Mittelstand erkennt das Potenzial der Ressource Mitarbeiter 
Donnerstag, 14. September 2006 - Studien
Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen, dass das Potenzial ihrer Mitarbeiter zum wichtigen Wettbewerbsfaktor wird. Einer Studie der Organisation mittelständischer Führungskräfte TEC (The Executive Committee) zufolge erhoffen sich 77 Prozent der Mittelständler eine stärkere Effizienz durch engagierte Mitarbeiter. Gleichzeitig sehen jedoch 30 Prozent der befragten Unternehmen Nachholbedarf in Sachen Mitarbeitermotivation, da sie davon ausgehen, dass die eigenen Beschäftigten nicht ausreichend motiviert sind. Sogar über 94 Prozent der Mittelständler sind der Meinung, dass das Engagement der Mitarbeiter dazu beitragen könne, mit neuen Ideen den Firmen bei der Lösung von Problemen kurzfristig zu helfen.
TEC-Studie
TEC Germany

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Jeder zweite Manager ist erschöpft 
Mittwoch, 6. September 2006 - Studien
Laut einer Studie der Unternehmensberatung Saaman weisen 45 Prozent der Manager Zeichen von Erschöpfung auf, berichtet Spiegel Online. Befragt wurden insgesamt 10.000 Führungskräfte. Bei 60 Prozent der betroffenen Manager zeigen sich Warnsymptome für einen Burn-out bzw. bereits ein reduziertes Engagement. Weitere 30 Prozent werden von den Personalexperten den Stufen 3 (Schuldzuweisung als emotionale Reaktion) und 4 (Abbau von Leistung) zugeordnet. Nur bei wenigen Führungskräften werden die Erschöpfungssyndrome zum schweren seelischen Krisenfall, aber auch dies seien immer häufiger zu beobachten.
"Immer mehr Manager mit Erschöpfungssyndrom", Spiegel Online 3.9.06

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Gallup-Studie: Motivationstief noch ein bisschen tiefer 
Dienstag, 5. September 2006 - Studien
Die neue Gallup-Umfrage zur Mitarbeitermotivation im Jahr 2006 verheißt nichts Gutes, denn der Abwärtstrend der letzten Jahre verfestigt sich. Wie auch bei der letzten Erhebung stagniert der Anteil der Arbeitnehmer, die gegenüber ihrem Arbeitgeber eine hohe emotionale Bindung spüren, bei mageren 13 Prozent. Der Anteil der Beschäftigten, die überhaupt keine Bindung mehr sehen und innerlich gekündigt haben, ist um einen weiteren Prozentpunkt auf nunmehr 19 Prozent gestiegen. Satte 68 Prozent der Befragten (Vorjahr: 69 Prozent) fallen in die Kategorie geringe emotionale Bindung, was schlicht Passivität und Dienst nach Vorschrift bedeutet.
"Frustfaktor Job", Spiegel Online, 31.8.06

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Sind deutsche Top-Manager leistungsorientierte Gutmenschen? 
Mittwoch, 30. August 2006 - Studien
Manager haben mehr Werte, als die breite Bevölkerung wahrnimmt - so das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts Sinus Sociovision, für die 174 Vorstände aus Dax- und Mdax-Unternehmen sowie geschäftsführende Gesellschafter namhafter Familienunternehmen befragt wurden. Nur 15 Prozent der Bevölkerung haben Vertrauen in die Aussagen von Führungskräften aus der Wirtschaft. Die Innenperspektive des Managements ist jedoch eine andere. So kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Werteprioritäten der Führungskräfte sich deutlich von denen der Durchschnittsbevölkerung unterscheiden. Während für die Allgemeinbevölkerung an erster Stelle Treue und Freundschaft stehen, sind Managern Verantwortung und Pflichtbewusstsein am wichtigsten. Auch Zivilcourage und Toleranz werden von den Vorständen weit vorne genannt, während sie sich bei der Bevölkerung überhaupt nicht unter den wichtigsten Werten finden. 90 Prozent der Befragten empfinden die Entlassung von Mitarbeitern als große Belastung und ein Drittel findet es nicht in Ordnung, wenn Unternehmen trotz hoher Gewinne Personal abbauen (zwei Drittel sehen dies explizit nicht so). Nur 14 Prozent der Führungskräfte sagen, dass christliche Wertvorstellungen für sie keine Rolle spielen (Allgemeinbevölkerung: 41 Prozent). Leistung ist für die Führungskräfte wichtiger als das persönliche Leben. So äußerten nur fünf Prozent der Top-Manager, dass Freizeit für sie eine sehr große Bedeutung hat, während dies bei 40 Prozent der Normalbevölkerung der Fall ist. Die deutliche Diskrepanz zwischen der Manager-Perspektive und den Einstellungen der Bevölkerung zeigt sich auch im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven der deutschen Gesellschaft: "Eine im stetigen Wandel befindliche und auf Eigenverantwortung der Individuen basierende Informations- und Wissensgesellschaft, in der die alten Gewissheiten nicht mehr gelten, wird vom Management für das wahrscheinlichste, aber auch sympathischste Zukunftsmodell gehalten. In der Beliebtheit abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt das in der Gesamtbevölkerung klar favorisierte Modell einer harmonischen, der sozialen Gemeinsamkeit und Solidarität verpflichteten Gesellschaft."
Studie Sinus Sociovision

