Zweite Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel in wenigen Tagen am Kiosk! 
Mittwoch, 14. September 2011 - Medien
Heute wieder einmal eine Meldung in eigener Sache. Ab dem Wochenende ist die zweite Ausgabe des Magazins "WIR - Menschen im Wandel", zu dessen Mitbegründern ich gehöre, am Kiosk erhältlich. Für wirtschaftlich Interessierte haben wir wieder eine ganze Reihe von spannenden Themen. So portraitieren wir die Vorreiterin für die Idee eines Grundeinkommens Susanne Wiest in unserer Rubrik "Visionäre". In einem Beitrag über die Karmakonsum-Awards 2011 stelle ich fünf interessante Gründungen aus dem Bereich Social Entrepreneurship vor, die das Zeug haben, ein neues Denken in der Wirtschaft zu fördern. Und in meinem Beitrag über Meditation im Management kommen verschiedene Führungskräfte zu Wort, die von ihren Erfahrungen berichten, wie Stille ihren Arbeitsalltag bereichert. Darüber hinaus bietet das Magazin viele lesenswerte Beiträge in den Rubriken Geist & Seele, Gesundheit & Wohlfühlen und Daheim & Unterwegs.
"WIR - Menschen im Wandel" ist ein ambitioniertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, einen neuen Geist der Veränderung in die Welt zu tragen. Wir verfügen über keine großen Investoren, sondern tragen den Aufbau selbst - durch eigene finanzielle Investitionen, vor allem aber durch die gegenwärtig noch unentgeltliche Arbeit von Redaktion, Grafik und Administration, wobei an dieser Stelle mein besonderer Dank den MitarbeiterInnen des info3 Verlages gilt, die unser Anliegen unterstützen. Zahlreiche Menschen haben sich vom Gedanken des WIR bereits inspiriert gefühlt und Gründungsbausteine ab 1.000 Euro gezeichnet. Auch Sie können helfen! Und wenn Ihnen das Magazin gefällt, zögern Sie nicht, es zu abonnieren. Ein Vollabo enthält sechs Ausgaben und kostet innerhalb Deutschlands 48,- Euro, Schnupper-Abos mit der halben Laufzeit sind zum halben Preis erhältlich. Zur Zeit erscheint das Magazin alle drei Monate. Werden Sie zum Teil einer neuen Bewegung, die täglich wächst.
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Fairness-Preis für GLS-Vorstand 
Dienstag, 13. September 2011 - Management
Der Vorstandssprecher der GLS-Bank Thomas Jorberg wird mit dem Deutschen Fairness Preis 2011 ausgezeichnet. Der Preis wird Ende Oktober von der Fairness-Stiftung in Frankfurt am Main verliehen. Die Stiftung versteht die Ehrung auch als politisches Signal, denn Jorberg engagiere sich seit vielen Jahren für eine zukunftsweisende Gesellschaftsentwicklung. Erst ist u.a. Gründungsmitglied der Global Alliance for Banking on Values. Die GLS-Bank wiederum ist eine sozial-ökologisch ausgerichtete Universalbank und wurde 2011 zum zweiten Mal in Folge zur "Bank des Jahres" gewählt.
Pressemitteilung der GLS-Bank

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Job fressen Privatleben 
Montag, 12. September 2011 - Studien
Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Dynamic Markets zeigt: Viele Entscheidungsträger fühlen sich durch den Job bei der Entfaltung ihres Privatlebens beeinträchtigt. Befragt wurden 700 Führungskräfte in Deutschland und Großbritannien. 81 Prozent führen private Konflikte auf Verpflichtungen im Job zurück. 56 Prozent leiden unter regelmäßigem Stress. 35 Prozent mussten schon Urlaube wegen des Jobs absagen. Und 27 Prozent bringen ihre Beziehungsprobleme mit den Anforderungen im Business in Verbindung - wobei dies bei 10 Prozent sogar in Trennungen bzw. Scheidungen gipfelte. 83 Prozent haben jedoch auch die Erfahrung gemacht, dass flexiblere Arbeitsbedingungen diese Probleme reduzieren. Obwohl jedoch 76 Prozent der Unternehmen, in denen die Befragten arbeiten, flexible Arbeitsmodelle anbieten, verbringen die Betroffenen dennoch 74 Prozent ihrer Arbeitswoche im Büro. Die nicht genutzten Möglichkeiten legen einmal mehr nahe, dass nach wie vor unausgesprochene Wertesysteme die Anwesenheit vor Ort quasi zur Pflicht machen oder Teilzeitlösungen die Karriere untergraben, was viele Mitarbeiter dazu verleitet, sich trotz alternativen Modellen über Gebühr abzurackern.
Beruf belastet das Privatleben, FAZ.net 30.8.11

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Familienfreundlichkeit oft Fehlanzeige 
Freitag, 9. September 2011 - Studien
Zwei Studien der IG Metall unter 4.000 Betriebsräten und 1.000 jungen Arbeitnehmern stellen vielen Arbeitgebern ein schlechtes Zeugnis aus, was deren Beitrag zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Bereits jeder zweite Berufstätige unter 35 Jahren hat nur einen befristeten Arbeitsvertrag, was viele dazu verleitet, Kinderwünsche aufzuschieben. Nur 38 Prozent der Betriebe bieten Betriebskindergärten oder eine Kinderbetreuung in den Ferien. Familienfreundlichkeit als Teil der Unternehmenskultur ist nur für 23 Prozent der Firmen ein Thema. So wunder es auch wenig, dass nur 62 Prozent aller jungen Väter und Müller bei ihren Arbeitgebern nach der Familienphase an ihren ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren können. Auch flexible Arbeitszeitregelungen sind eher Mangelware. Nur 10 Prozent der untersuchten Betriebe verfügen über eine Betriebsvereinbarung zum Thema Vereinbarkeit von Job und Familie.
Junge Arbeitnehmer fühlen sich alleingelassen, Zeit online 30.8.11

