Lesefutter zu Geist, Meditation und Business 
Montag, 2. September 2013 - Medien
Zum Wochenanfang gibt es ein wenig Lesefutter zum Download aus meinem Archiv. Als Autorin für das anthroposophische Magazin info3 habe ich Anfang des Jahres zwei Artikel veröffentlicht - der Beitrag Occupy Empörung geht der Frage nach, warum gesellschaftliche Veränderungen nicht nur ein neues Denken brauchen, sondern auch unser aktives Handeln, und der Artikel Soziales braucht Geist betrachtet, wie Meditation zu einer Veränderung der Perspektiven im Business beitragen kann.
Außerdem habe ich noch drei Artikel online gestellt, die ich bereits 2012 für das Magazin Integrale Perspektiven geschrieben habe: Die Kraft der Stille fasst aktuelle Erkenntnisse der Meditations- und Bewusstseinsforschung zusammen und beleuchtet sie im Hinblick auf ihre gesellschaftliche Relevanz, Das Werden werden wollen wirft einen Blick auf die Gender-Debatte und geht der Frage nach, wie eine transzendente Perspektive dazu beitragen könnte, neue Rollenbilder entstehen zu lassen, Deutsch-Sein stellt die Forschungsergebnisse einer Repräsentativ-Studie zur Identität der Deutschen vor.
Außerdem habe ich noch einen wissenschaftlichen Aufsatz über Die neuen Eliten des 21. Jahrhunderts zutage gefördert, der im Rahmen des Projektes NOVELITE - Vorreiter des Wandels entstanden ist.

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Sich nicht mehr in die eigene Tasche lügen 
Donnerstag, 29. März 2012 - Medien
In der FAZ wagt der Vorsitzende der Piratenpartei Deutschland Sebastian Nerz einen mutigen Vorstoß und "enttarnt" beliebte "Nachhaltigkeitslügen", die in seinen Augen davon ablenken, wie ernst es einerseits wirklich um die Lage der Welt bestellt ist, und welche Konsequenzen wir als Weltbevölkerung daraus letztlich ziehen müssten. Nerz führt die ursprüngliche Definition des Begriffs Nachhaltigkeit - nicht mehr zu verbrauchen, als auf natürlichem Wege nachwächst - wieder ins Bewusstsein. Da wir gegenwärtig das 2,7-Fache dessen, was die Erde hergibt, verbrauchen, sei es augenscheinlich, dass mit Optimierungen (z.B. regenerativen Energien, umweltfreundlichere Produktion) allein das Dilemma nicht zu lösen sei, wir also ob kurz oder lang den Gürtel in der einen und auch anderen Weise werden enger schnallen müssen. Ähnliches gilt beim Thema Geld: Staatsverschuldung, Rentenlücke und davonlaufende Kosten im Gesundheitssystem lassen sich laut Nerz nicht mehr durch ein bisschen Nachhaltigkeits-Feintuning wegdiskutieren. Im Prinzip fordert der Pirat hier das Nachdenken über einen grundlegenden Paradigmenwechsel, da ein Drehen an einigen Schräubchen des Systems den Kollaps vielleicht noch für einige Jahre oder gar Jahrzehnte aufschieben könne, aber die grundsätzlichen Problemlagen nicht lösen werde. Ein weiterer Grund für Alarmstimmung: Viele der Rohstoffe, die heute benötigt werden, um beispielsweise nachhaltige Energien zu erschließen, werden bereits in wenigen Jahrzehnten knapp oder ganz erschöpft sein. Die Frage, was wir dann tun, traue sich hingegen niemand zu stellen. Das Plädoyer von Nerz ist eindeutig, unbequem und mutig - und fordert uns alle heraus, uns nicht mehr länger in die eigene Tasche zu lügen: "Um diese Ehrlichkeit zu erreichen, müssen dringend notwendige Reformen im Staat endlich umgesetzt werden. Der ganze Apparat ist so groß und komplex geworden, dass er nicht mehr überschaubar ist. ... Denn wenn heute an einer Stellschraube gedreht wird, weiß niemand genau, welche Auswirkungen dies morgen haben wird. Das heißt erst einmal nicht, dass wir Leistungen kürzen müssen, aber wir müssen anfangen, sie übersichtlicher zu gestalten. Daher ist meine Bitte an dieser Stelle: Stellen wir uns der Situation wie sie ist. Hören wir auf, uns selbst etwas vorzulügen und gedankenlos die Ressourcen der Zukunft zu verbrauchen. Beginnen wir ehrlich zu werden. Und als nächstes lösen wir dann den Kleber und ziehen das Pflaster langsam runter. Der Prozess wird nicht einfach werden. Aber je später wir uns ihm stellen, desto schwieriger wird er."
Schluss mit der Nachhaltigkeitslüge! FAZ 19.3.12


