Erster Veganer-Supermarkt in Berlin 
Donnerstag, 11. August 2011 - sonstiges
In Berlin hat kürzlich der erste Supermarkt mit ausschließlich veganem Produktangebot eröffnet. Wie groß die Nachfrage nach Lebensmitteln ist, die gänzlich auf die Verwendung tierischer Rohstoffe verzichten, zeigt die positive Resonanz. Betreiber Jan Bredack wurde von den Kunden schlicht überrannt. Wo er mit 100 Kunden pro Tag rechnete, damit das Geschäft sich lohnt, tummeln sich in seinem Supermarkt inzwischen täglich zwischen 400 und 500 Einkaufsfreudige. Das Beispiel zeigt, wie sich das Konsumverhalten zumindest von Teilen der Bevölkerung stetig ändert, mehr an Nachhaltigkeit ausrichtet und so auch einstige Nischen zu profitablen Geschäftsfeldern macht. Zwar findet man heute beispielsweise Bio-Lebensmittel - zumindest mit kleinem Sortiment - in jedem Supermarkt, doch wer die Messlatte an den eigenen Konsum höher anlegt, ist zumeist auf aufwändige Recherchen und die Beschaffung via Internet begrenzt. Ein Aufwand, der viele kritische Konsumenten bisweilen doch abschreckt. Bleibt zu hoffen, dass neue Geschäftsmodelle wie das von Jan Bredack Schule machen, denn selbst man nicht ausschließlich vegan leben möchte, ist es doch schön, leicht an solche nachhaltigen Produkte zu kommen. Deshalb an dieser Stelle ausnahmsweise mal ein bisschen Werbung. Ich bin ganz begeistert von dem Online-Shop Vegane Zeiten, der ein wunderbares Schuhsortiment hat. Habe mir neulich ein Paar bestellt, das wirklich gut aussieht. Und der Service ist einfach klasse!
"Wir sind überrannt worden", taz 29.7.11

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Sommerzeit - Ferienzeit 
Donnerstag, 30. Juni 2011 - sonstiges
Es ist wieder einmal so weit. think.work.different macht Sommerferien! Ich wünsche allen LeserInnen schöne Sommertage und bin ab 25. Juli wieder mit frischen News für Sie da. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann

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Fair Trade legt um 27 Prozent zu 
Donnerstag, 26. Mai 2011 - sonstiges
Fairer Handel scheint ein Thema zu sein, das den Deutschen unter den Nägeln brennt. Im vergangenen Jahr legte der Handel mit Fairtrade-Produkten hierzulande um 27 Prozent zu. Es wurden Waren im Wert von etwa 340 Millionen verkauft. Umfragen zufolge kennen bereits 77 Prozent der Bevölkerung das Siegel für fairen Handel, 93 Prozent davon finden es glaubwürdig. Bereits mehr als 180 Unternehmen bieten Fairtrade-Produkte in mehr als 30.000 Supermärkten und Bioläden an. In der Gastronomie sind es rund 18.000 Einrichtungen, die fair Gehandeltes auf den Tisch bringen.
Fairtrade wächst um 27 Prozent, Glocalist 4.5.11

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Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 
Montag, 20. Dezember 2010 - sonstiges
think.work.different macht Weihnachtsferien. An dieser Stelle möchte ich allen LeserInnen des Blogs für ihre Aufmerksamkeit und ihre freundlichen Feedbacks zu meiner Arbeit danken. Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 10. Januar finden Sie hier wieder Neuigkeiten rund um Spirit im Business. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann

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Sommerzeit - Ferienzeit 
Montag, 26. Juli 2010 - sonstiges
think.work.different macht Sommerferien. Ab 16. August finden Sie hier wieder wie gewöhnlich frische News zum Thema authentisches Business. Bis dahin wünsche ich Ihnen schöne Sommertage.

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Money rulez 
Freitag, 9. Juli 2010 - sonstiges
Der Umgang mit dem Thema Geld treibt bisweilen illustre Blüten. So berichtet die Süddeutsche Zeitung über ein Projekt in Singapur, die Money-Clinic, in der bereits Kindern der Umgang mit Geld beigebracht wird. Im Interview mit der SZ erklärt die Gründerin Ying Teo: "Vorschüler in Singapur haben zwar Mathematik als Fach, aber mit Geld befassen sie sich erst nach dem Eintritt in die Grundschule mit sieben Jahren. Vielen Familien ist das zu spät. Die Eltern wollen, dass ihre Kinder einen Vorsprung beim Umgang mit Geld haben. Wir trennen zwischen Programmen für Finanzpolitik und Anlagestrategien. Sie befassen sich mit Sparen, Haushalten, Preisvergleichen. Acht- bis Zehnjährige sollen verstehen, wie das Geld für sie arbeitet. Und Teenager lernen das Bankensystem kennen; sie erfahren, was ein Bond, was eine Aktie ist, sie lernen an der Börse zu spekulieren und zu investieren." Wer das haarsträubend findet, wird vielleicht etwas besänftigt, wenn er das Zitat eines Managers auf der Webseite der Money-Clinic zur Kenntnis nimmt: "Keine Generation hat mehr Geld zur Verfügung und mehr Druck, es auszugeben als jene Kinder, die im 21. Jahrhundert geboren sind. Wir steuern auf eine Generation junger Singapurianer zu, die Sklaven ihrer Kreditkarten sind und ihr Leben damit verbringen, nach Luxuslabels und Statussymbolen zu jagen." Ying Teo jedenfalls gibt sich durchaus auch gesellschaftskritisch, sagt, dass es ihr Anliegen sei, den Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld beizubringen und ihnen zu zeigen, dass man auch teilen solle: "Wir sind der Überzeugung, dass Jugendliche heute einen viel zu leichten Zugang zu Geld haben und zu viel ausgeben. Wir versuchen ihnen klarzumachen, dass man sein Geld zusammenhalten muss, wenn man es langfristig behalten will." Letztlich bleibt aber doch der Beigeschmack, dass hier schon früh vermittelt wird: Money rulez ...
Wo Dreijährige zum Anlageberater werden, SZ 30.6.10

