Weiterbildung zum Integral Business Practitioner 
Dienstag, 22. Januar 2008 - Veranstaltungen
Die Integrale Initiative Frankfurt bietet in diesem Jahr eine neue modulare Weiterbildung zum Integral Business Practitioner an. Die Weiterbildung startet mit einem zweitägigen Einführungsworkshop, an den sich ein zweitägiges Seminar anschließt, in dem die für die integrale Theorie wichtigen Entwicklungsebenen wie Spiral Dynamics und die Selbstebenen nach Kegan und Loevinger vorgestellt werden. Der dritte Workshop widmet sich Typologien (insbesondere Metaprogramme) und dem Thema Selbstmanagement, und im vierten Ausbildungsblock wird es eine Vertiefung mit dem Schwerpunkt Führung und Change Management geben. Letztes Modul der Weiterbildung ist ein eintägiges Seminar zu einem Wahlthema, wobei hier die Bereiche integrale Psychotherapie, Pädagogik, Ökologie und Politik zur Auswahl stehen. Wer möchte, kann die Weiterbildung mit einem Testing abschließen.
Programm Integral Business Practitioner


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Erfolg von Führungskräften lässt sich am Gesicht ablesen 
Montag, 21. Januar 2008 - Studien
Ob es einem Unternehmen gut oder schlecht geht, kann man am Gesicht des Firmenchefs ablesen. So das verblüffende Ergebnis einer Studie der Tufts University in Medford. Die Forscher legten einer Gruppe von Studenten die in Format und Gestaltung vereinheitlichten Portrait-Fotos von 50 amerikanischen CEOs vor, die den Probanden nicht bekannt waren, und ließen sie die Führungsqualitäten der dargestellten Personen beurteilen. Die Studenten ordneten in fast allen Fällen die Bilder richtig bei den besten oder schlechtesten Unternehmen der Fortune-Liste ein. "Die Chefs erfolgreicher Firmen strahlen mehr Kompetenz, Dominanz, Reife, Sympathie und Vertrauenswürdigkeit aus als die Leiter weniger gut florierender Unternehmen", so der Wissenschaftsdienst wissenschaft.de über die Studie. Die Frage ist allerdings: Was war zuerst da, das Lächeln oder der Erfolg?
"Der Erfolg steht ins Gesicht geschrieben", wissenschaft.de 14.1.2008


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Neues Buch zum Thema Globalisierung im »inspire!«-Shop  
Freitag, 18. Januar 2008 - Bücher
Die einseitige Globalisierung fordert tagtäglich ihre Opfer. Unermesslicher Reichtum auf der einen Seite, wachsende Armut auf der anderen, ein Klimawandel, der seine dunklen Schatten voraus wirft und das wachsende Gefühl von Millionen von Menschen, dass es so nicht mehr weiter geht, haben den Schweizer Unternehmer und Berater Hans Jecklin dazu veranlasst, in die Tiefe zu spüren und den inneren Befindlichkeiten des 21. Jahrhunderts auf den Grund zu gehen. Sein Buch "Dem Herzen vertrauen: EINE Welt oder keine" ist ein Plädoyer für eine Weltgemeinschaft, die das Wohlergehen aller Menschen, Völker und Nationen im Sinn hat. Hans Jecklin propagiert einen neuen Anfang – einen Wandel zur Einen Welt, die aus einem neuen Bewusstsein schöpft. Ihm geht es nicht allein darum, die bisherigen Fehlschläge im Globalisierungsprozess zu kritisieren. Eine der wichtigsten Erkenntnisse, an denen er seine LeserInnen teilhaben lässt, ist seine Erfahrung, dass Wandel nur dort stattfinden kann, wo wir nicht allein auf einer rationalen Ebene auf Phänomene reagieren, sondern uns auch emotional den Herausforderungen stellen. Diese Erkenntnis ist sehr persönlich und der Autor spart in seinem Buch deshalb seine eigenen Prozesse der Bewusstwerdung nicht aus. Wirtschaftliche Gerechtigkeit, politische Freiheit, ein sorgsamer Umgang mit den Ressourcen der Natur und ein menschliches Miteinander, das diesen Namen auch verdient, sind für Hans Jecklin wichtige Parameter einer nachhaltigen Globalisierung. Der Weg dorthin führt über eine Verbindung von Geist und Gefühl. Deshalb belässt der Autor es nicht bei vielen aufschlussreichen Fakten zum Thema Globalisierung, sondern zeigt am Beispiel praktischer spiritueller Übungen wie dem Yoga Nidra oder dem Big Mind-Prozess auch, wie sich eine solche Annäherung bewerkstelligen lässt. "Das Buch von Hans Jecklin kommt aus einer tiefen Erfahrung und das gibt ihm seine Bedeutung, denn es zeigt, dass es uns Menschen möglich ist, neue Bewusstseinsräume zu erschließen, die uns aus unserem Narzissmus heraus und in die Einheit führen können", so Willigis Jäger über die Neuerscheinung.
Zum »inspire!«-Shop

