Neue Ausgabe von "evolve" zum Thema Aktivismus 
Montag, 24. Oktober 2016 - Medien
Die neue Ausgabe von evolve ist wirklich besonders geworden, denn dieses Mal widmen wir uns einem Thema, das wohl allen unter den Nägeln brennt: Was können wir tun? Das Herz eines neuen Aktivismus. Wir haben dafür mit einer neuen Generation von Aktivisten gesprochen, die ihr Engagement für sozialen Wandel aus einem tieferen Bewusstsein unserer Verbundenheit lebt. Ihre Einsichten geben überraschende Antworten auf die Frage, was jeder von uns tun kann, um unsere Welt zu verändern. Ein Leitmotiv der Ausgabe ist es, unseren eigenen Standort, von dem aus wir uns für Wandel einsetzen, näher zu betrachten und zu hinterfragen. Ein weiteres, die Komplexität gegenwärtiger Herausforderungen mutig in den Blick zu nehmen. Einen Überblick über das gesamte Thema, gibt die Sendung von Radio evolve, die ich mit Thomas Steininger gemacht habe.
Neue Ausgabe von evolve

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Die Kunst anzuhalten 
Freitag, 5. August 2016 - Medien
Asus, Hersteller von Notebooks, hat bereits einige Produkte mit dem Label "Zen" im Programm - nun veröffentlicht das Unternehmen auch ein ZenMag, eine Kundenzeitschrift, die sich neben dem Produktportfolio von Asus auch Wesentlichem widmen möchte. In der aktuellen Ausgabe gibt es beispielsweise einen Beitrag über "Die Kunst anzuhalten". „Zen ist ein Weg, sich selbst zu erforschen und aus dem Lärm der äußeren Welt in die Welt der Ruhe und des Seins zu finden. Er entwickelt sich aus der täglichen Praxis, die Disziplin und Ernsthaftigkeit erfordert. Neben Konzentration und Kraft soll jedoch genauso Freude, Offenheit und Leichtigkeit in unserem Leben Platz finden“, erklärt dort Dr. Fleur Sakura Wöss, Leiterin des Zen Meditationszentrum Misho-an (“Tempel des Lächelns”) in Wien, den Begriff des Zen. Für die Zen-Lehrerin geht es bei der Meditation weniger um Selbstverbesserung als eher darum, wieder in Kontakt zu kommen mit dem, was ist. „Wer sich zu viel zumutet und nicht regeneriert läuft Gefahr krank zu werden. Der Körper reagiert schnell auf Symptome, die letztendlich durch eine geistige oder seelische Überlastung hervorgerufen werden. Zen hilft, wieder auf die Stimme des Körpers zu hören“, so Fleur Sakura Wöss.
Asus ZenMag

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Neue Ausgabe von evolve zum Thema "Lebendigkeit" 
Donnerstag, 21. Juli 2016 - Medien
Ab heute ist die neue Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur am Kiosk erhältlich. Unser Schwerpunktthema dieses Mal: Lebendigkeit - der Impuls, der alles bewegt. Wir glauben ja gerne zu wissen, was Lebendigkeit ist - und wie wir lebendig sein können. Gräbt man ein bisschen tiefer, eröffnet sich indes auch manche Überraschung. Einer meiner Lieblingsartikel im Heft ist der Beitrag des nigerianischen Psychologen und Aktivisten Bayo Akomolafe, der in seinem poetisch-provokanten Essay über den Tod des Gorillas Harambe im Zoo von Cincineti schreibt. Für Akomolafe ist dieser Zwischenfall eine Begegnung mit unseren Monstern unseren Klischees und Fantasien vom Monströsen und den Grenzen, die wir gegen dieses Unbekannte setzen, Grenzen, die uns auch von unserer Lebendigkeit trennen. Elizabeth Debold rüttelt in ihrem Gender-Artikel an all den gesellschaftlichen und kulturellen Vorstellungen von Lebendigkeit, die wir über die Jahrhunderte verinnerlicht haben, und öffnet den Blick dafür, dass Lebendigkeit "Soviel mehr als das" ist. In meinem eigenen Beitrag gehe ich der Frage nach, wie Bewegungen wie das Grundeinkommen oder der Minimalismus versuchen, uns aus kulturellen Zwängen zu befreien. Die Ausgabe hat einige Überraschungen parat - am besten selbst lesen!

