Neue Ausgabe von WIR - Menschen im Wandel 
Montag, 5. Dezember 2011 - Medien
Diese Woche beginnt mit einer Meldung in eigener Sache: Ab sofort ist die neue Ausgabe des von mir mitbegründeten Magazins WIR - Menschen im Wandel im Handel. Als Visionär portraitieren wir dieses Mal den bekannten Neurowissenschaftler Gerald Hüther, der verrät, wie wir unsere Potentiale am besten entfalten können, um die zu werden, die wir eigentlich sind. In der Rubrik Wirtschaft nehme ich dieses Mal die Auswirkungen unseres Fleischkonsums ins Visier und stelle spannende Persönlichkeiten vor, die Ihren ganz eigenen Umgang und konstruktiven Umgang mit der Thematik gefunden haben. Unter dem Motto "Einsteigen statt Aussteigen" stellt WIR die Sinnfrage im Job. Ein Beitrag über Intution zeigt, wie wir unsere natürliche Intelligenz im Alltag besser nutzen können. Das Magazin ist im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Noch besser: Gönnen Sie sich ein Abo - denn damit helfen Sie uns am nachhaltigsten, das Magazin am Markt zu etablieren. Und: WIR ist auch ein tolles Weihnachtsgeschenk. Geschenk-Abos können Sie hier bestellen!

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Mitarbeiterbefragungen gut fürs Change-Management 
Freitag, 2. Dezember 2011 - Studien
Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Kienbaum unter 160 Personalern zeigt, dass Mitarbeiterumfragen Change-Prozesse unterstützen können. Werden aus solchen Befragungen Veränderungen im Unternehmen abgeleitet, genießen diese Maßnahmen eine umso höhere Zustimmung, je stärker sie mit der Befragung in einem Zusammenhang stehen. So werden positive Veränderungen vor allem im Hinblick auf die Fluktuation (58 Prozent), die Arbeitszufriedenheit (56 Prozent) und die Unternehmenskultur (56 Prozent) ausgemacht. Inhaltliche Bereiche, die von Befragungen meist abgedeckt werden, sind vor allem das Betriebsklima (81 Prozent), das Commitment der Mitarbeiter (67 Prozent) und das Engagement der Beschäftigten (44 Prozent).
Pressemitteilung zur Studie

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Zu viel Einigkeit provoziert 
Donnerstag, 1. Dezember 2011 - Studien
In Gruppen neigen Menschen dazu, sich der Mehrheitsmeinung anzupassen - ein Phänomen, dass die Wissenschaft Reaktanz nennt. Werden Menschen mit abweichender Meinung hingegen mit einer zu großen Mehrheit konfrontiert, reagieren sie mit Widerstand und tendieren dann dazu, auf den eigenen Ansichten zu beharren. Dieser Widerstand scheint daraus zu resultieren, dass sie dann den Eindruck haben, ihre Wahlfreiheit werde bedroht. Ein Forscherteam von Hewlett-Packard untersuchte diese Zusammenhänge mit 433 Teilnehmern einer Online-Umfrage. Die Probanden sollten eingangs äußern, welches von zwei Babys sie süßer finden, und sich für eines von zwei Sofas entscheiden. Nach einer Reihe weiterer Fragen wurden ihnen diese beiden Ausgangsfragen erneut vorgelegt - allerdings kombiniert mit der Anzeige der vermeintlichen Votings der anderen Studienteilnehmer. Versuchsteilnehmer korrigierten vor allem dann ihre Entscheidung, wenn die jeweils andere Option fünf Mal so viele Stimmen bekommen hatte wie die, auf die die eigene Wahl ursprünglich gefallen war. Bei noch größerem Ungleichgewicht hingegen behielten viele der Probanden ihre ursprüngliche Meinung bei. Die Forscher gehen davon aus, dass bei zu großer Mehrheit der soziale Druck als Bedrohung empfunden werde, was den Widerstand der Beteiligten hervorrufe. Für den Arbeitsalltag ziehen die Wissenschaftler den Schluss, dass es in Entscheidungssituationen wichtig sei, Gegenmeinungen zu hören, da sich ansonsten ein Protestverhalten einstellen könne.
Abstract der Studie

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Mehr Gerechtigkeit in Arbeitswelt gefordert 
Mittwoch, 30. November 2011 - Studien
Einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zufolge wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Befragt wurden 1.000 Personen durch das Meinungsforschungsinstitut Infas. Nur eine Minderheit glaube, dass auf dem Arbeitsmarkt Gerechtigkeit herrsche, so eine Erkenntnis der Bertelsmann Stiftung. So fordern 87 Prozent der Befragten, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden sollten. 82 Prozent wollen dies auch für Leiharbeiter und Stammbeschäftigte. 77 Prozent sind der Ansicht, dass Jobs, in denen "Handarbeit" vorherrsche, genauso honoriert werden sollten wie "Denkarbeit". Mehr als zwei Drittel der Befragten finden außerdem, dass ein Gehalt ausreichen sollte, um eine Familie zu ernähren. Finanzielle Fragen haben in den Augen der Bevölkerung allerdings insgesamt keine herausragende Bedeutung. So ist 74 Prozent das Betriebsklima am wichtigsten. Eine leistungsgerechte Bezahlung wird von 35 Prozent genannt, ein sicherer Arbeitsplatz von elf Prozent und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von acht Prozent.
"Leistung lohnt sich nicht", SZ 16.11.11

