte an ihre körperlichen und seelischen Belastungsgrenzen stoßen, scheint es schwer, einen Wandel zu initiieren, von dem heute niemand genau sagen kann, wie er denn aussieht. Die Studienautoren jedenfalls sehen mögliche Lösungsansätze darin, Mitarbeiter stärker einzubinden und weniger durch formelle Autorität zu führen; Teams aufzubauen, in denen vielfältige Kompetenzen vertreten sind, so dass diese leichter der Komplexität der bestehenden Aufgaben gerecht werden; und häufiger gemeinsam mit den Mitarbeitern die Sinnfrage zu stellen und dann auch gemeinsam nach Antworten zu suchen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-04/studie-fuehrungskraefte-verstaendnis new" target="_blank">Entscheider suchen den Sinn, Zeit online 30.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reviere wollen verteidigt werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung geht in einem Interview mit dem Coach Peter Modler der Frage nach, warum Frauen mit den männlichen Spielregeln in der Führungsetage oft nur schlecht zurechtkommen. In den Augen des Beraters machen Chefinnen nur allzu leicht den Fehler, diese unausgesprochenen Regeln einfach zu ignorieren, anstatt sie für sich zu nutzen: &quot;Viele Frauen glauben nicht an die Bedeutung von Revier und Rangbotschaften, sie finden das lächerlich. Ich halte diese moralische Abwertung für die falsche Kategorie. Sie sollten diese Art der Kommunikation wie eine Fremdsprache ansehen, die sie einsetzen können, wenn sie sich als Führungspersönlichkeit nicht akzeptiert fühlen.&quot; In Modlers Augen tendieren Frauen dazu, klare Ansagen zu vermeiden, weil sie nicht schroff sein möchten. Das Problem: Zu viel Freundlichkeit und Entgegenkommen untergraben die Autorität: &quot;Frauen suchen in Gruppen oft den Ausgleich. Sie versuchen zu verstehen, warum sich jemand so und so verhält und wollen mit sachlichen Argumenten überzeugen. Die Rangbotschaften der Männer finden aber auf einer anderen Ebene statt. Frauen nehmen das oft gar nicht wahr, und das ist ihr Dilemma.&quot; Ob es wirklich konstruktiv ist, wenn Frauen einfach die Spielregeln der Männerwelt übernehmen, mag fraglich sein. Wenn sich immer mehr Führungsfrauen jedoch bewusst auf diese beziehen, um sie zu verändern, wäre sicherlich viel gewonnen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arroganztraining-fuer-frauen-schluss-mit-freundlich-1.1343361 new" target="_blank">Schluss mit freundlich, SZ 29.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 May 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer sind die neuen Vorreiter des Wandels?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Studien zeigen, dass die alten Eliten aus Politik und Wirtschaft immer mehr an Glaubwürdigkeit und Handlungskompetenz verlieren. Die gemeinnützige Stiftung für Philosophie Identity Foundation, die in einer eigenen Studie herausfand, dass immer mehr Akteure des Wandels aus der gesellschaftlichen Mitte stammen, hat diese Diagnose zum Anlass genommen, zu eruieren, wer die neuen Eliten sein könnten. Auf der Online-Plattform <a href="http://www.novelite.de" target="_blank">www.novelite.de</a> stellt sie in kurzen Videos ausgewählte Protagonisten des Wandels vor, die, verglichen mit den alten Eliten, neue Zugangswege zu gesellschaftlicher Gestaltung gefunden haben. Das Projekt stellt vielfältige Hintergrundinformationen zum Elitewandel bereit und ruft die Online-Community dazu auf, weitere Vorreiter des Wandels zu nominieren und über die wichtigsten Persönlichkeiten und gesellschaftlichen Themen abzustimmen.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Eigennutz statt Forschung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unabhängige Forschung wird es bei der Deutschen Bank in Zukunft wohl kaum noch geben, denn die Bank beabsichtigt, die bisher unabhängige Abteilung DB Research, die nicht nur zur typischen Bankenthemen forschte, sondern auch gesellschaftlich relevante Fragestellungen eruierte, mit der für Kundenberatung zuständigen Market Research zusammenzulegen. Die taz sprach mit Norbert Walter, dem früheren Leiter und bis zu seiner Pensionierung 2009 auch Chefvolkswirt der Deutschen Bank, über diesen Schritt. Für Walter ist der beschriebene Schritt mehr als kontraproduktiv: &quot;Die Bank muss fundiert über gesellschaftliche Themen, die unabhängig von den Geschäftsinteressen stehen, kommunizieren können. Außerdem bekommt eine große Bank durch Unabhängigkeit der Forschung das Vertrauen der Kunden. Ein dritter Grund ist, dass eine Bank durch marktunabhängige Analysen Einfluss auf Debatten auf politischer Ebene hat. Dieser Einfluss gerät nun in Gefahr.&quot; Eine Forschung, die sich allein auf das eigene Geschäft richte, greife laut Walter zu kurz, da auch übergeordnete politische und wirtschaftliche Themen von Belang seien. Andererseits folge die Deutsche Bank mit dieser Strategie dem, was bei angelsächsischen Investmentbanken schon lange Praxis sei: &quot;Dort gibt es seit 20 Jahren keine unabhängige Forschung mehr, sondern nur noch Vertriebsunterstützung.&quot;<br><a href="http://www.taz.de/konom-ueber-die-Deutsche-Bank/!92078/ new" target="_blank">&quot;Autonome Forschung nicht möglich&quot;, taz 24.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lügner kommen im Job weiter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ehrlich wärt am längsten? Mag sein, aber im Job eher nicht - so das Ergebnis einer Studie einer britisch-amerikanischen Forschergruppe, über die die Wirtschaftswoche berichtet. Wer immer sagt, was er denkt, kann sich von Beförderungen verabschieden, so eine Erkenntnis der Forscher. Auch Offenheit über die eigene Befindlichkeit, wenn diese nicht gut ist, sei der Karriere eher abträglich. Die befragten 500 Studenten und Arbeitnehmer fühlten sich zwar prinzipiell sehr gut, wenn sie die Wahrheit sagten, doch galt dies vor allem für Situationen im Privatleben. Wer im beruflichen Umfeld ehrlich sein musste, auch wenn&#039;s schmerzhaft war, fühlte sich hingegen deutlich schlechter. Das Fazit der Forscher: &quot;Sei du selbst - solange du nicht bei der Arbeit bist.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/berufsalltag-wer-erfolgreich-sein-will-muss-luegen/6554546.html new" target="_blank">Wer erfolgreich sein will, muss lügen, WiWo 25.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 May 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit stärkt Lebenszufriedenheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie stark unser Leben auf Arbeit und die damit verbundene Anerkennung ausgerichtet ist, zeigt eine OECD-Studie zur Lebenszufriedenheit. Am zufriedensten mit ihrem Leben sind hier die Vollzeit-Arbeitnehmer, die einen Punktwert von 5,7 erreichen.Teilzeit-Arbieter weisen mit 5,4 die gleiche Zufriedenheit auf wie Rentner. Deutlich unzufriedener sind Arbeitslose (5,2) und Unterbeschäftigte (5,1). Am schlechtesten ist es allerdings um die Lebenszufriedenheit der Vollzeit-Selbstständigen bestellt, die nur einen Wert von 4,8 erreichen. Die Studie zeigt, dass anscheinend vor allem die mit der Arbeit verbundene soziale Absicherung, die Einbindung in größere gesellschaftliche Kontexte und auch die mit der Arbeit verbundene Anerkennung sich positiv auf die Zufriedenheit auswirken. Selbstständige scheinen in all diesen Bereichen ein Defizit zu sehen.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:oecd-studie-vollzeit-angestellte-sind-zufriedener-als-rentner/70024281.html#utm_source" target="_blank">Vollzeit-Angestellte sind zufriedener als Rentner, FTD 19.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mittelstand mit Nachholbedarf bei Nachhaltigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Beratung Ernst &amp; Young zeigt, dass vor allem der Mittelstand noch erheblichen Nachholbedarf in Fragen der Nachhaltigkeit hat. Von den befragten 500 Firmen gaben 55,4 Prozent an, sich noch nicht mit der Thematik zu beschäftigen - und das, obwohl 31,9 Prozent die Thematik für mittelständische Unternehmen für sehr wichtig erachten und 47,5 Prozent für wichtig. Unter Nachhaltigkeit verstehen die Mittelständler vor allem langfristig angelegte Planungen und Bestandssicherung (26,3 Prozent), umweltverträgliches Handeln und das Schonen von Ressourcen (22,4 Prozent), Mitarbeiter zu fördern und sie nicht auszunutzen (13,7 Prozent), zukunftsorientierte Strategien (13,2 Prozent) und soziale Verantwortung (12 Prozent). Schlusslicht der erkannten Nachhaltigkeitsthemen bildet mit lediglich zwei Prozent der Nennungen die Energieersparnis. Wichtigste Steuerungsinstrumente sind für rund 60 Prozent der Firmen Unternehmensleitbilder und Unternehmenswerte. Immerhin 55 Prozent berücksichtigen das Thema Nachhaltigkeit auch beim Qualitätsmanagement. 40,9 Prozent verfügen über eine Nachhaltigkeitsstrategie. Auf der formalen Ebene ist der Mittelstand hingegen noch eher schwachbrüstig aufgestellt - nur 3,1 Prozent der Firmen setzen weitere Steuerungsinstrumente und gar nur 0,8 Prozent nutzen Zertifizierungen.<br><a href="http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/Nachhaltige_Unternehmensfuehrung_im_Mittelstand/$FILE/Nachhaltige%20Unternehmensfuehrung%20im%20Mittelstand%202012.pdf new" target="_blank">Studie von Ernst &amp; Young</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Schizophrenie des Systems]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit der taz geht der ehemalige Manufaktum-Manager Uli Burchardt hart mit der Discount-Mentalität ins Gericht. &quot;Ich schließe aus, dass ein Discountkonzept ein Qualitätskonzept sein kann. Discount ist eine Wertvernichtungsstrategie. Und ich sage: Qualität kann nur etwas sein, das nachhaltig ist. Wertvernichtung kann nicht nachhaltig sein&quot;, so Burchardts Ansage. Der Freund qualitätsvoller Wirtschaftsprozesse erklärt, dass Billiganbieter zwar für einige Bevölkerungsgruppen wichtig seien, aber meist nicht reflektiert werde, dass gerade diese Billigstrategien mit dazu beitragen, dass sich der Lebensstandard immer größerer gesellschaftlicher Gruppen damit auch weiter nach unten entwickele. &quot;Warum gibt es immer mehr Menschen in Zeitarbeit? Weshalb gibt es immer mehr Freiberufler, die von ihrer Arbeit lediglich gerade so leben können? Weil alles maximal ausgepresst wird. Wir landen stets wieder bei der Nachhaltigkeit&quot;, so Burchardt. Der ehemalige Manager und heutige Berater kritisiert zudem, dass die Bundesregierung zwar immer von Menschenrechten spreche, aber nur wenig dafür tue, dass die Ausbeutung von Arbeitnehmern in Ländern wie Indien oder Bangladesch, die die hierzulande konsumierten Billigwaren herstellen, verhindert wird. <br><a href="http://www.taz.de/Konsumforscher-ueber-Nachhaltigkeit/!91410/ new" target="_blank">&quot;Die meisten Kunden denken zu wenig&quot;, taz 15.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Was zählt, ist letztlich Härte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag zum Thema Führung im Manager Magazin diskutieren Jutta Allmendinger vom Wissenschaftszentrum Berlin, Jörg Ritter, Berater bei Egon Zehnder, und Tobias Leipprand, Vorstand der Stiftung neue Verantwortung, über die Erkenntnisse ihrer gerade abgeschlossenen Führungsstudie. Alle drei sehen in Deutschlands Führungsetagen eine Menge Nachholbedarf, wenn nicht gar die Notwendigkeit für einen sehr grundlegenden Wandel. &quot;Als Personalberater erlebe ich einen eklatanten Mangel an Persönlichkeiten, wenn es darum geht, Positionen an der Schnittstelle zweier Bereiche zu besetzen. Menschen, die in verschiedenen Welten zu Hause sind, sind rar&quot;, moniert etwa Jörg Ritter. Jutta Allmendinger konstatiert ebenfalls, dass viele Führungskräfte stark auf ihr eigenes Umfeld beschränkt seien und es vermieden, sich anderen Bereichen auszusetzen. Das ist ein Problem, da die Veränderungen in der Wirtschaft immer mehr ein grenzüberschreitendes Denken erfordern. &quot;Führungspersönlichkeiten, nicht nur in der Wirtschaft, sehen sich heute mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die Grenzen, die früher in Bezug auf die eigene Tätigkeit, auf Märkte und Produkte galten, sind ins Wanken geraten. Jeder sieht, dass keiner allein weiterkommt. Doch man findet noch zu selten zusammen. Letztendlich mangelt es an einem Leitbild, wie das Führen von Organisationen und Menschen über Sektoren hinaus gelingen kann&quot;, so Jörg Ritter. Die typischen Karrierekriterien im Business sorgen wiederum dafür, dass gegenwärtig laut Tobias Leipprand nicht unbedingt Menschen mit den größten Führungsqualitäten an die Spitze kommen, sondern eher die härtesten. Jutta Allmendinger wiederum weist darauf hin, dass es entsprechende Anreize brauche, damit sich eine werteorientierte Führung durchsetzen könne, denn gegenwärtig sei dieses Thema nur bei wenigen Top-Managern auf dem Schirm. In den Gesprächen, die die Grundlage der Studie bildeten, hätten beispielsweise nur wenige der Beteiligten von sich aus über Werte gesprochen oder darüber, welchen Sinn sie in ihrer Arbeit sehen.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,827873,00.html" target="_blank">&quot;Erfolg haben die Härtesten, nicht die besten&quot;, Manager Magazin 17.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungsfähigkeit mal wieder Fehlanzeige]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage der Personalberatung DDI unter fast 1.300 Mitarbeitern aus zehn Ländern zeigt einmal mehr, dass es mit den Führungsqualitäten vieler Chefs nicht zum besten steht. 39 Prozent haben schon einmal den Job gewechselt, weil sie mit dem Boss nicht klarkamen. Mehr als die Hälfte meint, sie könnte mit besserem Chef 20 bis 60 produktiver arbeiten - eine in vielen Firmen ungehobene Reserve. Von den Befragten, die derzeit glauben, sie hätten den besten Chef ihrer bisherigen Laufbahn, sind hingegen 98 Prozent bereit, stets alles zu geben. Jeder dritte Befragte beklagt die Resistenz der Vorgesetzten gegenüber Kritik und Verbesserungsvorschlägen. So wundert es nicht, dass viele Mitarbeiter einen Strafzettel oder eine Erkältung als weniger unangenehm empfinden als ein schwieriges Gespräch mit dem Chef.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:studie-fachlich-gut-als-chef-daneben/70021596.html#utm_source" target="_blank">Fachlich gut, als Chef daneben, FTD 16.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vorreiter der Familien-Balance]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der vom Bundesfamilienministerium ausgelobte Wettbewerb &quot;Erfolgsfaktor Familie&quot; zeigt, dass es in der Unternehmenswelt bereits viele gute Beispiele gibt, wie sich Job und Familie vereinbaren lassen - zum Wohle der Mitarbeiter und des Unternehmens. Beim Outdoor-Ausrüster Vaude beispielsweise, der zum dritten Mal ins Finale der Ausscheidung gelangt ist, gibt es eine betriebseigene Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeitmodelle. 38 Prozent der Führungskräfte des Mittelständlers sind Frauen. Der Arzneimittelhersteller Weleda lässt ein Viertel seiner 900 Mitarbeiter Teilzeit arbeiten - 70 Prozent davon sind Frauen. Werdende Eltern werden bereits vor der Geburt der Kids begleitet, damit ihnen die Rückkehr ins Unternehmen leicht fällt. Bei Bosch ist es für Mitarbeiter ohne Kinder sogar schwerer, Karriere zu machen, denn in dem Elektronikkonzern gilt die Elternzeit als wichtige Lebenserfahrung, die Führungskräfte brauchen. Airbus bietet seinen Mitarbeitern an, so es die Arbeitsabläufe zulassen, bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit außerhalb des Unternehmens zu verbringen. Und bei der Versicherung Barmer GEK gibt es für die 19.000 Mitarbeiter mehr als 150 verschiedene Teilzeitmodelle. Die Liste der einsichtigen Unternehmen ist also schon lang, und es ist anzunehmen, dass Firmen wie diese im War for Talents künftig die Nase vorne haben werden.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/arbeitszeitmodelle-glueckliche-mitarbeiter-dank-familie/6514806.html new" target="_blank">Glückliche Mitarbeiter dank Familie, WiWo 16.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Müßiggang ist aller Freude Anfang]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Financial Times Deutschland zeigt in einem Interview mit dem professionellen britischen Müßiggänger Tom Hodgkinson, dass ein entspanntes (Arbeits-)Leben durchaus möglich ist, wenn man die Weichen richtig stellt. Hodgkinson hat sich als Autor, dessen Lieblingsthema das Faulenzen ist, einen Namen gemacht. Viele Jahre gelang es ihm, nur vier Stunden pro Tag zu arbeiten, weil er seine Prioritäten entsprechend setzte. Obwohl er die Verwerfungen der heutigen Arbeitswelt weitgehend umschifft, ist er Systemkritik nicht abgeneigt: &quot;Im Mittelalter hatte man eine sehr gute Einstellung zur Arbeit. Durch die Gilden gab es kein Konkurrenzdenken. Und außerdem war es eine unglaublich kreative Zeit: Die Universitäten und das Wohlfahrtssystem wurden gegründet, es gab viel mehr Gesang und Poesie.&quot; Auf die Kritik seines Gesprächspartners, dass zu dieser Zeit das Leben für die Unterschicht kein Zuckerschlecken war, entgegnet er: &quot;Nach Schätzungen des International Labour Offices sterben heutzutage zwei Millionen Menschen pro Jahr bei der Arbeit, hinzu kommen 160 Millionen, die ihre Arbeit krank macht. Das Mittelalter ist nichts dagegen.&quot; Für Hodgkinson sind Freiheit und Eigenverantwortung wesentliche Tugenden für ein selbstbestimmtes Leben: &quot;Ich glaube, es macht glücklich, Verantwortung zu übernehmen und Alternativen zum kapitalistischen System zu entwickeln. Die Gewerkschaften haben dazu beigetragen, Arbeitsbedingungen und Löhne zu verbessern, aber alles auf der Position des Sklaven, innerhalb der Tretmühle. Ich mag die Idee der Eigenverantwortung.&quot; Damit andere von seinem erprobten Lebensstil lernen können, hat er die Idler Akademie für Philosophie, Landwirtschaft und Frohsinn gegründet, denn seiner Meinung nach sind die Frage nach dem &quot;Wer bin ich?&quot;, regelmäßige Gartenarbeit und eine fröhliche Grundhaltung die wichtigsten Zutaten für ein glückliches Leben.<br><a href="http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:muessiggang-faulenzen-lernen-von-daniel-doesentrieb/70022242.html#utm_source" target="_blank">Faulenzen lernen von Daniel Düsentrieb, FTD 15.4.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=müßiggang-ist-aller-freude-anfang</link>
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<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Die Sehnsucht nach Sinn und Freiheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit portraitiert in einer spannenden Reportage zahlreiche Menschen, die ihre Jobs in der Finanzbranche hingeschmissen haben, um sich ein neues Lebensziel zu suchen. Ob es die Angst war, zum &quot;seelenlosen Automaten&quot; zu werden, der Wunsch nach wirklicher Freiheit oder das Gefühl, dass das tägliche Jonglieren mit absurd hohen Summen einfach keinen Sinn macht - die Gründe, die die Aussteiger zu einer Neudefinition ihrer Lebensziele führten, erscheinen vordergründig recht verschieden, zeigen jedoch eine Schnittmenge: Letztlich scheint der Mensch mit seinem Leben früher oder später etwas nachvollziehbar Positives bewirken zu wollen. In dem Beitrag ist viel vom Arbeiten für eine &quot;gute Sache&quot; die Rede, vom Wunsch nach einem &quot;Lebenswerk&quot;, von Kreativität, die sich ausdrücken möchte - alles Perspektiven, die allzu menschlich sind und uns letztlich von Systemen, die nur um ihrer selbst willen laufen, unterscheiden. Die Finanzkrise hat vielen Bankern von außen betrachtet ihre Grenzen aufgezeigt - aber immer mehr Menschen durchbrechen diese Grenzen auch von innen. Sie erkennen, was menschliches Potential wirklich bedeutet - und trauen sich zunehmend, es auch zu leben.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-03/umsteiger-manager-neustart new" target="_blank">Neuanfang als Normalo, Zeit online 5.4.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-sehnsucht-nach-sinn-und-freiheit</link>
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<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Was ist uns etwas wert?]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>In seinem neuen Buch &quot;Ausgegeizt!&quot; plädiert der Manufaktum-Marketingdirektor Uli Burchardt dafür, sich im Business wieder mehr auf Werte zu besinnen. Nicht im Sinne abstrakter Moraldiskussionen, sondern ganz handfest. Manufaktum, bekannt als Unternehmen, das nur hochwertige Waren zu ebensolchen Preisen vertreibt, hat die Wertfrage zum Erfolgskonzept gemacht. Das Unternehmen erklärt seinen Kunden, welchen Wert die von ihm angebotenen Produkte haben - im Hinblick auf die Herstellung, aber auch auf den Nutzen. Für Burchardt ist dabei klar, dass das Investment in langlebige Qualitätsprodukte sich lohnt, denn weil sie länger halten, sind sie unter dem Strich nicht teurer als Billigprodukte. Eigentlich - das ist der Rezension in der FTD jedoch nicht zu entnehmen - sind sie auch stressfreier, denn man muss nicht ständig nach Ersatz Ausschau halten. Die FTD kritisiert, dass Burchardt mit dieser &quot;Mission&quot; zwar die (unausgesprochen elitäre) Manufaktum-Kundschaft erreiche, die Mehrheit der deutschen Verbraucher jedoch nicht. In meinen Augen nicht unbedingt das Versagen des Autors, sondern eher eine implizit traurige Diagnose zur Lage der Nation: Das Geiz-Gen ist bei den meisten Konsumenten eben immer noch angeschaltet.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:wirtschaftsbuecher-geiz-ist-ungeil/70018614.html#utm_source" target="_blank">Geiz ist ungeil, FTD 7.4.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-ist-uns-etwas-wert</link>
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<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Interne Innovationskraft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Verbesserungen sind keine Zauberei, dies zeigen Firmen mit gutem internem Verbesserungsmanagement, denn die Vorschläge von Mitarbeitern zur Optimierung bestehender Prozesse sind für Unternehmen ein wichtiges Kapital. Eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa zeigt: Bei Volkswagen machten die Mitarbeiter im vergangenen Jahr knapp 60.000 Vorschläge für Verbesserungen. Das Unternehmen sparte dadurch 100 Millionen Euro - 20 Prozent davon gingen als Prämien an die Tippgeber. Ähnliches bei Daimler: Von 77.000 Vorschlägen wurden 44 Prozent umgesetzt - was mit Einsparungen in Höhe von 68 Millionen Euro verbunden war, von denen 17 Millionen als Prämien ausgezahlt wurden. Bei der Bahn ersannen 2011 zwei Mitarbeiter ein neues Schleifverfahren für die Stahlräder der Züge - damit spart der Konzern nun pro Quartal 800.000 Euro. Besser zu sein, fängt also letztlich damit an, die Mitarbeiter zum Weiterdenken zu inspirieren und sie dann auch ernst zu nehmen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/verbesserungsvorschlaege-wer-auf-seine-mitarbeiter-hoert-spart-geld/6471156.html new" target="_blank">Wer auf seine Mitarbeiter hört, spart Geld, WiWo 3.4.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=interne-innovationskraft</link>
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<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Frage der Gerechtigkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die öffentliche Diskussion um die &quot;Schlecker-Frauen&quot; ist schon wieder verstummt, doch Jakob Augstein stellt im &quot;Freitag&quot; die Grundsatzfrage. Wo sich die mediale Berichterstattung und das politische Engagement im Fall Schlecker-Insolvenz nahezu erschöpft haben in parteipolitischen Profilierungsversuchen und Diskussionen über Pseudo-Lösungen, wirft Augstein den Blick auf die zentrale Perspektive hinter der funktionalistischen Oberflächenpolitur. Er kritisiert, dass bei all dem Rummel die Frage der Verteilungsgerechtigkeit außen vor blieb und diagnostiziert eine &quot;moralische Degenerierung&quot;: &quot;Mit dem Lebensstandard der Armen sinken die Maßstäbe die Reichen. Die große Umverteilung, die wir seit vielen Jahren erleben, bezieht sich nicht nur aufs Geld. Nicht nur materielle Werte werden von unten nach oben verteilt, sondern auch die moralische Wertigkeit. Wer viel verdient, so lautet diese neu-calvinistische Moral, verdient eben auch viel.&quot; Augstein führt an, dass wirtschaftliche Effizienz der Frage der Gerechtigkeit nicht entgegenstehe, und bemängelt, dass die Politik sich nicht in der Lage sieht, durch entsprechende Gesetze zu verhindern, dass Unternehmen in guten Zeiten viel Geld verdienen und in den schlechten die Allgemeinheit dann für den Schaden aufkommen muss: &quot;Eine solch passive Haltung des Staates hat mit Vernunft nichts zu tun, sondern sehr viel mit Ideologie. Nicht weniger, sondern mehr staatliche Intervention im Wirtschaftsleben täte Not.&quot; Das mag neoliberaler Lesart nach übermäßiger Gängelung und Beeinträchtigung des freien Unternehmertums riechen, doch schauen wir doch einmal genau hin: Wie viele Firmen gibt es, die wirklich zum Wohle der Gesellschaft wirtschaften und nicht nur zum eigenen Wohl? <br><a href="http://www.freitag.de/politik/1214-die-unteren-elftausend new" target="_blank">Die unteren Elftausend, der Freitag 5.4.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-frage-der-gerechtigkeit</link>
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<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Alles Gehirnwäsche?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem interessanten Dialog zwischen einem Berater, der 30 Jahre bei McKinsey tätig war, und einem Aussteiger, der nach fünf Jahren das Handtuch war, bestätigen die beiden Gesprächspartner die gängigen Klischees über Unternehmensberatungen. Ständig an der Grenze zur Selbstüberforderung, das soziale Leben ad acta gelegt und immer schön eingepeitscht auf den elitären Corporate Spirit: &quot;Am Anfang glaubt man die Dinge, die einem da erzählt werden. Nach einiger Zeit ist einem gar nicht mehr bewusst, wie sehr man in diesem Sog drin ist. Bis man merkt, dass das alles schon ziemlich märchenhaft ist. Dann fällt das ganze künstliche Wertegerüst in sich zusammen. Und man merkt: Das ist alles nur Gehirnwäsche.&quot; Der Aussteiger wirft hin, als er sich &quot;verfeuert&quot; fühlt, erkennt aber auch, dass er selbst das Spiel mit in Gang gehalten hat. Diese Innenansichten sind sicherlich neu. Was sie so erschreckend macht: Jeder weiß, wie die großen Unternehmensberatungen arbeiten und dass deren Mitarbeiter eigentlich kaum noch einen Bezug zur wirklichen Realität haben. Aber dennoch werden sie immer wieder gebucht, um die Entwicklung von Unternehmen voranzutreiben. Fragt sich nur: Entwicklung wohin?<br><a href="http://www.zeit.de/2012/14/C-Unternehmensberater new" target="_blank">Traum oder Albtraum? Zeit online 1.4.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ethik und Ästhetik]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie wichtig &quot;gutes&quot; Design ist, zeigt beispielsweise das IT-Unternehmen Apple mit jedem neuen Produkt, denn die Computer, Telefone und MP3-Player, die es auf den Markt bringt, heben sich nicht nur durch technologische Innovationen von den Produkten der Konkurrenz ab, sondern auch durch einzigartiges Design. Dass Design mehr ist als bloße Form, zeigt die Design-Professorin Simonetta Carbonaro, die die Devise &quot;Form folgt dem Sinn&quot; in die Welt gesetzt hat. Für Carbonaro ist klar: Design und Verantwortung für die Gesellschaft gehören zusammen. Und dies nicht nur, weil sich die Umweltbelastung eines Produkts bis zu 80 Prozent aus dem im zugrundeliegenden Design ergibt. Für Carbonaro gehören Ethik und Ästhetik zusammen. Und in ihrem universitären Wirken vertritt sie diese Perspektive. Da ihrer Meinung nach der neue Wohlstand ein kultureller sein wird, beschäftigen sich ihre Studenten auch mit Anthropologie, Soziologie und Geschichte. Sie nennt das ein gemeinsames Arbeiten an einer &quot;Bewusstseinserweiterung&quot;. Und die versteht sie als stetigen Prozess, der kein Ende nimmt ...<br><a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no" target="_blank">Die Macht des Designers, Forum Nachhaltig Wirtschaften 27.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kein Vertrauen in Politiker und Finanzberater]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Selbst Autoverkäufer haben bei der Bevölkerung ein besseres Image als Politiker, so das Ergebnis einer Befragung von Reader&#039;s Digest unter 7.474 Deutschen zum Ansehen von Berufsständen. Während den Autohändlern 11 Prozent ihr Vertrauen schenken, sind es bei den Politikern nur mehr 9 Prozent. Das höchste Vertrauen genießen mit 95 Prozent Feuerwehrleute - gefolgt von Krankenschwestern (92 Prozent), Piloten (91 Prozent), Apothekern (87 Prozent) und Ärzten (84 Prozent). Priestern/Pfarrern und Journalisten vertraut hingegen nur rund jeder dritte Deutsche. Gewerkschaftsführer stoßen nur bei 26 Prozent der Bevölkerung auf Vertrauen, Finanzberater nur bei 17 Prozent. Auch Fußballspieler scheinen kaum mehr als Vorbilder zu taugen - ihnen vertrauen gerade einmal 15 Prozent der Befragten.<br><a href="http://www.presseportal.de/pm/32522/2220295/feuerwehrleute-krankenschwestern-und-piloten-halten-spitzenposition new" target="_blank">Feuerwehrleute, Krankenschwestern und Piloten halten Spitzenposition, Presseportal 21.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Anerkennung senkt den Stress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universität Frankfurt, des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt und der Technischen Universität Chemnitz zeigt: Je mehr Anerkennung Mitarbeiter bei der Arbeit erhalten, umso besser können sie mit Stress und Druck umgehen. Befragt wurden knapp 900 Supervisoren, die Unternehmen beraten. Wachsender Effizienzdruck führt laut der Studie dazu, dass Mitarbeiter Qualitätsstandards verletzten, was zu entsprechenden Arbeitsergebnissen führe. 70 Prozent der Mitarbeiter leiden unter dieser Situation. 90 Prozent sehen einen dauerhaften Leistungsdruck - 2008 waren es noch knapp 80 Prozent. 40 Prozent der Mitarbeiter bekommen nur teilweise Lob für ihre Arbeit. In den Augen von mehr als einem Drittel ist das Unternehmensklima schlecht, was zu Demoralisierungen führe. Die Forscher sind der Ansicht, dass deutliche Überforderung und Erschöpfung sowie fehlende Leistungsgerechtigkeit und entsprechende Anerkennung das Stresslevel in Firmen erhöhen und damit die Burn-out-Gefahr steige.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:arbeitsalltag-und-motivation-mehr-soziale-anerkennung-senkt-das-burn-out-risiko/70015512.html#utm_source" target="_blank">Mehr soziale Anerkennung senkt das Burn-out-Risiko, FTD 29.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge Arbeitnehmer finanziell an der kurzen Leine]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Einkommenssituation in Deutschland wird laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung vor allem für junge Arbeitnehmer immer schwieriger. Jeder Dritte muss bereits mit einem Einkommen unter der Niedriglohnschwelle auskommen. Die liegt bei zwei Dritteln des Durchschnittslohns, in Westdeutschland bei 9,53 Euro, in Ostdeutschland bei 7,22 Euro. Nicht einmal jedem Zweiten gelingt innerhalb von fünf Jahren ein Aufstieg in eine höhere Lohngruppe. Bessere Aufstiegschancen gebe es für gut ausgebildete Vollzeitbeschäftigte in Großunternehmen. Allerdings haben Frauen hier die schlechteren Karten - ihre Chancen für Karrieresprünge liegen statistisch betrachtet um elf Prozent niedriger als bei Männern. Bereits jeder Siebte in Deutschland verfügt über weniger als 60 Prozent des mittleren Haushaltseinkommen, wobei die Einkommensschere stetig weiter auseinanderklafft. Die Forscher rechnen vor, dass eine Vermögenssteuer von 0,5 Prozent für Millionäre allein 9,4 Milliarden Euro jährlich einbringen könnte. Um Einkommensunterschiede auszugleichen, dürften solche Steuergelder allerdings nicht z.B für eine Erhöhung der Hartz-IV-Sätze verwendet werden, da simple Umverteilung falsche Anreize schaffe.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-03/niedriglohn-junge-arbeitnehmer new" target="_blank">Ein Drittel junger Arbeitnehmer erhält nicht mal Niedriglohn, Zeit online 29.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitnehmer unter Dauerstress]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Befragung des Deutschen Gewerkschaftsbundes unter 6.000 Arbeitnehmern zeigt: Stress im Job ist längst ein alltägliches Phänomen. 52 Prozent der Befragten gaben an, dass sie häufig gehetzt arbeiten müssten. 63 Prozent haben den Eindruck, dass sie seit Jahren in der gleichen Zeit deutlich mehr arbeiten müssten. Zwei Drittel machen Überstunden, jeder Fünfte mehr als zehn pro Woche. Gut jeder Vierte ist häufig auch in der Freizeit beruflich erreichbar, jeder Siebte erbringt dann auch unbezahlte Arbeitsleistungen. Bereits einem Drittel der Befragten fällt es schwer, nach der Arbeit auch einmal abzuschalten. Der DGB schätzt diese Ergebnisse als besorgniserregend ein und fordert eine bessere Arbeitsorganisation, um den Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren.<br><a href="http://www.welt.de/channels-extern/ipad3_welthd/a_welt_ipad3/wirtschaft_a_ipad3/article13948697/DGB-prangert-zunehmenden-Stress-am-Arbeitsplatz-an.html new" target="_blank">DGB prangert zunehmenden Stress am Arbeitsplatz an, Die Welt 27.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Karriere macht sich nicht von selbst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Unternehmensberatung Accenture zum Thema Chancengleichheit unter 100 männlichen und 100 weiblichen Angestellten mittelgroßer und großer Unternehmen zeigt: Mit der Gleichberechtigung im Business hapert es noch, aber viele Frauen erkennen auch ihre Bringschuld nicht, wenn sie Karriere machen möchten. Jeder vierte befragte Mann ist der Ansicht, dass Frauen und Männer am Arbeitsplatz bereits gleich seien, jeder zweite meint, man sei kurz davor, diese Gleichheit zu erreichen. Die Perspektive der Frauen, vor allem der Mütter zeigt sich etwas anders. 45 Prozent der berufstätigen Mütter finden, ihr beruflicher Aufstieg habe durch Eltern- und Erziehungszeit gelitten. Bei den Vätern machen nur 22 Prozent diese Erfahrung. 45 Prozent aller Firmen bieten ihren Mitarbeiterinnen Weiterbildungen, Seminare und Lernangebote, um beruflich voranzukommen. Nur jede vierte Firma wird allerdings auch aktiv bei Fragen der besseren Vereinbarkeit von Job und Familie. Die Studie merkt jedoch auch an, dass viele Frauen nicht nachhaltig genug an ihrem Aufstieg arbeiten. 55 Prozent der befragten Frauen meinen zwar, sie managen ihre Karriere aktiv, aber nur jede Fünfte spricht auch drei Mal oder häufiger pro Jahr mit dem Chef über konkrete Entwicklungsmöglichkeiten. Das aktive Einbringen der eigenen Wünsche ist jedoch ein Schlüssel zum Erfolg: 71 Prozent der Frauen, die sich aktiv für die eigene Beförderung einsetzten, bekamen sie auch.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:quoten-diskussion-unglaeubige-maenner-passive-frauen/70014814.html#utm_source" target="_blank">Ungläubige Männer, passive Frauen, FTD 27.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmen als natürliche Organismen führen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Führung von oben nach unten wird seit Jahren von Management-Vordenkern als überholt betrachtet, doch wirklich strukturierte Alternativen sind Mangelware. Mit Holacracy erobert ein neues Führungssystem die Unternehmen, das mit smarten Strukturen und intelligenten Beteiligungsmechanismen über alle Hierarchieebenen hinweg Abhilfe schaffen will. Holacracy setzt dem üblichen Führungsparadigma der Vorausplanens und Kontrollierens eine Methode des Fällens bestmöglicher Entscheidungen für den Augenblick mit schnellen Revisionsmechanismen entgegen. Der Vorteil: Wenn es neue Erkenntnisse gibt oder ein Projekt aus dem Ruder zu laufen droht, kann schnell nachjustiert werden - indem alle Beteiligten eine neue Entscheidung treffen. Hört sich einfach an, und ist es auch, wenn Unternehmen dafür die passenden Meetingstrukturen erarbeiten. Diese und ausgeklügelte Rollenkonzepte ermöglichen es, dass die Mitarbeiter, die am nächsten an der Umsetzung dran sind, genügend Gewicht haben, um das Ruder, wenn nötig, auch kurzfristig rumzureißen. Ein vielversprechender Ansatz, der die gewohnte Businessdenke auf den Kopf (oder sollte man besser sagen: endlich auf die Füße?) stellt.<br><a href="http://karrierenews.diepresse.com/home/karrieretrends/736565/Die-Organisation-der-Zukunft new" target="_blank">Struktur: Die Organisation der Zukunft, Die Presse 1.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Abgesang an Eliten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die klassischen Eliten leiden in Deutschland und weltweit unter einem deutlichen Reputationsverlust. Eine Studie der Kommunikationsagentur Ketchum in zwölf Staaten illustriert dies. Nur noch 16 Prozent der Deutschen haben Zutrauen in die Fähigkeiten der Politiker - weltweit sind es immerhin noch 25 Prozent. Managern von Banken und Versicherungen trauen nur rund 20 Prozent der Deutschen. Nur 29 Prozent der Befragten glauben, dass Politiker auch Fehler zugeben, nur 30 Prozent gehen davon aus, dass Politiker ehrlich sind. 70 Prozent der Bürger schätzen bei Eliten Eigenschaften wie Souveränität und Sicherheit - die anscheinend aber immer seltener gelebt werden.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:elitestudie-deutsche-misstrauen-politikern-und-managern-besonders/70011863.html#utm_source" target="_blank">Deutsche misstrauen Politikern und Managern besonders, FTD 21.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zufriedenheit und innere Kündigung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Neun von zehn Arbeitnehmern in Deutschland sind zwar zufrieden mit ihrer Arbeit, aber dennoch hat knapp jeder vierte Angestellte (23 Prozent) innerlich bereits gekündigt. So das Ergebnis einer Repräsentativerhebung von Gallup Deutschland. Nur 14 Prozent der Arbeitnehmer sind wirklich Feuer und Flamme für ihren Job, während 63 Prozent eher Dienst nach Vorschrift machen. Die Forscher machen einen Unterschied zwischen Zufriedenheit und innerer Bindung und nennen auch die Gründe, warum immer mehr Mitarbeiter kaum eine emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben. Nur jeder Vierte werde von Vorgesetzten gelobt, nur jeder Dritte um seine Meinung gefragt. Dies seien jedoch die Faktoren, die Verbundenheit entstehen lassen. Die Zufriedenheit hingegen resultiert auch aus &quot;oberflächlicheren&quot; Faktoren. So betrachten beispielsweise sechs von zehn Befragten ihre Vergütung als angemessen - ein Aspekt, der viele im Job verharren lässt, auch wenn sie nicht fürs Unternehmen brennen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-03/gallup-studie-mitarbeiterzufriedenheit new" target="_blank">Mitarbeiter vermissen Lob vom Chef, Zeit online 20.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sich nicht mehr in die eigene Tasche lügen]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>In der FAZ wagt der Vorsitzende der Piratenpartei Deutschland Sebastian Nerz einen mutigen Vorstoß und &quot;enttarnt&quot; beliebte &quot;Nachhaltigkeitslügen&quot;, die in seinen Augen davon ablenken, wie ernst es einerseits wirklich um die Lage der Welt bestellt ist, und welche Konsequenzen wir als Weltbevölkerung daraus letztlich ziehen müssten. Nerz führt die ursprüngliche Definition des Begriffs Nachhaltigkeit - nicht mehr zu verbrauchen, als auf natürlichem Wege nachwächst - wieder ins Bewusstsein. Da wir gegenwärtig das 2,7-Fache dessen, was die Erde hergibt, verbrauchen, sei es augenscheinlich, dass mit Optimierungen (z.B. regenerativen Energien, umweltfreundlichere Produktion) allein das Dilemma nicht zu lösen sei, wir also ob kurz oder lang den Gürtel in der einen und auch anderen Weise werden enger schnallen müssen. Ähnliches gilt beim Thema Geld: Staatsverschuldung, Rentenlücke und davonlaufende Kosten im Gesundheitssystem lassen sich laut Nerz nicht mehr durch ein bisschen Nachhaltigkeits-Feintuning wegdiskutieren. Im Prinzip fordert der Pirat hier das Nachdenken über einen grundlegenden Paradigmenwechsel, da ein Drehen an einigen Schräubchen des Systems den Kollaps vielleicht noch für einige Jahre oder gar Jahrzehnte aufschieben könne, aber die grundsätzlichen Problemlagen nicht lösen werde. Ein weiterer Grund für Alarmstimmung: Viele der Rohstoffe, die heute benötigt werden, um beispielsweise nachhaltige Energien zu erschließen, werden bereits in wenigen Jahrzehnten knapp oder ganz erschöpft sein. Die Frage, was wir dann tun, traue sich hingegen niemand zu stellen. Das Plädoyer von Nerz ist eindeutig, unbequem und mutig - und fordert uns alle heraus, uns nicht mehr länger in die eigene Tasche zu lügen: &quot;Um diese Ehrlichkeit zu erreichen, müssen dringend notwendige Reformen im Staat endlich umgesetzt werden. Der ganze Apparat ist so groß und komplex geworden, dass er nicht mehr überschaubar ist. ... Denn wenn heute an einer Stellschraube gedreht wird, weiß niemand genau, welche Auswirkungen dies morgen haben wird. Das heißt erst einmal nicht, dass wir Leistungen kürzen müssen, aber wir müssen anfangen, sie übersichtlicher zu gestalten. Daher ist meine Bitte an dieser Stelle: Stellen wir uns der Situation wie sie ist. Hören wir auf, uns selbst etwas vorzulügen und gedankenlos die Ressourcen der Zukunft zu verbrauchen. Beginnen wir ehrlich zu werden. Und als nächstes lösen wir dann den Kleber und ziehen das Pflaster langsam runter. Der Prozess wird nicht einfach werden. Aber je später wir uns ihm stellen, desto schwieriger wird er.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wohin-wollen-wir-wachsen-schluss-mit-der-nachhaltigkeitsluege-11689680.html#Drucken new" target="_blank">Schluss mit der Nachhaltigkeitslüge! FAZ 19.3.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sich-nicht-mehr-in-die-eigene-tasche-lügen</link>
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<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zeit für Revolution]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Financial Times Deutschland stellt in einem Beitrag die wichtigsten Ideen des Management-Vordenkers Gary Hamel vor und zeigt, wie veränderungsresistent die Führungswelt im Prinzip seit Jahrzehnten ist. Hamel lehrt an der London Business School und gehört zu den Visionären, die über viele Jahre die Reibungsstellen im Business as usual herausarbeiten und neue Paradigmen entwickeln. Zu Hamels wichtigsten Gedankengängen gehört die Absage an alte Hierarchien in Unternehmen. Für den Management-Theoretiker ist offensichtlich, dass die Gestaltungskraft verstärkt von unten nach oben fließen muss. Die Flexibilisierung der Arbeitswelt, verbunden mit dem digitalen Wandel und damit neuen Informationsflüssen, mache es notwendig, Mitarbeiter künftig wirklich einzubeziehen - wobei die Betonung auf &quot;wirklich&quot; liegt. Hamel will Bestehendes nicht abschaffen, deshalb lautet seine Devise, die von ihm propagierten neuen Formen der Flexibilität mit den Notwendigkeiten einer Struktur zu verbinden, also die bisherige Basis des Managements konsequent evolutionär weiterzuentwickeln. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:unternehmensfuehrung-management-theorien-an-der-schwelle-zur-revolution/70009370.html#utm_source" target="_blank">Management-Theorien an der Schwelle zur Revolution, FTD 19.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungerechtigkeit zwischen den Zeilen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit 1981 hat sich der Anteil der Weltbevölkerung, der unter der absoluten Armutsgrenze lebt, von 52 Prozent auf 22 Prozent (2008) mehr als halbiert, meldet die Weltbank. Hinter der guten Nachricht versteckt sich jedoch eine Botschaft, die aufhorchen lassen sollte. Dank der Entwicklungen in Ostasien, China, Lateinamerika, Nordafrika und dem Mittleren Osten leben in diesen Regionen tatsächlich heute weniger arme Menschen als in den letzten Jahrzehnten. Aber in anderen Regionen wiederum stiegen die Zahlen, beispielsweise in Südasien leicht um zwei Millionen, in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara sogar von 204 auf 386 Millionen. Statistisch betrachtet mag das kein Aufreger sein, mit Blick aufs System hingegen könnte dies eine bedenkliche Entwicklung sein, denn der Boom in China lenkt davon ab, dass in anderen Regionen die finanzielle Ungerechtigkeit weiter wächst. Rechnet man China aus der Datenbasis heraus, ist die Zahl der absolut Armen nämlich in den letzten 30 Jahren weiter gestiegen. <br><a href="http://www.taz.de/Weltbankbericht-zu-globaler-Armut/!89719/ new" target="_blank">Die absolute Hälfte, taz 15.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel Genügsamkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen scheinen einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran zu haben, dass sie im Gehaltsvergleich mit Männern nach wie vor hinterher hinken. Eine Studie der Uni Bielefeld mit 10.000 Arbeitnehmern zeigt: Rund jeder dritte Befragte schätzt sein Einkommen als ungerecht ein, aber die persönliche Gerechtigkeitsgrenze liegt bei Frauen deutlich niedriger als bei Männern. Und dies über alle Berufsgruppen hinweg. Die OECD-Statistiken sprechen eine ähnliche Sprache: Sie weisen einen durchschnittlichen Lohnrückstand von 21,6 Prozent beim Einkommen von Frauen gegenüber dem Verdienst von Männern aus - die höchste Diskrepanz in allen 34 Mitgliedstaaten. Hier kommt zum Tragen, dass Frauen deutlich seltener - hochdotierte - Führungspositionen einnehmen, aber auch, dass sie sich häufig unter Wert verkaufen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/einkommen-frauen-sind-mit-weniger-gehalt-zufrieden/6305942.html new" target="_blank">Frauen sind mit weniger Gehalt zufrieden, WiWo 13.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschaft geht auch anders]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ stellt in einem Portrait die Alanus Hochschule vor und illustriert damit, dass ein Fach wie die Wirtschaftswissenschaften zum Denken und kritischen Hinterfragen des Status quo gezielt anregen kann. Die Universität mit den anthroposophischen Wurzeln betrachtet seit jeher beispielsweise die Kunstpraxis als essenziellen Bestandteil aller Studiengänge - weil sie eine Grundspannung der Spontaneität erzeuge. Philosophie und Reflexion sind bei Alanus ebenfalls festes Programm. Der Unterschied, den das Studium an der Hochschule macht, wird besonders augenscheinlich im Vergleich von Klausurfragen. So druckt die FAZ eine Fragen aus einer VWL-Klausur der Uni München ab, bei denen die Studenten in erster Linie mit volkswirtschaftlichen Rechenformeln zu arbeiten haben. Bei Alanus hingegen werden klassische VWL-Theorien auf den Prüfstand gestellt - die Studenten müssen einerseits ihr fachliches Wissen demonstrieren und andererseits in ihren Klausuren die Dinge weiterdenken, neue Argumentationen entwickeln und vor allem die Grundannahmen ihres Faches gezielt hinterfragen. Bei Alanus ist mechanisches Denken nicht gefragt und auch die &quot;Mitleidlosigkeit&quot;, die vielen Studenten durch neoklassische Theorien der Ökonomie antrainiert werde, wird zum Thema gemacht. Auch bei Alanus stehen Formeln auf dem Lehrplan - mit ihnen wird aber nicht nur gerechnet, sondern ihre Auswirkungen auf den Menschen werden gezielt thematisiert.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/alanus-hochschule-die-beseelung-des-wirtschaftstudiums-11669193.html new" target="_blank">Die Beseelung des Wirtschaftsstudiums, FAZ 10.3.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wirtschaft-geht-auch-anders</link>
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<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachhaltigkeit braucht zivilgesellschaftliche Resonanz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Nachhaltigkeitskonferenz der Leuphana Universität endete mit dem dringenden Appell der Wissenschaftler, dass Wissenschaft und Zivilgesellschaft sich nicht mehr damit zufrieden geben dürften, allein Chronisten der Umweltzerstörung zu sein. Trotz öffentlicher Appelle und zunehmender Inselmaßnahmen sei die ökologische Zerstörung in den letzten Jahre rapide fortgeschritten, so die Einschätzung der Forscher. Und noch immer sei vielen Menschen das Ausmaß der weltweiten Umweltkrise nicht bewusst. Die Wissenschaftler glauben, dass vor allem die politischen Institutionen reformiert, das Bevölkerungswachstum gebremst, ausufernder Konsum eingedämmt und soziale Ungerechtigkeiten beseitigt werden müssten, um die Zerstörungsspirale zu durchbrechen. Hierbei komme auch die Verantwortung der Zivilgesellschaft ins Spiel, denn Entscheidungsträger fehle es häufig am Mut, politisch riskante Entscheidungen zu treffen. Jörn Fischer, Professor für nachhaltige Landnutzung an der Leuphana Universität, fordert deshalb mehr Druck aus der Zivilgesellschaft, damit Lösungen auf politischer Ebene auf Resonanz stoßen.<br><a href="http://www.landeszeitung.de/lokales/hochschule/news/artikel/diagnose-allein-hilft-patient-erde-nicht/ new" target="_blank">Diagnose allein hilft Patient Erde nicht, Landeszeitung Lüneburg 6.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schöne heile Arbeitswelt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>58 Prozent der Deutschen gehen gerne zur Arbeit, 33 Prozent sogar sehr gerne - so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Personaldienstleisters Edenred unter 1001 deutschen Arbeitnehmern. Die Zahl derer, die ihren Job gerne machen, ist damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte gestiegen. Überdurchschnittlich hoch ist laut Erhebung die Arbeitsfreude bei Angestellten mit Personalverantwortung. Das Gehalt scheint als Motivationsfaktor eine untergeordnete Rolle zu spielen, denn für 82 Prozent der Befragten stellen angenehme Kollegen die wichtigste Randbedingung für Zufriedenheit im Job dar, für 75 Prozent sind es der Respekt und die Anerkennung von Vorgesetzten, gefolgt von einer abwechslungsreichen Tätigkeit und einer ausgeglichenen Work-Life-Balance.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/umfrage-die-deutschen-arbeiten-gerne/6291680.html new" target="_blank">Die Deutschen arbeiten gerne, WiWo 6.3.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=schöne-heile-arbeitswelt</link>
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<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Marken brauchen die richtige Kultur]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Erfolgreiche Marken sind der Kern des Unternehmenserfolg, doch viele Firmen sind sich des Zusammenhangs zwischen Unternehmenskultur und ihren Marken kaum bewusst, so das Ergebnis einer Untersuchung des Rats für Formgebung und der GMK Markenberatung unter 131 Marketingleitern und Geschäftsführern. Nur 45 Prozent der untersuchten Unternehmen machen ihren Mitarbeitern überhaupt Informationen über die Ausrichtung der Marken zugänglich. Nur in 40 Prozent der Firmen sind diese Absichten den Mitarbeitern bekannt. Lediglich 15 Prozent haben ein Budget, um die Markenwerte bei der Belegschaft zu verankern. Immerhin bis zu 40 Prozent verwenden Markentrainings, um die Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Da wundert es kaum, wenn man als Kunde häufig das Gefühl hat, dass die mit aufwändiger Werbung transportierten Markenbotschaften von Produkten, aber auch von Mitarbeitern, die sie verkaufen, kaum verkörpert werden.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:studie-wie-unternehmenskultur-und-marken-zusammenhaengen/60175669.html#utm_source" target="_blank">Wie Unternehmenskultur und Marken zusammenhängen, FTD 1.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ohne Pause durcharbeiten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage der Stellenbörse Monster unter 10.000 Arbeitnehmern weltweit zeigt: Die Mittagspause wird immer mehr zum Auslaufmodell. Jeder dritte Arbeitnehmer macht mittags überhaupt keine Pause mehr und isst am Schreibtisch. 18 Prozent genehmigen sich immerhin 15 Minuten Auszeit, 34 Prozent sogar zwischen 30 und 45 Minuten. Die klassische Stunde gönnt sich nur noch jeder fünfte Angestellte. Auch die Gepflogenheiten einzelner Länder sind interessant. So tendieren Deutsche und Franzosen eher zu einer Stunde Mittagspause, während in England und den USA fast die Hälfte der Arbeitenden überhaupt keine Pause macht. Die größten Mittagspausen-Verfechter sind die Schweden - hier versagen sich nur 11 Prozent der Befragten die Auszeit zum Essen und fast die Hälfte gönnt sich 30 bis 45 Minuten in der Kantine.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/aktuelle-umfrage-die-mittagspause-ist-gegessen/6298128.html new" target="_blank">Die Mittagspause ist gegessen, WiWo 7.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Natürliche Auslese]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die ehemalige Investment-Bankerin Alexandra Michel, die seit ihrer Karriere im Bankwesen als Dozentin der University of Southern California tätig ist, hat in einer Studie das Arbeitsleben von Bankern untersucht und kommt dabei zu beunruhigenden Ergebnissen. So beobachtet Michel in den großen Finanzhäusern ein System des Selbstverschleißes, das immer mehr um sich greift. Jungbanker, die 80 bis 100 Stunden pro Woche arbeiten, sind der Normalfall. Doch nach drei bis vier Jahren stößt auch der Nachwuchs häufig an körperliche und geistige Grenzen. 60 Prozent der Betroffenen übergehen nach Michels Erkenntnissen diese Warnsignale und machen weiter. 40 Prozent schrauben ihr Pensum zurück oder suchen sich, da dies ihre Karrierechancen im Höchstleistungssektor natürlich einschränkt, gleich neue Jobs, beispielsweise in der Politik. Die Bank wird zur Inselwelt und die Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwimmen immer mehr, wozu der selbst postulierte Leistungsethos zusätzlich beiträgt. Die Folge: Wo es keine Grenzen mehr gibt, lässt sich aus den Arbeitnehmern nur noch mehr Leistung herauspressen. Michels Erhebungen zufolge räumten 90 Prozent der von ihr befragten Banker ein, Hobby, Freizeitaktivitäten und Familie zu vernachlässigen. &quot;Die Banker wollen so viel verdienen, dass sie sich damit ihren Traum verwirklichen können. Die Wahrheit ist aber: Nach all den Jahren in der Bank wissen sie gar nichts mehr mit ihrer freien Zeit anzufangen&quot;, so Michels ernüchternde Erkenntnis.<a href="http://www.spiegel.de/karriere/ausland/0,1518,818964,00.html new" target="_blank">Ihr seid ja alle krank, Spiegel online 5.3.12</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Selbstorganisation und Verantwortung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Lähmende Hierarchien, rigide Chefs und genervte Mitarbeiter - für viele Arbeitende ist dies lästiger Berufsalltag. Doch immer mehr innovative Ansätze erobern die Unternehmen und schaffen ein neues Verständnis für das Verhältnis von Führung und (Selbst-)Verantwortung. So stellt die Zeit in einem Beitrag die auf den Business-Vordenker Gary Hamel zurückgehende Methode des Open Space als Anker für eine Praxis der Gestaltung und wechselseitigen Verbindlichkeit vor. Open Space überwindet die Grenzen zwischen oben und unten und schafft einen gemeinsamen Raum für Mitarbeiter aller Hierarchieebenen, um die Geschicke eines Unternehmens gemeinsam in die Hand zu nehmen. Das verschafft dem Einzelnen mehr Einfluss, erfordert aber auch ein gewisses Maß an Selbstverpflichtung, denn in einem solchen Firmen-Ökosystem muss jeder nicht mehr nur die Belange des eigenen Arbeitsbereiches, sondern den Gesamtorganismus im Auge behalten - und im Zweifel auch Verantwortung übernehmen, die über den eigenen direkten Wirkungsbereich hinausgeht. Eine Perspektive, die einer gewissen Übung bedarf, die aber auch völlig neue Freiheiten für alle Beteiligten im Business schaffen kann.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/betriebliche-selbstorganisation new" target="_blank">Mitarbeiter, die sich selbst führen, Zeit online 5.3.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mit Zen die eigenen Potenziale entfalten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In ihrer Sendung HR3 live spricht Moderatorin Bärbel Schäfer mit Zen-Meister Hinnerk Polenski über Zen-Praxis als Weg, die eigenen Potenziale tiefer zu ergründen und zu entfalten. Polenski spannt dabei einen Bogen zwischen Denken und Erkennen, zwischen lebendigem Alltag und Stille und zeigt, wie Meditation es uns ermöglichen kann, einen neuen Blick auf unser menschliches Dasein zu werfen. Im Zuge der anhaltenden Diskussion über Burn-out und Erschöpfung wird ja zunehmend auch über die hilfreichen Folgen von Meditation gesprochen. Polenski eröffnet in dem Gespräch jedoch eine weitere Dimension, denn ihm geht es nicht allein um die funktionalen und beispielsweise gesundheitlich positiven Wirkungen von Meditation, sondern darum, einen grundsätzlichen Erfahrungsraum zu vermitteln, der zur Erkundung des eigenen Seins einlädt.<br><a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr3/index.jsp?rubrik" target="_blank">HR3 Live mit Hinnerk Polenski</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Rohe Bürgerlichkeit und rabiater Wettbewerb]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz wirft in einem Gespräch mit dem Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer einen Blick auf die Meta-Ebene unserer gesellschaftlichen Entwicklung und kommt dabei zu beunruhigenden Erkenntnissen. Heitmeyer untersuchte über das letzte Jahrzehnt, wie sich gesellschaftliche Umgangsformen und Dynamiken verändert haben. Neben &quot;Signalereignissen&quot; wie dem 11. September 2001, der Einführung von Hartz IV und der Finanzkrise, aber auch der zunehmenden Ökonomisierung des Sozialen beobachtet der Soziologe viele schleichende Prozesse, die dazu beitragen, dass gesellschaftliche Vertrauensmuster sich auflösen. Auf diesem Nährboden gedeihen neue &quot;Abwertungsmuster&quot;, die von der wachsenden Diskrepanz zwischen denen &quot;da oben&quot; und denen &quot;da unten&quot; genährt werden. &quot;Dieser rohen Bürgerlichkeit müssen wir unsere Aufmerksamkeit widmen. Es ist eine Bürgerlichkeit, die sich bei der Beurteilung sozialer Gruppen an den Maßstäben der kapitalistischen Nützlichkeit, der Verwertbarkeit und Effizienz orientiert. Damit leugnet sie die Gleichwertigkeit von Menschen, macht ihre psychische und physische Integrität antastbar und führt zugleich einen Klassenkampf von oben. Sie ist sozusagen der Transmissionsriemen gegen diejenigen, die als Ausgegrenzte definiert werden&quot;, warnt Heitmeyer. Er diagnostiziert einen Zusammenhang zwischen sich zunehmend etablierenden Abwertungsmustern und der Forderung, sozial Schwache mögen ihre kritische Lebenssituation selbst bewältigen und spricht von einem &quot;Kontrollgewinn des autoritären Kapitalismus&quot;. Die große Gefahr: &quot;Der entscheidende Punkt ist dabei ja, dass die Ungleichheit die Gesellschaft regelrecht zersetzt, dass der Prozess sich einschleicht und erst mal relativ unbemerkt verläuft, weil sich eben keine protestierenden Kollektive mehr bilden können und weil auch keiner mehr zuhört. Weil vielfach das Motto lautet: Rette sich, wer kann. Dadurch ist das Leben in bestimmten sozialen Gruppen auch permanent angstdurchsetzt und verätzt. Und das macht diese Ungleichheiten schon ziemlich gefährlich.&quot; In meinen Augen wird es Zeit, diese subtilen Prozesse, die häufig aus falsch verstandener political correctness ignoriert werden, ganz offensiv zu thematisieren. Einfach Lösungen wird es nicht geben, wohl aber die Chance, Minen, die von einem Großteil der Bevölkerung bisher kaum als solche erkannt werden, auf lange Sicht kontinuierlich zu entschärfen.<br><a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort" target="_blank">Rette sich, wer kann, taz 27.2.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=rohe-bürgerlichkeit-und-rabiater-wettbewerb</link>
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<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Visionen auf den Zahn gefühlt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt, ein Think Tank, der von dem Frankfurter Glücksforscher Dr. Stefan Bergheim gegründet wurde, hat ein neues Projekt ins Leben gerufen, in dessen Rahmen visionäre Ansätze für einen gesellschaftlichen Wandel wissenschaftlich analysiert werden. „Schöne Aussichten“ stellt zukunftsweisende Paradigmen für eine Neugestaltung der Wirtschaft, für mehr politische Partizipation und für einen grundlegenden Wertewandel vor. Die Wissenschaftler erläutern in ihren Analysen die Grundkonzepte neuer Denkansätze wie beispielsweise zur Gemeinwohlökonomie, zur Umgestaltung demokratischer Prozesse und Staatsorganisation oder zu einer Veränderung der Konsumgesellschaft und klopfen sie darauf ab, ob und inwieweit diese Vorstöße anschlussfähig sind an bisherige Methoden und Praktiken und damit einen Beitrag zu einer systematischen Transformation des Bestehenden leisten können. Dieser sehr realistische Blick auf Chancen, aber auch auf mögliche Risiken inspiriert dazu, nicht nur das Neue, Ungewöhnliche und Grenzenüberschreitende ins Visier zu nehmen, sondern auch ein Augenmerk darauf zu legen, dass Wandel sich immer auch auf das Bestehende konstruktiv beziehen sollte, wenn er erfolgreich sein will. Ein spannendes Inspirationsfeld für alle Utopisten, die wirklich etwas bewirken wollen. <br><a href="http://www.fortschrittszentrum.de/de/produkte/fortschrittsstudien/ new" target="_blank">Schöne Aussichten</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Virtuelle Scheuklappen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel online geht in einem Beitrag der Frage nach, welchen Einfluss die Selbstselektionsmechanismen sozialer Netzwerke auf unsere Weltwahrnehmung haben. Wo Shopping-Seiten uns dank Cookies zielsicher Artikel zeigen, die uns aufgrund unserer bisherigen Einkäufe interessieren könnten, wo wir auf Facebook seitenweise Links und Aktivitäten unserer &quot;Freunde&quot;, mit denen wir bereits viele Perspektiven teilen, angezeigt bekommen, wo Nachrichten-Aggregatoren die Weltlage gemäß unseren Leseneigungen filtern, da wird der Blick auf die Welt leicht einseitig. Hinzu kommt, dass die Häppchenwelt des Internets rein systemisch vor eher komplexen Themen zurückweicht. Erfahrungsgemäß sind es Nachrichten, die in wenigen Worten auf den Punkt kommen, die wir häufig weiterleiten - um unsere eigene Aufmerksamkeit und die der Empfänger nicht überzustrapazieren. Einerseits wird die Welt für uns immer größer, aber wir schränken den Zugang zu ihr - häufig selbstinduziert - ständig weiter ein. Dieses Paradox lässt sich nur aktiv überwinden: Öfter einmal auch inhaltlich komplexe Beiträge mit Muße lesen, nicht immer nur die gewohnten Blogs konsultieren oder auch einfach mal neugierig in der Buchhandlung nach Titeln fischen, die einen zweiten Blick wert sind ...<br><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,814046,00.html new" target="_blank">Wie Facebooks nette Welt uns entmündigt, Spiegel online 27.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kulturelle blinde Flecken hinterfragen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Online-Magazin Telepolis geht in einem Interview mit der Philosophin Svenja Flaßpöhler der Frage nach, wie sich das gängige Paradigma gesellschaftlicher Hyperaktivität konstruktiv hinterfragen lässt. Für Flaßpöhler ist dabei augenscheinlich, dass die Aktivität als Gegenpol auch eine passive Perspektive braucht, wenn wir uns nicht in eine Sackgasse manövrieren wollen: &quot;Ein hyperaktiver Mensch, der immer nur nach vorne, nie aber nach links und rechts, geschweige denn nach hinten schaut, weil er dafür gar keine Zeit hat, agiert ohne soziale Verantwortung. Ihn interessiert nur das Vorwärtskommen. Jede Ablenkung verursacht Stress. Der faule Mensch, der Sonntags nachmittags auf dem Sofa liegt, schläft, ein bisschen Zeitung liest, zwischendurch auf der Gitarre klimpert, agiert hingegen sozial. Durch seine Passivität, die ja nie reine Passivität ist; die gibt es nur im Tod, wird er wieder offen für die Welt. Hyperaktivität verhärtet den Menschen. Passivität lässt ihn weich werden, empfindsam für Eindrücke, Verlockungen, Kinderfragen.&quot; Die Philosophin ist der Ansicht, dass wir ganz grundsätzlich die Systemfrage stellen sollten, da allein eine Symptombehandlung wie beispielsweise die Idee temporärer Unerreichbarkeit, nicht tief genug gehe. Ein in ihren Augen wichtiges Thema ist dabei die Selbstverwirklichung: &quot;Selbstverwirklichung, für mich immer noch eine lohnenswerte Utopie, setzt die Anerkennung der eigenen Grenzen, das Wissen um die eigenen Neigungen voraus: Ohne Selbst keine Selbstverwirklichung. In Zeiten neoliberaler Flexibilisierung sind wir davon weit entfernt. Marx war der Ansicht, dass Selbstverwirklichung im Kapitalismus nicht realisiert werden kann, weil das Arbeitsprodukt nie dem Arbeiter, sondern einem Anderen gehört. Dieser Andere treibt uns an mit dem Versprechen, dass die Mühe sich lohne. Aber lohnt sie sich wirklich? Möglich, dass wir gerade dabei sind, uns auf grandiose Weise selbst zu verfehlen.&quot; Diese Selbstverfehlung wird  letztlich vor allem durch die Gegenwartskultur geradezu angefeuert, denn das Überschreiten der eigenen Grenzen, das fast schon zwanghafte Genießen in der Konsumgesellschaft stehen häufig Perspektiven wie der der moralischen Integrität oder der gesunden Selbstfürsorge entgegen. Eine Einladung, sich weiterhin auf die Suche nach der bestmöglichen aller Welten zu begeben ...<br><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36452/1.html new" target="_blank">&quot;Wir kommen um die Systemfrage nicht herum&quot;, Telepolis 25.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jahrestagung des Integralen Forum im Juni in Berlin]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Vom 15. bis 17. Juni 2012 findet in Berlin wieder die Jahrestagung des Integralen Forum statt, dieses Mal zum Thema &quot;Entwicklung integral: Menschen, Kulturen, Systeme verstehen und begleiten&quot;. Als Business-Themen stehen integrales Coaching und integrale Unternehmensentwicklung auf der Workshop-Agenda sowie Leading-Edge-Führung. Ich selbst werde einen Workshop halten zum Thema &quot;Gute Lösungen für Viele - Innenansichten einer neuen integralen Elite&quot;.<br><a href="http://integralesleben.org/?id" target="_blank">Weitere Informationen zur Jahrestagung</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=jahrestagung-des-integralen-forum-im-juni-in-berlin</link>
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<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von &quot;WIR - Menschen im Wandel&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ab sofort ist die neue Ausgabe von &quot;WIR - Menschen im Wandel&quot;, zu dessen Gründern ich gehöre, im Handel erhältlich. In diesem Heft portraitieren wir den Visionär Otto Scharmer, der mit seiner Methode des Presencing einen neuen Zugangsweg zum Thema gesellschaftliche Transformation ebnet. Darüber hinaus stellen wir die Transition-Town-Bewegung vor, die das Thema Nachhaltigkeit ganz konkret in die Regionen trägt. Im WIR-Trialog diskutiere ich mit meinen Redaktionskollegen Jens Heisterkamp und Christoph Quarch über neue Perspektiven der politischen Partizipation und des Wandels. Weitere spannende Themen sind die dritte industrielle Revolution, die Arbeit der NGO Tactical Technology Collective und ein Beitrag von mir über das wachsende Bedürfnis der Deutschen nach mehr Weisheit in der öffentlichen Sphäre. &quot;WIR - Menschen im Wandel&quot; ist ein Magazin-Projekt, das bisher nur durch die größtenteils unentgeltliche Mitarbeit der Gründer und Unterstützer möglich ist, weshalb wir uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit tatkräftig unterstützen - indem Sie WIR abonnieren oder uns sogar mit einem Gründungsbaustein ab 1.000 Euro finanziell unterstützen.<br><a href="http://www.wir-menschen-im-wandel.de/ new" target="_blank">WIR - Menschen im Wandel</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-ausgabe-von-&quot;wir---menschen-im-wandel&quot;</link>
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<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Töchter sorgen für Gehaltserhöhung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Vaterschaft und der Entlohnung von Mitarbeitern haben Wissenschaftlicher aus Dänemark und den USA festgestellt. Wenn der Chef erstmals Vater einer Tochter wird, steigt die Bezahlung von Frauen in dänischen Unternehmen mit 10 bis 50 Mitarbeitern um durchschnittlich 3,2 Prozent. Bei der Geburt eines zweiten Mädchens liegt der Anstieg noch bei einem Prozent. Wurde vor einem Mädchen schon ein Junge geboren, erhöhen die Chefs die Gehälter der Frauen um immerhin noch 1,4 Prozent. Auch männliche Mitarbeiter profitieren von der Geburt einer Chef-Tochter. Die Forscher führen den deutlich erkennbaren Gehaltsanstieg für weibliche Mitarbeiter darauf zurück, dass das Einfühlungsvermögen frisch gebackener Väter steigt und sie ihre Mitarbeiterinnen besser bezahlen, weil sie in ihnen die Rolle, die die eigene Tochter einmal haben könnte, erkennen. Bei Chefinnen hingegen stellten die Forscher keinerlei Zusammenhang zwischen Kindergeburten und Entlohnungsverhalten fest.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,816986,00.html new" target="_blank">Chefs mit Töchtern bezahlen Frauen besser, Spiegel online 23.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld erzeugt Druck]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Es gibt bereits viele Studien, die zeigen, dass Motivation sich nicht durch hohe Gehälter erkaufen lässt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch die Studie der Online-Stellenbörse Stepstone und der Unternehmensberatung Hay Group zu diesem Ergebnis kommt. Von den rund 18.500 befragten Fach- und Führungskräften gaben 56 Prozent an, ihnen sei ein angemessener Verdienst wichtig. Genau die gleiche Zahl der Befragten fühlt sich aber auch ab einem variablen Gehaltsbestandteil von 30 Prozent unter Druck gesetzt. Wichtiger als Geld war den Befragten ein kollegiales Arbeitsumfeld und eine Arbeit, die Freude macht. Ein schlechtes Arbeitsklima hingegen würde 86 Prozent zur Suche nach einem neuen Job veranlassen.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehaltserhoehung-motivation-ist-nicht-kaeuflich/6239702.html new" target="_blank">Motivation ist nicht käuflich, WiWo 22.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Senkrechtstarter Gemeinschaft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Zeiten der Krise werden Gemeinschaften immer wichtiger, so die Erkenntnis des Werte-Index 2012, der vom Trendbüro und TNS Infratest erhoben wurde. Das Ranking der zehn wichtigsten Werte der Deutschen basiert auf der Analyse von mehr als 500.000 Online-Beiträgen, die 2011 erschienen. Während Gemeinschaft als Wert bei der letzten Untersuchung 2009 noch auf Rang 10 lag, findet er sich 2012 auf Platz 4 wieder. Spitzenreiter der deutschen Werte bleibt die Freiheit, gefolgt von Familie und Gesundheit. Weitere Werte-Favoriten der Deutschen sind Sicherheit, Erfolg, Anerkennung, Gerechtigkeit, Natur und Einfachheit (Ränge 5 bis 10). &quot;Angesichts einer unsicheren Zukunft, in der staatliche Institutionen immer weniger Sicherheit bieten, wird Rückhalt verstärkt in übersichtlichen und gleich gesinnten Gemeinschaften und Netzwerken gesucht - auch ein  Ausdruck einer tiefgreifenden Vertrauenskrise in unsere staatlichen Institutionen und Organisationen&quot;, so Jens Krüger von TNS Infratest.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:unternehmensentscheidungen-verbuende-dich-mit-denen-die-deine-werte-teilen/60172559.html#utm_source" target="_blank">Verbünde Dich mit denen, die Deine Werte teilen! FTD 23.2.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=senkrechtstarter-gemeinschaft</link>
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<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachhaltige Firmen und schwarze Schafe]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Sachen Nachhaltigkeit bewegt sich in den Unternehmen derzeit einiges, wie der Nachhaltigkeitsindex der Nachhaltigkeitsratingagentur Sustainalytics zeigt. Die Auswertung untersucht das Engagement von Dax-Unternehmen im Hinblick auf Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Eine Untersuchung der Harvard-Universität zeigt, dass die Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen auch im Hinblick auf die Performance von Belang sind, denn nachhaltig ausgerichtete Firmen, die im Zeitraum von 1992 bis 2010 getestet wurden, zeigten eine um 2,3 Prozent bessere Performance als solche, denen die Thematik eher gleichgültig ist. Im Sustainalytics-Ranking behaupteten BMW und Henkel sich auf den Plätzen eins und zwei, doch es gab auch einige größere Bewegungen. Die Deutsche Bank stürzte - wegen fragwürdiger Geschäftspraktiken - beispielsweise von Rang 10 auf Platz 24 ab. Gerade dieses Beispiel dokumentiert auch die generelle Aufwärtsbewegung der Nachhaltigkeitsentwicklung, denn die Deutsche Bank erreichte die gleiche Punktzahl wie bei der letzten Erhebung 2009, doch haben sich viele andere Unternehmen seitdem eben deutlich verbessert. Fresenius wurde mit Platz 30 abgestraft aufgrund wachsender Spenden an Parteien. Volkswagen hingegen kletterte auf Platz 13, u.a. weil das Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärker auf die Agenda setzte. Mehr Frauen in Führungspositionen und eine gesunkene Mitarbeiterfluktuation brachten Eon einen Aufstieg von Platz 20 auf Rang vier. <br><a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:portfolio-schmuddelkind-deutsche-bank/60172846.html new" target="_blank">Schmuddelkind Deutsche Bank, FTD 23.2.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nachhaltige-firmen-und-schwarze-schafe</link>
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<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen kommen langsam ... und eher verhalten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Diskussion um eine Frauenquote in Deutschlands Führungsetagen ist gerade erst abgeebbt, da gibt ihr der &quot;Women-on-Board-Index 2012&quot;, der von der Organisation &quot;Frauen in die Aufsichtsräte&quot; erhoben wird, neue Nahrung. Die Zahl der Frauen stieg seit 2011 in den Aufsichtsräten gerade einmal von 10 auf 12,8 Prozent. In den Vorständen der Dax-Unternehmen sind hingegen lediglich 4 Prozent der Manager Frauen. Komplett frauenfrei sind immer noch 56 Prozent der Vorstände - eine Verbesserung von 18 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Immerhin 23 der wichtigsten börsennotierten Unternehmen haben 2011 erstmals eine Frau in den Aufsichtsrat oder Vorstand berufen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/management-kaum-frauen-in-deutschen-vorstaenden/6222984.html new" target="_blank">Kaum Frauen in deutschen Vorständen, HB 18.2.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-kommen-langsam-...-und-eher-verhalten</link>
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<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Bio voll im Trend]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Interesse der Konsumenten an Bioprodukten wächst, so das Ergebnis der Ökobarometer 2012, das im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf Basis einer Repräsentativbefragung unter 1.000 Personen erstellt wurde. 76 Prozent der Verbraucher kaufen demzufolge Ökoprodukte - 2 Prozent ausschließlich, 19 Prozent häufig und 55 Prozent gelegentlich. Das ist eine Steigerung um fünf Prozent gegenüber der Erhebung 2010. Wichtigste Gründe für den Kauf von Biolebensmitteln sind artgerechte Tierhaltung (94 Prozent), regionale Herkunft (89 Prozent) und eine geringe Schadstoffbelastung (89 Prozent). <br><a href="http://www.oekolandbau.de/journalisten/studien/ new" target="_blank">Pressemitteilung auf Ökolandbau.de</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=bio-voll-im-trend</link>
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<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Kehrseite des Ehrgeizes]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Philosophin Svenja Flaßpöhler betrachtet in einem Gespräch mit der Zeit die Schattenseiten der Leistungsgesellschaft. &quot;Ehrgeiz ist ambivalent. Im positiven Sinn sublimiert der Ehrgeizige durch seine Arbeit einen subjektiv empfundenen Mangel und schöpft daraus Selbstwertgefühl. Je mehr das im Beruf gelingt, desto anerkannter fühlt er sich. Aber der Ehrgeiz – das Wort verrät es bereits – hat auch eine Kehrseite: Man kann regelrecht süchtig nach Anerkennung werden. Der Ehrgeizige muss immer besser sein als andere. Dieser Druck lässt den Ehrgeiz ins Zwanghafte umschlagen&quot;, so Flaßpöhler. Die Philosophin erklärt, dass vor allem die negative Seite des Ehrgeizes gesellschaftlich gefördert werde. Während früher kulturell eher Pflichtbewusstsein im Vordergrund stand, gehe es heute oft um einen übertriebenen Kampf nach Anerkennung. Und der manövriert uns in die Sackgasse. &quot;Schlimm ist, dass wir die Schuld immer bei uns selbst suchen, wenn wir zusammenbrechen. Es liegt am Konkurrenzdruck, am Erfolgsdruck, an der Wachstumslogik. Was fehlt, ist politischer Widerstand&quot;, so Flaßpöhler. In der Krise sieht sie eine Chance, diese Wettkampflogik zu hinterfragen und vielleicht auch wieder Themen wie Selbstverwirklichung ins Spiel zu bringen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/interview-genuss-arbeit new" target="_blank">&quot;Wir müssen mit Genuss arbeiten&quot;, Zeit online 16.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auf den Spuren des Ehrgeizes]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ehrgeiz ist die Summe aus Entschlossenheit, Leistungswillen und der Fähigkeit, sich verändernde Umstände immer wieder in die eigenen Planungen einzubeziehen, so die Perspektive eines Ratgeber-Beitrages des Handelsblatts. Der amerikanische Psychologe Dean Simonton, der über Genialität forscht, etwa nennt Energie und Entschlossenheit, etwas Außergewöhnliches zu erreichen, als wesentliche Aspekte. Für den Eignungsdiagnostiker Andreas Frintrup spielt auch die Fähigkeit, das eigene Verhalten anzupassen, wenn Dinge schief laufen, eine wesentliche Rolle. Ehrgeizige Menschen strengen sich in solchen Fällen mehr an anstatt Umstände für Fehlschläge verantwortlich zu machen. In den Augen von Simonton geht es außerdem darum, im Einklang mit den eigenen Zielen und Motivationen zu leben, denn nur so lasse sich Leistungsfähigkeit dauerhaft aufrechterhalten.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/ratgeber-so-setzen-sie-ihren-ehrgeiz-erfolgreich-ein/4753632.html new" target="_blank">So setzen Sie Ihren Ehrgeiz erfolgreich ein, HB 15.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie ticken die Menschen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Zeit erklärt Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, dass die ökonomische Forschung ihren Horizont erweitern müsse. Wichtige Forschungsfelder sind in seinen Augen &quot;stärker verhaltens- und institutionen-ökonomische Betrachtungen und Fragen der neuen politischen Ökonomie - &quot;wie ticken Menschen, welche Interessen verfolgen sie, welcher Instrumente bedienen sie sich?&quot; Laut Straubhaar hat im Hinblick auf die weltweiten Krisenherde nicht unbedingt die Ökonomie versagt, sondern es wurden über Jahre falsche wirtschaftspolitische Folgerungen gezogen. Auch kritisiert der Ökonom, dass der Publikationswahn in der Wissenschaft längst nicht mehr den Erkenntnisgewinn in den Vordergrund stelle, sondern allein das Liefern von publikationsfähigen Ergebnissen. Langfristige Metabetrachtungen würden hingegen kaum noch angestellt, weil sich mit ihnen keine wissenschaftliche Karriere begründen lasse. Straubhaars Plädoyer: &quot;Wir müssen, gerade im deutschsprachigen Raum, wieder den Mut haben, auch aus der eigenen Kultur stammende, eigenem Werteverständnis entsprechende Analysen und Themen zuzulassen, und eben nicht diesem allgemeinen angelsächsischen Herdentrieb zu folgen. Damit meine ich all das, was im klassischen Sinne ja in Deutschland als Staatswissenschaften bezeichnet wurde.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-02/straubhaar-interview-oekonomie new" target="_blank">&quot;Keine Chance gegen den Mainstream&quot;, Zeit online 15.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Krankenstand auf Rekordhoch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem die Krankenstände viele Jahre gesunken waren, u.a. weil viele Menschen sich aus Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Restriktionen häufig auch krank zur Arbeit schleppen, lag der Krankenstand 2011 laut DAK Gesundheitsreport auf einem Rekordhoch, nämlich bei 3,6 Prozent (2010: 3,4 Prozent). Jeder Versicherte hatte im Schnitt 13,2 Fehltage. Größte Zunahme bei den einzelnen Erkrankungen wiesen die psychischen Krankheiten auf. Auf sie entfielen 13,4 Prozent aller Fehltage. Knapp jeder zehnte Versicherte gab an, wenig Anerkennung für die eigene Arbeit zu erfahren. Dies sei laut Studie ein Stressfaktor, der zur psychischen Belastung werden könne und das Risiko von Herzinfarkten mehr als verdoppele.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/krankmeldungen-hoechster-krankenstand-seit-jahren-1.1283778 new" target="_blank">Höchster Krankenstand seit 15 Jahren, SZ 14.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Doping an Unis noch Randerscheinung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Jahren haben sich die Medienberichte gemehrt, denenzufolge das Doping mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in beruflichen Kontexten ein ernstzunehmendes Phänomen ist. Eine Untersuchung des Instituts für Hochschulforschung hat nun ergeben, dass die Einnahme von leistungssteigernden Medikamenten an den Universitäten noch eher ein Randphänomen darstellt. Bei der Online-Befragung gaben etwa fünf Prozent der 8.000 teilnehmenden Studenten an, sich Psychostimulanzien, Beruhigungs-, Schmerz- oder Aufputschmittel zu bedienen, um mit den Anforderungen des Studiums besser zurecht zukommen. Weitere fünf Prozent setzen auf Vitaminpräparate, homöopathische oder pflanzliche Mittel und Koffein, um leistungsfähig zu sein.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/studenten-an-der-pille-fuenf-prozent-nehmen-leistungssteigernde-mittel-11640743.html new" target="_blank">Fünf Prozent nehmen leistungssteigernde Mittel, FAZ 7.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Totalversagen der MBA-Schmieden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger ist bekannt für seine klaren - und vor allem kritischen - Worte. Im Gespräch mit Spiegel online nimmt er nun die Business Schools ins Visier, denen er quasi ein Totalversagen attestiert. &quot;Die amerikanischen Business Schools sind doch vor allem das ideologische Transport-Vehikel des Finanzkapitalismus. Sie sind einseitig ausgerichtet auf die ökonomische Theorie effizienter, sich selbst steuernder Märkte - und dieser Irrglauben, gemischt mit Gier, hat zu den Exzessen mit Schrotthypotheken, zu der Modellierung toxischer Produkte, aber auch zu Maßlosigkeit in der Vergütungspolitik geführt. Diese Schulen sind voll und ganz auf den Homo oeconomicus fixiert, der stets nur als rationaler Akteur handelt, um seinen Nutzen zu optimieren. Es fehlen andere, ebenso wichtige Sichtweisen: beispielsweise Geschichte, Soziologie oder Psychologie, auch die relativ neue Disziplin der Behavioral Economics, der Verhaltensökonomik. Die Theorie, die heute vermittelt wird, hat substantiell versagt und ist moralisch verrottet&quot;, so Sattelbergers Fundamentalkritik. Fächer wie Ethik oder Corporate Social Responsibility seien allenfalls Alibis. &quot;Das ist Tünche, da sich sonst ja nicht substantiell ändert&quot;, meint der Telekom-Mann. Sattelberger fordert, höhere ethische Messlatten an das Verhalten von Fakultätsmitgliedern anzulegen, da diese häufig die Interessen der Wirtschaft verträten anstatt sie auch einmal zu hinterfragen. Auch plädiert er für einen Abschied von der Vorstellung, Führungsqualitäten im Hörsaal lernen zu können. &quot;Ich halte es für ein Phantasiegebilde, dass Leadership im Vorlesungssaal vermittelt oder gelernt werden kann. Lernen kann ich Managementtechniken wie Ziele setzen, Delegieren, Controlling und Marketing - aber nicht Leadership. Da kommt es darauf an, Zukunftsbilder zu schaffen, schwierigste Geschäftsprobleme zu meistern und Menschen emotional und nachhaltig für neue Strategie und Veränderungsprozesse zu gewinnen. Das kann man nicht kopflastig antrainieren. Man lernt es nur, wenn man im rauen Wasser der Realität Verantwortung trägt&quot;, so Sattelberger. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,813654,00.html new" target="_blank">&quot;Die großen Business Schools sind lebendige Leichen&quot;, Spiegel online 9.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Indikatoren für Wohlstand]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Bonner Sozialwissenschaftler Meinhard Miegel, der als Sachverständiger der Bundestagskommission &quot;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität&quot; angehört, plädiert für eine Abkehr bisheriger Wachstumsideologien und propagiert neben dem Bruttoinlandsprodukt neue Messgrößen, um die Lebensqualität innerhalb einer Gesellschaft messbar zu machen. Seiner Ansicht müssten auch die Größe des ökologischen Fußabdrucks im Verhältnis zur globalen Biokapazität einbezogen werden, die Einkommensrelation zwischen Armen und Reichen als Indikator für eine Ausgewogenheit der Einkommen, die Wahrnehmung, wie viele Menschen sich in einer Gesellschaft als ausgegrenzt empfinden (in Deutschland waren dies 2010 etwas zehn Prozent) sowie die Verschuldung von Staaten im Verhältnis zu ihrer Wirtschaftsleistung, da Schulden die durch sie erreichten materiellen Zuwächse aufzehren.<br><a href="http://www.taz.de/Fuenf-neue-Indikatoren-fuer-Wohlstand/!87221/ new" target="_blank">Glück braucht nicht bloß Wachstum, taz 8.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen machen Männer großzügiger]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind Frauen anwesend, werden Männer deutlich großzügiger, als wenn sie unter sich sind, so das Ergebnis einer britischen Studie. In dem Experiment wurden Frauen und Männer zu gleich- und gemischtgeschlechtlichen Gruppen zusammengefasst und sollten, teils unter Aufsicht, spenden oder wurden gefragt, ob sie sich wohltätig engagieren möchten. Während die Frauen in fast allen Konstellationen fast gleiche Beträge spendeten, stieg die Spendenbereitschaft der Männer, wenn eine attraktive Frau in ihrer Gruppe war oder sie durch eine Frau bei dem Experiment beaufsichtigt wurden. Aus einer Perspektive der Evolution betrachtet, ist dieses Verhalten in den Augen der Wissenschaftler logisch, da bereits wissenschaftlich erforscht sei, dass Frauen altruistische Männer attraktiver finden. Das Verhalten der Männer diene also unbewusst der Erhöhung ihrer Fortpflanzungschancen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314958.html new" target="_blank">Eigennützig uneigennützig, wissenschaft.de 6.2.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-machen-männer-großzügiger</link>
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<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Eigene Stärken erkennen und ausspielen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vorbilder zu haben, kann leicht als Schuss nach hinten losgehen, findet der Berater Martin Wehrle, denn häufig halte uns das Imitieren von anderen davon ab, unsere eigenen Qualitäten zu erkennen und zu leben. &quot;Wer einem Vorbild blind nacheifert, wird zur blassen Kopie eines Originals. Statt seinen eigenen Stil zu entwickeln, passt er sich dem Vorbild an. Statt seinen eigenen Weg zu gehen, watschelt er dem Vorbild hinterher. Statt seine eigenen Werte zu entdecken, betet er die Werte seines Vorbilds nach. Unreif ist ein solcher Umgang mit dem Vorbild, frustrierend noch dazu: Was immer die Kopie auch unternimmt, sie wird blass und unvollkommen bleiben&quot;, warnt der Berater. Laut Wehrle suchen wir in Vorbildern unsere eigenen Wünsche und Talente. Wenn wir anderen nacheifern, sollten wir uns von ihnen seiner Meinung nach allenfalls die Himmelsrichtung weisen lassen, aber uns stärker darauf beziehen, was das Besondere unserer eigenen Identität ausmacht.<br><a href="http://www.zeit.de/2012/06/C-Coach-Truffaut new" target="_blank">Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt, Zeit online 5.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Es lebe die Selbstbestimmung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Lothar Seiwert, bekannt als DER Guru zum Thema Zeitmanagement, propagiert in einem Beitrag für die Welt einen Kurswechsel. Wo jahrelang die Devise gegolten habe, dass gutes Zeitmanagement der Schlüssel zu einem stressfreien (Arbeits-)Leben sei, plädiert Seiwert nun dafür, den Aspekt der Selbstbestimmung stärker ins Visier zu nehmen: &quot;Die alten Methoden zur Stressbewältigung haben ausgedient. Wenn wir dem kollektiven Kollaps entgehen wollen, müssen wir unsere Einstellung gegenüber Zeit und Aufgaben radikal ändern. Wer von Stress geplagt und von Burn-out bedroht ist, braucht keine Techniken zur Selbstorganisation. Er muss seinen Blick für die Steuerung von außen sensibilisieren und schärfen. Und seine innere Stimme wiederfinden. Denn nur, wer den Mut hat, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und seine Prioritäten nach eigener Überzeugung zu setzen, kann uneingeschränkt über seine Ressourcen verfügen. Fremdbestimmung macht Stress. Und Selbstbestimmung ist der entscheidende Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg und das Mittel gegen Stress schlechthin.&quot; Er rät den ewig Gestressten, sich darüber Klarheit zu verschaffen, ob sie nach eigenen Prinzipien und Prioritäten arbeiten, und sich zu fragen, wie hoch die Übereinstimmung zwischen dem Job, den man macht, und dem, den man gerne hätte, ist. Eigene Ziele erreichen zu können und eine hohe Identifikation mit den eigenen Aufgaben sind laut Seiwert ein wichtiger Schlüssel zur Entstressung des (Arbeits-)Alltags.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/leadership/article13845654/Wer-selbstbestimmt-lebt-und-arbeitet-bleibt-gesund.html new" target="_blank">Wer selbstbestimmt lebt und arbeitet, bleibt gesund, Welt 3.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Keine Erfahrung im Hinfallen und Wieder-Aufstehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mancher Führungsnachwuchs ist &quot;zu arrogant zum Scheitern&quot;, so die ernüchternde Erkenntnis einer Kienbaum-Studie. Kienbaum-Geschäftsführer Erik Bethgenhagen bemängelt eine fehlende Balance zwischen fachlicher und persönlicher Kompetenz bei den jungen Führungskräften. Verkürzte Schul- und Studienzeiten hätten dazu beigetragen, dass für die Erfahrung von Versuch und Scheitern während der Ausbildung kaum Raum bleibe: &quot;Das gilt vor allem im persönlichen Bereich. Scheitern als Prozess des Hinfallens, aber auch des Wiederaufstehens und Weitergehens wird von den ganz Jungen so kaum erlebt und damit auch nicht gelernt.&quot; Das führe zu einer Selbstüberschätzung, die mögliche Überforderungen oder Nichtwissen negiere: &quot;Nach unseren Erkenntnissen scheitern Potenzialträger dann, wenn sie ohne konkrete Erfahrungen und ohne sich eine Aufgabe genau anzuschauen, ganze Projekte an sich reißen, eventuell sogar neue Standards einführen und sich selbst schlicht überfordern. Häufig ist es dann so, dass der High Potential die Aufgabe aufgrund mangelnder Erfahrung einfach nicht lösen kann - und mangelnde Selbstkritik gepaart mit übersteigerter Erwartung und Zeitdruck machen ihn unfähig, seinen Fehler zu erkennen - und daraus zu lernen.&quot; Bethkenhagen mahnt, die Erfahrung der Reife im Business wieder mehr zu schätzen - und die brauche vor allem Zeit.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,812851,00.html new" target="_blank">&quot;Manche sind zu arrogant zum Scheitern&quot;, Manager Magazin 2.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geschichten des Gelingens]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Veränderung braucht konkretes Handeln, so der Sozialpsychologe Harald Welzer. Mit seiner Stiftung <a href="http://futurzwei.org/ new" target="_blank">Futurzwei</a> will er Vorreiter des Wandels zeigen, die zum Nachahmen motivieren. &quot;Aus der Sozialpsychologie weiß man, dass Wissen und Einsicht allein nicht reichen, um unsere Lebenspraktiken und die Infrastrukturen des Alltags zu verändern. Man weiß, dass das stärkste Moment der Veränderung einer Praxis die Praxis selbst ist. In Gesellschaften wie unserer, die jede Menge Freiräume anbieten, gibt es auch jede Menge Labore einer anderen, nachhaltigeren Wirklichkeit&quot;, so Welzer. Die Geschichten des Wandels, die er auf der Stiftungswebseite sammelt, sollen es nicht bei Kritik am Bestehenden bewenden lassen: &quot;Die Akteure, von denen wir erzählen, tun etwas Unerwartbares. Dass wir zu viel Dreck, Mobilität, Emissionen, Ungerechtigkeit hervorbringen, finden wir ja alle bedenklich. Aber in der Regel erschöpft sich das Unzufriedensein darin, dass man mit anderen darüber spricht. Futurzwei interessiert sich für die Leute, die sagen: Ich mache das jetzt anders.&quot; Das Wichtigste für ihn: &quot;Menschen verstehen sich in diesem Medium als Handelnde, nicht als Opfer.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2012/04/Harald-Welzer new" target="_blank">Wir sind nicht nett, Die Zeit 20.1.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wirtschaft muss sich grundlegend ändern]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>51 Prozent aller Deutschen finden, die gegenwärtige Wirtschaftsordnung müsse sich grundlegend ändern, so das Ergebnis einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD. 50 Prozent meinen, die soziale Marktwirtschaft funktioniere nicht mehr - 49 Prozent hingegen sind von ihr überzeugt. 77 Prozent bemängeln, dass Arme immer ärmer und Reiche immer reicher würden. 79 Prozent der Deutschen befürchten, dass uns in Sachen Euro-Krise das Schlimmste noch bevor steht. Und 51 Prozent zeigen sich um ihre eigene wirtschaftliche Zukunft besorgt. <br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,813056,00.html new" target="_blank">Mecker-Deutsche zweifeln an sozialer Marktwirtschaft, Spiegel online 3.2.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wirtschaft-muss-sich-grundlegend-ändern</link>