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Neue Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel 
Montag, 5. Dezember 2011 - Medien
Diese Woche beginnt mit einer Meldung in eigener Sache: Ab sofort ist die neue Ausgabe des von mir mitbegründeten Magazins WIR - Menschen im Wandel im Handel. Als Visionär portraitieren wir dieses Mal den bekannten Neurowissenschaftler Gerald Hüther, der verrät, wie wir unsere Potentiale am besten entfalten können, um die zu werden, die wir eigentlich sind. In der Rubrik Wirtschaft nehme ich dieses Mal die Auswirkungen unseres Fleischkonsums ins Visier und stelle spannende Persönlichkeiten vor, die Ihren ganz eigenen Umgang und konstruktiven Umgang mit der Thematik gefunden haben. Unter dem Motto "Einsteigen statt Aussteigen" stellt WIR die Sinnfrage im Job. Ein Beitrag über Intution zeigt, wie wir unsere natürliche Intelligenz im Alltag besser nutzen können. Das Magazin ist im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Noch besser: Gönnen Sie sich ein Abo - denn damit helfen Sie uns am nachhaltigsten, das Magazin am Markt zu etablieren. Und: WIR ist auch ein tolles Weihnachtsgeschenk. Geschenk-Abos können Sie hier bestellen!

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Zweite Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel in wenigen Tagen am Kiosk! 
Mittwoch, 14. September 2011 - Medien
Heute wieder einmal eine Meldung in eigener Sache. Ab dem Wochenende ist die zweite Ausgabe des Magazins "WIR - Menschen im Wandel", zu dessen Mitbegründern ich gehöre, am Kiosk erhältlich. Für wirtschaftlich Interessierte haben wir wieder eine ganze Reihe von spannenden Themen. So portraitieren wir die Vorreiterin für die Idee eines Grundeinkommens Susanne Wiest in unserer Rubrik "Visionäre". In einem Beitrag über die Karmakonsum-Awards 2011 stelle ich fünf interessante Gründungen aus dem Bereich Social Entrepreneurship vor, die das Zeug haben, ein neues Denken in der Wirtschaft zu fördern. Und in meinem Beitrag über Meditation im Management kommen verschiedene Führungskräfte zu Wort, die von ihren Erfahrungen berichten, wie Stille ihren Arbeitsalltag bereichert. Darüber hinaus bietet das Magazin viele lesenswerte Beiträge in den Rubriken Geist & Seele, Gesundheit & Wohlfühlen und Daheim & Unterwegs.
"WIR - Menschen im Wandel" ist ein ambitioniertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, einen neuen Geist der Veränderung in die Welt zu tragen. Wir verfügen über keine großen Investoren, sondern tragen den Aufbau selbst - durch eigene finanzielle Investitionen, vor allem aber durch die gegenwärtig noch unentgeltliche Arbeit von Redaktion, Grafik und Administration, wobei an dieser Stelle mein besonderer Dank den MitarbeiterInnen des info3 Verlages gilt, die unser Anliegen unterstützen. Zahlreiche Menschen haben sich vom Gedanken des WIR bereits inspiriert gefühlt und Gründungsbausteine ab 1.000 Euro gezeichnet. Auch Sie können helfen! Und wenn Ihnen das Magazin gefällt, zögern Sie nicht, es zu abonnieren. Ein Vollabo enthält sechs Ausgaben und kostet innerhalb Deutschlands 48,- Euro, Schnupper-Abos mit der halben Laufzeit sind zum halben Preis erhältlich. Zur Zeit erscheint das Magazin alle drei Monate. Werden Sie zum Teil einer neuen Bewegung, die täglich wächst.
WIR abonnieren