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Symposium "Achtsamkeit in Coaching, Training und Beratung" 
Dienstag, 29. November 2011 - Arbeit
Am 4./5. Juni 2012 findet im Benediktushof Holzkirchen ein Symposium zum Thema "Achtsamkeit in Coaching, Training und Beratung" statt. "Achtsamkeit erhält für die Begleitung von Menschen und Unternehmen in Veränderungsprozessen immer mehr Beachtung und Bedeutung. Was kann Achtsamkeit für Coaches, Trainer und Berater und die Qualität ihrer Arbeit leisten? Wie passt Achtsamkeit zum Alltag von Führungskräften und Unternehmern? Was sind die Erfolgsfaktoren, damit Achtsamkeit den Klienten nützt? Diese und andere zentrale Fragen werden in der Veranstaltung beantwortet. Führende Experten für Achtsamkeit, erfahrene Praktiker und Unternehmensvertreter teilen ihre Erkenntnisse und Erfahrungen", heißt es in der Ausschreibung. Zielgruppe der Veranstaltung sind Coaches, Trainer, Berater, Personalverantwortliche und Führungskräfte.
Weitere Informationen und Anmeldung

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Meditieren im Business 
Montag, 28. November 2011 - Arbeit
Das Deutschlandradio greift in seiner Sendereihe "Studiozeit" das Thema Meditation im Arbeitsleben auf. Der Journalist Heinz-Jörg Graf spricht mit Zen-Lehrern und meditierenden Managern darüber, welche Wirkungen Meditation im Businesskontext entfalten kann. Die Suche nach Orientierung und der Wunsch, in einem turbulenten Alltag neue Ankerpunkte zu finden, hat in den letzten Jahren zu einem wachsenden Interesse an Achtsamkeitstechniken geführt. Lehrende und Praktizierende machen die Erfahrung, dass Meditation einen neuen Geist in Unternehmen etablieren kann und sich eine neue Kultur der Verantwortung entwickelt. Auf der persönlichen Ebene machen viele Meditierende die Erfahrung, dass sie im Kopf freier werden und so mit den Belastungen, die der Beruf mit sich bringt, besser zurecht kommen.
Download der Sendung

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Unis: Quantität statt Qualität? 
Freitag, 25. November 2011 - Studien
Nicht nur die Studenten gehen an den Universitäten reihenweise in die Knie (wie am Dienstag berichtet), auch das Lehrpersonal gerät immer mehr unter Druck. Der Bamberger Soziologe Richard Münch spricht gar von einem "akademischen Kapitalismus", der Unis zunehmend zu Unternehmen in eigener Sache mache. Die Zeitschrift des Deutschen Hochschulverbandes spricht gar von einer "autistischen Leistungsmaschine". Aufsätze am laufenden Band produzieren, Forschungsgelder einwerben, Leistungsbeurteilungen im Akkord erstellen - im Exzellenz-Rennen an den Unis scheint es nur noch um Masse zu gehen und nicht immer um Klasse. Der Wissenschaftsrat empfiehlt nun in einem Gutachten eine "Entschleunigung" des akademischen Betriebs, um der Raserei, die nachhaltiger Forschung letztlich im Wege stehe, wieder Einhalt zu gebieten.
Wie der akademische Betrieb wieder entschleunigt werden soll, SZ 11.11.11

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Muhammad Yunus: Klare Ansage an die Banken 
Donnerstag, 24. November 2011 - Management
Der Nobelpreisträger und Erfinder der Mikrokredite Muhammad Yunus plädiert in einem Interview mit dem Handelsblatt für eine klare Regulierung des Bankwesens: "Die Grundprinzipien des Bankgeschäfts müssen eingehalten werden, sonst endet die Branche im Casino. Dazu gehört dann etwa die klare Trennung zwischen Investmentbanken und den klassischen Häusern, die das gewöhnliche Einlagen- und Kreditgeschäft betreiben. Wir müssen zu dieser alten Aufteilung zurück." Yunus sieht gegenwärtig eine breite Unterstützung innerhalb der Bevölkerung, die den politischen Institutionen Schritte in diese Richtung erleichtern könnte. Die hohe Staatsverschuldung kreidet der Nobelpreisträger indirekt auch den Banken an, da diese schließlich die Gelder zur Verfügung gestellt hätten. In seinen Augen ist es "irgendwie lächerlich", dass nun Schwellenländer die reicheren Staaten unterstützen sollen, aber: "Das Prinzip ist grundsätzlich nicht neu." Auch bei Bankenzusammenbrüchen in einzelnen Ländern seien es bisher die Armen gewesen, die für die Bankenrettung mitaufkommen mussten.
"Banken sind schuld an der Euro-Krise", HB 15.11.11

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