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<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Erreichbarkeit hat Grenzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die ständige Erreichbarkeit via Handy oder E-Mail setzt Beschäftigte unter Druck, denn wer stets verfügbar sein soll, kann kaum einmal abschalten. In Brasilien wurde nun ein Gesetz erlassen, demzufolge die Bearbeitung von Mails außerhalb der regulären Arbeitszeit wie Überstunden honoriert werden muss. Die Süddeutsche Zeitung hat im Gespräch mit Arne Gattermann, beim Bitkom zuständig für Personal- und Arbeitsrecht, eruiert, welche Regelungen in Deutschland diesbezüglich bestehen. Gattermann verweist vor allem auf das Arbeitsrecht und die geschlossenen Arbeitsverträge - beide regeln sowohl die Wochenarbeitszeit als auch die vom Arbeitnehmer zu gewährende Verfügbarkeit. Grundsätzlich müssten Arbeitnehmer, wenn es keine expliziten Regelungen im Arbeitsvertrag gibt, nicht außerhalb der Arbeitszeiten auf Handyanrufe oder E-Mails reagieren, meint der Experte. Der Arbeitsrechtler kritisiert die ständige Habachthaltung rund um die Uhr: &quot;Das hat zur Folge, dass keiner mehr abschalten kann, weil man immer damit rechnet, dass man sich zu einer Frage äußern muss oder jemand einen erreichen will.&quot; Das Brasilien-Modell hält er für wenig zielführend, denn: &quot;Das neue Gesetz in Brasilien, also eine höhere Bezahlung, senkt den Stressfaktor auf jeden Fall nicht. Geld nimmt Mitarbeitern nicht den Stress von den Schultern. Da wäre es sinnvoller aufzuzeigen, dass man einfach nicht ständig erreichbar sein muss. Das Modell von VW, eine Art E-Mail-Stop, ist insofern sinnvoll, weil man die Mails dann einfach nicht bekommt, auf die man vielleicht noch reagieren könnte. Klare Regeln, die die Erreichbarkeit zeitlich begrenzen, wären aber ebenso effektiv.&amp;#8236;&quot; Der wunde Punkt: In vielen Unternehmen hat sich - ohne vertragliche Regelungen - der permanente Präsentismus bereits eingebürgert und ist zum Teil der Unternehmenskultur und des Selbstverständnisses leistungsbereiter Mitarbeiter geworden. Wer sich hier ausklinken möchte bzw. sich auf die Regelungen des Arbeitsvertrages beruft, gerät nur allzu leicht als &quot;schwarzes Schaf&quot; ins Abseits.<br><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/537710/Eine-hoehere-Bezahlung-senkt-nicht-den-Stressfaktor new" target="_blank">&quot;Eine höhere Bezahlung senkt nicht den Stressfakto!&quot;, SZ 2.2.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wider die Gehirnwäsche in den Wirtschaftswissenschaften]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Meinungsartikel der VDI Nachrichten beklagt die Wirtschaftswissenschaftlerin Silja Graupe die &quot;Realitätsferne, geistige Verarmung und das Ausblenden alternativer Denkansätze&quot; in den ökonomischen Studiengängen. Die gegenwärtige Krise sei auch eine des ökonomischen Denkens, das sich durch eine gewisse &quot;geistige Sturheit&quot; und einen einseitigen Bezug auf Neoklassik hervortue. Graupe bemängelt eine &quot;Monokultur des Denkens&quot;, da Theoriegeschichte, Methodenlehre und Einführungen in alternative Sichtweisen an den Hochschulen zu kurz kämen und Studierende damit unterschwellig dazu verleitet würden, &quot;wie berechenbare Rädchen im Wirtschaftsgetriebe&quot; zu agieren. &quot;Denken in seiner Vielfalt und Beweglichkeit zu lehren, zur kritischen Reflexion der eigenen Menschen- und Weltbilder sowie zur Verantwortung für das eigene Handeln zu befähigen, das galt einst als Bildungsideal&quot;, mahnt Graupe.<br><a href="http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Monokultur-des-Denkens-hemmt-den-Fortschritt/56731/1 new" target="_blank">Monokultur des Denkens hemmt den Fortschritt, VDI Nachrichten 13.1.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wider-die-gehirnwäsche-in-den-wirtschaftswissenschaften</link>
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<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Je mehr Arbeit, umso mehr Depression]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Langzeitstudie mit mehr als 2.000 Angestellten britischer Behörden zeigt: Je mehr Überstunden Arbeitende pro Tag leisten, umso stärker wächst die Gefahr, dass sie an einer Depression erkranken. Ausgewertet wurden die Daten von 1.626 Männern und 497 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren - über einen Zeitraum zwischen 3,8 und 7,2 Jahren. Bei einer Voruntersuchung wurden psychische Vorerkrankungen ausgeschlossen. Insgesamt entwickelten 3,1 Prozent der Befragten im Untersuchungszeitraum eine schwere Depression - bei den Personen, die 11 bis 12 Stunden pro Tag arbeiteten, lag der Anteil deutlich höher. Intervenierende Faktoren wurden herausgerechnet, so dass unter dem Strich die Depressionswahrscheinlichkeit bei den Vielarbeitern doppelt so hoch lag wie bei den Personen mit normaler Wochenarbeitszeit.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-01/studie-ueberstunden-depressionen new" target="_blank">Viele Überstunden machen depressiv, Die Zeit 25.1.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=je-mehr-arbeit,-umso-mehr-depression</link>
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<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Selbstbewusstsein durch Modeaskese]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine ungewöhnliche Idee und ein Zeichen der besonderen Art: Die FAZ berichtet in einem Beitrag über die 17-Jährige Rebecca Berker, die ein Jahr lang mit Konsumverzicht für ökologische Belange eintrat. Die Schülerin trug 365 Tage lang das gleiche T-Shirt - mit der Aufschrift &quot;i am challenge&quot; (na gut, sie hatte 10 Exemplare davon, denn ab und zu durften die Shirts auch mal gewaschen werden) und wollte damit zeigen, dass man auch anders leben kann: &quot;Für mich sind Klamotten eben nicht so wichtig, sondern Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit.&quot; Der Umweltaktivistin gelang es zwar nicht, Mitschüler zum Mitmachen zu bewegen, doch werden ihr zahlreiche Wetten einige Spenden für ihr Umweltengagement einbringen. Für die junge Frau sprang neben diesem greifbaren Ergebnis viel Selbsterfahrung heraus: &quot;Heute kann ich sicher sagen, dass meine Freunde mich nicht nur aufgrund meiner Klamotten mögen. Mir ist es auch egal, was andere darüber denken. Außerdem habe ich ein anderes Verhältnis zu materiellem Eigentum aufgebaut.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/ein-jahr-lang-das-gleiche-t-shirt-modeaskese-als-selbsterfahrung-11622702.html new" target="_blank">Modeaskese als Selbsterfahrung, FAZ 24.1.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbstbewusstsein-durch-modeaskese</link>
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<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gewerkschaft fordert aktiven Schutz vor Stress]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die IG Metall hat bei der Vorstellung ihres Jahrbuchs &quot;Gute Arbeit&quot; konkrete Forderungen erhoben, wie Arbeitnehmer besser vor Stress geschützt werden könnten. So fordert die Gewerkschaft, Taktzeiten in der Produktion am Band, die kürzer als 90 Sekunden ausfallen, als gesundheitsschädlich zu deklarieren. Für das Projektmanagement in Unternehmen wird vorgeschlagen, Regeln wie eine Begrenzung der Anzahl parallel laufender Projekte für Arbeitnehmer einzuführen und den Betriebsräten Einfluss auf Projektlaufzeiten zu gewähren. Wie enorm die Folgen von Stress sind, zeigt die Statistik. Fast 40 Prozent aller Frührentner scheiden aufgrund psychischer Erkrankungen aus dem Erwerbsleben aus. Das Statistische Bundesamt schätzt, dass die Behandlung solcher Erkrankungen pro Jahr rund 27 Milliarden Euro kostet.<br><a href="http://www.taz.de/Gewerkschaft-gegen-Burnout/!86300/ new" target="_blank">Mehr Muße für Arbeiter, taz 24.1.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gewerkschaft-fordert-aktiven-schutz-vor-stress</link>
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<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Anzeichen von Selbstkritik]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den Wirtschaftswissenschaften mehren sich die Anzeichen, in Anbetracht der anhaltenden Krise zur Selbstkritik anzusetzen. Star-Ökonom Kenneth Rogoff etwa verweist darauf, dass bisherige Modelle sich nun als wertlos erweisen: &quot;Die Grundüberzeugung hinter diesen Modellen, dass Märkte perfekt funktionieren und staatliche Eingriffe nur zu schlechteren Ergebnissen führen können, ist widerlegt. Nun ist die Zeit für mehr Experimente gekommen, für die Erforschung der Unvollkommenheit von Märkten.&quot; Er verweist jedoch zugleich auf die Größe der Aufgabe: &quot;Es wird viel leichter sein, das bestehende System zu attackieren, als ein solides, neues System aufzubauen&quot;. Mit der Konferenz &quot;Ökonomie neu denken&quot;, die das Handelsblatt zusammen mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veranstaltete, wurde jedenfalls ein erster Anlauf genommen, um auf einer neuen Basis nach Lösungen Ausschau zu halten.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/star-oekonom-fordert-neuorientierung-der-wirtschaftswissenschaften/6097068.html new" target="_blank">Neuorientierung der Wirtschaftswissenschaften, HB 22.1.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Leistung und Fairness ausbalancieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Sozialpsychologe Dieter Frey wirft Führungskräften vor, nicht empfindsam genug zu sein, die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter zu beachten. &quot;Sie müssen die verschiedenen Sehnsüchte und Interessen ihrer Kollegen jeden Tag aufs Neue hinterfragen – also eine Antwort darauf finden, wie Leistung und Fairness miteinander vereinbar sind. Gute Stimmung hilft dabei, aber sie reicht nicht&quot;, so Frey im Interview mit der Wirtschaftswoche. Auch eine Kritikkultur gehöre zu guter Führung, denn ohne konstruktive Kritik sei ein Wachstum der Mitarbeiter nicht möglich. Frey rät Chefs, eine Feedbackkultur aufzubauen, die auch sie selbst einbezieht: &quot;Manager sollten sich ständig selbst hinterfragen: Was kann ich noch besser machen? Was habe ich falsch gemacht? Außerdem müssen sie wachsam sein, zuhören können – und die Mitarbeiter auch dazu ermutigen, ihnen permanent Feedback zu geben.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/unternehmensfuehrung-die-gebote-der-mitarbeitermotivation/6062256.html" target="_blank">Die Gebote der Mitarbeitermotivation, WiWo 19.1.2012</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungskräfte müssen Mensch sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Zeit erklärt der Motivationstrainer Rolf Schmiel, wie es Führungskräften gelingt, ihre Mitarbeiter zu motivieren. Seine Kritik: In vielen Führungsetagen herrsche Dilettantismus, weil Vorgesetzte nicht hinter dem stehen, was sie predigen oder erwarten. &quot;Um zu motivieren, braucht es ein Ziel, eine Vision – und Emotionen. Aber viele Entscheider haben verlernt, Emotionen zu zeigen und Mensch zu sein&quot;, bemängelt Schmiel. Während Kinder 400 Mal am Tag lachten, kämen Führungskräfte gerade mal auf 15 Lacher - ein Zeichen dafür, dass sie ihre Lebendigkeit eingebüßt hätten. &quot;Es geht nicht darum, stets gut gelaunt zu sein. Es geht darum, Mensch zu sein. Ein Chef, der sein Team motivieren kann, muss es seinen Mitarbeitern nicht recht machen, er muss das Richtige machen. Er hört seinen Leuten zu, er vermittelt ihnen Zugehörigkeit. Mitarbeiter bringen nur dann Spitzenleistung, wenn sie gerne im Unternehmen arbeiten, wenn sie wissen, dass sie ein Teil davon sind, wenn ihre Arbeit geschätzt wird. Dazu gehört eine Perspektive – sei es auf einen sicheren Arbeitsplatz, auf eine Karriereentwicklung oder in Krisenzeiten die Aussicht auf Entlastung oder eine Verbesserung. Nur dann entsteht auch ein Teamgefühl&quot;, so Schmiel.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-01/interview-motivation-schmiel/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Auch als Chef muss man Mensch sein&quot;, Die Zeit 19.1.2012</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Tratsch kann konstruktiv sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der University of California in Berkely zeigt, dass Tratsch dabei hilft, Stress abzubauen und soziales Verhalten fördern kann. In mehreren Spielsituationen wurden Probanden damit konfrontiert, dass einige Teilnehmer mogeln. Wenn sie dieses Wissen anschließend an andere, die später mit den Schummlern spielen sollten, weitergeben konnte, senkte sich ihr zuvor beschleunigter Puls. Spieler, die durch einen Fragebogen als besonders sozial eingestellt identifiziert worden waren, störten sich besonders an den Betrügern und setzen auch häufiger die anderen Spieler von dem Fehlverhalten, das sie beobachtet hatten, in Kenntnis. Wurden die Spieler, die durch den Fragebogentext als eher eigennützig eingestuft worden waren, vorab davon informiert, dass ein Beobachter nach dem Spiel verraten würde, wer gemogelt hatte, stieg die Rate der Ehrlichen an. Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass Tratsch konstruktiv ist, wenn er dazu dient, andere Menschen vor negativen Folgen oder Erlebnissen zu warnen - und er führt zu sozialerem Verhalten, wenn Egoisten sich sorgen müssen, dass ihr Verhalten nicht unentdeckt bleibt.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314866.html new" target="_blank">Tratschen erlaubt - in bestimmten Fällen, wissenschaft.de 18.1.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unglücklich durch Facebook?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Utah Valley Universität wirft die Frage auf, ob zu viele virtuelle Freunde bzw. eine intensive Nutzung von Online-Plattformen unglücklich machen. Untersucht wurde die Facebook-Nutzung von 425 Studenten. Je intensiver die Probanden die Plattform nutzten, umso stärker gingen sie davon aus, dass andere Menschen glücklicher seien als sie selbst und dass das Leben ungerecht sei. Diese negativen Gefühle waren bei den Studienteilnehmer am stärksten ausgeprägt, die die meisten Facebook-Freunde hatten, ohne diese im wirklichen Leben zu kennen. Die Forscher gehen davon aus, dass die User sich aufgrund der auf Facebook von ihren Freunden publizierten Informationen ein falsches Bild der Wirklichkeit machen. Wo viele Mitglieder tendenziell über positive Erlebnisse posten, stellt sich leicht der Trugschluss ein, dass diese besonders glücklich seien. In persönlichen Kontakten hingegen, in denen man seine Freunde auch in negativen Stimmungen erlebe, relativiere sich dieses Bild.<br><a href="http://www.wiwo.de/erfolg/trends/studie-macht-facebook-unzufrieden/6065698.html new" target="_blank">Macht Facebook unzufrieden? WiWo 16.1.2012</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachhaltiger Konsum?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz geht der Frage nach, ob das neue Trendthema &quot;Collaborative Consumption&quot; einen Beitrag zu nachhaltigeren Lebensstilen leisten kann. Auto-Sharing-Börsen, Mitwohn-Plattformen und Portale, auf denen man Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs mit anderen Menschen teilen kann, sprießen gegenwärtig wie Pilze aus dem Boden. Die neue Kultur des Teilens wird zunehmend zum Kult und verändert auch das Denken über Konsum. Wo früher ein Auto noch ein starkes Statussymbol war, sieht sich die Automobilindustrie längst damit konfrontiert, dass immer weniger junge Leute meinen, selbst ein Auto besitzen zu müssen. Sie nutzten statt dessen Angebote, die ihre Mobilität sicherstellen - unter anderem Auto-Sharing-Börsen. Ulf Schrader, Professor für nachhaltigen Konsum an der TU Berlin, sieht in den aktuellen Entwicklungen einen Beitrag zu mehr Effizienz. In seinen Augen werden die neuen Konsumpraktiken im Zweifel jedoch nur einen geringen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes sein, denn Studien zeigen bereits, dass die Tausch- und Teilkultur denen, die sie praktizieren, zwar dabei hilft, Geld zu sparen - doch wenn diese Einsparungen dann lediglich in den Kauf anderer Güter fließen, ist unter dem Strich zumindest für die Umwelt kaum etwas gewonnen.<br><a href="http://www.taz.de/Kollektiver-Konsum-per-Mausklick/!85576/ new" target="_blank">Hecke statt Miete, taz 14.1.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Auszeit bei McKinsey]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sie arbeiten rund um die Uhr, hetzen im Flieger durch die Welt und wechseln häufig bereits vergleichsweise jung wieder den Arbeitgeber, weil sie die 24/7-Verfügbarkeit langfristig nicht stemmen können - so ein der Realität wohl recht nahe kommendes Bild von Unternehmensberatern. McKinsey setzt nun auf eine neue Strategie. Laut FAZ will die Unternehmensberatung es ihren Mitarbeitern künftig ermöglichen, pro Jahr drei Monate Auszeit zu nehmen. In den drei Quartalen, in denen die Berater Vollzeit arbeiten, verzichten sie auf 25 Prozent ihres Gehalts, das dann während der Auszeit ebenfalls zu 75 Prozent gezahlt wird. &quot;Mitarbeiter sollen auch mal rauskommen aus der beruflichen Tretmühle&quot;, zitiert die FAZ den McKinsey-Deutschland-Chef Frank Mattern. <a href="http://fazarchiv.faz.net/?q" target="_blank">McKinsey ermöglicht Beratern drei Monate Auszeit, FAZ 20.1.12</a>(Beitrag nur kostenpflichtig lesbar)</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wir brauchen mehr soziale Innovationen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für Zeit online erklärt Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, warum soziale Innovationen mindestens genau so wichtig sind wie technologische Lösungen, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Soziale Innovationen sind laut Schneidewind sehr viel schneller umsetzbar als neue Technologien. Während die Automobilindustrie beispielsweise rund 20 Jahre gebraucht habe, um sich zum heutigen Stand der Nutzung regenerativer Energien vorzuarbeiten, hätte Japan nach der Atomkatastrophe von Fukushima durch Verhaltensänderungen in kürzester Zeit Energieeinsparungen von 15 bis 20 Prozent erreicht. Eine flächendeckende Einführung von Tempo 100 auf deutschen Straßen könne unmittelbar zu Kraftstoffeinsparungen von fünf Prozent führen. Soziale Innovationen benötigen darüber hinaus im Vergleich zur Technologieentwicklung kaum Kapital, so dass sie auch für ärmere Länder, aber auch im Rahmen einer breiten Partizipation der gesamten Bevölkerung realisierbar wären. <br><a href="http://www.zeit.de/2012/02/Klimadebatte-Technik new" target="_blank">Technik allein bringt&#039;s nicht, Zeit online 6.1.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wir-brauchen-mehr-soziale-innovationen</link>
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<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Statistik verschleiert manches Armutszeugnis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In seiner Kolumne für Zeit online nimmt der Coach Martin Wehrle das Thema Krankenquote in Unternehmen unter die Lupe und kritisiert, dass immer mehr Unternehmen in die Falle tappen, einen niedrigen Krankenstand als Gradmesser für die hohe Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu betrachten. Dies sei zwar durchaus möglich, doch warnt Wehrle vor pauschalen Fehlschlüssen, da sich immer mehr Mitarbeiter aus Angst vor Arbeitsplatzverlust oder aufgrund der hohen Arbeitsverdichtung, die die eigenen Fehltage zur Belastung für die Kollegen werden lasse, auch krank zur Arbeit schleppen. &quot;Wenn ein Sklaventreiber den Umstand, dass seine Untergebenen niemals krank sind, seiner »sozialen Kompetenz« zugeschrieben hätte – er wäre ausgelacht und auf seine Peitsche verwiesen worden. So manches gute Zeugnis, das sich Firmen selbst ausstellen, wird durch einen Blick hinter die Statistik als Armutszeugnis entlarvt&quot;, so Wehrle. <br><a href="http://www.zeit.de/2012/02/C-Coach new" target="_blank">Das Zitat... und Ihr Gewinn, Zeit online 8.1.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=statistik-verschleiert-manches-armutszeugnis</link>
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<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Abwechslung hält das Gehirn fit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz erörtert in einem Beitrag neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Neuroplastizität des Gehirns. Im Hinblick auf die steigende Lebensarbeitszeit stellt sich für die Arbeitswelt von morgen die Frage, wie auch ältere Arbeitnehmer möglichst lange ihre geistige Fitness bewahren können. Die Arbeits- und Hirnforschung zeigt dabei: Vor allem abwechslungsreiche Tätigkeiten stimulieren das Gehirn und sorgen dafür, dass der kognitive Abbau im Alter sich verlangsamt. So zeigt sich bei Arbeitnehmern, die langfristig eher gleichförmige Arbeiten verrichten, dass ihre Reaktionsfähigkeiten mit zunehmendem Alter zurückgehen. Trotz dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse sei die &quot;sozialpolitische Frage der Arbeitsbedingungen&quot; noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sondern werde eher als Privatsache angesehen, bemängelt die taz. Regelmäßiger Sport, das Spielen eines Instruments oder Freizeitbeschäftigungen, die das Gehirn stimulieren, werden gerne als Wege propagiert, den eigenen Geist geschmeidig zu halten. <br><a href="http://www.taz.de/Hirnforschung-/!85080/ new" target="_blank">Tolle Ideen auch noch mit 50, taz 6.1.12</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=abwechslung-hält-das-gehirn-fit</link>
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<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung für mehr Partizipation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf dem Online-Portal Berufebilder.de erklärt die Fachautorin Katharina Daniels, wie Unternehmen mit neuen Führungsstrukturen gezielt bessere Möglichkeiten der Partizipation gestalten können. Sie bezieht sich dabei auf das aus den USA stammende integrale Modell &quot;Holacracy&quot;. Es bricht die gesamte Unternehmensorganisation herunter auf miteinander vernetzte Arbeitskreise, die alle Hierarchiestufen durchlaufen. Diese Vernetzung führt dazu, dass einerseits alle operativen Einheiten eines Unternehmens in sich effizient ihre Aufgaben erfüllen können und darüber hinaus der Informationsfluss über die Hierarchiestufen hinweg institutionalisiert wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Holacracy-Modells: Es arbeitet auf Basis des Konsent-Prinzips, das - im Gegensatz zum Modell des Konsenses - immer danach trachtet, die beste Lösung für den Moment, für den nächsten anstehenden Schritt zu finden. Da hier nicht nach der optimalen Lösung für alle Zeiten gesucht wird, werden Entscheidungsprozesse schneller und flexibler, denn das System ist darauf angelegt, einmal gefasste Beschlüsse sofort zu verändern, wenn neue Informationen vorliegen. Den Paradigmenwechsel, der damit für die Führungskultur verbunden ist, beschreibt Daniels wie folgt: &quot;Die Führungskräfte sind hier nicht mehr diejenigen, die von oben bestimmen wie ein General sondern sie helfen dabei, die unaufhörlichen Prozesse in den Arbeitskreisen zu hegen und zu pflegen – wie ein Gärtner.&quot;<br><a href="http://www.berufebilder.de/interviews/i/ new" target="_blank">&quot;Manager müssen vom General zum Gärtner werden&quot;, berufebilder.de 19.12.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=führung-für-mehr-partizipation</link>
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<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Bewusstseinskultur in einer aus den Fugen geratenen Welt]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 16./17. November 2012 findet in Berlin im Atrium der Deutschen Bank zum zweiten Mal der Kongress Meditation &amp; Wissenschaft statt, veranstaltet von der Oberberg Stiftung, Berlin, und der Identity Foundation, Düsseldorf. Renommierte Wissenschaftler, darunter der Neuroforscher Gerald Hüther und der amerikanische Hirnforscher Richard Davidson, beleuchten in wissenschaftlichen Fachbeiträgen die Bedeutung und Wirkung, die Meditation bei der Entwicklung einer neuen Bewusstseinskultur zukommt. Dabei werden vor allem die Felder Bildungswesen und Arbeitswelt betrachtet. Neben Grundlagenbeiträgen zur wissenschaftlichen Forschung sollen Projektvorstellungen illustrieren, welche positiven Entwicklungen Meditationsprogramme in Schulen und Universitäten entfalten können und wie die Praxis der Achtsamkeit sich in Unternehmen, beispielsweise im Rahmen von Führungskräfteprogrammen, nutzbringend umsetzen lässt. „Meiner Erfahrung nach können meditative Verfahren mich in meiner eigenen Mitte verankern und schaffen damit eine Stabilität durch Flexibilität. Ein scheinbarer Widerspruch, doch so entsteht Resilienz und damit die beste Prophylaxe“, so Edda Gottschaldt, Gründerin der Oberberg Stiftung und Fachärztin für Psychosomatische Medizin, die in den Oberbergkliniken seit Jahren Meditation in die Therapieprogramme integriert. Der Kongress propagiert Meditation dabei nicht als Allheilmittel, weshalb auch die Frage nach Risiken und Nebenwirkungen erörtert werden soll, u.a. im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die der Fernsehjournalist Gert Scobel moderieren wird.<br><a href="http://meditation-wissenschaft.org/ new" target="_blank">Kongress-Webseite</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neue-bewusstseinskultur-in-einer-aus-den-fugen-geratenen-welt</link>
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<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zufriedenheit wichtiger als Kohle]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Krankenkasse Barmer GEK und die Bertelsmann Stiftung haben in einer Umfrage unter 1.800 Teilnehmern eruiert, was für die Deutschen die wichtigsten Faktoren für Zufriedenheit im Beruf sind. Spitzenreiter ist mit 72 Prozent ein gutes Betriebsklima, gefolgt von einer leistungsgerechten Bezahlung (35 Prozent) und einem sicheren Arbeitsplatz (11 Prozent). Die Vereinbarkeit von Job und Familie ist nur für 8 Prozent wichtig, der Gesundheitsschutz gar nur für 6 Prozent. Was die Gerechtigkeit der Entlohnung angeht, stimmen nur zwei von fünf Befragten der Einschätzung zu, dass Leistung sich lohne.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-01/studie-betriebsklima new" target="_blank">Gute Stimmung im Büro ist wichtiger als Geld, Zeit online 4.1.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Deutsche Arbeitnehmer sind Fels in der Brandung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Deutsche Arbeitnehmer sind treue Seelen - oder schlicht ängstlich? Eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung zeigt: Knapp zwei Drittel der 978 befragten Angestellten haben in ihrem bisherigen Arbeitsleben höchstens zwei Mal den Job gewechselt, jeder fünfte arbeitet sogar immer noch beim ersten Unternehmen. Eine höhere Wechselwilligkeit (oder auch der Zwang dazu?) zeigt sich hingegen in den neuen Bundesländern und in Berlin. 2012 erhoffen sich 12 Prozent der Befragten interessantere Aufgaben und 9 Prozent ein höheres Gehalt. ) Prozent wollen öfter mal nein sagen, wenn es um zusätzliche Aufgaben geht.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:arbeit-im-jahr-2012-deutsche-wollen-ihrem-arbeitgeber-treu-bleiben/60146422.html#utm_source" target="_blank">Deutsche wollen ihrem Arbeitgeber treu bleiben, FTD 1.1.12</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Change: Einfach und doch oft daneben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Veränderungsmanagement braucht Einfühlungsvermögen - und genau das scheint in den meisten Firmen zu fehlen. So kommt etwa die Beratungsgesellschaft Mutaree zu dem Schluss, dass die Hälfte der Mitarbeiter in deutschen Firmen die Change-Kommunikation ihrer Vorgesetzten als nicht zielgruppengerecht, unverständlich und &quot;in vielen Bereichen weder offen noch ehrlich&quot; erlebe. 70 Prozent der Befragten trauen den Führungskräften nicht zu, ein attraktives Zukunftsbild zu vermitteln. Und nur 29 Prozent glauben, dass die Führungskraft, der sie unterstellt sind, sie für ein Veränderungsvorhaben begeistern kann.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/hoechste-zeit-fuer-den-wandel/4677312.html?p4677312" target="_blank">Höchste Zeit für den Wandel, HB 25.12.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=change</link>
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<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nicht mehr den Kürzeren ziehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sabine Asgodom weiß, wie Karrieren entstehen - und auch, warum viele Frauen ihre mögliche Karriere sabotieren. Deutschlands wohl bekannteste Selbstvermarktungsexpertin analysiert gerne mit gutem Blick für die Details, warum Frauen in einer von Männern dominierten Arbeitswelt meist den Kürzeren ziehen. Sich selbst und das eigene Können in Szene setzen? Beziehungen nutzen, um einen Schritt weiter zu kommen? Neue Aufgaben übernehmen, obwohl man sich nicht sicher ist, ihnen gewachsen zu sein? Was für Männer eine Selbstverständlichkeit ist - und zu den Basics des Karriere-machens gehört - lässt die meisten Frauen in Deckung gehen. &quot;Für Frauen ist das &#039;iih-bäh&#039;. Sie finden das berechnend und verwerflich. Sie müssen lernen, strategisch zu denken. Und dafür müssen sie nicht selbst zum Mann werden&quot;, weiß Asgodom aus ihrer langjährigen Beratungspraxis. Deshalb rät sie den Frauen, einfach von den Männern zu lernen, ohne sich dabei selbst zu verleugnen. Sie empfiehlt ihnen, zwischen ihrer Rolle und den damit verbundenen Anforderungen und ihrer Person zu unterscheiden und meint markig: &quot;Die Breite unserer Schleimspur bestimmen wir selbst.&quot; Andererseits weiß sie auch, dass in den noch üblichen Unternehmensstrukturen die meisten Frauen fast zwangsläufig gegen den Strom schwimmen müssen. Deshalb fordert sie auch ein neues Führungsdesign, damit nicht nur Frauen sich an die Spielregeln anpassen, sondern sich die Regeln auch ändern. Die Quote könne dafür eine Initialzündung sein, denn: &quot;Die Verhinderungskräfte sind zu stark.&quot; <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,781209,00.html new" target="_blank">&quot;Die Breite unserer Schleimspur bestimmen wir selbst&quot;, Spiegel online 30.12.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nicht-mehr-den-kürzeren-ziehen</link>
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<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitnehmer als Ressource pflegen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Unternehmen beginnen zu verstehen, dass sie ihre Angestellten als Ressource auch pflegen müssen. So berichtet das Handelsblatt in einem umfassenden Beitrag über verschiedene Firmenprogramme, die den Mitarbeitern mehr Zeitsouveränität verschaffen sollen. Beim Maschinenbauer Trumpf etwa können können die Arbeitnehmer sich ihre Arbeitszeiten inzwischen selbst aussuchen. Bosch testet mit 100 Führungskräften, welche Wirkungen es hat, wenn ein Teil der Wochenarbeitszeit nicht im Büro, sondern an anderen Orten geleistet wird. Obwohl bereits rund 80 Prozent der vom Institut der Deutschen Wirtschaft befragten 1.300 Unternehmen das Thema Familienfreundlichkeit auf ihrer Agenda sehr weit oben angesiedelt haben, sind Beispiele wie diese immer noch eher die Ausnahme, denn laut Statistischem Bundesamt arbeiten 58,1 Prozent aller Beschäftigten nach wie vor mit starren Arbeitszeiten. Wie sehr sich ein Investment in diesem Bereich lohnen kann, zeigt die Commerzbank, die eine Kindertagesstätte betreibt, in der 90 Kinder betreut werden. Das kostet die Bank jedes Jahr 571.000 Euro. Doch weil die Eltern nach der Geburt früher an den Arbeitsplatz zurückkehren und dann mehr arbeiten können, spart das Unternehmen gleichzeitig 702.000 Euro. Unter dem Strich bleibt ein Plus von 131.000 Euro - rund 23 Prozent. Dass Mitarbeiter nicht unbedingt kürzer treten wollen, wenn sie die Wahl haben, zeigt sich beim Maschinenbauer Trumpf. Dort haben 600 der 3.000 Mitarbeiter inzwischen ihre Arbeitszeiten verändert - 80 Prozent arbeiten nun freiwillig mehr. Stellt sich allerdings die Frage, welche längerfristigen Folgen dies beispielsweise für das Gesundheitsmanagement hat.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/arbeitszeit-ist-lebenszeit/5959536.html?p5959536" target="_blank">Arbeitszeit ist Lebenszeit, HB 18.12.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitnehmer-als-ressource-pflegen</link>
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<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilen als Teil einer neuen Konsumkultur]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ stellt in einem Beitrag neue Online-Verleihplattformen vor und zeigt damit, dass das Besitzdenken sich in weiteren Teilen der Gesellschaft zu verändern beginnt. Ob Plattformen, auf denen man sein Autor anderen Menschen zur Verfügung stellen kann, Werkzeuge ausleihen kann oder auch Wohnungen auf Zeit untervermietet - in immer mehr Bereichen, in denen Besitz auf die eine oder andere Weise eine Rolle spielt, zeigt sich eine neue Offenheit, wenn das darum geht, das, was einem gehört, auch anderen zur Verfügung zu stellen. Die Betreiber solcher Plattformen argumentieren, dass diese neuen Modelle den Ressourcenverbrauch verringern und für die Wirtschaft neue Innovationspotentiale mit sich bringen. Im Bereich der Autoindustrie zeigt sich dieses Umdenken bereits in Ansätzen, denn einige der großen Konzerne sind bereits dabei, selbst Leihmodelle zu erproben. Kunden kaufen dann kein Auto mehr für den Eigengebrauch, sondern zahlen für die zur Verfügung gestellte Mobilitätsdienstleistung.<br><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/online-verleihplattformen-teilen-fuer-fortgeschrittene-11583144.html new" target="_blank">Teilen für Fortgeschrittene, FAZ 28.12.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Klimaschutz auf dem Teller]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer als Vegetarier häufiger mit der Bahn reist und auf längeren Strecken von Hungerattacken geplagt wird, tut sich schwer damit, im Bordrestaurant eine passable warme Mahlzeit aufzutreiben. Gegenwärtig hat die Bahn zwar grüne Nudeln mit Pilzsoße (sogar in Bio-Qualität) auf der Karte, aber das gräuliche, in der Mikrowelle aufgewärmte Convenience Food erinnert in Aussehen, Konsistenz und Geschmack eher an Pappmaché. Nun hat die Bundesbahn eine Aktion zum Thema &quot;Leibgericht&quot; gestartet, bei der die Bahnkunden wählen können, welche Speisen künftig serviert werden sollen. Das Dumme ist nur, dass Vegetarier völlig außen vor bleiben, denn die zur Wahl stehenden Gerichte beinhalten ausnahmslos Fleisch. Und das, obwohl laut einer Forsa-Umfrage etwa die Hälfte aller Deutschen an drei oder mehr Tagen pro Woche fleischlos ist und laut Deutschem Vegetarierbund rund sechs Millionen gänzlich auf Fleisch verzichten. Die Bahn argumentiert, dass sie vor allem Speisen anbiete, die eine entsprechend große Nachfrage erzeugen. Die Top-Seller im Bahnrestaurant gehen mehr als 20.000 Mal pro Monat über die Theke. Dass mehr fleischlose Kost nicht nur ein Dienst an den Kunden wäre, die kein Fleisch essen möchten, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz darstellt, kreidet die taz der Bahn an und rechnet vor, dass ein Rind allein 75 Kilo Methan pro Jahr freisetze und durch die Haltung pro Tier zusätzlich noch einmal 36 Kilo CO2 pro Jahr freigesetzt werden. Damit ist Bahnfahren also nur so lange umweltfreundlich, wie man auf ein Essen im Bordbistro verzichtet.<br><a href="http://www.taz.de/Fleisch-im-Bordrestaurant-der-Deutschen-Bahn/!84507/ new" target="_blank">Das furzende Rind, taz 28.12.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Studenten machen Druck in den Wirtschaftswissenschaften]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Einen Grund dafür, dass sich das weltweite Denken über Wirtschaft nur sehr zögerlich verändert, ist sicherlich an vielen Universitäten zu finden, denn die Lehrpläne reagieren bisher höchstens in Ansätzen auf die turbulenten Entwicklungen der letzten Jahre und sehen in den Vorlesungen eher ein &quot;business as usual&quot; vor. Ein Zustand, denn immer mehr Studenten kritisieren und sie nach eigenen Lösungen Ausschau halten lässt. So berichtet Spiegel Online über eine ganze Reihe studentischer Initiativen, die - häufig in selbst organisierten Ringvorlesungen - auch kritische Themen wie die Frage, ob der Kapitalismus an sich selbst scheitere oder wie eine zukunftsfähige Wirtschaft gestaltet werden könnte, auf die Agenda setzen. Da der akademische Mainstream sich bisher nur zögerlich auf das neue Erkenntnisinteresse seiner Studentenschaft einstellt und akademische Karrieren wesentlich davon abhängen, sich gemessen an den konventionellen Kriterien, die der Lehrapparat anlegt, zu profilieren, könnte ein nachhaltiger Wandel noch geraume Zeit dauern. Fest steht allerdings, dass der wirtschaftswissenschaftliche Nachwuchs zusehends kritischer wird - vor allem im Hinblick darauf, dass Fachbereiche wie BWL oder VWL sich nach wie vor an Theorien orientieren, die sich in der Praxis zunehmend als überholt oder gar zerstörerisch erweisen.<br><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,803953,00.html new" target="_blank">Warum bringt uns keiner Krise bei?, Spiegel online 28.12.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Bundesregierung nimmt Burn-out ins Visier]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem sich in den letzten Monaten die mediale Berichterstattung zum Thema Burn-out, Arbeitsüberlastung und psychische Erkrankungen exponentiell gesteigert hat, will sich im neuen Jahr auch die Bundesregierung dieses Themas annehmen. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen kündigte eine Kampagne mit Tarifpartnern, Sozialversicherungsträgern und Länderexperten an, um wirksame Maßnahmen gegen psychische Überlastungen im Berufsleben zu entwickeln. Ein Problem: Zwar sollten die bestehenden Arbeitsschutzbestimmungen der wachsenden Überforderung von Arbeitnehmern vorbeugen, doch werden diese längst nicht von allen Unternehmen auch adäquat umgesetzt. So geht die Ministerin davon aus, dass sieben von zehn Unternehmen das Thema noch nicht ernsthaft auf ihre Agenda setzen - häufig aus &quot;Unwissenheit oder Hilflosigkeit&quot;.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/psychische-ueberbelastung-im-job-von-der-leyen-plant-burn-out-gipfel-1.1244326 new" target="_blank">Von der Leyen plant Burn-out-Gipfel, SZ 27.12.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wachstumsdenken hinterfragen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz hat eine Artikelserie zum Thema &quot;Grenzen des Wachstums&quot; initiiert, in der sie die gängigen Wirtschaftsparadigmen kritisch hinterfragt und aufzeigt, welche komplexen Interdependenzen wirtschaftliches Denken und Handeln prägen. Als ein Grundübel kapitalistischer Modelle wird die Zinserwartung angeführt, die fast schon zwangsläufig die Notwendigkeit stetigen Wachstums mit sich bringt. Wachstumskritiker hingegen fordern, die Wirtschaft so anzulegen, dass sie einen Zustand des Gleichgewichts erreichen kann - beispielsweise durch eine Umverteilung von Arbeit, Zeitautonomie und eine neue Konsumkultur. Denkt man diese Perspektive weiter, landet man schnell an dem Punkt, an dem das Prinzip des heutigen Kapitalismus ganz grundsätzlich zu hinterfragen ist. So warnt beispielsweise der italienische Wissenschaftler Massimo Maggini vor &quot;einer Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit und einer Wachstumsgesellschaft, in der das Wachstum ausbleibt&quot;. Es geht also um nicht weniger, als das große Ganze ins Visier zu nehmen und die heutigen Herausforderungen auf einer neuen Ebene neu zu kontextualisieren.<br><a href="http://www.taz.de/taz-Serie-Grenzen-des-Wachstums/!84392/ new" target="_blank">Immer höher, schneller, weiter? taz 26.12.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weihnachtszeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Weihnachtsferien. An dieser Stelle möchte ich allen LeserInnen des Blogs für ihre Aufmerksamkeit und ihre freundlichen Feedbacks zu meiner Arbeit danken. Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 2. Januar finden Sie hier wieder Neuigkeiten rund um Spirit im Business. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Was wir von Ratten lernen können]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit einem Experiment haben amerikanische Forscher gezeigt, dass wir von Ratten in Sachen Mitgefühl anscheinend lernen können. Die Forscher der Universität Chicago hatten Laborratten paarweise in Käfige gesperrt, so dass sie sich aneinander gewöhnen konnten. Anschließend wurde jeweils eine der Ratten innerhalb des Käfigs in einen durchsichtigen Behälter gesperrt. Die &quot;freie&quot; Ratte reagierte darauf jeweils mit Unruhe und lernte nach einigen Versuchen, ihren Käfiggenossen zu befreien. Dies tat sie auch, wenn die eingesperrte Ratte nach dieser Befreiung mehrfach nicht im gemeinsamen Käfig verblieb, sondern entfernt wurde - durch dieses Szenario versuchten die Forscher, die &quot;Belohnung&quot; des sozialen Kontakts als Motivationsanreiz auszuschließen. Auch wenn die Ratten alternativ die Möglichkeit hatten, sich aus einem zweiten durchsichtigen Behältern mit dem gleichen Vorgehen ein Stück Schokolade zu besorgen, entschieden sie sich eher dazu, ihrem Kameraden zu helfen. Die Forscher schließen daraus, dass uneigennützige Hilft tief in der Evolution verankert sein müsse. Das wirft natürlich die Frage auf, warum Menschen in vergleichbaren Versuchen längst nicht so selbstlos agieren ...<br><a href="http://www.n-tv.de/wissen/Ratten-befreien-ihre-Gefaehrten-article4963121.html new" target="_blank">Retten oder Naschen? n-tv 9.12.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Reizüberflutung aktiv begegnen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Verhaltenstherapeuten Nico Niedermeier geht die Zeit der Frage nach, wie wir der kollektiven Erschöpfung, die sich zunehmend auf der gesellschaftlichen Ebene abzeichnet, entgegenwirken können. Ein nicht zu unterschätzendes Problem dabei ist, das diese Art der Problemlage, obwohl sie längst ein Massenphänomen darstellt, immer noch individualisiert wird. Damit werden die, die an den äußeren Umständen wie wachsender Arbeitsverdichtung und erhöhtem Leistungsdruck leiden, zunächst einmal auf sich selbst zurückgeworfen, da es - bisher zumindest - keine kulturell verankerten Bewältigungsstrategien gibt. Niedermeier rät, sich zu fragen: &quot;Was kann ich selbst für mich tun?&quot; &quot;Die Welt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten extrem verändert. Durch die Globalisierung sind in manchen Branchen der Arbeitsdruck und das Arbeitstempo stark gestiegen, Die Zukunftsaussichten sind unsicher geworden. Parallel dazu verändern sich unsere sozialen Bindungen. Wir vereinzeln immer mehr. Wir lassen die Religion hinter uns, althergebrachte Familienstrukturen oder auch Freundschaften. Und bei alldem steigen die individuellen Ansprüche. Wir haben den Eindruck, wir müssten körperlich bestens in Form sein, Sport treiben, Spaß haben, abends ins Theater gehen – und dabei noch freudig 60 Stunden in der Woche arbeiten&quot;, beschreibt der Therapeut die ungesunde Mischung aus äußeren Anforderungen und hausgemachtem Stress. Sein Gegenrezept: &quot;Wir leben in einer Welt, die nahezu jede Form von Kontemplation vollkommen abgeschafft hat – genau die wäre aber manchmal sinnvoll, um seelischer Erschöpfung vorzubeugen. Entspannungstrainings können helfen; wichtig ist auch Bewegung, um den hohen Adrenalinspiegel zu senken, der bei vielen zum Dauerzustand geworden ist.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2011/49/Burnout-Interview-Niedermeier/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Extrem viel Adrenalin&quot;, Die Zeit 6.12.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Achtsamkeit für das eigene Befinden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Financial Times Deutschland zeigt in einem interessanten Beitrag, wie Arbeitnehmer ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber dem inzwischen nur allzu typischen Stress im Arbeitsalltag verbessern können. Resilienzexpertin Helga Wenger mahnt, dass viele Menschen es kaum noch schaffen, sich selbst und ihrem befinden die notwendige Achtsamkeit entgegenzubringen: &quot;Es hilft, innezuhalten. Viele spüren gar nicht mehr, wie es ihnen geht. Sie übersehen so viele Symptome des Körpers, die ein Hinweis auf zu viel Arbeit oder Stress sein können.&quot; Wenger weiß, dass Widerstandskraft sich nicht von allein entwickelt, sondern Resultat gezielter Bemühungen ist. &quot;Wer seine Widerstandskraft trainieren will, muss Bequemlichkeitsgrenzen überschreiten&quot;, so die Expertin - und dies am besten ganz gezielt tagtäglich aufs Neue. Nur mit klaren Verhaltensänderungen könne man das Hamsterrad verlassen und erkennen, was einem selbst gut tue.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:gesundheit-und-arbeitsplatz-mehr-widerstandskraft-bitte/60134068.html#utm_source" target="_blank">Mehr Widerstandskraft, bitte! FTD 30.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Schöne neue Arbeitswelt - die Trends]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung stellt in einem Beitrag die wichtigsten Trends vor, die unser Arbeiten in den kommenden Jahren bestimmen werden. Mobilität ist dabei ein Top-Thema. Ob mobile Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeiten oder neue Vertragsformen - alte Ordnungsrahmen lösen sich immer mehr auf. Zwischen Home Office und Vertrauensarbeit werden immer mehr Arbeitnehmer herausgefordert, die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit selbst zu stecken - und zu behaupten. Auch die Festanstellung rückt immer mehr in den Hintergrund und macht neuen Erwerbsformen wie Projekt-, Honorar- oder Zeitarbeit Platz - nicht immer zum Vorteil der Arbeitnehmer, denn die Unsicherheit der neuen Rahmenbedingungen müssen sie häufig selbst tragen. Vor diesem Hintergrund erkennt die SZ, dass auch die Selbstvermarktung immer wichtiger wird, denn wer sich und seine Leistungen gut in Szene zu setzen weiß, profitiert natürlich auf einem Markt, auf dem Berufstätige sich immer öfter um neue Arbeitgeber kümmern müssen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/zehn-trends-in-der-berufswelt-wie-wir-morgen-arbeiten-1.1221247 new" target="_blank">Wie wir morgen arbeiten, SZ 29.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Managern fehlt emotionale Nähe zu ihren Zielgruppen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Talkrunde mit dem Handelsblatt nehmen die Headhunterin Christine Stimpel, der Markenexperte Frank Dopheide und der Berater Egbert Deekeling die Imageprobleme deutscher Top-Manager ins Visier. &quot;Sichtbarkeit von Managern wird immer wichtiger, gerade weil das Verlangen nach personifizierter Verbindlichkeit immer größer wird&quot;, so Egbert Deekeling. Das Problem vieler Leader: Wenn Sie an der Spitze eines Konzerns mit Tausenden von Mitarbeitern stehen, verlieren sie oft den Kontakt zur Basis. Markenexperte Dopheide rät den Führungskräften deshalb, beispielsweise über Videobotschaften &quot;emotionale Nähe&quot; zur Belegschaft herzustellen. Seiner Meinung nach wichtig: &quot;Niemand sollte sich verbiegen. Es geht darum, das Bild zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung möglichst stimmig zu machen.&quot; Vielmehr gehe es darum, zur Identifikationsfigur zu werden und Vertrauensanker zu setzen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/deutschlands-manager-haben-ein-imageproblem/5888610.html new" target="_blank">&quot;Deutschlands Manager haben ein Imageproblem&quot;, HB 28.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Verlust der Authentizität ruiniert Marke]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Marken, die kritische Zielgruppen ansprechen, tun gut daran, ihre Authentizität zu pflegen. Was passiert, wenn ein Underdog, der mit dem Image des Öko-Davids die Massen begeisterte, plötzlich zum Mainstream wird und die einst propagierten Ideale nicht mehr pflegt, zeigt der Untergang der Marke Bionade. Seit dem Einstieg von Oetker ist der Umsatz des Öko-Getränks um rund 70 Prozent gesunken - weil viele ehemalige Kunden dem konventionellen Anbieter nicht abnehmen, dass er es gut meint mit ihrem einstiegen Lieblingsgetränk. In der Szene ist Bionade längst so uncool wie Coca Cola (inzwischen übrigens ebenfalls mit einer Pseudo-Öko-Brause am Markt vertreten). Nicht nur die drastischen Preiserhöhungen nach dem Oetker-Einstieg haben den Kunden die Stimmung verhagelt - auch das reduzierte zivilgesellschaftliche Engagement von Bionade stößt vielen auf. Als Lifestile-Marke für den Mainstream scheint Bionade trotz großer Bekanntheit heute nicht mehr zu reüssieren.<br><a href="http://www.taz.de/Bionade-Chef-versucht-Image-Korrektur/!82517/ new" target="_blank">Öko statt Oetker, taz 24.11.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verlust-der-authentizität-ruiniert-marke</link>
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<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kein Betrug um des Erfolges Willen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sich im Job unethisch zu verhalten, um die eigene Karriere zu pushen, kommt für 86 Prozent der Arbeitnehmer weltweit nicht in Frage, so das Ergebnis einer Online-Umfrage des Karriereportals Monster.de. In Deutschland lehnen sogar 88 Prozent der Befragten es ab, zu betrügen oder gar Gesetze zu brechen, um beruflich aufzusteigen. Immerhin sechs Prozent aller Befragten wären bereit zu betrügen. Jeweils vier Prozent würden gegen Unternehmensrichtlinien verstoßen oder sich über geltende Gesetze hinweg setzen.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:ethik-und-erfolg-deutsche-verzichten-auf-betruegereien-im-job/60129995.html#utm_source" target="_blank">Deutsche verzichten auf Betrügereien im Job, FTD 17.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Diese Woche beginnt mit einer Meldung in eigener Sache: Ab sofort ist die neue Ausgabe des von mir mitbegründeten Magazins <a href="http://www.wir-menschen-im-wandel.de new" target="_blank">WIR - Menschen im Wandel</a> im Handel. Als Visionär portraitieren wir dieses Mal den bekannten Neurowissenschaftler Gerald Hüther, der verrät, wie wir unsere Potentiale am besten entfalten können, um die zu werden, die wir eigentlich sind. In der Rubrik Wirtschaft nehme ich dieses Mal die Auswirkungen unseres Fleischkonsums ins Visier und stelle spannende Persönlichkeiten vor, die Ihren ganz eigenen Umgang und konstruktiven Umgang mit der Thematik gefunden haben. Unter dem Motto &quot;Einsteigen statt Aussteigen&quot; stellt WIR die Sinnfrage im Job. Ein Beitrag über Intution zeigt, wie wir unsere natürliche Intelligenz im Alltag besser nutzen können. Das Magazin ist im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Noch besser: Gönnen Sie sich ein Abo - denn damit helfen Sie uns am nachhaltigsten, das Magazin am Markt zu etablieren. Und: WIR ist auch ein tolles Weihnachtsgeschenk. <br><a href="http://www.wir-menschen-im-wandel.de/index.php/abos/ new" target="_blank">Geschenk-Abos können Sie hier bestellen!</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiterbefragungen gut fürs Change-Management]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Kienbaum unter 160 Personalern zeigt, dass Mitarbeiterumfragen Change-Prozesse unterstützen können. Werden aus solchen Befragungen Veränderungen im Unternehmen abgeleitet, genießen diese Maßnahmen eine umso höhere Zustimmung, je stärker sie mit der Befragung in einem Zusammenhang stehen. So werden positive Veränderungen vor allem im Hinblick auf die Fluktuation (58 Prozent), die Arbeitszufriedenheit (56 Prozent) und die Unternehmenskultur (56 Prozent) ausgemacht. Inhaltliche Bereiche, die von Befragungen meist abgedeckt werden, sind vor allem das Betriebsklima (81 Prozent), das Commitment der Mitarbeiter (67 Prozent) und das Engagement der Beschäftigten (44 Prozent).<br><a href="http://www.kienbaum.de/desktopdefault.aspx/tabid-501/649_read-11294/ new" target="_blank">Pressemitteilung zur Studie</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu viel Einigkeit provoziert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In Gruppen neigen Menschen dazu, sich der Mehrheitsmeinung anzupassen - ein Phänomen, dass die Wissenschaft Reaktanz nennt. Werden Menschen mit abweichender Meinung hingegen mit einer zu großen Mehrheit konfrontiert, reagieren sie mit Widerstand und tendieren dann dazu, auf den eigenen Ansichten zu beharren. Dieser Widerstand scheint daraus zu resultieren, dass sie dann den Eindruck haben, ihre Wahlfreiheit werde bedroht. Ein Forscherteam von Hewlett-Packard untersuchte diese Zusammenhänge mit 433 Teilnehmern einer Online-Umfrage. Die Probanden sollten eingangs äußern, welches von zwei Babys sie süßer finden, und sich für eines von zwei Sofas entscheiden. Nach einer Reihe weiterer Fragen wurden ihnen diese beiden Ausgangsfragen erneut vorgelegt - allerdings kombiniert mit der Anzeige der vermeintlichen Votings der anderen Studienteilnehmer. Versuchsteilnehmer korrigierten vor allem dann ihre Entscheidung, wenn die jeweils andere Option fünf Mal so viele Stimmen bekommen hatte wie die, auf die die eigene Wahl ursprünglich gefallen war. Bei noch größerem Ungleichgewicht hingegen behielten viele der Probanden ihre ursprüngliche Meinung bei. Die Forscher gehen davon aus, dass bei zu großer Mehrheit der soziale Druck als Bedrohung empfunden werde, was den Widerstand der Beteiligten hervorrufe. Für den Arbeitsalltag ziehen die Wissenschaftler den Schluss, dass es in Entscheidungssituationen wichtig sei, Gegenmeinungen zu hören, da sich ansonsten ein Protestverhalten einstellen könne.<br><a href="http://www.hpl.hp.com/research/scl/papers/socialinfluence/SocialInfluence.pdf new" target="_blank">Abstract der Studie</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Gerechtigkeit in Arbeitswelt gefordert]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zufolge wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Befragt wurden 1.000 Personen durch das Meinungsforschungsinstitut Infas. Nur eine Minderheit glaube, dass auf dem Arbeitsmarkt Gerechtigkeit herrsche, so eine Erkenntnis der Bertelsmann Stiftung. So fordern 87 Prozent der Befragten, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden sollten. 82 Prozent wollen dies auch für Leiharbeiter und Stammbeschäftigte. 77 Prozent sind der Ansicht, dass Jobs, in denen &quot;Handarbeit&quot; vorherrsche, genauso honoriert werden sollten wie &quot;Denkarbeit&quot;. Mehr als zwei Drittel der Befragten finden außerdem, dass ein Gehalt ausreichen sollte, um eine Familie zu ernähren. Finanzielle Fragen haben in den Augen der Bevölkerung allerdings insgesamt keine herausragende Bedeutung. So ist 74 Prozent das Betriebsklima am wichtigsten. Eine leistungsgerechte Bezahlung wird von 35 Prozent genannt, ein sicherer Arbeitsplatz von elf Prozent und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von acht Prozent.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/ungerechtigkeit-am-arbeitsplatz-leistung-lohnt-sich-nicht-1.1190674 new" target="_blank">&quot;Leistung lohnt sich nicht&quot;, SZ 16.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Symposium &quot;Achtsamkeit in Coaching, Training und Beratung&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 4./5. Juni 2012 findet im Benediktushof Holzkirchen ein Symposium zum Thema &quot;Achtsamkeit in Coaching, Training und Beratung&quot; statt. &quot;Achtsamkeit erhält für die Begleitung von Menschen und Unternehmen in Veränderungsprozessen immer mehr Beachtung und Bedeutung. Was kann Achtsamkeit für Coaches, Trainer und Berater und die Qualität ihrer Arbeit leisten? Wie passt Achtsamkeit zum Alltag von Führungskräften und Unternehmern? Was sind die Erfolgsfaktoren, damit Achtsamkeit den Klienten nützt? Diese und andere zentrale Fragen werden in der Veranstaltung beantwortet. Führende Experten für Achtsamkeit, erfahrene Praktiker und Unternehmensvertreter teilen ihre Erkenntnisse und Erfahrungen&quot;, heißt es in der Ausschreibung. Zielgruppe der Veranstaltung sind Coaches, Trainer, Berater, Personalverantwortliche und Führungskräfte.<br><a href="http://www.west-oestliche-weisheit.de/benediktushof/kursprogramm/gesamtuebersicht-2012.html?task" target="_blank">Weitere Informationen und Anmeldung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditieren im Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Deutschlandradio greift in seiner Sendereihe &quot;Studiozeit&quot; das Thema Meditation im Arbeitsleben auf. Der Journalist Heinz-Jörg Graf spricht mit Zen-Lehrern und meditierenden Managern darüber, welche Wirkungen Meditation im Businesskontext entfalten kann. Die Suche nach Orientierung und der Wunsch, in einem turbulenten Alltag neue Ankerpunkte zu finden, hat in den letzten Jahren zu einem wachsenden Interesse an Achtsamkeitstechniken geführt. Lehrende und Praktizierende machen die Erfahrung, dass Meditation einen neuen Geist in Unternehmen etablieren kann und sich eine neue Kultur der Verantwortung entwickelt. Auf der persönlichen Ebene machen viele Meditierende die Erfahrung, dass sie im Kopf freier werden und so mit den Belastungen, die der Beruf mit sich bringt, besser zurecht kommen.<br><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/11/16/dlf_20111116_2010_8520d80f.mp3 new" target="_blank">Download der Sendung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unis: Quantität statt Qualität?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht nur die Studenten gehen an den Universitäten reihenweise in die Knie (wie am Dienstag berichtet), auch das Lehrpersonal gerät immer mehr unter Druck. Der Bamberger Soziologe Richard Münch spricht gar von einem &quot;akademischen Kapitalismus&quot;, der Unis zunehmend zu Unternehmen in eigener Sache mache. Die Zeitschrift des Deutschen Hochschulverbandes spricht gar von einer &quot;autistischen Leistungsmaschine&quot;. Aufsätze am laufenden Band produzieren, Forschungsgelder einwerben, Leistungsbeurteilungen im Akkord erstellen - im Exzellenz-Rennen an den Unis scheint es nur noch um Masse zu gehen und nicht immer um Klasse. Der Wissenschaftsrat empfiehlt nun in einem Gutachten eine &quot;Entschleunigung&quot; des akademischen Betriebs, um der Raserei, die nachhaltiger Forschung letztlich im Wege stehe, wieder Einhalt zu gebieten.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/gutachten-des-wissenschaftsrats-wie-der-akademische-betrieb-entschleunigt-werden-soll-1.1187046 new" target="_blank">Wie der akademische Betrieb wieder entschleunigt werden soll, SZ 11.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Muhammad Yunus: Klare Ansage an die Banken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Nobelpreisträger und Erfinder der Mikrokredite Muhammad Yunus plädiert in einem Interview mit dem Handelsblatt für eine klare Regulierung des Bankwesens: &quot;Die Grundprinzipien des Bankgeschäfts müssen eingehalten werden, sonst endet die Branche im Casino. Dazu gehört dann etwa die klare Trennung zwischen Investmentbanken und den klassischen Häusern, die das gewöhnliche Einlagen- und Kreditgeschäft betreiben. Wir müssen zu dieser alten Aufteilung zurück.&quot; Yunus sieht gegenwärtig eine breite Unterstützung innerhalb der Bevölkerung, die den politischen Institutionen Schritte in diese Richtung erleichtern könnte. Die hohe Staatsverschuldung kreidet der Nobelpreisträger indirekt auch den Banken an, da diese schließlich die Gelder zur Verfügung gestellt hätten. In seinen Augen ist es &quot;irgendwie lächerlich&quot;, dass nun Schwellenländer die reicheren Staaten unterstützen sollen, aber: &quot;Das Prinzip ist grundsätzlich nicht neu.&quot; Auch bei Bankenzusammenbrüchen in einzelnen Ländern seien es bisher die Armen gewesen, die für die Bankenrettung mitaufkommen mussten.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/banken-sind-schuld-an-der-euro-krise/5835980.html new" target="_blank">&quot;Banken sind schuld an der Euro-Krise&quot;, HB 15.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Innovationskultur? Oft Fehlanzeige ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des  2b AHEAD ThinkTank kommt zu dem Schluss, dass es um die Innovationskultur deutscher Unternehmen nicht zum besten steht. Von den in den Umfrage einbezogenen 200 Firmen haben nur 38 Prozent wirklich visionäre Ziele. Die Mehrheit hingegen versteht unter Innovation schlicht die Verbesserung des Bestehenden. In vielen Unternehmen gelte noch immer die Devise: &quot;Wer Visionen hat, ist ein Spinner.&quot; Keimen dennoch gute Ideen auf, ziehen sich in 83 Prozent der Firmen die Entscheidungsprozesse in die Länge. Zwar meinen mehr als 50 Prozent der Befragten, sie würden Ideen fördern, aber nur 30 Prozent setzen auch konkrete Innovationsziele. Hinzu kommt, dass nur 34 Prozent der Befragten es sich nach eigener Einschätzung überhaupt erlauben können, sich für die Entwicklung neuer Ideen Zeit zu nehmen, um diese weiterzuverfolgen. Und sobald diese Ideen dann Geld kosten, treten 70 Prozent der Firmen auf die Bremse.<br><a href="http://www.2bahead.com/buecher-studien/trendstudie-erfolgsfaktor-innovationskultur/ new" target="_blank">Download der Studie</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Lasten der &quot;Bildungshetze&quot;]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Lage an den Universitäten ist alarmierend, denn mit der Einführung der Bachelor-Studiengänge wächst der Druck auf die Studenten. 20 Prozent der Studierenden scheinen mit dem neuen System gut zurecht zukommen, 40 bis 50 Prozent sind verunsichert und weitere 30 bis 40 Prozent haben bereits ernsthafte Schwierigkeiten, so das Ergebnis einer Studie des Bundesbildungsministeriums. &quot;Menschen sind keine Lernmaschinen&quot;, meint der Diplom-Psychologe Hans-Werner Rückert, Leiter der psychologischen Beratungsstelle der Freien Universität Berlin. Den Studierenden rät er, sich aktiv mit dem empfundenen Druck auseinanderzusetzen: &quot;Krisen fühlen sich unangenehm an, sind aber unvermeidlich und bieten Chancen. Als Selbstschutz vor psychischen Belastungen ist eine gute Work-Life-Balance unabdingbar. Und zwar schon im Studium, nicht erst im Beruf als Schutz vor dem Burn-out.&quot; Doch fordert er auch, die bestehenden Leistungsanforderungen zu überdenken, denn das momentane Setting begünstige &quot;Bulimie-Lernen&quot; und biete im Vergleich zu anderen Ländern zu wenig Freiräume.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/zeitdruck-im-bachelor-studium-menschen-sind-keine-lernmaschinen-1.1185528 new" target="_blank">&quot;Menschen sind keine Lernmaschinen&quot;, SZ 10.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die neue Lust am Denken]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Identity Foundation, eine gemeinnützige Stiftung für Philosophie aus Düsseldorf, hat anlässlich des Welttags der Philosophie eine spannende Studie vorgelegt zur Bedeutung des Denkens in der heutigen Gesellschaft. &quot;In Zeiten der Krise entwickelt für eine Mehrheit der Deutschen die Philosophie eine neue Leitbildfunktion. Zu den philosophischen Fragen, die für die Menschheit besonders wichtig sind, gehören für die Bevölkerung dabei: wie die Welt gerechter werden kann (76,7 Prozent), wie die Gesellschaft menschlicher gestaltet werden kann (74,6 Prozent), wie sich die Selbstachtung und Würde der Menschen schützen lassen (73,8 Prozent), wie man moralisch handeln kann (72,4 Prozent), wie man zu einer Politik finden kann, die den Menschen dient (67,2 Prozent) und wie man der heutigen Unsicherheit der Daseinsumstände besser begegnen kann (56,8 Prozent)&quot;, heißt es in der Pressemitteilung. Den alten Eliten versagt eine große Mehrheit der Befragten das Vertrauen. Nur gut 8 Prozent glauben, dass Politiker Weisheit besitzen, von den Wirtschaftseliten nehmen dies noch gut 16 Prozent an. &quot;Das philosophische Interesse hat gute Gründe, denn eine überwältigende Mehrheit der Deutschen beobachtet eine wachsende Erosion innerhalb der Gesellschaft, aber auch ein Versagen in Politik und Wirtschaft. So beklagen 86 Prozent der Befragten eine vorherrschende Gier nach immer mehr. 84 Prozent werfen Politik und Wirtschaft fehlenden Anstand vor. 83,1 Prozent kritisieren einen Gegensatz von übermäßigem Reichtum auf der einen und wachsender Armut auf der anderen Seite. Ein überbordender Egoismus und Individualismus wird von 80,6 Prozent als gesellschaftliches Störfeuer erkannt. Infolgedessen bemängeln 77,2 Prozent, dass das Miteinander im Land durch Unfairness und Illoyalität geprägt sei. 76,6 Prozent der Befragten nehmen zu viel Eitelkeit und Selbstgefälligkeit in sozialen Beziehungen wahr. Und 73 Prozent bemängeln, dass materieller Besitz und Konsum übertrieben zur Schau gestellt werden&quot;, so die Veröffentlichung. Die Studie entwickelt noch viele weitere spannende Facetten zur bundesdeutschen Denkbefindlichkeit und stellt auch die jüngsten zivilgesellschaftlichen Bewegungen in ein neues Licht. Nach den Erkenntnissen der Universität Hohenheim, die die Erhebung ausgewertet hat, bekennen sich schon mehr als die Hälfte der Deutschen zu einer neuen Form der &quot;Bypass&quot;-Demokratie und engagieren sich selbst gesellschaftlich. Dabei ist es ihnen vor allem wichtig, die aktuellen Geschehnisse zu reflektieren und neue Gedanken für Lösungen zu entwickeln. Eine Tendenz, die Mut macht!<br><a href="http://identity-foundation.de/was-wir-tun/identitaet-und-gesellschaft.html#philo new" target="_blank">Download der Studie</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gemeinschaft ist ein evolutionäres Erfolgskonzept]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine evolutionsbiologische Studie über Primaten der Universität Oxford zeigt, dass das Leben in sozialen Gemeinschaften ein evolutionäres Erfolgskonzept ist. Das Forscherteam hatte die Lebensweise und die Sozialformen von 217 Arten untersucht. Dabei zeigte sich, dass vor etwa 52 Millionen Jahren bereits erste Gruppenbildungen erfolgten. Heute leben hingegen nur wenige Primatenarten noch einzelgängerisch. Im Laufe der Evolution wurden die entwickelten Sozialstrukturen dabei immer komplexer, ebenso die wechselseitigen Verbindlichkeiten, die die Gruppenmitglieder eingehen. Eine Entwicklung, die, wenn man sie mit der gegenwärtigen gesellschaftlichen Verfasstheit vergleicht, durchaus zum Nachdenken anregt. Ohne die Sozialstrukturen der Primaten glorifizieren zu wollen, stellt sich die Frage, warum in der heutigen Gesellschaft ein gesundes Miteinander immer mehr der Durchsetzung von Eigeninteressen weicht.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314511.html new" target="_blank">Den Wurzeln der Geselligkeit auf der Spur, wissenschaft.de 10.11.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gemeinschaft-ist-ein-evolutionäres-erfolgskonzept</link>
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<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachholbedarf der Kirchen bei fairem Handel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Hilfswerke &quot;Brot für die Welt&quot; und &quot;Evangelischer Entwicklungsdienst&quot; wirft ein ernüchterndes Licht auf das Beschaffungswesen der Kirchen und ihrer sozialen Einrichtungen. Nur zehn Prozent der in diesen Institutionen verwendeten Lebensmittel stammen aus ökologischem Anbau oder fairem Handel. Nach wie vor sei für viele Einrichtungen der Preis von Produkten das maßgebliche Entscheidungskriterium. &quot;Der Ruf der Kirchen nach einer gerechten Wirtschaftsweise und einem nachhaltigen Lebensstil richtet sich nicht nur an andere, sondern zunächst an sie selbst. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit und des klugen Einsatzes der eigenen Marktmacht&quot;, erklärte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin &quot;Brot für die Welt&quot;. Allein die stationären Einrichtungen der Diakonie geben jährlich fast 766 Millionen Euro für Lebensmittel aus. Auch das unausgeschöpfte ökologische Potenzial ist enorm. So könnten der Studie zufolge beispielsweise neun Tonnen CO2 gespart werden, wenn alle in den diakonischen Einrichtungen stationär versorgten Menschen nur ein Mal außerhalb der Saison auf einen Tomatensalat verzichten würden und stattdessen heimisches Saisongemüse wie Blumenkohl essen würden. So einfach kann Nachhaltigkeit sein.<br><a href="http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/nur-wenige-kirchliche-einrichtungen-kaufen-fair-und-oekologisch-ein/ new" target="_blank">Nur wenige kirchliche Einrichtungen kaufen fair und ökologisch ein, CiW 8.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die offensive Macht der Kapitalmärkte]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Beratungsfirma FTI Consulting wirft ein Licht darauf, wie stark der Einfluss von Fondsmanagern und Analysten ist, wenn Unternehmen Personalwechsel in der Führungsetage vornehmen. Untersucht wurden 260 Führungswechsel von Konzernen in 37 Ländern über einen Zeitraum von vier Jahren. Für Portfolio-Manager macht die Frage, wer ein Unternehmen lenkt, 32 Prozent ihrer Investment-Entscheidung aus. Führungswechsel sind in den Augen der Anleger mit Risiken verbunden, so dass 39 Prozent ihre Papiere verkaufen, wenn in der Vorstandsetage ein neuer Chef Einzug hält. Allerdings ist für 15 Prozent der Führungswechsel auch ein Kaufsignal. Die Studie zeigt, wie ausgeliefert Unternehmen inzwischen den Reaktionen der Finanzmärkte sind.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/neue-firmenchefs-haben-sechs-monate-bewaehrung/5333146.html" target="_blank">Neue Firmenchefs haben sechs Monate Bewährung, HB 20.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Social Entrepreneurship auf dem Vormarsch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwV hat in London ein Zentrum für Social Entrepreneurship gegründet. Neue Modelle des sozial fokussierten Wirtschaftens, bei dem Unternehmen soziale Ziele verfolgen und Gewinne reinvestieren, sind in Großbritannien auf dem Vormarsch. So gibt es im Königreich bereits 60.000 soziale Unternehmen, die zusammen rund 800.000 Mitarbeiter beschäftigen und jährlich Umsätze in Höhe von rund 28 Milliarden Euro erzielen. Im neuen Zentrum sollen mit verschiedenen Programmen Social Entrepreneurs ausgebildet werden. Außerdem möchte man die Auswirkungen der Tätigkeit von sozialen Unternehmen nachvollziehbarer messen. PwC hat außerdem sein Centre for Social Impact dort angesiedelt.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:social-entrepreneurship-rezept-fuer-gesunde-gewinne/60124713.html#utm_source" target="_blank">Rezept für gesunde Gewinne, FTD 5.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Mehrarbeit zur Regel wird]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag zum Thema Selbstmanagement geht der Harvard Business Manager auf die Tücken von Mehrarbeit ein. Einer US-Studie zufolge haben in den letzten drei Jahren in zwei Dritteln der amerikanischen Unternehmen die Mitarbeiter länger gearbeitet. Ein Trend, der tückisch ist, denn je länger solche Phasen anhalten, umso eher werden Überstunden zur Selbstverständlichkeit. Wer dann versucht, zum ursprünglichen Arbeitsvolumen zurückzukehren, wird leicht als Drückeberger angesehen. Und das, obwohl regelmäßige Überstunden erwiesenermaßen der Gesundheit abträglich sind. so zeigte eine Studie mit 6.000 britischen Beamten, dass diejenigen, die regelmäßig mehr als zehn Stunden täglich arbeiten, ein um 60 Prozent erhöhtes Risiko tragen, herzkrank zu werden. Um aus diesem auf die einzelnen Mitarbeiter verlagerten Dilemma einen Ausweg zu finden, kann es hilfreich sein, die eigenen beruflichen Ziele immer wieder zu überprüfen und zu eruieren, ob die (Mehr-)Leistung, die man erbringt, auch zum gewünschten Ergebnis führt. Und man sollte im direkten Kontakt mit Vorgesetzten deutlich machen, dass ein begründetes Mehrengagement in Ausnahmefällen sicherlich gerne erbracht wird, aber eben begrenzt bleiben sollte und im Zweifel auch auf die eine oder andere Weise honoriert werden sollte.<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/a-795221.html new" target="_blank">Arbeiten Sie zu viel? HBM 3.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Balance]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt Götz Mundle, Chefarzt der Oberbergkliniken, warum es hilfreich ist, öfter mal &quot;offline&quot; zu sein und warum uns Permanent-Präsenz und Dauer-Informationsbeschuss krank machen. Die ständige Verfügbarkeit via Handy und Internet kann laut Mundle dazu führen, dass Menschen Sucht-Symptome entwickeln und regelrecht in Panik geraten, wenn sie einmal vom Informationsfluss abgeschnitten sind. Das Problem der Dauerverfügbarkeit: Das Nervensystem steht unter chronischer Anspannung, der Körper befindet sich in Daueralarm. Eine Kombination die zu Symptomen wie Tinnitus, Kreislauferkrankungen, Herzinfarkt oder Burn-out führen kann. Mundle rät dazu, sich selbst Grenzen zu setzen und die eigene Verfügbarkeit zeitlich zu begrenzen. In den Augen des Arztes ist es notwendig, die im Arbeitsalltag anfallenden äußeren Reize aktiv zu verdauen, sonst komme es zu &quot;mentaler Überernährung oder Verstopfung&quot;. Auch sollten sich Arbeitnehmer mehr für die eigenen Ressourcen und Potenziale sensibilisieren, um besser gemäß ihren persönlichen Voraussetzungen zu handeln.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/blackberry-auch-mal-nach-20-uhr-ausschalten/5797380.html new" target="_blank">&quot;Blackberry auch mal nach 20 Uhr ausschalten&quot;, HB 4.11.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mut zur Komplexität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sina Trinkwalder ist eine Unternehmerin, die nicht nur anpackt, sondern auch Tacheles redet. Die Gründerin eines Ökomode-Labels in Augsburg wurde vom Rat für nachhaltige Entwicklung als &quot;Social Entrepreneur der Nachhaltigkeit 2011&quot; ausgezeichnet. In einem Beitrag für die taz spricht die Unternehmerin Klartext und geht mit dem Thema Nachhaltigkeit als Pseudo-Trend scharf ins Gericht. &quot;Berufsbetroffene ersetzen Geist durch Moral. ... Die selbsternannten grünen Vorreiter sind nicht mehr als Zeitgeist-Opportunisten, die auf subtile Weise das postindustrielle Produkt Gesinnung verkaufen. Weder sie noch ihre Kunden glauben noch an Ideologien, wie es die 68er taten, aber dieser Relativismus speist sich aus der fast kompletten Negierung von Komplexität. ... Das eigentliche Problem ist der Verzicht in Form von Rationalitätsaskese. Der Verzicht, sich ernsthaft mit den Problemen der heutigen Zeit auseinanderzusetzen und echte Ideen für eine tragfähige Zukunft zu entwickeln&quot;, kritisiert die politisch Aktive. Trinkwalder mahnt an, sich nicht mit Scheinlösungen zu begnügen und sieht einen &quot;gefährlichen Stillstand der Weltverbessererwirtschaft&quot;. Als ganz konkreten Lösungsansatz propagiert die Unternehmerin beispielsweise Wertschöpfungskreisläufe, die verlustfrei sind und damit keine Belastungen nach sich ziehen. Das ist ein konkretes Ziel - eines, das gegenwärtig noch nicht in Sicht ist, da viele Firmen zwar auf den Nachhaltigkeitszug aufspringen, es aber an Konsequenz und damit Nachhaltigkeit noch mangeln lassen.<br><a href="http://www.taz.de/Mit-Ehrlichkeit-gegen-Greenwashing/!81178/ new" target="_blank">Manifest gegen Nachhaltigkeit, taz 4.11.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mut-zur-komplexität</link>
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<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Think Tank für bessere Governance]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Investor Nicolas Berggruen widmet sich zunehmend der Frage, wie sich die politischen Strukturen der Weltgemeinschaft verbessern lassen. Mit seinem vor zwei Jahren gegründeten Think Tank tritt er dafür ein, die weltweiten politischen Strukturen zu verbessern. Um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen, bringt er in seinem &quot;21st Century Council&quot; Wirtschaftsnobelpreisträger, ehemalige Regierungschef und Unternehmenslenker zusammen. Ein Vorschlag des Think Tanks: Dem G20-Abschlussgipfel wurde die Einrichtung eines Exekutivkomitees nach dem Vorbild des UN-Sicherheitsrat sowie eines ständigen Sekretariats empfohlen. Dass Berggruen die politische Arbeit eine Herzensangelegenheit ist, zeigt sein persönliches Engagement. Nach eigenen Angaben widmet er mehr als 50 Prozent seiner Arbeitszeit dem Think Tank.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/der-karstadtretter-will-die-welt-veraendern/5773422.html?p5773422" target="_blank">Der Karstadtretter will die Welt verändern, HB 1.11.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=think-tank-für-bessere-governance</link>
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<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wandel kann die Gesundheit beeinträchtigen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Veränderungen gehören zu den größten Herausforderungen für den Menschen und können negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wenn sie nicht umsichtig in die Wege geleitet werden. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie aus Dänemark, die Daten von knapp 93.000 Beschäftigten aus mehr als 1.500 dänischen Großunternehmen ausgewertet hat. Ausgewertet wurden Unternehmesbefragungen, die Aufschluss über deren Umstrukturierungen gaben, Sozialversicherungsdaten der Beschäftigten und Krankendaten. Das ernüchternde Ergebnis der Betrachtung des Zeitraums von 1995 bis 2003: Beschäftigte aus Firmen, die Change-Prozesse realisieren, leiden häufiger unter Depressionen und Schlaflosigkeit. Je tiefgreifender der ihnen abverlangte Wandel, umso stärker der Effekt - und dies unabhängig von Alter, Geschlecht und der familiären Situation der Mitarbeiter. Vor allem Veränderungen, die sich auf die Kooperation und Kommunikation unter den Beschäftigten beziehen und diese fördern sollen, haben erhebliche Negativ-Wirkungen. Unternehmen sehen sich damit vor die Herausforderung gestellt, nach neuen Wegen des Change-Managements zu suchen, die die grundsätzliche menschliche Haltung und vor allem Belastungsfähigkeit im Hinblick auf Wandel angemessener berücksichtigen.<a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-10/unternehmen-wandel-mitarbeiter-gesundheit new" target="_blank">Zu viel Wandel macht Mitarbeiter krank, Zeit online 31.10.11</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wandel-kann-die-gesundheit-beeinträchtigen</link>
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<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Erfüllung zählt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Personaldienstleister Unique hat mit einer Online-Umfrage unter 100 Teilnehmern eruiert, welche Aspekte für die Arbeitszufriedenheit deutscher Arbeitnehmer maßgeblich sind. Ein gutes Gehalt und Karrierechancen sind den Befragten zwar auch wichtig, doch als noch bedeutsamer erachtet fast die Hälfte der Befragten Rahmenbedingungen wie das Unternehmensklima und Kollegialität. Berufliche Erfüllung und der Sinn, den die eigene Beschäftigung macht, verbunden mit der Möglichkeit, sich selbst in der Tätigkeit zu verwirklichen, werden ebenfalls hoch eingeschätzt. &quot;Das Ergebnis unserer Umfrage zeigt, dass sich Arbeit nicht alleine auf materielle Gesichtspunkte reduzieren lässt, sondern soziale und persönlichkeitsbildende Faktoren mindestens genauso wichtig für die Beschäftigten sind&quot;, so Marcus Schulz, Geschäftsführer von Unique Personalservice.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:zufriedenheit-im-job-nette-kollegen-sind-wichtiger-als-das-gehalt/60121926.html#utm_source" target="_blank">Nette Kollegen sind wichtiger als das Gehalt, FTD 28.10.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=erfüllung-zählt</link>
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<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Evangelische Kirche plädiert für Ethik-Investments]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Evangelische Kirche Deutschland hat einen <a href="http://www.ekd.de/EKD-Texte/ekdtext_113.html new" target="_blank">Leitfaden</a> für ethisch nachhaltige Geldanlagen entwickelt, der den verantwortlichen Umgang mit Geld auf allen kirchlichen Ebenen vorantreiben soll. Die Initiative soll untermauern, dass Geld kein Selbstzweck ist, sondern den Menschen dienen müsse. Die Leitlinien zielen darauf ab, bei Geldanlagen deren Wirkung auf &quot;Umwelt, Mitwelt und Nachwelt&quot; zu berücksichtigen. Auf der Tabuliste stehen Unternehmen, die beispielsweise Rüstungsgüter, Spirituosen, Tabakwaren oder gentechnisch verändertes Saatgut herstellen. Auch Glücksspiel, Pornographie oder Produkte, die unter menschenunwürdigen Bedingungen oder durch Kinderarbeit hergestellt werden, sollen nicht durch die Geldanlagen der Kirche unterstützt werden. Als Positivkriterien nennen die Evangelen Sozialverträglichkeit oder auch eine ökologische Ausrichtung. <br><a href="http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/evangelische-kirche-legt-leitfaden-fuer-ethische-geldanlagen-vor/ new" target="_blank">Evangelische Kirche legt Leitfaden für ethische Geldanlagen vor, CiW 5.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Erfolgsprinzip Zufall]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Erfolg kann man nicht machen, aber man kann ihn fördern - in dieser Einschätzung sind sich viele Karriereberater einig, denn in einer komplexen Welt hat man schließlich nur wenige Parameter selbst in der Hand. Gerade deshalb gerät das Prinzip Zufall immer mehr auf die Agenda der Coaches. Sie raten ihren Klienten dann beispielsweise, ihre &quot;Chancenintelligenz&quot; zu schulen, also Wege zu ihren Zielen auch einmal gegen den Strich zu denken oder gegen die eigenen Gewohnheiten zu handeln, um auf noch nicht absehbaren Pfaden ihre Wünsche zu verwirklichen. Andere plädieren für eine Offenheit, die konstruktive Zufälle überhaupt erst möglich mache. Wer die Kontrolle über sein Leben auch einmal aufgeben kann, schaffe Raum für neue Möglichkeiten. Als erfolgversprechender Zufallsgenerator wird auch das Networking ins Feld geführt. Wer mit seinen Kontakten über neue Ideen, Wünsche oder noch wage Pläne spricht, eröffnet Feedbackprozesse und Multiplikatoreneffekte, die später auf ungeahnten Wegen vielleicht Brücken bauen zu dem quasi von selbst konkreter werdenden Ziel.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/chancen-im-beruf-per-zufall-zum-erfolg-1.1170200 new" target="_blank">Per Zufall zum Erfolg, SZ 21.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mikrokredite auf dem Vormarsch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Prinzip der Mikrokredite fasst immer mehr auch in den Industrieländern Fuß. Einst von dem Wirtschaftswissenschaftler Muhammad Yunus mit der von ihm gegründeten Grameen Bank ins Leben gerufen, um vor allem die Ärmsten der Armen zur Selbsthilfe zu ermächtigen, springen nun auch amerikanische Großstädte auf den Zug auf. So wurden in New York beispielsweise bereits rund 6.000 Kleinkredite von durchschnittlich 1.500 Dollar an Frauen vergeben. Und das sehr erfolgreich, denn die Rückzahlungsquote lag bei 100 Prozent. Städte wie Detroit, San Francisco und Indianapolis wollen nun nachziehen. <br><a href="http://www.taz.de/Alternative-Finanzierungen/!80537/ new" target="_blank">Mikrokredite für die Armen in Europa, taz 25.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frustration der Erfolgreichen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Aufstieg und ein gutes Gehalt reichen immer mehr Menschen nicht aus, um sich in ihrem Job zufrieden zu fühlen. Gerade die Erfolgreichen stellen immer häufiger die Sinnfrage, denn wo Aufstieg immer auch mit einem sich Aufreiben verbunden ist, kommt man bei allen äußeren Erfolgen nur allzu leicht an den Punkt, an dem es einem schlicht nicht mehr gut geht. Die Zeit stellt in einem Beitrag Menschen vor, die auf der Suche nach mehr Gelassenheit und Sinn einen Neuanfang gewagt haben - in neuen Jobs oder als Selbstständige. Ein Vorstoß, der Mut macht, die eigenen Prioritäten zu hinterfragen und die Frage nach der Freude an der Arbeit neu zu stellen!<br><a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/s3/Weniger-Arbeiten new" target="_blank">Weniger Stress, mehr Sinn, Die Zeit 25.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Feind in den eigenen Reihen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwar scheint die Zahl der Fälle von Wirtschaftskriminalität zu sinken, da immer mehr große Unternehmen systematisch Anti-Korruptionsprogramme ins Leben rufen, doch ist dies noch lange kein Grund zur Entwarnung. Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers, für die 830 Unternehmen befragt wurden, sank der Anteil der von Unterschlagung, Korruption oder Industriespionage betroffenen Firmen in den letzten zwei Jahren von 61 auf 52 Prozent, doch erhöhte sich parallel das Schadensvolumen pro Fall von durchschnittlich 5,6 auf 8,4 Millionen Euro. In drei Prozent der befragten Firmen beliefen sich durch Kriminalität entstandene Schäden sogar auf jeweils mehr als 100 Millionen Euro. Alarmierend ist auch, dass jede zweite Wirtschaftsstraftat von Mitarbeitern der geschädigten Unternehmen begangen wird.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,793889,00.html new" target="_blank">Top-Manager verursachen Großteil der Wirtschaftskriminalität, Spiegel online 25.10.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-feind-in-den-eigenen-reihen</link>
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<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Boni untergraben Produktivität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung kritisiert in einer Kolumne einmal mehr, dass Bonuszahlungen wirtschaftlich betrachtet nicht nur im Kontext der Bankenkrise kontraproduktiv sind, sondern ganz grundsätzlich negative Effekte auf die Arbeitsleistung haben. Einer Studie der Duke Universität in North Carolina zufolge schnitten die Mitarbeiter, denen die höchsten Boni versprochen wurden, im Hinblick auf ihre Arbeitsproduktivität am schlechtesten ab. Der Beitrag kritisiert auch, dass Boni dazu beitragen, die Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit zu untergraben.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/fuehrungsspitzen-bonus-toetet-arbeitsfreude-1.1166205 new" target="_blank">Bonus tötet Arbeitsfreude, SZ 17.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbstständigkeit oft ein finanzieller Überlebenskampf]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz betrachtet in einem Beitrag die zum Teil niederschmetternde Situation von Selbstständigen. Laut einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn hat sich die Zahl der Aufstocker unter den Selbstständigen zwischen 2005 und 2010 verdreifacht auf heute 127.000. Mehr als ein Viertel der Selbstständigen kam 2010 auf ein Nettoeinkommen unterhalb von 1.100 Euro, sieben Prozent verdienten sogar weniger als 500 Euro. Vor allem Frauen, Einzelunternehmer und Selbstständige in kreativen Berufen gehören zu den Geringverdienern. <br><a href="http://www.taz.de/Selbstaendige-in-Armut/!79957/ new" target="_blank">Von wegen Mittelstand, taz 16.10.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbstständigkeit-oft-ein-finanzieller-überlebenskampf</link>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Burn-out lauert überall]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Instituts für angewandte Innovationsforschung der Ruhr-Universität Bochum und Gesundheitsexperten der Kliniken Essen-Mitte schlagen Alarm: In einer Studie zum Thema Innovationsstress stellen die Forscher fest, dass jede vierte Führungskraft sich bereits auf einen Zustand der vitalen Erschöpfung zubewegt. Untersucht wurden 229 Personen. Die Forscher erkennen vor allem systemische Risiken, die die Arbeitenden immer weiter in eine Stressspirale hineintreiben. So werden in ihren Augen Kreativität, Kompetenzentwicklung und die Suche nach Verbesserungen zu Daueraufgaben, die neben dem eigentlichen Tagesgeschäft erledigt werden sollen. Innovation wird damit zum puren Stressfaktor. Die Wissenschaftler fordern nicht nur eine Verbesserung des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der Selbstvorsorge der Betroffenen, sondern mahnen an, dass der Faktor Stress auch in den gängigen Businessmethodiken berücksichtigt werden müsse. So könne man das magische Dreieck des Projektmanagements, das bisher nur Zeit, Kosten und Qualität umfasst, um den Faktor der Gesundheit der Projektdurchführenden ergänzen. Auch müssten sich die Unternehmenskulturen verändern, denn wer dem Chef erklärt, dass 150 Prozent Leistung auf Dauer nicht machbar sind oder gar Entspannungskurse besucht, riskiert meist, dass seine Karriere damit zu Ende ist.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:aktuelle-studie-jeder-vierte-manager-ist-burn-out-kandidat/60115752.html#utm_source" target="_blank">Jeder vierte Manager ist Burn-out-Kandidat, FTD 13.10.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=burn-out-lauert-überall</link>
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<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wir brauchen neue soziale Bewegungen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau plädiert der US-amerikanische Soziologe Amitai Etzioni dafür, die gegenwärtige Krisendiskussion in eine neue Richtung zu lenken und die Frage nach dem guten Leben wieder zu stellen. &quot;Es ist nun von äußerster Wichtigkeit, dass die Menschen eine Frage nicht länger aufschieben können: Wie ist ein gutes Leben möglich? Wenn die Menschen beginnen, eine Definition vom guten Leben zu geben, als ein kontrollierter Umgang mit Dingen und Konsum, werden die Bürger in den USA oder Europa weniger enttäuscht sein über die politischen Konsequenzen der nächsten zehn Jahre als es sonst der Fall ist. Wenn Menschen eine Grundversorgung haben, werden sie einsehen, dass ein gutes Leben darin besteht, ein Leben in sozialen Beziehungen, mit Familie, mit Freunden und der Gemeinschaft zu führen. Sie sollten die Entwicklung nicht nur aus der Perspektive einer verheerenden Krise, sondern eher als eine Option sehen. ... Die Krise kann also eine Gelegenheit sein, zu untersuchen, was das Leben im Ganzen lebenswert macht&quot;, so Etzioni. Der Soziologe analysiert, wie der Kapitalismus nicht nur sich selbst erschöpft, sondern auch unser Menschsein aufs Tiefste tangiert: &quot;Es gibt kein Glück mehr. Wenn meine einzige Sorge ist, meine Gewinne zu maximieren, heißt dies auch, länger zu arbeiten und mehr Dinge zu kaufen. Ich bin der Meinung, wenn Menschen ein Niveau erreicht haben, bei dem die Grundbedürfnisse befriedigt werden, sie also zufrieden sein können, ist es an der Zeit, die geistige Energie auf andere Dinge zu lenken. Und wenn Sie an diesem Punkt weiterhin nur den Konsum verfolgen, dann ist das wie eine Krankheit, eine Obsession. Wir sollten uns also fragen: Was gibt es noch, woraus die Menschen Zufriedenheit schöpfen können, abgesehen vom kapitalistischen Projekt? Meine Antwort ist die Antwort eines Kommunitariers, nämlich mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, und seine Zeit mehr den geistigen Dingen zu widmen.&quot; Etzioni fordert ein prozesshaftes Umdenken und ist dabei der Ansicht, dass es neuer sozialer Bewegungen bedarf, die neue Blickwinkel in die öffentliche Diskussion tragen: &quot;Es geht darum, das politische System zu verändern. In der Geschichte haben die Parteien die Systeme nur durch große politische Bewegungen verändern können. Durch Sozialismus oder Kommunismus oder religiöse politische Gruppen wie in der Gegenwart im Islam. Wir benötigen eine neue soziale Bewegung vielleicht wie die Hippies. Wir benötigen eine neue soziale Bewegung, um die moralische Verelendung zu vermeiden.&quot;<br><a href="http://www.fr-online.de/kultur/amitai-etzioni--der-weg-fuehrt-in-den-bankrott-,1472786,10985228.html new" target="_blank">&quot;Der Weg führt in den Bankrott&quot;, FR 10.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Positiv Denken kann nach hinten losgehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des University College London zeigt die Zweischneidigkeit einer optimistischen Lebenshaltung auf. Die Forscher fanden nämlich heraus, dass Menschen, die mit einem positiven Blick durchs Leben, dazu neigen, negative Informationen auszublenden. Bei der Untersuchung mussten die Probanden zu 80 möglichen negativen Lebensereignissen angeben, wie wahrscheinlich sie es erachten, im Laufe ihres Lebens davon betroffen zu sein. Anschließend legten die Forscher ihnen die entsprechenden statistischen Wahrscheinlichkeiten zu den Ereignissen vor. War die Selbsteinschätzung der optimistischen Probanden vor der Faktenrunde negativer ausgefallen als es die Zahlen nahe legten, passten die Versuchsteilnehmer ihre neuen Einschätzungen den günstigeren statistischen Daten an. Verhieß die Statistik jedoch eine negativere Perspektive, klammerten die Optimisten diese aus und blieben bei ihrer alten, günstigeren Einschätzung. Auch wenn Optimismus sich günstig auf Stress sowie die körperliche und geistige Gesundheit auswirkt, warnten die Forscher davor, dass die Ausblendung negativer Informationen sich auch ins Gegenteil verkehren könne, wenn darunter der Realitätssinn leide.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314352.html new" target="_blank">Dem positiven Denken auf der Spur, wissenschaft.de 10.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fatale Zahlengläubigkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Volkswirt Thorsten Hild legt in einem Beitrag für den Freitag den Finger in die Wunde der Zahlengläubigkeit in der Wirtschaftswelt. Er kritisiert, dass wenig nachgefragt werde, wie die Zahlen, auf deren Basis politische Entscheidungen getroffen werden, überhaupt zustande kommen und welchen wirtschaftspolitischen Zielen sie überhaupt gerecht werden (sollen). &quot;Dieser Kotau vor der Zahl macht denkfaul. Ökonomische Zusammenhänge, auch jene, die den Konjunkturmodellen zugrunde liegen, treten hinter die schiere Zahl zurück und werden nicht gebührend hinterfragt. ... Für die wirtschaftspolitische Praxis ist dies fatal. Es wird nämlich kein Stoff zum Nachdenken, zur Diskussion und zum wirtschaftspolitischen Handeln, ja, auch zum Durchdenken wirtschaftspolitischer Alternativen geliefert&quot;, so Hild. Wo reine Zahlen zum Maß aller Dinge werden, tritt die Lebensrealität zurück und es geht nur noch darum, vorformulierte Zielwerte zu erreichen. Ob diese allerdings einen Wert haben, fragt kaum jemand.<br><a href="http://www.freitag.de/politik/1140-gefangen-in-der-modellwelt new" target="_blank">Gefangen in der Modellwelt, Der Freitag 11.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Flow ist leichter als man denkt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Managementtrainer Gerhard Huhn erklärt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass Flow, das Glücksgefühl, das sich einstellt, wenn man mit dem, was man tut, im Einklang ist, für jeden Menschen lernbar ist. Huhn zufolge ist es egal, was man tut. Lediglich ein paar Randparameter müssen stimmen. So ist Multitasking in den Augen des Beraters der Feind des Flows, denn nur wenn man Zeit hat, sich auf eine Tätigkeit zu konzentrieren, kommt man wirklich in den Fluss. Langeweile oder Überforderung sind ebenfalls kontraproduktiv, denn beide Emotionen bauen Widerstände gegenüber dem eigenen Tun auf. Huhns Rat an Arbeitgeber: &quot;Als Erstes müssten die Führungskräfte umdenken. Ziele werden zu häufig geändert, oder der Chef erkennt nicht, wer unter- oder überfordert ist. Vorbildliche Unternehmen räumen ihren Angestellten bestimmte Zeiten ein, in denen sie sich ganz ungestört ihrer Arbeit widmen können. Alles zu kontrollieren, Druck und Angst zu erzeugen, hat eher dazu geführt, dass immer weniger Flow möglich ist.&quot;<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/gluecksgefuehle-bei-der-arbeit-flow-kann-man-lernen-1.1157300 new" target="_blank">&quot;Flow kann man lernen&quot;, SZ 8.10.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=flow-ist-leichter-als-man-denkt</link>
