Studiengang Management, Philosophy and Economics in Frankfurt 
Mittwoch, 21. März 2007 - Veranstaltungen
Die Frankfurt School of Finance & Management bietet künftig einen neuen Bachelor-Studiengang "Management, Philosophy and Economics" an, der einen Spannungsbogen zwischen wirtschafts- und geisteswissenschaftlichem Denken schlagen soll. "Um nachhaltige Antworten auf die großen Fragen der Zeit zu entwickeln, müssen wir die Ursachen für die Probleme erkennen und verstehen. Hierfür reicht ökonomisches Wissen allein nicht aus. Soziale und interkulturelle Kompetenzen sowie vor allem der Umgang mit unterschiedlichen Wertesystemen sind absolut notwendig. All dies lernt man im MPEBachelor!”, wirbt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Prof. Norbert Walter in der Broschüre der Hochschule für den Studiengang. Unfreiwillig tief blicken lässt die Beschreibung zur Zielgruppe, in der es heißt, MPE sei vor allem für Studierende die richtige Wahl, wenn sie "daran interessiert sind, sich neben spezialisiertem Fachwissen grundsätzliche analytische Fähigkeiten anzueignen". Da möchte man schon nachfragen: Sollte das nicht für alle Management- und Wirtschaftsstudiengänge gelten?
Am 2. April bietet die Frankfurt School of Finance einen Info-Abend zum neuen Studiengang an.
Webseite zum Studiengang der Frankfurt School of Finance

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Renault: Bessere Arbeitsbedingungen nach Selbstmordserie 
Dienstag, 20. März 2007 - Management
Der französische Automobilkonzern Renault hat Konsequenzen aus einer Serie mysteriöser Selbstmorde unter Mitarbeitern des Unternehmens gezogen und will nun in seinem Technologiezentrum in Gyancourt die Arbeitsbedingungen verbessern. In den letzten vier Monaten hatten sich drei Mitarbeiter des Entwicklungszentrums das Leben genommen - einer von ihnen hatte in seinem Abschiedsbrief anscheinend angedeutet, dass er unter den Arbeitsbedingungen im Unternehmen gelitten habe. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, sollen in dem Zentrum nun 110 zusätzliche Ingenieure das - anscheinend sehr überlastete - Entwicklungsteam unterstützen. Außerdem soll das Zentrum ab April von einem neuen Direktor geführt werden. Über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen wurde in den Medien nur wenig bis gar nichts bekannt. Die Tatsache, dass als Reaktion auf die dramatischen Ereignisse nun gleich 110 Ingenieure zusätzlich ans Werk gehen sollen, spricht aber Bände.
"Renault reagiert auf Selbstmordserie", FAZ 17.3.2007
"Selbstmord wegen Stress am Arbeitsplatz?", FAZ 22.2.2007

[ 1 Kommentar ]     Permalink
LOHAS - ein neuer Markttrend? 
Montag, 19. März 2007 - Studien
Ein neuer Begriff elektrisiert die Marketingmanager landauf und landab, denn das Zukunftsinstitut hat wieder einmal einen neuen Trend auf dem Radar. Die Rede ist von den LOHAS - was auf gut Englisch für "Lifestyles of Sustainability and Health" heißt, also so viel wie nachhaltige und gesunde Lebensstile bedeutet. Den Startschuss für diese neue Bewegung gab ursprünglich der amerikanische Marktforscher Paul Ray mit seinen Studien zur Creative Class, die sich durch eben diese Lebensstile - ganzheitlich, sozial, wertschätzend, spirituell - auszeichnet. Die Kelkheimer Zukunftsforscher gehen mit ihrem aktuellen Report nun der Frage nach, "Wie der grüne Lifestyle die Märkte erobert". Da Rays Buch leider bisher nicht in deutscher Sprache erhältlich ist, sicherlich eine interessante Einführung in die Thematik - wenngleich für Privatleser mit einem Preis von 165 Euro für 130 Seiten recht teuer.
Report "Zielgruppe LOHAS" des Zukunftsinstituts

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Ethik-Investments zahlen sich aus 
Freitag, 16. März 2007 - Studien
Ethik-Investments liegen voll im Trend, wie eine Auswertung des Branchendienstes ECOreporter ergab. Im vergangenen Jahr lag das Gesamtvolumen der in Deutschland zugelassenen nachhaltigen und ethischen Fonds bei 13,4 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr (7,51 Milliarden Euro) ergibt das fast eine Verdoppelung des Anlagevolumens. Viele der Fonds erweisen sich als wahre Top-Performer. So erzielten 2006 neun von 62 nachhaltigen Aktienfonds ein Plus von mehr als 20 Prozent. Der Aktienfonds Prime Value Aktien Europa beispielsweise belegte mit einer Steigerung von 25,1 Prozent den Spitzenplatz. Zum Vergleich: der Aktienindex Stoxx Europe kam 2006 lediglich auf eine Wertsteigerung von 17,9 Prozent.
Pressemitteilung ECOreporter