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Ein neues Verständnis von Nähe macht einen Unterschied  
Dienstag, 26. Januar 2016 - Medien
Letzte Woche hatte ich das große Vergnügen, gemeinsam mit meinem evolve-Redaktionskollegen Dr. Thomas Steininger eine Radiosendung zu unserer neuen Magazin-Ausgabe zu machen, die das Thema Nähe unter die Lupe nimmt. In einer Kultur, die vor allem von unserer Individualität lebt, verstehen wir unter Intimität gemeinhin vor allem unsere persönlichen, partnerschaftlichen Beziehungen zu ausgewählten Menschen. Was aber, wenn wir den Radius dieser Selbstverortung weiten? Wenn wir zu erkennen beginnen, dass wir dem Leben als Ganzem wirklich nahe kommen können? Wenn ich mir die Herausforderungen der Gegenwart anschaue, sei es der Klimawandel, die großen wirtschaftlichen Fragen, vor denen wir stehen, die weltweiten Flüchtlingsbewegungen, dann wird mir immer deutlicher, dass unsere Fähigkeit zur Nähe längst keine rein persönliche Angelegenheit mehr ist. Gerade unsere Bereitschaft, wirklich mit dem zu sein, was ist, uns davon berühren zu lassen, ist heute vielleicht der zentrale Schlüssel zu einem In-der-Welt-Sein, das tatsächlich aus dem schöpft, was uns als Menschen ausmacht - und andere Menschen in dieser Tiefe berührt, sich mit ihnen verbindet. Unser Radiogespräch vermittelt einige Einsichten, wie wir uns in einen solchen Gestaltungsprozess hineinbewegen können.
Radio evolve - die Sendung zum Download

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Neue Ausgabe von "evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur" 
Montag, 18. Januar 2016 - Medien
Am Donnerstag ist es wieder so weit - dann erscheint die neue Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur. Dieses Mal haben wir uns des Themas Intimität angenommen. Oft denken wir dabei zunächst vor allem an Liebesbeziehungen oder Sexualität, an das, was uns ganz persönlich mit uns nahestehenden Menschen verbindet. Fragen wir uns indes auch, wie nah wir dem Leben selbst sind und kommen können, eröffnet sich ein ganzer Kosmos möglicher Verbundenheiten. Die Mystikerin Cynthia Bourgeault spricht im Interview vom „Sakrament der Verletzlichkeit“, das uns mit der Lebendigkeit in und um uns in Kontakt bringt. In dieser Offenheit vermag, so Jelle van der Meulen in seinem Artikel, eine „Kultur des Herzens“ zu entstehen. Es eröffnen sich uns Bezüge, die, so die Kulturwissenschaftlerin Hildegard Kurt, zu einer Erfahrung der Wirklichkeit führen können, in der wir uns in unserem Nicht-Getrenntsein von der Welt erleben. Viele der Magazin-Beiträge stellen bewusst neue Blickwinkel auf unser In-der-Welt-Sein her und werfen die Frage auf, wie nah wir unserer eigenen Lebendigkeit und dem Leben selbst sind. In meinem eigenen Artikel betrachte ich beispielsweise das Phänomen, dass heute viele Menschen vor allem in ihrem Arbeitsumfeld nach authentischen Bezügen zum Leben suchen. Ein Unterfangen, das häufig fehlschlägt, weil die in der Arbeitswelt zentralen funktionalistischen Rahmenbedingungen dieser Entfaltung geradezu diametral entgegenzustehen scheinen. Auch die in der Postmoderne populär gewordenen Fluchten in Gegenwelten, sei es in Form antikapitalistischer Attitüden oder privater Wellness, helfen kaum weiter, verleugnen sie doch große Teile der gegenwärtigen Realität. Vielleicht gibt es aber auch einen dritten Weg, der uns der Welt und uns selbst gleichermaßen näherkommen lässt, eine Annäherung im Bewusstsein, die eigentlich nur voraussetzt, dass wir versuchen, Atemzug für Atemzug einfach einmal wirklich hier zu sein. Mehr dazu ab Donnerstag im Magazin! Am Donnerstag Abend werde ich gemeinsam mit Dr. Thomas Steininger von 20 bis 21 Uhr auch eine Sendung von radio evolve zum Thema machen - kann online live hören oder später aus dem Archiv runterladen.

