GLS Bank eröffnet Spendenportal 
Dienstag, 20. September 2011 - sonstiges
In der Anthroposophie spielt Schenkgeld als gesellschaftliche Kraft seit jeher eine besondere Rolle. Die GLS Bank trägt den Steinerschen Gedanken nun durch die Einrichtung eines Online-Spendenportals Rechnung. Auf der Plattform können gemeinnützige Projekte und Initiativen, die GLS-Kunden sind, ihre Aktivitäten vorstellen und um Spenden werben. Spender können ihre Gelder in Bereiche wie den Umwelt- und Naturschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit, Bürgerengagement und Menschenrechte, Kinder und Jugend, Kultur und Bildung, Leben im Alter, Menschen mit Behinderungen oder ökologische Landwirtschaft fließen lassen.
GLS-Spendenportal

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Kongress Visionäres Wirtschaften in München 
Montag, 19. September 2011 - Veranstaltungen
Am 15. und 16. Oktober 2011 findet in München der erste Kongress “Visionäres Wirtschaften” statt. Auf der Agenda stehen Vorträge und Workshops zu wirtschaftlicher Transformation, neuer Leadership, ganzheitlichem Wachstum, sozialer Verantwortung sowie dem Potential innerer Weisheit für das wirtschaftliche Handeln. "Wenn wir Krisen dazu nutzen, neue, effektive und menschliche Methoden umzusetzten, kann sich für jeden einzelnen und die Gesellschaft ein Tor zu ganz neuen Möglichkeiten öffnen – das gilt gerade für Organisationen und Unternehmen, in denen viele Menschen zusammen etwas größeres schaffen!", so das Motto des Kongresses, der von der Betriebswirtin und Marketingexpertin Adriana Casas und der Volkswirtin und Kapitalmarktexpertin Ulrike Syamken. Zu den Referenten gehören der Führungskräfte-Berater und Zen-Lehrer Paul J. Kohtes, der Gründer der Trendplattform KarmaKonsum Christoph Harrach, der Autor und Berater Karl Gamper, der mit seinem Buch "So schön kann Wirtschaft sein" ein neues Denken im Business propagiert, sowie zahlreiche weitere Praktikerinnen, die bereits neue Business-Modelle und -Methoden praktizieren.
Weitere Informationen zum Kongress und Anmeldung

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Mythos Talent 
Freitag, 16. September 2011 - Studien
Die Wirtschaftswoche geht in einem Beitrag der Frage nach, was Talent ausmacht und stellt dabei anhand verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen fest, dass Veranlagungen zu besonderen Fähigkeiten zwar eine wichtige Basis legen, um in einem Bereich erfolgreich zu sein, aber Engagement und Konsequenz letztlich die Faktoren sind, die zum Durchbruch verhelfen. Konzentration, Ehrgeiz und Ausdauer sind häufig die Merkmale, die den Unterschied zwischen Durchschnitt und besonderem Talent markieren. Im Persönlichkeitsmodell "Big Five" betrachten Psychologen beispielsweise die Aspekte Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, soziale Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit. Ein Abgleich dieser Faktoren mit wahrgenommenen Talenten zeigt: Als besonders talentiert geltende Menschen zeichnen sich durch Neugierde, starke Offenheit für Neues und eine überdurchschnittliche Gewissenhaftigkeit aus. Auch Leidenschaft und die Ausdauer, eigene Ziele langfristig zu verfolgen, sorgen dafür, dass aus bereits vorhandenen grundsätzlichen Fähigkeiten wirklich Leistungen werden - aus dem Talent als Qualität also Taten folgen. Letztlich geht es also mehr darum, was wir selbst aus unseren Fähigkeiten machen, als darum, wie stark diese zu Beginn unseres Lebensweges bereits ausgeprägt sind.
Woran man Talent erkennt, WiWo 3.9.11

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Gelebte Selbstverantwortung 
Donnerstag, 15. September 2011 - Management
Die Süddeutsche Zeitung wirft in einem Portrait der Offenbacher Mediengruppe CPP einen Blick auf Perspektiven der Selbstbestimmung in Unternehmen. Bei CPP arbeiten alle Mitarbeiter zu einem Einheitslohn, den sie einmal im Jahr gemeinsam in Abhängigkeit von der Ertragssituation der Firma beschließen. Über Neueinstellungen wird einvernehmlich entschieden und alle Mitarbeiter haben ein Vetorecht. Der hohe Beteiligungsgrad gibt den Mitarbeitern Gestaltungsfreiheiten und den Unternehmensgründern ist es wichtig, dass Verantwortung aus der gelebten Praxis erwächst. "Wenn man Mitarbeitern die Verantwortung gibt, sind sie viel sorgfältiger und vernünftiger, als man ihnen so nachsagt. Viele Beschäftigte geben die Freiheiten des 21. Jahrhunderts an der Tür ihres Arbeitgebers ab. Sie lassen sich behandeln wie Kinder. Das ist Irrsinn", meint CPP-Chef Gernot Pflüger.
Gleicher Lohn für alle, SZ 6.9.11