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Karrierefrauen rechnen ab 
Donnerstag, 8. September 2011 - Studien
Eine soziologische Studie der TU Berlin im Auftrag des Bundesfrauenministeriums und auf Initiative des Women's Management Development Network kommt zu einer ernüchternden Bilanz, was die Karrierechancen von Frauen angeht. Befragt wurden 30 Managerinnen im Alter zwischen 45 und 55 Jahren, die sich in Top-Positionen hochgearbeitet haben. Viele von ihnen ziehen eine bitte Bilanz, denn sie haben zwar im Laufe ihres beruflichen Aufstiegs viele Opfer gebracht, jedoch steht für viele das durch diesen Einsatz Erreichte in keinem Verhältnis zu den notwendigen Entbehrungen, oder, in Business-Sprech ausgedrückt: no return on investment. Diese Enttäuschungsfalle kann auch volkswirtschaftliche Konsequenzen haben, denn ein Drittel der Befragten hat innerlich bereits gekündigt und ein weiteres Drittel strebt nach neuen Aufgaben in Ehrenamt oder drittem Sektor.
Nicht wie raus, Spiegel online 29.8.11

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Manager sahnen ab, der Staat schaut in die Röhre 
Mittwoch, 7. September 2011 - Arbeit
Eine US-Studie heizt die Diskussion um die Gehälter von Top-Managern erneut an. Das Washingtoner Institute for Policy Studies stellt ins einer Untersuchung fest, dass 25 der 100 höchbezahlten Manager in den USA ein höheres Gehalt erhalten, als ihre Arbeitgeber Steuern an den Bund zahlen. Betrachtet wurden lediglich die laufenden Ertragssteuern, die Steuern im Ausland, die an den Bundesstaat zu zahlen sind und an die Kommunen, wurden bei der Berechnung ausgeklammert. So flossen an den Boeing-Chef 13,8 Millionen Dollar Salär, während der Staat sich lediglich über 13 Millionen Dollar freuen konnte. Besonders drastisch fiel das Beispiel General Electric aus: Der CEO erhielt 15,2 Millionen Dollar, während GE zugleich eine Steuerrückzahlung von mehr als 3,3 Milliarden Euro verbuchte. Schuld an solchen Schieflagen sind die zahlreichen Schlupflöcher in der Steuergesetzgebung, die es vor allem Großkonzernen erleichtern, Bundessteuern zu vermeiden.
US-Firmen zahlen Chefs mehr als dem Staat, HB 31.8.11

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Scheuklappen vorprogrammiert 
Dienstag, 6. September 2011 - Arbeit
Die Süddeutsche Zeitung kritisiert in einem Kommentar, wie der "Tempowahn" des deutschen Bildungssystems die heutige Studentengeneration zu einer "Generation der Lebenslauf-Optimierer" mache. Turbo-Abi und Bachelor-Studium seien so eng getaktet, dass für Erfahrungen außerhalb der Lehrpläne, beispielsweise für längere Auslandsaufenthalte, kaum noch Raum bleibe. Und viele angehende Arbeitnehmer nehmen während ihrer Ausbildung die angenommenen Anforderungen ihrer späteren Arbeitgeber bereits vorweg, folgen strengen Bahnen und passen sich an. Scheuklappen sind da schon vorprogrammiert.
Generation der Lebenslauf-Optimierer, SZ 26.8.11

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Öfter mal improvisieren 
Montag, 5. September 2011 - Management
Der Schauspiler und Trainer Frederik Malsy rät Führungskräften und Mitarbeiter, im Joballtag öfter einmal zu improvisieren, um ihre Kreativität zu wecken, ihre Schlagfertigkeit zu fördern und zu besserem Teamwork zu finden. "Improvisation bedeutet, Spontanes entstehen zu lassen und der Kreativität Raum zu geben. Man folgt dabei bestimmten Regeln, die den respektvollen Umgang miteinander fördern: Beim Improvisieren muss man aufeinander achten und auf das eingehen, was der andere sagt", erklärt Malsy und es augenscheinlich, dass die von ihm genannten Qualitäten im business as usual häufig zu kurz kommen. Offenheit ist dabei nicht nur der Schlüssel, um in den Workshops des Schauspielers in den Flow zu kommen, sondern die durch Unvoreingenommenheit gewonnenen Erfahrungen lassen sich später auch auf das Arbeitsleben übertragen: "Es geht darum, offen zu kommunizieren, die Kollegen wertzuschätzen und neugierig auf ihre Ideen zu sein. Wenn wir immer Nein zu allem sagen, kann sich daraus nichts Neues ergeben. Improvisation hilft, sich auf Menschen und Situationen einzustellen und leichter miteinander ins Gespräch zu kommen."
Aus dem Ärmel geschüttelt, Zeit Online 24.8.11

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