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<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sich weiter entwickeln wollen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Spiegel online erklärt Buchautorin Bettina Wündrich, warum viele Frauen vor einer konsequenten Karriere zurückschrecken. Die Medienfrau, die mehr als 20 Jahre im Verlagswesen in Führungspositionen aktiv war und seit zwei Jahren selbstständig ist, erkennt bei vielen Frauen einen Hang zur Selbstbeschränkung. Überstunden, Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit und Ellbogen-Mentalität sind laut Wündrich nach wie vor für viele Frauen ein guter Grund, keine exponierten Positionen anzustreben. Sie selbst plädiert hingegen dafür, auch die positiven Seiten der Karriere bewusster wahrzunehmen: &quot;Man muss auch mal mit dem ganzen Karrierethema anders umgehen. Es geht ja nicht nur ums Hartsein und Entscheidungen fällen. Es geht auch darum, Gestalter des eigenen Lebens zu sein. Und das ist großartig. ... Ich habe das Bedürfnis, etwas zu tun, für das ich brenne. Und mich selbst zu fordern, auszuprobieren, an meinen Schwächen zu arbeiten: Mein Weg ist da, wo die Angst sitzt. Und natürlich Ehrgeiz. Ich versteh&#039; gar nicht, warum diese Eigenschaft so negativ besetzt ist. Ehrgeiz bedeutet doch einen starken Drang, sich weiterzuentwickeln.&quot; An dieser Einschätzung ist natürlich viel dran, aber: Die in den letzten Wochen exorbitant gewachsene Diskussion über das Thema Burn-out und zahllose Studien zu den Systemzwängen im Business illustrieren auch, dass die von Wündrich erwähnten Gestaltungsfreiheiten oft kaum vorhanden sind. Und dann bedeutet Karriere oft auch Selbstaufgabe oder der Kampf gegen Windmühlenflügel. Ich finde es ansatzweise sogar gefährlich, immer wieder auf der individuellen Schiene zu argumentieren, denn das lenkt von der Frage ab, wie sich das Wirtschaftssystem insgesamt verändern müsste, um menschlicher zu werden. Gegen Einsatz und Ehrgeiz ist nichts einzuwenden, aber oft werden diese von Arbeitgebern nur allzu leicht missbraucht.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,789499,00.html new" target="_blank">&quot;Männer zu Erziehungsurlaub verdonnern&quot;, Spiegel online 7.10.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sich-weiter-entwickeln-wollen</link>
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<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bilanz zum Gemeinwohl]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz berichtet über eine neue Unternehmensinitiative, die sich gezielt mit der Bilanzierung  der gesellschaftlichen Auswirkungen unternehmerischen Handelns auseinandersetzt. Angeregt durch die von Attac-Österreich-Mitbegründer Christian Felber entwickelte Idee der Gemeinwohlbilanz wollen neun Unternehmen aus Süddeutschland künftig genau solche Bilanzen erstellen. Ein Bewertungssystem mit 18 Aspekten, darunter Kohlendioxidausstoß in der Produktion, Gehaltsunterschiede zwischen Management und Mitarbeitern oder Familienfreundlichkeit wird bei der Bilanzierung zugrunde gelegt. Punktabzüge gibt es beispielsweise für die Verletzung von Arbeitsnormen, die Standortverlagerung zur Gewinnmaximierung oder Verstöße gegen Umweltauflagen. Die Bilanzen sollen von externen Auditoren geprüft werden. Rund 100 Betrieb aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben bereits angekündigt, sich zu beteiligen. Die Mitmacher verstehen die neue Form der Bilanzierung als Transformationsmodell, das langfristig dabei hilft, die Rahmenbedingungen in der Wirtschaft konstruktiv zu verbessern.<a href="http://www.taz.de/Ethisches-Wirtschaften-/!79393/ new" target="_blank">Bilanz für Nachhaltigkeit statt Rendite, taz 6.10.11</a><br><a href="http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/unternehmen/pionier-unternehmen/ new" target="_blank">Informationen zur Gemeinwohlbilanz</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Krise des Systems]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Rücktritt von Fußballtrainer Ralf Rangnick in Folge eines Burn-outs hat in den Medien eine neue Lawine von Berichten zur Folge gehabt. Die Zeit wiederum kritisiert nun in einem Kommentar, dass Erschöpfung aufgrund zu hoher Arbeitsbelastung nach wie vor als individualisiertes Phänomen betrachtet werde und nicht als grundlegende Schwäche des Gesellschafts- und Arbeitssystems. &quot;Statt Volkskrankheit müsste man Systemkrankheit sagen, und das klänge sogleich nach Revolution, nach den richtig dicken Brettern der Kapitalismuskritik, nach Demonstrationen und Nasswerden, nach einem retardierenden Moment in Zeiten von Beschleunigung und Fortschritt, wo doch alles gerade wie geschmiert läuft in Deutschland&quot;, moniert Autor David Hugendick. Der wunde Punkt: Für systemische Probleme werde nach wie vor nach individuellen Lösungen gesucht. Dem Einzelnen werden Mittel an die Hand gegeben, um sich besser zu entspannen, die eigene Work-Life-Balance besser zu planen oder Krankheiten zu vermeiden. Die grundlegenden Rahmenbedingungen in Unternehmen und der Arbeitswelt, die grundsätzliche Beschleunigung der Lebensverhältnisse hingegen erfahren nach wie vor eher kaum Kritik, so dass letztlich das Individuum zur Selbstverantwortung aufgerufen wird, um nicht unter die Räder zu geraten. Eine Selbstverantwortung, die nur allzu oft an den Grenzen des Systems scheitert, ja scheitern muss.<br><a href="http://www.zeit.de/kultur/2011-10/burnout-zwischenruf/komplettansicht new" target="_blank">Nein, wir können nicht mehr! Die Zeit 5.10.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Verunsicherung hemmt Zufriedenheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Stefan Bergheim, Gründer des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt, hat eine neue Studie vorgelegt, in der er auf die Bedeutung des subjektiven Sicherheitsempfindens für die Lebenszufriedenheit eingeht. Bergheim diagnostiziert neben objektiven Unsicherheitsfaktoren wie prekären Beschäftigungsverhältnissen ein &quot;Gefühl diffuser Bedrohung&quot;, das beispielsweise durch die Angst, den eigenen Status nicht halten zu können, hervorgerufen werde. Charakteristisch für die Selbstwahrnehmung vieler Deutscher sei dabei, dass dieses Gefühl auch bei Menschen auftritt, die in formal gesicherten Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind und in einem finanziell stabilen Haushaltskontext leben. Die allgemeinen Veränderungen der Arbeitswelt, der Wandel des Sozialstaates (und damit verbunden ein wahrgenommener Abbau sozialstaatlicher Fürsorge) sowie wachsende Einkommensspreizungen nähren dieses Gefühl. Bergheim rät deshalb, wenngleich er mit Vorschlägen an die Politik vorsichtig sein möchte, dazu, dass die notwendigen Veränderungsprozesse die deutsche Sicherheitskultur berücksichtigen müssten. Radikalkuren wie der Ruf nach mehr Mut zum Risiko seien hier keine Lösung, denn Wandel müsse die Bedürfnisse und Sorgen der Bevölkerung berücksichtigen. Obwohl die Arbeitslosigkeit gegenwärtig auf einem vergleichsweise niedrigen Stand ist, dürften die Bemühungen um den weiteren Abbau der offenen und auch verdeckten Arbeitslosigkeit nicht nachlassen Zudem müssten die prekäre Beschäftigung eingedämmt und die wachsende Ungleichheit eingegrenzt werden. Darüber hinaus propagiert Bergheim eine &quot;moderne Lebenslaufpolitik&quot;, die der Dynamik der Arbeitswelt Rechnung trägt.<br><a href="http://www.fortschrittszentrum.de/dokumente/2011-09_Sicherheit_macht_zufrieden.pdf new" target="_blank">Studie &quot;Sicherheit macht zufrieden&quot;</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verunsicherung-hemmt-zufriedenheit</link>
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<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[IG Metall fordert gezielte Stressprävention]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die IG Metal springt mit der Forderung in die Bresche, den geltenden Arbeitsschutz auch auf das Themenfeld der Stressbelastungen auszudehnen. In einer Blitzumfrage unter 4.000 Betriebsräten hatte die Gewerkschaft akute Problemlagen eruiert. 40 Prozent der Befragten gaben an, dass in ihren Unternehmen eine starke oder sogar sehr starke Zunahme von psychischen Erkrankungen zu verzeichnen sei. 69 Prozent bemängeln fehlende oder unzureichende Hilfen für Erkrankte und 73 Prozent fordern mehr Gesundheitsschutz. 68 Prozent melden zudem, dass seit der Krise Stress und Leistungsdruck in den Unternehmen erheblich gestiegen seien. Die Behandlungskosten für psychische Erkrankungen belaufen sich jährlich auf etwa 27 Milliarden Euro, der Produktionsausfall liegt bei 26 Milliarden Euro. Die IG Metall fordert nun, ähnlich wie in Frankreich, Italien und einigen skandinavischen Ländern Vorschriften zum Arbeitsschutz gegen Stress zu erlassen und so die Arbeitnehmer vor überlangen Arbeitszeiten, Über- oder Unterforderung, schlechtem Führungsverhalten durch Vorgesetzte oder auch einem zu hohen Arbeitspensum zu schützen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/burn-out-hier-tickt-eine-gesellschaftliche-zeitbombe-1.1150149 new" target="_blank">&quot;Hier tickt eine gesellschaftliche Zeitbombe&quot; SZ 27.9.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ig-metall-fordert-gezielte-stressprävention</link>
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<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Pragmatismus und Dogmatismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz lässt in einem spannenden Dialog die Initiatorin des Projekts Halbzeitvegetarier Katharina Rimpler und den überzeugten Veganer Christian Vagedes darüber diskutieren, welcher Weg sinnvoll ist, um Menschen zu einer Veränderung ihres Ernährungsverhaltens - und damit zu einer Minimierung der schädlichen Auswirkungen desselben auf die Welternährungslage und ökologische Aspekte - zu bewegen. Rimpeler, die selbst auf den Genuss von Fleisch verzichtet, geht davon aus, dass eine eher dogmatische Alle-oder-Nichts-Forderung, nämlich die Forderung eines hundertprozentigen Verzichts auf tierische Produkte, eher abschreckende Wirkung hat, da Menschen eher dazu neigen, ihr Verhalten langsam und im Rahmen kontinuierlicher Lernprozesse zu verändern. Vagedes hingegen betrachtet diese Perspektive eher als Halbheit und setzt auf hundertprozentiges Commitment. Er betrachtet den eher legeren Umgang mit dem Thema als grundlegend falsches Signal. Ich finde an dem Beitrag spannend, wie Rimpeler - aus meiner Sicht sehr treffend - beschreibt, dass man sich so großen Entscheidungen wie dem Fleischverzicht auch in kleinen Schritten annähern kann. Sicherlich haben manche Menschen ein initiales Erlebnis oder eine Erkenntnis, die es ihnen leicht macht, ihr Leben von hier auf jetzt um 180 Grad zu wenden. Aber häufig sind es gerade die - auch selbstauferlegten - Verbote, die uns mental in die Enge treiben. Ein &quot;nie wieder&quot; wirkt da leicht blockierend und mobilisiert unseren Widerstand. Mein persönliches Fazit: Auch kleine Schritte in die richtige Richtung sind ein wichtiger Beitrag.<br><a href="http://www.taz.de/Streitgespraech-Veganer-vs-Flexitarier/!78704/ new" target="_blank">&quot;Man muss einen Cut machen!&quot; taz 25.9.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zwischen-pragmatismus-und-dogmatismus</link>
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<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Psychopathen an der Börse]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wir haben es schon immer geahnt - um an der Börse erfolgreich zu spekulieren, ist eine gewisse Skrupellosigkeit hilfreich. Eine Studie der Schweizer Forensiker Thomas oll (der das größte Schweizer Gefängnis leitet) und Pascal Scherrer zeigt, dass Trader sogar egoistischer handeln als Psychopathen. Die Forscher verglichen das Verhalten von 27 Tradern mit 24 Psychopathen aus deutschen Hochsicherheitskliniken und 24 als gesundheitlich &quot;normal&quot; klassifizierten Menschen. Im Rahmen des Zwei-Personen-Nullsummenspiels &quot;Gefangenendilemma&quot; konnten die Untersuchungsteilnehmer entweder auf Kooperation setzen (so dass beide Spieler profitieren, was aber Vertrauen voraussetzt) oder auf den eigenen Vorteil setzen, was potentiell höhere Gewinne bringt, aber auch ein höheres Risiko beinhaltet. Das ernüchternde Ergebnis: Im Test zeigten sich die Börsenhändler deutlich egoistischer als die Psychopathen. Von 40 Entscheidungen waren bei ihnen 12 unkooperativ, bei den Psychopathen 4,4 und bei der Kontrollgruppe 0,2. Im Schnitt lag der Gewinn der Trader höher als der der anderen Spieler, jedoch blieben sie in ihren Ergebnissen hinter den Psychopathen zurück. Die Untersuchung zeigt: Rücksichtsloses Konkurrenzdenken zeitigt nicht die besten Ergebnisse - und die Vorstellung eines Homo oeconomicus, der rational nach einem für sich guten Ergebnis sucht, bröckelt, denn nüchtern betrachtet, verspricht das Prinzip der Kooperation, wie der Test untermauert hat, deutlich bessere Ergebnisse.<br><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150520 new" target="_blank">Zocken Psychopathen an der Börse? Telepolis 26.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kleine Heldentaten im Alltag]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem ich in den letzten Wochen ja wieder fleißig Studien rezipiert habe, stelle ich mir mal wieder die Sinnfrage. Wer hier im Blog aufmerksam liest, hat sicherlich auch schon festgestellt, dass Erhebungen, die meist von Firmen im Zuge des eigenen Agenda-Settings erstellt werden, zutiefst subjektiv gefärbt sind und meist auch gar nicht offen kommunizieren, welche Fragen eigentlich gestellt wurden. Eine verheißungsvolle Umfrage des Ökostrom-Anbieters Polarstern bringt mich nun richtig zum Schmunzeln. Hier heißt es, dass im Hinblick auf die Energiewende 70 Prozent der Deutschen sich nicht auf die Politik verlassen, sondern auf persönliches Engagement setzen. Immerhin 18 Prozent der befragten Haushalte beziehen bereits Ökostrom, 20 Prozent planen nach eigenen Angaben den Wechsel. Was sagt uns das? Nun ja, dass 18 Prozent es ernst meinen - und die 50 Prozent Diskrepanz eher dem Reich der Luftnummern zuzuordnen sind. Wechselwilligkeit ist hier im Zweifel nicht mehr als gesellschaftlich erwünschtes Antwortverhalten, denn was hält die 20 Prozent vom Wechsel ab? Zwischen dem Verbraucher und einem neuen Anbieter steht ja nur 1x Stromzähler ablesen und das Ausfüllen eines Formulars (was man meist sehr einfach online erledigen kann). Dennoch sagen 70 Prozent, der Beitrag des Einzelnen sei wichtig. 60 Prozent finden Menschen interessant, die mit ihren Taten die Welt ein wenig besser machen. &quot;Ob soziales Engagement im Verein (64 Prozent), Müll trennen und Energie sparen (57 Prozent), Fair Trade Produkte kaufen (40 Prozent) oder Ökoenergie beziehen (39 Prozent) – es geht um die kleinen Heldentaten im Alltag. Immer gefragter sind Ökostrom und Ökogas. Im ersten halben Jahr achteten einer Verivox-Analyse zufolge fast zwei Drittel beim Anbieterwechsel auf ökologisch erzeugten Strom oder legten bei ihrer Angebotsrecherche Wert darauf&quot;, so die Pressemitteilung von Polarstern. Hier wird ein Ökostrom-Hype ausgerufen, der gar nicht existiert. Was heißt denn bitte, &quot;auf ökologisch erzeugten Strom achten&quot;??? Ich lasse mir die Angebote anzeigen und wechsele dann doch zum günstigsten Atomstromanbieter??? Denn, erinnern wir uns: 18 Prozent der Befragten beziehen tatsächlich Ökostrom. Eines zeigt diese nette PR-Umfrage allemal: Mit solchen Selbstbeweihräucherungstaktiken wiegen wir uns in falschem Fortschrittselan. Denn 82 Prozent sind eine ganz schön große Mehrheit ... Begnügen wir uns also nicht damit, uns an &quot;Heldentaten des Alltags&quot; zu erfreuen und uns im Sessel zurückzulehnen ... Und nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht: All die Studien zu Arbeitszufrieden- und -unzufriedenheit, zu Motivation, Burn-out und ähnlichen Themen kranken oft an ähnlichen Schwächen wie diese Umfrage hier.<br><a href="http://www.polarstern-energie.de/service/presse/mitteilung/energiewende-jeder-soll-ein-vorbild-sein/ new" target="_blank">Pressemitteilung Polarstern</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zufriedener als gedacht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind wir so glücklich, dass wir es gar nicht merken? Die Studien, in denen die Unzufriedenheit der Deutschen zum Thema gemacht wird, sind Legende - über viele davon habe ich auf diesem Blog in den letzten Wochen berichtet. Fragt man sie hingegen nach ihrem Glück, sieht die Sache ganz anders aus. Im Auftrag der Post entwickelten das Institut für Demoskopie Allensbach und das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg einen Glücksatlas. Auf einer Skala von 0 (völlig unzufrieden) bis 10 (totale Glückseligkeit) sind die Deutschen mit 7 so glücklich wie zuletzt 2001. Daraus schließen die Studienautoren, dass die Wirtschaftskrise sich kaum auf die Stimmung der Deutschen auswirke. Doch das Glück hat Risse, denn wer mit dem Job nicht zufrieden ist oder erst gar keinen hat, dümpelt auf der Glücksskala vor sich hin. 90 Prozent der Berufstätigen ist ihre Arbeit wichtig bis sehr wichtig. Wer mit der Arbeit zufrieden ist, ist auch mit dem Rest seines Lebens eher im Einklang. So erreichen die Erwerbstätigen auf dem Glücksindex 7,1, während Arbeitlose bei 4,7 hängen bleiben.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,787303,00.html new" target="_blank">Was einen glücklichen Deutschen ausmacht, Spiegel online 20.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Auslaufmodell Demokratie?]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Bürgerproteste, geringe Wahlbeteiligungen und eine in täglichen Umfragen dokumentierte wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung zeigen: Mit unserem System scheint einiges nicht zu stimmen. Doch woran es in der Gesellschaft hakt, darüber scheiden sich die Geister. FAZ-Redakteur Laslo Trankovits beispielsweise prescht mit seinem Buch &quot;Weniger Demokratie wagen!&quot; vor und vertritt die Ansicht, dass zu viel Bürgerbeteiligung das Staatswesen lähmt. Er fordert laut einem Bericht von German-Foreign-Policy.com mehr Zentralisierung, Machtkonzentration und Kontrolle, denn Mitbestimmung untergrabe die Effizienz von Staat und Wirtschaft. Trankovits meint, die Eliten sollten sich klar zu Kapitalismus und Profit bekennen und die Vermittlung politischer Maßnahmen gegenüber der Bevölkerung bedürfe intelligenter Formen der PR. Kein Wunder, dass China da zum positiven Beispiel mutiert, wenn demokratische Teilhabe plötzlich ein Hindernis sein soll.<br><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58150 new" target="_blank">Weniger Demokratie wagen, German-Foreign-Policy.com 20.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Es muss nicht alles perfekt sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Pareto-Prinzip erklärt uns, warum Perfektionismus oft nicht nur ein beschwerlicher Weg ist, sondern uns sogar unnötige Ressourcen kostet. Meist erreichen wir mit 20 Prozent Aufwand 80 Prozent eines gewünschten Ergebnisses - die restlichen 20 Prozent auf dem Weg zur Vollkommenheit kosten uns dann hingegen 80 Prozent Energie. Allein deshalb ist es häufig strategisch unklug, immer die 100 Prozent vollmachen zu wollen. In einem Artikel über die Perfektionismusfalle geht Jochen Mai von der Wirtschaftswoche unserem Perfektionismuswahn auf den Grund. Er ist - natürlich - nicht zuletzt auch ein typisch deutsches Phänomen. Wo Amerikaner sich über 80 Prozent freuen, fragt sich der Deutsche bei 98 Prozent, warum es mit den fehlenden zwei Prozent nicht geklappt hat. Diese Kompromisslosigkeit führt im Tagesgeschäft dann leicht zu Verbissenheit, Kontrollwut und Rechthaberei, denn auf der Suche nach dem, was noch fehlt, verfallen wir in einen Tunnelblick. Wer ständig auf dem, was noch nicht perfekt ist, rumreitet, düpiert Kollegen und Mitarbeiter, macht sich selbst unbeliebt und andere unzufrieden und lähmt letztlich das Unternehmen. 80 Prozent als Ziel in Erwägung zu ziehen, bedeutet nicht, sich mit Halbheiten zufrieden zu geben, denn die gebotenen 80 Prozent müssen am Markt natürlich als echter Mehrwert wahrgenommen werden. Wer hingegen  auf Biegen und Brechen an den 20 Prozent feilt, wird nur allzu leicht von der Konkurrenz, die sich schneller traut, abgehängt. Unter dem Strich könnte ein bisschen mehr Entspanntheit also ganz gut tun - vielleicht auch deshalb, weil jenseits der Verbissenheit meist die besseren Ideen keimen und so die 100 Prozent vielleicht fast von allein greifbar werden.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/raus-aus-der-perfektionismusfalle-477045/ new" target="_blank">Raus aus der Perfektionismusfalle, WiWo 16.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Burn-out und Bore-out]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Unternehmen tun sich schwer damit, ihre Mitarbeiter mit den für sie richtigen Aufgaben zu betrauen. So zeigt eine Erhebung der Deutschen Universität für Weiterbildung zum Kompetenz- und Talentmanagement, für die 1.000 Erwerbstätige befragt wurden, dass die Diskrepanzen groß sind. Elf Prozent der Befragten fühlen sich im Job unterfordert, weitere elf Prozent überfordert. Unter den Unterforderten wünschen sich fast 50 Prozent mehr Verantwortung und 37 Prozent mehr Abwechslung. Jeder dritte Überforderte hingegen wünscht sich mehr Routine, ein weiteres Drittel würde gerne Verantwortung abgeben. 73 Prozent der Überforderten leiden unter einem zu hohen Arbeitspensum. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,786474,00.html new" target="_blank">Jeder fünfte Mitarbeiter fühlt sich fehl am Platz, Spiegel online 15.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleiche Bezahlung auch Resultat von Diskriminierung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen verdienen in Deutschland etwa 23 Prozent weniger als Männer. In verschiedenen Studien wird diese Diskrepanz auf die häufig schlechter zahlenden Branchen, in denen Frauen beschäftigt sind, auf ihre geringere Arbeitszeit oder auch auf Erwerbsbiographien mit Lücken zurückgeführt. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut hat diese Faktoren nun herausgerechnet und kommt zu dem Schluss, dass bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter und Beruf immer noch eine Gehaltslücke von etwa zwölf Prozent bleibe, die auf Diskriminierung zurückgeführt werde. Um diesen &quot;Gender Pay Gap&quot; zu überwinden, hat das Bundesfamilienministerium nun ein Programm für Lohngleichheit im Betrieb entwickelt, mit dem sich Lohnstrukturen in Unternehmen analysieren lassen, um Entgeltunterschiede transparent zu machen. Bei den ersten Unternehmen, die die Software getestet haben, traten Gehaltsunterschiede von zwei bis neun Prozent zutage. In der Schweiz wird das Verfahren bereits seit 2006 genutzt und Firmen müssen bei der Bewerbung um öffentliche Aufträge nachweisen, dass es bei ihnen keine Ungleichheit bei der Bezahlung gibt.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/gerechtigkeitsrechner-fuer-unternehmen-kampf-der-lohnluecke-1.1145062 new" target="_blank">Kampf der Lohnlücke, SZ 16.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Industrienationen im Motivationsloch]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im weltweiten Motivationsvergleich bleiben die klassischen Industrienationen deutlich hinter den aufstrebenden Volkswirtschaften zurück. Die Management-Beratung Kienbaum erstellte gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen ORC International einen Mitarbeiter-Engagement-Index. Am höchsten motiviert sind demzufolge die Inder mit 74 Punkten, gefolgt von China mit 67 und Brasilien mit 64 Punkten. Die Deutschen liegen mit einem Wert von 57 auf Platz 9 und damit im Mittelfeld. Schlusslicht bildet Japan mit lediglich 41 Punkten. Wichtige Kritikpunkte der Deutschen: ein zu geringes Gehalt, fehlende Anerkennung und Unterstützung vom Chef und zu wenig Fairness und Respekt.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/fleissige-inder-faule-japaner-481605/ new" target="_blank">Fleißige Inder, faule Japaner, WiWo 16.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Null Bock]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn die Tage kürzer werden, scheint ein nicht unerheblicher Teil der Deutschen in eine Null-Bock-Haltung zu verfallen. Dies suggeriert zumindest eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Portals boersennews.de. Rund drei Prozent der Befragten, hochgerechnet entspräche dies etwa einer Million Arbeitnehmern, haben laut der Erhebung den festen Vorsatz, sich krank schreiben zu lassen. Weitere zwei Prozent sind noch im Erwägungsstadium. Gründe gibt es für die Krankfeierer zur Genüge. Ein Drittel will dadurch Konflikten am Arbeitsplatz aus dem Weg gehen, etwa ebenso viele Umfrageteilnehmer wollen &quot;Depressionen vorbeugen&quot; und ein Fünftel will im Fahrwasser des für die Jahreszeit üblicherweise höheren Krankenstandes unbemerkt eine Auszeit nehmen. Etwa jeder Zehnte gab an, dem Arbeitgeber &quot;eins auswischen&quot; zu wollen. Statistisch betrachtet könnte das massenhafte Blaumachen zu einem volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von bis zu 1,24 Milliarden Euro führen.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:mitarbeitermotivation-im-herbst-erst-mal-krank-feiern/60104522.html#utm_source" target="_blank">Im Herbst erst mal krank feiern, FTD 16.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress essen Arbeitskraft auf]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Erwerbsunfähigkeit wird immer mehr zum Thema und nicht zuletzt verschiedene Stressfaktoren sind es, die zu einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Arbeitsleben führen. Vor allem gering Qualifizierte sind besonders betroffen. Jede fünfte Verrentung ist heute bereits einer Berufsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen geschuldet, so eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts. Häufige Ursachen sind Muskel-Skelett-Erkrankungen aufgrund schwerer körperlicher Arbeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Leiden, die durch Arbeitsverdichtung ausgelöst werden. Wie stark sich die Qualifikation auf die Gefahr einer Berufsunfähigkeit auswirkt, zeigt folgendes Beispiel: Das Risiko ostdeutscher Männer ohne Berufsausbildung liegt hier gut zehn Mal so hoch wie bei einem männlichen Akademiker aus den alten Bundesländern. Dass Arbeitsbedingungen krank machen können, ist längst augenscheinlich. Die Folgen werden nach wie vor - zum Teil über das Krankenversicherungs- und Rentensystem - sozialisiert. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-09/studie-arbeitsunfaehigkeit new" target="_blank">Fast jeder Fünfte wird berufsunfähig, Zeit online 13.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zu wenig Bildung?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue OECD-Studie legt nahe, dass Deutschland in Sachen Bildung immer mehr im internationalen Vergleich hinterher hinkt. Nur 26 Prozent der jungen Erwachsenen erreichen hierzulande einen Hochschulabschluss oder Meisterbrief, während der OECD-Schnitt bei 37 Prozent liegt. Zwar liegt die Studienanfängerquote inzwischen bei 46 Prozent, doch auch hier liegt der OECD-Schnitt mit 59 Prozent deutlich höher. Die Qualifikation ist in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. so liegt die Arbeitslosenquote unter Hochqualifizierten mit 3,4 Prozent vergleichsweise niedrig. Akademiker verdienen zudem bis zu 68 Prozent mehr als Absolventen mit Hochschulreife oder Berufsausbildung ohne Studium. Ein höherer Bildungsabschluss soll auch glücklicher machen - jedenfalls bezeichnen sich 77 Prozent der Akademiker als mit ihrem Leben zufrieden, verglichen mit etwa der Hälfte bei denen, die weder Hochschulreife noch Berufsausbildung haben. Auch die gesellschaftliche Partizipation erhöht sich mit dem Bildungsgrad. So liegt die Wahlbeteiligung bei Hochqualifizierten bei 95 Prozent, bei Menschen ohne Hochschulreife oder Ausbildung hingegen bei 77 Prozent. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/oecd-studie-ueber-hochqualifizierte-in-deutschland-zu-kleine-elite-1.1142859 new" target="_blank">Zu kleine Elite, SZ 13.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wandel braucht Einfühlungsvermögen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zahl der Change-Projekte, die im Sande verlaufen oder grandios scheitern, ist Legende. Während die Zeiten von Unternehmen immer mehr Wandlungsfähigkeit fordern, scheinen sie immer noch nicht darauf vorbereitet zu sein, wie man Veränderungen so anstößt, dass die Mitarbeiter auch mitziehen. Die Berliner School of Faciliating propagiert nun einen neuen Ansatz, der Führungskräfte in die Lage versetzen soll, konstruktiver mit dem Wandel umzugehen. Ihnen soll eine &quot;Integrative Leadership&quot; vermittelt werden, die auf gezielter Motivation und konstruktivem Feedback basiert. Wichtiger Aspekt auf der Agenda: Selbstreflektion. Denn Chefs, die die eigenen Gefühle - und nicht zuletzt Unsicherheiten - auf dem Radar haben, können sich auch besser in die Emotionen ihrer Mitarbeiter hineinversetzen und diese gezielt adressieren. Wertschätzung in Prozessen, der Blick auf innere Blockaden und die Berücksichtigung vorhandener Gefühlslagen sind es nach Meinung der Faciliating-Berater, die Wandel möglich und erfolgreich machen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/neues-berufsbild-facilitator-wie-man-stoerrische-angestellte-versoehnlich-stimmt-1.1140633 new" target="_blank">Wie man störrische Angestellte versöhnlich stimmt, SZ 10.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ich kann das besser!]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Jobportals Monster.de zeigt einmal mehr, dass in Unternehmen das &quot;Ich kann das besser&quot;-Syndrom grassiert. An der Abstimmung beteiligten sich weltweit rund 9.500 Beschäftigte. 33 Prozent der Befragten halten ihre Chefs für absolut inkompetent. 34 Prozent finden die Fähigkeiten in der Führungsetage ganz o.k., sind aber der Ansicht, den Job selbst besser bewältigen zu können. 18 Prozent meinen, dass ihr Chef seinen Job zu Recht hat, weil er im Hinblick auf seine Fähigkeiten besser dafür geeignet sei als sie selbst. Und immerhin 15 Prozent verteilen Bestnoten - sie finden ihren Chef brillant. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:teamarbeit-jeder-dritte-haelt-seinen-chef-fuer-inkompetent/60099378.html#utm_source" target="_blank">Jeder Dritte hält seinen Chef für inkompetent, FTD 6.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Machen traditionelle Rollenmuster zufriedener?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Roman-Herzog-Instituts wirft ein neues Licht auf die Themen Gleichberechtigung im Berufsleben und Teilung der Familienarbeit. Die Wissenschaftler hatten Daten des Soziooekonomischen Panels ausgewertet und kamen zu dem Schluss, dass Paare, die beide arbeiten und sich um Kind und Haushalt kümmern, unzufriedener sind als solche, die das klassische Rollenmodell des männlichen Hauptverdieners praktizieren. Die Ansprüche heutiger Eltern an sich selbst sind hoch. So wünscht sich etwa jede fünfte Mutter mit Kindern unter fünf Jahren, dass beide Partner Vollzeit arbeiten. Die Realität ist jedoch ernüchternd, denn Doppelbelastung und Organisationsstress zehren der Studie zufolge an der Lebensqualität - vor allem bei den Frauen. Drei Viertel aller Mütter übernehmen den größeren Teil der Erziehung und Hausarbeit, bei den Vollzeitberufstätigen immer noch mehr als die Hälfte. Sie leisten also sehr viel, schneiden jedoch beim Einkommensvergleich mit Männern immer noch schlechter ab. Und obwohl Politik und Wirtschaft sich um immer mehr familienfreundliche Arbeitsmodelle bemühen, sind es immer noch tendenziell die Frauen, die Zugeständnisse machen. Ob Elternzeit oder Teilzeitjob - beides ist meist noch Frauensache. Und Männer, die Teilzeit arbeiten, sind deutlich unzufriedener als Frauen, die keiner Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Gesellschaftliche Akzeptanz, aber auch Rahmenbedingungen, die Männer und Frauen gleichermaßen adressieren, scheinen nach wie vor Mangelware zu sein.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/familie-und-beruf-ueberforderte-doppelverdiener-1.1141927 new" target="_blank">Überforderte Doppelverdiener, SZ 12.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[GLS Bank eröffnet Spendenportal]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Anthroposophie spielt Schenkgeld als gesellschaftliche Kraft seit jeher eine besondere Rolle. Die GLS Bank trägt den Steinerschen Gedanken nun durch die Einrichtung eines Online-Spendenportals Rechnung. Auf der Plattform können gemeinnützige Projekte und Initiativen, die GLS-Kunden sind, ihre Aktivitäten vorstellen und um Spenden werben. Spender können ihre Gelder in Bereiche wie den Umwelt- und Naturschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit, Bürgerengagement und Menschenrechte, Kinder und Jugend, Kultur und Bildung, Leben im Alter, Menschen mit Behinderungen oder ökologische Landwirtschaft fließen lassen. <br><a href="http://www.gls-spendenportal.de/# new" target="_blank">GLS-Spendenportal</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Kongress Visionäres Wirtschaften in München]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 15. und 16. Oktober 2011 findet in München der erste Kongress “Visionäres Wirtschaften” statt. Auf der Agenda stehen Vorträge und Workshops zu wirtschaftlicher Transformation, neuer Leadership, ganzheitlichem Wachstum, sozialer Verantwortung sowie dem Potential innerer Weisheit für das wirtschaftliche Handeln. &quot;Wenn wir Krisen dazu nutzen, neue, effektive und menschliche Methoden umzusetzten, kann sich für jeden einzelnen und die Gesellschaft ein Tor zu ganz neuen Möglichkeiten öffnen – das gilt gerade für Organisationen und Unternehmen, in denen viele Menschen zusammen etwas größeres schaffen!&quot;, so das Motto des Kongresses, der von der Betriebswirtin und Marketingexpertin Adriana Casas und der Volkswirtin und Kapitalmarktexpertin Ulrike Syamken. Zu den Referenten gehören der Führungskräfte-Berater und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes, der Gründer der Trendplattform KarmaKonsum Christoph Harrach, der Autor und Berater Karl Gamper, der mit seinem Buch &quot;So schön kann Wirtschaft sein&quot; ein neues Denken im Business propagiert, sowie zahlreiche weitere Praktikerinnen, die bereits neue Business-Modelle und -Methoden praktizieren.<br><a href="http://www.visionaeres-wirtschaften.de/ new" target="_blank">Weitere Informationen zum Kongress und Anmeldung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mythos Talent]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche geht in einem Beitrag der Frage nach, was Talent ausmacht und stellt dabei anhand verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen fest, dass Veranlagungen zu besonderen Fähigkeiten zwar eine wichtige Basis legen, um in einem Bereich erfolgreich zu sein, aber Engagement und Konsequenz letztlich die Faktoren sind, die zum Durchbruch verhelfen. Konzentration, Ehrgeiz und Ausdauer sind häufig die Merkmale, die den Unterschied zwischen Durchschnitt und besonderem Talent markieren. Im Persönlichkeitsmodell &quot;Big Five&quot; betrachten Psychologen beispielsweise die Aspekte Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, soziale Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit. Ein Abgleich dieser Faktoren mit wahrgenommenen Talenten zeigt: Als besonders talentiert geltende Menschen zeichnen sich durch Neugierde, starke Offenheit für Neues und eine überdurchschnittliche Gewissenhaftigkeit aus. Auch Leidenschaft und die Ausdauer, eigene Ziele langfristig zu verfolgen, sorgen dafür, dass aus bereits vorhandenen grundsätzlichen Fähigkeiten wirklich Leistungen werden - aus dem Talent als Qualität also Taten folgen. Letztlich geht es also mehr darum, was wir selbst aus unseren Fähigkeiten machen, als darum, wie stark diese zu Beginn unseres Lebensweges bereits ausgeprägt sind.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/woran-man-talent-erkennt-479795/ new" target="_blank">Woran man Talent erkennt, WiWo 3.9.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gelebte Selbstverantwortung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung wirft in einem Portrait der Offenbacher Mediengruppe CPP einen Blick auf Perspektiven der Selbstbestimmung in Unternehmen. Bei CPP arbeiten alle Mitarbeiter zu einem Einheitslohn, den sie einmal im Jahr gemeinsam in Abhängigkeit von der Ertragssituation der Firma beschließen. Über Neueinstellungen wird einvernehmlich entschieden und alle Mitarbeiter haben ein Vetorecht. Der hohe Beteiligungsgrad gibt den Mitarbeitern Gestaltungsfreiheiten und den Unternehmensgründern ist es wichtig, dass Verantwortung aus der gelebten Praxis erwächst. &quot;Wenn man Mitarbeitern die Verantwortung gibt, sind sie viel sorgfältiger und vernünftiger, als man ihnen so nachsagt. Viele Beschäftigte geben die Freiheiten des 21. Jahrhunderts an der Tür ihres Arbeitgebers ab. Sie lassen sich behandeln wie Kinder. Das ist Irrsinn&quot;, meint CPP-Chef Gernot Pflüger. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/zukunft-der-arbeit-gleicher-lohn-fuer-alle-1.1139381 new" target="_blank">Gleicher Lohn für alle, SZ 6.9.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gelebte-selbstverantwortung</link>
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<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zweite Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel in wenigen Tagen am Kiosk!]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>[html]&lt;img src=&quot;<a href="http://www.zenpop.de/blog/images/WIR_Ausgabe_2_2011.jpg&amp;quot">http://www.zenpop.de/blog/images/WIR_Ausgabe_2_2011.jpg&amp;quot</a>; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;10&quot;&gt;[/html] Heute wieder einmal eine Meldung in eigener Sache. Ab dem Wochenende ist die zweite Ausgabe des Magazins &quot;WIR - Menschen im Wandel&quot;, zu dessen Mitbegründern ich gehöre, am Kiosk erhältlich. Für wirtschaftlich Interessierte haben wir wieder eine ganze Reihe von spannenden Themen. So portraitieren wir die Vorreiterin für die Idee eines Grundeinkommens Susanne Wiest in unserer Rubrik &quot;Visionäre&quot;. In einem Beitrag über die Karmakonsum-Awards 2011 stelle ich fünf interessante Gründungen aus dem Bereich Social Entrepreneurship vor, die das Zeug haben, ein neues Denken in der Wirtschaft zu fördern. Und in meinem Beitrag über Meditation im Management kommen verschiedene Führungskräfte zu Wort, die von ihren Erfahrungen berichten, wie Stille ihren Arbeitsalltag bereichert. Darüber hinaus bietet das Magazin viele lesenswerte Beiträge in den Rubriken Geist &amp; Seele, Gesundheit &amp; Wohlfühlen und Daheim &amp; Unterwegs.&quot;WIR - Menschen im Wandel&quot; ist ein ambitioniertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, einen neuen Geist der Veränderung in die Welt zu tragen. Wir verfügen über keine großen Investoren, sondern tragen den Aufbau selbst - durch eigene finanzielle Investitionen, vor allem aber durch die gegenwärtig noch unentgeltliche Arbeit von Redaktion, Grafik und Administration, wobei an dieser Stelle mein besonderer Dank den MitarbeiterInnen des info3 Verlages gilt, die unser Anliegen unterstützen. Zahlreiche Menschen haben sich vom Gedanken des WIR bereits inspiriert gefühlt und <a href="http://www.wir-menschen-im-wandel.de/index.php/unterstuetze-wir/ new" target="_blank">Gründungsbausteine</a> ab 1.000 Euro gezeichnet. Auch Sie können helfen! Und wenn Ihnen das Magazin gefällt, zögern Sie nicht, es zu abonnieren. Ein Vollabo enthält sechs Ausgaben und kostet innerhalb Deutschlands 48,- Euro, Schnupper-Abos mit der halben Laufzeit sind zum halben Preis erhältlich. Zur Zeit erscheint das Magazin alle drei Monate. Werden Sie zum Teil einer neuen Bewegung, die täglich wächst.<br><a href="http://www.wir-menschen-im-wandel.de/index.php/abos/ new" target="_blank">WIR abonnieren</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fairness-Preis für GLS-Vorstand]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Vorstandssprecher der GLS-Bank Thomas Jorberg wird mit dem Deutschen Fairness Preis 2011 ausgezeichnet. Der Preis wird Ende Oktober von der Fairness-Stiftung in Frankfurt am Main verliehen. Die Stiftung versteht die Ehrung auch als politisches Signal, denn Jorberg engagiere sich seit vielen Jahren für eine zukunftsweisende Gesellschaftsentwicklung. Erst ist u.a. Gründungsmitglied der Global Alliance for Banking on Values. Die GLS-Bank wiederum ist eine sozial-ökologisch ausgerichtete Universalbank und wurde 2011 zum zweiten Mal in Folge zur &quot;Bank des Jahres&quot; gewählt.<br><a href="http://www.gls.de/die-gls-bank/presse/aktuelle-pressemeldungen/detail/datum/2011/09/01/ausgezeichnet-thomas-jorberg-erhaelt-deutschen-fairness-preis-2011.html new" target="_blank">Pressemitteilung der GLS-Bank</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Job fressen Privatleben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Dynamic Markets zeigt: Viele Entscheidungsträger fühlen sich durch den Job bei der Entfaltung ihres Privatlebens beeinträchtigt. Befragt wurden 700 Führungskräfte in Deutschland und Großbritannien. 81 Prozent führen private Konflikte auf Verpflichtungen im Job zurück. 56 Prozent leiden unter regelmäßigem Stress. 35 Prozent mussten schon Urlaube wegen des Jobs absagen. Und 27 Prozent bringen ihre Beziehungsprobleme mit den Anforderungen im Business in Verbindung - wobei dies bei 10 Prozent sogar in Trennungen bzw. Scheidungen gipfelte. 83 Prozent haben jedoch auch die Erfahrung gemacht, dass flexiblere Arbeitsbedingungen diese Probleme reduzieren. Obwohl jedoch 76 Prozent der Unternehmen, in denen die Befragten arbeiten, flexible Arbeitsmodelle anbieten, verbringen die Betroffenen dennoch 74 Prozent ihrer Arbeitswoche im Büro. Die nicht genutzten Möglichkeiten legen einmal mehr nahe, dass nach wie vor unausgesprochene Wertesysteme die Anwesenheit vor Ort quasi zur Pflicht machen oder Teilzeitlösungen die Karriere untergraben, was viele Mitarbeiter dazu verleitet, sich trotz alternativen Modellen über Gebühr abzurackern.<br><a href="http://www.faz.net/artikel/C30125/neue-studie-beruf-belastet-das-privatleben-30493399.html new" target="_blank">Beruf belastet das Privatleben, FAZ.net 30.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Familienfreundlichkeit oft Fehlanzeige]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwei Studien der IG Metall unter 4.000 Betriebsräten und 1.000 jungen Arbeitnehmern stellen vielen Arbeitgebern ein schlechtes Zeugnis aus, was deren Beitrag zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Bereits jeder zweite Berufstätige unter 35 Jahren hat nur einen befristeten Arbeitsvertrag, was viele dazu verleitet, Kinderwünsche aufzuschieben. Nur 38 Prozent der Betriebe bieten Betriebskindergärten oder eine Kinderbetreuung in den Ferien. Familienfreundlichkeit als Teil der Unternehmenskultur ist nur für 23 Prozent der Firmen ein Thema. So wunder es auch wenig, dass nur 62 Prozent aller jungen Väter und Müller bei ihren Arbeitgebern nach der Familienphase an ihren ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren können. Auch flexible Arbeitszeitregelungen sind eher Mangelware. Nur 10 Prozent der untersuchten Betriebe verfügen über eine Betriebsvereinbarung zum Thema Vereinbarkeit von Job und Familie.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-08/igmetall-junge-generation new" target="_blank">Junge Arbeitnehmer fühlen sich alleingelassen, Zeit online 30.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Karrierefrauen rechnen ab]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine soziologische Studie der TU Berlin im Auftrag des Bundesfrauenministeriums und auf Initiative des Women&#039;s Management Development Network kommt zu einer ernüchternden Bilanz, was die Karrierechancen von Frauen angeht. Befragt wurden 30 Managerinnen im Alter zwischen 45 und 55 Jahren, die sich in Top-Positionen hochgearbeitet haben. Viele von ihnen ziehen eine bitte Bilanz, denn sie haben zwar im Laufe ihres beruflichen Aufstiegs viele Opfer gebracht, jedoch steht für viele das durch diesen Einsatz Erreichte in keinem Verhältnis zu den notwendigen Entbehrungen, oder, in Business-Sprech ausgedrückt: no return on investment. Diese Enttäuschungsfalle kann auch volkswirtschaftliche Konsequenzen haben, denn ein Drittel der Befragten hat innerlich bereits gekündigt und ein weiteres Drittel strebt nach neuen Aufgaben in Ehrenamt oder drittem Sektor. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,782724,00.html new" target="_blank">Nicht wie raus, Spiegel online 29.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager sahnen ab, der Staat schaut in die Röhre]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine US-Studie heizt die Diskussion um die Gehälter von Top-Managern erneut an. Das Washingtoner Institute for Policy Studies stellt ins einer Untersuchung fest, dass 25 der 100 höchbezahlten Manager in den USA ein höheres Gehalt erhalten, als ihre Arbeitgeber Steuern an den Bund zahlen. Betrachtet wurden lediglich die laufenden Ertragssteuern, die Steuern im Ausland, die an den Bundesstaat zu zahlen sind und an die Kommunen, wurden bei der Berechnung ausgeklammert. So flossen an den Boeing-Chef 13,8 Millionen Dollar Salär, während der Staat sich lediglich über 13 Millionen Dollar freuen konnte. Besonders drastisch fiel das Beispiel General Electric aus: Der CEO erhielt 15,2 Millionen Dollar, während GE zugleich eine Steuerrückzahlung von mehr als 3,3 Milliarden Euro verbuchte. Schuld an solchen Schieflagen sind die zahlreichen Schlupflöcher in der Steuergesetzgebung, die es vor allem Großkonzernen erleichtern, Bundessteuern zu vermeiden.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/us-firmen-zahlen-chefs-mehr-als-dem-staat/4561558.html new" target="_blank">US-Firmen zahlen Chefs mehr als dem Staat, HB 31.8.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=manager-sahnen-ab,-der-staat-schaut-in-die-röhre</link>
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<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Scheuklappen vorprogrammiert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung kritisiert in einem Kommentar, wie der &quot;Tempowahn&quot; des deutschen Bildungssystems die heutige Studentengeneration zu einer &quot;Generation der Lebenslauf-Optimierer&quot; mache. Turbo-Abi und Bachelor-Studium seien so eng getaktet, dass für Erfahrungen außerhalb der Lehrpläne, beispielsweise für längere Auslandsaufenthalte, kaum noch Raum bleibe. Und viele angehende Arbeitnehmer nehmen während ihrer Ausbildung die angenommenen Anforderungen ihrer späteren Arbeitgeber bereits vorweg, folgen strengen Bahnen und passen sich an. Scheuklappen sind da schon vorprogrammiert.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/zeitdruck-im-bachelor-studium-generation-der-lebenslauf-optimierer-1.1135000 new" target="_blank">Generation der Lebenslauf-Optimierer, SZ 26.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Öfter mal improvisieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Schauspiler und Trainer Frederik Malsy rät Führungskräften und Mitarbeiter, im Joballtag öfter einmal zu improvisieren, um ihre Kreativität zu wecken, ihre Schlagfertigkeit zu fördern und zu besserem Teamwork zu finden. &quot;Improvisation bedeutet, Spontanes entstehen zu lassen und der Kreativität Raum zu geben. Man folgt dabei bestimmten Regeln, die den respektvollen Umgang miteinander fördern: Beim Improvisieren muss man aufeinander achten und auf das eingehen, was der andere sagt&quot;, erklärt Malsy und es augenscheinlich, dass die von ihm genannten Qualitäten im business as usual häufig zu kurz kommen. Offenheit ist dabei nicht nur der Schlüssel, um in den Workshops des Schauspielers in den Flow zu kommen, sondern die durch Unvoreingenommenheit gewonnenen Erfahrungen lassen sich später auch auf das Arbeitsleben übertragen: &quot;Es geht darum, offen zu kommunizieren, die Kollegen wertzuschätzen und neugierig auf ihre Ideen zu sein. Wenn wir immer Nein zu allem sagen, kann sich daraus nichts Neues ergeben. Improvisation hilft, sich auf Menschen und Situationen einzustellen und leichter miteinander ins Gespräch zu kommen.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2011/35/C-Beruf-Interview/komplettansicht new" target="_blank">Aus dem Ärmel geschüttelt, Zeit Online 24.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge Arbeitnehmer haben das Nachsehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit dem erneuten Anschwellen der Finanzkrise rückt der Blick immer stärker auf die Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Spanien und Griechenland sind mit einer Arbeitslosenquote bei den unter 25-Jährigen von 45,7 bzw. 38,5 Prozent besonders stark betroffen, aber auch in Italien (27,8 Prozent), Irland (26,9 Prozent), Frankreich (22,8 Prozent) oder Großbritannien (19,6 Prozent) scheint der Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt hinten runterzufallen. Dass sich in Ländern wie Spanien die Jugendarbeitslosigkeit seit 2005 mehr als verdoppelt hat, liegt unter anderem daran, dass ältere Arbeitnehmer meist besseren Kündigungsschutz genießen, die jungen also in der Krise zuerst vor die gesetzt werden (müssen). In Deutschland ist die Jugendarbeitslosigkeit seit 2005 von 15,5 auf 9,1 Prozent gesunken, doch ist dies kein Grund zur Entwarnung. Fast 37 Prozent der jungen Erwerbstätigen sind hierzulande &quot;atypisch&quot; beschäftigt - meist befristet, in Teilzeitverhältnissen oder in Leiharbeit. Und wenn hier die Krise wieder aufflammt, sind auch diese Arbeitsplätze akut gefährdet.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/jugendarbeitslosigkeit-in-europa-jung-gut-ausgebildet-schnell-kuendbar-1.1134671 new" target="_blank">Jung, gut ausgebildet, schnell kündbar, SZ 25.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Werte und Unwerte sind gleichermaßen wichtig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Kühne Logistics University in Hamburg geht der Frage nach, welche Wirkungen Werte und Unwerte im Unternehmen haben und wie sie sich auf die Akzeptanz von Führungskräften auswirken. Die Betrachtung von Unwerten bleibt in der Forschung meist außen vor, so dass die gewonnenen Erkenntnisse sehr aufschlussreich sind. Unwerte und Werte bedingen einander nicht, sondern können ganz unterschiedliche Aspekte betreffen. So kann ein Manager von seinen Untergebenen Entscheidungsstärke fordern, aber auch Wert darauf legen, dass dabei kein Konkurrenzdruck ausgeübt werde. Beispiel für einen Unwert ist auch das Google-Statement: &quot;Don&#039;t be evil!&quot; - es verpflichtet die Mitarbeiter des Konzerns nicht zum Gutmenschen-Tum, setzt aber klar einen moralischen Impuls. Die Akzeptanz von Führungskräften ist laut Studie dann am größten, wenn nicht nur deren Werte, sondern auch ihre Ablehnung von Unwerten in großen Teilen mit denen der Mitarbeiter übereinstimmen. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:mitarbeiterbindung-nicht-nur-werte-auch-unwerte-der-chefs-zaehlen/60094994.html#utm_source" target="_blank">Nicht nur Werte, auch Unwerte der Chefs zählen, FTD 25.8.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=werte-und-unwerte-sind-gleichermaßen-wichtig</link>
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<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Leiharbeit macht nicht immer Sinn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Leiharbeit kann wirtschaftlich betrachtet für Unternehmen kontraproduktiv sein, so die Erkenntnisse einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Zwar erlaube sie Firmen, Auftragsspitzen abzufedern, doch wenn Leiharbeit zur Dauerlösung wird, fehlt die Bilanz schlechter aus als wenn ein Unternehmen selbst Mitarbeiter anstellt. Die Gründe: Leiharbeitern mangelt es an unternehmensspezifischem Wissen und ihnen fehlt aufgrund ihrer unterprivilegierten Lage häufig die Motivation. Das kann zu Qualitätsverlusten führen. Nur rund ein Drittel aller Leiharbeiter wird laut DIW für einfache Hilfstätigkeiten eingesetzt. Gerade in Bereichen, in denen qualifizierte Fachkräfte gefragt sind, dürfte sich der Wissensmangel der externen Kräfte deutlich zeigen. Die Umwandlung in Festanstellungen steht jedoch bei vielen Firmen nicht auf der Agenda - nur sieben Prozent der Leiharbeiter kommen in den Genuss dieses &quot;Klebeeffekts&quot;.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/zu-viele-zeitarbeiter-schaden-dem-wettbewerb/4493734.html" target="_blank">Zu viele Zeitarbeiter schaden dem Wettbewerb, HB 20.8.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=leiharbeit-macht-nicht-immer-sinn</link>
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<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Prioritätensetzung: Zufriedenheit, Work-Life-Balance und Umweltschutz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage der OECD geht der Frage nach, welche Werte die Lebensqualität international am ehesten bestimmen. Das weltweite Ranking spiegelt dabei folgende Wertigkeiten wider: 1. Zufriedenheit, 2. Bildung, 3. Gesundheit, 4. Work-Life-Balance, 5. Umwelt, 6. Arbeit, 7. Sicherheit, 8. Wohnen, 9. Gemeinschaft, 10. Gehalt, 11. Regierungsführung. Die Deutschen weichen in ihrer Prioritätensetzung leicht vom internationalen Durchschnitt ab. Ihre Top-5 sind: 1. Work-Life-Balance, 2. Zufriedenheit, 3. Umwelt, 4. Gesundheit, 5. Bildung. Wir sind eben das Volk der Mülltrenner und wissen genau, warum wir pro Jahr im Schnitt nur 1.390 Stunden arbeiten, während international betrachtet der Durchschnittsarbeitnehmer rund 1.700 Stunden im Job abreißt.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:werte-umfrage-zufriedenheit-ist-deutschen-wichtiger-als-geld/60092905.html#utm_source" target="_blank">Zufriedenheit ist Deutschen wichtiger als Geld, FTD 20.8.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=prioritätensetzung</link>
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<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vorgesetzte, Mitarbeiter und die liebe Gesundheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dass es ums Thema Gesundheit am Arbeitsplatz nicht zum besten steht, untermauert der Fehlzeiten-Report der AOK. Die Krankenkasse wertete neben den eigenen Daten auch die Mitarbeiterbefragungen von 147 Unternehmen mit insgesamt knapp 30.000 Mitarbeitern aus. 2010 dauerte eine Arbeitsunfähigkeit im Schnitt 17,6 Tage. Die psychischen Erkrankungen liegen mit 9,3 Prozent der Fälle bereits an vierter Stelle - mit einem Anstieg um 0,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Rund ein Drittel aller Mitarbeiter geht davon aus, dass sich durch den Einsatz ihrer Vorgesetzten die gesundheitliche Situation am Arbeitsplatz verbessern ließe. Doch die Führungskräfte haben anscheinend mit sich selbst genug zu tun. Sie gaben zwar an, im Schnitt nur 4,8 Tage im Jahr krank gewesen zu sein, doch zeigen andere Erhebungen, dass sie im Schnitt an 8,3 Tagen krank zur Arbeit gingen, sich nicht angemessen erholten oder zu früh nach einer Krankheit an den Arbeitsplatz zurückkehrten.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-08/fehlzeiten-report-gesundheit new" target="_blank">Zufriedene Mitarbeiter sind seltener krank, Die Zeit 16.8.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=vorgesetzte,-mitarbeiter-und-die-liebe-gesundheit</link>
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<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gefühlsecht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Denken Sie regelmäßig darüber nach, wie Sie sich im Job fühlen? Und darüber, wie es Ihren KollegInnen geht? Vor allem wenn Sie Führungskraft sind, sollten Sie das tun, denn - so die Erkenntnis der Süddeutschen Zeitung - Selbsterkundung und Empathie sind die Basis für emotionale Intelligenz, und von der können gerade Führungskräfte nie genug haben. In dem Beitrag kommen Wissenschaftler und Trainer zu Wort, die erklären, wie man die emotionale Intelligenz trainieren kann. Ein Schlüssel zum entschlüsseln der Gefühle anderer ist es, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Wer Sensibilität entwickelt gegenüber der eigenen Gefühlslage kann nämlich auch die Gefühle anderer besser erkennen. Und wer führen will - und demzufolge andere für eine zu erfüllende Mission gewinnen muss -, ist darauf angewiesen, Mitarbeiter auch emotional dort abzuholen, wo sie stehen. Darüber hinaus schützt die Kenntnis der eigenen Gefühlslage auch vor Burn-out, denn wer es gewohnt ist, sich selbst wahrzunehmen, erkenne auch schneller, wenn er ständig über die eigenen Grenzen hinaus geht. Also, noch mal mit Gefühl ...<a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/gefuehle-im-job-wie-sich-emotionale-intelligenz-erlernen-laesst-1.1129029 new" target="_blank">Wie sich emotionale Intelligenz erlernen lässt, SZ 12.8.11</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gefühlsecht</link>
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<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Blinder Fleck Personalführung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Führungsfähigkeit scheint vor allem in den oberen Führungsetagen ein Thema mit einem gewissen Schatteneffekt zu sein. Während bis ins Mittelmanagement hinein bei Beförderungen Soft Skills, darunter auch die Führungsfähigkeit, häufig eine Rolle spielten, nehme deren Relevanz bei der Besetzung von Posten im Top-Management deutlich ab, so das Ergebnis einer Untersuchung der Hochschule Osnabrück, im Rahmen derer 118 Entscheidungsträger deutscher Unternehmen mit mehr als 400 Mitarbeitern befragt wurden. Ein Grund: Auswahlkriterien fürs Top-Management seien häufig nicht transparent und viele Geschäftsführer stufen Entwicklungsprogramme zum Thema Führung (für sich) als nicht sonderlich wichtig ein. Das führt zu schlechtem Betriebsklima, weil aufgrund schlechter Führung häufig Reibung entstehe - gepaart mit finanziellen Reibungsverlusten. Das Fazit der Wissenschaftler: Schlechte Personalführung wird toleriert, solange die Zahlen stimmen. Tun sie dies nicht, ist es aber häufig zu spät, um auf die Schnelle Verbesserungen zu erreichen, denn führen will eben gelernt sein ...<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:management-studie-chefs-kaum-an-guter-personalfuehrung-interessiert/60090989.html#utm_source" target="_blank">Chefs kaum an guter Personalführung interessiert, FTD 13.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Faule Arbeitslose - ein Vorurteil]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Auf Spiegel Online geht der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Joachim Möller der Frage nach, ob Arbeitslose faul sind - und beweist mit kluger Statistik das Gegenteil. Nicht offensichtlich, aber Fakt: Zunächst einmal weist die konstant hohe Arbeitslosenquote nicht auf eine statische Gruppe und verschleiert die tatsächliche Fluktuation. Jeden Monat finden Hunderttausende eine neue Stelle und ähnlich viele Menschen werden neu arbeitslos. In Regionen mit geringem Job-Angebot ist es - völlig logisch - schwieriger, eine neue Arbeit zu finden als in Ballungsräumen. Wer hier arbeitslos wird, bleibt also wahrscheinlich länger in der Statistik. Rund 30 Prozent der Hartz-IV-Empfänger nehmen Tätigkeiten an, die unterhalb ihres Ausbildungsniveaus liegen - eine stolze Zahl gemessen an der Tatsache, dass insgesamt nur etwa 15 Prozent aller Beschäftigten unterhalb ihres Qualifikationsniveaus arbeiten. Mehr als die Hälfte der Hartz-IV-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren sind eher statistisch betrachtet dem Phänomen Arbeitslosigkeit zugeordnet - sie sind in der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen tätig, sind Aufstocker oder bilden sich weiter - stehen also dem Arbeitsmarkt begründet gar nicht zur Verfügung. Bleiben rund 350.000 Hartz-IV-Empfänger, die ihrer Pflicht zur Arbeitssuche nicht so wirklich nachkommen - hier handelt es sich jedoch vor allem um ältere Hilfebedürftige oder Menschen mit starken gesundheitlichen Einschränkungen. Alles in allem: Es gibt viele, die wollen, können und tun.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,779896,00.html new" target="_blank">Mythen der Arbeit: Arbeitslose sind alle faul - stimmt&#039;s?, Spiegel online 15.8.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=faule-arbeitslose---ein-vorurteil</link>
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<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fachkräftemangel zum Teil hausgemacht]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Verbände klagen bereits, und das schon seit einigen Jahren - zu wenig Fachkräfte, so ihr Problem. Ein Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt hingegen, dass Deutschland ein nicht unerhebliches Potential bisher verschenkt. Sicher, allein durch den demographischen Wandel wird die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte in der Bundesrepublik bis zum Jahr 2025 um etwa 6,5 Millionen sinken. Dieser Lücke stehen jedoch viele noch nicht erschlossene Ressourcen gegenüber. So verlassen jährlich rund 64.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Würde diese Quote, wie Bund und Länder es vorhaben, bis 2015 halbiert, wächst das Potential der Erwerbstätigen bis 2025 um 600.000 Menschen. Ein weiteres Feld sind die Frauen, von denen 6,3 Millionen als erwerbsfähig gelten, aber nicht arbeiten. 1,2 Millionen würden gerne ins Erwerbsleben eintreten, wenn sich dies mit der Kinderbetreuung vereinbaren ließe. Auch ältere Arbeitnehmer im Alter 55+, heute häufig auf HartzIV-Wartegleis bis zur Rente, könnten mit ihrer oft umfassenden beruflichen Expertise, von den Unternehmen stärker berücksichtigt werden. Unter dem Strich: Gegenwärtig ist das Lamento über zu wenige Fachkräfte noch Jammern auf hohem Niveau - und bis es wirklich eng wird, bleibt noch genügend Zeit um vorzubeugen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/zukunft-der-arbeit-kluge-koepfe-verzweifelt-gesucht-1.1129289 new" target="_blank">Kluge Köpfe verzweifelt gesucht, SZ 9.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fiesheit ist gut für die Finanzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Amerikanische Psychologen haben bei der Auswertung empirischer Daten festgestellt, dass es vor allem die fiesen Kerle sind, die ordentlich verdienen und gute Karrierechancen haben. Ausgewertet wurden vier Studien mit insgesamt mehr als 4.000 Probanden. Das ernüchternde Ergebnis: Mit Nettigkeiten kommt man nicht weit, wenn man ein überdurchschnittliches Gehalt erzielen und aufsteigen will. So verdienten bei den Männern in gehobenen Positionen die knallharten Mistkerle bis zu 20.000 Dollar im Jahr mehr als ihre freundlicheren Kollegen. Für Frauen ist es der Studie zufolge hingegen wesentlich weniger einträglicher, die Zicke heraushängen zu lassen. Frauen, die sich im Job hart und unverträglich geben, verdienen pro Jahr im Schnitt nur 3.000 Dollar mehr als die lieben Kolleginnen - ein Unterschied, der statistisch nicht signifikant ist.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/psychologie-mistkerle-als-chef-1.1128549 new" target="_blank">Mistkerle als Chef, SZ 5.8.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fiesheit-ist-gut-für-die-finanzen</link>
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<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Investoren setzen zunehmend auf Nachhaltigkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr institutionelle Investoren, vor allem solche, deren Anlagen auf Langfristigkeit ausgelegt sind, gehen dazu über, in Sachen Nachhaltigkeit Einfluss auf Unternehmen zu nehmen. &quot;Active Ownership&quot; ist das Schlagwort, mit dem dieser neue Trend bezeichnet wird, der sich zunehmend professionalisiert. So nimmt das britische Investmenthaus F&amp;C für seine Kunden Einfluss auf mehr als 5.000 Firmen in der ganzen Welt. Themen auf der Agenda sind Menschenrechte, Ökologie, Maßnahmen gegen Korruption, aber auch Einfluss auf die Zusammensetzung von Aufsichtsräten. Einerseits haben die Anleger erkannt, dass Themen wie diese immer mehr Einfluss auf eine gute Geschäftsentwicklung haben. Andererseits geht es immer mehr im Finanzwesen Tätigen auch darum, ihr Anlageverhalten mit ihren Wertvorstellungen in Einklang zu bringen.<br><a href="http://www.ftd.de/finanzen/alternativen/:nachhaltiges-wirtschaften-anleger-erziehen-unternehmen/60087671.html new" target="_blank">Anleger erziehen Unternehmen, FTD 5.8.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=investoren-setzen-zunehmend-auf-nachhaltigkeit</link>
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<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Traum vom Neuanfang]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Vorstellung, mehr als 30 Jahre bis zur Rente im selben Job zu verweilen, erscheint für immer mehr Menschen nicht unbedingt verheißungsvoll. Häufig sind es gerade Angestellte, die überdurchschnittlich erfolgreich sind, die sich in der Lebensmitte die Frage stellen, ob es nicht mehr Sinn für sie macht, noch einmal etwas völlig anderes auszuprobieren. Die Zeit portraitiert einige Umsteiger, die es gewagt haben. Statt Midlife Crisis heißt die Devise durchstarten. Mehr Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten, das sind für die meisten Durchstarter die Hauptmotivationen, noch einmal einen völligen Neuanfang zu wagen. Ihnen geht es weniger ums Hinschmeißen, sondern darum, ihr volles Potential auszuleben. Ein Beitrag, der Mut macht, die eigenen Motivationen im Job zu überdenken.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-07/berufswechsel-karriere/komplettansicht new" target="_blank">Turnaround in der Mitte des Berufslebens, Die Zeit 4.8.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Von der Wachstums- zur Wohlstandsgesellschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Stiftung Denkwerk Zukunft hat ein Memorandum vorgelegt, in dem sie für einen Bewusstseinswandel weg von der Konsumkultur hin zu einer Wohlstandskultur plädiert. In dem Memorandum wird erläutert, wie das gegenwärtig noch vorherrschende Paradigma des wirtschaftlichen und materiellen Wachstums immer mehr an seine Grenzen stößt und sich seiner Grundlagen beraubt. Die Autoren legen ihren Schwerpunkt darauf, der Frage nachzugehen, wie anstelle der materiellen Ebene künftig Wohlstand eher als Frage der Lebensqualität gefasst werden könne. Sie konstatieren zunehmende Irritationen und soziale Spannungen innerhalb der Bevölkerung, da die Konsumfähigkeit breiter Teile der Bevölkerung stetig im Sinken begriffen sei und damit das Versprechen der heuten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung immer weniger erfüllt werde. Perspektiven individueller Zufriedenheit und gesellschaftlicher Funktionsfähigkeit müssten sich nun den veränderten Bedingungen anpassen. Das Memorandum eruiert deshalb Perspektiven einer Neuausrichtung individueller und kollektiver Sicht- und Verhaltensweisen und mahnt einen kulturellen Erneuerungsprozess an. Immaterielle Wohlstandsformen wie zwischenmenschliche Beziehungen Fürsorge für andere, der Schutz von Natur und Umwelt sowie künstlerische Aktivitäten und Muse müssten ein neues Gewicht erhalten. &quot;Nicht viel zu haben muss die Maxime sein, sondern wenig zu benötigen&quot;, so das Denkwerk Zukunft.<br><a href="http://www.denkwerkzukunft.de/downloads/Memorandum-Bewusstseinswandel-August2011.pdf new" target="_blank">Memorandum des Denkwerk Zukunft</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitszufriedenheit der Deutschen lässt stetig nach]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg/Essen hat die Arbeitszufriedenheit der Deutschen genauer unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass diese langsam aber stetig im Abnehmen begriffen ist. Waren die Westdeutschen in den 1980er Jahren auf einer Skala von 0 bis 10 mit ihrer Zufriedenheit noch bei gut 7,6 Punkten verortet, sind es inzwischen nur noch 6,8 Punkte. Die Arbeitszufriedenheit der Ostdeutschen hingegen die seit Anfang der 1990er Jahre ebenfalls gemessen wird, nahm leicht zu - von 6,3 Punkten auf heute ebenfalls rund 6,8 Punkte. Vor allem bei den über 50-Jährigen ist die Zufriedenheit im Job rasant gesunken - von fast 8 Punkten auf nur noch gut 6,6 Punkte. Die 20- bis 30-Jährigen hingegen sind gegenwärtig die zufriedenste Gruppe der Arbeitnehmer - sie kommen auf knapp 7 Punkte und waren zu Beginn der Erhebung mit 7,4 Punkten weniger zufrieden als alle anderen Altersgruppen. Im internationalen Vergleich gehören die Deutschen zu den unzufriedensten Arbeitnehmern - lediglich in Slowenien, der Ukraine, Bulgarien und Russland sind Angestellte noch unzufriedener. Am zufriedensten hingegen sind die Dänen, die Schweizer, die Finnen, die Österreicher und die Belgier.<br><a href="http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2011/report2011-03.pdf new" target="_blank">IAQ-Report</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitszufriedenheit-der-deutschen-lässt-stetig-nach</link>
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<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Neue Strategien in einer aus den Fugen geratenen Arbeitswelt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Burn-out ist längst in aller Munde und kaum eine Woche vergeht, in der nicht eine Krankenkasse die wachsende seelische Auszehrung von Arbeitenden beklagt. Der wunde Punkt: Zwar versuchen immer mehr Unternehmen, der Problematik, die nicht zuletzt sie selbst aufgrund der Fehltage ihrer Mitarbeiter immense Summen kostet, durch Aktivitäten des betrieblichen Gesundheitsmanagements Herr zu werden, doch werden wichtige Grundsatzfragen nur selten gestellt. Im Gegensatz dazu entwickelt die Süddeutsche Zeitung in einem Grundsatzbeitrag eine wirklich umfassende Perspektive zum Thema und zeigt, wie grundlegend sich die Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten verändert hat und welche Konsequenzen wir daraus eigentlich ziehen müssten. &quot;Der Zerfall von Familien und Gemeinschaften, Vereinsamung, fehlende Bindungen außerhalb der Erwerbsarbeit geben dem Job für viele Menschen eine überragende Bedeutung, ja die einzige Quelle für Lebenssinn. Läuft es dann dort nicht wie erwartet, lassen die Kräfte nach oder entwickelt sich übermäßige Konkurrenz, bricht so manch einer unter dem Druck zusammen&quot;, heißt es in dem Beitrag. Die Autorin schlägt als Gegenmittel vor, sich nicht allein auf die Arbeit als möglichen Lebenssinn zu beschränken, sondern für das &quot;seelische Gesundbleiben&quot; wieder andere Ressourcen wie Familie, Freunde oder Hobbies zu mobilisieren. Ein weiterer Punkt: Sich mit weniger zufriedengeben und nicht immer nach Perfektion streben. Dazu gehört auch, sich selbst Grenzen zu setzen, nicht über die eigenen Kraftressourcen hinaus zu arbeiten und für Ausgleich zu sorgen. Das Schwierige: Noch sind unsere gesellschaftlichen Bezugssysteme stark am Leistungsgedanken ausgerichtet. Was aus denen wird, die diesem Leistungsanspruch nicht standhalten, wird als Problem an die Krankenkassen delegiert. Andererseits: Immer mehr &quot;Aussteiger&quot; zeigen mit alternativen Lebensmodellen, dass Arbeit nicht alles ist und Überarbeitung schon gar nicht. Die Frage ist: Wie mutig sind wir eigentlich, das Leben zu verwirklichen, das wir uns wirklich wünschen?<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/zukunft-der-arbeit-burn-out-der-naechste-zusammenbruch-kommt-bestimmt-1.1121927 new" target="_blank">Burn-out: Der nächste Zusammenbruch kommt bestimmt, SZ 19.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum mache ich das eigentlich?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel online zeigt in einem spannenden Beitrag, wie sich die Prioritätensetzung im Job auch bei jungen Menschen innerhalb kürzester Zeit ändern kann. Der Artikel beleuchtet die Lebensläufe verschiedener Mitarbeiter von Top-Beratungsfirmen, die mit großem Elan in ihre Jobs einstiegen, aber nach wenigen Jahren hinschmissen. Die meisten von ihnen starteten ihre Laufbahn, weil sie das Höchstleistungspostulat der Branche reizte - das &quot;Immer schneller, höher und weiter&quot; erweist sich gerade zu Beginn des Berufslebens als spannende Herausforderung. Doch für viele stellt sich schon nach wenigen Jahren die große Sinnfrage. Warum mache ich das? Und was will ich erreichen? Die Einblicke in die Lebensläufe der portraitierten Beraterinnen und Berater illustrieren, dass die durch die erbrachte Leistung erfahrene Selbstwirksamkeit schon nach wenigen Jahren spröde wird und viele Menschen ihren Wertehorizont erweitern. Performanceoptimierung, Menschen entlassen, dem Shareholder Value dienen - diese Maximen erscheinen dann immer weniger überzeugend. So ist es nicht verwunderlich, dass die im Beitrag vorgestellten Protagonisten nach wenigen Jahren den Top-Beratungsunternehmen den Rücken kehren und ihr Heil vor allem im Social Business suchen. Dahinter verbirgt sich kein antikapitalistischer Shift, denn es sind gerade die guten Wirtschaftskenntnisse, die die Berater auch unter neuen Zielsetzungen erfolgreich machen. Vielmehr geht es ihnen darum, mehr Verantwortung im Business zu etablieren, nicht mehr so selbstbezogen zu agieren und sich mit anderen Menschen mitfühlend zu verbinden. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,776700,00.html new" target="_blank">Ich schmeiß hin! Spiegel online 29.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erster Veganer-Supermarkt in Berlin]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Berlin hat kürzlich der erste Supermarkt mit ausschließlich veganem Produktangebot eröffnet. Wie groß die Nachfrage nach Lebensmitteln ist, die gänzlich auf die Verwendung tierischer Rohstoffe verzichten, zeigt die positive Resonanz. Betreiber Jan Bredack wurde von den Kunden schlicht überrannt. Wo er mit 100 Kunden pro Tag rechnete, damit das Geschäft sich lohnt, tummeln sich in seinem Supermarkt inzwischen täglich zwischen 400 und 500 Einkaufsfreudige. Das Beispiel zeigt, wie sich das Konsumverhalten zumindest von Teilen der Bevölkerung stetig ändert, mehr an Nachhaltigkeit ausrichtet und so auch einstige Nischen zu profitablen Geschäftsfeldern macht. Zwar findet man heute beispielsweise Bio-Lebensmittel - zumindest mit kleinem Sortiment - in jedem Supermarkt, doch wer die Messlatte an den eigenen Konsum höher anlegt, ist zumeist auf aufwändige Recherchen und die Beschaffung via Internet begrenzt. Ein Aufwand, der viele kritische Konsumenten bisweilen doch abschreckt. Bleibt zu hoffen, dass neue Geschäftsmodelle wie das von Jan Bredack Schule machen, denn selbst man nicht ausschließlich vegan leben möchte, ist es doch schön, leicht an solche nachhaltigen Produkte zu kommen. Deshalb an dieser Stelle ausnahmsweise mal ein bisschen Werbung. Ich bin ganz begeistert von dem Online-Shop <a href="http://www.vegane-zeiten.de/xtcommerce/index.php new" target="_blank">Vegane Zeiten</a>, der ein wunderbares Schuhsortiment hat. Habe mir neulich ein Paar bestellt, das wirklich gut aussieht. Und der Service ist einfach klasse!<br><a href="http://www.taz.de/Erster-Vegan-Supermarkt-mit-Vollsortiment/!75338/ new" target="_blank">&quot;Wir sind überrannt worden&quot;, taz 29.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lebensentwürfe kreisen um den Sinn im Job]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit spricht mit dem Arbeitspsychologen Tim Hagemann über die wachsenden Sinnanforderungen, die immer mehr Menschen mit ihrer Arbeit verbinden. Hagemann beleuchtet dabei, dass diese Sinnsuche erst in den letzten Jahren immer mehr zum greifbaren Phänomen wurde. Standen in den Nachkriegsjahren vor allem Sicherheit und Anpassung im Fokus der Arbeitenden, kam das Thema Selbstverwirklichung erstmals mit den 68ern auf. Immer mehr Berufsprofile, in Werbung, Medien oder auch im Sozialbereich, stellen seitdem nicht nur die Kreativität in den Mittelpunkt, sondern auch die Bezüge zu einem größeren Ganzen, zur besonderen Wirksamkeit des Einzelnen. Für den Arbeitspsychologen führt dies zu einem Dilemma, denn: &quot;Mit den Wahlmöglichkeiten stieg jedoch die Erwartungshaltung, etwas aus dem eigenen Leben zu machen. Es ging nicht mehr nur darum, einen Beruf zu ergreifen, sondern etwas Sinnvolles zu tun und gleichzeitig materiell abgesichert zu sein. Diese Entscheidung wird in einer digitalen, hoch komplexen, flexibilisierten und globalisierten Welt immer schwieriger.&quot; Das Problem: Gesellschaftliche Anerkennung korreliert häufig mit dem Beruf. Diejenigen, die aus der Leistungsgesellschaft - bewusst oder gezwungenermaßen - ausscheren - müssen ihre Lebensentwürfe verteidigen bzw. werden als gescheiterte Existenzen abgestempelt. Hagemann verweist darauf, dass insbesondere Menschen, die der Wettbewerbsgesellschaft nicht gewachsen sind, heute gesellschaftlich stigmatisiert werden, weil es für sie in der Arbeitswelt schlicht keinen Platz mehr gibt, da solche geschützten Nischenjobs längst wegrationalisiert wurden.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/nicht-jeder-mensch-ist-fuer-arbeit-geboren-471984/" target="_blank">&quot;Nicht jeder Mensch ist für Arbeit geboren&quot;, Die Zeit 28.7.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lebensentwürfe-kreisen-um-den-sinn-im-job</link>
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<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Viele Führungskräfte im Wachkoma]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Unausgeschlafen einen harten Arbeitstag durchstehen und dabei auch noch Leistung bringen? Sicherlich jeder Arbeitende weiß aus leidvoller eigener Erfahrung, dass kurze Nächte meist quälende Arbeitstage nach sich ziehen und man nicht wirklich bei der Sache ist. Für Top-Führungskräfte der Wirtschaft und Politik ist dieses Jetlag-Syndrom jedoch Alltag. In einer Umfrage unter 547 Top-Entscheidern gaben nur 7 Prozent der Befragten an, nachts 8 Stunden zu schlafen. 26 Prozent bekommen immerhin 7 Stunden Schlaf. Die Mehrheit, nämlich 43 Prozent, begnügt sich mit 6 Stunden, 19 Prozent schlafen sogar nur 5 Stunden und 3 Prozent gönnen sich lediglich 4 oder weniger Stunden Ruhe. Die Auswirkungen des chronischen Schlafdefizits sind noch nicht wissenschaftlich erforscht, die Erfahrung vieler Top-Kräfte zeigt jedoch in der Praxis, dass die Übermüdung von Verhandlungspartnern regelmäßig dazu führt, dass nicht mehr nach der besten Lösung für ein Problem gesucht wird, sondern Gesprächspartner aufgrund von Übermüdung Entscheidungen durchwinken, nur um anschließend vielleicht ein wenig Erholung zu finden.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:elite-auf-entzug-schlafmangel-provoziert-fehlurteile-bei-fuehrungskraeften/60081354.html#utm_source" target="_blank">Schlafmangel provoziert Fehlurteile bei Führungskräften, FTD 20.7.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=viele-führungskräfte-im-wachkoma</link>
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<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitslose mit hohen Medikamentendosen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine statistische Auswertung der Techniker Krankenkasse liefert einmal mehr Indizien dafür, dass Arbeitslosigkeit einen gesundheitlichen Belastungsfaktor darstellt. Während die 3,5 Millionen bei der Krankenkasse versicherten im Jahr 2010 durchschnittlich für 182 Tage im Jahr Medikamente verschrieben bekamen, stellten die Empfänger von Arbeitslosengeld I mit 254 Tagesdosen die Gruppe mit dem größten Medikamentenbedarf dar. Bei den arbeitenden Mitgliedern entfielen auf Angehörige der Ordnungs- und Sicherheitsberufe mit 197 Tagesdosen die meisten Verordnungen. Die Medien- und Geisteswissenschaftler hingegen benötigten mit 154 Tagesdosen die wenigsten Medikamente. Die Techniker Krankenkasse verbindet mit diesen Zahlen den Hinweis, die Gesundheitsrisiken der Arbeitslosigkeit stärker zu beachten. Andererseits: Ist es nicht ein deutliches Zeichen, wenn selbst die gesündeste Berufsgruppe im Schnitt fünf Monate pro Jahr auf Medikamente angewiesen ist?<br><a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2011-07/tk-arbeitslosigkeit-medikamente new" target="_blank">Arbeitslose bekommen die meisten Medikamente, Die Zeit 27.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Zeitarbeiter sind häufiger krank]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Techniker Krankenkasse hat in einer Auswertung festgestellt, dass Zeitarbeiter unter erkennbar stärkeren gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden als regulär Beschäftigte. Während der Durchschnittsangestellte pro Jahr auf 3,5 Krankheitstage kommt, sind es bei den Leiharbeitern im Schnitt 15 Tage. Da in der Zeitarbeit häufig ungelernte Kräfte beschäftigt und mit körperlich schweren Tätigkeiten betraut werden, bilden die Muskel-Skelett-Erkrankungen die häufigste Krankheitsdiagnose. Auch psychische Störungen spielen eine große Rolle. Im Schnitt war 2010 jeder Zeitarbeiter im Schnitt knapp zwei Tage aufgrund psychischer Probleme arbeitsunfähig. Innerhalb von zwei Jahren seien die Fehlzeiten aufgrund psychischer Diagnosen um zwölf Prozent gestiegen.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,774082,00.html new" target="_blank">Zeitarbeit macht krank, Karriere-Spiegel 13.7.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zeitarbeiter-sind-häufiger-krank</link>
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<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Spitzenpositionen verursachen Stress]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Amerikanische Forscher haben die Schattenseiten von Spitzenpositionen untersucht und bei der Beobachtung von Pavianmännchen festgestellt, dass die Alpha-Männchen deutlich mehr Stresshormone produzieren als andere hochrangige Gruppenmitglieder. Die Forscher sehen Parallelen zwischen der Affengesellschaft und den Sozialstrukturen des Menschen, denn auch hier sei der soziale Status mit Gesundheitsaspekten verknüpft. Zwar haben Alpha-Tiere durch ihre exponierte Position viele Vorteile, verschleißen sich aber auch dabei, diese Position zu behalten und zu verteidigen. Bei den rangnächsten Pavianen ist dies nicht der Fall - sie genießen viele Vorteile der Alpha-Tiere, müssen aber weniger kämpfen. Die Analogien zum Menschen leiten die Wissenschaftler daraus ab, dass Paviane dem Menschen verwandt sind und eine komplexe Sozialstruktur entwickelt haben. Ein Blick auf die Arbeitswelt legt die Übertragbarkeit der Erkenntnisse aus der Tierwelt auf den Menschen nahe. Betrachtet man beispielsweise die immer kürzer werdende Verweildauer von CEOs in ihren Positionen, wird deutlich, dass die Alpha-Tiere in der Chefetage ähnlich wie die Paviane eigentlich in einem permanenten Kampf agieren.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/313868.html new" target="_blank">Der Preis der Macht, wissenschaft.de 15.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Körper und Gefühl beim Coaching einbeziehen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele kleinere berufliche Probleme lassen sich oft in Kurz-Coachings lösen, wenn Körper und Emotionen berücksichtigt werden, so die Erfahrung von der Diplompsychologin Cora Besser-Siegmund, die gemeinsam mit ihrem Mann die Wingwave-Methode entwickelt hat. Die Methode macht es sich zunutze, dass sämtliche Sinneswahrnehmungen vom limbischen System emotional bewertet werden und sich auch auf der körperlichen Ebene zeigen. Mit Wingwave können die Ursachen für Leistungsstress gefunden und abgebaut werden, Kreativitätsblockaden lassen sich erkennen und überwinden und konkrete Probleme des Berufsalltags werden, so sie überschaubar sind, schnell zugänglich. Eine Mischung aus Körperscan und emotionaler Bestandsaufnahme zeigt dem Coach, wo mögliche Problemursachen liegen können. Wingwave verwendet dazu Elemente aus dem NLP und den kinesiologischen Muskeltest. Mit speziellen Winkbewegungen, die dabei helfen, die Gehirnhälften besser zu synchronisieren, Unbewältigtes zu verarbeiten und die mentale Selbstregulierung anzuregen, können Coachees auf diese Weise ihre Emotionsbalance wieder herstellen. Vor allem bei klaren Stressfeldern wie z.B. der Angst bei Präsentationen kann die Methode in kurzer Zeit zum Erfolg verhelfen.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:emotions-coaching-wischen-gegen-den-stress/60073931.html#utm_source" target="_blank">Wischen gegen den Stress, FTD 11.7.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=körper-und-gefühl-beim-coaching-einbeziehen</link>