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Zweite Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel in wenigen Tagen am Kiosk! 
Mittwoch, 14. September 2011 - Medien
Heute wieder einmal eine Meldung in eigener Sache. Ab dem Wochenende ist die zweite Ausgabe des Magazins "WIR - Menschen im Wandel", zu dessen Mitbegründern ich gehöre, am Kiosk erhältlich. Für wirtschaftlich Interessierte haben wir wieder eine ganze Reihe von spannenden Themen. So portraitieren wir die Vorreiterin für die Idee eines Grundeinkommens Susanne Wiest in unserer Rubrik "Visionäre". In einem Beitrag über die Karmakonsum-Awards 2011 stelle ich fünf interessante Gründungen aus dem Bereich Social Entrepreneurship vor, die das Zeug haben, ein neues Denken in der Wirtschaft zu fördern. Und in meinem Beitrag über Meditation im Management kommen verschiedene Führungskräfte zu Wort, die von ihren Erfahrungen berichten, wie Stille ihren Arbeitsalltag bereichert. Darüber hinaus bietet das Magazin viele lesenswerte Beiträge in den Rubriken Geist & Seele, Gesundheit & Wohlfühlen und Daheim & Unterwegs.
"WIR - Menschen im Wandel" ist ein ambitioniertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, einen neuen Geist der Veränderung in die Welt zu tragen. Wir verfügen über keine großen Investoren, sondern tragen den Aufbau selbst - durch eigene finanzielle Investitionen, vor allem aber durch die gegenwärtig noch unentgeltliche Arbeit von Redaktion, Grafik und Administration, wobei an dieser Stelle mein besonderer Dank den MitarbeiterInnen des info3 Verlages gilt, die unser Anliegen unterstützen. Zahlreiche Menschen haben sich vom Gedanken des WIR bereits inspiriert gefühlt und Gründungsbausteine ab 1.000 Euro gezeichnet. Auch Sie können helfen! Und wenn Ihnen das Magazin gefällt, zögern Sie nicht, es zu abonnieren. Ein Vollabo enthält sechs Ausgaben und kostet innerhalb Deutschlands 48,- Euro, Schnupper-Abos mit der halben Laufzeit sind zum halben Preis erhältlich. Zur Zeit erscheint das Magazin alle drei Monate. Werden Sie zum Teil einer neuen Bewegung, die täglich wächst.
WIR abonnieren

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Fairness-Preis für GLS-Vorstand 
Dienstag, 13. September 2011 - Management
Der Vorstandssprecher der GLS-Bank Thomas Jorberg wird mit dem Deutschen Fairness Preis 2011 ausgezeichnet. Der Preis wird Ende Oktober von der Fairness-Stiftung in Frankfurt am Main verliehen. Die Stiftung versteht die Ehrung auch als politisches Signal, denn Jorberg engagiere sich seit vielen Jahren für eine zukunftsweisende Gesellschaftsentwicklung. Erst ist u.a. Gründungsmitglied der Global Alliance for Banking on Values. Die GLS-Bank wiederum ist eine sozial-ökologisch ausgerichtete Universalbank und wurde 2011 zum zweiten Mal in Folge zur "Bank des Jahres" gewählt.
Pressemitteilung der GLS-Bank

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Job fressen Privatleben 
Montag, 12. September 2011 - Studien
Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Dynamic Markets zeigt: Viele Entscheidungsträger fühlen sich durch den Job bei der Entfaltung ihres Privatlebens beeinträchtigt. Befragt wurden 700 Führungskräfte in Deutschland und Großbritannien. 81 Prozent führen private Konflikte auf Verpflichtungen im Job zurück. 56 Prozent leiden unter regelmäßigem Stress. 35 Prozent mussten schon Urlaube wegen des Jobs absagen. Und 27 Prozent bringen ihre Beziehungsprobleme mit den Anforderungen im Business in Verbindung - wobei dies bei 10 Prozent sogar in Trennungen bzw. Scheidungen gipfelte. 83 Prozent haben jedoch auch die Erfahrung gemacht, dass flexiblere Arbeitsbedingungen diese Probleme reduzieren. Obwohl jedoch 76 Prozent der Unternehmen, in denen die Befragten arbeiten, flexible Arbeitsmodelle anbieten, verbringen die Betroffenen dennoch 74 Prozent ihrer Arbeitswoche im Büro. Die nicht genutzten Möglichkeiten legen einmal mehr nahe, dass nach wie vor unausgesprochene Wertesysteme die Anwesenheit vor Ort quasi zur Pflicht machen oder Teilzeitlösungen die Karriere untergraben, was viele Mitarbeiter dazu verleitet, sich trotz alternativen Modellen über Gebühr abzurackern.
Beruf belastet das Privatleben, FAZ.net 30.8.11

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Familienfreundlichkeit oft Fehlanzeige 
Freitag, 9. September 2011 - Studien
Zwei Studien der IG Metall unter 4.000 Betriebsräten und 1.000 jungen Arbeitnehmern stellen vielen Arbeitgebern ein schlechtes Zeugnis aus, was deren Beitrag zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Bereits jeder zweite Berufstätige unter 35 Jahren hat nur einen befristeten Arbeitsvertrag, was viele dazu verleitet, Kinderwünsche aufzuschieben. Nur 38 Prozent der Betriebe bieten Betriebskindergärten oder eine Kinderbetreuung in den Ferien. Familienfreundlichkeit als Teil der Unternehmenskultur ist nur für 23 Prozent der Firmen ein Thema. So wunder es auch wenig, dass nur 62 Prozent aller jungen Väter und Müller bei ihren Arbeitgebern nach der Familienphase an ihren ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren können. Auch flexible Arbeitszeitregelungen sind eher Mangelware. Nur 10 Prozent der untersuchten Betriebe verfügen über eine Betriebsvereinbarung zum Thema Vereinbarkeit von Job und Familie.
Junge Arbeitnehmer fühlen sich alleingelassen, Zeit online 30.8.11

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