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Wie Manager von Pferden lernen können 
Donnerstag, 15. März 2007 - Management
Pferde-Coaching für Manager ist ein neuer Trend, der immer mehr Führungskräfte in den Reitstall führt. Statt in Trainings und Seminaren von Mensch zu Mensch die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und Schwächen der eigenen Führungsfähigkeit auszuloten, heißt es im Umgang mit den Pferden schlicht: Ran an den Gaul. Die Trainer versprechen sich von ihrer Methode ganz neue Effekte, denn ein Pferd sagt mehr als Tausend Worte. Sprich: Die Vierbeiner sind perfekte Übungsobjekte, weil sie - jenseits von Hierarchiedenken, Frust oder Ängsten - wahrnehmen, wie die Führenden ticken und unmittelbar und ungeschönt reagieren. So entpuppt sich so mancher Manager, der sich selbst als forsche Führungskraft erlebt, beim Betrachten der Videoaufzeichnungen in der Arbeit mit den Pferden vielleicht als Unbeholfen und Unsicher. Der Vorteil: In der wortlosen Kommunikation scheint es vielen Menschen leichter zu fallen, einen Blick auf ihre Schwächen zu werfen und daran zu arbeiten.
"Rosskur für den Boss", FTD 11.3.2007

[ 1 Kommentar ]     Permalink
Studie zu Corporate Responsibility 
Mittwoch, 14. März 2007 - Studien
Die American Chamber of Commerce und das FAZ-Institut haben eine gemeinsame Studie zum Thema Corporate Responsibility in Deutschland vorgelegt. Schwerpunkt liebt auf den transatlantischen Wissens- und Erfahrungsaustausch, wobei Fachautoren einen Blick auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und den Vereinigten Staaten werfen. Auch die Responsibility-Kommunikation und rechtliche Aspekte sind Teil des Bandes. Im zweiten Teil beschreiben 28 Unternehmen ihr CSR-Engagement, darunter Dunlop, Procter & Gamble, die Dresdner Bank, Motorola und Bayer.
Link zur Bestellseite

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Integrale Perspektiven mit Business-Schwerpunkt 
Dienstag, 13. März 2007 - Medien
Das Magazin Integrale Perspektiven hat seine aktuelle Ausgabe dem Thema Business gewidmet. Das Heft beinhaltet Artikel zum "Geist eines bewussten Unternehmens", zu integraler Organisationsentwicklung und integralen Aspekten von Verantwortung. Die Einzelausgabe ist zum Preis von 6 Euro plus Versandkosten beim Integralen Forum erhältlich. Der Arbeitskreis widmet sich der Diskussion der integralen Theorie von Ken Wilber.
Integrale Perspektiven

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink
Wenn Aufmerksamkeit zur Mangelware wird 
Montag, 12. März 2007 - Management
Festnetztelefon, Handy, Laptop, Blackberry - wenn Manager arbeiten, tun sie dies zumeist in einem Hagel äußerer Reize. Es klingelt, piept und klopft an. Die Folge: Mehr als ein paar Minuten Konzentration auf eine Aufgabe sind nicht drin. Arbeiten im Multitasking-Modus gehört in den Unternehmen längst zur Selbstverständlichkeit - und diese zahlen dafür einen hohen Preis. Amerikanische Studien zeigen, dass die häufigen Unterbrechungen die US-Wirtschaft jährlich 588 Milliarden US-Dollar kosten und auf diese Weise rund 28 Milliarden Arbeitsstunden verloren gehen. Der Grund: Wer aus seiner Arbeit herausgerissen wird, macht leichter Fehler und braucht nach der Unterbrechung immer einige Minuten, um sich wieder auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Selbst gewöhnliche Angestellte sind einer amerikanischen Studie zufolge parallel mit 11,7 Aufgaben beschäftigt und arbeiten maximal elf Minuten am Stück ohne Unterbrechung von außen. Arbeitspsychologen warnen bereits davor, dass ein solcher, von Hyperaktivität und Fremdbestimmung geprägter Arbeitsrhythmus die Kreativität nachhaltig reduziert.
"Manager - immer erreichbar, selten kreativ", FTD 7.3.2007

[ Kommentar hinzufügen ]     Permalink

Zurück Weiter