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"Eine Welt im Dialog" - die neue Ausgabe von evolve ist am Kiosk 
Donnerstag, 22. Oktober 2015 - Medien
Heute mal wieder eine Nachricht in eigener Sache: Die neue Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur ist ab sofort erhältlich, dieses Mal mit dem Titel "Eine Welt im Dialog - Begegnungen mit uns selbst". Wenn ich versuche zu erklären, was evolve für ein Magazin ist, nenne ich es gerne das "GEO des Bewusstseins". Dieses Mal ist der Vergleich auch, was das Design des Hefts angeht, sehr naheliegend, denn Dank der Unterstützung des Ethnologen und Fotografen Wade Davis von der National Geographic Society, der uns zahlreiche seiner Bilder zur Verfügung stellte, ist das Bildmaterial einfach unglaublich. Unser Anliegen mit dieser Ausgabe ist es, neue Wege aufzuzeigen, wie fruchtbare Dialoge über kulturelle Grenzen hinweg entstehen können. Gert Scobel betrachtet im Interview die jüngeren Entwicklungen im Westen. Der Berater und Aktivist Raul Quiñones-Rosado erklärt, wie wir Fremdheit konstruieren, was die politischen und gesellschaftlichen Folgen sind und wie wir nicht zuletzt in unserem Geiste neue Perspektiven für ein Miteinander auf Augenhöhe entwickeln können. Ein integraler Blick auf Entwicklungszusammenarbeit des Projekts Integral without Borders sensibilisiert dafür, wie kulturelle Verschiedenheit in Entwicklungsprozessen angemessen eingebettet werden kann. Die bei den Vereinten Nationen tätige Beraterin Monica Sharma und die spirituelle Lehrerin Annette Kaiser gehen in einem Gespräch der Frage nach, wie radikaler Respekt, der aus dem Bewusstsein von Verbundenheit schöpft, für ein globales Miteinander öffnen kann. Mein Redaktions-Kollege Mike Kauschke hat bei einer Reise durch Griechenland hinter die Vorurteile, mit denen gängige Betrachtungen der Krise behaftet sind, geblickt. Und ich selbst ergründe in meinem Artikel, wie wir uns kulturell wie individuell für ein Zusammensein in größeren Kulturzusammenhängen öffnen können. Wirklich sensationell sind unsere Stimmen aus aller Welt, bei der Aktivisten und spirituelle Vorreiter aller Kontinente ihre Visionen für ein globales Miteinander teilen. Alles in allem ist das Heft wieder mal ein Must-Read! ;-)

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Die Kraft sozialer Transformation bei Radio evolve 
Dienstag, 1. September 2015 - Medien
Direkt vor der Sommerpause hatte ich ja bereits über die neue Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur geschrieben, die sich dieses Mal unter dem Titel "Die Zukunft in uns - Gesellschaft im Umbruch" dem Thema soziale Transformation widmet. Für das Heft konnten wir wieder einige bekannte Persönlichkeiten gewinnen: Eine Welt im Umbruch braucht progressive Impulse: politische, wirtschaftliche und soziale. Die Zukunft hängt davon ab, wie es uns gelingt, die Welt und ihre Herausforderungen auf eine neue Weise zu sehen – und entsprechend zu handeln. Otto Scharmer, Senior Lecturer am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Berater für Regierungen und Großkonzerne, beispielsweise versucht, auf der systemischen Ebene von Wirtschaft und Politik eine Erneuerung vom Ego- zum Eco-Bewusstsein anzustoßen. Marina Weisband zeigt mit ihren Gedanken zu einer liquiden Demokratie, wie im bewussten Umgang mit Divergenzen neue Lösungsräume entstehen können. Räume, die in den Augen des Kulturphilosophen und Vordenkers der Occupy-Bewegung Charles Eisenstein ihre Kraft der Transformation aus der Herzensqualität der Verbundenheit schöpfen. Sich im Inneren im positiven Sinne betroffen zu fühlen, sich nach dem eigenen schöpferischen Potential zu fragen, verbindet uns, so der Vorreiter des Grundeinkommens Enno Schmidt, mit dem Möglichen. Wer lieber hört statt zu lesen, kann sich bei Radio evolve die einstündige Radiosendung, die Herausgeber Dr. Thomas Steininger und ich zum Magazin gemacht haben, runterladen und anhören.

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Die neue Ausgabe von evolve ist da: Die Zukunft in uns 
Donnerstag, 23. Juli 2015 - Medien
Seit heute ist die neue Ausgabe von evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur am Kiosk erhältlich. Mit dem Titelthema "Die Zukunft in uns - Gesellschaft im Umbruch" widmen wir uns dieses Mal der Frage, wie soziale Transformation möglich werden kann. Der Kulturphilosoph Charles Eisenstein beispielsweise versucht dafür zu sensibilisieren, dass wir im Herzen oft schon ein Gespür dafür haben, welche bessere Welt wir uns wünschen. Enno Schmidt, Vorreiter der Idee des Grundeinkommens, rückt den Blick darauf, wie wichtig es ist, sich selbst vorbehaltlos zu fragen, was der eigene Ausdruck sein könnte - als tiefste Form gelebter Authentizität. Eine Frage, die wir uns allzu oft aufgrund vermeintlich äußerer Zwänge gar nicht mehr zu stellen getrauen. Otto Scharmer gibt spannende Impulse, wie ein Shift vom Ego- zum Eco-Bewusstsein gelingen kann. Und Marina Weisband zeigt am Beispiel der liquiden Demokratie, dass die Reibung an scheinbaren Gegensätzen essenzieller Teil neuer Lösungen sein kann. Ich selbst versuche in meinem Beitrag zu zeigen, welche Wege Unternehmen einschlagen, um mit Meditation zu einer neuen Bewusstheit im Business zu finden. Alles in allem bringt evolve dieses Mal wieder jede Menge Inspiration für alle, die am Thema Change interessiert sind.

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