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Work-Life-Balance: Motor für wirtschaftliches Wachstum 
Dienstag, 29. August 2006 - Studien
Work-Life-Balance ist ein Faktor, der sich für Unternehmen rechnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prognos-Studie. Investitionen in Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern und beispielsweise die Rückkehrzeit von jungen Eltern ins Unternehmen verkürzen, wiesen in einer Modellrechnung eine Rendite von 25 Prozent auf, denn durch solche Maßnahmen lassen sich die Kosten für die Überbrückung der Abwesenheit von Mitarbeitern und für die Einarbeitung von Vertretern deutlich senken. Eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten sowie Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und Gesundheitsprävention entfalten der Studie nach auch erhebliche positive makroökonomische Wirkungen. So kommen Modellrechnungen zu dem Schluss: "Innerhalb des Zeitraums von 2006 bis 2020 kann allein durch die Ausweitung von Work-Life-Balance-Maßnahmen im dargelegten Umfang ein zusätzliches Bruttoinlandsprodukt von 248 Milliarden Euro erzielt werden. Die Steigerung der Produktivität pro Erwerbstätigenstunde um 1,6 Prozent stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im internationalen Vergleich wesentlich."
Prognos-Studie "Work-Life-Balance"

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Mitarbeiter als Botschafter des guten Rufs 
Dienstag, 22. August 2006 - Studien
Die Reputation in Unternehmen hängt zu einem nicht zu unterschätzenden Teil von den Mitarbeitern ab, so das Ergebnis einer Studie von Prof. Dr. Sabrina Helm, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategisches Marketing an der Privaten Universität Witten/Herdecke. Die Befragung von 439 US-amerikanischen Arbeitnehmern namhafter Unternehmen zeigt dabei eine Doppelrolle, die Mitarbeiter bei der Reputationsbildung spielen. Einerseits werden sie in ihren Einstellungen und Verhaltensweisen selbst durch den Ruf des Unternehmens geprägt, so dass eine positive Reputation die Zufriedenheit und die Verbundenheit der Mitarbeiter mit der Firma steigern kann. Andererseits tragen sie selbst aktiv zur Reputationsbildung bei. Die Marketing-Expertin rät deshalb Unternehmen, Mitarbeiter gezielter dabei zu unterstützen, Botschafter des guten Rufs zu werden. So sollte die Belegschaft rechtzeitig über geplante Vorgänge und Ziele informiert werden und ausreichend Möglichkeiten haben, unzufriedenen Kunden entgegenzukommen.
Pressemitteilung "Botschafter des guten Rufs", 14.8.06

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Werte: Mittelständler setzen vor allem auf Fachkompetenz 
Freitag, 18. August 2006 - Studien
Welche Wertevorstellungen sind für deutsche Manager am Wichtigsten? Diese Frage stellte das RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. im Rahmen eines Kooperationsprojektes 200 Führungskräften (60 Prozent Mittelstand, 23 Prozent Großunternehmen). Für die große Mehrheit von 60,7 Prozent sind die Fachkompetenzen eines Managers nach wie vor am Wichtigsten. Auf Rang 2 der Nennungen folgt mit 59,2 Prozent das Verantwortungsbewusstsein. Typische Soft Skills dagegen, denen in Konzepten authentischer Führung mehr Bedeutung beigemessen wird, folgen auf den hinteren Rängen: Soziale Kompetenz (37,8 Prozent), Ehrlichkeit (35,3 Prozent), Kreativität (27,4 Prozent), Kooperationsbereitschaft (23,4 Prozent), Loyalität (15,9 Prozent), Mut (12,4 Prozent) und Hilfsbereitschaft (2 Prozent).
Ausschnitt aus dem Projektbericht, RKW 2006

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BMU-Studie: Nachhaltigkeit spart bares Geld 
Montag, 14. August 2006 - Studien
Schon fast 10.000 Unternehmen in Deutschland betreiben aktives Umweltmanagement - und profitieren damit durch deutliche Kosteneinsparungen, so eine Mitteilung des Bundesumweltministeriums. So sind etwa 2.000 Standorte mit dem europäischen Gütesiegel EMAS ausgezeichnet, mehr als 5.000 Firmen haben ihr Umweltmanagement nach der Norm ISO 14001 zertifizieren lassen und fast 3.000 Unternehmen nutzen ähnliche Ansätze. Die Zeiten, in denen ein schonender Umgang mit Umwelt und Ressourcen als kostspielige Spielerei galten, scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. "Unternehmen machen sich fit für die Zukunft, nutzen Innovationen, schonen Ressourcen und sparen nebenbei noch eine Menge Geld", so das Fazit von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Die detaillierte Studie zum Umweltmanagement ist über die Webseite des Bundesumweltministeriums erhältlich.
"Umweltmanagement stärkt Wettbewerbsfähigkeit", BMU 7.8.06


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