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Erste Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel am Kiosk 
Dienstag, 14. Juni 2011 - Medien
Heute eine Meldung in eigener Sache: Nach mehreren Wochen der emsigen Vorbereitung ist ab sofort die erste Ausgabe des neuen Magazins "WIR - Menschen im Wandel" am Kiosk erhältlich. In einem Portrait der Währungsexpertin Margrit Kennedy beleuchten wir neue Perspektiven der Geldwirtschaft. In meinem Beitrag zum Thema "Wirtschaft zwischen Wohlstand und Wohlbefinden" stelle ich verschiedene Wachstumsmodelle vor und gehe der Frage nach, welche Perspektiven von Wohlstand und Wohlbefinden für die heutige Gesellschaft zielführend sein könnten. Ein Beitrag über den Deutschen Fußballbund und die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft zeigt, wie der Nachhaltigkeitstrend in den Fußballstadien ankommt. Und in einem weiteren Beitrag gehe ich den aktuellen Entwicklungen im Feld der Mikrokredite nach. "WIR - Menschen im Wandel" ist ein journalistisches Bottom-up-Projekt, das ich mit meinen Journalistenkollegen Dr. Jens Heisterkamp und Dr. Christoph Quarch realisiere. Neben einer kleinen Einlage durch uns finanziert sich das Heft in der Anfangsphase vor allem durch die Unterstützung seiner LeserInnen, denn wir benötigen für die ersten drei Jahre Kapital in Höhe von 200.000 Euro. Die Unterstützung, die uns seit der Realisierung der Nullnummer zuteil wurde, ist enorm. Wir haben bereits mehrere Hundert Abonnenten und es wurden bereits Beteiligungen im mittleren fünfstelligen Bereich gezeichnet. Damit wir WIR zu einem festen Bestandteil der Medienwelt machen können, sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen, denn bisher arbeiten Redaktion, Grafik und das tatkräftige Unterstützerteam des info3 Verlags, der uns bei der Realisierung zur Seite steht, fast ausschließlich auf Basis von vorerst ehrenamtlichen Einlagen, die an die Mitarbeiter ausgezahlt werden können, sobald das Magazin ein Plus erwirtschaftet. Wenn Sie also eine unabhängige und vor allem über den Horizont konventioneller Medien weit hinausreichende Berichterstattung zu den Themen, die uns heute alle bewegen, zu schätzen wissen, dann unterstützen Sie uns. Für nur 24 Euro erhalten Sie bereits ein Schnupperabo über drei Ausgaben, für das Doppelte ein Jahresabo. Noch mehr helfen Sie uns, wenn Sie ein 10-Jahres-Förderabo in Höhe von 500,- Euro abschließen oder gar einen Gründungsbaustein zeichnen (ab 1.000 Euro möglich). WIR freuen uns auf Sie!
WIR-Magazin: Abobestellung und Beteiligungsmöglichkeiten

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Neues vom WIR Magazin 
Montag, 7. Februar 2011 - Medien
Heute wieder mal eine Meldung in eigener Sache. Mitte Januar hatte ich ja bereits über das Magazin-Projekt WIR - Menschen im Wandel berichtet, das ich mit zwei Journalistenkollegen ins Leben gerufen habe. Die Resonanz, die wir bisher auf unsere Nullnummer erfahren, ist enorm. Letzte Woche waren Jens Heisterkamp und ich zu Gast bei Radio EnlightenNext und haben die Hintergründe dieses einmaligen Projekts vorgestellt. Die einstündige Sendung kann manhier herunterladen und online anhören. Heute möchte ich ein wenig über unser Geschäftsmodell berichten. Um ein Magazin auf den Markt zu bringen, braucht es erfahrungsgemäß einiges an Startkapitals. Unser Businessplan sieht vor, dass wir für eine Aufbauphase von drei Jahren etwa 200.000 Euro werden investieren müssen, bis das Heft sich selbst trägt. Als GründerInnen haben wir selbst alle Gründungsbausteinen gezeichnet - das sind Risikodarlehen, die im Erfolgsfall verzinst werden. Darüber hinaus bringen wir in der Startphase unsere ganze Arbeitskraft ebenfalls auf Darlehensbasis in das Projekt ein. In der anthroposophischen Bewegung sind solche Finanzierungsmodelle längst erprobt, da Rudolf Steiner einer der großen Vorreiter einer Kultur des Schenkens und Gestaltens war. Für uns ist dabei das Wichtigste, dass wir das Magazin von unten nach oben aufbauen wollen und dabei von Anfang an ganz im Sinne des Titels alle Menschen, die sich einem Kulturwandel in der Gesellschaft verschrieben haben, einbinden möchten. Neue Gedanken und Ideen brauchen Unterstützung, damit sie in die Welt gelangen und in einer Bürgergesellschaft bedeutet Teilhabe und Gestaltung nicht nur, sich seiner Rechte bewusst zu sein, sondern auch, sich selbst einzubringen. Mir nehmen diesen Gedanken sehr ernst und sind glücklich, dass wir bereits zahlreiche Mitmacher gefunden haben. Die Grafik unserer Nullnummer, der Druck der Hefte, alle Artikel, aber auch die Vertriebsunterstützung wurden von zahlreichen UnterstützerInnen auf einer Beteiligungsbasis eingebracht - das Magazin "gehört" also allen, die dabei sind. Mich fasziniert dieses Modell nicht nur, weil wir schlicht auf jedwede Unterstützung von denjenigen, die unser Projekt inspirierend finden, angewiesen, sondern auch, weil es zeigt, dass Wandel möglich ist, wenn man bereit ist, sich zu engagieren. In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn Sie einen Blick in unsere Nullnummer werfen. Wenn Ihnen das Heft gefällt, scheuen Sie sich nicht, bereits ein Abo zu bestellen. Die erste Ausgabe wird im Juni 2011 erscheinen. Und wenn Sie sich mehr engagieren möchten, können Sie uns mit einem 10-Jahres-Abo unterstützen oder einen unserer Gründungsbausteine zeichnen. Jedes Commitment zählt und macht es möglich, dass WIR tatsächlich etwas bewegen wird.