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Schlechte Kommunikation kostet Milliarden 
Donnerstag, 17. Januar 2008 - Studien
Eine Studie von Proudfoot Consulting zeigt: schlechte Kommunikation kostet die deutsche Wirtschaft jährlich etwa 135 Milliarden Euro. Der Produktivitäts-Report der Unternehmensberatung macht allerdings deutlich, dass der Sand im Getriebe ebenso zum Business gehört wie der Versuch, ihn wegzukehren. Dabei stehen deutsche Unternehmen im weltweiten Vergleich noch nicht einmal schlecht dar, denn die deutsche Unproduktivitätsquote von 28,5 Prozent wird lediglich von Südafrika (27,8 Prozent) unterboten, während Länder wie die USA (29,1 Prozent), Frankreich (36 Prozent) oder Spanien (45,2 Prozent) mit deutlich höheren Leerläufen zu kämpfen haben. Zwölf Prozent glauben, die Ineffizienz liege an zu schlecht ausgebildeten Mitarbeitern. Jeweils elf Prozent sehen Probleme in der internen bzw. externen Kommunikation, so dass insgesamt jedes fünfte Unternehmen unter Kommunikationsmängeln leidet.
Download der Studie


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CSR: Die neue Lust auf Verantwortung 
Mittwoch, 16. Januar 2008 - Management
Heute eine Nachricht in eigener Sache: In der aktuellen Ausgabe des anthroposophischen Magazins info3 ist von mir ein Artikel zum Thema "CSR: Die neue Lust auf Verantwortung" erschienen. Darin beschreibe ich die CSR-Aktivitäten verschiedener Unternehmen wie The Body Shop. Der bekannte PR-Mann Paul J. Kohtes legt dar, wie Unternehmen und Führungskräfte sich von vermeintlichen äußeren Zwängen befreien und aus einer authentischen Grundhaltung heraus soziale Aspekte in die Unternehmensstrategie integrieren können. Der kanadische Unternehmensberater Lance Secretan wiederum erklärt, warum Eigenschaften wie Mut, Wahrhaftigkeit und Liebe notwendig sind, um CSR stimmig anzugehen. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion stelle ich hier den vollständigen Artikel als PDF-Download zur Verfügung.
PDF des CSR-Artikels zum Download


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In St. Gallen steht Persönlichkeitsentwicklung auf dem Lehrplan 
Dienstag, 15. Januar 2008 - Management
Die Universität St. Gallen hat ihr MBA-Programm modifiziert und widmet künftig dem Thema Persönlichkeitsentwicklung mehr Raum. Der Kurs "Personal Development for the Responsible Manager" beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Karriere im Kontext eines verantwortlichen Handelns. Ziel ist es, eigene Lernprozesse zu reflektieren und die gewonnene Selbsterkenntnis im Rahmen der beruflichen Entwicklung gezielt zu nutzen. Selbsterfahrungs-Übungen mit Künstlern, Schauspielern und Musikern gehören fest zum Programm.
"St. Gallen: Mehr Soft-Skills", FTD 9.1.2008


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Extremjobber auf dem Vormarsch 
Montag, 14. Januar 2008 - Studien
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen neuen Manager-Typus: den Extremjobber. Eine Studie von Kienbaum und dem Harvard Businessmanager zeigt: vier Fünftel aller Top-Führungskräfte arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche. Von den Managern mit einem Jahreseinkommen von mehr als 200.000 Euro ist die Hälfte sogar 60-70 Stunden pro Woche im Dienst. Dabei bewerten die Top-Performer ihr übermäßiges Engagement oft nicht einmal als Stress, denn Soziologen zufolge hat sich längst ein Rollentausch der Sphären Arbeit und Freizeit vollzogen. Während das Heim aufgrund von Schuldgefühlen gegenüber Angehörigen zum stressbehafteten Ort wird, verhilft der Rund-um-die-Uhr-Einsatz im Job zu konkreter Wertschätzung - und sei es nur durch ein prall gefülltes Meilenkonto. SZ-Autorin Dagmar Deckstein kommentiert die Entwicklung wie folgt: "So gesehen ist es wohl nicht zu hoch gegriffen, von der Formierung einer postindustriellen, adrenalingesteuerten Arbeiter-Avantgarde zu sprechen. Ausbeutung durch üble Kapitalisten war gestern, heute steht Selbstausbeutung auf dem Plan der Wirtschaftsgeschichte. Dem Vernehmen nach leiden die Betroffenen aber nicht darunter, sondern schätzen die intellektuelle Herausforderung und empfinden den Begleitstress geradezu als Lebenselixier."
"Stress als Lebenselexier", SZ 8.1.2008


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Spagat zwischen Macht und Moral 
Freitag, 11. Januar 2008 - Studien
Je mehr Macht, desto geringer die Moral, möchte man meinen, wenn man einen Blick auf die Untersuchung der Düsseldorfer Personalberatung Lachner Aden Beyer & Company Consultants (LAB) richtet, die im Rahmen einer deutschlandweiten Befragung 265 Manager zum Thema befragte. 11,3 Prozent der Befragten räumten ein, dass sie häufig ein schlechtes Gewissen quäle, weil ihr Handeln mit früheren Wertvorstellungen nicht mehr vereinbar sei (0,7 Prozent sehr häufig, 44,7 Prozent selten, 29,7 Prozent sehr selten, 13,6 Prozent nie). Für 21 Prozent der Manager haben sich ihre ethisch-moralischen Maßstäbe im Laufe ihres Berufslebens deutlich verschoben, für 51,1 Prozent ein wenig und für 27,9 Prozent gar nicht. Bis auf 1,3 Prozent der Führungskräfte beobachten alle Befragten in ihrem Umfeld moralisch verwerfliche Handlungen: 11,2 Prozent sehr oft, 36 Prozent oft, 37 Prozent selten und 14,5 Prozent sehr selten. Größte Gefahr für ein Erlahmen moralischer Wertvorstellungen sind eine hohe Führungsposition (29,5 Prozent), die erste Führungsposition ohne Personalverantwortung 21,2 Prozent und die erste Projektverantwortung (23,3 Prozent).
Download der Studie

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