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<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hohes Einkommen kann lähmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In ihrer Kolumne für den Karriere-Spiegel erklärt die Karriereberaterin Svenja Hofert, warum ein hohes Einkommen sich bisweilen lähmend auf die beruflichen Perspektiven von Arbeitnehmern auswirken kann. So beobachtet die Beraterin, dass Mitarbeiter in gut dotierten Positionen verharren, obwohl ihnen ihr Job keine Freude bereitet. Treiber ist die Angst, in einem neuen Job weniger zu verdienen. Eine Angst, die durchaus begründet sein kann, denn vor allem Quereinsteiger mit langer Firmenzugehörigkeit und Spezialisten, die ihre besonderen Fähigkeiten in eher speziellen Jobs erworben haben, erwartet bei einem Firmen- und Positionswechsel häufig ein finanzieller Abstieg, da ihre Qualifikationen bei anderen Arbeitgebern schlicht nicht den gleichen Wert haben. Hofert rät Unzufriedenen und Wechselwilligen bzw. Arbeitnehmern, die aufgrund von Kündigungen einen Neueinstieg bewältigen müssen, dazu, ihren Marktwert realistisch einzuschätzen, denn bei aller Qualifikation führen zu hohe Gehaltsforderungen meist umgehend ins Aus. Ein weiterer Tipp der Expertin: Sich nicht auf den einmal erworbenen Fähigkeiten auszuruhen, sondern durch Weiterbildungen auf der Höhe der Anforderungen der Zeit zu bleiben. Wer zu lange in einem Job verharrt, der im nicht liegt, und sich auf einem hohen Gehalt ausruht, engt seine künftigen Berufschancen jedenfalls unnötig ein.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,774543,00.html new" target="_blank">Verdienen Sie zu viel? Karriere-Spiegel 15.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit längst ein Massenphänomen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Technologie macht&#039;s möglich, dass die Grenzen zwischen Job und Freizeit immer mehr verwischen. Einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom zufolge sind 88 Prozent der Beschäftigten auch außerhalb der Arbeitszeit in beruflichen Belangen erreichbar, 29 Prozent sogar jederzeit. 45 Prozent der 1.000 Befragten beschränken ihre Erreichbarkeit auf bestimmte Zeiten. Lediglich 15 Prozent behalten es sich vor, lediglich in Ausnahmefällen auch außerhalb der Arbeitszeit ansprechbar zu sein.<br><a href="http://www.fr-online.de/karriere/jeder-dritte-berufstaetige-ist-immer-erreichbar/-/1473056/8631306/-/index.html new" target="_blank">Jeder dritte Berufstätigge ist immer erreichbar, FR 13.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Frauen achten im Job mehr auf ihre Gesundheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Stress im Job wirkt sich unterschiedlich auf die Geschlechter aus, so das Ergebnis einer Langzeitstudie des Hamburger Diagnostik-Zentrums Fleetinsel. Unter dem Strich achten Frauen mehr auf ihre Gesundheit und sind deshalb trotz beruflicher Anforderungen gesünder als Männer. Während die Mediziner bei 11,3 Prozent der Frauen Bluthochdruck feststellten, waren es bei den Männern mit 19,8 Prozent fast doppelt so viele. Übergewicht wurde bei rund jeder fünften Frau festgestellt, während bei den Männern bereits jeder zweite einen Body Mass Index von mehr als 25 aufwies. Um die Cholesterinwerte ist es bei 44 Prozent der Frauen nicht gut bestellt, bei den Männern sind sogar 57 Prozent von schlechten Blutfettwerten betroffen. Die Mediziner führen die gesundheitlichen Unterschiede bei männlichen und weiblichen Führungskräften darauf zurück, dass Frauen auch in der Familie eher für das Thema Gesundheit zuständig seien und sich deshalb besonders um Gesundheitsfragen kümmern. In die Erhebung flossen die Daten aus 3.333 Check-ups von Führungskräften ein.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:fuehrungskraefte-frauen-machen-gesuender-karriere/60078901.html#utm_source" target="_blank">Frauen machen gesünder Karriere, FTD 16.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeit trotz Urlaub]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Richtig Abschalten im Urlaub? Für immer mehr Arbeitnehmer funktioniert das nicht, so das Ergebnis einer Umfrage unter rund 1.000 Personen des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa. 52,3 Prozent der Befragten arbeiten der Erhebung zufolge auch an freien Tagen - bei den Frauen 48 Prozent, bei den Männern sogar 57 Prozent. Fast jede/r Vierte gab an, sogar häufig in der Freizeit zu arbeiten, während ein Großteil der Befragten im Urlaub nur &quot;hin und wieder&quot; geschäftlich im Einsatz ist. Vor allem die 45- bis 54-Jährigen und die Gutverdiener legen sich besonders ins Zeug. Von Ersteren haben bereits 60 Prozent schon einmal im Urlaub gearbeitet, bei den Befragten mit einem Nettoeinkommen zwischen 3.500 und 4.000 Euro sogar 72 Prozent. Für 41 Prozent der Befragten ist es üblich, dass sich Vorgesetzte oder Kollegen im Urlaub mit Fragen oder dienstlichen Bitten melden - 67 Prozent lassen sich dadurch allerdings die Urlaubsstimmung nicht trüben. 18 Prozent der Befragten gaben an, durch neue Technologien wie Smartphones im Urlaub häufiger aktiv werden zu müssen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-07/umfrage-abschalten-urlaub new" target="_blank">Jeder Zweite arbeitet auch im Urlaub, Die Zeit 15.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Oben heile Welt, unten tobt der Kampf]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Während viele Top-Manager sich in dem Glauben wiegen, in ihrem Unternehmen sei es um die Kultur bestens bestellt, spricht die Realität eine andere Sprache. Die Unternehmensberatung Kienbaum befragte 166 Angehörige des Top- und Mittelmanagements sowie des Personalmanagements zur Bedeutung der Unternehmenskultur. Während die Chefs ihr zu 80 Prozent eine hohe Bedeutung attestieren, sind es im mittleren Management lediglich 64 Prozent und bei den Personalern nur die Hälfte. Ähnliche Divergenzen zeigen sich bei der Bewertung der Qualität der internen Kultur. 59 Prozent der Top-Manager sind der Ansicht, die Unternehmenskultur werde gut bis sehr gut gelebt - eine Überzeugung, der sich lediglich 34 Prozent der Mittelmanager und Personaler anschließen können. Während oben von einer heilen Welt ausgegangen wird, scheinen sich unten die wirklichen Grabenkämpfe zu offenbaren.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:managerstudie-unternehmenskultur-mitarbeiter-ohne-manieren/60070684.html#utm_source" target="_blank">Mitarbeiter ohne Manieren, FTD 5.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Systemkrise des Kapitalismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Magazin Telepolis hat in einem ausführlichen Gespräch mit dem Geographen und Sozialwissenschaftler Jason W. Moore verschiedene Krisenmechanismen des kapitalistischen Systems analysiert und kommt zu ernüchternden Erkenntnissen. Moore bringt in seiner Forschungsarbeit, die die Entwicklung des Kapitalismus über mehrere Jahrhunderte betrachtet, Aspekte wie Nahrungsmittelpreise, Energieressourcen und Produktivitätssteigerungen durch Innovationen in einen Gesamtzusammenhang und zeigt auf, dass die heute sich immer mehr verschärfende Systemkrise nicht zum ersten Mal auftritt, sondern eher systemimmanent ist. Das Neue an der heutigen Situation sei hingegen, dass die früher erfolgreichen Kompensationsmanöver heute nicht mehr greifen können, weil das System an Grenzen stoße. &quot;Historisch hat der Kapitalismus seine Krisen immer dadurch gelöst, dass er neue Sphären erschlossen hat. Er musste ein Grenzland (frontier) erobern, das bisher nicht oder kaum Teil der Warenproduktion war, und damit meine ich die Ausbeutung neuer menschlicher Arbeitskraft ebenso wie die nicht-menschliche Natur. Heute gibt es kein unberührtes Grenzland mehr&quot;, so Moores ernüchternde Diagnose. In den Augen des Wissenschaftlers sind künftig in der Agrarwirtschaft keine nennenswerten Produktivitätssteigerungen mehr zu erreichen und auch die Energieversorgung krankt an abnehmenden Ressourcen und fehlenden Innovationen. Moore sieht die historische Entwicklung des Kapitalismus sehr kritisch, da seiner Ansicht nach im Prinzip alle Entwicklungssprünge immer auf Kosten anderer (z.B. Entwicklungsländer, die in das System einbezogen, aber tendenziell ausgebeutet wurden; der Natur, deren Zerstörung im System nie eingepreist wurde) erfolgten. Da &quot;neue Sphären&quot; (also weniger entwickelte Länder, natürliche Ressourcen) nicht mehr in Sicht seien, büße das Prinzip des ewigen Wachstums nun seine Funktionsfähigkeit ein.<br><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/34/34887/1.html new" target="_blank">&quot;Eine Zivilisation, deren Entwicklungsmöglichkeiten sich erschöpft haben&quot;, Telepolis 14.6.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungsfrauen profitieren von Fachkräftemangel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der sich bereits abzeichnende Fachkräftemangel könnte Frauen, die Interesse an Führungspositionen haben, in die Hände spielen, denn immer mehr Unternehmen befürchten bereits heute, dass sie in den kommenden Jahren nicht mehr genügend qualifizierte Bewerber finden. Einer Untersuchung des Darmstädter Wirtschaftsfoschungsinstituts und der Beratung Kienbaum im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zeigt, dass die politisch gewünschte Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen auf rund 30 Prozent sich durch die Hintertür möglicherweise von selbst verwirklichen wird. Von den 1.884 befragten Führungskräften gab rund ein Drittel an, die Zielmarke von 30 Prozent in den kommenden Jahren zu erreichen - aus eigenem Antrieb oder aufgrund der Zwänge des Bewerbermarktes, denn drei Viertel der Befragten befürchten, dass sie bis 2015 zu wenig qualifizierte (männliche) Bewerber finden werden. Die Prognose für 2020 fällt noch deutlicher aus - hier erwarten sogar 85 Prozent der Befragten Engpässe bei der Besetzung hochqualifizierter Stellen. Die zu erwartenden Engpässe lassen Frauen in einem neuen Licht erscheinen: Rund ein Viertel der befragten Betriebe plant, den Frauenanteil in der Führungsetage auf 10 bis 20 Prozent zu erhöhen, ein Fünftel rechnet sogar mit 20 bis 30 Prozent Frauen im Chefsessel. Die Steigerungen gegenüber dem Ist-Zustand wären erheblich, denn gegenwärtig liegt in knapp der Hälfte der Unternehmen der Frauenanteil in Führungspositionen unter 10 Prozent.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:30-prozent-quote-fachkraeftemangel-bringt-frauen-in-fuehrungspositionen/60075574.html#utm_source" target="_blank">Fachkräftemangel bringt Frauen in Führungspositionen, FTD 9.7.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Es ist wieder einmal so weit. think.work.different macht Sommerferien! Ich wünsche allen LeserInnen schöne Sommertage und bin ab 25. Juli wieder mit frischen News für Sie da. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann</p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungerechtigkeit macht krank]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Bonner Ökonom Armin Falk und der Düsseldorfer Medizinsoziologe Johannes Siegrist haben in einem experimentellen Setting gezeigt, dass eine als ungerecht empfundene Bezahlung der Gesundheit von Arbeitnehmern abträglich ist. Bei dem Experiment wurden 80 Studenten in zweiköpfige Teams eingeteilt und sollten entweder Chef oder Arbeiter sein. Die Arbeiter mussten 25 Minuten lang auf Arbeitsblättern Nullen und Einsen zählen, während die Chefs sich dem süßen Nichtstun hingeben durften. Je mehr Zahlen die Arbeiter addierten, umso mehr Geld erwirtschaftete das Team. Diese Einnahmen durften die Chefs anschließend nach eigenem Ermessen zwischen sich und ihrem &quot;Untergebenen&quot; aufteilen. In der Regel erhielten die Arbeiter dabei einen geringeren Gewinnanteil, als sie erwartet hatten. Diese Ungerechtigkeit versetzte die Betroffenen in Stress, was durch Messungen der Herzfrequenz gemessen wurde. Je stärker die Bezahlung von dem abwich, was die Arbeiter als angemessenen Lohn ansahen, umso weniger variierte ihre Herzfrequenz. Die Herzfrequenzvariabilität ist ein Indikator für die Länge zwischen den Herzschlagintervallen und allgemein sprechen hier größere Schwankungen für eine höhere vegetative Regulationsfähigkeit des Organismus und damit für eine stärkere Lebensenergie. In der Medizin wird eine verringerte Herzfrequenz als Frühindikator für Herzerkrankungen gesehen. Die Erkenntnisse des Experiment decken sich mit statistischen Belegen aus Daten des Sozio-ökonomischen Panels, denn hier bewerteten Befragte, die ihr Einkommen als unfair betrachteten, ihren Gesundheitszustand als schlechter im Vergleich zu den Befragten, die sich als angemessen entlohnt betrachteten. Außerdem litten sie deutlich häufiger unter Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Depressionen. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/stress-durch-unzufriedenheit-ungerechte-loehne-machen-krank-1.1107324 new" target="_blank">Ungerechte Löhne machen krank, SZ 11.6.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jobchancen: Zwischen Zuversicht und Verzweiflung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsenden Straßenproteste junger Menschen in verschiedenen Ländern Europas zeigen: Immer mehr junge Menschen fühlen sich um ihre Zukunftschancen betrofen. Dies zeigt auch eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Universum, bei der 20.000 Studenten der besten europäischen Hochschulen nach ihren Zukunftsperspektiven befragt wurden. Zwar wird den Deutschen immer ein Hang zum Pessimismus unterstellt, doch in der Umfrage unter den 135 vertretenen Nationalitäten erwiesen sie sich am optimistischsten. Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen gab nämlich an, zuversichtlich zu sein, nach dem Studium beim Wunscharbeitgeber punkten zu können. In Großbritannien, Irland, Italien und Griechenland hingegen betrachtet der wissenschaftliche Nachwuchs seine Zukunftsaussichten sehr schlecht - rund zwei Drittel der Befragten dieser Länder schätzen ihre Jobaussichten als düster ein. In Spanien glaubt sogar nur jeder fünfte Befragte, bei einem seiner bevorzugten Unternehmen auch einen Job zu finden. Bei der Frage, was ihnen an ihrem Arbeitgeber wichtig sei, kamen die Studenten nationalitätenübergreifend zu ähnlichen Einschätzungen. Für 72 Prozent ist der gute Ruf des Unternehmens wichtig, 70 Prozent zählen auf den Markterfolg, 66 Prozent schauen nach dem Prestige. Auch die vom Arbeitgeber vertretenen Werte scheinen eine starke Rolle für den Nachwuchs zu spielen. 33 Prozent betrachten genau das Engagement zu Corporate Social Responsibility, weiteren 30 Prozent sind hohe ethische Standards wichtig.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:karrierestart-deutsche-studenten-vertrauensvoll-spanier-sehen-schwarz/60057339.html#utm_source" target="_blank">Deutsche Studenten vertrauensvoll - Spanier sehen schwarz, FTD 26.5.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gesundheitsvorsorge könnte Firmen viel Geld sparen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Unternehmensberatung Booz &amp; Company untersuchte im Auftrag der Felix Burda Stiftung die Folgen, die fehlende Gesundheitsvorsorge für Unternehmen haben kann. Ausfälle durch Krankheit, aber auch die Ansteckung von Kollegen, wenn Mitarbeiter sich krank zur Arbeit schleppen, sind ein teurer Spaß. Rund 225 Milliarden Euro jährlich kostet es deutsche Firmen, dass sie keine Präventionskultur entwickeln, so das Ergebnis der Studie. Jeder in die Mitarbeitergesundheit investierte Euro könne sich hingegen mit fünf bis 16 Euro auszahlen, so die Untersuchung. Das Problem: Selbst die politischen Rahmenbedingungen sind bisher nicht unbedingt dazu geeignet, die Entwicklung einer Präventionskultur zu fördern. So können Betriebskrankenkassen, die mehr als den Richtwert von 2,86 Euro pro Mitarbeiter in Vorsorge investieren, zur Zeit noch vom Bundesversicherungsamt abgemahnt werden.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:krank-zur-arbeit-wenn-niesen-und-husten-zum-kostentreiber-werden/60063019.html#utm_source" target="_blank">Wenn Niesen und Husten zum Kostentreiber werden, FTD 9.6.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gesundheitsvorsorge-könnte-firmen-viel-geld-sparen</link>
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<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Rekordhoch für Führungsfrauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Quotendiskussion ist noch nicht vom Tisch, da melde das Statistische Bundesamt ein neues Rekordhoch für Frauen in der Führungsetage. So lag der Frauenanteil an allen Führungspositionen in privaten Firmen 2010 bei 28 Prozent. Das ist ein Anstieg um sechs Prozentpunkte verglichen mit 1996. Verglichen mit der Tatsache, dass gegenwärtig 46 Prozent aller Beschäftigten weiblich sind, ist das Potential nach oben allerdings noch nicht ausgeschöpft. Erst recht nicht in den großen Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten, denn hier sind nur 17 Prozent Frauen auf der höchsten Führungsebene zu finden, inkl. der zweiten Führungsebene immerhin 23 Prozent - verglichen mit 35 Prozent in Betrieben mit weniger als 50 Mitarbeitern. Legt man die Wachstumsdynamik seit 1996 zugrunde, wäre rein rechnerisch in Deutschlands Chefetagen eine paritätische Besetzung der Führungspositionen mit Männern und Frauen im Jahr 2060 erreicht.<br><a href="http://www.fr-online.de/karriere/mehr-frauen-in-deutschen-chefetagen/-/1473056/8536920/-/index.html new" target="_blank">Mehr Frauen in deutschen Chefetagen, FR 8.6.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Innovation: Kleider aus Milch]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Milch macht&#039;s - zumindest wenn es nach der Designerin und Biologin Anke Domaske geht. Die Gründerin des Model-Labels Madame Chi Chi hat mit Milchfasern experimentiert und stellt aus den Fasern inzwischen Trend-Mode her. Kaseinfasern werden bereits seit 1930 hergestellt, doch war die Produktion sehr ressourcenaufwändig. Um ein Kilogramm Fasern zu erhalten, mussten rund 20.000 Liter Wasser eingesetzt werden. Domaske ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, bei dem lediglich zwei Liter Wasser benötigt werden. Der Vorteil der Faser: Kasein ist ein Nebenprodukt der Milch, bei der Faserherstellung wird keine Chemie verwendet und das Endprodukt ist antibakteriell und antiallergisch. Da die 18 in der Milch enthaltenen Aminosäuren bei der Verarbeitung erhalten bleiben, wirken die Kasein-Kleider sogar wie ein Pflegeprodukt auf der Haut und halten sie geschmeidig. Eine spannende Innovation, die hoffentlich im Bereich der Öko-Mode Spuren hinterlässt.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/junge-profis/article13415070/Diese-Frau-schneidert-Kleider-aus-Milch.html new" target="_blank">Diese Frau schneidert Kleider aus Milch, Welt online 8.6.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=innovation</link>
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<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Leistungsdruck und Probleme am Arbeitsplatz kosten Milliarden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Burn-out ist in aller Munde, doch gerät dabei aus dem Blick, dass Mitarbeiter nicht erst dann zu leiden beginnen, wenn sie kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Oft sind es die kleinen, aber unabwendbaren Unzumutbarkeiten im Joballtag, die den Mitarbeitern das Leben schwer machen - und ihre Leistungsfähigkeit untergraben. Das Hamburger Fürstenberg Institut untersuchte in der Repräsentativbefragung gemeinsam mit Forsa, wo die größten Hemmschuhe im Unternehmen liegen. Die drängendsten Schwierigkeiten in der Firmenwelt: Probleme am Arbeitsplatz 68 Prozent), hoher Leistungsdruck (51 Prozent), fehlende Anerkennung (39 Prozent), schlechte Führung (31 Prozent) und kein Vertrauen in die Unternehmensleitung (26 Prozent). 87 Prozent der Befragten fühlen sich von einem oder mehreren dieser Probleme betroffen. 79 Prozent fühlen sich dadurch in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Das Hamburgische Weltwirtschafts-Institut berechnete auf dieser Basis, dass der deutschen Wirtschaft auf diese Weise jährlich rund 364 Milliarden Euro verloren gehen - was rund 16 Prozent des realen Bruttoinlandsprodukts entspricht.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:mitarbeitergesundheit-burn-out-und-andere-teure-probleme/60062315.html#utm_source" target="_blank">Burn-out und andere teure Probleme, FTD 7.6.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Generation Praktikum setzt auf Qualitätsprüfung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welle der Empörung über die Unzumutbarkeiten, denen eine Vielzahl von Praktikanten während und nach dem Studium ausgesetzt ist, ist längst abgeebbt. Doch das Thema ist immer noch aktuell. Daniel Pütz, Stefan Peukert und Joschka Felten, alle drei Studenten der Universität Witten-Herdecke, wollten es nicht bei Parolen der Entrüstung belassen - sie sind aktiv geworden und haben mit <a href="http://meinpraktikum.de/ new" target="_blank">meinpraktikum.de </a> ein Portal gelauncht, auf dem Praktikanten ihre Erfahrungen mit Kommilitonen teilen können. Die Webseite bietet eine komfortable Übersicht über Unternehmen und bietet ein standardisiertes Bewertungsverfahren an, so dass angehende Praktikanten vorab prüfen können, ob sich eine Bewerbung beim Unternehmen X überhaupt lohnt. Wo vielerorts im Web Firmenbashing längst zur Mode geworden ist, präsentiert sich das Praktikums-Portal völlig pragmatisch. So können Praktikanten bewerten, ob sie während ihres Arbeitseinsatzes im Unternehmen anspruchsvolle Aufgaben übernehmen durften, wie das Arbeitsklima vor Ort ist, ob sich die Firmen angemessen um die Praktikanten kümmern und welche Zukunftsperspektiven mit dem Praktikum verbunden sind. Das Angebot findet bereits große Resonanz. Schon 3.165 Bewertungen über 2.119 Unternehmen sind online, Tendenz steigend. Die differenzierte Bewertung erleichtert es Studenten dabei, die für ihr persönliches Anliegen am ehesten passenden Firmen zu finden. Interessant ist auch, dass wirklich schlechte Bewertungen auf dem Portal eher eine Seltenheit darstellen. Zwar weist der eine oder andere Arbeitgeber in manchen Fällen Schwächen auf, aber schlechtes Feedback über alle Bewertungskategorien hinweg stellt dann doch die Ausnahme dar. Mir gefällt bei dem Angebot besonders, dass hier eine Gruppe tatkräftiger Studenten es nicht bei der Kritik belassen hat, sondern selbst einen Beitrag leistet, um die Dinge besser zu machen.</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=generation-praktikum-setzt-auf-qualitätsprüfung</link>
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<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mitarbeiter müssen wiedererweckt werden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem Weiterbildungsmagazin ManagerSeminare äußert sich der Neurowissenschaftler Gerhard Hüther recht kritisch über typische Motivationssysteme in Unternehmen. &quot;Bestrafung oder Belohnug – es ist vollkommen egal, wie man’s macht: Beides ist eine Dressur, beides ist der Versuch, den Mitarbeiter so abzurichten, wie man ihn braucht. In beiden Fällen kommt ein Mitarbeiter heraus, der sich vorübergehend so verhält, wie man sich ihn wünscht, der also eine gewisse Leistung bringt. Das Fatale aber ist: Die Führungskraft muss sich immer mehr Belohnungen ausdenken oder immer mehr Sanktionen androhen&quot;, mahnt Hüther. Sein Gegenmodell - eine Art Wiederbelebung der Mitarbeiter: &quot;Nach allem, was wir aus der neurobiologischen Forschung der vergangenen Jahre wissen, wäre es wichtig, Mitarbeiter nicht zu fördern, sondern sie wiederzuerwecken. Denn Menschen kommen nicht als Förderungsbedürftige zur Welt. Alle Menschen haben zumindest am Anfang ihres Lebens mal eine Zeit erlebt, wo sie mit großer Begeisterung gelernt, sich Neues angeeignet, etwas entdeckt und gestaltet haben. Das ist ihnen nur leider mit der Zeit durch ungünstige Bildungserfahrungen ausgetrieben worden.&quot; Hüther sieht in Unternehmen gegenwärtig zwei verschiedene Typen von Führungskräften: die, die Mitarbeiter &quot;ausquetschen wie Zitronen&quot;, und solche, die ihre Kraft nutzen, um ihre Mitarbeiter zu inspirieren. Laut Hüther ist das Wecken von Begeisterung der größte Motivationsanker: &quot;Ohne Begeisterung läuft im Hirn nichts. Die Begeisterung muss von innen kommen, als eigenes, inneres Motiv. Nur dann, wenn sich jemand begeistert, werden in seinem Gehirn die so genannten neuroplastischen Botenstoffe ausgeschüttet, die wir Dünger fürs Hirn wirken und die Herausbildung neuer Verknüpfungen ermöglichen.&quot;<br><a href="http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Gerald-Huether-im-Interview-Belohnung-ist-genauso-falsch-wie,206932 new" target="_blank">Belohnung ist genauso falsch wie Bestrafung, ManagerSeminare Juni 2010</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mitarbeiter-müssen-wiedererweckt-werden</link>
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<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Self-Cloning als Sackgasse]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein besseres Diversity-Management könnte der deutschen Industrie Einsparungen von jährlich 20,8 Milliarden Euro einbringen, so das Ergebnis einer Studie von Roland Berger. Die Berater kritisieren den Hang vieler Unternehmen zum &quot;Self-Cloning&quot; - die Chancen auf Aufstieg stehen für die Mitarbeiter am besten, die dem Chef, der über die Beförderung befindet, am ähnlichsten sind. Die Folgen: Unternehmen verstehen fremde Märkte nicht, weil internationale Mitarbeiter fehlen; sie verschlafen Trends und aktuelle Entwicklungen, weil im Vorstand nur Experten für das, was ein Unternehmen bereits anbietet sitzen; die homogene Führungsriege wird kritikunfähig, weil alle Beteiligten ähnlicher Meinung sind. Die Experten von Roland Berger raten deshalb, die Gremien, die über Beförderung entscheiden, immer wieder neu zu besetzen, damit auch frische Kandidaten eine Chance auf Aufstieg haben. Noch drastischer könne ein Rotationsprinzip wirken, bei dem Führungskräfte gleicher Hierarchieebene immer wieder neue Abteilungen kennenlernen. Auch könne es helfen, Führungskräfte mit neuen Perspektiven zu konfrontieren, beispielsweise durch einen externen Coach, der nicht in freiwilliger Subordination dem Chef nach dem Mund redet. Allein rund fünf Prozent aller 40,4 Millionen Angestellten in Deutschland wechselten jedes Jahr freiwillig den Job, so Roland Berger. Pro Wechsel kostet das rund 52.000 Euro. Durch ein konstruktives Diversity-Management könnten Firmen diese Kosten in den Augen der Berater um zehn bis 30 Prozent senken.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,766160,00.html new" target="_blank">Warum sich Führungskräfte gerne klonen, Karriere-Spiegel 1.6.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Kühnheit und Kontrollverlust]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ geht in einem Beitrag aktuellen Forschungsergebnissen zur &quot;dunklen Seite der Macht&quot; nach und beleuchtet, warum vor allem Führungskräfte immer wieder zu Egomanie neigen. So zeigen psychologische Experimente, dass Menschen, die in einer Gruppe eine Sonderrolle zugewiesen bekommen, fast postwendend die exponierte Position für egoistisches Verhalten nutzen. In einem anderen psychologischen Test, bei dem die Probanden mit unterschiedlichen Wörtern konfrontiert wurden (z.B. dreist, ärgerlich, unverschämt vs. Respekt, zuvorkommen, höflich) zeigte sich, dass die Probanden, die dem Negativvokabular ausgesetzt waren, sich später auch unkooperativer verhielten. In den Augen der Forscher ein Indiz dafür, dass Verhalten nicht nur vom freien Willen abhänge, sondern auch von der aktuellen Verfassung, in der sich jemand befinde. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass Macht das Denken &quot;banalisiere&quot; und häufig dazu führe, die Dinge nur noch aus dem eigenen Blickwinkel heraus wahrzunehmen. Dies zeigt sich auch bei Untersuchungen zur Egozentrik. In einem Experiment mit Führungspersonen sagten alle Probanden, dass Schummeleien bei der Reisekostenabrechnung ein ernstes Vergehen seien - gab man ihnen jedoch die Möglichkeit, unbeaufsichtigt das Ergebnis ihrer Abrechnung auszuwürfeln, erhöhten 20 Prozent den tatsächlichen Betrag nach Gutdünken - &quot;eine Kühnheit gegen die Statistik, die Untergebene nicht wagten&quot;, so die FAZ. Und eine, die, auch das stellten die Wissenschaftler fest, bis zum totalen Kontrollverlust führen kann.<br><a href="http://www.faz.net/artikel/C30783/was-im-kopf-des-chefs-vorgeht-die-dunkle-seite-der-macht-30389432.html new" target="_blank">Die dunkle Seite der Macht, FAZ 31.5.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erste Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel am Kiosk]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>[html]&lt;img src=&quot;<a href="http://www.zenpop.de/blog/images/WIR_Ausgabe_1_2011.jpg&amp;quot">http://www.zenpop.de/blog/images/WIR_Ausgabe_1_2011.jpg&amp;quot</a>; align=&quot;left&quot; vspace=&quot;10&quot; hspace=&quot;10&quot;&gt;[/html]Heute eine Meldung in eigener Sache: Nach mehreren Wochen der emsigen Vorbereitung ist ab sofort die erste Ausgabe des neuen Magazins &quot;WIR - Menschen im Wandel&quot; am Kiosk erhältlich. In einem Portrait der Währungsexpertin Margrit Kennedy beleuchten wir neue Perspektiven der Geldwirtschaft. In meinem Beitrag zum Thema &quot;Wirtschaft zwischen Wohlstand und Wohlbefinden&quot; stelle ich verschiedene Wachstumsmodelle vor und gehe der Frage nach, welche Perspektiven von Wohlstand und Wohlbefinden für die heutige Gesellschaft zielführend sein könnten. Ein Beitrag über den Deutschen Fußballbund und die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft zeigt, wie der Nachhaltigkeitstrend in den Fußballstadien ankommt. Und in einem weiteren Beitrag gehe ich den aktuellen Entwicklungen im Feld der Mikrokredite nach. &quot;WIR - Menschen im Wandel&quot; ist ein journalistisches Bottom-up-Projekt, das ich mit meinen Journalistenkollegen Dr. Jens Heisterkamp und Dr. Christoph Quarch realisiere. Neben einer kleinen Einlage durch uns finanziert sich das Heft in der Anfangsphase vor allem durch die Unterstützung seiner LeserInnen, denn wir benötigen für die ersten drei Jahre Kapital in Höhe von 200.000 Euro. Die Unterstützung, die uns seit der Realisierung der Nullnummer zuteil wurde, ist enorm. Wir haben bereits mehrere Hundert Abonnenten und es wurden bereits Beteiligungen im mittleren fünfstelligen Bereich gezeichnet. Damit wir WIR zu einem festen Bestandteil der Medienwelt machen können, sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen, denn bisher arbeiten Redaktion, Grafik und das tatkräftige Unterstützerteam des info3 Verlags, der uns bei der Realisierung zur Seite steht, fast ausschließlich auf Basis von vorerst ehrenamtlichen Einlagen, die an die Mitarbeiter ausgezahlt werden können, sobald das Magazin ein Plus erwirtschaftet. Wenn Sie also eine unabhängige und vor allem über den Horizont konventioneller Medien weit hinausreichende Berichterstattung zu den Themen, die uns heute alle bewegen, zu schätzen wissen, dann unterstützen Sie uns. Für nur 24 Euro erhalten Sie bereits ein Schnupperabo über drei Ausgaben, für das Doppelte ein Jahresabo. Noch mehr helfen Sie uns, wenn Sie ein 10-Jahres-Förderabo in Höhe von 500,- Euro abschließen oder gar einen Gründungsbaustein zeichnen (ab 1.000 Euro möglich). WIR freuen uns auf Sie!<br><a href="http://www.wir-menschen-im-wandel.de/ new" target="_blank">WIR-Magazin: Abobestellung und Beteiligungsmöglichkeiten</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Chefsessel: Immer jünger, immer kürzer]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die obersten Chefs in internationalen Unternehmen werden immer jünger und haben eine immer kürzere Verweildauer in ihrem Job, so das Ergebnis einer Untersuchung der Strategieberatung Booz &amp; Company, die jährlich die Nachfolge der CEOs in den 2.500 weltgrößten börsennotierten Unternehmen untersucht. Dabei werden die Chefs - vor allem in Deutschland - immer jünger, treten aber auch in immer jüngeren Jahren wieder ab. Lag 2010 die durchschnittliche Verweildauer auf dem CEO-Posten im Schnitt bei 6,1 Jahren, waren es 2003 noch zwei Jahre mehr. Heute tritt der Unternehmenslenker im Schnitt mit 55,4 Jahren ab, 2003 lag das Durchschnittsalter der Abgänger noch beim 58,6 Jahren. Dabei werden die CEOs nicht unbedingt gefeuert - dies traft 2010 nur auf rund 20 Prozent der deutschen CEOs zu. Vielmehr sorgen kurze Verträge mit einer Laufzeit von häufig nur drei bis fünf Jahren für diese Fluktuation. Ein Trend, der den vielfach eingeforderten Bemühungen nach langfristigen Unternehmenserfolgen zuwiderläuft, denn vor allem kurze Amtszeiten motivieren eher dazu, die eigene Person zu optimieren statt das Unternehmen, für das man tätig ist, so die Experten. Auch seien selbst fünf Jahre ein viel zu kurzer Zeitraum, um in einem Unternehmen wirklich etwas zu bewegen. Was die Performance der Chefs angeht, liegen CEOs, die von außen kommen, deutlich besser als interne Gewächse. Sie erwirtschafteten im deutschsprachigen Raum 2010 eine Aktienrendite von 12,5 Prozent, während es bei den Eigengewächsen lediglich 0,8 Prozent waren. Randnotiz: CEO ist nach wie vor ein Männer-Job. Bei den 291 Wechseln, die es 2010 an den Spitzen der 300 größten börsennotierten Konzerne gab, wurden lediglich zehn Frauen berufen - drei davon sogar nur als Interimslösung.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/chefs-von-heute-sind-juenger-und-gehen-frueher/4183752.html?p4183752" target="_blank">Chefs von heute sind jünger - und gehen früher, HB 25.5.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Veränderung braucht Zeit und Übung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Financial Times Deutschland zeigt in einem ausführlichen Beitrag, wie Change Management von den Erkenntnissen der Neurowissenschaften profitieren kann. Der Artikel bezieht sich auf die Forschungsarbeiten des Psychologen und Neurowissenschaftlers Jeffrey Schwartz, des Organisationsentwicklers Pablo Gaito und des Beraters Doug Lennick. Das Trio hat herausgefunden, dass die im Business häufig beobachtete Veränderungsresistenz von Menschen und Systemen nicht zuletzt daran liegt, dass Gewohnheiten grundsätzlich schwer zu verändern sind, weil sie im Gehirn in sehr &quot;tiefen&quot; Bereichen abgelegt werden und dort ähnlich wie viele halbautomatische Abläufe des Alltagslebens gespeichert sind. Der Zugang zu diesen oft unbewussten Routinen wird am ehesten dann möglich, wenn es Menschen gelingt, ihre Überzeugungen und Verhaltensmuster zu erkennen und zu reflektieren. Um Veränderungen anzustoßen, müsse also die Aufmerksam der Menschen auf die gewünschten neuen Bedingungen gelenkt werden und sie brauchen Orientierung, um die dafür notwendigen Denk- und Verhaltensweisen zu entwickeln und zu etablieren. Die Forscher haben auf Basis dieser Erkenntnisse einen Stufenplan entwickelt, der das Change Management erleichtern soll. Zunächst einmal sei es wichtig, die Notwendigkeit der gewünschten Veränderung zu verdeutlichen und durch das Verhalten der Führungskräfte zu untermauern. Die Veränderungen müssten positiv besetzt sein, so dass die Betroffenen dazu konstruktive Gefühle entwickeln können. Ein Nachdenken über die positiven, zu erreichenden Ziele kann diese positiven Gefühle unterstützen. Verhaltensänderungen schließlich sollten langsam, sukzessive und mit stetigen Wiederholungen eingeführt werden, denn nur durch konstante Wiederholungen könne sich das neue Verhalten auch in den Gehirnstrukturen etablieren. Alles in allem zeigt die wissenschaftliche Betrachtung, dass der Versuch, Veränderungen - im schlimmsten Fall noch gegen den Willen der Betroffenen - sich nicht durchprügeln lassen. Sie brauchen Zeit und müssen der Konstitution des Menschen gerecht werden, nicht von hier auf jetzt all seine inneren Programme über Bord werfen zu können.<a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:change-management-mit-neurowissenschaft-mitarbeiterverhalten-aendern/60056070.html#utm_source" target="_blank">Mit Neurowissenschaft Mitarbeiterverhalten ändern, FTD 1.6.11</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Klartext ist im Business Mangelware]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Zeit spricht der Rhetorikexperte Thilo Baum über die Sprachverwarlosung im Business. &quot;Die meisten Menschen denken nicht nach, bevor sie sprechen. Wer klar und präzise formulieren möchte, muss vorher strukturiert denken&quot;, mahnt der Experte. Die vielen im Business gebräuchlichen Floskeln legen nahe, dass es mit dem Denken nicht so weit her sein kann. Baum kritisiert beispielsweise, dass viele Phrasen sich in Kausalitäten erschöpfen, also um ein Warum kreisen, das auf die Vergangenheit gerichtet ist, während es deutlich konstruktiver wäre, nach dem Wozu zu fragen, nach Zwecken und gewünschten Ergebnissen. Auch bemängelt der Rhetoriker, dass sich in der Sprache von Wirtschaft, Politik und Medien eine Verschleierungstaktik eingeschlichen habe, die sich immer weiter vom realen Leben entferne. &quot;Wer authentisch ist, produziert keine Worthülsen&quot;, hält Baum dieser Unsitte entgegen und wirbt auch für mehr Empathie in der Kommunikation, denn schließlich sei es Aufgabe eines Redners, sicherzustellen, dass ihn seine Adressaten auch verstehen.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-05/interview-thilo-baum-rhetorik/komplettansicht new" target="_blank">&quot;Wer authentisch ist, produziert keine Worthülsen&quot;, Die Zeit 2.6.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachhaltigkeit hat Marktpotential von 25 bis 30 Prozent]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Metastudie der Universität Hohenheim geht davon aus, dass das Nachhaltigkeitspotential in der Textil- und Lebensmittelbranche bei 25 bis 30 Prozent liegt. Die Forscher sehen hier einen Trend, der kaum noch aufzuhalten sein werde. So kündigte beispielsweise der Bekleidungshersteller H&amp;M an, bis 2020 sein Sortiment komplett auf nachhaltig produzierte Baumwolle umzustellen. Adidas will bis 2018 nur noch Produkte aus nachhaltig angebauter Baumwolle auf den Markt bringen. Ein Problem bei der neuen Euphorie könnte die Preissensitivität der Verbraucher sein, denn diese sind laut Studie lediglich bereit, für nachhaltige Produkte fünf bis zehn Prozent höhere Preise zu bezahlen als für konventionelle Waren. Wo Firmen aber zum Teil doppelt so hohe Preise verlangen (die aufgrund des deutlich höheren Aufwands vielfach auch gerechtfertigt sind), wird dies von vielen Konsumenten als Abzocke empfunden. Es scheint, dass am Markt noch eine Menge Aufklärungsarbeit notwendig ist, denn da gegenwärtig vor allem bei den Schnäppchen oft eine gewisse Rücksichtslosigkeit gegenüber Mensch und Natur die niedrigen Preise ermöglicht, müsste den Kunden erst einmal transparent gemacht werden, was wirkliche Nachhaltigkeit tatsächlich kostet.<br><a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/oeko-ja--aber-ehrlich/-/1472780/8456080/-/index.html new" target="_blank">Öko ja, aber ehrlich, Frankfurter Rundschau 17.5.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führung in Krisenzeiten: Opfer oder Ermöglicher?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Initiative für wirtschaftliche Weiterentwicklung transectors hat den Umgang mit der Wirtschaftskrise innerhalb des Top-Managements untersucht. Befragt wurden 500 Top-Manager aus der ersten und zweiten Führungsebene aus Konzernen und mittelständischen Unternehmen. Dabei haben die Wissenschaftler sieben Typen der Krisenbewältigung ausgemacht. Die &quot;Opfer&quot; (17,8 Prozent) assoziieren mit der gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklung vor allem Ohnmacht, Verlust und Scheitern. Die &quot;Macher&quot; (20,6 Prozent) stellen sich zwar aktiv den regressiven Tendenzen am Markt entgegen, sehen aber ähnlich wie der Opfer-Typ vor allem Bedrohungsszenarien. Die &quot;Dogmatiker&quot; (12,3 Prozent) begegnen der Krise mit Verzicht, betrachten sie als Strafe und sind im Hinblick auf ihren Angstpegel ähnlich angstbehaftet wie die beiden ersten Typen. Die &quot;Gewinner&quot; (15,8 Prozent) sehen zwar auch die Herausforderung des wirtschaftlichen Überlebenskampfes, betrachten die gegenwärtige Wirtschaftssituation aber vor allem als Chance. Die &quot;Kommunikatoren&quot; (10,3 Prozent) nutzen die Situation, um neue Solidarität herzustellen. Die &quot;Aufklärer&quot; (12,3 Prozent) sehen in der Krise einen Reinigungsprozess, in dessen Rahmen sich das Wirtschaftssystem erneuern kann und muss. Die &quot;Ermöglicher&quot; (10,9 Prozent) wiederum erkennen in der Krise ein Tor zu einer &quot;höheren Ordnung&quot;, einen Prozess, der zwar schmerzhaft ist, aber auch zu einem qualitativ verstandenen Wachstum führen wird.<br><a href="http://www.transectors.org/download/transectors_ergebnisse_21032011.pdf new" target="_blank">Link zur Studie</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jobfrust und Sinnlosigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Städte-Studie des Instituts Research Now in den zehn größten deutschen Städten sowie in Dresden und Leipzig mit 1.200 Männern und Frauen zeigt, in welchen Regionen die Arbeitnehmer als zufriedensten sind, ihren Job als sinnvoll betrachten, ein kollegiales Arbeitsklima vorfinden oder sich unterfordert fühlen. Die Abweichungen vom Durchschnitt sind dabei von Stadt zu Stadt zum Teil erheblich. Bundesweit sind beispielsweise 16 Prozent der Befragten zufrieden mit ihrem Job - die Kölner sind mit 28 Prozent dabei am zufriedensten, in Stuttgart hingegen sind es nur 5 Prozent. Immerhin 8 Prozent der Befragten empfinden ihren Job als sinnlos - in Dresden sind es nur 2 Prozent, in Düsseldorf hingegen 14 Prozent. Die Düsseldorfer sind auch die Spitzenreiter, was eine Unterforderung im Job angeht - während der Bundesdurchschnitt hier bei 26 Prozent liegt, fühlen sich 41 Prozent der Düsseldorfer unterfordert, in Dresden hingegen lediglich 16 Prozent. Probleme mit Kollegen sind für 11 Prozent der deutschen Arbeitnehmer ein Thema - in Bremen gar für 16 Prozent, in Dortmund hingegen lediglich für 3 Prozent.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/tipps/article13381495/Der-Jobfrust-Pegel-der-Deutschen-im-Staedtevergleich.html new" target="_blank">Der Jobfrust-Pegel der Deutschen im Städtevergleich, Welt 19.5.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen verdienen weniger als Männer - und das hat Gründe]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Zuge der aufgeflammten Diskussion um mehr Gleichberechtigung von Frauen im Erwerbsleben wird auch immer wieder darüber diskutiert, dass Frauen im Schnitt ein Viertel weniger verdienen als Männer. Auf Spiegel online geht Arbeitsmarktforscher Joachim Möller der Frage auf den Grund. Laut Statistiken liegt das Fraueneinkommen etwa um 23 Prozent unter dem von Männern, doch der Teufel steckt im Detail. Eine wichtige Ursache für die Diskrepanz zwischen Männer- und Fraueneinkommen liege laut Möller in der Berufswahl von Frauen - sie arbeiten häufig in Branchen, in denen die Gehälter insgesamt niedriger liegen. Rechnet man diesen Aspekt aus der Lohndifferenz heraus, bleibe ein grundsätzlicher Gehaltsunterschied von etwa 12 Prozent. Da Männer mehr Überstunden machen als Frauen, ist ein Teil dieser 12 Prozent Unterschied der geringeren Arbeitszeit von Frauen geschuldet. Hinzu komme, dass Männer häufiger in Positionen wie Gruppen- oder Teamleiter tätig sind, was ebenfalls zu einer höheren Bezahlung führt. Laut Spiegel beruht die geringere Entlohnung von Frauen damit weniger auf einer finanziellen Ungleichbehandlung im Einzelfall, sondern ist das Resultat gesellschaftlicher Strukturen. <br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,762905,00.html new" target="_blank">Frauen bekommen nur drei Viertel des Lohns - stimmt&#039;s?, Spiegel online 17.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-verdienen-weniger-als-männer---und-das-hat-gründe</link>
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<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Chefetage hat wenig Zeit zum Denken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer Glosse geht die Süddeutsche Zeitung der Frage auf den Grund, welchen Stellenwert das Nachdenken in Unternehmen hat - und kommt dabei zu ernüchternden Ergebnissen. Rajesh Chandy von der London School of Economics schätzt, dass Top-Führungskräfte drei bis vier Prozent ihres Tages damit verbringen, über langfristige Firmenstrategien nachzudenken. Bezogen auf einen 12-Stunden-Arbeitstag sollte also immerhin eine halbe Stunde Strategieplanung herausspringen, rechnet die SZ vor. Für viele Beschäftigte laut SZ ein eher unglaubwürdiges Ergebnis, erleben sie es doch allzu oft, dass die lieben Vorgesetzten sich hauptsächlich mit Strategien beschäftigen, wie sie ihre eigene Macht absichern. Nicht besser sieht es bei den Mittelmanagern aus. In einer Studie der Beratungsfirma Coretelligence äußerten mehr als 60 Prozent der Befragten, dass ihnen ihr Job kaum Möglichkeiten zu konzeptionellem Denken biete, weil sie im Tagesgeschäft zu eingespannt seien und in der Informationsflut untergingen. 58 Prozent erklärten zudem, dass neue Denkansätze in ihrem Unternehmen ohnehin nicht honoriert würden. Nachdenken? In vielen Firmen also eher Fehlanzeige ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/fuehrungsspitzen-chefs-im-alltag-alles-ausser-nachdenken-1.1097837 new" target="_blank">Chefs im Alltag: Alles außer nachdenken, SZ 16.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=chefetage-hat-wenig-zeit-zum-denken</link>
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<pubDate>Tue, 31 May 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Puma als Vorreiter auf dem Weg zu Ökobilanzen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Sportartikelhersteller Puma setzt ein Zeichen im Hinblick auf die Transparenz von Umwelteingriffen, die durch die Aktivitäten des Unternehmens entstehen. In seiner Geschäftsbilanz 2010 beziffert der Konzern erstmals die gesamten Umweltkosten, die in seiner Wertschöpfungskette anfallen. Die Umweltkosten des Konzerns selbst liegen bei 7,2 Millionen Euro - weitere 87,2 Millionen Euro fallen bei den Zulieferern an. Für eine Tonne CO2-Ausstoß wurden 66 Euro veranschlagt, für einen Kubikmeter verbrauchtes Wasser im Schnitt 0,81 Euro. Hier wurden auch die sozialen Kosten einbezogen, so dass der Wasserverbrauch in Regionen mit geringen Wasservorkommen deutlich höher gewichtet wird. Puma will in der nächsten Zeit weitere Umweltkriterien in seine Bilanzierung einbeziehen und sukzessive die Umweltauswirkungen seiner Geschäftsaktivitäten minimieren. Zwar lassen sich in vielen Bereichen Umweltkosten noch nicht fundiert beziffern, doch Umweltverbände loben den Schritt von Puma als Pionierleistung. Immerhin wird auf diese Weise erstmals offiziell in einer Konzernbilanz eingeräumt, dass das Wirtschaften eines Unternehmens durchaus seinen Preis hat.<br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/der-wahre-preis-der-turnschuhe/ new" target="_blank">Der wahre Preis der Turnschuhe, taz 16.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=puma-als-vorreiter-auf-dem-weg-zu-ökobilanzen</link>
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<pubDate>Mon, 30 May 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entwicklung ist wichtiger als Geld]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Allein mit Geld lässt sich der Nachwuchs für Unternehmen in der heutigen Zeit wohl nicht mehr rekrutieren, wie eine Untersuchung der Managementberatung Kienbaum im Auftrag des Familienunternehmens Haniel zeigt. Befragt wurden 279 Absolventen zu ihren Vorstellungen des Berufseinstiegs. Wichtigstes Argument für die Wahl eines Arbeitgebers ist für 70 Prozent, dass ihnen Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden. 60 Prozent setzen auf eine kollegiale Atmosphäre, 57 Prozent wollen eine gute Work-Life-Balance. Erst an vierter Stelle nennen 49 Prozent der Befragten die Vergütung - gefolgt von Internationalität (44 Prozent) und zukünftigen Karriereoptionen (38 Prozent).<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:karrierestart-berufsanfaengern-ist-geld-nicht-so-wichtig/60054617.html#utm_source" target="_blank">Berufsanfängern ist Geld nicht so wichtig, FTD 20.5.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 May 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fair Trade legt um 27 Prozent zu]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Fairer Handel scheint ein Thema zu sein, das den Deutschen unter den Nägeln brennt. Im vergangenen Jahr legte der Handel mit Fairtrade-Produkten hierzulande um 27 Prozent zu. Es wurden Waren im Wert von etwa 340 Millionen verkauft. Umfragen zufolge kennen bereits 77 Prozent der Bevölkerung das Siegel für fairen Handel, 93 Prozent davon finden es glaubwürdig. Bereits mehr als 180 Unternehmen bieten Fairtrade-Produkte in mehr als 30.000 Supermärkten und Bioläden an. In der Gastronomie sind es rund 18.000 Einrichtungen, die fair Gehandeltes auf den Tisch bringen.<br><a href="http://glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/fairtrade-waechst-um-27-prozent/ new" target="_blank">Fairtrade wächst um 27 Prozent, Glocalist 4.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fair-trade-legt-um-27-prozent-zu</link>
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<pubDate>Thu, 26 May 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld oder Freunde? Für jede Kultur bedeutet Erfolg etwas anderes]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die ESSEC Business School und das französische Marktforschungsinstitut CSA haben in einer weltweiten Studie mit 3.000 Teilnehmern untersucht, was Menschen unter Erfolg verstehen. Die regionalen Unterschiede bei den Antworten zeigen, welche Facetten sich hinter dem Begriff verbergen - und spiegeln unterschiedliche politische, kulturelle und wirtschaftliche Voraussetzungen der Regionen wider. Deutschen Führungskräften scheint es an Selbstbewusstsein nicht zu mangeln: 82 Prozent von ihnen betrachten sich als sehr oder ziemlich erfolgreich. Erfolg verbinden die Deutschen vor allem mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Für 96 Prozent sind wahre Freunde das wichtigste, gefolgt von einem glücklichen Familienleben, einer erfüllten Freizeit und Partnerschaft. Nur jeder Dritte wäre in Deutschland bereit, für den Erfolg Opfer zu bringen, wenn dies dazu führt, dass Familie, Freunde, das Liebesleben oder die Gesundheit darunter leiden. Für Chinesen bemisst sich Erfolg hingegen hauptsächlich in barer Münze - 79 Prozent von ihnen betrachten ihr gespartes Vermögen als Zeichen ihres Erfolges. In Marokko betrachten drei Viertel der Befragten ein eigenes Unternehmen als wichtiges Erfolgsmerkmal - in Westeuropa trifft dies hingegen nur auf etwa 40 Prozent der Befragten zu.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:erfolgsforschung-erst-die-karriere-dann-die-liebe-oder-umgekehrt/60051934.html#utm_source" target="_blank">Erst die Karriere, dann die Liebe - oder umgekehrt? FTD 17.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geld-oder-freunde-für-jede-kultur-bedeutet-erfolg-etwas-anderes</link>
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<pubDate>Wed, 25 May 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Den &quot;Guten&quot; nimmt man die Nachhaltigkeit ab]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie des Instituts für Handelsforschung zeigt, dass kritische Verbraucher auf die wachsenden Greenwashing-Aktivitäten vieler Firmen eher nicht hereinfallen. Mit dem so genannten CSR-Tracker befragt das Institut Verbraucher im Hinblick auf sechs Dimensionen der unternehmerischen Verantwortung, nämlich Aufrichtigkeit in der öffentlichen Information, Fairness im Wettbewerb, Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Kultur, Engagement für den Erhalt der Umwelt, Mitarbeiterbehandlung und soziale und ökologische Werte im Produktangebot. Spitzenreiter im gegenwärtigen Ranking ist die Biosupermarktkette Alnatura mit einem Indexwert von 71, gefolgt von der Supermarktkette tegut mit 63 Punkten und der Drogeriemarktkette dm mit 60 Punkten. Schlusslichter bilden die Drogeriekette Schlecker (31 Punkte), die immer wieder Aufsehen erregt, weil sie ihre Mitarbeiter nicht sonderlich pfleglich behandelt, und der Textildiscounter KiK (29 Punkte), der in der Vergangenheit durch die Zahlung von Niedrigstlöhnen negativ in Erscheinung trat. Die Verbraucher registrieren also durchaus, wie in den Medien über das Verhalten von Firmen berichtet wird, und ziehen daraus Konsequenzen.<br><a href="http://www.ifhkoeln.de/ifh_csr-tracker__alnatura_tegut_und_dm.php new" target="_blank">Pressemitteilung des Instituts für Handelsforschung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 May 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[5.000 Euro netto machen glücklich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen streben nicht nach den Millionen - drei Viertel von ihnen wären schon mit einem Nettoeinkommen von bis zu 5.000 Euro glücklich, so das Ergebnis einer Umfrage des Vermögensverwalters Packenius, Mademann und Partner. Von diesem Glück trennen den Durchschnittsdeutschen allerdings 3.428 Euro, denn das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen liegt in Deutschland bei lediglich 1.572 Euro. Doch materieller Reichtum ist für die Deutschen längst nicht alles. 69 Prozent ist vor allem ihre Gesundheit wichtig, 66 Prozent die Familie.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/das-gehalts-glueck-der-deutschen-464442/ new" target="_blank">Das (Gehalts-)Glück der Deutschen, WiWo 28.4.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=5.000-euro-netto-machen-glücklich</link>
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<pubDate>Mon, 23 May 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beim Erfolg auch an Niederlagen denken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nichts ist im Business unbeliebter, als über das Scheitern nachzudenken - oder es sogar zuzugeben. Diese Angst vor dem Eingestehen einer Niederlage ist es aber, die das Scheitern nur umso schlimmer werden lässt, denn wer vor sich selbst nicht zugeben kann, dass seine Pläne nicht den gewünschten Erfolg haben, läuft Gefahr, sich in eine Sackgasse zu manövrieren. &quot;Wer gut scheitert, der akzeptiert seine Situation, findet also die Kraft, seinen eingeschlagenen Weg abzubrechen. Das ist schwierig, weil man an dem eigentlichen Vorhaben hängt, Zeit und Geld investiert hat. Aber diese Einsicht ermöglicht eine neue Zielorientierung. Im Gegensatz zum schlechten Scheitern, bei dem eine neue Weichenstellung zum Erfolg nicht möglich ist. Die Situation wird einfach geleugnet&quot;, meint der Philosoph Hans-Jürgen Stöhr, der in Rostock eine Agentur für &quot;gescheites Scheitern&quot; leitet. Frauen sind dabei, so der Berater, deutlich besser gewappnet als Männer: &quot;Männer gehen ganz anders mit dem Scheitern um als Frauen. Männer sind verbissener, haben den Eindruck, dass sie als Männer nicht scheitern dürften. Eigentlich sollten mehr Frauen Unternehmerinnen werden und Führungspositionen übernehmen. Frauen sind bedächtiger, ganzheitlicher und wägen mehr ab. Sie verhalten sich eben klug auf ihrem Weg zum Erfolg und scheitern damit weniger.&quot; Da fühlen wir uns doch an Altmeister Beckett erinnert - des irischen Dramatikers Devise war: &quot;Einmal versuchen, scheitern. Wieder versuchen, wieder scheitern. Besser scheitern.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E5A36B6E48C214DB2A15AA0D865D5A507~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">&quot;Männer scheitern schlechter als Frauen&quot;, FAZ 12.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=beim-erfolg-auch-an-niederlagen-denken</link>
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<pubDate>Fri, 20 May 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ältere Arbeitnehmer überzeugen durch Routine]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Obwohl der demographische Wandel bereits jetzt erahnen lässt, dass in Zukunft auch ältere Arbeitnehmer länger in den Arbeitsprozess eingebunden werden müssen, wenn Deutschland seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten möchte, gilt in vielen Firmen nach wie vor ein Jugenddarwinismus - jüngeren Arbeitnehmern wird eine bessere Performance zugeschrieben, so dass Ältere nur allzu oft außen vor bleiben. Eine Studie des Mannheim Research Institute for the Economics of Aging zeigt nun, dass es gerade die Alten sind, die Firmen mit ihrem in Jahrzehnten erworbenen Know-how besonders nutzen. Die Forscher werteten vertrauliche Statistiken der Mercedes-Benz-Lastwagenfabrik Wörtz aus vier Jahren aus und stellten fest, dass es vor allem die älteren, langjährigen Mitarbeiter sind, die die Fehlerquote drücken, denn aufgrund ihres umfassenden Know-hows machen sie vor allem weniger schwerwiegende Fehler. Maßgeblich ist dabei nicht allein das Alter, sondern die Dauer der Betriebszugehörigkeit - ein Grund mehr für Firmen, sich über ihre Mitarbeiterbindung Gedanken zu machen.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2011-05/wirtschaft-produktivitaet new" target="_blank">Routine schlägt Jugend, Die Zeit 13.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=ältere-arbeitnehmer-überzeugen-durch-routine</link>
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<pubDate>Thu, 19 May 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Drei Viertel der Arbeitnehmer fühlen sich von Mobbing bedroht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Umfrage des Jobportals Monster.de wirft ein ernüchterndes Licht auf die Arbeitswelt: 75 Prozent der an der Befragung Teilnehmenden gab hier an, schon einmal selbst Oper von Mobbing gewesen zu sein, weitere 15 Prozent verwiesen darauf, dass Kollegen in ihrem Unternehmen bereits betroffen gewesen seien. Lediglich 10 Prozent der Umfrageteilnehmer meinten, in ihrem Unternehmen sei das Arbeitsklima angenehm und Mobbing käme nicht vor. Die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen: Zwar wurde bei der Umfrage erklärt, dass Mobbing sich von gewöhnlichen Ärgernissen am Arbeitsplatz wie Streit und Unstimmigkeiten unter Kollegen deutlich unterscheide, beispielsweise durch Belästigungen, Abwertungen, Kränkungen und Ausgrenzungen über längere Zeiträume, aber alleine die Selbstwahrnehmung der Mitarbeiter ist schon ein Alarmzeichen, zeigt sie doch, dass anscheinend viele Mitarbeiter unter dem Arbeitsklima in ihrem Unternehmen leiden (wobei bei freiwilligen Umfragen auch der Effekt, dass vor allem diejenigen, die ihrem Unmut Ausdruck verleihen wollen, daran teilnehmen). Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz geht von mehr als 12 Millionen Mobbingopfern in der Europäischen Union aus. Bei geschätzten 330 Millionen Arbeitnehmern wären das drei bis vier Prozent. Allerdings muss man in diesem sensiblen Feld auch davon ausgehen, dass nur ein Bruchteil der Betroffenen ihre prekäre Lage überhaupt offiziell macht, die Dunkelziffer also wahrscheinlich deutlich höher ist.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:gesundheitsmanagement-mobbing-der-kleinkrieg-am-arbeitsplatz/60047037.html#utm_source" target="_blank">Mobbing, der Kleinkrieg am Arbeitsplatz, FTD 6.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=drei-viertel-der-arbeitnehmer-fühlen-sich-von-mobbing-bedroht</link>
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<pubDate>Wed, 18 May 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[89 Prozent der Deutschen sind zufrieden mit ihrem Job]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Großteil der deutschen Arbeitnehmer ist zufrieden mit seinem Job. Laut einer Umfrage des Magazins Stern sind 40 Prozent der Befragten sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, weitere 49 Prozent zufrieden. Frauen sind dabei glücklicher als Männer - unter ihnen waren 43 Prozent sehr zufrieden mit ihrem Job, unter den Männern lediglich 36 Prozent. Die zufriedenste Berufsgruppe sind die Beamten - unter ihnen sind sogar 42 Prozent sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, während es unter den Arbeitern lediglich 24 Prozent. Allerdings: 38 Prozent der Befragten klagen über zu geringe Bezahlung, 44 Prozent wünschen sich mehr Einsatz der Gewerkschaften für die Belange von Arbeitnehmern.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/frauen-sind-im-job-gluecklicher-als-maenner-464681/ new" target="_blank">Frauen sind im Job glücklicher als Männer, WiWo 29.4.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=89-prozent-der-deutschen-sind-zufrieden-mit-ihrem-job</link>
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<pubDate>Tue, 17 May 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die Kultur der Wirtschaft hilft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Aus der Sicht betriebswirtschaftlicher Hardliner sind Kulturausgaben häufig entbehrlich, und so wird in Zeiten klammer Haushalte nur allzu oft von Städten, über denen der Pleitegeier kreist, der Rotstift beim Kulturangebot angesetzt. Ein Reflex, der möglicherweise mittel- bis langfristig der wirtschaftlichen Stärke ganzer Regionen schaden könnte, denn Regionalökonomen der University of Stirling haben herausgefunden, dass gerade die Kulturangebote es sind, die hochqualifizierte Arbeitskräfte anziehen und damit der wirtschaftlichen Prosperität dienlich sind. Der Durchschnitt von Hochschul- und Fachhochschulabsolventen liegt Deutschlandweit bei etwa sieben Prozent. Pro zehn Kilometer, die ein Landkreis näher am Standort eines Opernhauses liegt, steigt dieser Anteil um 0,28 Prozentpunkte. Mit jedem Prozentpunkt mehr an Hochqualifizierten steigt wiederum die BIP-Wachstumsrate im Landkreis um 0,24 bis 0,49 Prozentpunkte. Die Kulturinvestitionen dienen also nicht nur der Kunst, sondern fördern auch die wirtschaftliche Prosperität der Regionen.<br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">Die Oper lässt das Land erblühen, FAS 8.5.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-die-kultur-der-wirtschaft-hilft</link>
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<pubDate>Mon, 16 May 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Werte der Erfolgreichen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Beraterin Dorothee Echter hat untersucht, welche Werte besonders erfolgreiche Top-Führungskräfte auszeichnen. Dabei hat sie drei Merkmale herausgefiltert, die für fast alle Führungsgrößen kennzeichnend sind. Top-Leute verfügen über einen überdurchschnittlich starken inneren Antrieb und ein &quot;echtes inneres Anliegen, für das sie andere begeistern können&quot;. Diese Überzeugung ist verbunden mit einer &quot;Erfolgsgewissheit&quot;, die sich auf enge Mitarbeiter und die mittlere Managementebene übertrage - also auf den Personenkreis, der letztlich für die konkrete Umsetzung der Visionen im Business zuständig ist. Ein weiterer Punkt: Top-Leute &quot;arbeiten ständig an sich selbst, sind extrem lern- und wissbegierig&quot;. Es geht also einerseits um Charisma, aber, so Echter, auch um echte Verbundenheit, denn ihrer Erfahrung nach zeichnen sich die High Potentials auch durch feine Antennen aus, mit denen sie erkennen, welche Menschen in ihrem Umfeld wirklich authentisch sind.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/leadership/article12986005/Diese-Werte-sind-wichtig-in-der-Welt-der-Maechtigen.html?print" target="_blank">Diese Werte sind wichtig in der Welt der Mächtigen, Die Welt 28.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 13 May 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer andere negativ einschätzt, reagiert egoistischer]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Forscher des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern haben in einer Studie herausgefunden, dass ein negatives Urteil über andere Menschen in kooperativen Settings den Egoismus erhöht. In Gemeinwohlspielen wurden die Teilnehmer vor ein Dilemma gestellt: Ihr eigenes soziales oder egoistisches Verhalten konnte Gewinn oder Verlust bringen, je nachdem, wie sich die anderen Mitspieler verhielten. Aus Perspektive der Gemeinschaft wäre ein Investment ins Kollektiv besser, auf individueller Ebene rentiert sich Egoismus, da die Teilnehmer einen Bonus erhalten konnten, ohne selbst zu investieren. Es zeigte sich. dass die Teilnehmer, die von ihren Mitprobanden ein positives Bild hatten, deutlich altruistischer agierten als diejenigen, die ihre Mitspieler eher negativ bewerteten. Auch als die Probanden positive Informationen über ihre Mitspieler erhielten, veränderten nur wenige ihr Verhalten in Richtung Kooperation. Daraus schlossen die Forscher, dass einmal gefällte Negativurteile sich nur schwer revidieren lassen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/313363.html new" target="_blank">Einflussreiches Menschenbild, wissenschaft.de 14.4.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-andere-negativ-einschätzt,-reagiert-egoistischer</link>
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<pubDate>Thu, 12 May 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Öko-Anlagen sind nicht unbedingt grün]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Verbrauchermagazin Ökotest hat grüne Geldanlagen unter die Lupe genommen und dabei festgestellt: Nicht überall, wo Öko draufsteht, sind auch umweltverträgliche Anlagen drin. In 51 von 73 untersuchten grünen Geldanlagen identifizierten die Tester beispielsweise Aktien von Atomfirmen. Da Atomstrom aufgrund seiner vorgeblich CO2-armen Produktion von der Industrie gerne ein grünes Image verpasst bekommt, schließen sich viele Fonds dieser Argumentation anscheinend gerne an. Auch Rüstungsfirmen, Chemiekonzerne und Öl-Multis finden sich häufig in vermeintlichen Öko-Fonds. Diese bizarren Kombinationen kommen teils auch deshalb zustande, weil viele Fonds nach einem &quot;Best in Class&quot;-Prinzip operieren: Sie legen Felder fest, in denen investiert werden soll, und wählen dann aus den verschiedenen Industrien das jeweils ökologisch am besten aufgestellte Unternehmen für das Portfolio aus. Anleger sollten beim Fondskauf also genau prüfen, was wirklich im Portfolio ist und nach welchen Kriterien die Fonds Aktien auswählen.<br><a href="http://presse.oekotest.de/presse/PM-M1104-GrueneFonds.pdf new" target="_blank">Pressemitteilung Öko-Test</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 11 May 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Neid-Faktor im Job]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind Sie neidisch auf Kollegen? Neid gehört im Job zu den größten Tabu-Themen, denn - so die Meinung von Experten - er ist häufig ein Signal für mangelndes Selbstwertgefühl, und wer gibt dies schon gerne zu? &quot;Über dieses Gefühl spricht man einfach nicht. Diese Emotion funktioniert über den Vergleich. Menschen spüren eine Unterlegenheit, die sie nicht sofort ausgleichen können. Kratzt diese Unterlegenheit an meinem Selbstwert, ist der Neid programmiert“, erklärt der Hamburger Psychologe Christian Warneke. Die Ohnmachtsgefühle suchen sich dann ein - destruktives - Ventil. So gibt es Studien, die belegen, dass in rund 60 Prozent aller Mobbing-Fälle Neid ein wesentlicher Auslöser ist. In der Wirtschaft wird Neid auch zum unausgesprochenen Problem, weil er wesentlich von den Voraussetzungen der heutigen Businesskultur prägt. &quot;Neid ist ein typisches Phänomen von Gesellschaften, die Gerechtigkeit mit Gleichheit gleichsetzen. So ist unsere Wirtschaft nicht aufgebaut, sie funktioniert nach dem Konkurrenzprinzip&quot;, sagt etwa die Psychologin Felicitas von Elverfeldt. Sie sieht verschiedene Reaktionsmuster, mit denen Neider reagieren. Wer glaubt, er könne nicht das gleiche erreichen wie derjenige, den er beneidet, flüchtet sich oft in Frustration und Depression. Menschen mit mehr Selbstwertgefühl reagieren mit einer &quot;Jetzt erst recht&quot;-Haltung und krempeln die Ärmel hoch, um ähnliches zu erreichen wie die Person, auf die sich ihr Neid richtet. Auch Empörung kann zu einem Ventil werden - der Neider wertet andere ab, um sich selbst besser zu fühlen. Als konstruktive Bewältigungsstrategie bewerten Experten die schonungslose Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Wer sich eingestehen kann, etwas, was andere können, selbst nicht zu können, kann seinen Blick frei machen für die eigenen Qualitäten - und sieht dann vielleicht deutlich weniger Grund für Neidgefühle.<br><a href="http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~EBD7775363D4B4906A935852E0F709FFA~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Das Leid vom Neid, FAZ 27.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 10 May 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Genossenschaft statt Heuschrecken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Sturm der Entrüstung entbrandete Ende 2010, als öffentlich wurde, dass der insolvente Arcandor-Konzern einen Verkauf seines Tochter-Unternehmens hessnatur an den Private-Equity-Investor Carlyle erwägt. Öko-Textilien im Portfolio eines Konzerns, der auch im Rüstungsgeschäft aktiv ist? Für viele Mitarbeiter und Kunden schlicht unvorstellbar. Mit Unterstützung von Attac und dem Netzwerk Solidarische Ökonomie gründet hessnatur nun eine Genossenschaft, die die Eigenständigkeit des Vorreiters in Sachen Öko-Mode erhalten soll und hessnatur selbst übernehmen möchte. Beteiligen kann man sich mit Anteilen ab 250 Euro. Ab einer Beteiligungssumme von 1.000 Euro winken sogar vier Prozent Zinsen. <br><a href="http://www.hngeno.de/ new" target="_blank">hessnatur Genossenschaft</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 09 May 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führungsfaktor Empathie]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit Spiegel Online spricht Stefan Groß-Selbeck, Chef des Businessnetzwerkes Xing, über die Qualitäten, die Führungskräfte heute benötigen. &quot;Die wichtigste Eigenschaft, die man heute braucht, ist Empathie - die Fähigkeit, andere Menschen zu verstehen und für eine Sache zu begeistern&quot;, so Groß-Selbeck. Um die heutigen Knowledge Worker bei der Stange zu halten, müssten Chefs die Jobs spannend und herausfordern gestalten und die Eigenmotivation ihrer Mitarbeiter kanalisieren und auf ein gemeinsames Ziel ausrichten. Wichtigste Meilensteine bei dieser Aufgabe: Transparenz und Einbindung. &quot;Entscheidend ist Klarheit in der Kommunikation. Die Menschen wollen wissen, für welche Ziele sie arbeiten, und sie wollen sich in diesen Zielen wiederfinden. Das gilt für den Einzelnen genauso wie für ganze Teams: Wenn Einigkeit und Transparenz fehlen, leidet das Ergebnis. In der Softwarebranche gilt als Faustregel: Ein hochmotivierter Entwickler schafft zehnmal so viel wie ein wenig motivierter. Da sehen Sie, welches Potential in der richtigen Motivation steckt&quot;, meint Groß-Selbeck.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,751565,00.html new" target="_blank">&quot;Motivierte Mitarbeiter schaffen das Zehnfache&quot;, Karrierespiegel 21.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 06 May 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Immer mehr Working Poor]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Arm trotz Arbeit - ein Phänomen, dass laut Hans-Böckler-Stiftung immer weiter um sich greift. In Deutschland fallen nach Erkenntnissen der Stiftung, die die neuesten Daten der europäischen Statistik zu Einkommens- und Lebensbedingungen auswertete, bereits sieben Prozent aller Beschäftigten unter die Armutsgrenze. Die Stiftung geht davon aus, dass diese Zahl weiter steigen wird, da Geringverdiener immer öfter die Hauptverdiener in einem Haushalt seien. EU-weit liegt die Armutsquote unter den Erwerbstätigen zwischen 3,9 und 16,9 Prozent - Deutschland liegt mit 6,9 Prozent im Mittelfeld.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-zu-gehaeltern-arm-trotz-arbeit-1.1087711 new" target="_blank">Arm trotz Arbeit, SZ 20.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 05 May 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Burn-outs nehmen weiter zu]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Im vergangenen Jahr ging fast jeder zehnte Fehltag von Arbeitnehmern auf psychische Erkrankungen zurück, so die Analyse der AOL, die die Krankmeldungen von mehr als zehn Millionen Versicherten auswertete. Das ist ein Anstieg von rund 80 Prozent seit 1999. Insgesamt blieb der Krankenstand gleich, d.h. der Anteil der psychischen Beschwerden an den Gesamterkrankungen stieg an. Burn-out, Stress und totale Erschöpfung führten dazu, dass - hochgerechnet auf alle gesetzlich Versicherten - im vergangenen Jahr knapp 100.000 Arbeitnehmer aufgrund dieser Diagnosen krankgeschrieben waren. Seit 2004 summierten sich die Burn-out-Fehltage auf insgesamt 1,8 Millionen. Frauen mittleren Alters sind besonders betroffen - sie werden doppelt so oft wie ihre männlichen Kollegen krankgeschrieben.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/2011-04/burn-out-erkrankungen new" target="_blank">Zahl der Burn-out-Erkrankungen steigt, Die Zeit 19.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 May 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Unsicherheitsvermeider in der Führungsetage]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele deutsche Chefs sind &quot;Unsicherheitsvermeider&quot; - und untergraben damit die Motivation ihrer Mitarbeiter. Zu diesem Schluss kommt der Professor für Wirtschaftspsychologie Christian Dormann von der Universität Mainz. Drei wesentliche Faktoren beeinflussen seiner Meinung nach die Zufriedenheit der Mitarbeiter: Stetige Rückmeldungen durch den Chef, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und Autonomie. Kontrollfreaks jedoch schränken den Handlungsspielraum ihrer Untergebenen stark ein und untergraben damit die Arbeitszufriedenheit. Dabei zeigt längst auch die betriebliche Gesundheitsforschung: Mitarbeiter mit größerer Entscheidungsfreiheit sind seltener krank. Erkenntnisse wie diese systematisch in einer Unternehmenskultur zu verankern, braucht sechs bis sieben Jahre, so der Unternehmensberater Jörg Schülke. Die gute Nachricht: Viele der notwendigen Veränderungen kosten zumindest kein Geld, denn Feedback, mehr Augenhöhe im Joballtag und mehr Eigenverantwortung sind gratis zu haben.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,756247,00.html new" target="_blank">Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter, Karrierespiegel 18.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 03 May 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wieder zum eigenen Takt finden]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Urlaub ist nicht gleich Urlaub, sagt der Burn-out-Experte Michael Sadre Chirazzi-Stark, Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Asklepios-Westlinikums in Hamburg. Der Mediziner rät beispielsweise dazu, die Auszeiten aus dem Joballtag gemäß der eigenen Persönlichkeit zu planen. Wer im Job sehr extrovertiert arbeite, tue gut daran, im Urlaub nicht auch noch dem Aktionismus zu frönen. Vor allem Menschen in helfenden Berufen tue es gut, sich in den Ferien einmal selbst bemuttern zu lassen. Der Urlaub solle dabei nicht nur ein Gegengewicht zu einseitigen Ausrichtungen im Job darstellen, sondern es auch ermöglichen, wieder zu einem eigenen Zeitrhythmus zu finden. Auch rät der Experte vom Urlaub auf Balkonien ab, denn häufig erleben seiner Einschätzung nach Menschen, die im Urlaub zu Hause bleiben, kaum einen Unterschied zwischen Arbeitsalltag und Ferien. Ein ganz grundsätzliches Problem, dass viele erschöpft in die Ferien aufbrechen lasse: Dem menschlichen Bedürfnis nach rein körperlicher Erholung wird längst durch Arbeitszeitregelungen, anatomisch geprüfte Arbeitsplätze und den Arbeitsschutz insgesamt Rechnung getragen - die mentale Belastung im Job hingegen, die zu immer höheren Raten an Burn-out-Erkrankungen und psychischen Krankheiten führt, wird hingegen noch kaum im Betriebsalltag berücksichtigt.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/burn-out-experte-im-gespraech-urlaub-zu-hause-keine-gute-idee-1.1085912 new" target="_blank">Urlaub zu Hause? Keine gute Idee, SZ 17.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 02 May 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Taktstock für Führungskräfte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Dirigent Gernot Schulz und der Kommunikationsmanager Manfred Harnischfeger vermitteln mit ihrem Seminar &quot;Dirigieren und Führen&quot; Managern neue Einblicke in ihre Führungskompetenz. Mit dem Taktstock ein Orchester anzuführen, sorge für unmittelbares Feedback, so dass die Teilnehmer ihre Stärken und Schwächen ganz direkt reflektieren können. So machen manche der Seminarbesucher die Erfahrung, dass zu viel Gefuchtel - sprich Kontrolle - eher zu einer monotonen musikalischen Darbietung führt. Weniger Bewegungen mit dem Taktstock hingegen lassen den Musikern mehr Freiheit und die Melodie kann fließen - ein Plädoyer dafür, es auch im Führungsalltag lieber bei guten Anstößen zu belassen, anstatt alle Prozesse durch und durch kontrollieren zu wollen. Der Ausflug in die Musikwelt macht aus mäßigen Managern sicherlich nicht ad hoc Führungsgrößen - Anstöße zur Reflektion, die im Businessalltag oft untergehen, liefert er hingegen durchaus.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-04/reportage-managerseminar-musik?page" target="_blank">Mit Musik führen lernen, Die Zeit 18.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Werden nun die Männer diskriminiert?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche geht in einem Beitrag den verstärkten Bemühungen großer Unternehmen nach, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen und kommt dabei zu der Erkenntnis, dass es wohl künftig die Männer sein werden, die im Job unter Diskriminierung zu leiden haben. Knapp die Hälfte der Dax-30-Unternehmen hat sich inzwischen intern eine Frauenquote verordnet. So will BMW den Frauenanteil im Top-Management von heute 9 auf 16 Prozent im Jahr 2020 erhöhen. Bayer plant, bis 2015 jede dritte Führungsposition mit Frauen zu besetzen und bis 2017 jeden fünften Aufsichtsratssitz. Die Allianz will mittelfristig im Top-Management 30 Prozent Frauen, im Aufsichtsrat 25 Prozent. Bei Barmer soll sich der Frauenanteil in der Führungsebene sogar von heute 20 Prozent auf 50 Prozent erhöhen. Der Nachholbedarf ist auch immens, denn in lediglich 17 der 160 börsennotierten deutschen Unternehmen sind Frauen bisher im Vorstand vertreten und nur 21 von 668 Spitzenpositionen sind mit Frauen besetzt. &quot;Opfer&quot; der aus Angst vor einer gesetzlichen Frauenquote selbstverordneten Aufholjagd könnten nun die hochqualifizierten Männer sein. &quot;Eine Frauenquote bekämpft die Diskriminierung der Frauen nun mithilfe einer so genannten &#039;umgekehrten Diskriminierung&#039; der Männer. In der Sache heißt das aber nichts anderes, als dass neue an die Stelle alter Ungleichbehandlungen treten&quot;, bemängelt der Jurist Jan Lüttringhaus vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht. Und Jürgen Schupp, Leiter des Sozioökonomischen Panels am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, kritisiert: &quot;Unter Gerechtigkeitsgesichtspunkten ist es wenig plausibel, warum jüngere Männer nun jahrelang für die fraglos vorhandenen Versäumnisse der Vergangenheit büßen sollen.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/frauenquote-bedroht-maennerkarrieren-461921/ new" target="_blank">Frauenquote bedroht Männerkarrieren, WiWo 8.4.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=werden-nun-die-männer-diskriminiert</link>
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<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Wohlergehen ist nicht allein eine finanzielle Dimension]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der FAZ erklärt der britische Nachhaltigkeitsökonom Tim Jackson, warum wir unser Verständnis von Wohlstand und Wachstum verändern sollten. Für Jackson ist augenscheinlich, dass Wohlstand nicht nur eine finanzielle Kategorie ist, sondern eher die Dimension des Wohlergehens betrifft, die nicht zwingend an stetiges Wirtschaftswachstum gekoppelt sei. &quot;Spricht man von Wohlstand nur als einem wachsenden volkswirtschaftlichen Einkommen, verwechselt man die Ziele mit den Mitteln&quot;, so Jackson. Der Nachhaltigkeitsökonom kritisiert nicht zuletzt, dass der bestehende Markt eine Korrektivfunktion vermissen lasse, die Wachstumsziele auch mit ökologischen Kriterien abgleiche: &quot;Er hat zugelassen, dass Kapital bei wenigen Akteuren akkumuliert wurde, während die Risiken vom Staat getragen wurden. Wir haben eine Finanzkrise erlebt, die beinahe das ganze System zum Einsturz gebracht hätte. Sie hat die gesamte wachstumsorientierte Wirtschaft zeitweise zum Erliegen gebracht. Die Idee, dass der Markt alleine entscheiden sollte, überzeugt nicht. Ihm muss immer ein Rahmen gesetzt werden, der akkumulative Prozesse bestraft oder privilegiert. Wenn der Rahmen ressourcenintensives Wirtschaften mit hohen sozialen Kosten bestrafen soll, ist das eine gesellschaftliche Entscheidung – darum geht es beim Regieren: Freiheiten einzuschränken im Dienste des Allgemeinguts.&quot; Für Jackson ist klar, dass Prosperität auch ohne permanentes Wachstum auskommt, weil sich dann die Schwerpunkte einer Gesellschaft verschieben. &quot;Wir haben uns inzwischen zu einer Gesellschaft entwickelt, in der wir uns den Luxus von Kunst und Unterhaltung leisten können. Sie haben auch schon in viel ärmeren Gesellschaften in der Vergangenheit existiert. Kreativität ist also nicht die göttliche Beigabe des Wachstums. Selbst wenn nur wohlhabende Menschen über die Probleme der Wachstumsgesellschaft nachdenken können, hält sie das nicht von der Pflicht ab, genau das zu tun. Es ist absolut notwendig, den zwei Milliarden Menschen, die mit weniger als 2 Dollar am Tag leben müssen, mehr materielle Güter zur Verfügung zu stellen. Ein Modell, das sie besser mit Kleidung und Nahrungsmitteln ausstattet, ist essentiell. In den reichen Volkswirtschaften ist es anders. Hier können wir darüber nachdenken, welche Art des sozialen Fortschritts wir wollen. Kann er bedeuten: immer mehr für immer?&quot;, so Jacksons kritische Anmerkung mit einer Prise visionärem Geist.<br><a href="http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~EB138D39C5C3B445F8B80175EF7784970~ATpl~Ecommon~Sspezial.html new" target="_blank">&quot;Wohlstand besteht nicht nur aus Einkommen&quot;, FAZ 18.4.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wohlergehen-ist-nicht-allein-eine-finanzielle-dimension</link>
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<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer satt ist, ist gerechter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der israelischen Ben Gurion Universität und der New Yorker Columbia University wirft ein neues Licht auf die vermeintliche Unabhängigkeit gerichtlicher Entscheidungen. Die Wissenschaftler untersuchten 1.112 Gerichtsurteile, die von acht verschiedenen Richtern an zwei israelischen Gerichtshöfen in 50 Verhandlungstagen gefällt wurden. Bei allen Fällen ging es darum, ob Häftlinge auf Bewährung entlassen werden oder Auflagen auferlegt bekommen. Dabei zeigte sich im Tagesverlauf, dass die Richter zu Beginn des Sitzungstages recht milde waren und 65 Prozent der Anträge positiv beschieden - die Quote sank jedoch im Laufe des Tages zunehmend, bis hin zur Ablehnung jedes Gesuchs. Diese Dynamik entwickelte sich analog zu den Essenspausen, die die Richter machten. Sowohl nach der Frühstückspause als auch nach dem Mittagessenstieg die Zustimmungsrate zunächst an, um dann wieder abzufallen. Dieses Muster zeigte sich bei jedem Richter und an jedem Verhandlungstag. Die Wirtschaftspsychologen vermuten, dass Menschen, je erschöpfter sie sind, zu einer Beibehaltung des Status quo tendieren, weil dieses Verhalten die geringste Anstrengung bedeutet - ein Zusammenhang, der bereits in mehreren Studien nachgewiesen wurde. Umgekehrt könnte man spekulieren, dass ein konstanter Blutzuckerspiegel gerichtliche Verfahren vielleicht gerechter machen würde. ;-)<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/wirtschaftspsychologie-hungriger-richter-hartes-urteil-1.1084416 new" target="_blank">Hungrige Richter - hartes Urteil, SZ 13.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Politik beginnt im Gehirn]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Forscher des University College London haben herausgefunden, das Unterschiede in der politischen Einstellung sich im Gehirn nachweisen lassen. Sie untersuchten zunächst anhand der Einordnung auf einer Punkteskala die politische Orientierung von 100 Studenten. Anschließend wurden die Hirnstrukturen der Probanden mittels Kernspintomographie untersucht. Bei Studenten, die sich als rechtskonservativ bezeichnet hatten, war hier die Amygdala - und insbesondere ihr rechter Teil - deutlich größer. Dieser Teil des Gehirns spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf Angst und die Unterscheidung zwischen Freund und Feind. So reagieren Menschen mit größerer Amygdala stärker auf Bedrohungen und sind anfälliger für Ekel. Bei den Studenten, die sich als linksliberal einstuften, fanden die Wissenschaftler mehr graue Hirnmasse i vorderen Gyrus cinguli. Dieses Areal des limbischen Systems ist mit der Fähigkeit verbunden, mit Unsicherheit und Konflikten umzugehen. Zwar lässt sich auf Basis der Gehirnstrukturen nicht zweifelsfrei vorhersagen, welche politische Orientierung ein Mensch hat, jedoch gelang es den Forschern, auf Basis der Hirnunterschiede mit einer Trefferquote von 70 Prozent, zwischen Liberalen und Konservativen zu unterscheiden. Der ursächliche Zusammenhang, also die Frage, ob die politische Einstellung ein Resultat der Gehirnstruktur ist oder ob sie die Gehirnstruktur formt, lässt sich mit dieser Untersuchung noch nicht klären. Eine Langzeitstudie soll nun erforschen, wie sich die Hirnbereiche und die politische Einstellung über Jahre hinweg verändern.<br><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,755724,00.html new" target="_blank">Hirnstruktur kann politische Einstellung verraten, Spiegel online 8.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wachstum ist eine Frage der Entwicklung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ geht in einem Interview mit Erich Harsch, dem Vorsitzenden von dm, wieder einmal der Frage nach, warum die von dem Anthroposophen Götz Werner gegründete Drogeriekette über die Maßen erfolgreich ist - und das, obwohl sie gängige Businessprinzipien auf den Kopf stellt. So wird Harsch nicht müde zu betonen: &quot;Mit Geld motiviert man nicht.&quot; Deshalb hat das Unternehmen sich auch nicht etwa einen Wachstumskurs auf die Fahnen geschrieben, sondern spricht lieber von Entwicklung - ein Unterschied, der Folgen hat. &quot;Unser Ziel heißt Entwicklung, Wachstum kommt dann meistens von selbst. ... Bei dm ist alles eine Frage der Haltung. Es geht nicht darum, den Gewinn zu maximieren, sondern den Kundennutzen. Man kann nur so oder so ticken. Wenn viele glückliche [Kunden] kommen, kommt auch der Erfolg&quot;, sagt Harsch. Auch zum Thema Mitarbeitermotivation äußert der dm-Mann sich kompromisslos: &quot;Unmotivierte Mitarbeiter können Sie auch mit Geld nicht ändern. Wir glauben daran, dass die persönliche Freude daraus kommt, dass man gestalten kann. Bonussysteme, die unterstellen, dass sich einer nur bewegt, wenn man ihm eine Wurst vorhält, sind menschenverachtend.&quot; Mit dieser klaren Linie ist dm über die Maßen erfolgreich - allein 2011 soll der Umsatz auf mehr als sechs Milliarden Euro steigen. Auch was die Rendite angeht, grenzt dm sich von der Konkurrenz ab, denn das Unternehmen gibt sich mit einem Prozent Rendite zufrieden. &quot;Die Frage ist doch, was mache ich mit dem Gewinn? Geht das Geld raus oder sorge ich dafür, dass sich der Überschuss infolge von sinnvollen Investitionen in Grenzen hält. Wir haben uns für den zweiten Weg entschieden&quot;, so Harsch.<br><a href="http://www.faz.net/p/RubCE5E4A7C4D514EF49385D627A87356A9/Dx1~E9EAA484DCA62E83936E09D3C01B7E7BA~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">&quot;Mit Geld motiviert man nicht&quot;, FAZ 15.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Spirituelle Intelligenz im Business]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Am 24. Mai 2011 findet in der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin ein Vortrag mit Cindy Wigglesworth zum Thema Spirituelle Intelligenz statt. Wigglesworth arbeitet mit ihrem Beratungsunternehmen Deep Change seit Jahren zu dem Thema und hat ein Modell entwickelt, das die verschiedenen Formen von Intelligenz, also auch kognitive und emotionale Intelligenz, in ein Verhältnis zueinander setzt. Auf dieser Basis entwickelte sie auch einen Test zur Spirituellen Intelligenz, mit dem sich verschiedene Indikatoren messen und so die entsprechenden Potentiale evaluieren lassen. Wigglesworths Arbeit gilt dabei vor allem der Bedeutung von Spiritueller Intelligenz im Business und ihrer Entwicklung im Hinblick auf Leadership-Qualitäten.<br><a href="http://events.r20.constantcontact.com/register/event?oeidk" target="_blank">Informationen zur Veranstaltung</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Optimisten tun sich im Job leichter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Optimisten finden leichter die besseren Jobs als Menschen, die mit einer eher pessimistischen Perspektive durchs Leben gehen, so das Fazit einer amerikanischen Studie der Universitäten Duke und Yale. Die Ökonomen untersuchten, wie sich die Grundhaltung von MBA-Studenten auf deren Jobchancen auswirkt. Die Absolventen, die durch einen Test als eher optimistisch eingestuft wurden, fanden dabei schneller Praktikumsplätze und mussten auch bei der anschließenden Jobsuche weniger potentielle Arbeitgeber kontaktieren und bekamen zudem in den meisten Fällen eher die Jobs, die auf ihrer Prioritätenliste ganz oben standen. In vertiefenden Analysen zeigte sich, dass die Optimisten dabei durchaus wählerischer waren als die Pessimisten - sie lehnten häufiger Angebote ab in der Hoffnung auf noch bessere Offerten und landeten öfter bei dem von ihnen favorisierten Arbeitgeber. Was Qualifikation und Intelligenz angeht, fanden die Forscher zwischen beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede. Die Optimisten waren zwar zum Teil charismatischer als die Pessimisten, aber auch dies erklärt die Erfolgsunterschiede nur zum Teil. Die Forscher erklären sich die höhere Erfolgsrate der Optimisten damit, dass diese gut mit Problemen umgehen können und auch eher bereit seien, ihre Strategien zu verändern, wenn sich diese als nicht erfolgreich erweisen. Außerdem vermuten die Ökonomen, dass sich oftmals &quot;sich selbst erfüllende Prophezeiungen&quot; einstellen - wer mit einer positiven Grundhaltung an eine Aufgabe herangeht, kann also tendenziell damit rechnen, erfolgreicher zu sein. Interessante Fußnote: Auch Studenten, die auf andere optimistisch wirken, sich selbst aber eher als Pessimisten einstufen, haben gute Karrierechancen. <br><a href="http://www.faz.net/p/Rub035D49F52EC347D5A803F3F19B49A0EA/Dx2~E5E3C329A3A55427A35B731D137392246~ATpl~Ecommon~Scontent.html new?true" target="_blank">Das Glas ist halb voll, FAS 10.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Von Karrieristen und Idealisten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Selbstselektion an Universitäten und in der Wirtschaft führt dazu, dass sich das System kaum verändert, so die ernüchternde Erkenntnis des Wirtschafts- und Organisationspsychologen Lutz von Rosenstiel. Er hat in der Arbeitswelt drei Typen ausgemacht. Die - eher harmlosen - Freizeit-Könige, die möglichst wenig Engagement im Job bringen wollen, gibt es in allen Studienfächern. Die Idealisten zieht es vor allem in die Sozial- und Naturwissenschaften - mit dem Ergebnis, dass sie kaum Einfluss auf die Wirtschaft nehmen (können). Die Karriereristen wiederum fühlen sich vor allem von den Wirtschaftswissenschaften angezogen. Ihre Agenda: erfolgreich sein und viel Geld verdienen. Die dem System inhärenten Selektionsprozesse führen letztlich dazu, dass das business as usual sich selbst am Leben erhält. &quot;Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium ist vor allem für diesen Menschentypus interessant. Wir nennen das den Selektionseffekt. Hinzu kommt aber der so genannte Sozialisationseffekt: Wenn die Studierenden gelehrt bekommen, dass der Markt alles regelt, legitimiert das ihre Karriereambitionen und verstärkt ihre Verhaltensmuster. Man muss sich auch noch einmal vor Augen führen, wie die Volkswirte denken: Sie sagen, dass Wohlstand das Wohlbefinden stärkt. Das heißt im Umkehrschluss: Es ist legitim, wenn man alles tut, um Wachstum und Gewinn zu optimieren. Dabei ist aber schon die Annahme, dass Wohlstand glücklicher macht, falsch, das ist empirisch bewiesen&quot;, beschreibt von Rosenstiel das Dilemma. Seine Kritik: Einerseits werde an den Universitäten zu wenig auf soziale und humane Komponenten eingegangen. Andererseits suchen Unternehmen meist gezielt nach den Karriereristen - die dann zwar manchmal durch Korruptionsaffären für Negativschlagzeilen sorgen, aber eben dem System auch dienen. Zwar werde immer wieder propagiert, wie wichtig Querdenker für Unternehmen seien, doch die Praxis Lehre, dass diese, wenn die Unternehmenskultur auf Karriere getrimmt ist, entweder erst gar nicht eingestellt würden oder aber im Unternehmen auf der Strecke bleiben, so von Rosenstiel. Der Experte fordert daher ein radikales Umdenken: &quot;Für die Unternehmen gilt immer noch das Sprichwort &#039;Der Fisch stinkt vom Kopfe her&#039;. Will heißen: Wenn die Unternehmensleitung Gewinnmaximierung als einziges Ziel definiert, könnten im Unternehmen noch so viele ambitionierte und idealistische Menschen arbeiten - es würde sich nichts ändern. Gleichzeitig muss es überhaupt erst einmal anders denkende Absolventen geben, die Unternehmen einstellen könnten. Und um die zu kriegen, müsste man die Ausbildung reformieren. Denn mit den jetzigen Lehrinhalten können die Universitäten kaum Querdenker und Idealisten zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium bewegen.&quot;<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,749462,00.html new" target="_blank">&quot;Den Job bekommt der Karrierist, nicht der Querdenker&quot;, Spiegel online 6.4.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Gehirn ist plastischer als gedacht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Dank der Neurowissenschaften wissen wir längst, dass unser Gehirn sehr formbar ist und sich auch im Erwachsenenaltern noch neue Fähigkeiten nachhaltig entwickeln und verankern lassen. Wie schnell aber der Umbau dann tatsächlich vonstatten geht, überraschte ein Forscherteam aus China und den USA dann doch. Sie machten mit 19 chinesischen Studenten einen Test, bei die Probanden in fünf Sitzungen, auf drei Tage verteilt, willkürlich entwickelte Farbnamen für Blau- und Grüntöne lernen sollten. Wurden Ihnen die Farbtöne dann gezeigt, mussten sie diese benennen. Insgesamt dauerte das Training für jeden Probanden eine Stunde und 48 Minuten. Die Forscher prüften in Vorher-Nachher-Tests Veränderungen iim Gehirn mit einem MRT-Scan. Wo der Umbau des Gehirns gewöhnlich mehrere Wochen benötigt, stellten die Forscher bereits in dem kurzen Versuchszeitraum deutliche Veränderungen fest. So erhöhte sich das Volumen der Grauen Substanz in einem Teil des Sehzentrums in der linken Hirnhälfte deutlich. Die Forscher können so erkennen, in welchen Regionen des Gehirns die Sprach- und Farbwahrnehmung in ihrer Kopplung zu verorten ist. Die Ergebnisse stimmen zuversichtlich, dass unser Gehirn wahrscheinlich deutlich leistungsfähiger ist, als wir gemeinhin erwarten. Jedenfalls zeigt die Untersuchung, dass schon recht kurze Übungsabschnitte anscheinend eine Wirkung zeitigen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/313289.html new" target="_blank">Hirndoping in Grün und Blau, wissenschaft.de 4.4.2011</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-gehirn-ist-plastischer-als-gedacht</link>
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<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vielfalt kann die Führung bereichern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Spiegel online spricht Porsche-Chef Matthias Müller über seinen eigenen Werdegang, über Talente und die Frage, wie man diese erkennt. Müllers Vita hat - im Gegensatz zu vielen eher geradlinigen Karrieren - Schlenker. Er lernte Werkzeugmacher und unterbrach seinen Berufsweg, um zu studieren. &quot;Ich frage mich tatsächlich, ob der geradlinige Weg der beste ist. Ich habe gerade von der Vielfalt meines Lebenslaufs enorm profitiert&quot;, weiß er aus Erfahrung. Dennoch komme es auch auf die Potentiale des Einzelnen an und wie er diese nutze. Bewerbungsgespräche sind für den Porsche-Boss jedenfalls kaum aussagekräftig genug, um die Spreu vom Weizen zu trennen. &quot;Top-Talente erkennt man nicht im Bewerbungsgespräch. Man muss jemanden über einen längeren Zeitraum in verschiedenen Problemsituationen erleben: Wächst er mit seinen Aufgaben? Ist er stabil, innerlich ausgeglichen und robust?&quot;, so der Mann an der Porsche-Spitze. Er selbst musste im Laufe seiner Tätigkeit manche Niederlage einstecken, blieb aber immer am Ball - und setzte sich durch. Nicht brachial, sondern mit Engagement und dem Glauben an seine Projekte. So wurde der A5 Sportback von Audi, den er propagierte, vier Mal in den Gremien abgelehnt - beim fünften Mal schließlich setzte Müller sich durch. Was zeigt, dass es für manches Projekt eben einen sehr langen Atem braucht. In Anbetracht der Tatsache, dass die Verweildauer von Top-Führungskräften in ihren Jobs immer kürzer wird, Grund genug zum Nachdenken.<br><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,755514,00.html new" target="_blank">&quot;Top-Talente erkennt man nicht im Bewerbungsgespräch&quot;, Spiegel online 7.4.2011</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Autoverkäufer genießen mehr Vertrauen als Politiker]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Magazin Reader&#039;s Digest hat mit einer Umfrage in 16 Ländern Europas eruiert, welche Berufsgruppen das höchste Vertrauen genießen. Insgesamt wurden 33.005 Personen befragt, davon 7.148 aus Deutschland. Sie mussten aus einer Liste mit 20 Berufen bewerten, welche sie am vertrauenswürdigsten einstuften. Spitzenreiter sind die Feuerwehrleute mit 95 Prozent Zustimmung, gefolgt von Piloten und Krankenschwestern (je 92 Prozent), Apothekern (86 Prozent) und Ärzten (85 Prozent). Lehrer (65 Prozent), Richter (60 Prozent), Taxifahrer (55 Prozent) und Rechtsanwälte (50 Prozent) finden sich im Mittelfeld. Priester und Pfarrer erfreuen sich dagegen einer deutlich geringeren Vertrauensbasis (39 Prozent). Wenig verwunderlich ist das Ende der Liste. Finanzberater stoßen nur bei 14 Prozent der Befragten auf Vertrauen - ebenso niedrig liegt die Zustimmungsrate bei Fußballern. Autoverkäufer landen mit 10 Prozent auf dem vorletzten Platz - nur die Politiker (7 Prozent) genießen noch weniger Vertrauen.<br><a href="http://www.presseportal.de/print.htx?nr" target="_blank">Deutsche Feuerwehrleute halten Spitzenposition, Presseprotal 5.4.2011</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=autoverkäufer-genießen-mehr-vertrauen-als-politiker</link>
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<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst vor sozialer Unsicherheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Unter den Deutschen wachsen die Ängste, dass es mit der sozialen Sicherheit im Lande bergab geht. Die Bertelsmann Stiftung ließ 1.000 Befragte einschätzen, wie sie die Leistungsfähigkeit des deutschen Wirtschafts- und Sozialmodells im Jahr 2020 einschätzen. 63 Prozent gehen davon aus, dass die gesetzliche Rentenversicherung ihre Zahlungen wird kürzen müssen. 78 Prozent rechnen mit höheren Steuern. 61 Prozent fürchten sinkende Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, 50 Prozent erwarten dies auch bei der Pflegeversicherung. 93 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sich um die soziale Sicherheit vor allem der Staat kümmern müsse. 63 Prozent glauben, dass die Einkommensunterschiede in den nächsten Jahren noch größer werden, und 51 Prozent befürchten eine Schwächung des sozialen Zusammenhalts.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,755623,00.html#ref" target="_blank">Deutsche bangen um soziale Sicherheit, Spiegel online 7.4.2011</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sex und Quasseln machen schlauer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Weiterbildungsmagazin Manager Seminare zitiert zwei herrliche Studien über Umstände, die die Leistungsfähigkeit fördern. Eine Studie der Universitäten von Amsterdam, Groningen und Bremen legt nahe, dass Sex die kognitive Leistungsfähigkeit fördert. Dreißig Pärchen mussten in zwei Durchläufen Denkaufgaben lösen - beim ersten Durchgang hatten sie unmittelbar davor Sex und schnitten merklich besser ab als in der zweiten Denkrunde, die ohne sexuelles Vorspiel abgehalten wurde. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Gehirnregionen, die für logisches Denken zuständig sind, durch Sex stärker durchblutet werden. Auch Quasselstrippen profitieren einer Studie der Universität Michigan zufolge. In einem Test mit 3.610 Probanden, die einen Intelligenztest absolvieren mussten, verglichen die Forscher die Testergebnisse mit der Anzahl der sozialen Kontakte der Testpersonen. Die Studienteilnehmer mit den meisten Sozialbeziehungen schnitten besser ab. In einem zweiten Versuch wurden 76 Studenten in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe musste vor dem Intelligenztest zehn Minuten diskutieren, eine zweite machte Kreuzworträtsel und eine dritte wurde vor den Fernseher gesetzt. Auch hier schnitten die Teilnehmer, die zuvor reden konnten, besser ab.<a href="http://www.managerseminare.de/ms_News/Sex-macht-schlau,205016 new" target="_blank">Sex macht schlau, Manager Seminare April 2011</a><br><a href="http://www.managerseminare.de/ms_News/Quasseln-macht-noch-schlauer,205017 new" target="_blank">Quasseln macht noch schlauer, Manager Seminare April 2011</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sex-und-quasseln-machen-schlauer</link>