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Neues Magazin: WIR - Menschen im Wandel 
Mittwoch, 12. Januar 2011 - Medien
Heute eine Nachricht in eigener Sache: Gemeinsam mit meinen Journalistenkollegen Dr. Jens Heisterkamp und Dr. Christoph Quarch habe ich das neue Magazin "WIR - Menschen im Wandel" gegründet. Unser Anliegen ist es, über neue Formen des Wirtschaftens, neue soziale Bewegungen und das über den konventionellen postmodernen Lebensstil hinauswachsende Selbstbefinden von immer mehr Menschen zu berichten. In unserer Nullnummer, die gerade erschienen ist, finden sich beispielsweise Artikel über die neue Wir-Perspektive im Business, ein Interview mit der Quantenphysikerin Danah Zohar über spirituelle Intelligenz, die neue geistige Aufbruchsbewegung in Berlin und Beiträge zum Thema Gesundheit, die zeigen, wie Meditation und Liebe das Immunsystem stärken. Noch haben wir keine Finanzierung für das Magazin und sind gegenwärtig dabei, Unterstützer und Geldgeber zu mobilisieren, damit wir in den regulären Produktionsbetrieb gehen können. Die Nullnummer kann man auf unserer Webseite kostenlos herunterladen - und hier besteht auch die Möglichkeit, bereits Abos zu bestellen oder als Darlehensgeber/in in das Magazin zu investieren. Wir freuen uns über jede Unterstützung!
Download "WIR - Menschen im Wandel"

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Trendforscher diagnostizieren Hochkonjunktur für Sinn-Märkte 
Freitag, 20. März 2009 - Medien
Die Trendforscher des Kelkheimer Zukunftsinstituts diagnostizieren einen Trend zum Thema Neo-Spiritualität, der vor allem Märkten, die sich der Sinnsuche verschrieben haben, zugute kommen werde. Klosteraufenthalte, spiritueller Tourismus und Oasen, die die Möglichkeit zur inneren Einkehr ermöglichen, bieten in den Augen der Trendforscher zukunftsträchtige Geschäftschancen. Darüber hinaus sehen die Trendbeobachter auch im Management einen wachsenden Trend zu spiritueller Intelligenz: statt Gewinnmaximierung und Leistungssteigerung stünden nun Werteorientierung und Sinngebung auf der Corporate Agenda. Die Trendprognose: "Während die Traditionskirchen weiter an Bindungskraft verlieren, blühen die Felder der neuen Spiritualität weiter auf. Individualisierte Spiritualität und
Neo-Gläubigkeit bedeuten aber nicht nur immer neue spirituelle Abenteuer. Gleichermaßen wird damit auch das starke Bedürfnis nach Sinn, Glaubwürdigkeit und Transparenz deutlich, was künftig immer mehr Einfluss auf Märkte und Konsum nehmen wird."
Jubiläums-Zukunftsletter


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