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Konsumdenken hinterfragen 
Montag, 21. Juni 2010 - sonstiges
Die taz berichtet über ein Selbstexperiment der Autorin Rosa Wolff, die ausprobiert hat, ob es möglich ist, mit dem Hartz IV-Satz für Lebensmittel eine gesunde Bio-Ernährung zu realisieren. Wolffs Experiment rüttelt an alten Konsumgewohnheiten (Bio ist zu teuer) und fordert auch dazu heraus, die eigenen Essgewohnheiten zu überdenken, denn bei 4,50 Euro pro Tag sind Fleisch oder besondere Leckereien natürlich nicht drin, wohl aber ein ausgewogener Speiseplan, der hauptsächlich auf Gemüse, Teigwaren, Hülsenfrüchte und vor allem regionale Saisonware setzt. Wolffs Resümé: "Ich habe einen Monat lang nur so viel fürs Essen ausgegeben, wie Hartz-IV-Empfängern für die Ernährung zugebilligt wird: etwa 4,50 Euro am Tag. Trotzdem konnte ich zu 100 Prozent Bio essen. Und das im teuren München. Wenn man es mit dem wenigen Geld schafft, hat ein Normalverdiener keinen Grund mehr zu sagen, dass er sich Bio nicht leisten könne. Man fragt sich dann wirklich, warum die Leute mit ihren teuren Autos vor Aldi stehen." Der Autorin geht es bei dem Selbstversuch nicht darum, zu zeigen, dass man mit Hartv IV unter dem Strich gut leben könne - ein Vorwurf, der ihr in den Leserkommentaren auf der taz-Webseite mehrfach gemacht wird, sondern darum, auch eine politische Perspektive im Hinblick auf selten hinterfragte Konsumwerte zu entwickeln: "Fleisch und Wurst kann man sich am wenigsten leisten. Aber das ist nicht wirklich schlimm, weil der Konsum an tierischen Produkten ja generell zu hoch ist in unseren reichen Ländern. Weniger Fleisch und Wurst tut in der Regel den meisten gut. Auch der Umwelt und der globalen Verteilungsgerechtigkeit.
Ich habe keine Lust, mein bisschen Geld bei den Milliardären Albrecht, also bei Aldi abzuliefern. Aber es lohnt auch nicht, wenn man allein lebt. Ich war nur einmal bei Lidl und habe ein Kilo Karotten gekauft, davon sind mir zwei Stück vergammelt. Dadurch war es unterm Strich teurer als im Bioladen, wo man sich die Sachen einzeln raussuchen kann."
"100 Prozent Bio trotz Hartz IV", taz 21.5.10

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GLS Bank wird Bank des Jahres 2010 
Montag, 7. Juni 2010 - sonstiges
Die Bankenkrise scheint zumindest in Teilen der Bevölkerung zu einem Aufwachen geführt zu haben. Bei der Wahl zur beliebtesten Hausbank der Deutschen, zu der der Nachrichtensender n-tv und das Magazin Börse online von März bis Mai aufriefen, beteiligten sich mehr als 33.700 Teilnehmer und kürten die GLS Bank zum Sieger. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Bank mit den anthroposophischen Wurzeln ließ dabei die etablierte Konkurrenz weit hinter sich - so landete die Deutsche Bank beispielsweise nur auf Platz 21. Zwar ist die GLS mit ihren 80.000 KundInnen noch ein kleiner Fisch - die Deutsche Bank hat mehr als hundertmal mehr Kunden -, doch mit ihrer Ausrichtung punktet sie mächtig. Laut Umfragen möchten bereits mehr als zehn Prozent aller Deutschen, dass ihr Geld "Gutes tut" und nicht zu fragwürdigen Spekulationen verwendet wird. Bei der GLS haben sie die Sicherheit, dass dem so ist - und können sich sogar aussuchen, für welche Projekte ihre Anlage als Kredit ausgezahlt werden soll. Was die Konditionen angeht, rangiert die GLS im Mittelfeld - doch ist das ihren Kunden dennoch die Bestnote wert. So kostet das Girokonto mit Service-Karte und Mastercard pro Jahr 64 Euro - bei der Deutschen Bank sind es sogar knapp 20 Euro mehr. Auf Tagesgeld gibt die GLS gegenwärtig 1,1 Prozent, aufs Sparbuch 1,3 Prozent - das ist Durchschnitt. Die Wahl zeigt: Zwar spielt die GLS gegenwärtig noch in einem Nischenmarkt, doch ihre Fans sind treu.
Die Kleinen triumphieren, n-tv 2.6.10

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