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<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Beteiligung erhöht die Einsatzfreude]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mitarbeiter, die in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, arbeiten produktiver - so das Ergebnis einer Untersuchung der University of Massachusetts. Die Forscher arbeiten mit 180 Probanden, die in Dreiergruppen eingeteilt wurden und gemeinsam Rechenaufgaben lösen sollten, für die sie entlohnt wurden. Die Hälfte der Teams durfte entscheiden, ob der erwirtschaftete Gewinn zu gleichen Teilen an alle Teammitglieder aufgeteilt wird oder ob nach dem Leistungsprinzip individuell entlohnt werden soll. Die Vergleichsgruppe hatte keinerlei Einfluss auf das Vergütungsmodell. Die Gruppen, die frei bestimmen konnten, lösten anschließend sieben Prozent mehr Aufgaben und wiesen um neun Prozent bessere Ergebnisse auf als die Vergleichsgruppen. Und dies unabhängig davon, für welches Vergütungsmodell die Teams sich entschieden hatten. Die Forscher schließen daraus, dass ein stärkerer Einbezug der Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse der Motivation zugute komme.<br><a href="http://ftp.iza.org/dp5460.pdf new" target="_blank">Studie &quot;Workplace Democracy in the Lab&quot;</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Klatsch ist gut fürs Unternehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Harvard Business Manager vertritt der Management-Professor Giuseppe Labianca die These, dass Unternehmen von Klatsch profitieren können. &quot;Klatsch kann für Menschen in einem Unternehmen sehr hilfreich sein, vor allem wenn der Informationsfluss von der Spitze an die Basis unterbunden wird. Das ist oft der Fall, wenn Firmen sich in der Krise befinden oder einen Wandel durchmachen. Wenn nur wenige Menschen wissen, was vor sich geht, sorgt Gerede dafür, dass Informationen weitergegeben werden. Darüber hinaus zeigen Forschungsergebnisse, dass Tratsch hilft, individuelle Ängste abzubauen und mit Ungewissheit klarzukommen&quot;, so der Wissenschaftler. Einerseits könne zwar ungezügelter Flurfunk in Zeiten der Unsicherheit auch das Angstniveau in einer Organisation vorübergehend erhöhen, aber gleichzeitig führe der Tratsch auch dazu, dass Mitarbeiter sich sozial und emotional unterstützen. Hinzu komme, dass all die informellen Gespräche auch einen Prozess der Normenbildung vorantrieben, denn auch beim Tratschen werde laut Labianca ausgehandelt, welches Verhalten als korrekt gilt. Zudem könne der Flurfunk auch die Werte eines Unternehmens stärken, denn wer übereinander redet, beobachtet andere genau - und fühlt sich beobachtet, so dass immer mehr Mitarbeiter sich an die impliziten Leistungsnormen anpassen. Labianca hat in seinen Forschungen zudem herausgefunden, dass nicht immer nur über Negatives getratscht werde: &quot;Klatsch ist lediglich der Austausch von Informationen zwischen zwei Personen über eine dritte, abwesende, Person. Überwiegend handelt es sich dabei um Lob. Wenn jemand länger bleibt, um Ihnen zu helfen, reden Sie vermutlich mit anderen darüber. Positiver Klatsch ist verbreiteter als negative Äußerungen. In 72 Prozent aller Klatschbeziehungen fanden wir einen ausgewogenen Mix aus positivem und negativem Gerede; positiver Tratsch überwog in 21 Prozent der Fälle, und nur bei 7 Prozent dominierte Negatives.&quot;<br><a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-735833-druck.html new" target="_blank">&quot;Klatsch stärkt Unternehmen&quot;, Harvard Business Manager 28.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie viel Arbeit macht glücklich?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der amerikanische Politikwissenschaftler Adam Okulicz-Kozaryn ging an der Universität Texas der Frage nach, in welchem Verhältnis die Arbeitszeit zum Glück der Bevölkerung steht und kam dabei zu überraschenden Befunden. Der Durchschnittseuropäer ist dann am glücklichsten, wenn seine Wochenarbeitszeit zwischen 35 und 39 Stunden liegt. Amerikaner hingegen outen sich als Heavy-Worker - ihr Glückspegel steigt auf Höchstniveau, wenn sie zwischen 50 und 59 Stunden pro Woche im Dienste des Jobs agieren. Der Wissenschaftler hat für den Arbeitseifer seiner Landsleute zwei Erklärungen: Einerseits lohne es sich aufgrund der niedrigeren Steuern in den USA eher, viel zu arbeite. Zum anderen verbinden die Amerikaner mit Fleiß und Anstrengung stets auch den Glauben, dadurch Erfolg zu haben. <br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/amerikaner-arbeiten-lieber-als-europaeer-461497/ new" target="_blank">Amerikaner arbeiten lieber als Europäer, Wirtschaftswoche 28.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Pausen machen leistungsfähiger]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer öfter mal während der Arbeitszeit eine Pause einlegt, ist im Job wesentlich effektiver und schützt sich zugleich wirksam gegen Überarbeitung. So warnt der Psychologe Johannes Wendsche von der TU Dresden in einem Beitrag der Zeit: &quot;Wenn die Ermüdung im Tagesverlauf ansteigt, muss man sich bei der Arbeit umso mehr anstrengen&quot; Sein Tipp: Bereits kurze Arbeitsunterbrechungen von etwa einer Minute haben einen positiven Effekt, denn die Erholungswirkung ist in den ersten Minuten am stärksten. &quot;Uns fällt es leichter, wenn wir viele kurze Arbeitsphasen haben, dann erreichen wir unser Leistungsziel besser&quot;, so Wendsche. Durcharbeiten und Mittagspausen ausfallen lassen, bringt unter dem Strich hingegen nichts, denn ohne Pausen ist am Ende eines Arbeitstages die Erschöpfung nur umso größer und wir brauchen länger, um uns zu regenerieren.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-03/Pausen-Arbeitstag-Mitarbeiter new" target="_blank">Mach mal Pause, Die Zeit 24.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Luxus und sozialer Balance]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Während sich in den vergangenen Monaten die Berichte darüber mehrten, dass die sozialen Unterschiede in China immer stärker wachsen, weil nicht zuletzt aufgrund der hohen Teuerungsrate die Einkommenskluft immer größer werde, hat die chinesische Regierung nun eine erstaunliche Gegenoffensive eingeleitet. So sollen in Peking bestimmte Worte bei der Plakatwerbung für Luxusgüter im öffentlichen Raum künftig verboten sein, darunter &quot;königlich&quot;, &quot;Luxus&quot; oder &quot;hochwertig&quot; - Begriffe, die beispielsweise bei der Werbung für Häuser, Autos oder Weine gerne verwendet werden. Die Behörden in Chongqing haben bereits ein ähnliches Verbot erlassen - hier trifft es in der Immobilienwerbung Begriffe wie &quot;bestes&quot;, &quot;einzigartig&quot; und &quot;unersetzlich&quot;. Ob sich die sozialen Verwerfungen in China auf dieser semantischen Ebene lösen lassen, darf bezweifelt werden. Die chinesische Regierung verspricht jedoch, im Zuge eines Fünfjahresplans gegen die hohe Inflation anzugehen, die vor allem die einkommensschwache Bevölkerung trifft. <br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-03/peking-plakatwerbung-luxus-einkommen new" target="_blank">Peking verbietet Plakatwerbung für Luxusgüter, Die Zeit 21.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Eine Ehrung bewirkt mehr als Geld allein]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit berichtet über zwei Studien, die der Frage nachgehen, welche Anreizsysteme stärker motivieren. Die Studie &quot;Getting More Work for Nothing? Symbolic Awards and Worker Performance&quot;, die am ZEW Mannheim und der Universität Frankfurt entstand, fand heraus, dass studentische Arbeitskräfte, denen zusätzlich zu ihrer Bezahlung eine Ehrung in Form einer Urkunde in Aussicht gestellt wurde, wenn sie sich durch überdurchschnittliche Leistungen hervortun, eine um zwölf Prozent höhere Produktivität zeigten, als eine Vergleichsgruppe, die nur bezahlt wurde. Die Forscher schätzen, dass eine vergleichbar hohe Produktivität auch über höhere Löhne hätte erreicht werden können - das Honorarplus hätte dann aber wohl bei mindestens einem Drittel liegen müssen. Eine weitere ZEW-Studie&quot;What is an Award Worth? An Ecnonometric Assessment of the Impaact of Awards on Employee Performance&quot; untersuchte das Engagement der Mitarbeiter eines Schweizer Call-Centers. Mitarbeiter, die sich durch Leistungen hervortun, die nicht zu ihren Routineaufgaben gehören - darunter Leistungen, die der gesamten Abteilung zugute kommen wie die freiwillige Übernahme von Urlaubsvertretungen, das Einspringen für kranke Kollegen oder die Organisation von Betriebsausflügen -,  wurden mit einer Urkunde und einer minimalen Bonuszahlung bedacht. Während es in den Leistungsbeurteilungen vor der Urkundenverleihung keine systematischen Unterschiede zwischen den geehrten und den nichtgeehrten Mitarbeitern gab, stieg die Arbeitsleistung der Geehrten im Folgemonat nach einer Auszeichnung um 7,5 Prozent. Die Erkenntnis der Forscher: &quot;Status und Ansehen sind starke Motivationskräfte für Beschäftigte.&quot; Allerdings gehen die Wissenschaftler davon aus, dass eine Kombination von Auszeichnung und Geld das optimale Anreizsystem darstellt, da beide Elemente sich wechselseitig in ihrer Wirkung verstärken würden.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-03/mitarbeiter-auszeichnung?page" target="_blank">Ehre spornt Mitarbeiter mehr an als Geld, Die Zeit 22.3.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=eine-ehrung-bewirkt-mehr-als-geld-allein</link>
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<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehälter - alles längst beim Alten]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Während die Politik immer noch an den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise herumdoktert und immer neue Rettungsmaßnahmen zur Stabilisierung der Währungssysteme getroffen werden, scheint in der Wirtschaft längst alles beim Alten zu sein. So sind die Bezüge der Dax-Vorstände längst wieder auf das Vorkrisenniveau von durchschnittlich fünf Millionen Euro gestiegen - 2009 lagen sie krisenbedingt noch bei um die 3,6 Millionen Euro. In einer Umfrage des Manager-Magazins werden diese jüngsten Gehaltssprünge von 84 Prozent der vom Magazin exklusiv befragten Führungskräfte kritisiert. Eine staatliche Regulierung lehnt jedoch eine Mehrheit von 62 Prozent weiter ab. Die Entscheider favorisieren eher Anreize zu einer soliden Unternehmensführung - so würden es 76 Prozent begrüßen, wenn Manager einen größeren Aktienanteil am Unternehmen hätten, um dessen längerfristige Stabilität zu sichern. 64 Prozent setzen auf höhere flexible Gehaltsbestandteile, die Leistungsanreize setzen sollen.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,751623,00.html new" target="_blank">Manager kritisieren Gehaltssprünge, Manager-Magazin 18.3.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gehälter---alles-längst-beim-alten</link>
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<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Geistig-moralische Wende des 21. Jahrhunderts]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die FAZ widmet ein Portrait dem Gründer des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn Meinhard Miegel, der das Thema demographische Entwicklung im öffentlichen Diskurs salonfähig machte und heute für einen Wertewandel in Politik und Gesellschaft eintritt. Mit seiner Stiftung &quot;Denkwerk Zukunft&quot; engagiert er sich nun für eine  &quot;Erneuerung unserer Kultur&quot; und fordert, so die FAZ, &quot;eine Art geistig-moralische Wende des 21. Jahrhunderts&quot;. Miegel ist der Ansicht, dass die frühere Wachstumseuphorie und die Wohlstandsversprechen der Vergangenheit längst obsolet seien. „Die Länder mit dem höchsten Wachstum haben auch die höchsten unbeglichenen Rechnungen. Wir haben nie echte Preise für den Umweltverbrauch gezahlt. Seit wir zu Beginn des 19. Jahrhunderts vom Gebrauch zum Verbrauch übergegangen sind, gehen wir an die Substanz. Wir sitzen in einem Segelboot, dessen Segel falsch gesetzt sind, weil der Wind gedreht hat“, kritisiert Miegel. Der Wissenschaftler glaubt an den Wandel, wenngleich er nicht sicher ist, welche Ergebnisse die jüngsten Ansätze zu einem politischen Umdenken zeitigen werden: „Aber der Einstieg ist hoffnungsfroh: Keiner setzt heute mehr auf das Wachstumskonzept, das noch bis vor zwei Jahren vorherrschend war.“<br><a href="http://www.faz.net/s/Rub2309A3DB4F3C4474B93AA8610A24AE0A/Doc~E51D2B8A8D060411ABC908E1E169C5DB1~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Zwischen Ideen und Ideologien, FAZ 21.3.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=geistig-moralische-wende-des-21.-jahrhunderts</link>
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<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauenquote? Es braucht Anreize ...]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Manager-Magazin erklärt die ehemalige Managerin und heutige Beraterin Barbara Schneider, warum weder den Frauen noch den Unternehmen mit einer Frauenquote gedient wäre, sondern das Setzen subtiler Anreize die bessere Strategie ist. &quot;Frauen, die es in die Führungsetage schaffen, müssen das auch wollen. Wenn man seinen Job mit Leidenschaft angeht und ihn gut macht, kommt die Akzeptanz von ganz allein. Schafft ein Unternehmen dagegen ein Alibi-Vorstandsressort, in das eine Frau hineingepresst wird, wird sie natürlich einen schlechten Stand haben. Auch deshalb gilt: Es müssen Anreize geschaffen werden, zwingen kann man keinen - das gilt für Unternehmen wie für Frauen&quot;, so Schneider. Die Beraterin plädiert dafür, die gewünschte Frauenquote in den Zielvereinbarungen von Unternehmen zu verankern, denn wenn der Frauenanteil sich auf Gehalt und Boni der verantwortlichen Führungskräfte auswirke, sei die Chance am größten, dass die Aktivitäten nicht verpuffen. Darüber hinaus ermuntert Barbara Schneider Frauen aber auch, selbst forscher zu agieren: &quot;Sie entschuldigen sich viel zu oft, anstatt einfach mal zu machen. Da gibt es eine Bremse im Kopf, die das nicht zulässt. Mein Appell an die Frauen lautet: Hört auf, euch für alles wortreich zu entschuldigen. Seid mutig und nehmt euch die Freiheiten.&quot; <br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,749476,00.html new" target="_blank">&quot;Zum Heulen gehe ich aufs Klo&quot;, Manager-Magazin 11.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Video-Clips zu Zen für Manager]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In Kooperation mit n-tv und der Zen Leadership School hat die Hanse Merkur Versicherung zwei Clips zum Thema Zen für Manager produziert und dokumentiert darin Ausschnitte aus den Management-Trainings des Zen-Meisters Hinnerk Polenski. Führungskräfte und Unternehmer wie Dr. Anja Huppertz berichten darin über die positiven Auswirkungen des Zen-Trainings auf ihre Gesundheit und ihre Führungsaufgaben im Unternehmen. &quot;Seit ich regelmäßig meditiere, werde ich einfach nicht mehr krank&quot;, erzählt die Diplom-Ingenieurin. Auch in ihrem Logistik-Unternehmen hat sie nach japanischem Vorbild das Zen-Training eingeführt. Viele Prinzipien des Zen könne man eins zu eins auf ein Unternehmen übertragen, sagt Huppertz: „Disziplin, Struktur, eine Verpflichtung, immer den Weg zum Besseren zu gehen - all diese Dinge lernt man im Zen.“ <a href="http://www.hansemerkur.de/service/mediathek/manager-fitness/folge19 new" target="_blank">Clip 1</a>, <br><a href="http://www.hansemerkur.de/service/mediathek/manager-fitness/folge20 new" target="_blank">Clip 2</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=video-clips-zu-zen-für-manager</link>
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<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Glück und die Wirtschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche portraitiert den Glücksforscher Stefan Bergheim, der an dem von ihm gegründeten Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt einen Fortschrittsindex entwickelt hat, der die Betrachtung der Wirtschaft auf den Kopf stellt. Bergheim, der zu den Überfliegern der Finanzbranche gehört und für Merrill Lynch, JP Morgan und die Deutsche Bank tätig war, ist ein Querdenker. Wirtschaftswachstum allein ist aus seiner Sicht nicht genug, um etwas über die Lebensqualität einer Volkswirtschaft auszusagen. Deshalb kombiniert er in seinem Index Daten zum Bildungsstand, Einkommen, Lebenserwartung und ökologischem Fußabdruck, Faktoren, die in den Augen des Volkswirts viel eher etwas über das Glück in einem Land aussagen. Die BIP-Stärksten Volkswirtschaften schneiden in diesem neuen Rechenmodell alles andere als gut ab. Deutschland schafft es gerade einmal auf Platz 18 - ungleiche Bildungschancen sowie Durchschnittswerte bei Einkommen, Gesundheit und Umwelt konterkarieren hier den BIP-Vorsprung vor vielen anderen Ländern. Die USA landen sogar nur auf Platz 20 - aufgrund ihrer lückenhaften Gesundheitsversorgung und hoher Umweltverschmutzung. Der Index könnte langfristig einen Beitrag dazu leisten, das Verständnis von Wohlstand zu verändern, denn er liefert belastbare Indikatoren für das tatsächliche Wohlergehen einer Nation. Deshalb ist es auch Bergheims Ziel, den Index weiterzuentwickeln, um künftig auch konkrete Empfehlungen für die deutsche Politik zu formulieren.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/die-vermessung-des-gluecks-458884/ new" target="_blank">Die Vermessung des Glücks, WiWo 17.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Liebe ist wichtiger als die Karriere]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Partnerschaft ist den jungen Deutschen wichtiger als ihre Karriere, so das Ergebnis einer Repräsentativumfrage der GfK-Marktforschung unter 2.007 Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. Gefragt nach den allgemeinen Prioritäten im Leben, nannten 41 Prozent die Partnerschaft als wichtigsten Lebensaspekt, während die Karriere erst auf Rang 2 mit 31 Prozent folgt. 26 Prozent ist es wichtig, das Leben zu genießen, 16 Prozent denken schon jetzt an die Absicherung im Alter. Eigene Kinder sind ebenfalls für 16 Prozent ein Thema, das eigene Haus wird lediglich von 10 Prozent genannt. Bei den Prioritäten im Job sind die angemessene Entlohnung (60 Prozent), eine sichere Anstellung (55 Prozent) und nette Kollegen sowie ein angenehmes Umfeld (55 Prozent) die Spitzenreiter. Karriere und Aufstiegschancen werden hingegen nur von 24 Prozent angeführt, die Anerkennung und Wertschätzung durch den Vorgesetzten sogar nur von 17 Prozent und die Work-Life-Balance lediglich von 14 Prozent.<br><a href="http://www.faz.net/s/Rub8EC3C0841F934F3ABA0703761B67E9FA/Doc~EDE0339F7B93947A5BBFEBCCA6623F54F~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Die Liebe kommt vor dem Beruf, FAZ 16.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Tunnelblick sozialer Netzwerke]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Xing, Facebook, Twitter, Google - soziale Netzwerke und Suchmaschinen sind aus dem Businessalltag nicht mehr wegzudenken, doch nun lenkt der Spiegel das Augenmerk auf die negativen Begleiterscheinungen, die die Filterfunktionen solcher Internetangebote hervorrufen. Personalisierte Suche lautet das Stichwort - sie soll den Usern das Leben erleichtern, in dem ihnen möglichst passgenaue Inhalte vorgesetzt werden. So bilden nicht nur die Suchmaschinen, sondern erst recht die Netzwerke Profile ihrer Nutzer und filtern die Nachrichten, Informationen und Kontakte, die den Besuchern der jeweiligen Webseite angezeigt werden, anhand deren bekannter Vorlieben. Wer viel mit Marketing-Begriffen jongliert, bekommt weitere Informationen zu Marketing-Themen zugespielt - Beiträge zum Thema Ökologie wird er dagegen wahrscheinlich nur durch Zufall finden. Wer auf Facebook viele Freunde aus dem Kulturbereich hat, wird hauptsächlich Kulturnews auf seiner Startseite finden. So praktisch die Filterfunktionen sind, im Alltag vergisst man nur allzu leicht, dass man auf seinen Lieblingsseiten nicht auf die Welt blickt, wie sie ist, sondern nur auf die eigenen Interessen - und so wird der Tunnelblick zur unbewussten Selbstverständlichkeit.<br><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,750111,00.html#ref" target="_blank">Die ganze Welt ist meiner Meinung, Spiegel online 11.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[FairWorldFonds ist ein Erfolg]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der von der GLS Bank und der evangelischen Bank für Kirche und Diakonie vor einem Jahr aufgelegte FairWorldFonds erfreut sich bei Anlegern sehr positiver Resonanz. Innerhalb eines Jahres wuchs das Fondsvolumen auf 60 Millionen Euro an. Der Fonds berücksichtigt neben klassischen nachhaltigen und ökonomischen Aspekten erstmals auch entwicklungspolitische Kriterien von „Brot für die Welt“. Er investiert unter vorgenannten Kriterien ca. 70 Prozent des Fondsvolumens in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Pfandbriefe, ca. 20 Prozent in Aktien und bis zu 10 Prozent in Mikrofinanzfonds. Die Wertentwicklung im ersten Jahr liegt bei rund 1,15 Prozent. &quot;Der Faire Handel hat nicht nur Tausenden von Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu einem Leben in Würde verholfen, er hat sich auch zu einem wirtschaftlichen Erfolgsmodell entwickelt. Ethische Grundsätze sollten aber auch für die Kapitalmärkte gelten, denn Krisen treffen gerade die Ärmsten der Armen besonders hart. Anleger haben mit dem FairWorldFonds die Möglichkeit, mit einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Investition die Welt zu &#039;fair-ändern&#039;&quot;, so die GLS Bank. <br><a href="http://fairworldfonds.de/ new" target="_blank">FairWorldFonds</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=fairworldfonds-ist-ein-erfolg</link>
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<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Rudolf Steiner als Vorbild für die Wirtschaft von heute]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Alnatura-Gründer Götz Rehn hat anlässlich des 150. Geburtstages von Rudolf Steiner ein Buch mit ökonomischen Aufsätzen und Reden des Anthroposophen herausgegeben, das aufzeigt, wie auch die heutige Wirtschaft noch von anthroposophischen Ansätzen lernen kann. Für Rehn sind die heutigen Krisen vor allem Krisen auf der Ebene des Geistes: &quot;Ihr Handeln richtet sich nach Ihren Ideen, nach Ihren Vorstellungen. Jedes Handeln kommt nur zustande, wenn Sie ein Ziel haben. Das Ziel ist ein in Gedanken vorweggenommenes Ergebnis. Insofern ist Denken immer die Ursache für das Handeln. Das, was wir um uns herum in der Welt haben, ist Ausdruck unseres Begreifens der Welt. Letztlich haben wir keine Umweltkrisen oder Wirtschaftskrisen, sondern es sind immer Bewusstseinskrisen.&quot; Demzufolge müsste eine Umgestaltung der Wirtschaft beim Denken ansetzen. &quot;Die drei Glieder des sozialen Organismus – das Kulturleben, das Soziale und das Wirtschaftliche – müssen sich selbstständig nach je eigenen Prinzipien entfalten können. Heute dominiert das Wirtschaftsleben die beiden anderen Bereiche sehr stark. So lange dieses Ungleichgewicht herrscht, werden wir keine Wirtschaft bekommen, die dem Menschen dient, sondern eine, in der der Mensch der Wirtschaft zu dienen hat. Die Neubestimmung des Wirtschaftlichen kommt nur durch ein neues Denken zustande&quot;, so Rehn. <br><a href="http://www.alnatura.de/de/der-mensch-als-massstab new" target="_blank">Der Mensch als Maßstab, Alnatura 28.2.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=rudolf-steiner-als-vorbild-für-die-wirtschaft-von-heute</link>
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<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Falle der Einseitigkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind Sie stolz auf Ihre Stärken im Job? Die Erfahrungen im Berufsleben zeigen immer wieder, dass man dann am besten voran kommt, wenn man sich auf das, was man besonders gut kann, konzentriert, anstatt gegen die eigenen Schwächen anzukämpfen. Doch wenn man sich auf seine Stärken zu einseitig fokussiert, kann der Schuss auch nach hinten losgehen. So erklärt der Coach Martin Wehrle in einem Beitrag in der Zeit, wie die richtige Stärke zur falschen Zeit zum beruflichen Stolperstein werden kann. &quot;Mit den Stärken eines Menschen verhält es sich wie mit einer Medizin: Ob sie als Heilmittel taugen oder zu einem Gift werden, hängt allein von der Dosis ab. Jede Stärke, die man übertreibt, wird zur Schwäche&quot;, so Wehrle. Draufgänger und Kämpfernaturen sind in einem hochkompetitiven Umfeld sicherlich gut aufgehoben. Landen sie aber in einer Firmenkultur, die mehr auf Kooperation setzt, geraten sie leicht ins Abseits, wenn es ihnen nicht gelingt, von Durchsetzung auf gemeinschaftliches Vorgehen umzuschalten. Wer hingegen die Diplomatie übertreibt, &quot;verkommt zum Weichei&quot;, so Wehrle. Es geht nicht um ein Entweder-Oder, sondern um ein Sowohl-Als-auch - jede Qualität zur rechten Zeit.<br><a href="http://www.zeit.de/2011/10/C-Staerken new" target="_blank">Das Zitat und Ihr Gewinn, Die Zeit 6.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Abschied von der Präsenzfalle]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger ist bereits mehrfach vorgeprescht mit unorthodoxen und zukunftsweisenden Ideen für die Personalentwicklung. In einem Gastbeitrag im Handelsblatt nimmt er die Falle des Präsentismus, die in vielen Unternehmen ein Problem darstellt, unter die Lupe. Sattelberger plädiert dafür, dass auch &quot;Hochleister&quot; die Möglichkeit haben müssten, selbstbestimmter und mit mehr Zeitsouveränität zu arbeiten. Obwohl längst viele Unternehmen verschiedene Arbeitszeitmodelle anbieten und die Wünsche seitens der Mitarbeiter groß sind, zeigt sich in der Praxis dennoch, dass viele Berufstätige Sorge haben, durch Teilzeitlösungen ins Karriereabseits zu geraten. Dieses Dilemmas ist Sattelberger sich bewusst und mahnt deshalb einen Kulturwandel an: &quot;Der kulturelle Paradigmenwechsel beginnt in den Führungsetagen. Er darf keine Oberflächenkosmetik sein, sondern muss als Bewusstseinswandel in den Köpfen der Entscheider verankert werden. Ein eindeutiges Bekenntnis für die Möglichkeit zur Teilzeit für Führungskräfte hilft dabei ebenso wie das ehrliche Bekenntnis für E-Mail-freie Ruhezonen. Sich um seine Familie zu kümmern und dafür bewusst Zeit zu investieren kann und darf kein Makel mehr sein. Mitarbeitern muss die Sorge genommen werden, dass kleine tägliche und große mehrmonatige Auszeiten den Knick in der Karriere bedeuten. Diese Entscheidungen müssen ausdrücklich respektiert werden.&quot; Der Telekom-Mann fordert einen &quot;Wettbewerb der Ideen&quot;, um hier neue Konzepte zu entwickeln, die tragfähig sind, und wünscht sich eine Abkehr vom &quot;Verharren in ritualisierten Denkblockaden&quot;.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/ein-kreativerer-umgang-mit-der-arbeitszeit/3924110.html new" target="_blank">Ein kreativerer Umgang mit der Arbeitszeit, HB 7.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Selbst aktiv werden: Die Hessnatur-Genossenschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der zum in der Insolvenz befindlichen Arcandor-Konzern gehörende Naturtextilanbieter Hessnatur erlebt raue Zeiten. Seit bekannt wurde, dass der Finanzinvestor Carlyle an der Übernahme des Unternehmens interessiert ist, laufen die KundInnen Sturm und die Mitarbeiterschaft ist in Sorge. Carlyle wäre ein Affront für die Unternehmenskultur des Versandhauses mit seinen anthroposophischen Wurzeln und seiner ökologischen Vorreiterrolle, denn die Investmentgesellschaft ist auch in Branchen wie dem Waffenhandel gut positioniert und will vor allem eines: Rendite. Doch nun zeigt sich ein Hoffnungsschimmer am Horizont, denn, unterstützt vom Netzwerk Solidarische Ökonomie und Attac, befindet sich derzeit eine Genossenschaft in Gründung, die den (Aus)Verkauf von Hessnatur verhindern möchte. Mitarbeiterinnen und KundInnen sollen sich am Unternehmen beteiligen können. Gerüchten zufolge hat Carlyle für den Ökoanbieter 30 Millionen Euro geboten. Dem halten die angehenden Genossen entgegen, dass sie bereits eine Beteiligungszusage in Höhe von 10 Millionen Euro vorliegen haben - wenn sich dann noch eine nennenswerte Zahl der 70.000 Hessnatur KundInnen und der 350 MitarbeiterInnen an der Genossenschaft beteiligt, könnte hier ein Präzedenzfall geschaffen werden, der Vorbildfunktion hat: Engagement und Selbstbeteiligung im Business als Korrektiv zu einseitig renditeorientierten Vorhaben.<br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/hessnatur-wehrt-sich-gegen-ausverkauf/ new" target="_blank">Hessnatur wehr sich gegen Ausverkauf, taz 9.3.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=selbst-aktiv-werden</link>
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<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Studium Integrale Spiritualität]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie bereits mehrfach berichtet, mehren sich die Studien, die positive Wirkungen von Meditation in ganz alltagspragmatischen Lebenszusammenhängen aufzeigen. Gerade die Neurowissenschaften betrachten dabei die Meditationspraxis häufig als eher neutrale Methode, losgelöst von den spirituellen Kontexten, aus denen sie stammt. Das hat den Vorteil, dass sich nun auch Zielgruppen für das Thema zu interessieren beginnen, die sich selbst eher als spirituelle Skeptiker betrachten. Allerdings birgt es auch gewisse Schwierigkeiten, den Meditation hat viel mit Persönlichkeitsentwicklung insgesamt und unseren Vorstellungen vom Menschsein auf einer ganz allgemeinen Ebene zu tun. Wer nur meditiert, um sich selbst zu optimieren, tappt leicht in die Falle der in unserer Gesellschaft verbreiteten materialistischen Grundhaltung. Sicherlich kann man durch Meditation im Alltag effizienter werden, aber das ist nicht ihr Zweck. Basierend auf der Integralen Theorie des amerikanischen Philosophen Ken Wilber hat sich in den letzten Jahren ein sehr komplexes System der Betrachtung entwickelt, das es ermöglicht, die Wechselwirkungen von Innen und Außen, von Meditation und Wirken in der Welt, angemessener zu betrachten und damit ganzheitlich umzugehen. Allen, die das Thema interessiert, möchte ich den Studiengang Integrale Spiritualität ans Herz legen, der im Mai 2011 zum zweiten Mal am Benediktushof Holzkirchen durchgeführt wird. Die Weiterbildung bringt Theorie und Praxis, wissenschaftliche Forschung und spirituelle Erfahrung, sachlich zusammen und zeigt übergeordnete Kontexte auf. In der Ausschreibung heißt es u.a.: &quot;Zum einen ist dieser Studiengang  ein Übungsweg, bei dem die TeilnehmerInnen selbst ausführlich Gelegenheit  haben, viele Facetten einer integralen Spiritualität unter sachkundiger  Anleitung selbst zu praktizieren und zu leben. Zum anderen ist der Studiengang auch ein Studium, bei dem fundiert  Kenntnisse darüber vermittelt werden was integrale Spiritualität ist, auf  welchen wissenschaftlichen Grundlagen sie beruht, und wie man sie selbst  weiter vermitteln kann. Es geht sowohl um eine Spiritualität des Seins wie auch eine Spiritualität des Werdens, und einer Verbindung von beidem im eigenen Leben.&quot;<br><a href="http://www.west-oestliche-weisheit.de/benediktushof/kursprogramm/gesamtuebersicht-2011.html?task" target="_blank">Kursprogramm des Benediktushofs</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=studium-integrale-spiritualität</link>
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<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Karriere hat ihren Preis]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass Frauen in Führungspositionen einen Preis für ihre Karriere zahlen: Sie sind seltener verheiratet, als Männer in vergleichbarer Position, und haben weniger Kinder. So waren 2009 etwa 55 Prozent der Führungsfrauen ledig, unter den männlichen Führungskräften hingegen nur 38 Prozent. Kinder haben 28 Prozent der Frauen im Top-Management, während es bei den Männern 38 Prozent sind. Die Männer kommen im Schnitt auf zwei Kinder, bei den Frauen bleibt es meistens bei einem Kind. Mütter von Kleinkindern bis zum Alter von drei Jahren sucht man in den Führungsetagen fast vergeblich.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:wirtschaftsforschung-top-managerinnen-nur-selten-verheiratet/60021235.html#utm_source" target="_blank">Top-Managerinnen nur selten verheiratet, FTD 4.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitsmarkt: Prekär oder nicht? ]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) zeigt mit den neuesten Zahlen zur Arbeitsmarktstatistik, dass sich in der Arbeitswelt einerseits eine wachsende Kluft zeigt, aber andererseits für viele Beschäftigte sich auch kaum etwas geändert hat. 60 Prozent der Erwerbstätigen haben eine normale, sozialversicherte und unbefristete Stelle - Mitte der Neunziger Jahre waren es allerdings noch rund zwei Drittel. 2,7 Millionen Arbeitnehmer haben befristete Arbeitsverträge (8,9 Prozent) - ein Anstieg um eine Millionen in den letzten 15 Jahren. Auch die Zahl der Kleinstunternehmer und Leiharbeiter wächst. Damit zeigt sich, dass die Kluft zwischen denen, die sich in beruflicher Sicherheit wägen können, und den prekär Beschäftigten weiter wächst. Andererseits sind Arbeitnehmer im Durchschnitt 10,8 Jahre beim selben Arbeitgeber beschäftigt - dieser Wert liegt damit höher als im Vergleich zu 1992. Andererseits ist die Beschäftigungsdauer von Berufsanfängern in den vergangenen Jahren um ein Viertel gesunken. Wenngleich also immer noch ein Großteil aller Beschäftigten unter vergleichsweise stabilen Bedingungen arbeitet, sind die negativen Begleiterscheinungen für die prekär Beschäftigten nicht zu unterschätzen. Leiharbeiter und befristet Angestellte fühlen sich weit weniger in die Gesellschaft integriert als Angestellte mit unbefristeten Verträgen - und dies selbst dann, wenn sie über gleiche Einkommen verfügen. Sie führen ein Leben in Unsicherheit, das ihnen zusetzt.<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-03/arbeitsmarkt-beschaeftigung-studie new" target="_blank">Die Kluft am Arbeitsmarkt wächst, Die Zeit 3.3.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Energetische Psychologie im Coaching]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Energetische Psychologie, die durch verschiedene Klopftechniken das Meridiansystem aktiviert und dadurch dabei hilft, Stress und Ängste abzubauen sowie Emotionen zu regulieren, findet auch im Coaching immer mehr Resonanz. Das Magazin Training aktuell berichtet in seiner März-Ausgabe über mögliche Einsatzszenarien im Business-Kontext. Coaches nutzen die Methode vor allem gerne, um mit starken Gefühlen, die während der Beratung auftauchen können, konstruktiv umzugehen. &quot;Das Klopfen der Akkupunkturpunkte führt meist direkt zu einer Reduktion der emotionalen Erregung&quot;, sagt etwa der Facharzt für Psychiatrie Dr. Michael Bohne, der eine eigene Form der Klopfakkupressur entwickelt hat. Gerade wenn es um die Verarbeitung psychischer Belastungen in Beratungssituationen gehe, zeige sich, so der Mediziner, dass man auf der reinen Gesprächsebene den Klienten nur schwer erreiche - energetische Interventionen könnten hier helfen. Energetische Methoden können den Beratungsprozess unterstützen, weil sie dabei helfen, Blockaden zu lösen - ein Wundermittel sind sie hingegen nicht.<br><a href="http://www.managerseminare.de/ta_Artikel/Energetische-Psychologie-Anklopfen-am-Unbewussten,204626 new" target="_blank">Anklopfen am Unbewussten, Training aktuell März 2011</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen weniger karriereorientiert als Männer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie der Unternehmensberatung Accenture kommt zu dem Schluss, dass Frauen im Job deutlich weniger ehrgeizig seien als Männer. Befragt wurden 3.400 Angestellte - zur Hälfte Frauen, zur Hälfte Männer. Die Ergebnisse für Deutschland: 80 Prozent der Frauen bezeichneten sich als zufrieden mit der Position, die sie zum Zeitpunkt der Befragung im Unternehmen einnehmen - bei den Männern lediglich 65 Prozent. Wahrscheinlich deshalb gaben 47 Prozent der Männer an, im laufenden Jahr ihre Karriere weiter vorantreiben zu wollen, während es bei den Frauen nur 28 Prozent waren. Im internationalen Durchschnitt waren die weiblichen Angestellten deutlich unzufriedener mit ihren Positionen - hier lag der Anteil nur bei 55 Prozent und 44 Prozent der Befragten gaben an, einen Karriereschritt zu planen. In Deutschland hingegen gibt sich jede vierte Frau skeptisch und glaubt, für den nächsten Karriereschritt nicht über die ausreichende Qualifikation zu verfügen. Die deutschen Frauen sind auch, was den Sprung auf den Chefsessel angeht, zurückhaltender. Nur 30 Prozent streben einen Job in der ersten Führungsebene an, bei den Männern 41 Prozent. <br><a href="http://www.faz.net/p/Rub6C77E50CFDFD44AF94BA0EA12FECC2AD/Dx1~E383cae0c10f5e5ccc3aa76f1a96b3d12~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Studie: Frauen weniger ehrgeizig, FAZ 4.3.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-weniger-karriereorientiert-als-männer</link>
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<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neuro-Enhancement: Mehr Schein als Sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Optimierung kognitiver Leistungen durch die Einnahme von Medikamenten macht seit wenigen Jahren immer mal wieder Schlagzeilen. Unter dem Stichwort Neuro-Enhancement diskutieren Forscher und Ethiker seit längerem darüber, welche gesellschaftlichen Folgen sich daraus ergeben könnten. Die FAZ kritisiert nun, dass hier mit einer Phantomdebatte Marketing gemacht werde. Doch zunächst zu den wissenschaftlichen Diagnosen. &quot;Einen ernüchternden Einwurf macht der Frankfurter Soziologe Torsten Heinemann in dem Band &#039;Leben mit den Lebenswissenschaften&#039;. Er analysiert die Debatte über den neuen Weg zum klaren Kopf als Anzeichen einer &quot;Medikalisierung&quot;, soll heißen: einer Ausweitung des medizinischen Zugriffs in Alltagsbereiche hinein, die bis vor kurzem nicht in ärztliche oder gesundheitspolitische Zuständigkeit fielen. Kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern schlüpft unvermerkt in das Gewand einer medizinischen Maßnahme: Wir lernen, dass ein Normalzustand als behandlungsbedürftig gelten kann - und dass nun Ethikexperten eingeschaltet werden müssen, um mit dem &#039;Neuen&#039; der pharmazeutischen Möglichkeiten verantwortlich umzugehen&quot;, so die FAZ. Die FAZ sieht hier weitaus weniger Handlungsbedarf, da es gegenwärtig noch gar keine Beweise gebe, dass Medikamente wie Ritalin, Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Betablocker, die immer wieder als Neuo-Enhancer ins Spiel gebracht werden, überhaupt leistungssteigernd wirken. &quot;Vor allem, wer übermüdet ist, zeigt nach Einnahme solcher Mittel messbar bessere Leistungen. Wer jedoch wach und ohnehin überdurchschnittlich leistungsfähig ist, dessen Werte sinken nach Einnahme der Medikamente eher ab. Dazu wirken allenfalls geringe Dosierungen positiv. Steigert man die Dosis, werden Leistungen messbar schlechter. Auch einschlägige Umfragen unter amerikanischen Hochschulangehörigen, die jeweils zu zehn bis fünfzehn Prozent (Studierende) oder gar zwanzig Prozent (Wissenschaftler) angaben, sich mit Tabletten mental fitzumachen oder schon fitgemacht zu haben, sagen allenfalls etwas über den Gebrauch der Mittel, nicht aber über den Erfolg&quot;, merkt die Zeitung an. Heinemann selbst geht es indes um eine viel grundsätzlichere Frage, denn er stellt einen Zusammenhang her zum Erfolgs- und Leistungsdruck der &quot;wissensbasierten Ökonomie des Neoliberalismus&quot; - wo der Stress immer größer wird, wächst auch die Sehnsucht nach - medizinischen - Lösungen. Stehen wir also tatsächlich vor einer &quot;Medikalisierung&quot; der Gesellschaft? Im Zweifel wird diese Entwicklung, wenn erst einmal wirksame Neuro-Enhancer auf dem Markt sind, sicherlich einsetzen. Hat der Mensch doch häufig einen Hang, jemand sein zu wollen, der er eigentlich nicht ist, bzw. das Bedürfnis, auf möglichst einfachem Weg seine Ziele zu erreichen - die Debatte um den Promotionsbetrug des Bundesverteidigungsminister (wenngleich ein anderes Feld) macht dies wieder einmal augenscheinlich. Auf absehbare Zeit wird nebenwirkungsfreies Hirndoping sicherlich eher Wunsch denn Wirklichkeit sein. Und wer dennoch ein wenig an seinen geistigen Fähigkeiten drehen möchte, ist - wir haben schon mehrfach über dieses Thema berichtet - mit Meditationstechniken weitaus besser bedient, denn sie haben keine Nebenwirkungen und tragen zudem auch zur Entwicklung der Persönlichkeit bei. Eine Form der Optimierung, die man auch manchem Pseudo-Wissenschaftler gerne nahelegen würde.<br><a href="http://www.faz.net/p/Rub013457531D514A289550C982F21BCDBF/Dx1~ED55D4A4603C6FFA0340FD632C7C500C2~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Wie mit einer Phantomdebatte Marketing gemacht wird, FAZ 28.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der IQ ist nicht zwingend ein Leistungsgarant]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Rotterdam School of Management, Erasmus University (RSM), stellt die in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen propagierten Zusammenhänge zwischen der Höhe des IQ und der beruflichen Leistungsfähigkeit in Frage. Die Untersuchung der RSM brachte weitere Faktoren zutage, die deutlichen Einfluss auf den beruflichen Erfolg haben: Vorbilder während der Ausbildung, die ein hohes Maß an Erfahrungen haben; die Förderung des kritischen Denkvermögens, ein hochmotiviertes Umfeld und die Möglichkeit, bereits während des Studiums Berufstrainings und Praktika zu absolvieren. Da vor allem in Deutschland bei Einstellungsverfahren der IQ immer noch als besonders wichtige Messgröße für das Potential von Bewerbern herangezogen werde, würden &quot;Klügere&quot; von vornherein privilegiert - und erhielten dann auch einen deutlich besseren Zugang zu erfolgsrelevanten Ressourcen. Im Vergleich zeigt sich in Ländern, die den Zugang zu solchen Ressourcen weniger an der rein kognitiven Intelligenz festmachen, auch ein deutlich geringerer Zusammenhang zwischen dem IQ und der Arbeitsleistung.<br><a href="http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E04A4628FA36C48EB970A68508E5FF142~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Hoher IQ ist nicht gleich hohe Leistung, FAZ.net 22.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Perfektionismus essen Kreativität auf]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Süddeutsche Zeitung geht in einem Interview mit dem Psychologen Stephan Grünewald der Frage nach, warum es in Deutschland keine wirkliche Kultur der Selbstständigkeit gibt. Grünewald, der selbst nach seinem Studium ein Unternehmen gründete, sieht einen nicht zu unterschätzenden Bremsklotz im Bildungssystem: &quot;In Amerika lernen Schüler und Studenten: Wie biete ich mich an, wie verkaufe ich mich gut. In Deutschland ist die Bildung dagegen schon darauf ausgelegt, eine intellektuelle Druckbetankung zu vollziehen. Möglichst viel Bildung effizient vermitteln. Das ist nicht kreativitätsfördernd.&quot; Gründer bauchen nach Ansicht des Psychologen Liebe und Besessenheit. Viele Kinder würden jedoch schon von früh auf von ihren Eltern verplant, auch weil es eben typisch deutsch sei, sich nach allen Richtungen mehrfach abzusichern. Die Folge: Nicht zuletzt ein Hang zum Perfektionismus, der in Bürokratiewahn gipfelt und Eigeninitiative lähmt: &quot;Vor allem aber gibt es ein paar Kreativitätskiller in Deutschland, an denen die Unternehmen, der Staat und das Individuum etwas ändern könnten: Der Perfektionswahn - das erstickt die Idee nur. Außerdem müssten wir raus aus diesem Hamsterrad und auch mal innehalten. Wir Deutschen neigen dazu, unser Leben überzuprogrammieren. Damit betrügen wir uns um unsere schöpferischen Kräfte. Und jeder sollte sich die Liebe zu einer Sache zugestehen.&quot;<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/angst-vor-der-selbstaendigkeit-wir-deutschen-werkeln-lieber-im-hobbykeller-1.1063689 new" target="_blank">&quot;Wir Deutschen werkeln lieber im Hobbykeller&quot;, SZ 23.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Anthroposophen in der Führungsetage]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit im Zuge des Bio- und Nachhaltigkeitsbooms immer mehr anthroposophisch motivierte Unternehmen ins Licht der Medien rücken - als Beispiele seien die Drogeriemarktkette dm, die Biosupermärkte von Alnatura oder auch der Arznei- und Kosmetikhersteler Weleda genannt - erfährt auch das Menschenbild, dass diese anthroposophischen Unternehmen und ihre Führungskräfte so erfolgreich macht, immer mehr Beachtung. Die Zeit begab sich auf Spurensuche und forschte nach, wo der Geist Rudolf Steiners in der Wirtschaft noch seine Spuren hinterlässt - und brachte manche überraschende Waldorf-Schulkarriere zutage. So war Michael Rogowski, Ex-Präsident des BDI und viele Jahre Chef der Firma Voith, einst Waldorfschüler. Was Rogowski an Steiners Menschenbild schätzt: &quot;Es wird mehr Rücksicht auf Individuen genommen, man presst nicht alles in ein Schema.&quot; Der Verfechter der Marktwirtschaft glaubt, durch seine Schulzeit &quot;zu einem kritischen, selbtverantwortlichen Bürger&quot; geworden zu sein. Peter Schnell, Anthroposoph und einer der Gründer der Software AG, spricht von der &quot;heilsamen&quot; Verwendung von Vermögen - er hat seine Anteile an der Software AG in eine Stiftung überführt. Selbst bei Porsche weht zumindest ein Hauch von Anthroposophie, denn einige Nachkommen von Ferry Porsche gingen ebenfalls auf die Waldorfschule. Peter Daniell Porsche ist sogar Waldorfpädagoge geworden und gründete in Österreich eine Schule für &quot;Seelenpflege-bedürftige Kinder&quot;.<br><a href="http://www.zeit.de/2011/08/C-Waldorfschule-Lehrlinge new" target="_blank">Steiners &quot;Lernlinge&quot;, Die Zeit 21.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Öko in der Textilwirtschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Textilwirtschaft, die konventionell produziert, sieht sich immer wieder mit Herstellungsbedingungen konfrontiert, die vielen Verbrauchern zunehmend ein Dorn im Auge sind. Ob Pestizidbelastung der Baumwolle, niedrige Arbeitslöhne oder Umweltverschmutzung im Zuge der Produktion - Schwachstellen gibt es viele. Die niederländische Stiftung &quot;Made-by&quot;, die auch in Deutschland ein Büro unterhält, hat sich zum Ziel gesetzt, Textilfirmen dabei zu unterstützen, ihre Produktionskette langfristig ökologischer zu gestalten. &quot;Made-by&quot; gehört zu Solidaridad, einer Gesellschaft, die 1988 in den Niederlanden sehr erfolgreich damit begann, Fairtrade-Kaffee populär zu machen. Diese Expertise und die bereits aufgebauten Expertenzentren in Lateinamerika, Asien und Afrika sollen nun dabei helfen, auch die Mode fairer und nachhaltiger zu machen. Ziel ist es, den Mainstream zu verändern. Aller Anfang ist klein und so hält Ulrich van Gemmeren, Deutschlandchef der Stiftung, es schon für einen positiven Schritt, wenn ein Hersteller damit beginnt, zwei Prozent seines Baumwollbedarfs von konventionell auf bio umzustellen. Hersteller, die schon länger dabei sind, landen dann mittelfristig vielleicht bei 20 Prozent - je nach Absatzvolumina eine Menge. &quot;Made-by&quot; hat ein &quot;Track&amp;Trace&quot;-System entwickelt, mit dem sich der komplette Herstellungsprozess über verschiedene Verarbeitungsbetriebe abbilden lässt - so können Kunden via Internet sehen, unter welchen Bedingungen die Ware, die sie kaufen, produziert wurde. Klassische Ökoanbieter kritisieren, dass sich Partner von &quot;Made-by&quot; schon nach ersten Schritten mit einem Logo schmücken dürfen, selbst wenn nicht die gesamte Produktionskette nachhaltig ist. Bei &quot;Made-by&quot; sieht man das realistisch: Jeder Schritt in die richtige Richtung ist gut.<br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/was-mit-kaffee-ging-geht-auch-mit-mode/ new" target="_blank">Mit Kaffee ging&#039;s, mit Mode auch, taz 18.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Freiheit braucht Verantwortung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nahm bei einer Podiumsdiskussion in Berlin zum Thema &quot;Christliches Menschenbild und Soziale Marktwirtschaft&quot; die Zusammenhänge zwischen Freiheit und Verantwortung ins Visier. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sah im Postulat absoluter Freiheit in grundsätzliches Potential zur Zerstörung angelegt, denn der Mensch brauche Grenzen, &quot;da er fest in der Sünde verankert ist&quot;. Der Minister kritisierte den Wettlauf der Deregulierung, der zur Finanzkrise geführt habe, bemängelte aber auch, dass nun, wo die Wirtschaft sich erhole, die Bereitschaft zu weiteren Konsequenzen innerhalb der Bevölkerung nachlasse. Im Hinblick auf die Armutsdebatte und die Rolle des Sozialstaats wies Schäuble darauf hin, dass es hier nicht allein um eine materielle Komponente gehe, sondern auch um Entwurzelung und den Verlust an Teilhabe und Zugehörigkeit. Das Vertrauen in die Soziale Marktwirtschaft ist indes deutlich erschüttert, wenngleich wieder in leichtem Aufwind begriffen. Vertrauten im Jahr 2000 noch 55 Prozent der Bevölkerung dem System, waren es auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 lediglich 31 Prozent - mit der Erholung der Märkte stieg dieser Wert wieder auf 38 Prozent. <br><a href="http://www.ciw-wirtschaftsnachrichten.de/aktuell/artikel/freiheit-braucht-regeln.html new" target="_blank">Freiheit braucht Regeln, CiW 16.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Bio-Backlash]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kritische Studien haben in der vergangenen Zeit mehrfach attestiert, dass Bio-Lebensmittel nicht gesünder seien als konventionelle Nahrungsmittel - so beispielsweise eine Untersuchung der London School of Hygiene &amp; Tropical Medicine aus dem Jahr 2009 sowie eine Auswertung von Stiftung Warentest aus dem vergangenen Jahr. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse - die von vielen Experten kritisch gesehen werden - zeigen bereits Spuren bei den Verbrauchern. Eine Repräsentativbefragung der GfK und AMI zeigt: nur noch 28 Prozent der 30.000 Befragten meinen heute, &quot;Bio ist gesünder&quot;. 2007 waren es noch 41 Prozent. Die &quot;Erosion der Überzeugung&quot; (GfK) hat auch den Genussaspekt erfasst. Meinten 2007 noch 28 Prozent, dass Bio-Lebensmittel besser schmecken, sind es nun nur noch 19 Prozent.<br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/bio-ueberzeugt-immer-weniger/ new" target="_blank">Bio überzeugt immer weniger, taz 17.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Flexibilität fehlt die Akzeptanz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Laut einer Studie des DIW boten 2009 70 Prozent der Unternehmen flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten an, während es 2003 lediglich 58 Prozent waren. Eine Konsolidierung auf hohem Niveau, die allerdings wenig über die Akzeptanz bei den Arbeitnehmern die Nutzung aussagt. Allein der Begriff birgt Tücken, denn viele Unternehmen verstehen unter Flexibilität, dass nicht mehr rigide 8-Stunden-Arbeitstage den Firmenalltag prägen, sondern bei Bedarf auch mal mehr oder weniger gearbeitet wird. Gerade Mitarbeiter, die unter Arbeitszeitflexibilität auch Familienfreundlichkeit verstehen, wünschen sich jedoch oft auch kürzere Arbeitszeiten. So stellte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut der Hans-Böckler Stiftung schon 2007 in einer Studie fest, dass ein Betriebsklima der Akzeptanz notwendig sei und Mitarbeiter, die Teilzeit arbeiten, voll akzeptiert und nicht diskriminiert werden. Zu ähnlichen Erkenntnissen kommt die Unternehmensberatung Bain, die kürzlich in einer Untersuchung festgestellt hatte, dass die Zahl der Mitarbeiter, die sich geringere Arbeitszeiten wünschen, deutlich höher liegt als die derer, die sie auch in Anspruch nehmen. Teilzeit anzubieten, reiche nicht, da diejenigen, die sie dann auch nutzten, häufig als nicht leistungsorientiert angesehen würden. Die Berater sprechen von einer &quot;psychologischen Limitierung&quot; der Karrierechancen. Mit einer Kultur der Akzeptanz sei Teilzeitarbeit hingegen auf fast jeder Hierarchiestufe umsetzbar.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/flexible-arbeitszeiten-angst-vor-der-diskriminierung-1.1061808 new" target="_blank">Angst vor Diskriminierung, SZ 18.2.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-flexibilität-fehlt-die-akzeptanz</link>
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<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge Arbeitnehmer: Optimistisch, aber häufig krank]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der DAK zeigt: Junge Arbeitnehmer sind häufiger krank als der Bevölkerungsdurchschnitt. Während auf 100 Versicherte im Alter zwischen 18 und 29 Jahren im vergangenen Jahr 132 Krankheitsfälle kamen, waren es bei allen Arbeitnehmern insgesamt nur 111. Zwar fallen die Youngster häufig aufgrund von Erkältungskrankheiten aus, die nicht schwerwiegend sind, doch konstatieren die Mediziner auch negative Rahmenbedingungen, die besondere Beachtung verdienen. So sind die Jungen, obwohl noch nicht lange im Job und tendenziell fit, von psychischen Beschwerden bereits in gleichem Maße betroffen wie der Bevölkerungsdurchschnitt. Mediziner führen dies auf die unsicheren Arbeitsverhältnisse zurück, in denen sich immer mehr Berufseinsteiger befinden. So arbeiten 22,8 Prozent der jungen Arbeitnehmer in befristeten Beschäftigungsverhältnissen, jeder vierte in Schichtarbeit. 71,4 Prozent fühlen sich deshalb etwas bis sehr belastet. Und dieser Stress kann Krankheiten begünstigen. Darüber hinaus weist die Studie darauf hin, dass sich Symptome, aus denen Krankheiten erwachsen können, wie Kopfschmerzen oder Erschöpfungserscheinungen, zunehmen. Bei allen negativen Tendenzen: 80 Prozent der 18- bis 29-Jährigen bejahen die Aussage &quot;Meine berufliche Zukunft sieht gut aus.&quot;<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/gesundheitsreport-junge-arbeitnehmer-jung-unterfordert-krank-1.1060555 new" target="_blank">Jung, unterfordert, krank, SZ 15.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation kann das Leiden verringern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Migräne, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall? Die typischen Büroleiden können einem nicht nur die Arbeit, sondern das Leben verleiden. Doch es gibt Hoffnung für Menschen mit chronischen Schmerzen, denn immer mehr Studien zeigen, dass Patienten, die Meditationsmethoden wie Mindfulness-Based Stress Reduction praktizieren, weniger unter ihren Schmerzen leiden. In einem Interview mit der Zeit erklärt der Psychologe Stefan Schmidt, warum Patienten durch Meditation zu neuer Handlungsfähigkeit finden: &quot;Das Furchtbare am Schmerz ist in der Regel der Kontrollverlust. Man erlebt sich nicht mehr in der Rolle desjenigen, der sein Leben kontrollieren und bestimmen kann, sondern hat das Gefühl, dieses Kommando habe der Schmerz übernommen.&quot; Meditation sei hier eine Möglichkeit, die eigene Selbstwirksamkeit wieder erfahren zu können, denn wer den Schmerz vorurteilslos betrachtet, anstatt sich ständig gegen ihn aufzulehnen, erlebt häufig, dass dies ein Weg der inneren Befreiung sein kann. &quot;Leiden ist Schmerz mal Widerstand&quot;, zitiert Schmidt die buddhistische Philosophie. &quot;Je mehr wir gegen den Schmerz ankämpfen, umso stärker leiden wir darunter. Wenn wir ihn jedoch annehmen und gestalten, können wir das Leiden massiv verringern.&quot; Ein guter Rat auch für Gestresste, die noch nicht unter chronischen Kopfschmerzen oder Burn-out leiden, denn wer meditiert, bevor der Stress chronisch wird, kann sich mögliche Erkrankungen im günstigen Fall sogar ersparen.<br><a href="http://www.zeit.de/2011/07/M-Schmerz-Schmidt?page" target="_blank">Lernen, mit dem Leiden umzugehen, Die Zeit 12.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Trend zur Nachhaltigkeit ungebrochen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in den Augen vieler Verbraucher und Firmen immer mehr an Bedeutung. Einer Forsa-Umfrage zufolge sind 90 Prozent der Deutschen wieder bereit, für Qualität und hochwertige Produkte mehr Geld auszugeben. 70 Prozent geben an, für Waren, die besonders ressourcenschonend hergestellt wurden, auch höhere Preise zu zahlen. Die United Nations Global Compact CEO Survey legt nahe, dass auch immer mehr Firmen sich entsprechend aufstellen. 96 Prozent der befragten CEOs finden inzwischen, dass Nachhaltigkeit ins Kerngeschäft integriert werden sollte (2007: 72 Prozent). 93 Prozent meinen, Nachhaltigkeit ist eine klare Vorstandsaufgabe (2007: 69 Prozent). Und 88 Prozent sehen auch die Verantwortung, Prinzipien der Nachhaltigkeit in der Lieferkette zu berücksichtigen (2007: 59 Prozent).<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:neue-zielgruppen-konsumenten-wollen-es-oeko/60011103.html#utm_source" target="_blank">Konsumenten wollen es öko, FTD 13.2.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=trend-zur-nachhaltigkeit-ungebrochen</link>
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<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Teilzeit? Theoretisch ja, aber ...]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Teilzeit braucht aktive Unterstützung, so die Einschätzung der Unternehmensberatung Bain, die 3.300 Spitzenkräfte in den USA, Europa und Deutschland befragte, ob sie sich flexiblere Arbeitszeiten wünschen. 94 Prozent der weiblichen und 78 Prozent der männlichen Führungskräfte bejahten dies. In der Praxis nutzt jedoch nur ein Bruchteil von ihnen auch bestehende Angebote, nämlich 46 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer. Die Unternehmensberater gehen davon aus, dass es vor allem die fehlende Unterstützung auf Vorstandsebene ist, die die Spitzenkräfte davon abhält, ihre Arbeitszeit flexibler zu gestalten. Viele Vorstände hätten selbst keine ausgeglichene Work-Life-Balance und seien deshalb in dieser Frage keine Vorbilder. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:neue-arbeitszeitmodelle-fuehrungskraefte-wollen-flexibler-arbeiten/60008782.html#utm_source" target="_blank">Führungskräfte wollen flexibler arbeiten, FTD 7.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Öko-Chefs haben zufriedene Mitarbeiter]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Charlton College of Business der University of Massachusetts untersuchte, ob es einen Zusammenhang zwischen dem ökologischen Engagement von Unternehmen und der Zufriedenheit der Mitarbeiter gibt. Es gibt ihn! Die Wissenschaftler befragten die Mitarbeiter von 113 US-Unternehmen und überprüften ihre Hypothese mit einer Regressionsanalyse. Dabei zeigte sich, dass die Wahrnehmung des ökologischen Engagements einer Firma mit einer allgemein hohen Arbeitszufriedenheit einhergeht. Die These, dass die Mitarbeiter auch so zufrieden sind, wenn es den Unternehmen ökonomisch besonders gut geht, konnte hingegen nicht bestätigt werden. Die Forscher ziehen daraus den Schluss, dass es Firmen besser tut, in Umweltbelange zu investieren und dies gegenüber den Mitarbeitern zu kommunizieren, als sich ausschließlich an den - finanziellen - Wünschen der externe Stakeholder zu orientieren.<br><a href="http://derstandard.at/1296696345982/Arbeitsmoral-Gruene-Chefs-haben-loyale-Mitarbeiter new" target="_blank">&quot;Grüne&quot; Chefs haben loyale Mitarbeiter, Der Standard 4.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[International sind Frauen besser positioniert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die jüngste Quotendiskussion ist noch nicht abgewiegelt, aber die Fakten bleiben: Was Frauen in der Führungsetage angeht, scheint das Gender Mainstreaming in Deutschland nicht wirklich gefruchtet zu haben. Von den zehn größten deutschen Unternehmen haben gerade einmal zwei weibliche Vorstandsmitglieder. Unter allen Vorständen sind nur vier Prozent der 74 Top-Manager Frauen - also gerade einmal drei. In den USA haben bereits 87 Prozent der Topkonzerne mindestens eine Frau in der obersten Führungsetage, in Europa sind es im Schnitt 44 Prozent, in Asien immerhin 23 Prozent. Und das, obwohl die Quote der Absolventinnen in den Managerdisziplinen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften inzwischen bei 52 Prozent liegt. Dass Quote funktioniert, macht die Telekom vor. Personalvorstand Thomas Sattelberger will bis 2015 einen Frauenanteil von 30 Prozent im Management. Gegenwärtig liegt die Telekom bei 19 Prozent - ein für deutsche Verhältnisse ganz guter Wert. Um aufzuholen, lag der Frauenanteil bei den 2010 neu eingestellten Hochschulabsolventen bei 49 Prozent - gegenüber 33 Prozent im Vorjahr. Und im hausinternen Management-Entwicklungsprogramm hat sich der Frauenanteil von 17 auf 24 Prozent erhöht. Eine Untersuchung der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg zeigt, dass einzelne Arbeitgeber in Sachen Frauenförderung schon Zeichen setzen, aber sie sind rar. So ermittelte die Uni in einer Studie die 15 besten Arbeitgeber für Frauen. Unter den Großunternehmen sind dies Accenture (Frauenförderung ist in den Zielvereinbarungen verankert), Allianz (Vereinbarkeit von Beruf und Familie stark ausgebaut), BMW (institutionalisierte Frauenförderung vom Einsteiger bis zur Führungskraft), Commerzbank (intensive Weiterbildung und Personalentwicklung), Fraport (Betriebsvereinbarung zur Chancengleichheit beider Geschlechter), HypoVereinsbank (breit angelegtes Diversity-Programm), PricewaterhouseCoopers (Initiative für mehr weibliche Führungskräfte), Bosch (seit 1995 intern hoch angesehenes Frauennetzwerk), Roche Diagnostics (finanzielle Zuschüsse zu Kinderbetreuung) und RWE (vermehrte Einstellung und Förderung weiblicher Akademiker). Unter den Mittelständler punkten ConSol Software (eigene Weiterbildungsakademie, Mentoring), Engel (Frauen bevorzugt bei Nachfolgeregelung von Führungskräften), Freescale Halbleiter (flexible Arbeitszeitmodelle für Eltern), Fujitsu Semiconductor (Förderung von Fachkarrieren, speziell für Frauen) und Vaude Sport (individuelle Lösungen für jeden Mitarbeiter). Es geht also, wenn Mann nur will.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,742215,00.html new" target="_blank">Wo Frauen die besten Aufstiegschancen haben, Manager Magazin 8.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Effizient ist nicht unbedingt effektiv]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gerade wir Deutschen gelten als die Optimierer und Perfektionisten schlechthin. Aber richten wir dabei unsere Energie auch immer auf die richtigen Ziele? Nein, meint der Umweltchemiker Prof. Michael Braungart, der kürzlich in Berlin das Cradle-to-Cradle-Festival, das noch bis März läuft, eröffnete. Der Erfinder des Konzepts &quot;Von der Wiege zur Wiege&quot;, das sich auf die Fahnen schreibt, Rohstoffe so zu Produkten zu machen, dass sie, nachdem die Güter verschlissen sind, fast völlig verlustfrei wiederverwendet werden können, macht einen feinen Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität. Die Effizienzmeister wollen die Dinge richtig tun und Perfektion erreichen. Effektiv ist es hingegen, die richtigen Dinge zu tun. Braungart kritisiert, dass viel Energie in die Perfektionierung der falschen Systeme fließe. Was nutzt die beste Müllverbrennungsanlage, wenn es eigentlich besser wäre, erst gar keinen Müll entstehen zu lassen? Warum viel Energie in die Festlegung optimaler Grenzwerte stecken, wenn es besser wäre, erst gar keine schädlichen Materialien in Umlauf zu bringen? So funktioniert Braungarts Denke, auf dem Cradle-to-Cradle basiert. Hier werden Rohstoffe nicht verbraucht, sondern bereits im Herstellungsprozess auch als zukünftige Rohstoffe betrachtet. Die Effizienz trennt nur ein paar Buchstaben von der Effektivität, aber im Unterschied liegt die Basis für einen Quantensprung.<br><a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no" target="_blank">Schaulaufen der kreativen Weltverbesserer, Forum Nachhaltig Wirtschaften 2.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Geld ist kein Gottersatz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Verehren wir die falsche heilige Kuh? Dieser Ansicht ist jedenfalls Prof. Peter Bofinger, einer der fünf Wirtschaftsweisen. Er meint: &quot;Je mehr das Geld Gott ersetzt, umso anfälliger werden Menschen für das Virus des schnellen Geldes.&quot; Bofingers Ansicht nach brauche die Ökonomie ein starkes Gegengewicht, um nicht übermächtig zu werden - eines, das in der Seele, im Geist der Menschen verankert ist. Der Wirtschaftsweise plädiert deshalb dafür, dass es eine zentrale Aufgabe der Kirchen sei, ein solches Gegengewicht zu entwickeln. <br><a href="http://www.kath.net/detail.php?id" target="_blank">Kath.net, 10.1.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gedächtnis profitiert von Schlaf und Zielorientierung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie der Universität Lübeck zeigt, dass Schlafphasen es uns erleichtern, Informationen abzuspeichern und diese Fähigkeit von einer konsequenten Zielorientierung zusätzlich profitiert. In einem Test mit knapp 200 Probanden mussten diese Gedächtnisübungen machen und sich unter anderem 40 Wortpaare einprägen. Der einen Hälfte der Teilnehmer wurde gesagt, dass sie nach 10 Stunden noch einmal abgefragt würden, der anderen nicht. Beide Gruppen wurden darüber hinaus noch einmal unterteilt - in Teilnehmer, die in den nächsten 10 Stunden schlafen sollten und solche, die wach bleiben sollten. Es zeigte sich, dass die Probanden, die geschlafen hatten, im abschließen Test besser abschnitten als die wach gebliebenen. Bei den Personen, die vorab über den zweiten Test informiert worden waren, waren die Testresultate dabei am besten.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312848.html new" target="_blank">Was der Schlaf ins Gedächtnis schreibt, 2.2.11 wissenschaft.de</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Männer fast unter sich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Bundestag hat eine Enquete-Kommission gebildet, die sich mit dem Thema &quot;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität&quot; beschäftigen soll. Ziel ist es, sich der Frage zu widmen, wie Wachstum möglichst vielen Menschen nutzen kann und welche besseren Maßstäbe für Wohlstand es gibt als das Bruttoinlandsprodukt. Ein an sich hehres Anliegen, doch die Besetzung der Kommission wirft eine weitere Frage auf, nämlich die, warum unter den berufenen Experten keine einzige Frau ist. Von den 17 durch die Politik besetzten Posten fielen sogar acht an Frauen, doch unter den ebenfalls berufenen 17 Sachverständigen sucht man Frauen vergebens. Wissenschaftlerinnen laufen bereits Sturm gegen diese Entscheidung, da hier der weibliche Sachverstand einmal mehr systematisch ausgeblendet werde.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/bundestag-beruft-reine-maenner-kommission-man-bleibt-mann-1.1053585 new" target="_blank">Mann bleibt Mann, SZ 1.2.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Energie von Unternehmen richtig aufbauen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Heike Bruch, Professorin und Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen, hat ein Konzept für organisationale Energie entwickelt, anhand dessen sie beurteilen kann, mit welcher Kraft Firmen arbeiten und zielgerichtet Dinge bewegen. Sie unterscheidet vier Energiezustände: Produktive Energie, angenehme Trägheit, resignative Trägheit und korrosive Energie. Besonders abträglich für den Unternehmenserfolg ist die resignative Trägheit, die von einer stark geteilten Frustration der Belegschaft gekennzeichnet ist. Korrosive Energie bedeutet, dass Mitarbeiter ihre Energie gezielt darauf richten, gezielt gegen die Interessen des Unternehmens zu agieren. Für Bruch ist klar, dass Soft Skills eine wesentliche Rolle spielen, um Firmen und ihre Mitarbeiter in einen konstruktiven Energiezustand zu führen. So rät sie Chefs, ihren Mitarbeitern alle Aufgaben detailliert zu erklären, damit jeder wisse, welcher Beitrag zum großen Ganzen von ihm erwartet werde. Auch sollten Führungskräfte ein klares Bild von der Zukunft des Unternehmens entwickeln, damit die Angestellten eine Vorstellung des Gesamtbildes und der zu erwartenden Entwicklung gewinnen. Bruch warnt Firmen auch davor, in die Beschleunigungsfalle zu geraten. Wenn Mitarbeiter durch immer neue Projekte und Aufgaben an ihre Leistungsgrenzen gerieten, sei es Zeit für einen Frühjahrsputz, um die anstehenden Aufgaben wieder auf das wirklich notwendige zu reduzieren.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-01/organisationale-energie new" target="_blank">Erfolg ist eine Frage der Energie, Die Zeit online 25.1.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Leistungsträger kritisieren Shareholder-Value-Denken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit sich viele Unternehmen wieder in einem wirtschaftlichen Aufschwung befinden, tritt auch das Shareholder-Value-Denken, das in den Augen vieler letztlich zur Wirtschafts- und Finanzkrise gehört habe, wieder mehr in den Vordergrund. In der Pharmaindustrie beispielsweise, die sich über Vorsteuerrenditen von 25 bis 30 Prozent freuen kann, werden gegenwärtig von zahlreichen Firmen Sparprogramm und Stellenstreichungen angekündigt und umgesetzt. Diese ausschließliche Orientierung am Interesse der Aktionäre wird von immer mehr Leistungsträgern deutlich kritisiert. So befragte die PR-Agentur Edelman 5.000 Personen mit Hochschulabschluss und hohen Jahresgehältern. 94 Prozent finden, die Firmen sollten sich mehr an den Bedürfnissen der Kunden orientieren, 89 Prozent wollen mehr Engagement für die Mitarbeiter. Die Investoren hingegen werden &quot;nur&quot; von 80 Prozent als wesentliche Adressaten der Firmenpolitik genannt. Neun von zehn der deutschen Befragten sind darüber hinaus der Ansicht, dass Konzerne im Einklang mit den Interessen der Gesellschaft handeln sollten, denen im Zweifel die Interessen der Aktionäre geopfert werden müssten.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:wertediskussion-leistungstraeger-tadeln-kapitalmarkthoerigkeit/60003036.html#utm_source" target="_blank">Leistungsträger tadeln Kapitalmarkthörigkeit, FTD 26.1.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neues vom WIR Magazin]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Heute wieder mal eine Meldung in eigener Sache. Mitte Januar hatte ich ja bereits über das Magazin-Projekt <a href="http://www.wir-menschen-im-wandel.de/ new" target="_blank">WIR - Menschen im Wandel</a> berichtet, das ich mit zwei Journalistenkollegen ins Leben gerufen habe. Die Resonanz, die wir bisher auf unsere Nullnummer erfahren, ist enorm. Letzte Woche waren Jens Heisterkamp und ich zu Gast bei Radio EnlightenNext und haben die Hintergründe dieses einmaligen Projekts vorgestellt. Die einstündige Sendung kann man<a href="http://enlightennext.com/germany/2011/02/03/wir-zeitschrift-fur-den-aufbruch/#more-2282 new" target="_blank">hier herunterladen und online anhören</a>. Heute möchte ich ein wenig über unser Geschäftsmodell berichten. Um ein Magazin auf den Markt zu bringen, braucht es erfahrungsgemäß einiges an Startkapitals. Unser Businessplan sieht vor, dass wir für eine Aufbauphase von drei Jahren etwa 200.000 Euro werden investieren müssen, bis das Heft sich selbst trägt. Als GründerInnen haben wir selbst alle Gründungsbausteinen gezeichnet - das sind Risikodarlehen, die im Erfolgsfall verzinst werden. Darüber hinaus bringen wir in der Startphase unsere ganze Arbeitskraft ebenfalls auf Darlehensbasis in das Projekt ein. In der anthroposophischen Bewegung sind solche Finanzierungsmodelle längst erprobt, da Rudolf Steiner einer der großen Vorreiter einer Kultur des Schenkens und Gestaltens war. Für uns ist dabei das Wichtigste, dass wir das Magazin von unten nach oben aufbauen wollen und dabei von Anfang an ganz im Sinne des Titels alle Menschen, die sich einem Kulturwandel in der Gesellschaft verschrieben haben, einbinden möchten. Neue Gedanken und Ideen brauchen Unterstützung, damit sie in die Welt gelangen und in einer Bürgergesellschaft bedeutet Teilhabe und Gestaltung nicht nur, sich seiner Rechte bewusst zu sein, sondern auch, sich selbst einzubringen. Mir nehmen diesen Gedanken sehr ernst und sind glücklich, dass wir bereits zahlreiche Mitmacher gefunden haben. Die Grafik unserer Nullnummer, der Druck der Hefte, alle Artikel, aber auch die Vertriebsunterstützung wurden von zahlreichen UnterstützerInnen auf einer Beteiligungsbasis eingebracht - das Magazin &quot;gehört&quot; also allen, die dabei sind. Mich fasziniert dieses Modell nicht nur, weil wir schlicht auf jedwede Unterstützung von denjenigen, die unser Projekt inspirierend finden, angewiesen, sondern auch, weil es zeigt, dass Wandel möglich ist, wenn man bereit ist, sich zu engagieren. In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn Sie einen Blick in unsere Nullnummer werfen. Wenn Ihnen das Heft gefällt, scheuen Sie sich nicht, bereits ein Abo zu bestellen. Die erste Ausgabe wird im Juni 2011 erscheinen. Und wenn Sie sich mehr engagieren möchten, können Sie uns mit einem 10-Jahres-Abo unterstützen oder einen unserer Gründungsbausteine zeichnen. Jedes Commitment zählt und macht es möglich, dass WIR tatsächlich etwas bewegen wird.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress bringt schon Studenten aus der Balance]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der University of California Los Angeles zeigt, dass Stress nicht erst im Arbeitsleben zum Problem wird, sondern längst Studenten in erheblichem Maße betroffen sind. Unter 200.000 Studienanfängern sagten nur 52 Prozent der Studienanfänger, dass ihre emotionale Gesundheit überdurchschnittlich oder sogar sehr gut sei. Gegenüber der Erhebung im Vorjahr ein Rückgang um 3,4 Prozentpunkte. Verglichen mit 1985, dem ersten Jahr der Erhebung, zeigt sich, wie sich die Verfassung der Studierenden langfristig verändert hat. Damals fühlten sich noch knapp zwei Drittel der Studienanfänger in sehr guter emotionaler Verfassung. Vor allem Frauen fühlen sich betroffen - sie fühlen sich nur noch zu 46 Prozent emotional ausgeglichen, bei den Männern sind es immerhin 59 Prozent.<br><a href="http://news.yahoo.com/s/afp/20110127/ts_alt_afp/useducationsocietyhealth_20110127214210 new" target="_blank">US students stressed out: study, Yahoo-News 27.1.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation macht das Hirn leistungsfähiger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie des Massachusetts General Hospital zeigt eindrücklich, wie regelmäßige Meditation schon innerhalb von acht Wochen deutliche Spuren im Gehirn nach sich zieht - in Arealen, die der Stressregulation dienen, für die Aufmerksamkeit zuständig sind und beim Lernen aktiv sind. Die Probanden hatten ein Training in Mindfulness Based Stress Reduction absolviert und im Durchschnitt jeden Tag 27 Minuten meditiert. Die Teilnehmer berichteten über physische Entspannung und eine bessere psychische Verfassung und fühlten sich kognitiv leistungsfähiger. MRT-Befunde zeigten, dass sich die für das jeweilige Verhalten und Empfinden zuständigen Gehirnregionen während des Trainings verändert hatten. <br><a href="http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/01/achtsamkeitsmeditation-verandert.html new" target="_blank">Grenzwissenschaft aktuell, 24.1.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-macht-das-hirn-leistungsfähiger</link>
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<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Firmen in der Beschleunigungsfalle]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In wirtschaftlich schwierigen Zeiten versuchen sich Firmen häufig, durch Straffung interner Prozesse gesundzuschrumpfen. Mehr Arbeit für weniger Mitarbeiter, lautet dann Devise. Das fatale: Viele Firmen behalten diese Verdichtungsprozesse auch in Aufschwungphasen bei - und höhlen sich auf diese Weise von innen aus. Die Leadership-Professorin Heike Bruch von der Universität St. Gallen und der HR-Lehrbeauftragte Jochen Menges von der Universität Cambridge haben in einer neunjährigen Langzeituntersuchung diese Prozesse in 600 Unternehmen untersucht. Mit ernüchternden Ergebnissen. So klagen in den Firmen, die den Beschleunigungsdruck beibehalten, 60 Prozent der Beschäftigten darüber, nicht über ausreichende Ressourcen zu verfügen, um ihre Arbeit zu schaffen - in Firmen, die Arbeitsprozesse weniger verdichtet haben, sind es lediglich zwei Prozent. Ähnlich deutlich sind die Unterschiede bei weiteren Themenfeldern. So arbeiten 80 Prozent der Mitarbeiter in Unternehmen, die Abläufe stark verdichtet haben, ständig unter erhöhtem Zeitdruck - in der Vergleichsgruppe sind es nur vier Prozent. 75 Prozent klagen über sich ständig ändernde Prioritäten (Vergleichsgruppe: ein Prozent), 83 Prozent sehen kein Licht am Ende des Tunnels (Vergleichsgruppe: drei Prozent) und nur sechs Prozent sehen die Möglichkeit, sich regelmäßig zu erholen (Vergleichsgruppe: 86 Prozent). Die Firmen als ganzes brennen also aus.<br><a href="http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Beschleunigungsmanagement-Im-Rausch-der-Geschwindigkeit,203501 new" target="_blank">Im Rausch der Geschwindigkeit, ManagerSeminare Februar 2011</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mittleres Management: Nachholbedarf bei Führungskompetenz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das mittlere Management fühlt sich nur unzureichend für die anstehenden Aufgaben gerüstet, so das Ergebnis der Studie &quot;Mid-Level Leadership&quot; der Talent-Management-Beratung Development Dimensions International (DDI). Als größte Herausforderung in den kommenden zwei Jahren sehen die Führungskräfte das Steuern von Veränderungsprozessen, das Umsetzen von Prioritäten bei Arbeitsabläufen und das Treffen schwieriger Entscheidungen. Nur elf Prozent der Befragten fühlen sich diesen Aufgaben gewachsen, 40 Prozent betrachten sich immerhin als einigermaßen vorbereitet. Mehr als 60 Prozent der Manager verzeichneten in den letzten eineinhalb Jahren einen geringen bis signifikanten Anstieg des Stresses in ihrem Arbeitsumfeld. Der Druck auf den Märkten scheint die Mitarbeiter indes zusammenzuschweißen, denn 85 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber in den letzten zwei nicht gesunken oder sogar noch gestiegen sei.<br><a href="http://www.personalwirtschaft.de/de/html/news/details/1033/Mittleres-Management-unzureichend-fuer-die-Zukunft-geruestet/ new" target="_blank">Mittleres Management unzureichend für die Zukunft gerüstet, Personalwirtschaft 2.12.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Oetkerisierung von Bionade]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Einst das &quot;Getränk für eine bessere Welt&quot; ist der Getränkehersteller Bionade mit dem mehrheitlichen Einstieg der Oetker-Gruppe inzwischen, was sein gesellschaftliches Engagement angeht, anscheinend auf dem absteigenden Ast. Setzte sich das Unternehmen bis vor kurzem noch aktiv gegen Gentechnik und die industrialisierte Landwirtschaft ein, hat der Getränkehersteller inzwischen seine Sponsoring-Aktivitäten auf Projekte für Kinder und Jugendliche  mit dem Fokus Sport, Bewegung, Gesundheit und Kultur zurechtgestutzt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass man den neuen Mehrheitseigner Oetker, der hauptsächlich im Bereich der konventionellen Lebensmittelproduktion tätig ist, nicht düpieren möchte, indem man Diskurse unterstützt, denen sich eigentlich auch Oetker aktiver stellen sollte. In der Community rumort es indes, denn viele Bionade-Fans sind nicht bereit, diese Anpassungsstrategie zu unterstützen.<br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/weniger-bio-bei-bionade/ new" target="_blank">Weniger Bio bei Bionade, taz 21.1.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-oetkerisierung-von-bionade</link>
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<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Studieren erhöht nicht unbedingt die Kompetenz]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Kritik am Bachelor-Studium reißt nicht ab, denn unter intellektuellen Gesichtspunkten geht es in vielen reformierten Studienfächern längst nicht mehr darum, die Denkfähigkeit der Studenten zu fördern, sondern darum, ihnen möglichst viel im Job direkt umsetzbares Fachwissen einzuimpfen. Welche Kehrseite dieses &quot;praxisnahe&quot; Vorgehen mit sich bringt, zeigt eine Studie aus den Vereinigten Staaten. Zwei Soziologen untersuchten, wie Studenten in dem Test &quot;Collegiate Learning Assessment&quot; abschneiden. Der Test misst Fähigkeiten wie logisches Denken, die Fähigkeit, Probleme zu lösen, und Sprachverständnis. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Nach zwei Studienjahren zeigten 45 Prozent der 2.300 beteiligten Studenten von 24 Hochschulen keine Verbesserungen in den gemessenen Kompetenzen. Nach vier Jahren waren es immerhin noch 36 Prozent, die keinerlei Erweiterung ihrer diesbezüglichen Fähigkeiten verbuchen konnten. Und: Die Studenten, die bessere Testergebnisse erreicht hatten, verzeichneten allenfalls marginale Steigerung. Interessant: Vor allem die Geisteswissenschaftler, deren Fächer nur allzu gerne geschmäht werden, weil sie wenig direkt umsetzbaren Nutzen für die Wirtschaft generieren, verbesserten ihre Testergebnisse überdurchschnittlich. Die angehenden Wirtschaftswissenschaftler hingegen schnitten im Laufe der Jahre nicht besser beim Test ab.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/forscher-attackieren-universitaeten-453896/ new" target="_blank">Forscher attackieren Universitäten, WiWo 19.1.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=studieren-erhöht-nicht-unbedingt-die-kompetenz</link>
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<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Banker in der Burn-out-Falle]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Finanzkrise hat viele Banker als Angehörige eines vielkritisierten Berufsstands ins gesellschaftliche Abseits befördert. Immer noch herrscht das Bild der Großverdiener vor, die den kleinen Mann rücksichtslos abzocken. Dass viele Banker dabei selbst Opfer systemimmanenter Zwänge sind, denen sie wenig entgegensetzen können, wird dabei selten wahrgenommen. Die Süddeutsche Zeitung widmet einen Artikel der wachsenden Burn-out-Rate der Finanzberater und zeigt in teils erschütternden Fallgeschichten, mit welchen Methoden die Führungsetagen ihre Mitarbeiter in die Zange nehmen, um den Anlegern Produkte anzudrehen, die möglichst hohe Provisionen bringen. Viele Banker brechen unter dem krassen Druck, der hierbei auf sie ausgeübt wird, zusammen - weil sie illusorische Zielvorgaben nicht erfüllen können, aber auch, weil sie ethische Bedenken haben und ihre Kunden lieber ehrlich und passgenau beraten würden. Der Fisch stinkt wieder einmal vom Kopf her und vielen Angestellten bleibt letztlich nur die Flucht in einen anderen Job. Die Banken reagieren bereits auf die wachsenden Skrupel ihrer Fachangestellten und weichen auf Quereinsteiger aus, die vom Bankenwesen kaum Ahnung haben. Sie beraten Anleger mit Hilfe computergestützter Programme - und die empfehlen natürlich Anlageprodukte, die für die Bank am besten sind.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/banker-mit-burn-out-schon-wieder-die-zielvorgaben-verfehlt-1.1045737 new" target="_blank">&quot;Schon wieder die Zielvorgaben verfehlt!&quot;, SZ 13.1.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Liegt die Zukunft der Arbeit in einer Sinn-Kultur?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski erklärt im Weiterbildungsmagazin ManagerSeminare, welche Trends sich in der Arbeitswelt in den nächsten Jahren manifestieren werden. &quot;Nicht mehr einzelne Führungskräfte spielen die erste Geige, sondern alle geben den Ton an. Die Arbeitnehmer werden den Untertanenstatus abwerfen und zum Unternehmer im Unternehmen werden. Das ist unvermeidlich, weil notwendig. Vor allem die wissensbasierten Firmen sind jetzt schon auf innovationsfreudige Mitarbeiter angewiesen – auf &#039;Intrapreneure&#039;, die die Unternehmensziele auch zu ihren eigenen machen und unternehmerisch, eigenständig, aber miteinander arbeiten&quot;, so eine seiner Prognosen. Das bringt für Führungskräfte neue Aufgaben mit sich und vor allem eine gezielte Fokussierung auf ihre Soft Skills: &quot;Die Führungskraft wird sich vom Vorgesetzten zum Coach, vom Moderator zum Motivator, vom Kontrolleur zum Animateur wandeln, der die Mitarbeiter durch seine eigene Person motivieren kann und für Betriebsklima und Stimmungslage verantwortlich ist. Eine seiner wesentlichen Aufgaben wird es sein, die Arbeitsfreude der Mitarbeiter zu fördern oder zumindest ihnen den Spaß an der Arbeit nicht zu verderben. Die Fähigkeit, zu motivieren und zu begeistern, wird zu einer sozialen Führungskompetenz von höchster Priorität.&quot; Darüber hinaus sieht Opaschowski auch einen Wandel weg von der reinen Geld-Kultur hin zu einer Zeit- und einer Sinn-Kultur: &quot;Mehr Gewinn durch mehr Sinn. Gegen innere Kündigung wird innere Befriedigung gesetzt. Mitarbeiter wollen stolz auf sich und ihre Arbeit sein, sich nicht nur für die Produkt-Qualität, sondern auch für die Ethik-Qualität des Produzenten verantwortlich fühlen. Die künftige Leistungsmotivation der Mitarbeiter wird sich zu einem erheblichen Teil aus dem Faktor Sinn speisen. Die Honorierung mit mehr Sinn kann genauso wichtig werden wie die Honorierung mit mehr Geld.&quot; <br><a href="http://www.managerseminare.de/ms_News/Zukunftswissenschaftler-im-Interview-Der-Beschaeftigte-wird-zum,202788 new" target="_blank">Der Beschäftigte wird zum Bürger, ManagerSeminare Januar 2011</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=liegt-die-zukunft-der-arbeit-in-einer-sinn-kultur</link>
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<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Erwerbsgesellschaft von morgen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Klaus F. Zimmermann wirft in der Süddeutschen Zeitung einen Blick auf die wichtigsten Veränderungen, denen die Erwerbsgesellschaft in den nächsten Jahren ausgesetzt sein wird. Eine seiner Thesen: &quot;Das Wachstum der Zukunft ist weiblich.&quot; Zimmermann geht davon aus, dass bis zu 2,4 Millionen Frauen durch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zusätzlich für den Arbeitsmarkt gewonnen werden könnten. Aufgrund des demographischen Wandels wird die Wirtschaft auf diese Arbeitskräfte in Zukunft in besonderem Maße angewiesen sein. Wird dieses Potential ausgeschöpft, könne das Bruttosozialprodukt um neun Prozent steigen. Der Wirtschaftsforscher rechnet auch mit einer weiteren Flexibilisierung des Arbeitsmarktes: &quot;Nicht mehr Fabriken und Büros, nicht mehr feste Arbeitszeiten und Hierarchien bestimmen die Arbeit der Zukunft, sondern Information und Wissen, vernetztes Arbeiten, Denken und Handeln. Diese Fähigkeiten sind prinzipiell überall verfügbar. Dementsprechend werden die beruflichen Biographien vielfältiger, die Karrieren offener. Teamorientierte Projektarbeit ist auf dem Vormarsch, ebenso Arbeitsformen, die Beruf und Privatleben integrieren. Man organisiert sich lieber in Netzwerken wie Facebook als in den traditionellen Interessenvertretungen. Auf dem Weg zu einer Gesellschaft der Wissensarbeiter, der Kreativwirtschaft und der Dienstleister etablieren sich neue Erwerbsformen vor allem in Sektoren wie Banken, Versicherungen, Medien, Beratung und öffentlicher Verwaltung: in sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen wie Honorar- und Zeitverträgen oder Projektvereinbarungen.&quot; Im Zuge dieser Flexibilisierung sieht Zimmermann einen neuen Typ des Mittelstands entstehen: Alleinunternehmer und Solo-Anbieter. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/die-zukunft-der-arbeit-arbeitnehmer-wappnet-euch-1.1043554 new" target="_blank">Arbeitnehmer, wappnet euch, SZ 9.1.11</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Weibliche Führungskräfte auf dem Rückzug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Frauen im mittleren Management scheinen auf dem Rückzug zu sein, so die ernüchternde Diagnose der Personalberatung Michael Page International. Die Berater haben die Bewerbungen von Frauen auf Positionen im Mittelmanagement mit einem Gehaltsgefüge von 50.000 bis 130.000 Euro untersucht und dabei zwischen 2008 und 2010 einen Rückgang von 9,6 Prozent verzeichnet. Selbst in Bereichen mit traditionell hohem Frauenanteil sank die Zahl der Bewerberinnen. So gingen die Bewerbungen im Vertrieb um knapp vier Prozent zurück, im Personalwesen um knapp fünf Prozent - in diesen Branchen liegt der Frauenanteil unter den Bewerbern bei um die 50 Prozent. Auch im Finanz- und Ingenieurwesen sind die Bewerbungen von Frauen rückläufig - zwar nur um knapp zwei Prozent, aber bei einem geringeren Frauenanteil von gut 30 Prozent. Was das Einkommen angeht, werden Frauen in Führungspositionen nach wie vor gegenüber männlichen Kollegen schlechter bezahlt.  Im Controlling oder Rechnungswesen verdienen sie beispielsweise mit einem Jahreseinkommen von 68.000 Euro rund 10.000 Euro weniger.<br><a href="http://womenandwork.de/index.php?id" target="_blank">Frauen bewerben sich seltener für Positionen im mittleren Management, women@work, 17.12.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=weibliche-führungskräfte-auf-dem-rückzug</link>
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<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mal über den Tellerrand hinaus denken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel online wirft in einem Beitrag über Geisteswissenschaftler einen Blick darauf, wie die Wirtschaft von diesen Quereinsteigern profitieren kann. Während in Großbritannien beispielsweise Geisteswissenschaftler in Unternehmen längst keine Seltenheit mehr sind - so ist der Finanz-Chef des börsennotierten Konzerns Standard Chartered Historiker und die, inzwischen verstorbene, Body-Shop-Geründerin Anita Roddick studierte Englisch und Geschichte - sucht man in Dax-Konzernen auf der Top-Ebene Geisteswissenschaftler vergeblich. Kein einziger sitzt in einem der 30 Dax-Vorstände und nur drei von 184 Top-Managern studierten ein geisteswissenschaftliches Fach - allerdings in Kombination mit den Klassikern Jura oder VWL. Experten führen diese Unterschiede darauf zurück, dass in Deutschland für die Karriere nach wie vor eher fachliche Qualifikationen zählen, während in Großbritannien die Persönlichkeit von Kandidaten viel stärker im Vordergrund stehe. Marketing, Personalwesen oder Öffentlichkeitsarbeit sind deshalb hierzulande vor allem die Domänen der Geisteswissenschaftler - aufgrund der Wirtschaftsskepsis vieler Fakultäten häufig als Folge einer Selbstbeschränkung. Personaler hingegen gehen davon aus, dass der Bedarf an Geisteswissenschaftlern wachsen werde, denn mit Blick auf Themen wie Nachhaltigkeit und Ethik sei der Idealismus, den diese Fächer vermitteln, wichtiger denn je.<br><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,734056,00.html new" target="_blank">Oh Gott, mein Chef ist Theologe, Spiegel online 23.12.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=mal-über-den-tellerrand-hinaus-denken</link>
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<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Und wieder einmal: Geld macht nicht glücklich]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Glücksforscher Richard Easterlin gehört zu den Vorreitern der Glücksforschung. Schon 1974 hatte er in einer Studie gezeigt, dass steigender Wohlstand die Menschen westlicher Gesellschaften zwar kurzfristig glücklicher macht, aber langfristig die Zufriedenheit nicht erhöhe. Damals hatten Kritiker ihm methodische Mängel seines Studiensettings vorgeworfen, doch Easterlin blieb am Ball und veröffentliche kürzlich eine neue Erhebung, die seine alten Befunde untermauert. Über einen Zeitraum von durchschnittlich 22 Jahren verglich der Urvater der Glücksforschung Daten aus 37 Ländern - darunter auch aus Lateinamerika, Osteuropa und Entwicklungsländern und stellte fest, dass mit der Entwicklung des Bruttosozialprodukts zwar kurzfristig auch die Lebenszufriedenheit steigt, jedoch langfristig die Glücksgefühle nicht wachsen. Seine Deutung: Wachsender Wohlstand macht kurzfristig zufrieden, doch steigen mit der Zeit dann auch die individuellen Ansprüche und Menschen vergleichen sich mit den Menschen, die mehr haben als sie selbst - und auf diese Weise relativiert sich das ursprüngliche Glück wieder.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/wohlstand-macht-nicht-gluecklich-450395/ new" target="_blank">Wohlstand macht nicht glücklich, WiWo 14.12.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=und-wieder-einmal</link>
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<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Karriere ist nicht alles und weniger oft mehr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Abrackern, aufsteigen, zusammenbrechen - für immer mehr Arbeitnehmer hat dieser typische Karrieredreiklang einen faden Beigeschmack. Sie wollen nicht mehr ihre besten Jahre allein in den Dienst ihres Unternehmens stellen, sondern mehr Freiräume - vor allem freie Zeit. Vor diesem Hintergrund widmet die Wirtschaftswoche einen großen Beitrag dem Thema Downshifting und stellt verschiedene Downshifter vor, denen der Aufstieg nicht alles war, sondern die ganz gezielt ihr Arbeitspensum reduziert haben. Dass es sich hierbei längst um ein Phänomen in der Breite handelt, belegt eine Studie unter amerikanischen Berufstätigen, derzufolge 48 Prozent der Befragten in den vergangenen fünf Jahren ihre Arbeitszeit verringert, eine Beförderung abgelehnt oder ihre Ansprüche und Berufsziele heruntergeschraubt haben. So viel Selbstbestimmtheit hat jedoch - vor allem hierzulande - noch immer ihren Preis. &quot;Gesellschaftlich bleibt solch ein kalkulierter Karriereknick jedoch bis heute riskant. Wer freiwillig aufgibt und aussteigt, gilt schnell als Weichei, als Flüchtling, der lediglich schon jetzt vollzieht, was er später ohnehin schmerzvoll erfahren hätte: dass er es eben nicht packt, da oben mitzuspielen&quot;, so die WiWo. Führungskräfte-Coach Elisabeth Strack sieht das ähnlich: &quot;Downshifter passen nicht in unsere Karrieremuster. Deshalb stehen sie sofort unter Verdacht, dass bei ihnen was nicht stimmt.&quot; Der WiWo-Artikel stellt dieser Negativperspektive Beispiele von Menschen gegenüber, die &quot;es&quot; geschafft haben - die weniger oder auf einer in der Hierarchie weiter unten angesiedelten Position arbeiten und dabei vor allem eines sind: glücklich und zufrieden.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/abschied-vom-aufstieg-450726/ new" target="_blank">Abschied vom Aufstieg, WiWo 24.12.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gutes Klima und persönliche Entwicklung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit Geld allein können Arbeitgeber Top-Talente kaum noch locken. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Employer Branding Akademie, die nach den Anforderungen an den idealen Arbeitgeber fragte. So sind den Fach- und Führungskräften ein gutes Arbeitsklima (92 Prozent), herausfordernde Aufgaben (84 Prozent), Förderung/Weiterbildung (81 Prozent), Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten (80 Prozent) und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens (80 Prozent) deutlich wichtiger als beispielsweise viele Urlaubstage, Zusatzleistungen und Börsenerfolg sowie Shareholder-Value-Orientierung. Auch die Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens (72 Prozent), die Balance zwischen Berufs- und Privatleben (70 Prozent), eine Unternehmenskultur, die zu den eigenen Wertevorstellungen passt (67 Prozent) und die Vereinbarkeit von Beruf, Karriere und Familie (64 Prozent) gehören für ambitionierte Bewerber dazu, wenn ein Arbeitgeber für sie attraktiv sein soll.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:recruiting-trends-was-top-absolventen-wirklich-wollen/50208389.html new" target="_blank">Was Top-Absolventen wirklich wollen, FTD 1.1.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gutes-klima-und-persönliche-entwicklung</link>
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<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zen als Kraftquelle für Führungskräfte]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welt am Sonntag berichtet in einem Artikel über die Zen-Kurse für Führungskräfte, die der Zen-Meister und Unternehmensberater Hinnerk Polenski anbietet. Seine 20 Seminare pro Jahr für Top-Manager sind regelmäßig ausgebucht - weil immer mehr Führungskräfte erkennen, dass sie mit ihren Kräften haushalten müssen und nach einem Weg suchen, zu Klarheit und Gelassenheit zu finden. Für Polenskis ist dieser Bedarf eindeutig: &quot;Die Zahl der körperlichen und psychosomatischen Erkrankungen bei Managern in Führungsetagen nimmt deutlich zu. Manche arbeiten und arbeiten und arbeiten, kommen niemals zur Ruhe und leiden dann unter Schlaflosigkeit.&quot; Hier biete Meditation Orientierung und helfe den Menschen dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Polenski geht es dabei nicht nur darum, dass die Manager lernen herunterzufahren, sondern er vermittelt ihnen Methoden, wie sie mit ihren Kräften gezielter haushalten können: &quot;Jemand der morgens zu viel Power hat und am Abend völlig erschlagen ist, bekommt eine Atemübung, die ihm hilft, Energie zu speichern, wenn er zuviel davon hat, und sie wieder hervorzuholen, wenn er müde ist.&quot; <br><a href="http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article11719987/Mein-Boss-meditiert.html new" target="_blank">Mein Boss meditiert, WamS 19.12.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation ist effektiver als mentales Training]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Frankfurter Rundschau widmet einen Beitrag den positiven Wirkungen von Meditation und kommt zu dem Schluss, dass Meditation im Hinblick auf bestimmte Hirnfunktionen deutlich effektiver ist als beispielsweise konventionelles Mentaltraining. Der Beitrag bezieht sich auf verschiedene Forschungsergebnisse, die beim Kongress &quot;Meditation &amp; Wissenschaft 2010&quot; in Berlin vorgestellt worden waren. Dr. Ulrich Ott vom Bender Institute of Neuroimaging beispielsweise zeigte, dass Meditation nachweisbare Veränderungen der Hirnstrukturen nach sich zieht. Schon mit einem achtwöchigen Kurs zur Achtsamkeitsmeditation fühlen sich Praktizierende nicht nur entspannter und weniger gestresst - ihre Gehirnfunktionen verbessern sich ebenfalls. Das liegt daran, dass Meditation verschiedene Stresshormone reduziert, die wiederum wie Gift auf das Gehirn wirken und sogar Nervenzellen schädigen können. <br><a href="http://www.fr-online.de/wissenschaft/sanfter-umbau-des--gehirns/-/1472788/5024844/-/index.html new" target="_blank">Sanfter Umbau des Gehirns, FR 18.12.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-ist-effektiver-als-mentales-training</link>
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<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Verbraucher wollen Nachhaltigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie von IFH Retail Consultants legt nahe, dass das Thema Nachhaltigkeit die Konsumgüterindustrie und den Handel künftig noch stärker beschäftigen wird. &quot;Das Thema Nachhaltigkeit meint weit mehr als nur Recycling-Papier und Bio-Produkte. Es setzt auf das verantwortungsvolle Handeln und Wirtschaften“, zitiert die FAZ IFH-Geschäftsführer Boris Hedde. 60 Prozent der befragten 1.000 Verbraucher gaben bei der Untersuchung an, dass sie in der letzten Zeit ihr Einkaufsverhalten im Hinblick auf Nachhaltigkeit verändert hätten. Dabei achten die Konsumenten zunehmend darauf, ob Waren ökologisch unbedenklich sind, zu fairen Löhnen produziert werden und wie die Arbeitsbedingungen der Arbeiter aussehen. Die Sozialverantwortung von Unternehmen spiele für die Kunden damit eine wachsende Rolle, wobei es um die Ausrichtung des Sortiments auf nachhaltige, ökologische Produkte, die Berücksichtigung der Umwelt, den Umgang mit Ressourcen, faire Arbeitsbedingungen und soziales Engagement gehe.<br><a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EAB56371C2315453998F646D7D16A0E89~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Verbraucher achten auf Nachhaltigkeit, FAZ 10.12.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=verbraucher-wollen-nachhaltigkeit</link>
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<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Neues Magazin: WIR - Menschen im Wandel]]></title>
<category>Medien</category>
<description><![CDATA[ <p>Heute eine Nachricht in eigener Sache: Gemeinsam mit meinen Journalistenkollegen Dr. Jens Heisterkamp und Dr. Christoph Quarch habe ich das neue Magazin &quot;WIR - Menschen im Wandel&quot; gegründet. Unser Anliegen ist es, über neue Formen des Wirtschaftens, neue soziale Bewegungen und das über den konventionellen postmodernen Lebensstil hinauswachsende Selbstbefinden von immer mehr Menschen zu berichten. In unserer Nullnummer, die gerade erschienen ist, finden sich beispielsweise Artikel über die neue Wir-Perspektive im Business, ein Interview mit der Quantenphysikerin Danah Zohar über spirituelle Intelligenz, die neue geistige Aufbruchsbewegung in Berlin und Beiträge zum Thema Gesundheit, die zeigen, wie Meditation und Liebe das Immunsystem stärken. Noch haben wir keine Finanzierung für das Magazin und sind gegenwärtig dabei, Unterstützer und Geldgeber zu mobilisieren, damit wir in den regulären Produktionsbetrieb gehen können. Die Nullnummer kann man auf unserer Webseite kostenlos herunterladen - und hier besteht auch die Möglichkeit, bereits Abos zu bestellen oder als Darlehensgeber/in in das Magazin zu investieren. Wir freuen uns über jede Unterstützung!<br><a href="http://www.wir-magazin.net/ new" target="_blank">Download &quot;WIR - Menschen im Wandel&quot;</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=neues-magazin</link>
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<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Hadern mit der Gerechtigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Passend zur Gerechtigkeitsstudie der Bertelsmann Stiftung (siehe News von gestern) hier noch ein paar Zahlen aus der Studie &quot;Deutsche Zustände&quot; des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer, über die ich bereits Anfang Dezember berichtet hatte. 60,4 Prozent aller Deutschen glauben, dass man in Krisenzeiten nicht auf Fairness durch andere zählen könne und 56,7 Prozent sind der Ansicht, dass Bemühungen um Gerechtigkeit in diesen Zeiten nicht erfolgreich sind. Gesellschaftliche und politische Konzepte werden vor diesem Hintergrund indes nicht in Frage gestellt. Vielmehr suchen viele Deutschen die Schuld an den herrschenden Zuständen bei denen, die auf der sozialen Leiter ganz unten angekommen sind. So meint mehr als die Hälfte der Deutschen, dass Langzeitarbeitslose &quot;willensschwach, an ihrer Lage selbst schuld und für die Gesellschaft nutzlos&quot; seien. 58,9 Prozent empören sich sogar darüber, dass &quot;sich Langezeitarbeitslose auf Kosten der Gesellschaft ein bequemes Leben machen&quot;. Erschütternd an diesen Einschätzungen ist weniger, dass kaum noch jemand Gerechtigkeit erwartet - die durch die Krise geschürte Mentalität, jeder möge seine eigenen Schäfchen ins Trockene bringen, führt sogar dazu, dass immer stärker nach unten getreten wird, anstatt sich aktiv der Frage zu stellen, wie die Verhältnisse gerechter gestaltet werden könnten. Und wo inzwischen eine Mehrheit der Bevölkerung ganz klar sozialdarwinistische Motive propagiert, erscheint es mehr als unwahrscheinlich, dass die Politik sich gestaltend diesem Mehrheitswillen widersetzt. Ein Fass ohne Boden ...<br><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33857/1.html new" target="_blank">Die Verrohung der Mittelschicht, Telepolis 23.12.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachholbedarf in Sachen sozialer Gerechtigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Bertelsmann Stiftung hat im Rahmen einer Untersuchung von 31 OECD-Ländern einen Gerechtigkeitsindex entworfen, der die fünf Aspekte Armutsvermeidung, Zugang zu Bildung, Arbeitsmarktchancen, Einkommensverteilung (Gleichheit) und Generationengerechtigkeit näher beleuchtet. Die Platzierung Deutschlands innerhalb der OECD-Staaten fällt dabei relativ ernüchternd aus. Im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit, Arbeitsmarkt und Gleichheit erreicht die Bundesrepublik Rang 15, bei der Armutsvermeidung Rang 14, bei der Generationengerechtigkeit Rang 11 und beim Zugang zu Bildung sogar nur Rang 22. Zum Vergleich: Island und Schweden gehören in mehreren Feldern zu den Spitzenreitern. Obwohl bei der Armutsvermeidung immerhin im Mittelfeld angesiedelt, hat sich die Armut in Deutschland in den letzten 15 Jahren vergrößert. Als arm gilt der Studie zufolge, wer mit weniger als der Hälfte des Medianeinkommens auskommen muss - das Medianeinkommen ist der Wert, der alle Einkommen in zwei Hälften teilt und hat als Berechnungsbasis den Vorteil, dass es keine Verzerrungen durch extrem hohe und niedrige Einkommen enthält. In Deutschland sind nach dieser Berechnung inzwischen 9,3 Prozent der Bevölkerung als arm zu bezeichnen, verglichen mit 7,1 Prozent im Jahr 1995. Die Studie konstatiert, dass die Ungleichverteilung der Einkommen in den letzten zwei Dekaden stark zugenommen habe. Beim Zugang zu Bildung schneidet Deutschland am schlechtesten ab - was der Studie zufolge daran liegt, dass vor allem für arme Kinder die Wahrscheinlichkeit sehr gering sei, durch Bildung zu einer Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand befähigt zu werden. Unter dem Strich: Der Nachholbedarf in Sachen sozialer Gerechtigkeit ist in Deutschland nach wie vor immens.<br><a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EC5B7561044A64334B936E8FADBCE90CE~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Lücken in der sozialen Gerechtigkeit, FAZ 3.1.11</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nachholbedarf-in-sachen-sozialer-gerechtigkeit</link>
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<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Weihnachtsferien. An dieser Stelle möchte ich allen LeserInnen des Blogs für ihre Aufmerksamkeit und ihre freundlichen Feedbacks zu meiner Arbeit danken. Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 10. Januar finden Sie hier wieder Neuigkeiten rund um Spirit im Business. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frohe-weihnachten-und-einen-guten-start-ins-neue-jahr</link>
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<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Zen, Gesundheit, Lebensenergie]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zen Leadership School bietet eine Seminarreihe speziell für Führungskräfte an, die auf die ganzheitliche Gesunderhaltung ausgerichtet ist. &quot;Zen ist ein mentales Training, das in Asien seit mehr als 2.500 Jahren von der Elite praktiziert wird. Wir nutzen die japanische Meditationstechnik zur Stressbewältigung im europäischen Kontext. Im Berufsalltag hat sich gezeigt, dass schon 25 Minuten Meditation täglich ausreichen, um mit dieser mentalen Verankerung in der eigenen Mitte Stärke und Gelassenheit zu schöpfen. Rund zwei Drittel unserer Seminarteilnehmer haben das Zen-Training nachhaltig in ihr Leben integriert. Ihre Erfahrung zeigt: Die Konzentration auf das Wesentliche führt zu mehr Ausgeglichenheit und effizienterem Arbeiten&quot;, so Initiator Helmut Rümke. Das Seminar verbindet die Zen-Praxis mit einem fachübergreifenden Gesundheitscoaching und beinhaltet körpertherapeutische Anwendungen, ärztliche Beratung zu Ernährung und Gesundheit sowie einen Stoffwechsel-Check-up. Für 2011 steht der dreitägige Kurs an drei Terminen auf dem Programm.<a href="http://www.pressetext.com/news/101111018/gesundheit-laesst-sich-managen-stressabbau-durch-zen-meditation/ new" target="_blank">Weitere Informationen zum Seminar</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zen,-gesundheit,-lebensenergie</link>
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<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation fördert die Selbstregulation]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie der Dalian University of Technologie und der University of Oregon zeigt, dass bereits ein elfstündiges Meditationstraining eine deutliche Verbesserung der Selbstregulation nach sich ziehen kann. Die Forscher hatten die Testpersonen im Integrativen-Body-Mind-Training (IBMT) geschult, einer Methode, die Erkenntnisse der traditionellen chinesischen Medizin nutzt und Atemübungen, die Arbeit mit Vorstellungsbildern sowie weitere Techniken einsetzt. Vor und nach dem Training durchleuchteten die Wissenschaftler die Gehirne der Probanden und einer Kontrollgruppe, die ein konventionelles Entspannungsverfahren praktiziert hatte. Bei den Teilnehmern des IBMT zeigten sich starke Veränderungen im cingulären Kortex, der eine wichtige Schaltstelle für die Verhaltens- und Aufmerksamkeitssteuerung und vor allem für die Regulation von Stimmungen und Emotionen zuständig ist. Damit hat das Training offenbar eine Gehirnregion ertüchtigt, die es ermöglicht, das eigene Verhalten gezielter auszurichten und die eigenen Gefühle in den Griff zu bekommen.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news_gesundheit_psyche/meditation_staerkt_die_selbststeuerung__101102.html new" target="_blank">Meditation stärkt die Selbststeuerung, Psychologie heute 2.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Krank zur Arbeit aus Pflichtgefühl]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Krank und trotzdem arbeiten? Für viele deutsche Arbeitnehmer ist das fast schon eine Selbstverständlichkeit. So zeigt eine Erhebung der Barmer GEK Krankenkasse unter fast 5.000 Männern und Frauen: 22,5 Prozent der Angestellten gehen aus Pflichtgefühl arbeiten, auch wenn sie krank sind. 17,3 Prozent tun dies aus Teamgeist und weil sie sich den Kollegen gegenüber verpflichtet fühlen. Nur jeder Fünfte fürchtet hingegen Konsequenzen, wenn er sich krank ins Bett legt - 8,7 Prozent haben Angst vor einer Benachteiligung im Job und 2,4 Prozent fürchten sogar einen Jobverlust, wenn sie sich daheim auskurieren.<br><a href="http://www.fr-online.de/ratgeber/karriere/kranke-gehen-oft-den-kollegen-zuliebe-zur-arbeit/-/1473056/4890164/-/index.html new" target="_blank">Kranke gehen oft den Kollegen zuliebe zur Arbeit, FR 2.12.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=krank-zur-arbeit-aus-pflichtgefühl</link>
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<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Oben ist nur selten vorne ]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Zeit erklärt der Gründer der Drogeriemarktkette dm, was einen guten Chef ausmacht: &quot;Für mich ist ein Chef wie ein Gärtner, der für sein Saatgut optimale Bedingungen schafft. Heißt konkret: ein erfolgreiches Unternehmen ist eine Plattform, auf der sich Menschen gut entwickeln können.&quot; Werner plädiert für eine ausgeprägte Fragekultur in Unternehmen, denn: &quot;Menschen neigen zur Gemeinschaft und zur Zusammenarbeit. Eine Gemeinschaft, die in der Lage ist, offen mit Fragen umzugehen, fördert automatisch innovative Lösungen, kreiert neue Produkte und kreative Dienstleistungen.&quot; Von strengen Hierarchien hält der Anthroposoph hingegen wenig: &quot;In hierarchisch geführten Unternehmen wird das Management so lang anecken, bis es merkt, dass sein Menschenbild falsch ist. Sie wollen Druck erzeugen. Aber das ist falsch, sie müssen mit Sog arbeiten! Wir sehen unsere Mitarbeiter wie Kunden, denen wir ja auch morgens die Tür öffnen und sie einladen, bei uns zu kaufen.&quot; Das &quot;Netzwerk von vielen Freien&quot; habe einen großen Vorteil gegenüber der klassischen Pyramide, an deren Spitze der Chef gewöhnlich steht. &quot;Oben ist nur selten vorne&quot;, so Werner.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-11/interview-goetz-werner?page" target="_blank">&quot;Ein guter Chef ist wie ein Gärtner&quot;, Die Zeit 9.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das gesellschaftliche Klima wird eisiger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Langzeitstudie &quot;Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&quot;, die mit 10-jähriger Laufzeit Ursachen und Entwicklungen von Vorurteilen im Rahmen einer Forschungsgruppe unter Leitung von Wilhelm Heitmeyer vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung in Bielefeld untersucht, legt zum Jahresende bedrückende Befunde vor. In einer wirtschaftlich geprägten Gesellschaft werden &quot;wirtschaftlich Nutzlose&quot; zum neuen Feindbild, warnen die Forscher. Tagesschau.de umreißt das zentrale Ergebnis der aktuellen Erhebung aus dem Mai/Juni 2010 mit 2.000 Personen wie folgt: &quot;Angefeuert von politischen, medialen und wissenschaftlichen Eliten sind in höheren Einkommensgruppen deutliche Anstiege hinsichtlich abwertender, menschenfeindlicher Einstellungen gegenüber verschiedenen schwachen Gruppen vorzufinden. Dies müsse als eine deutliche Vereisung des sozialen Klimas interpretiert werden, meinen die Forscher.&quot; Die Wissenschaftler sprechen von einer &quot;rohen Bürgerlichkeit&quot; - infolge ökonomischer und gesellschaftlicher Kriseneffekte gebe es deutliche Hinweise auf eine &quot;entsicherte wie entkultivierte Bürgerlichkeit&quot;. &quot;Die neue Formel des Abbaus von sozialstaatlichem Anrecht auf Unterstützung laute: Gnade durch Wohlhabende und Selbstverantwortung der sozial Schwachen. Die Forscher betonen, dass der gepflegte Konservatismus abgestreift werde: Zivilisierte, tolerante, differenzierte Einstellungen in höheren Einkommensgruppen scheinen sich in unzivilisierte, intolerante Einstellungen zu wandeln. &quot;, so tagesschau.de. In den höheren Einkommensgruppen ab 2.500 Euro netto pro Kopf) nehme die Zustimmung zu Etabliertenvorrechten zu. Wohlhabende fühlten sich trotz nachgewiesener Umverteilung von unten nach oben ungerecht behandelt und werten beispielsweise Langzeitarbeitslose deutlich stärker ab als die Befragten in niedrigen Einkommensgruppen dies tun. &quot;Der semantische Klassenkampf von oben wird ungeniert offenbart&quot;, so die Wissenschaftler.<br><a href="http://www.tagesschau.de/inland/deutschezustaende100.html new" target="_blank">&quot;Rohe Bürgerlichkeit und soziale Vereisung&quot;, tagesschau.de 3.12.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Von Gutmenschen und Menschenentwicklern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit der Zeit warnt der Coach Boris Grundl dafür, dass typische Gutmenschen in Führungsverantwortung lähmend fürs Business sind. &quot;Diese Spezies kann Ihnen überall begegnen, im Privatleben und im Beruf. Es sind Leute, die es vordergründig gut meinen und die denken, dass ihre Absichten den Mitmenschen helfen. Die tatsächliche Wirkung ist aber eine andere: Gutmenschen wollen in erster Linie vor anderen gut dastehen. Sie sind harmoniesüchtig, wollen anerkannt und gebraucht werden. Unter einem Chef, der Gutmensch ist, entwickeln sich die Mitarbeiter nicht weiter. Sie erstarren in einem Abhängigkeitsverhältnis und werden unselbstständig&quot;, so seine Kritik. Grundl hält dem das konstruktive Bild des Menschenentwicklers entgegen: &quot;Ihm geht es nicht um Status, er liebt stattdessen die Wirkungen und Ergebnisse. Er führt seine Mitarbeiter zu Unabhängigkeit und Stärke, gibt ihnen Verantwortung und lässt sie sich entwickeln. Gute Chefs behandeln ihre Mitarbeiter auch nicht gleich. Es muss Unterschiede geben, denn die Leute entwickeln sich auch unterschiedlich. Nur der Gutmensch schert alle über einen Kamm. Wer das Potenzial als Menschenentwickler hat, kommt in eine Abteilung, nutzt die Verantwortung und sorgt dafür, dass es auch ohne ihn läuft und die Ergebnisse besser werden. Er macht sich im besten Fall überflüssig.&quot; <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-11/interview-boris-grundl?page" target="_blank">&quot;Der Gutmensch-Chef bremst die Mitarbeiter&quot;, Die Zeit 9.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gute Laune macht rundum fit fürs Business]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gute Laune kann ein starker Leistungsfaktor sein, wie die Wirtschaftswoche in einem Beitrag darlegt. Auf der Basis verschiedener Studien kommt das Magazin zu dem Schluss: &quot;Gute Laune, also jener Zustand, in dem man laut Definition die Umwelt mit durchweg positiven Gefühlen wahrnimmt, wird in der Wissenschaft schon länger erforscht. Die bisherigen Ergebnisse lassen sich so zusammenfassen: Heiterkeit macht aufmerksamer und aktiver. Gutgelaunte sind stressresistenter, ertragen Rückschläge leichter, können besser mit Niederlagen umgehen und lernen daraus mehr. Und natürlich macht Frohsinn kreativ.&quot; So zeigte eine Studie, dass Probanden, die mit Musik in eine positive Stimmung versetzt wurden, eine erhöhte Aufnahme- und Analysefähigkeit an den Tag legen. Darüber hinaus fördert Lebenszufriedenheit die Empathie. Fröhliche Mitarbeiter können ihr Ansehen im Unternehmen erhöhen und werden häufiger weiterempfohlen. Auch schätzen Mitarbeiter eine entspannt-fröhliche Atmosphäre am Arbeitsplatz und sind dadurch produktiver.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/wie-gute-laune-die-leistung-steigert-448265/ new" target="_blank">Wie gute Laune die Leistung steigert, WiWo 2.12.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Leistungsbereit, aber die Motivation wird nicht ausgeschöpft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Hay Group zeigt: Im internationalen Vergleich sind Deutschlands Manager überdurchschnittlich leistungsbereit. 67 Prozent von ihnen zeigen sich motiviert und in der Lage, ihr Engagement im Unternehmen einzubringen - im internationalen Durchschnitt trifft dies nur auf 57 Prozent der Führungskräfte zu. Knapp ein Fünftel der deutschen Führungsriege ist sogar bereit, überdurchschnittlich viel zu leisten, fühlt sich jedoch vom Arbeitgeber daran gehindert. Andererseits: Ein Drittel aller deutschen Manager ist frustriert, unmotiviert oder gar beides. 87 Prozent der befragten Vorstände und Top-Frühungskräfte sind sich zwar der Bedeutung von Motivation bewusst, doch in knapp 70 Prozent aller Unternehmen steht dieses selten auf der Agenda von Vorstandssitzungen. 40 Prozent der Top-Manager gehen davon aus, dass sie selbst wesentlich für das Engagement ihrer Mitarbeiter verantwortlich sind, aber nur neun Prozent der Mitarbeiter im mittleren und unteren Management empfinden die Top-Führungsriege auch als Motivatoren. Immerhin ein Drittel hingegen findet durch direkte Vorgesetzte Motivation. Befragt wurden für die Studie 3.000 Angehörige des unteren und mittleren Managements sowie 300 CEOs aus insgesamt sechs Ländern.<br><a href="http://www.haygroup.com/de/press/Details.aspx?ID" target="_blank">Pressemitteilung Hay Group 1.12.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Immer mehr Manager meditieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Meditationstrend (siehe News von gestern) breitet sich auch immer mehr im Business aus. So berichtet Spiegel online in einem langen Beitrag wieder einmal über Manager, für die Meditation ein wichtiger Faktor bei der Stärkung der eigenen Resilienz ist. Die Erfahrungsberichte zeigen: Für manche Führungskräfte kommt in Zeiten der persönlichen und beruflichen Krise der Moment, in dem sie nach einer Lösung für ihre Probleme auf höherer Ebene suchen. Andere empfinden auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere auf einmal eine Leere, die auf der materiellen Ebene nicht mehr gefüllt werden kann, und suchen so nach einem neuen Sinn. Meditation ist sicherlich kein Allheilmittel, doch die Einblicke in das Leben meditierender Manager zeigen, dass sie auf jeden Fall den Blick für das Wesentliche schärfen kann - wenn man bereit ist, hinzuschauen.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,730493,00.html new" target="_blank">Buddha für Schlipsträger, Spiegel online 1.12.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Erster Kongress zur Meditationsforschung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Vor einer Woche fand in Berlin der Kongress &quot;Meditation &amp; Wissenschaft 2010&quot; statt, den ich für die Identity Foundation, Düsseldorf, und die Oberberg Stiftung, Berlin, organisiert habe. Das besondere: In wirklich einzigartiger und umfassender Weise wurden hier die wichtigsten Ergebnisse der Grundlagenforschung in diesem Feld vorgestellt. Die renommiertesten Wissenschaftler aus Neurowissenschaft, Medizin, Psychologie, Philosophie und Religionswissenschaft entwickelten ein Gesamtbild auf das Thema, wie es in dieser Form noch nicht öffentlich vorgestellt wurde. Dabei wurden vor allem eindrucksvolle Belege geliefert, welche Spuren Meditation im Gehirn hinterlässt, welche positiven Wirkungen in der Medizin zu verzeichnen sind und wie Meditation bei Stressmanagement helfen kann. Auf der <a href="http://meditation-wissenschaft.org new" target="_blank">Kongresswebseite</a> gibt es inzwischen zahlreiche Materialien zu den Präsentationen. Im <a href="http://meditation-wissenschaft.org/presse.html new" target="_blank">Pressebereich</a> finden sich außerdem Pressemitteilungen, die unter anderem auf die Wirkung von Meditation in Beruf und Alltag eingehen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/meditation-und-hirnforschung-zaehneputzen-fuer-das-gehirn-1.1030100 new" target="_blank">Zähneputzen für das Gehirn, SZ 30.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Viele wollen weitermachen wie bisher]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie diese Woche bereits vermeldet, zeigt sich in den Führungsetagen kaum ein Umdenken, was das Lernen aus den Folgen der Finanzkrise angeht. In einem Interview mit der Wirtschaftswoche erklärt der Management-Professor Julian Birkinshaw: &quot;Viele wollen weitermachen wie bisher.&quot; Der Experte mahnt, dass Managementmethoden, die in den Hochzeiten des industriellen Kapitalismus entwickelt wurden, heute nicht mehr greifen. &quot;Wir brauchen ein grundlegend neues Verständnis von Unternehmensführung&quot;, so Birkinshaw, der kritisiert, dass es vielen Unternehmen an Wertegerüsten fehle, die über das bloße Geldverdienen hinaus wiesen. Und nicht nur das: Auch auf der strukturellen Ebene müssten sich viele Firmen neu erfinden. Mehr Verantwortung für Mitarbeiter aller Ebenen, flexiblere Job-Beschreibungen, kurzlebigere Hierarchien - Birkinshaw rät Unternehmen, die Strukturen der Flexibilität, die im Internet entstanden sind, auf ihre Unternehmensorganisation zu übertragen. Vor allem Transparenz, beispielsweise bei Sparprogrammen, könne hilfreich sein, denn wenn Abteilungen vor aller Augen miteinander konkurrieren, wer die besten Lösungen entwickelt, stelle sich ein konstruktiver Wettbewerb ein.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/manager-sollten-offener-sein-fuer-schraege-ideen-447279/ new" target="_blank">&quot;Manager sollten offener sein für schräge Ideen&quot;, WiWo 17.11.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=viele-wollen-weitermachen-wie-bisher</link>
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<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wer schön ist, hat es bisweilen schwerer]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer schön ist, macht leichter Karriere - diese Schlussfolgerung erweist sich in bestimmten Konstellationen als Trugschluss. Eine Studie der Florida State University zeigt nämlich, dass gutes Aussehen im Job auch zur Falle werden kann. Bei Versuchsreihen mit 2.693 Studenten zeigt sich, dass Schönheit für Bewerber auch zum K.o.-Kriterium werden kann. Während männliche Personalverantwortliche attraktive Bewerberinnen bevorzugten, bissen diese bei weiblichen Personalchefs eher auf Granit - vor allem, wenn die Bewerberinnen eher jünger waren und die Personalerin weniger attraktiv. So entschieden sich Männer in 49,9 Prozent der Fälle für eine attraktive Bewerberin, die Frauen nur in 11,7 Prozent. Je attraktiver die Entscheider selbst, umso weniger spielte das Aussehen der Bewerber für sie eine Rolle. Die Abwertung der &quot;Schönen&quot; ist dabei kein Frauen-Phänomen: Durchschnittlich attraktive Männer beurteilten überdurchschnittlich attraktive männliche Bewerber schlechter. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/attraktive-bewerber-zu-schoen-um-gut-zu-sein-1.1024019 new" target="_blank">Zu schön, um gut zu sein, SZ 16.11.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wer-schön-ist,-hat-es-bisweilen-schwerer</link>
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<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Echte Führerschaft?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Obwohl in den letzten Tagen sich die Meldungen häufen, dass einige Mikrokreditinstitute in Indien mit ihren Konditionen Kreditnehmer überfordern - einige Betroffene sollen sogar Selbstmord verübt haben - widmet das Manager Magazin einen großen und sehr positiven Bericht den Erfolgen des Begründers der Mikrokredite Muhammad Yunus. Mögliche Kritikpunkte wie beispielsweise hohe Zinsen werden zwar angesprochen, aber auch abgetan. Nichtsdestotrotz wirft der Beitrag ein positives Beispiel darauf, was möglich wird, wenn charismatische Persönlichkeiten sich wirklich einer Aufgabe verschrieben haben und sich dieser mit aller Konsequenz und selbstlos widmen. So sieht das Manager Magazin in Yunus das Paradebeispiel für wirksame Führung: &quot;Bei Yunus kann man unzählige Beispiele wirksamer Führung aufzeigen: Sei es bei Innovation, wo er in einer Vielzahl von Fällen Neuland betreten hat, sei es im Umgang mit Risiko, das er bewusst, aber nie unkalkuliert eingeht, sei es in der Nutzung von Selbstorganisation oder bei seiner klugen Einbindung von mächtigen Partnern für die Erreichung gemeinsamer Ziele. Ein Aspekt ist aber ganz besonders herauszustellen: Er beweist echte Führerschaft, also das, was über richtig verstandenes, professionelles Management hinaus möglich ist.&quot; Das Manager Magazin gibt sich begeistert, &quot;für unmöglich gehaltene Geschäftsmodelle durch gutes Management realisiert werden können&quot;: &quot;Niemand hätte zuvor geglaubt, dass Arme derart wirkungsvoll und nachhaltig in den Wirtschaftskreislauf integriert werden können.&quot; Das Lob ist sicherlich berechtigt, entbindet aber nicht davon, das Finanzsystem dennoch in seiner jetzigen Form grundsätzlich in Frage zu stellen. Zwar zahlen die Kreditnehmer für Mikrokredite deutlich weniger als bei den in unterentwickelten Ländern verbreiteten Wucherern, doch zeigen die jüngst kritisierten Auswüchse eben auch, dass die Zinsproblematik ruinöse Formen annehmen kann - und Menschen so in die Enge treibt, dass sie den Freitod als letztes Mittel erachten, um aus ihrer Misere wieder herauszukommen. Insofern ist das Vermächtnis von Muhammad Yunus groß, aber längst noch nicht das letzte Wort der Weisheit.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,728269,00.html new" target="_blank">Sich für mehr als für sich selbst engagieren, Manager Magazin 11.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Aus der Krise wenig gelernt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ein Gros der Top-Manager ist sich sicher: Die Finanzwirtschaft und die Politik haben aus der jüngsten Krise nichts gelernt. Laut dem 21. Managerpanel der Personalberatung LAB &amp; Company glauben dies 80 Prozent der Befragten Führungskräfte im Hinblick auf die Banken und 70 Prozent sehen auch in der Politik keine Läuterung. Ihr wird vorgeworfen, sich auf - häufig nicht ad hoc realisierbare - notwendige internationale Maßnahmen zurückzuziehen, anstatt zumindest auf nationaler Ebene schon einmal für bessere Kontrollen zu sorgen. In der Finanzbranche wittert man hingegen neue Blasen - nach den Immobilien seien nun die Rohstoffe und Nahrungsmittel dran. Immerhin 40 Prozent der Befragten sehen dagegen, dass im eigenen Unternehmen Lehren aus der Krise gezogen wurden - sie glauben, dass sich ihre Firmen nun stärker an Prinzipien wie Nachhaltigkeit orientieren.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:schlechte-stimmung-nichts-aus-der-finanzkrise-gelernt/50191488.html#utm_source" target="_blank">Nichts aus der Finanzkrise gelernt? FTD 10.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Junge Manager haben&#039;s drauf]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer gemeinsamen Aktion haben das Manager Magazin und das Karrierenetzwerk Xing mehr als 150.000 Teilnehmer zu den Qualitäten jüngerer und älterer Chefs befragt. Das Ergebnis: Während sich zwischen Mitarbeitern ohne Führungsaufgaben und der Chefetage deutliche Kompetenzunterschiede zeigen, spielt das Alter der Führungskräfte kaum eine Rolle. In Sachen Umsetzungskompetenz und der Fähigkeit zur Leitung liegen die älteren Chefs deutlich vor dem Führungsnachwuchs. Dieser hat den alten Hasen hingegen viel in Sachen &quot;Umgang mit Unsicherheit&quot; voraus - was die Experten darauf zurückführen, dass die neue Generation von Managern in Krisenzeiten ihre Position erreichte und damit von Anfang an mit der Wechselhaftigkeit am Markt, die durch die letzten Krisen noch verstärkt wurde, befasst waren. Die Stärke älterer Chefs ist es dagegen, ihre Mitarbeiter mehr zu fördern, weil sie aufgrund ihrer längeren Erfahrung nicht mehr so mit sich selbst beschäftigt sind. Die Routine kann aber auch zur Falle werden, denn sie verstellt bisweilen den Blick für Lösungen, die grundsätzlich neuer Natur sind. Andererseits ist die junge und flexible Generation oft nicht mehr in der Lage, Megatrends zu erfassen, da sie gelernt hat, in Ad-hoc-Situationen zu agieren, aber weniger mit dem Denken in Dekaden vertraut ist.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,725183,00.html new" target="_blank">Junge Chefs führen erstaunlich gut, Manager Magazin 9.11.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=junge-manager-haben&#039;s-drauf</link>
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<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wir brauchen soziale Innovationen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit der Wirtschaftswoche erklärt Zukunftsforscher Matthias Horx, warum die westliche Welt einer falschen Vorstellung von Innovation huldigt und wie sie damit baden geht. Horx kritisiert eine Dekadenz der Innovationskultur, die sich auf rein technologische Lösungen versteife und dabei übersehe, dass gerade graduelle und nicht zuletzt soziale Prozesse zu langfristigen Verbesserungen führen: &quot;Wir brauchen aber nicht so sehr immer neue Produktideen. Wir brauchen soziale Innovationen in allen Bereichen der Gesellschaft – Bildung, Gesundheit, Politik. Wir brauchen neue Rückkopplungssysteme.&quot; Der Zukunftsforscher plädiert für ein &quot;soziales System, das auf Aktivierung setzt&quot; und bemängelt, dass sich beispielsweise das Gesundheitssystem auf Krankheit fokussiere anstatt Wege zu besserer Gesundheit auszuloten. &quot;Wirkliche Innovationen sind Sozio-Techniken&quot;, ist Horx überzeugt und fühlt sich von den Erfolgen von Firmen wie Apple, Google oder Facebook bestätigt. Diese arbeiteten zwar mit technologischen Verbesserungen, konzentrierten sich aber inhaltlich auf soziale Momente wie Freundschaft oder Orientierung. Zentraler Hemmschuh für eine innovativere Wirtschaft ist laut Horx einseitiges Profitdenken: &quot;Die meisten Unternehmen aber wollen mit ihren so genannten Innovationen ja gar keine Probleme lösen, sondern Geld verdienen.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/wir-sind-zu-dekadent-geworden-447709/ new" target="_blank">&quot;Wir sind zu dekadent geworden&quot;, WiWo 18.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein positives Bild reicht nicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Deutschen sind anscheinend offener für eine berufliche Selbstständigkeit, als gedacht. Zumindest legt dies eine repräsentative Studie des Direktvertriebsunternehmens Amway mit mehr als 12.000 Beschäftigten in elf Ländern nahe. Derzufolge haben 56 Prozent aller Deutschen ein positives Bild von der Selbstständigkeit, was verglichen mit der tatsächlichen Zahl der Selbstständigen (um die fünf Prozent) vergleichsweise viel ist - sich aber mit Blick auf andere Länder zugleich relativiert, denn Spitzenreiter bei der positiven Einschätzung des Selbstständig-Seins sind die Dänen mit 89 Prozent, gefolgt von den Franzosen mit 79 Prozent und den Briten mit 74 Prozent. Neben fehlendem Startkapital (71 Prozent) stellt die Angst vor dem Scheitern (58 Prozent) den wichtigsten Hinderungsgrund dar, den Sprung ins Unternehmertum zu wagen. Wichtigster Motivationsfaktor für eine Gründung sind die besseren Verdienstaussichten (52 Prozent) und die Möglichkeit, sein eigener Chef zu sein (49 Prozent). Auch Selbstverwirklichung und die Chance, eigene Ideen umsetzen zu können, ist für viele Deutsche (42 Prozent) ein Aspekt, der die Selbstständigkeit in positivem Licht erscheinen lässt. Wenn es aber um Taten geht, kneifen die meisten dann doch.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:gruenderstudie-jeder-zweite-deutsche-offen-fuer-selbststaendigkeit/50193487.html#utm_source" target="_blank">Jeder zweite Deutsche offen für Selbstständigkeit, FTD 16.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 13:04:00 +0100</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Wer im Hier und Jetzt ist, ist glücklicher]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Fähigkeit, vorauszuschauen, zu planen oder im Rückblick Geschehnisse zu analysieren gehört zu den wichtigen evolutionären Errungenschaften in der menschlichen Entwicklung. Sie hat jedoch ihren Preis, wie Forscher der Harvard University nun belegen konnten, denn: Der Geist, der sich auf der Zeitlinie auf Wanderschaft begibt, sich mit dem beschäftigt, was gestern war oder morgen sein wird, ist ein unglücklicher. Die Wissenschaftler hatten für ihre Studie mit 2.250 Probanden eine App für das iPhone entwickelt, die die Studienteilnehmer zu verschiedenen Zeitpunkten aufforderte, darüber Auskunft zu geben, was sie gerade tun und ob sie mit den Gedanken bei dieser Tätigkeit sind oder abschweifen. Die Unkonzentrierten sollten schließlich noch Auskunft geben, ob sie an etwas Positives, Neutrales oder Negatives dachten. In 47 Prozent aller Fälle waren die Beteiligten mit ihren Gedanken nicht bei der Sache - und dies unabhängig davon, ob was sie gerade taten (hier bildete lediglich der Sex eine Ausnahme, denn hier war die Mehrheit der Studienteilnehmer eigenen Aussagen zufolge sehr präsent). Und es zeigte sich, dass die, die abschweiften, weniger glücklich waren als diejenigen, die sich voll auf das konzentrierten, was gerade anlag. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass das Abschweifen selbst die eigene Zufriedenheit untergräbt - unabhängig davon, ob man nun positiven oder negativen Gedanken nachhängt oder sich mit einer angenehmen oder eher unangenehmen Tätigkeit beschäftigt. Wer meditiert, weiß das aus eigener Erfahrung - wo kein Gedanke zwischen das Ich und das Hier und Jetzt tritt, beginnt eben wirkliche Zufriedenheit, manche sagen sogar das Glück.<br><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,728606,00.html new" target="_blank">Tagträume machen unglücklich, Spiegel Online 12.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fairness hat ihren Preis - und den möchte nicht jeder zahlen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiegel Online wirft in einem Beitrag die Frage auf, wie viel Fairness sich die Wirtschaft leisten kann und will. Nachdem immer mehr Städte und Gemeinden bei Ausschreibungen auch Kriterien wie Nachhaltigkeit, die Vermeidung von Kinderarbeit, faire Handelsbeziehungen oder auch umweltverträgliche Produktionsbedingungen zum Maßstab für Auftragsvergaben machen, wächst die Zahl der Kritiker - vor allem aus dem unternehmerischen Lager, aber auch aus der Politik, denn: Fairness hat einen - monetären - Preis. Als die Grünen im Uelzener Kreistag beantragten, der Kreis möge künftig auf Produkte aus Kinderarbeit verzichten, hielt CDU-Landrat Theodor Elster dem entgegen, dass Kinderarbeit Produkte billiger mache, was nun einmal ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sei. Als die Provinz Noord-Holland versuchte, ihre Kaffeeversorgung unter nachhaltigen Kriterien neu auszurichten, konterte die EU-Kommission sogar mit einer Klage, da die Ausschreibungskriterien bestimmte Gütesiegel wie &quot;Fair Trade&quot; bevorzugt hätten. Kaffeehersteller Douwe  Egberts beklagte sich über diskriminierende Ausschreibungsbedingungen. Das aktuelle Hin und Her zeigt, wie schwer sich die politischen und wirtschaftlichen Akteure damit tun, das Thema Nachhaltigkeit wirklich ernsthaft anzugehen. Dass Fairness ihren Preis hat, ist offensichtlich - andererseits kostet der Status Quo ebenfalls, denn je unökologischer (und damit zuerst einmal billiger) Produkte hergestellt werden, umso höher sind die späteren Folgekosten, die die Allgemeinheit zu tragen hat. Bis sich dieses Verständnis durchsetzt, wird es wohl noch eine Weile dauern.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,728263,00.html new" target="_blank">Wie die EU-Kommission Fair-Trade-Produkte verhindert, Spiegel Online 14.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 13:06:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was zählt, sind innere Unabhängigkeit und Urteilsvermögen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung beklagen die Managementberater Torsten Schumacher und Markus Baumanns, dass Führungsfähigkeiten in vielen Firmen nur allzu oft schlicht an funktionalistischen Parametern und Modellen festgemacht werden, die der Realität nicht gerecht werden. Die Autoren kritisieren, dass ein &quot;grassierender Messwahn&quot; und &quot;anonymisierende Analysegitter&quot; von den eigentlich im Business benötigten Führungsqualitäten ablenkten. Laut Schumacher und Baumanns sind innere Unabhängigkeit, Urteilsvermögen und individuelle Verantwortung die wichtigsten Paradigmen, denen Führungskräfte folgen sollten. &quot;Eine der zentralen Erkenntnisse aus den Verwerfungen der letzten Zeit: Wenn eine Organisation zu viele Mitläufer, Weggucker und Jasager beherbergt, dann kann das Fehlverhalten Einzelner Folgen in ungeahntem Ausmaß nach sich ziehen. Wir benötigen, mehr denn je, Menschen mit wachem Geist und innerer Unabhängigkeit. Ein weiterer positiver Effekt kommt hinzu: Menschen, die diese innere Unabhängigkeit mitbringen, interessieren sich in aller Regel nicht für Selbstinszenierungen, Egotrips, Personenkult und die Flut von Statussymbolen, mit denen manche mehr Zeit verbringen als mit ihren Kunden&quot;, so die Berater. Dem gängigen Hang, Führungsentscheidungen allein durch Analysen, statistisches Material oder Marktbeobachtungen abzusichern, halten die Experten den Mut zum eigenen Urteilsvermögen entgegen: &quot;Führungsentscheidungen sind immer unscharf, nicht eindeutig und diskutabel. Gerade das unterscheidet sie vom tristen Alltag der Checklisten-Technokratie. Dabei bildet individuelle Urteilskraft ihr wichtigstes Fundament. In der gängigen Führungspraxis jedoch wird individuelles Urteilsvermögen schrittweise zurückgedrängt durch die Scheingenauigkeiten und Nachkommastellen des um sich greifenden Messzirkus. Wir entwickeln immer kompliziertere Zahlenwerke für die Beurteilung unserer Leute, und merken dabei nicht, dass deren Leidenschaft und inneres Feuer genau dadurch erlischt. Wir befördern diejenigen mit den besten Zahlen - und wissen nicht, ob sie sich überhaupt für die erstmalige Führungsaufgabe eignen. Nur wenn wir die Messvorhaben auf das unbedingt erforderliche Maß zurückfahren, werden wir unsere individuelle Urteilskraft zurückgewinnen.&quot; Man könnte auch sagen: Mehr Menschlichkeit, mehr Sachverstand, mehr Entscheidungsfreudigkeit - gepaart mit dem Willen, für die getroffenen Entscheidungen auch Verantwortung zu übernehmen - das sind die Qualitäten, durch die sich gute Führungskräfte auszeichnen.<br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">Gute Führungskräfte übernehmen Verantwortung, FAZ 15.11.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=was-zählt,-sind-innere-unabhängigkeit-und-urteilsvermögen</link>
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<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Dilemma des Mindestlohns]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Als vor einem halben Jahr Textilarbeiter in Bangladesch in den Streik traten, wurde - kurz - offensichtlich, wie extrem die Arbeitsbedingungen im ärmsten Land der Welt sind. Die für ihre Rechte Streitenden setzten schließlich eine Erhöhung des monatlichen Mindestlohns von 17 auf 30 Euro durch - wobei die Gewerkschaften ursprünglich 50 Euro gefordert hatten. Wie die taz nun berichtet, läge ein die Existenz sichernder Lohn jedoch bei 100 Euro. Die Arbeitgeber, die eigentlich ab 1. November die 30 Euro monatlich zahlen müssten, versuchen derweil, die Erhöhung zu schieben. Experten gehen davon aus, dass es bis zur Durchsetzung des Anspruchs wohl ein Jahr dauern werde. Indes steigen die Preise weiter. So weisen die Gewerkschaften darauf hin, dass für manche Produkte der Preis in den letzten vier Jahren auf das Doppelte gestiegen sei. Bangladesch ist weit weg, und deshalb interessiert es uns meist wenig, unter welchen Bedingungen die Menschen dort Waren für uns herstellen. Und wir selbst gehen hierzulande mit der Mindestlohn-Thematik ähnlich um. Anstatt endlich auch im Niedriglohnbereich zumindest für Einkommen zu sorgen, die wenigstens ein halbwegs anständiges Leben ermöglichen, wird vielerorts gefordert, die Bezüge für Hartz IV weiter zu reduzieren, um mehr Anreiz zur Aufnahme einer Arbeit zu schaffen - die dann so schlecht bezahlt ist, dass man nicht davon leben kann.<br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/den-schmutz-den-man-nicht-sieht/ new" target="_blank">Der Schmutz, den man nicht sieht, taz 10.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Mut zur Mehrdimensionalität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Näher am Menschen, nicht nur Profitstreben, sondern eine Orientierung an den Notwendigkeiten der Zeit fordert ein Beitrag von Forum Nachhaltig Wirtschaften zum Thema Social Business. Der Beitrag kritisiert eine eindimensionale Wirtschaft, die sich längst nur noch an der Profitmaximierung ausrichtet: &quot;Diese begrenzte Sicht der Dinge hat uns großen Schaden zugefügt. Als Geschäftsmann ist man dazu verpflichtet, stets eine profitmaximierende Brille zu tragen. Als Ergebnis sieht man in unserer Welt nur noch Möglichkeiten der Profitmaximierung. So bleiben die Probleme unserer Welt ungelöst, weil wir sie durch die Brille des Profits nicht sehen können.&quot; Und so schlägt der Artikel vor, dem Old-School-Denken den Blick durch die soziale Brille zur Seite zu stellen und mehr Social Businesses zu gründen, die auch die soziale Dimension als erstrebenswertes Wirkungsfeld erkennen. Unter dem Strich ist der Beitrag ein schöner Appell, geht jedoch leider nicht auf übergeordnete Zusammenhänge ein. Zwar sieht er im Social Business eine Quelle des Glücks, doch hat der Grundgedanke dieses Wirtschaftskonzepts weit mehr zu bieten. Würden wir einmal alle realen Schäden, die von der konventionellen Wirtschaft ausgehen (Umweltverschmutzung, extrem ansteigende Raten bei seelischen Erkrankungen durch die Überbeanspruchung von Mitarbeitern mit den damit verbundenen Kosten für die Kranken- und Sozialkassen, Verschwendung natürlicher Ressourcen) konventionell wirtschaftlich bilanzieren und von ihren Verursachern auch kompensieren lassen, wäre das profitmaximierende Business längst am Ende und wir hätten eine nachhaltige Wirtschaft. <br><a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no" target="_blank">Brauchen wir eine neue Form von Business? FNW 10.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Mythos der Kreativarbeiter]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit der Zeit geht der Soziologe Ulrich Bröckling der Frage nach, wie kreativ und frei das Leben der Arbeitenden in der Kreativwirtschaft ist - und entzaubert dabei so manchen Mythos: &quot;Das Lob der Kreativwirtschaft klingt in meinen Ohren wie eine Identifikation mit dem Aggressor. Man feiert die Zumutungen, weil man sie nicht ändern kann. Ökonomisch erfolgreich sind nur die wenigsten. Überhaupt ist es ja nur eine sehr kleine Schicht, die in der Kreativwirtschaft arbeitet, meist junge Leute zwischen Mitte Zwanzig und Ende Dreißig, in der Regel ohne Familie. Sie sind in der Tat mobil, dynamisch und bereit, mit wenig auszukommen. Die eine oder der andere wird wohl auch noch von den Eltern alimentiert. Die Arbeitsbedingungen in der Kreativwirtschaft sind jedenfalls nichts für Leute, die kleine Kinder haben oder Angehörige pflegen müssen.&quot; Bröckling richtet das Augenmerk auf Selbstausbeutung, die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit und nimmt an, dass viele Kreativarbeiter romantisch dem Traum vom ganzheitlichen Leben nachhängen, während sie eigentlich der Selbstausbeutung frönen. Gleichzeitig beschreibt er auch neue, verführerische Bezüge zwischen Kunst und Kommerz: &quot;Künstler produzieren Differenzen, sie brechen Regeln und überschreiten Grenzen. Genau das fordert auch der Markt. Anders gesagt: Zwischen der modernen Kunst und der unternehmerischen Tätigkeit besteht eine strukturelle Verwandtschaft. Moderne Kunst bricht den alten Formenkanon auf und produziert Neues. Und der Unternehmer ist gerade kein bloßer Verwalter, sondern ein »schöpferischer Zerstörer«, wie das der Ökonom Joseph Schumpeter genannt hat. Er setzt Innovationen durch, sucht nach Alleinstellungsmerkmalen. Mit kleinen semantischen Umstellungen können Sie das alles auf den künstlerischen Bereich übertragen, es gibt Transfers in beide Richtungen. Der Unternehmer ist ein Künstler, und der Künstler ein Unternehmer.&quot; Bei allen Chancen zur Gestaltung bleibt das Fazit des Soziologen letztlich jedoch nüchtern: &quot;Das unternehmerische Selbst ist auch ein erschöpftes Selbst.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2010/45/Interview-Broeckling?page" target="_blank">&quot;Kreativ? Das Wort ist vergiftet&quot;, Die Zeit 8.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen verdienen mehr als gedacht, aber immer noch weniger]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Hatte das Statistische Bundesamt in den letzten zwei Jahren noch einen Lohnabstand von 23 Prozent zwischen den Gehältern von Männern und Frauen errechnet, folgt nun die &quot;Entwarnung&quot;, denn bei einer bereinigten Berechnung kommen die Bundesstatistiker nur noch auf Einkommensunterschiede in Höhe von acht Prozent, das Institut der Deutschen Wirtschaft auf 13 Prozent. Der Grund für die neuen Zahlen: Erstmals wurden strukturelle Faktoren wie die unterschiedliche Beschäftigungsdauer eingehend in die Datenanalyse einbezogen. Die Neuberechnung zeigt: Kinder bekommen, Angehörige zu pflegen oder gar ein paar Jahre im Dienste der Familie zu pausieren - das sind die Hauptpunkte, die Frauen finanziell das Genick brechen. Die geringeren Lohnunterschiede beziehen sich nun auf Frauen und Männer mit vergleichbarer Erwerbsbiographie. Ist das ein Grund zur Freude? Frauen, die sich nur eine Babypause von 18 Monaten leisten, verdienen immerhin &quot;nur&quot; vier Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. In Sachen Gender Mainstraming ist der Weg also noch weit ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/maenner-und-frauen-gehaltsunterschied-von-wegen-benachteiligt-1.1021530 new" target="_blank">Von wegen benachteiligt, SZ 9.11.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=frauen-verdienen-mehr-als-gedacht,-aber-immer-noch-weniger</link>
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<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 13:04:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn es Managern an Impulskontrolle fehlt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Dem Ärger ungebremst Luft machen, laut werden oder Mitarbeiter in aller Öffentlichkeit düpieren - vielen Chefs fehlt es an Impulskontrolle. Jüngstes Beispiel: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der seinen Sprecher Michael Offer bei einer Pressekonferenz öffentlich abmeierte. Offer zeigte in der Situation Haltung - und trat anschließend zurück. Im Interview mit der Zeit erklärt der Arbeitspsychologe Tim Hagemann, warum Führungskräfte bisweilen auf diese Weise über die Stränge schlagen: &quot;Wer schon lange in einer Machtposition ist, verliert oft das Gespür für soziale Normen. Solche Führungskräfte bekommen häufig kaum oder kein aufrichtiges Feedback von außen. Vor allem dann, wenn sie mit sozialen Konventionen brechen. Eigentlich lernt jeder Mensch in der Kindheit, sich an soziale Normen zu halten und seine Impulse zu unterdrücken. Führungskräfte in Machtpositionen, die viele Menschen in einem Abhängigkeitsverhältnis unter sich haben, fallen aber oft in ein impulsgesteuertes Verhalten zurück. Sie unterdrücken ihre Gefühle weniger, weil ihre Machtposition das zulässt. Die Umwelt scheint dies zu akzeptieren, weil sie oft abhängig von der Führungskraft ist.&quot; Hagemann rät Führungskräften, ihre Emotionen zu analysieren, anstatt einen Wutausbruch zu riskieren, und die Sachebene von der Beziehungsebene zu trennen. &quot;Chefs sollten ihren Ärger zeigen, aber sie sollten sich die Zeit nehmen, die Situation richtig zu bewerten. Wer blind seinen Impulsen folgt, verspielt die Loyalität und das Vertrauen seiner Mitarbeiter. Emotionen verändern sich mit der Zeit. Darum ist der alte Rat sinnvoll, eine Nacht über eine ärgerliche Situation zu schlafen. Erst danach sollte man seinen Mitarbeiter zum Gespräch rufen&quot;, so Hagemann. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-11/interview-fuehrungsstil-wut?page" target="_blank">&quot;Chefs sollten ihren Ärger kontrolliert zum Ausdruck bringen&quot;, Die Zeit 10.11.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wenn-es-managern-an-impulskontrolle-fehlt</link>
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<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Spiele der Männer]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Aufgrund einer Indiskretion ist die Citibank ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Ein Bewerber hatte aus den Geschäftsräumen ein Informationsblatt mitgehen lassen mit dem Titel &quot;Wie Frauen ihre Karriere sabotieren, zehn Punkte, die Sie beherzigen sollten&quot;. Das Papier listet zehn Punkte aus dem Buch &quot;Nice Girls don&#039;t get the Corner Office&quot; der Karriereberaterin und Psychologin Lois P. Frankel auf, darunter die folgenden:- Frauen reden leise: Sie werden nicht gehört.- Frauen machen sich öffentlich schön: Das betont ihre Weiblichkeit und lenkt von ihren Fähigkeiten ab.- Frauen sitzen zurückhaltend: In der Machtposition hat man die Vorderarme auf dem Tisch und lehnt sich vor.- Frauen fragen um Erlaubnis: Kinder lehrt man, um Erlaubnis zu bitten. Männer bitten nicht um Erlaubnis – sie informieren.- Frauen neigen dazu, unangebracht zu lächeln: Deshalb nimmt man sie nicht ernst.- Frauen sind naiver: Eine Frau geht davon aus, dass Regeln eingehalten werden müssen. Ein Mann sucht Wege, um die Grenzen der Regeln zu testen, ohne dafür bestraft zu werden.- Frauen schütteln die Hand zu schwach: Eine gute, feste Begrüssung, verbunden mit festem Augenkontakt, hilft weiter.Heißt das im Umkehrschluss, dass man als Frau am ehesten dann Karriere macht, wenn man beim ersten Händeschütteln dem Gegenüber fast die Hand bricht, sich in Meetings permanent in den Vordergrund drängt, mit sauertöpfischem Blick die Ellbogen sprechen lässt und über Leichen geht? Das Ärgerliche am Citibank-Papier ist nicht, dass es als vermeintlicher Karriereratgeber an Frauen verteilt wurde, sondern dass es im Hinblick auf den Status quo im Business leider nur allzu recht hat. Wenig Manieren, viel Lärm und eine möglichst skrupellose Haltung sind eben immer noch ein Garant, um im Job voran zu kommen. Und leider sind Frauen zu klug, um solche einfältigen Männerspiele gerne mitzuspielen.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/liste-der-citibank-wie-frauen-ihre-eigene-karriere-sabotieren;2685343 new" target="_blank">Wie Frauen ihre eigene Karriere sabotieren, HB 5.11.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie die IT-Branche sich verschleißt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der TU Dortmund zeigt eindrücklich, wie hoch der Leidensdruck in der IT-Branche ist. In einer Online Untersuchung fanden die Forscher heraus, in welchem Maße die Angestellten und Freiberufler im Technologiesektor unter gesundheitlichen Problemen und Burn-out leiden. So klagen 65 Prozent der Alleinselbstständigen über arbeitsbedingte Muskel- und Skelettbeschwerden und 52 Prozent über psychische Probleme. Lediglich 30 Prozent der Freelancer und 40 Prozent der abhängig Beschäftigten gehen davon aus, die mit ihrem Job einhergehende Arbeitsbelastung bis zum Rentenalter von 65 Jahren durchzuhalten. 14 Prozent der Freiberufler fürchten sogar, bereits mit 50 Jahren am Ende ihrer Kräfte zu sein. Das positive Signal der Studie: Zwei Drittel der Alleinselbstständigen haben ein stark bis sehr stark positive Leistungsorientierung und empfinden den beruflichen Stress als angenehm.<br><a href="http://www.pressemitteilungen-online.de/index.php/burnout-in-der-it-branche-vor-allem-unter-freelancern-weitverbreitet/ new" target="_blank">Burn-out in der IT-Branche vor allem unter Freelancern weitverbreitet, Pressemitteilungen-online.de 15.9.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-die-it-branche-sich-verschleißt</link>
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<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Kooperation als evolutionäre Grundtatsache]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit der Wirtschaftswoche erklärt der Psychiatrieprofessor Joachim Bauer, warum Zugehörigkeit und Akzeptanz, mithin Altruismus, ein Grundfaktor menschlicher Evolution ist. Am Beispiel von Kleinkindern, die auf ganz natürliche Weise mit anderen kooperieren, selbst wenn sie dadurch keinen Vorteil haben, kommt Bauer zu dem Schluss: &quot;Die Evolution hat Kooperation entstehen lassen, bevor sie sich – nach ökonomischen Maßstäben – zu lohnen begann. Die Trennung zwischen Egoismus als Profit und Altruismus als Verlust kommt ursprünglich aus der Ökonomie. Man kann das Prinzip der Nutzenmaximierung aber nicht einfach so in die Biologie übertragen.&quot; Gier hingegen ist laut Bauer eher ein Phänomen der Ressourcenknappheit - erst die Angst, nicht genug zu bekommen, führe zu egoistischem Verhalten. Umgekehrt ist die altruistische Programmierung des Menschen ein wichtiger Glücksfaktor, denn jede altruistische Entscheidung führe im Gehirn dazu, dass Glückshormone ausgeschüttet werden. Es wäre also unter dem Strich vieles einfacher, wenn wir uns einfach öfter auf unsere natürliche Kooperationsfähigkeit besinnen, anstatt uns als isolierte Individuen wahrzunehmen, die stets mit anderen konkurrieren müssen.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/der-mensch-ist-sozial-445146/ new" target="_blank">&quot;Der Mensch ist sozial&quot;, WiWo 29.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation macht den Kopf fit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Aufmerksamer sein, besser Denken, sich seinen Gefühlen nicht so ausgeliefert fühlen - wer regelmäßig meditiert, kann leicht in den Genuss dieser Selbstoptimierung kommen. So zeigt eine Studie der Dalian University of Technology und der University of Oregon, dass Meditation schon nach kurzer Zeit im Gehirn nachweislich positive Spuren zeigt. Die Wissenschaftler trainierten StudentInnen im Integrative-Body-Mind-Training (IBMT), einer Methode, die auf Konzepten der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert und Atemübungen, mentale Vorstellungsbilder und weitere Techniken einsetzt. Die Kontrollgruppe praktizierte in dem den insgesamt elf Stunden dauernden Übungseinheiten herkömmliche Entspannungsverfahren. Im anschließenden TEst wiesen die IBMT-Teilnehmer im Vergleich zur Kontrollgruppe positive Veränderungen in den Hirnregionen, die für die Verhaltens- und Aufmerksamkeitssteuerung sowie die Regulierung von Stimmungen und Emotionen zuständig sind, auf. So einfach kann Neurotuning sein!<a href="http://psychologie-heute.de/news_aktuell/index.html new" target="_blank">Meditation stärkt die Selbststeuerung, Psychologie heute 2.11.10</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Abstruses Menschenbild]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Welt schlägt mit einem Beitrag des Wirtschaftsphilosophen Gerd Habermann ein neues Kapitel in Sachen Sozialdarwinismus auf. Habermann kritisiert vehement die Hartz IV-Politik und propagiert ein ganz eigenes Bild von Menschenwürde: &quot;Man ist nicht unfrei, wenn man ärmlich leben muss – Freiheit verstanden als Freiheit vom willkürlichen Herumkommandiertwerden durch andere Menschen!&quot; Die Tatsache, dass viele ehrliche Arbeitssuchende sich zum Teil seit Jahren um neue Jobs bemühen, aber scheitern, weil der Arbeitsmarkt trotz der aktuellen Visionen einer neuen Vollbeschäftigung schlicht nicht genug her gibt, blendet er dabei aus - ebenso, dass auch diese Millionen Redlichen der Arbeitsagentur permanent Rede und Antwort stehen müssen, Bewerbungen schreiben sollen selbst dort, wo es keinen Sinn macht und kein Erfolg zu erwarten ist, und in Sachen sozialer Teilhabe am Rand der Gesellschaft stehen. Habermann kontert, dass die heutigen Zeiten geradezu komfortabel seien, denn: &quot;Im 19. Jahrhundert galt es dagegen als menschenwürdig, gerade nicht auf öffentliche Kosten zu leben. Vor 1918 entzog man Unterstützungsempfängern sogar das Wahlrecht (übrigens auch den „Bankrotteuren“). Da sind wir heute milder.&quot; Bei aller Milde, Druck muss sein. &quot;Zur Menschenwürde gehört auch, dass der Mensch zur Selbsthilfe und zur Selbstverantwortung fähig ist und sich beschämt fühlt, wenn er auf Kosten anderer Leute, sei es auch über Staatsgeschenke, leben muss. Den Empfängern solcher Geschenke ohne Gegenleistung darf es nicht erspart bleiben, diese Situation als schmerzlich zu empfinden. Eben dies spornt an, aus dieser unwürdigen Lage wieder herauszukommen&quot;, so Habermann weiter. Der Philosoph wettert gegen Ideen wie die des Grundeinkommens, die seiner Meinung nach die Almosenhaltung der BürgerInnen nur zementiere. Vor lauter Hetze gegen die Sozialbürokratie, die sich nach Habermanns Ansicht durch das Sozialsystem noch Karrieren zimmere, vergisst er dabei, dass es gerade das Anliegen des Grundeinkommens ist, diese abzuschaffen, denn wo niemand mehr gegängelt wird, um halbwegs überleben zu können, braucht es auch keine Verwalter des Fiaskos minimierter gesellschaftlicher Teilhabe ...<br><a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article10635485/Ein-seltsames-Recht-auf-Kosten-anderer-zu-leben.html?wtmc" target="_blank">Ein seltsames Recht, auf Kosten anderer zu leben! Die Welt 30.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 13:06:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Emotionale Intelligenz macht besser]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>War emotionale Intelligenz lange Zeit eher ein Thema der Psychologie, wird es immer mehr auch in der Wirtschaft aufgegriffen, denn immer mehr Studien zeigen: Führungskräfte, die emotional intelligent sind, mitfühlen und die Gefühle anderer adressieren können, sind erfolgreicher, treffen bessere Entscheidungen und führen mit mehr Feingefühl und damit zielführender. Die Universität Cleveland ließt in einer Fallstudie die Mitarbeiter einer Unternehmensberatung die emotionale Intelligenz ihrer Führungskräfte bewerten und verglich die Einschätzungen mit der Performance der Manager. Die Leader, denen von ihren Untergebenen eine hohe emotionale Intelligenz attestiert wurde, erwirtschafteten in den folgenden Quartalen die besten Ergebnisse. Jochen Menges, Betriebswirt an der University of Cambridge, untersuchte 156 deutsche Unternehmen auf den Faktor EQ. Die Firmen, in denen die emotionalen Kompetenzen besonders ausgeprägt waren, wiesen eine überdurchschnittlich gute finanzielle Situation auf, waren innovativer und verzeichneten geringere Krankenstände.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-10/manager-emotionen?page" target="_blank">Softies auf Erfolgskurs, Die Zeit 29.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wissen als harter Business-Faktor]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Zwar wird im Business immer noch vordergründig hauptsächlich auf die harten Zahlen gesehen, doch immer mehr Unternehmen erkennen, dass das Wissen der Mitarbeiter im Prinzip ihr wichtigstes Kapital darstellt. Waren Wissensbilanzen bis vor kurzem für die Firmen, die sie eingesetzt haben, eher ein Marketinginstrument, werden sie in immer mehr Unternehmen konsequent zum Management-Tool ausgebaut - das nicht nur die Entwicklung der internen Performance fördert, sondern auch immer häufiger zum Pluspunkt in Gesprächen mit den Banken wird. Am Beispiel der Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen zeigt die FTD, dass dabei nicht nur ein neues Bewusstsein über das intellektuelle Kapital des Betriebes das Ergebnis ist, sondern die Wissensbilanzen auch die internen Strukturen des Unternehmens positiv beeinflussen. Die Klinikgruppe, die mehrere Häuser leitet und auf die Behandlung psychosomatischer Krankheiten spezialisiert ist, erfasst seit 2006 das Wissen ihrer Mitarbeiter aktiv. &quot;Der interne Effekt dieser Bilanz war für uns viel größer als in der Außendarstellung. Heute gehen wir systematisch bei der Expansion vor, investieren in die Weiterbildung von Führungskräften und haben eine Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet&quot;, so Geschäftsführer Joachim Galuska. Wichtige Aspekte der Wissensbilanz: Einflussfaktoren auf das intellektuelle Kapital wie Mitarbeiterqualifizierung, Innovationsfähigkeit, Erfahrung und Zufriedenheit erfassen; bewerten, ob dieses intellektuelle Kapital ausreicht, um die aktuellen Ziele zu erreichen; die Wirkungszuammenhänge zwischen den einzelnen Faktoren analysieren und Maßnahmen ableiten, wo Verbesserungen notwendig sind. Die Heiligenfeld Kliniken haben das Wissen ihrer Mitarbeiter genutzt, um ihren Expansionskurs voranzutreiben - so wurden im vergangenen Jahr drei Kliniken hinzugekauft. Die Bad Kissinger sind davon überzeugt, dass ihre Wissensbilanz maßgeblich zum Erfolg der Maßnahmen beiträgt.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:wissensbilanzen-bilanz-mit-koepfchen/50173999.html#utm_source" target="_blank">Bilanz mit Köpfchen, FTD 22.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Unternehmen als Kreativitätsbremse]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>86 Prozent aller Manager halten Kreativität für sehr wichtig im Job, doch die Realität in Unternehmen ist eine andere. Die Akademie der Wirtschaft Überlingen befragte 600 Führungskräfte dazu, welche Rolle Kreativität im Business spiele. 81 Prozent der Befragten halten sich selbst für kreativ, doch die Chancen, diese Fähigkeit auch einzusetzen, werden von ihnen als gering erachtet. So halten nur 17 Prozent der Befragten deutsche Unternehmen - also ihre Arbeitgeber - für kreativ. 51 Prozent der Manager wünschen sich mehr Zeit und 40 Prozent weniger Aufgaben, um genügend Freiräume für kreatives Wirken zu haben. Jeder Dritte wünscht sich, dass unkonventionelle Ideen im eigenen Unternehmen mehr Wertschätzung erfahren. Weniger Druck und ein besseres Feedback durch Vorgesetzte könnten in den Augen von 25 Prozent der Befragten die kreative Atmosphäre in Unternehmen verbessern. Immerhin jeder zweite Befragte findet, dass kreative Impulse im eigenen Unternehmen anerkannt werden. Allerdings sehen nur 41 Prozent bei ihrem Arbeitgeber eine gemeinsame Vision, die kreatives Denken und innovative Ideen fördert.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:kreativitaet-und-fuehrung-leader-zwischen-wunsch-und-droeger-wirklichkeit/50184801.html#utm_source" target="_blank">Leader zwischen Wunsch und dröger Wirklichkeit, FTD 21.10.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=unternehmen-als-kreativitätsbremse</link>
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<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Junge Arbeitnehmer hängen in der Luft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die IG Metall spricht in einer neuen Studie zur Beschäftigungssituation junger Arbeitnehmer von der &quot;Generation Prekär&quot;. In der Online-Befragung wurden 1.134 Personen zwischen 14 und 34 Jahren und 750 Personen, die älter als 35 Jahre sind, zu ihrer Beschäftigungssituation befragt. Mehr als die Hälfte der unter 24-Jährigen sei prekär beschäftigt - ein Zuwachs um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Leiharbeit und zeitliche Befristung von Arbeitsverträgen gehören für den Arbeitskräftenachwuchs längst zur Regel. Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer unter 35 Jahren arbeitet gegenwärtig in einem zeitlich befristeten Arbeitsverhältnis, bei den 20- bis 24-Jährigen sind es sogar 36 Prozent. Auch die Einkommen lassen aus Sicht der Befragten zu wünschen übrig. So gehen 20 Prozent der unter 35-Jährigen einer Nebenbeschäftigung nach, 36 Prozent von ihnen, weil ihr eigentliches Einkommen zum Leben nicht ausreiche. Insgesamt 34 Prozent aller Befragten sind denn auch unzufrieden mit der eigenen Situation im Job. Dies trifft vor allem auf die Hochschulabsolventen zu, von denen 53 Prozent ihre Unzufriedenheit bekundeten. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-zu-jungen-arbeitnehmern-generation-prekaer-1.1013069 new" target="_blank">Generation Prekär, SZ 18.10.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=junge-arbeitnehmer-hängen-in-der-luft</link>
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<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 13:07:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Nachhaltigkeit im Aufschwung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Immer mehr Führungskräfte bekennen, dass Nachhaltigkeit für sie das große Thema der Gegenwart ist. In der Studie &quot;A new era of sustainability&quot; befragte die Unternehmensberatung Accenture 766 Unternehmensführer, darunter 439 aus Europa. 93 Prozent der Top-Manager gehen davon aus, dass Nachhaltigkeit in den kommenden Jahren ihr Kerngeschäft wesentlich prägen wird. Vier von fünf Befragten sind der Ansicht, dass die weltweite Finanzkrise die Bedeutung von Nachhaltigkeit weiter erhöht hat. Ebenso viele sehen Fragen der Nachhaltigkeit bereits als Teil ihrer Firmenstrategie. Die Perspektiven der Kapitalmärkte scheinen indes von diesem Erkenntniswandel noch wenig berührt. So sieht sich nur jedes zehnte Unternehmen mit dem Druck von Aktionären konfrontiert, die auf mehr Nachhaltigkeit drängen. Ein Drittel der Top-Manager geht hingegen davon aus, dass die Finanzmärkte nachhaltige Unternehmensziele noch zu wenig anerkennen.<br><a href="http://csr-news.net/main/2010/10/20/nachhaltigkeit-bedeutet-top-managern-viel-nur-investoren-nicht/ new" target="_blank">Nachhaltigkeit bedeutet Top-Managern viel - nur Investoren nicht, CSR-News 20.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 13:05:00 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Jeder dritte Deutsche verweigert Job-Mobilität]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Fest verwachsen mit der Heimat, diese Perspektive trifft auf jeden dritten deutschen Arbeitnehmer zu. So gaben in einer Umfrage des Karriereportals monster.de 33 Prozent der 4.500 Befragten an, dass sie für ihren Traumjob nicht umziehen würden, weil ihnen ihre Freunde und ihre gewohnte Umgebung wichtiger seien. 40 Prozent sind hingegen klar bereit, zugunsten der Karriere und erfüllender Arbeitsbedingungen einen Ortswechsel in Kauf zu nehmen. Weitere 27 Prozent wären zum Umzug bereit, wenn sie dadurch ihr Einkommen verbessern. Die Österreicher und Schweizer sind in dieser Frage deutlich  mobiler - bis zu 50 Prozent der Arbeitnehmer in beiden Ländern wären bereit, für eine bessere Arbeitsstelle ihren angestammten Wohnort hinter sich zu lassen.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:flexibilitaet-der-arbeitnehmer-umziehen-fuer-den-traumjob/50181243.html#utm_source" target="_blank">Umziehen für den Traumjob? FTD 16.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zwischen Karma und Kapitalismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Beim Jahreskongress der Deutschen Buddhistischen Union in Berlin stand in diesem Jahr das Thema &quot;Verantwortlich handeln&quot; auf der Agenda. Zahlreiche Experten entwickelten neue Blickwinkel auf die Wirtschaft, die sich auf buddhistische Prinzipien berufen und zu einem grundsätzlichen Umdenken herausfordern. &quot;Wenn immer mehr Leute Bewusstheit in ihre Handlungen hineinlegen, wird sich die Wirtschaft verändern&quot;, sagt etwa Kai Romhardt, Dharmalehrer, Unternehmensberater, Coach und Autor des Buches &quot;Wir sind die Wirtschaft&quot;. Karl-Heinz Brodbeck, Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der FH Würzburg, forscht seit 15 Jahren zur buddhistischen Wirtschaftsethik. &quot;Als ich damals zum ersten Mal den Begriff der Gier verwendet habe, haben mich meine Fachkollegen angeguckt, als käme ich vom Mars&quot;, sagt Brodbeck. Der Wissenschaftler warnt vor einfachen Formeln, denn der Buddhismus stamme aus einer Zeit, in der eine Wirtschaft, wie wir sie heute kennen, gerade erst im Entstehen war. Dennoch können wir seiner Meinung nach durch die Reflektion über zentrale buddhistische Perspektiven, beispielsweise die &quot;drei Gifte&quot; Illusion, Gier und Hass, das in der Wirtschaft entstehende Leid besser erkennen und mildern.<br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/gegen-den-karma-kapitalismus/ new" target="_blank">Gegen den Karma-Kapitalismus, taz 18.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Aus Luft Geld machen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Standard spricht der Wiener Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann über die Absurditäten des Wirtschafts- und Finanzsystems. Hörmann kritisiert die nicht hinterfragten systemischen Mechanismen, die seiner Meinung dazu führen, dass &quot;aus Luft echtes Geld&quot; wird. Da Geld aus seiner Sicht nur eine &quot;gesellschaftliche Konstruktion&quot; ist, fordert der Experte, neue Wege zu beschreiten, wenn es um die Erfüllung gesellschaftlicher Bedürfnisse geht. Er entwirft ein Szenario, in dem das Geldsystem durch ein neues System der wechselseitigen Verbundenheit ersetzt wird: &quot;Alle Währungen werden verschwinden, weil sie technisch nicht mehr funktionieren können. Ich schätze, dass es schon 2011 so weit sein wird. Wenn wir uns aber in eine neue Gesellschaft ohne Geld retten wollen, brauchen wir als Übergangphase mehrdimensionales Geld. Wir brauchen mehrere unabhängige Rechnungskreise in Form spezialisierter elektronischer Gutscheine. Um die Grundversorgung der Menschen abzudecken, wie Wohnraum, Energie, Lebensmittel usw., könnte man eine Inventur in den einzelnen Ländern aller verfügbarer Ressourcen und des Bedarfs machen. Dann wäre es notwendig, die vorhandenen Ressourcen pro Kopf so zu verteilen, dass für den Basislebensstandard alle versorgt sind. Hier müssen alle kooperieren, ohne dass sie in ein gewinnorientiertes Tauschkonzept verfallen. Die Gemeinschaft muss ohne Wenn und Aber und ohne Gegenleistung Kinder, alte und kranke Menschen erhalten, und alle müssen mit diesem Grundlebensstandard versorgt werden, egal welche oder ob sie überhaupt eine Leistung vollbringen.&quot; Hörmann sieht als treibende Kraft dieses Wandels einen breiten gesellschaftlichen Konsens, der sich herausbilden müsse: &quot;Wie die Gesellschaft in Zukunft leben wird oder will, kann nur die Gesellschaft selbst entscheiden und zwar nach dem Mehrheitsprinzip. Das geschieht demokratisch in der Vernetzung. Hierarchische Strukturen können aus informationstheoretischer Sicht nie funktionieren, weil die Personen an der Spitze der Pyramide das Wissen nicht haben. Sie werden von den Schichten darunter permanent belogen. Wie man sich als einfacher Bürger gegen Überwachung oder Schikanen wehren kann, ist bekannt: Man lügt die Mächtigen einfach an. Daher brechen sämtliche hierarchische Systeme, ob das Regierungen, Staaten, Schulsysteme oder Unternehmen sind, momentan zusammen und die Menschheit vernetzt sich über das Internet auf einer Ebene neu, über das &quot;global brain&quot;. Hier entstehen dann völlig neue Spielregeln nach dem Prinzip der Emergenz.&quot;<br><a href="http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft new" target="_blank">&quot;Banken erfinden Geld aus Luft&quot;, Der Standard 13.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Bekanntheit kreiert bizarre moralische Leitbilder]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Ist Josef Ackermann ein Beispiel für einen ehrbaren Kaufmann? Einer Umfrage von TNS Forschung im Auftrag des Spiegel glauben dies 12 Prozent von 1.000 Befragten. Angeführt wird die Liste der moralischen Instanzen von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, gefolgt von Ex-Bundespräsident Horst Köhler und der ehemaligen Familienministerin und heutigen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Intellektuelle wie Hans Magnus Enzensberger oder Jürgen Habermas rangieren auf der Moral-Hitliste hingegen unter ferner liefen - Enzensberger betrachten 8 Prozent der Befragten als moralische Instanz, auf Habermas entfielen 10 Prozent der Stimmen. Anscheinend ist Bekanntheit - selbst wenn sie wie im Falle Ackermanns häufig mit Negativschlagzeilen verbunden ist - ein Garant dafür, dass Menschen einem etwas zutrauen ... Oder umgekehrt: Was nutzt das beste Engagement, wenn schlicht niemand davon weiß?<br><a href="http://www.managerseminare.de/ms_News/Ein-ehrbarer-Kaufmann,200163 new" target="_blank">Ein ehrbarer Kaufmann? ManagerSeminare Oktober 2010</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[MBA-Nachwuchs fordert grundlegenden Wandel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn es nach den jungen Studierenden geht, steht den Business Schools ein grundlegender Wandel bevor, denn der Führungsnachwuchs will sich längst nicht mehr allein mit Hard Skills und einer obsoleten Karriere- und Kapitalismus-Denke begnügen. Das &quot;Trendbarometer Executive Education&quot;, das von der Berliner Agentur SWOP und der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht wurde zeigt: Mehr als zwei Drittel der 700 befragten MBA-Studenten, Alumni und Interessierten wünschen sich nachhaltige Veränderungen an den Kaderschmieden. So fordern 74 Prozent  eine stärkere Berücksichtigung von sozialer Verantwortung und CSR, 67 Prozent wollen neue Lehrinhalte wie Ethik und Nachhaltigkeit und 64 Prozent möchten ein stärkeres Gewicht auf Unternehmenskultur und Change Management legen. Auch die Work-Life-Balance wird für immer mehr High Potentials wichtig - 62 Prozent fordern eine stärkere Berücksichtigung des Ausgleichs zwischen Arbeit und Privatleben. 31 Prozent legen Wert auf ein grundsätzlich neues Leitbild in der Management-Lehre und 25 Prozent sprechen sich für die Einführung eines verpflichtenden Manager-Eids aus.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:weiterbildung-studierende-wollen-reform-der-manager-ausbildung/50176821.html#utm_source" target="_blank">Studierende wollen Reform der Manager-Ausbildung, FTD 1.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Erneuerbare Energien machen wirtschaftlich Sinn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Diskussionen um die hohen Anlaufkosten erneuerbarer Energien reißen nicht ab. Eine Studie des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie zeigt nun, dass die hohe Förderung volkswirtschaftlich durchaus Sinn macht. Gegenwärtig werden 16 Prozent des deutschen Strombedarfs aus Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie gedeckt, die Förderung dafür beläuft sich in diesem Jahr auf 8,2 Milliarden Euro. Durch dieses Investment konnten Klima- und Umweltschäden in Höhe von 5,7 Milliarden Euro vermieden werden. Zudem wurden allein im vergangenen Jahr Importe von Steinkohle, Erdgas und Uran im Höhe von 2,2 Milliarden Euro so überflüssig. Laut einer Erhebung des Bundesumweltministeriums wurde darüber hinaus im Sektor der erneuerbaren Energien in den Kommunen eine Wertschöpfung in Höhe von 6,8 Milliarden Euro erwirtschaftet.<br><a href="http://www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/studie-erneuerbare-energie-ist-volkswirtschaftlich-gut/ new" target="_blank">Studie: Erneuerbare Energie ist volkswirtschaftlich gut, Glocalist 13.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Egoismus ist out]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Egoismus ist out - so das Ergebnis einer Studie der BAT Stiftung für Zukunftsfragen. 88 Prozent der Bundesbürger stimmen demnach der Aussage zu: &quot;Für Egoismus ist in unserer Gesellschaft immer weniger Platz. Wir müssen mehr zusammenhalten.&quot; 90 Prozent wünschen sich ehrbare Kaufleute und ehrliche Politiker, 83 Prozent nennen Ehrlichkeit als wichtigstes Erziehungsziel. Für 90 Prozent ist die Familie das Wichtigste im Leben. Neben dem Familiensinn wächst der Studie zufolge auch der Gemeinsinn. So helfen 55 Prozent der Deutschen ihren Freunden, 52 Prozent Verwandten und 17 Prozent arbeiten ehrenamtlich in Vereinen, 9 Prozent im Sozialbereich.<br><a href="http://www.kath.net/detail.php?id" target="_blank">Katholischer Nachrichtendienst, 3.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zufriedenheitsfaktor Zeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was macht uns zufriedener: Zeit oder Geld? Dieser Frage ging die Wirtschaftspsychologin Cassie Mogilner von der University of Pennsylvania nach. In zwei Testreihen ließ sich Menschen sich mit Wörtern beschäftigt - einmal zum Thema Zeit (mit Wörtern wie Uhr, Tag), einmal zum Thema Geld (mit Begriffen wie Wohlstand, Dollar). Im Anschluss an den Test wurden die Teilnehmer befragt, mit welchen Tätigkeiten sie den Rest des Tages verbringen wollten bzw. dabei beobachtet, was sie als nächstes taten. Die Probanden, die sich mit dem Zeitthema beschäftigt hatten, planten größtenteils soziale Aktivitäten oder führten Gespräche, die Geld-Gruppe konzentrierte sich hauptsächlich auf das Thema Arbeit - sofort oder als weitere Aktivität des Tages. In beiden Fällen waren die Teilnehmer, die zur Zeit-Gruppe gehörten, dabei wesentlich zufriedener. Mogilners Schlussfolgerung: Obwohl sowohl Zeit als auch Geld als persönliche Ressourcen betrachtet werden können, zeige sich, dass gerade ausreichend Zeit zu haben ein Schlüsselfaktor persönlichen Glücks sei. Ihre Glücksformel: Den eigenen Fokus vom Geld auf die Zeit verschieben.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312151.html new" target="_blank">Geld und Zeit, wissenschaft.de 9.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Zeit der Ichlinge ist vorbei]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Writschaftswoche lässt in einem Interview den Philosphen Richard David Precht zu Wort kommen und spricht mit ihm über die Bedeutung des Egoismus in der Wirtschaft. Prechts klare Erkenntnis: &quot;Unser System steht auf der Kippe - Alphatiere und Ichlinge haben keine Zukunft mehr.&quot; Für den Philosophen liegt die Ursache der Wirtschafts- und Finanzkrise in der Selbstsucht weniger, die allerdings aufgrund der systemischen Strukturen nicht nur viel erreichen, sondern auch viel zerstören können. &quot;Wie es aussieht, werden nette Altruisten eher selten Spitzenbanker. Das System der Finanzwelt filtert offenbar die Sympathischsten aus. ...Wenn man in so einem derart hoch kompetitiven Umfeld arbeitet, bedingt das bestimmte Charaktereigenschaften. In so einer Horde wird der Egoismus geradezu gezüchtet, da gehört er zu den Spielregeln einfach dazu. Aber letztlich gilt das für das gesamte System des Kapitalismus. ... Im Zeitalter der Globalisierung ist der Kapitalismus mittlerweile vor allem ein Moralzehrer. Marktnormen kannibalisieren Sozialnormen und das System damit sich selbst. Damit ist die Selbstvernichtung des Kapitalismus gewissermaßen systemimmanent&quot;, so Prechts Einschätzung. Der Philosoph plädiert für die &quot;Rückkehr zu einer Kultur des Anstands, zu einem unausgesprochenen moralischen Betragen&quot;. Als Beweis dafür, dass sich dieser Wandel bereits abzeichnet, wertet er den wachsenden &quot;sozialen Patriotismus&quot; bei Jugendlichen oder auch die Bürgerproteste gegen Stuttgart 21.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/unser-system-steht-auf-der-kippe-444154/ new" target="_blank">&quot;Unser System steht auf der Kippe&quot;, WiWo 13.10.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-zeit-der-ichlinge-ist-vorbei</link>
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<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Empathie fördert Hilfsbereitschaft]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Freund oder Feind? Diese essenzielle Frage entscheidet darüber, ob wir uns anderen gegenüber hilfsbereit zeigen oder nicht, so die Ergebnisse einer Untersuchung der Wissenschaftlerin Tania Singer am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognititions- und Neurowissenschaften. Das Forscherteam rekrutierte für die Studie Mitglieder eines Fußball-Fanclubs, die im Verlauf der Untersuchung beobachten mussten, wie weiteren Probanden, in deren Rolle einige Forscher schlüpften, schmerzhafte Elektroschocks verabreicht wurden. In einigen Fällen wurden diese Opfer als Fan des gleichen Fußballvereins benannt, in anderen als Anhänger einer rivalisierenden Mannschaft. Die Testpersonen konnten den vermeintlichen Mitprobanden helfen, indem sie selbst Elektroschocks erhielten, um damit die Intensität bei den Betroffenen zu mildern. Eine Untersuchung der Hirnareale zeigte dabei: Gehörten die Opfer dem eigenen Lager an, wurde im Gehirn vor allem die für Mitgefühl zuständige Region aktiv. Waren die Opfer als Gegner benannt worden, dominierte das Belohnungszentrum, das auch für Emotionen wie Schadenfreude und Rachegefühle verantwortlich ist. Die Studie belegt damit, dass man aufgrund der Hirnaktivität eines Menschen sehr gut vorhersagen kann, ob er hilfsbereit ist oder nicht. Darüber hinaus zeigte die Untersuchung, dass die persönliche Einstellung zu anderen Menschen ebenfalls eine wichtige Basis für Empathie ist. So lasse sich die Hilfsbereitschaft etwa steigern, wenn man eine persönliche Beziehung zu seinem Gegenüber herstellt.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312153.html new" target="_blank">Empathie oder Schadenfreude? wissenschaft.de 11.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ungleichheit wird unterschätzt]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine repräsentative Studie aus den Vereinigten Staaten zeigt, dass die US-Bürgerinnen die Kluft zwischen Arm und Reich im eigenen Land deutlich unterschätzen. So glauben sie, dass die reichsten 20 Prozent der Bevölkerung etwa 59 Prozent des gesamten Vermögens besitzen - tatsächlich sind es hingegen 84 Prozent. Diese Fehleinschätzung zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen. Das Idealbild sozialer Gerechtigkeit, nach dem die Studienteilnehmer ebenfalls gefragt wurden, würde den reichsten 20 Prozent etwa ein Drittel des amerikanischen Gesamtvermögens zubilligen - eine Verteilung, die den Verhältnissen in skandinavischen Ländern wie Schweden nahe kommt. Grund für die Fehleinschätzung ist nach Ansicht der Forscher der &quot;American Dream&quot;, der dazu führe, die eigenen Aufstiegsmöglichkeiten zu überschätzen.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,721990,00.html new" target="_blank">US-Bürger unterschätzen Kluft zwischen Arm und Reich, Spiegel Online 8.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager brauchen Charakter und Persönlichkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem Manager-Magazin erklärt der SMS-Chef und Ex-BDI-Präsident Heinrich weiss, welche Fähigkeiten gute Führungskräfte brauchen. &quot;Topmanager müssen heute zwingend über eine hohe soziale Kompetenz verfügen. Das Gespür für Menschen und die Fähigkeit zur Mitarbeiterführung muss mindestens so gut sein wie die fachliche Leistung. Fehlendes Wissen kann man notfalls nacharbeiten, aber Charakter und Persönlichkeit muss man mitbringen. Hohe Intelligenz und Tatkraft genügen nicht mehr.&quot; Dabei sieht er die Unternehmen durchaus in einer Bringschuld, wenn es darum, ein attraktives Arbeitsklima zu schaffen: &quot;Ein Job soll heutzutage nicht nur den Lebensunterhalt sichern, sondern auch Lebensqualität bieten. Die Mitarbeiter wollen ernst genommen werden. Und da hochqualifizierte Fachkräfte immer schwerer zu finden und zu halten sind, müssen die Unternehmen hier einen hohen Standard bieten.&quot; Er rät Führungskräften: &quot;Man muss Spaß an der Sache haben - und muss mit der Fähigkeit zur Selbstkritik seinen Weg gehen.&quot;<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,720253,00.html new" target="_blank">&quot;Die Jungen sind nicht so eitel&quot;, Manager Magazin 4.10.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=manager-brauchen-charakter-und-persönlichkeit</link>
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<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Prophylaktisch krank feiern]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Druck am Arbeitsplatz treibt bizarre Blüten. Einer Umfrage von TNS Emnid zufolge, an der sich 1.000 Personen beteiligten, wollen im Herbst rund fünf Prozent der Vollzeitbeschäftigten sich krankschreiben lassen - nicht weil sie tatsächlich krank wären, sondern aufgrund psychischer Probleme, zunehmenden Drucks oder Konflikten am Arbeitsplatz. Hochgerechnet auf die 34 Millionen abhängig Beschäftigten entspricht dies 1,7 Millionen Deutschen. Im Osten ist die Tendenz zum Krankfeiern mit sieben Prozent deutlich höher als im Westen, wo sich &quot;nur&quot; vier Prozent gezielt krankschreiben lassen wollen. Auch scheint das Phänomen vor allem für die Middle Agers zwischen 30 und 50 Jahren zu gelten, denn jüngere und ältere Arbeitnehmer wollen sich deutlich seltener vorsätzlich krankschreiben lassen.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:motivation-jeder-zwanzigste-will-demnaechst-krank-feiern/50178342.html#utm_source" target="_blank">Jeder Zwanzigste will demnächst krank feiern, FTD 4.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Im Prinzip ja ...]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit hat einen großen Beitrag dem Ethik- und Nachhaltigkeitsdilemma in der Wirtschaft gewidmet und zeigt, wie einerseits immer mehr Business Schools versuchen, den Führungsnachwuchs für diese Themen zu sensibilisieren, aber andererseits das ganz alltägliche Business-Denken und die vermeintlichen Sachzwänge, an denen dann letztlich doch wieder niemand rütteln mag, den Status quo erhalten. &quot;In unser heutiges Wirtschaftsmodell ist der Betrug eingebaut. Buchhaltung, Finanzierung, Unternehmensaufbau – an den Business Schools tun wir so, als würden wir unseren Studenten funkelnde Diamanten des Wissens präsentieren. In Wahrheit ignorieren wir noch immer die Gesellschafts- und Umweltkrise, in der wir stecken&quot;, sagt Jonathan Gosling, Management-Professor aus dem englischen Exeter, dessen Vortrag über Führung und Nachhaltigkeit an der ESMT Berlin schon Tage vorher ausgebucht war. Auch andere Professoren, die namentlich nicht zitiert werden wollen, räumen ein, dass die Ausbildungen der Business Schools selbst zur Krise beigetragen haben und vielen Studenten beigebracht wurde, wie sie sich &quot;zum Erfolg tricksen&quot; können. Lutz Kaufmann, Professor für Internationales Management an der WHU Otto Beisheim School of Management geht davon aus, dass MBA-Kandidaten sich nicht &quot;einfach umerziehen&quot; lassen. Doch fordert er: &quot;Man kann sie aber dazu bringen, sich Fragen zu stellen über ihr eigenes Handeln als Manager.&quot; Schön und gut, doch zeigt der Zeit-Artikel in Gesprächen mit verschiedenen MBA-Anwärtern, dass diese zwar schnell die neuen Nachhaltigkeitsparolen verinnerlichen, aber letztlich dann doch wieder nach altbewährten Mustern handeln. Krönender Abschluss des Artikels ist ein Statement von Lufthansa-Chef Wolfgang Mayehuber, der bei einer Diskussion an der EMTS Berlin zur Frage, ob die geplante Steuer auf Flugtickets nicht eine wunderbar nachhaltige Sache sei, weil sie dem Umweltschutz diene, schnaubte: &quot;Wissen Sie: Der Planet kann ohne Menschen und ohne Gewinne leben. Aber die Menschen können nicht ohne Gewinne leben.&quot; Letztlich also Nachhaltigkeit à la Radio Eriwan: Im Prinzip ja ...<br><a href="http://www.zeit.de/2010/40/Manager-Ausbildung?page" target="_blank">So viel zur Theorie, Die Zeit 4.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen erhöhen die kollektive Denkleistung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Weisheit der Vielen ist seit einer Weile geradezu ein Trendthema. Forscher der Carnegie Mellon University haben nun eine interessante Entdeckung gemacht: Vor allem wenn Frauen in Teams mitdenken, erhöht das die kollektive Denkleistung in statistisch signifikantem Ausmaß. Bei dem Versuch waren zwei- bis fünfköpfige Teams gebildet worden, die gemeinsam kognitive Aufgaben lösen sollten. Die Gruppen schnitten dabei deutlich besser ab als Einzelpersonen, die die gleichen Aufgaben gelöst hatten. Dabei war der Gruppeneffekt, also die Weisheit der Vielen ausschlaggebend, denn ein Anstieg der Durchschnittsintelligenz der Gruppe oder auch die Intelligenzwerte des begabtesten Mitgliedes hatten keinen Einfluss auf das Ergebnis. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass sich in den Teams, in denen Frauen beteiligt waren, die Ergebnisse deutlich besser ausfielen. Die Wissenschaftler führen dies darauf zurück, dass Gruppen, in denen die Teilnehmer soziales Einfühlungsvermögen besitzen, besonders produktiv sind. Umgekehrt wird die kollektive Intelligenz untergraben, wenn in Diskussionen eine Person besonders dominant ist - selbst wenn es sich dabei um die intelligenteste handelt.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/teamarbeit-mit-frauen-besser-denken-1.1006879 new" target="_blank">Mit Frauen besser denken, SZ 1.10.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Alnatura zahlt nun nach Tarif]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Gerne gelobt, von vielen geliebt - die Biosupermarktkette Alnatura. Doch geriet das Unternehmen kürzlich in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass es seine Verkäuferinnen teils deutlich unter Tarif entlohnt. Alnatura hat auf die öffentliche Kritik zeitnah reagiert und seine interne Vergütungsstruktur angepasst. So können sich zahlreiche VerkäuferInnen ab Oktober über zum Teil zweistellige Gehaltszuwächse freuen. Eine Verkäuferin mit zwölf Jahren Berufserfahrung, deren feste Gehaltsbestandteile bisher etwa 23 Prozent unter dem Tarif lagen, bekommt nun beispielsweise 14 Euro pro Stunde, was einer Steigerung um 38 Prozent entspricht. <br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/alnatura-erhoeht-gehaelter-kraeftig/ new" target="_blank">Alnatura erhöht Gehälter kräftig, taz 30.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[MBA bringt Frauen beim Gehalt wenig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Top-qualifiziert, aber längst nicht so gut bezahlt wie die männlichen Kollegen - das ist nach wie vor das Los vieler ambitionierten Frauen, selbst wenn sie einen MBA haben. In den USA wurden 2007 bereits 44 Prozent der MBA-Titel an Frauen verliehen - eine Steigerung von 75 Prozent innerhalb einer Dekade. Doch wenn es ums Gehalt geht, vermeldet die Association of MBAs, eine globale Akkreditierungsgesellschaft für Business-Schulen, dass die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen mit MBA sich auf dramatische 48 Prozent belaufen. Männern bringt der MBA im Schnitt ein Jahresgehalt von 82.300 Dollar, den Frauen hingegen nur eines von 42.500 Dollar. Zwar spielt auch die Branchenwahl hier eine Rolle, denn viele Frauen entscheiden sich für die Arbeit in Non-Profit-Organisationen oder gehen in die Werbung und ins Marketing, doch auch ohne diesen Brancheneffekt stehen die Frauen schlechter da. Laut Catalyst, einer Lobbyorganisation für Frauen im Management, starten MBA-Absolventinnen bereits im ersten Job mit 4.600 Dollar weniger als Männer.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:geschlechterschere-was-frauen-aus-ihrem-mba-machen/50167797.html#utm_source" target="_blank">Was Frauen aus ihrem MBA machen, FTD 27.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn die Lebensqualität durch den Job leidet]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das neue Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes, das zur Studie &quot;Qualität der Arbeit&quot; zusammengefasst wurde, verheißt nichts Gutes. Hatten in der letzten Zeit bereits verschiedene Studien einen neuen Höchststand im Hinblick auf die Stressbelastung der Arbeitnehmer verzeichnet, zeigt die Auswertung der Statistiker, dass der Leidensdruck noch größer ist, als bisher bekannt. Durchschnittlich zwölf Prozent der Arbeitnehmer fühlen sich inzwischen durch Stress im Job psychisch belastet. Besonders unter Druck stehen Akademiker (19 Prozent) und Führungskräfte (17,4 Prozent). Immerhin 79 Prozent haben das Gefühl, eine sinnvolle Arbeit zu verrichten, 50 Prozent meinen, dass sie im Job ihre eigenen Ideen umsetzen können. <br><a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/Arbeitsmarkt/QualitaetDerArbeit,property" target="_blank">Studie Qualität der Arbeit, Statistisches Bundesamt 2010</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Plädoyer für einen neuen Ökokapitalismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Puma-Vorstandschef Jochen Zeitz ist unter die Autoren gegangen und hat gemeinsam mit dem umtriebigen Pater Anselm Grün ein Buch zum Thema &quot;Gott, Geld und Gewissen&quot; geschrieben. Im Stern sagt Zeitz: &quot;Fakt ist, dass wir unser altes Modell des Wirtschaftens, das auf der industriellen Revolution aufbaut, neu gestalten müssen. Nur Profite zu maximieren war gestern. Heute geht es um nachhaltiges Wirtschaften.&quot; Der Puma-Chef wirbt dafür, dass Naturschutz und Profitstreben in Form eines neuen Ökokapitalismus eine Symbiose eingehen müssten. Anselm Grün wiederum richtet den Blick auch auf die gesellschaftlichen Verwerfungen, die der bisherige Raubtierkapitalismus nach sich ziehe: &quot;Wo die Wirtschaft brutal ist, da ist auch die Gesellschaft brutal. Die Kultur in den Firmen beeinflusst die gesamte Gesellschaft.&quot; Hoffen wir, dass die Mission der beiden Nachahmer findet.<br><a href="http://www.stern.de/wirtschaft/geld/manager-trifft-moench-plaedoyer-wider-die-profitgier-1606160.html new" target="_blank">Plädoyer wider die Profitgier, Stern 22.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kommunikation schafft Verbundenheit und damit Fairness]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Kommunikation ist ein Faktor, der zu mehr Verbundenheit und Mitgefühl führt und damit - auch im Business - mehr Fairness schaffen kann. Im so genannten Diktator-Experiment wurde dieser Zusammenhang von James Andreaoni und Justin M. Rao  durch eine Erweiterung des ursprünglichen Settings bewiesen. Das ursprüngliche Experiment illustriert bereits, dass der kaltschneuzige Homo oeconomicus in Reinkultur eher selten vorkommt. Bei dem Test erhält ein Geber einen Geldbetrag und wird aufgefordert, in mit jemandem zu teilen, ohne dass diese Person eine Feedbackmöglichkeit hat. Es wäre also ein Leichtes für den Geber, den ganzen Betrag einfach zu behalten. In den Experimenten zeigt sich jedoch, dass die meisten Geber zwischen 10 und 25 Prozent des Betrages freiwillig hergeben. Die Forscher wandelten dieses Experiment in vier Varianten ab, die unterschiedliche Feedbackkanäle für die Empfänger vorsahen: Einmal durfte der Empfänger eine Bitte an den Geber, einmal musste der Geber seine Entscheidung begründen, in Version musste der Geber nach einer ergangenen Bitte des Empfängers seine Entscheidung begründen und in der letzten Variante schließlich machte der Geber einen Vorschlag, den er dem Empfänger erklären musste, bevor die Transaktion ausgeführt wurde. Je stärker die Kommunikationskanäle zwischen den Beteiligten waren, umso höher die Bereitschaft der Geber, höhere Beträge abzutreten. Nach den schriftlichen Bitten wurden etwa 25 Prozent des Geldes weggegeben, in der dialogischen Situation sogar 30 Prozent. Wenn der Empfänger keinen Feedbackkanal hatte, sank die Bereitschaft zum Teilen hingegen unter die Grenze des ursprünglichen Experiments. Austausch und wechselseitige Auseinandersetzung scheinen Verbindlichkeit und Mitgefühl also zu verbessern.<br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">Worte öffnen Brieftaschen, FAS 26.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wachstum ist längst nicht alles]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem umfassenden Bericht erörtert die Zeit die neuesten wissenschaftlichen Ansätze zum Thema Wachstum und zeigt dabei, dass die heutige Wachstumsgläubigkeit noch gar nicht so lange in den Köpfen verankert sind. Schön ökonomische Vordenker wie John Maynard Keynes und Ludwig Erhard warnten davor, dass die Wachstumspotenziale der Wirtschaft endlich seien und die &quot;Expansion des Materiellen&quot; (Erhard) kein Heilsbringer ist. In Frankreich wächst bereits die Bewegung der decroissance, der Wachstumsverweigerung, und Österreich macht sich auf die Suche nach Wegen zu einer &quot;menschlichen Marktwirtschaft&quot;. Nachdem der französische Präsident Sarkozy Wirtschaftskoryphäen wie die Nobelpreisträger Joseph Stiglitz und Amartya Sen dazu aufgefordert hatte, alternative Modelle zum BIP als Wachstumsmaß zu entwickeln, hat nun die OECD diese Initiative weitergeführt und will 2011 neue Indikatoren zur Debatte stellen. Die Idee: Werden auch Aspekte wie Lebensqualität oder ökologische Komponenten in die Betrachtung einbezogen, verändert sich zwangsläufig die Bewertung von Wachstum. Der von deutschen Ökonomen entwickelte &quot;Neue Wohlfahrtsindex&quot; (NWI) illustriert dies bereits eindrücklich. Er fiel viele Jahre lang, obwohl das Sozialprodukt gestiegen ist - weil er auch Faktoren wie Umweltzerstörung einbezieht. Bis Erkenntnisse wie diese zu einem nachhaltigen Bewusstseinswandel führen, wird wohl noch geraume Zeit ins Land gehen. Zeit, die wir nur bedingt haben, denn mit dem World Overshoot Day - einer Messgröße des Global Footprint Network, die zeigt, ab welchem Tag im Jahr der Ressourcenverbrauch die jährlich dauerhaft nutzbare Kapazität der Erde zur Regeneration dieser Ressourcen übersteigt - haben wir bereits einen Indikator, der uns die Grenzen des Wachstums eindrucksvoll vor Augen hält. 1990 war dieser Punkt am 7. Dezember erreicht - Ressourcen und Verbrauch lagen also noch recht dicht beieinander. Dieses Jahr markierte bereits der 21. August den Overshoot Day - seitdem leben wir auf Pump.<br><a href="http://www.zeit.de/2010/39/Wirtschaftswachstum?page" target="_blank">Sind das Spinner?, Die Zeit 23.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[St. Gallen setzt auf spirituelle Intelligenz]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Spiritualität und Business - bis vor wenigen Jahren eine Kombination, die für viele undenkbar war. Doch die Zeiten ändern sich und immer mehr Management-Kaderschmieden erkennen, dass Leadership mehr erfordert als fachliche - und bestenfalls zwischenmenschliche - Kompetenz. So initiiert die Universität St. Gallen einen neuen MBA-Studiengang, der sich speziell der persönlichen Entwicklung von Führungskräften verschrieben hat - und der das Thema Spiritualität explizit auf die Agenda setzt. &quot;Die besten Leader verfügen nicht nur über intellektuelle und emotionale Intelligenz, sondern auch über spirituelle Intelligenz. Herausragende Führungskräfte schaffen eine Verbindung von Motivation und Leistung. Sie verstehen, respektieren und ermutigen unterschiedliche Führungsstile in ihren Teams - wenn sie über eine gefestigte spirituelle Intelligenz verfügen&quot;, so Rob Straw, Associate Director für die MBA-Programme der Universität. Der neue MBA-Studiengang wird sich deshalb auch Themen wie Selbstwahrnehmung, persönlichen Werten und Lebenszielen widmen und mach Coaching-Sitzungen zum festen Bestandteil des Programms.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:weiterbildung-in-st-gallen-mba-fuer-die-spirituelle-intelligenz/50167796.html#utm_source" target="_blank">MBA für die spirituelle Intelligenz, FTD 21.9.10 </a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein Hoch auf die Lebensqualität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Bruttoinlandsprodukt ist als Maß für den Lebensstandard, das kritisieren Ökonomen seit Jahren, nur bedingt aussagekräftig. Legt man hingegen zusätzlich zum Pro-Kopf-Einkommen weitere Faktoren der Lebensqualität als Maßstab an, ergibt sich eine Rangliste, die teilweise deutlich von den bisherigen BIP-Rankings abweicht. Die Stanford-Ökonomen Charles Jones und Peter Klenow haben in ihrem Gedankenexperiment auch Aspekte wie Freizeit, Konsum, Armutsrisiko und Lebenserwartung einbezogen und für 134 Staaten eine Rangliste erstellt, die all diese Aspekte gewichtet. Es zeigt sich, dass in vielen Ländern eine nicht unerhebliche Divergenz zwischen Pro-Kopf-Einkommen und Lebensstandard besteht. So erreicht Deutschland beim Einkommen lediglich 74 Prozent, beim Lebensstandard hingegen 96,4 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit Frankreich (Pro-Kopf-Einkommen: 70,1 Prozent, Lebensstandard 94,1 Prozent). Bei den aufstrebenden Staaten mit hohem Wirtschaftswachstum hingegen fällt der Lebensstandard deutlich zurück. So weist Singapur beispielsweise ein Pro-Kopf-Einkommen von 82,9 Prozent auf, aber der Lebensstandard liegt bei lediglich 42,6 Prozent. Die neue Statistik belegt wieder einmal den Spruch aus dem Volksmund: Geld alleine macht nicht glücklich. <br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-09/stanford-bip new" target="_blank">Besser als das BIP, Die Zeit 23.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Aufstieg hat seinen Preis]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer beruflich aufsteigt, hofft meistens auf eine Verbesserung seiner Job-Perspektiven, doch aktuelle Studien zeigen, dass viele Aufsteiger auch einen hohen Preis zahlen. Im Rahmen des Forschungsprojektes DIWA-IT untersuchte das Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen 331 Beschäftige aus sieben Unternehmen der IT- und Kommunikationsbranche. Die branchentypischen Beschleunigungsprozesse sind mit enormen persönlichen Belastungen der Arbeitnehmer verbunden. So können nur 29 Prozent der Befragten nach der Arbeit problemlos abschalten. Nur 37 Prozent der IT-Verantwortlichen glauben, dass sie den mit ihrer Arbeit verbundenen Belastungen auf Dauer gewachsen sein werden. Im Vergleich zu Untersuchungen aus den Jahren 2001 und 2005 haben sich diese Werte deutlich verschlechtert. So war das Abschalten nach der Arbeit 2001 noch für jeden zweiten Befragten kein Problem. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/burn-out-bei-aufsteigern-wenn-die-befoerderung-krank-macht-1.1000405 new" target="_blank">Wenn die Beförderung krank macht, SZ 19.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Business dreht sich immer schneller]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Schneller, komplexer, fordernder - das sind die Attribute der Arbeitswelt, die sich nach Ansicht von Personalexperten in den kommenden Jahren in ihrer Ausprägung noch steigern werden. Das Institut für Beschäftigung und Employability eruierte in einer Langzeitstudie mit 396 Befragten aus Unternehmen die wichtigsten Trends der Personalpolitik. Das Ergebnis: Die Beschleunigungsspirale dreht sich munter weiter und ein Ende ist nicht abzusehen. So sehen 76,3 Prozent der Befragten eine weitere Steigerung der Komplexität in der Arbeitswelt, 73,2 Prozent gehen von einer wachsenden Veränderungsgeschwindigkeit aus. Eine zunehmende Beschleunigung von Abläufen konstatieren 71,7 Prozent und 69,9 Prozent rechnen mit einer Verdichtung von Arbeit. Legt man den bereits heute bestehenden Stresspegel zugrunde, dem sich viele Arbeitnehmer ausgesetzt fühlen, und vergegenwärtigt sich die stetig wachsende Zahl an psychischen Erkrankungen im Arbeitskontext, so wird augenscheinlich, dass diese Entwicklungen nicht alleine die Strukturen der Arbeitswelt von Grund auf verändern, sondern auch die Anforderungen an Arbeitnehmer zum Teil drastisch erhöhen werden.<br><a href="http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E86CAC0FA28194F96B9EBC758B591874F~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Problem erkannt, aber nicht gelöst, FAZ 19.9.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=das-business-dreht-sich-immer-schneller</link>
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<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Körperliche Fitness ist gut fürs Gehirn]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Zehn oder mehr Stunden am Tag am Schreibtisch sitzen und sich durch die täglichen To-Dos quälen, kann schnell kontraproduktiv werden, denn wer mehr Zeit in seine körperliche Fitness investiert, denkt oft leichter und besser. Eine Studie belegt den Zusammenhang zwischen Gedächtnisleistung und körperlicher Leistungsfähigkeit. Sowohl bei Kindern als auch bei älteren Erwachsenen konnte nachgewiesen werden, dass Durchtrainierte über einen größeren Hippocampus verfügen und bei Gedächtnistests besser abschneiden als Fitness-Vermeider. Zwar haben auch Veranlagung, Erfahrung, Umweltfaktoren und sozioökonomische Parameter Einfluss auf die Gehirnentwicklung, jedoch gehört körperliche Fitness zu den am leichtesten veränderbaren Parametern, weshalb hier die individuellen Steuerungsmöglichkeiten enorm sind. Also lieber mal am Wochenende Wandern gehen und abends regelmäßig zum Sport, als stets bis tief in die Nacht über Aktenbergen zu brüten!<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311964.html new" target="_blank">Fit macht clever, wissenschaft.de 17.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kirche setzt auf wertezentrierte Beratung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die katholische Kirche will mit der Gründung einer Unternehmensberatung verhindern, dass die Wirtschaft &quot;kaputt säkularisiert&quot; wird. Die von der katholischen Diözese Rotenburg-Stuttgart gegründete &quot;Kirche und Wirtschaft Aktiengesellschaft&quot; will dazu beitragen, dass Werte- und Sinnfragen stärker bei wirtschaftlichen Entscheidungen berücksichtigt werden. &quot;Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat schockartig deutlich werden lassen, wohin es führt, wenn das bloße Prinzip der Profitmaximierung sich verselbstständigt und alles zu dominieren beginnt&quot;, zitiert die Welt Generalvikar Clemens Stroppel. Die kirchlichen Berater verweisen dagegen auf einen engen Zusammenhang zwischen Sinnstiftung und Profit/Produktivität. Ihr Anliegen ist es, die Beratungsgesellschaft zu einer wichtigen Adresse zu machen in Fragen des sinn- und wertezentrierten Wirtschaftens.<br><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article9678884/Katholische-Kirche-gruendet-Unternehmensberatung.html new" target="_blank">Katholische Kirche gründet Unternehmensberatung, Welt 17.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Achtung Lippenbekenntnisse!]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mal wieder über den Chef gelästert oder über Kollegen getratscht? Die Psychologie gewinnt aus der Art und Weise, wie wir über andere reden, wesentliche Erkenntnisse über unsere eigene Verfassung. Ein Experiment der amerikanischen Wake Forest University zeigt: Wer schlecht über andere spricht, verfügt meist selbst über eine Vielzahl der als negativ bewerteten Eigenschaften. Wer hingegen positiv über seine Mitmenschen redet, ist meist selbst begeisterungsfähig, gutherzig, höflich, ausgeglichen und leistungsfähig. Die negative Wahrnehmung von Mitmenschen ist häufig ein Indikator für eigene negative Persönlichkeitseigenschaften, darunter auch eine stärkere Neigung zu Narzissmus und antisozialem Verhalten, aber auch Depressionen. Versucht man dagegen gezielt, andere mit Wohlwollen zu betrachten, können die eigenen negativen Verhaltensmuster sich verringern. Allerdings sind unsere Wahrnehmungen relativ stabil, denn die Forscher stellten auch fest, dass die Einschätzungen anderer sich, als der Test ein Jahr später wiederholt wurde, kaum verändern - wenn man es nicht gezielt versucht.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news_kommunikation_gesellschaft/was_einer_ueber_andere_spricht__100812.html new" target="_blank">Was einer über andere spricht ..., Psychologie heute 16.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arm, aber gläubig]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Glaube versetzt Berge - oder tröstet zumindest darüber hinweg, wenn dies nicht gelingt. Diesen Schluss legt eine Studie des Gallup-Intistute nahe, die den Zusammenhang zwischen Einkommen und Religiosität untersuchte. Das Ergebnis: Je ärmer Menschen sind, umso größer ist ihr Glaube ausgeprägt. Untersucht wurden 114 Länder. Besonders ausgeprägt ist der Zusammenhang in den ärmsten Ländern. So sagten mindestens 99 Prozent der Einwohner von Bangladesch, Niger, Jemen, Indonesien, Malawi und Sri Lanka, dass der Glaube in ihrem Leben eine bedeutsame Rolle spiele. In den reichen Nationen waren es deutlich weniger: 17 Prozent in Schweden, 24 Prozent in Japan und Hongkong und 27 Prozent in Großbritannien. Deutschland (40 Prozent) und die Schweiz (41 Prozent) liegen im Mittelfeld. Einen Ausreißer stellen die Vereinigten Staaten dar, denn hier spielt der Glaube für 65 Prozent der Bürger eine große Rolle. Im weltweiten Durchschnitt spielt der Glaube im Alltag für 84 Prozent aller Menschen eine große Rolle. Bei den Personen mit einem Jahreseinkommen von weniger als 2.000 US-Dollar sind es 95 Prozent, bei Menschen, die mehr als 25.000 US-Dollar verdienen, hingegen lediglich 47 Prozent.<br><a href="http://www.ciw-wirtschaftsnachrichten.de/aktuell/artikel/je-aermer-desto-froemmer.html new" target="_blank">Je ärmer, desto frömmer, CiW</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Willenskraft wird häufig unterschätzt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wer im Flow ist, einer Tätigkeit mit voller Leidenschaft nachgeht und völlig von ihr absorbiert ist, ist meistens auch erfolgreich. Das Problem: Nicht in jeder beruflichen Situation gelingt uns das. Wer dennoch seine Ziele erreichen möchte, ohne sich zu verschleißen, sollte ein Augenmerk auf die Willenskraft richten - Neudeutsch Volition. Sie erleichtert es uns nämlich, am Ball zu bleiben, auch wenn die Dinge mal nicht rund laufen, und das, was wir eigentlich wollen, auch umzusetzen. Der Psychologe Julius Kuhl nennt fünf Fähigkeiten, die für Volition ausschlaggebend sind: Die Aufmerksamkeitskontrolle (sich also nicht von seinen Zielen durch Nebensächlichkeiten ablenken zu lassen), die Emotionskontrolle (sich nicht vom Frust überwältigen zu lassen, sondern seine Gefühle im Griff zu behalten), die Misserfolgsbewältigung (Rückschläge zu akzeptieren, sich aber von ihnen nicht aus der Bahn werfen zu lassen), Motivationskontrolle (sich selbst Anreize zu setzen, wenn die eigentliche Motivation nachlässt) und Umweltkontrolle (Störreize auszuschalten, um die Konzentration auf das Ziel beizubehalten). Willenskraft braucht Training, denn wenn wir es nicht gewohnt sind, am Ball zu bleiben, müssen wir häufig sehr viel Energie aufwenden und verschleißen uns darüber. <br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/wie-man-tatendrang-trainiert-440909/ new" target="_blank">Wie man Tatendrang trainiert, WiWo 15.9.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=willenskraft-wird-häufig-unterschätzt</link>
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<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Blackberry-Sklaven und die Freiheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Wie frei können Führungskräfte sein, wenn sie nur ein Tastendruck von ihren E-Mails trennt? Nach Feierabend, in der Freizeit, im Urlaub. Unternehmensberater Wolfgang Zieren, Vorstand der KPMG, meint: Alles Kopfsache. Der Berater checkt im Urlaub alle zwei Tage seine Mails - weil er auf dem Laufenden bleiben möchte. Und fühlt sich dadurch in einer Entspannung nicht gestört, eher im Gegenteil. Er weiß aber auch, dass jeder Mitarbeiter hier seinen eigenen Weg gehen muss: &quot;Die einen können nur dann wirklich abschalten, wenn sie auch mal eine Phase haben, in der sie keine Mails lesen. Wenn es wirklich brennt, kann man die Kollegen ja immer noch anrufen. Andere können sich gerade dann gut entspannen, wenn sie ihre Mails checken und feststellen: alles in Ordnung.&quot; Wo Zieren kein Problem mit allzeitiger Präsenz hat, geht es vielen Führungskräften indes längst anders. Und mit dafür verantwortlich ist der permanente, implizite Druck, der im Business längst allerorts ausgeübt wird. Zieren beispielsweise meint: &quot;Wir erwarten gerade von Führungskräften, dass sie ihre Jobs erstklassig erledigen. Wie sie das machen, muss jeder für sich entscheiden.&quot; Erstklassig meint aber auch, für die Kunden immer da zu sein. Wer nach zwei Wochen urlaubsbedingter Mail-Abstinenz im Büro auftaucht, um dort von den Krisen der letzten Tage zu erfahren, kann wahrscheinlich sicher sein, dass &quot;erstklassig&quot; für ihn vorbei ist. Und so warnen Experten immer deutlicher vor Strukturen dieser Art, bei der Forderungen unausgesprochen bleiben, aber dafür umso mehr Druck erzeugen. <br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/arbeitnehmer-immer-erreichbar-berufliche-e-mails-im-urlaub-selbstverstaendlich-1.998067 new" target="_blank">Berufliche E-Mails im Urlaub? Selbstverständlich, SZ 10.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die neue Generation der Angepassten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Angst sitzt ihnen im Nacken, um beruflich später Chancen zu haben, häufen sie Praktika und Zusatzqualifikationen an und ihr größtes Ziel ist Sicherheit. Das Rheingold Institut Köln hat in einer Studie zur Jugendkultur die neue &quot;Generation Angst&quot; ausgemacht, die heute 18- bis 24-Jährigen, deren Lebensperspektive von zunehmender Unsicherheit geprägt ist und die darauf mit Anpassung und Folgsamkeit reagieren. Befragt wurden 100 Teilnehmer der Altersgruppe in Form von tiefenpsychologischen Interviews. &quot;Die Angst vor dem Absturz ist zum zentralen Lebensgefühl der Jugendlichen geworden&quot;, so Rheingold-Chef Stephan Grünewald über das grundlegende Lebensgefühl der Befragten. Was früher als spießig galt - Bausparverträge, Versicherungen, Strebsamkeit während der Ausbildung - wird für die heutige Jugend zu einem Rettungsanker in einer immer unberechenbareren Welt. Auf fehlende Sicherheit und Verlässlichkeit reagieren die jungen Leute mit Abgrenzung nach unten. Verlierer werden geschmäht und verachtet, um die Illusion zu nähren, selbst hoffentlich zu den Gewinnern zu gehören und das eigene Leben in der Hand zu haben. Da klare Feindbilder fehlen, reagieren viele Kids mit Rückzug - beispielsweise in den Schonraum der mütterlichen Geborgenheit. &quot;Die Mütter werden häufig hymnisch verehrt, als Bastian verlässlicher und bedingungsloser Liebe, die nicht an Erfolgskriterien geknüpft ist und einen nach dem Absturz auffängt&quot;, so Grünewald. Der Psychologe zieht in Erwägung, dass die von den jungen Leuten artikulierte Sehnsucht nach Verlässlichkeit, stabilen Werten und Wahrheiten in einigen Jahren zu einem politischen Fundamentalismus führen könnte, dessen Färbung noch nicht abzusehen sei.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studie-zur-jugendkultur-generation-biedermeier-1.998533 new" target="_blank">Generation Biedermeier, SZ 11.9.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Lösungen beginnen an der Basis]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Lösungen lassen sich am besten von unten nach oben entwickeln, meint die Wissenschaftlerin Elinor Ostrom, die 2009 - als erste Frau! - für ihre Forschungen zu Gemeingütern mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet worden war. Die FAZ widmet ihr ein Portrait, in dem erklärt, auf welchen Wegen sich Nachhaltigkeit am besten erreichen lässt. In zahlreichen Feldstudien und untermauert durch stichhaltiges Datenmaterial hat Ostrom bewiesen, dass Gemeingüter - also die Sorge für und Nutzung eines Gutes durch Viele, ohne dass ihnen dieses Gut in Form persönlichen Besitzes gehört - funktionieren, und zwar unter ganz bestimmten Umständen: &quot;Sofern das Gut eingrenzbar ist und die betroffene Gruppe der Nutzer überschaubar, funktioniert Selbstregulierung besser, als wenn der Staat eingreift.&quot; Ostrom kritisiert, dass im Umweltschutz der dominierende Ansatz hingegen von oben nach unten verläuft und damit die Menschen kaum in eine Rolle der Verantwortung hineinwachsen. Die Wisenschaftlerin meint: &quot;Wir dürfen die Leute vor Ort nicht zur Seite schieben. Solange wir sie als Teil des Problems, nicht als potentiellen Teil der Lösung ansehen, solange wird der Erfolg gering bleiben.&quot; <br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">Vom Hörsaal in den Dschungel, FAZ 4.9.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=lösungen-beginnen-an-der-basis</link>
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<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zen als neuer Zugang zur Ethik im Business]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Über Ethik gibt es inzwischen Unmengen Bücher am Markt. Sie ergehen sich in Tipps, wie man im Business zu mehr Fairness finden kann, setzen dabei aber vielfach nur auf der strukturellen Ebene an. In seinem Buch &quot;Die Linie im Chaos&quot; geht der Zen-Meister Hinnerk Polenski einen anderen Weg. Er erklärt, wie aus der Philosophie des Zen eine Ethik erwachsen kann, die auf der persönlichen Ebene wirklich verankert ist. Was nutzen uns die schönsten Verhaltensregeln, wenn wir uns nicht im Stande sehen, ihnen zu folgen? Weil tief in unserem Inneren ungelöste Widersprüche gären und uns immer wieder aufs Neue zu destruktiven Handlungen verleiten. Polenski geht mit seinem Buch an die Wurzeln, zeigt, wie wir Einsicht in unsere Handlungsmotivationen gewinnen und uns von häufig unbewussten Reflexen frei machen können. Das Buch glänzt durch seine kraftvolle Verbindung von Innen- und Außenperspektive, denn wer nur eine Seite der Medaille betrachtet, wird zum Scheitern verurteilt sein. Ein absoluter Lesetipp für alle, die nicht nur nach neuen Verhaltensmaßstäben suchen, sondern sich vielleicht auch einfach nur ein bisschen besser kennenlernen möchten!<br><a href="http://www.zenpop.de/blog/static.php?page" target="_blank">Weitere Informationen zum Buch</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zen-als-neuer-zugang-zur-ethik-im-business</link>
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<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 13:02:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Wirtschaft braucht einen Bewusstseinswandel]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>&quot;Entspannung ist meiner Meinung nach eine zentrale Voraussetzung dafür, dass sich ein nachhaltiges Bewusstsein entwickeln und etablieren kann&quot;, sagt Deutschlands PR-Papst, Zen-Lehrer und Management-Coach Paul J. Kohtes in einem Interview mit dem Info-Portal Nachhaltigkeit.org. Für ihn liegt im Zen der Schlüssel dazu, sich nicht in einstiegen Gewissheiten zu verlieren, sondern mit offenem Blick zu erkennen, welche Herausforderungen vor einem liegen: &quot;Zen führt zu einem andern Bewusstsein, heraus aus dem einseitigen Fokus auf bestimmte Paradigmen oder Wertsysteme. Diese werden damit nicht obsolet, doch man wird sich der Tatsache bewusst, Teil eines Ganzen zu sein. Und in diese ganzheitliche Perspektive kann man jedes Wertsystem selbstverständlich integrieren. Eine solche Adlerperspektive kann in jedes Businessmeeting hineingenommen werden.&quot; Laut Kohtes liegt die Wurzel vieler Probleme in der Wirtschaft schlicht in der Angst der Akteure: &quot;Ich glaube, dass viele Wirtschaftsprobleme wesentlich durch tief sitzende Angst in allen Beteiligten vorprogrammiert sind. Das Sicherheitsbedürfnis ist hierbei nicht entscheidend, sondern die Angst. Angst bedeutet immer Enge – und wenn ich eng bin, kann ich nicht weit denken. In diesem engen Denken wird Scheitern mit einer Katastrophe gleichgesetzt. Im Zen hingegen machen Sie die Erfahrung des Scheiterns häufig, Sie lernen damit umzugehen. Wenn Sie sich hinsetzen und still sind, merken sie, dass Sie nicht alles kontrollieren können. Das ist eine frustrierende Erfahrung – furchtbar, gerade für eine Führungskraft. Nun steht sie nicht mehr unter dem Druck des Kontrollierens und Handelns, sondern ist ausgeliefert. Nur wer hiermit vertraut ist, kann die Angst verkleinern.&quot;<br><a href="http://www.nachhaltigkeit.org/201008315543/mensch-gesellschaft/interviews/entspannt-euch new" target="_blank">Entspannt euch!, Nachhaltigkeit.org 1.9.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-wirtschaft-braucht-einen-bewusstseinswandel</link>
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<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wir brauchen einen Lebenswandel]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In der Wirtschaftswoche spricht der Philosoph Dieter Thomä sehr eindringlich darüber, wie unsere Vorstellungen von der Konsumgesellschaft und unsere Unfähigkeit, herauszufinden, was uns wirklich Glück schenkt, ins Abseits führen. Thomä mahnt zu einem &quot;Lebens-Wandel&quot;, in dessen Rahmen wir unsere Wahrnehmungsgepflogenheiten grundsätzlich in Frage stellen. Beim Thema Arbeit etwas rät der Philosoph: &quot;Man muss in der Arbeit leben. Deshalb müssen wir all das stärken, was im Wirtschaftsleben soziale Qualität hat. Wenn man von vornherein in einen Job geht und fragt: Wann habe ich genug Geld verdient? – dann gehen bestimmte Ressourcen von Erfüllung, die in der Arbeit liegen, von vornherein verloren. Wir müssen daher lernen zu trennen zwischen sich abnutzenden und nicht abnutzenden Gütern. Kinder zu haben oder eine glückliche Ehe zu führen – das sind Dinge, die sich nicht abnutzen wie ein Auto oder ein Computer.&quot; Eine Falle birgt laut Thomä die Verwirtschaftlichung des Lebens, da wir immer mehr dazu neigen, unser gesamtes Leben im Sinne eines kapitalistischen Konkurrenzdenkens zu bewerten: &quot;Was entsteht, wenn die Wirtschaft alle anderen Sphären infiltriert, ist das, was ich die Wut des Vergleichens nenne. Wir vergleichen uns permanent mit anderen und sehen nur noch Feinde, weil wir uns fragen: Bin ich reicher, glücklicher, schöner? Wer sich auf diese Weise vergleicht, findet keine Ruhe mehr. Der ist immer besser oder schlechter als andere.&quot; Thomä hält dieser Konkurrenzspirale die Besinnung auf Beziehungen und soziale Verbundenheiten entgegen und fordert, Unternehmen als soziale Gebilde zu betrachten, die aus den Verbindungen zwischen Menschen bestehen, Politik wieder an einer gemeinsamen Sache auszurichten und nicht als Deal-Making zu praktizieren und den persönlichen Lebensstil an der Frage zu messen, ob er wirklich erfüllend ist.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/ziemlich-irrer-lebensstil-438242/ new" target="_blank">Ziemlich irrer Lebensstil, WiWo 15.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Burn-out ist eine Frage der Strukturen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Betriebliches Gesundheitsmanagement, Work-Life-Balance, Auszeiten - Ansätze, wie Arbeitende ihre seelische Balance bewahren und im Job nicht ausbrennen, gibt es viele. Sie setzen jedoch häufig auf der falschen Ebene an, meint der Psychologe Markus Väth. Immer mehr Experten weisen in den letzten Monaten darauf hin, dass eine Burn-out-Prophylaxe, die allein auf der persönlichen Ebene ansetzt, also individuelle Maßnahmen und Verhaltensveränderungen empfiehlt, nicht hinreichend ist. &quot;Die meisten Arbeitnehmer leiden nicht unter einem Burn-out-Syndrom, sondern sind einfach überlastet von den Arbeitsprozessen. Das nenne ich einen strukturellen Burn-out. Die eigene Persönlichkeit ist der innerste Kreis in einem System, das von den Bereichen des Unternehmens umschlossen wird. Der präventive Ansatz müsste außen ansetzen. Bevor ich selbst etwas tun kann, muss das Unternehmen aktiv werden und seine Strukturen ändern&quot;, so Väth. Der Psychologe rät zu einem konsequenten Abschied von der verbreiteten Multi-Tasking-Kultur und zu einer Wertediskussion in den Unternehmen. &quot;Es gibt viele unausgesprochene Regeln in einem Unternehmen, auch solche, die schädlich sind&quot;, sagt Väth. Deshalb helfe es wenig, wenn Mitarbeiter versuchen, zu innerer Balance zu finden, wenn es ihre Umgebung ist, die sie krank macht, beispielsweise weil die Strukturen eines Unternehmens Dinge verlangen, die individuell gar nicht leistbar sind.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/ueberforderung-am-arbeitsplatz-der-naechste-burn-out-kommt-bestimmt-1.989321 new" target="_blank">Der nächste Burn-out kommt bestimmt, SZ 20.8.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=burn-out-ist-eine-frage-der-strukturen</link>
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<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vor der Krise steht der Optimismus]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die amerikanische Bestseller-Autorin Barbara Ehrenreich geht in einem Beitrag für die Wirtschaftswoche mit ihren Landsleuten hart ins Gericht. Ihre These: Mit ihrem überbordenden Optimismus übertreiben die Amerikaner nicht nur, sondern eine falsch verstandene positive Grundhaltung kann auch Krisen fördern. Der Wunsch, auch im Negativen noch einen positiven Kern zu sehen, treibt laut Ehrenreich bizarre Blüten: &quot;In der amerikanischen Kultur hat sich jedoch auch die weitaus weniger rationale Theorie verbreitet, dass unsere Gedanken die materielle Welt auf mysteriöse Weise unmittelbar beeinflussen können. Negative Gedanken führen irgendwie zu einem negativen Ergebnis, positive Gedanken hingegen realisieren sich in Form von Gesundheit, Wohlstand und Erfolg.&quot; Überspitzt formuliert ist es diese Grundhaltung, die mit zu den Auslösern der Wirtschaftskrise gehört. So glaubt beispielsweise die Mehrheit der Amerikaner, sie werde in Zukunft mehr als das Durchschnittseinkommen zur Verfügung haben, obwohl das mathematisch unmöglich ist. &quot;Gewiss hat zur waghalsigen Akkumulation von nicht rückzahlbaren Schulden und Risikokrediten der nahezu einmütige Optimismus der Experten beigetragen, aber den gleichen Anteil daran hatte auch die ständige überdrehte Euphorie vieler normaler Amerikaner. Unsere Bereitschaft, uns hoch zu verschulden und weiterhin Geld auszugeben, ist aufs Engste mit unserem Optimismus verknüpft. Und die Ideologie des positiven Denkens goss eifrig Öl in das Feuer dieses Optimismus und der dazugehörigen Anspruchshaltung&quot;, so Ehrenreich. Die Sozialkritikerin setzt dem überbordenden Optimismus, der positiv mit gut gleichsetzt, einen realistischen Blick entgegen: &quot;Die Alternative zum positiven Denken ist nicht Verzweiflung. Negatives Denken kann genauso realitätsfremd sein wie positives. In beiden Fällen besteht eine Unfähigkeit, Gefühl und Wahrnehmung voneinander zu trennen, und die Einbildung wird zur Realität, wegen des damit verbundenen &#039;guten Gefühls&#039;. Die Alternative zu beidem besteht darin, dass wir aus uns heraustreten und die Dinge so sehen, &#039;wie sie sind&#039;, also möglichst wenig gefärbt durch unsere Gefühle und Fantasien. Dann erkennen wir, dass die Welt voller Möglichkeiten und voller Gefahren ist, dass wir zugleich die Chance großen Glücks und die Gewissheit des Todes haben.&quot;<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/die-diktatur-des-positiven-denkens-439093/ new" target="_blank">Die Diktatur des positiven Denkens, WiWo 22.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sicherheit und Balance gehen vor]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Herausforderungen sind schön und gut, aber im Kern sehnen sich die Deutschen vor allem nach Balance und einem sicheren Job, so das Ergebnis einer Umfrage der Beratungsgesellschaft für Employer-Branding Universum Communications unter 20.000 Studierenden. Gefragt nach ihren wichtigsten Karrierezielen, katapultierten die Studierenden &quot;eine ausgewogene Work-Life-Balance&quot; mit 50 Prozent auf Platz ihrer Karriereliste. Intellektuelle Herausforderungen folgten immerhin auf Platz 2 der Rangliste. 37 Prozent der Befragten wollen unbedingt einen sicheren und beständigen Job, immerhin 31 Prozent haben die Vision, einmal zur Führungskraft in leitender Position aufzusteigen. Entrepreneurship gilt vielen hingegen eher als Fremdwort - nur 25 Prozent der Befragten können sich vorstellen, &quot;unternehmerisch oder kreativ/innovativ&quot; zu sein. Selbstständigkeit und Unabhängigkeit kommen gar nur für 20 Prozent der Studierenden in Frage. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landet die Option, dem Gemeinwohl zu dienen - das können sich nur zwölf Prozent der Befragten als Karriereziel vorstellen.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:work-life-balance-arbeit-und-freizeit-unter-einen-hut-bekommen/50155016.html#utm_source" target="_blank">Arbeit und Freizeit unter einen Hut bekommen, FTD 12.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Befreiung aus dem Gefängnis des Lebens]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In den letzten Monaten mehren sich die Berichte darüber, welche positiven Wirkungen von Meditation inzwischen wissenschaftlich belegt sind. Gerade die Arbeiten von WissenschaftlerInnen aus Deutschland, die beispielsweise im November auch bei dem Kongress <a href="http://www.meditation-wissenschaft.org new" target="_blank">Meditation &amp; Wissenschaft</a> in Berlin vorgestellt werden, haben großen Anteil an der Gewinnung dieser Erkenntnisse. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung beleuchtet das Thema nun in einem Portrait des Schriftstellers Tim Parks von einer anderen Seite. Parks leidet seit vielen Jahren an sehr schmerzhaften Prostatabeschwerden - ein Umstand, der sein Leben zunehmend unerträglicher werden ließen. Keine Therapie konnte Abhilfe schaffen, kein Medikament die täglichen Schmerzen lindern. Doch Parks gab nicht auf, beschäftigte sich mit alternativen Heilmethoden und stieß schließlich auf eine Methode, die ihn einen Weg finden ließ, mit seinem Leiden konstruktiv umzugehen: Meditation. Zehn Tage Schweigen beim Meditationskurs - ein zunächst befremdliches Erlebnis für den Suchenden, doch schon bald wird der Skeptiker von seinen positiven Erfahrungen eines besseren belehrt. &quot;Es ist möglich, sich diesen Dingen zu nähern, ohne gleich alles glauben zu müssen&quot;, sagt Parks in der FAS. Ihm verhilft die regelmäßige Meditation dazu, keine Medikamente mehr zu benötigen. Und er erkennt, dass viele Krankheiten wohl auch mit der Art, wie wir leben, verbunden sind. Bei der Betrachtung seines eigenen Lebens erkennt Parks, wie er größtenteils über Jahre hinweg als Getriebener durchs Leben eilte, sich anstrengte, wo es nur ging, mit übertriebenem Eifer. Seine Krankheit betrachtet er heute als Glücksfall: &quot;Wäre ich nicht ein so großer Skeptiker, würde ich sagen, sie wurde mir vom Himmel geschickt, um mein Leben zu verändern.&quot; Parks ist kein Missionar, seine Erfahrungen hat er in einem Buch verarbeitet (Die Kunst stillzusitzen) - frei von Pathos. Ein Beispiel, wie es bereits viele gibt- schön, das sie auch immer öfter ihren Weg in die Medien finden.<br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">Die Befreiung aus dem Gefängnis, FAS 29.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stille macht Managern Angst]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mal wirklich Ruhe haben, das bleibt für viele Manager ein Traum. Stellt sich dieses friedliche Szenario dann doch einmal ein, geraten viele in Panik. Octavius Black beschreibt in einem Beitrag für die Financial Times Deutschland, dass Ruhe bei Führungskräften durchaus extreme Reaktionen auslösen kann. So verordnete der Trainer seiner Klientel im Rahmen einer dreitägigen Konferenz eine Stunde Schweigen - sie mussten ihre Blackberrys abgeben und sollten das gemeinsame Mittagessen in Stille verbringen - nicht nur, um die Ruhe zu genießen, sondern auch, um endlich einmal Zeit zum Nachdenken zu haben. Die Reaktionen der Beteiligten fielen höchst unterschiedlich aus. Manche protestierten, schlangen ihr Mittagessen herunter und flüchteten ins Freie, um der Schweigeklausel zu entkommen. Andere entdeckten eine völlig neue Zeitqualität und merkten, dass eine Stunde, die nicht zwanghaft gefüllt wird, sehr lang sein kann. Eine Managerin offenbarte eine für sie &quot;erschreckende&quot; Erkenntnis: &quot;Ich dachte immer, ich habe keine Zeit nachzudenken, aber dann musste ich feststellen, dass ich gar nicht weiß, wie ich nachdenken soll, wenn ich mal die Zeit dazu habe. Das war eine unglaubliche und auch ein wenig erschreckende Erkenntnis.&quot; <br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:neuer-ansatz-sprechverbot-zwingt-manager-zum-denken/50156382.html#utm_source" target="_blank">Sprechverbot zwingt Manager zum Denken, FTD 17.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Job ist nicht alles]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Geht es nach der aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse, ist der Job für die Deutschen längst nicht alles. Laut der TK-Umfrage können sich 33 Prozent der arbeitenden Bevölkerung ein erfülltes Leben sehr gut auch ohne Berufstätigkeit vorstellen - 35 Prozent in den alten Bundesländern, 26 Prozent in den neuen Bundesländern. Auch Teilzeitarbeit steht bei den Befragten hoch im Kurs. 75 Prozent der Ostdeutschen und 69 Prozent der Westdeutschen wünschen sich nämlich mehr Zeit für ihre Familie und Hobbys. Die Arbeitszufriedenheit scheint hingegen sehr gut zu sein, denn lediglich jedem siebten Ostdeutschen und nur jedem elften Westdeutschen macht der Job keine Freude.<br><a href="http://www.tk-online.de/tk/landesvertretungen/niedersachsen/pressemitteilungen-2010/230036 new" target="_blank">Pressemitteilung Techniker Krankenkasse, 12.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Angst und Unsicherheit machen Stress zum Risiko]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nicht der Stress ist das Problem, sondern fehlende adäquate Reaktionsmöglichkeiten darauf, so der Arbeitspsychologe Tim Hagemann in einem Interview mit der Zeit. Zwar glauben viele immer noch, dass die Stressbelastung mit dem Anspruch der Arbeitstätigkeit steigt, also beispielsweise Manager deutlich belasteter sind als herkömmliche Angestellte, die Forschung hingegen zeigt, dass eher die Hilflosigkeit gegenüber den Anforderungen ausschlaggebend ist und negativer Stress vor allem entsteht, &quot;wenn man mit einer Bedrohung konfrontiert ist und meint, sie nicht bewältigen zu können&quot;, so Hagemann. Dann nämlich entstehe Angst und Unsicherheit. Da Stress eine Vielzahl körperlicher Prozesse auslöst, helfen beispielsweise Ausdauersportarten besonders gut, Stresshormone wieder abzubauen. Darüber hinaus sieht der Arbeitspsychologe zwei wesentliche Strategien für den konstruktiven Umgang mit Stress: &quot;Die eine wird aktive Bewältigung genannt. Man kann das Arbeitspensum reduzieren und versuchen, effizienter zu arbeiten. Weil das häufig nicht möglich ist, hilft die zweite Strategie, die kognitive Umdeutung. Man versucht, die bedrohliche Situation anders wahrzunehmen. Stellen wir uns Studenten in der Prüfung oder einen Angestellten vor dem Mitarbeitergespräch vor. Statt sich zu fürchten, könnte man versuchen, sich zu freuen, seine Kompetenzen zu zeigen und darauf zu vertrauen, wie gut man sich vorbereitet hat.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-08/stress-bewaeltigen new" target="_blank">&quot;Täglicher Stress ist kein Problem&quot;, Die Zeit 20.8.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=angst-und-unsicherheit-machen-stress-zum-risiko</link>
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<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Arbeitslosigkeit macht krank]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer neuen Studie kommt der Deutsche Gewerkschaftsbund zu dem ernüchternden Schluss, dass Arbeitslosigkeit ein nicht unwesentlicher Faktor im Hinblick auf gesundheitliche Beeinträchtigungen darstellt. In seiner Untersuchung stellte der DGB fest, dass die Krankenrate Arbeitsloser beispielsweise deutlich über der der im Erwerbsleben aktiven Bevölkerung liegt. Während unter den Erwerbstätigen der Krankenstand bei 4,4 Prozent liegt, beläuft er sich bei den Beziehern von Arbeitslosengeld I bereits auf 7,9 Prozent und bei den Beziehern von Arbeitslosengeld II sogar auf 10,9 Prozent. Dabei sind diese Unterschiede nicht altersbedingt, denn über alle Altersgruppen hinweg zeigt sich, dass Arbeitslose eine deutlich höhere Krankenrate aufweisen. Auch der Bedarf an Antidepressiva ist in dieser Gruppe deutlich höher als innerhalb der arbeitenden Bevölkerung. Während 5 Prozent der arbeitenden Männer und etwa 10 Prozent der arbeitenden Frauen Antidepressiva einnehmen, sind es bei den arbeitslosen Männern mehr als 15 Prozent und bei den arbeitslosen Frauen sogar knapp 30 Prozent. Der DGB kommt vor diesem Hintergrund zu dem Schluss: &quot;Arbeitslosigkeit ist ein Gesundheitsrisiko, das Spuren hinterlässt - körperlich wie seelisch!&quot;<br><a href="http://www.dgb.de/themen/++co++44151b30-a92b-11df-6fd9-00188b4dc422 new" target="_blank">Pressemitteilung DGB, 16.8.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=arbeitslosigkeit-macht-krank</link>
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<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zuversicht macht nicht unbedingt erfolgreich]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Selbstkritik gilt vielen als der Erfolgskiller schlechthin - zu Unrecht, wie eine Studie der Universität Illinois zeigt. Ein Psychologen-Team hatte mit 50 Probanden, die in zwei Gruppen eingeteilt worden waren, getestet, ob Zuversicht beziehungsweise Skepsis die Erfolge der Studienteilnehmer beeinflussen. Eine Gruppe sollte sich vor dem Test sagen, dass sie die Aufgabe mit Bravour bewältigen werde, die andere Gruppe sollte sich fragen, ob ihr das gelingt. Beim anschließenden Entschlüsseln von Anagrammen, also Wörtern, in denen Buchstaben vertauscht sind, schnitt die Gruppe, die ihre Fähigkeiten im Vorfeld des Tests hinterfragen sollte, deutlich besser ab. Die Forscher wiederholten den Test mit neuen Gruppenzusammensetzungen, wobei eine Gruppe zuvor die Phrase &quot;Ich werde&quot; mehrfach aufschreiben sollte, die andere &quot;Werde ich&quot;. Auch hier schnitt die Gruppe mit der eher selbstkritischen Formulierung besser ab. Versuchsleiterin Dolores Albarracin dazu: &quot;Offenbar erzeugt eine kritische innere Auseinandersetzung mit der eigenen Leistungsfähigkeit eine höhere Motivation als purer Optimismus.&quot;<br><a href="http://www.managerseminare.de/ms_News/Motivationsexperiment-Skepsis-besser-als-Zuversicht,199030 new" target="_blank">ManagerSeminare September 2010</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zuversicht-macht-nicht-unbedingt-erfolgreich</link>
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<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geld = Lebenszeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Traurig, aber wahr - Geld ermöglicht nicht nur so manche Annehmlichkeit im Alltag, es trägt auch zur Verlängerung der Lebenszeit bei. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt: Frauen, die zu den oberen zehn Prozent der Verdiener gehören, leben im Schnitt drei Jahre länger als Frauen aus den niedrigsten zehn Prozent. Laut DIW haben in der Vergangenheit bereits andere Studien diesen Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung belegt. Bei Frauen liege der Einfluss des Einkommens allerdings nur halb so hoch wie bei Männern.<br><a href="http://www.faz.net/s/Rub8EC3C0841F934F3ABA0703761B67E9FA/Doc~EE313C38A84EF44C6BE8F86874C578271~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Gutverdienerinnen leben länger, FAZ 10.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Führungskräfte in Sachen Gesundheit oft ahnungslos]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Um die Gesundheit von Führungskräften steht es nicht immer zum Besten, wie der so genannte Präventionsspiegel zeigt, eine Untersuchung des Diagnostik Zentrums Fleetinsel in Hamburg, der die Befunde aus 5.000 Vorsorgeuntersuchungen zugrunde liegen. Jeder sechste Manager leidet demzufolge unter Bluthochdruck, drei Viertel der Betroffenen waren vor dem Check-up ahnungslos. Den Befunden der Mediziner zufolge sind 75 Prozent der Deutschen gefährdet, schwer zu erkranken. Die Hälfte hat zu hohe Cholesterin-Werte, jeder Fünfte erhöhte Blutzuckerwerte und jeder Zehnte ist bedenklich übergewichtig. Zu den typischen Managerleiden gehören darüber hinaus Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme und Verspannungen. Regelmäßige Check-ups dienen dabei nach Ansicht der Mediziner der Gesundheitsfürsorge, denn liegen die Befunde erst einmal auf dem Tisch, lassen viele Betroffene Veränderungsbereitschaft erkennen. So nahm bei Teilnehmern, die sich regelmäßig untersuchen ließen, der Blutdruck deutlich ab, unter den Rauchern gab jeder vierte sein Laster auf und die Teilnehmer taten mehr für ihre Fitness.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:gesundheitsmanagement-chefs-mit-vielen-risikofaktoren/50147458.html#utm_source" target="_blank">Chefs mit vielen Risikofaktoren, FTD 23.7.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Sich im Business auf das Wesentliche konzentrieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Ehrgeiz, Fleiß, Anpacken bis zum Umfallen - der typische Durchschnittsmanager zeichnet sich aus durch eine Leistungsorientierung, die häufig das Bestehende kaum hinterfragt, sondern nach dem kürzesten Weg zu einem einmal klar vorgegebenen Ziel sucht. Eine Haltung, die Wandel und die Anpassung an sich verändernde Umstände, nicht unbedingt begünstigt. In seinem Vortrag zu Leadership 3.0, gehalten bei der Karmakonsum-Konferenz 2010, zeigt der Führungskräfte-Coach und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes, wie Führungskräfte es schaffen, in Zeiten des Wandel herauszufinden, was das Wesentliche im Business ist, und sich darauf zu konzentrieren.[html]&lt;iframe src=&quot;<a href="http://player.vimeo.com/video/13669406&amp;quot">http://player.vimeo.com/video/13669406&amp;quot</a>; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;[/html]</p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=sich-im-business-auf-das-wesentliche-konzentrieren</link>
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<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Fairer Handel boomt trotz Krise]]></title>
<category>Success Stories</category>
<description><![CDATA[ <p>Der faire Handel boomt und das trotz Wirtschaftskrise. So gaben die deutschen Konsumenten 2009 für fair gehandelte Produkte 322 Millionen Euro aus - das entspricht einer Steigerung um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Verdreifachung in den letzten fünf Jahren, so das Forum Fairer Handel. Wichtigstes Merkmal für fair gehandelte Waren sind für 44 Prozent der Kunden das Fairtrade-Siegel sowie die Standards der Weltläden (20 Prozent) und der anerkannten Fair-Handels-Importeure (14 Prozent). Interessant ist, dass diese Konsumhaltung sich auch in den weniger kaufkräftigen Schichten zunehmend zeigt. In der oberen Einkommensgruppe sind 48 Prozent der Befragten Fair-Käufer, in der untersten Gruppe immerhin schon 37 Prozent. <br><a href="http://www.forum-fairer-handel.de/webelements/filepool/site/Presse/Factsheet%20Fairer%20Handel%202010.pdf new" target="_blank">Fact Sheet Fairer Handel</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Zauberwort heißt Selbstentfaltung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In welcher Welt wollen wir leben? Diese Frage wird eigentlich viel zu selten gestellt und wenn man die aktuellen Diskussionen zur Leistungsfähigkeit des Sozialstaats und zu HartzIV betrachtet, erkennt man leicht, warum. Anscheinend sind wir nur dazu fähig, in einem recht kleinen Radius rund um das Bestehende (und oft nicht Funktionierende) zu denken - mit einem völlig unvoreingenommenen Blick auf die Dinge zu schauen, ist hingegen den meisten Menschen fremd. Umso wohltuender ist da ein Vorreiter wie Götz Werner, der immer wieder antritt, vermeintliche Gewissheiten zu hinterfragen und ein Menschenbild zu entwerfen, dass für die Meisten wohl eher unvorstellbar ist. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung propagiert Werner einmal mehr das Grundeinkommen - !.000 Euro für Jeden als Weg zur Freiheit. Der Gründer der Drogeriekette DM und überzeugte Anthroposoph denkt nicht in Kategorien wie sollen und müssen, sondern setzt auf die Entfaltungsfähigkeit des Menschen und dessen Wunsch, diese auszudrücken. Den mit einem latenten Zwang verbundenen Sozialsystemen hält Werner - nicht zuletzt gewürzt mit einer gesunden Brise Pragmatismus, die der Realität insofern Rechnung trägt, als ein Zwang zur Arbeit nie gute Ergebnisse zeitigt - eine Freiheit entgegen, die vielen suspekt vorkommt: &quot;Stellen Sie sich dieses erhabene Gefühl vor: Sie laufen durch die Straßen und sehen nur Menschen, die etwas tun, weil sie das aus eigenen Stücken wollen.&quot; Der Albtraum aller Politiker, die mit Klientelpolitik versuchen, ihre WählerInnen zu binden ... Für Werner hingegen ist klar, dass Entwicklung immer die Freiheit zur Grundlage haben muss: &quot;Gerade durch das Grundeinkommen entsteht Leistungsvermögen. Wenn ich mir keine Sorgen um meine Existenz machen muss, kann ich mich an neue Ideen wagen.&quot; Was die FAS eher skeptisch &quot;hoffnungsvolles Menschenbild&quot; nennt, ist für Werner Fakt: &quot;Der Mensch hat immer die Tendenz, über sich hinauswachsen zu wollen. Diese Initiativkräfte wecken wir mit dem Grundeinkommen.&quot; Dem gegenwärtig zur Hochkonjunktur gelangten Bashing der HartzIV-Bezieher hält Werner nüchtern entgegen, dass regelmäßige Opern-Besucher weit mehr Transferzahlungen durch die Subventionierung der Spielhäuser einstreichen als die offiziellen Transferempfänger. <br><a href="http://www.faz.net/p/Rub035D49F52EC347D5A803F3F19B49A0EA/Dx2~EF90A72E24D178DB39E2002AD996E9B56~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">&quot;1.000 Euro für jeden machen die Menschen frei&quot;, FAS 15.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stressfaktoren frühzeitig begegnen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Viele Manager verausgaben sich, ohne an die Folgen zu denken. Permanenter Stress gehört für sie untrennbar zum Tagesgeschäft und häufig zeigen sich erste Beschwerden bereits, bevor es zu organischen Erkrankungen kommt. &quot;Sie haben definitiv vegetative Stresssymptome, etwa Erschöpfung, Schlafstörungen. Bei den allermeisten sage ich im Abschlussgespräch: Organisch sind sie gesund, sie haben dennoch Beschwerden. Jetzt erläutere ich ihnen, wie moderne Stressmodelle diese Beschwerden erklären und was sie ganz persönlich verbessern können&quot;, so der Mediziner Gunter Frank, der Führungskräfte bei ihren Check-ups begleitet. Er rät seinen Klienten dazu, das Stressthema ernst zu nehmen, bevor der innere Verschleiß überhand nimmt. Sein Rat: &quot;Bei Führungskräften wird der Stressnerv oft unentwegt aktiviert. Es gibt keinen Feierabend mehr, keinen Gottesdienst, keinen Urlaub. Führungskräfte müssen daher lernen, den Parasympatikus, den Ruhenerv, selber zu aktivieren. Nicht den Drang zu haben, irgendwo anzurufen, Emails zu checken, Pläne zu schmieden. Das ist eine Kompetenz, die man heute als Manager haben muss. Sonst kann es sein, dass man alle seine Ziele erreicht, aber mit 45 dennoch depressiv ist.&quot; Letztlich liegt also doch in der Ruhe die Kraft.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,708657,00.html new" target="_blank">Stress-Herzinfarkt nur Mythos, Manager Magazin 30.7.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Firmen tun zu wenig gegen strukturelle Burn-out-Faktoren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Psychologe und Berater Markus Väth kritisiert, dass zwar immer mehr Firmen in Burn-out-Programme investieren, aber dabei viel zu selten strukturelle Faktoren verändert werden, die den Burn-out von Beschäftigten begünstigen. &quot;Struktureller Burn-out bedeutet, dass Unternehmen Organisations- und Wert-Strukturen schaffen bzw. nicht abstellen, die Burn-out teilweise massiv begünstigen. Dieser Umstand ist bisher sogar in gut meinenden Firmen als blinder Fleck zu besichtigen. Man spendiert Mitarbeitern Burn-out-Prävention und investiert in ein betriebliches Gesundheitsmanagement – auf Mitarbeiterebene. Burnout jedoch kommt, um es in der Sprache des Fußballs auszudrücken, aus der Tiefe des Raums: aus tradierten Organisationsund Kommunikationsstrukturen, aus Arbeitgeber-Erwartungen hinsichtlich der Arbeitsleistung, aus dem Verschwimmen zwischen beruflicher und privater Welt und einem tayloristisch-maschinistischem Menschenbild. In diesem Sinne könnte man strukturellen Burn-out durchaus als eine Art &#039;fahrlässige Körperverletzung&#039; des Unternehmens am Mitarbeiter bezeichnen&quot;, erklärt Väth. Der Experte propagiert deshalb Ansätze, die nicht nur personelle, sondern auch kulturelle und strukturelle Aspekte einbeziehen. So fordert Väth dazu auf, implizite Werte im Unternehmen im Hinblick auf Arbeitsleistung, Mitarbeiterverfügbarkeit und Rollenverständnis zu hinterfragen. &quot;Jeder Mitarbeiter, der aufgrund eines übergroßen Verfügbarkeitsanspruchs in einer permanenten physischen Alarmstimmung ist, verstärkt das Burn-out-Risiko&quot;, so Väth. Der Psychologe fordert deshalb nicht nur ein Umdenken des Managements, sondern auch eine grundlegende Auseinandersetzung des Unternehmens mit sich selbst.<br><a href="http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Markus-Vaeth-ueber-strukturellen-Burnout-Struktureller-Burnout,197634 new" target="_blank">&quot;Struktureller Burn-out ist der blinde Fleck von Unternehmen&quot;, managerSeminare August 2010</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Jede dritte Firma leidet unter Motivationsmangel]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In einer weltweiten Untersuchung der Boston Consulting Group unter 1.300 Managern zeigt, dass Motivation, die Anerkennung im Job und die Fähigkeit des Managements, Mitarbeiter gezielt zu fördern, im Zuge der Wirtschaftskrise deutlich gelitten haben. So sanken im Top-Management die entsprechenden Werte um rund sieben Prozent, im mittleren Management sogar um um zehn bis 14 Prozent. 37 Prozent der Befragten sind mit den Werten ihres Unternehmens unzufrieden, 31 Prozent mit deren Corporate Social Responsibility und 30 Prozent mit der Vertrauenskultur und dem Empowerment, das vom Management ausgeht. 38 Prozent vermissen ein strukturiertes Karrieremanagement, 32 Prozent eine Anerkennung, die über Gehaltszahlungen hinaus geht, und 35 Prozent bemängeln, dass Manager ihre Mitarbeiter nicht unterstützen.<br><a href="http://www.bcg.com/media/PressReleaseDetails.aspx?id" target="_blank">Pressemitteilung BCG 13.7.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ehrlichkeit fördert Wohlstand]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine ehrliche Wirtschaftskultur kommt dem Wohlstand zugute und fördert die Produktivität einer Volkswirtschaft, so die Erkenntnisse einer Studie der Universität Köln. Da in einem Klima von Ehrlichkeit und Vertrauen die Transaktionskosten geringer sind, weil beispielsweise der Aufwand, um wasserdichte Verträge zu schließen, nicht so hoch ausfällt und teure Rechtsstreitigkeiten eher selten sind, wird wirtschaftliches Engagement komplikationsärmer. Darüber hinaus fallen Investitionen in Forschung und Entwicklung leichter, wenn Firmen nicht fürchten müssen, dass ihre Innovationen von der Konkurrenz einfach kopiert werden. Wo Vertrauen herrscht, orientiert sich darüber hinaus die Auswahl der Mitarbeiter eher an deren tatsächlicher Qualifikation als an Gruppenzugehörigkeiten, was wiederum den Anreiz erhöht, in die eigene Bildung zu investieren. Prosperierende Wirtschaften wie in den skandinavischen Ländern rangieren deshalb auch am oberen Ende der Ehrlichkeitsforscher, während diese Deutschland in einem bereits problematischen Mittelfeld verorten.<br><a href="http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/2010/06/04/1275649986-wirtschaftspsychologie-ehrlichkeit-foerdert-das-bruttosozialprodukt.html new" target="_blank">Ehrlichkeit fördert das Bruttosozialprodukt, Psychologie aktuell 4.6.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Es geht nicht nur um Geld]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Rendite, Kosten, Gewinn - wo die meisten Firmen sich allein auf monetäre Werte konzentrieren, erscheint das Unternehmen Wala, das anthroposophische Arzneimittel und hochwertige Naturkosmetik, darunter die durch verschiedene Hollywood-Stars international bekannt gewordene Marke Dr. Hauschka, herstellt, wie eine Oase jenseits üblicher kapitalistischer Perspektiven. &quot;Umsatz und Kosten sind uns egal&quot;, sagt etwa Wala-Chef Johannes Stellmann, der als Betriebswirt über &quot;Die ökologische Dimension im strategischen Management&quot; promoviert hat und als Steuerungsgrößen eher Qualität und Produktivität betrachtet. Die Unternehmensführung von Wala setzt auf &quot;Freiheit und Unabhängigkeit&quot;, hat eine Eigenkapitalquote von 48 Prozent und hält die Banken freundlich auf Distanz. Mit einer Eigenkapitalrendite, die zwischen 14 und 33 Prozent liegt, braucht sich das Unternehmen nicht hinter der renditegetriebenen Konkurrenz zu verstecken, sondern zeigt eindrucksvoll, dass auch ein sehr auf Ethik bedachtes Wirtschaften nicht nur ideelle Gewinne abwirft. Die Werte haben allerdings immer oberste Priorität, auch wenn der finanzielle Gewinn darunter - zumindest kurzfristig - gelegentlich leidet. Als Wala sich entschloss, nur noch Händler zu beliefern, die eine umfassende Beratung zu den Wala-Produkten leisten können und wollen, sank der Umsatz von 103 auf 98 Millionen Euro - um danach wieder anzuziehen. Rückrat lohnt sich also. <br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">&quot;Umsatz und Kosten sind uns egal&quot;, FAZ 7.8.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Sommerzeit - Ferienzeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>think.work.different macht Sommerferien. Ab 16. August finden Sie hier wieder wie gewöhnlich frische News zum Thema authentisches Business. Bis dahin wünsche ich Ihnen schöne Sommertage.</p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hohe Arbeitsdichte führt zu Depressionen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Arbeitsdichte ist ein wesentlicher Faktor, ob Arbeitnehmer verstärkt zu depressiven Erkrankungen neigen, so das Ergebnis einer Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Gängige Studien gehen seit längerem von diesem Zusammenhang aus. Ihr Manko: Die Befragten beurteilen zumeist sowohl ihre Arbeitsbedingungen als auch ihren Gesundheitszustand. Dieses Setting erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Befragten einen Zusammenhang zwischen beiden Aspekten herstellen. Zudem kann eine bereits vorhandene depressive Verstimmung dazu führen, dass die eigene Wahrnehmung dadurch beeinflusst wird und man die eigene Arbeitssituation entsprechend einschätzt. Um Verzerrungen wie diese zu beseitigen, wurden in der BAuA-Studie die Arbeitsbedingungen unabhängig und objektiv bewertet. Depressionen wurden anhand des standardisierten klinischen Interviews und depressive Verstimmungen mittels eines Screening-Verfahrens diagnostiziert. Die Untersuchung der 517 Beschäftigten aus drei Branchen (Banken und Versicherungen, Gesundheitswesen, Öffentlicher Dienst) zeigt, dass die objektiv bewertete Arbeitsintensität tatsächlich einen Einfluss auf das Auftreten von Depressionen hat, der subjektiv bewertete Tätigkeitsspielraum hingegen nicht. Je höher die objektive Arbeitsbelastung, umso häufiger treten unter den Beschäftigten sowohl Depressionen als auch depressive Verstimmungen auf.<br><a href="http://www.baua.de/cln_135/sid_3137FDBDD6A389134CD97997EF361D77/de/Presse/Pressemitteilungen/2010/07/pm049-10.html?nn" target="_blank">BAuA-Studie, 14.7.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Durchbruch für weibliche Führungskräfte?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Frauenanteil in Führungspositionen stagniert. So zeigt der Führungskräfte-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, dass dieser seit drei Jahren unverändert bei 27 Prozent liegt, obwohl die Frauenquote unter den Beschäftigten insgesamt bei rund 50 Prozent liegt. In den Vorständen der 200 größten Unternehmen sind zu 97 Prozent Männer am Zuge. Ein weiterer Punkt: Frauen in Führungspositionen verdienen rund 28 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Studienautorin Elke Holst sieht dennoch eine gewisse Aufbruchstimmung. Einerseits wachse der politische Druck auf die Unternehmen, Frauen stärker in verantwortlichen Positionen zu berücksichtigen. Neue Vorstandsfrauen bei Siemens, SAP und EON hätten zudem Signalwirkung, ebenso die Ankündigung der Telekom, bis Ende 2015 die Führungspositionen im eigenen Unternehmen zu 30 Prozent mit Frauen besetzen zu wollen. Holst geht davon aus, dass Vorgaben - durch die Politik bzw. die Unternehmensleitung - hier einen Wandel in Gang setzen könnten. Ohne Direktiven bleibe hingegen erwartungsgemäß alles, wie es ist.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/frauen-in-fuehrungspositionen-ein-schritt-vor-zwei-zurueck-1.975707 new" target="_blank">Ein Schritt vor, zwei zurück, SZ 15.7.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Subjektive Perspektiven der Lohngerechtigkeit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Universitäten Konstanz und Bielefeld geht der Frage nach, welche Faktoren bei der Bewertung von Einkommensunterschieden eine Rolle spielen. Befragt wurden 1.600 Personen. Gut 90 Prozent der Studienteilnehmer empfanden dabei die Unterschiede zwischen den Einkommen als zu groß oder sogar als viel zu groß. Gut 80 Prozent gehen davon aus, dass diese Unterschiede in den kommenden zehn Jahren noch steigen werden. Je nach Berufsgruppe zwischen 27 Prozent (Arbeiter) und 38 Prozent (Beamte) empfinden ihr Bruttoeinkommen als gerecht. Der Anteil derer, die ihr Einkommen ungerechterweise als zu niedrig einstufen, liegt zwischen 60 Prozent (Beamte) und 71,5 Prozent (Arbeiter), unter den Selbstständigen sind 68,5 Prozent dieser Ansicht, unter den Angestellten 64,4 Prozent. Die wichtigsten Kriterien für die Festsetzung eines gerechten Einkommens sind laut Ansicht der Befragten Leistung, berufliche Erfahrung, Ausbildung, Beruf und Betriebszugehörigkeit. Sollen die Befragten hingegen konkrete Einkommensfälle beurteilen, bei denen ihnen die Lebensumstände und beruflichen Rahmenbedingungen der Beispielpersonen bekannt sind, bildet der Faktor Beruf das wichtigste Kriterium für die Einschätzung, ob Einkommen gerecht sind oder nicht. Hier zeigt sich, dass vor allem angesehenen Berufen ein höheres Einkommen zugebilligt wird. <br><a href="http://docs.google.com/viewer?a" target="_blank">Bericht zur Studie Einkommensgerechtigkeit in Deutschland, Mai 2010</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=subjektive-perspektiven-der-lohngerechtigkeit</link>
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<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Selbsttäuschung der &quot;Linken&quot;]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Jung + gebildet = links? Die politische Gleichung, nach der man - zumindest in früheren Zeiten - die politische Haltung von Menschen relativ zuverlässig bestimmen konnte, scheint in der Postmoderne an Plausibilität zu verlieren. Zwar glauben immer noch viele Junge und Gebildete, dass sie eher links denken, eine Studie zeigt jedoch, dass sie vielfach viel konservativer sind, als sie selbst glauben. So wertete der Ökonom James Rockey von der University Lancester die weltweite Umfrage World Value Survey aus, für die durchschnittlich 1.500 Menschen in 84 Ländern über die Jahre 1981 bis 2008 nach ihren Werten befragt wurden. Aus den Datensätzen der insgesamt mehr als 280.000 Befragten griff der Forscher vor allem die Haltung zu Einkommensunterschieden heraus. Als eher links wertete Rockey die Einstellung, Einkommen sollten gleicher gemacht werden, als eher konservativ die Meinung, dass Einkommensunterschiede als Anreiz notwendig seien. Dieses Item vergleich er mit Geschlecht, Alter, Ausbildung, Einkommen, Familienstand und Beschäftigung der Befragten. Das Ergebnis: Menschen mit besserer Ausbildung ordnen sich eher dem linken Spektrum zu, neigen aber gleichzeitig dazu, Einkommensunterschiede zu befürworten. Diesen vordergründigen Widerspruch macht der Ökonom daran fest, dass viele besser Gebildeten sich häufig auf frühere Haltungen, die sie beispielsweise als Studenten hatten, beziehen, und nicht merken, dass sie diese im Laufe ihres Lebens verändern. Studenten verortet der Forscher übrigens ideologisch im Mainstream.<br><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/148033 new" target="_blank">Wer sich selbst als Linker sieht, ist das oft nicht, Telepolis 17.7.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=die-selbsttäuschung-der-&quot;linken&quot;</link>
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<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hirndoping zwischen Wunsch und Wirklichkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Thema Hirndoping ist seit einigen Monaten schwer en vogue und immer mehr Wissenschaftler gehen der Frage nach, ob und wie sich mit Medikamenten die Leistungsfähigkeit steigern lässt. Klaus Lieb, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, und Thomoas Metzinger, Philosoph an der gleichen Universität, untersuchen im Rahmen eines Forschungsprojektes mit Fachleuten verschiedener Disziplinen, wie es um die Optimierungsmöglichkeiten für das Gehirn bestellt ist. Die Ergebnisse der Forscher sind ernüchternd. Metzinger räumt ein, dass der allgemeine Hype um das Thema natürlich bestimmte Zielgruppen zum experimentieren anregt, kann in Deutschland jedoch keine mit Amerika vergleichbare Enhancement-Epidemie feststellen. Das Problem aller medikamentöser Optimierungsstrategien sind nach wie vor die unkalkulierbaren Risiken. So weist Lieb darauf hin, dass beispielsweise eine gesteigerte Dopamin-Wirkung zwar für den Moment wacher und aktiver mache, aber auch die Fähigkeit, aggressive Impulse zu kontrollieren, beeinträchtige. Selbstüberschätzung und eine ungesunde Risikofreude könnten ebenfalls die Folge der Gehirnstimulierung sein. Dazu die FAZ: &quot;Unberechenbare Energiemaschinen, die von Manien getrieben jeden Moment ausrasten können, sind für die Arbeitswelt kein Zuckerschlecken.&quot; Lieb richtet das Augenmerk auch darauf, dass die vielbeschworene Kreativität, die vermeintlich durch solche Maßnahmen gesteigert werde, vielfach gerade nicht durch eine erzwungene Fokussierung entstehe, sondern eher durch &quot;ein gewisses Maß an Ablenkbarkeit durch eigene unsortierte Gedanken&quot; gekennzeichnet sei. In diesem Zusammenhang führt die FAZ ein von verschiedenen Forschern bereits angeführtes &quot;technisches Missverständnis von Lebensführung&quot; an: &quot;Denn beim Hirndoping gehe es um die Optimierung von zielführenden Prozessen dergestalt, dass die Befragung der Ziele selbst aus dem Blickfeld gerät. Mit der Tendenz, soziale Probleme zu medikalisieren statt sie mit politischen Instrumenten lösen zu wollen.&quot; Gegenwärtig sieht es also eher so aus, als würde die Idee des Hirndopings weniger menschliche Fähigkeiten fördern, als vielmehr untergraben, denn Kritikfähigkeit, aber auch die Fähigkeit, Misserfolge zu ertragen und an ihnen zu wachsen, tragen letztlich dazu bei, dass wir die sind, die wir sind - mit allen Schwächen, aber eben auch den aus vermeintlichen Irrwegen oder Fehlschlägen resultierenden Stärken.<br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">Was ist dran am Hirndoping? FAZ, 12.7.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=hirndoping-zwischen-wunsch-und-wirklichkeit</link>
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<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Plädoyer für ein neues Ich-Bewusstsein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Und noch ein spannendes Interview bei Forum Nachhaltig Wirtschaften - mit dem Gründer der Diamantmanufaktur Freiesleben in Münster, Dr. Ulrich Freiesleben, der als promovierter Wirtschaftsethiker die Bewusstseinsfrage im Business stellt: &quot;Es geht mir darum, die Dualität zwischen Ich-Bewusstsein, Egozentriertheit und auf der anderen Seite und die Entdeckung von Spiritualität auf der anderen Seite zu beschreiben. Ich bin in der Tat der Meinung, dass der bessere Unternehmer derjenige ist, der der ganzheitlichere Mensch ist, der für sich entdeckt hat, dass es noch anderen Quellen gibt, aus denen er schöpfen kann, jenseits seines rationalen Bewusstseins.&quot; Freiesleben weiß aus persönlicher Erfahrung, dass materieller Erfolg, selbst wenn er mit einem ausgeglichenen Familienleben einher geht, auf Dauer nicht glücklich macht und sich die Bewusstseinsfrage individuell früher oder später nachdrücklich stellt. Dabei kommt es ihm nicht darauf an, alleine eine individuelle Entwicklung zu propagieren, sondern neue Bezüge zwischen der persönlichen Innenwelt und dem Wirken im Business herzustellen: &quot;n dem Maße wie man einen Zugang zu anderen Schichten seines eigenen Wesens entwickelt, die hinter der Egostruktur und dem rationalen Bewusstsein liegen, entwickelt man eine Verbundenheit zu allem Lebendigen. Ich gehe dann also mit meinen Mitarbeitern und Kunden anders um. Und diese Verbundenheit schließt dann auch automatisch viele Dinge aus, beispielsweise, dass man mit Waren handelt, von denen man auch nur ahnt, dass sie aus dubiosen Quellen stammen könnten. Oder dass man sich dafür interessiert, unter welchen Arbeitsbedingungen die Diamanten geschliffen werden. Das heißt aber nicht, dass man jetzt die ganze Ego-Struktur über Bord wirft, sondern dass sie nicht alleine und alle Maßstäbe setzend im Leben ist. Durch die Entwicklung neuer Anteile im Bewusstsein hinter der Ego-Struktur wird man auch der bessere Unternehmer, der nachhaltigere Unternehmer. In der Folge dieses inneren Weges, den man geht, hat man mehr Energie, man wird in seinen Entscheidungen klarer. Man hat eine größere Bandbreite an Handlungsoptionen zur Verfügung.&quot;<br><a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no" target="_blank">Der Unternehmer als Künstler, FNW 8.7.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=plädoyer-für-ein-neues-ich-bewusstsein</link>
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<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nur ein wirkliches Miteinander verändert die Wirtschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit dem Magazin Forum Nachhaltig Wirtschaften erklärt der Vorstand der Schweisfurth-Stiftung Prof. Franz-Theo Gottwald, warum die Wirtschaft ein neues Miteinander braucht, um zukunftsfähig zu sein: &quot;Nur wenn wir alle miteinander und speziell Menschen in der Wirtschaft lernen, was es heißen kann, konvivial zu leben - also in einem Mitsein mit allem anderen Lebendigen und mit einem Respekt davor, dass auch alle anderen Unternehmungen, die natürliche Mitwelt, die soziale Mitwelt und auch die nächsten Generationen ein Recht auf Leben haben und zwar auf ein menschenwürdiges oder auch ein tierwürdiges oder pflanzenwürdiges Leben, wenn die intrinsischen Werte der Mitlebewesen auf diesem Planeten und der zukünftigen Lebewesen auf diesem Planeten wahrgenommen werden können - nur dann ist ein wirklicher Kulturwandel pro Nachhaltigkeit in der Wirtschaft geschaffen.&quot; Dabei geht es Gottwald nicht alleine darum, das Wirtschaften menschlicher zu gestalten, sondern die wechselseitigen Bedingtheiten von individuellem Engagement, ökologischen Rahmenbedingungen und sozialen Aspekten besser zu verstehen und angemessener zu adressieren: &quot;Der Mensch gerät also ganz neu in den Blick in Bezug auf seine Verschränkung mit den natürlichen Ressourcen. Wie bringen wir uns selbst in den entwickelten Ländern und unseren Mitmenschen in den sich entwickelnden Ländern bei, was genug ist? Suffizienzbetrachtungen und die Folgen des Konsums bringen eine ganze neue Debatte mit sich, die die Integration der früher getrennten Felder voraus setzen. Mit dem gängigen Säulenmodell - der so genannten Triple Bottom Line - bin ich nicht glücklich. Ökonomie, Ökologie und Soziales sind nicht einfach drei nebeneinander stehende Säulen, sondern wir reden hier über ein sehr komplexes Verschränktsein, gewissermaßen einen gordischen Knoten, der auf intelligente Art und Weise kulturell angegangen werden muss.&quot;<a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no" target="_blank">Über die Zukunft des Konsumverhaltens, FNW 8.7.10</a> </p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nur-ein-wirkliches-miteinander-verändert-die-wirtschaft</link>
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<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<item>
<title><![CDATA[Rekordstress plättet Arbeitnehmer zusehends]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Seit zwei bis drei Jahren haben Studien Hochkonjunktur, die die verheerenden Auswirkungen des wachsenden Stress in der Arbeitswelt dokumentieren. Eine neue Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK meldet nun neue Rekordwerte. Ausgewertet wurden die Krankheitsdaten von 9,7 Millionen erwerbsfähigen AOK-Mitgliedern. Das nüchterne Ergebnis: Seelische Störungen sind heute bereits die vierthäufigste Krankheitsursache. 2009 waren sie Ursache für 8,6 Prozent der Krankheitstage. In den vergangenen zwölf Jahren stiegen die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen um fast 80 Prozent an. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass Depressionen und seelische Störungen einen jährlichen wirtschaftlichen Schaden von 26,7 Milliarden Euro mit sich bringen. Hinzu kommt, dass sie inzwischen die Ursache für jede dritte Frühverrentung darstellen.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/psychisch-krank-im-job-der-stress-haut-arbeitnehmer-um-1.972266 new" target="_blank">Der Stress haut Arbeitnehmer um, SZ 9.7.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Millionäre wollen aktive Solidarität]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Zeit berichtet über eine spannende Initiative des Millionärs Dieter Lehmkuhl, der sich dafür einsetzt, dass die Reichen in Deutschland einen stärkeren finanziellen Beitrag leisten. Gemeinsam mit rund 20 Gleichgesinnten hat er mit dem &quot;Appell Vermögensabgabe&quot; ein Paket entwickelt, das den Staatsfinanzen zugute kommen und die Solidarität der Vermögenden mit den weniger Vermögenden stärken soll. Lehmkuhl und seine Mitstreiter plädieren dafür, dass Menschen mit einem Gesamtvermögen von mehr als 500.000 Euro zwei Jahre lang fünf Prozent davon an den Staat abgeben sollen - das brächte allein 100 Milliarden Euro für die Staatskasse. Danach wünschen sich die Initiatoren die Einführung einer Vermögenssteuer von einem Prozent, die 2,2 Millionen Deutsche zahlen müssten. Lehmkuhls Bekenntnis ist klar und prägnant: &quot;Wir Reichen haben mehr als genug und müssen der Gemeinschaft etwas abgeben.&quot; Der engagierte Millionär empfindet Deutschland als Steueroase und erklärt, dass sich in den letzten zehn Jahren seine Einnahmen aus Kapitalanlagen mehr als verdoppelt hätten, während er heute nur noch halb so viel Steuern zahle wie seinerzeit. Sein Fazit: Nicht die reiche Oberschicht, sondern vor allem die Mittelschicht werde heute verstärkt zur Kasse gebeten. Lehmkuhl will mit seiner Initiative die wachsende gesellschaftliche Spaltung reduzieren und hält dabei wenig davon, bei entsprechenden Versuchen allein auf freiwilliges Engagement zu setzen: &quot;Wenn wir uns nur auf private Spender verlassen, leben wir wieder in einer Welt, in der Kultur und Soziales nur nach Gutsherrenart finanziert werden.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-07/vermoegen-solidaritaet new" target="_blank">Das 100-Milliarden-Euro-Geschenk, Die Zeit 1.7.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=millionäre-wollen-aktive-solidarität</link>
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<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen sind genügsam]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die im Vergleich zu Männern niedrigeren Gehälter von Frauen nicht alleine systembedingt sind, sondern zum Teil auch die Selbsteinschätzung und den Erwartungshorizont von Frauen im Arbeitsleben widerspiegeln. Die Studie belegt: Je nach Berufsgruppe verdienen Frauen zwischen 16 und 20 Prozent weniger als Männer - und sie halten dies sogar für gerecht. Die Ökonomen führen die Tatsache, dass die Ansprüche von Frauen an ihr Gehalt tendenziell niedriger sind als die der Männer darauf zurück, dass Frauen sich häufig in Einkommensfragen mit anderen Frauen vergleichen und so ihr Bild einer gerechten Entlohnung entwickeln. Gerade in typischen Frauenberufen ist das Lohnniveau jedoch tendenziell niedriger als in Branchen, in denen Männer stark präsent sind. So wird erklärbar, warum Frauen sich in Gehaltsverhandlungen häufig bei gleicher Qualifikation mit weniger Gehalt zufrieden geben als Männer. Die Forscher empfehlen deshalb mehr Transparenz der Entlohnungssysteme im Hinblick auf die Einkommensverteilung der Geschlechter.<br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">Studie: Frauen fordern weniger Geld, FAZ 7.7.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Money rulez]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Umgang mit dem Thema Geld treibt bisweilen illustre Blüten. So berichtet die Süddeutsche Zeitung über ein Projekt in Singapur, die Money-Clinic, in der bereits Kindern der Umgang mit Geld beigebracht wird. Im Interview mit der SZ erklärt die Gründerin Ying Teo: &quot;Vorschüler in Singapur haben zwar Mathematik als Fach, aber mit Geld befassen sie sich erst nach dem Eintritt in die Grundschule mit sieben Jahren. Vielen Familien ist das zu spät. Die Eltern wollen, dass ihre Kinder einen Vorsprung beim Umgang mit Geld haben. Wir trennen zwischen Programmen für Finanzpolitik und Anlagestrategien. Sie befassen sich mit Sparen, Haushalten, Preisvergleichen. Acht- bis Zehnjährige sollen verstehen, wie das Geld für sie arbeitet. Und Teenager lernen das Bankensystem kennen; sie erfahren, was ein Bond, was eine Aktie ist, sie lernen an der Börse zu spekulieren und zu investieren.&quot; Wer das haarsträubend findet, wird vielleicht etwas besänftigt, wenn er das Zitat eines Managers auf der Webseite der Money-Clinic zur Kenntnis nimmt: &quot;Keine Generation hat mehr Geld zur Verfügung und mehr Druck, es auszugeben als jene Kinder, die im 21. Jahrhundert geboren sind. Wir steuern auf eine Generation junger Singapurianer zu, die Sklaven ihrer Kreditkarten sind und ihr Leben damit verbringen, nach Luxuslabels und Statussymbolen zu jagen.&quot; Ying Teo jedenfalls gibt sich durchaus auch gesellschaftskritisch, sagt, dass es ihr Anliegen sei, den Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld beizubringen und ihnen zu zeigen, dass man auch teilen solle: &quot;Wir sind der Überzeugung, dass Jugendliche heute einen viel zu leichten Zugang zu Geld haben und zu viel ausgeben. Wir versuchen ihnen klarzumachen, dass man sein Geld zusammenhalten muss, wenn man es langfristig behalten will.&quot; Letztlich bleibt aber doch der Beigeschmack, dass hier schon früh vermittelt wird: Money rulez ...<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/singapur-finanz-unterricht-fuer-kleinkinder-wo-dreijaehrige-zum-anlageberater-werden-1.967778 new" target="_blank">Wo Dreijährige zum Anlageberater werden, SZ 30.6.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Online einsam]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der University of South Carolina zeigt, dass häufige Internetaktivitäten mit größerer Einsamkeit und weniger Lebenszufriedenheit einhergehen. Die Forscher hatten 13.000 Menschen in den Jahren 2004 und 2005 untersucht, 754 davon in beiden Jahren. Es zeigte sich, dass diejenigen, die vergleichsweise viel Zeit online verbrachten, sich einsamer fühlten und eine geringere Lebenszufriedenheit aufwiesen als jene, die seltener online waren. Stieg die virtuell verbrachte Zeit an, erhöhte sich auch die subjektive Einsamkeit und die Lebenszufriedenheit sank weiter. Die Wissenschaftler wissen nicht, ob das Gefühl der Einsamkeit die Menschen zum Versuch einer virtuellen Kompensation animiere oder ob sie eher einsam sind, weil sie so viel Zeit online verbringen. Die Einbeziehung der Zeit, die mit Familie und Freunden verbracht wurde, in die Studie löste jedenfalls die Beziehungen zwischen Einsamkeit und Online-Nutzung nicht. Interessant wäre es sicherlich, einen vergleichbaren Test einmal in der Arbeitswelt durchzuführen und zu eruieren, wie sich die zunehmende Virtualisierung von Arbeitsprozessen auf die Beziehungen mit Mitarbeitern, Kunden etc. auswirkt.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news_kommunikation_gesellschaft/ich_bin_online_also_bin_ich_einsam__100408.html" target="_blank">Ich bin online, also bin ich einsam, Psychologie heute 8.4.10 </a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Konkurrenzverhalten entwickelt sich in der Kindheit]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Wenn Männer und Frauen im Berufsleben ein unterschiedliches Konkurrenzverhalten an den Tag legen, wurden die Wurzeln dafür zumeist schon in der Kindheit gelegt. Eine Untersuchung der Universität Innsbruck und des Bonner Instituts zur Zukunft illustriert, dass Jungen und Mädchen schon in frühen Lebensjahren eine unterschiedliche Haltung zum Thema Konkurrenz und Wettbewerb entwickelt haben. Bei der Studie wurden insgesamt 1.000 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 3 und 18 Jahren einbezogen, die in den Tests Rechenaufgaben lösen oder Wettrennen laufen sollten, wobei ihnen für ihre Leistung Geldgewinne winkten. Zusätzlich hatten sie die Wahl, darüber hinaus gegen Gleichaltrige anzutreten, um ihren Gewinn weiter zu erhöhen. In ihren Leistungen lagen Jungen und Mädchen gleichauf, doch die Möglichkeit des zusätzlichen Wettkamps nutzten lediglich 19 Prozent der Mädchen, während es bei den Jungen 40 Prozent waren. Die Forscher ziehen aus den Ergebnissen den Schluss, dass die Wurzeln für die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern in ihrem unterschiedlichen Wettbewerbsverhalten liegen könnten und erwägen, dass eine frühere Förderung des Wettbewerbsverhaltens von Frauen später der Chancengleichheit im Beruf zugute kommen könnte. Umgekehrt könnte man aber auch zu dem Schluss kommen, dass es vielleicht dienlich wäre, Jungen und Männer verstärkt mit den Vorteilen der Kooperationsfähigkeit vertraut zu machen, denn in ihren Schlussfolgerungen folgt die Studie wieder einmal einer ausschließlich männlichen Wahrnehmungsperspektive.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/frauen-haben-angst-vor-wettbewerb-schon-als-kinder-konkurrenzscheu-1.968010 new" target="_blank">Schon als Kinder konkurrenzschau, SZ 30.6.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=konkurrenzverhalten-entwickelt-sich-in-der-kindheit</link>
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<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie der Tastsinn unsere Taktiken beeinflusst]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Harte Stühle führen zu harten Verhandlungen - so die Erkenntnisse einer Studie der Harvard University, des MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der Yale Universität. Die Berührung von harten Gegenständen fördert den Kampfgeist, so eines der Ergebnisse. So würden Menschen, die auf harten Stühlen sitzen, entsprechend hart ihre Verhandlungen führen. Bewerbungsunterlagen, die schwerer in der Hand liegen, führen dazu, dass Personaler den entsprechenden Kandidaten eine bessere, sprich gewichtigere Qualifikation zusprechen. Bei einem Test mit Puzzle-Teilen zeigte sich, dass die Beschaffenheit der Teile - einmal eher hart und rau, einmal eher weich und rund - die Wahrnehmung bei folgenden Aufgaben prägt. Im Anschluss an das Puzzeln wurde den Studienteilnehmern eine Geschichte vorgelesen - diejenigen, die mit den harten Teilen hantiert hatten, beschrieben die Inhalte der Geschichte später negativer als diejenigen, die mit den weichen Teilen umgegangen waren. Die Forscher weisen darauf hin, dass der Tastsinn der erste Sinn ist, den der Mensch entwickelt hat, und dieser unsere Empfindungen und damit unser Verhalten unbewusst ein Leben lang beeinflusst. Wer sich im Business durchsetzen möchte, sollte also bei Verhandlungen für sich selbst wohl eher einen harten Stuhl wählen und dem Gegenüber eine gute Polsterung anbieten. Umgekehrt könnte man aber auch zu dem Schluss kommen: Ein paar anständige Kissen könnten das Arbeitsleben vielleicht deutlich angenehmer gestalten.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:psychologie-wer-hart-sitzt-verhandelt-hart/50133482.html#utm_source" target="_blank">Wer hart sitzt, verhandelt hart, FTD 24.6.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-der-tastsinn-unsere-taktiken-beeinflusst</link>
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<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[E-Mails animieren zum Lügen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der University of South Carolina zeigt eindrücklich, dass es einen großen Unterschied macht, ob schriftliche Kommunikation via E-Mail oder ganz altmodisch auf Papier erfolgt. In einem ersten Test bekamen 48 Studenten eine imaginäre Kasse, deren Wert sie einem Partner mitteilen sollten, um ihm anschließend ein Angebot zu unterbreiten, wie die Summe zwischen beiden geteilt werden könnte. 92 Prozent der Beteiligten, die dies per E-Mail taten, schwindelten hierbei und gaben nicht den richtigen Betrag an. Zudem zeigten sie sich beim Teilen unfairer. In der Vergleichsgruppe der Briefeschreiber waren 63 Prozent unehrlich. In einem weiteren Test wurden 177 Manager in Dreiergruppen zu einem wissenschaftlichen Wettstreit animiert - mit dem Hinweis, dass alle Lügen im Verlauf umgehend aufgedeckt werden würden. Auch hier wurde in der Kommunikation via E-Mail deutlich häufiger gelogen als im Austausch via Brief. Die Forscher raten auf Basis ihrer Ergebnisse, im Business-Alltag gut zu überlegen, welche Prozesse virtualisiert werden und welche nicht, denn es habe sich gezeigt, dass Leistungsbeurteilungen, die über das Internet erhoben werden, negativer ausfallen. Eine Mutmaßung der Wissenschaftler: Auch bei Online-Steuererklärungen könnte sich ein solcher Effekt zeigen und die Steuerehrlichkeit untergraben. Auf die Frage, warum - unabhängig vom Medium - überhaupt so viel gelogen wird, geht die Studie leider nicht ein. Die Tatsache, die geringste Lügenquote bei 63 Prozent lag, ist eigentlich für sich betrachtet schon bemerkenswert.<br><a href="http://www.psychologie-heute.de/news_kommunikation_gesellschaft/in_emails_wird_mehr_gelogen__100423.html new" target="_blank">In E-Mails wird mehr gelogen, Psychologie heute 23.4.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=e-mails-animieren-zum-lügen</link>
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<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zustimmung wirkt wie eine Belohnung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Forscher der Universität Aaarhus haben untersucht, welche Reaktionen im Gehirn ablaufen, wenn Menschen Zustimmung erfahren. Bei dem Test wurde 28 Probanden ein Musikstück vorgespielt, das ihnen gefiel. Im Anschluss äußerte ein Expertenteam seine Meinung zur Musik. Fiel dessen Urteil positiv aus, wurde im Gehirn der Probanden ihr Belohnungszentrum aktiviert - und zwar umso stärker, je höher die Zustimmung ausfiel. Die Bewertung führte außerdem dazu, dass die Probanden ihre eigene Meinung mehr an der der Bewertenden orientierten. Vor dem ersten Test hatten die Probanden eine Liste mit 20 von ihnen geschätzten Musikstücken mit Punkten von eins bis zehn zu bewerten, nach den Experten-Feedbacks sollten sie diese Liste noch einmal durchgehen. Beim zweiten Durchlauf zeigte das Feedback deutliche Wirkung, denn Titel, die bei den Experten auf ein positives Echo gestoßen waren, wurden nun auch von den Studienteilnehmern besser bewertet, solche, die, die auf weniger positive Resonanz stießen, wurden nun niedriger bewertet. Die neuronalen Messungen im Kernspintomographen zeigten auf Basis der Gehirnaktivität, wie stark die unterschiedlichen Probanden von externen Feedbacks beeinflusst wurden, denn je anfälliger sie für die Meinungen anderer waren, umso stärker reagierte ihr Belohnungszentrum.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311344.html new" target="_blank">Ertappte Meinungsmacher, wissenschaft.de 18.6.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=zustimmung-wirkt-wie-eine-belohnung</link>
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<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Change braucht gute Kommunikation]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Für 82 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben Change-Projekte gegenwärtig eine hohe Priorität, schlicht weil der Kostendruck alleine rund 60 Prozent der Firmen zu Veränderungen zwingt. Doch wenn es um die Vermittlung des Wandels geht, zeigt sich deutlicher Nachholbedarf, so das Ergebnis der Studie &quot;Handelsblatt trend Change Management&quot; im Auftrag von Damovo Deutschland und Cisco Systems. So sind zwar 61 Prozent der Führungskräfte der Ansicht, sie würden ihre Change-Strategien den Mitarbeitern gut vermitteln, aber nur 37 Prozent von diesen teilen diese Meinung. Die beliebte Top-Down-Kommunikation der Verkündung von Veränderungen per E-Mail ist zwar kostengünstig, aber wenig effizient. Firmen, die die Mitarbeiter persönlicher einbinden, beispielsweise durch Video- und Webkonferenzen, sind hingegen mit ihrem Change-Management erfolgreicher - sie bewerten ihre Wandlungsprojekte zu 72 Prozent als erfolgreich, das sind doppelt so viele wie bei den Firmen mit konventioneller Kommunikation. 81 Prozent betrachten das persönliche Gespräch mit den Mitarbeitern als Erfolgstreiber für den Wandel - und da dies vis-a-vis zu aufwändig ist, erleichtern ihnen die modernen Konferenz-Tools den direkten Draht.<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/change-management-chefetagen-und-mitarbeiter-reden-aneinander-vorbei;2606314 new" target="_blank">Chefetagen und Mitarbeiter reden aneinander vorbei, HB 23.6.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Reiche sind bereit zu zahlen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Während auf dem politischen Parkett die Stimmungswogen noch hoch schlagen, weil die Bundesregierung mit ihrem Sparprogramm in den Augen vieler Geringverdiener über die Maßen belastet, aber vor einschneidenden Einschnitten bei den Vermögenden zurückweicht, zeigt eine Umfrage des Manager Magazins, dass die Reichen im Prinzip bereit wären, ihren Teil zur Rettung der Staatsfinanzen beizutragen. Zwar begrüßen 77 Prozent der befragten 330 Entscheidungsträger die aktuelle Kürzungspolitik, weil sie in Sparmaßnahmen ein besseres Mittel gegen die Schuldenkrise sehen als in Steuererhöhungen, doch 54 Prozent würden, sollte es zu Steuererhöhungen kommen, am ehesten die Reichen belasten - durch die Wiedereinführung der Vermögensteuer oder eine Anhebung des Spitzensteuersatzes. In eine ähnliche Richtung weist eine Forsa-Erhebung im Auftrag des Stern. 42 Prozent der Deutschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 4.000 Euro und mehr erklärten sich bereit, zur Bewältigung der Krise mehr Steuern zahlen zu wollen, ähnlich viele waren es in der Einkommensklasse zwischen 3.000 und 4.000 Euro netto. Selbst jeder Dritte, der pro Monat weniger als 3.000 Euro netto in der Tasche hat, war dazu bereit.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,702335,00.html#ref" target="_blank">Mehrheit der Manager befürwortet Reichensteuer, Spiegel Online 23.6.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Talent lässt sich entwickeln]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche geht in einem Artikel der Frage nach, was besonders talentierte Menschen auszeichnet und welche Fähigkeiten überdurchschnittliche Menschen zum Erfolg führen. Als besonders wichtige Persönlichkeitsmerkmale haben Forscher bereits vor einigen Jahrzehnten Neugier, Offenheit und Gewissenhaftigkeit ausgemacht. Diese Erkenntnisse decken sich mit neueren Forschungen, die den persönlichen &quot;Biss&quot; als Basis für Höchstleistungen ausmachen. Kinder, die erfolgreicher als andere an einem Buchstabierwettbewerb teilnahmen, zeichneten sich beispielsweise durch ihr Durchhaltevermögen aus - sie übten schlicht länger als die schlechtere Konkurrenz. Auch die Fähigkeit zur Selbstdisziplin gilt als Garant für spätere Erfolge. So wurden in einer Studie Kinder dem so genannten Marshmallow-Test unterzogen - sie konnten entweder sofort die Süßigkeit bekommen oder - nach einer Wartezeit von 15 Minuten - mit der doppelten Zuteilung rechnen. Bei Folgeuntersuchungen nach zehn Jahren zeigte sich, dass die Kinder, die in jungen Jahren ihre Gier im Zaum halten konnten, später erfolgreicher waren. Kinder für ihre Klugheit zu loben, kann hingegen als Schuss nach hinten losgehen, wie eine weitere Studie zeigt, denn wer allein für seine Intelligenz gelobt wird, traut sich weniger zu. Lob für Anstrengungen - auch wenn sie nicht immer zum Erfolg führen, führt andererseits zu größerer Ausdauer und Geduld, was wiederum langfristig die Erfolgschancen steigert. Unter dem Strich verliert der Mythos der Überflieger viel von seinem Glanz, lässt er sich doch letztlich auf eher klassische Tugenden zurückführen, die eigentlich jeder kultivieren kann: Disziplin, Ausdauer, Fleiß.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/das-geheimnis-der-ueberflieger-433338/ new" target="_blank">Das Geheimnis der Überflieger, WiWo 21.6.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=talent-lässt-sich-entwickeln</link>
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<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Das Tun folgt dem Bewusstsein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Magazin Forum Nachhaltig Wirtschaften spricht der Management-Berater Dr. Friedrich Assländer über spirituelle Perspektiven (in) der Wirtschaft. Assländer sieht einerseits eine wachsende Offenheit für die Thematik, aber zugleich auch einen Backlash der Gegenorientierungen: &quot;Wir haben eine Gruppe von Verantwortlichen, v.a. aus mittelständischen Betrieben, die eine ganz klare Werteorientierung und auch spirituelle Orientierung hat und der es um gelebte Nachhaltigkeit geht. Ich sehe aber umgekehrt auch eine zunehmende Polarisierung, beispielsweise, wenn wir uns die Finanzmärkte ansehen die den Bezug zur Wirklichkeit verloren haben.&quot; Assländer plädiert für ein wacheres Bewusstsein und mehr wechselseitige Verbindlichkeit im Geschäfts- und Berufsleben: &quot;Der Kern ist immer das Bewusstsein. Unser Tun folgt unserem Bewusstsein. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir das Bewusstsein verändern. Ich denke es geht darum zu entdecken, dass wir ein Teil einer größeren Wirklichkeit sind. Es gibt kein Leben, keine Existenz unabhängig, getrennt vom Leben Anderer. Die klare Aussage aller spirituellen Wege und Traditionen, dass alles mit allem verbunden ist, das muss immer mehr ins Bewusstsein der Allgemeinheit rücken. Das Leiden des Anderen ist letztendlich auch mein Leiden und wird irgendwann wieder zu mir zurückkommen. Und wenn ich das Leiden des Anderen lindere, dann lindere ich letztendlich auch mein eigenes Leiden.&quot; <br><a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no" target="_blank">Wege zum Wesentlichen, FNW 21.6.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Statuspanik in der Mittelschicht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) diagnostiziert eine Statuspanik in der Mittelschicht. Eine neue DIW-Studie zeigt, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. Die Zahl derer, die weniger als 70 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat, stieg von 18 Prozent im Jahr 2000 auf fast 22 Prozent im Jahr 2009. Die Gruppe der Wohlhabenden, die mehr als 150 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben, wuchs von 16 Prozent im Jahr 2000 auf 19 Prozent im Jahr 2008. Laut DIW gehören die Bezieher mittlerer Einkommen in den letzten Jahren zu den Verlierern. Eine Entwicklung, die sich auch negativ auf die Stabilität der Gesellschaft auswirken könne. &quot;Gerade bei den mittleren Schichten, deren Status sich auf Einkommen und nicht auf Besitz gründet, besteht eine große Sensibilität für Entwicklungen, die diesen Status bedrohen&quot;, so das DIW. Die Forscher sehen in der Folge vor allem in den Städten eine wachsende Segregation und kritisieren, dass das von der Bundesregierung favorisierte Sparpaket die Einkommensunterschiede weiter vertiefe.<a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/einkommensverteilung-grosse-panik-in-der-mittelschicht-1.959333 new" target="_blank">Große Panik in der Mittelschicht, SZ 15.6.10</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Paradigmenwechsel braucht seine Zeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit Forum Nachhaltig Wirtschaften spricht der bekannte Kommunikationsexperte, Zen-Lehrer und Management-Coach über den sich abzeichnenden Paradigmenwechsel im Business. Kohtes erkennt in der Wirtschaft, wenn auch noch verhalten, durchaus ein neues Selbstverständnis: &quot;In dem Moment, als das Handelsblatt zum ersten Mal das Wort &quot;Meditation&quot; erwähnte, vor etwa acht bis zehn Jahren, war dann das Tabu gebrochen. Es ist zwar noch immer ein schwieriges Thema, aber inzwischen hat sich auch bei Spitzenmanagern ein latentes Bewusstsein dafür entwickelt. Das Dilemma ist, dass dieses Bewusstsein zwar wächst, aber die Bereitschaft, wirklich einen Übungsweg einzuschlagen, dennoch extrem gering ist. Und wenn die Menschen einen Weg nach Innen gehen, dann beschränkt sich das zumeist auf den privaten Bereich. Diese Praxis ist eben noch fast nirgends institutionalisiert. Es gibt zwar da und dort Räume der Stille, wie beispielsweise die private Initiative zur Zen-Praxis in der Deutschen Bank, aber bezogen auf die Gesamtheit der Wirtschaft sind das alles noch Einzelfälle.&quot; Obwohl größere Veränderungen auf der System also noch auf sich warten lassen, gibt der Management-Berater sich dennoch optimistisch: &quot;Wir müssen nüchtern sehen, dass unser wirtschaftliches System, das auf der einen Seite so unglaublich marode ist, auf der anderen Seite unglaublich erfolgreich ist. Es ist ja nicht so, dass wir sagen können: Meditiere und dann wirst du erfolgreich. Sondern bislang ist es ja eher so, dass jemand, der sich nicht so sehr mit der eigenen Achtsamkeit beschäftigt, in unserem System zunächst einmal als der Erfolgreichere erscheint. Erst langfristig kehrt sich das um. Dann zeigt sich, dass Achtsamkeit und persönliche Sensibilität zu dauerhaftem Erfolg und zu einer tieferen Lebensqualität führen.&quot;<br><a href="http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no" target="_blank">zen@work - vom langsamen Bewusstseinswandel in der Wirtschaft, FNW 16.6.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=der-paradigmenwechsel-braucht-seine-zeit</link>
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<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title><![CDATA[Spirituelle Intelligenz - Danah Zohar kommt nach Deutschland]]></title>
<category>Events</category>
<description><![CDATA[ <p>Sie gehört zu den Vorreitern der Erforschung menschlicher Entwicklung und hat mit ihren Arbeiten zur spirituellen Intelligenz weltweit Maßstäbe gesetzt - beim diesjährigen Celebrate Life Festival wird die Quantenphysikerin und Management-Beraterin Danah Zohar ihre zukunftsweisenden Erkenntnisse persönlich vorstellen. Am 3. August 2010 hält sie bei dem Festival in Oberlethe bei Oldenburg einen Vortrag zum Thema “Spiritual Intelligence and the Evolution of Consciousness” und gibt einen Workshop zu “Spiritual Intelligence and the Evolution of Self”. Für an einem neuen Spirit im Business Interessierte bietet das Festival, das vom 30. Juli bis 8. August läuft, darüber hinaus einen Treffpunkt “Wirtschaft und Bewusstsein” mit Mini-Workshops, Diskussionen und Präsentationen zum Thema.<br><a href="http://www.celebrate-life.info/ new" target="_blank">Weitere Informationen zur Veranstaltung</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=spirituelle-intelligenz---danah-zohar-kommt-nach-deutschland</link>
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<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Hören Sie auf zu rennen - Das Buch zum Sonderpreis]]></title>
<category>Bücher</category>
<description><![CDATA[ <p>Stress, Hektik, Zielfixierung - wenn Sie im Job manchmal das Gefühl haben, Sie setzen einseitig auf Power und die Verschnaufpausen kommen zu kurz, empfehle ich Ihnen einen Blick in das Buch &quot;Hören Sie auf zu rennen&quot;, das ich gemeinsam mit Paul Kohtes geschrieben habe. Am Beispiel des Märchens vom Hase und vom Igel zeigen wir darin, wie man die richtige Balance zwischen beherztem Handeln und relaxter Fokussierung findet - die Chinesen nennen diese Haltung wu wei, was so viel heißt wie Handeln im Nicht-Handeln. Der Verlag hat den Preis für das Buch nun reduziert und es ist jetzt für sagenhafte 9,95 Euro erhältlich. Viel Spaß beim Schmökern!<br><a href="http://www.zenpop.de/blog/static.php?page" target="_blank">Weitere Infos zum Buch und Bestellmöglichkeit</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Konsumdenken hinterfragen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die taz berichtet über ein Selbstexperiment der Autorin Rosa Wolff, die ausprobiert hat, ob es möglich ist, mit dem Hartz IV-Satz für Lebensmittel eine gesunde Bio-Ernährung zu realisieren. Wolffs Experiment rüttelt an alten Konsumgewohnheiten (Bio ist zu teuer) und fordert auch dazu heraus, die eigenen Essgewohnheiten zu überdenken, denn bei 4,50 Euro pro Tag sind Fleisch oder besondere Leckereien natürlich nicht drin, wohl aber ein ausgewogener Speiseplan, der hauptsächlich auf Gemüse, Teigwaren, Hülsenfrüchte und vor allem regionale Saisonware setzt. Wolffs Resümé: &quot;Ich habe einen Monat lang nur so viel fürs Essen ausgegeben, wie Hartz-IV-Empfängern für die Ernährung zugebilligt wird: etwa 4,50 Euro am Tag. Trotzdem konnte ich zu 100 Prozent Bio essen. Und das im teuren München. Wenn man es mit dem wenigen Geld schafft, hat ein Normalverdiener keinen Grund mehr zu sagen, dass er sich Bio nicht leisten könne. Man fragt sich dann wirklich, warum die Leute mit ihren teuren Autos vor Aldi stehen.&quot; Der Autorin geht es bei dem Selbstversuch nicht darum, zu zeigen, dass man mit Hartv IV unter dem Strich gut leben könne - ein Vorwurf, der ihr in den Leserkommentaren auf der taz-Webseite mehrfach gemacht wird, sondern darum, auch eine politische Perspektive im Hinblick auf selten hinterfragte Konsumwerte zu entwickeln: &quot;Fleisch und Wurst kann man sich am wenigsten leisten. Aber das ist nicht wirklich schlimm, weil der Konsum an tierischen Produkten ja generell zu hoch ist in unseren reichen Ländern. Weniger Fleisch und Wurst tut in der Regel den meisten gut. Auch der Umwelt und der globalen Verteilungsgerechtigkeit. Ich habe keine Lust, mein bisschen Geld bei den Milliardären Albrecht, also bei Aldi abzuliefern. Aber es lohnt auch nicht, wenn man allein lebt. Ich war nur einmal bei Lidl und habe ein Kilo Karotten gekauft, davon sind mir zwei Stück vergammelt. Dadurch war es unterm Strich teurer als im Bioladen, wo man sich die Sachen einzeln raussuchen kann.&quot; <br><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/100-prozent-bio-trotz-hartz-iv/ new" target="_blank">&quot;100 Prozent Bio trotz Hartz IV&quot;, taz 21.5.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=konsumdenken-hinterfragen</link>
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<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Ein bisschen mehr Vertrauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Misstrauen in der Arbeitswelt nimmt ein wenig, so das Ergebnis des von der Wirtschaftswoche quartalsweise erhobenen Vertrauensindex. Gegenwärtig haben 87 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wieder Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit Ihres Arbeitgebers - sieben Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Sogar 90 Prozent haben Vertrauen in ihre Kollegen - sechs Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Und acht von zehn Mitarbeitern halten ihre unmittelbar Vorgesetzten für vertrauenswürdig. Der Blick auf die Firmenspitze fällt hier wesentlich kritischer aus - jeder dritte Arbeitnehmer zweifelt an den Aussagen des Top-Managements.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/weniger-misstrauen-im-job-432058/ new" target="_blank">Weniger Misstrauen im Job, 9.6.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wie das Gehirn die Führungsqualitäten bestimmt]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag der Financial Times Deutschland erklärt die Beraterin Silke Wöhrmann, welchen Einfluss Gehirnstrukturen auf die Führungsqualitäten von Managern haben. Die Biostrukturanalyse zeigt, welche Gehirnareale ein Mensch im Hinblick auf sein Verhalten am Häufigsten mobilisiert. Zentral sind Stammhirn, Zwischenhirn und Großhirn - und jedem Gehirnareal entsprechen besondere Fähigkeiten. Beziehungsmenschen etwa zeichnen sich durch eine Dominanz des Stammhirns aus - sie sind anderen gegenüber und gehen gerne auf sie zu, pflegen ihre Kontakte und arbeiten eher intuitiv. Bei den Dynamikern reagiert vor allem das Zwischenhirn - sie sind entscheidungsfreudig und innovativ, können sich gut durchsetzen und blühen im Wettbewerb auf. Beim typischen Analytiker spielt das Großhirn seine Qualitäten aus - sie sind gut im Planen und Analysieren, sind zukunftsorientiert und gehen sehr planvoll an ihre Arbeit. Viele Menschen zeichnen sich durch eine dieser Qualitäten besonders aus, bei einigen zeigen sich auch Mischformen. &quot;Die Biostrukturanalyse nlegt offen, wo liegen die Stärken des Einzelnen? Wo hat er Potenzial, wo liegen Begrenzungen? Die Antworten auf diese Fragen helfen, sich besser einzuschätzen. Die Ausprägung lässt sich nicht ändern, aber man kann erkennen, wie man besser mit seinem Umfeld umgeht&quot;, so Wöhrmann. Eine Perspektive wie diese legt nahe, nicht nach einheitlichen Führungskriterien zu suchen, sondern sich eher auf die strukturell im Gehirn der Führungskräfte angelegten Qualitäten zu konzentrieren. <br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:fuehrungsverhalten-welchen-teil-des-gehirns-nutzt-ihr-chef/50121705.html#utm_source" target="_blank">Welchen Teil des Gehirns nutzt Ihr Chef? FTD 3.6.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=wie-das-gehirn-die-führungsqualitäten-bestimmt</link>
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<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die eigenen Werte bewahren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Burn-out ist in vielerlei Hinsicht auch eine Kopfsache, meint die Gesundheitsexpertin Elke Engels in einem Interview mit der Zeit. &quot;Es ist gut untersucht, dass die innere Einstellung eines Mitarbeiters ein entscheidender Faktor dafür ist, ob er an Burn-Out erkrankt oder nicht. Es geht darum, seine eigenen Werte zu bewahren – Werte wie Familie, Freizeit, Freunde, die viel zitierte Work-Life-Balance. Der Mensch braucht unverplante Zeit, um sich entspannen zu können&quot;, so Engels. Die Expertin stellt immer wieder fest, dass von Burn-out Betroffene häufig eher problemorientiert an ihre Arbeit herangehen, während eine eher zielorientierte Haltung es hingegen erleichtert, auch mit großen Herausforderungen konstruktiv umzugehen: &quot;Viele Menschen neigen dazu, problemorientiert statt zielorientiert zu arbeiten. Arbeit nimmt in ihrem Leben den zentralen Raum ein, ein Privatleben findet kaum noch statt. Freizeit, Entspannung und soziale Kontakte sind aber für die Gesundheit sehr wichtig. Menschen brauchen Spiel und Spaß in ihrem Leben, sonst werden sie krank.&quot; Wer dann nur die Probleme im Arbeitsleben wahrnehme und krampfhaft versuche, diese zu lösen, feuere die so entstehende Stressspirale noch zusätzlich an. Konzentriere man sich hingegen positiv auf seine Ziele, tue man sich leichter, die entsprechenden Kräfte zu mobilisieren, ohne sich zu verausgaben. <br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-06/burn-out-gesundheitsvorsorge-arbeit?page" target="_blank">&quot;Der Mensch braucht unverplante Zeit&quot;, Die Zeit 8.6.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Empathie ist auf dem Rückzug]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Gerade erst hat der bekannte Soziologe Jeremy Rifkin sein großes Buch über die Evolution der Empathie vorgelegt und schon zeichnet sich ein Backlash ab. Während Rifkin in der von ihm gewohnten Akribie aufzeigt, dass der Mensch historisch betrachtet noch nie zu mehr Empathie fähig war als heute, konstatieren Wissenschaftler für die jüngere Zeit eher das Gegenteil. Psychologen der University of Michigan haben 72 verschiedene Studien zum Thema Empathie unter die Lupe genommen, bei denen insgesamt 14.000 Studentinnen und Studenten (Frauenanteil 63 Prozent) zwischen 1979 und 2009 zu ihrer Empathiefähigkeit befragt wurden. Der zugrunde gelegte standardisierten Empathietest Interpersonal Reactivity Index (IRI) misst, inwiefern Menschen fähig und bereit sind, sich in andere hineinzuversetzen und deren Motivationen zu verstehen, Mitgefühl mit anderen zu empfinden und beispielsweise auch sich in Figuren aus Filmen oder Büchern hineinzuversetzen. Bei der Meta-Analyse fiel den Forschern auf, dass die durchschnittlichen Empathiewerte der Studenten heute um etwa 40 Prozent niedriger liegen als bei den Studenten vor zehn oder zwanzig Jahren. Als mögliche Auslöser für das stark rückläufige Einfühlungsvermögen erwägen die Psychologen das generell rauer gewordene Wirtschaftsklima, die Ellbogenmentalität, die durch die Bush-Ära gefordert wurde, aber auch den zunehmenden Medienkonsum und gewaltdarstellende Computerspiele.<br><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32706/1.html new" target="_blank">Empathie trocknet bei der Generation &quot;Ich&quot; aus, Telepolis 2.6.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Skepsis gegenüber Wachstumsprämissen wächst]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Stillstand bedeutet Rückschritt, so die These vieler Wachstumsverfechter, die wirtschaftliche Prosperität allein an steigendem Konsum, höherem BIP oder höheren Umsätzen festmachen. Schon 1972 wies der Club of Rome darauf hin, dass permanentes Wachstum womöglich seine Grenzen haben könnte. Im wirtschaftskritischen Lager ist diese These seit Jahrzehnten ein Gemeingut. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zeigt nun in einem Übersichtsbeitrag, dass die Zahl der Wachstumskritiker aus dem bürgerlich-akademischen Lager wächst und nicht nur Attac-Sympathisanten oder Vertreter des linken Lagers ähnliche Befürchtungen hegen. Der frühere bayerische Landtagspräsident Alois Glück (CSU) beispielsweise lieferte mit seinem Buch &quot;Warum wir uns ändern müssen&quot; einen Entwurf für eine qualitativ ausgerichtete ökosoziale Marktwirtschaft. Die Duisburger Politologin Ute Klammer mahnt an, gesellschaftliche Perspektiven zu entwickeln, die sich nicht auf Wachstum berufen. Und der ehemalige CDU-Generalsekretär und sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf wirft die Frage auf, wie sich die Demokratie ohne Wachstumsversprechen in Zukunft ausgestalten lässt.  In der Wissenschaft und auf dem Buchmarkt gärt es also, doch finden diese Impulse in der aktuellen Politik noch wenig Resonanz. Hier wird eher so getan, als ginge nach der Krise (wann immer das sein wird) alles weiter wie bisher.<br><a href="http://www.faz.net/p/Rub6C77E50CFDFD44AF94BA0EA12FECC2AD/Dx1~E2DAC7581E512922DDB8A5CA3BD76F217~ATpl~Ecommon~Scontent.html#top new" target="_blank">Die Zweifel am Wachstum wachsen, FAZ 7.6.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=skepsis-gegenüber-wachstumsprämissen-wächst</link>
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<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation zähmt die Gefühle]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Tagesspiegel stellt in einem Beitrag neueste Forschungsergebnisse zum Thema Meditation vor. So kommt darin der Psychologe Dr. Ulrich Ott zu Wort, der am Bender Institute of Neuroimaging an der Universität Gießen die Auswirkungen von Meditation auf das Gehirn erforscht. Ott betrachtet Meditation als Geistesschulung, die es ermöglicht, den eigenen Körper besser wahrzunehmen, seine Konzentration zu schärfen und gelassener auf Empfindungen zu reagieren. Seine Studien zeigen: &quot;Parallel zu dem psychischen Erleben gibt es Veränderungen im Gehirn.&quot; Die mit der Meditation verbundene bessere Fokussierung der Aufmerksamkeit zeigt an deutlich höherer Aktivität im anterioren cingulären Cortex, dem Hirnareal, dem eine wichtige Rolle bei der Aufmerksamkeitssteuerung zugeschrieben wird. Auch die Struktur des Gehirns, das Volumen und die Dichte verändern sich durch Meditation. &quot;Ott konnte bei erfahrenen Meditierenden einen vergrößerten Inselcortex feststellen. In diesem Bereich der Großhirnrinde werden chemische oder physische Signale aus unserem Körper empfangen und in Emotionen wie Liebe, Hass, Verlangen, Abneigung oder Schmerz umgesetzt. Wenn wir den Inselcortex trainieren, sollten wir also auch Kontrolle über unsere Emotionen gewinnen&quot;, so der Tagesspiegel. Unter dem Strich: Meditieren lohnt sich.<br><a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/die-baendigung-der-gefuehle/1848328.html new" target="_blank">Die Bändigung der Gefühle, Tagesspiegel 30.5.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation-zähmt-die-gefühle</link>
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<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Entscheider mit Entscheidungsschwächen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Das Beratungsunternehmen ComTeam untersuchte in einer Umfrage mit 233 Unternehmensangehörigen - darunter überwiegend Führungskräfte - die Entscheidungskultur in Unternehmen. Ernüchterndes Ergebnis: Nur 30 Prozent der Befragten sind mit dieser zufrieden, 45 Prozent hingegen unzufrieden bis sehr unzufrieden. Die Probleme sind augenscheinlich. So finden zwei Drittel der Befragten, dass ihre Vorgesetzten meist schon eine Lösung im Kopf haben und diese schlicht durchdrücken wollen. Immerhin stehen 50 Prozent der Chefs dann auch voll hinter den von ihnen getroffenen Entscheidungen und treiben deren Umsetzung persönlich voran. Knapp 40 Prozent erleben eine Mitarbeiterbeteiligung im Entscheidungsfindungsprozess eher als Farce, da das Ergebnis ohnehin schon feststehe. Die Kompetenzen der Entscheider kommen in der Umfrage denkbar schlecht weg. So glauben jeweils nur gut fünf Prozent der Befragten, dass ihre Vorgesetzten sehr gut die Komplexität zu lösender Probleme richtig einschätzen und daraus passende Schlüsse für das weitere Vorgehen ziehen sowie die richtigen Stakeholder in sinnvoller Weise einbinden. Nimmt man die Befragten hinzu, die hier ein &quot;gut&quot; vergeben, erreichen die Werte knapp 40 Prozent. <br><a href="http://studie10.comteam-ag.de/ComTeamStudie2010.pdf new" target="_blank">ComTeam-Studie zur Entscheidungskultur</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation - weniger Stress, bessere Denkfähigkeit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditation ist gut fürs Gehirn - stellt die Welt in einem Beitrag fest, der aktuelle Forschungsprojekte zum Thema vorstellt. Dass Achtsamkeitsübungen beispielsweise den Blutdruck stabilisieren können, ist bereits länger klar, doch die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung legen noch eins drauf. So zeigen verschiedene Studien, das Meditierer sich besser konzentrieren können und regelmäßige Praxis einer altersbedingten Ausdünnung der Hirnrinde entgegenwirkt. &quot;Meditation ist ein physiologisches Herunterfahren des Körpers. Sie funktioniert wie eine Reset-Taste am Computer in Richtung Lebensstilveränderung und Gesundheit&quot;, sagt etwas Andreas Michalsen, Professor für klinische Naturheilkunde an der Charité in Berlin. Die mit der Achtsamkeitsübung verbundene Stärkung der Konzentrationsfähigkeit ist nicht nur unter Leistungsgesichtspunkten interessant - in der Therapie von Patienten mit Depressionen hat sich gezeigt, dass Meditieren die Rückfallquote um bis zu 50 Prozent reduziert - weil es hilft, das negative Gedankenfeuerwerk, unter dem viele Depressive leiden, in Zaum zu halten.<br><a href="http://www.welt.de/die-welt/wissen/article7649346/Meditieren-veraendert-das-Gehirn.html new" target="_blank">Meditieren verändert das Gehirn, Die Welt 16.5.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=meditation---weniger-stress,-bessere-denkfähigkeit</link>
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<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Männer und Frauen im Job ganz unterschiedlich ticken]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung geht in einem Interview mit der amerikanischen Professorin für Neuropsychiatrie Louann Brizendine der Frage nach, warum Frauen und Männer ein völlig unterschiedliches Verständnis von Karriere haben und Frauen deshalb kaum in Führungspositionen gelangen. &quot;Ein wichtiger Grund findet sich in der Struktur der Arbeitswelt. Sie ist von der Funktionsweise männlicher Gehirne geprägt und spiegelt diese. Frauen, die ganz anders denken, passen dort nicht hinein. Das spüren sie intuitiv und fühlen sich dann permanent entmutigt&quot;, sagt Brizendine und geht auch gleich auf das Thema Political Correctness im Kontext der Genderfrage ein: &quot;Es ist tatsächlich bis heute politisch nicht korrekt, zu behaupten, dass sich männliche und weibliche Gehirne in ihrer Funktionsweise dramatisch unterscheiden. Obwohl es wissenschaftlich längst erwiesen ist. Es ist wichtig, das endlich zu akzeptieren, um das Potential der Frauen, ihre Intelligenz und Kreativität auch in der Wirtschaft zu nutzen.&quot; Korrekt oder nicht, Brizendine weist darauf hin, dass im Gehirn zwei Gefühlssysteme parallel arbeiten und diese von Männern und Frauen ganz unterschiedlich genutzt werden: &quot;Wenn zwei Menschen über ein Problem kommunizieren, wird zunächst bei beiden Geschlechtern das Gefühlssystem aktiv, das uns dazu befähigt, uns in die Gefühlslage des jeweiligen Gegenübers zu versetzen. Bei Männern allerdings nur für kürzere Zeit. Dann schalten ihre Gehirne auf die Problem-Analyse und die Suche nach Lösungen um. Dabei sorgt das männliche Fortpflanzungshormon, also das Testosteron, dafür, dass männliche Gehirne auf diese kognitive Schiene wechseln.&quot; Das führt zur von vielen Frauen wahrgenommenen Kaltschnäuzigkeit im Business. Darüber hinaus arbeiten Männerhirne fokussierter, während Frauen eher mehrere Aspekte in den Denkprozess einbeziehen. Für Brizendine läuft es nicht darauf hinaus, dass das eine besser wäre als das andere - für die Wirtschaft liegt ihrer Meinung die große Chance darin, endlich verstärkt beide Perspektiven zu berücksichtigen. Die Neuropsychiaterin gibt jedoch auch zu bedenken, dass sie erst möglich wird, wenn die Führungspositionen selbst auch mehr auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten werden.<br><a href="http://www.faz.net/p/Rub035D49F52EC347D5A803F3F19B49A0EA/Dx2~E67D3F3E9DBF6B17AEB51E22A548DF821~ATpl~Ecommon~Scontent.html#top new" target="_blank">Das Gehirn der Männer. Und die Karriere der Frauen. FAS 30.5.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-männer-und-frauen-im-job-ganz-unterschiedlich-ticken</link>
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<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[GLS Bank wird Bank des Jahres 2010]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Bankenkrise scheint zumindest in Teilen der Bevölkerung zu einem Aufwachen geführt zu haben. Bei der Wahl zur beliebtesten Hausbank der Deutschen, zu der der Nachrichtensender n-tv und das Magazin Börse online von März bis Mai aufriefen, beteiligten sich mehr als 33.700 Teilnehmer und kürten die GLS Bank zum Sieger. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Bank mit den anthroposophischen Wurzeln ließ dabei die etablierte Konkurrenz weit hinter sich - so landete die Deutsche Bank beispielsweise nur auf Platz 21. Zwar ist die GLS mit ihren 80.000 KundInnen noch ein kleiner Fisch - die Deutsche Bank hat mehr als hundertmal mehr Kunden -, doch mit ihrer Ausrichtung punktet sie mächtig. Laut Umfragen möchten bereits mehr als zehn Prozent aller Deutschen, dass ihr Geld &quot;Gutes tut&quot; und nicht zu fragwürdigen Spekulationen verwendet wird. Bei der GLS haben sie die Sicherheit, dass dem so ist - und können sich sogar aussuchen, für welche Projekte ihre Anlage als Kredit ausgezahlt werden soll. Was die Konditionen angeht, rangiert die GLS im Mittelfeld - doch ist das ihren Kunden dennoch die Bestnote wert. So kostet das Girokonto mit Service-Karte und Mastercard pro Jahr 64 Euro - bei der Deutschen Bank sind es sogar knapp 20 Euro mehr. Auf Tagesgeld gibt die GLS gegenwärtig 1,1 Prozent, aufs Sparbuch 1,3 Prozent - das ist Durchschnitt. Die Wahl zeigt: Zwar spielt die GLS gegenwärtig noch in einem Nischenmarkt, doch ihre Fans sind treu.<br><a href="http://www.n-tv.de/ratgeber/test/finanzprodukte/Bank-des-Jahres-2010-article893724.html new" target="_blank">Die Kleinen triumphieren, n-tv 2.6.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=gls-bank-wird-bank-des-jahres-2010</link>
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<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Manager an der Belastungsgrenze]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Handelsblatt Business-Monitor, für den mehr als 760 Manager in Deutschland befragt wurden, zeigt: jeder zweite Manager im besonders durch die Rezession gebeutelten Maschinen- und Fahrzeugbau sieht sich am Rande seiner Belastungsgrenze. 40 Prozent klagen, dass ihnen in Krisenzeiten im Unternehmen deutlich mehr abverlangt werde. Berater gehen ohnehin davon, dass heute in den Führungsetagen das Anforderungsniveau etwas doppelt so hoch ist wie noch vor zehn Jahren. 42 Prozent der Manager konstatieren eine straffere Führung in Krisenzeiten, wobei Experten davon ausgehen, dass gerade der enorme wirtschaftliche Druck es firmenintern erleichtere, auch schmerzhafte Programme ohne große Widerstände durchzusetzen. Trotz aller Schwierigkeiten sehen sich 92 Prozent der Führungskräfte gut gewappnet für die nächste Krise - ein Selbstbewusstsein, dem Personalexperten eher misstrauen, da der eigentliche Prozess nachhaltiger Veränderungen für viele Firmen noch anstehe. Und außerdem: &quot;Die nächste Krise ist immer anders.&quot;<br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/studie-manager-stossen-an-ihre-grenzen;2590026 new" target="_blank">Manager stoßen an ihre Grenzen, HB 28.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Kollegialität und attraktive Aufgaben]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Was bewegt Absolventen, die in Krisenzeiten auf den Arbeitsmarkt streben? Das Absolventenbarometer 2010, das von dem Beratungsunternehmen Trendence erhoben wurde, zeigt, dass der Nachwuchs durchaus skeptisch ist. Befragt wurden mehr als 21.000 Studierende der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, dir kurz vor dem Examen stehen. 73 Prozent der BWLer glauben, dass es ihnen gelingen wird, mit ihrem Beruf einmal den Lebensstandard ihrer Eltern zu erreichen - sieben Prozentpunkte weniger als in der Erhebung des Vorjahres. Für die angehenden Arbeitnehmer zählt bei der Jobsuche nicht zuletzt, was potenzielle Arbeitgeber ihnen im ideellen Bereich zu bieten haben. Ingenieure beispielsweise nennen an erster Stelle die Attraktivität der Arbeitsaufgaben, gefolgt von Kollegialität, persönlicher Entwicklung, Wertschätzung der Mitarbeiter und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ähnlichen sehen dies die BWLer, wobei ihnen die Karriereperspektiven im Unternehmen wichtiger sind als Möglichkeiten zur Weiterbildung.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,695922,00.html#ref" target="_blank">Was Bewerber wirklich wollen, Manager Magazin 25.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Den Kapitalismus in Frage stellen?]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der frühere Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer reflektiert im Interview mit der Zeit über die Wirtschaftskrise und die Rolle der Banken - teilweise durchaus selbstkritisch, aber stellenweise auch aalglatt. &quot;Ist unser angloamerikanisches Kapitalismusmodell überhaupt noch zeitgemäß? Vielleicht haben wir uns zu sehr auf Aktionärsinteressen fokussiert und dabei die Gesellschaft vergessen. Da ist etwas aus den Fugen geraten, und die Menschen spüren das&quot;, so Breuer. Einst Verfechter hoher Renditen, wird Breuer im Tonfall nun moderater: &quot;Ich würde hohe Renditen nicht als strategisches Primärziel definieren. Die Stabilität unserer Banken ist wichtig für die Gesellschaft. Wir dürfen nicht wieder in ein Desaster geraten, in dem die Gesellschaft für den Schaden zahlt.&quot; Zum großen Banken-Desaster sagt er: &quot;Es war alles legal. Aber deswegen war es noch nicht richtig.&quot; Andererseits geht Breuers Selbst- und Systemkritik dann doch nicht so weit, das Bankenwesen in seiner heutigen Form grundsätzlich in Frage zu stellen. So sagt er etwa auch: &quot;Eine Bank kann kein Wasserwerk sein, wo das Geld ankommt und nur weitergeleitet wird wie Trinkwasser.&quot; Oder: &quot;Banken müssen mehr tun, als das Geld ihrer Kunden auf Sparkonten zu verzinsen und es zu einem höheren Zins an andere zu verleihen. Manche sehen den Fehler darin, dass wir mehr Geld verleihen, als wir eigentlich haben. Aber indem wir das tun, erzeugen wir einen Wachstumsimpuls für die gesamte Wirtschaft.&quot; Unter dem Strich soll also eigentlich alles so bleiben, wie es ist.<br><a href="http://www.zeit.de/campus/2010/03/banken-versicherungen-interview?page" target="_blank">&quot;Wir sind der Prügelknabe&quot;, Die Zeit 20.4.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=den-kapitalismus-in-frage-stellen</link>
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<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zerbrechliche Karrieren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung philosophiert Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger über den Wandel von Karrierewegen in der heutigen Zeit. Vorzeichen, die vor allem Absolventen gegenwärtig zu spüren bekommen: &quot;Die Generation 30 ist reingeraten in eine neue Phase der Ungewissheiten und Unsicherheiten. Früher stand das ungebrochene Wachstum der Wirtschaft außer Frage und damit auch die Karriere der Einzelnen. Heute zeigen die Krisen, wie zerbrechlich die wirtschaftliche Ordnung ist und wie instabil die gesellschaftliche Ordnung. Und wie persönliche Entwicklungen davon betroffen sind.&quot; Für Sattelberger sind lineare Karrieremodelle des Aufstiegs und klassische Manager-Karrieren eher Auslaufmodelle - &quot;noch nicht ganz tot&quot;, aber irgendwie doch bereits Schnee von gestern. Der Chef-Personaler der Telekom sieht ein neues Lebensunternehmertum am Horizont, worunter er versteht, &quot;Dass die Menschen Unternehmer ihrer eigenen Talente werden. Das hat auch ein freudiges, gestalterisches Element. Unternehmer sein, heißt Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen, sich zu fragen: Was wage ich als Nächstes? Wie schärfe ich mein Profil? Wie entwickle ich meine Fähigkeiten?&quot; Dabei wird er auch philosophisch: &quot;Die Hochschulen müssen wieder werden, was sie mal waren, Reflexionsstätten, in denen nachgedacht wird: Was ist der richtige Weg für die Gesellschaft? Jenseits der Ökonomie, jenseits der reinen Fakten, was ist der Sinn des Ganzen? ... Berufliche und geistige Varietät, das ist viel wichtiger als glattgebügelte Lebensläufe. Das Prinzip, immer mehr vom selben, ist nicht gut für die eigene Entwicklung.&quot;<a href="http://www.faz.net/s/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED/Doc~E51605E060A47469D84CF17A4FB97620E~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">&quot;Das Ender der klassischen Karriere ist eingeläutet&quot;, FAZ 24.5.10</a> </p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum wir häufig wandlungsresistent sind]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftswoche geht in einem umfangreichen Artikel der Frage nach, warum der Mensch sich mit dem Wandel so schwer tut. Neuere neurologische Studien erklären den Hang zum Festhalten am Gewohnten mit der Funktionsweise des Gehirns. Allein um eine kleine Körpergeste wie das Falten der Hände zu verändern, braucht der durchschnittliche Mensch etwa zwei Wochen, bis der neue Bewegungsablauf sich im Gehirn verankert hat. In der Umstellungsphase signalisiert das Gehirn unablässig Alarm - ein Begleitumstand, der Wandel oft zu einem unangenehmen Erlebnis werden lässt. Dass diese Mechanismen selbst in lebensbedrohlichen Situationen wirksam sind, macht die Sache nicht leichter. Das US-Magazin &quot;Fast Company&quot; machte unter dem Motto &quot;Change or Die&quot; - verändere dich oder stirb - vor einigen Jahren einen Test, der dies eindrucksvoll belegt. Die Befragten wurden damit konfrontiert, dass sie ihr Leben von ihr auf jetzt vollständig umkrempeln müssten, um nicht zu sterben. Beruf, Beziehungen, Familie, privates Umfeld, Lebensgewohnheiten - alles sollte zur Disposition gestellt werden. Neun von zehn Befragten der Studie konnten das nicht - selbst diejenigen, die bereits einige Bypässe hatten und der gesundheitlichen Bedrohung ins Auge sahen. Auch weniger umfassende Veränderungen lassen viele Menschen zurückschrecken. Eine EU-Studie von 2008 beispielsweise zeigt, dass Arbeitnehmer hierzulande lieber lange Wege zur Arbeit in Kauf nehmen, als umzuziehen - 41 Prozent nehmen deshalb eine tägliche Fahrzeit von mindestens zwei Stunden in Kauf. Wissenschaftler weisen immer wieder darauf hin, dass wir umso wandlungsfähiger sind, je häufiger wir positive Erlebnisse mit Veränderungen verknüpfen können. Wer also in einer angstvollen Situation feststeckt, wird aller Voraussicht nach deutlich weniger wandlungswillig sein als ein Mensch, der schon viele Veränderungssituationen mit Erfolg gemeistert hat. Diese menschliche Grunddisposition zeigt: Gerade in schwierigen Situationen mit besonders großen Herausforderungen, die viele Menschen als bedrohlich empfinden - wie der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise - sind die Hürden für den - dann akut notwendigen - Wandel am höchsten.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/wie-viel-flexibilitaet-ist-moeglich-430419/ new" target="_blank">Wie viel Flexibilität ist möglich? WiWo 17.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 28 May 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Chefs können Burn-out entgegenwirken]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Langzeit-Studie des Schweizer Instituts sciencetransfer in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass Führungskräfte Burn-out-Erkrankungen gezielt gegensteuern und damit Millionenbeträge sparen könnten. Laut einer Erhebung der Betriebskrankenkassen von 2009 bringen Erkrankungen aufgrund arbeitsbedingter psychischer Belastungen in Deutschland jährliche Kosten von 6,3 Milliarden Euro mit sich - drei Milliarden für die Behandlung der Erkrankten, 3,3 Milliarden für die Produktionsausfälle während der Krankheitszeit. Eine Verringerung der Burn-out-Erkrankungen um zehn Prozent könne demzufolge mehrere Hundert Millionen Euro sparen. Wichtiger Hebel: Das Verhalten der Führungskräfte gegenüber ihren Mitarbeitern. Die Schweizer Studie zeigt: Wenn Führungskräfte ihre Unterstützung der Mitarbeiter um 20 Prozent intensivieren, ist dieses Ziel bereits erreichbar. Bessere Arbeitsmittel, Tipps und Arbeitsentlastung erweisen sich hier genau so hilfreich wie Zuspruch, Trost, Motivation und Zuhören. Für die Studie wurden zwischen 2006 und 2009 jedes Jahr 120 Teilnehmer befragt und dabei 20 Gesundheitsaspekte betrachtet.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/258/511365/text/ new" target="_blank">Der Chef kann es richten, SZ 19.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 27 May 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Interesse am Menschen und konstruktive Unzufriedenheit]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Was macht gute Unternehmer aus? Eine Frage, der Götz Werner, Gründer der Drogeriekette dm, als Professor an der Universität Karlsruhe nachgeht, wo er am Institut für Entrepreneurship lehrt. Werners Vorstellung, welches Rüstzeug zukunftsfähige Unternehmer brauchen, ist prägnant: &quot;Ein Unternehmer braucht Interesse an den Menschen. Er gestaltet aber auch die Welt, also braucht er ein Weltinteresse. Das Dritte ist konstruktive Unzufriedenheit, um Chancen für Verbesserung und Veränderung zu erkennen.&quot; Aus Sicht des Anthroposophen ist es wichtig, dass Unternehmer zuerst einmal im eigenen Leben einen roten Faden finden und ihre Biografie gestalten wollen, denn: &quot;Wenn sie nicht einmal wissen, wie sie ihr eigenes Leben unternehmen, wie wollen sie etwas für andere unternehmen?&quot; Unerlässlich ist dabei aus Werners Sicht eine gute Portion Neugier und Unvoreingenommenheit: &quot;Gehe ich mit einem fragenden Bewusstsein durch die Welt, oder sage ich mir, ich kann alles, ich weiß alles? Das Leben mit offenen Fragestellungen fällt vielen Menschen nicht leicht, aber es macht empfänglich für Evidenz-Erlebnisse. Antworten machen hingegen immer gleich alles klar, und dann geht es nicht mehr weiter.&quot;<br><a href="http://www.zeit.de/2010/20/C-Gefragt?page" target="_blank">Wach geküsst, Die Zeit 12.5.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=interesse-am-menschen-und-konstruktive-unzufriedenheit</link>
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<pubDate>Wed, 26 May 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Vermögen ist nur eine Illusion]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der Finanzanalytiker Volker Looman nimmt in einer Kolumne für die FAZ unsere Vorstellungen zum Thema Vermögen unter die Lupe. Wo der Finanzexperte sonst immer praktische Tipps für die Geldanlage gibt, spricht er dieses Mal auf der grundsätzliche Weise Klartext. Die Angst der Anleger vor Inflation und Verlust und ihre Suche nach sicheren Anlagen stoße an ihre Grenzen, denn: &quot;Alle müssen erkennen, dass es keine Sicherheit gibt.&quot; Looman wägt verschiedene, auch von ihm selbst immer wieder empfohlenen Diversifikationsstrategien ab, kommt aber zu einem sehr deutlichen Ergebnis: &quot;Die nüchterne Schilderung der Werthaltigkeit oder Wertlosigkeit der klassischen Geldanlagen ist kein Abgesang auf Besitz. Nur soll sie belegen, dass Geld eben eine Illusion ist. ... Es gibt keine Garantie, dass die Anlagen morgen noch vorhanden sein werden, und es gibt keine Sicherheit, dass die Güter übermorgen noch etwas wert sein werden.&quot; Sehr interessant auch die Schlussfolgerung, die Looman aus dieser Einschätzung zieht: &quot;Vor diesem Hintergrund sollten sich die Menschen weniger auf Besitz, sondern auf das Leben besinnen. Sie brauchen - so banal das klingt - jeden Tag zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf. Freude und Liebe verschönern das Leben, Angst und Gier vermiesen das Leben. ... Die schlichten Weisheiten sind vielen Menschen nicht zu vermitteln, weil sie glauben, dass es anders gehe. Das ist freilich Selbstbetrug.&quot; Nun, das sind klare Worte ...<br><a href="http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc~E9810AA29F3AE4BDCABC6B3796AA9E5E0~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">Angst vor Inflation und Verlust treibt die Anleger zur Verzweiflung, FAZ 15.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 25 May 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die subtile Diktatur des Machbaren]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Beitrag für das Manager Magazin geht Klaus Werle dem in den letzten Jahren immer stärker werdenden Selbstoptimierungswahn nach. Kritisch beschreibt er zahlreiche Angebote zur kindlichen Frühförderung, die schon für die Kleinsten nicht mehr das sinnfreie Spielen und die Welt Erkunden vorsehen, sondern sie schon in frühen Jahren auf Leistung trimmen. Die Eltern treibt meist der Wunsch an, dass aus ihren Kindern einmal &quot;etwas wird&quot; - und genau diese Zielperspektive zeigt, wie extrem sich unser Menschenbild in den letzten Jahren gewandelt hat. Werle nennt dies die &quot;subtile Diktatur des Machbaren&quot;: &quot;Diese Hoffnung folgt einem zentralen marktwirtschaftlichen Prinzip: Jeder kann alles schaffen, wenn er nur will. Das ist natürlich eine Illusion - aber eine mächtige. Das neue Leitbild ist der Mensch als Unternehmer seiner selbst, der unentwegt nach Möglichkeiten sucht, sein Potential noch besser auszuschöpfen. Längst zieht sich dieses Streben nach Perfektion durch alle Bereiche. Bessere Jobs, mehr Gehalt, attraktivere Körper, schlauere Kinder - Tausende Ratgeber wiederholen das immergleiche Mantra: Du bist nicht so glücklich, wie du sein könntest. Und das ist deine eigene Schuld. Denn das perfekte Leben ist machbar.&quot; Bildungsforscher und Neurobiologen schlagen bereits Alarm, weil die Kinder viel zu früh einer unangemessenen Reizüberflutung ausgesetzt werden. Und die Langzeitfolgen dieses Optimierungswahns sind noch längst nicht abzusehen. Wenn das Motto &quot;Du bist, was du leistest und kannst&quot; zum neuen Paradigma der Gesellschaft wird, ist bereits absehbar, dass es dabei viele Verlierer geben wird.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,693009,00.html#ref" target="_blank">Very Important Babys, Manager Magazin 7.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 21 May 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Emotionalität und Rationalität verzahnen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Angst kostet die deutsche Wirtschaft jährlich 100 Milliarden Euro, behauptet der Professor für Volkswirtschaft Winfried Panse. Er geht davon aus, dass Emotionen den Grad der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern entscheidend bestimmen und rät deshalb dazu, Emotionalität und Rationalität im Businessalltag enger zu verzahnen: &quot;Führung als Fokus im Management ist eine persönliche Beziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen auf ein Leistungsziel hin. Es ist die Verknüpfung von rationalen und emotionalen Faktoren, die einen nachhaltigen Erfolg in der Führung und Entwicklung von Mitarbeitern in unserer heutigen Arbeitswelt ausmacht. Motivation ist ein emotionaler Prozess.&quot; Pansen weist darauf hin, dass viele Change-Prozesse scheitern, weil sich alleine auf einer funktionalistischen Ebene angegangen werden und die Gefühlslage der Mitarbeiter nicht berücksichtigen. Dem hält er seine Methode der Entwicklung emotionaler Qualität entgegen: &quot;In der Methode EQu Emotionale Qualität werden emotionale menschliche Handlungsmaxime mit ökonomisch sachlichen Faktoren vernetzt. Acht von zehn Veränderungsprozessen scheitern, weil diese Prozesse viel zu stark auf Ziele, wie rasches Umsatzwachstum und höheren Ertrag konzipiert wurden. Zunächst ist es wichtig die Veränderungen in die Köpfe der Beschäftigen zu bringen und in deren Emotionen positiv zu verankern. Auch Konsumenten durchleben diesen Veränderungsprozess nicht nur rational und suchen nach positiven Kundenerlebnissen.&quot; <br><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/strategie/forscher-angst-kostet-der-deutschen-wirtschaft-100-milliarden-im-jahr;2577807;0 new" target="_blank">&quot;Angst kostet der deutschen Wirtschaft 100 Milliarden im Jahr&quot;, HB 12.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 20 May 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Von der Natur lernen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Wirtschaftsbionik gehört zu den neuen Aufsteigern im Bereich der Management-Methoden und immer mehr Weiterbildungsinstitute setzen auf die Weisheit der Natur, um Führungskräften beizubringen, wie sie auch in komplexen Situationen effektiv handeln können. Ein Artikel in der Zeit stellt sechs Krisenstrategien aus der Natur vor. Tipp Nr. 1: Krisen als etwas Normales betrachten - Die Natur könne deshalb so schnell auf Unvorhergesehenes reagieren, weil sie immer mit Schwierigkeiten rechne. Tipp Nr. 2: Langfristig denken - Organismen konzentrieren sich nicht nur auf ihr kurzfristiges überleben, sondern ihre evolutionären Entwicklungsstrategien sind auf Generationen ausgelegt. Tipp Nr. 3: An Veränderungen zügig anpassen - Organismen passen sich kontinuierlich an sich verändernde Umweltbedingungen an und nicht, wie viele Unternehmen, wenn die Herausforderungen bereits bedrohlich werden. Tipp Nr. 4: Stärken und Besonderheiten ausbauen - Organismen konzentrieren sich auf ihre Stärken und versuchen nicht, wie andere Arten zu werden, Unternehmen sollten sich also auf ihre spezifische Kompetenz besinnen und daraus ureigene Lösungen entwickeln. Tipp Nr. 5: Gemeinsam reagieren - In der Natur lässt sich beobachten, dass benachbarte Pflanzen gemeinsam auf Herausforderungen, z.B. Schadstoffe reagieren - jede Pflanze erfüllt den Part, für den sie am besten ausgerüstet ist. Tipp Nr. 6: Steuerungsmechanismen etablieren - Insekten machen im Krisenfall keinen Plan, sie haben ihn bereits und können deshalb im Ernstfall automatisch und schnell reagieren. Klingt alles einfach und manche Berater kritisieren die neue Liebe zur Bionik im Management deshalb auch als Allerweltsweisheiten. Andererseits: Ob man diese Prinzipien nun als Ratschläge der Natur glorifiziert oder sie einfach rational als sinnvoll erkennt - hilfreich sind sie allemal. Der große Vorteil der Natur gegenüber einem Unternehmen: Gerade Pflanzen fehlt eine zentrale Eigenschaft, die das gemeinsame und zielgerichtete Agieren von Menschen immer erschwert - der Egoismus.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-04/wirtschaftsbionik?page" target="_blank">Manager sind wie Ameisen, Die Zeit 6.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 19 May 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Moral ist kein Luxusgut]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Der FAZ-Hochschulanzeiger widmet seine aktuelle Ausgabe dem herausfordernden Thema Arbeit und Moral. Eberhard Schockenhoff, katholischer Moraltheologe und Mitglied des Deutschen Ethikrats, warnt davor, bei der Berufswahl allein kurzfristige und vor allem finanzielle Erwägungen einzubeziehen. &quot;Die Moral ist kein Luxusgut, sondern ein ganz wesentlicher Faktor dafür, ob ich in meinem Beruf glücklich werde oder nicht&quot; argumentiert er. Schockenhoff erklärt im Gespräch, dass zwar die meisten Berufe im wirtschaftlich-technischen Bereich ethisch betrachtet neutral sind (Branchen wie die Waffenindustrie nimmt er davon explizit aus), verweist jedoch auf die ethisch-moralischen Dilemmata, innerhalb derer heute viele Firmen navigieren. Seine Haltung zum Thema Gewinn: &quot;Gewinn zu erzielen ist ein legitimes Ziel jedes Unternehmens. Es darf aber nicht das einzige Ziel sein. Der Gewinn soll vielmehr die anderen Ziele ermöglichen, und dazu gehören die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen, der Aufbau einer wertebasierten Unternehmenskultur, Forschung und die Entwicklung neuer Produkte. In mo¬ra¬lischer Hinsicht problematisch ist es, wenn Manager mit ihren strategischen Entscheidungen allein auf die Steigerung des Börsen¬wertes abzielen. Bei börsennotierten Unternehmen kommt das leider häufig vor.&quot;<br><a href="http://www.faz.net/s/Rub00537C0FC20D48668CDE99089F81AE34/Doc~E7287F51F75EB4CB0BBCCD56918702A55~ATpl~Ecommon~Sspezial.html new" target="_blank">&quot;Moral ist kein Luxusgut&quot;, FAZ-Hochschulanzeiger 6.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 18 May 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Absolventen legen Wert auf Entfaltung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie von Kienbaum zeigt: Absolventen legen immer mehr Wert auf ihre Selbstentfaltung im Beruf, während das Gehalt an Wichtigkeit verliert. So stehen für 68 Prozent die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten, die ihnen ein Arbeitgeber bietet, bei der Jobwahl im Vordergrund. 51 Prozent ist eine kollegiale Arbeitsatmosphäre wichtig und 43 Prozent wünschen sich ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit. Das Thema Vergütung folgt für die Absolventen erst auf Rang 4 - sie spielt für 31 Prozent eine wichtige Rolle.<br><a href="http://www.business-on.de/kienbaum-absolventenstudie-unternehmen-berufseinsteiger-arbeit-wert-_id21732.html new" target="_blank">business-on.de 23.2.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 17 May 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Auch Verlieren kurbelt die Glückshormone an]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine aktuelle Studie aus England wirft ein ganz neues Licht auf die Finanzkrise und den Umgang damit. Wissenschaftler der University of Cambridge haben die Gehirnströme von Glücksspielern gemessen und dabei festgestellt, dass auch in nur &quot;fast erfolgreichen&quot; Spielsituationen das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird. Von Menschen, die nicht spielbegeistert sind, werden knappe Misserfolge hingegen als Niederlage gewertet, so dass bei ihnen die Glückshormone nicht fließen. Für die Wissenschaftler erklären diese Zusammenhänge, warum süchtige Spieler so schwer vom Glücksspiel loskommen und gehen davon aus, dass der erhöhte Dopamin-Spiegel die Betroffenen in ihrem Glauben unterstütze, das Glücksspiel sei durch ihre eigenen Fähigkeiten steuerbar. Vergleicht man das Glücksspiel mit dem Verhalten von Börsianern und Investmentbankern, kommt man dann doch ins Grübeln. Überraschen würde es mich jedenfalls nicht, wenn Gehirnstrommessungen hier Analogien ergeben würden. Ein Deal geht in die Hose? Der Markt reagiert anders, als erwartet? Macht ja nichts, das nächste Mal gewinnen wir bestimmt, denn wir haben ja alles im Griff ...<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310987.html new" target="_blank">Pech mit dem Glückshormon, wissenschaft.de 5.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 14 May 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mozart macht nicht intelligent]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Bye, bye Mozart-Effekt. Seit die US-Psychologin in den 1990-er Jahren im Fachmagazin Nature über verbesserte Leistungen nach dem Hören von Mozart-Musik berichtete, riss der Hype um die Intelligenzsteigernde Wirkung der Kompositionen nicht mehr ab. Besseres räumliches Wahrnehmungsvermögen, ein höherer IQ - die segensreichen Wirkungen sind Legende. Wissenschaftler der Universität Wien haben nun 39 Studien mit mehr als 3.000 Testpersonen ausgewertet und kamen zu dem ernüchternden Ergebnis, dass Mozarts Werke keinerlei Einfluss auf kognitive Fähigkeiten haben.<br><a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-05/mozart-mythos-psychologie new" target="_blank">Wissenschaftler entlarven Mozart-Mythos, Die Zeit 4.5.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 12 May 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Frauen wollen was bewegen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>In den Führungsetagen sind Frauen zwar immer noch eine unterrepräsentierte Spezies, doch unter den Unternehmensgründern liegt ihr Anteil bereits bei 41 Prozent, was illustriert: Frauen wollen etwas bewegen, aber eben nach eigenem Gusto. Im Rahmen des Forschungsprojekts &quot;Ladies First!&quot; befragte das betriebswirtschaftliche Institut für empirische Gründungs- und Organisationsforschung in Oestrich-Winkel zusammen mit dem Lehrstuhl für Entrepreneurship der European Business School knapp 300 Vollzeitunternehmerinnen aus ganz Deutschland nach ihren Motivationen. 80 Prozent der befragten Frauen entscheiden sich für eine Selbstständigkeit, weil sie ihr Wissen und Können als Angestellte nicht ausreichend einsetzen können. 42 Prozent hatten Probleme mit dem Führungsverhalten ihrer Vorgesetzten. Und 79 Prozent waren unzufrieden mit ihrem Einkommen - 75 Prozent verbinden demnach auch mit der Selbstständigkeit den Wunsch, sich finanziell zu verbessern.<br><a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/warum-sich-frauen-selbststaendig-machen-428348/ new" target="_blank">Warum sich Frauen selbstständig machen, WiWo 26.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 11 May 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Arbeitnehmer zufriedener als gedacht?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Liegen die jährlichen Gallup-Umfragen, die immer wieder aufs Neue zu dem Schluss kommen, dass nur jeder zehnte Arbeitnehmer mit Herzblut bei der Sache ist, völlig daneben? Eine vom Stern in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage zeigt jedenfalls ganz andere Perspektiven. Ihr zufolge gehen 86 Prozent aller Beschäftigten gerne zur Arbeit - 47 Prozent sind mit ihrem Job zufrieden, 38 Prozent sogar sehr zufrieden. Auch die Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber fällt ähnlich hoch aus, denn 84 Prozent der Befragten fühlen sich hier wohl - 26 Prozent sind sogar sehr zufrieden. Der Umgang mit den Kollegen bekommt ebenfalls gute Noten - 50 Prozent sind damit zufrieden, 33 Prozent sogar sehr zufrieden.<br><a href="http://www.focus.de/karriere/berufsleben/umfrage-zufriedene-arbeitnehmer_aid_502920.html new" target="_blank">Zufriedene Arbeitnehmer, Focus 28.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 10 May 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Wenn Frauen sich nicht trauen]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die geringe Frauenquote in Führungspositionen ist bereits in zahlreichen Studien untersucht worden. Heidrick &amp; Struggles legt nun mit einer Befragung von 260 Führungsfrauen in Deutschland nach und zeigt: Es ist nicht nur die Gläserne Decke, die Frauen am Aufstieg hindert, sondern auch deren mangelndes Selbstvertrauen. 81 Prozent der Befragten sehen nach wie vor die Gläserne Decke als Haupthindernis beim Aufstieg, 69 Prozent meinen, dass gleiche Karrierechancen für Männer und Frauen nur ein Lippenbekenntnis seien. 69 Prozent finden aber auch, dass Frauen die notwendige Qualifikation mitbringen. Doch 58 Prozent sind der Ansicht, dass den weiblichen Führungskräften der Glaube an die eigenen fachlichen Kompetenzen fehle.<br><a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl" target="_blank">Immer gewinnen die Männer, FAZ 30.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Emotionaler Background ist wichtig für Erfolg]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Emotionale Balance ist wichtig, wenn es darum geht, im Job Hochleistungen zu erbringen, sagt die Beraterin Marion Klimmer. In Trainings werde viel zu oft allein auf fachliche Fähigkeiten abgezielt, doch seien es aller Erfahrung soziale Ängste, die Mitarbeiter daran hindern, wirklich ihr volles Potenzial auszuspielen. In einem Projekt bei der Wirtschaftsprüfung Ernst &amp; Young verband die Beraterin die fachliche Vorbereitung auf die Prüfung zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit Modulen zum Emotionsmanagement und verbesserte damit die Erfolgsquote der Teilnehmer deutlich. Im Examen 2008 schafften 57 Prozent der Ernst&amp;Young-Kandidaten die Prüfung (Bundesdurchschnitt 47 Prozent), 2009 sogar 80 Prozent (Bundesdurchschnitt 58 Prozent). Das Fazit der Beraterin: &quot;Wo das emotionale Gleichgewicht in der Hochleistungsvorbereitung außer Acht gelassen wird, wird auch nicht bestmöglich auf Hochleistungen vorbereitet.&quot; Ob sich die Führungsfähigkeiten im Tagesgeschäft auch durch ein bisschen emotionales Training verbessern lassen würden?<br><a href="http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Marion-Klimmer-ueber-Hochleistungstrainings-Emotionale-Faktoren,193502 new" target="_blank">Emotionale Faktoren kommen meist zu kurz, ManagerSeminare Mai 2010</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=emotionaler-background-ist-wichtig-für-erfolg</link>
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<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Mehr Empathie durch Hormone]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Empathie macht das Arbeitsleben leichter, denn Führungskräfte, die sich gut in ihre Gesprächspartner hineinversetzen können, tun sich leichter damit, ihre Ziele zu erreichen, ohne gegen unerkannte Widerstände anrennen zu müssen. Forscher der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und des Babraham-Instituts Cambridge haben nun in einem Experiment nachgewiesen, dass sich die Empathiefähigkeit von Männern, deren Einfühlungsvermögen hormonbedingt geringer ausgeprägt ist als das von Frauen, durch das Hormon Oxytocin - das die Mutter-Kind-Beziehung stärkt und im Test über ein Nasenspray verabreicht wurde - verbessern lässt. Bei dem Bildertest, bei dem die Probanden einschätzen sollten, wie stark die in unterschiedlichen Kontexten abgebildeten Personen mitlitten, schnitt die Gruppe, der Oxytocin verabreicht worden war, deutlich besser ab als eine Vergleichsgruppe, die das Hormon nicht eingenommen hatte. Ein anschließender Merktest brachte ein weiteres erstaunliches Ergebnis zutage: Die Oxytocin-Gruppe war hier deutlich stärker als die Vergleichsgruppe, was den Schluss nahe legt, dass sich Lernprozesse durch soziale Verstärker verbessern lassen. Die Studie legt zwei Schlussfolgerungen nahe: Mehr Frauen in den Führungsetagen könnten sicherlich die natürliche Empathiefähigkeit in Unternehmen deutlich verbessern - und ein bisschen Hormonspray könnte auch den Hardlinern unter den Männern bessere soziale Fähigkeiten ermöglichen.<br><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310951.html new" target="_blank">Worauf Frauen warten, wissenschaft.de 30.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Stress durch Langeweile]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt der Psychotherapeut Wolfgang Merkle, warum Langeweile im Job zum Stressfaktor werden kann. Da Anerkennung im Berufsleben meist über Leistung definiert wird, geraten Menschen, die sich ständig unterfordert fühlen, leicht ins Abseits. &quot;Wir haben lieber Störungen, die sozial angesehen sind. Unterforderung ist nicht so ein schickes Leiden wie Überforderung&quot;, so Merkle. Der Therapeut rät Betroffenen, nicht in der Opferrolle zu verharren, sondern nach Veränderungsmöglichkeiten zu suchen: Die eigene Qualifikation verbessern, um eine neue Position einzunehmen, mit dem Betriebsrat sprechen oder auch die eigenen Erwartungen mit der realen Situation abgleichen und beispielsweise erkennen, wenn eine Phase der Unterforderung nur zwischenzeitlich auftritt. Laut Merkle zeigen Untersuchungen für die USA, dass dort sich etwa 40 Prozent der Arbeitskräfte unterfordert fühlen - allerdings ist nicht geklärt, für wie viele davon die Langeweile das Ausmaß einer Krankheit annimmt.<br><a href="http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~ED595948A7D2545EF938DBEE8D8A58A36~ATpl~Ecommon~Scontent.html new" target="_blank">&quot;Langeweile ist kein schickes Leiden&quot;, FAZ 27.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 04 May 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Dem Unbewussten auf der Spur]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Die wachsenden technischen Möglichkeiten haben einer neuen Branche Auftrieb verliehen - dem Neuromarketing. Da etwa 85 Prozent unserer Entscheidungen vom unbewussten Teil des Gehirns getroffen werden, ist es naheliegend, die Wünsche und Bedürfnisse von Konsumenten nicht allein durch Befragungen, die allein die rationale Ebene adressieren, zu eruieren, sondern ihnen mit Neuromethoden direkt ins Hirn zu schauen. Ein Artikel der Financial Times Deutschland stellt verschiedene Einsatzbereiche des Ansatzes im Marketing vor und illustriert, wie Firmen auf diesem viel passgenauere Angebote am Markt machen können. Allerdings haben die technischen Errungenschaften auch eine Kehrseite, denn je besser die Vermarktungskette sich den unbewussten Entscheidungsprozessen, die im Gehirn ablaufen, anpassen kann, umso schwerer fällt es Kunden, autonome Entscheidungen zu treffen. &quot;Wir glauben, wir sind unglaublich klug, aber in Wirklichkeit werden wir immer weniger immun&quot;, sagt etwa der Neuromarketingexperte Martin Lindstrom. Andererseits: Schon heutige Marketingformen appellieren - mal mehr, mal weniger gezielt und treffend - an unsere tiefsten Wünsche und Sehnsüchte, die uns zum Kauf von Produkten (die wir häufig nicht wirklich brauchen) animieren. Neuromarketing verschärft zwar sicherlich die Überzeugungskraft solcher Verführungen, aber das letztliche Dilemma können wir nur selbst lösen: Uns bewusster darüber zu werden, wie wir uns nur allzu oft zum Sklaven solcher unterschwelligen Impulse machen. So erklärt Kai Romhardt in seinem Buch <a href="http://www.zenpop.de/blog/static.php?page" target="_blank">Wir sind die Wirtschaft</a>, wie wir diese Mechanismen durch verstärkte Achtsamkeit, die sich unter anderem durch Meditation erlangen lässt, überwinden können.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:unterbewusste-werbung-neuromarketing-spielt-sich-im-kopf-ab/50106567.html#utm_source" target="_blank">Neuromarketing spielt sich im Kopf ab, FTD 27.4.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=dem-unbewussten-auf-der-spur</link>
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<pubDate>Mon, 03 May 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Flexibilität - nur bedingt erwünscht]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Flexibilität ist vielen Vorgesetzten ein Dorn im Auge - zumindest wenn es um die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter geht. So zeigt eine Studie der Personalmanagementberatung Hewitt, dass 61 Prozent der Unternehmen glauben, wenn sie flexiblere Arbeitszeiten anbieten, würde sich das Arbeitsvolumen ihrer Mitarbeiter reduzieren. 37 Prozent gehen davon aus, dass solche Angebote auch ein Defizit an Führung zur Folge hätten. Und 31 Prozent denken gar, dass sich die Haltung ihrer Mitarbeiter negativ verändere. Andererseits gehen wiederum 58 Prozent der Arbeitgeber davon aus, mit flexibleren Arbeitsbedingungen die Motivation der Mitarbeiter zu erhöhen. Und 77 Prozent glauben sogar, mit solchen Schritten deren Verweildauer im Unternehmen zu erhöhen. Die Sicht der Mitarbeiter: 64 Prozent fühlen sich durch flexible Arbeitszeiten sogar stärker ans Unternehmen gebunden. 49 Prozent empfinden solche Regelungen als attraktiv.<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/management/:fuehrungsverhalten-die-angst-vor-kontrollverlust/50104320.html#utm_source" target="_blank">Die Angst vor Kontrollverlust, FTD 23.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Führen will gelernt sein]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Druck, Einsamkeit, Angst - viele Manager erleben die Anforderungen, die an sie in ihrer Rolle als Führungskraft gestellt werden, bisweilen eher als Last denn als Lust. Und gerade in Krisenzeiten müssen viele von ihnen nach völlig neuen Orientierungsmustern suchen, da sie bisher lediglich in Phasen des Aufschwungs ihr Können unter Beweis stellen mussten. Karin Siegle-Kvarnström weiß ein Lied von diesen Sorgen zu singen, denn als Executive Coach hilft sie Managern dabei, Auswege aus der Führungsfalle zu finden. Grund für das Scheitern vieler Führungskräfte in ihren Augen: &quot;Statistiken belegen immer wieder, dass die Mehrzahl der Manager nach einem Jobwechsel nicht an mangelnder Fachkenntnis oder Intelligenz scheitert, sondern an den sogenannten weichen Faktoren. Oft passt der Neue nicht ins Team, weil er eben ein unangemessenes Führungsverhalten zeigt und die Kultur des neuen Unternehmens ignoriert. ... In der Regel spielen die weichen Faktoren bei Beförderungen nicht die entscheidende Rolle. In Deutschland wird bei der Karriere immer noch einseitig Wert auf Fachwissen und analytische Fähigkeiten gelegt. Führung lernt der junge Betriebswirt oder Ingenieur an der Universität nicht, und letztlich können sie diese auch im Job vernachlässigen - bis sie dann wirklich Macht haben. Dann wird erwartet, dass sie führen können und man wundert sich, wenn sie versagen.&quot; Siegle-Kvarnström hilft Managern dabei, sich in ihrer Position zu etablieren, sich dort zu halten und sich weiterzuentwickeln - Perspektiven, die unternehmensintern häufig viel zu kurz kommen, so dass ihre Klienten sich externe Hilfe suchen müssen, wollen sie nicht scheitern. Die Beraterin ist der Meinung: Viele Jobwechsel oder Entlassungen wären nicht notwendig, wenn Unternehmen sich mehr um die wirklichen Führungs-Skills kümmern würden.<br><a href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,687367,00.html#ref" target="_blank">&quot;Manager werden zu rasch ausgetauscht&quot;, Manager Magazin 20.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Meditation bringt das Hirn auf Trab]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Meditieren bis zur Erleuchtung? Alleine die Vorstellung schreckt im Business-Kontext viele Menschen ab, sich an das Thema Meditation heranzuwagen. Ganz pragmatische Gründe sprechen jedoch immer mehr dafür, sich regelmäßig kleine Auszeiten in der Stille zu gönnen. So fanden Forscher der Wake Forest University School of Medicine in Winston-Salem heraus, das bereits vier Tage mit jeweils 20-minütigen Meditations-Sessions reichen, um kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich zu verbessern. In einem Test mit 49 Personen meditierte eine Gruppe täglich 20 Minuten, während die Kontrollgruppe in der gleichen Zeit ein Hörbuch hörte. Die Stimmung besserte sich bei beiden Gruppen in gleichem Maße - ein Punkt der allein schon für regelmäßige Auszeiten ganz ohne Brimborium spricht. Aber: Die Meditierer schnitten darüber hinaus in anschließenden Tests deutlich besser ab, was ihr Arbeitsgedächtnis und die räumlich-visuelle Wahrnehmung anging. Die deutlichste Leistungssteigerung zeigten sie bei allen kognitiven Tests, die unter Zeitdruck durchgeführt werden mussten und damit mit erheblichem Stress verbunden haben - ein Szenario, dem wohl jeder Arbeitnehmer mehr oder weniger regelmäßig ausgesetzt ist. <br><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,689352,00.html new" target="_blank">Kurzes Meditieren verbessert geistige Fähigkeiten, Spiegel online 16.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Yoga im Unternehmen]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Räucherstäbchen, säuselnde Musik und Schlabberklamotten - wenn die beiden Yoga-Lehrerinnen Ulriche Reiche und Dagmar Völpel anrücken, Fehlanzeige, denn die beiden ehemaligen Bankerinnen haben mit &quot;Yoga im Unternehmen&quot; eine Form der Entspannungsvermittlung geschaffen, die absolut Business-kompatibel ist. An den Kursen, die die beiden in Firmen anbieten, kann man locker in Hemd und Krawatte teilnehmen - Entspannung garantiert. Der Bedarf ist größer denn je. &quot;Yoga hat viele Facetten und bietet für jeden und für jede Situation geeignete Techniken, um Stress zu bewältigen und die eigene Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Neben zahlreichen gesundheitsfördernden Effekten sensibilisiert eine regelmäßige Yoga-Praxis für eine bewusste Körperwahrnehmung und bewirkt, die Signale von Überlastung frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Besonders jetzt in der Krise ist zu beobachten, dass viele ganz besonders unter Stress stehen, weil der Druck zunimmt. Hinzukommen Ängste, sei es davor, zu versagen oder den Arbeitsplatz zu verlieren. Viele Mitarbeiter neigen dazu, einfach weiterzumachen und den Druck aufzunehmen, sich nicht abzugrenzen. Dabei besteht das Risiko, zu erkranken. Früher war Burn-Out eine Managerkrankheit, heute ist sie sehr verbreitet, auch psychische Erkrankungen und Rückenleiden nehmen zu&quot;, erklärt Ulrike Reiche im Interview mit der Zeit. Spirituelle Details sucht man bei den Business-Yoga-Lehrerinnen vergebens, denn sie haben ihr Angebot klar auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe ausgerichtet. Stressbewältigung, Lernprozesse, Selbststeuerung, Work-Life-Balance und bewusste Kommunikationen sind Themen der Kurse, die auf Basis des Kundalini-Yoga angelegt sind, das über den Körper auf die Psyche wirkt.<br><a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-04/yoga-in-unternehmen new" target="_blank">Meditation in der Mittagspause, Die Zeit 8.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Zen zentriert]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind Sie im Job immer Sie selbst? Glücklich, wem dies gelingt. Die Realität sind für viele Menschen hingegen anders aus. &amp;#8232;“Oft spalten wir uns in die Rollen des Business- und des Privatmenschen und bewegen uns dabei fast schon am Rande der Schizophrenie, was oft zu leidvollen Erfahrungen führt. Zen ist hier eine wunderbare Form, wie man sich wieder zentrieren kann”, erklärt Zen-Lehrer und Management-Berater Paul Kohtes. Im Interview mit KarmaKonsum-Gründer Christoph Harrach verrät er, wie wir besser mit dieser Rollendiffusion umgehen können und warum ein bisschen mehr Spirit im Business nicht schaden kann. Bei der KarmaKonsum-Konferenz, die am 25. Juni in Frankfurt am Main stattfindet, hält Kohtes einen Vortrag zum Thema “Leadership 3.0: Be the change - Wie man es schafft, sich im Business auf das Wesentliche zu konzentrieren”.<br><a href="http://karmakonsum.de/karmakonsum-podcast-nr-15-paul-kothes,3241,2010-04.html new" target="_blank">Interview auf KarmaKonsum.de</a></p>]]></description>
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<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 13:04:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Warum Boni kontraproduktiv sind und dennoch genutzt werden]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Die Frankfurt School of Finance &amp; Management wirft mit einer Studie einen Blick auf ein Kuriosum: Obwohl Boni - bereits nachgewiesen durch mehrere Studien - wirtschaftlich kontraproduktiv sind, scheinen sie für Unternehmen dennoch einen Nutzen zu haben. Die neue Untersuchung zeigt: Mitarbeiter mit variabler Vergütung erbringen häufig schlechtere Leistungen, weil sie aus Angst vor Misserfolgen (und damit niedrigerer Bezahlung) den Ball lieber flach halten oder auf bewährte Vorgehensweisen vertrauen. Oder sie machen, weil sie die bonusrelevanten Ziele um jeden Preis erreichen wollen, Fehler oder nutzen kostbare Ressourcen falsch. Aus Arbeitgebersicht stellen Boni allerdings immer noch ein Mittel dar, um Top Performer an sich zu binden - denn diese leisten, selbst wenn sie in die Boni-Falle tappen und damit nicht ihre bestmögliche Leistung erbringen, immer noch mehr als der Durchschnitt.  Eine Rechnung, die den Firmen also unter dem Strich anscheinend immer noch genügend Vorteile einbringt - und, wie bei der jüngsten Finanzkrise, eben die Totalausfälle vergesellschaftet ...<br><a href="http://www.wiwo.de/karriere/wenn-bonus-gier-die-arbeit-stoert-426351/ new" target="_blank">Wenn Bonus-Gier die Arbeit stört, WiWo 30.3.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=warum-boni-kontraproduktiv-sind-und-dennoch-genutzt-werden</link>
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<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Die Do&#039;s und Dont&#039;s der Motivation]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Nachdem Gallup pünktlich zum Jahresbeginn wieder die typischen Zahlen zum Motivationstief vorgelegt hatte (nur elf Prozent der Arbeitnehmer weisen eine hohe Bindung gegenüber ihrem Arbeitgeber auf, 23 Prozent haben längst innerlich gekündigt und der Rest bewegt sich im Mittelfeld), legt die Financial Times Deutschland nun nach und zeigt, was Unternehmen tun können, um die Motivation ihrer Mitarbeiter zu fördern. Gallup definiert die &quot;Q 12&quot;-Aspekte, die die emotionale Bindung an den Arbeitgeber prägen, wie folgt: &quot;Der Mitarbeiter weiß, was von ihm erwartet wird, hat Materialien und Arbeitsmittel ausreichend zur Verfügung, kann tun, was er am besten kann, erhält Anerkennung, wird als Mensch gesehen, erhält Unterstützung - weiß, dass seine Meinung zählt - kann sich mit Unternehmenszielen identifizieren, sieht, dass sich seine Kollegen für Qualität engagieren, hat einen guten Freund im Unternehmen, sieht einen Fortschritt und kann lernen und sich entwickeln.&quot; Ursache für fehlende Motivation ist oft das Verhalten der Chefs. So gaben nur sechs Prozent der resignierten Beschäftigten an, in den zurückliegenden sieben Tag Lob und Anerkennung bekommen zu haben, bei den Hochmotivierten waren es hingegen 63 Prozent. 38 Prozent der Befragten mit geringer emotionaler Bindung würden ihre Vorgesetzten am liebsten entlassen ... Häufige Kritikpunkte der Mitarbeiter: &quot;Der Chef interessiere sich nicht für sie als Mensch, es gebe niemanden, der ihre persönliche Entwicklung im Unternehmen fördere, es fehle an Leistungsfeedback und ihre Meinungen und Ansichten hätten im Unternehmen kein Gewicht.&quot;<br><a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:mitarbeiterbindung-resignation-greift-im-arbeitsleben-um-sich/50095106.html#utm_source" target="_blank">Resignation greift im Arbeitsleben um sich, FTD 1.4.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Gehalt ist nicht das Wichtigste]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Klima geht über Gehalt - so das Ergebnis einer Umfrage von TNS Emnid unter 1.145 berufstätigen Männern und Frauen. Für 54 Prozent der Befragten ist vor allem das Arbeitsklima ausschlaggebend für das Wohlbefinden im Job, während nur 39 Prozent diese Frage vor allem von ihrem Gehalt abhängig machen. Die Aufgaben im Job sind 46 Prozent wichtig, die Sicherheit am Arbeitsplatz 33 Prozent. Diese Prioritäten haben sich im letzten halben Jahr ein wenig verschoben. Damals nannten noch 61 Prozent das Arbeitsklima als besonders wichtig und 43 Prozent das Gehalt. Die Bedeutung der Aufgaben stieg hingegen um vier Prozentpunkte, die der Sicherheit um drei Prozentpunkte.<br><a href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/503/506671/text/ new" target="_blank">Was wirklich zählt, SZ 26.3.10</a></p>]]></description>
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<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Depression als Ursache jeder zehnten Krankschreibung]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Sind wir dabei, zu einer Gesellschaft der Depressiven zu werden? Eine Untersuchung der Psychotherapeutenkammer zeigt: Bereits jede zehnte Krankschreibung in Deutschland erfolgt aufgrund seelischer Erkrankungen - eine Verdoppelung seit 1990. Drei bis fünfeinhalb fehlen Arbeitnehmer deshalb durchschnittlich - bei Kosten von rund 4.000 Euro pro Patient, was sich in Deutschland 2004 auf Behandlungskosten von 4,3 Milliarden Euro summierte. Die Mediziner gehen davon aus, dass steigende Belastungen am Arbeitsplatz, aber auch das Gefühl seitens vieler Arbeitnehmer, mit ihrer Tätigkeit nichts bewirken zu können, zum Anstieg seelischer Erkrankungen führe. Besonders betroffen sind auch Arbeitslose, die drei bis vier Mal so häufig psychisch erkranken als Arbeitnehmer.<br><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,685326,00.html new" target="_blank">Jede zehnte Krankschreibung wegen psychischer Probleme, Spiegel Online 23.3.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=depression-als-ursache-jeder-zehnten-krankschreibung</link>
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<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Empathie als neues Leitbild für die Wirtschaft]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>Mit seinem neuen Buch &quot;Die empathische Zivilisation&quot; legt der amerikanische Soziologe Jeremy Rifkin den Daumen in die Wunde von Kapitalismus und Globalisierung. Dem neoliberalistischen Egoismus-Diskurs hält er die über die Jahrhunderte immer mehr gewachsene Empathiefähigkeit des Menschen entgegen und kritisiert, dass die gegenwärtig vorherrschende Selbstbezogenheit vieler Kulturen auch an der Ausrichtung ihrer tragenden Systeme liege. &quot;Die Ergebnisse der Hirnforschung belegen: Menschen sind darauf ausgelegt, empathisch zu sein und einen starken Sinn für Zusammenhalt zu entwickeln. Nur wenn diese Triebe von Eltern, Schule und Kultur blockiert werden, nehmen Aggression und Gewalttätigkeit überhand&quot;, so Rifkin. Für den Soziologen zeigt sich deshalb eine neue Konfliktlinie, die die Wirtschaft und die Art und Weise, wie wir leben, in den kommenden Jahren deutlich verändern könnte: &quot;Nämlich die zwischen den Vertretern des alten, zentralisierten, hierarchischen und autoritären Denkens und jenen, vornehmlich aus der jüngeren Generation, die dezentralen, kooperativen Ansätzen folgen und „open sources“, also gemeinschaftlich nutzbare Güter herstellen wollen. Sie treiben eine dritte industrielle Revolution voran, die ein neues soziales Modell von Marktwirtschaft bringt. Zusammenarbeit und geteilte Güter, Millionen junger Leute leben das schon heute und in aller Welt.&quot; Im Interview wirft der Tagesspiegel Rifkin vor, allzu idealistisch zu argumentieren und fragt, ob seine Erkenntnisse in dem Rat gipfeln, alle sollten nett zueinander sein. Rifkin kontert mit dem Verweis auf einen notwendigen Umbau des Systems: &quot;Nein, ich erkläre zum Beispiel, welch enorme Bedeutung der Umbau des Ausbildungssystems für den nötigen Bewusstseinswandel hat. Ich kündige an, dass es mit den Ministern für Erziehung und Bildung so sein wird wie früher mit den Umweltministern: Erst kennt sie kaum jemand, dann rücken sie plötzlich ins Zentrum der Politik.&quot; Verglichen mit dem momentanen Stand des Bewusstseins-Mainstreams ist Rifkins Perspektive sicherlich idealistisch oder auch visionär - allerdings: Sein Buch untermauert mit hervorragenden Beispielen, wie die bisherige wirtschaftliche Entwicklung immer auch von einer Zunahme des empathisch motivierten Handelns getragen wurde - eine Tendenz, die der Neoliberalismus leider nur allzu oft ignoriert.<br><a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Sonntag-Interview-Jeremy-Rifkin;art2566,3042583 new" target="_blank">&quot;Ich habe mich mit vielen angelegt&quot;, Tagesspiegel 28.2.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=empathie-als-neues-leitbild-für-die-wirtschaft</link>
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<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Liebe als Basis einer neuen Wirtschaftsordnung]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit Spiegel Online erklärt der Globalisierungskritiker Michael Hardt, warum Liebe eine gute Basis für eine neue Wirtschaftsordnung bilden könnte. In seinem Buch &quot;Common Wealth&quot;, das Alternativen zum Neoliberalismus aufzeigt und dazu anregt, den Begriff des Eigentums nicht mehr ausschließlich öffentlich oder privat zu denken, dokumentiert er Alternativen und fordert dazu auf, über Möglichkeiten neuer ökonomischer Ordnungen nachzudenken. Der Begriff der Liebe, den Hardt einführt, wird dabei zur Instanz, die Egozentrismus und die Konservierung des Eigenen überwinden kann, indem sie Raum schafft für ein Denken und Leben in weiteren Bezügen: &quot;Wir sprechen nicht von der Liebe, die auf dem Eigenen gründet, sondern auf der Liebe des Anderen, des Fremden.&quot; Dabei betont er, warum diese Idee von Liebe weit über bloße Solidarität hinausgeht: &quot;Solidarität bedeutet eine Verbindung zwischen uns, so wie wir sind, herzustellen. In Liebe hingegen verlieren wir uns, verändern wir uns. Das scheint uns wichtig, wenn wir über politische Veränderung nachdenken.&quot; Hardt plädiert insgesamt dafür, die Veränderbarkeit des Menschen wieder mehr in den Mittelpunkt politischer und wirtschaftlicher Diskussionen zu stellen.<br><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,685199,00.html new" target="_blank">&quot;Wir müssen verstehen, wer der Feind ist&quot;, Spiegel Online 24.3.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=liebe-als-basis-einer-neuen-wirtschaftsordnung</link>
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<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Nach unten treten]]></title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[ <p>In einem Interview mit dem Tagesspiegel konstatiert der Soziologe und Eliteforscher Michael Hartmann eine zunehmende Radikalisierung von Deutschlands Eliten. In den letzten Monaten habe sich, ausgelöst und/oder gefördert durch die verbalen Angriffe auf Hartz IV-Empfänger, die von Thilo Sarrazin, Guido Westerwelle und anderen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Protagonisten forciert wurden, zunehmend ein Treten nach unten manifestiert, so der Soziologe. Wo im gegenwärtigen Diskurs die Angst der kleinen Leute, selbst zum Absteiger zu werden, auf bestimmte gesellschaftliche Gruppen, die als Sozialschmarotzer gebrandmarkt werden, projiziert werde, gerate aus dem Blick, welche gesellschaftliche Dynamik sich tatsächlich zeige, so Hartmann: &quot;Das Getöse um die Frage, ob Hartz-IV-Empfänger Sozialschmarotzer sind oder nicht, lenkt davon ab, was am anderen Ende der Gesellschaft passiert. Der durchschnittliche Deutsche hat sein Vermögen zwischen 2002 und 2007 praktisch nicht steigern können, gerade einmal von 15 000 auf 15288 Euro. Anders war dies bei den oberen zehn Prozent mit einem Vermögen von mindestens 222 295 Euro, die um 6,6 Prozent zulegen konnten. Und richtig gewonnen hat in dieser Zeit das eine Prozent an der Spitze, mit Vermögen ab 817 181 Euro netto. Sie haben in fünf Jahren zehn Prozent dazugewonnen. Das heißt, dass dieser sehr kleine Teil der Bevölkerung, der nahezu ein Viertel des gesamten Vermögens in Händen hält, fast 150 Milliarden dazugewonnen hat. Darüber wird nicht geredet; dabei wäre es doch naheliegend zu fragen, ob nicht sie ihren Anteil leisten müssten. Schließlich hat die staatliche Rettung der Banken vor allem ihr Geld gesichert.&quot; Trau schau wem ...<br><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/Hartz-IV;art771,3076083 new" target="_blank">&quot;Deutschlands Eliten haben sich radikalisiert&quot;, Tagesspiegel 6.4.10</a></p>]]></description>
<link>http://www.zenpop.de/blog/?id=nach-unten-treten</link>
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<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Glück und Sozialstatus - Huhn oder Ei?]]></title>
<category>Studien</category>
<description><![CDATA[ <p>Eine Studie der Columbia University belegt einen Zusammenhang zwischen 